153 Comments
  • Lisette
    Juni 24, 2011

    SEit einiger Zeit bin ich mit einer Studentin befreundet. Sie gehört der evangelischen Kirche an. Ihr Leben und Handeln ist bestimmt durch ihren Glauben an Gott, den Vater und an Jesus Christus und als Evangelische natürlich auch an den Heiligen Geist. Sie bezeichnet sich als wiedergeborene Christin – und sie ist es auch. Ihr ihr aufrichtiges und wahres Christsein abzusprechen ist eine Anmaßung! Da nimmt sich der t.u.v.S. eindeutig ein Recht, das nur Jehova zusteht.Meine Freundin liebt den „Herrn“, und damit meint sie Gott Vater und Sohn, gleichermaßen , ehrt und betet vertrauensvoll. Als ich einmal mit ihr betete, hatte ich ein richtig befreites Gefühl. Sie ermuntert mich immer wieder, doch die Bibel in mehreren Übersetzungen zu lesen und damit den WT zu prüfen. Und ich habe gemerkt, dass uns da oft die Unwahrheit gesagt wird. Ich gehe auch am nächsten Sonntag mit ihr in die Kirche und werde den Pfarrer um ein Gespräch bitten. Vielleicht werde ich abtrünnig. Aber das ist mir der Preis wert, wenn ich dadurch eine wirkliche ehrliche Beziehung zu Jesus bekomme, der für meine Sünden gestorben ist, um mich vor den Folgen meiner Sündhaftigkeit zu erretten. Ich werde den Pfarrer auch wegen des Gedächtnismahl befragen und ob ich denn in seiner Kirche von den Symbolen nehmen darf. Denn im „Neuen Testament“ meiner Freundin steht, das das a l l e tun sollen. Und in anderen Übersetzungen auch. Und dann geht’s da ja dann auch gleich mit der Blutfrage weiter.
    Der WT vom 1. Dez. 95 schreibt: „Hast du den Mut, überlieferte Glaubensansichten, an denen du jahreslang festgehalten hast, aufzugeben, wenn sich heraustellt, dass sie der Wahrheit widersprechen?“
    Ja, tr.u.v.Sk! Ich habe den Mut! Und es scheint mir schon jetzt, dass ich bisher von eben diesem selbstherrlichen und selbsternannten Skalven schmählich belogen wurde. Ich bin auf dem besten Weg, zukünftig den Namen Jesus als den Namen meines Herrn und Heilandes zu bezeugen und IHM zu folgen. Und dann kann ich mich mit Fug und Recht „Christ“ nennen! Ich bin gespannt auf die Gespräche mit dem Pfarrer! (hab aber auch ein bisschen Angst, dass er mich gleich als verlorene Sektenperson ansieht. Einfangen lass ich mich nicht)

  • Ulrike P.
    Juni 24, 2011

    Hallo Lisette
    Erst einaml ein herzliches Willkommen von mir. 🙂

    Anderen Christen abzusprechen von Gott angenommen zu sein, sehe ich auch als unerträgliche Arroganz an.
    Für mich kommt es nicht alleine darauf an, wie ein Mensch über Gott belehrt wurde und das dann natürlich vertrauensvoll als richtig ansieht – sondern was für eine Herzenseinstellung er zu Gott, zu Jesus und zu seinen Mitmenschen hat.
    Der Rat, dir verschiedene Bibelübersetzungen zuzulegen, ist auf jeden Fall schon mal sehr gut. Das tut wir alle hier auch, kaum einer zitiert aus der NWÜ.

    Allerdings wäre ich an deiner Stelle, so wie es die anderen hier schon schrieben, sehr vorsichtig damit mich einer anderen Gemeinschaft anzuschließen und dir deine Fragen alleine von ihnen beantworten zu lassen. Du könntest vom Regen in die Traufe geraten.
    Denn ausschließliche Wahrheit findest du nur bei Gott und seinem Sohn. Wie es hier schon oft erwähnt wurde, ist ganz alleine Jesus der Weg die Wahrheit und das Leben. Zu IHM sollen wir gehen, an IHN sollen wir uns halten, alleine IHM sollen wir vertrauen.
    Denn er allein hat von seinem Vater alle Vollmacht bekommen…da gibt es keinen anderen Menschen oder gar eine ganze Gemeinschaft, die das von sich behaupten könnte.

    Kirchen oder sonstige Gemeinschaften die aus Gott und seinem Sohn eine einzige Person machen, betrachte ich eher mit Skepsis, denn die Bibelstelle auf die sie sich hauptsächlich stüzen, Joh 1, 1+2 sagt eigentlich gerade das Gegenteil aus:
    1 Am Anfang war das Wort. Das Wort war BEI Gott, und in allem war es Gott gleich.
    2 Von Anfang an war es BEI Gott.
    (Gute Nachricht)

    Wie könnte Jesus als das Wort bei Gott gewesen sein, wenn er die Person Gottes selber war/ist?

    Gestützt wird diese Aussage noch in Kol 1, 15:
    15 Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist.
    (Schlachter)

    Ein Ebenbild ist laut Definition bei Wiktionary: [1] vollkommene Gleichheit mit jemand anderem.
    Bei einer Gleichhiet wird keinem von beidem seine Existenz abgesprochen.
    Aber genau das tut die Kirche, wenn sie aus zweien eins macht. Sie spricht im Grunde dem himmlischen Vater – den Jesus doch so sehr liebt – seine Existenz ab indem sie sagt, die beiden sind in Wirklichkeit eine einzige Person und nur zu unserem besseren Verständis wurde das Vater/Sohn-Bild kreiert…man könnte auch sagen erfunden. Ihr brucht euch darum nur noch an Jesus zu wenden.
    Aber wo sollte da das bessere Verständis für uns sein? – Man würde doch nur noch viel mehr durcheinander gebracht!

    Nein, das Gleiche ist nicht dasselbe, da müssen wir ja schon im Alltag aufpassen. Wenn wir in anderen Dingen vom gleichen oder vom selben sprechen und uns dabei vertun, wird sofort nachgehakt was wir denn nun meinen…das Gleiche oder dasselbe? 😉

    So gibt es viele Bibelstellen mit denen man belegen kann, dass BEIDE existieren und würdig sind anerkannt und geliebt zu werden.

    Aber über dieses Thema haben wir hier auf Bruderinfo schon mehrmals tiefgründig diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir damit „durch“ sind. 🙂

    Deshalb soll das auch von meiner Seite aus, alles dazu sein. Da ich gerade dabei bin, alles aus meinem Urlaub nachzulesen, weiß ich zwar, dass dieses Thema hier irgendwo mal wieder aufkam, aber nicht mehr wo und von wen…aber drum kam ich da jezt nochmal kurz drauf. 🙂

    @ verschiedene Quellen
    Darüber ist hier bei Bruderinfo ja auch dieser Tage diskutiert worden. Ich weiß nur nicht mehr wo…sorry.
    Für mich ist es mit den Quellen so wie bei einer Perlensuche. Ich suche die echten Perlen an verschiedenen Orten und meistenteils verstecken sie sich zwischen Unechten.
    Statt nun, wie viele es tun, die echten Perlen für unecht zu erklären, nur weil sie von lauter unechten Perlen umgeben sind, klaube ich mir die echten Perlen (auch wenn´s auch nur eine Einzige ist), heraus und lasse die anderen, nachdem ich sie geprüft und als unecht erkannt habe, liegen.
    Es umgekehrt zu halten – alle unechten Perlen auch für Echt anzusehen, nur weil ein paar wenige Echte darunter sind, ist allerdings genauso ein Fehler.
    Es ist zwar Zeitaufwendig, aber ums prüfen und aussondieren kommt man nicht drum rum, sonst sieht man sich besser erst garnicht irgendwelche Quellen an und bleibt nur bei der Bibel. – Nur, da komme ich halt oft nicht alleine weiter…

    Doch die Bibel hilft mir bisher immer dabei, die echten von den unechten Perlen zu unterscheiden.
    Darum ist die Quelle für mich eher mäßig interessant.

    Denn was zählt ist einzig, ob die Gedanken wirklich mit dem was in der Bibel steht, in Übereinstimmung ist.

    Dir liebe Lisette, wünsche ich viel Freude beim Perlensuchen.
    Überprüfe alles was du hörst und siehst im Licht der Bibel und behalte das Gute.

    LG Ulli

  • cheyenne
    Juni 24, 2011

    Der Vortrag von G .Lösch war für viele ernüchternd und enttäuschend, für mich war er genau das, was ich erwartet hatte. Denn mehr als das, was er von sich geben konnte ist nicht möglich, wenn man die Zukunft nur mit dem Wachtturm erklären will. Etwa 25x hat er versucht, zukünftiges nur mit dem Wachtturm und Offenbarungsbuch zu deuten. Dabei kann nun mal wirklich nicht mehr rauskommen als über 30x vielleicht- wissen wir nicht- möglicherweise- könnte sein- können nicht sagen- werden sehen- wahrscheinlich usw. Dieser Vortrag war das deutlichste Armutszeugnis das ich je von einem Glied der LK gehört hatte. Ein offenes Bekenntnis, dass unsere Herren in Brooklyn im Dunkeln stochern und uns das noch als neues und helleres Licht verkaufen. Das wundert mich gar nicht, denn in der Bibel steht über unsere Führer folgendes.
    Jes.42:18 Hört, ihr Tauben; und schaut auf, ihr Blinden, um zu sehen. 19 Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht, und wer ist taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie der Belohnte oder blind wie der Knecht Jehovas? 20 Es gab viele Dinge zu sehen, aber ständig gabst du nicht acht. Da war Anlaß, die Ohren zu öffnen, aber fortwährend hörtest du nicht zu.

    (EB)56:10.Seine Wächter sind blind, sind alle ohne Erkenntnis; sie alle sind stumme Hunde, die nicht bellen können; sie träumen, liegen da, lieben den Schlummer. 11.Und die Hunde sind gefräßig, kennen keine Sättigung; und das sind Hirten! Sie haben kein Verständnis; sie alle wenden sich auf ihren eigenen Weg, ein jeder von ihnen allen seinem Vorteil nach:

    (EB)59:9.Darum ist das Recht fern von uns, und die Gerechtigkeit erreicht uns nicht. Wir harren auf Licht, und siehe, Finsternis; auf Helle, aber in dichtem Dunkel wandeln wir. 10.Wie Blinde tappen wir an der Wand herum, und wir tappen herum wie solche, die keine Augen haben; wir straucheln am Mittag wie in der Dämmerung. Wir sind unter Gesunden den Toten gleich. 11.Wir brummen alle wie die Bären, und wir girren wie die Tauben. Wir harren auf Recht, und da ist keines; auf Rettung, aber sie ist fern von uns. 12.Denn viele sind unserer Übertretungen vor dir, und unsere Sünden zeugen wider uns; denn unserer Übertretungen sind wir uns bewußt, und unsere Missetaten, die kennen wir: 13.Abfallen von Jehova und ihn verleugnen und zurückweichen von unserem Gott, reden von Bedrückung und Abfall, Lügenworte in sich aufnehmen und sie aus dem Herzen sprechen.
    (EB)1.Tim.1:6.wovon etliche abgeirrt sind und sich zu eitlem Geschwätz gewandt haben; 7.die Gesetzlehrer sein wollen und nicht verstehen, weder was sie sagen, noch was sie fest behaupten.
    Ofb.3:17 Weil du sagst: „Ich bin reich und habe Reichtum erworben und benötige gar nichts“, du aber nicht weißt, daß du elend und bemitleidenswert und arm und blind und nackt bist,

    Die Verrenkungen der LK zum Begriff „Generation“ werden nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass inzwischen kein einziges Glied der gesamten LK zu dieser Gruppe des gesalbten Überrestes zählt. Diese abenteuerlichen Erklärungsversuche sind gar nicht notwendig, denn Jesu sagte in Luk.21:31 ganz klar zu seinen Jüngern: DIESE Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis alle Dinge geschehen. Er sagte nicht: EURE Generation… Somit steht zweifelsfrei fest, welche Generation oder welches Geschlecht Jesus im Sinn hatte: seine sündigen Zeitgenossen von Pharisäern, Führern und Volk, die ihn verurteilten und ermordeten. Jedes Mal, wenn er von der Generation sprach hatte er nur sie im Sinn, nicht ein einziges Mal die Apostel oder Jünger. Jesus sprach auch prophetisch von unserer verdorbenen Generation in der Endzeit, die seine Mittlerrolle und seinen Opfertod verächtlich behandelt. Hierbei geht die LK führend voran, sich selbst als die rettende Hürde zu präsentieren und die Mittlerrolle zwischen Jehova und Volk zu beanspruchen. Nach ihrer Meinung kann sich Jesus nicht selbst um die Dinge auf der Erde kümmern, weil er im Himmel ist. So sind ZJ nun dabei, Jesus wieder zu verurteilen und ihn aus der Rettungsvorkehrung Jehovas hinauszuwerfen. Die letzten Zeitschriften zeigen klar, dass wir nur mit der Hilfe der Organisation gerettet werden können und dass Jehova nur mit ihr handelt. Wir leben nun in dieser Generation und das hat nichts mit 1914 zu tun.
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    Zitat:
    Der Schreiber der Offenbarung, der Apostel Johannes, sprach ebenfalls davon, dass die “letzte Stunde” schon da sei, zu seinen Lebzeiten. Alle Versuche, die Bibel zu dieser Frage anders auszulegen führen automatisch zu Spekulationen.
    Es scheint unserer leitenden Körperschaft nicht mehr entgangen zu sein, dass die Bibelaussagen zur Zeit des Endes keine Bedeutung für unsere Zeit haben, weil sie, wie auch von Bruder Lösch eingeräumt, an die ersten Christen und an die jüdischen Generation gerichtet waren. Deshalb betont sie, auch wenn sie dies bis jetzt schon zurückhaltend eingeräumt hat, das im Jahre 70 n. Chr. das jüdische System durch die Römer zu Ende ging.
    Heute nun scheint man bereit zu sein, zuzugeben, das Jesus in erster Linie wenn nicht sogar ausschließlich vom Ende diese “jüdischen Systems” sprach, und nicht vom Ende “dieses Systems”, in dem wir heute leben.
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    Derartige Aussagen kann ich nur als Irrlichter bezeichnen. Damit degradiert man Jehovas heiliges Wort zu einem gewöhnlichen Geschichtenbuch. Die prophetischen Aussagen, auch die von Jesus und der Offenbarung werden sich in unserer Zeit erfüllen. Die Ereignisse des 1.Jh. Und die Vernichtung Jerusalems sind ein Schatten auf unsere Zeit. Über Glauben oder Unglauben davon darf jeder seine eigene Entscheidung treffen. Alle, die den prophetischen Wert der Bibel herunterspielen oder krampfhaft von sich weisen und noch als Spekulationen diffamieren, werden von den Ereignissen innerhalb ZJ und der Welt überrascht werden. Keiner kann aber hinterher behaupten: habe nie etwas davon gehört.
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    Zitat:
    Die Erklärung von Bruder Lösch zu dieser Aussage der Offenbarung setzt wieder das Jahr 1914 als den Beginn dieses Siegeszuges an. Es ist sicherlich richtig, das Jesus als König gegenwärtig seinen Siegeszug durchführt, jedoch nicht erst seit 1914. Es ist auch richtig, das die Vollendung seines Sieges noch aussteht, denn sein kommen als Richter und Urteilsvollstrecker liegt noch vor uns.
    Das losreiten des Reiters auf dem weisen Pferd, um seinen Siegeszug zu vollenden, zeigt an, das hier eine bestimmte Zeitspanne beschrieben wird. Diese Zeitspanne müsste mit dem Antritt seiner Königreichsmacht zur Zeit der ersten Christen beginnen, und heute noch andauern.
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    Jesus soll vor fast 2000 Jahren seinen Ritt begonnen haben und immer noch dem Sieg entgegen reiten? Dann hat sich nach Eurer Meinung der größte Teil der Offenbarung schon erfüllt BEVOR er überhaupt niedergeschrieben wurde.
    Jesus herrscht seit Pfingsten 33u.Z.? Er herrscht laut Offenbarung für 1000 Jahre, ausgestattet mit aller Macht im Himmel und auf der Erde. Das war dann bis 1033u.Z. Da hat man aber auf der Erde gar nichts davon gemerkt- und was ist seither? Was für eine Herrschaft des Christus soll denn das gewesen sein? 2000 Jahre gleichzeitige Herrschaft mit dem Satan? Wenn man das behauptet, dann macht man Jesus nicht nur für die Verbrechen der letzten knapp 2000 Jahre verantwortlich, sondern er ist seit dieser Zeit auch nicht in der Lage den Satan in die Schranken zu weisen. Die Zeit des Endes und des Krieges Jesu gegen Satan kann doch nicht 1/3 der gesamten Satansherrschaft sein.
    Mat.25.31 Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt.
    19:28 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

    Diese Texte und auch Offenbarung 1-19 zeigen deutlich einen kontinuierlichen Ablauf, in dem es zwischen der Inthronisierung Jesu und der Vernichtung der Welt keine „Kunstpause“ von 100 oder sogar 2000 Jahren geben kann.

    Mat.24:22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.
    C.T. Russell hat diesen Text so erklärt: verkürzen hat auch die Bedeutung von abkürzen oder abschneiden. Das hat auch den Sinn von „kurzen Prozess machen“.

    Die Aussage von Lösch zu den 2 Versiegelungen sollten wir umgehend ignorieren. Diese Aussage spottet Jehovas Allwissenheit.
    Röm.8:29 denn die, die er zuerst anerkannt hat, hat er auch vorherbestimmt, nach dem Bild seines Sohnes gestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene unter vielen Brüdern sei. 30 Überdies sind die, die er vorherbestimmt hat, die, welche er auch berufen hat; und die, die er berufen hat, sind die, welche er auch gerechtgesprochen hat. Schließlich sind die, die er gerechtgesprochen hat, die, welche er auch verherrlicht hat.

    Eph.1:3 Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, denn er hat uns gesegnet mit jeder geistigen Segnung in den himmlischen Örtern in Gemeinschaft mit Christus, 4 so wie er uns in Gemeinschaft mit ihm VOR Grundlegung der Welt auserwählt hat, damit wir heilig und ohne Makel vor ihm seien in Liebe. 5 Denn er hat uns durch Jesus Christus zur Annahme an Sohnes Statt für sich vorherbestimmt nach dem Wohlgefallen seines Willens, 6 zum Lobpreis der Herrlichkeit seiner unverdienten Güte, die er uns durch [seinen] Geliebten gütigerweise erwiesen hat.
    11 in dessen Gemeinschaft wir auch zu Erben eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt,

    Die Flucht aus Jerusalem in die Berge: Lösch sagte, wir sollen zu dem Berg der ORGANISATION Gottes fliehen, DAS ist das Königreich Gottes. Wie das dann nach dem Gericht aussieht, hat er uns ausführlich vermittelt: Aufräumungsarbeit, um auf der ganzen Erde Milliarden von Toten und alle Überreste zu beseitigen. Dann das Bauprogramm: Auferstehungshäuser bauen und dann noch einige hundert Jahre nur Häuser bauen und Nahrungsmittel für viele Milliarden Menschen zur Verfügung stellen. Er sagte ganz klar, dass wenn jemand nicht arbeiten will, dann ist die neue Welt nichts für ihn. Dann kommt noch das Predigtprogramm für alle. Wir werden viel lernen und arbeiten müssen. Dazu erhalten wir Anweisungen, die der neuen Situation gerecht werden. Wir müssen auch bereit sein, das uns zugewiesene Land anzunehmen. Keiner darf sich raussuchen, wo er wohnen möchte. Immerhin hat er uns freie Reisemöglichkeit eingeräumt.
    Da plant unser „Sklave“ schon eifrig seine 1000 jährige Herrschaft als Sklaventreiber. Diesen kunstvoll ersonnenen unwahren Geschichten sollte man keinesfalls glauben und die Hand dieser Blindenführer der LK noch loslassen, bevor diese in die Grube fallen. Der Sabbat ist ein Schatten auf das Königreich Jesu. Wir wissen alle, was mit Sabbatschändern passiert ist. Im Gebet an Jehova sollte man für diesen Sklaven nicht noch dankbar sein.
    Ganz anders fühlt sich Jesu Joch an.
    Mat.11:28 Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. 29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
    Ps.68:19 Gesegnet sei Jehova, der täglich die Last für uns trägt, Der [wahre] Gott unserer Rettung

  • Bruderinfo E.K.
    Juni 24, 2011

    Auch wenn wir Kolosser 1:13 etwas näher betrachten, erkennen wir, das Jesus schon zur Zeit der Apostel seien Herrschaft antrat. Kolosser 1:13 “Denn er hat uns aus der Gewalt der Finsternis befreit und hat uns in das Königreich versetzt, in dem sein geliebter Sohn regiert.” (neue Genfer Übersetzung)

    Die Aussage des Paulus ist also eindeutig; Jesus regierte schon zur Zeit der Apostel in seinem Königreich, eine Tatsache, die von Bruder Lösch sehr ausführlich belegt wurde.

    Wenn man also die Aussagen der Jünger und Apostel so nimmt, wie sie in der Bibel aufgezeigt sind, muss man zu der Erkenntnis kommen, das die Jünger dachten, daß die Zeit des Endes in Ihrer Zeitperiode eintrifft in Ihrer Generation.

    Jesus selbst sagte gemäß Lukas 17: 20-21 als er von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme: “Und als er von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte; auch wird man nicht sagen: Siehe hier! Oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch. Er sprach aber zu den Jüngern: Es werden Tage kommen, da ihr begehren werdet, einen der Tage des Sohnes des Menschen zu sehen, und ihr werdet ihn nicht sehen.”

  • Ulrike P.
    Juni 24, 2011

    Hallo Bruderinfo E.K.
    Danke für die Einstellung diesen Artikels.

    Kol 1, 13+14
    13 Er hat uns aus der Gewalt der Finsternismächte befreit und uns unter die Herrschaft seines lieben Sohnes gestellt.
    14 Ja, durch ihn, unseren Herrn, wurden wir freigekauft, und durch ihn sind uns die Sünden vergeben.

    Ja, unter was für eine Herrschaft denn, wenn er noch garnicht regiert?

    Ich meine, Jesus lehrt seine Jünger nicht umsonst so zu beten:

    10 … Dein Wille geschehe hier auf der Erde, wie er im Himmel geschieht.
    Mat 6, 10

    Auch Daniel 2, 44 stützt den Gedanken, dass Gott sein Reich schon im Himmel aufrichtete, bevor es sich dann einmal auch auf die Erde erstreckt:

    44 Noch WÄHREND die Könige dieses Reiches an der Macht sind, wird der Gott des Himmels sein Reich aufbauen, das nie zugrunde geht. Kein anderes Volk kann ihm jemals die Herrschaft streitig machen. Ja, es bringt alle anderen Reiche zum Verschwinden und wird selbst für immer fortbestehen.

    Noch regiert Satan über diese Welt, er allein trägt deshalb die volle Verantwortung über all das Unheil, was er im Laufe dieser Zeit über die Erde gebracht hat.

    Seine Zeit wird enden, wenn die Zahl der Nationen voll ist.

    25 Damit ihr nicht auf die Juden herabseht, liebe Brüder und Schwestern, möchte ich euch ein Geheimnis anvertrauen: Ein Teil des jüdischen Volkes ist verhärtet und verschlossen für die rettende Botschaft. Aber das wird nur so lange dauern, bis die volle Zahl von Menschen aus den anderen Völkern den Weg zu Christus gefunden hat.
    Römer 11, 25

    Darin liegt der Grund, dass Jesus bisher noch nicht eingegriffen hat. – Erst wenn alle herausgesammelt wurden, dessen Namen von der Grundlage der Welt an für ihn bestimmt sind, wird sein Weltgericht kommen.

  • Anna
    Juni 24, 2011

    Liebe Cheyenne, Lisette, Micha und Alle,

    herzlichen Dank Dir, Cheyenne für die schöne und logische Zusammenfassung des Vortrages von Brd. Lösch.
    Wie kommt man nur dazu über Auferstehungshäuser zu spekulieren. Und das mit dem ewigen Häuslebauen der „Überlebenden“ widersprucht ganz klar der biblischen Aussage aus Jes. 65 ab Vers 17: (Elberfelder Bibel), insbesondere Vers 22!
    Der neue Himmel und die neue Erde

    17 Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Und an das Frühere wird man nicht mehr denken, und es wird nicht mehr in den Sinn kommen.
    18 Vielmehr freut euch und jauchzt allezeit über das, was ich schaffe! Denn siehe, ich schaffe Jerusalem zum Frohlocken und sein Volk zur Freude. 19 Und ich werde über Jerusalem jubeln und über mein Volk mich freuen. Und die Stimme des Weinens und die Stimme des Wehgeschreis wird darin nicht mehr gehört werden. 20 Und es wird dort keinen Säugling mehr geben Tage und keinen Greis, der seine Tage nicht erfüllte. Denn der Jüngste wird im Alter von hundert Jahren sterben, und wer das Alter von hundert Jahren nicht erreicht, wird als verflucht gelten. 21 Sie werden Häuser bauen und bewohnen, und Weinberge pflanzen und ihre Frucht essen. 22 Sie werden nicht bauen und ein anderer bewohnt, sie werden nicht pflanzen, und ein anderer isst. Denn wie die Lebenszeit des Baumes wird die Lebenszeit meines Volkes sein, und meine Auserwählten werden das Werk ihrer Hände genießen. 23 Nicht vergeblich werden sie sich mühen, und nicht zum jähen Tod werden sie zeugen. Denn sie sind die Nachkommen der Gesegneten des HERRN, und ihre Sprösslinge werden bei ihnen sein. 24 Und es wird geschehen: Ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie noch reden, werde ich hören. 25 Wolf und Lamm werden zusammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange: Staub wird ihre Nahrung sein. Man wird nichts Böses und nichts Schlechtes tun auf meinem ganzen heiligen Berg, spricht der HERR.

    Und die neuen Buchrollen, die geöffnet werden, offenbar hat die Leitende Körperschaft schon einen Vorabzug erhalten???

    Wer den 145. Psalm liest weiß sofort, dass Jehova uns keine unsinnigen Bürden auferlegt. Diese Verse allein geben uns viel Kraft.

    Dir @Lisette ist es mir ein Bedürfnis zu sagen, dass Du schon vorsichtig sein solltest. Die Bibel genügt m.E. um Jehova und Christus voll zu erfassen. Wenn Du in eine andere Glaubensgemeinschaft wechselst begibst Du Dich ja wieder in Abhängigkeit. Bruderinfo ist dazu da anzuregen einen selbstbestimmten Glauben zu entwickeln. Das will auch Jehova. Nicht immer einen anderen (Pfarrer) fragen was man tun soll.
    Denke einfach mal in Ruhe darüber nach. Satan ist ein Engel des Lichts. Biblisch kann man weder die Dreieinigkeit von die Seelenlehre begründen. Das wurde hier schon ausreichend diskutiert.
    Für mich denke ich schon, dass ich eine ehrliche Beziehung zu Jehova und Christus habe, dadurch, dass ich Gottes Wort lese, auf mich wirken lasse, die Natur beobachte, bete.
    Man kann den Geist Jehovas erhalten.
    Wir müssen wohl alle aufpassen nicht aus einer Art Trotzreaktion im Sinne „Dem Sklaven zeige ich es jetzt aber“ etwas Unüberlegtes tun.

    Versuchen wir uns doch daran zu halten was Paulus an die Korinther schrieb in 1. Korinther 2:6ff (Gute Nachricht):

    „6 Auch wir verkünden tiefsinnige Weisheit – für alle, die dafür reif sind. Aber das ist nicht die Weisheit dieser Welt und auch nicht die ihrer Machthaber, die zum Untergang bestimmt sind. 7 Vielmehr verkünden wir Gottes geheimnisvolle Weisheit, die bis jetzt verborgen war.Schon bevor Gott die Welt erschuf, hatte er den Plan gefasst, uns an seiner Herrlichkeit Anteil zu geben. 8 Aber keiner von den Machthabern dieser Welt konnte Gottes weisheitsvollen Plan durchschauen. Sonst hätten sie den Herrn, der die Herrlichkeit Gottes teilt, nicht ans Kreuz gebracht. 9 Es heißt ja in den Heiligen Schriften: »Was kein Auge jemals gesehen und kein Ohr gehört hat, worauf kein Mensch jemals gekommen ist, das hält Gott bereit für die, die ihn lieben.«10 Uns hat Gott dieses Geheimnis enthüllt durch seinen Geist, den er uns gegeben hat. Denn der Geist erforscht alles, auch die geheimsten Absichten Gottes.“

    Dann braucht es niemand, der uns Glauben vorgibt. Allenfalls eine brüderliche Gemeinschaft.

    Noch an @Micha: Herzlichen Dank für Deine schöne mail und die vielen Bibeltexte. Werde Dir gesondert antworten wenn ich mir alles durchgelesen habe.

    Schönen Tag und liebe Grüße Anna

  • Lisette
    Juni 24, 2011

    Liebe Anna,
    ich bin ja wirklich noch sehr neu hier. Entschuldigung, wenn ich da meine Probleme anbringe, die ihr schon längst erörtert habt, und ich diese Themen hier noch nicht entdeckt habe. Habt bitte Geduld mit mir.
    Andrerseits: manches ist ja nicht auszudiskutieren, weil es unserem menschlichen Verständnis nie völlig fassbar sein wird.
    Anna, ich werde vorsichtig sein. Ich bin ziemlich sicher, dass ich die Gemeinschaft der J.Zeugen verlassen werde; aber ich weiß noch nicht, wie es weitergehen wird. Ich will mich da ganz vom Geist leiten lassen. Auf jeden Fall werde ich keiner religiösen Autorität in menschlicher Erscheinungsform mehr Bestimmungsrechte über mein Handeln und Denken einräumen. Ich bin sehr froh, dass ich mit euch hier offen reden kann. Leider konnte ich das mit meinem Freund nicht; ganz im Gegenteil, und deshalb kam er auch nicht mehr als Lebenspartner für mich in Frage.
    Ich werde am kommenden Sonntag mit meiner Freundin einen evangelischen Gottesdienst besuchen. Ich werde den dortigen Pfarrer um ein Gespräch bitten. Ist das gefährlicher als das, was wir den Interessierten an der Haustür und in jedem Wachtturm anbieten? Ich bezweifle, dass ich je in eine schlimmere Abhängigkeit kommen könnte als in unserem wunderbaren geistigen Paradies. Falls mir gleich eine Zeitschrift a la Wachtturm angeboten wird, die absolut glaubhaft alle Fragen beantwortet, und die man unbedingt lesen sollte oder muss, dann ist das für mich sofort das AUS! Ansonsten aber: Prüfe alles, …. und das beste behalte. Ich werde bestimmt meine Erfahrung hier einbringen.
    Ganz lieben Gruß

  • Svenja
    Juni 24, 2011

    Liebe Lisette,

    sich vom Geist leiten zu lassen, ist genau die richtige Einstellung. Natürlich gibt es Gemeinden, in die man nicht gehen sollte, aber es gibt auch Gemeinden, die dir geistlich weiter helfen können. Du wirst den Unterschied mit Gottes Hilfe sicher heraus finden.
    Ich lese in der Bibel, dass es durchaus von Gott gewollt ist, dass Christen sich treffen, um Gott zu dienen und vor allem auch die Möglichkeit zu bekommen, dass Gott ihnen dienen kann. Gottesdienst ist nämlich nicht nur unser Dienst für Gott, sondern vor allem der Dienst Gottes an uns.
    Außerdem brauchen wir die Gemeinshaft mit anderen Christen. Wir als Christen sind keine Einzelkämpfer. Wir haben im Alltag mit zig Sachen zu kämpfen, da brauchen wir den Austausch, das Mutmachen und das füreinander beten.
    Ich kann verstehen, dass viele hier Angst haben, in einer anderen Gemeinde wieder hereingelegt zu werden. Und sicher gibt es keine perfekte Gemeinde. Aber das muss es auch nicht. Solange die wichtigen Sachen richtig sind, kann man über andere Dinge auch gerne diskutieren und unterschiedlicher Meinung sein. Der Dialog ist einfach enorm wichtig, damit man nicht auf der Stelle tritt.

    Also ich kann dir aus eigener Erfahrung nur Mut machen, in eine andere Gemeinde zu gehen. Du gehst ja mit der nötigen Vorsicht heran, die dazu gehört.
    Ich selbst habe damit wunderbare Erfahrungen gemacht und ich bin überzeugt, dass Gott mich dabei geführt hat.

    Ich freue mich schon auf deine Erfahrungen!

    Das mit deinem Freund tut mir leid, aber auch da kann ich dir Mut machen, ich war in ähnlicher Situation und habe nun einen Partner gefunden, der fest im Glauben steht, meine Situation und Vergangenheit voll verstanden hat und auch da bin ich überzeugt, dass Gott das genau so vorgesehen hat.

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Shannon
    Juni 24, 2011

    Zitat Svenja:
    Wir als Christen sind keine Einzelkämpfer. Wir haben im Alltag mit zig Sachen zu kämpfen, da brauchen wir den Austausch, das Mutmachen und das füreinander beten.

    Diese Aussage wage ich zu bezweifeln. Dass der Mensch an sich einen Herdentrieb hat, das mag ja sein. Aber im Glauben steht jeder für sich allein. Das bestätigt auch

    Hesekiel 34;11. Denn so spricht der Herr, Jahwe: Siehe, ich bin da, und ich will nach meinen Schafen fragen und mich ihrer annehmen.
    12. Wie ein Hirt sich seiner Herde annimmt an dem Tage, da er unter seinen zerstreuten Schafen ist, also werde ich mich meiner Schafe annehmen und werde sie erretten aus allen Orten, wohin sie zerstreut worden sind am Tage des Gewölks und des Wolkendunkels.

    Das bedeutet doch, dass es keine Religionsgemeinschaft gibt, sondern dass die Schafe zerstreut sind. Und für mich bedeutet das, bei allem was nach Kirche, Religionsgemeinschaft oder Organisation riecht, schrillen die Alarmglocken. Von daher ist die Empfehlung, in andere Gemeinschaften zu gehen, ein Tanz am Abgrund.

  • Svenja
    Juni 24, 2011

    Im Glauben steht jeder für sich allein? Nun, dann haben sich die Apostel aber ganz daneben benommen. Oder Paulus.
    Klar, vor Gott rechtfertigen muss sich jeder alleine, aber dennoch ist der Austausch mit anderen Christen wichtig. Das haben die ersten Christen doch schon erkannt. Wir sollten füreinander da sein und füreinander beten.
    Und zur Bibelstelle: „Wie ein Hirt sich seiner Herde annimmt an dem Tage, da er unter seinen zerstreuten Schafen ist, also werde ich mich meiner Schafe annehmen und werde sie erretten aus allen Orten, wohin sie zerstreut worden sind am Tage des Gewölks und des Wolkendunkels.“
    Der Hirte nimmt sich seiner HERDE an. Es gibt zerstreute Schafe und die holt er zurück in die HERDE. Eine Herde besteht per Definition aus mehreren.

    Für dich persönlich mag es keine gute Idee sein, in eine Gemeinde zu gehen, aber das ist dann nur deine persönliche Meinung. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass das Zusammenkommen mit anderen Christen ein wahrer Segen sein kann. Außerdem kommt man mit eigenem Bibellesen vielleicht auf manche Dinge nicht und andere können einem dabei helfen, neue Perspektiven zu entdecken, Neues zu erfahren, sich zu korrigieren, andere zu korrigieren und Gemeinschaft im Herrn zu haben. Das Abendmahl gefeiert wird, ist eine Sache, die noch dazu kommt. Das ist ein Gemeinschaftsmahl. Also sollten wir es auch in Gemeinschaft begehen.

  • Anna
    Juni 24, 2011

    Liebe Lisette, und alle anderen Leser,

    natürlich hat jeder Geduld mit Dir. Und es ist schön, dass Du vorsichtig sein willst. Ist Dein Freund ein Zeuge Jehovas? Zu einer Beziehung gehört nun wirklich, dass man miteinander reden kann.

    Und bitte sprich dann unbedingt wenigstens hier offen. Selbstverständlich ist es nicht „gefährlich“ mit einem evangelischen Pfarrer zu reden. Zumindest im Dienst unterhalte ich mich ja auch mit Geistlichen, wenn diese es wollen, Religionslehrern usw. Nur, ein evangelischer Pfarrer glaubt an die Dreieinigkeit, die Seelenlehre usw.

    Du schreibst „Du bezweifelst, dass Du in eine schlimmere Abhängigkeit komment könnest als in unserem wunderbaren geistigen Paradies“.
    Könntest Du näher darlegen worin für Dich die Abhängigkeit besteht bzw. bestanden hat.
    Damit hilfst Du uns es zu verstehen, andererseits aber,wenn Du es für Dich selber darlegst, kannst du es auch leichter verarbeiten.
    Für mich bestand die „Abhängigkeit“ lange darin, dass ich meinte unbedingt Werke = größtenteils Predigtdienst verrichten zu müssen um den Segen Jehovas zu erhalten. Weil die Bibeltexte mit denen dies belegt wurde in den Publikationen allzuoft aus dem Zusammenhang gerissen sind.
    Und eine Abhängigkeit darin immer mit der „Streitfrage“ konfrontiert zu sein. Bei Bruderinfo gibt es darüber schon einen schönen Artikel.
    Erst wenn man sich nicht mehr rechtfertigen muss kann die Liebe zu Gott wachsen. Rechtfertigung gibt es nicht in der Liebe, weder bei uns Menschen funktioniert das noch im Verhältnis zu unserem Schöpfer.
    Die Liebe Jehovas ist auch nicht sentimental wie es m.E. in den Gottesdiensten anderer Religionsgemeinschaften zum Ausdruck kommt.
    Vergiss bitte trotzdem nicht: Durch unsere Hingabe zu Jehova gehören wir ihm, keiner Organisation, wie und wo auch immer.

    Vielleicht trösten Dich noch folgende biblische Aussagen, dass Jehova immer für uns da ist, allerdings nur, wenn wir es zulassen,
    alle Zürcher Übersetzung:
    5. Mose 31:6
    „Seid mutig und stark, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor ihnen. Denn der HERR, dein Gott, er zieht mit dir, er wird dich nicht vergessen und nicht verlassen.“

    Josua 1:5
    „Niemand wird dir standhalten können, solange du lebst. So wie ich mit Mose war, so werde ich mit dir sein, ich werde dich nicht vergessen und nicht verlassen.“

    Psalm 9:11 hier Davids Bekenntnis der durch seinen starken Glauben aber auch durch seine Fehler bekannt wurde und hier wird auch wieder auf den Namen Gottes Bezug genommen:
    „Darum vertrauen auf dich, die deinen Namen kennen,
    denn du verlässt nicht, die dich suchen, HERR.“

    In Hebräer 11 werden uns viele treue Anbeter als „Wolke von Zeugen“ präsentiert, Vorbilder im Glauben. Nicht weil sie niemals gesündigt hätten, sondern wegen Ihres Gottvertrauens!
    Uns Jehovas Zusage gilt für uns heute immer noch gemäß

    Römer 8:35 bis 39
    „35 Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis, Not oder Verfolgung? Hunger oder Blösse? Gefahr oder Schwert? 36 Wie geschrieben steht:Um deinetwillen sind wir dem Tod ausgesetzt den ganzen Tag,
    zu den Schafen gerechnet, die man zur Schlachtbank führt.
    37 Doch in all dem feiern wir den Sieg dank dem, der uns seine Liebe erwiesen hat. 38 Denn ich bin mir gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten, 39 weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf vermag uns zu scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

    In diesem Sinne kann uns auch kein „treuer und verständiger Sklave“ von Gottes Liebe trennen, selbst wenn uns das leider eingeredet wird. Nur wer selbstbewußt seinen Glauben liebt, auch zu sich selber steht ist wohl in der Lage andere wirklich zu lieben.

    So bin ich und sicher auch andere auf Deine weiteren Kommentare gespannt.
    Liebe Grüße Anna

  • Christian
    Juni 24, 2011

    Hallo,
    bin noch recht neu hier auf dieser Seite.
    Habe den Artikel mit großem Interesse gelesen.
    Für mich stellt sich immer wieder die Frage, warum man auf der einen Seite vom Sklaven aus sagt :“Tag und Stunde kennt niemand“,
    aber in der Vergangenheit doch immer wieder, wenn auch nicht offiziell, vermittelt hat, dass man den Zeitpunkt des Endes in einen gewissen Zeitrahmen eingrenzen kann.
    Generation von 1914, 6000 Jahre Menschheitsgeschichte, „Verringerte“ Anzahl derer, die von den Symbolen nehmen ( sage bewußt nicht der Gesalbten ), um nur einige Punkte zu nennen.
    Für mich passt das alles dazu, dass immer wieder vermittelt wird, dass wir heute nicht „wirklich“ leben.
    Das „wirkliche Leben“ kommt nach Harmargedon. Ich denke es wird immer ein absehbarer Zeitrahmen vor Augen gehalten, damit die meisten nicht wirklich nachdenken, was sie warum tun. Es ist ja alles für die Zukunft.
    Trotzdem leben wir HEUTE und eine gesunde Einstellung zum Leben ist auch wichtig um glücklich Jehova zu dienen und nicht verbittert, weil heute die Welt ja so schlimm ist.
    Auch heute in dieser Welt muss ich Entscheidungen treffen und kann nicht immer alles auf die Zukunft schieben. Das ist leider schon vielen zum Verhängnis geworden.
    So werden viele … und mir ist es lange Zeit auch so gegangen einfach nur manipuliert!!!!!
    Hoffentlich erkennen das noch einige mehr!!!!!

    Freue mich, das ich diese Seite gefunden habe. Leider kann man sich sehr selten offen über viele der hier besprochenen Punkte austauschen. Habe nämlich meinen Glauben noch nicht ganz verloren, auch wenn ich „untätig“ bin.

    Liebe Grüße
    Christian

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Lieber Christian

    genau das sollte die Hauptaufgabe von Bruderinfo sein, den Glauben stärken! Du schreibst selbst, Du hast den Glauben noch nicht verloren.

    Da kann ich Dich nur ermuntern dass wir die Bibel lesen, um Verständnis beten und uns gegenseitig helfen.

    1. Kor. 3
    11. Denn einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
    12. Wenn aber jemand auf [diesen] Grund baut Gold, Silber, köstliche Steine, Holz, Heu, Stroh,
    13. so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klar machen, weil er in Feuer geoffenbart wird; und welcherlei das Werk eines jeden ist, wird das Feuer bewähren.
    14. Wenn das Werk jemandes bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen;
    15. wenn das Werk jemandes verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.

    Das Werk das auf Holz, Heu und Stroh gebaut war, ist das was wir in der Organisation gemacht haben. Es verbrennt und wir leiden großen Schaden. Man steht eine Zeit lang wie nackt da, bis man sich wieder aufrafft und die Kleider des Christus anzieht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Christin
    Juni 24, 2011

    Lieber Christian,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.
    Den Glauben an die WTG kannst Du getrost ganz verlieren. Nur so kann der Weg zum einzig lohnenden Glauben nämlich an unseren himmlischen Vater und an unseren Erlöser Jesus Christus frei werden.
    Es gibt nur eine Herde unter einem Hirten
    ((hier stand ein Link der aus Werbegründen entfernt wurde))
    LG

  • Anna
    Juni 24, 2011

    Lieber Christian und @allo,
    schön, dass Du auch nachdenkst. Das „wirkliche Leben“ ist m.E. nicht irgendwann in der Zukunft sondern dann, wenn wir begreifen, dass wir aus unserem Leben das Beste im Sinne Jehovas machen sollen. Nicht nur auf zukünftiges Leben hoffen.

    Das bedeutet nicht mehr als die 2 größten Gebote zu halten.
    Grundsätze ausleben und nicht sinnlose Regeln beachten.
    Oft übersehen wir das „Glück“ weil unsere online-Leitung, d.h. das Gebet zu Jehova nicht oder durch falsche Belehrung nicht mehr funktioniert.

    Wenn wir ständig auf Neues Licht warten erkennen wir das herrliche Licht Jehovas nicht mehr. Wir funktionieren dann im Sinne der Organisation, mehr nicht. Der Text, dass der Engel des Lichts den Sinn der „Ungläubigen“ verblendet hat dürfen wir ruhig mal auf uns selber anwenden.

    Nachfolgendes passt auch schön wie ich finde zu dem neuesten schön ausgearbeiteten Artikel über das Gebet.

    Mir gefällt das Beispiel der der in der Wüste umherirrenden Magd Hagar, hoffnungslos und ohne Wasser. Siehe 1. Mose 21:15 bis 19, aus der Zürcher-Übersetzung:

    „15 Das Wasser im Schlauch aber ging aus, da warf sie das Kind unter einen der Sträucher. 16 Und sie ging weg und setzte sich abseits, etwa einen Bogenschuss weit entfernt, denn sie dachte: Ich kann den Tod des Kindes nicht mit ansehen. So setzte sie sich abseits und begann laut zu weinen. 17 Gott aber hörte die Stimme des Knaben, und der Bote Gottes rief Hagar vom Himmel her zu und sprach zu ihr: Was hast du, Hagar? Fürchte dich nicht, denn Gott hat die Stimme des Knaben gehört dort, wo er liegt. 18 Steh auf, nimm den Knaben und halte ihn fest an deiner Hand, denn zu einem grossen Volk will ich ihn machen.19 Und Gott öffnete ihr die Augen, und sie sah einen Wasserbrunnen. Da ging sie hin, füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken.“

    Wir werden dann wie Hagar etwas sehen was gut für uns ist und uns Mut und neues Leben bringt.
    Hagar hat damals einen lebensrettenden Brunnen gesehen.

    Mir geht es so, dass ich durch das Gebet ganz andere Dimensionen des Glaubens sehe. Zuerst öffnet sich eine Tür die zeigt, dass mit der Organisation etwas nicht stimmt.
    Hat man erstmal den Mut durch diese Tür zu gehen kann man zum einen nicht mehr zurück zum hörigen Verkündiger. Andererseits öffnen sich aber weitere Türen…

    Ismael hat gebetet, Hagar auch, bei ihr waren es wohl eher die unausgesprochenen Seufzer.

    Zum Bibellesen für diese Woche passt ganz gut Psalm 62:9 (Neue Genfer):

    „9 Vertraut auf ihn zu jeder Zeit, ihr alle aus meinem Volk!
    Schüttet ihm euer Herz aus!
    Gott ist unsere Zuflucht.“

    Dir und allen anderen wünsche ich Ruhe, Gelassenheit, inneren Frieden, Selbstbeherrschung und Glauben daran, dass Jehova uns nicht im Stich lässt.
    Liebe Grüße Anna

  • Christian
    Juni 24, 2011

    Liebe Anna,
    vielen lieben Dank für Deine Gedanken.
    Wie Du schreibst öffnet sich zuerst eine Tür, durch die man erkennt, dass mit der Organisation etwas nicht stimmt.
    Durch diese Tür bin ich glaub ich schon vor Jahren gegangen, als ich noch aktiv in der Versammlung tätig war.
    Aber Ansätze, Kritik zu äußern, werden ja im Keim erstickt.
    Habe dann halt einige Zeit versucht, mich fast garnicht mehr mit der Materie Glaube zu beschäftigen.
    Auf Dauer kann ich damit aber auch nicht leben, weil ich weiß, dass ich Jehova liebe.
    Mein Problem zur Zeit ist, dass ich nicht mit dieser Organisation einig gehe und es vor mir schwer verantworten könnte darin wieder richtig aktiv zu werden, wie Du schreibst wieder ein „höriger“ Verkündiger zu werden.
    Tja, wie soll ich sagen. Suche halt einen Weg meinen Glauben wieder auszuleben.
    Liebe Grüße
    Christian

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Lieber Christian,

    du sprichst mir aus der Seele! 100% Zustimmung von mir!

    Das ist auch die Masche, die mich fast krank gemacht hat:

    „Das jetzige Leben ist wertlos, das wirkliche Leben kommt noch. Hier und jetzt zu leben und es zu genießen ist satanisch und gottlos. Das heutige Leben ist nur dazu da sich im Dienst für Gott zu verausgaben.“

    Es ist dieser Gedanke, dieses Gefühl das vermittelt wird, jeden Tag jede Stunde an Harmageddon und die Zeit danach zu denken. Alles andere ist „unvernünftig“ und „selbstsüchtig“. Da ist es wieder das chronisch schlechte Gewissen, dass fast jeder Zeuge wie ein 50-Kilo-Rucksack auf seiner Seele durch die Gegend schleppt.

    Für die WTG gibt es in dieser Frage nur schwarz oder weiß, keine Ausgeglichenheit. Doch es ist, wie so vieles, eine dreiste Lüge um uns „lebendig zu fangen“ in einer Ideologie, die tiefe Verunsicherung und geistige Krankheit hervorruft.

    Das Leben ist lebenswert, weil es von Gott kommt. Hier, heute und in Zukunft!

    Es gibt ein Leben vor Harmageddon!

    LG
    Dennis

  • Rico
    Juni 24, 2011

    Hallo Dennis und alle Anderen,

    zu erst möchte ich sagen, das was Herr Lösch gesagt hat ist für mich persönlich einfach nur glaubensschwach und sinnlos! Wenn Gott nicht eingreifen würde um die Herrschaft Satans zu beenden dann hätte ich keine Hoffnung mehr! Diese Hoffnung verbinde ich mit göttlicher Gerechtigkeit! Wegen dieser Hoffnung lebe ich noch und wegen dieser Hoffnung sind etliche als Märtyrer gestorben! Soll das etwa alles umsonst gewesen sein? Nein das glaube ich nicht! Was aber auch sinnlos ist das man einer menschlichen Organisation dient die den Anspruch erhebt das Sprachrohr Gottes zu sein! Es ist aber niemals falsch über Gott oder Christus zu reden! Nur sollte der Leistungsgedanke fehlen! Alles was man tut sollte man aus Liebe zu Gott und Christus tun! Was Lisette angeht, ich wäre da an ihrer Stelle sehr vorsichig mit einen Pfarrer zu reden egal ob evangelisch oder katholisch weil sie alle babylonische Gedanken haben! Aber das ist nur mein Rat von mir gewesen, sie sollte das tun was Gott will und nicht sie selbst oder ein anderer Mensch ihr rät das sie tun soll! Was das Leben angeht das man es hier und jetzt leben soll und nicht mehr zu sehr an das Leben in der Tausendjahrherrschaft denken soll! Diesen Gedanken finde ich sehr gefährlich da man da sehr schnell seinen GLauben verlieren kann! (Siehe Matt 24:48-51)! Natürlich sollte man sein Leben leben aber das entscheidente man sollte es mit Gott leben und nicht ohne ihn! Ich hab in meinem Leben alle meine Entscheidungen die ich treffen mußte, die meinen weiteren Verlauf meines Lebens stark beeinflust haben immer mit Gott getroffen und niemals ohne ihn! Das ist das wichtigste finde ich genauso hat es ja auch Jesus getan und auch die Propheten und die Apostel! Ich bereue nur eins und zwar das ich auf Grund meiner seelischen Erkrankung keinen Beruf zuende lernen konnte und das ich momentan vom Staat leben muß! Natürlich hab ich jetzt dadurch viel Zeit mich mit der Heiligen Schrift zu beschäftigen vielleicht wollte das Gott so keine Ahnung die Zeit wird es zeigen! Ich weis nur eins das Gott mich bis jetzt nie im Stich gelassen hat und das wird er auch zukünftig nicht solange ich auf ihn vertrauen werde! Ich bin jetzt 32 Jahre alt und ich mußte wie so manch einer schon durch viele dunkle Tähler gehen aber ich hab die Hoffnung nie ganz aufgegeben das ich die Wiederkunft unseres Herren mit meinen eigenen Augen sehen werde! So Gott will wird es auch für mich so kommen aber wenn nicht dann habe ich mein Leben denoch mit Gott gelebt und nicht ohne ihn! Diejenigen heute die wie die Mate im Speck leben und auf Kosten der Armen reich geworden sind werden ihr Gericht noch empfangen! Siehe Jak (5:1-8)! Die Welt wird vergehen ob es einigen nun hier gefällt oder nicht das ist nun mal das was Gott will weil er was besseres für uns vorgesehen hat als den zeitweiligen Genuss der Sünde den ich auch schon erlegen war da bin ich ehrlich! Aber die Sünde ist nicht das Wahre sondern seine geliebten Angehörigen und Freunde in der Tausendjahrherrschaft wieder zu umarmen und Gott dafür zu lieben das er die Tränen von euren Gesichtern gewischt hat und den Tod besiegt hat den der Satan benutzte um zu entzweien! Das ist das Wahre und warum es schlussendlich geht! Zum Schluss möchte ich wieder betonen das man keinen Menschen oder menschliche Organisation vertrauen soll! Egal wie sie heisen mögen sondern nur Gott und Christus!

    Lg Rico

  • Anna
    Juni 24, 2011

    Lieber Rico,
    schön, dass du dich hier so freimütig äußerst. Ich wünsche, dass du mit ärztlicher Hilfe deine Depressionen bewältigen kannst. Sicher hilft uns die Hoffnung auf das, was Jehova uns versprochen hat. Und wie du zu Recht schreibst haben viele unserer Brüder schon Jahrzehnte vor uns vieles gegeben und auch auf vieles verzichtet. Jehova sieht das und wird das richtig einordnen. Auch ich freue mich viele Verstorbene, die ich sehr gerne hatte, wieder in die Arme zu nehmen. Jehova wir die Tränen abwischen, diese Hoffnung ist real und biblisch begründet. Das wie und wann, wir wissen es einfach nicht, trotzdem ich meine jeder von uns wünscht sich sehnlich die Erfüllung herbei.

    Bibelstudium ist gut und wichtig, Äußerungen unseres Glaubens auch. Leben, einfach Leben ohne schlechtes Gewissen jetzt mal nicht gepredigt zu haben, das ist aber auch wichtig. Wenn du mal Zeit hast Bruder Rico, ließ Apostelgeschichte durch im Hinblick darauf wie oft die Brüder GEMEINSCHAFT miteinander hatten, nicht formelle Pflichterfüllung. Du schreibst ja richtigerweise wir sind keiner Organisation sondern nur Jehova und dem Christus verpflichtet.

    Wie du habe ich die allermeisten Entscheidungen in meinem Leben – sogar unbewußt bevor ich Zeuge Jehova wurde – mit Jehova getroffen. Trotzdem hab eich viel Schlimmes erlebt, aber andererseits kommt man auch wieder aus dem Tal tiefen Schattens und hat wieder Freude am Leben. Heute versuche ich heute im Hinblick auf viel Traurigkeit in meiner Vergangenheit jeden Augenblick an sich auch zu genießen.

    Wozu auch gehört, dass ich nicht mehr perfekt zu sein versuche. Gestern abend z.B., einer Amsel zuzusehen. Das kann auch mal eine 1/2 Stunde dauern. Und das ist so schön! Das macht den Kopf frei um die Gedanken ordnen zu können. Meinen jedenfalls!

    Jeder von uns sollte sich von dem Gedanken trennen: Wenn dies oder jenes so oder so sich entwickelt, ja dann bin ich wirklich glücklich. Das Leben führt seine eigene Regie, wir werden nicht immer gefragt. Nur umgehen lernen mit Situationen, die auf uns zukommen, das ist wichtig.

    Zum Schluß, hoffen dürfen wir, dank Jesus Christus.
    Die Begebenheit der Schwester Marta des Lazarus beim Tod im Vertrauen zeigt dies deutlich:

    Johannes 11:22 „Aber auch jetzt weiß ich, dass Gott dir alles geben wird, worum du ihn bittest.“

    Und Christus ist unser Hoher Priester und bittet für uns und das gibt mir Zuversicht.

    Liebe Grüße aus dem Frühling Anna

  • Rico
    Juni 24, 2011

    Hallo Anna, danke für deiner Antwort ja du hast recht das Leben führt meistens selber Regie deshalb heist es ja auch so schön erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Ja der Leistungsgedanke ist etwas schlimmes weil man da in einer Art seelischer Sklaverei hereinkommt das ist sehr gefährlich und das haben Jehova und Jesus auch nie gewollt sondern nur eine menschliche Elite! Ja Tiere zubeobachten macht wirklich den Kopf frei das sehe ich auch wenn ich meine Hündin beobachte wenn sie spielt! Meine Depressionen und die Angstzustände die ich habe sind mein Stachel im Fleisch den der Satan mir gegeben hat das ich mich nicht überhebe! Ich hoffe das mir Jehova noch ein paar schöne Jahre schenkt! Ich versuche das Beste aus meinem Leben zu machen auch wenn es nicht so gekommen ist wie ich mir es vorgestellt hatte! Aber wie steht es geschrieben: Der Mensch mag seinen Weg ausdenken aber Jehova lenkt seine Schritte! So ist es auch! Ich wünsche dir noch einen schönen Frühlingstag und weiterhin viel Spass beim beobachten der Amseln!

    Lg Rico

  • Frank&Frei
    Juni 24, 2011

    Cheyenne,
    großartig konzediert! Die leidende Körperschaft plant schon heute für die Zeit nach Harmagedon. Die tun ja gerade so, als wenn die schon alles wüßten, dabei ist ein Blinder mit Stock unter diesen Nulläugigen König aller Tappser.
    Ich gelange mehr und mehr zu der Erkenntnis, dass Brooklyn sich ganz entschieden zu einem Götzen mutiert, der sich so wichtig nimmt, dass er übergewichtig ist. Die sprechen jenen Menschen, die sich um Gebet Gott und seinem Wort nahen jegliche Erkenntniserlangung ab, als wenn man nur vom Wachtturm genärht wird. Bedenken wir, was die schon alles für Schoten losgelassen haben. Und immer der Druck: Das müßt ihr glauben.
    Wenn da in Kürze die Abspeck-Kur kömmt, wird nichts weiter übrig bleiben als ein fader Beigeschmack, zum Ausspeien.
    die Manifestierung des Christus wird uns allen Licht bringen. Der böse Sklave erhält dann, was ihm zusteht und der Geist wird uns die notwendige Erkenntnis vermitteln.
    Jene große Volksmenge, die aus der Drangsal kommt, wird in der nahen Zukunft erstehen.
    Ich schätze mich glücklich, hier so manche erfrischende Erkenntnis zu erlangen.
    ich frage mich allen Ernstes: Wie kann ein Freimaurer, wie es Russell war, die wahre Anbetung vermitteln.
    hier ein Link, der zu dem Grabstein Russells führt auf dem Free Mason Cemetry
    http://www.jwfiles.com/wt_emblems_art_pyramids_occult_un/russell_pyramid_grave.htm
    Den Website-Betreiber kenne ich nicht, mir kam es nur darauf an hier aufzuzeigen, WIE Russell beerdigt ist. Diese Site gibt weiteren Aufschluss.
    hier als video: http://www.youtube.com/watch?v=Xkn6wmJdQ-s
    in den Kommentaren gehen die Meinungen auseinander aber last but not least: Rutherford liess das Ding errichten.
    Was soll man da noch weiteres sagen?

  • Barbara
    Juni 24, 2011

    Liebe Svenja!
    In diese Richtung habe ich bisher noch nie gedacht.Klingt logisch, ich werde die relevanten Bibeltexte mal nachlesen und darüber nachsinnen.Ich würde das gerne weiter diskutieren.Wird aber ein paar Tage dauern bis ich das durchdacht habe.Gerne kann dir Bruderinfo meine Mailadesse geben, zwecks weiterem Gedankenaustausch.
    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Svenja
    Juni 24, 2011

    Liebe Barbara,

    ich würde mich über weiteren Austausch freuen. Nimm dir einfach die Zeit, die du brauchst und Bruderinfo kann dir ja vielleicht einfach meine Adresse schicken, dann kannst du mir schreiben, wenn du dich mit dem Thema weiter befasst hast.

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Zu den aufgeworfenen Fragen im Kommentar von Bruderinfo möchte ich die Fragen erweitern! Wie paßt diese Vorgehensweise, jahrelanger Streit um sich dieser Steuerzahlung zu entledigen, oder zu entziehen, mit dem zusammen wie man die Brüder in den Versammlungen belehrt:

    Der Wachtturm, 1. Januar 1965, S. 29
    Der Cäsar oder der Staat verletzt kein Gesetz Gottes, wenn er angemessene Steuern verlangt. Fordert er zu hohe Steuern oder mißbraucht er die Steuergelder, so muß er das vor Gott selbst verantworten. Der Christ hat darüber nicht zu entscheiden. Nicht nur der Staat, sondern auch Gott verlangt von ihm, daß er genau das bezahlt, was von ihm gefordert wird. Der christliche Apostel Paulus sagte: „Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan … Erstattet allen, was ihnen gebührt: dem, der die Steuer verlangt, die Steuer; dem, der die Abgabe verlangt, die Abgabe.“ – Röm. 13:1, 7.

    Oder etwas neuer im Erwachet!, 8. November 1986, S. 26
    Befreit die Tatsache, daß gewisse Steuern allem Anschein nach ungerecht und überhöht sind oder dem Zweck, zu dem sie erhoben werden, nicht dienen oder in anderer Weise unangemessen sind, Christen von der Zahlungspflicht? Oder könnten sie unter dem Hinweis darauf, daß der Staat Steuergelder teilweise zu Zwecken verwendet, die im Widerspruch zur Bibel stehen, einen Teil der zu entrichtenden Steuern zurückbehalten? … Ist es nicht beachtenswert, daß Jesus seine Nachfolger dazu anhielt, dem Verlangen nicht nur dann stattzugeben, wenn es gerecht und nicht zu unangenehm war? Ja, er forderte sie dazu auf, jeglichen Beistand zu leisten, wenn möglich sogar über das hinauszugehen, was verlangt wurde.

    Ein weiterer Beleg für die Heuchelei die Jesus an den Pharisäern anprangerte die jeder in Matth. 23 nachlesen kann! Oder wie Paulus mahnte: Du der du andere belehrst – lehrst dich selbst nicht?

    lg. Matthäus

  • Elvis
    Juni 24, 2011

    moin alle zusammen,

    In München wurde auf dem Kongreß dieser Sieg gefeiert.

    http://www.jehovaszeugen.de/akt/pmg/default.htm

    Was meint ihr denn dazu.

    lg

    Elvis

  • Karl
    Juni 24, 2011

    Hallo,

    tut mir Leid aber wenn jemand nicht schnallt, dass die Organisation im Zeitraum von 13 Jahren eine Zusatzsteuer in Höhe von 60 Millionen zahlen müsste und sich diese 60 Millionen prozentual von der normalen Steuer errechnen und weiterhin behauptet die WTG könne das Werk nicht fortführen wegen zu wenig Geld der ist einfach nur noch naiv!

    Die 60 Millionen sind nur ein Bruchteil dessen, was ohnehin an Steuern gezahlt wurde! Und das ist auch für einen Zeitraum von 13 Jahren nicht wenig!

    Ich bin gespannt ob es eine Revision gibt!

    LG
    Karl

  • schneerose
    Juni 24, 2011

    hallo bruder karl

    vielleicht habe ich etwas nicht gelesen oder überlesen..wir ( ich )
    wissen über die unehrlichkeit der WTG in den grossen angelegenheiten.. bitte lass uns wissen was es mit der nachzahlung auf sich hat ..

    danke an dich von den schneerosen

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Lieber Karl,
    ob die Gesellschaft Steuern nachzahlen mußte oder nicht ist für uns hier eigentlich nicht so von Bedeutung. Was uns in diesem Zusammenhang mehr verwundert ist die Berechnung die ein Staat natürlich nur aufstellen kann wenn er die Einnahmen der Gesellschaft kennt. Dies würde bedeuten das die Einnahmen um ein vielfaches höher sind als die davon berechneten Steuern. Die Einnahmen müßten sich dann in einem Rahmen von 200 bis 550 Millionen Euro bewegen. Die Frage die uns interessiert wäre die,… was macht die Gesellschaft mit so viel Geld in Anbetracht das es so viele ARME Brüder gibt die am Existenzminimum leben. Könnte die Gesellschaft nicht in jeder Versammlung eine Kasse einrichten wo Arme Brüder finanziell unterstützt werden oder wo man sich sozial für die Brüder einsetzt? Also so wie es die ersten Christen getan haben. Oder Fragen wie: Sollte man den Obrigkeitliche Gewalten nicht untertan sein? Oder Zahlt dem Cäsar ,Cäsars Dinge, Gottes Dinge aber Gott???? In diesem Steuerfall hat die Gesellschaft auch eine große Zeitungskampagne gestartet, die mehrere hunderttausend Dollar gekostet hat (abgesehen von den horenten Rechtsanwaltskosten und Gerichtskosten). Keiner hat uns gefragt ob wir dies wünschen. Geht es der Gesellschaft doch um Geld? usw.Diese Fragen bewegen uns. LG Bruderinfo

  • Karl
    Juni 24, 2011

    Liebe Schneerosen, liebes Bruderinfo,

    die Zahlung von 60 Millionen Euro an Frankreich konnte durch einen Rechtsstreit nach 10 oder 11 Jahren abgewendet werden!

    Die Forderung Frankreichs waren die 60 Millionen, eine zusätzlich erhobene Steuer, da Frankreich nicht sehr gut auf die WTG zu sprechen ist.

    Die Zusatzsteuer wurde ab 1998 erhoben!

    Jetzt beträgt die Zusatzsteuer samt Gerichtskosten mittlerweile für 13 Jahre 60 Millionen!

    Wenn man bedenkt, dass die Zusatzsteuer prozentual von der „normalen“ zu zahlenden Steuer der WTG berechnet, kann man sagen, dass die Einnahmen nicht gerade klein sind!
    Auch wenn es sich um einen Zeitraum von 13 Jahren handelt!

    Ich hoffe ich habe es verständlich rübergebracht!

    LG
    Karl

  • Frank&Frei
    Juni 24, 2011

    60 Millionen an Steuern für WT?
    Soviel ich weiß ist die Geselschaft im Staaate New York ein INcorporated, eine AG, unterliegt aber dem Status der charity, also der Gemeinnützigkeit.
    Gemeinnützige zahlen auch STeuern und zwar die VAT, die Mehrwertsteuer. DA der WT nichts gegen Rechnung verkauft, kann er keine Mehrwertsteuer erheben.
    Ergo müssen die STeuern sich auf Käufe beziehen, die wiederum Merhwertsteuer enthalten, die dann zu zahlen ist und wohl nicht als sogenannte Vorsteuer abgezogen werden darf.
    Ich erinnere mich an einen Stuerskandal in den 60igern. Da mßte damls der Zeig mit Sitz in Wiesbaden 1,0 Mio DM pasuchal STeuern nachzahlen. Wohl pauschaliert wegen VErkäufe auf Kongressen.
    Verkäufe, bis hin zu den Kongress Mahlzeiten wurden ja beednet um dem Fiskus keinen Anhaltspunkt für mögliche Steuern zu geben und die Spenden, gegeben auch für Litatur usw sind dann steuerfrei.
    das ist mein Stand in der Sache

  • schneerose
    Juni 24, 2011

    hallo karl
    danke für die information..wir kennen den streit mit der steuerbehörde..in diesen fall geht es nicht um das geld..sondern um das vertrauen.. dass der wahre gott sein volk immer segnet egal in welcher lage es ist..

    ein bsp.
    die wüstenwanderung..kleidung nutzte sich nicht ab.. nahrung und wasser für mensch und tier..

    oder jakob und laben.. mit den gestreiften gesprenkelten tieren
    egal was laban auch machte jakob hatte den segen..

    moses und aaron vor dem pharao..

    nur die WTG hat keinen segen von gott ..darum müssen sie anwälte einsetzen ..den ihr „Aaronsstab“ ist nicht mehr wert die ein weidepflock..
    grüsse an dich und familie
    schneerosen

  • Karl
    Juni 24, 2011

    Hallo Schneerosen,

    das Vertrauen ist schon lange aufgebraucht, da stimme ich euch zu!

    Die Frage ist nur seit wann!

    Wenn man die Entwicklung der Organisation ansieht, stelle ich für mich fest, dass es bereits seit Rutherford bergab geht und die weltlichen Interessen und die falschen Lehren und Prophezeiungen immer mehr wurden!

    Liebe Grüße auch an euch Schneerosen 🙂
    Karl

    P. S. ich möchte mich bei Bruderinfo für den Kommentar zum Gebet entschuldigen! Ich bin immer noch Recht temperamentvoll, wenn es drum geht meine Meinung wiederzugeben, weil ich es in all diesen Jahren als Zeuge WTG nicht konnte!
    Ich hoffe ihr nehmt meine Entschuldigung an!

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Lieber Karl,

    bei dem Umfang deiner Kommentare fällt es wirklich oft schwer etwas positives an deiner Ausdrucksweise und deinen Gedanken zu erkennen.

    Ich habe ähnlich wie Bruderinfo den Eindruck, dass du hier ständig Rundumschläge machst und alles in´s Negative ziehst, nur weil es nicht deinen Vorstellungen entspricht.

    Weder die Brüder von Bruderinfo noch DU oder ich haben den „Stein der Weisen“ gefunden. Du solltest schon auch mal in Betracht ziehen, dass andere vielleicht die bibl. Wahrheit besser erkennen als du.

    LG
    Dennis

  • schneerose
    Juni 24, 2011

    meine brüder und schwestern

    danke für die vielen stellungnahmen..für eine antwort brauche ich immer ein wenig zeit..muss die kommentare mehrmals lesen und nachdenken..nochmals ein brüderliches dankeschön für eure gedanken!

    eine hilfe sind erfahrungen..brüder die öffentlich stellung bezogen haben..was ich jetzt sicher weis..als zeuge jehovas kann und möchte ich mich nie mehr nennen..
    warum..
    mein ganzes umfeld bringt mit diesen namen falsch aussagen.. betrug.. überzogene verheissungen..falsche lehren (endzeit blut..) in verbindung..
    der name jehova wird immer in verbindung mit WTG genannt..
    die WTG sind die jehovas ..
    die jehovas sind die WTG..

    im volksmund sagen die leute die jehowaal gehen wieder..mit der aussprache jehowaal (im dialekt gesprochen) werden gleichzeitig zwei genanken vermittelt.. (Spott und angst)

    1..sie werden als falsche propheten gesehen (endzeit vorhersagen)
    2..sie haben angst.. es könnte einen freund nachbarn bekannten aus ihren umfeld erwischen..

    sollte jehova ..was ich nicht hoffe.. die richtige aussprache des göttlichen namens sein ..haben eine handvoll männer in amerika etwas zu stande gebracht..was vor ihnen keiner und nach ihnen.. niemand mehr kann..nicht einmal die pharisäer..sie haben den namen über die massen mit schmutz beschmiert..er stinkt zum himmel..

    ich möchte mich als einen nachfolger jesu christi sehen.. der seinem vater im himmel ehre und anbetng darbrachte und bringt..
    ich bin kein „zeuge jehovas“ mehr..

    danke nochmals „boss“schneerose

  • muerns
    Juni 24, 2011

    Mal wieder neues Licht, wie lange noch? Wann wird der letzte Zeuge Jehovas erkennen, dass hier nur falsche Prophetie betrieben wird und sich alles in Illusion auflöst? Meine Güte, ist das wirklich so schwer, seinen Stolz zu überwinden und zu bekennen, dass man einem Schwindel auf den Leim ging? So schwer ist das aus eigener Erfahrung nicht, aber es bedarf ein wenig Rückgrat.

    lg

  • Karl
    Juni 24, 2011

    Lieber Muerns,

    solange noch jeder dem Sklaven nachheuchelt und Leute weiterhin „fleissig“, d. h. aus Angst, predigen gehen und Pionier werden, wirds locker flockig so weitergehen!

    Darf ich fragen, ob du noch ZJ bist bzw. jemals Pionier warst?

    LG
    Karl

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Lieber Muerns,
    Rückrat bedarf es, etwas sinnvolles zu biblischen Dingen zu schreiben und mit biblischen Aussagen eine Frage oder Fakten zu beweisen und nicht mit dem Rundumschlag alles für Blöd bzw. als falsch zu betrachten. Dumm daherreden kann jeder, aber sinnvolle Kommunikation mit Fakten und biblischer Argumentation können nur wenige. Versuch es doch einmal LG Bruderinfo.

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Hallo muerns,

    was meinst du mit „hier“ und mit „Schwindel“, meinst du Bruderinfo oder die WTG?

    Danke für deine Antwort!

    LG
    Dennis

  • Thomas
    Juni 24, 2011

    Hallo muerns,

    ich hatte auch mal eine Phase in der ich dachte: „DAS MÜSSEN DIE DOCH ERKENNEN!“, aber dem ist leider nicht so.

    Jeder ist für das was er glaubt selbst verantwortlich.

    Ich für meinen Teil predige heute nur noch unseren Herrn Jesus Christus, da nur ER der WEG, die Wahrheit und das Leben ist.

    Wenn jemand meint es nützt ihm sich weiterhin an seine Kirche oder Organisation zu hängen, dann muss er eben weiter durch die Wüste wandern und seine Lebenszeit, die er sonst gesegnet mit dem Christus hätte verbringen können, vergeuden.

    Es ist eben alles eine Sache der persönlichen Reife, der Ehrlichkeit und des Willens um das eigene Leben in die Hand zu nehmen und dem einzig wahren Hirten in die Hand zu legen.

    Freue Dich wenn Dir dies gelungen ist und genieße Deine Freiheit durch & mit IHM.
    Es grüßt Dich herzlichst
    Dein Bruder Thomas

  • Christin
    Juni 24, 2011

    Lieber Thomas,

    Dein Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf. Besser hätte ich es nicht sagen können.
    Ich habe hier bei Bruderinfo unglaublich viel erfahren.
    (ein herzliches Dankeschön an Bruderinfo und Alle hier die die „Wahrheit“ hinter der WTG aufgezeigt haben)
    Es hat mir erst mal den Boden unter den Füssen weggezogen.
    Ich war mein ganzes bisheriges Leben einer Lüge aufgesessen. Es ist sehr sehr schmerzlich es einzusehen. Nachdem ich meine Wunden genügend geleckt habe, habe ich gelernt nach vorne auf den Christus zu schauen. Auf einmal kommt neue Kraft und ein Frieden der mir bisher auch nicht annähernd bekannt war.
    Erst jetzt verstehe ich den Text:
    Phil. 4:7):
    7 Und sein Friede, der alles menschliche Denken weit übersteigt, wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.

    Heute bin fest davon überzeugt, daß dieser Frieden und die echte Freude nicht eintreten können solange ich irgend einer Orga anhänge. Christus hat uns alle frei gemacht.

    Liebe Brüder, ich wünsche Euch allen von ganzem Herzen diesen Frieden. Ich bete täglich für Euch alle.

    LG

  • cheyenne
    Juni 24, 2011

    Liebe Schneerosen,

    Ihr seid keiner Illusion aufgesessen. Durch ZJ habt Ihr die Bibel und Jehovas Verheißung kennengelernt und das Loskaufsopfer Jesu angenommen. An all dem ist nichts negatives nachzusagen. Ihr seid der LK gefolgt, was anfangs ganz normal ist. Irgendwann habt ihr die Machenschaften der LK durchschaut und es dauert dann in der Regel einige Jahre, bis man zu weiteren Schritten bereit ist. Diese Erfahrungen waren für Euch sehr ernüchternd und schmerzvoll. Die Organisationszeugen lassen keinen ungeschoren, der dieser unmenschlichen WTG den Rücken zudreht.
    Eine Illusion ist es nur dann, wenn man von diesen Menschen die Rettung erwartet.
    Gal.1:6 Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.10 Versuche ich jetzt tatsächlich, Menschen zu überreden oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, wäre ich nicht Christi Sklave.

    Wenn Du für Deinen Gott Jehova und Deinen Retter Jesus Stellung beziehst, bist Du nicht der Dumme. Wenn man den Menschen klar machst, dass es ein Unterschied ist ob man Jehova oder dem “Sklaventreiber” LK dient, wird man Euch wohl nicht auslachen. Sie werfen Euch dann auch nicht mehr in den “WTG- Topf“.
    Im Normalfall bekenne ich mich sehr bald als ZJ. Alle Kollegen, Verwandten und Bekannten wissen es. Stelle aber immer ganz klar den Unterschied heraus, dass ich kein Zeuge der WTG bin. Habe deshalb noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Im allgemeinen respektieren es die Menschen, wenn man in solch einer autoritären Organisation eine Außenseiterrolle hat. Es schadet uns auch nicht, wenn die Menschen auch erfahren, dass nicht alle ZJ blind hinter dieser Organisation herlaufen. Das ist der Weg, den ich für mich gewählt habe. Da mir Euer Umfeld nicht bekannt ist, weiß ich auch nicht, was für Euch gut oder weniger gut ist.
    Luk.12:8 Ich sage euch nun: Jeder, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, wird auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen. 9 Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, wird vor den Engeln Gottes verleugnet werden.
    Es ist gut, wenn wir uns jetzt schon Gedanken über diese Aussage Jesu ernsthafte Gedanken machen. Irgendwann in naher Zukunft wird der Moment kommen, dass wir INNERHALB der ZJ zu unserem Bekenntnis zu Jesus oder der WTG stehen müssen.
    Jeder macht Fehler, und ich hoffe sehr, dass Dir Deine Frau irgendwann verzeihen kann. Im Moment lässt das ihre nervliche Belastung noch nicht zu. Ebenso hoffe ich, dass Du ihr immer beistehst und ihr hilfst, aus dieser tiefen Enttäuschung und Bitterkeit herauszukommen. Ihr solltet Euch wegen der vergangenen Fehler nicht mehr grämen, sondern hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Wenige ZJ erkennen, dass die LK den Christus ausgebootet hat und sich selbst als Retter erhöht hat. Seid dankbar, dass ihr diese wichtige Erkenntnis erlangen durftet und das schwere Joch der WTG ablegen konntet.
    Eure Bekannten und Nachbarn dürfen erfahren, dass Ihr die WTG, aber nicht Jehova verlassen habt. Aber nur dann und nur bei den Menschen, wo Deine Frau auch dazu stehen kann. Wenn sie das im Moment noch nicht aushält, musst Du darauf Rücksicht nehmen und warten. In dieser Sache darfst Du keine Entscheidung über ihren Kopf hinweg treffen.
    Wünsche Euch Jehovas Segen und seine Kraft, die über das Normale hinausgeht.

    Liebe Grüße Cheyenne

  • Karl
    Juni 24, 2011

    Hallo!

    Du sagst durch die Organisation hätten sie das Loskaufsopfer angenommen!

    Genau das stimmt nicht!
    Durch die Organisation wird Jesus zu einem Engel degradiert und es wird so lange die Bibel verdreht bis nur noch „Gesalbte“ von den Symbolen nehmen DÜRFEN!

    Die Symbole stehen aber für das Loskaufsopfer, für seinen Leib und sein Blut was er geopfert hat! Und die Organisation verblendet so lange bis man nicht von den Symbolen nimmt!
    Wie heisst es so schön „wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt wird ewig leben“!
    Die Organisation ist es die den 08/15-Zeugen vorgaukelt er könne seine Rettung mit genug Predigtdienst verdienen und drängt die Menschen dazu eben nicht ein Teil von Jesus und seinem Weinstock zu sein!

    Und genau das ist die antichristliche Falle auf die leider immer noch viel zu viele hereinfallen!

    LG
    Karl

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Lieber Karl,
    wir stimmen dir hier zu. Nach unserer Erkenntnis uns unserem Verständnis kommen wir immer wieder zu dem Ergebnis das alle die Jesus annehmen auch von den Symbolen nehmen sollten, da wenn wir dies nicht befolgen, wir doch das Loskaufsopfer Jesu verschmähen würden. Jesus sagte doch nicht….entschuldigt bitte von den Symbolen dürfen nur die oder die essen und trinken… Wenn dies so wichtig gewesen wäre das nur bestimmte Brüder und Schwestern von den Symbolen nehmen dürften, dann hätte Jesus dies bestimmt erwähnt. Wir denken jedoch das Cheyenne nicht Unrecht hat indem Sie sagt das wir die Verheißungen kennenlernen durften und viele anderen Dinge. Dennoch verschließt die Gesellschaft die Tür zu Jesus indem sie einige Lehren verdreht und nicht der Bibel folgt sondern „Menschenwort“. Unterscheidungsvermögen ist hier sehr wichtig. Auch sagt Jesus ganz klar:…ich bin die Wahrheit und das Leben. LG Bruderinfo. 🙂

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Zu dieser Anmerkung von euch: >Dennoch verschließt die Gesellschaft die Tür zu Jesus indem sie einige Lehren verdreht und nicht der Bibel folgt sondern “Menschenwort”. <

    …möchte ich den Artikel :
    http://www.digidatanet.de/?tag=eine-tur

    und die Worte Jesu in Erinnerung rufen daß es nur EINE Tür geben kann. Nur die wichtige Einleitung in diesem Aufsatz:

    … im 10. Kapitel im Evangelium des Johannes.

    Johannes selbst erklärt uns, warum er es geschrieben hat:
    “… damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen” (Joh. 20:31). Im Glauben sieht Johannes den entscheidenden Schritt zum ewigen Leben, im Glauben an Jesu Person und Wesen die wir in seinem Wort und in seinen Werken erfassen. Und das ist der Inhalt des Glaubens: ‘Jesus ist Herr, ist der Christus, der Sohn Gottes!’ (Joh. 8:21-24). So ist das ganze Evangelium des Johannes ein Evangelium des Glaubens, der auf der Liebe Gottes und Jesu ruht (Joh. 3:16).

    Im 10. Kapitel des Evangeliums nach Johannes ringt Jesus noch einmal ganz offen um sein Volk, zu dem er gesandt war, offenbart sich im Bild der Tür und des Hirten als der Christus. Er beginnt seine Rede in diesem Kapitel mit einem herben und unmissverständlichen Satz: ‘wer nicht durch die Tür in den Hof der Schafe hineingeht, sondern anderswo hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber’.

  • Barbara
    Juni 24, 2011

    Liebe Brüder von Bruderinfo!
    Ich bin jetzt ein wenig verwirrt. Ihr schreibt daß alle die sich zu Christus bekennen von den Symbolen nehmen sollten.In dem Artikel „Tut dies immer wieder zum Gedenken an mich“ vom 7. Februar 2011 scheint aber eher der Gedanke vermittelt zu werden, das nur diejenigen die zum geistigen Leib Christi gehören von den Symbolen nehmen sollten. Habe ich da jetzt was falsch verstanden?

    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Liebe Barbara

    Du hast das nicht falsch verstanden. Nur gibt es zu diesem Thema noch verschiedene Ansichten. Ich selbst bin mir auch noch nicht sicher was ich für richtig halten soll. Ich glaube aber dass es keine Sünde ist von den Symbolen zu nehmen. Aber ob es umgekehrt für die Große Volksmenge unbedingt erforderlich ist davon zu nehmen um errettet zu werden, das möchte ich momentan nicht behaupten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Liebe Barbara,
    Alois hat es treffend formuliert. Auch wir hier beim Bruderinfo-Team sind hier unterschiedlicher Meinung. Ich selbst habe schon immer himmlische Hoffnung und deshalb ist es für mich auch in biblischer Hinsicht ganz eindeutig. Für mich gibt es auch keine zwei Herden sondern wie Jesus sagte…das wir eine Herde unter einem Hirten sind…Aber im Grunde ist es doch sehr schön das wir hier über biblische Dinge diskutieren, ja vielleicht auch streiten dürfen. Wie oft stritten sich die Jünger oder Apostel um irgendwelche Kleinigkeiten, –aber im Auge des Betrachters vielleicht doch eine große Hürde war. Wir möchten hier auf keinen Fall euch Brüdern vorschreiben was richtig oder falsch ist. Der Weg der Wahrheit ist immer richtig, auch wenn man ab und zu stolpern mag. Wir sollten im Geiste nicht unbeweglich werden oder gar starr werden, damit auch nicht uns die Fallgrube der Pharisäer zu Teil wird. Die Wahrheit ist wie ein schöner Fluß der sich energetisch durch die Weltzeiten durchschlängelt. Sobald man ihn versucht zu begradigen, wird er Überschwemmungen und todbringende Zerstörung mit sich bringen. So lassen wir den Fluß fliessen so wie er will, nicht wie wir meinen es wissen zu müssen, wie er fließen sollte. 🙂 LG Bruderinfo

  • Karl
    Juni 24, 2011

    Hallo,

    jemand der zu Jesus gehört hat nur eine Hoffnung!

    Und zwar die himmlische!

    Hinzu kommt, dass die Zahl 144.000 mit Sicherheit symbolisch ist, allein schon dadurch, dass bei der Verfassung der prophetischen Bücher die Stämme Israels nicht mehr bestanden haben!

    Der Sklave widerspricht sich übrigens bei der buchstäblichen Auslegung der Zahl selbst, da er behauptet die Zahl 12.000 wäre symbolisch und die Zahl 144.000 nicht!
    Da sehe ich keinen Sinn dahinter!

    LG
    Karl

  • Barbara
    Juni 24, 2011

    Lieber Alois, Liebe Brüder von Bruderinfo!
    Danke für Eure schnelle Antwort!
    Der Gedanke von den Symbolen zu nehmen beschäftigte mich schon eine ganze Weile.Und ich bin auch der gleichen Meinung wie Alois. Allerdings sind die Gedanken im Artikel ebenfalls logisch und stimmig, deshalb meine Frage.

    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Svenja
    Juni 24, 2011

    Liebe Barbara und alle anderen,

    ich glaube, diese Frage haben wir uns alle schon gestellt oder wir stehen noch vor dieser Frage.
    Ich denke, man muss noch einen Schritt zurück gehen und sich fragen, ob es überhaupt eine kleine Herde und andere Schafe in dieser Form gibt.
    Meiner biblischen Erkenntnis nach ist des Rätsels Lösung weitaus einfacher: Ja, es wird von einer kleinen Herde geredet und anderen Schafen, die Jesus noch holen muss. Die ZJ gehen ja davon aus, dass die kleine Herde die himmlische Hoffnung hat und die anderen Schafe eine irdische. Wenn man jedoch die Bibel im Kontext betrachtet, liegt der Schluss viel näher, dass Jesus mit dieser Unterteilung etwas anderes meinte. Er sprach zu seinen Lebzeiten ja hauptsächlich zu den Juden. Diese sind also die kleine Herde. Klein im Vergleich zu der Menge an Nichtjuden oder auch Heiden genannt. Den Heiden war der Zugang zu Gott zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich. Erst mit Jesus bzw. den ersten Christen beginnt die Zeit, in der auch Heiden missioniert werden. Lest euch noch mal daraufhin alle bekannten Stellen über die anderen Schafe durch und in Verbindung mit den Paulusbriefen wird klar werden, dass die kleine Herde die Juden sind und die anderen Schafe die Heiden, die erst durch und nach Jesus zu Christen werden konnten.
    So viel nur in relativer Kürze.

    Wenn dem aber so ist und gerne können wir bei Interesse noch mehr darüber diskutieren, dann ist eine Zweiteilung der Hoffnung in himmlisch und irdisch völlig unsinnig und es ist ganz selbstverständlich, dass wir alle von den Symbolen nehmen sollen, so wie Jesus es uns geboten hat.

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Hallo an Alle,

    Svenja hat m.E. völlig Recht, wenn man den Kontext aller Aussagen Jesu und den weiteren Verlauf der Geschichte der 1. Christen nachliest, kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass die „kl. Herde“ die Juden sind/waren und die „anderen Schafe“ die Nichtjuden, die sich zu Christus bekennen. Kornelius war also hier der Erste von den „anderen Schafen“.

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    Juni 24, 2011

    Hallo ihr Lieben alle!
    Melde mich an dieser Stelle wieder aus meinem Urlaub zurück.

    Die letzten Tage war ich nur mit nachlesen beschäftigt und habe dadurch schon wieder viel interessantes serviert bekommen. 🙂

    Das Thema Symbole hat mich auch lange beschäftigt und der Artikel sowie auch die Kommentare dazu, haben mir bei meiner Entscheidungsfindung sehr geholfen.

    Was die himmlische Hoffnung angeht, teile ich Karls Ansicht und auch was die Zweiteilung der Herde angeht, bin ich der Ansicht wie sie Bruderinfo, Svenja und Dennis vertreten.

    So sind also für mich die treue Jüngerschar, die aus Israel kam/kommt, die kleine Herde und die große Volksenge alle, die aus den Nationen herauskommen.

    Und auch von einer Zweiklassengesellschaft innerhalb der Jüngerschaft, hat weder Jesus noch einer seiner Apostel jemals gesprochen…auch nicht für spätere Zeiten.

    Das ist eine Erfindung Rutherfords…ob ihm die seine „Engerl“ eingeflüstert haben oder wie auch immer er sonst darauf kam, keine Ahnung…bewirkt hat er damit jedenfalls, dass nur noch eine ganz kleine Zahl diese wunderbare Hoffnung für sich selbst möglich hält und infolgedessen allen anderen nur die Pflichterfüllung bleibt…Sowohl jetzt in Form von Predigtdienst, als auch im Königreich, in Form von Einweisung der Auferstandenen.

    Ich habe lange gebraucht bis ich mich davon befreit habe.
    Erst als ich erkannte, dass das himmlisches Leben so wie die Bibel es beschreibt, mehrere Facetten hat, habe ich erkannt, dass es KEINE Anmaßung ist darauf zu hoffen.

    Jesus möchte seine treuen Jünger bei sich haben…und wenn er sagt, dass wir wie die Engel sein werden, dann ist das keine Drohung – wie es sich bei den Zeugen anhört, von wegen nicht heiraten dürfen und so – sondern ein wundervolles Versprechen.

    Meine Familie fliegt ein – ich muss für heute Schluss machen.

    LG Eure Ulli

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Hallo Karl

    Zum Kommentar von Cheyenne hast Du geschrieben:

    „Du sagst durch die Organisation hätten sie das Loskaufsopfer angenommen!“

    Aber ich kann diesen Satz bei Cheyenne ihrem Kommentar nicht finden, auch nicht sinngemäß. Kannst Du mir auf die Sprünge helfen?

    Grüße
    Alois

  • Karl
    Juni 24, 2011

    O-Ton Cheyenne:

    Durch ZJ habt Ihr die Bibel und Jehovas Verheißung kennengelernt und das Loskaufsopfer Jesu angenommen.

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Ach so jetzt verstehe ich.

    Da hat sie aber recht, denn wenn in den 60er Jahren nicht ein paar Zeugen an die Tür meiner Eltern geklopft hätten, dann wäre ich wohl Heute noch ein an die Dreieinigkeit glaubender Katholik.

    Ich danke der Organisation trotzdem nicht, denn sie war nur ein Werkzeug des Meisters Jesus Christus. Somit danke ich unserem Vater und seinem Sohn, dass er uns 2 Brüder als seine Werkzeuge vorbeigeschickt hat.

    Wenn ein Meister das Werkzeug nicht mehr braucht, legt er es in den Werkzeugkasten. Die Ehre für das Werkstück erhält stets der Meister und nicht das Werkzeug. So sollten auch wir uns immer nur als Werkzeug fühlen und uns nicht erheben wie es die Organisation offensichtlich tut.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Zu Deiner Feststellung cheyenne:

    >Wenige ZJ erkennen, dass die LK den Christus ausgebootet hat und sich selbst als Retter erhöht hat. Seid dankbar, dass ihr diese wichtige Erkenntnis erlangen durftet und das schwere Joch der WTG ablegen konntet.<

    …möchte ich für die Richtigkeit dessen, da ja immer noch viele hier mitlesen die dem nicht so recht zustimmen können, auch den schriftlichen Beleg übermitteln:

    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1956, Seite 464
    „Es ist heute gebieterische Pflicht, daß jene, die in der neuen Welt der Gerechtigkeit zu leben wünschen, mit der Neuen-Welt-Gesellschaft Schritt halten. Warum?
    Weil SIE nun bald alle ihre Glieder durch die größte aller Drangsale, den Krieg von Harmagedon, sicher hindurchbringen und sie in eine helle neue Welt führen wird….“

    oder: „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47
    „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, die seinen König Jesus Christus vertritt, herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich. Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren…“

    Oder vielleicht erinnerst du dich noch an das Bild – die WTG und ihre Druckerreigebäuden in Gottes Hand (von Himmel heraus) und daraus fließen die unzähligen Druckschriften wovon sich jeder ZJ zu "ernähren" hat und folgende Aufforderung:

    „Der Wachtturm“, 01. Oktober 1987, Seite 10
    „Wenn du aufhörst, dich von Jehovas Vorkehrungen zu ernähren, wirst du, sobald du stirbst, für immer tot sein…“

    JA, die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas will hoch hinaus, sie will den Platz Jesu einnehmen, daß wird mit diesen Worten mehr als deutlich! Und nun bitte ließ Dir nocheinmal die warnenden Worte von Paulus an die Galater das cheyenne in ihrem Kommentar geschrieben hat !!!

  • Anna
    Juni 24, 2011

    Liebe Cheyenne,
    Deinem Kommentar möchte ich gerne zustimmen. Ich fühle mich auch als Zeuge Jehovas, nur eben nicht (mehr) als WTG-hörig. Und ich sage gerne jedem, dass Gott für mich eine Realität ist und ich mich als sein Zeuge empfinde. Noch immer bin ich der festen Überzeugung, dass die Tatsache, dass es Jehova so gibt, wie ihn die Bibel beschreibt das Beste ist, was mir im Leben passiert ist.
    So will ich für mich meinen bescheidenen Teil tun um innerhalb der Bruderschaft etwas zu bewirken und sei es nur bei ganz wenigen.Für diejenigen die meinen Verlassen wäre konsequenzer habe ich um es zu wiederholen vollstes Verständnis. Nur, da das Ziel dieser website ist „von Zeugen für Zeugen“, ob nun ausgeschlossen oder nicht, wie auch immer sehe ich dies schon auch als Verantwortung mich ganz vorsichtig einzubringen um Änderungen zu bewirken. Mit Jehovas Hilfe und der Geistesfrucht Geduld, Selbstbeherrschung, Liebe usw. wird es – so meine feste Zuversicht – schon funktionieren.
    Einen morgigen schönen Sommertag wünscht Anna

  • Frank&Frei
    Juni 24, 2011

    lieber Schneerosen Clan,

    ihr seid gewissensmässsig allein Gott und dem Christus verantwortlich. Die Organisation hat sich dazwischengedrängt, ohne eine Legitimation für euer Gewissen zu haben. Sie kann euch kein leben geben, es nicht vermitteln, eher scheint sie Beitrag zu leisten, dass man seiner Hoffnung verlustig geht – indem sie Menschen indoktriniert, dass sie Armageddon nicht überleben wenn sie gewisse Dinge nicht tun zB die Zusammenkünfte besuchen.
    Aber definieren wir mal ehrlich die Zusammenkünfte. Da sind gut 80 % von flüssiger als Wasser, überflüssig und es landet nicht da wo es landen soll – im Kopf der Brüder.
    Das sieht man Jahrein Jahraus bei den Vorbereitungen für die Kongresse – immer weider der gleiche Reim: keine Plätze belegen bla bla bla.
    Gerade ging wieder ein Kongress u Ende, ich fragte Brüder, was sioe so erlebt haben, was es Neues gibt. Antwort: Ach das war wieder mal ein Festmahl.
    Ha, ha, ha das wars so wie jedes Jahr.
    Am besten ist es dann noch, wenn einer von der Leidenden Körperschaft anwesend ist. Dann geraten manche Zeugen aus dem Häuschen Sogar ein KA sagte mal: Man der von der LK war ja völlig normal.
    Wie bitte? was hat der erwartet? nen Krokofanten, der enen auf Dumbo macht und fliegen kann?
    Ich bin hier sarkastisch, sorry.
    Aber wir sind doch alle nichts weiter als Menschen, die des Loskaufs bedürfen, Menschen, die das Heil durch Christus bekommen.

    Und wenn wir die Geschichte und Doktrin dieser „Sklavenklasse“ mal über die Zeit investigieren, dann werden wir sehen, dass Schall und Rauch das Ergebnis ist, die auf darauf mit Nachdruck bestehen, alles anzunehmen und nicht infrage zu stellen.

    Die Freiheit, die ein Christenmensch hat, hat bereits Dr. martin Luther in einem Buch niedergeschrieben. Er hatte Gönner, die ihm die Haut bewahrt haben sonst hätte man ihn auch geröstet.

    Gewalt ist ein Mittel, Menschen fügig zu machen.
    Es gibt aber solche, die sind von sich aus eher geringfügig und lassen sich nciht unter Druck setzen.

    So seid auch ihr, liebe Schneerosen, frei im Geiste, untertan dem Herrn und ausgerichtet, darauf Gott zu gefallen, und nicht ienre Hierarchie, die das Bühnenbild permanent verändert.
    Vertrauen wir auf den Höchsten und warten wir auf die Manifestation des Christus. Dann wird die Spreu vom wiezen geschieden sein.

    herzliche Grüße

  • Karl
    Juni 24, 2011

    Hallo,

    die „Speise“ bei dem besagten Kongress war wirklich nur Schwachsinn!

    Die selben Manipulationstechniken wie bisher!

    Die selbe Sektenmethodik bei der Demonstration usw.!

    Wer nicht hingegangen ist, hat wirklich nix versäumt!

    LG

  • Shannon
    Juni 24, 2011

    Ich fürchte, du schüttest das Kind mit dem Bade aus. Ich habe kein Problem damit, zu meinen Kollegen zu sagen, was ich glaube. Ich sage immer: Ich bin Zeugin Jehovas und das bezieht sich auf meinen persönlichen Glauben. Aber ich sage auch, ich bin klein Mitglied der Wachturm-Gesellschaft und ich lege Wert auf diesen Unterschied.

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Liebe Shannon,

    das ist eine gute Idee mit der Unterscheidung. Dann hat man ein Statement zu seiner rel. Überzeugung abgegeben, aber sich gleichzeitig von den Machenschaften der WTG und den Hardliner-Zeugen distanzieren.

    LG
    Dennis

  • edelmuth
    Juni 24, 2011

    >> wie kann man von sich behaupten “in der Wahrheit”“ zu sein, wenn seit Jahrzehnten die Doktrin einem permanentem Wandel unterzogen ist, den man Neues Licht nennt. <<

    Erwartest du Änderungen der „Wahrheit“ in der neuen Ordnung? Nur wer die absolute Wahrheit bereits jetzt kennt, braucht nichts mehr zu ändern. Dann würde es auch kein Bruderinfo geben und eine tausendjährige Schulung wäre sinnlos.

    Wir alle hoffen sehnlichst auf Änderungen der „Wahrheit“

    Ede

  • Karl
    Juni 24, 2011

    Die biblische Wahrheit kann sich nicht mehr ändern!

    Ändern werden sich immer nur die falschen Prophezeiungen, die meinen für Gott sprechen zu müssen!

    Und es wird immer genug verblendete Schafe geben, die solchen Leuten nachlaufen!

  • Frank&Frei
    Juni 24, 2011

    wie sagte mal ein Präsident der U’S’A:

    Man kann ALLE einige Zeit belügen
    EINIGE auch alle Zeit.
    Aber niemals ALLE über ALLEZEIT.

    Das ist in the Brooklyn thinkbox leider nicht angekommen.
    Und nun müssen sie sehen, wie sie ihre Doktrin dem Volk verkaufen, mal mit Zuckerbrot, mal mit Peitsche.

    Kein Wunder, wenn es heuer mehr Exzeugen als Zeugen auf dem Globus gibt. Und jene, die es beendet haben, ihr Gehirn zu gebrauchen sind das Echo, das die GROSSE MEHRUNG in den Reihen der ZJ propagiert, nicht wissend, dass andere Religionskommunen wesentlich schneller und stärker wachsen.

    wie kann man von sich behaupten „in der Wahrheit““ zu sein, wenn seit Jahrzehnten die Doktrin einem permanentem Wandel unterzogen ist, den man Neues Licht nennt.

    Wie nannte mal jemand die ZJ? Chamäleons des Glaubens!

    So erkennt man – was gesät wird, steht schließlich zur Ernte an.

    schöne Grüsse

  • schneerose
    Juni 24, 2011

    eine frage an alle brüder und schwestern

    wie soll man sich verhalten..wenn man nicht mehr der gemeinschaft angehöhrt..die frage stelle ich deswegen.. weil babara kohout im fernsehen die warheit spricht ..genauer gesagt..wie es wirklich in den versammlungen aussieht..

    ich habe alle.. auch meine nachbarn missiononiert.. das ich die gemeinschaft verlassen habe.. wissen nur die brüder.. für die anderen bin ich immer noch ein aktiver zeuge..

    soll ich die geänderte glaubensansicht meinem unfeld bekannt geben..neutral bleiben oder wie babara öffentlich stellung nehmen..die leute.. nachbarn.. verbliebene freunde .. verwandte ..aufklären..

    die frage ist deshalb berechtige..weil viele brüder die hier schreiben oder lesen.. in der WTG ihren platz als ältester oder verkündiger einnehmen..

    der kommentar von frank…. zeigt.. die dringlichkeit stellung zu nehmen.. auch babara k. tat das.. was ihr biblisch geschultes gewissen sagte..

    hier im forum ist es ein leichtes gegen die WTG stellung zu beziehen.. weil alle genau bescheid wissen..wie es abläuft..

    wie kann ich meinen eltern.. meine nachbarn.. verwandten erklären
    das ich einer illusion aufgessen bin ..25 jahre haben sie mir erklärt.. das diese gemeinschaft ein unsinn ist ..viele bücher wurden mir gegeben..alles was die WTG falsch macht..

    nun stehe ich ohne unterhose da .. alle werden schmunzeln..sie haben recht behalten ich bin der dumme..

    dazu kommt das meine frau noch am „papier“ schwester der WTG ist..ich habe ihr dazumals die WTG aufgeschwatzt..nicht grundlos macht sie mir vorwürfe..gester redest du so.. heute andersrum..
    sie ist nervlich zerbrochen.. die rechnung für die Unterwürfigkeit liegt als schwere psychose auf dem tisch..ihr ist im wahrsten sinne des wortes das lachen vergangen..ihre gesichtszüge strahlen bitterkeit aus..shannon .. awina ..glöcknerkonig haben mich darauf aufmerksam gemacht.mir (uns ist das nicht aufgefallen..die brüder haben einige photos im facebook gesehen und den unterschied bemerkt..
    eines was ich mit aller aufrichtigkeit sagen kann .. die WTG hat den wichtigsten menschen in meinen leben zerstört ..meine frau

    eure meinung dazu wäre mir eine hilfe..

    es grüsst „boss“ schneerose

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Lieber Bruder Boss der Schneerosen

    Bei mir wissen alle in meinem Umfeld, dass ich zwar ein Zeuge Jehovas bin, aber nichts von dem mitmache was der „Sklave“ so alles haben möchte. Arbeitskollegen, Freunde, Verwandte, soweit sie wissen dass ich eine ZJ bin. Ein paar Arbeitskollegen konnte ich auch erklären was der Unterschied zwischen dem was ich glaube und den offiziellen ZJ ist.

    Lieber Bruder, ich denke nicht dass Du ohne „Unterhose“ da stehst, das tust Du nur wenn Du kein Sohn unseres Vaters Jehova mehr sein möchtest. Aber ich gehe mal davon aus dass Du weiter an Jesus, seinen Vater und die Verheißung glaubst. Ich würde gegenüber Nachbarn, Freunden usw. schon zugeben, dass Ihr mit der Organisation auch einer falschen Lehre aufgesessen seid, aber dass Du jetzt ein rießen Glück hattest und Gott dankbar bist, dies noch rechtzeitig zu bemerken.

    Du kannst dann sagen, dass für Dich im Glauben nur noch Jesus als Dein Haupt zählt und kein einziger Mensch mehr Dir etwas vorschreiben kann. Ich denke eine ehrliche Aufarbeitung gegenüber Euren Bekannten, wird Euch mehr Respekt entgegenbringen, als mit in den Topf der Organisation geworfen zu werden.

    Lieber Boss, ich nehme an dass Du schon viel hier gelesen hast. Dann hast Du auch gelesen, dass es in der Endzeit so kommen musste wie es gekommen ist. Dann hast Du bestimmt auch gelesen, dass aus dem neuzeitlichen verdorbenen Volk Israel nur wenige entrinnen werden. Du bist doch entronnen, also freuet Euch! Jesus sagte doch, hebt Eure Häupter empor denn Eure Befreiung naht, nachdem alles Schlimme in Jerusalem passiert ist. (Lukas 21 ab Vers 8)

    Schaut bitte nach vorne, vorne ist die Rettung, hinter Euch ist die Flucht aus dem verderbten Volk Israel. Wie Lot aus Sodom floh, auch er durfte nicht nach hinten schauen, denn wer immer wieder nach hinten schaut, der schafft die Flucht nicht. Es wird lange dauern, aber einen anderen Weg wieder Freude im Leben zu bekommen gibt es nicht.

    Was wäre die Alternative gewesen? Die Alternative wäre gewesen Du wärst (vermutlich) katholisch geblieben, oder bei den Organisations- ZJ geblieben. Aber sei versichert, dann würdest Du am Ende zum Gerichtstag wirklich ohne Unterhose da stehen. Jetzt aber, nachdem Du die Drangsalen fast überstanden hast, wirst Du mit einem weißen Gewand da stehen!

    Offbg. 7
    9.Nach diesem sah ich: und siehe, eine große Volksmenge, welche niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, und sie standen vor dem Throne und vor dem Lamme, bekleidet mit weißen Gewändern, und Palmen waren in ihren Händen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    Juni 24, 2011

    Liebe Schneerosen,

    ich kenne nur allzu gut dieses Gefühl. Da ich noch recht jung bin, waren es bei mir nicht ganz so viele Jahre, aber immerhin wussten dennoch alle meine Freunde und Verwandte natürlich Bescheid, dass ich eine ZJ bin. Die Verwandtschaft war davon auch nie sonderlich begeistert, die Freunde fanden es komisch. Und ich habe mich aufgrund des nun erkannten Fehlers geschämt. Es ist nicht leicht, zuzugeben, dass man jahrelang falsch lag und die anderen doch recht hatten. Aber dennoch fand ich es besser, es zu sagen. Irgendwie hilft es, mit der Sache weiter abzuschließen, die Trennung wirlich zu vollziehen und man ist damit ehrlicher. Die Reaktion war entgegen meiner Erwartung Freude. Die Leute haben sich mit mir/uns gefreut und sich nicht über mich lustig gemacht. Lediglich eine Person hat einen dummen Spruch gemacht, aber das war so wieso keine Freundin, sondern eher eine Bekannte.
    Ich kann dir aufgrund meiner Erfahrung also Mut machen. Wenn du die Situation genau erklärst und deutlich machst, wie verzwickt dieses System der ZJ ist, wie leicht man da hinein gerät und dass es nichts mit Intelligenz zu tun hat, sondern mit dem aufrichtigen Wunsch, Gott zu dienen, dann wirst du eher Respekt ernten, dass dir der Ausstieg gelungen ist.

    Ich stand außerdem noch vor der Frage, ob ich es neu gefundenen Freunden erzählen soll oder nicht. Ich hab es so gehandhabt, dass ich sie mich zuerst habe kennen lernen lassen und wem ich dann vertraut habe, dem habe ich es schweren Herzens erzählt. Meinem inzwischen Verlobten z.B. Ich habe große Angst gehabt, dass diese Neuigkeit über mich sehr abschreckend wirkt, aber auch hier war immer das Gegenteil der Fall. Sämtliche Freunde haben durch meine Erklärungen verstanden, wie hart es bei den ZJ sein kann und wieviel Angst man durchleben muss, wenn man sich von ihnen distanziert. Auch hier haben sich alle mit mir mit gefreut, dass ich das geschafft habe.
    Wichtig war für mich immer, nicht verbittert darüber zu reden und nicht schlecht über die ZJ, denn vieles war ja auch gut und viele wertvolle Menschen sind bei den ZJ, die ich wirklich meine Freunde genannt habe. Wichtig war außerdem, dass ich erklärt habe, dass ich nicht aufgrund einer Laune ausgestiegen bin, sondern weil ich anhand der Bibel zu anderen Erkenntnissen gekommen bin und den Glauben an Gott nicht verloren habe.
    Eine große Erleichterung war für meine Familie, dass wir (allerdings hatte das nicht mit den ZJ zu tun, sondern berufliche Gründe) umgezogen sind. So mussten wir die Brüder zum Glück nicht mehr sehen und in die unangenehme Situation kommen, dass man gemieden wird. Verwandte und Freunde blieben aber natürlich, von daher standen wir ja dennoch vor besagter Entscheidung, ob wir es erzählen oder nicht.

    Letztendlich sind es wohl die wahren Freunde, die mit dir mitfühlen, dich verstehen und sich für dich freuen werden. Wer das nicht tut… Tja, das ist dann schade für sie.

    Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig helfen und Mut machen und werde für euch und für allem für Mama Schneerose beten, dass es ihr auch wieder besser gehen wird. Es wird sicher noch eine Weile dauern, aber ich bin sicher mit Gottes Hilfe werden alle Wunden heilen und vielleicht nur noch als kleine Narben zurück bleiben, die einen noch erinnern, aber nicht mehr so weh tun. Dieser Erfahrungen kann man durchaus auch für Gutes nutzen. Ich denke, wir haben mit unseren Erfahrungen die Chance, gerade Menschen zu helfen, die Angst haben. Angst vor Gott, Angst vor dem Gericht. Wir verstehen wie kaum jemand anders, dass diese Ängste existenziell sind und wir wissen wie kein anderer, dass sie unberechtigt sind, wenn man die echte Wahrheit erstmal erkannt hat.

    Gottes Segen euch!
    Svenja

  • Glocknerkönig
    Juni 24, 2011

    Liebe Svenja, Schneerose und alle anderen
    Die Meinung von Svenja kann ich voll unterschreiben!!!
    Die Flucht nach vorne ist die beste Methode um sich wieder einen Lebensraum zu schaffen. Ich machte auch die Erfahrung, die Nachbarn, Verwandte und andere reagieren nicht im Geringsten negativ. Sie sindja fast froh dass man wieder einer von ihnen ist:-)
    Das Outing trägt dazu bei über viele Dinge positiv mit anderen zu reden, so wie eben früher als man missionieren ging.
    Das ganze ohne Verbitterung zu schaffen ist allerdings sehr schwer, zumindest für mich. Ein Grossteil des Denkens geht mit der Aufarbeitung der Zeugenvergangenheit drauf. Doch es bleibt niemanden erspart, leider. Da hilft nur: Augen zu und durch.
    Das Outing hat noch einen anderen Positiven Aspekt, dadurch werden andere vor der Sekte objektiv gewarnt.Vielleicht erspart man dadurch dem einen oder anderen diese herbe Enttäuschung in Zukunft.
    Schneerose und andere, ….Einigeln hilft niemanden, es schadet einem nur selbst!!
    Allen denen die sich nicht trauen in die Offensive zu gehen wünsch ich hiermit den nötigen Mut und auch die Nervenstärke dazu. Wir schaffen das schon.
    Liebe Grüsse
    The King of Glockner :-))

  • Thomas
    Juni 24, 2011

    Liebe Schneerose & Boss, liebe Geschwister,

    WIR ALLE benötigen nur eine Wahrheit und es gibt auch nur EINE.

    Der uns gewährte Geist der Wahrheit der uns ALLES lehren wird und uns an ALLES erinnern wird, was der Herr Jesus Christus für uns getan & hinterlassen hat, wird jeden von uns leiten der auf IHN hört.

    Wer das versteht wird sofort FREI von jedem Sauerteig und der Heuchelei religiöser Verführer.

    Es ist eine weltweite Illusion zu denken das es eine „wahre“ Religion geben könnte.

    Als Simon Petrus gefragt wurde:
    Herr, zu wem sollen wir denn gehen?“, antwortete er. „Du hast Worte, die zum ewigen Leben führen.

    Liebe Geschwister, BITTE hört einzig und allein auf SEINE Worte!!!

    Wir sind durch diesen wahren Geist mit vielen Gläubigen weltweit verbunden.
    Es sind sicherlich viele Millionen, an Christus glaubende Menschen, die auf ihre eigene Weise durch diesen Geist zur WAHREN Quelle geführt werden und dann NUR noch auf sie hören!

    Dies ist die Lehre die wir aus all unseren Enttäuschungen (den faulen Früchten) mit der WTG entnehmen müssen!

    Bitte, sucht nach der Wahrheit und Freiheit mit Christus!
    Sie ist heilsam, sie tröstet, sie befreit und sie ist der EINZIGE WAHRE WEG!
    Euer Bruder in IHM
    Thomas

  • Ulrike P.
    Juni 24, 2011

    Lieber „Boss der Schneerose“,
    ZITAT:
    wie kann ich meinen eltern.. meine nachbarn.. verwandten erklären
    das ich einer illusion aufgessen bin ..25 jahre haben sie mir erklärt.. das diese gemeinschaft ein unsinn ist ..viele bücher wurden mir gegeben..alles was die WTG falsch macht..

    Ich kann dich aus meiner Erfahrung heraus und der meiner Freunde, nur dazu ermutigen, deinem Umfeld bescheid zu sagen – dich ihnen zu offenbaren. Du vergibst dir dabei nichts. Du bist so geschickt belogen worden und hast wirklich von ganzem Herzen daran gelaubt, dass alles auf Wahrheit beruht, dass du deshalb alles abgeblockt hast was dagegen sprach. Du hast dich begeistert dafür, du hast dieser Organisation vertraut und musstest nun schmerzvoll feststellen, dass du den Lügen einer Organisation aufgesessen bist, die sich darauf spezialisiert hat, andere in die Irre zu führen und sich dementsprechend auch sehr clever darin anstellt.

    Gutgläubigkeit ist keine Schande…sie ist Menschlich – Die Menschen sind offener, rücksichtvoller als wir vermuten und – da den meisten die Engstirnigkeit wie wir sie gewohnt sind, abgeht – auch toleranter gegenüber Fehleinschätzungen.
    WENN sie überhaupt schmunzeln, dann wird es wohl ein liebevolles Schmunzeln sein.
    Wer sich doch hämisch äußern sollte, um den ist es dann auch kein Verlust…da weißt du gleich, dass du ihn nicht zu deinem Freundeskreis zählen musst.

    Aus falscher Scham so zu tun, als wäre alles beim alten – ist so, als würdest du selbst die Mauern und Gitterstäbe um dich her aufrechterhalten, nur damit die anderen nicht bemerken, dass du dich in Wirklichkeit schon lange befreit hast. – Und damit auch deine Familie.

    Dabei brauchst du doch nur über deinen Schatten zu springen und sagen: Wisst ihr was? Mir/uns sind nach Jahrzehnten tatsächlich die Augen aufgegangen und deshalb haben wir uns von der Organisation getrennt.
    Sagen dann diejenigen, die dir schon damals versucht haben das auszureden, dass du doch schon viel eher auf sie hättest hören können, dann kannst du antworten: Das weiß ich wohl, aber es gibt Dinge, die kann man nur alleine herausfinden, auch wenn es Jahrzehnte dazu braucht. Man muss selbst dahinterkommen.

    Meine Erfahrung ist, dass die Leute das ganz schnell akzeptieren und sich ansonsten garkeine großartigen Gedanken darum machen. Denn letztlich wissen sie nicht wirklich was dahintersteckt.
    Wenn es Menschen sind, die einem Nahe stehen, sollte man sie aufklären…sollte ihnen von all der Seelenpein erzählen.
    Nachbarn oder Arbeitskollegen gegenüber braucht man ja nicht ALLES Preis zu geben, man merkt dann auch an der Reaktion, ob es angebracht ist, etwas mehr zu erzählen oder ob man es besser lässt.

    Offenheit ist das Schlüsselwort…aber das muss man erst lernen.
    Hat man sich einmal dazu überwunden, kann man nur noch darüber staunen wie warmherzig und verständisvoll die Reaktionen sind.

    Also…nur Mut!

    Lass´ mich noch ein Wort zu deiner Frau sagen…ich weiß, sie ist momentan in einem seelischen Ausnahmezustand und du darfst ihre Worte nicht persönlich nehmen, auch wenn sie dir sicherlich weh tun…
    Aber trotzdem ist es einfach nicht fair, dir Vorwürfe dafür zu machen, das du sie dazu „überredet“ hast – oder was auch immer – eine Zeugin zu werden. Sie darf nicht vergessen, dass du damals nicht anders reden und handeln KONNTEST, warst du doch schließlich von ganzem Herzen überzeugt davon. Dein Antrieb war Liebe und Fürsorge.

    Gottes Segen und Beistand, wünsche ich euch allen von Herzen.

    LG Ulli

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Hallo an ALLE!

    Es passt irgendwie auch zu diesem Thema „Was die nahe Zukunft“ bringt von Brd. Lösch. Wer seine Ausführungen gehört hat, ging sicherlich mit dem Gedanken nach Hause, dass nach Harmagedon NUR Zeugen Jehovas weltweit überleben werden und (Zitat) „Milliarden Leichen zu beseitigen sind“.

    Der breiten Öffentlichkeit kann man so etwas natürlich nicht präsentieren, deshalb wird mal wieder im WT 15.09.11 unter der Rubrik „Fragen unserer Leser“ S. 10 folgendes gesagt:

    „Was ist Harmagedon?
    ….

    In Harmagedon werden NUR unverbesserlich böse Menschen umkommen und eine „große Volksmenge“ wird überleben.“

    Man höre und staune! Der geneigte Leser, der ja kein ZJ ist, mag sich jetzt denken:

    „Oh, das ist ja schön, ich bin nicht unverbesserlich böse. Im Gegenteil die meisten sehen mich so wie in Ps. 37:10,11 beschrieben. Dann gehöre ich ja bestimmt zu dieser großen Volksmenge, die überlebt.“

    Nach innen unbarmherzig und knallhart, nach außen jovial und gutmütig oder einfach nur …. dreist!

    LG und ein schönes Wochenende für EUCH
    Dennis

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Hallo M……., (auf Wunsch des Betreffenden wird der Name nicht mehr genannt, Bruderinfo)

    schön dass du nun nicht mehr ein „stiller“ bist, sondern dich so offen über deine Situation äußerst. Dazu gehört viel Mut und Überwindung, wie ich finde.

    Ich war zwar nie Ä. sondern „nur“ DAG, aber ich kenne sehr genau die innere Zerissenheit und die schlaflosen Nächte, weil man zum einen weiß, dass man gedanklich/gefühlsmäßig schon kein Amt mehr hat, aber zum anderen noch in diesem Trott ist und man womoglich Mitbrüder enttäuscht oder überrascht.

    Allerdings gibt es im Leben einige Entscheidungen, die man nur mit sich selbst und Jehova ausmachen muss, diese gehört dazu.

    Ich habe die unvermeidliche Entscheidung auch monatelang vor mir hin geschoben, bis es einfach nicht mehr ging. Ich war an dem Punkt, dass ich mich im Spiegel angeschaut habe und zu mir selbst sagte, was für ein Feigling ich doch bin, der nicht in der Lage ist zu seiner festen inneren Überzeugung zu stehen und ein Schlussstrich unter die WT-Organisations-Karriere zu ziehen.

    Das heißt natürlich nicht, dass du die gleiche Entscheidung treffen sollst wie ich, das möchte ich hier betonen. Wie schon erwähnt, es geht um dich und Jehova.

    Die Ältesten, die hier bei Bruderinfo tätig sind, verdienen den allergrößten Respekt für ihre sehr belastende Situation. Ich würde das nicht so lange durchhalten. Die Frage bleibt, wie lange man diese „Doppelleben“ führen kann.

    Ich wünsche dir viel Kraft und vor allem die für DICH richtige Entscheidung mit Hilfe von Phil. 4:6,7

    LG dein Bruder
    Dennis

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Hallo Mark,

    danke für deinen lobenden Worte. Es tut uns gut immer wieder zu erfahren, das viele Brüder Nutzen aus unserer Arbeit ziehen.

    Zu deiner konkreten Frage möchte ich dir folgenden Rat geben.
    Ich selbst habe auch schon mit dem Gedanken gespielt mein Ältestenamt aufzugeben. Doch ich denke immer noch, das ich in meiner Stellung für viele Brüder zum Guten wirken kann.

    Der größte Teil meiner Mitältesten kennt meine Einstellung, und tragen sie auf einigen Gebieten auch mit.
    Deine Situation mag da natürlich ganz anders sein. Wenn du dich in einer „Organisationshörigen“ Ältestenschaft befindest, würde ich auf keinen Fall erwähnen, das du die Bücher von Ray Franz gelesen hast, sie könnten dir wegen Abtrünnigkeit die Gemeinschaft entziehen.
    Die Probleme die für dich und deiner Familie entstehen könnten kennst du ja sicherlich.

    Dennoch würde ich schon sagen, das du dich als Ältester nicht mehr in der Lage siehst all die deiner Meinung nach falschen und widersprüchlichen Dinge zu vertreten und zu lehren. Auch der von der Organisation immer gleichbleibende Leistungsdruck belastet dich.
    Wenn du ihnen zu verstehen gibst, das du deine Meinung nicht öffentlich machst, werden sie deine Entscheidung respektieren müssen.
    Oft ist man erstaunt, wie viele Älteste sich in einem ehrlichen Gespräch öffnen und selbst ihre Bedenken offenbaren.
    Bedenke auch, das die Brüder aus Selters hier mitlesen, deshalb sei vorsichtig wie du in dieser Sache vorgehst.

    Liebe Grüße und Jehovas Segen
    Deine Brüder von „Bruderinfo“

  • Samuel
    Juni 24, 2011

    Hallo Bruderinfo,

    ihr sollt mir nicht glauben sondern der heiligen Schrift. Wenn ihr behauptet das ich nicht die Wahrheit hier euch mittgeteilt habe, dann helft mir bitte, wenn ich euch aber die Wahrheit aus Gottes Wort gezeigt habe, dann müssen wir uns grundlegende Gedanken machen.

    Die Bibel definiert selbst was Sünde ist:

    bitte schaut euch die Bibel in 1.Johannes 3:4 an.

    Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.

    In der Bibel wird der zukünftige Antichrist „der Mensch der Gesetzlosigkeit“ genannt. 2.Th.2:3

    Im Gegensatz dazu bezeichnet Gott diejenigen als sein Volk, die seine Gebote halten.

    „Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben Jesus bewahren.“ Offenbarung.l4:12

    Wir sind unter der Gnade und nicht gegen, sondern mit dem
    Zehn Gebote Gesetz Jahweh’s.

    Liebe Brüder u. Schwestern ich werde mich bemühen jeden Tag den wahren Gott zu lobpreisen und versuchen seine Gebote zu halten und ich möchte euch auch dazu ermuntern es ebenfalls zu tun, damit der eine wahre allmächtige Gott Jahweh und sein Sohn Jahschua (Jesus) geehrt werden. Möget ihr euch und ich uns weiterhin bemühen, an wahrer Erkenntnis zuzunehmen, damit ihr und ich befestigt werden, an Wahrheit und damit wir Ihn unseren Gott preisen bis in alle Ewigkeit. Ich jedenfalls werde es so tun.
    Damit werde ich auch das Thema hier an dieser Stelle beenden, denn die Gedanken wurden klar aus Gottes Wort dargelegt.

    Shalom an Bruderinfo

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Lieber Bruder Samuel

    Matth. 22
    35. Und es fragte einer aus ihnen, ein Gesetzgelehrter, und versuchte ihn und sprach:
    36. Lehrer, welches ist das große Gebot in dem Gesetz?
    37. Er aber sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstande“.
    38. Dieses ist das große und erste Gebot.
    39. Das zweite aber, ihm gleiche, ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“.
    40. An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

    Lasse mal diese Worte Jesu auf Dich wirken. Dann wirst Du feststellen dass selbst die in Stein geschriebene 10 Gebote an diesen beiden von Jesus genannten Geboten hängen.

    2. Mose 20
    12. Ehre deinen Vater und deine Mutter, auf daß deine Tage verlängert werden in dem Lande, das Jehova, dein Gott, dir gibt. -13. Du sollst nicht töten. –
    14. Du sollst nicht ehebrechen. –
    15. Du sollst nicht stehlen. –
    16. Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen wider deinen Nächsten. –
    17. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus; du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch alles, was dein Nächster hat.

    Welches der genannten 10 Gebote ist nicht in dem 2. Gebot des Jesus „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ enthalten? Keines. Deswegen brauchen wir die 10 Gebote nicht mehr, weil egal welches der 10 Gebote ich verletze, ich immer gegen eines der beiden Gesetze Jesu verstoßen würde.

    „An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ sagte Jesus, somit ein Großteil des Alten Testaments.

    In meinem letzten Kommentar habe ich geschrieben:
    Matth. 12
    31. Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.
    32. Und wer irgend ein Wort reden wird wider den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend wider den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.

    Ein neuzeitlicher Pharisäer könnte daraus ableiten, dass man töten dürfe, weil dem Mörder vergeben wird. Nein das kann man nicht, denn während man den Geist Jehovas in sich trägt, weil man ihn im Glauben erbeten und erhalten hat, kann man niemanden töten, kann nicht ehebrechen usw. Denn man trägt den Geist Jehovas in seinem Herzen und beachtet das 2. Gebot Jesu. Man wird aus menschlicher Schwäche nicht alles einhalten, aber genau deswegen gab es das Opfer Jesu und die Vergebung und Gnade unseres Vaters.

    Wenn man die beiden Gebote Jesu, sein Opfer, die Gnade und den Heiligen Geist angenommen und verstanden hat, dann bedarf es der Gesetze des Alten Testamentes nicht mehr.

    Jesus sagte in Matth. 11
    28. Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.
    29. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen;
    30. denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

    Lade Dir nicht wieder neue Lasten auf die Schulter!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Liebe Brüder und liebe Schwestern

    Eigentlich wollte ich unter diesem Vortrag keinen Kommentar mehr schreiben, weil ich unseren Bruder B.B. der diesen Vortrag geschrieben hat, ohne es zu wollen sehr geärgert habe.
    Auch an dieser Stelle möchte ich mich dafür aufrichtig entschuldigen.

    Ich verfolge die Diskussion hauptsächlich zwischen Bruder Samuel, Bruder Matthäus, Bruder Dennis und Bruderinfo.

    Die Diskussion scheint mir genauso verfahren zu sein wie mir das auch schon oft passiert ist, gerade aktuell vor ein paar Tagen zu diesem Vortrag. Man hat einen ersten Eindruck wenn man einen Vortrag oder einen Kommentar liest und macht sich ein Bild, gut oder schlecht und legt den Eindruck in eine Schublade. Wenn man dann ein Vortrag oder Kommentar in die falsche Schublade gelegt hat, dann kommt man aus dem Teufelskreis immer nur das negative oder auch immer nur das das positive zu sehen kaum wieder raus.

    Dann braucht man eben Freunde die einem die Augen öffnen und die Schublade wieder leer machen. Bei mir war es ein Freund aus oben genannten Kreis.

    Ich glaube nicht dass Bruder Samuel seine Kommentare so gemeint hat wie Bruder Matthäus oder Bruder Dennis das verstanden haben.
    Die Kommentare von Euch beiden sind absolut richtig. Keine Gesetze können uns retten. Aber Samuel hat oft Gebote gemeint und Ihr Beide habt Gesetze verstanden.

    Aber zwischen einem Gesetz und einem Gebot ist ein Unterschied. Denn Gebote müssen wir tatsächlich beachten, nicht unbedingt einhalten, denn dann wäre es ein Gesetz. Und den Verstoß gegen ein Gesetz zieht eine Strafe nach sich, wenn man erwischt wird. Weder ein Gesetz noch ein Gebot können wir zu 100 % einhalten.

    Gebote sind zum Beispiel:
    Liebe Deinen Nächsten.
    Du sollst Gott mehr gehorchen als den Menschen.
    Um den Heiligen Geist bitten.
    Glauben.
    Jesus zu bitten, dass er unsere Gebete unserem Vater vorlegt.
    Keine Götter neben Jehova anzubeten. (z.B. den „Sklaven“)

    Alle Gebote wollen wir einhalten, aber wir schaffen es nicht, es ist auch nicht schlimm wenn wir es nicht schaffen. Wer ein Gebot unbedingt einhalten möchte, macht ein Gesetz aus dem Gebot. Falls er es dann tatsächlich schafft dieses Gesetz einzuhalten, kann er sich auf die Schulter klopfen und stotz auch sich sein.

    Aber was schrieb Paulus an die Römer?
    Röm 3 (neue Genfer)
    27 Hat da noch irgend jemand einen Grund, auf etwas stolz zu sein? Nein, das ist jetzt ausgeschlossen. Folgt das etwa aus dem Gesetz? Sofern das Gesetz zu Leistungen auffordert: nein; sofern das Gesetz jedoch zum Glauben auffordert: ja.
    28 Denn wir gehen davon aus, dass man aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt wird, und zwar unabhängig von Leistungen, wie das Gesetz sie fordert.

    Ist doch alles eindeutig was Paulus schrieb, wir haben Gebote (zu glauben) und keine Gesetze zu beachten außer ganz wenige Gesetze. Mir fällt im Moment nur folgendes Gesetze ein, welches zwar nicht so in der Bibel stehen, aber wichtig ist einzuhalten um nicht bestraft zu werden:

    Lästere nicht den Heiligen Geist der auf jeden wirkt der aufrichtig darum bittet.

    Matth. 12
    31. Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.
    32. Und wer irgend ein Wort reden wird wider den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend wider den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.

    Wer lästert in dem von Jesus genannten zukünftigen Zeitalter den Heiligen Geist? Es sind möglicherweise diejenigen welche von einem Kanal Jehovas reden. Diejenigen die sagen die geistige Speise würde durch den Heiligen Geist gewissen Menschen gegeben und diese wiederum verteilen sie weiter. Das ist eine Lästerung ohnegleichen. Das wäre so als hätte Mose das Manna von Jehova erhalten und dies dann an das Volk weiterverteilt.

    Das Gesetz Moses hatte hauptsächlich die Funktion uns klar zu machen, dass wir es sowieso nie einhalten können. Damit wir einsehen, dass es ohne Gnade unseres Vaters niemals Rettung gibt.

    Das musste schon Noah erleben wie es in 1. Mos 6 steht:
    8. Noah aber fand GNADE in den Augen Jehovas.

    Er hat nicht die Flut wegen seiner Werke überlebt, die bestimmt größer waren als unsere Werke, sondern aus Gnade.

    Oder auch Lot, nicht aus Werken wurde er gerettet, sondern weil sich Jehova erbarmte!

    1. Mos. 19
    15. Und sowie die Morgenröte aufging, da drangen die Engel in Lot und sprachen: Mache dich auf, nimm dein Weib und deine zwei Töchter, die vorhanden sind, damit du nicht weggerafft werdest in der Ungerechtigkeit der Stadt!
    16. Und als er zögerte, ergriffen die Männer seine Hand und die Hand seines Weibes und die Hand seiner zwei Töchter, weil Jehova sich seiner ERBARMTE, und führten ihn hinaus und ließen ihn außerhalb der Stadt.

    Röm 5 (Neue Genfer)
    20 Und das Gesetz? Es kam erst nachträglich hinzu. Seine Aufgabe war es, die ganze Tragweite der Verfehlung deutlich werden zu lassen. Und gerade dort, wo sich die Sünde in vollem Maß auswirkte, ist die Gnade noch unendlich viel mächtiger geworden. 21 Denn genauso, wie die Sünde geherrscht und ´den Menschen` den Tod gebracht hat, soll die Gnade herrschen, indem sie Zugang zu Gottes Gerechtigkeit verschafft und zum ewigen Leben führt durch Jesus Christus, unseren Herrn.

    Ich habe den Verdacht Bruder Samuel hat, wenn er von Geboten oder Gesetze geredet hat, nur diese wenigen Gebote gemeint welche wir so gut es geht einhalten sollen, wie ich es oben beschrieben habe. Falls ich es jetzt falsch verstanden habe, so bitte ich um Widerspruch. Wir sind alles Lernende.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Samuel
    Juni 24, 2011

    Lieber Alois,

    ich wünsche mir nur eines, das wir alle den Unterschied erkennen zwischen dem Gesetz und den Geboten und ja wir können das Gesetz nicht erfüllen (Mose Gesetz) da wir Sünde in uns haben. Erfüllen konnte nur einer das war unser aller Hohepriester Jahschua (Jesus) der sein vergossenes Blut dargebracht hat um Menschen guten Willens von Sünde zu befreien (Gesetzlosigkeit).

    Jahweh und Jahschua (Jesus) können wir gemeinsam ehren indem wir die Gebote halten. Ich wollte hier niemandem verletzen aber ist es nicht eine herrliche Erkenntnis aus Gottes Wort, ihn fehlerfrei erkennen zu können und so Lobpreis zum Ausdruck zu bringen. Ich kann unseren Vater und seinem Sohn nur ewig danken für diese Erkenntnis. Bitte prüft nur das was die heilige Schrift sagt, ich war wie wir alle in geistiger Finsternis, aber wenn wir in Gottes Wort graben wie nach Schätzen, dann werden wir die wahre Erkenntnis erhalten, dieses Versprechen hat er uns doch gegeben. Sprüche 2:1-6

    Wenn in Offenbarung 11:19 von der Lade gesprochen wird was wird dann wohl drinne sein ?

    Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde sichtbar in seinem Tempel. Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel.

    Verzeiht Bruderinfo aber Alois wollte ich noch antworten, wenn es gestattet ist, ich wollte hier niemandem verletzen. Falls gewünscht kann sich jeder mit mir privat unterhalten Bruderinfo kann ja dann den Kontakt herstellen, wie gesagt ich möchte nur aufzeigen, das alles was der Mensch im Namen Gottes getan oder gesagt hat, wir alle waren oder sind ja betroffene und wissen wovon wir reden, sollten doch mit diesen Gedanken zum nachdenken kommen ob die Bibel in dieser Form nicht doch recht hat.

    Jahschua sagte ja das Menschen die den wahren Gott nicht anbeten auch gutes tun aber sie preisen eben nicht den allein wahren Gott. Das muss doch in unseren Herzen etwas auslösen, das wir anders sein müssen eben eine Scheidung derjenigen die, die Gebote halten und derjenigen die, die Gebote nicht halten. ihr werdet sehen welchen Segen euch Jahweh und Jahschua geben werden. Glücklich ist nur derjenige der es tut und das von ganzem Herzen.

    In brüderlicher Liebe grüße ich dich Alois und Bruderinfo und ich bin hier keinem böse das meine ich wirklich von Herzen

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Lieber Samuel,
    du erinnerst mich an unsere ehemalige Nachbarin. Die konnte stundenlang reden und reden und zum Schluß wußte man immer noch nicht was sie eigentlich wollte. Du bezeichnest Jesus als Jahschua und merkst garnicht mehr das er hier in Deutschland und den meißten Ländern Jesus heißt. Auch verwenden wir in der Regel hier in Deutschland den Namen Jehova. Warum das? Weil sich dies eben so seit Jahrhunderten bewärt hat. Wir sagen auch nicht zu Jesaja nicht Jashuaja oder Jeremia Jashuaremia. Entschuldige bitte aber diese merkwürdige Art ist uns nicht willkommen. Auch hat dir @Alois ganz genau und sehr liebevoll gezeigt wie es sich mit dem Gesetz und den Geboten verhält. Klarer geht es nicht. Die Wahrheit ist klar und im Grunde sehr einfach. Wir müssen hier keine „Verrenkungen“ machen um Wahrheitsworte der Bibel verstehen zu können. Dann kommt von dir völlig aus dem Zusammenhang gerissen, ein Text von Offenbarung mit der Bundeslade. Was soll der Unsinn?. Was möchtest du? Möchtest du uns belehren oder in die Irre führen oder einfach nur unsere kostbare Zeit stehlen. Was ist dein Anliegen? Bruderinfo .-)

  • Samuel
    Juni 24, 2011

    Hallo Bruderinfo,

    ich habe nichts aus dem Zusammenhang zitiert sondern eine Abfolge aufgezeigt aus Gottes Wort. Wenn ihr Jehova und Jesus als richtig anseht dann tut dies weiterhin. Ich respektiere eure Entscheidung in dieser Hinsicht. Ich persönlich bevorzuge die Namen Jahweh und Jahschua den Jahschua bedeutet Jahweh ist Rettung und das liebes Bruderinfoteam ist genauer als Jesus.

    Ich habe stets mit Milde und tiefen Respekt hier geschrieben und habe uns angesprochen auch mich, ihr aber seid teilweise ungenau habt nicht geprüft und habt auch nicht immer den richtigen Umgang gesucht. Ich nehme euch das nicht übel, werde es aber hier einstellen weiter zu schreiben. Ich werde für euch beten Bruderinfo und preise Gott Jahweh und Jahschua das ich Zeugnis ablegen konnte für ein heilswichtiges Thema aus Gottes Wort.

    Euch und alle anderen die ihr hier schreibt lest nur die Schrift und haltet seine Gebote das jedenfalls lege ich euch und mir für alle Zeiten ans Herz

    Shalom und Alles Gute für Euch

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Lieber Samuel,
    wir wünschen dir auch alles Gute und Gottes Segen. Leider hast du immer noch nicht auf unsere Fragen geantwortet. Das macht man gewöhnlich wenn man eine Unterhaltung sucht. Bei dir ist alles ein bisschen einseitig.In der Wahrheit muß man nicht fromm reden mit Shalom oder anderen Floskeln. Natürlich respektieren wir deine salbulgsvollen Worte, aber du solltest auch bereit sein von anderen Brüdern was anzunehmen und auf Ihre Fragen zu antworten. Persönliche Selbstdarstellungen bringen uns nicht ans gemeinsame Ziel, Gott zu gefallen. Natürlich ist es wichtig die Gebote und die Gesetze zu kennen und so gut wie möglich zu befolgen. Dennoch ist uns diese Last durch Christus genommen worden, sonst würden wir sein Loskaufsopfer verschmähen und das würde Ihn bestimmt nicht zur Ehre gelangen. Du kannst zu Jesus Jahschua oder eine andere Sprachübersetzung benutzen solange du Ihn und sein Loskaufsopfer respektierst und auch annimmst. Du nimmst es nicht an wenn du darauf pochst, das ein Christ noch unter Gesetz steht. Der Weg die Wahrheit und das Leben kommt durch Christus und nicht durch das halten von Gesetzen. Jehova möchte freiwillige und freie Menschen die aus Liebe zu Ihm und seinen Sohn handeln und nicht weil es ein Gesetz vorschreibt. Hier ist die Herzenseinstellung sehr wichtig. Als Beispiel….wenn du einen Sohn hast und Ihn mit strenge und Regeln maltretierst, dann wird er dir gehorchen und deine Regeln genau befolgen. Du wirst aber nie wissen ob er dies aus Liebe macht und seinen Weg verläßt wenn er 18 Jahre ist. Seit Jesu sich hingegeben hat und die Sünden der Welt auf sich nahm, seit dieser Zeit sind Menschen frei die an Ihn glauben. Das ist wahre Liebe. Diese Liebe, Samuel mußt du lernen im innern zu spüren, dann wird sich ein geistiges Feuer entzünden das dich und dein Reden mit Liebe trägt. Dann entsteht ein Urvertrauen selbt bis in den Tod. Deshalb sagte Jesus, das wenn wir in seinem Namen sterben würden, das Leben haben. Wir wünschen dir diese Liebe und dieses Urvertrauen. grüße Bruderinfo. 🙂

  • Anna
    Juni 24, 2011

    Liebe Brüder von Bruderinfo, Samuel und an Alle,
    vielen Dank für Euren Kommentar. Ihr habt das schön ausgedrückt, Jehova und Jesus muss man im Herzen spüren. Dann braucht es nicht viele Worte. Samuel, ich würde mich freuen, wenn Du Dir einfach mal die Kommentare an Dich und Deine Kommentare speichern oder ausdrucken könnest und diese in Ruhe und gebetsvoll durchliest. Darüber schläfst und erst etwas entgegnest. Die Brüder haben sich wirklich sehr sehr viel Mühe gegeben Dir zu antworten. Und das bei dem schönen Wetter der letzten Tage.

    Noch eine Bitte an Bruderinfo: Ich würde mich freuen, wenn Ihr es einrichten könntet, dass diejenigen von uns, die in die Versammlungen und auf den Bezirkskongress gehen die Möglichkeit haben, sich über ihre Eindrücke zu äußern. Die Kongresse laufen ja jetzt an und es wäre bereichernd die Meinung der anderen Brüder zu erfahren.
    Liebe Grüße Anna

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Eins möchte ich noch anmerken, die Sache mit Jesus oder wie Du lieber Samuel ihn nennst >Jahschua< ! Ist das was Du hier verlangst noch vernünftig?

    Sag einem Menschen der auf der Suche nach Gott ist er soll sich an Jahschua halten – er soll ihm nachfolgen ! Wahrscheinlich werden mehr als 98% aller Menschen Dich "dumm" und fragend anschauen – schon wieder ein neuer Messias oder so!

    Wenn wir hier im deutschsprachigem Raum einen Franz sehen dann rufen wir ihn doch auch nicht als Frantischek. Mit dem Namen Jesus weiß jeder wer gemeint ist, mit Jahschua kann fast keiner was anfangen.

    Zum übrigen kann ich mich der Meinung von Bruderinfo nur anschließen – Du antwortest auf Frage nicht – biblische Argumente die Dir nicht gefallen oder Deiner Meinung widersprechen, werden ignoriert. So kann man keine Glaubhaftigkeit gewinnen und auch keine Diskussion führen – wenn nur Deine Meinung oder Deine Bibelzitate zählen. Daran solltes Du arbeiten – auch eine andere Meinung zu akzeptieren und wie Anna Dir empfahl, druck die vielen Hinweise aus und denke Gebetsvoll darüber nach!!!

  • Micha
    Juni 24, 2011

    Lieber Bruder Matthäus!

    Ich habe vor einiger Zeit von Anna Deine e-Mail – Adresse bekommen.
    Leider wird da etwas schief gelaufen sein. Habe schon geschrieben!
    Darum bitte ich Dich auf diesem Wege um Hilfe.
    Es geht um einen Wachtturmartikel aus den Fünfziger Jahren mit folgendem sinngemäßen Inhalt: „Wenn die Gesetze unseres Landes uns nicht daran hindern würden, dann würden wir Abtrünnige töten oder steinigen oder so ähnlich“. Ich weiß es nicht genau.
    Vorallem abtrünnig vor Wem oder Was?
    Die Schreiber und Initiatoren des W.T.meinen wahrscheinlich abtrünnig gegenüber einer Organisation oder dem ( UNTREUEN )Sklaven, doch niemals gegenüber dem Allmächtigen und unserem Herrn Jesus Christus?
    Um welche Ausgabe und Seite bzw. um welchen Artikel handelt es sich?
    Ich kann es kaum glauben!
    Diese Aussage widerspricht der Liebe Jesu Christi und dem Wort Gottes zugleich!
    Auch auf diesem Wege würde ich mich auf eine Antwort freuen.
    Ich finde immer mehr meinen Frieden durch Gebrauch der lebendigen Heiligen Schrift.(Übersetzung nach Luther, Gute Nachricht, Elberfelder, Jerusalemer und „Die Hoffnung für alle“!
    Das was ich in diesen Übersetzungen lese verstehe ich immer besser.
    Ich habe nie „DAS“ gefühlt was ich jetzt beim Lesen der Bibel fühle.Z.B. RUHE und FRIEDEN.
    Ich kann besser über alles Nachdenken.
    Beim lesen der Neuen Welt Übersetzung der W.T.G.habe ich diese Ruhe und diesen Frieden nicht verspürt. Das ist KEINE Einbildung.
    Ich hatte sehr wohl auch eine gewisse Erkenntnis, ja!
    Aber nicht Ruhe und Frieden, ein gelassenes Herz und vorallem auch ein REINES GEWISSEN welches mir der sogenannte Sklave immer wieder schlecht geredet hat.( siehe K.D.s, Zeitschriften und Broschüren)
    Das wollte ich Dir Matthäus und auch Alois wissen lassen und all den anderen da Draussen und bitte um Antwort auf meine Frage.

    Danke

    Gott schütze Euch!

  • Thomas
    Juni 24, 2011

    Lieber Micha,

    ich finde es wunderbar das Du bei der NWÜ diese Empfindung hast, dass deckt sich mit meiner Erfahrung vor etwa 3 Jahren.

    Heute lese ich gerne die Neue evangelistische Übersetzung:
    http://www.bibleserver.com/start/Ne%C3%9C

    Der Vergleich mit anderen Übersetzungen ist auch sehr hilfreich beim forschen, um sich den Charakter und die Art der Bibelübersetzung zu verdeutlichen.
    Oft merke ich erst dadurch WAS der tiefere Sinn sein muss, oder besser, nur sein kann.

    Es ist wirklich wunderbar völlig FREI die heilige Schrift zu studieren, vor allem OHNE vorgekauter, suggerierter Meinung.

    In unserer Online-Gemeinde bin ich immer wieder mal den Tränen nahe, wenn ich den großen Segen und das Glück verspüre, welche durch unseren Höchsten und seiner unbeschreiblichen Gnade und Liebe mein Herz und Sinn erreicht.

    Die eigene christliche Freiheit im Glauben ist das höchste Gut eines Gläubigen.
    Ohne diese Freiheit ist eine Führung durch den Geist der Wahrheit nicht möglich.

    Ich wünsche uns allen noch viel Freiheit & dadurch neue Wege MIT dem Herrn.
    Herzlichst, Dein Bruder Thomas

  • Anna
    Juni 24, 2011

    Lieber Micha,
    ich habe Dir die Adresse von Matthäus gerade nochmal geschickt. Obwohl seine Antwort wohl uns alle interessieren würde.
    Schönen Tag und alles Gute
    Anna

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Hallo Micha, gerne stelle ich Dir diese Daten zur Verfügung, ich könnte Dir eine ganze Sammlung von Literatur Zitaten schicken die mehr als ein großes Staunen hervorrufen. Schreib mir doch nocheinmal eine eMail, ich schicke sie Dir gerne!
    Oder sonst über Anna!

    Hier Dein gewünschtes WT Zitat:

    Das Gesetz des Landes und das durch Christus kommende Gesetz Gottes verbieten es uns, Abtrünnige zu töten, selbst wenn es eigene Familienangehörige nach dem Fleische wären. Indes verlangt Gottes Gesetz von uns, dass wir die Tatsache, dass ihnen die Gemeinschaft seiner Versammlung entzogen wurde, anerkennen. Dies sollte geschehen ungeachtet des Umstandes, dass das Gesetz des Landes, in dem wir leben, von uns fordert, zufolge einer gewissen natürlichen Verpflichtung mit solch Abtrünnigen unter demselben Dache zu wohnen und Umgang mit ihnen zu haben.
    Der Wachtturm, 15. Januar 1953, S. 63

    Aber wie Du schon richtig angemerkt hast – wo bleibt hier die Liebe und Barmherzigkeit die Jesus uns gelehrt hat ? Folglich können sie nicht seine Nachfolger sein, denn die sind an der Liebe erkennbar!

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Lieber Samuel, danke für Deine ausführlich Erwiderung!
    Was mich irritiert ist warum Du zu den Äußerungen von Paulus an die Römer – die mehr als deutlich sind – keine Stellungnahme abgegeben hast. Sind diese Aussagen für Dich ohne Bedeutung?

    Vielleicht kann Dir eine einfache Aussage des Paulus die Augen öffnen:

    Röm 7:10 ….und darum bewirkte das Gesetz meinen Tod. So hat mich Gottes Gebot, das den Weg zum Leben zeigen sollte, letztlich dem Tod ausgeliefert.

    …und möchtest Du das? Oder glaubst Du immer noch daß Du ALLE Gesetze erfüllst? Bedenke die Feststellung von Jak. 2:10 wer auch nur EIN Gesetz übertritt der hat ALLE übertreten.

    Warum steht in Gottes Wort? Röm 3:20 Denn kein Mensch wird jemals vor Gott bestehen, indem er die Gebote erfüllt. Das Gesetz zeigt uns vielmehr unsere Sünde auf.

    Und Du willst diese Aussage für ungültig erklären?

    Ich kann Dir nur empfehlen die Briefe des Paulus an die Versammlungen ausführlich zu lesen und dabei z.B. folgendes zu verstehen:

    Gal. 3: Welche Aufgabe hat das Gesetz? (Eine Überschrift in der Hoffnung für alle)

    19 Was aber soll dann noch das Gesetz? Gott hat es zusätzlich gegeben, damit wir das Ausmaß unserer Sünden erkennen. Dieses Gesetz – von den Engeln durch den Vermittler Mose zu uns gebracht – sollte auch nur so lange gelten, bis der Nachkomme Abrahams da wäre, an dem Gott sein Versprechen erfüllen wollte.

    … dass die Zusagen Gottes und das Gesetz einander widersprechen? Auf keinen Fall! Es gibt ja schließlich kein Gesetz, das uns neues Leben schenkt. Nur dann käme unsere Anerkennung vor Gott tatsächlich aus dem Gesetz.

    22 Aber in der Heiligen Schrift heißt es eindeutig, dass wir alle Gefangene der Sünde sind und dass wir allein durch den Glauben an Jesus Christus befreit werden. Denn in Christus hat sich Gottes Versprechen erfüllt.

    23 Bevor aber der Glaube kam, hielt das Gesetz uns gefangen. Das dauerte so lange, bis die Zeit da war, in der der Glaube an Christus uns befreien sollte.

    Offensichtlich möchtest Du durch eigene Leistungen das erreichen, und lehnst letztlich das Opfer Jesus ab – nachzulesen in Röm 10:3 – Oder wie hat es auch Paulus an die Gal. geschrieben – Kap.2:21
    …mein vergängliches Leben auf dieser Erde lebe ich im Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der mich geliebt und sein Leben für mich gegeben hat.
    21 Niemals werde ich dieses unverdiente Geschenk Gottes ablehnen. Könnte ich nämlich durch das Befolgen des Gesetzes von Gott angenommen werden, dann hätte Christus nicht zu sterben brauchen.

    Es gäbe noch Dutzende Verse die alle das gleiche bestätigen – doch solche Verse hörst Du selten bis gar nicht in der Versammlung, genauso wenig wie Du eine Gesetz (für jeden Christen) für die Notwendigkeit für den HzH Dienst findest. Doch so was wirst Du nie in den ZK hören, den damit wäre jeder frei und ließe sich nicht länger versklaven. Den HzH Dienst hat Br. Knorr zum Gesetz (1953) erhoben – nachzulesen im JZ Buch.

    In der Versammlung der ZJ wird man einer permanenten Gehirnwäsche unterzogen, ich selbst war 40 Jahre ein Opfer davon – in den letzten 5-7 Jahren habe ich obige Bibelzitate erst richtig verstanden. Mach Dich frei dann kann der Geist Gottes nach Gal. 5:1 wirken. Beachte die Aufforderung von Paulus und Du bist auf dem richtigen Weg: Gal. 4:

    12 Liebe Brüder und Schwestern, ich bitte euch: Folgt meinem Beispiel, erwartet eure Rettung nicht vom Gesetz. .

    16 Bin ich jetzt euer Feind geworden, weil ich euch die volle Wahrheit sage?

    lg. Matthäus

  • Samuel
    Juni 24, 2011

    Lieber Matthäus,

    auch wenn wir uns noch nicht buchstäblich getroffen haben, so schätze ich dich und freue mich das du mir helfen willst.

    Bitte lass uns einmal zusammen lesen was wir über das Gesetz in Gottes heiliges Wort finden:

    Es wird immer die Schlachter 2000 zitiert

    Römer 6:14
    Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.

    Galater 3:23-25
    Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt und verschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte.
    So ist also das Gesetz unser Lehrmeister geworden auf Christus hin, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden.
    Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Lehrmeister;

    Römer 3:20
    weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

    Römer 7:6
    Jetzt aber sind wir vom Gesetz frei geworden, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden, so daß wir im neuen Wesen des Geistes dienen und nicht im alten Wesen des Buchstabens.

    Sind Christen frei vom Gesetz?

    Ja natürlich ! In der Bibel steht es ganz klar geschrieben.

    Aber……..

    Römer 6:15
    Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne!

    Römer 7:12,14
    So ist nun das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.
    Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist (der erste Teil von Vers 14 )

    1.Tim. 1:8
    Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, wenn man es gesetzmäßig anwendet

    1.Joh. 5:3
    Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

    2.Joh. Vers 6
    Und darin besteht die Liebe, daß wir nach seinen Geboten wandeln; dies ist das Gebot, wie ihr es von Anfang an gehört habt, daß ihr darin wandeln sollt.

    Jakobus 2:12
    Redet und handelt als solche, die durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen!

    Sind Christen unter dem Gesetz?

    Eines vorweg lieber Matthäus „Gottes Wort“ kann sich nicht widersprechen, erst recht nicht in heilwichtigen Fragen!
    Sondern das Missverständnis liegt bei uns. Der Widerspruch liegt in unserer oberflächlichen Einschätzung.

    2. Petrus 3:16
    so wie auch in allen Briefen, wo er von diesen Dingen spricht. In ihnen ist manches schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.

    Petrus schreibt das beim Bibellesen Missverständnisse aufkommen können das ist nichts böses aber es kommt vor.

    Es ist sicher, dass Christen frei vom Gesetz sind.

    Damit erfolgt nämlich eine Aufhebung des vorher gültigen Gebotes wegen seiner Kraftlosigkeit und Nutzlosigkeit —

    Hebräer 7:18,19
    denn das Gesetz hat nichts zur Vollkommenheit gebracht —, zugleich aber die Einführung einer besseren Hoffnung, durch die wir Gott nahen können.

    Und es ist auch sicher, dass für Christen ein Gesetz noch gültig ist- „das Gesetz der Freiheit“

    „das Gesetz ist geistlich“. Es steht da nicht war geistlich, sondern ist geistlich. Und „ Das Gesetz ist heilig, gerecht und gut und das Gebot ist heilig, und gut“. Aber es steht dort nicht war heilig, war gerecht, war gut. Es steht ist heilig, gerecht und gut. Es ist notwendig ja heilswichtig diese klare Tatsache aus Gottes Wort zu akzeptieren.

    Das eine Gesetz mit den Geboten hat Jesus erfüllt und dadurch aufgehoben. Für alle anderen Menschen hat dieses „Gesetz nichts zur Vollkommenheit gebracht“.
    Das andere Gesetz mit den Geboten war „heilig“ und „geistlich“ und „ist“ für Christen „heilig“ und „geistlich“.

    Um unser Missverständnis- „Widerspruch“ auflösen zu können, lass uns in der Bibel betrachten, wie viele und welche Gesetze Gott seinem Volk Israel gegeben hat. Und was bedeutet es genau „…frei sein vom Gesetz“?

    Lieber Matthäus das war der erste Teil um dir und mir zu helfen, die biblische Wahrheit zu erkennen. Ist keine Hausaufgabe an dich lieber Matthäus, aber es ist wichtig Gottes Wort als harmonisches Ganzes zu betrachten, damit wir ein genaues Bild über Ihn und seinen Sohn bekommen. Das war und das wird immer seine Liebe an uns sein das wir Ihn richtig und fehlerfrei erkennen sollen und so in der Liebe zu Ihm und seinen Sohn zu wachsen.

    Shalom lieber Matthäus

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Lieber Samuel, wenn Du denkst daß Du ALLEM gerecht werden kannst dann habe ich die größte Hochachtung vor Dir – Du kannst stolz auf Dich sein (?) andereseits hat Dennis in seinem Kommentar die richtige Stelle von 1.Johannes Kap. 1 zitiert: Jeder der von sich behauptet: …ich habe keine Sünde ist ein Lügner !!!

    Der Wunsch dem zu entsprechen ist auch bei mir vorhanden, doch halte ich es mit den Worten Paulus und bin ein Realist daß ich es nicht zustande bringe – ich wiederhole mich ungern in meinem Kommentar oben habe ich eigentlich alles gesagt, vielleicht noch das als Ergänzung:

    Röm. 6: Als Christen sind wir für die Sünde tot !!!

    Du schreibst daß Gesetz ist nicht mehr gültig und doch sollen/müssen wir es befolgen. Ein Gesetz welches Gott erläßt ist immer vollkommen. In den 10 Geboten ist z.B. das Gesetz: Du sollst nicht ehebrechen! Ist das nun gültig oder nicht? Du mußt Dich schon festlegen.

    Jesus hat in der Bergpredigt dieses u.a. Gesetzte eigentlich noch erweitert – er sagt jeweils: Ihr habt gelesen …. ich aber sage euch ….!

    Und wer konnte diese Gesetze erfüllen – NIEMAND !!!
    Paulus war ehrlich, das fehlt Dir lieber Samuel! Er schrieb:

    Röm. 7: 20 Wenn ich also immer wieder gegen meine Absicht handle, dann ist klar: Nicht ich selbst bestimme über mich, sondern die Sünde in mir verführt mich zu allem Bösen. 21 Ich mache immer wieder dieselbe Erfahrung: Das Gute will ich tun, aber ich tue das Böse. 22 Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als Gottes Gesetz zu erfüllen. 23 Dennoch handle ich nach einem anderen Gesetz, das in mir wohnt. Dieses Gesetz kämpft gegen das, was ich innerlich als richtig erkannt habe, und macht mich zu seinem Gefangenen. Es ist das Gesetz der Sünde, das mein Handeln bestimmt. 24 Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich jemals aus dieser Gefangenschaft2 befreien? 25 Gott sei Dank! Durch unseren Herrn Jesus Christus bin ich bereits befreit. So befinde ich mich in einem Zwiespalt: Mit meinem Denken und Sehnen folge ich zwar dem Gesetz Gottes, mit meinen Taten aber dem Gesetz der Sünde.

    Erst wenn Du diese obige Aussage auch als die Deine akzeptierst dann wirst Du Frieden mit Deinem Herrn finden! Denn gleich im nächsten Kap. bestätigt Paulus nochmals:

    6 Was unsere alte, sündige Natur will, bringt den Tod. Regiert uns aber Gottes Geist, dann schenkt er uns Frieden und Leben.
    7 Von unserem Wesen her lehnen wir Menschen uns gegen Gott auf, weil wir seine Gebote nicht erfüllen und auch gar nicht erfüllen können.

    Und weil es genauso ist sollten wir uns gegenseitig ermahnen und helfen und das hat Paulus auch den Galatern klar gemacht – die wichtigen Verse sind bereits im obigen Kommentar enthalten – zum Schluß seines Briefes fügt er dann noch hinzu:

    Kap.6: 1 Brüder und Schwestern, wenn einer von euch vom richtigen Weg abkommt, dann sollt ihr, die von Gottes Geist geleitet werden, ihn liebevoll wieder zurechtbringen. Seht aber zu, dass ihr dabei nicht selbst zu Fall kommt. 2 Jeder soll dem anderen helfen, seine Last zu tragen. Auf diese Weise erfüllt ihr das Gesetz, das Christus uns gegeben hat. 3 Wer sich einbildet, besser zu sein als die anderen, der betrügt sich selbst. 4 Darum soll jeder sich selbst genau prüfen. Dann wird er sich über seine guten Taten freuen können, aber keinen Grund zur Überheblichkeit haben. 5 Denn jeder ist für sein eigenes Tun vor Gott verantwortlich. Das ist schon schwer genug!

    Ich hoffe Du betrügst Dich nicht selbst lieber Samuel!
    lg. Matthäus

  • Samuel
    Juni 24, 2011

    Lieber Matthäus,

    ich zitiere dich hier einmal:
    wenn Du denkst daß Du ALLEM gerecht werden kannst dann habe ich die größte Hochachtung vor Dir – Du kannst stolz auf Dich sein(?)

    Matthäus ich glaube du hast mich nicht richtig verstanden ! Ich bin weder selbstgerecht noch in der Anbetung ohne Sünde. Ich habe dir und mir aufgezeigt was Gottes Wort von uns Menschen fordert wenn wir Glauben bekunden wollen an den wahren Gott und seinen Sohn. Wir müssen Gott fehlerfrei erkennen. Das ist ein großer und wichtiger Unterschied, alles andere führt in die falsche Richtung. dies ist eine biblische Tatsache.

    Lies bitte die folgenden Gedanken aus Gottes Wort und prüfe ob sie der Wahrheit entsprechen oder nicht.

    Im biblischen Sinne – sind die Gebote die Rechtsnormen, und
    die Sammlung von Geboten – das Gesetz.

    Gottes Gebote waren als Rechtsnormen für die Menschen schon immer vorhanden. „ Und Gott, Jahweh gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen, denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben!“ l.Mo.2:16,17

    „ …weil Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und meine Rechte, meine Gebote, meine Satzunsen und meine Gesetze gehalten hat!“ l.Mo.26:5

    Die Gebote Gottes sind das einzige, absolute Kriterium, um klar den Unterschied zwischen Gut und Böse zu verstehen. Zu Noahs Zeit, „ … Jahweh sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse.“ l.Mo.6:5

    Noah wurde in der Bibel auch „ Verkündiger der Gerechtigkeit“ genannt (2.Pt.2:5), das heißt, dass er sein ganzes Leben und besonders die 120 Jahre, die er die Arche baute, auch Gottes Gebote verkündigte. Der heilige und gerechte, allmächtige Gott Jahweh konnte nicht die ganze Menschheit zum Tode verurteilen, wenn den Menschen Gottes Gebote nicht bekannt gewesen wären. Gott ist heute, wie damals und in Zukunft immer derselbe, z.B. Gott hat heute nicht mehr Liebe zu den Menschen als damals, oder in der kommenden Gerichtszeit, sondern die Menschen führten ein so sündiges Leben, dass Gott das nicht länger zulassen konnte. Das Gebot über reine und unreine Tiere, was zum Opferdienst gehörte, existiert schon seit dem Sündenfall. Deshalb, „baute Noah dem Jahweh einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altaru. l.Mo.8:20

    Gottes Gebote waren für die Menschen durch das Gewissen (Röm.1:19,20), in mündlicher und schriftlicher Überlieferuns
    von Generation zu Generation immer bekannt. Das ist eine Tatsache lieber Matthäus und dies sind nicht meine Gedanken lieber Matthäus auch wenn es schwer fällt dies zu akzeptieren.

    In der damaligen menschlichen Geschichte war ein neuer Zeitpunkt gekommen, für den Bund zwischen dem allmächtigen Gott Jahweh und den Nachkommen Abrahams – Israel. Die Grundlase für diesen Bund waren Gottes Gesetze. Segen oder Fluch waren die Folge von ihrem Leben, bezüglich der Gebote Gottes, ob sie die Gebote hielten und Segen bekamen oder Fluch hatten, wegen ihrer Gesetzlosigkeit. Die Gebote Gottes selber waren kein Fluch. Lass uns einige Einzelheiten betrachten, wie Gott diesen Bund geschlossen hat. Drei Monate nach der Befreiung aus Ägypten führte Gott Israel in die Wüste. Gott Jahweh hat durch Mose den Israeliten angeboten, sie zu seinem Volk zu machen, „…werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern,… und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein…“ 2.Mo.l9:4- 6 „ Und alles Volk antwortete einmütig und sprach: Alles, was der Jahweh geredet hat, wollen wir tun…“

    Drei Tage danach, war das Volk am Berg Sinai versammelt.
    „Jahweh redete alle diese Worte:
    Ich bin der Jahweh, dein Gott, der ich dich aus Ägypterland, aus der Knechtschaft geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
    Du sollst dir kein Bildnis noch irsendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, Jahweh, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

    -Du sollst den Namen Jahweh ’s, deines Gottes nicht missbrauchen; denn Jahweh wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

    Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest Sechs Tage sollst du deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat Jahweh ’s deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat Jahweh Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete Jahweh den Sabbattag und heiligte ihn.

    Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir Jahweh, dein Gott, geben wird.

    Du sollst nicht töten.

    Du sollst nicht ehebrechen.

    Du sollst nicht stehlen.

    Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

    Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat“ 2.Mo.20:l-17

    Die Zehn Gebote hat der allmächtige Gott Jahweh selbst zu den Israeliten mündlich ausgesprochen. Die anderen Gebote (nicht alle, nur der „Kern “ von den ca.400 waren genug, um den Bund zu schließen) hat Gott dem Volk durch Mose gegeben. 2.Mo. Kap.21-23

    „ Und nahm Mose das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes… Da nahm Mose das Blut und besprengte das Volk damit und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den Jahweh mit euch geschlossen hat aufsrund aller dieser Worte.“ 2Mo.24:4-8 Dann ruft Gott Mose wieder auf den Berg „.. dass ich dir gebe die
    steinernen Tafeln, Gesetz und Gebote, die ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen.“ 2.Mo. 24:12

    Hat Gott auch die anderen ca.400 Gebote auf Stein geschrieben? Nein, nur die Zehn Gebote. Und der allmächtige Gott Jahweh nennt selber diese Zehn Gebote, die er auf Stein geschrieben hat, das „Gesetz“. 2.Mo.24:12 vergl. mit2.Mo.34:29: „die zwei Tafeln des Gesetzes „.

    Bitte erinnere dich, was das Gesetz ist – die Sammlung von Geboten. Der Himmlische Vater Jahweh hat die Zehn Gebote selber ausgesprochen und mit seinem Geist selbst auf Stein geschrieben.
    Warum hat Gott die Zehn Gebote nicht genau wie die anderen Gebote
    Mose gegeben und sie von ihm in einem Buch aufschreiben lassen?

    Ist das Zufall?
    Nein, nur der Mensch kann zufällig etwas machen.
    Was ist der Unterschied zwischen Stein und Papier? Was auf Stein
    geschrieben wurde, kann sogar ewig halten, und was auf Papier
    geschrieben wurde, ist vergänglich.
    Es ist interessant, dass Gott auch beim zweiten Mal,
    (nachdem Mose die Tafeln zerbrochen hatte) wieder persönlich die
    Zehn Gebote auf die Steintafeln schrieb. 2.Mo.34:1,28; 5.Mo.lO: 1-4

    Wo wurden die Zehn Gebote aufbewahrt? „ Und ich (Mose) …
    legte die Tafeln in die Bundeslade, die ich gemacht hatte
    und sie blieben darin, wie mir Jahweh geboten hatte,“ 5.MO.10: 5

    Wo wurden die anderen Gebote aufbewahrt? „Als nun Mose damit fertig war die Worte dieses Gesetzes vollständig in ein Buch zu schreiben, gebot er den Leviten, die die Lade des Bundes Jahweh’s trugen, und sprach: Nehmt das Buch dieses Gesetzes und legt es neben die Lade des Bundes Jahweh’s, eures Gottes, das es dort ein Zeuge sei gegen dich.“ 5.M0.31:24- 26

    Lass uns einen Vergleich machen:

    Die Zehn Gebote hat Gott selbst mündlich zum Volk gesprochen.

    Die Zehn Gebote hat Gott selbst aufgeschrieben.

    Die Zehn Gebote hat Gott auf Steintafeln geschrieben.

    Die Zehn Gebote lagen in der Bundeslade.

    Die Zehn Gebote hat Gott das Gesetz genannt. In der Bibel »Das Gesetz Jahweh’s“ genannt.

    Die anderen Gebote hat Mose zum Volk gesprochen.

    Die anderen Gebote hat Mose aufgeschrieben.

    Die anderen Gebote hat Mose in ein Buch geschrieben.

    Die anderen Gebote lagen neben der Bundeslade

    Die anderen Gebote hat Gott auch Gesetz genannt. In der Bibel Gesetz des Moses genannt.

    Wir sehen zwei Sammlungen von Gottes Geboten – zwei Gesetze. Die Sammlung der Zehn Gebote ist ein Gesetz – Gottes Gesetz. „Das Gesetz deines Mundes ist mir lieber als viel tausend Stück Gold und Silber“ Ps.l19: 72 „Das Gesetz Jahweh’s ist vollkommen“. Ps.19:8

    Und die Sammlung der anderen Gebote ist ein anderes Gesetz.
    Das in der Bibel genannte „Gesetz des Moses“ Dan.9:13; Apg.15: 5 Noch eine klare Bestätigung über den Unterschied zwischen den zwei Gesetzen steht in 2.Könige.21:8 „ Und ich will den Fuß Israels nicht mehr weichen lassen von dem Lande, dass ich ihren Vätern gegeben habe, sofern sie alles halten und tun, was ich Geboten habe, und dass ganze Gesetz das mein Knecht Mose ihnen geboten hat“.
    Es ist eine interessante und wichtige Tatsache, dass im
    Masoretischen Text in diesem Bibelvers das Bindewort – und— steht, aber in den meisten deutschen Bibelübersetzungen steht das Bindewort nicht, was den Sinn verändert.

    In der Bibel gibt es noch einen klaren Beweis, dass Gottes Gesetz gültig für alle Christen ist. „Der Erdkreis verschmachtet, verwelkt, die Höchsten des Volks auf Erden verschmachten. Die Erde ist entweiht von ihrem Bewohnern, denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund.“ Jes. 24:1-5
    Wir sehen, dass für das zukünftige Gericht Gottes, das Gesetz gültig ist, und diejenigen die „das Gesetz übertreten“, oder „die Gebote ändern“, oder „brechen den ewigen Bund, werden verschmachten“.
    In diesem Bibelvers steht für uns eine ernste Warnung.

    Die Gebote Gottes zu ändern, ist eine große Sünde. Wer dies tut, bekommt keine Gnade von Gott. Leider halten heute viele Christen anstatt des biblischen Sabbats Gottes, den unbiblischen Sonntag. Das Papsttum mit der katholischen Kirche hat zusammen mit dem 4.Gebot auch das 2.Gebot geändert. Kein Mensch darf die Gebote Gottes ändern. Und er darf auch nicht anstatt Gottes Gebote menschliche Gebote halten oder lehren.

    Shalom Matthäus

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Hallo Samuel,

    wenn man dein Beharren auf den 10 Geboten und dem mos. Gesetz liest, braucht man eigentlich nicht mehr spekulieren um was es dir geht, denn jeder hier als Christ versteht spätestens nach diesem Beitrag, dass du ein falscher Lehrer bist.

    Warum? Du bist ein unverbesserlicher Gesetzeslehrer!

    Vor solchen Menschen wie dir werden wir dutzendfach in der hl. Schrift gewarnt. Paulus ist hier als 1. zu nennnen:

    (1. Timotheus 1:6-7) . . .Indem einige von diesen Dingen abgewichen sind, haben sie sich EITLEM GEREDE zugewandt 7 und wollen GESETZESLEHRER sein, begreifen aber weder die Dinge, die sie sagen, noch die Dinge, über die sie feste Behauptungen aufstellen.

    Nich zu letzt durch deine hebräische Verabschiedungsformel „shalom“ gibst du dich nach meiner Einschätzung als jüdischer Kovertit oder so ähnlich zu erkennen.

    Es tut mir leid das so deutlich zu sagen, aber dein ganzes Gerede hier von Gesetz halten usw. ist völlig nutzlos, weil wir hier Nachfolger Christi sind und keine Menschen, die unter den 10 Geboten oder dem mosaischen Gesetz leben.

    Lass es einfach gut sein Samuel, du wirst hier niemanden von deinen kruden Ansichten überzeugen können. Wir sind schon viel weiter, denn wir haben unseren Herrn Jesus Christus angenommen, der etwas sehr entscheidendes und heilvolles für uns getan hat (Kolosser 2:14):

    -NWÜ-
    „und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde (Gesetze), die aus Verordnungen bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl genagelt wurde.“ 

    -Gute Nachricht-
    „Den Schuldschein, der uns wegen der nicht befolgten Gesetzesvorschriften belastete, hat er für ungültig erklärt. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt.“

    -Elberfelder-
    „als er ausgetilgt die uns entgegenstehende Handschrift in Satzungen, die wider uns war, hat er sie auch aus der Mitte weggenommen, indem er sie an das Kreuz nagelte“

    Dein ganzer Schreibstil zeigt auch, dass du nicht einfach nur von dir überzeugt bist, du gehst soweit zu sagen, dass deine Aussagen, die allesamt auf dem AT beruhen, unbestreitbare „Tatsachen/Beweise“ sind, obwohl man ALLES was du sagst mit dem NT wiederlegen kann. Das erinnert mich leider sehr an die WTG.

    Als kleine Anmerkung noch von mir, da du ja ein strenger Gesetzeslehrer bist:

    Du zitierst bspw. das 5. Gebot mit „du sollst nicht töten“. Dies ist eine „unbestreitbar“ falsche Übersetzung. Gott hat nie geboten „nicht zu töten“, denn er selbst hat tausendfach getötet (Sodom+Gomorra, Korah+Helfer, usw.), auch die Israeliten waren wahre Schlächter mit höchster Brutalität und Unbarmherzigkeit (Kalb-Anbeter 2.Mos.32:27, Kanaaniter, Edomiter, Amoriter usw.). Frauen, Kinder, Babys, Alte, Kranke sogar Vieh wurde bestialisch hingerichtet, wie wir uns es als zivilisierte Menschen heute nicht mehr vorstellen können.

    Das Gebot lautet:: „Du sollst nicht MORDEN“.

    Morden ist etwas anderes wie „töten“, selbst im weltlichen Recht gibt es hier einen Unterschied. Mord ist eine geplante Tat aus niederen Beweggründen, wie z.B. Habgier oder blinden Hass. Töten, z.B. aus Notwehr, ist kein Mord sondern Totschlag. Auch das töten nach einem fairen Gerichtsverfahren in Ländern wo es die Todesstrafe noch gibt z.B. USA ist kein „Mord“, sondern eine „legale Tötung“. So war es auch bei den göttlichen Gerichten u.a. über Sodom+Gomorra.

    Das nur am Rande.

    Gruß
    Dennis

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Lieber Samuel,

    deine Bemühungen in allen Ehren, aber dein Perfektionismus Gott und Jesus gegenüber, den du hier predigen willst, bringt letztlich nichts, weil er in die Irre und in Schuldgefühle führt.

    Eigenltich verteidigst du durch deine Kommentare eine schärfere Auslegung der Bibel als die WTG und vor allem schärfer als Jehova das je haben wollte. Ich erinnere mich an eine Aussage eines WT-Studienartikels irgendwann Sommer 2010 wo es hieß: „…wir wollen aber aus Liebe zu Jehova, ALLES richtig machen.“ Das ist der Geist, der auch aus deinen Kommenaren spricht und der die Folgen bei vermeintlich schwachen Brüdern u. Schwestern haben kann, die ich schon oben erwähnt habe.

    Erst wenn dieser Druck weg ist, der sagt:

    „Oh je, ich glaube ich schaffe das alles nicht, ich bin es nicht Wert Jehova anzubeten, ich mache so viele Fehler, ich halte mich nicht an alle Gebote. Was hat mein Leben noch für einen Sinn? Jehova verurteilt mich sowieso!“

    Erst dann kann man in der Liebe zu Christus wachsen, denn seine „Last ist leicht“.

    Nochmals die Frage an dich:

    Worauf willst du hinaus? Was willst du erreichen?

    Gruß
    Dennis

  • Samuel
    Juni 24, 2011

    Lieber Dennis,

    ich zitiere dich hier einmal was du an mich geschrieben hast:

    Oh je, ich glaube ich schaffe das alles nicht, ich bin es nicht Wert Jehova anzubeten, ich mache so viele Fehler, ich halte mich nicht an alle Gebote. Was hat mein Leben noch für einen Sinn? Jehova verurteilt mich sowieso!”

    Sind das Gottes Gedanken die du da äußerst oder sind das die Gedanken von einzelnen Menschen die eine falsche Ansicht von Gott und seinen Geboten haben. Ich stelle fest das wir uns mehr Gedanken um unsere Fehler machen, als das wir es versuchen ob wir es richtig machen können. Der Mensch ist bequem jedenfalls sind es die meisten von uns ( ich auf jedenfall ) aber das entbindet uns nicht von der Verantwortung Gottes Gebote zu halten, dies habe ich hier ausführlich anhand der Schrift bewiesen. Ich habe mir nichts aus den Fingern gesogen oder falsch im Zusammenhang zitiert oder den Kontext nicht berücksichtigt. Nein lieber Dennis wir müssen um die Gnade Jesu zu erhalten uns von der Sünde entfernen und das geht und zwar jeden Tag unseres Lebens wenn wir es wirklich wollen. Geht aber etwas daneben, dann haben wir das kostbare Blut unseres Erlösers und Retters Jesus. Nur dann lieber Dennis wenn wir Gottes Gebote halten, können wir auf Gnade hoffen nur dann und eben nicht wenn wir die Füße hochlegen und sagen nun mach mal… (Bildlich gesprochen) Wir müssen Gott wirklich in heilswichtigen Fragen fehlerfrei anbeten und auch seinen Sohn ehren, denn das hat unser Erlöser durch seinen Tod für Menschen guten Willens getan. Wir wurden vom Fluch des Gesetzes des Mose erlöst und eben nicht vom Gesetz Jahwe`s, das ist ein großer Unterschied und der ist heilswichtig !!!

    Shalom Dennis

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Lieber Samuel,

    deine Ausführungen sind in sich Widersprüchlich und entsprechen dem Geist der Pharisäer, die von Jesus als Heuchler verurteilt wurden, da sie den Menschen schwere Lasten auferlegten, und selbst nicht bereit waren sie zu tragen. Es ging ihnen um die Erfüllung des Gesetzes, und darüber hinaus legten sie noch einiges drauf. Ist dir schon einmal aufgefallen, wie oft Jesus Christus gemäss deiner Auslegung das Gesetz gebrochen hat. Sabbat, Reinigung, oder durch Nichtverurteilung von Ehebrechern, obwohl sie nach dem Gesetz gesteinigt werden sollten. Hat er uns hier nicht durch sein Beispiel gezeigt wie Jehova wirklich ist und denkt?
    Du sagst: “ wir müssen um die Gnade Jesu zu erhalten uns von der Sünde entfernen und das geht und zwar jeden Tag unseres Lebens wenn wir es wirklich wollen.“ Wenn du mit von der Sünde Entfernen meinst, das wir ohne Sünde leben müssen und könnten, um die Gnade zu erhalten, lieber Samuel, dann benötigen wir keine Gnade mehr. Wenn du mit von der Sünde entfernen meinst, wir müssen uns anzustrengen Sünde zu vermeiden, dann sind wir denke ich nicht weit auseinander. Auf vielen Gebieten mag es uns auch gelingen nicht zu sündigen, aber irgend wo ist bei jedem eine Schwachstelle, die wir nicht überwinden können, obwohl wir es möchten.
    Deine ganze biblische Beweisführung geht ins Lehre, weil hier keiner, weder Matthäus noch Dennis davon sprechen, das die Gesetze Jehovas nicht mehr gelten, und durch die Gnade aufgehoben wären.
    Auch deine Unterscheidung der Erlösung vom Fluch des Mose und dem Gesetz Jehovas ist fragwürdig.
    Und auch dein Hinweis auf Abraham ist nicht Aussagekräftig für deine Argumentation. Abraham wurde nicht deshalb als Freund Gottes bezeichnet, weil er alle Gesetze Gottes einhielt, sondern weil er Gott und seiner Verheissung auch auf Gnade vertraute.
    Damit sollten wir dies Diskussion denke ich beenden, wobei du gerne deinen Standpunkt behalten darfst. Aber bitte überprüf ihn in deinem eigenen Interesse und im Interesse derer, die du belehrst noch einmal.

    Liebe Grüße
    Bruderinfo

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Lieber Dennis,

    möchten dir noch danken für deine lieben und klärenden Worte. In diesem Sinne wollen wir gerne weitermachen, und freuen uns immer, und ich ganz besonders, über deine guten Gedanken.
    Sei herzlich gegrüßt
    Bruderinfo

  • Samuel
    Juni 24, 2011

    Hallo Bruderinfo, Hallo an Alle,

    ich möchte euch einiges ans Herz legen und gleichzeitig auch mir persönlich !

    Ich glaube das hier bei vielen noch Wunden offen sind, der eine hat dieses Problem und der andere halt jenes wehwehchen liegt denke ich an unser gemeinsamen Vergangenheit. Bitte versteht mich nicht falsch aber ich glaube das wir manchmal mit dem einen oder anderen Artikel etwas anrichten oder ausrichten was weder eure Absicht war. Auslegung, Verständnis etc. Noch die der lieben Mittleser hier im Forum.
    Aber viele haben wirklich Durst nach dem kostbaren Wasser aus Gottes Wort das zeigen ja die vielen Kommentare zu den Artikeln die hier verfasst werden, deshalb müssen wir auch vorsichtig sein mit allem was wir schreiben und was wir sagen.

    Bitte liebe Brüder lasst uns alle in Gottes Wort schauen und feststellen was wir tun müssen um Gotteskinder zu werden, denn dass liegt uns doch alle am Herzen oder etwa nicht ? Ich möchte Bruderinfo jedenfalls dazu ermutigen lasst Gottes Wort ausschließlich sprechen und versucht damit die Herzen und Gedanken anzuregen die uns verbinden.

    Durch tiefe, biblische Erkenntnis über Gott entsteht das Verständnis und die Begeisterung über Gottes Person und das harmonische Bedürfnis mit Gott in Frieden zu leben, ihm dankbar zu sein, seine Gebote zu halten, ihn zu Loben und zu Preisen. Die Bibel ist ein Mittel um biblische Wahrheit zu erkennen. Nur ein paar biblische Zitate sind noch keine biblische Wahrheit. Selbst Satan hat aus der Bibel zitiert und kein Wort verändert, sondern die Verse aus dem Zusammenhang gerissen und deswegen ist die gesamte Bedeutung des Bibelverses verdreht worden und diente dadurch zur Verführung. Leider benutzt die Mehrzahl des heutigen „Christentums“, auch Zeugen Jehovas bewusst oder unbewusst, dieselbe Methode.

    Gibt es irgendwo eine Gemeinde, die frei von geistlichem Irrtum und Lüge, von Manipulationen und Spekulationen mit der Bibel, sowie Quellinformationen ist? Frei von Heuchelei, und weltlichem Geist? Die frei von Missbrauch mit Macht und Geld ist? Gibt es irgendwo eine Gemeinde, wo im Gottesdienst alle Gemeindeglieder zusammen regelmäßig tief und konsequent in der Bibel lesen? Die ersten Christen haben immer nur in der Schrift gelesen und nicht aus anderen Büchern oder aus Lektionen (von Jemandem) gehört. Gibt es heute irgendwo eine Gemeinde die bereit ist, mit der Bibel in der Hand, ihre eigenen, dogmatischen Lehren zu prüfen? Und haben die Gemeinden die Bereitschaft, sich der biblischen Wahrheit unterzuordnen? Gibt es irgendwo eine Gemeinde, wo jedes Mitglied genau nachprüfen kann, wohin ihr gespendetes Geld geht, und ist jedes Mitglied berechtigt darüber mitzuentscheiden für welche Projekte gespendet wird und wie sparsam dieses Geld verwendet wird? Gibt es irgendwo eine Gemeinde, wo nicht die Sorge über die Zahl der Mitglieder im Vordergrund steht, sondern die geistliche Qualität jedes Einzelnen? Wenn ihr so eine Gemeinde kennt auf die all diese Kriterien zutreffen, dann liebe Brüder lasst uns gemeinsam Gott lobpreisen und seinen Sohn denn dann sind wir wirklich beim Vater zuhause. Wenn es aber nicht so ist, dann lasst uns in Gottes Wort schauen, wann das Licht heller wird, damit wir uns mit unseren geistigen Geschwistern verbinden können. Ich ermuntere euch und mich Gottes Gebote zu halten und in der Liebe zu Gott und dem nächsten zu wachsen. In brüderlicher Liebe schreibe ich euch und sage

    Shalom an alle

    Samuel

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Lieber Samuel,
    wir sind uns noch nicht sicher ob du uns hinters Licht führen möchtest oder ob deine Worte ehrlich gemeint sind. Was soll die Fragerei? Gehn wir einmal davon aus das du es ehrlich meinst und eine Gemeinde suchst die deinen Kriterien entsprichst, dann müßte die Gemeinde aus vollkommenen Menschen bestehen. Wenn du Durst nach dem kostbaren Wasser des Lebens hast, dann lese einfach die Bibel, dort wirst du es finden, unverfälscht und rein ( zumindest in den meisten Übersetzungen…empfehlen können wir hier die Elberfelder). Warst du oder bist du ein Zeuge Jehovas? Diese Seite ist nämlich für Zeugen Jehovas gedacht auch für die Brüder, die sich Jehova und Jesus verbunden fühlen. Diese Seite ist nicht für Menschen gedacht die die Bibel oder den Glauben Anderer in ironischer Weise ins lächerliche ziehen möchten. Wir sind hier auch keine Gemeinde und wir stellen auch keine Wahrheit als absolut dar. Unsere Ziele bestehen darin aufzuklären und die Liebe zum Vater und zum Sohn zu fördern. Wir sind auf keinen Fall unfehlbar noch irgendwie überfromm. Du ermunterst uns in der Liebe zu Gott und dem Nächsten zu wachsen. Erklär uns doch bitte wie du zu Gott und zum Nächsten wächst? 🙂

  • Samuel
    Juni 24, 2011

    Hallo Bruderinfo,

    ich bemühe mich persönlich die Wahrheit auszusprechen wie es Gottes heiliges Wort uns ans Herz legt. Ich möchte immer Fragen stellen denn Fragen regen unsere Herzen an, eures und meines oder ? Ich habe eine Frage an Bruderinfo: Wie definiert ihr das Wort Vollkommen ? Was sagt die heilige Schrift über das Wort Vollkommen, das ist immer ein großer Unterschied den man berücksichtigen muss, wenn man Gott und seinen Sohn fehlerfrei erkennen möchte.

    Bitte versteht mich nicht falsch, aber der Weg zu dem allein wahren Gott und seinem Sohn ist ein gerader Weg der immer im Licht sich befindet.

    Matthäus 6:22,23 Schlachter Bibel Version 2000

    Das Auge ist die Leuchte des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein.
    23 Wenn aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!

    Wenn euer Wunsch darin besteht Gott Fehlerfrei zu erkennen, dann gehen wir zusammen in die richtige Richtung. Wenn ihr nur Themen behandeln möchtet und Gedankenaustausch hier pflegen möchtet, was auch gut und richtig ist aber nicht ausschließlich, dann gehen der meine und der eure Weg auseinander. Ich möchte euch und mich ermuntern heraus zu finden was unser Vater und sein Sohn von uns wirklich wollen und nicht was uns angenehm ist, auch das ist wieder ein großer Unterschied, denkt bitte darüber nach.

    In brüderlicher Liebe schreibt euch

    Samuel

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Lieber Samuel,
    leider hast du uns nicht auf unsere Fragen geantwortet, ob du ein Zeuge warst oder bist?! Unser Weg ist der Biblische Weg. Nicht der Weg einer anderen Literatur oder einer anderen Meinung oder einer neuen Religion. Jesus sagt das wir direkt mit Ihm verbunden sind indem wir an seinem Weinstock hängen. Da ist nichts dazwischen. Da wir Kinder Gottes werden können indem wir an seinen Sohn glauben, kommen wir nicht ins Gericht so steht es im Johannesbrief. Dort steht nicht lass mal Jesus beiseite und folge lieber dem tuvS oder den Bibelforschern wie Thomas meint oder einer anderen Religion. Jesus machte den Namen bekannt und indem wir Jesus ehren, ehren wir Jehova oder wer den Vater ehrt, ehrt auch den Sohn. Wichtig ist das wir den Namen kennen und Ihn respektvoll benutzen. Aus Liebe zum Nächsten um andere zu helfen in Freiheit und Freude Gott zu dienen. So wie es Anna gesagt hat. In diesem dienen besteht kein Zwang noch ein muß irgendwo hin zu gehen oder irgendwelche Versammlungstermine einzuhalten oder irgendwelche Berichtszettel abzugeben. Das ewige Leben kann man sich nicht verdienen, auch nicht die Vollkommenheit.LG Bruderinfo.:-)

  • Samuel
    Juni 24, 2011

    Hallo Bruderinfo,

    also dem Namen nach gehöre ich noch zu den Zeugen Jehovas aber Gedanklich bin ich schon lange kein Zeuge Jehovas mehr, aber das ist mir nicht so wichtig was ich bin und wer ich bin, ich möchte den erlöser ehren der uns vom Gesetz Mose befreit hat und seinen Vater der uns wirklich von Herzen liebt aber eben nur die, die seine Gebote halten wie Anna es so vortrefflich zitierte. Falls ihr anderer Meinung seid bitte ich um biblische korrektur damit ich klar sehen kann.

    Shalom und alles liebe an euch Bruderinfo

  • Anna
    Juni 24, 2011

    Liebe Bruderinfobrüder und alle andere,
    ich habe mir auch Gedanken über die „Vollkommenheit“ gemacht.
    Der oft in den Publikationen aufgeführte Test ist ja:
    Math. 5:48 bzw. die Verse davor zur Erklärung, alle Texte aus der Zürcher Bibel:
    „43 Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, 45 so werdet ihr Söhne und Töchter eures Vaters im Himmel; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46 Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr da erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? 47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüsst, was tut ihr da Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? 48 Ihr sollt also vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“

    Die Vollkommenheit hier sollte sich in der Nächstenliebe ausdrücken.

    Ich verstehe das so, dass wir in dem Sinne vollkommen sind demütig als Jehovas Kinder zu leben und seinen Willen zu tun. Und Christus nachahmen. Gott sollte durch unseren Wandel verherrlicht werden. Wir wollen uns nicht über andere erheben.
    Vollkommen im Sinne von fehlerfrei werden wir nicht werden, das ist damit nicht gemeint.
    Sonst würde die Bibel ja nicht sagen:

    Psalm 103:13 und 14
    „13 Wie ein Vater sich der Kinder erbarmt,
    so erbarmt der HERR sich derer, die ihn fürchten.
    14 Denn er weiss, welch ein Gebilde wir sind,
    bedenkt, dass wir Staub sind.“

    Gott kennt alle Dinge, er kennt auch unsere Herzenseinstellung. Er weiß ob wir Fehler aus Bösartigkeit oder ungeplant machen.

    Der letzte Vers im Buch Prediger drückt dies doch ganz klar aus, für mich ist letztlich das ganze Buch Prediger eine Auflistung der Dinge, mit denen wir uns gewollt oder fremdgesteuert beschäftigen und dem Schlussvers kann ich nur zustimmen:
    „13 Ist alles gehört, lautet der Schluss: Fürchte Gott und halte seine Gebote. Das gilt für alle Menschen. 14 Denn alles Tun bringt Gott vor ein Gericht über alles Verborgene, es sei gut oder böse.“
    Liebe Grüße an alle und Danke für die Arbeit und die Kommentare
    Anna

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Liebe Anna,
    du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genauso ist es. Man spricht immer oft davon seinen Nächsten zu lieben, doch tun dies die wenigsten. Wie oft geht man in die Versammlung und vergisst diesen Grundsatz und der kranke Bruder oder die ältere Schwester in der Ecke wird übersehen. Das „Tun“ und sich Schätze im Himmmel aufhäufen sind sehr wichtig. Das wissen darum ist nicht wichtig sondern das Handeln. Vollkommenheit besteht nicht darin vollkommen reden zu können oder vollkommen auszusehen sondern das Herz in seiner Liebe zu Gott und zu seinem Mitmenschen wachsen zu lassen und dies in Tat und Wahrheit. Bedenkt auch das Satan auch vollkommen war. Was passierte? Er wurde stolz und überheblich über seine vollkommene Schönheit. Er wollte auch angebetet werden und sein Herz neigte sich zum Bösen. Demut , Langmut, Freundlichkeit und Güte sind die Dinge die uns Gott näher bringen und auf Dauer Glück bringen. Danke Anna. LG Bruderinfo. 🙂

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Zu Samuel und seinem Fragenkomplex erlaube ich mir eine Gegenfrage zu stellen: Bist Du Dir im klaren was Du eigentlich von den Menschen erwartest? Kann irgendein Mensch das erfüllen?

    Wenn selbst ein Apostel Paulus frei heraus zugab – nachzulesen in Römer Kap. 7 daß er das Gute oder Rechte zu tun wünscht, doch das Schlechte – die Sünde ist bei ihm allgegenwärtig. Ich elender Mensch gab er ehrlich zu !!!

    Oder denke einmal an den 103. Psalm, wovon wird hier gesprochen?

    8 Barmherzig und gnädig ist der Herr, groß ist seine Geduld und grenzenlos seine Liebe! 9 Er beschuldigt uns nicht endlos und bleibt nicht immer zornig. 10 Er bestraft uns nicht, wie wir es verdienen; unsere Sünden und Verfehlungen zahlt er uns nicht heim. 11 Denn so hoch, wie der Himmel über der Erde ist, so groß ist seine Liebe zu allen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen. 12 So fern, wie der Osten vom Westen liegt, so weit wirft Gott unsere Schuld von uns fort! 13 Wie ein Vater seine Kinder liebt, so liebt der Herr alle, die ihn ehren. 14 Denn er weiß, wie vergänglich wir sind; er vergisst nicht, dass wir nur Staub sind.

    Ist es demnach möglich was Du in Deinen Frage den Menschen aufbürdest? Soll ich die Tatsachen noch deutlicher formulieren?

    Dann lies doch bitte Röm. 3: 10 Dasselbe sagt schon die Heilige Schrift: „Es gibt keinen, auch nicht einen Einzigen, der ohne Sünde ist. 11 Es gibt keinen, der einsichtig ist und nach Gott fragt. 12 Alle haben sich von ihm abgewandt und sind dadurch für Gott unbrauchbar geworden. Da ist wirklich keiner, der Gutes tut, kein Einziger. 13 Ihre Worte bringen Tod und Verderben. 3 Durch und durch verlogen ist all ihr Reden, und was über ihre Lippen kommt, ist bösartig und todbringend wie Schlangengift.4 14 Ihr Mund ist voller Flüche und Gehässigkeiten. 15 Sie sind schnell bereit, Blut zu vergießen. 16 Sie hinterlassen eine Spur der Verwüstung und des Elends. 17 Den Weg zum Frieden kennen sie nicht,18 denn sie haben keine Ehrfurcht vor Gott.“

    …und deshalb der EINZIGE Weg:

    20 Denn kein Mensch wird jemals vor Gott bestehen, indem er die Gebote erfüllt. Das Gesetz zeigt uns vielmehr unsere Sünde auf.
    Wen spricht Gott von seiner Schuld frei?

    21 Jetzt aber hat Gott uns gezeigt, wie wir vor ihm bestehen können, nämlich unabhängig vom Gesetz. Dies ist sogar schon im Gesetz und bei den Propheten bezeugt. 22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten.

    Wenn Du dieser Beschreibung zustimmst lieber Samuel dann bist Du auf dem richtigen Weg – ich wünsch es Dir!

    lg. Matthäus

  • Samuel
    Juni 24, 2011

    Hallo Matthäus,

    ich zitiere dich hier einmal wie folgt:

    Bist Du Dir im klaren was Du eigentlich von den Menschen erwartest? Kann irgendein Mensch das erfüllen?

    Ja ich bin mir im klaren mit meinen Fragen und ich sage dir nur die Wahrheit, wenn ich etwas falsch wiedergegeben habe dann teile es mir bitte mit. Jeder kann die Gebote erfüllen ! Ich wiederhole mich jeder kann die Gebote erfüllen.
    Die Frage ist nur Matthäus von welchen Geboten gehst du aus und von welchen Geboten spricht Gottes heiliges Wort, das sind immer zwei verschiedene Sichtweisen, die wir berücksichtigen müssen, deine angeführten Verse aus Psalm 103 reist du aus dem Zusammenhang leider, was sagt hier der Psalm genau im Vers 17, 18 von Psalm 103 steht

    17 Aber die Gnade des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit bis zu den Kindeskindern
    18 bei denen, die seinen Bund bewahren und an seine Gebote gedenken, um sie zu tun.

    Gnade war und ist kein Freifahrtsschein das sagt Gottes heiliges Wort an keiner Stelle. Gnade erhält der Gottesfürchtige Mensch oder derjenige der Gott von Herzen liebt und deshalb seine Gebote halten will, nur wenn er Gottes Willen tut und in Verbindung mit seinem Willen, (Gebote) ist die Folge Gnade, alles andere ist eine unbiblische Aussage und dafür stehe ich auch ein.

    Von welchem Bund und von welchen Geboten spricht hier David das lieber Matthäus hast du leider auch nicht erklärt, wir finden immer die gleiche Aussage haltet meine Satzungen oder meine Gebote ja welche denn ? Wer darf denn im Zelt Gottes sein wer?

    Psalm 15 kann dir und mir helfen:

    Schlachter Bibel 2000
    Ein Psalm Davids. Herr, wer darf weilen in deinem Zelt? Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berg?
    2 Wer in Unschuld wandelt und Gerechtigkeit übt und die Wahrheit redet von Herzen;
    3 wer keine Verleumdungen herumträgt auf seiner Zunge, wer seinem Nächsten nichts Böses tut und seinen Nachbarn nicht schmäht;
    4 wer den Verworfenen als verächtlich ansieht, aber die ehrt, die den Herrn fürchten; wer, wenn er etwas zu seinem Schaden geschworen hat, es dennoch hält;
    5 wer sein Geld nicht um Wucherzinsen gibt und keine Bestechung annimmt gegen den Unschuldigen; wer dies tut, wird ewiglich nicht wanken.
    Kann der Mensch alles halten was David hier aufzählt Ja oder Nein ?
    Natürlich kann der Mensch alles halten was hier steht, aber dafür brauchen wir die Kraft unseres Gottes und ein inniges von Liebe erfülltes Verhältnis zu Ihm und zu seinem Sohn und unser Wunsch muss es sein ihm zu zeigen, das wir seine Gebote von Herzen halten wollen. Unser Motiv muss lauter und rein sein, dann können wir die Gebote auch halten.

    Nur wer steht sich oft im Weg der Mensch der von Haus aus bequem ist, ich bin auch eher der faule Typ das gebe ich hiermit offen zu, aber wir müssen Lust haben am Wort Gottes, wir müssen täglich darin lesen damit wir Ihn richtig verstehen, nur mal ab und zu bewirkt nichts, es muss ein echtes Bedürfnis sein darin zu lesen und wir müssen traurig sein wenn wir es nicht schaffen aus Gesundheitlichen Gründen oder Familiär oder wenn andere persönliche Schwierigkeiten uns ereilen, das sind allein wir glaube es mir Matthäus wenn du wirklich Gott und seinen Sohn liebst dann sage ich dir halte seine Gebote denn das ist des Menschen ganze Pflicht. Ich gebe zu es ist kein leichter Weg Matthäus aber was sagte Jesus schmal und eingeengt ist der Weg der zum Leben führt, und wenige sind es die ihn gehen. Das ist eine Tatsache die wir erkennen müssen ich wünsche dir und alle anderen hier bei Bruderinfo nur eines

    Sprüche 2:1-6 Schlachter Bibel 2000
    Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote bei dir bewahrst,
    2 so daß du der Weisheit dein Ohr leihst und dein Herz der Einsicht zuwendest;
    3 wenn du um Verständnis betest und um Einsicht flehst,
    4 wenn du sie suchst wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen,
    5 dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen und die Erkenntnis Gottes erlangen.
    6 Denn der Herr gibt Weisheit, aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht.

    Shalom Matthäus

    Lieber Samuel,
    ich hoffe für dich, das du deiner Behauptung selbst nachkommst, und alles halten kannst, was im Gesetz steht. Da du scheinbar schon vollkommen bist, und der Erlösung nicht mehr bedarfst, wird es dir gelingen von dir aus vor Gott bestehen zu können. Doch denke daran wie Paulus es sagt, wer durch das Gesetz gerettet werden will, wird durch das Gesetz verurteilt, was wir dir nicht wünschen.
    Die von dir zitierten Psalmen zeigen auf was Gott erwartet, aber es wird nicht gesagt, das es von Menschen eingelöst werden kann. David selbst ist das beste Beispiel. Es kommt auf das Wollen an, sagt der Psalmschreiber, da hast du recht, doch Paulus wollte auch, und wir wollen auch, doch es wird uns nicht gelingen. Wenn du das nicht verstehst, bist du arm dran.
    Entschuldige den etwas sarkastischen Ton, es ist trotzdem gut gemeint.
    Bruderinfo

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Hallo Samuel,

    leider bin ich mir nicht sicher, was du uns mit deinen Kommentaren eigentlich sagen willst. Was ist deine Botschaft oder Aufforderung?

    Willst du uns weiß machen, dass wir in der Lage sind ALLE Gebote zu halten und durch tägliches Bibellesen irgendwann so „vollkommen“ gemacht sind, dass wir keine Sünden mehr begehen, die uns vergeben werden müssten?

    (1. Johannes 1:8-2:6) . . .Wenn wir erklären: „Wir haben keine Sünde“, führen wir uns selbst irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, uns die Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen. 10 Wenn wir erklären: „Wir haben nicht gesündigt“, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns. 2 Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr keine Sünde begehen mögt. Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten. 2 Und er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

    (Römer 3:23-27) . . .Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld. 25 Ihn hat Gott durch Glauben an sein Blut als ein Sühnopfer hingestellt. Dies tat er, um seine eigene Gerechtigkeit an den Tag zu legen, denn er vergab die Sünden, die in der Vergangenheit, während Gott Nachsicht übte, geschehen waren, 26 um so seine eigene Gerechtigkeit in der jetzigen Zeitperiode an den Tag zu legen, damit er gerecht sei, auch wenn er den Menschen gerechtspricht, der an Jesus glaubt. 27 Wo ist also das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Das der Werke? Nein, in der Tat, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 

    Deine Aussagen sollen uns anscheinend glauben machen, wir müssten uns nur so sehr anstrengen und sind dann irgendwann an dem Punkt, alles zu wissen und alles zu können, was Gott verlangt.

    Ich frage mich:

    Für was brauchst du dann eigentlich noch das Loskaufsopfer Jesu?

    Wenn du keine „eigenen“ Sünden mehr begehst, sondern lediglich die adamische Erbsünde dir anhaftet, könntest du vor unseren Schöpfer treten und vollkommenes Leben „einfordern“, begreifst du das nicht?

    Wie willst du die „freie Gabe“ empfangen, wenn du sie durch deine innere Überheblichkeit ablehnst?

    Ich wünsche dir, dass du irgendwann einsiehst, dass du NIEMALS in der Situation sein wirst vor unserem Schöpfer zu stehen und zu sagen: „Ich habe alles gehalten, was du mir geboten hast“

    Viele Grüße
    Dennis

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Lieber Matthäus,

    du hast es sehr schön mit Bibeltexten aufgezeigt, dass wir nach „Vollkommenheit im Glauben“ streben können und uns auch von Herzen gerne anstrengen möchten seine Gebote zu halten, aber immer in der Gewissheit nicht verängstigt oder entmutigt zu sein, wenn es uns mal nicht gelingt. Denn die Gnade des Herrn ist größer als unsere Schuld.

    Der ganze Römerbrief ist für mich eine hevorragende Abhandlung zum Themenkomplex:

    Sünde-Gebote-Glaube-Gnade

    Für mich braucht es hierzu keine Ergänzungen mehr.

    Danke nochmal und liebe Grüße
    Dennis

  • Thomas
    Juni 24, 2011

    Lieber Samuel,

    JA die gibt es, DANK dem wahren Hirten Jesus Christus!

    Liebe Grüße
    Dein Bruder in IHM
    Thomas

    Hallo Thomas,
    bei deinen Kommentaren fehlen manchmal die Freischaltboutten, so auch bie diesem Kommentar, deshalb fügen wir ihn hier ein.

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    wie es aussieht habt Ihr unsere Grüße vom Taufwochenende in Köln-Bonn wieder gelöscht, oder nie veröffentlicht?

    Sollte dies ein Versehen von Euch sein, oder ein Fehler im System, haben wir dafür natürlich Verständnis, da die Grüße aber von Geschwistern kommen die lange Jahre Nachfolger der WTG waren, oder mit denen nach Organisationsvorgabe studiert wurde, wäre es schön Ihr würdet diese bitte noch veröffentlichen.

    Wir waren insgesamt 11 Anwesende/Mitwirkende von denen 7 Täuflinge waren.

    Die freie Hingabe an unseren Herrn, OHNE Anerkennung einer Religionsorganisation, war für alle Beteiligten ein wichtiges Ereignis für Ihren heutigen ungetrübten & freien Glauben.

    Wir hoffen es ist für viele Mitleser eine Ermunterung und findet noch viele Nachahmer im Leben MIT & FÜR den Herrn.

    Gesegnete Grüße
    Euer Bruder Thomas & Geschwister

  • Max
    Juni 24, 2011

    Danke lieber Alois für deine schnelle Antwort.

    Ich sehe, soweit liegen wir doch nicht auseinander.
    Du sagst: „Ich wehre mich nur gegen die Meinung dass sich ein großer Teil von dem was Jesus sagte schon in seiner Zeit erfüllt hat. Ich sehe die Erfüllung damals auch, glaube aber dass sich alles noch einmal im jetzigen Zeitalter erfüllt. Du siehst diese Ansicht in dem Vortrag und den Kommentaren nicht, ich habe sie gesehen“

    Auch ich, und ich glaube auch der Artikel von Bruderinfo will dies so verstanden wissen. Ein Großteil bedeutet eben nicht alles, sondern es gibt auch noch eine weitere Erfüllung der Zeichen der Zeit des Endes.

    Was die Endzeitsekten anbelangt, so ist offensichtlich, das sie ALLES was Jesus zu diesem Thema sagte in ihre Zeit transportieren wollen, das sehe ich nun nach deinen Ausführungen bei dir nicht.

    Du sagst: Heute gibt es natürlich keine Geistoffenbarungen mehr, denn alles steht in der Bibel. Aber den Geist Gottes gibt es immer noch, ohne ihn kann man die Bibel eben nur theologisch, wissenschaftlich verstehen. Aber da dürften wir uns auch einig sein.

    Keine Einwände, Alois, du siehst, vieles was wir vielleicht meinen anders sehen zu müssen liegt daran, das es sehr schwer ist zu formulieren was man wirklich sagen möchte.

    Liebe Grüße
    Max

  • Max
    Juni 24, 2011

    Lieber Alois,
    so sehr ich auch deine Kommentare schätze, aber manchmal verstehe ich deine Argumentationen nicht so richtig. Ich verstehe nicht, warum du die Gedanken von Dennis und die des Artikels „Was die nahe Zukunft bringt“ so sehr in Frage stellst. Sicherlich kann man über diesen oder jene Gedanken anderer Meinung sein, doch abgesehen davon habe ich den Eindruck, das du gegen Aussagen argumentierst, die so weder von Dennis noch von Bruderinfo gemacht wurden.

    Das es verschieden Zeitalter gibt, von denen die Bibel spricht ist doch unbestritten, und sie spricht sicherlich von mehr als zwei Zeitaltern oder Epochen. Es gab ein Zeitalter des jüdischen Systems, von dessen Ende Jesus zu seinen Jüngern sprach, und das in den Tagen Jesu zu Ende ging, dies Tatsache ist nicht zu leugnen.
    Es gibt seit jener Zeit ein Zeitalter in dem Gott sich um die Rettung der Nichtjuden bemüht, in dem wir nach meiner Überzeugung noch leben, und es gibt eine Zeit wo der Scheinweizen und echte Weizen gemeinsam wachsen, wie du es ja auch gut beschrieben hast.
    Mit keinem Wort wird, so wie ich die Ausführungen von Dennis und Bruderinfo verstanden habe, gesagt, das es keine Zeit des Endes in naher Zukunft geben wird. Natürlich spricht Jesus von einer Zeit des Endes diese Systems, die mit seinem zweiten kommen als Urteilsvollstrecker zusammen hängt. Die eigentliche Frage, um die es geht ist, ob das Jahr 1914 der Stichtag für diese Drangsal ist oder war, und ob Jesus Christus 1914 endgültig seine Macht als König angetreten hat, und mit ihm die Auserwählten.
    Du zitierst Eph. 2:7, diese Aussage des Paulus hat keiner in Frage gestellt.
    Aus deinem Kommentar entnehme ich, das du noch an der Lehre der WT-Organisation festhältst, das Jesus seit 33 u. Z. nur über die Christenversammlung herrscht. Gestatte mir und den vielen anderen, das dies auf Grund unserer Bibelerkenntnis anders gesehen wird. Deine Überlegung, das dann Jesus für all das Leid seit jener Zeit verantwortlich zu machen sei, ist nicht überzeugend. Jesus wird in Mitten seiner Feinde herrschen, in dieser Zeit leben wir jetzt noch.
    Das Satan für das Leid der Menschheit verantwortlich ist ist auch unbestritten, und das schon seit Adam und Eva. Die Frage in welcher Zeit er aus dem Himmel entfernt wurde, können wir aus den Äußerungen Jesu in etwa eingrenzen, an Hand eines Bibeltextes den ich erst hier bei Bruderinfo so erkannt habe. Auch in dieser Frage ist das Jahr 1914 nicht biblisch belegt.

    Nun noch zu einer Andeutung von dir lieber Alois, in der du Dennis indirekt vorwirfst, er würde die Bibel nur wörtlich und wissenschaftlich auslegen, und nicht mit dem Geist Gottes. Hier entsteht bei mir die Frage, siehst du dich und deine Gedanken alleine durch den Geist Gottes geoffenbart, wenn ja, welche Beweise könntest du geltend machen?. Die Apostel hatten Fähigkeiten, die bewiesen, das sie direkt durh den Geist Gottes geleitet wurden, doch diese Geistoffenbarungen sind heute nicht zu erwarten, da die Bibel sagt, das diese Dinge mit dem Ableben der Apostel aufgehört haben.
    Wir alle haben nur das Wort Gottes als geistige Quelle, und tasten uns der Wahrheit entgegen, und warten auf die Endgültige Erkenntnis am Ende dieser Tage.
    Liebe Grüße
    dein Bruder Max

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Lieber Max

    Ich wehre mich nur gegen die Meinung dass sich ein großer Teil von dem was Jesus sagte schon in seiner Zeit erfüllt hat. Ich sehe die Erfüllung damals auch, glaube aber dass sich alles noch einmal im jetzigen Zeitalter erfüllt. Du siehst diese Ansicht in dem Vortrag und den Kommentaren nicht, ich habe sie gesehen.

    Beispiel:
    „Nochmals lieber Alois, die ganzen Zusammenhänge der biblischen Aussagen lassen den Schluß zu, das sich vieles schon um die Zeit des Johannes oder kurz danach erfüllt hat. Wir sollten uns von der Vorstellung lösen, die uns alle Endzeitsekten zu allen Zeiten weismachen wollten, das sich diese Ereignisse die Jesus und Johannes für die Endzeit voraussagten, jeweils in unserer Zeit erfüllen müssten.“

    Was heißt das sonst, als dass ich einer Endzeitsekte angehöre weil ich auch an eine neuzeitliche Erfüllung der Worte Jesu und Johannes glaube? Aber ich kann damit leben.

    Ich bin noch nie in meinem Leben der Organisation gefolgt, habe immer alle Lehren geprüft oder gleich ignoriert. Was die Zahl 1914 betrifft, sehe ich auch dass nahezu alles falsch ist was die Organisation lehrte. Aber nicht alles ist falsch, das Gute sollte man behalten wenn man der Meinung ist dass es gut ist.

    Beispiel: Was die Organisation über 1975 gelehrt hatte war alles falsch, aber das Jahr selbst war nicht falsch, weil es eine Zeitenwende für das Volk Gottees darstellt. So ähnlich sehe ich das auch für das Jahr 1914.

    Mit den Geist Gottes wollte ich ausdrücken, dass die Bibel alleine völlig ohne den Geist Gottes theologisch, wissenschaftlich verstanden werden kann. Das Ergebnis hört sich dann auch ganz plausibel und logisch an. Aber genau diese Auslegung verleugnet die Wirksamkeit des Geistes Gottes. Heute gibt es natürlich keine Geistoffenbarungen mehr, denn alles steht in der Bibel. Aber den Geist Gottes gibt es immer noch, ohne ihn kann man die Bibel eben nur theologisch, wissenschaftlich verstehen. Aber da dürften wir uns auch einig sein.

    Lasst die Kinder zu mir kommen sagte Jesus, denn ihrer ist das Himmelreich. Praktisch sollen wir die Bibel lesen und unser Herz sprechen lassen. Mehr können Kinder nicht tun.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Lieber Alois, lieber Max und alle anderen Brüdern und Schwestern,
    wir bei Bruderinfo sind uns auch nicht immer einig in biblischen Dingen, sollten wir deshalb den anderen verurteilen?. Was würde Paulus sagen,…das geschehe nie. Wir sind nicht hier um Meinungen oder verschiedene Erkenntnisstufen zu richten, sondern offenkundige, manipulierende Aussagen des tuvS klar darzulegen, so daß sich jeder davon selbst eine Meinung bilden kann und auch darf.
    Bruder B.B hat eben nun die Meinung vertreten, daß sich die meißten damaligen Vorhersagen schon damals erfüllten und das Sekten viele Versprechungen bezüglich der Endzeit angegeben haben. Diesen Versprechungen sollten wir nicht folgen.
    Viele Brüder haben auf 1975 gehofft und auch schmerzliche finanzielle wie ideelle Verluste erlitten. Sehr viele haben auf Grund dieser Verheißungen die Versammlungen verlassen und nicht wenige hatten dadurch ihren Glauben an Jehova verloren.
    Sollten wir jetzt denken wie die Gesellschaft uns eingetrichtert hat…..aha dies war eben eine Ausmerzen falscher Brüder?– oder sollten wir vielmehr denken…die lieben Brüder wurden in die Irre geführt und der tuvS hat Blutschuld auf sich geladen? Sei gesegnet @Alois wenn du diese offenkundigen falschen Lehren nie gefolgt bist. Aber was ist mit denen, die dies nicht sahen? Sind die nun auch in deinen Augen Ungläubige oder wie Brüder die nicht zum Volk Gottes gehören? Sollten wir das Richten nicht Gott und seinem Sohn überlassen? Einige Brüder bei Bruderinfo sehen diesen Artikel und einige Aussagen von Bruder B.B auch ein wenig differenzierter, gerade Worte wie „müssten“ „müssen“ sind gewagt und zu fordernd. Was Bruder B.B herausstellen wollte ist die neue Richtung der Gesellschaft die von Bruder L. dargestellt wurde und dazu einige andere Gedanken im Kontext zu sehen. Natürlich glaubt Bruder B.B das die Verheißungen auch eine neuzeitliche Erfüllung haben. Wo Bruder B.B hinaus wollte ist die „Angstmache“ der Verheißungen bezüglich der Generationstheorie der Gesellschaft um die Erwartungshaltung aufrecht zu erhalten um Brüder bei der „Stange“ zu halten. Und dies ist einfach nicht richtig. Verheißungen und Prophetie sollte für Christen eine Hoffnung und eine Ermunterung sein. Wie es bei Noah war. Es war schwer die Arche zu bauen und den Menschen zu sagen, daß eine Flut kommen wird. Aber die Verheißung Jehovas die Flut überleben zu dürfen gab Ihm Hoffnung und Kraft. Hätte Jehova gesagt…na bau mal schön, die Flut kommt wahrscheinlich in deiner Generation,– dann wäre die Arche nie gebaut worden. Gott missbraucht nie Verheißungen, aber Menschen um andere Menschen zu kontrollieren durch Macht. Sollten wir nicht darauf hinweisen? Sollte Bruder B.B nicht darauf hinweisen? Wir denken dieser Artikel von Bruder B.B war wichtig und lesenswert. LG Bruderinfo. 🙂

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Sehr gut gesprochen und die richtigen Fragen gestellt

    DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Lieber Dennis,

    deine Frage ob wir uns hier bei Bruderinfo zum Sprachrohr von irgend welchen Sektenausstiegs-Seiten machen möchten schmerzt. So langsam fällt es vielen von uns schwer diese Art Vorwürfe zu verdauen und hier weiter zu machen. Der von dir angeführte Artikel ist nach unserem dafürhalten weder Jehovas Zeugen – Feindlich noch unseriös, auch wenn Passagen von einem Anonymen Schreiber zu diesem Thema enthalten sind. Du weist, das wir aus urheberrechtlichen Gründen auf die Quellen hinweisen müssen, und wir wissen, das gerade dir das sehr wichtig ist. Dies bedeutet aber nicht, das wir für diese Quellen werben wollen, oder alles für gut befinden was dort steht.

    Das ist auch der Grund, warum wir deinen Kommentar mit dieser Frage hier nicht groß veröffentlichen möchten, es soll einfach nicht so viel von dieser Seite hier gesprochen werden, um sie nicht noch weiter aufzuwerten. Lass es jetzt gut sein, und wir können uns nur bemühen noch besser auf die Herkunft gewisser Aussagen zu achten.

    Es ist aber nicht immer zu vermeiden, das manchmal Quellen genutzt werden, die nicht in allen Dingen unseren oder auch euren Ansprüchen genügen mögen.
    Deshalb sollten wir uns mehr über den Artikel und seiner Aussage Gedanken machen. Ist das richtig was dort gesagt wird, wenn nicht bitte dazu äussern, nicht so sehr über die Quelle.

    Quellen zu beurteilen ist immer sehr schwierig, was der eine noch als vertretbar hält, lehnt der andere ab. Wir sollten uns bewusst machen, das auch die Bruderinfoseite von vielen als Hetze auf Jehovas Zeugen und ihre Organisation gesehen wird, und deine Kommentare klingen auch nicht immer freundlich in den Ohren unserer Organisation, was sie ja auch nicht sollen.
    Es wurde hier schon einmal gesagt, wir wollen offen sein für alle guten Gedanken, auch wenn sie von einer Seite kommen die wir sonst nicht empfehlen möchten.
    Es werden auch von Brüdern, die hier Kommentare schreiben Quellen genannt, die einen nützlichen Gesichtspunkt zeigen, obwohl sie sicherlich auch nicht alles teilen was dort gesagt wird.

    Deshalb möchten wir bitten das leidige Thema der Quellen hier zu beenden, und wie gesagt auf die Aussagen der Artikel achten, ob sie uns weiter bringen und helfen die Organisation von innen her etwas menschenfreundlicher und christlicher werden zu lassen, und nachweislich falsche Lehren blosszustellen, wie zum Beispiel die angebliche Streitfrage.

    Herzliche Grüße
    Bruderinfo

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Liebes Bruderinof-Team,

    ich möchte euch zustimmen, wenn ihr sagt, dass der Inhalt wichtiger ist als die Herkunft. Bisher war es auch so, dass ich alles was hier geschrieben wurde als von Bruderinfo kommend gesehen habe. In letzter Zeit hatten sich allerdings die Probleme mit „fremden“ Quellen gehäuft und deshalb die „Bitte“ von mir.

    Möchte dieses Thema auch hiermit zu Grabe tragen. Wie bereits erwähnt, zu Beginn ist mir der Quellenhinweis überhaupt nicht aufgefallen.

    Der Artikel „Streitfrage“ ist gut so wie er ist, daran kann man nicht rütteln und das wollte ich auch nicht.

    Meine „Bitte“ ging auch mehr in die Richtung fremde Quellen als Ergänzung od. Gedankenanstoss zu sehen, weniger als Bearbeitungsobjekt, um es hier etwas verändert zu veröffentlichen.

    Falls ich euch mit dem letzten Kommentar entmutigt haben sollte tut mir das leid, ihr wisst wie sehr ich eure Arbeit hier schätze und ich hoffe sehr, dass ihr mit der „Hilfe“ von Phil. 4:13 noch lange weiter machen könnt.

    Viele liebe Grüße euer Bruder
    Dennis

  • Frank&Frei
    Juni 24, 2011

    in Sachen Mutmaßungen war der WT immer schon ganz groß. Und größer ist er in der Erwartung, dass man ALLES was von ihm kommt, OHNE WIDERWORTE schlucken muss.

    Das ist das, was mich abschreckt, wütend macht und immer wieder motiviert, weiter zu suchen. Ich kenne manche Älteste, die ebenso Probleme mit der Akzeptanz von gewissen Doktrin des WT haben mögen, aber stille sind, haben sie doch Ansehen, Titel und ggfs Mitgliedschaft in der Gemeinschaft zu verlieren.

    Schlussendlich weiss ich,dass wir alle recht wenig wissen und dass allein das Vertrauen in das Wort Gottes, das dieser über die Jahre sicher behütetete, uns schließlich zum Leben bringen wird.

    Die Endzeit seit 1914. Früher habe ich das auch geglaubt. Heuer ist mir kalr, dass das Ende nur eine kurze Zeit sein kann. Und wenn die 4 Winde losgelassen sen werden – dann werden all die Kriegsopfer seit 1914 nur ein Bruchteil von dem sein, was da kommen mag.

    Warten wir auf die Zeit der Verherrlichungen und Manifestation des Christus. Das geschah nicht 1918 oder 1919, da hätte der böse Sklave ja längst beseitig sein müssen. Nein, der wikrt noch voll und bildet sich ein, wer weiss wer zu sein.

    Wir werden sehen. Bis dahin müssen wir uns darin üben bescheiden zu bleiben, nicht überheblich gegenüber andersgläubigen auftreten, denn noch ist für alle menschen die Umkehr zum wahren Gott möglich.
    an dieser Stelle allen, die hier mitschreiben ein herzliches dankeschön. Ich habe hier mehr gelernt als in vielen Jahren WT Nacherzählung, sog WT Studium.
    Bleiben wir bescheiden, oder, wie man so sagt, mit den Füßen am Boden. Mag der Lösch und seine Partner Luftschlösser bauen um Leute in den Bann zu ziehen. Es sind nur Luftblasen, die Kraft dahinter bewegt keine Berge.
    Mögen wir in der Liebe Gottes bleiben

  • edelmuth
    Juni 24, 2011

    >> Wenn es zu Veränderungen kommen sollte bei unserer Gemeinschaft, so können wir Jehova beweisen dass wir es ernst meinen, gemäss dem Hingabegelübde zu ihm, zu leben. <<

    Folgen wir unverzüglich den Veränderungen des Sklaven, so haben wir unseren Glauben nicht auf Gott, sondern auf den Sklaven aufgebaut. Haben wir unseren Glauben auf Gottes Wort aufgebaut und sind von der Richtigkeit unseres Glaubens überzeugt, wird es uns schwer fallen, unseren Glauben zu ändern.

    Ede

  • Mike
    Juni 24, 2011

    Eines muss ich sagen: Ich war auch auf dieser Ansprache von Bruder Lösch. Was mich begeistert hatte ist das er keine Mutmassungen gemacht hatte, das es sich so erfüllen würde. Es ist auch nicht so wichtig wann sie sich erfüllen, sondern, dass sie sich erfüllen. Denn JEHOVA HÄLT SEIN WORT IMMER EIN. Er kann nicht Lügen. Gemäss Titus 1:2.
    Wenn es zu Veränderungen kommen sollte bei unserer Gemeinschaft, so können wir Jehova beweisen dass wir es ernst meinen, gemäss dem Hingabegelübde zu ihm, zu leben. Und nich irgendeinen Menschen zu dienen, denn diese MACHEN FEHLER in den erklärenden AUSSAGEN der Bibel. Das sollte uns nicht erschrecken, sondern Jehova treu zu dienen und die Hoffnung klar im Auge zu behalten!
    Hallo Martin. Der zukünftige Älteste sollte eines nicht vergessen:
    Ohne Jesus würde er gar kein Zeuge Jehovas sein. Denn Jesus sagte in Johannes 8:32-> die Wahrheit macht euch frei.
    Er sollte Jesus genügend Respekt zollen, ansonsten würde der Grimm Jehovas über ihn kommen, wie wir wissen.
    Liebe Grüsse Mike

  • schneerose
    Juni 24, 2011

    hallo bruder mike

    dein kommentar

    „Der zukünftige Älteste sollte eines nicht vergessen:“
    „Er sollte Jesus genügend Respekt zollen, ansonsten würde der Grimm Jehovas über ihn kommen, wie wir wissen.“

    oh mike.. was glaubst du den was passiert wenn ein ältester jesus respekt zollt..
    wie viele älteste müssen noch ihr amt verlieren weil weil sie jesu worte beherzigen..

    alle älteste die das offen getan haben haben ..über die ist der grimm der WTG gekommen..

    bitte jesus ..dass er dir augen und ohren öffnet..damit du siehst wie die WTG die gerechten hirten unseres herrn jesus niederprügeln

  • Mike
    Juni 24, 2011

    Hallo Schneerosen.
    Es heisst ja werdet Nachahmer jesu, der Apostel Paulus tat es genauso!! Das Loskaufsopfer Jesu ist ja die Hauptlehre der WTG, denn jeder kennt von uns Johannes 3:16.
    Wir wissen ja das bedrückende Wölfe im Schafspeltz kommen werden.
    Das Haus Jehovas wird zuerst besichtig, das habe ich auch so in Erinnerung. Bei uns sollte eigentlich alles auf Liebe aufgebaut sein, so wie Jesus es auch tat. Da haben die sogenannten oberen der WTG keine Chance wenn man Jesus nachfolgen sollte, so wie es in der Bibel heisst.
    Gruss mike

  • Mike
    Juni 24, 2011

    WOZU GIBT ES DANN BUCH:
    KOMM FOLGE MIR NACH?
    SCHON VERGESSEN? 😀

  • schneerose
    Juni 24, 2011

    hallo bruder mike

    verzeih..wenn ich meine worte ungeschickt formulierte..
    wir alle kennen dieses buch..

    die aussage..komm folge mir nach.. stammt von jesus und das schöne bild kann täuschen.. nach dem inhalt nach.. müsste das buch – komm und folge der WTG nach..lauten..

    alle christlichen rel. schmücken sich mit jesu aussage ..dabei meinen die geistlichen.. dass sie ihrer glaubensansicht und nicht jesus nachfolgen sollen..

    lies dieses buch aufmerksam..und du wirst feststellen..dass dies nur eine etikette ist.. wo bio drauf steht muss nicht unbedingt bio drin sein..

    liebe grüsse an dich und deine familie „boss“schneerose

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Hallo Mike,

    du hast geschrieben:
    „Eines muss ich sagen: Ich war auch auf dieser Ansprache von Bruder Lösch. Was mich begeistert hatte ist das er keine Mutmassungen gemacht hatte, das es sich so erfüllen würde.“

    Bitte verstehe mich nicht falsch, aber findest du es nicht etwas bedenklich, dass dich ein Redner „begeistert“, der nur Mutmaßungen anstellt? Nach dem Motto:

    „Es kann so sein, aber wenn es anders ist, ist ja auch alles gut. Jehova hat auf jedenfall immer Recht.“

    Ich frage mich:

    Was soll dann das ganze TamTam? Warum soll ich einem Menschen 1,5 Std. zuhören, der nur Mutmaßungen über bibl. Prophezeiungen zu bieten hat?

    (2. Petrus 1:16) . . .Nein, nicht dadurch, daß wir kunstvoll ersonnenen unwahren Geschichten folgten, machten wir euch mit der Macht und Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus bekannt, sondern dadurch, daß wir Augenzeugen seiner herrlichen Größe wurden.

    Brd. Lösch hat sich größtenteils als Märchenerzähler erwiesen, der viele Worte macht ohne etwas zu sagen, was mich im Glauben bestärkt hätte.

    (1. Timotheus 1:4) . . .noch unwahren Geschichten und Geschlechtsregistern Aufmerksamkeit zu schenken, die zu nichts führen, sondern eher Fragen zur Nachforschung hervorrufen, als etwas von Gott darzureichen, was mit Glauben in Verbindung ist.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Auch von mir lieber Mike noch ein paar Anmerkungen!

    Glaubst Du wirklich das ZJ die Menschen einsammeln um Jesus nachzufolgen. Warum muß dann jeder bei seiner Taufe geloben daß er die „vom Geist geleitete Organisation“ in allem zu beachten hat oder man ihr zu folgen hat?

    Als Beleg hierfür ein Zitat:

    In dem 1937 herausgebrachten Buch Feinde heißt es auf Seite 71:

    Es gibt zwei große Organisationen, nämlich: die Organisation Gottes des Allmächtigen, die völlig gerecht, rein und wahrhaftig ist; und die Organisation des Teufels, des Scheingottes, die unheilig, gesetzlos und durchaus falsch ist. Die Bewohner der Erde sind entweder der einen oder der anderen dieser beiden Organisationen untertan.

    Also sehr früh hat man den Menschen klar gemacht wem sie nachzufolgen haben – es gab nur ein entweder oder !!!

    In einer Rede an die Angehörigen der Brooklyner Zentrale am 23.Januar 1981 machte sich Karl Klein, ein Glied der leitenden Körperschaft, für eine Unterstützung dieses Standpunktes stark — man könne kein ewiges Leben erlangen außer durch die Wachtturm-Organisation. Er sagte u.a.:

    Wir wollen also niemals vergessen, daß das zutrifft, was Petrus sagte, als Jesus die Apostel fragte, ob sie ihn auch verlassen wollten. Es gibt einfach keinen anderen Ort, wo man geistige Speise und wahre christliche Gemeinschaft erhalten kann als bei denen, die der Organisation des „treuen und verständigen Sklaven“ loyal dienen.

    Um es ja ALLEN zu vermitteln wurden diese Gedanken im Wachtturm vom 15.Mai 1981 (Seite 19) wiederholt:

    UNSERE ANSICHT ÜBER DEN „SKLAVEN“

    Wir können aus dieser Betrachtung Nutzen ziehen. Haben wir einmal festgestellt, welches Instrument Gott als seinen „Sklaven“ gebraucht, um sein Volk mit geistiger Speise zu versorgen, dann ist es Jehova bestimmt nicht wohlgefällig, wenn wir diese Speise so annehmen, als enthielte sie etwas Schädliches. Wir sollten dem von Gott gebrauchten Kanal vertrauen. Im Hauptbüro in Brooklyn, dem Ausgangspunkt der biblischen Literatur der Zeugen Jehovas, befinden sich mehr reife christliche Älteste — bestehend aus Gliedern des „Überrests“ und der „anderen Schafe“ — als an irgendeinem anderen Ort der Erde.

    Es stimmt, daß die Brüder, die diese Publikationen schreiben, nicht unfehlbar sind. Ihre Schriften sind nicht inspiriert wie diejenigen des Paulus und der anderen Bibelschreiber (2.Tim. 3:16). Wenn das Verständnis klarer wurde, war es deshalb hin und wieder notwendig, einige Ansichten zu korrigieren (Spr. 4:18). Das hatte aber zur Folge, daß die biblisch begründete Lehre der Zeugen Jehovas ständig geläutert wurde. Da im Laufe der Jahre Berichtigungen vorgenommen wurden, hat man sie in diesen „letzten Tagen“ in seinem Leben immer besser anwenden können. Die Bibelkommentatoren der Christenheit sind ebenfalls nicht inspiriert. Trotz ihrer Behauptung, eine gute Erkenntnis zu besitzen, konnten sie den Menschen noch nicht einmal grundlegende Wahrheiten, wie zum Beispiel die zukünftige paradiesische Erde, die Wichtigkeit des Namens Gottes und den Zustand der Toten, vor Augen führen.
    Aber das, was die Organisation des „treuen und verständigen Sklaven“ in den letzten 100 Jahren getan hat, zwingt uns, dasselbe zu sagen wie Petrus. Als Jesus seine Apostel fragte, ob auch sie ihn verlassen wollten, erwiderte er: „Zu wem sollen wir gehen?“ (Joh. 6:66-69). Es besteht kein Zweifel, daß wir alle zum Verständnis der Bibel Hilfe brauchen. Wir können die notwendige biblische Anleitung nicht außerhalb der Organisation des „treuen und verständigen Sklaven“ finden.

    Und was sagt die Bibel? Johannes 14:6 :

    Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

    Oder wie formuliert es Petrus in Apostelgeschichte 4:12:

    Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.

    Oder stimmt das mit dem überein, was Paulus an die 1.Korinther 3:11 geschrieben hatte:

    Denn kein Mensch kann einen anderen Grund legen als den, der gelegt ist, welcher Jesus Christus ist.

    Darüber lieber Mike solltest Du nachdenken!
    lg. Matthäus

    Lieber Matthäus,
    gestatte mir noch einen Einschub zu deinem Kommentar, der zeigt wie der „Sklave“ Bibelstellen nur soweit zitert, wie es ihm nützlich ist. Petrus fragte “ Herr zu wem sollen wir gehen?, doch dann kommt die Aussage, die der Sklave wohlweislich weggelassen hat, “ denn DU HAST WORTE EWIGEN LEBENS“
    l.G. Bruderinfo

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Noch etwas möchte ich anfügen: Zitat aus: http://mitglied.multimania.de/ottonio/RF2_04d.html

    Aus dem Buch „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“
    von R.Franz – aus dem Kap. 4 Das wiederkehrende Grundmuster

    So ist die widerrechtliche Aneignung der Rolle des Sohnes Gottes als alleinigem „Weg“ zur Wahrheit und zum Leben zu einer Tatsache geworden, wie die Zeugen durch ihr Reden und Denken bezeugen. Er kann den Anspruch, „der Weg und die Wahrheit und das Leben“ zu sein, nicht ausschließlich für sich erheben. Er muß ihn mit der „Mutter“ Organisation, der Wachtturm-Organisation, ohne die niemand die biblische Wahrheit verstehen und den Weg zum Leben finden kann, teilen. Was Christus über seine Rolle in Gottes Vorhaben sagte, was Petrus über Gottes Sohn sagte: man eignet es sich an und weist es einer irdischen, menschlichen Organisation zu, man schreibt ihr die Rolle eines Mitherrschers mit Christus zu. Man sagt, ihre Gewalt verdiene eine annähernde, wenn nicht sogar schon gleiche Unterordnung, wie sie Christus zuteil wird.

    Ohne sie, die Organisation, gibt es kein Leben. Wer diesen anmaßenden Anspruch von sich weist, der fordert direkt dazu auf, daß er mit dem verblüffenden Vorwurf der „Abtrünnigkeit“ ausgeschlossen wird!

    Das alles bedeutet nichts anderes, als daß diese irdische, menschliche Organisation im Grunde genommen zu einem Mittler geworden ist. Wie unvollkommene, sündige Menschen nicht zu Gott kommen können ohne die Mittlerdienste seines Sohnes, dessen Loskaufsopfer die Grundlage für die Versöhnung mit Gott ist, so können, wird gelehrt, Menschen nicht ohne die irdische, menschliche Organisation, die Wachtturm-Organisation und ihre leitende Körperschaft, in ein rechtes Verhältnis zu Christus — und durch ihn zu Gott — gelangen oder auch nur richtig die Wahrheiten über Christus verstehen, die die Grundlage für den Glauben sind. Die Organisation fungiert damit als Mittlergesellschaft. Darum müssen nach ihrer Lehre alle, die sich ihr nicht anschließen, in der kommenden „großen Drangsal“ sterben.

    Ich sah, daß dies alles völlig von der eindeutigen Aussage in 1.Timotheus 2:5,6 abwich:

    Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat.

    Ganz anders als die Wachtturm-Organisation mit ihrer Selbsterhöhung in eine Mittlerrolle für die Rettung anderer Menschen, wies der Apostel Paulus einen solchen Anspruch für sich energisch zurück. Demonstrativ fragte er die Leser seines Briefes: „Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf des Paulus Namen getauft worden?“ (1.Korinther 1:13, Revidierte Elberfelder Bibel).

    Nur Christus ist für uns als ein Loskaufsopfer gestorben, nicht Männer, die eine menschliche Organisation oder eine leitende Körperschaft bilden. Daher kommt alleine ihm das Recht zu, als Mittler zwischen uns und Gott zu handeln. Ende des Zitats!

    Folgende Zitate sollen diese Anmaßung bestätigen:

    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1957, Seite 498
    „Es ist höchst wichtig, daß wir diese Tatsache verstehen und den Anweisungen des ,Sklaven’ so folgen, wie wir der Stimme Gottes folgen würden, weil es Gottes Vorkehrung ist…“

    „Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben“, 1960, Seite 148
    „daß ,DIE GESELLSCHAFT‘ der sichtbare Vertreter des Herrn auf Erden ist…“

    „Der Wachtturm“, 01. November 1954, Seite 669
    „Indem wir Gott ehren und ihm dadurch die höchste Achtung erweisen, daß wir seine von ihm gebilligte Organisation hingebungsvoll anerkennen…“

    „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47
    „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, die seinen König Jesus Christus vertritt, herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich. Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren…“

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Ja das ist richtig! Petrus fragte nach einer Person „Zu wem sollen wir gehen?“ …und Br. Klein von der LK fragte nach einem Ort: „Wohin sollen wir gehen“ – ein kleiner feiner Unterschied den man nicht sofort erkennt!

  • Bruderinfo
    Juni 24, 2011

    Lieber Alois,

    komme leider erst jetzt dazu auf deine Bedenken „die Offenbarung würde durch meine Ausführungen ins lächerliche verkehrt“ zu antworten. Dennis hat dazu wie ich dankbar festgestellt habe einige gute Gedanken zum Buch der Offenbarung gesagt, denen ich voll zustimmen möchte.
    Dennoch möchte ich versuchen meine Gedanken noch etwas zu präziser zu formulieren.
    Ich gebe zu das meine Aussage nicht ganz korrekt ist, wenn gesagt wird, dass einige Prophezeiung aus der Offenbarung sich schon zur Zeit der Apostel erfüllt haben.
    Erstens geht es in der Offenbarung nicht unbedingt um Prophezeiungen sondern um Visionen von Ereignissen, die Johannes wahrnehmen konnte. Zweitens wäre es besser ausgedrückt, das diese Ereignisse, die Johannes sah sich schon seit oder nach der Zeit der Himmelfahrt Jesu ereigneten. In diesem Sinn werde ich den Artikel noch korrigieren.

    Möchte aber dennoch bei der Aussage bleiben, das gestützt auf Johannes 12:32 der Gedanke nahe liegt, das der Krieg im Himmel und der Rauswurf des Satans aus dem Himmel sich nicht erst um das Jahre 1914 ereignet haben kann.
    Jesus sagte: „Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden”. Johannes 12 : 23-32
    Wo wird er hinausgeworfen? Doch wohl aus den himmlischen Örtern. Und was meinte Jesus mit „jetzt“ ? Jetzt muß hier nicht Augenblicklich bedeuten, den er sagt „jetzt ist die Zeit“. Also eine gewisse Zeitspanne ist hier gemeint. Wenn eine Firmenchef sagt, jetzt ist es an der Zeit die Firma zu erweitern, dann bedeutet dies das er Vorbereitungen trifft um dies Ziel anzugehen.
    In Offenbarung 1:1 wird gesagt: Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, …um seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll“

    Beachte dass das was Johannes zu sehen bekam in Kürze geschehen. Als Johannes sagte „ich sah“ … Krieg im Himmel u.s.w. Dies kann bedeuten das er es sah als es geschah, oder aber auch sozusagen als Vorschau auf kurz beforstehende Ereignisse.
    Auf jedenfall decken sich die Vision des Johannes mit der Aussage Jesu, das die Zeit des rauswurfs Satans aus dem Himmel umittelbar bevor stand, und sich um dies Zeit herum ereignet haben muß, und nicht erst 1914.
    Gemäß Kolosser 1:13 hat Jesus seine Königsmacht schon nach seiner Himmelfahrt angetreten und seinen Siegesritt auf dem symbolischen weisen Pferd begonnen, so wie es Johannes in seiner Vision sah. Mit diesem Siegesritt traten auch die anderen Reiter in Erscheinung, und damit das Elend für die Erdbewohner. Diese Vision des Johannes deckt sich auch mit dem, was Jesus über die Zeit sagt, die nach seinem Weggang in den Himmel bis zu seiner Wiederkunft in Macht und Herrlichkeit sagt.
    Krieg, Hunger, Seuchen u.sw., werden über die Menschheit kommen.
    Nochmals lieber Alois, die ganzen Zusammenhänge der biblischen Aussagen lassen den Schluß zu, das sich vieles schon um die Zeit des Johannes oder kurz danach erfüllt hat. Wir sollten uns von der Vorstellung lösen, die uns alle Endzeitsekten zu allen Zeiten weismachen wollten, das sich diese Ereignisse die Jesus und Johannes für die Endzeit voraussagten, jeweils in unserer Zeit erfüllen müssten.

    Alles liebe und herzliche Grüße an alle
    Bruderinfo B.B.

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Lieber Bruder B.B.

    Danke dass Du so schnell geantwortet hast, schneller geht es kaum, denn ich weiß wie viel Zeit ein Kommentar in Anspruch nimmt.

    Ich möchte klarstellen, dass ich nicht bestreite, dass sich die Äußerungen Jesu zu Teil schon im ersten Jahrhundert erfüllt haben.
    Das bedeutet nach meiner Meinung aber nicht, dass sich vieles noch einmal zur Zeit des Endes erfüllt. Der Vortrag ist so umfangreich und man hat es schwer zu unterscheiden welche Aussagen dem Bruder Lösch zuzuordnen sind und welche Deiner Meinung entsprechen.

    Ein Beispiel möchte ich rausgreifen, vielleicht verstehst Du mich dann:

    Zitat:
    „Der Schreiber der Offenbarung, der Apostel Johannes, sprach ebenfalls davon, dass die “letzte Stunde” schon da sei, zu seinen Lebzeiten. Alle Versuche, die Bibel zu dieser Frage anders auszulegen führen automatisch zu Spekulationen.“

    Du meinst sicher die Stelle in 1. Joh. 2
    18. Kindlein, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen geworden; daher wissen wir, daß es die letzte Stunde ist.

    Wenn ich Dich richtig verstehe siehst Du für diese Stelle nicht auch eine neuzeitliche Erfüllung. Nach meiner Meinung erfüllt sich dieser Vers aber an der Organisation vor unseren Augen. Denn gerade die Organisation hat sich an die Stelle des Jesus gesetzt und ist so zum Antichristen geworden.

    In Matth. 24 und vielen anderen Stellen ist auch von einer Stunde die Rede:
    36. Von jenem Tage aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern mein Vater allein.

    Wenn diese Stunde sich ausschließlich nur im ersten Jahrhundert erfüllt hätte, wo geschah dann das was zur Zeit Noahs geschah?

    Ein weiteres Beispiel möchte ich herausgreifen:
    Zitat:
    „Wenn man also die Aussagen der Jünger und Apostel so nimmt, wie sie in der Bibel aufgezeigt sind, muss man zu der Erkenntnis kommen, das die Jünger dachten, daß die Zeit des Endes in Ihrer Zeitperiode eintrifft in Ihrer Generation.“

    Auch da muss ich widersprechen und wundere mich sehr über so eine Aussage. Denn in Eph. 1 schrieb Paulus:

    20. in welcher er gewirkt hat in dem Christus, indem er ihn aus den Toten auferweckte und er setzte ihn zu seiner Rechten in den himmlischen Örtern,
    21. über jedes Fürstentum und jede Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen,

    Paulus schrieb, „nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen“. Damit ist der biblische Beweis erbracht, dass im ersten Jahrhundert bekannt war dass es außer dem damaligen Zeitalter noch ein zukünftiges Zeitalter geben wird. Somit konnten sie nicht geglaubt haben dass sie in der Zeit des Endes Erde lebten. Denn die Epheser waren kein Teil des jüdischen Systems das zerstört wurde.

    Somit musste ihnen klar gewesen sein dass sie nicht in der Endzeit lebten. Sie lebten nicht in der Zeit von der Jesus in Matth. 24 sprach, schließlich ist es bis jetzt auch nicht eingetroffen:

    37. Aber gleichwie die Tage Noahs waren, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    38. Denn gleichwie sie in den Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging,
    39. und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.

    Wenn ich noch viele andere Äußerungen in Deinem Kommentar lese wie z.B.
    „Man kann annehmen das mit dem Ende des jüdischen Systems eine Zeitperiode begann, in der sich die Vorhersagen Jesu weiter in zunehmender Weise erfüllten.“

    „Es scheint unserer leitenden Körperschaft nicht mehr entgangen zu sein, dass die Bibelaussagen zur Zeit des Endes keine Bedeutung für unsere Zeit haben, weil sie, wie auch von Bruder Lösch eingeräumt, an die ersten Christen und an die jüdischen Generation gerichtet waren.“

    „Ob die “Große Drangsal” sich nur auf die Drangsal der Juden während der Eroberung Jerusalems durch die Römer bezieht, oder ob es eine weitere und größere Erfüllung in den Tagen der Endzeit geben wird ist schwer zu sagen. Doch es gibt einige Argumente dafür.“

    Dann kann ich den Vortrag nur so verstehen wie ich ihn schon beim ersten durchlesen verstanden habe. Es könnte sein dass wir möglicherweise vergebens auf die Errettung durch den Retter Jesus warten, denn alle Hinweise an welchen wir erkennen könnten dass die Zeit nahe ist, haben sich bereits im ersten Jahrhundert erfüllt. Wir hängen somit völlig in der Luft, eben nicht wie Noah, der wusste wan er in die Arche zu gehen hat. Mag sein dass Du das nicht so gemeint hast, aber so kommt es bei mir an.

    Wenn ich das alles nicht falsch verstanden habe und es so bliebe, bekäme Bruderinfo eine ganz andere Richtung.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Lieber Alois,

    ich kann deine Bedenken verstehen, aber es lässt sich nunmal mit der Bibel klar belegen, dass sowohl Jesus als auch seine Apostel KEIN EINZIGES MAL von einem „Ende“ in unvorstellbar ferner Zukunft (2000 Jahre!!!) gesprochen haben. Das Gegenteil ist der Fall:

    (1. Korinther 10:11) „. . .Diese Dinge nun widerfuhren ihnen fortgesetzt als Vorbilder, und sie sind zur Warnung für UNS geschrieben worden, auf welche die ENDEN der SYSTEME der Dinge gekommen sind.“

    Paulus sagt eindeutig, dass „über uns“ die Enden des Systems der Dinge gekommen ist. Also über die damals lebenden Christen.

    Warum hat Jehova nicht ihn oder jemand anders dazu inspiriert etwas über die nachfolgenden Generationen, die dann in der 2. „Zeit des Endes“ leben, zu schreiben? Hat er es vergessen? Wohl kaum!

    Ich habe ehrlich gesagt kein Problem damit zu wissen, dass die Endzeit seit dem 1.Jdt. andauert, denn wer seinen Glauben auf eine Endzeitfixierung aufbaut, wird unweigerlich enttäuscht werden und irgendwann ein „krankes Herz“ bekommen, wie schon so viele Brüder u. Schwestern (Sprüche 13:12).

    Lass uns in diesem Geiste bleiben und das Kommen unseres Herrn Jesus erwarten ohne zuviel Zeit und Kraft auf die Beobachtung von „Zeitabschnitten“ und „Drangsalen“ zu verwenden.

    (Galater 4:10-11) „. . .Ihr beobachtet peinlich genau Tage und Monate und ZEITABSCHNITTE und Jahre. 11 Ich fürchte für euch, daß ich mich euretwegen irgendwie zwecklos abgemüht habe.“

    Ich finde Bruderinfo entwickelt sich nicht in die falsche Richtung. Es wird nach wie vor nichts dogmatisch dargelegt, sondern anhand der Bibel um es zu prüfen. Wenn diese Prüfung bei dir negativ ausfällt ist das natürlich dein gutes Recht es nicht anzunehmen.

    Ganz liebe Grüße dein Bruder
    Dennis

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Lieber Bruder Dennis

    Du glaubst die Endzeit dauert bereits seit der Zeit der Apostel.
    Ja die Apostel hatten eine Endzeit, aber nur eine Endzeit des damaligen Zeitalters.

    Paulus schrieb an die Eph. 1:

    20. in welcher er gewirkt hat in dem Christus, indem er ihn aus den Toten auferweckte und er setzte ihn zu seiner Rechten in den himmlischen Örtern,
    21. über jedes Fürstentum und jede Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem ZUKÜNFTIGEN,
    22. und hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Versammlung gegeben,

    Paulus schrieb somit von 2 Zeitaltern, von seinem Gegenwärtigen und von einem Zukünftigen.

    Wie schnell man die Bibel falsch verstehen kann wenn man nur einen Vers alleine betrachtet soll folgendes Beispiel sagen:

    Eph. 2
    5. als auch wir in den Vergehungen tot waren, hat uns mit dem Christus lebendig gemacht-durch Gnade seid ihr errettet-
    6. und hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in Christo Jesu,
    7. auf daß er in den KOMMENDEN ZEITALTERN den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade in Güte gegen uns erwiese in Christo Jesu.

    Schaue Dir mal genau den Vers 6 an. Nimmt man ihn wörtlich, so müsste Paulus obwohl er gerade den Brief an die Epheser geschrieben hat, bereits im Himmel sitzen. Aber er war noch auf Erden mit Fleisch und Blut. Wie kann Jesus ihn dann bereits „mitauferweckt und mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in Christo Jesu“?

    Und in Vers 7 ist noch einmal von dem zukünftigen Zeitalter die Rede in dem Jesus den Reichtum seiner Gnade erweisen wird.

    Wenn Du oder andere sagen, Jesus hätte seine Herrschaft bereits im ersten Jahrhundert angetreten und herrsche nur durchgehend bis Heute, dann gibst Du indirekt Jesus die Schuld für die vielen Verbrechen der Christenheit im Verlaufe der letzten 2000 Jahre.
    So hat es auch der Wachtturm vom 1. Jan. 1976 gemacht und damit Jesus die Schuld gegeben für das Elend der letzten fast 2.000 Jahren.

    Nein, egal ob der Teufel zur Zeit der Apostel oder 1914 oder sonst wann, aus dem Himmel geschmissen wurde, er ist für alles Leid verantwortlich das auf Erden geschieht. Denn das ganze Leid gab es schon vor 1914 wie richtigerweise Bruder B.B. im Vortrag schrieb. Aber es gabe es genauso auch schon vor der Zeit Jesu. Wenn es nicht so gewesen wäre hätte es kein Strafgericht zu Noah oder Sodom bedurft. Oder schaue Dir die vielen Kriege an von der alleine das alte Testament berichtet.

    Krieg, Erdbeben, Hungersnot usw. bedeuten eben etwas ganz anderes als man allgemein meint, erst wenn man das erkannt hat kommt man im Verständnis auch weiter und kann diese Begriffe zuordnen.

    Jesus hat im 1. Jahrhundert zwar die Herrschaft über die Christenversammlungen angetreten und ausgeübt, um den Weizensamen auf dem Acker der Welt auszusäen. Aber schon während der Zeit der Apostel hat der Satan den Scheinweizen, das ein Unkraut ist, zwischen den Weizen gesäht. Mit dem Tod der letzten Apostel zog sich dann Jesus und der Heilige Geist zurück und überließ den Acker des Weizens sich selbst. Das wurde auch an die Briefe des Johannes an die 7 Versammlungen deutlich. Es gab fast keinen richtigen Glauben mehr. Erst im, von Paulus aus gesehenen, KOMMENDEN ZEITALTER, „wird der überschwengliche Reichtum seiner Gnade in Güte gegen uns erwiesen in Christo Jesu“. (Eph. 2:7)

    Erst in diesem von Paulus aus gesehenen kommenden Zeitalter wird die Scheune unseres Herrn Jesus und seines Vaters mit dem guten Weizen gefüllt. Das Unkraut bleibt zurück und wird verbrannt.

    Lieber Dennis, ich glaube Du hast in den letzten Monaten mehr gelernt als die Jahre davor. Aber glaube mir, wenn man die Bibel versucht wörtlich und theologisch, wissenschaftlich zu verstehen, dann kommt man zu falschen Ergebnissen. Denn diese Art der Betrachtung der Bibel erfordert nicht den Heiligen Geist. Jeder katholische Theologe der sich Mühe gibt kann das genauso gut.

    Die Organisation hat uns alle mehr oder weniger falsch belehrt. Aber wir dürfen nicht noch einmal den Fehler machen wieder nur durch das herausgreifen einzelner Verse das Wort Gottes zu verfälschen. Sondern wir müssen dem Geist Jehovas vertrauen und die Bibel immer wieder lesen und dann versteht man die Zusammenhänge. Ich habe 10 Jahre dazu gebraucht um die ersten Zusammenhänge klar zu verstehen. Damit meine ich, 10 Jahre ohne durch die falsche Organisationslehre abgelenkt zu sein.

    Wenn man Bibel wörtlich nimmt, haben alle die recht welche sagen irgendwann kommt zwar das Ende der Welt, aber es kann auch in 1000 Jahren sein. Aber es wird sein wie in den Tagen Noahs, auch sie merkten nicht dass er mit seiner Familie in die Arche ging.

    Wer nicht dem Bräutigam entgegengeht wenn dieser ankommt, wird auch nicht mit ihm Hochzeit feiern. (siehe Matth. 25)

    Wir alle haben noch einen steinigen Weg vor uns, mit Fallen, Abgründen, falsche Wegweiser und Hindernissen. Vergesse nicht, dem Teufel geht es um jede Seele, er hat sich nicht nur in den Tempel Gottes gesetzt, das haben wir erkannt, sondern wirkt deutlich zu erkennen auch hier.

    Auch Dir liebe Grüße
    auch den anderen Lesern
    Alois

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Nachtrag:

    Nicht nur Paulus sondern auch Jesus hat von 2 Zeitaltern gesprochen:

    Mark. 10
    29. Jesus antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Da ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter [oder Weib] oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meinet-und um des Evangeliums willen,
    30. der nicht hundertfältig empfange, JETZT in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker, mit Verfolgungen, und in dem KOMMENDEN Zeitalter ewiges Leben.

    Die Apostel und Jünger können somit zu ihrer Zeit nicht das Ende erwartet haben.

  • Shannon
    Juni 24, 2011

    Zitat:
    Nochmals lieber Alois, die ganzen Zusammenhänge der biblischen Aussagen lassen den Schluß zu, das sich vieles schon um die Zeit des Johannes oder kurz danach erfüllt hat. Wir sollten uns von der Vorstellung lösen, die uns alle Endzeitsekten zu allen Zeiten weismachen wollten, das sich diese Ereignisse die Jesus und Johannes für die Endzeit voraussagten, jeweils in unserer Zeit erfüllen müssten.

    Lieber Bruder B.B.
    willst du uns damit sagen, dass es die Zeit des Endes möglicherweise gar nicht gibt? Dass all die Entbeerungen der Brüder, die auf Bildung und Wohlstand zugunsten des Predigtwerkes verzichtet haben für die Katz waren?
    So zumindest verstehe ich den gesamten Vortrag und ich gebe zu, es hat gedauert, bis mein Verstand das begriffen hat. Und jetzt muss man es dem gehorsamen Organisationsvolk langsam aber schonend beibringen?
    Kein Wunder schlägt der Knecht seine Mitknechte, gemäß Matthäus 24:48. Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen,
    49. und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und ißt und trinkt mit den Trunkenen,
    50. so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß

    Wenn das Ende überhaupt nicht mehr erwartet wird, und sie trunken sind von ihrer eigenen Macht, muss man kreative Ideen entwickeln, die Menschen bei der Stange zu halten. Spätestens jetzt wäre es an der Zeit, aus der selbstgewählten Massenhypnose aufzuwachen.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Offenbarung für uns heute keine Bedeutung hat. Aber vermutlich sind wir wieder an dem Punkt, wo es besser ist, sich seine eigenen Gedanken zu machen und sich nicht verführen zu lassen, von dem neuen noch helleren Licht.

  • edelmuth
    Juni 24, 2011

    So unglaubliche und widersprüchlich die Lehre von 1914 auch ist, kann sie vom Sklaven nicht aufgegeben werden, denn 3½ Zeiten nach seinem Regierungsantritt 1914 hat der Herr Jesus den Sklaven erkannt.

    Die Gesalbten, darunter auch der Sklave, werden aufgrund einer Verheißung gerettet. Die große Volksmenge wird ab 1914 nach dem biblischen Grundsatz aus Matthäus 25:34-40 gerettet.

    Fällt 1914 bricht die gesamte Lehre der ZJ zusammen.

    Ede

  • Shannon
    Juni 24, 2011

    Ich denke, ich stehe auf dem Schlauch. Ich verstehe den Vortrag nicht. Will man damit sagen oder die Versammlungen darauf vorbereiten, dass das Ende niemals kommt? Das all das, was geschrieben wurde für die damaligen Juden bestimmt war und überhaupt keine prophetische Bedeutung für uns heute hat? Oder bin ich zu dämlich, zu kapieren, was man damit sagen wollte?

  • Martin
    Juni 24, 2011

    Ihr lieben Mitleser!

    Ich möchte Euch von einer für mich amüsanten, gleichwohl auch entsetzliche Episode in der Zusammenkunft am Donnerstag berichten. Wer ein wenig ein wachsames Auge hat, weiss ja, wer möglicherweise vor dem nächsten KA-Besuch anlässlich der Dienstwoche für ein Dienstamt vorgeschlagen wird. Solche Personen stehen auffällig vermehrt auf der Bühne und es geht die Mine schon vorher in eine gewisse Position der Freude auf die bevorstehende „Übertragung von Autorität“.

    Nun wie auch immer. Ein solcher Bruder – Vater, zwei kleine Kinder, Anfang 30 – der voraussichtlich im August Ältester wird, äusserte sich zu den Psalmen anlässlich der Zusammenfassung des Bibelleseprogrammes. Es wurde die Wichtigkeit der Gerechtigkeit Jehovas hervorgehoben und auch unser Bemühen, den gerechten Massstäben Jehovas zu entsprechen… und dann kommt eine kleine Bemerkung von ihm:

    „wir sollten uns so verhalten, dass wir das Lösegeld Jesu möglichst nicht in Anspruch nehmen müssen“!!!

    Ich war entsetzt – natürlich innerlich – und habe einen inneren Stossseufser zu meinem himml. Vater gelasses, „haben die es immer noch nicht begriffen, dass wir alle zu 100% das Loskaufsopfer Jesu benötigen und nicht teilweise durch angeblich gerechte Taten aus menschlicher Sicht gar noch an- und abrechnen, wieviel wir vom Opfer Jesu benötigen oder nicht“? Obwohl nur diese kurze Anmerkung, aber es hat mir den Magen umgedreht und eine schlaflose Nacht bereitet. Warum? Weil der Älteste, der diesen Programmpunkt leitete, noch nicht einmal eine geringste korrigierende Anmerkung machte und allgemein niemand auf die Bemerkung reagierte. Wichtig war nur der Verdienst durch Gerechtigkeit. Die allgemeinen Prognosen hier auf Bruderinfo bezüglich des Verhältnisses der Zeugen Jehovas zu Jesus sind in der Tat zutreffend.Warum wird Jesus in einem Atemzug als „der Sohn Gottes erwähnt“ und gleichzeitig wird ihm „die Rolle genommen, die ihm gebührt“?

    Solche zukünftige Älteste sind das richtige Potential, die in einem möglichen Rechtsverfahren als erstes den Finger zum Gemeinschaftsentzug erheben und absolut nicht die Fähigkeit besitzen, die gütigen Eigenschaften unseres himmlischen Vaters zu widerspiegeln und mit den Schafen Jesu demütig und mitfühlend umgehen. Sie betrachten es als „einen Dienst für Gott, die mögliche Reue eines Bruders, der ein Fehler beging, absolut nicht aus der Sicht Jesu zu sehen und sie ohne wenn und aber wieder rigoros rauszuschmeissen. Wo soll solches Potential an „Gemeindeleitung“ oder „Führung in der Versammlung“ nur noch hinführen? Die Zukunft wird es zeigen.

    Ich finde die Darstellung von Bruderinfo zur Ansprache von Br. Lösch sehr zutreffend. Auch ich war sprachlos und hatte den Eindruck, dass die leitende Körperschaft vor einem Umbruch vieler Darstellungen steht. Das wissen sie auch, dass Korrekturen notwendig sind. Die Frage ist nur wann und wie und was verträgt das Volk. Aber vielleicht muss noch die Generation derer, die so richtig „geackert haben“, im Predigtwerk und den Bauprogrammen unter der Perspektive, das Harmagedon näher ist, als wir denken, erst noch mehr „die Augen schliessen“. Die Jüngeren haben eh schon längst umgeschaltet… auch viele Betheliten… Wir stehen in der Tat vor einer interessanten Zeitperiode, in der „das Gericht im Hause Gottes beginnen wird“ … wenn es nicht sogar schon begonnen hat.

    So, das war eine Kurzepisode aus der letzten Zusammenkunft.
    Liebe Grüße
    Martin

  • Shannon
    Juni 24, 2011

    Danke Martin,

    ich glaube, ich begreife allmählich die Tragweite dieses Vortrags.

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Lieber Martin,

    es ist eigentlich kaum zu glauben was dieser Bruder von der Bühne aus gesagt hat. Er hat damit öffentlich Jesus als seinen Herrn und Erlöser verleugnet und das Loskaufsopfer als unnötig hingestellt. Das ist überhaupt nicht zu entschuldigen. Mir ist es ein Rätsel wie soetwas unwidersprochen stehen bleiben kann.

    Aber wie schon erwähnt bei Ältesten oder DAG kommte es nicht auf Wahrheitsgehalt der Lehre, Bibelkenntnis oder Charakter an sondern nur auf die Verkündigerkarte und den Stundendurchschnitt.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Lieber Martin,

    deine Erzählung von dem jungen Bruder – für ihn ist Jesus zum STEIN DES ANSTOSSES geworden – und seiner Äußerung ist erschreckend und schlimm, was es für Folgen hat so etwas zu glauben möchte ich mit folgenden Aussagen vor Augen führen:

    Röm 9:32 … nicht durch den Glauben an Christus, sondern durch ihre eigenen Leistungen Anerkennung bei Gott finden wollten. Deshalb wurde ihnen Christus zum Stein des Anstoßes.

    Phil 3:9 Durch meine Leistung kann ich vor Gott nicht bestehen, selbst wenn ich das Gesetz genau befolge. Was Gott durch Christus für mich getan hat, das zählt. Darauf will ich vertrauen.

    In Wahrheit lehnen sie Gottes Geschenk ab !!!

    Röm. 10:3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.

    Vielleicht kannst du diesem Bruder diese biblischen Aussagen zukommen lassen mit der Anregung einmal darüber nachzudenken!

    In der Hoffnung das noch viele Brüder und Schwestern erkennen was eine jahrzehntelange Belehrung durch den Sklaven für Auswüchse hervorgebracht hat, und auch verstehen warum wohl Paulus auch das an die Versammlung geschrieben hat:

    Gal. 2: … im Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der mich geliebt und sein Leben für mich gegeben hat.

    21 Niemals werde ich dieses unverdiente Geschenk Gottes ablehnen. Könnte ich nämlich durch das Befolgen des Gesetzes von Gott angenommen werden, dann hätte Christus nicht zu sterben brauchen.

    Mit einem lieben Gruß
    Matthäus

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Lieber Martin zu Deiner Bemerkung/ERzählung:

    “wir sollten uns so verhalten, dass wir das Lösegeld Jesu möglichst nicht in Anspruch nehmen müssen”!!!

    …kann man nur den Kopf schütteln und entsetzt sein. Eigentlich kann einem dieser Bruder nur leid tun, den er glaubt wirklich sich das ewige Leben verdienen zu können – doch genau das ist der Auswuchs den diese Jahrzehnte lange Belehrung in der Versammlung hinterläßt und damit das zutrifft was Paulus warnend sagt:

    Röm 9:32 … nicht durch den Glauben an Christus, sondern durch ihre eigenen Leistungen Anerkennung bei Gott finden wollten. Deshalb wurde ihnen Christus zum Stein des Anstoßes.

    Phil 3,9 Durch meine Leistung kann ich vor Gott nicht bestehen, selbst wenn ich das Gesetz genau befolge. Was Gott durch Christus für mich getan hat, das zählt. Darauf will ich vertrauen.

    Röm. 10: 3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.

    Also mit dieser Aussage (des Bruders) wird Jesus zum Stein des Anstosses !!!

    Wenn es so wäre das wir uns so verhalten sollten das wir Jesu Opfer nicht brauchen dann würde das zutreffen was Paulus an die Galater schrieb:

    2:21 Niemals werde ich dieses unverdiente Geschenk Gottes ablehnen. Könnte ich nämlich durch das Befolgen des Gesetzes von Gott angenommen werden, dann hätte Christus nicht zu sterben brauchen.

    Vielleicht kannst Du ja diesem Bruder solche Aussagen einmal zum nachdenken mitgeben! lg. Matthäus

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Also schön langsam verstehe ich das System im Forum nicht mehr!
    Meinen Kommentar habe ich geschrieben, dann war er weg, dann habe ich ihn ein 2. mal geschrieben dann kommt einé Nachricht ich muß einen Namen angeben, was ich daraufhin tue – doch mein Kommentar ist wieder weg – dann schreibe ich ihn ein drittes mal und sende ihn – nun ist aber der erste Kommentar doch gespeichert worden ???

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Lieber Bruder Matthäus

    Das was Du geschrieben hast ist sowas von richtig und wichtig, dass es nicht schadet wenn es hier mehrmals erscheint.

    Diese lehnen nicht nur das Geschenk unseres Vaters ab, sondern auch ihre Rettung. Denn sie wollen sich selbst retten indem sie sich die Rettung verdienen wollen.

    Amos 6
    12. Rennen wohl Rosse auf Felsen, oder pflügt man darauf mit Rindern? daß ihr das Recht in Gift und die Frucht der Gerechtigkeit in Wermut verwandelt habt,
    13. die ihr euch über Nichtiges freuet, die ihr sprechet: Haben wir uns nicht durch unsere Stärke Hörner erworben?

    So wie Vers 13 sagt, so verhalten sich diejenigen welche das Opfer Jesu nicht annehmen wollen. Das Wörtchen „wir“ muss man nur mit den Wörtern „wir die Organisation“ übersetzen um es zu verstehen.

    Liebe Grüße an alle
    Alois

  • Anna
    Juni 24, 2011

    Lieber Martin bzw. @alle,
    Das ist schon eine harte Aussage von diesem Bruder. Hättest Du ggf. die Möglichkeit ihn freundlich darauf anzusprechen? In dem Sinn, dass Du ihn herzlich bittest wie er das meint. Eventuell denkt er ja dann selber weiter? Einen Versuch wäre es immerhin wert.
    Persönlich habe ich schon den Eindruck, dass einiges im Umbruch ist. Und 1914 kann nicht mehr lange zu halten sein. Es ist völlig logisch: Warum sollte der Teufel nach Jesu Opfertod noch tausende von Jahren im Bereich des Himmels gewesen sein? Wie von Bruderinfo aufgezeigt und auch hier kommentiert die Aussage von Jesus gemäß Johannes 12:31… jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen und entmachtet.
    Und Hebräer 2:14 Hoffnung für alle „Die Kinder aber sind wir, Menschen aus Fleisch und Blut. Christus ist nun auch ein Mensch geworden wie wir, um durch seinen Tod dem Teufel – als dem Herrscher über den Tod – die Macht zu entreißen. 15 So hat er alle befreit, die aus Furcht vor dem Tod ihr ganzes Leben hindurch Gefangene des Teufels waren“
    Nur diese wenigen Texte zeigen, dass, wenn Jesus dem Teufel die Macht weggenommen hat, es nicht gleichzeitig 1914 einen Krieg im Himmel gegeben haben kann…
    Nur, warum haben wir das bei unserem Bibelstudium oder schon früher erkannt?
    Wir sind doch hier einigermaßen intelligent? Offenbar waren wir so manipulierbar.
    Liebe Grüße und schönen Sonntag wünscht allen herzlich Anna

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Liebe Anna,

    du beschreibst etwas, was mich schon seit Jahren umtreibt:

    (Zitat)
    „Nur, warum haben wir das bei unserem Bibelstudium oder schon früher erkannt? Wir sind doch hier einigermaßen intelligent? Offenbar waren wir so manipulierbar.“

    Es ist für mich auch unbegreiflich, wie Menschen aus allen Altersklassen, allen Kulturen, allen Gesellschafts- und Bildungsschichten so manipuliert werden können, dass sie blind einer Ideologie folgen, selbst wenn sie das Gefühl haben: „hier stimmt was nicht“.

    Dies bleibt natürlich nicht auf die WTG beschränkt, sondern lässt sich auch auf politische Organistaionen oder Gruppen anwenden.

    Ich denke man darf die Macht der Gemeinschaft nicht unterschätzen.

    In WT-Artikeln und Büchern für Jugendliche wird oft auf die Falle des „Gruppenzwangs“ hingewiesen, jedoch geht hier schon der „geistige Gruppenzwang“ der WTG los. Es wird sowohl Jugendlichen als natürlich auch Erwachsenen, eine strenge Abgrenzung zu Weltmenschen und vor allem ein möglichst frühzeitiges „outing“ eingetrichtert. Das bindet den Betreffenden in nachhaltiger weise an die „Gruppe der Gleichgesinnten“ (Zeugen Jehovas).

    Wenn ich mich sofort in der Schule od. Arbeitsplatz als ZJ oute, stelle ich im gleichen Moment eine Mauer auf, die mich von den anderen trennt. Ab diesem Zeitpunkt muss ich alles was ich sage und tue zuerst durch einen geistigen „Filter“ laufen lassen, der mir von der WTG antrainiert wurde, weil ich ja „keine Schmach auf den Namen Jehovas bringen will“. Dies wiederum erzeugt einen schier unfassbaren Druck, oft im Unterbewusstsein, weil ja niemand Jehova enttäuschen will. Ich habe zum Glück vor einigen Jahren diesen Mechanismus erkannt und Konsequenzen gezogen. Es kommt für mich schon seit Jahren nicht mehr in Frage mich gegenüber anderen als ZJ zu outen, wenn dies nicht unbedingt notwendig ist oder die Situation dies nicht explizit zulässt. Seit ich keine Mauer mehr zwischen mir und meine Arbeitskollegen aufbaue und sie so nehme wie sie sind und ich mich ihnen gegenüber auch nicht mehr verstelle, gehe ich viel entspannter zur Arbeit und habe ein tolles Verhältnis zu allen.

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Walter
    Juni 24, 2011

    Hallo Anna,

    „Nur, warum haben wir das bei unserem Bibelstudium oder schon früher erkannt?“

    In einem früheren Kommentar hast Du schon einmal so eine ähnliche Frage gestellt.

    Ich glaube ganz einfach, daß viele von uns, mich eingeschlossen, die Bibel früher gar nie richtig gelesen haben.
    Wir haben zwar viele Bibelstellen gekannt, aber die nur in eine Richtung gedacht.
    Wenn ich heute über manche Gespräche, die ich an den Türen der Menschen geführt habe, nachdenke, muß ich heute sagen, die Menschen haben, damals recht gehabt.
    Ich kenne Brüder,von denen ich schon in meiner Kindheit wußte,daß sie wirklich die Bibel studieren. Was ich von denen gelernt habe,kann ich heute, weil ich inzwischen auch das Alter habe, mit Überzeugung sagen, das war und ist biblische Wahrheit.Die haben damals schon recht gehabt. Auch wenns damals weh getan hat.
    Bibellesen hat dazu geführt,das größte Geschenk der Menschheit, zu erkennen und auch dazu zu stehen.
    Unsere WT Schriften waren da manchmal sogar hinderlich.

    Schöner wie Matthäus es beschrieben hat, kann man es, glaube ich, nicht auf den Punkkt bringen.

    Allein die zwei Bibelbücher Gall. und Phill. sind es wert , immer wieder
    im Zusammenhang gelesen zu werden.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Zitat:
    „Von daher sind viele Prophezeiungen der Offenbarung in die Zeit der Apostel zu legen.“

    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen wie es sein kann, dass eine Prophezeiung die Johannes um das Jahr 100 in Offenbarung niedergeschrieben hat, sich schon in der Zeit der Apostel erfüllen konnte. Auf Idee muss man erst mal kommen, dass eine Prophezeiung erst nach der Erfüllung gemacht wurde.

    Zitat:
    „Von daher ist auch die Vision des Johannes aus Offenbarung 12, wo er von dem Krieg im Himmel spricht, infolge dessen Satan auf die Erde geworfen wurde nicht auf die Zeit um das Jahr 1914 zu legen. Das “Wehe” für die Erde besteht daher vermutlich schon seit der Zeit als Jesus seine Herrschaft nach 33 u.Z. Angetreten hat, das bedeutet nun schon fast 2000 Jahre.“

    Auch hier wieder, die Erfüllung geschah bereits vor der Prophezeiung! Mit solchen Sätzen wird Offenbarung ins lächerliche verkehrt, denn es ist einfach etwas zu prophezeien wenn es schon geschehen ist.

    Der 2. Halbvers in Offbg. 12:12 heißt:
    „Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, daß er wenig Zeit hat“
    Unter „wenig Zeit“ verstehe ich etwas anderes als 2000 Jahre, wo doch die Menschheit erst etwa 6000 lebt.

    Zum Glück können wir es halten wie die Beröer, indem wir täglich in der Bibel lesen und prüfen ob es sich auch so verhält.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Lieber Alois,

    diese Sätze von Bruderinfo zu Offenbarung habe ich anfangs auch nicht ganz verstanden, aber hast du mal drüber nachgedacht was das Wort Offenbarung eigentlich bedeutet?

    Heißt es zwangsläufig, dass immer etwas zukünftiges gemeint ist?

    (Quelle Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Offenbarung)

    Bei dem Begriff „Offenbarung“ handelt es sich um die Aufdeckung eines Sachverhaltes, der sonst unbekannt oder nicht (ausreichend) geklärt ist. Sofern es sich um eine religiöse Offenbarung handelt, wird diese, je nach Glaubensansicht, unterschiedlich beurteilt
    ….
    Offenbarung bezeichnet das Erschließen (Eröffnen) von etwas bisher Verborgenem. Im religiösen Sprachgebrauch bezeichnet das Wort Offenbarung (Griechisch: „apokálypsis“) oft Enthüllung göttlicher Wahrheiten oder eines göttlichen Willens. Das letzte Buch des Neuen Testaments (die Johannesapokalypse) nennt man schlicht Offenbarung

    Wenn man vorbehalte gegen Wikipedia hat, kann man gerne auch ein theologisches Wörterbuch nehmen, dort wir das Wort „apokalypsis“ ähnlich beschrieben.

    Wir sind uns bestimmt einig, dass das meiste im Bibelbuch „Offenbarung“ zukünftiges aus der Sicht des Johannes betrifft. Trotzdem denke ich, dass man nicht einfach alles was dort steht in´s 20. od. 21. jhdt. verlegen darf, warum auch? Kann sich etwa nichts in den letzten 2000 jahren erfüllt haben oder während der Apostelzeit?

    Du hast auch gesagt, dass die Menschheit seit 6000 Jahre leben würde. Bitte versuche auch offen zu sein für geschichtl. Fakten. Man sollte gewisse bewiesene Dinge einfach anerkennen, unabhängig davon ob man die Bibel kennt oder nicht. Aber auch mit der Bibel ist es absolut unmöglich und ziemlich verwegen, wie es die WTG macht, eine Chronologie aufzustellen, die allen Ernstes behauptet der erste Mensch „Adam“ wäre im Jahr 4026 v.u.Z. erschaffen worden. Das ist ungefähr 2000 Jahre nachdem in Mesopotamien das Töpferhandwerk entstanden ist mit unzähligen Funden, die bis heute erhalten sind.

    Ich habe auch viele Jahre Augen und Ohren verschlossen nur weil nicht gefiel, was ich hörte und sah.

    Es war aber irgendwann so als würde ich sagen, dass die Sonne sich um die Erde dreht und nicht umgekehrt, weil ich mich ja noch nicht vom Gegenteil überzeugen konnte und die Wissenschaft ja sowieso nur Blödsinn erzählt.

    Man darf einfach nicht der WTG auf den Leim gehen, die offensichtl. Fakten ignoriert um ihr Lehrgebäude aufrecht zu erhalten.

    Liebe Grüße an dich Alois dein Bruder
    Dennis

  • Alois
    Juni 24, 2011

    Lieber Dennis

    Ich weiß schon dass sich Teile aus Offenbarung auch in den Tagen Johannes erfüllt haben. Die eindeutigsten Verse sind die 7 Sendschreiben an die 7 Versammlungen. Aber ich glaube eben dass sich auch die Worte an die 7 Versammlungen in der Endzeit noch einmal erfüllen. Glaube heißt nicht wissen, wers nicht glauben kann, der soll es einfach bleiben lassen, es ist seine Sache.

    Genauso verhält es sich mit der Chronologie der Bibel. Ich war als Jugendlicher selbst dabei als eine Gruppe von 1975 ungläubigen Brüdern sich die Mühe machten, die Chronologie der Bibel nachzurechnen. Das Ergebnis war, 4025 vuZ. ist falsch, 4004 bis 4005 vuZ. wäre richtig, in der Hautsache, weil 607 die erste Wegführung war und nicht die Zerstörung Jerusalems. Ich habe die damalige handgeschriebene Aufstellung sogar noch als Fotokopie. Alles haarklein mit Bibeltexten belegt.

    Ich kenne die vielen wissenschaftlichen „Beweise“ dass alles viel älter ist. Aber wie will man das Altertum beweisen? Jeder Beweis ruht auf Annahmen welche allgemein als wahr anerkannt sind. Aber sind sie wirklich wahr? Niemand war dabei. Vor die Entscheidung gestellt, ob ich den Angaben der Bibel glaube oder der Wissenschaft, habe ich mich für den Glauben an die Bibel entschieden. Ich weiß dass man dann als bekloppt gehalten wird, aber das ist mir egal, dann bin ich halt bekloppt. Denn glückselig die armen im Geiste hat Jesus gesagt. Denke mal darüber nach.

    Ich glaube das Vorbild der Sabatjahre im Gesetz Mose hat eine tiefere Bedeutung. Alle 7 Jahre gab es ein Sabatjahr und jedes 50. Jahr war ein Jubeljahr in dem jeder seinen Besitz zurückbekam.
    Wenn man (von mir aus auch symbolisch gesehen) die 7 Schöpfungstage Gottes mit jeweils 7 mal 1000 Jahren sieht, dann wären wir jetzt am Ende des 48 -sten Jahrtausends. Danach käme das Sabatjahr der Menschheit, also die sogenannte 1000 Jahrherrschaft Jesu. Nach dem Jüngsten Gericht dann das Jubeljahr, die ewige Zeit von der in der Bibel praktisch nichts mehr steht.
    Auch das kann glauben wer will, wer nicht will soll es bleiben lassen.

    In der Bibel in Verbindung mit dem Geist steht halt mal ein vielfaches von dem was der Buchstabe alleine sagt. Wer am Buchstaben klebt versteht das halt nicht, er versucht Beweise zu finden welche die Bibel nicht geben kann und auch nicht will.

    Wie unser Bruder @Manfred vor kurzem geschrieben hatte, Noah konnte auch nicht beweisen dass die Flut kommen wird, es gab davor keinerlei Anzeichen. Aber er hat ohne im geringsten zu zweifeln geglaubt. Für die nicht an die Rettung geglaubt hatten war es dann zu spät. Ein besseres Beispiel kann man nicht liefern wie wir uns verhalten sollen. Glauben und nicht Wissen ist auch Heute gefragt. Ein Umstand welche viele Christen und Zeugen noch nicht kapiert haben. Denn sonst würden sie nicht fiberhaft nach Wortendungen im hebräischen forschen um den Sinn besser zu verstehen.

    Man kann den Sinn des prophetischen Wortes nur verstehen mit dem Heiligen Geist. Ich muss aber dem Heilien Geist auch vertrauen dass er mich belehrt. Wenn ich ihm aber vertraue, dann brauche ich keine Nachforschungen machen ob jetzt die oder jene Übersetzung richtig ist oder nicht. Selbst bei Übersetzungsfehlern vertraue ich dem Heiligen Geist dass er mich das richtige lehrt. Der Heilige Geist ist wichtiger als das geschriebene Wort der Bibel.

    Das was ich zum Schluss geschrieben habe, war nicht wegen Dir geschrieben lieber Bruder Dennis. Ich habe mir gerade den Frust der letzten Zeit von der Leber geschrieben, da manche meinen mit menschlicher Weisheit und Wortklauberei das Wort der Bibel besser zu verstehen, als mit der Unterstützung des Geistes Gottes. Denn einzelne Verse spielen gar keine Rolle, denn die Bibel ist ein Gesamtwerk. Es steht ihnen frei die Bibel mit dem Verstand zu erforschen, sie vertrauen durch ihre Handlungsweise aber nicht dem Geiste Gottes.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Rico
    Juni 24, 2011

    Hallo Alois,

    Du schriebst,ich zitire:

    Wie unser Bruder @Manfred vor kurzem geschrieben hatte, Noah konnte auch nicht beweisen dass die Flut kommen wird, es gab davor keinerlei Anzeichen. Aber er hat ohne im geringsten zu zweifeln geglaubt. Für die nicht an die Rettung geglaubt hatten war es dann zu spät. Ein besseres Beispiel kann man nicht liefern wie wir uns verhalten sollen. Glauben und nicht Wissen ist auch Heute gefragt. Ein Umstand welche viele Christen und Zeugen noch nicht kapiert haben. Denn sonst würden sie nicht fiberhaft nach Wortendungen im hebräischen forschen um den Sinn besser zu verstehen.

    Man kann den Sinn des prophetischen Wortes nur verstehen mit dem Heiligen Geist. Ich muss aber dem Heilien Geist auch vertrauen dass er mich belehrt. Wenn ich ihm aber vertraue, dann brauche ich keine Nachforschungen machen ob jetzt die oder jene Übersetzung richtig ist oder nicht. Selbst bei Übersetzungsfehlern vertraue ich dem Heiligen Geist dass er mich das richtige lehrt. Der Heilige Geist ist wichtiger als das geschriebene Wort der Bibel.

    Da gebe ich dir recht ich bin auch davon überzeugt davon das Jehova sein Wort der Wahrheit bewahren wird bis zum Schluß und er hat uns durch sein Wort keine Lüge mitgeteilt sonst wäre er ja genauso schlimm wie Satan er ist ja der Vater der Lüge! Nein die Bibel ist das Wort Gottes und wie hat es Jesus so schön gesagt, dein Wort ist Wahrheit und so ist es auch! Es mag sein das einige Bibelübersetzungen nicht 1:1 aus dem Urtext übersetzt worden sind aber die Wahrheit ist erhalten geblieben! Das ist das Wichtigste! Was den Vergleich zu Noah angeht dem stimme ich zu wir sind heute in der selben Situation wie Noah wir müssen jetzt auch glauben wenn wir diese verderbte satanische Welt überleben wollen!

    Lg Rico

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Zu dieser Äußerung: >>Warum ist es so schwer zu erkennen was Jesus wirklich meinte? Zunächst ist ausschlaggebend, wie man das griechische Wort “genea” übersetzt, mit Generation oder Geschlecht, beides ist möglich.<<

    …möchte ich die widersprüchlichen Erklärungen aus dem WT wiedergeben, die einmal mehr zeigen wie das zutrifft was Paulus warnend dem jungen Timotheus schrieb:

    Wachtturms vom 15. April 2008 im Studienartikel mit der Überschrift „Wertloses entschieden von uns weisen“ – auf der Seite 5 im Absatz 14 – „Wertlose Worte erkennen“ folgendes lesen:
    Auch Worte können wertlos sein. Jehova sagte zum Beispiel zu Jeremia: „Falsches prophezeien die Propheten in meinem Namen. (siehe oben) Ich habe sie nicht gesandt, noch habe ich ihnen geboten noch zu ihnen geredet. Eine falsche Vision und Wahrsagerei und Wertlosigkeit und den Trug ihres Herzens reden sie prophetisch zu euch“ (Jer. 14:14). Jene falschen Propheten behaupteten, im Namen Jehovas zu reden. Sie vertraten jedoch lediglich eigene Ideen, ihre eigene Weisheit. Deshalb waren ihre Worte etwas Wertloses. Aber nicht nur das; sie stellten eine Gefahr für die wahre Anbetung dar.

    Sind diese Erklärungen noch logisch, vernünftig, wenn man diese Aussagen miteinander vergleicht? siehe auch 1. Tim. 6:20,21, Matth. 23:8 ….hat Jesus widersprüchliche Lehren von sich geben?

    Kann eine Lehre der Generation noch widersprüchlicher sein – was sagte Paulus dem jungen Timotheus im Kap. 6:20?

    Die Erklärung (Hellers Licht?) im Februar WT 2008 zur Generation (die Gesalbten) und was 10 Jahre davor im WT stand!

    Wachtturm vom 1. 5. 99 Seite 11 Abs. 13
    "Was meinte Jesus, als er sagte: ‘Diese Generation [griechisch: geneá] wird nicht vergehen.’? Jesus hatte die Masse zeitgenössischer gegnerischer Juden, darunter die geistlichen Führer, oft als „eine böse und ehebrecherische Generation“ bezeichnet (Matthäus 11:16; 12:39, 45; 16:4; 17:17; 23:36). Wenn er also auf dem Ölberg erneut von ‘dieser Generation’ sprach, dann meinte er wohl kaum das gesamte Geschlecht der Juden im Verlauf der Geschichte, noch meinte er seine Nachfolger, wenngleich sie ein „auserwähltes Geschlecht“ waren (1. Petrus 2:9). Jesus sprach auch nicht von ‘dieser Generation’ als von einem Zeitabschnitt.

    13 Jesus hatte vielmehr die damaligen gegnerischen Juden im Sinn, die das Eintreffen des Zeichens, das er nannte, erleben sollten. Hinsichtlich der Erwähnung ‘dieser Generation’ in Lukas 21:32 bemerkt Professor Joel B. Green: „In dem Dritten Evangelium bezeichnet ‚diese Generation‘ (und verwandte Wendungen) regelmäßig eine . . . . "Kategorie von Menschen, die dem Vorsatz Gottes widerstanden.

    Nach neuester Lehre (WT 15.2.08) ist "diese Generation" nun eine Bezeichnung für die Gesalbten… die nicht vergehen werden, bis alle diese Dinge geschehen. Also eine 100% Umkehr der Lehre !

    Bereits in den 20iger Jahren war die gleiche Erklärung vorhanden:

    Im englischen Watch Tower vom 15. Februar 1927 wurde der Begriff "Generation" schon damals auf die "neue Schöpfung" angewendet:

    Zitat

    In 1. Petrus 2:9 wandte sich der Apostel selbstverständlich an die Kirche uns sprach von denen, die treu sind ["ihr seid eine auserwählte Generation"] Aus diesem Grund ist es die unaufhaltsame Schlussfolgerung, dass Jesus von der neuen Schöpfung sprach, als er sagte: "Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis alle diese Dinge sich erfüllt haben." Dies wiederum wäre ein starker Hinweis, dass einige Glieder der neuen Schöpfung zur Zeit von Harmagedon auf der Erde sein würden. (Übersetzung aus dem Englischen)

    Man vergleiche die beiden Sätze und das Zitat aus einem WT wie unten:

    "Dies wiederum wäre ein starker Hinweis darauf, dass einige Glieder der neuen Schöpfung zur Zeit von Harmagedon auf der Erde sein würden." (1927)

    "Dies deutet darauf hin, dass einige gesalbte Brüder Christi noch auf der Erde leben werden, wenn die vorausgesagte "große Drangsal" beginnt." (2008)

    Und was schrieb auch der WT zu solchen Lehrversuchen?

    WT 15.8.76 S. 490 :
    Es ist eine schwerwiegende Sache, Gott und Christus zuerst auf eine bestimmte Weise zu vertreten, dann festzustellen, daß das Verständnis wichtiger und grundlegender Lehren der Bibel falsch war, aber danach ausgerechnet zu den Lehren zurückzukehren, die man aufgrund jahrelangen Studiums als verkehrt erkannt hatte. Christen dürfen hinsichtlich solch grundlegender Lehren nicht unschlüssig oder gar wankelmütig sein. Wenn sie es wären, könnte man ihnen dann Vertrauen schenken und sich auf ihre Aufrichtigkeit oder auf ihr Urteilsvermögen verlassen?

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Noch ein genialer Kommentar!

    Es ist faszinierend, aber auch erschreckend wie du es schaffst die Aussagen des „Sklaven“, die sich oft direkt widersprechen oder wie hier im Kreis drehen mit ihrer eigenen Literatur aufzuzeigen.

    Danke für diese Aufklärung, weiter so.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    Juni 24, 2011

    Zu dieser Aussage: “1914 kam er als regierender König, und wurde als solcher eingesetzt”. Eine etwas seltsame Erklärung. Kam er nun als regierender König, oder wurde er als solcher erst eingesetzt?“

    Diese Fesstellung ist für sich schon widersinnig, doch es wird noch deutlicher wenn man die Erklärungen genauer unter die Lupe nimmt.

    ZJ behaupten das Jesus erste „Amtshandlung“ im Himmel der Krieg mit Satan war. Er wurde besiegt und aus dem Himmel geworfen. Dies geschah am Ende der 7 Zeiten die im Herbst 1914 endeten.

    Seine Wut war groß heißt es weiter in der Argumenation, folglich hat er den 1. Weltkrieg angezettelt. Doch bis heute sind die ZJ die Erklärung schuldig geblieben – wie jedes Kind in der Schule lernt, daß der erste Weltkrieg mit dem Schuß in Sarajewo am 28.6.1914 begann – wie diese Fakten zusammen passen. Wenn doch Satan erst im Oktober aus dem Himmel geworfen wurde, warum hat er dann bereits Monate davor seine Wut auf der Erde ausgelassen?

    Aber die vielen Erklärungen, Behauptungen im Laufe des letzten Jahrhunderts die diese LK von sich gab, sollten jeden wahrheitsliebenden Menschen veranlassen solche Lügen und Falschankündigungen zurückzuweisen.

    Es sollte daher klar auf der Hand liegen, daß Menschen nicht unser völliges Vertrauen und unseren unerschütterlichen Glauben verdienen, seien es Wissenschaftler oder andere.
    Erwachet! 8. März 1977, S. 10

    Deshalb achte auf folgende Worte des Höchsten:

    „Jetzt gehe ich vor gegen diese Propheten, gegen diese Leute, die einander die Worte aus dem Mund stehlen und noch behaupten, sie stammten von mir! 31 Jetzt gehe ich vor gegen die, die ihr eigenes Gerede für mein Wort ausgeben, 32 die sich auf Träume berufen und ihre Träume weitererzählen und mit solchem Unfug mein Volk irreleiten!

    Von mir haben sie keinen Auftrag bekommen; ich habe sie nicht geschickt!“ sagt der Herr. „Sie bringen diesem Volk nichts als Schaden!“ (Jeremia 23:30-32, Die Gute Nachricht in heutigem Deutsch)

    22 Am Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: „Herr, Herr! In deinem Namen haben wir Weisungen Gottes verkündet, ….“
    23 Und trotzdem werde ich das Urteil sprechen: „Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt versäumt, nach Gottes Willen zu leben; fort mit euch!“ (Matthäus 7:22, 23, Die Gute Nachricht in heutigem Deutsch)

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Lieber Matthäus,

    genialer Kommentar!!!

    Es scheint aber niemanden wirklich zu interessieren, dass hier ein Widerspruch nicht aufzulösen ist, denn die geschichtl. Fakten sind nunmal so wie du sie beschrieben hast. Das Satan aus Wut über die Hinabschleuderung zur Erde den 1. Weltkrieg entfacht haben soll ist damit schon widerlegt. Als kleiner Hinweis von meiner Seite, der 1. Weltkrieg begann am 28.Juli 1914 mit der Kriegserklärung Ö-Ungarn an Serbien. Der berühmte Schuss in Sarajevo war der Auslöser, aber nicht der Beginn.

    Doch es kommt noch besser, denn die zeitl. Differenz ist lt. WT noch größer denn es heißt:

    „Dinge, in denen es unmöglich ist, dass Gott lügt“, 1965, S.324:

    „Da die babylonischen Heere Jerusalem im Sommer des Jahres 607 v.u.Z. Zerstörten und das Land Juda bis zum Beginn des Herbstes eine Öde wurde, mußten diese 2520 Jahre der Heidenzeiten um den 1. Oktober des Jahres 1914 enden.“

    (S.323)

    „Wegen der Streitfrage der Weltherrschaft entfachte daher Satan, der Teufel, im Jahre 1914 Krieg.“

    —–
    WT 15. 5.2009 S. 18 „Fragen von Lesern“

    „Die Bibel nennt also keinen Zeitpunkt, wann Satan und seine Dämonen aus dem Himmel vertrieben wurden. Es liegt jedoch nahe, dass es geschah, KURZ NACHDEM Jesus Christus 1914 im Himmel als König eingesetzt worden war.“

    Zuerst wird zugegeben, dass man eigentlich überhaupt keine Ahnung hat, was wann wie genau im Himmel ablief, aber dann lässt man sich doch dazu aus, dass es ja „nahe liegt“. Was liegt nahe? Nun……..dass irgendwas, irgendwann „kurz nachdem“ soundso passiert ist. Wann also? Man weiß es eben nicht, will aber trotzdem was dazu sagen. Für mich hat das etwas erbärmliches.

    Das ist eine zeitliche Differenz von mind. 2,5 Monaten, eher mehr. Vielleicht hat Satan ja im vorauseilenden Gehorsam den 1. Weltkrieg entfacht!

    LG
    Dennis

  • Dennis
    Juni 24, 2011

    Liebe Brüder,

    ihr habt euch einige „interessante“ Aussagen des Lösch-Vortrags herausgegriffen und ich finde m.E. kommt Brd. Lösch erstaunlich gut weg. Da ich im Besitz einer Audioaufnahme bin muss ich sagen habt ihr euch sehr zurück gehalten, was die oft hanebüchenen Aussagen von Brd. Lösch betrifft.

    Wahrscheinlich hattet ihr sogar recht damit die Einlassungen von Brd. Lösch zu „Auferstehungshäuser, 300 Jahre Auferstehungszeitspanne, Himmelsphänomene, Hochwasser, Tsunamis, Hagelsteine, Strahlung zur Vernichtung von Menschen usw.“ nicht zu kommentieren. Wie ihr schon gesagt habt: pure Spekulation. Die Hälfte des Vortrages besteht im Grunde aus „könnte, würde, sollte, ist anzunehmen dass, sehr wahrscheinlich uvm……“

    Eure Darlegung zur Inthronisierung Jesu und der „Zeit des Endes“ kann ich absolut zustimmen. Auch ich vermute, auch wenn es noch einige Jahre dauern wird, dass der „Sklave“ nicht umhin kommt irgendwann das Jahr 1914 leise, still und heimlich zu beerdigen.

    Ebenso kenne ich persönlich niemanden, selbst Älteste, die mir auf Anhieb die neueste „Generation, die nicht vergeht“-Lehre erklären können. Viele glauben auch überhaupt nicht daran und das ist eine erfreuliche Entwicklung, denn sie zeigt, dass immer mehr selbst nachdenken und merken wie weit sich der „Sklave“ von dem reinen Bibelwort entfernt hat. Die komplette Verwirrung, die Brd. Lösch auch in dieser Frage hervorruft, indem er von 3 versch. Generationen von Gesalbten spricht, kann nur damit beseitigt werden, dass man in Zukunft die „Generationen“-Lehre immer weniger thematisiert. Etwas anderes würde auch keinen Sinn machen, denn entweder verstehen es die Brüder u. Schwestern einfach nicht oder glauben eh nicht daran, warum also immer wieder darauf rumreiten.

    Zum Schluss möchte ich euch noch sagen, dass mir sofort die Quellenverweise hinter den Zitaten aufgefallen sind. Weiter so! Dann gibt´s auch keine Probleme.

    Wenn ihr jetzt noch bei ALLEN BIBELZITATEN die entsprechende BIBELÜBERSETZUNG anführen würdet, wäre es perfekt. Ihr gebraucht ja versch. Bibelübersetzungen um die Gedanken besser herausstellen zu können. Das finde ich sehr gut, nur sollte man dann wissen aus welcher Bibel man gerade was gezeigt bekommt. Ihr könntet ja auch am Anfang einen Hinweis geben, ungefähr so:

    „Wenn nicht anders angegeben, sind alle nachfolgenden Bibelzitate aus der ….-Übersetzung.“

    Vielen Dank für die Mühe, die ihr euch mit den Artikeln macht.

    LG
    Dennis

  • edelmuth
    Juni 24, 2011

    >> Jeder der den Kontext zu Matthäus 23 u. 24 liest wird erkennt, dass Jesus hier von der Stadt Jerusalem, dem Tempel und dem jüdischen System spricht. <<

    In Matthäus 24:14 spricht Jesus davon, dass die Gute Botschaft vom Königreich über die gesamte Erde allen Nationen zu einem Zeugnis gepredigt werden wird, bevor das Ende kommt. Die Israeliten kannten keinen Predigtdienst und zur Zeit Jesus war ein derart umfassendes Zeugnis nicht möglich.

    Ede

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