103 Comments
  • Lichti an Pit
    August 27, 2011

    Natürlich macht uns die Wahrheit frei von der Sünde. Doch vor allem auch vor falschen religiösen Lehren und unnötigen bedrückenden menschlichen Geboten.
    Jesus tadelte in Johannes Kapitel 8 die Pharisäer und Schriftgelehrten. Sie meinten, Abraham und sogar Gott zum Vater zu haben. Weil er, unser Gott und Vater ist, sind wir frei von ( mosaischen ) Gesetzen.
    Wieviel dann mehr von Gesetzen, die Gott gar nicht geboten hat. Dies dokumentiert auch Römer Kapitel 7 und 8.
    Mit lieben Grüssen
    Deine Lichti

  • Lichti an Sonja
    August 27, 2011

    Liebe Sonja!
    Wir können uns sehr gut in Deine Situation versetzen! Was wir so schätzen in Deiner Einstellung ist,das Wort Gottes verstehen und halten zu wollen.Auch möchte man Menschen finden, die Einem
    das Wort der hlg. Schrift, näherbringen.
    Allzuleicht verlässt man sich darauf,dass diese unvoreingenommen die biblische Lehre richtig mitteilen.
    Diese ist meistens gar nicht gegeben, besonders nicht, wenn der Bibellehrer weisungsgebunden einer Organisation gehorcht.
    Jesus hat versprochen, den hlg. Geist zu senden und sagte, er hilft uns, die ganze Wahrheit zu finden.Er sagte auch, das man die Religionen und Ihre Gläubigen an Ihren Früchten erkennen kann (Matth. 7: 13 bis 20 ).
    Wenn Du beginnst, ein schlechtes Gewissen zu bekommen, dann hat sich diese Lehre schon negativ auf Dich ausgewirkt.
    Die Wahrheit der Schrift macht uns frei, weil uns Jesus frei gemacht hat Joh : 32. frei von jedem Druck und Zwang ( Joh 8 : 32 ). Frei von jedem Druck und Zwang ! Frei von allen menschlichen Geboten, welche Unser herrliche ,einzigartige Vater in den Himmeln nicht erlassen hat.Lass Dir nichts einreden,denn wir sind noch nicht soweit, von Gott eingesetzte Propheten gehorchen zu müssen!
    Alls wir wir die Bibel von den Zeugen Jehovas lernten, waren wir begeistert zu hören, dass Gott ein Volk für seinen Namen hat und haben uns durch die Taufe hingegeben.
    Dabei mussten wir versprechen,der Organisation zu gehorchen und sie als Kanal Gottes anzuerkennen.
    Nirgends wird aber ein solcher im Buch der Wahrheit erwähnt.
    Die Zeugen werden Dir wohl als Argument einige Schriftverse zeigen, sie können aber nicht erklären, warum sie so oft ihre Lehre ändern. Ihr einziges Argument besteht darin, dass das Licht immer heller und heller wird.
    Der Geist unseres lieben Vaters lenkt nicht mehrmals die Aufmerksamkeit seiner Kinder auf Jahre, in welchen er das Leid beseitigen wird ,nur damit sie erkennen,dass sich nichts ereignet!
    Nur falsche Propheten prophezeien Lügen ( 5. Moses : 18 bis 22 )!
    Jesus sagte von den Pharisäern, sie hätten sich auf Moses Stuhl gesetzt ( Matth 23 : 1 bis 13 ).
    Heute gibt es Schriftgelehrte. Sie haben sich auf Jesus Stuhl gesetzt.
    Jedoch nur er ist : “ Der Weg, Die Wahrheit Und Das Leben „. Nur durch ihn kommen wir zum Vater!
    Wenn 2 oder 3 in Jesu Namen versammelt sind,ist er, unser Lehrer, Mitte unter ihnen( Matth. 18 : 20 ).
    Wir brauchen also keine organisierte Religion bilden!
    Sobald man, liebe Sonja, dies tut, entsteht Struktur, was bedeutet, dass VIELE den WENIGEN gehorchen müssen, und dass diese Macht und Kontrolle , egal, wie subtil sie sein mag, ausüben.
    Schau Dir doch alle diese Religionen an! Sie reden so viel, können aber die Wahrheit nicht erkennen.
    Kinderschänder, ob Katholiken oder Zeugen oder andere verheimlichen Ihre schwarzen Werke und geben vor,gläubig zu sein! Wenn du aber darüber sprichst,wird man sie verleumden und falsche Beweise vorlegen,
    bagatellisieren und vertuschen.
    Wir wollten an der reinen Lehre Christi festhalten, ohne irgendwelche Religionszusätze und wir haben auf einige Misstände in der Organisation hingewiesen.
    Darauf hat man uns als Religionsfanatiker bezeichnet, die eine neue Lehre bringen.
    Hast Du schon in der Versammlung einen Wachtturm mitgelesen? Dort wird man zur mechanischen Beantwortung hingeführt.
    Die Zeugen Jehovas Dame hat oder wird Dich noch dahingehend belehren, Abschnitte aus einem von der Organisation veröffentlichen Buch zu lesen und gemäss den dazugehörenden untenstehenden Fragen die betreffenden Satzteile verschiedenfärbig anzumalen ,sodass Du möglichst wortgetreu den Abschnitt wiederholst.Fragen – angegebene Antwort!
    Somit werden Deine Antworten in ein Korsett gezwängt , und Dir wird schleichend Zwang auferlegt, wie die Organisation zu denken.
    Dies ist reine Gehirnwäsche – ein erprobtes System !
    Sie mischen sich, wenn sie dich haben, in Dein Privatleben ein! Vielleicht hast Du schon bemerkt,dass Dir ganz beiläufig sehr persönliche Fragen gestellt wurden. Je mehr sie wissen,wie Du denkst und fühlst,können sie perfekt auf Deine Einstellungen Bezug nehmen.Sie formen Dich nicht zu einem gottgewollten Kind, sondern zu einem überflüssigen Roboter der Wachtturmgesellschaft!
    Liebe Sonja, wir könnten Dir so viel über diesen Wachtturmsklaven erzählen, aber das würde den Rahmen hier sprengen.
    Wir sind in Gedanken bei Dir und wollen Dich von diesen schleichenden Verführungen schützen, denn diese Menschen schenken Dir keine innerliche Ruhe und die Freiheit, die zum ewigen Leben führt.
    In Liebe
    Lichti mit Familie

  • pit an lichti
    August 27, 2011

    liebe lichti,
    ich gebe dir mit allem recht, was du sagst. ja, der sklave hat sich zwischen den vater und den gläubigen geschoben. und er hat somit die stelle des sohnes eingenommen.
    das finde ich nicht gut.

    aber zu joh. 8:32.
    jesus hat hier auf die freiheit in bezug auf die sünde verwiesen.
    ob man das so verallgemeinern darf, weiss ich nicht. kann sein. oder auch nicht.

    ps: danke für dein gedicht.

  • Sascha
    August 27, 2011

    Hallo nochmal an alle,

    vielen Dank erstmal für den netten Empfang… Ich bin „neu“ hier, zumindest als Kommentator. Ich habe mich in den letzten zwei Jahren intensiv mit Glaubensfragen beschäftigt und bin zu bestimmten Ergebnissen gekommen. Leider musste ich das gedanklich, abgesehen von meiner Frau, fast mit mir alleine ausmachen, da vor ein paar Jahren ein älterer Bruder leider verstorben ist. Er war der Einzige, der auch mal kritische Fragen wegstecken konnte und mich deswegen nicht sofort für kleingläubig gehalten und mich danach wie eine ansteckende Krankheit behandelt hat.
    Deswegen freue ich mich um so mehr, hier Menschen zu finden, die noch schwarz von weiß unterscheiden können. Denn weil man keine Versammlung besucht, hat man im Gegensatz zu dem was alle besonders „treuen“ Brüder denken, ja nicht das geistige Bedürfnis an sich verloren. Es wurde nur nicht befriedigt und spätestens nach dem Tod meines Freundes ist der geistige Wert der Zusammenkunft auf einen absoluten Nullpunkt gesunken. Und das liegt nicht an meiner negativen Einstellung, die man mir unterstellt, oder an Desinteresse meinerseits, sondern an der Stumpfheit der Ansprachen und der seit Jahren größer werdenden Behandlung von geistigen Banalitäten.
    Organisatorisches Wissen haben alle, da sind alle richtig fit, aber wenn es um substanzielle Glaubensfragen geht, verschwinden aufeinmal alle. Es gibt aus meiner Sicht eine fast endlose Liste von ungeklärten Fragen, nicht der Bibel, sondern bezüglich der Organisation. An der Bibel zweifele ich nänmlich kein bisschen, es sind Fragen wie die erwähnte in meinem letzten Brief an die Gesellschaft, oder warum keine Geburtstage gefeiert werden dürfen, aus dem Grund, dass man dadurch zu sehr in den Mittelpunkt gestellt wird, gleichzeitig eine Hochzeits- oder Hochzeitstagfeier „erlaubt“ ist, wobei hier mit Sicherheit das gleiche Argument greifen würde. Oder warum man das Kinderstudium berichten soll, aber wenn, dann nur einer von beiden Elternteilen. Oder warum überhaupt berichtet wird? Oder
    warum eine Pinata heidnisch ist, ein Ehering aber nicht? Und warum Sonntags keine Grüße mehr übermittelt werden dürfen?? Und, und, und… alles kleine Banalitäten, die Zeit beansprucht haben, die man hätte für wirkliche geistige „Speise“ reservieren sollen. Aber spricht man diese Banalitäten an, wird einem das noch als Kleinkariertheit und Pfennigfuchserei ausgelegt, ohne das jemand den Sinn erkennen würde, warum ich diese Dinge bedenklich finde. Es gibt viel zu viele Erklärungen, die einfach nicht mit der Bibel übereinstimmen, und es ist tarurig, dass so viele Dinge vertreten, die sie nicht mal im Ansatz erklären können. Deswegen wird auch geraten, sich an den Türen so kurz zu fassen. Wenn sich nämlich wirklich mal ein Gespräch ergibt, sind die wenigsten in der Lage, darauf zu reagieren. Das sollte eigentlich nur bis zum Zeitschriftenangebot gehen, und jetzt will der tatsächlich mehr wissen… Da bleibt dann den meisten die Flucht in den Zeitfaktor. „Wir kommen dann nächste Woche um die gleiche Zeit wieder.“ Dann wird jemand hingeschickt, der es halbwegs erklären kann. Das ist wirklich sehr traurig, und das Schlimme: Der „Sklave“ weiß das alles. Er weiß, dass die meisten Brüder keine Substanz haben. Und anstatt inhaltlich mal nachzulegen und geistigen Tiefgang zu erzeugen, wird sich mit diesem ganzen oberflächlichen „Kram“ beschäftigt. Und das ein-Minuten-Zeungis aus dem KD einstudiert. Ich versteh das alles nicht mehr, ich glaube Bruder Russell würde sich im Grab wie ein Karussel drehen…
    Wo ist das Greifbare? Das was Sinn macht? Ich habe mich gefreut, als es hieß: Es gibt jetzt einen WT nur für Zeugen! Und was kam dann? Es ist wirklich traurig, ich kann mich nur wiederholen. Dabei wäre es so einfach. Es gibt genug befähigte Brüder und Schwestern, die diese Gedanken auf richtig gute Art und Weise verständlich machen könnten. Aber sobald jemand eigenständig denkt und zum Studium nur die Bibel nimmt, ist man außen vor. Seht ihr das auch so? Und übrigens, danke für das Angebot mit den E-Mailadressen, ich werde sich darauf zurückkommen…

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Dennis
    August 27, 2011

    Hallo und herzlich willkommen Sascha,

    dein Kommentar deckt sich ziemlich genau mit meinen Eindrücken und Gefühlen, wenn ich in die Vers. gehe.

    Für mich ist es nur noch eine Art „Pflichtveranstaltung“, ohne Inhalt und Substanz genau wie du es beschrieben hast. Deshalb erspare ich mir das immer öfter.

    Ist deine Frau noch „aktiv“ bzw. „Sklaven“-treu? Wenn ja ist das mit Sicherheit nicht einfach zu Hause, oder?

    LG
    Dennis

  • Sascha
    August 27, 2011

    Hallo Dennis,

    danke für deine Begrüßung und deine Nachfrage. Meine Frau und ih haben ein sehr offenes und gutes Verhältnis. Sie gibt selbst zu, dass sie den Großteil der Zeit, die sie in der Vers. gewesen ist, einfach nur alles zu „schnappen“. Heute fühlt sie sich nicht so gut dabei, wenn sie daran denkt, weil sie sonst ein ziemlich nüchterner Mensch ist und Dinge sehr gut beurteilen kann. Jetzt hat sie gerade gestern gesagt, dass sie meine Zweifel nicht nur nachvollziehen kann, sondern auch selbst über verschiedene Themen nachgedacht hat und auch zu keinen völlig differenzierten Ergebnissen wie ich gekommen ist. Sie ist sehr ehrlich und ich bin froh, dass sie so ist und mich nie für meine Meinung oder meine Gedanken verurteilen würde. Sie hört immer erst zu, und kann dann gut beurteilen, ob meine Erklärungen plausibel sind oder nicht. Ich habe ihr von dieser Seite erzählt, und sie meinte, dass sie sich vorstellen kann, dass das für mich, zusätzlich zu den vielen Gesprächen mit ihr, genau das Richtige ist, weil sie weiß, dass der Dialog neben der eigenen Gedankenarbeit für mich eine wichtige Komponente bei der eigenen Weiterentwicklung ist.

    In diesem Sinne, ist es für mich also „zuhause“ überhaupt nicht schwer, im Gegenteil. Ich kann jeden beliebigen Gedanken äußern und sie ist in der Lage, darauf zu reagieren. Also alles super! 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Joshua Gross
    August 27, 2011

    Hallo Sascha, mir geht es genau so wie dir und deine Worte sprechen mir sehr aus dem Herzen.
    Oft empfinde ich mehr geistigen Tiefgang und lebensnahes Christentum bei einer Fernsehpredigt von Andreas Herrmann ( christliches Zentrum Wiesbaden ) oder auf ERF.de als in den Vorträgen in den Zusammenkünften.
    Über Emailkontakt würde ich mich freuen. Ich bin übrigens aus dem Rhein-Main-Gebiet.
    Joshuagross68@yahoo.de

    Viele Grüße!
    JOSHUA

  • Sascha
    August 27, 2011

    Liebe Schwestern und Brüder,

    ich möchte mch zunächst für diese Website im Allgemeinen, aber besonders für die gut durchdachten und vor allem biblisch belegten Beiträge bedanken. Nachdem ich mehrere Jahre damit verbracht habe, innerhalb der Versammlung Gesprächspartner zu finden, die einen offenen Umgang mit „Sklaven-kritischen-Fragen“ zulassen,bin ich aus Frustration vor zwei Jahren zu dem Schluss gekommen, dass es besser wäre, keine verantwortliche Stellung mehr innerhalb der Organisation zu bekleiden und mein Dienstamt abzugeben. Zuerst habe ich alle Dinge, die passiert sind, auf Jehova zu übertragen und ihn für die Missstände verantwortlich gemacht.
    Bis ich dann nach einem objektiven Studium der Bibel für mich zu dem Schluss kam, dass Jehova selbst mit diesen Zuständen nicht einverstanden sein kann. Der Satz aus dem obenstehenden Artikel „Möchtest du einen Bruder überzeugen, so brauchst du nur aus dem Wachtturm zitieren, und er wird dir nicht mehr wieder sprechen. Zitierst du aber aus der Bibel, so versucht er es irgend wie zu drehen und zu wenden, das es wieder zur Wachtturmlehre passt“, trifft absolut zu. Ich habe sogar das gefühl, dass Jehova sich unter diesen Umständen nicht mehr dauerhaft dieser Organisation bedienen wird, so wie er auch das Volk Israel als Ganzes irgendwann verworfen hat. Was aber nicht bedeutet, dass Einzelpersonen nicht die Größe und Barmherzigkeit Jehovas erkennen können. Was ist aber mit der Anregung, sich zu versammeln? Dieser Punkt beschäftigt mich weiterhin, und ich hoffe, dass ich in den nächsten Monaten zu einem zufriedenstellenden Schluss komme. Erkenntnis, auch wenn sie nicht dem des selbsternannten „treuen und verständigen Sklaven“ entspricht, wirkt erst dann zum Nutzen anderer, wenn die, die sie erlangt haben, diese Erkenntnis auch mit anderen teilen. In dem Sinne seit ihr auf dem richtigen Weg, und es ist gut zu sehen, dass ich mit meinen Gedanken nicht alleine bin.

    Als freiberuflicher Autor werde ich natürlich auch generell von geistigen Themen inspiriert, und ich würde mich freuen, wenn ich mich in Zukunft mit anderen austauschen könnte. Meine Emailadresse darf gerne an diskussionsfreudige Schwestern und Brüder weitergegeben werden. Auch würde ich gerne die Erfahrungen oder Lebensgeschichten einiger Kommentatoren näher kennenlernen, um zu sehen, ob das was ich erlebt habe, ein bedauernswerter Einzelfall ist, oder ob flächendeckend so vorgegangen wird, auch wenn ich mir die Antwort schon fast selbst geben kann…

    Schöne Grüße an alle Schreiber und Leser

    Sascha

  • Anna
    August 27, 2011

    Lieber Bruder Sascha,
    herzlich willkommen hier beim Austausch von Ermunterung. Solltest Du mit jemandem näher in mehr privatem Rahmen kommunizieren wollen kannst Du mir mailen. Ich habe eine Liste von e-mail-Adressen die ich wenn diejenien einverstanden sind danna auch weitergeben kann. In dem Fall schreib mir einfach, weil dann Bruderinfo etwas von administrativen Tätigkeiten entlastet ist. vierzonfrie@aol.com. Das mit dem Austausch von Ermunterung ist hier großartig. Das findest Du in keiner Versammlung.
    Viele Grüße Anna

  • Barbara
    August 27, 2011

    Lieber Sascha,
    herzlich willkommen!
    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Matthäus
    August 27, 2011

    Hallo Sascha, du bist ziemmlich neu hier – oder hast du früher schon mal geschrieben? Deine Beobachtungen und Empfindungen sind alles andere als die Ausnahme. Die 2 Gesichtigkeit (Doppelzüngigkeit) in den Anweisungen (Innen/Aussen) wird nicht nur von Dir wahrgenommen.

    Ich bin 45 ein getaufter ZJ – habe auch 2 Kinder in der Schule groß werden sehen – war auch damals Ältester und mußte die Anordnungen wie es damals hieß „Ausserschulische Aktivitäten nicht gestattet“ umsetzen. Die waren UNTERSAGT – also wenn ich als Ältester meine Kinder auf eine Schulwoche (Österreich) hätte mitfahren lassen, hätte ich mein Ältestenamt verloren. Dann stellten meine Frau (aus Deutschland) fest daß die Verwandschaft im hohen Norden mitsamt den Ältesten sehr wenig um solche Anweisungen sich kümmerten oder es gab sie gar nicht – das waren dann die ersten Zweifel die hochkamen und die dann später (nach 15 Jahren Amt) dazu führten daß ich das Ältestenamt zurücklegte.

    Zu Deiner Überlegung: „Es ist ja ein göttliches Gebot zusammenzukommen“ – das ist richtig und wertvoll – doch welcher Wert ist den tatsächlich in diesen Zusammenkünften ?

    Warum schreiben eine Reihe von Brüder hier, daß sie das einerlei der Belehrung teils nicht mehr ertragen oder verkraften können – von einem Nutzen oder einer Ermunterung ganz zu schweigen – diese Zeit als verlorene vergeudete Lebens-Zeit betrachten. Es gibt sicher Ausnahmen doch eine DZK ist doch seit Jahrzehnten wie ein Bruder schrieb: predigen, predigen und nochmasl predigen! Wo doch jeder Bibelkenner weiß DASS NUR EINIGE als Verkündiger ausgewählt wurden.

    Jesus sagte doch wo nur 2 oder 3 in meinem Namen zusammen kommen – dann BIN ICH MITTEN UNTER IHNEN ! Wenn Du mit deiner Frau oder einem guten Freund gemeinsam die Bibel ließt hast Du dieses Gebot beachtet. Auch mir tut es leid nicht mehr wie früher vor 20, 30 Jahren, als noch reger Kontaktaustausch nach der ZK möglich war – doch heute steht gleich ein Ältester in Hörweite und spitzt die Ohren nach Stasimanier um dann anklagen zu können, weil deine Meinung sich nicht mit dem Diktat des Sklaven deckt.

    Da bleibe ich lieber fern – die Wahrheit soll FREI machen und nicht knebeln und die vorgekaute Speise der LK ohne wenn und aber zu akzeptieren. Das wäre meine Antwort auf Deiner Überlegungen bzw. Fragen.

    LG Matthäus
    PS.: … gerne freue ich mich auch auf Deine persönliche Nachricht – Bruderinfo kann Dir gerne meine eMail Adresse geben – auch Anna hat sie!

  • Ulrike P.
    August 27, 2011

    Hallo Sascha,
    herzlich willkommen in unserer geistigen Gemeinschaft.
    Wären wir alle in etwa aus einem Kreis, hätten wir sicherlich schon einen Treffpunkt ausgemacht, wo wir uns regelmäßig auch von Angesicht zu Angesicht sehen können. Aber das Schöne bei geistigen Dingen ist ja, dass es mit Hilfe des www keine räumliche Nähe braucht, um sich verbunden zu fühlen. 🙂

    An dieser Form vom Zusammenkommen ist auch schön, dass man erst mal vorsichtig hineinlurken kann um zu sehen, ob es etwas für einen ist.

    Manche werden sich schnell wieder verabschieden, weil ihnen die hier angepackten Eisen doch zu heiß sind, oder sie gänzlich anderer Ansicht sind. Aber es gibt sicher auch genügend, die als stille Mitleser geistige Stärkung für sich mitnehmen können.

    In der Verammlung sieht man allen nur „vor den Kopf“…man weiß nie wie wird der sich verhalten, wenn ich etwas WTG-Unkonformes sage. Geht er „petzen“? Trägt er es anderweitig herum und verdreht es dabei sogar noch?
    Will man weiterhin mit der Versammlung verbunden bleiben, muss man da echt vorsichtig sein, nicht an den Falschen zu geraten.
    Während man hier durch die schützende Anonymität, doch mal Herz und Sinn öffnen darf, ohne Angst vor Reppressalien haben zu müssen.

    Hier kann man sich geistig stärken, ohne gesagt zu bekommen was man gefälligst zu tun hat.
    Auch wenn wir uns nicht buchstäblich sehen, finde ich, dass unser „zusammenkommen“ hier geistig tausendmal erbaulicher ist, als die Versammlungsbesuche.

    Durch private Emailkontaktaufnahmen, hat sich da schon so manches entsponnen, sei es das man miteinander telefoniert oder sich wenn´s räumlich passt, sogar besucht.

    Alles ohne Zwang…jeder einfach so wie er mag und kann. 🙂

    LG Ulli

  • Maggi
    August 27, 2011

    Wäre irgendeine Relgion in der Lage, uns vor der ewigen Verlorenheit retten zu können, so hätte Gott uns diese genannt. Im Opfer Tod Jesu hat Gott unsere Sünde gerichtet, sodass uns nun allein die persönliche Hinwendung zu Jesus und die Übergabe unseres Leben an ihn retten. In allen Relgionen muss sich der Mensch durch eigene Anstrengungen erlösen.
    Apst.4,12 Und es ist in keinem anderen das Heil4; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.
    Außer Jesus gibt es keine andere Brücke um gerettet zu werden.

    Alle Relgionen sind nur gliternde Fata Morganen in der Wüste einer verloren Menschheit. Einem Verdurstenden hilft kein Wahnbild einer Wasserquelle. Ebenso bringt die Toleranzidee gegenüber allen Phantasiegebilden den Menschen letzlich zu Tode. Er braucht frisches Wasser. Die Bibel zeigt mit großer Eindeutigkeit auf die einzige reale Oase, auf die einzige Überlebenschance, auf Jesus Christus.
    Diesen Text habe ich aus dem Buch Fragen die immer wieder gestellt werden genommen, auch hier wird deutlich gesagt das nur Jesus uns erretten kann und jeder sich Persönlich zu Jesus hinwenden darf ohne irgendwo in einer Glaubensgemeinschaft drin zu sein !!!

  • Ulrike P.
    August 27, 2011

    Hallo Maggi,
    danke für dieses wertvolle Zitat.

    Ja…es ist tatsächlich so, ob nun christlich orientiert, ob muslimisch, buddhistisch, jüdisch oder sonstwie, EINES ist allen Reiligionen gemeinsam: man muss sich seine Rettung selbst erarbeiten.

    Nun kann man es den anderen Religionen ja noch nachsehen. Aber den Religionen der Christenheit ist der Gedanke der Werksgerechtigkeit übel zu nehmen.

    Sie haben aus der Abhandlung des Jakobus, der in dem Satz „Glaube ohne Werke ist tot“ gipfelt, den völlig falschen Schluss gezogen, dass ihre eigenen Werke sie retten – wovon da aber überhaupt nicht die Rede ist.
    Natürlich soll man Gutes tun wo man kann, aber aus seinem Herzen heraus und nicht weil´s Bonuspunkte bringt. Wer es als Mittel zum Zweck betrachtet, lässt Christus als Erlöser außen vor.

    Wer Gott und Christus kennengelernt hat, der soll sein Vertrauen ganz alleine auf sie werfen und auf nichts anderes.
    Weder auf eine Gemeinschaft noch auf die eigenen Werke, die nur folgerichtige Früchte des Glaubens sind.

    LG Ulli

  • Matthäus
    August 27, 2011

    Liebe Schneerosen zu eurer Feststellung:

    >..für die betroffenen war das ein neuzeitliches drama..dass einen nur passieren kann ..wenn man der WTG vertraut..ich habe mein haus vom wachtturm gereinigt..(jahrelang haben wir als familie dieses unreine wasser getrunken.. bis wir alle sehr krank wurden wie bruder E.F.es beschrieben hat..)<

    möchte ich eine kurze Geschichte erzählen: In unserer Versammlung war wieder einmal das Thema trvSk. wie er uns mit geistiger Speise zur rechten Zeit versorgt. Die Bibelstelle von 1. Kor. 2:10 wurde vorgelesen "Gottes Geist erforscht und offenbart selbst die tiefen Dinge Gottes" – und dann der Kommentar von einem Diener: "Die Organisation hat uns IMMER mit REINSTEM Wasser versorgt" – in mir stellten sich alle Nackenhaare, wie kann man nur so dumm und unverfroren sein und eine solche Lüge vor der ganzen Versammlung zum besten geben?

    Wahrscheinlich nur deshalb:

    „Der Wachtturm“, 01. Oktober 1973, Seite 593
    „Nur diese Organisation wirkt im Interesse des Vorhabens Jehovas und zu seiner Lobpreisung. Nur für sie ist Gottes heiliges Wort, die Bibel, kein versiegeltes Buch… Wahre Christen schätzen es daher sehr, mir der einzigen Organisation auf der Erde verbunden zu sein, die die,tiefen Dinge’ Gottes versteht.“

    Die WTG behauptet, in bezug auf das richtige Verständnis der Bibel ein Monopol zu haben.Warum beruft sich dann die WTG 479 mal auf einen Bibelkommentar und 511 mal auf einen Bibelgelehrten? (Diese Zahlen wurden aus der „Watchtower Library CD-ROM“ entnommen.)

    … oder auch da ist ein tieferer Grund verborgen:

    „Zum Predigtdienst befähigt“, Seite 156

    „Wenn wir Jehova und die Organisation seines Volkes lieben, werden wir nicht mißtrauisch sein, sondern werden, wie die Bibel sagt, ,alles glauben’, nämlich alles, was Der Wachtturm darreicht…“

  • Alois
    August 27, 2011

    Lieber Matthäus

    Schon wegen dieser Lehrmeinung der Organisation haben sie sich ihr Urteil am Gericht selbst gesprochen, weil sie mit dieser Aussage den Heiligen Geist lästern:

    Matth. 12
    31. Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.
    32. Und wer irgend ein Wort reden wird wider den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend wider den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.

    „…. noch in dem Zukünftigen,“ also gilt das auch Heute.

    Selbst Jesus wunderte sich über die damalige theokratische Lehrorganisation, das gilt auch Heute noch:

    34. Otternbrut! Wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund.

    Die Rechenschaft für ihre Handlungen werden sie noch tragen:

    36. Ich sage euch aber, daß von jedem unnützen Worte, das irgend die Menschen reden werden, sie von demselben Rechenschaft geben werden am Tage des Gerichts;
    37. denn aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.

    Wir befinden uns in einer ähnlichen Situation wie damals als es um die Bekehrung der Nichtjuden ging:

    Apg. 15
    8. Und Gott, der Herzenskenner, gab ihnen Zeugnis, indem er ihnen den Heiligen Geist gab, gleichwie auch uns;
    9. und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, indem er durch den Glauben ihre Herzen reinigte.
    10. Nun denn, was versuchet ihr Gott, ein Joch auf den Hals der Jünger zu legen, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten?
    11. Sondern wir glauben durch die Gnade des Herrn Jesus in derselben Weise errettet zu werden wie auch jene.

    Das sind doch eindeutige Worte, wir werden genauso errettet wie die Gesalbten, er macht keinen Unterschied, solange wir glauben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Doka
    August 27, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,
    ich möchte mich ganz herzlich für eure Kommentare bedanken. Sie sind für mich wirklich nützlich. Auch habe ich dadurch erst einmal richtig gelernt demütig zu sein und auch nicht alles anderen Personen nach zu tragen. Dies hat immer bei mir ein Gefühl der Gerechtigkeit gegeben. Dies habe ich aber erst beim Lesen hier auf dieser Seite erfahren und zu schätzen gelernt und Jesus wirklich als meinen Herrn erkannt und ich ihm auch sehr gerne folgen werde und nur durch ihn Rettung gibt.
    In diesem Sinne bete ich für alle Brüder und Schwestern.
    Gruß doka

  • Svenja
    August 27, 2011

    Lieber Holger,

    die Frage mit der Taufe hat meine Eltern damals auch beschäftigt. Ich selbst war nie bei den Zeugen getauft. Ich habe mich erst nach meiner Zeit bei den ZJ taufen lassen. Mein Papa allerdings war als Zeuge getauft und hat sich daher ebenso wie du diese Frage gestellt. Er ist zu dem Schluss gekommen, dass er sich nicht noch einmal taufen lassen will. Denn was bedeutete deine Taufe für dich? Für meinen Papa bedeutet sie, dass er sich Gott hingegeben hat und dass Gott ihn umgekehrt auch angenommen hat. Daran ändert sich auch nichts, wenn man erkannt hat, was bei den ZJ alles falsch läuft. Letztendlich ist die Taufe ja eine Sache zwischen dir und Gott.
    Allerdings ist es eventuell auch eine persönliche Entscheidung. Wenn du dich so fühlst als wäre die Taufe irgendwie falsch, dann kannst du dich ja auch „nochmal“ taufen lassen. Letztendlich kann ja jeder Christ einen anderen taufen. Du brauchst dafür also nur einen Christ und vielleicht einen See.

    Auf die Frage, wie man anfängt, die Bibel zu lesen. Mein persönlicher Tip, der allerdings nur meine persönliche Meinung ist, ist, mit den Evangelien anzufangen. Mir persönlich liegen die einfach sehr nahe. Als Einstieg lassen sie sich einfach gut lesen und man ist nicht frustriert, weil kaum was versteht. Außerdem erfährt man viel mehr über Jesus, wenn man die einmal am Stück liest. Es hat mich Jesus irgendwie näher gebracht.
    Wunderbar zu lesen ist allerdings auch der Galaterbrief, weil dort ein großes Thema ist, dass uns der Glaube rettet und nicht Werke oder das Gesetz. Es öffnet einem die Augen, was bei den ZJ falsch läuft (Werksgerechtigkeit, Druckausübung…). Man erfährt auf wunderbare Weise, dass wir Christen frei sind! Und ist oftmals erstaunt, wenn man die Dinge im Zusammenhang liest und nicht nur einzelne Bibelstellen, wie bei den ZJ. Auf einmal haben einige Dinge einen ganz anderen Sinn.
    Ein bisschen schwieriger, aber ebenso ermunternd ist der Römerbrief. Die beiden Briefe geben einem viel.

    Letztendlich ist es wohl das beste, einfach irgendwie anzufangen. Du wirst sicher merken, dass es etwas ganz anderes ist, wenn man den WT liest, in dem immer mal wieder einzelne Bibelstellen stehen oder wenn man sich einfach die Bibel schnappt und alles im Kontext liest. Es ist ein ganz anderes, aber viel besseres Gefühl.

    Eine große Hilfe waren für meine Familie und mich auch die Bücher von Raymond Franz. Dort werden auf sehr gute Weise die falschen Lehren der Zj aufgedeckt und erklärt, WARUM sie falsch sind. Und alles anhand der Bibel.

    Deinen Bericht über die Versammlung und das Verhalten der Leute (vor allem, wenn der KA kommt) ist mir ebenfalls bestens bekannt. Es macht m.E. deutlich, was da abgeht. Alle fühlen sich unter Druck gesetzt und letztendlich geht es gar nicht mehr darum, was für Gott zu tun, sondern gut vor den Ältesten und dem KA dazustehen. Der äußere Schein ist auf einmal viel wichtiger als die echte innere Gefühlslage. Erschreckend und genau so sollte es eben nicht sein. Christ sein bedeutet auch, frei zu sein und sich in Christus geborgen fühlen zu können. Ohne Ängste, ohne Zwänge, ohne Druck. Die Wahrheit macht uns frei! Dann wirst du wissen, was das WIRKLICH bedeutet!
    Ich wünsche dir, dass du dies bald ebenfalls erfahren wirst und dass es dir und deiner Frau dann stetig besser gehen wird! Die Wahrheit macht uns frei!

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Martin
    August 27, 2011

    Lieber Br.EK,

    noch eine weitere Überlegung von mir zu Deiner Darlegung:
    Zitat:

    Es gibt keine Meinungsfreiheit bezüglich der Lehre. Die genaue Auslegung der Bibel wird von der “leitenden Körperschaft” in Brooklyn bestimmt. Zweifel an dieser Lehre werden als Rebellion gegen Gott ausgelegt. Die einzig mögliche Meinungsfreiheit bestehe darin die Lehre abzulehnen und die Gemeinschaft zu verlassen oder an den Aktivitäten der Gemeinschaft nicht mehr teilzunehmen. Da damit aber nach Sicht der “leitenden Körperschaft” der ewige Tod verbunden ist, sehen sich viele stark unter Druck gesetzt die Lehre der Leitung zu akzeptieren. Hinzu kommt die Isolierung von all den lieben Menschen, mit denen man Jahre lang Gemeinschaft gepflegt hat, ja sogar die Familiären Kontakte werden eingeschränkt, weil man als jemand, der die Gemeinschaft verlässt, als “Abtrünniger” gebrandmarkt wird. Das bedeutet, das man trotz großer Zweifel weiter macht.
    Zitatende

    Gruß
    Martin
    ————————————————————————————————————
    Hallo Bruder Martin,
    danke für deine grundsätzliche Betrachtung zu Praxis des Gemeinschaftsentzugs. Wir würden sie gerne als Artikel zum Wochenende veröffentlichen, wenn du damit einferstanden bist. Hatten sowieso vor diese Praxis noch einmal Grundsätzlich biblisch zu betrachten. Deine Ausführungen sind ganz in Übereinstimmung mit dem was wir hierzu sagen wollten. Hast uns die Arbeit abgenommen.
    Danke Bruderinfo

  • Martin
    August 27, 2011

    Liebes Bruderinfo-Team.
    Ihr könnt die Betrachtung gerne im Artikel verwenden und werdet sie sicherlich noch bestmöglich abrunden und ergänzen.
    Liebe Grüße
    Martin

  • Mäuschen
    August 27, 2011

    Auch ich wollte mich recht herzlich für die schönen gedanken bedanken. Das tut richtig gut und ist wie geistiger urlaub.
    Genau diese drei Begriffe sind es, die mindestens mein Leben stark geprägt haben. Immer funktionieren, nie abgrenzen, wann einem mal etwas zu viel und zu unwürdig ist. Das ist ein leben, in das man leicht hineinrutscht, aus reiner routine.
    Ich kann es nicht mehr ertragen, stets die Einstellung, wir wären was besseres. Bessere Menschen aus gutem Glauben? Druck ohne Ende und so ein Druck,dass man noch nicht mal den anderen Menschen die freie Wahl läßt, sondern sie auch am Sonntag aufsucht.
    In den letzten Wochen habe ich mich hier kaum mehr beteiligt, ich bin aber stets Leser hier. Es ist viel passiert.
    Tatsächlich wurde jetzt in meiner Versammlung ein Ansprache, lange nach meiner Hochzeit mit meinem Mann gehalten und ich gelte seitdem als bezeichnet.
    Von einer Schwester habe ich einen Brief bekommen, vor dieser offiziellen Ansprache, meine enge Freundin in der Wahrheit wurde solange belatschert, bis sie sich auch distanziert hat, um mir einen Gefallen zu tun, wie sie sagt, damit ich zur Ruhe komme. Deswegen will Jehova, dass jetzt erstmal privat keiner mehr mit mir etwas macht.
    Das Mädchen tut mir wirklich leid, denn sie leidet wie sonstwas. Ein Ältester einer Nachbarversammlung hatte ihr sogar aus dem Hirtenbuch vorgelesen.
    Die Brüder in der Versammlung über die ich mich sehr gefreut habe, die halten immer noch zu mir und sind normal nett und freuen sich für mich, auch über meinen Mann.
    Aber es gibt auch gut und gerne einige Ältestenfrauen, die sich ernsthaft und tatsächlich in die Ecken stellen und quatschen und quatschen und so weiter.
    eine schwester ist doch tatsächlich zu jeder „freundin“ von mir gegangen (über versammlungen hinaus) und hat gehetzt ohne ende.
    *kopfschüttel*
    Ich bin jetzt aber endlich ruhig weil diese Personen mir endlich egal sind. deswegen kann ich es auch jetzt niederschreiben.
    Ich habe zur Zeit sehr viel Freude mit Jehova weil ich endlich dass Gefühl habe, was es heißt, ein Christ zu sein. Mehr nach Taten denn nach Worten möchte ich dies ausleben und anderen menschen beistehen und das habe ich mir vorgenommen. Ich distanziere mich von meiner alten Geschichte und seit einigen Monate schreibe ich eine neue davon. Wie gut, dass unser himmlischer Vater Jehova unsere herzen sieht und er unsere sünden weiß macht wie watte und tief im meer versenkt. Er holt sie auch nicht mehr raus. zum glück.
    Ich lese dies bezüglich gerne Psalm 121 + 122. woher wird meine Hilfe kommen? Meine Hilfe kommt von Jehova.
    In diesem Sinne
    brüderliche Liebe, euer Mäuschen.

  • cheyenne
    August 27, 2011

    Liebe Schwester Mäuschen,

    Der Gemeinschaftsentzug oder die Bezeichnung von Mitbrüdern ist eine liebevolle Vorkehrung Jehovas. So redet es uns die LK ein (und manchmal können sie damit sogar recht haben!). Dafür benutzen sie sehr gerne die Veranschaulichung mit einem Korb voller Früchte. Wenn sich dort eine faule Frucht befindet, muss sie herausgeworfen, oder zumindest isoliert werden, um die Anderen nicht anzustecken…..
    Aber was ist wenn in dem Korb fast nur Faule drin sind? Da ist es besser, wenn man die wenigen Guten herausnimmt und so rettet.
    In Deinem Fall brauchst Du Dir gar keine Gedanken darüber machen, wer die faulen Früchte um Dich herum sind. Denn sie alle haben sich sehr schnell zu erkennen gegeben und einen großen Abstand zu Dir genommen. Auch wenn es am Anfang sehr ernüchternd und schmerzhaft ist, sei dankbar dafür wenn angebliche „Freunde der Theokratie“ ihr wahres Gesicht zeigen. Finde die echten Freunde der Wahrheit heraus, die ihre Freundschaft mit Dir nicht vom Segen der LK oder der Ältestenfrauen abhängig machen. Erbaut Euch gegenseitig im Glauben und Ausharren an unseren einzigen Retter Jesus. Alles Gute auf Deinem neuen Weg in der Freiheit des Glaubens.

    L.G. Cheyenne

  • Anna
    August 27, 2011

    Liebe Schwester Mäuschen,

    das ist schön, dass Du Zuversicht erhalten hast. Ich möchte Dir mit Psalm 111:9 und 10 aus der Genfer Übersetzung eine Ermunterung geben:

    9 Erlösung hat er seinem Volk gebracht,
    er hat einen Bund mit ihnen geschlossen und verordnet,
    dass dieser für alle Zeiten gelten soll.
    Heilig und ehrfurchtgebietend ist sein Name.
    10 Weisheit beginnt damit, dass man dem Herrn mit Ehrfurcht begegnet.
    Alle, die in dieser Haltung leben, gewinnen gute Einsicht.
    Gottes Lob wird für immer und ewig bestehen.

    Wenn wir also alle wie der Vers 9 zeigt Erlörung gefunden hätten so wäre wie @Bruderinfo in dem Artikel so schön dargelegt Zweifel, Ungewissenheit und Angst in der Bruderschaft nicht vorhanden. Dieser Artikel wird viele Brüder trösten. Weil wie ich feststellte fast alle den Leistungsdruck als quälend empfinden. Von Erlösung keine Spur! Man merkt das ja jetzt im Monat August am Ende des Dienstjahres ist jeder froh – auch die Pioniere – es etwas langsamer angehen zu lassen.

    Daher Mäuschen lass Dich nicht weiterhin nicht verunsichern. Das mit dem Bezeichnethalten erinnert mich an die alten Bräuche des Haberfeldtreibens seinerzeit in Bayern.
    Nachzulesen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Haberfeldtreiben
    Ich denke die Schwestern die über Dich herziehen tun dies zuweilen nur aus Frustration heraus weil sie mit ihrer eigenen Ehe unzufrieden sind. Weil die meisten „Weltmenschen“ haben zu Frauen ein in jeder Hinsicht gleichberechtigteres Verhältnis. Sie haben gelernt auf die Bedürfnisse einer Frau einzugehen. Manche Brüder, die in der Wahrheit aufgewachen sind haben einfach keine Ahnung wie man eine Frau glücklich macht. Natürlich gibt es Ausnahmen aber nur dann, wenn diese nicht stets organisationstreu waren. Sie dies daher mal aus dieser Perspektive. Diese Schwestern, wenn sie so intregieren sind nur zu bedauern. Sie tragen ja auch eine Last, würden gerne aus einer Beziehung ausbrechen und trauen sich nicht. Ich bekomme doch einiges mit. Weil man seine Freunde innnerhalb der Gemeinschaft nicht verlieren möchte hält man dann an einer längst zerrütteten Ehe fest bzw. merkt nicht einmal, dass es so ist.
    Alles Liebe und den Segen Jehovas für Dich und alle wünscht herzlich Anna

  • Ulrike P.
    August 27, 2011

    Hallo Mäuschen,
    ZITAT:
    „Ich habe zur Zeit sehr viel Freude mit Jehova weil ich endlich dass Gefühl habe, was es heißt, ein Christ zu sein.“

    Das freut mich von Herzen. 🙂

    Endlich darfst du den Segen Gottes spüren, der reich macht und KEINEN Schmerz hinzufügt.

    Was wiederum zeigt: Wer dir Schmerzen bereitet, der gehört nicht zu Gott, er ist ein Fremder. Da kann er sich 10 mal einbilden, ein Diener Gottes zu sein.

    Alles Liebe und Gute wünsche ich dir auch weiterhin…schön das du dich mal wieder gemeldet hast, ich hatte schon überlegt wie es dir wohl inzwischen ergangen ist.

    LG Ulli

  • Svenja
    August 27, 2011

    Hallo ihr Lieben!

    Man, ist man eine Woche im Urlaub, hat man einiges nachzulesen. 🙂
    Der Artikel fasst gut zusammen, was sicherlich jeder von uns kennt und erlebt hat.
    Ich lese gerade ein Buch über die Zehn Gebote und was sie heute noch für uns bedeuten und beim siebten Gebot „Du sollst nicht stehlen“ bin ich über etwas Interessantes gestolpert. Es geht darum, dass mit diesem Gebot auch Menschenraub und Versklavung gemeint ist. Jetzt denkt sicher jeder, so etwas gibt es bei uns doch nicht, doch der Autor des Buches warnt davor, dass so etwas in Gemeinden passieren kann. Er nennt Punkte, die man sich fragen soll, wenn man in einer Gemeinde ist und die ich hier auch auflisten möchte, da sie wirklich interessant und wichtig sind:

    1. Bleibe ich in der Gemeinde ein eigenständig glaubender Mensch oder muss ich so glauben, wie es die Gemeindeleitung vorgibt? Gilt vorrangig das Wort der Bibel?

    2. Darf ich im Vertrauen auf Jesus leben oder reglementieren mich Gemeindeordnungen?

    3. Verkündigt man nach der Schrift die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen und weiß man um den Auferstehungsglauben?

    4. Gehöre ich in dieser Gemeinde Jesus oder entsteht eine Menschenhörigkeit zu „Führern“?

    5. Wird meine Hingabe und Bereitschaft zum Dienst entgegen genommen ohne mich zu überfordern oder treibt man mich in hektische Aktivität hinein und werde ich benutzt?

    6. Wird der Gehorsam der Gemeindeglieder auf Gott gelenkt oder zu Gemeindezwecken und gemeindeinterner Unterordnung missbraucht?

    Ich finde diese Fragen echt gut und sie verdeutlichen, dass man wirklich aufpassen muss, in wessen Hände man sich begibt! In Gottes oder in Menschenhände…

    Liebe Grüße!

  • Holger
    August 27, 2011

    Zweifel, Ungewissheit und Angst habe ich Zeit seit Jahren. Ich bin in der Wahrheit? aufgewachsen. Erst mit 19J habe ich mich taufen lassen, da meine Eltern sagten es wäre jetzt endlich Zeit dafür. Alle Jugendlichen in meinem Alter in meinem Freundeskreis waren fast schon alle getauft und aktiv in der Wahrheit. Ich war nur Mitläufer da ich nicht richtig dabei war und habe die Aufgaben in der Verslg. meistens immer von jemanden anderen machen lassen. Die Bibel habe ich gelesen und teilweise den WT und den Erw. Seit Jahren bin ich kein Diener mehr und mache auch keine Aufgaben und gehe nicht in den PD. Meiner Frau zu liebe gehe ich noch in die Verslg. Dort fühle mich dort nur noch als Gast und sehe die Brüder mit anderen Augen, die traurige Blicke haben, die aus Pflichtgefühl dort hingehen. An der Kleidung kann man auch die Stimmung in der Verslg. von den Brd. Schw. erkennen, die nicht farbenfroh sondern grau und schwarz tragen. Ich weiss nicht mehr was ich glauben soll und meiner Frau geht es jetzt auch so. Jahre der Kindheit weg, da ich nach der Schule gleich in den Dienst musste. Derzeit bin ich in allen Dingen inaktiv und seit Jahren depressiv geworden. Ich denke viele Brd. und Schw. geht es auch so in der Versammlung. Der Versammlungsaufseher hat dieses Jahr nach 20 Jahren auch sein komplettes Amt abgeben und ist nur noch allg. Verk.

  • Barbara Nadeem
    August 27, 2011

    Lieber Holger!
    Das berührt mich sehr das es Dir so schlecht geht.
    Hier auf Bruderinfo wirst Du ermuntert und gestärkt, schön das Du hierhergefunden hast.
    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Bruderinfo
    August 27, 2011

    Lieber Holger,
    sei Willkommen hier bei bruderinfo. Uns geht es ebenso wie dir. Manchmal erdrückt einem die Traurigkeit und die Stimmung der Schwestern und Brüder. Das Joch der Gesellschaft zerquetscht das Gemüt. Manchmal ist man in einem Zustand der inneren Angst und des Kummers gefangen. Viele hier machen dies ebenso durch und erkennen aber dann nach einer Weile, das daß Joch Jesu sehr weich und sanft ist. Einige Brüder sehen immer mehr das dieses Joch der Gesellschaft künstlich erzeugt wurde um die Bürden so groß zu machen, damit man die Freiheit Christi nicht mehr spüren kann. Ja die wahre Wahrheit sollte uns frei und glücklich machen und nicht durch Bürden der psychischen Unterdrückung depressiv und unfrei. Lieber Holger, wir beten für dich und für deine Frau, damit ihr erkennt was die Botschaft des Christus für uns heute wirklich bedeudet und dafür das es euch beiden wieder gut geht. Verliert den Glauben an unseren himmlischen Vater nicht. Benutzt die innere neu gewonnene Freiheit um in euch selbst glücklich zu werden und erkennt wie schön das Leben sein kann. Wir können nur dann Liebe weitergeben wenn wir gelernt haben uns selbst zu lieben und unsere Gefühle wieder benutzen. Es wurde uns jahrelang eingeredet das der Verstand wichtiger als die Gefühle sind und wir das denken dem tuvS überlassen sollen. Jetzt ist die Zeit gekommen sich aufzurichten und wieder selbst den Glauben zu erarbeiten und dies in Freiheit und Freude.-ohne Zwang. Wir wünschen euch viel, viel Kraft und Liebe. Eure brüder von Bruderinfo. 🙂

  • Holger
    August 27, 2011

    Liebe Brüder von Brüder und Schwester,
    vielen Dank für Euere ermundernde Informationen.Wenn wir wieder nach einiger Zeit in die Versammlung gehen werden wir leider wie Luft behandelt, da wir nicht an ihre Aktivitäten teilnehmen. Wir haben uns von allen zurück gezogen und müssen von selber auf die Brüder und Schwester zu gehen und die Hand geben, dann fällt oft schon mal die Aussage, nah seit ihr auch wieder einmal da. Eine nette befreundete Familie (Buchstudienzeit) mit der wir auch außerhalb der Versammlung noch Kontakt haben geht es ebenso. Wenn die Versammlung zu Ende ist verlassen sie und wir fluchtartig den Ort. Wir sehen in die Versammlung dort fehlen immer mehr Brd. und Schw. die sonst regelmäßig anwesend waren. Die 1/2 Versammlung ist leer. Nur wenn der KA kommt,bekommt man fast kein Platz mehr. Dann sind alle bei dem Frisör gewesen. Leider wird immer mehr Druck aufgebaut, dass sie keine Kraft und Freude mehr haben zu verschnaufen. Für uns und die befreundete Familie ist Sonntag der Familientag, wo man über die Schöpfung nach denken kann, leider hatte ich das die Jahre mit meiner Familie sehr versäumt, da nur die Versammlung wichtig war. Meine Söhne (uVerk) waren auch von klein auf dabei und haben sich mit 15 Jahren ihre eigenen Gedanken gemacht, die nicht mehr in die Versammlung gehen wollten und auch kein ZJ sein wollten. Das hat uns fast sehr getroffen. Wir haben aber weiter guten Kontakt zu ihnen, obwohl sie nicht dabei sind.
    ? Ich habe da eine Frage über meine Taufe, die ich zu liebe meiner Eltern (Äl. Vater) als 19J getan habe.In den Foren habe ich nichts darüber gefunden. Leider war ich damals nicht richtig (überzeugt) dabei. Ist meine Taufe gültig oder nicht. Musste ich mich taufen lassen. ? Wo oder wie fange ich an die Bibel zu lesen, vorne oder welches Bibelbuch.Wir werden hier auf Bruderinfo weiterlesen. Vielen Dank für Euere Ermunderung und Ratschläge. LG Holger

  • Ulrike P.
    August 27, 2011

    Hallo Holger,
    wie schön das ihr ein befreundetes Ehepaar an eurer Seite habt, denen es genauso geht wie euch. Ihr könnt den vor euch liegenden Weg nun gemeinsam gehen. So war das auch bei uns…nur das ich leider mittlerweile die Einzige bin, die von der WTG weg, zum Vertrauen auf Jesus Christus gefunden hat.
    Das ist für mich zwar traurig, aber ihnen ist nun mal von Gott die Freiheit gegeben, ihren eigenen Weg zu gehen. – Er weiß was dahinter steckt, während ich es nur vermuten kann.

    Das eure Söhne eh´ schon weg waren, ist für euch natürlich ein großer Vorteil…der riesengroße Schmerz von den eigenen Kindern verraten zu werden, bleibt euch dadurch erspart.

    ZITAT:
    „? Ich habe da eine Frage über meine Taufe, die ich zu liebe meiner Eltern (Äl. Vater) als 19J getan habe.In den Foren habe ich nichts darüber gefunden. Leider war ich damals nicht richtig (überzeugt) dabei. Ist meine Taufe gültig oder nicht. Musste ich mich taufen lassen. ? Wo oder wie fange ich an die Bibel zu lesen, vorne oder welches Bibelbuch.Wir werden hier auf Bruderinfo weiterlesen. Vielen Dank für Euere Ermunderung und Ratschläge.“

    Ich kann dir natürlich nicht sagen wie du es halten solltest, aber ich will dir gerne erzählen wie es bei mir war.

    Über die Gültigkeit meiner Taufe habe ich mir auch Gedanken gemacht…gerade wegen der neuen Tauffrage, die auch die Organisation mit einbezieht.
    Ich weiß noch genau was ich bei meiner Taufe gefühlt habe…das mein Herz ganz beim Vater war und bei seinem Sohn.
    Die Organisation spielte für mich dabei nur in sofern eine Rolle, als das ich selbstverständlich jederzeit dazu stehen würde, zu dieser Gemeinschaft zu gehören.

    Hätte ich mich nur Menschen zuliebe getauft, würde ich mich an einen Glaubenbruder wenden, dem ich vertraue und ihn darum bitten, mich zu taufen.
    Was das Bibellesen betrifft, gehe ich Themenbezogen vor und betrachte alles von den unterschiedlichsten Standpunkten aus. – Das man ja doch einen großen Fundus an Bibelversen in seinem Kopf hat, hilft einem dabei ungemein. Kommen einem gleich zig andere Verse in den Sinn die aufzeigen das ein Standpunkt verkehrt ist, dann ist er auch nicht aufrecht zu erhalten.

    Überlegt doch gemeinsam ob es Themen gibt, die euch sehr auf der Seele brennen und die ihr anhand des Wortes erforschen möchtet, oder ob euch mehr danach ist, bestimmte Bibelbücher frei von jeder Wachtturmdenke zu betrachten. – Dabei sind auch verschiedene Bibelübersetzungen sehr hilfreich. Zb die „Gute Nachricht“, die „Hoffnung für alle“ oder auch die „Konkordante Bibelübersetzung“.
    Die Seite Bibelserver.com kennst du doch sicherlich schon, oder? – Die benutze ich sehr viel, weil sie allein 9 deutsche Übersetzungen parat haben.

    Ich wünsche euch dabei bei eurer freien Entdeckungsreise durch die Bibel, Freude und Frieden.

    LG Ulli

  • schneerose
    August 27, 2011

    servus bruder holger

    das aller wichtigste.. so denke ich..ist deine familie ..niemand außer jesus und sein vater stehen uns so nahe..

    ich kann nur von mir reden..ob das auf dich und deine familie zutreffen mag ..musst du selber entscheiden..

    mein erster schritt war .. mit den kinder wieder ein familiäres liebevolles verhältnis zu bekommen..

    dazu hat meine frau alle kinder und schwigwer kinder jeden sonntag bei uns zum essen eingeladen.. nach ca. 3-4 monaten wurde dies zum brauch und es bedurfte keiner einladung mehr. sie kamen sowieso.. zu diesem zeitpunkt hat meine frau immer noch die versammlung besucht..ich war nur mehr auf dem papier ein bruder..habe aber die WTG noch in ehren gehalten..

    ohne ein wort wuchs die familie sehr eng zusammen .. kinder die das haus aus glaubensgründen verlassen mussten (ausschuss) zogen mit ihren patnern wieder bei uns ein..unsere familie kommt mehrmals wöchentlich zusammen..(14 personen) wir sind nicht nur papa mama grossvater geschwister usw..wir sind zu sehr guten freunden geworden..

    wie war das möglich

    ich habe mein haus vom wachtturm gereinigt..(jahrelang haben wir als familie dieses unreine wasser getrunken.. bis wir alle sehr krank wurden wie bruder E.F.es beschrieben hat..)
    wir trinken nur mehr quellwasser .. das reine wort gottes aus der bibel ..
    lieber bruder holger.. es dauert oft sehr lange bis die ganzen wachtturm gifte den körper verlassen haben..
    manches wird nie mehr ganz wie früher..dadurch das wir jede minute freizeit mit unsren kinder und enkel verbringen mit ihnen ein christliches leben führen..dafür sind wir reich belohnt worden..glaubensängste ..verunsicherung..unbegrüdestes schlechtes gewissen ..kennen wir nicht mehr..

    eid dem ich bruder -info kenne ist jah. mir zum vater..oder wie walter es sagt zu papa geworden..

  • Shannon
    August 27, 2011

    Ihr schneerosen macht das ganz toll, mit eurer Grossfamilie. Ich freue mich über die privaten Kontakte, die hier entstehen,danke an Bruderinfo dafür. Ich möchte euch schneerosen ganz herzlich nachträglich für eure Gastfreundschaft danken.
    Für mich persönlich sind seit Bruderinfo die restlichen Ängste ohnehin vorbei.

    Dir lieber Holger kann ich nur empfehlen, ein neues Netzwerk von Kontakten aufzubauen, das mit Bruderinfo nicht schwer sein dürfte.
    Herzliche Grüße von der grünen Insel aus meinem Urlaub

  • schneerose
    August 27, 2011

    hallo und servus shannon & cheyenne

    ich weis.. dass es nicht vernünftig ist ..aber wir müssen immer noch lachen was cheyenne erzählt hat (die olde war schlauer als die junge)..
    meine frau kann kaum lachen..aber bei dieser geschichte muss sie immer noch lachen.. oft einen halben tag..obwohl.. wie du richtig sagst.. shannon ..für die betroffenen war das ein neuzeitliches drama..dass einen nur passieren kann ..wenn man der WTG vertraut..

    ich bitte dich cheyenne ..schreib diese begebenheit hier im bruder-info am wochenende.. wo viele brüder zeit haben die kommentare zu lesen..

    ich finde ..dass dieses drama alle leser von bruder-info wissen sollten.. um aufzuzeigen..was passieren kann ..wenn man auf den sklaven und seine hirten hört oder ihren ratschlägen folgt..

    ich kenne dich jetzt persönlich ..darum lass ich keine ausrede gelten..du kannst dass..

    füge dazu bitte die passenden bibelstellen ein ..damit auch aussenstehende leser (die keine zeugen sind) erkennen können ..wie die verantwortlichen brüder anmassend gehandelt haben und diese brüder ins unglück stürzten..

    Auch für die mitlesenden schwestern und brüdern in selters ist die biblische darstellung wichtig..damit bei ihren entscheidungen in zukunft nicht der WT ..sondern das wort gottes das sagen hat..

    besonders für die bethel und versammlungs ältesten sind diese bibelstellen sehr wichtig..weil genau diese begebenheit aufzeigt..welches elend man über menschen bringt wenn man den WT seinen amtes wegen vertraut..von der schande die über unseren vater im himmel gebracht wird möchte ich erst gar nicht sprechen..

    was anderes
    danke für euren besuch..wir haben uns sehr gefreut.. ihr habt sicher erkannt ..das die schneerosen noch etwas im schnee stecken..

    warum
    ihr kennt jetzt auch die kleine bergbauerngemeinde..jeder kennt jeden ..meine kinder wurden in den ersten klassen volksschule wegen ihren glaubes angespuckt..auch ihre jausenbrote wurden bespuckt..
    in den späteren jahren waren sie in der versammlung willkommeme billigarbeiter..nach den ausschluss werden sie von den brüdern.. denen sie gratis geholfen haben wieder geistig „angespuckt“..

    sie sind übervorsichtig geworden
    sie lassen keine menschen die religiös geprägt sind an sich ran..ihr kennt auch das zweite warum..
    wer in ihren freundeskreis aufgenommen wird..muss christus ähnliche eigenschaften haben..dass sich auf das geben ausgerichtet.. sie waren immer so und leben immer so.. sie haben die wertlosen freunschaften in den versammlungen kennengelernt..

    deshalb bleiben sie anfangs immer im intergrund..wenn ihr weg seid dann wird gefragt..wehr was wie wo..
    ihnen fällt es schwer fremden zu vertrauen..das dauert immer eine zeit bis sie warm werden..

    ich denke das es auch für deine enkelin eine bereicherung war..es ist schön zu sehen wenn kinder mit ganz einfachen dingen lustig sein und spielen können..

    möchte mich auch bei bruder -info bedanken.. durch diese seite haben wir sehr herzliche brüder und schwestern.. wie cheyenne & shannon mit enkelin und walter & konrad mit kinder kennen gelernt..danke nochmals..

    grüsse von den scheerosen

  • Walter
    August 27, 2011

    Hallo Schneerose/-n,

    Du glaubst gar nicht, welche Bereicherung der Besuch bei Euch für uns
    war. Wir waren im „Paradies“. In jeglicher Hinsicht.

    Für mich war es ein Anreiz “ zur Liebe und zu vortrefflichen Werken.“
    Möchte versuchen, einige Dinge in meinem Leben ähnlich umzusetzen.

    Liebe Grüße von

    Walter&Konrad

  • cheyenne
    August 27, 2011

    Liebe Schneerosen,

    Wir haben uns bei Euch sehr wohlgefühlt und ich möchte mich auf diesem Weg nochmals für Eure Gastfreundschaft bedanken. Ebenfalls vielen Dank an Bruderinfo für die Möglichkeit, hier aufrichtige Diener Jehovas kennenzulernen und auch privaten Kontakt aufzunehmen.
    Dieses Erlebnis, das ich Euch berichtete, stellt das Drama, das uns auf dem letzten BK geboten wurde restlos in den Schatten. Dazu kommt noch, dass die Akteure keine weltlichen Jugendlichen waren, sondern allesamt langjährige ZJ. Eine ältere Schwester und 3 Ältesten. Wenn ich diese Angelegenheit hier öffentlich bekanntmachen würde, verletze ich die Persönlichkeitsrechte des geschädigten jungen Bruders. Es war ein echtes Drama, wie er dann über den Tisch gezogen wurde.
    Liebe Schneerosen, habt bitte Verständnis dafür, dass ich nicht in seine Privatsphäre eingreifen möchte.

    L.G. Cheyenne

  • Walter
    August 27, 2011

    Hallo Brd.von Bruderinfo,

    meine Frau und ich sind eifrige Leser von Bruderinfo und haben dadurch schon viel gelernt.

    Der Besuch bei Schneerose war unheimlich bereichernd für uns und wir haben eine ganz liebevolle Familie kennengelernt, von der wir einiges lernen konnten.
    Auch wenn seine Worte manchmal hart und sehr direkt wirken, hat er doch erlebt, was er beschreibt.
    Wir können ihn vertehen und er ist uns lieb geworden.

    Wir erleben jetzt mit Michael2 ebenfalls eine ganz „interessante“
    Geschichte,zwar ganz gegensätzlich, aber auch die können wir,auch wenn wir den Brd. nicht persönlich kennen, nachvollziehen.

    Wir würden uns liebend gern auch mit Michael2 einmal treffen, ihn zum essen einladen,uns unterhalten. Er wird ja hoffentlich nicht gerade auf den Inseln leben. Sonst müssen wirs aufs nächste Jahr verschieben, wenn wir Urlaub machen.

    Könntet ihr bitte, diese Mail an Michael2 weiterleiten, ob er dies überhaupt will ?
    Ihr habt ja unsere Emailadresse und Tel.Nr.

    Vielen Dank !!!!!!

    Liebe Grüße von Walter und Konrad

  • Svenja
    August 27, 2011

    Lieber Holger,

    ich bete auch für dich und deine Frau, aber ich denke auch, ihr seid auf einem guten Weg. Ich kenne ebenfalls diese Gefühle, die du beschreibst und diese Zweifel, was man noch glauben kann und was nicht. Aber ich kann dir Mut machen. Mit Gottes Hilfe und durch sein Wort können diese Unsicherheiten beseitigt werden und die neue Erkenntnis, die daraus entsteht zusammen mit der neu gewonnenen christlichen Freiheit, ist ein unglaublich tolles Gefühl. Dann erst versteht man die Liebe Gottes zu einem und auf einmal ist so vieles so klar und eindeutig und man kann Gott nur danken!
    Ich bete, dass ihr diesen Punkt bald erreicht und ich hoffe, ihr werdet durch diese Seite ein wenig ermutigt und erfahrt viele Erkenntnisse!

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Matthäus
    August 27, 2011

    Lieber Holger!

    Deine Unsicherheit ist unbegründet – ich kann es verstehen da die Org. immer und überall den Menschen ein schlechtes Gewissen macht. Nur so können sie den Leistungsdruck aufrecht erhalten.

    Zählen tut das was Jesus unser Herr lehrte und nicht was Menschen die über deinen Glauben herrschen und bestimmen wollen. Etwas was Jesus und auch Paulus mehr als deutlich formulierten.

    So gesehen würde ich dir als „Balsam für die Seele“ die Psalmen empfehlen. Zur tieferen Weisheit und Erkenntnis und das daraus resultierende Verständnis die Sprüche und Prediger empfehlen.

    Nimm aber bitte nicht die NWÜ – die „Hoffnung für alle“ oder auch „Gute Nachricht“ hier wirst du vieles leichter verstehen. Fallweise ein paar andere Übersetzungen die kannst du ganz einfach online aufrufen: http://www.bibleserver.com/

    In weiterer Folge beginne mit den Evangelien und danach die Paulusbriefe – an die Römer bis Titus. Wenn Du dich hier „durchgeackert“ hast, bist du schon ein großes Stück weiter.

    Was sagte Jesus: Joh.6: 27 Bemüht euch doch nicht nur um das vergängliche Brot, das ihr zum täglichen Leben braucht! Setzt alles dafür ein, die Nahrung zu bekommen, die bis ins ewige Leben reicht. Diese wird der Menschensohn euch geben. Denn Gott, der Vater, hat ihn dazu bestimmt und ihm die Macht gegeben.“

    28 Da fragten sie ihn: „Was sollen wir tun, um Gottes Willen zu erfüllen?“ 29 Er erwiderte: „Nur eins erwartet Gott von euch: Ihr sollt an den glauben, den er gesandt hat.“

    Das sind doch Worte die uns erquicken – oder? Und wie drückte es Paulus in bestätigender Weise aus:

    Röm. 9: Der falsche Weg !
    30 Was will ich nun damit sagen? Menschen aller Völker, die sich nicht darum bemüht haben, bei Gott Anerkennung zu finden, wurden von ihm angenommen, und zwar durch ihren Glauben an Jesus Christus. 31 Israel aber, das sich so sehr bemühte, Gottes Gebote zu erfüllen, um dadurch vor Gott bestehen zu können, hat dieses Ziel nicht erreicht. 32 Warum eigentlich nicht? Weil die Israeliten nicht durch den Glauben an Christus, sondern durch ihre eigenen Leistungen Anerkennung bei Gott finden wollten. Deshalb wurde ihnen Christus zum Stein des Anstoßes.

    … gleich im nächsten Kap. 10 steigert er diese Erklärung mit so einfachen Worten, Worten die du selten bis gar nicht in den ZK hörst – und in der NWÜ den tiefen Kern NICHT erkennen lassen:

    1 Liebe Brüder und Schwestern, ich wünsche mir sehnlichst und bitte Gott inständig, dass auch mein Volk gerettet wird. 2 Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht. 3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will. 4 Christus hat das Gesetz erfüllt und damit die Herrschaft des Gesetzes beendet. Wer ihm vertraut, wird von Gott angenommen.

    Zur Taufe da wird dir keiner dein persönliches Empfinden abnehmen können. Die Taufe ist eine persönliche Hingabe zwischen Gott, Jesus und dem dabei wirkenden hl. Geist und Dir. Wenn Du das Gefühl hast das damals im Alter von 19 Jahren aus verkehrten Bewegründen du dich hast taufen lassen und du das heute anders siehst dann würde ich die Taufe wiederholen. Denke an das was in der Bibel über Taufen steht – nirgends gibt es einen Hinweis das Taufen von Jerusalem „bewilligt“ werden mußten, es muß auch kein Ältester (oder Älteste) sein der/die hier seine/ihre Erlaubnis dazu geben – allein wie sich dies anhört ist schon verwegen.

    Der äthiopische Eunuch fragte SICH „was hindert mich“ und unmittelbar danach wurde er getauft. In gleicher Weise die Familie des Gefängnissaufsehers (wie auch er selbst) der Paulus zu bewachen hatte, auch sie wurden in dieser Nacht nachdem ihnen Paulus die Botschaft Jesus vermittelte, getauft. (siehe Apg. Kap.16)

    Ich hoffe ich konnte Dir einige Hinweise geben! Solltest Du biblische Themen zu diversen Themen suchen dann empfehle ich dir die von Br. E.F. der selbst viele Jahre Ältester und über 50 Jahre ZJ war. Er hat eine Fülle von guten Themen verfaßt. Einen großteil habe ich abgespeichert – laß Dir meine eMail geben und ich kann sie dir gerne senden! oder: aon.913297984@aon.at

  • Christin
    August 27, 2011

    Lieber Holger,
    ich bin sehr berührt von Eurem Schmerz. Ich kann euch nur zu gut verstehen.
    Auch ich bin in dieser Wahrheit aufgewachsen. Anfang 2009 habe ich das erste Mal über die traurigen Gesichter in der Versammlung nachgedacht – wo wir doch so ein freudiges Volk sind.
    Ja Aufwachen tut weh, aber dann kommt eine nie da gewesene Freude.
    Jesus sammelt gerade seine Schafe ein. Haltet durch und glaubt ganz fest an Ihn – er ist die Tür und das Leben. Auch Eure Freude kommt.

    Ich werde Euch in meine Gebete einschliessen
    Ganz liebe geschwisterliche Grüße auch an Deine liebe Frau
    aus Oberschwaben
    Christin

  • Ulrike P.
    August 27, 2011

    Hallo Holger,
    auch dir ein herzliches Willkommen. 🙂

    ZITAT:
    Ich weiss nicht mehr was ich glauben soll und meiner Frau geht es jetzt auch so.

    Ich wünsche dir und deiner Frau von Herzen, dass ihr euch ganz und gar – ohne nochmal zurückzublicken – in die Hand Gottes und seines Sohnes Jesus begebt. Nur bei ihnen werden eure seelischen Wunden heilen. Alle Zweifel, Ungewissheit und Angst, werden sich dann so nach und nach, in Luft auflösen.

    Wenn ihr nun die Bibel ohne WTG-Anleitung lest und sich viele Fragen auftun, lasst euch davon nicht entmutigen, denn so geht es allen die anfangen sich aus dem geistigem Gefängnis zu befreien…es ist ganz normal.

    Nur werft mit dem Wachturm nicht irgendwann auch die Bibel über Bord, wie es leider so viele tun, die damit gleichsam sagen: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.

    Vergesst nie, dass es die Worte der Bibel sind, die uns den richtigen Weg weisen. – Auch wenn plötzlich manches nicht mehr zusammenpassen zu scheint. – Das liegt nicht an der Bibel, sondern daran, dass man sich erst mal auf ganz anderem Wege an sie herantasten muss, als man es bisher gewohnt war.

    Wir alle hier sind gerne für euch da, falls ihr euch aussprechen wollt oder Fragen habt…aber lasst euch bitte nur noch von EINEM vertrauensvoll auffangen und tragen…von Jesus Christus, denn nur er ist unser aller Erlöser. – Das ist der Wunsch und Wille unseres Vaters im Himmel.

    LG Ulli

  • Holger
    August 27, 2011

    Liebe Ulricke,
    vielen Dank für deine Informationen.Wie du geschrieben hast,bist du auch in dieser Wahrheit aufgewachsen.Wir hatten bei uns in der Verslg. den Ka, wo ich nicht anwesend war.Früher war das ein muss,was sollten die Brd. und Schw. sagen,wenn man über 20J in dieser Verslg. ansässig war und auch ein Diener war.Wie ich schon geschrieben habe,fühle mich dort nur als Gast. Nutzen bringt es für mich nicht viel, die Zeit kann man besser für sich verwenden und über die Dinge nachforschen. Meine Frau habe ich gesagt, das ich nur wegen ihr gehe. Ich bin hin und her gerissen, ob ich ich überhaupt noch gehen soll. Wenn man wieder dort anwesend ist wird man wieder unter Druck gesetzt, und gefragt ob man in den PD gehen will. Es wird dann ein Plan ausgegeben, der die Treffpunkte für den ganzen Monat beinhaltet. Vormittag, nachmittag und unter der Woche. Der Druck wird für die Brd. immer stärker. Meine Frau ist schon so unter Druck, das sie nicht absagen kann, wenn eine Schw. sie anspricht. LG Holger

  • Christin
    August 27, 2011

    Lieber Holger,
    Ich vermute Du hast mit diesem Kommentar mich gemeint.

    Dieser Druck, der in der letzten Zeit in Bezug auf den PD aufgebaut wird, kommt sicher aus einer Art Panik, weil einige Brüder anfangen selbst zu denken.
    Vor ein paar Jahren wäre Bruderinfo noch undenkbar gewesen.
    Solange der Hamster fleisig in seinem Rad läuft kann er nichts Anderes tun, wie z.B. solche Seiten zu
    lesen oder eigenständig in der Bibel zu lesen.
    Da hilft nur vorsichtig und leise vom Rad abzuspringen und sich Gottes Führung durch seinen Sohn anzuvertrauen.
    Dann heilen auch die Wunden recht schnell.
    Dann werdet Ihr Gottes Frieden erfahren, der größer ist als es unser menschlicher Verstand je begreifen kann. Gem. Phil. 4:7
    Ganz herzliche geschwisterliche Grüße

  • Radulf
    August 27, 2011

    Genauso sehe ich es auch!

    Zurzeit wird so viel Druck gemacht mit den PD aber gleichzeitig wird auch gesagt, dass der PD doch nicht so wichtig ist (siehe Br. Lösch Vortrag in Wien).

    Wir befinden uns gerade in einer riesigen Umbruchphase. Die Frage ist nur in welche Richtung es nachher geht.

    Die Brüder sind eindeutig in 2 LAger geteilt. Die einen die glauben nur durch Werke gerettet zu werden und die anderen die wissen, dass man nur durch den Glauben gerettet werden kann!

    Aber nach dieser Umbruchsphase wird sich deutlich zeigen wer wem nachgefolgt hat.

    Auf alle Fälle werden große Änderungen vorgenommen, davon bin ich überzeugt!

  • Alois
    August 27, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern

    Ich bin gerade über eine passende Bibelstelle gestolpert, vor allem passt der letzte Vers 18 zum Thema:

    1. Joh. 4
    14. Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt.
    15. Wer irgend bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in ihm bleibt Gott und er in Gott.
    16. Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.
    17. Hierin ist die Liebe mit uns vollendet worden, damit wir Freimütigkeit haben an dem Tage des Gerichts, daß, gleichwie er ist, auch wir sind in dieser Welt.
    18. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    August 27, 2011

    Lieber Bruder E.K.,
    auch ich möchte dir für diesen, in seiner Klarheit so wertvollen, Artikel danken.

    ZITAT:
    Dieses Gefühl des Zweifels sagt uns, etwas stimmt hier nicht! Hier ist keine Glaubensgewissheit oder befreiende Zuversicht! Müssten denn nicht von Christus befreite Menschen glücklich, ja, wie kürzlich ein Kreisaufseher angesichts der trüben Mienen in der Versammlung es formulierte, die glücklichsten Menschen sein? Statt dessen Unsicherheit, Ungewissheit, Schuldkomplexe, Freudlosigkeit, Depressionen und Ängste bei so vielen! Warum? WEIL WIR NICHT VON CHRISTUS BEFREITE MENSCHEN SIND!

    Diese Antwort wird – so hoffe ich – viele zermürbte Brüder und Schwestern von der, ihnen zu unrecht aufgeladenen Last, befreien.
    Nicht SIE sind schuld an ihren negativen Gefühlen, sondern alle diejenigen, die ihnen den Zugang zum Vater und zum Sohn verweigern.

    ZITAT:
    Die Reinheit der Versammlung ist ein sehr wichtiger Faktor, deshalb werden wir angehalten das Fehlverhalten anderer Mitglieder den Ältesten zu melden – dafür wird 3. Mose 5:1 zitiert. Das führt, auch wenn solche Meldungen nur selten gemacht werden zu einer strengen gegenseitigen Sozialkontrolle die in der Praxis die Handlungsfreiheit des einzelne stark einschränke.

    Was du hier gemäßigt mit Sozialkontrolle umschreibst, ist im Grunde nichts anderes, als die gegenseitige Bespitzelung innerhalb eines totalitären Systems. – Die schlimmstenfalls in Verrat von Freunden oder Familienmitgliedern gipfelt.

    ZITAT:
    Wie geht die Organisation mit dieser sich abzeichnenden Situation um?

    Das sieht man ja an all den erschreckenden Erzählungen hier: Sie schreiten vom Schlimmen zum Schlimmeren…

    ZITAT:
    Die vorgesetzte Speise ist anzunehmen.

    Was nichts anderes, als geistige Zwangsernährung bedeutet…

    ZITAT:
    Dieses Gefühl der Geborgenheit findest du aber in jeder kleinen Gemeinschaft, die sich gegen ihr Umfeld mehr oder weniger abgrenzt und abschottet und ist keineswegs ein Beweis von “Wahrheit” oder christlicher Nächstenliebe von der Christus sprach. Was ist von solchen Gefühlen zu halten, wenn sie sofort in Eiseskälte umschlagen, sofern du dein Recht in Anspruch nimmst, eigenständig zu denken und auch noch darüber zu sprechen.

    DANKE – wunderbar auf den Punkt gebracht!

    ZITAT:
    Die WTG und ihre “leitende Körperschaft”, dieser “Kanal Gottes” hat uns nicht zu Christus, sondern in die Abhängigkeit von der eigenen Organisation geführt. Von ihr erwarten wir Rettung.

    An dieser Stelle eine Bitte an alle, denen diese Tatsache noch nicht so recht bewusst geworden ist: Macht davor nicht mehr die Augen zu! Es ist wichtig sich nicht mehr selbst zu belügen, denn wer in der „Organisation“ Gottes Vorrichtung zur Rettung sieht, der hat damit Jesus Christus als Retter verneint.
    Auch wer das bisher nie so gesehen hat, stelle sich die Frage ob man zwei Herren dienen kann.
    Die WTG ist ein Wirtschaftsimperium, daran gibt´s nichts zu rütteln. Wer ihr dient, der dient damit dem Geld und wer dem Geld dient, kann nicht gleichzeitig Gott und Jesus dienen.

    ZITAT:
    Irgend wie wird ihnen immer das Gefühl vermittelt versagt zu haben.

    So ist es doch…wenn schon Brüder und Schwestern die alt und/oder krank sind, auf subtile Art und Weise schlechtes Gewissen eingeimpft wird, wie viel mehr dann den Familienvätern- und Müttern?
    Und wie versuchen sie sich aus dem Dilemma zu befreien? – Richtig! – Mit Geldpenden. – Das Wirtschaftsimperium WTG dankt…

    ZITAT:
    Wer bei Jesus Christus Zuflucht und Schutz sucht, und sich ihm im Glauben vertrauensvoll zuwendet ist geborgen. Die Angst vergeht. Wenn du durch Christus von Gott angenommen bist, wovor solltest du Dich fürchten? Du bist in den sichersten Händen. Vertraue ihnen! Du brauchst dir deine Rettung nicht zu erarbeiten; sie wird Dir geschenkt, Epheser 2:5,8-9.

    Diese Worte sind es wert, eingerahmt und an die Wand gehängt, oder zum ständigen ansehen an den Kühlschrank gepinnt und in die Geldbörse gesteckt zu werden.
    An alle die noch zögern: Macht eure Herzen weit und nehmt diese Wahrheit in euch auf!

    ZITAT:
    Nichts kommt von der Organisation, sondern alles von ‘Jehova’.

    Womit nichts anderes suggeriert wird, als dass Gott selbst es ist, der uns alle falsch belehrt.

    ZITAT:
    Wenn aber dieser Glaube an die Organisation zerbricht, dann ist in aller Regel nichts mehr da.

    Ja, du hast recht, verantwortlich dafür ist die WTG, denn sie führt nicht zum Vater und zum Sohn, sondern aktiv von ihnen weg, indem sie den Glauben an die WTG als Gottes Sprachrohr propagiert.

    Wie tröstlich ist es, zu wissen, dass Gott niemanden der reinen Herzens ist, entgültig verloren gibt.
    Er lässt jedem seinen Willen und wer erst mal alleine seinen Weg ertasten will, dem schenkt er die Freiheit dazu.

    Da keiner der zu 100% blindem WTG-Glauben erzogen wurde, wirklich jemals zu Gott und seinem Sohn gehörte, ist dieser Drang nach Eigenständigkeit auch keine Abtrünnigkeit gegenüber Christus…er hat ihn ja nie als Erlöser kennengelernt, wie kann er ihm dann abtrünnig werden?
    Gott kennt aber das Herz eines jeden und wird dementsprechend an ihm handeln.

    LG Ulli

  • Alois
    August 27, 2011

    Liebe Ulli

    Gute und richtige Gedanken von Dir, für die Organisation jedoch auch sehr hart zu lesen.

    Dazu fallen mir folgende Worte des Paulus ein in 1. Kor. 3:

    9. Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr.
    10. Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut.
    11. Denn einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
    12. Wenn aber jemand auf [diesen] Grund baut Gold, Silber, köstliche Steine, Holz, Heu, Stroh,
    13. so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klar machen, weil er in Feuer geoffenbart wird; und welcherlei das Werk eines jeden ist, wird das Feuer bewähren.
    14. Wenn das Werk jemandes bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen;
    15. wenn das Werk jemandes verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.
    16. Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
    17. Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und solche seid ihr.

    Das was manche unserer Brüder und Schwestern erlebten, nachdem ihr bisheriger Glaubensbau bis auf die Grundmauern abgebrannt ist, entspricht den Worten des Paulus. Nur der Grund (Vers 11) ist der Christus. Dieser ist aus Stein und brennt nicht ab. Aber was jeder nach der Grundsteinlegung hinzugebaut hat, unterscheidet sich in den Materialien. Wer das Baumaterial von der Organisation erhalten hat, hat mit Holz und Stroh gebaut. Wer dieses brennbare Material immer verschmäht hat, hatte es zwar wesentlich schwerer dieses Material Stein und Gold zu beschaffen, aber sein Glaubensbau brennt nicht ab.

    Da die Grundmauern noch stehen kann man jetzt ein 2. Mal das Glaubensgebäude mit Steinen oder sogar Gold aufbauen, es ist nicht zu spät.

    In Vers 17 steht was mit denen passiert welche Gottes Tempel, also die gläubigen Menschen (Vers 16), verderben. Gott wird sie verderben (Vers 17), Das ist ein weiterer Hinweis, dass die Organisation vernichtet wird.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Christin
    August 27, 2011

    Lieber Bruder E.k., liebe Geschwister
    danke für diesen sehr ermunternden Artikel und die erbauenden Kommentare.
    Die im Artikel erwähnte Nestwärme innerhalb der Organisation erinnert mich sehr an folgenden Spruch:
    „geschickte Personalführung ist die Kunst den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, daß er die dabei entstehende Reibungshitze als Nestwärme empfindet“
    Genauso trügerisch ist diese Nestwärme. Mir fehlt sie jetzt nicht mehr.
    Die echte Nestwärme gibt bei unserem Herrn Jesus umsonst. wie wunderbar!
    Das wünsche ich mir von ganzem Herzen für Euch Alle liebe Geschwister
    LG

  • Sonja
    August 27, 2011

    Ich bin per Zufall auf diese Site gestoßen,ich bezeichne mich als Suchende im Glauben. Mein Drang „Gottes Wort“-also die Bibel kennen zu lernen veranlasste mich dazu das unverfälschte Wort aus der Bibel kennen zu lernen durch Jehovas Zeugen.Ich wollte nicht irgendeine von Menschen „inspirierte“ Schrift studieren sondern Jehovas Wort verstehen lernen, und da ZJ da ein sehr gutes Bibelwissen verständlich vermitteln können, fühle ich mich da gut aufgehoben. Bis jetzt habe ich mich auch „frei“ gefühlt -doch nun merke ich das mehr „verlangt“ wird als nur die Bibel kennen zu lernen und zu verstehen und ich versuche dies auch um zusetzten im täglichen Alltags-Leben.-Doch anhand von Zitaten aus der Bibel wird mir mehr und mehr klar gemacht das es nicht reicht nur ein „guter“ Mensch zu sein. Will heißen es reicht nicht NUR freundlich, hilfsbereit ,treu, verständnisvoll usw. zu sein -nein, man muss mehr tun-den Glauben verbreiten, regelmäßig Versammlungen besuchen-ich fühle mich plötzlich schlecht, unzulänglich,faul und als „Pharisäer“, weil ich (noch) nicht bereit für das alles war/bin. Der Dienst ist wichtig, denn auch anderen Menschen steht es zu die gute Botschaft aus der Bibel zu erfahren, ich kann doch das erworbene Wissen daraus nicht nur für mich behalten, oder(?)welche Verschwendung, welcher Egoismus.. Meine Reaktion war das ich etwas wiederwillig in eine Versammlung ging,danach fühlte ich mich keineswegs besser, im Gegenteil, es war für mich (als Neuling vielleicht verständlich??)irgendwie ein mechanischer Abwicklung von Bibelwissen. Wenn auch ich diese Disziplin der Menschen dort bewundere-weil ich denke das ich da wo sie sind vielleicht nie (?) hinkommen werde weil ich ja keinen Predigtdienst usw. ausüben will, weil ich bis jetzt ja zu feige bin..Vielleicht mach ich mir es da wirklich zu einfach“Glaube ohne Werke ist ja bekanntlich tot“ schwirrt mir dann immer im Kopf herum, aber: Reicht es nicht auch den Menschen vorzuleben wie schön es sein kann ein warmherziger,ehrlicher Mensch zu sein, (darf ich das von mir selbst überhaupt sagen oder annehmen?) Es macht mich nun doch etwas traurig, denn ich dachte ich habe jetzt DEN wahren Glauben gefunden, denn die Bibel lügt sicher nicht-an IHR würde ich nicht zweifeln,verlangt Jehova wirklich noch mehr als den festen Glauben an IHN, sollte man nicht im „Zweifelsfall“ doch mehr machen,sind wir das Ihm als unseren Schöpfer nicht schuldig-also ich bin echt verunsichert, ich will nichts und niemanden unrecht tun, schon gar nicht Menschen die sich um den wahren Glauben aus der Bibel bemühen, sie denken ja auch sicher das sie es so richtig machen,auch das sie es nicht für die „Organisation“ sondern für ihre Überzeugung aus der Bibel tun.Die Menschen (ZJ) die ich bis jetzt kenne sind zu mir sehr geduldig, halten mich sogar zum „prüfen“ an (was ich tue!)so genau kenne ich die Organisation (noch) nicht, ich lerne gerade mit meiner ZJ-Dame die Bibel kennen Auch ich will keiner Organisation dienen, mich nicht für etwas „einspannen“ lassen was uns Jehova gar nicht „vorschreibt“. Was aber hätten die ZJ davon wenn ich etwas tue was nur die Wachturm Gesellschaft möchte-das verstehe ich nicht,wenn ich (irgendwann wenn ich im Glauben soweit geschult bin) predige, Literatur verteile oder zu Versammlungen gehe, was sollte damit anderes bezweckt werden als den echten Glauben an Jehova,die Hoffnung auf Auferstehung durch seinen Sohn Jesus Christus (usw.)zu verbreiten. Wichtig ist für mich das ich das alles gerne,ohne Druckgefühl machen möchte, bis dahin ist es noch ein weiter Weg-ich prüfe weiter-ich will aber auch endlich mal ankommen!

  • Anna
    August 27, 2011

    Liebe Sonja,

    schön, dass du die Seite hier gefunden hast.

    Der wahre Glauben wird nicht durch eine Organisation vermittelt. Sondern einzig und allein durch den Christus und Jehova. Dafür haben wir Gottes Wort. Und Jesus hat uns in Matthäus 11:28 bis 30 folgendes gesagt (Neues Leben):

    28 Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.
    29 Nehmt mein Joch auf euch. Ich will euch lehren, denn ich bin demütig und freundlich, und eure Seele wird bei mir zur Ruhe kommen.
    30 Denn mein Joch passt euch genau, und die Last, die ich euch auflege, ist leicht.«

    Wenn etwas eben nicht leicht ist wie der formelle Predigtdienst dann ist es nicht vom christus. Hier findest du schöne Artikel und Kommentare die dir zeigen werden, dass das Leistungsevangelium, so wie es die Zeugen Jehovas vermitteln kein biblisches Erfordernis ist.

    Schau, wenn ich von etwas begeistert bin, dann strahle ich das auch aus und kann so meine Mitmenschen zum Christus führen. Bestimmt nicht durch das Verteilen von Zeitschriften und Traktaten.

    Dann habe ich noch einen schönen Text in 1. Johannes 5:3 und 4

    3 Gott zu lieben heißt, seine Gebote zu befolgen, und das ist nicht schwer.
    4 Denn die Kinder Gottes besiegen diese Welt; sie siegen durch den Glauben an Christus

    Und wenn ein Gebot schwer für uns ist und man uns einredet wir laden Blutschuld auf uns und sind für das Leben unserer Mitmenschen verantwortlich, dann ist das doch ein ganz ganz schweres Gebot. Und damit im Widerspruch zum obigen Text.

    Liebe Grüße an alle

    Anna aus der Sonne

  • Igel an Sonja
    August 27, 2011

    Hallo Sonja,

    herzlich Willkommen hier auf dieser Seite, die Frage die Du stellst ist nicht leicht zu beantworten, ich kann Dir nur aus Erfahrung raten befasse dich genau mit der Religionsgemeinschaft und stell Fragen was Du nicht verstehst, der Weg hinein ist leicht aber bedenke immer wenn Du getauft bist und fest verbunden bist durch Freunde, und Familie ist der Weg zurück sehr schwer und mit Leid verbunden. Ich würde Dir das Buch “ Auf der Suche nach Christlicher Freiheit“ von Ray Franz zu lesen( ISBN 3-00-015952-5) er war auch Zeuge Jehovas ist aber Ausgeschlossen worden. Deshalb sind sicher die Brüder nicht begeistert, aber es wird Dir helfen die richtigen Fragen zu stellen und wenn sie die Fragen zu deiner Zufriedenheit beantworten können fällt es dir sicher leichter eine Entscheidung zu treffen, ich finde es nur wichtig das man voll hinter dieser Entscheidung steht denn es ist eine Frage fürs Leben wenn man Zeuge Jehovas wird. Auch das Buch was oben rechts angeboten wird kann dir eine Hilfe sein denn hier wird vieles erklärt, aber eben durch eine andere Sichtweise.
    Ich wünsche Dir alles gute und überstürze nichts, nimm Dir bitte die Zeit und mach es wie die Beröher in Apg.:17:11 denn das ist auch das Anliegen dieser Seite.

    Liebe Grüsse Igel

  • Tommy
    August 27, 2011

    Guten Tag Sonja,
    schoen, dass Du hierher gefunden hast und ich hoffe, dass man sich schnell Deiner annimmt hier, bzw. Dir antwortet.
    Ich war bei den zeugen nur Interessierter und konnte mich nie dazu durchringen einer zu werden. Aus Gruenden, die die anderen auf dieser Seite schon oft nach ihrem Ausstieg engegeben haben. Somit will ich auch Ihnen ans Herz legen, Dich ueber die hier groesstenteils vorherrschende Ueberzeugung aufzuklaeren und Dir einige Hilfestellungen zu geben.
    Was fuer mich ein riesiger Punkt am Schluss war ist Apostelgeschichte 4:11+12. Darauf haben die Zeugen keine Antwort, das sollten sie aber als Christen! Die Evangelien durchforstend wirst Du dann gefuehlte tausend mal mit dieser Aussage aus der Apostelgeschichte konfrontiert werden. Du wirst wahrscheinlich auch herauslesen, dass es nur einen Mittler zwischen Mensch und Gott gibt und niemand (!!!) dazwischen.
    Hoffe wir hoeren hier weiter von Dir.
    Tommy

  • Sonja
    August 27, 2011

    Hallo Tommy, ja man hat sich meiner (so wie du ja auch 😉 angenommen!Ich war ganz erstaunt als ich von gestern auf heute gleich 3!Antworten/Reaktionen darauf bekam. Mir tut auch der respektvolle Umgangston so gut den hier jeder mit jedem pflegt. Auch daran erkennt man meiner Meinung nach einen Menschen der Ehrfurcht hat vor Jehova und damit vor seiner Schöpfung.. Ich bin sicher nicht „gegen“ die ZJ ,denn jeder Mensch dort glaubt ja das er es so richtig macht, es steht mir nicht zu einzelne Menschen danach zu beurteilen WIE sie ihren erworbenen Glauben aus der Bibel vermitteln, schließlich spielt die individuelle Geschichte jedes einzelnen ja auch eine Rolle! Auch bin ich sehr dankbar das mich die ZJ erst überhaupt für die Bibel sensibilisiert haben-wer macht sich heute schon die „Arbeit“. Ich finde aber auch das man am Ende nicht etwas bestimmtes von einen erwarten darf/sollte. Den dadurch erworbenen „Glaubensschatz“ behalte ich auch ohne Predigtdienst nicht für mich, denn ich komme oft ganz UNGEZWUNGEN mit Menschen ins Gespräch die sich für den Glauben an die Bibel interessieren-und darüber habe ich dann auch mit meiner ZJ-Dame gesprochen, sie gibt mir auch darin recht das es gut ist den Menschen selbst die Gelegenheit zu geben zu „suchen“. In Zeiten des Internets ist das sicher nicht schwierig, allerdings muss man bei der „Recherche“ auch dann umso mehr seinen Verstand einschalten ob sich dies auch mit der Bibel decken könnte-sie sollte unser einziger Maßstab sein, so finde ich! Unser Vater zieht ja die Menschen ,und ich lasse mich gerne ziehen. Ich bete dafür meinen mitgegebenen Verstand auch richtig zu gebrauchen-schließlich haben wir den ja auch DAFÜR mitbekommen :-))

  • edelmuth an Sonja
    August 27, 2011

    Guten Abend Sonja

    Auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Mit der Zeit lernst du bei den ZJ auch die Feinheiten zu erkennen.

    In Jakobus 2:26 heißt es, dass der Glaube ohne Werke tot ist. Sicherlich stimmt das. Doch daraus zu schließen, dass man sich das ewige Leben durch sehr viel Predigtdienst verdienen muss, ist vollständig verfehlt. Kein Pionier, Missionar, Bethelmitarbeiter oder Aufseher ist besser gerettet als ein untätiger Verkündiger. Das ewige Leben ist die unverdiente Güte Gottes.

    Was ist also mit Jakobus 2:26 gemeint?

    Jehova beurteilt die Herzen der Menschen nicht ihre Organisationszugehörigkeit. Sonst würden die Menschen erst seit Bestehen der Organisation der ZJ gerettet werden können. Es gibt nur eine Sache, die eine Tätigkeit im Sinne von Werken bedarf, und das ist die Liebe. Liebe ohne Werke ist tot. Liebe kann sich auch in Reue über gemachte Fehler ausdrücken, oder auch, wie bei Jesus und Paulus, durch einen intensiven Predigtdienst. Jeder, wie er kann und will, nicht widerwillig sondern von ganzem Herzen.

    Erkennst du nun den Unterscheid in den Feinheiten?

    Ede

  • Sonja
    August 27, 2011

    Liebe Edelmuth,
    danke, ich lese Eure Kommentare immer wieder gern!
    Predigtdienst:Wenn ich aber genug Zeit zur Verfügung habe und ich trotzdem keinen Dienst absolviere habe ich doch irgendwie ein schlechtes Gewissen, DAS ich Zeit dafür übrig hätte das weiß auch meine ZJ-Dame, denn ich habe keine Kinder und bin nicht berufstätig (glücklich seit über 20ig Jahren verheiratet)Das bringt mich dann doch in „Erklärungsbedarf“. Denn die meisten von Euch, so ließt man heraus bringen es einfach nicht unter den Hut, mit Arbeit, Kindererziehung usw.Da ist mir schon klar das der Druck dann kaum noch auszuhalten ist. Denn so laut ZJ Dame kann es nichts wichtigeres geben, als den wahren Glauben zu verbreiten-ich meine hier nicht „Werbung für die Organisation“-sondern für die Bibel. Ich rede auch gerne über das bereits durch Sie gelernte. Aber eben nur mit Freunden und Bekannten, bei denen ich Interesse dafür verspüre. Wenn ich über die Bibel mit jemanden reden kann tut mir das auch wirklich gut, aber wie gesagt ich will nicht auf fremde Menschen zugehen, denn ich bin der Meinung das Menschen so wie ich ganz „automatisch“ Jehova finden wenn sie zb. in eine bestimmte Lebenssituation kommen, wo sie merken das es da noch etwas anderes geben MUSS als hohles Shopping, TV und anderes „Lebensfüllendes“ (??) Ich denke auch die Menschen wollen SELBST suchen, SELBST finden, diese „These“ habe ich schon oft an meine ZJ-Dame gerichtet, sie meint aber immer das die Menschen allein nicht den richtigen Glaubensweg finden werden können!Aufgedrängtes hat aber etwas negatives für mich-auch wenn es sich dabei um etwas wertvolles, gutes handelt, in dem Moment wo man „Werbung“ für den Glauben macht passt etwas nicht, will das unser Vater so? Fragen kann ich IHM ja leider nicht (und das ist sicher oft der Punkt), genauso auch wie viele ,viele andere Dinge die ich gerne von Jehova beantwortet hätte, nur er kennt die GANZE Wahrheit, auch wenn die Bibel sein Wort ist,wird immer wieder etwas falsch verstanden werden können, oder vielleicht an unpassender Stelle ein Vers aus der Bibel zitiert 🙁 Wie gesagt ich bin noch nicht so „geschult“ im Glauben, wie die meisten hier von Euch! Aber ich mache mir so meine Gedanken, das heißt nicht das die richtig sind, nur unser Vater weiß es genau, wundert oder belustigt sich vielleicht manchmal über meine /unsere Gedanken zum Glauben an Ihn.

  • Sonja
    August 27, 2011

    Hallo liebe Edelmuth, du meinst es wäre doch gut den Predigtdienst (ohne Druck, versteht sich) zu tun -wenn aber die Lehre der ZJ zu sehr von der Bibel abweichen(sollte),dann passt das ja nicht zusammen, wenn ich dann auch das gelernte der ZJ verbreite, wo muss ich da klar trennen, damit nichts miteinander verschwimmt was nicht zum Wort aus der Bibel gehört,wo „predige“ ich dann wirklich NUR das was in der Bibel steht richtig?Momentan schwirrt mir der Kopf ob der (vielen interessanten) Aussagen zu den ZJ. Übrigens:Der Name Gottes, „Jehova“ wird der dann auch nur von den ZJ verwendet oder stand der wirklich so wie mir von meiner ZJ Dame erzählt rund 4000x in den Urtexten.
    Ich hoffe ich nerve nicht mit meinen vielen Äußerungen, aber der Glaube ist einfach ein so wichtiges, interessantes Thema..

  • Tommy
    August 27, 2011

    Ganz genau Sonja, dafuer haben wir ihn bekommen. Mit jenem verstand haben wir auch die Wahlmoeglichkeit bekommen und unser Gott hat ein reltiv grosses Werk hinterlassen. Je oefter man darin liest und vielleicht auch mal drueber nachdenkt, desto mehr versteht man es vielleicht auch. Allerdings sollte man nicht vergessen den Vater oder auch den Sohn (ja tatsaechlich) um den Geist zu bitten. Intelligenz ist keine Waffe die Gott nicht schlagen koennte.
    Es gibt inzwischen einige Kommentare dazu und dazugehoerende Bibelstellen.
    Es bleibt Dir ueberlassen darueber nachzudenken.
    Wenn Du die Schrift mal unvoreingenommen liest, ohne Wachtturm, wird Dir ein Name immer wieder auffallen. Lass Dich um Gottes Willen von jenem nicht abbringen! Ihm wurde alle Macht gegeben.
    Tommy

  • hansi
    August 27, 2011

    liebe sonja
    sei herzlich hier auf bruderinfo willkommen.
    deine worte berühren mich sehr ,sie zeugen von aufrichtigkeit und von innhalt zu erfahren was der kern jetzt gebrauche ich das grosse wort wahrheid was richtig was falsch.
    liebe sonja ich will hier nicht als ratgeber funkgieren ,aber vieles von dem was du sagst ich empfinde änlich,obwohl ich doch schon mehrere jahre zeuge jehovas bin und ich möchte es auch bleiben tobt ihn meinem innern ein kampf der zerrissenheit skepzies zweifeln .
    ja zeifel ob mann ja alles richtigmacht weil ja der tuvsklave lehrt anstrengen fleissig in allem versammlungsbesuche predigtdienst persönliches studium und das bis auf extremste sonst könnte mann ja das ewige leben verlieren.
    liebe sonja davon habe ich mich befreit,ja befreit vom leistungsevangelieum,es ist richtig die versammlung zu besuchen es ist unser geistiges zuhause und wir sind mit gleichgesinnten unserer geschwister zu sammen wo wir uns gegenseitig ermundern können uns gegenseitig helfen können ,auch der predigtdienst ist wichtig wie du ja sagtest dann sind wir keine egoisten es rettet menschenleben joh17,3 dadurch können die menschen jehova ,jesus kennenlernen und das bedeutet buchstäblich ewiges leben ,ja predigtdienst unbedingt,aber auch unbedingt ohne druck auch am besten ohne predigtdienstbericht steigert nur das leistungsgehabe,ohne den bekannten zeigefinger des tuvsklaven viel vieler am vielsten verkündigen sonst bist du kein guter ,gute zeuge ,zeugin jehovas,davon oder bin auf den weg mich davon zubefreien .
    nochmal liebe sonja diese dinge sind gut zusammenkünfte ,predigtdienst ,persönliches studium der heiligen schrift ,aber bitte alles ohne druck und angstmacherrei wir würden sonst unser ewiges leben verlieren laut aussage des tuvsklaven ,lass dich bitte in die liebevollen arme unseres liebevollen gottes und vaters jehova fallen er achtet nicht auf unsere fehler und zeigt mit dem finger drauf wie es gerne der tuvsklave tut ,sondern er jehova sieht das gute in uns er kennt unser herz,ausserdem erinnere dich jesus ist mitfühlend und liebe wie sein vater,und sein joch ist sanft und seine last ist leicht ,wenn wir die erwartungshaltung des tuvsklaven nicht gerecht werden ,sei unbesorgt liebe sonja wir haben die allerbesten hirten jehova ,und sein sohn jesus die nicht nur gut auf uns aufpassen sondern genau wissen aufgrund unserer unvollkommenheit das wir nie zu 100 prozent allen es recht machen können jehova ist eingedeckt dessen das wir staub sind und er nimmt grosse rücksicht auf uns .
    liebe grüsse an dich liebe sonja hansi.

  • Sonja
    August 27, 2011

    Hallo Hansi,danke für deine Worte. Frage: Was ist bitte ein „tuvsklave“??

  • hansi
    August 27, 2011

    liebe sonja.
    hallo sonja tuvsklave ist für mich die abkürzung für den .der treue und verständige sklave ,die gesellschaft der zeugen jehovas ist sich sicher gemäss matthäus24,45 die ganze habe von jesus christus empfangen zu haben und jetzt als verwalter geistige speise wie es immer so schön heist auszuteilen in form von kongressen ,vorträge in den zusammenkünften,wachturm studium ,und natürlich die pubplikationen zeitschriften ,bücher,cd,internet,hoffe nichts vergessen zu haben mit der aufzählung.
    wundere mich nur liebe sonja ,das dir noch nichts erzählt wurde von zeugen jehovas wer der treue und verständige sklave ist und was er für eine aufgabe hatt.
    ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen,und würde mich freuen wieder hier von dir zu hören besser gesagt zu lesen.liebe grüsse hansi

  • Sonja
    August 27, 2011

    Hallo lieber Hansi, danke für Deine Antwort zu meiner Frage was „tuvsklave“ bedeutet -natürlich hätte ich da selber draufkommen können ;-9 Habe natürlich schon davon gehört. Klingt aber für mich immer noch komisch, so enorm devot :-))

  • Lichti an Hansi
    August 27, 2011

    Hallo, lieber Hansi!
    Ich habe soeben Deinen Bericht an Sonja gelesen und ich bin sehr,sehr traurig,wie Du innerlich fühlst.
    Hansi, darf ich dich etwas bitten ?
    Lies einmal Offenbarung 11 : 1 bis 12. Könntest Du mir dann zurückschreiben und mir erklären, was Du darunter verstehst ?
    Deine Schwester Lichti

  • hansi
    August 27, 2011

    liebe lichti
    dir zur liebe habe ich gern offenbarung11,1bis12 gelesen .
    ehrlich gesagt liebe lichti ich steh auf den allbekannten schlauch ,weiss nicht was du mir damit sagen möchtest.
    aber ich kann dir sagen genau so fühle ich du hast bestimmt meine kommentare gelesen genau ich bin gerne ein zeuge jehovas und weisst du wen ich da als bestes vorbild habe ,kein geringerer als unser herr könig und erlöser jesus christus er kamm auf die erde um wessen willen zu tun?gern gebe ich die antwort jesus selbst sagte um dessen willen zu tun der mich gesandt hat und er tat dies treu bis zu seinem schmerzhaften tod den willen seines vaters jehova und somit erlösste er die gesammte menschheit,somit können wir unser ewiges leben nicht erkaufen es ist uns barmherziger weise geschenkt worden joh 3.16
    im übrigen bin ich nachwievor davon überzeugt das jehovas zeugen gottes volk ist ich maches mal liebe lichti es an einem punkt fest .
    jesus sagte daran werden sie erkennen das ihr meine jünger seid wenn ihr liebe unter einander habt mann könnte auch sagen die liebe würde keinem schmerzen zufügen erst recht keinem das leben rauben das wir von unserem schöpfer geschenkt bekommen haben .
    glaube mir bitte liebe lichti bevor ich ein zeuge jehovas wurde ging ich dem auf den grund prüfte wer sich an die worte jesus hielt es waren jehovas zeugen denke nur an die konzentrationslagern unsere geschwister trugen ein lila dreieck,ja viele zeugen ertrugen lieber schmerz verfolgung ja sogar den tod als eine waffe anzurühren um jemand damit umzubringen und das bis auf den heutigen tag.
    ja das sitzt tief in meinem herzen und dazu stehe ich .
    noch zu einem punkt ,wir nennen uns christi nachfolger genau was tat jesus markus 8,1 er ging von stadt zu stadt von dorf zu dorf und verkündigte die gute botschaft ,du wirst jetzt höchstwahrscheinlich einwenden und richtig er heilte jeden menschen den es schlecht ging ,aber er wurde mit lehrer angesprochen und nicht mit wunderheiler,also frage an dich liebe lichti was jesus tat und jehovas zeugen heute noch tun allerdings in einem grösseren umfang matthäus 24,14 kann doch nicht schlecht sein ?und ich meine nicht zur organisation führen ,sondern zum lebendigen gott jehova ,und seines sohnes jesus christus joh17,3 ja auch das sitzt tief in meinem herzen und das werde ich nie allerdings nur mit der hilfe jehovas,und jesus nicht aus meinem herzen streichen wenn ich das tun würde würde ich meinen glauben verleugnen so empfinde ich jedenfalls .
    ja liebe lichti so fühle ich.
    um es nochmal auf den nenner zu bringen .predigtdienst unbedingt,persönliches studium der heiligen schrift unbedingt ,zusammenkünfte besuchen ja,aber auch ja dass das alles unverbindlich geschehen sollte ohne druck,ohne vorwürfe ,ohne den erhobenen zeigefinger wenn man wennig odermal im monat kein dienst verrichtet zu haben, ohne predigtdienstbericht führt nur zum kokorenzdenken und zu vorwürfen wenn mann das limet nicht schafft,nochmal klar ausgedrückt diese dinge sind gut aber auch sind wir dem tuvsklaven keine rechenschaft schuldig ,wohl dem der alles ins dasein brachte in der bibel steht wir werden einestages vor dem richterstuhl gottes stehen ,ich persönlich hoffe dann, das mein name im buch des lebens steht und das wünsche ich jedem hier auf gottes erden lg hansi

  • Nachdenker
    August 27, 2011

    Hallo hansi,
    irgendwie kann ich dich nicht so ganz verstehen. Du schreibst du bist gerne ein ZJ und glaubst das sie Gottes Volk sind. So weit so gut. Andererseits kritisiert du aber den Druck und Zwang und den erhobenen Zeigefinger. Du weist doch das du nicht alles haben kannst. Entweder bist du gerne ein Zeuge Jehovas oder aber nicht. Wenn du gerne ein ZJ bist dann musst du dich mit allem identifizieren was die WTG dir vorgibt. Du kannst dir nicht das fuer dich Gute bei den ZJ heraussuchen und gleichzeitig viele Anordnungen kritisieren. Entweder oder, alles andere ist nicht konsequent.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Lichti an Hansi
    August 27, 2011

    Lieber Hansi !
    Vielen lieben Dank für Deinen Brief.
    Leider habe ich im Moment keine Zeit ,Dir zu antworten.
    Ich werde mich aber in 2 Tagen bei Dir melden,
    Liebe Grüsse Lichti

  • Sonja
    August 27, 2011

    hallo lieber hansi, ich habe deine worte vom 22.okt.nochmal durchgelesen, also ich finde sie sehr schön und vom herzen kommend (keinesfalls halbherzig!). egal was andere sagen, so zB. was du hier tust, das du wankst etc.(ja, alles muß man doch nicht gut finden bei der org. den zj, deshalb ist man doch nicht gleich ein abtrünniger, wankender mensch (sondern ein prüfender ;-)-DAS zu beurteilen sollten wir doch ohnehin jemanden anderen überlassen, derweilen bleibt einen nur die Möglichkeit sich das selbst mit sich (allein!)auszumachen, mit dem EIGENEN gewissen meine ich .. DU erklärst DEINEN Standpunkt, den darf jeder haben ich habe bei dir absolut nicht das gefühl das du „stur“einer Organisation dienen willst-sondern aus FREIEN herzen wie wohl sicher andere auch. bis jetzt konnten mich viele neg.äusserungen (die sicher auch eine gewisse Grundlage haben-ich beurteile&bewerte das nicht,denn ich selbst hatte damit noch keine Berührung also rede ich bei solchen diskusionen nicht mit..)nicht „überzeugen“ das ich mich ganz von den zj abwende- lass ich mich sowieso von niemanden, bilde mir meine eigene, freie meinung,denn die ist ja hier erwünscht!jeder hier hat wohl seine eigene geschichte und Erfahrungen gemacht, ich mache sie und werde sie auch weiterhin machen-aber ich setzte nicht von vornherein voraus das es schlechte sein könnten, ich versuche „unbelastet“ zu bleiben, denn der glaube sollte NIE eine sein.. „VON Zeugen FÜR Zeugen“ kann manche die diese site zum ersten mal besuchen ganz schön irritieren, finde ich. dachte anfangs das es einfach ein austausch über bibelgedanken und wie man sie auffassen könnte (ist ja nicht IMMER gleich so eindeutig;-) ist (naiv, oder..?),so aber finde ich hier auch manchmal Schaudergeschichten die abschrecken (sollen??)nachdem ICH! aber bis jetzt nichts neg.von den zj die ich kennen gelernt habe (außer das MANCHE etwas sorry!-angestrengt auf mich pers.wirken, was auch eine Charaktereigenschaft sein kann- aber sonst ganz „normale“ menschen mit ähnlichen alltagsproblemen und sorgen, das hat mich sehr“ beruhigt“ ,dass auch sie nicht irgendwie „abgehoben“ sind-jedenfalls habe ich das so empfunden.

  • Gerd
    August 27, 2011

    Liebe Sonja,

    du hast bereits etwas, das viele Menschen in unseren Breiten nur oberflächlich oder garnicht haben: den GLAUBEN!

    Nun ermahnt uns die Bibel, dass wir so sein sollten wie die Menschen in Beröa, Apostelgeschichte 17:

    10 Die Brüder aber sandten alsbald in der Nacht sowohl Paulus als Silas nach Beröa, welche, als sie angekommen waren, in die Synagoge der Juden gingen.
    11 Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf, indem sie täglich die Schriften untersuchten, ob dies sich also verhielte.

    Wichtig ist bei der Belehrung durch Prediger, dass sie uns nicht vereinnahmen, nämlich am göttlichen ZIEL vorbei in eine andere Richtung (Hoffnung) manövrieren.

    Ich war 17 Jahre lang bei den ZJ, anfänglich mit großer Begeisterung und Eifer, bin am Ende aber freiwillig wieder hinaus, warum?
    Um zu meinem Vater und zu seinem Erstgeborenen zu finden! Erst nachdem ich die Texte in Römer 8 intus bekam, weiß ich, dass Gott seine Familie erweitern will, dass sein Sohn Geschwister bekommt, dann spürte ich im Geist die Einladung zur Sohnschaft, d a s hat mein Verhältnis zum Schöpfer, den man Väterchen (Abba) nennen darf und zu meinem „großen Bruder“ vertieft.

    Dazu gäbe es viel zu schreiben, ich mache es kurz und verweise dich auf einen Artikel, der m.M.n. sehr gut beschreibt, welches ZIEL uns der hlg. Geist vorgibt, der Artikel beginnt so:

    Das Evangelium von der Sohnschaft

    Autor: Heinemann, Karl | Kategorie(n): Gemeinde, Glaubensleben & Wandel, Irrlehre, Kirchentum, Religionen | 3,348 x gelesen

    Die frohe Botschaft der Bibel — insbesondere des Neuen Testaments — enthält viele herrliche Verheißungen für die erwählten und berufenen Gläubigen. Eine der kostbarsten göttlichen Gnadengaben ist das Geschenk der Sohnschaft in Verbindung mit der einmaligen Stellung der Gemeinde Jesu Christi.

    Der Sohnschaftsstand der Glieder des Leibes Christi ist aber nur möglich infolge der Herrlichkeit des Erstgeborenen, Jesus Christus, und Seiner wunderbaren Mittlerschaft. In Psalm 2, 7 wird die prääonische Zeugung des Sohnes Gottes verkündet. Bis zu diesem wunderbaren Akt war Gott das allein existierende Wesen. Gott, der Vater Jesu Christi, hatte aber einen Entschluss gefasst, nicht nur einen Sohn ins Leben zu rufen, sondern viele Brüder dieses Erstlings (Röm. 8, 29).

    […]

    Wir betrachten im Folgenden

    Die Sohnschaft der Gemeinde Jesu Christi und die Knechtschaft der Religiosität

    Die heilsgeschichtliche Entwicklung der Sohnschaftsphasen

    Die Konsequenzen der Erwählung zum Sohnesstand…

    Fortsetzung hier: http://www.come2god.de/2009/06/20/das-evangelium-von-der-sohnschaft/#more-1973

    Zu dieser göttlichen Berufung bedarf es keiner menschlichen Leistung um etwa die geschenkte Gnade noch gnädiger zu machen! Bleibe wie du bist, der Geist Gottes wird dich leiten wenn du ihn bittest, mehr „Tun“ verlangt unser Vater nicht.

    Ich wünsche dir viel Segen zum Verständnis für den nachfolgend zitierten Bibeltext aus Römer 8:
    28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.
    29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
    30 Welche er aber zuvorbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und welche er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; welche er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.

    Lasse dir ja nicht einreden, dass diese Verheißung für dich nicht gilt, diese Irreführung seitens der ZJ kommt bestimmt wenn du ihnen Römer 8 nennst. Beharre dabei mit der Frage WARUM das für Christen (ist ab 1935 ZJ-Lehre) obsolet geworden sei? WO steht sowas in der Bibel? Bleibe beharrlich!

    Sende dir ein sonniges Servus aus dem Wienerwald!
    Gerd

  • Br. Bird an Sonja
    August 27, 2011

    Liebe Sonja,

    Zuerst möchten wir dich hier herzlich Willkommen heißen. Ich denke es wurde gelenkt, das du hier zu uns gefunden hast. Meine Frau und ich sind genaunaus diesem Grund, aus der Gemeinschaft weggegangen. Als wir die Stimme Jesu hörten, kamen unter anderem genau diese Dinge zum Vorschein. ZJ gehen einen Nicht biblischen Weg. Dieser ist aus verschiedenen Punkten sehr gefährlich. Ich möchte dir aus meiner Sicht erklären warum. Bitte bete darum, wenn du es liest, damit du selbst erkennst, ob es für dich auch so erkennbar ist.

    Es gibt zwei Wege, der eine geht über Jesus zum Vater, der zweite geht über die Gesetzeswerke zum Vater.
    ZJ behaupten, du musst etwas machen (WERKE d.h Versammlung Predigtdienst etc)
    Nehmen wir die Werke: aus Galater Kap 2. Lies dir mal das ganze Kapitel durch, dan siehst du das Paulus hier nicht vom PD spricht, sondern von praktischer Nächstenliebe.

    Jakobus 2:14-16, 18-20 ELB71

    Was nützt es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber nicht Werke? kann etwa der Glaube ihn erretten? Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und der täglichen Nahrung entbehrt, und jemand unter euch spricht zu ihnen: Gehet hin in Frieden, wärmet euch und sättiget euch! ihr gebet ihnen aber nicht die Notdurft des Leibes, was nützt es? Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke; zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir meinen Glauben aus meinen Werken zeigen. Du glaubst, daß Gott einer ist, du tust wohl; auch die Dämonen glauben und zittern. Willst du aber wissen, o eitler Mensch, daß der Glaube ohne die Werke tot ist?

    Es stimmt Sonja, der PD ist sicher wichtig, doch von wem wirst du beauftragt? ZJ sagen, das steht in Mat 24:14. Ja stimmt, das hat Jesus zu seinen Jüngern gesagt, aber nicht zu alle. Die Volksmengen, kamen zum Glauben, aber nie hat Jesus gesagt sie sollen predigen gehen. Lazarus, ging auch nicht predigen. Bei den Heilungen, hat Jesus sogar einen Mann nach Hause zur Familie geschickt. Bei den ersten Christen, steht nirgends in den Briefen von Paulus das Frau und Kind predigen gegangen sind.
    Ich denke sogar, das sie sich bei dem Auftrag eine Schwere last aufbürden. Sie prophezeien im Namen Gottes, obwohl sie keinen Auftrag haben. Komisch ist, das Jesus das zu seinen Jüngern sagte, die sind laut ZJ ja Teil der 144000. Diese haben auch von den Symbolen genommen. Warum dürfen die ZJ zwar predigen, aber der Großteil, keine Symbole nehmen? Obwohl Jesus beim Weggang sagte seine Jünger sollen ALLES halten was er gebot. Sind ZJ nicht die Jünger?? Denke mal bitte gebetsvoll darüber nach. Bitte.

    Sonja, das ewige leben ist ein Geschenk. Glaubst du an den Herren Jesus, wirst du errettet. Du musst ihm deine Sünden bekennen. Denke an den Mörder der neben Jesus hängte. Er war sich bewusst über seine Sünden und glaubte. Das war seine Rettung.
    Jesus sagt selbst, er ist der Weg… Bei den Zeugen ist er eine Randfigur geworden. Sie haben nur den Namen Jehova im Mund.
    Frage mal, wie sie den Jesus außer im Gebet hinten drang Ehren.
    Jehova sagt, wer meine Sohn ehrt, ehrt mich. Oder wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht.
    Leider ist die NWÜ von den Zeugen umgeschrieben. Im neuen Testament, steht das Tetagramaton nicht. Der Anhang, ist falsch. Ein Beispiel, lies folgenden Text in der NWÜ, und denke gebetsvoll nach.

    Hier spricht Paulus von Jesus, im Vers 12 sagt die NWÜ auch noch, Jesus, aber im Vers 13 schreiben sie Jehova. Im Kontext stimmt das nicht, denn im Vers 14 steht sogar, das sie ihn Verworfen haben. Die Juden haben Jesus verworfen nicht JHWH. Es gibt viele Stellen, die beweisen, das tendenziell über setzt wurde. Sogar in den Fußnoten wird korrigiert.

    Römer 10:9-14 ELB71

    daß, wenn du mit deinem Munde Jesum als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst. Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Munde wird bekannt zum Heil. Denn die Schrift sagt: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden“. Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn derselbe Herr von allen ist reich für alle, die ihn anrufen; „denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden“. Wie werden sie nun den anrufen, an welchen sie nicht geglaubt haben? wie aber werden sie an den glauben, von welchem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören ohne einen Prediger?
    Den Weg, den ZJ gehen, zu sagen wir müssen alles halten, laufen in Gefahr unter dem Fluch zu stehen der in Galater Kap 3 steht. Denn wenn du das Geschenk der Gnade nicht annimmst, dann musst du alles schaffen, das ganze Gesetz. Das schafft keiner.

    Galater 3:10-13 ELB71

    Denn so viele aus Gesetzeswerken sind, sind unter dem Fluche; denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buche des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun!“ Daß aber durch Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn „der Gerechte wird aus Glauben leben“. Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: „Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben“. Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist (denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der am Holze hängt!“);

    Epheser 2:5, 7-8, 10 ELB71

    als auch wir in den Vergehungen tot waren, hat uns mit dem Christus lebendig gemacht, -durch Gnade seid ihr errettet- auf daß er in den kommenden Zeitaltern den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade in Güte gegen uns erwiese in Christo Jesu. Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittelst des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, auf daß wir in ihnen wandeln sollen.

    Bitte Sonja, prüfe alles sehr genau, denn Satan blendet im Moment sehr. ZJ werden erkennen müssen, wenn Jesus kommt das sie viele irregeführt haben.
    Denn Frage mal einen ZJ warum in Mat 24:29 steht, sogleich nach der Drangsal kommt Jesus. Die ZJ lehren, das er während der Drangsal kommt. Als Antwort werden sie sagen, der Skalve versteht die Bibel besser, oder sie zeigen es Anhand ihrer Schriften.
    So haben wir es gelernt, wenn was nicht zu erklären ist, die Schriften nehmen, denn ,man kann ja nicht alles wissen. Leider wurde uns NIE gesagt, das der heilige Geist uns helfen wird.
    Wenn du eine Bibelstelle zitiert bekommst, lies bitte das ganze Kapitel. ZJ reisen alles aus dem Zusammenhang. Wir haben es seit Geburt so gelernt.

    Sonja, lass dich von Jesus durch den Geist führen. Wenn du mit ihnen über Jesus sprechen willst, werden sie schnell auf Jehova umlenken.
    Der Vater ist größer als er das stimmt, aber jetzt im Moment, hat der Vater alles dem Sohn übergeben. Er hat alle Macht.

    Johannes 5:22-24 ELB71

    Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben, auf daß alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen.

    Matthäus 11:27 ELB71

    Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn, als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater, als nur der Sohn, und wem irgend der Sohn ihn offenbaren will.

    Wir wünschen dir den reichsten Segen, und lass dich bitte an cht von einer Organisation in die Irre führen. Lies hier die Vorträge, unter Bibliothek oder die Prohetieseite. Du wirst sehen, wenn du unter Hebet liest, gehen die förmlich die Augen auf.

    LG
    Die Birds aus Österreich

  • Br. Bird an Sonja
    August 27, 2011

    Nachtrag: Den Jakobusbrief, hat natürlich Jakobus geschrieben. Nicht Paulus. 🙂 :-).

    LG und sorry für die Verwirrung.:-) 🙂

  • Nachdenker
    August 27, 2011

    Hallo Sonja,
    herzlich willkommen auch von mir. Wenn du ohne Druck und mit Liebe und einem guten Gefühl den richtigen Glauben finden moechtest, dann pruef bitte sehr genau ob
    die ZJ die richtige Organisation ist. Bleib einfach bei uns auf BI und lies die vielen Erfahrungen die hier ueber die Mitgliedschaft bei den ZJ eingestellt wurden. Dann wirst du erkennen das die WTG dir nicht das bieten kann was du suchst.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Br. Bird an Sonja
    August 27, 2011

    Liebe Sonja,

    Die Zeugen Jehovas, werden vom TUVSK geführt. Dies sind 8 Männer, die behaupten, das nur sie der Kanal zu Gott sind. Die letzten Studierwachttürme, gaben dieses Licht wieder. Schau zB. Auf die Prophetieseite. Der Sklave behauptet sogar, das ewiges Leben nur von ihm abhängt. Wir müssen ihn erkennen, und ihm vertrauen. Die ZJ stützen dies auf Mat 24:44-47

    Jhwh sagt NIRGENS, das wir einem Menschen nachlaufen oder ihm vertrauen sollen. Im Gegenteil, wir müssen alles Prüfen. ZJ segnen aber alles ab was vom Sklaven kommt. Kannst ja mal fragen, ob sie irgendwas nicht Glaubt, was ZJ lehren. Wenn alles richtig ist, wären sie Vollkommen. Jesus warnte vor solche.
    Ja leider wird das immer trauriger mit den Ehemaligen Geschwistern. Sie dürfen darüber nicht mal nachdenken, denn das murren gegenüber dem Sklaven, ist Sünde gegen Gott.
    Sie stellen sich mit den Aussagen über Jesus. Schon allein schlimm ist, das sie ihn degradieren, weil sie sagen er sei ein Engel.

    Lukas 21:8 ELB71

    Er aber sprach: Sehet zu, daß ihr nicht verführt werdet! denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin’s und die Zeit ist nahe gekommen! Gehet ihnen nun nicht nach.

    Das sagen sie nicht gleich, sondern erst wenn du getauft bist.
    Das war sogar in den letzten Versammlungen im Studium. ZJ haben sogar einen Wachtturm, der nicht für die Öffentlichkeit ist. Er darf ihm Dienst nicht abgegeben werden.

    Aber Sonja, ich habe eine Bitte. Dies würde mich und uns hier sehr interessieren. Und selber, können wir uns nicht mehr fragen. 🙂 🙂 🙂
    Frage diese liebe Schwester, die zu dir kommt bitte folgendes.

    Wie kann Jesus während der Drangsal kommen, wenn in Mat 24:29-39 danach steht.
    Damit wiederlegst du ihr auch die Auferstehung von 1918 denn Paulus gibt es an, mit Nach dem Kommen des Herrn Jesus.

    Römer 10 Vers 10-15 habe ich dir ja schon gezeigt.

    Bitte Frage sie, bin gespannt auf ihre Aussage. Evtl, bringst du sie ja zum Nachdenken.

    Mit ganz lieben Gruß
    Bird

  • sarai@Sonja
    August 27, 2011

    Liebe Sonja –

    auch ich möchte Dich herzlich hier bei uns begrüßen und freue mich, daß es Dich gibt und dass Du hier bist 🙂

    Ich finde es toll, wenn jemand so umsichtig ist, wie Du, daß er alles zur rechten Zeit schon prüft und nicht erst dann , wenn man zu sehr verstrickt ist und die Übersicht verliert…

    Mir selbst ist das nämlich leider passiert und damit ging es mir dann gar nicht gut.

    Darum mache das, was auch *Jehovas Zeugen* sagen, nämlich täglich alles in der heiligen Schrift, der Bibel, zu prüfen; denn dann kann auch gar nichts schiefgehen –

    Du bist eine sehr kluge, junge Frau – viel klüger, als ich es war –

    in diesem Sinne wünsche ich Dir

    den Geist unseres Himmelvaters und die Liebe und die Gnade seines Sohnes Jesus,

    in tiefer Verbundenheit,

    Deine Schwester Sarai

  • Sonja
    August 27, 2011

    Hallo liebe Sarai, danke das Du mich so lieb einschätzt, ich hoffe das ich auch von „oben“ so gesehen werden kann (Abstriche werden schon gemacht werden müssen, aber ich bemühe mich fortwährend:-)Obgleich wir uns ja nicht sehen oder genau kennen-haben wir hier alle was gemeinsam : Niveauvoller Umgang miteinander,Respekt vor der größten Sache die uns alle auf unseres Vaters Erdboden interessieren sollte : Der feste Glaube an IHN :Jehova-Gott,unser Schöpfer und seinen vollkommenen Sohn (ich glaube:nie werden wir IHN auch nur annähernd so gut nachahmen können, schon allein wegen unserer Unvollkommenheit.. für das was er damals auf Erden für uns getan hat und allen sinnerfüllten,inspirierten Schriften aus der Bibel. Da gibt es noch so viel draus zu lernen für mich,die Frage die ich mir nun stelle :Schaffe ich das alleine auch die Bibel zu verstehen??Denn manches scheint mir einfach zu kompliziert,das war eben auch der Grund mir Hilfe von den ZJ zu holen!
    Alles was ich hier sage sollte niemals andere Mit-Schreiber und Leser dieser Site irgendwie verunsichern-ich möchte nur meine ganz eigenen Fragen die ich mir stelle offen formulieren und versuchen irgendwie zu verstehen, bei- und mit Euch, nicht um irgendjemanden von irgend etwas das ihm persönlich wichtig erscheint abbringen oder verunsichern, gleich mal vorweg gesagt!! Denn das sind ohnehin schon sehr viele durch die WT-Gesellschaft, wie man immer wieder heraus liest.. Darum möchte ich auch meinen Glauben an das Wort aus der Bibel streng von menschlichen Interpretationen und Ansichten(versuchen!!)zu trennen-ich weiß das wird sehr schwierig, denn wie weiß ich gleich auf Anhieb als Laie ob es sich nun um einen bibelinspirierten, oder einen willkürlich gehandhabten Text oder Belehrung durch die Organisation handelt der so gehandhabt werden soll/muß? Denn ich finde beileibe nicht gleich die richtige Textstelle in der Bibel um etwas für mich zu untermauern ODER auch zu wiederlegen! Ich will jede Art von Manipulation durch Menschenhand verweigern,nur wie erkenne ich die bloß gleich?

  • Manfred an Sonja
    August 27, 2011

    Liebe Sonja,

    auch ich möchte Dich noch herzlich hier bei uns willkommen heißen. Ich denke, dass Du im Moment alles richtig machst. Du möchtest dich wirklich nur nach dem Wort Gottes ausrichten und keinen menschlichen Überlegungen folgen. Besser kann man es nicht machen. Die Frage ist nur, wie schafft man das, wenn man noch relativ wenig Ahnung von alledem hat was in diesem dicken Buch der Bibel niedergeschrieben wurde.

    Wir leben heute in einem Zeitalter, wo alles digital ist und ich benutze auf allen meinen technischen Geräten eine Bibel App von „You Version“. Dort kann man auch in mehreren Übersetzungen gleichzeitig nach einem bestimmten Stichwort suchen. So kann man schnell ähnliche Texte in der Bibel zu einem Thema finden, auch wenn man sich nicht sehr gut auskennt. Dann kann man sich den Kontext dazu durchlesen und schaut ob das tatsächlich was miteinander zu tun hat oder nimmt sich den nächsten Text vor. Wenn Du so vorgehst, dann benötigst Du keinerlei Bibelerklärende Schriften, denn wenn Du mit der richtigen Einstellung in dem Wort Gottes liest, dann wird der Vater Dir auch durch den Heiligen Geist helfen, seine Worte zu verstehen:

    1. Johannes 2:27 (HFA) Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus.

    Wenn Du meinst, dass Du diesen Geist nicht genug spürst, dann bitte unseren Vater oder seinen Sohn um mehr Geist. Dem der bittet wird auch gegeben werden.

    Ich war selbst 38 Jahre ein Zeuge Jehovas und bin letztes Jahr ausgeschlossen worden, weil ich mit drei meiner Brüder über die Bibel gesprochen habe. Denn als Zeuge Jehovas darfst Du nur mit anderen Menschen im Haus zu Haus Dienst über die Bibel sprechen. Wenn Du eigene Überlegungen innerhalb der Gruppe äusserst, dann wirst Du schnell als abtrünnig abgestempelt. Lass Dich nicht ins Bockshorn jagen, wenn sie sagen, dass nur die gerettet werden, die Zeugen Jehovas werden. Das stimmt so nicht. Es werden die gerettet, die an unseren Herrn Jesus Christus glauben und ihn auch erkennen. Ich habe ihn erst richtig erkannt, nachdem ich nicht mehr die Versammlungen der Zeugen Jehovas besuchte.

    Doch Du musst für Dich selbst die Entscheidungen treffen. Prüfe einfach die Lehren der Zeugen Jehovas anhand der Bibel und nimm dazu bitte auch eine andere Übersetzung und dann wirst Du relativ schnell feststellen, dass sie sich manche Bibeltexte so hingebogen haben, damit es Ihrer Lehrmeinung entspricht. Das beste Beispiel ist der Studien WT vom 15.07.2013, der jetzt im September studiert wurde. Da ging es um den „Treuen und verständigen Sklaven“, das neue hellere Licht. Auf der Prophetieseite gibt es zu jedem dieser vier Studienartikel eine Abhandlung. Wenn Du magst kannst Du es Dir durchlesen, hier der Link dazu: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1054

    Niemand hier bei Bruderinfo wird Dich dazu auffordern ihm nachzufolgen. Das einzige was passieren kann ist, dass Dich jemand dazu einlädt mit uns gemeinsam unserem Herrn Jesus Christus zu folgen. Wenn Du das auch möchtest, dann sei herzlich eingeladen, mit uns diesen WEG zu gehen.

    Johannes 14:6 (HFA) Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.

    Wenn jemand sagt er sei der „Kanal Gottes“ und man solle ihm folgen, dann macht der nichts anderes als sich an die Stelle unseres Herrn Jesus zu setzen. Denn ein Kanal ist auch ein Weg, nämlich ein Wasserweg. Doch wenn sie behaupten würden, sie seien der Weg, dann würde es auffallen, denn Christus sagte ja, dass nur er dieser Weg sei. So haben sie ein Synomym gefunden und viele fallen darauf herein.

    Wir würden uns freuen, wenn Du ein Stück des Weges mit uns gehst und dann entscheidest ob Du abbiegen möchtest oder nicht. Wenn Du Fragen hast, dann kannst Du diese hier gerne stellen. Es ist immer jemand da, der Dir helfen würde.

    Liebe Grüße Manfred

  • Sonja
    August 27, 2011

    Lieber Manfred, was meinst Du damit mit wenn du sagst ich kann den WEG mit Euch gehen? Ich frage das deshalb weil ich immer wieder davor gewarnt werde neue Wege zu suchen, weil ich ja eine Suchende bin.Auf dieser Site hat jemand gesagt es braucht keine (neue) Religion sondern nur den Glauben an die Bibel.Ich will den richtigen Glauben folgen,aber ab den Moment wo sich Menschen vormieren bildet das doch wieder eine neue „Organisation“, läuft zumindest Gefahr, oder? Verstehst Du mein Dilemma,dort wo Menschen sind, sind natürlich Meinungen(auch meine..)Ich denke bald das man alles für sich behalten müsste,denn auch das beeinflusst ja auch wieder. Frei sein, frei denken können mit den heiligen Geist „plaudern“, Fragen stellen, in größter Ehrfurcht möchte ich das.Das ist in dem Moment NUR eine Sache zwischen ihm und mir. Ich werde die Antworten durch Ihn bekommen, das spüre ich, niemals möchte ich dabei auf Jesus Christus vergessen. Ob ich am Weg bin?Ich hoffe es..

  • Manfred an Sonja
    August 27, 2011

    Liebe Sonja,

    wenn ich sage, dass Du ein bischen des Weges mit uns gehst, meine ich damit, dass Du uns ein bischen Gesellschaft leistest, genauso wie Du es im Moment machst. Wie Du siehst, sind wir hier nicht immer alle der gleichen Meinung, aber das ist auch gut so, denn so bleibt man wach und forscht ob sich die Dinge wirklich so verhalten wie es jemand dargestellt hat. Du hast geschrieben und damit meine ich das hier:

    Ich frage das deshalb weil ich immer wieder davor gewarnt werde neue Wege zu suchen, weil ich ja eine Suchende bin. – Zitat Ende.

    Der der dies zu Dir gesagt hat, handelt nicht gemäß dem Wort unseres Herrn Jesus, denn es steht geschrieben:

    Mt 7,7 Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.

    Lk 11,9 Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.

    Wenn Du aufhörst zu suchen, dann kannst Du Christus auch nicht finden. Der der Dir das gesagt hat, meint damit, dass Du Deine jetzige Religion anhand der Bibel überprüfen sollst und macht das dann mit Dir gemeinsam anhand von biblischen Publikationen. Wenn Du dann dort eingetreten bist, dann darfst Du Deine neue Religion nicht mehr überprüfen. Warum? Weil Du sonst feststellen würdest, dass sie nicht gemäß der Bibel handeln.

    Es gibt eine Sache, die von Zeugen Jehovas immer und immer wieder als das non plus Ultra hervorgehoben wird und das ist das Predigtwerk. Nur wer dieses Predigtwerk verrichtet, der ist ein wahrer Jünger Jesu. Mal abgesehen davon, dass Jesus sagte man wird seine Jünger an der Liebe erkennen, möchte ich mal folgenden Vergleich anführen. Denn auch einige Kommentarschreiber hier, sind der Meinung dass das Predigtwerk durch nichts zu ersetzen ist und das deshalb die Zeugen Jehovas die wahre Religion sind. Nur um dem vorzubeugen, ich glaube auch, dass diese Religion das Volk Gottes ist/war, aber sich mittlerweile soweit von unserem himmlischen Vater und vor allem von seinem Sohn entfernt hat, dass sie nicht mehr das Wohlwollen unseres Vaters haben.

    Veranschaulichung:
    Herstellung von Falschgeld und das in Umlauf bringen

    Angenommen Du würdest Falschgeld drucken und in Umlauf bringen. Wäre es dann besser, Du würdest viel und oft Falschgeld in Umlauf bringen oder wäre es nicht besser, Du würdest es weder drucken noch verteilen?
    Eigentlich wäre es doch richtig, nur echtes Geld in Umlauf zu bringen. Nicht wahr?

    Übertragen auf den Predigdienst:
    Nur weil man viel und oft predigt, heißt das noch lange nicht das dies in Ordnung ist. Denn wenn man etwas falsches predigt, dann verschlimmert man die Sache nur noch wenn man das in großem Stil mit viel Zeiteinsatz tut. Wenn man aus Gottes Wort predigt, sollte es doch zumindest wahr sein, oder nicht. Ansonsten ist doch alles vergebens, egal wie viel Zeit ich dafür einsetze.

    Schau mal was in der Bibel steht und ich zitiere aus der NWÜ:
    15 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Meer und das trockene Land durchreist, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es wird, macht ihr ihn zu einem Gegenstand für die Gehẹnna, doppelt so schlimm wie ihr selbst.

    Übertrag diesen Text mal auf die ZJ, denn genau diese rühmen sich ja, dass sie weltweit das Land durch forschen um einen einzigen Jünger zu machen. Wenn ihr predigen aber falsch ist, dann erreichen sie nur, dass sie die Menschen von Jesus wegführen, statt zu ihm hin.

    Jetzt brauchst Du nur noch Ihre Zeitschriften anhand der Bibel zu überprüfen und Du wirst feststellen, dass sehr viel falsch ist und das obwohl sie angeblich durch heiligen Geist geleitet werden. Müsste dann nicht alles, richtig sein?

    Und nein, ich hasse sie nicht, aber mir tut es unendlich leid um die vielen meiner Schwestern und Brüder, die Gefangene einer Ideologie sind, ihre ganze Zeit und manchmal auch ihr ganzes Geld dafür einsetzen, dass sie einem falschen Propheten folgen.

    Also liebe Sonja, lass Dich nicht verunsichern. Du prüfst alles und das ist richtig. Auch hier bei BI musst Du alles prüfen, denn es sind oft nur menschliche Meinungen und Du kannst das Beste behalten und den Rest verwirfst Du. Folgen darfst Du aber keinen Menschen, sondern nur Jesus Christus und damit folgst Du automatisch auch seinem Vater, denn er ist der Weg zu seinem Vater. Es gibt keinen anderen.

    Liebe Grüße Manfred

  • sarai@sonja
    August 27, 2011

    Liebe sonja,

    ich kann Dir im Moment leider nur ganz kurz antworten, denn ich habe gerade Besuch und es kommt dann noch jemand vorbei; wir wollen dann gemeinsam essen und beten –

    aber da Du mich so dezidiert fragst, ich habe, als ich hier her kam, ein paar sehr liebe Kommentare von Zadok/Achim bekommen und er hat mir immer ein Stück weiter geholfen.

    Vielleicht liest er dies ja und wendet sich an Dich und falls er es nicht sehen sollte; dann gibts hier ganz viele tolle Brüder und Schwestern, die Dir sehr gerne alle Deine Fragen beantworten werden –

    ganz liebe Grüsse,
    Deine Schwester Sarai

  • Hopefull an Sonja
    August 27, 2011

    Liebe Sonja

    auch ich möchte Dich ganz herzlich hier auf BI willkommen heißen und begrüßen.
    Mit Interesse habe ich Deinen Kommentar gelesen und freue mich einerseits sehr, dass Du Dich für Gott und seinen Sohn interessierst, aber bin auch traurig, dass Du jetzt schon die Ketten der Gefangenschaft der Organisation spürst. Höre auf dieses Signal!!
    Jesus Christus hat keine Ketten und er zwängt niemanden in eine Schablone. Wie Anna schon anführte ist sein Joch und seine Last leicht. Du spürst nichts! Sobald Du aber Zwang und vor allem ein schlechtes Gewissen spürst, dann sollten alle Alarmglocken anfangen zu schrillen. Bei mir schrillten diese erst nach ca. 20 Jahren.
    Um Jesus Christus zu folgen, braucht man keine Organisation. Die ZJ-Dame wird Dir zwar etwas anderes sagen, aber das Wort Jesu ist doch viel auschlaggebender als ein Menschenwort, oder nicht?
    Dann lies doch bitte mal SEINE Worte in Joh. 15:1-8

    Hier sagt Jesus selbst, dass ER der Weinstock ist und Du bist die Rebe. Du MUSST mit dem Weinstock, also mit Jesus Christus, direkt verbunden sein, damit Du die Kraft(Heiligen Geist) des Weinstockes bekommen kannst, um zu wachsen und zu blühen. Erst wenn Du direkt mit Jesus verbunden bist, dann kannst Du die Frucht des Heiligen Geistes hervorbringen, wie Liebe, Freude, Friede, Langmut, Milde, Barmherzigkeit usw. Gal. 5: 22,23

    Was passiert aber mit der Rebe, wenn sie plötzlich abgebrochen wird und an einen anderen Stock verpflanzt wird? Wessen Saft und wessen kraft bekommt sie dann? Eines steht jedemfalls ganz sicher fest, sie bekommt sie nicht mehr vom Weinstock, Jesus Christus. Die Rebe wid nun von etwas oder jemand anderen ernährt. Und genau das macht die Organisation. Sie brechen die Reben vom Weinstock Jesu Christi ab und verpfropfen diesen an etwas anderes, nämlich an sich selbst. Plötzlich bekommt aber diese Rebe nicht mehr den guten Saft von Jesus, sondern muss das nehmen was die Organisation aufbereitet, nämlich Menschenworte und nicht tragbare Menschengebote wie zB die Blutschuld. Die Rebe verkümmert ohne dass sie es merkt. Und dann spürt die Rebe plötzlich Druck, Last, ein schlechtes Gewissen. Sie saugt so viel Kraft wie möglich auf immer mehr und mehr, verausgabt sich, aber ihre Blüte wird immer spährlicher. Irgendwann kann sie nur noch so blühen wie die Organisation es will und es zulässt oder sie stirbt ab. (V. 6)
    Aber wir sollen doch so blühen wie der Christus es will, in vollster und schönster Blüte mit reinstem Duft und vollem Geschmack. Diese Blühte bekommt die Rebe nur, wenn sie mit dem wahren Weinstock, Jesus Christus verbunden ist und auch bleibt.
    V.5:
    ICH bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer In MIR BLEIBT! und ich in ihm, der wird VIEL Frucht bringen; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

    Liebe Sonja, Jesus Christus steht an Deiner Schwelle und Klopft an Dein Herz. Lass IHN hinein, aber nicht die Organisation. Er sagt zu Dir:
    Off. 3:20:
    Siehe, ich stehe an Deiner Tür, liebe Sonja, und klopfe an; wenn Du meine Stimme hörst und die Tür (Dein Herz) öffnest, zu Dir werde ich hineingehen und mit Dir essen.
    (Text leicht geändert) 🙂
    Eph. 3:17-19:
    dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid, damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist, und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus,damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes.

    Und wenn Du Jesus Christus im Herzen hast, bekommst Du den Heiligen Geist und bringst die vortrefflichste Frucht hervor ohne, dass Du Dir dauernt Gedanken darüber machen musst, oder Dich furchtbar anstrengen musst. Du blühst, durch Jesus Christus und mit dem Helfer, ganz alleine und alles ohne schlechtes Gewissen. Und dann erfüllt sich V.8 im Gleichnis zum Weinstock in Joh. 15:
    Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet.

    Ist das nicht sagenhaft???
    Und dann spürst Du wie leicht und unglaublich sanft das Joch Jesu ist. Mat. 11:28-30
    Jesus Christus ist für Dich gestorben, nicht die leitende Körperschaft oder die Organisation. Lass IHN in Dein Herz.

    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen den reichsten Segen unseres Vaters und seines Sohnes, die volle Erkenntnis und den Heiligen Geist. Nimm das an was in der Bibel steht. Jesus ist der einzigste und beste Weg

    ganz herzliche Grüße
    Hope

  • Sonja
    August 27, 2011

    Hallo alle miteinander,
    was mir aufgefallen ist (oder hab ich da falsch gesehen )das die letzten Einträge vor mir im Jahr 2011 wahren, kann das sein?

  • Manfred an Sonja
    August 27, 2011

    Liebe Sonja,

    das die letzten Einträge vor Dir aus dem Jahr 2011 sind, liegt daran das der Vortrag: „Zweifel, Ungewissheit und Angst“ vom 27.8.2011 ist. Doch das ist kein Problem, man kann auch zu älteren Vorträgen noch etwas schreiben und die Kommentare erscheinen dann trotzdem links in der Spalte bei den neuen Wortmeldungen.

    Es gibt übrigens auch zwei Bibliotheken mit der Auflistung der verschiedenen schon behandelten Themen. Vielleicht findest Du da ja was, was Dich gerade besonders interessiert:

    http://www.bruderinfo.de/?page_id=216
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?page_id=833

    Da sind die Vorträge jeweils alphabetisch aufgelistet.

    Liebe Grüße Manfred

  • Br. Bird an Alle
    August 27, 2011

    Liebe Geschwister,

    Zum Thema Angst. Ich habe mir gerade am Appstore (Android) die Rezessionen zu der JW Library angesehen. Leider kann man die 1 Punktvergabe nicht ansehen.

    Aber mir ist aufgefallen, das sehr viele 5 Sterne geben, und dann steht im Kommentar. „Geht leider nicht zum Installieren“ ??????!!!!!
    Da fragt man sich schon, wie kann man 5 Sterne vergeben, ohne es zu sehen.
    Alleine hier sieht man die Angst der Brüder. Alles was von der Organisation kommt, ist perfekt. Ohne es zu sehen, Bestnote.

    ): ):

    Bird

  • Mike
    August 27, 2011

    hallo.
    im letzten wachtturm artikel ging es darum: die zu respektieren, die die führung übernehmen.
    was mir aufgefallen ist, das es nicht mehr einseitig geschrieben worden ist, sondern auch auf die ältesten geschaut worden ist, wie sie sich zu verhalten haben. bin gespannt ob sich da was ändert an ihrem benehmen!
    hat etwa die wtg hier mitgelesen??

  • Free Mind Thomas
    August 27, 2011

    Hallo Mike,

    in Brooklyn gibt es einen WTG Bruder der sich auf dem Klo einschließt und einmal die Woche bei einer Telefonkonferenz von freien Christen mitmacht. Ein Freier Bruder hat ihn dort schon mehrmals gehört.

    Bei unserer Konferenz haben wir manchmal auch mehrere anonyme Zuhörer, es könnte also auch Selters mit dabei sein?!

    Auf jeden Fall wird sehr aufwendig alles ständig beobachtet und viel Geld ausgegeben um Unterlassungsverpflichtungserklärungen durchzusetzen.
    Die mir bekannten Links kann ich Dir gerne mal per e-mail schicken, oder Du musst einfach mal „Einstweilige Verfügung zeugen jehovas“ bei Google eingeben.

    Dann merkt man schnell was da rechtlich alles so läuft im Hintergrund.
    In den Briefen an die Versammlungen stehen dann oft die verständnisvollen und verharmlosenden Varianten für alle WTG-Gläubigen.

    Schön das man als Nachfolger des Herrn von IHM immer nur die Wahrheit spüren und lesen wird.

    Herzliche Grüße
    Dein Bruder in Christus
    Thomas FM

  • renault
    August 27, 2011

    Liebe Brüder,
    Ich bin erst vor kurzem ,etwa vor zwei Monaten „erwacht“.
    Seit dem habe ich eurer Seite sehr oft besucht und Stunden lang gelesen.Vieles ist nicht mehr wie vorher.Predigtdient zurückgeschraubt,Dienstamt abgelegt, und neuerdings auch aus der Schule ausgetragen.Was Passiert?Man hat viel Zeit und ein Gefühl das etwas fehlt.Etwa die Angst jetzt nicht mehr genug zu tun.Es dauert etwas bis man begreift,das Jesus, als er davon sprach das sein Vater dadurch verherlicht wird das ihr viel Frucht tragt nicht unbedingt von Predigtdienst sprach.Was ist denn diese Frucht von der Jesus Sprach? Sind es denn nicht auch die Früchte des Geistes?
    Diese Früchte hervorzubrinen ist auch schon eine Herausvorderung.
    Oder dem Gefühl mehr tun zu müssen hier ein Gedanke aus Jesaja30:15
    Der Herr, der heilige Gott Israels,hat zu euch gesagt:“Wenn ihr umkehrt und stillhaltet, dann werdet ihr gerettet. Wenn ihr gelassen
    abwartet und mir vertraut, dann seid ihr stark“.
    Oder aus Prediger 9:9″ Genieße jeden Tag mit der Frau, die du liebst,solage das Leben dauert,das Gott dir unter der Sonne geschenkt hat, dieses vergängliche und vergebliche Leben.Denn das ist der Lohn für die Mühsal und Plage, die du hast unter der Sonne.“
    Für mich bietet sich die neu gewonnene Zeit auch an die unverfälscht Wahrheit aus Gottes Wort zu lesen und nicht mehr Dogmas studieren zu müssen.So hat jeder seinen Weg mit dem Aufwachen und evt. Schuldgefülen Jehova gegenüber fertig zu werden.
    Noch zum Schluß fällt mir Sprüche 29:25 ein „Sich vor Menschen zu Fürchten bringt Gefahr;auf den Herrn vertrauen bringt Sicherheit“
    Danke an euch, die ihr so schöne Vorträge ausarbeitet die einem Mut und zuversicht geben und an alle die gut gewählte Kommentare geben.
    Liebe Grüße renauLt.

  • Alois
    August 27, 2011

    Lieber Bruder renault

    Ich begrüße Dich recht herzlich bei uns. Schön dass Du zu unserem Retter Jesus gefunden hast, oder besser umgekehrt, schön dass der Retter Jesus Dich gefunden hat. Flüchte weiter vor den Menschen die nicht retten können.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    August 27, 2011

    Lieber renault,

    wenn ich dich richtig verstanden habe liegen zw. dem ersten „aufwachen“ und der Austragung aus der TPDS gerade mal 2 Monate. Das ist natürlich eine sehr schnelle Entwicklung, die mit Sicherheit von deiner Versammlung kritisch beäugt wird, oder?

    Ich habe auch oft Gefühle wie du, dass man ja jetzt viel Zeit hat sich mit sich selbst und seiner Situation zu beschäftigen, oft ist das aber garnicht so hilfreich, vor allem für die Psyche nicht, wie ich selbst festgestellt haben. Mein „Aufwachprozess“ ist ein langjähriger. Das ständige „Grübeln“ macht einen auf die Dauer allerdings kaputt.

    Irgendwann muss man einen Weg gefunden haben und einen festen Standpunkt eingenommen haben um nicht ständig von seinen eigenen Gefühlen hin und her geworfen zu werden. Man muss an den Punkt kommen wo man sage kann:

    „So wie ich jetzt mein Verhältnis zu Jehova und Jesus aufgebaut habe und wie ich mein christl. Leben lebe ist es gut und richtig.“

    Ich hoffe und wünsche dir, dass du diesen „festen Standpunkt“ recht schnell finden wirst und dein Seele wieder in ein Gleichgewicht kommt.

    LG
    Dennis

  • renault
    August 27, 2011

    Hallo Dennis, wenn der Wecker klingelt kann ich gleich aufstehen.
    So auch bei Diesem erwachen.Bevor ich mit den Zeugen in berührung kam, las ich schon ca.10 Jahre in der Bibel.Wahrscheinlich half
    das mir und natürlich auch Jehova ,(denn er kann Veranlassen das man steht Rö14:4)das ich mich nicht hab unterkriegen lassen.Ich hab auch eine liebe Frau die nicht in der „Wahrheit“ ist,auch nicht meine Eltern oder andere Verwandte.Ich hab also nichts zu verlieren,nicht einmal die Freunde aus der „Welt“.Ja man wird beobachtet.Wenn sie fragen sagt man sowas wie „ich mache keine Rückschritte ich nehme anlauf“oder „ich mache Fortschritte“(fort schreiten und zwar von der Organisation)oder sowas wie „der Wachturm
    hat sich doch noch nie geirrt,oder?
    Aber die schmerzen die der Aufwachprozess erzeugt verschwinden auch wieder, sucht Trost in seinem Wort und beim Austauschen wie auf solchen Seiten und lasst euch von eurem Zorn nicht zu etwas verleiten.Denn das bewirkt nicht Gottes Gerechtigkeit.
    Liebe grußean alle
    auch an Alois ,danke auch für deine Worte.

  • Ulrike P.
    August 27, 2011

    Hallo Renault,
    herzlich willkommen bei uns. Wie schön das du hier her gefunden hast! 🙂

    Und vielen Dank für deinen Hinweis auf Jes 30, 15
    Er kommt für mich wie gerufen.
    Denn…umgekehrt bin ich…auch vertraue ich auf Gott und Jesus Christus.
    Aber am stillhalten und gelassenem abwarten happerts leider so manchesmal bei mir.
    Du hast mich damit daran erinnert, dass aber genau DAS mich stark macht.

    LG Ulli

  • (rudilala)
    August 27, 2011

    Hallo Ulrike !
    Deine Worte stimmen mich heiter, Renault ist in derselben Versammlung wie ich, wir haben uns liebgewonnen, er könnte mein Sohn sein – ich bin 72, wir schauen uns tief in die Augen, was ich gerne mache, denn dies standhalten bewirkt eine innere verbundenheit. Ich selbst bin erst ca. vor 2 Jahren aus dem schlaf erwacht durch einen Bruder aus einer Stadt ca. 70 KM von mir entfernt, mit dem ich Telefonish in verbindung stehe, habe mich 1969 taufen lassen und immer genau nach dem Wortlaut des TUV gehandelt, leider wegen mein Sprachfehler bin ich nur DaG. gewesen, und der Bruder hat mich aus dem Dornröschenschlaf mit einem Eimer kaltem Wasser aufgeschreckt und von da an ging es bergauf. Bin fiel mit Renault im Predicgtdienst gegangen, habe sein Werdegang beobachtet. Er ist ein Bruder der Liebt Jehova aus der tiefe seines Herzens. Wir sind ein Gespann, wir kämpfen seite an seite für Jehova. Ich sagte, denke an 1 Kor. 11: 3, Dein Haupt ist der Christus, und zwischen Dir und dem Christus ist nichts, aber da schiebt sich eine Organisation, ein TUV und eine Leitende Körperschaft, das sind drei Fremdkörper die da nichts zu suchen haben, wenn du etwas wissen willst, lege es Jehova vor, bitte um seinen Geist und der Christus wird dir deinen Herz und Sinn durch den Geist Jehovas öffnen, dann verstehst du es, und du wirst die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird dich freimachen und Du bist jetzt frei von den Ketten des Wachtturms.

    Ulrike, mach weiter so. Wenn du einen Mann hast, ist er Dein Haupt, wenn nicht, ist der Christus dein Haupt und zwischen Dir und dem Christus soll nichts sein.

    Gruß rudilala

  • Alois
    August 27, 2011

    Lieber rudilala

    Schön für jeden Bruder und jede Schwester die in dieser Zeit aufwacht. Denn wir leben in der Zeit des Aufwachens. Der Eine wacht etwas schneller auf, der Andere hat einen guten Schlaf und wacht etwas später auf. Geschlafen haben so gut wie Alle. Das ist auch ein Zeichen das in den Propheten steht, dass es eine Zeit geben wird in der ein Teil aufwacht und dem Bräutigam mit brennenden Lampen entgegen geht.

    Die Organisation, so falsch sie auch sein mag, hat in den Propheten einen festen Platz. Sie war sogar ein Knecht oder Sklave Jehovas!

    Aber wir kennen alle das Gleichnis von den 10 Knechten, nur zwei davon waren gut. Aber alle 10 Knechte waren Knechte des Herrn. Acht davon waren schlecht, bzw. wurden nicht einmal im Gleichnis erwähnt.

    In folgenden Versen ist von dem Knecht und Bote die Rede der von Jehova gesandt wurde. So gesehen hat die Organisation schon recht mit der Behauptung sie würde die geistige Speise für das Volk bereiten.

    (In Klammer schreibe ich Bemerkungen gemäß meinem Verständnis für die heutige Zeit in die Bibeltexte hinein)

    Jes. 42
    16. Und ich (Jehova) will die Blinden (das sind wir die wir jahrelang geschlafen haben) auf einem Wege (den Weg zu Jesus) führen, den sie nicht kennen (hat uns die Organisation nicht beigebracht); auf Steigen, die sie nicht kennen, will ich sie schreiten lassen; die (geistige) Finsternis vor ihnen will ich zum Lichte machen, (das geschieht auch hier in Bruderinfo) und das Höckerichte zur Ebene (die Schwierigkeiten werden beseitigt). Das sind die Dinge, die ich tun und nicht unterlassen werde. (Jehova hat uns das versprochen)
    17. Die auf das geschnitzte Bild (Wachtturm, Erwachet, Bücher) vertrauen, die zu dem gegossenen Bilde (LK und „t.u.v.Sklave) sagen: Du bist unser Gott! werden zurückweichen, werden gänzlich beschämt werden.
    18. Höret, ihr Tauben (Organisationsanhänger)! Und ihr Blinden, schauet her, um zu sehen!
    19. Wer ist (geistig) blind, als nur mein Knecht (der „treue und verständige Sklave“)? Und taub wie mein Bote (Organisation), den ich sende? Wer ist blind wie der Vertraute, und blind wie der Knecht Jehovas?
    20. Du hast vieles (in der Bibel) gesehen, aber du beachtest es nicht; bei offenen Ohren hört er nicht.
    21. Jehova gefiel es um seiner Gerechtigkeit willen, das Gesetz groß und herrlich zu machen.
    22. Und doch ist es ein beraubtes und ausgeplündertes Volk (die Zeugen Jehovas); sie sind (geistig gesehen) in Löchern gefesselt und allesamt in Kerkern versteckt; sie sind zur Beute (des Teufels) geworden, und kein Erretter ist da (auch nicht Jesus), zur Plünderung, und niemand spricht: Gib wieder heraus! (denn Jesus sagt, weichet von mir ich kenne Euch nicht)
    23. Wer unter euch (Zeugen Jehovas) will dieses zu Ohren nehmen, will aufmerken und in Zukunft hören?
    24. Wer hat Jakob (Zeugen Jehovas) der Plünderung hingegeben und Israel (Zeugen Jehovas) den Räubern? Nicht Jehova, gegen den wir gesündigt haben? Und sie (die Zeugen Jehovas) wollten nicht auf seinen (Jehovas) Wegen wandeln, und hörten nicht auf sein Gesetz. (z. B. das Gesetz nur Jesus und Jehova zu glauben und nicht Menschen)
    25. Da hat er (Jehova) die Glut seines Zornes und die Gewalt des (geistigen) Krieges über ihn (Jakob, somit die Zeugen Jehovas) ausgegossen; und diese hat ihn ringsum angezündet, aber er (Jakob, somit die Zeugen Jehovas)ist nicht zur Erkenntnis gekommen; und sie hat ihn in Brand gesteckt, aber er nahm es nicht zu Herzen. (der Brand ist ein prophetischer Querverweis auf das Haus, das man auf Stroh, Holz oder auch auf Stein oder Gold bauen kann, obwohl den Vielen das Glaubensgebäude abbrennt, nehmen sie es trotzdem nicht zu Herzen 1. Kor. 3 ab Vers 10)

    Aber es gibt Hoffnung für das Volk, zumindest ein Teil davon. Die Zeit ändert sich. Die folgenden Verse beziehen sich auf den Vers 16 oben, indem Jehova die Blinden und Tauben wieder sehen und hören lässt.

    Jesaja 43
    1. Und nun, so spricht Jehova, der dich geschaffen, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
    2. Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten; (prophetischer Querverweis auf das Gleichnis auf Sand gebaut oder auf dem Felsen, Matth. 7 ab Vers 24) wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen. (weil der Glaubensbau auf Stein und Gold gebaut ist und nicht auf Stroh und Holz)

    5. Fürchte dich nicht, (diejenigen welche die Organisation verlassen haben und an Jesus und seinen Vater glauben) denn ich bin mit dir; vom Aufgang her werde ich deinen Samen bringen, und vom Niedergang her werde ich dich sammeln. (Jesus sammelt seine Schafe)
    6. Ich werde zum Norden sagen: Gib heraus! Und zum Süden: Halte nicht zurück, bringe meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der Erde, (Jesus sammelt seine Schafe)
    7. einen jeden, der mit meinem Namen genannt ist, (der sich zum Volke Jehovas zählt) und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe! (geistig gemacht, also in Jehova und Jesus wiedergeboren)
    8. Führe heraus das blinde Volk, das doch Augen hat, und die Tauben, die doch Ohren haben! (Das sind wir, die wir blind und taub waren und jetzt aufgewacht sind und doch auf die Stimme Jehovas hören und die kommende Verheißung sehen)

    10. Ihr seid meine Zeugen, spricht Jehova, und mein Knecht, den ich erwählt habe: damit ihr erkennet und mir glaubet und einsehet, daß ich derselbe bin. Vor mir ward kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein.
    11. Ich, ich bin Jehova, und außer mir ist kein Heiland. (somit auch keine Organisation)
    12. Ich habe verkündigt und gerettet und vernehmen lassen, und kein fremder Gott (z.B. Organisation) war unter euch; und ihr seid meine Zeugen, spricht Jehova, und ich bin Gott.

    Der letzte Vers kommt erst wenn die Große Volksmenge die Gewänder weiß gewaschen haben und vor dem Thron Gottes stehen. Durch das Opfer Jesu werden nämlich unsere Sünden reingewaschen. Unsere Sünden sind dann vor Gott vergessen.
    Auch die Sünden die wir getan haben bevor wir aufgewacht sind und die Organisation verlassen haben sind dann vergessen. Deswegen stehen wir dann vor dem Thron als hätten wir nie einem fremden Gott, also der Organisation gedient.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Barbara Nadeem
    August 27, 2011

    Lieber renault!
    Herzlich willkommen!
    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Free Mind Thomas
    August 27, 2011

    Herzlichen Dank lieber Bruder E.K.,

    ergänzen möchte ich Deine wunderbaren Ausführungen damit, dass wir an/in JEDEM die Wahrheit (die im Herrn Jesus Christus begründet und definiert ist) besonders daran erkennen können, welche Früchte er hervorbringt und dabei niemals bestimmend oder manipulierend auf den einzelnen, oder die Masse wirkt.

    Ganz im Gegenteil, sein/ihr tun bringt Menschen zusammen, heilt sie, stärkt sie und bringt sie noch dichter an den Christus & somit an Gott den Vater heran.

    Das geschieht dann auch ganz individuell, ohne Einheitsbrei oder Schema F, denn jeder von uns hat seine Gabe vom Vater und jeder hat seine Berechtigung auf dieser Welt zu sein, deshalb darf sich kein Mensch, keine Organisation über diese vom Vater & Sohn zugestandene, ja gewünschte Freiheit stellen!

    Ich wünsche uns allen einen gesegneten Sonntag und lade gerne zu weiteren schönen Gesprächen in der Bruderinfo Konferenz (jeden Abend ab 20:30 Uhr) ein.
    http://www.digidatanet.de/?p=586&cpage=1#comment-4553

    Euer Bruder in Christus
    Thomas FM

  • Frank&Frei
    August 27, 2011

    An Christus brauchen wir nicht zu Zweifeln. Deshalb liebe Brüder, glaube denen, die die Wahrheit suchen und zweifle an denen, die sie gefunden haben.

    Diese Aussage ist der Hammer. Sie bringt den Gedanken auf den Punkt. Wie kann man nur so vermessen sein und davon reden „in der Wahrheit “ zu sein, wenn die Doktrin sich permanent ändert, so wie das Chamäleon seine Farbe ändern kann.

    Ich bin Suchender, der in Jesus seinen ERlöser und in Jehova seinen Gott sieht. Ich habe noch sehr viel zu lernen und mußte erst einmal die Arroganz ablegen, der ich verfallen war, in dem Gefühl, ich sei in der Wahrheit, wüßte alles besser als die Pfaffen der Kirchen und wäre doch der großartige Lehrer.

    Ich war Objekt der Verführung, Subjekt der Zwangsarbeit für eine Verlagsgesellschaft, deren Publikationen bei mir einen ganzen Raum füllen und die alle paar Jahre derart verändert werden, dass man in den alten Schwarten blos nicht mehr reinschaut. Der KA sagte mal: schließt den Giftschrank ab, er meinte damit die alten Bücher von Russell und Rutherford usw.

    Die Heilige Schrift verändert sich nicht vielleicht bis auf die NWÜ, die dogmenbedingt immer wieder mal modernisiert wird.

    Der WT Verlag setzt auf Masse, weniger auf Klasse und eine Bibel im Floppy Cover wird eh nicht alt – wie so manches Dogma.

    Momentan habe ich den Eindruck – bei Blick in verschiedene Versammlungen – dass dei Kraft von oben, der Segen ausbleibt, auch wenn da noch so viel vom segensereichen Werk geradebrechtet wird und Erfahrungen herbeigezogen werden, die weniger exemplarisch für die Zeit sind.
    Wenn man gewisse Dinge immer wieder sagt, bleibt davon ein Teil hängen. Das wußten und wissen auch Propagandaleute für ihre Ziele zu nutzen.
    allen einen schönen Sonntag

  • Dennis
    August 27, 2011

    Lieber Brd. E.K.,

    eine sehr offene und gute Betrachtung, die m. E. auch die häufigsten Ursachen für psychische Probleme bei ZJ schon im Titel zusammenfassen.

    Man kann fast jede beliebige Publikation inwischen heraussuchen, wo unterschwellig oder ganz offen ein „Blutschuld“-Druck aufrecht erhalten wird.

    Ich denke gerade an Abs. 4 des Ködi-Artikels „Gottes Wille geschehe“ (S.3), wo es heißt:

    „Bald werden alle vernichtet, die eigenen Wünschen nachgehen und es ablehnen den Willen Jehovas zu tun“

    Es ist offensichtlich was der „Sklave“ mit solchen Sätzen erreichen will, mehr Eifer, mehr Einsatz, mehr Predigtdienst und das nicht etwa aus Liebe und echter Überzeugung, nein es läuft nach dem Motto „Du MUSST mehr machen und dich verausgaben, denn es werden ja BALD ALLE vernichtet, die keine ZJ sind“

    Diese und andere Artikel in versch. Publikationen vor allem auch im Wt der nächsten Wochen und Monate zeigen für mich eine deutliche Entfremdung des „Sklaven“ von seinen „Schäfchen“ in den Ortsversammlungen. Er muss mit z.T. martialischer Sprache (s. Wt 01.11.11 „Jehu und die Schlachtung von Abtrünnigen“) einer für ihn gefährlichen Entwicklung entgegen steuern, nämlich der „Freiheit in Christus“, die immer mehr Brüder und Schwestern für sich zu Recht in Anspruch nehmen. Dies ist allerdings in den Augen des „Sklaven“ ein Kollisionskurs zu Jehova (s. Wt 15.11.11 S. 28 Abs. 17)

    LG
    Dennis

  • Caleb
    August 27, 2011

    Lt. „Sklaven“ sollten wir uns bemühen, in der Mitte der Herde zu sein, weil wir da vor Angriffen sicher sind. Stimmt ja auch. Doch was sieht man als Schaf, inmitten einer Herde anderer Schafe? Nix.

    Erst wenn man bereit ist, sich von der Herde zu entfernen, weil man das Gefühl hat, in die falsche Richtung zu gehen, kann man die Herde und die Mechaninsmen in der Herde sehen.

    Aber dann ist man auch außerhalb der Herde, „ungeschützt vor Angriffen“ und muss sich den Weg selber suchen. Wenn man auf einem Hügel steht, kann man ja in jede Himmelsrichtung sehen. Anderseits sieht man möglicherweise das Ziel auch klarer.

    Viele ZJ stehen mitten in der Herde und sehen deshalb nix, da kannst du reden was du willst. Viele haben Angst, allein dazustehen und alleine den Weg zu gehen, Schafe wollen das ja auch nicht. Sie wollen einem Hirten folgen.

    Nur welchem Hirten folgen wir? Der WTG oder Jesus?

    Vom Hügel aus können wir auch den Hirten besser sehen. Für die, die aus der Herde herausgehen, gibt es hier eine Orientierungshilfe.

    Weiter so!

    LG

  • Alois
    August 27, 2011

    Lieber Caleb

    Da hast Du recht!
    Wenn wir in der Organisationsschafherde bleiben, dann können wir uns auch nicht verirren. Wenn wir uns nicht als einzelnes Schaf verirren, dann kann unser wahrer Retter Jesus sich auch nicht aufmachen um uns zu finden wie folgendes Gleichnis zeigt:

    Luk. 15
    3. Er sprach aber zu ihnen dieses Gleichnis und sagte:
    4. Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eines von ihnen verloren hat, läßt nicht die neunundneunzig in der Wüste und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
    5. Und wenn er es gefunden hat, so legt er es mit Freuden auf seine Schultern;
    6. und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und die Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.
    7. Ich sage euch: Also wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, welche der Buße nicht bedürfen. –

    Die 99 Schafe bedürfen nicht der Rettung durch den Christus, denn sie sind durch das treue Nachfolgen der Organisation vermeintlich gerecht und schon so gut wie gerettet.

    Aber es steckt noch mehr in diesem Gleichnis: Das Wort Wüste!
    Die 99 Schafe werden vom Hirten in der Wüste zurückgelassen. Das bedeutet sie leben in einer geistigen Wüste. Und Wüsten haben so an sich dass es an Futter und Wasser mangelt, oder sich gar kein Futter und Wasser darin befindet. Genau so ist es in der Organisation, es mangelt an geistigem Wasser und Brot. Am Ende werden sie in der Wüste umkommen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Regina
    August 27, 2011

    Lieber Alois,
    genau das hab ich auch mal bei einem Bibelstudium angesprochen, dass das Schaf nicht mehr zur Herde zurückgebracht wurde, weil es der Hirte mit nach Hause nimmt. was ja dem ganzen Kontext nach auch Sinn macht. Aber das kam gar nicht gut an. Freut mich, dass es andere auch so auslegen.
    LG Regina

  • schneerose
    August 27, 2011

    servus bruder caleb

    du schreibst…

    „Aber dann ist man auch außerhalb der Herde, “ungeschützt vor Angriffen” und muss sich den Weg selber suchen“

    wer greift die zeugen an.. vor was.. oder wem.. soll die herde dich schützen ..
    vor deinen nachbarn.. vor der ev.kirche ..vor der dventkirche..vor der regierung..

    sind es nicht die WTG die mit ihren zeitschriften alle anderen angreifen ..

    habt ihr nicht gelesen.. das nach dem weggang paulus wölfe in die herde einziehen und sie nicht schonen..(Apostelg.)

    mein bruder caleb..erkennst du nicht die wölfe im schafspelz..oder wie viele brüder müssen noch von den WTG ältesten zerissen werden..

    bei 7.000 000 schafen spielt es keine rolle wenn jedes jahr einige tausenden gerissen werden..kommen dich immer wieder neue nach..

    aber für den guten hirten jesus und seinen vater spielt jedes schaf eine grosse rolle..

    warum…

    weil er für sie sein leben geopfert hat..er hat für jedes einzelne schaf gelitten und gestorben..
    du bruder caleb ..fühlst dich sicher wie eine Sardine im schwarm weil du annimmst das deine brüder und schwestern verschlungen werden..(sind wir schon so weit abgestumpft wie tiere)

    hast du nicht beobachtet wie diese blinden leiter die herde in die grube führen.. 1914..1918..1923..1935..1975..
    wie viele änderungen gibt es wegen der generation..ich habe 3 erlebt..
    und wer nicht freiwillig mitgeht wird gezwungen..jeder der dann noch widerstand leistet wird geschlachtet..

    und du caleb sagst.. dass es in der herde sicher ist..dann las uns wissen wo das ist..vor welchen angriffen bist du sicher..

    dein bruder scheerose

  • Bob
    August 27, 2011

    Lieber Bruder E.K.,

    Du hast einen nachdenkenswerten, guten und gewichtigen Aufsatz geschrieben, alles nochmals auf den Punkt gebracht,
    du hast das verstreut in vielen Kommentaren vorzufindende düstere Unbehagen an der Organisation zusammengetragen. Vielen Dank an dieser Stelle.
    Diese ganze Glaubensverwaltungsmaschine hat vielen Zeugen Jehovas die Authentizität genommen.Hat sie in Ängste, Zweifel und Fremdbestimmtheiten verwickelt, hat sie auf falsche Fährten geführt, hat Wahrnehmungen verzerrt, hat die Nähe zum Christus zerstört.
    Ich danke Jesus und unserem Vater, dass ich und meine Familie die christliche Freiheit geniessen darf und diese Dinge der Vergangenheit angehören, wir sie auch nicht mehr beobachten und ertragen müssen.
    Ich wünsche allen Brüdern und Schwestern, die in Zweifeln sind, die Kraft unseres Gottes, sich von diesen inneren und äusseren Zwangsmechanismen endlich befreien zu können. Zu wertvoll ist der Glaube, als man dessen Definition einer selbstherrlichen machtorientierten Gruppe überlässt.
    Wir können nur hoffen und beten, dass viele von den mentalen und sozialen Schäden, den diese jesusverachtende Organisation verursacht, bewahrt bleiben. Der einzige Ausweg ist hier die gottzugewandte Haltung in der Suche nach der christlichen Freiheit.
    Liebe Grüsse
    Dein Bruder Bob

  • Joshua Gross
    August 27, 2011

    Hallo lieber Bob, ich kann deinen anderen Kommentar nicht mehr finden, deshalb antworte ich auf diesen. Du schriebst: „Echte Gemeinschaft kann nur gelebt werden, wenn man sich emotional öffnen kann.“ Das kann ich nur bestätigen. Ich habe so eine Gemeinschaft in der Psychosomatischen Klinik in Bad Herrenalb erlebt, die nach den 12 Schritten der Anonymen Alkoholiker arbeitet. Am Empfang der Klinik hängt folgende Aussage von Richard Beauvais : „Wir sind hier,
    weil wir die eigene, harte Erfahrung gemacht haben, daß es letztendlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange wir uns nicht selbst begegnen, solange sind wir auf der Flucht. Solange wir nicht zulassen, daß unsere Mitmenschen an unserem Innersten teilhaben, gibt es für uns keine Geborgenheit. Solange wie wir uns fürchten, durchschaut zu werden, solange können wir weder uns selbst noch andere erkennen – werden wir alleine sein. Wo können wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unserem Nächsten? Hier in der Gemeinschaft können wir uns erst richtig klar über uns werden und uns nicht mehr als den Riesen unserer Träume oder den Zwerg unserer Ängste sehen, sondern als Mensch, der, als Teil eines Ganzen, zum allgemeinen Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden können wir Wurzeln schlagen und wachsen; nicht mehr alleine – wie im Tod – sondern lebendig als Mensch unter Menschen. “
    (Richard Beauvais, 1964)

    Viele liebe Grüße!
    Joshua

  • Bruderinfo
    August 27, 2011

    Lieber Joshua Gross,
    das ist ein sehr wichtiger Kommentar den du geschrieben hast. Auch das Zitat von Richard Beauvais ist genau das was eine Gemeinschaft in Wirklichkeit ausmacht. Den Bruder zu kennen, genau wie er im innersten ist und dies ohne wenn und aber. Ihn zu lieben mit seinen Stärken und Schwächen, weil wir diese Schwächen genauso in uns haben. Deshalb liebten die Menschen Jesus so sehr, weil sie bei Ihm so sein konnten wie sie waren. Sie mußten sich nicht verstellen oder immer alles gut machen, damit sie nicht schlechtes auf die Versammlung oder die Gemeinschaft warfen. Die Erkenntnis das wir alle Sünder sind sollte uns zeigen das wir im Grunde Alle gleich sind und nur so geliebt werden möchten wie wir sind. Grossartig. Danke. Bruderinfo. 🙂

  • Barbara
    August 27, 2011

    Lieber Bruder E. K. !
    Vielen Dank für diesen Artikel!
    Vieles von dem was Du erwähnst habe ich auch empfunden.
    Besonders habe ich an meiner Liebe zu Gott gezweifelt, weil ich ja nicht besonders eifrig in den Dienst gegangen bin. Weil meine Motivation also nicht die Liebe zu Gott ist sondern Pflichterfüllung ist mein Dienst wertlos. Daraus folgt das ich nichts an guten Werken vorzuweisen habe und ich vor Gott nicht besser dastehe als ein Weltmensch der nichts von der „Wahrheit“ wissen will. Das hat mich jahrelang sehr depressiv gemacht.
    Nun habe ich endlich den Herrn Jesus gefunden und bin von dieser schweren Last befreit!
    Es wäre schön wenn dieser Artikel ZJ die von Zweifel, Ungewissheit und Angst geplagt werden dazu ermuntern würde sich dem Christus zuzuwenden.
    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Alois
    August 27, 2011

    Vielen Dank Bruder E.K. für den aufmunternden, aufrüttelnden und guten Vortrag.

    Leider lesen die Brüder und Schwestern welche ihn besonders dringend lesen sollten nicht. Denn selbst hier zu lesen ist ihnen vom herrschenden „Sklaven“ verboten worden. Der „Sklave“ hat sich tatsächlich an die Stelle des Christus gesetzt, aber genau dies ist die Definition des Antichristen der letzten „Stunde“.

    1. Joh. 2
    18. Kindlein, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen geworden; daher wissen wir, daß es die letzte Stunde ist.
    19. Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, so würden sie wohl bei uns geblieben sein; aber auf daß sie offenbar würden, daß sie alle nicht von uns sind.

    Sie sind von uns ausgegangen, schrieb Johannes, somit ist der Antichrist niemand von außerhalb, sondern von uns. Nur auf die Organisation trifft es zu, dass sie sich an die Stelle des Christus gesetzt hat.

    Rettung erhalten wir nur von unserem wahren Hirten Jesus, sein Joch ist sanft und leicht. Genau das Gegenteil von dem was die Organisation ihren Nachfolgern aufläd.

    Bevor nicht der Zweifel über den „Sklaven“ im Herzen geboren wird und in der Folge unsere Brüder und Schwestern eine schlimme Zeit durchmachen, kann Jesus den Brüdern und Schwestern auch nicht helfen.

    Ps. 34:18
    Nahe ist Jehova denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er.

    Harren wir aus, unser wahrer Hirte Jesus und unser Vater Jehova werden uns nicht verlassen sondern uns retten wenn die Zeit gekommen ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Michael
    August 27, 2011

    Wer dem HIRTEN folgt bekommt das Beste, wer der Herde folgt, nicht mal die Reste!

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