507 Comments
  • Anna
    April 26, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    zur 5. These „Predigtdienstbericht“ möchte ich, weil ja jetzt der Dezember bald zu Ende ist, noch etwas anmerken.

    In Römer 12:1 wird angeregt, dass unser Dienst gem. der NW-Übersetzung ein heiliger Dienst gemäß unserer Vernunft ist.
    Die Luther-Bibel (1984) drückt es aus „vernünftiger Gottesdienst“ und die Hoffnung für alle:
    „angemessene Antwort auf Gottes Liebe.

    Das ganze Kapitel 12 zeigt uns und dass es um den einzelnen geht,wie er sich in der Versammlung einbringt.

    Wir sollen vernünftig sein und alles in Dankbarkeit auf das Loskaufsopfer tun.

    Das bezieht sich auf den Predigtdienst aber eben nicht nur.
    In den nachfolgenden Versen (Hoffnung für alle) ist einfach beschrieben was Gott und der Christus hier von uns erwarten.
    Vers 2 Passt euch nicht dieser Welt an, sondern ändert euch, indem ihr euch von Gott völlig neu ausrichten lasst. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt.

    Durch Statistiken passen wir uns doch der Welt an, der Leistungsbedanken, dem wir in Schule und Beruf ausgeliefert sind. Dieser hat in der Christenversammlung doch nichts verloren.

    Und dann die nachfolgenden Verse 3 bis 8 zeigen doch ganz deutlich, dass jeder von uns andere Fähigkeiten hat.

    3 In der Vollmacht,1 die mir Gott als Apostel gegeben hat, warne ich euch: Überschätzt euch nicht, sondern bleibt bescheiden. Keiner von euch soll sich etwas anmaßen, was über die Kraft des Glaubens hinausgeht, die Gott ihm geschenkt hat.
    4 Unser Körper besteht aus vielen Teilen, die ganz unterschiedliche Aufgaben haben.
    5 Ebenso ist es mit uns Christen. Gemeinsam bilden wir alle den Leib Christi, und jeder Einzelne ist auf die anderen angewiesen.
    6 Gott hat jedem von uns unterschiedliche Gaben geschenkt. Hat jemand die Gabe, in Gottes Auftrag prophetisch zu reden, dann muss dies mit der Lehre unseres Glaubens übereinstimmen.
    7 Wem Gott einen praktischen Dienst übertragen hat, der soll ihn gewissenhaft ausführen. Wer die Gemeinde im Glauben unterweist, soll diesem Auftrag gerecht werden.
    8 Wer andere ermutigen kann, der nutze diese Gabe. Wer beauftragt ist, die Armen zu versorgen, soll das gerecht und unparteiisch tun. Wer eine Gemeinde zu leiten hat, der setze sich ganz für sie ein. Wer Kranke und Alte zu pflegen hat, der soll es gern tun

    Kein Glied des Körpers kann alles zugleich sein oder die Aufgaben eines anderen Gliedes übernehmen. So kann z.B. eine Hand nicht die Funktion einer Nase übernehmen.
    Da aber auch jedes Glied in seiner Funktionstüchtigkeit von anderen abhängig ist, darf sich auch keiner über den anderen erheben. Wir sind voneinander abhängig, „untereinander Glieder”, müssen uns gegenseitig helfen und unterstützen. Zusammen sind wir eins, wir ergänzen uns in unseren Fähigkeiten und Begabungen.
    Hier ist auch der Anknüpfungspunkt zu Vers 3 zu sehen. Jeder soll seine Aufgabe übernehmen und nicht solche, für die er gar nicht gemacht ist. Da aber auch jedes Glied in seiner Funktionstüchtigkeit von anderen abhängig ist, darf sich auch keiner über die anderen erheben. Ich darf dabei nicht vergessen, dass Jehova möchte, dass ich kein Einzelkämpfer bin sondern zusammen mit meinen Brüdern ein gutes Ergebnis, eben heiligen Dienst, erzielen sollte. Z.B. Wenn meine Hand den Lichtschalter am Ende des Raumes betätigen will, braucht sie dazu die Hilfe der Füße, um sie dorthin zu bringen.
    So SOLLTE es in den Ortsversammlungen funktionieren. Wir sollen uns gegenseitig mit unseren Gaben ergänzen.. Unity is not uniformity!!!
    Jeder soll sich mit seinen eignen Gaben einbringen, nicht mit denen der anderen. Und darf daran Freude haben und nicht ein schlechtes Gewissen weil er ggf. lieber kocht und Brüder einlädt als von Haus zu Haus predigt.

    Wir dürfen das! Jehova hat uns diese Freiheit gegeben. Uns unsere Zeit und unsere Freiräume sind begrenzt. Daher ist es in dieser schwierigen Zeit wichtig Lebenszeit nicht damit zu verplempern etwas zu tun was uns gar nicht liegt. Was nicht heißen soll, dass ein Christ nicht über die Botschaft sprechen soll. Nur der Druck ein gewisses Stundenziel zu erreichen und darüber die ganz individuellen Gaben mit denen wir den Brüdern und auch unseren Mitmenschen dienen können zu vergessen, dieser sollte von uns genommen werden.

    Es wäre ja möglich dass ich vor lauter Erreichen des „Stundenziels“ vergesse intensiv zu beten.
    Damit meine ich nicht so schnell mal das Gebet vor dem Essen.

    Und letztendlich ist es auch ein Anstifen zum Unehrlichsein. Diese Vorgaben des Zeitzählens „Bei Beginn der ersten Tür…“. Schnell klingeln und dann zählt die Zeit. Ist das heiliger Dienst gemäß unserer Vernunft? Viele unserer Brüder können nicht mehr. Die schnellebige Zeit verlangt uns vieles ab. Und dann noch Vorbereitung auf Zusammenkunft, Dienst, Besuch der Zusammenkunft… Das Resultat: viele gehen aus den Zusammenkünften raus und stellen eine Leere fest. Denn wenn man immer nur dieselben Lehren vermitteln bekommt und immer nur hört man solle doch bitte mehr tun, wie fühlt man sich da.

    Oder der Ansporn möglichst viele einzuladen zum Gedächtnismahl. Zu einer freundlosen nach Schema F ablaufenden Veranstaltung. Und dann kann man wieder BERICHTEN, eine neue Höchstzahl von Besuchern und das dahinter liegende Potential an Menschen die noch gerettet werden könnten.
    Dabei besuchen zumeist immer dieselben Menschen das Gedächtnismahl, Verwandte, Brüder, die kaum mehr in die Zusammenkünfte kommen (innerhalb der Organisation salopp gerne als U-Boote bezeichnet). Oder ungetaufte Kinder von Brüdern um den Eltern einen Gefallen zu tun. Diese Höchstzahlen haben keinerlei Aussagekraft darüber wie viele Menschen zum ewigen Leben richtig eingestellt sind.

    Viel Segen für euch alle, lasst euch nicht verbiegen und an Ulli, danke für das Einstellen des schönen Gedichtes.

    Liebe Grüße aus der Sonne Anna

  • Frank&Frei
    April 26, 2011

    liebe Anna aus der Sonne,
    deine Ausführungen sind logisch aufgebaut und regen zum Nachdenken an.
    Für mich erweisen sich die Zeugen mehr und mehr als „Zeitschinder“, da startet man von zu Hause im Auto nach X, was eine halbe Stunde Fahrt dauert, ruft über Handy den Empfänger an und schon zählt die Zeit.
    Oder man fährt und fährt und fährt. Ganz clevere lassen einen fahren, bitte nicht falsch verstehen – he he – die finden denjenigen, der das Auto kostenlos zur Verfügung stellt.Am Ende sind es dann 2 Stunden und 120 km.
    Einfacher kann man sein Geld nicht zum Fenster raus schmeißen. Aber die Zeit zählt und macht aus „Zeitchristen“ solche, die in hohem Ansehen stehen.
    Reisechristen dieser seltenen Art haben kaum was zu berichten, sicherlich Zeit und vielleicht Literatur und zur Krönung eien Rückbesuch.
    Aberman bedenke, wie sich das ganze über die Zeit auf die Gesamtheit der Bruderschaft auswirkt. Frustrierend, weil nciht jeder das Geld hat, in Reisezeit zu investieren.
    Ich würde gern einmal einen Kommentar des Apostels Paulus dazu hören. Der könnte wie folgt lauten:

    Ihr, die ihr da reist und reist und die Botschaft um des Reisens Willen herabwürdigt – fragt ihr euch, was der annehmbare Wille Gottes ist? Ist es der tierische Trieb nach Anerkennung der Zeiten oder ist es die menschliche Versuchung in Ansehen zu gelangen.?
    Hat uns der Christus nicht das vortreffliche Beispiel gegeben, zu jeder Zeit zu predigen und dabei nicht auf den Sonnenstand zu achten? ja, wer sind wir, das wir uns zu Sklaven der Zeit machen, die wir Sklaven des Herrn sind? Predigen wir mit Freimut aus vollem Herzen und nicht nach dem Stand der Sonne. Vergewissern wir uns der Botschaft und nicht des Sonnenstandes. Die Zeit endet für dieses System der Dinge, aber nicht für den Christus. Leben wir jeden Tag aufs neue für unseren Erlöser der wie bei Josua die Sonne still stehen lassen kann.
    Die Zeit unseres Lebens ist die Zeit unsers Daseins. Bereichern wir sie durch Gute Werke, die mehr sind als die Stunden, WErke, die aus Glauben erwachsen, denn es steht geschrieben: Ihr sollt heilig sein, weil ich heilig bin (Lev. 19,2)

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Frank

    Im übertragenen Sinne passt zu den Predigtdienstberichten auch das was Jesus sagte:

    Matthäus 6
    1. Habet acht, daß ihr euer Almosen nicht gebet vor den Menschen, um von ihnen gesehen zu werden; wenn aber nicht, so habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater, der in den Himmeln ist.
    2. Wenn du nun Almosen gibst, sollst du nicht vor dir her posaunen lassen, wie die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Straßen, damit sie von den Menschen geehrt werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.
    3. Du aber, wenn du Almosen gibst, so laß deine Linke nicht wissen, was deine Rechte tut;
    4. damit dein Almosen im Verborgenen sei, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.
    5. Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn die lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.

    Denn ob man spendet, betet oder predigt, alles soll zum Lobe Jehovas geschehen und ohne es an die große Glocke zu hängen stattfinden.
    Welchen Sinn soll es haben Berichte abzugeben, wenn nicht nur um Druck und schlechtes Gewissen zu erzeugen?

    Jehova kennt unser Herz, Berichte braucht er ganz bestimmt keine. Diese nützen nur Menschen, die Berichte sind sozusagen ein Opfer an Menschen, ein Opfer für einen falschen Gott. Früher nannte man den Gott Baal oder Moloch. Heute nennt man ihn „treue und verständige Sklave“, „Leitende Körperschaft“ und Organisation.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    April 26, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    zu These 6.
    Die dogmatische Überbetonung des Predigtdienstes sollte aufgegeben werden.

    Da diese Woche in der Dienstzusammenkunft Markus 10:17 bis 30 betrachtet werden möchte ich einige Gedanken mitteilen, die ich mir darüber gemacht habe.

    Es geht um Jesus und den reichen Vorsteher. Im Königreichsdienst steht die Zuhörer sollten sich dazu äußern, wie wir das auf unseren Predigtdienst anwenden können. Ich finde diese Geschichte sehr nachdenkenswert, nur mit unserem Predigtdienst hat dies m.E. nichts zu tun. So wird wieder suggeriert, dass wir in einem Wettlauf ums ewige Leben stehen und alles ganz dringend ist.

    Dieser junge Mann hat sich vor Jesus hingekniet was seine ganze Bewegtheit zum Ausdruck bringt und gefragt „Guter Lehrer, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben erhalte?“

    Und Jesus stellt sich mit ihm auf eine Stufe in dem er sagt nur der Vater ist gut und macht auf die Gebote Jehovas aufmerksam. Also nicht töten, nicht ehebrechen, nicht stehlen, lügen und betrügen und Vater und Mutter ehren.

    Und der Mann sagt dass er diese Gebote immer gehalten hat. Ich meine, dass er wirklich versucht hat anständig zu leben. Er wäre jedoch nicht vor Jesus auf die Knie gefallen wenn er nicht gemerkt hätte, dass in seinem Leben etwas fehlt.

    Leider kommt dieser Mann irgendwie, ohne dass Jesus das so wollte, in unseren Publikationen negativ rüber.

    Dabei hat er doch die Gebote gehalten und schon allein diese Gebote Gottes, die unser Zusammenleben schützen wollen, sind doch für jeden schwer genug.

    Wieviel Halbwahrheiten könnten wir versehentlich in die Welt setzen. Und zum Thema Ehebruch: Wie viele Ehen, auch unter Brüdern, gegen auseinander! Ehre Vater und Mutter… allein im Pflegeheim oder zu Hause.
    Wie viele alte Brüder leben völlig vereinsamt. Werden auch von Brüdern nicht besucht, weil der Predigtdienst Priorität hat…

    Vielleicht weiß der Vorsteher aus der Bergpredigt, dass man sich nicht übermäßige Sorgen machen muss, kennt Jesu Ausspruch sinngemäß, dass das Leben mehr ist als Kleidung und Nahrung. Jesus lehnt die Sorgen um Nahrung und Kleidung ja nicht ab sonst würde er nicht sagen, dass der himmlische Vater weiß, dass wir das benötigen. Nur wenn ich dem Geld „diene“, dann bin ich unfrei. Jesus wird das bemerkt haben und es ist glaube ich, der einzige Ausspruch in den Evangelien wo berichtet wird, dass Jesus jemanden „lieb“ gewann:

    Hier der Vers aus der Schlachter 2000:
    „Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb…“

    Diese Unzufriedenheit dieses Vorstehers mit seinem Leben muss Jesus gespürt haben. Und ohne Not fällt man als reicher Mann nicht auf die Knie. Und nicht um den Mann zu brüskieren sondern aus Liebe sagte er zu diesem, nach dem Sinn im Leben suchenden Mann, den bekannten Satz:

    „Eines fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach.“

    Er gibt ihm zu verstehen, dass er seinem Leben eine andere Richtung geben kann. Vieles zurücklassen und trotzdem viel gewinnen.

    Diese Nachfolge bedeutet jedoch nicht, wie uns die Organisation einreden will, dass dies nur auf unseren Predigtdienst angewendet werden kann.

    MANCHE Nachfolger Christi ließen wirklich alles zurück, sind nur herumgereist. Paulus zum Beispiel. Er hat viele Versammlungen gegründet. Aber er gründete diese Versammlungen mit Christen, die nicht seinen Weg wählten, sondern im Ort wohnten, mit ihren Gütern materielle Grundlagen schufen, dass die Christenversammlung überhaupt funktionieren konnte. Sie haben Paulus und andere Prediger bei sich aufgenommen, ihre Häuser als Zusammenkunftsstätten zur Verfügung gestellt. BEIDES war also möglich um ein Nachfolger Jesu zu sein. Die Worte von Jesus an den reichen Mann darf man nicht aus dem Zusammenhang reißen. Er wollte diesem Menschen, den er lieb gewonnen hatte, zeigen wie er frei werden kann.

    Und das meine ich ist für mich eine Lehre. Wenn mein Denken nur dem folgt, was materielle Logik zu sein scheint. „Ist das Leben nicht mehr als Nahrung und der Leib mehr als Kleidung?“ Christus hat mich befreit und daher darf ich immer wieder neu entscheiden was wichtig und wertvoll ist. Manchmal ist es sinnvoll auf Materielles und Karriere zu verzichten. Weil ich dann Zeit gewinne für Menschen die ich liebe.

    Der Mann konnte diesen Weg nicht gehen. Der Bibelbericht sagt im Vers 22:

    „Er aber wurde traurig über dieses Wort und ging betrübt davon; denn er hatte viele Güter.“

    Diese Geschichte trifft doch die Realität in der jeder von uns lebt. Nicht jeder kann alles zurücklassen und ein neues Leben beginnen. Nicht jeder kann wie die ersten Jünger Fischerboote und Netze, also unsere Lebensgrundlagen liegen lassen. Wenn ein Bruder oder ein Schwester dies ermöglichen kann und aus eigenem Willen und FREUDIG den Predigtdienst im Leben voranstellt, dann ist das eine gute Sache. Nur auf 99,9 % der Verkündiger in der Versammlung mit diesem Programmpunkt mit dem Zeigefinger zu zeigen JEDER müsse – weil wir ja in der Endzeit leben und Menschenleben auf dem Spiel stehen – so handeln, das darf man doch nicht.

    Auf die entsetzte Frage der Jünger: Wer kann dann überhaupt gerettet werden?, antwortet jedoch Jesus:

    „Für Menschen ist es unmöglich, aber nicht für Gott. Für ihn ist alles möglich!“

    Bei Gott ist alles möglich. Auch unsere grenzenlosen Möglichkeiten, wir erhalten. Wir sind nicht mehr versklavt an unsere Irrtümer, Fehler auf unserem Lebensweg, ungenutzten Chancen. Durch den Opfertod Christi sind für uns „alle Dinge bei Gott möglich“.
    Darauf dürfen wir BEDINGUNGSLOS vertrauen. Nicht auf das, was wir selbst tun können, sondern darauf, was uns von Gott eröffnet und geschenkt wird.

    Der Nutzen für uns als Christen aus diesen Versen ist auch dass ich mich nicht damit abfinde dass es in der Welt und auch in der Christenversammlung manchmal kalt und lieblos zugeht. Wenn ich selbst von der Liebe Gottes berührt bin, wenn ich glaube, dass die Liebe zu den kostbarsten und zu den bleibenden Gaben Gottes gehört, dann halte ich auch immer wieder Ausschau nach Spuren und Zeichen dieser Liebe in der Welt um mich herum. Versuche zu entdecken was Hoffnung gibt und das teile ich mit anderen, auch meinen Glaubensbrüdern. Nicht unkritisch optimistisch. Wie der junge Vorsteher in mich gehen und fragen: „wie ist das bei mir selbst?“. „Wie kann ich Jehova und Christus noch näher kommen?“
    Jehova muss ich nichts vormachen, er kennt meine vielen schönen Erinnerungen und Begegnungen, auch die dunklen und einsamen Stunden, in denen ich nicht wusste wie es weitergeht. Und er tröstet jeden von uns weil bei ihm „alle Dinge möglich sind“. Und immer habe ich die Freiheit meinem Leben eine andere Richtung zu geben.

    Viele liebe Grüße an alle drinnen und draußen

    Anna gleich in der Sonne 🙂

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo Anna,
    ZITAT:
    „Bei Gott ist alles möglich. Auch unsere grenzenlosen Möglichkeiten, wir erhalten. Wir sind nicht mehr versklavt an unsere Irrtümer, Fehler auf unserem Lebensweg, ungenutzten Chancen. Durch den Opfertod Christi sind für uns „alle Dinge bei Gott möglich“.

    Ja, du hast recht und wir wissen ja nicht, ob Gott es nicht auch bei diesem jungen reichem Mann noch möglich machte. – Ob er nicht später alles zurückließ, um für Jesus einzustehen.
    Er ging ja schließlich traurig fort und nicht empört ob dieser Zumutung.

    Er hätte die Möglichkeit alles wegzugeben, sicherlich gehabt, sonst hätte Jesus ihn garnicht erst dazu aufgefordert. Das hat er bei anderen ja auch nicht getan…wie Viele hat er geheilt und ihnen danach gesagt: Geh´ hin in Frieden.

    Läge es nur an uns, dann wäre es nicht nur schwer in Gottes Reich zu kommen, es wäre sogar unmöglich! Da können wir noch so viel in den PD rennen.
    Deshalb ist es ja so wichtig garnicht so sehr auf uns selbst zu schauen und ob wir irgendwelchen vermeindlichen Anforderungen entsprechen, sondern auf Gott, denn ER allein ist es der es möglich macht und ER ist es auch, der uns zu seinem Sohn gezogen hat, an den wir glauben sollen und in dessen Liebe wir bleiben dürfen.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo Anna,
    ZITAT:
    „Jehova hat uns diese Freiheit gegeben. Uns unsere Zeit und unsere Freiräume sind begrenzt. Daher ist es in dieser schwierigen Zeit wichtig Lebenszeit nicht damit zu verplempern etwas zu tun was uns gar nicht liegt. Was nicht heißen soll, dass ein Christ nicht über die Botschaft sprechen soll. Nur der Druck ein gewisses Stundenziel zu erreichen und darüber die ganz individuellen Gaben mit denen wir den Brüdern und auch unseren Mitmenschen dienen können zu vergessen, dieser sollte von uns genommen werden.“

    Du hast so recht, solch ein Druck wäre garnicht nötig…denn wer sich als Soldat Christi empfindet, spricht eh´ gerne vom Frieden mit Gott.

    Wobei mir auffällt, dass leider allzuviele Christen überhaupt nicht von diesem Frieden erzählen, sondern im Gegenteil von Hass und Tod…Klarer Fall von „Ziel verfehlt“.

    Aber auch die restliche Soldatenausrüstung ist so ganz anders, als die jedes anderen Heeres:

    14 Steht also bereit: die Hüften umgürtet mit Wahrheit; den Brustpanzer der Gerechtigkeit angelegt;
    15 die Füße mit der Bereitschaft beschuht, die gute Botschaft vom Frieden mit Gott weiterzutragen!
    16 Greift vor allem zum Großschild des Glaubens, mit dem ihr die Brandpfeile des Bösen auslöschen könnt.
    17 Setzt auch den Helm des Heils auf und nehmt das Schwert des Geistes, das Wort Gottes, in die Hand!

    Es gibt einfach keine andere Streitmacht, dessen Kampfrüstung aus Wahrheit, Gerechtigkeit, Glauben, Zuversicht und Gottes Wort besteht. Für Jeden individuell angelegt.
    Und kein anderer Soldat auf dieser Welt bringt Frieden mit Gott…keiner.

    Zu diesem Heer gehöre ich gerne. 😀

    LG Ulli

  • Dennis
    April 26, 2011

    Liebe Anna,

    sehr konkret und absolut richtig wiedergegeben. Mir ist heute auf der Arbeit urplötzlich der Gedanke an das WT-Studium gekommen, weiß nicht warum.

    Dann habe ich mir mal ausgemalt wieviel Zeit ein Vorbild-ZJ mit der „Wachtturm“-Publikation an sich verbringt.

    Wenn er den WT für einen Monat bekommt (Öffentl. + Studien) erst mal lesen ca. 15 min je Zeitschrift macht zusammen 0,5 Stunden.

    Dann den Öffentl.-Wt auf passende Themen für den Predigtdienst oder für Rü-Besuche abklopfen, grob geschätzt 0,5 Std.

    Dann für jeden Sonntag im Monat natürlich das WT-Studium vorbereiten, je nach Intensität des Studiums und der Nachschlagefreudigkeit von Biblestellen ca. 1 – 1,5 Std. macht im Monat 4-6 Std.

    Dann das eigentliche WT-Studium 1 volle Std., dass nach wie vor die mit Abstand längste Zusammenkunft geblieben ist, auch wenn die Vorträge in 10 Jahren nur noch 20 min. dauern sollten, das WT-Studium bleibt unangetastet. Insgesamt also 4 Std. pro Monat.

    Macht zusammen 9 – 11 Std. reine Beschäftigung mit dem „Wachtturm“ jeden einzelnen Monat!!!

    Das ist genauso viel oder sogar mehr, als der durchschn. Verkündiger jeden Monat im Predigtdienst verbringt. Und es ist mit Sicherheit mehr als der Verkündiger jeden Monat betet, Kranke Brüder besucht, seinen Mitmenschen hilft, NUR die Bibel liest, darüber nachsinnt usw.

    oder täsche ich mich?

    LG
    Dennis

  • Max
    April 26, 2011

    Lieber Alois, lieber Sascha,
    ich schätze immer eure Gedanken, die ihr hier einbringt, auch die Betrachtung gewisser Prophezeiungen von Alois. Doch manchmal lieber Alois habe ich den Eindruck, das du über das Ziel hinausgehst. Man sollte nicht jede Aussage oder jedes Gleichnis der Bibel als Prophezeiung ansehen.
    Eure Gedanken zu der Frage „wer ist der t.u.v. Sklave“ kann ich so nicht nachvollziehen. Man sollte sich nicht an einzelnen Worten aufhängen und versuchen sie in eine gedankliche Konstruktion einzu binden. Natürlich ist es Jesus, der uns belehrt und geistige „Speise“ vermittelt, aber das ist doch nicht das Thema dieser Veranschaulichung. Hier scheint mir noch das Denken der Organisation zu sehr vorzuherrschen, die auch das austeilen der Speise thematisiert. Noch einmal; es ist ein einfaches und ich denke im Zusammenhang gesehen auch ein verständliches Gleichnis und wir sollten es nicht zerlegen und zerreden.
    Jesus sprach von seiner Wiederkunft und der Bereitschaft eines JEDEN von uns, sich mit der von ihm zugewiesenen Aufgabe zu befassen und wachsam zu bleiben, und nicht zu spekulieren.
    Es geht nicht um die Frage wer nun die Speise austeilt oder wer über die Habe eingesetzt wird. Jesus beschreibt hier nur den normalen Auftrag eines Skalven, der die Verantwortung einer Hausgemeinschaft übernommen hat, so wie er die Aufgaben eines Sämanns oder Fischers in seine vielen Gleichnissen beschreibt, ohne jetzt aussagen zu wollen wer welche Rolle in diesem Gleichnis wann und wo spielt. Wir sollten das beachten was Jesus veranschauliche wollte, und dies war in jedem Gleichnis ein anderer Gesichtspunkt für uns Christen.
    Das Jesus nicht einen bestimmten Menschen oder gar sich selbst im Sinn hatte als er von dem t.Skalven spricht zeigen ja schon die Verse vorher deutlich. Hier einmal diese Verse aus Luk. 12:37-46 selbst aus der NWÜ: „Glücklich sind JENE Sklaven, die der Herr bei seiner Ankunft wachend findet! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich gürten und SIE sich zu Tisch legen lassen und wird hinzutreten und SIE bedienen. 38 Und wenn er in der zweiten, ja wenn er in der dritten Wache eintrifft und SIE so vorfindet, glücklich sind sie! 39 Dies aber wißt, daß, wenn der Hausherr gewußt hätte, zu welcher Stunde der Dieb kommen würde, er anhaltend gewacht und nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen. 40 Haltet auch IHR euch bereit, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht für wahrscheinlich haltet, kommt der Menschensohn.“
    Dann sagte Petrus: „Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für ALLE?“ 42 Und der Herr sprach: „Wer ist (Woran erkennt man) wer in Wirklichkeit der treue Verwalter ist, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben?
    Es ist klar ersichtlich, das Jesus hier von einer Einstellung oder Handlungsweise spricht, die JEDER von uns an den Tag legen sollte. Ansonsten möchte ich mich den Ausführungen von Dennis oder Matthäus so wie anderen anschließen die dies auch so sehen. Entschuldigt bitte Alois und Sascha das ich hier eure Argumente nicht unterstützen kann, da für mich diese Aussage Jesu eindeutig und unmissverständlich ist.
    l.G.
    Max

  • Svenja
    April 26, 2011

    Ich finde, du triffst den Nagel voll auf den Kopf! Ich wollte einen ähnlichen Kommentar schreiben, aber ich hätte es sicher nicht so klar ausdrücken können!

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo zusammen,
    da sind ja wieder sehr viele gut durchdachte Argumente ausgetauscht worden. 🙂

    Ich habe alles sehr interessiert gelesen, bei all dem immer im Sinn behaltend, dass ein Gleichnis eine bildhafte Darstellung ist und bleibt. Denn in dem vorherigen Gleichnis vergleicht Jesus seine Jünger mit einem Hausherrn und den Herrn mit einem Dieb. Da macht sich keiner drüber Gedanken – jedem ist klar, dass er damit nur das unerwartete Kommen ausdrücken will.

    So ist auch das Nachfolgende ein Gleichnis, von dem sich jeder Christ angesprochen fühen sollte.
    Ich finde, wenn man alle eure Aussagen dazu zusammenfügt, ergibt sich ein stimmiges Bild.

    Nach Luk 12, 42-48:
    42 Der Herr aber sagte: „Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, dem sein Herr die Verantwortung überträgt, der ganzen Dienerschaft zur rechten Zeit das Essen zuzuteilen?
    43 Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei dieser Arbeit findet – wie sehr darf sich dieser Sklave freuen!
    44 Ich versichere euch: Sein Herr wird ihm die Verantwortung über seine ganze Habe übertragen.
    45 Wenn der Sklave aber denkt: ‚Mein Herr kommt noch lange nicht‘, und anfängt, die Dienerschaft zu schikanieren, während er sich selbst üppige Mahlzeiten gönnt und sich betrinkt,
    46 dann wird sein Herr an einem Tag zurückkommen, an dem er es nicht erwartet hat und zu einer Stunde, die er nicht vermutet. Er wird seinem Sklaven dasselbe Los bereiten wie den Treulosen und ihn in Stücke hauen lassen.
    47 Jeder Sklave, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darauf einstellt und tut, was sein Herr will, wird hart bestraft werden.
    48 Wer ihn dagegen nicht kennt und etwas tut, wofür er Strafe verdient hätte, wird mit einer leichteren Strafe davonkommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel gefordert werden, und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr verlangen.“

    Halten wir doch mal fest:
    Jesus ist derjenige, der die Worte ewigen Lebens hat.
    Seine Apostel haben in Briefen und bei Besuchen diese Speise weitergereicht. Ihnen wurde viel anvertraut und viel abverlangt.

    Dieses Prinzip gilt bis heute. Kein Herzens-Christ behält Jesu Speise für sich, jeder reicht sie weiter.
    Doch Luk 12, 47 zeigt, dass nicht jeder Sklave denselben Kenntnisstand über den Willen des Herrn hat. Beurteilt wird er aber genau danach was er dementsprechend tut…nicht nach dem Kenntnisstand und der Tatkraft eines anderen, sondern nur gemäß dem, worüber er selbst in Kenntnis gesetzt wurde.

    Doch Dieb hin, Sklave her…diese Ausdrücke machen ja Joh 15, 15 nicht ungültig, wo Jesus seine Jünger Freunde nennt. Im Gegenteil, der Vers 37 erzählt davon, wie der Herr die Sklaven bedient, weil er sich über ihre Wachsamkeit so sehr freut.
    Er sieht seine Jünger zwar als Freunde, aber die Jünger sehen ihn dennoch weiter als ihren Herrn.

    Der böse Sklave unterscheidet sich vom Guten darin, dass er den Herrn nicht ernst nimmt, die ihm anvertraute Speise für sich behält und seine Mitsklaven unterdrückt.
    Mit anderen Woten, er frisst sich selbst kugelrund – sprich – alles Gute gilt nur ihm und die anderen haben zu spuren. Für alle die in ihrer Handlungsweise diesem Sklaven entsprechen, wird die Rückkehr des Herrn ein unangenehmer Tag…

    Betrachtet die Beschreibung des guten Sklaven doch mal von der Warte aus, dass wir laut Jesu, alle „eins“ mit ihm sind.
    Dann erübrigt sich jede Überleugung wer nun wer ist…
    Wir brauchen nicht auf andere zu achten, nur auf Jesus und darauf, dass wir auch weiterhin allein SEINER Stimme folgen.

    LG Ulli

  • Manfred
    April 26, 2011

    Liebe Brüder,
    anscheinend ist das auch so ein Thema, bei dem wir uns nicht einig werden. Aber es ist trotzdem schön, dass wir hier offen darüber reden können, das wäre in der Versammlung nicht möglich gewesen. Von daher sollten wir dankbar sein, dass wir es geschafft haben in der Freiheit des Christus zu versammeln. Mir ist nur noch eins heute eingefallen, das wollte ich Euch noch mitteilen, danach werde ich auch nichts mehr dazu schreiben, da ich denke es sind wirklich viele Pro und Contra zusammen getragen worden und dann sollte man es auch dabei bewenden lassen. Wie gesagt, ich verwende ja immer viele Bibelübersetzungen, wenn ich mir nicht im klaren bin, was damit genau gesagt werden soll. So habe ich nun noch diesen Text in der Hoffnung für alle nachgeschlagen. Dort lautet es so:

    DER TREUE VERWALTER
    45 „Wie verhält sich denn ein kluger und zuverlässiger Verwalter?“, fragte Jesus die Jünger. „Sein Herr hat ihm die Verantwortung für alle Mitarbeiter übertragen; er soll sie zu jeder Zeit mit allem Nötigen versorgen.
    46 Dieser Verwalter darf sich glücklich nennen, wenn sein Herr ihn bei der Rückkehr gewissenhaft bei der Arbeit findet.
    47 Das sage ich euch: Einem so zuverlässigen Mann wird er die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.
    48 Wenn aber ein Verwalter unzuverlässig ist und im Stillen denkt: ‚Ach was, es dauert bestimmt noch lange, bis mein Herr kommt‘,
    49 und er fängt an, seine Mitarbeiter zu schlagen und Trinkgelage zu veranstalten,
    50 dann wird die Rückkehr seines Herrn ihn völlig überraschen. Sein Herr kommt, wenn er nicht damit rechnet.
    51 Er wird den unzuverlässigen Verwalter hart bestrafen und ihm den Lohn geben, den die Heuchler verdienen. Er wird ihn hinausstoßen, dorthin, wo es nur Weinen und ohnmächtiges Jammern gibt.“

    Der Punkt worauf es mir hier ankommt ist, dass hier von einem TREUEN VERWALTER gesprochen wird. Ein Verwalter ist aber auch ein Diener seines Herren, man könnte ihn auch Knecht bezeichnen, oder aber auch Sklave. Denn zur damaligen Zeit gab es auch Menschen, die sich freiwillig als anderer Leute Sklaven darstellten um Ihre Schuld abzuzahlen. So wie wir das Verhältnis eines Sklaven von der Ausbeutung der Afrikaner in den Vereinigten Staaten kennen, das war hier mit Sicherheit nicht gemeint. Von daher ist der Begriff Sklave sicherlich nicht so abwertend gemeint. Sie zeigt eigentlich nur eine gewisse Abhängigkeit von seinem Herrn an.

    Über das Schlüsselwort VERWALTER bin ich also zu dem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg gestoßen. Ich zitiere hier aus der Rev. Elberfelder Bibel:

    GLEICHNIS VON DEN ARBEITERN IM WEINBERG
    1 Denn mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem HAUSHERRN, der ganz frühmorgens hinausging, um ARBEITER in seinen Weinberg einzustellen.
    2 Nachdem er aber mit den ARBEITERN um einen Denar den Tag übereingekommen war, sandte er sie in seinen Weinberg.
    3 Und als er um die dritte Stunde ausging, sah er andere auf dem Markt müßig stehen;
    4 und zu diesen sprach er: Geht auch ihr hin in den Weinberg! Und was recht ist, werde ich euch geben.
    5 Sie aber gingen hin. Wieder aber ging er hinaus um die sechste und neunte Stunde und machte es ebenso.
    6 Als er aber um die elfte Stunde hinausging, fand er andere stehen und spricht zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig?
    7 Sie sagen zu ihm: Weil niemand uns eingestellt hat. Er spricht zu ihnen: Geht auch ihr hin in den Weinberg!
    8 Als es aber Abend geworden war, spricht der Herr des Weinbergs zu seinem VERWALTER: Rufe die ARBEITER und zahle ihnen den Lohn, angefangen von den letzten bis zu den ersten!
    9 Und als die um die elfte Stunde Eingestellten kamen, empfingen sie je einen Denar.
    10 Als aber die Ersten kamen, meinten sie, dass sie mehr empfangen würden; und auch sie empfingen je einen Denar.
    11 Als sie den aber empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn
    12 und sprachen: Diese Letzten haben eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgemacht, die wir die Last des Tages und die Hitze getragen haben.
    13 Er aber antwortete und sprach zu einem von ihnen: Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht um einen Denar mit mir übereingekommen?
    14 Nimm das Deine und geh hin! Ich will aber diesem Letzten geben wie auch dir.
    15 Ist es mir nicht erlaubt, mit dem Meinen zu tun, was ich will? Oder blickt dein Auge böse, weil ich gütig bin?
    16 So werden die Letzten Erste und die Ersten Letzte sein; denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.

    In diesem Gleichnis werden 4 Personen/Personengruppen genannt
    1. Der Hausherr
    2. Der Verwalter
    3. Die Arbeiter
    4: Die Arbeiter teilen sich auf in die Gruppe der Ersten (Berufenen) und der Letzten (Auserwählten)

    Das Gleichnis werde ich von hinten her aufrollen, dann ist es leichter zu verstehen.
    Die Ersten (Berufenen) Arbeiter sind die Glieder der 144.000, die irgendwann vor Harmagedon gelebt haben. Die Letzten (Auserwählten) Arbeiter sind die Arbeiter der elften Stunde, die vor Harmagedon leben und nie Sterben brauchen (daher Auserwählt) weil sie Harmagedon überleben und direkt in das Buch des Lebens eingetragen werden, was die erste Auferstehung bedeutet.
    Der Verwalter ist Jesus und er zahlt den Lohn aus.
    Der Hausherr ist Jehova, den ihm gehört alles. Als Hausherrn hat er das Recht einen Verwalter zu bestimmen und einzusetzen und diese Verwaltung hat er selbstverständlich seinem Sohn übergeben. Das sagt Jesus selbst in Mat. 28:18:
    18 Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.

    Brd. Alois hat ja schon die ergänzenden Bibeltexte über die Habe Jehovas erwähnt, das möchte ich hier nicht mehr tun. Wenn man jetzt aber den Vergleich aus Mat. 24 nochmal liest, dann so:

    Der Herr Jehova hat ihm (Jesus) die Verantwortung für alle Mitarbeiter (seine Schafe) übertragen; er (Jesus) soll sie zu jeder Zeit mit allem Nötigen versorgen.
    46 Dieser Verwalter (Jesus) darf sich glücklich nennen, wenn sein Herr (Jehova) ihn bei der Rückkehr gewissenhaft bei der Arbeit findet.
    47 Das sage ich euch: Einem so zuverlässigen Mann (Jesus) wird er die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.

    Das in diesem Fall nicht wir als Einzelpersonen gemeint sein können, zeigt Vers 47. Denn der Herr kann nur EINEM die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen. Es kann außerdem kein Mensch sein, da ja zu der ganzen Habe Gottes auch der Himmlische Bereich gehört. Somit kann hiermit nur Jesus gemeint sein, zumal er ja auch sein Leben geopfert hat und daher diese Ehre wirklich zu Recht erhält.

    Warum kann man aber sagen, dass der Herr Jehova zurückkehrt? Hier gibt Zephanja 2:1-3 Aufschluss:
    RUF ZUR UMKEHR
    1 Versammelt euch und rafft euch auf, / gleichgültiges Volk,
    2 noch ehe der Rat die Tat gebiert / – die Tage fliegen dahin -, / noch ehe die Zornglut Jahwes über euch kommt, / noch vor dem Zornestag Jahwes!
    3 Sucht Jahwe, / ihr Gebeugten im Land, / die nach seinen Geboten leben. / Sucht Demut und Gerechtigkeit! / Vielleicht bleibt ihr dann verschont, / wenn Jahwe sein Gericht vollstreckt.

    An anderer Stelle heißt es auch, wenn Ihr den Tag Jehovas herannahen seht. Die Rückkehr des Herrn Jehova ist somit die Zeit, kurz bevor sein Gerichtstag Harmagedon stattfindet. Dann wird er sehen, dass sein Verwalter (Jesus) gute Arbeit verrichtet und ihn dann über seine ganze Habe setzen. Diese schließt dann auch die komplette Erde mit ein, dazu ist es aber notwendig, dass der Satan gebunden sein wird, denn er ist ja der Herrscher dieser Welt (noch). Auch heißt es immer der Gerichtstag Jehovas, nicht Jesus Gerichtstag. Somit ist bis Harmagedon Jesus noch nicht alles unterworfen, sondern erst danach.

    So das waren jetzt noch meine Gedanken zu dem Thema und ich schließe das für mich jetzt hier ab. Ich wünsche allen eine schöne Arbeitswoche und das wir weiterhin gemeinsam das Wort Gottes ergründen können. Denn so ist man auch selbst gefordert die Bibel noch mal zu studieren und findet immer wieder etwas womit man sein Verständnis vertiefen kann.
    Liebe Grüße Manfred

  • Frank&Frei
    April 26, 2011

    ergänzend für die Titanin mag ja auch der Gedanke sein, den das Gleichnis unmittelbar lehrt, worüber hier im Forum aber bisher keiner zu sprechen kam.
    Der Reihenfolge nach kommt erst der Herr wieder, dann straft er den bösen Sklaven ab (Originaltext: in Stücke schlagen) und dann setzt er den guten über alles.
    Oder interpretiere ich hier etwas in die Bibel?
    Mit nichten!
    Wie kommt es dass sich die Brooklyner Riege dazu hergibt, sich seit fast 100 Jahren über alle Habe gesetzt zu sehen, wo doch der böse Sklave noch voll penetrant wirksam ist?

    Das erkläre mir mal einer.

    Jesus weist in einem Gleichnis darauf hin, sich bei einer Feier nicht anden besten platz zu setzen, sondern es dem haushern zu überlassen einen Platz zugeweiesen bekommen, damit man nciht blamiert wird.

    Die —– Gentlemen in Brooklyn, voran der Bruder Lösch, sind weit davon entfernt, sich als demütige Diener des Herrn zu sehen.
    Sie spielen die Herren über ihre Brüder und haben mit dieer Macht in den Händen wahrscheinlich Testosteron-ERlebnisse.

    ich werde dieses ihnen nicht nehmen. aber wenn es ihnen genommen wird, dann werden sie sich die Hosenbeine zubinden müssen ob der Wirkung, die dann einsetzt.
    Als ich vor 20 Jahren mit dem Weltnetz anfing kopierte ich mal aus dem englischen Web den Vergleich zwischen kath. Kirche und den Zeugen raus.
    Das warf mich um, wieviel Dinge da parallel laufen. Die jesuiten haben auch nen Governing Body.
    Leider habe ich den Ausdruck nicht mehr, was ich sehr schade finde, weil das manchen Zeugen aufs Gemüt gehen würde.
    allen einen schönen herbstlichen Sonntag

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Frank

    Zitat:
    „Der Reihenfolge nach kommt erst der Herr wieder, dann straft er den bösen Sklaven ab (Originaltext: in Stücke schlagen) und dann setzt er den guten über alles.
    Oder interpretiere ich hier etwas in die Bibel?“

    Nein Du interpretierst nichts in die Bibel, die Sache ist auch nach meinem Verständnis genau so und eindeutig:

    Die ganze Zeit verwaltet die Organisation die irdische Habe Jehovas. Aber sie ist ein böser Sklave, der seine Mitknechte schägt. Nicht nur schlägt, sondern sogar todschlägt, mittels dem Gemeinschaftsentzug, wenn sie nicht Folge leisten.

    Dann gibt es aber noch einen guten Sklaven, der sich um seine Schafe kümmert. Er kann sich aber nur um die Schafe kümmern die auch auf seine Stimme hören. Dieser gute Sklave oder Knecht heißt Jesus und ist in diesen Jahren dabei die Schafe zu verbinden wenn sie verletzt sind, ihnen Speise zur rechten Zeit zu geben, damit sie nicht geistig verhungern.

    In einiger Zeit wird der Herr über alles, nämlich Jehova, schauen welcher der Sklaven gute Arbeit getan hat. Dann wird er den bösen Sklaven Organisation für immer vernichten und den guten Sklaven Jesus über seine ganze Habe setzen. Alles wird ihm dann unterworfen werden, außer derjenige der ihm alles unterworfen hat.

    1.Kor.15
    27 „Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn er aber sagt, dass alles unterworfen sei, so ist es offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
    28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott alles in allem {O. allen} sei.)

    Momentan ist Jesus bereits der ganze Himmel unterworfen, aber noch nicht die Erde, außer seinen treuen, an Jesus glaubenden Schafe. Denn auf der Erde herrscht noch der Teufel mit seinen Helfern und Helfeshelfern. Denn wäre die Erde bereits Jesus komplett unterworfen, so wäre Jesus für all das Leid verantwortlich. Es versteht sich von selbst, dass das nicht sein kann.

    1. Petr, 3
    21. welches Gegenbild auch euch jetzt errettet, das ist die Taufe (nicht ein Ablegen der Unreinigkeit des Fleisches, sondern das Begehren eines guten Gewissens vor Gott), durch die Auferstehung Jesu Christi,
    22. welcher, in den Himmel gegangen, zur Rechten Gottes ist, indem Engel und Gewalten und Mächte ihm unterworfen sind.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    April 26, 2011

    Hallo an alle,

    mir ist zu dem Thema treu und verständiger Sklave noch etwas aus der Sicht von Kindern eingefallen. Man sollte doch meinen, dass ein Sklave, der im Sinne seines Herrn handelt, doch besonders auf Kinder intuitiv positiv wirken sollte. Denn über Jesus wurde ja genau das gesagt, also dass er anziehend auf Kinder wirkte.

    Unsere Kinder haben von Anfang an eine ausgeprägte Abneigung gegen die Versammlung gehabt. So ausgeprägt, dass wir es manchmal selbst zu unseren aktiven Zeiten vorgezogen haben, Sonntag morgens nicht in die Versammlung zu fahren. Wir haben immer gedacht, dass wir etwas falsch machen müssen, so ausgeprägt war diese Abneigung. Wohl gemerkt nicht gegen Jehova und Jesus, oder wnen wir ihnen etwas aus der Bibel erklärt haben, oder wenn wir ihnen anhand der Natur das göttliche Wesen dahinter aufgezeigt haben. Nur gegen die Versammlung. Bei den größeren Kindern konnte man das noch mit dem Gedanken erklären, dass sie einfach keine Lust auf still sitzen und zuhören haben. Aber als meine Frau einmal alleine mit unserer damals gerade einmal zweijährigen Tochter hinfahren wollte, hat sie auf dem Parkplatz einen Schreikrampf bekommen, und wollte sich nicht beruhigen. „Da nicht hin…“ hat sie gesagt. Nach einer Stunde war nichts mehr zu machen, und meine Frau ist nach Hause gefahren.

    Dann haben wir mit den Kindern zusammen das neue Buch durchgeschaut. Nur die Bilder. Instinktiv haben sie bei sämtlichen Bildern von denen ich wusste, dass sie subliminale Bilder enthalten, gesagt, wir sollen schnell umblättern.

    In dem Zimmer, in dem die Bücher lagen, war außerdem immer irgendwie Streit vorprogrammiert.

    Das reichte eigentlich schon als Beweis. Aber dann habe ich noch einen draufgesetzt. Meine mittlerweile dreijährige Tochter wollte eine DVD gucken. Ich habe ihr als erstes die DVDs der Gesellschaft angeboten. Bei ausnahmslos ALLEN DVDs, die seit 2002 herausgekommen sind, hat sie sofort gesagt: Das nicht, das böse!

    Kann das alles ein Zufall sein? Oder soll uns der Hinweis der Bibel, dass die Wahrheit aus dem Mund von „Unmündigen“ kommt, genau so etwas sagen?

    Nachdem wir alle diese Publikationen weggeschmissen haben, ist auch in dem Zimmer wieder der Friede eingekehrt, und zwar ohne, dass die Kinder das mitbekommen hätten. Sie wissen bis jetzt nicht, dass wir die ganzen Sachen entsorgt haben. Genau wie sie nichts von subliminalen Bildern wissen.

    Obwohl wir die Entwicklung ihres eigenständigen Denkens zwar durch unsere Erziehung zu vermitteln versuchen, hat uns ihr rein intutives Gefühl geholfen, eine Entscheidung zu treffen. Und ich kann allen Eltern von Kindern nur empfehlen, auf diese intuitiven Gefühle und Verhaltensweisen zu reagieren.

    Ich hatte jahrelang das Gefühl, dass wir als Familie nicht richtig vorwärts kommen. Seitdem wir uns von allem getrennt haben, was von einer Organisation kommt, die eine „Brutstätte von Dämonen geworden ist“ (Offb. 18:2), haben wir unglaubliche geistige Fortschritte im Glauben gemacht.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo Sascha,
    da hatten deine Kinder wirkliche eine sehr ausgepräkte Intuition. – Mein Sohn ist auch sehr sensibel…immer schon gewesen. Um manche Brüder in der Versammlung machte er immer einen großen Bogen, obwohl ihm nie jemand wirklich etwas getan hat. Und seit er ca 9 Jahre alt war, hat er oft in den Zusammenkünften Bauch- und Kopfschmerzen bekommen. Einfach so…ohne das ihm bewusst gewesen wäre, wieso eigetnlich. Denn er wurde nie von uns zum Antworten geben gezwungen.

    Seit wir die Versammlung nicht mehr besuchen, hatte er nie wieder solcherart Probleme. Egal ob bei Prüfungen oder Vorstellungsgesprächen.

    Und die Brüder um die er immer einen Bogen schlug, erwiesen sich als genau das, was er wohl immer in ihnen sah…

    LG Ulli

  • Karin
    April 26, 2011

    Zitat Ulrike
    Und seit er ca 9 Jahre alt war, hat er oft in den Zusammenkünften Bauch- und Kopfschmerzen bekommen. Einfach so…ohne das ihm bewusst gewesen wäre, wieso eigetnlich. Denn er wurde nie von uns zum Antworten geben gezwungen.

    Seit wir die Versammlung nicht mehr besuchen, hatte er nie wieder solcherart Probleme. Egal ob bei Prüfungen oder Vorstellungsgesprächen.

    Und die Brüder um die er immer einen Bogen schlug, erwiesen sich als genau das, was er wohl immer in ihnen sah…
    ————————————————————-

    Liebe Ulrike
    dann kann ich nur hoffen, dass es meinen Enkeln auch mal so ergehen wird. Ich glaube, sie sind jetzt 4 u. 2 Jahre alt. Ich meine nicht, das sie mit Bauchweh in der Versammlung sitzen, sondern das sie mehr Grips im Kopf haben als ihre Eltern und die Antennen ausfahren.
    Ich weiss, hört sich sarkastisch an. Aber ich habe die Sch… voll von so viel Heuchelei.

    LG
    Karin

  • Barbara
    April 26, 2011

    Lieber Sascha!
    Sehr interessant, diese Erfahrungen mit der Literatur der WTG!
    Ähnliches habe ich auch erlebt. Jahrelang hatte ich immer so eine un-
    erklärliche Wut im Bauch, scheinbar grundlos, ohne äussere Ursache.
    Auch gab es immer Streit und Unfrieden zwischen uns, oft wegen nichtigen Dingen. Dazu hatte ich jahrelang starke Depressionen, die ich auch mit Medikamenten nicht in den Griff bekam. Seltsamerweise hatte ich jahrelang auch immer das starke Verlangen, mich mit okkulten
    Dingen zu beschäftigen und war auch sonst ständig versucht, irgendwelchen Begierden nachzugeben, die dem Willen Gottes entgegengesetzt sind.
    An dem Tag, als ich alle Literatur und die DVDs der Gesellschaft
    entsorgt hatte, wars mit den Kämpfen schlagartig vorbei!
    Keine Depressionen mehr, ich hatte kein Verlangen mehr danach, mich mit Okkultismus zu beschäftigen und auch sonst keinen Wunsch mehr meinen sündigen Neigungen nachzugeben. Bei uns ist es sehr viel friedlicher zuhause und auch ich habe nicht mehr diese Wut in mir.

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Joshua
    April 26, 2011

    Hallo Sascha, Ulrike und Barbara,

    ich möchte mich euren Kommentaren anschließen. Seitdem wir die Zusammenkünfte nicht mehr besuchen gibt es viel mehr Frieden bei uns zu Hause. Wir gehen nicht mehr so kritisch miteinander um wie das früher der Fall war. Auch das gegenseitige bewerten hat stark abgenommen. Die „Spiritualität der Unvollkommenheit“ hilft uns jetzt einander als menschlich anzunehmen und nicht mehr als Berufene die heute schon dem Bild Gottes entsprechen müssen, was ja sowieso nocht nicht möglich ist. In manchen Momenten wird mir auch bewusst wie sehr die Organisation zwischen uns als Ehepartner gestanden hat. Jetzt nach 21 Jahren Ehe lernen wir einander zu vertrauen, statt einander zu „verraten“ und uns gegenseitig zu belehren was alles im WT steht und wir einzuhalten haben.

    Viele liebe Grüße!
    Joshua

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Deine Worte lieber Joshua haben eine tiefe Bedeutung!
    Ich habe früher in einem Haus gewohnt wo bis auf eine Fam. nur ZJ wohnten, dort gab es regelmässig Streit, heute leben in meiner Nachbarschaft und das schon seit 14 Jahren und es gab noch nicht ein böses Wort obwohl nur sogenannte „Weltmenschen“ unsere Nachbarn sind.
    Lg. Mattäus

  • Max
    April 26, 2011

    Hallo Titania,

    habe lange überlegt ob ich auf deine Frage; wer ist denn dann der „t.u.v. Sklave,“ wenn nicht die WT-Gesellschaft“ antworten sollte. Sie mir nicht böse, aber diese Frage stellt sich ja nun überhaupt nicht, und ist daher voll daneben. Warum, das möchte ich dir an Hand einer Veranschaulichung verdeutlichen.
    Stell dir vor du hast deinem Kind gerade versucht zu erklären, das es den Weihnachtsmann nicht gibt, und dein Kind fragt trotzig zurück, wer ist den dann der Weihnachtsmann, wenn nicht Onkel Fritz.
    Mit anderen Worten, wenn es keinen t.u.v. Sklaven gibt, und die Bibel uns in keinster Weise einen Anhaltspunkt liefert das Jesus einen „t.u.v.Sklaven“ eingesetzt hat, dann braucht man auch nicht versuchen zu erklären wer es den nun ist.
    Versuche einmal für dich selbst Beweise für das vorhanden sein eines solchen Sklaven zu finden.
    l.G.
    Max

  • Sascha
    April 26, 2011

    Lieber Max,

    vor einigen Monaten hast du schon einmal einen sehr treffenden Kommentar zu dem Thema geschrieben. Jetzt untermauerst du den Gedanken mit einem guten Vergleich. Natürlich muss man berücksichtigen, dass nicht jeder von uns auf dem gleichen Erkenntnisstand ist. Und wie du richtig angedeutet hast, ist es wohl auch die Aufgabe des Geistes Jehovas uns hier persönlich anzuleiten. Solange wir aber diese WTG Definition des Sklaven im Kopf haben, werden wir in diesem Punkt nicht einen Zentimeter vorwärts kommen.

    Deswegen danke für deinen klaren Kommentar.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Titania
    April 26, 2011

    Wenn es keinen treuen und veständigen Sklaven gibt, warum sprach Jesus dann von ihm? Hat er uns etwa ein Weihnachtsmann-Märchen erzählt??

  • Jade
    April 26, 2011

    Es ist nur ein GLEICHNIS! So wie Jesus viele Gleichnisse erzählt hat.
    LG Jade

  • Quasimodo
    April 26, 2011

    Hallo erstmal,

    wenn Jesus von einem treuen und verständigen Sklaven spricht, dann wird es ihn auch geben.

    Es muß jedoch nicht der sein, welcher sich selbst dazu macht.

    Auch ist es sicher nicht der, der über Jahrzehnte hinweg den gläubigen Menschen mit falschen Vorhersagen in die Irre führt

    Ich weiß nicht ob derzeit ein „TuvS“ am wirken ist.
    Sicher ist jedoch, der selbsternannte aus Amerika ist es nicht.

    mfg

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Jesus hat auch von 10 Jungfauen erzählt oder wo ist heute der barmherzige Samariter?
    In Israel gibt es sogar ein Wirtshaus von dem man sagt dort wäre der Überfallene untergebracht worden obwohl Jesus nur von einem Gleichnis sprach.
    Wenn wir alles 1:1 in die Realität umsetzen wo ist der Kaufmann der die Perle von hohen Wert kauft?
    Die fragen Liesen sich unendlich fortsetzen!
    Lg Matthäus

  • Walter
    April 26, 2011

    Hallo Titania,

    “ Wer ist der treue und verständige Sklave “ ?

    Diese Frage hat mich auch lange beschäfigt und ich möchte mal versuchen, es zusammenzufassen. Ich bin ja auch schon an Jahren vorgerückt und in meiner Jugendzeit habe ich gelernt,daß die Gesamtzahl aller auf Erden lebender Überrestglieder- also die , wo von den Symbolen beim Abendmahl nehmen, den TuvS ausmachen.
    Ich kann mich noch gut daran erinnern, welch heiden Respekt ich vor Brd. und Schwestern hatte, die von den Symbolen nahmen.
    Mit den Jahren kam mir immer mehr der Gedanke, worin die sich eigentlich von den anderen Brd. unterscheiden sollen.
    Wenn der Kreisaufseher immer wieder mal kam, richtete der sich nicht nach den Geistgesalbten, – also der Gliedern des TuvS aus,-
    sondern diese Glieder mußten sich nach dem Kreisaufseher ausrichten.
    Eigentlich, so war meine Meinung, müßte sich doch der KA nach den Gliedern der TuvS. ausrichten. Müßte sie nach deren Lehrmeinung befragen.

    Die Praxis sah aber anders aus. Die Ältesten oder KA hätten keine Probleme Glieder des TuvS. auszuschließen, wenn sie etwas anders sagen würden.
    Mit “ Speise austeilen “ hatten die Überrestglieder in den einzelnen Versammlungen nichts zu tun.

    Jedes Jahr wartete ich immer gespannt auf den Jahresbericht, um zu sehen wie die Zahl der Überrestglieder abgenommen hat. Aber da tat sich nicht viel. Mir wurde immer gesagt, daß diese Zahl immer mehr abnehmen würde, ja müßte. Mir denkt die Zahl so immer bei 8000 und in den letzten Jahren steigt sie stetig.
    Davon ist keine Rede mehr.
    Vom „Treuen und verständigen Sklaven“ ist jetzt sowieso keine Rede mehr. Die Rolle hat die leitende Körperschaft jetzt offiziell übernommen.
    Das war in der Vergangenheit ja in der Praxis schon immerso, aber jetzt ist es ganz offiziell. Das Sagen über Lehrmeinungen haben die Männer, die die leitende Körperschaft bilden. Sie teilen die „Speise“, wie wir meinen, aus.
    Wer ist jetzt aber der Treue und verständige Sklave aus Jesu Gleichnis ?
    Der Treuen und verständige Sklave, so wie er mir erklärt wurde, ist es demnach nicht, der Speise austeilt. Wenn es die leitende Körperschaft sein soll, wieso wird sie von Jesus so nicht benannt ?

    “ Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige, den sein Herr über seine Dienerschaft einsetzen wird…..“
    Lukas 12:42:

    In Titus 1:7 finde ich eine Antwort, wie das aussehen kann : “ Denn als Gottes Verwalter muß ein Aufseher frei von Anklage sein……“

    In 2.Thimoth.2:15 werden wir angesport : “ Tue Dein Äuserstes, dich selbst Gott als bewährt dazustellen…. “
    Lese 1.Petrus 4:7-10. Da werden wir ermuntert unsere Gaben als Verwalter zu gebrauchen.(Römer 12:6-8 , 1.Kor. 12 )

    Wer ist der böse Sklave in Jesu Gleichnis ? Wenn der Treue und Verständige eine Klasse sein soll, dann wohl auch der böse.

    Wenn Jesus die Frage “ Wer ist der Treue und verständige Sklave ? gestellt hat, hat er ein Fragezeichen dahinter gesetzt.

    Mit der Ermunterung, wie ich inzwischen glaube, an jeden einzelnen, sich nicht als böse, schläfrig, sondern als verständig, klug, wach…
    zu erweisen.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Dennis
    April 26, 2011

    Lieber Walter,

    das ist eine ganz hervorragende Erklärung von dir!

    Du hast völlig Recht mit deiner Feststellung, dass sich die WTG sogar bei der Sklaven-Lehre selbst widerspricht. Die Begebenheit mit dem KA und der dem Gesalbten in deiner Vers. ist eine guter Beleg dafür.

    Nicht umsonst liest man immer häufiger, wenn es um den Sklaven geht, dass ja die l.K. den Sklaven „vertritt“ (s. Kap. 13 Apostegeschichte-Buch; div. WT-Artikel der letzten Zeit).

    Die alleinige Macht über alle Lehr-und Organisationsfragen ist der l.K. vorbehalten, im Katholizismus nennt man das „Universalgewalt des hl. Stuhls“. Die Brd. u. Schw. sind sich garnicht darüber im klaren wie frapierend sich die WTG und die Kath. Kirche in dieser Frage ähneln. Der einzigste Unterschied wurde 1976 herbeigeführt, als die letzte Entscheidungsgewalt nicht mehr der jeweilige Präsident der WTG (Russel, Rutherford, Knorr), sondern ab dann der l.K., bestehend aus mehreren Personen, vorbehalten war.

    Jesus hat in seinem Gleichnis nie etwas von einer leitenden Körperschaft gesagt, obwohl ja behauptet wird es gab diese „Gremium“ schon im 1. Jahrhundert, angeblich aus Apg. 15 herauszulesen (s. Apg-Buch Kap 13).

    So gesehn müsste es nach eigener WT-Lehre in jeder Vers. mind. 1 Geistgesalbten geben, der für die anderen die geist. Speise austeilt. Ist natürlich nicht der Fall.

    LG
    Dennis

  • Max
    April 26, 2011

    Hallo Titan,

    ich versuche es noch einmal. Jesus sprach weder von einem Weihnachtsmann noch von einen t.u.v.Sklaven, den er in unserer Zeit über seien ganze Habe; (was immer diese Habe auch sein mag) gesetzt hat.
    Jesus sprach von einem Gleichnis. Wenn du das nicht einsehen kannst, ich weis das dies schwer fällt nach vielen Jahren Gehirnwäsche durch diese Organisation, dann glaube doch dem Petrus, der ja dabei war als Jesus diese Gleichnis erzählte.
    Du kannst es in Luk. 12:42 nachlesen, da steht:“ Petrus aber sprach: Herr, sagst du dies GLEICHNIS zu uns oder auch zu allen? Der Herr aber sprach: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr über seine Leute setzt, damit er ihnen zur rechten Zeit gibt, was ihnen zusteht?
    Jesus sprach viele Gleichnisse aus, warum fragst du nicht wer das Schleppnetz ist, oder wo finden wir die 10 Jungfrauen oder den Sämann der sich schlafen legt?

    Ich denke die vielen Brüder hier haben schon versucht dir dieses Gleichnis zu erklären, jeder ist aufgefordert sich wie ein solcher von Jesus beschriebene Sklave zu verhalten, deshalb ja auch die Frage von Petrus; gilt dies Gleichnis nur für uns oder auch für alle anderen.
    Ich hoffe für dich, das du nicht zu denen gehörst, die unbedingt an den Weihnachtsmann glauben wollen.
    Entschuldige bitte den Sarkasmus, aber vielleicht hilft er dir.

    l.G.
    Max

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Max

    Deinen verschiedenen Kommentaren (bin ja schon eine Weile hier) entnehme ich, dass im Gleichnis wir alle gemeint sind die sich wie der verständige Sklave verhalten sollen. Das ist natürlich richtig, wir sollen uns so verhalten wie der treue und verständige Sklave.

    Aber ob wir in folgendem Gleichnis tatsächlich gemeint sind, das glaube ich nicht, denn in Matth. 24 Vers 45 (NWÜ)steht:

    45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?

    Wir Menschen werden nicht über Hausknechte gesetzt. Wir Menschen können auch niemandem (geistige) Speise zur rechten Zeit geben. Somit kann auch kein Mensch gemeint sein.

    In Johannes 6 Vers 27 steht:
    Wirket nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, welche der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat der Vater, Gott, versiegelt.

    Der Sohn des Menschen, also Jesus gibt uns die Speise, sonst niemand. Somit kann auch niemand anderes gemeint sein als Jesus.

    Die Organisation hat sowieso alles dem Jesus weggenommen und sich an dessen Stelle gesetzt. Schon aus dieser Erkenntnis heraus muss man annehmen, dass alles was die Organisation an sich gerissen hat, eigentlich Jesus gehört. Somit auch die Bedeutung dieses Verses Matth. 24:45

    Ich weiß dass es auch Bibelstellen im NT gibt, bei denen tatsächlich wir Menschen mit Sklaven genannt werden. Diese Stellen haben aber nichts mit Matth.24:45-47 zu tun.

    Noch etwas möchte ich dazu schreiben:

    Jesus sagte in Matth. 10:
    32. Ein jeder nun, der mich vor den Menschen bekennen wird, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.
    33. Wer aber irgend mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.

    Wieso sagte Jesus diese Worte? Niemand der sich gläubiger Christ nennt, egal ob Zeuge Jehovas oder nicht, käme auf die Idee Jesus zu verleugnen. Nimmt man diese Worte wörtlich wie sie dastehen, so träfe das was Jesus sagte nur auf Agnostiker, Atheisten und nichtchristliche Religionen zu. Selbst gläubige Moslems leugnen Jesus nicht. Diese nicht an ihn glaubende Menschen, kann Jesus aber nicht im Sinn gehabt haben als er diese Worte sprach.

    Ich werde Jesus nicht leugnen wie es alle tun, die diesen Vers Matth. 24:45 auf die Organisation anwenden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Zu Deinen guten Erklärungen lieber Alois, möchte ich meine Erfahrung hinzufügen.
    Am KK belehrt der Abgesandte vom Bethel die Zuhörer: Dank der Organisation können wir ewiges Leben erlangen – Jesus wurde nicht erwähnt, er ist offensichtlich ohne Bedeutung!?
    Mit lieben Gruss aus dem KH
    Mattäus

  • Sascha
    April 26, 2011

    Liber Bruder Alois,

    nachdem ich es auch überprüft habe, und eine Nacht drüber geschlafen habe, bin ich zu dem gleichen Schluss gekommen. Besonders die Worte Jesu aus Joh.6:27 haben mir dabei geholfen.

    Unter Berücksdichtung dieser Worte wird der Text aus Matt.24:45-47 auch verständlicher. Danke also für den biblischen Hinweis.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Nachdem ich mit einem Freund gesprochen über deine Erklärung gesprochen habe möchte ich zur Speise die von Jesus kommt etwas hinzufügen!
    Jesu Speise die uns Leben vermittelt ist aus Johannes Kap. 6 sehr gut erkennbar. Den gleichen Schluss kann man mit dem Wasser des Lebens ziehen, auch das gibt uns Jesus. Das heisst aber nicht das er selbst der Sklave vom Matthias. 24:45 ist. Denn dort steht ja auch wenn JENER Sklave böse wird und beginnt seine Mitsklaven zu schlagen beginnt – damit wird klar dass unmöglich Jesus selbst gemeint sein kann – oder?
    Lg. Matthäus

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Zu meinem Kommentar von vorhin dieser Nachtrag:
    Matthäus 24:46
    Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, also tuend finden wird!
    Würde der Sklave oder Knecht Jesus sein wer ist dann sein Herr?
    Lg Matthäus

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Matthäus

    Wenn Du an dem Text und dem Wort „jener“ festhältst hast Du recht, der Sklave könnte dann nicht Jesus sein. Aber wie soll ein Sklave, der bereits über die ganze Habe gesetzt wurde böse werden? Das geht nicht, auch wenn im Urtext, so hat man mir gesagt, es so steht dass es um einen Knecht geht, der sich so oder so entscheidet, muss trotzdem jemand über die Habe des Herrn gesetzt werden. Einen Vesr allein kann man nicht zuverlässig deuten, deswegen nachfolgend noch ein paar andere.

    In Hebr. 2 ab Vers 5 steht: (Neue Welt Übersetzung)

    5 Denn nicht Engeln hat er die künftige bewohnte Erde unterworfen, von der wir reden. 6 Aber ein gewisser Zeuge hat irgendwo bezeugt, indem er sagt: „Was ist [der] Mensch, daß du seiner gedenkst, oder [der] Menschensohn, daß du für ihn sorgst? 7 Du hast ihn ein wenig unter Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn über die Werke deiner Hände gesetzt. 8 Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen.“ Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

    In Vers 8 kommt klar zum Ausdruck dass Gott Jesus alles unterworfen hat. Jesus alles unterwerfen ist dasselbe wie ihn über die Habe zu setzen.

    Im Vers 7 steht dass Gott Jesus, als er auf der Erde war, ein wenig unter die Engel erniedrigt hatte, aber dann Jesus über die Werke der Hände Gottes gesetzt wurde. Die Werke der Hände Gottes ist die Habe Gottes. Denn Gott gehört alles.

    In der Elberfelder steht in Vers 7:
    Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt [und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände];

    In Matthäus steht: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    In Hebräer steht: ihn gesetzt über die Werke deiner Hände.

    Das ist nach meiner Ansicht dieselbe Aussage.

    In Hebräer ist klar ersichtlich dass Jehova Jesus über die Werke der Hände Jehovas setzt.
    Und die Werke der Hände Jehovas ist natürlich die Habe Jehovas.

    In Psalm 8 steht dasselbe, beachtet Vers 6!
    3. Wenn ich anschaue deinen Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:
    4. Was ist der Mensch, daß du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, daß du auf ihn achthast?
    5. Denn ein wenig hast du ihn unter die Engel erniedrigt; und mit Herrlichkeit und Pracht hast du ihn gekrönt.
    6. Du hast ihn zum Herrscher gemacht über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seine Füße gestellt (Elberfelder)

    1. Kor. 15 ab Vers 24 steht:
    24 Dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht.
    25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
    26 Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod. {Eig. Als letzter Feind wird der Tod weggetan.}
    27 „Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn er aber sagt, dass alles unterworfen sei, so ist es offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
    28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott alles in allem {O. allen} sei.)

    In Vers 27 steht eindeutig, dass er (Jehova) alles ihm (Jesus) unterworfen hat, ausgenommen der (Jehova), der ihm (Jesus) alles unterworfen hat. Das ist dasselbe wie ihn (Jesus) über seine ganze Habe zu setzen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    April 26, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    die Erklärungen von Bruder Alois machen Sinn. Ich zitiere den Text mal aus der NEÜ. Vielleicht wird es dadurch klarer.

    Mat 24:45 „Wer ist denn der treue und kluge Sklave, dem sein Herr aufgetragen hat, der ganzen Dienerschaft zur rechten Zeit das Essen zuzuteilen?
    Mat 24:46 Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei dieser Arbeit findet – wie sehr darf sich dieser Sklave freuen!
    Mat 24:47 Ich versichere euch: Sein Herr wird ihm die Verantwortung über seine ganze Habe übertragen.
    Mat 24:48 Wenn der Sklave aber ein böser Mensch ist und denkt: ‚Mein Herr kommt noch lange nicht‘,
    Mat 24:49 und anfängt, die anderen Diener zu schlagen, während er sich selbst üppige Mahlzeiten gönnt und sich gemeinsam mit anderen Trunkenbolden betrinkt,
    Mat 24:50 dann wird sein Herr an einem Tag zurückkommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht vermutet.
    Mat 24:51 Er wird den Sklaven in Stücke hauen und ihn dorthin bringen lassen, wo die Heuchler sind und wo das große Weinen und Zähneknirschen anfängt.“

    Während in den ersten Versen von einem treuen und verständigen Sklaven die Rede ist, ohne jeglichen Bezug darauf, dass es sich dabei um einen Menschen handeln muss, wird in Verbindung mit dem bösen Sklaven dann gesagt: Wenn dieser ein böser Mensch ist…

    Das Wort oder der Bezug „jener Sklave“ taucht hier gar nicht auf.

    Mein Verständnis dazu lautet also folgendermaßen:

    Die Speise hängt mit dem Verständnis des Willens Jehovas zusammen. Jesus hat einmal gesagt, meine Speise ist es, den Willen meines Vaters zu tun. Nur Jesus kann uns laut Joh.6:27 diese Speise, die zum ewigen Leben führt, geben. Er wäre dann also mit dem WIRKLICHEN treuen und verständigen Sklaven gemeint.

    Der böse Sklave, der offensichtlich menschlich ist, hat sich selbst üppige Mahlzeiten gegönnt, was gleichbedeutend damit sein könnte, dass die LK und auch andere religiösen Führer den Anspruch für sich erheben, ein Monopol auf diese geistige Speise zu haben.

    Aber sie werden dafür bestraft, nachdem sie gesagt haben, „mein Herr kommt noch lange nicht“. Das machen sie dadurch, dass sie die Hausknechte nicht warnen, stattdessen reiten sie auf 1914 herum, und machen dadurch dem Namen Jehovas große Unehre, und lassen zu, dass sich viele der Brüder und Schwestern geschlagen fühlen.
    Dieser Sklave hat auch nicht, wie der wirkliche treu und verständige Sklave Jesus, für gute Speise gesorgt. Stattdessen hat er sich betrunken, was uns zum dem Hinweis aus der Offenbarung führt, dass Babylon die Große , als Bezeichnung für die Gesamtheit dieser bösen Sklaven und ihrer Anhänger, trunken vom Blut der Brüder Jesu ist.

    Jehova hat als Hausherr, denn es wurde ja damals nicht das Volk Jesu, sondern das Volk Jehovas genannt, seinem Sohn dann alles, auch das, was mit seinem damaligen Volk zusammenhing, übergeben.

    Mat 28:18 Da trat Jesus auf sie zu und sagte: „Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben.
    Mat 28:19 Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern. Dabei sollt ihr sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen
    Mat 28:20 und sie belehren, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Zeit.“

    In unserer Zeit erfüllen sich die Ereignisse des Dienstes und des Lebens Jesu im geistigen Sinne. Das wird durch den Dienst der zwei Zeugen aus der Offenbarung Kapitel 11 angedeutet. Auch sie predigen wie Jesus z.B. 3,5 Jahre. Es gibt weitere Parallelen, die aber hier zu weit führen würden.

    Ich hoffe, dass ihr meinen Erklärungen folgen konntet, sollte etwas unklar sein, fragt einfach. Ich bin mir sicher, dass es bei diesem Thema nicht wieder zu einer endlosen Diskussion mit verhärteten Fronten kommen muss. Der Geist Jehovas bringt in uns die Frucht der Liebe hervor. Wenn wir uns daher von diesem Geist leiten lassen, werden wir gegensätzliche Deutungen akzeptieren, und dem Geist die Möglichkeit geben, bei jedem von uns in unterschiedlicher Weise und auch in unterschiedlicher Schnelligkeit zu wirken.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Lieber Sascha, in deiner Stellungnahe zu Alois erwähnst Du Matth. 24:50 hier steht doch wenn der Herr zurückkommt – dieser Herr ist eindeutig Jesus, folglich kann der im Zusammenhang genannte Sklave nicht auch Jesus sein – wenn auch Jesus über alles gesetzt wird so müssen wir dennoch einen Unterschied machen! Vom I-Phone schreiben ist etwas anstrengend deshalb genug damit.
    Lg. Matthäus

  • Dennis
    April 26, 2011

    Lieber Alois,

    die Interpretation mit Matth. 24:45 und Jesus als „Sklave“ kann m.E. nicht stimmen, denn man darf das Gleichnis nur im Zusammenhang betrachten und das wird in den modernen Übersetzungen sehr eindeutig und treffend wie folgt wiedergegeben:

    z.B. -Neue Genfer Übersetzung- (od. „Neues Leben“, „Gute Nachricht“, „Neue evangelistische“)

    »Woran erkennt man denn einen treuen und klugen Diener? Angenommen, ein Herr hat einem seiner Diener die Verantwortung übertragen, der ganzen Dienerschaft zur gegebenen Zeit das Essen auszuteilen. 46 Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei der Arbeit findet – wie glücklich ist da der Diener zu preisen! 47 Ich sage euch: Der Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen. 48 Wenn jener Diener aber ein böser Mensch ist und sich sagt: ›Mein Herr kommt noch lange nicht!‹ 49 und anfängt, die anderen Diener zu schlagen, während er selbst mit Trunkenbolden schwelgt und prasst, 50 dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet. 51 Er wird den Diener in Stücke hauen und dorthin bringen lassen, wo die Heuchler sind und wo es nichts gibt als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben.«

    Bei der Ankunft des HERRN wird dieser Sklave als „übelgesinnt“ oder „treu und verständig“ identifiziert und Jehova kann unmöglich dieser HERR sein, der irgendwo ankommen muss. Jesus kann sich auch nicht als „übelgesinnt“ erweisen, da er in allem war.

    Jesus kann also unmöglich dieser Sklave sein, von dem er in Matth. 24 spricht. Er kann zwar in anderer Hinsicht ein Sklave und das war er ja auch in seinem irdischen Leben, doch für Matth. 24 ist es m.E. sehr unwahrscheinlich, dass er sich selbst gemeint hat.

    LG
    Dennis

  • Manfred
    April 26, 2011

    Liebe Brüder,
    irgendwie jagt hier in der letzten Zeit ein Thema das andere. Oft sind es nur Nuancen, die man in der Meinung über einen Bibeltext auseinander liegt. Ich habe mir jetzt angewöhnt immer mehrere Bibelübersetzungen zu Rate zu ziehen um das Verständnis über einen bestimmten Text vertiefen zu können. Besonders die Neue Genfer Übersetzung ist mir da eine Hilfe. Sie schreibt zwar oft als einzige etwas anderes als die anderen Übersetzungen, aber ich habe den Eindruck, dass sie das nur verständlicher ausdrückt. Wenn ich mit dem was ich in der NGÜ gelesen habe, dann die anderen Bibelübersetzungen betrachte, dann kann ich erkennen, dass dieser Sinn auch dort zu finden ist, nur in anderen Worten. Daher füge ich den Text mal hier zum besseren Verständnis ein:

    DER VERGLEICH MIT DEM TREUEN UND DEM BÖSEN DIENER
    45 »Woran erkennt man denn einen treuen und klugen Diener? Angenommen, ein Herr hat einem seiner Diener die Verantwortung übertragen, der ganzen Dienerschaft zur gegebenen Zeit das Essen auszuteilen.
    46 Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei der Arbeit findet – wie glücklich ist da der Diener zu preisen!
    47 Ich sage euch: Der Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.
    48 Wenn jener Diener aber ein böser Mensch ist und sich sagt: ›Mein Herr kommt noch lange nicht!‹
    49 und anfängt, die anderen Diener zu schlagen, während er selbst mit Trunkenbolden schwelgt und prasst,
    50 dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet.
    51 Er wird den Diener in Stücke hauen und dorthin bringen lassen, wo die Heuchler sind und wo es nichts gibt als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben.«

    Also halten wir hier einfach mal fest, dass zwei Diener, ein treuer und ein böser Diener miteinander verglichen werden.
    Und da sagt der Text einfach nur im Vers 46, 47:
    47 Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei der Arbeit findet – wie glücklich ist da der Diener zu preisen!
    47 Ich sage euch: Der Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.

    Das ist also der Text, der auf den Treuen Diener entfällt. Nun kommt der Teil, der den bösen Diener betrifft, wenn er sich so verhält:

    48 Wenn jener Diener aber ein böser Mensch ist und sich sagt: ›Mein Herr kommt noch lange nicht!‹
    49 und anfängt, die anderen Diener zu schlagen, während er selbst mit Trunkenbolden schwelgt und prasst,
    50 dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet.
    51 Er wird den Diener in Stücke hauen und dorthin bringen lassen, wo die Heuchler sind und wo es nichts gibt als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben.«

    Interessant ist noch, so wie es Sascha hervorgehoben hat, dass bei dem bösen Diener noch der Zusatz Mensch gebraucht wird, der bei dem treuen Diener entfällt. Der Herr in diesem Vergleich ist Jehova, der kurz vor seinem Tag (Harmagedon), wo keiner genau weiß wann er stattfindet kommt und schaut wie sein Diener arbeitet. Jesus weidet seine Schafe in Liebe, der böse Diener ein Mensch fängt an seine Mitdiener zu schlagen. Interessant ist auch, dass hier gesagt wird, Vers 50 dass der Herr kommt an einem Tag, den der Böse Diener nicht erwartet, zu einem Zeitpunkt den er nicht vermutet.

    Wie oft lag die Organisation schon daneben wann Harmagedon kommen soll? Wenn der Herr Jehova kommt werden sie es bestimmt nicht erwarten, bzw. kommt er dann, wenn sie es am wenigsten Erwarten. Eben wie ein Dieb in der Nacht.

    Im Vers 51 wird dann gesagt, dass er den bösen Diener in Stücke hauen wird und es wird so sein, das es nichts gibt, außer dem Jammern und angstvollem Zittern und Beben. Das bringt einen wieder in die Offenbarung wo vom Feuersee gesagt wird, da wird Ihr Weinen und Wehklagen, bzw. Zähneknirschen sein.

    Somit wird der Treue Diener (Jesus) wenn der Herr (Jehova) kommt folgendes erfahren:
    47 Ich sage euch: Der Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.
    Wenn also Jehova sieht, wie Jesus vor dem großen Tag Harmagedon die Schafe weidet und ihnen die wahre Speise austeilt, dann wird er ihm den ganzen Besitz übertragen. Denn erst wenn durch Harmagedon der Satan für 1000 Jahre gebunden ist, kann Jesus ja erst den ganzen Besitz übernehmen. Im Moment ist es ja noch Satans Welt. Er ist der Herrscher dieser Welt und deshalb ist Jesus im Moment noch nicht im Besitz der ganzen Habe.

    Der böse Diener (LK/Organisation/WTG) aber bekommt das zu spüren:
    51 Er wird den Diener in Stücke hauen und dorthin bringen lassen, wo die Heuchler sind und wo es nichts gibt als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben.«

    Somit haben wir in diesen Versen einfach einen Vergleich mit einem treuen Diener und mit einem bösen Diener und jeweils den Ausgang von diesen.
    Liebe Grüße Manfred

  • Sascha
    April 26, 2011

    Lieber Manfred,

    als weitere Stütze für diesen Gedanken, dass mit dem Herrn hier Jehova gemeint ist, sehe ich die Tatsache, dass zu diesem Zeitpunkt, also vor dem Tod Jesu, ja Jehova tatsächlich noch der Herr über sein Volk war. Erst nach seinem Tod sagte Jesus , dass ihm der Vater alle Gewalt übergeben hat. Und das sich dadurch etwas ändern würde, brachte Jesus kurz vor seinem Tod in einem Gespräch mit seinen Aposteln zum Ausdruck.

    Joh 16:23 Wenn es so weit ist, werdet ihr mich nichts mehr fragen müssen. Ja, ich versichere euch: Wenn ihr dann den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er es euch geben.
    Joh 16:24 Bis jetzt habt ihr noch nichts in meinem Namen erbeten. Bittet nur – ihr werdet es bekommen. Und dann wird eure Freude vollkommen sein.

    Durch seine Treue bis in den Tod wurde Jesus der Herr. Bis dahin war Israel aber JEHOVAS besonderes Eigentum, SEIN Volk, folglich war er zur Zeit, als Jesus die Worte aus Matt. 24 äußerte, auch noch Herr in diesem Sinne.

    Jesus hat sich also als ein treu und verständiger Sklave erwiesen, und wir dürfen uns sicher daran ein Beispiel nehmen, um ebenfalls treu und verständig zu sein. Aber das ein Mensch diese Rolle einnimmt, dass wir als Menschen für Speise zur rechten Zeit sorgen wollen, das halte ich Anbetracht der Worte aus Joh.6:27 fast schon für vermessen.

    Wir können allenfalls auf diese Speise hinweisen, aber austeilen, so als ob wir womöglich noch für die Zubereitung der Speise verantwortlich wären? Ich denke, dass sollten wir Jesus überlassen, der uns dabei heute natürlich auch als Einzelne gebraucht, um biblische Hinweise zu geben. Aber darauf sollte sich dann unsere Rolle auch beschränken.

    Von daher danke ich dir für die Ergänzung zu meinem Kommentar und auch für das Zitieren einer weiteren Übersetzung.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Quasimodo
    April 26, 2011

    Hallo Max,

    wenn das Kind weiß, daß Onkel Fritz der Weihnachtsmann ist, wozu dann noch eine Erklärung.

    Wenn Onkel Fritz jedoch darauf besteht der Weihnachtsmann zu sein, dann besteht natürlich Erklärungsbedarf.

    Und wenn es dann Menschen gibt, die darauf bestehen, daß der Weihnachtsmann in Brooklyn wohnt dann wird es sicher schwierig dem Kind zu erklären das-und warum es keinen Weihnachtsmann gibt.

    mfg

  • Karin
    April 26, 2011

    Hallo ihr Lieben

    ich finde die ganze Frage hier schon mehr als merkwürdig.

    “ Wann könnten wir dem Sklaven wieder vertrauen?“

    27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; 28 und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. 29 Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben. 30 Ich und der Vater sind eins.

    Mann, seid doch froh, das JHWH euch da raus holt. Niemand wird euch mehr aus JESU Hand reissen.

    LG
    Karin

  • Titania
    April 26, 2011

    Hallo zusammen,

    wer ist denn der treue und verständige Sklave, wenn es die WTG nicht ist? Und ich möchte keine Litanei darüber lesen, warum es die WTG nicht ist, sondern ich möchte eine Litanei an Beweisen lesen, WER es ist!
    Danke

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo Titania,
    frage dich doch mal selbst, wo du wirklich geistige Speise findest, die unverändert bleibt. Wo du weißt, diese Worte haben festen Bestand.
    Wenn du das gefunden hast, dann weißt du auch, wer den treuen und verständigen Sklaven darstellt.
    Wer hat Worte ewigen Lebens und wem vertraute er sie an, damit sie weitergegeben werden?

    Kleiner Tipp am Rande: in den christlichen Religionsgruppierungen unserer Zeit – zu der auch die WTG zählt – wirst du nicht fündig werden.

    LG Ulli

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Liebe Titania,
    schön einen neuen Namen zu sehen – herzlich willkommen bei Menschen die sich dem Herrn Jesus unterwerfen und nicht irgendwelchen Menschen die laufend einfordern IHNEN zu vertrauen IHNEN zu gehorchen – IHRE Interessen zu vertreten oder zu unterstützen.

    Tatsache ist wie die Bibel nicht nur einmal von uns fordert:

    1. Vertraue nicht Menschen bei denen es keine Rettung gibt
    nachzulesen in: Ps.62:9 + 146:3
    2. Unseren Gehorsam schulden wir nur Gott nach Apg. 5:29
    3. Wer ist unser einziger Lehrer? nachzuzlesen in Matth.23:8,9
    ebenso wie wir keine Lehrer brauchen wir haben nur einen – ließ bitte aufmerksam 1.Joh. 2:27
    4. Beobachte einmal in den letzten Monaten (wie ebenso in den Jahren davor) doch es wird immer schlimmer wie SIE SICH SELBST predigen. Paulus der ja nach Ansicht der ZJ zu diesem trvSk. gehören soll schrieb in 2. Kor. 4:5 mehr als deutliche Worte!
    5. Hat Paulus der im Auftrag Jehovas an viele Versammlungen Briefe schrieb, nur einmal der trvSk. erwähnt?

    Damit möchte ich Deine Frage beantworten: JEDER soll ein treuer Sklave sein und auch Verständigkeit zeigen – oder ist diese Beurteilung falsch?

    Aber es gibt noch eine Fülle von Argumenten – über 400 Kommetare sind bei Brudewrinfo eingegangen, ließ sie Stück für Stück durch und bilde Dir selbt eine Meinung! Du weißt doch der Rat der Bibel ist: PRÜFE ALLES UND AM GUTEN HALTE FEST!

    In diesem Sinne freuen wir uns auf Fragen, Anregungen, Kritik und Ermunterung die von jedem kommen darf – etwas was in vielen Versammlungen leider unerwünscht oder gar mit Konsequenzen verbunden ist.

    Liebe GRüße Matthäus

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Was mir noch eingefallen ist – in Österreich hat einmal ein Schreiber folgenden Kommentar verfaßt:

    Österreich liegt in einer Führungskrise durch Eigensinn und Ungerechtigkeit aber man sollte doch nicht die Bibel verurteilen.

    Die Hauptungereimtheit in der „Wachtturm Gesellschaft“ – global gesehen – ist die unbewiesene Behauptung, nur SIE allein ist die Vertreterin Gottes, oder wie sie sich nennt: Jehovas Organisation!

    Die eindeutigen Fehler die sie seit 120 Jahre machen, die man über viele Seiten nachweisen kann, sind von Jesus warnend genannt worden. Ich verweise stellvertretend nur auf Luk. 21:8. Ich kenne KEINE einzige Organisation, die im vorigen Jh. so viele Daten und Ankündigungen von sich gab, die sich ALLE nicht erfüllten. Diese Org ist reif für´s Guiness-Rekordbuch – und gerade DIE gebraucht Jesus als seine exklusive Gemeinschaft? Was für eine Ungeheuerlichkeit unterstellt man dem Sohn Gottes und welche Lästerung an den Höchsten, JEHOVA selbst?

    Nein, es besteht wirklich kein Grund die BIBEL zu verurteilen, aber berechtigterweise die von Christus genannten „falschen Propheten“! Sollte dies nicht stimmen, warum warnt Jesus vor diesen, wenn er sie – und NUR sie allein – ANGEBLICH gebraucht? Ist Jesus schizophren, muß man hier nüchtern, und keineswegs blasphemisch, fragen. Ende des Zitat!

    Zusätzlich ersuche ich Dich einmal Hes. 13:1-8 zu lesen, vielleicht findest Du etwas in der Literatur des trvSk. wie diese Worte zu verstehen sind – ich habe in über 40 Jahren, selbst im „Hesekielbuch“ welches Vers für Vers das Bibelbuch behandelt, keine Erklärung genau diese Verse werden ausgelassen – frag doch einen Ältesten ind er Versammlung – WARUM?

    Wenn Du die Worte gelesen hast und mit obigem Kommentar verbindest dann weißt Du warum!

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Vielleicht hilft Dir auch noch ein kleiner geschichtlicher Rückblich wie man vor 100 Jahren über den „trvSk.“ gedacht hat:

    Der treue und verständige Sklave

    Jehovas Zeugen behaupten erhobenen Hauptes, sie hätten keinen Guru, und deshalb können sie auch keine Sekte sein. Aber Hand aufs Herz – kann es sein, daß sie doch einen haben? Natürlich ist es keine einzelne Person, wohl aber ein „kollektiver Guru“; er nennt sich „treuer und Verständiger Sklave“. Alle Zeugen Jehovas sind auf diesen Guru eingeschworen. Was dieser Sklave sagt, kommt direkt aus dem Munde Gottes des Allmächtigen. Ich habe mir die Mühe gemacht und die „Legitimation“ dieses Sklaven untersucht; und was war das Ergebnis?

    Für Jehovas Zeugen kommt der >Treue und verständige SklaveWer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findetSklavenSklavenWahrheit dürstenden MenschenSklavegeistiges LichtDunkelnDas Ziel der Herausgeber dieser Zeitschrift besteht darin, gegenüber Ereignissen, die mit der Gegenwart Christi in Zusammenhang stünden, wachsam zu sein und den Haushalt des Glaubens mit geistiger „Speise zur rechten Zeit“ zu versorgen. Doch der verantwortliche Redakteur der Zeitschrift behauptet nicht von sich selbst, der treue und verständige Sklave oder der „treue und kluge Knecht“ zu sein.Ist es nicht die ‘kleine Herde’ geweihter Diener, die ihr Weihegelübde treu erfüllen – der Leib Christi -, und teilt nicht der gesamte Leib, als einzelne und als Gesamtheit, zur rechten Zeit Speise an den Haushalt des Glaubens aus – die große Anzahl von Gläubigen?SklaveSklavenMitsklavenSklaveDas vollendete Geheimnistreue und kluge KnechtLinientreueDie Treue wird geprüfttreuen und klugen KnechtesTreue und kluge KnechtJehovas Zeugen, Verkündiger des Königreiches GottesDamit man die Dinge im richtigen Verhältnis zueinander sah, wurde darauf hingewiesen, daß jedesmal, wenn im Wachtturm von der „Gesellschaft“ die Rede war, kein reines Rechtsinstrument gemeint war, sondern die Gruppe gesalbter Christen, die diese rechtliche Körperschaft gegründet hatte und sich ihrer bediente. Der Ausdruck stand somit für den treuen und verständigen Sklaven mit seiner leitenden Körperschaft….. und daß ‘DIE GESELLSCHAFT’ der sichtbare Vertreter des Herrn auf Erden ist.treue DienerKlasse von PersonenHalbwissentreue und kluge Verwalterklugen Verwalterstreue und verständige Sklavetreuen und verständigen SklaventreuErsatz Heilsbringernverständigbiblische GrundsätzeSklavenMittlertreu und verständig< sein sollten, werden sie demnach nicht aufhören die Bibel zu lesen und darin forschen. Nicht oberflächlich sondern, wie Albert Schweizer es formulierte, mit brennenden Herzen und Tränen in den Augen. Und wenn sie nicht wissen, was sie in einem bestimmten Fall tun sollen, dann werden sie nicht die Wachtturmgesellschaft fragen, sondern, dann werden sie Gott um Weisheit bitten. Gott wird sie ihnen zur gegebenen Zeit gewähren (Jak.1:5).

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Habe erst jetzt gelesen daß diese Kopie von einem umfangreichem Aufsatz durch „das System“ irgendwie verschluckt wurde – der Großteil ergibt keinen Sinn – bitte löschen !!!

    lg. Matthäus

  • Caleb
    April 26, 2011

    Liebe(r) Titania,

    Wer denkst Du ist der treue und verständige Sklave?
    Nach Deinem sehr kurzen Kommentar zu schließen, glaubst Du ja, daß es die WTG bzw. LK ist.
    Also, welche Beweise, wohlgemerkt BEWEISE hast Du? Bitte um eine schöne Litanei an Beweisen für die WTG und LK.

    Freue mich schon drauf!

    C.

  • Titania
    April 26, 2011

    man beantwortet eine Frage nicht mit einer Gegenfrage 😉

  • Caleb
    April 26, 2011

    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!

  • Shannon
    April 26, 2011

    Doch, man beantwortet eine Frage mit einer Gegenfrage, zumindest dann, wenn man möchte, dass der Fragende nachdenkt. Sarkasmus an: Aber Hörige und Mitläufer haben Denkverbot. Sarkasmus aus.

  • Sascha
    April 26, 2011

    Liebe Schwester Shannon,

    als Vater kann ich deinen Kommentar nur bestätigen. Eine Gegenfrage zu stellen, führt in fast jedem Fall zum Erfolg, und der besteht für mich darin, meine Kinder zum selbständigen Denken anzuleiten.

    Deswegen hat Jesus ja auch immer wieder diese Methode genutzt, um seine Zuhörer zum eigenen Nachdenken anzuregen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Matthäus
    April 26, 2011

    …und was sagst Du zu meiner Antwort?
    Würde gerne dazu Deine Meinung erfahren!

    lg. Matthäus

  • Alois
    April 26, 2011

    Liebe Titania

    herzlich willkommen bei uns. Zu diesem Thema gab es immer wieder Fragen und Antwoten hier. Die Antworten waren wtwas unterschiedlich, nur dass es die Organisation nicht ist, darüber waren sich die Meisten einig. Es gibt im NT einmal den Sklave in Einzahl und die Sklaven in Mehrzahl, diese sollte man nicht durcheinander bringen.

    Zuerst die Bibelstelle auf die sich die Organisation stützt:

    Matth. 24 Vers 45-47 (NWÜ)
    45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

    Warum steht im Text, „wer ist in Wirklichkeit“, da muss es doch jemand geben der behauptet er sei der „treue und verständige Sklave, aber er ist es nicht, sondern jemand anderes. Das alleine ist natürlich kein Beweis, man muss Beweise in der Bibel finden.

    Suchen wir mal in der Bibel wem die „ganze Habe“ gehört, denn dann wissen wir auch wer der Herr ist.

    In Hebr. 2 ab Vers 5 steht: (Neue Welt Übersetzung)

    5 Denn nicht Engeln hat er die künftige bewohnte Erde unterworfen, von der wir reden. 6 Aber ein gewisser Zeuge hat irgendwo bezeugt, indem er sagt: „Was ist [der] Mensch, daß du seiner gedenkst, oder [der] Menschensohn, daß du für ihn sorgst? 7 Du hast ihn ein wenig unter Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn über die Werke deiner Hände gesetzt. 8 Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen.“ Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

    In Vers 8 kommt klar zum Ausdruck dass Gott Jesus alles unterworfen hat. Jesus alles unterwerfen ist dasselbe wie ihn über die Habe zu setzen.

    Im Vers 7 steht dass Gott Jesus, als er auf der Erde war, ein wenig unter die Engel erniedrigt hatte, aber dann Jesus über die Werke der Hände Gottes gesetzt wurde. Die Werke der Hände Gottes ist die Habe Gottes. Denn Gott gehört alles.

    In der Elberfelder steht in Vers 7:
    Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt [und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände];

    In Matthäus steht: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    In Hebräer steht: ihn gesetzt über die Werke deiner Hände.

    Das ist nach meiner Ansicht dieselbe Aussage.

    In Hebräer ist klar ersichtlich dass Jehova Jesus über die Werke der Hände Jehovas setzt.
    Und die Werke der Hände Jehovas ist natürlich die Habe Jehovas.

    Daraus ziehe ich den Schluss, dass nicht die Organisation über die Habe des Jesus gesetzt wurde, sondern dass in nicht ferner Zukunft Jehova seinen Sohn Jesus über seine ganze Habe setzt, nämlich dann wenn der Teufel in „Ketten“ gelegt wurde. Denn der Teufel thront noch über einen Teil der Habe Jehovas, der jetzigen bewohnten Erde.

    Die jetzige Habe des Christus sind zum jetzigen Zeitpunkt auf der Erde nur seine treuen Schafe die er gerade einsammelt. Diese hat er aus dem Rachen des Löwen und anderen wilden Tieren gerettet. Wenn der Herr Jehova kommt und sieht dass nur Jesus die Habe treu verwaltet hat, dann wird er ihn über die ganze Habe setzen.

    Der böse Sklave aber, der sich nicht um die Schafe gekümmert hat, sie sogar durch Ausschlüsse töten wollte und teilweise auch geistig getötet hat, der wird hinausgeworfen in die ewige Finsternis.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Karin
    April 26, 2011

    Wem folgt die nichtgesalbte Schar der Zeugen Jehovas in Wirklichkeit: Jesus Christus
    oder dem „Sklaven“?
    (Kommentar zum Wachtturm vom 15. Februar 2009 mit dem Studienthema: „Diese sind es, die dem Lamm
    beständig folgen, ungeachtet wohin es geht“)
    09. März 2009
    In ihrem Mund [des ‚Sklaven‘] wurde keine Unwahrheit gefunden“ [Offb. 14:5], denn sie haben
    keine Irrlehren verbreitet. – Unterstreichung und Zusätze in eckigen Klammern von mir.
    Hier muss man entgegenhalten, dass aus Lüge nicht Wahrheit wird, nur weil man sie
    ständig wiederholt und die in ihr enthaltene Behauptung beteuert: Hat der „Sklave“ etwa nicht
    jedesmal einen neuen Termin für die Parusie Christi verkündet? Hat er nicht jahrzehntelang
    der Welt in gedruckter Form glauben gemacht, die „Generation von 1914“ würde bis
    Harmagedon nicht vergehen? Und was war damals mit dem „Millionen-Feldzug“? Wo sind
    diese Millionen Menschen heute, denen verheißen wurde, sie würden nicht mehr sterben?
    Sind dies alles etwa keine Irrlehren?
    Eine solche Behauptung, ja eine solche Lüge muss gegenüber den so genannten
    „Abtrünnigen“, die die Organisation unter anderem ja gerade aus diesem Grund verlassen
    haben, zynisch wirken.
    Der Sklave in der Antike
    In Absatz 3 wird ein Bildwort aus Jesu Wachsamkeitsgleichnis in Mt 24, 45 aufgegriffen: Die
    Verpflichtung des antiken „treuen Sklaven“ (gr. pistòs doulos), der zum „treuen
    Hausverwalter“ (Lk 12, 42 verwendet hier den griechischen Ausdruck pistòs oikonómos) über
    die Hausgenossen (gr. oiketeías) und die Dienerschaft (gr. therapeías Lk 12, 42) gesetzt war,
    bestand darin, den anderen die Essensrationen zuzuteilen, solange der Herr verreist war. Auf
    diese Weise war er über Weniges gesetzt gewesen. Die Versorgung des Hausstandes war
    somit auf diesen Bereich beschränkt. Erst in Vers 47 wird der Sklave befördert, indem er
    mehr Verantwortung erhält. Er kümmert sich nun nicht mehr nur um seine Hausgenossen,
    wozu auch die Dienerschaft zählt, sondern wird Verwalter des ganzen Besitzes (gr.
    hyparchonta) seines Herrn. Dazu zählen nicht nur die Hausgenossen, sondern auch alle
    materiellen Gegenstände und Einrichtungen des Hauses.
    Der „Sklave“ in der Neuzeit
    Mit diesem Hintergrundwissen aus der Antike wird klar, was der „treue und verständige
    Sklave“ in der „Neuzeit“ als seine „Habe“ betrachtet. Folgt man der Interpretation des
    Artikels auf Seite 26, Absatz 9, so gehört zur Habe:

  • Karin
    April 26, 2011

    alles, was auf der Erde mit dem Königreich zu tun hat (Matthäus 24:47). Das schließt die
    Gebäude der Weltzentrale und der Zweigstellen von Jehovas Zeugen in zahlreichen Ländern ein, ihre
    Kongress- und Königreichssäle sowie alle Tätigkeiten, die mit dem Jüngermachen zu tun haben.
    Diese Errungenschaften, die in dem Artikel mit Zahlen belegt werden, dienen auch
    gleichzeitig als Beweis dafür, dass „Jehova“ dem „Sklaven“ vertraut und ihn für „treu und
    verständig“ hält. „Treu“ sei er in dem Sinne, „wie er seinem Auftrag nachkommt […], seit
    rund 130 Jahren ununterbrochen die Zeitschrift Der Wachtturm [herauszugeben]“ (S. 27, Abs.
    11).
    Inwiefern „treu und verständig“?
    In Absatz 12 heißt es, er sei „verständig“, „denn er ist weder unbescheiden und eilt Jehova
    voraus, noch hinkt er hinterher, wenn Gott für klare Anleitung in einer Sache gesorgt hat“. Im
    Gegensatz zu den falschen Religionen und ihren Vertretern „sorgt der ‚Sklave‘ für kluge und
    zeitgemäße Warnungen vor den Fallen, die Satan durch sein böses System stellt“. Dies sei
    dem Sklaven nur deshalb möglich, „weil Jehova Gott und Jesus Christus ihn segnen“. Eine
    unbewiesene Behauptung also – nämlich, dass der „Sklave“ durch Gott und Christus gesegnet
    sei“ – wird als begründende Beweisführung dafür aufgestellt, dass der Sklave sich als „treu
    und verständig“ erwiesen hat. Bis zum Absatz 12 wird damit die Grundlage dafür gelegt, die
    begründet, warum die ‚anderen Schafe‘ „mit den Gesalbten mitgehen [sollten], die dem
    Lamm folgen“, so der nächste Untertitel.
    Jesus Christus oder dem „Sklaven“ folgen?
    Als Gegenbild dient Sach 8, 23. In diesem Vers ist von „zehn Männern“ die Rede, die zu
    einem Mann aus Juda sagen: „wir wollen mit euch gehen“. Die „zehn Männer“ sollen „die
    große Volksmenge“ versinnbildlichen, und da „euch“ im Plural stehe, sei damit eine Gruppe
    gemeint, und zwar die Gesalbten, denen die neuzeitlichen „zehn Männer“ folgen. Und so, wie
    die „zehn Männer“ dem „Mann aus Juda“ folgen, so folgt die „große Volksmenge“ dem
    „treuen und verständigen Sklaven“. Und so, wie die Gesalbten Jesus Christus folgen, so
    folgen die „anderen Schafe“ dem „Sklaven“.
    Die Anwendung einer solchen Typologie entbehrt aber jeder Grundlage, denn mit dem
    „Mann aus Juda“ ist das Israel, das in dieser Prophezeiung Mittlerin des Heils wird, gemeint.
    Jesus und auch die Apostel haben aber nie gelehrt, dass das Israel das Gegenbild eines „treuen
    und verständigen Sklaven“ sei. Im Gegensatz dazu ist der „Sklave“ außerdem auch nicht der
    Mittler. Dies traf nur auf Israel zu, wo der Glaube begann, von wo aus die Heilsvermittlung
    ausging und sich im Neuen Testament in Jesus Christus konkretisiert hat. Mit den „zehn
    Männern“ sind die Völker oder „Nationen“ gemeint. Der Alttestamentler Prof. Erich Zenger
    bezeichnet dies auch als „eine Symbiose von Israel und Völkerwelt“ (Siehe auch Stuttgarter
    Altes Testament mit Kommentaren). Die Prophezeiung gibt lediglich einen Ausblick auf das
    messianische Heil.
    Auf die Stimme Jesu oder des Sklaven hören?
    In Absatz 16 wird behauptet, wenn Jesus sage, „meine Schafe hören auf meine Stimme“, sei
    es gleichbedeutend damit, „auf die Stimme der Brüder Christi“ zu hören. Wir stimmen zwar
    zu, dass man den „Brüdern Gutes tun“ tun sollte (Mt 25, 35-40), aber den „Brüdern Gutes
    tun“2 ist sicherlich etwas anderes, als „Hören“ im Sinne einer Folgsamkeit nach einer
    2 Den „Brüdern Gutes tun“ ist eine feststehende Formel in den Wachtturm-Schriften, die die Verfasser auf Mt 25,
    40 stützen, Siehe z. B. den Wachtturm, 1. Februar 2007, S. 32; Wachtturm, 15. Februar 2003, S. 19; Unser
    Königreichsdienst, September 2007, S. 1, Abs. 4. Diese Wendung kann auch variieren. Im vorliegenden Artikel
    3
    Aufforderung. Der Absatz verdient es, ihn einmal vollständig zu zitieren, um zu zeigen, mit
    welchen rhetorischen Mitteln dieser Schluss nahe gelegt wird:
    16 Jesus sagt: „Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir“ (Joh.
    10:27). Auf die gesalbten Christen trifft das zu. Lässt sich von denen, die mit ihnen gehen, dasselbe
    sagen? Sie müssen ebenfalls auf Jesus hören. Aber sie müssen auch auf seine Brüder hören. Schließlich
    sind diese mit der Hauptverantwortung dafür betraut worden, Gottes Diener anzuleiten und zu
    versorgen. Was bedeutet es, auf die Stimme der Brüder Christi zu hören?
    Es trifft somit auf die Gesalbten zu, dass sie auf Jesu Stimme hören. Dagegen ist nichts
    einzuwenden. Aber im dritten Satz heißt es, dass auch die, „die mit ihnen gehen“, ebenfalls
    auf Jesu Stimme hören müssen. Aber warum die Betonung auf „ebenfalls“? Worin liegt denn
    der Unterschied? Nun, der Unterschied besteht darin, dass die Gesalbten auf nur eine Stimme,
    die Jesu Christi, die „anderen Schafe“ dagegen auf zwei Stimmen, nämlich die Jesu Christi
    und die „der Brüder Christi“, hören müssen. Dies passt aber nicht einmal ins buchstäbliche
    Hirtenbild, wo die Schafe ja nicht nur nicht in getrennten Hürden, sondern gemeinsam in nur
    einer Hürde untergebracht sind, sondern zudem auch nur einen Hirten haben. Außerdem steht
    nirgendwo geschrieben, dass Christen sowohl die Stimme Jesu Christi als auch die der Brüder
    Christi vernehmen müssten, um ein Schaf Jesu Christi sein zu können.
    Damit stellt sich der „Sklave“ auf die gleiche Stufe wie Jesus Christus, denn die Stimme
    des „Sklaven“ ist auch die Stimme Jesu Christi. Dabei spielt Jesus auch noch eine
    untergeordnete Rolle, denn nicht Jesus ist „mit der Hauptverantwortung betraut“, sondern die
    Gesalbten, wie es in Absatz 16 heißt. Gestützt auf Da 12, 3 sind sie es angeblich, die „die
    vielen zur Gerechtigkeit“ führen (Abs. 18). Jesus Christus wird in dem Absatz nicht erwähnt.
    Ist nicht er es aber, der Menschen zur Wasserquellen des Lebens (Off 7, 17; 22, 1) und damit
    zur Gerechtigkeit führt? Wem schreiben sie denn gemäß Off 7, 9 mit Palmzweigen in ihren
    Händen die Rettung zu? Doch nur Gott und Jesus Christus!
    „Was erwartet die, die auf die Stimme des ‚Sklaven‘ gehört haben?“, ist die einleitende
    Frage von Absatz 19. Nun, Gerechtsprechung und die Vernichtung des bösen Systems zu
    überleben sowie die in Off 21,2-4 aufgezählten Segnungen, wonach Trauer, Tod und Schmerz
    nicht mehr sein werden.
    Parallelen aus der Vergangenheit
    Der gleiche Anspruch, den die Führer der Organisation der Zeugen Jehovas heute erheben ist
    der gleiche, den damals im 2. Jh. schon die Bischöfe wie der Kirchenvater und Bischof
    Ignatius von Antiochia erhoben haben:
    Denn jeden, den der Hausvater in sein Hauswesen schickt, müssen wir so aufnehmen wie den, der
    ihn geschickt hat. Den Bischof […] müssen wir also offenbar wie den Herrn selbst ansehen. – Ignatius
    von Antiochia, „An die Kirche zu Ephesus“, Kapitel VI., zitiert in: Raymond Franz, Auf der Suche nach
    christlicher Freiheit, Copyright 2005, Bruderdienst Missionsverlag e.V., Hamburg, Realisation:
    Ausstieg e.V. Karlsruhe, S. 51.
    heißt es z.B. auf der S. 27 im Absatz 14: „Für Jesus Christus zählt treues Unterstützen seiner geistgesalbten
    Brüder genauso, als hätte man ihn selbst unterstützt. (Lies Matthäus 25:40.)“. Die Matthäusstelle 25, 40 wird in
    dem Absatz jedoch dahingehend gedeutet, dass die ‚anderen Schafe‘ „mithelfen, das Königreich bekannt zu
    machen […], dass sie die gute Botschaft mitpredigen […und mithelfen], dieses Werk auch finanziell zu
    unterstützen“. Aber aus dem Kontext in den Versen 35-40 geht eindeutig hervor, dass Jesus sich hier nur auf die
    Liebeswerke von Christen bezog, vor allen Dingen im sozialen Bereich wie die Versorgung mit Mahlzeiten und
    Kleidung, Gastfreundschaft, Kranken- und Gefängnisbesuche. Es geht hier also nicht um Mission oder Predigt,
    sondern um karitative Tätigkeiten.
    4
    Es handelt sich hier um einer der sieben Briefe Ignatius‘. In all diesen so genannten
    „Ignatiusbriefen“, die an die Epheser, Magnesier, Trallianer, Römer, an die Gemeinden in
    Philadelphia und in Smyrna gerichtet waren, geht es um Einheit in den Kirchen „durch die
    Unterordnung unter den Bischof (und die Presbyter und die Diakone) »wie unter Christus«“3.
    Das sich hier wiederholende Grundmuster mit der gleichen Gesinnung, wie ihn damals
    auch einige Kirchenväter hatten, sollte zu denken geben und einen zur Schlussfolgerung
    veranlassen, dass der Weg von Christus weg hin zu Männern, die beanspruchen, die Stimme
    des Hirten sei gleichbedeutend und gleich gewichtig wie ihre Stimme, mit dem
    ursprünglichen Christentum nichts gemein hat.
    Die Beobachtungen und die Erfahrungen zeigen, dass Zeugen Jehovas Zeugen in
    Wirklichkeit den Führern in Brooklyn nachfolgen und ihnen ihre Stimme auch vertrauter
    klingt als die Jesu Christi. Zwar wird Jesus gelegentlich erwähnt, aber wie der Artikel selbst
    offenbart, nimmt Jesus auch dort wieder nur eine untergeordnete Rolle ein, ja er wirkt fast
    schon wie ein Komparse, wenn man einmal Bilanz daraus zieht, wer häufiger erwähnt wird
    und sich in den Vordergrund stellt. Nachweisbar nicht Jesus Christus!4 Und genauso ist dies
    schon immer in all den Wachtturm-Publikationen gehandhabt worden. Dies betrifft jedoch
    nicht nur die gedruckten Veröffentlichungen, sondern auch Ansprachen, Gebete5 sowie
    Gespräche untereinander in den Zusammenkünften („Königreichssälen“) der Zeugen Jehovas
    und innerhalb ihres Familienlebens sowie bei sonstigen geselligen Anlässen.
    3

  • Dennis
    April 26, 2011

    Hallo Titania,

    willkommen hier unter Menschen, bei denen es „erlaubt“ ist diese Frage zu stellen. Hast du´s damit auch schon mal bei einem Ältesten deiner Vers. versucht?

    Der fragliche Text im Zusammenhang lautet:

    (Matthäus 24:45-51) . . .“Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.“

    Deine Frage „WER“ denn nun dieser „Sklave“ (außer der WTG) sei, zeigt mir, dass du denn Text nicht vorurteilsfrei gelesen hast, genauso wie ich auch viele Jahre lang.

    Schau mal in den WT-Publikationen nach wie oft diese Veranschaulichung Jesu zum „Sklaven“ im Zusammenhang zitiert oder in Klammern erwähnt wird. Ich habe bisher noch keine gefunden.

    Warum ist das wohl so?

    Ganz einfach! Meines Erachtens ergibt nämlich der Kontext dieses Gleichnisses, dass dieser „Sklave“ sich als „treu u. verständig“ aber auch als „übelgesinnt“ erweisen kann. Das Wort „jener“ in Vers 46 ist ein sog. „hinweisendes Fürwort“, bezieht sich also auf das zuvor gesagte. Denmach erweist sich dieser „Sklave“ bei der „Ankunft“ Jesu als „treu“ oder als „übelgesinnt“.

    Hier ist wiederum ein Widerspruch der WT-Lehre versteckt, denn Jesus ist angeblich seit 1914 erst „gegenwärtig“ aber noch nicht „angekommen“, wie die Fußnote der Studienbibel zeigt.

    Wahrscheinlich erwartest du, dass wir dir eine Religion oder Organisation nennen, die der richtige „Sklave“ ist. Ich glaube aber, dass dir den Gefallen niemand hier machen wird, denn es gibt keinen „Sklaven“ im dogmatischen Sinne und schon garnicht als mythische Organisation.

    Jeder von uns kann sich als „Sklave“ seines „Mitknechts“ (Brd. od. Schw.) erweisen, wenn er ihm „Speise zu rechten Zeit“ gibt. Das kann sowohl buchstäblich als auch geistig gemeint sein. Auf jedenfall sind alle „Sklaven“. Das ist ein weiterer Widerspruch in der WT-Lehre, die uns glauben machen will, es gibt eine „Sklaven“-Klasse, die das Recht hat über alle anderen zu regieren und ihnen den Glauben vorschreiben zu können. Die Jünger damals haben bestimmt einen demütigen Diener unter diesem „Sklaven“ verstanden, der sich aufopferungsvoll um diese Hausgemeinschaft kümmert, ohne Druck, ohne Dogmen, ohne Selbstverherrlichung. Spätestens in diesem Punkt hat sich die WTG als der „übelgesinnte“ Sklave erwiesen, der seine Mitknechte „schlägt“.

    Für mich ist BI schon oft dieser „Sklave“ gewesen, obwohl ich keinen Streitpunkt daraus machen würde, ob es die richtige Interpretation des Textes ist. Für mich fühlt es sich ganz einfach so an. Auch einige Kommentare haben mich in geistiger Hinsicht schon weiter gebracht als 100 WT-Artikel.

    LG
    Dennis

  • Sascha
    April 26, 2011

    Lieber Dennis,

    danke für deinen Kommentar. Er hätte von mir sein können… 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Zadok
    April 26, 2011

    Hallo Titania!

    Die Antwort auf deine Frage findest du in dem Buch“ Die herannahende Weltregierung – Gottes Königreich auf Seite 158. Hier heisst es: – Zitat –
    „Diesen wichtigen Gedanken hob Jesus in seinem Gleichnis vom „treuen und verständigen Sklaven“ und in dem von „jenem übelgesinnten Sklaven“ hervor. Diese Gleichnisse erzählte er, gleich nachdem er die Jünger aufgefordert hatte, sich zu jeder Zeit „als bereit zu erweisen“ (Matthäus 24:45-51). Denjenigen Jüngern Christi, die sich als treue, verständige und liebevolle Sklaven Jesu erweisen und die der verheißenen Weltregierung kompromißlos ergeben sind, steht ein großer Lohn in Aussicht.“

    Du siehst – auch du und ich können ein treuer und verständiger Sklave sein – wie unser Vorbild im Gleichnis…

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo lieber Brosi,
    schön wieder von dir zu hören, ich weiß von dir soviel, dass ich mir sicher bin, dein Anliegen beruht genauso auf Fürsorge wie bei Alois.

    Mit den Augenschäden hast du sicherlich recht…ich befürchte nur, dass sich davon keiner ganz freisprechen kann. Darum ist es ja so gut, sich hier offen auszutauschen, so kann man sich gegenseitig auf das eine oder andere aufmerksam machen. Mal stellt man durch anderere Kommentare bei sich selbst fest eine falsche Schlussfolgerung gezogen zu haben, mal kann man vielleicht dem anderen dabei helfen.

    ZITAT:
    Du nimmst Bezug auf die Notwendigkeit des Alten Testamentes zum besseren Verständnis des Neuen Testamentes.

    Zum einen möchte ich nochmal deutlich machen, dass auch ich noch nicht alle Prophezeiungen in ihrer Gänze erfüllt sehe. – Sie sind und bleiben bis zum Ende für uns von großer Bedeutung.
    Warum das Verständnis was Alois Erläuterungen betrifft, bei den anderen so (vermeintlich) gering ist, kann ich natürlich nicht sagen. Ich habe schon Verständis dafür, und bis zu einem bestimmten Punkt gehe ich mit ihm konform.
    Denn eine Gruppierung die sich heute 1:1 wie das Volk Gottes von damals verhält, dass wird auch 1:1 so von Gott angesehen und gerichtet weren, wie er es damals getan hat. Denn er ändert seine Maßstäbe ja nicht.

    Nur will ich dir ganz ehrlich sagen, dass ich nach allem was ich nun mittlerweile über den Gründer Russell und seine Nachfolger erfahren habe, mir schwerlich vorstellen kann, dass Gott darin überhaupt irgendwann mal ein Eigentum für sich selbst sah. Dafür hätte wenigstens die Wurzel rein sein müssen. Aber ein Mann der die Bibel anhand einer ägyptischen Pyramide und astrologischen Berechnungen verstehen und bestimmen will, wie soll der vor Gott jemals Bestand gehabt haben?
    Es ist ja nicht so, dass sich langsam und unmerklich Fehlinterpretierungen und falsche Lehren eingeschlichen haben, so wie damals zuerst bei den Israeliten und später auch unter den Nachfolgern Jesu. Nein, das ganze Glaubensgebäude beruht ja schon von Anfang an darauf! – Das macht für mich in der Betrachtung dieser Organisation einen großen Unterschied aus.

    Du schreibst in dem vorherigen Kommntar das die anderen Christen, wenn auch unwissend, den Satan anbeten, weil sie ja von ihm gesät wurden.

    Ich gebe dir insofern recht, als das sie die heidnische Dreinigkeitslehre in die Christen-Gemeinde gebracht haben und diese sich wie Unkraut zu allen hin verbreitet hat, weil ja über Jahrunderte, ja, Jahrtausende niemand selber nachlesen konnte was wirlich in der Bibel steht. Sie konnten Gott und Jesus nur durch ihre geistigen Führer kennenlernen, die sie leider gründlich belogen haben.
    Ich weiß aber, dass sich Viele über dieses Wortkonstrukt „Dreifaltigkeit“ überhaupt keine Gedanken machen…es ist ihnen viel zu kompliziert und spielt in ihrem eigenen Glauben garkeine Rolle.

    Im Vergleich dazu sehe ich bei den Zeugen allerdings, dass sie einen Wachturm-Gott anbeten, den sie von der Organisation gelehrt bekommen.
    Der ist in gleichem Maße eine Erfindung Satans, wie die Dreieinigkeit. Somit gehört die Organisation als solches schon von Anfang an zum Unkraut dazu.
    Ja, oberflächlich betrachtet lehren sie zwar den Gott Jehova, aber bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass sie nur Lügen über ihn verbreiten, eben genauso wie die anderen großen oder kleinen Gemeinden.
    Zudem wird Jesus als Erlöser, kaum Platz zugedacht. Er taucht im Grunde genommen nur noch pro Forma hie und da auf.

    Doch nun zur Offenbarung:

    ZITAT:
    Was das Buch Offenbarung betrifft, meinst Du billigerweise es wären symbolische Ausdrucksweisen die symbolisch zu verstehen sind. Ich befürchte, mit dieser Feststellung blendest Du Dich selbst ohne tiefer darüber nachzudenken was die Offenbarung in Wirklichkeit über die zweite Gegenwart Jesu zu sagen hat.

    Wenn du mich so verstehtt, dass ich sage, nichts aus der Offenbarung ist eingetroffen, noch wird jemals etwas eintreffen weil ja alles nur symbolisch gemeint ist, dann hast du mich falsch verstanden.

    Wäre es so, dann hätte die Offenbarung ja überhaupt keinen Sinn.

    Aber so wie zb der Drache der aus dem Meer steigt, nicht als buchstäblicher Drache, so wie in der Offenbarung beschrieben, verstanden wird, sondern in bildhafter Form gezeigt wurde was geschehen soll, so ist es mit den anderen bildhaften Beschreibungen der Offenbarung auch. Das schwächt meiner Ansicht nach die Offenbarung aber keineswegs ab. – Im Gegenteil, sie ist von immens wichtiger Bedeutung für uns. Sie schenkt uns einen großartigen Blick auf das was schon geschehen ist, sowie auf das was noch kommt. Und damit, dass sie auch Hinweise darüber enthält was treue Diener Gottes bis zum Ende hin ertragen müssen, hilft sie uns, in unseren Nöten auszuharren und stark zu bleiben.

    Mein Zitat:
    „Wer heute schon Gottes Versöhnungsangebot, das wir ja gemäß Paulus verkünden sollen, kennenlernt und für sich annimmt, den hat Gott für sich aus dieser Welt herausgenommen…und fällt somit auch nicht mehr unter das Weltengericht.“

    Deine Antwort darauf:
    Diese Feststellung trifft nach meiner Erkenntnis nur für die 144.000 zu, aber es trifft nicht für Dich, noch für mich noch für die vielen anderen Brüder und Schwestern zu sofern sie nicht zu den 144.000 gehören.

    Das kann ich so in der Bibel nicht entdecken. Die 144000 stehen selbstverständlich in einer besonderen Stellung vor Gott und Jesus. – Mit ihnen will ich mich keinesfalls gleichstellen.

    Aber Jesus versprach das JEDER der an ihn glaubt, ewiges Leben hat, ja, an einer Stelle sagt er sogar, das jemand der sich nicht an alle Gebote hält, Geringster im Königreich Gottes genannt wird.
    Wenn wir nun an seine Worte denken, die er über Johannes sagte, dass der Geringste im Königreich Gottes größer sei als dieser in seiner Position als Täufer, in der er von Gott doch als größer angesehen wurde, als jeder andere Mensch – dann wissen wir, dass unsere Gerechtigkeit zwar weit über dem liegen muss was die Pharisäer und Schriftgelehrten zu bieten hatten…aber völlige Makellosigkeit damit nicht gemeint war.

    Sonst wäre es ja doch unsere Gerechtigkeit die uns rettet und nicht unser Glaube.

    Ich halte mich an Versen wie diese:

    28 So ist auch Christus ein einziges Mal gestorben, um alle Menschen von ihren Sünden zu erlösen. Wenn er zum zweiten Mal kommen wird, dann nicht, um uns noch einmal von unserer Schuld zu befreien. Dann kommt er, um alle, die auf ihn warten, in seine neue Welt aufzunehmen.
    Heb 9, 28

    Deshalb halte ich den Vers 27 für alle die an Jesus glauben, nicht für ein Strafgericht:

    27 Jeder Mensch muss einmal sterben und kommt danach vor Gottes Gericht.

    Jesus schenkte uns durch sein Versprechen eine Sicherheit, die wir so in dieser Welt nirgendwo finden.

    Zephania´s „vielleicht“ werdet ihr am Tage des Zorns Gottes gerettet werden, fand seine Erfüllung in der Zerstörung Jerusalems.
    Denn selbst für alle Sanfmütigen des Landes war es nicht damit getan, Demütig und Gerechtigkeitsliebend zu sein. Es hing einzig davon ab, ob sie dem von Gott gesandten Retter glaubten und vorher in die Berge flohen. – Und zwar deshalb, weil sie die Prophezeiungen über Jesus kannten.

    Alle anderen Nationen und Völker, die Jesus noch nicht kannten, waren dabei noch außen vor

    So, jetzt heißt es aber ab in die Küche für mich. 🙂

    Liebe Grüße und weiterhin alles Gute

    Ulli

  • Brosi
    April 26, 2011

    Liebe Schwester Ulrike P.

    Ich hoffe es ist erlaubt sich in Deinen Kommentar einzumischen den Du Schwester Svenja gegeben hast.

    http://www.digidatanet.de/?p=519&cpage=6#comment-3909

    Zitat:
    „Aber es würde zumindest viele Bibelverse erklären, auf die man sich sonst nur sehr schwer einen Reim machen kann.
    Und es würde mein Vertrauen auf die Erfüllung aller Prophezeiungen die noch ausstehen, zusätzlich stärken.“

    In der weiteren Darlegung Deiner Worte erkennst Du unsere Zeit in Offenbarung 16:18, verneinst sie aber zugleich, Zitat: „Davon ausgehend, dass es eben eine Vision ist – also keine buchstäbliche Beschreibung dessen was auf Erden geschieht“.

    Meine Frage an Dich, ist jetzt Offenbarung 16:18 (Elberfelder unrev.)
    „Es ist geschehen. Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner; und ein großes Erdbeben geschah, desgleichen nicht geschehen ist, seitdem die Menschen auf der Erde waren, solch ein Erdbeben, so groß.“

    ein weltgeschichtliches Ereignis oder nicht. Oben suchst Du das Vertrauen auf die Erfüllung aller Prophezeiungen und unten meinst Du es sei alles Symbolik.

    Meine Antwort gemäß meiner Erkenntnis die ich Dir jetzt gebe, wird Dich möglicherweise erschüttern:
    Du bedienst Dich eines verstümmelten Textes, da Du ihn sicher nicht selbst verstümmelt hast, benutzt Du eine ganz miserable Übersetzung.
    Zitat:
    „Blitze zuckten über den Himmel, der Donner krachte, und gewaltige Stimmen dröhnten. Die Erde bebte so heftig wie noch nie seit Menschengedenken.“

    Zum anderen hast Du Offenbarung 16:18 aus dem Zusammenhang gerissen. Im Zusammenhang gelesen ergibt sich ein ganz klares Verständnis. Denn der Zusammenhang beginnt mit Vers 17 den ich Dir jetzt aus der Übersetzung Rösch zitiere:

    17. Der siebte Engel goss seine Schale in die Luft aus, erklang eine laute Stimme aus dem Tempel vom Throne her, es ist geschehen.
    18. Nun folgen Blitze, Donnerrollen und Donnerschläge und ein starkes Erdbeben entstand so furchtbar wie nie seit Menschengedenken.
    19. Die große Stadt fiel in drei Teile auseinander und die Stätten der Heiden sanken in Trümmer. So wurde das große Babel vor Gott gedacht und ihm der Becher des Glutweines seines Zornes gereicht.
    20. Alle Inseln verschwanden und Berge waren nicht mehr zu sehen.
    21. Große zentnerschwere Hagelstücke prallten vom Himmel auf die Menschen nieder. Aber die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagelschlages, denn diese Plage war ganz entsetzlich.

    Der siebte Engel, der verkündigte somit das Ende der Systeme der Dinge. In dieser Darlegung ist eindeutig von Harmagedon die Rede das schon im Vers 16 als Inhalt der sechsten Zornschale genannt wird. Somit im Zeitabschnitt der sechsten Zornschale.

    Im obigen Bibelzitat erscheinen einige Begriffswörter wie, „große Stadt, Erdbeben, Berge, Hagelstücke.
    Der Heilige Geist der Wahrheit belehrte mich, dass in dieser Vision die Jesus dem Johannes gab, sehr viele Prophezeiungen des Alten Testamentes einfließen, die alle vom Gericht am Ende der Zeit berichten. Einige Schriftstellen dieses prophetischen Wortes möchte ich zitieren:

    Nahum 1:5
    Vor ihm erbeben die Berge und zerfließen die Hügel, und vor seinem Angesicht erhebt sich die Erde, und der Erdkreis und alle, die darauf wohnen.
    Jes. 13:13
    Darum werde ich die Himmel erzittern machen, und die Erde wird aufbeben von ihrer Stelle: beim Grimme Jehovas der Heerscharen und am Tage seiner Zornglut.
    Jes. 30:30
    Und Jehova wird hören lassen die Majestät seiner Stimme, und sehen lassen das Herabfahren seines Armes mit Zornesschnauben und einer Flamme verzehrenden Feuers-Wolkenbruch und Regenguß und Hagelsteine.
    Jes. 64:1-3
    O daß du die Himmel zerrissest, herniederführest, daß vor deinem Angesicht die Berge erbebten,
    wie Feuer Reisig entzündet, Feuer die Wasser wallen macht, um deinen Namen kundzutun deinen Widersachern: Damit die Nationen vor deinem Angesicht erzittern,
    indem du furchtbare Taten vollziehst, die wir nicht erwarteten; o daß du herniederführest, daß vor deinem Angesicht die Berge erbebten!
    Ps. 97:3-5
    Feuer geht vor ihm her und entzündet seine Feinde ringsum.
    Seine Blitze erleuchteten den Erdkreis: die Erde sah es und bebte.
    Die Berge zerschmolzen wie Wachs, vor Jehova, vor dem Herrn der ganzen Erde.

    Diese Art des Bibel Forschens bringt wahrhaftig viel Freude und Glauben an Rettung aller die Jehova fürchten. Ich hoffe dass ich Dir hiermit geholfen habe weiter darüber nachzudenken.

    Liebe Grüße
    Dein Bruder Brosi

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo Brosi und alle Mitleser,
    ZITAT:
    Meine Frage an Dich, ist jetzt Offenbarung 16:18 (Elberfelder unrev.)
    „Es ist geschehen. Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner; und ein großes Erdbeben geschah, desgleichen nicht geschehen ist, seitdem die Menschen auf der Erde waren, solch ein Erdbeben, so groß.“

    ein weltgeschichtliches Ereignis oder nicht. Oben suchst Du das Vertrauen auf die Erfüllung aller Prophezeiungen und unten meinst Du es sei alles Symbolik.

    Hier nun meine Antwort:
    Das eine schließt das andere nicht aus, sondern es ergänzt sich.

    Johannes hat bildhaft erlebt, was eigentlich für keinen Menschen sinnlich wahrnehmbar ist, weil es entweder himmlische Bereiche betraf oder die irdische Zukunft.

    Wenn er zb von Babylon der großen Hure an den vielen Wassern spricht, dann tat er das zu einer Zeit, wo diese Stadt buchstäblich ja garnicht mehr existierte, sie war schon zerstört.
    Erst beschreibt er sie als Hure die den Kelch seines Zorns trinken muss. Dann beschreibt er wie dieser Zorn aussehen wird.
    Die Stadt sollte in drei Teile zerbrechen…was aber nicht buchstäblich gemeint sein konnte, weil es die buchstäbliche Stadt Babylon ja schon lange nicht mehr gab.
    In seiner Beschreibung wird man dahin geführt, dass Babylon als Sinnbild für Religion steht, denn nur die verführt zum Götzendienst.

    Nachdem vom Kelch den sie trinken muss gesprochen wurde, heißt es:

    20 Die Inseln versanken, und die Berge stürzten in sich zusammen.
    21 Riesige zentnerschwere Hagelbrocken fielen vom Himmel auf die Menschen. Sie verfluchten Gott wegen dieser furchtbaren Katastrophe.

    Wenn im Vers 19 das zerbrechen in drei Teile sinnbildlich gesehen werden muss, dann kann man doch nicht im selben Vers das was sich auf die Städte der Welt bezieht, buchstäblich verstehen. Wenn es in Bezug auf Babylon symbolisch ausgelegt werden muss, weil die Stadt real nun mal nicht mehr existiert, dann können doch die Verse davor und danach nicht plötzlich buchstäblich genommen werden.

    Das 1. und 2.Tier sowie das Standbild begreifen wir auch als Sinnbild.
    Auch Offenb 20 Vers 11 verstehen wir nicht wörtlich:

    11 Ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß. Erde und Himmel konnten seinen Blick nicht ertragen, sie verschwanden im Nichts.

    Würde Himmel und Erde buchstäblich im Nichts verschwinden…bzw keine Stätte mehr für sie gefunden, dann wäre schließlich alles vorbei.

    Wenn von der Zahl 666 die Rede ist, stellen wir uns nicht vor, dass der Staat uns dazu zwingt, uns diese Zahl buchstäblich auf unsere Hand und Stirn tackern zu lassen.

    Da gäbe es noch mehr, ich will das jetzt aber nicht alles aufführen.

    Die Symbole der Offenbarung sehe ich als eine bildhafte Darstellung dessen was auf der Erde, sowie auch im Himmel eine tatsächliche Erfüllung fand und findet.
    Sie sind Bedeutungsträger für das was real geschieht und als solche für uns unverzichtbar.

    Ich finde, die Offenbarung trifft das in ihrer bildhaften Sprache sehr gut.
    Schaut euch doch mal um, die Menschen HABEN Angst! Egal ob es vor den Bestien ist, die mitten unter uns leben und jederzeit zuschlagen und ihre Familie zerstören könnten, oder ob es um die Zukunft der Erde ganz allgemein geht.

    Ich bin auch der Meinung, dass die alten Prophezeiungen und die Offenbarung nicht auseinander zu dividieren sind, die Offenbarung bezieht sich schließlich oft darauf, indem sie dieselben Bilder benutzt.

    Und wenn es in diesen Prophezeiungen heißt das Gott Völker zerstampft, dann wird er das auch tun.
    Aber er tut es nicht wahllos, es ist kein wildes Massaker an völlig Ahnungslosen. Es geht da ganz konkret um seine Feinde die alle die Gott gehören, unterdrücken…um Völker die sich willentlich gegen ihn stellen, die ihm sehenden Auges widerstehen.

    Und wenn es nicht um Völkerschaften geht, dann geht es um die bösen Menschen und nicht um jene, denen nur das Glück fehlte jemals etwas von ihm gehört zu haben. Nein, es geht um Menschen die sich durch ihren grausamen Lebenswandel als Kinder des Teufels erwiesen haben. Sie werden auch dasselbe Ende erleiden wie er, egal wo sie leben, denn durch ihr von Gott gegebenes Gewissen wissen alle Menschen zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

    Ich habe hier schon oft die entsprechenden Bibelverse angeführt, die von „sich vor Gott niederbeugenden Völkern und Nationen“ sprechen.
    Auch viele der Verse die aufzeigen, dass am Ende auf jeden Menschen – ob schon verstorben oder zu Jesu Kommen am Leben – Gottes Gerechtigkeit wartet.
    Die einen haben allen Grund sich davor zu fürchten, für die anderen aber ist es ein Grund zur Hoffnung und Freude.

    Mir fehlt heute die Zeit, wieder alle diese Verse herauszusuchen.
    Aber wenn ICH sie gefunden habe, dann kann sie jeder finden. 😉

    Schwesterliche Grüße Ulli

  • Alois
    April 26, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern

    Ich möchte nachfolgend mit dem NT argumentieren, dass das Volk Gottes, wie im AT eindeutiger beschrieben, von Jehova abfallen muss bevor das Ende kommt. Denn es gibt vielleicht auch Leser welche das AT nicht als prophetische Instanz auf unsere heutige Zeit anerkennen.

    2. Thessalonich 2
    1. Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unseres Versammeltwerdens zu ihm hin,

    2. daß ihr nicht schnell erschüttert werdet in der Gesinnung, noch erschreckt, weder durch Geist, noch durch Wort, noch durch Brief als durch uns, als ob der Tag des Herrn da wäre.

    3. Laßt euch von niemand auf irgend eine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens,

    4. welcher widersteht und sich selbst erhöht über alles, was Gott heißt oder ein Gegenstand der Verehrung ist, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst darstellt, daß er Gott sei.

    Dass es sich um die Endzeit handelt, sagt Vers 1 aus, wenn von der Ankunft des Herrn Jesus die Rede ist.

    Gemäß Vers 3 sollen wir uns nicht verführen lassen vom Mensch der Sünde, oder dem Sohn des Verderbens. Denn der Tag der Ankunft unseres Hirten Jesus wird nicht kommen bevor der Abfall in seinem Volke kommt und offensichtlich geworden ist. Damit wird ausgedrückt, dass mindestens ein Teil des Volkes Jesu und somit auch des Volkes Jehovas, in jedem Fall von ihm abfallen wird. Dies ist bei den Zeugen Jehovas absolut auch geschehen und noch im Gange, denn in Vers 4 wird dieser Abfall noch etwas genauer beschrieben.

    Denn was in Vers 4 steht, trifft exakt auf den „tuvS“ und die Organisation zu. Sie haben sich in den Tempel Gottes gesetzt und tun so als seien sie Gott. Sie sagen zwar nicht sie seien Gott, aber praktisch verhalten sie sich als wären sie Gott. Wer diesem Gott nicht folgt, wird geistig getötet. Sie haben sich selbst erhöht, anstelle den Geboten Jesu zu folgen dass der der Größte sein will, euer Diener sein soll.

    Auch die nächsten Verse beziehen sich eindeutig auf die letzten Tage, steht zumindest in meiner Bibel so:

    2. Timotheus 3
    1. Dieses aber wisse, daß in den letzten Tagen schwere Zeiten da sein werden;
    2. denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, heillos,
    3. ohne natürliche Liebe, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend,
    4. Verräter, verwegen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott,
    5. die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen; und von diesen wende dich weg.
    6. Denn aus diesen sind, die sich in die Häuser schleichen und Weiblein gefangen nehmen, welche, {bezieht sich auf „Weiblein“} mit Sünden beladen, von mancherlei Lüsten getrieben werden,
    7. die {bezieht sich auf „Weiblein“} immerdar lernen und niemals zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.
    8. Gleicherweise aber wie Jannes und Jambres Mose widerstanden, also widerstehen auch diese der Wahrheit, Menschen, verderbt in der Gesinnung, unbewährt hinsichtlich des Glaubens.
    9. Sie werden aber nicht weiter fortschreiten, denn ihr Unverstand wird allen offenbar werden, wie auch der von jenen es wurde.

    Vers 5 sagt aus dass es sich nicht um Ungläubige handelt die uns das Leben schwer machen. Diese Verse sind für das Volk Jesu und Jehovas geschrieben. Es handelt sich um jemanden der eine Form von Gottseligkeit hat, aber deren Kraft, was der Heilige Geist ist, verleugnen. Durch die Organisation wird mit Strenge gelehrt, dass nur durch sie der Heilige Geist die Speise austeilt. Das ist falsch wie wir alle wissen, denn der Heilige Geist kann auf jeden Menschen wirken und ihn belehren. Aber dadurch verleugnen sie den heiligen Geist. Diese schlechten Dinge aus Vers 2 bis 4 wie Verräter usw. treffen auf die Organisation zu, denn sie haben Jesus verraten und sich an seinen Platz gesetzt.

    Petrus hat die folgenden Verse für die Zukunft geschrieben denn es ist von Gericht und Verderben die Rede.

    2. Petrus 2
    1. Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volke, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, welche verderbliche Sekten nebeneinführen werden und den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat, und sich selbst schnelles Verderben zuziehen.
    2. Und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, um welcher willen der Weg der Wahrheit verlästert werden wird.
    3. Und durch Habsucht werden sie euch verhandeln mit erkünstelten Worten; welchen das Gericht von alters her nicht zögert, und ihr Verderben schlummert nicht.

    Es ist somit auch im NT vorhergesagt, dass im Volke Jesu, das auch das Volke Jehovas ist, viele abfallen werden. Eine Religion in welcher dieser Abfall nicht offensichtlich stattfindet, kann nicht das Volk Jesu sein. Es ist alleine mit dem NT zwar schwerer zu erkennen was in unserer Zeit geschehen wird, aber es deckt sich exakt mit den Aussagen der Propheten des AT.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    April 26, 2011

    Lieber Alois,

    danke für deine Ausführungen nun auch zum NT.

    Ich würde gerne ein paar Sätze dazu schreiben. Du schriebst: „Denn der Tag der Ankunft unseres Hirten Jesus wird nicht kommen bevor der Abfall in seinem Volke kommt und offensichtlich geworden ist.“
    Das „in seinem Volke“ steht aber nicht in dem Vers, sondern das wurde von dir beim Stellung Nehmen dazu geschrieben und gibt dem Vers eine ganz andere Bedeutung. Vom Volk steht da nämlich nichts. Wer hier wovon abfällt ist eine Deutungssache. Es kann auch gut sein, dass einfach Menschen von Gott abfallen, das heißt, nicht mehr an ihn glauben. Diesen Trend können wir ja heutzutage leider oft beobachten.
    Das mit dem Erheben und in den Tempel setzen kann man auch nicht nur auf die Organisation anwenden. Denken wir mal nur an den Papst, da sehen wir das gleiche Spiel. Aber auch einzelne Menschen erheben sich über Gott, wenn sie sagen, es gäbe ihn gar nicht und sich über ihn lustig machen. Ich kann dort keinerlei Hinweise sehen, dass das nur auf die Organisation zutrifft und sonst nirgendwo.

    Das gleiche gilt im Prinzip auch für die Timotheus-Stelle. Dort kann ich nicht lesen, dass das nur auf die ZJ angewandt werden kann. Auch woanders in anderen Gemeinschaften verhalten sich Menschen so. Und vor allem steht da ja noch „von diesen wende dich weg“. Wenn man die Verse also auch auf die Organisation anwendet (was ja durchaus auch sein kann, aber eben nur AUCH), dann bedeutet das auch, dass ich mich davon abzuwenden habe. Wichtiger Punkt!!

    Bei Petrus ganz genau so. Das alles trifft auch auf andere Gemeinschaften zu, nicht nur auf die ZJ. Wieviele Reichtümer hat sich allein die katholische Kirche angehäuft und folgen ihren Ausschweifungen. Das trifft ebenfalls nicht nur allein auf die ZJ zu.

    Davon abgesehen ist immer nur die Rede davon, dass ein TEIL sich so verhalten wird. Nicht alle. Es wird davor gewarnt, dass einige eben den wahren Glauben verlieren. Aber mit der Warnung geht auch immer einher, dass man sich vor diesen schützen und sich von ihnen abwenden soll. Es wird nicht gesagt, das sei das WAHRE UND ALLEINIGE VOLK GOTTES, sondern die wahren Christen werden vor diesen gewarnt und sollen sich von ihnen abwenden, nicht Teil von ihnen werden. Man soll sich diesen nicht anschließen.
    Das ist der wichtige Punkt dabei! Warnung und dann sich davon abwenden!!!

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Frank&Frei
    April 26, 2011

    liebe Brüder,
    ich lese hier eifrig mit und gebe ab und zu meine Meinung kund.
    Heute fühle ich mich angesprochen einmal auf die heftigen Dialoge einzugehen, die mitunter dazu führen, dass der eine oder andere sich bedrängt, missverstanden oder gar beleidigt fühlt.

    Sicherlich ist das nicht die Intention des Einzelnen, kann aber im Eifer des Gefechts, wenn ich das mal so sagen darf, REalität werden.

    bitte Brüder, vergeßt nicht – wir wissen alle nur in Puzzle teilen und uns wurde vom WT über die Jahre eingehämmert, was „Wahrheit“ ist. Ja man – ich spreche hier von mir – war überzeugt davon, erhaben über alles zu sein, da wir ja den Sklaven, die organisation bla bla bla haben.

    Seit 20 Jahren habe ich Internet und innerhalb dieses Zeitraums habe ich recherchiert, schließlich auch auf den seiten der als „abtrünnnig“ verteufelten – damals JWD, die in Engliosh global kommunizierte. Ich war auch auf IL und las mit.

    Ich war erstaunt, was für Fakten man dort erfuhr – konträr zu den Verherrlichungen aus dem WT. Und als die Sache UN-NGO schließlich Anfang des 21 Jahrhunderts publik wurde, da dämmerte es mir, wohin eigentlich der Zug abgeht.

    Ich habe vieles in Erfahrung bringen können aus der Zeit Russels und Rutherfords, schließlich konnnte ich den beweis erfarhen, dass man damals den Balzereit so richtig gemobbt hat, der wurde über Jahrzehnte als Bösewicht hingestellt, dem Wachtturm war es auch nicht unbenommen gegen ihn falsche Zeugen aufzurufen (Br Mütze, Dresden) die allesamt den Balzereit als arroganten Typen hintellten und es rechtfertigeten, dass er exkommuniziert wurde vom Judge persönlich. Was hat der WT und das jahrbuch über ihn so alles los gelassen.
    Und 1998 im EW vom Holocaust galt er mit einem Satz als unschuldig.
    Das heißt, die WT obirsten seiner Zeit haben 60 Jahre land diesen Mann verteufelt, ihn ggü seinen Mitzeitgenossen kaputt gemacht und als diese alle nicht meher waren – da wurde er für die Mehrheit der Zeugen mit einem Satz rehabilitiert.
    Was mag diese Mann bis zu seinem Tode um 1960 alles erfarhen haben? Schließlich blieb er ja im KZ sitzen weil er Zeuge war.

    Der Umgang mit ihm unterstreicht ganz deutlich, mit welcher Selbstherrlichkeit die da „oben“ sich selbst beweihräuchern und ihre Bauernopfer suchen.
    der Balzeriet wird von mir hier nicht verklärt, der mag auch sicherlich sene Fehler gehabt haben wie andere auch.
    Aber das WIE MAN MIT IHM UMGING – das ist der Schlüssel zur Bewertung der WTG.

    Und so sind sie geblieben, da hat sich nichts gdändert. Die wissen nichts oder wenig, haben aber den Anspruch an uns, dass wir ihre geistigen ERgüsse zu akzeptieren haben. haben wir daran Zweifel sind wir des teufels.

    Ich muss da nicht ins Tiefe gehen. Für mich ist klar, dass eine Kirche, die so mit ihren Gläubigen umgeht, den schatz, den sie anvertraut bekam nicht pflegt sondern verscherbelt.

    ich warte auf die Zeit, die Daniels Worte bestätigt im letzten Kapitel, dass die wenigen die vielen zur Erkenntnis führen. Ich denke, dass liegt noch vor uns im Rahmen der Manifestierung des Christus am Ende dieser WEltzeit. das kann ich nicht beweisen aber so empfinde ich.
    Und wenn ich im Kö Saal bin und zuhöre, wie sich da der eine oder andere in der Kommunikation auf der Bühne ausläßt, so komme ich zu dem Schluß: Die haben dem Alberich die Tarnkappe geklaut und können nun selbst nicht mehr sehen so geblendet sind sie.
    Es ist eine große Herausforderung heute als Christ zu bestehen. Man wünscht sich das Beste und erfährt immer wieder, dass Menschengebote wie dei kupferne Schlange gelten. Nur die hat gerettet, jene, die gebissen waren von den Schlangen. Heuer rettet das ABlegen des Gewissens und das Kurzschließen des Glaubens auf WTG Jargon keinesfalls. Eher erkenne ich die Obligation die sich daraus ergibt: Wir tragen mit an Verantwortung.

    Aber würden wir sie frei herausrufen käm der Scheiterhaufen und wir würden die ERfahrung machen, die jehovahs Propheten damals machten. Sie wurden einfach liquidiert.
    Fazit: Allein unser Herz und unser Gott werden zusammenwirken zur Rettung.

    So wollen wir niemals vergessen: wir ALLE sind Lernende. Und gemeinsam können wir uns Facetten christlicher Schönhzeit zulegen

  • Terry
    April 26, 2011

    liebe Anna liebe Shannon
    Natürlich ich kann nicht auf so ein Gott von der Wachturm Organisation glauben.
    Weil die Organisation und Jehova das gleiche ist.
    Ich war sofort abgestempelt als eine die Gott verlassen habe, keiner hat anders über mich gesagt.
    Ja ich habe auch kein anderer Gott gekannt als der von die Organisation.
    Zwei Jahre saß ich zu hause ,ich konnte nicht raus weil Angst hatte die ZJ zu treffen. kein Mensch hat mit mir geredet, mein Ehemann hat mich ignoriert Kinder auch.
    Dann habe ich eine kleine Elberfelder Bibel gefunden und fangt sie zu lesen weil sie nicht von Wachturm war. Las ich Evangelien dann weiter weil plötzlich fängt es mir zu interessieren.
    Jetzt lese ich die Bibel.
    Ich habe auch Mut gefasst und kam raus aus meinem Schneckenhaus.
    In der Bibel traf ich Gott der ganz anders ist als die Wachturm lehrt. Jehova will nicht sein Name rechtfertigen nur Er will uns retten „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Joh 3:16-17.Also wen ich das gelesen habe war ich erstaunt. Ich kannte das aber in dem Momet war das für mich… Also Gott hat so was gemacht damit wir gerettet werden. Ja das war Hammer.
    Grüße
    Terry

  • Thomas
    April 26, 2011

    Liebe Terry,

    vielen, vielen herzlichen Dank für Deine Erfahrung!

    So wie Dir ergeht es vielen die dennoch eine Bibel in die Hand nehmen und nach DER wahren Erklärung für die vielen Widersprüche der WTG suchen, der sie viele Jahre FOLGEN MUSSTEN (denn sie wurden dazu durch falschen Hirten erpresst)!

    Der Geist der Wahrheit hat Dich durch Deine ehrliche Suche erreichen können.

    Joh 15:26 Wenn der Helfer gekommen ist, den ich euch vom Vater her senden will, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, wird dieser Zeugnis von mir ablegen.

    Dieser Geist hat Dir bezeugt WAS der Wille des Höchsten JHWH wirklich ist.

    Es ist genau das was er Dir (so wie auch mir und vielen anderen) tief ins Herz legte, dass ER der Gott der Liebe & Gnade ist und sein Sohn für uns Sünder starb.

    Wir leben deshalb einzig und allein durch SEINE Gnade, nicht durch Werke.

    Die WTG behauptet unaufhörlich genau das Gegenteil und legt viele Lasten auf die Schultern der Menschen die auf sie hören, so wie es die damaligen Pharisäer taten.

    Der Christus warnte schon vor fast 2000 Jahren vor diesen falschen Hirten.

    Wir heute müssen heute ebenso lernen NUR auf die Stimme des einzig wahren Hirten zu hören und bei IHM zu bleiben!

    Es grüßt Dich herzlich Dein Bruder im Herrn
    Thomas

    Ps. Wenn ich irgend etwas für Dich tun kann, sende mir bitte einfach eine Mail: aufgeschlossen@gmx.net

  • Alois
    April 26, 2011

    Hallo Svenja

    Ich verstehe was Du meinst, Du meinst es steht zwar im Alten Testament, dass das Volk Jehovas welches nach dem Namen Jehovas genannt war, das damalige Volk Israel gewesen ist, aber daraus könne man nicht auf die heutige Zeit schließen.

    Du siehst die von mir angegebenen Schriftstellen nicht als Beweis, dass auch in der Endzeit das Volk Jehovas nach seinem Namen genannt würde. Gut, ein Beweis ist es nicht, aber ein deutlicher Hinweis.

    Wann hat Jehova das letzte Mal die Menschen auf der ganzen Erde vernichtet?
    Das war bei Noah und seither gab es so eine Vernichtung nicht mehr.

    In Jer. 25:29 steht:
    „Denn siehe, bei der Stadt, WELCHE NACH MEINEM NAMEN genannt ist, beginne ich Übles zu tun, und ihr solltet etwa ungestraft bleiben? Ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert über alle Bewohner der Erde, spricht Jehova der Heerscharen“.

    Dieser Vers von Jesaja kann sich noch gar nicht erfüllt haben, da es seit Noah noch kein weltweites Gericht gab. Es steht in diesem Jesaja Vers: „denn ich rufe das Schwert über alle Bewohner der Erde“
    Schwert bedeutet Tod. Der Tod über alle Bewohner der Erde ist für mich Harmagedon. Wenn dieser Vers Harmagedon bedeutet, dann steht im ersten Halbvers, dass Jehova kurz vor diesem Harmagedon „der Stadt, WELCHE NACH MEINEM NAMEN genannt ist“ Übles tun wird.

    Und welche „Stadt“ ist vor Harmagedon nach dem Namen Jehovas genannt? Doch nur die Zeugen Jehovas. Deshalb, weil sie so schlecht sind wie Sodom und Gomarah, wie ich bereits in anderen Kommentaren geschrieben habe, deshalb wird Jehova bei den Zeugen Jehovas beginnen Übles zu tun, also sie bestrafen.

    Du schreibst: „Versteht ihr, wenn jemand die ZJ nicht kennen würde (und das trifft auf einige zu), dann würde er nie auf die Idee kommen, das so zu deuten.“

    Da hast Du natürlich recht, aber die Bibel geht davon aus dass auf der ganzen Erde das Königreich Jesu gepredigt wird. Das ist auch geschehen. Noah konnte auch nicht alle Menschen im letzten Winkel der Erde erreichen können, so wie in den letzten über 100 Jahren die Zeugen Jehovas und Bibelforscher auch nicht alle erreicht haben. Wenn es das Predigtwerk nicht gegeben hätte, dann hätten die Bibelschreiber ja gelogen. Nun gab es aber das Predigtwerk und ich muss mich den geschichtlichen und gegenwärtigen Tatsachen beugen.

    Du es zwar geschafft zu erkennen dass die Organisationslehre falsch ist, jedoch daraus die falschen Schlüsse gezogen. Du hättest nicht zu einer anderen Religion wechseln sollen, welche nicht nach dem Namen Jehovas genannt ist, sondern bei dem anfänglichen Glauben an Jehova, seinen Sohn und seine Verheißung bleiben. Das hast Du leider nicht getan, aber es ist noch nicht zu spät zu Jehova umzukehren.

    2.Petr. 2
    20. Denn wenn sie, entflohen den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis des Herrn und Heilandes Jesus Christus, aber wiederum in diese verwickelt, überwältigt werden, so ist ihr Letztes ärger geworden als das Erste.
    21. Denn es wäre ihnen besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als, nachdem sie ihn erkannt haben, umzukehren von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot.
    22. Es ist ihnen aber nach dem wahren Sprichwort ergangen: Der Hund kehrte um zu seinem eigenen Gespei, und die gewaschene Sau zum Wälzen im Kot.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    April 26, 2011

    Lieber Alois,

    zuerst mal finde ich es sehr schade, wie du mit dem zitierten Vers aus Petrus über mich urteilst.
    Ich glaube immer noch an Gott, Jesus und seine Verheißungen. Keine Ahnung, warum du mir etwas anderes unterstellst. Schade, dass du derartiges schreibst. Das kann Menschen durchaus weh tun!!!
    Immerhin kennst du mich überhaupt nicht und kannst nicht beurteilen, wie ich glaube. Denk vielleicht im nächsten Kommentar daran! Mein Glaube ist, seit ich von den ZJ weg bin, wesentlich tiefer und fester geworden. Ich habe im Übrigen auch nicht zu einer anderen Religion gewechselt. Ich bin Christin. Vermutlich mehr und echter als vorher. Schließlich richte ich mein Leben jetzt wirklich nach Jesus aus und nicht wie vorher auf die Organisation!

    Dann zu dem Vers aus Jeremia. Ich hab mich jetzt mal in den hebräischen Text reingelesen und festgestellt, dass der Vers nicht so gut übersetzt ist in der von dir angegebenen Version.
    Dem hebräischen Text näher wäre Folgendes:
    „Denn siehe, bei der Stadt, über der mein Name ausgerufen ist, beginne ich Unheil zu wirken, und ihr, solltet ihr etwa ungestraft bleiben?“
    Man erkennt besser, dass die Stadt (bei Jeremia ist ja auch Jerusalem gemeint und die ist ja auch nicht nach Gott benannt) nicht nach Gott benannt ist, sondern dass dort Gottes Name ausgerufen ist.

    Des Weiteren schriebst du, dass sich der Vers noch nicht erfüllt hat. Ein paar Verse weiter vorne steht aber, dass Jeremia den Becher, den ihm Gott gegeben hat, schon auf die Völker ausgegossen hat. Es ist also doch schon geschehen. Die Völker werden sogar aufgezählt.
    Wie man den Vers deutet, dafür müsste ich mich noch weiter reinarbeiten.

    Allerdings finde ich einen EINZIGEN Vers, auch sehr wenig, um eine so große Sache zu begründen. Wichtige Dinge werden in der Bibel eigentlich öfter erwähnt und ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Bibel.
    Daher noch einmal meine Frage und vielleicht gehst du ja diesmal darauf ein, wo finde ich Hinweise im NT?

    Dann zu der Menschheit. Wer sagt denn, dass Noah nicht alle Menschen erreichen konnte? So viele gab es ja damals noch nicht wie heute. Das ist eine einfache Behauptung.
    Die ZJ hingegen kennen viel zu wenige Menschen. Es ist Propaganda der ZJ, dass überall auf der Erde von ihnen gepredigt wird. Klar, in vielen Ländern, aber an vielen Orten eben auch nicht. Was ist mit diesen ganzen Menschen?
    Und selbst hierzulande haben viele keinerlei Ahnung davon, wer genau die ZJ sind. In vielen Fällen waren ZJ noch nie bei ihnen oder aber sie haben nicht mit ihnen gesprochen. Ist der Predigtdienst echt die einzige Chance vom Volk Gottes zu erfahren??? Das wäre aber wirklich ungerecht.

    Ist es nicht viel viel sinnvoller, die Bibel als Ganzes zu lesen, also auch das NT und zu sehen, dass das Volk Gottes sich aus allen Christen zusammensetzt, die wirklich an Jesus glauben und zu ihm umgekehrt sind? Paulus müsste doch sonst z.B. auch von etwas anderem erzählen. Oder Jesus selbst. Die Propheten bzw. einige wenige Verse von dort können doch nicht so hingebogen werden und ausreichen!

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Alois
    April 26, 2011

    Hallo Svenja

    Du meinst der oben genannte Jesaja Vers hat sich schon zur Zeit Jesajas erfüllt. Das glaube ich nicht, denn Petrus hat noch einmal dem Sinne nach wiederholt was in Jesaja 25:29 steht. Deswegen kann es sich noch nicht erfüllt haben. Und wie willst Du mir beweisen dass Deine Übersetzung des Hebräischen ins Deutsche besser ist als die Elberfelder die ich benutze?

    1. Petr. 4
    17. Denn die Zeit ist gekommen, daß das Gericht anfange bei dem Hause Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen!
    18. Und wenn der Gerechte mit Not errettet wird, wo will der Gottlose und Sünder erscheinen?

    Du weist genau dass außer der NWÜ keine Übersetzung im NT den Namen Jehovas benutzt, außer in Fußnoten. Somit kann im NT gar nicht stehen dass das Volk Jehovas nach dem Namen Jehovas genannt wurde.

    Trotzdem gibt es auch im NT Hinweise dass man den Namen Jehovas bekennen soll was nur sehr wenige christliche Religionen tun:

    Hebr. 13
    12. Darum hat auch Jesus, auf daß er durch sein eigenes Blut das Volk heiligte, außerhalb des Tores gelitten.
    13. Deshalb laßt uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, seine Schmach tragend.
    14. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die ZUKÜNFTIGE suchen wir.
    15. Durch ihn nun laßt uns Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, DIE SEINEN NAMEN BEKENNEN.

    Neue Genfer:
    15 Durch Jesus nun wollen wir Gott ein immer währendes Dankopfer darbringen: Wir wollen ihn preisen und uns zu seinem Namen bekennen.

    Oder die Taufe, im Namen des Vaters und des Sohnes…..

    Offbg. 11:18
    18. Und die Nationen sind zornig gewesen, und dein Zorn ist gekommen und die Zeit der Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten, und den Heiligen und denen, die DEINEN NAMEN fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, welche die Erde verderben.

    Offbg. 15
    4. Wer sollte nicht [dich], Herr, fürchten und deinen NAMEN verherrlichen? Denn du allein bist heilig; denn alle Nationen werden kommen und vor dir anbeten, denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden.

    Mit dem von mir genannten Vers aus 2. Petrus 2:20 – 22 wollte ich Dich warnen, nicht beleidigen!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    April 26, 2011

    Hallo Alois,

    schade, dass du dich nicht entschuldigst, aber ich verzeih dir trotzdem deine Unterstellungen!

    Ich kann dir nicht beweisen, dass meine Übersetzung korrekter ist. Ich habe hebräisch gelernt und kann daher selbst übersetzen. Ich kann mir die hebräischen Worte genau anschauen und weiß, wie etwas übersetzt wird. Das alles kann ich dir natürlich nicht beweisen. Entweder glaubst du mir oder aber du lernst selbst hebräisch oder aber du stellst einfach infrage, dass ich es gut meine und mit der Übersetzung nicht lüge. Deine Entscheidung.
    Im Hebräischen steht da h’yl,ª[‚ in der Transkribtion. „Al“ ist eine Präposition, die „über“ bedeutet. Hinten an dem Wort steht ein sogenanntes Suffix. Das ist ein Anhang, der im Deutschen ein Pronomen ist und anzeigt, worauf sich die Präposition bezieht. Im Deutschen in diesem Fall „ihr“. Zusammen heißt es also „über ihr“. So, wie ich es in meinem vorherigen Kommentar schrieb.
    Dabei spielt es in unserer Diskussion eine eher untergeordnete Rolle, ob sich der Vers schon erfüllt hat oder nicht. Selbst wenn nicht, dann ist damit trotzdem nicht die WTG gemeint. Weil es keinen Hinweis darauf gibt.

    Stimmt, keine Übersetzung, die mir bekannt ist, benutzt Gottes Namen. Aus dem einfachen Grund, dass wir eben nicht wissen, wie der Name lautet. Aber durch die Großschreibung HERR ist gekennzeichnet, an welcher Stelle der Name steht und an welcher Stelle nicht. Für jeden eindeutig ersichtlich.
    Dennoch könnte ich also Hinweise finden, dass das Volk Gottes leiden muss, aber bisher lese ich davon nichts in der Bibel. Nenne mir mal Äußerungen Jesu oder Paulus‘. DAS würde mich interessieren. Es ist immer so eine Sache, nur Hebräer oder Offenbarung zu zitieren. Wirklich wichtige Dinge werden IMMER auch von Jesus und/oder Paulus geäußert. Ich finde da nichts davon, dass es Gottes Volk immer schlecht gehen muss.
    Wir könnten jetzt weiter die Diskussion führen, was es bedeutet, Gottes Namen zu preisen, aber das macht wohl wenig Sinn.
    Zeig mir doch lieber Bibelstellen aus den Evangelien oder den Briefen oder sonstwo, wo steht, dass Gottes Volk leiden muss. Zeig mit doch Stellen aus den Briefen, in denen Paulus den Gemeinden sagt, dass sie leiden müssen! In denen steht, dass ihnen innerhalb der Gemeinschaft Falsches gepredigt werden MUSS. In denen steht, dass es richtig ist, dass das Opfer Jesu herabgesetzt wird. In denen steht, dass die Mitglieder mit Angst unter Druck gesetzt werden. In denen steht, dass die Mitglieder sich gegenseitig anklagen sollen. In denen steht, dass es normal ist, wenn Mitglieder psychisch krank werden und sich behandeln lassen müssen. In denen steht, dass es so sein muss, dass Familien auseinander gerissen werden.

    Ich lese davon nichts in der Bibel und ich kann mir nicht vorstellen, dass unser liebender und liebevoller Vater möchte, dass seine Diener all das ertragen müssen.
    Die Wahrheit macht uns frei und den Druck der ZJ empfand und empfinde ich nicht als Freiheit!
    Ich möchte keine Glaubensgerüste zerstören, aber ich kann nicht so stehen lassen, dass geraten wird, weiter zu leiden. Als Christ kann es einem auch gut gehen. Man kann glücklich sein in seinem Glauben! Und das ist vollkommen in Ordnung!

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Manfred
    April 26, 2011

    23.06.11
    Liebe Svenja,
    sorry, dass ich mich hier mal in Euren Disput einschalte. Ich kenne Alois zwar nicht persönlich, aber doch schon sehr lange durch die Kommentare, die er hier auf Bruderinfo geschrieben hat. Daher möchte ich behaupten, dass es ihm absolut fern liegt irgendjemanden beleidigen zu wollen.

    Außerdem hat er folgendes an Dich geschrieben Zitat Alois : Mit dem von mir genannten Vers aus 2. Petrus 2:20 – 22 wollte ich Dich warnen, nicht beleidigen!
    Du hast darauf geantwortet Zitat: Hallo Alois, schade, dass du dich nicht entschuldigst, aber ich verzeih dir trotzdem deine Unterstellungen!

    Hier muss mal die Frage erlaubt sein, wer hier wem was unterstellt. Alois hat Dir gesagt, dass er es so nicht gemeint hat und Du verlangst von ihm eine Entschuldigung für etwas was Du falsch interpretiert hast und zeigst Dich dann großmütig, dass Du Ihm seine Unterstellungen verzeihst. Wäre es nicht auch von Dir angebrachter gewesen zu sagen: Tut mir leid Alois ich habe Dich dann wohl missverstanden? Und das Thema wäre für beide erledigt. Das ist das eine.
    Nun zu dem Thema an sich:
    Alois meint, dass sich die bisherige Geschichte des Volkes Gottes in der heutigen Zeit widerspiegelt. Die Parallelen sind ja auch nicht zu übersehen. Früher war es so, dass sich Gottes Volk immer wieder von Jehova abgewandt hatte und sie Götzen gedient haben. Dann haben sie bereut sind zu Jehova zurückgekehrt, bis sie aufs neue abscheuliche Dinge getrieben haben. Im ersten Jahrhundert war es so, dass Gottes Volk die Israeliten, die Pharisäer als „Hirten“ hatten und diese Menschengebote lehrten was nicht Gottes Wille war. Jesus hat das angeprangert. Statt auf ihn zu hören haben sie dafür gesorgt, dass er grausam hingerichtet wurde. Jetzt übertrag das mal auf unsere Zeit heute. Wir haben eine Religionsgemeinschaft, die sich Zeugen Jehovas nennt und angeblich den allein wahren Gott verkündigt. Durch die WTG (wie damals die Pharisäer) werden aber Menschengebote gelehrt die es einzuhalten gilt. Weist man sie darauf hin, wird man als Abtrünniger ausgeschlossen. Außerdem hat sich die WTG an die Stelle von Jesus Christus als allein wahren Retter gestellt und ihn somit sinnbildlich ein zweites Mal an den Pfahl gebracht. Wer von den Zeugen an Jesus als den Retter glaubt wird ausgeschlossen, wie damals die ersten Christen verfolgt wurden.
    Das ist in Kürze zusammengefasst was wir bisher beobachten können. Worauf es jetzt ankommt, ist den Zeitpunkt zu erkennen, an dem wir aus dem sinnbildlichen Jerusalem in die Berge zu fliehen beginnen sollten.
    Alles was in der Bibel steht, hat mit seinem Volk zu tun. Da es früher so war, muss es auch heute so sein, da sich Jehova nicht ändert. Wie auch Frank und Frei geschrieben hat, haben wir alle nur ein Puzzelteil vom Gesamten Vorsatz Gottes vor Augen. Wenn wir alles sicher wüssten, dann könnten wir die Zukunft vorhersagen. Wenn aber jeder probiert, ob das Puzzelteil des anderen vielleicht ins Gesamtbild passen würde, dann bekommen wir ein annäherndes Bild was tatsächlich gemeint ist. Deshalb sollten wir hier auf Bruderinfo konstruktiv zusammen arbeiten, statt gegeneinander und uns nicht irgendwas unterstellen. Das hatten wir früher in den Versammlungen, ich denke das braucht keiner von uns hier mehr.
    Von daher wünsche ich noch einen geruhsamen Tag
    Liebe Grüße Manfred

  • Svenja
    April 26, 2011

    Lieber Manfred,

    kein Problem, ich freue mich über deine Antwort.
    Ich will mich hier mit niemandem streiten, aber wenn jemand den zitierten Bibelvers auf mich anwendet, dann wird man wohl verstehen können, dass das nicht unbedingt warnend, sondern beleidigend ist.
    Ich bin da aber auch nicht weiter böse, weil ich mir denken kann, dass Alois das nicht böse gemeint hat. Trotzdem hätte man es besser formulieren und sich entschuldigen können.
    Wenn irgendwas von mir nicht so ankam, wie ich es meinte (also niemals böse), dann tut mir das auch leid. Ich möchte niemanden verletzen und mich auch nicht über irgendwen erheben und entschuldige mich aufrichtig, sollte das passiert/so rübergekommen sein. Ich finde, man kann sich nicht oft genug entschuldigen, wenn es zu Missverständnissen kam. Meine Meinung jedenfalls.
    Von meiner Seite aus ist die Sache erledigt und man muss ja nicht unnötig darauf herumreiten, wenn wir es wahrscheinlich eh nur alle gut meinen.

    Zum Thema:
    Also erstmal ist die alleinige Tatsache, dass im AT und bei den Pharisäern nicht immer alles so gelaufen ist, wie Gott es wollte, kein Beleg dafür, dass das bei einem heutigen Volk Gottes auch so sein muss.
    Natürlich verändert sich Gott nicht. Aber genau so gut könnte man mit diesem Argument auch sagen, wir müssten ein Familienleben führen wir im AT. Dann werden Frauen auch an die Männer verscherbelt und man darf mehrere Frauen haben etc. Das war im AT auch üblich und hat sich heutzutage aber geändert.
    Das heißt, nur weil sich damals das Volk Israel falsch verhalten hat, hat Gott sich doch nicht geändert, wenn sein Volk heute sich anders als Israel verhält. Versteht ihr, was ich meine. Nicht Gott würde sich in diesem gedanklichen Konstrukt ändern, sondern der Mensch.

    Des Weiteren hat bisher immer noch niemand erzählt, wie sich dieses angeblich schlechte Verhalten des wahren Volkes Gottes bei Paulus finden lässt. Oder wo Paulus was dazu sagt. Oder Jesus selbst. Der sprach ja nicht davon, dass die Pharisäer Gottes Volk sind.

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Manfred
    April 26, 2011

    Liebe Svenja,
    ich muss meinen Kommentar leider hier platzieren, da Du keinen Antwortbutton mehr hattest.

    Du schriebst: „Des Weiteren hat bisher immer noch niemand erzählt, wie sich dieses angeblich schlechte Verhalten des wahren Volkes Gottes bei Paulus finden lässt. Oder wo Paulus was dazu sagt. Oder Jesus selbst. Der sprach ja nicht davon, dass die Pharisäer Gottes Volk sind.“

    Wo was von Paulus drüber steht, kann ich Dir auf die schnelle auch nicht beantworten. Aber Jesus ist ja zum Volke Gottes kommen. Er war als Messias angekündigt und die Schriftgelehrten und Pharisäer hatten damals die Führung in geistiger Hinsicht inne. So wie es bei uns heute der Treue u. v. Sklave macht.

    Du schreibst: „Das heißt, nur weil sich damals das Volk Israel falsch verhalten hat, hat Gott sich doch nicht geändert, wenn sein Volk heute sich anders als Israel verhält. Versteht ihr, was ich meine. Nicht Gott würde sich in diesem gedanklichen Konstrukt ändern, sondern der Mensch.“

    Wenn ich Dich richtig verstehe meinst Du, dass es ein Volk Gottes gibt, dass sich richtig verhält und es sind nicht die Zeugen Jehovas, weil ja genau die sich falsch verhalten. Richtig??
    Da gebe ich aber folgendes zu bedenken. Jesus hat im Gleichnis vom Sämann mit dem wahren und falschem Weizen gesagt, dass beide Sorten bis zur Ernte stehenbleiben müssen um sie von einander zu unterscheiden können. Die Organisation sagt ja immer, der wahre Weizen sind die Zeugen und der falsche Weizen ist die Christenheit. Ich bin allerdings der Meinung, dass man die Christenheit zu jeder Zeit in der Geschichte von den Zeugen Jehovas unterscheiden konnte. Somit wäre hier gar nicht die Gefahr den wahren Weizen mit auszureißen. Die Organisation sagt, dass dieses Gleichnis sich erfüllte als Jesus 1914 die Erde in Augenschein nahm und diese zwei christlichen Religionen gegeneinander gegenüberstellte. Das hinkt allerdings sehr. Da beide Sorten nebeneinander bis zur Ernte wachsen sollten, wären es von den ersten Bibelforschern bis 1914 ca. 40 Jahre (Wachstum des Weizen vom Samen bis zur Ähre) gewesen und seit dem also über 100 Jahren wäre die Erntezeit. Das kann nicht stimmen. Die Erntezeit ist immer wesentlich kürzer wie die Zeit des Wachstums.
    Also kann es in dem Gleichnis nur so sein, dass es zwei Personengruppen gibt, die sich so ähnlich sind, das man sie nicht unterscheiden könnte. Das ist zur Zeit bei den Zeugen Jehovas der Fall. Es gibt Brüder, die kannst Du noch nicht einordnen ob Sie Jesus treu ergeben sind oder der Organisation. Das muss sich erst noch zeigen. Außerdem heißt es, dass es jemanden gibt, der den falschen Weizen oder falsche Lehren aussät. Das ist Satan und wenn ich sehe, dass in jeder Publikation der Organisation der Zeugen Jehovas versteckte Bilder enthalten sind die dort nichts zu suchen haben, ist das für mich auch ein Hinweis, dass alles was aus dieser Ecke kommt vom Satan stammt. Deshalb widersprechen sich auch die Aussagen, es gibt falsche Bibelinterpretationen und es werden Menschengebote gelehrt usw.

    Trotzdem müssen diese beiden Gruppen bis zur Ernte parallel bestehen, sonst wäre das Gleichnis von Jesus falsch. Somit muss es innerhalb des Volkes Gottes diese beiden Gruppen geben. Wenn jetzt sich eine Religion als sehr liebevoll und gut darstellt, dann kann das nicht Gottes Volk sein, weil Jesus etwas anderes prophezeit hat.
    Außerdem kannte ich die anderen Gruppierungen, die den Namen Gottes verwenden vor dem Kommentar von @Matthäus überhaupt nicht. In alter Zeit kannten aber alle das Volk Israel und wussten, dass diese einem mächtigen Gott namens Jehova dienten. Also muss auch heute es ein Volk geben, dass ausnahmslos mit Jehova in Verbindung gebracht wird und das sind nun mal nur die Zeugen Jehovas.
    @Alois hat das ja auch sehr schön aus dem NT herausgestellt. Wenn Du aber dafür Beweise wolltest, so gibt es diese nicht. Denn nur der wird gerettet, der an das Loskaufsopfer Jesu glaubt. Das Wort Glauben besagt schon, dass man es nicht vollständig weiß und den Rest muss man glauben.
    Konnte Noah vor der Sintflut beweisen das sie kommen würde? Nein!
    Konnte Lot vorher beweisen, dass Sodom und Gomorra vernichtet würde? Nein!
    Konnten die ersten Christen vor dem Jahr 66 u.Z. beweisen, dass Jerusalem zerstört wurde? Nein!
    Nachher konnten alle sagen, seht her ich habe Recht gehabt. Aber zu wem hätte Noah und Lot das sagen können? Keiner mehr da. Man hätte eben vorher hören müssen.
    Die Bibel ist der Hinweis auf unsere Zukunft, da sie die Geschichte des Volkes Gottes erzählt und es gerade so wieder passieren wird. Aber man muss es glauben und dann danach handeln. Die endgültigen Beweise gibt es erst hinterher. Ich für meinen Teil bin dankbar, dass ich Bruderinfo kennenlernen durfte und jetzt endlich wirklich die „Wahrheit“ gefunden habe. Selbst wenn es diese Seite aus irgendwelchen Gründen nicht mehr geben sollte, so ist mein Weg für mich klar und ich versuche nicht mehr davon abzuweichen. Ich folge keinen Menschen mehr sondern nur Jehova Gott und seinem Sohn Jesus Christus. Dazwischen gibt es niemanden mehr. Und ich glaube, dass alles so eintreten wird wie es in der Bibel niedergeschrieben wurde und nicht wie es in einem Wachtturm steht.
    Liebe Grüße Manfred

  • Svenja
    April 26, 2011

    Lieber Manfred,

    findest du es denn gar nicht komisch, dass dir zu meiner Frage im Hinblick auf Stellen bei Paulus gar nichts einfällt?
    Wie es sich mit dem Volk Gottes verhält, ist meine Ansicht folgende: Das Volk Gottes setzt sich aus allen Menschen zusammen, die Jesus als ihren Retter und Heiland erkannt haben, die ganzen Herzens an Gott glauben und daran, dass Jesus wiederkommen wird, unabhängig davon, zu welcher Gemeinschaft sie gehören oder nicht gehören. Das heißt, dass Volk Gottes ist für mich keine Gemeinschaft, sondern besteht aus allen Gläubigen.

    Zu dem Gleichnis Jesu:
    Du schriebst: „Also kann es in dem Gleichnis nur so sein, dass es zwei Personengruppen gibt, die sich so ähnlich sind, das man sie nicht unterscheiden könnte. Das ist zur Zeit bei den Zeugen Jehovas der Fall.“
    Ja und bei jeder anderen Glaubensgemeinschaft ist das auch der Fall. Es gibt überall „solche und solche“. Das ist kein Merkmal, das nur die ZJ haben. Daher ja auch meine These, dass Gottes Volk überall in den Gemeinschaften verteilt ist.

    „Außerdem kannte ich die anderen Gruppierungen, die den Namen Gottes verwenden vor dem Kommentar von @Matthäus überhaupt nicht. In alter Zeit kannten aber alle das Volk Israel und wussten, dass diese einem mächtigen Gott namens Jehova dienten. Also muss auch heute es ein Volk geben, dass ausnahmslos mit Jehova in Verbindung gebracht wird und das sind nun mal nur die Zeugen Jehovas.“

    Du magst die ZJ vielleicht kennen und viele andere Menschen auf der Welt auch. Aber ein Großteil der Menschheit hat noch nie von ihnen gehört. Von Christen jedoch hat man schon überall auf der Welt gehört und wie ich bereits schrieb, kennen mehr Christen die Bedeutung des Namens Gottes als die ZJ glauben machen wollen.

    Im Übrigen zweifel ich ja nicht an, dass Jesus wiederkommen wird und sich alle Prophezeiungen erfüllen werden. Ich glaube ganz fest daran und ich habe keine Probleme damit, Dinge zu glauben. Aber wenn gesagt wird, dass das in der Bibel steht und prophezeit wird mit dem Volk Gottes und dass es ihm schlecht ergeht und ich finde in der Bibel aber nichts darüber, dann muss ich das nicht einfach glauben, dann darf ich das sogar gar nicht glauben. Die von dir angeführten beispielhaften Personen wie Noah, Lot usw. hatten ihre Einsicht direkt von Gott. Willst du mir erzählen, du hast direkt von Gott erfahren, wer Gottes Volk ist? Nein, du hast deine Ansichten aus der Bibel. Ergo müssten sie auch für mich nachvollziehbar sein und nicht einfach nur reine Glaubenssache. Sie sind aber absolut nicht nachvollziehbar, also sehe ich keinen Grund, warum ich deiner Ansicht glauben sollte.
    Ich könnte genau so gut sagen, du musst einfach meiner Ansicht glauben, weil man manche Dinge eben glauben muss. Da würdest du mir doch auch widersprechen. Verstehst du den Fehler in deiner Logik?

    Als kleine Empfehlung möchte ich dir noch mit auf den Weg geben, dass es gefährlich ist, von sich anzunehmen, man hätte nun „die Wahrheit“ gefunden. Es gilt immer der Rat, dass man prüfen muss. Auch das, was man bereits meinte als Wahrheit erkannt zu haben. Das ist zwar echt aufwendig, aber manchmal macht man vielleicht die Erfahrung, dass man doch noch falsch lag. Mir jedenfalls ist das schon des öfteren passiert und ich musste eine bereits gefundene „Wahrheit“ doch nochmal über Bord werfen.

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Manfred
    April 26, 2011

    Liebe Svenja,
    Nein ich finde es gar nicht komisch weil mir nichts dazu eingefallen ist, weil mein Kommentar eh schon so lange geworden ist und ausserdem @Alois schon was aus dem NT geschrieben hatte. Daher wollte ich es bei dem belassen was mir eingefallen war.
    Du hast Deine Ansicht, ich meine. Ich will Dich nicht überreden meine Ansicht anzunehmen und ich werde definitiv nicht Deine übernehmen. Ich denke dabei sollten wir es belassen. Wie ich vorher schon geschrieben habe, wird alles erst ein Beweis wenn es geschehen ist, jedoch handelt es sich dann um Geschichte und ist nicht mehr änderbar.
    Ich wünsche Dir noch ein schönes Wochenende
    Manfred

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Dieses Forum sollte zu gegenseitigen Erbauung gereichen, wir sollten unterschiedliche Sichtweisen zulassen im Bewußtsein das es auch bei den ersten Christen bereits Rat in dieser Hinsicht gab.

    Ich erlaube mir den Standpunkt von Paulus hier zu zitieren:

    Röm. 12:3 In der Vollmacht, die mir Gott als Apostel gegeben hat, warne ich euch: Überschätzt euch nicht, sondern bleibt bescheiden. Keiner von euch soll sich etwas anmaßen, was über die Kraft des Glaubens hinausgeht, die Gott ihm geschenkt hat.
    4 Unser Körper besteht aus vielen Teilen, die ganz unterschiedliche Aufgaben haben. 5 Ebenso ist es mit uns Christen. Gemeinsam bilden wir alle den Leib Christi, und jeder Einzelne ist auf die anderen angewiesen. 6 Gott hat jedem von uns unterschiedliche Gaben geschenkt. Hat jemand die Gabe, in Gottes Auftrag prophetisch zu reden, dann muss dies mit der Lehre unseres Glaubens übereinstimmen. 7 Wem Gott einen praktischen Dienst übertragen hat, der soll ihn gewissenhaft ausführen. Wer die Gemeinde im Glauben unterweist, soll diesem Auftrag gerecht werden.

    1Kor 12,4 So verschieden die Gaben auch sind, die Gott uns gibt, sie stammen alle von ein und demselben Geist.

    2Kor 10,8 Immerhin könnte ich noch für mich in Anspruch nehmen, dass Gott mir als Apostel besondere Vollmacht gegeben hat. Damit würde ich nicht einmal übertreiben. Doch mein Auftrag ist, euch zu helfen, nicht euch zu schaden.

    In diesem Geist sollte Diskussionen zur Freude ablaufen und sich nicht zu erheben – einer über den anderen!

    Mit einem Gruß der Liebe
    Matthäus

  • Dennis – These 5
    April 26, 2011

    Hallo Svenja,

    möchte nur auf eine Aussage eingehen:

    „Dann zu der Menschheit. Wer sagt denn, dass Noah nicht alle Menschen erreichen konnte? So viele gab es ja damals noch nicht wie heute. Das ist eine einfache Behauptung.“

    Das ist keine Behauptung. Wir hatten vor ein paar Wochen schon mal die Diskussion hier, ob die Sinflut buchstäblich weltweit war oder die „damals bekannte Welt“ gemeint war. Im AT gibt es viele Aussagen, die für sich genommen, wortwörtlich ausgelegt eklatante Widersprüche zum heutigen Wissen darstellen. Deshalb gibt es zahlreiche Bibelstellen wo steht „ganze Erdoberflächer“, „bewohnte Erde“ usw. aber eben nicht BUCHSTÄBLICH der heute bekannte Globus gemeint ist. So ist es FÜR MICH auch bei der Sintflut. Es gibt unzählige Fakten, die zeigen, dass es schlicht nicht möglich ist, dass von Alaska bis Neuseeland ALLES WAS ATMETE (Mensch + Tier) hinweggerafft wurde.

    Übrigens halte ich die Behautptung der WTG Noah wäre ein „prediger der Gerechtigkeit“ gewesen für blanken Hohn. Natürlich hat er weder die damalige Menschen in seiner Umgebung, geschweige denn die damals lebenden Menschen in Südamerika, Afrika, Australien usw. usw. erreicht, das sollte jedem einleuten.

    Noah hat nie irgendetwas gepredigt, wo steht das im AT????

    Noah hat die Arche gebaut und Punkt, das war´s. Das war schwer genug.

    Ich warte nur noch auf eine Darstellung im WT wo Noah mit Papyrosrollen von Lehmhütte zu Lehmhütte geht und an die Türen klopft. Bildunterschrift: „Zeigen wir Eifer für unserern göttlichen Auftrag, wie Noah!“

    LG
    Dennis

  • Svenja
    April 26, 2011

    Lieber Dennis,

    ich gehe auch davon aus, dass die Sintflut nicht wortwörtlich überall war.
    Ich wollte nur deutlich machen, dass man weder das eine noch das andere wirklich behaupten kann. Weder, dass Noah alle erreicht hat noch, dass er nicht alle erreicht hat.
    Im AT steht nirgends, dass Noah gepredigt hat. Es gibt eine Stelle im NT, wo steht, dass Noah Prediger der Gerechtigkeit war (war das NT, ich weiß grad die Stelle nicht, aber vielleicht jemand anders?). Daraus aber abzuleiten, er wäre umhergegangen wie die ZJ heute, halte ich auch für übertrieben.
    Ich stimme dir also vollkommen zu, danke für deine Hinweise!

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Liebe Svenja,
    es ist einfach sehr schön das du hebräisch kannst. Wenn wir Fragen diesbezüglich haben, könnten wir dich dann bitten uns dies zu übersetzen oder zu erklären? Das wäre sehr schön. Wir können auch ein bisschen hebräisch und giechisch aber nicht so perfekt. Griechisch ein wenig besser (altgriechisch). Der Text zu Noah ist zu finden in 2.Petrus 2:5 dort wird das altdeutsche Herold im Ursprung genannt. Also ein Übermittler von wichtigen lebensentscheidenden Nachrichten. Der Herold wurde nicht selten mit besonderen Rechten ausgestattet. Hier wäre Hebräer 11:7 zu erwähnen wo zum Schluß steht das durch diesen Glauben an die Vorhersage Noah durch sein Glauben das Urteil über die damalige Welt gesprochen wurde. Das zum einen. Du schreibst: Im Hebräischen steht da h’yl,ª[‘ in der Transkribtion. “Al” ist eine Präposition, die “über” bedeutet. Hinten an dem Wort steht ein sogenanntes Suffix. Das ist ein Anhang, der im Deutschen ein Pronomen ist und anzeigt, worauf sich die Präposition bezieht. Im Deutschen in diesem Fall “ihr”. Zusammen heißt es also “über ihr”. So, wie ich es in meinem vorherigen Kommentar schrieb. das erwähnte „Al“ bedeudet dies nicht Über dir oder über allen? Kannst du uns hier nochmals das genauer erläutern? Das wäre für uns sehr wichtig. Zum anderen möchten wir dir sagen das @Alois dich nicht angreift oder dir was unterstellt sondern dir Nahe bringen möchte, daß das Wechseln in eine andere religiöse Gemeinschaft, die den Namen Gottes überhaupt nicht kennen und auch nicht kennen lernen möchten
    nicht die Lösung ist. Das war von Ihm ein sehr liebevoll gemeinter Rat. Wenn im Mustergebet steht….deine Name werde geheiligt….usw. so muß man erst einmal den Namen kennen. Natürlich muß man den Namen nicht immer gebrauchen oder respektlos behandeln, aber zumindest sollte man den Namen Jehova, Jahwe oder einfach JHVH gewillt sein anzunehmen. Erst durch seinen täglichen Wandel heiligt man diesen Namen oder auch nicht. Natürlich können wir auch nur durch Jesus diesen Namen heiligen indem wir den Namen Jesu gebrauchen und dessen Stellung bekanntmachen. Da Jesus „JHVH ist Rettung“ bedeutdet bzw. Jehoschua oder Jeschua im althebräischen „Gott ist Rettung“ bedeutet ist es für uns wichtig durch Jesus den Namen seines Vaters zu ehren und Lobpreis darzubringen auch wenn wir nicht genau die heutige Aussprache kennen. Wichtig ist aber das man dies im Herzen anerkennt und den Glauben an Jesus ausübt um dadurch JHVH zu preisen bzw. wie wir den Namen kennen als Jehova zu preisen. Wer den Sohn ehrt, ehrt den Vater. Wichtig ist aber dabei das wir den Menschen sagen was der Name Jesu bedeudet. Wenn wir in eine andere religiöse Gemeinschaft wechseln und das Interesse am Namen so gut wie nicht vorhanden ist…was dann? Also wichtig ist Svenja nicht die „menschliche Gemeinschaft“ der man angehört, sondern wie NAHE ist dein Verhältnis zum Vater sowie zum Sohn und preist man durch seinen Lebenswandel diese. Allen einen schönen Feiertag da draußen. 🙂

  • Svenja
    April 26, 2011

    Liebes Bruderinfo-Team,

    danke für die Stelle zu Noah. Ja, genau die meinte ich.
    Mit dem Hebräischen helf ich euch gern aus, wenn ich kann. Im Zuge meines Hebraicums musste ich mir ein Wörterbuch kaufen, was zwar extrem teuer, aber auch extrem gut ist. Dort stehen zu einem Wort alle Übersetzungsmöglichkeiten und auch wichtige Stellen, an denen das Wort auch vorkommt.

    Zu dem Wort „Al“. Es gibt im Hebräischen wie im Deutschen auch Präpositionen. „Al“ übersetzt man mit „über“, „auf“, je nach Kontext. Es ist ja oft so, dass ein Wort mehrere Sachen bedeuten kann. Wenn das Wort alleine dasteht, ist auch nur die Präposition gemeint und bezieht sich dann auf das Wort, was folgt. Um anzudeuten, dass sich „Al“ auf ein Pronomen bezieht, also wie ihr geschrieben habt „über dir“ müsste an dem „Al“ noch etwas drangehängt sein. Das nennt man Suffix. In besagter Jeremia-Stelle ist das der Fall. Dort hängt das Suffix für die dritte Person Singular feminin, also „ihr“. Damit heißt es zusammengesetzt „über ihr“ und mit ihr ist dann Jerusalem gemeint. Städte sind im Hebräischen ebenfalls feminin.
    Für „über dir“ müsste dann ein anderes Suffix hinten dranhängen. „Über allen“ wäre nochmal anders, da „alle“ ein eigenes hebräischen Wort ist: „col“. Ist alles nicht ganz so leicht, das so auf die schnelle zu schreiben, ich hoffe, man konnte aus meinen Worten schlau werden und ich habe nicht zu wirr geschrieben. 🙂

    Zu dem, was Alois schrieb. Ich will ihm gar keine böse Absicht unterstellen. Ich gehe davon aus, dass wir es hier alle gut miteinander meinen. Allerdings fand ich die Formulierung und die angeführte Bibelstelle schon nicht besonders aufbauend, sondern eher niederschmetternd:
    „Es ist ihnen aber nach dem wahren Sprichwort ergangen: Der Hund kehrte um zu seinem eigenen Gespei, und die gewaschene Sau zum Wälzen im Kot.“
    Diesen Bibelvers zu bringen ist irgendwie… Naja, wisst ihr, was ich meine? Nicht gerade aufbauend.

    Eurer Ansicht zum Namen Gottes kann ich durchaus zustimmen. Ich schrieb ja schon oft, dass ich es auch wichtig finde, die Bedeutung zu kennen und den Menschen auch zu erklären. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass weitaus mehr Christen darüber Bescheid wissen als die ZJ einem glauben machen wollen.
    Sicher gibt es auch die Glaubensgemeinschaften, bei denen das absolut untergeht und das finde ich auch sehr schade. Aber zum einen würde ich mir darüber trotzdem kein Urteil erlauben, weil ich nicht denke, dass Gott Mitglieder einer Gemeinschaft nicht rettet, nur weil man ihnen nichts von der Bedeutung seines Namens erzählt hat und zum anderen finde ich immer noch wichtiger, was hinter dem Namen steht. Also welcher Gott gemeint ist, mit welchen Eigenschaften. Ich denke, es ist im Verhältnis wichtiger, DAS erkannt zu haben, als ständig den Namen zu gebrauchen und dabei so vieles andere nicht zu erkennen.

    Ich freue mich schon auf eure Abhandlung zum Thema „Gottes Volk“.
    Ebenfalls einen schönen Feiertag wünscht
    Svenja

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Zur Diskussion den Namen Gottes betreffend darf ich anmerken daß es eine Reihe von anderen christlichen Religionen gibt die den Namen JHWH sehr wohl gebrauchen. z.B. die Christadelphian Gemeinde in Deutschland. Aber er wird halt nicht wie von einem Strassenverkäufer auf seinem Bauchladen immer und überall – teils ohne zu denken, wie es ZJ manchmal tun – vorsich her getragen.

    Das Gesetz:

    „Du sollst den Namen Jehovas, deines Gottes, nicht in unwürdiger Weise gebrauchen, denn Jehova wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen in unwürdiger Weise gebraucht.“ (2. Mose 20:7

    …ist sicher nicht ohne Grund niedergeschrieben worden. Was natürlich nicht heißt ihn ganz wegzulassen oder ihn aus seinem Wort zu entfernen!

    Manchmal wäre es besser den Namen JHWH nicht bei „jeder passenden oder unpassenden“ Gelegenheit „in den Mund“ zu nehmen. Es würde mehr Respekt und Erfurcht beweisen, wenn man den heiligen Namen Gottes in erwürdiger Weise nur dort verwendet wo es wirklich angebracht ist. Wobei ein Kind zu seinem Vater auch nur Vater oder Papa sagt und sehr selten darauf hinweißt wie des Vaters Name lautet. Dein Name werde geheiligt heißt mehr als ihn nur mit Jehova, Jahwe oder JHWH zu benennen bzw. nur auszusprechen um ihn halt gebraucht zu haben.

  • Svenja
    April 26, 2011

    Lieber Matthäus,

    diese Gemeinschaft kannte ich noch gar nicht. Danke für den Hinweis.

    Ansonsten hast du treffend formuliert, was ich auch ausdrücken wollte. Ich glaube, du hast es sogar besser beschrieben als ich. Jedenfalls kann ich mich deinen Worten komplett anschließen. Das meinte ich auch mit meinen Beiträgen!

  • Samuel
    April 26, 2011

    Lieber Alois,

    ein biblisches Verständnis sich anzueignen oder eine biblische Tatsache zu erkennen sind zwei verschiedene Sichtweisen um es mal so auszudrücken.

    Wir Zeugen Jehovas haben immer nur eines gelernt nämlich das man uns Gottes Wort so erklärt hat, das sich alles an uns erfüllt wir sind Gottes Volk in der Neuzeit usw.. Ist das wirklich so ?
    Hast du das anhand der Heiligen Schrift geprüft oder hat man es dir und mir einfach nur gesagt…..
    Hast du klar erkennen können anhand der Heiligen Schrift, das der wahre biblische Gott so handelt in jüngerer Vergangenheit und bis heute ?
    Ich habe etwas erkannt was ich mit der Heiligen Schrift belegen kann nämlich das der wahre Gott immer gleich handelt das ist die absolute Zuverlässigkeit die uns Menschen nämlich in die Irre führt nämlich zu glauben das sich in der Vergangenheit an Russel und seinen Gefährten bis in unsere Zeit eine Erfüllung im Gange ist die sich an uns den Zeugen Jehovas so erfüllen muss. Die heilige Schrift sagt nämlich etwas ganz anderes und das werde ich hier biblisch belegen, folgende Tatsachen sollte man allerdings als Grundlage anerkennen

    Das heutige, sogenannte „Christentum“ hat Schuld, dass die wahre Bedeutung und der Sinn von der Bezeichnung „Christ“ verdreht wurde… Im Laufe von ca. 1900 Jahren wurde der Ursprung der Gesinnung von der Bezeichnung „Christ“ verändert in eine andere Bedeutung… Heutzutage bezeichnet sich jeder Gläubige, aus dem sogenannten „Christentum“, als „Christ“, weil er an Jesus Christus glaubt, obwohl er kein Christ ist… Das Wort Christ, ist eine Ableitung des griechischen Wortes Christos, welches von dem hebräisch Wort Maschiach übersetzt wurde, das die Bedeutung Gesalbter hat. Unser Messias war der verheißene Gesalbte und diejenigen die Jesus nachfolgten, wurden später mit Gottes Geist gesalbt, und das macht einen gläubigen Menschen zum Gesalbten – zu einem wahren Christen. Nicht diejenigen die an Jesus als Messias glauben sind automatisch Christen, sondern nur diejenigen, die mit Gottes Geist getauft/ gesalbt sind. Also, im ganzen „Christentum“ (ca. 2 Milliarden Menschen) gibt es heutzutage keinen einzigen Christ… Weil niemand mit dem heiligen Geist getauft oder gesalbt ist.

    Es liegt also noch etwas in der Zukunft wie du sehen kannst.

    Es gibt weltweit große christliche Gemeinschaften, welche den großen Anspruch haben, weltweit das Evangelium zu verkündigen. Zu solchen Gemeinschaften gehören die Siebenten-Tags-Adventisten, Zeugen Jehovas und die Kirche Jesus Christus der letzten Tage (Mormonen), außerdem gibt es viele Aktivitäten der charismatischen Bewegungen und den Baptisten. Sie betrachten sich selbst als Gesandte von Jesus Christus und glauben, dass ihre Verkündigung der „frohen Botschaft“ eine lichttragende Botschaft ist. Hinter diesen weltweiten Aktivitäten stehen sehr viele Menschen, ihre Kraft, Arbeit und sehr, sehr viel Geld. Jeder in diesen Gemeinschafen bezieht sich auf Gottes Wort und alle erheben den Anspruch, das ihre Botschaft die reine, biblische Botschaft ist. Sie glauben, dass nach ihrer weltweiten Verkündigung Jesus mit Gottes Reich kommt. Das Problem ist, dass alle diese Gemeineschaften sich nur in einer Frage einig sind, lieber Alois und zwar das Jesus der Messias, Sohn Gottes ist und für alle Menschen gestorben ist. In allen anderen Fragen, welche zum wahren, biblischen Evangelium gehören, sind sie komplett unterschiedlich…
    Das erste große Problem was sich dabei ergibt ist, das diese Menschen keine Gesandten unseres Messias sind !… Nicht unser Messias hat diese Menschen beauftragt diese Verkündigung zu machen, sondern die Leitenden ihrer Gemeinschaften… auch wir wurden von Menschen beauftragt die gute Botschaft zu verkündigen oder ?

    Das zweite große Problem was sich dabei ergibt ist, das die meisten Menschen die diese weltweite Verkündigung durchführen, nicht das wahre biblische Evangelium verkündigen, sondern die dogmatischen Lehren ihrer Gemeinschaften…wir als Zeugen Jehovas haben eine Botschaft verkündigt die nicht die heilswichtige biblische Botschaft ist. Außerdem, kennen all diese Gemeinschaften (Zeugen Jehovas usw.) leider die heilige Schrift nicht… Sie sind Unwissende, obwohl sie glauben, dass sie Wissende sind… Es ist notwendig zwischen folgende Begriffe zu unterscheiden:
    Wissende zu sein, oder nur das Gehörte weiter zu geben… Wissen ist das Ergebnis von verarbeiteten Informationen, was jeder selber tun muss. Und wenn wir über biblisches Wissen sprechen, dann geht es um eine jahrelange Verarbeitung. Das wahre Wissen beinhaltet immer Genauigkeit. „Wenn jemand etwas weiß, dann weiß er nichts.“ (Sprichwort) Der Beweggrund für wahres Wissen, muss der bewusste Wunsch sein, die Wahrheit zu erkennen, um sie auch umzusetzen und dazu zu stehen.
    Was anderes ist es, wenn wir von Personen beeindruckt sind und waren, durch deren Freundlichkeit, Fröhlichkeit und Hilfsbereitschaft und mit Vertrauen und Naivität alles was wir in der Gemeinde gehört haben annehmen und anerkennen. Solche Personen brechen mit der Welt haben wir das nicht auch getan ? Ohne jetzt genau ins Detail zu gehen, integrieren sich in ein neues Umfeld, machen allmählich alles in ihren Gemeinden mit und verkündigen im Endeffekt das Evangelium ihrer Gemeinde. Ohne die Bibel zu kennen ist es nicht möglich für jemandem Wahres von Falschem, Reines von Unreinem zu unterscheiden. Leider ist bei jedem geistlichen Anfänger vorprogrammiert, dass er bei den Gemeindesachen, die er nicht prüfen kann mitmacht. Alles was wir einst gehört haben war für uns erst mal biblisch und logisch. In auf richtigerweise Weise haben wir unseren Glauben, die Botschaft und das Evangelium unserer Gemeinde versucht mit noch vielen anderen Menschen zu teilen. Wir waren oder sind geistlich engagiert und bekommen dafür Respekt und Anerkennung, sowie Selbstbewusstsein. Wenn uns etwas nicht klar ist oder war und wir irgendwie ins zweifeln kamen, dann halfen uns erfahrene Glaubensbrüder. Wir wurden wieder korrigiert und fügten oder fügen uns demütig wieder in unser Gemeindeleben ein. Wir haben oder hatten in dieser Gemeinde einen Kreis von Freunden, eine Aufgabe vielleicht als Ältester oder waren im Pionierdienst usw.
    Was wir aber alle irgendwie nicht verstanden hatten oder haben ist die Tatsache, das wir als Verkündiger nur bestimmte Bibelverse kennen die angepasst sind an unser Evangelium, aber leider verstehen oder haben wir noch nicht verstanden wie die wirklichen zusammenhänge verknüpft werden müssen, damit sie eine klares biblisches Bild ergeben. Wir haben nicht gelernt wie man die Heilige Schrift richtig liest und verstehen muss, damit wir unterscheiden können und nicht denken, dass wir durch unser gelerntes Wissen ein Mundbekenntnis für die sogenannte Wahrheit bestimmen…

    Wie oft hören wir in den Vorträgen immer und immer wieder die gleichen Bibeltexte ist dir das nicht aufgefallen Alois ….

    Die meisten Verkündiger, können folgende wichtige Frage nicht richtig beantworten: Welches ist das Hauptthema der Bibel?

    Wir haben uns früher bemüht oder bemühen uns weiterhin andere zu belehren… Sind aber nicht fähig zu hören und tief nachzudenken…

    Keine einzige Gemeinschaft entspricht heute diesen Anforderungen und erfüllt folgende, biblische Kriterien:

    „So sind wir nun Gesandte von Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!“ 2.Kor.5:20

    „Denn wir sind nicht wie so viele, die das Wort Gottes verfälschen, sondern aus Lauterkeit, von Gott aus reden wir vor dem Angesicht Gottes in Christus.“ 2.Kor.2:17

    „…sondern wir lehnen die Heimlichkeiten ab; wir gehen nicht mit Hinterlist um und fälschen auch nicht das Wort Gottes; sondern indem wir die Wahrheit offenbar machen, empfehlen wir uns jedem menschlichen Gewissen vor dem Angesicht Gottes.“ 2.Kor.4:2

    „…sondern in allem empfehlen wir uns als Diener Gottes; in viel standhaftem Ausharren, in Bedrängnissen, in Nöten, in Ängsten, unter Schlägen. in Gefängnissen, in Unruhen, in Mühen, im Wachen, im Fasten; in Keuschheit, in Erkenntnis, in Langmut, in Freundlichkeit, im Heiligen Geist, in ungeheuchelter Liebe; im Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, durch die Waffen der Gerechtigkeit in der Rechten und Linken; unter Ehre und Schande, bei böser und guter Nachrede; als „Verführer“ und doch wahrhaftig, als Unbekannte und doch wohlbekannt, als Sterbende – und siehe, wir leben; als Gezüchtigte, und doch nicht getötet; als Betrübte, aber immer fröhlich, als Arme, die doch viele reich machen; als solche, die nichts haben und doch alles besitzen…
    Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat:“ Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein“ Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Jahweh, der Allmächtige.“ 2.Kor.6:4-18

    So nun ist es doch etwas länger geworden als ich dachte lieber Alois und alle anderen die hier mitschreiben und mitlesen.
    Ich möchte euch alle ermuntern den allein wahren Gott zu suchen und in gemäß der Heiligen Schrift richtig anzubeten und seine Gebote zu halten, dann sind wir wirklich Gotteskinder.

    Das ist eine schmerzliche Tatsache die wir erkennen müssen und auch annehmen müssen wenn wir seinem Sohn genau nachfolgen wollen

    In brüderlicher Liebe möchte ich euch grüßen und hoffe das ihr diese biblischen Tatsachen prüft und mich gegeben falls auf Grundlage der Heiligen Schrift korrigiert.

    Samuel

  • Bruderinfo H.P.
    April 26, 2011

    Lieber Samuel,

    ein sehr guter Kommentar, danke dafür. Das Thema: „Sind Jehovas Zeugen das neuzeitliche Volk Gottes“ werden wir hier demnächst behandeln. Wenn es Dir recht ist, würden wir gerne einige Gedanken die du hier ausgeführt hast verwenden.
    l.G. Bruderinfo

  • Bernhard
    April 26, 2011

    Lieber Bruder Alois deine Kommentare schätze ich sehr, und ich habe die Prophezeiungen im AT erst durch deine Aussagen hier bei Bruderinfo besser kennen gelernt, aber in dem Punkt< <das auch in der Endzeit das Volk Jehovas nach seinem Namen genannt würde<< da sagt mir mein biblisches Verständnis, dass wir Zeugen von wem sein sollen VON JESUS CHRISTUS Apostelg 1:8: ….und ihr werdet ZEUGEN von MIR sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judaä und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde.
    Die Jünger Jesus oder seine Nachfolger bekamen dann einen Namen wie aus der Hl. Schrift hervorgeht Apostelg. 11:26 ……..und es war zuerst in Antiochia, dass die JÜNGER durch GÖTTLICHE VORSEHUNG CHRISTEN GENANNT WURDEN. Also durch göttliche Vorsehung, nicht wie damals am Kongress Rutherford verkündete ab heute heißen wir nicht mehr Bibelforscher sondern Zeugen Jehovas, ich bezweifle sehr das Rutherford diese Verkündigung durch göttliche Eingabe hatte! Also ich sehe daraus dass wir eigentlich Zeugen Christi sind wie aus der Bibel hervorgeht Und wenn man Römer 10 das ganze Kapitel natürlich im Zusammenhang liest, soll man den Namen Jeus anrufen, nicht wie in der NWÜ den Namen Jehova. Unser Vater Jehova verkünden wir natürlich auch er gab uns seinen Sohn. Im AT Testament handelte Jehova mit seinem Volk bis sein Sohn kam darum hieß es ihr seid meine Zeugen! mit dem kommen von seinem Sohn sind wir mE seine Zeugen im NT ist unser Herr Jesus Christus unser König und wir legen Zeugnis über ihn und sein Königreich ab.
    Liebe brüderliche Grüße von Bernhard

  • Dennis
    April 26, 2011

    Lieber Bernhard,

    das hast du völlig richtig beschrieben.

    Allein schon die Tatsache, dass wir „Zeugen Jehovas“ heißen oder auf dem WT als Unterschrift steht „Verkündigt JEHOVAS Königreich“ zeigt schon, welchen Stellenwert unser Herr Jesus hier hat. Er war für die Apostel immer nur „Vorbild“ und „hervorragendes Beispiel“, wie wir ja jetzt auch wieder im Apg-Buch gelesen haben, aber tatsächlich war und ist er viel mehr.

    Wenn es schon an etwas so ellementarem wie der Religionsbezeichnung hapert, dann kann es mit der Bibeltreue an sich eigentlich nicht weit her sein. Hier müsste man sich ganz eng an die Bibel halten (alle NWÜ)

    (Apostelgeschichte 9:2) . . .und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damạskus, um alle, die er finden würde, sowohl Männer wie Frauen, die zum WEG gehörten, gebunden nach Jerusalem zu bringen.

    Warum heißen wir nicht „Zeugen Jesu Christi“ (Apg. 1:8) oder „der WEG“?

    Heute abend haben wir ja auch über die Apostel gesprochen wie sie vor dem Sanhedrin standen. Warum wurden sie ausgepeitscht und verfolgt, weil sie Jehova predigten?

    (Apostelgeschichte 5:40) . . .Da hörten sie auf ihn, und sie riefen die Apostel herein, peitschten sie aus und befahlen ihnen, nicht mehr aufgrund des Namens Jesu zu reden, und ließen sie gehen. . .

    Durch wen konnten die Jünger damals Dämonen austreiben?

    (Apostelgeschichte 16:18) 18 Das setzte sie viele Tage hindurch fort. Schließlich wurde Paulus dessen überdrüssig und wandte sich um und sprach zu dem Geist: „Ich befehle dir im Namen Jesu Christi, aus ihr auszufahren!“ Und er fuhr in derselben Stunde aus.

    (Lukas 10:17) . . .Dann kehrten die Siebzig mit Freuden zurück und sagten: „Herr, selbst die Dämọnen werden uns durch die Benutzung deines Namens unterworfen.“

    Auch habe ich mich vor einiger Zeit gefragt, was oder wen ich eigentlich im Predigtdienst verkündige. Mach ich wirklich das was Paulus in Römer beschreibt?

    (Luther 1912)
    Röm. 1:4,5

    „und kräftig erwiesen als ein Sohn Gottes nach dem Geist, der da heiligt, seit der Zeit, da er auferstanden ist von den Toten, Jesus Christus, unser HERR, 5 durch welchen wir haben empfangen Gnade und Apostelamt, unter allen Heiden den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter seinem Namen,“

    (Luther 1912)
    Röm. 16:25-27

    „Dem aber, der euch stärken kann laut meines Evangeliums und der Predigt von Jesu Christo, durch welche das Geheimnis offenbart ist, das von der Welt her verschwiegen gewesen ist, 26 nun aber offenbart, auch kundgemacht durch der Propheten Schriften nach Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden: 27 demselben Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesum Christum in Ewigkeit! Amen.“

    Es gibt nichts zu verkündigen, als nur das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus zur Verherrlichung unseres Schöpfers Jehova.

    Viele Grüße
    Dennis

  • Mäuschen
    April 26, 2011

    Hallo Terry,

    deine Erfahrungen tun mir sehr leid. Leider wird immer öfter propagiert, Jehova (mithin die Organisation) mehr zu lieben als Familie. Und wenn man die Organisation vorzieht, steht man als Vorzeigechrist da. Je härter jemand ist, desto besser, ist teilweise zu beobachten.
    Das mit deinem Mann tut mir sehr leid und ich hoffe, der seelische Schmerz darüber läßt irgendwann nach, falls du nicht schon „vernarbt“ bist und die Gefühle nicht mehr an dich heran läßt.
    Ich fühle mich momentan sehr ohnmächtig. Ich sehe viele Dinge jetzt anders, kritischer und vor allem barmherziger.
    Früher war ich auch ziemlich linientreu, aber zum Glück meistens härter mir gegennüber als anderen.
    Aber es gibt auch Entscheidungen oder vergangene Verhaltensweisen von mir, die mich erschauern lassen und ich schäme mich immer noch so sehr deswegen.
    Selbst wenn Dinge vorgegeben sind, haben wir immer noch ein eigenes Gewissen und können uns selbst entscheiden.
    sonst wäre ich nicht besser als jeder naziverbrecher, der bei den nürnberger prozessen aussagte, das getan zu haben, was ihm vorgegeben wurde. auch diese menschen hätten vom menschlichen standpunkt sagen können, nein, ich deportiere nicht die millionen andersdenkenden wie zb. Juden, Sinti Roma, Behinderte und auch die Bibelforscher.
    Verstecken wir uns manchmal nicht auch hinter solchen aussagen? die Organisation sagt, schreibt und lenkt?
    Ich führ mich habe es getan und schäme mich wie bereits geschrieben immer noch.
    Gehorsam aus Angst geboren und ohne eigenem Hintergrund stößt Jehova auch sauer auf, wie können Menschen andere Menschen nur in solche Ecken drängen?
    Meine Eltern dürfen beispielsweise nicht zu meiner hochzeit (mit einem andersgläubigen Partner)… weil im Buch steht, Älteste verlieren dann ihr Amt. ( Sprich Papa ). Selbst wenn aber meine Mutter kommen würde, verliert er sein Amt.
    Was für eine Drohung steckt da hinter? So etwas macht mich traurig, vor allem auch der Gedanke, dass ich dies früher auch unterschrieben hätte.
    Gruß, Mäuschen

  • schneerose
    April 26, 2011

    mäuschen hallo

    dein kommentar
    „Meine Eltern dürfen beispielsweise nicht zu meiner hochzeit (mit einem andersgläubigen Partner)… weil im Buch steht, Älteste verlieren dann ihr Amt. ( Sprich Papa ).“

    für mich ist das eine menschenrechtsverletzung. eines was sich jede braut wünscht.. dass der papa seine tochter vor den geladenen gästen zum bräutigam führt und seine tochter symbolisch „verabschiedet“ oder sie ihn ihr neues leben hinüberbegleitet..

    schuld ist nicht dein papa..oder gott ..sonder die WTG..
    es geht nicht nur um sein dienstamt..auch sein ruf in der verammlung währe bis an sein lebensende befleckt..

    in der EU wird viel über die rechte muslimischer frauen gesprochen.. dass aber seid jahrzehnten mitten unter uns eine gesellschaft (WTG) gibt.. die weder die hl. schrift noch familien recht achtet bleibt bis auf einige ausnahmen verborgen..

    warum
    jeder der in der „warheit“ die warheit sagt wird ausgeschlossen.. die ausgeschlosenen sind automatisch die lügner..so schützt sich dieses system in dem man die opfer(dein Papa) zu tätern macht..(dein papa wurde per verordnung WTG gezwungen.. unchristlich zu handeln.. in dem er gesetze und erfahrungen aus dem alten testament.. das christus an dem stamm gebracht hat anwenden musste..

    sei deinen eltern nicht böse ..und gräm dich nicht.. jetzt hast du jemand.. mit dem du ein fleisch bist..ihr beide müsst glücklich sein..und das seid ihr..
    l.g. schneerose

  • Christof
    April 26, 2011

    Hallo ihr alle, hatte gerade mit 2 Ältesten gesprochen. Es ging um die Frage, ob meine Mutter (Verkündiger und Pionier) und meine Schwester (Verkündiger) zu meiner Hochzeit kommen dürfen, da ich die Gemeinschaft vor 6 Wochen verlassen habe. Wörtlich sagten beide, es sei ihre Entscheidung, ihre Gewissensentscheidung. „Passieren“ würde meiner Schwester nichts, allerdings würde meine Mama kein Pio mehr sein da sie nicht mehr vorbildlich ist. Auf die Argumente, dass die Z.j. nach außen hin ja sagen (in Stellungnahmen, Fernsehsendungen etc.) es sei jeden freigestellt, ob und inwieweit er Umgang mit Personen pflegt, die die Gemeinschaft verlassen, meinten sie, „naja, so ist es richtig, es sei jeden freigestellt“, aber es würden halt Konsequenzen folgen… Ist es dann eine eigene (Gewissens-)Entscheidung ??
    Aber es scheint der neue Trend zu sein, nach außen hin zu sagen, ein Zeuge Jehovas dürfe alles alleine entscheiden (Thema Blut z.B); nur, auf einmal, wenn er was entscheidet ist auch festgelegt, dass man plötzlich keine Zeuge mehr ist, weil man ja
    freiwillig die Gemeinschaft verlassen hast. Also wird meine freie Entscheidung so ausgelegt, dass ich dann auch mich entscheide, kein Z.J. mehr zu sein. Wozu brauche ich denn dann mein Gewissen, wenn im Ältestenbuch die Massnahmen vorgedruckt sind ?! Fehlt mir da die Logik ??
    Grüße
    Christoph

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Lieber Christof,
    nein sei beruhigt, du bist ganz normal und denkst logisch völlig richtig. Das was dir die Ältesten offenbart haben ist die Machtpolitik des tuvS. Nur durch „Angst“ und „schlechtem Gewissen schüren“ kann diese Organisation noch geführt werden (nach Ihrer Meinung). Man kann Brüder durch diese „Instrumente“ manipulieren und leiten. Diese Art ist nicht von Gott gewollt und besteht in keinster Weise aus Liebe. @Alois hat es treffend formuliert:…Denn was in Vers 4 steht, trifft exakt auf den „tuvS“ und die Organisation zu. Sie haben sich in den Tempel Gottes gesetzt und tun so als seien sie Gott. Sie sagen zwar nicht sie seien Gott, aber praktisch verhalten sie sich als wären sie Gott. Wer diesem Gott nicht folgt, wird geistig getötet. Sie haben sich selbst erhöht, anstelle den Geboten Jesu zu folgen dass der der Größte sein will, euer Diener sein soll. Lieber Christof, es ist wichtig dies zu erkennen. Das Abfallen vom Glauben an unserem Vater sowie seinen Sohn wäre jetzt die falsche Reaktion. Lass dir deinen Glauben nicht nehmen. Nicht den Glauben an eine „menschliche Organisation“ sondern den Glauben an einen liebevollen und tröstenden Gott für die, die Ihm folgen und den Glauben an einen sich rächenden Gott an die, die liebe Brüder verführen und für ihre Zwecke missbrauchen. Wir wünschen dir für deine Hochzeit alles erdenklich Gute und Liebe. Dies ist DEINE Hochzeit und versuch sie zu genießen und erfreue dich an den Guten Dingen. Liebe Grüße vom Bruderinfo-Team 🙂

  • Anna
    April 26, 2011

    Liebes Mäuschen, lieber Chritof sowie @alle!
    Jehova ist der Stifter der Ehe. Mir fällt jetzt zunächst der Text ein: Wir müssen Gott dem Herrscher mehr gehorchen als den Menschen (Sklaven). Und wie richtigerweise kommentiert wurde, was macht das bei Außenstehenden für einen Eindruck wenn die Eltern oder Geschwister nicht dabei sind. Und wenn man 100 mal sein Dienstamt verliert oder kein Pionier mehr ist, was soll’s. Man ist seinem Herzen gefolgt und das allein zählt.
    Mit unserem Leben wolen wir Ehre auf den Namen Jehovas bringen.
    Also Jehova achten, loben, anbeten, unseren Alltag von ihm beeinflussen lassen. Das Gegenteil von Ehre wäre m.E. Schande, Verachtung usw.
    Schön drückt Paulus aus, was Grundlage unserer Entscheidungen sein sollte:
    Philipper 1: 9 bis 11 (NEUE GENFER ÜBERS.)
    9 Und das ist meine Bitte an Gott: dass er eure Liebe, verbunden mit der rechten Erkenntnis und dem nötigen Einfühlungsvermögen, immer größer werden lässt. 10 Dann werdet ihr ´in allem` ein sicheres Urteil haben und werdet ein reines, untadeliges Leben führen, bereit für den Tag, an dem Christus wiederkommt. 11 Durch ihn, Jesus Christus, wird euer Tun von dem geprägt sein, was gut und richtig ist – zum Ruhm und zur Ehre Gottes.

    Wir sind wenn wir das Gebot der Liebe in allen Bereichen unseres Lebens befolgen wie der Vers 10 zeigt völlig in der Lage in sicheres Urteil zu bilden, was Ehre auf Jehovas Namen bringt und was nicht!

    Und wie Christus in der Bergpredigt sinngemäß sagt: „Was ihr den geringsten meiner Brüder getan oder nicht getan habt, habt ihr mit getan“
    Und dann noch die schöne Passage aus Philipper 2:6-10 (Übers. wie vor):
    6 Er, der Gott in allem gleich war
    und auf einer Stufe mit ihm stand,
    nutzte seine Macht nicht zu seinem eigenen Vorteil aus. 7 Im Gegenteil: Er verzichtete auf alle seine Vorrechte (eigene Anmerkung Dienstamt…)
    und stellte sich auf dieselbe Stufe wie ein Diener.
    Er wurde einer von uns –
    ein Mensch wie andere Menschen. 8 Aber er erniedrigte sich ´noch mehr`:
    Im Gehorsam gegenüber Gott nahm er sogar den Tod auf sich;
    er starb am Kreuz ´wie ein Verbrecher`.9 Deshalb hat Gott ihn auch so unvergleichlich hoch erhöht
    und hat ihm ´als Ehrentitel` den Namen gegeben,
    der bedeutender ist als jeder andere Name. 10 Und weil Jesus diesen Namen trägt,
    werden sich einmal alle vor ihm auf die Knie werfen,
    alle, die im Himmel, auf der Erde und unter der Erde sind.

    Ich wünsche mir für uns alle hier, dass wir bei denen sind, die im Vers 10 genannt werden und es uns gelingen mag, wie auch immer, noch andere wachzurütteln.
    Liebe Grüße Anna

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Lieber Christof!

    Diese Widersprüchlichkeit was in Wahrheit Heuchelei ist deckt sich zu 100% mit der Anklage der Pharisäer in Matthäus 23. Sie sagen vieles was richtig ist handeln aber nicht entsprechend.

    Diese Heuchelei und Doppelzüngigkeit (man könnte auch Lügenhaftig sagen) kommt auch immer wieder in der Belehrung des trvSk. zum Vorschein – was willst Du demnach von den Hirten erwarten die nicht eigenständig oder Eigenverantwortlich denken und handeln.

    Man beachte wie in ein und derselben WT Ausgabe gegensätzliches ausgesagt wird:

    w94 15. 2. S. 6 Sind Jehovas Zeugen eine Sekte?

    Sektenmitglieder kapseln sich oft von Angehörigen, Freunden und sogar von der Gesellschaft im allgemeinen ab. Ist das bei JehovasZeugen der Fall? … sie leben weder in Kommunen, noch kapseln sie sich von Verwandten und anderen ab.

    w 94 15. 2. S. 24 Wahre Abstand, wenn Gefahr droht!

    Wir sollten uns auch vor vermehrtem Umgang mit
    Weltmenschen hüten. Dabei könnte es sich um Nachbarn, Schulfreunde, Arbeitskollegen oder Geschäftspartner handeln.

    w02 15. 10. S. 27 Fragen von Lesern

    Zwar fühlen wir uns Menschen, die sich zu einem
    anderen Glauben bekennen, nicht überlegen, doch
    hüten wir uns davor, geselligen Umgang mit ihnen zu
    pflegen…“

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Gerade heute stand in den Salzburger Nachrichten daß eine Kopftuchtragende Frau (Muslime) in einer Vorstellung für einen neuen Arbeitsplatz zurückgewiesen wurde. Dies wurde klar als Menschenrechtsverletzung angeklagt.

    Wann wird der Staat oder behördliche Stellen die Menschenrechtsverletzung bei Zeugen Jehovas – wie sie im Zusammenhang mit Familien Hochzeiten (wie gerade diskutiert)mehr als deutlich sind – etwas gemacht?

    Ich habe gelesen daß in Italien derzeit ein Rechtsanwalt sich bereit erklärt hat, wenn sich wenigstens 200 Personen für eine Klage finden, gegen die menschenverachtende Behandlung gerichtlich vorgehen wollen. Wenn dies Schule macht na dann gute Nacht! Alleine die Medien werden in dieser Thematik das ihrige tun. Vielleicht kommt ja Bewegung in die Sache?

  • Dennis
    April 26, 2011

    Lieber Matthäus,

    deine Emotionalität bei diesem Thema in allen Ehren, aber du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.

    Es ist was völlig anderes, wenn jemand zu einer Privatparty (Hochzeit) nicht gehen „will“ oder „gewollt wird“ durch „sanften“ oder auch stärkeren psychologischen Druck oder ob jemand eine Arbeitsstelle nicht bekommt weil die Betreffende ein Tuch auf dem Kopf hat.

    Hochzeitsfeiern sind Privatsache, niemand wird buchstäblich gewzungen hinzugehen oder nicht hinzugehen. Das Beispiel von Christof zeigt zwar, dass mit sog. „Konsequenzen“ eventuell zu rechnen ist, aber das ist nichts was den Staat beschäftigen müsste. Diese Konsequenzen sind nun wirklich nicht derart, dass weltl. Gerichte hier eingreifen sollten.

    Wenn jemand sein Dienstamt oder Pio oder ähnliches verliert, weil er seiner absolut natürlich ausgeprägten Liebe und seinem Herzen folgt, dass zum Glück durch WT-Indoktrination noch nicht abgestorben ist, dann sage ich mal ganz salopp: „Ja, und???“

    Ich kenne niemanden, der je bereut hätte ein Dienstamt oder ein sog. „Vorrecht“ verloren oder abgegeben zu haben. Im Gegenteil, man ist dann kein Teil mehr des WT-Systems mehr und es fällt einem viel leichter loyal gegenüber unserem Herrn Jesus und Jehova zu bleiben.

    In diesem Sinne viele Grüße dein Bruder
    Dennis

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Dennis

    stimmt, was Du schreibst. Es kann nichts besseres passieren als das Dienstamt zu verlieren oder sogar an den Rand gestellt zu werden, denn erst dann macht sich der betreffende Bruder Gedanken über seine Situation und könnte wegen diesem äußeren Anlass doch noch zu unserem Retter Jesus finden.

    Je mehr die Organisation die Daumenschrauben anzieht, desto mehr Brüder und Schwestern besinnen sich zu unserem wahren Hirten Jesus. Schließlich muss die Tennung der klugen und unklugen Jungfrauen stattfinden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Hallo Dennis, zu Deiner Meinung über menschenverachtende Behandlung von ZJ muß ich schon noch etwas anmerken:

    ZJ behaupten oder sind stolz darauf gesetzestreue Bürger zu sein, ob es tatsächlich so ist lößt sich ganz einfach überprüfen.

    Das Grundgesetz welches JEDER Bürger zu beachten hat verlangt z.B. folgenedes – interessant daß ZJ noch groß darüber schreiben, doch nur wenn es um ihre Freiheit geht beanspruchen sie dies – in den eigenen Reihen gilt das plötzlich nicht mehr :

    Religiöse Intoleranz heute!
    „Jedermann hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfaßt die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Unterricht, Ausübung, Gottesdienst und Beachtung religiöser Bräuche zu bekunden“ (ARTIKEL 18, ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE, 1948). Erwachet. 8.1.2000

    Ein Blick auf Auszüge unseres Grundgesetzes zeigt den hohen Stellenwert, den die Selbstbestimmung jedes Menschen in unserer Gesellschaft trägt:

    Art.1:
    Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

    Art.2:
    Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

    Art.4:
    Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

    Art.5:
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

    …und nun frage Dich wenn ein ZJ diese Rechte für sich beansprucht – dann wird er ausgeschlossen mit all den Konsequenzen wobei auch die Würde auf der Strecke bleibt. Wieviel haben sich wegen dieser Behandlung schon das Leben genommen, wieviele sind psychisch schwer angeschlagen – auch hierzu sind schon genügend Beispiele genannt worden.

    Wo bleibt demnach die Gesetztestreue der LK die sich in anmaßender Weise darüber hinwegsetzt, die ihre Gläubigen auffordert das Gesetz des Staates zu brechen. Es gibt sogar Fälle, um das Beispiel vom Kopftuch mit einzubauen, das die Ältesten verlangen bei einem Bruder zu kündigen wenn der Firmenchef ein ZJ ist und ausgeschlossen wurde.

    Das wollte ich mit der Menschenrechtsverletzung durch ZJ zum Ausdruck bringen!

    lg. Matthäus

  • Robin
    April 26, 2011

    Hallo Mäuschen,

    um dir vielleicht deine Ängste zu nehmen, hier die Formulierung aus dem „Buch“, S. 37-38 [= Kommentar von mir]:

    Zitat:
    Ein Ältester oder Dienstamtgehilfe sollte loyal an den Maßstäben Jehovas festhalten, wie zum Beispiel an der biblischen Richtlinie, „nur im Herrn“ zu heiraten (1. Kor. 7:39; 2. Kor. 6:14, 15; Tit. 1:8; w04 1.7.S.31).
    [im 1. Kor. 7:39 rät Paulus WITWEN nur im Herrn zu heiraten]
    Diese Richtlinie gilt für alle Christen, auch für untätige. Die Eignung eines Bruders wäre infrage gestellt, wenn er die Eheschließung eines Getauften mit einem Ungetauften [nicht nur Andersgläubigen!] stillschweigend gebilligt hätte. Eine Freundschaft zwischen solchen Personen zu unterstützen (auch nur moralisch) oder bei der Trauung oder der Hochzeitsfeier anwesend zu sein oder mitzuwirken lässt auf Billigung schließen. Doch selbst wenn der Bruder damit nichts zu tun hatte, aber seiner Frau oder anderen Familienangehörigen dies erlaubt hätte, wäre seine Eignung infrage gestellt. Wenn ein Ältester oder Dienstamtgehilfe auf diesen Gebieten ein so schlechtes Urteilsvermögen verrät, dass sich andere ernste Fragen stellen, könnte es sein, dass er nicht mehr die biblischen Erfordernisse erfüllt (w02 1.5.S.17 Abs. 13-15; w01 15.5.S.20-21 Abs. 16-17).
    Zitatende

    Liebe Mäuschen,
    du siehst, dass das „Buch“ mehrere Möglichkeiten offen lässt:
    Wie denken die anderen darüber?
    Wie geht die Dienerschaft damit um?
    Wie entscheidet sich dein Vater?

    Wenn mein Sohn sich für eine Nicht-Zeugin-Jehovas entschieden hätte, würden meine Frau und ich alles tun, damit sich die Zukünftige in unserer Familie wohlfühlt, d. h. wir würden zur Hochzeit gehen, aus Liebe zu unserem Sohn und aus Liebe zu Gottes Wort:
    (1. Korinther 7:14) Denn der ungläubige Mann ist in Verbindung mit [seiner] Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist in Verbindung mit dem Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig. 

    Vor allem aus Liebe zu Jehova, denn was würden die Hochzeitsgäste über Jehova denken, wenn wir als seine Zeugen nicht teilnehmen würden?
    (1. Korinther 10:31) Darum, ob ihr eßt oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes. 

    Aus Liebe zu Jesus und seinen Worten würde ich mein Amt abgeben, wenn es verlangt werden würde:
    (Apostelgeschichte 20:35) Ich habe euch in allen Dingen vor Augen geführt, daß ihr, indem ihr so angestrengt arbeitet, den Schwachen beistehen und die Worte des Herrn Jesus im Sinn behalten sollt, der selbst gesagt hat: ‚Beglückender ist Geben als Empfangen.‘ “

    Paulus hat unter Inspiration noch mehr gute Ratschläge gegeben:
    (1. Korinther 13:1-3) 13 Wenn ich mit Menschen- und Engelszungen rede, aber nicht Liebe habe, bin ich ein tönendes [Stück] Erz oder eine schallende Zimbel geworden. 2 Und wenn ich die Gabe des Prophezeiens habe und mit allen heiligen Geheimnissen und aller Erkenntnis vertraut bin und wenn ich allen Glauben habe, um Berge zu versetzen, aber nicht Liebe habe, so bin ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe austeile, um andere zu speisen, und wenn ich meinen Leib hingebe, um mich zu rühmen, aber nicht Liebe habe, so nützt es mir nichts.

    Ich wünsche dir, dass dein Vater dich mehr liebt als andere und dass er sein Vertrauen auf Jehova Gott und seinen eingestzten König und Richter Jesus Christus setzt und nicht auf Menschen.

    Liebe Grüße
    Robin

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Lieber Robin,
    deine Worte sind wirklich sehr gut und ein Vorbild. Du schreibst:..Wenn mein Sohn sich für eine Nicht-Zeugin-Jehovas entschieden hätte, würden meine Frau und ich alles tun, damit sich die Zukünftige in unserer Familie wohlfühlt, d. h. wir würden zur Hochzeit gehen, aus Liebe zu unserem Sohn und aus Liebe zu Gottes Wort:
    (1. Korinther 7:14) Denn der ungläubige Mann ist in Verbindung mit [seiner] Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist in Verbindung mit dem Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig. 

    Vor allem aus Liebe zu Jehova, denn was würden die Hochzeitsgäste über Jehova denken, wenn wir als seine Zeugen nicht teilnehmen würden?
    (1. Korinther 10:31) Darum, ob ihr eßt oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes. 

    Aus Liebe zu Jesus und seinen Worten würde ich mein Amt abgeben, wenn es verlangt werden würde:
    (Apostelgeschichte 20:35) Ich habe euch in allen Dingen vor Augen geführt, daß ihr, indem ihr so angestrengt arbeitet, den Schwachen beistehen und die Worte des Herrn Jesus im Sinn behalten sollt, der selbst gesagt hat: ‚Beglückender ist Geben als Empfangen.‘ “

    Wir wären froh wenn sich andere Eltern von Brüdern sich dies zum Vorbild nehmen würden und Ihre Kinder nicht im Stich lassen würden um endlich gemäß der Bibel und nicht gemäß nach Regeln des tuvS zu leben. Es ist sehr schön das Ihr nach eurer biblischen Erkenntnis handelt. Eine Hochzeit sollte doch immer etwas fröhliches und glückliches sein. Stehen wir also den jungen Menschen nicht mit Regeln und Zwängen im Weg, sondern ermuntern sie zu Liebe und Freude. LG Bruderinfo 🙂

  • schneerose
    April 26, 2011

    meine brüder und schwestern

    über dieses gebot ..im herrn zu heiraten ..sind viele schwestern zerbrochen..

    für unsere schwester ist an hand der minderheit von brüdern nicht möglich im herrn zu heiraten.. was nützt mir der beste rat.. wenn kein bruder da ist der mich heiraten möchte..so warten viele schwestern vergeblich und kommen langsam in die jahre..

    es ist doch ganz natürlich das sich frauen einen mann wünschen.. einen mann nicht nur zu reden oder anlehnen..
    wenn schwestern den 40er überschritten haben bleibt ihnen nur eine option.. sie heiratet einen wesentlich älteren oder verwitweten bruder und bevor sie ihr leben etwas genießen kann.. muss sie ihren in die jahre gekommenen mann die tabletten reichen und den hintern putzen..

    es ist ein leichtes ratschläge zu erteilen..
    ein bsp.
    du sitzt im winter in der warmen stube ..da klopft es an der haustür..draussen steht eine mittellose spärlich bekleidete person..bittet dich um einlaß nur um zu wärmen..du hollst das buch..bau-ratgeber ..liest den satz: baue ein gut isoliertes haus und heizt warm ein..(tür zu)
    genau so geht es unseren schwestern wenn gesagt wird nur im herrn zu heiraten .. durch kindergebären in sicherheit weilen..

    wenn du am verhungern bist..und am rand deines weges liegt ein apfel..wird gott dich bestrafen ..weil der apfel nicht dein war..jah wird mitleid haben..er hat dein elend gesehen..

    nur die WTG hat kein mitleid..weil sie jesus und seinen vater nicht kennen..

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Robin

    Die Bibel gibt indirekt darauf eine Antwort:

    1. Petrus 3
    1. Gleicherweise ihr Weiber, seid euren eigenen Männern unterwürfig, auf daß, wenn auch etliche dem Worte nicht gehorchen, {O. glauben} sie durch den Wandel {O. das Verhalten; so auch V. 16} der Weiber ohne Wort mögen gewonnen werden,
    2. indem sie euren in Furcht keuschen Wandel angeschaut haben; usw.

    Das bedeutet für mich, dass unser ganzes Verhalten auch darauf abgestimmt werden sollte, wie man die Kinder am Besten wieder für Jehova gewinnen kann. Denn was für die Schwestern ihrem ungläubigen Mann gegenüber gilt, gilt sicherlich auch gegenüber den leiblichen Kindern. Außer man würde Gebote Jehovas verletzen. Du könntest niemals mehr Deine Kinder für den Glauben gewinnen wenn Du nicht einmal zu ihrer Hochzeit gehst. Nur mit einem guten Verhältnis zu ihnen ist das überhaupt möglich.

    Ich für mich würde bei der Hochzeit meiner ungläubigen Kinder alles mitmachen außer in eine katholische oder andere Kirche zu gehen. Genauso halte ich es bei Todesfällen, ich gehe nicht in eine Kirche und laufe nicht einem Pfarrer hinterher. Ansonsten erhält der Tode jede Ehre von mir.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Terry
    April 26, 2011

    Hallo Mäuschen:

    Ja es war so und noch schlimmer aber Gott hat es geheilt. Er ist liebe.
    Es sind schon paar Jahre vergangen.
    Ich habe schon dank Gottes Hilfe viel erkannt:
    Ich habe erst vor Paar Tagen die Seite gefunden und hoffe das ich habe damit die gleichgesinnten
    die sich nach austauschen ohne Furcht sehen.
    Ja ich kann verstehen dass noch viele sind in die falsche Lehre die Wachturmgesellschaft gefangen, auch ich.
    Um sich von dem zu lösen brauchen wir zeit, die Bibel und Gottes Hilfe.
    Ich habe meinem Mann vergeben, auch dem ZJ von ehemaligen Versammlung, und auch die Wachtturmgesellschaft,
    Wir alle haben schlimme Sachen erlebt und auch Anderen angetan ich auch, wie so ?Du hast auch erlebt deine Eltern durften nicht zu dein Hochzeit.
    Ich habe meine Kinder zum Versammlung gezwungen ohne erbarmen Ich sehe viele Dinge jetzt anders. Es dauerte lange aber jetzt sind wir versonnen. Schade nur dass meine Kinder nicht nach Gott suchen nicht die Bibel lesen wollen.
    Ich habe das als Sünde vor JHWH bekannt.
    1 Joh.1:5-10 lesen wir“Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: dass Gott Licht ist, und gar keine Finsternis in ihm ist. 6 Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, lügen wir und tun nicht die Wahrheit. 7 Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde. 8 Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. 10 Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns“.
    Liebe Grüße
    Terry

  • Michael
    April 26, 2011

    Hallo Mäuschen und alle die hier mitlesen,ist im “ Herrn zu heiraten “ gleichzusetzen mit einen „getauften „zu heiraten??Kann mir jemand anhand der Bibel den gründsätzlichen Zusammenhang erklären?Sicherlich wird in vielen Religionen und Kulturkreisen wert darauf gelegt nur innerhalb zu heiraten, jedoch gibt es viele Millionen Ausnahmen, die meistens auf LIEBE zurückzuführen sind.
    Die Anweisung bzw. der Rat des Ap.Paulus ist meiner Meinung nicht bindend,da dabei Gefühle wie Zuneigung und Liebe , welche ja die Voraussetzung einer glücklichen Ehe sind , ausser acht gelassen werden, und die Ehe zu einer Zweckgemeinschaft degradiert wird,was nicht im Sinne Jehovas sein kann.
    Natürlich kann es zu Problemen führen, diesen Rat nicht zu berücksichtigen, aber das muss nicht immer der Fall sein.
    Mäuschen,es tut mir leid ,das Du so eine Situation meistern musst, vertraue auch hier gebetsvoll auf Jehova, rede mit Deinem Vater unter 4 Augen darüber.
    Ich habe 2 Töchter, die nicht mehr in der “ Wahrheit“ sind, aber ich war auf deren Hochzeiten, aber da war ich schon entbunden.
    Ich habe heute ein harmonisches Familienleben mit meinen Töchtern und habe das Vorrecht, meine 4 Enkelkinder aufwachsen zu sehen!
    In brüderlicher Verbundenheit , Michael

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Lieber Michael,
    um kurz auf deine Frage zu antworten. Nach der Bibel ist der „im Herrn“, der Glauben an Ihn ausübt und im Inneren den „Herrn“ angenommen hat, durch Gebet und Tat. Die Taufe ist nur eine öffentliche Erklärung und ein symbolischer Akt für die Ausenstehenden. Aber das jemand sich zum Herrn bekennt, findet immer auf geistiger Ebene statt, da wir Gott mit Geist und Wahrheit anbeten. LG Bruderinfo 🙂

  • Caleb
    April 26, 2011

    dein Zitat: „der Bericht für die Organisation wichtig ist um den Jahresbericht im Jahrbuch zu erstellen und auch dafür gebraucht wird um die Literatur zu planen und zu drucken“

    1. wenn es rein um die Zahlen geht, würde ein anonymer Bericht genügen. Nur statt steigendem Stundeneinsatz müssten sie dann wahrscheinlich einen Rückgang im mind. 2stelligen Prozentbereich melden. Weil halt sehr viele wegen des Berichts gehen. Außerdem was würden sie dann mit den Pionieren, Hipis, Sopis, etc. machen?

    2. Das sie den Bericht wegen der Planung für die Literatur brauchen ist einfach nur ein dummes Geschwätz. Die Literatur wird von der Orga in der Versammlung an die Verkündiger abgegeben. Und da haben sie die Zahlen her, die sie brauchen und nicht vom Predigtdienstbericht. Möchte gerne den Papierberg von nicht abgegebenen Zeitschriften sehen der sang- und klanglos irgendwo verschwindet.

    3. Jahresbericht – Stundeneinsatz ist irreführend, da hier ja nicht die Zeit angegeben wird, in denen Menschen gepredigt wird, sondern eine ZJ-Beschäftigungszeit inkl. Fahr- und Gehwege, sonstige Tätigkeiten für beispielsweise Pioniere im Saalbau oder der Kongressorganisation, Mitgeher die 2 Stunden kein Wort an einen Mitmenschen richten, Predigtdienst wo in 2 Stunden keiner angetroffen wird (sind 4 berichtete Stunden), Studien mit eigenen Kindern, usw.

    Hier ist eine gewaltige (Stunden)-Blase ohne wirklichen Wert aufgeblasen worden. Im Gegenteil, hier wird unnötiger Druck auf Brüder/Schwester ausgeübt. Und was die Ernennung dienender Brüder betrifft, hast Du Dennis, alles wesentliche gesagt.

    Caleb

  • Dennis – These 5
    April 26, 2011

    Liebe Brüder,

    wie angekündigt einige Anmerkungen von mir zum Thema „Berichtszettel als Erfordernis“.

    Ich denke das ein kein aufrichtiger Nachfolger Christi ernsthaft bibl. Beweise dafür braucht um zu verstehen, dass ein monatlicher Rechenschaftsbericht über die „Schlachtopfer der Lobpreisung“ nicht nur zweifelhaft sondern geradezu gottentehrend ist. Jeder kann die Bibel nachschlagen und u.a. den Galater- od. Jakobus-Brief lesen wo die Taten der „Liebe“, „Gottergebenheit“ und die „Glaubenswerke“ beschrieben werden, ohne auch nur einen Hinweis auf den Predigtdienst zu lesen, geschweige denn darüber schriftl. zu berichten.

    Die ganze Widersinnigkeit des Berichtszettels wird schon aus der Tatsache deutlich, dass Gottes Wort über die „Eigenschaften“ eines Ältesten od. DAG spricht (Titus 1:5-9 + 1. Tim. 3:1-12) und zur Überraschung aller mit denen ich bisher gesprochen habe, wird der „Predigtdienst“ oder das „Evangelisiern“ als Erfordernis, selbst für einen Diener in der Versammlung, nicht einmal erwähnt.

    Jeder Leser, der einmal Ä. war oder ist kann sicher von den 1/2 jährlichen Besprechung vor der Dienstwoche erzählen, wo mit aller Genauigkeit die Verkündigerkarte des in Frage Kommenden Bruders besprochen wird, mit Nennung der Durschnitts-Stunden-Zahl bis eine Stelle hinter dem Komma, um die Eignung für ein Dienstamt festzustellen.

    Die Persönlichkeit des Betreffenden gemäß der Texte aus Titus und Timotheus spielen hierbei in den meisten Fällen nur eine Nebenrolle, entscheidend ist der Bericht. Und mit einer entsprechend hohen Stundenzahl konnte schon so mancher junge Bruder seine charakterlichen Defizite mehr als ausgleichen und durfte sich einige Wochen später darüber freuen, dass der „heilige Geist“ ihn zum Ältesten oder Dienstamtgehilfen ernannt hatte.

    Auch „Hirtenbesuche“ werden meistens danach ausgerichtet wie die durchschn. Stundenzahl der letzten 12- od 6-Monate war. Eine echte Ermunterung der vermeintlich schwachen „Schafe“ kann hier natürlich nicht erfolgen, denn jedes „Schaf“ merkt sehr schnell um was es am Ende geht:

    „Raffe dich wieder auf, bete zu Jehova um Kraft und gehe wieder mehr in den Dienst, dann wirst du gesegnet, alles andere wird schon irgendwie.“

    Das ist grob zusammen gefasst die Quintessenz vieler „Hirtenbesuch“, die natürlich ihren Namne nicht verdienen, sondern vielmehr ein „Schaf“ zurück lassen, das merkt wie sehr sich seine „Hirten“ von dessen Lebenswirklichkeit entfernt haben.

    Jeder sollte sich überlegen, egal ob Ä. oder Verkündiger, ob er diese Formalisierung seines Glaubenslebens oder das der anderen, weiter unterstützen und am Leben erhalten will. Ich habe mich nach 20 Jahren Berichtszettel dagegen entschieden und mir macht der Dienst seitdem mehr Freude und ich verspüre keinerlei Druck mehr. Das ständige schauen auf die Uhr, bis die obligatorischen 2 Std. am Sa. morgen vorbei sind ist auch passé. Jetzt ist es an den Ä. mich so zu beurteilen wie ich bin, ohne Berichtszettel ohne Zahlen ohne schriftl. Glaubensnachweis.

    Als unser Dienstaufseher mir erklärte, dass der Bericht für die Organisation wichtig ist um den Jahresbericht im Jahrbuch zu erstellen und auch dafür gebraucht wird um die Literatur zu planen und zu drucken, sagte ich zu ihm:

    „Ja, das könnte ich ja noch akzeptieren, aber warum kann ich dann meinen Bericht nicht anonym abgeben?“

    Der Gesichtsausdruck des Bruders wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

    Liebe Grüße an alle meine Brüder und Schwestern hier….
    Dennis

    DANKE DENNIS, du hast die Problematik sehr treffend beschrieben. Auch in unserer Versammlung neigen immer mehr Brüder dazu, keinen Bericht mehr abzugeben. Das ist die beste Möglichkeit sich zu wehren. Die offizielle Aussage der Organisation besagt ja, das keiner gezwungen wird einen Berichtszettel abzugeben.
    Nochmals danke Dennie und alles gute.

    Auch deine Beschreibung zum Programmablauf und nutzlosen Inhalten so wie dem organisieren von Hirtenbesuchen, in deinem letzten Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf.

    Nochmals danke Dennie und alles gute.
    BRUDERINFO

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Zu Deiner absolut richtigen Beurteilung – KEINEN BERICHT ABZUGEBEN – eine kurze Erfahrung.

    Ein Bruder war bereits in den 1960ger Jahren Sonderpionier. Anfang 1970 kam er in den Kreisdienst – ist dann aus diversen Gründen die eine mehr als interessante Geschichte darstellt, selbst aus dem Kreisdienst augeschieden, mußte sich im verhältnismäßig „höheren“ Alter noch eine Arbeit suchen, kam mit den teils unerfahrenen jungen Ältesten immer wieder in Konflikt.

    Er hatte dann Anfang 2000 auch keinen Bericht mehr abgegeben. Natürlich kam die Frage wo den sein Bericht bleibt? ER hat ganz einfach die Brüder darauf hingewiesen daß es so im WT stand!

    Wachtturm, 1. Januar 1989, S. 12

    Der Apostel Paulus ging im im christlichen Missionardienst führend voran. Er legte auch die Grundlage für ein Werk, dessen VOLLENDUNG in das 20. Jahrhundert fällt.

    Also warum noch einen Bericht abgeben ?

  • Caleb
    April 26, 2011

    Die Frage hier lautet: Könnten wir jemals dem Sklaven wieder vertrauen?

    Wenn Selters oder Brookly heute bei Bruderinfo anruft und Bruderinfo einlädt, die 16 Thesen bei ZJ wieder einzuführen und das würde soweit gelingen, könnten wir dann wieder dem Sklaven vertrauen?

    Wie Barbara beim mdr-Interview gesagt hat, wenn man wem vertraut, wie die die ZJ sind/waren, glaubt man dem Sklaven.

    Wenn man das Vertrauen verliert, fangt man an zu hinterfragen und wundert sich heute, was man einst geglaubt/gesagt/getan hat.

    Mittlerweile glaub ich, daß es kein buchstäbliches Volk Gottes gibt.

    Viele tausend Jahre Menschheitsgeschichte haben leider gezeigt, daß es keine Regierung/Organisation/Verein/Religion/etc. gibt, der man voll vertrauen kann.

    Sobald irgendetwas anfängt, organisiert zu werden, kann man es eigentlich schon vergessen. Und je mehr Macht und Geld ins Spiel kommt, desto schlimmer wird es.

    Deshalb glaub ich, daß Religionen als solchen maximal Geh- und Sehhilfen sein können, und daß man irgendwann selbst anfangen muss zu Sehen und zu Gehen.

    Deshalb bedanke ich mich bei der WTG, für die ersten Gehversuche, aber irgendwann muss man auf eigenen Füssen stehen. Und wer das nicht schafft, wird nie gehen lernen und wird immer die führende Hand der WTG brauchen, nur wohin führt einem die WTG?

  • Berndt
    April 26, 2011

    Hallo Caleb,
    deinem Kommentar möchte ich voll und ganz zustimmen. Durch unsere Organisation habe ich und viele andere sicherlich auch vieles über Gottes Wort und sein Vorhaben kennengelernt.
    Dennoch ist die Frage, ob wir oder ich ohne Organisation den Wunsch nach göttlicher Erkenntnis verspürt hätten, hypothetisch. Jedenfalls ist es unredlich, wenn der t.u.v. Skl.
    von uns Dankbarkeit einfordert, weil wir, wie er meint, ohne ihn nicht die Hoffnung hätten.
    Wir alle müssen es lernen, wie du richtig sagst, auf eigenen Beinen zu stehen und zu gehen.

    Wie schwer das für die meisten unserer Brüder ist erlebe ich zur Zeit hautnah in meiner Ehe. Obwohl meine Frau auch sieht, das vieles nicht stimmen kann und hinterfragt werden muss, ist es fast unmöglich ein sachliches Gespräch über das eine oder andere Thema zu führen. Immer kommt die ängstliche Frage von ihr: ja wenn das alles nicht stimmt, was die Organisation uns lehrt, was bleibt uns dann noch übrig“?. Ohne Organisation sind die meisten unserer Brüder nicht mehr in der Lage ein eigenverantwortliches Glaubensleben zu führen. Nochmals danke für deinen Kommentar.

    Liebe Grüße
    an euch alle da draußen
    Berndt

  • Thomas
    April 26, 2011

    Lieber Caleb,

    Du führst wunderbar einen höchst wichtigen Grundsatz an.

    WIR MÜSSEN LERNEN (und dabei zu uns selbst ehrlich sein) UNSER LEBEN IN EIGENVERANTWORTUNG & UNTER DER FÜHRUNG DES HERRN JESUS CHRISTUS UND SEINEM HELFER (dem Geist des Vaters & der Wahrheit) ZU LEBEN.

    DAS ist der Wille & der Weg des Herrn Jehova für UNS!

    Wenn sich also jemand als religiöser Führer sieht und tätig ist, MUSS am Ende SEINE Arbeit zum Christus und damit zu Gott führen!

    Das ist jedoch im Fall der WTG leider nicht der Fall sondern eine Anmaßung und so wird sie mit denen fallen wie jeder fällt wird der Gott entehrt durch das Trugspiel seiner Heuchelei andere verführt.

    Die Schafe hören auf des einen wahren Hirten der SEINE Herde (Versammlung) leitet.

    (Mat 7:14) Wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg, der ins Leben führt, und nur wenige sind es, die ihn finden!

    (Mat 7:15) Hütet euch vor den falschen Propheten! Sie sehen aus wie sanfte Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe.

    (Mat 7:16) An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Von Dornen erntet man keine Weintrauben, und von Disteln kann man keine Feigen lesen.

    (Mat 7:17) So trägt jeder gute Baum gute Früchte und ein schlechter Baum schlechte.

    (Mat 7:18) Ein guter Baum trägt keine schlechten Früchte und ein schlechter Baum keine guten.

    (Mat 7:19) Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

    (Mat 7:20) Deshalb sage ich: An ihren Früchten werden sie erkannt.

    Mehr muss man eigentlich nicht wissen, aber berücksichtigen MUSS man das was der wahre Hirte uns allen sagt!

    LG Thomas

  • Dennis
    April 26, 2011

    Hallo Caleb,

    ein herzliches Willkommen!

    Du hast absolut Recht mit dem was du schreibst.

    (Epheser 4:13-14) 13 bis wir alle zur Einheit im Glauben und in der genauen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollerwachsenen Mann, zum Maße des Wuchses, der zur Fülle des Christus gehört; 14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum;

    Zum einen dürfen wir nicht leichtgläubig eine religiös geistige Autorität einmal in unserem Leben anerkennen und dann dieser für alle Zeit blind nachfolgen, ohne zu prüfen und zu hinterfragen. Der WTG sind Verkündiger, die zu einer „genauen Erkenntnis“ gelangen und zum „vollerwachsenen Mann“ im Glauben werden, schon seit jeher ein Dorn im Auge, weil sie sich durch sie in ihrer Stellung bedroht sehen.

    Zum anderen darf jedoch diese Selbständigkeit natürlich nicht so weit gehen, jede menschl. Autorität im religiösen Bereicht abzulehnen. Wahre Christen sind keine Einzelkämpfer sondern brauchen einander und deshalb muss es auch eine gewisse Struktur geben, wo jemand etwas zu bestimmen hat. Die Frage ist nur wie weit geht diese Autoritätsstellung.

    Fordert sie blinden Gehorsam ohne Widerspruch oder zeichnet sie sich durch Liebe und Fürsorge aus, wie es Jesus vorgelebt hat und wie es im obigen Text auch Paulus ausdrückt?

    Es ist eigentlich wie im wahren Leben.

    Man wird von seinen Eltern ca. 18 Jahre umsorgt, behütet, beschützt, belehrt. Doch irgendwann wird man erwachsen und muss sein eigenes Leben leben und eigene Entscheidungen treffen ohne Mama und Papa. Vielen Eltern fällt es sehr schwer loszulassen und ihre erwachsenen Kinder nicht immer und immer wieder zu bevormunden. Sie trauen ihren Kindern, oft aus gut gemeinter Sorge, nicht viel zu und wollen immer noch bestimmen was für sie das Beste ist.

    So sehe ich das auch bei der WTG, manche sagen ja auch „Mutterorganisation“. Sie meint es vielleicht gut, aber merkt nicht, dass sie die meisten Br.u.Schw. mit geistiger Babynahrung füttert, obwohl sie schon längst erwachsen geworden sind. Sie können und wollen einfach nicht los lassen und behaupten lieber es sei absolut notwendig für die geistige Gesundheit diese „Speise“ zu sich zu nehmen, anderfalls würde man geistig „verhungern“. Dabei ist diese „Speise“ für viele nur noch Zwangsernährung mit Nachgeschmack, um im Bild zu bleiben. So als würde man seinen 18jährigen Sohn dazu zwingen Muttermilch zu trinken.

    Liebe Grüße und bis zum nächsten Kommentar von dir….

    Dennis

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Hallo Alois, weiter unten konnte ich keinen Antwortbutton öffnen drum schreibe ich hier auf Deine Antwort – nun dann sind wir ja einer Meinung das nur der Weg der Glaube an Jesus unseres Retters ist. Doch wie soll ich dann diese Ansage von Dir verstehen:

    >So wird es einem Großteil der christlichen Menschen in den verschiednesten Religionen gehen. Sie werden nicht erkennen dass sie sich rechtzeitig in eine rettende “Arche” begeben müssen.<

    Auis diesen Worten würde ich entnehmen das sich jemand irgenwohin begeben müßte, oder jemand anschließen sollte – oder verstehe ich hier etwas falsch?

    lg. Matthäus

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Matthäus

    Entschuldige wenn das missverständlich war.
    Ich meinte mit dem „in die rettende Arche gehen“ schon, dass man zu Jesus unserem Retter im tiefen Glauben finden muss. Die geht nach meiner bisherigen Erfahrung keinesfalls über eine religiöse Organisation. Diese haben die teuflische Aufgabe uns nachdem wir die Wahrheit erkannt haben gleich wieder von Jesus wegzulocken. Dabei spielt es keine Rolle welche religiöse Organisation es ist. Organisieren ist die alte Idee des Nimrod, er war ein gewaltiger Jäger gegen Jehova.

    Nur durch das persönliche Verhältnis das wir zu unserem Schöpfer und seinem Sohn aufbauen, können wir im Glauben an die Verheißung in die „rettende Arche“ gelangen. Oder umgekehrt, Jesus sammelt am Ende die zerstreuten Schafe auf der ganzen Welt ein und bildet zu Ende hin seine Herde denen er dann das Leben schenken wird.

    Nirgens ist in der Bibel die Rede davon dass eine Religionsgemeinschaft als ganzes das Gericht überleben wird. Deswegen so glaube ich, kann auch gar keine organisierte Religionsgemeinschaft die richtige Religion sein.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Christin
    April 26, 2011

    Lieber Alois,

    vielen Dank für deine Antwort.
    Ich bin ganz Deiner Meinung.

    Liebe Grüße

  • Dennis – These 5
    April 26, 2011

    Lieber Alois,

    (Zitat)
    „Nirgens ist in der Bibel die Rede davon dass eine Religionsgemeinschaft als ganzes das Gericht überleben wird. Deswegen so glaube ich, kann auch gar keine organisierte Religionsgemeinschaft die richtige Religion sein.“ (Ende)

    Genau so sehe ich das auch!

    Die WTG versucht selbstherrlich uns weiß zu machen, dass die ZJ als ganzes gesehen 100%ig Harmagedon überleben wird. Dadurch schafft man Bindung und Abhängigkeit, denn wer will schon von der Organisation abgleiten, die GANZ SICHER in´s Paradies kommt? (z.B. WT 15.04.11 S. 5, letzter Absatz) Sie tun so als würden sie selbst entscheiden, wer Harmagedon überleben wird, natürlich unter ihrer Führung. Anmaßung ist noch höflich umschrieben.

    Liebe Grüße dein Bruder
    Dennis

  • Frank&Frei
    April 26, 2011

    Lieber Terry
    du hast recht, die meisten hier sind nach wie vor dabei, auch wenn man durch Erkenntnisse über die Leitung derer da oben irgendwie geschockt ist.
    Manches ist schwer nachvollziehbar, zB dass der alte Russell ein Freimaurer war. aber er liegt auf nem Freimaurer Friedhof unter einer Pyramide, die eine Spitze hat, wie man sie als Lucy’s eye erkennt.
    Es sieht gar so aus, als ob der Widersacher sich diese Dinge so zurechtgelegt hat, um in der Endzeit seine Spielchen zu spielen, wo wir alle irgendwie drinhängen.
    Wir erkennen, dass da Dinge abgehen, die biblisch nicht haltbar sind aber wir gehen nach wie vor in die Zusammenkünfte. Wir kuschen, halten den Mund um ja nicht aufzufallen und die machen ihre Politik der verbrannten Erde einfach so weiter, „killen“ die Brüder, die nicht in den Rahmen passen, schmeißen sie raus und gebrauchen dabei willige Älteste, die dann noch der Überzeugung sind, Gott einen heiligen dienst darzubringen.

    Ich für meinen Teil bin davon überzeugt, dass Jehovah das bihser zugelassen hat aufgrund seiner unendlichen Geduld.
    Er will dass alle zur Rettung gelangen, die aber immer diffiziler wird, da mehr und mehr Verkündiger erkennen, dass da was faul ist.
    Aber der WT Jargon lautet in etwa immer: Wir haben Jehovahs Segen. Ganz gleich, was passiert, ob rauskommt, dass sie mit der Uno im Bette liegen oder irgendwo mit NGOs kooperieren um sich Namen zu machen.
    Sie lehren, was irgend in den Sinn kommt und erwarten, dass der kleine Zeuge alles „frißt“.
    Das gleicht Götzendienst. Und der wird und MUSS enden.
    Ich kenne die Zeugen schon seit Jahrzehnten, meine Familie ist seit 90 Jahren dabei. Da hat man viel erlebt, mitbekommen, was lief und vor allen Dingen, wie sehr man die Brüder in die Irre schickte mit 1914,1915, 1925, 1975 usw und hernach es nicht geschafft hat, dafür mal eine klare Verantwortung zu übernehmen, geschweige denn die Lehre einmal umzustellen, dass solche Dinge nicht mehr passieren können.
    Aber, alles ist Eitelkeit und wer über den Wolken thront, sieht nicht, wie es am Boden aussieht. Realitätsverluste gehen dem Zusammenbruch stets voraus.
    Jehovah lässt sich nicht verspotten. Die wahre Anbetung braucht keine Paläste, keine „Herren“ über den Glauben anderer sondern solche Menschen, die sich von Christus haben befreien lassen. Das schließt mit ein, sich nicht in sklavische Abhängigkeiten von solchen zu begeben, die da feststellen, dass zB Bartträger nicht als Diener geeignet sind. Man nannte das Barttragen mal „STudentenstreiche“.
    Tja, die uns so anfeuerten, sind teilweise selbst verbrannt. Früher gab es mal einen Terry Dugan, der wunderbare Vorträge halten konnte, so typisch american. Laut GErüchteküche soll er hingeschmissen haben. Wie so viele andere.
    Ich nehme das alles zur Kenntnis in dem Bewußtsein, dass Lügen keinen Bestand haben.
    Der Wachtturm hat schon viel zu viel gelogen, sich in die Tasche gemauschelt und wenns aufflog alles einfach totgeschwiegen.
    Und der kleine Zeuge hat stillegehalten, ja nicht Kritik üben, die könnte ja gegen Gott verstanden werden.
    Auch so kann man Menschen auf den Scheiterhaufen bringen und mundtot machen.

    Gut, dass das alles bald ein Ende hat. Würden doch nur jene, die da an der Spitze stehen, Einsicht bekunden, umkehren und Asche auf ihr Haupt streuen. Wir sind alle Menschen, die Jesu Opfer benötigen und keiner von uns hat das Recht es dem anderen vorzuenthalten.

    Wir denken, dass wir alles wissen. ABer ich habe eher den Eindruck, dass wir bei sehr vielem noch im Dunkeln tappen.
    Was war ich doch einst arrogant in dem Denken, wir wüßten alles. Ich war extrem, ich war Hardliner, ich war Superzeuge.

    Und was habe ich gelernt? alles ist ein Haschen nach Wind. Doppelköpfigkeit und Dreistigkeit, die es in sich haben stelle ich immer wieder fest. Gelehrt wird Hüh, parktiziert wird Hott.

    Und manche sind gleicher als andere und können sich ALLEs herausnehmen, Hauptsache in den Gebeten glorifizieren sie den Sklaven, was sie nahezu unangreifbar macht.

    Und jetzt landet der Sklave den nächsten Fisch. Alle Säle, wenn bezahlt, gehören Selters.
    Überlegt mal was ist, wenn der Watchtower in den USA wegen Kindsmissbrauch mal richtig zur Kasse gebeten wird. Und das ist nicht von weit her geholt. Da gärt sich was zusammen. Da muss man nicht lange raten, wo dann die Kohle herkommt.
    Unmöglich?
    wir werden sehen! Nichts ist geregelt, dass nicht gerecht geregelt ist.

  • Terry
    April 26, 2011

    hallo frank & frei

    Ja genau habe ich auch gemacht lange ,zu lange zum Versammlung gegangen, musste als Frau von Ä.
    Ich habe mich den KA angesehen immer zum Mittagessen versucht noch zum dienst gehen alles zu kotzen.
    Aber was sollte ich anders machen wen die ganze Familie drin?
    UND DANN GING NICHT MEHR.
    Ich bin fast drauf gegangen Depression Selbstmordversuch. Damals gab kein Bruderinfo-.
    Dann habe ich Schluss gemacht mit Religion Gott und Bibel.
    Morgen schreibe ich mehr.
    grüsse
    Terry

  • Terry
    April 26, 2011

    Das gibst sowas? Seit Ihr Alle noch ZJ?
    Ich war ZJ bis 2003
    Allein weggegangen.
    Grüße

  • Thomas
    April 26, 2011

    Hallo Terry,
    herzlich Willkommen auf Bruderinfo.

    Ja es sind hier noch viele offizielle Mitglieder der WTG.

    Jeder muss eben selbst diesen Schritt, den Du schon vor 8 Jahren geschafft hast, gehen lernen und wenn der eigene Glaube fremd bestimmt ist, dann ist das eine fürchterliche Sache und nicht leicht.

    Bei einigen dauert es manchmal 60 Jahre dies zu erkennen, wie bei unserer lieben Schwester Barbara Kohout.

    http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/abendschau/studiogespraech-barbara-kohout-zeugen-jehovas-ID1295873312396.xml

    Es ist aber bewundernswert das sie es geschafft hat und das als fast Hinein-Geborene!
    Konntest Du denn Deinen Glauben auch wie sie bewahren, oder hast Du (wie leider viele) Gott mit den Topf der Wachturmenttäuschungen geworfen?

    Die WTG Illusion bringt leider sehr viele Ungläubige hervor, da die Grundlage ihres Glaubens nicht der Christus ist, sondern die Organisation.
    Wenn dann Probleme auftreten oder Dinge hinterfragt werden, fällt dieser „Glaube“ schnell wie ein Kartenhaus zusammen.

    Bis auf bald & viele Grüße
    Thomas

  • Terry
    April 26, 2011

    hallo Thomas
    Ich habe mir das Video angesehen.

    Ich war fast hineingeboren und über 40 Jahre dabei.
    Kinder habe ich als zj erzogen
    ich wollte glauben und konnte nicht. Habe Armageddon von 1975 überlebt und auch die Generation die nicht vergehen sollte.
    Das Buch Offenbarung fand ich als unglaubwürdig. Und den Versammlung schrecklich.
    Ich konnte nicht mehr ich wollte dass sie mich vergessen. War nicht einfach, mein Mann war Älteste. Dann mein Sohn hat mir das Buch von R. Franz gegeben , ich habe gelesen.
    Mein Mann hat das gemeldet. Älteste wollten mit mir reden .ich hatte Angst.
    Ich habe Ihnen einem Brief geschrieben dass sie sollen mich vergessen und im ruhe lassen.
    Ich weist nicht ob ich ausgeschlossen bin, interessiert mich das schon gar nicht.
    Grüüsse
    Terry

  • Anna
    April 26, 2011

    Liebe Terry, herzlich willkommen. Die Tatsache, dass Dein eigener Ehemann, nur weil er Ältester war, „MELDET“, dass Du das Buch von R. Franz gelesen hast ist unfasssbar. Daran kann man jedoch klar sehen, dass die Organisation OHNE Menschen, die sich manipulieren lassen nichts tun kann. Das selbständige Denken verlernt haben, das menschlich sein.
    Was veranlasst nur einen Ehemann dazu seine eigene Frau anzuschwärzen. Die Angst nicht mehr Herr im Haus zu sein? Wo bitte steht in der Bibel, dass ein Mann das Recht hat seiner Frau den Lesestoff vorzuschreiben?
    Ein Fall für die Menschenrechtskommission!
    Und wenn Menschen, wie man ja hier im Forum mehr und mehr erkennen kann, psychische Probleme haben statt glückliche Christen zu sein dann stimmt etwas nicht. Offenbar läßt Jehova derzeit noch zu, dass der Engel des Lichts hinter vielem steht. Schließlich hat man beim Goldenen Kalb auch ein Fest für Jehova veranstaltet, mir fallen jetzt ganz spontan nur die Bezirkskongresse ein. Ich wünsche Dir viel Kraft und Jehovas Segen
    Anna

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Dieser Kommentar von mir sollte eigentlich hier darunter stehen!

    Matthäus:
    Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    22. Juni 2011 um 14:10
    Ein wahres Wort liebe Anna! Sollte je Jesus seine Worte wahr machen die er in der Bergpredigt äußerte dann tun mir diese Menschen heute schon leid – oder eigentlich darf einem soviel Dummheit nicht leid tun. ……….

  • Shannon
    April 26, 2011

    Liebe Terry

    um sich als Zeuge Jehovas zu fühlen, brauche ich keine Organisation. Da unser Schöpfer uns auf Herz und Nieren prüft, kommt es nicht auf das Wissen, sondern auf die Herzenseinstellung an und dazu brauche ich die Wachturmgesellschaft nicht.
    Aber gleich das Kind mit dem Bad auskippen ist vielleicht keine sehr kluge Entscheidung.
    Warum nimmst du nicht einfach nur die Bibel?

  • Martin
    April 26, 2011

    An alle „BIBELORIENTIERTEN ZEUGEN JESU UND JEHOVAS“
    AN ALLE „REFORMORIENTIERTEN ZEUGEN JESU UND JEHOVAS“

    Im Rahmen der 16 Thesen wurde u.a. die These 8 genannt:
    Wir erwarten die Förderung von authentischen brüderlichen
    Begegnungen, im Rahmen offener Gottesdienstprogramme.

    Wie könnte das denn praktisch aussehen, falls sich nach dem „Einklicken“ des 100.000sten Besucher das Bedürfnis eröffnen WÜRDE, dass alle Besucher einmal sich zu einem Gottesdienstprogramm treffen würden?

    Wie sollten zukünftig solche Begegnungen aussehen. Welche Reformen würden bei den Zusammenkünften in den Königreichssälen gewünscht? Vielleicht können wir einmal darüber diskutieren.

    Liebe Grüße Martin

  • Dennis
    April 26, 2011

    Lieber Martin,

    finde es gut, dass du wie ich die 16 Thesen nicht aus den Augen verloren hast. Allerdings ist das schon etwas sehr weitreichendes was in dieser These 8 beschrieben wird. Ich denke auf das haben wir, sofern wir noch „aktiv dabei“ sind, keinerlei Einfluss. Bis auf eine passive Haltung.

    Dein Vorschlag mit der Planung eines Gottesdienstes von Brüdern, die hier mit Bruderinfo verbunden sind sehe ich sehr skeptisch, denn vorher müssten für mich noch dutzende Fragen geklärt werden. Dafür ist diese Forum denke ich auch noch zu frisch um sowas in Erwägung zu ziehen.

    Du hast aber auch die Frage nach der Veränderung innerhalb der heutigen Vers. gestellt, das halt ich wie bereits erwähnt für nicht durchführbar, denn dann müssten wir uns offen zu erkennen geben und wären, wie ein Ä. neulich zu mir sagte, „bald weg vom Fenster“.

    Was in unseren Zusammenk. programmatisch verkehrt läuft kann man sehr gut anhand der Bibel zeigen:

    (1. Korinther 14:26-33) . . .Was ist also zu tun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, hat einer einen Psalm, ein anderer hat eine Belehrung, ein anderer hat eine Offenbarung, ein anderer hat eine Zungen[rede], ein anderer hat eine Auslegung. Laßt alles zur Erbauung geschehen. 27 Und wenn jemand in einer Zunge redet, so laßt dies auf höchstens zwei oder drei beschränkt sein, und [das] nacheinander; und jemand möge übersetzen. 28 Ist aber kein Übersetzer da, so schweige er in der Versammlung und rede zu sich selbst und zu Gott. 29 Ferner mögen zwei oder drei Propheten reden, und die anderen mögen den Sinn beurteilen. 30 Wenn aber einem anderen, während er dasitzt, eine Offenbarung zuteil wird, so schweige der erste. 31 Denn ihr könnt alle, einer nach dem anderen, prophezeien, damit alle lernen und alle ermuntert werden. 32 Und [die Gaben] des Geistes der Propheten werden von den Propheten beherrscht. 33 Denn Gott ist nicht [ein Gott] der Unordnung, sondern des Friedens.. . .

    (Römer 14:19) . . .So laßt uns denn den Dingen nachjagen, die dem Frieden dienen, und den Dingen, die zur gegenseitigen Erbauung [gereichen]. . .

    (Epheser 4:29) . . .Kein faules Wort gehe aus eurem Mund hervor, sondern was immer zur Erbauung gut ist, wie es nötig sein mag, damit es den Hörern förderlich sei.

    Werden die Brüder u. Schwestern „erbaut“ und „gefördert“ indem Woche für Woche nahezu jeder Programmpunkt jede Aufgabe und jeder WT-Artikel in einem vorgegebenen Frage-Antwortspiel in der Aussage mündet, dass man doch noch mehr predigen muss und dass alles andere unnützer „Kehricht“ ist?

    Die Vers. werden zu Tode organisiert, allein Fr. bwz. Do. gibt es bis zu 9 vers. Programmpunkte, einige sind bloß 5 Min. lang und haben kein inhaltlichen Nutzen.

    Man schaue sich nur den Königreichsdienst an, der höflich gesagt nur noch wirklichkeitsfremde Phrasen enthält wie z.B. warum es so toll ist Sonntags zu predigen und dass vor 80 Jahren Brüder dafür in den USA eingesperrt wurden. Man könne ja was „leichtes zu Essen mitnehmen“ und dann in die Vers. fahren. Ich kenne 100% gehorsame Sklaven-Anhänger, die bei diesem Artikel sogar den Kopf geschüttelt haben. Die heutige Dienstzusammenkunft könnte ersatzlos gestrichen werden und niemand würde etwas vermissen.

    Jede noch so kleinliche Regelung wird mit 1. Kor. 14:40 begründet ohne wieder einmal den Kontext zu betrachten (s. Verse oben von mir zitiert) und zu schauen um was es wirklich geht. Paulus ging es darum, dass nicht alle durcheindander reden und meinen sie könnten eine One-Man-Show machen. Doch die Beiträge zur Vers. waren völlig frei von Beschränkungen in Inhalt und Zeiteinteilung (außer die Vorgabe „2 oder 3“). Natürlich war es wichtig sich auf die Propheten und das Evangelium zu stützen, das war alles was es zu beachten gab.

    Auch die Apg. zeigt uns, dass sich die WTG gerade nicht an die Bibel hält, wie sie immer behauptet:

    (Apostelgeschichte 6:2-4) . . .Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zu sich und sprachen: „Es gefällt uns nicht, daß wir das Wort Gottes zurückstellen, um [Speise] an Tische auszuteilen. 3 Darum, Brüder, sucht euch aus eurer Mitte sieben Männer aus, die ein [gutes] Zeugnis haben und mit Geist und Weisheit erfüllt sind, damit wir sie über dieses notwendige Geschäft setzen können; 4 wir aber werden uns dem Gebet und dem Dienst am Wort widmen.“

    (Apostelgeschichte 2:44-47) . . .Alle aber, die gläubig wurden, waren beisammen und hatten alles gemeinsam, 45 und sie verkauften ihre Besitztümer und ihr Eigentum und verteilten den [Erlös] unter alle, so wie jemand Bedürfnis hatte. 46 Und Tag für Tag waren sie fortgesetzt einmütig im Tempel anwesend, und sie nahmen ihre Mahlzeiten in Privathäusern ein und nahmen mit großer Freude und Aufrichtigkeit des Herzens Speise zu sich, 47 priesen Gott und erlangten Gunst beim ganzen Volk. Gleichzeitig fuhr Jehova fort, täglich solche zu ihnen hinzuzufügen, die gerettet werden.

    Die Vers. damals waren sehr auf Wohltätigkeit bedacht, also gelebte christl. Nächstenliebe, nicht bloß Lippenbekenntnisse und warme Worte von der Bühne. Es wird von „notwendigen Geschäft“ gesprochen, das überhaus wichtig war. Die WTG lässt sich heute sogar dazu herab andere Religionen für ihr vorbildliches Engagement auf diesem Gebiet offen anzugreifen („Komm folge mir nach“ S. 186, Abs. 11). So etwas kann nur jemand tun, der ein schlechtes Gewissen hat!

    In unserer Vers. musste eine Besuchsliste erstellt werden, weil sich ältere Brüder u. Schwestern darüber beschwerten, dass sie niemand besuchen kommt, vor allem Älteste glänzen durch Abwesenheit. Diese Liste wurde zwar von einem Ä. erstellt, dieser hatte sich jedoch nie dafür verantwortlich gefühlt, geschweige denn er hätte mal einen Bruder oder Schwester besucht. Diese Liste geriet genauso schnell wieder in Vergessenheit, wie sie auftauchte, doch die Alten werden im Älter und die Kranken immer Kränker und nichts passiert. Von Sammlungen oder finanzieller Unterstützung will ich hier garnicht sprechen, doch die Brüder damals „hatten alles gemeinsam“, man höre und staune.

    So viel von mir zu dieser Thematik. In einem Extrakommentar möchte ich aber auf die These 5 näher eingehen, wo wir als „Aktive“ einen tatsächlichen Einfluss ausüben können.

    LG
    Dennis

  • Alois
    April 26, 2011

    Hallo Svenja

    Du hast gefragt, warum ich glaube dass die Zeugen Jehovas das Volk Jehovas sind.

    Viele Menschen haben das Volk der Zeugen Jehovas verlassen weil sie die schwere Last, die falschen Lehren, die unmenschlichen Gemeinschaftsentzüge und die geistige Bevormundung nicht mehr ertragen konnten. Mit „Zeugen Jehovas verlassen“ meine ich nicht dass man die Zusammenkünfte nicht mehr besucht, für sich aber entschieden hat sich trotzdem als Zeuge Jehovas zu fühlen, auch wenn man ausgeschlossen wurde.

    Ich meine damit, dass Menschen zu anderen Religionen gegangen sind oder gar zu Atheisten oder Agnostiker geworden sind. Diese Menschen haben zwar erkannt dass das Volk der Zeugen Jehovas ein schlechtes Volk ist, aber die falsche Konsequenzen gezogen.

    Jesus sagte in Matth. 10
    15. Wahrlich, ich sage euch, es wird dem Lande von Sodom und Gomorra erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als jener Stadt.
    16. Siehe, ich sende euch wie Schafe inmitten von Wölfen; so seid nun klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben.
    17. Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch an Synedrien überliefern und in ihren Synagogen euch geißeln;

    Das Volk Jehovas, was die damaligen Juden waren, war schlimmer als Sodom und Gomorra. Ich schließe daraus, so musste es auch im neuzeitlichen Volke Jehovas kommen, denn es war in der biblischen Geschichte immer so.

    Luk. 10
    8. Und in welche Stadt irgend ihr eintretet, und sie nehmen euch auf, da esset, was euch vorgesetzt wird, und heilet die Kranken in ihr
    9. und sprechet zu ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.
    10. In welche Stadt irgend ihr aber eingetreten seid, und sie nehmen euch nicht auf, da gehet hinaus auf ihre Straßen und sprechet:
    11. Auch den Staub, der uns aus eurer Stadt an den Füßen hängt, schütteln wir gegen euch ab; doch dieses wisset, daß das Reich Gottes nahe gekommen ist.
    12. Ich sage euch, daß es Sodom an jenem Tage erträglicher ergehen wird als jener Stadt.

    Röm. 9
    27. Jesaias aber ruft über Israel: „Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Überrest wird errettet werden.
    28. Denn er vollendet die Sache und [kürzt sie ab in Gerechtigkeit, denn] der Herr wird eine abgekürzte Sache tun auf Erden.“
    29. Und wie Jesaias zuvorgesagt hat: „Wenn nicht der Herr Zebaoth {d. i. Jehova der Heerscharen} uns Samen übriggelassen hätte, so wären wir wie Sodom geworden und Gomorra gleich geworden“.

    Aber auch die alten Propheten haben entsprechend niederschmetternd geweissagt:

    5. Mos. 29
    24. und alle Nationen werden sagen: Warum hat Jehova diesem Lande also getan? Weshalb diese große Zornglut?
    25. Und man wird sagen: Darum daß sie den Bund Jehovas, des Gottes ihrer Väter, verlassen haben, den er mit ihnen gemacht hatte, als er sie aus dem Lande Ägypten herausführte,
    26. und hingingen und anderen Göttern dienten und sich vor ihnen niederbeugten, Göttern, die sie nicht kannten, und die er ihnen nicht zugeteilt hatte:
    27. da entbrannte der Zorn Jehovas über dieses Land, so daß er den ganzen Fluch über dasselbe gebracht hat, der in diesem Buche geschrieben ist;

    Jes. 1
    8. Und die Tochter Zion ist übriggeblieben wie eine Hütte im Weinberge, wie eine Nachthütte im Gurkenfelde, wie eine belagerte Stadt.
    9. Wenn Jehova der Heerscharen uns nicht einen gar kleinen Überrest gelassen hätte, wie Sodom wären wir, Gomorra gleich geworden.
    10. Höret das Wort Jehovas, Vorsteher von Sodom; horchet auf das Gesetz unseres Gottes, Volk von Gomorra!
    11. Wozu soll mir die Menge eurer Schlachtopfer? -spricht Jehova; ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes der Mastkälber, und am Blute von Farren und Lämmern und jungen Böcken habe ich kein Gefallen.
    12. Wenn ihr kommet, um vor meinem Angesicht zu erscheinen, wer hat dieses von eurer Hand gefordert, meine Vorhöfe zu zertreten?
    13. Bringet keine eitle Opfergabe mehr! Räucherwerk ist mir ein Greuel. Neumond und Sabbath, das Berufen von Versammlungen: Frevel und Festversammlung mag ich nicht.
    14. Eure Neumonde und eure Festzeiten haßt meine Seele; sie sind mir zur Last geworden, ich bin des Tragens müde.

    Jes. 3
    8. Denn Jerusalem ist gestürzt und Juda gefallen, weil ihre Zunge und ihre Taten wider Jehova sind, um zu trotzen den Augen seiner Herrlichkeit.
    9. Der Ausdruck ihres Angesichts zeugt wider sie; und von ihrer Sünde sprechen sie offen wie Sodom, sie verhehlen sie nicht. Wehe ihrer Seele! Denn sich selbst bereiten sie Böses.
    10. Saget vom Gerechten, daß es ihm wohlgehen wird; denn die Frucht ihrer Handlungen werden sie genießen.
    11. Wehe dem Gesetzlosen! Es wird ihm übelgehen; denn das Tun seiner Hände wird ihm angetan werden.
    12. Mein Volk-seine Bedrücker sind Buben, und Weiber herrschen über dasselbe. Mein Volk, deine Leiter führen irre, und den Weg deiner Pfade haben sie dir entrückt.
    13. Jehova steht da, um zu rechten; und er tritt auf, um die Völker zu richten.
    14. Jehova wird ins Gericht gehen mit den Ältesten seines Volkes und dessen Fürsten: Und ihr, ihr habt den Weinberg abgeweidet, der Raub des Elenden ist in euren Häusern;
    15. was habt ihr, daß ihr mein Volk zertretet und das Angesicht der Elenden zermalmet? spricht der Herr, Jehova der Heerscharen.

    Jer. 23
    13. Und an den Propheten Samarias habe ich Torheit gesehen: Sie weissagten durch den Baal und führten mein Volk Israel irre.
    14. Aber an den Propheten Jerusalems habe ich Schauderhaftes gesehen: Ehebrechen und in der Lüge Wandeln, und sie stärken die Hände der Übeltäter, auf daß sie nicht umkehren, ein jeder von seiner Bosheit; sie sind mir allesamt wie Sodom geworden, und seine Bewohner wie Gomorra.
    15. Darum spricht Jehova der Heerscharen über die Propheten also: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen und sie mit bitterem Wasser tränken; denn von den Propheten Jerusalems ist Ruchlosigkeit ausgegangen über das ganze Land.
    16. So spricht Jehova der Heerscharen: Höret nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen; sie täuschen euch, sie reden das Gesicht ihres Herzens und nicht aus dem Munde Jehovas.
    17. Sie sagen stets zu denen, die mich verachten: „Jehova hat geredet: Ihr werdet Frieden haben“; und zu jedem, der in dem Starrsinn seines Herzens wandelt, sprechen sie: „Es wird kein Unglück über euch kommen“.

    Klagelieder 4
    6. Und die Schuld der Tochter meines Volkes ist größer geworden als die Sünde Sodoms, welches plötzlich umgekehrt wurde, ohne daß Hände dabei tätig waren.
    7. Ihre Fürsten waren reiner als Schnee, weißer als Milch; röter waren sie am Leibe als Korallen, wie Saphir ihre Gestalt.
    8. Dunkler als Schwärze ist ihr Aussehen, man erkennt sie nicht auf den Straßen; ihre Haut klebt an ihrem Gebein, ist dürr geworden wie Holz.
    9. Die vom Schwert Erschlagenen sind glücklicher als die vom Hunger Getöteten, welche hinschmachten, durchbohrt vom Mangel an Früchten des Feldes.
    10. Die Hände barmherziger Weiber haben ihre Kinder gekocht; sie wurden ihnen zur Speise bei der Zertrümmerung der Tochter meines Volkes.
    11. Jehova hat seinen Grimm vollendet, seine Zornglut ausgegossen; und er hat in Zion ein Feuer angezündet, das seine Grundfesten verzehrt hat.
    12. Die Könige der Erde hätten es nicht geglaubt, noch alle Bewohner des Erdkreises, daß Bedränger und Feind in die Tore Jerusalems kommen würden.
    13. Es ist wegen der Sünden seiner Propheten, der Missetaten seiner Priester, welche in seiner Mitte das Blut der Gerechten vergossen haben.

    Ich glaube das sollte reichen als Beweis, dass das Volk Jehovas das schlechteste Volk auf Erden ist und nicht das Beste wie die Organisation immer behauptet. Wir wissen dass dies tatsächlich so ist, denn sonst würden wir uns hier nicht austauschen und die großen Probleme bei den Zeugen Jehovas anprangern.

    Solltest jemand einer Religion angehören in der alles, von den üblichen menschlichen Schwächen und Sünden abgesehen, ganz gut ist, dann ist er entweder blind und sieht die gewaltigen Probleme und falschen Dinge nicht, oder er ist in der falschen Religion.

    Das war einer der Gründe warum ich glaube dass die Zeugen Jehovas Jehovas Volk sind.

    Es gibt noch weitere Gründe, einen davon möchte ich noch erwähnen. Das ist dass das Volk den Namen Jehovas tragen muss.

    Ps. 34:12
    GLÜCKSELIG DIE NATION, DEREN GOTT JEHOVA IST, das Volk, das er sich erkoren zum Erbteil!

    Ps. 144:15
    Glückselig das Volk, dem also ist! Glückselig das Volk, dessen Gott Jehova ist!

    Jeremia 14
    9. Warum willst du sein wie ein bestürzter Mann, wie ein Held, der nicht zu retten vermag? Du bist doch in unserer Mitte, JEHOVA, UND WIR SIND NACH DEINEM NAMEN GENANNT; verlaß uns nicht!
    10. So spricht Jehova zu diesem Volke: Also haben sie geliebt umherzuschweifen, sie hielten ihre Füße nicht zurück; und Jehova hat kein Wohlgefallen an ihnen: Nun wird er ihrer Missetaten gedenken und ihre Sünden heimsuchen. –

    1.Sam. 12:22
    Denn Jehova wird um seines großen Namens willen sein Volk nicht verlassen; denn es hat Jehova gefallen, euch sich zum Volke zu machen.

    Dan. 9
    18. Neige, mein Gott, dein Ohr und höre! Tue deine Augen auf und sieh unsere Verwüstungen und die Stadt, WELCHE NACH DEINEM NAMEN GENANNT IST! Denn nicht um unserer Gerechtigkeiten willen legen wir unser Flehen vor dir nieder, sondern um deiner vielen Erbarmungen willen.
    19. Herr, höre! Herr, vergib! Herr, merke auf und handle; zögere nicht, um deiner selbst willen, mein Gott! DENN DEINE STADT UND DEIN VOLK SIND NACH DEINEM NAMEN GENANNT

    2. Chr. 7
    13. Wenn ich den Himmel verschließe, und kein Regen sein wird, und wenn ich der Heuschrecke gebiete, das Land abzufressen, und wenn ich eine Pest unter mein Volk sende;
    14. UND MEIN VOLK, WELCHES NACH MEINEM NAMEN GENANNT WIRD, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht, und kehren um von ihren bösen Wegen: so werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.

    Mal. 3
    16. Da unterredeten sich miteinander, die Jehova fürchten, und Jehova merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, WELCHE JEHOVA FÜRCHTEN UND WELCHE SEINEN NAMEN ACHTEN.
    17. Und sie werden mir, spricht Jehova der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tage, den ich machen werde; und ich werde ihrer schonen, wie ein Mann seines Sohnes schont, der ihm dient.
    18. Und ihr werdet wiederum den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.

    Fazit:
    Das neuzeitliche Volk Jehovas muss ein ganz sündiges Volk sein, so schlecht wie Sodom und Gomorra, aber den Namen Jehovas tragen. Aus diesem Volk wird Jehova einen Überrest erretten.

    Damit sage ich nicht dass es nicht auch außerhalb dieses Volkes eine Errettung geben kann. Aber zu einer Rettung gehört auch dass man an den Retter Jesus glaubt. Nicht nur das, sondern dazu gehört auch, dass man sich in die rettende Arche begibt bevor die Türe durch den Retter geschlossen wird. (siehe Gleichnis der 10 Jungfrauen)
    Wer gar nicht an ein Gericht auf Erden glaubt, der wird sich auch nicht rechtzeitig in die rettende Arche begeben, wozu auch wenn doch nach seinem Glauben keine Gefahr droht. Es wird sein wie in den Zeiten Noahs… sagte Jesus.

    Liebe Grüße an alle Leser
    Alois

  • Svenja
    April 26, 2011

    Lieber Alois und all ihr anderen,

    komischerweise konnte ich deinen Kommentar erst nach dem von Matthias lesen. Aber gut, schreib ich eben jetzt etwas dazu.

    Ich habe mir die von dir zitierten Bibelstellen mal im Kontext angeschaut (kann ich generell immer jedem empfehlen, manchmal/oft ist man erstaunt) und kann da leider deiner Argumentation nicht folgen.
    Mal mit Matt.10. Jesus spricht hier davon, wie er seine Jünger in die Städte aussendet und erklärt, was passiert, wenn man dort nicht auf sie hören möchte. Ich sehe keinen Anlass, das auf ein Volk Gottes anzuwenden. Gibt es irgendeinen Hinweis darauf?

    Ebenso Lukas 10. Dieselbe Begebenheit nur in einem anderen Evangelium.

    Röm 9. Hier ist die Rede von Juden und Heiden. In Vers 24 geht das deutlich hervor: „Die er nun berufen hat – und das sind wir -, die stammen nicht nur aus den Juden, sondern auch aus den Völkern (also Heiden).“
    Das heißt, in den von Paulus zitierten Stellen geht es um Israel bzw. die Juden. Wichtig wird dann wieder Vers 30: „Was folgt nun daraus? Die Völker (also Heiden), die der Gerechtigkeit nicht nachgejagt sind sie haben Gerechtigkeit erlangt – eine Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.“ Man kann gerne noch weiterlesen, es folgt eine typisch paulinische Erläuterung, warum wir durch Glauben und nicht das Gesetz gerecht geworden sind.

    Ich kann dort nirgendwo einen Hinweis lesen, dass die ZJ das Volk Gottes sind und dass es ihnen schlecht gehen musss.

    5.Mose 29. Hier geht es um Israel. Warum sollte man annehmen, dass das auch auf die Judenchristen und Heiden zutrifft? Ich sehe keinerlei Anlass dafür.
    Dasselbe gilt für sämtliche zitierten Verse aus dem AT. Ich sehe nirgends einen Hinweis, warum diese Verse außer für Israel noch für andere gelten sollten. Selbst Jes 1 wird von Paulus zwar zitiert, aber auf Israel angewandt.

    Die Namensdiskussion werde ich mal nicht von Neuem aufrollen, allerdings sehe ich das immer noch so, dass man den Namen Gottes nicht im Namen der Glaubensgemeinschaft tragen muss, um ihn zu achten und zu preisen. Meiner Ansicht nach ist es weitaus wichtiger, über die Problematik in Hinsicht auf den Namen Bescheid zu wissen (also, dass wir nicht wissen, wie er ausgesprochen wird), aber was noch viel wichtiger ist, die BEDEUTUNG zu kennen. Was bzw. wer verbirgt sich hinter diesem Namen. Welche Eigenschaften, welcher Gott. Ich behaupte, dass ich Gottes Namen besser preisen kann, wenn ich das alles wirklich weiß und meinen Gott kenne, als wenn ich einfach nur eine Version seines Namens in meiner Glaubensgemeinschaft trage. Ich bin überzeugt, einige andere Christen haben besser verstanden, er Gott wirklich ist als einige Mitglieder der ZJ. Was ist also besser? Seinen Namen einfach ständig zu benutzen und dabei noch nicht einmal zu wissen, ob der Name stimmt oder aber stattdessen die Bedeutung des Namens zu kennen, Gott daraufhin zu preisen und ihn mit allen seinen Eigenschaften zu kennen?

    Bei deinem zweiten Kommentar, Alois, schriebst du noch, dass man an ein Gericht glauben muss. Ich kenne ehrlich gesagt keinen echten Christen, der nicht daran glaubt.

    Zusammenfassend sehe ich bisher keinen biblischen Beweis dafür, dass ein Volk Gottes leiden muss, um errettet zu werden. Stattdessen lese ich in der Bibel vielmehr Stellen, in denen gesagt wird, dass wir Liebe untereinander haben sollen. Dass der Glaube uns frei machen wird. Dass Jesus das Haupt der Gemeinde ist und das ja schon mal ein derartiges Leid ausschließt.

    Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Denkanstöße bieten. Und sei es nur mal kurz in Erwägung zu ziehen, dass die ZJ nicht Gottes Volk sind. Vielleicht lest ihr dann die Bibelstellen in einem etwas anderem Licht.
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir unter unseren Brüdern leiden sollen. Wir leiden schon genug unter den restlichen Einflüssen dieser Welt, da sollte der Gottesdienst eine Stärkung sein und nicht eine noch zusätzliche Prüfung. Die Wahrheit macht uns frei!

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Alois
    April 26, 2011

    Liebe Svenja

    mir war schon klar dass wir in diesen Punkten nicht gleicher Ansicht sind. Wir Menschen glauben alle nur, Noah, Abraham usw. alle mussten glauben. Juristisch eindeutige Beweise wird man aus der Bibel niemals finden. Denn das Wort Gottes lebt erst wenn man den Heiligen Geist erhalten hat. Aber auch das ist wieder Glaube. Nicht vermeintliche oder tatsächliche Beweise der Bibel bringen Rettung, sondern der Glaube.

    Ich glaube es wie ich es geschrieben habe und lasse es dabei bewenden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    April 26, 2011

    Lieber Alois,

    natürlich der Glaube. Wir werden ja auch durch ihn errettet, das steht außer Frage. Aber nichts desto trotz haben wir die Bibel, die wir lesen können und die wir deuten können. Genau so wie unseren Verstand, den wir von Gott bekommen haben. Und den Hl. Geist.
    Wenn ich also eine Auslegung höre, die Argumenten nicht standhalten kann, dann kann ich nicht einfach sagen, dass ich halt einfach daran glauben muss. Sonst kann ich auch wieder der Organisation glauben. Das ist dann auch egal.
    Ich finde es schade, dass du für Argumente nicht offen bist. Natürlich erscheint mir etwas richtig, wenn ich einfach daran glauben WILL. Ob das dann der richtige Glaube ist, ist jedoch die Frage.
    Ich lese die Bibel ebenfalls mit der Bitte um den Heiligen Geist. Kannst du meine Position verstehen? Wenn nicht da steht, dass ich Texte über Israel auf die ZJ anwenden muss, warum sollte es denn so sein?
    Denn einfach zu sagen, man muss halt GLAUBEN, dass die ZJ Gottes Volk sind, reicht nicht aus!!

    Liebe Grüße
    Svenja

  • Dennis
    April 26, 2011

    Hallo Svenja,

    ich verstehe was du sagen willst, weil ich auch ein Wissens- und Verstandesmensch bin. Ich will etwas genau erforschen und als richtig erkennen, also eindeutige Beweise haben. Doch wie Alois schon sagte um die Bibel wirklich ganz zu verstehen ist noch mehr nötig als Verstand und Wissen.

    Warum hat Jesus gesagt?

    (Matthäus 19:13-14) . . . Dann wurden kleine Kinder zu ihm gebracht, damit er ihnen die Hände auflege und bete; die Jünger aber verwiesen es ihnen. 14 Jesus sagte jedoch: „Laßt doch die kleinen Kinder, und hindert sie nicht mehr daran, zu mir zu kommen, denn das Königreich der Himmel gehört solchen, die wie sie sind.“ 

    (Matthäus 18:2-3) . . .Da rief er ein kleines Kind zu sich, stellte es mitten unter sie 3 und sprach: „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie kleine Kinder werdet, so werdet ihr auf keinen Fall in das Königreich der Himmel eingehen. 

    Die Kinder, die zu Jesus kamen konnten weder in den Schriftrollen nachlesen, ob Jesus wirklich der prophezeite Messias war, noch konnten sie alle seine Gleichnisse verstehen. Und doch fühlten sie sich zu Jesus hingezogen, weil er warmherzig und gütig war. Sie fühlten wahrscheinlich, dass er ein besonderer Mensch war, der ihnen uneingeschränkte Liebe entgegenbrachte und dem sie vertrauen konnten.

    Auch wir sollten diese Herzenseinstellung zu unserem Herrn Jesus haben, genauso auch zu unserem Schöpfer. Da kommen Wissen und Verstand an ihre Grenzen.

    Alois weiß, dass ich auch meine Probleme damit habe Jeremia, Amos, Habakuk usw. auf die Zeugen Jehovas heute zu beziehen. Ich glaube auch nicht, dass sich alle Einzelheiten vor 3000 Jahren heute wieder erfüllen werden, aber trotzdem zeigen die Parallelen, die er schon hier veröffentlicht hat, dass Anbeter Jehovas immer schon mit Problemen außerhalb, aber auch vor allem INNERHALB der Gemeinschaft zu kämpfen hatten.

    Das Mitschwimmen mit der Mehrheit, hatte sich noch zu keiner Zeit ausgezahlt. Man muss schon in den entscheidenden Situationen im Vertrauen auf Jehova eine eigene Entscheidung treffen auch wenn das unangenehm ist. Sich dann auf eine übergeordnete Autorität zu berufen befreit nicht, das fängt schon im Garten Eden an: „die Frau, die DU mir gabst“….heute heißt das…..“der Sklave den DU mir gibst“.

    Ein anderes Beispiel, in dem auch ich mich wieder finde:

    (1. Chronika 21:1-3) . . .Und Satan ging daran, gegen Israel aufzustehen und David aufzureizen, Israel zu zählen. 2 Da sagte David zu Jọab und den Obersten des Volkes: „Geht, zählt Israel von Beërschẹba bis Dan, und bringt mir Bescheid, damit ich ihre Zahl kenne.“ 3 Jọab aber sprach: „Möge Jehova zu seinem Volk hundertmal soviel, wie ihrer sind, hinzufügen. Gehören sie nicht, o mein Herr und König, sie alle, meinem Herrn als Knechte? Warum sucht mein Herr dies? Warum sollte er eine Ursache der Schuld für Israel werden?“

    Joab hatte die höchste menschl. Autorität (David) im Volke Jehovas auf einen schwere Sünde hingewiesen, wenn er diese so ausführen müsste. Er hat sich zwar dem Befehl zunächst gebeugt, aber nicht ganz…….

    (1. Chronika 21:5-6) . . .Jọab gab David nun die Musterungszahl des Volkes an; und ganz Israel belief sich auf eine Million einhunderttausend schwertziehende Männer und Juda vierhundertsiebzigtausend schwertziehende Männer. 6 Und Lẹvi und Bẹnjamin musterte er nicht unter ihnen, denn das Wort des Königs war für Jọab abscheulich gewesen.

    Joab konnte es nicht ertragen, sogar den hl. Stamm Levi zu zählen, deshalb hat er einfach 2 Stämme weg gelassen, ohne David etwas davon zu erzählen. In diesem Fall war er formal David gehorsam, doch eine gewisse Grenze hat er nicht überschritten und war somit Jehova noch mehr gehorsam.

    Das ist ein Beispiel dafür, dass das AT im Allgemeinen und die Propheten im Speziellen, nach wie vor uns heute etwas zu sagen haben. Von daher sollten wir dankbar dafür sein, dass wir hier einen Spezialisten auf diesem Gebiet haben.

    Aois hat schon mehrfach betont, dass er nicht erwartet von allen „gebauchpinselt“ zu werden, wenn er mit den Propheten argumentiert, deshalb können wir uns ja sein Sichtweise anhören und getreu dem Motto handeln: „Prüft immer wieder und behaltet das Gute.“

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Alois
    April 26, 2011

    Liebe Svenja

    Ich verstehe Dich und Du sollst auch nichts glauben was Du nicht geprüft und für wahr erfunden hast.
    Aber Du kannst einfach nicht von der Bibel erwarten, dass da wörtlich steht: „Das neuzeitliche Volk Israel sind die Zeugen Jehovas.“
    Ich habe ja versucht mit den Bibelstellen zu untermauern, dass in früherer Zeit das Volk Jehovas und die Stadt des Tempels Jerusalem den Namen Gottes getragen hat. Da ich die Bibel etwas anders lese als Du und die Geschichte der Zeugen Jehovas durch prophetische Äußerungen in der Bibel erkennen kann, kam ich eben zu dem von mir genannten Ergebnis.

    Du bist zu einem anderen Ergebnis gekommen, das respektiere ich kann es aber nicht glauben. Ich meinte Du hast mal geschrieben auch ein Zeuge Jehovas gewesen zu sein. Jetzt bist Du, wenn ich mich richtig erinnere, bei einer anderen Glaubensgemeinschaft. Wenn ich mich recht erinnere hast Du mal geschrieben dass bei dieser Glaubensgemeinschaft, bei der Du bist, alles sehr gut ist.

    Schon wegen dieser Aussage glaube ich nicht dass Du bei der richtigen Glaubensgemainschaft bist, denn noch nie in der biblischen Geschichte war Jehovas Volk ein gutes Volk, immer haben sie nach kurzer Zeit sehr gemurrt, andere Götter angebetet und gesündigt. Und immer hat Jehova nur einen kleinen Rest aus jenem Volk überleben lassen ode rnicht bestraft.

    Ich gebe zu, das ist kein Beweis, denn Ausnahmsweise könnte es in der Neuzeit anders sein als in der biblischen Geschichte. Ausnahmsweise könnte sich der ewige Gott der sich nie ändert, geändert haben. Die Zeit wird es zeigen ob es so kommen wird wie es schon immer war, oder ob es diesmal ganz anders läuft und das was in der biblischen Geschichte geschrieben steht, nicht noch einmal geschieht. Ich frage mich dann nur wofür wurde es dann geschrieben?

    Matth. 24
    21. denn alsdann wird große Drangsal sein, dergleichen von Anfang der Welt bis jetzthin nicht gewesen ist, noch je sein wird;
    22. und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.
    23. Alsdann, wenn jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, -oder: Hier! so glaubet nicht.
    24. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.
    25. Siehe, ich habe es euch vorhergesagt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    April 26, 2011

    Lieber Dennis, lieber Alois,

    eigentlich bin ich nicht so arg ein Mensch des Verstandes, sondern eher des Gefühls. Also ich habe sicherlich viele Schwächen, aber ich glaube nicht, dass das Problem ist, dass ich nicht kindlich glaube. Das vorweg. Wenn ihr mich kennen würdet, würdet ihr das vermutlich genau so sehen 🙂
    Das Problem, was ich habe, ist, dass es nirgendwo richtig gut ist. In keiner Gemeinschaft. Wenn das anders rüber kam, dann tut mir das leid. Ja, ich bin glücklich in meiner Gemeinde, allerdings gibt es da immer wieder Dinge, die nicht gut laufen. Was ja völlig logisch ist, weil alle Gemeinschaften eben aus Menschen bestehen und da Probleme vorprogrammiert sind. Man lese ja nur sämtliche Briefe des Paulus an die Gemeinden. Die strotzen ja nur so vor Problemen. Genau so ist es heutzutage auch.
    Aber auch in den Gemeinden, an denen Paulus seine Briefe schreibt, erwähnt er nicht, dass es so laufen soll, weil Gott das so will. Nein, vielmehr gibt er Ratschläge und Anweisungen, was geändert werden muss. Teilweise läuft es aber auch gut in den Gemeinden. Das lobt Paulus dann. Und es macht nicht den Eindruck, als würde Paulus sich in den Gemeinden unwohl fühlen und leiden.

    Wenn im AT davon die Rede ist, dass Gottes Volk, also Israel ihm nicht gehorcht, dann trifft das auf Israel zu. Ihr werdet mir doch sicherlich zustimmen, dass man in der Bibel heraus lesen kann, dass Israel eine ganz besondere Stellung zukommt.
    Wofür das geschrieben wurde? Damit wir es erfahren, daraus lernen un mehr über Gott erfahren. Weiter über denn Sinn des AT zu schreiben, würde hier wohl zu weit führen.

    Ganz anders ist das aber, als die Christengemeinden entstanden.
    Und wenn ich den Grundtenor der Bibel lese, dann sieht Gott nicht vor, dass es uns Christen so richtig schlecht geht. Nein, er sagt, wir sollen uns von der falschen Religion entfernen. Das ist eine klare Anweisung und bedeutet für mich, dass ich mich da fernhalte, wo es so richtig falsch läuft. Wo z.B. Jesus in den Hintergrund rückt. Es wird immer Sachen geben, die falsch laufen, da muss ich meinen Verstand einschalten und die Bibel lesen und auf Gott vertrauen. Aber Grundlegendes sollte nicht falsch sein. Und das ist bei den ZJ aber so.
    Es wird nur aus dem AT zitiert, wenn es darum geht, zu beweisen, dass die ZJ Gottes Volk sind. Ist das nicht auch merkwürdig? Müssten da nicht auch im NT Hinweise sein?

    Versteht ihr, wenn jemand die ZJ nicht kennen würde (und das trifft auf einige zu), dann würde er nie auf die Idee kommen, das so zu deuten. Man darf nicht vorher davon ausgehen, dass die ZJ Gottes Volk sind und dann so die Bibel lesen, sondern man muss probieren, den Blick offen zu behalten.

    Liebe Grüße
    Svenja

  • Christof
    April 26, 2011

    Hallo Alois, ich finde es klasse, wie du deine Argumente mit Bibelstexten untermauerst. Aber sorry, in deinen Eingangsworten versuchst du zu erklären, wie man sich verhalten soll. Die Organisation als „falsch“ erkennen ist gut, aber weiterhin die VS zu besuchen. Sich weiterhin als ein Z.J. fühlen. Und nicht zu anderen Gemeinschaften gehen. Klingt das nicht ein bisschen einfach ? Wenn ich in meinen Herzen erkannt habe, dass der Sklave nicht mehr so handelt, wie es Jehova möchte, dann verlasse ich diese Heuchelbande. Sonst bin ich ja genauso wie diese. Ich glaube, wer genug bei den Z.J.mitgemacht hat und das am eigenen Leib verspürt hat, der kommt nur zu diesen Schluss.. Da gibt es meiner Meinung nach keine Alternative. Und ich kann zu unserem Vater überall beten, da brauch ich keine Zusammenkunft, wo in Gebeten der Sklave geehrt wird (ich will in dem Moment nicht überlegen müssen, ob ich dann Amen sage, falls das Gebet nicht o.k. war) Ich kann viele Brüder und Schwestern hier so gut verstehen, wie sie unter all dem leiden. Ich selber bin grad dabei, mein Leben, meine Erfahrungen auf Papier zu schreiben. Hab 40 Jahre das mitgemacht, incl. psychischen Problemen. Das volle Programm und ich werde mit Sicherheit da nicht wieder hingehen.

    An @Bruderinfo. Ich wäre auch unbed. dafür, mehr mit anderen in Kontakt zu kommen, sei es eine Plattform zum chatten, E-Mail auszutauschen oder ein s.g. „schwarzes Brett“

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Christof

    Das sind halt die Schwächen wenn man sich nur schriftlich unterhalten kann.

    Schwester Anna, Ulli, Shannon, Bruder Dennis, Manfred, Schneerose, Matthäus haben meine E-Mail Adresse. Falls Du oder jemand mit mir in Kontakt treten will lässt sich das so bewerkstellen.

    Ich meinte nämlich nicht dass man unbedingt die Zusammenkünfte besuchen muss! Ich meinte nur, dass nach meiner Überzeugung das neuzeitliche Volk Jehovas ein sehr schlechtes Volk sein muss, das zu einem großen Teil abtrünnig ist und nicht mit ungeteiltem Herzen Jesus folgt. Wer der Organisation folgt, der hat sein Herz geteilt, denn einen Teil des Herzens hat er der Organisation gegeben. Diese Brüder oder Schwestern hinken auf 2 Beinen wie Elia sagte.

    Schaue doch einfach was die Propheten und andere Treuen im Altertum gemacht haben. Sie haben sich nicht von der Baalsanbetung anstecken lassen sondern meist nur geschwiegen, sind weggeblieben und haben gewartet bis sich was verändert.

    Elia hat prophezeit und war aufmüpfig. Aber die 7.000 Männer welche nicht das Knie dem Baal gebeugt haben, haben geschwiegen.

    Auf Heute übertragen, darf man nach meiner Meinung nur die Zusammenkünfte besuchen wenn man sich passiv verhält. Es geht nicht, oder wird bald nicht mehr gehen, dass man in den Versammlungen aktiv mitmacht. Man wäre dann Teil des vom Teufel unterwanderten Systems.

    Wer nicht mehr hin gehen möchte oder gar darunter leidet, kann auch beruhigt zuhause bleiben, denn was man da oft zu hören bekommt, dient eher als abschreckendes Beispiel. Nicht jeder ist gleich stark und kann mit der Belastung umgehen.

    Wenn ich schreibe, man soll im Volke Jehovas bleiben meine ich das im geistigen Sinne. Im Volke Jehovas bleiben heißt für mich zu dem in den Propheten genannten Volke Jehovas zu gehören. So wie Elia und die 7.000 Männer auch zu diesem Volke gehört haben obwohl die Meisten den Baal angebetet haben.

    Daher rührt vermutlich das Missverständnis, dass wenn ich schreibe mann soll das Volk Jehovas nicht verlassen, dass man das interpretiert als würde ich meinen, man soll in der Organisation bleiben oder muss in die Versammlung gehen. Das ist sicher nicht so.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Lieber Alois zu Deiner Antwort auf Svenija und folgendem Satz:

    > Denn ich habe noch nie in der Bibel gelesen dass es mehrere schmale, steinige und schwer zu findende Wege zu Jehova gibt. Es ist immer nur von einem Weg die Rede.<

    …fällt mir die Stelle in Eph. 4: 5 ein. Hier schreibt Paulus von EINEM Glauben. Ich erinnere mich das ich diesen Vers in vergangenen Jahren immer falsch angewandt habe. Ich habe den Menschen immer zu erklären versucht wie es nur einen Gott, einen Herrn gibt, gibt es nur EINEN Glauben (sprich ZJ).

    Doch heute verstehe ich das hier nur der EINE Glaube an Jesus die Grundlage für die Rettung ist und nicht auch Buddha, Mohammed
    oder wie sie sonst noch heißen mögen.

    Folglich ist für mich der EINE Weg nicht ein Weg in einer bestimmten Glaubensgemeinschaft sonder der Weg zu Christus, den jeder auf seine Weise geht oder findet.

    Jesus sagt nur: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht wegtreiben! Joh. Kap. 6 – Auf welchen Weg er zu Jesus findet, darüber würde ich mit kein Urteil erlauben. Denn dann sagen wir ja das gleiche was die LK uns weismachen möchte und SICH als Mittelsperson uns vorpredigt:

    Siehe Der Wachtturm – 15.07.1984 –
    Baue deine Zukunft zusammen mit Jehovas Organisation

    "Vergiß nie, daß nur Gottes Organisation das Ende des zur Vernichtung verurteilten Systems überdauern wird. Handle daher weise, und plane für das ewige Leben, indem du deine Zukunft zusammen mit Jehovas Organisation baust."

  • Svenja
    April 26, 2011

    Lieber Matthäus,

    da hab ich leider erst zu spät deinen Beitrag lesen können, aber genau das wollte ich mit meinem Beitrag auch ausdrücken. Danke! Du hast wunderbar formuliert, was ich auch in der Bibel lese. Dass der Weg zu Gott Jesus ist und nicht irgendeine Gemeinschaft!

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Vor ein paar Tagen habe ich gleich den Kommentar unten geschrieben, alleine der soll klar machen daß diesen die sich als der Kanal Gottes , die einzige Organisation zur Rettung bezeichnet, in Wahrheit kein Vertrauen, keinen Glauben mehr verdient. Menschen die dies nur in Frage stellen, also mit der Geistführung von oben in manchen Belangen nicht klar kommen, werden kurzerhand hinausgeschmissen.

    Hätte Jesus so gehandelt?
    siehe: http://www.youtube.com/watch?v=0O9kLOiAu3k

  • Thomas
    April 26, 2011

    Lieber Matthäus,

    Du hast wieder einmal wunderbar den alles entscheidenden Punkt herausgestellt.

    Die WTG stellt sich eigenmächtig an die Position die EINZIG UND ALLEIN NUR dem Christus zusteht und die auch NUR von seinem Vater Jehova als WEG zu IHM dem Höchsten (für UNS) vorgesehen ist!

    Wahre Christen können (müssen) sich diese wahren Worte des Herrn J.C. nicht oft genug vergegenwärtigen:

    NIEMAND KOMMT ZUM VATER ALS NUR DURCH MICH!
    und
    NEHMT EUCH VOR DER FALSCHHEIT DER PHARISÄER IN ACHT!

    Wo das überall zu lesen ist wissen wir, nur sind wir uns auch der WAHREN Bedeutung dieser lebensrettenden Worte bewusst?

    Ein anderes Zitat möchte dazu auch ich gerne wiederholen:
    ES GIBT NICHTS SCHLIMMERES ALS VON MENSCHEN KONTROLLIERTER GLAUBE!

    und zu guter Letzt:
    ERKENNT DIE WAHRHEIT UND DIE WAHRHEIT WIRD EUCH F R E I MACHEN!!!

    In diesem Sinne Euch allen eine gesegnete Woche unter der Führung des lieben Herr der Versammlung Gottes Jesus Christus!
    Euer Bruder in IHM
    Thomas

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Bruder Matthäus

    Erst nachdem ich den letzten Kommentar abgeschickt habe, bin ich auf Deinen Kommentar gestoßen.

    Es gibt ja auch biblische Beispiele in denen Fremde auch zum Volke Jehovas hinzugenommen wurden. Beispiel, Ruth oder der Eunuch der dem Jeremia am Ende der Belagerung Jerusalems geholfen hatte. Selbst Moses hatte eine nichtisraelitische Frau.

    Aber wenn ich jetzt sagen würde, ein an Gott und Jesus gläubiger Teil aus allen christlichen Religionen, ohne an eine Rettung zu glauben, werden gleichermaßen errettet werden, dann müsste ich entgegen meinem Gewissen schreiben. Das kann ich aber nicht, das können andere tun wenn sie dieser Meinung sind.

    Zu einem Glauben wie ihn Noah hatte, gehört auch an eine Rettung zu glauben, denn sonst wäre Noah gar nicht in die Arche gegangen. Wer aber gar nicht an den Gerichtstag auf Erden glaubt, der wird auch nicht in die geistige Arche gehen um gerettet zu werden.

    Somit reicht es nach meiner Erkenntnis nicht aus, ein super guter Christ zu sein und auch alle Menschen zu lieben und ihnen immer zu helfen, wenn man nicht auch an die Verheißung oder Rettung glaubt.

    Vermutlich gab es auch zur Zeit Noahs viele gute Menschen welche nicht mit dem teuflischen Treiben mitgemacht haben. Oder zur Zeit Lots, die Schwiedersöhne in spe können nicht so übel gewesen sein und haben die schlimmen Dingen in Sodom nicht mitgemacht. Sie haben nur einen Fehler gemacht, sie sind nicht dem Retter gefolgt und nicht hinausgegangen.

    So wird es einem Großteil der christlichen Menschen in den verschiednesten Religionen gehen. Sie werden nicht erkennen dass sie sich rechtzeitig in eine rettende „Arche“ begeben müssen.

    Falls sie das jedoch tun, egal aus welcher Religion, werden sie auch errettet werden. Das hast Du, wie ich Dich inzwischen kenne, wahrscheinlich auch gemeint.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Lieber Alois, was ist für Dich die „rettende Arche“ ?
    Ist es die Organisation?
    lg. Matthäus

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Matthäus

    Ich glaube Du kennst mich genug um zu wissen dass ich niemals die Organisation als den Retter darstellen würde, denn diese ist das Schiff das garantiert untergehen wird. Aber es gibt noch andere Leser, die mich nicht so gut kennen.

    Für mich ist die rettende Arche der tiefe Glaube, mit reinem ungeteiltem Herzen, an unseren Jesus Christus und die Erfüllung seiner Verheißung.

    So wie Noah nur durch den Glaube dass sich das Wort Jehovas erfüllen wird in die Arche gegangen ist, so glaube ich auch dass sich das Wort Jehovas und seines Sohnes erfüllen wird.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Lieber Alois!
    Diese beiden Sätze/Aussagen von Dir kann ich nicht so recht in Einklang bringen!

    1. Aber wenn ich jetzt sagen würde, ein an Gott und Jesus gläubiger Teil aus allen christlichen Religionen, ohne an eine Rettung zu glauben, werden gleichermaßen errettet werden, dann müsste ich entgegen meinem Gewissen schreiben.

    2. So wird es einem Großteil der christlichen Menschen in den verschiednesten Religionen gehen. Sie werden nicht erkennen dass sie sich rechtzeitig in eine rettende “Arche” begeben müssen.
    Falls sie das jedoch tun, egal aus welcher Religion, werden sie auch errettet werden

    In der ersten Aussage schreibst du daß christlich Gläubige nicht in gleicher Weise gerettet werden, in der zweiten Formulierung ist es egal aus welcher Religion sie stammen und auch gerettet werden.

    Entweder ich verstehe Deine Aussagen nicht aber für mich klingen diese beiden Aussagen widersprüchlich – vielleicht möchtest Du nocheinmal dazu etwas schreiben.

    lg. Matthäus

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Matthäus

    Entschuldige dass ich mich so widersprüchlich, oder nicht klar ausgedrückt habe, zum Glück habe ich Dich oder andere liebe Brüder und Schwestern die mich auf Fehler hinweisen.

    1. Aber wenn ich jetzt sagen würde, ein an Gott und Jesus gläubiger Teil aus allen christlichen Religionen, ohne an eine Rettung zu glauben, werden gleichermaßen errettet werden, dann müsste ich entgegen meinem Gewissen schreiben.

    2. So wird es einem Großteil der christlichen Menschen in den verschiednesten Religionen gehen. Sie werden nicht erkennen dass sie sich rechtzeitig in eine rettende “Arche” begeben müssen.

    Ich glaube bis hierher sind beide Aussagen gleichbedeutend. Oder?
    Der scheinbare Widerspruch liegt in folgendem Satz:

    Falls sie das jedoch tun, egal aus welcher Religion, werden sie auch errettet werden.

    Das stimmt theoretisch, aber ich glaube nicht dass aus anderen Religionen außer den Zeugen Jehovas und vielleicht noch Bibelforschergruppen überhaupt nennenswert Menschen gibt welche an Jehova, seinen Sohn, den Heiligen Geist UND die Verheißung (= Rettung) glauben. Schon der Glaube an eine Dreieinigkeit verhindert nach meiner Ansicht eine Rettung, weil man damit einen Gott anbetet den es so gar nicht gibt. Ich wollte mit meiner 2. Aussage, die in einem anderen Zusammenhang stand, nicht als Richter erscheinen und habe deswegen auf die theoretische Möglichkeit einer Errettung außerhalb dem genannten Volke Jehovas hinweisen wollen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Christin
    April 26, 2011

    Lieber Alois,

    was meinst Du mit der Arche? Doch nicht die WTG.

    Jesus allein ist der Weg und die Tür, es gibt keine Zusatzpförtchen.

    Johannes 5:24
    Ja, ich versichere euch: Wer auf meine Botschaft hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Auf ihn kommt keine Verurteilung mehr zu; er hat den Schritt vom Tod ins Leben schon hinter sich. (Johannes 3.16) (Johannes 3.18)

    Jesus hätte es sicher gesagt wenn es noch eine Zusatzvoraussetzung gäbe.

    Ganz herzliche geschwisterliche Grüße an Alle

  • Alois
    April 26, 2011

    Liebe Christin

    Ich vergesse manchmal dass viele meiner Kommentare schon längst in den Tiefen von Bruderinfo versunken sind. Ich ging davon aus dass nach meinen vielen Kommentaren niemand auf die Idee käme ich würde die Organisation als den Retter ansehen. Die Organisation ist für mich der Verführer und nur Jesus ist unser Retter.

    http://www.digidatanet.de/?p=519&cpage=7#comment-4143

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Zum Vertrauen an den trvSk. noch ein simples Beispiel wie sehr er selbst dazu beiträgt ja uns auffordert IHM nicht zu vertrauen. folgendes Zitat:

    WT 15.8.76 S. 490 :
    Es ist eine schwerwiegende Sache, Gott und Christus zuerst auf eine bestimmte Weise zu vertreten, dann festzustellen, daß das Verständnis wichtiger und grundlegender Lehren der Bibel falsch war, aber danach ausgerechnet zu den Lehren zurückzukehren, die man aufgrund jahrelangen Studiums als verkehrt erkannt hatte. Christen dürfen hinsichtlich solch grundlegender Lehren nicht unschlüssig oder gar wankelmütig sein. Wenn sie es wären, könnte man ihnen dann Vertrauen schenken und sich auf ihre Aufrichtigkeit oder auf ihr Urteilsvermögen verlassen?

    Werden die Menschen von Sodom & Gomorra auferstehen?

    1916-1952 Ja sie werden auferstehen
    1952-1965 Nein sie werden nicht auferstehen
    1965-1988 Ja sie werden auferstehen
    1988- Nein sie werden nicht auferstehen

    Ist der obige WT von 1976 nicht eine klare Aufforderung IHNEN Nicht mehr zu vertrauen? (von Psalm 146:3 einmal ganz abgesehen)

    Erwachet!, 8.10.1970 Seite 8 :

    Änderungen, die die Gläubigen beunruhigen!
    „Sagen Sie mir, wie kann ich noch zu irgend etwas Vertrauen haben?“ fragte er. „Wie sollte ich denn noch an die Bibel und an Gott glauben können, wie sollte ich überhaupt glauben können? Vor zehn Jahren besaßen wir Katholiken noch die absolute Wahrheit; daran haben wir mit ganzem Herzen geglaubt. Nun sagen uns Papst und Priester, wir sollten das, was wir bisher geglaubt haben, nicht mehr glauben, sondern etwas ,Neues‘. Was gibt mir die Garantie, daß das ,Neue‘ in fünf Jahren noch Wahrheit sein wird?“

  • schneerose
    April 26, 2011

    an alle brüder im bruder-info

    danke für eure anteinahme..ich habe alle kommentare schon 2 mal gelesen ..und werde noch ein paar mal lesen ..um alles behalten zu können..

    wo fange ich jetzt an …
    die behandlung

    ihr erster völliger nerven zusammenbruch war im sommer 2009
    nach ihrer entlassung von der klinik wurden ihr folgende medikamente verschrieben..

    TRITTICO retard 150 mg
    PRAM 40 mg
    (8 monate wurde sie noch von einen Psychotherapeuten begleitet..meine frau war schweigsamm wie ein grab..obwohl er ein alter sehr erfahrener arzt war ..kein wort von der zeugenschaft)

    diese tabletten nimmt sie bis heute ständig ein ..vergisst sie zweimal die pram..dann braucht sie für diesen notfall GEWACALM
    diese tapletten habe ich im haus (kühlschrank) im auto und in der hosentasche..

    warum?

    voriges jahr hat sie bei einen tagesausflug nach ungarn wieder einen nervenzuammenbruch erlitten..
    los gings bei ihr mit kältegefühl..obwohl es über 30 grad hatte
    sie fing zu zittern an ..konnten nicht mehr gehen..zu schluss kauerte sie auf allen vieren und übergab sich andauernd..
    und das mitten in der stadt kaposvar.. auf einer grünfläche eines einkaufzentrums..

    seid her habe ich immer gewacalm dabei..dieses medikament wirkt
    zerkaut innerhalb 10 min..und verhindert vorübergehend einen zusammenbruch..

    ihr denkt.. was kann das für ursachen haben..
    vorweg.. wir leiden keine not..
    haben alles..wohnen dort wo andere urlaub machen..
    wir haben ein geheimniss.. das alle 14 schneerosen verdrängen..sei es durch blödeln.. witze und andere ablenkungen..

    auch ich ²Boss“ schneerose bin bei diesen gedanken wie gelehmt..
    ich kann es nicht schreiben..

    es gibt einige brüder im bruder – info die unser damokles schwert
    kennen..

    awina..(kennt die ursachen persönlich)
    glocknerkönig..(kennt die sachlage persönlich)
    shannon.. (ich habe shannon tel. erzählt was uns und meine frau
    schwer belastet..)

    ich bitte die genannten brüder schwestern..unsere last allen lesern im forum mitzuteilen (bitte ohne namen) was uns und besonder meiner frau quält ..keiner der schneerose kann es schreiben..

    ein danke an alle schreiber
    und liebe grüsse an alle mittlesenden

    „boss“ schneerose

    nach ihrer entlassung von der klinik

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo Schneerose,
    was müsst ihr Furchtbares erlitten haben! – Es tut mir in der Seele weh zu lesen, wie deine Frau noch heute leidet…

    Ich hoffe dass sie es nun mit der richtigen Mischung aus Medikamenten und psychologischer Begleitung schafft. Erst wenn sie sich selbst sicher ist alles gut verarbeitet zu haben und auch der Psychologe sein ok gibt, kann sie daran denken ihre Medi´s abzusetzen bzw langsam einzudämmen.

    Bei meiner Mutter war ein neuer Arzt zu eifrig bei seiner Motivation sie von ihrer Psychopharmaka wegzubekommen. Die ersten Monate lief es gut, doch dann kam der völlige Zusammenbruch.
    Das ist allerdings schon fast 20 Jahre her und sie war fast ihr ganzes Leben lang medikamentös so eingestellt, dass praktisch alles aus ihrem Umfeld mehr oder weniger an ihr vorbeilief.

    Aber ich denke, heutzutage stellt man sicherlich niemanden mehr so ein, dass er Gefühlsmäßig total abwesend ist.

    Ich hoffe und bete für euch, dass nun der Heilungsprozess für deine Frau beginnen kann.

    LG Ulli

  • Martin
    April 26, 2011

    Liebes „Schneerosen-Team“.

    Ohne Zweifel scheint Ihr derzeit eine schwere Last zu tragen und postraumatische Ereignisse hinter Euch zu haben. Allerdings glaube ich, dass Ihr es den gennannten Kommentatoren nicht zugemutet werden kann, Euere Bitte zu erfüllen,hier allen mitzuteilen, was „Deine Frau quält“. Ich weiss nicht, ob das Euch auch wirklich helfen würde. Niemand möchte hier die persönlichen Probleme anderer „Breit treten“. Wenn Ihr jedoch das Bedürfnis habt, dass es alle erfahren, so fühlt Euch doch selber so frei, dies zu veröffentlichen. Bedenkt jedoch und fragt Euch, ob aus diesem Forum Hilfe erfolgen kann. Es sei denn es „hilft Euch“, wenn andere von Eueren Problemen oder Erlebnissen hören. Vielleicht könnt Ihr diese Erlebnisse auch zunächst einmal dem „Bruderinfo-Team“ mitteilen und dann erwägen, ob es sinnvoll ist, dies zu veröffentlichen. Wir wünschen Euch Gottes Segen und Kraft.

    Liebe Grüsse
    Martin

  • schneerose
    April 26, 2011

    hallo martin

    dein kommentar

    Vielleicht könnt Ihr diese Erlebnisse auch zunächst einmal dem
    “Bruderinfo-Team” mitteilen und dann erwägen, ob es sinnvoll ist, dies zu veröffentlichen.

    vielen dank.. für diesen guten rat..ich versuche in den nächsten wochen meine gedanken zu sammeln und werden es dem info-team zu senden..

    wichtig ist diese geschichte für die vielen mitleser damit sie in solchen lebensphasen die richtige entscheidung treffen..

    liebe grüsse an dich und familie von den schneerosen

  • Shannon
    April 26, 2011

    Lieber Martin,

    offensichtlich haben viele Brüder und Schwestern Mühe, die erduldete Ungerechtigkeit zu verarbeiten. Da ich schon sehr lange mitlese habe ich mich auch immer gewundert, warum das so ist. Falls du dich erinnerst, waren meine Kommentare vor Monaten entsprechend, weil ich kein Mensch bin, der solche Ungerechtigkeiten still erträgt. Und so konnte ich nicht nachvollzhiehen, dass es andere ertragen. Aber offensichtlich ist das Bedürfnis vorhanden, dieses seelische Last einmal los zu werden.
    Warum schafft man nicht ein Forum oder eine Abteilung, wo diese Dinge Platz haben? z.B. Brüder helfen Brüdern oder privates oder so? Dann bleiben die Artikel frei von privaten Dingen und trotzdem ist Raum für solche Dinge.
    Vielleicht ist es @ Bruderinfo möglich so eine Abteilung zu schaffen? Denn wir möchten einander ja helfen und nicht, dass diese Brüder und Schwestern auf den Sektenausstiegsseiten landen, wo ganz viele Nicht-Zeugen ihre Kommentare schreiben.

  • Martin
    April 26, 2011

    Liebe Shannon,

    Es ist zweifelsohne so, dass viele Brüder Mühe haben, erduldete Verfahrensweisen und Ungerechtigkeiten zu verarbeiten, weil Sie ja durch die Belehrungen einerseits auf Gerechtigkeit getrimmt werden, aber doch dann immer mehr die Realität in den Versammlungen anders wahrnehmen müssen. Sicherlich gibt es Auswüchse, die von der LK nicht gewollt sind, trotzdem tragen sie für die Entwicklung die Verantwortung. Aber das ist ja die große Thematik in diesem Forum.

    Ich habe natürlich den Verlauf Deiner Kommentare immer aufmerksam verfolgt. Allerdings hast Du wahrscheinlich auch durch Deine berufliche Tätigkeit die Befähigung,dich entsprechend mental zu wehren. Aber nicht alle sind so gebaut. Hierzu gäbe es sicherlich viel zu sagen. Es ist schon ein enormes Bedürfnis bei vielen Brüdern vorhanden,diese „seelische Last los zu werden….“

    Zu Deiner Frage:
    „Warum schafft man nicht ein Forum oder eine Abteilung, wo diese Dinge Platz haben? z.B. Brüder helfen Brüdern oder privates oder so? Dann bleiben die Artikel frei von privaten Dingen und trotzdem ist Raum für solche Dinge.
    Vielleicht ist es @ Bruderinfo möglich so eine Abteilung zu schaffen? Denn wir möchten einander ja helfen und nicht, dass diese Brüder und Schwestern auf den Sektenausstiegsseiten landen, wo ganz viele Nicht-Zeugen ihre Kommentare schreiben“. Zitatende.

    Natürlich habe ich auch schon daran gedacht. Ob es als Forumsabteilung seine Wirkung hätte, sich hier nur auszuschreiben, ohne das praktische Hilfe einsetzt, waage ich zu bezweifeln. Aber hast Du auch daran gedacht, was dies in der Praxis bedeutet, wenn es einigermassen professionell gehandhabt werden soll?

    *** Eine Abteilung zur geistigen Betreuung
    Geschlagene und geschundene Schafe unseres Hirten müssten erst gehegt und gepflegt werden…

    ***Eine Abteilung für psychologische Betreuung
    Viele langjährige Diener Jehovas muss geholfen werden,vieles vom Standpunkt des Wortes Gottes zu sehen mit gesundem Sinn und nicht nur mit dem „kurz bevorstehenden Ende Harmagedon“ zu leben.

    ***Eine Abteilung für Altersbegleitung
    weil viele auch krank vor Erwartung geworden sind und dabei alt geworden sind.

    ***Eine Abteilung für finanzielle Bedürfnisse
    weil sich auch viele theokratisch verausgabt haben und Ihre eigene Bedürfnisse hinten an gestellt haben.

    ***Hinzu käme ein Team von Schlichtungskommisionen, die immer viel zu tun hätten, denn der langjährige Verbleib in einer Versammlung prägt den Menschen, …ohne zu werten…

    Im unternehmerischen Bereich würde man sagen, eine Auffanggesellschaft für „Betroffene der Wachtturmgesellschaft“ und diese Entwicklung wäre einigen sogar ganz recht. Nur wer kann all diese sozialen Kosten aufbringen. Das geht nicht ohne Einrichtungen und entsprechender Betreuung von „Menschen“.

    In diesem Bereich eine richtungsweisende Entscheidung zu treffen und zu realisieren, wäre ein schwieriges Unterfangen. Ich sehe nicht in erster Linie die Beschaffung der Mittel. Die sind da, wenn es der Wille Jehovas ist, sondern das benötigte Potential an Männern und Frauen, die dieser korrigierenden Aufgabe gewachsen wären. Aber wir werden sehen, was die Zukunft für Wege weist und was der Wille unseres himmlischen Vaters und unseres Hirten ist. Wünscht er eine solche Entwicklung oder behält er sich eine Korrektur vor, um allen entstandenen Schaden zu beheben? Das ist die wichtigste Frage, zu der es noch viel zu diskutieren gäbe.

    Ich erkenne Dein „großes Herz“ für die Bedürfnisse der Brüder. Das finde ich bemerkenswert und höchst lobenswert. Im Falle der Schneerosen versuchte ich nur „zu schützen“, auch Dich… und sie… Ob sie das verstanden haben, bin ich mir nicht ganz sicher. Ich wünsche ihnen jedoch, dass sie es schaffen, alle Bitternis in Ihrem Herzen zu bewältigen

    Liebe Grüsse
    Martin

  • Barbara
    April 26, 2011

    Liebe Schneerosen!
    Ich bin ganz erschüttert über Eure Erfahrungen!Ich war jahrelang depressiv und mußte phasenweise Antidepressiva nehmen aber da ich arbeite und zwei Kinder habe muß ich zusehen wie ich ohne Medikamente funktioniere.Wenn Ihr wollt könnt Ihr mir mailen, oder mich anrufen- Ich rufe gerne zurück, habe eine Flatrate. @Anna hat meine Adresse und Telefonnummer.Die darf sie gerne an Euch weitergeben!
    Liebe Schneerosen ich wünsche Euch viel Kraft und Jehovas Segen,
    Barbara

  • schneerose
    April 26, 2011

    hallo barbara

    danke für dein hilfsangebot..werden die mail adresse von anna suchen..ich habe alle kommentare 3-4mal gelesen und von allen brüdern die wichtigsten aussagen auf einen zettel notiert ..mit schwester shannon haben wir privaten kontakt.. sie gab uns sehr wertvolle hinweise über medizinische zusammenhänge was oder welchen einfluss ernährung auf unser nervensystem hat..

    ich bin guter hoffnung .. das die ärztin die das vertrauen meiner frau hat und die ratschläge von shannon auf die gesundheit meiner frau positive auswirkungen hat..

    ich werde hier im bruder-info über den krankheitsverlauf berichten ..
    ich danke dir barbara und den brüdern und schwestern für die vielen guten informationen

    „boss“ schneerose

  • Frank&Frei
    April 26, 2011

    liebe Brüder, danke für eure Ermunterung, der ich uneingeschränkt zustimmen kann. Mit den Templern habe ich nichts am Hut, dieser Begriff ist just Psalm 115,1 in Latein, was man auch in deutsch sagen kann:
    Nicht uns, Jehova, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre, um deiner Güte, um deiner Wahrheit willen!

    Wenn ich damit Gefühle verletzt habe, möchte ich mich entschuldigen.
    Im übrigen bin ich dankbar, dass es diese WEbseite gibt und man die Zuversicht hat, dass man nicht allein da steht.

    Hass und Polarisation säe ich nicht. Wohl aber sehe ich, dass diese beiden Dinge von bestimmten Kräften zielsicher vorangebracht werden, weil für manche eben nicht sein kann, was nicht sein darf. Und man kennt das Procedere, dass dann schließlich nicht nur Familien teilt.
    Ich möchte das hier nicht vertiefen, da im Grunde genommen diese Dinge bekannt sind.
    nochmals Danke für das Feedback und Augen auf
    Geben wir Gott die Ehre.

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Lieber Frank&Frei,
    richtig die Templer ge(miss)brauchen den ersten Teil dieses Psalms für Ihren Gruß. Deshalb der Hinweis. Wie bist du denn auf diesen Gruß gekommen? LG Bruderinfo

  • Frank&Frei
    April 26, 2011

    liebe Brüder bei Bruderinfo,
    heuer ist die Kommunikation ja recht schnell. Wie kommt man auf diese Phrase? Weil sie auf einem Fachwerk stand .
    Die Kürze hat mich fasziniert, wie auch der Inhalt – ein Fakt in aller Bescheidenheit.

    Ich habe zu den Krallenkreuzern keinerlei Bezug. Just das schwarz weiß des Deutschen Ordens ist mir ein Begriff, wurden daraus schließlich die Farben Preussens, mit dem Rot der Hansestädte die Farben des Kaiserreiches.

    nun, das ist passe, die Zukunft wartet auf mit reichlicher Abwechslung. So können wir uns in der Hoffnung freuen und werden sehen, was sich wie gibt, dass die wenigen die vielen belehren, wie es Daniel am Ende sagt.
    An Gottes Segen ist alles gelegen

  • Frank&Frei
    April 26, 2011

    lieber Matthäus, danke für die klaren Worte, denen man uneingeschränkt zustimmen muss.
    Die Selters Wasser trinkenden Mitleser werden das auch rekognizieren und nichts bei sich ändern, da sie ja scheinbar nen „sicheren“ Job und Auskommen haben.
    Aber der Gerichtstag kommt und damit der Kassensturz.

    Ich höre sie heute schon heulen, auch jene, die sich schließlich als Opfer vorkommen, solche Männer, die heute als Älteste mit „Opfer“ verursachen.
    Die Lebenslüge wird sie ein- und überholen. Arme Leute, jene, die ihr Bregen abgegeben haben um sich von anderen bedingungslos leiten zu lassen.
    non nobis domine

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Hallo Frank&Frei,
    es ist nicht angebracht Hass zu schüren noch sich über das Leid anderer zu erfreuen, selbst dann, wenn sie es in deinen Augen verdient haben mögen. Wir sollten nicht richten, damit wir nicht gerichtet werden. Stattdessen sollten wir die Liebe gegenüber unseren Nächsten leben. Auch ist es hier nicht angebracht mit einem „Templergruß“ seinen Kommentar abzuschließen. Wir hier bei Bruderinfo sind über Satan und seine Machenschaften sowie seine Werkzeuge sehr wohl aufgeklärt. Es ist uns wohl bewusst, daß die Menschheit in der Macht des Bösen liegt. Wie diese „Bruderschaften“ sich organisieren und die Weltherrschaft an sich reißen möchten interessiert uns nicht. Für uns sollte wichtig sein in Freiheit zu leben, da wir teuer erkauft wurden und uns nicht mehr unter ein „babylonische Joch“ auferlegen lassen möchten. Durch Freiheit berufen, bedeudet auch verantwortlich gegenüber dem Anderen zu leben. Das „Fallen“ von einer Weltverschwörung in die andere bringt und geistig nicht weiter, sondern hält uns umso mehr gefangen. Wenn unser Vater im Himmel uns die Möglichkeit durch Christus gibt, „Kinder Gottes zu sein“, dann sollten wir dies wahrnehmen. Diese Verheißung zur „Liebe“ und Kindschaft ist ein Siegel der Gerechtigkeit Gottes. Durch dieses Siegel erlangen wir ein Unterpfand das wir einlösen dürfen. Wenn wir uns dessen bewusst werden, dann kann weder Tod noch Leben noch irgendwelche dunklen Mächte uns etwas antun. Die Mächte, die momentan die Welt beherrschen, wissen dies und deshalb versuchen sie die Menschen zu manipulieren und zu lenken, klein zu halten. Deshalb ist es wichtig das wir die LIEBE leben und uns unserer wahren Stellung bewusst werden. Wir sind nicht „klein“ sondern „groß“, da die Liebe alles „Böse“ besiegen wird. All dies wird in naher Zukunft an die Öffentlichkeit kommen. Dann wird sich „Gog von Magog“ nochmals aufbäumen und zum Krieg blasen, doch wird er nicht die Oberhand gewinnen. Also möchten wir hier nichts mit anderen sogenannten „Bruderschaften“ zu tun haben. Wir hoffen dies ist bei Dir (Frank&Frei) angekommen. Das Bruderinfo-Team.

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Ein kleiner Auszug von Dr. Bergmann zu den Gründen für die überdurchnschnittlich hohen seelischen Kranheiten unter ZJ:

    Untersucht man religiöse oder andere soziale Gruppen vom soziologischen und psychologischen Standpunkt, wird man auf positive wie negative Aspekte stoßen. Ohne Zweifel hat die Wachtturm- Organisation insgesamt gesehen auf viele eine positive Wirkung, und ebenso gibt es viele, auf die sie eher sehr negativ wirkt. Nur wenige Gemeinden (Versammlungen) haben es fertiggebracht, die in dieser Studie beschriebenen Probleme zu vermeiden. Was hier an Problemen zur Sprache gekommen ist, ist weit verbreitet und typisch, auch wenn einige Fallgeschichten als Veranschaulichung eingeflochten wurden, die nicht unbedingt typisch sind.

    Viele Erfahrungen lassen sich nicht in Worte fassen. Selbst Ausdrücke wie kummervoll, niedergeschlagen, entmutigt und enttäuscht erfassen nur unzureichend, was viele der hier beschriebenen Menschen erlebt haben. Es ist darum für einen Leser, der die Organisation der Zeugen Jehovas nicht aus eigener Anschauung kennt, schwer, sich in einige der Fälle und Umstände hineinzuversetzen. Dennoch wurde der Versuch gemacht, die Probleme und Gefühle von Hunderten von Menschen zu vermitteln, die im Verlaufe der Untersuchung interviewt wurden. Neben den Interviews wurde die gesamte Literatur gesichtet, mit besonderer Berücksichtigung der Dissertationen (über drei Dutzend) und der soziologischen und psychologischen Fachliteratur. Die meisten Untersuchungen stimmen in den hier dargelegten allgemeinen Schlußfolgerungen überein. Es handelt sich hier um ein Gebiet der Sozialwissenschaften, auf dem es in der empirischen Literatur kaum Diskrepanzen gibt.

    Einige der behandelten Probleme bestehen in der Wachtturm- Organisation seit Anfang dieses Jahrhunderts (20. Jhdt.), doch vieles deutet darauf hin, daß sie durch die Einrichtung von Ältestenschaften noch verschärft wurden. Nach 1975 erlebte die Wachtturm-Organisation einige Jahre lang einen deutlichen Rückgang der Zahl der aktiven Mitglieder. Genau läßt sich das zwar schwer abschätzen, doch es hat den Anschein, als seien seit 1975 über 30 Prozent der Anhänger gegangen. Allein in den letzten zehn Jahren (bis 1986) starben etwa 80 000 Zeugen Jehovas und über 880 000 verließen die Gemeinschaft weltweit. Diese Zahl führt in einer Organisation, bei der gerade der engagierte Einsatz der Mitglieder der Normalfall ist (weshalb diese auch ihre Religionsgemeinschaft als „die Wahrheit“ bezeichnen und sagen, sie seien „in der Wahrheit“), zu schweren Problemen. Die Trennung verläuft oft sehr traumatisch, und der große Mitgliederschwund der letzten Zeit deutet ganz klar auf große Probleme hin.

    Zu den schweren Problemen, die zu emotionalen Fehlentwicklungen und anderen Schwierigkeiten führen und die in dieser Studie herausgearbeitet wurden, gehören unter anderem:

    • Wiederholte Änderungen der Lehre.

    • Eine unnormale Betonung von Dingen, die die meisten Menschen als nebensächlich empfinden (besonders im Sprachgebrauch).

    • Viele Verbote auf Gebieten, in denen sie wohl eher das Gegenteil von dem bewirken, was sie bezwecken sollen, und die im Gegensatz zu den Normen der westlichen Gesellschaft stehen, wie das Verbot, eine lohnende Berufslaufbahn anzustreben oder auf die Universität zu gehen.

    • Riesiger Druck auf die Mitglieder, sich an Aktivitäten zu beteiligen, die insgesamt erfolglos und kontraproduktiv sind, wie der „Verkauf“ von Literatur von Tür zu Tür, die wenig gelesen wird und vielfach für Uneingeweihte nicht verständlich ist (wie der Wachtturm).

    • Weitgehende autoritäre Gleichschaltung der Mitglieder und eine Tendenz, Probleme durch Verurteilung, Kritik und sozialen Druck zu lösen statt auf menschlich angemessenere Weise.

    • Offensichtliche Schwächen der Lehre, die vor allem den beleseneren Mitgliedern bewußt sind oder solchen, von Außenstehenden beeinflußt werden. Diese führen zu Zweifeln und sogar Depressionen.

    • Die Angst davor, daß der Glaube, auf den man sein ganzes Leben gebaut hat, falsch ist, kann sehr traumatisch sein. Beispiele hierfür sind die Fehlschläge bei den Voraussagen, so über 1914, 1975 und mehr als ein Dutzend andere.

    • Der Mangel an Belohnungen im Leben der Zeugen, die gedrängt werden, letztlich anderen zu dienen und ihre eigenen Bedürfnisse und Ziele zu unterdrücken oder vollständig zu sublimieren.

    • Druck von außen, der häufig zu schweren gesellschaftlichen Konflikten führt, hervorgerufen beispielsweise durch das Verbot, die Fahne zu grüßen, den Militärdienst zu leisten, Feiertage zu begehen, Hochzeiten und Beerdigungen Außenstehender zu besuchen.

    • Statuskonflikte innerhalb der Versammlung und die Tatsache, daß man innerhalb der Organisation nur Ansehen erlangen kann, indem man Stellungen wie die eines Ältesten erringt, oder indem man selbst oder der Ehegatte Pionier wird. Die Folge sind erhebliche Konkurrenzkämpfe und ein gegenseitiges Zerfleischen, um in diese Positionen zu gelangen, und dann folgen Gehässigkeit, Neid, Groll usw. gegenüber denen, die sie innehaben.

    • Langeweile: Die Zusammenkünfte der Gemeinde (fünf pro Woche) sind normalerweise unerträglich langweilig, und da die Zeugen angespornt werden, schlechtbezahlte Stellungen anzunehmen, keine Überstunden zu leisten usw., sind sie gezwungen, ein kärgliches Leben ohne besonderen Luxus zu führen und sich unablässig an endlosen, langweiligen und monotonen Aktivitäten der Zeugen zu beteiligen. Abgesehen vom Neuen System und dem nächsten Wachtturm oder Kongreß gibt es kaum etwas, auf das man sich freuen könnte.

    • Konflikte mit Nachbarn, Freunden und sogar innerhalb der Familie, die entstehen, wenn man ein Zeuge Jehovas wird, und die häufig zu erheblichem emotionalen Aufruhr führen. Wer zu den Zeugen wechselt, muß seine Freunde aufgeben, und durch die entschiedene Betätigung für den neuen Glauben werden zum Teil auch die Familienangehörigen von dem neuen Zeugen entfremdet. […] Als Faktoren, die die psychischen Leiden mit beeinflussen, haben wir uns insbesondere mit dem gewöhnlich niederen sozialen Stand beschäftigt, sowie dem niedrigen Bildungsstand und der Tatsache, daß die Organisation allem anderen vorangestellt wird und die Menschen als einzelne von ihr ausgebeutet werden und ihre Bedürfnisse denen der Wachtturm-Organisaton eindeutig untergeordnet werden. Hinzu kommt, daß die Zeugen wegen ihres sozialen und ökonomischen Standes gezwungen sind, mit weniger erfreulichen Kreisen der Bevölkerung zusammenzuleben und zu einem gewissen Grad mit ihnen Umgang zu pflegen, so daß es sicher auch bedeutende Ansteckungseffekte gibt.

  • Frank&Frei
    April 26, 2011

    lieber Martin u. andere Mitleser,
    es ist nicht immer einfach Dinge so darzulegen, wie man es gern tun will, da Fakten und Rumours auf einen einwirken.
    Dadruch erlangt man ein ziemliches Bild der Umwelt, dass zwar nur umrissen ist, aber irgendwie immer wieder Bestätigung findet durch die INformationen, die erlangbar sind.
    Ich bin dabei auf meinem alten Rechner das Buch, welches ich als PDF Datei habe, zu suchen.
    Ansonsten kann ich nur hinweisen mit den von mir genannten Stichwörtern selbst mal zu recherchieren oder aber mich anzuschreiben:
    ksk12710@hotmail.com.
    manches ist zu delikat, als dass man es einfach so offen legt.
    Im Grunde genommen haben wir alle die gleichen Optionen, zu suchen/ forschen Nur mit dem Unterschied den es gibt – die meisten kennen die Stichworte nicht.
    Wir Zeugen werden durch die WTG Doktrin ziemlich kurz gehalten, was hier im Forum offenkundig ist. Währed die „Herren“ über unseren Glauben kräftig in der Politk mitmischen, legt man uns Maulkorb und Handschellen an und ignoriert die Fakten, die darauf hindeuten, dass die Elite – Stichwort „Bilderberger“ ihre Pläne voranbringen, was am Ende zu Offenbarung 13 führt: kaufen und verkaufen mit dem kennzeichen.
    Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der Böse ist und sein Diener leuchten wie das Licht, so dass der Mensch verblendet ist.
    alles weitere gern per Email

  • Shannon
    April 26, 2011

    Hallo Frank&Frei,

    Bücher über die Verschwöhrungstheorien habe ich viele gelesen und diese Prohezeihungen mit dem kaufen und verkaufen, nur mit dem Zeichen des wilden Tieres, passt selbstverständlich ins Bild von Barcode und Bilderberger.

    Ich frage mich jedoch, ob dies so für uns anwendbar ist? Wenn ich davon ausgehe, daß die Bibel für Jehovas Volk geschrieben wurde dann muss diese Bedeutung eine andere sein. Ebenso wie die Hure Babylon, die um die Gunst der Nationen buhlt, vermutlich eine andere Bedeutung hat.
    Dass dies in der Welt gerade passiert, ist vielleicht nur ein Ablenkungsmannöver Satans, damit wir darauf reinfallen. Wenn sich aber die Schrift am Volke Jahovas erfüllt, kann man doch das, was gerade in der Welt passiert, außen vor lassen. Ich kann es zur Kenntnis nehmen und ablegen in der Schublade: Ablenkungsmannöver.

    Ich gebe zu, wenn man diese Verschwöhrungstheorien liest und die Welt beobachtet, ist man geschockt. Aber die Welt interessiert uns nicht und ich kann die Dinge nicht ändern. Warum also noch mit Energie füttern? Dass Satan sich in den Tempel Gottes setzt, ist ja auch prophezeiht. Was also erwartest du? Bin mal gespannt, wie sich das mit dem Kaufen und verkaufen in den Versammlungen erfüllen wird.

    Alles Liebe dir und behalt deine Mentalhygiene.

  • Alois
    April 26, 2011

    Liebe Shannon

    Ich glaube auch dass wir nicht so sehr auf die da draußen schauen sollen, sondern auf uns alle da drinnen. Zuerst muss der Jesus durch den Antichristen verworfen werden, das ist dadurch dass sich die Organisation als der alleinige Retter (=Christus) ausgibt eigentlich schon geschehen.

    Luk. 17
    25. Zuvor aber muß er (Jesus)vieles leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht.
    26. Und gleichwie es in den Tagen Noahs geschah, also wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen:
    27. sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, und die Flut kam und alle umbrachte.
    28. Gleicherweise auch, wie es geschah in den Tagen Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;
    29. an dem Tage aber, da Lot von Sodom ausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um.
    30. Desgleichen wird es an dem Tage sein, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird.

    Es wird somit so kommen wie es bei Noah oder Lot war. Die Worte Jesu sind eindeutig.
    Aber was ist geschehen, dass trotz dem Predigen des Noah nur seine engste Familie gerettet wurde? Der Teufel hat es geschafft dass alle welche vielleicht interessiert waren und dem Noah eine Zeitlang geglaubt haben, am Ende doch nicht den Mut hatten mit in die Arche zu gehen.

    Und wie kann es der Teufel Heute oder die nächsten Jahre schaffen dass wir nicht in die rettende Arche unseres Retters Jesus gehen? Indem wir nicht mehr an das kommende Gericht glauben!

    Es glauben jetzt vielleicht noch viele Brüder und Schwestern an das kommende Gericht. Aber stelle Dir vor, der Teufel stellt noch eine finale Falle, was dann? Angenommen er würde den Angriff der Nationen welche gemäß der Lehre der Organisation am Ende das Volk Gottes angreifen, gar nicht stattfinden lassen. Sondern er würde es schaffen dass die Nationen das buchstäbliche Israel angreifen oder auf andere Art so in die Enge treiben, dass die Prophezeiungen der Bibel genau auf dieses buchstäbliche Israel passen? Wenn dann am Ende sogar noch Israel, obwohl es dann vielleicht mit dem Rücken an der Wand steht doch noch vor der Vernichtung gerettet würde?

    Die meisten Gläubigen würden dann dem Teufel auf den Leim gehen und glauben dass unser Harmagedon gar nicht mehr kommt. Viele würden dann weiterhin gute, liebe und hilfsbereite Christen bleiben. Aber das reicht nicht, man muss wie Noah und Lot auch an die Verheißung glauben. Lot seine Frau hatte den Glauben nicht, sie kam um.

    Nicht umsonst sagt Jesus obige Verse, es waren wirklich nur ganz ganz wenge Menschen welche von ganz ganz vielen Menschen bis zum Ende ausgeharrt und an die Verheißung geglaubt haben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo Alois,
    soll der Teufel Fallen stellen so viel wie er will, ich werde weiter hoffungsvoll auf Gottes gerechtes Eingreifen warten.

    Gut das wir uns hier gegenseitig dazu ermuntern, die Augen offen zu halten.

    LG Ulli

  • Martin
    April 26, 2011

    Liebe Ulrike,
    Dies ist zwar ein kurzer Kommentar von Dir, aber treffend. Ich schätze Deine auch längeren Abhandlungen sehr, denn sie sind meist scharfsinnig durchdacht und zeugen von Deiner tiefen Liebe zum Wort Gottes. Zudem lässt Du Dein Herz sprechen und das macht Deine Kommentare sehr wertvoll…Also nur zu…Autorin…
    Liebe Grüße
    Martin

  • Mike
    April 26, 2011

    Hallo.
    Die Bibel ist ja auch das Hauptwerkzeug von uns Zeugen.
    Die Literatur soll jeder damit machen was er im Dienst.
    Die Bibel wird auch am meisten akzeptiert bei den Menschen.
    Durch die Bibel können wir uns und den vielen anderen stärken!

  • Bob
    April 26, 2011

    Hallo Cheyenne,

    als ich Deinen Kommentar gelesen habe, habe ich mir überlegt, was diese Schwester wohl umtreibt,
    dass sie sich verbal so herablässt. Ich werde auf Deine Einlassungen, Cheyenne inhaltlich nicht weiter eingehen, weil ich festgestellt habe,
    dass Du den Kontext und die Zielsetzungen meiner Kommentare bewusst oder unbewusst nicht berücksichtigt oder vielleicht auch nicht verstanden hast und manchmal sogar verdreht hast. Ich überlasse es den Lesern hier, soweit gewünscht, das Inhaltliche kritisch zu prüfen.
    Es ging Dir in erster Linie darum, Deinem Unverständnis oder Deiner inneren Wut Ausdruck zu verleihen. Du wirst für Dein Unbehagen Gründe haben, ich vermute auch welche…
    dann sag es aber… und verstecke Dich nicht. Sag uns einfach, wie es Dir ganz persönlich ergeht, wenn Du das eine oder andere von mir liest.
    Es wäre schön, wenn der MENSCH Cheyenne sich hier und da mal etwas zeigen würde. Man kann sich gut hinter Mauern verstecken und dann mit Steinen werfen. Wenn Dich einige meiner Zitate so in Rage bringen, dann würde ich mich fragen, warum denn überhaupt? Hat das vielleicht auch etwas mit Dir selbst zu tun? Wie sind die Wirkungen zu erklären?
    O.K., ich habe Deine Einsicht, was den Ton Deines Kommentars angeht, zur Kenntnis genommen und möchte über das WIE des Kommentars jetzt auch nicht weiter diskutieren. Dennoch sollten ein paar Dinge richtig gestellt werden.

    1. Die Kommentarfunktionen von Bruderinfo sind nur bedingt dazu geeignet, hier gemeinsam Vergangenes, Erlebtes und Erfahrenes aufzuarbeiten. Dass es trotzdem geschieht, hat mit den tiefen Bedürfnissen der Brüder zu tun. Ich bin schon seit ca. 12 Jahren (30 Jahre getauft) ein eher unabhängiger Denker in der Versammlung gewesen und habe schon damals auch kein Amt mehr angenommen. Erst in den letzten beiden Jahren habe ich religionsgeschichtliche, biblische Lehren, psychologische und soziale Aspekte konsequent zu Ende gedacht. Das Ergebnis: ich und meine Familie fühlen uns in der neu erlangten christlichen Freiheit sehr wohl. Wir besuchen auch die Zusammenkünfte nicht mehr, die Gründe habe ich in zahlreichen Kommentaren dargelegt. Nun sind wir beim Thema: ich hätte hier meine Gedanken nicht öffentlich machen müssen. Ich gehe auch nicht davon aus, dass alle Leser hier meine Gedanken teilen. Für Kritik bin ich jederzeit dankbar. Wenn ich Brüder und Schwestern hier an meinen Gedanken teilhaben lasse, dann ist das ein GEBEN und NEHMEN.
    Einerseits tut es mir gut, über das Schreiben doch sehr komplexe psychologische und soziale Prozesse zu verarbeiten und auf den Punkt zu bringen. Die Erwiderungen der Brüder und Schwestern hier geben mir das Gefühl, nicht allein zu sein und zu erfahren, dass es einigen ähnlich geht. Es sind Verarbeitungsprozesse, die weit über die biblische Einsicht hinausgehen. Es sind nur Wahrnehmungen, keine Erklärungen mit Wahrheitsansprüchen.

    Das bedeutet, es geht nicht darum, ob Alois, Du oder sonst jemand mit den Prophetendeutungen recht hast oder nicht. Mir ging es um die mentalen Wirkungen einschlägiger Bibeldeutungen. Der Unterschied zwischen Dir und Alois ist nur der, dass ich hinter Alois Kommentaren immer auch den Mensch Alois sehe, der in tiefer Anteilnahme Brüdern und Schwestern mit dem biblischen Wort beisteht. Ich gebe zu, in meiner Verarbeitungsphase sind die Propheten gegenwärtig nicht sehr hilfreich für mich. Das ist in der Tat sehr subjektiv, wird sich aber in Zukunft bestimmt auch ändern. Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass alttestamentarische Deutungen über Jahre hinweg die Schwerpunkte in den Wachtturmstudienartikeln darstellten. Wie auch immer, ich habe es nicht nötig, meinem Bruder Alois, so wie Du es hingestellt hast, einen Hieb zu verpassen. Das wäre weder christlich noch menschlich vertretbar. Ganz im Gegenteil, ich schätze die Kommentare von Alois sehr, ich könnte Ihn morgen treffen, und es wäre eine wirkliche brüderliche Begegnung.

    Wenn ich Deine Kommentare lese, Cheyenne, erlaube mir jetzt bitte den Vergleich: da habe ich eine Vorortsiedlung vor Augen. Da sitzt eine etwas verbitterte ältere Frau am Fenster ihrer Wohnung im 1. OG, liest viel in der Bibel, hat eine ungeheure Bibelkenntnis, ab und zu reißt sie die Fenster auf, und meckert die Kinder an, die unten im Hof etwas laut spielen. Sie sucht sich jene Bibeltexte heraus, um ihren ganzen Frust nach draussen zu schreien. Selbst ist sie sehr erhaben, denkt nie an ihre Kindheit zurück. Sie mag womöglich keine Kinder.

    Es ist wie Dennis treffend beschrieben habe, was nutzt mir alle Kenntnis, wenn ich keine Wärme vermittle. Jetzt Schluss mit dem Vergleich, liebe Cheyenne, reden wir einmal von Mensch zu Mensch, von Schwester zu Bruder. Ich will nichts an biblischer Einsicht relativieren, aber ich möchte die Brüder gerne Anteil an meinen Gedanken nehmen lassen.
    Viele Erwiderungen zeigen mir, dass ich mit meinen Gedanken nicht alleine bin. Und die Erwiderungen zeigen mir auch, wie hilfreich es ist, die komplexen Zusammenhänge eines fremdbestimmten Glaubenslebens auf den Punkt zu bringen.

    Es konnte mein ethisches Urteilsvermögen lange bewahren, der Preis war eine jahrelange Aussenseiterposition in der Versammlung. Verschiedenen Umzüge haben es mich ertragen lassen. Du hast meine Glaubenshaltung und mein Umgehen mit Totalität komplett missverstanden und einseitig pauschalisiert. Das ist ethisch nicht o.k.

    Und noch etwas von Mensch zu Mensch: wie war denn Deine Entwicklung als Schwester über all die Jahre? Lass uns an Deinen Gedanken teilhaben? Wenn Du in der glücklichen Lage warst, immer selbstbestimmt gehandelt zu haben, dann untertütze die Brüder und Schwestern hier mit Deinen ganz persönlichen Erfahrungen, wie es andere hier tun.
    Und wenn Du es nicht willst, dann stelle Dich nicht altklug auf ein Podest, um Deine Mitbrüder unterhalb der Gürtelinie abzuwerten. Das zeigt nicht gerade Glaubensgrösse. Als selbstbestimmter Christ solltest Du da eigentlich drüber stehen.

    Ich hoffe, von Dir auch mal mehr persönliches zu erfahren. Und wenn Du kritisierst, dann bleibe bitte sachlich. Die mürrische alte Dame steht Dir nicht. Bleibe Mensch und Du wrst gehört!

    Brüderliche Grüsse
    Bob

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Bruder Bob
    Liebe Cheyenne

    Ein Gewitter reinigt die Luft, sagt man und danach scheint wieder die Sonne.

    Wir alle haben das selbe Problem, zuerst waren wir Gefangene der Organisation, ein eigenständiges Forschen in der Bibel und sich eigene Gedanken machen, das ging nicht ohne in die Ecke gestellt zu werden.

    Zum Glück haben wir uns vor vielen Jahren aus dem Kerker der Organisation befreit und können seither frei atmen. Wir konnten zwar frei atmen, aber vor allem die Brüder und Schwestern welche schon vor vielen Jahren oder Jahrzehnten dem „Sklaven“ den Rücken gekehrt haben, waren jahrelang alleine. Denn mit wem konnte man reden wie wir es Heute in Bruderinfo tun? Mit den organisationstreuen Brüdern ging es nicht. Mit den Gläubigen anderer Religionen auch nicht. Jeder war praktisch auf sich alleine gestellt. Jeder hatte nur sich, die Bibel und den Geist Jehovas.

    Aus dieser Situation heraus haben wir uns alle verschieden entwickelt. Du lieber Bob in die eine Richtung, Cheyenne in ihre Richtung, Bruder Brosi in seine Richtung, ich in wieder eine andere Richtung usw.

    Wir waren alle wie zerstreute Schafe die keinen Hirten hatten. So sagt es die Schrift. Uns hat nur die gemeinsame Ablehnung der Organisation und die gemeinsame alleinige Anbetung unseres Vaters Jehova und seines Sohnes geeint. Dadurch dass jeder wie ein zerstreutes Schaf auf sich alleine gestellt war, hat auch jeder ein anderes „Futter gegessen“. Jetzt da wir endlich, wenn auch virtuell zusammenkommen, wundert es nicht, dass das eine Schaf im ersten Moment nicht versteht, warum das andere Schaf sich nur von Klee ernährt wo doch das frische Almgras mit den vielen verschiedenen Kräutern so gut schmeckt. Aber mit der Zeit werden alle Schafe lernen, dass alles Futter das Jehova in der Freiheit wachsen lassen hat gut schmeckt.

    Ich bin bekanntlich schon länger hier. Dabei habe ich festgestellt, dass es oft nur Nuancen sind welche uns unterscheiden, in Wirklichkeit gar keine großen Dinge.
    Und wenn es größere Dinge sind die uns unterscheiden, dann sind es oft Themen welche sich nicht zuverlässig mit der Bibel beweisen lassen.

    Bruder Dennis wird mir bestätigen dass wir beide auch schon einmal im Herbst aneinandergeraten sind, wir haben uns gegenseitig entschuldigt und seither haben wir gelernt dass es auch anders geht. Inzwischen sind wir Freunde geworden.

    Deswegen möchten wir den Rat Jesu beachten, dass wir nicht 7 Mal sondern 7 x 70 Mal vergeben sollen. Das hilft vielleicht in brüderlicher Liebe weiter die frische Luft der Freiheit zu atmen und das frische Gras mit den vielen verschiedenen Heilkräutern und den Klee der Weide unseres wahren Hirten Jesus zu essen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Lieber Alois,
    du sprichst uns aus dem Herzen. Im Grunde unterscheiden wir uns alle nur in Nuancen und sind doch alle gleichermaßen Kinder Gottes die versuchen dem Vater zu gefallen und im Grunde nur geliebt werden möchten. Da wir alle Kinder sind, stecken wir auch noch in den Kinderschuhen und wie es manchmal so ist, streiten sich Kinder des öfteren, aber sie vertragen sich auch sehr schnell wieder. Nicht umsonst sagte Jesus: …werdet wie die Kinder, sonst habt ihr kein Platz im Königreich…! Dein Vergleich mit Jonas und den 40 Tagen könnte tatsächlich die 2. Erfüllung in der Neuzeit gehabt haben. Danke dir und allen anderen für die harmonischen Umgangsformen und den regen Austausch. Liebe Grüße von Bruderinfo 🙂

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Ich darf mich auch zu den „erhitzten Geistern“ melden!
    Ein für mich hervorragender Rat ist doch das was Paulus an die Römer schrieb. Kap.14

    Einander annehmen
    1 Nehmt auch den ohne Vorbehalte an, ….. Verwirrt ihn nicht noch dadurch, dass ihr über unterschiedliche Ansichten streitet.

    3 Niemand sollte deswegen auf die verächtlich herabschauen,… Denn Gott hat den einen wie den anderen in seine Gemeinschaft aufgenommen.

    4 Du bist nicht der Herr deines Mitmenschen. Mit welchem Recht willst du ihn also verurteilen? Ob er im Glauben standfest bleibt oder ob er fällt, ist eine Sache zwischen ihm und Gott, seinem Herrn. Und er wird im Glauben festbleiben, denn der Herr hält ihn. 5 …. Jeder soll nach seiner Überzeugung leben.

    22 Wovon du persönlich überzeugt bist, ist eine Sache zwischen dir und Gott. Glücklich ist, wer mit seiner Überzeugung vor dem eigenen Gewissen bestehen kann und sich nicht selbst verurteilen muss.

    Ich denke wenn wir alle daran arbeiten obiges umzusetzen, sollte es zu keinen hitzigen Vorwürfen kommen. Einmal einen anderen Standpunkt vertreten (selbst das billigt der trvSk. nicht) ist völlig in Ordnung, das belebt die Diskussion und bringt Leben in diese Plattform.

    Im Bewußtsein von Gal 6:5 „Denn jeder ist für sein eigenes Tun vor Gott verantwortlich. Das ist schon schwer genug!“ …sollten wir nie zulassen daß die gegenseitige Akzeptanz und damit Liebe auf der Strecke bleibt.

    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Ja Alois…ich würde sagen: Veranschaulichung „sehr gut“! 😉

    Durch den Gedankenaustausch untereinander bleibt man geistig Rege, öffnet sich jeder auch mal für andere Blickwinkel, ist das für alle ein Gewinn.

    Und letztlich sind wir schließlich alle Lernende die danach streben, immer mehr zu erfahren und die eine Eigenschaft verbindet, die es in dieser Form nur ganz selten gibt: alleiniges Vertrauen auf Gott und Jesus als seinen Sohn.

    Der eine ist schon etwas tiefer vorgedrungen als der andere, und wieder andere graben an Stellen, die wiederum Wissenswertes ans Tageslicht bringen.
    Doch nichts wird aufgedrängt, es wird einander lediglich zum kosten angeboten.

    Solange keiner auf seine Mitschüler herabsieht, weil sie – und sei es auch nur um Nuancen – manche Aussagen der Bibel anders auffassen als er selbst, ist alles in bester Ordung.

    Wenn wir diesen offenen, freimütigen Geist weiterhin bewahren, können wir hier wunderbar in der Liebe wachsen und uns gegenseitig stärken.

    LG Ulli

  • Dennis
    April 26, 2011

    Lieber Alois,

    100% Zustimmung von mir!

    LG
    Dennis

  • Bob
    April 26, 2011

    Lieber Bruder Alois,
    vielen Dank für Deine vermittelnden und treffenden Worte.
    Es ist für mich auch sehr wichtig eine wohlwollende Grundhaltung meinen Brüdern und Schwestern hier gegenüber einzunehmen.
    Vielleicht sollte man das biblische und das verarbeitend analytische sorgsamer trennen. Ich fühle mich mit den Brüdern und Schwestern hier sehr verbunden und verstehe auch, dass es für einige hier nicht angemessen scheint, mit der „Wir-Sprache“ in ein Boot gezogen zu werden, dass aus der eigenen verarbeitenden Erfahrung entspringt. Ich verstehe auch Cheyenne als Kämpferin für das Wort Gottes, ihre klaren Worte haben ja auch was.
    Die Missverständnisse rühren oft daher, dass man aus verschiedenen Ebenen her argumentiert, obwohl man im Innern das Gleiche meint, eben die grosse Sehnsucht, dass Gott und sein Sohn Frieden und Gerechtigkeit auf diese Welt bringen. Niemand zweifelt, dass dies geschehen wird. Es geht meist um die Frage WIE und wie weitreichend die Konsequenzen sind.
    Ich werde mir in den nächsten Monaten mal in Ruhe Zeit nehmen, die Propheten gebetsvoll zu studieren. Ich weiss aber auch, dass ich auf das Wirken unseres Vaters warte, mir aber nicht so sehr darüber den Kopf zerbrechen werde, was mit den Menschen dann geschieht. Das überlasse ich unserem Vater.

    Liebe Grüsse
    Bob

  • cheyenne
    April 26, 2011

    An Bob, Dennis, Schneerosen und alle anderen Betroffenen:

    Lieber Bob,
    dass ich von mir noch nicht viel preisgegeben habe liegt daran, dass ich mich nicht in den Mittelpunkt stellen möchte. Nur das Bibelwort soll in meinen Kommentaren Priorität haben. Bin bei ZJ hineingeboren worden und das heißt auch: persönliches steht weit hinten, man soll sich nicht in den Vordergrund stellen. Diese Tugenden werden einem von Anfang an beigebracht. So ist es für mich völlig normal, meine persönlichen Erlebnisse und Empfindungen nicht so wichtig zu nehmen. Das ist aber kein Grund für mich, verbittert oder frustriert zu sein. Auch trage ich keine innere Wut in mir. Es trifft zu, dass ich meine Kritik zu hart und persönlich formuliert habe. Dafür entschuldige ich mich nochmals.
    Zu meinen Erfahrungen bei ZJ möchte ich nur sagen, dass die Ältesten mir ab 13 Jahren versucht haben, Stress zu machen. Habe mir die Rügen und “biblischen Belehrungen” angehört und hier und da auch widersprochen. Habe mir damals schon vorgenommen, kein Menschendiener zu werden und mich nie von ihnen unterkriegen zu lassen. Hatte damals auch das optimale Alter dazu. Im Verlauf von 10 Jahren hatte ich gelernt, nur mit der Bibel zu argumentieren und mich auch etwas diplomatischer auszudrücken. Es war für mich völlig normal, ein rabenschwarzes Schaf zu sein. Einige hatten sich sehr bemüht, mich aus der Versammlung rauszuekeln. Meine stille Revanche war, dass sie dieses Ziel nicht erreichten und ich ihnen nie einen Grund für einen Ausschluss geliefert habe. Außer Gebet und familiärem Rückhalt waren mir die Propheten die wichtigste Hilfe. In dieser Zeit lernte ich auch, dass die Propheten ihre Rügen und schlechten Berichte über das EIGENE Volk geschrieben hatten. Alles, was die LK auf die Geistlichkeit und inzwischen auch auf die “Abtrünnigen” abschiebt, gilt in Wirklichkeit für uns selbst. So habe ich schon recht früh erkannt, wie unser System mit Vermassung und Manipulation funktioniert. Deshalb tue ich mich mit Deiner Aussage, dass Dir die Propheten wenig hilfreich sind sehr schwer. Aber Du möchtest dich zukünftig mehr mit ihnen beschäftigen. Das ist ein guter Vorsatz, für den es noch nicht zu spät ist.

    Lieber Dennis, zu Deinem Problem, das du nun mit den Ältesten hast möchte ich auch hier antworten, weil es bestimmt viele stille Mitleser gibt, denen es genauso oder ähnlich ergeht. Sei dankbar für biblischen Rat den man Dir gibt, aber den organisatorischen Rat lässt Du einfach über Dich ergehen ohne ihn anzunehmen. Wenn man anfängt dich zu piesacken, zeige ihnen nie Deine wunden Punkte. Wenn sie die nämlich gefunden haben, dann hacken sie nur noch darauf herum. Vor allem dann, wenn sie Dich loswerden wollen. Deshalb zeige nie durch Worte oder Mimik wenn sie Dich verletzt haben. Versuche immer gelassen zu bleiben, wenn sie Deine wunden Stellen verletzen. Wenn Du dann innere Stärke zeigst und das durchstehst, müssten sie Dich irgendwann in Ruhe lassen. Wenn sie merken, dass alle Attacken gegen Dich nicht die erhoffte Wirkung haben, geben sie auf. Bei mir hat das einige Jahre gedauert. Jeder KA hat nur einmal mit mir geredet. Der letzte kam mit beiden Armen voll mit Index und WT- Jahrgängen. Er hatte sie umsonst angeschleppt, denn ich bat ihn höflich mir das alles mit der Bibel zu zeigen. Damit war der arme Kerl total überfordert. Statt alle Probleme zu besprechen, die man mit mir hatte, konnte er nicht mal eines vollständig besprechen. Das ist nun ca. 20 Jahre her und ich hatte seither keinen einzigen KA- Besuch mehr, obwohl sich meine Einstellung zur Organisation nicht geändert hat. Später erfuhr ich, dass dieser KA ein Schwertredner für 1975 und Hardliner für die Org. war und durch seinen Einfluss in den Versammlungen Älteste abgesetzt wurden und neuere, schärfere eingesetzt wurden.
    Lerne es, nur die Bibel sprechen zu lassen, vertraue auf Jehova und seinen heiligen Geist. Er gibt Dir die Kraft dazu. Dann können Dir 80-90% der Ältesten nicht mehr das Wasser reichen, weil sie selbst nur Organisationswasser zu sich nehmen.
    2.Kor 4:7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die Kraft, die über das Normale hinausgeht, Gottes sei und nicht die aus uns selbst. 8 Wir werden auf jede Weise bedrängt, doch nicht bewegungsunfähig eingeengt; wir sind ratlos, doch nicht gänzlich ohne Ausweg; 9 wir werden verfolgt, doch nicht im Stich gelassen; wir werden niedergeworfen, doch nicht vernichtet.
    Man hat mich als schlechten Umgang bezeichnet und immerzu vor mir gewarnt. Dennoch haben sich sehr gute und ehrliche Freundschaften mit ZJ entwickelt.

    Liebe Schneerosen, Deine Frau hat die richtige Entscheidung getroffen: in der Therapie zuzugeben, dass ihre seelischen Probleme mit der Organisation zu tun haben. Meine Erfahrungen mit Betroffenen haben mir gezeigt, dass ein ZJ viele Jahre benötigt, um sich selbst einzugestehen, dass die Probleme in Wirklichkeit von der Organisation kommen. Vorher gibt man allem anderen die Schuld: dem Stress im Job, dem Umfeld, den Lebensbedingungen, der ungläubigen Verwandtschaft usw. Da nutzt es im ersten Moment auch wenig, wenn ich den Organisationsstress anspreche. Zu nachhaltig wurde uns eingebläut, dass Jehova nur mit dieser Organisation handelt und wir ihm nur dann Wohlgefallen können wenn wir sie rückhaltlos unterstützen. Die Organisation hat sich Jehova gleichgestellt. Von diesem eingetrichterten Denken muss man sich zuerst befreien. Nach diesem Schritt kommt eine noch schwerere Hürde: Alle, die ich kenne trugen sehr schwere Schuldgefühle in sich, denn sie glaubten, dass sie Jehova verraten haben. Von den Organisationsloyalen werden sie auch als Nestbeschmutzer verachtet. Der Umdenkungsprozess, dass die Zwangsjacke der LK nichts mit Jehovas Willen zu tun hat, dauert nochmals sehr lange. Es ist ein harter und schwerer Weg für die Betroffenen, bis sie ohne Selbstvorwürfe und schlechtem Gewissen vor Jehova leben können. Kommt noch dazu, dass die Ratschläge der Organisationszeugen ganz anders lauten: Komm in die Zusammenkünfte, dann bekommst Du die Ermunterung die Dich aufbaut. Vermehre Deinen Dienst, dann wird Jehova auch Dich segnen. Je mehr Du im Werke des Herrn tust, desto stärker spürst du die Hilfe und den Segen Jehovas.
    Es dauert manchmal viele Jahre, bis man sich richtig vom Denken und Handeln der Organisation abgenabelt hat. Bis man erkennt, dass Jehova die ganze Arbeit für die Organisation gar nicht verlangt. Leider gibt es viele, die dann auch Jehova den Rücken zudrehen.
    Luk.11:45 Da entgegnete ihm einer der Gesetzeskundigen: „Lehrer, indem du diese Dinge sagst, beleidigst du auch uns.“ 46 Darauf sprach er: „Wehe auch euch, ihr Gesetzeskundigen, weil ihr den Menschen Lasten aufladet, die schwer zu tragen sind, doch ihr selbst rührt die Lasten mit keinem einzigen eurer Finger an
    Galater 5.1 Für eine solche Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Darum steht fest, und laßt euch nicht wieder in ein Joch der Sklaverei spannen.

    Ganz anders hört sich das Joch des Christus an.
    Mat.11:28 Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. 29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

    Die Propheten haben auch diese Sache vorhergesagt.
    Hesekiel 34:25 Und ich will einen Bund des Friedens mit ihnen schließen, und ich werde gewiß die Schaden verursachenden wilden Tiere aus dem Land beseitigen, und man wird tatsächlich in der Wildnis in Sicherheit wohnen und in den Wäldern schlafen. 26 Und ich will sie und die Umgebung meines Hügels zum Segen machen, und ich will den Regenguß zu seiner Zeit herabkommen lassen. Ja, Regengüsse des Segens wird es geben. 27 Und der Baum des Feldes soll seinen Fruchtertrag geben, und das Land selbst wird seinen Ertrag geben, und sie werden sich auf ihrem Boden tatsächlich in Sicherheit befinden. Und sie werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin, wenn ich die Stangen ihres Jochs zerbreche und ich sie aus der Hand derer befreit habe, die sie als Sklaven gebraucht hatten. 28 Und sie werden nicht mehr Plündergut werden für die Nationen; und was die wilden Tiere der Erde betrifft, sie werden sie nicht verzehren, und sie werden tatsächlich in Sicherheit wohnen, ohne daß jemand [sie] aufschreckt.
    Die wilden Tiere der Erde sind die Löwen und Abendwölfe der Organisation.
    Zeph.3:3.(EB)Ihre Fürsten in ihrer Mitte sind brüllende Löwen; ihre Richter sind Abendwölfe, die nichts für den Morgen übriglassen. 4. Ihre Propheten sind Prahler, treulose Männer; ihre Priester entweihen das Heiligtum, tun dem Gesetze Gewalt an.

    Liebe Grüße an alle Betroffenen und mein aufrichtiger Wunsch, dass ihr mit Jehovas Hilfe alle Probleme bewältigen könnt

  • Svenja
    April 26, 2011

    Liebe cheyenne,

    ich finde deine Einstellung, Gott mehr zu gehorchen als der Organisation wunderbar und bewundere es, wie du das auch durchziehst. Das war bestimmt nicht immer leicht.
    Allerdings hab ich die Frage, was dich noch bei der WTG hält? Du erkennst ja richtig so viele Fehler dort. Das soll kein Urteil, sondern nur eine Frage sein. Würde mich interessieren.

    Generell die Frage an alle. So viele Fehler werden hier so richtig erkannt und dennoch bleiben viele dort. Ich meine diejenigen, die keine Verwandtschaft da haben, denn diesen Grund verstehe ich zu 100%. Aber andere Gründe hab ich noch nicht gelesen. Außer, dass man noch anderen die Augen öffnen möchte, aber das halte ich vielfach für nicht möglich. Bzw. außerhalb der WTG für genau so möglich.

    Ansonsten muss ich cheyenne noch zustimmen. Eine Therapie ist sicherlich in vielen Fällen die richtige Entscheidung und auch wenn ich keine gemacht habe/machen musste, dann könnte ich da trotzdem nur jedem zu raten, der Hilfe braucht. Allerdings kann ich auch nur Mut machen, das Gefühl wird besser und ich glaube, das Glück wird auch größer werden, wenn man seine Ängste/Zweifel/sonstige Befürchtungen los geworden ist.

    Liebe Grüße und danke schon mal für eure Antworten!
    Svenja

  • Anna
    April 26, 2011

    Liebe Svenja,
    Du möchtest gerne von denen, die noch in der Versammlung bleiben wissen, warum, auch wenn sie keine Verwandtschaft haben.
    Ich wiederhole es was mich betrifft gerne nochmal:
    Mit mir ist niemand verwandt. Nur, ich denke schon, dass man noch etwas bewirken kann und hoffe und bete, wie es Matthäus so schön formuliert hat, dass es bei manchen Brüdern „Klick“ macht.
    Wenn ich jetzt „gehe“, dann lasse ich viele Brüder zurück, die mich gerne haben, in einen riesigen Gewissenskonflikt kommen und sich letztlich dem Druck der WTG beugen würden. Und, eine christliche Gemeinschaft mit Dreieinigkeit usw. ist nichts für mich. Selbstverständlich habe ich vollstes Verständnis dafür, wenn jemand es nicht aushält und geht! Gerade wenn man Kinder hat…
    Letztlich hat auch die Erfahrung mit meiner Tochter mit ihren großen durch die Organisation verursachen Ängsten dazu geführt, dass ich auch auf junge Menschen oder Eltern ein wenig einwirken möchte, indem ich positiv über Gottes Liebe zu uns spreche. Auch im Dienst darauf einwirke, dass wir nicht durch die Anzahl unserer abgeleisteten Stunden gerettet werden.
    Hilfreich ist hier die nachfolgende Textpassage, jetzt aus der NW-Übersetzung:

    Johannes 15 z.B. ab Vers 11:
    „Diese Dinge habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude vollgemacht werde. 12 Dies ist mein Gebot, daß ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. 13 Niemand hat größere Liebe als die, daß einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe. 14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. 15 Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn ein Sklave weiß nicht, was sein Herr tut. Ich habe euch aber Freunde genannt, weil ich euch alle Dinge, die ich von meinem Vater gehört habe, bekanntgegeben habe. 16 Nicht ihr habt mich auserwählt, sondern ich habe euch auserwählt, und ich habe euch dazu bestimmt, daß ihr hingeht und fortgesetzt Frucht tragt und daß eure Frucht bleibe, damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe.
    17 Diese Dinge gebiete ich euch, daß ihr einander liebt“

    Oft wird uns eingeredet wir müssen immer unsere Seele = Leben für unsere Brüder hingeben (siehe Vers 13). Wenn ich tot bin kann ich nichts mehr für meine Brüder tun. Und normalerweise ist jemand, der einem anderen das Leben rettet, z.B. vor dem Ertrinken rettet, ja nicht daran interessiert selber zu sterben. Der Vers 13 aus der Zürcher Bibel bringt dies finde ich etwas anders zum Ausdruck:

    „13 Niemand hat grössere Liebe als wer sein Leben einsetzt für seine Freunde“

    Ich verstehe das einfach so mich bei meinen Brüdern einzubringen.
    Und damit ich das aushalte schaffe ich mir schon meine Freiräume und lass mich nicht verplanen.
    Liebe Grüße an alle wünscht Anna

  • Alois
    April 26, 2011

    Hallo Svenja

    Wenn ich in die Versammlung gehe, dann gehe ich in die Versammlung um Kontakt zu Brüdern und Schwestern zu halten und nicht um der Organisation zu folgen. Der Kommentar von Schwester Anna sagt dies sehr gut.

    Wenn Elia und die 7000 weitere Männer welche das Knie nicht vor dem Baal gebeugt haben Israel nicht verlassen haben, sondern Jehova innerhalb seines Volkes treu geblieben sind, dann sollte das ein Vorbild für uns sein. Denn diese 7000 Männer und Elia hätten auch zu einer der umliegenden Nationen flüchten können. Das haben sie nicht gemacht, sie wollten trotz der vielen Sünden und Gewalttätigkeiten im Volke Jehovas bleiben.

    Dieses Vorbild möchte ich für mich anwenden. Nicht Jehovas Volk verlassen, sondern in diesem Volke bleiben bis der Retter Jesus kommt und uns befreit. Ich weiß dass manche ehemaligen Zeugen Jehovas zu anderen Religionen gewechselt sind. Für mich kommt das absolut nicht in Frage und ich kann nur jedem dringend abraten in eine andere Glaubensgemeinschaft zu wechseln.

    Mag sein dass die eine oder andere Bibelforschergruppe auch zu Jehovas Volk gehört, ich weiß es nicht. Aber für mich gibt es keinen Grund diesen alternativen Weg einzuschlagen. Denn ich habe noch nie in der Bibel gelesen dass es mehrere schmale, steinige und schwer zu findende Wege zu Jehova gibt. Es ist immer nur von einem Weg die Rede.

    Sondern ich kann nur jedem raten gestützt auf die Hilfe unseres Retters Jesus und dem Heiligen Geist seines Vaters an Glauben und Erkenntnis zuzunehmen in dem er täglich in der Bibel liest und das was er hört prüft ob es sich so verhält. Dazu braucht es keine Glaubensgemeinschaft. Für die fehlenden Gedanken reichen die eine oder andere Anregung gleichgesinnter Brüder. Das alles hat nichts damit zu tun, ob man noch in die Zusammenkünfte geht oder nicht. Man kann auch ohne die Zussammenkünfte zu besuchen zum Volke Jehovas gehören. Die Einstellung des Herzens zählt.

    Grüße
    Alois

  • Svenja
    April 26, 2011

    Liebe Anna, lieber Alois,

    erstmal danke für eure schnellen Antworten.

    Ich kann verstehen, wenn man gerne noch den Kontakt zu anderen aus der Versammlung behalten möchte und da etwas erreichen will. Allerdings könnte ich das nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren. Aber das muss ja jeder mit sich selbst ausmachen, was er noch kann und was nicht mehr.
    Ich würde dann lieber den Kontakt zu denjenigen suchen, die ebenfalls erkannt haben, was die WTG alles falsch macht und die ja daher auch mit mir reden, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

    Ganz anders sehe ich das bei der Begründung, dass man im Volk Gotts bleiben soll. Wer sagt denn, dass die ZJ das Volk Gottes sind? Ok, jetzt eröffne ich wohl mal wieder ein ganz neues Thema und ich hoffe, ich trete nicht wieder jemandem zu nahe. Aber es interessiert mich wirklich, wie man einerseits erkennt, wieviel die WTG falsch macht (zugegeben nicht alles, aber dennoch ja eine große Menge) und trotzdem sagt, nur sie sei Gottes Volk. Ich sehe dafür keine biblische Begründung. Im Gegenteil.
    Damit unterscheidet sich die WTG nicht von sämtlichen anderen Religonen. Überall werden Fehler gemacht und überall gibt es Menschen, die wirklich ernsthaft glauben und Gott ernsthaft lieben. Warum sind die einen Gottes Volk und die anderen nicht?

    Liebe Grüße
    Svenja

  • Shannon
    April 26, 2011

    Liebe Svenja,

    tut mir leid, aber Alois hat so schön gesagt, man kann auch ohne die Wachturmgesellschaft sich als Zeuge Jehovas fühlen. So geht es zumindest mir. Erlaube uns bitte, das einfach so stehen zu lassen, weil wir so fühlen und glauben.
    Ebenso wie du dir erlaubst, sich in deiner neuen Gemeinde richtig zu fühlen. Ich habe weder die Zeit, noch die Lust dazu, mit dir die Bibelstellen zu zerpflücken, das haben andere schon genug getan. Aber ebenso wie du dein selbst gebautes Glaubensgefängnis der Wachturm-Organisation gegen ein neues, vielleicht grosszügigeres Gefängnis ausgetauscht hast, erlaube uns bitte, uns als Zeugen Jehovas zu fühlen und dabei frei zu sein. Und sich zu dem Volk zugehörig zu fühlen, das seinen Namen trägt. Ob es nun davon mehrere gibt, wie die 5 Finger einer Hand, das sei dahin gestellt.
    Am Ende bezahlt jeder seinen Preis, für sein Handeln und sein Denken. Aber diese Seiten gehen im Moment in eine Richtung, die mir ehrlich gesagt nicht gefällt. Noch ein paar solcher Mitschreiber und wir sind eine Sektenaussteigerseite und dann ist jeder Beitrag zu lesen, für mich verschwendete Zeit.
    Und da Glaube meiner Meinung nach eine reine Herzenssache ist: Es fühlt sich für mich nicht richtig an. Möglicherweise ist das engstirnig und intolerant, aber für mich die logische Konsequenz.

    Alles Liebe dir.

  • cheyenne
    April 26, 2011

    Hallo Svenja,

    Niemals war ich bei der WTG und werde es auch nie sein. Von frühester Jugend an habe ich mich vor ihrem Einfluss geschützt. In die Zusammenkünfte der ZJ gehe ich, um bei sehr liebenswerten Brüdern und Schwestern zu sein, die mir sehr am Herzen liegen. Sie sind meine geistigen Verwandten, die ich gerne auferbauen möchte. Die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass das der bessere Weg für mich ist. Es gibt immer einige wenige, die den gewohnten Organisationstrott nicht so ganzherzig mitmachen oder ermattet sind. Denen kann man viel besser helfen, wenn man zur Versammlung gehört. Dann stört es auch gar nicht, wenn man die Ablehnung und Verachtung der Organisationszeugen zu spüren bekommt, die dann auch in den Nachbarversammlungen vor mir gewarnt hatten. Genau denen würde ich mit meinem Wegbleiben den größten Gefallen tun. Man weiß, dass ich Jesus folge und welchen Stellenwert die Organisation bei mir hat. Deshalb kann ich es mit meinem Gewissen sehr gut vereinbaren, in die Zusammenkünfte zu gehen. Man kennt meine Einstellung zur Versammlung und zur Organisation. Es ist ein sehr großer Unterschied für mich, ob man sich zum Volk Jehovas zählt oder zu den selbsternannten Führern und Pharisäern und deren Diener.

  • Svenja
    April 26, 2011

    Hallo cheyenne,

    ich finde es gut, dass du anderen in der Versammlung helfen willst und deine Einstellung zur WTG ebenfalls. Erstaunlich, dass man es wirklich noch nicht geschafft hat, dich auszuschließen 😉
    Da du ja offenbar keine zwei Gesichter haben musst, sondern jeder weiß, wie du denkst, ist das auch kein Proble fürs Gewissen.
    Mir ging es in meiner letzten Zeit, die ich die Versammlung besucht habe, nur so, dass mich alles, was so eindeutig falsch war, fast wütend gemacht hat. Besonders, wenn Bibelstellen aus dem Zusammenhang gerissen wurden oder dergleichen. Ich wollte am liebsten aufspringen und laut rufen, was alles falsch ist.
    Genau so, wie ich es nicht mehr ertragen konnte, unmögliche Vorträge zu hören oder Aufgaben von Brüdern und Schwestern, die schlecht gespielte Szenarien aus dem Predigtdienst sind. 😉
    Ich hatte das Gefühl, dass es mir nicht mehr gut tut, so viele falsche Dinge zu hören. Dass ich nicht mehr aufgebaut werde. Das ging dann einfach nicht mehr.

    Aber ich kann den Gedanken gut verstehen, dass man den anderen helfen möchte, ebenfalls zu erkennen, was alles so falsch ist.
    Ich wünsche dir viel Erfolg dabei und Gottes Segen.

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Dennis
    April 26, 2011

    Liebe Cheyenne,

    dieser Kommentar unterscheidet sich so wohltuend von deinen anderen, dass ich einfach DANKE sagen möchte!

    Du hast mich direkt angesprochen und du hast liebe Worte gefunden. So helfen wir uns gegenseitig, das ist die christl. Liebe, die uns alle vereint im Glauben. Es war auch für mich interessant mehr über dich und deinen bisherigen „Kampf im Glauben“ zu erfahren.

    Bitte mehr von solchen warmherzigen, auferbauenden Kommentaren von dir……

    Liebe Grüße
    Dennis

  • schneerose
    April 26, 2011

    hallo cheyenne

    die schneerosen haben eine frage an dich..hast du irgendwann literatur von der WTG anderen menschen gegeben..

    für die antwort danke im voraus ..die schneerosen

  • cheyenne
    April 26, 2011

    Liebe Schneerosen,

    mit der Literatur der LK gehe ich sehr vorsichtig um. Zeitschriften habe ich noch nie weitergegeben, da steht fast immer etwas Sklavenverherrlichendes drin. Traktate sind mir zu oberflächlich. Bis jetzt habe ich nur NWÜs,Bibelkonkordanzen und Einsichtenbücher weitergegeben. Selbstverständlich nur bei sehr an der Wahrheit interessierte Menschen. Dann war da noch das Evolutionsbuch und die Broschüren: das Leben- Reiner Zufall? Das Gute Land sehen und Der göttliche Name, der für immer bleiben wird.An andere abgegebene Literatur kann ich mich im Moment nicht erinnern.
    Da ich selbst nur die Bibel benutze, brauche ich die Zeitschriften- und Bücherflut auch nicht weitergeben. Brauche wohl nicht erwähnen, dass ich meine Studien ohne Begleitschutz und Berichtszettel durchführe. Bis jetzt habe ich noch keinen Interessierten zur Organisation geführt. Nur zu unserem Mittler und Retter Jesus.

    Wünsche Euch allen Alles Gute und Jehovas Segen auf dem schmalen Weg ohne LK-Führung!

  • Dennis
    April 26, 2011

    Hallo Cheyenne,

    zunächst finde ich es sehr lobenswert, dass du dich nach deinem „Bob-Bashing“-Kommentar einsichtig gezeigt hast und wieder etwas „runter“ gekommen bist. Mit mir gehen auch manchmal die Emotionen durch, deshalb auch mein etwas „scharfer“ Gegenkommentar.

    Jetzt meine eigentliches Anliegen. Du schreibst hier, dass du ohne „Begleitschutz und Berichtszettel“ predigen gehst. Das finde ich sehr mutig und aufrichtig von dir. Doch ich kann mir vorstellen, dass du damit vor allem bei den Ältesten ein „schwarzes Schaf“ bist, das es im Auge zu behalten gilt, oder?

    Ich frage das deshalb, weil ich auch seit neuestem nicht mehr berichte und ich regelrecht von den Ältesten bedrängt werde.

    Wie sind deine Erfahrungen? Wenn du das hier nicht öffentlich machen willst kann ich das verstehen, kannst mir gerne mailen:

    mentalist1981@web.de

    LG
    Dennis

  • schneerose
    April 26, 2011

    hallo cheyenne

    die schneerosen haben als kinder sehr viel WTG Literatur abgegeben..sie hatten grosse freude daran..man kann sagen es ging um die wette ..
    die frage für uns eltern..sollen wir den kindern böse sein weil sie freude am dienst haben..zeitschriften verteilen..kinder würden das nicht verstehen.. sie möchten einen anteil am geschehen der versammlung haben..so sind wir eltern.. wissend das vieles nicht stimmt.. langsam in die WTG mühle gekommen..

    wir haben den kinder und brüdern zu liebe versucht den frieden in der versammlung zu wahren..wie sollen eltern heranwachsenden jugendlichen erklären das vieles in der WTG nicht stimmt..die jugend hat mich sich selbst schon probleme genug..

    was machen die eltern?

    sie fangen an.. falsche ansichten der WTG schön zu
    reden..um die kinder wie es heisst..in der warheit nicht zu verlieren..
    auch ich „boss“ schneerose habe das jahrelang gemacht ..es tut mir jetzt sehr leid..

    man könnte jetzt sagen..ich habe mein gehirn abgegeben..
    glaub mir einens cheyenne..auf uns wurde sehr viel druck ausgeübt..von den ältesten vom kreisaufseher..von überklugen schwester..nach fast jeder versammlung haben wir uns mit vorwürfen geschlagen.. meine frau hat mich beschimpft das ich kein gutes familien – haupt bin.. dass hat ihr die schwester X. gesagt..unsere kinder haben einen zu weltlichen einschlag..das hat mir bruder vorbild gesagt..usw..usw..

    meine frau und ich haben uns stundenlang verbal verbrügelt..alles nur wegen der guten ratschläge..
    die schönsten 20 jahre unseres lebens.. unserer ehe.. unserer familie wurden uns geraubt..jede freie minute für die WTG gearbeitet..trotz schulden vom hausbau gespendet..
    vor einen jahr habe ich meiner frau gestanden welche summe geld ich in den aktiven jahren der WTG gespendet habe..ich habe das immer für mich geheim gehalten..bis heutigen macht sie mir vorwürfe darüber..sie kommt über das nicht hinweg.. wir haben in den 20 aktiven jahren als familie nur 1 mal urlaub gemacht..ich kann das nie mehr gut machen..

    leider kann ich meine gedanken nicht so gut in worte kleiden wie bob..entweder hat bob das selbe mitgemacht oder er ist ein sehr
    feinfühlender mensch..der allein an der mimik und gestik erkennt was brüder fühlen und denken..oder er hat beides..

    meine liebe schwester chyenne..vieleicht gibt es einen weg..oder wir finden einen ..dass du uns schneerosen und wir dich kennen lernen..

    einen gedanken noch

    als familie sind wir deswegen wieder zusammen oder noch zusammen weil: wir auf gehört haben die falschen biblischen ansichten der WTG.. die guten ratschläge der schwester überklug.. so wie die ermahnungen vom bruder vorbild zu beachten..wir sind kein teil der WTG mehr..

    liebe grüsse an dich und deine familie „boss“ schneerose

  • Bob
    April 26, 2011

    Lieber Schneerosen“boss“,

    es ist sehr berührend was Du schreibst. Ich kenne zahlreiche Brüder, denen es ähnlich ergangen ist wie Dir und Deiner Frau.
    Du hast das richtig bermekt, das einst Erfahrene hatte nur „bedingt“ etwas mit blinden Glauben zu tun, es war vielmehr ein Melange von vielen verschiedenen Erfahrungen, Wahrnehmungen, sozialen Dynamiken und geglaubten Routínen und Gewohnheiten, die uns irregeführt haben.

    Ich kann auf sehr viele psychologisch beratende Gespräche mit Brüdern zurückblicken, vielleicht kommt daher mein Bedürfnis jetzt aufzuräumen und die Dinge auch analytisch klären zu wollen.
    Ich merke aber auch, dass jetzt eine Zeit gekommen ist, wo ich mich noch mehr mit dem biblischen Wort Gottes als Gesamtes mehr befassen möchte und sorgsam darauf achte, wie das meine Empfindungen und Gefühle berührt.

    Jetzt geht es um Pflege und Dankbarkeit gegenüber unserer neu erlangten vollständigen christlichen Freiheit. Innerlich waren die Zweifel an Vielem schon Jahrzehnte vorhanden. Nur der Raum, sie angemessen zu artikulieren, sich auszutauschen hat gefehlt.
    Für mich war es die letzten Monate eine unheimlich spannende Sache zu erkunden, ob andere Brüder ähnliche Entwicklungen durchgemacht haben oder inwieweit die Machtmechanismen, die auf uns gewirkt haben, von anderen auch so entdeckt wurden.

    Die Entdeckungsreise geht jetzt nach vielen klärenden Gesprächen in die nächste Etappe. Die Freude an ehrlichen brüderlichen Begegnungen erleben und erfahren. Dafür danke ich unserem Herrn Jesus und unserem Vater.

    Ich wünsche Dir, liebe Schneerose, alles Gute, viel Frieden und liebevolle Erfahrungen für Deine Familie.

    Herzliche Grüße
    Bob

  • schneerose
    April 26, 2011

    hallo cheyenne

    deine aussage an bob

    (Du hast es selbst zugelassen, dass andere über Deine Gedanken herschen. Für den Segen der Organisation hast Du Dein Hirn abgegeben. Dass die Erkenntnis über Deine “Hirnamputation” nun Dein ethisches Empfinden nachhaltig geschädigt hat, das kann ich sehr gut nachvollziehen.)

    uns ist es auch so ergangen. nach über 20 jahren zeugenschaft haben wir uns als familie angesehen und gefragt.“warum sind wir so kalte menschen geworden..“
    ich kenne dich und bob nicht..wir wohnen in verschiedenen ländern.. was aber bob geschrieben hat.. das können 14 schneerosen bestätigen..so funktioniert die gemeinschaft global..

    durch den beitrag BEWUSSTSEINSKONTROLLE haben wir eine antwort bekommen warum wir so geworden sind..momentan arbeiten wir unsere vergangenheit auf..

    liebe grüsse an dich von den schneerosen

  • Svenja
    April 26, 2011

    Liebe Schneerosen, liebe cheyenne, lieber Bob und ihr lieben anderen,

    ich finde es mutig von euch schneerosen und von Bob auch, zu sagen oder zuzugeben, was die WTG mit einem gemacht hat. Es gehört sowohl Mut als auch Demut dazu, sich das einzugestehen. Besonders wenn es auch Stimmen gibt, die sagen, dass man selbst Schuld gewesen sei. Natürlich liegt ein Teil der Schuld auch bei einem selbst und ich denke, das ist jedem einzelnen klar. Ich denke, cheyenne, das ist auch Bob klar. Aber ein anderer Teil der Schuld liegt auch bei der WTG. Einfach zu sagen, dass man selbst Schuld sei und es zu einfach wäre, der WTG eine Teilschuld zu geben, ist in dieser Phase nicht so hilfreich. Davon abgesehen halte ich es auch für falsch. Sicher gibt es Menschen, die sich eine liebevolle Art und die Liebe zu den Mitmenschen trotzdem bewahrt haben, aber an deinen doch auch harten Worten, cheyenne, merkt man, dass wohl keiner davon frei ist und war, auch mal vorschnell über andere zu urteilen. Wenn ich lese, wie von Menschen aus anderen Religionen geredet wird oder auch über Menschen hier im Forum, dann macht mich das traurig. Ich halte es für wichtig und gut, dass man auch kritisiert und evtl. Fehler anmerkt, das ist nicht die Frage. Aber oftmals macht auch der Ton die Musik.
    Daher kann ich euch schneerosen nur beglückwünschen, dass ihr so demütig und mutig seid und an euch arbeitet.
    Ich selbst fand es schwierig, sich die Fehler, die man in der WTG gemacht hat, einzugestehen und habe mich teilweise dafür geschämt. Aber zum Glück kann man ja an sich arbeiten und sich Mühe geben, von nun an mit mehr Liebe zu handeln und zu reden.

    Natürlich sind auch die Propheten in der Bibel wichtig und gehören eben auch zu Gottes Wort (ich denke, das ist hier jedem klar), aber was hilft es einem, darüber zu spekulieren, wenn ich immer noch harte Worte gegen andere benutze und ich die Liebe nicht verstanden habe…
    Davon abgesehen sind die Propheten ein schwieriges Thema und ich habe schon zig Deutungen gelesen und jeder behauptet, er hätte die richtige. Man kann also, wenn jemand nicht die eigene Meinung vertritt, ihm nicht einfach so vorwerfen, er würde die Propheten ignorieren und sie nur so lesen, wie es ihm passt. Das können wir uns theoretisch alle vorwerfen. Teilweise muss man einfach geduldig sein und sich eingestehen, dass man (noch) nicht immer alles wissen und verstehen kann. Auch dazu gehört Mut. Ich lese gern Deutungen von anderen, auch von Alois und sicher sind interessante Dinge dabei, aber dann gibt es wieder andere Deutungen, die man auch biblisch belegen kann und nun stellt sich die Frage, was richtig ist. Vielleicht habt ihr das auch schon erlebt. Man muss also vorsichtig sein und darf sich nicht einfach vorschnell auf eine Deutung stürzen. Auch an dieser Stelle empfehle ich ein offenes Auge. Zumal es ja auch keine Schande und nicht schlimm ist, wenn man sich seine Meinung noch offen hält und abwartet. Besser als wenn man sich wieder etwas Falsches annimmt. Ich schätze die neue christliche Freiheit, in der ich nicht immer sofort alles wissen und verstehen muss, sondern in der ich einfach Gott vertrauen kann, dass er alles richten wird. Wenn ich ihm vertraue, dass es so kommt, wie er gesagt hat, dann muss ich nicht immer alles gleich verstehen. Natürlich ist es schön, WENN ich mal wieder was verstanden habe und Gott mir Einsicht schenkt, keine Frage.

    Abschließend kann ich also nur alle ermuntern, Mut zu haben, zu seinen Fehlern zu stehen und den Mut zu haben, zuzugeben, dass nicht immer alles eindeutig ist. Wir vertrauen doch alle auf Gott und darauf, dass es so kommt, wie er es will und gesagt hat. Und genau so wird es passieren. Das ist doch einfach wunderbar, findet ihr nicht auch?

    Liebe Grüße und schöne Pfingsten!
    Svenja

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo Svenja und alle anderen,
    ZITAT Svenja:
    Man muss also vorsichtig sein und darf sich nicht einfach vorschnell auf eine Deutung stürzen. Auch an dieser Stelle empfehle ich ein offenes Auge. Zumal es ja auch keine Schande und nicht schlimm ist, wenn man sich seine Meinung noch offen hält und abwartet. Besser als wenn man sich wieder etwas Falsches annimmt. Ich schätze die neue christliche Freiheit, in der ich nicht immer sofort alles wissen und verstehen muss, sondern in der ich einfach Gott vertrauen kann, dass er alles richten wird.

    Genau so empfinde ich das auch. – Ich lese hier, aber auch auf nicht konfessionsgebunden Seiten, sehr gerne die verschiedensten Deutungen des Wortes. Ich prüfe alles und behalte das Gute. Und das Gute ist für mich das, was einer weitreichenden biblischen Überprüfung stand hält.
    Auf jeden Fall behalte ich mir vor, ein eigenes Verständis zu haben. Manchmal teile ich das mit anderen – wenn´s vom Thema her passt – manchmal lasse ich es lieber.
    Aber NIEMALS erwarte ich, dass man meine Gedanken ungeprüft übernimmt.
    Auch Widerspruch ist mir angenehm, wenn er sich auf die Bibel stützt. Schließlich kann man auch durch seine eigenen Gedanken unbemerkt in die Irre gehen oder einen wichtigen Aspekt übersehen, wenn niemand einen darauf aufmerksam macht.

    Was die Prophezeiungen betrifft, sehe ich die meisten als erfüllt. Und schon alleine die Tasache das sie sich erfüllt haben und Gottes Wort nicht ergebnislos zu ihm zurückgekehrt ist, gibt mir die Zuversicht, dass auch alles was noch aussteht seine Erfüllung finden wird.
    Diese Ansicht braucht keiner mit mir teilen…es reicht mir schon völlig, wenn es akzeptiert wird und ich für mein Verständis nicht gleich in Grund und Boden gerammt werde.

    Aber ebenso wie ich meine Ansichten darüber mit euch teile, würde mich brennend interessieren, auf welche Bibelstellen die Annahme der doppelten Erfüllungen begründet ist. Gibt es Bibelsverse die eindeutig sagen, dass sich alles was vor Zeiten geschah, mehrmals erfüllen wird? – Nur das es auf so manches Weltgeschehen passt, kann ja nicht alleine der Grund sein. Denn das traf auf viele Generationen von Bibelforschern vor uns auch schon zu….ohne das das ersehnte eingreifen Gottes zu ihren Lebzeiten kam.

    Aber Alois sagte ja schon, dass Einiges zu komplex ist, um es mal eben hier darzulegen.- Zudem würde es so manchen Mitleser vielleicht auch überfordern…bzw beunruhigen…ich weiß grade nicht wie ich mich da richtig ausdrücken soll…

    Wenn Bruderinfo – wie ja schon angedacht – einen Artikel über Prophezeiungen schreibt und danach jeder der sich teilweise schon seit Jahrzehnten intensiv mit den Propheten auseinandergesetzt hat, seine Gedanken dazu schreibt, könnten alle die sich dafür interessieren, Anteil an daran nehmen.
    Auch wenn man nicht jeden Gedankengang übernimmt…lernen würde man dabei auf jeden Fall…auch die Augen nach allen Richtungen hin offen zu halten. 🙂
    Obendrein könnte das gegenseitige Verständis füreinander wachsen.

    Da niemand gezwungen ist sich mit allen Rubriken hier auseinanderzusetzen, läge die Entscheidung reinzulesen oder nicht, beim jedem Einzelnen.

    Wie gesagt, ich persönlich würde es als Bereicherung empfinden…ich weiß natürlich nicht, wie die Mehrheit dazu eingestellt ist.
    Da gibt es sicherlich vieles zu bedenken, worin ich garkeinen Einblick habe…aber Bruder-Info wird da sicherlich die richtige Entscheidung treffen. 🙂

    LG Ulli

  • Dennis
    April 26, 2011

    Liebe Ulli,

    (Zitat):
    Aber ebenso wie ich meine Ansichten darüber mit euch teile, würde mich brennend interessieren, auf welche Bibelstellen die Annahme der doppelten Erfüllungen begründet ist. Gibt es Bibelsverse die eindeutig sagen, dass sich alles was vor Zeiten geschah, mehrmals erfüllen wird? – Nur das es auf so manches Weltgeschehen passt, kann ja nicht alleine der Grund sein. Denn das traf auf viele Generationen von Bibelforschern vor uns auch schon zu….ohne das das ersehnte eingreifen Gottes zu ihren Lebzeiten kam.

    Du triffst für mich den Nagel auf den Kopf was die Propheten der Bibel angeht. Ich habe auch schon oft gesucht, aber bis heute keine einzige Bibelstelle gefunden, die darauf schließen lässt, dass Jeremia, Daniel, Amos, Jona usw. sich mehr als EINMAL erfüllen (Offenbarung natürlich ausgenommen). Wobei die Parallelen, die z.B. Alois uns immer wieder aufzeigt, für mich desöfteren ziemlich überzeugend klingen.

    Gottes Wort sagt uns ja schon was es mit diesen Propheten auf sich hatte:

    1. sie waren als Mahner und „Sprachrohr“ für Jehova unterwegs
    2. sie hatten das Ziel auf MESSIAS und RETTER hinzuweisen, der prophezeit wurde

    -NWÜ-(2. Korinther 1:20)

    . . .Denn so viele VERHEIßUNGEN Gottes es auch gibt, sie sind durch IHN (Jesus) zum Ja geworden. Daher wird auch durch ihn das Amen [gesagt], Gott zur Herrlichkeit durch uns. . .

    -Einheitsübersetzung-

    „Er ist das Ja zu ALLEM, was Gott VERHEIßEN hat. Darum rufen wir durch ihn zu Gottes Lobpreis auch das Amen.“

    -Neue Genfer Ü.-

    „Was immer Gott an ZUSAGEN gemacht hat – in seiner Person finden sie alle ihre Erfüllung. Er ist das Ja, und deshalb sprechen wir auch unter Berufung auf ihn zur Ehre Gottes das Amen.“

    LG
    Dennis

  • Alois
    April 26, 2011

    Liebe Ulli

    Als ich das erste Mal die Bibel durchgelesen hatte verstand ich nur Bahnhof. Beim 2. und 3 Mal durchlesen hatte ich viele Dinge gelesen die waren mir völlig unbekannt, obwohl ich sie doch schon einmal gelesen hatte.

    Aber bei jedem weiteren durchlesen erkannte ich immer mehr Zusammenhänge im Prophetischen Wort.

    Zum Beispiel: Petrus 5 Vers 8
    Seid nüchtern, wachet; euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge

    Dazu hatte ich schon einmal einen Kommentar geschrieben:

    http://www.digidatanet.de/?p=338&cpage=2#comment-1791

    Zu der Frage ob sich das prophetische Wort mehrmals erfüllt, in der Bibel habe ich noch nicht gefunden das es wörtlich heißt es erfülle sich mehrmals.

    Aber nehmen wir die Geschichte Jonas. Jonas predigte in 40 Tagen wird Ninive die Große Stadt umgekehrt. Aber nirgends in der Bibel steht dass Jehova selbst gesagt hätte das Ninive in 40 Tagen umgekehrt wird.

    So hat auch Russel der gemäß der Geschichte der Bibelforscher seit 1974 predigte im LAufe der Jahre gesagt dass 40 Jahre später die Welt vernichtet würde. Die Gläbigen waren dann 1915 genauso sauer wie damals der Jonas und gaben Jehova die Schuld für das Ausbleiben des Endes.

    Gemäß der Geschichte der Zeugen Jehovas wurde das Jahr 1935 als das Jahr des Beginns der Großen Volksmenge festgelegt. Auch diese Menschen der Großen Volksmenge glaubten dass 40 Jahre später also im Jahre 1975 die Welt vernichtet würde. Jehova hat dieses Datum nicht genannt, wie bei Jona auch nicht. Die Gläbigen waren dann 1976 genauso sauer wie damals der Jonas und gaben Jehova die Schuld für das Ausbleiben des Endes.

    Vielleicht liege ich ja falsch, aber für mich hat sich die Geschichte Jonas in der Neuzeit 2 Mal erfüllt, sogar die Zahl 40 ist identisch.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo Alois,
    du legst bei dem Bibelbuch Jona dein Hauptaugenmerk auf die 40 Tage, die sich Jona anscheinend aus der Nase gezogen hat um mal ein bisschen Dampf zu machen. Denn wie du schon sagst, hat Gott ihm augenscheinlich bei seinem Auftrag den Menschen dort das Gerichtsurteil zu bringen, keine festgesetze Zeit genannt.

    Die 40 Tage passen natürlich, keine Frage…aber es passt nur diese beiden male…bei ganzen anderen falschen Daten die herausposaunt wurden, gibt es keine Paralelle dazu.

    Man kann es als 2-malige Erfüllung sehen, man kann es aber auch – so wie ich – als eindeutige Warnung sehen. Zum einen davor irgendwelche Zahlen aus dem Ärmel zu schütteln und lauthals zu verkünden.
    Zum anderen aber auch davor, eine so rigorose und damit gnadenlose Einstellung zu bekommen, das man damit quasi Gott vorschreibt was er mit den Menschen tun und lassen soll.

    Wäre Ninive weiterhin ohne Einsicht geblieben, dann wäre das Strafgericht ganz sicher über sie gekommen.
    Doch statt dessen haben sie sich in Sacktuch und Asche gekleidet und sind von ihren falschen Wegen umgekehrt. – Gott hat es
    wahrgenommen und dementprechend darauf reagiert.
    Laut Jona´s Worten, hat er genau das kommen sehen, denn er kannte ihn ja als barmherzigen und gnädigen Gott…drum wollte er ja garnicht erst dahin. – Für ihn bedeeutete es eine schmerzvolle Blamage…er hatte ein riesengroßes Problem damit, dass diese Stadt Gottes Gnade erfuhr, obwohl ER doch alle Mühe auf sich nahm um ihnen das Gottes-Gericht zu verkündigen….und dann kommt es nicht…na toll! – Er hat sich in dem Moment wahrscheinlich wie der letzte Voll-Honk gefühlt. – Irgendwie zwar menschlich, aber es zeigt auch seine Ichbezogenheit auf.
    Es ging dem Jona nicht um die Menschen, es ging ihm nicht um Gott, es ging ihm ganz alleine um seine eigene Person.

    An Ninive sehen wir, das Gott sich nicht von seinen Dienern reinreden lässt, wenn sie eine hartherzige Einstellung bekunden.
    Dabei kann Jona noch froh sein, dass Gott ihm das nicht übelnahm.
    Weder fuhr er ihm über den Mund, noch ließ er Jona´s eigene Unbarmerzigkeit über ihn kommen.
    Nein, er zeigte ihm ganz liebevoll an einem Beispiel auf, WARUM er so und nicht anders handelte. Das muss man sich mal vorstellen! – Gott war es wichtig das Jona seine Handlungsweies verstand, dass hätte er im Grunde garnicht nötig gehabt…er tat es trotzdem, denn es geht ihm IMMER um den einzelnen Menschen.

    Bei dem Strafgericht über Sodom und Gomorra haben wir eine völlig andere Situation…da verhandelt Abraham mit Gott weil er sich nicht vorstellen konnte, dass ALLE Einwohner dieser großen Schlechtigkeit schuldig waren. Er fragte Gott: „Willst du wirklich Unschuldige und Schuldige zusammen vernichten?“ Er verhandelte regelrecht mit ihm und ging von 50 gerechten Menschen auf 10 herunter und jedesmal versprach ihm Gott, die Stadt ihm zuliebe zu verschonen, sollte es soviel Gerechte geben.
    Tatsächlich gab es dort aber nur einen Menschen der sich vor Gottes als gerecht erwies, diesen warnte er und verhalf ihm mit seiner Familie zur Flucht.

    Auch an diesem Strafgericht sehen wir, dass Gott nicht einfach blindwütig zuschlägt, sondern er an allem seinen gerechten Maßstab anlegt.
    Er ließ mit sich reden…genauso wie er mit Jona redete. Während Jona sauer war über seine Gnade, war bat Abraham genau um diese Gnade. – Ein großer Unterschied im Charakter der beiden…Hartherzigkeit auf der einen Seite, Sanftmut auf der anderen Seite.

    Ließ Gott sich von Jona´s Hartherzigkeit beeinflussen? – Nein, er blieb bei seiner Entscheidung und erklärte sie ihm.

    Ließ er sich von Abrahams Sanftut beeinflussen? – JA!
    Wären dort auch nur 10 Gerechte gewesen, hätte er die Stadt ihm zuliebe nicht vernichtet.
    Und als er diese 10 Gerechte nicht fand, sandte er sogar seine Engel in die Stadt, um den EINEN um den es Schade gewesen wäre herauszuretten.

    Seinen gerechten Maßstab gab er bei all dem nicht auf, es blieb dabei, die Menschen mitsamt ihrer abgrundtiefen Abscheulichkeit wurden von ihm vernichtet.

    Mir zeigt das, wie ausgewogen Gott in seinem Handeln ist und wie wichtig ihm jedes einzelne Menschenleben ist.
    Er bleibt sich immer treu und deshalb können wir uns bei allem was er in Zukunft tun wird darauf verlassen, dass er Gerechtigkeit walten lässt.

    Diese Gerechtigkeit beinhaltet sowohl seine Gnade als auch seinen Zorn.

    LG Ulli

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Zu Euren Erfahrungen liebe Schneerosen, kann ich meine eigenen hinzufügen. Das was mich, wie es auch eure Erfahrung war, am meisten erschüttert, sind die Anweisungen der Organisation die oft nur entzweien, trennen, Familienbande nicht selten zerstören.

    Ich habe schon viele kennengelernt die „es geschafft haben“ und sich von den rigiden ja grausamen Anordnungen gelöst haben, die wie diese Personen sagen, ihre Familie zerstört hätten.

    In vielen Fällen war es das blinde Vertrauen, damit meine ich nicht in Jehova auch nicht in seinen Sohn ebenso auch nicht in sein Wort die Bibel, dass ist gut so, sondern in Menschen egal welcher Macht, Institution oder Organisation – hier hat es schon viele große Enttäuschungen gegeben. Nicht umsonst rät uns Gottes Wort „Vertraue NICHT auf den Sohn des Erdenmenschen ….!“

    Trotzdem gibt es manche gute und sehr vernünftige Aussagen des „Sklaven“, doch leider hält er sich selbst nicht an solche Ratschläge – Beispiele folgen! Hierzu ein weiser Rat von Salomo:

    „Wer guten Rat in den Wind schlägt, muss die Folgen tragen; Wer sich etwas sagen lässt, wird belohnt. Wer sich nichts sagen lässt, erntet Armut und Verachtung.“

    Warum es zu großen Problemen führt wenn sich jemand NUR VON DIESER Organisation leiten läßt – ihnen ohne Vorbehalt folgt, hat Jesus in Markus 7: 9, 13 warnend geäußert:

    „Geschickt setzt ihr das Gebot Gottes beiseite, um an eurer Überlieferung festzuhalten. Er sagt: „…Siehe, … wacht beharrlich, weil ihr nicht wißt, an welchem Tag euer Herr kommt! …und so macht ihr das Wort Gottes durch eure Überlieferung ungültig! … vieles, was diesem ähnlich ist, tut ihr.“

    Und gibt es nicht in all den zeitlichen Bestimmungen durch die Organisation VIELES was diesem ähnlich ist? Alle zeitlichen Angaben waren jeweils „ein Flop“, trotzdem lernt man nicht und wird nicht müde, Dinge die in der Hand Jehovas liegen, selbst zu bestimmen.

    „Die Bibel gibt uns die Anregung, die Worte anderer zu prüfen, statt einfach alles sofort zu akzeptieren, was man uns erzählt. Kosten wir in der Regel nicht zuerst Nahrung, bevor wir sie hinunterschlucken? Ebenso sollten wir die Worte und die Handlungen anderer zunächst prüfen, bevor wir sie „schlucken“. Ein schottisches Sprichwort bestätigt, daß wir überprüfen sollten, ob etwas wahr ist. Es lautet: „Er, der mich einmal täuschet, Schande über ihn; täuschet er mich ein zweites Mal, Schande über mich.“ Zitat aus EW 8.2.96

    Jeder der z.B. das Buch von Ray Franz ließt, riskiert eine Komiteeverhandlung und Ausschluss, was so gar nicht mit obiger Aussage zusammen paßt. Haben wir keine Gewissensfreiheit? Wie sagte Paulus: …wo Freiheit ist der Geist Jehovas. Ergo: …wo keine Freiheit fehlt der Geist Gottes?!

    Musst Du Dich verantworten wenn Du die Sprüche ließt? Der Verfaßer wurde tatsächlich ABTRÜNNIG! Oder das Buch „Kommentar zum Jakobusbuch“ der Schreiber ist auch ausgeschlossen !

    Vor einiger Zeit war ein Thema im KD über die mannigfaltige Weisheit Jehovas – der angegebene Vers im KD 1. Kor.: 2:10–13 wurde gelesen. Ein Ä gab SEINEN Kommentar dazu: ….durch den treuen und verständigen Sklaven können wir die tiefen Dinge Gottes verstehen!

    Was hat Paulus geschrieben?

    Wozu fordert Jesus uns auf: „…bittet unablässig um den heiligen Geist, …DER wird euch die Dinge lehren! Hat Paulus im Zusammenhang mit Verständnis auf einen bestimmten Sklaven hingewiesen? Oder in seinen vielen Briefen an die verschiedenen Versammlungen – erwähnt er einmal einen Treuen und verständigen Sklaven?

    Lies Dir die Worte selbst aufmerksam durch – es ist eine Herabwürdigung des heiligen Geistes wenn ein Verständnis das durch Gottes Geist kommt jemand anderem zugeschrieben wird.

    Unsere gesamte Erkenntnis, ist diesem Geist zuzuschreiben, wenn ich auch damit nicht in Abrede stelle dass vieles von der Organisation gut und richtig ist. Wenn man einmal davon absieht was in den letzten 100 Jahren gelehrt wurde und einfach falsch war – also nicht DIE WAHRHEIT – der man sich all die Jahrzehnte als einzige von Gotte geführte wahre Religion rühmte. Hätte man das Erfordernis NICHT über das hinaus zu gehen was geschrieben steht beachtet, bräuchte man sich nicht ständig korrigieren. Und viele Bücher und Zeitschriften die gerade mal einen Wert fürs Altpapier haben, wären nie gedruckt worden.

    WIR SIND IN DER WAHRHEIT – eine vollmundige Behauptung die so gar nicht mit den Tatsachen übereinstimmt. Denn eine Wahrheit die wahr ist braucht nicht geändert werden, wenn es geändert werden muss war es keine Wahrheit – ja man setzt sich der Gefahr aus, Gott und Christus zu verlieren wie es der 2.Johannesbrief deutlich macht . Man könnte ein eigenes Buch verfassen über den vielen Unsinn (die vielen Unwahrheiten) die alle unter dem Aspekt „vom Kanal Gottes“ den gläubigen ZJ gelehrt wurde. Hat einer eine Lehre (auch wenn sie biblisch nicht belegbar war) nicht akzeptiert, konnte das bzw. hat das, vielen die Gemeinschaft gekostet.

    Beispiel: JZ machen keinen Zivildienst – hat es einer doch gemacht – Gemeinschaftsentzug – 100erte kamen ins Gefängnis – hat man sich je bei ihnen entschuldigt? Oder jene die ausgeschlossen wurden – als sich das „Verständnis“ änderte, wurde der Gemeinschaftsentzug aufgehoben? Diese Leute sind heute immer noch „Abtrünnige“, wenn sie nicht von sich aus „reuevoll“ zurückgekehrt sind !?

    EW-Artikel aus dem Jahr 1987 über Religionen:

    „Falls jemand mit dem, was er sieht, nach einer ehrlichen Prüfung alles andere als zufrieden ist, ist es nicht damit getan, daß er sich über den Mißstand beschwert.“ Es wurde ein Journalist zitiert: „Wer zur Kirche gehört, ist . . . dafür verantwortlich, was die Kirche sagt und tut.“ Man sollte sich daher fragen: „Bin ich bereit, die Verantwortung für alles mit zu übernehmen, was meine Kirche sagt und tut?“ EW 8. 9.1987.

    Letztlich hat jeder die eigene Verantwortung zu tragen – wir können uns wenn wir „vor dem Richterstuhl Gottes“ stehen – nicht auf den „Sklaven“ ausreden, wir hätten nur getan und gelehrt was von ihm kam.

    Im „Nürnberger Prozess“ wollten die Verantwortlichen sich auf Hitler hinausreden – sie wären nur Befehlsempfänger – oder ein Katholik redet sich auf den Vatikan aus – die hätten alle studiert – die müssen es wissen – NEIN wir und damit auch Du trägst für Dein Tun und Lehren die eigene Verantwortung.

    Menschen können Zweifel nicht beseitigen noch die Auswirkungen einer ungesunden religiösen Atmosphäre abschaffen. Falsche Auffassungen, können nur beseitigt werden, wenn wir darauf achten, was Matthäus, Markus, Lukas und Johannes über den Sohn Gottes offenbaren. Dann müssen wir achtgeben auf das Wort nach Markus 9:7 ‘dies ist mein Sohn, der Geliebte, hört auf ihn’.

    Es ist also nicht so sehr die Frage, was, sondern wem wir glauben, und wie wir den Lehren und dem Beispiel dessen, dem wir glauben, erlauben, unsere Gedanken und Handlungen zu leiten. Was wir brauchen ist die Art von Vertrauen, das der Apostel am Ende seines Lebens hatte, als er in Ketten gefangen war

    2. Tim. 1: …das ist die rettende Botschaft: Er hat dem Tod die Macht genommen und das Leben – unvergänglich und ewig – ans Licht gebracht. 11 Diese Botschaft soll ich bekannt machen, in Gottes Auftrag verkünden und lehren. 12 Darum hat man mich auch ins Gefängnis geworfen. Aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß genau, an wen ich glaube. Ich bin ganz sicher, dass Christus mich und all das, was er mir anvertraut hat, bis zum Tag seines Kommens bewahren wird. 13 Halte dich genau an die Lehre, wie du sie von mir gehört hast. Halte dich an den Glauben und die Liebe, die wir in Jesus Christus haben.

    Somit ist eines klar – die Sündhaftigkeit des Menschen gilt es zu erkennen – und nicht, sie kultisch als „Führer“, „Sklaven“ oder dergleichen zu verehren. Sonderbar dass die gleichen Leute die Verehrung von Menschen bei anderen – zum Beispiel die Verehrung des Papstes – deutlich kritisieren. Wenn wir uns frei machen von menschlichem Gedankengut, kann der Geist Gottes wirken. Wie schon Paulus erkannte und sagte: „Wo Freiheit, da ist der Geist Gottes“!

    lg. Matthäus

  • Walter
    April 26, 2011

    Hallo Matthäus,

    nachdem ich Deinen Beitrag gelesen hatte, ging mir nur ein Wort durch den Kopf :

    “ Genial “ !

    Wunderbar auf den Punkt gebracht.
    Möchte mich für diesen Beitrag ausdrücklich bedanken.
    Ebenso für den vorausgegangenen Artikel vom Boss der Schneerose.

    Gruß

    Walter

  • schneerose
    April 26, 2011

    hallo matthäus

    danke für dein mail..du hast mich mit dieser adresse nicht erkannt..war ein versehen..für uns schneerosen sind deine nachforschungen sehr wichtig..(an dieser stelle ein danke schön an dich)..damit wir vergangenes aufarbeiten können ..wir können es nicht fassen das diese aussage wort für wort im KLM steht..

    ein buch oder broschüre über die vielen falschen prophezeiungen der LK müsste sehr sachlich und ohne vorurteile sein..du hast in dieser sache sehr viel eingebracht..
    wenn eine möglichkeit besteht.. deine vielen kommentare und die der brüder über falschaussagen der WTG.. hier im bruder-info in eine datei zu legen ..könnten viele ehrlichen brüder und schwestern einen grossen nutzen ziehen..

    eine bitte von den scheerosen an bruder – info
    ist es möglich die vielen falschaussagen der WTG.in eine datei zulegen wo man sie über ein stichwort..z.b. blut abrufen kann
    ein danke im voraus..

    zu unseren sorgen..
    meine frau ist zum 2 mal in psychiatrischer behandlung sie hat den umbruch in dieser WT gemeinschaft und familie nicht geschafft ..bei ihrer ersten behandlung habe ich sie gebeten nicht über unsere rel.vergangenheit zu sprechen..ich habe mich sehr geschämt weil ich in der klinik leute kenne.. sie hat in gruppentherapie und in den einzelgesprächen zu gemacht..mit dem ergebniss das sie nach einem halben jahr wieder zusammengebrochen ist..

    nicht einmal meine eltern kennen den wirklichen grund.. wir schämen uns so sehr dafür.. (eltern waren immer gegner)..
    heute ist ein wendepunkt..(wir hoffen es)
    meine frau kam nach hause,,die tür geht auf ..der erste satz :

    ICH HABE ALLES GESAGT!
    was hast du gesagt?
    ALLES ÜBER UNSERE RELIGION..WAS MAN DEN KINDERN ANGETAN HAT.. ÜBER ALLE LÜGEN UND BETRÜGEREI DER VERANTWORTLICHEN BRÜDER..
    DER NEUE WACHTTURM ÜBER KINDER WENN SIE AUSGESCHLOSSEN SIND…usw.

    über 1,5 stunden WTG einzelgespräch ..mir kommt vor..sie hat sich geistig richtig übergeben..alles erbrochen.. was sich in den letzten jahrzehnten an geistig ungeniessbarer WTG speise aufgestaut hat..

    als familie hoffen wir ..dass die ärztin mit den rel. ausnahmezustand meiner umgehen kann..

    nochmals danke für deine antwort
    grüsse an dich deine frau und familie
    „boss“ schneerose

  • Thomas
    April 26, 2011

    Liebe Schneerose(n),

    Ihr habt mein (unser) größtes Mitgefühl und wir beten für Euch!

    Wir kennen persönlich nun schon einige (zu viele) solcher Beispiele von geschädigten, ja sogar zerstörten Persönlichkeiten denen kein „normales“ Leben mehr möglich zu sein scheint.

    Wir kennen aber auch Geschwister die es geschafft haben aus diesem Sumpf des manipulierten Bewusstseins herauszukommen.

    Die Sache hat sogar einen psychologischen Namen „Neuro-linguistic programming“ (NLP).

    Es wird dem Opfer ein Programm (ein Schema) anerzogen was ihn zu einem unselbstständigen und unfreien Funktions-Menschen werden lässt.
    Hierbei fließen viele gesellschaftliche Kräfte ein wie Gruppenzwang (durch die eigene eingeschlossene Familie), Anerkennungsdruck, Leistungszwang und das gekoppelt an eine permanentes schlechtes Gewissen.

    „Pioniere“ erleben dadurch oft ein „Glücksgefühl“ wenn Sie durch ausgiebiges predigen (Stundenziel muss natürlich erreicht sein), anerkannt und gelobt werden und man sie auf die Bühne bittet um über ihre „Erfahrungen“ zu sprechen.

    An dieser Stelle erzeugt das WTG Dogma dann den scheinbaren „Segen“ Jehovas und KEINER erkennt den Zusammenhang.

    Alle Anderen die krank oder schwach sind dürfen sich dann noch schlechter fühlen, da sie ja NICHTS für die „Wahrheit“ für Jehova getan haben!

    Eine perfekte satanische Illusion die weltweit funktioniert.

    DESHALB REDET DARÜBER wo & wann immer IHR könnt!

    Das wird Euch allen sehr gut tun, so wie Ihr ja auch hier auf Bruderinfo Euch diesen Müll von der Seele schreiben dürft und ich hoffe es wird Euch nicht verweigert, Eure WAHREN traurigen Erfahrungen auf dieser Bühne hier IMMER berichten zu können!!!

    Wir denken und leiden mit Euch und bitten den Herrn das ER Euch
    seinen liebevollen Geist des Trostes in reichem Maße zur Verfügung
    stellt, denn DAS ist die WAHRHEIT, DASS GOTT LIEBE IST!

    Herzlichst
    Euer Thomas und viele
    Eurer Geschwister im Herrn

  • Christof
    April 26, 2011

    Hallo „Boss“ Schneerose; gute Besserung an deine Frau. Ich war selbst 2 x auf Reha (psychosomatisch) und Thema Religion Z.J. wurde ebenso behandelt. Es gibt hier je nach Ansicht der Therapeuten unterschiedliche Ansichten zu der Religion der Z.J; manche sehen dies als Stütze und Halt, manche als Unterdrückung (-Druck), Belastung. Wenn deine Frau tief im inneren damit Probleme hat, muss sie darüber sprechen und sich wieder Luft verschaffen. Verheimlichen bringt hier gar nichts. Es kommt halt drauf an, wie der einzelne sich bei den Z.J. sieht. Für meine Mutter ist die WTG ihr ein und alles, sie würde dafür sterben; ich komme damit gar nicht mehr zurecht. Kannst mich gerne auch anschreiben, falls du fragen hast.
    LG Christof

  • Dennis
    April 26, 2011

    Liebe Brüder,

    wenn ich die Kommentare hier lese bin ich einfach nur FASSUNGSLOS!!!

    Ich wusste, dass es bei ZJ eine überdurchn. hohe Zahl an depressiven und suizidgefährdenden Menschen gibt, aber dies hier wieder bestätigt zu finden macht mich einfach nur traurig. Auch dass hier ein Bruder (oder mehrere???) von Bruderinfo betroffen ist (sind) finde ich erschreckend.

    Ich habe unseren KA einmal folgendes gefragt:

    „Wie ist es möglich, dass in der WAHREN RELIGION, die einem glücklichen Gott dient, so viele Menschen unglücklich und depressiv sind?

    „Wie ist es möglich, dass in der WAHREN RELIGION, in allen aufgeklärten Ländern mehr Brüder die „Wahrheit“ verlassen als Neue hinzu kommen, wenn doch alles wahr und göttlich ist?

    „Wie ist es möglich, dass fast ALLE Brüder die die WAHRE RELIGION verlassen haben oder ausgeschlossen wurden, überhaupt keinen Drang haben aus der bösen Welt Satans wieder in die herzliche, liebevolle „Wahrheit“ zurück zu kehren?

    Ich erhielt auf keine meiner Fragen eine Antwort!!!

    LG
    Dennis

  • Shannon
    April 26, 2011

    Ich hoffe für deine Frau, sie hat keine Psychopharmaka bekommen.

    Es gibt andere Wege, um mit Depressionen fertig zu werden, zum einen über die Ernährung, bis hin zum NLP als Möglichkeit der Veränderung. (Nein, in der Nahrung heutzutage ist nicht alles drin.) Aber die Aussage eines Therapeuten, der nicht gerade mit den Lehren der Bibel vertraut ist, ist nicht das Mass, der Dinge um als Gläubiger damit umzugehen.

    Gute Besserung für deine Frau.

    Liebe Shannon,
    zu deiner geäuserte Hoffnung, „keine Psychopharmaka genommen zu haben“, möchten wir sagen, das Psychpharmaka in viele Fällen für viele eine Hilfe waren.
    Auch ich habe gegen meine Depressionen Psychpharmaka nehemen müssen, und sie haben mir gut geholfen, und helfen immere noch. Sicherlich gibt es auch andere Wege, doch jeder Fall liegt hier anders, und wir möchten hier wenn auch gut gemeint, keine medizinschen Ratschläge veröffentlichen, und so vielecht das Vertauen zum behandelten Arzt untergraben.
    Dies nur als kleiner Hinweis.
    l. G.
    Bruderinfo
    deine geäuserte Hoffnung, keine

  • Shannon
    April 26, 2011

    @ bruderinfo
    Meine Äußerung war weder ein medizinischer Ratschlag noch das Untergraben der ärztlichen Autorität. Es war lediglich ein Wunsch von mir, der von Herzen kam. Selbstverständlich dämpft Psychopharmaka die Tiefen, aber auch das Flow. Sollte das falsch verstanden worden sein, bedaure ich dies.

    HALLO SHANNON,
    da der Antwortbutten fehlte, möchte ich dir hier in deinem Kommentar sagen, das ich es auch nicht so verstanden habe, das du Ratschläge auf diesem Gebiet geben wolltest, es könnte nur der Eindruck entstehen.
    Es war sicher deine Sorge, die dich bewog sich so zu äussern, und es ist auch erfreulich wie du sagst, wenn man keine Psychopharmaka nehmen muß.
    Also nichts für ungut, es sollte nur als ein allgemeiner Hinweis gesehen werden, nicht persönlich.
    l.G.
    Bruderinfo

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Danke für eure lobenden und zustimmenden Worte!
    Ja das mit der seelischen Kranheit unter ZJ hat eine grausame
    Größenordnung erreicht.

    Ein ehemaliger ZJ in den USA ist Psychiater geworden und gilt heute als Größe und Kompetenz in den USA der auch immer wieder als Sachverständiger gefragt wird. Er hat vor ca. 30 Jahren ein Buch geschrieben über * …das es leider nicht mehr gibt.

    Es gibt jedoch einen online Zugang der für alle sehr wertvoll ist.
    Ich stelle ihn hier einmal herein, sollte dies nicht gestattet sein, so kann ich den Link gerne auch privat weitergeben!

    http://www.kids-lev.com/presse/bergmann.htm

    TITEL: * Zur seelischen Gesundheit von Zeugen Jehovas

    Jerry R.Bergman

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort von Prof. Carl Thornton

    Über den Autor

    Wichtige Vorbemerkung zu den Fallgeschichten

    Kap. 1: Jehovas Zeugen und das Problem der psychischen
    Erkrankungen

    Kap. 2: Zur Häufigkeit psychischer Erkrankungen bei Zeugen Jehovas
    Kap. 3: Wie die Zeugen auf Forschungen auf diesem Gebiet reagieren
    Kap. 4: Welche Faktoren zur hohen Zahl Erkrankungen beitragen
    Kap. 5: Weitere krankheitsfördernde Umstände Kap. 6: Die Problemfelder Gemeinschaftsentzug und Älteste Kap. 7: Das Leben als Zeuge Jehovas Kap. 8: Die Familie Kap. 9: Die Leitung – „die Organisation an die erste Stelle setzen“ Kap. 10: Zieht die Wachtturm-Religion psychisch labile
    Personen an?
    Kap. 11: Wie man die Trennung von den Zeugen heil übersteht
    Kap. 12: Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

  • Christin
    April 26, 2011

    Lieber Boss Schneerosen,

    es tut mir so leid für Euch. Ich wünsche Euch von ganzem Herzen gute Besserung und den Segen unseres liebevollen Vaters und seines Sohnes Jesus Christus.

    Ich finde es gut und wichtig, daß Deine Frau das Kind beim Namen genannt hat. 1. weil sie sonst gesund werden kann, es muß rauß und 2. weil es wichtig ist, daß die Menschen und vor Allem die behandelnden Ärzte wissen mit was für einer Psychosekte sie es zu tun haben.
    Es wurde uns ja immer eingetrichtert, daß wenn wir seelisch erkranken niemals etwas über die WTG zu sagen, weil wir ja damit Jehova schmähen würden. In Wirklichkeit hat sich die Orga. damit nur selbst über all die Jahre vor Kritik geschützt.
    Ich war noch gerade im Mutterleib, da ging der Terror der WTG schon in meiner Familie los.
    Ich war so verblendet und habe es nicht kapiert. Meine Mutter hat auch immer alles schön geredet bis heute.
    Nach einem schweren Unfall ist sie ein Pflegefall. Obwohl sie nicht von den Brüdern besucht wird (weil mein Vater ja ausgeschlossen ist – er war mit einer Lehre nicht einverstanden) will sie es immer noch nicht verstehen.
    Ich muß mich mit öffentlichen Aussagen zurückhalten, weil ich nicht möchte, daß sie in ihrem Zustand auch noch meinen Auschluß erleben müsste.Der würde ihr dann sicher mitgeteilt werden.
    Es ist schrecklich wenn man im Nachhinein erkennen muß, daß die ganzen Leiden völlig überflüssig gewesen sind.(z.B.die Blutdoktrin)
    Ich bete jeden Tag für alle Brüder und um die Kraft alles loszulassen und verzeihen zu können. Es gelingt mir immer besser.Das wünsche ich auch für Euch aus tiefstem Herzen.

    Der Geist Jehovas ist nicht an die WTG gebunden. Er steht uns allen zur Verfügung wenn wir darum bitten.

    Die Liebe unseres Vaters und seines Sohnes versagt nie. Einmal wird alles Leid vergessen sein.
    Halten wir bis dahin fest zusammen und trösten uns gegenseitig.

    Ganz liebe Grüße auch an Deine Frau und daß es mit ihrer Genesung weiter geht.

    @Christin

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Liebe Schneerosen und „Boss“ derselbigen,
    wir haben nun durch die letzten Kommentare mehr über Euch erfahren dürfen. Wir möchten uns hier offiziell bei euch Schneerosen entschuldigen, daß wir erst jetzt erkannt haben, wie dramatisch das Leiden der gesamten Familie der „Schneerosen“ unter den Zeugen war und ist. Das tud uns allen sehr Leid. Wir wünschen euch Allen, Gottes Segen und die Liebe aller Brüder von Bruderinfo und deren Gebete. Wenn Ihr Hilfe benötigt so laßt es uns bitte wissen. In der Woche besuchen ca. 1000 Brüder diese Seite, die ähnliches erlebt haben wie Ihr. Seit euch Gewiss, daß dies eine große Hilfe sein kann. Auch wenn ihr in materieller Hinsicht Sorgen habt, dann würden wir hier gerne einen Aufruf für Euch starten. Wir wissen natürlich das dies nur ein kleiner Trost ist, da die seelischen Schäden der „Indoktrination“ falscher Lehren weit aus größer sein können. Verliert bitte euren Glauben an unseren Schöpfer nicht und liebt einander weiterhin im Herrn. Wir werden für Euch beten. Liebe Grüße Bruderinfo. P.S. Die Planung einer CD mit allen Artikeln mit Suchsystem ist im Gange (dauert eben noch eine Weile)

  • Anna
    April 26, 2011

    Liebe Schneerosen,
    ich möchte mich ganz herzlich den bereits abgegebenen Kommentaren anschließen. Auch mir tut das sehr leid, was man Euch angetan hat. Inzwischen habe ich ja auch die leidvolle Erfahrung mit meiner Tochter machen müssen. Wenn man hinter die Fassade des geistigen Paradieses blickt kommt einem wahrhaft das Grauen. Auch eine Ärztin hat Gefühle. Was muss diese nur denken, wenn sie den nächsten Zeugen an der Tür oder im Straßendienst sieht…
    Ich bete für Euch, dass Ihr es schafft.
    Habe gerade in der Mittagspause Psalm 40:2,3 aus der Guten Nachricht gelesen:
    „Unbeirrt habe ich auf den HERRN gehofft, auf seine Hilfe habe ich gewartet.
    Er hat mein Schreiben gehört und hat mir geholfen.
    3 Ich sah mich schon im Grabe liegen, ich sah mich im Sumpf versinken; doch er hat mich herausgezogen und mich auf Felsengrund gestellt. Jetzt kann ich wieder sichere Schritte tun.“
    Jehova fühlt mit Euch und uns allen. Allein die Tatsache, dass wir – wenn auch größtenteils anonym – an die Öffentlichkeit gehen sollte uns Zuversicht geben. Und selbstverständlich könnt Ihr Euch auch bei mir per e-mail melden wenn Ihr es möchtet.
    So, wie man sich nach einem Erbrechen erstmal wieder besser fühlt ist auch bei einem geistigen Erbrechen. Man kann dann erstmal wieder durchatmen und das Gesicht bekommt wieder etwas Farbe.
    Liebe Grüße und den Segen Jehovas wünscht Euch herzlichst Anna

  • Dennis
    April 26, 2011

    Liebe schneerose,

    es ist wirklich kaum zu glauben was ihr hier schreibt. Ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich gute und vor allem eine positive geistige Entwicklung, die euch dahin führt mit dem vergangen endgültig abzuschließen und eine „NEUES“ Leben zu beginnen ohne Indoktrination, ohne Rechtfertigungsdruck, ohne schlechtes Gewissen, ohne Angst, kurz ohne WTG und Sklave!

    Ganz liebe Grüße
    Dennis

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo Schneerose,
    auch ich möchte dir und deiner Frau Mut machen, sich in einer Therapie alles von der Seele zu reden und sich dabei helfen zu lassen, alles aufzuarbeiten.

    Ich war zwei Jahre bei einer wundervollen Psychologin in Behandlung. Bei mir kamen zeitgleich Mobbing am Arbeitsplatz hinzu und dann wurde auch noch ein Gutteil Kindheit aufgearbeitet.
    Da ich meine Mutter nur unter Psychopharmaka stehend kannte und demenstprechend eigentlich – zumindest auf emotionalem Gebiet – mutterlos aufwuchs, hatte ich große Panik vor Medikamenten. Darauf ist meine Psychologin eingegangen – sie sagte sofort, es wird alles nur so gemacht, wie es auch für mich in Ordnung ist.
    Naja, meine Abneigung war halt auf meine persönliche Erfahrung mit meiner Mutter begründet.

    Mein Austritt aus der Gemeinschaft der Zeugen kam als erstes auf den Plan, da mich das am allermeisten belastete.
    Bei mir war es so das ich selber meinte, ich würde mich „anstellen“…schließlich hatte ich mich doch selbst dazu entschlossen auszutreten und wusste auch genau was auf mich zu kam, außerdem war ich ja nicht ganz alleine, sondern ging mit Mann, Kind und einem befreundetem Ehepaar. – Darum kam ich mir selbst mit meinem Schmerz unglaublich lächerlich vor…wie eine Memme…

    Meine Therapeutin hat mir geholfen zu verstehen, dass an meinen Gefühlen nichts Lächerliches ist. – Das war ein enormer Schritt für mich – meine Gefühle ernst zu nehmen und Verständis dafür zu haben das ich nun mal fühle wie ich fühle.

    Auf Nachfrage sagte ich ihr, dass mein Glauben an Gott mir trotz allem geblieben ist, dass er mein Halt ist und auch weiterhin bleiben soll.
    Auch darauf ging sie ein…sie redete es mir nicht madig, im Gegenteil, sie fand es schön das ich daraus Kraft schöpfen konnte.

    Von ihr weiß ich auch, dass sehr, SEHR viele Zeugen unter Depressionen leiden, weil sie dem ständigen Druck und der Einengung auf JEDEM Gebiet ihres Lebens, kaum noch standhalten können.
    Sie halten ihre Therapie geheim, damit ja keiner von ihrer Schwachstelle erfährt und sie sich eventuell deshalb vor den Ältesten rechtfertigen müssen.

    Also…sag´deiner Frau einen ganz lieben Gruß von mir, sie ist nicht alleine mit ihren hochkochenden Gefühlen. Der erste Schritt sich von ihnen zu befreien, ist sie anzunehmen und zu akzeptieren. Erst wenn man sie nicht mehr zu unterdrücken versucht, sondern sie herauslässt und lernt sie zu kanalisieren, werden sie schwächer und damit erträglicher.

    Ich wünsche deiner Frau den Halt und die Kraft die sie braucht, um alles durchzustehen. Du und auch deine Kinder natürlich mit eingeschlossen. 🙂

    LG Ulli

  • Bob
    April 26, 2011

    Lieber Bruder Matthäus,

    es ist mir ein Bedürfnis, Dir an dieser Stelle für Deine guten Recherchen und Aufsätze zu danken. Deine Artikel, die einen regelrechten Informationspool darstellen, sind sehr hilfreich, immer wieder die Rahmenbedingungen auszuloten, in denen wir uns bewegen oder bewegt haben. Die historische Aufarbeitung und die historische Entwicklung falscher Einsichten und deren Wirkungen sind sehr erhellend. So kann man die eigenen Erfahrungen immer wieder rückblickend in einen Gesamtkontext einordnen.

    Vielen Dank für Deine Mühe.

    Dein Bruder Bob

  • Dennis
    April 26, 2011

    Lieber Bruder Brosi,

    es freut mich, dass du wieder Zeit und Muße gefunden hast hier nach längerer Zeit wieder einen Kommentar zu schreiben. Doch ich möchte dir ehrlich sagen, dass meiner anfänglichen Freude schnell Ernüchterung gewichen ist. Ich möchte auch begründen warum.

    Um es ganz offen zu sagen: Aus dir spricht viel Abneigung und Verbitterung über all jene, die mit der Bibel ihre Sichtweise und Erkenntnis gut begründen können, die aber deiner Endzeitfixierung widerspricht. Das finde ich sehr schade, weil niemand über dem anderen steht und alle das gleiche Ziel des „Glaubensgehorsams“ (Röm. 1:5) haben.

    Du behauptest einfach:
    (Zitat…)
    Harmagedon ist näher als so manch zweifelnder Bruder oder Schwester denkt. (…Ende)

    Kannst du deine Behauptung biblisch begründen? Weißt du mehr als andere? Was ist wenn Harmagedon in 10 Jahren noch nicht war? Können wir, die zweifelnden Brüder und Schwestern, dann zu dir kommen und du erklärst uns warum es eben doch nicht so war, wie du uns das 10 zuvor versichert hast?

    Eine weitere Behauptung lautet:
    (Zitat…)
    Zeit und Zeichenangaben in Verbindung mit Zahlenangaben beinhalten immer geschichtliche Ereignisse durch die man das Kommen und die Entwicklung des Reiches Gottes erkennen kann. Wischt man diese Hinweise der Schrift mit einer Handbewegung vom Tisch, wie es manchmal auch Bruder Dennis tut, dann wischt man auch die wirksame Kraft des Heiligen Geistes zur Seite. Leider gibt es etliche Brüder und Schwestern die dem nacheifern und meinen sie tun sich selbst etwas Gutes. Solche Einlassungen wider besserer Erkenntnis sind schädlich und helfen keinem Bruder oder keiner Schwester, die um Hilfe schreien. (…Ende)

    Du hast mich direkt angesprochen. Wo habe ich etwas vom Tisch gewischt? Du möchtest anscheinend den Eindruck erwecken, dass ich niedere Absichten habe und die Brüder nur verunsichern will. Warum machst du das? Zeige mir bitte einen Kommentar von mir zu Zeichen und Zeitabschnitte, den ich nicht klar mit der Bibel begründet habe.

    Welche „Einlassungen wider besserer Erkenntnis“ sind das, die angeblich „schädlich“ sind? Von welcher „Erkenntnis“ sprichst du? Etwa die Erkenntnis, dass Jesus 1800 Jahre im Himmel neben dem Thron stand und dann bis 1914 gewartet hat bis er sich darauf setzen durfte, obwohl die Bibel das genaue Gegenteil lehrt? Oder von der Erkenntnis, dass es ja angeblich so viele Kriege, Erdbeben, Hungersnöte, Seuchen usw. gibt wie nie zuvor und doch alles durch Fakten widerlegbar ist? Vielleicht auch von der Erkenntnis, dass es ja mit der „bösen Welt“ garnicht mehr schlimmer kommen kann und alles so verdorben und schlecht ist und das Königreich eigentlich morgen kommen muss?

    Wenn du möchtest kann ich dir absolut jede Berechnung der „Zeiten der Nationen“, „sieben Zeiten“, „Gegenwart“ usw. klar anhand der Bibel und der geschichtlichen Fakten widerlegen. Zerstöre ich dadurch den Glauben anderer? Nein, ich denke nicht, denn warum sagt Paulus:

    (2. Thessalonicher 2:1-2) . . .Wir bitten euch jedoch, Brüder, in bezug auf die GEGENWART (Parousia) unseres Herrn Jesus Christus und unser Versammeltwerden zu ihm hin, 2 euch NICHT SCHNELL ERSCHÜTTERN und dadurch von eurem VERNÜNFTIGEN DENKEN abbringen noch euch AUFREGEN zu lassen, weder durch eine inspirierte Äußerung noch durch eine mündliche Botschaft, noch durch einen Brief, angeblich von uns, in dem Sinne, daß der Tag Jehovas hier sei.

    Warum sagt Jesus?

    (Apostelgeschichte 1:7) . . .Er sprach zu ihnen: „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte (FN: „bestimmte Zeiten“) Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat;

    Das Leben als Christ und der Glaube an die Verheißungen Gottes darf nicht auf eine Endzeit gegründet sein, denn dieser Glaube wird irgendwann in sich zusammenfallen, weil auf Sand gebaut ist.

    (Sprüche 13:12) . . .Hinausgeschobene Erwartung macht das Herz krank, aber das Begehrte ist ein Baum des Lebens, wenn es wirklich kommt.

    Ich kann nicht zählen wieviel Brüder u. Schwestern heute resigniert und verbittert sind, weil sie im innersten Wissen, dass es ein Fehler war den vollmundigen Aussagen und angeblichen „biblischen Wahrheiten“ des „Sklaven“ in Bezug auf die Endzeit zu folgen und ihr Leben nur darauf ausgerichtet haben.

    Kann Harmagedon morgen kommen? Ich sage JA!

    Kann Harmagedon erst in 50 Jahren kommen? Ich sage JA!

    Wer will mir beweisen, dass nur das eine aber nicht das andere richtig ist? Ich kann mit der bibl. Erkenntnis, die ich heute habe und der Gewissheit, dass es noch viele, viele Jahre dauert bis Harmagedon kommt mit gutem Gewissen vor Jehova und Jesus Christus treten, auch wenn es morgen kommt. Warum? Weil mein Glaube keine Endzeitfixierung kennt! Jehova, der Herr, hat alles in SEINER Rechtsgewalt, wer bin ich, dass ich mir anmaße, etwas hierüber in Erfahrung bringen zu können?

    Ich kann nur jedem, der in Harmagedonszenarien denkt und bei jeder Meldung über z.B. Gewalt, Unmoral, Ausschweifung das Königreich vor der Tür stehen sieht, ein Buch empfehlen. Der Titel: „Menetekel, 3000 Jahre Untergang des Abendlandes“

    Hier nur ein Auszug:

    Prof. Caspar Hoffmann: „Wenn wir die fromme und ungeheuchelte Liebe unserer Väter und Ahnen zur Religion, ihr eifriges Streben nach Tugend und Ehrbarkeit, mit der Verkehrtheit unserer Zeit vergleichen, so werden wir nicht nur bemerken, dass Character und Sitten des Volkes schlechter geworden, sondern auch klar erkennen, daß kaum irgend eine Zeit aller Religiösität, Rechtschaffenheit, Zucht, Bescheidenheit und Ehrbarkeit so feind gewesen ist, wie die unsrige. Klagt doch selbst das Volk, welches vor den eigenen Lastern erschrickt, ohne sich bessern zu wollen, überall, es sei mit Sünden un Freveln auf´s Höchste gekommen, Schande aller Art habe den äußersten Grad erreicht, alle Bande der Scham und Gottesfurcht seien zerrissen, zügellos stürze man sich in die niederträchtigsten Schändlichkeiten.“

    Man könnte dieser Feststellung des Professors uneineingeschränkt für die Zustände im Jahre 2011 zustimmen, oder?

    Doch dies war die Feststellung der Zustände im Jahre…1578!!!

    Es gibt noch viele weitere dieser Art, die noch Jahrtausende älter sind und auch genauso auf unsere Zeit anwendbar wäre.

    Ein bemerkenswerte Aussage von Umberto Eco aus dem selben Buch:

    „Wie sollen wir diejenigen, die das Ende der Welt kommen sehen, davon überzeugen, daß andere, in der Vergangenheit, es auch schon so gesehen haben, und das in jeder Generation? Daß es sich um eine Art wiederkehrenden Traum handel, wie zum Beispiel davon, daß uns die Zähne ausfallen oder wir nackt auf der Straße stehen? Nein, wird man antworten, dieses Mal ist es viel ernster.“

    Ich möchte mich allerdings deiner Aufforderung nicht in „eine oberflächliche Denkweise“ zurück zu fallen anschließen und jeden ermuntern weder die WT-Brille noch die Brille eines anderen aufzusetzen, denn wie im wirklichen Leben, passt auch die bibl. Brille eines anderen einfach nicht.

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Bruder Dennis

    So hart wie Du das darstellst habe ich den Kommentar von Bruder Brosi bei Weitem nicht verstanden. Auch solltest Du berücksichtigen dass wir jüngere Menschen vor unserem Computer sitzen und uns nochmal genau die Worte überlegen können welche wir dann tatsächlich veröffentlichen. Wenn Du wie Bruder Brosi nur etwas diktieren könntest und ein Schreiber würde das schreiben und ins Netz setzen, ich glaube dann würde auch nicht immer das raus kommen was Du eigentlich sagen wolltest.

    Du hast natürlich völlig recht dass niemand wissen kann, wann was wie passiert, auch nicht das Jahr oder Jahre, obwohl es nur „Tag und Stunde“ in der Bibel heißt. Nach meiner Meinung kann man nur Vermutungen anstellen und diese haben im öffentlichen Raum gar nichts verloren. Eine Vermutung bleibt eine Vermutung und das Wort „Vermutung“ sagt schon dass es nur vielleicht so ist.

    Trotzdem gibt uns die Bibel ein paar Hinweise, vermutlich wollte Bruder Brosi darauf hinaus, denn ich denke meistens positiv über Andere, besonders wenn sie etwa meine „Wellenlänge“ haben. Wir sind alles Menschen und sind auf Liebe und Vergebung angewiesen.

    Nun zu den Hinweisen:

    Matthäus 16
    1. Und die Pharisäer und Sadducäer kamen herzu, und, um ihn zu versuchen, baten sie ihn, er möge ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zeigen.
    2. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wenn es Abend geworden ist, so saget ihr: Heiteres Wetter, denn der Himmel ist feuerrot;
    3. und frühmorgens: Heute stürmisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot und trübe; das Angesicht des Himmels wisset ihr zwar zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht beurteilen.
    4. Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht verlangt nach einem Zeichen, und kein Zeichen wird ihm gegeben werden, als nur das Zeichen Jonas‘. Und er verließ sie und ging hinweg.

    Somit bestätigt Jesus, dass man an bestimmten Zeichen erkennen kann wie weit die Zeit vorgerückt ist.

    Luk. 21
    29. Und er sprach ein Gleichnis zu ihnen: Sehet den Feigenbaum und alle Bäume;
    30. wenn sie schon ausschlagen, so erkennet ihr von selbst, indem ihr es sehet, daß der Sommer schon nahe ist.
    31. So auch ihr, wenn ihr dies geschehen sehet, erkennet, daß das Reich Gottes nahe ist.

    Auch hier sagt Jesus dass es einmal einen Punkt geben wird, an dem wir erkennen können dass das Reich Gottes nahe ist.

    Röm. 13
    11. Und dieses noch, da wir die Zeit erkennen, daß die Stunde schon da ist, daß wir aus dem Schlaf aufwachen sollen; denn jetzt ist unsere Errettung näher, als da wir geglaubt haben:
    12. Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag ist nahe. Laßt uns nun die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen.

    In Vers 11 sagt Paulus, denn jetzt ist unsere Errettung näher, als da wir geglaubt haben. Aber bei unserem Bruder Brosi hast Du die selbe Aussage kritisiert. Gut, seit Paulus das gesagt hat, sind fast 2.000 Jahre vergangen, aber er hat es für uns gesagt. So glaube ich das zumindest.

    Röm. 16
    25. Dem aber, der euch zu befestigen vermag nach meinem Evangelium und der Predigt von Jesu Christo, nach der Offenbarung des Geheimnisses, das in den Zeiten der Zeitalter verschwiegen war,
    26. jetzt aber geoffenbart und durch prophetische Schriften, nach Befehl des ewigen Gottes, zum Glaubensgehorsam an alle Nationen kundgetan worden ist,
    27. dem allein weisen Gott durch Jesum Christum, ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

    Hier sagt Paulus, dass die Geheimnisse lange verschwiegen waren, aber jetzt geoffenbart wurde. Niemand sieht in des Anderen Herz, wer weiß schon was unser Bruder bereits erkannt hat.

    1. Thessalonich 5
    1. Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, daß euch geschrieben werde.
    2. Denn ihr selbst wisset genau, daß der Tag des Herrn also kommt wie ein Dieb in der Nacht.
    3. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! -dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, gleichwie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen.
    4. Ihr aber Brüder, seid nicht in Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife;
    5. denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir sind nicht von der Nacht, noch von der Finsternis.
    6. Also laßt uns nun nicht schlafen wie die übrigen, sondern wachen und nüchtern sein.
    7. Denn die da schlafen, schlafen des Nachts, und die da trunken sind, sind des Nachts trunken.

    Der Vers 1 ist der hier in Bruderinfo bekannte Todschlagvers, er wurde schon mehrfach von verschiedenen Brüdern und Schwestern benutzt. Alleine gelesen kann man jede Diskussion um das Ende mit diesem Vers abwürgen.

    Aber wenn man weiterliest steht in Vers 3, „Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! -dann kommt ein plötzliches Verderben über sie,“

    Gut dann lässt sich noch darüber diskutieren was plötzliches Verderben bedeutet, aber dieser Vers 3 relativiert den Vers 1. Es ist gemäß Vers 3 doch möglich zu erkennen wann es ungefähr so weit ist. Vers 4 warnt uns nicht in Finsternis zu bleiben, damit wir nicht „kalt“ erwischt werden weil wir nicht mit dem „Tag“ gerechnet haben. So wie ich das verstanden habe, wollte genau das was in Vers 6 und 7 steht unser Bruder Brosi sagen. Er wollte nach meinem Empfinden sagen, dass wir unbedingt wachsam bleiben sollen.

    Wenn Du schreibst: Kann Harmagedon morgen kommen, dann sage ich „Nein“ denn es haben sich noch gar nicht alle Zeichen erfüllt.
    Wenn Du schreibst: Kann Harmagedon in 50 Jahren kommen, dann sage ich „sehr unwahrscheinlich“. Denn es haben sich bereits so viele Zeichen der Zeit erfüllt, dass nicht mehr so viele übrig bleiben.

    Mit Zeichen der Zeit schauen alle auf die Welt, aber die Welt interessiert nur am Rande, die Zeichen der Zeit finden im Volke Jehovas statt. Und diese Zeichen können sich somit vor ein paar Hundert Jahren gar nicht erfüllt haben. Ein Zeichen der Zeit ist z.B. dass Jesus unser Hirte begonnen hat seine Schafe zu berufen und sie zu stärken. Erst vor 5 Jahren wäre Bruderinfo noch undenkbar gewesen, weil vom Menschen alleine nichts entsteht.
    Oder ein Zeichen ist dass Wölfe im Schafspelz ihre Mitschafe schlagen und sogar töten.

    Die Fragen, WER ruft Friede und Sicherheit zu einer bestimmten Zeitperiode aus, das ist ein Extra Thema.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Shannon
    April 26, 2011

    jeder liest in einer Bibelstelle etwas anderes oder beachtet etwas anderes. Für mich bedeutet der Vers 3, man kann gleichwohl erkennen, wann die Zeit gekommen ist.: „3. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! -dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, gleichwie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen.“
    Das Beispiel mit der Schwangeren entspricht dem. Eine Schwangere weiß auch, wann in etwa sie Zeit ihrer Niederkunft ist. Aber Tag und Stunde weiss sie eben doch nicht.
    Vermutlich werden diese Verse noch immer mit der Wachturm-Brille gelesen und man wartet auf das „Friedenszeichen“ in der Welt, ohne in Betracht zu ziehen, dass die damit möglicherweise gar nicht gemeint ist.
    Danke Alois für diese Ausführungen.

  • Brosi
    April 26, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern
    Lieber Bruder Bob

    Ich habe leider kein Internet und in meinem Alter von 82 Jahren werde ich mir das auch nicht mehr anschaffen und lernen damit umzugehen. Aber ich erhalte die Vorträge und einen Teil der Kommentare ausgedruckt zum lesen. Dadurch dauert es aber einige Zeit bis ich selbst etwas dazu veröffentlichen kann.

    Die Vorträge und viele Kommentare habe ich gelesen. Bei manchen Kommentaren straucheln meine Augen über die Art und Weise wie versucht wird über Bruderinfo die biblische Wahrheit ins falsche Licht zu zerren. Ich frage mich manchmal, sind das noch Brüder oder Schwestern, oder sind es Theologen, Sozialarbeiter oder sonst welche Menschen die nicht glauben können?

    Manche Kommentarschreiber haben nichts anderes zu tun als biblische Wahrheiten zu bestreiten, diese mit einer Hartnäckigkeit und weltlicher Methode zu vernichten. Mit dem spöttischen Pilatus Wort „Was ist Wahrheit“ oder mit dem Spruch „Ist das Glas halb voll, oder ist das Glas halb leer“.

    Ein anderes Wort ist das Wort „spekulieren“. Zu guter letzt kommt in einem Kommentar von Bruder Bob das Wort „Bibelleseart“ hinzu.
    Das Wort „Bibelleseart“ kommt zur Genüge aus dem Munde von Theologen. Dieses Wort ist bestens geeignet biblische Wahrheiten in Frage zu ziehen.

    In dem Beitrag:

    http://www.digidatanet.de/?p=519&cpage=4#comment-3241

    fand ich obige Argumentation zwölf Mal. Mit solch einem Schlagwort ist der Wahrheitsfindung nicht gedient. Es gibt zwar viele Arten von Tieren, Pflanzen, Bäumen und Fische, aber verschiedene „Bibellesearten“ sind mir fremd. Texte auf eine andere Art lesen zu können gibt es in Wahrheit nicht. Das Wahrheitswort der Bibel kann nur willkürlich bestritten werden, indem man eine vorgefasste Meinung hineinliest oder eine gefälschte Meinung herausliest um andere bewusst oder unbewusst zu täuschen. Das geschriebene Wort wird damit einer Korrektur unterzogen!

    Deine ganze Darlegung lieber Bruder Bob, riecht stark nach der Theologie der Versöhnung mit der Welt. Du selbst bedienst Dich einer Gott leugnenden Bibelleseart indem Du die Offenbarung als symbolische Darstellung eines Gerichtes mit seiner Verheißung zu lesen gibst. Gottes Leugnung deshalb, weil man die biblischen Hinweise auf Zeitpunkt, Zeitabschnitt und Zahlenangaben nicht für ernst nimmt, bzw. für nicht wichtig darstellt.

    Zeit und Zeichenangaben in Verbindung mit Zahlenangaben beinhalten immer geschichtliche Ereignisse durch die man das Kommen und die Entwicklung des Reiches Gottes erkennen kann. Wischt man diese Hinweise der Schrift mit einer Handbewegung vom Tisch, wie es manchmal auch Bruder Dennis tut, dann wischt man auch die wirksame Kraft des Heiligen Geistes zur Seite. Leider gibt es etliche Brüder und Schwestern die dem nacheifern und meinen sie tun sich selbst etwas Gutes. Solche Einlassungen wider besserer Erkenntnis sind schädlich und helfen keinem Bruder oder keiner Schwester, die um Hilfe schreien.

    Warum sind manche so träge und handeln gegen den Willen des Christus wenn er sich doch nach Matthäus 7:7-8 und Lukas 11:9-10 bereithält zu helfen um an Erkenntnis zuzunehmen?

    Matth. 7
    7. Bittet, und es wird euch gegeben werden; suchet, und ihr werdet finden; klopfet an, und es wird euch aufgetan werden.
    8. Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden.

    Luk. 11
    9. Und ich sage euch: Bittet, und es wird euch gegeben werden; suchet, und ihr werdet finden; klopfet an, und es wird euch aufgetan werden.
    10. Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden.

    Das persönliche Bibelstudium ist hier gefordert! Man darf nicht warten bis in der Versammlung oder sonst irgendwo Brosamen verteilt werden.

    Nun noch eine Bemerkung zu dem Wort „spekulieren“.
    Spekulieren werden nur die, die den Tag der Rettung, sprich Harmagedon hinausschieben wollen. Das ernsthafte suchen nach dem in Frage kommenden Jahr der Rettung ist glaubensstärkend und hat mit Spekulation nichts zu tun. Schreibt doch Paulus in Heb. 10:25

    „Bleibet ihr der eigenen Versammlung nicht fern wie Einige zu tun pflegen. Muntern wir uns vielmehr gegenseitig auf, umso mehr als ihr den Tag herannahen seht.“

    Dieses Wort ist für uns heute geschrieben, es wird aber fälschlicherweise dem Paulus unterschoben, er hätte schon die Wiederkunft Jesus für seine Tagen erwartet. In Wirklichkeit geht es um die göttliche Zusage nach Jes. 63:4-6 sein Volk zu retten.

    4. Denn der Tag der Rache war in meinem Herzen, und das Jahr meiner Erlösung war gekommen.
    5. Und ich blickte umher, und da war kein Helfer; und ich staunte, und da war kein Unterstützer. Da hat mein Arm mir geholfen, und mein Grimm, er hat mich unterstützt.
    6. Und ich trat die Völker nieder in meinem Zorn und machte sie trunken in meinem Grimm, und ich ließ ihren Saft zur Erde rinnen.

    Von diesem Jahr, Monat und Woche sagt Jesus zu Recht, dass er Tag und Stunde nicht kennt.

    Jes. 63:15-19
    15. Blicke vom Himmel herab und sieh, von der Wohnstätte deiner Heiligkeit und deiner Majestät! Wo sind dein Eifer und deine Machttaten? Die Regung deines Innern und deine Erbarmungen halten sich gegen mich zurück.
    16. Denn du bist unser Vater; denn Abraham weiß nicht von uns, und Israel kennt uns nicht; du, Jehova, bist unser Vater; unser Erlöser von alters her ist dein Name.
    17. Warum, Jehova, läßt du uns von deinen Wegen abirren, verhärtest unser Herz, daß wir dich nicht fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, der Stämme deines Erbteils!
    18. Auf eine kleine Zeit hat dein heiliges Volk es besessen: Unsere Widersacher haben dein Heiligtum zertreten.
    19. Wir sind zu solchen geworden, über die du von alters her nicht geherrscht hast, die nicht genannt gewesen sind nach deinem Namen.“ –

    Diese Verse schildern den erbärmlichen Zustand des Volkes Jehovas. Dieses Volk sind wir, die Zeugen Jehovas. Was Harmagedon betrifft, so ist auch dieses Ereignis Teil der guten Botschaft. Harmagedon bringt nämlich den Abschluss und die Vollendung der sechstausendjährigen Satansherrschaft und wer im Glauben recht bestellt, braucht sich doch nicht zu fürchten. Das Wort Gottes sagt in Psalmen 91:1-7 volle Hilfe und Rettung zu:

    1. Wer im Schirm des Höchsten sitzt, wird bleiben im Schatten des Allmächtigen.
    2. Ich sage von Jehova: Meine Zuflucht und meine Burg; mein Gott, auf ihn will ich vertrauen.
    3. Denn er wird dich erretten von der Schlinge des Vogelstellers, von der verderblichen Pest.
    4. Mit seinen Fittichen wird er dich decken, und du wirst Zuflucht finden unter seinen Flügeln; Schild und Tartsche ist seine Wahrheit.
    5. Du wirst dich nicht fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeile, der bei Tage fliegt,
    6. vor der Pest, die im Finstern wandelt, vor der Seuche, die am Mittag verwüstet.
    7. Tausend werden fallen an deiner Seite, und zehntausend an deiner Rechten-dich wird es nicht erreichen.

    Bedenkt liebe Brüder und Schwestern, lieber Bruder Bob, dem Reiche Gottes stehen notwendigerweise die ungläubigen Nationen im Wege. Haben die Nationen durch internationales Kriegsrecht das Recht mit ihrem eigenen Volk zu machen was sie für nötig halten, umso mehr hat Jehova als Eigentümer des Planeten Erde das Recht allen politischen, religiösen, kulturellen und wissenschaftlichen Unrat zu beseitigen.

    Jes. 65:17
    „Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde; und der früheren wird man nicht mehr gedenken, und sie werden nicht mehr in den Sinn kommen.“

    Sollen aber alle Dinge neu gemacht werden, so müssen logischerweise alle Dinge der bestehenden Systeme beseitigt werden. Harmagedon ist näher als so manch zweifelnder Bruder oder Schwester denkt. Die Wachtturmgesellschaft und ihre Organisation wird aber dieses Harmagedon nicht überleben. Dies aus einem einfachen Grund, sie wird im Paradies nicht mehr gebraucht. Die Gewalt des Herrschens, sprich Dienen, übernimmt dann die neue Königreichsregierung unter dem verherrlichten Jesus Christus.

    Christus, wie es in Offenbarung 1: 5-6 steht:
    5. und von Jesu Christo, welcher der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blute,
    6. und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater: Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

    Die Rettung der großen Volksmenge nach Offbg. 8:9+14 ist absolut sicher.
    9. Nach diesem sah ich: und siehe, eine große Volksmenge, welche niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, und sie standen vor dem Throne und vor dem Lamme, bekleidet mit weißen Gewändern, und Palmen waren in ihren Händen.
    14. Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Dies sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und haben sie weiß gemacht in dem Blute des Lammes.

    Warum schreibe ich lieber Bruder Bob, liebe Brüder und Schwestern, absolut sicher? Weil schon das prophetische Wort auf diese Rettung hingewiesen hat. Mit Sicherheit wird das Wort aus Jer. 31:1-14 in Erfüllung gehen:

    1. In jener Zeit, spricht Jehova, werde ich der Gott aller Geschlechter Israels sein, und sie werden mein Volk sein.
    2. So spricht Jehova: Das Volk der dem Schwerte Entronnenen hat Gnade gefunden in der Wüste. Ich will gehen, um Israel zur Ruhe zu bringen. –
    3. Jehova ist mir von fern erschienen: Ja, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dir fortdauern lassen meine Güte.
    4. Ich will dich wieder bauen, und du wirst gebaut werden, Jungfrau Israel! Du wirst dich wieder mit deinen Tamburinen schmücken und ausziehen im Reigen der Tanzenden.
    5. Du wirst wieder Weinberge pflanzen auf den Bergen Samarias; die Pflanzer werden pflanzen und genießen.
    6. Denn ein Tag wird sein, da die Wächter auf dem Gebirge Ephraim rufen werden: Machet euch auf und lasset uns nach Zion hinaufziehen zu Jehova, unserem Gott!
    7. Denn so spricht Jehova: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzet an der Spitze der Nationen! Lobsinget laut und sprechet: Rette dein Volk, Jehova, den Überrest Israels!
    8. Siehe, ich bringe sie aus dem Lande des Nordens und sammle sie von dem äußersten Ende der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und Gebärende allzumal; in großer Versammlung kehren sie hierher zurück.
    9. Mit Weinen kommen sie, und unter Flehen leite ich sie; ich führe sie zu Wasserbächen auf einem ebenen Wege, auf dem sie nicht straucheln werden. Denn ich bin Israel zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener. –
    10. Höret das Wort Jehovas, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sprechet: Der Israel zerstreut hat, wird es wieder sammeln und es hüten wie ein Hirt seine Herde.
    11. Denn Jehova hat Jakob losgekauft und hat ihn erlöst aus der Hand dessen, der stärker war als er.
    12. Und sie werden kommen und jubeln auf der Höhe Zions, und herbeiströmen zu den Gütern Jehovas: zum Korn und zum Most und zum Öl und zu den jungen Schafen und Rindern; und ihre Seele wird sein wie ein bewässerter Garten, und sie werden hinfort nicht mehr verschmachten.
    13. Dann wird die Jungfrau sich freuen im Reigen, und Jünglinge und Greise allzumal; und ich will ihre Trauer in Freude verwandeln und sie trösten, und will sie erfreuen, indem ich sie von ihrem Kummer befreie.
    14. Und ich will die Seele der Priester laben mit Fett, und mein Volk wird sich an meinen Gütern sättigen, spricht Jehova.

    Nun lieber Bruder Bob und liebe Brüder und Schwestern, hütet Euch vor verschiedener Bibelleseart, sondern legt endgültig die Wachtturm Brille oder sonstige Brillen ab. Hütet Euch vor dem Rückfall in eine oberflächliche Denkweise wie es in vielen anderen scheinchristlichen Religionen und Organisationen zu Eigen ist, als Mittel und Schein zur Vermassung ihres Volkes.

    Liebe Grüße an Dich Bruder Bob und an alle Brüder und Schwestern.

    Euer Bruder Brosi

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo Brosi,
    ich gehe in sofern mit dir überein, als das man tunlichst darauf achten sollte GARkeine „Brille“ auf der Nase zu haben, wenn man die Bibel liest. – Und, soweit ich weiß sind eigentlich alle die hier schreiben, derselben Ansicht.
    Darum befremdet es mich, wenn du manchen Kommentator hier so angehst, als hätte er nur die WTG-Brille abgenommen und zb die Allversöhner-Brille aufgesetzt.
    Ich habe bisher niemanden und weder Bob noch Dennis, so verstanden, dass es völlig gleichgültig ist wie man lebt, weil „gerettet wird man ja so oder so“.
    Auch ich vertrete diese Ansicht nicht. Denn die Bibel schreibt darüber wie Gott urteilt, sehr differenziert. Will man seine Maßstäbe kennenlernen, muss man dem AT genausviel Beachtung schenken, wie dem NT.
    Doch eines ist mir aufgefallen:
    Die Christen der unterschiedlichsten Konfessionen beziehen alles was sie lesen ganz speziell NUR auf ihre Gemeinschaft. Das halte ich für eine falsche Leseart der Bibel.
    Denn sowohl die Schriften des AT als die Briefe des NT hatten jeweils zu ihrer Zeit reale Adressaten, die sich zu recht angesprochen fühlen konnten. Daran denken die wenigsten, wenn sie diese Briefe lesen.
    Vertritt man aber die Ansicht, dass alles erst noch in der Zukunft liegt, dann unterstellt man Paulus das er mit seinen Briefen die Brüder nur hingehalten hat. Das sehe ich anders. Die Briefe des Paulus an die damaligen Gemeinden waren nicht nur Makulatur für diese Christen, das gilt es für uns alle beim lesen zu bedenken.

    Die Briefe an die Gemeinden und auch die in symbolischer Sprache geschriebene Offenbarung des Johannes können uns heute die absolute Gewissheit geben, dass Gott seinen Willen – wie damals, so auch in Zukunft – in absoluter Gerechtigkeit ausführen wird.
    Symbolische Ausdrucksweise ist symbolisch zu verstehen. – Was die Gerechtigkeit mit der Gottes Wille ausgeführt wird, jedoch nicht abschwächt.

    Gerechtigkeit ist das was jeder Mensch von Gott zu erwarten hat. Für den einen bedeutet das gerechte Strafe, für den anderen gerechten Lohn.

    Wer heute schon Gottes Versöhnungsangebot, das wir ja gemäß Paulus verkünden sollen, kennenlernt und für sich annimmt, den hat Gott für sich aus dieser Welt herausgenommen…und fällt somit auch nicht mehr unter das Weltengericht.

    LG Ulli

  • Svenja
    April 26, 2011

    Lieber Brosi, liebe Ulli,

    ich stimme dir, Ulli, vollkommen zu. Paulus hat seine Worte natürlich auch an die Gemeinden damals gerichtet. Das bedeutet, ich sehe keinen Grund, warum man nicht annehmen sollte, dass auch die Christen damals gedacht haben, Jesus würde bald wiederkommen und das Ende sei nahe. Seit Menschen gedenken gibt es in jeder Generation die Hoffnung, dass man diesen Tag erleben wird. Mir machen die Briefe des Paulus aus genau diesem Grund Mut. Ich kann hoffen, dass ich Jesu Wiederkommen erlebe, so wie die Christen zur Zeit des Paulus, aber wenn ich es nicht erlebe, dann ist das auch ok. So wie für die Christen damals.
    Ob man die Spekulation über das Kommen glaubensstärkend findet, darüber kann man wohl diskutieren. Wenn jemand das so sieht, dann mag das vielleicht für ihn so sein, aber ich glaube, viele empfinden das anders und eher mühsam. Davon abgesehen glaube ich, dass mit dem nicht Wissen von Tag und Stunde auch Woche und Monat und Jahr gemeint ist. Allerdings kann ich diese Aussage nicht beweisen, ebenso wenig, wie jemand das Gegenteil beweisen kann. Und ich glaube, wenn hier schon mal von ‚Bibellesart‘ geschrieben wird, dann ist genau das gemeint. Dass man manche Dinge eben unterschiedlich deuten und auslegen kann. Wenn alles so eindeutig wäre, dann wüssten ja alle Bescheid und wir hätten nicht so viele verschiedene Ansichten, bei denen jeder behauptet, er hätte die richtige.
    Da behaupten z.B. viele, sie seien das Volk Gottes, wie ich oben im Beitrag lesen konnte. Dort schrieb Brosi, die ZJ seien Gottes Volk. Leider wird das unreflektiert einfach in den Raum gestellt. Würde jemand anders das tun und sagen wir mal sagen, Gottes Volk sei die katholische Kirche, würden sofort viele widersprechen. Dennoch würden beide Schreiber denken, sie seien im Recht. Jeder würde von sich sagen, er hätte den Hl. Geist und der andere nicht und jeder könnte dem anderen Bibelstellen nennen, die belegen, dass die jeweils andere Gruppe nicht biblisch handelt. So könnte das Spiel ewig weiter gehen. Und jeder sieht sich im Recht.
    Das bedeutet, verschiedene Bibellesarten. Jeder sagt, er habe die richtige Lesart.

    Die Offenbarung ist ein sehr schwieriges Thema und es gibt zig Deutungen der Visionen des Johannes. Welcher also glauben? Auch hier: Wenn alles so einfach und eindeutig wäre, hätten wir nicht so viele unterschiedliche Deutungen. Letztendlich werden wir ja schon erfahren, wie sich die Dinge erfüllen, denn immerhin scheinen wir uns alle einig zu sein, DASS sich die Dinge erfüllen und das ist ja schon mal ein Anfang.
    Das Offenbarungsbuch der ZJ jedenfalls ist mit Verlaub gesagt, relativ lächerlich (viele andere Deutungen auch, aber ihr versteht, weshalb ich genau die nenne).
    Daher gestaltet es sich auch als äußerst schwierig, einfach Bibelstellen aus der Offenbarung rauszupicken und damit Thesen zu stützen. Genau so gut kann ich die Stellen auch für zig andere Deutungen verwenden.
    Meine bisherige Lösung für dieses Problem ist, dass wir einfach momentan noch zu wenig wissen und sich vielleicht erst noch Dinge erfüllen müssen, damit wir mehr verstehen.
    Vielleicht geht es euch ja ähnlich, dass ihr euch mit der Offenbarung etwas schwer tut? Mir jedenfalls geht es oft so.

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Ulrike P.
    April 26, 2011

    Hallo Svenja,
    ZITAT:
    Das bedeutet, ich sehe keinen Grund, warum man nicht annehmen sollte, dass auch die Christen damals gedacht haben, Jesus würde bald wiederkommen und das Ende sei nahe.

    Die Tatsache, dass die von Jesus vorhergesagte Zerstörung Jerusalems in dem vorgegebenem Zeitrahmen eingetreten ist, beinhaltet für mich noch dazu die Möglichkeit, dass auch sein anderes Versprechen – nämlich seine in Treue zu ihm gestorbenen Jünger, zusammen mit seinen noch lebenden Jünger zu sich zu nehmen – wahr wurde. Ich will es nicht behaupten, was weiß ICH schon… 😉
    Aber es würde zumindest viele Bibelverse erklären, auf die man sich sonst nur sehr schwer einen Reim machen kann.
    Und es würde mein Vertrauen auf die Erfüllung aller Prophezeiungen die noch ausstehen, zusätzlich stärken.

    So sehe ich zb auch die Visionen des Johannes zum großen Teil an die damaligen Christengemeinden gerichtet. Vieles was er beschreibt hat seinen Bezug in den Prophezeiungen des alten Testaments und war zumindest den Juden-Christen deshalb nicht gänzlich fremd, es war für sie eine deutliche Warnung Jerusalem zu verlassen und nicht mehr zurückzukehren.

    Ich erkenne unsere Zeit in Offenbarung 16, 18:
    18 Blitze zuckten über den Himmel, der Donner krachte, und gewaltige Stimmen dröhnten. Die Erde bebte so heftig wie noch nie seit Menschengedenken.

    Davon ausgehend, dass es eben eine Vision ist – also keine buchstäbliche Beschreibung dessen was auf Erden geschieht – besagt dieser Vers, dass die Welt in heftigster Aufruhr ist, die darin gipfelt das die „die Mutter aller Verführung und allen Götzendienstes auf der Erde“ (nur Religionen verführen zum Götzendienst) vom Tier(einer wie auch immer gearteten politischen Weltherrschaft) vernichtet wird. Und dann ENDLICH, wird der König zum Weltgericht auftreten.

    Es ist eine beeindruckende und hoffnungsfroh stimmende Vision. Wir wissen nicht genau WIE sie sich bewahrheiten wird, denn es ist halt eine Vision…aber DASS sie wahr wird, diese Glaubensgewissheit haben wir.

    LG Ulli (die nur mal wieder laut denkt)

  • Brosi
    April 26, 2011

    Liebe Schwester Svenja

    Du bedienst Dich des Wortes „Bibelleseart“, aber es gibt keine Bibellesearten, denn sie verfälschen den Inhalt des Bibelwortes. Das Bibelwort darf nur mit deren Inhalt des Wortes verstanden werden. Denn zum Inhalt des Wortes gehören viele verschiedene andere Angaben des Wortes Gottes die man zum Verständnis benötigt. Kennt man diese Angaben der Bibel aus den Büchern Moses, den Psalmen, der Propheten und den Gleichnissen Jesu, so ergibt sich die unverwechselbare Wahrheit. Wahrheit kann natürlich weh tun, sie nimmt keine Rücksicht auf die Gefühle. Das ist nun mal der Unterschied, zwischen Wahrheit und Gefühlsempfinden.

    Liebe Svenja, Du schreibst, Zitat:
    „Da behaupten z.B. viele, sie seien das Volk Gottes, wie ich oben im Beitrag lesen konnte. Dort schrieb Brosi, die ZJ seien Gottes Volk.“

    In der ganzen Bibel ist nur vom Eigentumsvolk Jehovas die Rede. Denn mit diesem Volk handelt Jehova Gott und bringt durch sein Wort seinem Volk Fluch und Segen zum Ausdruck. Diesem Volk gegenüber stehen jedoch die anders gläubigen Religionen aus Völkern und Sprachen mit ihren Religionen kontrovers gegenüber.

    Die Religionen der Christenheit, so vielfältig sie auch sind, sowie andere Religionen sind Bestandteil der genannten Völkern, Zungen, Stämmen und Sprachen und somit Glieder der Hure Babylon die mit der Politik, mit diesen Völkern als siamesische Zwillinge verwachsen sind.

    Der Apostel Paulus schreibt in 2. Korinther 4:4 vom Gott dieser Welt und dieser Systeme:
    „in welchen der Gott dieser Welt den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit ihnen nicht ausstrahle der Lichtglanz des Evangeliums der Herrlichkeit des Christus, welcher das Bild Gottes ist.“

    Dieser Gott der Welt wollte schon Jesus in der Wüste verführen. Matthäus 4:10, Markus 1:13 und Markus 4:13-17 zeigt wie hart Satan gegen das Volk Jehovas zur Sache geht, indem er das Sinnen und Denken der Menschen beherrscht.

    Markus 4
    13. Und er spricht zu ihnen: Fasset ihr dieses Gleichnis nicht? Und wie werdet ihr all die Gleichnisse verstehen?
    14. Der Sämann sät das Wort.
    15. Diese aber sind die an dem Wege: wo das Wort gesät wird und, wenn sie es hören, alsbald der Satan kommt und das Wort wegnimmt, das in ihre Herzen gesät war.
    16. Und diese sind es gleicherweise, die auf das Steinichte gesät werden, welche, wenn sie das Wort hören, es alsbald mit Freuden aufnehmen,
    17. und sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind nur für eine Zeit; dann, wenn Drangsal entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, ärgern sie sich alsbald.

    Die Ungläubigen aber, ohne es zu wissen beten diesen Gott als ihren anonymen Herrgott an. Der wesentliche Unterschied zwischen dem Volke Jehovas und der ungläubigen Welt liegt darin, dass wir nicht mehr den anonymen Herrgott die Ehre geben, sondern durch eine neue Anbetungsform dem Gott die Ehre geben dem sie gehört. Es ist der Herr Jehova Gott, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, den Trägern der Verheißung bis auf Christus.

    So sieht es auch der Prophet Micha 4:5, der eindeutig den Unterschied macht zwischen dem Volke Jehovas und den Nationen, die ihrerseits ihre Religionen haben:

    „Denn alle Völker werden wandeln, ein jedes im Namen seines Gottes; wir aber werden wandeln im Namen Jehovas, unseres Gottes, immer und ewiglich.“

    Liebe Schwester Svenja zu Deiner Bemerkung zu Offenbarung habe ich bereits in folgendem Kommentar was geschrieben:

    http://www.digidatanet.de/?p=519&cpage=9#comment-4627

    Liebe Grüße
    Bruder Brosi

  • Brosi
    April 26, 2011

    Liebe Schwester Ulli

    Leider dauert es immer einige Zeit bis ich Dir meine Antwort auf Deine Antwort vom 6. Juni geben kann.

    Unter Anderem sprichst Du von der Wachtturm Brille die abgenommen werden kann, oder auch nicht. Ich meine aber, selbst denjenigen die das Glück hatten diese Wachtturmbrille abgenommen zu haben, bleiben noch Augenschäden zurück. Du hast schon recht, dass Jehova sein Volk sieht, wie er es sieht und nicht wie der einzelne Bruder, Schwester oder gar die Organisation sich selber sehen. Aber wie Jehova das alles sieht, das kommt durch das prophetische Wort der Propheten zum Ausdruck.

    Du nimmst Bezug auf die Notwendigkeit des Alten Testamentes zum besseren Verständnis des Neuen Testamentes. Warum gibt es dann bei vielen Kommentaren in Bruderinfo kein Verständnis, wenn Bruder Alois so oft vom Alten Testament schreibt um das Neue Testament das auf unsere Tage hindeutet besser zu verstehen? Denn das Alte Testament gibt Aufschluss über das Vorhaben Gottes für unsere Zeit, somit für Hindeutungen für die Zeit des Endes.

    Was das Buch Offenbarung betrifft, meinst Du billigerweise es wären symbolische Ausdrucksweisen die symbolisch zu verstehen sind. Ich befürchte, mit dieser Feststellung blendest Du Dich selbst ohne tiefer darüber nachzudenken was die Offenbarung in Wirklichkeit über die zweite Gegenwart Jesu zu sagen hat. Aber damit nicht genug, zum Schluss glaubst Du noch, Zitat:

    „Wer heute schon Gottes Versöhnungsangebot, das wir ja gemäß Paulus verkünden sollen, kennenlernt und für sich annimmt, den hat Gott für sich aus dieser Welt herausgenommen…und fällt somit auch nicht mehr unter das Weltengericht.“

    Diese Feststellung trifft nach meiner Erkenntnis nur für die 144.000 zu, aber es trifft nicht für Dich, noch für mich noch für die vielen anderen Brüder und Schwestern zu sofern sie nicht zu den 144.000 gehören. Es gibt noch keine verbindliche Antwort auf Rettung. Mache Dir bitte mal ernsthaft Gedanken über die fünf unklugen Jungfrauen, die viel getan und viel geglaubt haben, am Ende aber doch abgewiesen wurden.

    Lies einmal im Buche Zephania Kap. 2:3
    „Suchet Jehova, alle ihr Sanftmütigen des Landes, die ihr sein Recht gewirkt habt; suchet Gerechtigkeit, suchet Demut; vielleicht werdet ihr geborgen am Tage des Zornes Jehovas.“
    Im 2. Halbvers findest Du das Wort „VIELLEICHT werdet ihr geborgen am Tage des Zornes Jehovas.“

    Zu einem weiteren Kommentar von Dir werde ich mich demnächst noch einmal melden.

    Liebe Grüße an Dich und an alle Leser
    Brosi

  • Bob
    April 26, 2011

    Lieber Bruder Brosi,
    ich finde es bemerkenswert, dass Du Dir Mühe machst, auf einzelne Kommentare unter Vermittlung eines anderen Bruders
    kritisch zu reagieren. Ich gehe von Deiner wohlwollenden Grundhaltung aus und bin mir sicher, dass Du niemanden persönlich angehen möchtest.
    Wenn ich versuche, mich in Deine Perspektive hinein zu versetzen, fällt mir auf, dass Dir die Naherwartung des Reiches Gottes ein wichtiges Anliegen ist.
    Auch für mich, nur vielleicht in einem anderen Bedeutungskontext, als es vielleicht für Dich ist.

    Deine doch sehr urteilende und bewertende Wortwahl gegenüber meine Person und meinen Ausführungen lassen darauf schließen, dass Du mein Anliegen missverstanden hast.
    Es kann einerseits sein, dass Dir die Zielsetzung meines Kommentars entgangen ist oder aber, dass Du etwas anderes meinst und Deine Wortwahl die Gedanken unangemessen transportieren. Würdigen möchte ich an dieser Stelle, dass Du in Deinem hohen Alter einer Diskussion nicht aus dem Wege gehst und mir auch das Gefühl vermittelst, dass Du aus einem echten Glauben heraus argumentierst. Dennoch sind Deine Gedanken sehr WTG-orientiert, worauf auch Deine Ausführungen zu Endzeitszenarien schliessen lassen.

    Ich glaube auch daran, dass wir in einer besonderen Zeit leben. Ich glaube auch daran, dass wir als Christen ide Erwartungen Gottes und Jesus an uns nicht verwässern sollten. Ich glaube aber nicht daran, dass es heilsam und förderlich ist, den Fokus des Glaubens in Schwerpunkten auf Endzeit- und Vernichtungsszenarien auszurichten.Ich glaube auch daran, dass das Freundschaftsverhältnis zu unserem Herrn Jesus und das vertraute Gespräch zu unserem Vater der wichtigste Bezugspunkt im Christsein darstellen. Die Botschaft des Christus ist das Zentrum.
    Die Zielrichtung meines Kommentars, auf welchen Du Dich bezogen hast, stellte in erster Linie eine psychologische Analyse dessen dar, was eine einseitig auf Harmagedon bezogene Lebens-, Glaubens- und Erwartungshaltung beim Gläubigen anrichten kann. Es ging ausschliesslich darum, inwieweit die eigene Haltung, welche sich einseitig auf die Vernichtungserwartung anderer Menschen bezieht, und die Zeugen Jehovas sind durch und durch Harmagedonfixiert, einen Menschen kalt werden lassen können.
    Nicht die theologische Dimension der Bibelexegese steht hier im Vordergrund, sondern mit „Bibellesart“ meine ich die Deutungsrichtung verbunden mit einer Haltung, oft geprägt durch Vorerfahrungen, mit welcher ich die Bibel betrachte. Es ging im Artikel somit nicht um Relativierung biblischer Aussagen, sondern um die emotionalen Wirkungen einseitiger Deutungen und Doktrinen.

    Eine ganz andere Thematik stellt der Umgang mit den Offenbarungen der Bibel dar. Hier von Verleugnungen Gottes zu sprechen halte ich für fatal. Wir wissen in der Tat wenig und wenn ich die Bibel gebetsvoll studiere und davon überzeugt bin, den Christus an meiner Seite zu wissen, und zu dem Schluss komme, dass viele Endzeitszenarien, wie sie von der WTG erklärt werden, nicht richtig sind. Wir höchstens wissen, dass wir in einem besonderen Zeitalter nach Jesus Auferstehung leben, dann kannst Du jemanden, der genau diesem Christus folgen möchte, nicht eine Verleugnung Gottes vorwerfen. Denn die Beziehung zu Christus und der damit eröffnete Weg zum Vater ist viel wichtiger als das Spielen mit Zahlen. Und wenn wir auch unterschiedliche Ansichten über Zahlen und Berechnungen haben, dann ist unsere Bruderschaft in Christi der Fixpunkt und dann kannst und darfst Du nicht Deinem Bruder eine Verleugnung Gottes vorwerfen. Nebenbei bemerkt hatte mein Kommentar einen ganz anderen Schwerpunkt als wie Du ihn darstellst.
    Aber wenn wir schon beim Thema sind, verweise ich Dich gerne auf einen anderen Kommentar von mir, wo ich mich mit der Offenbarung und der Reihenfolge von vorausgesagten Ereignissen beschäftigt habe. Hier der Link: http://www.digidatanet.de/?p=454&cpage=2#comment-2030

    Ich glaube daran, dass es ein Gericht Gottes geben wird. Ich glaube auch daran, dass Gott den Menschen auch nach seinen Handlungen beurteilen wird.
    Ich glaube aber auch daran, dass das Loskaufsopfer Christi nicht alle Menschen mit Gott versöhnen wird, aber allen Menschen die Gelegenheit geben wird, unter fairen Bedingungen vor dem Gericht Gottes zu stehen.

    Wenn es in Offenbarung 21,1-5 heißt, dass das Zelt Gottes bei den Menschen seinwird, dann denke ich, dass sich diser Text auf die Zeit nach den tausend Jahren, nach der Schlussprüfung bezieht (vgl. Link), wenn Gott allen alles ist. Das trifft nicht auf die Zeit der tausend Jahre zu, denn dort werden Menschen immer noch sündigen, weil sie unvollkommen sind. Es wird vor dem Beginn der tausend Jahre ein Eingreifen Gottes geben, aber nicht so wie wir uns denken. Denn nur das wilde Tier und der falsche Prophet werden in den Feuersee geworfen, die anderen Menschen nicht. Wenn die Könige im Tal von Megiddo gegen den König aufstehen werden, wird das in der Zeit sein, wo Jesus schon auf Erden regiert. Denn er wird Feinde haben, und er wird sie besiegen. Dann erst bei der Schlussprüfung wird der Krieg Gottes zu einer endgültigen Vernichtung für den gottfernen Teil der Menschheit bedeuten. Dann aber unter gerechten Bedingungen, weil jeder Mensch wirklich die Gelegenheit hatte, sich Gott zun nahen.

    Aber auch wenn meine Sicht der Dinge auf Widerspruch stossen, bleibt der Glaube in Gott und Christus davon unbenommen, das Verhältnis wird hierdurch nicht geschmälert. Das sollten wir berücksichtigen. Nur mit der WTG Brille würde ich Menschen, ohne deren Glaubensgründe und Annahmen wirklich zu kennen, als Gottlos un d verleumderisch bezeichnen.
    Ohne WTG Brille, und ich habe sie seit zwei Jahren endgültig abgelegt, sind Menschen meine Mitmenschen. Ich bin Christ, ich urteile und bewerte nicht, ich möchte mich brüderlich und christlich verhalten. Ich möchte auch keiner Bibeldeutung Vorschub leisten, welche sich emotional negativ auf das soziale Miteinander auswirken. Ich glaube, dass die WTG einen Riesenschaden angerichtet hat und mit Ihrer Dauerrede der Endzeit viel emotionales und soziales verhindert und verschüttet hat. Das Endzeitmantra war aber wichtig, um die Angst und die Drohkulisse aufrechtzuerhalten. In diesem Rahmen konnte sich die vorangetriebene Werkgerechtigkeit gut einnisten. Dabei sollte es selbstverständlich sein, dass echte Freunde Jesu auf die christlichen Werte eines Christus hochhalten.

    Lieber Bruder Brosi, ich freue mich über Deine Kommentare, würde mir aber wünschen, dass Du vorurteilsfreier an die Wahrnehmungen Deiner Brüder herangehst. Auch ist die Bibel an vielen Stellen keineswegs eindeutig und klar, deswegen wäre ein Perspektivenwechsel im Kommunizieren mit den Brüdern hier ganz heilsam. Nicht zuletzt um unsere brüderliche Gesinnung zu bewahren. Du solltest Dich ein wenig von der WTG orientierten Endzeitfixierung lösen und den Blick auf die Qualität einer echten Bruderschaft in Christi vertiefen. Ich möchte mit hohem Respekt Dir gegenüber treten, ich erwarte aber auch von Dir, nicht respektlos die christlich orientierten Wahrnehmungen Deines Bruders Bob zu entwerten. Lege die WTG Brille weg und freue Dich über unsere Bruderschaft in Christi. Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute und vor allem Gesundheit.

    Dein Bruder Bob

  • Entmutigter Bruder
    April 26, 2011

    Lieber Bob,

    wie immer von Dir klare und treffende Worte.

    Vielen Dank dafür.

    Liebe Grüße.

  • cheyenne
    April 26, 2011

    Lieber Bruder Bob,

    Zu einigen Deiner Aussagen möchte ich Stellung nehmen.
    Bob: 4. Mai 2011 um 22:20__

    Zitat: Die Frage nach dem Ende, nach dem göttlichen Gericht, nach der Zeitenwende hat Christen schon zu allen Zeiten beschäftigt. Auch die ersten Christen lebten schon in der Naherwartung. Herumspekuliert wurde schon immer, gesund war es aber nie.
    ______

    Wenn man relevante Aussagen der Bibel ignoriert oder Glaubenszwang ausgeübt wird, hast Du recht. Spekulieren ist sogar tödlich, das zeigt uns die Bibel. Alle, die die Warnungen Jesu und der ersten Christen als Spekulationen oder Hirngespinste abgetan hatten, überlebten ihren Fehler nicht. Sie verhungerten oder wurden elendig massakriert, ein kleiner Rest versklavt. Entweder während der 3,5 Jahre von den Rebellen oder hinterher von den Römern. Flavius Josephus berichtete sehr detailliert über dieses Desaster. Für die, die Jesu Warnung ernst genommen hatten war es auch nicht gesund, das Leben in den Bergen war nicht einfach, aber sie retteten so ihr Leben. Außerdem wurden sie von den anderen auch ausgelacht, weil sie alles in Jerusalem zurücklassen mussten. Viele sind wieder zurückgegangen, weil sich der Angriff der Römer verzögerte und die Mauern scheinbaren Schutz gewährten.
    Bei der Flut war es wohl auch nicht anders: Obwohl die Menschen etwa 1400 Jahre vorher anfingen Jehova anzurufen und Noah viele Jahrzehnte Zeugnis gab, wollte keiner daran glauben und in der Arche gerettet werden. Noah und seine Familie wurden wohl auch als Spinner und Spekulanten verhöhnt. Die Menschen damals hatten wohl auch spekuliert, dass aus der göttlichen Warnung doch noch nichts wird, wollten nicht auffallen oder hatten der Arche nicht getraut.
    Zur göttlichen Warnung zu stehen ist dann nicht gesund, wenn man im Herzen gar nicht daran glaubt, 1975-geschädigt ist oder man sich wegen der guten Botschaft des Christus schämt. Ein älterer Bruder sagte mir vor ca. 38 Jahren, dass die chronologische Berechnung von 1975 ein Teufelstrick ist, um unseren Glauben zu erschüttern. Damit erreicht er bei Jehovas Volk, dass für alle Zeit die Angaben der Propheten und die Möglichkeit der Zeitberechnung ins Lächerliche und Unglaubwürdige gezogen wird und sich keiner mehr traut, dieses Thema anzusprechen. Die letzten 35 Jahre haben mir gezeigt, dass der Satan dieses Ziel erreicht hat und wie recht dieser Bruder hatte.
    ______
    Zitat: Es tut sogar gut, das Prophetenwort auf die WTG anzuwenden. Vieles ist sehr plausibel und nachvollziehbar. Mit der entprechenden Haltung hilft das Prophetenwort die oftmals gefühlte Wut über die Zeit in geistigen Ketten zu kanalisieren, das Prophetenwort hilft Unbehagen bibelgerecht und gottgemäß zu verarbeiten – völlig unabhängig von der rein biblischen Bedeutung des Prophetenwortes.
    _______
    Also in dem Fall, wenn man es auf ZJ und WTG anwenden kann, dann sind Dir die Propheten und das was Alois geschrieben hat recht. Aber wenn es darum geht, das ganze Prophetenwort anzunehmen und für sich SELBST und Satans ungläubige Welt anzuwenden, dann wird deren Wort kategorisch abgelehnt. Da unterscheidest Du Dich keinen Deut von der LK, die damit auf die Geistlichkeit und “Abtrünnigen” haut.
    _______
    Zitat: Andererseits hat uns nach meinem Verständnis und nach meinen Erfahrungen das selbstbeweihräuchernde Reden über das Volk Gottes, das ständige Reden über das kommende Ende, als emotionale und brüderliche Gemeinschaft SEHR SEHR GESCHADET:
    Mit dieser doch sehr menschlichen Bibellesart, über Zeiten und Zeitabschnitte zu mutmaßen, haben wir unser ETHISCHES EMPFINDEN nachhaltig gestört.Wir wurden in vielerlei Hinsicht zu Blinden gemacht.
    _______
    Das selbstbeweihräuchernde Reden hat Dir sehr geschadet? Ich nehme an, dass Du Dich in diesem Milieu mit Selbstlob jahrelang recht wohl gefühlt hast. Nur das Aufwachen war irgendwann sehr unangenehm für Dich. Nicht die biblischen Prophezeiungen über Zeitabschnitte haben Dich zu einem Blinden gemacht, sondern Du hast es selbst zugelassen, dass andere über Deine Gedanken herrschen. Für den Segen der Organisation hast Du Dein Hirn abgegeben. Dass die Erkenntnis über Deine “Hirnamputation” nun Dein ethisches Empfinden nachhaltig geschädigt hat, das kann ich sehr gut nachvollziehen. Du warst nur ein Objekt der LK, aber pass bitte auf, dass Du Dich nun nicht wieder zu einem Objekt machen lässt. Von der Denkweise: Jehova tut nichts Gutes und nichts Böses. Nur Liebe bekunden, Lippenbekenntnis für Jesus und das reicht. Die ganzen christlichen Religionen geben Dir dafür eine gute Grundlage, die man auch hier gerne annimmt. Wenn Du nun von der Hand des Blindenführers LK zu der Hand des Blindenführers “christliche Religionsansichten” wechselst, ist das im Endergebnis dasselbe, eine Fallgrube des Teufels.
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    Zitat: Das rigide, mitleidlose Reden über das Gericht, welche die sog. “Weltmenschen” erfahren, haben uns nicht nur unsere eigene fragile fremdbestimmte Identität gesichert, sondern haben uns vielerorts auch KALT werden lassen. Die Kälte schwappte bis in die Versammlungen.
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    Das mag auf Dich und viele ZJ zutreffen, aber bestimmt nicht auf alle. Wenn man sich nur um die schart, die das hellste “Licht” von sich geben, dann muss man ja geblendet sein. Falls Du Dich in Deinem ZJ- Umfeld an diese Sorte gehängt hast, wundert mich das nicht. Zu meinem Umfeld gehören nur liebevolle Menschen, solche mit echter Herzenswärme und die ihre Freundschaft nicht vom PD-Konto abhängig machen. Wenn man sich aber die großmundigen Posaunenbläser als Freunde hält, dann wird man sehr schnell weggeblasen, wenn man nicht mehr ins Bild der WTG passt.
    Wenn der Begriff “Harmagedon” bei Dir und Deinem Umfeld nur Zerstörungswünsche erzeugt hat, dann warst Du fehlgeleitet. Bei mir und meinen Freunden ist es der Wunsch, nur Jehova zu dienen, an sei heiliges Wort und seine Verheißung, aber auch an sein Gericht zu glauben. Nach solchen zu suchen, die an der göttlichen Rettung interessiert sind, sie aber nicht zu belästigen oder immer wieder aufzusuchen. Dazu brauche ich keine Paradies- oder Horrorbilder, die bekommt man fast täglich in den Nachrichten serviert. Die Zuversicht, dass dieses üble Treiben beendet wird, erleichtert mich. Wer die biblischen Warnungen ernst nimmt und wer nicht, darauf habe ich keinen Einfluss. Noah hat nach 100 Jahren nur bei 7 Menschen erreicht, dass sie diese Warnung ernst nehmen. Jeder, der nicht in die Arche ging war an seinem Tod selber schuld. Noah hatte keine Vernichtungsfantasien, er führte nur einen göttlichen Auftrag aus.
    Es ist nun mal so, dass Jesus seine Herrschaft mit dem Krieg gegen Satan und seine Welt beginnt. Es steht jedem frei, diesen göttlichen Beschluss abzulehnen und alle, die daran glauben zu verurteilen.
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    Zitat Die Bibel spricht von Gerichten und Zerstörungen. es soll aber nicht unsere Sache sein, darüber zu viel zu sprechen. Wir predigen die Botschaft des Christus, wir sind keine Propheten!! Immer wieder beobachte ich hier Tendenzen, Grenzen ziehen zu wollen. Mit der Dauerrede über die Endzeit und Harmagedon haben sich die Zeugen selbst meschugge gemacht…. Die Vernichtungslesarten der organisationsloyalen Zeugen haben uns emotional krank gemacht.
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    Es hat hier noch kein einziger behauptet, ein Prophet zu sein. Das unterstellst du auch dem Alois, weil Du und einige andere hier das offensichtlich nicht ertragen könnt. Auch die Propheten sind inspiriertes Bibelwort und die darf und muss man genauso beachten wie das NT. Jesus und die Apostel haben das auch gemacht. Aber hier wird auch behauptest, dass die Propheten in unserer Zeit keine Bedeutung mehr haben, man soll sie nicht so ernst nehmen. Dafür hätte ich gerne die Bibeltexte, die das bestätigen. Nirgends im NT habe ich je ein Maulkorbgebot über die Propheten gelesen. Diese Behauptungen entspringen eigenen Vorstellungen und nicht der Bibel. Damit sind alle, die in dieses Horn blasen diejenigen, die weit über das geschriebene Wort hinausgehen. Und das nur, um sich und den Vertretern der anderen Religionen hier die Ohren zu kitzeln. Das ist im Moment zwar schön, bringt aber keinen weiter.
    Wer sich vom biblischen Harmagedon verrückt machen hat lassen ist auch selber schuld. So ist es wenn man an der Hand des Blindenführers stolpert. Die Propheten und die Brüder hier, die sie zitieren tragen keine Schuld, sie sind nur die Prügelknaben.

    Amos 6:1,3 (EB) gilt zwar für die LK, aber 3a sollte sich jeder dennoch zu Herzen nehmen
    1.Wehe den Sorglosen in Zion und den Sicheren auf dem Berge von Samaria, den Vornehmen der ersten der Nationen, zu welchen das Haus Israel kommt!
    3.Ihr, die den Tag des Unglücks hinausschieben und den Thron der Gewalttat nahe rücken;
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    Zitat: Die Volksgrenzen passen hier nicht!
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    Diese Aussage von dir stimmt nicht. Jehova nimmt Menschen aus allen Rassen und Völkern als seine Diener an, sammelt sein Volk aus allen Ländern und Kulturen. Allen Menschen wird die gute Botschaft verkündet werden, es gibt keine rassistischen oder kulturellen Schranken. Die Frage ist nur: wer will das überhaupt? Da wären wir wieder bei Noah…
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    Zitat: Im publizistischen Ausleben der Lust an der ZERSTÖRUNG und der HOFFNUNG; DASS AUS DEN RUINEN EINE NEUE WELT ENTSTEHEN MÖGE sind die Zeugen grandios. Doch der Preis einer solchen einseitigen Bibellesart war hoch:
    Die apokalyptische Hoffnung umschreibt nur die Verzweiflung, in welcher sich viele unserer Brüder befinden. Die WTG braucht die Feindbilder, das absolute böse reden aller Menschen, um den Hörigen der eigenen Reihen das Gefühl zu geben, GUT UND VON GOTT GELIEBT ZU SEIN. Der wahre Christ braucht aber nicht das böse Außen für seine Identitätsbestimmung, er ruht in der Liebe Christi.
    ____

    Diese Beschreibung mag für Dich und andere fehlgeleitete ZJ zugetroffen haben .Mit der selben Verzweiflung wird nun alles aus der Bibel abgelehnt, was irgendwie nach göttlichem Gericht riecht. Man verabscheut es und verurteilt alle Brüder, die hier am Bibelwort so festhalten, wie es nun mal geschrieben steht. Wenn Du Dir nur das rauspickst, was Dir und der umgebenden Menschenwelt angenehm ist, bist du keinen Deut besser als die WTG. Ihr unterscheidet euch nur in der Anzahl der Nachläufer. Du brauchst das Feindbild LK, Propheten und das böse reden gegen die Brüder, die auch heute zu den Aussagen der Propheten stehen. Wo ist denn da Deine Ruhe in der Liebe Christi?
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    Zitat: Und wir lamentieren über Gnade und Gerechtigkeit, welchem Begriff wann und wo Priorität einzuräumen ist.
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    Ja, Ihr tut tagelang so, als sei alles mit brüderlicher Liebe und dem Lippenbekenntnis zu Jesus getan, statt klar zu dem gesamten Bibelwort zu stehen, nur damit all diejenigen aus den anderen religiösen Ecken hier zufrieden sind. Der bequemere Weg ist immer der breitere. Wer wie Alois hier nicht rumlamentiert und Klartext redet wird gleich runtergeklatscht. Deinen Kommentar hast du ihm ja gewidmet. Seine Erklärung zur Generation ist um Welten besser als das, was wir je von der LK gehört haben. Noch dazu die vielen Bibelstellen, über “diese Generation”. Weshalb einige deshalb ihr Entsetzen demonstrieren müssen und mit übertriebener “Erschütterung” reagieren verstehe ich nicht. Das hat nichts mit Spekulationen zu tun, wir sollten wissen, was wir wann tun müssen. Mit Deinem Kommentar willst Du und die anderen, die Dir begeistert beipflichten erreichen, dass in diese Richtung nichts mehr geschrieben wird. Nur weil Ihr nichts von den Propheten hören wollt, sollen die anderen zigtausend Leser hier auch nichts davon erfahren. Erinnert mich an die Taktik der LK, nur dass sie mehr Macht hat.
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    Zitat: Der absolute Narzißmus fordert immer, dass es nur “einen” gäbe, ein zweiter oder Dritter hat keinen Platz.
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    Ja, es gibt nur einen allmächtigen Schöpfer, nur einen Jehova, nur einen Messias, sein Sohn Jesus. Wer SEINEN Willen tut wird gerettet werden. Steht alles in der Bibel. Weiß nicht, was Du daran auszusetzen hast. Man darf sich auch andere Götter suchen und ihnen dienen, nur wundere Dich nicht, wenn die nicht retten können und selber in die Binsen gehen.
    ___
    Zitat: Ich bezweifle nicht, dass uns die Bibel gewisse Einblicke über Zeiten und Zeitabschnitte gibt. Und ich habe das Prophetenwort über die Auslegungen von Alois neu entdeckt und schätzen gelernt. Die Motive dieser Darstellungen sind transparent dargelegt, sie sind als Impuls zu verstehen und eine Bereicherung, sie kommen nicht als absolut daher.
    _____

    Aber nur in den Fällen, wo Dir die Propheten Munition gegen die LK und ZJ geben. Du behauptest, dass es eine DESTRUKTIVE Bibelleseart ist, wenn man die Propheten und Offenbarung so liest, dass es ein tatsächliches göttliches Gericht gibt. Da ist Dir eine rein symbolische Darstellung viel lieber.
    ___
    Zitat: Wenn in dieser destruktiven Bibellesart die Gegenwart als sehr großes Übel eingeschätzt wird, sie also hoffnungslos im apokalyptischen Denken aufgegeben wird, geht es nicht mehr darum, die Gegenwart zu bewahren oder zu verbessern.
    ____

    In unserer Welt, mit vorsätzlich gemachten Hungersnöten, Seuchen, Kriegen, Völkermorden, industrieller und atomarer Verseuchung usw., da gibt es wirklich nichts mehr zu retten. Zu mächtig sind die Imperien, die das weltweit steuern. Warum also nicht auf die Rettung durch Jesus warten?
    Warum bist du da so ungeduldig? Warte noch eine Weile, dann ändert die LK ihre Strategie. Sie hat einige gute Lösungsvorschläge in der Schublade liegen um diese Welt auch ohne Jesus zu retten. Zuerst muss sie aber ihre Anerkennung und mehr Einfluss haben. Das göttliche Gericht kann sie schon lange nicht mehr brauchen. Auf einem der letzten BK ist es schon mehrfach zur Sprache gekommen, dass wir Jehova nicht zürnen dürfen, wenn er sein Urteil über Ninive ändert. Also wohl doch kein göttliches Gericht mehr. Es dauert nur seine Zeit, bis das Steuer das träge Schiff umgelenkt hat. Sie lehrt ja auch, dass die gesamte Menschheit wieder aufersteht. Was willst du mehr? Warte noch eine Weile und die LK lehrt genau das, was Du gerne hören willst. Vielleicht gehst dann auch Du wieder zurück hinter die schützenden Mauern von Jerusalem?
    Frank & Frei hat einen sehr bemerkenswerten Satz geschrieben:
    Ein alter Kämpe von Zeuge hat mir in den 60igern verdeutlicht: Ganz am Ende dieser Weltzeit wird Satan ein Konterfeit des Königreiches aufrichten. Das wird eine schwere Zeit sein!
    Bin mir sicher, dass es dieser alte Bruder richtig erkannt hat. Für mich sieht es jetzt aber so aus, dass die LK hierbei eine zentrale Rolle übernehmen könnte.
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    Zitat: Ich denke, wir sind auf der sichereren Seite, wenn wir die hoffnungsvolle Perspektive mit einem neuen emotionalen Lernen in der Liebe des Christus verbinden.
    ______
    Das ist ein wichtiger Vorsatz. Aber glaubst Du, dass man allein damit auf der sicheren Seite ist? Das bringt Dir nur die Achtung und Liebe der Menschen in anderen Religionen entgegen. Die LK macht uns das vor. Wenn Du Dich durch die Anerkennung der Anderen in Sicherheit wiegen lassen willst, vergiss nicht was die Bibel dazu sagt.
    Luk.6:26 Wehe, wenn alle Menschen gut von euch reden, denn desgleichen taten ihre Vorväter den falschen Propheten
    ___
    Zitat: Aus diesem Grund verstehe ich Dein Anliegen Matthäus sehr gut, darauf hinzuweisen, sich nicht allzu sehr mit Zahlen und Zeitendeutungen zu beschäftigen.
    Diese Deutungen waren mit verantwortlich, dass wir im WTG Kerker in Ketten lagen.
    Sie haben uns arrogant und kalt und überheblich werden lassen. Aus diesem Grund erinnern uns so manche Deutungskommentare an die Auslegungsstrukturen der WTG Totalität.
    ____

    In diese Beurteilung schließt Du Dich auch ein. Schade, wenn auch Du in Deiner Zeit als ZJ die Liebe und Fürsorge ertränkt hast und es erst jetzt merkst. Wenn Du Dich freiwillig ins WTG- Gefängnis begeben hast und jahrelang nur ihr Futter zu Dir genommen hast, wundert mich das nicht. Dafür kannst Du nicht den Propheten die Schuld geben und auch nicht den Kommentatoren von Bruderinfo, die sich da gut auskennen. So lädt man den ganzen Frust darüber auf ihnen ab.
    ____
    Zitat: Was wir jetzt brauchen sind keine apokalyptischen Deutungsdramen, sondern eine authentische liebevolle brüderliche Gemeinschaft. Wir brauchen persönliche selbstreflexive Entscheidungen, wie es mit unserer zerrissenen Rolle auf WTG Herrschaftsgebiet weitergeht? Wie wir unsere Freude bewahren können? Wann wir ins Exil müssen? Wir brauchen konstruktive Bibellesarten, die uns aus der gefühlten Bedrängnis einer desolaten Religionsgemeinschaft befreien können.
    _____

    Wann wir ins Exil müssen: ich glaube, dass Alois mit seinem Kommentar genau das sagen wollte. Nur weil Ihr es nicht hören wollt, dürfen die anderen zigtausend Leser auch nicht erfahren wann es Zeit für die Flucht aus der Org. ist. Die Propheten sagen uns genau wann wir flüchten müssen und wie lange wir “in den Bergen” bleiben müssen. Das zu wissen ist überlebenswichtig für uns. Die Propheten geben uns den genauen Wegweiser, Jeremia nennt uns sogar den Monat in dem die Existenz der WTG endet, und was die kurz vorher noch von sich gibt. Danach ist es noch nicht vorbei, es gibt noch weitere Dinge, die sich auch noch erfüllen müssen. Habe hiermit also keine Spekulationen über Tag und Stunde vom Vernichtungstag abgegeben. sondern nur die biblischen Angaben über die Entwicklung und das Ende der WTG. (Jeremia kannst Du selber durchlesen)
    Du willst wissen, wann Du fliehen musst, willst aber absolut nichts von den Zeitangaben der Propheten hören. Wie soll das zusammenpassen? Da solltest Du und alle die mit Dir ins selbe Horn blasen mal ein Beispiel am Apostel Petrus nehmen, was er zu diesem Thema sagt.

    1.Petr.1:10 Gerade was diese Rettung betrifft, wurde von den Propheten, die von der euch zugedachten unverdienten Güte prophezeiten, FLEIßIG Nachfrage gehalten und sorgfältig nachgeforscht. 11 Sie untersuchten BESTÄNDIG, welchen besonderen ZEITABSCHNITT oder welche Art eines [Zeitabschnitts] der Geist in ihnen in bezug auf Christus anzeigte, als er im voraus über die für Christus [bestimmten] Leiden und über die nach diesen folgenden Herrlichkeiten Zeugnis gab.
    2.Petr.1:19 Demzufolge haben wir das prophetische Wort um so fester; und ihr tut gut daran, ihm Aufmerksamkeit zu schenken als einer Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und ein Tagesstern aufgeht, in eurem Herzen. 20 Denn dies wißt zuerst, daß keine Prophezeiung der Schrift irgendeiner privaten Auslegung entspringt. 21 Denn Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden.
    2.Petr.3:3 Denn dies wißt zuerst, daß in den letzten Tagen Spötter mit ihrem Spott kommen werden, die gemäß ihren eigenen Begierden vorgehen 4 und sagen: „Wo ist diese seine verheißene Gegenwart? Ja, von dem Tag an, da unsere Vorväter [im Tod] entschlafen sind, gehen alle Dinge genauso weiter wie von Anfang der Schöpfung an.“5 Denn ihrem Wunsch gemäß entgeht diese Tatsache ihrer Kenntnis, daß es von alters her Himmel gab und eine Erde, die kompakt herausstand aus [dem] Wasser und inmitten des Wassers durch das Wort Gottes; 6 und durch diese [Dinge] wurde die damalige Welt vernichtet, als sie mit Wasser überflutet wurde. 7 Aber durch dasselbe Wort sind die Himmel und die Erde, die jetzt sind, aufgespart für das Feuer und sind aufbehalten für den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen.
    1.Thess.5:19 Löscht das Feuer des Geistes nicht aus. 20 Behandelt prophetische Äußerungen nicht mit Verachtung. 21 Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Weniger ist manchmal mehr – ich denke nicht das dies ein Forum sein sollte persönliche Differenzen auszutragen – oder was ist an meinem Empfinden falsch ?
    Lg. Matthäus

  • Regina
    April 26, 2011

    Irgendwie hab ich beim Lesen dieses Artikels den Eindruck bekommen, dass sämtliche Zitate absichtlich verdreht und falsch verstanden wurden, um, warum auch immer, persönlich mit dem Autor abzurechnen.

  • Dennis
    April 26, 2011

    Hallo Cheyenne,

    dieser unsägliche Endlos-Kommentar von dir, ziehlte scheinbar nur darauf ab Brd. Bob mit Hohn und Spott zu überziehen. Ich bin immer gespannt und voller Erwartung, wenn ich auf Bruderinfo gehe und Kommentare anklicke, aber schon nach wenigen Sätzen bei deinem Kommentar verschwand meine gute Laune.

    Deine diffamierende Art ist noch schlimmer als der WT-Duktus über Abtrünnige im WT v. 15.07.11. Du hast dir und deiner Glaubwürdigkeit mit deinen abwerteten Äußerungen eine Bärendienst erwiesen.

    Deine persönlichen Angriffe und Hetztiraden entsprechen wirklich nicht dem Geist von Bruderinfo.

    Ich möchte dir sehr empfehlen die Bibelstellen, die du zitierst genau zu lesen. Wenn du das gemacht hättest, würdest du erkennen, dass Petrus von den in Vers 11 von „Sie“ spricht und mit „Sie“ sind die Propheten gemeint, nicht wir. „Sie“, die Propheten haben durch hl. Geist „Nachforschung“ und „Nachfrage“ gehalten und dann alles aufgeschrieben über „Leiden des Christus“ und seiner „Herrlichkeit“. Die Prophezeiungen sollen damals wie heute die Rechtmäßigkeit und Heiligkeit des von Gott eingesetzten Herrschers und Retters Jesus Christus offenbaren. Wann?

    VERS 20 (1. Petrus 1:20) . . .Allerdings war er vor Grundlegung der Welt im voraus erkannt, doch wurde er am Ende der Zeiten um EURETWILLEN offenbar gemacht,

    ER wurde um der 1.Christen willen offenbar gemacht bis heute.

    Aber scheinbar siehst du dich selbst als Prophet:

    (Zitat)
    Die Propheten sagen uns genau wann wir flüchten müssen und wie lange wir “in den Bergen” bleiben müssen. Das zu wissen ist überlebenswichtig für uns. Die Propheten geben uns den genauen Wegweiser, Jeremia nennt uns sogar den Monat in dem die Existenz der WTG endet, und was die kurz vorher noch von sich gibt. Danach ist es noch nicht vorbei, es gibt noch weitere Dinge, die sich auch noch erfüllen müssen.

    Ja dann sage uns doch bitte an welchen Datum wir aus der Organisation „flüchten“ müssen und wann genau die WTG endet, es wäre schön, wenn du uns das nicht vorenthalten würdest.

    Wir alle schätzen die Kommentare sowohl von Alois als auch von anderen, die über die Propheten Auskunft geben, aber du gehst weit darüber hinaus uns diese Propheten näher zu bringen.

    Bestimmt bist du besser bewandert als alle anderen hier was die Propheten und Zeitsabschnitte usw. betrifft, doch bedenke bitte was Paulus sagt:

    (1. Korinther 13:1-3) . . .Wenn ich mit Menschen- und Engelszungen rede, aber nicht LIEBE habe, bin ich ein tönendes [Stück] Erz oder eine schallende Zimbel geworden. 2 Und wenn ich die Gabe des PROPHEZEIENS habe und mit allen heiligen Geheimnissen und aller Erkenntnis vertraut bin und wenn ich allen Glauben habe, um Berge zu versetzen, aber nicht LIEBE habe, so bin ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe austeile, um andere zu speisen, und wenn ich meinen Leib hingebe, um mich zu rühmen, aber nicht LIEBE habe, so nützt es mir nichts.

    Aus deinem Kommentar spricht nicht ein Funke von LIEBE!

    Gruß
    Dennis

  • cheyenne
    April 26, 2011

    Lieber Bruder Dennis,
    Es widerstrebt mir sehr, wenn man die eigene Verantwortung abgibt und hinterher nur den Anderen die Schuld gibt.In dem Kommentar an Bob habe ich mich im Ton arg vergriffen, dafür möchte ich mich entschuldigen.Nachdem ich ihn losgeschickt hatte ist mir bewußt geworden,dass ich es sehr hart rübergebracht habe. Danke, dass Du mich so direkt darauf aufmerksam gemacht hast.Es ist meine Baustelle, an der ich noch arbeiten möchte.
    Das mit Jeremia soll eine Anregung sein,den Propheten mehr Aufmerksamkeit zu schenken.Wenn Du um Jehovas Hilfe bittest und sein heiliges Wort aufrichtig liest,wirst auch Du diese Stellen selbst finden.Dann brauchst Du niemanden,der sie Dir zeigt.

    Liebe brüderliche Grüße
    Cheyenne

  • Frank&Frei
    April 26, 2011

    wir werden sehen, wie es weitergeht. ABer seit langem schon gilt der Verdacht, dass die WTG Schaltzentrale gewisser Kreise ist, die die Dinge steuern. Es gibt da im Englsichen ein Buch, dass dies darlegt. Ich muß in meinen Unterlagen nachschauen wie es heißt.
    Für mich ist es aufgestoßen, das seit geraumer Zeit die KAs von einer „neuen Welt“ reden, sozusagen ein Pendant zur kommenden „Neuen Welt Ordnung“.
    manche mögen das ins Reich der Träume abtun, es ist nur merkwürdig, dass in dieser Richtung sich was bewegt und gerade mal wieder die Spezies sich in der Schweiz treffen.
    Gemäß den Predictions des Albert Pike aus dem jahre 1871 wird es 3 Weltkriege geben: den erten um die kaiser in Europa auszuschalten, den zweiten um Europa und die Welt zu teilen und den Staat Judah wieder zu erstellen und der 3. Weltkrieg würde entflammen durch Polarisation der Vettern, Abrahmas Nachkommen. Ich will hier bewußt nicht Parteien nennen.
    Und das vorhergesagte Desaster am 26.6.2011, des sogenannte mega Ritual, eine Konspirations Theorie, schiebt den WErdegang einer bestimmten Glaubensrichtung in die Schuhe.
    Wohl gemerkt, da gehen Gerüchte und Fakten parallel. Wo in der Welt kann man noch den Medien glauben?
    Wir glauben einzig dem Gott der Bibel und seinem Vorsatz. und schließlich kommt die Drangsal – von eben auf jetzt.
    Die Gerüchteküche ernst nehmen? Da weiß ich nicht s zu sagen. Aber 911 hat weltweit offene Fragen gelassen und Grund zu Zweifeln an den Aussagen gegeben.
    Fest steht, dass große Dinge der Erfüllung harren und wir zeugen sein werden. Und wenn der Christus manifestiert worden ist, dann wird die wahre Anbetung Kraft erlangen. Derzeit gehen die Versammlungen doch ziemlich den Bach runter, nur etwa 60 % Anwesende im Schnitt und es gibt mehr, die mal zeugen waren als sind. Und nur die Wasserträger und Sklavenverherrlicher reden noch von der stark wachsenden Gemeinschaft, ignorierend, dass andere viel stärker und schneller wachsen. So konditioniert, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.
    Im übrigen schätze ich hier die vielen Eingaben und Überlegungen. Hier lernt man mehr als im Nachplapperstündchen genannt WT STudium.
    Non nobis domine

  • Martin
    April 26, 2011

    Lieber Frank&Frei.
    Redest Du in Rätsel?

    Zitat: wir werden sehen, wie es weitergeht. ABer seit langem schon gilt der Verdacht, dass die WTG Schaltzentrale gewisser Kreise ist, die die Dinge steuern. Es gibt da im Englischen ein Buch, dass dies darlegt. Ich muß in meinen Unterlagen nachschauen wie es heißt.

    Was meinst du damit?

    Für mich ist es aufgestoßen, das seit geraumer Zeit die KAs von einer “neuen Welt” reden, sozusagen ein Pendant zur kommenden “Neuen Welt Ordnung”. manche mögen das ins Reich der Träume abtun, es ist nur merkwürdig, dass in dieser Richtung sich was bewegt und gerade mal wieder die Spezies sich in der Schweiz treffen.

    Was soll das mit der neuen Welt? Das hören wir schon jahre lang? Ist doch durch die KA nicht neu.

    Was bewegt sich in welche Richtung?
    Was für Spezies treffen sich in der Schweiz?

    Und das vorhergesagte Desaster am 26.6.2011, des sogenannte mega Ritual, eine Konspirations Theorie, schiebt den WErdegang einer bestimmten Glaubensrichtung in die Schuhe.

    Was meinst du damit?

    Aber 911 hat weltweit offene Fragen gelassen und Grund zu Zweifeln an den Aussagen gegeben.

    Was ist 911?

    Derzeit gehen die Versammlungen doch ziemlich den Bach runter, nur etwa 60 % Anwesende im Schnitt und es gibt mehr, die mal zeugen waren als sind.

    Das dürfte wohl übertrieben sein?

    Es wäre schön, wenn Du nicht in Rätsel schreibst, sondern uns in Deine Gedankengänge verständlich „mitführst“.
    Viele Grüsse
    Martin

  • Glocknerkönig
    April 26, 2011

    Werte cheyenne,

    wir ALLE waren und sind es teilweise auch noch, Wachtturmjünger!!
    Denn wenn wir alle NUR auf Jesuwort gehört hätten sähe die Zeugenwelt ganz anders aus. Da sind wir uns sicher einer Meinung , oder??
    Du cheyenne,ich,Bob und unzählige andere waren alle mit dem Wachtturm unterwegs und so die willigen oder sogar freudigen Handlanger der neuzeitlichen Pharisäer aus Brooklin.
    Nicht nur Bob hat sich gerne mal loben lassen, wenn er im Sinne der WTG „brav funktioniert“ hat. JEDER Mensch nimmt nun mal gerne Lob an. Nochdazu für eine Sache dir er selbst für gut empfindet.
    Vielleicht besinnen sich der ein oder andere wieder “ Back to the Roots“.
    Jesus gab uns ja ein schönes Beispiel an Menschlichkeit. Er betrachtete JEDEN als „seinen Nächsten“.
    Auch du cheyenne bist mein “ Nächster“ und es wäre im Sinne von Jesu nicht so auf Bob einzuhacken. Auch ER ist DEIN Nächster. Möchtest DU so von Bob behandelt werden? Ich glaube kaum!!

    @ an Bruderinfo: vielleicht könnt ihr euch doch mal durchringen einen Button für eine PN also persönliche Nachricht einzubauen.
    Diesen Wunsch konnte man ja schon sehr oft im Forum vernehmen.
    Er wäre sicherlich für alle sehr erwünscht.

    Liebe Grüsse
    Glocknerkönig

  • Dennis
    April 26, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    seit ich Bruderinfo entdeckt habe sind meine „Antennen“ in Bezug auf Brüder, die ihren Geist von Jehova und Jesus Christus und nicht nur vom Sklaven formen lassen, besonders auf Empfang geschaltet und vernehmen jede noch so kleine Äußerung, die darauf schließen lässt, dass sich jemand selbst gedanken macht.

    Ich kann wirklich sagen, dass selbst Brüder von denen man es überhaupt nicht erwartet hätte, in persönlichen Gesprächen, behutsam aber doch hörbar, ihre innersten Gefühle und Gedanken preisgeben, wenn sie erkennen, dass sie keine Furcht vor „Verfolgung“ haben müssen sondern offen reden können.

    Die Widersprüche und die Diskrepanz in Lehre und tatsächlicher Handlung sowohl des „Sklaven“ als auch vieler „Hirten“ in der Versammlung ist oft so gravierend, dass nur bewusst „blinde“ Brüder dies übersehen können.

    Immer öfter höre ich das Wort „Heuchelei“ in diesem Zusammenhang und das nicht nur von einfachen Verkündigern sondern sogar von ein paar wenigen Ältesten, die ihr „Wahrnehmungsvermögen durch Gebrauch geübt haben“.

    Die alleinige Festlegung auf das Predigen als Heil für sich selbst und auch für die „Bepredigten“ und die x-te Wiederholung der absoluten Dringlichkeit der Zeit (s. letzte Woche WT 15.03.11 S.32 Abs. 17) prallen an vielen Brüdern inzwischen weitestgehend ab und das kann man nur also gute Entwicklung bezeichnen, weil diese Brüder sich Stück für Stück frei machen von Schuldgefühlen und Predigtdienstdruck.

    Erst vor kurzem sagte zu mir ein junger Bruder: „Ich muss nicht jeden Tag aufstehen mit dem Gedanken heute wieder ein Menschenleben retten zu müssen, das würde mich mit der Zeit kaputt machen“

    Wie recht er hat!

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Thomas
    April 26, 2011

    Servus liebe Geschwister,

    zu den schönen Kommentaren und Wünschen Einzelner, die wirkliche brüderliche Gemeinschaft an einer unzensierten Stelle neu und ehrlich zu beginnen, möchte ich gerne hinzufügen, dass wir (einige über Deutschland verteilte Ortsgruppen und Hauskreise) die Erfahrung gemacht haben, dass der Geist Jehovas jeden leitet der sich IHM und seinen Sohn zuwendet und zu gleichgesinnten freien Christen führt.

    Wir hier in Berlin durften in dieser Woche wieder ein geschundenes & ausgestoßenes Schaf begrüßen und es ermuntern.

    Es verließ unseren Treffpunkt mit einem freudigen Lachen und neuer Kraft für die eigene Zukunft.
    Das erleben zu dürfen ist einfach wunderbar.

    Das Netzwerk wird von Tag zu Tag größer und zerschundene, gedemütigte und leider auch misshandelte Menschen finden aus den unterschiedlichsten Religionsgemeinschaften heraus und nun als geläuterte & freie Menschen wieder zueinander.

    Der wahre treue Sklave welcher der Geist des Vaters ist, führt sie alle auf sehr individuellen Wegen zu SEINEM echten Licht der Wahrheit.

    Dieser Prozess kann maximal durch einen falschen Propheten wie die WTG verlangsamt, aber NICHT aufgehalten werden.

    Es läuft ein wunderbares Werk der Einsammlung durch den Geist.
    Freuen wir uns darauf und haben endlich ECHTEN Anteil daran mitzuwirken. (sorry für die Modulation, aber Ihr seht die Vergangenheit hinterlässt immer ihre Spuren 😉 )

    Der reiche Segen Jahwes möge Euch alle erfüllen dabei und dafür!
    Herzlichst Euer Bruder im Herrn
    Thomas

  • Dennis
    April 26, 2011

    Lieber Thomas,

    du schreibst „fanden zu UNS“. Was heißt „uns“? Wer oder „was“ seit ihr???

    Danke für die Antwort.

    LG
    Dennis

  • Thomas
    April 26, 2011

    Hallo lieber Dennis,

    leider rauschen die Kommentare auf dieser Seite nur so durch und sind schnell nicht mehr direkt zu sehen.
    Ich muss mir angewöhnen den Link immer mit abzuspeichern.

    JA sie fanden UNS, WIR sind eine freie „Online“-Gemeinde von Christen die sich an vielen Stellen auf unterschiedlichste Weise für die befreiende Wahrheit des Christus einsetzen.
    Der Zulauf ist überwältigend.

    Kürzlich hatte ich Kontakt zu Geschwistern nach Russland, dort vollzieht sich ebenfalls eine großartige Einsammlung von befreiten Gläubigen.

    Das betrifft nicht nur die WTG Gläubigen, aus vielen dogmatisch strukturierten Gemeinschaften finden die Menschen zu Christus und dadurch endlich zu Gott und SEINEM Geist.

    Das ist wunderbar das beinahe täglich mitzuerleben zu dürfen.
    Herzliche Grüße
    Dein Bruder im Herrn
    Thomas

  • Dennis
    April 26, 2011

    Hallo Thomas,

    danke für die schnelle Antwort. Das wirft für mich natürlich noch mehr Fragen auf, aber hier ist nicht die richtige Plattform um das auszutauschen, du kannst mir gerne an meine mail-adress schreiben, die ich extra für Bruderinfo-Kontakte eingerichtet habe:

    mentalist1981@web.de

    Vielleicht bis demnächst unter „4-Augen“.

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Joshua
    April 26, 2011

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    E.E. hat auf meinen Kommentar geantwortet und würde gerne mit mir in Kontakt treten. Könnt ihr einen Emailadressenaustausch organisieren, denn leider gibt es keinen Antwortbottum nach seinem Kommentar.

    Vielen Dank und liebe Grüße!

    Joshua

  • E.E.
    April 26, 2011

    Du hättest nur mal auf meinen Namen klicken müssen.

  • Martin These 3
    April 26, 2011

    Ihr Lieben,
    Ich denke These 1+2 wurde gründlich durchdiskutiert. Aber was stellt Ihr Euch unter These 3 praktisch vor?

    These 3
    3. Viele Brüder erwarten von den derzeit Aufsicht führenden und verantwortlichen Diener der Organisation in aller Demut die Größe zu haben, öffentlich zu ihren Fehlern Stellung zu nehmen und Konsequenzen daraus zu ziehen!

    “Ihr aber seid stolz und überheblich; und ein solcher Stolz ist verwerflich. 17 Im Übrigen gilt: Wer die Zeit und die Mittel hat, Gutes zu tun, und es nicht tut, macht sich schuldig.” Jakobus 4:16 G.N. (Hesekiel 34:4; Matthäus 20:25-28;)

    In einer Gemeindekultur, die von christlicher Freiheit geprägt ist, wird Offenheit, Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit und Einsicht gelebt. Wir fordern die “leitende Körperschaft” auf, sich endlich ihren Fehlern und Fehldeutungen biblischer Prophezeiungen, die in der Vergangenheit und in der Gegenwart begangen wurden, zu stellen. Es ist nicht hinzunehmen, dass Korrekturen von persönlichen Lehrmeinungen, welche einige wenige Personen in der Organisation aufgrund ihrer selbsternannten autoritären Stellung machtvoll durchsetzen konnten, als “neues Licht” für alle Christen ausgewiesen werden.

    Wir erwarten deshalb auch, dass in den Versammlungen über biblische Fehlinterpretationen und andere Fehler der leitenden Körperschaft in angstfreier Atmosphäre offen und klar gesprochen werden darf. Nur so kann Glaubwürdigkeit und Vertrauen im Hinblick auf eine brüderliche Gesprächskultur gewährleistet werden. Jede andere Form von unterdrückter oder fehlgeleiteter Kommunikation Widersprechen dem göttlichen Wunsch nach einer authentischen und von Offenheit geprägten Glaubensgemeinschaft. Jeder mit Verantwortung betraute Diener sollte die Grundsätzliche Bereitschaft eines selbstkritischen Dialogs nach innen wie nach außen in sich tragen. Eine gelebte Fehlerkultur befördert die Demut und die Verantwortung vor Gott. Sie stellt eine Notwendigkeit dar, um im Glauben wirklich wachsen zu können.

    Zitat Ende.
    Gruss
    Martin

  • Anna
    April 26, 2011

    Lieber Martin,
    es ist schön, dass Du die 3. These aufgreifst. Sonst dreht man sich ja mit den Kommentaren nur noch im Kreis. Und dafür ist m.E. @Bruderinfo nicht da. Es gibt durchaus Brüder und Schwestern, die Matthäus 20:25ff ausleben, meist reden sie nur nicht groß darüber. Wirken ind er Stille. Also konkret andere abholen, mit ihnen in den Dienst gehen, obwohl das oft eine Herausforderung darstellt, praktische Hilfe leisten. Und diese Brüder reden meist nicht groß öffentlich darüber. Diesen „fehlen“ am Monatsende natürlich ein paar Stunden, weil Nächstenliebe ja nicht berichtet wird. Da gibt es Artikel „Laß Deine Brüder und Schwestern nicht im Stich“ ST 15.03.2011 Seite 20, wirklich eine sehr wichtige Anregung, nur dann wieder das Argument, wie wichtig es ist Pionier, Dienstamtsgehilfe, Ältester usw. zu sein. Da es so unendlich viel organisatorische Vorschriften in bezug auf Versammlungangelegenheiten gibt hat ein Bruder, falls er dann auch noch Familienvater ist, gar nicht mehr die Zeit für seine Brüder. Den letzten Absatz auf Seite 23 möchte ich für meine Brüder, die den WT ja dieses Wochenende durchnehmen dürfen UMFORMULIEREN:
    „Organisatorische Tätigkeiten und der Predigtdienst darf für uns nie so wichtig sein, dass wir unsere Brüder und Schwestern im Stich lassen (Phil. 1:10 = …damit ihr euch der wichtigeren Dinge vergewissern mögt, um bis zum Tag Christig lauter zu sein und nciht andere zum Straucheln zu bringen“).
    Weil im Vers 9 steht ja, dass „eure Liebe noch mehr und mehr zunehme“ Nicht der Stundeneinsatz! Nächstenliebe kann man NICHT organisieren, d.h. kommt aus dem Herzen!
    Geben wir dem Königreich (der Liebe zu Jehova und zu unseren Nächsten) den ersten Platz in unsrem Leben, denn dann sind wir „reich… Gott gegenüber (Luk. 12:21.

    Was mich betroffen macht ist die fehlende Logik im Absatz 10, Steite 30 unseres Studienartikels für diese Woche, dass wir …hinreichend autorisiert sind, den Regierungen auf der ganzen Welt Gottes Warnungen mitzuteilen… dass sämtliche Regierungen niedergerissen und vernichtet werden….
    Wie bitte paßt das mit staatlicher Anerkennung zusammen???

    Liebe Grüße und Freude an Jehova wünscht Anna

  • Martin
    April 26, 2011

    Liebe Anna,

    Es ist dir sehr hoch anzurechnen, dass Du als Schwester sehr besorgt bist, wie in ausgeglichener Weise auch innerhalb der Bruderschaft praktische Liebe ausgeübt werden kann.

    Ich persönlich habe hier leider noch eine zwiespältige Ansicht. Ich bin ca 50 Jahre ZJ, für mich war es immer eine Gewissensangelegenheit, die Zeit in meinem Leben möglichst ausgeglichen einzuteilen. Das bedeutete für mich, auch meine Zeit und Initiative zu nutzen, um meinen Brüdern und Schwestern persönlich zu helfen gemäß Ihren Bedürfnissen. Manchmal bedeutete dies auch ganze Wohnungsrenovierungen, Hilfe bei Umsiedlungen oder andere praktische Aktivitäten. Auch nicht immer habe ich für diese Aktivitäten nur Dankbarkeit geerntet. Die Entscheidung darüber treffe ich oder Du doch ganz persönlich selber. Da macht uns doch die WTG keine Vorgaben. Das ist Herzensangelegenheit.

    Die Rolle der Organisation besteht darin – gemäss meiner Auffassung – beide Lehrpunkte an uns weiterzuleiten, uns zu motivieren: Predigtdienst, Hirtendienst, Hilfe für Bedürftige. An alles werden wir erinnert. Das ist doch gut so. Aber die Weichen in unserem Leben für die praktische Anwendung, die stellst du du und ich.

    Selbstverständlich gibt es nur für einen Bereich das Berichtswesen, für den Dienst an Nicht-ZJ. Über alle anderen Lebensbereiche legen wir doch unseren Bericht unserem himml. Vater vor, bitten Ihn um Kraft und wissen, dass er uns segnet, wenn wir uns um unsere Familie kümmern,unsere Brüder ermutigen oder sogar praktische Nächstenliebe ausführen. Aber das alles ist meine Entscheidung und meine Einteilungsangelegenheit.

    Natürlich muss eine internationale Organisation, die es sich an den Fahnen heftet, den Einzelnen zu helfen, Jehova zu dienen, auch motivieren, den biblischen Massstab für ein Dienstamt anzustreben, dazu forderte ja auch Paulus auf in Timotheus, nach dem Amt eines „Bischofs“, Ältesten, Diakon, Dienstamtgehilfe zu „streben“, was ja nur in einer Gemeinde oder Versammlung möglich ist. Das sind schon besondere Anstrengungen.

    Liebe Anna, zu Deiner Frage, wie kann man das Ende der Menschenherrschaft“ ankündigen und gleichzeitig um staatliche Anerkennung bemüht sein. Nicht Jehovas Zeuegn kündigen kündigen dies an, sondern die heilige Schrift. Ps.2, Dan.2, Offenb.19. Wir leben in dieser Welt und ich betrachte dies als Massnahme, die sicher stellen soll, dass gegenwärtig eingeräumte Rechte in Sache Religionsausübung besser durchgesetzt werden können. Aber das ändert doch nichts an die Verfahrensweise des eingesetzten himmlischen Königs, dem alle Gewalt gegeben wurde, seinen „Sieg zu vollenden“. Durch die Anerkennung wird ja auch unter den gegenwärtigen politischen Umständen in der Handhabung einiges erleichtert. Allein der Gedanke: „Wir werden anerkannt“, das es uns gibt, dass wir eine Existenzberechtigung haben und unsere Rechte wahrnehmen, um unsere Religion auszuüben. Daran ist doch nichts verwerflich. Es gab Zeiten, auch in Agypten, als das Volk Israel dort groß wurde, es war anerkannt. Allerdings die Herrscherdynastien änderten sich und damit auch wieder die veränderte Position der Anerkennung, die schliesslich darin endete, dass Jehova Moses als Befreier erweckte. Alles was mit Josef positiv begann, endete Negativ, aber Jehova sah und sorgte für eine neue Zeitepoche als neue Chance für sein Volk. Wie diese genutzt wurde, ist wieder eine andere Frage.

    Verkündigung des Evangelium vom Königreich ist eine Herzenssache, Berichterstattung darüber ist eine organisatorische Formsache. Als ich früher meine Lehre absolvierte und wöchentliche Berichte schreiben musste, war mir das auch alles zu wider. Aber es musste halt sein und irgendwie wurde man doch daran erinnert: Was hast Du diese Woche eigentlich gemacht? Es hatte im Endeffekt auch etwas gutes, wenngleich es als Last empfunden wurde. Man kann alles von zwei Seiten aus betrachten.Es kommt auf unseren Geist an, der uns beherrscht.

    Ich bin sicher, dass Du weiterhin Deine Lebenserfüllung darin siehst, Jehova in Geist und Wahrheit anzubeten, Jesus die Stellung
    einzuräumen, die Ihm Jehova einräumte, während Du gebetsvoll um die Hilfe des Geistes Gottes ringst. Ich bin mir sicher, dass es Dir weiterhin Freude bereitet,das Königreich zu verkündigen und dabei auch noch Zeit findest gemäß Deiner Möglichkeiten, eine Ermunterung für Deine Brüder im Herrn zu sein.

    Vertrauen wir auf Jehova. Wenn die irdische Organisation über die Massen zu einer Belastung für seine Anbeter wird, so wird er für notwenige Änderungen sorgen. Bis dahin sollten wir nicht vergessen, wie dies z.B. auch Alois einmal betonte, wir haben viele wichtige Wahrheiten durch diese Organisation erfahren und diese haben unser Leben auch positiv beeinflusst.

    Natürlich gibt es etliche Dinge, die für so manchen derzeit schwer verständlich und nachvollziehbar sind. Nehmen wir uns die Freiheit, in bestimmten Bereichen unser persönliches Verständnis höher zu bewerten, wie das der Organisation und betrachten wir sie als Instrument, deren Hilfe wir annehmen können, wie wir dies gemäß unserer biblischen Erkenntnis erfasst haben. Jehova und sein Sohn, sie sehen das Herz. Es wurde ausreichend über seine Güte, Gnade und Barmherzigkeit hier dargestellt. Bleiben wir bei diesen Dingen, die wir gelernt haben.

    Liebe Grüße Martin

  • Dennis
    April 26, 2011

    Lieber Martin,

    dein Kommentar hat mich, was das Thema „Berichtszettel“ betrifft, nachdenklich gemacht. Vor allem das Gegenbild mit dem Ausbildungsheft und den wöchentl. Berichten während der Ausbildungszeit ist auf den ersten Blick einleuchtend.

    Auch einige meiner engsten Freunde und Familienangehörigen, mit denen ich über so manches spreche, sagen oft etwas ähnliches, wenn sie wie du darauf hinweisen, dass das ja auch irgendwie seinen Zweck erfüllt. Doch wie weit geht diese Organisationshörigkeit? Wo bleibt die „Freiheit des Christus“?

    Was darf die Organisation und ihre Vertreter von dir und mir verlangen? Wo ist die Grenze? Sollen wir alles so „schlucken“ wie es uns vorgesetzt wird, ohne wenn und aber? Ist das mit Hebr. 13:7 gemeint?

    „Gedenket eurer Führer, die das Wort Gottes zu euch geredet haben, und, den Ausgang ihres Wandels anschauend, ahmet ihren Glauben nach.“

    Sollen wir blind unseren Führern (Leitern, Hirten usw.) folgen? Nein, wir sollen genau hinschauen sagt der Text. Was die Mitglieder der l.K. betrifft ist das für uns „Normalzeugen“ natürlich nicht möglich, allerdings was die Ältesten in den Vers. betrifft sehr wohl und da gibt es leider oft nicht sehr viel, was wirklich nachahmenswert ist, vor allem was den Lebenswandel außerhalb der Vers. angeht.

    In Bezug auf die l.K. können wir allerdings insofern den Ausgang ihres Wandels „anschauen“, als dass wir überprüfen können, wie sie ihren Aufrag als selbsternannte „Führer“ wahrnehmen und was sie uns „Normalzeugen“ für Lasten auferlegen. Diese Möglichkeit haben müssen wir auch nutzen, denn wir werden von Jehova und Jesus Christus nicht nach größtmöglicher Unterwürfigkeit ihnen gegenüber beurteilt, sondern nach unserem Glauben und unserem Gewissen Gott gegenüber (Röm. 14:12)

    Viele Grüße
    Dennis

  • Akazienholz
    April 26, 2011

    Hallo Martin und alle anderen Mitleser,

    Deine Ansicht finde ich persönlich prima, wir haben viele gute Dinge erfahren durch die -Organisation- doch die Freiheit die wir als Christen haben —muss—!!! uns erlauben, auch Kritik zu eröffnen ohne gleich dabei das Unbehagen zu verspüren etwas zu sagen was Konsequenzen nach sich zieht! Wir befinden uns in einer sehr besonderen Zeit, nicht nur Global gesehen sondern auch was so passiert innerhalb unserer eigenen Reihen.
    Nach wie vor ist es wichtig sich auf vier Dinge zu konzentrieren, einmal auf unseren Vater -Jehova- selbst dem die Anbetung gebührt, dann seinem Sohn- Jesus Christus- ihm die Ehre zuzusprechen die er durch seinen Verdienst als Mensch und himmlisches Geschöpf hier auf der Erde verdient hat, denn dadurch das er Mensch war, sind wir in der Lage unsere Empfindungen für Christus und auch untereinander besser zuverstehen und können der Person Jesu auch ein Gesicht zuordnen.
    Dritter Punkt ist die Möglichkeit durch Bitten an unseren Vater der ständigen Inanspruchnahme des „Heiligen Geistes“, und als letztes das -geschriebene Heilige Wort aus der Bibel-. Sie ist das eigentliche Werkzeug was uns Menschen direkt zur Verfügung steht. Schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und hilft uns schwachen Menschen dabei die Gedanken und Absichten des Herzens und damit auch das was in der -Organisation- vor sich geht zu beurteilen. Das eigentliche Werkzeug ist die Klinge und nicht die Vorrichtung wo es eingespannt ist. Diese Vorrichtung dient nur zum führen der Klinge ähnlich wie der Griff beim Schwert. Taugt die Vorrichtung nichts mehr, wird Sie vom Besitzer verworfen werden und durch etwas anderes, Besseres ersetzt werden, die Klinge bleibt. Jehova als Besitzer und Autor des Wortes erklärt uns, das wir dieses Werkzeug weiter benutzen sollen, doch wenn durch schlechte Handhabung die Spannvorrichtung offensichtlich die ersten Schäden selbst nimmt und dadurch das Endergebnis des zu bearbeitenden Materials, —das von Menschenherzen— Schaden nimmt, muß reagiert werden.

    Diese Webside „BRUDERINFO“ ist eine solche Reaktion.

    Die Arbeiter in einem Betrieb sind im allgemeinen die Ersten wenn mit der Qualität eines Produktes durch die Verarbeitung etwas nicht stimmt. Um Ihren eigenen Arbeitsplatz zu erhalten und sich auch keiner Schuld zukommen zu lassen, —müssen—, sie etwas unternehemen. Unterlassung ist fehl am Platz.

    Bleibt die Betriebsleitung, trotz der Hinweise aus der Belegschaft in Ihrem alten Trott und es kommt dadurch innerhalb der Belegschaft noch zu Arbeitsunfällen, reagieren dann die Behörden was dem Besitzer des Betriebes garantiert nicht gefallen wird. Sehr schnell werden da Konsequenzen gezogen werden.

    Es nutzen die besten Absichten, die tollsten Slogans und Betriebsversammlungen und -feste nichts, wenn trotz der misslichen Lage auf diese gefährliche Weise weitergearbeitet wird.

    Ein Arbeiter in einem Betrieb wo etwas hergestellt wird, kann das Material was da bearbeitet und umgeformt wird nicht befragen wie es sich den so fühlt wenn das scharfe Werkzeug greift, wir als die jenigen welche einen Auftrag erhalten haben, (Mat. 28:19,20) wir können das. Klar ist das die Menschenherzen unterschiedlich reagieren werden, wenn wir diesem Auftrag nachkommen.

    Ich habe mir beim predigen vorgenommen, nicht nur die vorgestanzten Einleitungen zuverwenden. Ich stelle manchmal die Frage was meinen Sie warum wir immer wieder kommen und was Jehovas Zeugen beabsichtigen?

    „“–Weisen wir in erster Linie auf einen Retter hin der die Menschheit von Ihrer Last befreien wird und dessen Gebote wir in der heiligen Schrift finden und halten sollten oder liegt es uns in erster Linie daran das wir Menschen mit dem Wachturm und Erwachet zu den Zeugen Jehovas bekehren möchten.?““

    Es kommen sehr interessante Reaktionen dabei heraus, wie uns die Menschen in unserem Gebiet sehen. Versucht es selbst einmal diese Frage einmal so oder ähnlich zustellen. Je nachdem wie die Antwort ausfällt kann man gewisse Rückschlüsse herausziehen wie die Menschen uns sehen. Und wir wiederum erkennen, wie wir in Zukunft zu predigen haben wenn allzusehr die Antwort das wir Menschen zu Zeugen Jehovas bekehren möchten kommt.

    Natürlich schliesst das eine das andere nicht aus, das ist mir vollkommen klar, doch die Entscheidung ein Jünger Jesu, ein Christ und ein Zeuge Jehovas zu werden, diese Entscheidung trifft jeder Mensch der das möchte von sich allein aus. Der Hinweis auf den Retter, auf Jesus dem König das ist die entscheidende Botschaft die zuerst dargelegt werden muss.

    Im übrigen kann man diese Art der Fragestellung jedem Christen also jedem unserer Schwestern und Brüder der in seinem Gebiet predigt einmal ans Herz legen.

    Vieleicht und das ist nur eine Überlegung von mir, obwohl ich Statistiken verabscheue, da sie zum großen Teil dem Zweck der Berechnung von menschlichen Verhaltensweisen dienen, könnte man hier bei „BRUDERINFO“ eine Tabelle anlegen, wo ersichtlich ist wieviel Prozent diese Frage mit welchen Ergebnis beantwortet haben.

    Normalerweise wenn wir über die Jahrzehnte hinweg richtig gepredigt wurde müßte zuerst die -Retter- Antwort kommen.

    Es wäre nach meiner Ansicht eine Möglichkeit herauszufinden, auf was wir, als Zeugen Jehovas, aus Sicht der Personen die in unserem Gebiet leben, den größeren Wert legen. Lassen wir also die Menschen entscheiden denen wir predigen, welches Empfinden sie haben in welcher Reihenfolge Ihre Einschätzung nach Jehovas Zeugen mehr wert legen: Jesus Christus dem Retter und König anzukündigen und aufzufordern seinen Geboten nachzukommen oder das Augenmerk darauf zulegen das es wichtiger ist in die Organisation als getaufter Zeuge Jehovas zu gelangen.

    Je nachdem wie das Ergebnis dabei ausfällt, kann man dabei erkennen ob wir tatasächlich Jesus als Retter und König gepredigt wurde, oder wir uns nur selbst gepredigt haben.

    Ich glaube das einmal herauszufinden auf diese Weise wäre eine spannende Untersuchung.

    Denn wir alle wissen wer die menschliche Führungsrolle übernommen hat was das Predigtwerk anbelangt.

    Mit den besten Grüßen und Segenswünschen an Euch alle.
    Akazienholz

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Liebe Akazienholz,
    sehr guter Kommentar. Der Vergleich mit dem Arbeiter im Betrieb trifft wirklich zu. Leider ist es oft so das die „Oberen“ wenig bis garnicht auf den Arbeiter hören, deshalb ist Bruderinfo auch für die Arbeiter da, um andere Arbeiter die Augen zu öffnen und für sie da zu sein. Dein Predigtdienst ist wirklich vorbildhaft. Wie reagieren denn die Brüder wenn du sie in den Predigtdienst mitnimmst? LG Bruderinfo 🙂

  • Akazienholz
    April 26, 2011

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    Da ich diese Methode erst seit kurzer Zeit praktiziere, kann ich kein pauschales Erfahrungsurteil abgeben.

    Fest steht was ich so bemerkt habe, das die Qualität der Gespräche höher ist. Den König voranzustellen als den Retter, tatsächlich auf Jesus hinzuweisen und nicht in irgentwelche vorgegebene Themen zuverfallen, die an sich richtig sind doch oft in umständliche Diskussionen einbrechen und dann doch den Sinn und Zweck des Auftrages Jesu nicht gerecht werden können.

    Ich habe leider festgestellt das viele unserer Brüder kein persönliches Verhältnis zu Jesus aufbauen.
    Natürlich bleibt Jehova unser Vater, natürlich ist er höher als der Sohn. Doch wenn wir Urchristentum ausleben möchten so wie ich es aus der Bibel kennengelernt habe, komme ich um ein persönliches Verhältnis zu Jesus nicht herum. Alle seine Jünger hatten zu Jesus damals, ein persönliches Verhältnis und damit sind nicht nur die gemeint welche das Abendmahl einnahmen, Lazarus Martha, Maria haben ein solches persönliches Verhälnis zu Jesus gehabt. Der Vorteil dieses Verhältnisses was wir als Menschen haben können, liegt doch erst in der Menschwerdung Jesu.

    Viele unserer Brüder lassen das außer acht. Wenn ich erst wie vor einigen Tagen eine dem Suizid nahe Schwester, darauf aufmerksam machte das, das persönliche und innige Verhältnis zu Jesus genausowichtig ist, wie das innige Verhältnis zu Jehova und dann zu mir sagt: „so habe ich das noch nie gesehen“, dann spüre ich förmlich das wir in einem äußerst wichtigen Punkt der Belehrung versagt haben. Jesus ist für uns greifbar und spürbar, Jehova ist für uns der, welche Greifbarkeit und Spürbarkeit doch erst in die Existenz gebracht hat, Jehova ist doch die Ursache aller wahrnehmbaren Dinge ob im Geist oder in materieller Hinsicht. Deshalb ist er auch als höher anzusehen als der Sohn. Doch ohne die selbe Liebe und inniges Verhältnis zu Sohn und Vater, ist Christsein doch nur eine halbe Sache.
    So empfinde ich das. Bei allem was ich bin und tue. Wir wären nie in dieser mißlichen Lage die hier von so vielen Menschen auf der Webside von Bruderinfo in den unterschiedlichsten Kommentaren und Anwendungen über die Organisation angesprochen wurden, wenn von vornherein das persönliche Verhältnis zu Jesus zwar einen anderen Stellenwert hat als das zu den Vater, doch die Wichtigkeit die selbe ist.

    Und so bete ich das hier auf diese Art und Weise endlich wieder Harmonie, schöpferisches, konstruktives und positives Denken und Handeln in unseren Reihen Einkehr hält.
    Man kann echte Christen nicht für dumm verkaufen, @CHEYENNE hat es in einem der letzten Kommentare durch die vielen biblischen Texte gut bewiesen.

    –WIR SIND DAS VOLK!!!–

    So hat es einmal geheißen in der deutsch/deutschen Aufarbeitung Ihrer Geschichte. Dieses –WIR– hat mehr Macht, als ein paar sich durch hindrehen von bestimmten Textstellen der Heiligen Schrift und aus Tratition hervorgerufenen Gremium von Personen die sich als die wahre Erleuchtung verstehen.

    So sehe ich das und verstehe ich es auch.

    Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt. Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde. Und gelobt sei der, der sich für Milliarden von Menschen hingegeben hat,- unser Herr und König, Jesus Christus!
    AMEN!!!

  • Thomas
    April 26, 2011

    Liebe Anna, liebe Geschwister,

    ein wirklich sehr ernster Punkt der mir auch schon längere Zeit vor meinem Ausstoß des öfteren zu denken gab, da ich damals mehreren Geschwister half wieder eingeschlossen zu werden.

    Eine Begebenheit war dabei besonders krass, da unser VA Pharisäer meine Kontakte mitbekam und von mir verlangte diese bedürftigen Schafe allein zu lassen und arrogant tönte, „WIR“ werden uns darum kümmern.

    Natürlich ahnte ich seine Verlogenheit, die mir durch die arme, seit Jahren Spießruten laufende Schwester auch später bestätigt wurde.
    Wer sich auf Menschen verlässt ist verlassen, besonders wenn es umerzogene Menschen sind die anscheinend unfähig sind echte Liebe zur Bruderschaft zu entwickeln.

    Die Entfremdung vom Herrn Jesus Christus und SEINER Liebe ist deshalb oft ausnahmslos groß, denn es gibt nichts schlimmeres als von Menschen kontrollierter Glaube.

    NUR ER (Der Christus) ist der WEG, die Wahrheit und das Leben.
    Liebe Grüße und die liebevolle Führung des wahren Geistes
    wünscht Euch
    Euer Thomas

  • Anna
    April 26, 2011

    Lieber Thomas und @alle,
    dem Satz „es gibt nichts schlimmeres als von Menschen kontrollierter Glaube kann ich nur zustimmen. Glaube und Liebe sind tief empfundene Dinge. Kein Mensch auf dieser Welt fühl wie der andere. Und, man kann viele Argumente finden warum man etwas nicht glaubt, oder warum man jemanden nicht liebt. Nur mit einer Analyse wird man niemans zu Entscheidung kommen ob man den Glauben eines anderen definieren kann oder ob man jemanden liebt oder nicht. Unser Denken kennt den Glauben und die Liebe nicht, deswegen sucht es Definitionen, die nicht funktionieren können.
    Zusammengefaßt: Glauben und Liebe sind Herzensangelegenheiten.
    Deswegen empfinde ich es so erfrischend, dass wir uns hier austauschen können ohne dem anderen etwas aufzuzwingen.
    Schönen Restsonntag wünscht ganz herzlich Anna

  • Ulrike P. These 3
    April 26, 2011

    Hallo Martin,
    ich erwarte damit genau das was da steht:
    Eine öffentliche Entschulidgung für ihre Fehler und eine Richtigstellung ihrer falschen Lehren.

    Damit würden sie wahre Größe zeigen und ihre lauteren Absichten unter Beweis stellen.

    LG Ulli

  • Dennis
    April 26, 2011

    Dennis These 3,

    dem kann ich nur zustimmen! Von jedem Bruder wird erwartet, dass er gemäß Matth. 5:23 + Jak. 5:16 handelt und offen zu seinen Fehlern und Schwächen steht und diese eigenverantwortlich beilegt. Das ändert sich aber sehr schnell, je weiter man die theokratische Autoritätsleiter nach oben steigt.

    Einem Normalverkündiger ohne Amt ist es de facto nicht gestattet einen Ältesten auf irgendetwas anzusprechen, es sei denn der betr. Älteste wäre bedeutend jünger als der Bruder. Bei einer Schwester ist es von Anfang an ausgeschlossen, dass wäre ein Frevel mittelschweren Ausmaßes.

    Bei Kreis- und Bezirksaufsehern ist es so, dass schon allein Kraft Amt die Normalbrüder vor Unterwürfigkeit fast auf die Knie fallen und niemals auch nur den Hauch von Kritik oder Widerspruch äußern würden, außer vielleicht hinter vorgehaltener Hand, aber genau das konterkariert die ganze Sache wieder.

    Doch die Zeiten in denen sich das „Fußvolk“ den Mund verbieten läßt ist unwiederruflich vorbei! Es ist eine Entwicklung, die sich durch alle Gesellschaftsschichten und Altersklassen zieht und nicht mehr rückgängig zu machen ist.

    Die Drohung mit der Autoritätskeule erstickt jede authentische Kommunikation und brüderlichen Gemeinsinn im Keim und ist somit gescheitert…..und das ist auch gut so!

    Die meisten ZJ weltweit leben in offenen, aufgeklärten Gesellschaften und sind von diesen ein ganzes Stück geprägt, ob man es wahr haben will oder nicht. Dies ist vom bibl. Standpunkt auch nicht verwerflich, denn selbst im 1.Jhdt. gab es unterschiedliche Voraussetzungen in den Versammlungen. Die Brüder in der Weltstadt Rom waren anders geprägt als die in der Provinz Kleinasien, mit ihren bäuerlichen Strukturen.

    Natürlich darf das nicht bedeuten, dass Respekt und Achtung vor den Brüdern keine Bedeutung mehr für uns haben soll, ganz und garnicht. Doch echter Respekt entsteht nicht durch Ämter und Autoritätsstellungen sondern durch liebevolle Fürsorge und Mitmenschlichkeit, so wie sie in den Paulusbriefen zum Ausdruck kommt. Paulus hat sich nicht davor gescheut allen Brüdern in Rom offen zu sagen, dass er selbst ein „Sünder und elender Mensch“ ist (Röm. 7:24) und doch hatte er diese Autorität und Durchsetzungskraft wie kein zweiter Apostel und Hirte der Versammlung.

    Was die Spitze der Autoritätsleiter (Sklave, l.K.) betrifft muss man sagen, dass ihnen die Worte Demut und Selbstkritik völlig fremd sind. Es ist mir unbegreiflich, wie man als „leitender Christ“ in dem Bewusstsein der eigenen Unvollkommenheit und Fehlerhaftigkeit, Monat um Monat WT-Artikel verfassen kann, die sich zum Großteil darum drehen wie wunderbar, liebevoll und gottgewollt doch die eigene Autoriätsstellung ist (s. WT 15.07.11). Ich persönlich wäre nie in der Lage solches Eigenlob zu Papier zu bringen.

    Offenheit und Ehrlichkeit sind unabdingbar für ein funktionierendes Gemeindeleben, dass auf Dauer angelegt sein soll. Heuchelei und Überheblichkeit sehen wir alle in der „Welt“ Tag für Tag. Die Ortsversammlung sollte ein Kontrast zu dieser „Welt“ sein, die Betonung liegt auf SOLLTE!

    Soviel von mir zu These 3.

    Viele Grüße
    Dennis

  • Neugierig
    April 26, 2011

    Hallo,

    kann mir jemand die Frage beantworten, was die WTG auf dem jährlichen Hedgefondskongress in London zu suchen hat?

    http://www.hedgefundintelligence.com/Product/13793/Forthcoming-Events/InvestHedge-Forum-2011.html?ElementId=9679

    LG
    Neugierig

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Lieber Neugierig,
    wir wissen es nicht. Da die Gesellschaft immer mehr versucht mit der „Welt“ gemeinsame Sache zu machen. (siehe Körperschaftsrechte) und sich abzeichnet das der tuvS langsam untreu wird, ist anzunehmen das sie auch mit „der Welt“ auf finanziellem Gebiet Geschäfte macht. Diese Dinge sind in den Propheten offenbart und schockieren uns nicht. Hier kann dir bestimmt Alois diese Zusammenhänge besser erklären. Im Grunde muß man auch in Zukunft auf solche Themen eingehen. Wir möchten uns aber im Moment noch auf biblische Gedanken und Auferbauung konzentrieren. Dennoch vielen Dank für dein Fundus. Bruderinfo. 🙂

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Deine Frage lieber Neugierig sollte anders formuliert werden:

    Was haben Spendengelder in Hedgfonds verloren? Kann man sich Jesus vorstellen der Gelder in dieser Form verwaltet?

    Das sind Hedgefonds:
    Hedge-Fonds haben einen zweifelhaften Ruf. Mit ihren Spekulationen auf fallende Kurse sind sie nach Meinung einiger Politiker mitschuldig an der Euro-Krise.
    Ursprünglich wurden Hedge-Fonds gegründet, um Investoren gegen bestimmte Risiken abzusichern. Daher der Name, der sich vom englischen Wort für Absichern – „hedging“ – ableitet. Mittlerweile haben diese speziellen Investmentfonds mit Absicherung nicht mehr viel zu tun – im Gegenteil: Meist zeichnen sich Hedge-Fonds durch eine besonders riskante Anlagestrategie aus. Sie spekulieren mit Optionsscheinen und Termingeschäften auf bestimmte Kursbewegungen oder verkaufen Positionen, die sie gar nicht besitzen …

  • Anna
    April 26, 2011

    Hallo Neugiering, lieber Matthäus,
    Was soll man da noch sagen, Handel mit Hedge-Fonds!!!
    Dieser Mai wird in meinem Leben als der Monat eingehen, der mich unendlich betroffen gemacht hat… Aber mich auch oder vielleicht gerade deswegen fröhlich in die Zukunft schauen läßt.
    Danke, @matthäus, dass Du uns das so gut erklärt hast, machst langsam wikepedia Konkurrenz. Mir fällt nichts mehr ein,von wegen kein Teil der Welt. Jehova und Christus, welche das ja vom Himmel beobachten müssen… Es drängt sich der Gedanke der Vertreibung der Händler aus dem Tempel in Jerusalem auf.

    Liebe Grüße Anna

  • Salomo
    April 26, 2011

    Hat hier jemand harte Fakten, dass die Gesellschaft in Hedge-Fonds investiert? Bis jetzt sind es nur Unterstellungen. Sie könnten auch aus Informations- oder Recherchegründen teilgenommen, ohne selbst investiert zu sein. Oder sie wollten sich informieren, weil sie Hedge-Fonds geerbt hatten.
    Darüber hinaus halte ich Investments in Hedge-Fonds nicht prinzipiell für unbiblisch. Man sollte sich allerdings genau informieren, welches Risiko tatsächlich besteht und was die jeweilige Fondsphilosophie ist. Das Geld einfach in den Safe zu legen oder auf ein Sparkonto einer Bank zu legen birgt auch Risiken. Unternehmensanteile können bei einer Banken- oder Währungskrise sicherer sein als Bankkonten oder Bargeld.

  • Der Skeptiker
    April 26, 2011

    Hallo Neugierig,

    die Frage hat die Organisation selbst, in einem Brief beantwortet.

    Im Zuge einer Neuordnung der finanziellen Gebahrungen der Versammlungen in Österreich, wurden den Versammlungen „empohlen“, finanzielle Reserven/Sparguthaben/Rücklagen, etc. der Organisation zu geben. Das Geld „gehört“ zwar weiterhin der Versammlung, durch die größere Summe aller Guthaben von allen Versammlungen, die dieses Geld ohne Zinsen der Gesellschaft borgen, kann diese das Geld veranlagen (genau dieses Wort wurde im Brief verwendet), und mit dem daraus resultierenden Zinsgewinn, das weltweite Werk weiter vorantreiben.

    Wenn das in anderen Ländern auch so läuft, Voila, dann hast Du genug Knete um auf einer solchen Veranstaltung ein gerngesehener Investor zu sein.

    Da die Gesellschaft aber leider keine Zahlen veröffentlicht, kann niemand von uns sehen, wie, wo und mit welchem Ergebnis das Geld eingesetzt wird.

    Leider sind die meisten Brüder über diese Kleinigkeit gestolpert oder sie glauben blauäugig, daß die Organisation das Geld auf ein Sparbuch legt, doch die Zinsen sind so mickrig, daß sich damit das Werk nicht wirklich vorantreiben lässt.

    Es werden also auch die Kaufleute trauern (Offenbarung 18:3,11-13) wenn der Watchtower fällt.

    Let’s make money

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Neugierig

    Egal ob tatsächlich Gelder in Hedgefonds angelegt wurden oder nicht, für das prophetische Wort ist die Organisation der „Reiche“ oder der „reiche Mann“. Wenn Du von einem Reichen in der Bibel liest, denke Organisation. Meistens ist es so. Denn niemand im Volke Jehovas ist reich, außer die Organisation. Und wer reich ist weiß nicht wohin mit dem Geld das er eingesammelt hat. Dann überlegt er sich was er mit dem vielen Reichtum am besten macht.

    Jesus hat das in einem Gleichnis vorhergesagt:

    Luk. 12
    16. Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines gewissen reichen Menschen trug viel ein.
    17. Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll.
    18. Und er sprach: Dies will ich tun: ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen, und will dahin all mein Gewächs und meine Güter einsammeln;
    19. und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter daliegen auf viele Jahre; ruhe aus, iß, trink, sei fröhlich.
    20. Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; was du aber bereitet hast, für wen wird es sein?
    21. Also ist der für sich Schätze sammelt, und ist nicht reich in Bezug auf Gott.

    In dieser Nacht wird der Reiche sterben, noch leben wir prophetisch gesehen in der Nacht. Warten wir es ab und beobachten alles, es wird sich erfüllen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    April 26, 2011

    Hallo Salomo,

    aus dir spricht eine unglaubliche Naivität. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sich ausgerechnet eine religiöse Organisation nur aus Informationsgründen auf einem hochdekorierten Kongreß in London anmelden muss? Mal abgesehn davon, dass ich aus beruflichen Gründen mit Finanzinstrumenten zu tun habe, kann sich jeder Normalbürger (ohne Akreditierung auf einem Fonds-Kongreß in London) über Hedgefonds informieren.

    Lies dir doch bitte den Hinweis der Einlader durch, wie sie diesen Kongress selbst beschreiben, dann siehst du, dass es hier nicht um ein Kaffeeklatsch geht sondern um´s Geschäft. Außerdem sind ALLE anderen Teilnehmer kleine und große Finanzkonzerne wie z.B. JP Morgan und DEUTSCHE BANK AG LONDON usw. Die Creme de la Creme der Finanzindustrie ist dort vertreten und wir sollen glauben, dass die Vertreter der WTG nur unschuldig rumstehen und sich bloß ein paar Prospekte mitnehmen wollen?

    (Zitat)
    „Das Geld einfach in den Safe zu legen oder auf ein Sparkonto einer Bank zu legen birgt auch Risiken. Unternehmensanteile können bei einer Banken- oder Währungskrise sicherer sein als Bankkonten oder Bargeld.“

    Man merkt, dass du keine Ahnung hast. Nirgends ist Vermögen sicherer als in konservativen Geldanlagen wie Festgeld oder Sparbriefen, bwz. Tagesgeldeinlagen. Wenn es soweit kommen würde, dass große Banken in die Knie gehen, wie man ja gerade anschaulich an der Lehmann-Pleite gesehen hat, dann ist die Wirtschaft am Ende. Oder was glaubst du warum NIE eine „systemrelevante“ Bank oder Versicherung in Deutschland oder Europa in die Pleite gelassen wird? Es würde das finanz. Chaos ausbrechen und die Wirtschaft wäre über Jahre am Boden. Man bedenke nur was die Pleite nur EINER Invenstmentbank („Lehmann“) für Folgen für die Weltwirtschaft hatte. Es gibt nichts besseres als konventionelle Geldanlagen bei nichtprivaten Banken, d.h. in Deutschland Sparkassen und Genossenschaftsbanken, das gilt für Kleinanleger und für Institutionen. Aber vor allem gilt es für religiöse Organisationen, die vorgeben von Gott geleitet zu sein.

    Der ehem. Finanzminister Müntefering hat einmal Hedgefonds als „Heuschrecken“ bezeichnet, weil es ausschließlich um kurzfristige Gewinnmaximierung geht ohne auf die investierten Objekte oder Firmen zu achten. Auf die Menschen, die dahinter stehen wird sowieso gepfiffen. Dies sagt ein böser Weltmensch über diese Art des Investments ein Mitglied der Welt Satans und seines Finazsystems. Es ist wirklich nicht mehr zu glauben diese Heuchelei der WTG.

    Das sollte man weiter beobachten, genauso wie die regelmäßigen Teilnahmen an den OSZE-Konferenzen.

    Es ist wichtig, dass solche Infos verbreitet werden.

    (2. Petrus 2:3) . . .Auch werden sie euch aus HABSUCHT mit verfälschten Worten ausbeuten. Was aber sie betrifft, so nimmt das Gericht von alters her keinen langsamen Verlauf, und ihre Vernichtung schlummert nicht.

    Gruß
    Dennis

  • Martin
    April 26, 2011

    Hallo Dennis

    jetzt wissen wir – ein Finanzexperte – in Bruderinfo mit fundamentales Anlagewissen. Gut.
    So wie war denn das, gab es nicht irgend eine Info, dass es eine Watchtower Investment Bank gibt. Weitere Infos siehe:

    http://e-watchman.com/home/2011/5/18/the-watchtower-society-hedge-fund.html

    Es ist zwar engl Text, aber man kann ihn im Goggle-Übersetzer einigermassen entziffern. Die Finanzstrategen überlegen schon, wie sie die Geldern der Versammlungen veranlagen können. Das gleiche machen Vatikan-Banken und andere große Banken ja auch.
    Sollte nur eine Info, keine Wertung sein.
    Gruß Martin

  • Dennis
    April 26, 2011

    @Martin

    Hallo Martin, mein posting muss ich mangels Button, hier setzen.

    Dieser Link von dir ist mit Vorsicht zu genießen , denn er gibt nur die Meinung dieses Typen der „e-watchman“-Seite wieder. Es sind keine Fakten sondern die Meinung des Autors dieser Seite.

    Die Teilnahme der „Watsch Tower Society“ am Hedge Fonds Meeting im Jahre 2010 ist ein Fakt, das reicht mir schon.

    Hier noch der Link („About Us“)zu der Frage wer der Veranstalter ist und was das Ziel der Teilnehmer ist. Jeder der des englischen ein wenig mächtig ist, kann sich ein eigenes Bild machen unter, vor allem unter „Events“:

    http://www.hedgefundintelligence.com/AboutUs.html

    Gruß
    Dennis

  • Akazienholz
    April 26, 2011

    Lieber Neugierig, und alle weiteren guten Beobachter!!

    Die angeführte Liste von Deinem Link, mit den vielen Teilnehmern von denen garantiert einige, wenn nicht sogar der größte Teil davon, nicht gerade zu den Wohltätern dieser Welt gehören und Ihre Finger in den schmutzigsten Geschäften dieser Welt haben, möchte ich nur einige Bibeltexte die sehr bekannt sind und uns immer wieder von der Bühne und im Wachturm und Erwachet ermahnen.

    „“Laßt euch nicht irreführen. SCHLECHTE GESELLSCHAFT VERDIRBT NÜTZLICHE GEWOHNHEITEN““. –1.Kor. 15:33–

    Doch gleich die beiden nächsten Verse, sind an die gerichtet welche die Dinge mit Nüchternheit betrachten sollen, dort heißt es weiter:–„“ Wacht in gerechter Weise zur NÜCHTERNHEIT auf, und treibt nicht Sünde, denn einige haben keine Erkenntnis Gottes. Ich sage es euch zur Beschämung.–„“

    Ein weiterer Bibeltext den wir so oft hören ist:

    Die aber, die entschlossen sind, reich zu werden, fallen in Versuchung und in eine Schlinge und in viele unsinnige und schädliche Begierden, die die Menschen in Vernichtung und Verderben stürzen. Denn die —GELDLIEBE— ist eine Wurzel von schädlichen Dingen aller Arten, und indem einige dieser Liebe nachstrebten, sind sie vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst mit vielen Schmerzen überall durchbohrt. –1.Tim. 6:9-10–

    Ein weiterer Bibeltext den wir zur Anwendung bringen ist:

     „“[Eure] Lebensweise sei FREI VON GELDLIEBE, indem ihr mit den vorhandenen Dingen zufrieden seid. Denn er hat gesagt: „Ich will dich keineswegs im Stich lassen noch dich irgendwie verlassen“,  so daß wir guten Mutes sein können zu sagen: „Jehova ist mein Helfer; ich will mich nicht fürchten. Was kann mir ein Mensch antun?““ –Heb. 13:5,6–

    Man kann es betrachten wie man will, Fakt ist das es diese Aktivitäten gibt mit Hedgefonds usw.!!!
    Fakt ist das Geld verwaltet werden muß!!! –ist auch biblisch begründet, und auch so dargestellt–
    (jeder von denen die hier mitlesen werden zumindest ein Bankkonto besitzen,und verwalten so Ihr Geld)

    Es kommt insgesamt wieder nur auf den Blickwinkel an, den ich zu dem –Geld–, habe, diesem „imaginären“ Produktes was mit Sicherheit keine Erfindung Jehovas ist.

    Jesus war als Kleinkind sehr reich beschänkt worden:“
     Und als sie in das Haus kamen, sahen sie das kleine Kind bei Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm. Auch öffneten sie ihre Schätze und brachten ihm Gaben dar: Gold und duftendes Harz und Myrrhe. –Mat.2:11–

    Wir wissen nicht was mit diesen „Schätzen“ passiert ist. Doch um einen geringfügige Menge kann es sich nicht gehandelt haben.

    Das Jesus sich mit Geldgeschäften auskannte ist eine Tatsache, dies finden wir in Mat.25:27 „“Nun, so hättest du mein Silbergeld bei den Bankleuten anlegen sollen, und bei meiner Ankunft hätte ich das Meine mit Zins erhalten.““

    Interessant dabei ist das sich dieser Bibeltext auch noch in der Nähe von der ganzen -SKLAVEN- Abhandlung befindet.

    Jesus hat dem Geld und den materiellen Dingen schon den richtigen Wert beigemessen, das erfahren wir ebnfalls aus der Bibel: „“Jesus schaute ihn an und sprach: „Wie schwierig wird es für die sein, die Geld haben, in das Königreich Gottes hineinzugelangen! Es ist tatsächlich leichter für ein Kamel, durch das Öhr einer Nähnadel zu gehen, als für einen Reichen, in das Königreich Gottes einzugehen.““
    Luk.18:24-30 // Mar.10:23-31

    —Bei Geld, hört die Freundschaft auf—

    so, sagt man es und so ist es auch leider immer wieder wahr.

    In der Apostelgeschichte, finden wir zu diesem Thema insgesamt auch noch folgende interessante Abhandlung:

     Ein gewisser Mann jedoch mit Namen Ananịas verkaufte zusammen mit Sapphịra, seiner Frau, ein Besitztum und behielt insgeheim etwas von dem Preis, wovon auch seine Frau wußte, und er brachte nur einen Teil und legte ihn zu den Füßen der Apostel nieder.  Petrus aber sprach: „Ananịas, warum hast du dich vom Satan so dreist machen lassen, dem heiligen Geist gegenüber ein falsches Spiel zu treiben und von dem Preis des Feldes insgeheim etwas zurückzubehalten?  Blieb es nicht dein, solange es bei dir blieb, und war es nicht, nachdem es verkauft war, weiter in deiner Gewalt? Warum beschlossest du eine solche Tat in deinem Herzen? Du hast ein falsches Spiel getrieben, [und dies] nicht Menschen, sondern Gott gegenüber.“  Als Ananịas diese Worte hörte, fiel er nieder und verschied. Und große Furcht kam über alle, die davon hörten.  Die jüngeren Männer aber standen auf, hüllten ihn in Tücher und trugen ihn hinaus und begruben ihn.
     Nach einer Zwischenzeit von etwa drei Stunden trat nun seine Frau herein, die nicht wußte, was geschehen war. 8 Petrus sprach zu ihr: „Sag mir, habt ihr [beiden] das Feld für so viel verkauft?“ Sie sagte: „Ja, für so viel.“ Da [sprach] Petrus zu ihr: „Warum seid ihr [beiden] übereingekommen, den Geist Jehovas auf die Probe zu stellen? Siehe! Die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind an der Tür, und sie werden dich hinaustragen.“ Da fiel sie augenblicklich zu seinen Füßen nieder und verschied. Als die jungen Männer hereinkamen, fanden sie sie tot, und sie trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann. Infolgedessen kam große Furcht über die ganze Versammlung und über alle, die von diesen Dingen hörten. –Apg. 5–

    Wir werden noch sehen welche Auswirkungen diese -GELDGESCHÄFTE- haben werden!!!

    Einige andere Bibeltexte die in unmittelbarer Verbindung zu diesen Aktivitäten stehen habe ich hier noch angefügt.

    Luk. 8:14,15 /// Luk. 16:9-13 /// 1.Tim.6: 17-19 ///
    Jak. 5:1-6 /// Off. 3:17,18 /// Off. 18:15-17

    Viele liebe Grüße an Euch

    Noch ein kleines Gedicht zum Thema:
    Der Managerbanker

    Der Managerbanker
    ist bestimmt kein Geldverschenker,
    er ist nur ein finanzieller Vorteilsdenker,
    mit Geschick ein Gelderlenker.
    Immer wieder mal ein sinnlos Geldversenker.
    Durch ihn wurde die Welt in letzter Zeit immer kränker;
    Doch warte, bald holt auch Dich der Henker.

    Eins habe ich noch:
    Unter Managern

    Kommt und lasst uns die Millionen holen,
    wenn wir das tausendmal wiederholen,
    können wir gehen in den Garten,
    wo wir sie vergraben die Milliarden.

  • cheyenne
    April 26, 2011

    Die Forderungen in diesem Vortrag sind berechtigt. Aufgrund der biblischen Prophetie gehe ich aber davon aus, dass sich am Führungsstiel und der Selbstverherrlichung der LK nichts ändert. Das wird so bleiben, bis Jesus diesem Treiben ein Ende macht.
    Bei der 15. Forderung möchte ich folgender Aussage entschieden widersprechen.
    _______
    Die inflationäre Überbetonung des Namens Gottes als Unterscheidungsmerkmal von anderen religiösen Gruppen ist mehr als fraglich, und ist der Heiligkeit des Namens Gottes eher abträglich.
    ______

    Die Bibel spricht ganz klar von dem Volk, das nach dem göttlichen Namen genannt ist. Auch dass es sich in diesem Merkmal zu allen anderen Völkern und Religionen unterscheidet. (Alle Bibeltexte sind aus der unrevidierten Elberfelder Übersetzung).
    Psalm
    5:11.So werden sich freuen alle, die auf dich trauen: ewig werden sie jubeln, und du wirst sie beschirmen; und in dir werden frohlocken, die deinen Namen lieben.
    12.Denn du wirst den Gerechten segnen; Jehova, mit Gunst wirst du ihn umgeben wie mit einem Schilde.
    33: 18 Siehe, das Auge Jehovas ist gerichtet auf die, so ihn fürchten, auf die, welche auf seine Güte harren,
    19 um ihre Seele vom Tode zu erretten und sie am Leben zu erhalten in Hungersnot.
    20 Unsere Seele wartet auf Jehova; unsere Hilfe und unser Schild ist er.
    21 Denn in ihm wird unser Herz sich freuen, weil wir seinem heiligen Namen vertraut haben.
    72: 18.Gepriesen sei Jehova, Gott, der Gott Israels, der Wunder tut, er allein!
    19.Und gepriesen sei sein herrlicher Name in Ewigkeit! Und die ganze Erde werde erfüllt mit seiner Herrlichkeit! Amen, ja, Amen.
    74: 18.Gedenke dessen: der Feind hat Jehova gehöhnt, und ein törichtes Volk hat deinen Namen verachtet.
    144:15.Glückselig das Volk, dem also ist! Glückselig das Volk, dessen Gott Jehova ist!
    Jeremia 14:9b Du bist doch in unserer Mitte, Jehova, und wir sind nach deinem Namen genannt; verlaß uns nicht!
    Joel 3: 16.Und Jehova brüllt aus Zion und läßt aus Jerusalem seine Stimme erschallen, und Himmel und Erde erbeben. Und Jehova ist eine Zuflucht für sein Volk und eine Feste für die Kinder Israel.
    17.Und ihr werdet erkennen, daß ich, Jehova, euer Gott bin, der auf Zion wohnt, meinem heiligen Berge. Und Jerusalem wird heilig sein, und Fremde werden es nicht mehr durchziehen.
    Amos 3:2.Indem er spricht: Nur euch habe ich von allen Geschlechtern der Erde erkannt; darum werde ich alle eure Missetaten an euch heimsuchen.
    Hesekiel 39: 7.Und ich werde meinen heiligen Namen kundtun inmitten meines Volkes Israel, und werde meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen lassen. Und die Nationen werden wissen, daß ich Jehova bin, der Heilige in Israel.
    Die Bibel zeigt ganz klar den Unterschied zwischen dem Volk, das Jehova anruft und denen, die seinen Namen nicht beachten oder schmähen.
    Jesaja 45:16.Sie alle werden beschämt und auch zu Schanden, sie gehen insgesamt mit Schande dahin, die Götzenmacher.
    17.Israel wird gerettet durch Jehova mit ewiger Rettung; ihr werdet nicht beschämt und nicht zu Schanden werden in alle Ewigkeiten.
    20.Versammelt euch und kommet, nähert euch insgesamt, ihr Entronnenen der Nationen! Es haben keine Erkenntnis, die das Holz ihres geschnitzten Bildes tragen und zu einem Gott flehen, der nicht retten kann.
    21.Tut kund und bringet herbei; ja, beraten mögen sie sich miteinander! Wer hat dieses von alters her hören lassen, vorlängst es verkündet? Nicht ich, Jehova? Und es ist sonst kein Gott außer mir; ein gerechter und rettender Gott ist keiner außer mir!
    22.Wendet euch zu mir und werdet gerettet, alle ihr Enden der Erde! Denn ich bin Gott, und keiner sonst.
    23.Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Munde ist ein Wort in Gerechtigkeit hervorgegangen, und es wird nicht rückgängig werden, daß jedes Knie sich vor mir beugen, jede Zunge mir schwören wird.
    24.Nur in Jehova, wird man von mir sagen, ist Gerechtigkeit und Stärke. Zu ihm wird man kommen, und es werden beschämt werden alle, die wider ihn entbrannt waren.
    25.In Jehova wird gerechtfertigt werden und sich rühmen aller Same Israels.
    49:23b:Und du wirst erkennen, daß ich Jehova bin: die auf mich harren, werden nicht beschämt werden.
    57:13 Wenn du schreist, mögen dich deine Götzenhaufen erretten! Aber ein Wind wird sie allesamt entführen, ein Hauch sie hinwegnehmen. Wer aber zu mir seine Zuflucht nimmt, wird das Land erben und meinen heiligen Berg besitzen.
    Psalm 96:2.Singet Jehova, preiset seinen Namen, verkündet von Tag zu Tag seine Rettung!
    3.Erzählet unter den Nationen seine Herrlichkeit, unter allen Völkern seine Wundertaten!
    4.Denn groß ist Jehova und sehr zu loben, furchtbar ist er über alle Götter.
    5.Denn alle Götter der Völker sind Nichtigkeiten, aber Jehova hat die Himmel gemacht.

    Auch Jesus sagte ganz klar, dass der Name seines Vaters geheiligt werden soll. Wir sollten eindeutig dazu stehen, dass das Unterscheidungsmerkmal von uns ZJ zu all den anderen Religionen dieser Welt im Gebrauch des Namens Jehova besteht. Mit diesem Namen bekennen wir uns zum allmächtigen und einzig wahren Gott, egal welcher Rasse oder Volkszugehörigkeit wir angehören.
    Das hat mit dem Fehlverhalten dieser Organisation und seiner Diener nichts zu tun. Ihr übles Treiben ist in der Bibel vorhergesagt. Wenn sie nicht Jehovas Namen in Verruf und Schande auf ihn bringen würden, wären wir nicht sein Volk oder würden noch nicht in der Endzeit leben.
    Hesekiel 36:21.Aber ich habe meinen heiligen Namen verschont, welchen das Haus Israel entweiht hat unter den Nationen, wohin sie kamen. –
    22.Darum sprich zum Hause Israel: So spricht der Herr, Jehova: Nicht um euretwillen tue ich es, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, wohin ihr gekommen seid.
    23.Und ich werde meinen großen Namen heiligen, der entweiht ist unter den Nationen, welchen ihr entweiht habt in ihrer Mitte. Und die Nationen werden wissen, daß ich Jehova bin, spricht der Herr, Jehova, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilige. –
    31.Und ihr werdet eurer bösen Wege gedenken und eurer Handlungen, die nicht gut waren, und werdet Ekel an euch selbst empfinden wegen eurer Missetaten und eurer Greuel.
    32.Nicht um euretwillen tue ich es, spricht der Herr, Jehova, das sei euch kund; schämet euch und werdet beschämt vor euren Wegen, Haus Israel!
    Jesaja 51:1-15
    13.Abfallen von Jehova und ihn verleugnen und zurückweichen von unserem Gott, reden von Bedrückung und Abfall, Lügenworte in sich aufnehmen und sie aus dem Herzen sprechen.
    15.Und die Wahrheit wird vermißt; und wer das Böse meidet, setzt sich der Beraubung aus. Und Jehova sah es, und es war böse in seinen Augen, daß kein Recht vorhanden war.
    Jeremia 8:5-13
    Hosea 12: 6. (12:7) Du denn, kehre um zu deinem Gott; bewahre Güte und Recht, und hoffe beständig auf deinen Gott.
    7.(12:8) Ein Kaufmann ist er; in seiner Hand ist eine Waage des Betrugs, er liebt zu übervorteilen.
    8.(12:9) Und Ephraim spricht: ich bin doch reich geworden, habe mir Vermögen erworben; in all meinem Erwerb wird man mir keine Ungerechtigkeit nachweisen, welche Sünde wäre.
    Unsere „Heuschrecken“ (Joel 1+2) aus Brooklyn leisten wirklich ganze Arbeit.
    1:6.Denn eine Nation ist über mein Land heraufgezogen, mächtig und ohne Zahl; ihre Zähne sind Löwenzähne, und sie hat das Gebiß einer Löwin.
    7.Sie hat meinen Weinstock zu einer Wüste gemacht und meinen Feigenbaum zerknickt; sie hat ihn gänzlich abgeschält und hingeworfen, seine Ranken sind weiß geworden.
    8.Wehklage wie eine Jungfrau, die mit Sacktuch umgürtet ist wegen des Gatten ihrer Jugend!
    9.Speisopfer und Trankopfer sind weggenommen vom Hause Jehovas; es trauern die Priester, die Diener Jehovas. –
    10.Das Feld ist verwüstet, es trauert der Erdboden; denn das Korn ist verwüstet, der Most ist vertrocknet, verwelkt das Öl.
    11.Seid beschämt, ihr Ackersleute, heulet, ihr Winzer, über den Weizen und über die Gerste! Denn die Ernte des Feldes ist zu Grunde gegangen;
    12.der Weinstock ist verdorrt und der Feigenbaum verwelkt; Granate, auch Palme und Apfelbaum, alle Bäume des Feldes sind verdorrt; ja, verdorrt ist die Freude von den Menschenkindern. –
    13.Umgürtet euch und wehklaget, ihr Priester; heulet, ihr Diener des Altars! Kommet, übernachtet in Sacktuch, ihr Diener meines Gottes! Denn Speisopfer und Trankopfer sind dem Hause eures Gottes entzogen.
    14.Heiliget ein Fasten, rufet eine Festversammlung aus; versammelt die Ältesten, alle Bewohner des Landes, zum Hause Jehovas, eures Gottes, und schreiet zu Jehova!
    2: 3.Vor ihm her verzehrt das Feuer, und nach ihm lodert die Flamme; vor ihm ist das Land wie der Garten Eden, und nach ihm eine öde Wüste, und auch keine Entronnenen läßt es übrig.
    12.Aber auch jetzt noch, spricht Jehova, kehret um zu mir mit eurem ganzen Herzen, und mit Fasten und mit Weinen und mit Klagen.
    13.Und zerreißet euer Herz und nicht eure Kleider, und kehret um zu Jehova, eurem Gott; denn er ist gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Güte, und läßt sich des Übels gereuen.
    17.Die Priester, die Diener Jehovas, sollen weinen zwischen der Halle und dem Altar und sprechen: Schone, Jehova, deines Volkes und gib nicht dein Erbteil der Schmähung hin, daß sie den Nationen zur Spottrede seien! Warum soll man unter den Völkern sagen: Wo ist ihr Gott?
    18.Dann eifert Jehova für sein Land, und er hat Mitleid mit seinem Volke.
    19.Und Jehova antwortet und spricht zu seinem Volke: Siehe, ich sende euch das Korn und den Most und das Öl, daß ihr davon satt werdet; und ich werde euch nicht mehr zum Hohne machen unter den Nationen.
    23.Und ihr, Kinder Zions, frohlocket und freuet euch in Jehova, eurem Gott! Denn er gibt euch den Frühregen nach rechtem Maße, und er läßt euch Regen herabkommen: Frühregen und Spätregen wie zuvor.
    24.Und die Tennen werden voll Getreide sein, und die Kufen überfließen von Most und Öl.
    25.Und ich werde euch die Jahre erstatten, welche die Heuschrecke, der Abfresser und der Vertilger und der Nager gefressen haben-mein großes Heer, das ich unter euch gesandt habe.
    26.Und ihr werdet essen, essen und satt werden, und werdet den Namen Jehovas, eures Gottes, preisen, der Wunderbares an euch getan hat. Und mein Volk soll nimmermehr beschämt werden.
    27.Und ihr werdet wissen, daß ich in Israels Mitte bin, und daß ich, Jehova, euer Gott bin, und keiner sonst. Und mein Volk soll nimmermehr beschämt werden.
    32.Und es wird geschehen, ein jeder, der den Namen Jehovas anrufen wird, wird errettet werden; denn auf dem Berge Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie Jehova gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, welche Jehova berufen wird.

    Deshalb lasst uns die Schmach, die uns von unseren Brüdern bereitet wird tragen, denn auch das ist ein Bestandteil der Drangsale, die über uns kommen.
    Klagelieder 3:45.Du hast uns zum Kehricht und zum Ekel gemacht inmitten der Völker.
    Jeremia 29: 18.Und ich will ihnen nachjagen mit dem Schwerte, mit dem Hunger und mit der Pest; und ich will sie zur Mißhandlung hingeben allen Königreichen der Erde, zum Fluch und zum Entsetzen und zum Gezisch und zum Hohn unter allen Nationen, wohin ich sie vertrieben habe:
    Hesekiel 5: 11.Darum, so wahr ich lebe, spricht der Herr, Jehova: Wahrlich, weil du mein Heiligtum verunreinigt hast durch alle deine Scheusale und durch alle deine Greuel, so will auch ich mein Auge abziehen ohne Mitleid, und auch ich will mich nicht erbarmen.
    12.Ein Drittel von dir soll an der Pest sterben und durch Hunger umkommen in deiner Mitte; und ein Drittel soll durchs Schwert fallen rings um dich her; und ein Drittel werde ich in alle Winde zerstreuen, und ich werde das Schwert ziehen hinter ihnen her. –
    13.Und mein Zorn soll sich vollenden, und meinen Grimm werde ich an ihnen stillen und Rache nehmen. Und wenn ich meinen Grimm an ihnen vollende, so werden sie wissen, daß ich, Jehova, in meinem Eifer geredet habe.
    14.Und ich werde dich zur Einöde machen und zum Hohne unter den Nationen, die rings um dich her sind, vor den Augen jedes Vorübergehenden.
    15.Und es soll ein Hohn und ein Spott sein, eine Warnung und ein Entsetzen für die Nationen, die rings um dich her sind, wenn ich Gerichte an dir üben werde im Zorn und im Grimm und in Züchtigungen des Grimmes. Ich, Jehova, habe geredet.

    Warum sich des Namens Jehovas schämen oder ihn verschweigen, nur weil diese Organisation ihn für ihren Herrschaftsanspruch missbraucht und die uns umgebende Welt Satans seinen Namen verachtet und schmäht? Wenn wir hier Zugeständnisse machen ist das ein Erfolg für Satan und seine Helfer.
    2.Timotheus 4:3.Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt;
    4.und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und zu den Fabeln sich hinwenden. {O. hingewandt werden}
    Jeremia 20:7.Jehova, du hast mich beredet, und ich habe mich bereden lassen; du hast mich ergriffen und überwältigt. Ich bin zum Gelächter geworden den ganzen Tag, jeder spottet meiner.
    8.Denn so oft ich rede, muß ich schreien, Gewalttat und Zerstörung rufen; denn das Wort Jehovas ist mir zur Verhöhnung und zum Spott geworden den ganzen Tag.
    51: 51.Wir sind beschämt worden, denn wir haben Verhöhnung gehört; Schmach hat unser Angesicht bedeckt; denn Fremde sind über die Heiligtümer des Hauses Jehovas gekommen.
    Zephanja 3:18.Die wegen der Festversammlung Trauernden werde ich sammeln; sie waren aus dir, Schmach lastete auf ihnen.
    19.Siehe, ich werde zu jener Zeit handeln mit allen deinen Bedrückern, und die Hinkenden retten und die Vertriebenen sammeln; und ich werde sie zum Lobe und zum Namen machen in allen Ländern ihrer Schmach.
    20.In jener Zeit werde ich euch herbeibringen und zu der Zeit euch sammeln; denn ich werde euch zum Namen und zum Lobe machen unter allen Völkern der Erde, wenn ich eure Gefangenschaft vor euren Augen wenden werde, spricht Jehova.
    Sacharja 8:7.So spricht Jehova der Heerscharen: Siehe, ich werde mein Volk retten aus dem Lande des Aufgangs und aus dem Lande des Untergangs der Sonne;
    8.und ich werde sie herbeibringen, und sie werden wohnen inmitten Jerusalems; und sie werden mein Volk, und ich werde ihr Gott sein in Wahrheit und in Gerechtigkeit.
    13.Und es wird geschehen, gleichwie ihr, Haus Juda und Haus Israel, ein Fluch unter den Nationen gewesen seid, also werde ich euch retten, und ihr werdet ein Segen sein. Fürchtet euch nicht, stärket eure Hände!
    14.Denn so spricht Jehova der Heerscharen: Gleichwie ich euch Böses zu tun gedachte, als eure Väter mich erzürnten, spricht Jehova der Heerscharen, und ich es mich nicht gereuen ließ,
    15.also gedenke ich wiederum in diesen Tagen Jerusalem und dem Hause Juda Gutes zu tun. Fürchtet euch nicht!
    Micha 6:16.Und man beobachtet eifrig die Satzungen Omris und alles Tun des Hauses Ahabs, und ihr wandelt in ihren Ratschlägen: auf daß ich dich zum Entsetzen mache und ihre Bewohner zum Gezisch; und ihr werdet die Schmach meines Volkes tragen.
    Micha 4:5Denn alle Völker werden wandeln, ein jedes im Namen seines Gottes; wir aber werden wandeln im Namen Jehovas, unseres Gottes, immer und ewiglich.

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Liebe Cheyenne,
    natürlich hast du mit deinen Erläuterungen die richtige Einstellung zum Namen „Jehova“ herausgestellt. Es geht und ging uns nicht um den Namen sondern um den „Gebrauch“ des Namens. Die Rettung hängt nicht davon ab, dass man den Namen „Jehova“ oft erwähnt sondern wie du richtig erkannt hast, Ihn durch sein christliches Leben und „Tun“ heiligt, so wie Jesus dies getan hat. Durch deinen Beitrag erkennen wir das du eine eifrige „Verfechterin“ bist und den Namen verteitigen möchtest. Genau so ist es auch richtig und das ist auch unser anliegen. Wir möchten klarstellen das dies ein heiliger Name ist und nicht durch blose Erwähnung des Namens, ein Volk oder Einzelne gerettet werden können. Respekt und die Ehre gebührt nur Jehova. Genauso sollten wir Ihn auch gebrauchen. Es ging uns hier um die Dogmatiesierung der Gesellschaft bezüglich des Namens. Die Hervorhebung „nur WIR, die WIR den Namen erwähnen sind die BESTEN“. Haben nicht WIR den Namen bekannt gemacht? -sagt die Körperschaft. Dem entgegnen wir: Ja ganz bestimmt, aber nicht geheiligt. Also nur der Gebrauch ist kein Beweis für das Volk Gottes. Das „geistige Volk Gottes“ benötigt keine menschlichen Propagantaträger für den Namen Jehova. Liebe Cheyenne laut Micha 4:5 sollten wir wandeln im Namen Jehovas. Dazu ist er richtige Wandel notwendig. Es gibt auch viele Beispiele in der Bibel wie die Jünger und Apostel durch den Namen Jesu, den Namen seines Vaters ehrten. Ein Beispiel: Als damals der heilige Geist zu Pfingsten ausgegossen wurde und Petrus seine Rede hielt, was passierte am Ende. Apostelgeschichte 2: 37a und 38:“Als sie das hörten, ging es ihnen wie ein Stich durchs Herz…..sie fragten: was sollen wir tun? 38: Da antwortete Ihnen Petrus:“Tut Buße(Bereut) und laßt euch ein jeder auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, dann werdet ihr die Gabe des heiligen Geistes empfangen. Wieso erwähnte hier Petrus der ja Jesus kannte nicht als erstes Jehova? Wieso erwähnte er nicht nur Jehova oder wieso erwähnte er überhaupt nicht Jehova? Auch sagte Jesus selbst in Matthäus 24: 9 das wir um seinen Namen(JesusNamen) gehasst werden. Also nicht um den Namen Jehova sondern um den Namen Jesu. Warum? Weil Jesus uns erkauft hat und weil der Name Jehova durch Jesus geheiligt wurde. Die Gesellschaft behauptet immer wieder, dass wir als sündige Menschen, Jehova rechtfertigen müssen. Dies ist in Wirklichkeit ein Frevel gegen Jesus und seines Loskaufsopfer, da er den Namen seines Vater gerechtfertigt hat. Jesus war somit die letzte öffentliche Rechtfertigung des Namens seines Vaters. Seit dieser Zeit übergab der Vater seinem Sohn die Ehre und Macht (man findet deshalb in den Urschriften NT nirgends mehr den Namen Jehova) und deshalb muß sich auch in Zukunft jedes Knie vor Jesus beugen. Erst danach (nach den 1000 Jahren) übergibt der Sohn das gereinigte Werk seinem Vater zurück. Jehova braucht uns sündige Menschen nicht um seinen Namen zu Rechtfertigen oder zu Heiligen. Das hat er nicht nötig. Wie eingebildet ist der sündige Mensch um zu glauben das der Allmächtige uns braucht? In Wirklichkeit sind wir Tod, bis zu dem Zeitpunkt nach der Schlußprüfung. Es ist deshalb lebensrettend das wir „SELBST“ durch unseren täglichen Wandel den Namen unseres Vaters nicht missbrauchen sondern durch unsere Taten heiligen. Folgen wir somit den frühen Christen und versuchen zu verstehen wie sie den Namen ehrten. Wir können hier alle gemeinsam noch viel lernen. Liebe Grüße Bruderinfo 🙂

  • Karl
    April 26, 2011

    Hallo Bruderinfo,

    ich habe mit meiner Familie gestern einen Bibelkreis geführt.
    Gestern war das Thema die „Streitfrage“.

    Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass Gott uns durch Jesus rechtfertigt. Von aller Schuld und den Anklagen Satans befreit!

    Es wäre auch nicht verständlich wieso ein allmächtiger Schöpfer von uns sündigen Menschen abhängig sein sollte!

    Wir haben auch erörtert wieso die L. K. diese Lehre eingeführt hat.
    Es ist lediglich eine Hilfe um die Schafe noch mehr unter Kontrolle zu haben und ein Druckmittel für mehr Predigtdienst und mehr Leistungen für die Organisation zu haben!
    Und leider funktioniert dieses Druckmittel nach wie vor!

    Wir sind auf die ganze Erörterung von euch zu diesem Thema gespannt!

    LG
    Der „karlsche“ Bibelkreis

  • Joshua Gross
    April 26, 2011

    Hallo Karl, ich brauche dringend den persönlichen Austausch in einem Bibelkreis. Seid ihr zufällig im Rhein-Main-Gebiet?

    LG Joshua

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Lieber Joshua,
    was für eine größere Stadt befindet sich in deiner Nähe? Viele Brüder fühlen sich nicht mehr in den Versammlungen wohl und wollen sich in Bibelkreisen treffen. Das kann ein guter Weg sein um seinen Glauben nicht zu verlieren und in Kontakt mit lieben Brüdern zu bleiben. Dennoch mahnen wir zur Vorsicht, damit Ihr nicht vom Regen in die Traufe kommt. Bewahrt eure Freiheit so wie Jesus uns befreit hat und begibt euch nicht mehr unter ein menschliches Joch. Bleibt im Herzen beim Vater und beim Sohn. Ermuntert euch gegenseitig. Jesus sagt, -da wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich unter euch….-. Wir werden in Zukunft dabei gerne behilflich sein Brüder und Schwestern zusammenzuführen die dies wünschen. Liebe Grüße Bruderinfo 🙂

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Diesen Gedanken finde ich sehr gut!
    Vielleicht kann man auf Länderebene etwas organisieren?
    Oder einmal mit größeren Städten beginnen.

    Es müßten dazu Meetings organisiert werden – daß kann ein zwangloses Treffen in einer Gaststätte sein. Durch persönliche Kontakte kommen auch auf privater Ebene leichter Gemeinsamkeiten
    zustande. Vielleicht können alle Leser hier Vorschläge machen!

    lg. Matthäus

  • Karl
    April 26, 2011

    Lieber Joshua,

    tut mir Leid dich enttäuschen zu müssen!

    Aber ich habe hier glaube ich schon von jemandem aus der Nähe von Frankfurt gelesen wenn ich mich nicht täusche!

    Und damit meine ich nicht E. E.

    Frag doch mal bei den anderen Brüdern bzw. bei Bruderinfo direkt nach.

    Viel Glück bei der Suche und LG
    Karl

  • E.E.
    April 26, 2011

    Hallo Joshua,
    an einem Bibelkreis wäre ich eventuell interessiert.
    Kannst mich ja mal kontaktieren.
    LG E.E.

  • Walter
    April 26, 2011

    Hallo Brd. von Bruderinfo,

    genauso ist es.

    So steht es sinngemäß sogar in unserem „Hilfe zum Verständnis“
    Buch unter dem Stichwort -Name-.

    Selbst auf unserem letztjährigen Konkress wurde am Freitag morgen
    3. Ansprache “ Der Sohn offenbahrt den Vater“ deutlich gezeigt
    daß man nur ein Verhältnis zum Allmächtigen Vater Jehova haben kann,
    wenn man ein Verhältnis zu Jesus Christus hat. Anders geht es nicht.
    Man kann den Namen Jehovas nur anrufen, indem man den Namen Jesus
    anruft.
    Wenn man meint direkt, ohne Jesus, ein Verhältnis zu Jehova haben zu können,ist das ein Trugschluß.

    Anbei die Anspache in schriftlicher Form:

    Gruß

    Walter

    Der Sohn offenbahrt den Vater
    Freitag.08.2010

    Ich seh etwas, was Du nicht siehst und das ist groß. Was ist das ?
    So oder ähnlich haben im Lauf der Zeit viele Ratespiele stattgefunden…. und dann waren alle gespannt und rätselten, was wohl hinter dieser Sache steht.

    Nun, es ist gar nicht so leicht, etwas zu erraten, was man nicht sehen kann.

    Gut, das war ein Spiel, obwohl die Aufgabe bei der Frage, wer, was oder wie ist Gott,
    scheint manchmal ähnlich schwer zu sein.

    Was sagen viele ?…. Wie Gott ist, das weiß ich nicht und das wissen sie auch nicht. Es hat IHN
    ja noch keiner gesehen.
    Und dann kommen interessante Erklärungen.
    Die Geistlichkeit der Christenheit versucht einen dreieinigen Gott darzustellen.In anderen Religionen wird Gott als rachsüchtig, unbeteiligt oder schwach dargestellt. Wieder andere sagen:
    Ich seh nichts, also ist da auch nichts. Alles ist zufällig entstanden. Da gibt es nichts, woran ich mich wenden müßte.Die Folge ist Verunsicherung.

    Warum ist das so tragisch ?

    Paulus sagt in Römer 10:13 : „ Jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden.“

    Aber, wie will man jemanden anrufen, den man überhaupt nicht kennt ?

    Vertrauen ist die Voraussetzung. Und worauf bassiert Vertrauen ?
    …… Auf Erkenntnis, auf Erfahrung.

    Wie sagten wir: Ich seh etwas, was Du nicht siehst……….
    Einer weiß es, was es ist. Einer sieht es.

    Schlagen wir einmal unsere Bibel auf, in Lukas 10, und wollen wir mal schauen, wer dieser Eine ist
    und was er weiß.
    Lukas 10 : 22. Hier sagt Jesus :“ Mein Vater hat mir die Vollmacht über alles
    gegeben. Niemand außer dem Vater kennt den Sohn wirklich und niemand kennt den Vater außer dem Sohn und denen, die der Sohn ihm offenbaren will.

    Also, was sagt Jesus ? Er möchte offenbaren, enthüllen, zeigen, wie sein Vater wirklich ist.

    Und er sagt hier, Er allein sei dazu geeignet Unsichtbares sichtbar zu machen.
    Wie kam Jesus zu der Behauptung, daß nur er dazu geeignet wäre. Nun, das hat etwas mit seiner Zeit zu tun, als er in seiner vormenschlichen Existenz noch im Himmel war. Dort war er bereits viele Jahre als das Wort Jehovas bekannt. Er war sein persönlicher Specher. Er war autorisiert, alles was Jehova an Engelsgeschöpfe weitergeben wollte, zu übermitteln. Und da gab es eine Menge an Informationen, die Jehova während dieser Zeit durch seinen Sohn weitergab.

    In der Bibel wird er auch als einziggezeugter Sohn, oder als Erstgeborener aller Schöpfung
    bezeichnet.
    Inwiefern ist das auch ein wichtiger Punkt, wenn es um die Frage geht, wer den Vater offenbaren kann ?

    Nun, wenn Jesus der Erstgeborene aller Schöpfung ist, dann bedeutet das, daß er eine unvorstellbar
    lange Zeit, vielleicht Milliarden von Jahren, mit seinem Vater im Himmel ganz alleine war. Und während dieser Zeit hat sich eine unglaubliche Nähe entwickelt.

    In Sprüche 8 wird gesagt, daß er derjenige war, den sein Vater Tag für Tag besonders lieb hatte.
    Können wir uns vorstellen, wie Jehova seinem Sohn jeden Tag versicherte, wie gern er ihn hat ?

    Jesus war auch Augenzeuge aller Entwicklungen im Universum.
    Können wir uns vorstellen, wie er empfunden haben muß, als sein Vater beschloß weitere Geistgeschöpfe zu machen ?
    Mit seinem Sohn sorgte er dafür, daß hunderte Millionen neuer Geistgeschöpfe gemacht wurden.
    Jedes individuell, andere Charaktereigenschaften.

    Oder stellen wir uns die Empfindungen Jesu vor, als das Universum erschaffen wurde.
    Als die Erde als Juvel da reingesetzt wurde.
    Was sagt die Bibel :
    Alle Geistgeschöpfe jubelten, waren förmlich aus dem Häuschen.

    Oder der Moment im Garten Eden !
    Wo Adam zum Leben kam und das erste Mal seinen himmlischen Vater ansprach und Vater zu ihm sagte.

    Oder auch der Moment: Sündenfall !
    Wie die ersten Menschen sich gegen Jehova auflehnten!

    Dann die Verderbnis auf der Erde!
    Die Sinflut !

    All diese Dinge hat Jesus vom Himmel aus live erlebt.

    Aber er hat nicht nur die Dinge auf der Erde live erlebt. Sondern er hat während dieser Zeit auch immer beobachten können, wie sein Vater reagiert.Und was muß es ihm wohl bedeutet haben, zu sehen,wie sein Vater in dieser oder jener Situation reagierte.

    Haben wir vielleicht Fragen über Engel ?
    Würde uns so manches über die Schöpfung interessieren ?
    Hätten wir gerne Informationen über die Flut ?
    Über Jehovas Empfindungen ?

    Jesus könnte uns alles ganz genau erklären !

    Aber Jesus war nicht nur durch sein Reden geeigneit seinen Vater zu offenbaren, weil er alle Informationen besaß.
    In Joh.14:9 bekommen wir gezeigt, wie Jesus den Vater noch offenbaren konnte.

    „ Philipus sagte: Herr zeige uns den Vater, dann sind wir zufrieden.
    Weißt du denn nach all der langen Zeit immer noch nicht, wer ich bin ? Jesus erwiderte:
    Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Warum verlangst du denn noch ihn zu sehen ? „

    Wenn wir den Vater gesehen haben, reicht das ja eigentlich. Oder ?
    Nun die Erklärung:
    Jesus sagt in Vers 9:“ Phillipus,weißt Du denn nach all der Zeit, die ich bei Euch war, noch immer nicht, wer ich bin ?
    Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen ! Warum verlangst du noch ihn( den Vater) zu sehen ? „

    Jesus sagte : Schaut mich an !
    Sein Beispiel war es, das den Menschen half, Unichtbares sichtbar zu machen.
    Jesus hat selten irgendwelche Definitionen von Eigenschaften genannt. Er hat seinen Nachfolgern
    nicht gesagt, also Barmherzigkeit ist Dieses oder Jenes, oder Demut, oder Güte……..
    sondern Jesus hat es einfach vorgemacht.
    Da kamen Aussätzige und er sagte, ich will, daß ihr rein werdet.
    Oder, denken wir an die Fußwaschung ! Er hat einfach gezeigt, was Demut ist.
    Oder an die Speisung der Volksmengen ! Er war großzügig.

    Durch all das konnten seine Beobachter feststellen : A.ha., so also ist Jehova !

    Und wenn sich die Menschen damals zu Jesus hingezogen fühlten, dann haben sie in Wirklichkeit was gemacht ?
    Sie haben ein Verhältnis zu Jehova aufgebaut !

    Durch alles, was Jesus sagte, durch alles, was er tat, zeigte er seine Beobachtern in Wirklichkeit:
    So hätte mein Vater gehandelt, so hätte mein Vater geredet……
    Durch Jesus hatte man Jehova vor Augen, im Ohr…….Jetzt konnte man sich ein Bild machen von der Persönlichkeit Jehovas.

    Denken wir nochmal an das Spiel zurück.“ Ich seh etwas, was du nicht siehst…“

    Wenn die andern so am rätseln sind und vielleicht auf keine Lösung kommen, was macht man da ?

    Tja man könnte sie im Dunkeln lassen.Aber wahrscheinlich wird man ihnen Hilfestellung geben wollen.Sie tun einem vielleicht sogar leid. Oder man ist vielleicht einfach so begeistert, daß man Ihnen etwas genauer sagen möchte.
    Jesus sah im 1. Jahrhundert, wie die Menschen rätselten.Sie tappten im Dunkeln über die wahre Persönlichkeit Jehovas.
    Jesus war nicht nur geeignet über die Persönlichkeit Jehovas zu reden, weil er alles wußte, sondern es war auch ihr Herzenswunsch.
    Er wollte ihnen etwas über ihren Vater erzählen. Er wollte, daß die Menschen erfahren, wie Jehova wirklich ist.

    Z.Bs. durch das Beispiel vom Verlorenen Sohn.Was in diesem Gleichnis so schön ist, Jesus hat uns seinen Vater gezeigt und nahegebracht…
    Was hat dieser Vater im Gleichnis getan ?
    Als sein Sohn nach langer Zeit zurückkehrte, sagt der Bibelbericht:“Als der Sohn noch weit weg war, lief der Vater ihm bereits entgegen.“ Wie kam das ?
    War der Vater zufällig draußen und hat gesehen, a.ha, da kommt mein Sohn ? Nein !!!
    Wahrscheinlich wird er jeden Tag geschaut haben, „ kommt mein Sohn heute nach Hause ?“
    Und als er ihn sah, gab es kein Halten mehr. Und dann diese Umarmung !
    Nicht, auf die Knie mit Dir. Nein!

    Ist das nicht ein treffendes Beispiel für die Barmherzigkeit Jehovas ?

    Und wenn Jesus solche Beispiele, solche Gleichnisse erzählt hat, muß ihm förmlich das Herz übergelaufen sein.
    Und die Zuhöhrer fühlten sich im Herzen berührt und in dem Moment Jehovas so nahe !

    Jesus hat in seinem Herzen immer darauf Wert gelegt, seinen Vater näherzubringen.
    Wie sagte er, die Haare eures Hauptes sind gezählt. Als Jehova interessiert sich für uns so sehr, daß
    sogar die Haare unseres Kopfes gezählt sind.
    Aber Jesus hat nicht nur vom Herzen her über seinen Vater gesprochen, es ging auch um die Frage, in welchem Umfang er das tun wollte.
    Zur damaligen Zeit haben die geistlichen Führer oft wichtige Informationen zurückgehalten.
    Sie haben dem Volk sozusagen Krümel hingeworfen und gesagt, damit müßt ihr zurechtkommen.
    Schlagen wir einmal Matthäus Kapitel 11 auf und schauen wir eimal in den Versen 27 -29
    was Jesus so am Herzen lag :
    Er sagt hier: „ Alles ist mir(Jesus) von meinem Vater übergeben worden und niemand erkennt den Sohn völlig als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater völlig als nur der Sohn und jeder, dem der Sohn ihn (Jehova) offenbaren will. Kommt zu mir (Jesus) alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid. Ich (Jesus) will euch erwicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir (Jesus),
    denn ich bin mildgesinnt und von Herzen demütig und ihr werdet Erquickung finden für euere Seele.“

    Inwiefern geben diese Verse Aufschluß über den Umfang der Belehrung, die Jesus vermitteln
    wollte ?
    Im Vers 27 sagte er:“ Alles ist ihm (Jesus) von seinem Vater übergeben worden.“ Alle Informationen waren freigegeben. Dann lasen wir in Vers 28 die Einladung :“ Kommt zu mir ( zu Jesus) alle, die ihr beladen seid, euch abmüht und er sagt dann, : „ lernt von mir (Jesus).

    Jesus fühlte sich gedrängt,nicht nur ein Sparpaket an Information weiterzugeben, es lag ihm am Herzen, soviel wie möglich über seinen Vater weiterzugeben. Die Auswirkungen werden hier so schön beschrieben :“ Die ihr beladen seid. „ Stellen wir uns vor: zwei schwere Koffer,Hitze..
    und dann schleppt man sich so ab. Und Jesus sagt dann: komm her, du hast so schwer zu tragen,
    ich will dich erquicken. Oder wie sagt er hier: Erquickung für die Seele.
    Eine Parallelstelle sagt:“ Rast für die Seele.
    Also all die Informationen, die Jesus weitergab führten dazu, daß die Menschen durchatmen konnten. Jetzt wußten sie, wie Jehova wirklich ist, Jetzt wußten sie, daß Jehova sie, obwohl sie so
    einfach waren, liebt, sie wußten, wenn ich etwas falsch mache, ist Jehova nicht unbarmherzig.
    Und auf einmal spürten sie, die Last wurde leichter, manche konnten sich wieder aufrichten und dann konnten sie den Weg mit Hilfe dieser neuen Erkenntnis, weitergehen.

    Jesus war so angefüllt, daß er sich sogar manchmal bremsen mußte. Er sagt: ich hätte euch noch sovieles zu sagen. Aber im Moment könnt ihr es gar nicht verstehen.
    Das deutet an, daß später noch mehr kommen sollte. Als in Wort und Tat hat Jesus seinen Vater
    geoffenbart und wir haben heute die Möglichkeit, Jehova nahe zu sein und nahe zu bleiben.
    Wozu sport uns das an ?
    Jesus Prdigttätigkeit war das Beispiel für uns. Unermüdlich war er bemüht die Informationen weiterzugeben, egal ob er müde war, unter Druck stand, vielleicht mißhandelt wurde.

    Immer war sein Wunsch Licht ins Dunkel zu bringen. Den Menschen etwas von seinem Vater kundzutun. Und wie sieht es mit uns aus ?
    Schlagen wir bitte Jeremia 9:24 auf. „ Wer sich aber rühmt, rühme sich allein dessen, Einsicht zu haben und Erkenntnis von mir zu haben, daß ich Jehova bin, der liebenden Güte, Recht und Gerechtigkeit auf der Erde übt, denn an diesen Dingen habe ich Gefallen ist der Ausspruch Jehovas.“

    Also Jehova möchte, daß wir stolz darauf sind, das was wir gelernt haben weiterzugeben. Und das ist das, was uns als seine Zeugen auszeichnet.
    Wenn wir so eingestellt sind, werden wir wie Jesus sein, wollen den Vater offenbaren.
    Und wenn wir dann wieder jemanden sehen, der rätselt, Wer oder Was der wahre Gott ist, dann können wir sagen: Ich seh etwas, was Du nicht siehst und dann geht’s los…………….

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Lieber Walter, ich habs zwar nicht ganz verstanden was Du mit diesem langen Kommentar uns hier vermitteln möchtest – mir ist nur eines zu deiner Bezugnahme auf das Gleichnis vom verlorenen Sohn, eingefallen. Was wollte Jesus uns hierbei vermitteln und wie wird seit Jahrzehnten diese Belehrung von dem trvSk. umgesetz?

    Da gibt es die sehr vernünftige Erklärung im

    w74 1. 11. 652 Gottes Barmherzigkeit weist Sündern den Weg zurück

    „Im Himmel [wird] mehr Freude über einen einzigen Sünder sein . . ., der bereut, als über neunundneunzig Gerechte, die der Reue nicht bedürfen“ (Luk. 15:7). JEHOVA ist ein Gott der Liebe, ein barmherziger Gott. Seine Anordnungen und Richtlinien sind allen gerechtigkeitsliebenden Menschen von Nutzen; sie dienen keinem eigennützigen oder üblen Zweck (2. Mose 34:6; 1. Joh. 4:8). Jehova ist auch ein Gott der Gerechtigkeit; er duldet oder übersieht kein Unrecht
    4 Bedeutet das aber, daß man solchen Ausgeschlossenen gegenüber nichts tun dürfte, was ihnen helfen oder was dazu beitragen könnte, daß sie bereuen und umkehren, so daß sie wieder als ehrbare Glieder der Versammlung anerkannt werden könnten?

    Doch wie ist die Praxisi? Es gibt 2 Sichtweisen:

    Die biblische Sichtweise:

    Der Vater sah den Sohn von Ferne und wurde von Mitleid bewegt!

    Ja, wir brauchen uns als Sünder nicht zu scheuen, vor Gott zu erscheinen und die Wahrheit zu bekennen; Jesus starb für Sünder, nicht für (Selbst)gerechte! ‘Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und er hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind’ (Psalm 34:19).

    Der Vater lief dem Sohn entgegen; er verlangte nicht zuerst Taten der Reue, Reinigung, Isolation aus Demut, Bewährung oder gar Rückkehr zu einer Organisation, verbunden mit aktenmäßiger Erfassung aller Umstände und deren Aufbewahrung, wie es in totalitären Systemen üblich ist; nein, die Gnade kam zuerst, war schon da! Der Vater wie auch die Gnade ließen sich nicht abschrecken vom Äußeren und Inneren; Jesus hat nie etwas anderes verlangt als Umkehr zu ihm! Manche sagen: erst mußt du dein Leben in Ordnung bringen, es ‘heiligen’. Nein, erst kommt die Umkehr zu Jesus, die Rechtfertigung aus Gnade, die Sohnschaft in der Familie Gottes, dann bewirkt dieselbe Gnade auch unsere Heiligung.

    Der Vater umarmte und küßte den Sohn: am Anfang stand die Gnade! Dann legte der Sohn sein Bekenntnis ab. Das war wichtig! Er hätte ja auch denken können: ‘der Vater ist gnädig, also schweige ich, und alles ist in Ordnung! So schlimm war es ja wohl nicht mit dem bißchen Sünde! Ich habe doch auch noch etwas Stolz, etwas Eigenliebe!’ Doch das hätte einen ganz verkehrten Herzenszustand geoffenbart! Seine Schuld wäre immer noch zwischen ihm und dem Vater verblieben; es wäre kein wirklicher Friede zwischen ihnen gewesen. Man kann auch auf diese Weise ‘umkehren’, und manche tun es; aber es ist keine echte Umkehr in das ‘Vaterhaus’! Das Sündenbekenntnis des Sohnes war notwendig! Es war das Zeichen einer rechten Herzensumwandlung! Wenn unser Leben wirklich neu werden soll, dann müssen wir erkennen und bekennen, daß wir vor Gott gesündigt haben!

    Interessant ist jedoch, daß der Sohn einen Satz seines Bekenntnisses, das er vortragen wollte, nun wegläßt; er wollte ursprünglich sagen: ‘mache mich zu einem deiner Tagelöhner’. In diesem Satz schwang immer noch die Sorge um sein Geschick mit; doch nun, beim Vater, läßt er diesen Satz weg; er vertraut völlig dem Vater, überläßt es völlig ihm, was mit ihm selbst geschehen soll. Hier kommt Glaube und Vertrauen in die Gnade des Vaters zum Ausdruck.

    Der Vater nimmt den Sohn ins Haus, ruft die Knechte – manche deuten sie als die Engel – und läßt dem Sohn drei Dinge bringen:
    1. ein Festgewand – nicht ein Flickengewand eigener Leistungen, sondern das Festgewand der Gerechtigkeit Christi, mit dem alle Kinder Gottes bekleidet werden, das Gewand der Gerechtigkeit, die Jesus für uns durch seinen Tod erworben hat
    2. den Ring der Sohnschaft als freies Kind der Familie Gottes
    3. Schuhe als Zeichen seiner Stellung, denn Sklaven trugen keine Schuhe, Schuhe für einen neuen Wandel als Glied der Familie Gottes

    Anschließend wird noch ein Festmahl gehalten mit Musik und Tanz, und alle – auch die Knechte – freuen sich, so wie Jesus dies auch in Lukas 15:7+10 gesagt hat. Festfreude statt Probezeit, Gnade statt Bewährung. Und dieses Festmahl, das ist die Verheißung des Wortes Gottes, wird sich im Reich Christi noch fortsetzen. Wenn dem nicht so wäre, dann wären wir die Elendsten unter allen Geschöpfen (1.Kor. 15:19). Aber Gott sei Dank für sein zuverlässiges Wort!

    Der Vater nennt nun auch den Grund für die Freude: dieser mein Sohn war tot, ist jetzt lebendig geworden, war verloren, wurde gefunden! Der natürliche Mensch ist vor Gott tot (Eph. 2:1,5), verloren! Er sieht weder die Heiligkeit Gottes noch die Liebe Jesu noch hört er dessen Stimme. Doch Jesus sucht seine Nachfolger; Paulus sagte: ‘nun sind wir denn gerecht geworden durch den Glauben , so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch welchen wir im Glauben den Zugang haben zu dieser Gnade’ (Römer 5:1-3). So sind auch wir gefunden worden, leben aus Gnade! Und auch die Freude kam, so wie schon Jesaja sagt: ‘Ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott’ (Jes. 61:10). Und Jesus versichert uns, daß auch im Himmel Freude herrscht über jeden, der zum Vater zurückkehrt!

    Und wie wird die Sache in der Verammlung der ZJ abgewickelt?
    Die „theokratische“ Fassung sieht so aus:

    Es ist ein „geschriebenes Gesetz“ angeordnet von dem trvSk der seinem Herrn dafür Rechenschaft wird geben müssen – der ja nicht umsonst dieses Gleichnis erzählte um uns damit zu unterweisen! Die PRAXIS der Wiederaufnahmeverfahren unter Jehovas Zeugen:

    Man sah ihn kommen und wartete, bis er da war; nachdem er seinen Wunsch um Rückkehr ins Elternhaus geäußert hatte, wurde ihm erklärt: so wie du bist, verdreckt, zerlumpt, stinkig, noch von den Schweinen beschmutzt, kannst du hier nicht herein; säubere dich erst einmal durch Werke der Reue und ziehe andere Kleidung aus guten Taten an, und dann komm wieder. Dann werden wir vorerst eine Besprechung abhalten; dann kannst du ins Haus kommen; aber setze dich bitte unauffällig in die Ecke und rede nicht mit den Hausbewohnern, damit wir deine Demut sehen. Es ist auch ihnen übrigens verboten, dich zu grüßen oder mit dir zu sprechen. Bringe sie also nicht in Verlegenheit! Und nach einer gewissen Zeit werden wir dir bei einer entsprechenden Beurteilung unsererseits erlauben, dich wieder zur Familie zu zählen; aber deine frühere Stellung kannst du nicht wieder erhalten; vor allem erwarten wir, daß du dich dem Verwalter und seinen Beauftragten wie auch allen Regeln genauestens unterwirfst; deine Taten werden auch nicht vergessen; vielmehr werden wir die Unterlagen darüber noch jahrelang aufbewahren. Wir freuen uns natürlich, wenn du zurückkommen willst, aber zuerst einmal strenge dich an und erfülle die Voraussetzungen; so einfach, wie du dir das vorgestellt hast, geht es nicht, denn schließlich müssen wir unser Haus rein erhalten! Ende der beiden Varianten!

    Aus der Praxis!
    Ein ausgeschlossener Bruder „wagte“ es eine Schwester zu grüßen, die hat nichts besseres zu tun sich umgehend bei den Ältesten zu beschweren – ist das die Realität wie uns der Herr Jesus belehrte?

  • Walter
    April 26, 2011

    Hallo Matthäus,

    mir hat die Erklärung von Brd.Info, was es bedeutet den Namen Jehovas zu ehren, so gut gefallen, daß ich ganz spontan und in Eile ein paar Sätze darauf geschrieben habe.
    Selbst die WTG erklärt, in manchen Stellen ihren Schriften, völlig richtig, was es in Wirklichkeit bedeutet, den Namen Jehovas zu ehren. (Im Einsichtenbuch und HzVdB.)
    Selbst in der Ansprache, die ich beigefügt habe, wird von der WTG meiner Meinung nach richtig gezeigt, daß ein Anrufen und Ehren Jehovas
    nur geht, wenn man Jesus annimmt, nachahmt und eine Verbindung, Verhältnis zu ihm hat.

    Mir ist völlig klar, daß die Praxis in den Versammlungen anders aussieht. Ich weiß sehr wohl, welche Auswirkungen es hat, wenn man sich zu einem solchen Verhältnis zu Jesus bekennt. In aller Härte.

    Ich bin absichtlich nicht darauf eingegangen !

    Wenn Jesus in Joh 14:21/23 sagt :‘ Wer meine (Jesu) Gebote kennt und sie befolgt, der liebt mich. Und weil er mich liebt, wird mein Vater ihn lieben und ich werde ihn lieben. Und ich werde mich ihm persönlich zu erkennen geben.
    Jesus erwiderte: Wer mich liebt, wird tun, was ich sage. Mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.‘

    Was für ein erhabenes Gefühl der Sicherheit wenn Jesus und Jehova in uns wohnen. Dann kann uns nichts mehr etwas anhaben.
    Das ist das Größte, was ein Mensch erfahren kann.

    Deshalb habe ich habe ich auf die Stellen verwiesen und den Vortrag reinkopiert. Auch wenn er von der WTG ist.
    Schon wenn ich die Geschichte des Verlorenen Sohns für mich verinnerliche und anwende, ahme ich Jesus nach, baue ein Verhältnis zu Jehova auf und ehre seinen Namen.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Entmutigter Bruder
    April 26, 2011

    Lieber Matthäus,

    leider ist dies wohl traurige Wahrheit und Realität, hat aber NICHTS mit dem zu tun, was uns Jesus vermitteln wollte.

    Liebe Grüße

  • Anna
    April 26, 2011

    Lieber Matthäus,
    Du hast das sehr schön aufgezeigt wie es in der Praxis aussieht.
    Und auch @Bruderinfo, der Kommentar, dass uns eingeredet wird, Christus wäre umsonst gestorben und wir ein DAUERSCHLECHTES GEWISSEN haben müssen. Wir sind Kinder Gottes!
    Mir ist gestern abend noch die Bergpredigt eingefallen, welche ja wirklich unbestritten durch alle christlichen Konfissionen das Evangelium in Kurzform darstellt. Und hier ein paar Gedanken, die ich mir so gemacht und wo jeder dies für sich selber überlegen darf, ob der treue und verständige Sklave = Mitteilungskanal uns dies so vermittelt und ob WIR selber auch dies so ausleben:

    Texte aus der NEUEN GENFER ÜBERSETZUNG
    Matthäus 5:7 Glücklich zu preisen sind die Barmherzigen denn sie werden Erbarmen finden

    Es geht hier m.E. darum, dass diese unsere Welt schon zu unseren Zeiten ein wenig besser wird. Die Barmherzigen haben Mitgefühl und WOLLEN helfen. Konkret, Mitgefühl gegenüber denen, welchen es nicht so gut geht wie mir, zunächst egal welche Konfession diese haben.
    Und wenn wir nicht versuchen barmherzig zu ALLEN Mitmenschen zu sein, werden wir auch kein Erbarmen seitens unseres höchsten Richters finden.

    Vers 9 Glücklich zu preisen sind die, die Frieden stiften;
    denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

    Es ist also gar nicht so schwer, wenn wir uns bemühen Frieden zu stiften, dann sind WIR Söhne = Kinder Gottes. Man kann doch nicht ernsthaft Christus widersprechen und uns zu vermitteln, dass nur Geistgesalbte Kinder Gottes sind? Und bemüht sich der treue und verständige Sklave Frieden zu stiften???

    Verse 21 bis 24 Ihr wisst, dass zu den Vorfahren gesagt worden ist: ›Du sollst keinen Mord begehen! Wer einen Mord begeht, soll vor Gericht gestellt werden.‹ 22 Ich aber sage euch: Jeder, der auf seinen Bruder zornig ist, gehört vor Gericht. Wer zu seinem Bruder sagt: ›Du Dummkopf‹, der gehört vor den Hohen Rat. Und wer zu ihm sagt: ›Du Idiot‹, der gehört ins Feuer der Hölle.
    23 Wenn du also deine Gabe zum Altar bringst und dir dort einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 dann lass deine Gabe dort vor dem Altar; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder! Danach komm und bring ´Gott` deine Gabe dar.

    In unseren Publikationen wird zu Recht gezeigt, wie wichtig der Frieden innerhalb der Bruderschaft ist. Keinen Groll hegen, vergeben, Fehler nicht überbewerten usw.
    Unserer selbsternannten Führung ist ja inzwischen klar, dass die Brüder etwas gegen sie haben. Sonst gäbe es ja nicht diese Fülle von Artikeln in denen es ständig darum geht, dem Sklaven zu vertrauen…

    Nur, sie sagen leider zu uns sinngemäß wie oben im Vers 22 „Du Dummkopf“ oder „Du Idiot“. Und, da der Sklave sich noch nicht mit uns = den Brüdern versöhnt hat, kann er de facto Gott auch gar keine Gabe darbringen. Jehova und Christus möchten von uns ehrlich gemeinte Taten die Dinge wieder richtig zu stellen. Weil, jeder, der dies nicht macht sollte sich im Klaren darübe sein, dass seine Gebete behindert werden!

    Vers 43 bis 48 »Ihr wisst, dass es heißt: ›Du sollst deine Mitmenschen lieben, und du sollst deine Feinde hassen.‹ 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen. 45 Damit erweist ihr euch als Söhne eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne über Bösen und Guten aufgehen und lässt es regnen für Gerechte und Ungerechte. 46 Wenn ihr ´nur` die liebt, die euch Liebe erweisen, was für einen Lohn habt ihr dafür zu erwarten? Tun das nicht sogar ´Leute wie` die Zolleinnehmer? 47 Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht sogar die Heiden, ´die Gott nicht kennen`? 48 Ihr aber sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.«

    Erfüllt der „treue und verständige Sklave“ dieses Gebot der Nächstenliebe? Liebt er seine Feinde = „Ausgeschlossene“? Betet er für diese? Und jeder, der diese Gebote Jesu nicht befolgt, also (noch) organisationstreu ist: Erweist dieser sich als Sohn/Tochter unseres Vaters im Himmel? Wie schmerzt es unseren himmlischen Vater wenn jemand die Straßenseite wechselt, weil er einen „Ausgeschlossenen“ sieht?

    Noch Matthäus 6:1 bis 4
    »Hütet euch, eure Frömmigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen! Sonst habt ihr von eurem Vater im Himmel keinen Lohn mehr zu erwarten.«
    2 »Wenn du zum Beispiel den Armen etwas gibst, lass es nicht vor dir her mit Posaunen ankündigen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten geehrt zu werden. Ich sage euch: Sie haben ihren Lohn damit schon erhalten. 3 Wenn du den Armen etwas gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut. 4 Was du gibst, soll verborgen bleiben. Dann wird dein Vater, der ins Verborgene sieht, dich belohnen.«

    Leider wird auch dieses Gebot nicht beachtet. In vielen Briefen, die am Mitteilungsbrett aushängen wird gezeigt wie schnell z.B. kürzlich in Japan Brüdern geholfen wird. In den Publikationen erscheinen regelmäßig Artikel darüber, wie Jehovas Zeugen bei Naturkatastrophen selbstverständlich auch „Weltmenschen“ geholfen haben.
    Und leider suggeriert dies Verkündigern und Interessierten ein Gefühl der Sicherheit in einer tollen Bruderschaft zu sein. Jeder hat seine Ängste und ist im Ernstfall froh, wenn er jemand hat, der ihm hilft. Und wenn das dann in den Ortsversammlungen anders aussieht, ein alter, kranker Mitbruder alleingelassen wird… ja was dann? Entmutigung, Enttäuschung, Trauer. Viele altgediente Brüder und Schwestern werden nicht mal auf 10 Minuten von dem Verkündiger, der das Gebiet bearbeitet besucht! Der Bruder oder die Schwester könnte ja „riechen“… Oder es gibt „Besuchslisten“, Muss man Nächstenliebe wirklich in Listen kleiden???
    Andere Menschen helfen doch in Not geratenen auch! Ist bei „Ärzte ohne Grenzen“ auch ein Ältester dabei?

    Römer 13:10: Die Liebe fügt dem nächsten nichts Böses zu; daher ist die LIEBE die Erfüllung des Gesetzes und keine Menschengebote!

    Wenn wir das unvollkommen wie wir sind wenigstens versuchen zu erfüllen, müssen wir dem Frieden manchmal nachjagen. Das ist schon mit Anstrengung verbunden, nur dies entspräche dem Geist der Bergpredigt.

    Man könnte die ganze Bergpredigt auf diese Weise durchnehmen. Und nochmals meine wirklich aufrichtige Bitte an alle Ältesten. Bei Jehova kann man sich nicht darauf hinausreden, dass man eben Befehle von oben befolgt hat. Er hat uns ein einen Verstand gegeben und den sollten wir auch gebrauchen.

    Ganz liebe Grüße wünscht allen Anna

  • Alois
    April 26, 2011

    Jesus wollte nicht mehr Ehre als sein Vater wie folgende Worte sagen:

    Joh. 5
    19. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was irgend er tut, das tut auch der Sohn gleicherweise.
    20. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm größere Werke als diese zeigen, auf daß ihr euch verwundert.
    21. Denn gleichwie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, also macht auch der Sohn lebendig, welche er will.
    22. Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben,
    23. auf daß alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

    Die Ehre gebührt somit dem Vater Jehova und dem Sohn Jesus in gleicher Weise. Es wäre falsch Jesus mehr zu ehren als seinen Vater, aber es wäre auch falsch Jehova mehr zu ehren als Jesus. Die Organisation ehrt nur noch Jehova, aber nur mit den Lippen und nicht mit dem Herz. Jesus wird zwar erwähnt, aber nicht geehrt.

    Aber von Menschen welche nicht von Herzen Jesus ehren wollen will er auch keine Ehre:

    Joh. 5
    41. Ich nehme nicht Ehre von Menschen;
    42. sondern ich kenne euch, daß ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt.
    43. Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmet mich nicht auf; wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen.

    Der Vers 43 ist eine prophetische Äußerung auf unsere Zeit. Diejenigen Christen oder Zeugen, welche nicht die Liebe Gottes in sich haben, werden Jesus nicht aufnehmen, sondern einen Anderen der im Namen Jehova kommt. Dieser Andere ist die „LK“ bzw. die Organisation, denn diesen Anderen nehmen die meisten Zeugen Jehovas auf.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Lieber Alois,
    sehr gute Bibelstellen, auch die Erklärung zu Vers 43 sehen wir genauso. liebe Grüße Bruderinfo 🙂

  • Dennis
    April 26, 2011

    Liebe Brüder,

    eine sehr schöne Erklärung habt ihr hier gegeben, was den Namen unseres Schöpfers betrifft. Shannon hat sehr viele und bestimmt auch treffende Biblestellen angegeben bzgl. des Volkes mit SEINEM NAMEN. Doch KEINE EINZIGE Bibelstelle des NT gibt es wo es heißt, dass mit Gründung des Christentums immer noch ein Volk mit SEINEM NAMEN existierte.

    Das ist schon deshalb nicht möglich, weil es bedeuten würde, dass mit dem Abfall Ende des 1. Jhdt. Anfang 2. Jhdt. bis in´s 18.Jhdt. kein „Volk Jehovas“ existiert hätte. Ein eigenartiger Gott, der es nicht schafft, wenigstens ein kleines Grüppchen über die Jahrhunderte zu retten.

    Jesus hat nicht ein neues Volk mit dem Namen „Jehovas Volk“ oder „Zeugen für Jehova“ gegründet. Er hat das Christentum gegründet. Mit Jesus begann etwas neues, getrennt von allem was wir aus dem AT kennen. Weg von einem Bundesvolk, zugehörig durch Geburt, hin zu einer familiengleichen Bruderschaft, durch einen „Mittler“ in Gestalt von Jesus Christus.

    Warum hat Jesus damals nicht in Auftrag seines Vaters Jehova ein neues Volk „für seinen Namen“ gegründet?

    (Apostelgeschichte 9:2) 2 und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damạskus, um alle, die er finden würde, sowohl Männer wie Frauen, die zum WEG gehörten, gebunden nach Jerusalem zu bringen.

    Es gab damals keine eingegrenzte Organisation, in die man wie heute bei uns ZJ, eintreten musste und sich deren Lehren unterwerfen musste. Es gab den „WEG“! Was war der WEG? Wie gelangte man zu „ihm“? Wer wurde gepredigt, wer soll noch heute gepredigt werden?

    (Römer 1:4-6) . . .der aber mit Macht zum Sohn Gottes erklärt wurde nach dem Geist der Heiligkeit durch [die] Auferstehung von den Toten — ja, JESUS CHRISTUS, unser Herr, 5 durch den wir unverdiente Güte und ein Apostelamt empfangen haben, damit es unter allen Nationen zum Glaubensgehorsam komme hinsichtlich SEINES NAMENS (Jesu), 6 unter welchen [Nationen] ihr auch dazu berufen seid, JESUS CHRISTUS ANZUGEHÖREN —, 

    (Römer 1:9) . . .Denn Gott, dem ich mit meinem Geist in Verbindung mit der GUTEN BOTSCHAFT ÜBER SEINEN SOHN heiligen Dienst darbringe, ist mein Zeuge davon, wie ich euch unaufhörlich in meinen Gebeten stets erwähne. . .

    (1. Johannes 4:15) 15 Wer immer das Bekenntnis ablegt, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist, mit dem bleibt Gott in Gemeinschaft und er in Gemeinschaft mit Gott. 

    (2. Johannes 9-10) . . .Jeder, der vorausdrängt und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in dieser Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. 

    Hat es unser Schöpfer JHWH nötig, dass wir seinen heiligen Namen sozusagen spazieren tragen und ihn über die Maßen betonen? Das wird der Größe und Heiligkeit unseres Gottes nicht gerecht. Im Gegenteil er wird dadurch geschmäht!

    Ich möchte es auf eine einfache Formel zuspitzen:

    Wollen wir „Christen“ sein oder „Jehovisten“?

    (Johannes 14:6) 6 Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. 

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Bob
    April 26, 2011

    Lieber Dennis,

    vielen Dank für Deine guten Gedanken. In der Tat ist der Leib Christi nicht an Volksgrenzen, sondern an das persönliche Bekenntnis gebunden. Der Vater weiss, dass jeder welcher seine Nähe sucht, den „Weg“ beschreiten muss. Der Weg ist Christus. Das Gehen auf diesem Weg der Erlösung ist das, was einen Christ ausmacht. Der Geist unseres Vaters, der Geist Christi und der innere Wunsch, diesen Weg gehen zu wollen, ist das was Christen auszeichnet.

    Herzliche Grüsse
    Bob

  • Shannon
    April 26, 2011

    Die Bibelstellen hat zwar Cheyenne zusammengetragen, und nicht ich, aber hier nochmals deine Frage: Wollen wir “Christen” sein oder “Jehovisten”?

    Wie wäre es mit Jehovas Zeugen? Ich habe kein Problem damit. Dazu brauche ich aber keine Organisation.Ich habe aber ein Problem mit all diesen christlichen Religionen, die den Anspruch erheben, die allein Seligmachenden zu sein. Ist nicht meins.

    Und warum glaubst du, dass die Prophezeihungen im alten Testament für uns heute keine Gültigkeit haben?

    Und noch etwas ist mir aufgefallen: Warum werden alle die, die sich ganz intensiv mit den Propheten beschäftigen immer zurückgepfiffen, von denen, die andere oder nicht so weitreichende Erkenntnisse haben, mit dem Hinweis, sie würden über das Wort hinausgehen?

    Kann man solche Beiträge nicht einfach zur Kenntnis nehmen und so stehen lassen? Selbstverständlich darf man anderer Ansicht sein, aber nur weil die Ansicht anders ist, muss sie noch lange nicht richtiger sein?
    Das ist, wie wenn ein Wanderer zum anderen sagt: Nur weil ich nicht schnell gehen kann und den Weg nicht verlassen kann, darfst du nicht auf den Berg klettern.

    Herzliche Grüße

  • Matthäus
    April 26, 2011

    Ein Volk für seinen Namen (JHWH) nach Apg.15:14 ist genauso richtig wie es ebenfalls in der Apg. 1:8 heißt:

    „Ihr werden Zeugen von mir (Jesus) sein!“

    Also die Bezeichnung „Zeugen Jesu“ ist demnach auch
    korrekt – oder?

  • Alois
    April 26, 2011

    Liebe Shannon

    danke dass Du dieses Problem angesprochen hast, es hat mich auch schon oft demotiviert.
    Es gibt viel Brüder und Schwestern die haben schon vor 1975 erkannt was der „Sklave“ wirklich ist. Zu diesen Brüdern gehöre ich, unserem himmlischen Vater sei Dank, auch. Wenn dann liebe Brüder und Schwestern welche erst vor wenigen Jahren erkannt haben was der „Sklave“ in Wirklichkeit ist, durch die Blume schreiben, dass wir vieles falsch sehen, dann kann ich nur sagen, lest die Bibel erst einmal viele viele Mal durch ohne den jahrelangen Einfluss der Organisation. Dann betet und bittet um den Heiligen Geist. Denn die tiefere Erkenntnis der Propheten lässt sich nicht in 2 oder 3 Jahren erkennen.

    Es gibt noch vieles an prophetischen Dingen, aber auch in Bruderinfo war man bisher noch nicht soweit dieses Thema anzugehen, im Gegenteil.

    Vielleicht sollte man diese Themen eher auf die private Schiene setzen, weil es vielleicht auch gar nicht der Wille Gottes ist, dass sie öffenlich gepostet werden.

    Meine E-Mail Adresse kennt in jedem Falle unsere Schwester Anna.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    April 26, 2011

    Lieber Alois,
    wir leben in einer prophetischen Zeit wo der heilige Geist immer mehr den Brüdern offenbart, die Ihn darum bitten. Deshalb ist es sehr wichtig das wir mehr über Prophetie sprechen und uns mehr mit den Propheten beschäftigen. Wir sind dabei diese Dinge in die Tat umzusetzen. Gebe uns ein bisschen mehr Zeit damit uns dies gut Gelingen mag. Da wir auch sündige Menschen sind und unser Körper uns manchmal schwer zu schaffen macht braucht dies ein bisschen länger bis Ideen umgesetzt werden können. Wir bitten dich und die anderen Brüdern hier nochmals um Nachsicht. Liebe Grüße und Danke für Euer Verständnis. Bruderinfo 🙂

  • Dennis
    April 26, 2011

    Liebe Shannon,

    sorry, dass ich dich fälschlicherweise angesprchen habe, soll nicht wieder vorkommen!

    Deine Frage:
    „Und warum glaubst du, dass die Prophezeihungen im alten Testament für uns heute keine Gültigkeit haben?“

    Meine Antwort:

    (Römer 15:8) . . .Denn ich sage, daß Christus zugunsten der Wahrhaftigkeit Gottes tatsächlich ein Diener derer wurde, die beschnitten sind, um so die Verheißungen, die ER ihren Vorvätern gab, zu bestätigen 

    (2. Korinther 1:20) . . .Denn so viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn zum Ja geworden. Daher wird auch durch ihn das Amen [gesagt], Gott zur Herrlichkeit durch uns.

    Es gibt unzählige Bibelstellen des AT, die sich direkt oder indirekt auf Jesus beziehen und nicht auf uns heute. Aber das ist natürlich nur meine Überzeugung, auch wenn die Hinweise und Zitate aus den Propheten für mich oft interessant und hilfreich sind.

    Deshalb möchte ich dir auch mit folgendem widersprechen:

    „Und noch etwas ist mir aufgefallen: Warum werden alle die, die sich ganz intensiv mit den Propheten beschäftigen immer zurückgepfiffen, von denen, die andere oder nicht so weitreichende Erkenntnisse haben, mit dem Hinweis, sie würden über das Wort hinausgehen? “

    Wo werden Kommentatoren zurückgepfiffen? Hier wird doch niemand behaupten können, dass seine Kommentare zensiert werden, wenn er sich im Rahmen des Anstands und der Höflichkeit bewegt. Ich glaube wir sollten alle mehr Selbstbewußtsein zeigen in unseren Überzeugungen und Standpunkten. Es ist jedem hier erlaubt seine Argumente und Gegenargumente anhand der Bibel vorzubringen und das gibt es so nur auf Bruderinfo.

    @Alois,
    ich hoffe sehr, dass du nicht zu sehr demotiviert bist und meine Kommentare nicht falsch verstehst, aber ich denke wir haben hier schon oft darüber gesprochen. Wir respektieren uns gegenseitig in unserren Ansichten und können noch voneindander lernen, wahrscheinlich ich mehr von dir als umgekehrt.

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Alois
    April 26, 2011

    Lieber Dennis

    Klar, das Urchristentum hat nicht „Zeugen Jehovas“ geheißen. Bis in die 30er Jahre in der Neuzeit auch nicht.

    Aber gemäß den Propheten des AT wird Gottes Volk nach seinem Namen genannt. Denn wir brauchen in der Neuzeit eine Orientierung welche Glaubensgemeinschaft das Volk Jehovas in der Neuzeit ist. Sicher, der Name alleine ist noch kein Beweis, aber wenn sich dann auch noch all die schlechten Prophezeiungen an dieser Religion erfüllen, dann können wir erkennen dass wir im richtigen Volk sind. Einem abtrünnigen und schlechten Volk zwar, aber so musste es kommen.

    Es ist nach meiner Erkenntnis unmöglich, dass eine Religion welche gemäß dem wörtlichen Wort der Bibel in dieser satanischen Welt alles richtig macht, Jehovas Volk ist. Dann hätte das prophetische Wort gelogen.

    Du hast auch Recht mit der Feststellung dass die Bibelstellen mit dem Namen Jehovas alle im AT stehen. Aber es gibt schon Hinweise im NT welche indirekt auf Jehova verweisen:

    Matth. 28
    19. Gehet [nun] hin und machet alle Nationen zu Jüngern, und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,

    Da man auf den Namen des Vaters taufen soll, so muss auch der Name des Vaters bekannt sein. Wenn man auch auf den Sohn taufen soll, dann ist Jesus genauso wichtig. Den Heiligen Geist der vom Vater ausgeht, den dürfen wir auch nicht leugnen, denn wir sind doch auch auf den Heiligen Geist getauft worden. Wer aber meint nur durch den „Sklaven“ kommt das „tägliche Brot“, der leugnet den Heiligen Geist!

    Weitere Verse des NT in denen der Name Gottes indirekt erwähnt wird:

    Mark. 11
    8. Viele aber breiteten ihre Kleider aus auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen [und streuten sie auf den Weg];
    9. und die vorangingen und nachfolgten, riefen: Hosanna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!

    Luk. 13
    35. Siehe, euer Haus wird euch überlassen. Ich sage euch aber: Ihr werdet mich nicht sehen, bis es kommt, daß ihr sprechet: „Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!“

    Joh. 1
    11. Er kam in das Seinige, und die Seinigen nahmen ihn nicht an;
    12. so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen NAMEN glauben,
    13. welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

    Joh. 5
    43. Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmet mich nicht auf; wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen.

    Joh. 10
    25. Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir;

    Joh. 12
    28. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme aus dem Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und werde ihn auch wiederum verherrlichen.

    Joh. 17
    26. Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, auf daß die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.

    Jesus hat somit seinen Nachfolgern den Namen seines Vaters kundgetan. Auch wenn im NT der Name Jehovas nicht ausdrücklich steht, so ist für mich klar dass auch als Christ der Name Jehovas genauso wichtig wie der Name unseres Retters Jesu ist.

    Liebe Grüße
    Alois

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