78 Comments
  • armes Schaf_2012
    Januar 20, 2012

    Im Geist zu wandeln,sollte bedeuten das es an der Zeit ist sich im inneren zu erneuern..also endlich Fehler einzugestehen,inklusive falscher Endzeitdaten aus Brooklyn!Endlich damit aufzuhören die Herde zu zerstreuen und abzustrafen.Die Karten werden auf den Tisch kommen müssen!Und immer dieses Blutschuld Dogma das alle in Angst schnürt!Meine Last ist leicht sagte der Herr.Wo bitteschön ist diese Aussage Christi denn in den aktuellen Zeitschriften zu lesen?Da werden Stunde-Null Zenarien auf billig Zeichnungen dargestellt die jeden Wohnungsinhaber abschrecken,oder nur schmunzeln lassen.Sowas spielen sie selber auf ihren PCs oder Konsolen, und erledigen das Böse virtuell,da ist man sein eigener Held.Wo Jesu Leben und Wirken in den Schriften für die Öffentlichkeit?Wo christliche Barmherzigkeit für die Öffentlichkeit?Schläft man in unserer Chefetage?Ist vielleicht das Frühstück zu üppig?So etwas kann schwer im Magen liegen,bis zum nächsten Sternemahl?Jedenfalls geht es nicht mehr so weiter mit der unserer Theokratie auch made in Germany!Nur Tod,Vernichtung.Abschreckbilder für den Menschen auf der Strasse!Und DER informiert sich täglich: online,Tv,Nachrichten im Radio,Wochenmagazine etc, etc.Mit so einem Layout, was also ZJ wollen, lockst Du kaum noch eine Katze hinter dem Ofen vor!Und mittlerweile gibt es auch in Afrika und am Amazonas und China und Papua-Neuguinea das Netz!!! Natürlich uch im Busch teilweise und auch in den Hotels. Moin Moin
    liebe gute..Massanzugträger von der Stange..oder die alte Schwester sowieso, oder der Bruder sowieso hat einen Top-Anzug bezahlt…für die liebe Pflege…und Hilfe beim halten des Kugelschreibers!Ihr habt es sicher schon alle selber erlebt,oder mitbekommen!Man kann nicht mehr weiter mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf andere zeigen wenn man nicht in der Lage ist,nicht so zu sein oder besser gesagt schon so ist wie Die, die man anklagt.Was hatte Jesus im Tempel getan? Er hatte keine Taube oder irgend etwas gekauft.Und verkauft hat er da auch nichts,weil er nichts hatte,noch nicht mal einen Schlafplatz, weder ein Sternehotel…nur den kalten Nachthimmel über Palästina.Nein,wir Zeugen sind für die Öffentlichkeit immer korrekt usw usw.Tja die Öffentlichkeit kennt uns aber auch anders….die Wirklichkeit! Wir arbeiten daran! Weiter so….Der Bruder der Vorwärts ihr Zeugen.. geschrieben hat..

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo armes Schaf,
    ZITAT:
    „Wir arbeiten daran! Weiter so….Der Bruder der Vorwärts ihr Zeugen.. geschrieben hat…

    Ich vollende mal deinen Satz:…wäre erschüttert über die heutige Entwicklung“…und ich schätze mal, er war auch damals nicht über alles was sich in Brooklyn abspielte, informiert.

    Ich habe gelesen, dass der Text im neuen Liederbuch verändert wurde.

    Hier der originale Text:

    1. Strophe
    Fest und entschlossen in dieser bösen Zeit,
    für Wahrheit zu kämpfen steht Gottes Volk bereit.
    Vor Satans gehässigen Scharen
    als Christen sie Mut offenbaren.

    Refrain
    Drum vorwärts, ihr Zeugen, nun starken Herzens seid,
    Und freut euch im Werke Jehovas allezeit.
    Verkündet die Botschaft, ob alt oder jung.
    Bald kommt Segen durch die neue Ordnung.

    2. Strophe
    Wahrheit und Recht haben Menschen weggetan.
    Den Namen Jehovas Verleumder greifen an.
    Sie werden in Schranken getrieben
    durch Christen, die Gott wirklich lieben.

    3. Strophe
    Streiter Jehovas sind heute nicht bequem,
    zwar weder der Welt noch den Herrschern angenehm;
    doch stehen sie da, fest im Glauben.
    Nichts kann ihre Lauterkeit rauben.

    3. Strophe seit 1986
    Streiter Jehovas heut leben nicht bequem,
    sind weder der Welt noch den Herrschern angenehm.
    Als fleckenlos sie sich erweisen,
    in Lauterkeit Gott mutig preisen.

    Da wurde in der 3. Strophe ja auch schon der Sinn verändert…mich würde nun wirklich mal der neue Text interessieren, hätte den jemand für mich auf Lager?

    Irgendwer – ich glaube Dennis war´s – hatte mal geschrieben, dass im neuen Liederbuch Jesus bei vielen Liedern quasi herausgeschrieben wurde.

    Wäre es wohl möglich diese Lieder aufzuführen? – Das wäre toll.

    LG Ulli

  • mia-sophie
    Januar 20, 2012

    Liebe Ulli,
    ich habe mal den neuen Text rausgesucht.Lied Nr. 17 im neuen Liederbuch.

    Fest und entschlossen in dieser schweren Zeit
    für Wahrheit zu kämpfen, steht Gottes Volk bereit.
    Mag Satan auch lügen und prahlen, Gottes Licht, es wird immer heller strahlen.

    Drum freut euch im Predigtwerk, stark und mutig seid!
    Die Botschaft mit Eifer lasst hören weit und breit!
    Ruft aus: Nicht mehr fern ist Jehovas neue Welt, unsre
    Erde er bald wieder herstellt.

    Als Gottes Zeugen wir sind kein Teil der Welt.
    Wir meiden das Streben nach Einfluß, Ruhm und Geld.
    Bemüht, Herz und Sinn zu bewahren, bleiben wir auf der Hut vor den Gefahren.

    Hoffen auf Gott ist bei vielen heut verpönt.
    Der Name Jehovas wird immer mehr verhöhnt,
    doch wir wollen ihn mutig ehren; Gottes Vorsatz wir allen gern erklären.

    LG Mia-Sophie

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo zusammen,
    keiner da der mir weiterhelfen könnte? 🙁

    Es ist nämlich nicht einfach Neugier die mich umtreibt. Schließlich habe ich eine gute Freundin dort, die ich aber nur dann auf bestimmte Dinge aufmerksam machen kann, wenn ich jeweils konkrete Angaben machen kann.

    LG Ulli

  • Frank&Frei
    Januar 20, 2012

    Hallo Matthäus, konzedieren wir doch einmal, wie die frühen Bibelforscher etwa bis 1928 ausgerichtet waren. Da waren die Ortsversammlungen unabhäögig, die Ältesten arbeiteten so, wie sie sich haben leiten lassen und Brooklyn bzw Magdeburg war nur der Lieferant, die Druckerei. Damals orientierte man sich an den Gaben des Einzelnen, er eine war gut im Predigtdienst, der andere war ein Hirte und wieder einer konnte gut Vorträge halten.
    Dann kam Rutherford mit seinem, ich möchte sagen „Schneeballsystem“.
    Die Versammlungen wurden entmündigt, jeder wurde gezwungen die Druckerei-Erzeugnisse zu verkaufen und die Organisation von dezentral auf zentral wurde umgestellt.
    Schon in dieser Zeit liessen etliche davon ab und gingen wo anders. Denn dadurch, dass Rutherford sich nach oben „beamte“, er war ja im TEstament vom Russel nicht dafür vorgesehen – das steht in deutsch bei den Bibelforscher in at zu lesen – korrumpierte er die übrigen Direktoren, die sich frustriert zurückzogen und ihre eigenen „Bibelforschernetzwerke“ gründeten. So gab es im Amerikanischen jede Menge Biblestudents was dazu fürhte, dass der Judge marekting machen mußte und über ein neues Branding, Jehovas Zeugen, sich von der Vielfalt der Students zu unterscheiden.
    So war es, wird von den meisten gar nicht mal verstanden aber liegt so auf der Hand.
    Alle Macht in den Händen der Organisation, jeder muss alles glauben, oder zumindest stille schweigen, sonst wachsen ihm Flügel.

    Was für eine Organisation an Überheblichkeit, Hartherzigkeit und anmaßung, nämlich das alles im Namen des Höchsten zu tun.
    Dafür gibts mit der Rute.

  • Edelmuth
    Januar 20, 2012

    Hallo Bernd

    >> Mit diesen Text will ein Ältester beweisen, dass eine LK in Jerusalem war und bei ZJ heute es nicht anders ist. Sie lassen sich vertrauensvoll von denen leiten die unter ihnen die Führung übernehmen,… <<

    Paulus wurde nicht von der LK in Jerusalem ernannt, sondern vom Herrn Jesus berufen. Der Herr hatte seinen Heiligen Geist nicht dazu benutzt, der LK in Jerusalem die richtige Erkenntnis zu geben, wie wir es bei der LK in Brooklyn fälschlich erwarten, sondern Paulus nach Jerusalem geschickt, um die LK in Sachen Beschneidung zurechtzurücken.

    Der nach heftigen Auseinandersetzungen gefällte Beschluss beinhaltete die Enthaltung von Blut, von Hurerei und von Götzen geopfertem Fleisch. (Apg. 15:20,29; Apg 21:25). Paulus widersprach diesem Beschluss, indem er erkläre, dass aus Gottes Sicht götzengeopfertes Fleisch bedenkenlos gegessen werden kann, weil Götzen tot sind. (1. Kor. 8:4-6) Jeder mag daraus seine eigenen Schlüsse ziehen, aber Paulus würde nie einem Gesetz Gottes widersprechen.

    Nach der Zerstörung Jerusalems und der Vertreibung der Juden und der Christen ist geschichtlich nur noch etwas von der Christenversammlung in Rom bekannt. Die geistigen Enkel und Großenkel der LK aus Jerusalem sitzen heute im Vatikan. Zur LK in Brooklyn und der LK in Jerusalem gibt es keinerlei nachvollziehbare Verbindung.

    Die Brüder in Brooklyn sind die Letzten, die sich den Nachfolgern der LK aus Jerusalem unterwerfen und warten würden, bis Jehova der LK im Vatikan die richtige Erkenntnis gibt. Im Gegenteil, sie haben 1976 eine eigene LK gegründet und sie zur irdischen Vertretung der himmlischen Organisation Gottes erklärt.

    Wer so argumentiert in den Augen des Sklaven ein Abtrünniger, aber die Argumente widerlegen kann er nicht.

    Ede

  • Manfred
    Januar 20, 2012

    Liebe Schwestern und Brüder,

    gestern habe ich eine interessante Erfahrung gemacht. Da ich meine Tochter zu einer Zeugenaussage in einem Gerichtsfall begleitet habe und das Verfahren öffentlich war, habe ich mich in den Zuschauerraum gesetzt und mir die Verhandlung angesehen. Es ging um einen Fall von Fahrerflucht mit Sachschaden über 3.000 Euro.

    Die Verursacherin wurde schnell ermittelt, weil die Geschädigte im Auto gesessen ist und noch zwei unbeteiligte Zeuginen den Vorfall aus nächster Nähe mit angesehen haben und das Kennzeichen sofort notiert hatten. Der Unfall geschah auch noch schräg gegenüber einer Polizeidienststelle, so dass alle nach dem Vorfall nur über die Straße gehen mussten um das an zu zeigen. Das war die Vorgeschichte. Gestern wurde der Fall dann verhandelt.

    Bei der Einführung durfte die Angeklagte eine Erklärung abgeben und sie blieb dabei, dass sie nichts von dem Unfall gemerkt haben wollte, obwohl sogar an ihrem eigenen Auto ein erheblicher Schaden entstanden ist. Der Richter sagte, dass könne man glauben, aber wenn er die Bilder des Schadens sieht, fällt es ihm schwer. Also wurden die Zeugen vernommen.

    Nachdem dies geschehen war, sagte der Richter wieder, dass es nun eindeutig ist, dass sie etwas hätte merken müssen und ob sie nun bei Ihrer Aussage bleiben wolle. Die Angeklagte: Ja, ich habe nichts bemerkt. Der Richter sah den Staatsanwalt an und fragte sie noch einmal. Und wieder: Ich habe nichts bemerkt.

    Nun sprach der Richter den Verteidiger an und fragte ob er sich nicht mit seiner Mandantin beraten wolle und sie eine Unterbrechung der Verhandlung machen sollen. Der Anwalt: Nein, wir brauchen uns nicht beraten, wir können ruhig weiter machen.

    Der Richter sah wieder den Staatsanwalt an und sagte nochmal zu dem Verteidiger: Wollen Sie nicht doch eine Unterbrechung beantragen und sich mit Ihrer Mandantin beraten?

    Nun hatte es auch der Anwalt geschnallt und diese Unterbrechung beantragt. Nach einer viertelstunde kamen sie wieder rein und die Angeklagte bekannte sich schuldig, doch etwas von dem Unfall mitbekommen zu haben. Die Folgen dieses Bekenntnisses:

    Der Staatsanwalt forderte nun nur nach dem Jungendstrafrecht zu urteilen, 35,- Euro Strafe für die Verursachung eines Unfalls, 40 gem. Stunden Arbeitsleistung, 3 Monate Fahrverbot.

    So warum habe ich das erzählt? Weil mir während des Prozesses klar geworden ist, dass jeder mal Fehler machen kann. Das ist menschlich und gehört zum Leben dazu. Doch man muss auch dazustehen. Der Richter hat genau das auch in seiner Urteilsbegründung mit einfliessen lassen. Wäre die Angeklagte dabei geblieben unschuldig zu sein, hätte er sie nach Erwachsenem Recht verurteilt und dann wäre der Führerschein weg, da noch in der Probezeit hätte sie ihn neu machen müssen, höhere Geldbusse, mehr Arbeitsleistungen usw.

    Der Richter hat ihr mind. 4 mal nahe gelegt die Aussage zu ändern, da er Ihr die Unschuldsbeteuerung nicht abgenommen hat. Als dies dann endlich auch der Verteidiger erkannt hat, hat sie die Schuld für das unerlaubte Entfernen vom Unfallort zugegeben.

    Dieses Zugeben, bzw. Schuldeingeständnis, hatte nun dazu geführt, dass der Richter hat Milde walten lassen um ihr nicht das Leben von Anfang an zu verbauen. Man könnte auch sagen, sie hätte bereuen müssen und dazu gehört erst einmal zuzugeben, dass man überhaupt an etwas Schuld ist.

    Der Richter steht hier als Vergleich für Jehova. Jehova weiß, dass kein Mensch von Schuld frei ist und er würde gerne Milde walten lassen. Das einzige was er fordert: Bereue und sündige fortan nicht mehr. Aufgrund von der Unvollkommenheit, können wir das nicht. Doch selbst dafür hat er vorgesorgt, indem sein Sohn Jesus sein Leben für uns geopfert hat, dass er unsere ererbte Sünde austilgt. Das einzige was wir nur noch machen müssen ist, unsere Schuld einzugestehen, zu bereuen und dankbar für das Opfer unseres Herrn Jesus zu sein und dann kann Jehova auch Milde walten lassen und uns retten, was für uns ewiges Leben bedeutet.

    Doch wenn wir uneinsichtig sind und unsere Schuld vielleicht sogar auf jemanden anderen abwälzen wollen, dann hat Jehova keine Möglichkeit mehr milde zu sein, dann muss er der Gerechtigkeit genüge tun, der er sich selbst verpflichtet hat.

    Ist das nicht unglaublich, dass wir es eigentlich selbst in der Hand haben ob wir errettet werden oder nicht? Jehova streckt uns die Hand hin und sagt greif zu und genau das müssen wir machen. Wenn wir nicht zugreifen, ist dann Jehova an unserem Tod schuldig? Wie der Richter gestern in der Verhandlung hat er durch die Blume mehrmals gesagt, gesteht Euch die Schuld ein, bereut und ich decke meinen Mantel der Liebe darüber. Doch Jehova wird nicht endlos fragen ob man bereuen möchte. Jetzt hat man noch die Möglichkeit zu ihm umzukehren. Aber wielange diese Möglichkeit noch besteht, ist äusserst fraglich, wenn man sich mal das ganze Kapitel von Joh. 17 durchliest. Vers 17 ist ja der Jahrestext 2012.

    Auf jeden Fall war es für mich mal ein spannendes Erlebnis so einen Gerichtsfall live mitzuerleben und zu sehen warum ein Richter zu dem einen oder andern Urteil kommt. Ich fand gestern, er hätte es nicht besser machen können.

    Liebe Grüße Manfred

  • mia-sophie
    Januar 20, 2012

    Spannende Geschichte. Und gut erzählt. Könnte man diesen Verteidiger nicht mal zu Christian Wulff schicken?

    Spaß beiseite. Du hast diesen komplizierten Sachverhalt von Sünde und Vergebung und Annahme durch Gott sehr schön einfach erklärt.
    In meinem Wochenkalender steht ein Spruch, der dazu paßt und den ich ganz gut finde:

    „Alle Fehler, die man macht, sind eher zu verzeihen als die Mittel, die man anwendet, um sie zu verbergen“

    (Francois de La Rochefoucauld)

    LG und Danke für die vielen schönen Kommentare
    Mia-Sophie

  • armes Schaf_2012
    Januar 20, 2012

    Der alte Gaststättenraum zb 1968,so kenne ich es auch,im Kohlenpott!Das war DER SAAL!Und erst 69, dann Seltersmania…Glück Auf! Der Steiger kommt!Nur der Vater weis wann!All die älteren betagten, ich leide mit!Mit 50 schwinden die Kräfte,

  • Sascha
    Januar 20, 2012

    Lieber Frank,

    wieder mal ein absolut zutreffender Kommentar von dir. Ich gehe von den gleichen Bedingungen aus, wie du es in letzten Sätzen erwähnt hast: Eins wird zum anderen führen, und viele werden ihren Augen und Ohren nicht trauen, weil sie sich selbst immer als Bewohner im Land der Sicherheit gesehen haben.

    Dann könnte der Ausruf „Frieden und Sicherheit“ noch eine besondere Bedeutung bekommen und vielleicht viele von denen, denen man heute „voller Mitleid und Erbarmen“ im Haus zu Haus Dienst gepredigt hat, aufeinmal zur Rettung geführt werden, während die organisierten Religionen vernichtet werden…wie immer das auch genau passieren wird.

    Für uns ist es wichtig, die Menschen dahinter zu sehen. Da dann ein Ausruf mit einer guten Botschaft von einem Engel ausgehen wird, können wir sicher sein, dass dann alle die, die sich zu Jesus bekannt haben, gerettet werden. So dürfen wir hoffen, dass sich das, was bei Jona passiert ist, nämlich dass die Bewohner von Ninive aufgrund ihrer Reue verschont wurden, obwohl sie vorher nicht einmal den Unterschied zwischen ihrer Linken und ihrer Rechten kannten, auch an vielen Menschen in unserer Zeit erfüllt. Und dass jeder einzelne von uns, dann auch zu den Menschen gehören wird, die dann befreit werden, und dass die „Treuen“ standhaft bleiben, besonders wenn sie heute das Gefühl haben, „wie durch Feuer geläutert zu werden“.

    Aber auch das hat Jesus vorhergesagt, weswegen wir uns letztendlich sogar über diese Prüfungen, die wir dann „um des Namens Jesu erleiden“, freuen können.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Frank&Frei
    Januar 20, 2012

    über „Frieden und Sicherheit“ lieber Sascha, mag man viel spekulieren. Wir müssen einfach abwarten, wie es sich darstellt, wobei ich persönlich davon überzeugt bin, dass die Entwicklung im Nahen Osten da Grundlegendes an den Tag bringen wird. Schließlich muss sich Jesaj 17:1 erfüllen, Dasmaskus ein ruinöser Haufen werden, unbewohnbar. Diese von Menschen herbeigeführte „Armageddon“ mag anschließend den Ruf erschallen lassen, weil sie dann die eine Welt mit einer Regierung und einer Religion haben. Nukleare Waffen werden eingesetzt werden, denn die „plötzliche Plage“ von der der Prophet spricht zeigt die Auswirkungen der Radioaktivität: Noch auf ihren Beinen stehend werden die Augen in den Höhlen verfaulen und das Fleisch auf ihren Knochen.
    Das ist kein Anspruch an Erfüllung meinerseits- sondern versteht sich einfach nur als nachgedacht und Punkte in Verbindung gebracht. Der Iran-Krieg ist fakto schon da und es scheint zu eskalieren, wobei, wenn er heiß wird, er zum WK 3 evolutionieren wird da Iran feste Bündnispartner hat wie Russland und China.
    Alles Spekulation – begründet auf Indizien. Die Realität geht ihre eigenen Wege.

    ========================================================

    Bernhard
    24.01.2012 auf 14:46 | Als Antwort auf Matthäus.
    Lieber Bruder Matthäus, entschuldige , dass ich deinen Antwortbutton verwende aber ich habe eine sehr dringende Frage an dich und anderen Mitlesern von BI.

    Wie ist der Bibeltext in Apostelgeschichte 16:4 aufzufassen: In jede Stadt, durch die sie reisten berichteten sie den Gemeinden über den Beschluss der Apostel und Gemeindeleiter von Jerusalem alle Christen sollten sich danach richten…….(HOFA). Mit diesen Text will ein Ältester beweisen, dass eine LK in Jerusalem war und bei ZJ heute es nicht anders ist. Sie lassen sich vertrauensvoll von denen leiten die unter ihnen die Führung
    übernehmen, laut den Text aus den Buch Legt gründlich Zeugnis ab von Gottes Königreich Seite 123 18,19,20.

    Bitte um baldige Antwort und von Herzen DANKE.

    Brüderliche Grüße an alle Bernhard

  • Anna
    Januar 20, 2012

    Lieber Bruder Berhard, liebe Brüder und Schwestern,

    hab mir jetzt einen Espresso gemacht. Vielleicht hilft’s ja.
    Nun auf die schnelle meine Antwort: Querverweis in der Luther-Bibel von 1912:

    4 Wie sie aber durch die Städte zogen, überantworteten sie ihnen, zu halten den Spruch, welcher von den Aposteln und den Ältesten beschlossen war. ( Apostelgeschichte 15.23-29)

    Vermutlich ist der Querverweis auch in der NWÜ, die habe ich jetzt aber nicht im Büro. Und bei der online-Ausgabe fehlen die Querverweise.

    Hier noch für diejenigen die das Buch nicht haben der Abschnitt 18, Seite 123 des Buches über die Apostelgeschichte:

    ZITAT (Hervorhebungen durch Großbuchstaben und Einfügung von mir): 18 Paulus und Timotheus haben über Jahre eng zusammengearbeitet. Sie waren mit so MANCHER (welcher???) Mission im Auftrag der leitenden Körperschaft unterwegs. In der Bibel steht: „Als sie nun durch die Städte reisten, überbrachten sie denen, die dort waren, die zu beachtenden Verordnungen (war nur die eine Verordnung über die Beschneidung, Blut und Hurerei), welche von den Aposteln und älteren Männern, die sich in Jerusalem befanden, beschlossen worden waren“ (Apg. 16:4). Offensichtlich haben sich die Versammlungen an die Linie der Apostel und alteren Männer in Jerusalem gehalten. DESWEGEN (?) wurden sie „tatsächlich im Glauben weiterhin befestigt und nahmen von Tag zu Tag an Zahl zu“ (Apg. 16:5). ENDE ZITAT

    Das lieber Berhard kurz was mir dazu einfällt. Ich habe das beim Lesen letzte Woche in dem Buch auch nicht verstanden, wie man daraus eine Leitende Körperschaft der Neuzeit ableiten kann. Nach meiner Erkenntnis gibt es nur einen einzigen Beschluss, eben den mit der Beschneidung. Das wurde allen mitgeteilt und das war’s.

    Das Argument, dass die Jünger durch die Verordnungen der leitenden Körperschaft an Glauben zunahmen wird übrigens auf Seite 162 des Buches nicht mehr verwendet.

    Hier wird korrekterweise wiedergegeben, dass die Epheser gemäß Apostelgeschichte an Glauben zunahmen weil sie ihre spiritistischen Bücher verbrannt haben.

    Apostelgeschichte 19:19 (NeÜ)
    „Eine ganze Anzahl von ihnen brachte ihre Zauberbücher und verbrannte sie öffentlich. Man schätzte ihren Wert auf 50 000 Silberdrachmen.4 20 So erwies die Botschaft des Herrn ihre Macht und breitete sich immer weiter aus.

    Paulus musste nirgendwo Rücksprache nehmen um den Spiritismus zu verurteilen.

    Und wenn man weiterliest, Apostelgeschichte 20 als Paulus sich zum Abschied nochmal mit den Ältesten von Ephesus getroffen hat und alle ganz traurig waren als er ging, sein Ausspruch in Vers 32:

    32 Und nun vertraue ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade an, das die Kraft hat, euch im Glauben wachsen zu lassen und euch das Erbe unter denen zu geben, die auch zu seinem heiligen Volk gehören.

    Vertrauen auf Jehova, nicht auf Menschen, darum hat Paulus gebetet. Und wir wissen soch auch dass „Gott es wachsen läßt“. Das zu erkennen ist doch richtig schön und macht Freude. Und das ist es worum wir auch beten dürfen. Ich auch, damit ich wieder brav und still in meiner Zusammenkunft bleibe wenn ich all das mit anhören darf :-).

    So bin ich richtig motiviert weiter zu arbeiten und wünsche allen einen hoffentlich angenehmen Tag

    Viele Grüße Anna (aus einem gut geheizten Büro)

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo Bernhard,
    im Grunde genommen ist es eine Frechheit der WTG, ihre Sitzungen mit anschließenden Gesetzeserlassungen fürs gemeine Volk, mit dieser Begebenheit aus Apostelgeschichte zu begründen.

    Denn schließlich war die Ursache für die Diskussion damals, dass es einige gab, die das Gesetz wieder einführen wollten. Es fand also das genaue Gegenteil von dem statt, was heute abläuft.

    Ich bin ja dafür, wer A sagt, muss auch B sagen…
    Wer sich auf eine gewisse Personengruppe beruft, der sollte auch dasselbe aussagen wie sie:

    8 Und er, der ins Herz sieht, hat diesen Menschen ein gutes Zeugnis ausgestellt: Er hat IHNEN genauso wie UNS den Heiligen Geist geschenkt.
    9 In KEINEM Punkt hat er einen Unterschied gemacht zwischen ihnen und uns. Sie sind rein, weil ER sie durch den Glauben IM HERZEN rein gemacht hat.
    10 Warum also fordert ihr Gott heraus und wollt diesen Menschen eine Last auferlegen, die weder unsere Vorfahren noch wir selbst tragen konnten?
    19 Darum bin ich der Ansicht, wir sollten den Menschen aus den anderen Völkern, die sich Gott zuwenden, nicht eine unnötige Last auferlegen. Wir sollten sie NICHT dazu verpflichten, das ganze jüdische Gesetz zu befolgen,
    20 sondern sie NUR in einem Schreiben auffordern, dass sie kein Fleisch von Tieren essen, die als Opfer für die Götzen geschlachtet worden sind, denn es ist unrein; weiter sollen sie sich vor Blutschande hüten, kein Fleisch von Tieren essen, deren Blut nicht vollständig ausgeflossen ist, und kein Tierblut genießen.
    Apg 15, 8-10, 19+20

    Es war ganz klar eine ABSAGE an alles Gesetzmäßige, die Christen sollten sich nun von NIEMANDEM mehr verrückt machen lassen und bekamen ganze drei Dinge auferlegt, an die sich sich halten sollten.
    Sie von dieser unsinnigen Last zu befreien, die ihnen von einigen Judenchristen aufgebrummt wurden, war ihnen sogar so wichtig, dass sie dafür sorgten, dass auch jede Gemeinde davon erfuhr.

    Aber DARAN wird sich heute natürlich kein Beispiel genommen…nein…man hat es sogar ins Gegenteil verkehrt.
    Damit fordern sie Gott heraus – ob das so eine gute Idee ist, sollten sie sich mal überlegen…

    LG Ulli

  • Zadok
    Januar 20, 2012

    Zitat:
    „im Grunde genommen ist es eine Frechheit der WTG, ihre Sitzungen mit anschließenden Gesetzeserlassungen fürs gemeine Volk, mit dieser Begebenheit aus Apostelgeschichte zu begründen.“

    Das ganze Thema ist eine einzige Verdummung und Provokation.
    Unglaublich, was sich die LK hier leistet.
    Am 7.September 1975 fand die Graduierung einer Abschlußklasse der Missionarsschule Gilead statt; 56 Teilnehmer, angehende Missinare
    und ca 1000 Zuhörer. Zu dieser Zeit tobte der Machtkampf zw. dem Präsidenten der Watchtower Bible and Tract Society und der leitenden Körperschaft, es ging darum wer jetzt das Sagen habe…ein Präsident wie bisher oder eine LK. Wir wissen ja wie es ausging. F.W. Franz hielt eine eine Rede, in der er auf die Situation im 1. Jahrhundert Bezug nahm und klar und deutlich sagte, dass die größten Missionare aller Zeiten ( Paulus u. Barnabbas) von Antiochia aus ausgesandt wurden; und dass sie DAHIN zurückkehrten um Bericht zu erstatten; sie gingen nicht nbach Jersualem zu einer – nicht existenten LK – soweit seine Argumente.
    Bemerkenswert ist hier 1. dass diese Ansprache nie im WT erschien; zum Glück gibt es eine Tonbandaufnahme.
    2. Um seine Ziele zu erreichen, hat F.W. Franz die offizielle Lehre der WTG demontiert und ad absurdum geführt – und dabei die Wahrheit kundgetan.
    Im Elfenbeinturm kannte und kennt man die Wahrheit und dennoch – belügt man die Brüder auf der ganzen Welt. Unfassbar. Unglaublich. Und doch wahr. Weitere Einzelheiten im „Gewissenskonflikt“ ab Seite 94..

  • Matthäus
    Januar 20, 2012

    Lieber Bernhard!

    Zu Deine Frage möchte ich gerne Stellung nehmen. Meine Meinung zur Frage ob es in ALLEN Fragen eine sogenannte LK in Jerusalem gab die „das letzte Wort“ hatten, bezweilfle ich sehr. Dies lässt sich einmal durch Paulus belegen der in seinem Brief an die Galater folgende Aussage macht:

    Kap.1: 15 Aber Gott hatte mich in seiner Gnade schon vor meiner Geburt dazu bestimmt, ihm einmal zu dienen. Als die Zeit dafür gekommen war,
    16 ließ er mich seinen Sohn erkennen. Die anderen Völker sollten durch mich von ihm erfahren. Ohne Zögern habe ich diesen Auftrag angenommen und keinen Menschen um Rat gefragt.
    17 Ich bin nicht einmal nach Jerusalem gereist, um die nach ihrer Meinung zu fragen, die schon vor mir Apostel waren. Nein, ich bin sofort nach Arabien gezogen und von dort wieder nach Damaskus zurückgekehrt.
    18 Erst drei Jahre später kam ich nach Jerusalem, weil ich Petrus kennen lernen wollte. Fünfzehn Tage bin ich damals bei ihm geblieben.
    19 Von den anderen Aposteln habe ich bei diesem Aufenthalt keinen gesehen, außer Jakobus, den Bruder unseres Herrn.

    Im 2. Kap. erzählt er und lässt damit erkennen dass es in Jerusalem KEINE Entscheidungsgewalt gab sondern ER wurde von Jehova beauftragt, sowie Jehova immer wieder EINZELPERSONEN (siehe Jona, Jesaja, Nathan usw.) gebrauchte – allem voran durch SEINEN hl. Geist – beachte besonders Vers 4 und 6:

    1 Erst vierzehn Jahre später bin ich zusammen mit Barnabas wieder nach Jerusalem gekommen. Auch Titus nahm ich mit.
    2 Gott selbst hatte sich mir offenbart und mir den Auftrag zu dieser Reise gegeben. In Jerusalem habe ich erklärt, welche Botschaft ich den Menschen aus anderen Völkern verkünde. Ich trug dies der versammelten Gemeinde vor und in einem weiteren Gespräch ihren führenden Männern. Denn ich wollte vermeiden, dass meine Arbeit abgelehnt wird und alle meine Mühe vergeblich ist.

    4 Die Frage der Beschneidung wäre überhaupt nicht zum Problem geworden, hätten sich da nicht einige so genannte Christen hinter meinem Rücken in die Gemeinde eingeschlichen. Sie hegten ein tiefes Misstrauen gegenüber der Freiheit, die uns Christus schenkt, und wollten uns wieder dem jüdischen Gesetz unterwerfen.

    5 Aber wir haben ihnen keinen Augenblick nachgegeben und ihnen in keinem einzigen Punkt zugestimmt. Denn für uns ist nur eins wichtig: dass euch die Wahrheit der rettenden Botschaft erhalten bleibt.
    6 Die verantwortlichen Männer in der Gemeinde haben mir jedenfalls keine Vorschriften gemacht – im Übrigen ist es mir ganz unwichtig, was sie früher einmal waren. Denn Gott schaut nicht auf Rang und Namen.
    7 Diesen Leitern der Gemeinde ist klar geworden, dass Gott mir den Auftrag gegeben hat, … die Botschaft von Christus zu verkünden, so wie er Petrus aufgetragen hat, sie den Juden zu bringen.
    8 Denn alle konnten sehen, dass meine Arbeit als Apostel ebenso von Gott bestätigt wurde wie die des Petrus.
    9 Jakobus, Petrus und Johannes, die als die Säulen der Gemeinde gelten, hatten erkannt, dass Gott mir diesen besonderen Auftrag gegeben hat. Da gaben sie mir und Barnabas die Hand zum Zeichen unserer Gemeinschaft. Wir einigten uns, dass sie die rettende Botschaft weiter unter den Juden verkünden sollten und wir unter den anderen Völkern.

    Und wenn Du zu deiner Frage von Apg. 16:4 das Kap. 15 davor zur Gänze mit ein beziehst dann kann Du auch hier ähnliches erfahren dass jeweils Gott selbst es war der auch fallweise den Heiden den gleichen Geist zur Verfügung stellte. Siehe Verse 8,9 + 19:

    Das Apostelkonzil in Jerusalem
    1 Eines Tages kamen Gläubige aus Judäa in die Gemeinde von Antiochia. Sie lehrten öffentlich: „Wer sich nicht beschneiden lässt, so wie es im Gesetz des Mose vorgeschrieben ist, kann nicht gerettet werden.“
    2 Paulus und Barnabas widersprachen, und es kam zu einer heftigen Auseinandersetzung. Schließlich beschlossen die Christen in Antiochia, dass Paulus und Barnabas mit einigen anderen aus der Gemeinde zu den Aposteln und Gemeindeleitern nach Jerusalem gehen sollten, um diese Streitfrage zu klären.
    3 Nachdem die Gemeinde sie verabschiedet hatte, zogen sie durch die Provinzen Phönizien und Samarien. Überall berichteten sie, wie auch die Nichtjuden zu Gott umgekehrt waren, und alle freuten sich darüber.
    4 In Jerusalem wurden sie von der Gemeinde, den Aposteln und den Leitern herzlich aufgenommen. Dort erzählten sie ebenfalls, was Gott durch sie unter den Nichtjuden getan hatte.
    5 Aber auch hier verlangten einige der Gläubigen, die früher zu den Pharisäern gehört hatten: „Man muss die Nichtjuden beschneiden und von ihnen verlangen, dass sie das Gesetz des Mose befolgen.“

    „Gott hat längst entschieden“

    6 Daraufhin setzten sich die Apostel und die Leiter zusammen, um diese Frage zu klären.
    7 Nach heftigen Wortwechseln stand schließlich Petrus auf und sagte: „Liebe Brüder! Ihr wisst doch, dass Gott mir schon vor langer Zeit aufgetragen hat, die rettende Botschaft auch denen zu verkünden, die keine Juden sind, denn auch sie sollen Gott vertrauen.

    8 Und Gott, der jedem von uns ins Herz sieht, hat sich zu ihnen bekannt, als er den Nichtjuden genauso wie uns den Heiligen Geist gab.
    9 Ja, Gott machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen: Er befreite sie von aller Schuld, als sie an ihn glaubten.

    10 Warum wollt ihr jetzt Gott herausfordern und diesen Brüdern eine Last aufbürden, die weder wir noch unsere Vorfahren tragen konnten?
    11 Wir glauben, dass wir allein durch die Gnade Jesu, des Herrn, gerettet werden. Dasselbe gilt auch für die Nichtjuden.“
    12 Alle schwiegen und hörten Barnabas und Paulus gespannt zu, als sie berichteten, wie viele Zeichen und Wunder Gott durch sie unter den Nichtjuden getan hatte.
    Der Vorschlag des Jakobus
    13 Dann stand Jakobus auf: „Liebe Brüder!“, sagte er.
    14 „Simon Petrus hat eben erzählt, wie Gott selbst begonnen hat, unter den Nichtjuden ein Volk zu sammeln, das ihm gehört.
    15 Das sagen ja schon die Propheten, denn es heißt bei ihnen:
    16 ‚Danach werde ich, der Herr, mich meinem Volk wieder zuwenden und das Reich König Davids wieder aufbauen. Jetzt gleicht es zwar einem zerstörten Haus, doch dann richte ich die umgestürzten Wände wieder auf.
    17 Alle Überlebenden sollen mich suchen, auch alle Nichtjuden, die zu mir gehören. Ja, ich, der Herr,
    18 habe das alles schon lange beschlossen!’1

    19 Ich meine deshalb“, erklärte Jakobus, „wir sollten den Nichtjuden, die zu Gott umgekehrt sind, keine unnötigen Lasten aufbürden und ihnen nicht die jüdischen Gesetze aufzwingen

    Also wo hat hier eine leitende Körperschaft entschieden? Jakobus sagt ICH MEINE !!!

    Sebst in der NWÜ schreibt hier: MEINE ENTSCHEIDUNG.

    Also hier eine Körperschaft (Apostel) als Entscheidungsträger zur Verbindlichen Akzeptanz zu erheben ist wieder typisch für die heutige LK die sich gerne selbst predigen und sich eine Autroität anmassen die ihnen NIEMALS weder von Jehova auch nicht von Jesus erteilt wurde. Wäre es so gewesen dann hätte Jesus nicht von einem Helfer (hl.Geist) gesprochen der sie IN DIE GANZE Wahrheit einweisen wird – Siehe Joh. 16:13

    13 Wenn aber der Geist der Wahrheit kommt, hilft er euch dabei, die Wahrheit vollständig zu erfassen. Denn er redet nicht in seinem eigenen Auftrag, sondern wird nur das sagen, was er gehört hat. Auch was euch in Zukunft erwartet, wird er euch verkünden.

    Auch Johannes der um das Jahr 100 seine Worte aufschrieb hätte spätestens zu diesem Thema von einer LK geschrieben doch seine Worte waren mehr als deutlich:

    2.Joh.2: 26 Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen.
    27 Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer.

    Ich hoffe ich konnte Dir in Deinen Überlegungen eine Hilfe sein!
    lg. Matthäus

  • Bernhard
    Januar 20, 2012

    An alle Brüder und Schwestern die mir so schnell und wirklich verständlich geantwortet haben. Beim Gespräch mit einen Bruder und mit einen jahrzehntelang dienenden Ältesten wurden einige dieser hervorragenden Gedanken geäussert. Liebe Brüder ich muss sagen ohne Erfolg, ihre Antwort „nur mit vollsten Vertrauen zum Sklaven können wir überleben.“ Es kam so herüber, dass 1. die LK, 2. der Sklave 3. Jehovas Organisation und dann erst Jesus als nur unser Vorbild so die Reihenfolge ist. Die Gespräche sind nur mehr traurig.

    Es erinnert mich an die Begebenheit in Daniel Kapitel 3.
    Nebukadnezar machte ein Standbild, beim Schall des Hornes mussten sich alle niederfallen und es anbeten. Und wer es nicht tat wurde in den Feuerofen geworfen, nur 3 mutige Männer befolgten dessen Königsbefehl nicht.
    Nimmt man Nebukadnezar als WTG,- als Standbild haben sie die LK und den Sklaven aufgestellt, die in den Publikationen, Kongressen Gebeten usw einzigartiges Lob dargebracht wird, wenn nicht kommt der Feuerofen DER AUSSCHLUSS!

    Vielleicht fällt es der LK einmal ein ihre Respektbezeugung ihnen gegenüber so einzufordern, dass sie an Kongressen durchs Mikrofon laut ausrufen: “JEDER DER FÜR JEHOVAS ORGANISATION IST SOLL AUFSTEHEN!“
    Das kann uns vielleicht noch passieren und dann können wir wie die 3 Hebräer der WTG antworten Daniel 3:17 , 18
    Unser Gott dem wir dienen, kann uns aus dem Feuer und deiner Gewalt retten. Aber wenn er es nicht tut, musst du wissen, o König (WTG), dass wir nie deine Götter (LK, Sklave) anbeten oder uns vor der goldenen Statue (ORG.) niederwerfen werden.
    Nur der Ausgang der Geschichte in Daniel wird sich nicht ereignen, dass die WTG Jesus Christus als König und Mittler die Ehre erweisen, denn dazu würde sie das Gesicht verlieren.
    Liebe Brüder und Schwestern bleibt weiterhin stark im Glauben vertrauen wir voll und ganz unseren König Jesus Christus und seinen Vater der dieses Loskaufsopfer ermöglicht hat. Brüderliche Grüße Bernhard

  • Shannon
    Januar 20, 2012

    Lieber Bernhard,

    den Vergleich mit Nebukadnezar, Daniel und dem Standbild mit der heutigen Anbetung der Organisation finde ich sehr gut und auch sehr schlüssig.

    Danke

  • Matthäus
    Januar 20, 2012

    Lieber Bernhard!

    Auch von mir die absolute Zustimmung zu Deinem Vergleich aus Daniel. Ich habe unseren Ältesten einmal brieflich mitgeteilt:

    Ihr verlangt von jedem Bruder und jeder Schwester GÖTZENDIENST durch eure Vorgehensweise – jeder der der Organisation nicht mehr Glauben und Achtung erweist als Jesus unserem EINZIGEN Lehrer.

    Damit laden sie nicht nur für sich sondern auch für jeden der diesem Druck (es folgt Ausschluss) nicht standhält, große Schuld auf sich was nicht besser als mit Jesu Worten zusammengefaßt werden kann: Matth. 23:

    Fromm und doch gottlos
    13 „Wehe euch, ihr Pharisäer und Schriftgelehrten! Ihr seid Heuchler! Durch euch wird anderen der Zugang in die neue Welt Gottes versperrt. Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, hindert ihr daran. 15 Wehe euch, ihr Scheinheiligen! Ihr reist über das Meer und durchquert jede Wüste, um nur einen einzigen Nichtjuden dafür zu gewinnen, eure Gesetze anzuerkennen.

    lg. Matthäus

  • Alois
    Januar 20, 2012

    Lieber Bernhard

    Dein Gedanke mit dem Standbild, Nebukatnezar und der Organisation sehe ich genau so. Zufällig hatte ich den gleichen Gedanken in dem Kommentar direkt nach Dir geschrieben, ohne Deinen zu jenem Zeitpunkt gelesen zu haben.

    Das Standbild des Nebukatnezar hatte vermutlich die Form eines Obelisks. Die Maße stehen in Daniel. Ältere Übersetzungen schreiben er hätte eine Breite von 6 Ellen und eine Höhe von 60 Ellen gehabt.

    Ein Obelisk hat eine quadratische Grundfläche, somit das Maß von 6 Ellen mal 6 Ellen und eine Höhe von 60 Ellen. Somit stecken in diesem Standbild die Zahlen 666.

    Wenn wir dann in Offbg. 13:18 lesen, dass es EINES MENSCHEN ZAHL ist, dann hat diese Zahl sicher mit Menschen und nicht direkt mit dem Teufel zu tun.

    18. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

    Damals Nebukatnezar, der unbedingten Gehorsam einforderte und nur ein Engel Jehovas war in der Lage diese drei Hebräer vor dem Tod zu retten.
    Heute die Organisation, die unbedingten Gehorsam einfordert und nur Jesus unser Retter ist in der Lage uns, die wir uns nicht vor dem (Wacht) Turm verbeugen wollen, vor dem geistigen Tod zu retten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    Januar 20, 2012

    Lieber Bernhard, liebe Brüder und Schwestern,
    vielen Dank für deinen Beitrag und den Vergleich mit dem Standbild aus Daniel. Ich denke auch, dass in nächster Zeit etwas passieren wird um die Verkündiger auf ihre Treue zur Organisation hin zu prüfen. Nach meiner persönlichen Einschätzung aber eher nicht auf einem Kongress. Weil man da ja nicht genau prüfen kann wie der EINZELNE reagiert. Manche müssen sich um Kinder, Betagte usw. kümmern oder sind schlicht mal einem menschlichen Bedürfnis abhelfen.

    Eher wird das in den Ortsversammlungen stattfinden, ggf. durch Unterschrift einer Resolution. Ich finde wir sollten damit rechnen, dann können wir uns darauf einstellen. Ganz wichtig ist daher jetzt immer weiter an unserem engen Verhältnis zu Jehova und Christus zu arbeiten. Dann sind wir dafür bestens gewappnet.
    Richtig schön ist der Text in Psalm 143 ab Vers 5 (Hfa):

    „5 Ich denke zurück an früher, an das, was du damals getan hast, und halte mir deine großen Taten vor Augen. 6 Zu DIR strecke ich meine Hände empor im Gebet. Wie ausgedörrtes Land auf Regen, so warte ich sehnsüchtig auf dein Eingreifen. 7 Herr, antworte mir doch jetzt, denn ich bin völlig am Ende! Lass mich nicht allein, sonst lebe ich nicht mehr lange! 8 Zeige mir schon früh am Morgen, dass du es gut mit mir meinst, denn ich vertraue dir. Ich brauche dich!2 Zeige mir, wohin ich gehen soll, 9 und rette mich vor meinen Feinden! Nur bei dir bin ich geborgen. 10 Hilf mir, so zu leben, wie du es willst, denn du bist mein Gott! Führe mich durch deinen guten Geist! Dann werde ich erleben, wie du mir Hindernisse aus dem Weg räumst. 11 Herr, stehe zu deinem Wort und hilf mir aus der Not! Es wird deinem Namen Ehre machen, wenn du mich am Leben erhältst. 12 Lass meine Feinde umkommen und vernichte alle, die mich in diese ausweglose Lage gebracht haben! Ich verlasse mich ganz auf dich, denn du bist mein Herr, und ich diene dir.“

    Diese Verse zeigen doch deutlich, dass Jehova uns zeigt wie wir leben sollen und uns hilft so zu leben wie es richtig ist. Und bestimmt hilft uns auch Christus dabei. Wir dürfen nur keine Angst haben und uns einschüchtern lassen.
    Und unbedingt die Freude bewahren. Ein Zitat von Martin Luther:
    „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht
    – ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

    Jetzt werde ich erst mal in die Natur entschwinden. Daher liebe Grüße
    Anna aus einem trüben Sonntag aber was soll’s 🙂

  • Dennis
    Januar 20, 2012

    Lieber Bernhard,

    möchte auch einiges anmerken, zu dieser Auslegung von Apg. 16:4.

    Ich benutze hier bewusst alle Texte aus der NWÜ, damit jeder Brd./Schw. sehen kann wie man geschickt Gottes Wort für eigenes Autoritätsdenken benutzen kann und wie leicht sich das widerlegen lässt:

    Ganz wichtig hierbei ist den Kontext zu beachten. Wie enstand überhaupt die Beschneidungsfrage?

    -Apg. 15:2-
    „Als aber kein geringer Zwiespalt und Wortstreit zwischen ihnen und Paulus und Bạrnabas entstanden war, ordnete man an, daß Paulus und Bạrnabas und einige andere von ihnen wegen dieses Wortstreites zu den Aposteln und den älteren Männern nach Jerusalem hinaufgehen sollten.“

    1. Tatsache ist, dass es einen „Streit“ gab, der sich selbst unter gestandenen Männern (Brüdern) nicht lösen lies, weil einige engstirnige das Sagen haben wollten. Was macht man wenn man streitet und kommt nicht zum Ergebnis? Man sucht Rat bei einem Dritten, bei einem Menschen (oder mehreren) denen man vertraut und die von Natur aus Autorität ausstrahlen. Da ist es einfach logisch und nachvollziehbar, dass die Apostel, die die engsten Vertrauten und die pers. Auserwählten des Sohnes Gottes waren, zu diesen „Autoritäten“ gezählt wurden.

    2. Diese berühmte „Sitzung“ der fälschlich als „leitenden Körperschaft“ bezeichneten Männer, hätte ohne diese Streiterei der Jüdäischen Beschneidungsanhänger niemals stattgefunden, das ist ein Fakt. Ohne Streit, keine Schlichtung, ohne Schlichtung keine Sitzung der Apostel u. Ältesten in Jerusalem, ohne Sitzung kein „Beschluss“.

    Es ist schon eine kuriose Geschichte, dass die WTG aus dieser einmaligen Angelgenheit eine ständige feste Institution macht, die wohlgemerkt ungefragt für alle Brüder weltweit festlegt was wahr und was unwahr ist. Welche Bibelstelle wie zu verstehen ist und wie sie anzuwenden ist.

    Der Beweis, dass es kein übermächtiges, ständig tagendes Leitungsgremium gab ist das gesamte NT. Hier noch 3 Beispiele:

    -Galater 1:18,19
    „Dann, nach drei Jahren, ging ich nach Jerusalem hinauf, um Kẹphas zu besuchen, und ich hielt mich fünfzehn Tage bei ihm auf. 19 Aber ich sah sonst keinen von den Aposteln, nur Jakobus, den Bruder des Herrn“

    -Galater 2:1,2-
    „Dann, nach vierzehn Jahren, ging ich wieder nach Jerusalem hinauf mit Bạrnabas und nahm auch Titus mit. 2 Ich begab mich aber zufolge einer Offenbarung hinauf. Und ich legte ihnen die gute Botschaft vor, die ich unter den Nationen predige, jedoch den hervorragenden Männern persönlich, damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre.“ 

    Halten wir fest, Paulus war ein Christenverfolger und Pharisäer. Er spaziert auf einer Landstraße Richtung Damaskus und wird von Jesus persönlich geblendet und „bekehrt“. Vom einen auf den andern Tag ist er auf einmal ein Verfechter und Verkündiger des Königreiches Jesu Christi. Nach 3 Jahren geht er nach Jerusalem und findet dort weit und breit keine „l.K.“ sondern nur Jakobus. Es dauert dann sage und schreibe 14 Jahre(!!!) bis er überhaupt einmal die Apostel, also die angebliche „leitende Körperschaft“ zu Gesicht bekommt. Und selbst dann zeigt der Kontext aus Galater, dass er feststellt, dass diese Männer ihm „nichts neues mitteilten“ (Kap. 2:6) und er sich auch nicht „versklaven lassen“ (Kap. 2:4) werde. Er hat sogar Petrus (Kephas) ein bedeutendes Mitglied der „l.K.“, öffentlich getadelt, weil er sich falsch verhalten hatte (Kap. 2:11-14).

    In diesen 14 Jahren hat er gepredigt und Versammlungen gegründet und den Brüdern sogar oft gesagt wo es lang geht. Ein ziemlicher Affront gegen die herrschende „.K.“ in Jerusalem, oder? Nichts weniger als eine Rebellion gegen die „Organistion Gottes“, denn wir wissen ja dank des „Sklaven“, dass Jehova ein „Gott der Ordnung“ ist.

    Paulus hat also gemäß dieser Auslegung nichts als Chaos verursacht.

    Es wäre ungefähr so als würde sich ein heutiger kath. Bischof, der ständig gegen ZJ hetzt, durch übernatürliche Kräfte „bekehren“ lassen und dann erstmal anfangen in jeder Stadt Versammlungen zu gründen und die Brüder zu belehren. Irgendwann nach vielen Jahren würde ihm einfallen mal nach Selters zu fahren oder auch nach Brooklyn um mal zu sehen wie´s den verantwortlichen Ältesten dort so geht. Dann würde er vor versammelter Mannschaft einen Bruder der „l.K.“ tadeln und ihm erklären wie er sich gemäß Christus zu benehmen habe. Kaum vorstellbar oder? Aber genauso war es damals mit Paulus und den Aposteln in Jerusalem.

    -Titus 1:5-
    „Aus diesem Grund habe ich dich auf Kreta gelassen, damit du die Dinge berichtigen mögest, die mangelhaft waren, und von Stadt zu Stadt Ernennungen älterer Männer vornehmest, wie ich dir Weisung gab“

    Eine so wichtige Vorkehrung wie das Ernennen von Ältesten wurde nicht gemäß Beschluss der l.K. durchgeführt sondern nach „Weisung“ von Paulus selbst.

    Ich hoffe ich konnte dir ein paar Antworten geben.

    LG
    Dennis

  • Anna
    Januar 20, 2012

    Lieber Dennis, liebe Brüder und Schwestern,

    deinen Kommentar an Bernhard hast du sehr logisch aufgebaut, vielen Dank für deine Ergänzungen. Hoffen wir dass mehr Brüder in den Versammlungen die Ungereimtheiten bemerken.

    Liebe Grüße aus der Sonne an alle Anna

  • Joshua
    Januar 20, 2012

    Lieber Dennis, auch von mir herzlichen Dank für deinen Kommentar. Das Thema gibts ja auch als Abhandlung hier auf BI aber in deinem Kommentar ist es nochmal gut zusammengefasst.
    Anmerkung: Wir bekommen zwar oft gesagt das Jehova „ein Gott der Ordnung“ ist, aber bisher konnte mir noch niemand zeigen wo das in der Bibel steht.

    Dein Bruder im Herrn
    Joshua

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo Joshua,
    das kann dir auch keiner in der Bibel zeigen, weil es da nicht steht.

    1. Kor 14, 33 wird einfach verkorkst wiedergegeben:
    33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens, wie auch in allen anderen Gemeinden.

    So haben sie ratzifatzi mal eben aus einem Gott des Friedens, einen Gott der Ordnung gemacht…machen aber nicht nur die Zeugen, davon mal ganz ab…

    Dabei ist es an und für sich noch nicht mal schlimm ihn so zu beschreiben, denn das ganze Universum könnte schließlich überhaupt nicht existieren, wenn er nicht für Ordnung sorgen würde.
    Doch was sie daraus machen…wozu sie es missbrauchen, ist das eigentliche Übel.

    LG Ulli

  • Bob
    Januar 20, 2012

    Lieber Dennis,

    die Punkte 1 und 2 in Deinem Kommentar sind sorgsam herausgearbeitet, vielen Dank an dieser Stelle. Denn es ist in der Tat ganz wichtig, die religionsgeschichtlichen Rahmenbedingungen (die Übergänge jüdischen und christlichen Denkens in ihrer gemeinde- und sozialverkehrorientierten Bedeutsamkeit) zu betrachten, wenn man die gesellschaftliche und religiöse Position der „älteren Männer“ in Jerusalem genauer verorten möchte. Mit Körperschaft hatte das in der Tat nie etwas zu tun. Man tut Gottes Wort hier wirklich Gewalt an, wenn man aus besagten Texten in der Apostelgeschichte eine Institution ableiten möchte.Das ist so unnötig wie sonst irgendetwas, ein Affront gegen christliche Freiheit, wie Sie Jesu lehrte. Auch bezugnehmend auf den hervorragenden Kommentar von Matthäus ist gut nachzuweisen, das sich christliches Leben im Urchristentum in Freiheit bewegte und nicht über institutionelle Umwege seinen Ausdruck fand.

    Ich möchte an dieser Stelle auch nochmals auf These 1 verweisen http://www.digidatanet.de/?p=519, hier auszugsweise zitiert:

    „Das Aposteltreffen von Jerusalem war ein herausragendes Ereignis zur Klärung religiös alltagspraktischer Fragen, die sich aus dem konfliktreichen Sozialverkehr zwischen Juden, Judenchristen und christlichen Nichtjuden im 1. Jhd. erklären lassen. Es war kein auf Kontinuität ausgerichtetes “Körperschaftsgremium”, um die Belange der ersten Christen in allen Lebensbereichen zu regeln. Die Funktion und Rollen dieser älteren Männer in Jerusalem als Zeitzeugen der Botschaft Jesu Christi muß im einmaligen zeitgeschichtlichen Kontext einer sich neu formierenden urchristlichen Bewegung betrachtet werden. Die Jerusalemer Gemeinde war die erste Ortsgemeinde. Dort wurden die ersten Christen mit heiligem Geist erfüllt.

    Die Apostel und die “Jerusalemer Gemeinde” so wie die Christengemeinde in Antiochia setzten eindeutig den “Maßstab” für das wahre Christentum, nicht nur für ihre Zeit, sondern für alle Zeiten! Somit sind gegenwärtige Lehren und Selbstansprüche über “Mitteilungskanäle” und neu von Gott eingerichtete “Körperschaftsgremien” mit alleiniger geistlicher Auslegungs-, Aufsichts- und Führungsmacht aus biblischer Sicht nicht haltbar. Ganz im Gegenteil, aus biblischer Sicht werden wir genau vor diesen Entwicklungen gewarnt.“

    Siehe Apostelgeschichte 20:27-30

    Ganz lieben Dank für die guten Gedanken und viele liebe Grüsse

    Dein Bruder Bob

  • Edelmuth
    Januar 20, 2012

    Hallo Aaron

    >> Ersatz für Selbstvertrauen ist Glaube… damit soll nicht gesagt werden, dass der Glaube an sich nur etwas ist, für Menschen mit einem schwachen Selbstvertrauen, aber der Glaube sollte kein Ersatz dafür sein. <<

    Erfordert das Einstehen für den Glauben bis zum Tode, wie Jesus und einige Apostel es durchmachen mussten, nicht ein außerordentlich starkes Selbstvertrauen, denn sie starben aus Sicht von Ungläubigen auf das Versprechen Gottes für eine Idee ohne Garantie.

    Ede

  • Aaron
    Januar 20, 2012

    Hallo Ede,
    eine durchaus berechtigte Frage und ich habe auch schon oft darüber nachgedacht. Sich der eigenen Motivation wirklich bewußt zu sein, ist nicht immer einfach. Alle Beteiligten in diesem Forum haben dies selbst erlebt oder auch bei vielen anderen gesehen. Wie viele Zeugen sind davon überzeugt, dass ihr Antrieb die völlige Hingabe an Jehova und Dankbarkeit für das Loskaufsopfer Jesu ist? Sicher die meisten von ihnen. Und viele scheinen dies auch unter Beweis gestellt zu haben durch hingebungsvollen Einsatz als Pioniere, als reisende Aufseher als Mitarbeiter in einem der Bethelheime, als Missionare usw. Manche haben buchstäblich ihr Leben aufs Spiel gesetzt und es auch gegeben. Wenn wir ihnen sagen, dass sie in Wirklichkeit einer Organisation hingegeben sind, lachen sie uns aus (wenn sie höflich sind). Die Orga gibt Sicherheit. Alles ist leicht zu ertragen durch die Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft.
    Was in diesem von mir erwähnten Zitat gesagt werden soll, ist die Hervorhebung der Tatsache, dass Menschen aufgrund von Schwachheit sich hinter einer Gruppe verstecken. Die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft macht sie stark. Ihre Stärke beziehen sie nicht aus einer engen Beziehung zu ihrem Schöpfer sondern aus der Gewissheit in der Wahrheit zu sein! Es gibt ihnen die Kraft Dinge in ihrem Leben zu ändern (aufhören mit rauchen z.B.), aber es verändert sie nicht wirklich. Sie sind dadurch wie dressierte Geschöpfe. Sie lernen wann man in welcher Situation sich wie verhalten muss. Das Zugehörigkeitsgefühl gibt ihnen Kraft, doch nicht um ihre Persönlichkeit tiefgreifend zu verändern sondern um Dinge zu tun, bzw. nicht zu tun.
    Doch eine Hingabe an den Schöpfer und wirklicher starker Glaube haben andere Auswirkungen. Sie helfen uns wirklich starke Individuen zu werden, die im Vertrauen zu ihrem himmlischen Vater bereit sind für Recht und Wahrheit und Gerechtigkeit einzustehen auch mit der Bereitschaft es sich innerhalb der Gemeinschaft „zu verscherzen“. Ein so stark ausgeprägtes Verhalten der Angepasstheit passt nicht zu Menschen mit starkem Glauben und daraus erwachsendem Selbstvertrauen. Es bedeutet nicht zu wissen dass man „die Wahrheit hat“ sondern es bedeutet nach dem zu leben wovon man überzeugt ist dass es richtig ist. Die Ältesten haben mir damals auch vorgeworfen: „weißt du es besser als der Sklave?“ „Nein sagte ich, aber ich kann die Erklärung des Sklaven nicht als richtig annehmen, es klingt für mich nicht überzeugend. Und es kann gut sein, dass ich in ein paar Jahren diese Sache genauso sehe wie der Sklave jetzt, aber ich muss nach meiner Überzeugung leben und es wird mich vor Gott nicht retten etwas zu glauben, nur weil andere es mir so gesagt haben.“ (sonst wären alle unschuldig)
    Jetzt hab ich aber ziemlich viel erzählt dabei wollte ich doch nur sagen, dass uns der Glaube an Gott stark macht, weil er nie verlangen würde Dinge zu glauben von denen wir nicht überzeugt sind, der Glaube an eine Gemeinschaft dagegen schwächt uns und wir fühlen uns dann nur durch die Gruppe stark, aber ein Paulus, Jesaja, Jeremia, Elia oder Jesus benötigten nicht die Gruppe um stark zu sein.
    Ich hoffe ich konnte dir damit meine Ansicht verständlich machen.
    Das ist übrigens auch eine Erklärung, warum sich viele die die Organisation verlassen so schwach fühlen, weil sie aus einem Abhängigkeitsverhältnis kommen und nie selbständig gewesen sind – es hat nichts damit zu tun, dass Jehova sie verlassen hat, was sie vielleicht so empfinden mögen oder andere ihnen einreden.
    Gruss
    Aaron

  • Anna
    Januar 20, 2012

    Lieber Aaron, liebe Brüder und Schwestern,
    du hast siche recht, dass viele Zeugen Jehovas (vor allem hineingeborene) nie gerlernt haben auf eigenen Beinen zu stehen. Und die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft gleichsetzen mit einer innigen Zugehörigkeit zu Gott. Dabei, jeder von uns muss seinen individuellen Weg finden weil ja auch jeder persönlich von Gott gerichtet wird.

    Römer 10:9 bis 13 Hfa wird auch darauf bezug im Vers 9 genommen, dass nur durch Christus Rettung kommt:

    9 Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: „Jesus ist der Herr!“, und wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet werden. 10 Wer also von Herzen glaubt, wird von Gott angenommen; und wer seinen Glauben auch bekennt, der findet Rettung. 11 So heißt es schon in der Heiligen Schrift: „Wer auf ihn vertraut, steht fest und sicher.“ 12 Da gibt es auch keinen Unterschied zwischen Juden und anderen Völkern: Gott ist ein und derselbe Herr, der aus seinem Reichtum alle beschenkt, die ihn darum bitten. 13 „Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, der wird von ihm gerettet.“

    Das ist wichtig: aussprechen, dass Jesus der Herr ist. Und mit dem Herzen glauben, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat.

    Vers 11 sagt das doch so schön wer auf ihn vertraut steht fest und sicher.

    Eine andere Frage habe ich bitte noch:

    Kann mir jemand mitteilen wieviele Gebäude der WTG weltweit und jeweils in welchem Jahr inzwischen verkauft worden sind?

    Vielen Dank und einen erbaulichen Tag an alle. Draußen rieselt der Schneeregen :;)

    Liebe Grüße Anna

  • Micha
    Januar 20, 2012

    Lieber Aaron !

    Vielen Dank für Deinen Kommentar.
    Du hast es schön zum Ausdruck gebracht das wenn man unseren himmlischen Vater und unseren Herrn Jesus( Lösegeldvorkehrung)
    erkannt hat ist das wie ein Antrieb denn Glaube ist die feste Zuversicht erhoffter Dinge gemäß Hebr.11V1.
    Deine Aussage:
    Die Ältesten haben mir damals auch vorgeworfen: “weißt du es besser als der Sklave?” “Nein sagte ich, aber ich kann die Erklärung des Sklaven nicht als richtig annehmen, es klingt für mich nicht überzeugend. Und es kann gut sein, dass ich in ein paar Jahren diese Sache genauso sehe wie der Sklave jetzt, aber ich muss nach meiner Überzeugung leben und es wird mich vor Gott nicht retten etwas zu glauben, nur weil andere es mir so gesagt haben.”
    Genau hier setzt das GEWISSEN und der UNGEHEUCHELTE SELBSTGEPRÜFTE Glauben ein um auch aus geglaubter Überzeugung zu handeln.
    Mit der Taufe habe ich/ wir doch nicht aufgehört nachzudenken und zu Prüfen.
    Was ist gewichtiger? Gottes Wort oder Menschenwort?
    Wir haben uns in der Tat unseren Vater im Himmel und unseren Herrn Jesus hingegeben und keinen Menschen somit auch KEINER Organisation.
    Deine Aussage deckt sich mit unserer Denk,-und Handlungsweise.
    Einen schönen Tag wünscht Micha & Familie

  • Joshua
    Januar 20, 2012

    Danke lieber Aaron für deine Erklärungen in bezug auf das Zugehörigkeitsgefühl und die nicht wirkliche Veränderung der Persönlichkeit. Da klärt sich für mich so Einiges, denn ich habe mich immer gefragt, wie es bei so vielen Zeugen sein kann, das nach jahrzehntelanger „Belehrung“ sich so wenig an der Persönlichkeit geändert hat, wo die Zeugen doch angeblich das Monopol auf den heiligen Geist haben und die einzige Religionsorganisation sind die durch den Geist geleitet wird. Wenn man genau hinschaut, ist es tatsächlich ein Erlernen, was man zu tun oder nicht zu tun hat, weil man eben zu dieser Gruppe gehört.
    Emotionales und geistliches Wachstum hin zu reifen vollmündigen Christen kann nur durch wirkliche tägliche neue Hingabe an den Schöpfer und durch tägliches aufs neue Vertrauen geschehen. Daraus entsteht ein selbstbestimmter persönlicher Glaube und ein Herauswachsen aus den Zwängen und Strukturen der religiösen Dikatur. Dann geht es nämlich nicht mehr um Aufnehmen von Erkenntnis, sondern um Erkenntniserfahrung/Erkennenerfahrung mit dem Vater und dem Sohn.
    In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern weiterhin ein gutes Herauswachsen aus der organisierten Religion und ein beglückendes Hineinwachsen in den Christus.

    Euer Bruder
    Joshua

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo Joshua,
    ZITAT:
    „Wenn man genau hinschaut, ist es tatsächlich ein Erlernen, was man zu tun oder nicht zu tun hat, weil man eben zu dieser Gruppe gehört.“

    Und wie könnte es auch mehr sein als das, wenn doch alle immer wieder eingetrichtert bekommen, dass nur eine kleine Gruppe besonders Auserwählter den heiligen Geist geschenkt bekommen haben.

    Ich finde, es grenzt schon an Verleumdung zu behaupten, dass der heilige Geist nur in ein paar wenige auserwählte Herzen ausgegossen wird und alle anderen nur Befehlsempfänger sind, deren Heil vom Gehorsam gegenüber ihren geistgen Führern abhängig ist.

    LG Ulli

  • Matthäus
    Januar 20, 2012

    Genau Dein Schlußsatz lieber Aaron, wird durch die Praxis belegt.
    Wenn ein Junger mit 15 – 17 – oder 20 Jahren sich von der Gemeinschaft löst und „nicht mehr will“ dann fällt er oder sie in „ein tiefes Loch“ und in den meisten Fällen verliert diese(r) den Glauben an Gott und Jesus.

    Ich habe in der Vergangenheit in anderen Foren jede Menge Ex ZJ kennen gelernt die heute mit Verachtung über Gott und die Bibel schreiben.

    Der Hauptgrund oder Hauptursache liegt an der Grundlage die nur im Glauben an eine „siegreiche Organisation“ gelegt wurde.

    Menschen können Zweifel nicht beseitigen noch die Auswirkungen einer ungesunden religiösen Atmosphäre abschaffen. Falsche Auffassungen, können nur beseitigt werden, wenn wir darauf achten, was Matthäus, Markus, Lukas und Johannes über den Sohn Gottes offenbaren: Dann müssen wir achtgeben auf das Wort nach Markus 9:7 ‘dies ist mein Sohn, der Geliebte, hört auf IHN !’.

    Es ist also nicht so sehr die Frage, WAS, sondern WEM wir glauben, und wie wir den Lehren und dem Beispiel dessen, dem wir glauben, erlauben, unsere Gedanken und Handlungen zu leiten. Was wir brauchen ist die Art von Vertrauen, das der Apostel Paulus am Ende seines Lebens hatte, als er in Ketten gefangen war,
    in 2.Tim. 1:12 Aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß genau, an wen ich glaube. Ich bin ganz sicher, dass Christus mich und all das, was er mir anvertraut hat, bis zum Tag seines Kommens bewahren wird. 13 Halte dich genau an die Lehre, wie du sie von mir gehört hast. Halte dich an den Glauben und die Liebe, die wir in Jesus Christus haben.

    Und diese Anweisung wird von der Organisation geändert wie es diese Aufforderung zeigt:

    „Der Wachtturm“, 15. Mai 1981, Seite 19
    „Es besteht kein Zweifel, daß wir alle zum Verständnis der Bibel Hilfe brauchen. Wir können die notwendige biblische Anleitung nicht außerhalb der Organisation des ,treuen und verständigen Sklaven’ finden…“

    bzw. diese Worte: WT 15.1.68, Seite 47

    „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, … herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich.
    Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren…“

    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo Aaron,
    vielen Dank für deine guten und wichtigen Gedanken. Kein einziger Satz davon war zuviel. 🙂

    Gemeinschaft mit anderen zu haben ist gut, solange sie nicht als höher erachtet wird, als die Gemeinschaft mit Gott und Jesus.

    Sobald man merkt, das die Gemeinschaft sich in ihrem Ganzen zwischen uns und Jesus stellt, weiß man, dass diese Gemeinschaft NICHT das Volk Jesu ist, welches in Titus 2, 14 beschrieben wird.

    LG Ulli

  • Frank&Frei
    Januar 20, 2012

    ich schätze deine gut sortierten Zitate, Matthäus. Danke dafür

  • Matthäus
    Januar 20, 2012

    Wenn wir tatsächlich nin Übereinstimmung mit dem Geist wandeln dann ist es selbstverständlich daß wir den Rat des Paulus beachten:

    1. Thes. 5: 19 Lasst den Geist Gottes ungehindert wirken! 20 Wenn jemand unter euch in Gottes Auftrag prophetisch redet, so weist ihn nicht ab. 21 Prüft alles, und behaltet das Gute!

    Und was möchte der trvSk.? Im KD 9/2007 verlangt er NUR mit Hilfe SEINER Literatur die vielen Lehren und Ansichten zu prüfen.

    Warum verlangt er das? Weil zuviele dahinter kommen würden was in seinen Lehrbüchern alles falsch ist!

    In den 1940 Jahren gab es noch nicht diese Formen des prüfens da war man wenigsten noch so ehrlich und der Zuversicht wie dieses Zitat es uns vermittelt:

    Trost, 15. Januar 1946:
    „Wer die Wahrheit lehrt, darf zum prüfen gegnerischer Lehren [Literatur] auffordern, weil er die Zuversicht hat, dass die Wahrheit siegt.“

    Und heute verlangt man:
    w06 15.01. S.23:
    „Werden wir also Abtrünnigen zuhören,ihre Veröffentlichungen lesen oder uns im Internet mit ihren Websites befassen? Wer
    Gott und die Wahrheit liebt, wird das nicht tun.“

    Hat sich „die Wahrheit der ZJ“ geändert?

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    Januar 20, 2012

    lebe Ulli, die Organisation baut diese Bilder auf, um sich damit in Pose zu setzen und eine Position einzunehmen, die ihr nicht zusteht. Wenn wir von ihr diese Freiheit hätten, ja meinst du, dann würde die Masse noch Bericht abgeben oder in unendlos langen müden Zusammenkünften reglemäßig die gleichen Wiederholungen anhören?
    Sie verlören die Autorität, müßten zugeben, dass es damals auch keinen Governing Body gab, wie man es uns weismachen will . Wir stünden in der Freiheit des Christus, die für die WTG wiederum eine Unfreiheit wäre. Alles lief anders und die da oben würden wie wir am Boden sein.
    Zweifellos kommen die da sowieso hin, durch die Fügung des Geistes, der sich nicht verspotten läßt. aber noch steht man als bekennender Zeuge unter der Knute des Sklaven, der vorgibt geistgeführt zu sein und dabei übersieht, dass Gottes Geist NIEMALS auf Irrtum, Verführung und Lüge baut. Der Anspruch, über Leben und Tod der Gläubigen in Glaubensfragen entscheiden zu können und dabei nachsweislich Kurssprünge absolviert zu haben ( wie TRansplantation = Kannibalismus bis hin zur Toleranz derselben wenige Jahre später) zeigt auf, wie wenig Skrupel man hat. Und heuer darf man Fraktionen von Blut nehmen, was wiederum knoterkariert, sich davon zu enthalten.
    Sie sind „die Kuh im Stall , am Schwanz am raus am ziehen. Alles wird gedreht, wie es ins gerade genehme Bild paßt.
    1965 würde KdöR erbost abgelehnt, ich erinnere mich noch daran, wie ein damaliger Diener mir das mit kalrer Vehemenz beibrachte – „nie Kirche – denk a die kath. Aktion des vonPapen“.
    Und seit den 90igern kämpfen sie um diese Position und erlangen es doch nicht in allen Ländern, weil eben in den Regierungen man erkennt, dass JZ an der STeuer und Sozailverischerung vorbei WErte schaffen, die Säle, die gemäß Satzung bei Auflösung nicht an die Kommune gehen sondern an die WAtchtower Inc.
    Da werden natürlich die Politiker hellhörig, in Zeiten leerer Kassen. Diese zweifel der Länder sind ja einfach nachvollziehbar.
    mal sehen, wo die zig tausend Fälle von Kindsmissbrauch hinführen. Ich sehe die Zusammenküfnte schon wieder im Hinterzimmer einer Kneipe, wie 1950

  • Aaron
    Januar 20, 2012

    Hallo Zusammen,

    habe eben etwas intressantes gelesen, dass ich hier gerne mit euch teilen möchte.
    „Ersatz für Selbstvertrauen ist Glaube, der Ersatz für Selbstachtung der Stolz und der Ersatz für persönliche innere Ausgewogenheit die Verschmelzung mit anderen zu einer festgefügten Gruppe. … Wenn wir die Originalwerte nicht erlangen, dann können wir von den Ersatzwerten nicht genug bekommen. Wir begnügen uns mit maßvollem Selbstvertrauen und einem vernünftigen Maß von guter Meinung über uns selbst, aber der Glaube, den wir in eine heilige Sache investieren, muß immer außergewöhnlich und kompromißlos sein, und der Stolz den wir daraus ableiten daß wir uns mit einer Nation, einer Partei, einer Rasse, einer führenden Persönlichkeit oder einer Religion identifizieren überschreitet immer jedes vernünftige Maß. Die Tatsache daß ein Ersatzwert niemals zu einem organischen Bestandteil unseres Ich werden kann verleitet uns nur dazu ihn um so leidenschaftlicher und intoleranter zu verfechten.“ (Angst vor dem Neuen von Eric Hoffer)
    Das ist eine Erklärung warum die ganzen Diskussionen mit Ehemaligen und Nochzeugen so intensiv, so extrem emotional geführt werden. Es geht selten um ein Verteidigen der Wahrheit, meistens geht es mehr um die Angst vor einem Verlust, den Verlust der eigenen Idendität, die wir uns künstlich mittels dieser Organisation aufgebaut haben. Mit meinen Brüdern konnte ich damals eher über Themen reden, die bibelkritisch waren, als über orgakritische Angelegenheiten! Dann fallen sie sofort über dich her. Man konnte eher über eine Schwäche von Paulus reden als über Fehler von Schröder, Hentschel, Franz o.ä.
    Noch eine kleine Anmerkung zu dem obigen Zitat: damit soll nicht gesagt werden, dass der Glaube an sich nur etwas ist, für Menschen mit einem schwachen Selbstvertrauen, aber der Glaube sollte kein Ersatz dafür sein. Es ist ähnlich wie in zwischenmenschlichen Beziehungen. Nur 2 seelisch gesunde Menschen können eine gesunde Beziehung eingehen, alles andere mündet in eine ungesunde Form von Abhängigkeit. Gott fördert deswegen auch unsere psychische seelische und geistige Unabhängigkeit. Er möchte dass wir zur Reife voranschreiten und auf eigenen Füßen stehen.
    Das mal als kleiner Gedankenanstoß über die psychologischen Hintergründe der zum Teil extremen Emotionalität in manchen Auseinandersetzungen.
    Schönen Tag euch allen.
    Gruss Aaron

  • Dennis
    Januar 20, 2012

    Lieber Aaron,

    vielen Dank für diesen Kommentar!

    Die psychologischen Mechanismen, die vor allem bei uns ZJ wirken könnten wohl Bücher füllen. Ich glaube im Buch von Ray Franz habe ich gelesen, dass das „Bild“, das die meisten ZJ von der Organisation haben lebendiger ist, als das „Bild“, das sie von Gott haben. Im Grunde unterscheiden sich „organisationstreue“ ZJ nicht viel von überzeugten Katholiken.

    Der ZJ braucht das wöchentliche Treffen im Kö-Saal, die Kongresse, die Literatur, das ständige studieren von Publikationen und dessen Verbreitung. Der Katholik braucht die Prozessionen und den Pomp der Kirche, die Hostien und die goldenen Verzierungen in den Kathedralen oder eben ein Kreuz, das er anbeten kann. Beide verherrlichen genau genommen Götzen, weil so ihr ganzes Ich so sehr auf etwas greifbares gerichtet halten und Gott nicht im „Geist und mit Wahrheit“ ohne diese Dinge anbeten können oder wollen.

    LG
    Dennis

  • Anna
    Januar 20, 2012

    Lieber Dennis, lieber Aaron, liebe Ulli, liebe Brüder und Schwestern,

    zu den von euch angeführten Argumenten fällt mir noch etwas ganz und gar menschliches ein:
    Niemand von uns möchte sich doch vorführen lassen. Früher habe ich das auf die Menschen bezogen denen ich bzw. wir gepredigt haben. Weil man, sollte man zu dem Schluss kommen, einem Irrtum erlegen zu sein, sich auch SELBST eingestehen muss, dass man einen Fehler gemacht hat.

    Nur, die meisten von uns, ich eingeschlossen, haben den Fehler gemacht wie schon von euch argumentiert, nicht Jehova und dem Christus zu folgen, sondern einen Ersatz via Organisation zu finden, der greifbar ist.
    Ich erinnere mich kurz vor meiner Taufe nach der 3. Runde der Tauffragen. Da hat einer der Ältesten dann gesagt alle Ältesten würden jetzt darüber beraten ob ich zur Taufe zugelassen würde usw.
    Diese Woche, die darüber verstrichen ist bleibt mir in Erinnerung. Ich konnte kaum essen, schlafen, habe zu Jehova gebetet, dass er doch bitte für mich ein gutes Wort einlegen soll damit ich zur Taufe zugelassen werde. So naiv war ich, obwohl damals doch schon Mutter von 2 schulpflichtigen Kindern. Was ist mir für ein Stein vom Herzen gefallen als man mir sagte, dass ich getauft werden kann.
    Und daher, so vieles ist real einfach nicht erklärbar. Ich habe nach keinem Ersatz fßr Glück gesucht! Meine Ehe war glücklich, wir hatten ein schönes Familienleben. Gut, wir waren finanziell nicht so wirklich gut gestellt, nur wir waren fröhlich, als Familie. Es war kein Ersatz weil ich oder wir als Ehepaar nicht mit dem Leben klar gekommen sind. Sondern der aufrichtige Wunsch in dem Sinn: „es kann doch nicht alles sein wofür man lebt“, sicher auch der Wunsch nach einer besseren Zukunft gerade wenn man Kinder hat.
    Was ich noch überlege ist stets warum Jehova nun ausgerechtnet mich „gezogen“ hat. Da geht euch sicherlich genauso. Weil ich zumindest fühle mich nicht als etwas Besonderes. Bei meiner Taufe habe ich Jehova gedankt, dass sowohl mein verstorbener Mann als auch die Kinder damals, durch meinen sozusage „Erstinteresse“ gerettet wurden. Nun mein Mann ist tot, Jehova wird seiner gedenken. Nur die Kinder haben mehr Leid durch meine Organisationszugehörigkeit erfahren als gut für sie ist. Und een Glauben vorloren. Was bleibt sind dann doch offene Fragen. Allerdings vertraue ich hier voll auf Jehova und den Christus
    Johannes 15:9 (Hfa):
    „Wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch. Bleibt in meiner Liebe“

    Er wird schon einen Grund dafür gefunden haben mich und euch zu sich zu ziehen. Auch wenn wir das nicht immer verstehen.
    In deisem Sinne eine segensreiche gute Nacht und ein hoffentlich fröhliches Erwachen. Weil Jehova möchte, dass wir uns freuen!!!
    Liebe Grüße Anna

  • Frank&Frei
    Januar 20, 2012

    liebe Anna, deine Liebenswürdigkeit und Besorgtheit ist Ausdruck deiner christlichen Einstellung

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo Anna,
    nun gehen deine Kinder ihren Weg so wie sie es für richtig halten. Sie wurden gründlich belogen und haben daraus ihre ureigenen Schlüsse gezogen.
    Du kannst für all dies nichts, denn du wurdest ja selbst betrogen und hast fest daran geglaubt, deinen Kindern damit Gutes zu tun.

    Doch ich bin fest davon überzeugt, dass Gott sie nicht als verloren gibt. – Er hat ihnen ja diese Freiheit geschenkt! – So wie dir ja auch, doch dein Weg sieht eben anders aus und es ist schon so wie du sagst, man selbst kann garnicht nachvollziehen warum man gezogen wurde, schließlich ist man an und für sich ja auch nicht besser als andere Menschen, die nichts davon hören wollen…

    Doch denken wir daran, dass Gott es war, der allen Menschen einen eigenen Willen gegeben hat, das wäre sehr unsinnig, wenn wir uns nicht nach ihm ausrichten dürften. Vorausgestzt natürlich, dabei auch sein Gewissen zu beachten.

    Wer einmal so gründlich über Gott belogen wurde, ist halt misstrauisch und traut sich an dieses Thema dann garnicht mehr heran, bzw will es vielleicht auch ausblenden, weil es als das Einfachste erscheint.

    Gott weiß um die Gedanken und Gefühle eines Jeden und wird dies, sowie auch alles Erlebte, berücksichtigen.
    Wenn ich nix weiß…aber DAS weiß ich. 🙂
    Denn in 1. Kor 13, 4-7 bezieht Paulus die Beschreibung der Liebe zwar auf uns…aber letztlich beschreibt er damit auch Gott und Jesus, der ja sein Ebenbild ist:

    Die Liebe ist geduldig und gütig. Die Liebe eifert nicht für den eigenen Standpunkt, sie prahlt nicht und spielt sich nicht auf.
    5 Die Liebe nimmt sich keine Freiheiten heraus, sie sucht nicht den eigenen Vorteil. Sie lässt sich nicht zum Zorn reizen und trägt das Böse nicht nach.
    6 Sie ist nicht schadenfroh, wenn anderen Unrecht geschieht, sondern freut sich mit, wenn jemand das Rechte tut.
    7 Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld.
    (Gute Nachricht)

    LG Ulli

  • Frank&Frei
    Januar 20, 2012

    meine erwachsenen Kinder beginnen auch, sich abzusondern, gehen nicht mehr in die Versammlung und äußern Skpsis und Zweifel an den Ansprüchen der Organisation.
    Meine Frau nimmt das ziemlich mit wobei ich ihr Trost gebe mit dem Hinweis, dass schließlich noch alles offen ist und die Kinder ja ncht den Glauben an Gott aufgeben sondern nur sich aus der Umklammerung lösen, die selbst das geistige atmen einschränkt.
    Die Kinder überlegen ja sogar nicht mehr zum Abendmahl zu kommen, weil die Zeugen, ja die Symbole der Masse nach ablehnen, wie die Satanisten. Das hat die Recherche der Kinder ergeben. Und sie argumentieren – wie kann es sein, dass es astatt weniger immer mehr werden.
    Was soll ich da sagen?
    Ich lege den Kindern nur ans Herz sich innerlich an Jehovah zu halten und das Verhältnis zu wahren. Wenn sie bei uns sind, reden wir viel über die Hoffnung und über die Zeit.
    Es zieht sich, aber auch wenn es dauert – das Ende wird kommen, weil der Mensch immer wieder den Beweis erbringt, die Schöpfung nicht zu ehren. alles wird kaputt gemacht – die Erde, der Geist, das Leben, statt Kultur schafft der Mensch Zerstörung

  • Matthäus
    Januar 20, 2012

    Lieber Frank!

    Das mit dem Gedächnismahlteilnehmern, mit einem Wort verrückt wie vieles in dieser Organisation – Widerspruch ohne Ende – das kannst Du Deinen Kindern vorlegen:

    z.B. David Splane einer von der L. Körperschaft – geboren 1944
    oder Geoffrey Jackson geb. 1955 !!!

    …dazu eine Erklärung im WT von 1999:

    „Kein weiteres Hinzufügen!“
    Bei einer Gilead-Abschlußfeier im Jahr 1970 sprach Frederick Franz, der damalige Vizepräsident der Watch Tower Society, vor den Studenten von der Möglichkeit, daß sie, die alle zu den anderen Schafen mit der irdischen Hoffnung gehörten, jemand taufen könnten, der den Anspruch erhebt, zum gesalbten Überrest zu gehören. Kann das tatsächlich geschehen? Wie er erklärte, taufte Johannes der Täufer, der zu den anderen Schafen gehörte, Jesus und einige der Apostel. Dann äußerte er sich zu der Frage, ob immer noch der Aufruf ergeht, Glieder des Überrestes einzusammeln.

    „Nein, kein weiteres Hinzufügen!“ sagte er. „Der Aufruf endete seinerzeit zwischen 1931 und 1935! Es gibt kein weiteres Hinzufügen. Wer sind also die wenigen neuen Mitverbundenen, die von den Gedächtnismahlsymbolen nehmen? Wenn sie dem Überrest angehören, sind sie Ersatz! Sie sind keine Hinzufügung zu den Reihen der Gesalbten, sondern Ersatz für diejenigen, die womöglich abgefallen sind.“
    Der Wachtturm, 1.2.1999, Seite 19

    Die derzeitigen Glieder der LK – einige schon gestorben !
    1. Zahl geboren 2. Zahl Beitritt zur LK:

    Carey Barber 1905, 1977
    John Barr 1913, 1977
    Theodore Jaracz 1924, 1976
    Guy Pierce 1934, 1999
    Samuel Herd 1935, 1999
    Gerritt Lösch 1941, 1994
    David Splane 1944, 1999
    Steve Lett 1949, 1999
    Anthony Morris 1950, 2005
    Geoffrey Jackson 1955, 2005

    Damit sind mehr als die Hälfte der Gesalbten nach 1935 GEBOREN worden – die zur LK zählen ?

    Zum obigen WT – die letzten 2 Sätze:
    Wer möchte das beantworten ???

    Die Fakten 2003 waren 8565 Gesalbte – 2008 waren 9986 die von den Symbolen nahmen.

    Alleine in 5 Jahren um 1421 mehr – das sind wenige neue?
    jene die gestorben sind – alle jenseits der 90 Jahre – nicht mitgerechnet)

    Nur unter den Gesalbten innerhalb von 5 Jahren mehr als 1421 Abgefallene ???

    1935 war die Einsammlung zu Ende ? – jene müssen wenigstens 20 Jahre alt bei der Salbung sein – somit geboren vor 1915 –
    wieveiel sterben die so alt sind innerhalb von 5 Jahren ???

    Wenn welche untreu werden – werden sie ersetzt, also nur ausgetauscht, wie können sie dann mehr werden?

    Allein obiges Beispiel zeigt welche falsche Lehren – menschliche Überlegungen von dieser Organisation ausgehen – und das soll die Grundlage des Glaubens sein, …soll fundierte Erkenntnis sein !

    lg. Matthäus

  • Manfred
    Januar 20, 2012

    Lieber Matthäus,

    Du hast wirklich immer wunderbare Zitate zur Hand. Was Du hier geschrieben hast:
    „Nein, kein weiteres Hinzufügen!” sagte er. „Der Aufruf endete seinerzeit zwischen 1931 und 1935! Es gibt kein weiteres Hinzufügen. Wer sind also die wenigen neuen Mitverbundenen, die von den Gedächtnismahlsymbolen nehmen? Wenn sie dem Überrest angehören, sind sie Ersatz! Sie sind keine Hinzufügung zu den Reihen der Gesalbten, sondern Ersatz für diejenigen, die womöglich abgefallen sind.” Zitat Ende

    Es grenzt fast schon an Gotteslästerung, dass man Jehova nicht zutraut sich die Menschen auszuwählen, die auch zukünftig nicht mehr vom wahren Glauben abfallen würden. Als ob Jehova nicht genau wüsste was in der Zukunft geschehen wird. Aber sei´s drum. Es gibt aber auch noch einen biblischen Beleg, dass eben mit 1935 die Zahl der Gesalbten Könige noch nicht vollzählig war. Ich zitiere aus der

    Neue Genfer Übersetzung
    Das fünfte Siegel: Die Seelen der Märtyrer beim Altar
    9 Nun öffnete das Lamm das fünfte Siegel. Da sah ich am Fuß des Altars die Seelen derer, die
    umgebracht worden waren, weil sie an Gottes Wort festgehalten und sich zur Botschaft von Jesus
    bekannt hatten9.
    10 Mit lauter Stimme riefen sie: »Du heiliger und gerechter Herrscher! Wie lange dauert es noch, bis
    du über die Bewohner der Erde Gericht hältst und sie dafür zur Rechenschaft ziehst, dass unser Blut an
    ihren Händen klebt?«
    11 Daraufhin erhielt jeder von ihnen ein weißes Gewand, UND ES WURDE IHNEN GESAGT, SIE SOLLTEN NOCH EINE KURZE ZEIT GEDULD HABEN. IHRE ZAHL SEI NOCH NICHT VOLLSTÄNDIG; denn auch unter ihren
    Geschwistern, die wie sie Gott dienten, gebe es noch solche, denen es bestimmt sei, dasselbe Schicksal
    zu erleiden und für ihren Glauben zu sterben.

    Die Offenbarung ist ja wie jeder weiß für die Zeit des Endes geschrieben worden. Im Vers 9 wird gesagt, dass das fünfte Siegel geöffnet wird und man die Seelen derer sah, die umgebracht worden sind, weil sie an Gottes Wort festgehalten haben. Damit sind ja die Gesalbten gemeint, die vor Harmargedon gestorben sind und im Vers 11 heißt es, IHRE ZAHL SEI NOCH NICHT VOLLSTÄNDIG.

    Ab dem Vers 12 wird dann das sechste Siegel geöffnet wo es nun eindeutig auf Harmagedon zuläuft. Somit wird das fünfte Siegel erst unmittelbar davor geöffnet werden. Da wir seit 1935 immer noch kein Harmagedon hatten, war auch 1935 die Zahl der 144.000 Könige noch nicht vollständig. Das können wir ja heute im nach hinein, auch ohne irgendwelche Zeitberechnungen anzustellen, gut erkennen.

    Wenn also in der Bibel steht, dass kurz vor Harmagedon die Zahl der Könige noch nicht vollständig ist, wie kann die LK dann behaupten, dass die Versiegelung schon seit 1935 abgeschlossen ist und nun nur noch untreue Gesalbte ersetzt werden müssten????

    Die Frage ist ja auch, woher hatten Sie denn Ihr Wissen über das Jahr 1935, dass die Versiegelung der 144.000 abgeschlossen war, denn ich wüsste jetzt keinen Bibeltext der auf dieses Jahr hinweist?

    Liebe Grüße Manfred

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo Aaron,
    ZITAT:
    „Es geht selten um ein Verteidigen der Wahrheit, meistens geht es mehr um die Angst vor einem Verlust, den Verlust der eigenen Idendität, die wir uns künstlich mittels dieser Organisation aufgebaut haben.“

    Mit dem Verlust der eigenen Identität hast du einen sehr wichtigen Punkt angesprochen. Wächst man in diese Organisation hinein, fällt es einem wahrscheinlich garnicht so auf, wie hoch die Gruppendynamik ist. Einhergehend mit dem künstlich erschaffenem „Wir-Gefühl“, verschmilzt man so sehr mit der Masse, dass man sich ein eigenständiges Sein garnicht mehr vorstellen kann…und auch überhaupt nicht will.

    Als ich dazu kam, ist es mir schon aufgefallen…ich fand´s damals natürlich toll. 😉

    Erst im Nachhinein sehe ich, wie armselig es ist, wenn einem Neuen immer zu gesagt wird, „Dies tun wir nicht“; Jenes sagen wir nicht; Darüber reden wir nicht; Das meiden wir; Alles was der Sklave sagt, ist Gesetz für uns, weil der Sklave immer recht hat…auch wenn er irrt…usw, wus…

    Wer sich damit vollpunpen lässt, ist nur noch mit oberflächlichen Äußerlichkeiten beschäftigt und hat garkeine Zeit mehr, sich auf den Geist Gottes zu besinnen.

    Das wirklich Schlimme ist, dass es so nachhaltig wirkt, dass man sich sogar dann noch von ihnen beeinflusst wird, wenn man sich eigentlich schon von ihnen gelöst hat. Statt auf Gott und Jesus zu schauen, schaut man auf immer noch auf das was SIE mal wieder verbocken…Wenn man anderen damit hilft die Augen auf zu machen, ist das auch ok…nur ist es oft garnicht so leicht eine emotionale Grenze zu ziehen und sich nicht selber wieder von all dem runterziehen zu lassen.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo,
    noch etwas ist mir aufgefallen zu diesem WT-ZITAT:
    “Erreichen können wir das, indem wir unseren Sinn zur Tätigkeit bereit machen – einen festen Rhythmus all der vom Sklaven vorgegebenen Aktivitäten zum Mittelpunkt unseres Lebens machen…..die Zusammenkünfte besuchen, studieren und die Botschaft predigen. …….so werden wir es schaffen in Übereinstimmung mit dem Geist zu wandeln, und dafür sehr gesegnet WERDEN.”

    Hier wird impliziert, dass der Segen Gottes erst noch aussteht und selbstverständlich erst dann über uns kommt, wenn wir uns an IHRE Vorgaben halten.

    Das geht so sehr an der Wirklichkeit vorbei, dass es schon beim lesen weh tut. – Denn wo bleibt in dieser Gleichung die Tatsache, das wir JETZT schon gesegnet sind, alleine durch Jesu Opfer und weil Gott uns zu ihm gezogen hat?

    Doch für einen WT-Zeugen geht diese Rechnung des „Sklaven“ tatsächlich auf, weil ihr Glaube eben nicht auf Jesus und seinen Sieg beruht, sondern auf Menschengebote.

    LG Ulli

  • Matthäus
    Januar 20, 2012

    Das tragische an Deinem Schlußsatz liebe Ulli ist die Feststellung unseres Herrn Jesus:

    Matth. 15: 8 ‚Diese Leute ehren Gott mit den Lippen, aber mit dem Herzen sind sie nicht dabei. 9 Ihr Gottesdienst ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben.'“

    Darüber sollte jeder ZJ tiefsinnig nachdenken: WO WERDE ICH ENDEN WENN SOLCHE LEHREN DES SKLAVEN FÜR MICH WICHTIGER SIND ALS DIE EINFACHE LEHRE JESUS:

    Joh. 6: 28 Da fragten sie ihn: „Was sollen wir tun, um Gottes Willen zu erfüllen?“ 29 Er erwiderte: „Nur eins erwartet Gott von euch: Ihr sollt an den glauben, den er gesandt hat.“

    35 „Ich bin das Brot des Lebens“, sagte Jesus zu ihnen. „Wer zu mir kommt, wird niemals wieder Hunger leiden, und wer an mich glaubt, wird nie wieder Durst haben.

    37 Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich zurückstoßen. 38 Denn ich bin nicht vom Himmel gekommen, um zu tun, was ich will, sondern um den Willen des Vaters zu erfüllen, der mich gesandt hat. 39 Und das ist Gottes Wille: Kein Einziger von denen, die er mir anvertraut hat, soll verloren gehen. Ich werde sie alle am letzten Tag zum Leben erwecken.

    Und hier ist der große Unterschied – was die Organisation lehrt – und was uns unser Herr Jesus vermittelt – die Frage wem vertraue ich, das hat jeder selbst in der Hand! Mögen noch viele gefangene ZJ die richtige Entscheidung treffen. lg. Matthäus

  • Manfred
    Januar 20, 2012

    Lieber Brd. Matthäus,

    Du hast geschrieben:
    Matth. 15: 8 ‘Diese Leute ehren Gott mit den Lippen, aber mit dem Herzen sind sie nicht dabei. 9 Ihr Gottesdienst ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben.’”

    Darüber sollte jeder ZJ tiefsinnig nachdenken: WO WERDE ICH ENDEN WENN SOLCHE LEHREN DES SKLAVEN FÜR MICH WICHTIGER SIND ALS DIE EINFACHE LEHRE JESUS: Zitat Ende.

    Weißt Du wie man einen Zeugen Jehovas, der Jesus und Jehova treu nachfolgt und denen die der Organisation nachfolgen am einfachsten unterscheiden kann?

    Man stelle Ihnen eine oder zwei Fragen:
    Was würdest Du tun, wenn im WT etwas ganz anderes stehen würde als in der Bibel? Welcher Aussage würdest Du folgen oder hat für Dich eine höhere Priorität?

    Ich habe es gemacht. Ohne Ausnahme hat jeder geantwortet, dass zu tun was im WT steht. Ich sagte dann, aber wir haben doch die Bibel erhalten und sie ist das inspirierte Wort Gottes, doch nicht der WT. Ja antworten sie, aber wir könnten die Bibel doch nicht verstehen, wenn uns die LK das durch den WT nicht erklären würde. Beides kommt von Jehova und wie sollten wir entscheiden können, ob das in der Bibel jetzt genauso wörtlich oder sinngemäß zu verstehen ist, wenn uns die LK dies nicht mitteilen würde.

    Und Du lieber Matthäus hast uns auf den Bibelvers Mat.15:9 aufmerksam gemacht:
    9 Ihr Gottesdienst ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben.

    WEIL SIE IHRE MENSCHLICHEN GESETZE ALS GEBOTE GOTTES AUSGEBEN!!!

    Deutlicher kann man es nicht beschreiben, was die LK geschafft hat. Sie hat Ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgegeben und daher vertrauen alle Zeugen Jehovas vollkommen auf sie und sie denken damit würden sie es absolut richtig machen und Jehova treu dienen.

    Wer stellt sich immer als ein Engel des Lichts dar? Brauche ich nicht zu beantworten. Das weiß jeder.

    Ich möchte noch Matt. 10:32-39 ergänzen (Elberf.):
    32 Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir bekennen wird, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.
    33 Wer aber mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.
    34 Meint nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
    35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
    36 und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.
    37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig;
    38 und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
    39 Wer sein Leben11 findet, wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.

    Vers 33 sagt: Wer aber mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.

    Jesus hat uns den heiligen Geist als Helfer geschickt, wer somit leugnet, dass der heilige Geist heute an alle seine Diener gesandt wird, leugnet die Worte Jesu, wer die Worte Jesu leugnet, verleugnet auch ihn selbst. Und diesen wird Jesus dann vor seinem Vater verleugnen.

    Somit kann es nur eine Antwort darauf geben, was wir tun würden, wenn man sich zwischen dem WT und der Bibel entscheiden müsste.

    WIR MÜSSEN UNS IMMER FÜR DIE BIBEL ENTSCHEIDEN!!

    Hier auf Bruderinfo wird das so gemacht und ich bin froh hier sein zu dürfen und mit sovielen Gleichgesinnten tiefe Gedanken über das Wort Gottes austauschen zu können. Das ist in der Versammlung schon lange nicht mehr möglich.

    Ich wünsche allen noch einen schönen Abend.
    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus
    Januar 20, 2012

    Lieber Manfred, danke für Deine ergänzenden Hinweise !
    Ja es ist schlimm wie verbohrt und welch riesiges Brett viele ZJ vor sich hertragen oder wie ich immer sage:

    DIE MEISTEN ZJ HABEN RIESIGE SCHEUKLAPPEN UND TRAUEN SICH NICHT AUCH SELBST IHREN DENKAPPARTAT ZU GEBRAUCHEN !!!

    Damit bekommt Dein Zitat:

    „35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
    36 und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.“

    …auch eine neue Sichtweise! Die LK trägt auch dafür ihre Verantwortung wenn sie Familien entzweit. Denn wenn ein ZJ sich FÜR JESUS entscheidet dann wird er ausgeschlossen und obiges trifft zu. Natürlich trägt auch jeder selbst eine Mitverantwortung!

    Den seinen Bruder zu hassen wie es die LK anordnet, führt dazu als ein Kind des Teufels beurteilt zu werden. 1.Joh. Kap. 3 und 4
    Wann geht endlich den Brüdern ein LICHT auf ???

    lg. Matthäus

  • Frank & Frei
    Januar 20, 2012

    Matthäus, der Sklave hat die unter den Scheffel gesetzt – das als Antwort, wann denen ein Licht aufgeht

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo Matthäus!
    @ZITAT:
    „Wann geht endlich den Brüdern ein LICHT auf ???“

    Ich befürchte, ihnen würde erst dann ein Licht aufgehen, wenn die Meldung käme, die l.K. hätte sich mitsamt ihren Milliarden auf nimmer Wiedersehen aus dem Staub gemacht und die WTG damit Vergangenheit wäre.

    Solange der Rubel aber SO rollt und sie sich SO sicher fühlen, wird das wohl nicht geschehen.

    LG Ulli

  • Alois
    Januar 20, 2012

    Einem Teil unserer Brüder und Schwestern kann kein Licht mehr auf gehen. Denn in ihren Öllampen ist kein Öl mehr, zumindest keines das eine Flamme in der Lampe des Glaubens an unseren Retter und Hirte Jesus zum leuchten bringen könnte.
    Das wird ja in dem Gleichnis der 10 Jungfrauen beschrieben.

    Wenn dann alles zu spät ist werden sie erkennen, dass das gute Öl nur von Jesus und dem Geist Jehovas zu bekommen ist. Sie werden diese Erkenntnis bekommen, aber wie das Gleichnis sagt, absolut zu spät.

    Alles was in unserer Zeit und den letzten Jahrzehnten passiert ist, steht bereits in den Propheten, nichts geschieht ohne dass es Jehova nicht schon vor langer Zeit gewusst hätte und niederschrieben lies.

    Deswegen bin ich mir absolut sicher, dass auch der Rest von dem was in den Propheten, Geschichten, Psalmen und Gleichnissen steht noch eintreffen wird. Dazu braucht man den Schlüssel der Erkenntnis, diesen Schlüssel haben die Organisation an sich gerissen, benützen ihn aber selbst nicht. Aber unser Vater hat noch viele Ersatzschlüssel für diejenigen, die sich vertrauensvoll im Gebet und durch lesen der Bibel an ihn und seinen Sohn Jesus wenden. Dass es so ist, sieht man wenn man die vielen Vorträge und Kommentare liest, denn fast alle zeugen davon dass die Autoren den Schlüssel der Erkenntnis erhalten haben.

    Jetzt ist Ausharren gefragt, auch das steht mehrfach in der Bibel.

    Habakuk 2
    1. Auf meine Warte will ich treten und auf den Turm mich stellen, und will spähen, um zu sehen, was er mit mir reden wird, und was ich erwidern soll auf meine Klage. –
    2. Da antwortete mir Jehova und sprach: Schreibe das Gesicht auf, und grabe es in Tafeln ein, damit man es geläufig lesen könne;
    3. denn das Gesicht geht noch auf die bestimmte Zeit, und es strebt nach dem Ende hin und lügt nicht. Wenn es verzieht, so harre sein; denn kommen wird es, es wird nicht ausbleiben.
    4. Siehe, aufgeblasen, nicht aufrichtig ist in ihm seine Seele. Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.

    Ausharren im vollen Vertrauen darauf dass wir gerettet werden durch Jesus unseren Retter. Wenn es länger dauert als gedacht, so wird uns in Habakuk versichert, es wird kommen und nicht ausbleiben. Zum Loskaufsopfer Jesu braucht man nur noch den Glauben um zu leben, Leben im Sinne von ewigem Leben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • mia-sophie
    Januar 20, 2012

    Ich gebe es zu, ich lausche manchmal bei der „falschen Religion“.
    In dem Falle dem „Wort zum Tage“ von Pfarrer Stephan Brenner für den 23. Januar. Ich finde, es passt gut zum Thema „Leistungsevangelium“. Vielleicht gefällt es euch so gut wie mir.

    ***
    Zugabe

    Nach einem Konzert, wenn der Applaus kein Ende nehmen will, ist der vielstimmige Ruf aus dem Publikum oft unüberhörbar: Zu-ga-be, Zu-ga-be…! Die Menschen sind begeistert und möchten mehr von den Künstlern hören. Schließlich tritt der Sänger, die Instrumentalistin oder das Ensemble noch mal auf die Bühne. Es wird sogleich mucksmäuschenstill. Und jetzt kommt die Zugabe. Dann vielleicht noch eine und noch eine…

    Doch nicht nur im Konzersaal spielt die Zugabe eine Rolle. Auch sonst im Alltag gibt es diese und jene: Das geht los beim Nachschlag zum Mittagessen, geht weiter über die zusätzliche Gratis-Kleinigkeit in der Apotheke bis hin zu der Extrarunde, die ein Pfleger mit seinem Patienten ums Haus dreht. – Und das sind nur einige Beispiele.

    Ich find’s gut, dass es hier und da Zugaben gibt. Sie haben was Lockeres, an sich. Denn sie brechen die starre Regel von Leistung und Gegenleistung auf. Hoch gestochen ausgedrückt kann man sagen: In der Zugabe steckt das drin, was mit dem Wort „Gnade“ ausgesagt wird: das Unverdiente, das erfreulicherweise dazu gegeben wird. Und Gnade gehört nach der Bibel zum Wesen Gottes. Also sollten wir die Zugaben nicht zu gering achten. Sie sind mehr als nur ein Anhängsel. Durch sie wird deutlich: Es geht nicht nur um das Verrechenbare. Es regiert nicht nur die knallharte Kalkulation. Auch wenn sie manchmal recht unscheinbar wirken, haben Zugaben ein regelrecht göttliches Potential. Denn sie machen das Leben menschlicher.

    Zu-ga-be. Das nächste Mal im Konzertsaal gibt’s vielleicht wieder eine oder auch mehrere. Aber hoffentlich eben nicht nur im Konzertsaal. Schön, wenn wir Zugaben erhalten. Und auch nicht schlecht, wenn wir diese oder jene anderen Menschen dazu geben.
    ***

    Ich wünsche allen eine schöne Woche und denkt dran, auch diesen Regen schenkt uns unser Schöpfer :-))

    LG Mia-Sophie

  • Frank&Frei
    Januar 20, 2012

    liebe Mia Sophie,
    zu deinem Kommentar fällt mir der biblische Hinweis ein, dass bis zur Ernte Weizen zusammen mit dem Unkraut wächst und die Schnitter in der Ernte den Weizen auslesen, das Unkraut verbrennen.
    Für mich heißt das nichts anderes, als dass die Engel schließlich die Auslese machen, nicht wir als Zeugen!
    Somit ist die Welt das Feld auf dem vieles wächst in religiöser Hinsicht.
    Die Engel „ernten“ schließlich, was ins „Kröpfchen“ gehört.
    Da müssen wir uns hüten vorzuverurteilen, nicht wahr?

  • Bruderinfo
    Januar 20, 2012

    Liebe Mia-Sophie,
    sei gegrüßt und Willkommen bei Bruderinfo. Das ist ein sehr schöner Gedanke mit der Zugabe. Wir dürfen tagtäglich die Zugaben unseres Vaters im Himmel sehen und wie oft übersieht man sie einfach, ja man beachtet sie kaum,-des öfteren beschwert man sich sogar.
    Wenn es z.B. länger regnet oder wenn es zu kalt ist oder wenn es zu heiß ist usw.
    Ja die Gnade die Jehova in der heiligen Schrift so schön darlegt wird von der leitenden Körperschaft leider verdreht wiedergegeben. Dadurch beraubt man die Brüder Ihrer Freiheit und innerlichen Freude. Als Nachfolger Christi sollten wir wie Kinder sein, die sich von Herzen freuen, daß der Vater Ihnen Ihre Sünden duch das Loskaufsopfer schon vergeben hat. Aus Dankbarkeit und nicht aus Zwang sollten wir dienen und gute Taten der Liebe hervorbringen und somit unserem himmlischen Vater ehren. Er vergab uns bevor wir gesündigt hatten und schenkte uns als Zugabe das ewige Leben, wenn wir treu bis ans Ende durch Liebe ausharren. Versuchen wir doch auch diesem Beispiel zu folgen und nehmen wir uns doch einfach einmal vor, bewusst diese Woche einen Menschen etwas als ZUGABE zu geben oder einfach eine Freude zu machen. Liebe zu geben ohne etwas zu erwarten. In diesem Sinne eine wundervolle Woche an Alle da draußen. Bruderinfo 🙂

  • Frank&Frei
    Januar 20, 2012

    Die Einfachheit der Logik ist überwältigend, da erkennt man, mit welcher Anstrengung da Brooklyn Zerrbilder schafft, wie auf dem Rummel im Spiegelsaal

  • Michael2
    Januar 20, 2012

    Hallo Ede,

    über deine Frage “Wo ist die Grenzen“ habe ich auch nachgedacht, obwohl der Artikel denke ich schon eine Antwort gegeben hat. Aber es ist nicht leicht zu verstehen, was uns Paulus sagen möchte, obwohl die Antwort eigentlich einfach ist. Es scheint, als wolle es nicht in unsere Köpfe rein, das es Jehova ist der die Herzen beurteilt und damit den Menschen. Dein Beispiel mit dem Verbrecher der mit Jesu starb ist da sehr passend.

    Du führst Beispiele an, Trinker und Hurer und andere Verbrecher.
    Also, zunächst sehe ich Trinker oder auch Hurer nicht grundsätzlich als Verbrecher. Wer manchmal ein Glas zuviel trinkt ist kein Trinker, und wer das trinken nicht lassen kann und sich vielleicht sogar Tod trinkt ist krank, und kein Verbrecher, er braucht liebevolle und auch fachliche Hilfe.

    Ein Ehepartner, der Ehebruch begeht und einen anderen Partner heiratet ist sicherlich auch kein Verbrecher, ja nicht einmal unbedingt ein Hurer. Er mag von nun an mit seinem neuen Partner eine gute und ehrliche Ehe führen. Das eine Ehe kaputt geht lässt sich in unserer Zeit der Unvollkommenheit leider auch nicht mit noch so guten Willen verhindern. „Wer glaubt zu stehen sehe zu das er nicht falle“.
    Ich kannte Brüder, die aufgrund schwerer Erkrankung ihrer Frau in einen sexuellen Notstand gerieten. Ihre fleischlichen Bedürfnisse waren stärker, als der Wunsch ihrer Frau wirklich auch auf diesem Gebiet treu zu sein. Sie haben sehr darunter gelitten das sie es nicht vermochten, und sie haben sich in Liebe für ihre Frau aufgeopfert und sie nicht verlassen, es aber bis zu ihren Tod verschwiegen. Sind sie Hurer? Im absoluten Sinne sicherlich. Jesus sagte wer eine Frau schon begerlich ansieht hat Ehebruch begangen.
    Werden sie von Gott verurteilt? Diese Frage müssen wir Jehova überlassen, doch auf Grund ihres Glaubens an das Opfer Jesu, so sagt Paulus, sind sie denke ich freigesprochen.
    Ihr wollen ist vorhanden, doch das Fleisch ist schwach. Wo also die Grenzen sind haben wir nicht zu beurteilen. Doch wir haben auch einen gesunden Menschenverstand und ein Gefühl dafür, wann jemand ohne Rücksicht auf andere hurt oder trinkt, oder sonst etwas tut, was den anderen Schadet, weil er sich um die Gesetze Gottes nicht interessiert ja sie sogar hasst, wie es Paulus sagt.
    Dann müssen wir seine Missetaten auch nicht tolerieren.
    Aber denken wir immer daran, Jehova beurteilt die Herzen, nicht wir, und so wie wir andere be- oder verurteilen, so wird es auch uns ergehen.

    l.G.
    Michael 2

  • Matthäus
    Januar 20, 2012

    Zu dieser Diskussion gibt es ein einfaches Bibelwort:

    Denn kein Mensch auf Erden ist so gerecht, dass er nur Gutes täte und niemals sündigte. (Prediger 7:20)

    denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes (Römer 3:23)

    Muß man dem noch etwas hinzufügen? Ich denke die Botschaft der Bibel ist hier eindeutig und unmissverständlich. Jeder Mensch hat gesündigt, ob Christ, ob Muslim, egal ob gross oder klein, einfach jeder!

    Selbst der der nur EIN Gebot übertritt hat sich gegen ALLE vergangen – so formuliert es Jakobus!

    Und das sollte uns demütig machen!
    lg. Matthäus

  • Alois
    Januar 20, 2012

    Da hast Du recht. Wenn man bedenkt was David sich alles für Stückchen geleistet hat und ihm wurde vergeben, dann kann vorehelicher Verkehr oder ein aus der fleischlichen Schwäche geschehener Seitensprung uns nicht von der Gnade unseres Vaters trennen. Sofern wir im Glauben an unseren einzigen Retter Jesus bleiben.

    Ohnehin bin ich mir sicher, dass mit Hurerei in der Bibel meist die geistige Hurerei gemeint ist. Diese begehen diejenigen die anderen Göttern dienen, z.B. indem sie der Organisation dienen. Oder diejenigen die falsche Lehren in ihren Glaubensbau einbauen die nichts mit Jehova zu tun haben.

    Offbg. 2
    18. Und dem Engel der Versammlung in Thyatira schreibe: Dieses sagt der Sohn Gottes, der seine Augen hat wie eine Feuerflamme und seine Füße gleich glänzendem Kupfer:
    19. Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und dein Ausharren, und weiß, daß deiner letzten Werke mehr sind als der ersten.
    20. Aber ich habe wider dich, daß du das Weib Jesabel duldest, welche sich eine Prophetin nennt, und sie lehrt und verführt meine Knechte, {O. Sklaven} Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.
    21. Und ich gab ihr Zeit, auf daß sie Buße täte, und sie will nicht Buße tun von ihrer Hurerei.
    22. Siehe, ich werfe sie in ein Bett und die, welche Ehebruch mit ihr treiben, in große Drangsal, wenn sie nicht Buße tun von ihren {d. h. Jesabels} Werken.

    Hier geht es um die geistige Hurerei, diese ist schlimm und führt ins Verderben. Mit dem Vers 20 ist nach meiner Erkenntnis die Organisation gemeint.

    LG
    Alois

  • Edelmuth
    Januar 20, 2012

    Wo sind die Grenzen?

    Dieser Beitrag von M.M., den ich sehr gut finde, lehrt übereinstimmend mit dem Artikel des Sklaven, dass der von Herzen kommende gute Wille in Verbindung mit dem Opfer Jesu die Rettung für Menschen guten Willens bringt. Allerdings fordert der Sklave aufgrund des Glaubens mehr Früchte des Geistes.

    Der Schächer, der neben Jesu als rechtskräftiger Verbrecher am Pfahl starb, wurde nicht aufgrund seiner Taten, sondern augrund seines Herzens beurteilt und gerettet. Allerdings verurteilt die Bibel unmissverständlich unsittliches Verhalten (1. Kor. 6:9; Eph. 5:5; 1. Tim. 1:10) Wo sind die Grenzen?

    Beispiel:

    Sagt ein Trinker, ein Hurer oder irgendein anderer Verbrecher, dass er es einfach nicht bleiben lassen kann, in welchem Umfang und unter welchen Bedingungen sollten wir seine Missetaten des Fleisches tolerieren oder ihn ausschließen?

    Stellt euch einen KA vor, der genau weis, welchen Unsinn der Sklave von ihm zu lehren und zu vertreten verlangt? Sein Dienst ist sein ganzer Lebensinhalt. Was sollten wir von ihm erwarten können und was sollten wir tolerieren?

    Was für KAs gilt, gilt für alle Betheliten, insbesondere je höher sie im Amt und Ansehen stehen, aber auch für Älteste, die um ihre Ehre in der Versammlung besorgt sind.

    Ede

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Allerdings fordert der Sklave aufgrund des Glaubens mehr Früchte des Geistes.“

    Wobei er so tut, als müsse man sich unter Blut, Schweiß und Tränen diese Frucht selbst erarbeiten. Dabei ist es doch der Geist Gottes selbst, der diese Frucht hervorbringt und nicht unsere eigene Anstrengung.

    22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue,
    23 Sanftmut und Selbstbeherrschung

    Wer dazu auffordert die Früchte des Geistes selbst hervorzubringen, der verleugnet im Grunde sogar das Wirken des Geistes in den Menschen.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo zusammen,
    hier noch zwei Bibelverse, die aufzeigen, das nicht wir selbst uns verändern, sondern von Gott verändert WERDEN.

    Alles was uns bleibt, ist, es zuzulassen:

    2 Deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, sondern lasst euch VON GOTT durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln. Dann werdet ihr wissen, was Gott von euch will: Es ist das, was gut ist und ihn freut und seinem Willen vollkommen entspricht.
    Röm 12, 2

    So einfach soll das sein? – Wie kommt das denn?

    Die Antwort gibt Heb 10, 10:
    10 Und Gott will, dass wir durch das Opfer des Leibes von Jesus Christus ein für alle Mal geheiligt werden.

    Wir stehen fortwährend unter Gottes Gnade, weil er es WILL. Unser Leben hängt nicht von unserem Vermögen ab, nicht zu sündigen.
    Auch wenn wir sündigen, sind wir trotzdem keine Sklaven der Sünde mehr, denn Gott hat jeden durch seine Gnade davon befreit, der an Jesus Christus als seinen Sohn glaubt.

    Wer sich das bewusst macht, schaut nicht mehr ständig ängstlich darauf nur ja nicht zu sündigen (und damit die Wahrscheinlichkeit genau DIES zu tun, erheblich zu steigern), denn er ist ja damit beschäftigt auf seinen himmlischen Vater und Jesus seinen Herrn zu schauen, Gottes Liebe in seinem Herzen zu bewahren und in Jesu Liebe zu bleiben.

    Ein Dauerimpuls (um nicht zu sagen Druck) von außen, der uns ständig sagt wie man sich als Christ zu benehmen hat und was für Pflichten einem auferlegt sind, ist für solch einen Menschen eher ein Störfeuer als eine Hilfe.
    Denn es ist eine neue Art von Gesetzlichkeit, von der uns Jesus doch eigentlich befreit hat.
    Im Grunde wird Gott damit sogar ins Handwerk gepfuscht, weil das Augenmerk nicht mehr auf ihn und seinen Sohn gelenkt ist, sondern darauf, wie ANDERE sich perfektes Christsein vorstellen, um natürlich auch die Anleitung WIE dies umzusetzen ist, gleich mitzuliefern.

    Gott möchte aber, dass wir – so gut es uns möglich ist – das Richtige tun und das Falsche lassen, weil wir es von Herzen gerne WOLLEN, nicht aus einer ständig in uns schwelenden Todesangst heraus, wie geistige Führer es uns propagieren.

    So gesehen braucht es einen garnicht zu wundern, dass die Menschen in christlichen Gemeinschaften trotz aller Mühe und Selbstgeißelung, doch immer wieder eher ihren sündigen Neigungen folgen, um sich dann mit deren hässlichen Früchten herumplagen zu müssen.

    Angst oder Selbstprofilierung kann eben nicht dieselbe durchschlagende Wirkung in uns haben, wie die Liebe Gottes und Jesu.

    LG Ulli

  • Alois
    Januar 20, 2012

    Liebe Ulli

    Dein Zitat:
    „hier noch zwei Bibelverse, die aufzeigen, das nicht wir selbst uns verändern, sondern von Gott verändert WERDEN.

    Alles was uns bleibt, ist, es zuzulassen:“

    Genau so sehe ich das auch und gestern wurde in BI-Prophetie ein Kommentar eingestellt der das zusätzlich begründet.

    Bruder Brosi schreibt dort:
    „Es ist somit die Weisheit Jehovas die das alles bewirkt. Die Frau welche den Sauerteig unter die drei Maß untermengt, ist die Personifizierung der Weisheit Jehovas, das Weib Zion, unsere geistige Mutter droben im Himmel,“

    Der ganze Kommentar:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=605#comment-884

    Das ist ein sehr interessanter Kommentar und deckt mal wieder das Unwissen des „Sklaven“ auf. Gewiss, das ist eine Meinung, aber es ist unsere Aufgabe sich Gedanken zu machen und das Gute zu behalten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Januar 20, 2012

    Was mir noch aufgefallen ist:

    In diesem WT Studienartikel wird zwar Römer Kap. 8 abgehandelt – doch NUR BIS zum Vers 8 – ist der Rest nicht wichtig? Ich möchte nur jedem empfehlen das ganze Kapitel zu lesen! Aber bitte NICHT in der NWÜ – das Verständnis wird verzehrt und undeutlich was ich nur mit einem Beispiel belegen möchte. Röm. 8:3

    NACH DER NWÜ:
    Denn da auf seiten des GESETZES ein Unvermögen vorlag, während es durch das Fleisch schwach war, verurteilte Gott die Sünde im Fleisch, indem er seinen eigenen Sohn in der Gleichheit des sündigen Fleisches und der Sünde wegen sandte,

    NACH DER HFA:
    3 Wie ist es dazu gekommen? Das Gesetz konnte uns nicht helfen, so zu leben, wie es Gott gefällt, weil wir, an die Sünde versklavt, zu schwach sind, es zu erfüllen. Deshalb sandte Gott seinen Sohn zu uns. Er wurde Mensch und war wie wir der Macht der Sünde ausgesetzt. An unserer Stelle nahm er Gottes Verurteilung der Sünde auf sich.

    Nach „Neues Leben“:
    3 Das Gesetz konnte uns nicht retten, weil unsere menschliche Natur ihm widerstand. Deshalb sandte Gott seinen Sohn zu uns. Er kam in menschlicher Gestalt wie wir, aber ohne Sünde. Gott zerstörte die Herrschaft der Sünde über uns, indem er seinen Sohn stellvertretend für unsere Schuld verurteilte.

    Nochmals wo bleiben solch wunderbare Aussagen
    im Kap.8 an die Römer – sorry ich habe vergessen daß das Kap. 8 wie der Verse 33 zeigen soll ja nur für die Auserwählten gilt – die Frage die bleibt warum Paulus im Vers 32 die Worte „FÜR ALLE“ verwendet?

    Hoffnung für die ganze Schöpfung

    18 Ich bin ganz sicher, dass alles, was wir zurzeit erleiden, nichts ist, verglichen mit der Herrlichkeit, die Gott uns einmal schenken möchte. 19 Darum wartet die ganze Schöpfung sehnsüchtig und voller Hoffnung auf den Tag, an dem Gott seine Kinder in diese Herrlichkeit aufnimmt. 20 Ohne eigenes Verschulden sind alle Geschöpfe der Vergänglichkeit ausgeliefert, weil Gott es so bestimmt hat. Aber er hat ihnen die Hoffnung gegeben, 21 dass sie zusammen mit den Kindern Gottes einmal von Tod und Vergänglichkeit erlöst und zu einem neuen, herrlichen Leben befreit werden.

    22 Wir wissen ja, dass die gesamte Schöpfung leidet und stöhnt wie eine Frau in den Geburtswehen. 23 Aber auch wir selbst, denen Gott bereits jetzt seinen Geist als Anfang des neuen Lebens gegeben hat, warten voller Sehnsucht darauf, dass Gott uns als seine Kinder zu sich nimmt und auch unseren Leib von aller Vergänglichkeit befreit.

    24 Darauf können wir zunächst nur hoffen und warten, obwohl wir schon gerettet sind. Hoffen aber bedeutet: noch nicht haben. Denn was einer schon hat und sieht, darauf braucht er nicht mehr zu hoffen. 25 Hoffen wir aber auf etwas, das wir noch nicht sehen können, dann warten wir zuversichtlich darauf.

    26 Dabei hilft uns der Geist Gottes in all unseren Schwächen und Nöten. Wissen wir doch nicht einmal, wie wir beten sollen, damit es Gott gefällt! Deshalb tritt der Geist Gottes für uns ein, er bittet für uns mit einem Seufzen, wie es sich nicht in Worte fassen lässt. 27 Und Gott, der unsere Herzen ganz genau kennt, weiß, was der Geist für uns betet. Denn der Geist vertritt uns im Gebet, so wie Gott es für alle möchte, die zu ihm gehören. 28 Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat. 29 Wen Gott nämlich auserwählt hat, der ist nach seinem Willen auch dazu bestimmt, seinem Sohn ähnlich zu werden, damit dieser der Erste ist unter vielen Brüdern und Schwestern. 30 Und wen Gott dafür bestimmt hat, den hat er auch in seine Gemeinschaft berufen; wen er aber berufen hat, den hat er auch von seiner Schuld befreit. Und wen er von seiner Schuld befreit hat, der hat schon im Glauben Anteil an seiner Herrlichkeit.

    Gottes grenzenlose Liebe

    31 Kann man wirklich noch mehr erwarten? Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?

    32 Gott hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle dem Tod ausgeliefert. Sollte er uns da noch etwas vorenthalten?

    33 Wer könnte es wagen, die von Gott Auserwählten anzuklagen? Niemand, denn Gott selbst hat sie von aller Schuld freigesprochen. 34 Wer wollte es wagen, sie zu verurteilen? Keiner, denn Christus ist für sie gestorben, ja noch mehr: Er ist vom Tod auferweckt worden und hat seinen Platz an Gottes rechter Seite eingenommen. Dort tritt er jetzt vor Gott für uns ein. 35 Was also könnte uns von Christus und seiner Liebe trennen? Leiden und Angst vielleicht? Verfolgung? Hunger? Armut? Gefahr oder gewaltsamer Tod?

    36 Man geht wirklich mit uns um, wie es schon in der Heiligen Schrift beschrieben wird: „Weil wir zu dir, Herr, gehören, werden wir überall verfolgt und getötet – wie Schafe werden wir geschlachtet!“ 37 Aber dennoch: Mitten im Leid triumphieren wir über alles durch die Verbindung mit Christus, der uns so geliebt hat. 38 Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen3, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche Gewalten, 39 weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.

    lg. Matthäus

  • Alois
    Januar 20, 2012

    Lieber Matthäus

    Das was Du hier und an vielen anderen Stellen geschrieben hast ist nichts anderes als das was Jeremia auch gemacht hat. Jeremia hat ständig der theokratischen Lehrorganisation und den Fürsten und dem König die vielen Fehler vorgeworfen. Aber letztenendes genützt hat es nichts. Sie wurden getötet, ihre Stadt und der Tempel zerstört.

    Mach weiter so ich lese Deine Gedanken gerne.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Januar 20, 2012

    Lieber Matthäus,

    danke für diesen tollen Kommentar!

    Die „HfA“ entwickelt sich auch bei mir Stück für Stück zu meiner Lieblingsübersetzung, wenn es darum geht den Geist Christi und die Liebe und Fürsorge unseres Schöpfers zu erkennen. Ich bekam Gänsehaut als ich den Galater und den Philipper-Brief komplett in der HfA gelesen habe. Das ist mir in 30 Jahren NWÜ niemals passiert. Auf der Rückseit steht „Die Bibel, die unsere Sprache spricht“ und dem kann ich voll und ganz zustimmen. Das größte Manko ist natürlch, dass der Name Jehova (JHWH) nicht verwendet oder erwähnt wird. Das kann ich aber einordnen, weil ich weiß welcher Name unser Schöpfer hat und ich noch andere Ü. benutze.

    Um den eklatanten Widerspruch zur Bibel und der Lehre der WTG von fehlender „Gerechtspechung“ der „anderen Schafe“ und der Notwendigkeit von Werken zu verdeutlichen, hier die Worte des Ap. Paulus aus Römer 3:22-24 (HfA):

    „Gott spricht JEDEN von seiner Schuld frei und nimmt JEDEN an, der an Jesus Christus GLAUBT. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich:
    23 ALLE sind SÜNDER und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.“

    Es ist immer wieder erstaunlich wie es die WTG schafft durch geschickte Falschzitierung und Bibelverdrehung die eindeutigsten Aussagen der Bibel zu unterschlagen und sogar ins Gegenteil zu verkehren.

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo Matthäus,
    ZITAT:
    „In diesem WT Studienartikel wird zwar Römer Kap. 8 abgehandelt – doch NUR BIS zum Vers 8 – ist der Rest nicht wichtig? “

    Der Rest ist in ihren Augen nicht nur unwichtig, sondern sogar gefährlich. – Denn der Vers 9 zeigt uns, dass mit den Worten „im Geist wandeln,“ oder auch „sich vom Geist leiten lassen“ keine eigene Anstrengung gemeint ist:

    9 Nun aber seid ihr nicht länger eurem selbstsüchtigen Wesen ausgeliefert, denn Gottes Geist bestimmt euer Leben – schließlich wohnt er ja in euch! Seid euch darüber im Klaren: Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört auch nicht zu ihm.
    Röm 8, 9

    Wenn wir von Gottes und Christi Geist erfüllt sind, dann bestimmen SIE unser Leben – nicht unsere Selbstsucht aber auch nicht die Selbstsucht anderer.

    Was das genau heißt, wird in 1. Joh 4, 15-17 dargelegt:

    15 Und wenn sich jemand zu ihm als dem Sohn Gottes bekennt, dann lebt Gott in ihm und er in Gott.
    16 Wir haben jedenfalls erkannt, dass Gott uns liebt; und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott und Gott lebt in ihm.
    17 Auch darin ist die Liebe in uns zum Ziel gekommen. Und dem Tag des Gerichts können wir mit Zuversicht entgegensehen, denn wir sind hier in dieser Welt ebenso mit dem Vater verbunden, wie Jesus es war.

    Wenn vom Geist Gottes die Rede ist, ist Liebe in ihrer reinsten Form gemeint.

    5 Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht, denn Gott hat uns mit dem Heiligen Geist, den er uns geschenkt hat, auch seine Liebe ins Herz ausgegossen.
    Röm 5, 5

    So erfüllt Gott unsere Herzen mit seiner Liebe während Jesus uns mit seiner Liebe umhüllt. (Joh 15, 9)
    Und sie erwarten von uns nichts weiter, als uns von dieser Liebe leiten zu lassen, indem wir selbst lieben.
    Obendrein geben sie uns sogar noch ein Versprechen, für den Fall das wir uns in unserer Schwäche schuldig machen:

    1 Meine lieben Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr kein Unrecht tut. Sollte aber jemand schuldig werden, so haben wir einen, der beim Vater für uns eintritt: Jesus Christus, den Gerechten, der ohne Schuld ist.
    1. Joh 2, 1

    Eine menschliche Führerschaft braucht man für all dies nicht, darum ist es verständlich, dass die WTG all dies unter den Teppich kehrt…

    LG Ulli

  • Alois
    Januar 20, 2012

    Lieber Bruder M.M.

    Danke für den sehr guten Vortrag.
    Eigentlich ist es unverständlich dass der „Sklave“ das nicht versteht. Da muss schon Absicht dahinterstehen.

    Wenn man das was Paulus beschrieben hat verstanden hat, dann ist es auch völlig klar, dass David sehr schwere Sünden begehen konnte und er trotzdem vor Jehova als gerecht und gut dastand. Denn der Geist des David wollte das tun was Jehova gefällt, aber die Sünde die in seinem Fleische gewohnt hat, hat schwere Sünden begangen.

    Aus diesem Grund ist es auch völlig abwegig uns Zeugen Jehovas als vorbildliche Menschen in der Öffentlichkeit darzustellen und alle dahin zu erziehen. Wir müssen keine besseren Menschen sein, das verlangt Jehova gar nicht, er verlangt nur dass wir das Opfer Jesu annehmen. Wer meint durch eigene Leistung und guter Mensch vor Gott gut dazustehen, hat im Umkehrschluss das Opfer Jesu abgelehnt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Barbara
    Januar 20, 2012

    Hallo Alois,

    der Grund warum sie nicht verstehen steht in 2.Thes 2,10-12 ( Schlachter 2000)
    10 und aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verlorengehen,
    weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie
    hätten gerettet werden können.
    11 Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden,
    sodass sie der Lüge glauben,
    12 damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben,
    sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit.

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Shannon
    Januar 20, 2012

    Liebe Barbara,

    Selbstgerechtigkeit wäre hier das richtige Wort zu dem Text. Indem man sich selber für Gericht empfindet und mit aller Härte über andere urteilt, schwindet die Liebe aus dem Herzen.
    Danke für diesen Aspekt.

  • Ulrike P.
    Januar 20, 2012

    Hallo Bruder,
    vielen Dank, dieser Artikel kam für mich wie gerufen und hat mich bei meinen eigenen Überlegungen in die richtige Richtung geschubst.

    Mir ist eh´ die letzte Zeit aufgefallen, dass sowohl die WTG als auch andere religiöse Randgruppen sich zwar vollmundig auf den Christus beziehen, aber dann doch immerzu auf das Gesetz verweisen, oder darauf, wie Gott in alter Zeit mit seinem Volk gehandelt hat um damit ihre eigenen Gesetzesentwürfe zu rechtfertigen.

    Das halte ich für fatal, denn keiner von ihnen denkt dabei an die Worte aus Galater 5, 4:

    4 Wenn ihr also durch das Gesetz gerecht werden wollt, dann habt ihr mit Christus nichts mehr zu tun; ihr seid aus der Gnade herausgefallen.

    In dem Moment wo ich denke der Gnade Gottes, die er uns durch das Blut seines Sohnes gewährt, noch Gehorsam gegenüber dem Gesetz hinzufügen zu müssen damit ich auch WIRKLICH gerettet bin, würdige ich das Opfer Jesu herab.

    Sich an menschliche Gesetze zu halten und sein Heil darin zu sehen geistigen Führern zu folgen, ist auch nicht besser. Auch dann nicht, wenn Diese vorgeben Jesus als ihren Herrn oder König anzusehen.

    Jesus hat nicht gesagt, dass wir auf Biegen und Brechen in einer menschlichen Gemeinde bzw Kirche bleiben müssen, egal wie hundsmiserabel es dort zu geht.

    Er sagte:

    4 Bleibt in MIR, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.
    Joh 15, 4

    Wo der Glaube an Gott und seinen Sohn nachweislich nur noch ein Lippenbekenntnis ist und Taten die Worte Lügen strafen, ist ohnehin man nicht gut aufgehoben und ich bezweifle ernsthaft, ob man gleichzeitig in solch einer Gemeinschaft UND in Jesus sein kann. – Zumindest innerlich muss man seine Entscheidung treffen.

    Im Gegensatz zum Gesetz, bzw der menschlichen Gesetze von heute, wo es darum geht seine Grenzen aufgezeigt zu bekommen, geht es Jesus um etwas ganz anderes. Ihm geht es um Nähe und Vertrauen, sowie um die Liebe im Allgemeinen und zum Vater im Besonderen.

    9 Ich habe euch genauso geliebt, wie der Vater mich geliebt hat. Bleibt in meiner Liebe.
    Joh 15, 9

    Wenn man sich für den Christus entschieden hat, dann gehorcht man diesen Geboten von ganzem Herzen und aus seinem Glauben heraus.

    Diese Gebote zu halten, fällt deshalb tatsächlich nicht schwer, weil unser Motiv nicht Angst ist, sondern Liebe.

    Wir sind uns dabei dessen bewusst, dass alles auf göttlicher Gnade beruht, das macht uns demütig, doch es ist eine gute Demut. Gegenüber Gott kann man Demut empfinden und gleichzeitig von Glück und Dankbarkeit erfüllt sein.

    Das ist etwas ganz anderes als der Druck und das schlechte Gewissen das uns die WTG immerzu einbleuen will.

    ZITAT aus dem Artikel:
    „Erreichen können wir das, indem wir unseren Sinn zur Tätigkeit bereit machen – einen festen Rhythmus all der vom Sklaven vorgegebenen Aktivitäten zum Mittelpunkt unseres Lebens machen…..die Zusammenkünfte besuchen, studieren und die Botschaft predigen. …….so werden wir es schaffen in Übereinstimmung mit dem Geist zu wandeln, und dafür sehr gesegnet werden.“

    Und wieder mal, wurde Jesus beiseite gefegt…

    Ich brauche von diesem WT-Artikel garnicht alles zu lesen, diese Auszüge reichen mir schon, um wieder mal bestätigt zu bekommen, dass sie 1. Joh 3, 23 in keinster Weise entsprechen:

    23 Sein Gebot ist: Wir sollen uns zu seinem Sohn Jesus Christus bekennen und einander so lieben, wie er es uns befohlen hat.
    24 Wer Gottes Gebot befolgt, bleibt mit Gott verbunden und Gott mit ihm. Durch den Geist, den er uns gegeben hat, wissen wir, dass Gott in uns lebt.

    Was mir wiederum zeigt, dass sie selbst Meilenweit vom Gottes Geist entfernt sind.

    LG Ulli

  • Matthäus
    Januar 20, 2012

    Zu Deiner Anmerkung zu Paulus liebe Ulli, ist mir ein gutes Zitat von unserem Br. E.F. in die Hände gekommen. Würde Paulus heute leben und würde er heute die Versammlungen besuchen ihnen Briefe schreiben dann kann ich mir gut vorstellen daß er an die Verantwortlichen der LK folgendes geschrieben hätte:

    Liebe Brüder in Brooklyn! (von mir abgewandelt)

    Bitte denkt über folgendes nach: Die Galater hatten Christus nicht verworfen; aber dadurch, daß sie glaubten, bestimmte Werke zu ihrem Heil, ihrer Rettung, verrichten zu müssen, hatten sie das Opfer Jesu geschmälert, ja im Grunde als wertlos bezeichnet; darum wird Paulus sofort nach der Begrüßung deutlich, ja überdeutlich: sie haben nicht mehr das gleiche Evangelium!

    Sie haben ein anderes Evangelium! Ich gebrauche hier zweimal das Wort ‘anathema’, ‘verflucht’!“ Bei den Galatern ist der Kern der guten Botschaft, die Rettung durch Glauben an Christus allein, angegriffen; ich muß es deutlich formulieren, daß IHR in diesem Fall keinerlei Nutzen mehr von dem Opfer Jesu habt(Gal. 2:21; 3:2; 4:4; 5:2).

    So wie die Galater wandelt ihr wieder im Fleisch, nicht auf Grund persönlicher Sünden, sondern weil ihr das Opfer Christi zurückweist; ihr tretet den Sohn Gottes gleichsam mit Füßen (Hebr. 10:29*). Diese große Sorge muß deutlich gemacht werden!

    Sofern solche Worte bei euch noch etwas bewirken ich versuche euch WACH zurütteln!

    *29 Was meint ihr, um wie viel härter die Strafe für den sein wird, der den Sohn Gottes gleichsam mit Füßen tritt, dem das Blut des neuen Bundes nichts mehr bedeutet, durch das er doch Gemeinschaft mit Gott haben konnte! Ein solcher Mensch beleidigt Gottes Geist, von dem er nichts als Gnade und Barmherzigkeit erfahren hat.

  • Dennis
    Januar 20, 2012

    Lieber Brd. M.M,

    deine Gedanken decken sich sehr mit meinen Gefühlen und Eindrücken, die ich hatte, als ich in der Vers. saß und dieses WT-Studium über mich ergehen lassen „musste“.

    Die Aussagen im WT gehen immer öfter in die Richtung der „Ergänzung“ des Loskaufsopfers Jesu durch Leistung. Gleichzeitig wird neuerdings extrem oft betont, dass ja NUR die Geistgesalbten „gerecht gesprochen“ sind und fast schon automatisch gerettet werden. Auf sie werden die Leistungsmerkmale Zusammenkünfte, Studium, Predigtdienst usw. nie gemünzt immer auf die „anderen Schafe“. Stück für Stück werden die Geistgesalbten in eine andere Ebene gehoben, die m.E. an Verherrlichung grenzt (s. WT 15.01.12 + 15.03.12 Seite 22 Bild). Es ist schon soweit, dass Jesus Loskaufsopfer lediglich eine „solide Grundlage“ für die anderen Schafe ist um gerettet zu werden, aber natürlich nicht ausreichend (WT 15.03.12).

    Die lächerlichen Illustrationen in dem genannten WT-Artikel v. 15.11.11 auf S. 12,13 und die Bildunterschrift zeigen doch deutlich, wie wenig die Verfasser des WT vom Wort Gottes verstehen und welche Geisteshaltung in ihnen wohnt. Die Bibel ist für sie nur noch zurechtgebogene Rechtfertigungsgrundlage für den allwissenden „treuen und verständigen Sklaven“, dem wahlweise von Jehova selbst oder von Jesus Christus die Macht und Befugnis gegeben wurde Gottes Wort zu deuten und auszulegen.

    Was will man bitte von einer Organisation mit diesem Anspruch erwarten?

    In jedem Falle Arroganz und Selbstverliebtheit und das lässt sich mit jedem neuen WT sehr gut belegen.

    LG
    Dennis

  • walter
    Januar 20, 2012

    Hallo Dennis,

    Deine Gedanken decken sich völlig den unseren.

    „Was sollen,können wir von der Organisation noch erwarten?“

    Mir hat vor Jahren eine alte Schwester(die auch Verfolgung im 3.Reich erlebt hat) mal erklärt, weshalb sie nicht mehr in die Versammlung gehen kann.

    Die Kernaussage war, daß die Versammlung und die Schriften der WTG für
    für ein Verhältnis zu Jesus Christus eher hinterlich sind.
    Damals habe ich das noch nicht verstanden.

    Jetzt stellen wir immer mehr fest, das die WTG wirklich ein sehr großes „Problem“ mit Jesus Christus hat.
    Nicht offensichtlich. Namentlich erwähnt wird Jesus in all unseren Schriften und Versammlungen.Jeder Z.J.wird sagen, daß Jesus in unseren Reihen eine große Rolle spielt.
    Namentlich wird er zwar erwähnt,ein wirkliches Verhältnis zu IHM wird aber nicht geduldet, noch gelehrt.Noch haben die meisten dieses Verhältnis.

    Das ist das fatale daran.
    Und ich glaube, das wird auch so bleiben. Wir können von der Organisation nicht erwarten, daß sie uns zu Jesus führt.Die ist anders
    gestrickt.
    Wir müssen da selber aktiv werden.

    Gruß

    Walter

  • Alois
    Januar 20, 2012

    Danke Walter
    So sehe ich das auch. Man kann nicht zwei Herren dienen, sagt Jesus. Entweder ist unser Herr unser Retter Jesus, oder die Organisation. Organisation und die Rettung durch die Gnade und das Loskaufsopfer Jesu sind niemals kompatibel.
    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    Januar 20, 2012

    lieber Dennis, treffender kann man die Umstände nicht beschreiben.
    man muss einfach davon ausgehen, dass der Widersacher es geschafft hat, sich ganz oben bei den Zeugen einzuniten. Ist ja auch einfacher ein paar Mann in der Schaltzentrale zu korrumpieren, als sich die Mühe zu machen 7 Mio Einzelkämpfer umzukrempeln.
    Die letzteren kriegt er oftmals mit einfachen Dingen, den Begierden des Fleisches, die Oberen kriegt er mit Machtrausch udn Geltungsbewußtsein.
    MIch hat es jedesmal angewidert, wenn auf den großeen Kongressen ein klappriger LK Mann präsentiert wurde, dem dann das „Heil“ geopfert wurde. Die Vergötterung der LK durch die Zeugen ist einfach absurd und widerlich.
    Welcher Mensch könnte ohne Jesu Opfer schon bestehen? Ein völlig überflüssige Frage, die aber aufzeigt, wo der Schwengel hängt.
    Der von Matthäus hier eingebrachte fiktive Brief stellt die chose ins Rampenlicht.
    Das Leistungsevangelium
    Nutze deine Lebenszeit
    predige der Christenheit
    klappere die Türen ab
    laufe dir die Sohlen ab
    schaffe Zeit auf den Bericht
    ansonsten bist ein Christ du nicht
    verbreit mit Eifer unsere Schriften
    sie doch gänzlich ARbeit stiften
    geduldig bleibts auf dem Papier
    und ab und zu da ändern wir
    was uns morgen neu gefällt
    in dieser bösen alten Welt
    schreiben wir nieder ungezählt.
    Sind standhaft ja in allen Runden
    auch wenn man anders hat befunden
    Der Brief an Addi war doch Klasse
    auch NGO ein Ding von Rasse
    Und wenn in China ein Sack umfällt
    uns bringt es nicht von dieser Welt.
    Wir bürden auf so manche Last
    der Bruder trägt sie auf dem Ast
    ist voll damit gar engagiert
    und merkt nicht, dass er schickaniert
    abgelenkt und vollgestopft
    von uns belegt wird, ungeniert.
    So geht die Zeit dahin ins Land
    wir ändern ständig unser Pfand
    And finally there comes explain
    it all was nothing out of vain

  • Manfred
    Januar 20, 2012

    Lieber Brd. Dennis,
    ich zitiere hier Deine Worte:
    Die Aussagen im WT gehen immer öfter in die Richtung der “Ergänzung” des Loskaufsopfers Jesu durch Leistung. Gleichzeitig wird neuerdings extrem oft betont, dass ja NUR die Geistgesalbten “gerecht gesprochen” sind und fast schon automatisch gerettet werden. Zitat Ende.

    Das was wir bisher über die Geistgesalbten Könige gelernt haben, ist falsch. Sowohl was Ihren künftigen Wirkungsbereich betrifft, als auch das was Du anführst, dass sie schon automatisch gerettet werden.

    In Off. 22:19 steht eindeutig (Elberf.)
    19 und wenn jemand etwas von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.

    Es wird hier eindeutig geschrieben, dass auch diejenigen zur Rechenschaft gezogen werden, die in der heiligen Stadt wohnen sollen. Wer ist damit gemeint? Lesen wir Off. 21:23,24

    23 Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, damit sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes hat sie erleuchtet, und ihre Lampe ist das Lamm.
    24 Und die Nationen werden in11 ihrem12 Licht wandeln, und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit zu ihr.

    Mit den Königen der Erde sind die geistgesalbten Könige (144.000) gemeint. Somit bezeugt Off. 22:19 eindeutig, dass auch diese Personengruppe genauso treu sein muss wie alle anderen. Sie haben da keine Vorrechte und können nicht tun oder lassen was sie wollen. Natürlich wurden Sie von Jehova auserwählt um einmal mit Jesus Christus über die Erde zu regieren und das ist ein großes Vorrecht. Das ist aber kein Freibrief um sich zu benehmen wie die Axt im Walde. Auch sie müssen sich an die gleichen Richtlinien halten wie alle anderen. Dazu gehört eben, die Bibel nicht zu verfälschen, egal in welche Richtung. Was hinzufügen oder auch hinwegnehmen.

    Im Grunde sind das Menschen wie Du und ich, die halt von Jehova für eine bestimmte Aufgabe ausgewählt wurden. Sie haben dieselben Fehler und Unzulänglichkeiten wie alle anderen Menschen, denn nur Jesus war vollkommen gerecht. Doch Jehova musste irgendjemanden auserwählen, aber es konnten eben nicht alle Menschen treffen, sonst hätten wir nur noch Könige und kein Volk das es zu regieren gilt. Das man fast schon neidisch auf diese Gesalbten ist, liegt einfach daran, dass man jahrelang ein falsches Bild von Ihnen serviert bekommen hat.

    Doch wir wissen, wieviele falsche Lehren wir schon offenbar gemacht haben. Sollte es uns da verwundern, dass auch die Ansicht über die 144.000 Könige falsch ist? Sicherlich nicht.

    Jehova und sein Sohn Jesus haben die Zukunft eines jeden Menschen mit Sicherheit gut erdacht. Wir werden zukünftig alle sehr zufrieden sein und es ist völlig egal, zu welcher Gruppe wir gehören. Wir werden einfach nur glücklich sein und unserem Schöpfer und seinem Sohn dankbar sein für die rosige Zukunft die uns erwartet. Davon bin ich felsenfest überzeugt.

    Liebe Grüße Manfred

  • Anna
    Januar 20, 2012

    Lieber Dennis, liebe Brüder und Schwestern,
    mir ist es vor 2 Wochen als dieser Artikel betrachtet wurde ähnlich gegangen wie dir. Allerdings, habe ich as beste daraus gemacht und mich amüsiert. Allein die Comics auf den Seiten 12 und 13 :-). Und was ist schlimmes dabei beim Frühstück in die Zeitung zu schauen? Oder mal zu fernsehen. Was mich jetzt wirklich während ich das jetzt grad ansehe immer noch vergnügt ist das letzte Bild. Der Bruder oben, der ja offenbar alles falsch gemacht hat kann nicht schlafen. Der Bruder unten offenbar auch nicht, er liest aber in der Bibel. Nur, die Ehefrau ist wohl auf BEIDE nicht gut zu sprechen weil sie jeweils allein schlafen müssen.

    Heute vormittag war ich im Dienst und eine Schwester (geht nicht online) hat mir von sich aus erzählt dass sie den Studienartikel über „Männer“ absonderlich findet. Ich konnte ihr dann ein paar nachdenkenswerte Gedanken hinterlassen. Auch, was wohl Jesus zu diesem Artikel sagen würde und es hat ihr gefallen. Diese Schwester hat etwas sehr logisches gesagt. Originalton:
    „Wenn Jehova will, dass sich mehr Männer für die Botschaft interessieren wird er das schon selbst regeln und diese Männer zu sich ziehen“.
    Das hat mich ermunternt. Diese Schwester ist 40 Jahre getauft, war immer sehr organisationstreu und dieser Ausspruch hat mich positiv überrascht. So hatten hatten wir einen recht netten Vormittag, trotz Schnee und Leuten, die nicht auf uns gewartet haben.
    Liebe Grüße an euch alle Anna

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