207 Comments
  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Tommy,

    da gebe ich Dir Recht. Ein Jude und ein Zeuge würden das wohl nicht verstehen. Bei den Zeugen liegt es daran, dass sie so konditioniert wurden, eine Fünf als Gerade anzusehen. Die Tatsache, dass Jesus Gottes Sohn ist, zeigt ja schon das er ein Gott sein muss. Jetzt wird der Zeuge aber sagen, auch die Engel werden als Söhne Gottes bezeichnet. Das stimmt. Über Jesus heißt es hingegen er sei der „eingeboren oder einziggezeugte“ Sohn Gottes.

    Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Eva nur deshalb aus der Rippe vom Adam erschaffen wurde um damit zu verdeutlichen, woher sein Sohn stammt. Warum hätte Gott nicht einfach die Eva auch aus der Erde erschaffen gekonnt? Hätte er durchaus tun können. Was er einmal geschafft hat, kann er sicherlich auch zweimal schaffen.

    In 1.Mos 2:1-23; Elb. steht:
    21 Da ließ Gott, der HERR, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, so dass er einschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch;
    22 und Gott, der HERR, baute die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau, und er brachte sie zum Menschen.
    23 Da sagte der Mensch: Diese endlich ist Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll Männin heißen, denn vom Mann ist sie genommen.

    Ich verändere den Text mal jetzt wie ich es mir mit der Zeugung seines Sohnes Jesus vorstelle:

    22 und Gott, der HERR, baute das Stück, dass er von sich genommen hatte, zu seinem Sohn,
    23 Da sagte Gott: Dies ist endlich Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch; dieser soll Jehova heißen, denn vom Jehova ist er genommen.

    Gebein und Fleisch stimmt hier natürlich nicht, daß sein Sohn aber ein Teil von seinem Vater ist, dass glaube ich ganz sicher und daher ist er einzigartig. Wäre Jesus ein Engel, wäre er eben nicht einzigartig, denn es gibt noch viele weitere.

    Das bestätigt auch Jesus selbst, wenn er sagte:
    Joh 17,11 Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir!

    Joh 17,12 Als ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast; und ich habe sie behütet, und keiner von ihnen ist verloren, als nur der Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde.

    Man kann sich jetzt darüber streiten um welchen Namen es genau geht. Denn offensichtlich wurde niemals aufgezeichnet, dass Jesus den Namen Jehova verwendet hat. Wenn es hier jedoch tatsächlich um den Namen Jesus geht, dann würde auch sein Vater so heißen. Macht das Sinn? Nein. Viel eher macht es Sinn, dass Jesus den Namen seines Vaters bekommen hat, genauso wie es über die Eva geschrieben stand. Und daher denke ich das dies was ich geschrieben hatte hier zutreffen könnte:

    dieser soll Jehova heißen, denn vom Jehova ist er genommen.

    Genau das drückt Jesus in Joh. 17:11 und 12 aus:
    Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast,

    Dafür gibt es noch einen weiteren sehr deutlichen Hinweis in der Bibel:

    Hiob 1:6,7; n.ev.Übers:
    6 Eines Tages kamen die Söhne Gottes,um sich vor Jahwe einzufinden. Unter ihnen war auch der Satan.
    7 Da sagte Jahwe zum Satan: „Wo kommst du denn her?“ – „Ich habe die Erde durchstreift“, erwiderte der Satan, „und bin auf ihr hin und her gezogen.“

    Hier werden die Söhne Gottes genannt (Engel), namentlich wird jedoch nur Satan und Jehova erwähnt. Wenn Jesus zur Rechten Gottes sitzt, wäre es nicht angebracht gewesen ihn ebenfalls namentlich zu erwähnen? Dann müsste der Vers 6 ungefähr so heißen:

    6 Eines Tages kamen die Söhne Gottes,um sich vor Jahwe und Jesus (od. seinem Sohn) einzufinden.

    Meine Meinung ist, dass es sich hierbei um den Sohn Gottes gehandelt hat, der mit dem Namen Jahwe oder Jehova erwähnt wird.

    Wenn Jesus mit seinem Vater das ganze Universum erschaffen hat, dann hat er genauso früher existiert wie der Satan. Aber im AT gibt es so gut wie keine Hinweise auf Jesus. Auf seinen Namen ging das ja nicht, aber auch die Bezeichnung als Sohn Gottes gibt es so gut wie nie. Andersherum gibt es im NT nicht mehr den Namen Jehova, sondern nur noch den Namen Jesu. Das ist doch seltsam oder nicht.

    Es mag sich jeder seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.

    Liebe Grüße Manfred

  • t
    Oktober 9, 2012

    O. K. Manfred,
    da gehe ich in den meisten Faellen einig mit Dir. Danke uebrigens, dass Du Dir die Zeit genommen hast uns zu antworten.
    Auch dieser Psalm ist sehr aussagekraeftig.
    Allerdings gebe ich zu bedenken, dass sowohl ein Zeuge als auch ein Jude Jesus in diesen versen von Psalm 145 eher nicht erkennt, sondern es allein auf Gott den vater bezieht. Da muesste man jetzt eine mindestens dreiseitige Antwort fertigen nebst erklaerenden Kommentaren. Man muesste ja dann versuchen Jesus zu erklaeren….ob da drei Seiten langen? Anyway. Ich finde den Kommentar gut. Moege er menschen zum Nachdenken bringen.
    Tommy

  • piti
    Oktober 9, 2012

    Lieber Manfred, Tommy.
    Die Erklärung ist doch auch ok.
    Warum auch nicht.
    Friede pit

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Thommy, Lieber Pit,

    ja das ist genau das was ich meine. Ich zitiere Thommy:

    es gibt ja eigentlich nur einen den Gott über alles gesetzt hat „….mir ist alles übergeben worden……….“ zum einen, wenn ich richtig zitiere und Paulus sagt ja dann auch dass alles dem Vater wieder übergeben würde. Wenn man sich also jetzt nur an den Worten aufhält, was ja nicht immer falsch sein muss, dann könnte es sich um Jesus handeln. – Zitat Ende.

    Jesus wird über alles gesetzt und er gibt das Königreich am Ende der 1.000 Jahre wieder an seinen Vater zurück. Wäre der Treue und verständige Sklave nun ein jeder Christ der sich treu und verständig verhält, dann würde Jesus ja diesen Christen die ganze Habe sofort wieder übergeben, die er gerade erst von seinem Vater bekommen hat. Jesus muss zur Rechten seines Vater sitzen, bis er das Reich in Empfang nehmen kann und dann gibt er es sofort wieder ab?

    Ich möchte nochmal einen Kommentar von früher zitieren, da die Hinweise auf Jesus sehr deutlich sind:

    Liebe Geschwister,
    heute morgen habe ich etwas im Psalm 145 gelesen, der Aufschluß über zwei wichtige Themen gibt.

    1.Das Jesus der Treue und verständige Sklave ist und

    2.Das Jesus hier von David als Gott bezeichnet wird

    Zuerst einmal der Text aus der Luth. 2017:
    PS. 145: 1 EIN LOBLIED DAVIDS. ICH WILL DICH ERHEBEN, MEIN GOTT, DU KÖNIG, UND DEINEN NAMEN LOBEN IMMER UND EWIGLICH.
    2 ICH WILL DICH TÄGLICH LOBEN UND DEINEN NAMEN RÜHMEN IMMER UND EWIGLICH.
    3 DER HERR IST GROSS UND SEHR ZU LOBEN, UND SEINE GRÖSSE IST UNAUSFORSCHLICH.
    4 KINDESKINDER WERDEN DEINE WERKE PREISEN UND DEINE GEWALTIGEN TATEN VERKÜNDIGEN.
    5 SIE SOLLEN REDEN VON DEINER HOHEN, HERRLICHEN PRACHT; DEINEN WUNDERN WILL ICH NACHSINNEN.
    6 SIE SOLLEN REDEN VON DEINEN MÄCHTIGEN TATEN, UND ICH WILL ERZÄHLEN VON DEINER HERRLICHKEIT;
    7 SIE SOLLEN PREISEN DEINE GROSSE GÜTE UND DEINE GERECHTIGKEIT RÜHMEN.
    8 GNÄDIG UND BARMHERZIG IST DER HERR, GEDULDIG UND VON GROSSER GÜTE.
    9 DER HERR IST ALLEN GÜTIG UND ERBARMT SICH ALLER SEINER WERKE.
    10 ES SOLLEN DIR DANKEN, HERR, ALLE DEINE WERKE UND DEINE HEILIGEN DICH LOBEN
    11 UND DIE EHRE DEINES KÖNIGTUMS RÜHMEN UND VON DEINER MACHT REDEN,
    12 DASS DEN MENSCHENKINDERN DEINE GEWALTIGEN TATEN KUNDWERDEN UND DIE HERRLICHE PRACHT DEINES KÖNIGTUMS.
    13 DEIN REICH IST EIN EWIGES REICH, UND DEINE HERRSCHAFT WÄHRET FÜR UND FÜR. DER HERR IST GETREU IN ALL SEINEN WORTEN UND GNÄDIG IN ALLEN SEINEN WERKEN.
    14 DER HERR HÄLT ALLE, DIE DA FALLEN, UND RICHTET ALLE AUF, DIE NIEDERGESCHLAGEN SIND.
    15 ALLER AUGEN WARTEN AUF DICH, UND DU GIBST IHNEN IHRE SPEISE ZUR RECHTEN ZEIT.
    16 DU TUST DEINE HAND AUF UND SÄTTIGST ALLES, WAS LEBT, MIT WOHLGEFALLEN.
    17 DER HERR IST GERECHT IN ALLEN SEINEN WEGEN UND GNÄDIG IN ALLEN SEINEN WERKEN.
    18 DER HERR IST NAHE ALLEN, DIE IHN ANRUFEN, ALLEN, DIE IHN MIT ERNST ANRUFEN.
    19 ER TUT, WAS DIE GOTTESFÜRCHTIGEN BEGEHREN, UND HÖRT IHR SCHREIEN UND HILFT IHNEN.
    20 DER HERR BEHÜTET ALLE, DIE IHN LIEBEN, UND WIRD VERTILGEN ALLE GOTTLOSEN.
    21 MEIN MUND SOLL DES HERRN LOB VERKÜNDIGEN, UND ALLES FLEISCH LOBE SEINEN HEILIGEN NAMEN IMMER UND EWIGLICH.

    Man vergleiche nun den Vers 15 mit Mat. 24:45:
    15 ALLER AUGEN WARTEN AUF DICH, UND DU GIBST IHNEN IHRE SPEISE ZUR RECHTEN ZEIT.

    MAT. 24:45 WER IST NUN DER TREUE UND KLUGE KNECHT, DEN DER HERR ÜBER SEIN GESINDE GESETZT HAT, DASS ER IHNEN ZUR RECHTEN ZEIT SPEISE GEBE?

    Hier spricht David vom König und der würde die Speise zur rechten Zeit geben. Der König ist eindeutig Jesus Christus und somit bestätigt Ps. 145, dass Jesus der Treue und verständige Sklave ist. Da die LK sich selbst so bezeichnet, hat sie sie eindeutig auf seinen Thron gesetzt und damit Gott gleich gemacht, denn David bezeichnet den König ja im Vers 1 auch als Gott.

    Das ist es was ich unter dem Thema: Ist Jesus Gott? gemeint habe. Die Bezeichnung Gott wird sowohl auf den Vater als auch auf den Sohn bezogen. Der Kontext entscheidet jeweils, wer gemeint ist. Hier ist es eindeutig Jesus.

    Wer jetzt aber sagt, dass doch oben von Gott die Rede ist, der muss dann auch akzeptieren, dass der Vater noch einen Herrn über sich hat, denn in Mat. 24:45 steht ja:

    … den der Herr über sein Gesinde gesetzt hat, dass er ihnen zur rechten Zeit Speise gebe?

    Derjenige, der die Speise zur rechten Zeit gibt, hat jemanden über sich, der ihn über sein Gesinde gesetzt hat. Nur wenn hier Jesus gemeint ist, passen alle Bibeltexte haargenau zusammen. – Zitat Ende.

    Thommy Du hattest ja auch noch die Frage gestellt:
    Wenn aber er der Herr ist der das Haus verlassen hat, was ja so gesehen auch irgendwie stimmt, wer könnte der treue und verständige Sklave sein?

    Jesus ist zwar gegangen, aber er sagte von sich selbst:

    Mat. 28:20; Elb:
    …Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.

    Auch wenn Jesus damals körperlich die Welt verlassen hat, er hat gesagt, er wird ALLE TAGE bis zur Vollendung des Zeitalters bei seinen Jüngern sein. Somit hat er die Möglichkeit seinen Dienern die Speise zur Rechten Zeit auszuteilen.

    Und wenn Jesus seit 33 u.Z. unsichtbar gegenwärtig ist, braucht er auch nicht 1914 nochmal unsichtbar kommen, denn er war ja schon die ganze Zeit da. Wenn er kommt, wird es sichtbar sein, genauso wie es in der Bibel geschrieben steht.

    Lieber Pit, ich möchte auch nicht wieder diese Diskussion lostreten, ob Jesus der Treue und verständige Sklave ist. Für mich ist er es definitiv und da ich von niemandem bisher eine logische Erklärung bekommen habe und das obwohl sich so viele im Laufe der Zeit daran beteiligt hatten.

    Im Gegensatz zur Org, kann jeder glauben was er will und mein Glaube ist:

    Jesus ist der Treue und verständige Sklave und diejenigen die sich fälschlicherweise als Treuer und verständiger Sklave ausgeben, sind der böse Sklave der seine Hausknechte schlägt.

    Liebe Grüße Manfred

  • piti
    Oktober 9, 2012

    Lieber Manfred.
    Unser Herr beschreibt hier ein Prinzip durch eine Geschichte, die sich die Hörer leichter merken konnten. Nicht Jeder hatte da Stift und Pergament zur Hand, um es aufschreiben zu können.
    Das Prinzip ist die Treue. Oder, im Gegensatz die Untreue.
    Im nächsten Gleichnis machte Er ein weiteres Prinzip durch das Bild des Öls und der Jungfrauen deutlich. Auch wieder im Gegensatz.
    Und so kann man alle 4 Gleichnisse anschauen, wenn man möchte.
    Friede pit

  • Tommy
    Oktober 9, 2012

    Hi Manfred,
    ja, gehe ich in vielen Dingen mit. Aber…..hmmmm, ist wieder nur eine Meinung, es gibt ja eigentlich nur einen den Gott über alles gesetzt hat „….mir ist alles übergeben worden……….“ zum einen, wenn ich richtig zitiere und Paulus sagt ja dann auch dass alles dem Vater wieder übergeben würde. Wenn man sich also jetzt nur an den Worten aufhält, was ja nicht immer falsch sein muss, dann könnte es sich um Jesus handeln. Wenn aber er der Herr ist der das Haus verlassen hat, was ja so gesehen auch irgendwie stimmt, wer könnte der treue und verständige Sklave sein? Was denkt Ihr? Wer sorgt sich in guter Weise um das haus/den Haushalt des Herrn?
    Tommy

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pit,

    ich sehe das ganze etwas anders. Grundsätzlich glaube ich dass hier zwei Personen/Personengruppe gemeint sind.
    Und zwar:

    1.der wahre Treue und verständige Sklave, der tatsächlich von Gott eingesetzt wurde und
    2.der falsche Treue und verständige Sklave, der nicht von Gott eingesetzt wurde, es aber von sich behauptet!

    Also zwei verschiedene. Wenn aber der 2.te tuv Sklave falsch ist, dann evt. auch deshalb weil er sich eine Stellung angeeignet hat, die ihm nicht zusteht. Gerade in der NWÜ steht ja:

    Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave,

    und nun die Ergänzung von mir:

    Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, wenn es nicht der ist, der es zu sein behauptet?

    Der Bibeltext fordert ja gerade dazu auf, darüber nachzudenken ob es ein Tuv. Sklaven gibt, der es in Wirklichkeit aber nicht ist. Das steht zwar nur in der NWÜ so deutlich, aber interessanterweise haben auch nur genau sie jemanden der das von sich behauptet.

    Um es mal deutlich auszusprechen, der der heute von sich behauptet der Treue und verständige Sklave zu sein, der ist der böse Sklave der seine Mitbrüder schlägt. Wenn man es nur von diesem bösen Sklaven her sieht, dann ist beides mal nur von einem Sklaven die Rede. Zieht man den wahrhaftigen Treuen und verständigen Sklaven mit heran, dann sind es zwei unterschiedliche Sklaven.

    Das dieses Gleichnis für alle Christen geschrieben wurde, glaube ich nicht, da dort Details genannt werden, die eben nicht jeder erfüllen kann.

    Zum Beipiel:
    Ein Gutshof hat viele Angestellte. Während der Besitzer sich um seine Geschäfte kümmert, beauftragt er einen sagen wir mal Vorarbeiter / Gutsverwalter, damit seine anderen Angestellten zu beaufsichtigen und dafür zu sorgen dass es ihnen an nichts fehlt.

    Was wäre das für ein durcheinander, wenn der Gutsherr alle Angestellten damit beauftrag jeden anderen zu beaufsichtigen. Das wäre das Chaos pur. In jedem Kleinstbetrieb wäre so was nicht denkbar und auf einem Schiff gibt es auch nur einen Kapitän und nicht 50.

    Dazu kommt noch, dass wenn der Herr sieht, dass er alles gut gemacht hat, dafür belohnt wird in dem er ihn über seine ganze Habe setzt. Einer wird über alles gesetzt und nicht viele über Teile der Habe. Für mich ist das nicht logisch. Wenn Du daür eine logische Erklärung hast, wie das funktioniert, dann bin ich sehr gespannt.

    Liebe Grüße Manfred

  • piti
    Oktober 9, 2012

    Lieber Manfred.
    Der Text in der NWÜ ist eine perfide Verschleierung.
    Denn das Gleichnis geht ja noch weiter.
    In der NWÜ: „Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte,“.
    In der Evangelistischen liest sich das so: „Wenn der Diener aber ein böser Mensch ist und denkt: ‚Mein Herr kommt noch lange nicht!‘ und anfängt, die anderen Diener zu schlagen, während er sich selbst üppige Mahlzeiten gönnt und sich gemeinsam mit anderen Trunkenbolden betrinkt,“.
    In der NWÜ wird unsterstellt, dass der gute und der böse Sklave zwei verschiedene Sklaven wären, während andere Übersetzungen von demselben Sklaven ausgehen. Und sie unterschlägt, dass von derselben Speise die Rede ist.
    Und wie sieht das in der Praxis aus? Welche Speise unterschlägt denn der böse Sklave und verfrisst sie lieber mit Gewohnheitstrinkern, sollte es sich dabei um „Die Wahrheit“ handeln? Wie kann man „Wahrheit“ verprassen?
    Da geht es eindeutig nur um die Herzenseinstellung jedes einzelnen Christen. In der Evangelistischen ist der „Sklaventext“ überschrieben mit „Treu sein!“. Das trifft es doch ganz gut, findest du nicht auch?
    Friede pit

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Auf der Internetseite tv. jw. org gibt es ein Video über die Jahreshauptversammlung von 2018. Da wird unter anderem über den Beginn des Werkes um das Jahr 1919 gesprochen. Bei etwa 22.00 Minuten des Videos wird folgendes gesagt, ich zitiere:

    „Und wie wir HEUTE wissen wurde der Treue und verständige Sklave beauftragt die Herde Gottes mit Speise zu versorgen.“ – Zitat Ende.

    Die Frage die ich mir stelle ist folgende:

    Wenn Sie heute erst wissen, dass der Treue und verständige Sklave 1919 beauftragt wurde, die Herde mit Speise zu versorgen, wie können Sie da der Treue und verständige Sklave sein? Was sagt denn der Bibeltext genau und ich zitiere hier aus der NWÜ:

    Mat. 24:45-47:
    45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

    In der rev. NWÜ lautet der Text so:

    45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, dem sein Herr die Verantwortung für seine Hausdiener übertragen hat, damit er ihnen zur richtigen Zeit ihre Nahrung gibt? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn sein Herr kommt und sieht, dass er genau das tut! 47 Ich versichere euch: Sein Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.

    In beiden Bibelübersetzungen lautet die entscheidende Stelle eindeutig in der Vergangenheitsform:
    den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat,
    dem sein Herr die Verantwortung für seine Hausdiener übertragen hat,

    Der Herr hat dem Sklaven die Verantwortung übertragen. Er wusste dass er diese Verantwortung bekommen hat.

    Doch in dem o.g. Video gibt die Organisation zu, dass sie 1919 keinen blassen Schimmer davon hat, dass sie über die Hausknechtet gesetzt wurden. Das wissen sie erst seit wann? Ich zitiere noch mal aus dem Video:

    „Und wie wir HEUTE wissen wurde der Treue und verständige Sklave beauftragt die Herde Gottes mit Speise zu versorgen.“ – Zitat Ende.

    Wenn Sie es also erst HEUTE wissen, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie mit Sicherheit nicht dieser Treue und verständige Sklave sein können, denn dieser wusste, dass sein Herr ihn über die Hausgemeinschaft gesetzt hat.

    Es ist immer wieder erstaunlich, dass Sie in ihrer Literatur oder Videos Behauptungen aufstellen, die sogar anhand Ihrer eigenen Bibelübersetzungen als Falsch erkannt werden können. Ein untrüglicher Beweis dafür, dass sie nicht verständig sind, womit auch bewiesen ist, dass auf Sie Mat. 45-47 nicht zutreffen kann.

  • W.F.
    Oktober 9, 2012

    Liebe Geschwister,

    heute morgen habe ich etwas im Psalm 145 gelesen, der Aufschluß über zwei wichtige Themen gibt.

    1.Das Jesus der Treue und verständige Sklave ist und
    2.Das Jesus hier von David als Gott bezeichnet wird

    Zuerst einmal der Text aus der Luth. 2017:

    Ps. 145: 1 Ein Loblied Davids. Ich will dich erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen loben immer und ewiglich.
    2 Ich will dich täglich loben und deinen Namen rühmen immer und ewiglich.
    3 Der Herr ist groß und sehr zu loben, und seine Größe ist unausforschlich.
    4 Kindeskinder werden deine Werke preisen und deine gewaltigen Taten verkündigen.
    5 Sie sollen reden von deiner hohen, herrlichen Pracht; deinen Wundern will ich nachsinnen.
    6 Sie sollen reden von deinen mächtigen Taten, und ich will erzählen von deiner Herrlichkeit;
    7 sie sollen preisen deine große Güte und deine Gerechtigkeit rühmen.
    8 Gnädig und barmherzig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.
    9 Der Herr ist allen gütig und erbarmt sich aller seiner Werke.
    10 Es sollen dir danken, Herr, alle deine Werke und deine Heiligen dich loben
    11 und die Ehre deines Königtums rühmen und von deiner Macht reden,
    12 dass den Menschenkindern deine gewaltigen Taten kundwerden und die herrliche Pracht deines Königtums.
    13 Dein Reich ist ein ewiges Reich, und deine Herrschaft währet für und für. Der Herr ist getreu in all seinen Worten und gnädig in allen seinen Werken.
    14 Der Herr hält alle, die da fallen, und richtet alle auf, die niedergeschlagen sind.
    15 Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.
    16 Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.
    17 Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken.
    18 Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen.
    19 Er tut, was die Gottesfürchtigen begehren, und hört ihr Schreien und hilft ihnen.
    20 Der Herr behütet alle, die ihn lieben, und wird vertilgen alle Gottlosen.
    21 Mein Mund soll des Herrn Lob verkündigen, und alles Fleisch lobe seinen heiligen Namen immer und ewiglich.

    Man vergleiche nun den Vers 15 mit Mat. 24:45:

    15 Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.

    Mat. 24:45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über sein Gesinde gesetzt hat, dass er ihnen zur rechten Zeit Speise gebe?

    Hier spricht David vom König und der würde die Speise zur rechten Zeit geben. Der König ist eindeutig Jesus Christus und somit bestätigt Ps. 145, dass Jesus der Treue und verständige Sklave ist. Da die LK sich selbst so bezeichnet, hat sie sie eindeutig auf seinen Trohn gesetzt und damit Gott gleich gemacht, denn David bezeichnet den König ja im Vers 1 auch als Gott.

    Das ist es was ich unter dem Thema: Ist Jesus Gott? gemeint habe. Die Bezeichnung Gott wird sowohl auf den Vater als auch auf den Sohn bezogen. Der Kontext entscheidet jeweils, wer gemeint ist. Hier ist es eindeutig Jesus.

    Wer jetzt aber sagt, dass doch oben von Gott die Rede ist, der muss dann auch aktzeptieren, dass der Vater noch einen Herrn über sich hat, denn in Mat. 24:45 steht ja:

    … den der Herr über sein Gesinde gesetzt hat, dass er ihnen zur rechten Zeit Speise gebe?

    Derjenige, der die Speise zur rechten Zeit gibt, hat jemanden über sich, der ihn über sein Gesinde gesetzt hat. Nur wenn hier Jesus gemeint ist, passen alle Bibeltexte haargenau zusammen.

    L.G. W.F.

  • piti
    Oktober 9, 2012

    Lieber W.F.,
    wenn das stimmt, wer ist dann der „böse Sklave“ aus dem Parallelgleichnis im Lukasevangelium?
    Friede pit

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Piti,

    dazu kommt noch das Paradoxon, dass Jesus als gleichnishafter Sklave auf die Ankunft seines Herrn wartet, der er ja selber ist…

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd

    Unser HERR ist Jesus Christus, aber der HERR von Jesus Christus ist der ewige Vater JHWH.
    Der HERR JHWH wird am Tag und der Stunde, die unser HERR Jesus laut seinen Worten auch nicht kennt, kommen und sehen dass sein Sohn alles richtig gemacht hat. Dann wird der Vater ihn über seine ganze Habe setzen.
    Jetzt ist Jesus noch nicht über die ganze Habe des Vaters gesetzt, da über einen Teil der Habe des Vaters noch der Satan herrscht. So sehe ich das zumindest.

    1. Kor. 15
    22. Denn gleichwie in dem Adam alle sterben, also werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden.
    23. Ein jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche des Christus sind bei seiner Ankunft;
    24. dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht.
    25. Denn er muß herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
    26. Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod.
    27. „Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn er aber sagt, daß alles unterworfen sei, so ist es offenbar, daß der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
    28. Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott alles in allem sei.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Alois,

    was du sagst ist übergeordnet und der Realität im Verhältnis des Lebengebers und seines Sohnes entsprechend: der Vater JHWH hat einen Sohn, der als JHWH in der Menschenwelt oftmals in Erscheinung trat, dann als „Sohn des Menschen“ geboren wurde und w i e d e r zur Erde kommen w i r d !

    Jetzt kopiere ich einen Satz, den der vorzügliche Mitschreiber „Linus“ vor über 3 Stunden bei BI-aktuell platzierte:

    Dabei wird die Wiederkunft Christi nach Matthäus 24:29-31 doch eindeutig von allen wahrgenommen werden, auch von seinen Gegnern, denn diese werden dann ja „jammern und klagen“, laut dieser Bibelpassage aber erst „nach der großen Drangsal“.
    Auf was w a r t e n die Christen seit ca. 2000 Jahren? Dem GLEICHNIS vom Sklaven gehen eben diese Worte, auf die Linus Bezug nahm, voraus, 24:

    30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen in dem Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den S o h n des Menschen kommen s e h e n auf den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit.

    W e n werden die erwartungsvollen Christen sehen? Etwa der Vater kommt wieder, wann war der persönlich schon da?
    Der Vater braucht diese Speise nicht, denn sein Sohn, der war so lange fort und kommt wieder und die treuen Christen, die auf ihn warteten, d i e werden ihm nach der Reise ein Mahl bereiten.
    Es gibt aber in der Menge von Christen auch solche, die meinen, wenn eine Endzeit-Sekte so oft schon von der (sichtbaren) Wiederkunft sprach und es tat sich nichts nun resignierend meinen – das:

    48 Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen,
    49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und ißt und trinkt mit den Trunkenen,
    50 so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
    51 und wird ihn entzweischneiden …

    Also seien wir bereit, haben wir die Ingredienzien zur Speisezubereitung schon parat?

  • W.F.
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd,

    das Paradoxon ist, dass Du wieder einmal den Bibeltext nicht richtig gelesen hast, denn es steht geschrieben:

    Mat. 24:45-47; Elb:
    45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit? 46 Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird! 47 Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

    Wenn Jesus hier der Knecht ist, dann ist Jehova sein Herr, so wie es Dir Alois auch schon geschrieben hat.
    Somit ist es völlig unsinnig in diesen Text hineinlesen zu wollen, dass Jesus sowohl der Knecht, als auch der Herr ist. Ich verstehe gar nicht wie Du auf so etwas kommen kannst. Übrigens geht aus dem Vers 47 sogar eindeutig hervor, dass hier nicht Jesus mit “Herr” gemeint sein kann.

    47 Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

    Würdest Du die ganze Bibel bei Deiner Argumentation berücksichtigen, dann wüsstest Du was in 1.Kor. 15 steht, aber halt Du weißt es ja, Alois hat Dir die Verse ja auch schon genannt, ich wiederhole sie noch einmal:

    23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft; 24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat. 25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod weggetan. 27 „Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.

    Die Tatsache dass Jesus seinem Vater am Ende der 1.000 Jahre alles wieder zurück gibt, beweist das es nicht seine eigene Habe ist, sondern das Jehova der Eigentümer der Habe ist, der seinen Sohn für 1.000 Jahre über alles gesetzt hat.

    Obwohl Alois Dir die Verse genannt hat, hast Du anscheinend nicht über den Inhalt nachgedacht oder wie ist Deine Antwort an ihn zu verstehen? Deshalb frage ich Dich:

    Wenn Jesus der Herr ist aus Mat. 24:45-47 und ihm alles gehört, warum gibt er dann alles wieder seinem Vater zurück?

    Kannst Du uns das bitte biblisch begründen? Vielen Dank im Voraus.

    L.G. W.F.

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber W.F..

    dein exegetischer Beweisaufbau zu einem GLEICHNIS, das Jesus selbst erklärte, ist in sich völlig klar, nur nicht für dich.
    Wer ist denn der HERR der wiederkehrt, kehrt denn Jehova wieder? JESUS war da, wurde getötet und ging himmelwärts und war nicht mehr sichtbar für seine Jünger.

    DIE wollten vorher schon wissen wann und wie e r kommt, sie fragten doch nie danach wann Jehova kommt!

    Dann beantwortet er, sowohl in Lukas 12, wie in Matth 24, dass es ER ist der wiederkommen wird. Zu w e n kommt er? Zu seinen Sklaven, e r ist doch kein Sklave mehr. Er ist Herr und seine Jünger sind die Verwalter, oder seine Sklaven!

    Nun kommt es darauf an, w i e seine Sklaven die Ankunft ihres Herrn Jesus erwarten: voll Freude, um i h m ein Mahl zu bereiten, oder nachlässig indem sie meinen, der kommt nicht mehr.

    Die GLÄUBIGEN sind doch die Sklaven, die entweder ihren Herrn erwarten, oder lieber resignierend zechen gehn.

    Neutrale Mitleser, lest bei den google-Antworten zu dieser Frage dieses Gleichnisses mal wie andere, nicht die JW.org, oder Leute die sogar einen Psalm heranziehen, um ein Gleichnis Jesu im NT zu erklären und diese Parallele dann noch als gewissenhaft titulieren 🙁

    Dieses Gleichnis erklärt JESUS doch selber, dann fordert e r mit einer FRAGE die SKLAVEN mit einer Frage heraus – und das sind doch die Gläubigen, wie der Kontext doch zeigt!

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd

    So wie Du argumentiert die WTG auch, Jesus hat geschaut wer ein guter Sklave ist und hat den guten Sklaven Rutherford und seine Getreuen über seine (des Jesu) Habe gesetzt.
    Nur dass es bei Dir nicht die WTG ist, sondern alle anderen treuen Diener Jesu die über die Habe Jesu gesetzt werden.
    Die geistige Speise der WTG die Du ablehnst wurde ersetzt durch Meinungen anderer Christen via Google.
    Mahlzeit, da verlasse ich mich lieber auf die Bibel und das was mir der Geist schenkt.
    Da Du die WTG mit den Brüdern gleichsetzt die SOGAR einen Psalmen heranziehen um das Gleichnis Jesu zu erklären, zeigt schon was Du von der Prophetie der gesamten Bibel hältst, nämlich nichts.
    Natürlich kann man auch die Gleichnisse nur richtig verstehen, wenn man die Geschichten, die Psalmen und die Propheten mit in seine Überlegungen mit einbezieht.

    In Matth. 13 (HfA) sagte Jesus:

    10 Und die Jünger traten hinzu und sprachen zu ihm: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? 11 Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist’s gegeben, zu wissen die Geheimnisse des Himmelreichs, diesen aber ist’s nicht gegeben. 12 Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat. 13 Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht. 14 Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt (Jesaja 6,9-10): »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet nicht erkennen.

    Aus den Worten Jesu kann man schließen, dass es mit dem Lesen eines Gleichnisses (damals hören) alleine, nicht möglich ist den wahren Inhalt zu erkennen. Man braucht zum Verständnis entweder die WTG, Google, die Propheten, eine biblische Geschichte oder einen Psalmen. Jeder soll selbst wählen in welches Schlüsselloch er den Schlüssel der Erkenntnis steckt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • W.F.
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd,

    woran liegt es, dass wann immer ich Dir eine Frage stelle, nie eine biblisch begründete Antwort erhalte? Als ich Dich darum bat, dass Du mir doch bitte die Bibeltexte nennst, die das Ende der Entrückung im Himmel beschreiben, hast Du mir keine Texte genannt.

    Als ich Dich heute gefragt habe: Wenn Jesus der Herr ist aus Mat. 24:45-47 und ihm alles gehört, warum gibt er dann alles wieder seinem Vater zurück?
    Kannst Du uns das bitte biblisch begründen? Vielen Dank im Voraus.

    Kommt wieder keine Antwort von Dir, stattdessen argumentierst Du mit Gegenfragen. Ich beantworte doch auch Deine Fragen. Wieso tust Du es nicht? Ich gehe nun wieder mal in Vorleistung und beantworte Dir Deine Frage, in der Hoffnung das Du mir nun auch mal meine beantwortest. Du fragtest:

    Wer ist denn der HERR der wiederkehrt, kehrt denn Jehova wieder?

    Es geht nicht darum dass Jehova zur Erde wiederkehrt. Es steht nur da, dass der Herr kommen würde. Daher nenne ich Dir nun den Text wo steht, dass auch der Vater kommt:

    Dan. 7:21-22; Elb:
    21 Ich sah, wie dieses Horn gegen die Heiligen Krieg führte und sie besiegte, 22 bis der, der alt an Tagen war, kam und das Gericht den Heiligen des Höchsten gegeben wurde und die Zeit anbrach, dass die Heiligen das Königreich in Besitz nahmen.

    Nachdruck durch Wiederholung: 22 bis der, der alt an Tagen war, kam

    Nun wäre ich dankbar, wenn Du auch meine Frage beantwortest.

    L.G. W.F.

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Liebe Mitschreiber, die nach dem Sklaven fragen!

    Es geht doch bei dem Thema um das Gleichnis über den „Sklaven/Verwalter“ und doch nie um die WTG, die Alois mir so unterschiebt:
    „Da Du die WTG mit den Brüdern gleichsetzt die SOGAR einen Psalmen heranziehen um das Gleichnis Jesu zu erklären, zeigt schon was Du von der Prophetie der gesamten Bibel hältst, nämlich nichts.“

    Aha, ich halte nichts von Prophetie?
    M.F. kommt nun mit dem Ende der Entrückung daher, ich kann nicht solchen Themenverfehlungen folgen, sonst wird nur ein Durcheinander entstehen.

    Wer nur vom eingelernten Gesichtspunkt ausgeht: „Der Sklave muss eine Körperschaft sein“, wird nur eine Körperschaft suchen und nicht den Verwalter der auf die Wiederkunft seines Herrn wartet. Ihr seht eine Wiederkunft Jehovas des Vaters zu seinem Sohn, das gibt doch der Kontext, weder bei Lukas 12 noch bei Matth. 24, her!?

    Jetzt gehe ich das erste Mal zu diesem Thema auch mal auf google, wie andere das Gleichnis interpretieren, mit Eingabe „Gleichnisse Jesu“, hier kopiere ich das erstbeste Ergebnis:

    „(Die Bibel Lukas 12, 42-48)

    Interpretation des Gleichnisses
    In diesem Gleichnis sind die vier Knechte ein Hinweis auf verschiedene Menschengruppen, im Lichte des Evangeliums Jesus Christus. Der Herr ist ein Hinweis auf Jesus Christus selbst.
    Der Herr ist eine Zeit lang abwesend, was für die Zeit der Abwesenheit Jesus Christus von unserer Erde bis zu seinem Wiederkommen steht.
    In dieser Zeit ist das Evangelium Jesus Christus gültig, dass in vielen Teilen der Welt den Menschen verkündigt wird.
    Das Evangelium Jesus Christus beinhaltet die Errettung von Menschen durch den Glauben an Jesus Christus. Durch die Annahme seines Opfers werden Menschen mit Gott versöhnt. Alle Menschen die Jesus Christus um die Vergebung ihrer Sünden bitten, und durch ihn Vergebung ihrer Sünden erlangen, sind Kinder Gottes. Diese sollen seinen Willen tun und ihm in dieser Welt mit ihren Talenten und Fähigkeiten in Liebe dienen.
    Der erste Knecht welcher den Willen des Herrn tut, ist ein Bild für Menschen, die das Evangelium Jesus Christus angenommen und gelebt haben. Sie werden nach ihrem irdischen Leben in den Himmel kommen und dort von Gott reichlich belohnt werden.
    Der zweite Knecht ist ein Bild von Menschen, die dass Evangelium Jesus Christus zwar kennen, aber während ihres Lebens nicht annehmen und keine Vergebung ihrer Sünden erfahren. Sie leben lieber ein Leben ohne Gott in Sünde und tun viele böse und ungerechte Dinge. Im Hinterkopf haben sie vielleicht noch den Gedanken, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt noch das Evangelium annehmen können. Für solche Menschen wird es aber einmal zu spät sein. Sie werden wie solche Menschen, die Gott generell ablehnen, in der ewigen Verdammnis landen…“

    …wo-ist-gott.info/sites/wer-oder-was-ist-gott/jesus/gleichnisse/treuer-haushalter.htm

    Da ist der Knecht ein Christ (und nicht Jesus), der als Verwalter tätig ist. Der Kontext DORT (ohne einen Psalm), lässt doch nur diese Auslegung zu!
    Wer in allen möglichen Bibelstellen immer nur die WTG im Sinn hat, ist mit dieser Org noch sehr verhaftet. Der Sklave ist ein Christ, d e r sich unterschiedlich verhalten kann und ist weder Jesus (d e r ist doch der Herr!), noch irgend eine Körperschaft!

    Zu W.F., was ist mit der Entrückung, die du erfragtest? Du willst wissen, was der Entrückung folgt? Z.B. das, habe ich schon oft zitiert, ohne eine Antwort zu bekommen, Offbg. 2:

    „26 Und wer überwindet und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem werde i c h Gewalt über die Nationen geben;
    27 und er wird sie weiden mit eiserner Rute, wie Töpfergefäße zerschmettert werden, wie auch i c h von meinem Vater empfangen habe;
    28 und ich werde ihm den Morgenstern geben. “

    Wer ist denn der „ich“, der die Überwinder anführt? Wenn es Jehova der Vater wäre, bitte um Begründung. Oder hat es speziell wieder mal was mit der WTG zu tun?

    Vorerst genug, viele Morgengrüße!
    Gerd

  • Bruderinfo
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd, Alois und W.F.
    Ein Bibelvers ist im Grunde wie ein Spiegel. Es kommt darauf an wer hinein schaut und wie viel er an sich selbst erkennen kann. Je weiter Jemand schauen kann desto genauer kann er sehen.
    Was ich dann in der Ferne erkenne, werde ich dann in der Nähe verstehen.
    Sehe ich nur in meinem Spiegelbild meine Muttermale oder Leberflecken oder Falten, dann werde ich die guten Dinge in mir nicht sehen. Sehe ich aber hinter die Falten, dann kann ich auch Wert schätzen was ich schon an Erfahrungen und moralisch geistigen Dinge lernen durfte, die sich in diesen Falten zeigen….und ich wachse geistig gesehen.
    Also jeder wird das was er im Leben gelernt und erreicht hat auch in diesen biblischen Versen erkennen können.
    Ein Zeuge Jehovas wird sich stets als Sklave eines Sklaven sehen, ein freier Christ wird die Freiheit erkennen und diese wird ihn gegen jegliche Konventionen und Richtlinien die Menschen erstellen, frei machen.
    Ein Mensch der in den Spiegel der Schriften sein Bewusstsein erkennt und erkennt, das die Verse wie ein Schleifstein seines Ich`s sind, wird daran erstarken, …ein Anderer aber wird schwächer werden.
    Das ist das was Jesus meinte als er sagte das dem Einen noch das Wenige genommen wird, was er hatte. Warum? Weil er im Grunde nur die Falten und die Flecken in seinem eigenen Gesicht erkennt und dies wird ihn schwächen.
    Der eine sieht in diesem Gleichnis in Lukas 12:35 u.F. nur einen Sklaven, der Andere einen Verwalter, einer der weiter sieht erkennt Jesus usw. Du wirst stets das sehen, was du sehen möchtest.
    Wichtig ist nur das ihr wachsam seid. Das ist es, was Jesus sagen wollte. Bleibt also wachsam und lasst euch nicht von den Falten (Stolpersteinen) die ihr sehen mögt vom Weg abbringen.
    In diesem Sinne wünsche ich Euch einen Faltenfreien Tag 🙂 Bruderinfo

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruderinfo,

    danke für deine besonnenen Worte, jeder soll glauben was er will, höre ich dabei heraus. Mich beruhigt das aber nicht, weil es der grundlegenden biblischen Hermeneutik widerspricht – sorry!

    Auch diesen Satz könnte ich großzügig so stehen lassen:

    „Der eine sieht in diesem Gleichnis in Lukas 12:35 u.F. nur einen Sklaven, der Andere einen Verwalter, einer der weiter sieht erkennt Jesus usw.“

    Einige Wörter sind mir unverständlich, die: „der weiter sieht erkennt Jesus“. Wenn das s o wäre, also Jesus sei der Sklave, dann er-WARTET der Sklave (als Jesus) sich selbst?

    Oder, du hast es nur als eine der vielen Auslegungsvarianten gemeint?
    Natürlich ist es bei Interpretationen erlaubt Parallelen heranzuziehen, lieber Alois. Etwa das passt zum THEMA, NWÜ (wegen Wort „Sklave“) Matth. 10:

    „24 Ein Jünger steht nicht über seinem Lehrer noch ein Sklave über seinem Herrn.“ Joh. 13:

    „16 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr,“

    Wer nicht aus dem Kontext erkennt, wie Jesus – als der wiederkehrende Herr – seine Sklaven zur Wachsamkeit (!) ermahnt, der möge doch den Zusammenhang, das Umfeld, BEVOR das Gleichnis kommt, studieren. Wer dann noch eine Klasse dahinter sieht, die eine geistige Speise verbreitet – tja, das soll mir dann auch – um des Friedens willen – recht sein 😉

    Mahlzeit, es ist gerade Speisezeit.

  • Bruderinfo
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd,
    du schreibst:…jeder soll glauben was er will, höre ich heraus. Das ist genau „dein Spiegel“ was du hören möchtest, das hörst du auch. Jesus sagt hierzu:…sie haben Ohren doch hören Sie nicht und Augen doch sehen sie es nicht. Auch sagt er in Lukas 12:54 u.F…Dann redete Jesus wieder zu allen: „Wenn die Wolken von Westen kommen, sagt ihr: ‚Es gibt Regen‘, und das stimmt auch.
    55 Wenn der Wind von Süden weht, sagt ihr: ‚Es wird heiß‘, und ihr habt Recht.56 Ihr Heuchler! Das Wetter könnt ihr aus den Zeichen am Himmel vorhersagen. Warum könnt ihr dann nicht beurteilen, was heute vor euren Augen geschieht? Auch schreibst du lieber Gerd:…Wer nicht aus dem Kontext erkennt, wie Jesus – als der wiederkehrende Herr – seine Sklaven zur Wachsamkeit (!) ermahnt… Genau das habe ich doch mit meinen Worten gesagt:…Wichtig ist nur das ihr wachsam seid. Das ist es, was Jesus sagen wollte.. Noch zur Erklärung mit klaren Worten: Jeder Bibelvers hat mehrere Erfüllungen, aber nur EINE Wahrheit.
    LG Bruderinfo 🙂

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pit

    Der böse Sklave ist derjenige der sich als der treue und verständige Sklave ausgibt und behauptet nur durch ihn würde Jehova die Speise austeilen.
    Man kann auch sagen, es ist derjenige der sich auf den Stuhl Jesu gesetzt hat indem er behauptet den Willen Jehovas zu tun.
    Oder noch einfacher, es ist der Antichrist, der moderne Baal den die ZJ leider neben Jehova anbeten.

    Gerade der Psalm den Bruder W.F. gepostet hat beweist, dass der gute Sklave niemals ein Mensch sein kann. Der Psalm ist der Schlüssel zur Erkenntnis, ohne diesen Schlüssel kann man alles Mögliche in die Verse aus Matth. 24 rein interpretieren.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruderinfo,

    mir sind solch kryptische Antworten einfach zu hoch:

    „Noch zur Erklärung mit klaren Worten: Jeder Bibelvers hat mehrere Erfüllungen, aber nur EINE Wahrheit.
    LG Bruderinfo 🙂 “

    Wenn jeder Vers mehrere Erfüllungen haben soll, dann ist Tür und Tor geöffnet, alle nur möglichen Ansichten in den Raum zu stellen, aber nur eine Wahrheit gilt. WELCHE ist das? DAS sollte doch Ziel sein!

    Ich gehe von letzterem aus, wir sollten doch versuchen im speisebereitstellenden Sklaven den zu erkennen den JESUS meinte um nicht den hier nach Orientierung suchenden Lesern, eine Variantenvielzahl, ohne den eigentliche Sinninhalt, vorzulegen.

    Ich finde im nachfolgenden Aufklärungsartikel eine eindeutige Erklärung zum THEMA! Darf natürlich widerlegt werden!

    …Schon die Bibelforscher – früherer Name der ZJ – meinten bis 1926, „Bruder Russell ist der kluge und treue Knecht“, obwohl er, ihr Gründer und Präsident, dazu schwieg. Es war somit nur ein kleiner Schritt bis zum Anspruch ihrer heutigen Führung, selber der – wie sie sich ausdrückt – „prophezeite treue und verständige Sklave“ zu sein; im Gegensatz zum „übelgesinnten Sklaven“. – Halten aber Deutung und Machtanspruch einer Überprüfung stand?

    Zunächst eine kurze Begriffsklärung: Das griechische Wort doulos wurde zumeist wörtlich übersetzt mit „Knecht“, in der „Neuen-Welt-Übersetzung“ der ZJ mit „Sklave“. Aber das eine verbindet man doch wohl mit der vorindustriellen Landwirtschaft, das andere mit Sklaven-Handel und -Ausbeutung. Deshalb ist das in Apostelbriefen verwendete Wort Haushalter oder Verwalter vorzuziehen.

    II. Der Hausherr geht außer Landes.
    Thema mehrerer ähnlicher Gleichnisse

    Ihnen verdanken wir manche Redewendung, z.B. die von den uns anvertrauten „Pfunden“ oder „Talenten“. – Gemeinsames Thema dieser Gleichnisse: Ein begüterter Mann zieht außer Landes. Für die Zeit seiner Abwesenheit setzt er einen Haushalter [Sklaven] ein. Von dem erwartet er, dass er seinen Aufgaben gewissenhaft nachkommt und die ihm anvertrauten Gaben einsetzt für die ihm Unterstellten. Bei der Rückkehr seines Herrn wird er Rechenschaft ablegen müssen. Hat er seinen Auftrag treu erfüllt, so wird dieser ihn bei seiner Rückkehr reich belohnen, im Falle der Untreue aber bestrafen (Vgl. Lk 12,42-48; 19,11-27; 16,1 ff.).

    Um diese zwei Möglichkeiten geht es auch in unserem Gleichnis, das wir hier aus einer freien Übertragung zitieren, in der etwas spürbar wird von der Art und Weise, wie Jesus Menschen anspricht. Er doziert nicht, er erzählt:
    „Wie verhält sich denn ein kluger und zuverlässiger Verwalter?“, fragte Jesus die Jünger: „Er hat den Auftrag bekommen, seine Mitarbeiter zu beschäftigen und sie mit allem Nötigen zu versorgen. Er darf sich glücklich nennen, wenn sein Herr ihn bei der Rückkehr gewissenhaft bei der Arbeit findet. Das sage ich euch: Einem so zuverlässigen Mann wird er die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen. Wenn aber ein [eigentlich: der] Verwalter unzuverlässig ist und im Stillen denkt: ‚Ach was, es dauert bestimmt noch lange, bis mein Herr kommt’, und er fängt an, seine Mitarbeiter zu schlagen und Trinkgelage zu veranstalten, dann wird die Rückkehr seines Herrn ihn völlig überraschen. Der wird ihn hart bestrafen, als Heuchler verurteilen und hinausstoßen, dorthin, wo es nur Weinen und ohnmächtiges Jammern gibt“ (Mt 24,45 ff., „Hoffnung für alle“, Ausgabe von 1986).

    III. Unsere Frage: w a s ist die Hauptaussage?

    Es gilt zu fragen, w a s in diesem Gleichnis sozusagen die „Pointe“ ist, die wir nicht verfehlen dürfen – in der Fachsprache der Skopus oder die Textspitze.

    Wir finden sie sofort, indem wir den Zusammenhang beachten: Unser Gleichnis steht am Schluss der Endzeitrede Jesu (Mt 24), die den von ihm wiederholt angekündigten Abschied von den S e i n e n voraussetzt und in der Verheißung seiner Wiederkunft gipfelt. Ihr sollen seine Jünger wachsam entgegensehen: „Wachet! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt“ (Mt 24,42). Das ist der Bezugspunkt für unser Gleichnis. Dessen Textspitze ist hier somit die zweimal betonte Rückkehr des Hausherrn, der den Verwalter lobt und mit „Beförderung“ belohnt, ihn im Versagensfall aber bestraft.

    Und damit werden wir, die Fragenden, nun selber die Gefragten: Gehörst du zu denen, die auf ihren Herrn warten und in dieser Hoffnung ihm und den Seinen mit den ihnen geschenkten Gaben dienen (1Petr 4,10)? Oder verhältst du dich wie der Haushalter, wenn er aufhört zu warten und für seine Mitmenschen kein Herz hat? Dann ist es Zeit zur Umkehr – eine Chance für jede(n). Die wichtigste im Leben, weil es hier ums Ganze geht!

    Wenn nun aber die ZJ-Führung erklärt, sie sei bereits vom Herrn als „treuer und verständiger Sklave“ über seinen ganzen Besitz gesetzt, [Gerd: ist inzwischen überholt] gehen uns dann Auftrag und Chance zur Bewährung überhaupt etwas an? Der „Sklave“ nimmt uns ja alles ab, wenn wir nur ihm uns unterwerfen. Welch eine V e r -führung der Glaubenden! Verführung zum Ungehorsam gegenüber unserem Herrn!

    IV. Fazit: Ein Gleichnis im Dienst der Macht. Drei Thesen

    1. Christus hat nie einen treuen und verständigen Sklaven „prophezeit“, denn nicht um Prophetie handelt es sich hier, sondern wie gezeigt um ein Gleichnis. Mit ihm ruft unser Herr u n s dazu auf, uns als treue, gewissenhafte Haushalter zu bewähren. Im „Glauben, der in der Liebe tätig ist“ (so Paulus in Gal 5,6).

    2. Nicht von z w e i Haushaltern [Sklaven] hat Jesus gesprochen, sondern von zwei denkbaren Verhaltensweisen e i n e s Haushalters (vgl. hierzu den Paralleltext Lk 12,45: „Wenn aber j e n e r Knecht in seinem Herzen sagt; Mein Herr kommt noch lange nicht …“. Jener Knecht, d.h. also derselbe, von dem vorher die Rede war.). Das aber bedeutet doch:

    3. Noch ist alles offen. Erst wenn der Herr wiederkommt, stellt sich heraus, wer sich als treuer und kluger Haushalter bewährt hat und deshalb von ihm Lob und „Beförderung“ erfährt.
    Wie aber begründet denn die ZJ-Führung ihren Anspruch, jetzt schon über seinen ganzen Besitz gesetzt zu sein? [Gerd dazu: auch das gilt nicht mehr!] Dieser Anspruch hängt untrennbar zusammen mit der nicht einmal von ihr selbst mehr ernst genommenen Theorie, wonach Christus 1914 unsichtbar wiederkam…

    Nun steht das ^ für Widerlegungen, nicht ich (Mehrerfüllungen, mit einer Wahrheit?) zur Verfügung. Bei eventuellen Widerlegungen, wären Begründungen aber schon sehr nützlich!

    Meint grüßend – Gerd

  • Bruderinfo
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd,
    du schreibst das dir meine Antworten zu“kryptisch“ …also unklar oder unverständig sind. Nun dann möchte ich dir dies in einfachen verständigen Worten nochmals erklären.
    Vielleicht in einem Beispiel. Es ist die Sichtweise. Stell dir vor du stehst auf einer Anhöhe und du siehst in einiger Entfernung einen Felsen. Du sagst zu deinem Wanderskollegen: Siehe gegenüber den schönen Felsen mit dem schönen Baum auf ihm. Dein Freund sagt, ja und daneben das Eichhörnchen das eine Nuss vergräbt. Daraufhin du:…ich sehe kein Eichhörnchen, das ist doch zu weit weg. Doch ich sehe es ganz klar und deutlich. Euer dritter Wanderskollege sagt:…ja genau das Eichhörnchen ist wirklich süß, aber siehst du die kleine Maus daneben, wie sie ein Loch gräbt….der Zweite sagt hä eine Maus..manoman hast du aber gute Augen. – So nun bis hierhin das Minibeispiel(nicht gerade gut aber zur Erklärung reicht es). Nun könnte sich der dritte Wanderer mit dir endlos streiten, da du ja nur den Baum siehst und er aber das Eichhörnchen und die Maus sieht….du aber nicht. Du könntest ihn für einen Lügner halten oder dich mit deinen Wanderskollegen so sehr streiten das die Freundschaft zu Ende geht. Das Eichhörnchen und die Maus sind trotzdem da, obwohl du es nicht siehst. So nun zurück zum eigentlichen Problem.
    W.F. sagte dir ganz klar und deutlich das er hier dieses Gleichnis weiter sieht und er hat dir hier auch eine wunderbare Textstelle gezeigt, wo deutlich belegt das es so ist. Kannst du dich noch daran erinnern? Genau 1Korinther 15:24
    Dort steht: …dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt.Vers 27+28:..Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.– So hier der Text der Symbolisch das Eichhörnchen ist. Also der Verwalter Jesus übergibt dem Vater seine ganze Habe. Deshalb waren die Beröer auch diese welche NACHFORSCHTEN. Also das graben wie nach einem Schatz. Dabei „schärft sich der Blick“. Ich hoffe dies war für dich“unkryptisch“ genug. Also bitte nochmals zur Erläuterung falls es doch wieder für dich kryptisch war. Hinter einem Gleichnis steckt eine Fülle an Weisheit und Erkenntnis die sehr tief gehen kann. Diese Weisheiten legen viele Religionen so aus, dass sie nach ihren Bedürfnissen zugeschnitten sind. Betrachtet man aber die Verse im Zusammenhang mit anderen Versen in anderen Bibelstellen, so ergibt sich oft ein klareres Bild und ein tieferer Sinn des Ganzen. Es ist so wie bei einem „Wimmelbild“ man entdeckt immer wieder neue Nuancen die aber im gleichen Kontext stehen und dies macht dann erst richtig Freude. Also bis hierhin. Das soll als Erklärung reichen. LG Bruderinfo 🙂

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruderinfo,

    anstelle Beispiele eines Fehlsichtigen zu bringen, der beim Baum das Eichhörnchen oder die Maus nicht sehen kann, wäre es aufschlußreicher gewesen, wenn du den Artikel über den Sklaven „zerlegt“, oder zugestimmt, hättest. Ob man es so sehen kann oder nicht, ist doch für alle ZJ besonders wichtig.

    So bringst du aus 1. Kor. 15 wo Jesus in ferner Zukunft die Autorität, die ihm sein Vater gab, wieder zurück geben wird. Das bringt doch kein Licht in die Exegese über das Sklavengleichnis, d a s doch hier Thema ist!

    Jetzt bringe ich dir auch ein selbst erlebtes Gespräch. Noch in meiner ZJ-Zeit traf ich eine Missionarin der Bewegung, die schon 1921 von den Bibelforschern abfielen. Die Dame erzählte mir ernsthaft, dass ein Christ kein Fleisch essen darf. Ich wollte wissen warum und sie zitierte mit aus dem Johannesbrief diese Begründung: „16 denn alles, was in der Welt ist, die Lust des F l e i s c h e s und die Lust der Augen…ist von der Welt. “

    Was tun lieber Bruderinfo? Einfach nur sagen „jeder Bibelvers hat mehrere Erfüllungen“, würde das denn den TATSACHEN entsprechen? Wenn ja, dann hätten doch die ZJ recht mit dem Bibelvers „enthaltet euch des Blutes“, auch die Transfusion abzulehnen, dann wäre dieser blog als BruderINFO einfach überflüssig weil desinformativ. Ich schrieb „wäre“, was der blog zum Glück n i c h t ist. Hier finden sich noch Analytiker, wie Boas mit seiner vorsichtigen Eingabe (er will nicht weh tun), der ich nur zustimmen kann.

    Segenswünsche allen BibelFORSCHERN!
    Gerd

  • Bruderinfo
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd,
    warum fühlen sich Menschen die von den ZJ weg sind immer gleich so angegriffen, wenn man nicht sofort Ihrer Meinung ist?
    Ich schrieb doch das dies mit der „Anders Sichtigkeit“ nicht „Fehlsichtigkeit“ wie du es behauptest, nur ein Beispiel ist. Natürlich weiß ich das es DIR lieber gewesen wäre wenn ich wieder einmal wie so viele vor mir deiner Theorie gefolgt wären und DEINE „Sicht der Dinge“ geteilt hätte oder wie du es nennst „zerlegt“ hätte. Dann könntest du weiter „Deine Sichtweise“ oder wie du sagst deine „Fehlsichtigkeit“ platzieren.
    Statt einmal die Dinge anders zu sehen oder dich zu bemühen auf das einzugehen was andere Brüder hier darlegen, möchtest du im Grunde nur deine „starre Sichtweise“ bestätigt sehen und die, die es nicht tun, willst du deine Meinung aufdrängen.
    Auf dieses Spielchen lasse ich mich aber nicht ein und das gefällt dir nicht. Deine Argumentation von der Bibelforscherin mit dem Fleischessen hinkt zwar enorm ist aber eine Überlegung wert. Denn wir werden wieder zur fleischlosen Ernährung zurück kehren. Aber das nur nebenbei….und ja der Bibeltext wurde eben von dieser Person so gedeutet, na und? Soll ich diese Ex-Bibelforscherin deshalb verurteilen?
    Das mache ich mit dir doch auch nicht.
    Auch die Argumentation mit der Bluttransfusion hat immer zwei Seiten. Ich persönlich komme vom Gesundheitsbereich und würde wie die meisten Ärzte kein Blut nehmen. Nicht aus religiösen sondern aus medizinischen Gründen. Siehe hierzu auch „die Welt“: http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/blut-116.html
    Aber auch dies ist alles eine persönliche Entscheidung und muß jeder selbst wissen. Das werde ich nicht anderen aufdrängen. Ich habe dir nun höflich erklärt das es andere Meinungen und Darstellungen bzw. Sichtweisen gibt. Wir nehmen gerne deine Sichtweise zur Kenntnis und wenn es dir beliebt kannst du das mit den anderen Brüdern auch so handhaben.
    LG Bruderinfo 🙂

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Danke lieber Bruderinfo,

    nun ist deine Sichtweise zu dem Thema, das so lautet:

    Bruderinfo bei Der Treue u. Verständige Sklave – Teil 2

    …klar von dir bestätigt. Alle sollen recht haben, vielleicht haben sie ja alle recht, meinst du?
    Also du forderst nicht den Sinn des Gleichnisses zu erklären und wer es erklärt – so wie ich – ist nur ein Rechthaber, der meint er habe immer nur recht. Eine nette Unterstellung, ohne Widerlegungsbeweis beim eigentlichen THEMA, das ich doch nicht eröffnet habe!

    Aufklärung w e r nun der Sklave ist, wie das die ZJ und ihre Ex verstehen sollen, ist demnach untergeordnet.
    Nun du als Betreiber hast natürlich das Vorrecht zu bestimmen, w i e man Bibeltexte zu analysieren hat: immer nur mit der Einschränkung dass der Erklärer sich irrt und genau weiß es eh keiner.
    Nein, lieber Bruderinfo, dann kann man mich Besserwisser auch leicht entbehren, weil wer weiß ob die Stellungnahme stimmt.
    Ja, genau d a s sollt doch durchleuchtet werden, warum hast du nicht den Artikel über den Sklaven – der ja nicht von mir verfasst wurde – nicht einfach zerlegt? Das darf hier scheinbar nicht angetastet werden?

    Dann ist knapp daneben, auch v o r b e i –

    Bye!

  • Bruderinfo
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd,
    eieiei…da liegst du aber wirklich 100 Meter daneben. Wie ich sagte, Ex Zeugen die sich nicht im Recht bestätigt fühlen, sind sofort beleidigt. Natürlich kannst du deine Meinung sagen und mit uns streiten. Ich habe dir nur dargelegt das es auch andere Sichtweisen gibt. Das ist alles. Aber genau das stört dich nun anscheinend. Mir ist es völlig egal wie du deine Bibelstellen analysierst. Ich habe dir nur dargelegt das wir mehr dahinter sehen und das es Brüder gibt die es eben anders sehen. Ich habe es dir freundlich anhand von Beispielen gezeigt. Dann habe ich es dir erklärt und nun sind wir bei Bruderinfo alle Böse und gemein und lassen keine anderen Meinungen zu. Das ist falsch, dass weißt du auch. LG Bruderinfo 🙂

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruderinfo,

    nun muss ich mich doch noch mal melden, denn du sagst was ich nicht meine, du vermutest:

    „Dann habe ich es dir erklärt und nun sind wir bei Bruderinfo alle Böse und gemein und lassen keine anderen Meinungen zu.“

    Wenn j e d e Meinung irgendwie stimmen würde, wie du heute gezeigt hast, dann hätten wir doch ZJ bleiben können. Sollen wir nun 1914 und die überlappende Generation großzügig glauben, weil wir eben andere Meinungen tolerieren müssen?

    Wenn d i e s e Vorgabe hier gilt, bin ich tatsächlich am falschen Ort. Danke für alle Möglichkeiten, die mir gestattet waren die Richtigkeit von Auslegungen zu analysieren.

    Nun verstehe ich Petra, die sich auch verstummen ließ…

    Nochmals Dank für die Möglichkeit meine aktuellen Ansichten platzieren zu dürfen, ob sie stimmen, diese Widerlegung fehlt mir hier, weil du meinst ich würde meine als sakrosankt einschätzen. Dann werde ich schon Betreiber falsch eingeschätzt, ich habe seit meinem Weggang 1972, mich sehr oft theologisch korrigieren müssen und es GETAN, weil die Wahrheit gilt und ich irrte!

    Nochmals Dank für meine Meinungsäußerungen der letzten Jahre, grüße gehen noch an Petra und Bruder, vielleicht könnten wir uns noch wo anders austauschen?

    Abendgruß an alle! – Gerd

  • Bruderinfo
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd,
    sorry aber du verhaltest dich wie ein kleines Kind dem man ein Spielzeug weggenommen hat. Am besten schreiend wegrennen und alle Schuld den anderen geben. Hast du dich eigentlich wirklich einmal einer richtigen Auseinandersetzung gestellt?
    Hast du eigentlich begriffen was es heißt nach der Zeugenzeit eigenverantwortlich zu handeln und eventuell auch einmal eine Streitkultur zu entwickeln?
    -Und nachdem man gestritten hat, ganz normal und entspannt dem Anderen seine Meinung respektiert und trotzdem achtet?
    Du nörgelst hier rum und jammerst uns was vor, dass wir nicht deiner Meinung sind und überlegst keinen Zentimeter nach vorne. Du schreibst:…Wenn j e d e Meinung irgendwie stimmen würde, wie du heute gezeigt hast, dann hätten wir doch ZJ bleiben können. Vielleicht hast du es noch nicht bemerkt aber ich habe geschrieben das es VERSCHIEDENE SICHTWEISEN EINER SACHE GIBT. Nicht mehr und nicht weniger. Aber ehrlich gesagt verhaltest du dich wie ein engstirniger Zeuge Jehovas, der meint immer im Recht zu sein und wenn man dir nicht zustimmt dann wirst du sauer wie ein Kind und rennst weg. Also dann renn weiter weg, du wirst bestimmt einige finden die deiner Meinung sind und dir die Ohren kitzeln.
    Jeden Tag schreiben mir Zeugen Jehovas genau das Gleiche wie du…. genau den gleichen Schreibstil. Als erstes sind sie superfreundlich, wollen alles ganz genau wissen, wollen Ihren Standpunkt klar darstellen, dann widersprecht man ihnen nur ein einziges Mal mit biblischen Versen und bringt Jesus zur Sprache und seine Bedeutung und sie flippen völlig aus.
    Danach versuche ich sie zu beruhigen, hoffe dass sie sehen was wirklich die Bibel sagt und respektiere sie. Sie sind dann absolut nicht mehr in der Lage normal und respektvoll zu argumentieren und zum Schluss werden sie beleidigend oder sie sind beleidigt und ziehen von dannen.
    Es gibt nur schwarz oder weiß in Ihrem Gehirn und die Farben werden nie, aber wirklich nie zugelassen. Es gibt absolut keine Vergebung, keine Liebe und absolut keine Toleranz. Nur IHRE MEINUNG zählt. Einfach nur traurig und schlimm.
    Gott sei Dank gibt es aber auch sehr viele deren Schleier sich gelüftet hat und die jetzt endlich auch Farbe sehen und voll Freude sind. Wenn es diese Ehemaligen nicht geben würde, dann hätten wir Bruderinfo schon lange nicht mehr durchgeführt, aber weil eben solche Menschen noch da Draußen sind, deshalb sind wir da. Wir wünschen dir lieber Gerd, dass du auch irgendwann Farbe siehst und andere Meinungen zulassen kannst und die Verbitterung aus deinem Herzen weicht und du die Liebe zulassen kannst. In diesem Sinne alles Gute Bruderinfo 🙂

  • Boas
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd.

    Nicht alle Meinungen die unsere Brüder haben, teile ich. Doch mache ich persönlich einen UNTERSCHIED.

    Wenn nun ein Bruder oder Schwester z. B. den Text des t.u.v.S. liest und dabei Gedanken in den Sinn kommen, dass Jesus gesagt hat, dass niemand Leben haben kann, der nicht SEIN Blut trinkt und SEIN Fleisch isst, so finde ich diesen Gedanken erleuchtend. Oder ein weiterer Gedanke bildet sich, dass es doch eigentlich Jesus ist, der uns mit geistiger Speise versorgt, so ist dies eine wunderbare Erkenntnis.

    Wenn nun dieser Bruder aufgrund vieler solcher Bibeltexte zum Schluss kommt, dass man Jesus als einen treuen und verständigen Verwalter bezeichnen kann, ja sogar muss, weil es keinen gibt, der dieses Merkmal besser in sich vereint als Jesus, so entspricht diese Aussage doch der biblischen Wahrheit. Ungeachtet davon, ob der ursprüngliche Text aus Matthäus und Lukas genau das beabsichtigt.

    Somit ist eine solche Aussage auf keinen Fall eine abtrünnige Lehre, die es gilt zu bekämpfen. Eine abtrünnige Lehre ist eine Aussage, die einer Lehre der Bibel widerspricht. Dazu zähle ich die Lehre, dass die Auferstehung bereits begonnen hat. Oder dass eine gewisse Gruppe von Christen NICHT vom Wein und Brot kosten sollen. Oder der Gedanke bereits Kinder und Jugendliche zu taufen. Die Liste ist beliebig erweiterbar. Aber diese Aussage von unseren beiden Brüdern ist KEINE solche falsche Bibellehre.

    Genau da mache ich den UNTERSCHIED!

    Mag sein, dass Jesus diesen Gedanken primär nicht im Sinn hatte, als er die Frage stellte, wer der treue und verständige Verwalter sei (so meine jetzige Meinung). Aber die Antwort von W.F. und auch von Alois und Anderen ist keine abtrünnige Lehre! Also keine Aussage, die den Gedanken der Bibel entgegensteht. Sonder sie erweitert unser Sichtfeld wie ein Fernglas, wo man nicht nur den Baum erkennt, sondern auch ein Eichhörnchen und eine Maus sehen kann. Das so genannte Salz in der Suppe. Das sind die Dinge, für die es sich nach meiner bescheidenen Meinung lohnt, unser Zusammenkommen nicht zu versäumen. Sondern uns gegenseitig zu ermuntern.

    Deshalb sehe ich auch keinen großen Grund Negatives über dieses Thema zu schreiben. Ihre Sichtweise war neu für mich, das gebe ich zu. Und ich bin ihnen dankbar, dass sie mir diesen neuen Blickwinkel unseres Königs aufgezeigt haben.

    In diesem Sinne, Allen einen herzlichen Dank und ganz liebe Grüße.
    Sei der Friede Gottes und seines Christus mit Euch.

    Boas

  • Bruderinfo
    Oktober 9, 2012

    Lieber Boas,
    du hast es wie immer sehr liebevoll und sehr gut erklärt. Herzlichen Dank für deine auferbauenden Worte. LG Bruderinfo 🙂

  • W.F.
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pit,

    wer der böse Sklave ist, dass habe ich in dem Artikel selbst auch schon erklärt. Die Kurzfassung ist aber genau das was Alois Dir geschrieben hat. So wie Alois das erklärt hat, ist es exakt das was auch ich glaube.

    Was ist eigentlich Deine Meinung dazu?

    L.G. W.F.

  • piti
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruder W.F.,
    weil du mich nach meiner Meinung fragst, will ich dir antworten.
    Unter Betrachtung all eurer Kommentare und der paulinischen Ordnung, komme ich zum Ergebnis: Wenn das Bild mit der Maus stimmt, gibt es mehrere Bezugsebenen.
    1. Gott Vater,
    2. Sohn
    3. selbsternannte Anführer einer christlichen Religion.
    4. Gemeindevorsteher.
    5. Christ und seine eigene Verantwortung in der Familie, sowie Charakterbildung in der Liebe.
    Da ich 2 und 3 ausschliesse, halte ich den Rest für denkbar.
    2 kann nicht richtig sein, da der Sohn niemals ein schlechter Verwalter sein kann. Das ist in der Liebe nicht möglich.
    3 und 4 halte ich für unrichtig, da ich denke, dass kein Mensch Herr über meinen Glauben sein kann.
    4 könnte eingeschränkt richtig sein, da Paulus diese Vorgaben in der Gemeindeordung zulässt.
    Für mich persönlich bleibt 5 übrig.
    Und da will ich mich auch nicht weiter über Maus oder nicht Maus äussern. Das spielt für mich keine Rolle, ob so oder so.
    Das Problem in eurer Interpretation ist aber, dass ihr damit Herren über euren Glauben zulasst und daruch nur die These des TuvS stützt.
    Das ist aber nur meine bescheidene Meinung und keine „Wahrheit“.
    Sonst äussere ich mich zu Themen, über die ich selbst noch unschlüssig bin nur insoweit, als ich Fehler in der Konstruktion sehe.
    Friede pit

  • W.F.
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pit,

    vielen Dank für Deine Antwort. Ich glaube auch nicht, dass Jesus der böse Sklave sein kann, aber er kann der Gute sein und jemand anderes gibt sich für ihn aus. Ich habe das in dem Kommentar an Boas auch geschrieben und damit auch Deinen Kommentar beantwortet.

    L.G. W.F.

  • Boas
    Oktober 9, 2012

    Lieber W. F.
    Lieber Alois

    Euere Argumente kenne ich seit geraumer Zeit. Und es ist eine interessante Schlussfolgerung. Ihr sagt, dass Jesus geistige Speise und geistiger Trank sei. Diese Aussage ist wahr. Auch sprecht ihr davon, dass sich Jesus wie ein pflichtbewusster Verwalter verhält, der nicht nur verständig sonder auch treu seiner Aufgabe nachkommt. Auch diese Aussage ist wahr. Er führt uns bis zum heutigen Tag mit seinem Geist. Ist überall zugegen, wo sich die Menschen in seinem Namen versammeln. Jesus verteilt geistige Speise und geistiger Trank an seine Mitbrüder. Seine Worte sind wahr und führen zu ewigen Leben. Auch das sich der alte an Tagen setzte, oder dass der Allmächtige die Feinde zu den Füßen Jesu legen wird, sind feste Aussagen der Bibel. Und auch der Hinweis, dass Jesus seinem Vater alles zurückgeben wird. Dies alles ist unbestreitbar!

    Auch ist es eine traurige Wahrheit, dass sich heute 7 Männer anmaßen, alleine die Befugnis zu haben (geistige) Speise auszuteilen. Aus oben genannten Beweisen, versuchen sie die Stellung Jesu zu übernehmen und setzen sich auf seinen Thron, was in meinen Augen eine Verderben bringende Anmaßung sein wird.

    Aus diesem Grund halte ich euere Überlegung sehr wohl im Gedächtnis. Doch nach meiner bescheidenen Meinung erhebt sich nicht die Frage, ob Euere geäußerten Aussagen der Wahrheit entsprechen. Denn das tun sie. Für mich erhebt sich die Frage, ob uns Jesus durch DIESES Gleichnis genau auf Eueren Gedanken aufmerksam machen wollte. Oder er doch etwas ganz anderes zum Ausdruck bringen wollte. Vielleicht wollte er ja beides!?

    Ein Gleichnis kann von vielen Seiten gesehen werden. Und es gibt immer wieder neue Aspekte, die dem nachdenkenden Beröer dabei auffallen können. Wenn ihr es erlaubt, würde ich hier gerne meine bescheidene Sichtweise der Worte Jesu darlegen. Dazu möcht ich aber nicht nur aus Matthäus zitieren sondern auch aus Lukas. Da es sich nach meiner jetzigen Meinung um dieselbe Begebenheit handelt. Zu auffällig ist die Ähnlichkeit der Worte und Beschreibung.

    Alles aus Matthäus 24 bezieht sich auf die Frage von 5 Aposteln, wann Jesu vorausgesagtes Ankommen stattfinden wird. Leider erkenne ich hier nicht die Frage nach dem Ankommen des Vaters. Nach seinen anfänglichen prophetischen Weissagungen, die auch das Buch Daniel einschließen und dessen Versiegelung aufbrach (Dan. 12:4,9), versucht er seinen Jüngern mit vielen Gleichnissen EINEN Gedanken einzuprägen:

    „Seid BESTÄNDIG wachsam.“

    Nach meinem jetzigen Verständnis, bezog Jesu diesen Gedanken der Wachsamkeit nicht auf sich selber. Er ist keiner von denen, die Mitgenommen oder zurückgelassen werden, wenn Jesu zum zweiten Male in den bewohnten Erdkreis eingeführt wird. Er ist auch nicht der Hausherr, der bestohlen wird. Er warnt sich hier auch nicht selber, nicht so zu sein, wir die Menschen in den Tagen Noahs. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich Jesus als Jungfrau bezeichnet, die auf den Bräutigam warten und leider ALLE einschlafen. Nicht einmal zu den klugen Jungfrauen möchte ich ihn zählen. Auch meine ich, dass Jesus sich nicht zu einem der drei Knechte zählt, die unterschiedlich viele Talente von ihrem Herrn (in Euerem Fall vom Allmächtigen) erhalten hat. Auch wird in Mat. 25:31 nicht vom Kommen des Vaters gesprochen, sondern vom Kommen des Menschensohnes. Da er die Schafe und Böcke trennen wird, kann sich auch dieses Gleichnis nicht um ihn selber handeln. Er ist weder Schaf noch Bock, er ist der Trenner und Richter. Alle diese Gleichnisse sollten doch seinen Jüngern dazu ermuntern, BESTÄNDIG wachsam zu sein. Und ihnen auch vor Augen zu führen, was mit ihnen geschehen wird, wenn sie dies versäumen. In Mat. 24:44 heißt es: „Deshalb auch ihr, seid bereit; denn in der Stunde, in welcher IHR es nicht meinet, kommt der Sohn des Menschen.“ Auch hier läst sich Jesus selber außen vor, da er der Kommende Menschensohn ist. Wer beständig bereit und wachsam ist, wird nicht vom kommen des Menschensohnes überrascht werden (in flagranti beim Böses tun erwischt werden), auch wenn er nicht damit rechnet. Denn er patrouilliert BESTÄNDIG um sein Haus uns passt zu jeder Stunde auf, damit er nicht bestohlen wird (Mat. 24:43).

    Jedes der Gleichnisse aus Matthäus 24 und 25 ist seinen Jüngern gewidmet. Einige nur als Negativbeispiele wie den Hausherrn oder die Menschen aus den Tagen Noahs. Oder es wurden mehrere Verhaltenswege aufgezeigt. Sowohl positiv wie negativ, wie das Gleichnis von den Jungfrauen, den Sklaven mit den Talenten, den Männern und Frauen, die entweder mitgenommen oder zurückgelassen wurden. Oder auch das Gleichnis von den Schafen und Böcken.

    Warum sollte es sich bei dem Gleichnis vom t.u.v.S (ein Gleichnis, dass unter vielen Gleichnissen steht, und bei denen es sich immer wieder um das „beständige Vorbereitet sein“ geht) nicht um den gleichen Gedanken handeln; dem Gedanken der Wachsamkeit der JÜNGER. Wenn Jesus von sich selbst spricht, bezeichnet er sich selbst als Menschensohn, Bräutigam oder Herrn. Wenn man nun Lukas 12 mit einbezieht, so wird einem die Antwort förmlich aufgedrängt.

    Jesus spricht davon, „Es seien eure Lenden umgürtet und die Lampen brennend“ (Vers 35) wie bei den Jungfrauen. “ Glückselig jene Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird“ (Vers 37). „Wenn der Hausherr gewusst hätte, zu welcher Stunde der Dieb kommen würde, so hätte er gewacht …“ (Vers 39 siehe auch Mat. 24:43). “ Auch ihr [nun], seid bereit; denn in der Stunde, in welcher IHR es nicht meinet, kommt der Sohn des Menschen.“ (Lukas 12:40). “ Deswegen erweist auch ihr euch als solche, die bereit sind, denn zu einer Stunde, da IHR es nicht denkt, kommt der Menschensohn.“ (Mat. 24:43).

    Nachdem Jesus auch dort von der Notwendigkeit spricht, wachsam zu sein, ja mit unter die gleichen Gleichnisse erwähnt mit identischem Wortlaut wie in Matthäus, stellt Petrus die entscheidende Frage: „Herr, sagst du dieses Gleichnis (über die Wachsamkeit) zu uns oder auch zu allen?“

    Hier erkenne ich sehr deutlich, dass der Grund für die Frage des Petrus die vorangegangenen ermahnenden Gleichnisse zur Wachsamkeit waren. In Matthäus findet man meines Erachtens die gekürzte Form des Gleichnisses vom t.u.v.S.. In Lukas hingegen ein umfassendes Bild des Gleichnisses.

    Wenn Jesus in diesem Gleichnis von sich als dem klugen und treuen Sklave sprechen würde, welchen Platz nimmt dann Petrus in diesem Gleichnis ein? Ist er vielleicht der übelgesinnte Sklave? Oder der dritte Sklave, der die Worte seines Herrn nicht versanden hat und weniger Schläge erhalten wird, als der bewusst böse handelte Sklave? Dem unleidlichen Dritten Sklaven, die die WTG so vehement zu verschweigen versucht? Wie lautet in dem Falle, dass Jesus hier von sich selbst als t.u.v.S spricht denn die Antwort auf die Frage des Petrus? Wer soll den nun wachsam sein, nur Jesus? Als Antwort bleibt meines Erachtens in Euerem Fall nur übrig, „Petrus, die ganzen Gleichnisse, die ich zuvor gesagt habe, haben nichts mit Dir zu tun. Du brauchst nicht wachsam zu sein, sondern nur ich.“ Das kann ich mir nicht vorstellen.

    Die Erklärung des Gleichnisses kommt m. E. im Vers 48b sehr gut zum Vorschein: „Jedem aber, dem viel gegeben wird, wird von diesem viel verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.“

    Dieses Gleichnis lässt mich persönlich erkennen, dass von jedem Christ NICHT die gleiche Wachsamkeit erwartet wird. Von den Männern wie den Aposteln (wie Petrus) wird mehr Wachsamkeit verlangt als von den „Übrigen“. Ihnen wurde extrem viel Verständnis anvertraut. Deshalb wird von ihnen auch desto mehr Wachsamkeit gefordert.

    Noch etwas ist mir aufgefallen. In Lukas kommt für mich sehr deutlich zutage, dass es sich hier nicht um mehrere Sklaven handelt. Sondern um die mögliche Handlungsweise ein und desselben Verwalters. “ Glückselig JENER Knecht“ (Lukas 12:43) „Wenn aber JENER Knecht in seinem Herzen sagt…“ (Luks 12:45). „Wenn aber JENER böse Knecht in seinem Herzen sagt …“ (Mat 24:48)

    Nun könnte ihr einwenden: „Ja JENER Knecht, der vorgibt der t.u.v.S. zu sein, es aber nicht ist.“ Aber ist es nicht genau so, als würde man bezüglich der großen Drangsal sagen: „Alsbald aber nach der Drangsal JENER Tage wird die Sonne verfinstert werden…“ Das man hier das gleiche Recht diesem Text einräumt, das es sich um JENE (andere) Drangsal handelt, aber eben nicht um DIE große Drangsal?

    Als zweites ist mir aufgefallen, dass ich der WTG vorwerfe, der Bibel eigene Worte hinzuzustellen, die dort eben nicht stehen. Sie lesen die Bibelworte, „Speise zur rechten Zeit“ und sagen im nächsten Satz „(GEISTIGE) Speise zur rechten Zeit“. Das was ich der WTG vorwerfe, findet in euerem Gedanken der Auslegung dieses Gleichnisses vielleicht einen gewissen Nachhall.

    Wenn mich jemand fragt, ob ich mich als DER treue und verständige Verwalter sehe oder ob ich meine, DIESER treue und verständige Verwalter zu sein, so wird er von mir stets ein klares NEIN zu hören bekommen. Aber ich möchte mich anstrengen WIE ein treuer und verständiger Verwalter zu handeln und zu leben. Genauso wie ich mich anstrenge, mich als kluge Jungfrau zu verhalten. Oder wie ein Sklave dem 5 oder 2 Talente anvertraut wurden, um zu versuchen sie zu vermehren.

    Lieber W.F., lieber Alois, wie gesagt, euere Aussagen bezüglich dem, dass Jesus ein vorzüglicher, treuer, loyaler und verständiger Verwalter oder Hirte ist, der geistigen Trank und Speise zur Verfügung stellt entspricht sehr genau meinem Stand des Bibelwissens. Aber ob Jesus in DIESEM Gleichnis primär darauf Bezug nehmen wollte halte ich persönlich für etwas unwahrscheinlich. Da schließe ich mich dem Gedanken von Bruderinfo an. Es geht in Math. 24 und 25 um die Wachsamkeit. Alles Weitere sind Gedanken die uns persönlich erbauen und ermuntern können.

    Vielleicht ist es uns möglich, jeden der einzelnen Standpunkte zu akzeptieren. Ich versuche es zumindest mit euerem Standpunkt.

    Mit ganz lieben Grüßen
    Boas

  • W.F.
    Oktober 9, 2012

    Lieber Boas,

    dieser Artikel über den Treuen und verständigen Sklaven wurde am 9.10.2012 online gestellt. Das sind nun schon über 4 Jahre in denen immer mal wieder darüber diskutiert wurde. Deine Argumente wurden auch schon vorgebracht, genauso wie die meinen. Ich verstehe sogar, warum Ihr zu Euren Schlussfolgerungen kommt, aber es gibt zwei oder drei Punkte, für die mir bisher niemand einen schlüssigen biblischen Beweis nennen konnte, was für mich aber unüberwindbare Widersprüche darstellen um die andere Sichtweise für mich zu akzeptieren. Diese werde ich gleich noch nennen. Zuerst möchte ich auf Deine Argumente eingehen. Du schreibst:

    Warum sollte es sich bei dem Gleichnis vom t.u.v.S (ein Gleichnis, dass unter vielen Gleichnissen steht, und bei denen es sich immer wieder um das „beständige Vorbereitet sein“ geht) nicht um den gleichen Gedanken handeln; dem Gedanken der Wachsamkeit der JÜNGER.

    Nur weil sich scheinbar alles um das gleiche dreht, ist es dennoch möglich, das auch etwas anderes gemeint sein kann. Schließt man diese Möglichkeit jedoch konsequent aus, dann bleibt einem evt. etwas verborgen. Jesus hat doch sogar selbst zu seinen Jüngern gesagt, dass er deshalb in Gleichnissen spricht, damit das vor den anderen Menschen verborgen bleibt und es nur seine Jünger verstehen können. Somit muss das offensichtlich erkennbare nicht auch das sein, was Jesus wirklich sagen wollte.

    Nun könnte ihr einwenden: „Ja JENER Knecht, der vorgibt der t.u.v.S. zu sein, es aber nicht ist.“ Aber ist es nicht genau so, als würde man bezüglich der großen Drangsal sagen: „Alsbald aber nach der Drangsal JENER Tage wird die Sonne verfinstert werden…“ Das man hier das gleiche Recht diesem Text einräumt, das es sich um JENE (andere) Drangsal handelt, aber eben nicht um DIE große Drangsal?

    Ich habe niemals und werde niemals glauben, dass Jesus auch nur ansatzweise einem bösen Sklaven gleicht. Von daher stimmt es, dass was Du über mich sagst:

    „Ja JENER Knecht, der vorgibt der t.u.v.S. zu sein, es aber nicht ist.“

    Das Wort “Jener” kommt sehr oft in Verbindung mit den Knechten vor und ich gebe Dir Recht, dass man es mit Deiner Begründung so sehen kann wie Du das tust. Allerdings gibt es auch Bibelübersetzungen, die das etwas unterschiedlich übersetzen und hier ein Beispiel:

    Mat. 24:48; NGÜ:
    48 Wenn jener Diener aber ein böser Mensch ist und sich sagt: ›Mein Herr kommt noch lange nicht!‹

    Während beim guten Sklaven nicht die Bezeichnung Mensch gebraucht wird, wird aber hier von dem bösen Sklaven geschrieben: Wenn jener Diener aber ein böser Mensch ist

    Jeder Übersetzer bringt in eine Übersetzung auch immer seine eigenen Glaubensansichten mit rein, wenn er sich nämlich entscheiden muss, ob er dieses oder ein anderes Wort verwendet. Er entscheidet sich für das was gemäß seinem Verständnis dem Urtext am nächsten kommt. Dennoch kann er damit falsch liegen und wir können es heute in der Regel aufgrund von mangelnden Sprachwissen auch nicht richtig stellen.
    Genau das ist auch der Grund, warum Jesus sagte, dass nur der Heilige Geist unser Lehrer sein soll. Der Heilige Geist weiß in jedem Fall wie es richtig lauten müsste und er ist in der Lage uns darauf aufmerksam zu machen. Du schreibst über Dich:

    Wenn mich jemand fragt, ob ich mich als DER treue und verständige Verwalter sehe oder ob ich meine, DIESER treue und verständige Verwalter zu sein, so wird er von mir stets ein klares NEIN zu hören bekommen.

    Da stimme ich Dir uneingeschränkt zu, gemäß meiner Ansicht wäre das ein fataler Fehler sich als der Treue und verständige Verwalter zu bezeichnen. Allerdings aus Deiner Sichtweise heraus verstehe ich nicht warum Du so antwortest. Du willst Dich zwar anstrengen so zu sein, möchtest dies aber nicht von Dir behaupten. Wenn jetzt jeder denkt wie Du, dann fühlt sich doch überhaupt keiner angesprochen. Wenn sich aber überhaupt keiner angesprochen fühlt, warum sollte dann Jesus so ein Gleichnis überhaupt in den Raum stellen???

    In Lukas steht das Gleichnis vom Treuen Verwalter in der Tat im Kontekt zu weiteren Gleichnissen wo von Knechten die Rede ist. Doch in Mat. 24 steht dieses Gleichnis alleine und im Kontext zu den Zeichen der letzten Tage. Du hast mit Deinem Vater in dem Brief an Gerrit Lösch geschrieben, dass Jesus in Mat. 24 davor gewarnt hat, dass es in der Zeit des Endes Menschen gibt, die behaupten dass Jesus unsichtbar gegenwärtig ist und bist auch zu dem Schluss gekommen, dass eigentlich nur die ZJ so etwas behaupten. Ich gebe Dir in diesem Punkt absolut Recht. Und meine Sichtweise ist nun, dass Jesus genau vor denen gewarnt hat, die von sich sagen sie seien der Treue und verständige Sklave und daher steht auch nur in der NWÜ mehr als überdeutlich:

    Wer ist in Wirklichkeit der Treue und verständige Sklave?

    Wenn es nämlich Jesus ist, dann hat er hiermit den Antichristen entlarvt, der sich an seine Stelle gesetzt hat. In meinem ursprünglichen Kommentar habe ich auf Psalm 145 hingewiesen:

    Ps. 145:15 Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.

    Mat. 24:45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über sein Gesinde gesetzt hat, dass er ihnen zur rechten Zeit Speise gebe?

    1. Frage an Dich: Meinst Du das diese beiden Verse nichts miteinander zu tun haben, obwohl sie sich ohne Widersprüche in die Ansicht eingliedern lassen, dass Jesus der treue und kluge Knecht ist und die gleiche Wortwahl benutzen?

    Nun zu den Widersprüchen, die mir bisher noch keiner ausräumen konnte. Vielleicht kannst Du es, aber bitte nur anhand der Bibel.

    2.Frage an Dich: Wenn es sich bei diesem Gleichnis um Menschen handelt, woher weiß ein Mensch, wann es für einen anderen Menschen Zeit ist, dass er Speise bekommen muss?

    3.Frage an Dich: Wie kann ein Mensch die GANZE Habe bekommen, wenn es sich um mehrere Personen handelt. Sobald auch nur ein zweiter da ist, muss er sich die Habe mit diesem teilen. Somit ist er nicht mehr über die GANZE Habe gesetzt. Also wie soll das möglich sein?

    4.Frage an Dich: Wie soll Jesus am Ende der 1.000 Jahre alles wieder seinem Vater zurückgeben, wenn er es vorher an andere Menschen verteilt hat. Mir ist kein Text bekannt in dem steht, dass zuerst die Jünger Jesus wieder die Habe zurück geben, damit er diese dann seinem Vater zurück geben kann. Kennst Du einen solchen Text der das beschreibt? Denn den müsste es ja geben.

    Wenn Du diese Widersprüche ausräumen kannst, dann wärest Du damit der Erste in vier Jahren.

    L.G. W.F.

  • Boas
    Oktober 9, 2012

    Lieber W.F.

    Als erstes freut es mich, dass Du meine Schlussfolgerung verstehen kannst. So, wie ich die Deine verstehen kann.

    Zu Deiner ersten Frage:
    Psalm 145 weist eine sehr hohe Ähnlichkeit auf bezüglich der Frage nach dem treuen und verständigen Verwalter aus Matthäus und Lukas. An Deiner Stelle hätte ich den Folgevers 16 noch dazu genommen. Denn dieser würde erklären, was damit gemeint ist, Speise zur RECHTEN ZEIT auszuteilen. Dort steht: „Du tust deine Hand auf und sättigst alles Lebendige nach Begehr.“ Zur „rechten Zeit“ setzt einen individuellen Zeit- und Speiseplan voraus. Eben nach begehr des Einzelnen, wie er es eben benötigt oder vertragen kann.

    Auch der Vers 13 ist nachdenkenswert: „Dein Reich ist ein Reich ALLER Zeitalter, und deine Herrschaft durch ALLE Geschlechter hindurch.“

    Da fällt mir sofort der Text aus 1. Kor. 10:3,4 ein. Denn auch die geistige Speise wird nicht erst seid den Tagen Jesu von ihm ausgeteilt: „3… und alle aßen dieselbe geistige Speise, 4 und alle tranken denselben geistigen Trank. Denn sie pflegten aus dem geistigen Felsen zu trinken, der ihnen folgte, und dieser Fels bedeutete den Christus.“ Selbst die Israeliten wurden bereits von Jesus geistig gefüttert. So schreibt es zumindest Paulus. Zudem spricht David in seinem Loblid von Jehova, im Vers 14, den er so bewundernd umschreibt: „Jehova stützt alle Fallenden und richtet auf alle Niedergebeugten.“

    Nun wird der Eine oder Andere sich fragen, wieso Jehova, während doch Jesus der geistige Fels war und ist. Dann fällt mir der Text aus Jeremia 23:5,6 ein: „Siehe, Tage kommen, spricht JEHOVA, da ich dem David einen gerechten Sproß erwecken werde; und er wird als König regieren und VERSTÄNDIG handeln, und Recht und Gerechtigkeit üben im Lande. 6. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen; und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: JEHOVA, unsere Gerechtigkeit. Auch der Spross Davids wird Jehova genannt werden. Zwei Wesen mit gleichem (Familien)Namen.

    Jetzt fallen mir die Worte aus Johannes 5:43 ein: „Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen …“ Joh. 17:11,12 „Bewahre sie in DEINEM Namen, den du MIR gegeben hast… Als ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in DEINEM NAMEN, den du MIR GEGEBEN HAST“. Und so weiter. Aber dies führt zu einem ganz anderen Thema.

    Diese Texte belegen für mich sehr deutlich, dass es Jesus war und ist, der geistigen Trank und geistige Speise ausgeteilt hat und immer noch austeilt.

    Wie gesagt, 8 Worte aus Psalm 145 ähneln den Worten aus Matthäus 24 sehr. Wo hingegen Worte wie Verwalter, Sklave, verständig, klug, treu im besagten Psalm fehlen. Auch wird dort nicht von einem Kommen eines Herrn gesprochen, oder von einem übelgesinnten Sklaven. Auch von keinen Gewohnheitstrinkern oder dass ein Mitsklave von einem bösen Verwalter geschlagen wird. Auch nicht von einer Habe, die jemand erhalten soll. Und gar nichts über eine Bestrafung. Es geht im Lied Davids rein um einen Lobpreis für Jehova.

    Nun zu Deinen weiteren 3 Fragen. Du hast in Deinen Fragen bereits die Antwort gegeben, die ich dir geben würde. Deine zweite Frage beginnt mit: „Wenn es sich bei diesem GLEICHNIS um Menschen handelt…

    Genau das ist der Punkt auf den ich hinaus will; es handelt sich hier um ein Gleichnis. Ich habe die Befürchtung, wenn ich mich auf Deine Auslegung dieses Gleichnisses tiefer einlasse, in denselben Strudel gezogen werde wie die WTG. Sie sieht dieses Gleichnis nicht mehr als Verständnishilfe (Gleichnis) sondern als Prophezeiung.

    Und hier mache ich auch einen Unterschied zwischen Gleichnis und Prophezeiung. Denn einem Gleichnis kann man sehr wohl eine Zukunftsweisende Erfüllung zuordnen. Das heißt, dass es Personen geben wird, die mitgenommen werden, und Andere, die zurückgelassen werden. Dass es Christen geben wird, die Wachsam sind und Andere, die eben dies nicht tun. Wenn Jehova im Vorhinein den Zeitpunkt mitgeteilt hatte, wann sein Sohn kommen wird, so wären die Menschen wachsam geblieben, wie der Hausherr, der nur deshalb bestohlen wird weil er den Zeitpunkt nicht wusste. Unter denen, die nicht wachsam sind wird man Christen finden, die das absichtlich tun. Und Weitere, die es eben aus mangelndem Verständnis unterlassen. Dass es eine unterschiedliche Härte der Bestrafung geben wird u.s.w.

    Die WTG macht dem entgegen aus einem Gleichnis eine Prophezeiung wie die, eines Daniels oder Hesekiels, wo jeder Satz und jedes Wort auf die Waagschale geworfen werden muss. Da muss alles analysiert werden. Jede noch so kleine Kleinigkeit erfährt dabei eine höhere Bedeutung. Das ist bei den eben genannten Bibelschreibern auch sehr wohl wichtig. Bei einem Gleichnis muss dies nach meinem Empfinden nicht IMMER so sein.

    Nehmen wir doch mal ein vorangegangenes Gleichnis. Mat. 24:42,43 “ Wachet also, denn ihr wisset nicht, zu welcher Stunde euer Herr kommt. Jenes aber erkennet: Wenn der Hausherr gewusst hätte, in welcher Wache der Dieb komme, so würde er wohl gewacht und nicht erlaubt haben, dass sein Haus durchgraben würde.“

    Jetzt mal in der WTG-Sichtweise einer Prophezeiung eines Daniels: Wer ist der Herr, der kommen soll? Antwort: Es muss sich hierbei um Jesus handeln. Wer ist der Hausherr, der nicht weiß, wann der Dieb kommen wird. Antwort: Es handelt sich dabei um Christen, die ihre Wachsamkeit vernachlässigt haben. Wer entspricht dem Dieb? Antwort: Da es sich im Vers davor um das Kommen Jesu handelt, muss auch besagter Dieb Jesus Christus sein.

    Nochmals um es klar auszudrücken. Wenn wir jedes Gleichnis als Prophetie eines Hesekiels ansehen: Dann wird hier Jesus als Dieb bezeichnet. Als krimineller Langfinger. Als gottloser Verbrecher. Hört, hört. Es wäre müßig, noch auf weitere Fragen einzugehen wie, was ist das Haus oder was wird dem Hausherrn von Jesus krimineller Weiße gestohlen?

    Nehme ich diese Beschreibung Jesu aber als Gleichnis, so komme ich persönlich zu dem Schluss, dass es keinen imaginären Hausherrn geben wird, der von Christus beklaut wird. Es zeigt mir lediglich, dass wenn man den Zeitpunkt der Ankunft Jesu genau kennen würde, es Christen geben würden, die sich erst Zeitnah um einen christlichen Lebenswandel bemühen würden. Die übrige Zeit zuvor würde mit Schläfrigkeit und Unwachsamkeit einhergehen. Da aber der Zeitpunkt nicht bekannt ist, erfordert das Christ sein eine beständige Wachsamkeit; Tag und Nacht.

    Lieber W.F. Deine zweite Frage lautet, woher weiß ein Mensch, wann es für einen anderen Menschen Zeit ist, dass er Speise bekommen muss? Deine Dritte: Was ist die GANZE Habe und wird diese etwa geteilt? Und dein Vierte lautet, Wird diese Habe, nach den 1000 Jahren nur von Jesus an seinen Vater zurückgegeben? Wie soll das geschehen, wenn die Habe eben an viele verteilt wurde.

    Diese Fragen entstehen nur, wenn man dieses Gleichnis zu einer Prophezeiung ähnlich Daniel macht. Und es eben nicht nur als Verständnishilfe (Gleichnis) sieht. Die Fragen und deren Probleme sind hausgemacht. Deshalb musst auch Du sie lösen und nicht ich.

    Die WTG zieht es in den gleichen Strudel. Wer ist der Sklave? Ist es eine Gruppe oder eine einzelne Person? Was ist die Habe? Wann wird der t.u.v.S. darüber gesetzt? Wann wird der Verwalter zum Verwalter bestimmt? Wer ist der Hausherr? Wer sind die Gewohnheitstrinker? Um welche Speise handelt es sich dabei? Woher weis der Verwalter, dass seine Hausknechte Hunger haben? Wird die Speise bereits vor der Ernennung des Verwalters von diesem ausgeteilt? Wer sind die Hausknechte? In wie weit werden diese Hausknechte geschlagen? Wie sieht das richtige Austeilen der (geistigen) Speise aus? Wie sieht im Gegensatz dazu die Essenausgabe des bösen Sklaven aus? Wer ist der böse Sklave? Ist es eine Gruppe? Wann kommt dessen Herr? Wie sieht dessen Bestrafung aus? Wie wird der dritte Sklave aus Lukas 21:49 bestraft? Ist diese Bestrafung identisch mit der vom bösen Sklaven? Was bedeutet es, dass er weniger Schläge bekommen wird? Wo wird die Speise aufbewahrt? Was ist der Haushalt? Und, und, und…

    Da ich das Gleichnis als Gleichnis sehe, ihm lediglich eine grundlegende zukunftsweisende Erfüllung zuordne, stelle ich diese Fragen erst gar nicht und Deine 3 Fragen sind daher leicht zu beantworten.

    Frage Nr.2
    Wenn es sich bei diesem Gleichnis um Menschen handelt, woher weiß ein Mensch, wann es für einen anderen Menschen Zeit ist, dass er Speise bekommen muss?

    Meine Antwort:
    Die Ausgabe von Essen ist lediglich EINE Möglichkeit einer verantwortungsvollen Stellung eines Menschen, die Jesus hier aufgreift. Im Gleichnis könnte der Verwalter auch der Verwalter der Finanzen sein. Das macht für die Grundaussage des Gesamtgleichnisses (Bleibt ALLE zu jeder Zeit wachsam) für mich keinen Unterschied. Aber um die Frage genau zu beantworten: Die Hausknechte müssen es ihrem Verwalter mitteilen, wenn sie Hunger haben. Oder es gibt gewisse feste Zeiten für die Einnahme einer Mahlzeit. Das währe doch das übliche, oder nicht? Nur für Dich stellte diese Frage als ein unüberwindlicher Widerspruch da. Für mich, der das Gleichnis als Gleichnis sieht existiert dieser Widerspruch nicht.

    Ende erster Teil

  • W.F.
    Oktober 9, 2012

    Lieber Boas,

    ich danke Dir für Deine Mühe, die Du Dir gemacht hast und vor allem auch dafür, dass Du sogar weitere Bibelstellen angeführt hast, die bestätigen, dass Jesus dieser Treue und verständige Sklave sein könnte. Das zeigt mir, dass es Dir nicht nur darum geht eine Meinung durchzudrücken, sondern dass Du offen daran interessiert bist, eine Lösung für die unterschiedlichen Sichtweisen zu finden.

    Meine Bitte an Dich war ja: Nun zu den Widersprüchen, die mir bisher noch keiner ausräumen konnte. Vielleicht kannst Du es, aber bitte nur anhand der Bibel.

    Du antwortest mir jedoch:

    Da ich das Gleichnis als Gleichnis sehe, ihm lediglich eine grundlegende zukunftsweisende Erfüllung zuordne, stelle ich diese Fragen erst gar nicht und Deine 3 Fragen sind daher leicht zu beantworten.

    Du hast doch meine Fragen gar nicht beantwortet. Im Grunde genommen sagst Du mir, ich sehe das falsch weil ich es als Prophezeiung sehe, während Du denkst, dass es sich lediglich um ein Gleichnis handelt. Genau das haben alle anderen vor Dir auch gesagt, aber keiner hat die Widersprüche ausgeräumt. Wenn ich in Deinen Wagen (andere Ansicht) einsteigen soll, dann musst Du mich da abholen wo ich stehe. Wenn ich in München am Bahnhof stehe, und Du mich am Frankfurter Flughafen abholen möchtest, dann kann ich niemals zu Dir ins Auto einsteigen. Denn ich stehe nunmal in München am Bahnhof.

    Auch dieser Satz von Dir sagt lediglich aus, dass meine Ansicht falsch ist, weil ich es so sehe wie ich es sehe:

    Diese Fragen entstehen nur, wenn man dieses Gleichnis zu einer Prophezeiung ähnlich Daniel macht. Und es eben nicht nur als Verständnishilfe (Gleichnis) sieht. Die Fragen und deren Probleme sind hausgemacht. Deshalb musst auch Du sie lösen und nicht ich.

    Man kann so argumentieren wie Du das gemacht hast und ich zugegebener Maßen es auch schon gemacht habe. Es beantwortet aber immer noch nicht meine Fragen. Einmal schreibst Du, dass Du meine Fragen leicht beantworten kannst und das andere Mal, dass diese hausgemacht sind und ich sie selber lösen muss und nicht Du. Genau das habe ich gemacht, ich habe das Problem für mich gelöst, unabhängig davon ob es jemand anderes auch so sieht. Die Lösung des Problems ist, dass Jesus der Gute Verwalter ist und dass es jemanden gibt, der sich als ihn ausgibt, der ist dann der Böse.

    Du bestätigst mit diesem Absatz hier, dass es Prophezeiungen gibt, bei denen es auf jede Kleinigkeit ankommt:

    Die WTG macht dem entgegen aus einem Gleichnis eine Prophezeiung wie die, eines Daniels oder Hesekiels, wo jeder Satz und jedes Wort auf die Waagschale geworfen werden muss. Da muss alles analysiert werden. Jede noch so kleine Kleinigkeit erfährt dabei eine höhere Bedeutung. Das ist bei den eben genannten Bibelschreibern auch sehr wohl wichtig. Bei einem Gleichnis muss dies nach meinem Empfinden nicht IMMER so sein.

    Um was geht es in Matthäus Kapitel 24?

    Vers 3: Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?

    Ich fasse mal mit meinen Worten zusammen, was Jesus darauf sagt und berufe mich da auch auf den Brief von Deinem Vater:

    —————
    Er warnt davor, dass sich welche als Christus ausgeben.
    Er warnt vor einer Bedrängnis, die über seine Jünger kommen wird.
    Er warnt vor zunehmender Gesetzlosigkeit.
    Er warnt vor falschen Propheten.
    Er warnt vor denen die behaupten er wäre unsichtbar gegenwärtig.
    Er warnt davor dass die Liebe der meisten erkalten wird.
    Er warnt davor das das Greuel der Verwüstung an heiliger Stätte stehen wird.
    Er bezeichnet diese Zeit als eine große Drangsal (Bedrängnis) wie es sie noch nie gegeben hat und auch nie wieder geben wird.
    Er warnt davor, das die falschen Christusse und falsche Propheten große Zeichen und Wunder tun um wenn möglich auch die Auserwählten zu verführen.
    Er stellt nun klar, dass er nicht unsichtbar, sondern sichtbar kommen wird. Er stellt klar, dass er erst nach der Drangsal jener Tage kommen wird.
    Dann sagt er über das Gleichnis vom Feigenbaum, dass man an dem was er gesagt hat erkennen kann, dass er nahe ist.
    Dann zum Abschluss sagt er das Gleichnis vom treuen und klugen Knecht.
    —————–

    Wenn dieses Gleichnis nur ein Gleichnis und keine Prophezeiung ist, warum gibt es dann in der Endzeit genau jemanden, der dieses Gleichnis zu 100 % erfüllt und das sagt ausgerechnet die Gruppe, die auch dafür verantwortlich ist, dass er vor denen warnen muss, die von seiner unsichtbaren Gegenwart sprechen?

    48 Wenn aber jener als böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt auf sich warten,
    49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und isst und trinkt mit den Betrunkenen,
    50 so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
    51 und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil festsetzen bei den Heuchlern; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

    Was sind die Merkmale des bösen Knechtes?

    1.Der Herr lässt auf sich warten. 1914, 1924, 1975… ist er nicht gekommen.
    2.er schlägt seine Mitknechte. Verbot der Bluttransfusion, Ausschlusspraxis uvm.
    3. Er isst und trinkt mit den Betrunkenen. Das könnte man mit den Hinweisen aus der Offenbarung mit der Hure Babylon erklären.
    4. Der Herr wird an einem Tag kommen den er nicht erwartet, genau das haben sie vor kurzem im WT geschrieben. Sie wissen nicht mehr wann Harmagedon kommt.
    5. Vers 51 steht noch aus.

    Und jetzt kommts, ausgerechnet derjenige, der so handelt wie der böse Sklave, der bezeichnet sich selbst als den guten Sklaven. Und nochwas. Wenn es Jesus ist, dann ist er in der Einzahl und deshalb bezeichnen sich die 7 aktuellen Sklaven auch als einen kollektiven Sklaven. Sie sagen nicht, dass sie 7 treue und verständige Sklaven (Mehrzahl) sind, sondern sie sehen sich als ein einer. Komisch, dafür dass es sich nicht um eine Prophezeiung handeln soll, trifft es aber „zufälligerweise“ genau zu???

    Es gibt in der Endzeit eine vollständige Erfüllung von diesem Gleichnis, hat aber keine prophetische Bedeutung? Oder wäre nicht die Tatsache, dass es diesen bösen Sklaven gibt nicht der Beweis dafür, dass es eben nicht nur ein Gleichnis ist?

    Wenn Du in der Wüste ein Löwenbaby findest, wäre es dann nicht ein Grund sich von dannen zu machen, weil auch irgendwo die Löwenmutter rumschleicht, auch wenn Du sie (noch) nicht siehst?

    Ist Dir aufgefallen, dass in Mat. 24 vier Hauptlehren der Zeugen Jehovas aufgegriffen werden?

    1.Unsichtbare Gegenwart von Jesus
    2.Jesus kommt nicht in oder während der Dragsal, sondern danach.
    3.Es gibt keine überlappende Generation, sondern die die den Anfang sieht, sieht auch das Ende.
    4.Die Lehre der LK, das sie der Treue und verständige Skalve sind.

    Frage:
    Warum behauptet die LK, dass Jesus unsichtbar kommt, obwohl er sagt das ihn jeder sehen wird.
    Warum behauptet die LK das Jesus in oder während der Drangsal kommt, obwohl er selbst sagt er kommt danach?
    Warum lehrt die LK eine überlappende Generation, obwohl Jesus sagt, obwohl Jesus es auf eine Generation bezieht?
    Warum behauptet die LK, dass sie der Treue und verständige Sklave sind, obwohl es (möglicherweise) Jesus ist?

    Sie lehren immer das Gegenteil von dem was Jesus sagt. Warum? Weil Antichrist bedeutet sowohl gegen Christus zu sein, als auch sich an seine Stelle zu setzen.

    Für mich ist dieses Gleichnis vom Treuen und verständigen Sklaven ein Teil der Prophezeigung um den Antichrist kenntlich zu machen.

    1.Joh. 2:18: Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist.

    Ist es wirklich so abwegig, dass Jesus hier vor dem gewarnt hat, der sich seinen Thron aneignen will?

    Zu dem 2.Teil Deiner Antwort werde ich noch was schreiben, aber im Moment fehlt die Zeit.

    L.G. W.F.

  • Boas
    Oktober 9, 2012

    Teil 2

    Frage Nr. 3
    Wie kann ein Mensch die GANZE Habe bekommen, wenn es sich um mehrere Personen handelt. Sobald auch nur ein zweiter da ist, muss er sich die Habe mit diesem teilen. Somit ist er nicht mehr über die GANZE Habe gesetzt. Also wie soll das möglich sein?

    Meine Antwort:
    Gibt es etwa nur EINEN Hausherrn, der bestohlen wird, oder steht dieser Hausherr nicht für VIELE Christen (Mat. 24:43)? Gibt es wirklich NUR 10 Jungfrauen? NUR 5 Kluge und NUR 5 Törichte? Oder NUR 3 Sklaven, denen unterschiedlich viele Talente anvertraut wurden? Gibt es unter den drei wirklich nur EINEN einzigen, der bei seiner Aufgabe versagt? Wird etwa nur EIN Mann und EINE Frau mitgenommen (Mat. 24:40,41). Warum sollte DER Verwalter aus Matthäus 24:45-51 hier eine Ausnahme bilden? Es wird ja auch nur von EINEM bösen Sklaven gesprochen. Und von EINEM Sklaven, der den Willen seines Herrn nicht verstanden hat. Darf es deshalb nur EINEN EINZELNEN bösen Menschen auf der Welt geben, der dann wirklich DER böse Sklave ist? Und nur dieser EINZELNE MENSCH wird dann von seinem Herrn in Stücke gehauen? Im ganzen Gleichnis wird nur bei den Hausknechten in der Mehrzahl gesprochen.

    Ich würde als Vertreter der Gleichnisfraktion sagen, dass die Äußerung Jesu bezüglich der Habe lediglich den Gedanken unterstreicht, dass Wachsamkeit am Ende reichlich belohnt wird.

    Wo liegt also Dein unüberwindlicher Widerspruch? Nur mal angenommen, die Habe/Belohnung wird wirklich an viele Ausgezahlt. Über eine Rückgabe spricht dieses Gleichnis überhaupt nicht. Und wenn die Habe das Königreich ist, wer gibt dann dieses Königreich an den Vater zurück? Wenn Barack Obama seine Präsidentschaft abgibt, so gehen auch sein Vizepräsident und der gesamte Stab automatisch mit ihm aus dem weißen Haus. Geht der oberste, in diesem Fall Jesus und übergibt seinem Vater das Königreich, treten auch alle übrigen Mitglieder der Regierung ihre Gewalt an den Nachfolger ab. Also wo liegt das unüberwindliche Problem?

    Das Problem hast Du nur, lieber W.F., weil Du den bösen Sklaven nicht als eine einzelne Person sehen möchtest (was nach meiner Sicht auch richtig ist). Aber dem guten Sklaven räumst Du diese Prophezeiungserfüllung nicht ein. Der muss eine einzelne Person sein, wo hingegen der böse Sklave (wörtlich auch in der Einzahl) aus vielen Personen bestehen wird. Bitte nicht böse sein; Da misst Du aber wirklich mit zweierlei Maß.

    Ich möchte Deine Misere gerne noch einmal biblisch auf den Punkt bringen. Wenn es vom bösen Sklaven (Einzahl) in Matthäus 24:51 heißt: „und er wird IHN entzweischneiden und IHM sein Teil setzen mit den Heuchlern.“, so denkst Du richtiger weise, dass es sich hierbei nicht um eine einzelne Person handeln kann. Somit lautet Jesu Aussage in Wirklichkeit: “ und er wird SIE entzweischneiden und IHNEN sein Teil setzen mit den Heuchlern.“

    Wenn es aber um den treuen und verständigen Sklaven handelt, so liest Du die gleiche Einzahl wie bei den beiden anderen Sklaven. Vers 45 „Wer ist nun DER treue und kluge Knecht…“ und im Vers 46 „Glückselig JENER Knecht…“ Und im Vers 47 „Wahrlich, ich sage euch, er wird IHN über seine GANZE Habe setzen.“ Wenn Du nun den gleichen Maßstab hier anwenden würdest, den Du bereits bei DEM bösen, bzw. DEN BösEN Sklaven anlegst, müsstest Du folgerichtig denken, auch hier kann keine Einzelperson gemeint sein. Gleiches Recht für alle drei Sklaven. Dann würde Jesu Aussage wie auch schon beim bösen Sklaven wie folgt lauten: „Wer SIND nun DIE treuen und klugen Knechte…“ 46 „Glückselig JENE Knechte…“ 47 „Wahrlich, ich sage euch, er wird SIE über seine GANZE Habe setzen.“

    Würdest Du mir in diesem Fall immer noch die dritte Frage stellen: “ Wie kann EIN Mensch die GANZE Habe bekommen, wenn es sich um mehrere Personen handelt. Sobald auch nur ein zweiter da ist, muss er sich die Habe mit diesem teilen. Somit ist ER nicht mehr über die GANZE Habe gesetzt.“

    Wenn jetzt viele treue und verständige Sklaven (Mehrzahl) (ich würde sagen: Wenn sich nun viele, die sich wie treue und verständige Sklaven verhalten) als Gruppe über die GESAMTE Habe gesetzt werden, wo bleibt da ein Problem mit dem Habe-Teilen? Sie werden als Gesamtheit über die Habe gesetzt. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.

    Damit erübrigt sich Deine vierte Frag von selbst:
    Wie soll Jesus am Ende der 1.000 Jahre alles wieder seinem Vater zurückgeben, wenn er es vorher an andere Menschen verteilt hat. Mir ist kein Text bekannt in dem steht, dass zuerst die Jünger Jesus wieder die Habe zurückgeben, damit er diese dann seinem Vater zurückgeben kann. Kennst Du einen solchen Text der das beschreibt? Denn den müsste es ja geben.

    Lieber W. F. einen solchen Bibeltext, der über solche juristische Feinheiten im himmlischen Regierungsbereich spricht, kenne ich auch nicht. Wer ist König des Königreiches und wer sind seine Mitkönige? Ist die GANZE Habe die königliche Macht? Oder ist die GANZE Habe die Nationen auf der Erde, die durch die Blätter von den Bäumen des Lebens geheilt werden?

    Oder ist die GESAMTE HABE das gesamte biblische Wissen, das Menschen erhalten werden??? Diese Habe müsste nach den 1000 Jahren nicht zurückgegeben werden!!!

    Fragen über Fragen wenn man dieses Gleichnis als Danielähnliche Prophetie sieht.

    Aber es ist schön, dass wir beide uns so gut verstehen. Und uns auch nicht böse sind, wenn wir mal unterschiedliche Meinungen haben.

    Ein lieber Morgengruß wünscht Dir
    Boas

  • W.F.
    Oktober 9, 2012

    Lieber Boas,

    nun möchte ich auch noch auf den 2.ten Teil von Dir antworten. Da geht es ja um die ganze Habe und Du schreibst auszugsweise:

    …Oder NUR 3 Sklaven, denen unterschiedlich viele Talente anvertraut wurden? Gibt es unter den drei wirklich nur EINEN einzigen, der bei seiner Aufgabe versagt? Wird etwa nur EIN Mann und EINE Frau mitgenommen (Mat. 24:40,41). Warum sollte DER Verwalter aus Matthäus 24:45-51 hier eine Ausnahme bilden?…

    Warum sollte der Verwalter hier eine Ausnahme bilden? Das ist eine gute Frage. Dazu zitiere ich das Gleichnis von den 3 Sklaven die belohnt werden:

    Luk. 19:11-27; Schlachter: 11 Während sie aber dies hörten, fügte er noch ein Gleichnis hinzu, weil er nahe bei Jerusalem war, und sie meinten, dass das Reich Gottes sogleich erscheinen sollte. 12 Er sprach nun: Ein hochgeborener Mann zog in ein fernes Land, um ein Reich für sich zu empfangen und wiederzukommen. 13 Er berief aber zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Pfunde und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme! 14 Seine Bürger aber hassten ihn und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns König sei! 15 Und es geschah, als er zurückkam, nachdem er das Reich empfangen hatte, da sagte er, man solle diese Knechte, denen er das Geld gegeben hatte, zu ihm rufen, damit er erfahre, was ein jeder erhandelt habe. 16 Der erste aber kam herbei und sagte: Herr, dein Pfund hat zehn Pfunde hinzugewonnen. 17 Und er sprach zu ihm: Recht so, du guter Knecht! Weil du im Geringsten treu warst, sollst du Vollmacht über zehn Städte haben. 18 Und der zweite kam und sagte: Herr, dein Pfund hat fünf Pfunde eingetragen. 19 Er sprach aber auch zu diesem: Und du, sei über fünf Städte! 20 Und der andere kam und sagte: Herr, siehe, hier ist dein Pfund, das ich in einem Schweißtuch verwahrt hielt; 21 denn ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mann bist; du nimmst, was du nicht hingelegt, und du erntest, was du nicht gesät hast. 22 Er spricht zu ihm: Aus deinem Mund werde ich dich richten, du böser Knecht! Du wusstest, dass ich ein strenger Mann bin, der ich nehme, was ich nicht hingelegt, und ernte, was ich nicht gesät habe? 23 Und warum hast du mein Geld nicht auf eine Bank gegeben, und wenn ich kam, hätte ich es mit Zinsen eingefordert? 24 Und er sprach zu den Dabeistehenden: Nehmt das Pfund von ihm und gebt es dem, der die zehn Pfunde hat! 25 Und sie sprachen zu ihm: Herr, er hat ja schon zehn Pfunde! 26 Ich sage euch: Jedem, der da hat, wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden. 27 Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie König würde, bringt her und erschlagt sie vor mir!

    In diesem Gleichnis hat jeder der Knechte eine andere Anzahl an Talenten bekommen und bis auf einen haben sie diese auch vermehrt. Die Belohnung richtete sich dann nachdem was er am Ende vorweisen konnte. Der erste wurde über 10 Städte gesetzt, der zweite über fünf und dem dritten wurde selbst das eine noch weggenommen und dem ersten gegeben. Nehmen wir mal an, das die guten Knechte zu den 144.000 gehören und der eine faule nicht.

    Egal um wieviele buchstäbliche Menschen es im Endeffekt geht, sie können alle so belohnt werden, wie es Jesus in dem Gleichnis angedeutet hat. Viele bekommen dann eben 10 Städte zugeteilt, viele andere fünf und vielleicht gibt es jede Menge, die überhaupt nichts bekommen. Alles was Jesus in diesem Gleichnis gesagt hat, kann tatsächlich so geschehen. Es ist möglich.

    Was aber nicht möglich ist, ist dass ein Einziger Sklave alles bekommt. Denn dann würde selbst für den der am Ende fünf Talente hat, nichts mehr übrig bleiben. Geschweige denn für die vielen anderen, die ebenfalls mehrere Talente vorweisen könnten.

    Warum sollte der Sohn Gottes seinen Jüngern ein Gleichnis erzählen, von dem er genau weiß dass es nicht funktionieren kann? Meinst Du nicht, dass er stattdessen ein anderes Gleichnis gefunden hätte, was auch zutreffend wäre und gleichzeitig auch möglich ist?

    Auch haben diese drei Knechte “materielle Dinge” bekommen mit denen sie gearbeitet haben. Der eine Knecht (T.u.v.Sklave), der wurde von seinem Herrn aber über die anderen Diener gesetzt. Es ist seine Aufgabe, diese zur rechten Zeit zu speisen. Ich denke, dass wir uns beide einig sind, dass es hier nicht um buchstäbliches Essen geht, denn dafür geht ja jeder selbst an den Kühlschrank und bedient sich. Von daher ist ausnahmsweise mal die Ansicht der Gesellschaft auch für mich nachvollziehbar, dass sie es mit geistiger Speise wiedergeben.

    Angenommen alle der 144.000 sind nun in der Lage diesen Posten zu besetzen. Den Du allerding selber für dich ausgeschlossen hast. Dann stimmt aber das Gleichnis schon nicht mehr, weil nicht einer über alle, sondern viele über viele gesetzt sind. Wäre Jesus nicht in der Lage gewesen es anders zu formulieren?
    Aber seis drumm, jetzt kümmern sich also viele um viele. Doch in ein paar Regionen der Erde sitzen einzelne Diener herum, die zu der Hausgemeinschaft gehören, aber keiner von den vielen T.u.v.Sklaven kümmert sich um diese. Diese würden nun überhaupt keine Speise bekommen.

    In Anbetracht des Gleichnisses, dass der Hirte 99 Schafe stehen lässt um eines zu suchen und wieder zurück zur Herde zu bringen, ein Unding. Jetzt sind aber sagen wir 10 Diener irgendwo verhungert, weil sich keiner um sie gekümmert hat, weil sie auch nichts von ihnen wussten.

    Wen soll Jesus nun belohnen und wen soll er bestrafen? Wenn sie alle zusammen diese Aufgabe übernehmen sollten, dann können sie in keinem Fall belohnt werden. Verhungert einer, haben sie die Aufgabe ihn zur rechten Zeit zu speisen nicht erfüllt. Sich dann einen rauszupicken und zu sagen:

    Du bist schuld! Obwohl er genausowenig wusste wie die anderen wäre ungerecht.

    Oder wie sollte der Herr mit einem verfahren, der zwar sagt, dass alle sich so verhalten sollen wie dieser Knecht, aber er auf keinen Fall so genannt werden will. Wäre er dann mit dem einen gleichzusetzen, der das 1 Talent bekommen hat, aber dies im Boden vergraben hat?

    Kein Mensch kann wissen, wann es die rechte Zeit ist, dass ein Mitdiener zum Beispiel das Verständnis einer Bibelpassage bekommen soll oder nicht. Wenn dieser T.u.v.Sklave Jesus Christus ist, dann weiß er genau, wann es die rechte Zeit ist um jemanden darauf aufmerksam zu machen, dass er seine Ansicht überdenken sollte. Er gibt dir durch den Heiligen Geist in dem Moment einen Gedanken ein, wo Du in der richtigen Gemütsverfassung bist um dich darauf einzulassen und der dich nicht mehr ruhen lässt, bis Du das was Jesus dir sagen wollte, verstanden hast.

    Jesus ist außerdem dazu in der Lage das bei jedem einzelnen seiner Schafe zu tun, egal in welchem Kuhdorf er hier auf diesem Planeten lebt. Entfernung spielt für ihn keine Rolle.

    Hinzu kommt, dass Jesus unser Hirte ist und er die Schafe weidet (speist) und zwar auf saftigen Wiesen.
    Jesus ist der Verwalter im Weinberg, dessen Eigentümer sein Vater ist. Er sagt den Arbeitern was sie zu tun haben usw.

    Es ist immer Jesus um den es geht. Doch geht es um das Gleichnis vom Treuen und verständigen Sklaven, dann will es immer jemand anderes sein, obwohl doch klar ist, dass dieses Gleichnis dann nicht mehr aufgeht so wie ich es eben dargelegt habe.

    So mehr möchte ich dazu nicht mehr schreiben.

    Nur eines noch. Warum soll ich eine Sichtweise annehmen, die vielleicht auch nur für mich, voller Lücken, Widersprüchen und zudem noch unlogisch ist und dafür eine Sichtweise aufgeben, die sich lückenlos in die gesamte Bibel integriert, die von anderen Texte wie Ps.145 gestützt wird und auch nur von Jesus erfüllt werden kann?

    Das ergibt für mich keinen Sinn, denn jeder wird selbst vor Jehova und Jesus Rechenschaft ablegen müssen. Ich muss dann für mich gerade stehen, ihr aber genauso auch für Euch selbst.

    Gerade fällt mir noch dieser Text ein:

    Offb 12,6 Und die Frau entfloh in die Wüste, wo sie einen Ort hatte, bereitet von Gott, dass sie dort ernährt werde tausendzweihundertsechzig Tage.
    Offb 12,14 Und es wurden der Frau gegeben die zwei Flügel des großen Adlers, dass sie in die Wüste flöge an ihren Ort, wo sie ernährt werden sollte eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit fern von dem Angesicht der Schlange.

    Wer ernährt die Frau in der Wüste???

    L.G. W.F.

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Boas

    Ich stimme Dir zu dass die Gleichnisse (auch) genau das sagen wollen was Du beschrieben hast, aber ist das wirklich alles? Wieso soll in der unendlichen Weisheit unseres himmlischen Vaters nicht viel mehr in einem Gleichnis oder einer biblischen Geschichte stecken als eine einzige Erklärung? Die Bibel ist für mich (bildlich gesprochen) wie ein dreidimensionales würfelartiges Kreuzworträtsel. Egal von welcher Seite man den „Würfel“ der drei Dimensionen betrachtet, sieht man verschiedene Wörter für ein und dieselben Buchstaben. Wenn man nur eine Erklärung zulässt, denkt man höchstens zweidimensional um in diesem Beispiel zu bleiben.

    Es gibt Menschen, für die sind zusätzlich zu den Propheten und Offenbarung auch biblische Geschichten, Psalmen und Gleichnisse von prophetischer Bedeutung. Sie sehen hinter jeder „Ecke“ auch eine prophetische Bedeutung, auch wenn sie diese nicht gleich erkennen dürfen.

    Dann gibt es Menschen, für die ist in der Bibel nur der Bereich der Propheten und Offenbarung genauso prophetisch wie für die erste Gruppe, der Rest, also Geschichten, Gleichnisse, usw. seien zwar genauso göttlichen Ursprungs, aber ohne prophetische Bedeutung.

    Es gibt Menschen die sehen die Bibel nur als schönes Geschichten Buch an, oder als ein Buch das man ohne bibelerklärende Schriften sowieso nicht verstehen kann.

    Es gibt somit 3 grundlegend verschiedene Sichtweisen und ich frage mich schon lange, ob der einzelne Mensch überhaupt viel dafür kann ob er die erste, zweite oder dritte Sichtweise erkennen durfte. Denn im folgenden Gleichnis hat ein Mensch seine bescheidene Habe, also seine 8 Talente, je nach Fähigkeit verteilt.

    In Matth. 25 steht von Jesus ein Gleichnis und diesmal kann mit Knechten nicht Jesus gemeint sein, denn Jesus ist der MENSCH aus Vers 14 und es handelt sich ebenfalls um die Zeit „Tag und Stunde“ bei der man wachen soll:

    13. So wachet nun, denn ihr wisset weder den Tag noch die Stunde.
    14. Denn gleichwie ein Mensch, der außer Landes reiste, seine eigenen Knechte rief und ihnen seine Habe übergab: und einem gab er fünf Talente,
    15. einem anderen zwei, einem anderen eins, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit; und alsbald reiste er außer Landes.
    16. Der die fünf Talente empfangen hatte, ging aber hin und handelte mit denselben und gewann andere fünf Talente.
    17. Desgleichen auch, der die zwei empfangen hatte, auch er gewann andere zwei.
    18. Der aber das eine empfangen hatte, ging hin, grub in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn.
    19. Nach langer Zeit aber kommt der Herr jener Knechte und hält Rechnung mit ihnen.
    20. Und es trat herzu, der die fünf Talente empfangen hatte, und brachte andere fünf Talente und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir übergeben, siehe, andere fünf Talente habe ich zu denselben gewonnen.
    21. Sein Herr sprach zu ihm: Wohl, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; gehe ein in die Freude deines Herrn.
    22. Es trat aber auch herzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: Herr, zwei Talente hast du mir übergeben; siehe, andere zwei Talente habe ich zu denselben gewonnen.
    23. Sein Herr sprach zu ihm: Wohl, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; gehe ein in die Freude deines Herrn.
    24. Es trat aber auch herzu, der das eine Talent empfangen hatte, und sprach: Herr, ich kannte dich, daß du ein harter Mann bist: du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;
    25. und ich fürchtete mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde; siehe, da hast du das Deine.
    26. Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Böser und fauler Knecht! Du wußtest, daß ich ernte, wo ich nicht gesät, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe?
    27. So solltest du nun mein Geld den Wechslern gegeben haben, und wenn ich kam, hätte ich das Meine mit Zinsen erhalten.
    28. Nehmet nun das Talent von ihm und gebet es dem, der sie zehn Talente hat;
    29. denn jedem, der da hat, wird gegeben werden, und er wird Überfluß haben; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden.
    30. Und den unnützen Knecht werfet hinaus in die äußere Finsternis: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

    Wenn man mit dem was Jesus uns an „Talenten“ gegeben hat handelt und das Verständnis vermehrt, hat man schon einmal den Lohn sicher. Nur wenn man überhaupt nichts daraus macht, hat man verloren, aber das tut niemand der sich mit dem Glauben an unseren Herrn Jesus und seinen, und unseren himmlischen Vater beschäftigt. Es steht auch nicht im Gleichnis dass der Knecht der weniger Talente erhalten hat, auf den Mitknecht der 5 Talente erhalten hat neidisch war, oder dass ein Knecht etwas Besseres ist, denn alles geschieht durch Gnade.

    Was den treuen Knecht / Sklaven betrifft gibt es auch noch einen anderen Vortrag aus dem Jahre 2012, auch dieser Vortrag bring ein paar Sichtweisen die nachdenkenswert sind.

    Aber wie geschrieben, ich halte Deine Sichtweise und die vieler Geschwister nicht für falsch, nur das ist für mein Verständnis nicht alles was in einem Gleichnis steckt und ich vermute dass noch mehr drin steckt als wir alle heute vermuten.

    Nun der Link:

    (http://www).bruderinfo.de/biblische-geschichte/wer-ist-in-wirklichkeit-der-treue-und-verstandige-sklave-2/

    Liebe Grüße
    Alois

  • Boas
    Oktober 9, 2012

    Mein lieber Freund und Bruder,

    meine liebevolle Antwort lautet NEIN!

    Um dieses zu erklären, möchte ich eine für mich wichtige Frage beantworten, die Du mir zu Anfang gestellt hast. Du stelltest die Frage, warum ich mich nicht als DER oder EIN treuer und verständiger Sklave bezeichnen möchte. Sondern nur versuchen möchte Treue und Verständigkeit bezüglich Wachsamkeit an den Tag zu legen.

    Das liegt daran, dass ich Deine Gedanken oder denen von Alois zu diesem Thema sehr ernst nehme. Für mich steht, dank Deinen Ausführungen und vielen Bibeltexten, fest, dass ich mit Überzeugung behaupten kann und sollte, dass Jesus der Vorzüglichste und Beste „treue und verständige Verwalter“ ist, den es überhaupt geben kann. Und das ER Speise austeilt.

    Das in die Bibel eingefügte Wort „GEISTIGE“, wie die Zeugen es tun, wird seinem Wirken keinesfalls gerecht. Denn er sorgt nicht nur für Belehrung und Verständnis und den heiligen Geist. Er sorgt sich auch um unser materielles Wohl, unsere körperliche Gesundheit. Um unser psychisches Wohlergehen. Um unser Glück. Um unsere Zufriedenheit. Er sorgt dafür, dass wir hundertfach Ersatz erhalten an Mütter, Väter und Brüdern, wenn wir sie durch unser Bekennen zu Jesus verloren haben. Er sorgt dafür, dass wir zu unseren Brüdern wahre Liebe empfinden, und sie nicht hassen. Er sorgt dafür, dass wir nicht über unser Vermögen versucht werden. Er hilft uns Entscheidungen zu treffen, die nicht direkt mit Bibellehren zu tun haben. Er führt uns und nimmt uns an der Hand und führt uns wohlbehalten durch unser Leben, wenn wir es zulassen. Manches Mal bewirkt er sogar Wunder an uns oder an denen, für die wir beten.

    Dies alles geht weit über das Wort GEISTIGE Speise hinaus, so wie es die Zeugen verstehen. Christus ist DAS Brot vom Himmel. Auch wir können aus diesem Felsen trinken, wie die Israeliten. Er sorgte sogar für buchstäbliche Speise wie dem Manna oder den Broten und Fischen. Selbst die Kleider der Israeliten nutzten sich die 40 Jahre nicht ab. Was für ein machtvoller und liebevoller Verwalter/Hirte ist Christus doch. Das Wort GEISTIGE beschreibt nur einen Bruchteil seines Wirkens für uns. Denn er kann auch physische Speise für uns sein.

    NEIN! Ich halte Deinen Gedanken zu Thema t.u.v.S. keinesfalls für Falsch oder für eine abtrünnige Lehre. Denn sie widerspricht keinem mir bekannten Bibeltext.

    Und ein weiteres NEIN! Ich möchte Dich nicht am Bahnhof der „Gleichnisbefürworter“ abholen um Dich von meinen Überlegungen zu überzeugen. Im Gegenteil. Ich ermuntere Dich und Personen wie Alois weiter diesen Gedanken zu verfolgen. Uns auch weiter mit passenden Bibeltexten Eueres Verstehens dieses Gleichnisses auf dem Laufenden zu halten. Denn ein umfassendes Bild braucht mit unter seine Zeit. Und beim näher hinschauen fallen einem immer mehr Feinheiten auf, die man zu Anfang nicht gesehen hat.

    Deine Worte und auch die von Alois sind gut überlegt und passend. Ihr gebt den Raum, meine Überlegungen nicht als Falsch hinzustellen. Was ich im Hinblick auf Euere Gedanken auch nicht gemacht habe. Zu welcher Seite ich zurzeit tendiere, mag sich in Zukunft ja noch ändern. Und jeder Mitleser muss für sich selbst entscheiden, wie er dieses Gleichnis verstehen wird.

    Warum sollte hinter einem/diesem Gleichnis, wie ich es nenne, nicht noch eine weitere tiefere Botschaft versteckt sein. Und der heilige Geist lenkt z. B. durch Euch die übrigen Brüder auf dessen Verstehen. Denn wir verstehen Teilweise. Vielleicht Du einen Teil und ich einen Teil. Und zusammen ergibt es dann ein harmonisches Ganzes.

    Eines muss ich jedoch zugeben, obwohl ich zurzeit noch in die andere Richtung tendiere, dass sich die Fakten in den vergangenen Jahren mehr um mehr verdichten, dass sich speziell an den Zeugen Jehovas und ihrer leitenden Körperschaft, viele negative prophetische Voraussagen erfüllen. Mir sind im laufe der Jahre immer mehr Punkte aufgefallen, die es weltweit und zu allen Zeiten nur bei den Zeugen gibt. Oder gibt es noch andere Propheten, die von einer unsichtbaren Parousia Jesu sprechen? Ich wüsste sonst niemand.

    Deshalb macht weiter so. Denkt weiter über dieses Thema nach und enthaltet uns nichts vor. Paulus sagt ja, wenn jemand eine Prophezeiung hat, so trage er dies der Versammlung vor. Sollte aber kein Übersetzer da sein, so schweige er. Vielleicht ist dieses Wissen dann nur für Denjenigen bestimmt.

    Alles in Allem muss ich zugeben, dass ich es liebe mit meinen Brüdern in einem gepflegten Ton zu Reden/Diskutieren. Deshalb bedanke ich mich hier noch mal für Euere Art mir zu schreiben.

    Möge der Geist uns helfen und Jesus uns führen und leiten auf all unseren Wegen.

    Boas

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Boas

    Danke für Deinen liebevoll geschriebenen Kommentar. Du hast geschrieben:

    „Er (Jesus) sorgt sich auch um unser materielles Wohl, unsere körperliche Gesundheit. Um unser psychisches Wohlergehen. Um unser Glück. Um unsere Zufriedenheit. Er sorgt dafür, dass wir hundertfach Ersatz erhalten an Mütter, Väter und Brüdern, wenn wir sie durch unser Bekennen zu Jesus verloren haben. Er sorgt dafür, dass wir zu unseren Brüdern wahre Liebe empfinden, und sie nicht hassen. Er sorgt dafür, dass wir nicht über unser Vermögen versucht werden. Er hilft uns Entscheidungen zu treffen, die nicht direkt mit Bibellehren zu tun haben. Er führt uns und nimmt uns an der Hand und führt uns wohlbehalten durch unser Leben, wenn wir es zulassen. Manches Mal bewirkt er sogar Wunder an uns oder an denen, für die wir beten.“

    Das ist absolut war und auch dafür gibt es viele biblische Beispiele. Schon im alten Testament wurden viele Männer auch in materiellen Dingen sehr gesegnet die sich auf unseren himmlischen Vater verlassen hatten.
    Abraham, Isaak, Jakob, Hiob, David und Salomo sind sehr bekannte Beispiele. Oder König Hiskia dem nach einer Todeskrankheit 14 Jahre Leben hinzugefügt wurde. Auch Heute kann ich das durch viele Erlebnisse nur bestätigen ohne hier ins Detail zu gehen.

    Mit Deinem Kommentar ist mir bewusst geworden, dass Jesus tatsächlich jeden Tag für unser gesamtes Wohl sorgt und nicht nur für das geistige Wohl. Eigentlich wusste ich das schon lange, schließlich danken wir oft für alles, aber das im prophetischen Zusammenhang mit der Austeilung der Speise durch Jesus zu sehen war mir so nicht bewusst. Jesus schenkt seinen Brüdern, die der himmlische Vater ihm gegeben hat, (Joh. 17) eine Rundumbetreuung! Dafür gebührt Jesus größten Dank und Ehre. Gläubige die sich immer nur auf Religionsführer verlassen, beispielsweise auf die LK, haben davon keine Ahnung. Die LK ist wie ein trockener Brunnen.

    2. Petr. 2
    17. Diese sind Brunnen ohne Wasser, und Nebel, vom Sturmwind getrieben, welchen das Dunkel der Finsternis aufbewahrt ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Boas
    Oktober 9, 2012

    Lieber Alois

    Du hast meine Gedanken richtig verstanden. Das Wort „GEISTIGE“ in der Bibel hinzuzufügen reduziert das Leistungsspektrum. Wenn ich mich in Deine Gedanken zu diesem Gleichnis hineinversetze, so wird die Größe und Aufgabe dieses Verwalters (Jesus) damit herabgewürdigt.

    Und wenn ich den Gedanken weiterführe, so sagt doch die LK dieser Verwalter zu sein, begrenzt aber dessen Aufgabe durch den Bibelzusatz „GEISTIGE“ nur auf Bibelwissen. Und das ist auch genau das, was sie maximal geben kann. Sie kann nur GEISTIGE Speise austeilen, wenn man das überhaupt Essen nennen kann. Für den Rest langt es nicht.

    Die LK macht Jesus durch dieses Zusatzwort richtig klein, wenn man das Gleichnis aus Deinem Blickwinkel sieht. Was macht denn der böse Sklave? Er benutzt die Speise für sich selber; um mit den Gewohnheitstrinkern Gelage zu halten. Auch die LK benutzt finanzielle Mittel, die materiell hilfsbedürftigen zugute kommen könnten für sich selber.

    Liebe Abendgrüße
    Boas

  • W.F.
    Oktober 9, 2012

    Lieber Boas,

    ich möchte mich den Worten von Alois anschließen. Du hast uns durch Deinen letzten Kommentar sehr liebevoll darauf hingewiesen, dass Jesus nicht nur die geistige Speise austeilt, sondern noch viel mehr für uns tut. Wer sich in seinem Leben mal umschaut, der wird erkennen, dass es öfter positive Situationen gegeben hat, die es eigentlich nicht hätte geben dürfen, bzw. die sehr unwahrscheinlich gewesen sind. Dennoch gab es sie. Nun könnte man das als Zufall oder Glück abtun, oder man könnte unserem himmlischen Vater und seinem Sohn dafür danken. Ich gebe dann lieber die Ehre dafür unserer himmlischen Führung. Allerdings neigt man dazu auch das immer mal wieder zu vergessen, bzw. wenn wir uns so angeregt über Gottes Wort austauschen, dies einfach zu übersehen.

    Daher vielen Dank für diesen Hinweis den ich mit einem Bibeltext untermauern möchte:

    Jes. 65: 13 Darum spricht Gott der Herr: Siehe, meine Knechte sollen essen, ihr aber sollt hungern; siehe, meine Knechte sollen trinken, ihr aber sollt dürsten. Siehe, meine Knechte sollen fröhlich sein, ihr aber sollt zuschanden werden;

    Diesen Text kann man auf die geistigen Bedürfnisse anwenden, aber auch auf die natürlichen. Es stimmt beides. Dieser Text hat sozusagen eine doppelte Erfüllung. 🙂

    Ich danke Dir auch, dass Du unsere ich sage mal “hitzige Diskussion” nicht als Anlass zum grollen nimmst. Man darf sich ruhig mal erregen, man muss aber auch wieder runterkommen. Es ist gut, dass so etwas nicht zwischen uns steht.

    Ich bin gerade wenn es um Jesus geht etwas emotional, das gebe ich zu. Denn es gibt etwas, dass ich einfach nicht verstehen kann:

    Jesus ist der Sohn Gottes und wird unser König sein, wenn er hier auf die Erde zurück kommt. Jeder der heute einen Besuch bei einem Staatsoberhaupt, sagen wir mal bei der Queen in England macht, der ist geehrt wenn er überhaupt empfangen wird. Wenn er vor die Queen kommt, dann verbeugt man sich und behandelt sie sehr respektvoll, denn sie ist ja eine Königin.

    Wenn man sich nun mal Jesus den Sohn Gottes, der uns auch erschaffen hat in Relation zur Queen von England betrachtet, dann frage ich mich, wieso man sich da nicht genauso verhält?

    Was ich damit sagen will:

    Wäre es für uns nicht besser, wir würden Jesus lieber 10 mal zuviel die Ehre geben, als einmal zu wenig?

    Angenommen Jesus wäre nicht der Treue und verständige Sklave. Würde uns Jesus dafür verurteilen, wenn er kommt, das wir das von ihm angenommen haben? Es ist doch etwas gutes, vielleicht sagt er dann zu uns:

    Das ist zwar lieb gemeint, aber ich habe doch Euch damit im Sinn gehabt, aber trotzdem Danke.

    Nur wie würde seine Antwort ausfallen, wenn er es tatsächlich ist und wir uns in seiner Stellung gesehen haben, obwohl klar ist, dass diese Aufgabe viel zu groß für uns ist?

    Vielleicht bekämen wir dann die Antwort die in Matt. 7:22, 23 steht. Wer weiß.

    Wenn man also auf Nummer sicher gehen möchte, dann ist die Variante das Jesus der Treue und verständige Sklave, Verwalter, Knecht ist auf jeden Fall die bessere Wahl.

    Ich habe in 1.Petrus eine schöne Passage gefunden, wie Jesus für uns sein sollte. Hier werden zwei Sichtweisen genannt, welche ist wohl die Bessere?

    1.Petr. 2:1-10: 1 So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede 2 und seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, auf dass ihr durch sie wachset zum Heil, 3 da ihr schon geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist. 4 Zu ihm kommt als zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen ist, aber bei Gott auserwählt und kostbar. 5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus. 6 Darum steht in der Schrift (Jesaja 28,16): »Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.« 7 Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar. Für die aber, die nicht glauben, ist er »der Stein, den die Bauleute verworfen haben; der ist zum Eckstein geworden« (Psalm 118,22) 8 und »ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses« (Jesaja 8,14). Sie stoßen sich an ihm, weil sie nicht an das Wort glauben, wozu sie auch bestimmt sind. 9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht; 10 die ihr einst nicht sein Volk wart, nun aber Gottes Volk seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid (Hosea 2,25).

    L.G. W.F.

  • W.F.
    Oktober 9, 2012

    Liebe Geschwister,

    durch die Aktuell Seite bin ich auf diesen Absatz im wt Studien Artikel Juli 2016 mit dem Thema:

    Wach bleiben — jetzt wichtiger denn je!

    … aufmerksam geworden. Im Abs. 4 steht, ich zitiere auszugsweise:

    Als Jesus auf der Erde war, erklärte er: „Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater“ (Matthäus 24 Vers 36). Später wurde Christus im Himmel die Macht übertragen, gegen Satans Welt zu kämpfen (Offenbarung 19 Vers 11 bis 16). Deshalb wird Jesus jetzt wohl wissen, wann Harmagedon ausbrechen wird. Wir wissen es nicht. Daher ist es für uns unerlässlich, bis zum Beginn der Drangsal wachsam zu bleiben. – Zitat Ende.

    Die LK gibt hier nun das zu, was jeder von uns sowieso wußte, was ein organisationsloyaler Zeuge aber nie wahrhaben wollte. Der treue und verständige Sklave, also die LK sagt nun öffentlich, dass Sie nicht wissen wann Harmagedon kommt. Harmagedon ist ja der Tag an dem Jesus das Königreich hier auf der Erde aufrichten und die Menschheit richten wird (Lehre der LK).

    In diesem Artikel hier, vom 9.10.2012:

    bruderinfo.de/gleichnisse-jesu/der-treue-u-verstandige-sklave-teil-2/

    …hatte ich darauf hingewiesen, dass die LK nicht der T.u.v.Sklave ist, sondern der böse Sklave, der in den Versen danach beschrieben wird. Hier das Zitat aus der NGÜ:

    Mat. 24:48-51:
    48 Wenn jener Diener aber ein böser Mensch ist und sich sagt: ›Mein Herr kommt noch lange nicht!‹
    49 und anfängt, die anderen Diener zu schlagen, während er selbst mit Trunkenbolden schwelgt und prasst,
    50 dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet.
    51 Er wird den Diener in Stücke hauen und dorthin bringen lassen, wo die Heuchler sind und wo es nichts gibt als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben.

    Stellen wir nun noch einmal die Aussage aus dem Studien WT der Aussage aus der Bibel gegenüber:

    Wir wissen es nicht.

    50 dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet.

    Mit diesem Studien WT haben sie einmal mehr bestätigt, dass sie der böse Sklave sind, der die anderen Mitdiener schlägt und das sie nicht wissen, wann ihr Herr kommt. Denn sie wissen es einfach nicht und genau das wird von dem bösen Sklaven in der Bibel ausgesagt.

    L.G. W.F.

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruder W.F.

    Jesus hat von Zeichen geredet, an denen man erkennen kann wie weit die Zeit vorangeschritten ist. Aber dazu muss man die Zeichen auch da suchen wo sie stattfinden. Dass die LK die Zeichen nicht sehen kann liegt wahrscheinlich daran, dass sie nicht bei sich selbst sucht.

    Matth. 24
    32. Von dem Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennet ihr, daß der Sommer nahe ist.
    33. Also auch ihr, wenn ihr alles dieses sehet, so erkennet, daß es nahe an der Tür ist.
    34. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dieses geschehen ist.

    Ich denke es ist nahe an der Tür, wobei noch ein paar Zeichen geschehen müssten. Mit nahe meine ich schon ein paar Jahre.
    Mit Geschlecht ist nach meinem Verständnis das Geschlecht gemeint das Jesus verurteilt hat. Dieses böse Geschlecht sollte damals wie Heute nicht vergehen bevor alles geschehen wird.
    In jedem Fall können nach dem Gleichnis mit dem Feigenbaum Jesus Jünger erkennen wann es ungefähr so weit ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • W.F.
    Oktober 9, 2012

    Lieber Alois,

    ja, das sehe ich auch so. Weil sie die schlechten Dinge immer bei den anderen suchen und nicht bei sich selbst, daher sind sie Blind für die Erfüllung der biblischen Zeichen. Sie sehen das “abscheuliche Ding” ja als die UNO an und diese steht an der heiligen Stätte der Christenheit. Alleine daran sieht man schon, dass dieses Sichtweise völlig falsch ist. Wenn Jesus vor dem abscheulichen Ding warnte, dass man fliehen soll, wenn es an heiliger Stätte steht, dann meinte er das ja aus Sicht des Volkes Gottes.

    Wenn also das abscheuliche Ding die UNO ist und an der heiligen Stätte der Christenheit steht, dann ist die Christenheit auch das Volk Gottes.

    Oder aber die Zeugen sind das Volk Gottes, dann muss das abscheuliche Ding aber auch bei Ihnen stehen.

    In keinem Fall kann es aber sein, dass die heilige Stätte die Christenheit ist und die Zeugen sind das Volk Gottes. Das ist einfach nicht möglich. Warum fällt das keinem ZJ auf, dass diese Lehre so nicht richtig sein kann???

    Ergänzend dazu, dass die LK nun aussagt, dass sie nicht wissen, wann dieser Tag kommt, noch die Erklärung von Paulus:

    1.Thes. 5:1-11; NGÜ:
    1 Zur Frage nach dem Zeitpunkt und den näheren Umständen dieser Ereignisse braucht man euch nichts zu schreiben, Geschwister. 2 Ihr selbst wisst ganz genau, dass ´jener große Tag`, der Tag des Herrn, so ´unerwartet` kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wenn die Leute meinen, es herrsche Frieden und Sicherheit, wird plötzlich das Unheil über sie hereinbrechen wie Wehen, die eine schwangere Frau überfallen, und es wird kein Entrinnen geben. 4 Ihr aber, Geschwister, lebt nicht in der Finsternis, und deshalb wird euch jener Tag nicht wie ein Dieb überraschen. 5 Ihr alle seid ja Menschen des Lichts, und euer Leben wird von jenem kommenden Tag bestimmt. Weil wir also nicht zur Nacht gehören und nichts mit der Finsternis zu tun haben, 6 dürfen wir auch nicht schlafen wie die anderen, sondern sollen wach und besonnen sein. 7 Wer schläft, schläft in der Nacht, und wer sich betrinkt, betrinkt sich in der Nacht. 8 Wir aber gehören zum Tag und wollen daher nüchtern und zum Kampf bereit sein, gerüstet mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf Rettung. 9 Denn Gott hat uns dazu bestimmt, durch Jesus Christus, unseren Herrn, gerettet zu werden, und nicht dazu, im Gericht verurteilt zu werden. 10 Christus ist ja für uns gestorben, damit wir, wenn er wiederkommt, für immer mit ihm leben – ganz gleich, ob wir bei seinem Kommen noch am Leben sind oder nicht. 11 Darum macht euch gegenseitig Mut und helft einander ´im Glauben` weiter, wie ihr es ja auch jetzt schon tut.

    Paulus sagt: 4 Ihr aber, Geschwister, lebt nicht in der Finsternis, und deshalb wird euch jener Tag nicht wie ein Dieb überraschen.

    Die Menschen des Lichts werden nicht von dem Tag überrascht werden. Wenn somit die LK nun offen zugibt, dass sie es nicht weiß, sagen sie damit auch, dass sie keine Menschen des Lichts sind. Sie sind somit in der Finsternis und schlafen und werden daher von diesem Tag wie von einem Dieb überrascht werden.

    Gerade jetzt wo dieser Tag so nahe bevorsteht, haben sie keinerlei Ahnung mehr. Es haben sich schon soviele Dinge erfüllt und es fehlt nur noch sehr wenig. Etwas was auf jeden Fall noch geschehen muss, ist der vollständige finanzielle Zusammenbruch der Gesellschaft. Die letzten drei Jahre haben gezeigt, dass es steil bergab geht. Trotz der riesen Einnahme aus dem Verkauf der Brooklyner Gebäude, haben sie weltweit ein Drittel der Bethelmitarbeiter entlassen und auch die Zeitschriften weiter reduziert. Die Zeitschriften kommen nun nicht mehr aus Selters, sondern aus England. Also man darf gespannt sein, was mit der Deutschland Zentrale werden wird. Es gibt Einsparungen wohin man auch schaut und ich bin mir sicher, dass die Hure vollständig nackt gemacht wird. Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

    L.G. W.F.

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Noch einmal zurück zum eigentlichen „Sklaven“-Thema.

    Als ich 1998 vom Gütersloh-Verlag eingeladen wurde, meine ZJ-Erlebnisse für eine Buchauflage zur Verfügung zu stellen, nahm ich auch die Sklaven-Ansicht der WTG als Thema auf. Ich schrieb damals natürlich vom Wissensstand von 1998. Nach der Veröffentlichung des Buches wurde der Verlag von der WTG geklagt, weil einige Ansichten nicht am neuesten Stand waren. Das traf auch auf die Ansicht zu, die ich darin über den „Sklaven“ kritisierte. Ob die nachfolgende Korrektur durch „neues Licht“, aufgrund meiner Widerlegungen erfolgte… wer weiß es. Zitat:

    Die WTG betrachtet sich, wie kurz angedeutet, als einen legitimen Erben eines „Sklaven“, der schon seit Jahrhunderten existiert. Wie das?:

    Heute mit der leitenden Körperschaft zusammenarbeiten: „Er wird ihn über seine ganze Habe setzen“ (Luk.12:44). Zu Pfingsten 33 u. Z. begann Jesus Christus, das Haupt der Versammlung, im Königreich seiner geistgesalbten Sklaven zu regieren. (WT, 15.3.1990, S. 15)

    Es wäre nicht verwunderlich, wenn manchem Betrachter diese ganze Sache verwirrend erscheint. In der Tat, es ist verwirrend. Die skurrilen Gedankengänge – in erweiterter Form – lauten nämlich so:

    Schätzt du den „treuen und verständigen Sklaven“?:
    Jehovas Zeugen glauben, daß sich dieses Gleichnis auf die eine wahre Versammlung der gesalbten Nachfolger Jesu bezieht. Von Pfingsten 33 u. Z. an hat diese sklavenähnliche Versammlung in den vergangenen 1 900 Jahren ihren Gliedern geistige Speise ausgeteilt und hat sich dabei als treu und verständig erwiesen. Besonders seit der Zeit der Wiederkunft oder Gegenwart Christi ist dieser „Sklave“ deutlich zu erkennen. Er ist an seiner Wachsamkeit und daran zu erkennen, daß er als „treuer und verständiger Sklave“ für die geistige Speise sorgt, die von allen in der Christenversammlung benötigt wird. Dieser „Sklave“ oder die geistgesalbte Versammlung ist in der Tat der von Gott anerkannte Kanal, der in der „Zeit des Endes“ sein Königreich auf der Erde vertritt (Dan. 12:4). Nach dem Verständnis der Zeugen Jehovas besteht der „Sklave“ aus der Gruppe der gesalbten Christen auf der Erde, die in den seit Pfingsten bis heute vergangenen 1 900 Jahren gelebt haben. Die „Hausknechte“ sind daher diese Nachfolger Christi als Einzelpersonen.
    (WT, 1.3.1981, S. 24).

    Solche Behauptungen sind „starker Tobak“ und verwirrten mich total. Da stellte sich die Frage, welcher „Sklave“ in der Vergangenheit trat als „Erblasser“ auf und wen setzte dieser als seinen Nachfolger ein? Nach den Worten des WT, befindet sich dieser Sklave – im übertragenen Sinn – in einem „Stafettenlauf“, da gibt er seine „Treue und Verständigkeit“ an den/die Nachfolger weiter. Bitte, wer „lief“ denn in der Vergangenheit? Daß es immer, in allen Jahrhunderten, Christen gab die Gottes Anerkennung besaßen, zeigt auch das Gleichnis Jesu vom „Unkraut und Weizen“ in Matthäus 13. Der „Weizen“ ist ein Bild der Kinder Gottes. Scheinchristen werden durch das „Unkraut“ veranschaulicht, das vom Teufel unter den Weizen gesät wurde. Dieses Gleichnis zeigt auch, daß beide Pflanzenarten zusammen wachsen sollten, bis zur Erntezeit. Dann würden Engel das Unkraut vom Weizen trennen. Dabei wird das Unkraut gestapelt und verbrannt, der Weizen geerntet und gelagert. Welche Christen sind in all den Jahrhunderten eigentlich Weizen und welche Unkraut gewesen? Wie hieß die Gemeinschaft, Kirche, oder Einzelperson? Um im genannten Bild zu bleiben, wer war der letzte Stafettenläufer, dessen Stafette die WTG übernahm?

    Die „geistige Speise“, ist nach Auslegung der WTG der Inhalt ihrer Schriften, da sollten doch von „Vorgängern“ auch solche vorhanden sein. Es gibt eine Menge religiösen Schrifttums aus der Vergangenheit, was ist davon „Speise zur rechten Zeit“? Laut WTG, waren alle christlichen Religionen vor ihnen unerleuchtet und Teil „Babylons der Großen“, eben die abgefallene Christenheit. Ich fand weder eine schriftliche noch persönliche Spur von irgend einem „Sklaven“ vor der WTG-Ära! Waren das nicht alles nur reine Behauptungen? Zitatende

    Inzwischen ist der sklavische Stafettenlauf zu Ende, nun läuft der verjüngte Sklave erst ab dem vergangenen Jahrhundert. Neues Licht machte es möglich.

    Lichterfüllte Grüße!
    Gerd

  • PINEHAS
    Oktober 9, 2012

    Zumindest haben wir alle erkannt, dass mit dem T.u.v.S. keine Führungselite gemeint ist, die dieses Gleichnis dazu missbraucht Herrschaft über seine Mitbrüder auszuüben.

    Es bringt aber glaube ich wirklich nichts mehr weiter darüber zu Diskutieren. Da helfen auch keine angeführten Bibelstellen solange man diese unterschiedlich versteht.
    Jeder denkt, er argumentiert mit Hilfe der Bibel. Wenn der eine aber dieses aus einem Text herausliest und der andere jenes aus dem selben Text so hat man gar keine gemeinsame Grundlage.

    Und somit enden solche Unterhaltungen mal wieder mit abenteuerlichen Unterstellungen .

    Lieber Manfred, denn es ist einfach nicht so, dass jemand der auf Jesu kommen wartet , diesbezüglich geistig Wach bleiben will und wie ein kluger Knecht oder treuer und Verständiger Sklave geistig Tätig sein will und die Speise in Form der guten Botschaft von Jesus weitergeben will, das er dadurch die Stellung von Jesus beanspruchen will.

    Auch verrennt man sich in solchen Diskussionen einfach zu schnell, da werden aus einem Gleichnis schnell noch einmal andere Gleichnisse in einem Topf geworfen dazu noch ein wenig Prophetie aus dem Bibelbuch Daniel, Jeremia oder Sacharja und freut sich eine gewisse Harmonie erkannt zu haben.

    In Wirklichkeit haben wir dann aber das perfekte Caos und man muss es leider auf den Punkt bringen : noch reichlich geistige Blindheit !

    Einen schönen Sonntag noch wünscht, PINEHAS

  • Manfred an Pinehas
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pinehas,

    du hast geschrieben: Lieber Manfred, denn es ist einfach nicht so, dass jemand der auf Jesu kommen wartet , diesbezüglich geistig Wach bleiben will und wie ein kluger Knecht oder treuer und Verständiger Sklave geistig Tätig sein will und die Speise in Form der guten Botschaft von Jesus weitergeben will, das er dadurch die Stellung von Jesus beanspruchen will. – Zitat Ende.

    Dass Du die Stellung Jesu absichtlich beanspruchen willst, das habe ich auch nie vermutet. Mir ging es nur darum davor zu warnen es unabsichtlich zu tun. Ich habe dieses Thema nicht mehr weiter verfolgt, aber gestern hat mir jemand einen Text genannt, der hier mehr als zutreffend ist.

    Luk. 17:7-12; Elb.:
    7 Wer aber von euch, der einen Sklaven hat, der pflügt oder hütet, wird zu ihm, wenn er vom Feld hereinkommt, sagen: Komm und leg dich sogleich zu Tisch?
    8 Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Richte zu, was ich zu Abend essen soll, und gürte dich und diene mir, bis ich gegessen und getrunken habe; und danach sollst du essen und trinken?
    9 Dankt er etwa dem Sklaven, dass er das Befohlene getan hat? Ich meine nicht.
    10 So sprecht auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.

    Jesus sagte hier, dass was immer ein Knecht tut, wozu er beauftragt worden ist, wir sollen trotzdem von uns selbst sagen, wir sind unnütze Sklaven .

    Die Diskussion war trotzdem hilfreich, denn einerseits sind wir uns ja tatsächlich einig, dass eben keine Führungselite (LK) mit dem T.u.v.Sklaven gemeint ist und anderseits hat es mal wieder eine Aussage von Dir bestätigt, dass wir unser Öl nicht umfüllen können. Das geht weder in die eine noch in die andere Richtung. Deshalb werde ich aus dieser Diskussion auch meine Lehre ziehen, nämlich dass es nichts bringt alles bis zum Ende ausdiskutieren zu wollen. Wir können lediglich unsere Ansicht kundtun aber das wars dann auch schon.

    Wieso Du mir aber als ein Treuer und verständiger Sklave unseres Herrn Jesus am Ende: noch reichlich geistige Blindheit wünscht, das passt nicht zu den sonstigen Aussagen von Jesus. Wenn ich in Deinen Augen tatsächlich geistig blind bin. Warum bittest Du Jesus nicht darum, dass er meine Augen öffnen möge, statt dass ich noch mehr erblinde?

    Ich verstehe nicht, warum Du am Ende dieser Diskussion noch derart persönlich werden musst. Diesen Satz hättest Du Dir einfach sparen können. Aber wenn es Dir damit besser geht, dann kannst Du nun weiter über mich herziehen.

    Manfred

  • PINEHAS an Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Manfred,

    du kannst ja auf die Tränendrüsen drücken wie du willst, aber meine Äußerung war nicht als „Wunsch“ für dich gedacht oder gemeint.

    Ich hab dies als Feststellung geäußert. Ich habe auch geäußert „WIR haben das perfekte Caos“. Damit habe ich mich mit einbezogen.

    Ich denke wir alle hinken in Sachen genaue Erkenntnis anderen Christen noch weit hinterher.

    Also Kopf hoch und weiter forschen, PINEHAS

  • Manfred an Pinehas
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pinehas,

    ich möchte mich bei Dir entschuldigen, es war mein Fehler. Ich habe Dich mißverstanden.

    Liebe Grüße Manfred

  • PINEHAS an Manfred
    Oktober 9, 2012

    Schon gut Manfred,

    ich denke so mancher von uns schreibt oder formuliert manchmal Gedanken die nicht gerade den Friedensnobelpreis verdienen.

    Man sollte so etwas hier niemals persönlich nehmen. Ich kann da nur von mir reden. Ich will keinen angreifen oder verletzen durch irgendwelche Formulierungen.
    Aber manche Dinge bei Namen zu nennen gehört zur ehrlichen Kommunikation dazu.

    Ich wünsche dir einen schönen Tag und vielleicht „Treffen“ wir uns ja mal bei einem anderen Thema wieder.

    LG PINEHAS

  • sarai
    Oktober 9, 2012

    Wenn „geistige Israeliten“ streiten,
    wegen der Lehre i-Tüpferl reiten,
    ihre „geistige Speise“ zerreden…
    Müssen sie sein, diese geistigen Fehden?

    Lieber Jesus, bitte hilf aufzuräumen,
    damit wir alle es nicht versäumen,
    zur rechten Zeit auf DICH zu warten;
    wollen wir wieder Erbauendes starten?

    Oder alle die Leser ganz verschrecken,
    schaut schon keiner mehr um die Ecken;
    dabei gäbs so was Schönes zu lesen,
    tun wir nicht so als sei nix gewesen…

    Seit 26. Oktober ist er schon hier,
    der neue Vortrag auf dem Papier.
    „Der Geist weht, wo der Herr es will“,
    bitte lieber Wind, steh bloß nicht still!

    Die Glieder des Leibes sollen sich finden,
    ganz eng an Jesu Worte uns binden;
    diskutieren ja, aber nicht verbittert,
    daß der BÖSE keine Chance wittert.

    Denn dies wäre wirklich schaurig,
    vorm Ziel sich verlieren – zu traurig!
    Wieso gehen wir nicht GEMEINSAM,
    ansonsten bleibt doch jeder EINSAM?

    Sarai

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Liebe Sarai

    Danke für den wichtigen Weckruf mittels eines Gedichtes. Du hast völlig recht und es ist inzwischen auffallend, immer wenn ein glaubensstärkender Vortrag veröffentlicht wurde, egal ob hier oder auf der Hauptseite, ist ein anderes Thema hochgekocht und der glaubensstärkende Vortrag trat in den Hintergrund.

    Ich schreibe gleich meinen letzten Kommentar zu dem Thema des Sklaven und werde mich dann für längere Zeit in Schweigen hüllen zu dem Sklaventhema.

    Liebe Grüße und ich wünsche Dir den Segen unseres Herrn Jesus und unseres Vaters
    Alois

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Für manche ist das höchste Glück:
    sich zu üben an der Wachtturm-Gesellschafts: KRITIK.
    Offenlegen den vielen Mist des Sklaven,
    das kann große Befriedigung schaffen.

    Diese Schreiber berühren selten oder nie
    die Bibelforschungen bei „BI-prophetie“.
    Würgen lieber herum am WTG-Käse,
    als sich näher zu befassen mit der Bibel-Exegese.

    Denn die vielseitig mögliche Auslegung
    bringt sie nur in Aufregung.
    Nur was so viel falsches im WT steht,
    d a s hat die höchste Priorität.
    Verzeiht mir, wenn ich dies etwas anders sehe
    Und forsch schreibend dazu stehe!

    Die WTG ist für mich lange Vergangenheit,
    aber „BI-prophetie“, das ist was mich freut.
    Wenn dabei nicht alle e i n e r Meinung sind
    muss man da gleich heulen wie ein Kind?
    Wir sind doch längst schon frei
    vom wachttürmlichen Einheitsbrei!

    So streit‘ ich gern für meinen „Herrn“…
    Halt, bin eh schon still, weil ich keinen Ärger will,
    daher etwa nage, an des Loisels letzter Frage >>> 🙂

    ——————
    Lieber Alois,

    ja, das ist eine Frage die mich auch schon lang beschäftigt.

    Ein VERSUCH:
    Solange Petrus auf den Herrn Jesus vertraute, konnte er sogar auf dem Wasser gehen.

    Als Jesus im Gebet zu seinem Vater sagte: ich habe deinen NAMEN kundgetan, da war doch nicht gemeint, dass er dem Volk laufend „Jehova“ zurief. Also muss mit der Namensnennung auch bei Jesus etwas autoritatives dahinter stecken, Beispiel:

    Apg. 10: 43 Diesem geben alle Propheten Zeugnis, daß jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen N a m e n.

    Apg. 16: 18 Paulus aber, tiefbetrübt, wandte sich um und sprach zu dem Geiste: Ich gebiete dir in dem N a m e n Jesu Christi, von ihr auszufahren! Und er fuhr aus zu derselben Stunde.

    In diesem, vom Vater zuerkannten, Namen, steckt Autorität und Kraft, das kann nicht Jedermann oder -frau so vor sich hin plappern und Wirkung erzeugen.

    Undogmatische Grüße an Loisl und an die,
    schreibende Anhänger sind bei der BI-prophetie!

    Gerd

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Gestern um 19.59 Uhr wurde das gepostet:

    „Auch das gehört zum Thema. Es geht um Jesus und dass er sich einem Sklaven gleich gemacht hat:

    Phil. 2 HfA
    6 Obwohl er in göttlicher Gestalt war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, Gott gleich zu sein. 7 Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er nahm menschliche Gestalt an …“

    Mit dieser Methode, System „Steinbruch“, kann man alles beweisen, was man sich selbst auslegungsmäßig vorgenommen hat. Die WTG meint der „Sklave“ seien s i e, weil sie Speise in Druckform unters Volk bringen. Andere sagen der Sklave ist der, der das Gleichnis erzählte und meinte dabei sich selbst.

    Nun wende ich auch diese Methode an und beweise, nur wenige Verse vom Gleichnis Matth. 24:45 entfernt, dass Jesus nicht der Sklave sein kann, sondern e r es ist, der die Zensuren (Habe) verteilt.

    Matth. 25: 20 Da trat der herzu, der fünf Talente empfangen hatte, und brachte fünf weitere Talente und sprach: ‚Herr, du hast mir fünf Talente übergeben; siehe, ich habe fünf weitere Talente gewonnen.‘+ 21 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu.+ Ich will dich über vieles setzen. Geh ein in die Freude+ deines Herrn.‘ 22 Als nächster trat der herzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: ‚Herr, du hast mir zwei Talente übergeben; siehe, ich habe zwei weitere Talente gewonnen.‘+ 23 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen.+ Geh ein in die Freude+ deines Herrn.‘

    Wer ist der Herr? Nun nehme ich einen Stein aus dem Steinbruch und beweise dass es Jesus ist:

    1Kor. 8: 6 so gibt es für uns tatsächlich e i n e n GOTT, den Vater, aus dem alle Dinge sind und wir für ihn; und es gibt e i n e n Herrn, Jesus Christus

    Schönen Sonntag, ich bin beim biblischen Steinbruch nach weiteren Brocken suchen 😉

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd

    In einer prophetischen Auslegung muss alles passen, nicht nur ein Teil.
    Das was Du in Matth. 25:20 bis 23 zitiert hast kann glasklar nicht Jesus sein.
    Denn in Matth. 24 und Luk. 12 wurde der Verwalter über die GANZE HABE gesetzt. In Deinem obigen Beispiel wurde der gute und treue Knecht aber nur ÜBER VIELES gesetzt. Dass Du nicht einmal diesen Unterschied nicht erkennst zeigt mir dass es sinnlos ist weiter zu diskutieren.

    Die Geretteten der 144.000 werden jeweils über vieles gesetzt, aber niemals über die GANZE HABE, denn würde einer der 144.000 über die GANZE HABE gesetzt, dann hätten die restlichen 143.999 keine Habe. Um einer weiteren Diskussion vorzubeugen, ob die Zahl 144.000 genau stimmt, oder symbolisch gemeint ist weiß ich nicht, ist mir auch unwichtig.

    Außerdem gibt es das biblische Beispiel mit Joseph, er wurde über die GANZE HABE des Pharao gesetzt und nicht über VIELES aus der Habe des Pharao. Diese Geschichte mit dem Joseph ist nämlich der Schlüssel dieses Rätsel zu verstehen, aber weil Dir und vielen das Ergebnis nicht passt, wird die Geschichte des Joseph einfach zu einer unterhaltsamen Geschichte herabgestuft. Es muss aber alles was in der Bibel steht sinngemäß zusammenpassen und es ist kein prophetisches Denken, sich einfach auf theologische Art nur ein Teil rauszupicken und wenn etwas nicht ins Denkmuster passt, wird es als nicht relevant erklärt. So geschehen in einem Kommentar in dem der Autor das Wort HABE als nicht relevant erklärte. Uns wurde nicht das Recht gegeben aus der Bibel etwas wegzulassen. Weder das Wort HABE noch die Geschichte des Joseph.

    Ich für mich habe jetzt genug zu diesem Thema geschrieben und mittlerweile sehe ich es als sinnlos an, weitere Kommentare zu diesem Thema abzugeben. Auch wenn weitere Kommentare dazu noch so klar biblisch zu widerlegen sind, werde ich für einen längeren Zeitraum nicht mehr antworten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • PINEHAS
    Oktober 9, 2012

    Dies ist schon richtig.
    Mal angenommen du bekommst von deinem Vater ein Grundstück vererbt.
    Du wirst also gewissermaßen über die ganze Habe gesetzt.
    Nun heiratest du eine Frau. Wem gehört nun diese Habe? Richtig Euch beiden.

    In der Bibel werden die entrückten 144000 als Braut Christi beschrieben. An anderer stelle als Mitregenten. Ich denke somit, dass sie also durch die biblisch beschriebene Hochzeit auch über die Habe gesetzt werden.

    einen schönen Abend noch

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pinehas

    Nein das Grundstück gehört rechtlich immer noch dem Erben, also mir.
    Denn angenommen es käme zu einer Scheidung, dann würde der gesamte eheliche Zugewinn geteilt, aber das Grundstück bleibt außen vor und wird nicht berücksichtigt.
    Das gilt auch wenn ich erst nach der Eheschließung das Grundstück geerbt bekommen hätte.
    Würde das Grundstück aber Pacht oder eine Wertsteigerung abwerfen, wäre die Pacht und der Mehrwert wieder ehelicher Zugewinn.

    LG
    Alois

  • PINEHAS
    Oktober 9, 2012

    Lieber Alois,
    das Menschen über die ganze Habe gesetzt werden können hat etwas mit der Entrückung und dem Regieren der symbolischen 144000 zu tun.

    Aber auch dies würde jetzt zu weit führen.

    PINEHAS

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pinehas

    Das sehe ich nicht so wie Du.

    Suchen wir mal in der Bibel wem die „ganze Habe“ gehört, denn dann wissen wir auch wer der Herr ist der die Habe Jemandem gibt und wem er sie gibt.

    In Hebr. 2 ab Vers 5 steht: (Neue Welt Übersetzung)

    5 Denn nicht Engeln hat er die künftige bewohnte Erde unterworfen, von der wir reden. 6 Aber ein gewisser Zeuge hat irgendwo bezeugt, indem er sagt: „Was ist [der] Mensch, daß du seiner gedenkst, oder [der] Menschensohn, daß du für ihn sorgst? 7 Du hast ihn ein wenig unter Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn über die Werke deiner Hände gesetzt. 8 Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen.“ Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

    In Vers 8 kommt klar zum Ausdruck dass Gott Jesus alles unterworfen hat. Jesus alles unterwerfen ist dasselbe wie ihn über die Habe zu setzen.

    Im Vers 7 steht dass Gott Jesus, als er auf der Erde war, ein wenig unter die Engel erniedrigt hat, aber dann Jesus über die Werke der Hände Gottes gesetzt hat. Die Werke der Hände Gottes ist die Habe Gottes. Denn Gott gehört alles.

    In der Elberfelder steht in Vers 7:
    Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt [und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände];

    In Matthäus steht: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    In Hebräer steht: ihn gesetzt über die Werke deiner Hände.

    Das ist doch dasselbe, oder nicht?

    In Hebräer ist klar ersichtlich dass Jehova Jesus über die Werke der Hände Jehovas setzt.
    Und die Werke der Hände Jehovas ist natürlich die Habe Jehovas.

    In Psalm 8 steht dasselbe, beachtet Vers 6!
    3. Wenn ich anschaue deinen Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:
    4. Was ist der Mensch, daß du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, daß du auf ihn achthast?
    5. Denn ein wenig hast du ihn unter die Engel erniedrigt; und mit Herrlichkeit und Pracht hast du ihn gekrönt.
    6. Du hast ihn zum Herrscher gemacht über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seine Füße gestellt
    (Elberfelder)

    1. Kor. 15 ab Vers 24 steht:
    24 Dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht.
    25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
    26 Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod. {Eig. Als letzter Feind wird der Tod weggetan.}
    27 „Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn er aber sagt, dass alles unterworfen sei, so ist es offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
    28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott alles in allem {O. allen} sei.)

    In Vers 27 steht doch eindeutig dass er (Jehova) alles ihm (Jesus) unterworfen hat, ausgenommen der (Jehova), der ihm (Jesus) alles unterworfen hat. Das ist doch dasselbe wie ihn (Jesus) über seine ganze Habe zu setzen.

    LG
    Alois

  • PINEHAS
    Oktober 9, 2012

    Danke lieber Manfred und lieber Alois für eure Kommentare und die angeführten Bibeltexte.

    Diese von euch angeführten Bibeltexte haben auch alle ihre tiefe Bedeutung und werden sich auch so erfüllen wie es dort beschrieben wird.

    Aber um es kurz zu machen , diese Bibelaussagen haben nicht den Hauch damit zu tun , das Jesus der treue und kluge Knecht aus dem Gleichnis aus Matt und Lukas ist.

    In Dan. ist zwar tatsächlich von einem Zusammenkommen Jesu mit den „alten an Tagen“ die Rede . Doch wird hier im Vers 13 deutlich ausgesagt , dass NICHT „Jehova“ zu Jesus kam, sondern genau umgekehrt . Jesus kam zu den „alten an Tagen“ . Nicht war ?

    Wenn das Gleichnis aus Matt. hier Anwendung finden sollte, müsste es aber so sein, dass „Jehova“ zu Jesus kommt. Ich glaube somit , dass die Frage mit dieser Bibelstelle nicht beantwortet wurde. Aber sie ist dennoch sehr interessant.

    Es gibt noch andere Gründe warum die Bibelstellen nichts mit dem Gleichnis vom t.u.v.S. zu tun haben, aber dies würde jetzt zu umfangreich und würde nur ablenken und somit wieder weit vom Thema abdriften.

    Warum sind in dem Gleichnis vom treuen Knecht also Nachfolger Jesu wie du und ich gemeint ?

    Weil Jesus dies genau so gesagt hat.

    Alois hat selber geschrieben, dass In Luk. 12 auf dieses Gleichnis Bezug genommen wird.

    Doch lieber Alois, warum hast du erst ab Vers 42 zitiert ?

    Denn gerade der Vers 35 und 36 beantwortet doch die komplette Diskussion.

    „Es sollen E U R E Lenden umgürtet sein und EURE Lichter brennend; 36 und seid gleich den M E N S C H E N, die ihren Herrn erwarten, wenn er von der Hochzeit aufbrechen wird, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm alsbald auftun. 37 Selig sind diese Knechte, welche der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! Wahrlich, ich sage euch, er wird sich schürzen und sie zu Tische führen und hinzutreten und sie bedienen“

    Vers 40 “ Darum seit AUCH IHR bereit „. Wen meinte Jesus hier ? Nun seine Nachfolger, nicht sich selbst !

    Nun im Vers 41 fragte Petrus : Herr, sagst du dieses Gleichnis für UNS oder auch für ALLE ?
    Also für Petrus war es schon mal eine Tatsache, dass Jesus sich hier nicht selber meinte , sondern Menschen. Er wusste nur noch nicht ob nur sie ( die auserwählten Apostel) oder alle (Nachfolger Jesu) gemeint sind.

    Aber zum Glück hat er noch einmal nachgefragt und die Antwort Jesu spricht doch eine deutliche Sprache.

    Da der Sohn des Menschen zu einer Stunde kommt, da SIE es nicht meinen ( V 40 ) sollten sie Tuend vorgefunden werden um als Glückselig betrachtet zu werden (V43)

    jetzt im Vers 47 und 48 antwortet Jesus deutlich auf Petrus seine Frage.

    „47. Jener Knecht aber, der den Willen seines Herrn wusste und sich nicht bereitet, noch nach seinem Willen getan hat, wird mit vielen Schlägen geschlagen werden;
    48. wer ihn aber nicht wusste, aber getan hat, was der Schläge wert ist, wird mit wenigen geschlagen werden. Jedem aber, dem viel gegeben ist-viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern. “

    Petrus und die Apostel , also die die engen Umgang mit Jesu hatten waren die aus Vers 47 , sie wussten mehr über Jesu Gebote.
    Die anderen ALLE, wonach Petrus noch fragte waren die aus Vers 48 , die Nachfolger, Jünger Jesu die nicht so engen Kontakt mit Jesu hatten und die Gebote nicht so in dem Umfang kannten wie die Apostel.

    Also auf die Frage des Petrus: Herr meinst du uns oder alle,
    antwortete Jesu zusammengefasst: Ja Petrus ich meine Dich und auch ALLE

    Und somit ist mit diesen klugen Knecht Petrus, alle, du , ihr und ich gemeint. Alle die auf Jesu warten sollen sich wie ein kluger Knecht verhalten. Alle sollen die Speise zur rechten Zeit austeilen indem sie die gute Botschaft von Jesu weitergeben oder austeilen.

    Aber wenn es Gerd bis jetzt nicht geschafft hat euch dies verständlich zu machen, dann werde ich dies auch nicht schaffen.
    Ein Versuch war es aber wert. Vielleicht lesen ja noch andere mit.

    Aber wie gesagt, auch die von euch angeführten Texte haben ihr Aussagekraft. Jesu sorgt als der Herr der Gemeinde dafür das sie geistig gut versorgt wird. Jesu wird die Herrschaft erhalten und über alles gesetzt werden. Jesus ist unser Herr und wird unser König

    LG PINEHAS

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pinehas

    Gut, und warum hast Du dann den Vers 44 aus Luk. 12 weggelassen?

    41. Petrus aber sprach zu ihm: Herr, sagst du dieses Gleichnis zu uns oder auch zu allen?
    42. Der Herr aber sprach: Wer ist nun der treue und kluge Verwalter, welchen der Herr über sein Gesinde setzen wird, um ihm die zugemessene Speise zu geben zur rechten Zeit?
    43. Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, also tuend finden wird!
    44. In Wahrheit sage ich euch, daß er ihn über seine ganze Habe setzen wird.

    Petrus hat zwar in Vers 41 eine Frage an Jesus gestellt, aber Jesus hat nur mit einer Gegenfrage in Vers 42 geantwortet.

    Der Vers 44 zeigt dass es gar nicht sein kann dass der Herr uns Menschen über die ganze Habe setzen wird. Egal ob mit der Habe die Habe Jesu oder die Habe des Vaters gemeint ist, kein Mensch kann die ganze Habe Jesu oder des Vaters erhalten. Wir Menschen könnten sie nicht einmal gemeinsam tragen. Deine Auslegung kann somit nicht stimmen.

    Ich bezweifle auch dass wir Menschen kluge und treue Verwalter sein können. Die WTO behauptet von sich diese Stellung zu haben und wie wir wissen, können sie es auch nicht sein.

    LG
    Alois

  • Manfred an Pinehas
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pinehas,

    in Deinem vorherigen Kommentar hattest Du gesagt, dass man mal rausfinden müsste, ob Jehova überhaupt kommt. Daraufhin habe ich Dir die Texte aus Daniel zitiert wo es genau um den Zeitpunkt der Wiederkunft von Jesus geht und dort auch steht, dass Jehova kommt. Nun schreibst Du:

    Doch wird hier im Vers 13 deutlich ausgesagt , dass NICHT “Jehova” zu Jesus kam, sondern genau umgekehrt . Jesus kam zu den “alten an Tagen” . Nicht war ?
    Wenn das Gleichnis aus Matt. hier Anwendung finden sollte, müsste es aber so sein, dass “Jehova” zu Jesus kommt. Ich glaube somit , dass die Frage mit dieser Bibelstelle nicht beantwortet wurde.
    – Zitat Ende.

    Obwohl Deine erste Frage mit diesem Text beantwortet wurde, sagst Du nun dass es trotzdem keine Anwendung findet, weil Jehova zu Jesus kommen müsste. Nimm Dir mal als Vergleich einen menschlichen König heran, wenn er daran geht über sein Haus Gericht zu halten. Geht der König dann selbst zu seinem Diener an den Arbeitsplatz und besucht ihn dort oder wird er nicht auf seinem Thron sitzen und sich den Diener dorthin zu sich bestellen? Zumal in dieser Situation der Diener ja auch noch über alles gesetzt werden soll, dass macht man doch in allen Ehren in dem Thronsaal oder nicht?

    Was ich aber interessant finde ist, dass Du nur wegen der Aussage „wer zu wem“ kommen sollte sagst das dies nicht den Hauch etwas mit dem Gleichnis zu tun hat. Das wäre aber nur zutreffend, wenn Jesus NICHT der T.u.v. Sklave ist. Wenn er es aber DOCH ist, dann hat es alles damit zu tun. Dann ist nämlich Dan. 7:13 die Erfüllung von dem Gleichnis, dass Jesus über die ganze Habe gesetzt wird:

    13 Ich schaute in Visionen der Nacht: Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen (Jesus). Und er kam zu dem Alten an Tagen (Jehova), und man brachte ihn vor ihn. 14 Und ihm wurde Herrschaft und Ehre und Königtum gegeben, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum so, dass es nicht zerstört wird.

    Weil eine einzige Option des Textes nicht passend ist, verwirfst Du den Gedanken. In diesem Gleichnis sind jedoch mehrere Begriffe, die nicht auf einen einzelnen Menschen zutreffen können und obwohl derer mehr sind, bist Du der Meinung das Deine Ansicht nun richtig ist?? Sollte man nicht hier auch den gleichen Maßstab anlegen?? Die Begriffe die nicht auf mehrere Menschen zutreffen können, markiere ich FETT:

    Mat. 24:45-47; HFA: 45 „Wie verhält sich denn ein kluger und zuverlässiger Verwalter?“, fragte Jesus die Jünger. „Sein Herr hat ihm die Verantwortung für alle Mitarbeiter übertragen; er soll sie zu jeder Zeit mit allem Nötigen versorgen. 46 Dieser Verwalter darf sich glücklich nennen, wenn sein Herr ihn bei der Rückkehr gewissenhaft bei der Arbeit findet. 47 Das sage ich euch: Einem so zuverlässigen Mann wird er die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.

    In Stichpunkten:
    1. Es steht hier EIN Verwalter
    2. Der der sich als kluger Verwalter erweist, bekommt die Verantwortung für ALLE Mitarbeiter.
    Das bedeutet er hat einen göttlichen Auftrag für alle zu sorgen. Hat jeder von Euch diesen Auftrag erhalten? Sollt ihr dann auch für die sorgen, die selbst ebenfalls dieser Verwalter sind oder sind diese ausgenommen? Was ist wenn ihr einen überseht, für den ihr nicht sorgt. Werdet ihr dann immer noch als Klug und Verständig erfunden?
    3. Ihr sollt die anderen jeder Zeit mit allem nötigen versorgen. Andere Übersetzungen schreiben, die Speise zur rechten Zeit auszuteilen.
    Wie wisst ihr, dass es genau die rechte Zeit ist die Speise auszuteilen und das auch noch individuell für jeden der zur Hausgemeinschaft von Jesus gehört? Was ist wenn ihr einen vergesst und dieser verhungert? Seid ihr dann immer noch der gute Verwalter?
    4. Der Verwalter ist gewissenhaft bei der Arbeit.
    Seid ihr im Moment gewissenhaft bei der Arbeit?
    5. Dieser Verwalter wird nun über die ganze Habe oder Besitz gesetzt werden.
    Wie kann das zutreffen, wenn doch ihr alle dieser Verwalter seid? Dann müsst ihr Euch doch die Verantwortung teilen oder nicht. Wenn ihr sie aber teilen müsst, dann seid ihr nicht mehr für alles alleine verantwortlich.

    Das sind nun 5 Formulierungen, die kein Mensch erfüllen kann. Bei einer einzigen Diskrepanz hast Du gesagt dass dies nicht für die Aussage des Gleichnisses relevant ist. Hier sind es nun 5 und trotzdem soll das stimmen???

    ———
    Ich zitiere nun mal ein weiteres Gleichnis, wo es auch nur um einen Verwalter geht, der für viele Arbeiter zu sorgen hat:

    Mat. 20:1-16; Elb:
    1 Denn mit dem Reich1 der Himmel ist es wie mit einem Hausherrn2, der ganz frühmorgens hinausging, um Arbeiter in seinen Weinberg einzustellen. 2 Nachdem er aber mit den Arbeitern um einen Denar den Tag übereingekommen war, sandte er sie in seinen Weinberg. 3 Und als er um die dritte Stunde3 ausging, sah er andere auf dem Markt müßig stehen; 4 und zu diesen sprach er: Geht auch ihr hin in den Weinberg! Und was recht ist, werde ich euch geben. 5 Sie aber gingen hin. Wieder aber ging er hinaus um die sechste und neunte Stunde und machte es ebenso. 6 Als er aber um die elfte Stunde hinausging, fand er andere stehen und spricht zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig? 7 Sie sagen zu ihm: Weil niemand uns eingestellt hat. Er spricht zu ihnen: Geht auch ihr hin in den Weinberg! 8 Als es aber Abend geworden war, spricht der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Rufe die Arbeiter und zahle ihnen den Lohn, angefangen von den letzten bis zu den ersten! 9 Und als die um die elfte Stunde Eingestellten kamen, empfingen sie je einen Denar. 10 Als aber die Ersten kamen, meinten sie, dass sie mehr empfangen würden; und auch sie empfingen je einen Denar. 11 Als sie den aber empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn 12 und sprachen: Diese Letzten haben eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgemacht, die wir die Last des Tages und die Hitze getragen haben. 13 Er aber antwortete und sprach zu einem von ihnen: Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht um einen Denar mit mir übereingekommen? 14 Nimm das Deine und geh hin! Ich will aber diesem Letzten geben wie auch dir. 15 Ist es mir nicht erlaubt, mit dem Meinen zu tun, was ich will? Oder blickt dein Auge böse, weil ich gütig bin? 16 So werden die Letzten Erste und die Ersten Letzte sein; denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte4.

    Hier geht es auch um einen Verwalter, der den vielen Arbeitern den Lohn auszahlen soll, im Auftrage des Herrn.

    Wer ist in diesem Gleichnis wer?
    1. Der Herr des Weinberges
    2. Der Verwalter des Weinberges
    3. Die Arbeiter im Weinberg

    Auch wäre zu klären, was ist der Lohn und kann dieser von einem anderen Menschen ausgezahlt werden?

    Ein weiteres Gleichnis kann darüber Aufschluss geben:

    Luk. 20:9-19; HFA: 9 Nun erzählte Jesus seinen Zuhörern ein Gleichnis: „Ein Mann legte einen Weinberg an. Er verpachtete ihn an einige Weinbauern und reiste für längere Zeit ins Ausland. 10 Zur Zeit der Weinlese beauftragte er einen Knecht, den vereinbarten Anteil an der Ernte abzuholen. Aber die Weinbauern schlugen den Knecht nieder und jagten ihn mit leeren Händen davon. 11 Da schickte der Besitzer einen zweiten Boten. Aber auch ihn schlugen und beschimpften die Weinbauern und jagten ihn weg. 12 Er sandte einen dritten. Auch den schlugen sie blutig und vertrieben ihn. 13 ‚Was soll ich machen?‘, fragte sich der Besitzer. ‚Ich werde meinen einzigen Sohn, den ich sehr liebe, zum Weinberg schicken. Vor ihm werden sie Achtung haben!‘ 14 Als die Weinbauern aber den Sohn kommen sahen, sagten sie zueinander: ‚Jetzt kommt der Erbe. Den bringen wir um, und dann gehört der Weinberg endgültig uns!‘ 15 Sie jagten ihn aus dem Weinberg und schlugen ihn tot. Was – meint ihr – wird der Besitzer des Weinbergs mit diesen Weinbauern machen? 16 Er wird selbst kommen, sie töten und seinen Weinberg an andere verpachten!“ „So etwas darf niemals geschehen!“, riefen die Zuhörer entsetzt. 17 Da sah Jesus sie an und fragte: „Was bedeutet denn dieser Satz aus der Heiligen Schrift: ‚Der Stein, den die Bauarbeiter weggeworfen haben, weil sie ihn für unbrauchbar hielten, ist zum Grundstein des ganzen Hauses geworden’1?“ 18 Und er fügte hinzu: „Wer auf diesen Stein fällt, wird sich zu Tode stürzen, und auf wen der Stein fällt, der wird zermalmt.“ 19 Am liebsten hätten die Hohenpriester und Schriftgelehrten Jesus gleich festgenommen. Sie hatten verstanden, dass er in diesem Gleichnis von ihnen gesprochen hatte. Aber sie wagten sich nicht an ihn heran, weil sie vor dem Volk Angst hatten.

    Auch hier wird deutlich, wer wer ist. Der einzige Sohn, den Jehova ausgesandt hat ist Jesus Christus. Er ist der Erbe des Weinberges und indem die bösen Weinpächter Jesus kommen sahen, haben sie ihn totgeschlagen um das Erbe von Jesus behalten zu können.

    Ich weiß, dass keiner von Euch auf die Idee käme unserem Herrn Jesus soetwas anzutun, aber wenn wir als Menschen die ganze Habe des Herrn für uns beanspruchen, dann beanspruchen wir im Grunde das Erbe von Jesus. Wie das ausgeht, steht ja auch in diesem Gleichnis. Auch wenn das jetzt sehr drastisch ist und es eigentlich auf den bösen Verwalter gerichtet ist, der Jesus tatsächlich „entsorgt“ hat, weil die LK immer schreibt, wer ihnen nachfolgt wird gerettet, so gibt es einen weiteren Text, der zum nachdenken ist:

    Luk. 12:47-48; Elb: 47 Jener Knecht aber, der den Willen seines Herrn wusste und sich nicht bereitet noch nach seinem Willen getan hat, wird mit vielen Schlägen geschlagen werden; 48 wer ihn aber nicht wusste, aber getan hat, was der Schläge wert ist, wird mit wenigen geschlagen werden. Jedem aber, dem viel gegeben ist – viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.

    Seid ihr Euch dessen wirklich bewusst, was ihr eigentlich tun müsstet, wenn Ihr die ganze Habe fordert? Es wird dann auch viel mehr von Euch verlangt werden. Könnt ihr es tatsächlich leisten? Und wo bleibt dann die Gnade und der Glaube? Müssen wir uns am Ende doch das ewige Leben verdienen, wenn wir soviel leisten müssen? Denn mit dem Mass mit dem ihr messt, werdet ihr wieder gemessen werden. Wollt ihr den Maßstab wirklich so hoch anlegen und für alles verantwortlich sein?

    Ich denke, dass jeder nun seine Sichtweise ausgiebig kundgetan hat und wahrscheinlich keiner von seinem Standpunkt abweichen wird. Alois und ich schreiben das ja auch nur deshalb so ausführlich, weil es eben sehr gefährlich sein kann, die Stellung von Jesu zu beanspruchen, auch wenn man es unabsichtlich tut. Man wird trotzdem dafür geschlagen werden (Luk. 12:48). Sollten wir jedoch im Unrecht sein und ihr wäret tatsächlich der Treue und verständige Sklave, dann ist es kein Nachteil für Euch. Denn wer sich selbst erniedrigt wird erhöht werden. Nur andersherum ist es nicht so angenehm.

    Daher denkt bitte über diese Warnung nach. Denn jeder muss selbst Rechenschaft ablegen. Wir haben auch nichts davon wenn ihr das glaubt, wir möchten Euch lediglich vor den möglichen Konsequenzen dieser Ansicht warnen. Das ist alles.

    In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Sonntag, bei uns leider im Nebel.

    Liebe Grüße Manfred

  • Michael
    Oktober 9, 2012

    Mit großem Interesse habe ich eure Beiträge und Kommentare gelesen.
    Vieles spricht auch für mich dafür dass Jesus in Wirklichkeit der „treue und verständige Sklave“ ist… oder sein könnte.

    Dennoch bleibt, zumindest bei mir, ein kleiner Zweifel übrig.
    Zwar nicht dahingehend ob Jesus derjenige ist der mit Hilfe des „Heiligen Geistes“ die Speise verteilt, zur rechten Zeit…
    jedoch an wen er sie verteilt.
    Wollte Jesus nun das seine „Gemeinde“ eine Führung durch irdische Organisationen erfährt, oder eher nicht?
    Genau in diesem Punkt bin ich sehr unsicher.

    Warum?

    Ich habe mir jetzt nicht jeden einzelnen Post durchgelesen, das wäre auch ein tagfüllendes Programm, daher verzeiht mir bitte wenn ich jetzt etwas anmerke, was gegebenenfalls schon angesprochen wurde. Aber ich nehme jetzt einfach mal Bezug auf ein Gespräch zwischen Jesus und Simon Petrus, am See Tiberias.

    In Johannes 21:15-17 lesen wir diese Begebenheit: (Elberfelder Bibel)
    15 Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Weide meine Lämmer!
    16 Wieder spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Hüte meine Schafe!
    17 Er spricht zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, dass er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du weißt alles; du erkennst, dass ich dich lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe

    Für mich klingt das so, dass Jesus dem Petrus hier einen Auftrag gegeben hätte. Wobei Jesus hier auch auf eine „Entwicklung“ hinzuweisen scheint… und zwar:

    a) Zuerst sagt Jesus : „Weide meine Lämmer.“
    Lämmer sind, schlicht gesagt, Schafbabys. Sie benötigen das Mutterschaf dessen Milch sie saugen um lebensfähig zu sein. Ohne die Milch würden sie verhungern, da sie noch kein „Gras“ fressen. Jesus sagt: „weide sie“ … gib ihnen Nahrung.

    b) Im Schritt2 sagt er : „Hüte meine Schafe“.
    Aus den Lämmern sind nun Schafe geworden die eigenständig leben könnten. Aber dennoch gibt Jesus dem Petrus den Befehl: „hüte sie“. Was hier bedeutet : „Halte sie zusammen. Lass nicht zu das „meine“ Herde zersprengt wird.

    c) Im Schritt 3 dann sagt Jesus: „Weide meine Schafe.“
    Was für mich bedeutet: „Sie, die Lämmer, sind jetzt zwar erwachsen, könnten ihre Nahrung eigenständig finden und fressen, aber sorge du [Petrus] dafür, dass sie auf einer guten Weide grasen… nicht irgendwo. Gib du ihnen die Nahrung, weise ihnen die Weide zu. Zu gut Deutsch: gib ihnen Speise, womit hier sicherlich die „geistige“ Speise gemeint ist.

    Hier stellt sich mir nun die Frage, ob Jesus hier nur ansprach dass Petrus die Jünger und die wenigen Christen jener Zeit hüten sollten, oder ob es eine unbegrenzte „Aufgabe“ sein sollte, die die Zeiten überdauern würde, es also Nachfolger von Petrus geben könnte. Für mich scheint das naheliegend zu sein, denn niemals gab Jesus Anweisungen die nur „zeitlich begrenzt“ sein sollten.

    Das die Org. der ZJ, die LK mit Sicherheit nicht sehr „treu und verständig“ ist leuchtet mir ein. Es gibt viele Punkte die mir an ihr sehr sauer aufstoßen.
    Aber, gäbe es auch dort Parallelen zu Petrus?
    Ich denke ja, denn Petrus hat ja bekanntlich Jesus, nach seiner Verhaftung, drei mal verleugnet. Schlimmer noch, bei der letzten Verleumdung fluchte er sogar und sagte sinngemäß …. „verdammt nochmal… ich kenne diesen Menschen nicht.“ (Matth. 26:74)
    Jesus jedoch hielt trotzdem an ihm, Petrus, fest. Denn er gab Petrus die Anweisungen nach seiner Auferstehung, also nach der Verleumdung.

    Wenn Jesus also nicht gewollt hat eine irdische Leitung durch Menschen einzusetzen, warum gab er Petrus diese Anweisungen.

    Aber, falls Jesus doch eine irdische Leitung einsetzen wollte… und der tuvS der Organisation ist es nicht, tja… wieder meine Frage… wer ist es dann? Ich denke nicht, dass es der Papst ist?

    Oder… sollte das Auftreten des wirklichen tuvS eventuell erst noch in der Zukunft liegen?

    Liebe Grüße, Michael

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Michael

    einen nachdenkenswerten Kommentar hast Du geschrieben.
    Ob die WTO irgendwann in der Vergangenheit einen Lehrauftrag von oben bekommen hat weiß ich nicht. Sie behauptet zumindest einen Lehrauftrag zu haben. An dem was sie selbst sagt wird sie am Gerichtstag gemessen werden.
    In jedem Fall kann man aber die Ältesten und die Ältesten darüber als Hirten bezeichnen. Die Hirten der Versammlungen sollten eigentlich das tun was Jesus den Aposteln aufgetragen hat.

    Aber tun sie das? Eher nicht, sie machen genau das was der Prophet Jeremia in Kapitel 2 geschrieben hat:

    8. Die Priester sprachen nicht: Wo ist Jehova? Und die das Gesetz handhabten, kannten mich nicht, und die Hirten fielen von mir ab; und die Propheten weissagten durch den Baal und sind denen nachgegangen, welche nichts nützen.
    9. Darum werde ich weiter mit euch rechten, spricht Jehova; und mit euren Kindeskindern werde ich rechten.

    Da ich die LK als den neuzeitlichen Baal sehe, taten die Hirten genau das was Jeremia sagte, sie fielen von Jehova ab und sie weissagten durch die LK.

    Dadurch wurde die Herde zugrunde gerichtet und viele Schafe sind von der Herde weg geflohen. Nachdem die geflohenen Schafe überall zerstreut waren, hat Jesus der wahre Hirte begonnen seine Schafe einzusammeln. Nach meiner Ansicht leben wir jetzt in der Zeit in der Jesus die Schafe einsammelt in seine Herde. In dieser Zeit braucht Jesus keine Hirten mehr, denn weil die menschlichen Hirten versagten, macht Jesus die Hirtentätigkeit selbst. Jesus sagte:

    Joh. 10
    11. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe.
    12. Der Mietling aber und der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt sie und zerstreut die Schafe.
    13. Der Mietling aber flieht, weil er ein Mietling ist und sich um die Schafe nicht kümmert.
    14. Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen,
    15. gleichwie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe.

    Deshalb wird es so kommen, dass Gott zu einem bestimmten Zeitpunkt nur Jesus tuend antreffen wird. Die LK und die WTO werden dann zur Rechenschaft gezogen werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Also, wenn man bei dem genannten Bibeltext das Wort „andere“ einbaut, dann wird der Knecht zu Jesus… Zitat:

    „Du verstehst das Wort JENER Knecht als DERSELBE Knecht, ich verstehe unter dem Wort JENER Knecht aber JENER ANDERE Knecht.“

    Rabulistisch versteht ein selbsternannter Sklave auch durch wen er 79-mal schon vorgeschattet wurde:

    *** w81 1. 3. S. 27 Schätzt du den „treuen und verständigen Sklaven“? ***
    EINE ÜBERWÄLTIGENDE LEGITIMATION

    Der „treue und verständige Sklave“ verfügt über eine Fülle von Legitimationsausweisen. In der nachstehenden Liste wird ein Teil der biblischen und prophetischen Bezeichnungen aufgeführt, die sich seit 1919 auf den Überrest der gesalbten Nachfolger Jesu Christi beziehen oder durch die er dargestellt wird:

    1. Noahs Frau, 1. Mose 7:7; 2. Engel, die zu Lot gesandt wurden, 1. Mose 19:15; 3. Rebekka, 1. Mose 24:64; 4. Joseph und Benjamin, 1. Mose 45:14; 5. zurückgelassene Ähren, 3. Mose 19:9; 6. zwei Kundschafter bei Rahab, Josua 2:4; 7. Barak, Ri. 4:14; 8. Jephtha, Ri. 11:34; 9. Noomi und Ruth, Ruth 2:2; 10. Davids israelitische Kämpfer, 2. Sam. 18:1; 11. Jehu, 2. Kö. 10:11, 15; 12. Mordechai und Esther Esth. 4:13; 13. Hiob, Hiob 42:10, 13; 14. des Königs Tochter, Ps. 45:13; 15. die Loyalgesinnten, Ps. 50:5; 16. die vertraute Gruppe, Ps. 89:7; 17. Schear-Jaschub, Jes. 7:3; 18. das Licht der Nationen, Jes. 60:3; 19. große Bäume der Gerechtigkeit, Jes. 61:3; 20. Diener unseres Gottes, Jes. 61:6; 21. Traube bewahrt, Jes. 65:8; 22. Knechte mit einem anderen Namen genannt, Jes. 65:15; 23. Menschen, die vor Gottes Wort zittern, Jes. 66:5; 24. neue Nation geboren, Jes. 66:8; 25. Jeremia, Jer. 1:10; 26. Jehovas Volk im neuen Bund, Jer. 31:33; 27. Mann mit Linnen bekleidet, Hes. 9:2; 28. Bewohner des Mittelpunkts der Erde, Hes. 38:12; 29. Bäume am Fluß, Hes. 47:7; 30. Fischer, Hes. 47:10; 31. das Heer der Himmel, Dan. 8:10; 32. Heiligtum wiederhergestellt (gereinigt), Dan. 8:14; 33. die, die Einsicht haben Dan. 11:33; 34. alles Fleisch, das den Geist empfängt, Joel 2:28; 35. Jona, Jona 3:1-3; 36. Jehovas Augapfel, Sach. 2:8; 37. Josua, der Hohepriester, Sach. 3:3, 4; 38. ein Jude, Sach. 8:23; 39. Söhne Levis, Mal. 3:3; 40. Weizen, Matth. 13:25; 41. Söhne des Königreiches, Matth. 13:38; 42. Arbeiter für den Weinberg, Matth. 20:1; 43. die zum Hochzeitsfest Geladenen, Matth. 22:3-14; 44. Auserwählte, Matth. 24:22; 45. Adler, Matth. 24:28; 46. treuer und verständiger Sklave, Matth. 24:45; 47. verständige Jungfrauen, Matth. 25:2; 48. Brüder des Königs, Matth. 25:40; 49. kleine Herde der Schafe, Luk. 12:32; 50. älterer Bruder des verlorenen Sohnes, Luk. 15:25; 51. der Bettler Lazarus, Luk. 16:20; 52. Zweige am Weinstock, Joh. 15:4; 53. die Hütte Davids, Apg. 15:16; 54. Miterben Christi, Röm. 8:17; 55. der Überrest Röm. 11:5; 56. Zweige am Ölbaum, Röm. 11:24; 57. die Heiligen, 1. Kor. 6:2; Offb. 16:6; 58. Tempel, 1. Kor. 6:19; 59. neue Schöpfung, 2. Kor. 5:17; 60. Gesandte für Christus 2. Kor. 5:20; 61. Versammlung Gottes, Gal. 1:13; 62. Teil des Samens Abrahams, Gal. 3:29; 63. Israel Gottes, Gal. 6:16; 64. Leib Christi, Eph. 1:22, 23; 65. Soldaten Christi Jesu, 2. Tim. 2:3; 66. das von Christus gebaute Haus, Hebr. 3:6; 67. heilige Priesterschaft, 1. Petr. 2:5; 68. heilige Nation, 1. Petr. 2:9; 69. Bruderschaft, 1. Petr. 2:17; 70. sieben Versammlungen, Offb. 1:20; 71. vierundzwanzig ältere Personen, Offb. 4:4; 72. geistiges Israel, Offb. 7:4; 73. Heuschrecken, Offb. 9:3; 74. zwei Zeugen, Offb. 11:3; 75. zwei Ölbäume, Offb. 11:4; 76. Same des Weibes, Offb. 12:17; 77. Bäume des Lebens, Offb. 22:2; 78. Braut Christi, Offb. 22:17; 19:7; 79. Jehovas Zeugen, Jes. 43:10.

    Übrigens, kann mir jemand helfen, wie die Nr. 1 genannte „Frau Noahs“ geheißen hat und wie sie den Sklaven vorgeschattert hat? Hat sie in der Arche treu und verständig Speise zubereitet?

    Nun verschattisiere ich mich herzlich, denn der Herr erwartet von mir wachsame Haltung, so wie durch die öligen Damen mit Nr. „47. verständige Jungfrauen, Matth. 25:2;“ vorgeschattet

    Gerd (= Nr. 80) 😉 🙂

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Zitat:
    „Denn Jesus kann erst die ganze Habe in Besitz nehmen wenn der Vater Jesus die Habe übergeben hat. Dann erst kommt Jesus und wir nehmen das dann als die Ankunft des Sohnes wahr.
    Dein Satz: da überrascht sich dann Jesus s e l b e r, weil e r ja der Sklave sei,
    würde nur dann Sinn geben wenn man an die Dreieinigkeit glaubt.“

    Wenn der Sklave Jesus sein soll, dann räumt derselbige in diesem GLEICHNIS doch auch die negative Möglichkeit ein, die da wäre:

    24: 48 Wenn aber j e n e r {!} böse Knecht {Jesus} in seinem Herzen sagt: Mein Herr {Jehova} verzieht zu kommen,
    49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und ißt und trinkt mit den Trunkenen,
    50 so wird der Herr {Jehova} jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet {?}, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
    51 und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil setzen mit den Heuchlern: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

    Es geht doch im Kapitel 24, wie auch im Kapitel 25, mit den „k l u g e n Jungfrauen“, um die wachsame Erwartungshaltung, bei den „t ö r i c h t e n Jungfrauen“ geht es um die nachlässige Haltung! Dabei kann die kluge „Schmidt“ heißen und die törichte „Smith“, beides sind Typen, die sich Christen nennen, aber sie werden sich beim Kommen des „Herrn“ voneinander unterscheiden, mit unterschiedlicher Be- bzw. Verurteilung.

    Nun möchte ich nochmal den bekannten Bibel-Exegeten McDonald zitieren und bitte, wenn er irren sollte, nach Strich und Faden zu zerlegen. Ich glaube er lebt nicht mehr, also täte ihm das eh nicht weh 😉

    Kommentar
    24,45-47 Im letzten Teil dieses Kapitels zeigt der Herr Jesus, dass ein Knecht durch sein Verhalten im Ausblick auf die Rückkehr seines Herrn seinen wahren Charakter offenbart. Von allen Knechten wird erwartet, dass sie den Leuten des Hauses zur rechten Zeit zu essen geben. Aber nicht alle, die bekennen, zu Christus zu gehören, sind wirklich sein.
    Der treue Knecht ist einer, der zur Zeit der Wiederkunft bei der Sorge für Gottes Volk gefunden wird. Solch ein Knecht wird im Reich mit grosser Verantwortung geehrt werden. Der Herr “wird ihn über seine ganze Habe setzen”.
    24,48-51 Der böse Knecht stellt den Namenschristen dar, dessen Verhalten durch die Aussicht auf die Wiederkunft seines Herrn nicht beeinflusst wird. Er fängt an, “seine Mitknechte zu schlagen, und isst und trinkt mit den Betrunkenen”. Solches Verhalten zeigt, dass er nicht für das Reich vorbereitet ist. Wenn der König kommt, wird er ihn bestrafen und “ihm sein Teil setzen mit den Heuchlern”, wo die Menschen weinen und mit den Zähnen knirschen.
    Dieses Gleichnis bezieht sich auf Christi sichtbare Wiederkunft auf die Erde als Messias-König. Aber das Prinzip gilt auch für die Entrückung. Viele Namenschristen zeigen durch ihre Feindschaft gegen das Volk Gottes und ihre Verbrüderung mit den Gottlosen, dass sie nicht auf die Wiederkunft Christi warten. Für sie wird das Kommen Christi Gericht und nicht Segen bedeuten.
    Quelle: Kommentar zum Neuen Testament – William McDonald

    Nun sammle ich Öl für meine Lampen und bete dabei um Erleuchtung, bin ja ein so kluger Wächter 🙂

    Liebe Grüße!
    Gerd

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd

    Was irgendwelche Öl verkaufende Theologen oder andere Menschen zu diesen Texten sagen ist zwar interessant, aber ich glaube nur was ich in meinem Herzen glauben kann.
    Abraham war ein Glaubensheld weil er sich 100-prozentig auf Gott verlassen hat. Ich verlasse mich auch auf Gott, entweder sagt er mir wie ich etwas verstehen darf, oder ich warte geduldig ab bis ich es vielleicht einmal verstehe. Ich gehe nicht zu anderen Ölverkäufern und schaue was diese zu bieten haben.

    Du verstehst das Wort JENER Knecht als DERSELBE Knecht, ich verstehe unter dem Wort JENER Knecht aber JENER ANDERE Knecht.

    Das ist der Unterschied zwischen uns und das kann man wohl nicht ändern.

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776#comment-6385

    LG
    Alois

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Wenn der „Sklave“ in einem GLEICHNIS aus Matth. 24:45, die Erfüllung von dramatischen Prophezeiungen aus Hesekiel und Daniel sein soll, dann werden solche Auslegungen nicht anderes, als Weiterführung von Kabarett mit anderen Mitteln.

    So interpretierend, werden aus der „Braut Christi“ Nonnen in den Klöstern, da könnte man aus den „Klugen Jungfrauen“ auch eine „Leitende Körperschaft“ zusammenreimen 😉

    Die vielen Fehlinterpretationen aus dem Hause Brooklyn, sollten uns zur Vorsicht gemahnen und uns anspornen Hermeneutik zu erlernen, Erklärung aus Wikipedia:

    Die Biblische Hermeneutik ist die Wissenschaft vom Verstehen biblischer Texte, eine angewandte Form der Hermeneutik.

    Fragen nach dem richtigen Verständnis der Bibel, und somit die ersten hermeneutischen Überlegungen, finden sich bereits in der Bibel selbst. „Verstehst du auch, was du liest?“ – diese Frage des Philippus an den beamteten Eunuchen vom äthiopischen Königshof provoziert die Antwort „Wie kann ich (denn), wenn mich niemand anleitet.“ (Apg. 8, 30 ff.).

    Hermeneutik und Exegese sind voneinander zu unterscheiden. Biblische Exegese bezeichnet die konkrete Auslegung eines bestimmten biblischen Textes, Hermeneutik dagegen beleuchtet die Voraussetzungen und Ziele der Auslegung. Die beiden verhalten sich ähnlich wie Sprache und Grammatik.

    Wenn Philippus im obigen Beispiel dem Kämmerer den Text erklärt, betreibt er Exegese; dabei hat seine Erklärung eine bestimmte Hermeneutik zur Grundlage: Ein alttestamentliches Prophetenwort ist für ihn von Christus her zu verstehen. Ein rabbinischer Jude sähe das anders und würde daher den Text anders auslegen.

    Bei der Bibelauslegung des einzelnen Bibellesers wirken mehrere Faktoren mit:[1] Zum Teil handelt es sich dabei um bewusst angewandte Regeln, z.B. „Schrift soll durch Schrift erklärt werden“, d.h. bei der Betrachtung einer einzelnen Bibelstelle ist mit zu berücksichtigen, was die Bibel sonst sagt. Das bedeutet praktisch, dass das aus dem bisherigen Bibellesen gewonnene dogmatische Bild an der Auslegung der jeweils betrachteten Bibelstelle mitwirkt.

    Traditionsbewusste Christen möchten auch die bisherige Auslegung der Christenheit mit beachten. Aber auch wenn z.B. den Kirchenvätern keine Autorität zugebilligt wird, werden oft Bibelkommentare herangezogen – und auch darin schlägt sich das bisherige Verständnis der Christenheit nieder.

    Andere Faktoren wirken oft unbewusst mit, etwa die Lebenserfahrung und die psychische Veranlagung (z.B. eine Neigung zur Ängstlichkeit) des Bibellesers. Auch die Motive zum Bibellesen können die Auslegung beeinflussen, außerdem die Erwartungen und die Offenheit dafür, den Text auf sich wirken zu lassen. Das Mitwirken des Verstandes als Hilfsmittel beim „Verarbeiten“ schließlich betrifft alle diese Faktoren.[2]

    Wer Bibeltexte auslegt, ohne sich mit Hermeneutikfragen zu befassen, stößt rasch an Grenzen. Jede Bibelauslegung, ob an der Universität oder im Bibelkreis, wird beeinflusst von bewussten oder unbewussten theologischen Grundannahmen. Solche hermeneutischen Grundentscheidungen führen z.B. zur unterschiedlichen Beantwortung der Frage, wie die Auferstehungsberichte zu verstehen sind: Als Halluzinationen, als nachträglich entwickelte Mythen oder als historisches Geschehen?

    Auch wer, unbelastet von aller Theologie, schlicht glaubt, dass der gesamte Text vom Heiligen Geist diktiert wurde, und dass man den Text einfach wörtlich so verstehen muss, wie er dasteht, stellt damit hermeneutische Regeln auf, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht. Um bei der Bibelauslegung begründbare Resultate zu erreichen, ist es allerdings nötig, nicht nur Regeln für die Auslegung zu haben, sondern sich auch diese Regeln bewusst gemacht zu haben…

    Wenn also der „Knecht/Sklave“ plötzlich vom „Herrn“ durch dessen Wiederkunft überrascht und hermeneutisch interpretiert wird, da überrascht sich dann Jesus s e l b e r, weil e r ja der Sklave sei, dann wird eine solche Exegese zur Farce.

    Allerheiligengrüße, bei uns ist heute ein Feiertag, wer hat denn sowas hermeneutisch erfunden?

    🙂

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd

    Nein Jesus überrascht sich nicht selber, sondern Jesu Vater kommt irgendwann und findet Jesus tuend, weil Jesus seine Schafe Speise zur rechten Zeit austeilt. Wohl dem der sie erhält, denn der versteht die Bibel wenn er sie verstehen will und glaubt auch wie Abraham dass sich die Verheißung der Rettung erfüllen wird.
    Auch Jesus weiß nicht genau wann der Vater kommt und ihm die ganze Habe gibt.

    Matth. 24
    36. Von jenem Tage aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern mein Vater allein.
    37. Aber gleichwie die Tage Noahs waren, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.

    Dass es sich um das Ende dieser Welt handelt, sieht man in Vers 37, dass Jesus selbst nicht weiß, wann sein Vater kommt, sieht man in Vers 36.
    Denn Jesus kann erst die ganze Habe in Besitz nehmen wenn der Vater Jesus die Habe übergeben hat. Dann erst kommt Jesus und wir nehmen das dann als die Ankunft des Sohnes wahr.

    Dein Satz: da überrascht sich dann Jesus s e l b e r, weil e r ja der Sklave sei,

    würde nur dann Sinn geben wenn man an die Dreieinigkeit glaubt. Aber das tue ich ja nicht.

    LG
    Alois

  • Manfred an Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd,

    nachdem ich heute morgen Deinen Kommentar gelesen habe, wollte ich sofort darauf antworten. Aber ich habe mich zusammen gerissen und nicht gleich geschrieben. Bei Bruderinfo können wir das Wort Gottes betrachten und über die Lehren diskutieren, so wie es in Apg. 17:11 steht:

    11 Die Juden in Beröa waren nicht so voreingenommen wie die in Thessalonich. Mit großer Bereitwilligkeit gingen sie auf das Evangelium von Jesus Christus ein, und sie studierten täglich die Heilige Schrift, um zu prüfen, ob das, was Paulus lehrte, mit den Aussagen der Schrift übereinstimmte.

    Lies diesen Text mal ganz genau. Die Beröer haben die Aussagen Paulus anhand der Schriften geprüft.

    Paulus sagt was, die Beröer schauen ob es mit der Bibel übereinstimmt und dann wussten sie ob das was Paulus gesagt hat entweder richtig oder falsch war.

    Doch was machst Du? Alois und ich zitieren aus der Bibel und Du speist uns mit Aussagen von Mc Donalds aus dem Internet ab oder sonstigen Bibelauslegern. Du prüfst unsere Aussage nicht anhand der Bibel sondern anhand von anderen Bibelauslegern. Was soll das?

    Bringt man auf einen Einwand einen eindeutigen Bibeltext bei, in dem sogar wörtlich die Frage beantwortet wird, dann wird das ins lächerliche gezogen mit Sätzen wie: Dann überrascht sich Jesus ja mit sich selber oder so ähnlich.

    Außerdem wirfst Du einem vor, dass man Bibeltexte verwendet die gar nichts miteinander zu tun haben. Willst Du ernsthaft leugnen, dass wenn in Dan. Kap. 7 davon die Rede ist, dass der Menschsohn auf Wolken kommt es nicht um den gleichen Zeitraum geht, wenn in Mat. 24 der Sklave zur Rechenschaft gezogen wird, der sich als der T.u.v.Sklave ausgibt? Selbst wenn man so wie Du davon ausgehst, dass dort Jesus als Herr gemeint ist, dann bleibt immer noch die Tatsache bestehen, dass beide Situationen zum gleichen Zeitpunkt ablaufen. Weil es zum gleichen Zeitpunkt geschieht, haben diese Texte einen direkten Bezug zueinander, nämlich den zeitlichen und das kann man nicht einfach unter den Tisch fallen lassen und behaupten die haben nichts miteinander zu tun. Wenn Alois und ich da einen Bezug zueinander erkennen können, dann bezeichnest Du das so:

    dann werden solche Auslegungen nicht anderes, als Weiterführung von Kabarett mit anderen Mitteln. – Zitat Ende.

    Alleine wo bleiben die Beweise dafür, dass das alles falsch sein soll? Du machst nichts anderes wie eine Behauptung nach der anderen in den Raum zu stellen ohne diese biblisch zu belegen. Ja, Internetzitate führst Du seitenweise an, dass ist aber in Glaubensfragen kein Maßstab. Man kann sich übers Internet Informationen einholen, aber die Bibel damit erklären und verstehen kann man nicht. Das geht ausschliesslich über den Lehrer den Jesus angekündigt hat und das ist der Heilige Geist.

    Beispiel: Du hast hier geschrieben http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776#comment-6363:

    Relikte der Interpretationen ergeben für Aussteiger aus der ZJ-Szene, dass aus einem G l e i c h n i s wie gehabt, zu einer P r o p h e t i e interpretiert wird. – Zitat Ende.

    Nein, das hat nichts damit zu tun, dass wir Aussteiger bei den Zeugen sind, sondern es hat etwas damit zu tun was unser Herr Jesus gesagt hat:

    Mat. 13:10, 11; HFA: 10 Später kamen seine Jünger und fragten ihn: „Weshalb verwendest du solche Gleichnisse, wenn du zu den Leuten redest?“ 11 Jesus antwortete: „Euch lässt Gott die Geheimnisse seiner neuen Welt verstehen, anderen sind sie verborgen.

    Laut Jesus sind Gleichnisse nicht nur dafür da, dass wir wachsam sind, sondern er teilt seinen Jünger da durch die Geheimnisse von Gottes neuer Welt mit. Gottes neue Welt liegt von Heute aus gesehen immer noch in der Zukunft und damit sind die Gleichnisse prophetisch zu verstehen. Also interpretieren nicht wir die Gleichnisse zu einer Prophetie um, sondern Du machst das Gegenteil. Du behauptest dass sie nichts mit Prophetie zu tun haben. Warum hatte Jesus also in Gleichnissen gesprochen? Weil er damit seinen Jüngern etwas mitteilen konnte, was vor andern verborgen bleiben soll.

    Im übrigen solltest Du mal Deine eigenen Zitate lesen. Denn so wie es hier im Punkt 1 beschrieben wird, gehen Alois und ich auch vor. Das hatte er Dir sogar schon geschrieben:

    Bei der Bibelauslegung des einzelnen Bibellesers wirken mehrere Faktoren mit:[1] Zum Teil handelt es sich dabei um bewusst angewandte Regeln, z.B. “Schrift soll durch Schrift erklärt werden”, d.h. bei der Betrachtung einer einzelnen Bibelstelle ist mit zu berücksichtigen, was die Bibel sonst sagt. Das bedeutet praktisch, dass das aus dem bisherigen Bibellesen gewonnene dogmatische Bild an der Auslegung der jeweils betrachteten Bibelstelle mitwirkt. – Zitat Ende.

    Der erste Punkt handelt davon das Schrift durch Schrift erklärt werden soll. In diesem Zitat steht aber nicht, dass man Schrift durch andere Bibelausleger die man noch nicht mal persönlich kennen muss, erklärt werden soll. Warum machst Du es dann? Wolltest Du mir nicht durch dieses Zitat zu erkennen geben, dass man sich nach gewissen Regeln richten muss?

    Und noch etwas. In Daniel steht geschrieben, dass dieses Bibelbuch bis in die Zeit des Endes versiegelt sein wird. Auch steht in der Bibel, dass Gott in der Zeit des Endes den Heiligen Geist über Söhne und Töchter ausgiessen wird. Somit sind das drei Faktoren die erfüllt werden müssen, damit man das Wort Gottes richtig verstehen kann.

    1. Die Zeit des Endes muss angebrochen sein
    2. Das Siegel von dem Buch Daniel muss geöffnet worden sein.
    3. Der Heilige Geist muss ausgegossen sein um dieses Wort uns zu lehren.

    Schlussfolgerung: Jede Bibelauslegung, die sich mit dem Buch Daniel beschäftigt und vor der Zeit des Endes nieder geschrieben worden ist, muss falsch sein. Die kann man alle in die Tonne treten und mit denen von der WTG kann man anfangen. Somit ist auch jede Bibelauslegung die im Internet steht und vor dem Beginn der Zeit des Endes geschrieben worden ist, FALSCH. Denn die Zeit des Endes dauert nicht 100 Jahre, sondern solange wie es es Jesus angekündigt hat. Eine Generation.

    Und wenn Du dieses Thema tatsächlich weiter diskutieren möchtest, dann teile mir anhand der Bibel mit, warum die von mir angeführten Verse aus Daniel Kap. 7 nichts mit Mat. 24 zu tun haben. Wir machen es jetzt mal anders herum. Du widerlegst mir mal zur Abwechslung meine Ansicht aber bitte nur mit der Bibel.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Gut lieber Manfred,

    noch widerstrebend, aber wenn du das Gleichnis – in Bezug, dass der „Herr“ dort nicht Jesus sei – nochmal diskutieren willst, dann zitiere ich dich vorerst einmal:

    “ Willst Du ernsthaft leugnen, dass wenn in Dan. Kap. 7 davon die Rede ist, dass der Menschsohn auf Wolken kommt es nicht um den gleichen Zeitraum geht, wenn in Mat. 24 der Sklave zur Rechenschaft gezogen wird, der sich als der T.u.v.Sklave ausgibt? Selbst wenn man so wie Du davon ausgehst, dass dort Jesus als Herr gemeint ist, dann bleibt immer noch die Tatsache bestehen, dass beide Situationen zum gleichen Zeitpunkt ablaufen.“

    Das ist gerade die Methode, die man offenbar durch die Ausleger in Brooklyn lernen konnte:
    Man legt sich eine Meinung fest, die einem gefällt und dann muss nicht mehr die Bibelstelle selbst (Matth. 24:45) allein herhalten, sondern man sucht sich andere Stellen um das zu beweisen, was in diesem Thread von oben weg Tenor ist:
    Der in Matth. 24 und in Lukas 12 von JESUS vorgelegte gleichnishafte „Knecht/Sklave“ sei er selbst – basta!

    Da können noch so viele Bibelkommentatoren – ja, selbst auch die WTG! – sagen, dass der in den genannten Gleichnissen genannte „Herr“ –

    der wiederkommende Jesus sei

    du meinst nur lapidar: „Selbst wenn man so wie Du davon ausgehst, dass dort Jesus als Herr gemeint ist…“ – also deine eigene Auslegung pflegst, was dir unbenommen sei…

    Für dich ist also der belobigende, bzw. strafende „Herr“ n i c h t der Herr Jesus, was soll ich dazu noch sagen?
    Was ich von an den Haaren herbeigezogenen Steinbruch-Auslegungen halte, habe ich heute schon mit Beispiel gezeigt.

    Da ich – wie viele andere – deine Meinung dazu nicht teile, aber keinen Unfrieden will, ist für mich nun besser Schweigen angesagt…

    Gerd

  • PINEHAS
    Oktober 9, 2012

    Lieber Alois,
    dann machst du hier ja zwei Knechte daraus.
    Also ich lese hier von EINEM Knecht der sich unterschiedlich entwickeln kann.
    In Vers 43 wird er als Glückselig eingestuft, wenn er als tuend gefunden wird, wenn der Herr kommt und in Vers 45,46 als jemand der bestraft wird, weil er böse geworden ist.

    Es wird doch eindeutig gesagt: „wenn aber JENER Knecht…“ Mit Jener kann doch nur der selbe gemeint sein , oder etwa nicht ?

    Und ja Jesus hat sich einem Sklaven gleich gemacht. Aber leben wir denn heute in der Zeit wo Jesus Sklavengleich ist ?

    Natürlich nicht! Dies ist Geschichte. Er wurde erhöht !

    Jetzt leben wir in der Zeit von Vers 9-11 Jesus Christus ist der Herr !
    Dies wird jeder bekennen müssen.

    LG PINEHAS

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pinehas

    Jesus ist erhöht, aber noch nicht über die gesamte Habe Gottes gesetzt, denn noch besitzt der Satan einen Teil der Habe Gottes und das seit dem Sündenfall im Paradies.
    Wenn Gott die Zeit gekommen sieht den Teufel in Ketten zu legen, dann wird er nur Jesus wirklich tuend finden und ihn deshalb über Gottes gesamte Habe setzen. Nur Jesus wird bis zu diesem Zeitpunkt zur rechten Zeit die Speise austeilen, kein Mensch kann das tun. Würde Jesus nicht zur rechten Zeit uns Speise geben, würden wir geistig verhungern.

    Mit „Jener“ ist derjenige gemeint der behauptet der „tuvS“ zu sein, es aber nicht ist. Deshalb übersetzt die NWÜ an dieser Stelle am Besten in dem sie schreibt: „Wer ist in Wirklichkeit……“
    Ja ich sehe da 2 Sklaven, der eine der behautet es zu sein, also „jener Sklave“ und derjenige der es in Wirklichkeit ist, also Jesus. Diese Gleichnis geht für mich glasklar auf die Behauptung der WTO ein, dass sie den „tuvS“ stellt. Deshalb ist für mich nur der „tuvS“ der WTO der böse Sklave, sonst niemand. Alle anderen Menschen können nur der Gruppe der in Luk. 12 genannten Knechte (Sklaven) angehören, die in Unwissenheit falsch gehandelt haben. Sie werden geschlagen, aber gerettet. Für den WTO Sklaven hingegen gibt es keine Hoffnung auf Rettung, weil sie absichtlich böse handeln.

    Ich weiß dass Du völlig anders glaubst, ich tue nur meine Ansicht kund.

    LG
    Alois

  • PINEHAS
    Oktober 9, 2012

    Wenn Jesus dieser aus Matt. und Lukas erwähnter Sklave sein soll, dann muss man aber auch mal den Vers 43 und 44 erklären.

    43 Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, also tuend finden wird!
    Ist in der Schrift denn überhaupt einmal die Rede davon, dass „Jehova“ zu Jesus kommen soll ? Wo berichtet die Bibel denn davon?

    44 In Wahrheit sage ich euch, dass er ihn über seine ganze Habe setzen wird.
    Über welch habe soll denn Jesus gesetzt werden über die er nicht jetzt schon steht ?
    Meines Wissens ist er doch schon der Herr über die Gemeinde.

    Auch muss die Frage erlaubt sein ob nachfolgende Aussagen überhaupt auf Jesus anwendbar sind:

    „45 Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen, und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und sich zu berauschen,
    46 so wird der H e r r jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß, und wird ihn entzweischneiden…“

    Wenn Jesus sich in diesem Gleichnis selber meinte, wie es einige hier vertreten, dann sagt ja hier Jesus über sich selber gewissermaßen, dass er es noch nicht wüsste ob er treu sei oder nicht.
    Denn beide Möglichkeiten stehen hier ja zur Auswahl.

    Da Jesus aber einmal bis zum Tod treu war und nun Unsterblichkeit erlangt hat sehe ich die Untreue bei Jesus für unmöglich an. Und darum kann Jesus meiner Meinung nach nicht dieser Sklave sein.

    Ja Jesus ist der treue „Verwalter“ und er sendet uns den heiligen Geist mit den wir die Bibel besser verstehen können, dies hat aber auch meiner Meinung nach nichts mit dem Knecht oder Sklaven aus dem Gleichnis zu tun.

    LG PINEHAS

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Hallo Pinehas

    Ich bin bekanntlich einer der glaubt dass sich Jesus mit dem klugen Verwalter, kluger Knecht oder treue und verständige Sklave selbst meinte.
    Aber Dein Schluss, dass Jesus in Erwägung zieht dass er auch der böse Sklave werden könnte, den ziehe ich natürlich nicht. Jesus kann nur der gute Knecht sein.

    Der böse Knecht ist natürlich „jener Knecht“ der behauptet der treue und verständige Sklave zu sein, es aber nicht ist und anfängt seine Mitsklaven zu schlagen. Wir alles sind Sklaven, der eine besser und der andere schlechter. Aber nur ein treuer und verständiger Sklave ist in der Lage, die Speise zur rechten Zeit auszuteilen.
    Wir Gläubigen können keine ausschließlich gute Speise austeilen, sondern sind auf die Speise aus dem Himmel angewiesen. Es ist schon ziemlich dreist sich als Mensch als der „tuvS“ zu bezeichnen. Kein Mensch erfüllt dies was der wirkliche treue und verständige Sklave an Klugheit und Verständnis erfüllt.

    Eigentlich ist es sehr schlimm, dass man zwar dem WTO „tuvS“ abspricht dieser Sklave zu sein, aber selbst in Anspruch nimmt dass man sich selbst wie der „tuvS“ verhalten soll. Damit ist man meines Erachtens auch nicht besser wie die WTO die Jesus abspricht derjenige zu sein der die tägliche Speise, das Manna vom Himmel, jedem der es annimmt zu geben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Auch das gehört zum Thema. Es geht um Jesus und dass er sich einem Sklaven gleich gemacht hat:

    Phil. 2 HfA
    6 Obwohl er in göttlicher Gestalt war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, Gott gleich zu sein. 7 Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er nahm menschliche Gestalt an und wurde wie jeder andere Mensch geboren. 8 Er erniedrigte sich selbst und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen Tod am Kreuz. 9 Darum hat ihn Gott erhöht und ihm den Namen gegeben, der über allen Namen steht. 10 Vor Jesus werden einmal alle auf die Knie fallen: alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich. 11 Und jeder ohne Ausnahme soll zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen: Jesus Christus ist der Herr!

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Auch in Jeremia steht dass der Sproß Davids verständig sein und als König regieren wird. Das kann wieder nur Jesus sein und nicht irgendein Mensch:

    Jer. 23 Elberfelder unrev.
    5. Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich dem David einen gerechten Sproß erwecken werde; und er wird als König regieren und verständig handeln, und Recht und Gerechtigkeit üben im Lande.
    6. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen; und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: Jehova, unsere Gerechtigkeit.

    Selbst beim letzten Propheten Sacharja war dieser Knecht, Sproß genannt noch in der Zukunft:

    Sach. 3
    8. Höre doch, Josua, du Hoherpriester, du und deine Genossen, die vor dir sitzen-denn Männer des Wunders sind sie; denn siehe, ich will meinen Knecht, Sproß genannt, kommen lassen.

  • Manfred an Pinehas
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pinehas,

    ich habe über Deinen berechtigten Einwand nachgedacht und zwar diesen hier:

    Ist in der Schrift denn überhaupt einmal die Rede davon, dass “Jehova” zu Jesus kommen soll ? Wo berichtet die Bibel denn davon? – Zitat Ende.

    Ich glaube dass die Bibel in Daniel Kapitel 7 davon berichtet und zitiere mal diese Verse (die Verse dazwischen, die nicht zu diesem Thema gehören lasse ich weg) aus der Elb:

    9 Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und einer, der alt war an Tagen (Jehova), sich setzte. Sein Gewand war weiß wie Schnee und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle, sein Thron Feuerflammen, dessen Räder ein loderndes Feuer. 10 Ein Feuerstrom floss und ging von ihm aus. Tausend mal Tausende dienten ihm, und zehntausend mal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden geöffnet.

    13 Ich schaute in Visionen der Nacht: Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen (Jesus). Und er kam zu dem Alten an Tagen (Jehova), und man brachte ihn vor ihn. 14 Und ihm wurde Herrschaft6 und Ehre und Königtum gegeben, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum so, dass es nicht zerstört wird.

    21 Ich sah, wie dieses Horn gegen die Heiligen Krieg führte und sie besiegte, 22 bis der, der alt an Tagen war (Jehova), kam und das Gericht den Heiligen des Höchsten gegeben wurde und die Zeit anbrach, dass die Heiligen das Königreich in Besitz nahmen.

    26 Aber das Gericht wird sich setzen; und man wird seine Herrschaft wegnehmen, um sie zu vernichten und zu zerstören bis zum Ende. 27 Und das Reich14 und die Herrschaft und die Größe der Reiche15 unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden. Sein Reich16 ist ein ewiges Reich17, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen. –

    In Klammern habe ich mal die Namen eingefügt um damit kenntlich zumachen, wer gemeint ist. Wahrscheinlich seht ihr das auch ganz genauso. Es wird hier davon gesprochen, dass sich das Gericht setzte, genauso wie der Alte an Tagen. Jehova wird sich nicht wirklich setzen, aber in unserem Sprachgebrauch könnte man sagen, das Gericht tritt zusammen.

    Im Vers 22 steht sogar wörtlich: 22 bis der, der alt an Tagen war (Jehova), kam

    Zumindest hier haben wir es schwarz auf weiß in der Bibel stehen, dass Jehova kommt und es ist zum gleichen Zeitpunkt, zu dem auch Jesus kommt denn im Vers 13 steht ja: Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen (Jesus).
    Jesus kommt beim Schall der 7.ten Posaune mit den Wolken (Mat. 24:29,30). Im Vers 14 wird dann gesagt, dass Jesus das Königreich übergeben wird, somit wird er zu diesem Zeitpunkt über die ganze Habe gesetzt.

    Wir haben somit den Tatbestand, dass zur Zeit der 7.ten Posaune zwei Herren kommen, einmal unser himmlischer Vater Jehova und einmal Jesus Christus. Für beide Herren finden wir in Daniel den Hinweis das sie Kommen werden.

    Auch wenn man manches nicht immer gleich erklären kann und alles stichhaltig beweisen, so kann man aber sehen dass die Bibel ein in sich ein geschlossenes Buch ist, das in völliger Harmonie zu den einzelnen Bibelbüchern steht. Mir ist schon öfter aufgefallen, dass zu jedem Einwand den es zu einer biblischen Lehre gibt, auch irgenwo in diesem Buch einen Bibeltext gibt, der das aufklärt. Unsere Aufgabe ist es diese Texte zu finden. Das geht aber nur, wenn wir uns mit diesem Wort das die Wahrheit ist, auch beschäftigen.

    Auch wenn diese Diskussion jetzt schon zum xten Mal stattgefunden hat, so bin ich doch dafür dankbar. Denn diese Frage: Wo steht denn das Jehova kommt? Hatte ich mir auch schon gestellt, aber sie war für mich nicht so relevant, da ich aus anderen Texten heraus für mich schlüssig darlegen konnte, dass hier nur Jesus gemeint sein kann.

    Lieber Pinehas, wäre damit Deine Frage beantwortet und könntest Du nun in Erwägung ziehen, dass hier tatsächlich Jesus gemeint ist? Ich glaube dass dies eine sehr wichtige Lehre ist, denn wenn Jesus derjenige ist, der die Speise zur rechten Zeit austeilt und wir das nicht anerkennen, würde uns Jesus dann trotzdem speisen? Als ich das für mich erkannt hatte, habe ich unheimlich schnell Fortschritte gemacht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Alois,

    du kannst mit Hilfe der Konkordanz unter „Knecht“ nachsehen – das umfasst bei der großen Elberfelder die Seiten 556 – 562 – das sind eine Unmenge von Knechte genannt die du alle noch für den Text aus Matth. 24: 45 ff heran ziehen kannst, denn n u r dieser Matthäus-Text ist Ausgangspunkt der Betrachtung, wie ich heute schon kopierte! Bei Luk. 12 gilt nur die gleiche parallele Aussage bezogen auf den „Treuen und Verständigen Sklaven“!

    Du meinst:
    „Wir beide gehen völlig verschieden an die Auslegung der Bibel heran. Du liest einen Text und legst ihn isoliert zur restlichen Bibel aus. Dazu braucht man keinen “Schlüssel der Erkenntnis”, das kann Jeder weil die Auslegung in sich logisch ist. Ich hingegen bette jeden Text in die gesamte Bibel ein.“

    Man kann hermeneutisch einen großen Mix machen und vom Grundthema ablenken, denn der „Sklave“ den der Autor hier und die WTG in Brooklyn versteht, ist doch relevant und nicht die Hinzufügung weiterer Knechte, die dir zur Ablenkung gelegen kommen.

    Es geht auch im nachfolgenden Kapitel 25 von Matthäus um die Grundthematik weiter: um die WACHSAMKEIT!
    25: 13 So w a c h e t nun, denn ihr wisset weder den Tag noch die Stunde.

    Und nun: Aufgewacht!
    Gerd

  • Refugio
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd!

    Mit dem Thema treuer Sklave habe ich mich schon mehrmals auseinandergesetzt. Meiner Meinung nach sollte man dieses Gleichnis aus Matth. nicht aus dem Context reissen.

    In den ersten Versen von Matth.24 sehen wir doch, dass Jesus über seine Wiederkunft, von der grossen Drangsal und von falschen Christussen spricht. Vers 24

    Dann im Vers 27 sehen wir, dass seine Wiederkunft deutlich wahrgenommen werden kann, so wie man einen Blitz auch nicht übersehen kann.
    Er fährt mit den Worten in Matth. 24:36 fort:“ Um jenen Tag aber und die Stunde weiss niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein der Vater“.

    Auf was deutet diese Aussage hin? Dass wir wachsam sein sollten.

    Die folgenden Verse sind Beispiele von Menschen, die auch nicht wachsam waren, zum B. zur Zeit Noahs.
    Der Vers 42 zeigt es noch deutlicher, denn Jesus sagt:“ So wacht nun, da ihr nicht wisst, in welcher Stunde euer HERR kommt. Wer ist denn unserer Herr????
    JESUS oder nicht?

    In Vers 43 und 44 geht es wieder um UNSERE eigene Wachsamkeit… wenn er sagt:“ Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint“.

    Wenn Jesus dann zu dem Gleichnis Treuer Sklave übergeht, dann wechselt er nicht das Thema, indem er von sich zu uns übergeht, denn das Gleichnis hat mit uns zu tun, WIR sollen wachsam sein und unseren HERRN erwarten.
    Er sagt sogar im Vers 50, dass er zu einer Stunde kommt, da er( der Knecht), es nicht erwartet.
    Warum versuchen wir denn diese Texte so zu deutet, wie es zum Teil die WTO tut?
    In einem Gleichnis müssen nicht ALLE PASSAGEN etwas bedeuten.

    Bedenkt man z. B., dass es im Gleichnis von den 10 Jungfrauen, Matth 25:1-14 AUCH um den Bräutigam und um die JÜNGER JESU, die Jungfrauen geht, wovon ja 5 eingeschlafen waren und die anderen WACH geblieben sind, dann versucht man ja auch nicht zu interpretieren, dass die Jungfrauen Jesus sei, sondern wir lesen die einfachen Worte Jesu und verstehen sie richtig.
    Lesen wir doch bitte den Text so wie er dasteht!!!!
    Weiter geht’s dann ab Vers 14 mit den Talenten, in Vers 19 lesen wir, dass der Herr der Knechte Abrechnung hielt, mit anderen Worten, sie sollten sich ebenfalls in Bezug auf die Wiederkunft des Herrn als wachsam erweisen.

    Was die Speise in dem Gleichnis bedeutet, ist doch meines E. uninteressant, denn wie ich schon sagte, nicht alle Einzelheiten haben eine Bedeutung.
    Wir sind ja ausserdem keine Philosophen:

    Ich wünsche Dir und allen Lesern einen angenehmen Abend

    Refugio

  • Omma@Rifugio
    Oktober 9, 2012

    Liebe Refugio,

    ich stimme deinem Kommentar voll zu, du hast ihn logisch und nachvollziehbar aufgebaut.

    Es haben ja schon mehrere Kommentarschreiber Lukas 12 angeführt, wo das Gleichnis auch zu finden ist. Bevor ich meine Gedanken dazu äußere, erst einmal die betreffenden Verse aus der NGÜ.

    35 »Haltet EUCH bereit und sorgt dafür, dass eure Lampen brennen!
    36 SEID WIE DIENER, deren Herr auf einem Fest ist und DIE AUF SEINE RÜCKKEHR WARTEN, damit sie ihm sofort aufmachen können, wenn er kommt und an die Tür klopft.
    37 GLÜCKLICH zu preisen sind DIE DIENER, die der HERR WACH und bereit FINDET, wenn er kommt. Ich sage euch: Er wird sich ´einen Schurz` umbinden und sie zu Tisch bitten, und er selbst wird sie bedienen.
    38 Vielleicht kommt er spät in der Nacht oder sogar erst gegen Morgen. Wenn er sie dann bereit findet – wie glücklich sind sie da zu preisen!«

    40 So sollt auch IHR ständig BEREIT sein; denn der MENSCHENSOHN KOMMT zu einem Zeitpunkt, an dem ihr nicht damit rechnet.«

    41 PETRUS FRAGTE: »Herr, meinst du mit diesem VERGLEICH NUR UNS ODER AUCH ALLE ANDEREN?«
    42 DARAUF SAGTE DER HERR FOLGENDES: »WORAN ERKENNT MAN DENN EINEN TREUEN UND KLUGEN VERWALTER? ANGENOMMEN, ein Herr überträgt einem seiner Diener die Verantwortung, der ganzen Dienerschaft zur gegebenen Zeit das Essen zuzuteilen.
    43 Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei der Arbeit findet – wie glücklich ist da der Diener zu preisen!
    44 Ich sage euch: Der Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.

    Es geht mir hier nicht um Bestz oder Habe, sondern um EIGENSCHAFTEN, die jeder von uns haben kann, denn klug und treu kann jeder von uns sein, und von Jesus gelobt werden.

    Das sind nur meine persönlichen Gedanken, ob sie stimmen, weiss ich nicht.

    GLG Omma

  • Refugio
    Oktober 9, 2012

    Liebe Omma!

    Herzlichen Dank für Deine ergänzenden Worte, die mir helfen, weitere Nachforschungen zu machen.

    Ich denke nicht bei jedem Gleichnis das Jesus erzählte geht es um ein und die selbe Sache.
    Er ist der beste Lehrer und möchte, dass wir nicht nur einen, sondern viele seiner Lehrpunkte verstehen.
    Deshalb beschrieb er sich selbst und machte sich uns erkenntlich indem er, in verschiedene „ROLLEN“ schlüpfte, z.B. als Sämann, Hirte, Richter, Lehrer, König, Diener und Meister.
    Aus jedem seiner Gleichnisse können wir mehr über ihn lernen.
    Er möchte auch nicht, dass wir träge werden und deshalb sind einige Gleichnisse schwer und die anderen leicht zu verstehen.
    Doch alle haben eine Funktion, sie helfen uns zu verstehen, wie sehr er uns liebt und dass alles, was wir verstehen uns näher zu seinem und unseren Vater hinbringt.
    Unsere ewigen Leben hängt nicht davon ab, ob wir das jetzt schon alles verstehen, sondern der GLAUBE an ihn und JHWH ist es was uns rettet.

    Einen schönen Abend wünsche ich Dir und alles anderen.

    Refugio

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Um w a s geht es eigentlich bei dieser Diskussion?
    Einleitung des Aufsatzes ganz oben:

    Autor Bruder W.F.

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    in der letzten Zeit gab es ja wieder eine rege Diskussion darüber, wer denn der Treue u. Verständige Sklave in Wirklichkeit ist. Diejenigen, die der Organisation der Zeugen Jehovas nachfolgen, glauben dass es Ihre geistige Führung ist, also eben diese neuerdings 8 Männer der Leitenden Körperschaft in Brooklyn. Andere glauben, das dies nur ein Gleichnis sei, dass sich jeder Christ so wie ein Treuer und Verständiger Sklave verhalten soll und wiederum andere glauben, dass Jesus Christus unser Herr, dieser Treue und Verständiger Sklave ist. Zu der letzteren Gruppe gehöre ich auch. Anhand der Bibel ist es sogar möglich, dies zweifelsfrei zu belegen, weil gewisse Aussagen in diesen Bibelversen auf eine buchstäbliche Erfüllung hindeuten. Ich bin mir aber durchaus bewusst, dass diejenigen die meinen die LK der Zeugen Jehovas sei dieser Sklave es nicht akzeptieren werden. Das liegt aber daran, weil sie generell davon überzeugt sind, dass eben nur Ihre LK entscheiden kann was biblisch korrekt ist oder nicht…

    Dann wird auf den Quelltext übergegangen, der zur Debatte steht:

    Meine Abhandlung nun ergänzt diesen Vortrag und zwar im Hinblick auf die Zeitliche Erfüllung von Mat. 24:45-51…
    wobei nur aus der NWÜ und NGÜ d i e s e r Text zitiert wird.

    Wenn schon davon abgewichen wird, hin zu Lukas 12, dann sollte doch korrekterweise nur auf die Parallele zu dem Matthäus 24-text verwiesen werden und nicht auf Gleichnisse, wo auch andere „Knechte“ einfließen!

    Gerade Lukas 12 beweist doch, dass es sich beim gegenständlichen „Knecht“oder „Sklaven“, um ein und denselben handelt! Alte Elberfelder Üb.:

    12: 42 Der Herr aber sprach: Wer ist nun der treue und kluge Verwalter, welchen der Herr über sein Gesinde setzen wird, um ihm die zugemessene Speise zu geben zur rechten Zeit?
    43 Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, also tuend finden wird!
    44 In Wahrheit sage ich euch, daß er ihn über seine ganze Habe setzen wird.
    45 Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen, und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und sich zu berauschen,
    46 so wird der H e r r jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß, und wird ihn entzweischneiden…

    Und da soll „jener Knecht“ sogar J e s u s sein, der dann (je nachdem) vom „Herrn“ belobigt oder bestraft wird? Also der „Herr“ Jesus bestraft sich selbst?

    Stimmt, da bleibt nur diese Resignation:

    …Aber lassen wir es dabei, eine weitere Diskussion bringt nichts.

    Beste Morgengrüße!
    Gerd

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd

    Dass ich auf Lukas 12 übergegangen bin, hat den Grund dass dort von einem 3. Knecht die Rede ist, nämlich derjenige der Unwissenheit falsch handelt. Schon am Text erkennt man dass der 3. Knecht eben keine Variante ist. Bei den ersten beiden Knechten sieht es noch so aus als sei das derselbe der sich so oder so verhält. Aber diesen 3. Knecht ignorierst Du einfach obwohl es im gleichen Gleichnis steht.

    Wir beide gehen völlig verschieden an die Auslegung der Bibel heran. Du liest einen Text und legst ihn isoliert zur restlichen Bibel aus. Dazu braucht man keinen „Schlüssel der Erkenntnis“, das kann Jeder weil die Auslegung in sich logisch ist. Ich hingegen bette jeden Text in die gesamte Bibel ein. Und in der gesamten Bibel gibt es die klärende Geschichte des Joseph und die vielen Stellen in denen vom Knecht Davids die Rede ist welcher für mich auch der Christus ist.

    Hesekiel 34
    23. Und ich werde einen Hirten über sie erwecken, und er wird sie weiden-meinen Knecht David: der wird sie weiden, und der wird ihr Hirt sein.
    24. Und ich, Jehova, werde ihr Gott sein, und mein Knecht David wird Fürst sein in ihrer Mitte. Ich, Jehova, habe geredet.

    Hes. 37
    24. Und mein Knecht David wird König über sie sein, und sie werden allesamt einen Hirten haben; und sie werden in meinen Rechten wandeln, und meine Satzungen bewahren und sie tun.
    25. Und sie werden wohnen in dem Lande, das ich meinem Knechte Jakob gegeben, worin eure Väter gewohnt haben; und sie werden darin wohnen, sie und ihre Kinder und ihre Kindeskinder, bis in Ewigkeit; und mein Knecht David wird ihr Fürst sein ewiglich.

    Und dann kommst Du und machst dem Jesus diese Knechtsstellung streitig, da bist Du allerdings auch in guter Gesellschaft, denn fast alle Bibelausleger sehen es so, dass Jesus nicht der kluge Knecht ist.

    LG
    Alois

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Relikte der Interpretationen ergeben für Aussteiger aus der ZJ-Szene, dass aus einem G l e i c h n i s wie gehabt, zu einer P r o p h e t i e interpretiert wird.

    Sowohl der Sklave als auch sein Aufgabenwerk (Speise) sind doch nur Hinweise auf die Verhaltensweise von einem: wachsamen oder alternativ: unwachsamen CHRISTEN !

    Von des Sklaven Mehrzahl (Plural), schrieb weder ich noch der Bruderdienst, lieber Manfred. Es bleibt e i n e r . Und der ist n.m. Sicht doch nicht Jesus !

    Vielleicht wäre das Gleichnis verständlicher, wenn Jesus einen Nachtwächter als Sinnbild genommen hätte, der entweder des nachts wachsam darauf achtet, dass in den Häusern kein offenes Feuer brennt und ferner achtet ob Diebsbanden unterwegs sind. Der brav alle Stunden ruft: „Liebe Leute lasst euch sagen…“,
    oder diese Aufgaben total vernachlässigt und dann von seiner Gemeinde (oder zurückkehrenden „Herrn“) gefeuert wird…

    Wenn du Achim nun den Ausgangsvortrag oben, in seiner Fülle der Auslegung so verstehst wie er dort steht, wobei alle möglichen Schriftstellen bis hin zur Offenbarung als Erfüllung das GLEICHNIS unterstützt, so ist das dein gutes Recht. Ich nehme mir nur die Freiheit heraus, dass ich in der genannten „Speise“, keine reale materielle oder ideelle Erfüllung finden kann. Wenn du meinst:

    „Lieber Gerd,

    dieses Fass lassen wir lieber zu, denn es führt dann wieder erfolgreich vom aktuellen Vortrag weg.
    Jesus ist der Sklave unter dem Gesichtspunkt “wer teilt die Speise aus” im Gegensatz zum selbsternannten Sklaven…“

    Wenn das von Jesus s o gedacht war, dass er mit Speise etwas reales, das tatsächlich e r z e u g t wird, meinte, dann müsste man wie oben praktiziert vom AT bis zur Offenbarung Anhaltspunkte suchen, w e r Speise erzeugte und verteilte. Aber das ist aus meiner Sicht und anderen Auslegern, nicht der Fall. Genauso klar sagte es die Kopie von mir heute nach 6 Uhr früh:

    2. Nicht von z w e i Haushaltern hat Jesus gesprochen, sondern von zwei denkbaren Verhaltensweisen e i n e s Haushalters (vgl. hierzu den Paralleltext Lk 12,45: „Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt; Mein Herr kommt noch lange nicht …“. Jener Knecht, d.h. also derselbe, von dem vorher die Rede war.).

    Das aber bedeutet doch:

    Es geht im Gleichnis n u r um die WACHSAMKEIT, auf die Rückkehr des HERRN harrend, die ein Christ entweder praktiziert, oder vernachlässigt.

    Ich hoffe, es wird verständlicher was ich meine, wenn ich die „Speise“ durch das Produkt eines anderen Berufszweiges als Parabel darstelle:

    „Wie verhält sich denn ein zuverlässiger Schreiner?“, fragte Jesus die Jünger: „Er hat den Auftrag bekommen, seine Mitarbeiter zu beschäftigen und sie mit allem Werkzeug für ihre Tätigkeit auszustatten. Er darf sich glücklich nennen, wenn sein Herr ihn bei der Rückkehr gewissenhaft bei der Herstellung von Tischen und Bänken vorfindet. Das sage ich euch: Einem so zuverlässigen Mann wird er die Verantwortung für seine ganze Werkstatt übertragen. Wenn aber der Schreiner unzuverlässig ist und im Stillen denkt: ‚Ach was, es dauert bestimmt noch lange, bis mein Herr kommt’, und er fängt an, seine Mitarbeiter zu schlagen und Trinkgelage zu veranstalten, dann wird die R ü c k k e h r seines H e r r n ihn völlig überraschen. Der wird ihn hart bestrafen, als Heuchler verurteilen und hinausstoßen, dorthin, wo es nur Weinen und ohnmächtiges Jammern gibt“ (Mt 24,45 ff.)

    Der Wachtturm-Verlag hat es frühzeitig verstanden, die Aufmerksamkeit von der WACHSAMKEIT der Christen auf die Produkte ihrer DRUCKWERKE zu übertragen – und hat aus m e i n e r Sicht, das Gleichnis Jesu für eigene Zwecke missbraucht. Aus „Speise“ wird dann das geistige Gedankengut, einmal ab 33 u.Z., später durch neues Licht erst ab der angeblichen „Gegenwart Jesu“ vor 100 Jahren…

    Alternative Grüße,
    m i r oder den Darlegungen des Bruderdiensts, muss niemand folgen 🙂

    Gerd

  • Manfred an Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd,

    ich antworte Dir hier auf diesen Satz:
    Von des Sklaven Mehrzahl (Plural), schrieb weder ich noch der Bruderdienst, lieber Manfred. Es bleibt e i n e r . Und der ist n.m. Sicht doch nicht Jesus ! – Zitat Ende.

    Tut mir leid, wenn ich Dir hier wiedersprechen muss, Du hattest in diesem Kommentar geschrieben:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776#comment-6357
    Jesus kann nicht der Sklave sein, sondern w i r sind entweder ein guter oder böser Sklave. –Zitat Ende.

    WIR sind mindestens zwei. Also genau einer mehr als eins und somit Mehrzahl, nicht Einzahl. Anscheinden hat der Bruderdienst bei Dir einen sehr hohen Stellenwert. Doch von wem stammt der Bruderdienst? Nicht auch von Menschen?

    Du bist Dir absolut sicher, dass nur diese Ansicht richtig ist und wenn nicht? Es gibt viele Bibeltexte, die genau diesen Schluss zulassen, dass hier Jesus gemeint ist. Du ziehst es ja nicht einmal in Betracht, dass die Ansicht vom Bruderdienst falsch sein könnte. Das kommt mir gerade irgendwie bekannt vor.

    Daher werde ich Deinen Rat beherzigen:
    m i r oder den Darlegungen des Bruderdiensts, muss niemand folgen – Zitat Ende.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Also, lieber Manfred,

    deine Antwort kann ich nur als eine Art Verulkung einschätzen.
    Beispiel: dein Kollege Hugo kommt morgen entweder nüchtern oder besoffen in die Arbeit – Hugo sind dann 2 Personen?

    Du solltest nicht die Quelle (mich, oder Bruderdienst) klassifizieren, sondern den INHALT der Aussagen und begründen oder widerlegen , w a s da falsch sei. Ich will immer noch dazu lernen und du kannst davon ausgehen, dass ich als erste Auslegung die der Wachtturmleute für richtig eingepfropft bekam. Ich kenne also die Ansicht aus Brooklyn immer noch sehr gut.

    Google findet genug Kommentare, suche doch eine die deiner Ansicht entspricht – du wirst es schwer haben. Ich weiß schon, du hast vielleicht den besseren Schlüssel zur Klarstellung… 😉

    Nun Ausleger McDonald, ich bin mit dem nicht verschwägert 🙂 :

    Kommentar

    24,45-47 Im letzten Teil dieses Kapitels zeigt der Herr Jesus, dass ein Knecht durch sein Verhalten im Ausblick auf die Rückkehr seines Herrn seinen wahren Charakter offenbart. Von allen Knechten wird erwartet, dass sie den Leuten des Hauses zur rechten Zeit zu essen geben. Aber nicht alle, die bekennen, zu Christus zu gehören, sind wirklich sein.
    Der treue Knecht ist einer, der zur Zeit der Wiederkunft bei der Sorge für Gottes Volk gefunden wird. Solch ein Knecht wird im Reich mit grosser Verantwortung geehrt werden. Der Herr „wird ihn über seine ganze Habe setzen“.

    24,48-51 Der böse Knecht stellt den Namenschristen dar, dessen Verhalten durch die Aussicht auf die Wiederkunft seines Herrn nicht beeinflusst wird. Er fängt an, „seine Mitknechte zu schlagen, und isst und trinkt mit den Betrunkenen“. Solches Verhalten zeigt, dass er nicht für das Reich vorbereitet ist. Wenn der König kommt, wird er ihn bestrafen und „ihm sein Teil setzen mit den Heuchlern“, wo die Menschen weinen und mit den Zähnen knirschen.

    Dieses Gleichnis bezieht sich auf Christi sichtbare Wiederkunft auf die Erde als Messias-König. Aber das Prinzip gilt auch für die Entrückung. Viele Namenschristen zeigen durch ihre Feindschaft gegen das Volk Gottes und ihre Verbrüderung mit den Gottlosen, dass sie nicht auf die Wiederkunft Christi warten. Für sie wird das Kommen Christi Gericht und nicht Segen bedeuten.

    Quelle: Kommentar zum Neuen Testament – William McDonald

    Abendbrotgrüße!
    Gerd

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd

    ich glaube Du machst es Dir zu einfach.
    Du nimmst ein Gleichnis heraus und versuchst es ohne den Rest der Bibel zu berücksichtigen auszulegen.

    In Lukas 12 wird auf dasselbe Gleichnis Bezug genommen und da wird es noch deutlicher dass die drei genannten Knechte bzw. Verwalter nicht derselbe Verwalter sein kann wie Du es meinst.

    42. Der Herr aber sprach: Wer ist nun der treue und kluge Verwalter, welchen der Herr über sein Gesinde setzen wird, um ihm die zugemessene Speise zu geben zur rechten Zeit?
    43. Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, also tuend finden wird!
    44. In Wahrheit sage ich euch, daß er ihn über seine ganze Habe setzen wird.

    45. Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen, und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und sich zu berauschen,
    46. so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß, und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil setzen mit den Untreuen.


    47. Jener Knecht aber, der den Willen seines Herrn wußte und sich nicht bereitet, noch nach seinem Willen getan hat, wird mit vielen Schlägen geschlagen werden;
    48. wer ihn aber nicht wußte, aber getan hat, was der Schläge wert ist, wird mit wenigen geschlagen werden. Jedem aber, dem viel gegeben ist-viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.

    Gerade bei den letzten beiden Versen wird klar dass es mehrere Knechte gibt, aber es nur einen einzigen Verwalter gibt, den sein Herr tuend finden wird. Wer tut das was der Wille des Vaters ist? Nur Jesus tut haarklein das was der Wille des Vaters ist. Kein unvollkommener Mensch kann den Willen des Vaters tun, wir sind ausschließlich auf die Gnade angewiesen. Ich traue mich jedenfalls nicht soweit zu erheben, dass ich glauben würde ein treuer Verwalter zu sein der die Untergebenen Speise zur rechten zeit austeilt. Das glaubt die LK von sich, schlimm genug.

    Luk 14
    10. Sondern, wenn du geladen bist, so gehe hin und lege dich auf den letzten Platz, auf daß, wenn der, welcher dich geladen hat, kommt, er zu dir spreche: Freund, rücke höher hinauf. Dann wirst du Ehre haben vor allen, die mit dir zu Tische liegen;
    11. denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Alois,

    du machst – besser als es die WTG-Ausleger können – aus Teilen eines Gleichnisses eine Erfüllung die bis zurück zu Joseph geht, warum hast du nicht auch Hiob und Jeremia und andere für das Gleichnis im NT(!) mit herangezogen? Hat denn JESUS bei der gleichnishaften Rede an die AT-Vorbilder gedacht…

    Dann nimmst du plötzlich eine Übersetzung, wo zu Beginn das Wort „Sklave/Knecht“ als „Verwalter“ übersetzt wird, weil du unbedingt diesen Knecht geteilt sehen möchtest – 🙁

    Nimm doch mal die NW-Kingdom Interlinear Translation und sehe ob das griechische Wort sich dort im Urtext für „Verwalter/Knecht/Sklave“ unterscheidet – es geht immer nur um den GLEICHEN Sklaven, oder Verwalter, mit unterschiedlicher Verhaltensweise, der doch niemals Joseph oder Jesus sein kann !

    Ich habe fertig!
    Gerd

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd

    Dass Du mich in Ermangelung guter Argumente mit der WTO vergleichst, zeigt mir dass Du nicht bereit bist darüber nachzudenken Jesus die Ehre zu geben die ihm gebührt.

    Ich habe die alte Elberfelder unrevidiert zitiert, nicht irgendeine moderne Übersetzung. Außerdem benutze ich fast nie eine andere Übersetzung. Aber ich habe mir die Mühe gemacht einige andere Übersetzungen anzuschauen und da schneidet Deine Ansicht nicht gut ab:

    Luther:
    42 Der Herr aber sprach: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr über seine Leute setzt, damit er ihnen zur rechten Zeit gibt, was ihnen zusteht? 43 Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. 44 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 45 Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht, und fängt an, die Knechte und Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich voll zu saufen, 46 dann wird der Herr dieses Knechtes kommen an einem Tage, an dem er’s nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn in Stücke hauen lassen und wird ihm sein Teil geben bei den Ungläubigen. 47 Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kennt, hat aber nichts vorbereitet noch nach seinem Willen getan, der wird viel Schläge erleiden müssen. 48 Wer ihn aber nicht kennt und getan hat, was Schläge verdient, wird wenig Schläge erleiden. Denn wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.

    Schlachter:
    42 Der Herr aber sprach: Wer ist wohl der treue und kluge Haushalter, den der Herr über seine Dienerschaft setzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die verordnete Speise gibt? 43 Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird! 44 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 45 Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen spricht: Mein Herr säumt zu kommen! und anfängt, die Knechte und die Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich zu berauschen, 46 so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn entzweihauen und ihm sein Teil mit den Ungläubigen geben. 47 Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kannte und sich nicht bereithielt und auch nicht nach seinem Willen tat, wird viele Schläge erleiden müssen; 48 wer ihn aber nicht kannte und doch tat, was Schläge verdient, der wird wenig Schläge erleiden müssen. Denn wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man desto mehr fordern.

    Neue Genfer:
    42 Darauf sagte der Herr Folgendes: »Woran erkennt man denn einen treuen und klugen Verwalter? Angenommen, ein Herr überträgt einem seiner Diener die Verantwortung, der ganzen Dienerschaft zur gegebenen Zeit das Essen zuzuteilen. 43 Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei der Arbeit findet – wie glücklich ist da der Diener zu preisen! 44 Ich sage euch: Der Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen. 45 Wenn jener Diener sich aber sagt: ›Mein Herr kommt noch lange nicht!‹ und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen, während er selbst schwelgt und prasst und sich volltrinkt, 46 dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet22. Er wird den Diener in Stücke hauen lassen und ihm dasselbe Los bereiten wie den Ungläubigen23.«

    Gute Nachricht:
    42 Der Herr antwortete: »Wer ist denn wohl der treue und kluge Verwalter, dem sein Herr den Auftrag geben wird, die Dienerschaft zu beaufsichtigen und jedem pünktlich die Tagesration auszuteilen? 43 Er darf sich freuen, wenn sein Herr zurückkehrt und ihn bei seiner Arbeit findet. 44 Ich versichere euch: Sein Herr wird ihm die Verantwortung für alle seine Güter übertragen. 45 Wenn er sich aber sagt: ›So bald kommt mein Herr nicht zurück‹, und anfängt, die Diener und Dienerinnen zu schlagen, üppig zu essen und sich zu betrinken, 46 dann wird sein Herr an einem Tag und zu einer Stunde zurückkehren, wenn er überhaupt nicht damit rechnet. Er wird ihn in Stücke hauen und ihn dorthin bringen lassen, wo die Treulosen ihre Strafe verbüßen. 47 Der Diener, der die Anweisungen seines Herrn kennt und sie nicht bereitwillig befolgt, wird hart bestraft. 48 Ein Diener, der den Willen seines Herrn nicht kennt und etwas tut, wofür er Strafe verdient hätte, wird besser davonkommen. Wem viel gegeben worden ist, von dem wird auch viel verlangt. Je mehr einem Menschen anvertraut wird, desto mehr wird von ihm gefordert.«

    Neue Evangelische:
    41 „Herr“, fragte Petrus, „meinst du mit diesem Gleichnis uns oder auch alle anderen?“ 42 Der Herr aber sagte: „Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, dem sein Herr die Verantwortung überträgt, der ganzen Dienerschaft zur rechten Zeit das Essen zuzuteilen? 43 Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei dieser Arbeit findet – wie sehr darf sich dieser Diener dann freuen! 44 Ich versichere euch: Sein Herr wird ihm die Verantwortung über seine ganze Habe übertragen. 45 Wenn jener Diener aber denkt: ‚Mein Herr kommt noch lange nicht‘, und anfängt, die Dienerschaft zu schikanieren, während er sich selbst üppige Mahlzeiten gönnt und sich betrinkt, 46 dann wird sein Herr an einem Tag zurückkommen, an dem er es nicht erwartet hat und zu einer Stunde, die er nicht vermutet. Er wird diesen Diener hart bestrafen und ihm dasselbe Los bereiten wie den Ungläubigen. 47 Jeder Diener, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darauf einstellt und tut, was sein Herr will, wird hart bestraft werden. 48 Wer ihn dagegen nicht kennt und etwas tut, wofür er Strafe verdient hätte, wird mit einer leichteren Strafe davonkommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel gefordert werden, und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr verlangen.“

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd,

    bei einem darfst Du Dir sicher sein, wenn ich vom Treuen und verständigen Sklaven oder Verwalter spreche und zwar von dem der es in Wirklichkeit ist, nämlich Jesus dann mache ich damit keine Späße. Das meine ich immer ernst. Warum? Weil ich mir bewusst bin von wem wir dort sprechen.

    Du hast geschrieben: Google findet genug Kommentare, suche doch eine die deiner Ansicht entspricht – du wirst es schwer haben. – Zitat Ende.

    Vielen Dank für den Hinweis. Wenn es anders wäre und ich viele Internetseiten finden würde, die den gleichen Gedanken haben, dann wäre ich eher besorgt. Klein und eingeengt ist der Weg…

    Du sagst ich soll die Ansichten die Du postest widerlegen. Warum? Auf jeden Kommentar von mir, ziehst Du einen anderen Bibelausleger aus dem Hut, statt mal auf die Bibeltexte einzugehen, die ich Dir genannt habe. Du hast 1. Korinter doch völlig ignoriert. Was meinst Du wieviel Zeit man aufwenden müsste um jede Ansicht die im Internet kursiert, biblisch zu widerlegen? Würde das ein einzelner Mensch überhaupt schaffen? Sorry, das soll machen wer dafür Zeit hat, ich habe sie nicht.

    Daher werde ich das nicht weiter mit Dir ausdiskutieren. Alois hat Dir das mit der Geschichte mit Joseph sehr gut erklärt, der Rest steht alles schon mal hier unter dem Thema. Man braucht es also nicht nochmal zu wiederholen.

    Ich wünsche Dir einen schönen Abend.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd

    Die Version, dass Jesus im Gleichnis der kluge Knecht ist der die Speise zur rechten Zeit austeilt wird schon in der Geschichte des Joseph angedeutet. Auch die biblische Geschichte beinhaltet Prophetie und dient nicht der Unterhaltung weil es uns sonst langweilig wäre.

    Ich gehöre zu denen, die selbst in der Erotik des Hoheliedes eine prophetische Bedeutung erkennen.

    Es wird hier gerade diskutiert wer der “Treue und verständige Sklave” ist. Behauptung steht gegen Behauptung. Liest man aber die Geschichte des Josef und des Pharao aufmerksam, dann kann man an der Geschichte erkennen, dass sie in einer Geschichte verpackt uns erklärt wer der Treue Sklave in Wirklichkeit ist.

    Denn der Pharao war der Höchste in Ägypten.

    Der Joseph wurde über die ganze Habe des Pharao gesetzt, alle mussten dem Joseph huldigen. Es gab nichts im Reich des Pharao das nicht dem Joseph unterworfen worden wäre, außer der engsten Familie des Pharao.

    Der Joseph hat seine Brüder, sein Volk gespeist damit sie nicht verhungern, somit gab er ihnen Speise zu rechten Zeit.

    Joseph wurde aber davor von seinen Brüden verstoßen. Trotzdem hat er ihnen ohne Ihnen Vorwürfe zu machen vergeben.

    Für mich schattet diese Geschichte voraus, das Joseph den Jesus bedeutet, der in Ägypten ein Sklave war. Jehova wird durch den Pharao vorgeschaltet weil er der Höchste im Reich ist.

    Die Habe war der ganze Besitz des Pharao, den er dem Sklaven Joseph gegeben hat, nachdem Joseph eine so gute Arbeit abgeliefert hat. Natürlich mit dem Segen Jehovas, das wusste auch Joseph.
    Mit dieser Geschichte im Hinterkopf kann man nur noch glauben, dass Jesus der Treue und verständige Sklave ist, der das Israel Gottes wie damals mit (geistiger) Speise versorgt bis die (geistige) Hungersnot zu Ende ist. Wie damals bei Joseph, hat das Volk das zu Jesus gehört, also seine Herde, genug zu essen. Die Hungersnot wird aber wieder zu Ende gehen. Damals dauerte sie sieben Jahre.

    Die vielen anderen Geschichten haben vielleicht auch eine tiefere Bedeutung, wir haben es nur noch nicht erkannt. Ich kann nur behaupten was ich sehe, aber ich kann nicht behaupten dass es etwas nicht gibt, nur weil ich es nicht sehe. Denn wenn ich etwas nicht sehe oder nicht erkenne, kann es trotzdem da sein, wie man an dem Beispiel, gibt es Gott, Jesus und den Heiligen Geist nachvollziehen kann. Deshalb ist es besser kleine Brötchen zu backen und nicht behaupten dass Jesus nicht derjenige ist der uns die Speise zur rechten Zeit gibt.

    Da der Antichrist sich an die Stelle des Christus gesetzt hat und behauptet der tuvS zu sein, kann man schon deshalb annehmen dass Jesus der wahre tuvS ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Alois,

    was du hier machst ist doch keine seriöse Klärung einer Übersetzung.Du zitierst nur deutsche Übersetzungen, die belegen sollen, dass der Verwalter nicht mit dem Sklaven ident seien.

    Ich habe auch die alte Elberfelder, die beginnt so:

    45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über sein Gesinde gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit?
    46 Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, also tuend finden wird!
    47 Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    48 Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen,
    49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und ißt und trinkt mit den Trunkenen,…

    Es geht immer nur um den einen Sklaven, nicht um unterschiedliche! Dieser Sklave – auch ein Bild von uns allen, deswegen nicht eine Knechts c h a r – kann wachsam oder müde sein…

    Ich mag nicht mehr – Gute Nacht!

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd

    Du hast Matthäus 24 zitiert, ich dagegen Lukas 12 und dort gibt es 3 verschiedene Knechte, nämlich auch der in Unwissenheit handelte.
    Was soll ich sonst zitieren außer deutsche Übersetzungen?
    Aber lassen wir es dabei, eine weitere Diskussion bringt nichts.

    LG
    Alois

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Liebe Geschwister,

    ich habe gerade diesen Text gelesen und er passt zu diesem Vortrag:

    Mat. 6:24 Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. …

    Bisher habe ich den Text immer so verstanden, dass es für zwei Herren generell gilt. In diesem Vortrag geht es ja einmal um den guten Sklaven Jesus Christus und den bösen Sklaven, der sich als Treuer u. verständiger Sklave ausgibt. Es könnte somit sein, dass Jesus hier ganz speziell auf diese Situation angespielt hat.

    Auch wenn sich die LK als Sklave ausgibt, gegenüber ihren Untertanen benehmen sie sich wie Herren. Doch auch Jesus ist ja der gute Sklave und obwohl er als Sklave bezeichnet wird, ist er trotzdem unser Herr. Und jetzt kommt es um was es mir geht:

    Jeder der uneingeschränkt der LK glaubt und nachläuft, kann nicht gleichzeitig auch Jesus dienen. Umgekehrt trifft es aber auch zu. Jeder der Jesus als seinen Herrn anerkennt, kann nicht mehr der LK nachlaufen und diesen dienen. Es ist einfach nicht möglich. Warum?

    Die LK fordert ausschliessliche Ergebenheit. Alles muss geglaubt werden, was sie an Lehren aufstellen. Wer darauf hinweist, dass Jesus in der Bibel etwas anderes sagt, der wird wegen Abtrünnigkeit ausgeschlossen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

    Auf der anderen Seite kann niemand mehr der LK vertrauen und ihnen nachfolgen, wenn er selbst von Jesus und dem heiligen Geist belehrt wurde. Wer die Wahrheit erkannt hat, der ist frei und begibt sich nicht mehr in das schwere Joch der LK.

    Das ging mir beim Lesen gerade so durch den Kopf.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Manfred

    Lustig dass ich fast gleichzeitig den gleichen Gedanken in einem Kommentar an den aktuellen Vortrag geschrieben hatte.
    Klar ist dass Jesus nicht nur einen Spruch abgesetzt hat, sondern Jesus war auf der Erde der größte Prophet aller Zeiten. Alles was er sagte, vor allem die Gleichnisse haben neben den oberflächlich betrachtet vorhandenen Lebensweisheiten auch eine tiefe prophetische Bedeutung.

    Weltlich betrachtet kann man natürlich 2 Herren dienen. Angenommen ich hätte 2 Teilzeitjobs, dann würde ich 2 Herren dienen und man kann das somit offensichtlich auch. Da Jesus nicht gelogen hat, hat er etwas ganz Spezielles damit gemeint, nämlich genau das was Du geschrieben hast.

    Wer nicht mit seinem Herzen völlig einer Konfession wie Zeugen, Katholischen, Evangelischen, Juden, Moslems, Hindu oder sonst einer Konfession den Rücken kehrt, kann nicht gleichzeitig unserem Herrn Jesus dienen. Manche brauchen Zeit dazu und vielleicht gibt es diese Zeit auch noch. Ich weiß das nicht, denn Tag und Stunde kennt nur der Vater im Himmel.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Kleine Bemerkung:

    Jesus kann nicht der Sklave sein, sondern w i r sind entweder ein guter oder böser Sklave.
    Denn Jesus ist der „Herr“, der dann überraschend den Sklaven besucht und die Dienstergebnisse des Sklaven (Steward) prüft.

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Ergänzende Erklärung, aus bruderdienst.de/seite21, Auszug:

    …Der Hausherr geht außer Landes.
    Thema mehrerer ähnlicher Gleichnisse

    Ihnen verdanken wir manche Redewendung, z.B. die von den uns anvertrauten „Pfunden“ oder „Talenten“. – Gemeinsames Thema dieser Gleichnisse: Ein begüterter Mann zieht außer Landes. Für die Zeit seiner Abwesenheit setzt er einen Haushalter ein. Von dem erwartet er, dass er seinen Aufgaben gewissenhaft nachkommt und die ihm anvertrauten Gaben einsetzt für die ihm Unterstellten. Bei der Rückkehr seines Herrn wird er Rechenschaft ablegen müssen. Hat er seinen Auftrag treu erfüllt, so wird dieser ihn bei seiner Rückkehr reich belohnen, im Falle der Untreue aber bestrafen (Vgl. Lk 12,42-48; 19,11-27; 16,1 ff.).
    Um diese zwei Möglichkeiten geht es auch in unserem Gleichnis, das wir hier aus einer freien Übertragung zitieren, in der etwas spürbar wird von der Art und Weise, wie Jesus Menschen anspricht. Er doziert nicht, er erzählt:

    „Wie verhält sich denn ein kluger und zuverlässiger Verwalter?“, fragte Jesus die Jünger: „Er hat den Auftrag bekommen, seine Mitarbeiter zu beschäftigen und sie mit allem Nötigen zu versorgen. Er darf sich glücklich nennen, wenn sein Herr ihn bei der Rückkehr gewissenhaft bei der Arbeit findet. Das sage ich euch: Einem so zuverlässigen Mann wird er die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen. Wenn aber ein [eigentlich: der] Verwalter unzuverlässig ist und im Stillen denkt: ‚Ach was, es dauert bestimmt noch lange, bis mein Herr kommt’, und er fängt an, seine Mitarbeiter zu schlagen und Trinkgelage zu veranstalten, dann wird die Rückkehr seines Herrn ihn völlig überraschen. Der wird ihn hart bestrafen, als Heuchler verurteilen und hinausstoßen, dorthin, wo es nur Weinen und ohnmächtiges Jammern gibt“ (Mt 24,45 ff., „Hoffnung für alle“, Ausgabe von 1986).

    III. Unsere Frage: was ist die Hauptaussage?

    Wir haben bei Gleichnissen nicht jeden Einzelzug zu deuten (Vgl. „Brücke zum Menschen“ Nr. 186, S. 25 ff.). Sinnlos wäre es daher, bei unseren Gleichnis vom Haushalter darüber zu rätseln, was denn das Bild von der ihm aufgetragenen Versorgung seiner Leute konkret bedeutet. Oder das von seiner grausamen Bestrafung im Versagensfall. Vielmehr gilt es zu fragen, was in diesem Gleichnis sozusagen die „Pointe“ ist, die wir nicht verfehlen dürfen – in der Fachsprache der Skopus oder die Textspitze.

    Wir finden sie sofort, indem wir den Zusammenhang beachten: Unser Gleichnis steht am Schluss der Endzeitrede Jesu (Mt 24), die den von ihm wiederholt angekündigten Abschied von den Seinen voraussetzt und in der Verheißung seiner Wiederkunft gipfelt. Ihr sollen seine Jünger wachsam entgegensehen: „Wachet! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt“ (Mt 24,42). Das ist der Bezugspunkt für unser Gleichnis. Dessen Textspitze ist hier somit die zweimal betonte Rückkehr des Hausherrn, der den Verwalter lobt und mit „Beförderung“ belohnt, ihn im Versagensfall aber bestraft.

    Und damit werden wir, die Fragenden, nun selber die Gefragten: Gehörst du zu denen, die auf ihren Herrn warten und in dieser Hoffnung ihm und den Seinen mit den ihnen geschenkten Gaben dienen (1Petr 4,10)? Oder verhältst du dich wie der Haushalter, wenn er aufhört zu warten und für seine Mitmenschen kein Herz hat? Dann ist es Zeit zur Umkehr – eine Chance für jede(n). Die wichtigste im Leben, weil es hier ums Ganze geht!
    Wenn nun aber die ZJ-Führung erklärt, sie sei bereits vom Herrn als „treuer und verständiger Sklave“ über seinen ganzen Besitz gesetzt, gehen uns dann Auftrag und Chance zur Bewährung überhaupt etwas an? Der „Sklave“ nimmt uns ja alles ab, wenn wir nur ihm uns unterwerfen. Welch eine V e r -führung der Glaubenden! Verführung zum Ungehorsam gegenüber unserem Herrn!

    IV. Fazit: Ein Gleichnis im Dienst der Macht. Drei Thesen

    1. Christus hat nie einen treuen und verständigen Sklaven „prophezeit“, denn nicht um Prophetie handelt es sich hier, sondern wie gezeigt um ein Gleichnis. Mit ihm ruft unser Herr u n s dazu auf, uns als treue, gewissenhafte Haushalter zu bewähren. Im „Glauben, der in der Liebe tätig ist“ (so Paulus in Gal 5,6).

    2. Nicht von z w e i Haushaltern hat Jesus gesprochen, sondern von zwei denkbaren Verhaltensweisen e i n e s Haushalters (vgl. hierzu den Paralleltext Lk 12,45: „Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt; Mein Herr kommt noch lange nicht …“. Jener Knecht, d.h. also derselbe, von dem vorher die Rede war.). Das aber bedeutet doch:

    3. Noch ist alles offen. Erst wenn der Herr wiederkommt, stellt sich heraus, wer sich als treuer und kluger Haushalter bewährt hat und deshalb von ihm Lob und „Beförderung“ erfährt…

    Morgengruß!
    Gerd

  • Zadok/Achim an Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd,

    dieses Fass lassen wir lieber zu, denn es führt dann wieder erfolgreich vom aktuellen Vortrag weg.
    Jesus ist der Sklave unter dem Gesichtspunkt „wer teilt die Speise aus“ im Gegensatz zum selbsternannten Sklaven.
    Natürlich ist Jesus unser Herr.
    Man vergisst leicht, dass im Paralleltext in Lukas 12 ganz klar und von Jesus unwidersprochen von einem Gleichnis die Rede ist.
    Auch wir teilen Speise aus, wenn wir mit anderen biblische Gedanken besprechen, da stimme ich dir gerne zu.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Edelmuth an Gerd
    Oktober 9, 2012

    Naja, Gerd!

    Wenn du das Gleichnis vom Treuen und Verständigen Sklaven auf Jehova und seinen Sohn Jesus anwendest, war Jehova der Herr. Im Falle von Pharao, der Joseph über seine Habe gesetzt hat, war Pharao der Herr. Es kommt sicherlich auf die Beziehung an, die die Leute in diesem Gleichnis zueinander haben. Deshalb kann man nicht pauschal sagen, dass Jesus grundsätzlich der Herr ist. Das ist er nur in der Lehre des Sklaven so, und das Gleichnis vom Treuen und Verständigen Sklaven eine Endzeitprophezeiung, die sich am Sklaven erfüllt.

    Es wird Zeit, dass wir uns von den alten Denkstrukturen des Sklaven lösen.

    Ede

  • Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Ede,

    noch einmal: der Sklave existiert nicht wirklich, er ist nur das imaginäre BILD für die unterschiedliche Verhaltensweise, die ein Christ vor der Rückkehr des H e r r n – der ist für mich doch eindeutig in Matth. 24 auf JESUS bezogen, weil ja nur e r wiederkommen wird und nicht Jehova – einnimmt.

    Wenn man nun die Wertigkeit oder Qualität der WTG-LITERATUR hier in diesem Faden behandeln will, so steht das jedem frei, aber der gleichnishafte Sklave ist dabei nicht die dazu passende Person, denn die erzeugte ESSEN und nicht biblische Interpretationen als Druckwerk. Die genannte „Speise“ hat nur sinnbildlichen Charakter, was ein Koch bereitet, wenn es ihn ad personam geben w ü r d e .

    Abendgrüße!

  • Manfred an Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Alois,

    Weisst Du was noch witziger ist? Ich hatte genau den gleichen Gedanken wegen der zwei Teilzeitjobs. Da es aber zur Zeit Jesu keine Teilzeitsklaven gegeben hat, habe ich das nicht geschrieben. Denn ein Sklave war damals Fulltime beschäftigt und zwar rund um die Uhr.

    Es ist wirklich interessant, dass uns beiden der Gedanke fast zeitgleich kam. 🙂

    Liebe Grüße Manfred

  • Manfred an Gerd
    Oktober 9, 2012

    Lieber Gerd,

    ich stelle den Bibeltext mal aus der Neuen Genfer Übersetzung ein:

    Mat. 24:45-51:
    45 »Woran erkennt man denn einen treuen und klugen Diener? Angenommen, ein Herr hat EINEM seiner Diener die Verantwortung übertragen, der ganzen Dienerschaft zur gegebenen Zeit das Essen auszuteilen.
    46 Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei der Arbeit findet – wie glücklich ist da der Diener zu preisen!
    47 Ich sage euch: Der Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.
    48 Wenn jener Diener aber ein böser Mensch ist und sich sagt: ›Mein Herr kommt noch lange nicht!‹
    49 und anfängt, die anderen Diener zu schlagen, während er selbst mit Trunkenbolden schwelgt und prasst,
    50 dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet.
    51 Er wird den Diener in Stücke hauen und dorthin bringen lassen, wo die Heuchler sind und wo es nichts gibt als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben.«

    Fragen:
    1. Wenn Du einer dieser guten Sklaven bist (Du hast Mehrzahl geschrieben, in der Bibel steht EINEM), wie kannst Du die Speise zur rechten Zeit für alle anderen austeilen?
    2. Wie kannst Du alle anderen speisen? Erreichst Du wirklich alle?
    3. Woher weißt Du wann es die rechte Zeit ist um jemanden zu speisen?
    4. Wie kannst Du die Verantwortung über den ganzen Besitz übertragen bekommen, wenn doch viele andere ebenfalls gute Sklaven sind? Dann musst Du den Besitzt doch teilen. Wenn Du ihn aber teilen musst, dann bist Du nicht mehr über alles gesetzt.

    Das sind vier Punkte, die kein Mensch erfüllen kann. Wenn es also kein Mensch ist, dann bleiben nur noch Satan, die Dämonen oder Jesus und die Engel übrig. Satan und die Dämonen scheiden aus, die haben sich nachweislich als Böse erwiesen. Bleiben also nur noch Jesus und die Engel. Die Engel scheiden auch aus, denn es steht ja geschrieben, dass Jesus mit seinen Brüdern während der 1.000 Jahre regieren wird. Wenn jetzt ein Engel über alles gesetzt worden wäre, warum wird dieser nicht auch erwähnt? Weil er nicht erwähnt wird, scheiden die Engel auch aus. Somit bleibt nur Jesus übrig.
    Biblischer Beweis:

    1.Kor. 15:23-28; Elb:
    23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft;
    24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat.
    25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
    26 Als letzter Feind wird der Tod weggetan.
    27 „Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
    28 Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.

    In diesem Bibeltext steht eindeutig, dass es Jesus ist dem alles unterworfen wurde. Obwohl die Brüder Christi mit ihm regieren werden, werden diese hier nicht erwähnt. Es ist immer noch Jesus der alle Feinde besiegen wird und alles sich unterwerfen wird und wenn das geschehen ist, dann wird er alles seinem Vater unterwerfen und ihm das Reich zurück geben. Nur der kann alles zurück geben, dem es vorher gegeben wurde. Hier steht auch Einzahl obwohl nachweislich auch die Brüder Christi mit ihm regieren. Aber er ist der Oberste König, der König der Könige. Es gibt keinen anderen wie ihn.

    Wenn Du magst, kannst Du den Vortrag und die Kommentare dazu lesen. Dort wurde schon alles erwähnt.

    Liebe Grüße Manfred

  • Jael
    Oktober 9, 2012

    Schockierendes Neuverständnis, erst werden Glieder der LK aus den Reihen der großen Volksmenge erwählt und jetzt werden alle Gesalbten mundtot gemacht. Das Ende der „zwei-Klassen-Gesellschaft“

  • Starfighter
    Oktober 9, 2012

    Liebe Brüder

    Jesus hat eindeutig gesagt, dass es nicht unsere Sache ist, über Zeitabschnitte oder Zeiten Kentnisse zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat

    Warum reitet man so auf das Datum rum? Ich denke, dass Apostelgechichte 1,7 ein Beweis dafür ist, dass wir nicht an irgendwelchen Daten oder Jahreszahlen festhalten sollten, sondern auf Gott und Christus vertrauen

    Gruß

  • Shannon
    Oktober 9, 2012

    Guten morgen Peter,

    kein Problem, wenn du mir widersprichst, schließlich haben wir alle unsere Meinung. Allerdings habe ich nicht ganz begriffen, was du mir sagen willst. Ich bin der Meinung, dass die Ereignisse beim Volk Israel eine Bedeutung für uns heute haben, andere sind es nicht. Ich muss niemanden überzeugen wollen. 🙂 Denn am Ende bin ich nur für mich verantwortlich.

    Wie auch immer die Zeiten Noahs waren, wir wissen es nicht genau, aber eines ist klar, wem es dreckig geht, der sucht nach jedem Strohalm und wenn die Arche ein Strohhalm war, ging es den Menschen zumindest so gut, dass sie nicht danach gegriffen haben.

    Ob ich Menschen kenne, die im Bethel entsorgt wurden? Ja, kenne ich.

    Mit Wachsamkeit verlieren meine ich, dass die Menschen in ihrer Komfortzone einschlafen. Solange es Konflikete gibt, suchen die Menschen nach etwas Besserem und landen da möglicherweise bei Gottes Wort, als letzten Strohhalm. Warte einfach ab, was kommt. Es gibt so viele Menschen auf der Welt, die eine Welt in Frieden wünschen, dass irgendwann die kritische Masse erreicht sein wird.

  • Shannon
    Oktober 9, 2012

    Lieber Peter,

    über diese Thematik mache ich mir schon seit einigen Jahren Gedanken. Du schreibst hier Folgendes:

    Rutherford wollte sich von den Bibelforschern mit eigenem Namen abgrenzen. Denn durch seine Politik der Machtbessenheit vergraulte er viele leitende Brüder und ganze Versammlungen. Und noch etwas zum Nachdenken: Die direkten Nachfolger Christi nannten sich auch nicht Zeugen Jehovas oder etwas ähnliches.

    Es spielt keine Rolle, ob Rutherford diesen Namen anmaßend genommen hat oder ob ihn der Geist dazu gedrängt hat. Fakt ist, dass das Volk den Namen trägt und Fakt ist auch, dass das in der Bibel steht. Ich denke Jehova wusste genau, dass das kommen wird.

    Die große Drangsal wird weltweit sein wie es eine solche noch nie gab. Und ja, ZJ wurden und werden verfolgt, und wurden und werden getötet. Aber der Hass auf Christen bezieht sich nicht nur auf ZJ, sondern derzeit werden Christen aus den verschiedensten Strömungen von den Islamisten und anderen verfolgt und getötet.

    Das ist so nicht ganz richtig. Im Namen der Religion werden viele Menschen verfolgt, der Islam ist da sehr radikal. Allerdings werden in Indien und Pakistan, durch den Islam, auch Hindus verfolgt, also keine Sache, die sich nur auf Christen bezieht.
    Nur, nirgends ist die Verfolgung aus den eigenen Reihen so stark und psychologisch durch Hintertürentaktik so aus ausgeklügelt, wie bei den ZJ. Im Bethel werden krank gewordene Mitarbeiter aussortiert und entsorgt wie faules Obst. So unmenschlich sind nicht einmal die katholischen Orden. Dort werden alt gewordene Brüder und Schwestern in den Orden betreut und gepflegt, bis sie sterben.

    Die Welt wird sich nicht zum Guten ändern. Jesus sagte wie in den Tagen Noahs. Die Welt war da nicht gut.

    Die Welt war nicht gut, aber es ging den Menschen zumindest so gut, dass sie durch die Situation in der sie lebten „eingeschläfert“ waren. Das geht nur, wenn es einigermaßen friedlich zugeht. Wenn Krieg und Chaos herrscht, ist der Mensch auf Konflikt, Kampf und Wachsamkeit programmiert. Er hinterfragt, sucht Lösungen und findet so vielleicht zum Glauben. Das kann nicht im Sinne Satans sein. Diese Taktik hat Jahrhunderte nicht funktioniert. Also muss eine neue Taktik her.
    Sorge für viel Konflikte und Chaos, für Sorgen und Angst auf der Welt und plötzlich sorge für Frieden und Einheit, für Wohlstand und die Menschen fressen ihren Führern aus der Hand. Wie Schafe lassen sie sich vermassen, denn es geht ihnen ja gut. Wem es zu gut geht, der schläft ein und verliert seine Wachsamkeit.

    Von daher müssen wir mit beidem rechnen, zuerst viele Konflikte und dann plötzlichen Frieden. Keines von Beiden sollte für uns eine Überraschung sein.

  • Peter
    Oktober 9, 2012

    sorry shannon das ich da widerspreche:

    Zitat: dass das in der Bibel steht. Ich denke Jehova wusste genau, dass das kommen wird.
    lies mal den zusammenhang, da spricht Jehova zu seinem Volk. Er bezog es auf das was es erlebt hat, wie es gehandelt hat.

    Zitat: Im Bethel werden krank gewordene Mitarbeiter aussortiert und entsorgt wie faules Obst.
    woher weißt Du das? Kennst du da welche? Ich kenne da eine Menge, ist nicht ganz so wie Du schreibst. Bitte vorher informieren bevor man sowas schreibt. Läuft ein wenig anders.

    Zitat: aber es ging den Menschen zumindest so gut, dass sie durch die Situation in der sie lebten “eingeschläfert” waren
    Nein, es war eine brutale Zeit. Gott griff nicht umsonst ein. Und um etwas zu übertünchen wird gefeiert, bestes Beispiel das Ende des 2. Weltkrieges. In den Ministerien in Berlin wurde gefeiert was das Zeug hergab, nach dem Motto „wir leben heute, wer weiß was morgen ist“.

    Zitat: verliert seine Wachsamkeit
    und auf was wollen diese Menschen wachen? Sie erwarten ja den Christus nicht, und sie wissen ja nicht was die Zeiten zu bedeuten haben.

    Zitat: müssen wir mit beidem rechnen
    genau, das waren Jesu Worte, seid wachsam

    lg Peter

  • Peter
    Oktober 9, 2012

    Hallo Alois,
    danke für Deine Ausführung. Ich möchte da aber noch einiges bemerken.

    Zitat: „Aber sie haben sich den Namen Jehovas als ihren Religionsnamen genommen“

    Rutherford wollte sich von den Bibelforschern mit eigenem Namen abgrenzen. Denn durch seine Politik der Machtbessenheit vergraulte er viele leitende Brüder und ganze Versammlungen. Und noch etwas zum Nachdenken: Die direkten Nachfolger Christi nannten sich auch nicht Zeugen Jehovas oder etwas ähnliches. Sie waren als „Der Weg“ bekannt. Der Weg zu Christus. Und folgerichtig wurden sie später Christen genannt. Leider gab es damals auch schon Spaltungen. Aber trotz allem gab und gibt es überall treue Christen. Das einzige worin sich JZ unterscheiden und auch danach gerichtet werden, sie meinen für Jehova, den höchsten Gott, einzutreten. Gut gemeint, aber dann müssen sie auch danach handeln. Geht nicht, die Israeliten haben es auch nicht geschafft. Dafür ist Jesus auch gekommen. Diese schweren unmöglich einzuhaltenden Gesetz aufzuheben.

    Zitat: „ Wenn man jetzt sucht wo es für die Schafe Jesu eine große Drangsal geben könnte, dann wird man bei den ZJ im Gegensatz zu anderen christlichen Religionen ganz schnell fündig. Denn in kaum einer anderen Religion wird man derart fertig gemacht, wenn man eine andere Ansicht hat…“

    Stimmt, diese Ausgrenzung ist schon hart. Ich kann da mitfühlen, obwohl, ich bin darüber hinweg. Solche falschen Menschen benötige ich nicht. Aber die Drangsal, damit meinte Jesus etwas ganz anderes. Es sollte ja eine große Drangsal sein wie sie noch nie da war. Die Juden kannten auch den Ausschluss aus ihrer Gemeinde, Synagoge. Also nichts Neues. Die große Drangsal wird weltweit sein wie es eine solche noch nie gab. Und ja, ZJ wurden und werden verfolgt, und wurden und werden getötet. Aber der Hass auf Christen bezieht sich nicht nur auf ZJ, sondern derzeit werden Christen aus den verschiedensten Strömungen von den Islamisten und anderen verfolgt und getötet. Das könnte der Anfang einer großen Drangsal bedeuten. Aber die Drangsal wird weltweit sein, sie wird hart werden, denn nicht umsonst sagte Jesus dass die Zeit verkürzt würde, wie auch immer das aussehen mag.

    Zitat: „Stelle Dir vor die Welt entwickelt sich in allen Bereichen hin zum Guten. Dann werden viele sagen, wir leben noch nicht in der Zeit in der Jesus kommen wird. Oder Damaskus liegt in Trümmern und Israel bekommt den Frieden, dann werden viele sagen die Bibel hat sich an der Nation Israel erfüllt. Wenn wir dann am Ende zur Ansicht kommen, dass wir falsch geglaubt haben, dann haben wir die Große Drangsal nicht bestanden!“

    Die Welt wird sich nicht zum Guten ändern. Jesus sagte wie in den Tagen Noahs. Die Welt war da nicht gut. Sie war durch die gefallenen Engel und ihren Kindern, den Nephilim, verdammt böse. Und was taten die Menschen? Sie feierten, sie tranken und aßen. Ganz einfach um sich den Frust weg zu saufen. Nichts hören und nichts sehen. Genau wie heute, und das wird noch schlimmer werden. Die Menschen damals haben abgeschaltet so wie die Menschen heute. Sie nehmen es derzeit gar nicht wahr was wirklich geschieht. Ob und wie sich das noch ändert, denn sie werden ja erkennen müssen das ein Prophet in Ihrer Mitte war, und sie werden nach der Drangsal den Christus irgendwie sehen, all das kann man derzeit noch nicht absehen.
    Ja und die Prophezeiung über Damaskus wird sich auch noch erfüllen. Und wir werden alle noch staunen, was noch so passiert, ganz anders wie wir heute denken. Wichtig ist so zu handeln wie Jesus es sagte, bleibet wach! Denn nur so können wir die Ereignisse richtig einordnen. Denn das können die schlafenden nicht, sie werden überrascht.

    Lasst uns daher weiterhin ermuntern, aufrütteln. Jesus weiss wie er seine Nachfolger leitet und beschützen muss. Wir müssen nur auf Ihn vertrauen. BI und andere Plattformen, besonders im englischsprachigen, sind dazu eine große Hilfe. Man findet auch in vielen anderen christlichen Religionen gute Erklärungen. Wie sagte Jesus sinngemäß: Höret dem was sie euch aus dem Worte Gottes lehren, folget nicht ihren Taten.

    lg Peter

  • Peter
    Oktober 9, 2012

    Matthäus, Markus und Lukas haben die Worte Jesu über die Endzeit und sein Kommen beschrieben. Alle meine Texte aus der Bibel sind der Schlachter-Bibel entnommen.

    1.) Jesus sagte eine große Drangsal voraus, gemäß Matth. 24:4-28, Markus 13:5-23 sowie Lukas 21:8-26. Wenn man diese Texte liest entsteht die Frage: Ist das jetzt, leben wir in dieser Zeit? Einige Auszüge.
    Markus 13:13a: „und ihr werdet von allen gehasst sein um meines Namens willen“.
    Lukas 21.26: „da die Menschen in Ohnmacht sinken werden vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll;“
    Matth. 24:8+9: „Dies alles ist der Anfang der Wehen. 9 Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten; und ihr werdet gehasst sein von allen Heidenvölkern um meines Namens willen.“

    2.) Alle Drei schreiben dann aber einstimmig folgendes:
    Matth. 24:29+30a: „Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen,“
    Markus 13:24-26: „Aber in jenen Tagen, nach jener Drangsal, wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, 25 und die Sterne des Himmels werden herabfallen und die Kräfte im Himmel erschüttert werden. 26 Und dann wird man den Sohn des Menschen in den Wolken kommen sehen mit großer Kraft und Herrlichkeit“
    Lukas 21:27: „Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.“

    3.) Nach der Beschreibung der Evangelisten sollte die Generation die die große Drangsal erlebt auch das Kommen Jesus erleben.
    Matth. 24:34: „Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.“
    Markus 13:30:: „Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.“
    Lukas 21:32: „Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles geschehen ist.“

    4.) Erst nach dieser Aufzählung beginnt Matthäus mit den Gleichnissen. Nun könnte ja die Frage entstehen, hat Matthäus da was durcheinander gebracht? Stimmt seine Widergabe der Worte Jesu gar nicht? Aber dazu sollte man bedenken das die Bibel, und dazu gehören die Evangelien, durch Anleitung des Heiligen Geistes Gottes nieder geschrieben wurden. Somit muß es vor der Drangsal Menschen geben die man als Nachfolger Christi erkennen muß. Und gemäß Matth. 24:14 wird die Menschheit vor der großen Drangsal die Gute Nachricht oder Gute Botschaft hören. Und die darauf positiv reagieren werden das was in der großen Drangsal geschieht auch richtig einordnen, denn Sie haben ja eine positive Hoffnung. Alle anderen werden davon nichts besonderes verspüren, so wie Jesus es gemäß Matth. 24:39: „und nichts merkten, ……….., so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.“ Sie werden es auch kaum mitbekommen wenn die Engel die Auserwählten einsammeln gemäß Lukas 21:27: „Und dann wird er seine Engel aussenden und seine Auserwählten sammeln von den vier Windrichtungen, vom äußersten Ende der Erde bis zum äußersten Ende des Himmels.“
    Und erst dann wird der Herr seinen Sklaven einsetzen um Speise auszuteilen. Denn erst dann benötigen die Auserwählten weitere Nahrung. Bis zu dem Zeitpunkt wissen Sie ja was kommt, Sie haben ja die Schriften. Und da muß nichts ausgelegt werden oder neu interpretiert werden. Und der „Herr“ ist Jesus, denn Ihm wurde ja schon alle Gewalt von seinem Vater übertragen. Jehova gibt nur den Startschuß, alles andere obliegt in der Gewalt unseres Herrn Jesus. Und er wird derjenige sein der hier auf Erden einen Verwalter einsetzt. Dieses ist auch ganz klar aus dem Zusammenhang der Gleichnisse erkennbar.

    5.) Viele Fragen bleiben offen. Wer ist diese Generation? Wer wird der Verwalter oder tuvS sein? Werden es Gesalbte sein oder auch andere? Und noch viele weitere.
    Wichtig, vor der großen Drangsal, also jetzt, muß die Frohe Nachricht verbreitet werden, wie und in welcher Art und Weise auch immer. Und das geschieht, und nicht nur von JZ alleine. Da wirken auch viele andere mit. Letztendlich entscheidet Jesus wer zu den Auserwählten gehört.

    Soviel aus meiner Sicht und meinem Verständnis. Das ganze ließe sich noch ausgiebig als Aufsatz ausarbeiten. Ich habe hier ja nur einiges gestreift.

    Ein schönes Wochenende
    lg Peter

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Peter

    Es gibt hier in Bi sehr viele verschiedene Ansichten und das soll auch erlaubt sein. Ich gehöre zu denjenigen, die weiterhin glauben dass sich am Volk der Zeugen Jehovas, das was in den Propheten geschrieben steht, erfüllt. Nicht nur das, sondern auch das was Jesus für sein 2. Kommen und davor vorhergesagt hat.

    Viele hier glauben die Zeugen Jehovas seinen eine von vielen Religionen und sie seien nicht besser und nicht schlechter. Aber damit schneiden sie sich selbst das prophetische Verständnis ab. Nicht dass ich glauben würde die Zeugen Jehovas seien was Besonderes, nein, sie habe genauso viel falsch gemacht wie andere Religionen, ich glaube sogar noch viel mehr.

    Aber sie haben sich den Namen Jehovas als ihren Religionsnamen genommen, deshalb trifft auf sie auch alles zu was in den Propheten über das Volk Jehovas geschrieben steht. Das was in den Propheten geschrieben steht, ist nahezu komplett schlecht für das betreffende Volk. Dem Volk Jehovas werden permanent durch die Propheten die Sünden, Vergehen und Greul die sie verüben vorgeworfen. Auch bei den Gleichnissen sind nach meiner Erkenntnis immer die Zeugen Jehovas diejenigen, die dabei schlecht wegkommen. Trotzdem sagen die Propheten, dass aus diesem Volk ein kleiner Überrest gerettet wird!

    Wenn man jetzt sucht wo es für die Schafe Jesu eine große Drangsal geben könnte, dann wird man bei den ZJ im Gegensatz zu anderen christlichen Religionen ganz schnell fündig. Denn in kaum einer anderen Religion wird man derart fertig gemacht, wenn man eine andere Ansicht hat als die Organisationsführung vorgibt. Kinder reden nicht mehr mit den Eltern usw, das ist wahrhaftig eine große Drangsal für die Betroffenen!

    Nach meinem Verständnis leben wir seit wenigen Jahren in der Zeit in der Jesus seine treuen Schafe zu sich zieht. Er zieht sie aus den Zeugen Jehovas und möglicherweise auch aus anderen Religionen heraus, das kann ich aber nicht beurteilen. In jedem Fall hören Jesu Schafe seine Stimme und sammeln sich in seinem Gatter, indem sie durch die Tür, die Jesus ist, hindurchgehen.

    Ich glaube dass die Gute Botschaft die Botschaft ist, dass Jesus seine Schafe sammelt und dass nur in Jesus Rettung möglich ist, genauso wie man im Gebet nur durch Jesus zu Jehova kommt. Im Gegensatz dazu gibt es die schlechte Botschaft, nämlich dass angeblich in der Organisation, oder auch anderen Religionsorganisationen, die Menschen hin zu Jesus und Gott gerettet würden. Das ist aber nicht so, denn alle Religionsorganisationen folgen der Idee des Nimrod, nämlich das Volk hinter einer Aufgabe her zu versammeln. Damals war es der Babelturm Heute der Wachtturm und der Haus zu Haus Dienst.

    Vor wenigen Jahren war es nicht möglich in alle Welt hinauszurufen, „nur Jesus ist unser Herr und Retter“, aber jetzt ist es ganz einfach, in Deutschland durch Bi, andere Länder haben ihre Foren. Das ist doch die beste Botschaft die wir hören können: Nicht die Organisation rettet uns, sondern Jesus!

    Ob die Drangsal schon begonnen hat oder nicht, das weiß ich nicht. Wenn ich aber von vielen Brüdern höre oder lese, wie sie behandelt werden, von den eigenen Kindern nicht gegrüßt, alle drehen sich weg wenn man ihnen begegnet, usw. dann hat man schon den Eindruck dass da individuell bereits große Drangsalen im Gange sind.

    Die „Große Drangsal“ könnte aber noch was weitaus Schlimmeres sein, nicht körperliche Qualen, sondern ein Geist der durch die Welt geht, der unseren Glauben an die Rettung, den wir einmal hatten massiv erschüttert.

    Stelle Dir vor die Welt entwickelt sich in allen Bereichen hin zum Guten. Dann werden viele sagen, wir leben noch nicht in der Zeit in der Jesus kommen wird. Oder Damaskus liegt in Trümmern und Israel bekommt den Frieden, dann werden viele sagen die Bibel hat sich an der Nation Israel erfüllt. Wenn wir dann am Ende zur Ansicht kommen, dass wir falsch geglaubt haben, dann haben wir die Große Drangsal nicht bestanden!

    Nicht umsonst steht in 1. Joh. 2:

    24. Ihr, was ihr von Anfang gehört habt, bleibe in euch. Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang gehört habt, so werdet auch ihr in dem Sohne und in dem Vater bleiben.
    25. Und dies ist die Verheißung, welche er uns verheißen hat: das ewige Leben.
    26. Dies habe ich euch betreffs derer geschrieben, die euch verführen.

    Was haben wir von Anfang an gehört? Was war der ursprüngliche Grund warum wir zum Glauben der Zeugen Jehovas gekommen sind?
    Weil wir am Anfang gehört und geglaubt haben, dass Jehova und Jesus ein Ende dieser satanischen Welt herbeiführen werden. Alles andere haben wir erst später gelernt. Aber Johannes schrieb:
    Dies habe ich euch betreffs derer geschrieben, die euch verführen.

    Ich respektiere die Ansichten vieler Brüder dass wir gar nicht in der Generation leben, die das alles erleben wird, ich teile sie aber nicht.

    Man sollte auch bedenken, es wird sein wie in den Tagen Noahs, sie aßen und tranken, heirateten, es war somit alles normal und gut. Wir Menschen neigen dazu immer wenn es eine schwierige Zeit ist, die Ankunft des Herrn zu erwarten. Genau das Gegenteil wird der Fall sein, wenn es allen gut geht und deshalb kaum noch jemand an die Ankunft Jesu glaubt, dann wird er kommen. Die Schafe Jesu, oder die Gruppe der 5 klugen Jungfrauen mit den brennenden Glaubenslampen, werden dann mit dem Herrn eingehen. Alle Anderen werden abgewiesen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Brd. Alois,

    Ich hätte nicht gedacht, das man dieses sehr schwierige Thema in solch einem Kompakten Kommentar zusammen fasse könnte. Du hast das geschafft. So wie Du das verstehst, verstehe ich es mittlerweile auch.
    Früher dachte ich auch, die Zeugen wären was besseres, jetzt weiss ich, dass sich an Ihnen nur die vielen Prophezeiungen aus den Propheten erfüllen werden und zum Teil schon haben.

    Zum Beispiel kann man das Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut nicht auf die kath. Kirche anwenden, weil diese schon viele Jahrhunderte bestand. Doch als der Samen aufsprosste, erschien auch sogleich das Unkraut und dies stammt vom Teufel. Somit wird der Weizen und der Scheinweizen zusammen bis zur Ernte stehen bleiben und die Engel werden dann zuerst das Unkraut herauslesen.

    Also vielen Dank für Deinen guten Kommentar und Dir Peter, dass Du diese Frage aufgeworfen hattest.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Sascha
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruder Alois,

    danke für deinen Kommentar. Du hast zum Schluss geschrieben:

    Wir Menschen neigen dazu immer wenn es eine schwierige Zeit ist, die Ankunft des Herrn zu erwarten. Genau das Gegenteil wird der Fall sein, wenn es allen gut geht und deshalb kaum noch jemand an die Ankunft Jesu glaubt, dann wird er kommen.

    Diesen Punkt musste ich auch erst verinnerlichen, weil man doch immer ganz andere Endzeit-Szenarien im Kopf hatte. Aber es steht ja sogar so in der Bibel:

    1Th 5:2 Ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so unerwartet kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. 1Th 5:3 Wenn die Leute sagen: „Jetzt haben wir Frieden und Sicherheit!“, wird plötzlich Gottes vernichtendes Strafgericht über sie hereinbrechen wie die Wehen über eine Schwangere. Da gibt es kein Entkommen.“

    Mir gefällt die Übersetzung der NEÜ hier ganz gut, weil die sagt: Wenn die LEUTE sagen, jetzt haben wir Frieden und Sicherheit. Da der Mensch der Gesetzlosigkeit so tun wird, als würden sich die biblischen Verheißungen durch IHN statt durch den wahren Christus erfüllen, kann es nur so sein, dass sich die Zustände für die meisten Menschen verbessern werden. Denn die Bibel spricht ja von einem Königreich, in dem Frieden herrschen wird, dass durch Jesus aufgerichtet wird. Der Satan braucht also nur dafür sorgen, dass es den Anschein hat, als hätte dieses Friedensreich bereits angefangen, und schon würde keiner mehr an den „echten“ Jesus glauben. Wenn sich scheinbar alles erfüllt hat, auf was soll man dann noch warten? Dann könnten diese Spötter auftauchen, über die Petrus geschrieben hat:

    2Pe 3:3 Vor allen Dingen müsst ihr wissen, dass in den letzten Tagen Spötter auftreten werden, die sich über die Wahrheit lustig machen, aber doch nur ihren selbstsüchtigen Wünschen folgen. 2Pe 3:4 Sie werden sagen: „Er hat doch versprochen wiederzukommen! Wo bleibt er denn? Inzwischen sind unsere Väter gestorben, aber alles ist immer noch so, wie es seit Anfang der Schöpfung war.“

    Sie werden sich über Jesus lustig machen, denn er ist der, der versprochen hat, dass er wiederkommt.Deswegen wird in Verbindung mit der großen Drangsal nicht mehr von Verfolgungen gesprochen, sondern vielmehr von Verführungen oder Täuschungen.

    Mat 24:24 „Denn mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet wird auftreten. Sie werden sich durch große Zeichen und Wundertaten ausweisen und würden sogar die Auserwählten verführen, wenn sie es könnten.“

    2Th 2:9 „Dieser Gesetzlose wird mit Satans Hilfe auftreten und alle möglichen Machttaten, Zeichen und Wunder vollbringen und die Menschen verblenden. 2Th 2:10 Alle, die verlorengehen, wird er mit seinen Verführungskünsten zum Bösen verleiten. Sie werden ihm erliegen, weil sie es abgelehnt haben, die Wahrheit zu lieben, die sie gerettet hätte. 2Th 2:11 Aus diesem Grund liefert Gott sie der Macht der Täuschung aus, dass sie der Lüge glauben.“

    Off 19:20 „Doch das Tier wurde gefangen genommen und mit ihm der falsche Prophet, der unter den Augen des Tieres all die auffälligen Wunder getan hatte, durch die alle verführt worden waren, die das Zeichen des Tieres angenommen und sein Standbild angebetet hatten. Beide wurden lebendig in den Feuersee geworfen, einen See der mit brennendem Schwefel gefüllt ist.“

    Zwischen Verfolgungen und Verführungen besteht ein großer Unterschied, denn wenn man verfolgt wird, verschlechtert sich der Zustand ganz offensichtlich, es ist nicht schwer zu erkennen, dass da einer nichts Gutes im Sinn hat, während eine Verführung oder eine Täuschung etwas Subtiles ist, etwas was man dann nur mit Hilfe des Heiligen Geistes unterscheiden kann.

    Ich rechne deswegen auch damit, dass die Menschen in den nächsten Jahren ein Problem nach dem anderen scheinbar „in den Griff“ bekommen. Erst könnten noch ein paar Katastrophen, Kriege und andere globale Probleme wie der Finanzkrise dazu benutzt werden, die Menschen in die richtige Stimmung zu versetzen, damit sie auch die Notwendigkeit dafür erkennen und bereit dafür sind, den alten Gedanken Nimrods wieder aufleben zu lassen.

    Vielen Dank also nochmal für deinen sehr aufschlussreichen Kommentar.

    Liebe Grüße

    Sascha

  • Shannon
    Oktober 9, 2012

    Der Meinung bin ich schon lange:

    Deswegen wird in Verbindung mit der großen Drangsal nicht mehr von Verfolgungen gesprochen, sondern vielmehr von Verführungen oder Täuschungen.

    Solange man verfolgt wird, weiß man woher der Feind kommt und wo die Gefahr lauert. Bei einer Verführung geht es schleichend. Irgendwann reibt man sich die Augen und fragt sich, wie das passieren konnte, dass man dahin gekommen ist.

    Ich sehe viele Parallelen in den Kommentaren all derer, die dem Organisationsgefängnis entronnen sind. Hinterher fragen sich auch viele, wie das passieren konnte, dass man sich so hat einschläfern lassen. Den bei einer Verführung klingt ja alles erst mal ganz vernünftig und gut. Darum wird es gut sein, wenn wir in alle Richtungen wachsam sind.

  • Zadok
    Oktober 9, 2012

    Lieber Alois,

    vielen Dank für diesen Kommentar, der sehr nüchtern und doch positiv klarmacht, was uns durch den Geist „zur rechten Zeit“
    gezeigt wurde, und was noch im Bereich von Überlegungen und Forschen ist. Spekulation klingt in diesem Zusammenhang so negativ.
    Du schreibst:
    Die “Große Drangsal” könnte aber noch was weitaus Schlimmeres sein, nicht körperliche Qualen, sondern ein Geist der durch die Welt geht, der unseren Glauben an die Rettung, den wir einmal hatten massiv erschüttert.

    Davon bin ich auch überzeugt.Zumal ja dazu kommt, dass die Alten
    so um die 70+ dann immer weniger werden oder gar ganz weg gestorben sind und die Jungen sowieso eine viel weniger fest ausgeprägtes Glaubensgebäude haben wenn überhaupt; viele leben in ihrer persönlichen Nische und fühlen sich da sehr wohl. Das kann ich sagen, weil es auf meine Familie zutrifft und in deren Versammlungen so aussieht.Wenn dann also Verführung von hochintelligenten Geistwesen, die über Jahrtausende die Menschen studiert haben, auf diese bequem gewordenen Zeugen trifft, dann sind diese ein leichtes Opfer.
    Bleibt zu hoffen, dass wir selbst stark genug sind, dies zu erkennen und zu reagieren.
    Lieber Gruß und vielen Dank
    Zadok

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Liebe Brüder,

    am 09. November 2012 wurde in deutscher Sprache über die Jahresversammlung 2012 auf der Hauptseite von jw.org geschrieben. Ich habe das etwas spät gelesen, aber das macht ja nichts. Jetzt in deutscher Sprache versteht man die Texte auf jeden Fall besser, als wenn man den google Übersetzer bemüht. Den Artikel findet man unter der Rubrik „Aktuelle Meldungen“ und ich werde teilweise daraus zitieren, denn selbst mit dem neuen geänderten Licht tappt die Gesellschaft immer noch im Dunkeln. Sie widersprechen nicht nur Ihrer bisherigen Lehre zu dem Treuen und verständigen Sklaven, sondern auch Ihre jetzige Darlegung ist voller Widersprüche. Was mir dazu aufgefallen ist, möchte ich nun durch Fett Schrift hervorheben.

    Zitat Anfang:
    Schließlich folgte eine sechsteilige Vortragsreihe von Mitgliedern der leitenden Körperschaft: G. Jackson, G. Lösch, G. Pierce, S. Herd, S. Lett und D. Splane. Darin wurden Jesu Worte aus Matthäus 24:45-47 besprochen und analysiert. Jesus hatte gesagt:
    45Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?46Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet.47Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    – Zitat Ende.
    Hier halten wir mal fest, dass sich die ganze sechsteilige Vortragsreihe um den Text aus Mat. 24:45-47 dreht. Also um drei Verse. Dann werden aber noch einige Verse aus dem Kapitel 24 hinzugezogen um die Beweisführung zu stärken. Diese Texte werden aber wieder einmal nur ausschnittsweise zitiert. Wenn man diese aber in der Bibel nachliest, erkennt man, dass die Aussage der LK nicht stimmen kann.
    Ich zitiere weiter:
    In der Vortragsreihe wurden folgende Fragen beantwortet:
    Wann hat Jesus den „treuen und verständigen Sklaven“ über seine Hausknechte gesetzt?
    Dazu muss man berücksichtigen, in welchem Kontext Jesus diese Aussage gemacht hat. Die folgenden Verse aus Matthäus, Kapitel 24 sollten sich alle während Jesu Gegenwart erfüllen, in der Zeit des „Abschlusses des Systems der Dinge“ (Vers 3).
    • Die „Drangsal jener Tage“ (Vers 29)
    • „Diese Generation“ (Vers 34)
    • „Jener Tag und jene Stunde“ (Vers 36)
    • „An welchem Tag euer Herr kommt“ (Vers 42)
    • „Zu einer Stunde, da ihr es nicht denkt, kommt der Menschensohn“ (Vers 44)
    Da ist es nur logisch, dass „der treue und verständige Sklave“ nach Beginn der Gegenwart Christi (im Jahr 1914) in Erscheinung getreten sein muss.
    – Zitat Ende.
    Hier fügen Sie einfach in Klammern das Datum von 1914 ein, für dass Sie überhaupt keinen biblischen Beleg gebracht haben. Sie behaupten das einfach. Das bisherige Licht sah ja so aus, dass Jesus 1914/1919 den Tempel besichtigte und dann die gesalbte Klasse über seine ganze Habe eingesetzt hatte. Dieses Datum haben Sie ebenfalls mit Mat. 24.45-47 begründet. Im weiteren Verlauf Ihres Vortrags werden sie nun aber eingestehen, dass dieser Text erst in der Zukunft liegt. Damit ist auch die Grundlage für das Datum von 1914/1919 weggenommen worden. Trotzdem beharren Sie weiterhin auf diesem Datum, also ohne biblische Grundlage. Dazu verwenden Sie noch den Begriff, dass dies logisch ist. Doch logisch ist für mich nur etwas, was man aus der Bibel ableiten kann. Doch dieses Datum kann man nicht aus der Bibel ableiten, also ist es unlogisch und Falsch. Auch in dem weiteren Verlauf finden sich Formulierungen, die suggerieren das alles biblisch begründetet Schlussfolgerungen sind, doch leider fehlen wie immer die Beweise. Ich zitiere weiter:
    Außerdem lassen Jesu Aussagen darauf schließen: Dieser „Sklave“ wäre zu einer Zeit aktiv, in der die berechtigte Frage im Raum stehen würde: „Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave …?“ Jesu Apostel besaßen die Wundergaben des heiligen Geistes. Daher gab es damals, im 1. Jahrhundert, keinen echten Grund, diese Frage zu stellen (1. Korinther 14:12, 24, 25). Die Apostel und die anderen Christen im 1. Jahrhundert waren zwar mit heiligem Geist gesalbt, bildeten aber nicht den von Jesus vorhergesagten „treuen und verständigen Sklaven“.
    Der naheliegende Schluss? Jesus hat den „treuen und verständigen Sklaven“ während seiner Gegenwart „über seine Hausknechte“ gesetzt — also in der Zeit des „Abschlusses des Systems der Dinge“. – Zitat Ende.
    Nun sagen Sie, dass die Frage: Wer ist in Wirklichkeit der T.u.v.Sklave… darauf schliessen lässt, dass diese Frage während seiner Gegenwart und damit meinen Sie seine unsichtbare Gegenwart von 1914 an, gestellt würde. Tatsächlich geht aber aus dem Kontext zu Mat. 24:45-47 hervor und ich zitiere den Vers: 29
    29 Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
    Das diese Frage nach der großen Drangsal gestellt würde, also bei seiner sichtbaren Wiederkunft. Die LK hat ja weiter oben auch diesen Text angeführt und schaut mal wie sie diesen abgekürzt haben:
    Die „Drangsal jener Tage“ (Vers 29)
    Sie haben den Text so gekürzt, dass man nicht erkennt, dass diese Wiederkunft nach der großen Drangsal erfolgen wird. Es wird suggeriert, dass diese große Drangsal seit 1914 besteht, also schon fast 100 Jahre lang. Die Bibel spricht in Verbindung mit der großen Drangsal allerdings von einer kurzen Frist von 42 Monaten, 3,5 Jahren oder Daniel von 1.290 Tagen. Da Sie auch noch den Vers 34 angeführt haben, der lautet:
    34Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen.
    Doch wie wir wissen, haben Sie die Generationen Frage mindestens dreimal korrigiert und jetzt so gestreckt, dass wir heute nur jemanden gekannt haben müssen, dessen Opa zufälligerweise 1914 gelebt hat und dann würden wir auch noch zu dieser Generation gehören, oder so ähnlich. Doch das Jesus hier einen Zeitraum von fast 100 Jahren meinte, kann man aus diesem Bibeltext nicht herauslesen, doch die LK braucht das gar nicht zu belegen, eine bloße Behauptung ohne biblischen Beweis reicht in der Regel für Ihre Gläubigen. Nun kommen wir zur nächsten bloßen Behauptung, ich zitiere weiter:
    „Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave …?“
    Jesus meinte damit keine Einzelperson, sondern eine Gruppe von Personen, die als Gremium zusammenarbeiten würde. Er sagte, der Sklave würde 1. eine Aufsichtsstellung über die „Hausknechte“ des Herrn erhalten und 2. den Hausknechten „Speise zur rechten Zeit“ geben.
    Von 1919 an bis heute hat es immer eine kleine Gruppe von gesalbten Christen in der Weltzentrale der Zeugen Jehovas gegeben. Sie beaufsichtigen unser weltweites Predigtwerk und sind federführend darin, die geistige Speise vorzubereiten und auszuteilen. Diese Gruppe ist in den vergangenen Jahren immer eng mit der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas in Verbindung gebracht worden. Die Fakten führen zu folgendem Schluss: „Der treue und verständige Sklave“ ist 1919 von Jesus über seine Hausknechte gesetzt worden. Dieser „Sklave“ ist die kleine Gruppe gesalbter Brüder, die während der Gegenwart Christi in der Weltzentrale dienen und die federführend darin sind, die geistige Speise vorzubereiten und auszuteilen. In der Zusammenarbeit als leitende Körperschaft bildet diese Gruppe den „treuen und verständigen Sklaven“.
    Zitat Ende.
    Sie behaupten nun wieder ohne Beleg: Jesus meinte damit keine Einzelperson, sondern eine Gruppe von Personen, die als Gremium zusammenarbeiten würde. Ich kann anhand Mat. 24:45-47 nicht erkennen, dass Jesus damit keine Einzelperson meinte, sondern nur, dass er damit genau eine Einzelperson meinte. Denn nichts anderes hatte er gesagt. Dann schreiben Sie weiter:
    Diese Gruppe ist in den vergangenen Jahren immer eng mit der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas in Verbindung gebracht worden.
    Ja von wem ist denn die LK immer eng mit dieser Gruppe in Verbindung gebracht worden? Von denen die die Publikationen drucken, also von der LK selbst. Sie selbst haben immer und immer wieder behauptet, dass sie dieser Sklave sind und wenn man das nur lange genug tut und niemand widerspricht, dann wird es irgendwann zur Wahrheit. Doch diese Wahrheit wird keinen Bestand haben, wenn der wahre Treue und verständige Sklave kommt, nämlich Jesus Christus. Nun schreiben sie weiter, ich zitiere:
    Wer sind die „Hausknechte“?
    Wie Jesus erklärte, würden „seine Hausknechte“ „Speise zur rechten Zeit“ erhalten. Alle echten Nachfolger Jesu werden von dem „treuen und verständigen Sklaven“ mit dieser Speise versorgt. Daher zählen alle Nachfolger Christi — sowohl jeder gesalbte Christ als auch die „anderen Schafe“ — zu „seinen Hausknechten“ (Johannes 10:16). Als die Zuhörer diese Erklärung hörten, gab es begeisterten Applaus. Viele sagten später, der Gedanke, dass Jesus sie als „seine Hausknechte“ ansieht, habe sie tief berührt.
    Wann setzt Jesus den Sklaven „über seine ganze Habe“?
    Wie Jesus selbst sagte, würde er dies „bei der Ankunft“ tun (Fußnote: „gekommen seiend“). Wann ist die Ankunft Jesu?
    Die Wendung, die hier mit „bei der Ankunft“ übersetzt wird, ist eine Form des griechischen Wortes érchomai. In Vers 42 und 44 von Matthäus, Kapitel 24 wird eine Form dieses Wortes mit „kommt“ wiedergegeben. In diesen Versen spricht Jesus von seinem Kommen als Richter in der großen Drangsal (Matthäus 24:30; 25:31, 32).
    Folglich muss die Einsetzung des „Sklaven“ über die „Habe“ ebenfalls in der Zukunft liegen. Das wird während der großen Drangsal geschehen.
    – Zitat Ende.
    Nun schreiben sie wieder, dass Jesus als Richter in der großen Drangsal kommt. Tatsächlich haben wir in der Bibel gelesen, dass Jesus nach der großen Drangsal kommt. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Denn wenn etwas nach einem bestimmten Zeitabschnitt geschieht, ist der vorherige definitiv beendet. Würde man nun also sagen, es passiert während des vorherigen Zeitabschnitts, kann es irgendwann in dem gesamten Zeitraum gewesen sein, also genau so wie es die LK behauptet. Doch die Bibel ist hier eindeutig. Die große Drangsal ist beendet. Dies steht übrigens auch in der NWÜ so. Doch jetzt schreiben Sie folgendes, was ja an sich ein Widerspruch ist:
    Folglich muss die Einsetzung des „Sklaven“ über die „Habe“ ebenfalls in der Zukunft liegen. Das wird während der großen Drangsal geschehen.
    Wir hatten vorher ja gelesen, dass sie sagten, diese Generation und damit meinen sie ab 1914 werden das erleben, doch nun schreiben sie es wird in der Zukunft liegen, während der großen Drangsal. Was denn nun? Hat jetzt die große Drangsal schon angefangen, oder nicht? Und wenn sie noch nicht angefangen hat, woher nehmen sie dann Ihre Legitimation, dass sie dieser Sklave sind, wenn sich Mat. 24:45-47 erst in der Zukunft erfüllen wird? Wenn sie diesen Bibeltext in die Zukunft verlegen, ist auch Ihre Grundlage weg, dass sie dieser Treue Sklave sind. Übrigens steht genau das in diesem Vortrag auf Bruderinfo-Prophetie und zwar seit dem 9. Oktober online. Wie kann es sein, dass eine nicht autorisierte Seite die man von seiten der LK als Abtrünnigenseite bezeichnen würde, ähnliche Schlussfolgerungen gezogen werden, wie von Ihnen selbst, aber hier ohne etwas dazu zu dichten? Aber lesen wir die Schlussworte weiter, ich zitiere:
    Was ist Jesu „Habe“?
    Jesus sagte: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden“ (Matthäus 28:18). Jesu „Habe“ umfasst also nicht nur alle seine Interessen auf der Erde, sondern auch das messianische Königreich (Philipper 2:9-11).
    Das heißt also: Alle, die zu dem „treuen und verständigen Sklaven“ gehören, werden von Jesus zu Leben im Himmel auferweckt und mit der königlichen Autorität über seine Habe im Himmel und auf der Erde betraut. Sie erhalten denselben Lohn, den Jesus auch allen anderen treuen gesalbten Christen versprochen hat (Lukas 22:28-30; Offenbarung 20:6).

    Diese Schlussworte haben es noch mal in sich, weil Sie damit Ihrem eigenen Vortrag widersprechen. Obwohl sie eingangs behauptet haben, dass die Apostel nicht zu dem treuen und verständigen Sklaven gehören, der die geistige Speise austeilt und auch keine der anderen gesalbten, die heute auf der Erde leben, sagen sie zum Schluss, dass alle den gleichen Lohn des treuen und verständigen Sklavens erhalten. Nehmen wir nur mal das Beispiel der Apostel:
    Die Apostel haben dazu beigetragen, dass die Bibel verfasst wurde. Das neue Testament ist eine Sammlung der Aufzeichnungen und Briefe der Apostel. Aufgrund Ihrer Schriften werden heute Menschen gläubig und folgen Jesus Christus nach. Dies bildet u.a. auch die Grundlage für die Schriften, die die LK herausgibt, allerdings mit dem wahnsinnig wichtigen Unterschied, dass die Briefe der Apostel von Gott inspiriert sind und somit 100 prozentig wahr, die der LK aber nicht inspiriert sind und nachweislich voller Fehler und Falscher Lehren stecken.
    Wenn es also so wäre, dass Jesus mit diesem Treuen und verständigen Sklaven eine Gruppe von Menschen gemeint hätte, dann wären aber mit Sicherheit die Apostel die ersten gewesen, die zu dieser Gruppe gehört hätten, denn sie haben nachweislich an der Bibel mitgeschrieben, was man von der LK nicht behaupten kann. Wenn also jemand geistige Speise ausgeteilt hat, dann unter anderem die Apostel. Durch das neuere hellere Licht erniedrigen sie die Apostel und natürlich auch Jesus Christus, der in den Versen 45-47 in Wirklichkeit gemeint ist und erhöhen sich selbst. Die Bibel ist da so was von Eindeutig:
    Mat. 23:8-12
    8 Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e i n e r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. 9 Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e i n e r ist euer Vater, der himmlische. 10 Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e i n e r ist euer Führer, der Christus. 11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

    Jesus warnt davor sich Führer zu nennen, genau das tun sie jetzt mit diesem neueren Licht mal wieder einmal. Doch Vers 12 wird sie dann ereilen:
    12 Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
    Das waren meine Gedanken zu der Jahreshauptversammlung und ich hoffe, dass einige Brüder die noch in die Versammlung gehen sich mal Beweise für Ihre Behauptungen (LK) vorlegen lassen. Sie werden überrascht sein, dass es keine gibt und man wird mit Ausschluss bedroht, wenn man das weiterhin hinterfragt oder sich mit anderen aus der Versammlung darüber austauscht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Anna
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruder Manfred,

    das hast du sehr gut analysiert. Ich werde mir das ausdrucken und auch nochmal in Ruhe durchlesen. Ich fürchte viele der Brüder werden diese durch und durch unlogische Argumentationskette trotzdem schlucken. Mit einigen habe ich bereits vorsichtig gesprochen, die freuen sich sogar dass es endlich etwas Neues gibt.

    Daher ist nicht verwunderlich was auf jw-org geschrieben ist
    ZITAT:
    …Daher zählen alle Nachfolger Christi — sowohl jeder gesalbte Christ als auch die „anderen Schafe“ — zu „seinen Hausknechten“ (Johannes 10:16). Als die Zuhörer diese Erklärung hörten, gab es begeisterten Applaus. Viele sagten später, der Gedanke, dass Jesus sie als „seine Hausknechte“ ansieht, habe sie tief berührt…. ZITAT ENDE

    Unsere Brüder und Schwestern sind wohl die einzigen Menschenwesen auf diesem Planeen die in begeisterten Applaus ausbrechen weil sie nun „Hausknechte“ sein düren.

    Insofern besitzt der Sklave doch wie auch die Apostel Wundergaben. Weil es wirklich nicht mehr mit normalen Dingen zugeht, falls 7 Millionen Menschen bei dieser an den Haaren herbeigezogenen Erklärung nicht endlich ein Licht aufgeht.

    Danke dir nochmal und liebe Grüße

    Anna

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Liebe Schwester Anna,

    Vielleicht könntest Du den Brüdern ja mal sagen, dass es im Internet zwei Seiten von Zeugen für Zeugen gibt, auf denen im Wochenrytmus was Neues erscheint, wenn Sie so sehr etwas Neues hören möchten. Die Grundlage bildet alleine Gottes Wort und jeder darf seine Meinung kundtun und sich an Diskussionen beteiligen. Jetzt da die Gesellschaft voll auf das Internet setzt, kann man doch mal einen Blick über den Tellerrand wagen, denn offensichtlich verteufelt die Gesellschaft das Internet nicht mehr völlig, sondern macht es sich zu nutze. 😉

    Liebe Grüsse Manfred

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Danke lieber Bruder Manfred für die ausführliche Abhandlung!

    Mit der Aussage der Organisation, dass die Einsetzung des tuvS während der größen Drangsal geschehen muss, haben sie echt einen Knaller losgelassen:

    Folglich muss die Einsetzung des „Sklaven“ über die „Habe“ ebenfalls in der Zukunft liegen. Das wird während der großen Drangsal geschehen.

    Denn nach der mir bekannten Organisationslehre kommt die Große Drangsal erst, wenn die Nationen gegen die Religionen vorgehen würden, was ich nebenbei bemerkt sowieso nicht glauben kann.

    Somit haben sie sich selbst die Legimitation abgesprochen!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Liebe Brüder,

    bei meinem gestrigen Kommentar war ich leider wieder zu schnell beim absenden. Ich meine diesen hier: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776#comment-2223

    Denn auf etwas was die LK auf Ihrer Jahresversammlung gesagt hatte, hatte ich ja noch Fett hervorgehoben, es aber dann vergessen zu kommentieren. Da dies aber eine sehr wichtige Aussage war, möchte ich das noch nachholen. Es geht um das folgende Zitat:
    Diese Gruppe ist in den vergangenen Jahren immer eng mit der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas in Verbindung gebracht worden. Die Fakten führen zu folgendem Schluss: „Der treue und verständige Sklave“ ist 1919 von Jesus über seine Hausknechte gesetzt worden. Dieser „Sklave“ ist die kleine Gruppe gesalbter Brüder, die während der Gegenwart Christi in der Weltzentrale dienen und die federführend darin sind, die geistige Speise vorzubereiten und auszuteilen. In der Zusammenarbeit als leitende Körperschaft bildet diese Gruppe den „treuen und verständigen Sklaven“. Zitat Ende.
    Diesen Satz hier meine ich genau: Die Fakten führen zu folgendem Schluss: „Der treue und verständige Sklave“ ist 1919 von Jesus über seine Hausknechte gesetzt worden.

    Die Fakten, die tatsächlichen Fakten führen eigentlich zu folgendem Schluss:
    Es gibt keine Fakten!!!

    Mit welchem Bibeltext wird das Jahr 1919 belegt? – Mit keinem.
    Mit welchem Bibeltext wird belegt, dass es die LK ist und nicht eine andere religiöse Gemeinschaft? – Mit keinem.
    Mit welchem Bibeltext wird belegt, dass es nur diese 8 Männer sind, was ist mit den anderen Gesalbten? – Mit keinem.
    Mit welchem Bibeltext wird belegt, dass wenn es Menschen sind, die Apostel nicht dazugehören? – Mit keinem.
    Wie begründen sie biblisch, dass obwohl nur den Aposteln versprochen wurde mit Jesus auf Thronen zu sitzen, sie nun auch den gleichen Lohn empfangen, obwohl sie ja eindeutig darauf hingewiesen haben, dass die Apostel nicht zum T.u.v.Sklaven gehören? – Mit keinem.
    Wie ist zu erklären, dass ausgerechnet das letzte Mitglied M.S. dazugehört, obwohl er vom Alter her nach Ihrer eigenen Lehre gar nicht gesalbt ist – sein kann? – Mit keinem.

    Und eines ist mir gerade noch eingefallen. Bei Ihrer ganzen Aufstellung wer zu dem Treuen und verständigen Sklaven gehört, haben sie einen vergessen! Wen?

    Jesus

    Das ist nämlich ein Zirkelschluss. Angeblich soll Jesus der Herr sein, der Sie über alles setzt und gleichzeitig steht in Off. 20:6:

    6 Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

    Ja, richtig gelesen. Da steht wortwörtlich in der NWÜ: und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

    Nur mal um das besser zu verstehen. Die LK in Brooklyn wird von Jesus über seine ganze Habe eingesetzt, er gibt also alles an diese Menschen ab und dann holt er es sich wieder zurück, weil er ja mit Ihnen regiert???? Also muss auch Jesus zu dem Treuen und verständigen Sklaven gehören, sonst würde er ja nicht dessen Lohn erhalten. Allerdings würde er sich diesen Lohn dann auch selbst auszahlen. Ist das Logisch?

    Nein, es gibt für Mat. 24:45-47 nur eine logische Erklärung. Jehova ist der Herr, der seinen Sohn Jesus über seine (Jehovas) ganze Habe gesetzt hat und diejenigen der Menschen, die Jehova als Arbeiter in seinen Weinberg eingestellt hat und dazu gehören als Allerersten die Apostel, diese dürfen mit seinem Sohn regieren.

    Nur Jesus kann alles erfüllen, was man dem Treuen und verständigen Sklaven zuschreibt.

    Ist meine persönliche Meinung.

    Liebe Grüße Manfred

  • Sascha
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruder Manfred,

    vielen Dank für die Mühe, die du dir mit der genauen Analyse des „neuen Lichts“ gemacht hast. Beten wir darum, dass noch viele erkennen, wie einfach doch die gute Botschaft vom Königreich in Wirklichkeit ist.

    1Jo 5:12 Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.

    Liebe Grüße

    Sascha

  • Zadok
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruder Manfred und Sascha,

    Paulus hat es kurz und prägnant ausgedrückt:

    „Wer den Herrn nicht liebt, der sei verflucht! Unser Herr komme bald!“ 1. Kor.16:22

    Lieber Gruß
    Zadok

  • PINEHAS
    Oktober 9, 2012

    Hallo Manfred,
    also ich habe gerade deinen Kommentar gelesen. Einfach nur spitzenmäßig , großes Lob , danke. Dieses „neue Licht“ doch bloß wieder als Funzel kenntlich zu machen ist schon große Kunst.
    VLG PINEHAS

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pinehas,

    Vielen Dank für Dein Lob, dass ich gerne nach „oben“ weiterleite. Ich hätte diese Gedanken nicht so darlegen können, wenn es mir nicht durch den Geist Gottes gewährt würde. Einige hatten hier ja gerade in Ihren Kommentaren geschrieben auf welche verschiedene Arten und Weisen der Geist wirkt. Jeder von uns der hier schreibt hat eine andere Gabe bekommen und zusammen können wir einiges bewirken.

    Ich danke unserem Vater und seinem Sohn, dass es die Möglichkeit hier bei Bruderinfo gibt, uns mit gleich gesinnten auszutauschen. Und im übrigen glaube ich sogar, dass in Brooklyn gar nichts mehr funzt, nicht mal mehr eine Funzel. 😉

    Liebe Grüsse Manfred

  • W.F.
    Oktober 9, 2012

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    ich möchte hier auf einen Artikel von E-Watchman hinweisen, der so eine ähnliche Seite in den USA betreibt, wie es hier in Deutschland Bruderinfo tut. Bezüglich des neueren „helleren Lichts“ über den Treuen u.v.Sklaven hatten wir anscheinend noch nicht die vollständigen Informationen. Die werden wir wohl auch erst erhalten, wenn es im deutschen WT veröffentlicht wird.

    E-Watchman hat wohl aufgrund eines Videos, dass bei Versammlung mitgelaufen ist, herausgehört dass die eigentliche neue Lehre die ist, dass Jesus erst noch wieder kommt, dieser Zeitpunkt also in der Zukunft liegt. Nachfolgend ein Ausschnitt aus dem Artikel: Wer ist wirklich der treue und verständige Sklave? Gelesen auf der Internetseite von e-watchman.com.

    E-Watchman Zitat: Bisher war die Wachtturm lehrte, dass die treuen Sklaven über alles des Meisters Gegenstände wurde bereits 1919 bestellt und dass der ursprüngliche Termin erfolgte ab zurück in 33 CE, sobald jemand gesalbt wurde.
    Aber mit welchem einige der Zeugen Jehovas kann Hagel wie ein großer Blitz geistige Licht kanalisiert durch 25 Columbia Heights, in der Hauptversammlung Guy Pierce erklärt, dass die zweite Ernennung hat noch nicht stattgefunden. Es ist Zukunft. Und er prahlte sogar, dass sie freuten sich auf ihre zweite Termin.
    Das ist wirklich ein tiefes „Anpassung“, dass ich sicher die meisten der Zeugen Jehovas nicht vollständig schätzen bin.

    Nächster Ausschnitt:

    Warum ist das bereinigte Blick, wenn der Slave eine solche tiefgreifende Veränderung ernannt? Nun, wie bereits oben erwähnt, übernimmt der zweite Termin statt, wenn der Meister kommt so unerwartet wie ein Dieb in der Nacht. In anderen Worten, obwohl sie es nicht haben erklärt ausdrücklich, sicherlich wird es durch ihre neue Lehre impliziert, dass die Parusie noch nicht begonnen hat – das heißt Jesus Christus nicht beginnen Urteil im Jahr 1914. Kein Zweifel, aber ihre 1914 Lehre bewahren und zu versöhnen, dass condradiction der Wachtturm wird hausieren die Fiktion, dass Jesus wie ein Dieb in der Nacht mehrmals kommt.
    Sicherlich keiner der Zeugen Jehovas haben die spirituelle Einsicht zu diesem Schluss auf ihren eigenen zu gelangen, und auch wenn sie und tat sie sogar flüsterte es in der Gemeinde würden sie mit von den Ältesten für Apostasie werden lediglich für darauf hindeutet, dass 1914 einen Hoax handelt behandelt. Aber durch die Gesellschaft eigene Lehre haben sie im wesentlichen 1914 zurückgewiesen.
    Natürlich würde sie nie zugeben. Und sie haben den Luxus, denn jetzt sowieso zu wissen, dass die Zeugen Jehovas ihre jede Äußerung glauben und niemals hinterfragen, egal wie absurd oder widersprüchlich ihre Lehre sein. Aber diese Einstellung ist nur ein weiteres Spektakel vor langer Zeit prophezeit in der Prophetie, produziert von ihrer eigenen Frustration zu versuchen, ausgestreckten liegen auf einer figurativen Couch, die zu kurz ist und decken sich mit einer Decke, die zu schmal ist.
    Nun, wie die Wachtturm-„Anpassung“ in Bezug auf die Einrichtung des Verwaltungsrats ist der treue Sklave, das ist nicht wirklich viel von einer Anpassung überhaupt. Der Wachtturm hat immer angedeutet, dass der Fall sowieso. Auch wenn vor der neuen Einstellung der Wachtturm lehrte, dass alle gesalbt Personen bilden einen Verbund Slave-Klasse, in der Realität der Verwaltungsrat schon immer als einziger Kanal geistige Nahrung anerkannt worden.
    Aber noch einmal, es gibt einige Widersprüche. Einer, der Wachtturm sagt nun der erste Termin kam im Jahr 1919. Wenn das der Fall ist, zäh, es gab nicht einmal ein Verwaltungsrat besteht dann. JF Rutherford im Grunde war die Wachtturm-Gesellschaft – er ist der einzige Stimme und das Gesicht der Organisation. Die moderne Verwaltungsrat nicht ins Dasein bis in die frühen 1970er Jahre kommen. Außerdem ist der ernannte Slave auf der Hand, wenn der Master eintrifft. Es scheint nicht sinnvoll, dass die Ernennung Generationen umspannt.
    Und, der Verwaltungsrat fest, dass nach Jesus ‚Darstellung in der 12 th Kapitel des Lukasevangeliums selbst der treue Sklave ist auf mit wenigen Strichen für sein Versagen zu tun verzurrt werden, dass Master wird wegen seiner Unwissenheit?
    Auch, wenn der Meister noch nicht für die Inspektion, die, dass es noch eine böse Sklaven, die noch offenbart werden bedeutet, angekommen. Nach allem, wenn der Master nicht benennen wollte den Slave über alle seine Habseligkeiten zurück in 1919, als die Wachtturm jetzt zugibt, müssen sie auch fess und arrangieren sich mit der Tatsache, dass die armen geschmähten Internationalen Bibelforscher, die über den plötzlichen stolperte Tod von Russell und Rutherford Übernahme der Gesellschaft waren nicht die Bösen und träge Sklaven.
    Wir können uns nicht vorstellen, dass die Wachtturm jemals begegnen diesen störenden Aspekt ihrer neuen Licht, aber das ist es, da nach den Auswirkungen der thier eigenen überarbeiteten Lehre erwartet werden, gibt es eine nicht identifizierte bösen Sklaven lauern in ihrer Mitte.
    – Zitat Ende.

    *Dieses Zitat wurde mit dem google Übersetzer übersetzt und ist leider nicht sehr flüssig zu lesen.

    Warum ist diese Aussage, sofern sie richtig ist, so von Bedeutung? Weil nun auch die bisherigen Lehren zu 1914 ins Wanken geraten und das könnte der erste Schritt gewesen sein, dass die LK hier weitere Änderungen Ihrer Lehren vornimmt. So wie E-Watchman aber geschrieben hat, wird der sklaventreue Zeuge, dies nicht hinterfragen, sondern genauso akzeptieren wie alles andere was aus Brooklyn gelehrt wird.

    Weiterhin wäre das eine Bestätigung für den Vortrag den ich geschrieben hatte, denn dort hatte ich anhand der Bibel belegt, dass der Zeitpunkt zu dem der Treue und verständige Sklave über die ganze Habe eingesetzt wird, tatsächlich noch in der Zukunft liegt und zwar wird das nach der großen Drangsal geschehen. Das scheint die LK nun auch erkannt zu haben. Doch sie werden erschrecken, wenn Sie erkennen, dass nicht SIE dieser Sklave sind, sondern unser Herr Jesus Christus. Ich befürchte, das sie diese Erkenntnis direkt von Jesus erhalten werden, denn auch auf sie wird folgender Bibeltext zutreffen:

    Mat. 7:21-23
    21 Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

    Wir dürfen also sehr gespannt sein, wenn wir die erste offizielle Bekanntgabe in Deutscher Sprache erhalten.

    L.G. W.F.

  • Shannon
    Oktober 9, 2012

    Schon mal darüber nachgedacht, dass die hier mitlesen könnten und nochmals nachdenken? Oder das das neue Licht von BI kommen könnte? Ist doch schon seltsam.

  • Zadok
    Oktober 9, 2012

    Liebe Shannon,

    das ist gar nicht so weit hergeholt; früher haben sie von den Adventisten abgeschrieben,warum also heute nicht von hier.. 🙂

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Liebe Shannon, Lieber Zadok,

    Das wäre ja unter der Gürtellinie, wenn die LK bei Abtrünnigen abschreiben würde. 😉

    Aber ich werde mir den Seitenhieb nicht verkneifen, wenn das hellere Licht nach Deuschland scheint und darauf hinweisen, dass die vermeintlichen Abtrünnigen diese Licht schon vorher hatten. Bei der Veröffentlichung der Vorträge steht ja immer auch ein Datum, wann das veröffentlicht wurde. Der WT mit dem helleren Licht hat definitiv ein späteres Datum, so dass man den einen oder anderen Zeugen damit ganz schön verblüffen kann.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Hi,

    halte ich für ziemlich abwegig, dass die von BI abschreiben … aber egal, viel interessanter finde ich eine der Konsequenzen:

    Angenommen, irgendwelche neuen Erkenntnisse der LK nähren sich tatsächlich einer richtigen Bibelauslegung an. Was bedeutet das?

    Es stellt sich dann z.B. die Frage, ob es sich um Zufallstreffer handelt oder ob Jehova doch noch – zumindest partiell – die WTG benutzt, um wahre Erkenntnis zu verbreiten, denn die Rota-Blätter lesen doch ein paar Leute mehr als BI oder andere Seiten.

    Oder versteckt sich Satan hier als Engel des Lichts? So nach dem Motto, eine Lüge kann man gut zwischen zwei Wahrheiten verbergen.

    Als in allem bleibt wieder mal festzustellen, dass nicht ALLES bei der WTG verkehrt ist. Dies scheint nicht nur für die Grundlehren zu gelten. Es gibt auch ein paar Körnchen Wahrheit. Wie in den meisten christlichen Religionen. Was aber nichts an den offensichtlichen Fehlern ändert.

    LG
    Hans

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Hans,

    Ich glaube nicht, dass Sie jetzt plötzlich die richtige Erkenntnis haben, doch es ist Ihnen mittlerweile aufgefallen, dass sich Harmagedon noch hinauszögert und somit müssen sie langsam aber sicher einen anderen Zeitpunkt finden, weil der von 1914/1919 halt überholt ist. Dadurch das sie jetzt sagen, er liegt noch in der Zukunft, können sie das noch Jahrhunderte hinaus zögern.

    Ich glaube eher es erfüllt sich jetzt ein weiterer Bibeltext und zwar dieser:

    Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen, und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und ißt und trinkt mit den Trunkenen, so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß, und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil setzen mit den Heuchlern: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen. (Matthäus 24:48-51 ELB71)

    Ich bin davon überzeugt, dass die LK mit diesem bösen Knecht gemeint ist und jetzt sagen sie: Mein Herr verzieht zu kommen,
    Weil der Herr nicht zu Ihrer gewünschten Zeit gekommen ist, verzieht er und deshalb haben sie seine Ankunft in die Zukunft verlagert. Doch wahrscheinlich wird der Herr nun doch irgendwann kommen, aber sie werden es nicht wissen. Erst waren sie zu früh, dann waren sie zu spät und deshalb erfüllt sich auch der Teil:

    so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß, und wird ihn entzweischneiden.

    Somit hat Ihre neue Auslegung nichts mit Erkenntnis der Wahrheit zu tun, sondern mit Unkenntnis der biblischen Prophetie. Denn das sie immer noch behaupten, dass sie der Treue u. V. Sklave sind zeigt ja, dass sie keine Ahnung haben. Der Schreiber von E-Watchman hat das ja auch sehr gut analysiert, wenn sie der gute Sklave sind, dann müssen sie jetzt noch aus Ihren Reihen einen bösen Sklaven finden, damit sich der Text vollständig erfüllen kann. Vielleicht ja hilft ein Blick in den Spiegel.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Zadok
    Oktober 9, 2012

    Lieber Manfred und Hans,
    Zitat:
    „Somit hat Ihre neue Auslegung nichts mit Erkenntnis der Wahrheit zu tun, sondern mit Unkenntnis der biblischen Prophetie. Denn das sie immer noch behaupten, dass sie der Treue u. V. Sklave sind zeigt ja, dass sie keine Ahnung haben. Der Schreiber von E-Watchman hat das ja auch sehr gut analysiert, wenn sie der gute Sklave sind, dann müssen sie jetzt noch aus Ihren Reihen einen bösen Sklaven finden, damit sich der Text vollständig erfüllen kann. Vielleicht ja hilft ein Blick in den Spiegel.“

    Da hast du völlig recht. 1914/1919 war es einfach, den bösen Sklaven zu finden, es waren die Bibelforschergruppen, die sich getrennt haben von einem Rutherford. Und heute, ich denke mal, da werden sie schnell jemanden ausgemacht haben: UNS.
    Und natürlich alle weltweit,die ähnliche Seiten aufgemacht haben und die Zeugen verlocken, ihre WTG-Speise links liegen zu lassen. Und vielleicht wieder die Bibelforscher, die ja heute auch noch aktiv sind, ohne Skandale, übrigens….
    Der Blick in den Spiegel hilft nichts, denn sie vergessen was sie gesehen haben.(Jakobus1:24)
    Lieber Gruß
    Zadok

  • Sascha
    Oktober 9, 2012

    Liebe Geschwister,

    die führenden Männer der WTG haben ein großes Dilemma. Sie sehen die Entwicklungen in den Versammlungen, sie merken, dass das Internet mit seinen verschiedenen Foren zu einer immer größer werdenden Gefahr wird.

    Gleichzeitig wollen sie unbedingt an der Macht bleiben, und ihren Einfluss sichern. Bei „neuem Licht“ geht es also für sie immer darum, einen Kompromiss zu finden, damit nach Möglichkeit beide „Fliegen“ mit einer Klappe geschlagen werden. An den Erklärungen zu dem Sklaven jetzt kann man das gut verdeutlichen.

    Die Freimaurerverbindungen, die Pyramidenberechnungen, sein Testament etc., Dinge, die man in den letzten Jahren über Charles T. Russell wieder ausgegraben hat, und durch das Internet veröffentlicht wurden, ist so ein Störfaktor gewesen. Auch, dass man in diesen Foren vermehrt darüber schreibt, dass die Parallelen zum ersten Jahrhundert und einer angeblichen leitenden Körperschaft völlig aus der Luft gegriffen ist. Gleichzeitig sieht man sich in Erklärungsnöte wegen der zunehmenden Zahl der Abendmahlteilnehmer. Dann hat man es erst versucht, sie als „psychisch“ angeschlagen abzutun. Das reichte aber nicht aus, denn viele ließen sich davon scheinbar nicht abschrecken, und haben auch in diesem Jahr wieder von den Symbolen genommen.

    Also musste „Licht“ über die Lehre des Sklaven herausgebracht werden, bei dem man nach Möglichkeit alle Probleme löst, und gleichzeitig die eigenen Macht wenigstens festigt, nach Möglichkeit sogar ausbaut.

    Und wenn ich mir jetzt die Erklärungen anschaue, dann hat man dieses Ziel erreicht. Russell ist raus, er wird mit einem Dienstamtgehilfen verglichen, der ein Ältester werden möchte. Die Zahl der Abendmahlteilnehmer spielt keine Rolle mehr, da ihnen ja sowieso nicht die ganze Habe übergeben wird, wenn sie nicht zum Sklaven gehören.

    Wie ich aber schon geschrieben habe, wurde ein Punkt völlig unberücksichtigt gelassen, der den meisten Zeugen in ihrer Freude über das neue Licht aber wohl nicht auffallen wird:

    Wenn der Sklave erst 1919 in Erscheinung trat, dann hat er auch erst 1919 angefangen, die Speise auszuteilen. Wenn aber der Wachtturm zu dieser Speise gehört, dann war er also BIS 1919 KEINE SPEISE ZUR RECHTEN ZEIT, was alles um das Jahr 1914 ja eigentlich hinfällig machen würde. Entweder ist das also der Schritt in die Richtung, dass man sich von 1914 verabschieden wird oder es wurde nicht zuende gedacht.

    Da dieses neue Licht natürlich noch nicht alle Dinge abdeckt, die verändert werden müssen, um wieder Ruhe reinzubekommen, könnten auch noch weitere Lehren verändert werden. Man könnte sogar den Eindruck bekommen, dass es sich zum Guten verändert. Vielleicht wird man einen Schritt auf die zumachen, die schon immer auf etwas hingewiesen haben. Wenn diese Dinge verändert oder gelockert würden, dann könnte der Eindruck entstehen, als wäre die WTG wieder auf dem richtigen Kurs. In Wirklichkeit hätten wir dann die erst recht eine Parallele zu der Situation in Jerusalem 66 n.Chr. Denn da sollten die Christen die Stadt ausgerechnet in dem Moment verlassen, als es nach einer deutlichen Verbesserung aussah. Interessanterweise sagte Jesus ja auch, dass man in dieser Zeit auch nicht wieder in die Stadt HINEINGEHEN sollte. Das könnte ein Hinweis auf den eben beschriebenen Vorgang sein, und eine Warnung, dass die, die bereits aus der Stadt geflohen waren, nicht wieder dorthn zurückgehen sollten.

    Also zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Autoren des WT in den Foren abschreiben, denn wenn es nicht zu den oben genannten Zielen passen würde, würden sie es auch nicht verändern. Aber sie lesen mit, und bekommen dadurch ein Gespür für die Gedanken der Brüder, und können dann überlegen, wie man diese Gedanken in den Griff bekommt.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Sascha,

    dem was Du geschrieben hast, kann ich in allem zustimmen. Vor allem auch, dass der WT nicht mehr die geistige Speise sein kann, da es diesen schon vor 1919 gegeben hat. Gemäß der Bibel wird die Druckversion des WT und EW vollkommen eingestellt werden. Und es werden wohl nur noch die Zeitschriften für die Öffentlichkeit als Download Version zur Verfügung stehen.
    Wenn man das abgeben einer Zeitschrift per email im PDF Format nun berichten kann, sind die Anfänge ja schon gelegt.
    Somit könnte es durchaus sein, dass die Studienausgabe des WT vollständig gestrichen wird und man an deren Stelle eine neue Studienzeitschrift heraus geben wird.

    Es wäre doch möglich, dass man einfach einen neuen Namen für den Studien WT findet und da der WT bisher immer die offiziellen Lehren verkündet hat, hätte man sich davon getrennt und könnte etwas völlig neues machen. Dann hätte man diesen alten Zopf von Russel vollständig abgeschnitten.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Hi Manfred,

    ZITAT „Gemäß der Bibel wird die Druckversion des WT und EW vollkommen eingestellt werden. Und es werden wohl nur noch die Zeitschriften für die Öffentlichkeit als Download Version zur Verfügung stehen.“

    Die Einstellung der Printversionen erwarte ich auch schon seit einiger Zeit. WO hast du das in der Bibel gefunden?

    LG
    Hans

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Hans,

    wo ich das aus der Bibel herausgelesen habe, möchte ich im Moment noch nicht schreiben und zwar aus folgendem Grund:

    Wenn ich den Text nennen würde, dann würde man mich verrückt erklären, wieso ich diesen Text auf die Zeitschriften der WTG anwende. So habe ich jetzt diese Aussage getätigt ohne den Bibeltext zu erwähnen.

    Wenn es dann soweit ist, dass die Zeitschriften wirklich nicht mehr gedruckt werden, was aus jetziger Sicht eigentlich vollkommener Blödsinn ist, dann werde ich schreiben aufgrund wessen Textes ich zu dieser Einsicht gekommen bin. Denn der eigentliche Text hat nicht im entferntesten was mit Druckschriften zu tun, wie auch, das kannte man damals ja noch nicht. Es gibt auch hier bei BI einige, die nicht an das prophetische Wort glauben. Das hat man zum Beispiel an der Diskussion über den Treuen u.v. Sklaven gesehen. Manche glauben, dies sei einfach nur ein Gleichnis, oder würde auf jeden zutreffen, der sich als Treu und verständig erweist. Doch der Kontext zeigt klar und deutlich, dass nur Jesus Christus dieser Sklave sein kann. Ich möchte jetzt auch diese Diskussion nicht neu entfachen, sondern so stehen lassen.

    Wenn es sich aber erfüllt, dass tatsächlich der Zeitschriften Druck eingestellt wird und nur noch ein Teil online zum downloaden steht, dann kann ich den Bibeltext nennen und jeder wird sehen wie weit hergeholt das ist, aber es trotzdem zutrifft.

    Von daher ist das ein gutes Beispiel für diesen Bibeltext:
    1. Thes. 5:16-22
    16 Freut euch allezeit. 17 Betet unablässig. 18 Sagt Dank in Verbindung mit allem. Denn dies ist der Wille Gottes in Gemeinschaft mit Christus Jesus euch betreffend. 19 Löscht das Feuer des Geistes nicht aus. 20 Behandelt prophetische Äußerungen nicht mit Verachtung. 21 Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist. 22 Von jeder Art Bosheit haltet euch fern.

    Im Vers 19 wird gesagt, löscht das Feuer des Geistes nicht aus und im Vers 20 behandelt prophetische Äußerungen nicht mit Verachtung. Somit steht in der Bibel selbst, dass wir den Geist Gottes auslöschen können und es damit unmöglich wird, die prophetischen Verheißungen zu verstehen. Es wird sogar davor gewarnt die prophetischen Äußerungen mit Verachtung zu behandeln.

    Deshalb warten wir einfach bis es soweit ist, denn ich weiß ja nicht wann es sich erfüllen wird. Der Zeitpunkt steht nicht dabei. Ich hoffe allerdings, dass es nicht mehr solange hin ist. Denn ich bin natürlich selber gespannt wie ein Flitzebogen. Es besteht ja auch immer noch die Möglichkeit, dass ich mich geirrt habe. 😉

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Hi Manfred,

    wenn du nicht sagen willst, wo es steht, frage ich mich, warum du es überhaupt erwähnst, dass es prophezeit ist. Sei’s drum.

    ZITAT „Zeitschriften wirklich nicht mehr gedruckt werden, was aus jetziger Sicht eigentlich vollkommener Blödsinn ist, “

    Also mich würde es überraschen, wenn es nicht so käme. Auch wenn mir jetzt direkt kein Bibeltext dazu einfällt.

    Zur Prophetie allgemein: Es wird auch vor falschen Propheten gewarnt, insofern muss jeder für sich prophetische Auslegungen unter der Wirkung des Geistes und der Bibel prüfen. Denn untschiedliche Auslegungen gibt’s wie Sand am Meer auf unserem Planeten, was es nicht unbedingt einfacher macht. Wenn dann jemand in dieser Prüfung zu einer anderen Sicht kommt, heißt das ja nicht automatisch, dass er Prophetie „verachtet“.

    LG
    Hans

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Manfred

    Du schreibst:
    Dann hätte man diesen alten Zopf von Russel vollständig abgeschnitten.

    Könnte das nicht auch eine Art „Abschaffen eines beständigen Opfers“ sein?

    Denn wenn man jedes Wochenende eine Stunde Zeit im Wachtturm Studium opfert und das schon seit achtzehnhundert soundsoviel, dann wäre das ein Abschaffen dieses beständigen Opfers.

    Nur mal so laut nachgedacht. Was wirklich abgeschafft wird, das werden wir wohl erst erfahren wenn es passiert ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Shannon
    Oktober 9, 2012

    Danke Sascha, den Hinweis, dass man den Eindruck hat, es würde sich alles zum Guten verändert, sollte man ernst nehmen. Ebenso, die Stadt zu verlassen und nicht mehr hinein zu gehen.
    Ich war schon immer der Meinung, dass die Fallstricke keine offensiven Drangsalen sind. Denn mit einem Frontalangriff hatte der Widersacher von Jesus auch in der Vergangenheit weniger Erfolg.
    Die subtilen Verführungen sind viel gefährlicher. Denn wer sich in Frieden und Sicherheit wiegt, schläft ein.

  • Zadok
    Oktober 9, 2012

    Lieber Sascha,

    danke für deine Gedanken. Du schreibst:
    „Entweder ist das also der Schritt in die Richtung, dass man sich von 1914 verabschieden wird oder es wurde nicht zu Ende gedacht.“

    Ich denke,es ist ersteres.Das Jahr 1914 verblasst, je jünger die ZJ sind, umso weniger interessiert die das und die alten sterben weg oder verlieren an Akzeptanz in der Versammlung.

    Das Ganze wird ja auch zur Lachnummer spätestens 2014. Man stelle sich vor mal vor: Das Volk Israel marschiert um die Mauern von Jericho, es ist der 7. Tag und man hat die 7.Umrundung geschafft, die Posaunen werden geblasen und
    die Mauern stürzen nicht ein! Das tun sie dann erst 100 Jahre
    später; oder auch nicht, die Betroffenen sind dann ja schon tot…( Veranschaulichung ist von e-watchman, will mich nicht mit fremden Federn schmücken)Diese Sache wird echt surreal.

    Der KdöR-Status spielt hier auch eine wichtige Rolle,alles ist rechtlich fest zementiert, man fühlt sich sicher.
    Durch das neue Licht geht der Blick in die Zukunft, vielleicht kommt tatsächlich etwas Lockerung in der einen oder anderen Frage.Und die Hoffnung auf eine Reform von innen wächst wieder. Das neue Licht wird zeitlich passend zum Gedächnismahl kommen,
    Millionen 30 StundenHipis werden hunderte von Emails verschicken(jeder enzelne)und auf uns auf BI das Leben schwer
    machen und der Segen wird als grenzenlos hochgeschrieben.
    Ich freue mich auf ein spannendes Frühjahr und denke dabei an Matth.28:20:“…Und ich versichere euch, ich bin immer bei euch bis ans Ende der Zeit.“
    Lieber Gruß
    zadok

  • B.I.
    Oktober 9, 2012

    Liebe Schwestern und Brüder

    Der Autor des obigen Vortrages hat den Vortrag am Ende um folgende Ausführungen ergänzt:

    Um den Vortrag abzurunden ergänzend noch der Bibeltext aus Johannes Kapitel 6. Hier sagt Jesus von sich selbst, dass er die Speise austeilt, beachtet bitte unter anderem den Vers 27.

    Joh. 6:26-69
    26 Jesus antwortete ihnen und sprach: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. 27 Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt, die der Menschensohn euch geben wird; denn diesen hat der Vater, ja Gott, mit seinem Siegel [des Wohlgefallens] versehen.“
    28 Daher sagten sie zu ihm: „Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?“ 29 Als Antwort sprach Jesus zu ihnen: „Dies ist das Werk Gottes, daß ihr Glauben an den ausübt, den jener ausgesandt hat.“ 30 Daher sagten sie zu ihm: „Was für ein Zeichen tust du denn, damit wir [es] sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? 31 Unsere Vorväter aßen das Manna in der Wildnis, so wie geschrieben steht: ‚Er gab ihnen Brot aus dem Himmel zu essen.‘ “ 32 Demzufolge sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Moses gab euch das Brot vom Himmel, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 33 Denn das Brot Gottes ist der, der vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.“ 34 Deshalb sagten sie zu ihm: „Herr, gib uns dieses Brot allezeit.“ 35 Jesus sprach zu ihnen: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird überhaupt nicht hungrig werden, und wer Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie durstig werden. 36 Ich habe euch aber gesagt: Ihr habt mich sogar gesehen, und dennoch glaubt ihr nicht. 37 Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und den, der zu mir kommt, will ich keinesfalls wegtreiben; 38 denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 39 Dies ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, daß ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern daß ich es am letzten Tag zur Auferstehung bringe. 40 Denn dies ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und Glauben an ihn ausübt, ewiges Leben habe, und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen.“
    41 Daher begannen die Juden über ihn zu murren, weil er sagte: „Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“; 42 und sie begannen zu sagen: „Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josephs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kommt es, daß er nun sagt: ‚Ich bin vom Himmel herabgekommen.‘?“ 43 Jesus gab ihnen zur Antwort: „Hört auf, untereinander zu murren. 44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen. 45 Es steht in den PROPHETEN geschrieben: ‚Und sie werden alle von Jehova belehrt sein.‘ Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir. 46 Nicht, daß jemand den Vater gesehen hat, ausgenommen der, der von Gott her ist; dieser hat den Vater gesehen. 47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.
    48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Vorväter aßen das Manna in der Wildnis und starben trotzdem. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt, damit irgend jemand davon esse und nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben; und in der Tat, das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.“
    52 Daher begannen die Juden miteinander zu streiten und sprachen: „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?“ 53 Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm. 57 So, wie der lebendige Vater mich ausgesandt hat und ich des Vaters wegen lebe, so wird auch der, der sich von mir nährt, meinetwegen leben. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie [damals], als eure Vorväter aßen und dennoch starben. Wer sich von diesem Brot nährt, wird immerdar leben.“ 59 Diese Dinge sagte er, als er in der öffentlichen Versammlung in Kapẹrnaum lehrte.
    60 Daher sagten viele von seinen Jüngern, als sie dies hörten: „Diese Rede ist anstößig; wer kann sie anhören?“ 61 Jesus aber, der bei sich wußte, daß seine Jünger darüber murrten, sprach zu ihnen: „Veranlaßt euch dies zum Straucheln? 62 Was nun, wenn ihr den Menschensohn dahin auffahren seht, wo er zuvor war? 63 Der Geist ist es, der Leben gibt; das Fleisch ist von gar keinem Nutzen. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben. 64 Aber es gibt einige unter euch, die nicht glauben.“ Jesus wußte nämlich von Anfang an, wer die waren, die nicht glaubten, und wer der war, der ihn verraten würde. 65 So sagte er weiter: „Darum habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, es werde ihm vom Vater gewährt.“
    66 Deswegen wandten sich viele seiner Jünger ab, den hinter ihnen [liegenden] Dingen zu, und gingen nicht mehr mit ihm. 67 Daher sagte Jesus zu den Zwölfen: „Ihr wollt doch nicht etwa auch weggehen?“ 68 Sịmon Petrus antwortete ihm: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; 69 und wir haben geglaubt und erkannt, daß du der Heilige Gottes bist.“

    Vers 27 sagt, dass Jesus die Speise uns geben wird, die zu ewigem Leben führt. Natürlich wird im weiteren Verlauf von dem Loskaufsopfer gesprochen. Doch wenn man die Verse im Zusammenhang liest, dann sagt Jesus erst, man muss sich von seinem Fleisch nähren und von seinem Blut trinken. Ist somit Jesus selbst die Speise, die er austeilt? Nein, denn in Vers 63 und 68 steht:

    63 Der Geist ist es, der Leben gibt; das Fleisch ist von gar keinem Nutzen. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben.
    68 Sịmon Petrus antwortete ihm: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; 69 und wir haben geglaubt und erkannt, daß du der Heilige Gottes bist.“

    Somit ist der Glaube an Jesus, der durch das Verständnis des Wortes Gottes, das uns der Heilige Geistes gewähren wird, diese Speise, die zu ewigem Leben führt.
    47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Hi an WF und alle,

    bei der ganzen Auslegung des Gleichnisses und der Frage, ob Jesus dieser Sklave ist, kommt mir eine weitere Frage:

    FÜR WAS STEHT EIGENTLICH DIE SPEISE?

    Wenn Jesus der Sklave ist, der heilige Geist unser Unterweiser und die Bibel das einzige Lehrbuch, was stellt die Speise dar?

    Natürlich passte die „Speise“ perfekt in das Erklärungsgefüge von ZJ, die ja schon seit Russel meinten, irgendwelches Zeugs drucken zu müssen.

    Da wir uns hier aber AUSSCHLIESSLICH auf die Bibel stützen, kam mir diese Frage. Bin gespannt auf eure Meinungen.

    WF, du hast kommentiert, dass Jesus selbst die Speise ist und entsprechende Bibeltexte dazu angeführt. Wenn man allerdings NUR das Gleichnis für nimmt und einfach mal für sich selbst stehen lässt – und Gleichnisse sind ja in der Regel in sich selbst stimmig – mutet es mir noch etwas seltsam an, dass Jesus sich selbst „austeilt“.

    Insofern frage ich mich z.B., ob man nicht auch den heiligen Geist in seiner Funktion als Unterweiser irgendwo direkt in dem Gleichnis finden kann.

    LG
    Hans

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Hans

    Ich glaube auch dass Jesus die Speise austeilt. Sehr viele Aussagen der Bibel stützen dies. Aber Jesus teilt sich nicht selber aus, so habe ich die Vorträge und Kommentare auch nicht verstanden. So wie während der 40 jährigen Wüstenwanderung nicht Mose die Speise ausgeteilt hat, sondern das Manna vom Himmel kam, so kommt das geistige Manna durch den Heiligen Geist auch vom Himmel.

    Jesus bedient sich des Heiligen Geistes um uns zu helfen, das was sowieso schon seit Urzeiten in der Bibel steht, zu verstehen. Um die christlichen Grundlagen der Bibel zu verstehen braucht man den Heiligen Geist weniger bis gar nicht, denn unser Verstand ist auch so in der Lage ein Gleichnis zu lesen und sich einen eigenen Reim darauf zu machen. Dieser eigene Reim ist auch nicht falsch, aber es ist nicht alles was in den Worten steckt. Der eigene Reim ist sozusagen die Milchspeise, denn die feste Speise kommt nur durch den Heiligen Geist. Dieser ist der Helfer den Jesus sendet, somit teilt Jesus die Speise aus.

    Um ein Gleichnis zu lesen und es als Metapher oder schöne lehrreiche Geschichte darzustellen, dazu Bedarf es nicht des Heiligen Geistes, das kann jeder der normal denken kann auch erklären. Genauso die vielen Geschichten im AT, man kann sie lesen und sie auswendig lernen, trotzdem kann man nur mit Hilfe dieses Heiligen Geistes eine Prophetie darin entdecken.
    So auch die Geschichte des Joseph und dem Pharao. Joseph wurde vom Pharao über seine ganze Habe gesetzt, das ist ein prophetisches Vorbild und nicht nur eine belanglose Geschichte.

    Jede Geschichte im AT hat eine prophetische Bedeutung, davon gehe ich immer aus. Genauso hat jedes Gleichnis Jesu auch eine prophetische Bedeutung. Wenn man das bestreitet, kann man schlicht und einfach in dieser Sache nicht den Heiligen Geist erhalten. Dieser wird uns auch nicht von unserer vorgefassten Meinung abbringen, erst wenn man demütig anerkennt, dass in der Bibel die unendliche Weisheit Jehovas steckt und nicht nur schöne Worte, dann wird man auch nach und nach das Verständnis erhalten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruder Alois,

    ich stimme deinem Kommentar in allem zu. Um zu untermauern, dass es bei den Gleichnissen um mehr, als nur um lehrreiche Geschichten ging, möchte ich diesen Text zitieren:

    Mar 4:10 Als er nun allein war, fragten ihn die, welche um ihn waren, samt den Zwölfen, über das Gleichnis.
    Mar 4:11 Und er sprach zu ihnen: Euch ist gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes zu erkennen , denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil,
    Mar 4:12 auf daß sie mit Augen sehen und doch nicht erkennen, und mit Ohren hören und doch nicht verstehen, damit sie nicht etwa umkehren und ihnen vergeben werde.

    Das Geheimnis des Reiches wurde wegen dem Volk, dass nicht hören wollte, erstmal als GLEICHNIS erzählt. Den Jüngern aber machte Jesus dann, wenn sie alleine waren, klar, was hinter der augescheinlichen Geschichte stand. Wenn ein Gleichnis also nur eine lehrreiche Geschichte wäre, dann würden die gesonderten Erklärungen Jesu an seine Jünger überhaupt keinen Sinn machen.

    Da der Heilige Geist auch die Aufgabe hat, uns zu lehren und zu erinneren, können wir heute auch nur mit Hilfe dieses Geistes die Gedanken hinter der augescheinlichen Geschichte erkennen. Mir hat diese Zusage Jesu sehr geholfen, mich dafür zu öffnen, auch was die Gleichnisse betrifft, weiter in die Tiefe zu gehen:

    Luk 11:13 „nun ihr, die ihr arg seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!“

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Alois, Lieber Sascha,

    Eure beiden Kommentaren möchte ich in vollem Umfang zustimmen und noch mit folgendem Bibeltext ergänzen:

    1. Petr. 4:17-19
    17 Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen? 18 „Und wenn der Gerechte mit Mühe gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und der Sünder zeigen?“ 19 So mögen denn auch die, die gemäß dem Willen Gottes leiden, weiterhin ihre Seelen, während sie Gutes tun, einem treuen Schöpfer anbefehlen.

    Es muss in der Zeit des Endes eine Religionsgemeinschaft geben, auf die dieser Bibeltext zutreffen wird, nämlich dass das Gericht bei Ihnen (dem Hause Gottes) anfängt. Das eigentliche Gericht findet ja nach der großen Drangsal statt, wenn Christus kommt und alle Nationen richten wird. Somit muss das Gericht am Hause Gottes früher stattfinden. Die Offenbarung spricht da von der 1.ten Wehe und der 2.ten Wehe.

    Über die zweite Wehe wird zum Beispiel folgendes gesagt:

    Off. 11:1-2
    11 Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Stab gleich, als er sprach: „Steh auf, und miß das Tempel[heiligtum] Gottes und den Altar und die darin Anbetenden. 2 Aber was den Vorhof außerhalb des Tempel[heiligtums] betrifft, wirf ihn hinaus und miß ihn nicht, denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang niedertreten.

    Es wird das Tempelheiligtum Gottes und der Altar, sowie die darin Anbetenden gemessen und es wird gesagt, dass die Nationen die Heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang niedertreten.

    Wenn man weitere Gleichnisse heranzieht, z.Bsp. Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut, so kann man erkennen, dass es sich um eine Religionsgemeinschaft handeln muss, die erst sehr spät aufgekommen ist und prophetisch gibt es die Hinweise, dass sich diese Gemeinschaft nach dem Namen Jehova benannt hat. Gerade weil sie sich über die Anweisungen des Höchsten erhoben haben, obwohl sie es hätten besser wissen müssen, gerade deswegen erhalten Sie ein härteres und früheres Gericht.

    Der heilige Geist, den Jesus heute über seine Schafe austeilen lässt, der kann uns helfen, die ganzen Verbindungen zwischen den einzelnen Gleichnissen und prophetischen Worte zu ziehen. Einzeln gesehen, sind das schöne Bilder, Geschichten, Gleichnisse, aber wenn man diese durch den Heiligen Geist zusammen führen kann, dann geben Sie das Bild von etwas ganz großartigem ab und das wird das Geheimnis oder der Plan Gottes genannt.

    1. Kor. 2:6-18 NGÜ
    Gottes Geist läßt uns Gottes Weisheit erkennen
    6 Und doch ist unsere Botschaft eine Botschaft voller Weisheit. Verstanden wird diese Weisheit allerdings nur von denen, die der Glaube an Christus zu geistlich reifen Menschen gemacht hat. Denn sie hat nichts zu tun mit der Weisheit dieser Welt und mit der Klugheit ihrer Herrscher, deren Macht schon bald vergeht.
    7 Nein, was wir verkünden, ist Gottes Weisheit. Wir verkünden ein Geheimnis: den Plan, den Gott schon vor der Erschaffung der Welt gefasst hat und nach dem er uns Anteil an seiner Herrlichkeit geben will. Dieser Plan ist bisher verborgen gewesen.
    8 Keiner von den Machthabern dieser Welt hat etwas von dem Plan gewusst; keiner von ihnen hat Gottes Weisheit erkannt. Sonst hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht kreuzigen lassen.
    9 Es heißt ja in der Schrift: »Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr hat je gehört, und kein Mensch konnte sich jemals auch nur vorstellen, was Gott für die bereithält, die ihn lieben.«
    10 Uns aber hat Gott dieses Geheimnis durch seinen Geist enthüllt – durch den Geist, der alles erforscht, auch die verborgensten Gedanken Gottes.
    11 Nur Gottes Geist ist dazu imstande. Denn genauso, wie die Gedanken eines Menschen nur diesem Menschen selbst bekannt sind – und zwar durch den menschlichen Geist –, genauso kennt auch nur der Geist Gottes die Gedanken Gottes; niemand sonst hat sie je ergründet.
    12 Wir aber haben diesen Geist erhalten – den Geist, der von Gott kommt, nicht den Geist der Welt. Darum können wir auch erkennen, was Gott uns in seiner Gnade alles geschenkt hat.
    13 Und wenn wir davon reden, tun wir es mit Worten, die nicht menschliche Klugheit, sondern der Geist Gottes uns lehrt; wir erklären das, was Gott uns durch seinen Geist offenbart hat, mit Worten, die Gottes Geist uns eingibt.
    14 Ein Mensch, der Gottes Geist nicht hat, lehnt ab, was von Gottes Geist kommt; er hält es für Unsinn und ist nicht in der Lage, es zu verstehen, weil ihm ohne den Geist Gottes das nötige Urteilsvermögen fehlt.
    15 Wer hingegen den Geist Gottes hat, ist imstande, über alle diese Dinge ´angemessen` zu urteilen, während er selbst von niemand, ´der Gottes Geist nicht hat, zutreffend` beurteilt werden kann.
    16 Es heißt ja in der Schrift: »Wer hat jemals die Gedanken des Herrn ergründet? Wer wäre je imstande, ihn zu belehren?« Wir jedoch haben den Geist Christi bekommen, sodass uns seine Gedanken nicht verborgen sind.

    Der letzte Satz aus diesem Bibeltext sagt wieder von wem wir diese Speise bekommen: Wir jedoch haben den Geist Christi bekommen, sodass uns seine Gedanken nicht verborgen sind.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Manfred

    Auch wenn’s nicht zum Thema passt, aber die von Dir angegebenen Verse aus 1. Kor. 3:7-9 beweisen dass Jehova selbst das Opfer Jesu und deren Notwendigkeit und Ausgang schon vor Grundlegung der Welt wusste.
    Somit hat Jehova auch gewusst dass Adam und der Teufel sündigen werden.

    Denn Jehova hat keine Grenzen in Raum und Zeit. Er weiß immer alles in allen Zeiten zu jeder Zeit.

    Liebe Grüße aus der Sonne und vielen Dank für Deine sehr guten Kommentare.
    Alois

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Hallo Alois, Sascha und Manfred,

    vielen Dank für eure Ausführungen!

    Meine Frage scheint nicht zu euren Antworten zu passen.

    LG
    Hans

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Hans

    Deine Frage war:

    FÜR WAS STEHT EIGENTLICH DIE SPEISE?
    Wenn Jesus der Sklave ist, der heilige Geist unser Unterweiser und die Bibel das einzige Lehrbuch, was stellt die Speise dar?

    Der Heilige Geist ist keine Person und kann von sich aus gar nichts tun. Somit kann der Heilige Geist auch nicht alleine betrachtet unser Unterweiser sein.
    Die Speise ist die Belehrung oder das Übermitteln des Verständnisses das Jesus uns geben möchte mittels des Heiligen Geistes.
    Der Heilige Geist ist salopp gesagt die Funkverbindung zwischen uns und Jesus Christus. Über diese Funkverbindung gibt uns Jesus geistige Nahrung.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    Oktober 9, 2012

    Lieber Hans,

    du hast geschrieben: Meine Frage scheint nicht zu euren Antworten zu passen. Zitat Ende

    Witzig formuliert… 🙂

    Aber ich glaube, du wolltest auf die Speise eingehen. Jesus hat über seine Speise gesagt, dass sie daraus besteht, das Wort Gottes in sich aufzunehmen. Wenn Jesus uns als Einzelne durch den Heiigen Geist hilft, Dinge aus dem Wort Gottes auf uns oder auf unsere Umwelt zu übertragen, teilt er uns jedes Mal die Speise zu, die wir gerade benötigen. Das hat aus meiner Sicht alles nichts mit Literatur etc. zu tun, sondern mit dem Verständnis des Wortes Gottes.

    Natürlich kann es sein, dass wir durch einen Kommentar, einen Artikel, ein Buch oder ein Gespräch mit anderen Geschwistern einen Anstoß bekommen können. Aber dieser teilt uns ja dann nicht die Speise zu rechten Zeit zu, sondern er wird gerade bei denen, denen er so einen Anstoß geben darf, von Anfang an darauf achten, dass sie ihren Blick nicht auf ihn selbst, sondern eben auf Jesus gerichtet halten sollen. Dann gilt nämlich folgendes:

    1Jo 2:27 „Für euch aber gilt: Der Heilige Geist, mit dem Christus euch gesalbt hat, bleibt in euch! Deshalb braucht ihr keinen, der euch darüber belehrt, sondern der Geist lehrt euch das alles. Und was er lehrt, ist wahr, es ist keine Lüge. Bleibt also bei dem, was er euch lehrt und lebt mit Christus vereint.“

    Um es nochmal zusammenzufassen: Ich verstehe die Speise als Verständnis des Wortes Gottes, das Jesus jedem Einzelnen der „Dienerschaft“ oder „Hausgemeinschaft“ gemäß 1. Johannes 2:27 durch den Heiligen Geist vermittelt.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Danke euch beiden!

  • PINEHAS an W.F.
    Oktober 9, 2012

    Hallo lieber Bruder W.F.

    Das war wirklich wieder Speise zur rechten Zeit. Auch wenn diese Speise von unseren Herrn Jesus Christus kommt und mit Hilfe des heiligen Geistes ausgeteilt wird so gibt er auch einen jeden Gaben um damit den Brüdern zu dienen . Eph 4:7 jedem einzelnen von uns aber ist die Gnade gegeben nach dem Maß der Gabe des Christus. ( Genfer Studienbibel) Danke, lieber Bruder W.F. , dass du uns mit deiner Gabe so wunderbar gedient hast.

    Ja der übelgesinnte Sklave isst und trinkt mit den Gewohnheitstrinkern Mat 24:49. Ein Gewohnheitstrinker ist in der Regel nicht vollbetrunken , sondern hat immer nur ein gewissen Alkoholpegel im Blut aber es reicht aus, dass er oftmals nicht mehr Herr seiner Sinne ist. Genau dies können wir feststellen wenn wir uns mit Organisationstreuen ZJ unterhalten. Sie sind nicht mehr in der Lage den Sinn der angeführten Bibelstelle nüchtern zu erfassen. Voller berauschter Trägheit sind sie auch nicht willens anstrengend nach den verborgenen Schätzen zu graben.

    Du schreibst im Vortrag : Und er wird einen weiteren bösen Sklaven vorfinden, der seinen Sohn mit Füßen getreten hat und sich angemaßt hat sich auf seinen Thron zu setzen.

    Dies ist die LK und Ihre Anhänger

    Ich möchte dem nicht wiedersprechen, sehe es aber dennoch von einem anderen Blickwinkel. Ich würde es so vormulieren. Dies ist a u c h die LK und ihre Anhänger

    Denn es ist nach wie vor so, dass die LK mit ihren Anhängern nur 0,1 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Ist das viel oder wenig ? Angenommen unser Arbeitgeber sagt uns: lieber Mitarbeiter , in diesen Monat bekommst du ganze 0.1 Prozent deines Gehaltes, den rest behalte ich ein. Also viel oder wenig? Ehrlich betrachtet ist dies eigentlich n i c h s t .

    Jesus sagt nun aber: 22 V i e l e werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr,……..

    Es stimmt schon, dass einige Bibelaussagen exklusiev auf ZJ anwendbar sind z.b.
    -Amos 5:18“Wehe denen, die den Tag Jehovas herbeisehnen
    -Amos 6:5 “Ihr grölt zum Harfengeklimper, wollt Lieder erfinden wie David.”
    -Hab 2:19 Weh dem, der zum Holz sagt: “Erwache!”, und zum stummen Stein: “Wach auf!”
    Kann der Götze ihn unterweisen?….”
    – Jes 28.10-13„Befehl auf Befehl, Befehl auf Befehl, Meßschnur auf Meßschnur
    – Jes. Kaptitel 43 :7 jeden, der nach meinem Namen genannt ist ……
    u.s.w.

    aber in diesen Fall spricht Jesus von einer kommenden Weltsituation. Er sagte v i e l e werden kommen. Da werden in erster Reihe diejenigen stehen, die in ihren Herzen Jesus verdrängt haben und sich von einen Papst leiten ließen. Dann kommen die vielen Sekten, die ihre jeweiligen menschlichen Sklaven gefolgt sind, unter ihnen sind dann auch die LK mit ihren Anhängern . Vergessen wir auch nicht die Milliarden Anhänger des Islams , die Jesus beiseite geschoben haben und einen Propheten Mohamed gefolgt sind.

    Für uns ist es nicht so einfach über unseren WTG-Tellerrand zu schauen dessen bin ich mir bewusst. Unser WTG-Sklave hat uns nun mal mehr geschlagen als andere böse Sklaven ihre Anhänger. Welcher Mormone oder Katholik muss schon fünf mal in der Woche antreten um sich Prügel abzuhohlen? Wir mussten dies und das hat Narben hinterlassen .
    Dennoch sollten wir es lernen.

    Wenn Jesus von j e n e r bösen Sklaven spricht, so bedeutet dies nicht unbedingt, das es nur einer / eine Gruppe gemeint sein kann.
    Angenommen ein Arbeitgeber sagt: leider müssen wir Mitarbeiter entlassen. J e n e r Mitarbeiter der gewisse Anvorderungen nicht entspricht ist davon betroffen. So können es auch mehrere sein.

    Ein schönes Wochenende wünscht PINEHAS

  • Rico
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pinehas,

    zu deinem Komentar kann ich nur sagen, du hast mir da aus der Seele gesprochen ich glaube nämlich auch das Jesus damals als er diese Worte benutzte nur die WTG im Sinn hatte sondern auf Garantie auch den Vatikan und andere christliche aber auch unchristliche Sekten! Danke für deinen Komentar er ergänzt den Vortrag von Bruder W.F. noch muß ich sagen! Was nicht heißen soll das dieser schlecht gewesen wäre im Gegenteil ich fand ihn sehr gut aber dein Komentar ergänzen die Worte von Bruder W.F. noch etwas! Jedenfalls sehe ich das so ich weis nicht was Bruder W.F. zu deinem Komentar noch sgen bzw. schreiben wird aber ich fand ihn gut!

    Lg Rico

  • Rico
    Oktober 9, 2012

    Hallo,

    ich muß noch einen Zusatz machen da mir beim schreiben meines letzten KOmentares ein Fehler unterlaufen ist! Ich hab in der dritten Zeile das Wort nicht nach benutzte vergessen das wollte ich nur nach tragen da mein Komentar sonst einen anderen Sinn bekommen würde! Also Jesus hatte nicht nur die WTG im Sinn! Das zum Nachtrag!

    Lg Rico

  • Zadok
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pinehas, lieber Rico,

    so wie ihr habe ich auch überlegt, bis mir Alois die für mich entscheidenden Argumente geschrieben hat.
    Der entscheidende Punkt ist, dass es nur – obwohl nur 0,1 % der Weltbevölkerung- die Zeugen sind, die sich erdreistet haben, den Namen Gottes in ihrem Sektentitel zu führen. Dadurch haben sie sich schwerere Schuld aufgeladen, als andere. (Ich möchte hier allerdings die vielen Toten im Mittelalter aus religiöser Verfolgung nicht bewerten, die andere auf ihrem Konto haben).

    Sie haben allein durch diese Namensgebung durch all die Jahrzehnte unglaublich viel Schmach auf Jehova gebracht und damit auch auf Jesus Christus, seinen Sohn. Jede korrigierte Lehre bedeutet
    unausgesprochen, dass Jehova wieder nur ein Stückchen preisgegeben hat. Durch die Herabsetzung Jesu Christi – unmerklich über Jahrzehnte immer ein bischen mehr – ist Jehova ebenfalls geschmäht worden ohne dass dies mit Worten zu lesen war. Und genau das macht den Unterschied aus, warum diese so kleine Gruppe einen großen Teil der Schuld trägt. Du kennst die 80/20 Regel? So in etwa…
    Die anderen kommen definitiv nicht ungestraft davon, aber die Zeugen trifft es am härtesten, denn wer wird in Hesekiel 13 angesprochen, wenn nicht die Zeugen?
    Wenn Alois da hier liest, möge er mich korrigieren oder ergänzen.

    Lieber Gruß
    Zadok

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Zadok

    Danke für den guten Kommentar, gerne schreibe ich noch meine Gedanken dazu.

    Ich lese hier fast alles, in Bi lese ich nur einen Teil, da ich es nicht schaffe alle Kommentare zu lesen bevor sie links nicht mehr auf der Leiste sind.

    Das alte Israel war auf die ganze Welt bezogen auch nur ein kleines Völkchen. Trotzdem steht in 3. Mos 20:

    24. Und ich habe zu euch gesagt: Ihr sollt ihr Land besitzen, und ich werde es euch zum Besitz geben, ein Land, das von Milch und Honig fließt. Ich bin Jehova euer Gott, der ich euch von den Völkern abgesondert habe.

    Oder 5. Mos. 7
    6. Denn ein heiliges Volk bist du Jehova, deinem Gott: Dich hat Jehova, dein Gott, erwählt, ihm zum Eigentumsvolke zu sein aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind.
    7. Nicht weil euer mehr wären als aller Völker, hat Jehova sich euch zugeneigt und euch erwählt; denn ihr seid das geringste unter allen Völkern;

    Dann sagte Jehova dem Salomo zur Einweihung des Tempels in 1.Kön. 9
    6. Wenn ihr aber, ihr und eure Kinder, euch hinter mir abwenden und meine Gebote, meine Satzungen, die ich euch vorgelegt habe, nicht beobachten werdet, und werdet hingehen und anderen Göttern dienen und euch vor ihnen niederbeugen,
    7. so werde ich Israel ausrotten aus dem Lande, das ich ihnen gegeben; und das Haus, welches ich meinem Namen geheiligt habe, werde ich von meinem Angesicht wegwerfen; und Israel wird zum Sprichwort und zur Spottrede werden unter allen Völkern.

    DAmals hat Jehova die Nachkommen Jakobs als sein Eigentumsvolk erwählt. Es war immer ein sehr kleines Volk, andere Völker haben Jehova weniger interessiert.

    Ob in der Neuzeit Jehova dieses Volk der Zeugen Jehovas auserwählt hat, oder ob es sein Volk geworden ist weil es sich diesen Namen zugelegt hat, können wir nicht genau wissen. Aber so wie das alte Israel immer wieder Götzen angebetet hat und deswegen verworfen wurde, so wurde auch das neuzeitliche Volk das den Namen Jehovas trägt wegen fortgesetzter Götzenanbetung verworfen.

    So wie damals aus diesem Volk nur wenige Jehova treu geblieben sind und nicht anderen Göttern dienten, so sind es auch Heute nur wenige die nicht dem Gott Organisation dienen. Denn diese hat sich an die Stelle Jesu gesetzt, so wie Absalom sich ins Tor Jerusalems gesetzt hat und alle die zum König David wollten abgefangen hat um selbst alles zu erledigen.
    Das Ende von Absalom ist bekannt. Obwohl die David treu gebliebenen Männer weit in der Minderheit waren, hat David mit der Hilfe Jehovas gegen seinen eigenen Sohn gesiegt.

    So wird auch der größere David Jesus gegen sein eigenes Werkzeug Organisation, das eigentlich die Menschen zu ihm führen sollte, siegen.

    Auch wenn viele Brüder meinen, die Geschichten und Gleichnisse der Bibel hätten keine prophetische Bedeutung, so sagen sie dies nur, weil sie den prophetischen Zusammenhang noch nicht erkannt haben.

    Den können sie auch solange nicht erkennen, wie sie in ihrer Voreingenommenheit gar nicht daran denken Jehova um Verständnis für die Geschichten und Gleichnisse zu bitten. Aber ohne das Bitten kommt auch kein Verständnis, außer unser eigenes Verständnis, das aber schnell ein falsches Verständnis sein kann.

    In Matth. 11 sagte Jesus zu denen die meinen alles mit dem eigenen Verstand selbst verstehen zu können:
    25. Zu jener Zeit hob Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du dies vor Weisen und Verständigen verborgen hast, und hast es Unmündigen geoffenbart.

    Das sollte allen zu denken geben!

    Liebe Grüße
    Alois

  • PINEHAS
    Oktober 9, 2012

    Hallo ihr lieben,
    ja lieber Zadok, dem stimme ich zu, die ZJ trifft es am härtesten. Diejenigen die es am wenigsten erwarten, die am meisten von sich und ihrer eigenen „Wahrheit“ überzeugt sind. Auf sie trifft wirklich Hes. 13 zu wie auf keine andere Gruppe.
    Stellen wir uns die Situation einmal vor wenn die Religionen von Jesus zur Rechenschaft gezogen werden. Die Zeugen werden schon ihre Häupter erheben und sich gegenseitig , angestachelt von ihren Sklaven, in Sicherheit wiegen. Dann wendet sich Jesus ihnen zu. In der Annahme jetzt ihren Lohn zu empfangen erfahren sie nun wie Jesus auch über sie denkt. Dies wird nicht nur ein Schock für sie sein, nein sie werden Ohnmächtig vor Furcht und Erwartung der Dinge die nun auch über sie kommen werden.

    Auch wenn es sie am härtesten trifft, weil sie sich wie keine andere zum Gespött der Menschheit machen, sind sie meines erachtens und wie Rico und viele andere hier denken ,nicht die Einzigsten die Jesus in Mat 7:22 meint.

    In Vers 15 sagt Jesus : Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe
    Woran können wir diese falschen Propheten erkennen?
    Vers 16-20 sagt: an ihren wertlosen Früchten.
    Wir kennen diese Früchte. Streit 1Tim 1:4, Zank 1Tim 6:3,4, Irrlehren 2 Tim 2:14-18,
    Einführung von Sekten 2Pet 2:1,2 Es gab indes auch falsche Propheten unter dem Volk, wie es auch unter euch falsche Lehrer geben wird. Ebendiese werden unauffällig verderbliche Sekten einführen und werden sogar den Besitzer verleugnen, der sie erkauft hat, wodurch sie schnelle Vernichtung über sich bringen. 2 Ferner werden viele ihren Zügellosigkeiten folgen, und ihretwegen wird vom Weg der Wahrheit lästerlich geredet werden. u.s.w.

    Hier ist nicht nur von einer Sekte die Rede, sondern von mehreren.

    Diese Merkmale finden wir nicht nur bei der LK der ZJ, sondern auch bei anderen! Streit u.s.w wohl doch eher bei anderen.

    Wen wird Jesus nicht zurückweisen? Jeder nun, der diese meine Worte hört und danach handelt, wird mit einem verständigen Mann verglichen, der sein Haus auf den Felsen baute.
    Schade, dass Jesus hier nicht direkt treuer und verständiger Mann sagte! So könnte man eine noch bessere Parallele zu Mat 24: 45 finden.

    26 Ferner wird jeder, der diese meine Worte hört und nicht danach handelt, mit einem törichten Mann verglichen, der sein Haus auf den Sand baute.
    Jeder der sein Glaubenshaus nicht auf Jesus, durch ein rein persönliches Verhältnis zu Ihm und sein Vater, gegründet hat, wird völlig überrascht sein wann und wie er kommt und wird zurückgewiesen so wie es auch in Mat. 24:50,51 beschrieben wird

    Auch wenn die LK großen Schmach auf den Namen Jehovas gebracht haben wie keine andere Religion, so spricht Jesus diese Sünde, dieses Merkmal hier nicht an sondern warnt vor den falschen Propheten.

    Die ZJ werden sich also einreihen um sich ihre Abweisung abzuhohlen was schlimm genug ist da sie es am wenigsten erwarten. Sie gingen als absoluter Favorit an den Start und Straucheln als größter Verlierer vor dem Ziel. Welch eine Tragik.

    Einen schönen Sonntag Abend wünscht PINEHAS

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Pinehas,

    Du hast geschrieben: Die ZJ werden sich also einreihen um sich ihre Abweisung abzuhohlen was schlimm genug ist da sie es am wenigsten erwarten. Sie gingen als absoluter Favorit an den Start und Straucheln als größter Verlierer vor dem Ziel. Welch eine Tragik. – Zitat Ende.

    Vielen Dank für diesen Kommentar. Denn Du hast in der Tat Recht. Grundsätzlich werden ja alle falschen Religionen und alle Einzelpersonen von Jesus beurteilt und auf Grund dessen entweder zu seiner Rechten oder seiner Linken gestellt. Wenn wir bei der Veranschaulichung mit der Reihe oder Schlange bleiben, dann sind sie tatsächlich die Favoriten und reihen sich nicht ein, sie stehen ganz vorne in der Schlange, weil bei Ihnen das Gericht anfangen wird.

    Jesus sagte ja, Breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt und schmal der Weg, der zu ewigem Leben führt. Es gibt also nur diese zwei Wege, genau wie man nur entweder zur Rechten oder Linken Jesu gestellt werden kann. Die Zeugen, sind halt nur die Ersten, die das Gericht spüren werden und danach kommen alle anderen dran. Demzufolge wird sich natürlich auch Mat. 7:22 an den anderen Religionen erfüllen, denn auch da gibt es welche, die im Namen Jesus vieles falsch machen.

    In der Bibel hat sich dieses Volk halt nur dadurch an die erste Stelle in der Schlange gesetzt (auch da müssen sie ganz vorne sein wie bei allem anderen auch), weil sie im Namen des höchsten Gottes aufgetreten sind. Daher finden sich gerade viele Bibeltexte in dem Wort Gottes, die eben auf diese Religionsgemeinschaft anzuwenden sind.

    Ergänzen auch diesen Kommentar: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776#comment-1949

    Liebe Grüße Manfred

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Liebe Geschwister,

    auf der Hauptseite habe ich eben diesen Kommentar eingestellt und da es auch hier zum Thema passt, möchte ich das hier auch tun:

    Als Zeugen Jehovas wurden wir jahrelang von der LK belehrt, dass sie und der Überrest der Gesalbten, dieser Treue und Verständige Sklave sind. Wie wir nun wissen, werfen sie das nun auch wieder über den Haufen und behaupten, dass es nur die 8 Mitglieder der LK sind.

    Doch angenommen, wir wären nie Zeugen Jehovas gewesen, was hätten wir dann geglaubt, wer der Treue und Verständige Sklave ist, der die Speise austeilt? Wenn man diesen Text liest, dann wird hier eindeutig von einem Knecht gesprochen und nicht von mehreren (Zitate aus der NWÜ):

    Mat. 24:45
    45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?

    Machen wir doch bitte nicht den gleichen Fehler wie die LK, die sich diese Stellung zugeschrieben hat und wenden diesen Text nun auf uns alle an. Auch wenn es gut gemeint ist, nehmen wir trotzdem die Stellung, die Jehova seinem Sohn gegeben hat, Jesus weg. Das sollten wir wirklich nicht tun. Heute morgen habe ich diesen Bibeltext gefunden und ich hebe mal die Worte durch Fettschrift hervor. Ich glaube diese sind jetzt mehr als eindeutig, so dass wir wirklich nicht mehr spekulieren brauchen.

    Joh.6:22-59
    22 Am nächsten Tag sah die Volksmenge, die auf der anderen Seite des Meeres stand, daß kein Boot da war, außer einem kleinen, und daß Jesus nicht mit seinen Jüngern das Boot bestiegen hatte, sondern daß seine Jünger allein weggefahren waren; 23 doch trafen Boote aus Tibẹrias in der Nähe des Ortes ein, wo sie, nachdem der Herr Dank gesagt hatte, das Brot gegessen hatten. 24 Als somit die Volksmenge sah, daß weder Jesus da war noch seine Jünger, stiegen sie in ihre kleinen Boote und kamen nach Kapẹrnaum, um Jesus zu suchen. 25 Als sie ihn dann auf der anderen Seite des Meeres fanden, sagten sie zu ihm: „Rabbi, wann bist du hierhergekommen?“ 26 Jesus antwortete ihnen und sprach: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. 27 Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt, die der Menschensohn euch geben wird; denn diesen hat der Vater, ja Gott, mit seinem Siegel [des Wohlgefallens] versehen.“ 28 Daher sagten sie zu ihm: „Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?“ 29 Als Antwort sprach Jesus zu ihnen: „Dies ist das Werk Gottes, daß ihr Glauben an den ausübt, den jener ausgesandt hat.“ 30 Daher sagten sie zu ihm: „Was für ein Zeichen tust du denn, damit wir [es] sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? 31 Unsere Vorväter aßen das Manna in der Wildnis, so wie geschrieben steht: ‚Er gab ihnen Brot aus dem Himmel zu essen.‘ “ 32 Demzufolge sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Moses gab euch das Brot vom Himmel, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 33 Denn das Brot Gottes ist der, der vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.“ 34 Deshalb sagten sie zu ihm: „Herr, gib uns dieses Brot allezeit.“ 35 Jesus sprach zu ihnen: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird überhaupt nicht hungrig werden, und wer Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie durstig werden. 36 Ich habe euch aber gesagt: Ihr habt mich sogar gesehen, und dennoch glaubt ihr nicht. 37 Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und den, der zu mir kommt, will ich keinesfalls wegtreiben; 38 denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 39 Dies ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, daß ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern daß ich es am letzten Tag zur Auferstehung bringe. 40 Denn dies ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und Glauben an ihn ausübt, ewiges Leben habe, und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen.“ 41 Daher begannen die Juden über ihn zu murren, weil er sagte: „Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“; 42 und sie begannen zu sagen: „Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josephs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kommt es, daß er nun sagt: ‚Ich bin vom Himmel herabgekommen.‘?“ 43 Jesus gab ihnen zur Antwort: „Hört auf, untereinander zu murren. 44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen. 45 Es steht in den PROPHETEN geschrieben: ‚Und sie werden alle von Jehova belehrt sein.‘ Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir. 46 Nicht, daß jemand den Vater gesehen hat, ausgenommen der, der von Gott her ist; dieser hat den Vater gesehen. 47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben. 48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Vorväter aßen das Manna in der Wildnis und starben trotzdem. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt, damit irgend jemand davon esse und nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben; und in der Tat, das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.“ 52 Daher begannen die Juden miteinander zu streiten und sprachen: „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?“ 53 Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm. 57 So, wie der lebendige Vater mich ausgesandt hat und ich des Vaters wegen lebe, so wird auch der, der sich von mir nährt, meinetwegen leben. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie [damals], als eure Vorväter aßen und dennoch starben. Wer sich von diesem Brot nährt, wird immerdar leben.“ 59 Diese Dinge sagte er, als er in der öffentlichen Versammlung in Kapẹrnaum lehrte.

    Hier im Vers 27 wird eindeutig gesagt, dass Jesus uns die Speise geben wird. Ich glaube, eindeutiger kann man nicht mehr in der Bibel lesen, dass Jesus der Diener ist, der die Speise austeilt.

    27 Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt, die der Menschensohn euch geben wird; denn diesen hat der Vater, ja Gott, mit seinem Siegel [des Wohlgefallens] versehen.“

    Deshalb liebe Brüder, akzeptieren wir bitte, dass Jesus von seinem Vater als dieser Treue und Verständige Sklave eingesetzt wurde und nicht wir als kollektiv. Nur Jesus kann diese Aufgabe erfüllen, oder evt. noch Engel, aber niemals ein Mensch. Wenn wir Nachfolger von Jesus sein möchten, dann müssen wir Ihn auch seine Stellung in jeder Hinsicht anerkennen und diese Fett hervor gehobenen Textstellen, bezeichnen eindeutig Jesus als den der die Speise austeilt, denn Jesus ist diese Speise, er ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.

    Das musste ich Euch jetzt einfach mal so schreiben, auch wenn es bedeutet, dass ich dafür nun Kritik einstecken muss. So und jetzt könnt Ihr über mich schreiben was Ihr wollt.

    Liebe Grüße Manfred

  • Sascha
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruder Manfred,

    danke dass du klar Stellung für Jesus bezogen hast. Dieses 6. Kapitel aus Johannes zeigt sogar, dass genau dieser Punkt mit dem Austeilen der „Speise“ bzw. dem „Brot“ für viele Jünger damals schon nicht zu akzeptieren war. Die nächsten Verse beschrieben die Reaktion von VIELEN, die bis dahin seine Jünger waren:

    Joh 6:60 Viele nun von seinen Jüngern, die es gehört hatten, sprachen: Diese Rede ist hart; wer kann sie hören?
    Joh 6:61 Da aber Jesus bei sich selbst wußte, daß seine Jünger hierüber murrten, sprach er zu ihnen: Ärgert euch dieses?
    Joh 6:62 Wenn ihr nun den Sohn des Menschen dahin auffahren sehet, wo er zuvor war? Joh 6:63 Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, welche ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben;
    Joh 6:64 aber es sind etliche unter euch, die nicht glauben. Denn Jesus wußte von Anfang, welche es seien, die nicht glaubten, und wer es sei, der ihn überliefern würde.
    Joh 6:65 Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt, daß niemand zu mir kommen kann, es sei ihm denn von dem Vater gegeben.
    Joh 6:66 Von da an gingen viele seiner Jünger zurück und wandelten nicht mehr mit ihm.“

    Es ist zwar ein wichtiger Schritt, wenn man heute erkennt, dass der TuV Sklave nicht die LK ist. Aber das ist nur der Anfang. So haben auch viele Jünger damals erkannt, dass ihre religiösen Führer nicht von Gott eingesetzt sind. Aber als Jesus ihnen dann ganz klar sagte, dass er nun für Nahrung sorgen würde, die zum ewigen Leben führt, haben sie sich abgewandt.

    Hier auf der Prophetieseite wurden sowohl in den Artikeln, als auch in den Kommentaren schon viele klare Aussagen der Bibel zu dem Thema Knecht/Sklave/Verwalter angeführt, und das nicht nach Absprache, sondern unabhängig voneinander von verschiedenen Geschwistern.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Mamre an Sascha
    Oktober 9, 2012

    Lieber Sascha,

    Du hast (Mini-)Post ^^

  • Sascha
    Oktober 9, 2012

    Liebe Geschwister,

    ich habe einen weiteren Text gefunden, der neben den bereits im Artikel und einigen Kommentaren zitierten, zeigt, dass es sich bei diesem treuen Sklaven/ Knecht tatsächlich um Jesus handeln müsste.

    In Jesaja 49 finden wir die Bezeichnung KNECHT in einer Vision über Jesus:

    Jes 49:5 Und nun spricht Jahwe, der mich von Mutterleibe an zu seinem Knechte gebildet hat, um Jakob zu ihm zurückzubringen, -und Israel ist nicht gesammelt worden; aber ich bin geehrt in den Augen Jahwes, und mein Gott ist meine Stärke geworden-
    Jes 49:6 ja, er spricht: Es ist zu gering, daß du mein KNECHT seiest, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten von Israel zurückzubringen; ich habe dich auch zum Licht der Nationen gesetzt, um mein Heil zu sein bis an das Ende der Erde.“

    Jesus wurde während seines irdischen Aufenthalts als Knecht über Israel eingesetzt. Aber das war zu „gering“, also sollte er auch zum Licht für alle Nationen werden, was in der Folge dadurch passiert ist, dass sich der Same des Königreiches eben nicht mehr nur auf Israel beschränkte, sondern nun auch Menschen aus allen Nationen die Gnade empfangen konnten. Da die Vollzahl der Nationen offensichtlich noch nicht erreicht ist (Römer 11:25), müsste Jesus also nach wie vor als treuer Knecht dafür sorgen, dass die Speise zur rechten Zeit verteilt wird. Vor allem hat er über das Austeilen der Nahrung auch selbst gesagt(und um dieses Austeilen geht es ja im „Gleichnis“):

    Joh 6:27 Wirket nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, welche der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat der Vater, Gott, versiegelt.

    Jesus wird uns diese Speise also selbst geben, das wird hier mehr als deutlich gesagt. Deswegen sollte man die Gedankengänge derer, die davon überzeugt sind, dass Jesus auch diesen treuen Sklaven darstellt, nicht einfach als „Spekulation“ abtun, wie ich es in einem Kommentar auf der Hauptseite gelesen habe. Zu sagen, dass Jesus bei der Beschreibung NICHT an sich selbst gedacht hat, ist mindestens genauso spekulativ.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Sascha
    Oktober 9, 2012

    Als weitere Belege möchte ich noch die anderen Textstellen nennen, in denen Jesus prophetisch als Knecht bezeichnet wird:

    Jes 42:1 Siehe, mein Knecht, den ich stütze, mein Auserwählter, an welchem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird den Nationen das Recht kundtun.

    Hier wird Jehova sogar entsprechend der Stelle aus Matt. 24:45 als der HERR des Knechtes bezeichnet:

    Jes 50:4 Der Herr, Jahwe, hat mir eine Zunge der Belehrten gegeben, damit ich wisse, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt jeden Morgen, er weckt mir das Ohr, damit ich höre gleich solchen, die belehrt werden. Jes 50:5 Der Herr, Jahwe, hat mir das Ohr geöffnet, und ich, ich bin nicht widerspenstig gewesen, bin nicht zurückgewichen.
    Jes 50:10 Wer unter euch fürchtet Jahwe? Wer hört auf die Stimme seines Knechtes? Wer in Finsternis wandelt und welchem kein Licht glänzt, vertraue auf den Namen Jahwes und stütze sich auf seinen Gott.

    Die nächste Stelle könnte auf das „Setzen über die ganze Habe“ hinweisen:

    Jes 52:13 Siehe, mein Knecht wird einsichtig handeln; er wird erhoben und erhöht werden und sehr hoch sein.

    Und zu guter Letzt noch dieser Text:

    Jes 53:11 Von der Mühsal seiner Seele wird er Frucht sehen und sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird mein gerechter Knecht die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, und ihre Missetaten wird er auf sich laden. Jes 53:12 Darum werde ich ihm die Großen zuteil geben, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, daß er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und den Übertretern beigezählt worden ist; er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Übertreter Fürbitte getan.

    Also, es ist höchst interessant, die Kapitel auch im Zusammenhang zu lesen, vor allem auch weil sie das Opfer Jesu sehr schön hervorheben.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Rico
    Oktober 9, 2012

    Lieber Manfred und liebe Shannon,

    also was du geschrieben hast Shannon kann ich nachvollziehen für Gott ist nichts unmöglich und wenn er will das sein Sohn als mächtiges Geistwesen wiederkommt dann ist das so!

    Was Manfred geschrieben hat, finde ich zwar sehr interessant und es ist auch biblisch aber ich hab da noch meine Probleme damit mir vorzustellen das im Paradies alle Menschen einen geistigen Leib haben werden! Da gebe ich auch Hans recht bei Adam und Eva war das anscheind nicht so weil ja eindeutig im Genesisbericht geschrieben steht,das Gott den Menschen Adam aus Erde machte und ihm den Odem des Lebens einhauchte! Da steht nichts davon geschrieben das Adam so einen Geistesleib gehabt hätte und Paulus hat das ja auch im 1 Kor 15:45,49 geschrieben das wir erst den adamischen Leib tragen müssen um dann den verherrlichten Geistesleib tragen zu können! Aber ich glaube nicht das jeder diesen Leib tragen wird! Da man ja sonst auch keine Erde mehr bräuchte sondern nur den Himmel aber vielleicht ist diese Vorstellung auch nur zu hoch für mich wer weis auf jeden Fall wird es so kommen wie Gott es geplant hat und ich glaube da sind wir uns auch alle einig!

    Was mich nochmal interessiert hat ist der Bericht vom treuen und verständigen Sklaven aus Mat 24:45-51! Ich hab mir diesen Text heute morgen nochmal in aller Ruhe durchgelesen und ihn mit den Paralleltexten verglichen und zwar mit (Mat 13:47-52,Pred 8:11,Mat 25:21,23,Luk 19:17 und 2 Pet 3:3,4)wenn man diese ganzen Texte zusammen nimmt kommt ein einheitliches Bild heraus! Der untreue Knecht sind die Scheinchristen die wir im Vatikan bei den Protestanten und in der WTG finden weil alle diese aufgezählten Gruppen dem Christus gegenüber untreu waren! Sie bezweifeln sogar das ihr Herr sichtbar wiederkommen wird! Der treue Knecht sind alle Christen die Jesus als ihren Herrn und König anerkennen und auf ihn hoffen und seine sichtbare Wiederkunft erwarten im Gegensatz zum untreuen Knecht! Das waren meine Gedanken zu diesem Bibeltext die ich mit euch teilen wollte! Wenn ihr es anders sehen solltet als ich dann lasst mich das wissen denn nur gemeinsam können wir die Puzzelteile zusammen fügen das schafft niemand alleine da wir alle unterschiedliche Gaben von unseren Herrn Jesus bekommen haben!

    Lg Rico

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Rico,

    Ja das mit dem geistigen Leib ist schwer zu verstehen, vielleicht liegt es daran:

    O Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unausforschlich sind seine Gerichte und unausspürbar seine Wege! (Römer 11:33 ELB71)

    Denn wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. (Jesaja 55:9 ELB71)

    Da es nicht näher in der Bibel beschrieben wird, müssen wir uns einfach überraschen lassen. Auf jeden Fall, sollten wir aus etwas was nicht bis ins Letzte biblisch belegbar ist, eine Streitfrage machen. Ich glaube das wäre auch in Christi Sinn.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Barbara
    Oktober 9, 2012

    Ich hab das irgendwie so verstanden, daß sich das mit dem geistigen Leib auf die Entrückung bezieht.

  • Mamre
    Oktober 9, 2012

    folgende Texte:

    „Jesus sagte zu ihnen: „Heiraten ist eine Sache für die gegenwärtige Welt. Aber die Menschen, die für würdig gehalten werden, in der kommenden Welt leben zu dürfen und von den Toten aufzuerstehen, werden nicht mehr heiraten. Sie können dann auch nicht mehr sterben, sondern sind den Engeln gleich. Als Menschen der Auferstehung sind sie dann Söhne Gottes.“ (Lukas 20:34-36 NeÜ)

    „Denn wenn die Toten auferstehen, heiraten sie nicht mehr, sondern werden wie die Engel im Himmel sein.“ (Markus 12:25)

    „Ich versichere euch, liebe Geschwister: Menschen aus Fleisch und Blut können keinen Anteil am Reich Gottes erhalten; ein vergänglicher Körper kann nicht unsterblich werden.“ (1. Korinther 15,50)

    Fazit: Ich weiß auch nicht.
    Hoffentlich nah beim Herrn 🙂

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Liebe Mamre,

    Hoffentlich nah beim Herrn! 🙂

    Ich glaube, dass wir diesen Satz alle unterschreiben können, denn dann werden Jehova und Jesus und alle Engel uns näher sein wie heute. Wenn das gegeben ist, dann sollten wir uns freuen, egal in welcher Weise sich das für uns erfüllen wird.

    Ich wünsche allen einen schönen Abend.
    Liebe Grüsse Manfred

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Hallo Mamre

    Diese Verse die Du angeführt hast sind schlagende Beweise.

    Ich möchte mal meine Sicht schreiben:

    Adam und Eva wurden vollkommen erschaffen, sie haben gegessen, denn sonst hätte es nicht das Speiseverbot von dem Baum gegeben.
    Aber sie mussten wahrscheinlich nicht essen, denn sie waren so geschaffen dass sie nicht sterben mussten. Wenn jemand so erschaffen ist, dass er nicht stirbt, dann muss er auch nicht essen, denn sonst könnte er wenn er gefangen genommen würde und im Gefängnis nichts zu essen bekäme, sterben.

    Ein Beispiel wie das funktioniert gaben die Engel die Abraham besucht haben, sie haben gegessen. Das Essen hat ihnen sicherlich auch Freude bereitet, aber sie brauchen nicht zu essen um zu leben.

    Zurück zu Adam, wir wissen nicht wie alt er war als er sündigte, aber es fällt auf dass erst nach dem Sündenfall Kain geboren wurde. Nach meinem Verständnis und die obigen Verse die Du angeführt hast beweisen das, wer ins ewige Leben aufersteht auch nicht mehr heiraten wird. Somit gibt es für Menschen die nicht mehr sterben werden auch keinen Verkehr mehr.

    Daraus und anderen Äußerungen schließe ich dass Adam und Eva vor dem Sündenfall keinen Verkehr hatten, da sie für das ewige Leben gebaut waren. Die Lust des Fleisches passt nicht zum vollkommenen Menschen. Deshalb halte ich es auch für ausgeschlossen dass Jesus verheiratet war, oder überhaupt die Lust des Fleisches verspürte.

    Wer an der ersten Auferstehung teilnimmt, wird so wie es die Verse sagen die Du angeführt hast, wohl nicht mehr heiraten und somit auch keine Nachkommen mehr zeugen. Diejenigen welche aber nicht an der 1. Auferstehung teilhaben, werden weiterhin unter der Regierung Jesu sich fortpflanzen, denn sie haben noch kein ewiges Leben. Erst wenn auch diese sich am jüngsten Gericht zu Jesus bekannt haben, dann werden auch sie nie mehr sterben und ewig leben.

    Wenn der Tod mal abgeschafft ist, ist es völlig logisch dass es auch keine Neugeborenen mehr geben kann, denn sonst würde irgendwann in der Zukunft die Erde überquillen.

    Der Tod und die Geburt sind 2 Seiten derselben Münze, wird der Tod abgeschafft, wird automatisch auch die Geburt und somit die Ehe und was dazu gehört abgeschafft.

    Auch wenn es Heute viele schöne Dinge gibt die wir nicht missen wollen, so bin ich mir sicher dass Jehova und sein Sohn eine Welt schaffen wird die so schön ist, dass wir der früheren Welt nicht mehr gedenken werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Mamre
    Oktober 9, 2012

    Lieber Alois,

    Du hast geschrieben: „Die Lust des Fleisches passt nicht zum vollkommenen Menschen. Deshalb halte ich es auch für ausgeschlossen dass Jesus verheiratet war, oder überhaupt die Lust des Fleisches verspürte.“

    Deinen Gedanken zur „Lust des Fleisches“ sehe teilweise auch so. Zumindest dass Jesus, lebengebender Geist und erfüllt mit diesem, keinerlei Bedürfnis in diese Richtung verspürte.

    Außerdem hat man als „neue Schöpfung“ (mit der Annahme Jesu als Herrn und Erlöser) seine „Leidenschaften“ an den Pfahl gebracht. (Galater 5:24 „Menschen, die zu Jesus, dem Messias, gehören, haben die eigene Natur mitsamt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.“), und sehnt sich um so mehr in erster Linie nach Geistigem (auch nach „Einssein“ mit IHM im Geistigen – oder?).

    Das heißt nicht, dass das Fleisch nicht doch versucht sich manchmal raffiniert einen Weg zu bahnen, leider.

    Je mehr Geist, desto weniger Fleisch, und umgekehrt.

    Du schreibst: „Daraus und anderen Äußerungen schließe ich dass Adam und Eva vor dem Sündenfall keinen Verkehr hatten, da sie für das ewige Leben gebaut waren.“ Zitatende
    Ja, den Verkehr, aus dem „Kain entsprang“ hatten sie (1. Mose 4:1) nach dem Sündenfall. Doch Jehova gab ihnen den Auftrag, die Erde zu füllen, vor dem Sündenfall. Also war er auch ursprünglich vorgesehen, für diesen Zweck.

    Du schreibst: „Aber sie mussten wahrscheinlich nicht essen, denn sie waren so geschaffen dass sie nicht sterben mussten. Wenn jemand so erschaffen ist, dass er nicht stirbt, dann muss er auch nicht essen, denn sonst könnte er wenn er gefangen genommen würde und im Gefängnis nichts zu essen bekäme, sterben.“ Zitatende.

    Andererseits hatte Jesus, als vollkommener Mensch, erfüllt mit Geist nach seiner Taufe, Hunger in der Wüste.

    Die Engel, die sich materialisierten, z. B. zu Abrahams Zeit, hatten es sicher nicht nötig zu essen. Ich glaube aber, dass sie einen anderen Körper hatten als Adam und Eva.

    Auch heißt es, was das vollkommene Leben zu Adams Zeiten betrifft, in der Interlinear (ISA) in 1. Mose 2:17 (siehe auch Fußnote der Studienbibel):
    Wenn der Mensch davon isst, wird er „ein Sterben sterben“ („to-die You-shall-die“)- also nicht nur einfach sterben…

    Zudem gab es noch den Baum des Lebens, von dem sie ja dann ferngehalten wurden, damit sie nicht auch noch davon „äßen“ (welch Wort 😉 Der wäre nicht nötig, wenn sie sowieso nie hätten sterben müssen (oder? ich weiß es nicht)
    – Wie siehst Du das?

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Hallo Mamre

    Dass Adam und Eva den Auftrag hatten die Erde zu füllen stimmt zwar, aber sie haben es vor dem Sündenfall nicht getan, nicht einmal damit begonnen. Warum nicht? Vielleicht weil sie nicht konnten und weil Jehova wusste dass sie sündigen werden und der Auftrag am Ende sowieso erfüllt werden wird.

    Man könnte sagen Adam und Eva haben nur kurz zusammen gelebt bevor sie gesündigt haben, aber das glaube ich nicht. Denn Jesus ist auch für die Sünde Adams gestorben. Jesus war 30 Jahre alt als er seine Mission begann, nach seiner Taufe war er 40 Tage in der Wüste und wurde vom Teufel versucht.

    Ich fände es äußerst ungerecht von Jehova wenn Adam und Eva völlig ohne Lebenserfahrung schon nach wenigen Monaten versucht worden wären, wo doch Jesus erst mit 30 Jahren vom Teufel versucht wurde. Auch Hiob wurde erst in einem gewissen Alter versucht.

    Jehova hat das sicher gerecht gemacht und dem Adam auch genug Zeit gegeben, bevor er zuließ dass er versucht wird. Adam und Eva könnten durchaus auch 30 Jahre gelebt haben als sie vom Teufel versucht wurden. Trotzdem keine Kinder!

    Jesus hungerte nach 40 Tagen in der Wüste. Von was hat er gelebt in den 40 Tagen? Er hatte 40 Tage in der Wüste gefastet, eigentlich wäre ein Mensch längst verhungert und verdurstet.

    Oder als Mose auf dem Berg Sinai war, da hatte er auch nichts zu essen, aber der Geist Jehovas hat in am Leben erhalten, deswegen hat er auch so gestrahlt als er vom Berg herunterkam.

    Letzten Endes sind das nur Gedanken von uns Menschen, wir wissen es nicht. Für uns unvorstellbare Dinge sind bei Jehova vorstellbar.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Zadok
    Oktober 9, 2012

    Lieber Alois, liebe Hope!

    @Alois
    Du hast vor einigen Monaten schon mal was geschrieben, was für mich total fremd klang und dem ich mich überhaupt nicht anschließen wollte. Es dann aber doch tat, weil ich es später verstand.
    Ganz ehrlich, jetzt geht es mir wieder so..ich wünsche mir sehr
    ein Leben als vollkommener Mensch auf der Erde, der auch Nachkommen haben darf. Mit allem anderen tue ich mich sehr schwer.Im Moment jedenfalls.
    @Hope
    das hast du genauso ausgedrückt, wie ich es auch sehen möchte.

    Aber ich habe in den letzten Monaten so viel über den Haufen geworfen und so vieles neu verstanden, warum nicht auch in dieser Frage..aber unter meinem Feigenbaum mit meinem Gegenstück und meinem Nachwuchs, das ist mir im Moment doch angenehmer.
    Lieber Gruß
    Zadok

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Zadock

    Es wird bestimmt viel besser werden und wir werden bestimmt nichts vermissen.

    Wenn dann aber der Tod in den Feuersee geschleudert sein wird, dann kann es auch keine Vermehrung mehr geben, denn sonst stellt sich irgendwann die Frage, wohin mit den vielen Menschen. Dann würde sich auch die Frage stellen, wieso werden Menschen geboren die gar nicht an einem Gericht teilgenommen haben.

    Jedes intelligente Geschöpf muss im Gericht bestanden haben. Da wird es aus Gerechtigkeitsgründen keine Ausnahme geben.

    Ich habe mal eine dazu passende Geschichte geschrieben, sehr lange her, aber noch in den Tiefen des BI vorhanden:

    http://www.bruderinfo.de/?p=551&cpage=1#comment-3883

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    Oktober 9, 2012

    Liebe Geschwister,

    ich möchte zu diesem Thema noch gerne diese Texte hinzufügen:

    Jes 65:21 Und sie werden Häuser bauen und bewohnen, und Weinberge pflanzen und ihre Frucht essen.
    Jes 65:22 Sie werden nicht bauen und ein anderer es bewohnen, sie werden nicht pflanzen und ein anderer essen; denn gleich den Tagen der Bäume sollen die Tage meines Volkes sein, und meine Auserwählten werden das Werk ihrer Hände verbrauchen.
    Jes 65:23 Nicht vergeblich werden sie sich mühen, und nicht zum jähen Untergang werden sie zeugen; denn sie sind der Same der Gesegneten Jahwes, und ihre Sprößlinge werden bei ihnen sein.

    Hier in dem Text wird sowohl vom Essen als auch von „zeugen“ und von „Sprößlingen“ gesprochen. Wenn sich dieser Text während des 1000 jährigen Reiches erfüllt, dann müsste es also auch noch mit einem geistigen (unverweslichen) Körper möglich sein, zu essen und Kinder zu zeugen.

    Vielleicht ist es mit dem Essen aber so, wie Bruder Alois in Verbindung mit den Engeln, die zu Abraham kamen, geschrieben hat. Sie können essen, müssen es aber nicht, um zu existieren. So könnte es bei uns dann auch sein. Auf diese Weise könnte sich dann auch die Aussage von Paulus bewahrheiten:

    1Ko 6:13 „Die Speisen für den Bauch, und der Bauch für die Speisen; Gott aber wird sowohl diesen als jene zunichte machen…“

    Das Essen und der Magen werden dann vielleicht dadurch „zunichte“ gemacht, dass diese Dinge dann eine andere Aufgabe haben, und nicht unbedingt, weil es beides tatsächlich nicht mehr geben wird.

    Essen ist dann vielleicht einfach nur Genuss, statt lebenserhaltende Maßnahme. 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Anna
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruder Alois, liebe Brüder und Schwestern,

    auch ich habe schon oft darüber nachgedacht, warum die ersten Menschen vor dem Sündenfall keine Kinder hatten. Allerdings denke ich schon, dass sie Körperkontakt hatten und wohl auch Verkehr. Auch viele Tiere genießen „Berührungen“. Eventuell, da vollkommen, wollten sie einfach noch keine Kinder und waren vollkommen in der Lage zu verhüten.

    Zu Deinen Gedanken lieber Alois:

    ZITAT: Daraus und anderen Äußerungen schließe ich dass Adam und Eva vor dem Sündenfall keinen Verkehr hatten, da sie für das ewige Leben gebaut waren. Die Lust des Fleisches passt nicht zum vollkommenen Menschen. Deshalb halte ich es auch für ausgeschlossen dass Jesus verheiratet war, oder überhaupt die Lust des Fleisches verspürte ENDE ZITAT

    Dies passt meines Erachtens nicht damit zusammen, dass sogar die Engel gemäß 1. Mose 6:1 und 2 ff Lust des Fleisches verspürten und sich materialisierten und Verkehr hatten.

    Was ich mich noch frage ist, warum Jehova dies überhaupt erst zugelassen hat. Weil ja erst dadurch – als dann die Nephelim geboren wurden – wurde die damalige Welt ja immer schlimmer was letztlich dazu führte, dass unser Schöpfer die Menschen vernichtete.

    Über Euere Gedanken dazu bin ich sehr gespannt.

    Liebe Grüße und einen schönen Herbstsonntag herzlich Anna

  • Sascha
    Oktober 9, 2012

    Liebe Barbara,

    ich sehe da auch einen Zusammenhang. In 1. Thes. 4 wird von der Entrückung gesprochen.

    1Th 4:16 Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen; 1Th 4:17 danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein.

    Da hier auch der Zeitpunkt der Auferstehung beschrieben wird, handelt es sich um einen Paralleltext von 1. Kor. 15. Außerdem wird dieser geistige Körper dort mit der Unverweslichkeit in Verbindung gebracht:

    1Ko 15:53 „Denn dieser verwesliche Körper hier muss Unverweslichkeit anziehen, dieses Sterbliche Unsterblichkeit.“

    Vorher wird die grundsätzliche Unterschiedlichkeit zwischen den himmlischen und irdischen Leibern herausgestellt:

    1Ko 15:40 Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber eine andere ist die Herrlichkeit der himmlischen, eine andere die der irdischen;

    Interessanterweise wird dann aber von einer weiteren Unterscheidung gesprochen:

    1Ko 15:44 es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen.

    Hier wird der Unterschied jetzt zwischen NATÜRLICH und GEISTIG gemacht, während der grundsätzliche Unterschied zwischen Engeln und Menschen vorher mit den Worten HIMMLISCHER und IRDISCHER Körpern beschrieben wird.

    Ein geistiger Körper zeigt nach meinem Verständnis also nicht an, dass es sich dabei um einen HIMMLISCHEN Körper handelt, sondern eher um einen irdischen Körper, im Sinne des Unterschieds zu Engeln und um einen geistigen Körper im Sinne dessen, dass er nicht mehr wie der NATÜRLICHE Körper, der Verwesung ausgeliefert ist.

    Wie es sich im Einzelnen dann darstellen wird und ob sich der geistige Körper dann anders anfühlen wird, als uns jetziger, werden wir natürlich abwarten müssen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Rico
    Oktober 9, 2012

    Hallo Sascha,

    danke für deinen Komentar, das sehe ich so ähnlich wie du! Ich weis auch nicht genau was bei der ersten und zweiten Auferstehung passieren wird, aber Fakt ist, dass es Menschen mit einem vollkommenen Leib auf dieser Erde geben muß. Wenn dem nicht so wäre dann könnte Jehova diese Erde eigentlich sofort vernichten, das hat er aber nicht getan und das hat auch seinen Grund! Er möchte das sie bewohnt wird von Menschen die ihn lieben und ihren Nächsten lieben wie sich selbst! Jehova wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, das ist die Verheißung die er uns gegeben hat und diese Verheißung erwarte ich! Ob die Menschen dann noch Sex haben werden das weis niemand aber es wird so sein das wir alle glücklich sein werden das steht fest! Mehr muß ich auch gar nicht wissen!

    Das waren meine ergänzenden Gedanken zu diesem sehr interessanten Thema!

    Lg Rico

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Hi Sascha,

    interessante Unterscheidung zwischen den vier Begriffen!

    Hab mal wieder nachgesehen, es passt zum Urtext:

    V40:
    epourania = ON-heavenly/celestial = himmlisch
    epigeia = ON-LAND/terrestrial = irdisch

    V45:
    psuchikon = soulish = natürlich
    pneumatikon = spiritual = geistig

    Die Frage ist, wie passt’s mit dem V49??

    49 Jetzt gleichen wir alle dem ersten Menschen, der aus Erde gemacht wurde. Aber einmal werden wir Christus gleichen, der vom Himmel gekommen ist.

    Denn hier haben wir „epourania = ON-heavenly/celestial = himmlisch“ quasi als Zielzustand.

    Vielleicht hilft eine eher wörtliche Übersetzung des Textes:

    And as we have borne the image of the earthy, we shall also bear the image of the heavenly.

    Mir fällt hier das Wort „image“, also Bild auf. Beispiel: Ein Bild von einem Haus ist nicht das Haus. Allerdings wird hier „image“ auch in Bezug auf das irdische verwendet.

    LG
    Hans

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Hans,

    das ehrt Dich, dass Du Dir die Mühe machst, im Urtext genau nach zu lesen. Da das aber wahrscheinlich nur die wenigsten können oder auch verstehen werden, glaube ich dass es ausreicht, verschiedene Deutsche Bibelübersetzungen zu lesen und man wird den Geist der Bibel erkennen können. Vielleicht durch die Kombination von verschiedenen Übersetzungen.

    Ich glaube nicht, dass Jehova ein Hochschulstudium voraussetzt, um sein Wort zu verstehen. Dafür hat Jehova und Jesus uns den Heiligen Geist gegeben. Diesen und die Bibel in der jeweiligen Landessprache reicht völlig aus. Denn wir sehen ja am Beispiel der LK, dass sie trotz aller Gelehrten und Nachschlagemöglichkeiten nicht in der Lage sind einfache biblische Zusammenhänge zu erkennen. Ohne den heiligen Geist geht es einfach nicht, aber wenn man diesen hat, dann braucht man außer der Bibel auch nichts anderes mehr. 😉

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Hi Manfred,

    für einen allgemeinen Glauben reicht das aus, da gebe ich dir recht.

    Aber auf der Ebene, wie hier Forschung und mitunter auch Spekulation betrieben wird, ist es fahrlässig, umschreibende und interpretierte Übersetzungen zu verwenden.

    Nur ein Beispiel von vielen: Apg 22:16

    HFA

    16 Zögere also nicht länger! Lass dich taufen und von deinen Sünden reinigen, indem du zu Jesus, dem Herrn, betest.‘

    ELB

    16 Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!

    Laut Kontext im V14 ist nicht Jesus, sondern Jehova gemeint.

    Da hat man sich für die Stützung der Dreieinigkeit verlustiert ….

    LG
    Hans

  • Alois
    Oktober 9, 2012

    Lieber Hans

    Ich bin was die Bibelübersetzungen betrifft völlig Deiner Ansicht.
    Das von Dir genannte Beispiel ist besonders grass, dass die HfA nicht viel taugt, habe ich schon in anderen Kommentaren bewiesen, z.B. bei dem Standbild des Nebukatnezars, das in jeder Übersetzung das Maß von 6 Ellen hatte, außer der Hfa die 3 Meter schreibt.
    Selbst wenn in Deinem Beispiel Jesus gemeint wäre, sollte man Jesus anrufen und nicht anbeten.
    Als Jesus auf der Erde war hat man ihn auch angerufen / gebeten Krankheiten zu heilen, Dämonen auszutreiben usw. Aber ihn anbeten hat er nicht akzeptiert. Wir können Jesus so oft wir wollen darum bitten für uns etwas zu tun, aber ihn nicht anbeten.

    Die HfA, NWÜ und viele andere sogenannte moderne Übersetzungen sollte man meiden. Sie wurden oft so übersetzt wie es der Übersetzer verstanden hat. Damit werden wir schon wieder in eine Richtung beeinflusst.

    Ich benutze deshalb so gut wie nur die Elberfelder 1871
    Diese ist manchmal schwer zu verstehen, aber besser schwer zu verstehen als in eine Richtung beeinflusst zu werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Danke Alois,

    der Tipp mit der „alten“ Elberfelder ist gut!

    Wenn ich in die Tiefe gehen will nehme ich auch die und andere „genaue“ Übersetzungen. Für das Bibellesen, um mich im Alltag zu stärken und vielleicht auch mal eher das Gefühl anzusprechen, nehme ich dann mitunter die umschreibenden Übersetzungen. Oder ich hole mir Ideen daraus, wenn ich einen Text mal gar nicht kapiere.

    LG
    Hans

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Hallo Manfred,

    ZITAT „Ich glaube nicht, dass Jehova ein Hochschulstudium voraussetzt, um sein Wort zu verstehen“

    Das glaube ich auch. Und schau an, ich hab zwar ein abgeschlossenes, aber das hat nix mit Bibel, Altgriechisch o.ä. zu tun. Und trotzdem kann ich auch mal über den Tellerrand einer einzelnen Übersetzung blicken. Vor allem dann, wenn es wirklich mal zur Deutung auf den Wortlaut ankommt.

    LG
    Hans

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Hans,

    ok, da gebe ich Dir Recht. Die HFA und einige andere Übersetzungen sind da manchmal nicht sehr korrekt, aber Du konntest den Fehler ja auch Durch eine andere Bibel klären. Die Texte müssen einfach im Kontext mit der gesamten Bibel stehen, dann ist es richtig. Stimmt das nicht überein, dann ist es verkehrt.

    Ich benutze grundsätzlich die Elberfelder Bibel von 1871, wenn ich aber einen Kommentar an einen WTG Angehörigen schreibe, nehme ich die NWÜ, damit er nicht sagen kann, es steht in einer Bibel die nicht korrekt übersetzt ist.

    Wenn also schon jemand die Bibel manipuliert, wie es bei der NWÜ eindeutig der FAll ist, so benutze ich sie trotzdem weil man so den Gegner mit den eigenen Waffen schlagen kann. Wobei ich das hier nicht wörtlich meine, sondern so dass derjenige schon mal nicht behaupten kann, dass dies falsch ist, weil es in einer anderen Übersetzung steht. Da es seinge eigene bevorzugte Übersetzung ist, müsste er es glauben können, kann er es nicht, wird deutlich dass er kein Interesse am Worte Gottes hat, sondern nur an den geistigen Ergüssen der LK.

    Nur wie schon mehrfach angedeutet wurde, die LK kann keinen Lohn (Rettung) ausbezahlen. Das kann nur Jehova, also sollte man lieber auf ihn hören. Leider tun das die wenigsten.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Hi Manfred,

    stimmt, die NWÜ nehm ich auch bei ZJ, weil die ja schonmal gar nix von anderen Übersetzungen wissen wollen. Wobei die an manchen Stellen gar nicht so schlecht ist. An anderen aber trotzdem eingefärbt.

    Die WTG will auch gar nicht, dass man selber zu viel aus anderen Bibeln zitiert. Sie nimmt sich das Exklusivrecht dazu raus, vor allem in den Zeitschriften für die Öffentlichkeit.

    LG
    Hans

  • salva
    Oktober 9, 2012

    Ein gruss an alle hier verasammelt.

    lieber Rico,
    ich denke wir sollten uns nicht zu viel sorgen darüber machen den unser Herr Jesus sagte:

    Matt; 26:29 N.L.
    29 Merkt euch meine Worte – ich werde keinen Wein mehr trinken bis zu dem Tag, an dem ich ihn wieder mit euch im Reich meines Vaters trinken werde.«

    ist das nicht ein versprechen?

    liebe grüsse an allen
    Salva

  • Sascha
    Oktober 9, 2012

    Liebe Salva,

    danke, dass du diesen Text angeführt hast. In einem anderen Kommentar hatte ich auch die Verse aus Jesaja 65 angeführt. Passend zu dem Wein, den Jesus hier anführt, ist dort auch von einem Weinstock die Rede, unter dem man sitzen wird. Da die Gerechten die ERDE besitzen werden, gehe ich persönlich für den Moment von einer buchstäblichen Erfüllung aus.

    Aber wie es sich dann genau erfüllt, werden wir sehen, für heute leben wir einfach mit der wunderbaren Vorstellung vor Augen, dass es besser wird, als wir es uns heute schon ausmalen könnten und auch mit der Gewissheit, dass man durch die Verbindung zu Jesus und das Annehmen der Gnade HEUTE schon zum Leben kommt.

    Da diesen Menschen in der Bibel versprochen wird, dass sie ewiges Leben haben werden, und da es ja selbst über die Gerechten, die bereits im menschlichen Sinne gestorben sind, heißt, dass sie aus Sicht des Vaters leben, können wir genau genommen auch heute schon jeden Tag als Teil dieses ewigen Lebens betrachten. 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Anna
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruder W.F.

    DANKE. Zumindest die Brüder, die hin- und hergerissen sind könnten nun nachdenklich werden. Lasst uns dafür beten, dass sich noch mehr von Jehova und Jesus ziehen lassen.

    Shannon hat geschrieben:

    Ich war mich nicht sicher, ob es wirklich sichtbar sein würde, aber dieser Absatz aus der Bibel hat mir gestern früh doch die Augen geöffnet:
    “Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.”“Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.” ENDE ZITAT

    Bei meinem Heimbibelstudium im Paradiesbuch kam dieser Vers auch dran. Es wurde erklärt, dass er nur für WENIGE sichtbar sein würde, weil ja auch bei der Himmelfahrt nur WENIGE ihn gesehen haben. Eine völlige Verdrehung um 1914/19 zu legitimieren.

    Ich habe das damals schon nicht nachvollziehen können. Als ob es der Christus nötig hätte heimlich zu kommen.

    Und nun habe ich ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit so viel lernen zu dürfen was wir hier gemeinsam mit dem Geist Jehovas erarbeiten dürfen.

    Viele Grüße Anna

  • Sascha
    Oktober 9, 2012

    Lieber Bruder W.F.,

    auch ich möchte mich für den guten Artikel bedanken. Zusammen mit dem ersten Teil ergibt es jetzt wirklich ein rundes Gesamtbild.

    Ich finde außerdem noch die Erklärung zu dem Gleichnis von den 3 Sklaven mit den unterschiedlichen Talenten sehr gut und nachvollziehbar.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Shannon
    Oktober 9, 2012

    Hallo Hope,

    ich bin über dein Zitat gestolpert: Aber dass wir in einem Geistesleib auf der Erde leben sollen, übersteigt meine Vorstellungskraft und wäre auch für mich absolut sinnlos.

    Wer sagt, dass ein Geistesleib sich nicht an den Dingen der Erde erfreuen kann? Ich glaube, dass Glück (Flow) nicht von Dingen wie essen, trinken oder einer handwerklichen Tätigkeit abhängt. Wobei ja in den anderen Kommentaren bereits erwähnt wurde, dass die Menschen Häuser bewohnen werden.
    Wie sehen diese Häuser aus? Laubhütten oder feste Bauten? Das ist mir vollkommen egal. Weil ich denke, dass es einem vollkommenen Körper auf einer friedvollen Erde egal ist, ob er unter einem Baum, in einem Haus oder auf einer Wiese ruht.
    Schlafen ist die Regeneration eines unvollkommenen Körpers, der Kraft verliert, wenn er nicht regeneriert. Aber braucht ein vollkommener Körper Schlaf? Wenn ja, wird er es tun. Wenn nein, wird er es vielleicht auch tun oder auch nicht.
    Es ist nicht meine Aufgabe, mir darüber Gedanken zu machen. Brauchen wir die Schwere des Lebens, um die Leichtigkeit und Freude schätzen zu lernen? Oder darf es sein, dass man in permanenter Leichtigkeit und Freude lebt? Die Schwere und die Sorgen hat doch Satan in diese Welt gebracht.

    Adam hat sich sicher keine Gedanken gemacht, was er den ganzen Tag tun könnte, genauso wenig, welchen Sinn sein Dasein hat. Er war einfach da im Hier im Jetzt. Was zu betreibst ist eine gewisse Art der „Zukunftsplanung“. Lass es doch unseren Schöpfer machen, er kann es besser.

    Ganz herzliche Grüße

  • Hopefull
    Oktober 9, 2012

    Liebe Shannon

    ich danke Dir für Deine ehrliche Antwort und Stellungnahme.
    Ist es nicht auch Zukunftsplanung, sich darüber Gedanken zu machen ob man im Paradies in einem Geistesleib existiert? Ist die Offenbarung der Bibel nicht auch eine Art Zukunftsplanung? Was ist daran verkehrt sich über die Zukunft Gedanken zu machen? Werden wir nicht schon allein von der Bibel angehalten uns auch über die Zukunft Gedanken zu machen? Ich hatte auch nie gesagt, dass ich es nie unserem Schöpfer überlassen möchte, bzw selbst entscheiden möchte. Ich sagte: Zitat von mir :
    >>Letzten Endes entscheidet es aber Jehova und alles was er macht, siehe, es ist sehr gut. Ich lass mich gerne überraschen
    So lasst uns wie kleine Kinder sein und vertrauen wir unserem Schöpfer, so wie ein kleines Kind seinem Papa vertraut, und weiss, er macht alles gut obwohl es keine Vorstellung hat was der Papa so den ganzen Tag auf seine Arbeit tut.<<

    Ich denke nicht, dass ich mich mit dieser Aussage über Jehova gestellt habe.
    Ich finde es nur absolut unlogisch für mein einigermaßen logisch denkendes Gehirn. Adam und Eva wurden in einem Fleischesleib erschaffen, wieso erst Fleisch und dann plötzlich Geist? Auch wurde die Erde für einen Fleischesleib perfekt erschaffen.
    1 Mo 1:29: "Siehe, ich habe euch alles samentragende Gewächs gegeben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, auch alle Bäume, an denen samentragende Früchte sind. Sie sollen euch zur Nahrung dienen."
    Ich finde den letzten Satz sehr interessant. Sie sollen nicht einfach nur gegessen werden, weil sie gut schmecken, sondern sie sollen zur Ernährung dienen. Ernährung bedeutet, dass der Körper Stoffe, Mineralien, Zucker, Spurenelemente usw der Speise entzieht, damit der Körper sich ernähren, sprich leben kann. Sehr interessant. Also hat auch Adam essen müssen um leben zu können. So ist nun mal der Fleischesleib gemacht worden. Wenn Du Vers 30 liest, siehst Du, dass dieses System auch bei den Tieren so funktioniert, weil, so wie der Prediger Salomo ja sagte,dass es keinen Unterschied zwischen Tier und Mensch gibt. Auch sie müssen in irgendeiner Form Nahrung zu sich nehmen und kehren beim Tod wieder in die Erde zurück. Werden zu Staub.

    Was ich auch sehr interessant finde 1 Mo 2 5-9:
    5"Es war noch kein Strauch des Feldes gewachsen auf der Erde, noch irgendein Kraut auf dem Feld; denn Gott der HERR hatte es noch nicht regnen lassen auf der Erde, und es war KEIN Mensch da, um das Land zu bebauen. 6 Aber ein Dunst stieg beständig von der Erde auf und bewässerte die ganze Fläche des Erdbodens.7 Da bildete Gott der HERR den Menschen, Staub von der Erde und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebende Seele. 8 Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden, im Osten, und setzte den Menschen dorthin, den er gemacht hatte. 9 Und Gott der HERR ließ allerlei Bäume aus der Erde hervorsprießen, lieblich anzusehen und gut zur NAHRUNG, und auch den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen."

    In Vers 5 lesen wir, dass es noch keine Pflanzen gab, da es noch nie geregnet hatte. In Vers 6 bewässerte Jehova die ganze Erdoberfläche, man kann davon ausgehen, dass evtl dann etwas gewachsen ist. Aber, ich finde es interessant, dass Jehova den Menschen in einen Garten setzte, mit Bäumen zur Nahrung und ihn nicht in der karglosen Steppe lies. Denn nach Deiner Argumentation, bräuchte ja der Mensch nichts um leben zu können. Dort hätte er ja ohne Probleme (über)leben können. Ich frage mich dann nur, warum Jehova Odem in den ersten Menschen blies, denn eigentlich müsste er ja auch ohne leben können. Aber mit dem Odem wurde mit einem Schlag LEBEN in Gang gesetzt, dass mehr war als nur atmen. Das Blut kam in Wallung, es fing an sich zu bewegen durch den Herzschlag, durch Atmung wird O2, Zucker, Hormone, Abwehrstoffe,Plasma, rote und weisse Blutkörperchen, Salze und vieles mehr in die Zellen transportiert, ein überlebenswichtiger Austausch findet statt. Durch den Odem, den Jehova in Adam blies, fing Adam an zu leben. Ein Wunder! Dann frage ich mich: Sollte Jehova sich wirklich soviel Mühe machen, eine Genialität erschaffen und diese dann später durch einen Geistesleib ersetzen? Ich kann mich damit einfach nicht anfreunden. Aber wie ich schon sagte, Jehova weiß was er tut und siehe, es war alles sehr gut. Er wird es mir spätestens dann zu verstehen geben, wenn es mal so kommen sollte. Aber im Moment ist es für mich nicht fassbar nicht verstehbar.

    Zum anderen bin ich nicht der Meinung, dass Adam sinnlos vor sich hingelebt hat. Das wäre schlimm gewesen und auch nicht überlebbar. Der Mensch braucht einen Sinn in seinem Leben, sonst stirbt er.
    1. Hat Jehova dem Menschen die Aufgabe gegeben, dass dieser die Erde füllen (nicht überfüllen) sollte und die lebenden Tiere im Wasser auf der Erde und zur Luft sich untertan macht. Jetzt kann man sich darüber streiten was man unter Untertan versteht. Es könnte zB heissen, dass man Vieh nutzt um einen Acker zu bearbeiten. 1. Mo. 2:15. Man darf aber auch nie vergessen, dass auch die Tiere eine Schöpfung von Jehova und somit heilig sind. Eine weiter Aufgabe war: Adam sollt jedem Tier einen Namen geben. Und das Schöne daran: 1Mo.2:19 "Und Gott der HERR bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und BRACHTE sie zu dem Menschen, UM ZU SEHEN, wie er sie nennnen würde, und damit jedes lebende Wesen den Namen trage, den der Mensch ihm gebe". Interessant oder? Jehova hielt immer Kontakt zu Adam, er erschuf weiterhin noch Tiere, brachte sie zum Menschen und war gespannt und neugierig darauf was für Namen Adam den Tieren gab. Ist das sinnlos vor sich hin leben?
    Jehova hat die Erde für fleischliche Bedürfnisse gemacht. Und somit kann ich mir das im Moment nicht anders vorstellen. Tut mir leid.
    Ich wiederhole mich mich gerne nocheinmal, denn über Jehova und seinen Sohn Jesus, möchte ich mich nie anmaßen zu behaupten es besser zu wissen:
    Letzten Endes entscheidet es aber Jehova und alles was er macht, siehe, es ist sehr gut. Ich lass mich gerne überraschen
    So lasst uns wie kleine Kinder sein und vertrauen wir unserem Schöpfer, so wie ein kleines Kind seinem Papa vertraut, und weiss, er macht alles gut obwohl es keine Vorstellung hat was der Papa so den ganzen Tag auf seine Arbeit tut.

    liebe Grüße und Jehovas Segen und Weisheit und viel Freude beim Forschen
    Hope

  • Shannon
    Oktober 9, 2012

    Danke für diesen interessanten Vortrag, lieber Bruder W.F. Obwohl man die Bibeltexte schon so oft gelesen hat, hatte ich dabei doch einen AHA-Effekt, was die Wiederkunft von Jesus betrifft.
    Ich war mich nicht sicher, ob es wirklich sichtbar sein würde, aber dieser Absatz aus der Bibel hat mir gestern früh doch die Augen geöffnet:
    „Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.”

    In der selben Weise kann gar nichts anderes bedeuten, als sichtbar.

  • Rico
    Oktober 9, 2012

    Hallo Shannon,

    du hast geschrieben ich zitiere:

    Danke für diesen interessanten Vortrag, lieber Bruder W.F. Obwohl man die Bibeltexte schon so oft gelesen hat, hatte ich dabei doch einen AHA-Effekt, was die Wiederkunft von Jesus betrifft.
    Ich war mich nicht sicher, ob es wirklich sichtbar sein würde, aber dieser Absatz aus der Bibel hat mir gestern früh doch die Augen geöffnet:
    “Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.”

    In der selben Weise kann gar nichts anderes bedeuten, als sichtbar.

    Zitat Ende

    Da gebe ich dir recht aber die Frage ist kommt er als Mensch wieder was man eigentlich ausschließen kann da ihn ja sonst nicht alle Nationen mit den Wolken kommen sehen können oder er kommt als mächtiges Geistwesen wieder aber nicht unsichtbar so wie es die WTG lehrt sondern sichtbar! Nur wie das weis niemand da können wir nur spekulieren was wir aber nicht tun sollten! Es wird auf jedenfall ein einzigartiges Ereignis sein das steht fest! Sowas gab es noch nie weil die Wiederkunft Jesu auch das Ende aller Zeiten ankündigt! Ich hoffe sehr das unsere Generation es mit erleben wird!

    Lg Rico

  • Shannon
    Oktober 9, 2012

    Hallo Rico,

    ich denke, um für alle sichtbar zu sein, muss er kein Mensch sein. Mit der Allmacht ausgestattet, kann er dafür sorgen, dass wir ihn mit unseren Augen sehen können.

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Liebe Schw. Shannon, Lieber Rico,

    ich glaube die Sichtbarkeit geht aus dem Text selbst hervor, achtet mal auf den Vers 10:
    Apg. 1:9-11
    9 Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg. 10 Und als sie unverwandt zum Himmel schauten, während er hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern neben ihnen, 11 und sie sprachen: “Männer von Galilạ̈a, warum steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.”
    Die zwei Männer in weißen Kleidern, die neben den Jüngern standen, können nur Engel gewesen sein, ansonsten hätten sie nie diese Aussage treffen können. Außerdem war Jesus als er auferstanden war, ja auch schon in seinem alten Körper und die Menschen konnten ihn sehen und mit ihm sprechen.
    Dann gibt es ja noch diesen Text aus 1. Korinther und da beachtet mal den Vers 44 und 49:
    1.Kor. 15:42-50
    42 So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Vergänglichkeit, es wird auferweckt in Unvergänglichkeit.
    43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft;
    44 es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistlichen.
    45 So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele“, der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist.
    46 Aber das Geistliche ist nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistliche.
    47 Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch vom Himmel.
    48 Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen.
    49 Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.
    50 Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit nicht die Unvergänglichkeit erbt.
    Wenn man das so liest, könnte man zu dem Schluss gelangen, dass der geistige Körper den man bei der Auferstehung und der Verwandlung erhält, dem entspricht was die Engel und Jesus haben. Das würde erklären, dass wir später keine Riesen Industrie mehr brauchen, die Fahrzeuge oder Flugzeuge baut, weil mit diesem Körper könnten wir ganz einfach von einem Ort der Welt zu einer anderen gelangen. Ich habe mich selber lange gegen diesen Gedanken gesträubt, aber dieser Text steht ja nun mal in der Bibel. Bei Gott ist einfach nichts unmöglich und würde auf jeden Fall erklären, warum alle verwandelt werden müssen. Denn sonst könnten ja diejenigen, die in der Endzeit leben, einfach so weiterleben, aber die folgenden Texte, besagen genau das Gegenteil:

    51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
    52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden.
    53 Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.

    ALLE müssen verwandelt werden, damit ALLE den gleichen Körper haben. Wir müssen uns einfach überraschen lassen, was sich Jehova für uns ausgedacht hat, es wird auf jeden Fall besser sein, wie wir es uns je erträumen könnten, da bin ich mir sicher.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Hi Manfred,

    danke, das sind interessante Punkte!

    Wäre das deiner Meinung nach eine Änderung zu Adam & Eva oder denkst du, dass die auch schon einen geistigen Leib hatten?

    LG
    Hans

  • Manfred
    Oktober 9, 2012

    Lieber Hans,

    lies mal die Verse 45 und 49 aus 1. Kor. 15 hintereinander weg, ohne die Texte dazwischen. Ich glaube, dass ist die Antwort die allem sehr nahe kommt.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Lieber Manfred,

    da steht:

    45 So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einer lebendigen Seele«; der letzte Adam zu einem lebendigmachenden Geist.
    49 Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.

    Ok, etwas schwierig, ich nehm mal die HFA:

    45 In der Heiligen Schrift heißt es ja, dass der erste Mensch, Adam, irdisches Leben in sich trug. Aber der letzte Adam war erfüllt vom Geist Gottes, der unvergängliches Leben schenkt.
    49 Jetzt gleichen wir alle dem ersten Menschen, der aus Erde gemacht wurde. Aber einmal werden wir Christus gleichen, der vom Himmel gekommen ist.

    Und was sagt mir das jetzt über Adam???

    – Heute gleichen wir Adam
    – Adam (irdischer Leib) glich aber nicht Jesus (geistiger Leib)
    – Wir werden in Zukunft wie Jesus sein, Geistesleiber haben

    Aber wie hat Adam angefangen??? Die These eines Anfangs als Geistesleib würde evtl. 1Mo2:7 widersprechen:

    7 Da bildete Gott der Herr den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.

    Wenn der gute Adam denn nicht „transformiert“ wurde und man auf die These eingeht, dass irgendwann nur noch Geistesleiber auf der Erde wohnen, wäre der Zustand der Schöpfung in Zukunft somit etwas anders als ursprünglich angedacht.

    Das mag vielleicht gar nicht mal ein Widerspruch sein, ich will’s nur verstehen.

    Manfred, was sagen dir denn die beiden Verse aus Korinther bzgl. Adam?

    LG
    Hans

  • Hopefull
    Oktober 9, 2012

    Hallo zusammen

    also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht als Geistesleib auf der Erde leben möchte. Die Bibel sagt eindeutig, dass Gott die Erde nicht umsonst schuf, sondern damit sie bewohnt werde und, dass Gott sie den Erdenmenschen gegeben hat. Was sollen wir als Geistesleib auf der Erde? Wozu dann die ganzen Pflanzen, die Ertrag hervorbringen um gegessen zu werden als Geistesleib braucht man nichts mehr essen, nicht mehr trinken, kein Schlaf, wir können nichts mehr handwerkliches machen, kein musizieren und vieles mehr. Jehova hat uns als Mensch so genial erschaffen, war das alles umsonst? Kann ich mir echt nicht vorstellen. Ich verstehe das mit dem ersten Adam und den letzten Adam so, dass Jesus den Wert des ersten Adams wieder hergestellt hat durch seinen Tod. Aber dass wir in einem Geistesleib auf der Erde leben sollen, übersteigt meine Vorstellungskraft und wäre auch für mich absolut sinnlos.
    Letzten Endes entscheidet es aber Jehova und alles was er macht, siehe, es ist sehr gut. Ich lass mich gerne überraschen 🙂
    So lasst uns wie kleine Kinder sein und vertrauen wir unserem Schöpfer, so wie ein kleines Kind seinem Papa vertraut, und weiss, er macht alles gut obwohl es keine Vorstellung hat was der Papa so den ganzen Tag auf seine Arbeit tut. 🙂

    Liebe Grüße Hope

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Hi WF,

    vielen Dank für deine interessanten Ausführungen! Vieles davon finde ich logisch und kann es nachvollzieheh.

    Zwei Anmnerkungen:

    1.

    ZITAT „Was in dieser Neuen Genfer Bibelübersetzung sehr deutlich hervor kommt. Im Vers 48 wird gesagt: Wenn jener Diener aber ein böser Mensch ist!“

    Das ist meines Erachtens nach ungenau, da dort im griechischen „doulos“ steht, was man korrekt mit „Sklave“ oder „Knecht“ übersetzen muss, nicht mit „Mensch“. Es ist natürlich trotzdem logisch, dass es sich um etwas menschliches und kein Geistwesen handelt. Aber aus dem verwendeten Wort kann man das nicht direkt ableiten.

    2.

    Zu Hes 9:4 schreibst du:

    ZITAT „Bereits am 26. März 2012 wurde hier auf Bruderinfo-Prophetie ein Vortrag darüber veröffentlicht, warum man erkennen kann, dass es sich hierbei um Jesus handeln muss. Unser Bruder N.S. hat dies sehr deutlich hervorgehoben. Dies kann man hier nachlesen: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=677

    Danke für den Hinweis auf den anderen Artikel. Allerdings bin ich jetzt etwas verwirrt, weil Hes 9:4 bzw. die Identifikation desjenigen, der das Kennzeichen anbringt, darin nicht vorkommt. Oder hab ich’s überlesen?!

    LG
    Hans

  • W.F.
    Oktober 9, 2012

    Lieber Hans,

    Hes. 9:4 bezog sich auf die Worte davor, nicht danach. Hier im Zusammenhang:

    Ich bin mir aber durchaus bewusst, dass diejenigen die meinen die LK der Zeugen Jehovas sei dieser Sklave es nicht akzeptieren werden. Das liegt aber daran, weil sie generell davon überzeugt sind, dass eben nur Ihre LK entscheiden kann was biblisch korrekt ist oder nicht. Für diese ist aber der Vortrag nicht geschrieben worden, sondern für die Schafe Jesu, die noch in den Versammlungen sind und hin- und hergerissen sind, was sie tun sollen. Es handelt sich um diese Menschen, aus

    Hesekiel 9:4
    4 Und Jehova sprach weiter zu ihm: “Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem, und du sollst ein Kennzeichen an die Stirn der Menschen anbringen, die seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten, die in seiner Mitte getan werden.”

    Es sollte damit angedeutet werden, dass nur diejenigen glauben können, dass die LK nicht der T.u.V. Sklave ist, die da seufzen und stöhnen innerhalb der Gemeinde. Denn die die nicht stöhnen, finden ja alles in Ordnung was Ihre geistige Führung macht. Die werden auch das „neuere hellere Licht“ abnicken und begeistert sein, dass Sie mit dabei sein dürfen, wenn sie eine biblische Prophezeiung besser erklärt bekommen. Das ist doch ein Vorrecht, welches die Menschen anderer Glaubensorganisationen nicht haben, weil ja nur bei Ihnen der Treue und Verständige Sklave wirkt.

    Der Vortrag von Br. N.S. enthält die prophetischen Komponenten, warum man erkennen kann, dass Jesus gemeint ist, während mein Vortrag ausschliesslich den zeitlichen Aspekt behandelt. Dass 1919 eben FALSCH ist und die Worte auf eine Erfüllung nach der großen Drangsal hindeuten.

    L.G. W.F.

  • Hans
    Oktober 9, 2012

    Alle klar W.F.,

    ich hatte den Satz

    „Bereits am 26. März 2012 wurde hier auf Bruderinfo-Prophetie ein Vortrag darüber veröffentlicht, warum man erkennen kann, dass es sich HIERBEI um Jesus handeln muss. “

    bzw. das Wort „hierbei“ fehlinterpretiert und auf das Hes 9:4 Zitat angewandt, das unmittelbar davor steht.

    Besten Dank nochmal für den Artikel ….

    LG
    Hans

  • Rico
    Oktober 9, 2012

    Hallo lieber Bruder W.F.,

    danke für deinen Vortrag den ich sehr interessant finde und ich muß sagen nach dem ich ihn durchgelesen habe, wird für mich einiges verständlicher wo ich früher so meine Schwierigkeiten hatte. Aber du hast es wirklich gut erklärt dafür muß ich dich mal loben!

    Jesus wird zu 100 Prozent sichtbar wiederkommen, das sagt die Bibel klar und deutlich! Dass die LK der Zeugen Jehovas der böse Sklave ist glaube ich inzwischen auch da sie wie du richtiger weise geschrieben hast, an falsche Lehren glauben die man mit der Bibel nicht beweisen kann zB. die unsichtbare Gegenwart Jesu ab 1914. Wie will man das beweisen frage ich mich da? Du hast richtiger weise geschrieben, dass Jesus seit 33 u.Z. unsichtbar gegenwärtig ist, genau so ist es auch! Das jetzt nur noch 8 Mann die LK bilden sollen ist für mich auch unverständlich als käme es auf diese 8 Mann an und nicht auf den Glauben eines jeden ZJ an Jehova und seinen Sohn Jesus! Aber dieser böse Sklave wird bei Harmagedon in die Finsternis hinausgeworfen werden und da wird er mit seinen Zähnen knirschen und weinen und zu Jesus sagen: Herr Herr haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten vollbracht? Jesus wird ihnen dann aber richtiger weise anworten, weicht von mir ihr Täter der Gesetzlosigkeit ich hab euch nie gekannt!

    Jeder bekommt am Ende das was er verdient und das ist auch gut so!

    Lg Rico

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