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Bruderinfo

Kommentare (6)

  1. Shannon says:

    Interessant zu lesen…, eine ganz andere Geschichte der LK und Jesus, hier im Bild des Samariters und der Räuber.

    Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Bibel. Demnach ist das Opfer, dass vom Samariter versorgt wird, all diejenigen, die aus Glaubensgründen von der Organisation verfolgt, ausgeschlossen und im übertragenen Sinn halb tot geschlagen werden.

    Demnach müsste die „Versorgung“ das sammeln der Schafe durch Jesus sein oder liege ich da falsch?

    Ich musste den Vortrag mehrmals lesen, um ihn zu verstehen.

    1. Alois says:

      Liebe Shannpn

      Ja Jesus ist der barmherzige Samariter der die halb toten Schafe einsammelt und dafür sorgt dass sie wieder im Glauben geheilt werden und zu Kräften kommen. Nirgends steht dass der zusammengeschlagene Mann dem Samariter etwas zurückbezahlen hätte müssen. Es war einfach ein Gnadengeschenk des Samariters. Ich denke der Wirt sind die Menschen die Jesus unterstützen um den Geschwistern im Glauben zu helfen.

      Liebe Grüße
      Alois

  2. sarai@Bruder B. says:

    Lieber Bruder B.,

    vielen herzlichen Dank, lieber Bruder, für die so überaus genaue und gewissenhafte Aufbereitung des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter und die Herausarbeitung seines tieferen Sinnens –

    ich freue mich ausserordentlich darüber, denn dieses war schon lange Zeit das Gleichnis, das am meisten mein Herz berührte, ich liebe es sehr und freue mich schon auf Deinen nächsten Vortrag 🙂

    Deine so liebevollen Abschlussworte, die den besten Rat, den es gibt, beinhalten und zugleich die Verse des Apostels Jakobus sind, aus Jak.1:5 und 6 kann ich nur demütig bestätigen –

    denn als ich hier her zu Euch auf BI kommen durfte, da hatte ich buchstäblich noch rein gar nichts; ausser meinen tiefen Glauben an den Vater und die Hoffnung, meinen Christus zu finden und
    ich spürte, daß ich irgendwie gezogen wurde – ich suchte und suchte und WOLLTE GANZ UNBEDINGT *F I N D E N* –

    und dann saß ich hier auf meiner Couch, den Pc vor mir und gab in die Google-Suchfunktion das Wort *Zeugen Jehovas* ein und ich landete: HIER, bei Euch und für mich wird genau dies immer mein ganz persönliches WUNDER bleiben, weil das, was ich hier vorfand, übertraf bei weitem alle meine Erwartungen!

    Denn ich war so dermaßen zerstört und verwundet und konnte nichts als nur einen kläglichen PIEPS von mir geben und ich schrieb auch unter dem Pseudonym *verwundet* und urplötzlich war ich umringt von denen, auf welche die Christenbibel mich hingewiesen hatte; mit den Worten:

    *an ihrer LIEBE werdet ihr sie erkennen* und seitdem war ich nicht mehr alleine mit meiner Verzweiflung und meinem seelischen Schmerz und konnte nun schon durch ein halbes Jahr lang Schritt für Schritt wachsen und meine Wunden sich schliessen fühlen und als Draufgabe hatte ich auch noch die Familie dazu geschenkt bekommen, die ich mir immer gewünscht hatte.

    Ich wollte sooo gerne in einer ganz grossen Familie aufwachsen, mit ganz vielen Schwestern und Brüdern, wo immer jemand da ist, mit dem man sprechen kann; wo man sich niemals alleine fühlen muss, weil keiner Zeit hat und wo man nicht achtlos dahindarben muss, weil Eltern vor lauter Egoismus vergaßen, dass sie da noch ein Kind hatten…

    im tiefen finsteren Keller abgestellt wie eine überdrüssig gewordene Puppe, eingekerkert in eine Gehschule, schon seit Stunden erst lauthals schreiend, dann nur noch schluchzend, hungrig und durstig, auch an den sonstigen Bedürfnissen unversorgt, weil sich keiner die Zeit nahm, den weiteren Ausbau des Hauses ober mir zu unterbrechen –

    gerettet hat mich auch damals eine mir komplett fremde Frau, die mich hörte, weil sie näher gekommen war, um oben mit meinen Eltern und deren Helfern ein paar Worte zu wechseln… –

    es ist mitunter nicht immer ein Segen, sich so weit ins Kleinkindalter zurück erinnern zu können –

    aber ich durfte erfahren, daß einen bis dato fremde Menschen aus Nöten, Sorgen, und buchstäblichen Drangsalen herausholen können, weil sie die Liebe des CHRISTUS besitzen und das ist definitiv in meinem Leben immer wieder der Fall gewesen und so sehe ich, daß er mich NIE wirklich verlassen hatte, denn immer und immer wieder wurde ich gerettet, durch irgendwen, aber unter SEINER Führung und Fügung –

    es war immer *SEINE LIEBE*, die mich errettete und weiter leben liess; gekoppelt mit der christlichen NÄCHSTENLIEBE *seiner* ihm zugetanen Menschen und hier in meinem derzeitigen Heimathafen ankommen durfte ich auch durch *IHN* –

    so, und nun habt Ihr mich an der Backe 😉

    mit besonders lieben Grüßen,
    Glaubensschwester Sarai.

    1. Manfred an Sarai says:

      Liebe Schw. Sarai,

      Wir haben Dich gerne an der Backe. Aber das beruht auf Gegenseitigkeit, denn Du hast uns auch an der Backe, da wir nun Schwestern und Brüder im Glauben an unseren Herrn und Bruder Jesus Christus sind und unserem himmlischen Vater.

      Ich freue mich besonders, dass Du nicht mehr unter dem Namen verwundet schreibst, denn das zeigt, dass Deine Heilung voranschreitet und da freue ich mich persönlich auch drauf, auf unseren neuen geistigen Leib ohne die wehwehchen die wir heute haben, ob klein oder gross.

      Unter der Herrschaft von Jesus werden wir völlig geheilt und wieder hergestellt, dann wird es uns an nichts mehr mangeln. Welch ein Segen das sein wird.

      Brüderliche Grüsse Manfred

  3. Manfred says:

    Lieber Brd. B.,

    Auch ich möchte mich für Deine Ausführungen bedanken. Mich hat besonders diese Passage hier angesprochen:

    Im Brief an die Römer Kapitel 5 schrieb Paulus von der Größe der Barmherzigkeit:
    7. Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben; denn für den Gütigen möchte vielleicht jemand zu sterben wagen.
    8. Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, daß Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.
    9. Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn. – Zitat Ende.

    Wir dürfen so dankbar sein, dass unser himmlischer Vater und sein Sohn nicht den Masstab an uns anlegt, den wir sehr oft an unseren Brüdern anlegen. Sonst wären wir verloren. Sie haben uns geliebt, bevor wir sie geliebt haben und Jesus ist für uns gestorben, damit wir leben dürfen. Ein grösseres Geschenk kann man nicht machen. Vielen Dank dass Du uns dies wieder in unseren Sinn zurückgerufen hast, indem Du über das Gleichnis von dem barmherzigen Samariter geschrieben hast.

    Herzliche Grüsse Manfred

  4. Achim says:

    Lieber Bruder B.,

    vielen Dank für diesen sehr interessanten Vortrag, der mir eine
    völlig neue Erklärung dieses Gleichnises geliefert hat. Denn dass unser Herr der barmherzige Samariter ist und dies die Pharisäer indirekt bestätigen, das war mir völlig neu. Ebenso die Anwendung des Pflegens und Heilens und die Kostenübernahme, das sind sehr interessante Übertragungen.
    Vielen Dank!
    Lieber Gruß
    Achim

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