108 Comments
  • Dennis_Info an Alle
    September 21, 2010

    Liebe Brüder,

    vielleicht habt ihr schon bemerkt, dass das YouTube-Video nicht mehr auf Bruderinfo verlinkt ist. Wenn ich 1+1 zusammen zähle, liegt hier eine Intervention von Seiten der WTG vor.

    Zum Glück habe ich etwas auf YouTube gesucht und das Video wieder gefunden.

    Gebt bitte in der Suchfunktion oben folgendes ein:

    „Urteil im Namen Jehovas“

    Dann ist der Clip wieder da. Es gibt auch kostenlose Programme, mit denen man YouTube Videos downloaden kann. Nur für den Fall, dass die WTG z.B. rechtlich dagegen hält und der jetzige Poster dazu gezwungen werden sollte es ebenfalls raus zu nehmen, wäre das Video nicht komplett verloren.

    LG
    Dennis

  • Maravera
    September 21, 2010

    Hallo Dennis,
    danke für den Tipp, habs versucht, aber das Video schon nicht mehr gefunden unter dem Titel. Ist wohl schon ganz entfernt. Oder hat es noch irgendjemand gefunden?
    LG Maravera

  • Dennis
    September 21, 2010

    Hallo Maravera,

    gestern war es noch ohne Probleme mit der Suche zu finden. Sehr eigenartig.

    Hier der Link in der Hoffnung, dass er freigeschaltet wird:

    http://www.youtube.com/watch?v=gzCGqKDf1Mk

    LG
    Dennis

  • Uwe Schöning
    September 21, 2010

    Ich weiß noch, wie auf einem Kongress vor „Abtrünnigen“ und ihren Schriften gewarnt wurde. Sie würden Kinder weglocken und natürlich andere ebenfalls. Heute sehe ich die Dinge etwas distanzierter.

    Doch dieser Begriff wird von der WTG viel zu leichtfertig verwendet.
    Wurden die Beröer als Abtrünnige bezeichnet, weil sie prüften, ob sich die Dinge so verhielten, wie sie gelehrt wurden?
    Euer Fleiss und auch euer Mut reisst mich mit euch.
    Leider habt ihr aber Recht. Wissen die meisten euer Leser, dass es sich um den Schutz euerer lieben Angehörigen handelt, wenn ihr anonym hier schreibt, so wird die Organisation bei all euren guten Beweggründen immer nur einen abtrünnigen Geist bei euch vermuten.

    LG

  • Klaus Prüter
    September 21, 2010

    Zu: Konflikt zwischen Bruderinfo und Versammlungstätigkeit.

    Da würde ich keinen Stab darüber brechen und es vorschnell in Richtung Heuchelei schieben.
    Im Gegenteil, da spielen uneigennützige Motive wie Liebe zu den gebeutelten Mitbrüdern und Angehörigen eine große Rolle. Von weit draußen könnte man zu wenig tun für alle, die einem am Herzen liegen. Man muss als Schaf im Wolfspelz einhergehen und pro forma ab und zu mit den Wölfen heulen. Als Ausgleich aber alles unauffällig daransetzen, der Herde Jesu Gutes zu tun. Da gibt es vieles, was offiziell vernachlässigt wird. Und glaubt mir, die Schafe werden es dankbar wahrnehmen, besonders wenn Älteste liberal sind. Sie werden sich eher öffnen. Man kann es wie ein großes Gefangenlager betrachten, wo man sich geduckt an den Hardlinern vorbeischleicht. Vom schwarz/weiß-Denken kann man auf Grautöne umschalten und sich mehr einsetzen.
    Leider ist mir selbst die dafür nötige Sanftmut und Behutsamkeit nicht in die Wiege gelegt und so konnte ich nur 7 geliebte Personen aus der „Höhle der Wölfe“ befreien: meine Familie. Anschließend wollte ich „Die Hand an den Pflug legen und nicht nach hinten schauen“ also keine kostbare Zeit durch Auseinandersetzungen mit der Vergangenheit verlieren, sondern Wege suchen um Schafe des Herrn in der allgemeinen Öffentlichkeit zu erreichen. Im Anfang mit kleiner Druckmaschine und tausenden Handzetteln. Danach durchs Internet. Treffen waren noch keine.
    Nun denn, ihr guten Hirten Jehovas und Jesu, bewegt Euch guten Mutes, da Eure Ketten lockerer sitzen.
    (Meine Teilnahme an B-I wühlt mich so heftig auf, dass ich sogar vergesse, die Türe zu öffnen, wenn ich aus dem Zimmer gehe. Kennt das einer?)
    Gruß Opa Klaus (78J., 1. WTKontakt 1950, getauft 1952)

    Klaus Prüter
    prueter.eu
    26.03.2012 auf 16:27
    Zu: Prophetie
    Königreich Gottes – Neues Jerusalem – Neue Welt – Harmagedon – Ende des alten Systems – Zukunft!
    Was hat uns einst unter die Fittiche der WTG gelockt? Die Sehnsucht nach einer besseren Welt und die Hoffnung, dass diese bald kommen möge. Bei wem war es anders und wie? Es sind die Schlagworte und die Zentral-Lehre der WTG. Oder?
    Harmagedon – der Übergang, das Tor zum Königreich Gottes… Wie viel von der WT-Lehre über Harmagedon steckt noch eingebrannt in EUREN Köpfen??? Ich erinnere mich an einen alten Wachtturm über dieses Thema, da lief Blut fast schon beim Anfassen heraus.
    Hier in B-I werden sehr viele WT-Lehren hinterfragt, warum nicht auch diese?? Harmagedon – heißer oder kalter Krieg? Pro und kontra. Wie kann eine bessere Menschenwelt ganz praktisch hier auf Erden entstehen? Die Sintflut hat durch Wegfegen der alten Menschenwelt keine dauerhafte bessere gebracht!! Mit Gott als Buhmann und mit Vernichtung zu drohen, wird keine Liebe in den Herzen von Menschen erzeugen, die nach Jesu Worten so unabdingbar für eine bessere Welt ist. Die Menschheit braucht keinen Schlachter, sondern gute Ärzte. Jesus: „Ich bin gekommen um…“
    Ich bin Jg. 1934 und fast 80 Jahre alt, als Kind durch litt ich Bombenangriffe in Düsseldorf. Seit diesem meinen „Harmagedon“ habe ich fast 70 Jahre meines Lebens über Weltverbesserung nachgedacht. Eine Zeitlang glaubte ich, die WTG würde mich weiterbringen. Positiv hat sie mir geholfen, die Bibel, Jehova und Christus kennenlernen zu wollen. Was ich heute weiterhin will. Aber mit ihrer Harmagedon-Lehre konnte ich mich nie anfreunden.
    Was ist denn so berauschend an der WT-Harm.-Lehre? Welche unverzichtbaren Vorteile hat sie? WARUM darf Harmagedon niemals ein kalter Krieg sein? Welche Nachteile hätte das? Der Unterschied wäre für mich einzig, dass Gott weniger tun müsste und wir Menschen gewaltig mehr an unserer Liebe zu den Mitmenschen und zu Gott arbeiten müssten. Kommt das Neue Jerusalem denn nicht INMITTEN – während (nicht nach) der jetzigen Welt auf die Erde? Die alte Menschenwelt wird sozusagen unter Quarantäne gestellt, während daneben eine Heilung fortschreitet.
    Ich muss mich hier bremsen, sonst wird der Beitrag zu lang. IHR sollt ja hauptsächlich zu Wort kommen. Mehr darüber steht in meiner Homepage: www. weltverbesserung.eu
    Allen einen sonnigen Frühling und der eisig kalten Menschenwelt Tauwetter.
    Gruß Opa Klaus (78J. ,getauft 1952)

  • Anna
    September 21, 2010

    Lieber Bruder Klaus, liebe Brüder und Schwestern,

    das Wort „Opa“ finde ich in deinem Zusammenhang liebevoll. Ich wollte, ich hätte noch Eltern, geschweige denn einen Opa. Du mußt sehr viel erlebt haben. Aus meiner Sicht könnte manches einfach ganz anders sein als uns vermittelt wurde und noch wird wenn man die neuesten Publikationen liest. Was nach meiner Erkenntnis übrig bleibt ist, dass Jehova ein Volk bestehend aus Menschen hat, deren Herz ihm zugeneigt ist. Wer das ist ist doch nicht unsere Sache. Für mich und die Menschen die mir vertraut sind und die ich liebe wünsche ich mir schon Jehovas Segen zu erhalten. Auch meine Kinder, die nicht mehr WTG-konform sind, auch für diese wünsche ich mir, dass Jehova ihr Herz analysiert. Das was Christus für mich erleiden mußte hilft mir Vertrauen zu meinem Schöpfer haben zu dürfen. Wir nehmen uns oftmals viel zu wichtig, als hätten wir den alleinigen Anspruch auf Erkenntnis und damit Weisheit. Aus meiner Erkenntnis aus den Ferien ohne Internet, mail, SMS usw. kann ich nur ableiten: Den Sternenhimmel betrachten zu dürfen ist unendlich wertvoll. Und ein liebevoller Vater wie Jehova wird zu uns halten, weil er es versprochen hat.

    Wenn ich nun manche Kommentare der vergangenen Wochen nachlese macht es mich doch traurig wenn ich bemerke, dass manchmal auf Kleinigkeiten beharrt wird. Haben wir das wirklich nötig. Wollen wir nicht endlich frei davon sein, unsere Meinung als das Maß aller Dinge zu sehen. Es ist doch undendlich angenehmer sich gegenseitig austauschen zu dürfen. Eines durfte ich durch die WTG lernen: Es ist nicht wichtig recht zu behalten sondern den Frieden zu bewahren. Dies wünsche ich nun allen eifrigen Erforschern von Gottes Wort und auch den Segen unseres himmlischen Vaters Jehovas.

    Einen noch angenehmen Abend wünscht herzlich Anna

  • Ulrike P.
    September 21, 2010

    Hallo Klaus,
    zum Thema Gottes Gerechtigkeit im allgemeinen und Harmagedon im Besonderen, gibt es hier die unterschiedlichsten Ansichten. – Einige hier sehen dasselbe Schlachtfest vor sich, wie es die WTG malt…nur dass sie ebendiese mit darin untergehen sehen.
    Andere (dazu gehöre auch ich) haben mit den Jahren ein völlig anderes Bild von Gottes Handlungsweise gewonnen.

    Du wirst beim Stöbern sicherlich noch über das eine oder andere dazu stolpern. – Denn wie du bestimmt schon bemerkt hast, kommen wir hier oft von Hölzken auf Stöcksken. 😉

    Unter diesem Artikel sind wir auch auf das Thema gekommen, wie nun Gottes Gerechtigkeit aussieht – sogar über mehrere Seiten verteilt:

    http://www.digidatanet.de/?p=454&cpage=2#comments

    Es nachzulesen ohne dabei den Faden zu verlieren ist zwar nicht ganz so einfach, aber es ist sehr interessant, weil dort verschiedenen Ansichten zu Wort kommen.

    LG Ulli

  • Alois
    September 21, 2010

    Lieber Klaus

    Ich habe die Harmagedon Lehre hinterfragt. So wie ich auch eigentlich alles hinterfrage.

    Aber nach viele mal Bibel durchlesen und ich hoffe richtigem Verständnis der Propheten, komme ich immer noch zum Schluss, dass Harmagedon auf dem Niveau von Sinflut oder Sodom kommen wird.

    Das bedeutet nicht dass es ein Gemetzel gibt. Denn nicht Menschen kämpfen in Harmagedon, sondern die Engel. Da ist nichts mit Blut.

    Zur Zeit des König Hiskia wurden von einem Engel in einer Nacht 185.000 Mann getötet. Ich würde sagen die haben nicht einmal mitbekommen dass sie sterben. Oder zur Zeit Mose in der 10. Plage. In einer Nacht wurde die Erstgeburt Ägyptens getötet. Ich würde sagen, sie sind einfach gestorben, nur die Angehörigen haben gelitten..

    Deswegen glaube ich weiter an den Tod der Ungläubigen in Harmagedon, aber ich glaube nicht an ein Harmagedon wie es die Organisation lehrt, mit Leid, Schmerz usw.

    Harmagedon wird kommen, ob es uns passt oder nicht. Wir können nur hoffen durch Gnade unseres Vaters gerettet zu werden. Wie es genau stattfindet, ist nicht meine Sache, ich schaue keine Krimis, Gewalt- oder Horrorfilme an, deswegen brauche ich kein Blut und Gewalt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Antipas
    September 21, 2010

    Lieber Alois,
    ich habe eine Verständnisfrage. Wenn in Harmagedon die Ungläubigen sterben werden, sterben diese dann den adamischen Tod oder den zweiten (endgültigen)Tod?

    LG

    Antipas

  • Alois
    September 21, 2010

    Lieber Antipas

    Ich glaube sie sterben den 2. entgültigen Tod. Es macht für mein Verständnis keinen Sinn dass Menschen in Harmagedon sterben um dann doch wieder zu einem späteren Zeitpunkt wieder auferstehen zu dürfen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Antipas
    September 21, 2010

    Hallo Alois,

    danke für deine Antwort. Vor einiger Zeit war ich der selben Ansicht wie du; Mittlerweile nicht mehr. Meiner Ansicht nach wird in OFF 19 ein klarer Unterschied gemacht zwischen dem Tier und den falschen Prophet auf der einen Seite und den Personen die das Mahlzeichen annahmen auf der anderen Seite. Jedoch werden nur explizit das Tier und der falsche Prophet (Instutitionen?) in den Feuersee geworfen. Der Rest wird mit dem Schwert getötet. Wenn aber sowieso alle in den Feuersee kommen, warum dieser Unterschied? Könnte „mit dem Schwert getötet“ nicht auch so verstanden werden, dass sie in Zucht genommen werden; schließlich steht das Schwert symbolisch für das Wort Gottes (EPH 6)?

    LG

    Antipas

  • Mika
    September 21, 2010

    Hinterher ist man immer klüger.

  • Timm
    September 21, 2010

    Gefaellt mir gut die Seite. Tolle Themenwahl.

  • Barbara
    September 21, 2010

    …Und Tschüss!

    Bruderinfo war eine interessante Erfahrung, eine von vielen…

    Ich wünsche Euch alles Gute.

    Liebe Grüsse, B.

  • Shannon
    September 21, 2010

    Liebe Barbara,

    was willst du uns damit sagen? Dass du hier falsch bist? Den Eindruck hatte ich in den letzten Tagen auch. Bruderinfo ist ein Tummelplatz von Kommentatoren aller Coleur geworden, wo sich nach und nach outet, dass man nicht als Zeuge Jehovas fühlt.

    Es ist mir egal weg die Zeugen Jehovas einmal gegründet hat, denn Jehova benutzt als Werkzeug, wen er will.

    Ich hoffe jedoch, dass du uns wenigstens auf der Prophetieseite erhalten bleibst. Ja, die Ansichten sind in den letzten Wochen gegensätzlicher, wie sie nicht sein können. Es sind wenige, die in Glaubensfragen keine Kompromisse eingehen und auch kein Problem damit haben eisern ihren Standpunkt zu vertreten. Aber denk doch mal an die 10 Jungfrauen. Alles sind aus der Versammlung raus und dem Bräutigam entgegen, trotzdem sind 5 auf der Strecke geblieben.

    Leider ist es so, dass viele die Überschrift, von Zeugen für Zeugen nicht lesen. Falls du jedoch gerne in Kontakt bleiben möchtest, schreib doch einfach an Bruder Alois, der hat zumindest meine Mail-Adresse.

    Andererseits respektiere ich deine Entscheidung, denn sie ist zumindest konsequent.

    Alles Liebe Dir
    Shannon

  • Karin
    September 21, 2010

    Zitat Shannon
    Es sind wenige, die in Glaubensfragen keine Kompromisse eingehen und auch kein Problem damit haben eisern ihren Standpunkt zu vertreten. Aber denk doch mal an die 10 Jungfrauen. Alles sind aus der Versammlung raus und dem Bräutigam entgegen, trotzdem sind 5 auf der Strecke geblieben.

    Leider ist es so, dass viele die Überschrift, von Zeugen für Zeugen nicht lesen.
    ————————————————————–

    In bestimmten Glaubensfragen gehe ich auch keine Kompromisse ein. Schliesst du dich bei den 5 Jungfrauen die auf der Strecke bleiben könnten mit ein? oder gilt das nur für andere.

    Die Überschrift “ Zeugen für Zeugen “ habe ich gelesen. Die Worte gebrauchte doch Jesus,

    “ Ihr werdet meine Zeugen sein.“ Oder irre ich mich?

    Bitte, zeige mir auch nur eine Bibelstelle die aussagt, das sich Christen Zeugen Jehovas nennen sollen.

    Ich glaube, ich habe auch von dir gelesen, das du die Bibel mit dem Geist Gottes liest.

    LG
    Karin

  • Karin
    September 21, 2010

    Zitat Shannon
    Shannon:
    16. Dezember 2011 um 13:42
    Liebe Barbara,

    was willst du uns damit sagen? Dass du hier falsch bist? Den Eindruck hatte ich in den letzten Tagen auch. Bruderinfo ist ein Tummelplatz von Kommentatoren aller Coleur geworden, wo sich nach und nach outet, dass man nicht als Zeuge Jehovas fühlt.
    ————————————————————-

    Was D U hier betreibst, ist die reinste Manipullation. Barabara hat mit keiner Silbe deine Interpretation wiedergegeben.

    Und ich fühle mich nicht als ZJ. Ich bin Zeuge Jesu Christi. Apg.1:8.
    Ich hoffe, das Bruderinfo den Mumm aufbringt, endlich mal meine Kommentare vollständig freizuschalten.
    Denn, ich stellte Frage an dich. Nenne mir bitte mal eine Bibelstelle, in der steht, das Christen sich ZJ nennen sollen.

    Ich bin vor 11 Jahren Menschen erfolgreich entkommen die mich manipuliert haben.
    Das passiert mir ganz bestimmt HIER nicht erneut.

    LG
    Karin

  • Manfred
    September 21, 2010

    Liebe Barbara,
    das stimmt mich traurig das von Dir zu hören. Kann es jedoch nachvollziehen.
    Ich würde mich jedoch freuen, wenn wir weiter per email in Kontakt bleiben können. Meine mail hat ja die Schw. Anna und wenn Du möchtest, können wir uns auf privater Ebene noch austauschen.
    Deine letzten Kommentare fand ich sehr glaubensstärkend.
    Falls wir nichts mehr voneinander hören, wünsche ich Dir alles Gute und das Du Dir Deinen Glauben erhalten kannst.
    Ganz herzliche Grüße Manfred

  • Ulrike P.
    September 21, 2010

    Hallo Barbara,
    möchte dir auch hier noch antworten…falls du es überhaupt noch liest…

    Wenn dir die momentanen Themen nichts geben und die kontroversen Sichtweisen dich eher runterziehen als auferbauen, dann ist es auch besser sich auszuklinken, als deshalb im Glauben Schiffbruch zu erleiden.

    Nicht das du mit BI verbunden bleibst ist das was zählt, sondern das dein Glaube an Gott und Jesus ein sicherer Anker für deine Seele ist.

    Alles weitere habe ich dir ja privat geschrieben…

    LG Ulli

  • Sascha
    September 21, 2010

    Liebe Barbara,

    ich schließe mich an. Wir werden sicher auf einem anderen Wege in Verbindung bleiben.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Dennis
    September 21, 2010

    Liebe Schw. Barbara,

    darf ich fragen warum du dich verabschiedet hast? Ist der Grund ein BI-Artikel oder einige Kommentare?

    Bitte denk nochmal drüber nach!

    LG
    dennis

  • Barbara
    September 21, 2010

    Hallo ihr Lieben,

    Danke für Eure guten Wünsche.
    Ich befinde mich schon seit längerem in einer Glaubenskrise. Diese im Grunde ständig wiederkehrenden Diskussionen wer ist heute Gottes Volk und
    erfüllt sich dieses oder jenes jetzt buchstäblich oder geistig oder ist es bloss symbolisch zu sehen verunsichert mich nur noch. Momentan habe ich keinen Boden unter den Füssen, den im Gegensatz zu Euch hab ich keinerlei Gewissheit in diesen Fragen. Der Heilige Geist schweigt sich da mir gegenüber aus. Ich möchte nicht meinen Glauben gänzlich verlieren,darum kümmere ich mich jetzt erst mal um meine Beziehung zu Jah und Jesus. Alles andere lass ich erst mal beiseite. Gegen Austausch in privatem Rahmen hab ich nichts, aber ob ich mich auf BI noch mal blicken lasse, kann ich jetzt noch nicht sagen. In diesem Zustand bin ich ohnehin keine Ermunterung.

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Bruderinfo
    September 21, 2010

    Liebe Barbara,
    geh nach deinem inneren Gefühl, was Dir ganz persönlich gut tut. Das ist ganz wichtig. Wenn dich Bruderinfo bzw. auch die Kommentare verunsichern oder verwirren dann ist die Vorgehensweise die du geschrieben hast genau richtig. Du must selbst deinen Glaubensweg finden. Dies kann eine Weile dauern. Sei nicht entmutigt und gib nicht auf. Besprich alles im Gebet mit unserem himmlischen Vater und geh langsam. d.h. lass dir Zeit. Der Glaube ist kein Wettrennen sondern etwas ganz persönliches. Uns ging es ebenso wie dir. Sei nicht entmutigt. Du kannst uns gerne auf info@bruderinfo.de private Fragen stellen. Gottes Segen und liebe Grüße Bruderinfo 🙂

  • Ruth
    September 21, 2010

    Liebe Barbara, ich finde Deine Aussage sehr ehrlich und ich denke , das viele hier Ihren Weg, gehen , suchen, prüfen mussten und das ist gut so!Ich bin auch des öfteren hin und hergerissen und weis manchmal nicht mehr , was ich glauben denken und fühlen soll.Ich weis aber , das ich Jesus und Jehova liebe und an sein Wort glaube, auch wenn ich in den letzten Jahren viel mitgemacht habe.Trotzdem stärken mich auch die Kommentare hier ,obwohl es auch manchmal Kommentare gibt , die mich zum grübeln bringen oder Kommentare von dem ein oder anderen falsch verstanden werden etc.dennoch finde ich es wertvoll und bin dankbar, viel interessantes hier lesen zu können!Du bist für mich trotzdem eine Ermunterung , weil ich nachfühlen kann, wie Du Dich momentan fühlst, denn mir gehts auch oft so und ich dadurch das Gefühl habe, ich bin nicht die einzige der es so geht.Ich wünsche Dir alles Liebe! Liebe Grüße Ruth

  • Inge
    September 21, 2010

    Lieber Markus,

    ja ich war bei Bruder Twisselmann und ich werde ihn bestimmt wieder nächstes Jahr besuchen und ihm berichten, wie weit ich schon gekommen bin. Ein wunderbarer Mensch. Es wäre schön, wenn man sich dann auf der Durchfahrt nach Büsum treffen könnte.
    Übrigens habe ich bei Bruder Twisselmann an der Jahres- Versammlung
    teilnehmen dürfen. Dabei hatte ich ehemalige ZJ und noch aktive ZJ kennen gelernt aus dem Raum Hamburg. Es wurden Vorträge gehalten, zu denen ich auch Fragen stellen durfte….und dort bekam ich die erste Hilfestellung für meine schwierigkeiten beim Beten…Ich kann aber kein Kreuz akzeptiern, das wäre für mich wie Verrat an Jehova..Also, wenn es wieder wärmer wird und ich mich aufmache….dann treffen wir uns.

    lb. Gr. ingrid.esch@web.de
    Wer aus dem Norden hätte auch Interesse

  • Shannon
    September 21, 2010

    Liebe Inge,

    ich gehöre auch zu denen, die nicht so fit sind in den Bibelkenntnissen. Das heißt, ich weiß zwar, dass es irgendwo steht, aber dann muss ich suchen, während andere das alles im Kopf haben.
    Das liegt daran, dass ich mich erst seine Bruderinfo wieder intensiv mit der Bibel beschäftige. Davor war ich viele Jahre und bin es noch mit anderen Dingen beschäftigt, wie z.B. Gesundheit, psychosomatische Medizin, Anatomie, Pathologie. Macht nichts, man kann alles lernen.

    Was diesen Pfarrer Twisselmann betrifft, so mag der bestimmt ein interessanter Mensch sein, aber ich habe ein echtes Problem damit, Menschen zu folgen. Für mich zählt nur die Bibel, mehr brauche ich nicht. Wenn jemand die Organisation verlässt ist das eine Sache, wenn aber sich dann jemand einer Kirche anschließt, dort sogar Pastor wird, dann ist er von meinem Standpunkt aus, so weit vom Glauben entfernt, dass dessen Ansichten für mich kein Maßstab sind. Und bevor wieder alle über mich herfallen, ich schreibe von meinem Standpunkt aus.
    Denn für mich sind die Zeugen Jehovas das Volk, das Gottes Namen trägt und auch wenn sie heute den modernen Baal anbeten, sind sie nach meiner ganz persönlichen Ansicht sein Volk, aus dem wir hinaus gehen sollen.
    Und für diese Ansichten brauche ich mich auch vor niemandem zu rechtfertigen, denn Glauben ist eine Herzenssache. Selbstverständlich kann man jede Ansicht zerpflücken wenn ich will, aber wenn man alles beweisen will, dann brauche ich keinen Glauben.
    Mach es wie ich, einfach nachlesen, verschiedene Übersetzungen vergleichen, dann kommt der Rest von alleine.

    Ganz liebe Grüße
    Shannon

  • Alois
    September 21, 2010

    Liebe Shannon

    Es werden nicht alle über Dich herfallen, denn mein Glaube deckt sich exakt mit Deinem Glauben. Glauben heißt nicht Wissen, sonst würde ich Wissen und nicht Glauben.

    Danke für Deinen Kommentar

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    September 21, 2010

    Liebe Shannon, liebe Brüder und Schwestern,

    danke, dass du das mit Herrn Tisselmann erwähnt hast. Auch ich habe ein Problem damit, dass er inzwischen Pastor ist. Nur das ist seine Sache. Wichtig ist m.E., dass wir keinem Menschen mehr folgen sondern Christus als unseren Mittler sehen. Es gibt diesen schönen Bibeltext in Römer 10 ab Vers 5: (Hoffnung für alle)

    5 Wer dennoch durch das Gesetz vor Gott bestehen will, für den gilt, was Mose geschrieben hat: „Wer alle Forderungen des Gesetzes erfüllt, wird dadurch leben.“1 6 Aber wer den Weg zu Gott durch den Glauben an Christus gefunden hat, über den sagt die Heilige Schrift: „Du brauchst nicht länger darüber nachzudenken, wie du in den Himmel steigen willst“ – um Christus herabzuholen. 7 Ebenso brauchst du nicht mehr zu fragen: „Wer will hinabsteigen zu den Toten?“ – um Christus von dort heraufzuholen. 8 Stattdessen heißt es: „Gottes Wort ist dir ganz nahe; es ist in deinem Mund und in deinem Herzen.“2 Das ist nämlich das Wort vom Glauben, das wir verkünden. 9 Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: „Jesus ist der Herr!“, und wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet werden. 10 Wer also von Herzen glaubt, wird von Gott angenommen; und wer seinen Glauben auch bekennt, der findet Rettung. 11 So heißt es schon in der Heiligen Schrift: „Wer auf ihn vertraut, steht fest und sicher.“3 12 Da gibt es auch keinen Unterschied zwischen Juden und anderen Völkern: Gott ist ein und derselbe Herr, der aus seinem Reichtum alle beschenkt, die ihn darum bitten. 13 „Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, der wird von ihm gerettet.“

    Diese Verse zeigen doch so schön dass es auf unser Herz ankommt. Und damit ist doch auch kein Raum für die Endlosdiskussionen inwieweit Juden gerettet werden. Jesus ist für ALLE Menschen gestorben, natürlich auch für sein eigenes Volk aber auch für uns.

    In der Organisation wird leider der Vers 10 immer nur dafür mißbraucht die Wichtigkeit des Predigtdienstes hervorzuheben als öffentliche Erklärung zur Rettung (hier die NW-Übersetzung):

    10 Denn mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung.

    Damit kommt wieder das Leistungsevangelium zum Zug. Und das macht unsere Brüder krank. Hier mein Dank an alle Psychologen, die sich den ausgebrannten Zeugen Jehovas mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen annehmen.

    Noch zum Glauben im Herzen und den Beweisen dafür:

    Woher weiß ein Blinder, dass die Sonne scheint und nicht ein Heizstrahler ihm die Haut wärmt?
    Sehen kann er ja eh nichts. Sagt ihm jemand, dem er Vertrauen schenkt, weil ihm dieser bewiesen hat, dass er es verdient, dass es die Sonne ist – dann ist es ihm Beweis genug.

    Sehen wird er die Sonne nie – wie soll man ihm eine Vorstellung davon vermitteln? Indem man Vergleiche benutzt, Dinge, die er mit seinen anderen Sinnen wahrnehmen kann. So werden z.B. in der Bibel durch Visionen der Propheten und der Jünger Jesu Bilder vermittelt, die uns einen Bereich erkennbar machen sollen, den wir mit unseren Sinnen und unseren technischen Mitteln niemals erreichen können.

    Wir tapsen doch durch unsere Unvollkommenheit wie BLINDE in dieser Welt umher. Doch Jehova und dem Bibelwort dürfen wir vertrauen. Und jeder von uns muss seinen persönlichen Glauben entwickeln.

    Kommt alle gut durch den Sturm und alles Gute sowie herzliche Grüße wünscht Anna

    Liebe Grüße und einen guten Tag durch den Sturm wünscht allen

    Anna

  • Diener1000
    September 21, 2010

    Hmmm,irgendwie machen es meine Frau und ich es auch,prüfen,auch mit vielen Bibelübersetzungen.Und wir wollen niemals Jehova und Jesus verlassen,und schon gar nicht in eine sogenannte christliche Kirche wechseln.Auch wenn wir Brd.T-mann nicht kennen.Meine Frau kommt aus SH, und kennt den gar nicht.Oder kommt der nicht aus SH?Dann klärt uns mal auf was es mit diesem Zeugen so auf sich hat.Er muss wohl wichtig sein?

  • Sascha
    September 21, 2010

    Lieber Diener 1000,

    es gibt viele Brüder und Schwestern, die sich in der Öffentlichkeit geäußert haben. Durch Bücher und Vorträge, in denen sie vor der WTG warnen. Das mag alles seine Berechtigung haben, ich würde aber generell keinen Menschen als so wichtig bezeichnen, dass wir ohne ihn die Wahrheit nicht erkannt hätten. Denken wir daran, dass in Joh 6:27 gesagt wird, dass Jesus selbst die Speise austeilen würde.

    Joh 6:27 Ihr solltet euch nicht so viel Mühe um die vergängliche Speise machen, sondern euch um die bemühen, die für das ewige Leben vorhält. Diese Nahrung wird der Menschensohn euch geben, denn dazu hat Gott, der Vater, ihn als seinen Gesandten beglaubigt.“

    So kann es natürlich sein, dass Jesus manchmal Menschen nutzt, um uns eine Sache besser verstehen zu lassen, aber es ist niemals im Sinne Jesu, Menschen die Aufgabe zu übertragen, die Wirkungsweise des Heiligen Geistes zu erklären und uns dann entsprechend zu führen. Diese Aufgabe ist unserem König und Haupt der Versammlung Jesus direkt von Jehova übertragen worden, weswegen bekannte Zeugen oder Ex-Zeugen für mich zwar in einigen Fällen lesenswert sind, sie aber für mich in keinser Weise eine Führer-Rolle einnehmen, denn dann wäre ich vom sprichwörtlichen Regen in die Traufe gekommen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Markus
    September 21, 2010

    Hallo liebe Inge,

    sorry, deine Antwort habe ich jetzt erst gelesen, weil ich nicht jeden Tag auf dieser Seite bin. Denn auch wenn ich Bruderinfo im wesentlichen ganz nützlich und interessant finde, schon allein deswegen weil sich hier jeder frei in Glaubensfragen und Ansichten äußern darf, so finde ich doch wiederum vieles zu langatmig, zu viele Wiederholungen, zu viele Kommentare zu den Kommentaren u.s w. Aber trotzdem, schön wenn es vielen hier etwas gibt. Vor allem sicher auch solchen Brüdern, die immer noch die Versammlungen besuchen und hier auf dieser Seite so etwas wie ein Ventil vorfinden, wo sie dann ihren Druck ablassen können.
    Ich selbst gehöre seit etlichen Jahren nicht mehr den Zeugen Jehovas an, bin deshalb etwas insoliert und hatte mir, damals vor fast anderthalb Jahren als Bruderinfo ins Leben gerufen wurde, viel mehr von diesen Seiten erhofft. Endlich mal Brüder, die ebenfalls erkennen was alles bei den Zeugen Jehovas falsch läuft, die sich nicht mehr wie Marionetten von der Organisation gebrauchen lassen. Ich hab schon damals zweimal bei dem Bruder angerufen, der den Mut hatte hier mit seinem Namen und seiner Telefonnummer für diese Seiten zu stehen. Es waren zwei wunderbare Gespräche mit einem ganz lieben Bruder – nochmals danke dafür. Seidem lese ich hier immer nur Kommentare, Kommentare, Kommentare ect. von irgendwelchen Brüdern oder auch nicht, die sich versteckt halten,
    also ziemlich unpersönlich, ungreifbar, unnahbar.
    Deshalb, liebe Inge, habe ich ja auch den Vorschlag mit dem Treffen gemacht und du hast es verstanden, was mich sehr freut. Selbstverständlich möchte ich auch nicht, dass es gerade jetzt zur kalten und dunklen Jahreszeit sein muss. Wir werden uns damit noch etwas gedulden und auch ich würde mich freuen, wenn sich noch andere Nordlichter dafür begeistern könnten.

    Liebe Grüße

    Markus

  • Inge
    September 21, 2010

    Liebe Ulrike, danke für die Korrektur. Ich habe erst zwei Jahre Bibelstudium hinter mir, nach dem ich im Alter von 18 Jahre (also schon etwas länger her) schon einmal die Zeugen J. verlassen hatte

    An alle hier:
    Bitte habt Nachsicht,dass ich nicht so bibelfest und fit wir ihr seid. Aber ich werde mir so langsam alles erarbeiten, was ich versäumt habe. Im Moment beschäftige ich mich mit meinen offenen Fragen, die ich hier so wunderbar, ausführlich erklärt bekomme. ICH lerne hier in der kurzen Zeit bald mehr als in einem Monat bei den Zeugen. Nachteil ist, es ist so wahnsinnig viel, was ich hier aufnehmen muss. Ich habe mir jetzt erst mal vorgenommen, mir mehrere Bibelübesetzungen zu besorgen….
    Gestern konnte ich erst mal die für mich so wichtige Frage, ob der Name Jehova und Jesus überhaupt richtig übersetzt wurden und ob sie schon immer in der Bibel standen und dann auch noch wie sie geschrieben wurden,. „“““endlich „“““ geklärt bekommen. Und zwar von einem Teilnehmer hier mkris. er lieferte mir die beste Definition und Herleitung der Übersetzung und jetzt kenne ich den hebr. Namen für Gott und für““““Jesus““““Das gibt mir sicherheit beim Beten. Ich hatte immer die Furcht, dass ich Gott falsch anspreche. Aus allen Erkenntnisse von hier und Hinweise auf Literatur komme ich jetzt allmählich zur Ruhe. Ich bin froh, auf euch gestoßen zu sein.
    Ach und der Beitrag wurde hier schon einmal veröffentlicht oder abgeben „wie der Name des Erlösers verändert wurde“…..ich war beeindruckt Er soll aber irgendwie nicht erschienen sein. Schade,
    vielleicht hätte euch das auch interessiert. Ich habe es per mail

    Ich lass mich gern von euch belehren bzw. ich hör euch gut zu, wenn ihr schreibt. Man könnte meinen, ihr habt die Bibel auswendig gelernt und auch noch verarbeitet, so dass ihr so forschen und argumenieren könnt.

    Wieviele seid ihr denn hier?

    lb. Gr. Inge

  • Ulrike P.
    September 21, 2010

    Hallo Karin,
    ZITAT:
    „Ich habe erst zwei Jahre Bibelstudium hinter mir, nach dem ich im Alter von 18 Jahre (also schon etwas länger her) schon einmal die Zeugen J. verlassen hatte.“

    Kein Problem…ich habe zwar mittlerweile ca 6-8 Jahre unabhängiges Bibelstudium hinter mir und viele Bibelstellen habe ich eben noch aus den 24 Jahren ZJ-Zeit im Kopf abgespeichert…aber trotzdem haue auch ich mal was durcheinader. Das passiert einfach. 🙂

    Mit dem Namen JHWH habe ich mich auch erst im Laufe dieses Jahres richtig ausführlich beschäftigt und bin dabei für mich zu dem Schluss gekommen, dass mir die Bedeutung des Namens wichtiger ist, als die korrekte Aussprache. Die können wir definitiv in dieser Welt eh´nicht mehr ergründen.
    Alle Ausführungen der Sprachwissenschaftler zusammengenommen, bedeutet sein Name „Ewiger Schöpfer, der immer nah ist“. Da liegt einfach alles drin, was ihn ausmacht. Manchmal spreche ich ihn auch im Gebet so an und auch das tut gut, aber meistens bleibe ich bei „Vater“.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    September 21, 2010

    Nachtrag:
    Meinte natürlich Inge….sorry…

  • Karin
    September 21, 2010

    Zitat Ulrike
    Hallo Karin,
    ZITAT:
    “Ich habe erst zwei Jahre Bibelstudium hinter mir, nach dem ich im Alter von 18 Jahre (also schon etwas länger her) schon einmal die Zeugen J. verlassen hatte.”
    ————————————————————

    Hallo Ulrike
    das Zitat schrieb nicht ich, sondern Inge. Aber macht nix, wir schmeissen alle mal etwas durcheinander. hihihi

    Ich jedenfalls nenne GOTT im Gebet nur noch Vater, so wie Jesus es geboten hat.
    An keiner Stelle hat Jesus im NT den Namen des Vaters erwähnt.

    LG
    Karin

  • Diener1000
    September 21, 2010

    Liebe Brüder der Info!
    Danke für EURE WEITSICHT.Die Recherchen sind hoch BIBLISCH.
    Viele liebe Brüder und Schwestern äussern sich in dem Forum!
    Jeder Bruder und jede Schwester ist dankbar für die neuesten Veröffentlichungen der Brüder die hier in Christlicher FREIHEIT schreiben können!Unser Vater Jehova,und sein Sohn Jesus Christus,werden unser Gedenken!Oder auch nicht..
    deshalb eine Einheit bilden!Aber was passiert..Entzweiung??
    Also,Drangsale in allen Facetten erleidet, jeder von UNS hier!
    Es wird der Tag kommen da wissen wir mit Sicherheit nicht mehr wo der Nächste ist..

  • Anna
    September 21, 2010

    Lieber Diener 1000, liebe Brüder und Schwesern,

    bitte mache dir keine Sorgen! Jehova und der Christus werden an uns denken. Zu seinen Aposteln hat er in Johannes 14:27 gesagt:
    NEUES LEBEN „27 Ich lasse euch ein Geschenk zurück – meinen Frieden. Und der Friede, den ich schenke, ist nicht wie der Friede, den die Welt gibt. Deshalb sorgt euch nicht und habt keine Angst.“

    Und auf uns trifft dies doch auch zu. Jeder von uns sucht Frieden, keiner will zwanghaft den anderen ändern, läßt ihn aber auch nicht achtlos liegen. Und du und deine Frau werden ganz allmählich merken, dass ihr inneren Frieden bekommt.
    von Jesus haben wir die Zuversicht erhalten, dass wir von Gott geliebt werden. Und durch dieses Vertrauen wird jeglicher Angst der Boden entzogen.

    Nach meinen Beobachtungen handeln viele Brüder innerhalb der Organisationaus ANGST heraus. Aber wir brauchen wir uns nicht mehr krampfhaft abzusichern.

    In Philipper 4:7 hat Paulus es so schön beschrieben:
    „Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt,
    wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.“ (Elberfelder)

    Und wir können am Frieden mitwirken, hier und zuweilen sogar innerhalb unserer Bruderschaft innerhalb und natürlich auch außerhalb der Ortsversammlungen.

    Herzliche Grüße trotz Regen sendet allen Anna

    ,

  • Ruth
    September 21, 2010

    Liebe Anna, wir werden sehr gerne am Frieden mitwirken ,trotz Regen ,Sturm und Hagelschauer!Liebste Grüße aus dem sehr windigen NRW

  • Inge
    September 21, 2010

    Lieber Markus, ich habe erst mal so viel Literatur gelesen, die man mir empfohlen hat. Heute brummt mir er Kopf. So ehrgeizig war ich noch nie während des Bibelstudiums bei den Zeugen…
    Jetzt habe ich erst richtig gelesen, was du geschrieben hast, bin alle eure Antworten noch einmal durchgegangen.
    Ürigens, ich komme ursprünglich aus Bremen, aber bin seit 1993 in Leipzig.
    Ich hatte wirklich gehofft, dass sich hier jemand outet, der der Leipziger Versammlung angehört, ja ich hab fast damit gerechnet, dass ich nicht nur einen oder eine hier antreffe…
    Gegen ein Treffen habe ich überhaupt nichts, die Entfernung wäre auch nicht das Problem…Zu Kongressen ist man ja auch gereist..

    Lieber Alois, auch danke für deine Antworten betr. JWhw. Wenn es so ist wie du beschreibst, dass nur der Glaube ausschlaggebend ist bzw. Glaube an Jesus, in Jesus sein, und es egal ist wer einen tauft, dann wären ja all die Katholiken und Evangelen, die an Jesus glauben und ganz aufrichtige Menschen sind, die Gott anbeten auch Schafe Jesus, egal welcher Konfession sie angehören..Sie könnten auch gerettet werden, solange sie die Gebote einhalten und an das Evangelium glauben. Sie beten auch zu Gott (es gibt ja nur einen) und wenn ich hoch empor sehe in den Himmel und dann bete, kann ich ja nur den einen meinen, egal welcher Name nun auf ihn zutrifft oder ob er überhaupt einen Namen hat. Mein Gebet ist nach oben gerichtet und wenn das alle machen und glauben, dann werden sie alle gerettet.
    Nun haben schon die ZJ Erklärungsnot, wenn sie behaupten, die verheißt, dass alle Menschen wieder auferstehen, die in dem Buch des Lebens stehen. So weit ich mich erinnern kann, sollen erst die auferstehen, die zuletzt gestorben sind und so weiter bis alle wieder da sind und zuletzt diejenigen aus dem alten Testament, so gott will. Aussenstehende fragen da immer, wo sollen die denn alle hin, der Platz auf der Erde reicht nicht aus. auch dafür haben die Zeugen ein Rechenbeispiel mir vorgeführt, dass es möglich ist. Und dann Alois alle noch diejenigen, die anderen Konfessionen angehören und auch tiefen Herzens Glauben, dann sind das ja noch mehr als die, die nach der Rechnung der Zeugen auferstehen werden und überleben. Dann werden ja noch mehr Harmagedon überleben, alle die Glauben an Jesus ausüben….Habe ich das so richtig verstanden. Aber in der Offenbarung steht, „seht da ist eine kleine Menge, die aus der Drangsal herauskommen“….Also aus allen Konfessionen demnach eine sogenannte Glaubenselite, nein besser, ein kleines aufrichtiges Volk an Schafen.

    lb. gr. Inge

  • Alois
    September 21, 2010

    Liebe Inge

    Wer auferstehen wird und wer nicht, da halte ich mich zurück. Ich bin kein Richter und möchte es auch nicht sein.

    Du solltest bedenken, dass Kindertaufe wie bei den Katholiken keine eigene persönliche Entscheidung ist. Damit hat sich der Täufling nicht von ganzem Herzen Jehova und seinem Sohn hingegeben. Auch ist es keine Wassertaufe wie es Jesus vorgemacht hat.

    Ich sage nur dass es nicht auf den Täufer ankommt, sondern auf den Täufling. Denn was macht es für einen Unterschied ob ein katholischer Bademeister Dich nach den Regeln der Bibel tauft, oder eine Zeuge Jehovas der in Wirklichkeit gar nicht an Jesus als Retter glaubt sondern an die Organisation. So war das gemeint was ich geschrieben habe.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    September 21, 2010

    Zu dieser deiner Feststellung liebe Inge:

    >>dass nur der Glaube ausschlaggebend ist bzw. Glaube an Jesus, in Jesus sein, und es egal ist wer einen tauft, dann wären ja all die Katholiken und Evangelen, die an Jesus glauben und ganz aufrichtige Menschen sind, die Gott anbeten auch Schafe Jesus, egal welcher Konfession sie angehören..Sie könnten auch gerettet werden, solange sie die Gebote einhalten und an das Evangelium glauben. <<

    …ich denke daß wir uns darüber, wie schon Alois schrieb, keine Gedanken machen sollten: Zu Jesus wurden einmal die Worte geäußert, nachdem er von dem Nadelöhr sprach: "Wer kann dann überhaupt geretet werden?" …seine schlichte Antwort: "Bei Gott sind alle Dinge möglich!" Das berühmte Beispiel von den Naturvölkern auf Erden die keinerlei Kontakt zur übrigen Zivilisation haben – das wäre doch ungerecht wenn diese Menschen weniger Chance für das Überleben haben – oder?

    Wenn auch ein ehrliches Bemühen die Gebote Gottes zu halten vorhanden sein sollte, doch wie steht es in Jakobusbrief: …wer ein Gebot übertritt hat sich gegen alle vergangen! Und wer kann von sich behaupten das er nicht wenigstens 1 Gebot übertreten hat?

    Desahalb auch die klare Ansage im Römerbrief:

    Kap.3 …Vor Gott sind alle Menschen schuldig
    9 Haben wir Juden nun irgendeinen Vorzug vor den anderen Menschen? Ich sage: Nein! Denn eben habe ich allen Menschen – ob Juden oder Nichtjuden – bewiesen, dass sie unter der Herrschaft der Sünde leben. 10 Dasselbe sagt schon die Heilige Schrift: "Es gibt keinen, auch nicht einen Einzigen, der ohne Sünde ist.

    und damit gilt nur diese Schlußfogerung:

    Wen spricht Gott von seiner Schuld frei?
    21 Jetzt aber hat Gott uns gezeigt, wie wir vor ihm bestehen können, nämlich unabhängig vom Gesetz. Dies ist sogar schon im Gesetz und bei den Propheten bezeugt. 22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich: 23 Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.8 24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat.

    Diesen Weg zu gehen wünsch ich Dir liebe Inge!
    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    September 21, 2010

    Hallo Inge,
    ZITAT:
    „Aber in der Offenbarung steht, “seht da ist eine kleine Menge, die aus der Drangsal herauskommen”….“

    wenn du auf Offenb 7, 9 anspielst, steht da allerdings etwas von einer „großen“ Volksmenge:
    9 Nach diesem sah ich: Und siehe, eine GROßE Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen.

    Ich habe mittlerweile zu dieser Bibelstelle, sowie auch zu der Frage wie die Beurteilung der Menschen generell aussehen wird, eine komplett andere Einstellung als die Zeugen.

    Denn sie haben eine viel zu eindimensionale Sichtweise, mit der ich garnicht mehr überein gehen kann. – Da für mich alle Themenrelevanten Bibelverse zählen und nicht nur die, mit denen eine bestimmte Ansicht gestützt werden kann.

    LG Ulli

  • Markus
    September 21, 2010

    Liebe Inge, ich meinte in deinem Bericht gelesen zu haben, dass du den Bruder Twisselmann mal in BÜSUM getroffen hattest. Da ich selbst schon an ein Treffen mit Gleichgesinnten gedacht habe und
    ebenfalls aus dem Norden komme, hatte ich mich diesbezüglich geäussert. Jedoch habe ich von den meisten hier das Gefühl, dass sie nur Kommentare schreiben wollen, mehr nicht, oder sollte ich mich da täuschen? Wenn es anders sein sollte und einige Brüder und Schwester aus Nordeutschland gibt, die sich auch gerne mal real treffen möchten dann dürfen sie mir eine E-Mail schreiben an: strauch12@freenet.de

    LG Markus

  • Dennis
    September 21, 2010

    Lieber Markus,

    dein Wunsch nach pers. Austausch ist verständlich und auch bei vielen hier vorhanden. Wenn ich einige Kommentare richtig gedeutet habe, sind auch schon einige pers. Begegnungen zustande gekommen, im kleinen privaten Rahmen.

    Ich sage nur so viel, an diesem Wochenende treffe ich mich auch mit einigen Kommentatoren hier aus BI und ich freue mich darauf. Das findet aber leider nicht im Norden statt sondern eher in der Mitte 😉 Bin mir aber sicher, dass sich auch einige Nordlichter noch hier outen werden und ein Treffen möglich sein sollte, das für dich nicht zu weit weg ist.

    LG
    Dennis

  • Max
    September 21, 2010

    Hallo Dennis,
    du sagst das du dich mit einigen Brüdern treffen wirst am Wochenende in der Mitte von Deutschland.
    Würde eventuell auch gerne dazustoßen. Wo UNGEFÄHR würde das sein? Könntes du das hier sagen?.
    Würde gerne Kontakt mit dir aufnehmen, wie könne wir das ohne Gefahr tun?
    l.G.
    Max

  • Dennis
    September 21, 2010

    Hallo Max,

    kannst mir gerne privat schreiben:

    mentalist1981@web.de

    Für dieses Wochenende geht´s leider nicht mehr, aber wir können ja über Mail in Kontakt bleiben.

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    September 21, 2010

    Hallo Dennis,
    du weißt ja, dass ich am Wochenende auch sehr gerne bei dem Treffen gewesen wäre. – Aber unsere Renovierungsarbeiten sind jetzt fast abgeschlossen und dann gehts nahtlos mit dem Umzug los. Aber ich hoffe, ihr habt ein paar schöne und auferbauende Stunden miteinander. 🙂

    LG Ulli

  • Max
    September 21, 2010

    Hallo Alois,
    du magst recht haben mit den 40 Tagen. Ich bin selbst nicht so im Thema was das Buch Jona angeht.
    Ich weis nur, das die Bewohner bereuten und umkehrten, deshalb verschont wurden und sich der Jonas masslos ärgerte über seine nach seiner Ansicht vergebliche Mühe.
    Ich wollte eigentlich nur darauf verweisen, das wir Jehova dann nicht als Lügner bezeichnen können, wenn er Barmherzig ist.

    l.G.
    Max

  • Alois
    September 21, 2010

    Lieber Max,

    da sind wir uns absolut einig. Und wenn es den Anschein hat dass etwas aus der Bibel nicht zusammenpasst, dann kann der Fehler nur bei uns Menschen liegen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Inge
    September 21, 2010

    Entschuldigung. es war der Kreisaufseher. Er ist jetzt in Hessen unterwegs. Hat Sachsen jetzt verlassen. Bezirksaufseher ist dem Kreisaufseher noch übergeordnet. Ich hab die Reihenfolge vergessen. Man warf mir vor, dass ich den Ältesten beim Kreisaufseher angeprangert habe

    Gute Nacht euch allen
    Inge

  • Inge
    September 21, 2010

    Danke euch allen, kann mich gar nicht satt lesen….Was ihr alles wißt…! Hier meine email: ingrid.esch59@web.de (weg.Don Cameron)

    Lieber Martin,
    die Probleme in der Vesammlung hat ich vorher. Danach hatte ich aus Verzweiflung im Internet gestöbert über die WTG, Abtrünnige etc
    Ich wollte alles von der WTG wissen. Ich bin auf Twisselmann gestoßen und habe ihn direkt angerufen und schon am Freitag Abend fast 3 Stunden mit ihm telefoniert. Ich wollte noch mehr wissen und bin nach büsum gefahren. Dort haben wir bis früh morgens bald um 4 geredet. Er schenkte mir die Ausgabe WT 1931 („Das Kreuz! Helm und Schwert)im Original. Das war der Punkt! Das hat mich regelrecht umgeworfen. Gerade heute habe ich meiner Mutter, die eine getaufte ZJ ist und weg. Scheidung ausgeschlossen wurde..
    den WT gezeigt. Auch sie schluckte und empfand den Ausschluß als Geschenk, jetzt kann sie abschließen mit der WTG. Ich wollte dem Ältesten den Wachtturm in Kopie schenken. Aber dann war ich mir unsicher..will ja niemandem den Boden wegziehen wenn er noch nicht reif genug ist. Sie reden ja alle nicht offen, man spürt es nur auch wenn sie mit einem reden

    Mein Abgang resultiert aus einer, wie ich es empfand, Verschwörung gegen mich ( warum auch immer, vielleicht hab ich zu viel gefragt und dann noch das, was man nicht hören wollte, man hat sich auch ständig über meine Fortschritte erkundigt, den Job sollte ich aufgeben…mein Mann verdiene ja genug…ach und zu Guter Letzt sollte ich vor ein Versammlungskommitee…ich als Interessierte!) Dazu habe ich mich nicht hinreissen lassen und ich habe immer offen und mit lauter Stimme innerhalb der Versammlung Rede und Antwort gestanden, damit ich Zeugen hatte und die anderen beobachten konnten, in welche Lage man mich brachte. Einen Freitag Abend in der Versammlung, war ich die Beschuldigungen leid…sagte laut, dass ich mit DEM Ältesten nicht beten kann, der gegen mich interveniert (vor dem Gebet)
    Nach dem Gebet bin ich als Erste aufgestanden, habe verständlich
    in den letzten Reihen, wo ich saß, gesagt, dass es mir reicht…und ich gehe) Ein anderer Ältester kam hinterher und wollte mich beruhigen. Hoch rot und den Tränen nahe machte ich klar, dass, wenn das das System des Paradieses ist, das ich erwarten darf, dann will ich lieber mit der Welt untergehen, denn in der Welt kann ich mich verteidigen und ich bin frei.
    Zuvor noch hatte ich mich an den Kreisaufsehe gewendet, der mich mit den Worten tröstete, dass uns Jehova solche Menschen schickt wie den Ältesten, um uns zu prüfen. Ich bestand darauf, die Versammlung zu wechseln und wollte mit zwei lieben älteren schwestern studieren. Das bedurfte aber der Zustimmung des „dem“
    Ältesten, der natürlich nicht zustimmte. Der Kreisaufseher wollte sich dafür verwenden, dass das doch klappte. Aber da ging das Fass über. Der Älteste wurde zum Kreisaufseher zitiert, es gab wohl eine Unterredung…Wieder an einem Freitag Abend sollte ich in die zweite Klasse, eine Unterredung….ich verweigerte. Ohne Zeugen habe ich mich nie unterhalten. Da verlor der Älteste hinter den Türen der zweiten Klasse die Nerven, völlige Fassung geriet ausser Kontrolle: er brüllte mit hochrotem Kopf und warf einem anderen Ältesten vor, wie es sein konnte, dass er hinter seinem Rücken mit mir meine Probleme in der Versammlung telefonisch auch noch erörterte. Dabei fiel die Bezeichnung:
    „mit so einer wie die“….Dieser liebe Älteste hat mir das alles erzählt und mir leider sagen müssen, dass er nicht mehr mit mir reden darf, bis ich mich mit dem sog. Ältesten in die zweite Klasse gesetzt habe und mich mit ihm auseinandergesetzt habe.
    Einige Schwestern haben das Brüllen im Flur gehört. Keine derer oder kein Bruder hat sich seither mal geäußert (AUS ANGST)
    Lediglich bekam ich über einen anderen Bruder mitgeteilt, dass man sich riesig freuen würde, wenn ich wieder zurück käme und man versicherte mir, dass ich von dem ganzen Vorfall nichts mehr spüren würde (Zudecken mit Liebe….bestimmt war damit meine Untat und mein schlechtes Benehmen gemeint) Tja seither ist Funstille, ich werde in der Stadt ignoriert. HJ Twisselmann machte mich darauf aufmerksam, dass im WT 15.7.11 ein Artikel stand, der sich mit abgwendeten Interessierten beschäftigt, m.a.W. man solte ihnen wohl genauso begegnen, wie den Ausgeschlossenen, wenn sie nicht bereuen…(ich hatte nichts zu bereuen!)
    der Grund meiner Verfehlung war, dass ich dem Ältesten nachweisen konnte, dass er nicht die Wahrheit über mich erzählte, es gab Zeugen. Lügen sind für mich etwas Grausames, damit werde ich nicht fertig…Darüber hinaus wehrte ich mich gegen die wohlgemeinten Ratschläge wie z.B. Arbeit aufgeben für Jehova, weil Gatte verdient genug oder Strichliste führen, wie oft ich die Zusammenkünfte besuche und hinterfragen, warum ich nicht kommen konnte. Ich empfand das als Freiheitsberaubung und die Luft zum Atmen in der Versammlung wurde für mich immer dünner. Als ich eine Schwester mal befragte, wie viele stunden Sie im Predigtdienst monatlich schafft,sagte sie mir, dass sie darüber nicht sprechen wollte. Ich hakte nach…warum…? Darauf kam, bitte jetzt nicht. Wovor hatte sie Angst.. Diese Angst fühlte ich immer deutlicher. Ich verglich mit früher: ich kannte Freiheit und Freude. Ich war auf dem Weg, beides zu verlieren. Deshalb bin ich aus der Versammlung regelrecht herausgerannt. Auf der Straße brach ich dann in Tränen aus. So verwirrt war ich noch nie. Jehova, warum diese Strafe und wofür. Die Brüder und Schwesten beteuerten mir immer „Jehova ziet dich“! Nein, mir war als schöbe mich eine unsichtbare Hand aus dieser Menge…und das war gut so.
    Trost und das erste vernüntige Gespräch hatte ich mit HJ Twisselmann und Bruder Jankowski. Danach ging es mir besser.
    Ich habe aber etwas gegen das Kreuz als Symbol und möchte nie meinen Glauben über ein Kreuz definieren. Ich weiß, dass es Gott
    Jehova für mich gab, insbes. als ich noch bei den ZJ war. Nun bin ich wieder bei meinem Problem….noch spüre ich ihn nicht so intensiv wie vorher. Ich konnte so unbefangen mit Jehova reden, beim Autofahren, bei Spaziergängen im Wald..
    Aber ich kämpfe um sein Gehör und wart nur auf ein Zeichen, dass er mir zeigt, dass mein neuer Weg jetzt richtig ist.
    Nach dem guten Gespräch mit Twisselmann, macht ihr mir jetzt Mut, dass ich weiß, ihr seid „viele“ mit gleichem inneren Problem.

    so jetzt ist es heraus….Das waren die Gründe….eigentlich banal. Mein Gewissenskonflikt bestand darin, dass ich mich hingeben sollte durch Taufe und den Menschen meine Überzeugung
    näher bringen sollte. Ich kann mich nicht für etwas hingeben,wovon ich nicht überzeugt bin. Mir kamen die Menschen vor Augen, die ich ansprechen und in die Versammlung einladen sollte. Wie kann man Menschen überzeugen, wenn man so eine Erfahrung gemacht hat. Die möchte man doch davor bewahren!
    Man hat mir auch ans Herz gelegt, nicht mehr im Ort zu erzählen, dass ich zu den ZJ gehe…..das wäre eine Schmach für Jehova…

    Nun genug, ich habe eure Seiten schon zu sehr beansprucht. Ich will diese Episode bald vergessen und mich auf Wichtigeres konzentrieren. Auf Jehova und wie ich ihm wieder nahe kommen kann. Nur noch die Klärung des Namen in der Urschrift…

    Frage: Ist euch bekannt, dass der Codex Sinai einmal in nächster zeit auf deutsch im Internet erscheinen soll?
    Ich war auf einer Ausstellung an der Uni. Der Prof. hat dies erwähnt.
    Vielleicht steht der Name dort drinnen.

    ich danke euch allen und jetzt freu ich mich auf ein Gebet mit dem Herrn, danach versuche ich das zweite Mal mit Jesus zu sprechen….

    lb. gr. Inge

  • Svenja
    September 21, 2010

    Liebe Inge,

    das ist wirklich schlimm, was man mit dir gemacht hat. Aber du bist in guter Gesellschaft. Fast jeder hier kann Geschichten wie deine berichten. Mich eingeschlossen.
    Lass dich nur nicht entmutigen. Sieh doch einfach die ganzen Begegnungen mit „wachen“ Brüdern als Zeichen von Gott. Dass du dich hier austauschen kannst, ist ja vielleicht (vermutlich) auch durch Gott passiert. Ich finde, das ist ein großes Zeichen durch ihn.

    Was den Namen betrifft: Im hebräischen Text steht das Tetragramm, das hat erstmal nix mit einem Codex zu tun. Das Problem sind die Vokale. In der hebräischen Schrift gab es keine Vokale, daher weiß man nur sicher JHWH. Die Vokale dazwischen sind unbekannt. Irgendwann beschlossen die Juden, aus Angst den Namen Gottes zu missbrauchen, ihn nicht mehr auszusprechen und sprachen an den Stellen, an denen JHWH steht, einfach Adonai, also Herr.
    Später versuchte eine Gruppe Menschen, die sog. Masoreten, den Text lesbarer zu machen und setzte Vokale unter die Konsonanten. Da inzwischen unbekannt war, wie man den Gottesnamen ausspricht, setzte man einfach die Vokale von Adonai darunter. Daher die Missverständnisse über die Aussprache des Namens. Letztendlich kann keiner mehr sagen, wie er nun genau ausgesprochen wird, meines Erachtens ist das aber auch nicht ganz so wichtig. Wichtig ist, dass wir die BEDEUTUNG des Namens kennen: Ich bin, der ich sein werde. Eine schöne Zusicherung Gottes.
    Ich hoffe, ich habe dich nun nicht verunsichert, was die Aussprache betrifft. Es gibt hier unterschiedliche Meinungen. Einige halten an dem Namen Jehova fest, ich z.B. denke, dass das die unwahrscheinlichste Aussprache ist. Wie gesagt, darauf kommt es Gott wohl nicht an. Wichtig ist, dass wir die Person hinter dem Namen kennen und preisen und die Bedeutung des Namens kennen.

    Sei lieb gegrüßt und lass dich nicht unterkriegen!
    Svenja

  • Alois
    September 21, 2010

    Liebe Svenja

    Danke für Deinen aufschlussreichen Kommentar. Da sowieso niemand behaupten kann was die richtige Ausspache des Gottesnamens ist, kann ich auch getrost Jehova benutzen.
    Das wichtigste ist, dass klar ist welcher Gott im Gebet gemeint ist. Der Gott dieser Welt oder der Gott Abrahams. Darauf kommt es an.

    LG
    Alois

  • Karin
    September 21, 2010

    Liebe Inge

    Du bist auf dem richtigen Weg. Sprich nur mit JESUS deinem Erlöser. Denk an den Stephanus der niederkniete und JESUS zur Rechten Gottes sah und betete,
    “ Herr JESUS bitte nimm meinen Geist auf.“

    Übrigens bin ich auch an H.J. Twisselmann geraten als ich zur WTG zurück wollte und mir solche Steine in den Weg gelegt wurden. Twisselmann sagte mir immer, als ich ihn fragte, wohin ich denn jetzt gehen sollte, da ich doch noch an Gott glaube,

    “ Geh zu Jesus sagte er.“ Die WTG und ihre Schafe brauchen JESUS so dringend.
    Ich bin damals ins Internet mit zitternden Fingern um mich über die WTG zu informieren. Mein Mann meinte damals, warum ich so zittere.
    Ich sagte ihm dann, weil der Teufel im Internet steckt. So hat man mir bei der WTG beigebracht. Ich weiss heute noch mit welcher Angst ich zu forschen anfing.

    Trotzdem habe ich bei Netzwerk Sektenausstieg Tag und Nacht gelesen. Auch die Bücher von Ray Franz.
    Heute könnte ich mich totlachen über den Schmarren den die Gesellschaft mir beigebracht hat. Aber ich weiss, wenn du drinsteckst ist das nicht zum lachen.
    Ich weiss heute, das JHWH mich führte. Und dann fand ich meinen Erlöser. Ich wurde gezogen.

    Dir wünsche ich alles Liebe auf deinem Weg und sei gewiss, das ich für dich beten werde.
    Ich bete für jeden, der aufrichtig nach der Wahrheit sucht und auch für die Menschen die noch in der Organisation verblendet sind.

    LG
    Karin

  • Inge
    September 21, 2010

    Alle, die ihr mir so herzlich zugesprochen habt, macht mir Mut…
    Ich werde es genauso tun, wie ich es hier gelesen habe.
    Ich würde gern in Umgebung Leipzig zu privaten Bibelstudienkereisen
    der Ex-zeugen Kontakt aufnehmen…aber wie findet man diese…
    Kann auch weiter sein….
    Ich fühl mich schon etwas beruhigter betr.Gebet und Taufe und es baut mich auf, wenn ich hier lese, dass gerade vor kurzem langjährige ZJ´sich von der WTG abgewendet haben. Es ist so, als wäre man nicht allein gegangen. Ich kenne noch einige, die sich nicht eins sind mit der Organ. darunter auch ein Ältester. Ich weiß
    auch, dass er kämpft mit dem „Gehen“ aber ich weiß nicht wie ich ihm da näher kommen soll, da ich ja fort bin von der Versammlung.
    Wenn ich ihm von der BruderInfo erzählen würde, könnte es sein, dass er abschaltet und es ist ja an ihm, dass er MICH zurückholen soll und ich nicht wegholen darf.

    Danke euch allen für Kraft und Segen
    Sollte ich die NWÜ jetzt besser weglegen und eine andere Bibel nutzen. Die Zeugen sagten mir immer, die Bibel wäre zu 99 % mit der Urschift identisch…Was sind dann die anderen?

    lb. Gr. Inge

  • Alois
    September 21, 2010

    Liebe Inge

    Ich würde sagen die NWÜ ist keine gute Übersetzung. Auch einige andere sogenannte moderne Übersetzungen sind zwar leicht zu lesen, aber an vielen Stellen nicht unbeeinflusst übersetzt.

    Ich selbst benutze meist die Elberfelder unrevidiert.

    Der Grund der Verfälschung liegt daran, dass der betreffende Übersetzer immer ihre Glaubensansicht mit in die Übersetzung einfließen lassen. Dies trifft weniger für die christlichen Grundwahrheiten zu, sondern für die prophetischen Dinge. Da werden z.B. „Weib“ mit „Sünde“ übersetzt, was zwar in der Bedeutung richtig ist, aber das Wort „Weib“ lässt uns den Zusammenhang zu den alten Propheten herstellen, das Wort „Sünde“ aber nicht. Somit kommt man im persönlichen Srudium nicht weiter.

    Die Bibel war den prophetischen Teil betreffend, bis zur Zeit des Endes verschlossen, selbst die Engel konnten das was geschrieben steht nicht verstehen.

    1.Petr. 1:10-12

    10. über welche Errettung Propheten nachsuchten und nachforschten, die von der Gnade gegen euch geweissagt haben,

    11. forschend, auf welche oder welcherlei Zeit der Geist Christi, der in ihnen war, hindeutete, als er von den Leiden, die auf Christum kommen sollten, und von den Herrlichkeiten danach zuvor zeugte;

    12. welchen es geoffenbart wurde, daß sie nicht für sich selbst, sondern für euch die Dinge bedienten, die euch jetzt verkündigt worden sind durch die, welche euch das Evangelium gepredigt haben durch den vom Himmel gesandten Heiligen Geist, in welche Dinge Engel hineinzuschauen begehren.

    Wenn somit in die Prophezeiungen die Zukunft betreffend, die Engel nicht hineinschauen konnten, obwohl sie dies begehrten, so konnte es der Teufel auch nicht. Er war somit die ganzen Jahrhunderte hindurch nicht in der Lage die Bibel unauffällig zu fälschen, weil er nicht wusste was in der Zeit des Endes genau passiert. Jetzt in der Zeit des Endes versteht er die Bibel und kann auch dafür sorgen dass gewisse Bibelstellen leicht und unauffällig geändert wurden.

    Die NWÜ ist da besonders geschickt. Im NT gibt es Bibelstellen die werden mit Jehova übersetzt, obwohl alle anderen Übersetzungen Herr schreiben. Im Zusammenhang gelesen ist manchmal klar, dass Jesus und nicht Jehova gemeint ist. Aber weil der „tuvS“ sich auf den Platz des Christus gesetzt hat, musste auch die Bibel leicht angepasst werden. Dahinter steckt natürlich der Widersacher der gegen Jesus kämpft.

    Bei anderen modernen Übersetzungen besteht die gleiche Gefahr der Verfälschung. Deswegen rate ich dringend nur ältere Übersetzungen, die vor dem 1. Weltkrieg übersetzt wurden zu verwenden, auch wenn diese nicht Jehova oder Jahwe schreiben, denn wo HERR steht kann man sich leicht Jehova denken. Vor dem ersten Weltkrieg hat sich so gut wie nichts, was in der Bibel für die Zeit des Endes geschrieben steht erfüllt. Was sich nicht erfüllt hat, ist auch für den Widersacher verschlossen, er wusste nicht mehr als das was in der Bibel als toter Buchstabe steht. Es gab für ihn in alten Zeiten somit keine Möglichkeit die Bibel unauffällig zu fälschen. Denn eine grobe Fälschung würde jedem der in der Lage ist alte Manuskripte zu lesen auffallen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Max
    September 21, 2010

    Hallo Alois,
    gerne möchte ich dir sagen, das für mich auf Grund deiner Einsicht die Welt auch wieder in Ordnung ist.
    Das schätze ich an dir, das du auch bereit bist dich zu entschuldigen. Leider habe ich keinen Zugriff, um Kommentare zu ändern. Somit kann ich deiner Bitte; deine Aussage zu entfernen nicht nachkommen. Ich denke das ist auch nicht nötig. Wir alle sagen und schreiben etwas was falsch oder missverständlich ist.

    Gestatte mir noch einen Hinweis auf die Frage ob Gott Lügen kann oder nicht, in Verbindung mit Jona.

    Natürlichkann Gott nicht lügen, und ich würde es nicht als Lüge interpretieren wenn Gott auf Grund geänderter Tatsachen seine Barmherzigkeit zeigt und von einer Vernichtung Ninives absieht. Hier sollten wir doch darauf achten keine falschen Schlußfolgerungen zu ziehen.
    Aber ich denke das siehst du sicherlich auch so.

    liebe Grüße
    Max

    PS Ich antworte dir hier, weil hinter dem richtigen Kommentar von dir kein Antwortbutten ist.)

  • Alois
    September 21, 2010

    Lieber Max

    Danke für Deine Worte.

    Du schreibst wir sollen keine falschen Schlüsse ziehen.

    Aber im Buch Jona steht wirklich nirgends davon, ob Gott ihm gesagt hat dass er Ninive vernichten wird, oder ob er ihm gesagt hat dass er Ninive in 40 Tagen vernichten wird. Vielleicht hat er Jona auch gesagt, wenn Ninive nicht bereut, dann wird es in 40 Tagen vernichtet. Ninive hat dann bereut und es wurde nicht vernichtet. Wir wissen nicht wie der Wortlaut Gottes war, es ist in Jona nicht niedergeschrieben.

    Nicht ich ziehe falsche Schlüsse, sondern derjenige der behauptet Gott hätte gesagt er würde Ninive in 40 Tagen vernichten.

    Das vielzitierte Zitat, man solle nicht über das hinausgehen, was geschrieben steht, gilt für alle.

    Denn in vielen anderen Fällen der Bibel hat Gott immer gesagt wenn ihr nicht umkehrt, dann werdet ihr vernichtet. Wieso soll es in Jona anders gewesen sein? Denn Gott möchte eigentlich alle retten und wenn er nur ein wenig Gutes oder Reue findet ist er barmherzig.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Martin
    September 21, 2010

    Liebe Inge,

    es ist erfreulich, dass du dich wieder ermutigt fühlst. Kann es sein, dass die Erfahrung, die du mit einem Ältesten und dem Bezirksaufseher gemacht hast, damit zusammenhängt, dass du „Twisselmann-Gedankengut“ ihnen gegenüber geäussert hast? Dann wären allerdings deine Erfahrungen mit ihnen verständlich.Dann ist mir auch klar, weshalb der Bezirksaufseher mit dir nicht sprechen wollte. Oder hatte es andere Gründe?

    Liebe Grüße
    Martin

  • Anna
    September 21, 2010

    Liebe Schwester Inge!
    Für mich bist du eine Schwester, ob nun getauft oder nicht. Mich ermuntert der Text, dass Christus uns seine Liebe darin gezeigt hat, während wir noch Sünder waren (Römer 5:8). Also als wir ihn noch nicht kannten machte er uns durch seine Sohn mit dieser Liebe bekannt. Diese Liebe ist inzwischen in unseren Herzen durch den heiligen Geist. Daher kann uns nichts mehr von Gottes Liebe trennen. Wenn du mit den Brüdern über sogenannte „Abtrünnige“ redest fahren sie einfach alle ihre Stacheln aus. Weil sie doch nur Angst haber selber als solcher gebrandmarkt zu werden. Dabei hat doch Denken nichts mit Abtrünnigkeit zu tun.
    Und das höchste Gut sollte nicht sein über die Liebe zu philosophieren sondern diese in die Tat umzusetzten, wie und wo auch man immer kann. Die Liebe zu Gott kann niemals platonisch sein. Den Menschen ein Mensch werden, so hat Jesus es uns vorgelebt. Wie gehen wir mit körperlich uns seelisch Kranken um. Den Menschen die am RAnd der Gescellschat sind. Wir sind einem höheren Gesetz verpflichtet, Jesus hat doch gesagt: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt“.

    Wir in diesem Forum versuchen in unserer Unvollkommenheit dies auszuleben. Wir möchten ehrlich zueinander sein.

    Und dies wünsche ich uns weiterhin allen, ob „drinnen“ oder „draußen“.

    Schönen Abend und tiefsinnige Gedanken wünscht Anna

  • Ulrike P.
    September 21, 2010

    Hallo Inge,
    auch ich möchte dich herzlich bei uns willkommen heißen. 🙂

    Dem was die anderen dir geantwortet haben, kann ich mich nur anschließen. – Vielleicht hast du ja die Möglichkeit in direkter Nähe mit anderen Ex-Zeugen in Kontakt zu treten. Ich komme leider aus einer ganz anderen Ecke, habe aber mit einigen von hier schon privaten Kontakt geschlossen, über Email und Telefon.

    Wenn du möchtest, kannst du über Anna oder Bruderinfo meine Emailadresse haben. 🙂

    Was die Taufe betrifft, gibt es sicherlich irgendwann einmal die Möglichkeit dazu – wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

    Ich wünsche dir die Ruhe des Herzens, die Psalm 131, 2 beschreibt:

    2 Ich bin zur Ruhe gekommen. Mein Herz ist zufrieden und still. Wie ein Kind in den Armen seiner Mutter, so ruhig und geborgen bin ich bei dir!

    Und denke bitte immer daran, dass du niemals alleine bist…auch wenn du noch niemandem anderen in deiner direkten Nähe hast:

    23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.
    Joh 14, 23

    LG Ulli

  • Dennis
    September 21, 2010

    Lieber Inge,

    freu mich auch wieder von einer neuen „aufwachenden“ Zeugin lesen zu können.

    Ich pers. nutze die „Neue Jerusalemer Ü.“. Es ist ein ziemlich dicker Wälzer, weil viel Erklärungen, Vorworte und Fußnoten dabei sind, aber dadurch wird das alles noch interessanter, vor allem wird JHWH nicht verschwiegen.

    Was den Ä. betrifft, den du kennst und der vielleicht verzweifelt nach geistiger Befreiung sucht, kann ich ihm und dir auch, wärmstens Don Cameron empfehlen „Gefangene einer Idee“. Er beschreibt in überwältigender Professionalität, anhand der Literatur der WtG und der Bibel, warum es für einen „loyalen“ ZJ so schwer ist aus diesem Denksystem der WtG auszuscheren und ein authentisches Glaubensleben mit Gott zu führen. „Sich selbst gefangen halten mit der Bibel“, nennt er das. In dieser Ausarbeitung sind viele Sätze dabei, bei den ich heute noch Gänsehaut bekomme, weil sie auf den Kern des ganzen Dilemmas eingehen und ihn schonungslos offenlegen.

    Ein zart nachdenkender Zeuge hat sich zu seinem eigenen Leidewesen ein inneres Stoppschild antrainieren lassen, dass ihn dazu bringt nicht über das hinwegzudenken was ihm durch den „Sklaven“ beigebracht wurde. Sofort wenn er etwas vermeintlich „kritisches“ denkt oder wenn er fühlt, dass etwas bei den ZJ oder an einer Lehre nicht stimmen kann, sieht er diese Stoppschild vor seinem geistigen Auge, dass ihm sagt: „Keinen Schritt weiter, sonst wirst du abtrünnig!“

    Wenn du möchtest kann ich dir diese Datei (PDF) per Mail zukommen lassen. Vielleicht hast du die Möglichkeit auch diesem Ä. das irgendwie zu schicken oder zu zeigen. Oder du sendest ihm einen Link von Bruderinfo.

    mentalist1981@web.de

    Eine andere Möglichkeit wäre, ihm einen Link von Bruderinfo zukommen zu lassen.

    LG
    Dennis

  • BruderinfoH.P.M.
    September 21, 2010

    Lieber Alois,
    du schreibst „ Der Vortrag ist für mich somit falsch und nutzlos, da diese wichtigen Punkte weggelassen wurden. Man soll nicht über das hinausgehen was geschrieben steht, aber etwas weglassen ist genauso falsch.“
    Diese Aussage von dir hat mich doch etwas erschreckt. Ich habe viele deiner Kommentare gelesen, und bin nicht auch immer deiner Meinung, zumal ich oft das Gefühl hatte, das du selbst über das hinaus gehst was geschrieben steht. Aber ich habe es nicht als nutzlos gesehen, auch wenn es in meinen Augen falsch ERSCHIEN. Sind wir hier auch auf einer Rechthaberseite.
    Ich persönlich habe in diesem Artikel interessante Dinge gelesen, und werde ihn daher einigemale durchlesen, also sicherlich nicht Nutzlos.

    Es grüßt dich
    dennoch in Liebe
    Maximilian

  • Alois
    September 21, 2010

    Lieber Bruder Max

    Ich entschuldige mich hiermit für diesen Satz in aller Form.
    Manchmal wünscht man sich nach einnal darüber schlafen einen Kommentar zurückzuholen.
    Du hast recht, auch dieser Vortrag ist von großem Nutzen, auch wenn ich eine andere Ansicht habe.

    Das Beste wäre Du würdest diesen Satz aus dem Kommenatr löschen.
    Ich bitte Dich darum.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    September 21, 2010

    Lieber Maximilian,

    ich habe auch schon sehr viele Kommentare von Bruder Alois gelesen, ehrlich gesagt, dabei aber nichts gefunden, wo er über das Geschriebene hinausgegangen wäre. Ich glaube zwar nicht, dass Bruder Alois „Schützenhilfe“ von mir braucht, da er sich bei seinen Kommentaren aus meiner Sicht immer vom Geist Jehovas leiten lässt, so wie ich im Übrigen zunächst mal bei jedem hier vom Gleichen ausgehen würde. Auch wenn die Wortwahl etwas deutlich war, kann ich mich ihm aber vom Gedanken her nur anschließen. Es wird immer so getan, als sei es das größte Verbrechen, wenn jemand scheinbar über das Geschriebene hinausgeht, aber die Offenbarung selbst sagt uns am Ende, dass das Gegenteil genau so verkehrt wäre.

    Off 22:18 Ich erkläre jedem, der die prophetische Botschaft dieses Buches hört: „Wenn jemand etwas zu dem hinzufügt, was hier geschrieben steht, dem wird Gott die Plagen zufügen, die in diesem Buch beschrieben sind.
    Off 22:19 Und wenn jemand irgendetwas von den prophetischen Worten dieses Buches unterschlägt, dem wird Gott das wegnehmen, was ihm in diesem Buch als Anteil zugesprochen ist, das Recht, in der heiligen Stadt zu wohnen und vom Baum des Lebens zu essen.“

    Also laut der Bibel ist nichts von beidem richtiger oder falscher wie das jeweils andere. Und das sollte man auch bedenken, wenn man in Bezug auf unser Verständnis für oder gegen eine bestimmte Deutung Stellung bezieht. Genau aus diesem Grund gehe ich deshalb zunächst immer davon aus, das der Geist Jehovas mir durch irgendeinen Kommentar oder Vortrag hier vielleicht etwas sagen will. Und deswegen bin ich auch vorsichtig damit, jemanden vorschnell als jemanden zu bezeichnen, der „über das Geschriebene hinausgeht“, nur weil er durch das Studium bisher zu einem anderen Ergebnis gekommen ist.

    Denn hier wird ja immer wieder betont, dass die Schreiber der Vorträge keine Dogmen aufstellen wollen. Das passiert aber leider zum Teil doch, nämlich dann, wenn bei den Lesern und Kommentatoren ein Gefühl von Absoluter Wahrheit entsteht. Wenn man also schreibt, man könne einem Vortrag nichts hinzufügen, obwohl man noch gefühlte Hundert Texte dazu anführen könnte, dann ist das ebenso bedenklich, als wenn jemand absichtlich über das Geschriebene hinausgeht.

    Diese Gedanken richte ich aber nicht nur an dich, sondern generell an alle Leser. Denn es geht nicht um das absolute Verständnis, es geht um den Glauben, der uns zur Rettung führt. Wenn also jemand in einem Punkt schon weiter wie ich vorgedrungen ist, und es ihn zu einem anderen Ergebnis geführt hat, will ich mich zur Not demütig korrigieren. Dasselbe wünsche ich mir aber auch im umgekehrten Sinne, nämlich wenn einer von den Lesern oder Kommentatoren hier das Gefühl bekommt, dass ich in bestimmten Dingen weiter wie er sein könnte. So entsteht eine offene Atmosphäre, die sich grundsätzlich von der Liebe leiten lässt, und nicht durch zynische Bemerkungen und Spitzen gegen Einzelpersonen geprägt ist, wie ich es hier zum Teil in den letzten Wochen wahrgenommen habe.

    In diesem Sinne wünsche ich uns allen weiter den Geist Jehovas und das wir uns weiterhin auch einem „neuen“ Verständnis nicht versperren.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Inge
    September 21, 2010

    Lieber Martin lieber Alois,

    vielen Dank für euer Zeichen und wieder wertvolle Gedanken für mich
    Ich habe dich Alois verstanden….das Gebet und das Verhältnis Jehova und Jesus in Zshg. mit Gebet. Ich werde versuchen es umzusetzen.
    Trotz deiner wenigen Zeit, würde ich mich riesig freuen, wenn du
    meine anderen Fragen ..(wo treffen sich diese Schafe, die sich von der Org. trennten und vor allen meine zweitwichtigste Frage:

    Wer tauft mich, wenn ich ein Nachfolger Christus werden möchte… (Der Auftrag lautete doch: gehet hin….., in dem ihr sie tauft im Namen des Vater, des Sohnes und des heiligen Geistes.

    Hans-Jürgen Twisselmann, den ich persönlich nach dem Lesen seiner Bücher kennenlernen wollte und mich mit ihm traf in Büsum, war selbst sog. Älterster in den 50 jahren (da hießen sie aber anders) Er sagte mir, dass die Taufe durch die Organisation nichts wert ist, sprich keine gültige Taufe..)
    Tja und da haben solche wie ein Problem. Denn ich könnte mich nie vor einem Kreuz niederbeugen, es beim beten ansehen oder dergleichen. Die kirchliche Taufe kommt für mich nicht in Frage. Ebenso wenig würde ich zurück zu denZJ gehen, um ein getaufter ZJ zu werden. Also werde ich wohl nie ein getaufter christ, so wie sich das Jesus wünschte….Der Gedanke kann entmutigen…“ich bin auf dem Weg zum Ziel und werde nie ein getaufter christ“ Wie kann mir da die Bibel helfen

    Betr. es Namen Jehova: Ich weiß, wie dieser zustandegekommen ist. Er soll eine Konstuktion aus dem Wort Jhwe sein. Ich hatte die Gelegenheit beim Besuch von HJ Twisselmann, auch einen promov. Theologen (ev.) zu sprechen und stellte ihm die Frage, warum die Kirche, den Namen Gottes aus der Bibel gestrichen hat. U.a. sagte er mir, dass ihm ein Rabbi gesagt hatte, dass die juden in der hebr. Sprache das Wort oder die Kürzel jhwe überhaupt nicht kennen. Also was wurde denn nun übersetzt. Die Juden können jhwe überhaupt nicht auf hebr. aussprechen.

    Nun habe ich daraus wieder das Problem Nr. 3: Wenn Jehova nicht der richtige Name für Gott ist, dann betreiben wir ja auch Götzendienst, indem wir deim einzigen Gott einfach einen Namen geben. Was stimmt nun.

    Ich weiß, dass ist jetzt sehr viel und viel von mir verlangt, aber die ZJ haben mir auch nur das erzählt, was der WT schreibt.
    Seht mal auf die Uhrzeit, dann seht ihr, wie mich das alles beschäftigt und das schon seit über einem Jahr…

    Gute Nacht und Danke für eure Freundlichkeit

    Inge

  • Alois
    September 21, 2010

    Liebe Inge
    Ich kann natürlich nur meine Ansicht widergeben.
    Zu Deiner ersten Frage:
    Matth. 18
    20. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, {Eig. zu meinem Namen hin.} da bin ich in ihrer Mitte.

    Damit sollte Deine Frage schon beantwortet sein, denn wenn Du mit mir per Mail sprichst, da sind schon zwei miteinander versammelt! Vertraue unserem Hirten Jesus dass er uns in seiner Herde sammelt.
    Heb. 10
    25. indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, {O. aufgegeben} wie es bei etlichen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, je mehr ihr den Tag herannahen sehet.

    Mit diesem Zitat aus Hebräer wird das Zusammenkommen in den Versammlungen begründet. Aber es steht nicht da, dass wir NUR in den Versammlungen zusammenkommen können. Wir kommen hier in Bruderinfo auch in ausreichendem Maße zusammen um uns zu ermuntern.

    Zu Deiner Frage wegen der Taufe:
    Jesus sagte:
    Matth. 11
    28. Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben. {O. zur Ruhe bringen.}
    29. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von {O. im.} Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen;
    30. denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

    Wenn somit die Last des Christus leicht ist, natürlich leicht im Verhältnis zur Schwere der Last der Organisation, dann wird es auch einen Ausweg für Dich geben wenn Du daran glaubst.

    Grundsätzlich liegt Dein Verhältnis zu unserem Vater und seinem Sohn nicht an demjenigen der Dich tauft, sondern an Dir. Du bist der Täufling, deshalb spielt es keine große Rolle wer Dich tauft. Ich glaube es ist falsch zu behaupten die Taufe der Organisation ist wertlos.

    Matth. 28
    19 Gehet [nun] hin und machet alle Nationen zu Jüngern, und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,

    Solange Du so getauft wirst wie es Jesus gesagt und mit der Wassertaufe vorgemacht hatte, müsste die Taufe gültig sein. Jesus wurde auch nicht von einem Christen getauft, denn Johannes der Täufer war kein Christ, sondern stand noch unter dem alten Bund.

    Deswegen bin ich der Meinung dass die Taufe durch die Zeugen Jehovas an einem Konkress gültig ist, vor allem wenn man die 2. Taufformel nicht bejaht. Selbst wer diese 2. Taufformel bereits bejahrt hat, kann im Gebet zu unserem Vater dieses falsche der Organisation gehuldigte Bekenntnis durch bereuen rückgängig machen lassen. Denn Jehova möchte dass alle gerettet werden, deswegen wird er niemanden wegstoßen nur weil er mal an einer Stelle in Unkenntnis was Falsches gesagt hat.

    Ich kenne einige Brüder und Schwestern die haben sich bei einem großen Kongress dazugestellt und wurden getauft. Da manche von ihnen ein sehr großes Bibelwissen haben und offensichtlich den Geist unsseres Vaters erhalten, konnte die Taufe nur gültig sein. Ob das mit dem dazustellen immer noch geht weiß ich nicht. Vielleicht findet sich auch ein Bruder der Dich wo auch immer tauft.

    Zu Deiner 3. Frage
    Der Name Jehova ist keine Erfindung der Zeugen Jehovas, diesen Namen aus den Buchstaben JHWH gibt es schon nachweislich einige Jahrhunderte.
    Dass im Urtext immer da wo die Elberfelder Bibel (unrev.) Jehova schreibt der Name JHWH schreibt ist eigentlich unbestritten. Lediglich ob Jahwe oder Jehova die richtige Aussprache ist, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Das sollte Dich aber nicht weiter beunruhigen.

    Ich bin mir sicher dass unser Vater dafür gesorgt hat dass sein Name bis in unsere Zeit bekannt geblieben ist. Ich bin mir durch viele kleine Hinweise der Bibel auch sicher dass Jehova oder je nach Landessprache ähnlich, der richtige Name ist. Wichtig ist vor allem, dass klar ist wen Du anbetest, den Gott dieser Welt, oder den Gott Abrahams. Selbst wenn jemand mitten im Urwald eine Bibel in die Finger bekäme in der nur HERR anstelle Jehova steht, würde er erkennen, dass der richtige Gott der Gott Abrahams ist. Würde er im Gebet zu dem Gott Abrahams beten, so glaube ich, würde sein Gebet gehört.

    Ich hoffe Dir hiermit etwas geholfen zu haben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Karin
    September 21, 2010

    Liebe Inge

    Auf die Schnelle kann ich dir deine Fragen auch nicht beantworten. Aber eins weiss ich ganz genau. Wenn du in Jesus bist, dann wird er dich auch durch ALLES hindurchführen. Du musst dich nur seiner Führung anvertrauen. Du bist so abhängig von ihm wie eine Rebe die an einem Weinstock hängt.
    Nach meinem Wegggang von der WTG schloss ich mich einer ev. Freikirche an die Jesus im Mittelpunkt hatte und liess mich dort taufen.
    Letztes Jahr habe ich sie verlassen, da sie so allmählich die Türen für die Ökumene öffnet. Und siehe da, der HERR JESUS schenkte mir zwei Hauskreise.
    Du kannst dich auch von einem Christen der JESUS als HERRN und FÜHRER angenommen hat bei dir Zuhause in der Badewanne taufen lassen.
    Bete und vertraue darauf. ER wird dich führen und hat es auch versprochen, dass er immer bei uns ist.

    LG
    Karin

  • Manfred
    September 21, 2010

    Liebe Inge,
    auch von mir ein herzliches Willkommen in unserer virtuellen Versammlung. Wenn Du zu nachtschlafender Zeit Dir noch Gedanken darüber machst, wie Du den Willen Gottes erfüllen kannst, dann bist Du aufrichtig daran interessiert das Richtige zu tun. Glaub mir, das wird auch im Himmel gesehen werden.

    Deine Frage bezüglich der Taufe ist sehr interessant und diese betrifft nicht nur Dich, sondern eigentlich alle von uns. Ob meine Ansicht richtig ist, kann ich nicht sagen, mein Bauchgefühl hat mich aber an folgenden Bibeltext denken lassen:
    NGÜ
    DAS GLEICHNIS VON DEN ZWEI SÖHNEN
    28 »Was sagt ihr ´zu folgender Geschichte`? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zu dem einen und sagte: ›Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg!‹ –
    29 Ich will aber nicht‹, erwiderte dieser. Später bereute er seine Antwort und ging doch.
    30 Der Vater wandte sich mit derselben Bitte auch an den anderen Sohn. ›Selbstverständlich, Vater‹, erwiderte dieser, aber dann ging er doch nicht.
    31 Wer von den beiden hat nun getan, was der Vater wollte?« – »Der erste«, antworteten sie. Da sagte Jesus zu ihnen: »Ich versichere euch: Die Zolleinnehmer und die Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr.
    32 Denn Johannes ist gekommen und hat euch den Weg der Gerechtigkeit gezeigt, und ihr habt ihm nicht geglaubt. Die Zolleinnehmer und die Huren dagegen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen, und trotzdem wart ihr nicht einmal nachträglich bereit, eure Haltung zu ändern und ihm zu glauben.«

    Ich bin auch seit fast 30 Jahren ein getaufter Zeuge Jehovas und gehe nun schon fast 1,5 Jahre nicht mehr in die Versammlung. Meine Taufe auf die Organisation wäre somit auch nichtig, ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich mich noch mal taufen lassen sollte. Auch behindert mich das nicht beim Bibelstudium. Wenn man das Gleichnis von den zwei Söhnen betrachtet, dann sagt der eine er geht in den Weinberg, tut es aber nicht und der andere sagte ich gehe nicht, geht dann aber doch.
    Die Frage: Wer hat den Willen des Vaters getan?

    Alle Zeugen die getauft wurden haben ja bei Ihrer Taufe auch gesagt, dass sie den Willen des Vaters tun wollen. Doch trotzdem tun sie es nicht und hören lieber auf Menschengebote als auf das Wort Gottes. Bestes Beispiel das Gedächnismahl. Jesus hat gesagt nehmt von den Symbolen, die Organisation sagt, das dürfen nur die Gesalbten. Welcher Meinung gibt man jetzt die höhere Priorität? Die Zeugen geben Sie der Organisation, also nicht Jesus. Bei der Taufe haben Sie aber was anderes gesagt.

    Auf der anderen Seite mag es Menschen geben, die nicht getauft sind, aber den Willen des Vaters tun wollen, so wie Du jetzt.
    Ich weiß nicht, ob man dieses Gleichnis auf die Taufe anwenden kann, aber letztlich geht es Jehova und seinem Sohn doch darum das man seinen Willen tut.

    Außerdem steht in der Offenbarung nicht, dass wenn man aus Babylon der Großen (Off. 18:4) rausgegangen ist, dass man danach seine Taufe erneuern müsste. Deshalb komme ich zu dem Schluss, dass es heute wichtiger ist den Willen des himmlischen Vaters Jehova zu tun.

    Aber das ist jetzt nur meine persönliche Meinung, die ich noch nicht biblisch belegen kann. Man müsste dazu weiter nachforschen ob man noch zusätzlichen Aufschluss bekommen kann.

    Liebe Grüße Manfred

  • Joshua
    September 21, 2010

    Liebe Inge, auch von mir ein herzliches Willkommen hier bei Bruder-Info!
    Ich kann deine Gefühle der Zerrissenheit gut nachvollziehen. Obwohl ich einen geordneten Rückzug aus der Versammlung vollzogen habe, tat es anfangs sehr weh als ich nicht mehr in die Zusammenkünfte gegenagen bin. Das war vor 4 Monaten. Es viel mir auch schwer zu Jehova zu beten, da ich mir wie ein Verräter vorkam. Aber da meine „Seele nach Gott dürstet“ habe ich trotzdem weitergebetet. Ich war sehr sehr einsam und depressiv.
    Ich habe Jehova angefleht Menschen in mein Leben kommen zu lassen, mit denen ich Gemeinschaft haben kann, die ernsthaft an seinem Wort interessiert sind und die mich lieben, ohne das ich etwas dafür tun muss. Dann hat sich in kürzester Zeit eine Bibellesegruppe für mich aufgetan. Wir treffen uns noch nicht lange und die Gruppe ist gemischt ( Ex-Zeugen und Ex-Sieben-Tage-Adventisten und Ex-Katholiken, die mal mit JZ studiert haben ), aber es ist ein Anfang und es tut mir sehr gut mich Menschen zu treffen, denen das Wort Gottes am Herzen liegt und für die Jesus den Platz einnimmt, der ihm gebührt.
    Wer fängt die auf, die die Versammlung aus Gewissensgründen verlassen? Gute Frage von dir! Bei denen, wo die ganze Familie auch Zeugen sind, ist erstmal niemand da und ich habe großen Respekt vor diesen mutigen Menschen und bete auch für sie. Die Zerrissenheit ist groß und viele geben den Glauben ganz auf, bevor sie sich erneut einer Gruppe anschließen und vielleicht einen Dreieinigen Gott anbeten.
    Bei mir war es so, das ich mit einigen Kommentare-Schreibern hier über Bruder-info in Kontakt getreten bin, die mich, so gut es über die räumliche Entfernung möglich war, aufgefangen haben. Hinzu kommt, das ich am Arbeitsplatz ein sehr gutes familiäres Betriebsklima habe. Das hat mich auch mit aufgefangen.
    Ich kann denen, die sich mit dem Gedanken tragen, die Versammlung aus Gewissensgründen zu verlassen und weil sie die Zerrissenheit nicht mehr aushalten, nur raten sich paralell zur Zeugenwelt einen Freundeskreis aufzubauen, der sie auffängt, wenn man dann den Schritt heraus tut. Mir fiel es sehr schwer, Menschen, die ich früher als „Weltmenschen“ verachtet habe, nun als meinen Nächsten zu betrachten. Es wird nach Jahrzehnten WT-Indoktrination ein schwieriger Prozess bleiben. Aber ich halte die Augen auf dafür, wie Gott im Leben, dieser Menschen wirkt und das hilft mir, sie so zu sehen wie sie sind: Teil einer gefallenen Menschheit, so wie ich auch – mit einer bewussten oder unbewußten Sehnsucht nach einer Verbindung zu Gott.
    So wünsche ich dir liebe Inge, das auch du Frieden findest! Glaube und Gebet werden dir helfen! Falls du mich privat kontaktieren möchtest: Joshuagross68@yahoo.de

    Viel Kraft und Segen!
    Joshua

  • Markus
    September 21, 2010

    Hallo Inge,

    ich verfolge diese Seiten schon seit langem und lese die Kommentare immer wieder gerne. Mit vielem was hier von den Brüdern geschrieben wird stimme ich auch überein, da es meistens gut biblisch fundiert geschrieben und dargereicht wird.
    Was ich allerdings genauso vermisse wie du ist das reale Treffen und die gegenseitige persönliche Ermunterung. Mit Freude hab ich daher festgestellt, dass auch du aus dem Raum Schleswig-Holstein kommst. Vielleicht gibt es hier ja noch ein paar Nordlichter mehr, die nichts gegen ein nettes Treffen einzuwenden hätten.

    LG Markus

  • Inge
    September 21, 2010

    Guten Abend, liebe Brüder und Schwestern,

    in bin nicht getauft, aber Interessierte und lese ab und zu und immer öfter eure Kommentare, aus denen ich mehr lerne als im Bibelstudium, das ich nach 2 Jahren abgebrochen habe, weil auch ich unter einem Gewissenskonflikt zu kämpfen hatte. Weshalb ich dann auch nicht mehr in die Zusammenkünfte gegangen bin ist ein ganz besonderes schlechtes Erlebnis mit einem Ältesten und die Enttäuschung über den Bezirksaufseher, dessen Hilfe ich nicht bekam.
    Aber nun meine Frage an euch, die mit Gewissenskonflikt noch in die Versammlungen gehen und vor allem an euch, die nicht mehr in die Versammlungen gehen, weil sie nicht weiter heucheln können:

    Wie glaubt ihr?
    Wie betet ihr?
    Wie stärkt ihr euren Glauben weiterhin als Einzelkämpfer?
    Woher nehmt ihr eure Kraft, euch zu lösen und doch an Jehova zu glauben?

    Ich habe das Problem, dass ich seit meiner Abkehr, nicht mehr richtig beten kann. Es ist so, als rede ich und keiner hört mir zu. Man fühlt sich schuldig. Das ist der Grund, dass ich nach meiner Abkehr von den ZJ nun weiter suche, nach der Wahrheit.
    Ich wollte wissen, wie ein Rayond Franz mit seinem Glauben und seinem Gewissenskonflikt umgeht…Ich lese und lese und suche und suche.
    Wer fängt die gläubigen (an Jehova glaubend) Zeugen Jehovas auf?
    Wo sind diese anzutreffen über diese Seite hinaus.

    Ich habe der Bruder-Info vor einigen Tagen gemailt und bat so indirekt um Hilfe. Leider bekam ich keine Antwort und so dachte ich mir, vielleicht mache ich mich auf diesem Wege einmal bemerkbar.
    Es war in meiner Versammlung nicht möglich, sich mal mit anderen
    nüchtern über mein Problem zu unterhalten. Man riet mir, alles zuzudecken mit dem Mantel der Liebe….Wie soll das gehen, wenn man nach gerechter Aufklärung schreiben könnte.

    Für mich ist es ein unheimlicher Gedanke, dass ich weiß, dass es solche wie euch gibt, die hier unterwegs sind und genauso gut auch Morgen bei mir an der Haustür stehen könnten, um mich von den Lehren der WTG zu überzeugen. Wie gern würde ich einmal diejenigen kennenlernen wollen, die hier unterwegs sind und am Sonntag u.U. auf der Bühne. Es gehört sehr viel Mut dazu, mit Sicherheit. Wie wird das in euren Köpfen und vor Jehova geregelt.
    Wie schafft ihr das?

    lb. Gr. Inge

  • Bruderinfo
    September 21, 2010

    Liebe Schwester Inge,
    wir haben im Moment einen E-mail-Stau 🙂 und versuchen eine Mail nach der anderen zu beantworten. Bitte hab ein wenig Verständnis das wir eben eine gewisse ZEit brauchen um mehrere hundert Mails zu beantworten. Danke. 🙂

  • Martin
    September 21, 2010

    Liebe Schwester Inge!

    Du bist ganz offensichtlich in einer Lage der inneren Zerissenheit. Damit eröffnet sich für dich eine großartige Chance in deinem Leben, dich noch mehr an Jehova und Jesus Christus zu orientieren. Wenn Menschen Zeugen Jehovas werden oder durch diese zu einer „sogenannt genaueren Erkenntnis gelangen“, so ist es ein enormer Schritt nach Vorne. Viele von uns haben dadurch intensiver denn je die Bibel gennengelernt, d.h. Wissen wurde ganz offensichtlich vermittelt. Unser Bruder Matthäus drückt dies immer so diplomatisch aus: Nicht alles was Jehovas Zeugen lehren, ist falsch oder unrichtig interpretiert.

    Die Tasache, dass Du zu Jehova betest, zeigt, dass Du ihn liebst. Nun musst Du noch dein Verhältnis zu Jesus ordnen. Dass ist ein innerer Prozess. Jetzt beginnst du damit. Deine Erlebnisse mit einem Ältesten, der Dich entäuscht oder verletzt hat… glaube mir, dass erleben viele Brüder und Interessierte Personen. Leider enttäuschen uns Menschen immer wieder und da bilden Bezirksaufseher oder Kreisaufseher keine Ausnahme. Bedenke, diese von der WTG eingesetzten Brüder sind keine „Paulusse“. Paulus war ein von Jehova und Jesus ernannter Apostel für die Nationen. Es besuchte die Versammlungen wirklich, um die Brüder zu ermuntern in Privatgesprächen, in ihren Häusern und auch öffentlich. Diese eingesetzen Männer sind eingesetzte Verantwortliche, Repräsentanten, die die organisatorischen Interessen der WTG – der Kirchenorganisation der ZJ- zu vertreten haben. Darunter gibt es sehr wenige, die einen wirklichen Blick haben für Personen, die gerade ein besonderes Herzensbedürfnis haben. Sei deshalb nicht traurig oder entmutigt.

    Wende Dich gerade jetzt mehr denn je Jehova und seinen Sohn Jesus Christus zu und bitte um seinen heiligen Geist und um Weisheit. Sei eine Kämpferin des Glaubens. Du wirst bestimmt in noch vielen Kommentaren weitere Ermunterung hier erhalten. Wir freuen uns, dass es dich hier gibt und das wir gemeinsame Sorgen und Nöte erörtern können. Was muss es für die Jünger Jesus einen inneren Kampf bedeutet haben, in den 3-4 Jahren des Zusammenseins mit Jesus begreifen zu müssen, was mit dem einstigen Volk Gottes geschehen ist, dass sie keinen Blick mehr hatten für die Rolle des Messias, den sie eigentlich so sehnsüchtig erwarteten. Das Unrecht, dass sie diesem Messias angetan haben… doch er liess sich von diesen „Ältesten und Pharisäern“ nicht davon abbringen, den Willen seines Vaters zu vollenden.

    Bis zum nächsten Mal. Liebe Grüße
    Martin

  • Alois
    September 21, 2010

    Liebe Inge

    Herzlich willkommen bei uns in Bruderinfo. Schön dass Du zu uns gefunden hast, denn wir wollen im Glauben aufbauen, hin zu unserem Retter Jesus und nicht zu Menschen.

    Es gibt hier in Bruderinfo eine Vielzahl von verschiedenen Meinungen, weil jeder einen anderen Hintergrund im Wissen und seinen Erlebnissen hat. Manche haben sich schon vor Jahrzehnten innerlich von der Organisation distanziert, zu denen gehöre ich, viele sind erst vor kurzer Zeit „geflohen“ und noch Andere schwanken noch hin und her auf zwei Seiten wie Elia so schön sagte. 1. Kön.18
    21. Da trat Elia zu dem ganzen Volke hin und sprach: Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Wenn Jehova Gott ist, so wandelt ihm nach; wenn aber der Baal, so wandelt ihm nach! Und das Volk antwortete ihm kein Wort.

    Baal kannst Du getrost mit Organisation übersetzen.

    Nun zu Deinen Fragen:

    Wie glaubt ihr?

    Ich kann natürlich nur für mich sprechen. Ich glaube dass die Zeugen Jehovas das neuzeitliche geistige Israel sind. Dieses geistige Israel hat wie das alte fleischliche Israel schwer gesündigt, zum Beispiel fremde Götter angebetet und im Verlauf der Jahre hat Jehova damals wie Heute, dieses sein Volk verurteilt und der Vernichtung preisgegeben. Damals wie Heute gab und gibt es relativ wenige Menschen, welche sich nicht durch die Götzenanbetung schuldig gemacht haben, oder rechtzeitig ihren Fehler eingesehen haben und zu Jehova umgekehrt sind. Diese wenigen Menschen rettet Jehova als heiliger Same für die Zukunft. Er rettet sie aus Gnade weil sie glauben und nicht aus eigenem Verdienst. Beispiele in der biblischen Geschichte finden wir bei Noah, Lot, Jerusalem zur Zeit Jeremias und Jerusalem während der Urchristenzeit.

    Wie betet ihr?

    Ich kann wiederum nur für mich sprechen, denn Christ sein heißt frei sein von Menschengeboten, deswegen muss jeder selbst wissen was für ihn gut ist.
    Ich bete zu meinem und unserem Vater Jehova, ich danke ihm für alles, auch für seinen Sohn der unser Erlöser, Hirte, König, Bruder, Freund und Führer ist. Ich bitte beide auch mir zu helfen die täglichen Probleme in Griff zu bekommen und mir den Heiligen Geist zu geben, um das was ich in der Bibel lese zu verstehen.
    Dann schließe ich das Gebet ab indem ich noch einmal den Sohn Jesus mit einbeziehe. Denn ich meine man soll schon Jehova anbeten, aber man kann im Gebet auch den Sohn etwas bitten und ihm danken.
    Jehova ist unser Vater, wie Du mit Deinem leiblichen Vater sprechen würdest wenn Du ihm zu 100 % vertraust, so kannst Du auch mit Jehova sprechen. Wenn Du dann gut auf Deine innere Stimme hörst, dann höerst Du auch die Antwort.
    Jesus ist unser Hirte, er ist unser bester Freund, er ist Mensch geworden, somit auch unser Bruder. So wie Du mit Deinem Bruder sprechen würdest, dem Du 100 % vertraust, so kannst Du auch mit Jesus sprechen.
    Um mit Jesus oder Jehova zu sprechen bedarf es nicht einmal eines förmlichen Gebetes, Jehova kennt unsere Gedanken bevor wir sie gedacht haben. Wenn Du also im vollen Glauben denkst, Jehova hilf mir das oder das zu verstehen, so verstehst Du es in Deinem Herzen, weil Deine Gedanken antworten, scheinbar, denn es waren vielleicht gar nicht Deine Gedanken. So ist es möglich mit den Gedanken, oder Herz ein Zwiegespräch mit Jehova oder Jesus durch den Geist Jehovas zu führen.

    Wie stärkt ihr euren Glauben weiterhin als Einzelkämpfer?

    Bevor es Bruderinfo gab, ja da war ich fast ein Einzelkämper, ich hatte zwar in der Familie gute Unterstützung, aber es fehlten Freunde die so glaubten wie ich. Nun gibt es Bruderinfo und es haben sich gute Freundschaften unter uns im Glauben entwickelt. Gewiss, es gibt auch andere Ansichten als die meine, aber das soll nicht weiter stören, denn jeder muss in christlicher Freiheit selbst zu unserem Vater, seinem Sohn und die Verheißung finden. Ob es mehrere Wege gibt weiß ich nicht, ich bin schon froh einen Weg zu unserem Vater gefunden zu haben.

    Woher nehmt ihr eure Kraft, euch zu lösen und doch an Jehova zu glauben?

    Wie schon geschrieben, ich bin nie der Organisation gefolgt. Denn schon in meiner Jeugend, also vor fast 50 Jahren, wurde ich dazu erzogen nur das zu glauben was sich mit der Bibel auch belegen lässt. In meiner Kindheit wurde mir schon beigebracht, dass wir niemals Menschen glauben dürfen, sondern nur der Bibel und dem Heiligen Geist. Jesus ist unser Retter und seine Schafe kennen seine Stimme und folgen ihm. Das bedeutet auch, wenn man eine andere Stimme hört außer der Stimme Jesu, so soll man ihr nicht folgen. Die fremde Stimme ist die Organisation, welche auch behauptet der Retter zu sein. Aber da sich diese Stimme nicht so anhört wie die Stimme Jesu, deswegen folgen die Schafe Jesu dieser Organisationsstimme nicht.
    Ich habe tiefen Glauben und vertraue unserem Vater und seinem Sohn dass er mir immer die Kraft gibt im Glauben an die Verheißung auszuharren. Unabhängig davon ob ich alleine bin oder nicht. Denn ich bin nie alleine, ich habe immer unseren Hirten Jesu und seinen Vater. Und wenn ich in seiner Herde in seinem Stall bin, dann sehe ich auch die Schafe neben mir, wie es jetzt auch ist.

    Jesus sammelt nämlich seine Schafe in seinen Stall, er sammelt sie aus der Zerstreuung. Als wir zerstreut waren, waren wir alleine, da wir aber jetzt unsere Brüder um uns herum sehen muss logischerweise die Zerstreuung zu Ende gehen. Dies ist nämlich ein Zeichen der Zeit auf das ich viele Jahre warten musste. Jetzt erfüllt es sich vor unseren Augen.

    Da Bruderinfo sehr oft überlastet ist, kannst Du oder auch andere die es möchten eine Mail an mich senden.

    Meine Mailadresse:

    Bruder.Alois@web.de

    Liebe Grüße
    Alois

  • Fred
    September 21, 2010

    Lieber Alois,

    das war eine gute, nachvollziehbare und von Glauben zeugende Antwort und Begründung. Danke!

    Liebe Grüße
    Fred

  • Anna
    September 21, 2010

    Liebe Brüder und Schwestern,

    Unser Bruder Sascha hat uns auf Jeremia Kapitel 9 bis 16 in seinem Kommentar von heute über Barmherzigkeit/Selbstgerechtigkeit aufmerksam gemacht. Ich werde mir das am Wochenende in Ruhe durchlesen.

    An dich mal vorab die Frage lieber @Sascha:

    Was genau meinst du mit „aktiv in der Versammlung“?
    Ich finde in die Versammlung zu gehen und innerlich frei zu sein oder aktiv die Lehre des Sklaven zu verbreiten ist m.E. etwas anderes.

    Natürlich kann man es als Heuchelei empfinden. Andererseits waren und sind dann ja alle Widerstandskämpfer die im Untergrund agieren Heuchler.
    Freilich könnte ich mit mitschuldig daran machen, dass so viele Brüder an den Anforderungen zerbrechen oder daran, dass sie ausgeschlossen und verjagt werden. Oder ich stumm mit ansehe, wie die Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

    Dass es uns gelingt die WTG von innen heraus zu reformieren glaube ich nicht. Wie @Alois schon oft geschrieben hat, müssen wir uns ab einem bestimmten Zeitpunkt entscheiden ob wir weiterhin nach außen solidarisch mit der Organisation erscheinen. Offenbarung 18:4 und 5 (Neues Leben):
    4 Dann hörte ich eine andere Stimme aus dem Himmel rufen: »Kommt fort von ihr, mein Volk. Beteiligt euch nicht an ihren Sünden, sonst werdet ihr mit ihr bestraft.
    5 Denn ihre Sünden türmen sich bis zum Himmel, und Gott wird sie bald für ihre ungerechten Taten bestrafen.

    Dir @Ulli danke für den Hinweis „in der Wahrheit sein“ oder „die Wahrheit verlassen“.
    Merkt man, dass man belogen wurde hätte man nach dieser Definition die Wahrheit verlassen. So bewusst ist mir das noch gar nie geworden.

    Es wäre mal interessant wenn ein paar von euch, falls sie noch auf einer Verkündigerliste stehen, wie sie damit exakt umgehen im Untergrund tätig zu sein. Fühlt ihr euch dann manchmal auch als „Heuchler“. Ich schon! Tröstlich für mich ist, dass auch die Bibel berichtet ja auch von Anhängern Jesu unter den Pharisäern berichtet, d.h. nach außen hin BLIEBEN diese erstmal Pharisäer, z.B. Joseph von Arimathia und Nikodemus. So wie ich nach außen ein Zeuge Jehovas bin. Nur Jehova weiß wie mein Herz aussieht.

    Allen einen schönen Freitag abend und viele liebe Grüße

    Anna

  • Sascha
    September 21, 2010

    Liebe Schwester Anna,

    interessant, dass du deine Frage an mich hier unter diesem Thema veröffentlicht hast. Die Antwort passt aber tatsächlich sehr gut hier hin.

    Auf der einen Seite sind natürlich alle gemeint, die völlig davon überzeugt sind, das Richtige zu tun und die WTG von ganzem Herzen unterstützen. Das trifft aber auf uns ja nicht mehr zu.

    Die Frage nach einem aktiven Handeln stellt sich deshalb auch für jeden, der auf der einen Seite durch den Geist Jehovas bereits auf den Untergang der WTG hingewiesen wurde, und dabei denoch insgeheim versucht, sie von innen heraus zu reformieren. Und dieser Gedanke mag in dem ein oder anderen von uns noch unterschwellig vorhanden sein, (natürlich nicht bei dir, liebe Anna…) 🙂

    Aber es wird keine Änderung im Denken der WTG und der Zeugen als Gesamtheit mehr geben, sonst wäre die Offenbarung einfach nur eine Geschichte, die sich nicht erfüllt. Man mag vielleicht denken, dass man noch dem einen oder anderen helfen kann, wenn man allerdings die Worte an Jeremia liest, kommt man zu einem anderen Schluss. Nichts wie raus aus der Stadt, trifft es vielleicht sehr gut!

    Da das Volk Jehovas als Gesamtheit, genau wie die Juden damals, bereits verworfen sind, wäre es so, als würde man von Gott verurteilten Menschen aus eigener Inintiative retten wollen. Deswegen sollte Jeremia dann zum Volk sagen:

    Jer 15:2 Und wenn sie dich fragen: ‚Wohin sollen wir denn gehen?‘, dann sage ihnen: ‚So spricht Jahwe: Wer zum Pesttod bestimmt ist, bekomme die Pest; / wer zum Schwerttod bestimmt ist, laufe ins Schwert; / wer zum Hungertod bestimmt ist, sterbe an Hunger; / wer zur Verbannung bestimmt ist, ziehe in die Verbannung!‘ Der gleiche Gedanke wird in der Offenbarung wieder aufgegriffen.

    Off 13:8 Alle Menschen auf der Erde werden das Tier anbeten, alle außer denen, deren Namen seit Erschaffung der Welt im Lebensbuch des geopferten Lammes stehen.
    Off 13:9 Wer hören will, achte auf das, was gesagt wird!
    Off 13:10 Wenn einer zur Gefangenschaft bestimmt ist, kommt er in Gefangenschaft. Wer für den Tod durch das Schwert bestimmt ist, wird mit dem Schwert getötet werden. Hier muss sich der Glaube und die Standhaftigkeit der Menschen bewähren, die zu Gott gehören.

    Diese Dinge heute also zu erkennen ist eine Sache, danach zu handeln eine ganz andere. Haben wir genug Vertrauen in Jehova und seinen Sohn, dass sie alle, die es verdienen noch aus der WTG herausziehen wird? Ist es realistisch zu glauben, dass aufgrund meiner persönlichen menschlichen Bemühungen jemand zur Umkehr gebracht wird? Zu Jeremia sagte Jehova:

    Jer 15:1 Da sagte Jahwe zu mir: „Selbst wenn Mose und Samuel jetzt vor mir stünden, würde ich mich diesem Volk nicht zuwenden. Jage sie aus meiner Nähe fort! Sie sollen mir aus den Augen gehen!

    Liebe Anna, ich will weder dich, noch andere, die noch in die Versammlung gehen, persönlich angreifen. Aber angenommen, wir hätten im ersten Jahrhundert gelebt, dann hätte ich dir und auch anderen hier sofort Bescheid gesagt, dass es jetzt besser wäre, in die Berge zu fliehen. Deswegen sehe diese biblischen Hinweise einfach nicht als von mir kommend, sondern als von Jehova kommend an.

    Er will uns beschützen, und er weiß, dass es immer schwerer wird, den Absprung zu schaffen. Auch wenn der einzelne von sich denken mag, dass er aufmerksam ist, wäre es vielleicht so, als ob wir im ersten Jahrhundert auf die Idee gekommen wären, dass wir uns ja ruhig bis zum letztmöglichen Tag in Jerusalem aufhalten können. Weil wir noch alle Freunde und Verwandte warnen wollen etc. Wäre uns nicht wohler dabei gewesen, bei der erst besten Gelegenheit zu fliehen?

    In diesem Sinne möchte ich niemandem zu nahe treten, denoch aber auf die Wichtigkeit hinweisen, alle Verbindungen zu dieser „Brutstätte von Dämonen“ abzubrechen. Und sich dann nicht wieder neu zu formatieren, sondern demütig auf unsere Könige Jehova und Jesus zu warten.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Matthäus
    September 21, 2010

    Zu deinem abschliessendem Absatz lieber Sascha, möchte ich angeregt durch einen Freund etwas hinzufügen! Die Aussage mit den Dämonen und einer „Pauschalierung“ ist sehr bedenklich. Wir sollten immer daran denken dass ein irritierter ZJ das erste mal auf eine solche Äußerung stösst – dies könnte eine Irritation zur Folge haben, er ist noch nicht so weit, dass er oder sie die Verkehrt in der Org. Im vollen Umfang erkennt. Wir sollten auch zugestehen dass nicht ALLES was bei den ZJ im Laufen von Jahrzehnten gelaufen ist, von Dämonen kommt.

    In der Gemeinschaft der ZJ gibt es viele aufrichtige Christen und diese werden vor den Kopf gestoßen. Wir sind auch nicht Jesus der ins Herz der Menschen schauen konnte. Er konnte die Falscheit der Pharisäer als künftiger König und Richter beurteilen. Er warnte vor dem Sauerteig der Pharisäer nach Markus. Kap. 8 – er hat sie mit gutem Grund als Schlangen und Otternbrut bezeichnet. Auch die Worte: Ihr seid aus Eurem Vater der Lüge – lassen für uns einen Spielraum zu.

    Wenn wir Lügen, Widersprüche in der Belehrung des „trvSk“ finden, so haben wir das Recht und die Pflicht dies aufzuzeigen – wir haben aber kein Recht zu urteilen.

    Jesus sagte hört auf zu richten auf dass ihr nicht gerichtet werdet! In Judas gibt es sogar das Beispiel wie Jesus mit Satan in einem Streit lag und selbst Jesus sagte hier: Jehova Schelte dich!

    So jetzt bekomme ich schon eine Finger und Augenstarre auf meinem kleinen I-Phone!
    Mit lieben Gruß immer noch aus dem KH
    Matthäus

  • Matthäus
    September 21, 2010

    Zu obigem Kommentar wäre z.B. das zu erwähnen – etwas was nicht oft genug als Warnung hervorgehoben wird – WELCHEN MENSCHEN wir vertrauen. Diese Falschheit des trvSk. wird in Gottes Wort mehr als deutlich verurteilt:

    Was die neuere Zeit angeht, so mutmaßten viele Zeugen, daß die mit dem Anfang der Millenniumsherrschaft verbundenen Ereignisse eventuell von 1975 an eintreten würden. Sie dachten, daß
    in jenem Jahr das siebte Jahrtausend der Menschheitsgeschichte
    anbreche. Erwachet!, 22. Juni 1995, S. 8, 9

    Die Mehrzahl reagierte aber auf diesen Umgang mit der Wahrheit ganz anders als man es erwartet hätte, was die Frage nach dem Warum geradezu herausfordert. Wie ist es möglich, dass Menschen,
    die die Bibel besser als viele andere kennen und sie sich zum Maßstab nehmen einer Botschaft folgten, von der sie genau wissen mußten, dass sie biblischen Aussagen widerspricht:

    „Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel, nochbder Sohn, sondern nur der Vater. (Matth. 24:36)?

    … weiterhin einer Leitung folgen, die sie – nicht zum ersten mal – mit zwingender Autorität falsch angeleitet hat und damit eindeutig ein biblisches Merkmal erfüllt: “wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein oder bewahrheitet sich nicht, so ist dieses das Wort, das Jehova
    nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet. Du sollst vor ihm nicht erschrecken.“ (5. Mose 18:22)?

  • Matthäus
    September 21, 2010

    Oder welche Fakten kennen wir heute von Russel – was für eine Meinung hatte er zum Gehorsam oder Unterwürfigkeit von religiösen Führeren – würde die heutige LK seinem Beispiel folgen dann sähe vieles anders aus – aber es ist eine Machtfrage geworden, wer möchte über dein Leben bestimmen – wie die LK heute die Anordungen (deren Handlanger die meisten Ältesten) herausgibt – wie sie gläubige Christen HINAUSWIRFT, soll uns verdeutlichen wie sie sehr von ihrem Gründer (wobei der Gründer des Christentums nur einer sein kann) sich sehr weit abgewandt haben:

    DER EINFLUSS VON ORGANISATIONEN:

    Es gibt unter den verschiedenen Sekten Babylons – es „Christentums“ – verschiedene Grade der Knechtschaft. Manche, die totale und absolute Sklaverei des persönlichen Gewissens und
    Urteils, wie es der Romanismus erfordert, mit Unwillen von sich weisen, sind dennoch ganz zufrieden, durch die Glaubenssätze und Dogmen der einen oder anderen der protestantischen Sekten gebunden zu sein, und begierig, andere zu binden. Es ist wahr, ihre Ketten sind leichter und länger als die Roms und des dunklen Zeitalters. Soweit dieses reicht, ist es in der Tat gut;
    in Wirklichkeit eine Reformation; ein Schritt in der rechten Richtung; voller Freiheit dem Zustande der apostolischen Kirche
    e n t g e g e n. Doch warum will man überhaupt menschliche
    Fesseln tragen? Warum überhaupt unser Gewissen knechten? Warum nicht in der Freiheit, mit der Christus uns befreit hat, fest stehen? Warum nicht alle Versuche fehlbarer Mitmenschen, unser
    Gewissen zu knechten und Untersuchung zu verhindern, verwerfen? – nicht nur die Versuche ferner Vergangenheit, des dunklen Zeitalters, sondern auch solche Versuche der verschiedenen
    Reformatoren der jüngeren Vergangenheit? Warum nicht beschließen, so frei zu sein, wie die apostolische Kirche war? – frei, sowohl in Erkenntnis, als auch an Gnade und Liebe z u w a c h s e n, je nachdem der Herr zu „seiner Zeit“ seinen köstlichen Plan immer völliger und völliger offenbart?

    Gewiß, jedermann, der sich irgendeiner dieser menschlichen Organisationen anschließt und ihr G l a u b e n s b e k e n n t n i s als das seine annimmt, weiß, daß er sich damit verpflichtet, weder mehr noch weniger zu glauben, als jenes Glaubensbekenntnis über diese Sache ausspricht. Wenn sie trotz solcher freiwillig eingegangenen Knechtschaft für sich selbst denken und aus anderen
    Quellen Licht empfangen, über das Licht hinaus, das die Sekte genoß, als sie sich ihr anschlossen, so müssen sie entweder der Sekte und ihrem Versprechen derselben gegenüber, nichts ihrem
    Glaubensbekenntnis Widersprechendes zu glauben, untreu sein, oder das Bekenntnis, dem sie entwachsen sind, ehrlich beiseite werfen, ihm entsagen und aus dieser Sekte austreten. Das zu
    tun, erfordert Gnade und erfordert einige Anstrengungen, zerreißt oft angenehme Verhältnisse und setzt den ehrlichen Wahrheitssucher den einfältigen Beschuldigungen aus, daß er ein „Verräter“ an seiner Sekte, ein „Wetterwendischer“, ein „Unbeständiger“ sei usw. Wenn man sich einer Sekte anschließt, so wird erwartet, daß man sich der Sekte gänzlich ergibt und nicht mehr sich selbst gehört. Die Sekte entscheidet nun für ihn, was Wahrheit und was Irrtum sei; und er muß, um ein wahres, zuverlässiges, treues Glied der Sekte zu sein, deren
    spätere wie frühere Entscheidungen über alle religiösen Fragen annehmen, seine eigene Meinung übersehen und persönliche
    Nachforschungen vermeiden, da er sonst an Erkenntnis wachsen und als Glied solcher Sekte verloren gehen könnte.

    Diese Sklaverei einer Sekte und einem Glaubensbekenntnis gegenüber wird oft mit soundsovielen Worten bezeichnet,
    wenn man sagt, daß ein solcher zu einer Sekte „g e h ö r t“.
    Diese Bande des Sektentums, weit davon entfernt, als das, was sie sind, als Fesseln und Ketten, angesehen zu werden, werden als ein Schmuck, als Ehrenzeichen und Ausweis von Charakterstärke betrachtet und getragen. So weit ist der Selbstbetrug gegangen, daß viele Kinder Gottes sich schämen würden, als solche bekannt zu sein, die ohne solche Ketten wären, seien dieselben nun leicht oder schwer an Gewicht, lang oder kurz bezüglich der gebilligten, persönlichen Freiheit.

    Sie schämen sich zu sagen, daß sie in keiner Sekte oder Glaubenssatzung in Knechtschaft seien, sondern Christo allein
    „a n g e h ö r e n.“ Daher kommt es, daß wir manchmal ein ehrliches, wahrheitshungriges, allmählich voranschreitendes
    Kind Gottes von einer Benennung zur anderen fortschreiten sehen, gleichwie ein Kind in der Schule von einer Klasse zur anderen übergeht. Wenn es in der Kirche Roms ist, und seine
    Augen öffnen sich, so geht es heraus und fällt wahrscheinlich einem Zweige der methodistischen oder presbyterianischen Systeme zu. Wenn sein Verlangen nach Wahrheit hier nicht gänzlich
    unterdrückt und sein geistiges Gefühl betäubt wird vom Geiste der Welt, so kann man es ein paar Jahre später in einer der Verzweigungen des baptistischen Systems finden; und wenn es noch fortfährt, an Gnade und Erkenntnis und Liebe zur Wahrheit zu wachsen und in ein Verständnis der Freiheit, für die uns Christus befreit, so mag man es nach einiger Zeit außerhalb aller menschlichen Organisationen fi nden, nur noch mit dem Herrn verbunden, nur durch die zarten aber festen Seile der Liebe und Wahrheit gefesselt, wie es mit der ersten Kirche der Fall war. – 1. Korinther 6:15, 17; Epheser 4:15, 16.

    Der Einfluß von Organisationen
    Charles Taze Russell, Gründer der Watch Tower Society und Herausgeber des Wacht-Turms, erörterte 1891 im 3. Band seiner Schriftstudien „Dein Königreich komme“ ausführlich den Einfl uß religiöser Organisationen. Seine Überlegungen,
    besonders aber seine Empfehlungen, sind bemerkenswert:
    3 Das Gefühl der Unbehaglichkeit und Unsicherheit, wenn manche nicht durch die Ketten irgendeiner Sekte gebunden
    sind, ist ziemlich allgemein. Es wird durch die verkehrte Idee erzeugt, die vom Papsttum zuerst verkündigt wurde, daß
    Gliedschaft in einer menschlichen Organisation wesentlich, dem Herrn wohlgefällig und zum ewigen Leben nötig sei.
    Diese irdischen, menschlich organisierten Systeme, die so verschieden sind von den einfachen, ungebundenen V e r e i –
    n i g u n g e n zur Apostelzeit, werden von christlichen Leuten unwillkürlich, ja fast unbewußt, als soundsoviele Versicherungsgesellschaften für den Himmel gehalten, an d e r e n e i n e Geld, Zeit, Ehrfurcht usw. regelmäßig entrichtet werden
    müsse, um himmlische Ruhe und Frieden nach dem Tode zu sichern. Nach dieser falschen Meinung handelnd, sind diese Leute fast gerade so nervös ängstlich, durch eine andere Sekte gebunden zu werden, wenn sie aus einer austreten, wie sie es sind, wenn ihr Versicherungsschein abgelaufen ist, denselben in irgendeiner angesehenen und sicheren Gesellschaft erneuert zu haben.
    Allein keine irdische Organisation kann einen Paß zur himmlischen Herrlichkeit ausstellen. Selbst der engherzigste Anhänger einer Sekte (ausgenommen Romanisten) wird nicht behaupten, daß
    Gliedschaft in einer Sekte himmlische Herrlichkeit sichert. Alle sind gezwungen zuzugeben, daß die wahre die ist, deren Eintragungen im Himmel und nicht auf Erden geschehen. Man betrügt
    das Volk durch die Behauptung, daß es nötig sei, ein Glied irgendeines Sektenkörpers zu werden, um ein Glied des „Leibes Christi“, der wahren Kirche, zu sein. Im Gegenteil, obwohl der Herr niemand die Aufnahme verweigert hat, wenn er auch durch das Sektenwesen zu ihm kam, und einen aufrichtigen Wahrheitssucher nie leer abgewiesen hat, so sagt er uns doch, daß wir solcher
    Hindernisse nicht bedürfen, sondern viel besser direkt zu ihm kommen können. Er ruft: „Kommt her zu mir“; „nehmet auf mein Joch und lernet von mir“; „mein Joch ist sanft und meine Last
    ist leicht, und ihr werdet Ruhe fi nden für eure Seelen.“ Hätten wir doch schon früher auf diese Stimme gehört; gar mancher schweren Last des Sektentums, gar mancher Verlockung zur Eitelkeit und zu weltlichem Sinnen wären wir entgangen.
    Viele jedoch, die in den verschiedenen Sekten geboren oder in ihrer Kindheit, ohne die Systeme zu untersuchen, hineingepfl
    anzt wurden, sind im Herzen frei geworden und, ohne es sich bewußt geworden zu sein, den Grenzen und Banden
    der Glaubensbekenntnisse, die sie durch ihr Bekenntnis und ihre Unterstützung durch Mittel und Einfl uß als die ihrigen
    anerkannten, entzogen. Wenige davon haben den Vorteil voller Freiheit oder den Schaden der Sektenknechtschaft empfunden.
    Noch war auch bis jetzt, in der Erntezeit, völlige Trennung geboten. Jetzt erst vernimmt man das Wort des Herrn:
    „Gehet aus von ihnen: Seid rein [frei, sowohl von verkehrter Praxis als auch von falschen Lehren] ihr, die ihr Jehovas
    Geräte [Wahrheiten – Lehren] traget.“ – Jesaja 52:11

    Schriftstudien Bd. 3 Dein Königreich komme, deutsche Ausg. 1926, S. 172-175

  • Regina
    September 21, 2010

    Lieber Matthäus,

    In Judas 9 steht, dass der Engelfürst Michael mit dem Teufel im Streit lag, nicht Jesus.

    LG Regina

  • Alois
    September 21, 2010

    Liebe Anna

    Es stimmt dass viele zur Zeit Jesu heimlich geglaubt haben. Zum Beispiel der Mann der das Grab für Jesus bereitgestellt hatte. Damals ging die theokratische Lehrorganisation genauso hart gegen die Nachfolger Jesu vor wie Heute. Denn der Teufel ist ja derselbe geblieben.

    Aber als im Jahre 66 n.Chr. Jerusalem von Heeren umlagert war, dann wussten die Christen, dass es höchste Zeit ist aus Jerusalem zu fliehen. Wer dann nicht raus ging, kam nicht mehr als freier Mensch raus.

    Oder schaue Dir die Geschichte des Jeremia an. Wer schon in der ersten Wegführung nach Babylon kam, denen ging es recht gut, siehe Daniel und seine Gefährten. Aber als Jeremia ein geerbtes Grundstück besichtigen wollte, wurde er verhaftet weil er Jerusalem verlassen wollte. Auch dort kam man ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr raus.

    Wer draußen auf den Bergen Jehovas ist, ist erst mal sicher, aber wer noch drin ist muss wirklich aufpassen dass er den Zeitpunkt des Fliehens nicht verpasst. Aber es dürfte mehr die geistige Flucht gemeint sein als die körperliche, denn diese geistige Flucht hast Du ja längst vollzogen. Aber es kann auch die körperliche Flucht gemeint sein, warten wir es ab was die zeit bringt.

    Auch steht in Matth. 6
    24. Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhangen und den anderen verachten. Ihr könnet nicht Gott dienen und dem Mammon.

    26. Sehet hin auf die Vögel des Himmels, daß sie nicht säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel vorzüglicher als sie?

    Entweder wir dienen unserem Herrn Jesus, oder wir dienen dem Herrn Organisation. Denn mit Mammon ist der Reichtum gemeint. Die Organisation wird in den Propheten und Gleichnissen als der Reiche dargestellt.

    Und wer sich Sorgen macht dass er keine Speise erhält wenn er nicht in die Versammlung geht, möge bitte den Vers 26 beachten. Wenn der himmlische Vater die Vögel ernährt, wieso soll er dann nicht auch uns ernähren. Damit ist die geistige Speise gemeint, die wir durch den Heiligen Geist erhalten. Denn wir sind viel vorzüglicher als die Vögel.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Der Skeptiker
    September 21, 2010

    wg. Anonymität – die Organisation versteckt sich auch dahinter, wer weiss schon, wer welchen Artikel und warum geschrieben hat. Einer anonymen Organisation kann man nur anonym begegnen.

  • Glocknerkönig
    September 21, 2010

    Tja, meine liebe Schneerose, du sagst wahre Worte. Es scheint so dass auch bei der Bruderschaft der schnöde Mommon regiert.Sieht man sich nur die vielen Bethel an, da könnten die meisten von uns nicht mal einen Teil der Betriebskosten zahlen. Nun ja jetzt werden viele davon ja verkauft. Aber was geschieht mit dem Geld??
    Ich glaube es läuft schon lange viel schief im Staate „Wachturm“.So wie die meisten von den Lesern und noch viele mehr, warten wir auf ein Harmagedon.
    Ich meine nicht DAS Harmagedon sonder das Harmagedon innerhalb dem sogenannten Volke Gottes.
    Mir fällt da ein Bibeltext dazu ein: … es werden am tage Gottes viele kommen undc sagen, Herr Herr haben wir nicht in deinem Nahmen viele Taten vollbracht…
    Wir kennen ja alle den Text. Man könnte viele andere noch hinzufügen.
    Es heisst ja auch: dass das Gericht Gottes bei seinem Volk beginnen wird.
    Hoffen wir doch dass dies bald geschehen möge, denn unsere Tage sind ja immerhin gezählt.

  • schneerose
    September 21, 2010

    die kohlen freigeist?
    was steht in der apostelgeschichte „“1:2-4 und sie (die ersten aposteln) gingen daran sich 5 sterne hotels zu bauen – den fortwährend wurden sie von den verkündigern mit gaben bedrängt –
    damit sie ein schönes sorgloses leben führen können.. und so nahmen sie geld und gaben und führten ein sorgloses leben bis ans ende ihrer tage – den ihre tage wahren viele)““?

    wir beanstanden die führer aller religionen zb. weil sie eine rolex.. haben klöster bauen.. jugendheime usw…. sind wir anders?

    unsere brüder in entwicklungsländern zahlen mit ihrem hunger und gesundheit damit sie die literaturschulden begleichen können ..die organisation kümmert es wenig ob die brüder einen tageslohn für einen wt. zahlen
    in den reichen ländern ist die speise kostenfrei … dem fiskus sei dank….. so frage ich dich jetzt und hier „jah. siehst du dein volk“

  • freigeist
    September 21, 2010

    Außerdem wurden die Israeliten verurteilt, weil sie bei Ägypten um Hilfe und Schutz nachsuchten und nicht bei Jehova. Wer ist heute das neuzeitliche Ägypten…?
    Haben wir nicht schon genügend Freiheiten, auch ohne „Körperschaftsrechte.“
    Wie sah es stattdessen in der DDR oder zur Nazizeit aus? Im Verhältnis dazu geht es doch der Org. wirklich gut, keinerlei Beschränkung, eigentlich alle erdenklichen Freiheiten.
    Im WT von 1968 hieß es noch sinngemäß:
    „wir haben es nicht nötig, beim Staat nach Privilegien zu ersuchen, die uns von Gott gegeben wurden sind“
    Warum jetzt auf einmal so eine Kehrtwende? Geht’s auf einmal mehr um die „Kohle“ als um dass Predigtwerk?

  • Matthäus
    September 21, 2010

    „Die Vertreter eines bestimmenden Konzepts neigen dazu, so zu tun, als ob sie um Gottes Absichten wüssten. Im Namen dieses Wissens, das doch nur eine sehr menschliche Gewissheit darstellt, lehren sie die „Wahrheit“ und verurteilen die Vertreter anderer Meinung. Hier wäre Demut und Bescheidenheit angebracht“ …und die fehlt !!!

    Zitat SN 26.11.05 Salzburger Nachrichten

  • schneerose
    September 21, 2010

    hallo an alle noch brüder

    vor einiger zeit habe ich die gemeinschaft aus gewissensgründen verlassen..hätte ich diese webs. vorher gekannt währe meine entscheidung anders ausgefallen..die größten seelischen grausamkeiten die ich in meinem leben erfahren habe – als dienender bruder teilweise selber mitgetragen – geschehen in dieser gemeinschaft..
    diese organisation steht – das ist mein empfinden – auf 2 strohsäulen

    1……du darfst in der -wahrheit- nicht die WAHRHEIT sagen
    2……du darfst deine gefühle nicht äußern

    sie haben angst vor dem feuer..

    zeige ihnen nur ein streichholz – schon bist du bezeichnet..
    der sklave hat den eckstein verworfen und statt dessen
    eine hütte aus stroh und stoppeln hingestellt..

    wehe dem der mit dem feuer spielt

  • Matthäus
    September 21, 2010

    Das mit der Hütte aus Stroh – Perfekt formuliert!

    Ein ehemaliger Kreisaufseher äußerte einmal die Worte: „Es ist eine UNGEHÄUERLICHKEIT wenn ein Bruder als Abtrünniger an den Pranger gestellt wird, nur weil er den laufenden Ungehorsam des „tr.v.Sk.“ gegenüber seinem Herrn, nicht länger mit verantworten möchte.“

    Jesus untersagt Zeitberechnungen – der Sklave bestätigt dies in seinen Schriften – tut aber genau das Gegenteil! Wem gleicht er damit?

  • Matthäus
    September 21, 2010

    „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat“ (APOSTELGESCHICHTE 1:7).

    IST es nicht ganz normal, daß sich diejenigen, „die seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten“, die in der Christenheit, ja überall auf der Erde getan werden, fragen, wann das gegenwärtige böse System enden und durch Gottes gerechte neue Welt ersetzt werden wird? (Hesekiel 9:4; 2. Petrus 3:13). Die Apostel stellten Jesus sowohl kurz vor seinem Tod als auch nach seiner Auferstehung Fragen mit zeitlichem Bezug (Matthäus 24:3; Apostelgeschichte 1:6). Jesu Antworten boten ihnen jedoch keine Möglichkeit, Daten zu errechnen. In dem einen Fall nannte er ihnen ein kombiniertes Zeichen und in dem anderen erklärte er, ‘es sei nicht ihre Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat’ (Apostelg. 1:7).

    …Zweierlei läßt sich aus der Art und Weise ableiten, wie Jesus die Fragen beantwortete, wann Dinge geschehen würden, durch die sich Gottes Vorsatz erfüllt. Erstens hat Jehova einen Zeitplan; und zweitens legt er allein diesen fest, und seine Diener dürfen nicht erwarten, im voraus genaue Informationen über die von ihm festgelegten Zeiten oder Zeitabschnitte zu erhalten.

    Zeiten und Zeitabschnitte in der Hand Jehovas, Der Wachtturm, 15.9.1998 Seite 10

    und im WT 1.11.96 auf Seite 17 konnte ich lesen:

    … Jehovas Volk hat manchmal Vermutungen angestellt, …dies sogar mit Berechnungen verbunden!

    Doch wir wollen „ein Herz der Weisheit einbringen“ nicht dadurch dass wir darüber spekulieren ….

    (Zitat auszugsweise)

    Beantwortet mir bitte ehrlich die Frage: WER hat diese Vermutungen angestellt, wer hat uns all die Berechnungen vorgelegt? Warum übernimmt man nicht die Verantwortung wenn eine Lehre sich als falsch herausstellt? Warum schiebt man „dem Volk“ alle diese Vermutungen zu?

  • hieronimus
    September 21, 2010

    Auch Saul entchuldigte sich bei Samuel wiederholt, dss „das Volk“ die von Jehova zur Tötung vorgesehenen Tiere am Leben erhielt. ER wiederholte diesen STadnpunkt mehrmals und bat am Ende Samuel: Und nun ehre mich vor dem Volk.
    Die Sklavenklasse , die sich selbstgerecht und voreilig schon über das Erbe gesetzt zu haben scheint, vergißt, dass vorerst der böse Sklave mit „größtere Strnege“ bestraft wird, im Originaltext wird er „in Stücke geschlagen“. Das ist in der NWT aber anders formuliert, damit keiner auf die Idee kommt, dass es dann noch einen Teilsklaven geben könnte, der Gottes Segen hat.
    Es ist zu offenkundig, dass die da oben den Massstab für Bescheidenheit und Demut verloren haben.
    Sie werden das kreigen, was sie verdienne: Zähneknirschen.
    Übrigens: das neue Ältestenbuch, welches beeits in Englich veröffentlicht ist, kursiert schon wieder im Internet. Es gibt also trotz des Druckes Älteste, die nicht an sich halten können und ihren Teil beitragen, den Sklaven überall kenntlich werden zu lassen.
    Die Mitleser in der Selterszentrale werden ihre Freude haben, so viele News zu erfahren, die ihre Arbeit im Grunde genommen überflüssig machen.
    Gottes Gericht kommt. Und es setzt an SEINEM Hause an. Die in den Elfenbeintürmen werden nicht verschont werden. Ganz bestimmt.
    Gut, dass es diese Website gibt

  • Lavendel
    September 21, 2010

    Ja, warum das Anstreben einer „Körperschaft des öffentlichen Rechts“, wenn es doch Gottes Werk ist, und er den „Turm baut“?
    Dazu fällt mir der Text aus Philipper 1:7b auf, aus der NWÜ:
    „…da ihr alle mit mir Teilhaber seid an der unverdienten Güte, sowohl in meinen Fesseln als auch in der Verteidigung und gesetzlichen Befestigung der guten Botschaft“
    In der Interlinear der Gesellschaft kann man dazu feststellen, daß in der Griechischen Direktübersetzung nicht „gesetzlich“ steht, sondern „defense ans stabilizing of the good news…“, rechte Seite dann aber mit „defending and legally establishing of the good news“ wiedergegeben wird.
    Wie wird dieser Text in anderen Deutschen Übersetzungen dargeboten? Neues Leben:…“Gemeinsam empfangen wir die Gnade Gottes, ob ich nun im Gefängnis bin oder die Botschaft Gottes verteidige und bekräftige.“
    Hoffnung für alle:…“Daran ändert sich nichts, auch wenn ich jetzt im Gefängnis bin und vor Gericht die Wahrheit der rettenden Botschaf verteidigen und bezeugen muss.“
    Elberfelder von 1989:…“und sowohl in meinen Banden, als auch in der Verantwortung und Bestätigung des Evangeliums“

  • Hans
    September 21, 2010

    Hallo Mäusle,
    möchte deinem Kommentar in allen Punkten zustimmen.
    Das selbst Kreisaufseher und besonders auch ihre Frauen so ihre Probleme mit dem Predigtdienst haben, der ja angeblich so glücklich macht ist schon auffallend. Es wird nach jede Gelegenheit gegriffen sich mit irgendwelchen Vorwänden dieser Tätigkeit zu entziehen. Ich möchte den Kreisaufsehern und ihren Frauen da keine Vorwürfe machen, denn auch sie sind gezwungen so zu tun als ob sie getrieben durch den heiligen Geist diesen Dienst voll Freude durchführen, und müssen uns Verkündigern ja ein gutes Vorbild geben. Doch in Wirklichkeit ist es das Dogma des „treuen Sklaven“ dem sie folgen müssen. Es ist ein schwerer Dienst den die Kreisaufseher leisten, aber nicht für Jehova, sondern für eine Organisation. Wenn sie nach Jahren von Einsatz für diese Organisation auch nur ansatzweise kritisch sagen würden wie sie wirklich denken und fühlen, lässt sie die Organisation fallen, und sie stehen vor dem nichts.
    Auch das energische Buhlen um die Anerkennung als „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ mit allen Mitteln ist nicht mit der Botschaft Jesu Christi zu vereinbaren, sondern entspricht nur den Zielen einer menschlichen Organisation.
    Wie gut, das es durch „Bruderinfo“ die Möglichkeit gibt einmal offen über diese Absonderlichkeiten zu sprechen.

  • Mäusle
    September 21, 2010

    Lieber Mike!

    Wenn Du mit Deinen Brüdern in den Predigtdienst gehst,
    wenn Du Dich mit Deinen Brüdern triffst oder sonst irgendwie
    Kontakt zu einzelnen Brüdern hast, ist Dir nie aufgefallen, dass die meisten vieles vom treuen und verständigen Sklaven nicht mehr verstehen können?

    Warum wird nur unter „4 Augen“ über derartige Probleme geredet und nicht offen in der Versammlung diskutiert?

    Aus Angst vor Konsequenzen.

    Warum darf ich nicht offen in der Versammlung sagen, dass nach meiner Bibelkenntnis keinerlei Veranlassung besteht, einen Berichtszettel abzugeben, wäre ein Bericht des bearbeiteten Gebietes doch Sinnvoller als ein Bericht über die Stundenzahl. Oder warum spielen immer und immer wieder Zeitrechnungen in unserer Lehre eine Rolle, und warum wird in der Organisation oft mit zweierlei Maß gerechnet und und und…….?

    Wenn ich auswärts einen Vortrag halte, warum ist es mir nicht mehr erlaubt, die Grüsse dieser Versammlung mit zu nehmen?

    Gibt es nicht genügend Beispiele in der Bibel von eben solcher lieben Grüße?

    Wird dadurch nicht eher die Verbundenheit der Versammlungen unterstrichen, was Interresierten positiv aufgefallen ist?

    Worin liegt der Sinn uns nicht mehr grüssen zu dürfen?

    Warum gibt es keine Erklärung seitens des Sklaven, weshalb man keine Grüße übermitteln darf? Keiner versteht diese Regelung.

    Warum schaut man einen gleich strafend an, wenn jemand „Gesundheit“ nach einem Schnupfen sagt, aber tolleriert ohne Kommentar, dass der Ehering und die Kravatte heidnischen Ursprungs ist?

    Warum wird so viel Zeit in die Anerkennung zur Körperschaft investiert um sie für nur noch eine „kurze Zeit“ zu haben?

    Könnten wir die vorhandene Literatur nicht sinnvoller und konzequenter einsetzen als ständig Neue zu veröffentlichen und zu drucken was sowohl die Finanzen als auch die Umwelt belastet?

    Warum darf man über solche Punkte nicht offen reden?

    Aus Angst, sein Dienstamt zu verlieren!

    Wir nehmen alles schweigend hin, nur um nicht „negatv aufzufallen“.

    Wenn Jesus hier wäre, mit ihm könnte man über derartige Dinge reden, nicht aber mit dem „Sklaven“. Eine eigene Meinung kommt dem Abfall gleich und wird dementsprechend auch geahndet.

    dennoch, wie David gegenüber dem König Saul haben wir die Pflicht, von Jehova eingesetzte Diener zu achten, auch den treuen und verständigen Sklaven. Aber wir haben auch die Pflicht zu prüfen, und wenn es sein muß, im Verborgenen.

    Dass Jehova alles, aber auch alles innerhalb der Versammlung richtigstellt, dessen können wir sicher sein.

    In 1. Könige 19 hatten wir von Elisa gelesen, dass er sich ebenfalls alleine vorkam. Was aber war tatsächlich zu beobachten?

    In 1. Könige 19:18 heißt es: Und ich habe siebentausend in Israel übrigbleiben lassen, alle Knie, die sich nicht vor Baal gebeugt haben, und jeden Mund, der ihn nicht geküßt hat.“

    Ich liebe Jehova, ich bin auch gerne ein Zeuge Jehovas und dass wir als Volk Jehovas Geist haben beweist alleine die weltweite Verbundenheit unter den Brüdern, welche einmalig ist.

    Dennoch wurden wir auch gewarnt, dass Lehrer kommen würden, die
    versuchen, die Versammlung zu entzweien.

    Deshalb ist Matt. 10:16 passend, vorsichtig wie Schlangen und unschuldig wie Tauben zu sein.

    Kein Diener wird hier leichtfertig seine Meinung kund tun.

    Jeder ist sich seiner Verantwortung gegenüber Jehova und der Versammlung bewusst und werden auch für alles was sie tun, oder unterlassen, zur Rechenschaft gezogen.

    Liebe Grüße

  • MIKE
    September 21, 2010

    Wäre es nicht besser, wenn diese Älteste keine mehr wären?
    Was wäre wenn jemanf erfährt, wenn hier jemand sein Thema schreibt? Er würde eigentlich die Brüder zum straucheln bringen, oder? Daher ist es schon mutig das hier zu schreiben.
    Möchte nicht wissen, wie es ihnen zu mute ist, wenn sie auf 2
    Hochzeiten tanzen.

  • Matthäus
    September 21, 2010

    w98 15.3. S. 10
    Menschen nachzufolgen ist gefährlich

    “ Unter einer „Sekte“ verstehen einige unter anderem „eine Gruppe, die einer bestimmten Lehre oder einem Führer anhängt“. Ihren Anhängern wird eine „große Ergebenheit gegenüber einer Person, einer Idee oder Sache“ nachgesagt. Eigentlich stehen die Mitglieder jeder Religion, die stark an menschlichen Führern und ihren Ideen festhalten, in der Gefahr, Sklaven von Menschen zu werden. Ein stark auf einen Führer ausgerichtetes Verhältnis kann dazu führen, in emotioneller und religiöser Hinsicht völlig abhängig zu werden. “

    Darüber sollte jeder ZJ ernsthaft nachdenken!

    Fordert der „tr.v.SK.“ nicht genau obiges von uns?
    Eine bestimmte Lehre oder Führung zu akzeptieren?
    (Obwohl nur einer unser Führer sein sollte)

    Sind nicht viele völlig abhängig von dieser Führung daß sie es nicht wagen einmal etwas kritisch zu hinterfragen oder eine eigene Meinung zu einem Thema kundzutun?

  • Jade
    September 21, 2010

    Danke für Eure Antworten!

  • Jade
    September 21, 2010

    Meine Frage war ernst gemeint. Möchte mir niemand antworten?
    Die zum Teil widerspüchlichen Aussagen der Bibel verwirren mich wirklich! Bei den Z.J. habe ich auf plausible Antworten vergeblich gewartet!
    Mir scheint, daß Jesus und Paulus unterschiedliche Ansichten hatten. Wobei mir die Ansichten Jesu wesentlich sympathischer sind.

  • Bruderinfo
    September 21, 2010

    Hallo Jade,
    ich weiss nicht warum Michael dir nicht antwortet. Paulus meinte damit, dass wir das Opfer Jesu nicht verschmähen sollten. Das auf „eigene Rettung bewirken“ gerichtete Wort drückt dies deutlich aus. Jesus sagt:“ nicht jeder der sagt Herr, Herr haben wir nicht in deinem Namen….“ wird gerettet. Warum? Weil das Opfer Jesu ein freiwilliges ist. Man kann das Opfer annehmen aber auch ablehnen. Manchmal ist es so, das Brüder allzu gern den Strohhalm des anderen sehen, den Balken aber nicht sehen, der in Ihrem Auge steckt. Es ist wichtig das wir unseren eigenen Glauben nicht auf Sand gründen sondern auf Felsen. Deshalb ist es wichtig das wir Eigenverantwortung in unserem Leben übernehmen und unseren Glauben nicht einer menschlichen Gesellschaft überlassen. Hiermit wünschen wir Dir den Segen und die Kraft unseres himmlischen Vaters.

  • Alois
    September 21, 2010

    Hallo Jade
    Sorry, ich hatte mich gar nicht angesprochen gefühlt.

    Paulus schrieb an die Philipper 2:12-13
    12 Meine Lieben! Ihr habt doch immer auf mich gehört. Tut es nicht nur, wenn ich unter euch anwesend bin, sondern jetzt erst recht, da ich fern von euch bin. Arbeitet an euch selbst mit Furcht und Zittern, damit ihr gerettet werdet! 13 Ihr könnt es, denn Gott selbst bewirkt in euch nicht nur das Wollen, sondern auch das Vollbringen, so wie es ihm gefällt. (Gute Nachricht Bibel)

    Paulus sagte, wir sollen voller Ehrfurcht vor Gott an unserem Glaubensbau arbeiten. Wir können das auch, weil Gott durch seinen Heiligen Geist bewirkt, dass wir das auch wollen und auch schaffen werden.

    Natürlich werden wir am Ende nur durch Gnade gerettet und nicht durch vollbrachte Werke, aber der Gnade der Rettung geht die Gnade des erhaltenen Heiligen Geistes und unseres Glaubens voraus. Ohne den Glaubensbau für Jehova ausreichend aufgebaut zu haben, wird es auch keine Gnade der Rettung geben. Der Weg zum richtigen Glauben hat viele Fallstricke. Wenn man nicht gut aufpasst, betet man neben Jehova auch noch einen anderen Gott an ohne es zu merken. Die Vorträge in Bruderinfo können uns helfen nicht versehentlich einen falschen Gott neben Jehova anzubeten. Es kommt nämlich nicht nur darauf an was man im Gebet spricht, sondern zu wem sich unser Herz neigt.

  • Max
    September 21, 2010

    Hallo Jade,
    Es scheint ein Widerspruch zu sein, wenn der Apostel Paulus in Römer davon spricht, das wir unsere Rettung nur der Gnade Gottes verdanken, und selbst nichts dazutun könnten, und dann aber die Philipper ermuntert mit Furcht und Zittern ihre eigene Rettung fest zu machen. (Phil. 2 : 12). Doch bedenke, das Paulus den Brüdern in Rom versuchte klarzumachen, das wir durch das Einhalten des Gesetzes keine Rettung erlangen können wegen unseres unvollkommenen Fleisches , sondern nur durch den Glaube an das Opfer Jesus Christus. In Römer Kap. 7 beschreibt er ja sehr offen, das es auch ihm nicht möglich war, und auch er auf das Opfer Jesu angewiesen war.
    Das bedeutet aber nicht, das wir als Christen nicht die Verpflichtung haben an unsere Persönlichkeit zu arbeiten, um christlichen Eigenschaften wie Liebe, Barmherzigkeit oder Ehrlichkeit zu fördern. Lies Phil. 2 : 12 in der H.f.a. oder G.N. „…. arbeitet an euch selbst, … damit ihr gerettet werden könnt“ heißt nichts anderes als an unserer christlichen Persönlichkeit zu arbeiten, nur dann ist unser Glaube echt, und nur ein echter Glaube führt zur Rettung. ( Jak. 2:17)

  • Matthäus
    September 21, 2010

    Hallo Max!
    Es ist schön wenn Tatsachen aufgezeigt werden. Ich bin Deiner Meinung, denn nach Röm. 1:17 wird der „Gerechte“ AUFGRUND des GLAUBENS leben. Der Zusammenhang nach den Versen 4-16 zeigt klipp und klar das es hier um den Glauben und die gute Botschaft von Jesus geht.

    Ich muß mich fast ärgern wenn ich in einem der letzten WT Studienartikel lese wie man die Aussage Jesu in Matth. 6:33 – „seine Gerchtigkeit suchen“ – dann so vermittelt als wie wenn es hier um die gerechten Grundsätze und Gebote Gottes ging, die jemand erfüllen muß um gerettet zu werden.

    Nach Phil. 1:11 wird auf diese Gerechtigkeit hingewiesen von der wir erfüllt sein sollen, die aber ausschließlich durch Jesus Christus kommt.

  • Michael
    September 21, 2010

    Paulus sagte auch “ Jeder sollte mit Furcht und Zittern seine EIGENE Rettung bewirken“

  • Jade
    September 21, 2010

    Wieso eigentlich mit Furcht und Zittern? Und wieso kann ein Mensch seine EIGENE Rettung bewirken? Ich dachte dies geschieht durch Gnade ( oder laut WTG „unverdiente Güte“), und nicht durch eigene Werke.

  • Michael
    September 21, 2010

    Hallo Jade, ich war ein paar Tage weg, also ICH verstehe diesen Text so: Mit Furcht und Zittern ist wohl gemeint wir sollten aufgrund unseres christlichen Wandels niemals selbstsicher werden und glauben Jehova wird uns deshalb retten, weil wir,nach unserem dafürhalten, gerettet werden müssten, weil wir gute Diener seines Namens sind ( Superfeine Apostel ),und das wir uns auf erreichtem nicht ausruhen sollten und dem Tag Jehovas gelassen entgegen sehen.
    „Bewirken“, d.h. alles in unserer Macht stehende Tun um Jehova zu gefallen, bzw.nicht das Risiko einzugehen uns sein Missfallen zuzuziehen.
    Wie gesagt, so verstehe ICH diesen Text, und das muss nicht bedeuten, das andere ihn genauso verstehen.

  • Matthäus
    September 21, 2010

    Auch ich habe volles Verständnis für die Vorgehensweise. Es ist beschämend wie mit Brüdern verfahren wird die z.B. die ständig sich ändernde Zeitberechnung (etwas was Jesus ihnen sogar untersagt nach Apg. 1:6,7) nicht länger akzeptieren können.

    Ob es das Jahr 1914 ist – was KEINE biblische Grundlage hat – oder die schon zum 5.mal geänderte Ansicht der Generation und ihre Bedeutung.

    Der hl. Geist, wenn er so agieren würde, wird zum „Kasperl“ degradiert, der offensichtlich nicht weis ob die Generation die böse Menschenwelt oder die Gesalbten sind. Auch die vielen Zeitangaben sind sicher nicht vom hl. Geist geoffenbart worden.

    Ein Bruder der über diese Gedanken offen spricht, wird ausgeschlossen und ist ein böser Abtrünniger den alle ZJ zu hassen haben.

    Hat Jesus nicht angeordnet: „In der Welt üben die Herrscher Gewalt über die anderen aus – bei euch sollte es nicht so sein! Jeder hat eine eigene Verantwortung und darf diese nicht irgendwelchen Brüder abgeben – denn alle sind NUR Brüder und einer ist der Lehrer!

  • Alois
    September 21, 2010

    Meine Erlebnisse in den letzten 40 Jahren decken sich exakt mit dem was einer unserer Brüder oben schreibt.
    Dieses Problem gab es auch in den Tagen Jesu, siehe Joh. 19:38

    „Nach diesem aber bat Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, aber aus Furcht vor den Juden ein verborgener, den Pilatus, daß er den Leib Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Er kam nun und nahm den Leib Jesu ab.“ (Elberfelder unrev.)

    Joseph von Arimathia, ein ehrbarer Ratsherr, der ein Jünger Jesu war,(Mark. 15:43) hatte damals das Vorrecht seine neue Grabkammer dem hingerichteten Jesus zur Verfügung zu stellen, obwohl er aus Furcht vor den Juden ein verborgener Jünger war.
    Jehova hätte durch seinen Geist auch jemand anderes finden können der den Leichnam Jesu vom Pfahl nimmt und ins Grag legt. Jemand der nicht nur heimlich dem Christus gefolgt ist. Einem Jünger der keine Angst hatte vor der damaligen teokratischen Priesterorganisation, welche Jesus verurteilt hat. Aber nein, der Geist Jehovas hat den Joseph gewählt!
    Brüderliche Grüße und bleibt Jehova treu.

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