22 Comments
  • Ulrike P.
    August 8, 2010

    Hallo Bruderinfo,
    ihr habt recht…gut im absoluten Sinn, können wir nicht sein. Da steht uns einfach unsere Unvollkommenheit im Wege. Diese Unvollkommenheit bewirkt auch, dass wir immer wieder sündigen…was aber nicht zu verwechseln ist mit „Böses tun“ und damit böse zu sein..

    Sünde zeigt sich durch Fehlverhalten und darin falsche Entscheidungen zu treffen. Es ist etwas, von dem sich kein einziger Mensch frei sprechen kann, egal wieviel Mühe er sich auch gibt und sie kann, ungebremst, in bösen Taten münden.
    Darum sind wir tagtäglich auf Gottes Gnade angewiesen, ohne sie wären wir alle verloren.

    Aber wirklich Böse zu SEIN, heißt aktiv und willentlich andere zu verletzen, indem man ihnen körperlich, geistig, seelisch oder auch materiell Schaden zuzufügt. – Einfach nur so…weil man´s kann, weil man seine Freude daran hat, oder dadurch seine Ziele erreicht, für die man bereit ist über Leichen zu gehen.

    Es gibt leider viele solcher Menschen…aber ihr Lohn wartet schon auf sie.

    Doch die meisten Menschen streben danach, gut zu sein und trotz all ihrer schmerzhaften Bauchklatscher, geben sie nicht auf.

    Das bleibt vor Gott nicht unbemerkt und mit den Worten in Phil 4, 6-8 spricht er allen Mut zu und fordert sie dazu auf, darin nicht nachzugeben.

    6 Sorgt euch um nichts, sondern betet um alles. Sagt Gott, was ihr braucht, und dankt ihm.

    7 Ihr werdet Gottes Frieden erfahren, der größer ist, als unser menschlicher Verstand es je begreifen kann. Sein Friede wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.

    8 Und nun, liebe Freunde, lasst mich zum Schluss noch etwas sagen: Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. Denkt über das nach, was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen.

    LG Ulli

    Hallo liebe Ulli,

    das sind wirklich noch gute und treffende Gedanken zu diesem Thema.
    Es fällt vielen unserer Bruder schwer zu unterscheiden zwischen Fehlverhalten und Bosheit.
    Die absolut meisten Vergehen, deren sich unsere Bruder vor einem „Rechtskommitee“ zu verantworten haben beruhen nicht auf Bosheit sonder sind Folgen ihrer Unvollkommenheit gegen die sie nicht ankommen, egal ob jemand Lügt , Ehebruch begeht oder Homosexuell ist.

    Danke auch für den schönen Bibeltext, es ist immer wieder erbauen hier zu lesen.
    L. G.
    Bruderinfo H.P.M.

  • Matthäus
    August 8, 2010

    Ich wußte nicht so recht wo ich diese Mitteilung einstellen sollte – ich habe mich dafür entschieden – vielleicht interessiert es ja jemand.

    Interessant die Zunahme bei der kath. Kirche – trotz der weltweiten Skandale :

    Zitat von der Website von ORF.at

    Zahl der Katholiken weltweit gestiegen Die Zahl der Katholiken weltweit ist auf 1,196 Milliarden gestiegen. Das gab der Vatikan heute auf der Grundlage seiner jüngsten Statistik aus dem Jahre 2010 bekannt.

    Die Erhöhung um rund 1,3 Prozent im Vergleich zu 2009 sei vor allem einer Zunahme der Zahl der Gläubigen in Afrika und Asien zu verdanken. In Europa und Lateinamerika habe es einen leichten Rückgang gegeben. 17,5 Prozent der Weltbevölkerung sind katholisch, wie Kathpress berichtet.

    Auch die Gesamtzahl der katholischen Priester ist weltweit um 1.643 auf nunmehr 412.236 gestiegen. In Europa hingegen gab es 2010 insgesamt 905 Priester weniger als 2009. Mehr Priester wirkten vor allem in Asien (plus 1.695) sowie in Afrika (plus 761). Die Angaben sind im neuen päpstlichen Jahrbuch („Annuario Pontificio“) enthalten, dessen erstes Exemplar heute Papst Benedikt XVI. überreicht wurde.

    lg. Matthäus

  • matthäus
    August 8, 2010

    Diese Frage was macht einen Menschen gut oder böse kann nur wie folgt beantwortet werden – im dem Sinne „GUT“ zu sein!

    In 1. Johannes 5:13 steht: „Ich habe euch diesen Brief geschrieben, damit euch aufs Neue bewusst wird: Ihr habt das ewige Leben, so gewiss ihr euch zu seinem Sohn Jesus Christus bekennt.“ (und nicht zu irgendwelchen sündigen Menschen)

    Gott will dass wir die Rettung verstehen. Gott will dass wir Vertrauen haben, sicher wissend, dass wir gerettet werden.

    Wie kann jemand die Rettung erreichen: …nur im Bewußtsein wie:

    1. Wir haben alle gesündigt. Wir haben ALLE Dinge getan die
    Gott gegenüber zum Tod führen (Römer 3:23).

    2. Weil wir gesündigt haben, haben wir eine Strafe verdient: die Strafe ist die ewige Trennung von Gott. (Römer 6:23)

    3. Jesus ist für uns gestorben um die Strafe für unsere Sünden zu bezahlen (Römer 5:8; 2 Korinther 5:21). Jesus ist für uns gestorben, ER hat die Strafe die wir verdient haben auf sich genommen. Seine Auferstehung hat bekräftigt, dass sein Tod ausreichend war um für unsere Sünden zu bezahlen.

    4. Gott spricht uns Vergebung und Rettung zu, für alle die ihr Vertrauen in Jesus setzen – darauf vertrauend, dass sein Tod die Bezahlung für unsere Sünden ist (Johannes 3:16; Römer 5:1, Römer 8:1).

    Das ist die Rettungsbotschaft! Und nicht die Zugehörigkeit zu einer besonderen Gruppe, oder eine bestimmten Religionsausübung (Leistung – Werke) wie sie von einigen als die einzige Möglichkeit gelehrt werden.

    Sondern in Jesus Christus als dem einzigen Retter ihr Vertrauen gesetzt haben, dadurch sind sie gerettet! Alle Sünden sind auf der Grundlage Jesus vergeben und ER verspricht dass er uns niemals verlassen wird (Römer 8:38-39; Matthäus 28:20).

    Wenn Du alleine Jesus als Deinem Retter vertraust, kannst Du sicher sein, dass die Ewigkeit erreichbar ist !

  • Dennis
    August 8, 2010

    Danke Matthäus,

    für diese kurzen Gedanken zu „Sündenvergebung“ ohne „Leistung“!

    Ich denke es sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass wir auch die „Früchte des Geistes“ und die Liebe „haben“ (ausleben) müssen, wie sie uns Christus Jesus lehrt.

    Denn einfach nur zu sagen: „ja, ja o.k. ich vertraue auf Jesus“ reicht eben nicht:

    (Matthäus 7:21) 21 Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den WILLEN meines Vaters TUT, der in den Himmeln ist.

    Schönen abend an alle!

  • Matthäus
    August 8, 2010

    Lieber Dennis zu deiner richtigen Feststellung das wir als Jünger Jesu nur durch eins „erkannt“ werden nämlich die unbedingte Hervorbringung der Eigenschaft der Liebe möchte ich Zitat zum Thema RETTUNG von unserem Br. E.F. einfügen – die eigentlich alles sagen:

    „Jesus hat die Sünden der Menschen vor Gott gesühnt; Gott hatte ihn zu diesem Zweck gesandt; es war sein Geschenk an die verurteilte Menschheit. Und dieses Geschenk Gottes schließt noch mehr ein; wer Jesus annimmt im Glauben, hat die Vollmacht erhalten ein Kind Gottes zu sein (Joh. 1:12). Er (oder sie) darf Gott ‘Abba’ nennen (Röm. 8:15); Wie dürften wir da wohl an seiner Liebe zweifeln, ihr nicht trauen (Matth. 7:11; Röm. 8:32,38-39)?
    Stelle Dir einmal folgendes vor: Du siehst in einer Familie ein Kind fleißig helfen bei der Hausarbeit und anderen anfallenden Tätigkeiten; es verrichtet viele ‘gute Werke’. Wenn Du es fragst, warum es dies alles tut, wie wird es wohl antworten? Wird es vielleicht sagen ‘ich tue das, damit mein Vater mich liebt’, also um die Liebe des Vaters zu verdienen, oder ‘ich tue das, denn ich gehöre zur Familie; ich habe einen Vater, der mich liebt; ich bin ständig bei ihm, und ich möchte ihm eine Freude machen; ich gehöre zu ihm, und er ist stets für mich da’? Wie würde wohl ein Christ über sein Tun denken, wenn er weiß, dass Gott seine Schuld in Christus bezahlt hat, dass ihm voll vergeben wurde und er ein Glied der Familie des Vaters ist?
    Natürlich kann jemand das Opfer Jesu im Unglauben ablehnen; doch wenn er das tut – so wie damals manche hebräischen Christen, die wieder über die Einhaltung des Gesetzes, durch Werke, Gottes Gunst und Gerechtigkeit erlangen wollten -, dann bleibt kein anderes Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, denn es gibt kein anderes (Hebr. l0:26,29). Wenn Du also fragst bezüglich Deiner Rettung ‘tue ich genug? bin ich würdig?’ – Nein! Du tust nicht genug zu Deiner Rettung, selbst wenn Du 24 Stunden täglich aktiv wärst! Nein! Du bist aus Dir selbst her, aus Deinem Tun her nicht würdig! -, wenn Du meinst, Deine Werke trügen zu Deiner Rettung bei, dann hältst Du Christi Opfer für nicht ausreichend, für ergänzungsbedürftig! Dann hoffst Du auf Verdienst, baust auf Deine Leistung! Dann lastet ein beständiger Druck auf Deinen Schultern, der auf Dauer unerträglich werden kann! Dann taucht auch das ‘Vielleicht’ wieder auf! Wenn Du auf Deine Werke baust, dann bist Du aus der Gnade gefallen (Gal. 5:4; Röm. 11:6; 2.Tim. 1:9; Titus 3:7). Du erwartest dann nicht mehr Gnade, sondern Lohn (Röm. 4:4-5).“

    …und jeder der dies nicht versteht 0der akzeptiert steht in der Gefahr daß jenes zutrifft was Paulus den Römern im Kap.10 schrieb:

    3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will

  • Thomas
    August 8, 2010

    „Was macht einen Menschen Gut oder Böse?“

    Seine Gedanken (die sein Herz verändern) und die daraus resultierenden guten oder schlechten Taten.

  • matthäus
    August 8, 2010

    Liebe Brüder zu diesem Aufsatz, der sehr gute, tröstliche und zutreffende Gedanken enthält, und der Feststellung: …

    “ Das Gesetz ist von Gottes Geist bestimmt, das wissen wir genau: sagte Paulus von sich, “aber ich bin nur ein Mensch, und der Herrschaft der Sünde ausgeliefert“.
    Ich verstehe ja selbst nicht, was ich tue. Das Gute, das ich mir vornehme, tue ich nicht; aber was ich verabscheue , das tue ich. Bin ich mir aber bewusst, das ich falsch handle, dann gebe ich damit zu, daß Gottes Gesetz gut ist. Das aber bedeutet: Nicht ich selbst tue das Böse, sondern die Sünde, die in mir wohnt, treibt mich dazu.” Röm. 7 : 14-17

    …hätte ich eine Frage!

    Im Zusammenhang mit meinem Bibellesen bin ich auf 1.Joh. 3: gestossen. Hier erhebt sich für mich die Frage wie ich die eine (Paulus) Aussage mit der anderen (Johannes) in Einklang bringen kann?

    Kap. 3: 6 Wer mit Christus verbunden bleibt, der wird nicht länger sündigen. Wer aber weiter sündigt, der weiß nichts von Christus und kennt ihn nicht.

    Im Vers 4: „Wer sündigt, lehnt sich gegen Gott und seine Gebote auf, denn sündigen heißt: Gottes Gebote missachten.“

    …sagt Johannes „indirekt“ – Paulus, weil er Sünde trieb, mißachtet er Gott (und jeder andere der sündigt auch)

    Wie läßt sich dieser Widerspruch erklären?

  • Alois
    August 8, 2010

    Lieber Bruder Matthäus

    Es gibt zweierlei Sünden, die Sünde des Fleisches und die Sünde des Geistes.
    Als Jesus auf die Erde kam hatte er als vollkommener Mensch keine Sünden des Fleisches. Aber mit seinem Geist hätte er sündigen können, vor allem als er vom Teufel 40 Tage versucht wurde.

    Hebr. 4
    14. Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesum, den Sohn Gottes, so laßt uns das Bekenntnis festhalten;
    15. denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem versucht worden ist in gleicher Weise wie wir, ausgenommen die Sünde.

    Die Sünde des Fleisches wurde durch das Loskaufsopfer Jesu getilgt, auch wenn es weiterhin Sünden sind. Denn solange wir in dieser Welt leben können und müssen wir nicht frei sein von dieser Sünde. Von dieser Sünde des Fleisches konnte sich auch der Apostel Paulus nicht befreien so sehr er sich auch bemüht haben mag. Bei folgenden Zitaten geht es um die Sünde des Fleisches:

    Apg. 2:38
    Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber [sprach] zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.

    Apg. 10:43
    Diesem geben alle Propheten Zeugnis, daß jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen.

    Luk. 5:20
    Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.

    Wir sind alle sündige Menschen, dem Fleische nach, denn wir haben diese Sünden von Adam geerbt. Unser Leib ist somit tot. Aber wenn der Geist Jehovas in uns wohnt, dann wird durch das Loskaufsopfer Jesu unser Körper am Tage der Rettung begnadigt, aus Gnade und wegen des in uns wohnenden Geistes Jehovas. Wer den Geist Jehovas nicht in sich trägt wird somit auch nicht begnadigt werden.

    Röm. 8
    10. Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen.
    11. Wenn aber der Geist dessen, der Jesum aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christum aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes.

    Es zählt für die Rettung somit der Geist und nicht der Leib. Wer allerdings gegen den Geist Jehovas sündigt und nicht noch rechtzeitig seine Sünde einsieht und umkehrt, dem nützt der Opfertod Jesu nichts. Bei folgenden Versen geht es um die geistige Sünde welche nicht vergeben wird:

    Matth. 12
    31. Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.
    32. Und wer irgend ein Wort reden wird wider den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend wider den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.

    Hebr. 10:26
    Denn wenn wir mit Willen sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig,

    1. Johannes 3
    6. Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht; jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen noch ihn erkannt.
    8. Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang. Hierzu ist der Sohn Gottes geoffenbart worden, auf daß er die Werke des Teufels vernichte.
    9. Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. ;

    Jak. 5
    15. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen, {O. retten} und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.

    Im alten Testament gibt es auch eine Vielzahl von Sünden welche Sünden des Geistes waren, denn für die Sünden des Fleisches wurde geopfert. Die Sünden des Geistes im Volke Israel und Juda finden wieder ihre neuzeitliche Erfüllung im Volke Jehovas:

    1.Kön. 16
    26. Und er wandelte auf allen Wegen Jerobeams, des Sohnes Nebats, und in seinen Sünden, wodurch er Israel sündigen gemacht hatte, so daß sie Jehova, den Gott Israels, reizten durch ihre nichtigen Götzen.
    31. Und es geschah-war es zu wenig, daß er in den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wandelte? daß er Isebel, die Tochter Ethbaals, des Königs der Zidonier, zum Weibe nahm; und er ging hin und diente dem Baal und beugte sich vor ihm nieder.

    2.Chr. 7
    14. und mein Volk, welches nach meinem Namen genannt wird, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht, und kehren um von ihren bösen Wegen: so werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.

    Prediger 2:26
    Denn dem Menschen, der ihm wohlgefällig ist, gibt er Weisheit und Kenntnis und Freude; dem Sünder aber gibt er das Geschäft, einzusammeln und aufzuhäufen, um es dem abzugeben, der Gott wohlgefällig ist. Auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.

    Der Sünder der das Geschäft hat einzusammeln und aufzuhäufen ist die sündige Organisation, um es dem Gott wohlgefälligen Jesus, dem wahren Hirten abzugeben.

    Jes. 31
    6. Kehret um, Kinder Israel, zu dem, von welchem ihr so weit abgewichen seid!
    7. Denn an jenem Tage werden sie verabscheuen, ein jeder seine Götzen von Silber und seine Götzen von Gold, die eure Hände euch gemacht haben zur Sünde.

    Die Götzen welche das Volk Jehovas mit ihren Händen zur Sünde gemacht hat ist die Organisation.

    Jer. 50:20
    In jenen Tagen und zu jener Zeit, spricht Jehova, wird Israels Missetat gesucht werden, und sie wird nicht da sein, und die Sünden Judas, und sie werden nicht gefunden werden; denn ich will denen vergeben, die ich übriglasse.

    Aber einem Rest aus dem Volke Jehovas wird vergeben werden.

    Amos 9:10
    Alle Sünder meines Volkes werden durchs Schwert sterben, die da sprechen: Das Unglück wird uns nicht nahen und nicht an uns herankommen.

    Dieser Vers definiert die Sünder des Volkes Jehovas. Es ist die falsche Lehre, dass wer der Organisation in allen Dingen folgt, würde gerettet werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bob
    August 8, 2010

    Lieber Bruder Alois,

    im Zusammenhang mit Deinem Kommentar über fleischliche und geistige Sünden zitierst Du in bezug auf die geistigen Sünden Israels Jesaja 31, Jeremia 50:20 und Amos 9,10 und beziehst diese auf den neuzeitlichen Götzen der Organisation. Verstehe ich Dich richtig, dass Du die Existenz der Organisation mit einer geistigen Sünde gleichsetzt. Wenn diese nicht umkehrt, für sie kein Loskaufsopfer übrigbleibt?

    Wenn ich diesen Gesichtspunkt in Beziehung setze mit 2. Thessalonicher 2:1-4

    „Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus und unsere Vereinigung mit ihm betrifft, bitten wir euch, liebe Geschwister: 2 Lasst euch durch die Behauptung, der Tag des Herrn wäre schon angebrochen, nicht so schnell aus der Fassung bringen oder gar in Schrecken versetzen. Glaubt es nicht, auch wenn sich jemand auf eine Geistesoffenbarung, eine angebliche Aussage oder einen Brief von uns beruft. 3 Lasst euch von niemand und auf keine Weise täuschen! Zuerst muss es zum Aufruhr gegen Gott kommen und der „Mensch der Gesetzlosigkeit“, der zur Vernichtung bestimmt ist, muss auftreten.

    und mir besonders die Verse 1 und 2 anschaue, und dies mit den Publikationen der WTG vergleiche (die falsche Wiedergabe von parousia, Jesus ist schon wiedergekommen?)

    Vers 4

    4 Er wird sich auflehnen und über alles hinwegsetzen, was Gott oder Heiligtum genannt wird, bis er sich schließlich im Tempel Gottes niederlässt und für Gott ausgibt.

    (WTG Gottes „Mitteilungskanal“)

    5 Erinnert ihr euch nicht, dass ich euch das alles schon gesagt habe, als ich noch bei euch war? 6 Und nun wisst ihr ja, wodurch es noch zurückgehalten wird, denn er soll erst dann auftreten, wenn seine Zeit gekommen ist. 7 Zwar ist die geheime Kraft der Gesetzlosigkeit schon am Werk, doch muss erst der, der sie noch zurückhält, aus dem Weg sein. 8 Dann erst wird der Gesetzlose offen hervortreten. Aber der Herr Jesus wird ihn durch einen Hauch seines Mundes beseitigen, ihn vernichten durch die Erscheinung seiner Wiederkunft.9 Dieser Gesetzlose wird mit Satans Hilfe auftreten und alle möglichen Machttaten, Zeichen und Wunder vollbringen und die Menschen verblenden.10 Alle, die verlorengehen, wird er mit seinen Verführungskünsten zum Bösen verleiten. Sie werden ihm erliegen, weil sie es abgelehnt haben, die Wahrheit zu lieben, die sie gerettet hätte. 11 Aus diesem Grund liefert Gott sie der Macht der Täuschung aus, dass sie der Lüge glauben. 12 Denn alle, die der Wahrheit nicht geglaubt und Gefallen am Unrecht gefunden haben, werden verurteilt werden. 13 Aber für euch, vom Herrn geliebte Geschwister, sind wir immer zum Dank verpflichtet. Denn Gott hat euch von Anfang an dazu ausgewählt, dass ihr gerettet werdet, gerettet durch das heiligende Wirken des Geistes und durch den Glauben an die Wahrheit. 14 Und durch unser Evangelium hat er euch dazu berufen, denn ihr sollt einmal an der Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus teilhaben. 15 Bleibt also standhaft, liebe Geschwister, und haltet euch an die Überlieferungen, an alles, was wir euch mündlich oder schriftlich gelehrt haben. 16 Gott, unser Vater, hat uns geliebt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und gute Hoffnung geschenkt. 17 Er möge zusammen mit unserem Herrn Jesus Christus eure Herzen ermutigen und sie in jedem guten Werk und Wort stark machen.

    Die letzten Verse sind selbsterklärend.

    Dann würde das bedeuten, dass die „Organisation“ selbst der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ darstellt, sich als „Mitteilungskanal“ auf den „Thron Gottes“ setzt und die Loyalität zu dieser „Organisation“, die noch dazu den Namen Gottes „trägt“ als göttlichen Willen ausgibt.

    Das ist eine sehr ernste Sache. Dann kann das nur als Aufruf verstanden werden, sich von der Versammlung endgültig zu distanzieren, weil man sonst mit dem Menschen der Gesetzlosigkeit Gemeinschaft pflegen würde oder man verschwindet in die innere Emigration und „lehnt sich zurück“, wie du einmal geschrieben hast.

    Und wenn ich mir dann noch das Gedächtnismahl betrachte, mir eine Ansprache anhören muss, die mir in zweiklassiger Argumentation nahelegt, das Brot und den Wein weiterzugeben und als „Freund“ und nicht als „Kind“ Gottes eb en nicht davon zu nehmen, dann weist man mit der Weitergabe gewissermaßen das Angebot Jesu aus Johannes 6:53 zurück, bestätigt dies sogar mit AMEN. Ernst genommen heißt nach Vers 53 das dann: keine Annahme des Mittlers.

    Das ist sehr schwerwiegend, würde aber zum „Mensch der Gesetzlosigkeit“ passen, er beruft sich auf Gott und hält die Diener dabei von Jesus ab.

    Für mich heißt dass, dass ich mit meiner Familie das Gedächtnismahl dieses Jahr nicht besuchen werde. Der Geist der Ansprache wird dem Ernst der Situation nicht gerecht, erzeugt eine ungeheure Befangenheit, was einem das grosse Geschenk nicht freudig annehmen lässt.

    Wir werden das Gedächtnismahl zu Hause feiern.

    Liebe Grüsse

    Dein Bruder Bob

  • matthäus
    August 8, 2010

    Lieber Bob, als vor – ich weiß nicht mehr wann – Jahren diese Lehre aufgebracht wurde daß Jesus NICHT UNSER Mittler ist, habe ich zwar gegrübelt, war nicht wirklich überzeugt, doch als ich noch „tief gläubig im Sinne der Organisation“ war, dachte ich:
    die müssens ja wissen!

    Ich erinnere mich noch sehr gut als plötzlich beim Gebet vor dem Amen keiner mehr sagen durfte: „durch uUNSEREN Mittler Jesu“.

    Heute sehe ich darin einen Frevel der schlimmer nicht sein kann. Die LK will uns zu Menschen 2. Klasse degradieren. Der Mittler Jesu ist nur für die 144000 – die Mittlerrolle wollen sie selbst einnehmen. Deshalb auch die vielen Verweise: NUR DURCH die Organistion* könnt ihr ewiges Leben erlangen. Jesus hat als Mittler für uns Menschen ausgedient !!! ?

    Wenn daß keinen FLUCH nach sich zieht, was dann?

    *„Der Wachtturm“, Jahrgang 1956, Seite 464
    „Es ist heute gebieterische Pflicht, daß jene, die in der neuen Welt der Gerechtigkeit zu leben wünschen, mit der Neuen-Welt-Gesellschaft Schritt halten. Warum?

    Weil SIE nun bald alle IHRE Glieder durch die größte aller Drangsale, den Krieg von Harmagedon, sicher hindurchbringen und sie in eine helle neue Welt führen wird….“

    Ich versteh dich gut wenn du sagst in Zukunft das Gedenken an den Tod UNSERES Erlösers zu Hause zu begehen. Ich kenne viele die es genauso machen. Ich möchte jeden Leser ermuntern über diese wichtige Lehre Jesu in Joh. Kap. 6 nachzudenken und sich bewußt zu machen daß dieser Gehorsam dem Herrn gegenüber, Leben schenkt.

  • matthäus
    August 8, 2010

    …ein paar Seiten weiter maßt man sich noch deutlicher an:

    „Der Wachtturm“, 01. August 1956, Seite 477

    „daß wir im Schritt sind mit Gottes Neuer-Welt-Gesellschaft, durch deren Leitung und Führung wir in den letzten Tagen dieser alten Welt nicht nur geistig gut genährt, sondern auch am Leben erhalten werden…“

    Wer erhält uns am Leben? Also ich möchte mich meinem Herrn Jesus anvertrauen und nicht Menschen bei denen es KEINE Rettung gibt!

    Der Psalmist drückte sich so aus: Psalm 62

    6 „Gott, … er ist meine Hoffnung.“ 7 „Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz,“ „dass ich nicht fallen werde.“ …

    9 Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, / schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht.

    10 Aber Menschen sind ja nichts, große Leute täuschen auch; sie wiegen weniger als nichts, so viel ihrer sind.

  • Bob
    August 8, 2010

    Lieber Matthäus,

    da möchte ich Dir zustimmen. Das Gedächtnis an den Tod unseres Mittlers wurde dem Willen einer menschlichen Organisation, eigentlich dem Willen eines Menschen untergeordnet. Und wie Marcel gut beschrieben hat, ist es unglaublich, wieviel Schatten auf die einst geglaubten Dinge geworfen wurden. Das Abendmahl ist für alle, die Jesus angenommen haben. Aus meiner Sicht lässt die Bibel keine andere Schlussfolgerung zu. Die Zweiklassentheorie ist die gottentehrendste Lehre der WTG, von der Selbsterhöhung des Sklaven abgesehen.

    Es ist für mich immer noch unbegreiflich, aber Alois hat das ja mit zahlreichen Texten aus dem alten Testament gut belegt, wie Menschen einem Menschen hinterherlaufen und dabei fest überzeugt sind, dass sie dabei dem Willen Gottes folgen.

    Da aber die Unwahrheit immer in theoretisch „feine“ Worte gehüllt sind, kommt man diesen Dingen erst spät auf die Spur.

    Aus den ganzen Reflexionen der letzten Wochen haben wir uns entschieden, dass wir keine Energie mehr verwenden wollen, die Machenschaften des „Sklaven“ anzuprangern. Wir wollen nach vorne schauen, den Glauben geniessen, Ruhe in der Freude unseres Herrn finden.

    Da wir niemals mehr irgendeiner religiösen Organisation angehören wollen, ich auch nicht möchte dass mein kleines Söhnchen unter fremdbestimmten Bedingungen aufwächst, kommt für uns jetzt nur noch ein biblischer Hauskreis in Frage. Da wir aber einige wichtige Grundlehren nach wie vor teilen wollen (Ablehnung der Trinität, Seele, JHWH, Jesus, Königreich, Erlösungsgedanke, Loskaufsopfer u.a.)wünschen wir uns natürlich Brüder, die einen Zeugen Hintergrund haben oder sich im Rahmen einer autonomen Gruppe der freien Bibelforscher treffen.

    Vielleicht entsteht ja mal so ein Kreis. Ich sehe da die einzige Chance. Natürlich ist soetwas auch interessant für Brüder, die ausgeschlossen sind und für alle anderen Brüder, die gerade mit keiner Versammlung verbunden sind oder die Zerrissenheit nicht mehr aushalten oder schlichtweg ihre Freude am Glauben in Gesprächen bewahren wollen, wo sie nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen müssen.

    Ich denke, dass unser Gott allen Brüdern hier einen Weg zeigen wird, die Freude am Glauben bewahren zu können.

    Ich freue mich an Gottes Wort der Bibel, freue mich auf die Verheißungen und freue mich über einen Mittler, wie Jesus, von dem wir wissen, dass er echte Liebe zu uns hat, wie auch sein Vater.

    Lieber Matthäus, ich wünsche Dir das Beste und bewahre Deine Freude.

    Bruder Bob

  • Alois
    August 8, 2010

    Lieber Bruder Bob

    Das was die Organisation macht ist für mich eine Sünde des Geistes und nicht des Fleisches. Jesus ist für die fleischlichen Sünden, die Erbsünde gestorben. Diese hat er weggenommen. Er hat nicht die Sünden unseres Geistes weggenommen. Diese müssen wir schon selbst bereuen und den richtigen Weg wählen. Er selbst wurde 40 Tage vom Teufel versucht, nicht mit fleischlichen Sünden, sondern mit geistigen.

    Theoretisch könnten alle verantwortlichen Brüder der Organisation ihre Sünden gegenüber dem Geist bereuen und um Vergebung bitten. Ein solches Szenario ist im prophetischen Wort jedoch nicht vorgesehen, somit wird es auch nicht passieren.

    Dem was Du schreibst kann ich nur zustimmen, außer dass die Zeit in der man wirklich die Versammlungen nicht mehr besuchen sollte noch nicht ganz gekommen sehe. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Ich frage mich auch, ob ich das nächste Gedächtnismahl besuchen soll, denn wir sind dort nur Statisten und das was geredet wird kenne ich schon auswendig.

    Dein Bruder Alois

  • matthäus
    August 8, 2010

    Danke Alois für deine ausführliche Stellungnahme!

    Das mit der Sünde „gegen den Geist“ ist mir schon klar. Doch wer soll wird das beurteilen – den die ist UNVERGEBBAR !!!

    Die LK erklärte dies immer mit Handlungen die sich WIDER Besseres Wissen ergeben. Aktiv gegen den Geist – wie die Pharisäer die genau wußten (vom Geist) Jesus ist der Messias und trotzdem kämpften sie mit allen Mitteln gegen ihn.

    Doch wer kann von sich behaupten er sündigigt nur aus Schwäche. Sind nicht die meisten Sünden bewußter Natur. Die Sünden die Johannes erwähnt sind für mich schon Sünden nach dem Fleisch auch im Kap 2:1 nimmt er deutlich darauf Bezug.

    Wenn er im Kap. 3 ausschließlich von Sünden gegen den Geist spricht, dann macht diese Aussage Sinn.

    mit lieben Gruß
    Matthäus

  • Manuel
    August 8, 2010

    Warum hört man solche (obige) Bibelverse so gut wie nie in den Zusammenkünften?

  • Matthäus
    August 8, 2010

    Warum wird von der WTG – die für alle möglichen Bibelbücher z.T. eine Vers für Vers Abhandlung geschrieben hat – der Brief an die Römer nicht sonderlich beachtet?

    Weil ihnen die Lehren des Paulus nicht ins Konzept der Leistungsträger paßt, oder das ständig schlechte Gewissen machend – tue mehr, tust du auch genug usw. und damit das Opfer Jesu nicht nur geschmälert sondern eigentlich abgeschafft wird!

    Römer 10 sagt etwas anderes:

    1 Liebe Brüder und Schwestern, ich wünsche mir sehnlichst und bitte Gott inständig, dass auch mein Volk gerettet wird. 2 Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht.

    3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.

    4 Christus hat das Gesetz erfüllt und damit die Herrschaft des Gesetzes beendet. Wer ihm vertraut, wird von Gott angenommen.

    5 Wer dennoch durch das Gesetz vor Gott bestehen will, für den gilt, was Mose geschrieben hat: »Wer alle Forderungen des Gesetzes erfüllt, wird dadurch leben.«

    Und sind wir dazu in der Lage ? – NEIN !!!

  • Bruderinfo
    August 8, 2010

    Lieber Matthäus,
    du bist unser „User“ mit den meisten Kommentaren, danke für deine immer wieder biblisch fundierten Kommentare. Gerade der letzte mit Römer 10 zeigt ganz deutlich das wir nicht mehr unter Gesetz stehen und das wir das Opfer Jesu schmählern, ja sogar ablehnen würden, wenn wir versuchen würden das ewige Leben zu erarbeiten. Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Dieser Text erleichtert eigentlich das Joch der Erkenntnis und bringt bei Beachtung Leben ein. Wir hoffen das andere brüder das erkennen werden und somit der Druck von Ihnen genommen wird. An alle Brüder da draussen einen schönen Abend. Eure Brüder von Bruderinfo.

  • Matthäus
    August 8, 2010

    Danke für Euer Lob, doch nicht ich möchte gelobt werden – die Ehre und das Lob gehören unserem barmherzigen Vater im Himmel und seinem Sohn.

    Das ist auch der Grund warum ich gerne und mit Leidenschaft und Eifer auf Aussagen der Bibel verweise, das was wirklich zählt, wie z.B. durch Paulus an die Römer:

    Röm.: 9: Und über wen ich mich erbarmen will, über den werde ich mich erbarmen.« 16 Entscheidend ist also nicht, wie sehr sich jemand anstrengt und müht, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt.

    Wen spricht Gott von seiner Schuld frei?

    Röm.: 3 …..wir vor ihm bestehen können, nämlich unabhängig vom Gesetz. Dies ist sogar schon im Gesetz und bei den Propheten bezeugt.

    22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich:

    23 Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte. 24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat.

    25 Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht.

    Paulus unterstreicht seine Belehrung noch, er wollte es noch deutlicher machen, am Beispiel Abrahams im Kap. 4:

    Römer 4:
    1 Ich möchte das jetzt noch deutlicher machen. Wodurch konnte Abraham, der Stammvater des jüdischen Volkes, vor Gott bestehen? 2 Bestimmt nicht wegen seiner guten Taten! Damit hätte er zwar bei den Menschen Ruhm und Ansehen gewinnen können, nicht aber bei Gott.

    3 In der Heiligen Schrift heißt es: »Abraham setzte sein ganzes Vertrauen auf Gott, und so fand er Gottes Anerkennung.«

    4 Es ist doch so: Wenn ich eine Arbeit leiste, habe ich Anspruch auf Lohn. Er ist kein Geschenk, sondern ich habe ihn mir verdient.

    5 Aber bei Gott ist das anders. Bei ihm werde ich nichts erreichen, wenn ich mich auf meine Taten berufe. Nur wenn ich Gott vertraue, der den Gottlosen von seiner Schuld freispricht, kann ich vor ihm bestehen.

    6 Davon hat schon König David gesprochen, als er den Menschen glücklich nannte, der von Gott ohne jede Gegenleistung angenommen wird. David sagte:

    7 »Glücklich sind alle, denen Gott ihr Unrecht vergeben und ihre Schuld zugedeckt hat! 8 Glücklich ist der Mensch, dem Gott seine Sünden nicht anrechnet.«

  • Matthäus
    August 8, 2010

    …oder wie soll ich diese Aussage der Bibel im Vergleich zum „in die Irre führenden“ EW Artikel verstehen?

    Gal. 3:
    6 Erinnert euch einmal daran, was von Abraham gesagt wird: »Abraham glaubte Gott, und so fand er bei ihm Anerkennung.« …. 8 Die Heilige Schrift selbst hat schon längst darauf hingewiesen, dass Gott auch die anderen Völker durch den Glauben retten wird.

    10 Wer dagegen darauf vertraut, von Gott angenommen zu werden, weil er das Gesetz erfüllt, der steht unter einem Fluch. Die Heilige Schrift sagt ganz klar: »Jeden soll der Fluch treffen, der nicht in allen Punkten Gottes Gesetz erfüllt.« 11 Dass aber niemand durch das Gesetz Anerkennung bei Gott finden kann, ist ebenfalls klar. Denn schon der Prophet Habakuk sagt: »Nur wer Gott vertraut, wird leben.« 12 Das Gesetz aber fragt nicht nach dem Glauben. Hier gilt: »Nur wer seine Forderungen erfüllt, wird leben.«

  • Matthäus
    August 8, 2010

    Gal. 2:19-21 nach der „Hoffnung für alle“ :

    19 Durch das Gesetz nämlich war ich zum Tode verurteilt. ….. 20 Darum lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir! Mein vergängliches Leben auf dieser Erde lebe ich im Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der mich geliebt und sein Leben für mich gegeben hat. 21 Niemals werde ich dieses unverdiente Geschenk Gottes ablehnen. Könnte ich nämlich durch das Befolgen des Gesetzes von Gott angenommen werden, dann hätte Christus nicht zu sterben brauchen.

  • Matthäus
    August 8, 2010

    …es sagte einmal ein Mann zu Jesus: „GUTER Lehrer“
    und was antwortet Jesus der vollkommen und ohne Sünde ist: „Warum nennst Du mich gut, nur einer ist gut …!“

    Damit wird einmal mehr der Wert der Belehrung wie im obigen EW Artikel belegt. Die Bibel sagt einfach und deutlich: Römer 3:10 „…wie geschrieben steht: es gibt keinen gerechten Menschen, auch nicht EINEN !“

    Also will man den Menschen nur ein schlechtes Gewissen einreden und sie zu „gerechten Taten“ anspornen die sie selbst erbringen müßten um dadurch gerettet zu werden!

    …und man vergißt dabei daß dadurch das Opfer Jesu zur Wertlosigkeit abgestempelt wird.

    „Denn wenn die Gerechtigkeit durch das Gesetz kommt, so ist Christus vergeblich gestorben“ so schrieb es Paulus in Galater 2:21.

    Die einzige Alternative, so sagt er im selben Vers, ist „die Gnade Gottes“. Wir werden aus Gnade errettet, nicht durch das Halten des Gesetzes. (was niemand zu 100% erfüllen kann – denn wer nur ein Gesetz übertritt hat alle übertreten nach Jak.2:10)

  • Hermann
    August 8, 2010

    Das ist das wahre Evangelium!

    Die Errettung aus Gnade und nicht aus Werken!

    Leider habe ich viel zu lange das „Evangelium“ von der Zerstörung und Wiederauferrichtung der Erde gepredigt.

    Wie schon Paulus sagte: Jeder der nicht das Evangelium verkündigt, dass wir empfangen haben, sei verflucht.

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