74 Comments
  • Elijahu
    Dezember 18, 2010

    Zitat: Freunde hat man auch keine denn die rennen ja alle immer noch in die Zusammenkünfte. Eigentlich haben wir im Moment nur uns .Da an Friede freude..etc zu denken oder zu glauben ist schwer wie soll man da anfangen ???Mir würde das irgendwie komisch vorkommen.Gruss von Ruth52

    Liebe Ruth52, ich habe viele Jahre gelitten und spreche aus Erfahrung wenn ich Rat gebe… es gibt Werkzeuge in der Bibel, wir müssen sie aber anwenden.

    Werkzeug Danken: Jeden Tag sich 10 Dinge zu suchen für die man Jahwe dankt, hilft gegen negative Gedanken. Es gibt diese 10 Dinge, wir müssen nur lernen sie zu sehen. Das zu tun ist eine bewußte Entscheidung…

    Werkzeug bitten um Gottes Kraft:
    Wir brauchen nichts aus uns selbst heraus schaffen, nehmen wir doch Gottes Kraft, wenn wir erschöpft und ausgelaugt sind, an. Vertrauen wir wirklich, dass Gott Fülle an Kraft hat und sie auch uns nach Bedarf schenkt? Vertrauen wir wirklich, dass Gott uns für jede Aufgabe die nötige Kraft schenkt???

    Werkzeug nach vorn schauen:
    Schauen wir immer zurück und „baden“ uns in Erinnerungen oder schauen wir nach vorn, wie wir uns frei machen können von der alten Last? Geben wir die Last Jahwe? Machen wir uns mit Jesu Hilfe frei? Warum sich nicht entscheiden nach vorn zu sehen, wo wir aufatmen dürfen. Warum nicht auf Jesus schauen, der uns Frieden mit Gott schenkt?

    Werkzeug Vergebung:
    Vergebung ist nicht dafür, dass Andere ungeschoren davon kommen, sondern damit wir loslassen können und keine Grolllasten mehr tragen müssen. Vertrauen wir Jahwe, dass sein Rat auch in dieser Hinsicht nützlich ist?

    Werkzeug Gottes Wort (Josua 1:8):
    Vertrauen wir darauf, dass das Wort Gottes Kraft hat und uns anleitet?
    Lesen wir jeden Tag direkt in der Bibel, statt über unser Elend nachzudenken?

    Werkzeug Vaterschaft:
    Was bedeutet es auf Jahwe unseren Vater zu vertrauen und nicht auf Menschen?
    Suchen wir Freunde, ihren Trost und Ermunterung in einer Versammlung oder Jahwe? Beten wir und überlassen es Gott, durch wen oder was er uns tröstet und ermuntert?

    Ich selbst habe beschlossen mich nicht mehr vom Teufel entmutigen zu lassen und auf Jahwe wirklich zu vertrauen. Ich habe mich entschieden nicht mehr das „Opfer“ zu sein, sondern aktiver Christ, der vertraut und beim Vater an Hand läuft.
    Willst Du Neues, musst Du bereit sein das Alte hinter Dir zu lassen. Neuen Wein für neue Schläuche…
    Es bedarf ein wenig Übung, das und darin sollte man Geduld üben…

  • Elijahu
    Dezember 18, 2010

    Zitat: Ich sehe darin, dass viele von uns einfach nicht mehr können, fertig sind und ausgebrannt.
    Auch hier fallen uns Bibeltexte ein die mit Drangsal usw. zu tun haben.

    Mir fallen Bibeltexte ein, die mit Dank und Kraft zu tun haben, denn dies ist uns von Gott gegeben…
    Das Gehirn kann nur 1 Gedanken denken, wer dankt, kann nichts Negatives denken. Man kann dafür danken, aufstehen und sehen zu können, Brot und wasser zu haben…
    Man kann bitten um die Kraft, die Gott in Fülle und Fülle hat. (Sind wir Millionäre, die nicht wissen wie man Geld von der Bank holt?)

  • Shannon
    Dezember 18, 2010

    Liebe Elijahu,

    es ist nicht möglich, sich in jemanden anderen hinein zu versetzen. Wer kaputt und ausgebrannt ist, dem hilft ein Bibeltext mit Kraft und Dank nicht weiter.
    Ich will damit nicht sagen, dass diese Texte nicht angebracht sind.

    Aber manchmal brauchen Menschen ihre Krücke von Wut und Schuldzuweisungen. Du kannst sie ihnen nicht weg nehmen. Du kannst einen anderen Weg aufzeigen, aber wenn den jemand gehen soll, braucht er erst einmal die Kraft dazu.

    Auf diesem Weg hat jeder seine eigene Zeit. Ich bin mit deinen Gedanken vollkommen bei dir. Aber um dahin zu kommen, (Dankbarkeit, Friede, Freude, Glücksgefühle) habe ich Jahre gebraucht. Was erwartest du von Brüdern und Schwestern, die „fertig“ sind? Jahrelang haben sie sich aufgeopfert für die Organisation und dann? So eine Loslösung ist fast schon wie die Trennung einer Ehe. Das geht in der Regel nicht friedvoll ab, zumindest nicht in der Trennungsphase. Und es ist meist ein schmerzhafter Prozess.
    Hinzu kommt, dass sich viele auch körperlich „verausgabt“ haben und in einer Depression hängen. So eine Depression fällt nicht vom Himmel, sondern ist die Folge von Missachtung der eigenen Bedürfnisse, körperlich, ernährungstechnisch, psychisch. Sie kommt schleichend und plötzlich ist sie da.

    Weißt du, ich habe schon so viel Leid gesehen. Du kannst einem Menschen nicht sagen: „Sei mal schön dankbar und liebevoll zu dir und seinem Nächsten, dann wird das schon.“ Dieser Mensch kann es einfach nicht. Die Veränderung geht nur Schritt für Schritt. Und ja, das Gehirn kann nur einen Gedanken denken.
    Du erwartest, dass es nichts Negatives mehr denkt. Sorry, wer in der Negativspirale drin hängt, der kann erst mal nichts Positives denken, das muss der erst wieder lernen. So wie ich mich anstrengen muss, mich schlecht zu fühlen, so müssen die sich anstrengen, sich gut zu fühlen.

    Und du sagst, man kann bitten um Kraft und Fülle. Stimmt, das kann man jeden Tag. Aber auch da braucht die Veränderung ihre Zeit.

    Ich habe schon so viele Brüder und Schwestern aus der Organisation gehen sehen und leider haben viele den Glauben komplett über Bord geworfen. Weil eben Bibeltexte alleine nicht helfen. Hilf aber dem ausgebrannten Körper und der verletzten Seele wieder auf die Beine, dann kommt vielleicht auch der Glaube zurück.

    Ganz liebe Grüße
    Shannon

  • Ruth52
    Dezember 18, 2010

    Liebe Shannon, was du geschrieben hast stimmt wirklich!Mrein Mann und ich haben die letzten Jahre so viel negatives erlebt das man sich gar nicht mehr traut ,positiv zu denken und wenn man es versucht kommt man sich schon irgendwie schuldig vor! Selbst Freude zu verspüren ist schwer und man hat nur im Kopf wird ja doch wieder alles nur negativ.Ich will jetzt nicht alles aufschreiben, denn ich bin inzwischen wenigstens soweit, das ich nach vorne sehe und mich mit dem alten, nicht beschäftigen möchte.Und das mit dem Glauben ist so, manchmal halte ich richtig verzweifelnt daran fest und will unbedingt ,mit ach und krach fest glauben ,und dann wieder ist alles so weit weg und ich komme mir so weggestossen vor?!Ich war ,und bin ja immer noch eine ZJ nur ich besuche seit 6 Jahren keine Zusammenkunft mehr.Manchmal sind Jesus und jehova,für mich so weit weg und ich hardere und denke ,ach ich habs ja sowieso nicht verdient ?! und wenn ich abends im Bett liege bete ich ,auch zwischendurch rede,oder bete ich zu Gott,und dann sage ich mir ohne das ,ohne zu glauben das geht doch gar nicht?!dann fühlt man sich leer und viele menschen glauben ja an gar nichts und betäuben sich mit Dingen die einen nur kurz zufrieden stellen.Nach wie vor möchte ich auch dieses gefühl haben ,und sagen, JA,ich glaube fest daran und alles was Gottes Wort sagt ist ,und wird wahr , und dann kommt schon wieder dieser Gedanke wie soll ich fest daran glauben?ich sehe die weltverhältnisse und schlimme Dinge die man täglich in den Nachrichten sieht und dann denke ich ,was tut Gott gerade wenn er das sieht ?Auch die Jahre ,in denenich die Zusammenkünfte besucht habe, in den Dienst gegangen bin , bei Saalbauten mitgeholfen habe, mein ganzes Leben eigentlich für den Glauben gewidmet habe,obwohl ich manchmal lieber anderes getan hätte,habe ich eigentlich nie wirklich echt und fest gespürt das Gott mir nahe wäre oder das er mir Kraft gibt ,oder das ich ohne ihn etwas nicht geschafft hätte,oder bin ich zu blöd es gemerkt zu haben?Jedenfalls ist es eine Erleichterung für mich und meinen Mann jetzt nicht mehr diese Geheuchel mitzumachen vieles zu tun damit man auch gerettet wird und viele ja ständig gesagt haben sie wären mit ihrem ganzen Herzen dabe ,aber dann auch lieber weltlichen Dingen nachgegangen sind,und dann am Wochenende wieder auf der Bühne standen und und und…..Trozdem fühlt man sich aber irgendwie ausgestossen .Mein Mann und ich haben jetzt 6Jahre lang irgendwie erst mal Ruhe gesucht um von diesem ZJ Denken weg zu kommen und dennoch ist es ein ständiges Thema bei uns :Ich will am liebsten gar nicht mehr darüber reden,und mein Mann ist so wütend und sauer auf diese WTG das er inzwischen nur noch in wenigen Momenten glaubt,das alles so eintrifft wie es Gottes Wort sagt.Man ist davon richtig kaputt und wir wollen einfach nur unsere Ruhe haben.Freunde hat man auch keine denn die rennen ja alle immer noch in die Zusammenkünfte .Eigentlich haben wir im Moment nur uns .Da an Friede freude..etc zu denken oder zu glauben ist schwer wie soll man da anfangen ???Mir würde das irgendwie komisch vorkommen.Gruss von Ruth52

  • Alois
    Dezember 18, 2010

    Liebe Ruth

    Du und Dein Mann haben schon gewaltige Dinge geschafft. Ihr habt es geschafft den modernen Baal WTG zu verlassen und habt Euch aufgemacht zu unserem Herrn Jesus zu gehören. Keine Sorge, unser Vater im Himmel und Jesus haben bestimmt genau registriert was Ihr Beide geschafft habt. Unserem Vater im Himmel entgeht nichts, auch nicht wenn Dir ein Haar aus dem Kopf fällt.

    Maleachi 3:
    16. Da unterredeten sich miteinander, die Jehova fürchten, und Jehova merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, welche Jehova fürchten und welche seinen Namen achten.
    17. Und sie werden mir, spricht Jehova der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tage, den ich machen werde; und ich werde ihrer schonen, wie ein Mann seines Sohnes schont, der ihm dient.

    Du gehörst zu denen die miteinander reden und den Vater und Jesus beachten (anstelle der WTG). Unser Vater im Himmel sieht das und schreibt auch Euch in das Gedenkbuch das am Gerichtstag aufgeschlagen wird.

    Matth. 24:21
    21. denn alsdann wird große Drangsal sein, dergleichen von Anfang der Welt bis jetzthin nicht gewesen ist, noch je sein wird;

    Ich bin mir ziemlich sicher dass wir seit Jahren in der großen Drangsal leben, der eine so, der andere anders. Alle Drangsalen der Vergangenheit waren körperlicher Natur, Gefängnis, Folter bis zum Tod. Aber diese Drangsal ist ganz anders sagte Jesus. Wenn man sich das genau überlegt haben wir genau diese ganz andere Situation. Es geht nicht um Gewalt sondern um „Psychoterror“ und Unsicherheit.
    Du hast hier immer wieder beschrieben wie unsicher Du bist, was Du erlebt hast, wie Ihr Beide gelitten habt. Dann noch der Zweifel, ob die WTG vielleicht doch recht hat. Der Zweifel ob unser Vater gesehen hat dass wir doch an ihn glauben wollen. Der Zweifel ob wir genug glauben. Die Zweifel ob wir überhaupt in der Zeit des Endes leben. Die Zweifel ob es überhaupt einen Gott gibt, ob es stimmt dass Jesus plötzlich kommen wird um dieser Welt ein Ende zu bereiten. Alles Rationale spricht dagegen und doch glauben wir an das Kommen Jesu.
    Wahrlich das alles was Ihr und wir erleben, kann nur eine große Drangsal sein.

    Dann schreibt Maleachi weiter:

    18. Und ihr werdet wiederum den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.

    Das ist ein göttliches Versprechen und göttliche Versprechen werden immer eingehalten, verlasse Dich darauf.

    Manchmal höre ich dass die alten Glaubenshelden es leichter hatten zu glauben als wir. Aber ist es so?
    Schauen wir uns Abraham an, als er 75 Jahre alt war wurde er aufgefordert auf die Reise zu gehen in eine Land das seine Nachkommen einmal bekommen sollen. Abraham seine Frau konnte keine Kinder bekommen, wie sollen seine Nachkommen das Land erben. Nirgends steht in der Bibel dass Gott nach dieser Aufforderung loszuziehen je etwas von Jehova gehört hätte. Abraham musste lange 24 Jahre warten bis er wieder von Jehova besucht wurde. 24 Jahre ist eine lange Zeit und es ist sehr fraglich ob er noch wirklich ein wenig geglaubt hat dass er und seine Frau Sara noch Nachkommen haben werden. Trotzdem ist es wider jeder Vernunft wahr geworden wie die Bibel berichtet.

    Oder nehmen wir den Noah, auch er bekam einen Auftrag, aber wo steht in der Bibel dass Noah ständig Kontakt mit Jehova hatte? Es steht nicht in der Bibel. Es kann somit gut sein dass Noah den Auftrag gehabt hatte eine Arche zu bauen und dann jahrzehntelang nichts mehr vom himmlischen Vater gehört hat. Auch er hat sich auf das Wort Gottes verlassen und am Ende hat er den Sieg davongetragen.

    Verlasst Euch bitte auch auf das Wort Gottes und trage am Ende den Sieg, das ist das ewige Leben davon. Harret aus, auch wenn es dauert!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Dezember 18, 2010

    Nachtrag:
    Der Satz ist falsch, ich meinte natürlich Abraham.

    „Nirgends steht in der Bibel dass Gott nach dieser Aufforderung loszuziehen je etwas von Jehova gehört hätte.“

  • Käfer
    Dezember 18, 2010

    Liebe Brüder,

    seit fast einem Jahr lese ich fast jede Nacht hier mit Begeisterung und kann gar nicht genug ausdrücken wie mir diese Seiten von BI Info und Aktuell gut getan haben.

    Sie bestärken mich immer mehr im Glauben an Gottes Wort und seinen Verheißungen und geben mir die Kraft weiterzumachen.

    Dank möchte ich hier auch Bruder Matthäus aussprechen der mich im Glauben sehr gestärkt hat.
    Danke nochmals an Dich lieber Matthäus.

    Warum ich Nachts lese nur zur Info, kann nicht schlafen wegen meinem schwerbehinderten Bruder der meine Hilfe auch Nachts oft benötigt und dann kommt noch daszu weil mir der Tod meiner lieben Frau sehr zu schaffen macht.

    Bitte macht so weiter, Ihr helft bestimmt vielen dadurch endlich Fragen beantwortet zu bekommen die sie leider nicht wie es eigentlich unter Christen sein sollte, stellen können in Ihren Versammlungen.

    Es grüßt Euch ganz herzlichst und wünscht Euch Gottes Segen
    Käfer

  • Manfred
    Dezember 18, 2010

    Lieber Käfer,

    herzlich willkommen bei Bruderinfo. Du hast ja sehr schwierige Lebensumstände. Mein Lieblingstext ist Phil. 4:13:

    Für alles bin ich stark durch den der mir Kraft verleiht!

    Mit diesem Text im Sinn bin ich bis her noch über jeden Problemberg hinüber gekommen. Der Glaube ist ein mächtiges Hilfsmittel um uns nicht verzweifeln zu lassen. Setzt daher Dein Vertrauen nicht mehr auf den Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt, sondern gib Dich in die Hand unseres liebevollen Hirten und König Jesus Christus.

    Ich wünsche Dir den Segen unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Dezember 18, 2010

    Lieber Bruder Käfer

    Auch von mir ein herzliches Willkommen!
    Wir sind alle froh dass es diese Webseite gibt und ich habe hier einige Brüder kennengelernt die ebenfalls den Glauben bewahren wollen. Die meisten Brüder haben erkannt dass wir nur unserem Herrn Jesus unterstehen und keinen Menschen benötigen um aus dem Glauben Kraft zu schöpfen.
    Wenn wir ausharren, auch wenn sich alles etwas in die Länge zieht, dann werden wir die Ankunft unseres Herrn mit Freude erleben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Akazienholz
    Dezember 18, 2010

    Hallo Ihr lieben Brüder , Schwestern und Mitleser,
    Danke im Besonderen auch an Matthäus, Alois und Bob und alle anderen die direkt auf die Kommentare von Akazienholz eingegangen sind.

    Ich habe das Gefühl das ich da einen Stein ( Fels) ins rollen gebracht habe. Das besondere was mich daran freut das bei mir dadurch so viele neue Blickwinkel erhellt werden die mich dann immer wieder zum Nachdenken anregen. Es ist absolut richtig das die Metapher vom Fels vorrangig,( Matthäus hat es erwähnt) auf die Lösung von Schwierigkeiten im persönlichen Bereich treffender sind, als das Vorhaben den ganzen Berg wegzuräumen auf dem wir uns alle befinden.
    Die Metapher vom Fels hat sich da auch mehr auf meine persönlichen Erfahrungen bezogen, die ich im Leben bisher gemacht habe, wie ich ein Hindernis bewältige. An den Gedanke einer Revolution war da gar nicht so gedacht worden. Doch die Kommentare zeigen das man beim Schreiben echt aufpassen muss wie man seine Gedanken am besten so zum Ausdruck bringt das der andere es auch so versteht. Ist auf alle Fälle wieder eine neue Erfahrung für mich, das geschriebene Wörter, in diesem Fall hier nicht FALSCH sondern ganz einfach ANDERS verstanden werden

    Mir gehen so viele Gedanken durch den Kopf seitdem ich mich hier an diesem Forum beteilige.
    Es tut daher sehr gut, dann auch neue Blickwinkel zu erfahren. Wir müssen uns im Klarem darüber sein was wir tatsächlich wollen und was dabei auch wirklich erreicht werden soll.

    Wir alle die hier aktiv durch Kommentare und Beiträge etwas tun, durchleuchten und analysieren im Prinzip einmal richtig den derzeitigen Standpunkt. Den Standpunkt meines Lebens, den Standpunkt meines Glaubens und den ins Verhältnis gesetzt zum Standpunkt der Organisation, wobei niemals unberührt dabei sein kann, das der Standpunkt Jehovas und der von Jesus sich dabei niemals ändern wird.
    Ändern werden sich immer unsere eigenen Standpunkte und auch der von der Organisation.
    Jehova und Jesus Christus sind die zentralen Punkte im Kreis. Alles andere schwirrt nur irgendwie um das ganze herum. Mal weiter weg, mal ganz nah dran. Doch immer den Blick gerichtet auf die zentralen Punkte um nicht völlig orientierungslos durch den kalten Raum zufliegen.

    Vieles was uns umgibt, was unser Leben beeinflusst regt uns zum nachdenken an.
    Ich spreche einmal konkret ein Problem an was mir persönlich stark zu schaffen macht.
    Wenn Brüder und Schwestern z. B. in schwerste Depressionen verfallen und dann noch sich auf drastische Art und Weise selbst aus dem Weg räumen oder Versuche davon und sich gedanklich ständig mit Suizid beschäftigen, oder wenn Brüder beginnen sich gegenseitig umzubringen, dann frag ich mich wo liegen da die Ursachen.

    Es wäre sehr verkehrt da pauschal etwas abzuurteilen und die Ursachen eventuell darin zu suchen wie Handhabung und praktische Umsetzung unserer Belehrung geschehen.

    Ich sehe darin, dass viele von uns einfach nicht mehr können, fertig sind und ausgebrannt.
    Auch hier fallen uns Bibeltexte ein die mit Drangsal usw. zu tun haben.

    Der Blick jedes einzelnen christlichen Glaubensmenschen muss daher, vorrangig auf die zentralen festfixierten und unveränderlichen Punkte gerichtet bleiben.

    Und wenn sich da etwas ungebührlich zwischen diesen Blickpunkt und Blickrichtung schiebt, sollte ich meinen derzeitigen Standpunkt so verändern das ich ihn wiederhabe meinen zentralen Blickpunkt.

    Denn klar ist, keine Organisation dieser Welt, kein Mensch, nichts und niemand darf sich da, dazwischen drängen. Keineswegs einfach bei alle Ablenkungen die sich mir tagtäglich in diese Sicht stellen.

    Das Werkzeug was mir gegeben wurde, diesen zentralen Punkt immer wieder zu finden, ist die „HEILIGE SCHRIFT“ Sie ist nicht einer bestimmten Auswahl von elitären Menschen gegeben worden, sondern in Ihrer herrlichen Gesamtheit der gesamten Menschheit. Das darf nicht vergessen werden.
    Sie ist die wirklich nahrhafte Nahrung die uns geistig gesunderhält.

    Der Versuch einen bestimmten Bibeltext herauszuziehen um daraus eine Essenz zu bilden um aus dieser eine verbindliche Glaubenslehre zu bilden und ständig darauf herumzureiten, kann kein Gelingen haben.

    Das ist der menschliche Versuch auf etwas sehr HEILIGEM aufzubauen um es zu gebrauchen etwas zu sichern, was irgendeinem Ziel dient, welches letztendlich in der Sackgasse enden kann.

    Interessant ist das es immer wieder bemerkt wird und sich aus dieser Bemerkung heraus, die Absplitterungen bilden die insgesamt in der religiösen Welt zu beobachten sind, deshalb wahrscheinlich die vielen Religionen im christlichen Bereich.

    Darin birgt sich eine gewisse Gefahr, der auch wir hier in Bruderinfo unterliegen könnten.

    Ich denke gern in Bildern, auch aus purem Eigennutz um meinen eigenen Lebensweg besser zu gestalten, doch das ist für mich nicht mehr als ein Krückstock auf dem ich mich stütze.

    Eines dieser Bilder möchte ich gern hier in etwas veränderter Form wiedergeben, welches ich mal vor vielen Jahren von einem Bruder gehört habe. Ein Bild was mir durch die vielen Kommentare und Anregungen und Blickwinkel noch plastischer vor Augen geführt wird.

    Stellt Euch einen quadratischen Tisch vor, an jeder Seite sitzt eine Person mitten auf diesen Tisch steht eine Blumenvase mit einer herrlich duftenden Rose. Allen vier Personen gibt man die Aufgabe die Situation auf dem Tisch zu beschreiben. Der erste sagt. Mitten auf dem Tisch steht eine Blumenvase mit einer Rose darin. Der zweite wird etwas Ähnliches definieren. Bei den restlich zwei anderen werden die Beschreibungen kaum abweichen.

    Jetzt wird neben die Blumenvase noch eine Kerze gestellt, für alle vier Personen ändert sich aus Ihrem Blickwinkel die Situation auf dem Tisch. Wieder wird an alle vier die gleiche Aufgabe gestellt.
    Der Erste beginnt:“ Mitten auf dem Tisch steht eine Blumenvase, links davon eine Kerze.“
    Der Zweite: „Mitten auf den Tisch steht eine Blumenvase, rechts davon eine Kerze.“
    Der Dritte:“ Mitten auf den Tisch steht eine Blumenvase, eine Kerze steht vor der Blumenvase.“
    Der Vierte: „Mitten auf den Tisch steht eine Blumenvase.“ Und fügt noch hinzu: „Wo seht Ihr den eine Kerze?“ Aus seiner Sicht, ist diese durch die Blumenvase nämlich verdeckt.

    Durch die unterschiedlichen „wahrheitsgemäßen“ Beschreibungen entbrennt eine hitzige Debatte, ein Wortgefecht, ein Streit, eine Eskalation, ein Krieg.

    Doch glücklicherweise als begonnen wird zu streiten, hält einer von den vieren inne und lässt die drei vorerst weiterstreiten, beobachtet die drei und dann macht er etwas was nur Ihn allein in dieser Sache enorm weiterbringt, er steht auf und geht einmal um den Tisch herum und schaut sich die ganze Sache einmal aus der Höhe an. Dann setzt er sich wieder mit seiner neuen Erkenntnis, erfahren zu haben das jeder nur seinen Blickwinkel verteidigt.

    Seine Überlegungen sind nun, wie kann ich es fertigbringen das die anderen drei das gleiche tun wie ich es gerade getan habe. Dadurch das er etwas komplexer denkt, sagt er sich wenn jetzt auf diesem Tisch noch eine Schale mit Obst darin gebracht wird und wieder die gleiche Aufgabe der Tischbeschreibung gestellt wird, versteht einer den anderen nicht mehr.

    Dadurch das die anderen drei weiter streiten und der vierte sich gar nicht mehr daran beteiligt, wird es von ebendiesen anderen Streithähnen bemerkt, die jetzt den Versuch unternehmen ein jeder für sich allein ihn als Verbündeten zu bekommen. Seine große Chance sieht er gekommen und hier gibt es zwei oder sogar mehrere Wege entweder behält er seine neue Erkenntnis für sich, bleibt neutral und wartet bis Krieg ausbricht, oder er verbündet sich mit dem aus seiner Sicht stärksten Tischgenossen oder aber auch er sagt jedem separat, bevor ich mit Dir ein Bündnis eingehe möchte ich das Du Dich erhebst und einmal um den Tisch herumläufst um somit die gleiche Erkenntnis erhält.

    Alle drei tun das, setzen sich wieder und bemerken wie unnütz dieser Streit war. Tatsächlich wird auf diesen Tisch noch eine Obstschale gestellt und erst jetzt ist jedem klar geworden das er sogar in der Lage ist nicht nur die Tischsituation aus seiner Sicht zu erklären sondern auch die Sicht des anderen zu verstehen.

    Selbst wenn an diesem Tisch noch eine andere Person Platz nehmen sollte der man gleiche Aufgabe der Tischbeschreibung stellt, werden die anderen Vier ihm vorher raten das ganze mal mit einer 360°
    Umrundung von oben zu sehen. Damit er den Unterschied zwischen Wahrheit und der Wirklichkeit erkennt.

    Natürlich ist dieses Bild sehr stark vereinfacht, doch ich denke, dass es gut ist über diese Metapher nachzudenken.

    Wir als Brüder und Schwestern die die Einheit bewahren möchten, werden immer wieder in Liebe aufgefordert auch die Sichtweisen anderer zu verstehen, die uns im Glauben verwandt sind. (Gal. 6:10) Auch die Sichtweise derer die in der Führungsrolle stehen, wir sind nicht gezwungen diese Sichtweise in absoluten Sinn zu übernehmen. Das sind wir bestimmt nicht, weil unserer zentraler Blickpunkt auf Jehova und Jesus auf das Königreich nicht verdeckt werden darf und das dieser frei bleibt dafür kann nur ICH selbst sorgen.

    Den Mut aufzubringen einmal aufzustehen die Runde zu machen, ist der Unterschied zu denen die am Tisch sitzen bleiben und nun jede veränderte Situation die da passiert einfach hinzunehmen ohne sich um die Sichtweise der anderen zu kümmern aber dann lauthals nur Ihren Standpunkt vertreten.

    All diese Dinge die hier auf Bruderinfo geschehen werden mit Sicherheit gelesen von Hirten von Brüdern in Selters, da bin ich mir sicher! Jeder der hier aufrichtig und ehrlich gemeinte Kommentare die offen und ohne Scheu dargelegt werden, egal wie einfach oder kompliziert er vom Schreiber verfasst wurde, ist für die anderen eine Hilfe neue Blickwinkel in diesem Werk der Liebe zum Nächsten und dem Werk was Jesus uns aufgetragen hat zu erkennen.

    Ich Grüße Euch alle die den Mut aufbringen, Sichtweisen und Blickwinkel von anderen zu verstehen!!!

  • Matthäus
    Dezember 18, 2010

    Hallo Akazienholz, schön deine Erwiderung zu lesen.
    Deine Worte sind sehr inhaltsreich auch deine Vergleiche immer was besonderes. Zu deinen Erklärungen die nachvollziehbar sind, insbesondere der Gedanke der Einheit die sicher wünschenswert ist.

    Doch müssen alle Christen den gleichen Standpunkt vertreten? War es nicht auch zur Zeit Paulus so das einige so und andere anders entschieden haben? Beispiel Götzen geopfertes Fleisch, der eine konnte davon essen ohne Gewissensbisse, für den anderen war es undenkbar.

    Habe gerade von Cheyenne folgenden Satz gelesen:

    >>>Diese „persönlichen Gewissensentscheidungen“ wurden mit der Drohung des Gemeinschaftsentzugs erpresst.<<<

    Und hierbei denke ich sind jene gefragt die in der LK Entscheidungen treffen und in ihren Maßregelungen mit mehr Hausverstand und Weisheit an die Handlung einzelner Brüder herangehen sollten.

    Diese Formulierung trifft den Nagel auf den Kopf !!!

    Diese Aussage kann man auf viele Belange des Christsein anwenden. Doch die LK will durch den verlängerten Arm der Ältesten, Brüder maßregeln, eingrenzen, vorschreiben und exekutieren (siehe neues Herdebuch für Älteste – es gibt auch einen guten Artikel hier im Bruderinfo). …und damit üben sie Macht aus – herrschen über ihre Brüder, was ihnen durch Gottes Wort UNTERSAGT ist!

    So wie wir es jetzt in der arabischen Welt sehr deutlich vernehmen. Sobald Autoritätspersonen ihre Stellung mißbrauchen und das ist rund um den Erdball AUCH bei ZJ der Fall, kann es nur zu Frust, Depressionen, Hartherzigkeit und damit dem Fehlen an Liebe führen mit allen bekannten Folgen und Kommentaren die hier zur genüge gepostet wurden.

    Zur Untermauerung meiner Sichtweise sehr gute Ratschläge von der LK – doch hier trifft das Wort Jesu zu – sie sagen es wohl aber handeln nicht entsprechend !!!

    w94 1. 9. S. 14 Freut euch in Jehova

    Vor allem dürfen wir niemandem Bürden aufladen, die über die Forderungen des Wortes Gottes hinausgehen. Der Apostel Paulus sagte: „Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude“ (2. Korinther 1:24). Als ehemaliger Pharisäer wußte Paulus genau, daß strenge Regeln, die von Autoritätspersonen festgelegt und durchgesetzt werden, die Freude unterdrücken, wogegen hilfreiche Empfehlungen von denjenigen, mit denen man zusammenarbeitet, die Freude vergrößern

    *** w98 15.3. S. 10 Menschen nachzufolgen ist gefährlich

    …eigentlich stehen die Mitglieder jeder Religion, die stark an menschlichen Führern und ihren Ideen festhalten, in der Gefahr, Sklaven von Menschen zu werden. Ein stark auf einen Führer ausgerichtetes Verhältnis kann dazu führen, in emotioneller und religiöser Hinsicht völlig abhängig zu werden.

    *** w98 15.3. S. 15 Wessen Sklave möchte man sein?

    15 Die Vorstellung, jemandes Sklave zu sein, wird die meisten Menschen unangenehm berühren. Doch in der heutigen Welt ist es eine Realität, daß sich Menschen häufig auf so subtile Weise manipulieren und beeinflussen lassen, daß sie schließlich unabsichtlich das tun, was andere wollen.

    …die Menschen in eine bestimmte Form zu pressen, indem sie Maßstäbe festlegen, an die man sich halten soll. …. Organisationen veranlassen Menschen dazu, ihre Ideale und Ziele zu unterstützen, und das nicht immer durch überzeugende Argumente, sondern oft dadurch, daß sie an einen Geist der Solidarität oder Loyalität appellieren. Da wir, wie Paulus feststellte, ‘Sklaven derer sind, denen wir gehorchen’, tut jeder von uns gut, sich folgendes zu fragen: „Wessen Sklave bin ich? Wer übt den größten Einfluß auf meine Entscheidungen und meine Lebensweise aus? …… Wem gehorche ich — Gott oder Menschen?“

  • maximilian
    Dezember 18, 2010

    Hallo Bruder Akazienholz,
    ein sehr schöner Vergleich mit den „Hindernissen aus den Weg räumen“.
    Genau das ist denke ich das Ziel von Bruderinfo, mit Hammer und Meisel einen Weg zu bereiten.
    Vieleicht geht es ja doch schneller wie man es denkt, den ich Vertraue auch auf Jehova in dieser Sache.
    Liebe Grüße
    Maximilian

  • Akazienholz
    Dezember 18, 2010

    Liebe Brüder und Schwestern,
    es ist richtig, dass ich nicht sofort die LK in Frage stelle, einige von Euch so bemerke ich, haben da einen entschiedenen Strich gezogen.
    Es gehört zu meinen naturell das ich immer noch hoffe das die vielen Irrtümer die von der LK gekommen sind, irgendwann von innen heraus erkannt werden und das man dann zugibt falsch interpretiert zuhaben. Ich habe zusehen können wie ein von sich absolut überzeugte Regierung an Ihrer Selbstherrlichkeit und ideologischen Überzeugung zugrunde gegangen ist, während sie den 40 Geburtstag mit Militärparade und Machtgehabe feierten, demonstrierte das gesamte Volk gegen dieses System. Das war vor fast 21 Jahren. Doch das war nur eine halbe Nation die sich gerade mal 40 Jahre über Wasser halten konnte. Hier reden wir von etwas was weitaus höher liegt, und doch kann ich mich nicht erwehren in bestimmten Entwicklungen und Verhalten der LK darin gewisse Parallelen zu erkennen.
    Nun gut. Ich möchte hier insgesamt nur eins zum Ausdruck bringen, es gibt immer verschiedene Wege ein Hinternis z.B. einen großen Felsen der auf den schmalen Pfad des Lebens sich in den Weg legt aus dem Weg zu räumen. Ich kann eine Stange Dynamit nehmen, ein Loch in den Fels bohren und Ihn dann in Sekundenbruchteilen in die Luft zu jagen. Vorteil Problem ist sofort beseitigt, Nachteil Trümmer fliegen unkontrolliert durch die Gegend und könnten andere und selbst mich verletzen. Eine andere Möglichkeit ist eine lange Eisenstange zu nehmen, an einer geeigneten Stelle am Felsen diese anzusetzen und das ganze Teil auszuhebeln, so dass er talwärts rollt. Vorteil geht auch schnell, doch auch hier können andere im unteren Abschnitt dieses Pfades zu Schaden kommen. Nächste Möglichkeit ist einfach mit ein paar Seilsicherungen drüber zu klettern und dann den Weg auf den Pfad fortzusetzen. Vorteil ist geht zu machen kostet eine gewisse Anstrengung und Überwindung, Nachteil das Problem bleibt nach wie vor für andere die diesen Weg ebenfalls gehen bestehen. Die letze Möglichkeit ist, ich nehme einen Hammer und Meißel und fang an aus dem Fels Pflastersteine zu klopfen und dann den Pfad damit auszulegen. Nachteil ist das dauert lange, Nachteil ist das ist absolut schweißtreibend doch es gibt einen ganz tollen Vorteil, alle anderen die danach kommen freuen sich darüber, dass sie das Stück dieses Pfades etwas bequemer laufen können. Und ich finde das ist die Mühe wert.
    So habe ich bisher viele Dinge in meinen Leben angegangen.
    Alles geht mit einem Gedanke los. Der Gedanke in unserem Kopf ist der Same in unserer Faust, ist dieser Gedanke anderen offenbart worden so gleicht das dem öffnen der Faust, der Same also der Gedanke wird sichtbar. Drehe ich die Hand so fällt der Same auf den Boden, ich tue eine Handlung denn ich säe aus. Doch ich muss mir nach Galater 6:7-10 darüber im Klaren sein, das ich aber auch ernten werde was ich gesät habe.

    Deshalb bleibt bei allen Dingen besonnen.

    Ich bedanke mich für Eure Kommentare und Rückantworten.

  • Matthäus
    Dezember 18, 2010

    Revolution in Brooklyn ?

    Du lieber Akazienholz beschreibst in einem sehr schönen Vergleich wie Du Problem lösen möchtest. Solange dies nur menschliche Belange betrifft ist das völlig in Ordnung und sicher zielführend.

    Wenn menschliche Regierungen – Machthaber, ihre Fehler einsehen
    oder auch bereit sind zu korrigieren (oder auch nicht mit den bekannten Folgen wie derzeit in der arabischen Welt) so ist das eine Sache, eine andere sind jedoch die Fehler der LK – hinreichend bekannt – hier werden wir Menschen wenig bis gar nichts verändern – oder kannst Du Dir vorstellen das Brüder eine Revolution in Brooklyn anzetteln?

    Wobei Anfang der 80er Jahre gab es zwar „keine Revolution“ im Hauptbüro doch noch heute berichten Betroffene über die Lieblosigkeit und Härte wie man gegen Brüder vorging die nur etwas in Frage stellten und Personen die ihr ganzes Leben der Organisation gewidmet hatten wurden ohne Barmherzigkeit ausgeschlossen. Brüder die 60 Jahre und mehr waren
    mussten sich um ihren Lebensunterhalt von einem auf den anderen Tag selbst kümmern. Für mich ist in dieser Grausamkeit kein Unterschied zu so machen Despoten der Untertanen wenn er eine öffentliche Kritik (z.B. China) übt, jahrelang im Gefängnis schmachtet.

    Andererseits ist es unsere Aufgabe die LK zu ändern – wir können aufzeigen ! Das ist ja auch der tiefere Beweggrund von Bruderinfo.

    Genauso wie ein Komitee auf Fehler und Sünden hinweißt oder zurechtweist. Bereuen und sich ändern muss der Sünder selbst.

    Und hat die LK sich geändert, oder haben diese Männer – die genauso Brüder sind wie Du und ich – Jesus sagte IHR ALLE seid Brüder und fügte hinzu der Größte unter euch soll euer Diener sein !?

    Nicht wie wir diese Probleme angehen oder lösen ist entscheidend, sondern wie Gott der HERR oder das Haupt der Versammlung dies beurteilt. Und Gott hat sein Urteil bereits gesprochen.

    Hes. 13: 6 Was ihr als Visionen ausgebt, ist eine Täuschung, und wenn ihr weissagt, lügt ihr! Ihr verkündet: ‚So spricht der Herr!‘, obwohl ich euch gar nicht beauftragt habe – und dann erwartet ihr auch noch, dass ich eure Voraussagen eintreffen lasse!

    7 Eure Visionen führen die Menschen in die Irre, eure Weissagung ist nichts als Lüge. Denn ihr behauptet, meine Worte zu verkünden, obwohl ich euch gar keine Botschaft mitgeteilt habe.
    8 Darum sage ich, der Herr: Weil ihr leere Worte macht und von trügerischen Visionen erzählt, bekommt ihr es mit mir zu tun!

    Wie viele Brüder gab es in den letzten Jahrzehnten die nicht auf oberflächlicher Ebene auf Fehler hinwiesen, sondern aufgrund von Fakten die belegt wurden, ich denke an den schwedischen Sonderpionier der die Jahreszahl 607 als falsch bewies – er wurde ausgeschlossen.

    Der Grund lag alleine darin weil nur mit 607 das Jahr 1914 zu halten ist. In weiterer Folge auch das Jahr 1918/19 und der vermeintlichen Legitimation dass Jesus „seine Sklaven“ erwählt hat.

    Doch zu obiger Bibelstelle aus Heskiel die mehr als deutlich Gottes Standpunkt wiedergibt, möchte ich nur die wichtigsten Belege das es so ist hier anführen:

    > im 19. Jhdt. jede Menge Zeitangaben mit fixen Prophezeiungen – alle falsch !

    > im 2o. Jhdt. – 1914 kommt Harmagedon – dann verlegt man die Errichtung des Königreiches in den Himmel – da kanns keiner prüfen

    > 1918/19 – Jesus erwählt seinen einzigen Sklaven als Kanal Gottes

    > um 1920 – Millionen JETZT Lebender werden NICHT sterben

    > 1925 – es sollen die Patriachen auferstehen – Häuser werden für sie gebaut

    > 1940er Jahre erneut auf das unmittelbar bevorstehende Gericht verwiesen

    > 1975 – erneut kommt Harmagedon – jeder der zweifelt ist schwach im Glauben

    > 1996 – die Generation die nicht vergeht – im EW stand Jahrzehnte im Impressum: Jehova habe dies vorausgesagt – siehe Vers 7

    > die Generation wird auf die BÖSE Menschenwelt umgedeutet –
    10 Jahre später sind die Generation die Gesalbten –
    siehe 1. Tim 6:20

    Ich stelle folgende Fragen:

    Warum wird nicht beherzigt was Paulus sagte:
    WIR predigen UNS NICHT selbst? 2.Kor. 4:5

    Warum missachtet man am laufenden Band:
    Geht nicht über das hinaus was geschrieben steht? 1.Kor. 4:6

    Warum werden warnende Worte aus Offb. 22: ignoriert:
    NIEMAND soll diesen Worten etwas hinzufügen oder weglassen – mit Folgen die den Tod nach sich ziehen? Ein Ältester schrieb einmal ans Bethel, hätte die Organisation diese Worte je ernst genommen, hätten sie die meisten Druckschrift (ganz zu Schweigen
    von der Wertlosigkeit weil falsch und irreführend) nie in Umlauf gebracht werden dürfen.

    Doch alle die Fehler (Mitglied als NGO bei der UNO – staatliche Anerkennung) aufzeigen werden angefeindet und nahezu immer ausgeschlossen außer der Bruder bereut dass er es gewagt hat solche Sünden aufzuzeigen. Der Bruder muss bereuen und nicht die die falsche Handlungsweise begehen.

    Kannst Du Dir vorstellen wenn ein Ehebrecher sich vor einem Ältesten Komitee verantworten muss, wenn dieser vielleicht beste Verbindungen zur LK hat und in Folge werden dann die Ältesten ausgeschlossen? Genauso läuft es aber bei der LK ab !!!

    Oder ein anderes Beispiel: jemand ließt die Bibel und ist erschüttert über die Unmoral eines König Davids, oder der Streitereien unter den Aposteln. Er spricht darüber
    klagt an, und ER wird zur Verantwortung gezogen weil
    er verkehrtes gelesen und seiner Entrüstung kommentiert hat.

    So ich denke ich habe meine Empfindungen und Gefühle nach Außen gekehrt!

    Ich würde mir sehr wünschen wenn es unter ZJ wieder mehr OFFENHEIT und Ehrlichkeit gäbe und das Bewusstsein und das trifft auch auf die Brüder der LK zu, und nur deshalb schreibe ich diesen Kommentar, dass man Brüder mit mehr Respekt, Barmherzigkeit und Liebe behandelt, im Bewusstsein dass KEINER vor Gott bestehen kann – wenn ER seine Sünden in die Waagschale wirft – dann hat nur JEDER auf den Tod erwarten.

    Mit dem Maß mit dem IHR messt wird euch gemessen werden. Und hier habe ich im laufe von über 50 Jahren Schlimmes unter ZJ erlebt. lg. Matthäus

  • Alois
    Dezember 18, 2010

    Lieber Bruder Akazienholz

    Dein Vergleich mit dem schmalen Weg der zum Leben führt, in dem viele Hindernisse liegen gefällt mir. Im übertragenen Sinne steht es so auch in den Propheten.
    Folgende Änderungen dieses Beispiels würde ich gerne anregen:

    Du kannst die Steine nicht wegsprengen welche uns der Teufel immer wieder in den schmalen Weg legt, denn wir haben nicht die Macht dazu, nur Jehova und Jesus wären in der Lage die Steine wegzuräumen. Die tun das aber jetzt noch nicht. Aber die Propheten reden von einer großen Drangsal aus der die Geretteten kommen werden, die Drangsalen, das sind die vielen Steine, da müssen wir durch.

    Würdest Du die Steine mit Hammer und Meisel zerkleinern würdest Du erschöpft weit vor dem Ziel zusammenbrechen. Du kannst die vielen Steine und Hindernisse nur überklettern um das Ziel rechtzeitig und überhaupt zu erreichen. Was anderes ist in den Propheten im übertragenen Sinne nicht vorgesehen. Somit kannst Du auch nicht den Weg für andere Brüder eben damit sie es leichter haben, Du kannst ihnen nur helfen zu klettern. Genau das wollen wir hier in Bruderinfo tun.

    Denn jeder der den Weg zum Leben geht, der muss aus eigenem Antrieb mit der Hilfe des Geistes Jehovas die vielen Hindernisse und Fallen überwinden. Das ist der Unterschied zur LK, diese meint die Hindernisse aus dem Weg räumen zu können und alle Zeugen können leichten Fußes das Ziel erreichen als wären wir schon im Paradies. Dieses Verhalten geht aber nur auf dem breiten Weg. Deswegen tummeln sich die meisten Zeugen und die LK auf dem breiten Weg, da liegen keine Felsbrocken herum welche man überklettern müsste.

    Dafür steht auf dem breiten Weg die Organisation einer Rettung durch Christus im Weg.

    Viele Brüder haben schon vor vielen Jahren und Jahrzehnten erkannt welche Rolle die Organisation und die LK prophetisch gesehen einnimmt. Manche die hier zu Bruderinfo stoßen stehen noch am Anfang dieser Erkenntnis.

    Schon aus diesem Grund gibt es hier viele verschiedene Ansichten so wie die von unserem Bruder Matthäus die ich in diesem Punkt völlig teile.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bob
    Dezember 18, 2010

    Lieber Bruder Akazienholz,

    ich schätze Deine ausgewogene Art zu schreiben, auch Deine Zuversicht und Deinen Idealismus. In der Tat ist das nur möglich, wenn man für sich einen Modus gefunden hat, Erfahrungen und Wahrnehmungen in der richtigen Art und Weise zu verarbeiten. Du hast Deinen Weg und Deine Filter gefunden, um zu gewährleisten, dass Destruktives nicht an Dich herankommt. Das ist gut so und ich freue mich für Dich. Diese Modi der wahrnehmenden Verarbeitung können allerdings je nach sozialen Hintergrund, Familien- und Lebensgeschichte, soziale Eingebundenheit, Erfahrungswelt, psychische Verfasstheit, bei jedem Bruder und jeder Schwester unterschiedlich ausfallen. Jeder von uns hat seine persönlichen Strategien, das Vergangene, das Gegenwärtige und vielleicht das Zukünftige so zu ordnen, das Freude und Zuversicht bewahrt werden können. Vielen wird dies aber nicht gleich gelingen. Viele haben so viel Schaden erlitten, dass sie erst wieder ihr Selbstbewusstsein neu finden müssen, um wieder Kraft zu finden, sich selbstbestimmt Gott zu nahen.

    Deine Felsmetapher ist einerseits verständlich und nachvollziehbar, andererseits verkennt und unterschätzt sie aus meiner Sicht die jahrzehntelange und generationenübergreifende Tragweite des geistigen Desasters, was die leit. Körp. angerichtet hat, das Websites und Foren wie diese überhaupt erst notwendig werden ließ. Vergessen wir auch nicht die Brüder, die diese negativen Erfahrungen mit ins Grab genommen haben, zu Zeiten, wo es noch nicht die anonymen Ausdrucksmöglichkeiten eines Internets gab. Erinnern wir uns selbst noch daran, wie und in welcher Art und Weise wir über Ausgeschlossene und damit verbundene Familienzerstörungen geredet haben. Wir selbst waren oft Teil des Felsens und stützten diesen. Das Gemeinschaftssystem der Organisation markiert definitiv totalitäre Tendenzen. In diesem Kontext wird aus meiner Sicht wirkliche Gottesnähe zum Luxus.

    Die erklärte Zielrichtung von Bruderinfo, wie auch die verschiedenen Sichtweisen und Wahrnehmungen, welche in den Kommentaren zum Ausdruck kommen, sind die gesammelten Ergebnisse einer Entwicklung, wie wir sie alle zum Zeitpunkt unserer Taufe nie für möglich gehalten hätten. Es geht hier aus meiner Sicht NIE darum, etwas mit Kommentaren zerstören zu wollen – es geht um das Überleben der eigenen Selbstbestimmung, um das Bewahren des eigenen Glaubens. Es geht darum, etwas wieder zu erfahren, was man glaubte zu haben, es einem aber vorenthalten wurde oder man nicht fähig war es wirklich zu entdecken. Nicht nur aus Gründen äußerer Einwirkungen und Rahmenbedingungen, sondern wegen eigener Fehleinschätzungen.

    Der schwere Fels auf dem Weg, von dem Du sprachst ist nicht nur die WTG, es ist die fehlgeleitete an Menschen orientierte Vorstellung von etwas, von dem man meinte, es sei notwendig, um sich Gott überhaupt nahen zu können. Die Organisation, die solche Vorstellungswelten über jahrelange Indoktrination und manipulatives Reden in unsere Köpfe pflanzte und noch pflanzt, tat und tut dies vielleicht nicht aus bösem Willen, wohl aber in einer anmaßenden selbstverherrlichten Art und Weise und in Ermangelung eines angemessenen biblischen Verständnisses. Sie fällt in die Falle ihres eigenen Hochmuts. JHWH und Jesus können so etwas nie gutheißen. Warum nicht?

    Weil das Hindernis (Organisation) auf dem von Dir beschriebenen Pfade in doppelten Sinne schweren oft nicht wiedergutzumachenden Schaden angerichtet hat: 1. die Vorstellungswelt im Kopf, welche über Jahre zahlreiche psychische Störungen und Gottentfremdung bei den Brüdern verursachte, auch Familien zerstörte 2. Christen wurden von der leitenden Körp.vor allem daran gehindert, Ihre Einheit so zu leben, wie sie Paulus in Epheser Kap. 4 beschrieben hat:

    Einheit wird erfahren, in der Gemeinschaft mit Gläubigen, der Gemeinde – im Geist Gottes, der uns positiv zum Handeln berührt – in der Hoffnung – im Annehmen des Herrn Jesu, der unser Mittler ist -in der ALLEINIGEN Hingabe an Christus als Haupt der Gemeinde, in der Taufe – in Gott JHWH, der unser Vater und um uns besorgt ist – in Frieden und Liebe, ausgedrückt in wirklichen, echten und authentischen Beziehungen unseren Mitbrüdern und Mitmenschen gegenüber. Nirgendwo in der Schrift wird die Einheit auf eine Organisation gegründet, ganz im Gegenteil. Unser Glauben gründet in Jesus als Mittler, in unserem Verhältnis zu JHWH, unserem Vater. Darum geht es NUR! Warum soll ich schweißtreibende Pflastersteine aus dem Fels schlagen, warum soll ich mich an etwas abmühen, von dem ich glaube, das es gar keinen Einfluss auf meinen ganz persönlichen Glauben haben darf, geschweige denn eine Existenzberechtigung hat.

    Wenn ich in Deinem Bild bleibe, lieber Brd. Akazienholz, so ist der Fels der Organisation aus massiven Granit, unbearbeitbar, denn der sogenannte Sklave hat sich als Herr über den Glauben anderer auf den THRON gesetzt, als falscher Prophet, von dem er sich auch nicht so schnell verjagen lässt. Denn die Organisation folgt einer Illusion, einem eigendynamisch erzeugten und pseudobiblisch legitimierten Selbstbild, das jegliche Einsicht verkümmern lässt und wahrscheinlich unmöglich macht.

    Ich wäre immer vorsichtig mit Reden darüber, welchen Beitrag einzelne Kommentare für das Wohl der Brüder leisten oder nicht. Betrachte ich den Gesamtkontext der hier getätigten Äußerungen, so geschieht nahezu alles in VERARBEITENDEN Sinne, in Versuchen der Einordnung und Bewältigung gemachter Erfahrungen. Im Versuch, den neuen Erfahrungen eines selbstbestimmten Bibellesens Ausdruck zu verleihen. Im Versuch, eine gottzugewandte Haltung einzunehmen. Im Versuch selbst Erarbeitetes zur Diskussion zu stellen. Aufrichtige Menschen handeln nach ihrer Einschätzung der Dinge und sind nicht strategisch oder destruktiv unterwegs. Einschätzungen sind meist sehr subjektiv und basieren auf Erfahrungen. Kommentatoren mit vielleicht fragwürdigen Motiven habe ich nur wenige erlebt und die bleiben auch nicht lange. Und wer die Einheit aus Epheser 4 lebt, kann auch mal mit Meinungsverschiedenheiten leben. Rechthaberei bringt im Kontext der gemeinsamen Zielrichtung sowieso nicht weiter und ist kontraproduktiv. Ich empfinde die meisten Kommentare als Erbauung und Reflexionshilfe. Doch zurück zum Pfad:

    Wer jahrzehntelang geistig unterdrückt wurde, und keine inneren (psychischen) und äußeren (soziale Gesichtspunkte) Möglichkeiten sah, sich zu befreien, kümmert sich nicht mehr um den Verursacher (Organisationsdiktate). Er gibt ihm in seinem Kopf und in seinem Herzen KEINEN Raum mehr. Er verarbeitet diesen Verursacher gedanklich ins Abseits. Er geht ihm aus dem Weg. Er verdrängt ihn aus dem Sinn, soweit es jedem möglich ist. Der Preis ist allerdings die Zerrissenheit, solange man noch in die Versammlung geht oder gehen kann. Der Skeptiker hat es in einem Kommentar auf den Punkt gebracht, man kann kaum in die Versammlung gehen ohne Anteil daran zu haben an der Macht, von der sie bestimmt ist (Formalismus, Bürokratie, Meinungsunterdrückung, Fremdbestimmung, Programmvorgaben, Lehrmeinungen etc.) Jeder muss selbst entscheiden, wann es genug ist und man zum Schutz seiner Familie gehen muss. Das ewige Herumlavieren wird auf Dauer auch ermüdend.

    Und das Werkzeug nur in die Hand zu nehmen, um ein paar Pflastersteinstückchen für einen Reformweg zu basteln, kostete viele den Gemeinschaftsentzug und die soziale Isolation. Die Anonymität hier ist ein Zeugnis des desolaten Zustands der ZJ Gemeinden. Die anonymen Wege hier ersetzen allerdings auch nicht die wirklichen echten Begegnungswege. Sie bieten aber dankenswerterweise Kartenmaterial zur Neuorientierung. Eine Orientierung auf dem Weg zum selbstbestimmten Glauben. Deine Bildmetaphern von Sprengung und Übersteigen des Hindernisses war hier auch nie Thema. Denn offene Gegnerschaft oder unnötiges Abmühen am Konstrukt der Organisation braucht keiner mehr. Dazu hat hier keiner Lust und das war auch nie die Zielrichtung der Kommentare und Aufsätze hier bei Bruderinfo, so wie ich das beurteilen kann. Der Fels des Anstoßes muss in der persönlichen Geisteswelt ignoriert und eliminiert werden. Eine Grundvoraussetzung, um überhaupt zum selbstbestimmten Glauben finden zu können. Jeder geschlagene Bruder muss diesen Weg auch neu lernen zu gehen und hier ist es viel besser, sich mit gleichgesinnten Brüdern in freien Bibelkreisen zu ermuntern als auf einen unnachgiebigen Fels einzuhämmern, der von Gott sowieso entfernt werden wird. Vergebene Liebesmüh! Woanders ist die Kraft wesentlich sinnvoller eingesetzt. Wir haben schon genug Probleme in dieser Welt, Organisation interessiert mich nicht mehr, sie wird an ihren selbst produzierten Dilemmata, Schriftstellenakrobatiken, Machtansprüchen, Statistikekzessen und Kontrollwahn zugrunde gehen.

    Der Glaube ist und bleibt unsere persönliche Angelegenheit. Eine fühlsame innere Ruhe mit Gott und Jesus. Um diese innere neu gefundene Ruhe zu pflegen bedarf es inniger Gebete und wenn möglich einer authentischen Gemeinde. Um beides geht es der Organisation eben NICHT. Einheit heißt hier Organisationsloyalität. Hingabe heißt hier Gehorsam gegenüber menschlichen Gesetzen und WTG Funktionären. BESONNEN bleiben heißt für mich in diesem Kontext, den Ort, auf welchen der selbstherrliche Fels liegt, innerlich und äußerlich zu meiden, das Hindernis zu umgehen. Vielleicht kann das letztere im räumlichen Sinne (Versammlung) noch etwas warten, aber denken wir Eltern beispielsweise auch an die Verantwortung unseren Kindern gegenüber: würden wir sie auf einen Pfad hetzen, wo sie letztlich in fremdbestimmter Weise jene Zerrissenheit erfahren, welche die Brüder hier umtreibt. Wollen wir, dass sie selbstbestimmt ihren Glauben zu Jesus und JHWH finden oder sollen sie uns dabei helfen, Pflastersteine aus dem Fels zu hauen, dafür in jungen Jahren gerügt und ausgegrenzt werden, wo es doch so viel sinnvolleres zu tun gibt.

    Schön ist Deine Metapher in der Hinsicht, dass wir andere vielleicht einen Weg bereiten können. Doch um diesen Weg zu gehen, sollten unsere Mitbrüder mühsam wieder laufen lernen. Da ich aber nicht das Handeln meiner Brüder beurteilen möchte, mich auch nicht als Herr über deren Glauben aufspielen kann und darf, kann es sehr wahrscheinlich auch passieren, dass wir uns nicht nur schweißtreibend am Stein abmühen, sondern uns die gelösten Steine sogar noch von unseren organisationsloyalen „Mitbrüdern“ hinterhergeschmissen werden, so dass wir erneut Schaden nehmen. Denn wir demontieren ja mit unserer Selbstfindung auch deren organisationsorientiertes Glaubensgebäude. Vergessen wir nicht, die Orga und leit. Körp. befindet sich in einem Tal tiefen Schattens. Wir können hier nicht mehr viel erwarten und brauchen auch nichts zu erwarten. Die Orga ist sich selbst genug. Und sie wird alles tun, den Verantwortlichen von Demontage das Handwerk zu legen. Dafür werden ihr viele Mittel Recht sein.

    Es wird irgendwann einmal eine endgültige Entscheidung notwendig sein, nicht mehr zwischen zwei Seiten zu hinken. Christliche Freiheit heißt Freiheit und meint damit auch die Freiheit der Entscheidung, wohin man geht. Zeit und Kraft sollten lieber für erbauliche brüderliche Gemeinschaft verwendet werden, in wirklicher Begegnung, in Einheit, wie sie Paulus beschrieb. Nicht in durchorganisierten und formalisierten Versammlungsabläufen, sondern in autonomen freien Studiengruppen.

    Für alles andere möchte ich meine kostbare Lebenszeit auf Dauer nicht mehr verwenden. Wir sollten uns ernsthaft Gedanken machen, welche Wege denkbar sind, kleine Bibelstudiengruppen zu gründen. Und auch jene, die noch wie ich aus sozialen Gründen in die Versammlung gehen, könnten hiervon einen Nutzen haben. Die Online-Gemeinde hier tut gut, sie ist aber nur ein erster Schritt und kann nie die wirkliche Begegnung ersetzen. Diese ist aber notwendig, um sich gegenseitig in der selbstbestimmten Glaubensäußerung bestärken zu können und den Glauben mancherorts vielleicht auch nicht ganz zu verlieren. Es geht hier nicht um eine Gegenbewegung, es geht um Selbsthilfe, um geistige Emanzipation, um die Bewahrung eines guten und freudigen Verhältnisses zu Jesus Christus und JHWH. Nur darum soll und muss es gehen. Dann wird die ganze brüderliche Gemeinde großen Segen erfahren. Ich glaube daran, dass es so kommen wirdJ Wir sollten gut überlegen, wofür wir unsere Kraft einsetzen.

    Ich wünsche Dir, lieber Bruder Akazienholz alles Gute und viel Segen.

    Dein Bruder Bob

  • Matthäus
    Dezember 18, 2010

    Lieber Bob, Du verstehst es wie kein anderer die Problematik mit der Machtorientierten Otganisation und deren Folgen für alle die darunter zu leiden haben, auf den Punkt zu bringen. Danke für Deine korrekte, gewählte und doch deutlichen Worte!

    Zu dieser Anmerkung von Dir:

    >>>den Ort, auf welchen der selbstherrliche Fels liegt, innerlich und äußerlich zu meiden, das Hindernis zu umgehen. …, aber denken wir Eltern beispielsweise auch an die Verantwortung unseren Kindern gegenüber: würden wir sie auf einen Pfad hetzen, wo sie letztlich in fremdbestimmter Weise jene Zerrissenheit erfahren, welche die Brüder hier umtreibt. Wollen wir, dass sie selbstbestimmt ihren Glauben zu Jesus und JHWH finden oder sollen sie uns dabei helfen, Pflastersteine aus dem Fels zu hauen, dafür in jungen Jahren gerügt und ausgegrenzt werden, wo es doch so viel sinnvolleres zu tun gibt.<<<

    … ist mir zum Begriff Fels wie von Br. Akazienholz verwendet noch etwas in den Sinn gekommen.

    Der Fels der sich in BEHINDENDER Weise durch die Organisation auf den Weg gelegt hat, sollte eigentlich Jesus sein – er wird als Haupteckstein beschrieben. Auf diesen Fels sollten ja müssen wir unseren Glauben – auf solider Grundlage – aufbauen. Jeder der versucht diesen Platz ein zunehmen, nimmt sich zu wichtig, macht sich schuldig weil alle die darauf vertrauen, letztlich sich des Götzendienstes schuldig machen. Und das sollte nicht nur die LK sich einmal verinnerlichen sondern jeder Christ der ja eine eigene Verantwortung hat. Er kann nicht sagen er hätte alles getan was der "Sklave" ihm gesagt oder angeordnet hat.

    Es ist schlimm genug daß der "trvSk." den Platz Jesu erobert hat, man will den Gläubigen das Leben vermitteln, etwas was NUR Jesus selbst kann. Nicht genug mit diesem Frevel, werden treue Christen unterdrückt, dabei Familien auseinander gerissen oder gar zerstört. Erst letzte Woche erzählte mir ein Bruder von einem kleinen Bundesland er hätte in letzter Zeit unter ZJ von 7 (!!!) Selbstmorden erfahren, einen mit dem er kürzlich noch einen Tag davor für den PD ausgemacht hatte – ein Bruder, der mehrere Kinder hat schied freiwillig aus dem Leben.

    Wenn ich auch nicht alle Zusammenhänge kenne, jedoch ist es Fakt daß unter ZJ eine überdschn. hohe Selbstmordrate besteht und das hat mit dem psychische Druck – Angst vor Verlust des sozialen Umfeld zu tun, und hierbei muß man der LK große Vorwürfe machen.

    Deine Formulierung der Selbstbestimmung, nach dem Bibelwort: "Wer bist du das du deinen Bruder richtest?" …kann nicht genug betont werden. Nur durch ständiges Aufzeigen kann der Fels (Organisation) der uns am Weg als großes Hinderniss und nicht als Hilfe zur Verfügung steht – den der Helfer ist nicht die Organisation sonder Gottes hl. Geist.

    In diesem Sinne wünsche ich allen ein selbstbestimmtes Eigenverantwortliches Leben in Freiheit als Christ und Jünger Jesu und nicht einer Organisation. Ich stimme dir zu das auch die Organistion – wie derzeit in den arabischen Ländern – erkennen wird daß sie ihre Machtstruktur und Einfluß auf die Glieder der Versammlung nicht mehr länger in dieser Form aufrechterhalten können ja nicht dürfen.

    In brüderlicher Liebe
    Matthäus

  • Der Skeptiker
    Dezember 18, 2010

    In dem Punkt stimme ich überein, die Versammlung darf nicht mit der LK bzw. Orga gleich gesetzt werden, auch wenn es ihr gelungen ist, die Versammlungen rechtlich und finanziell an den Tropf zu nehmen. Viele treue langgediente Brüder/Schwester trennen das schon länger und konzentrieren sich auf das Wesentliche. Mir ist das in den letzten Monaten nicht gelungen, aber aufgrund div. Kommentare hab ich neuen Mut geschöpft, auch wenn ich mir im Moment nicht vorstellen kann, wie man Teil der Versammlung sein und nicht teilhaben kann an dem, was dzt. alles Falsch läuft.

  • Martin
    Dezember 18, 2010

    An das Bruderinfo-Team!
    Vielleicht gestattet Ihr mir angesichts der Anregung von Alois vor einiger Zeit bezüglich finanzieller Unterstützung die bescheidene Anfrage, ob diese Ermunterung dazu beigetragen hat, Euere Kosten mit zu decken oder ob weiterer Bedarf besteht. Wie seht Ihr derzeit den Stand der Entwicklung dieser Seite und was plant Ihr für die Zukunft? Möchtet Ihr Euch auf internationaler Ebene ausdehnen, um noch mehr Brüdern Zugang zu verschaffen?
    Viele Grüße
    Martin

  • Bruderinfo
    Dezember 18, 2010

    Lieber Martin,
    wir wollen die Aufmerksamkeit nicht mehr auf die materielle Unterstützung lenken. Leider haben nur sehr wenig (man kann dies an weniger als 5 Fingern abzählen) diese Seite materiell unterstüzt (vielen Dank nochmals an dieser Stelle). Wir denken, es liegt daran, dass viele Brüder Angst haben, da sie meinen das ihre Idendität offengelegt wird. Dem ist aber nicht so. Bei Überweisungen z.B braucht man keinen Namen angeben und bei Paypal ist dies anonym. Aber die Angst unter den Brüdern ist groß. Was natürlich sehr schade ist -aber wir verstehen das natürlich. Die Entwicklung der Seite stockt deshalb sehr. Aber wir verzagen nicht. Viele Brüder aus dem Ausland möchten gerne auch die Artikel in englischer und spanischer Sprache lesen. Ein Bruder aus Australien hat uns schon ein Artikel übersetzt. Aber die Übersetzungsarbeit ist sehr zeitaufwendig und der Bruder hat dafür seinen Lohn verdient(die naturkatastrophen und Überschwemmungen sind auch sehr schlimm). Überall sind Brüder in Not. Deshalb sparen wir dafür und besprechen hier noch wie es weitergehen wird. Auch die Vertonung für die blinden und schlecht sehenden Brüdern kostet sehr viel Geld. Wir sind eben kein großer Konzern. Auch die Bearbeitung und Pflege der Seite und die Zeit und Arbeit um die Mails zu beantworten kostet sehr viel Mühe, die sich aber lohnt. Viele Brüder von uns übermannt manchmal auch die Traurigkeit wegen der vielen Hilferufe und die Gewissheit das man nicht jedem helfen kann. Es gibt hier noch viel zu tun, beten wir dafür das wir dies alles und die vielen anderen Bedürfnisse mit der Zeit erfüllen können. Deshalb schmerzt es manchmal wenn sich Brüder hier uneins sind und gegenseitig verletzen, wo es doch soviel wichtigeres zu tun gibt. Danke Martin für deine Nachfrage. Liebe Grüße vom Bruderinfo -Team

  • Martin
    Dezember 18, 2010

    LIEBES BRUDERINFO-TEAM!

    Ich denke, Ihr habt hier einige bedeutsame Hinweise gegeben.Ihr schreibt: „wir wollen die Aufmerksamkeit nicht mehr auf die materielle Unterstützung lenken“. Jeder von uns weiss, dass ohne Geld oder zu knappen Mitteln so gut wie keine Aktivitäten möglich sind. Da eröffnen sich wahrscheinlich Perspektiven, an die Ihr, bevor Ihr diese Web-Side eröffnet habt, garnicht so gedacht habt. Deshalb auch der Hinweis: „Die Entwicklung der Seite stockt deshalb sehr. Aber wir verzagen nicht“. Das ist gut so.

    Doch dann folgt eine vielsagende Bemerkung: „Überall sind Brüder in Not. Deshalb sparen wir dafür und besprechen hier noch wie es weitergehen wird“. Was stellt Ihr für Notumstände fest? Bezeiht sich diese Not auf den geistigen Bereich oder mehr auf die materielle Bereiche, so z.B. durch Naturkatastrophen oder andere Umstände? Wie kann hier mitgeholfen werden?

    Weiter schreibt Ihr:
    „Brüder von uns übermannt manchmal auch die Traurigkeit wegen der vielen Hilferufe und die Gewissheit das man nicht jedem helfen kann. Es gibt hier noch viel zu tun, beten wir dafür das wir dies alles und die vielen anderen Bedürfnisse mit der Zeit erfüllen können“. Ohne Administration geht hier natürlich kaum etwas.

    Welche Art Hilferufe sind dies? Ihr würdet Euch offensichtlich vieles gerne vornehmen… nämlich „die vielen Bedürfnisse mit der Zeit erfüllen zu können“. Das erfordert aber Mittel und Einsatz von Menschen. Deshalb müsste auch hier erörtert werden, wie dieser Bedürfnisse Beachtung geschenkt werden kann. Ich denke hier ruft die Notwendigkeit einer organisierten Gesamtlösung.Wie könnte die aussehen?

    Liebe Grüße
    Martin

  • Akazienholz
    Dezember 18, 2010

    Liebe Brüder und liebe Schwestern,

    Seit einigen Monaten verfolge ich hier diese Webside mit großer Aufmerksamkeit.
    Bruderinfo hat gute Gründe genannt diese Webside so zu unterhalten.
    Denn es gibt wirklich einige Missstände die zu beklagen sind.

    Jeder der hier einen Kommentar oder Artikel verfasst, muss sich fragen aus welchen Gründen ich dies tue.
    Einfache Fragen an das eigene ICH beim verfassen von Artikeln und Kommentaren können das beantworten. Fragen wie z.B. Fördere ich dadurch wirklich die „Harmonie“ oder die „Disharmonie“? Ist es wirklich „konstruktiv“ oder „dekonstruktiv“? Ist es „Schöpfung“ oder „Erschöpfung“ oder gar das Gegenteil davon die „Zerstörung“?

    Wir alle besitzen ein Bewusstsein. Dieses Bewusstsein ist der Torwächter unsers Unterbewusstsein und es liegt auf der Hand, das Menschen mit äußerst raffinierten Mitteln immer wieder in der gesamten Geschichte der Menschheit, versuchen diesen Torwächter schläfrig zu machen, ist dies erst einmal gelungen lassen wir es zu, das jede Information aus einer für uns vermeintlich sicheren Quelle als wahr anzusehen ist, wir lassen es ungeprüft in unser Innerstes ohne zu hinterfragen.
    Kritisch wird es, wenn das Ganze sich dann in der Wirklichkeit so offenbart das es sich als Irrtum oder gar als Lüge herausstellt.

    Dieser biologisch geistige Mechanismus des Zusammenspiels zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein ist uns bei der Erschaffung des Menschen mitgegeben worden, eben das wir uns nicht wie Marionetten verhalten. Bewusstsein muss Herr über dem Unterbewusstsein bleiben und nicht umgekehrt.

    Nur ein Beispiel aus unserem Wortschatz, ich nenne den Begriff „Weltmensch“ oder auch „Weltmenschen“, jeder Zeuge Jehovas wieß wer und was damit gemeint ist.
    Unbewusster Weise hat man damit 99,9% der gesamten Weltbevölkerung gemeint und da wir als Zeugen Jehovas keine Weltmenschen sind, haben wir bewusst uns dadurch vom Rest der Welt abgehoben. Irgendwann wurde dieser Begriff einmal geprägt und für so gut befunden, dass er seit 1970 mindestens 249 mal in unserer Literatur auftaucht. Interessant dabei ist, dass er aber das letzte mal 1999 in einem Königreichsdienst verwendet wurde. Doch herumgeistern in unserem Sprachschatz tut er trotzdem immer noch. Eben unbewusst! Weil es irgendwann mal in unserer Literatur so gestanden ist. Das dadurch der Rest der Welt von bescheidenen 99,9% abgekanzelt wird geschieht ebenfalls unbewusst. Doch das genau zu unterscheiden liegt eindeutig in der Verantwortung des Einzelnen!

    Ich möchte auch noch was zum Thema Leitende Körperschaft sagen.
    Bis jetzt sind wir insgesamt mit den Erklärungen von geistigen Dingen durch dieses Gremium ganz gut gefahren. Sollten sich hier bewusst menschliche Machtstrukturen aufbauen, wird dies von der göttlichen Macht Jehovas nicht zugelassen werden. Immerhin ist ER es der den Kanal bestimmt und die Frequenz auf der er sein Volk beschützt und wenn er es ändert, werden alle aufrichtigen Menschen dies auch bemerken.

    Die Personen die die LK in den letzten ca. 100 Jahren bilden und das kann man an Hand unserer Literatur auch leicht nachprüfen, stammen zum größten Teil aus ähnlichen Kulturkreisen vorwiegend mit weißer Hautfarbe.
    Sicherlich kann man die Frage erheben wieso das so ist, da Jehova doch ein unparteiischer Gott ist.
    Ich finde darauf keine Antwort. Leicht könnte man da der Meinung sein ist halt menschlich gedacht dieser Überhang oder Bevorzugung. Doch wir dürfen nie vergessen welche Macht Jehova besitzt, er hat schon andere Nationen dazu gebracht sich Sacktuch anzuziehen.

    Das wir in einer bedeutungsvollen Zeit leben wird niemand abstreiten können, tagtäglich werden wir mit Informationen zugeschüttet. Wölfe gehen umher um echte Christen aufzufressen.
    Ein Wolf jagt meistens im Rudel. Interessanter Weise wälzt er sich aber vorher im Dung der Schafe um sich so einen Duftpelz zuzulegen. Ihm ist also jedes Mittel recht um seine Jagd erfolgreich abzuschließen. Er macht vor den Ausscheidungen der Schafe nicht halt, dadurch wird es schwierig zwischen Schaf und Wolf zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Deshalb Ihr lieben Schwestern und Brüder gebraucht Euer Bewusstsein, Euren gesunden Glauben um gute Entscheidungen zu treffen.
    Noch ein Hinweis wie man auch eine gewisse Struktur erkennen kann, benutzt die Watchtower Library, gebt einmal Bibeltexte im Schreibfeld ein die die verschiedene Glaubenslehren stützen.
    Es kommt dann immer eine Zahl wie oft dieser Bibeltext in den letzten 40 Jahren in unserer Literatur verwendet wurde.

    Auf diese einfache analytische Weise kann man sehr leicht feststellen was besonders hervorgehoben wurde. Man kann es auch gut in Zeitdekaden einteilen und dadurch kommt jeder selbst zu seinem eigenen Schluss.

    Es sind die Grundsätze Jehovas und seine Eigenschaften welche uns die Kraft geben und uns lehren uns nicht gegenseitig aufzugeben und auf welche Weise wir zur richtigen und wirklichen Erkenntnis kommen und danach Entscheidungen treffen.

    Was nun vor uns liegt wissen wir nicht, jedenfalls nicht mit absoluter Sicherheit. Wir Menschen sind mit der Fähigkeit der Lebensplanung ausgestattet, haben Pläne und viele Wünsche, doch letztendlich ist unser Gott derjenige der für diese Ziele zuerst seinen Segen erteilen muss, um den gewünschten Erfolg zubekommen.

    Die Ziele die wir verfolgen sind aus unserer Sichtweise gut.
    Es gehört zu unserer Hoffnung das Jehova dies auch so sieht, mit dem Wunsch von uns, das er diese Ziele doch segnen möchte.

    Ich persönlich bin davon überzeugt, dass wir durch die Anwendung der göttlichen Eigenschaften der LIEBE, der WEISHEIT, der GERECHTIGKEIT und auch der MACHT zu großer ERKENNTNIS, VERSTÄNDNIS, WAHRNEHMUNGEN und UNTERSCHEIDUNGSVERMÖGEN gelangen und dadurch tatsächlich nicht nur die Wahrheit verstehen sondern die Wirklichkeit begreifen lernen. Die Wirklichkeit von der im Heb. 11:1-3 gesprochen wird.

    Wenn wir all diese Voraussetzungen nutzen um „Jehova“ und „Jesus Christus“ die Ehre zu geben, den „Heiligen Geist“ nutzen und dies in aller DEMUT tun, dann leben wir LIEBE, FREUDE, FRIEDEN, FREUNDLICHKEIT, LANGMUT, GÜTE, GLAUBEN, MILDE und SELBSTBEHERRSCHUNG in einem sehr hohem Maß aus, wie es uns als unvollkommenen Menschen möglich ist.

    Dann wird es uns sehr gut gehen, trotz aller Schwachheiten und unvollkommenen Lebensweisen. Dann werden geistiger Wohlstand eine ständige Bekleidung sein und nicht nur für uns, sondern für viele andere in unserem Umfeld.

    Alle Gaben die uns verliehen sind, die in Harmonie mit Gottes heiligen Geist stehen, sind eine große Verantwortung für uns. Gott erwartet von uns zu Recht das wir diese Gaben einsetzen um ihn zu preisen und zu ehren und das ist sein gutes Recht, weil er Talente und Gaben vergibt und von uns Menschen erwartet diese an uns selbst zuerkennen und das wir das allerbeste daraus machen.

    Das bringt große Verantwortung mit sich! Sehr große Verantwortung! Gott, Jesus Christus und unserem Nächsten gegenüber.

    Ich persönlich sehe diese Webside als eine Chance an, denn es ist offensichtlich, das hier auch die Fürsten lesen und ein kluger Fürst der sich der Verantwortung nicht entziehen möchte ein guter Hirte zu sein und nicht nur einfach nur zu funktionieren, wird innerlich sich ein Urteil bilden müssen, dass es sich bei all diesen Kommentaren und Artikeln nicht um verirrte Schafe handelt.
    Es ist der Hilfeschrei von Schafen denen es niemals in den Sinn kommen würde den Oberhirten zu verleugnen.

    Die Kommentare die in einer verurteilenden Form und mit viel Sarkasmus, eben in dekonstruktiver Weise geschrieben worden sind, da kann man als aufmerksamer Leser nur verbindlich sagen, schreibt weiterhin und stellt es ins Netz doch schickt es nicht auf diese Webside von Bruderinfo.

    Jeder der hier einen Kommentar oder Artikel verfasst und es mit einem aufrichtigen Herzen tut mit dem Wunsch und Ziel schöpferisch zu wirken, statt sich der Zerstörung hinzugeben, wird dabei Gelingen haben.

    Das Ziel dieser Webside sollte sein, das man Sie ohne in Gewissenskonflikte zu geraten, ich sie jedem Bruder und jeder Schwester weiterempfehlen kann.

    Jehova wird den glimmenden Flachsdocht nicht auslöschen, sondern anfachen zu einem hellen Licht, achten wir weiterhin aufeinander in Liebe und in Verbundenheit zu unserem Schöpfer.

    Beten wir darum das die beklagten Umstände in unserer Glaubensreihen ein Ende finden, Beten wir darum das in Verantwortung stehende Brüder, welche die von Jehova Ihnen verliehene Macht dazu nutzen, gute Entscheidungen zu treffen.

    In diesem Sinn hebt Eure Häupter empor!!!

    Akazienholz

  • Martin
    Dezember 18, 2010

    Lieber Bruder „aus Akazienholz geschnitzt“!

    Vielen Dank für Deinen richtungsweisenden Kommentar, der Verständnis zeigt für die Sorge der vielen „Schafe unseres großen Hirten und Königs. Ich denke, dass sich in diesem Geist zukünftig noch mehr Besucher dieser Seite äussern werden. Das wäre ein wirklicher Gewinn. Ich gehe davon aus, es war lediglich eine Mutmaßung, dass auch „die Fürsten“ sich dieser Seite widmen.

    Wir freuen uns auf Deinen nächsten Kommentar.

    Liebe Grüsse
    Martin

  • Matthäus
    Dezember 18, 2010

    Noch etwas ist mir zu Deinen Zeilen / Akazienholz aufgefallen:

    >>>Noch ein Hinweis wie man auch eine gewisse Struktur erkennen kann, benutzt die Watchtower Library, gebt einmal Bibeltexte im Schreibfeld ein die die verschiedene Glaubenslehren stützen.<<<

    Suche doch einmal in der WT Library folgende Bibelverse:

    1. Kor. 12: 1-3 und Hesekiel 13:1-8 (lies bitte auch den Artikel: Sind wir falsche Propheten hier auf diesen Seiten)

    …und frage Dich warum zu diesem INHALT KEINE Erklärung abgegeben wird. Obwohl es sogar das grüne Hesekielbuch gab – aus den 60ger Jahren – als Jugendlicher habe ich es im VBST studiert.
    "Dann werden sie erkennen das ich Jehova bin" war der Titel – eine Vers für Vers Abhandlung – warum wurde genau dieses Kap. weggelassen?

    Damit läßt sich EINE STRUKTUR (deine Worte) erkennen !!!

    …dazu die Aufforderung im WT 1.10.1994, Seite 8
    "Wie die Prophezeiungen der Bibel auf den Messias hindeuteten, weisen sie uns auf die festgefügte Körperschaft gesalbter christlicher Zeugen hin, die heute als der treue und verständige Sklave dienen. Dank ihrer Hilfe können wir das Wort Gottes verstehen. Alle, die die Bibel verstehen möchten, sollten anerkennen, daß „die überaus mannigfaltige Weisheit Gottes“ nur durch den Mitteilungskanal Jehovas, den treuen und verständigen Sklaven, bekannt werden kann."

  • Alois
    Dezember 18, 2010

    Hallo Bruderinfo

    Werden wir dann DISKRET (per Mail)informiert wenn ein Kommentar gesperrt wird?
    Öffentlich blosgestellt, wie schon bei 2 Brudern aus Österreich geschehen, will ich auch nicht werden. Diese 2 Brüder schreiben seither nichts mehr hier.

    Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    Dezember 18, 2010

    Hallo Alois,
    es werden keine Kommentare gesperrt und keiner öffentlich blosgestellt.

  • Rebecca
    Dezember 18, 2010

    Hallo, liebe Glaubensgeschwister,

    ich bin so froh und glücklich, dass ich auf diese Website gestoßen bin.
    Endlich kann ich mit Glaubensbrüdern/schwestern über Themen sprechen, die mich schon lange interessieren. Ich gehöre eher zu den Leuten, die den Beröern gleichen.

    Könnt ihr mir sagen, warum manche Scheu haben, hier mit zu diskutieren und zu schreiben?
    Unsere Gesellschaft gebraucht doch auch das Internet, um auf sich aufmerksam zu machen.

    Schade finde ich es, dass in unserer Versammlung viele junge Verkündiger vordergründig so tun als wären sie mit allen Aussagen 100%ig einverstanden und hintenrum, nur wenn sie unter ihresgleichen sind, schimpfen sie wie die Rohrspatzen über Selters und alles was von dort kommt.
    Ich will sie auffordern, lieber über ihre Probleme hier zu sprechen.
    Es besorgt mich, dass diese eines Tages soviel Frust aufgestaut haben, dass das Faß dann überläuft und sie alle von uns weggehen, was jammerschade wäre.
    (Ägypten läßt grüßen!!)

    Ein bisschen macht es mir ja auch Sorgen, dass man in meiner Versammlung mit niemanden über einen auch nur kleinen Zweifel offen sprechen kann, weil sonst der Verdacht auf Abtrünnigkeit aufkommt.
    Oft herrscht so eine aufgesetzte Atmosphäre, die wie angelernt und unnatürlich erscheint.
    Ach, wie schön wäre es, könnten wir über unsere Fragen und Zweifel offen sprechen und diskutieren.

    Als ich die Wahrheit erkannte, war ich froh, Menschen gefunden zu haben, mit denen ich über meine biblischen Gedanken sprechen konnte.
    Nach meiner Taufe war so alles aus und ich sollte bei Fragen immer auf die Veröffentlichungen, die noch kommen werden oder in den schon erschienenen Publikationen nachschauen.

    Wer denkt denn auch so ein bisschen wie ich oder bin ich hier nur allein??

  • Alois
    Dezember 18, 2010

    Hallo Schwester Rebecca

    nein Du bist nicht alleine, deswegen wurde diese Seite von ein paar mutigen Brüdern eingerichtet.

    Weist Du es ist völlig biblisch dass nur ein Teil der Zeugen nicht dem „Sklaven“ mit ins Verderben folgt. Nur ein Teil des Volkes Jehovas erkennt, ob man den Fallstricken des Teufels, welche an jeder Ecke vor allem innerhalb des Volkes Jehovas lauern, zum Opfer fällt.

    Es ist in den Prophezeihungen der Bibel nicht vorgesehen, dass es in den letzten Tagen ein Volk gibt das durch einen menschlichen König, der Organisation, in Reinheit geführt wird. Es steht in den Propheten, dass nur ein kleiner Rest aus diesem Volk gerettet wird. Wir können als Menschen auch nicht jemanden zum richtigen Glauben bringen. Aber wir können unsere Brüder und Schwestern als kleine Werkzeuge unseres Vaters helfen. Der wahre Glaube muss aber von innen, von unserem Herzen kommen.

    Nun noch ein paar Verse den Überrest betreffend, beim letzten Vers steht sogar dass es sich am Ende der Tage erfüllen wird. Somit Heute und nicht damals am Volke Israel:

    Jesaja 1:9
    Wenn Jehova der Heerscharen uns nicht einen gar kleinen Überrest gelassen hätte, wie Sodom wären wir, Gomorra gleich geworden.

    Jeremia 4:27
    Denn so spricht Jehova: Das ganze Land soll eine Wüste werden; doch will ich es nicht gänzlich zerstören.

    Hos. 3
    4. Denn die Kinder Israel werden viele Tage ohne König bleiben und ohne Fürsten, und ohne Schlachtopfer und ohne Bildsäule, und ohne Ephod und Teraphim.
    5. Danach werden die Kinder Israel umkehren und Jehova, ihren Gott, und David, ihren König, suchen; und sie werden sich zitternd wenden zu Jehova und zu seiner Güte am Ende der Tage.

    Vermutlich hat diese Zeitperiode bereits begonnen, denn viele suchen jetzt den neuzeitlichen David, den Christus ohne das eigene Herz mit der Organisation zu teilen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Dezember 18, 2010

    Liebe Rebecca, schön eine neue Stimme hier zu hören !!!
    Herzlich willkommen, wenn Du Dir die Zeit nimmst die vielen Kommentare (weit über 1000) zu lesen wirst Du feststellen daß Du keinesweg allein bist.
    Deine Gedanken sind alles andere als allein, wie Du schon richtig geschrieben hast sind es viele die Kritik üben an dem was die LK von uns erwartet oder einfordert. Eine Loyalität die nur unserm Gott und seinem Sohn gebührt.
    Empfehle die Seiten weiter, nur so kann vielen geholfen werden von ihrer Isolation herauszufinden.
    Wir alle freuen uns auf weitere Kommentare von Dir!
    lg. Matthäus

  • Anna
    Dezember 18, 2010

    Liebe Rebecca,
    mir geht es da genauso. Ich tue mein Möglichstes um liebe Brüder ganz sacht zum Nachdenken zu bringen. Zum Beispiel im WT-Studienartikel für die Woche vom 14. bis 20.02.11, Abs. 19:
    „Zu diesen „Gaben in Form von Menschen“ gehörten die Brüder der leitenden Körperschaft, die die gesamte Christenversammlung repräsentieren“ (dann: Apg. 15,2,6 völlig aus dem Zusammehang) und
    „Unsere Haltung gegenüber Christi Brüdern ist ausschlaggebend dafür, wie wir in der großen Drangsal beurteilt werden“. Nicht etwa das Annehmen der Loskaufsvorkehrung und die Liebe zu Jehova, Jesus und den Menschen.
    Im DIenst versuche ich Johannes 3:16, 17 vorzulesen und sage dann, dass Jesus nicht nur für Zeugen Jehovas, sondern für alle Menschen gestorben ist. Es hat sich ein Denken entwickelt als wären wir das auserwählte Volk und alles andere die schlechte Welt. Unsere Mitmenschen brauchen die Segnungen des Königreiches. Nur so wie die WTG es derzeit vermittelt macht das unsere Brüder nicht glücklich. Man denke auch an Predigdienstschule und Dienstzusammenkunft wo im 10-Minuten-Takt ganz schnell verschiedene Theman durchgenommen werden anstatt etwas anhand der Bibel zu vertiefen. Die Bibelhöhepunkte können durchaus 30 Minuten dauern, so hätte jeder Gelegenheit auch nachzudenken.

    Alles Liebe Anna

  • Manfred
    Dezember 18, 2010

    Hallo Rebecca,

    Du bist hier nicht alleine. Vielen geht es so wie Dir. Ich habe letzte Woche auch versucht im privaten Kreis bestimmte Lehren der Gesellschaft zu hinterfragen. Die Stimmung kippte sofort. Das Ehepaar hat gleich versucht mich wieder auf den rechten Weg zu bringen. Es ist völlig unmöglich gesellschaftstreuen Brüdern zum Nachdenken anzuregen. Sie müssen erst selbst darauf kommen, das irgendwas schief läuft. Nur leider passiert das sehr selten. Ich habe dann das Thema wieder auf andere Dinge gelenkt, da ich diese Brüder mag. Wenn man es bis zum Ende durchzieht, muss man damit rechnen fortan gemieden zu werden. Dazu bin ich noch nicht ganz bereit.
    Deswegen ist es schön hier auf dieser Plattform diskutieren zu können.
    Liebe Grüsse Manfred

  • Thomas
    Dezember 18, 2010

    Liebe Rebecca,
    Du hast die Antwort auf die Frage:
    „Könnt ihr mir sagen, warum manche Scheu haben, hier mit zu diskutieren und zu schreiben?“
    selbst gegeben.
    Weil das zum Ausschluss aus dieser Gemeinschaft führen würde.
    Es ist dort nicht erwünscht so zu sein wie einst die Beröer.

    Die WTG hat sich an den Platz, den NUR Christus haben darf gestellt und sie duldet keinen eigenen Weg mit dem Sohn & Gott dem Vater.

    Du bist nicht allein, es gibt schon sehr viele gläubige Menschen die es satt haben durch ihre Organisation vom Christus regelrecht entführt zu werden.
    Sie werden zu Nachfolgern ihrer Kirche oder Glaubensgemeinschaft gemacht.
    Wir sollen aber ausschließlich Nachfolger JESU werden und für immer sein!

    Solltest Du eine dieser Gruppen (Kontakte) zu freien & damit treuen Nachfolgern Jesu Christi suchen, sende mir einfach eine Mail (ausgeschlossen@gmx.de ,sollte diese eigentlich ändern in aufgeschlossen@gmx.de) und ich gebe Dir gerne einige interessante Kontakte & Infos.
    Liebe Grüße, Dein Bruder im Herrn
    Thomas

  • Der Skeptiker
    Dezember 18, 2010

    Liebe Shannon,
    ich fände es Schade, Deine Kommentare nicht mehr hier zu finden. Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was hier zu lesen ist, trotzdem ist der Ton, der hier herrscht meistens in Ordnung.
    Ich glaube, du tust Dir und vielen die deine Gedanken hier lesen, keinen Gefallen, ganz einfach aufzuhören, zu schreiben. Ein bisserl Widerspruchsgeist und kritsche Fragen tun gut, genauso wie die Antworten.
    Ich hoffe, Du überlegst es Dir noch!
    LG
    DSk.

  • Michael
    Dezember 18, 2010

    Hallo Shannon, mir geht es genauso, ich wurde kritisiert weil ich die Berechnung von Zeiten als Zeitverschwendung bezeichnet habe, obwohl ich das jedem selber überlasse und nur mich selber gemeint habe.Jedoch habe ich auch schon lange nichts mehr kommentiert weil ich auch der Meinung bin ,das hier zuviel Selbstdarstellung betrieben wird,die Bibelkenntnis von manchen herausgestellt wird, der Sklave immer noch bloßgestellt wird, obwohl das die Sache des Verwalters bzw. des Hausherrn ist, die Kommentare teilweise viel zu lang sind usw.Leider sind die anfänglichen ermunternden Dinge verloren gegangen,das sieht man daran,das von vielen, die anfangs noch mitgeschrieben haben, nichts mehr zu lesen ist,schade das diese anfänglich so ermunternden Seiten sich so verändert haben.
    Machts gut
    Michael

  • Matthäus
    Dezember 18, 2010

    Sollten wir nicht z.B. über diese Ratschläge nachdenken?

    1Kor 10,24 Denkt bei dem, was ihr tut, nicht nur an euch. Denkt vor allem an die anderen und daran, was für sie gut ist.

    Phil 2,2 Darüber freue ich mich sehr. Vollkommen aber ist meine Freude, wenn ihr euch ganz einig seid, in der einen Liebe miteinander verbunden bleibt und fest zusammenhaltet.

    Phil 4,7 Und Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.

    1Joh 4,19 Wir lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat.

  • Bruderinfo
    Dezember 18, 2010

    Liebe Shannon, Michael und alle anderen,

    ihr solltet dennoch einiges nicht vergessen. Wir alle sind Brüder und jeder versucht auf seine Weise sein Leben und seinen Glauben zu gestalten. Das ist nicht immer ein Streichelzoo. Jeder kämpft im täglichen Leben seinen Kampf und hat seine Sorgen. Für einige ist dies hier die einzige Möglichkeit sich zu äußern. Wir alle haben einfach ein bisschen verlernt den „Anderen“ zu verstehen und uns in „Seine“ Ängste und Nöte hineinzuversetzen. Manchmal gibt es fast endlos scheinende Diskussionen. Man kann den anderen nicht immer in Watte packen oder Ihm die Ohren kitzeln. Es gibt bei uns leider nicht mehr die gute niveauvolle „Streitkultur“. Das müssen wir einfach wieder lernen. Deine Worte Shannon endtäuschen mich ein wenig. Natürlich denkt jeder, dass er recht hat. Das ist doch ganz normal. Jeder möchte doch seinen eigenen Standpunkt vertreten. Aber nachdem gestritten wurde konnte man schon oft sehen dass einige gesagt haben: ja du hast recht, von dieser Seite hab ich das noch nie gesehen….Wenn nur ein einziger hier zum nachdenken kommt und nur ein einziger Trost gefunden hat, dann lohnt es sich doch….meinst du nicht auch Shannon? Michael es ist vielleicht auch einmal gut wenn man kritisiert wird und sich dann fragen könnte: vielleicht hat der andere eine bessere Sichtweise. Stell dir vor hier würde jeder dem anderen die „Ohren kitzeln“, das wäre vielleicht sehr lustig oder schmeichelnd, aber in Wirklichkeit nicht förderlich. Ohne Kritik und Fehler kommt der kleine Mensch nicht weiter. Uns wurde immer eingeredet, nie Fehler machen, nie die achso weise Weste beklekkern. Umgekehrt ist richtig. Durch Fehlern wird man klug. Fehler sollten zu lösbaren Aufgaben werden, Kritik zum nachdenken anspornen. Und eine kleine Bitte. Seit nicht gleich beleidigt und fühlt Euch gekrängt wenn nicht immer alles so läuft wie Ihr euch das vorstellt. Benutzt Kritiken als Herausforderung. Die meisten von euch kennen doch bestimmt den Film Yentl mit Barbra Streisand. Sie wollte unbedingt als Frau die Schriften studieren und tad alles dafür. Sie ging als Mann vergleidet nach Yeshiva an die jüdische Schule für Priester. könnt ihr Euch da noch erinnern wie die jüdischen Schüler in der großen Halle um jeden Bibeltext diskutiert, ja gestritten hatten? Nach dem streiten und diskutieren gingen alle gemeinsam essen und waren Freunde. Am nächsten Tag das Gleiche. Einfach herrlich. Keiner war dem anderen Böse, da ihnen bewusst war, dass sie alle Brüder sind. Das wünsche ich mir hier. Viele Grüße an alle da draußen.

  • Shannon
    Dezember 18, 2010

    nach ein paar ruhigeren Tagen bin ich wieder in meiner Mitte angekommen und mit Abstand gesehen, sind auch die heftigen Kontroversen nicht mehr so tragisch. Vermutlich war ich nach einer arbeitsreichen Woche und zwei Seminartagen einfach nur platt.
    Entschuldigt bitte meine traurige Reaktion, die mich an dem Abend einfach im Griff hatte.

    Schön, dass es hier auch ein paar neue Mitschreiber gibt, und auch wenn ich in manchen Dingen anderer Meinung bin, gefällt mir die Art, wie es geschrieben wurde. Nämlich so, dass es nicht verletzend wirkt. Es stimmt, ich habe in den letzten Wochen die aufmunternden Kommentare der Anfangszeit vermisst und das Gehacke darum, wer nun mal recht hat, erinnerte mich an die tägliche Politik. Mir sind auch die Schwestern eingefallen, die sich, wie ich, über die Seite gefreut haben und nach so manchem Todschlagargument inzwischen nicht mehr schreiben.

    Öffnen wir uns einfach dem Gedanken, dass es Brüder/Schwestern gibt, die seit 40 Jahren die Bibel studieren und sich schon vor Jahrzehnten von der Organisation verabschiedet haben. Deren Kenntnisstand ist ein ganz anderer, als der eines Burders, der seit Jahren in die Versammlung eingebunden ist und mit der Bibel den Wachturm studiert. Keiner von uns hat das Recht, den anderen als falschen Propheten zu bezeichnen, denn was falsch ist, entschieden am Ende nicht wir.

    Ich habe täglich mit Angst/Panikpatienten zu tun und mein einziger Schutz ist die Mentalhygiene. Das bedeutet, ich blende das Tagesgeschehen in der Welt aus und höre weder Radio, noch sehe ich fern. Als dann hier die Diskussion heftiger wurde, dachte ich, es wäre an der Zeit, sich zu verabschieden, denn das brauche ich in meiner freien Zeit nicht auch noch.

    Allerdings hat mich ein Bruder an dem Abend noch per Mail getröstet und das war sehr hilfreich. Danke dafür.

    Und nun wünsche ich euch einen schönen Wochenausklang

    Shannon

  • Dennis
    Dezember 18, 2010

    Liebe Shannon,

    meinen Vorrednern möchte ich mich anschließen und hoffe auch, dass du es dir nochmal überlegst. Da wir ALLE unvollkommen sind und noch dazu hier alles anonym ist fällt es manchmal sehr schwer (ausdrücklich auch mir) mit „milde und tiefem Respekt“ zu kommentieren.

    Ich muß auch sagen, dass die Kommentierungsfunktion von „Bruderinfo“ langsam aber sicher zu einem „Selbstdarstellungsforum“ mutiert, dieser Versuchung erliege ich auch hin und wieder.

    Ich habe vor einiger Zeit mal den Vorschlag gemacht die Kommentierung auf eine gewisse Wortanzahl oder so ähnlich zu begrenzen. „Bruderinfo“ hat das in Erwägung gezogen. Hoffentlich tut sich hier etwas in nächster Zeit. Denn die sehr guten Artikel von „Bruderinfo“ geraten schnell zur Nebensache, wenn über die Kommentare quasi Gegenvorträge gehalten werden.

    In diesem Sinne dir und euch einen schönen Tag!

    Gruß
    Dennis

  • Matthäus
    Dezember 18, 2010

    Vielleicht kann Gottes Wort in dieser etwas „aufgeheiz(r)ten“
    Stimmung den richtigen Rat vermitteln:

    Kol.3:
    11 Dann ist unwichtig, ob einer Grieche oder Jude ist, beschnitten oder unbeschnitten, ob er aus einem Volk ohne hohe Kultur kommt, ob er aus einem Nomadenvolk stammt, ob er ein Sklave oder Herr ist. Wichtig ist einzig und allein Christus, der in allen lebt.

    12 Ihr seid von Gott auserwählt und seine geliebten Kinder, die zu ihm gehören. Darum sollt ihr euch untereinander auch herzlich lieben mit Barmherzigkeit, Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld.

    13 Ertragt einander, und seid bereit, einander zu vergeben, selbst wenn ihr glaubt, im Recht zu sein. Denn auch Christus hat euch vergeben.

    14 Wichtiger als alles andere ist die Liebe. Wenn ihr sie habt, wird euch nichts fehlen. Sie ist das Band, das euch verbindet. 15 Und der Friede, den Christus schenkt, soll euer ganzes Leben bestimmen. Gott hat euch dazu berufen, als Gemeinde Jesu in diesem Frieden ein Leib zu sein. Dankt Gott dafür!

  • Dennis
    Dezember 18, 2010

    Liebe Rebecca,

    gleich vorweg: Du bist nicht allein!

    Das siehst du hier an den Artikeln von Bruderinfo und den allermeisten Kommentaren. Die Konzeption und die Art und Weise wie hier auf „Bruderinfo“ mit bibl. Themen umgegangen wird ist für mich bemerkenswert. Ich spüre ganz einfach die Aufrichtigkeit, mit der die „verantwortlichen“ Brüder hier zu Werke gehen um niemanden in eine falsche Richtung, d.h. weg von Jehova zu ziehen sondern im Gegenteil das Vertrauen in IHN zu stärken und nicht auf eine durch und durch menschl. Organisation zu schauen, die aber bei aller berechtigter Kritik auch schon einiges zum Lobpreis Jehovas erreicht hat. Das gibt dem „Sklaven“ aber nicht das Recht bedingungslosen Gehorsam einzufordern, so wie er es immer häufiger tut.

    Den fundamentalen Fehler, den bisher alle Menschen (außer Jesus) in einer Autoritätsposition (weltl. oder geistig) irgendwann schon einmal begangen haben ist der, die Legimität der eigenen „Macht“ immer als unantastbar anzusehen und eigene Fehler nie offen zu bekennen und echte Reue zu zeigen um nicht an Autorität zu verlieren.

    Du hast ganz treffend das Beispiel Ägypten, wenn auch in einem anderen Zusammenhang, angeführt. Es betrifft zwar in deisem Fall die weltl. Macht in einem islamischen Land, die Mechanismen der Macht sind aber immer die selben und im Fall Mubarak und anderer Despoten anschaulich zu besichtigen (al-Gaddafi Libyen u.a.):

    Die Unfähigkeit zur Selbstreflexion (Selbsterkenntnis, Selbstkritik)

    Wenn ein unvollkommener Mensch (oder eine Gruppe) über einen sehr langen Zeitraum eine Machtstellung inne hat verfällt er (sie) irgendwann der Versuchung diese Machtstellung zu zementieren oft aus Angst nach ihm (ihnen) kann ja nichts besseres kommen. Er verliert so mit der Zeit den Sinn für die Realität und lebt in gewisser Weise in seiner eigenen Welt, weil er (sie) sich eine Leben ohne diese Machtstellung garnicht mehr vorstellen kann und will.

    Bei Politikern äußert sich das dadurch, dass sie irgendwann unfähig sind zu erkennen wann es an der Zeit ist in Würde abzutreten und einem anderen die Macht zu überlassen.

    Beim „Sklaven/l.K.“ sieht man das daran, dass sie irgendwann beschlossen haben für alle Zeugen weltweit festzulegen, dass es nicht mehr ausreicht, dass

    …der Christus „das Haupt der Versammlung ist, er, [der] Retter [dieses] Leibes“(Epheser 5:23)

    …der hl. Geist ein „Helfer“(Johannes 14:26) für uns ist, den unser Vater Jehova in Jesu Namen sendet

    …die Bibel die „Wahrheit“ (Johannes 17:17)ist

    …wir ALLE „Kinder Gottes“ (1. Joh. 3:2) und seine „Mitarbeiter“ (1.Kor. 3:9) sind

    Sie mußten dem ganzen noch eine Komponente hinzufügen um sich trotz der vielen Fehlschläge und Irrtümer in der Position als geistige Oberhäupter halten zu können, nämlich die eigene „Unverzichtbarkeit“.

    Deine Beobachtungen, die du in deiner Versammlung gemacht hast, decken sich übrigens auch größtenteils mit meinen und ich glaube, dass noch viele stille Mitleser hier das selbe aus ihren Ortsversammlungen sagen können.

    Die Liebe, die ein „vollkommenes Band der Einheit“ sein soll ist bei vielen zu einer hohlen Phrase verkommen oder zu einer Liebe „unter Vorbehalt“ geworden.

    Denn nur wenn du WT-Konform redest und handelst wirst du als „echter Christ“ und „guter Umgang“ angesehen. Abweichende Meinungen und eigene biblische Ansichten werden als Gefährdung der Einheit angesehen und sind ausdrücklich unerwünscht.

    Als ich vor einiger Zeit George Orwells „1984“ gelesen habe sind mir erschreckende Parallelen zu uns ZJ aufgefallen, die vielleicht erklären warum es so schwierig ist in der Ortsversammlung offen über bibl. Themen zu sprechen:

    (Zitat)

    „Überlegungen, die eventuell zu einer skeptischen oder rebellischen Haltung führen könnten, werden durch seine früherworbene innere Disziplin von vorneherein unterbunden.
    ….
    DELSTOP bezeichnet die Fähigkeit, geradezu instinktiv auf der Schwelle jedes riskanten Gedankens haltzumachen. Es schließt die Gabe mit ein, Analogien nicht zu begreifen, logische Fehler zu übersehen, die simpelsten Argumente mißzuverstehen, wenn sie Engsoz-feindlich (WT!!) sind, und von jedem Gedankengang, der in eine ketzerische Richtung führen könnte, gelangweilt und abgestoßen zu werden. Kurz gesgat DELSTOP bedeutet schützende Dummheit. Aber Dummheit allein reicht nicht. Im Gegenteil, strikte Orthodoxie verlangt eine ebenso vollständige Kontrolle über die eigenen Denkvorgänge, wie sie ein Schlangenmensch über seinen Körper besitzt. ….“

    (Zitat Ende)

    Dir noch eine schöne Woche und allen anderen natürlich auch!

    Grüße
    Dennis

  • Silkroad
    Dezember 18, 2010

    Tatsache ist, dass diese Website Älteste aufschreckt, insbesondere die, die den Zeugensprech derart verinnerlicht haben, dass sich einem der Magen umstülpt. Was so ein echte brainwashed elder man empfindet, muss ich hier nicht wiedergeben. Da ist ABtrünnigkeit als Vorwurf noch mild ausgedrückt.
    Die vergöttern den Sklaven, lobhudeln ihm in ihren Antworten, Kommentaren und Gebeten und zeigen deutlich, dass sie auf Linie sind. Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, derart die LK zu huldigen.
    Dieser Götzendienst ist noch viel zu wenigen Zeugen bekannt und die Konsequenzen erkennen sie nicht. Man sammelt eher eifrig Holz um Kritiker auf dem Scheiterhaufen des Gemeinschaftsentzuges mundtot zu machen. Die Päpste der Inquisition könnten da wohl noch lernen.
    Wenn eines Tages das ganze marode Gebälk kracht, dann werden so manche von sich geben, wohl einer Lebenslüge gefolgt zu sein, weil sie es verlernt haben, selbst ihr Gewissen zu gebrauchen und stattdessen Wegseher sind. Es ist ja so komfortabel sich auf Entscheidungen anderer auszuruhen und denen die Verantwortung für scih selbst zu übertragen. Wehe, wenn die 4 Winde abgehen!!

  • Alois
    Dezember 18, 2010

    Lieber Silkroad

    Alles was Du schreibst ist in den Propheten vorhergesagt. In den Propheten steht nicht dass sich die menschlichen Hirten, Fürsten und Richter, welche heute die Ältesten und alle darüber sind, fürsorglich um die Herde Jehovas kümmern. Im Gegenteil, ein Beispiel von sehr vielen Beispielen der Propheten in der Bibel:

    Petrus 5 Vers 8 Seid nüchtern, wachet; euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

    Was denkt sich dabei ein normaler, besonders ein organisationstreuer Bibelleser? Steht doch alles da, der Teufel will uns verschlingen. Aber in den Propheten steht der Schlüssel zum Verständnis wer der brüllende Löwe eigentlich ist:

    Zeph. 3 Vers 3 Ihre Fürsten in ihrer Mitte sind brüllende Löwen; ihre Richter sind Abendwölfe, die nichts für den Morgen übriglassen.

    Der Prophet Zephanja rückt den Begriff „brüllender Löwe“ in ein anderes Licht, wenn der Teufel als Urschlange auch hinter den betreffenden Fürsten steht, welche seine Werkzeuge sind. Er sagt auch wann dies geschieht, nämlich in der Nacht, der geistigen Nacht. Die Nacht begann, so mein Verständnis, nach dem Fiasko von 1975, also im Jahre 1976 und diese Zeitperiode dauert noch an.

    Welche Fürsten gemeint sind steht in den Psalmen:

    Psalmen 74 Vers 4
    Es brüllen deine Widersacher inmitten deiner (also Jehovas) Versammlungsstätte; sie haben ihre Zeichen als Zeichen gesetzt.

    Die Zeichen welche sie als ihre Zeichen gesetzt haben sind die Publikationen der Organisation inklusive dem sogenannten „treuen und verständigen Sklaven“. Schon Salomo hat einen weißen Spruch in Bezug auf den brüllenden Löwen gesagt, obwohl er zum Ende seiner Herrschaft auch nicht viel besser war als die Organisation.

    Sprüche 28 Vers 15
    Ein brüllender Löwe und ein gieriger Bär: so ist ein gesetzloser Herrscher über ein armes Volk.

    Auch Hesekiel nimmt Bezug auf die brüllenden Löwen und meint nicht den Teufel, sondern die Propheten des Volkes Jehovas.

    Hesekiel 22:25
    Verschwörung seiner Propheten ist in ihm; gleich einem brüllenden Löwen, der Beute zerreißt, fressen sie Seelen, nehmen Reichtum und Kostbarkeiten, mehren seine Witwen in seiner Mitte.

    Witwen entstehen, wenn die Männer getötet werden, was bei einem Gemeinschaftsentzug geistig gesehen zweifelsfrei der Fall ist.
    Aber es gibt Hoffnung, im zukünftigen Paradies wird es keine Fürsten, Propheten und Richter mehr geben, welche sich wie brüllende, reisende Löwen oder wie Wölfe verhalten, sondern nur noch friedliche Fürsten, die wie eine Kuh Gras fressen und keinem Schaf der Herde Jesu schaden werden. Auch die Schlange, welche das Sprachrohr des Teufels in Eden war, wird so erniedrigt dass sie nur noch Staub fressen wird.

    Jesaja 65:25
    Wolf und Lamm werden beisammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange: Staub wird ihre Speise sein. Man wird nicht übeltun noch verderbt handeln auf meinem ganzen heiligen Gebirge, spricht Jehova.

    Ende gut, alles gut, harret aus liebe Brüder und Schwestern die ihr hier in dieser Versammlung Jehovas eine Heimat gefunden habt.

    Liebe Grüße
    Bruder Alois

  • Matthäus
    Dezember 18, 2010

    Lieber Silkroad, das mit dem Götzendienst dessen sich viel ZJ ohne es gewahr zu werden schuldig machen, hat auch unser Br. E.F. in einem Aufsatz sehr deutlich formuliert:

    Götzendienst – Heute?

    Geschrieben von: E.F. …nur Auszüge zu Deiner Feststellung!

    Wenn man eine solche Fragestellung liest, dann denken die meisten Leser an primitive Religionen, an die Antike der Zeit vor Christus, an Fetischismus, an Schamanen und Medizinmänner, Kultbilder und Ahnenverehrung, an unterschiedliche Religionen, in denen die Verwendung von Götzen, ihre Verehrung und Anbetung, eine Rolle spielten; sie mögen das Thema jedoch für ‚abseitig‘ halten in einer modernen Zivilisationsgesellschaft mit einer weitgehend säkularisierten Kultur, in der Skepsis gegenüber allem vorherrscht, in der Philosophie, Atheismus, Agnostizismus, Materialismus und viele andere Geistesströmungen eine bedeutende Rolle spielen.

    …ein als höheres Wesen verehrter Gegenstand oder ein fremder Gott und sein Bild…

    Eng betrachtet, könnte jemand der Überzeugung sein, daß eine solche Definition viele Personen nicht berühre. Doch ist die für Christen verbindliche Definition der Bibel sehr viel weitgehender. Die Bibel zeigt, daß eigentlich jede Person, ob real oder nur in der Vorstellung existierend, jeder Gegenstand, ja sogar Ideen und Vorstellungen die Rolle von Götzen übernehmen können. ….

    Wenn man nicht den Gott und Vater Jesu Christi in den Mittelpunkt der Anbetung stellt und aufblickt auf Christus (Hebräer 12:2), dann kann wirklich alles und jedes zum Ersatzgott werden. Schon

    Josua sagte gemäß Josua 24:14-15 den Israeliten (frei zitiert): dient dem Herrn! Wenn ihr das aber nicht wollt, dann wählt euch, wem ihr dienen wollt; dann ist es völlig gleich, denn die anderen Götter sind alles wertlose Götzen (heute bietet uns Gott in Christus die Rettung an, und wir stehen in bezug auf Jesus vor der gleichen Wahl).

    >>>> Man könnte sogar seine eigene Kirche ‚vergötzen‘. Wenn ich zum Beispiel beobachte, wie die meisten Zeugen Jehovas von ihrem ‚treuen und verständigen Sklaven‘ und seiner leitenden Körperschaft sprechen, von ihrer Organisation Gottes oder manchmal auch von ihrer Mutter-Organisation, wenn ich sehe, daß die Verlautbarungen dieser Führerschaft oft mehr gelten als die Aussagen der Bibel, wenn ich höre, wie diese Menschengruppe ständig im Mund geführt wird, während Christus mehr und mehr zur Seite gedrängt wird und im Hintergrund steht, dann kann ich in dieser Gruppe nur einen modernen Götzen für die Vielzahl der Zeugen sehen, den sie neben dem Gott der Bibel verehren, ähnlich wie die Israeliten ja auch das goldene Kalb neben Gott verehrten. Ich will mit dieser Aussage keinen Zeugen verletzen, sondern vielmehr auffordern, einmal genau zu beobachten, wie man – oft schon in den Gebeten – geistige Bücklinge vor dieser Organisation macht und ihr gleichsam blindlings folgt.

    Kritik an ihr kommt schon der Rebellion gegen Gott gleich!

    Wenn man schon das Bild einer Mutter-Organisation gebraucht: für die Israeliten war ihr Volk ebenfalls ‚ihre Mutter‘; dennoch wurde die Verantwortung des Einzelnen vor Gott nicht aufgehoben; in Hosea 2:2 (bei manchen Übersetzungen erst Vers 4) fordert Gott die Israeliten sogar auf: ‚Rechtet mit eurer Mutter, rechtet!‘ So sollten wohl heute auch die einzelnen Zeugen mit dem Maßstab des Wortes Gottes, der Bibel, mit ihrer Mutter-Organisation rechten, statt sich blindlings der Leitung von Menschen zu überlassen, die ihre Meinung immer wieder änderten, wie sie sie ändern mußten. Und sie würden dann feststellen, wie wenig ‚mütterlich‘ eine solche Organisation reagiert, wenn man mit ihr ‚rechtet‘!

    Die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas ein moderner Götze?

    Nach meinen Beobachtungen und nach meinem Eindruck für viele Zeugen leider ja. Und kein Götze führt zur Rettung. Denn (Apostelgeschichte 4:12) ‚es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen‘, als allein der Name –
    J E S U S

  • Matthäus
    Dezember 18, 2010

    „Der Wachtturm“, 01. August 1956, Seite 477

    „daß wir im Schritt sind mit Gottes Neuer-Welt-Gesellschaft, durch deren Leitung und Führung wir in den letzten Tagen dieser alten Welt nicht nur geistig gut genährt, sondern auch am Leben erhalten werden…“

    Wer erhält uns am Leben?

    Apg 15,11 Wir glauben, dass wir allein durch die Gnade Jesu, des Herrn, gerettet werden. Dasselbe gilt auch für die Nichtjuden.“

    1Kor 3,11 Das Fundament, das bei euch gelegt wurde, ist Jesus Christus. Niemand kann ein anderes oder gar besseres Fundament legen.

    Apg. 4:12 Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet sie.

  • Martin
    Dezember 18, 2010

    Lieber Silkroad

    Das war klar und deutlich. Danke.

    Du schreibst: „Die vergöttern den Sklaven, lobhudeln ihm in ihren Antworten, Kommentaren und Gebeten und zeigen deutlich, dass sie auf Linie sind. Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, derart die LK zu huldigen“.

    Das ist natürlich sehr auffallend geworden und wird von den Kreis- und Bezirksaufsehern ja beispielhaft gefördert.Besonders spürt man dies, wenn aufstrebende Kandidaten auffällig nach einem Dienstamt zu streben beginnen und sie dann auch „gefördert“ werden, dann fangen diese Lobhudeleien vermehrt an, damit es die Ältestenschaft vernimmt und der Kreisaufseher. Unser König und Herr Jesus sagte: „Niemand kommt zum Vater, denn durch mich“. Unser Vater Jehova möchte in Geist und Wahrheit angebetet werden und dies über seinen Sohn Jesus.Natürlich schlossen alle christlichen Diener ihre Glaubensbrüder in Gebete mit ein, aber ich denke hier wie Du, dass das einbeziehen der LK doch sehr übertrieben wird und das lenkt auch von den Dankesäusserungen für das Opfer Jesu und seiner Rolle ab. Nie fällt mir in irgendwelchen Gebeten und Dankesäusserungen die in der Bibel aufgezeichnet sind, eine so häufige Erwähnung der irdischen Beauftragten Jehova auf wie in den Millionen Gebeten vieler Zeugen Jehovas und die LK täte gut daran, hier schleunigst die Bremse zu ziehen und dadurch mehr Demut und Unterwürfigkeit gegenüber Jehova und Christus zu lehren. Ihnen verdanken wir in erster Linie geisterfülltes Verständnis aus dem Wort Gottes. Wenn der sogenannte tuvS glaubt, in vielen biblischen Erkenntnissen international „marktführend“ zu sein, dann hätten wir allen Grund dafür JEHOVA ZU DANKEN UND SEINEM BEAUFTRAGTEN kÖNIG UND DAS HAUPT DER CHRISTENVERSAMMLUNG. Lieber Silkroad, äussere Dich bitte weiterhin freimütig.
    Gruß Martin

  • Martin
    Dezember 18, 2010

    Eine Nachricht an alle Bruder-Info-Besucher

    Ich möchte darauf verweisen, dass die Besucherzahl dieser Seite auf 50.000 zugeht. Das ist sehr erstaunlich. Natürlich mag es sich auch um einen größeren Kreis handeln, der sich immer wieder nach den neusten Stand der Ausführungen informiert. Trotzdem fällt mir auf, dass einige, die sich noch vor einiger Zeit offen äusserten, mit Ihren Kommentaren zurückhaltend geworden sind.Viele haben sich noch garnicht geäussert. Etliche Besucher schauen auch nur hinein, um „den Trend zu verfolgen“. Sie möchten sich doch ermuntert fühlen, auch Ihre Herzensenpfindungen zu äussern. In dem letzten Buch der WTG für Älteste (Gebt acht…) wurden die „Hirten der Herde ermuntert, sich darüber Gedanken zu machen, ob die Brüder in der Versammlung „wirklich glücklich sind „in der Wahrheit“.

    Es sieht so aus, dass die Diskusion derzeit nur unter einem kleinen Kreis derer geführt wird, die Ihre Sicht darstellen. Deshalb wäre es wünschenswert, dass sich der Kreis derer, die sich an der Diskusion beteiligen, größer würde. Es mag etwas Überwindung erfordern und Mut, aber es mag auch ein wertvoller Beitrag und Hilfe zur Ermunterung für alle sein. Eine Ermunterung also zur freien Meinungsäusserung.

    Seid herzlichst gegrüsst.

  • Matthäus
    Dezember 18, 2010

    Was vielleicht gut ist zu erwähnen warum manche sich scheuen hier ihre Gedanken preis zu geben. Fast jeder schreibt unter einem Pseudonym, dies soll jedem klar machen ER IST damit anonym.

    Denn so traurig es ist – viele haben Angst, ist auch immer wieder in Kommentaren zu hören, hier erkannt zu werden. Personen werden NICHT „ausgeliefert“ – also nur MUT – jeder Gedanke berreichert diese Seiten !

    lg. Matthäus

    PS.: … wichtig wäre nur zu beachten nichts dem Wort Gottes hinzuzufügen und nichts weg lassen. Sonst sind wir zur FREIHEIT berufen – laßt euch nicht von Menschen unterjochen !!!

  • Bruderinfo
    Dezember 18, 2010

    Lieber Martin,
    ein Artikel hierzu wird heute noch freigeschaltet. Am Nachmittag ist dieser Artikel fertig. Liebe Grüße vom Team.

  • Walter
    Dezember 18, 2010

    Liebe Brüder v.Bruderinfo,

    auf diesen Beitrag vom Abendmahl,Neuer Bund, wer nimmt von den Symbolen und
    alles was noch damit zusammenhängt, freue ich mich schon lange.Ihr habt ihn ja schon angekündigt.
    Im Voraus schon vielen Dank !

    Liebe Grüße

    Walter

  • Bruderinfo
    Dezember 18, 2010

    Lieber Walter und Martin und Brüder,
    gerade wurde entschieden das der Artikel über das Abendmahl noch eine Weile dauert. Der Artikel kommt doch erst nächste Woche heraus. Der Grund ist der das noch andere Fragen aufgeworfen wurden und diese mit in dem Artikel eingebaut werden müssen. Das Thema ist doch weitreichender als gedacht. Entschuldigt bitte die Verzögerung. Es ist besser ein Artikel nochmals durchzuarbeiten als das Fragen noch offen bleiben. Danke für euer Verständnis.

  • Martin
    Dezember 18, 2010

    Liebe Shannon
    Es ist schön, dass Du versuchtest, meine Position zu verstehen.
    Du schreibst: Für mich stellt sich jedoch die Frage: Ist man nicht besser dran, treu im Glauben lieber alleine die Bibel zu lesen, möglicherweise auch anonymen Kontakt zu haben, wie hier bei Bruderinfo? Oder lieber für den Verbleib in einer Versammlung zu kämpfen, wo man einen möglicherweise nicht haben will?

    Ich finde, Walter hat hierzu einen feinen ermutigenden Kommentar geschrieben, der sicherlich sehr zutreffend ist. Ich habe deine Stellungnahme dazu noch nicht vernommen. Folgende Frage stellt sich: Seine Beschreibung über die 7 Versammlungen ist zutreffend. Wie verhält sich im Fall dieser Beschreibungen unser Herr Jesus? Wenn Jesus seine Versammlungen inspiziert, dann muss er doch mit allen in engster Gemeinschaft sein, auch wenn sie sich versammeln. Er sieht die Verhaltensweise der Brüder und die Tendenzen der Versammlung und ist trotzdem „anwesend“. Was würde er Dir empfehlen? Du bist doch mit einem Filter ausgerüstet. Wenn Du das Gefühl hast, das jemand im Gebet zu sehr die Organisation verherrlicht satt unseren himml. Vater und Christus, dann schalte ab, du brauchst nicht Amen zu diesen Sätzen in Deinem Inneren zu sagen. Versuche einfach, dich an dem zu erfreuen, was ordentlich und biblisch dargelegt wird. Schneid Dir doch einfach die Stücke heraus, die Dir gut tun.

    Noch zu deiner anderen Anmerkung: Oder lieber für den Verbleib in einer Versammlung zu kämpfen, wo man einen möglicherweise nicht haben will? Stell Dir vor, alle wollten Dich nicht mehr haben, nur einer, unser Hirte Jesus Christus. Würde es sich dafür lohnen, anwesend zu sein und unseren himmlischen Vater „inmitten unserer Brüder“ zu lobpreisen? Ich bin sicher, ALLE denken nicht so. Also bitte etwas mehr Selbstwertgefühl. Wenn wir mit Christus wandeln, dann ist das menschliche zweitrangig. Verschliesse deinen Mund, wenn Du mit gewissen Dingen nicht einverstanden bist und äußere dich offen hier in Bruderinfo. Prüfe alles und behalte das Gute. Der Christus ist anwesend. Es macht schon Sorge, wenn Du wegen Menschen das Abendmahl versäumt hast. Ich möchte dich ermuntern, diesen Schmerz in diesem Jahr unserem Herrn Jesus nicht mehr zuzufügen. Wir wollen doch alle TREU IM GLAUBEN sein. Natürlich ist das Deine persönliche Entscheidung.

    Natürlich sind wir alle, die diese Seite mitverfolgen und einige wenige, die den Mut haben sich zu äussern, sehr besorgt um Entwicklungen in der neuzeitlichen Organisation der Zeugen Jehovas. Aber glaube mir, es gibt viele wertvolle Menschen, wegen denen es sich lohnt, Meetings oder Zusammenkünfte zu besuchen und auch etwas Freundlichkeit und Initiative hineinzutragen. Das macht auch Dich glücklicher und zufriedener, und wenn mal wieder das Fass überläuft – Filter aktivieren und unerwünschtes absondern. Sei also entschlossen und beobachte genau, so wie Christus in seiner ständigen Anwesenheit aber auch in erster Linie das GUTE bei seinen Nachfolgern sieht.

    In diesem Sinne alles liebe und Gute
    Martin

  • Shannon
    Dezember 18, 2010

    Ja Martin, ich verstehe deine Position.
    Für mich stellt sich jedoch die Frage: Ist man nicht besser dran, treu im Glauben lieber alleine die Bibel zu lesen, möglicherweise auch anonymen Kontakt zu haben, wie hier bei Bruderinfo? Oder lieber für den Verbleib in einer Versammlung zu kämpfen, wo men einen möglicherweise nicht haben will?

    Was soll ich in einer Versammlung, wo bei jedem Gebet der Organisation gehuldigt wird? Das ist der Grund, warum ich auch nicht mehr zum Gedächtnismahl gehe. Das ist für mich wie die Anbetung des goldenen Kalbs. Vielleicht liege ich da mit meinen Ansichten daneben, aber im Moment ist das Stand meiner ganz eigenen Erkenntnis.

  • matthäus
    Dezember 18, 2010

    Diese Anregung von dir Martin finde ich sehr gut!
    Dieser Machtmißbrauch der hier von vielen Ältesten „verbrochen“ wird ist verwerflich und ist das genaue Gegenteil von dem was Jesus mehrfach mit folgenden Worten einfordert:

    „ICH WILL BARMHERZUGKEIT – WENN IHR ES NUR VERSTEHEN WÜRDET !!!“

    Jeden Ältesten möchte ich auch nachdrücklich folgendes WT Zitat ans Herz legen:

    w92 1. 7. 15-16
    Richter, die ‘ihren Wandel mit Furcht führen’

    6 Wenn schon Christus in der Furcht Jehovas und mit der Hilfe seines Geistes richtet, wieviel mehr müssen es dann unvollkommene Älteste tun! Falls sie beauftragt werden, in einem Rechtskomitee zu dienen, müssen sie ‘ihren Wandel mit Furcht führen’ und ‘den Vater, der unparteiisch richtet’, anrufen, er möge ihnen helfen, in Gerechtigkeit zu richten (1. Petrus 1:17). Sie müssen bedenken, daß sie es mit „Seelen“, d. h. mit Menschenleben, zu tun haben, und zwar als solche, „die Rechenschaft ablegen werden“ (Hebräer 13:17). … wird Jehova sie für alle vermeidbaren Fehler, die ihnen in Rechtsangelegen-heiten unterlaufen, zur Rechenschaft ziehen. ….. zu Hebräer 13:17, „daß es Pflicht des Hirten ist, zu w a c h e n über die Seelen, und daß er
    R e c h e n s c h a f t wird geben müssen über alle ihm anvertrauten Seelen, auch über die, so durch seine Schuld verloren gegangen sind. O das ist ein schweres Wort. Bedenke doch ein jeder Diener des Wortes, daß er f r e i w i l l i g dies verantwortungsschwere Amt übernommen hat!“ (Vergl. Johannes 17:12; Jakobus 3:1.)

  • Shannon
    Dezember 18, 2010

    Lieber Martin,

    es ist ein Naturgesetz, dass sich alles, was man beachtet verstärkt. Was soll es also bringen, die Verfehlungen der Ältesten und wie mit den Brüdern umgegangen wurde, hier noch mehr zu verstärken? Anstatt Trost zu suchen, holt man sich doch nur die Bestätigung: Mir ist unrecht geschehen…

    Aber das weiss der Betreffenden doch selbst. Nur, mit der Rückwärtsschau verlängert man sein Leiden und ist weiterhin Opfer. Ich glaube nicht, dass man, wenn man sich am Wort der Bibel orientiert und auf unseren Herrn Jesus Christus vertraut, weiterhin das Opfer sein sollte.

    Das war jetzt meine ganz persönliche Meinung. Ich sende ganz viele Grüße an alle seelisch Geschlagenen und möchte ihnen zurufen: MAcht euch frei und blickt nach vorne.

  • Bruderinfo
    Dezember 18, 2010

    lieber martin,
    uns sind ähnliche Gedanken auch gekommen. Wir werden diese Idee nochmals ausführlich besprechen. All dies braucht zeit und gute Vorbereitung. Deshalb sei nicht endtäuscht wenn es einige Zeit braucht. Wir werden euch wissen lassen wie dies weitergeht. Vielen Dank für die Vorschläge. liebe Grüße Bruderinfo.

  • Matthäus
    Dezember 18, 2010

    Es klingt noch heute wie ein Hohn in den Ohren, als es wieder einmal um die Organisation ging, als ein Diener in der Versammlung seinen Kommentar zum Besten gab: Der treue und verständige Sklave hat uns immer nur mit REINSTEM WASSER versorgt.

    Auch der trvSk (in Wahrheit untreue und ungehorsame Sklave) wird ebenso „vor dem Richterstuhl Gottes“ stehen – Menschen die IHM dem Sklaven folgen können sich nicht darauf ausreden, man hätte nur getan und gelehrt was von ihm kam.

    Im „Nürnberger Prozess“ wollten die Verantwortlichen sich auf Hitler hinausreden – sie wären nur Befehlsempfänger – oder ein Katholik redet sich auf den Vatikan aus – die hätten alle studiert – die müssen es wissen – jeder trägt für sein Tun und Lehren die eigene Verantwortung. Ihr habt keine Verantwortung gegenüber Menschen abzulegen sondern ausschließlich Gott und dem Haupt der Versammlung, JESUS.

    Als Ende der sechziger Jahre ein Bruder im Bethel zu einem verantwortlichen Mitbruder sagte, daß nach seiner Meinung 1975 nichts geschehen werde – er stützte sich auf Matthäus 24:44 – schaute dieser ihn entsetzt an und antwortete: ‘ich kann nicht glauben, daß Jehova es zulassen würde, daß seine Organisation einen solchen Fehler macht’.

    Die Lehre von 1975 war die Idee eines einzigen Mannes gewesen (Fred Franz), und alle anderen folgten blindlings. In gleicher Weise sind die vielen falschen Zeitangaben einschließlich 1914, menschlichem Sinnen entsprungen, für die es in Gottes Wort keine Stütze gibt, ganz im Gegenteil – Zeitabschnitte hat Jehova in seine Rechtsgewalt gestellt.

    Menschen können Zweifel nicht beseitigen noch die Auswirkungen einer ungesunden religiösen Atmosphäre abschaffen. Falsche Auffassungen, können nur beseitigt werden, wenn wir darauf achten, was Matthäus, Markus, Lukas und Johannes über den Sohn Gottes offenbaren.

    Dann müssen wir achtgeben auf das Wort nach Markus 9:7 ‘dies ist mein Sohn, der Geliebte, hört auf ihn’. Es ist also nicht so sehr die Frage, was, sondern WEM wir glauben, und wie wir den Lehren und dem Beispiel dessen, dem wir glauben, erlauben, unsere Gedanken und Handlungen zu leiten. Was wir brauchen ist die Art von Vertrauen, das der Apostel am Ende seines Lebens hatte, als er in Ketten gefangen war (2.Tim. 1:12).

    Die Sündhaftigkeit des Menschen gilt es zu erkennen, und nicht, sie fast kultisch als Führer, ‘Sklaven’ oder dergleichen zu verehren. Sonderbar dass die gleichen Leute die Verehrung von Menschen bei anderen – zum Beispiel die Verehrung des Papstes – deutlich kritisieren. Wenn wir uns frei machen von menschlichem Gedankengut, kann der Geist Gottes wirken. Wie schon Paulus erkannte und sagte: „Wo Freiheit, da ist der Geist Gottes“!

  • Jerome
    Dezember 18, 2010

    dieser Kommentar von Bruderinfo ist klares Wasser, das erfrischt. Vielen Dank liebe Brüder, Gott segne eure Liebe, den Fleiß und die Hingabe

  • Dennis
    Dezember 18, 2010

    Die l.K. des tuvS sind ja, gemäß ihrem Selbstverständnis, die Oberhirten, die auch dieses Buch zu verantworten haben.

    Der „Tagestext“ vom letzten Do. 16.12. zeigt uns einmal mehr wie wachsam wir alle als wahre Nachfolger Jesu (und nur ihm) zukünftig sein müssen.

    Den Sockel auf den sich der Sklave neuerdings selbst hebt ist erschreckend.

    Zitat:

    „…JEHOVA selbst leitet den Sklaven an, deshalb können wir uns voll und ganz auf das verlassen, was uns der Sklave aus der Bibel erklärt und rät…“

    Wer leitet die Versammlung und ist als Haupt eingesetzt? Wer tritt bei Jehova ein und gibt den Heiligen Geist?

    Antwort:

    Eph. 5:3: „…wie der CHRISTUS das Haupt der Versammlung ist, ER der Retter dieses Leibes.“

    Joh. 14:16,17: „und ICH (Jesus) will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: den Geist* (FN: die wirksame Kraft)der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.“
    ……

    15:26: „Wenn der Helfer*(FN) gekommen ist, den ICH euch vom Vater her senden will, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, wird dieser Zeugnis von mir ablegen.“

    16:7: „…Denn wenn ich nicht weggehe, wird der Helfer* keinesfalls zu euch kommen; wenn ich aber hingehe, will ICH ihn zu euch senden.“

    Alles was gelehrt wird kommt direkt von Jehova, denn „wir können uns voll und ganz auf das verlassen, was uns der Sklave erklärt und rät.“

    Hier einige Dinge auf die wir uns seit der Einsetzung des tuvS 100%ig haben verlassen können:

    „Schöpfung“, 1928, S.279, ff.

    „Zwölfhundersechzig Jahre von 539 n. Chr. an gerechnet bringen uns zum Jahre 1799, was

    ein weiter BEWEIS dafür ist das 1799 deutlich der Beginn der „Zeit des Endes“ ist.“
    ….
    „Es seien nachfolgend – alphabetisch geordnet – nur einige der Dinge erwähnt, die seit 1874
    als wieterer BEWEIS für die Gegenwart des Herrn seit jenem Zeitpunkt aufgekommen sind:
    Aluminium, antiseptische Chirugie, automatische Bahnkuppelung, automatische Pflüge,…“
    ….
    „Die Zeit der zweiten Gegenwart des Herrn begann 1874 und fällt in den letzten Teil der
    ‚Zeit des Endes‘ bekannten Periode.“
    ….
    „Die TATSACHEN zeigen, dass das Jahr 1914 das Ende der Zeiten der Nationen und darum auch das Ende der Welt bezeichnet,…“

    Wachtturm 08/1922

    „1925 kann ebensowenig bezweifelt werden wie das Jahr 1914.“

    Wachtturm 01/1923, S.15

    „Das Jahr 1925 ist sogar noch schärfer von der Schrift gekennzeichnet, weil es festgelegt ist durch das Gesetz, welches Gott dem Volke Israel gab.“

    „Das Goldene Zeitalter“, 1924

    Wir erwarten mit voller Gewißheit, daß die jetzige große Drangsal … im Jahre 1925, etwa im Herbst, ihren furchtbaren Höhepunkt erreicht und alsdann zum endgültigen Abschluß kommen wird … Wir erwarten mit absoluter Zuverlässigkeit die nach der Drangsal beginnende Auferstehung der gesamten Menschheit … und zwar so, daß die zuletzt Gestorbenen zuerst und die vor Jahrtausenden Gestorbenen wie z.B. Adam, zuletzt auferstehen werden … Ferner dürfen wir verkündigen, daß vielen Menschen, die jetzt leben, die Möglichkeit werden kann, überhaupt nicht sterben zu brauchen…

    Erwachet! 8.4.1969, S.13

    …im Höchstfall dauert es nur noch wenige Jahre, bis Gott das verderbte System der Dinge, das jetzt die Erde beherrscht, vernichten wird. Wieso können wir dessen so sicher sein?

    Ewiges Leben in der Freiheit der Söhne Gottes, S.29,30

    In diesem zwanzigsten Jahrhundert wurde ein unabhängiges Studium durchgeführt, das nicht blindlings den traditionellen chronologischen Berechnungen der Christenheit folgte, und die veröffentlichte Zeittafel, die von diesem unabhängigen Studium herrührt, gibt das Datum der Erschaffung des Menschen mit 4026 v.u.Z. an. Gemäß dieser zuverlässigen Bibelchronologie werden 6.000 Jahre, von der Zeit der Erschaffung des Menschen an, mit dem JAHRE 1975 enden, und die siebente Periode von eintausend Jahren Menschheitsgeschichte beginnt im Herbst des JAHRES 1975 u.Z. …

    Es gibt noch Dutzende anderer Aussagen wie „offenkundig“, „unbestreitbare Tatsachen“, „feststehende Wahrheit“, „ohne jeden Zweifel“, „Gottes Daten“, die ich hier nicht alle aufzählen möchte.

    Doch es geht im Tagestext noch weiter…

    Zitat:

    „Denken wir nur daran, dass es der „treue und verständige Sklave“ geschafft hat, Jehova Gott, seinen Sohn und das Königreich weltweit bekannt zu machen.“

    Ach so, Jesus als „Herrn der Ernte“, wie überflüssig! „Jehova ist es der es fortwährend wachsen läßt“, wie dreist von Jehova sowas für sich zu beanspruchen! Nein, der tuvS ist, der das alles „geschafft“ hat. Die 7,3 Millionen „anderen Schafe“, diese Nachfolger 2. Klasse, werden natürlich nicht einmal erwähnt im ganzen Tagestext, aber die haben ja auch nichts dazu beigetragen.

    Nein, allein der „treue und verständige Sklave“!!!

  • Matthäus
    Dezember 18, 2010

    Dazu kann man nur sagen: traurig traurig traurig !!!
    Das was von diesem selbsternannten Sklaven alleine an Zeitangaben die alle falsch waren geschrieben wurde, läßt nur einen Schluß zu:

    Jesus hat vor solchen deutlich gewarnt: …die da sagen jetzt ist es soweit, geht ihnen nicht nach !

    Oder nach 5. Mose 18:

    20 Wenn aber der Prophet überheblich wird und etwas in meinem Namen sagt, was ich ihm nicht befohlen habe, oder wenn er im Namen anderer Götter spricht, dann muss er sterben.“ 21 Ihr fragt euch vielleicht: Woher wissen wir, ob jemand im Auftrag des Herrn spricht?

    22 Nun, wenn ein Prophet im Namen des Herrn etwas ankündigt und es trifft nicht ein, dann waren seine Worte nicht vom Herrn. Er hat eigenmächtig geredet, und ihr braucht ihn nicht ernst zu nehmen.

  • Lydia
    Dezember 18, 2010

    Wirklich sehr gut, dass ihr das nochmal betont, es ist gut wenn ihr das immer und immer wieder tut. Denn diese Seite dient dazu den Menschen den wahren und einzigen Weg zu Gott zu zeigen, nämlich Jesus. In den letzten Tagen sind aber leider manche Kommentare in ein anderes Thema abgerutscht. Wollen wir doch wieder den schmalen aber wahren Weg suchen und finden! Denn dieser Weg bringt wahrhaftig gute Früchte, die durch Gottes Kraft zur Überzeugung anderen Suchenden dienen mögen.

  • Shannon
    Dezember 18, 2010

    Da über dieser Seite „WICHTIG“ steht, ist es mir hier nochmals ein Anliegen, nach der Finanzierung dieser Seiten zu fragen. Ich habe selber eine berufliche Homepage und die gibt es nicht zum Nulltarif, auch wenn ich alle Arbeit daran nebenbei selber mache. Die Sicherheitssoftware wie beim Pentagon gegen Hackerangriffe schon zweimal nicht.

    Nun zu dem Kommentar von Bruder Alois von vor zwei bis drei Wochen, dass die Kosten bisher von den Brüdern getragen wurden. Vielleicht sollte man sich über das Wort „bisher“ Gedanken machen. Wie sieht es in der Zukunft aus? Es kann doch nicht angehen, dass einigen Wenige hier die finanziellen Lasten tragen oder sehe ich das falsch? Ich möchte auch nicht, dass einige Brüder finanziell ausbluten, nur weil man dich die Bürde dieser Seiten auferlegt hat. Ein Spendenbutten ist aus rechtlichen Gründen schwierig. Ein Verein ist nicht gewünscht. Wie sieht es mit einem „Unterstützerkreis Bruderinfo“ aus?

    Ich meine, solange die Seite „Verluste“ und keine „Gewinne“ macht, dürfte das von der fiskalischen Seite kein Problem sein. Billiger wäre vermutlich ein Blog bei WordPress oder blogger. Aber sind diese Seiten auch sicher? Oder eine Bruderinfogruppe bei Xing gründen? Dann ist es aber vorbei mit der Anonymität. Von daher betrachte ich so einen „Unterstützerkreis“ als einfachste Lösung. Jeder kann geben was er möchte und das mehr oder weniger regelmäßig und freiwillig, vielleicht per Mail an Bruderinfo??

    Das war jetzt meine ganz private Meinung und gibt nicht die Meinung von Bruderinfo wieder. Ich denke nur, es kann nicht sein, das einige wenige die finanzielle Last tragen für eine Homepage, die für uns alle ist.

    Liebe Grüße an alle

  • Bruderinfo
    Dezember 18, 2010

    Liebe Shannon,
    es ist sehr nett von dir das du nach der Finanzierung der Seite fragst und dir Sorgen machst. Das zeigt, dass du ein fürsorglicher und lieber Mensch bist. Nur das es dich im Herzen beschäftigt, rührt uns sehr. Danke, dies ist nicht selbstverständlich. Zur Info für dich wie die Seite aufgebaut ist. Zum technischen ist es so, dass das Frontend (das du siehst) aus WordPress besteht. Dieses WordPress ist ein kostenloses Programm. Dieses Frontend wurde nun mit einer 4D Matrix (die SQL unterstützt) verbunden. Diese Datenbank und deren Lizenzen sind sehr teuer, aber richtig gut. Dadurch sind die Mails sicher, selbst wenn ein Hacker die SQL Datenbank knacken wollte (dies wurde vor kurzem versucht). Es bestehen zur Zeit 3 kostenpflichtige Server. Ein Mail-Server der mit der 4D Matrix verbunden ist, ein normaler Server, auf dem WordPress läuft und ein Sicherheitsserver der dies managed. Kosten entstehen auch in der Pflege und der Umsetzung verschiedener Dinge, wie die Hörbücher usw. Arbeiten wie Mails beantworten, Kommentare lesen usw. noch nicht einberechnet. Wie du sagst ist es viel Arbeit. Wir werden aber durch die vielen lieben Briefe und Mails, dafür vom Vater schon belohnt, dass uns zeigt, dass unsere Arbeit nicht umsonst ist. Natürlich ist uns bewusst, das die Seite immer grösser wird und die Arbeit und Nachfrage steigt und dadurch auch die Kosten. Wie wir das in Zukunft bewältigen werden können, wissen wir noch nicht genau. Wir vertrauen hier ganz auf unseren himmlischen Vater. Folgende Ziele möchten wir gerne errechen: 1. Die Hörbücher erweitern. 2. Die Artikel lektorieren (die Brüder geben sich Mühe, dennoch sind die Texte grammatikalisch noch nicht perfekt 🙂 3. Seite und Texte zusätzlich in englisch übersetzen (da immer mehr Brüder aus dem Ausland nachfragen). Das sind so unsere kurzfristigen Ziele. So nun vielen Dank für eure Unterstützung und einen schönen Tag an alle da draussen. Eure Brüder von Bruderinfo.

  • Shannon
    Dezember 18, 2010

    Hallo liebe Brüder von Bruderinfo,

    das Vertrauen in Jehova ehrt euch, aber Serverkosten sind doch sehr weltlich und Hörbücher machen nur dann Sinn, wenn die Grundkosten für die Technik gedeckt sind.

    Artikel zu lektorieren ist für mich persöhnlich unnötig, Tippfehler dürfen sein, solange man den Sinn des Ganzen versteht.
    Der Wunsch, die Seite in englisch aufzubauen ist wunderbar und wenn es sein soll, sind sicherlich auch Mittel dafür da.

    Trotzdem dürft ihr euch Gedanken darüber machen, wie jeder Einzelne von uns, wenn er möchte, seinen Beitrag leisten kann. Vielleicht als Butten: Unterstützerseite Bruderinfo

    Oder so ähnlich. Denn bei allem Vertrauen in Jehova, sollten doch auch die technischen Möglichkeiten geschaffen werden. Dass derjenige der möchte, etwas an den Kosten mittragen kann. Jehova kann in unserem Herzen die Bereitschaft dazu fördern, aber wie gesagt, die Technik sollte schon vorhanden sein.

    Das ist jetzt meine ganz persönliche Meinung, wenn auch vollkommen betriebswirtschaftlich geprägt. Auch das sollte sein.

    Ganz liebe Grüße
    an die Brüder von Bruderinfo

  • Dennis
    Dezember 18, 2010

    Liebe Brüder,

    möchte euch eigentlich nur zurufen: Weiter so!

    Und zu dem 3. Punkt Übersetzung in´s Englische: das ist eine spitzen Idee und wird den Kreis der „bekümmernden Seelen“ die „tröstende“ Worte bekommen um einiges erweitern.

    Was die finanzielle Seite betrifft ist die Bereitschaft vieler hier denke ich ungebrochen einen Beitrag zu leisten. Aufforderung genügt!

    Ganz liebe Grüße
    Euer Bruder

  • Shannon
    Dezember 18, 2010

    Lieber Dennis,
    danke dass du mich verstanden hast. Ich meine eben, wenn bei diesen vielen Zugriffen 200 Brüder und Schwestern im Durchschnitt monatlich z.B. 10 € bezahlen würden, dann sind die Lasten so verteilt, dass es niemanden finanziell ungebührlich belastet. Das reicht für Serverkosten und Sicherheitssoftware. Es bleibt sogar noch was übrig für die Vertonung von Hörbüchern. Sind es mehr wie 200 Spender kann man über eine englische Seite nachdenken.

    Aber man mag bedenken, dass für eine Seite in englisch nochmals zusätzliche Sicherheiten erforderlich sind, die Kosten verursachen. Oder glaubt ihr wirklich, liebe Brüder, dass die LK in New York mir ihrem Milliarden-Vermögen und den finanziellen Möglichkeiten sich jeden Softwarespezialisten kaufen zu können, einfach nur zu sieht was sich hier entwickelt?
    Jeder darf sich da seine eigenen Gedanken machen.

    Ich danke den Brüdern von Bruderinfo für diese Initiative. Aber ich mag diese neue geistige Heimat hier nicht aufgeben. Ich mag es mir auch nicht bequem machen und sagen: Die werden es schon richten, ohne mir darüber Gedanken zu machen, dass diese Kosten auch den Familien der Brüder in ihrem monatlichen Budget fehlen. Viele Schultern tragen leichter. Denn das Schöne daran ist, dass ich von jedem Rechner und von überall auf der Welt Zugriff auf diese Seiten habe. Ist das nicht wunderbar?
    Das waren jetzt nochmal meine Gedanken zu dem Thema und künftig werde ich mich wieder einigen biblischen Fragen widmen. Ich habe ein paar Fragen über die ich mir schon seit einiger Zeit Gedanken mache.

  • Alois
    Dezember 18, 2010

    Liebe Shannon

    Auch ich kenne mich mit Serverkosten und Lizenzgebühren aus. Deswegen finde ich ganz gut dass Du das Finanzierungsproblem nochmal aufgreifst. Es ehrt Bruderinfo sehr, dass sie versuchen mit ihren eigenen Mitteln durchzukommen. Aber wenn sie es nicht schaffen, dann geht uns diese neue Heimat Bruderinfo verloren.

    Folgende 3 Szenarien halte ich für denkbar:

    Möglichkeit 1: Entweder sind die Initiatoren von Bruderinfo sehr gut situiert und können die laufenden Kosten dauerhaft schultern.

    Möglichkeit 2: Es bedarf einer Bereitschaft von möglichst vielen Brüdern und Schwestern jeden Monat ein wenig zur Finanzierung beizutragen. Natürlich ohne jegliche Verpflichtung.

    Möglichkeit 3: Bruderinfo hängt in ein paar Monaten ein Schild aus: Wegen Geldmangel geschlossen!

    Das Beste für alle Leser und Kommentatoren wäre Möglichkeit 1 trifft zu. Aber wie ich die jahrzehntelange Doktrin unserer Lehre kenne, sind alle Brüder und Schwestern finanziell relativ arme Menschen. Denn wir durften alle doch gar keine höhere Berufslaufbahn einschlagen. Somit kann ich nicht glauben, dass Möglichkeit 1 zutrifft.

    Zu Möglichkeit 2: Der Hinweis von Buderinfo, wenn Jehova will, dass Bruderinfo weiterläuft und sein Angebot ausbaut, wird er auch helfen, ist völlig richtig. Das glaube ich auch. Aber wie sorgt Jehova dafür dass genug Geld für die Kosten eingenommen wird? Niemand weiß es, das kann auch ein Button mit der Aufschrift FINANZIERUNG sein in dem steht:

    „Wer etwas für die Betriebskosten beisteuern möchte, möge sich bitte bei info@bruderinfo.de melden. Vielen Dank!“

    Möglichkeit 3 wollen wir alle nicht. Scheidet somit aus.

  • Der Skeptiker
    Dezember 18, 2010

    ‚Wenn es Gottes Wille ist‘, ich dachte hier soll gedacht werden!
    Wie oft ist dieser Satz schon verwendet worden um irgendwas zu rechtfertigen, zu erklaeren oder zu entschuldigen. Vielleicht steht Satan dahinter um Brueder zu verfuehren und hat viell. deshalb Erfolg?!
    Ist Jehova von dieser Seite abhaengig?
    ‚Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt‘
    Ich hatte nicht gedacht, dass ihr solche Schein-emails notwendig habt, ein kurzer Hinweis haette gereicht.

  • Bruderinfo
    Dezember 18, 2010

    Lieber Skeptiker,
    erst einmal willkommen hier bei Bruderinfo. Wir möchten gerne auf deine Argumentation eingehen, in der Hoffnung das du alles in der richtigen Weise verstehst und dich nicht angegriffen fühlst, da hier offen geredet wird. Du hast richtig erkannt das hier auch laut gedacht werden darf und zwar von jedem. Du hast recht, dass dieser Satz sehr oft im Namen Gottes missbraucht wird. Es ist sehr schade das du die Meinungen anderer wie „Alois“ nicht akzeptierst, aber selbst deine Meinung kundtun möchtest. Du fragst ob Jehova von dieser Seite abhängig ist. Bestimmt nicht. Die Schriften sagen, dass selbst die Steine die Wahrheit erzählen würden, wenn sie miemand verkünden würde. Ist die Wahrheit die, dass man Menschen folgt? -Nein. Die Wahrheit ist die, dass man Gottes Wort folgt und im Leben beachtet. Das versuchen wir hier. Machen wir hier auch Fehler? Bestimmt. Kann es sein das wir wie in deinem Fall missverstanden werden. Ja sicher. Aber das hält uns nicht davon ab die biblischen wahrhaftigen Worte in die Welt zu posaunen. Deine Frage ob Satan dahinter steht, antworten wir dir mit folgenden Worten aus Matthäus 12:30 „Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut“. Wir folgen Jesu Worte und versuchen zu sammeln und die Bibel sprechen zu lassen. Wenn du dies nicht siehst, hier bei Bruderinfo, dann solltest du deinen imaginären Organisations -Schleier von deinem inneren Auge wegnehmen und nicht Dinge behaupten die nicht auf diesen Seiten stehen. Falls du einen Artikel findest der etwas unbiblisches oder satanisches beinhaltet, stehen wir gerne offen dies zu ändern. Konstruktive Kritik ist willkommen. Niederreisende dumme Argumentation nicht. Wahrscheinlich bist du gewohnt in sogenannten „Sektenforen“ deinen geistigen Hunger zu stillen und verträgst die wahrheitsworte fester Speise aus der Bibel nicht mehr. Hier raten wir dir täglich die Schriften wie die Beröer zu lesen um erkennen zu können, was von Gott kommt und was von Menschen kommt. Zu deiner anderen Argumentation „Kostenfrei habt Ihr empfangen, kostenfrei gebt“. Was meinst du damit? Doch bestimmt die Worte der Wahrheit aus den Schriften oder nicht? Die kannst du doch kostenfrei in der Bibel nachlesen, oder nicht? Wenn du keine Bibel hast dann schenken wir dir gerne eine. Bist du ein Zeuge Jehovas? Vielleicht sogar ein sehr organisationstreuer Zeuge? Spendest du? Wieso? Wahrscheinlich, nach deinen Worten nicht oder? Was denkst du kostet Papier, Bibeln, Zeitschriften,Kongresse,Versammlungen,Bethelheime,Webseiten,Server usw. Achso ja das ist ja kostenfrei. Denkst du das wirklich? Wenn ja dann bist du ziemlich naiv. Oh sorry Spenden zu sammeln oder Kosten unter Brüder aufzuteilen gebührt ja nur der WBuTG.Inc. Stimmt ja ist ja nur eine kleine Aktiengesellschaft mit keinem Geld, weil ja nichts kostet. Nochmals zu deiner Info. Hier macht keiner Schein Emails um an Geld zu kommen. Auch unsere Brüder hier bei Bruderinfo tun dies nicht. Wenn diese Seite weiter bestehen soll, dann gut. Wenn nicht, dann nicht. Es ist keine Seite für Menschen die nur die Ohren gekitzelt haben möchten. Du kannst im Internet frei entscheiden, wohin du gehst und was du liest und für was du spendest. Du bist auch hier willkommen, wenn du aufrichtige und ehrliche Kritik betreibst und die biblische Wahrheit liebst, auch wenn du nicht spendest. In diesem Sinne einen kostenfreien Tag für dich und deiner Wahrheit.

  • Der Skeptiker
    Dezember 18, 2010

    Ich muss mich ein bisschen entschuldigen aber auch bedanken. Dies war ein kleiner Test, für mich war wichtig zu sehen, wie ihr auf Kritik, auch ungerechtfertigter, reagiert.
    Ich meinte natürlich nicht dass hinter dieser Seite Satan steht, wie soll ich das auch beurteilen können.
    Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, daß Aussagen wie „wenn Gott will“ oder „da ist Satan dahinter“ nicht dazu zu missbrauchen sind, etwas als Gut oder Schlecht zu klassifizieren.
    Wenn diese Seite Erfolg + Zulauf hat, sehen einige den Willen Gottes dahinter, andere (u.A. die Organisation + Anhang) den Versuch Satans, Brüder zu verführen.
    In dem Punkt gebe ich Dir recht, es kann jeder selbst entscheiden, mit was er sich beschäftigt.
    Was ich an euch schätze ist die Möglichkeit, seine Gedanken frei zu äussern, ohne gleich in eine Ecke gedrängt oder von den Freundlichen zu einem ernsten Gespräch vorgeladen zu werden. Und auch eine reflektierte Antwort zu bekommen.
    Grundsätzlich könnte ich mir schon vorstellen, daß Jehova + Jesus eine Vorkehrung vorgesehen haben um Anbeter + Nachfolger in einer Gruppe zu versammeln (Versammlung), weil es wahrscheinlich leichter ist, gemeinsam einem Ziel zuzustreben.
    Nur ist es kein MUSS, man kann auch allein Jehova anbeten, dienen und seine Gebote folgen.
    Die Versammlung / Organisation / truvSkl. / wie immer wir sie nennen – sollte sich jedoch besinnen, dass sie DIENSTLEISTER für die Brüder/Schwester sind und nicht Herrscher, die das Leben der Brüder/Schwestern erleichtern, nicht beschweren sollten.
    Ich würde mir wünschen, dass sich die Ältesten überlegen würden, wie sie den Brüdern helfen können und nicht, wie die letzte Anweisung der Org. auf Punkt und Beistrich umzusetzten ist, ohne auf örtliche Umstände einzugehen. Dass sie einen offenen Gedankenaustausch suchen und auch zulassen. Aber wie der letzte Artikel zeigt, ist das im Moment nur ein Wunschdenken.
    Wenn es so wäre wie ich es mir wünsche, würde wahrscheinlich passieren, was schon einmal war, dass ich das Denken einstellen würde und wieder passiv in der Menge mitschwimmen würde.
    Vielleicht ist es Gott gewollt, wieder zu „erwachen“.
    Persönliches Gewissen wieder über blinden Gehorsam zu stellen.
    In diesem Sinne, weiter so

  • Bruderinfo
    Dezember 18, 2010

    Lieber Skeptiker,
    das freut mich sehr das du dich wieder meldest und unsere Worte richtig verstanden hast. Skeptisch zu sein kann auch etwas gutes sein. Ein Skeptiker denkt nach und fragt sich ob dies oder jenes richtig ist.Sehr schön. Wir freuen uns auf weitere Kommentare von Dir. Mit dem „Versammeln“ hast du völlig recht, es ist kein MUSS. Das tagtägliche Leben mit dem Worte Gottes und das anwenden der Liebe ist viel wichtiger. Taten der Gottergebenheit sind nützlich und erbauend für andere. Dein letzter Satz ist geradezu WEGWEISEND : Persönliches Gewissen wieder über blinden Gehorsam stellen. Das ist der Satz des Jahres 2010. Vielen Dank dafür. Einen schönen Tag an alle da draussen. Eure Brüder von Bruderinfo.

  • Shannon
    Dezember 18, 2010

    Lieber Dennis,

    dass Brüder/Schwestern hier ihren Schmerz aufarbeiten, ist eine Sache und dagegen ist nichts einzuwenden. Dass so mancher Kommentar aus der Aussteiger-Szene und deren Helfern kommt, sollte nicht den Brüdern hier zugeschrieben werden. Von daher ist auch mancher Beitrag hier unter Vorbehalt zu lesen.
    Was die Organisation betrifft, so ist das doch ein System, bei dem jeder für sich selbst hinterfragen darf, in wie weit man darin eingebunden ist und wie weit man Ältesten Macht über das eigene Leben gibt. Gebe ich meine Macht über mein Leben an die Organisation ab, muss ich mit den Konsequenzen der Bevormundung und des Drucks leben. Setze ich Grenzen, bekomme ich die Macht über mein Leben zurück, muss mit der Konsequenz eines möglichen Ausschlusses leben. Viele hier machen den Spagat und ich beneide alle Brüder und Schwestern nicht um ihre psychischen Qualen.
    Aber beim Lesen der Kommentare stelle ich fest, dass die Kritik an der LK von Brüdern in der Regel ganz moderat ausfällt. Weniger moderat und teilweise mit sehr versteckten Anspielungen kommen die Kommentare aus der Sekten-Aussteiger-Ecke, die teilweise hier auch vorhanden sind. Von daher ist dein „Gefühl“ durchaus richtig. Diese Stimmen wirst du nicht zum verstummen bringen, weil es hier keine Zensur gibt. Darum ist es wichtig, die Kommentare sorgfältig zu prüfen und zwar jeder Einzelne für sich.
    Was die Subliminal-Techniken betrifft, so erlaube ich mir kein Urteil darüber. Ich gebe zu, die Zufälle sind ein wenig viel und ich habe mir schon darüber Gedanken gemacht, wozu sie gut sein sollen. Möglicherweise vermögen diese Techniken unterschwellige Angst hervorrufen, denn Angst macht ja abhängig und unfrei. Aber die Wirkung so einer Technik funktioniert nur, wenn die Wahrnehmung darauf trainiert ist. Ich übersehe solche Dinge, weil meine Wahrnehmung in eine andere Richtung geht.
    Ich bin ein glücklicher Mensch und seit ich so manche erlernte Lehre der Organisation, die mir Gewissensprobleme gemacht hat, über Board werden durfte, auch noch ein wenig mehr glücklich.
    Von daher passt der Kommentar aus Judas 16 wunderbar. Sagt es doch auch: Mach dich nicht abhängig von der Zustimmung anderer. Oder anders ausgedrückt: „Alle sind schuld nur ich selber nicht“, bedeutet, die Macht über das eigene Leben abgeben.
    Aber vielleicht sollte man Vers 17-21 auch lesen:

    17. Ihr aber, Geliebte, gedenket an die von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus zuvorgesprochenen Worte,
    18. daß sie euch sagten, daß am Ende der Zeit Spötter sein werden, die nach ihren eigenen Lüsten der Gottlosigkeit wandeln.
    19. Diese sind es, die sich absondern, {O. die Parteiungen machen} natürliche {O. seelische} Menschen, die den Geist nicht haben.
    20. Ihr aber, Geliebte, euch selbst erbauend auf euren allerheiligsten Glauben, betend im Heiligen Geiste,
    21. erhaltet euch selbst {Eig. habet euch selbst erhalten, d. h. seid in diesem Zustande} in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben.

    Das bedeutet für mich: Jeder ist am Ende selbst für sich verantwortlich.

    Ganz herzliche Grüße aus dem Südwesten

  • Sunshine
    Dezember 18, 2010

    Hallo Shannon,

    habe Deinen Kommentar mit Freude gelesen, da Du den wesentlichen Teil herausstellst – Die Eigenverantwortung im Glauben! Es ist ganz natürlich dass sich auf dieser Plattform viele verschiedene Sichtweisen und Gedanken finden, die wenn wir die Personen näher kennen würden, noch viel besser verstehen könnten. Selbst die Brüder welche durch persönliche Erlebnisse innerhalb der Org. es sehr schwer haben Ihre Gadanken und Gefühle in Verbindung mit Ihrem Glauben zu ordnen, haben durch Ihre Kommentare vielleicht erst einmal die Möglichkeit gefunden, das aufzuarbeiten was sie evtl. schon seit Jahren bewegt. Seien wir doch einmal ehrlich – wer könnte uns besser verstehen, wenn wir über das Erlebte oder Durchlebte mit Brüdern oder mit Aussenstehenden kommunizieren? Hatte nicht Jesus das Bild von dem verloren Schaf geprägt dessen Rettung wichtiger wäre als die 99 in der Herde? Wie soll denn das gehen ohne zuhören (lesen) und der ehrliche Versuch sich in die Lage des Anderen zu versetzen? Das bedeutet ja nicht gleichzeitig dass ich seinen Standpunkt teile. Haben wir berechtigten Grund uns vor der Meinung „Andersdenkender“ zu fürchten? Dann bin ich ja wieder da, wo die Einheitsbelehrung keine andere Meinung neben sich duldet.
    Ich verstehe auf der einen Seite die Bedenken und Worte der Mäßigung der Initatoren des Forums. Auf der anderen Seite will ich aber nicht auf die herrliche Offenheit der Kommentatoren und Ihrer sehr ausdrucksvollen und überhaupt nicht WT konformen Bibelauslegung verzichten. Auch persönliche Ansichten stören mich nicht. Wie Du schon sagst Shannon, die Eigenverantwortung erhebt mich in die Position meinen persönlichen Glauben zu definieren. Ich benötige nicht den Anspruch die „alleinige Wahrheit“ zu haben. Mein Glaubensgebilde kann mit den äußeren Reizen von anderen aber gute Impulse bekommen um größer oder weiter zu werden. Und allein deswegen ist das Lesen der hier veröffentlichten Kommentare so ungemein anregend.

    Ich behaupte nicht dass mir alle Kommentare gefallen, das muss es aber auch nicht. Denn es liegt an mir was ich lese und behalte (Beröer).
    Gestern hatte mir die gedankliche Verbindung von Davids zählen des Volkes mit dem Vergleich der heutigen Berichte ungemein gefallen – es war glaube ich ALOIS unter der Rubrik „sexuelle Verfehlungen“. Dankbar sein für Neue Gesichtspunkte hilft „altes“ besser aus dem Kopf zu bekommen!

    Liebe Grüße

    Sunshine
    Das finde ich einf

  • Dennis
    Dezember 18, 2010

    Liebes Bruderinfo-Team,

    die „Klarstellung“ für den Zweck dieser Seite ist nötig und richtig wie ich finde.

    Der enorme Zulauf dieses „Projekts“ ist beeindruckend und erschreckend gelichzeitig, weil es ja, was die Kommentare hier angeht, ein Spiegelbild des Seelenlebens unserer Bruderschaft ist.

    Doch auch mir fällt in den letzten Wochen auf, dass die Kommentare (einiger) selbst zu Vorträgen und Belehrungen werden, die oftmals nicht im Glauben stärken sondern eher das Gegenteil bewirken.

    Ich möchte ausdrücklich niemanden in diesem „Forum“ verurteilen, denn ich beziehe mich dabei auch selbst ein. Die Lebenssituation und Erfahrungen innerhalb oder außerhalb der Bruderschaft sind unterschiedlich und eine Gefühlslage darf niemand als falsch oder „abtrünnig“ abwerten.

    Durch bei einigen der hier geposteten Kommentare kommt bei mir aber leider immer mehr das „Feeling“ eines Aussteiger-Forums hoch und ich glaube nicht, dass das im Sinne der verantwortlichen von „Bruderinfo“ ist. (Hier meine ich vor allem die „hanebüchenen“ subliminal-YouTube-Links)

    Diese Seite hat ja das Motto „von Zeugen für Zeugen“ und unter dieser Prämisse sollte es bleiben, auch im „Kommentare“-Bereich.

    Bei aller berechtigten Kritik an der „Organisation“ mochten wir uns doch bestimmt nicht von Judas 16 angesprochen fühlen:

    „Sie sind Nörgler, immer unzufrieden mit ihrem Geschick (Schicksal); sie lassen sich von ihren Begierden leiten; sie nehmen große Worte in den Mund und schmeicheln den Menschen aus Eigennutz.“

    Viele Grüße
    Euer Bruder

  • Matthäus
    Dezember 18, 2010

    Um zu diesen Äußerungen auch meine Meinung abzugeben, möchte ich dies mit der Freiheit und Verantwortung eines Christen tun. Wir sind bzw. sollten uns alle der Verantwortung bewußt sein auf das „schwache“ Gewissen eines Bruders acht zu geben. Wir sollten niemand in seinem Glauben an Gott oder Jesus erschüttern. Der Gedanke soll immer der sein den Glauben an Jesus im Sinne von Röm.1:11-17 zu festigen. Insbesondere Vers 11+12

    11 Denn ich möchte euch sehr gern persönlich kennen lernen und euren Glauben stärken, indem ich etwas von dem weitergebe, was mir Gottes Geist geschenkt hat. 12 Aber auch ihr würdet mir neuen Mut geben; so würden wir uns alle in unserem gemeinsamen Glauben gegenseitig ermuntern.

    Noch wichtiger erscheint mir der Aspekt den auch Paulus an die Korinther geschrieben hat, etwas was die LK seit Jahrzehnten gröblich mißachtet!

    Wenn sie auch auf Jesus hinweisen so geht es ihnen darum SELBST der Mittelpunkt der Lehre zu sein, etwas was auch Jesus mit den Worten klar machte: „Derjenige der GRoß sein will soll euer DIENER sein“.

    Ich erinnere mich an einen WT Artikel ist sicher schon 3 oder 4 Jahre her, da ging es von Thema her zwar um die Stellung und Autorität Jesu, doch nur am Rande wurde Jesus erwähnt 80-90% drehten sich um die Anerkennung des Sklaven. Daß ihnen das selbst nicht zuwider ist und das dies nicht von mehr Brüder wahrgenommen wird wo doch Paulus sagte:

    2.Kor. 4:5 Nicht wir sind der Mittelpunkt unserer Predigt, sondern Christus, der Herr! Wir sind nur eure Diener, aus Liebe zu Jesus.

    Und das ist in Wahrheit das Problem auf das wir alle hinweisen dürfen ja müssen, wenn sie es selbst nicht begreifen.

Write a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

5 × 3 =