49 Comments
  • Ihsan
    Januar 2, 2012

    Lieber Bruder S.B.R.
    Vor ca.12 Jahre habe ich die ähnliche Gedanke „Wohin sollen wir gehen?“ auf der Seite:
    mesias.de/html/wohin_sollen_wir_gehen_.html
    geschrieben.
    Damals dachte ich dass ich mit dem Gedanken und Glaube allein bin. Zufällig las ich Mitternacht über die „Christliche Freiheit“ was du geschrieben hast. Es machte mich einfach sehr glücklich.
    Lieber Grüße
    Ihsan

  • Martin
    Januar 2, 2012

    Lieber Bernhard

    Was du in den Zeitschriften siehst ist richtig. Die Tatsache, dass zwei „weitere Zeugen“, denen du diese Darstellungen gezeigt hast, erschrocken reagiert haben, spricht bestätigend für dich. Das verurteilt sie auch, weil sie wahrscheinlich trotzdem Schweigen werden. Du bist also kein Spinner, der selber sich solche Bilder in diese Bilder hineindenkt. Das ist Fakt.

    Was hat das alles zu bedeuten? Nun darüber muss noch offener diskutiert werden. Diese Bilder erinnern mich an eine Beschreibung Hesekiels, dem von Jehova durch seinen Geist einen Röntgenblick gestattet wurde.

    Hesekiel8:5:
    Und er sprach dann zu mir: „Menschensohn, erhebe bitte deine Augen in Richtung nach Norden.“ Da erhob ich meine Augen in Richtung nach Norden, und siehe, nördlich vom Tor des Altars war dieses Sinnbild der Eifersucht im Eingangsweg. 6 Und er sagte weiter zu mir: „Menschensohn, siehst du, welch große Abscheulichkeiten sie tun, die Dinge, die das Haus Israel hier tut, [um mich] von meinem Heiligtum weit zu entfernen? Und noch wirst du wiederum große Abscheulichkeiten sehen.“ 7 Demgemäß führte er mich an den Eingang des Vorhofs, und ich begann zu sehen, und siehe, ein gewisses Loch in der Wand. 8 Er sprach nun zu mir: „Menschensohn, durchbohre bitte die Wand.“ Und ich durchbohrte allmählich die Wand, und siehe, da war ein gewisser Eingang. 9 Und er sagte ferner zu mir: „Geh hinein, und sieh die schlimmen Abscheulichkeiten, die sie hier tun.“ 10 Da ging ich hinein und begann zu sehen, und siehe, jede Darstellung von Kriechtieren und widerlichen Tieren und alle mistigen Götzen des Hauses Israel waren ringsherum in die Wand eingeritzt. 

    Ich habe vor einiger Zeit angekündigt, mich nochmals über die WT-Ausgabe vom Jan 2012 zu äußern. Das hole ich noch nach. Wir alle wissen, dass die Erklärungen der WTG stets die Christenheit, als Babylon die Große als das Gegenbild dieser Zustände in Israel dargestellt hat. Doch der Geist dieser Bilder lässt auch in unseren Zeitschriften nichts Gutes erahnen. Sie bewirken Abscheu und das ist gut so, denn solche abartigen Abbildungen haben in solchen Schriften nichts zu suchen, zumal dieselbe Organisation unsere jungen Brüder immer warnte vor sogenannten spiritistischen Abbildungen auf CDs und anderen Büchern, Zeitschriften und Filmen und jetzt finden wir sie im WT. Wenn du unter Goggle nachschaust: subliminale Bilder Jehovas Zeugen – so fällt es vielen Leuten schon lange auf, wenngleich es verschieden gedeutet wird. Nun müssen wir feststellen, dass solche Dämonenähnliche Fratzen über die Finger unserer Künstler in New York in international auf dem Markt gehen, ermöglicht durch die Spenden wahrheitsliebender Brüder und Schwestern? Die gehen per Internet nach Selters und werden dort auf Druckmaschinen übertragen und Millionenfach geduckt. Schämen sich diese Brüder nicht? Bringen sie eine gesamte Organisation, die sie Jehovas Organisation nennen, nicht in Verruf oder bringen sie nicht Schmach auf Jehovas Namen, wie sie das immer so ausführlich nennen, wenn ein Bruder oder eine Schwester einmal einen Fehler macht, der öffentlich bekannt wurde? Was muss unser Herr Jesus beim Anblick dieser Darstellungen wohl empfinden? Aber da sich „unsere Gesalbten“ ja alle schon „Gerechtgesprochen“ fühlen, haben sie scheinbar ganz andere Empfindungen.

    Ich kann dich nur ermuntern, diesen Dingen auch weiterhin mehr als die gewöhnliche Aufmerksamkeit zu schenken. Diese subliminalen Bilder sind ein Schande für Jehovas Zeugen und offenbaren einen dämonischen und teuflischen Einfluss und sollten schnellstens zu einer öffentlichen Entschuldigung führen. Es ist eine Verhöhnung derer, die diesen Druckaufwand durch Spenden finanzieren.

    „……13 Und er fuhr fort, zu mir zu sprechen: „Du wirst noch weiter große Abscheulichkeiten sehen, die sie tun.“ 14 So führte er mich an den Eingang des Tores des Hauses Jehovas, das nach Norden hin ist, und siehe, da saßen die Frauen, [die] den [Gott] Tạmmuz beweinten.
    15 Und er sagte ferner zu mir: „Hast du [dies] gesehen, o Menschensohn? Du wirst noch weiter große Abscheulichkeiten sehen, schlimmer als diese.“ 16 So brachte er mich zum inneren Vorhof des Hauses Jehovas, und siehe, am Eingang des Tempels Jehovas, zwischen der Vorhalle und dem Altar, waren etwa fünfundzwanzig Männer, mit ihrem Rücken gegen den Tempel Jehovas und ihrem Gesicht gegen Osten, und sie beugten sich gegen Osten nieder, vor der Sonne.17 Und er sprach weiter zu mir: „Hast du [dies] gesehen, o Menschensohn? Ist es dem Hause Juda eine so leichte Sache, die Abscheulichkeiten zu tun, die sie hier getan haben,….. daß sie mich wieder kränken sollten, und siehe, sie strecken den Schößling aus an meine Nase? 18 Und auch ich selbst werde im Grimm handeln. Meinem Auge wird [es] nicht leid tun, noch werde ich Mitleid empfinden. Und sie werden gewiß vor meinen Ohren mit lauter Stimme rufen, aber ich werde sie nicht hören“.

    Liebe Grüße
    Martin

  • Alois
    Januar 2, 2012

    Lieber Martin

    Danke für Deinen sehr guten Kommentar, ich sehr das genau so.

    Und zu Deinem letzten Satz den Du zitiert hast:
    „Und sie werden gewiß vor meinen Ohren mit lauter Stimme rufen, aber ich werde sie nicht hören“.

    Dazu fallen mir spontan folgende Worte Jesu ein, besonders der letzte Vers:

    Matth. 25
    Matthäus 25
    1. Alsdann wird das Reich der Himmel gleich geworden sein zehn Jungfrauen, welche ihre Lampen nahmen und ausgingen, dem Bräutigam entgegen. {Eig. zur Begegnung (And.: Einholung) des Bräutigams; so auch V.6}
    2. Fünf aber von ihnen waren klug und fünf töricht.
    3. Die, welche töricht waren, nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich;
    4. die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mit ihren Lampen.
    5. Als aber der Bräutigam verzog, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.
    6. Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Gehet aus, ihm entgegen!
    7. Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen.
    8. Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebet uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen.
    9. Die Klugen aber antworteten und sagten: Nicht also, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche; gehet lieber hin zu den Verkäufern und kaufet für euch selbst.
    10. Als sie aber hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm ein zur Hochzeit; und die Tür ward verschlossen.
    11. Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf!
    12. Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Januar 2, 2012

    Lieber Martin

    Ich würde mich sehr freuen, wenn wir Mailkontakt hätten.
    Falls Du oder auch andere Brüder und Schwestern mir schreiben möchten, hier meine Adresse speziell für Bruderinfo Kontakte:
    Bruder.Alois@web.de

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bernhard
    Januar 2, 2012

    Lieber Bruder Martin, danke für deinen Kommentar. Unser Bruder Matthäus der immer wieder WTG Publikationen hier zitiert (an dieser Stelle Matthäus ein besondern Danke dafür) hier dazu den
    ER 8.9.87 Wer zur Kirche gehört ist…dafür verantwortlich was die Kirche sagt und tut.
    Man sollte sich daher fragen: Bin ich bereit die Verantwortung für ALLES MIT ZU ÜBERNEHMEN, was MEINE KIRCHE sagt und TUT?
    Wenn ich solche satanische Publikation verbreite, die vorgibt von Geist Gottes geleitet zu sein mache ich mich genauso schuldig. Ein Beispiel: Wenn ich nur Schmiere stehe bei einen Banküberfall bin ich mitschuldig und werde verurteilt!

    Offenbarung Kapitel 13:4,5 (HOFA) : DANN hörte ich eine andere Stimme vom Himmel her rufen: VERLASS DIESE STADT, DU MEIN VOLK. Sonst wirst du mit hineingezogen in ihre Sünden und dann wird GOTTES GERICHT AUCH DICH TREFFEN.

    Brüderliche Grüße Bernhard

  • Sascha
    Januar 2, 2012

    Lieber Bernhard,

    das sind die logischen Schlussfolgerungen, die sich aus der Beschreibung von Babylon der Großen ergeben. Es ist schön, dass es für viele Brüder und Schwestern klarer wird, wer tatsächlich mit dieser Hure und auch dem wilden Tier auf dem sie sitzt, gemeint sein könnte.

    Auch die Übersetzung, die du angeführt hast, drückt den Gedanken sehr schön aus. Danke dafür.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    Januar 2, 2012

    Hallo alle zusammen,
    danke für diesen Artikel und die Kommentare dazu, durch die ich in dem was ich denke und fühle, bestärkt werde.

    Frei, fühlte ich mich in all den Jahren als Zeugin nie. – Eine gewisse Geborgenheit im Gebet, ja…das schon. – Aber irgendwie wurde alles Gute das man in der Bibel findet, durch den dauerhaften Druck funktionieren zu müssen, überlagert.

    Wie hier schon angedeutet wurde, macht man sich zum großen Teil den Druck ja selbst…aber dennoch nährt er sich durch die WTG-Gedanken denen man immerzu ausgesetzt war.

    Einfach nur unbeschwert glücklich sein, dass ist eben nicht drin, wenn man ständig vor Augen gehalten bekommt, dass es niemals reicht was man tut und das die eigenen Schwächen einem das Leben kosten werden, wenn man sie nicht bald dauerhaft besiegt..

    Diese beständige Herausforderung hat mich mehr gelähmt als angespornt. Und das immerwährende schlechte Gewissen weil man vom Richtigen zu wenig und vom Falschen zu viel macht, ringt einen förmlich nieder.

    Und je härter man sich selbst gegenüber wird, um so härter wird man auch anderen gegenüber.
    Nachsicht, dieses Wort ist doch für einen Zeugen weitestgehend ein Fremdwort. – Denn der andere hat sich gefälligst genauso abzumühen wie man selbst.

    Das alles abzulegen, hat längere Zeit gedauert. Es war so sehr ein Teil von mir, dass es unabhängig von der WTG noch weiter lief…ohne das es mir überhaupt auffiel.

    Nun hat die Freiheit in Christus aber endlich auch Einzug in mir gehalten. – Ich habe sowohl den Vater als auch den Sohn in meinem Herzen und war in meinem Leben niemals glücklicher.

    LG Ulli

  • Matthäus
    Januar 2, 2012

    Liebe zu Deinen treffenden Worten ist mir der Vers aus Hebr. 6:11 in den Sinn gekommen. Liest man diese Worte in der NWÜ wird ein schlechtes Gewissen erzeugt – liest man diese Zeilen in anderen Übersetzungen wird deutlich worauf es hier ankommt:

    NWÜ:
    Hebräer 6:11 Wir begehren aber, daß jeder von euch denselben Fleiß zeige, um die volle Gewißheit der Hoffnung bis ans Ende zu haben …,

    HFA:
    Hebräer 6:11 11 Wir haben nur einen Wunsch: Jeder von euch soll mit diesem Eifer an der Hoffnung festhalten, dass sich einmal alles erfüllt, was Gott versprochen hat. Ja, haltet daran fest, bis ihr das Ziel erreicht!

    Ob ich an der Hoffnung festhalte (z.B. ich bin krank glaube an eine Genesung – spätestens wenn Gottes Reich da ist) oder nach der NWÜ muß ich Eifer ZEIGEN – also aktiv sein um das zu erreichen.

    Und darin ist der kleine feine Unterschied in der Freiheit.
    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    Januar 2, 2012

    Hallo Matthäus,
    @ Heb 6, 11
    und schon wieder ein Bibelvers, der dem Leser ganz unterschwellig etwas anderes einsuggeriert, als eigentlich gemeint war.

    Nun bin ich ja umgezogen, in eine Gegend wo es wahrscheinlich ist, dass ich früher oder später mal wieder von Zeugen im HzH-Dienst besucht werde.

    Ich habe mich dazu entschlossen, mir ihre Bibel geben zu lassen und ihnen daraus Titus 2, 14 vorzulesen:

    14 der sich selbst für uns hingegeben hat, damit er uns von jeder Art Gesetzlosigkeit befreie und FÜR SICH ein Volk reinige, das insbesondere SEIN eigen ist, eifrig für vortreffliche Werke.
    Tit 2, 14

    Durch diesen Vers ist mir bewusst geworden, dass es kein anderes Volk gibt dem ich angehören möchte, denn es gehört dem, der alle die an ihn glauben, schon jetzt erlöst und befreit hat: Jesus Christus.

    Genau das werde ich ihnen dann auch abschließend sagen und nach einem freundlichem „Also, nichts für ungut“, meine Türe schließen.

    LG Ulli

    =============================================================

    Mark
    05.01.2012 auf 15:52 | Als Antwort auf Joshua.
    Hallo Joshua

    Habe zu deiner Frage noch folgenden WT gefunden:

    “Eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen erfordert, daß man die Gesamtheit der wahren Lehren der Bibel akzeptiert, einschließlich jener biblischen Glaubensinhalte, die nur Jehovas Zeugen vertreten. Um welche Glaubensinhalte handelt es sich dabei?

    WT vom 01.04.1986 unter ‘Fragen von Lesern’.

    Liebe Grüsse, Mark

  • Joshua
    Januar 2, 2012

    Danke Mark, genau dieses Zitat habe ich gesucht!
    LG
    Joshua

  • Shannon
    Januar 2, 2012

    Danke Matthäus,

    ich staune, wie subtil die Mechanismen sind, mit der man unterschwellig ein Schuldgefühl erzeugt und Menschen unter Druck setzt.

    Und jetzt noch einen Dank an den Autor des Artikels. Frei zu sein bedeutet aber auch, Verantwortung zu übernehmen für sich und seinen Glauben und nicht gleich dem Herdentrieb folgen, in die nächste Gemeinschaft gehen, nur weil es sich in der Gemeinschaft so „heimelig“ anfühlt.

    Und ja, die Hoffnung die wir haben, gibt uns auch eine gewisse Freiheit, sich von den täglichen schlechten Nachrichten nicht irre machen zu lassen. Sie gibt uns die Kraft, die wir brauchen und wie Ulrike es so schön sagt, auch eine gewisse Geborgenheit im Gebet.

    Dafür bin ich jeden Tag dankbar.

  • Anna
    Januar 2, 2012

    Liebe Shannon, liebe Brüder und Schwestern,

    zum so wichtigen Gebet noch ein bekannter Bibeltext:

    Psalm 139:1-4ff

    Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich.
    Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir.
    Von fern erkennst du meine Gedanken.
    Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt;
    du bist vertraut mit all meinen Wegen.
    Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge
    – du, Herr, kennst es bereits. …
    Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist,
    wohin mich vor deinem Angesicht flüchten?
    Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort;
    bette ich mich in der Unterwelt, bist du zugegen….
    auch die Finsternis wäre für dich nicht finster,
    die Nacht würde leuchten wie der Tag,
    die Finsternis wäre wie Licht.

    Auch zu dieser späten Stunde die Gewissheit, dass Jehovas uns liebt. Wie zu einem richtigen verständnisvollen Vater können wir jederzeit zu ihm kommen, mit ihm reden. Auch ihm unsere Ängste und Sorgen stets sagen. Was für ein großartiger Gott, ich bin einfach von Jehovas Liebe begeistert.

    Danke auch dir noch Michael für deinen Kommentar und zur Schilderung deiner Situation. Mir tut das auch gut wenn ich darüber nachdenke, dass Brüder wie du (ich ja auch seinerzeit) und sicher auch viele andere NUR um sozusagen durch Werke vor Jehova gerecht zu werden nicht immer daran gedacht haben, was tun wir unseren Familien an. Nur zum Trost, damals wussten wir es nicht besser, waren ja wirklich überzeugt. Und Jehova weiß das ganz sicher einzuordnen.
    So bin ich sehr sehr froh über Jehova, danke ihm dafür aus vollem Herzen, dass er für mich da ist. Ich verinnerliche dies besonders wenn ich auf die Sterne sehen, die gibt es bei mir gerade – trotz Wind zwischendurch. Und, ich war heute abend predigen und hatte sehr schöne Gespräche, nur mit Gotte Wort in der Hand.
    So danke ich Jehova und dem Christus jetzt ganz herzlich, bei mir ist morgen kein Arbeitstag, kann also ausschlafen 🙂

    Wobei ich die Zeit zum Teil auch dazu nutzten möchte meinem Schöpfer nahe zu sein.

    Gute Nacht, bzw Guten Morgen ganz herzlich

    Anna

  • Anna
    Januar 2, 2012

    Liebe Ulli, Liebe Brüder und Schwestern,

    noch zur Freiheit die du und viele von uns inzwischen gefunden haben:
    Beim Radfahren heute abend vom Büro zu meiner Wohnung sind mir ein paar Gedanken gekommen. Diese möchte ich euch gerne mitteilen.
    Es geht um den Austausch von Ermunterungen und Trost. Leider wird in unseren Publikationen meist nur das „Gedenkbuch“ aufgeführt. Das was dem vorausgeht nämlich Maleachi 3:16 „da redeten die miteinander die Jehova fürchten“ (NW) wird so gut wie gar nicht berücksichtigt.

    Und als mir der kalte Wind so die grauen Zellen durchgefegt hat dachte ich mir, dass wir uns ja genau in diesem Forum austauschen. Wir „reden“ sozusagen miteinander. Eben weil wir Jehova „fürchten“. Im Sinne ihn nicht betrüben wollen , weil wir ihn lieben.
    Hier der Text mit dem Namen Jehovas aus einer alten Übersetzung:
    Elberfelder Bibel (1871)
    „Da unterredeten sich die Jehova fürchten miteinander, und Jehova merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, welche Jehova fürchten und welche seinen Namen achten.“

    In der NW-Übersetzung ist bei Maleachi 3:16 als Querverweis Math. 18:19 angegeben wo gezeigt ist, dass wenn 2 oder 3 den Vater Jehova um etwas bitten er es ihnen geben wird. Und im Vers 20 wird dann ganz konkret auf die Rolle von Jesus Christus hingewiesen, das habe ich vorher wieder mal überlesen:

    Matth. 18:20 (NW):
    „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen (Anmerkung von mir: ganz klar im Namen von Jesus) versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“

    Das ist so schön wie die Bibel uns – wenn wir uns dafür öffnen und es zulassen – zeigt, dass wir auch an Jesus mit Wertschätzung denken sollten, ihm auch danken dürfen und er schon eine besondere Rolle für uns spielt.

    Nach meinem Verständnis ist Christus nicht in unserer Mitte wenn wir Menschengebote lehren.

    Noch einen schönen friedlichen Abend und Freude wünscht Anna

  • Diener1000
    Januar 2, 2012

    Toller Artikel!Danke!Du bist Zeuge!Du liebst Jehova und den Herrn!

  • Akazienholz
    Januar 2, 2012

    Hallo Ihr Lieben,
    meine Gedanken zu diesem Artikel

    Freiheit, Wahrheit, WIRKLICHKEIT,

    Damit beschäftigt sich doch innerlich jeder Mensch der mit einem gesunden Bewußtsein ausgestattet ist, also auch seinen Verstand, welcher das von Gott kommende Denkvermögen jedes einzelnen ausmacht und in der Lage ist Sachverhalte zubegreifen und zu erkennen und mit dieser Erkenntnis man auch zu einer Beurteilung kommt. Anders gesprochen, verleugne ich das dieses Denkvermögen eine Gabe des Schöpfers ist, stütze ich mich sozusagen darauf das dieses Denkvermögen nur mir allein zuzuschreiben wäre.

    Da wir aber im Bilde Gottes erschaffen wurden, kann das eben nicht sein und deshalb ist es auch nur folgerichtig das man sich nicht verstandesgemäß auf seine eigenen Erfahrungen stützt, was besonders bei Entscheidungen im geistigen Bereich wichtig ist, da meine Entscheidung das Leben auch anderer Menschen berühren kann.
    Darüber sollte ich mir im klarem sein.

    Ein Punkt den die LK wahrscheinlich immer wieder mißachtet. Mit Sicherheit bitten Sie aufrichtig um die Leitung durch Jehovas Geist, doch die uns bekannten Wirkungen lassen da ganz andere Schlüsse zu ob der Geist Jehovas tatsächlich gewirkt hat.

    Da wir Abstand gefunden haben und gemerkt haben das dieses Boot in der Schieflage ist, legen wir hier bei BI ein Gegengewicht.
    Aus diesem Grund treffen wir uns hier in diesem virtuellen Bereich und machen uns gegenseitig klar und trösten uns dadurch das es noch andere gibt die nicht in allem konform denken, was da so gedruckt und ausgesagt wird.

    Ich kenne einen Bruder der mit einer Verbissenheit gegen die Lehren der LK vorgegangen ist, als er die verschiedenen Machenschaften erfuhr, Kindesmissbrauch, UNO usw. das er letztendlich in der Klappsmühle gelandet ist. In diesem Zustand kam er auch noch durch ein paar andere falsche Lebensentscheidungen die nicht nur mit seinen verbissenen Kampf gegen die LK zu tun hat. Doch der Beginn (die Ursache) seines desulaten Zustandes war sein Kampf gegen die LK.

    Ich persönlich ziehe aus dieser traurigen Erfahrung einen Nutzen, wenn ich mich gedanklich nur auf diesen Kampf einstelle und sozusagen mein ganzes Wesen damit beschäftigt ist, muss ich mir die Frage stellen ob ich da im Sinne von Freiheit wie Jesus sie meinte, auch noch wirklich FREI bin und Frieden habe????

    Die Menschheit kämpft gegen Hunger,
    Die Menschheit kämpft gegen Krieg,
    Die Menschheit kämpft gegen Krebs,
    Die Menschheit kämpft gegen andere Krankheiten

    und man könnte diese Liste beliebig lang fortsetzen, mit Arbeitslosigkeit, Armut u.s.w.

    Wenn wir begreifen würden das nicht der Kampf uns zur Freiheit des Lebens führt sondern die Gelassenheit (Spr. 14:30)
    würde es vielen Menschen mental besser gehen.

    Unsere Schwester Anna,
    möchte ich hier als Beispiel mal nennen, ich glaube sie macht es richtig, sie beurteilt die Sachlagen und nimmt Stellung, doch merkt man irgentwie das sie sich nicht total vereinnehmen lässt, sondern radelt auch mal durch den Regen und freut sich wahrscheinlich auch darüber obwohl es unangenehm ist, das sie diesen Regen spüren darf. Sie lässt uns die vielen Mitleser daran teilhaben, ich finde diese Unbeschwertheit einfach nachahmenswert.

    Durch eine allzusehr durchdrungene Kampfbessenheit erreiche ich mit Sicherheit auch eine Wirkung, doch ist es wirklich eine Wirkung der Freiheit und des Friedens?

    Eine der viel zitierten Texte ist Epheser 6:14 – 20. Dort steht wie man die absolute geistige Freiheit erlangen kann.

    Nur ein Paar Schlagwörter aus dieser Textpassage wie:

    -Wahrheit
    -Botschaft des Friedens
    -Gottes Wort
    -Gebet und Flehen bei jeder Gelegenheit
    -Geist
    -wach
    -Beharrlichkeit
    -Fähigkeit
    -Freimut der Rede
    -verpflichtet

    Verinnerliche ich diesen Text des Paulus auf diese Art und Weise, dann ist der „KAMPF“ oder auch „RINGEN“ gegen die finsteren Geistesmächte, egal welchen Ursprung sie haben mögen, nicht mehr im eigentlichen Sinn ein -Kamp-f sondern nur ein gekonntes abwehren gegen diese Einflüsse der Disharmonie und Zerstörung. Es prallt an mir als Persönlichkeit ab und ich fang sie nicht erst auf. Was bedeutet den feindlichen Geschossen nicht allzusehr die Aufmerksamkeit zu zeigen.

    Mein Schöpfer er ist es der mich so hinstellt das die Geschosse die auf mich/uns abgefeuert werden, wenn sie mich auch treffen sollten so prallen sie ab das sie zu dem zurückkommen der sie auf mich abgefeuert hat oder jemanden treffen der es verdient hat. Somit begebe ich mich vollständig in die Hand meines Vaters und Schöpfers.

    Alle geistigen Gesetze funktionieren genauso präzise wie die Gesetze in der uns bekannten materiellen Welt, der einzige Unterschied besteht darin, das der Mensch in der Lage ist die Gesetze in der materiellen Welt berechnen kann, weil er dafür Formeln aufgestellt hat. In der geistigen Welt gibt es genauso eine Reaktionszeit nur eben das wir Menschen diese nicht berechnen können weil uns dazu die Formeln fehlen.Und dies macht uns doch so ungeduldig in unserem zeitlich begrenzten Dasein!!!
    Wenn ich also darum bitte zu meinen Schöpfer das er den Zustand in unseren Reihen doch bitte klarstellen möge, so ist diese Bitte von geistiger Natur und es wird darauf eine Reaktion erfolgen, nur können wir niemals den Zeitpunkt errechnen geschweige denn das genaue Reaktionsergebnis.

    Ich wünsche allen Frieden und diese christliche Freiheit die sich aufrichtig Mühe geben den christlichen Weg zugehen!!!

    AKAZIE

    zu Ungeduld noch ein Vierzeiler

    Ein Mensch säte vortrefflichsten Samen auf besten Boden,
    harkte, begoss wirklich zu loben,
    nur für eine Stunde er sich vom Felde entfernte,
    nach dieser kam er wieder und wollte da schon die ganze Ernte.

  • Joshua
    Januar 2, 2012

    Wunderbar! Lieber Akazie, danke für diesen Kommentar und den Satz „Wenn wir begreifen würden das nicht der Kampf uns zur Freiheit des Lebens führt sondern die Gelassenheit (Spr. 14:30)“ Das ist es: Gelassenheit!
    Wie erlange ich Gelassenheit? Wie erreiche ich das es an meiner Persönlichkeit abprallt und ich den Unfug der WTG gar nicht erst nicht auffange?
    Vielleicht ist der Gelassenheitsgebet eine Hilfe:
    „Gott, gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
    Mir hat dieses „Gebet“ schon oft geholfen. Die WTG und ihre Strukturen können wir nicht ändern. Dann bleibt wohl nur mutig uns selbst zu ändern, dann kommen wir vielleicht an den Punkt, wo die WT-Propaganda an uns abprallt und wir einfach cool bleiben und uns nicht mehr daran ab oder aufreiben, weil es nur unnötig Ernergie kostet, die wir anderweitig besser einsetzen können. Es gibt soviel erbauenden christlichen Lesestoff und Lebenshilfe im Internet und in gedruckter Form, da ist meine Energie besser aufgehoben als mich alle 14 Tage aufs neue darüber aufzuregen, was da wieder für Unverschämtheiten in den neusten Zeitschriften verbreitet werden.

    Wer ein paar Tips für interessante Websites haben möchte kann mir gerne privat mailen: Joshuagross68@yahoo.de

    LG
    Joshua

  • Joshua
    Januar 2, 2012

    Lieber Bruder Akazie, liebe Leser,

    ich habe in den letzten Tagen noch weiter über Freiheit nachgedacht und den Text aus Sprüche 14:30. Du schriebst: „Wenn wir begreifen würden das nicht der Kampf uns zur Freiheit des Lebens führt sondern die Gelassenheit (Spr. 14:30)
    würde es vielen Menschen mental besser gehen.“
    Das Gegenteil von Kampf ist Kapitulation, Aufgeben. Ich denke das ist ein entscheidend wichtiger Schritt in die christliche Freiheit und um in die Ruhe Gottes einzugehen.
    Wenn wir aufhören zu kämpfen, dann haben wir viel mehr Energie zur Verfügung. Kapitulieren können wir im täglichen Leben auf vielen Gebieten. Wenn wir täglich die Kontrolle über unser eigenes Leben an unseren himmlischen Vater übergeben und wirklich wie Jesus sagen: „Dein Wille geschehe und nicht meiner“ dann ist das gelebte Kapitulation. Die Folge ist mehr Energie um das HEUTE zu genießen: Liebe, Freundlichkeit, Familie, Freunde, Umarmungen oder die Natur.
    Wenn ich bewusst das HEUTE genieße, mache ich mir auch weniger Sorgen um morgen, denn laut unserem Herrn Jesus hat ja der morgige Tag an seinem eigenen Übel genug.
    Also werde ich weiterhin jeden Morgen wenn ich aufwache darum bitten, das Bedürfnis zu haben, zu kapitulieren indem ich dem Vater mein Leben und meinen Willen anvertraue.
    Kapitulieren kann ich auch vor meinen Schwächen und Unzulänglichkeiten. Das bedeutet für mich nicht den Kampf gegen sündige Neigungen aufzugeben, sondern wie der Apostel Paulus zu sagen : „Ich elender Mensch! Wer Kann mich von diesem Leib befreien?“ Dann verweisst er auf die Rettung durch Christus. Meine Rettung ist schon auf Golgotha erkämpft worden, ich kann also den Kampf aufgeben und die Rettung annehmen.
    Wenn sich durch die Kapitulation die Gelassenheit in unser Leben einzieht bedeutet das gemäß Sprüche 14:30 Leben und Gesundheit.
    Wie wohltuend ist es wenn Frieden und Ruhe in das Leben einzieht und man sich nicht mehr über die Lügen und falschen Propghezeiungen der WTG ärgern und aufregen muss oder sich die Zähne daran ausbeißt.
    Durch Kapitulation geschieht auch Versöhnung und das ist ja das Eigentliche Bestreben eines Christen: Versöhnung mit Gott. Steckt ja auch das Wort Sohn drin. Und Söhne und Töchter sind Kinder. Und da schließt sich der Kreis wieder, denn in das Reich Gottes können wir nur eingehen, wenn wir wie Kinder werden. Und das erfordert wirliche Demut. Und Kaptitulation erfordert auch wirkliche Demut.

    In diesem Sinne wünsche ich uns allen demütiges Kapitulieren und den Genuss der Gelassenheit, die sich daraus ergibt.

    Euer Bruder
    Joshua

  • Akazienholz
    Januar 2, 2012

    Lieber Josuha,

    es ist gut wie Du die Dinge siehst, Dein Wort der –Kapitulation–
    hatte ich zunächst beim lesen nicht ganz passend gefunden, doch beim nachforschen dieses Begriffes ist mir aufgefallen, das er etwas mit der –Unterwerfung– zu tun hat. Auch noch andere Synonyme die ich auf der empfehlenswerten Webside von http://wortschatz.uni-leipzig.de/abfrage/
    gefunden habe, geben ähnliche Synonyme wie — aufgeben, beugen, ergeben, passen, zurückstecken — wieder.

    Nun kommt für uns das –aufgeben oder ergeben– nicht in frage, doch –beugen, passen, zurückstecken– sind eher Begriffe mit denen wir etwas anfangen können.

    Wenn zwei Ringkämpfer auf der Matte sich versuchen, niederzuringen, kann nur einer siegen. Wir sind ständig in solch einen Ringkampf eingebunden. Stellen wir uns vor Wir sind in einem solchen Ringkampf direkt eingebunden. Wir können nicht siegen da der Gegner sehr mächtig ist, doch wir können durch eine bestimmte Körperhaltung verhindern, das wir auf den Rücken landen.

    Indem wir breitbeinig knien und die Hände dabei fest auf den Boden drücken und so es fast unmöglich ist uns auszuhebeln.
    Sicherlich kostet diese Haltung auch Energie, doch bei weitem nicht soviel wie, das ständige abwehren der Schläge oder gar ein zurückschlagen.

    Wir sind also in passiver Haltung.

    Lieber Joshua, irgendwann wird dieser passive Zustand auch vorbei sein, weil die Kampfbedingungen ungleich sind, da es Fleisch gegen den mächtigen Geist der Bosheit geht, dessen Ursprung wir nur allzugut kennen.

    Ungleicher kann ein Kampf und Angriff gar nicht sein.

    Doch unsere Helfer ist nach wir vor, Jehova unser Vater und Schöpfer, Jesus unser König und in direkter Form der Heilige GEIST.

    Diese sind mächtiger als alles andere was uns begegnen mag in unseren Leben.

    Danke Joshua, Dein Kommentar hat mich ebenfalls gestärkt, denn das brauchen wir, das wir uns gegenseitig den Rücken stärken.

    Wir müssen nicht, was zur christlichen Freiheit gehört, zu jeder Aktion unseres —organisierten Glaubens—, immer nur abnicken und zustimmen. Direkte Zurückhaltung weil man innerlich vollkommen anderer Meinung ist, ist die ähnliche Haltung wie bei dem o.g. Ringkämpfer. Passivität.

    Im Fall der Unzufriedenheit die hier über die Führung der Zeugen Jehovas zum Ausdruck gebracht wird, bedeutet diese passive Haltung, das immer wieder die Kampftaktik geändert wird. Seien es subliminale Bilder, unterschwellige Versuche unser Bewußtsein zu beeinflussen oder was es auch immer sein mag, jedes Instrument die da ersonnen werden, kann zu keinem Gelingen kommen wenn wir —unsere eigene HALTUNG— bewahren.

    Christ bleiben, Christ sein, ein Anbeter unseres Schöpfers der den Nutzen aus der Heiligen Kraft Gottes zieht, so sieht diese Haltung aus, und sie wird uns nicht nur heute zur Freiheit führen sondern uns einen Lohn einbringen.

    Viele liebe Grüße an Euch alle!!!

    AKAZIE

  • Barbara
    Januar 2, 2012

    Lieber Bruder SBR,
    vielen Dank für den Artikel!
    ZITAT:
    ER VERWEIST JEDEN EINZELNEN AUF SEINE INNERLICHKEIT:Der wahre Tempel ist das Innerste des Menschen, sein Herz und sein Geist, IN
    DEM ER GOTT BEGEGNET.
    Zitatende
    Da ist kein Platz, noch eine Notwendigkeit für religiöse Systeme und Traditionen.
    Durch die Gnade erkennen zu dürfen was Joh 14:6 wirklich bedeutet,
    wurde mein Leben total umgekrempelt. Seitdem habe ich eine unglaubliche Freude in mir, die mir zuvor unbekannt war.
    Endlich kann ich Gott so sehen wie er ist, ein liebevoller Vater und durch Jesus bin ich von ihm angenommen als Kind.
    Er liebt mich, obwohl ich seine Liebe im Grunde nicht wirklich erwidern kann. Ich kann ihm nichts geben, was ihm nicht schon gehört.

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Terry
    Januar 2, 2012

    Christliche Freiheit bedeutet für mich: Ich brauche meinem Gegenüber nicht mehr böse sein, ich kann es auch garnicht mehr. Ich brauche mich nicht mehr zu rechtfertigen, denn der Herr streitet für mich.
    Ich darf sogar meine Feinde lieben, denn Christus hat mich zuerst geliebt und mir Seine Liebe zum weitergeben geschenkt. Ohne Jesus Christus wäre ich noch unter dem Joch Satans und müßte ihm zu Willen sein.
    Christus hat mich frei gemacht, so darf ich vor Gott bestehen!
    Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen
    Liebe Grüße
    Terry

  • Frank&Frei
    Januar 2, 2012

    liebe Anna, habe vielen Dank für diesen vortrefflichen Kommentar.
    Wir Zeugen sind nicht besser als die Welt, eher sind wir schlechter, wenn wir auf dem Standpunkt stehen, besser zu sein.

    Denken wir an die Bibel, an den heuchlerischen Pharisäer der da etwa wie folgte betete: Herr ich danke dir, das ich nicht so bin wie die da vom STaub der Erde.

    Jesus lobte den der betete: Herr vergib mir meine Sünden.

    Und eins ist klar: die Zeugen sind voller Sünde, Menschenverachtung und Hass. WEnn Gott sie so beurteilt, wie sie die Welt beurteilen, dann ist Ende der Fahnenstange.

    Welch Unterschied zu Paulus, der bekannte: ich elender Sünder!

    Daran will die Leidende Körperschaft sich aber nicht orientieren
    Deshalb sind sie leidend

  • Alois
    Januar 2, 2012

    Lieber Frank

    Da gebe ich Dir recht. Wir Zeugen Jehovas machen genauso viele Fehler als andere Menschen. Aber wir wissen aus der Bibel wie man es besser machen könnte. Das schaffen wir aber nicht, so wie es Paulus oder auch David nicht schaffte.

    Deswegen sind wir schlechter als andere Menschen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Joshua
    Januar 2, 2012

    Danke für diesen biblisch begründeten Kommentar lieber Frank&frei!
    Die kurzen Worte Jesu bringen es mal wieder auf den Punkt: „Herr ich danke dir, das ich nicht so bin wie die da vom Staub der Erde.“ Genau das habe ich viele Jahre lang getan. Gar nicht mal direkt, aber doch immer irgendwie im Hinterkopf. Wie soll es auch anders sein, denn die Geadankenmanipulation durch Begriffe wie „Wahrheit“ und „einzig wahre Religion“ und „Weltmenschen“ bringen solche beziehungsvernichtenden Gedanken hervor, wodurch man dann automatisch auf Abstand geht. Vielleicht gibt es unter den Zeugen deshalb so viele narzisstische Persönlichkeiten?
    Der der Mensch braucht andere Menschen um sich in ihnen zu spiegeln und in seiner Persönlichkeit zu wachsen. Da spielt die Religionszugehörigkeit keine Rolle. Mensch bleibt Mensch, mit all seinen Unvollkommheiten und Unzulänglichkeiten. Wir alle sind Teil einer gefallenen Welt. Einige durften das früher als andere erkennen und auch das Rettung nur durch den Christus möglich ist. Wenn wir das schon erkennen durften sollte es uns demütig machen und nicht stolz.
    Emotionales und geistliches Wachstum ist jedenfalls nur möglich wenn ich im Nächsten auch wirklich meinen Nächsten sehe. Das bleibt für mich weiterhin eine tägliche Übung.

    Euer Bruder im Herrn
    Joshua

  • Matthäus
    Januar 2, 2012

    Weil es ein so wichtiger Bibelovers ist lieber Joshua darf ich den ganzen Vers hier wiedergeben: Luk. 18:

    11 Selbstsicher stand der Pharisäer dort und betete: ‚Ich danke dir, Gott, dass ich nicht so bin wie andere Leute: kein Räuber, kein Gottloser, kein Ehebrecher und schon gar nicht wie dieser Zolleinnehmer da hinten.

    12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe von allen meinen Einkünften den zehnten Teil für Gott.‘

    13 Der Zolleinnehmer dagegen blieb verlegen am Eingang stehen und wagte kaum aufzusehen. Schuldbewusst betete er: ‚Gott, vergib mir, ich weiß, dass ich ein Sünder bin!‘ 14 Ihr könnt sicher sein, dieser Mann ging von seiner Schuld befreit nach Hause, nicht aber der Pharisäer. Denn wer sich selbst ehrt, wird gedemütigt werden; aber wer sich selbst erniedrigt, wird geehrt werden.“

    Und nun vergleiche obige Selbstdarstellung mit den meisten ZJ. ZU Vers 12 sagen viele: 2mal in der Woche gehe ich in den PD, 3 mal in der Woche gehe ich in die ZK, ich spende und unterstütze regelmäßig die Organisation mit meinen Mitteln.

    Hörst du hingegen diesen ZJ jenes sagen was im Vers 13 steht?
    Das kann er gar nicht, den dies hätte sofort eine Nachfrage der Ältesten zur Folge: Hast Du uns etwas zu sagen? Welche Sünden gibt es über die wir sprechen müssen?

    Wie stand es im Wahrheitsbuch auch im Paradiesbuch welches wir mit Neuen studiert haben: Die Wahrheit macht uns zu besseren Vätern, Müttern, Kindern !!! In Wahrheit nichts anderes was Jesus uns im Vers 14 vermitteln möchte.

    LG Matthäus

  • Aaron
    Januar 2, 2012

    Ja, lieber Matthäus genauso ist es. Und was für den Einzelnen gilt, trifft ebenso auf die Organisation (in Person LK)zu. Man findet sicher den einen oder anderen Zeugen mit einer christusähnlichen Einstellung aber keinesfalls finden wir eine solche Einstellung bei der LK. Sie sind wie Politiker, die nur das zugeben, was ohnehin schon öffentlich bekannt ist, also sicher nicht die Art von Demut die Jesus in den von dir zitierten Versen anspricht!!

  • Frank&Frei
    Januar 2, 2012

    lieber Matthäuss, vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, die Schriftstelle exakt anzuführen. Ich hätte sie suchen müssen, da ich sie wohl inhaltlich in etwa kannte, aber nicht in dem MOment wo ich den Kommentar niederschrieb, lokalisieren konnte.
    Sie ist in sich gesehen noch frappierender und polarisierender.
    der WT will uns die Überzeugung aufdrücken, wie ein Präservativ, dass wir durch fleißigen Dienst (mehr Literaturabsatz) besserer Christen werden.
    das paßt keinesfalls in Bild der biblischen Lehre: Römer 7:24
    ich elender Mensch! wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes?

    Hier noch Einfügung:
    Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen
    Bach schrieb die Kantate in seinem ersten Jahr in Leipzig 1723 für den 19. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 3. Oktober erstmals auf.

    Die vorgeschriebenen Lesungen sind Eph 4,22-28 LUT und Mt 9,1-8 LUT, die Heilung eines Gichtbrüchigen. Der Eingangschor vertont Röm 7,24 LUT, das Bedürfnis des Sünders nach Erlösung. Der Text eines unbekannten Dichters knüpft an das Evangelium an und verfolgt den Gedanken, dass die Seele Heilung mehr benötigt als der Körper. Dies verstärkt ein Choral als dritter Satz, die 4. Strophe von Ach Gott und Herr (1604) von Martin Rutilius. Nach Betrachtungen, die auf Ps 88,11 LUT und 2 Kor 12,9 LUT beruhen, schließt die Kantate zuversichtlich mit Herr Jesu Christ, einiger Trost, der 12. Strophe von Herr Jesu Christ, ich schrei zu dir (Freiburg 1620).
    Besetzung und Aufbau [Bearbeiten]

    Die Kantate ist gesetzt Alt und Tenor, vierstimmigen Chor, Trompete, zwei Oboen, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

    1. Coro: Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen
    2. Recitativo (Alt, Streicher): O Schmerz, o Elend, so mich trifft
    3. Choral: Solls ja so sein
    4. Aria (Alt): Ach, lege das Sodom der sündlichen Glieder
    5. Recitativo (Tenor): Hier aber tut des Heilands Hand
    6. Aria (Tenor, Streicher, Oboe): Vergibt mir Jesus meine Sünden
    7. Choral: Herr Jesu Christ, einiger Trost

    Somit hat JS Bach ein klares christliches Verständnis der Dinge gehabt, weshalb er vieler seiner WErke “ für J& J“ widtmete, for Jehovah und Jesus
    Nur der WT Verlag sieht das wohl anders:
    Der Leser sich den Wachtturm bindet – der Zeuge das ewige Leben findet.
    OOOPs, welch Reichtum an Erkenntnis
    Frank, der ist so frei

  • Anna
    Januar 2, 2012

    Lieber Matthäus, liebe Brüder und Schwestern,

    das was du hier anführst, es ist für einen Zeugen Jehovas schwierig öffentlich zu sagen, dass er ein „Sünder“ ist (Vers 13), das empfinde ich auch so.

    Die Mitbrüder fürchten dann, die Reinheit der Versammlung steht auf dem Spiel und die Ältesten müssen diesem armen Mitbruder helfen wieder geistig gesund zu werden.
    Für die Brüder bedeutet dies einem hohen Erwartungsdruck ausgesetzt zu sein. Und ist man dann noch Vorbild, d.h. Pionier, Ältester, Frau eines Ältesten, Kinder von Ältesten usw. wird der Druck noch höher. Und dann ist man zuweilen nicht mehr man selber sondern spielt eine Rolle, manchmal merkt man es gar nicht selber.

    In unseren Publikationens wird vermittelt wie du bemerkst, dass die Wahrheit uns zu besseren Menschen macht. Ist auch oft so, dass die biblische Belehrung Änderungen in unserem Verhalten bewirkt. Weil Gottes Wort schließlich machtvoll ist.

    Nur nicht in jedem Fall und da könnte es sein, dass ich mich für „BESSER“ halte ohne es zu sein.

    Ich war bevor ich ein Zeuge Jehovas wurde sicher eine „BESSERE MUTTER“ als nachher. Einfach weil ich nichts weiter von mir verlangt habe als Liebe zu geben, das geht ja von allein. Perfektion zu erwarten war mir fremd, wichtig war mir neben der Berufstätigkeit Zeit für die Kinder zu finden und gemeinsame Stunden zu verbringen. Freude miteinander zu haben.

    Und weil ich damals viel weniger von ihnen erwartet habe. Z.B. still zu sitzen, alle grüßen, ordentlich sprechen usw.

    Später, als mein Mann und ich getauft waren, er ein Dienstamt hatte, später Ältester, wollte ich eine perfekte Familie haben. Ich dachte dies muss so sein und Jehova erwartet das von mir. Und mein Mann war da noch „schlimmer“ in der Einrichtung des geistigen Paradieses, jeden Morgen Tagestext, dann meistens Familienstudium, Besuch aller Zusammenkünfte, Vorbereitung, Predigtdienst und so fort. Das alles hat sehr viel Kraft gekostet, jeden von uns. Gerade ein Mann wird häufig damit überfordert ständig seiner Rolle als Haupt gerecht werden zu müssen. Dabei hat der Christus nie Perfektion von Männern verlangt.

    Und ich denke jetzt, obwohl die Kinder inzwischen erwachsen sind bin ich eine BESSERE MUTTER als in organisationstreuen Zeiten. Weil ich jetzt mehr Verständnis habe für menschliche Schwächen und Nöte.

    Der Druck „GUT“ zu sein wird nicht direkt vom Sklaven vermittelt, da würde man den Brüdern jetzt unrecht tun. Nur im Ergebnis ist die Summe der leistungsorientierten Belehrung die Folge von Druck der in vielen Brüdern entsteht.

    Nochmals klar ausgedrückt und was ich aus vielen Gesprächen heraushöre haben sehen sich viele dem Druck ausgeliefert eine glückliche Ehe führen zu müssen, ihrer Verantwortung als Haupt nachzukommen, immer vorbildlicher Ehemann/Ehefrau sein und belügen sich ständig bis hin zu burnout und Depressionen. Das ist leider die Wahrheit wie es in vielen Beziehungen und Familien vorkommt.

    Derjenige der den Druck wegnehmen kann, dem geben wir in der Organisation leider derzeit wenig Beachtung. Dann wäre unsere Freiheit unendlich, trotz unserer Unvollkommenheit.
    Jeusus hat alle Macht auf Erden, auch über den Tod. Deswegen müssen wir auf IHN hören. Er sagt er ist der EINZIGE Weg zur Rettung gem. Joh. 14:6. Und dieser gleiche Jesus sagte Matth. 11:28-30 NWÜ:

    „28 Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. 29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

    Dies ist eine schwere Welt und das Leben ist hart. Die meisten von uns sind gestresst, müde, traurig. Jesus ist der Richtige, wenn wir nach Vergebung suchen (Apostelgeschichte 10:43 NGÜ)

    „Schon die Propheten haben von ihm geredet. Durch ihn, so bezeugen sie alle übereinstimmend, bekommt jeder die Vergebung seiner Sünden – jeder, der an ihn glaubt.“

    Christliche Freiheit geht daher logischerweise nur mit Christus. Jesus ist der Weg zu unserem Vater Jehova weil er ja von ihm kommt.

    Dann werdem wir im Leben auch für unser Nächsten Liebe empfinden und uns nicht für was Besseres halten. Wir schätzen sowohl unsere Brüder als auch „Weltmenschen“ oder ehemalige Brüder.

    Liebe Grüße aus dem Regen und Wind herzlich Anna

  • Michael
    Januar 2, 2012

    Hallo Anna,du triffst den Nagel auf den Kopf,und was ich Dir schon lange mal schreiben wollte:Deine Kommentare zeugen von viel Lebenserfahrung und sehr viel Lebensfreude,immer einen schönen Bezug auf die Schöpfung,und wenns nur das Wetter ist. Du hast eine sehr positive Ausstrahlung und bist wahrlich eine Bereicherung hier.Nun zum eigentlichen Grund meines Kommentars:Auch ich war lange Zeit Ältester und hatte viele
    „Vorrechte“ in der Versammlung.Darunter haben meine Frau und meine Töchter sehr gelitten,weil sie immer vorbildlich sein mussten,als sie das „Alter“erreicht hatten, haben beide Töchter nacheinander die „Wahrheit“verlassen,da habe ICH sehr gelitten,und wurde dabei aber von meinen „Brüdern“ alleine gelassen,kein Trost, keine Anteilnahme keinen Beistand, nur Vorwürfe.Heute habe ich ein schlechtes Gewissen,weil ich meine Kinder im Autoritären Rat der WTG erzogen habe und nicht allein im Rat Jehovas.Ich wollte ,ich könnte die Zeit zurückdrehen,allein mir bliebt die Hoffnung das Jehova mein Herz beurteilt und diese Angelegenheit eines Tages richtig stellt.Heute feiern meine Kinder und Enkel Geburtstag ( einer wird morgen,also am 5.1. 10 Jahre ) und Weihnachten,ich kann das nicht nachvollziehen aber ich nehme es weitgehendst mit Gelassenheit,wenns auch schwer fällt.Aber ich denke ,das ist auch auf die Entbehrungen zürückzuführen,die meine Kinder zu erleiden hatten( keine Feiern in der Schule,keine Einladung annehmen dürfen zu einem Kindergeburtstag,keine Geschenke zu diesen Festen ,keine Weihnachtsfeiern im Betrieb usw.)Manchmal denke ich,was hab ich meiner Familie blos angetan,war das im Sinne Jehovas und der Wahrheit,die und eigentlich frei macht von Menschlichen Geboten,oder war ich selber ein Sklave des „Sklaven“?Am 9.Januar werden es 11 Jahre, seit ich mein Ältestenamt „verloren“ habe und ich kann mich immer noch nicht völlig von den Jahrzehntelang eingetrichterten Anschauungen der WTG lösen,obwohl ich seit gut 8 Jahren keine Vers. mehr besuche.Einzig das regelmäßige Gebet und das tägliche Bibellesen richtet mich aus meiner Verzweiflung auf.Ich bin so Dankbar,das wir alle uns hier austauschen können,obwohl das den persönlichen Kontakt nicht Dauerhaft ersetzen wird.Ich grüße Dich und alle anderen mit brüderlicher Umarmung,Michael

  • Caleb
    Januar 2, 2012

    Hallo,

    Freiheit hat auch viel mit Verantwortung zu tun. Deshalb ist es ja auch sehr gemütlich, sich einer Bewegung anzuschließen, weil man zwar seine Freiheit aber eben auch scheinbar seine Verantwortung abgibt.

    Deshalb ist jede Religion eine Verführung weg von Gott und Jesus hin zum größten Verführer, Satan.

    Warum gibt es so viele Religionen? Satan kennt die Menschen und ist ein guter Verkäufer und in seinem Bauchladen der Religionen hat er für jeden Bedarf etwas dabei, nur um von der ganz klaren einfachen Wahrheit abzulenken.

    Dabei muss die Wahrheit so einfach sein, daß jeder selbst, ohne jahrelanges Studium von div. bibelerklärenden Schriften, sie finden kann. Und das habt ihr ja in euren Artikel schön herausgestrichen.

    Freuen wir uns der Freiheit und nehmen die Verantwortung dafür in eigene Hände.

    LG

    C.

  • Terry
    Januar 2, 2012

    Jesus hat keine Religion gegründet, Er bietet sich uns an: 27 Mein Vater hat mir alle Macht übergeben. Niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand den Vater, nur der Sohn – und die, denen der Sohn ihn offenbaren will. 28 Ihr plagt euch mit den Geboten, die die Gesetzeslehrer euch auferlegt haben. Kommt alle zu mir; ich will euch die Last abnehmen! 29 Ich quäle euch nicht und sehe auf niemand herab. Stellt euch unter meine Leitung und lernt bei mir; dann findet euer Leben Erfüllung. 30 Was ich anordne, ist gut für euch, und was ich euch zu tragen gebe, ist keine Last.

    Freiheit was für freihat ? Eva wollte auch nur Freiheit Die Frau sah den Baum an: Seine Früchte mussten köstlich schmecken, sie anzusehen war eine Augenweide und es war verlockend, dass man davon klug werden sollte! Sie nahm von den Früchten und aß,
    ja sie hat selbst entschieden was zu tun war,

    Ich konnte das gleiche machen. Fast zwei Jahre saß ich zu hause allein, mit Angst und Einsamkeit.
    Mein Mann, Kindern, Eltern waren im Organisation.
    Da brauche ich euch nicht erklären mein leben. Ich habe zwei mal NT durch gelesen.
    Ich habe erkannt dass ich Jesus brauche.aber auch Menschen die mit mir reden werden Mich
    annehmen so wie ich war.

    Für den Glaubenden ist es wichtig Gemeinschaft mit anderen Gläubigen zu haben, die in dem Willen Gottes stehen. Gottes Wille ist, die Gläubigen zu einer lebendigen, alle Gaben Gottes anerkennende Gemeinde zusammenzufügen, in der jeder Gläubige, Jesus Christus als seinen persönlichen Erretter und Erlöser angenommen hat und mit der biblischen Wassertaufe getauft ist, entsprechend dem Wort Gottes im Neuen Testament:Geht hin und nehmt alle Völker in eure Gemeinschaft auf. Ihr sollt sie taufen und ihnen sagen, dass sie damit Eigentum des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes sind.

  • Terry
    Januar 2, 2012

    Dass Gottes Wort sagt:dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst. 10 Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil4. 11 Denn die Schrift sagt: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“ 12 Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche5, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen; 13 „denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden“.
    Röm.10:9-13
    Also was brauche ich noch? Ich brauche Jesus, Er ist der Herr.

    Als Adam und Eva im Paradies das einzige Gebot Gottes bewußt übertraten, gaben sie den Herrschaftsanspruch über diese Welt, den sie von Gott bekommen hatten, an Satan ab. Seitdem ist er der Fürst dieser Welt. Seine Macht über die Menschen bekommt er durch die Sünde. Darunter versteht man die Dinge und Haltungen in unserem Leben, die Gott mißfallen und uns von seiner Gemeinschaft ausschließen.
    Jesus ist der erklärte Feind Satans. Über ihn hat Satan keine Macht. Jesus sagt von ihm: … denn es kommt der Fürst dieser Welt. Er hat keine Macht über mich. Joh.14,30b Jesus gibt jedem Menschen durch seinen Tod am Kreuz die Chance zum Seitenwechsel. Wir können Bürger seines Reiches werden. Indem er unsere Schuld am Kreuz getragen hat, hat Satan jeden Herrschaftsanspruch an uns verloren, vorausgesetzt, wir wechseln auf die Seite Gottes über. Das ist die Botschaft der Versöhnung, das Evangelium (deutsch: die gute Nachricht), die das Zentrum der christlichen Verkündigung bildet.
    Ich war selber eine ZJ fast 35 Jahre bis 2004.
    seit 2006 bin ich überzeugte Christin habe ich eine Gemeide von Christen gefunden und dazu mein Herr Jesus Christus.
    Im 2004 erlebte ich eine krise es dauerte schon lange, ich konnte nicht mehr an der “tuvS”glauben.
    Mein Mann war damals ein Ä. Und ich konnte nicht in Dienst gehen und die Wachturm an man bringen, auch im Versammlung sitzen.
    Deshalb habe ich einfach Kündigung geschrieben und wurde ich ausgeschlossen.
    Ich lese die Seite gern und freue mich das es sich bei ZJ was tut.
    Aber am meisten freue mich dass euch gibt die zum Herr Jesus finden.
    Er ist der Weg die Wahrheit und das Leben.
    Christliche Grüße
    Terry

  • Alois
    Januar 2, 2012

    Lieber Bruder S.B.R.

    Zitat:
    Auf ergänzende und kritische Anmerkungen bin ich gespannt:-)

    Eine kritische Anmerkung darf auch positiv sein!

    Ich bin sehr froh dass Du diesen Vortrag geschrieben hast. Er ist wirklich sehr gut und entspricht nahezu exakt auch meinem Verständnis. So wie Du es beschrieben hast, wie es sein soll, so glaube und lebe ich schon viele Jahre und weiß dass es noch viele Brüder und Schwestern gibt welche sich diese Freiheit auch nicht nehmen lassen haben.

    Sich die Freiheit zu bewahren und sich nicht der Organisation zu unterwerfen, heißt in der Prophetensprache nichts anderes als sich nicht vor dem Baal niederzubeugen. Paulus sagte dazu:

    Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvorerkannt hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift in der Geschichte des Elias sagt? wie er vor Gott auftritt wider Israel: „Herr, sie haben deine Propheten getötet, deine Altäre niedergerissen, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten nach meinem Leben“. Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? „Ich habe mir übrigbleiben lassen siebentausend Mann, welche dem Baal das Knie nicht gebeugt haben“. Also ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach Wahl der Gnade. Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade. (Römer 11:2-6 ELB71)

    Elia dachte er sei alleine, auch wir fühlten uns lange Zeit alleine. Doch der Geist unseres Vaters und Jesus haben dafür gesorgt, dass wir nun wissen, dass wir nicht alleine sind die sich nicht dem Baal gebeugt haben.

    Gemäß diesen Versen in Römer ist jeder der sich von der Organisation verabschiedet UND sich zum Hirten, Retter und König Jesus unterstellt, ein Teil dieses Überrestes durch Gnade und nicht durch Werke.
    Das ist alles sehr offensichtlich und eigentlich leicht zu durchschauen, aber wer blind bleiben möchte wird es auch weiterhin nicht von der Organisation trennen. Damit richten sie sich selbst.

    Denn das ist die Größe Drangsal, sich von der Anbetung des Baal zu trennen und sich nur Jesus als unseren Retter, Hirten und Speisegeber zu unterstellen. Wer das geschafft hat, hat auch die Große Drangsal überstanden. Das was der „tuvS“ über die Größe Drangsal lehrt mit Verfolgung usw. ist auch so ein Lügetrick um den Zeugen Jehovas die wahre Gefahr der Irreführung durch die Organisation zu verschleiern. Wer von uns Freunde, Ehegatte, Kinder, Geschwister, Verwandte und Eltern verloren hat, weil sie nicht mehr mit einem reden, der weiß wie unerbittlich die Auswirkungen dieser Drangsal ist. Der weiß wie schwer es einem gemacht wird sich für Jesus als unseren einzigen Hirten zu entscheiden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Doka
    Januar 2, 2012

    Vielen Dank für den Artikel. Ich bin auch so richtig in eine Kriese gestürtzt als ich mich im Bibelstudium mit den zwei Ältesten überworfen habe. Es war dann die Frage wie geht es weiter. Sollte ich in die alte Kirchengemeinschaft zurück oder einen Neuen Weg gehen. Damals habe ich mich in mein Zimmer verzogen und gebetet welchen Weg ich nun nehmen sollte. Danach habe ich dann in der Bibel einfach eine Seite aufgeschlagen und in dem Text gelesen Jeremia 2 Vers 13: „Denn mein Volk hat eine zweifache Sünde begangen: Mich die Quelle des lebendigen Wassers haben sie verlassen,um sich Zisternen zu graben,löchrige Zisternen, die kein Wasser halten!“ (Neue Genfer Übersetzung) Dies hat mir dann die Augen geöffnet und ich bin erst mal in mich gegangen und habe um Vergebung gebeten wie ich die beiden Männer angegangen bin. Ich werde mich aber auch noch bei ihnen entschuldigen für den Inneren Frieden weil es ein Bedürfnis für mich ist.
    Gruß Doka

  • Alois
    Januar 2, 2012

    Lieber Doka

    Du hast mit Deinem Erlebnis am eigenen Leib erfahren wie der Geist Jehovas Dir geantwortet hat.
    Der Geist Gottes hat Dir geholfen, der angeblich nur über den „Sklaven“ wirkt.
    Nur wer auch an den Geist unseres Vaters glaubt, wird ihn auch erfahren.
    Mach weiter so im Vertrauen auf unserem Vater, seinem Sohn und die Verheißung, dann wirst Du auch den Sieg davontragen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Januar 2, 2012

    Lieber Brd. SBR,

    wunderbare Gedanken, die die ganze Fremdheit und das oft undefinierbare Unwohlsein in den Vers. gut beschreiben. Du zeigst sehr gut auf, woran es dem einzelnen in geistiger Hinsicht mangelt. Man darf die Hoffnung nicht aufgeben, dass noch viele diese Diskrepanz klar erkennen und letztlich auch Konsequenzen daraus ziehen, dass sie niemals ein Verhältnis zu ihrem Herrn und Erlöser hatten, „in dem“ sie eigentlich getauft sind (Matth. 28:19; Gal. 2:20). Sie folgen der Organisation blind und vernachlässigen oder vergessen Christu Jesus ganz und gar.

    (Zitat SBR)
    „Zudem hat der “t.u.v. Sklave” ganz merkwürdige und unrechtmässige Festlegungen darüber getroffen, wann jemand Gottes Segen hat und wann nicht. Wer nicht mit der Organisation Schritt hält verliert eben auch den Segen Gottes, so oft beschrieben in den Publikationen der WTG.“

    WT 15.03.12 S. 20 Abs. 2

    „Ihre Rettung (andere Schafe) hängt davon ab, die gesalbten „Brüder“ Christi hier auf der Erde tatkräftig zu unterstützen – dessen müssen sie sich immer bewusst sein.“

    Es gibt noch viele weitere Zitate, die in den letzten Monaten allerdings immer eindeutiger werden. „Rettung gibt es nur bei uns“, das ist letztlich die Botschaft.

    Das Predigen an sich wird zur eigentlichen Heilsbotschaft, nicht das was gepredigt werden soll und „wer“ gem. der Bibel gepredigt werden soll (Röm. 1:1-5).

    Laut WT vom 01.03.12 ist ja auch daran „das echte Christentum“ zu erkennen. Eine lächerlich anmutende malerische Abbildung mit 2 Männern an der Tür eines älteren Mannes. Die beiden „Brüder“ haben Umhängetaschen dabei, wie sie auch heute von eingen Brüdern im Predigtdienst genutzt werden. Es fehlt nur noch, dass einer der beiden einen „Wachtturm“ aus der Tasche zieht und der andere Notizen macht. Doch die Abbildung soll nicht aus der heutigen Zeit sein, sondern Christen im 1. Jhdt. darstellen.

    Vielen Dank nochmals für diesen Artikel!

    LG
    Dennis

    =============================================================

    Hallo Dennis
    wir haben uns auch kaputt gelacht über diese lächerliche Darstellung der zwei „Verkündiger“ des 1. Jahrhunderts.
    Es wird immer lächerlicher mit den Abbildungen. Damit zeigen die Verantwortlichen wie dumm sie die Bruderschaft einschätzen, oder sie glauben es selber, was sie da darstellen..
    l.G.
    Bruderinfo

  • Dennis
    Januar 2, 2012

    Hallo liebes BI-Team,

    ich denke sie glauben es wirklich selbst! Es geht nur noch um die pure Selbstdarstellung der Organisation, man schaue sich nur den nachfolgenden Artikel in diesem WT an, die reinste Eigen-PR ist das.

    Sie merken eigentlich nicht, dass sie sich damit selbst entlarven, denn in solchen Artikeln werden immer wieder Quellen zitiert, die ZJ als Organisation in einem guten Licht aussehen lassen, die kath. Kirche und ihre Mitglieder hingegen kollektiv als korrupt, lieblos und unmoralisch.

    Eine Organisation, die die einzig wahre Organisation Gottes ist und die sich so sehr von der bösen Welt Satans unterscheidet und in der als einzigste religiöse Organ. Liebe herrscht und die Wahrheit gelehrt wird, hätte es überhaupt nicht nötig, dass man sie bewirbt. Die Menschen müssten zu ihnen strömen (Jes. 2:2,3), doch das Gegenteil ist der Fall, wie man an den Zahlen für Europa und Nordamerika erkennen kann.

    Viele Grüße an euch!
    Dennis

  • Joshua
    Januar 2, 2012

    „…hätte es überhaupt nicht nötig, dass man sie bewirbt. Die Menschen müssten zu ihnen strömen (Jes. 2:2,3)“
    Lieber Dennis,genau diesen Gedanken hatte ich auch in den letzten Tagen: wenn es die einzig wahre Religion ist und die Zeugen Jehovas das Monopol auf den heiligen Geist haben, dann müssten sie so eine starke Anziehung auf die Menschen außerhalb haben, das diese nur so herbeiströmen. Ein Missionieren und Überzeugungsarbeit durch jahrelanges Bibelstudium wäre dann auch gar nicht mehr nötig.

    LG
    Joshua

  • Anna
    Januar 2, 2012

    Lieber Dennis, lieber Joshua,
    so sehe ich das auch. Dies als März-Zeitschrift für die Öffentlichkeit anzubieten empfinde ich nicht als guten Gedanken. Sowas tröstet doch aufrichtige Menschen nicht, ganz im Gegenteil.

    Ich bin doch nicht automatisch nur dann gut, wenn ich alle anderen schlecht mache. Und diese Zeitschrift macht nur schlecht was andere Christen tun. Das Bild auf Seite 3 sagt alles aus. Und damuit entsteht bei unseren Mitmenschen eine innere Ablehnung.

    Und bezüglich des Eigenlobes hinsichtlich der Spenden bzw. dem Organisieren von Hilfe bei Naturkatastrophen. Als ob andere nicht auch helfen, völlig konfessionsunabhängig. Ich kenne viele sehr aufrichtige Menschen die sich bemühen die Gebote der Nächstenliebe umzusetzen.

    Freiheit beginnt in meinen Gedanken, auch über mich selbst. Wenn mir ständig eingeredet wird ohne „den Sklaven“ bin ich nicht im Stande die Bibel zu lesen, ja dann glaube ich das selber.

    Unseren Kindern nehmen wir die Möglichkeit frei gewählte Freundschaften aufzubauen, weil es sind ja „Weltmenschen“ und unterschwellig wird vermittelt, dass diese Freundschaft ja erstens uns geistig schadet und zweitens spätestens in Harmagedon zu Ende ist. Dadurch werden die Kinder und Jugendlichen manchmal isoliert und lebensfremd. Und das Gebot „nur im Herrn“ zu heiraten hat viele, falls sie keinen „passenden“ Partner gefunden haben, verschroben werden lassen und sehr einsam. Und andere mit einem Parner „im Herrn“ mit dem sie aber sonst nicht viel verbindet, sehr unglücklich.

    Sollte man Dienern Jehovas nicht zugestehen in den persönlichsten Angelegenheiten auf ihr Herz zu hören? Oder, falls sie nicht die Notwendigkeit einer Partnerschaft sehen, nicht drängen dann aber bitte mehr für Jehova zu tun. Da wird dann Jephtas Tocher angeführt. Und schon ist wieder das schlechte Gewissen da. Ist das Freiheit? Hat sich Jesus in die Herzensangelegenheiten der Menschen eingemischt?

    Noch zu deinem erbauenden Kommentar über die Taufe Martin:
    Christus hat nichts anderes geboten als das die Täuflinge im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes getauft wurden. Und der äthiopische Eunuch mußte Philippus sicher keine 2 Fragen beantworten. Ich stelle mir vor, dass Philippus und er gebetet haben und dann wurde er getauft und ging freudig seines Weges.

    Der feste Glaube, die Treue und die Liebe machen einen guten Christen, auch nicht im Vorfeld stundenlange Tauffragen beantworten. Inwieweit man dabei wirklich über die Fragen nachdenkt sei dahingestellt. Die Antworten stehen ja dabei. Und, wenn ich an mich denke, ich war so aufgeregt und hatte solche Angst alles richtig zu machen. So froh war ich als das vorbei war. Das lag nicht an den Ältesten, die jeweils zur Besprechung kamen, die waren recht nett und auch liebevoll. Es lag an dem durch die fehlgeleitete Belehrung in mir selbst entstandenen „Druck“ einer „Prüfung“ nicht gewachsen zu sein.

    So sollten wir die Menschen nur die Gebote von Jesus lehren, diese sind nicht schwer.

    Das erzählen dann Jünger auch anderen, eben von Chrisus, was er geboten hat. Das Gebot Jesu ist und bleibt: Liebe – Liebe zu Gott, Liebe zu dem Mitmenschen. Liebe hat viele tausend Aspekte. Nur warum nicht klein anfangen. Eine Bruderschaft in der Liebe vorherrscht, das wird man in den kleinsten Zellen feststellen. In der Ehe, in der Familie. Wenn es auch bei Meinungsverschiedenheiten harmonisch und liebevoll zugeht, in der jeder den anderen respektiert und achtet. Das werden andere sehen und sozusagen von allein zum Berg Jehovas strömen.
    Hilfestellung dazu sollten wir natürlich bieten, mehr nicht.

    Indem wir, wie die ersten Christen, die Menschen aus unserem Umfeld auf die Liebe Gottes und des Christus aufmerksam machen. Soviel brauchen wir da gar nicht zu sagen. Die Art und Weise wie wir Leben, ob wir Frieden und Freiheit AUSSTRAHLEN, das macht Menschen nachdenklich.

    Dann predigen wir durch unsere Art und Weise wie wir in dieser sehr hektischen und leider ungerechten Welt das Leben gestalten und wie wir mit unseren Problemen umgehen ganz automatisch die gute Botschaft.

    Weiterhin einen segensreichen Wintertag wünscht Anna

  • Matthäus
    Januar 2, 2012

    Das hast Du sehr schön formuliert liebe Anna!
    lg. Matthäus

  • Bernhard
    Januar 2, 2012

    Lieber Bruder Dennis, zu deinen Kommentar zum WT vom 1.März 2012 will und muss ich dazu bemerken, dass dieser WT auf Seite 16 wieder ein Beweis ist, wie Jesus Christus Gottes Sohn zutiefst verachtet wird. Ich bin kein „Sucher“ von subliminalen Bilder , aber am letzten Rippenbogen wo der Bauch beginnt auf Jesus Brustkorb ist so deutlich 2 Gesichter zu erkennen. 2 Augen dazwischen eine „Rippe“ die die Nase bildet und der Bauchnabel als langgezogener Mund. Dasselbe auf der Herzseite von Jesus Christus 2 Augen und ein weit geöffneter Mund fast wie die Screemmaske. Also kein Brustkorb sieht so aus!! Vergrößert man das Bild auf jw.org auf 300 oder 400%, dann sieht man wie erschreckend dieses Bild gezeichnet ist. Ich habe es 2 Brüdern gezeigt, die sind wirklich mehr als erschrocken, ich verbreite diese WT-Literatur schon lange nicht mehr, auch führe ich auch niemanden mehr zu dieser Org. Ich (wir) habe die Hl. Schrift Gottes Wort, das ist meine Speise und dazu brauche ich keine Bilder, die Apostel und ersten Christen hatten auch keine Literatur wenn sie mit den Menschen über Jehova und seinen Sohn redeten, der Hl. Geist war ihr Helfer und laut Bibelbericht wurden Tausende zu Christen . Ich bin noch eingetragenens Mitglied der WTG weil ich noch einige Brüder Denkanstöße geben will und meine Familie Organisationstreue sind.
    Bitte entschuldigt, dass ich über dieses unliebsame Thema geschrieben habe, aber es wühlt uns innerlich furchtbar auf.
    Brüderliche Grüße Bernhard

  • Walter
    Januar 2, 2012

    Hallo Bernhard,

    wir haben ähnlich empfunden, als wir das Bild gesehen haben.
    Genauso als wir die Titelseite des WTs vom 15.03.12 gesehen haben.
    Auch die ist voller subliminals.

    Für uns eine Ungeheuerlichkeit, wo einem die Worte fehlen.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Michael2
    Januar 2, 2012

    Hallo an alle,
    am Sonntag durften wir den WT-Artikel „ Stütze dich nicht auf deinen eigen Verstand“ betrachten. Möchte hierzu meine Empfindungen und Beobachtungen beschreiben, vielleicht empfindet der eine oder andere auch so.
    Nach den einleitenden Gedanken, das wir auf Gott vertrauen sollten, (Spr. 3:5) was ja auch sicherlich richtig ist, entwickelte sich das Thema in eine Richtung, wo man sich wieder einmal Fragen muß „was hat das mit Vertrauen auf Jehova zu tun? Wie immer wurden Alt-testamentalischen Begebenheiten angeführt, die zeigten wie Diener der alten Zeit immer erst Jehova befragten bevor sie etwas taten. Die dann folgende Frage im Abs. 10 „Wie gehst du vor, wenn wichtige Entscheidungen in deinem Leben anstehen“, sollte uns dahin beeinflussen uns in allen Lebensentscheidungen auf Jehova zu verlassen. Ich denke aber schon, das wir alle unseren Verstand haben, um ihn zu gebrauchen um auch eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen.
    Die angeführten Beispiele zeigen eigentlich immer, das diese Männer, und besonders David; Jehova befragten, wenn es um Dinge ging, die sich um Jehovas Vorhaben mit dem Volk drehten. Dies als Beispiel für alle Lebenslagen zu bewerten geht über das hinaus, was uns die Bibel sagt.
    Doch mehr als Fragwürdig ist wieder die Verbindung, die man herstellt zwischen den Kampf gegen sündige Neigungen. Lieblingsthema auch hier wieder Pornografie.
    Die Aussage, „wer intensiv betet, kann diesen Kampf gegen dies sündige Neigung gewinnen“ kann nur dazu führen das diejenigen, die wirklich dagegen angehen möchten mit einem schlechten Gewissen nach hause gehen, weil sie es immer noch nicht geschafft haben, trotz der Gebete die sie gesprochen haben mögen.
    Mit bezugnahmen auf Jesu Worte aus Luk. 22:40 wird behauptet, das wir den Kampf gegen sündige Versuchungen gewinnen können, wenn wir beten. Wenn man die Verse liest ist jedoch leicht zu erkennen, das Jesus hier nicht vom Gebet als eine Allzweckwaffe gegen die Sünde spricht. Wir lesen dort: „Jesus sagte zu ihnen: „Betet darum, dass ihr der kommenden Versuchung widerstehen könnt!“ Nicht weit von seinen Jüngern entfernt kniete Jesus nieder und betete: …. Als er dann zu seinen Jüngern zurückkehrte, schliefen sie, erschöpft von ihren Sorgen und ihrer Trauer. Jesus rüttelte sie wach: „Wie könnt ihr jetzt nur schlafen! Steht auf und betet, damit ihr der Versuchung widersteht!“
    Es ging hier speziell um die Versuchung der Jünger, in dieser für Jesus so wichtigen Situation einzuschlafen. Sicherlich ist es angebracht in Zeiten der Versuchung und im Kampf gegen sündige Neigungen zu beten, aber den Kampf gegen unser Fleisch werden wir nicht gewinnen können, sagte Paulus an die Römer 7:21-25. Durch unsere Bemühungen können wir nur zeigen, das wir das Gesetz Jehovas beachten MÖCHTEN.
    So gesehen war dieser Artikel gegen Ende wieder einmal dazu geignet den Brüdern das Gewissen schwer zumachen, und durch das drängen auf eigen Leistung den Wert des Opfers Jesu in Frage zu stellen. Wo bleibt der tröstliche Hinweis, den auch der Apostel Paulus für sich sah, das dort, wo wir trotz aller Bemühungen Versagen, auf das Opfer Jesu Christi zurückgreifen können? Kein Wort davon, das Gebet und Jehova hilft uns ja auch ohne das Opfer Christ, das brauchen wir ja nicht, wenn wir den Kampf alleine gewinnen können. Eine traurige Aussage.
    liebe Grüße
    Michael2

  • Anna
    Januar 2, 2012

    Lieber Michael2, liebe Brüder und Schwestern,

    an dieser Stelle erstmal Danke für den Artíkel über die christliche Freiheit.

    Freiheit steht auch für Lebensfreude. Jehova ist verschwenderisch mit seiner Liebe, seiner Gnade und seiner Freude. Er jubelt, wenn er an uns denkt. In diesem Zusammenhang eine für mich ganz neue Bedeutung der Verspassagen in Zephania 3:15 bis 20 (Übersetzung Neues Leben)

    „15 Denn der Herr hat die Gerichtsurteile, die über dich verhängt wurden, aufgehoben und deine Feinde beseitigt. Der König Israels, der Herr, ist in deiner Mitte und du wirst nichts Böses mehr sehen. 16 An jenem Tag wird man Jerusalem zurufen: »Fürchte dich nicht, Zion! Lass deine Hände nicht mutlos sinken! 17 Der Herr, dein starker Gott, der Retter, ist bei dir.
    Begeistert freut er sich an dir. Vor Liebe ist er sprachlos ergriffen und jauchzt doch mit lauten Jubelrufen über dich.
    18 Und die betrübt von den Festversammlungen ausgeschlossen waren, die will ich auch sammeln, denn sie gehören doch zu dir – auch, wenn sie noch durch Schande gezeichnet sind. 19 Schau doch! In dieser Zeit werde ich gegen die vorgehen, die dich unterdrückt haben, aber die zugrunde Gerichteten will ich retten und wer vertrieben war, den will ich wieder nach Hause führen. Und zu deren Beschämung werde ich ihnen auf der Erde neu zu Ansehen und Ehre verhelfen. 20 An jenem Tag werde ich euch sammeln und wieder nach Hause führen. Und dann werde ich euch einen guten Namen geben, einen Ehrennamen unter den Völkern der Erde. Mit euren eigenen Augen werdet ihr es sehen, dass ich euer Schicksal wende. So spricht der Herr!“

    Das ist, so finde ich eine wundervolle Zusicherung für uns alle, die wir, weil wir uns von der Organisation innerlich distanziert haben, niemals „heimatlos“ in dem Sinns sind, dass wir allein gelassen werden. Jehova und der Christus führen uns heim und diese Zusicherung allein hilft uns aus der geistigen Wüste, in die wir geführt wurden, herauszukommen.
    In Jesus haben wir ja die Grundlage zur Freiheit.

    Das wird z. B. daran deutlich, dass sich Jesus mit Zöllnern und Sündern abgegeben hat (Markus 2:13-17), die dadurch eine befreiende Lebensveränderung erleben.
    Christliche Freiheit heißt ja das ich mich in meiner Beziehung zu Gott, den Mitmenschen und letztlich auch zu mir selber entfalten darf und was Jehova uns zuspricht. Freiheit dürfte eigentlich nicht mühsam erkämpft werden. Weil sie doch die Gnade des Christus ist.

    Durch die Erfahrung der wirklichen Freiheit stellt sich, wenn man viele Jahre „organisatiostreu“ war das Leben letztlich auf den Kopf. Weil man auch lernen muss mit dieser neuen Freiheit umzugehen. Ich kann meine Prioritäten anders setzen, und bin dadurch z.B. frei zu geben, für Andere da zu sein, letztlich auch frei von Egoismus.

    Zu deinem Kommentar Michael 2 im letzten WT-Studium über das Vertrauen noch die Anmerkung zu Jona:

    Mir ist unverständlich warum Jona als Beispiel für Vertrauen zu Jehova dient. Er kam ja erst in den Bauch des Fisches weil er Jehova NICHT vertraute.
    Und wer bitte betet nicht wenn er in einem Fisch gefangen ist. Selbst ein Atheist könnte hier zum Gebet Zuflucht nehmen.
    Und noch die Schriftstelle in Lukas 22:40 wo Jesus anführt „unablässig zu beten um nicht in Versuchung zu kommen“.

    Hier redet man wirklich den Brüdern eine Mitschuld ein wenn sie es wieder nicht schaffen Versuchungen aus dem Weg zu gehen. Wenn man ein paar Verse weiterliest ist es der Petrus der kurz nach dem Rat des Chrisus bezüglich des Gebetes diesen verraten hat. Und Christus hat ihm niemals Vorwürfe gemacht er hätte nicht genug gebetet.

    Und „Pornografie“ scheint wirklich ein Lieblingsthema in den Artikeln zu sein. Als ob alle Brüder nichts anderes im Sinn haben als Pornos anschauen…
    Wer so vehement gegen etwas wettert könnte nach meiner Ansicht selbst damit das größte Problem haben.

    Werde mich jetzt auf mein Rad setzen, bei mir scheint die Sonne, und in die Arbeit fahren.

    Liebe Grüße an alle Anna

  • Martin
    Januar 2, 2012

    Hallo, liebe Anna
    Danke – Dein Kommentar einfach genial!
    Lass weiter Dein Herz sprechen!
    Liebe Grüße Martin

  • Matthäus
    Januar 2, 2012

    Zu dieser biblischen Feststellung von dir lieber Bruder S.B.R. möchte ich Dir gratulieren und zu den sehr guten und treffenden Gedanken einen Aspekt hinzufügen:

    >>Ihr Gottesdienst ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben. Ja, ihr beachtet Gottes Gebote nicht, sondern ersetzt sie durch eure Vorschriften! Dabei geht ihr sehr geschickt vor.”<<

    Freiheit was haben Menschen für diesen Zustand alles auf sich genommen. Nicht selten auch ihr Leben. Freiheit ist für viele das höchste Gut. Was ist im Namen der Sklaverei nicht alles an Verbrechen verübt worden. Die Freiheit, für dieses Recht des Menschen wurden unzählige Bücher geschrieben. Regime kamen rund um den Erdball zu Fall. Oft erst nach Jahrzehnten der Unterdrückung – hat man es geschafft dann gab es Freudentränen (siehe ehemalige DDR) leider nicht selten war man auf Vergeltung (Gadaffi, Sadam Hussein) aus.

    Das heutige Volk der ZJ –ist es FREI? Es gibt 2 Strömungen – die einen folgen BLIND der LK – immer mehr und täglich werden es mehr, die sich gegen die Versklavung und Bevormundung auflehnen. Ein Umbruch der gut und richtig ist, der in den nächsten Jahren über Bestand oder Untergang der LK entscheiden wird. Folgen nicht bald massive Reformen und die Akzeptanz der Eigenverantwortung des einzelnen, dann wird nur mehr ein harter Kern als „Häufchen“ übrigbleiben.

    Dieser harte Kern zeichnet sich aber nicht durch Loyalität gegenüber Jehova und Jesus aus sondern diese folgen blind menschlichen Führern die sich in Wahrheit gegen Gott auflehnen. Die Begründung für diese kühne Behauptung folgt!

    In den letzten Tage habe ich mir einen Onlinevortrag angehört.
    Das Thema war: „Wir sind Kirche“. Der Redner hat einen mir bekannten Text in einer Weise herausgearbeitet der zu diesem Thema hervorragend passt. Joh.6:44 „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, daß ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“

    Jeder der heute sich zu Jesus bekennt oder zu IHM kommen will, kann dies nicht aus eigenem Antrieb tun. DER VATER HAT IHN gezogen !

    Und nun bitte einmal ernsthaft sich darüber Gedanken machen:

    Du möchtest der Gemeinschaft von ZJ beitreten weil man dich überzeugt hat: Ja das ist das neuzeitliche Volk Gottes, diese haben den Schutz und Segen Gottes. Sie haben viele Fragen beantworten können. Du möchtest von diesen „wahren Nachfolgern“ Jesus getauft werden. Man klärt dich auf, was sind die Erfordernisse für die Taufe – du vergleichst wie und unter welchen Voraussetzungen Menschen zur Zeit der ersten Christen getauft wurden. Da hat ein Petrus oder Paulus am öffentlichen Platz einen Vortrag über Jesus gehalten und TAUSENDE wurde UNMITTELBAR danach getauft. Es gab auch Einzelpersonen – der äthiopische Eunuch, die Familie des Gefängnisaufsehers etc.

    Das du der du dich taufen lassen möchtest von Jehova gezogen wurde hat Jesus klipp und klar formuliert. ZJ bieten dir an dich zu taufen. Beim nächsten Kongreß gibt es die Möglichkeit dazu. Zuvor musst du allerdings dem Regel und Lehrwerk der Organisation der ZJ zustimmen. Die Frage ob du diese Organisation als EINZIGE vom Geist Gottes gelenkte anerkennst entscheidet ob du getauft werden kannst.

    Du kannst nur mit Vorbehalt einer solchen geistlichen Führung zustimmen. Nicht zuletzt weil Jehova dich lehrt: DIESER IST MEIN SOHN – Hört auf IHN.

    Du nimmst dir die Freiheit heraus – da und dort wird eine Meinung und Lehre vertreten der du aufgrund einer Kenntnis der Heiligen Schrift NICHT zustimmen kannst, oder die vielen widersprüchlichen Lehransichten über Zeitangaben oder die Generationenlehre ist nicht mehr glaubwürdig.

    Die Folge: KEINE TAUFE! Und damit lehnen sich diese Ältesten und die dahinter in ANORDNUNG befindlichen Organisation GEGEN GOTT AUF.

    Nochmals: Jehova hat dich als Mensch zu Jesus gezogen – die WTG maßt sich an eine Entscheidung Gottes zurück zu weisen, sich DARÜBER zu erheben !!!

    Und damit ist klar: Jene die sich ALS GOTTES ORGANISATION ausgeben sind nicht das wofür sie sich ausgeben. Oder sie waren jene die Gott gebrauchte wie die Propheten in alter Zeit die jedoch untreu wurden. Lies dir Maleachie als ganzes durch und du wirst viele Parallelen zur heutigen Zeit finden. Nur als kleines Beispiel: Kap. 2

    1 Ich warne euch, ihr Priester:
    2 Nehmt euch meine Worte zu Herzen, und ehrt mich! Sonst wird euch mein Fluch treffen. Ja, ich verfluche die Gaben, mit denen ich euch gesegnet habe. Aber ihr lasst euch ja nicht warnen; deshalb habe ich, der allmächtige Gott, euch schon bestraft.
    4 So werdet ihr erkennen, dass ich, der allmächtige Gott, euch zu Recht gewarnt habe. …. Damals achteten mich die Leviten und hatten große Ehrfurcht vor mir.
    6 Dem Volk gaben sie meine Weisungen unverfälscht weiter. Was sie sagten, entsprach immer dem Recht und der Wahrheit. Sie waren aufrichtig und lebten so, wie es mir gefällt, und vielen halfen sie, von ihren falschen Wegen umzukehren.
    7 Ein Priester soll den Israeliten zeigen, wie man mich, den Herrn, erkennt. Er soll ihnen meine Weisungen weitergeben, denn ich, der allmächtige Gott, habe ihn zu meinem Boten ernannt.
    8 Ihr aber seid vom richtigen Weg abgewichen, eure falschen Weisungen haben viele Menschen zu Fall gebracht.

    Darüber sollte jeder nachdenken der einen NEUEN zur Taufe führt.

    Ich wünsche ALLEN auch im neuen Jahr Erkenntnis und Weisheit die man nur bekommt wenn man sich vom Geist Gottes leiten lässt und beherzigt was in seinem Wort steht: PRÜFET ALLES!!! So auch 1. Kor. 12:1-3 ! Der es geprüft hat soll darüber nachdenken warum diese Verse in der soooo umfangreichen Library KEINE Erklärung dazu findet!

    LG Matthäus

  • Martin
    Januar 2, 2012

    Lieber Matthäus,

    Deinen Ausführungen ist kaum mehr etwas hinzuzufügen. Mir fiel beim Lesen deines Kommentars noch Kornelius ein. Weshalb fiel die Aufmerksamkeit Jehovas und des Herrn Jesus auf ihn? Ap.10:1 NWÜ

    10 Nun war in Cäsarẹa ein gewisser Mann namens Kornẹlius, ein Offizier der sogenannten italischen Abteilung, 2 ein [gott]ergebener Mann, der mit allen seinen Hausgenossen Gott fürchtete, und er gab dem Volk viele Gaben der Barmherzigkeit und flehte unablässig zu Gott. 3 Etwa um die neunte Stunde des Tages sah er in einer Vision deutlich einen Engel Gottes bei sich eintreten, der zu ihm sprach: „Kornẹlius!“ 4 Der Mann schaute ihn unverwandt an und sagte, von Furcht ergriffen: „Was ist es, Herr?“ Er sprach zu ihm: „Deine Gebete und Gaben der Barmherzigkeit sind zur Erinnerung vor Gott emporgestiegen…trotzdem das er ein Offizier war…

    Kornelius war also ein Gott ergebener Mann…ihm fehlte nur noch ein vollständiges Wissen über die Rolle des Messias… uns er wurde getauft… der heilige Geist wurde ausgegossen… Der Militärbedienstete musste noch nicht mal vorher seinen Mili tärstatus verlassen vor der Taufe. Ob er es später vollzog, wird nicht berichtet. Heute könnte keine Person in einer solchen oder ähnlichen Position getauft werden. Ihm würde die Taufe verweigert. In der Tat, im Gesamtsystem der Taufprozedur unter JZ stimmt gewaltig etwas nicht. Aber eine jetzt schon auf Erden „regierende Körperschaft“ hat das Recht, eigene Gesetze zu erlassen, wer zur Taufe zugelassen wird. So ist das nun mal.

    Damit möchte ich nicht sagen, dass es nicht wichtig ist für einen Taufanwärter, nicht nur zu wissen, was es bedeutet Jehova Gott anzubeten und den Herrn Jesus als Erlöser anzunehmen und auch zu einem Verständnis zu gelangen, was es bedeutet AUF IHN ZU HÖREN, aber hier wird eine Formalität ungeheuerlichen Ausmasses aufgebaut, dass dabei die eigentliche Bedeutung der christlichen Hingabe und Taufe völlig verzerrt wird.

    Gruß Martin

  • Walter
    Januar 2, 2012

    Hallo Martin,

    schön wieder etwas von Dir zu lesen !!!

    Möchte zum Thema Taufzulassung noch einen Gedanken anmerken:

    Was ist mit behinderten Personen ?

    Werden Personen,die infolge ihrer Behinderung,nichtmal ungetaufter
    Verkündiger sein können, bzw. andere Taufvoraussetzungen nicht erfüllen können,in unserer Organisation überhaupt zur Taufe zugelassen ?

    Hat da jemand von Euch Erfahrung ?

    Liebe Grüße

    Walter

    ==========================================================================
    Hallo Walter,
    zu deienr berechtigten Frage eine Erfafahrung. Ein Interresierter, der unter einer psychichen Krankheit leitet wollte sich Taufen lassen. Die Ältesten unterhielten sich ernsthaft über die Frage, wie er wohl seinen Predigtdienst durchführen kann. Ob er nicht den Versammlungsschnitt drückt, oder als unregelmässiger Verkündiger den Ältesten Probleme bereitet. Diese Denkweise ist zwar nicht von der Organisation angeregt, aber die Folge ihrer Vorgaben in dieser Frage. Zum Glück gab es doch Älteste, die diesen Irrsinn nicht mit machten, so das sich dieser Bruder taufen lassen konnte. Letztendlich war man ja auch froh einen Täufling auf dem K.K.präsentieren zu können.
    l. G.
    Bruderinfo

  • Joshua
    Januar 2, 2012

    Der Artikel ist Balsam für meine Seele. Vielen Herzlichen Dank! Nach jahrelanger Gefangenschaft in geistiger Finsternis fällt mir das Laufen auf eigenen „freien“ Beinen noch schwer. Es fühlt sich oft so an als ob ich nochmal neu Laufen lernen muss im Glauben. Nun aber selbstbestimmt und den Blick auf den Christus gerichtet udn nicht mehr auf Menschen. Der Artikel bestärkt mich darin weiter in mich schauen und meine neue Freiheit mit Verantwortung und Wertschätzung zu leben.

    Euch allen eine gesegnete Woche!
    Joshua

  • renault
    Januar 2, 2012

    Danke für den schönen Vortrag.
    Zitat
    “In der Wahrheit zu sein” heißt demgenäß: in Jesus zu sein, sich zu ihm zu bekennen!Zitat ende.
    Das sehe ich auch so
    Johannes 14:21.Wer meine Gebote annimmt und sie befolgt, der liebt mich wirklich.Und wer mich liebt, den wird mein Vater lieben.Auch ich werde ihn lieben und ihm meine Herrlichkeit OFFENBAREN:(GNB)
    Zitat:
    Und genau aus diesem Grunde können die Lehren der WTG nicht Wahrheit sein, weil sie in der eigenen Selbstüberhöhung und autoritär gesetzten “Mittlerrolle” des “t.u.v. Sklaven” sogar vom Christus WEGFÜHRT und damit die so wichtige innere Freiheit des Menschen zerstört. Indem der t.u.v. Sklaven die Grenzen des Denkens festlegt und Grenzüberschreitungen des Denkens, sollten sie sich in Handlungen beobachtbar zeigen, mit einem Ausschluss aus der Gemeinde bestraft, entfernt sie sich in Wirklichkeit von den wahren Worten des Christus.Zitat ende.
    Wieder johannes diesmal 15:15:Ich nenne euch nicht mehr Sklaven,den ein Sklave weiß nicht was sein Herr tut.Ich habe euch aber Freunde genannt, weil ich euch alle Dinge, die ich von meinem Vater gehört habe, bekanntgegeben habe.
    Schlußfolgerung:
    Ein Sklave kann einem keine Freiheit bringen den er weiß nicht was sein Herr tut.Dann schon lieber die Gebote Jesu annehmen und sie befolgen (aus Liebe), sich zu ihm bekennen und hoffen das Jesus uns seine Herrlichkeit offenbart.
    Eine ruhige Woche ,Frieden und Segen euch allen.
    Gruß renauLt.

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