11 Comments
  • Salomo1
    Februar 17, 2012

    Hallo Alois,

    man kann bei der LK tatsächlich eine gewisse Hybris erkennen.

    Die Organisation ist immer mehr zum Selbstzweck geworden und für die eigene Machterhaltung wird immer mehr Kraft aufgewendet. Aus sicherlich berechtigter Sorge um die Einheit, wird das Volk bis in alle Einzelheiten gleichgeschaltet. Und so findet nun eine Art Tanz um das goldene Wachtturm-Kalb statt, dass uns angeblich aus Ägypten geführt hat und uns ins neue System bringen wird und ‚uneingeschränktes Vertrauen’ verdient (od-X S.21). Welch eine Hybris. Jehova und Jesus Christus können wir uneingeschränkt vertrauen, aber doch nicht sterblichen Menschen und seien sie noch so edel (Ps 118:9; 146:3). Da müsste schon die bisherige Fehlerrate gleich Null gewesen sein.

    (2. Korinther 1:24) Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude, denn ihr steht durch [euren] Glauben.
    (1. Korinther 4:8) Habt ihr etwa ohne uns als Könige zu regieren begonnen?

    Doch nach der Hybris kommt die Nemesis:

    (Daniel 7:25) Und er wird sogar Worte gegen den Höchsten reden, und die Heiligen des Allerhöchsten wird er andauernd befehden. Und er wird beabsichtigen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden.
    (Offenbarung 11:7) Und wenn sie ihr Zeugnisgeben beendet haben, wird das wilde Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen und sie besiegen und sie töten.
    (Offenbarung 13:5-7) Und ein Maul wurde ihm gegeben, das große Dinge und Lästerungen redete, und Gewalt wurde ihm gegeben, zweiundvierzig Monate zu handeln. 6 Und es tat sein Maul auf zu Lästerungen gegen Gott, um seinen Namen und seine Wohnstätte zu lästern, ja die, die im Himmel weilen. 7 Und es wurde ihm gewährt, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu besiegen,

    (Sacharja 13:7) „O Schwert, erwache gegen meinen Hirten, ja gegen den kräftigen Mann, der mein Genosse ist“ ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen. „Schlag den Hirten, und mögen die [Schafe] der Kleinviehherde zerstreut werden;
    (Micha 4:9) Warum nun schreist du ständig so laut? Ist kein König in dir, oder ist dein eigener Ratgeber umgekommen, so daß Wehen wie die einer Gebärenden dich ergriffen haben?

    (Micha 4:11) Und nun werden gewiß viele Nationen gegen dich versammelt werden, die, die sprechen: ‚Sie werde entweiht, und mögen unsere Augen auf Zion schauen.‘
    (Offenbarung 11:2) Aber was den Vorhof außerhalb des Tempel[heiligtums] betrifft, wirf ihn hinaus und miß ihn nicht, denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang niedertreten.
    (Psalm 74:3-9) Alles an der heiligen Stätte hat der Feind mißhandelt. 4 Die dich befeinden, haben gebrüllt inmitten deiner Zusammenkunftsstätte. Sie haben ihre eigenen Zeichen als [die] Zeichen gesetzt…8 Sie, auch ihre Nachkommen, haben in ihrem eigenen Herzen zusammen gesagt: „Alle Zusammenkunftsstätten Gottes sollen im Land verbrannt werden.“ 9 Unsere Zeichen haben wir nicht gesehen; da ist kein Prophet mehr, Und da ist niemand bei uns, der weiß, wie lange.
    (Jesaja 32:14, 15) Denn der Wohnturm, er ist verlassen worden, selbst das Getümmel der Stadt ist aufgegeben worden; ja Ophel und der Wachtturm sind kahle Felder geworden, bis auf unabsehbare Zeit das Frohlocken von Zebras, die Weide von Herden; 15 bis auf uns der Geist aus der Höhe ausgegossen wird und die Wildnis zum Obstgarten geworden ist und der Obstgarten selbst als wirklicher Wald gerechnet wird.

    Doch gibt es danach eine Wiederherstellung

    (Micha 4:10) Winde dich in Schmerzen, und brich hervor, o Tochter Zion, wie eine Gebärende, denn nun wirst du aus einer Stadt hinausziehen, und du wirst auf dem Feld weilen müssen. Und du wirst bis nach Babylon kommen müssen. Dort wirst du befreit werden. Dort wird Jehova dich zurückkaufen aus der Faust deiner Feinde.
    (Jesaja 54:3) Denn zur Rechten und zur Linken wirst du hervorbrechen, und deine eigenen Nachkommen werden sogar Nationen in Besitz nehmen, und sie werden auch die verödeten Städte bewohnen.
    (Jeremia 30:17-22) „Denn ich werde eine Genesung für dich herbeiführen, und von deinen Schlägen werde ich dich heilen“ ist der Ausspruch Jehovas. „Denn eine weggejagte Frau nannten sie dich: ‚Das ist Zion, nach der niemand sucht.‘ “ 18 Dies ist, was Jehova gesprochen hat: „Siehe, ich sammle die Gefangenen der Zelte Jakobs, und seiner Wohnstätten werde ich mich erbarmen. Und die Stadt wird tatsächlich auf ihrem Schutthügel wieder erbaut werden; und der Wohnturm selbst wird an seiner rechtmäßigen Stelle stehen.

  • Tommy
    Februar 17, 2012

    Guten Tag Alois,
    verstehe ich jetzt nicht so ganz weil:
    Fürchte dich vor der keinem, das du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, auf daß ihr versucht werdet, und werdet Trübsal haben zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. (Matthäus 10.19) (Matthäus 10.28) (2. Timotheus 4.8) (Offenbarung 3.11)
    11 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem andern Tode. (Offenbarung 20.14) LUTHERBIBEL

    Fürchte nichts von dem, was du leiden wirst. Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, auf daß ihr geprüft werdet, und ihr werdet Drangsal haben zehn Tage. Sei getreu bis zum Tode, und ich werde dir die Krone des Lebens geben. (Matthäus 10.19) (Matthäus 10.28) (2. Timotheus 4.8) (Offenbarung 3.11) 11 Wer ein Ohr hat, höre was der Geist den Versammlungen sagt! Wer überwindet, wird nicht beschädigt werden von dem zweiten Tode. (Offenbarung 20.14) ELBERFELDER
    Da wird erst nach Überwindung die Krone verliehen!?!?!?
    Tommy

  • Alois
    Februar 17, 2012

    Hallo Salomo
    Dein letzter Satz in Deinem Kommentar lautet:
    „Die Treue wird auch in Off 2:10-11 erwähnt. Sie blieben treu bis in den Tod und haben die Krone des Lebens erhalten und sind nicht mehr vom zweiten Tod bedroht, haben also an der ersten Auferstehung teilgenommen.“
    Was passiert mit denen die bei der Ankunft des Herrn Jesus noch gar nicht gestorben sind? Diesen Widerspruch kann man nur auflösen, wenn man mit Tod nicht den körperlichen Tod meint. Denn für die Zeugen ist jeder tot, der ausgeschlossen wurde. Der Ausgeschlossene ist so tot, dass man ihn nicht mal mehr anschaut, geschweige grüßt.
    Somit schrieb Johannes frei übersetzt: Wer Jesus treu bleibt und deswegen von den Zeugen ausgeschlossen wird, erhält die Krone des Lebens.

    So einfach ist das!

    Brüderliche Grüße Alois

  • Alois
    Februar 17, 2012

    Hallo Salomo

    Danke für die interessanten Anregungen. Du hast die Geschichte vom „reichen Jüngling“ erwähnt.
    Zum „reichen Jüngling“ den Jesus eingeladen hat, frage ich mich, wer ist heute der reiche Jüngling der nicht Jesus folgen will. Der Jüngling war eigentlich gläubig, sicher hat er auch an Jehova geglaubt wie es damals bei den Juden üblich war. Aber um an Jesus zu glauben, hätte er seinen Reichtum aufgeben müssen. Das wollte er dann doch nicht.
    In der Neuzeit gibt es auch einen Jüngling der seine Stellung, seinen Reichtum nicht zugunsten Jesus aufgeben will. Denn wir sollen ausschließlich Jesus folgen, nur Jesus als unseren Herrn anerkennen. Wir sollen Jesus die gleiche Ehre geben wie unserem himmlischen Vater. Dieser neuzeitliche Jüngling ist auch sehr gläubig, betet inständig Jehova an, erwähnt Jehova in den Publikationen wo es nur geht.
    Aber er der neuzeitliche Jüngling gibt Jesus nicht die Ehre, die ihm gebührt. Im Gegenteil, dieser Jüngling hat Jesus das Lehramt und das Amt des Herrn weggenommen. Denn der normale Zeuge folgt dem sogenannten „treuen und verständigen Sklaven“ und wenn Jesus durch die Bibel etwas anderes sagt, so wird doch dem modernen Jüngling und seinem Wachtturm geglaubt. Das gefällt natürlich dem modernen Jüngling und dieses „Kapital“, nämlich dass alle Zeugen dem Jüngling LK folgen, möchte er nicht zugunsten des Herrn Jesus aufgeben. Denn würde die LK Jesus die Stellung geben, die ihm gebührt, müssten sie sich sofort selbst auflösen. Das wäre wie beim Jüngling zur Zeit Jesus, auch Heute ein zu großes Opfer für die LK.
    In Jes. 65 kommt der Jüngling auch vor, Du weist selbst, ohne die 2. Stelle in der Bibel zu finden, kann man nicht erkennen wie etwas zu verstehen ist. Im Kontext Jes. 65 handelt sich um das beginnende Paradies. Da wird in Vers 20 geschildert dass es kein Säugling und auch kein Greis mehr geben wird. Im 2. Halbvers wird auch gesagt warum.
    Zitat aus der Elberfelder unrev.:
    20. Und dort wird kein Säugling von einigen Tagen und kein Greis mehr sein, der seine Tage nicht erfüllte; denn der Jüngling wird als Hundertjähriger sterben, und der Sünder als Hundertjähriger verflucht werden.
    Der Jüngling wird als Hundertjähriger sterben… Mal sehen was noch alles so passiert in nächster Zeit.

    Brüderliche Grüße Alois

  • Salomo1
    Februar 17, 2012

    Hallo Manfred,

    was die WTG tatsächlich nicht beachtet hat ist, dass alle einen Lohn erhalten. Ich hatte das Gleichnis bisher so angewendet, dass alle Arbeiter den gleichen Lohn bekommen, das ewige Leben, egal wie spät sie in ihrem Leben angefangen haben, dem Herrn zu dienen. Wer länger dient bekommt dennoch nicht mehr. Das ewige Leben kann man sich sowieso nicht verdienen.

    Zu deiner Auslegung muss ich sagen, dass es für eine gültige Auslegung zwei oder auch drei Textzeugen bedarf (Mat 18:6; 2. Kor 13:1).
    Wenn sich nun die ägyptischen und byzantinischen Textzeugen nicht einig sind, dann kann man darauf keine gültige Auslegung machen. Doch die Aussage „viele sind berufen/eingeladen, doch wenige sind auserwählt“ findet sich auch in Mat 22:14. Da in der Bibel alles Wichtige doppelt vorkommt und diese Aussage sonst nicht mehr vorkommt, ist es durchaus wahrscheinlich, dass diese Aussage auch in Mat 20:16 gemacht wurde.
    In Mat 22:1-14 geht es um die Eingeladenen Gäste bei einem Hochzeitsfest, die aber nicht kommen. Darauf werden andere eingeladen, die dann auch kommen. Einer der Gäste hat aber kein Hochzeitskleid an und wird hinausgeworfen. Darauf sagt Jesus: „Viele sind berufen/eingeladen, doch wenige auserwählt“

    Aus dem Kontext und durch Vergleich verschiedener Übersetzungen sieht man, dass berufen auch eingeladen bedeuten kann.
    Als dritten Textzeugen könnte man das Gleichnis von den Jungfrauen sehen, bei dem es wie in Mat 22:1-14 auch um die Teilnahme an einem Hochzeitsfest geht. Alle 10 sind berufen/eingeladen aber nur 5 sind letztlich auserwählt.
    Wenn also die Aussage über die Berufenen und Auserwählten tatsächlich auch zu Mat 20:16 gehört, dann muss sie im Sinne von Mat 22:14 verstanden werden. Dass bedeutet, dass die Berufenen oder Eingeladenen nur dann ihren Lohn bekommen, wenn sie auch Auserwählt sind.
    Viele sind eingeladen im Weinberg zu arbeiten, aber nicht alle Arbeiter werden beim Einstellungsgespräch auch auserwählt.

    Das sieht man auch aus dem Kontext. Jesus lädt einen reichen Jüngling ein, ihm nachzufolgen und sich sozusagen mit einem Tageslohn zufrieden zu geben. Aber der Jüngling will auf seinen Reichtum nicht verzichten. Darauf sagt Jesus, dass es für Reiche fast unmöglich ist, in das Königreich zu kommen. Die Jünger aber, die alles aufgegeben haben, würden reich belohnt werden und ewiges Leben erhalten
    Darauf macht er die Aussage, dass viele, die Erste (reich) sind, Letze sein werden, und viele die Letzte (arm) sind, Erste sein werden.

    Dann erzählt er das Gleichnis vom Weinberg. Daraus geht hervor, dass alle den gleichen Lohn bekommen, also das zuvor erwähnte ewige Leben. Die letzten erhalten einen relativ hohen Stundenlohn. Die ersten sind deshalb mit dem Lohn nicht zufrieden und erwarten mehr.
    Das „denn“ in der Aussage „denn viele sind berufen“ kann man auch im Sinne von „aber“ oder „doch“ verstehen (siehe die unterschiedliche Übersetzung von „denn“ in Mat 15:27, Röm 4:9; Luk 19:26 in den verschiedenen Übersetzungen auf bibelserver.com).

    Wenn Jesus jetzt tatsächlich die Aussage gemacht hat, dass viele berufen/eingeladen sind, aber nur wenige auserwählt sind, dann bedeutet dies, dass einige, wie der reiche Jüngling, gar nicht erst zur Arbeit gekommen sind, weil sie mit dem Lohn nicht zufrieden sind.
    Die reichen Pharisäer sind sich für eine solche Arbeit zu fein und erhalten gar keinen Lohn von Gott (Mat 6:2,5,16). Die Pharisäer sind die Ersten, aber sie müssten bezüglich des Königreiches die Letzen werden, damit sie den Lohn erhalten.

    (Markus 9:35) Da setzte er sich nieder und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: „Wenn jemand der Erste sein will, so soll er der Letzte von allen und aller Diener sein.“
    (Lukas 13:24-30) 25 wenn einmal der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat und ihr anfangt, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: ‚Herr, öffne uns.‘ Er wird euch aber als Antwort sagen: ‚Ich weiß nicht, woher ihr seid.‘ 26 Dann werdet ihr anfangen zu sagen: ‚Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und du hast auf unseren breiten Straßen gelehrt.‘ 27 Er aber wird reden und zu euch sagen: ‚Ich weiß nicht, woher ihr seid. Geht weg von mir, all ihr Täter der Ungerechtigkeit!‘ 28 Dort wird [euer] Weinen und [euer] Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Ịsa·ak und Jakob und alle Propheten im Königreich Gottes seht, euch selbst aber hinausgeworfen. 29 Ferner werden Leute aus östlichen und westlichen Gegenden und von Norden und Süden kommen und werden zu Tisch liegen im Königreich Gottes. 30 Und siehe, es gibt Letzte, die Erste sein werden, und es gibt Erste, die Letzte sein werden.“

    Die Pharisäer stehen draußen, wie die 5 unverständigen Jungfrauen. Sie sind eingeladen, aber nicht auserwählt. Sie sind die Letzten in Hinsicht auf das Königreich. Sie kommen zu spät und kommen nicht mehr rein.

    Das Wort „eingeladen/gerufen/berufen“ wird aber an anderen Stellen auch synonym zu „auserwählt“ verwendet. Die Bedeutung ist dann nicht „eingeladen (zum Fest)“, sondern „berufen/ernannt (ins Amt)“

    (1. Korinther 1:1-2) 1 Paulus, durch Gottes Willen zu einem Apostel Jesu Christi berufen, und Sọsthenes, unser Bruder, 2 an die Versammlung Gottes, die in Korinth ist, an euch, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus Geheiligten, zu Heiligen Berufenen, samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus, ihres Herrn und des unseren, überall anrufen:
    (1. Korinther 1:26-27) Denn ihr seht eure Berufung, Brüder, daß nicht viele, die dem Fleische nach Weise sind, berufen wurden, nicht viele Mächtige, nicht viele von vornehmer Geburt; 27 sondern Gott hat das Törichte der Welt auserwählt, damit er die Weisen beschäme;
    (Judas 1) Judas, ein Sklave Jesu Christi, aber ein Bruder des Jakobus, an die Berufenen, die in Verbindung mit Gott, [dem] Vater, geliebt und für Jesus Christus bewahrt werden:

    Das Wort hat also zwei Bedeutungen: eingeladen und berufen. Eingeladene könnten noch nicht da sein, aber Berufene haben ihr Amt bereits erhalten.

    Da in der Offenbarung das meiste (sinngemäß) wiederholt wird, und die Worte „berufen“ und „auserwählt“ nur jeweils einmal vorkommen, werden diese Worte auch in der Offenbarung synonym verwendet.

    (Offenbarung 17:14) Diese werden mit dem Lamm kämpfen, doch wird das Lamm sie besiegen, weil es Herr der Herren und König der Könige ist. Auch die mit ihm Berufenen und Auserwählten und Treuen [werden das tun].“

    Die Treue wird auch in Off 2:10-11 erwähnt. Sie blieben treu bis in den Tod und haben die Krone des Lebens erhalten und sind nicht mehr vom zweiten Tod bedroht, haben also an der ersten Auferstehung teilgenommen.

  • Sascha
    Februar 17, 2012

    Lieber Bruder Manfred,

    ich möchte zu diesem Text noch einen weiteren hinzufügen, der die eigene Verantwortung hervorhebt:

    Hes 14:9 „Und wenn der Prophet sich verleiten lässt und ihm doch einen Bescheid erteilt, dann habe ich, Jahwe, diesen Propheten verleitet. Ich werde meine Hand gegen ihn erheben und ihn aus meinem Volk Israel verstoßen und vernichten.
    Hes 14:10 Alle beide müssen die Folgen ihrer Schuld tragen: der Fragende und der Prophet, der ihm antwortet.“

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Manfred
    Februar 17, 2012

    Lieber Sascha,

    Vielen Dank für diesen Bibelvers, auch für den aus Judas, den Du auf der Hauptseite angeführt hast.

    Ich wundere mich immer wieder darüber, das es für jede Situation die einen bewegt irgendwo in der Bibel einen Text gibt, der dazu Stellung nimmt. Man könnte fast meinen, dass Jehova das im Voraus gewusst hat und deshalb diese Texte hat niederschreiben lassen.

    Huups, ich glaube genauso wird es auch gewesen sein. 😉

    Es liegt an uns die Verse zu finden, damit wir uns an dem Weg Jehovas orientieren können.
    Liebe Grüsse Manfred

  • Manfred
    Februar 17, 2012

    Liebe Schwestern und Brüder,

    Heute morgen ist mir etwas eingefallen, das hier sehr gut zu dem genannten Bibeltext aus Mat. 13:10-17
    passt.

    Ein Ältester sagte zu mir, dass sie als Älteste nicht dafür verantwortlich sind, wenn die LK etwas Falsches lehrt und sie das in den Versammlungen verbreiten. Er sagte, sollte etwas Falsch sein, dann muss nur die LK dafür gerade stehen.

    Nun kam mir dieser Bibeltext in den Sinn, was Jesus über die Pharisäer zu seinen Jüngern sagte:

    Laßt sie; sie sind blinde Leiter der Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen. (Matthäus 15:14 ELB71)

    Auch wenn der blinde Leiter die Verantwortung trägt, so wird der Ausgang für beide das gleiche sein, sie werden in eine Grube fallen.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Ulrike P.
    Februar 17, 2012

    Hallo Manfred,
    ZITAT:
    „Auch wenn der blinde Leiter die Verantwortung trägt, so wird der Ausgang für beide das gleiche sein, sie werden in eine Grube fallen.“

    Traun´ fürwahr…so ist es. – Aber diese Wahrheit ist viel zu unbequem, als das man sie auf sich beziehen möchte.

    Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass es Einigen sowieso mächtig gleichgültig ist, was Jesus Christus – der doch angeblich ihr König ist – ihnen zu sagen hat.

    LG Ulli

  • Shannon
    Februar 17, 2012

    Ich halte mich ja nicht für doof, trotzdem ist dieser Vortrag nicht einfach zu verstehen, wenn man sich nicht eingehend mit der Thematik beschäftigt.
    Ich fürchte, das ist das Problem dabei, denn dieser Vortrag betrifft die Stellung der 144 000.
    Ich fürchte, jeder der damit beschäftigt ist, zumindest auf eine Rettung überhaupt zu hoffen, macht sich keine Gedanken, wer, wo und wann genau die 144 000 mit Jesus regieren, ob erst mal alle sterben oder welche (die Arbeiter der letzten Stunde) doch überleben. Ich will damit nicht sagen, es wäre unwichtig, nichts in der Bibel ist unwichtig. Aber im persönlichen Empfinden ist es zweitrangig.
    Diese Thematik mag für Einzelne etwas Spannendes beinhalten, Normal-Bibelleser wie ich sind erst mal froh, überhaupt einen Zugang zu den Propheten zu haben.

  • Sascha
    Februar 17, 2012

    Lieber Bruder W.F.,

    danke für deinen guten Vortrag. Die Gedanken decken sich mit meinen Nachforschungen zu diesem Thema. Bevor ich mich aber konkreter dazu äußere, möchte ich gerne noch den zweiten Teil abwarten.

    Schöne Grüße

    Sascha

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