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Bruderinfo

Kommentare (23)

  1. Karin says:

    Liebe Ulrike

    ich freue mich so sehr, wie viel Erkenntnisse einige aus der Bibel haben und das allein dadurch, weil sie sich eben NUR auf GOTT und JESUS CHRISTUS stützen.
    Ökumene heißt ja nix anderes als, “ wir vereinen das worüber wir uns einig sind und alles andere lassen wir weg.“

    Das geht auf Kosten der Wahrheit.
    Schon im AT hat Gott Warnungen ausgesprochen und die Israeliten dafür bestraft, wenn sie sich mit den Falschen verbündeten.

    LG
    Karin

  2. Karin says:

    Hallo lieber Alois und liebe Ulkrike ( meine Geschwister im HERRN)

    Ich danke euch beiden ganz herzlich für die liebevolle Aufnahme.

    Alois schrieb
    Die Grenze zwischen den Organisationstreuen und den Jesustreuen geht quer durch die Familien. Dass es so kommen wird hatte Jesus selbst gesagt.
    ————————————————————–

    Ja, ich sehe das auch so. Ich habe auch letztes Jahr eine ev. Freikirche wieder verlassen, da sie sich der Ökumene öffnet. Eins meiner Lieblingsthemen. Bin also jetzt Gemeindelos. Besuche aber alle 14 Tage einen Hauskreis mit wiedergeborenen Christen. Wir treffen uns reihum. Vielleicht könnten wir uns auch über das Thema Ökumene austauschen. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Einheit laut Joh.17 schon besteht und nicht künstlich hergestellt werden darf. Es ist JHWH der seinem SOHN die Seinen gibt. Und er kennt und sieht dabei das Herz.

    LG
    Karin

    1. Ulrike P. says:

      Hallo Karin,
      ZITAT:
      „Ich bin der festen Überzeugung, dass die Einheit laut Joh.17 schon besteht und nicht künstlich hergestellt werden darf. Es ist JHWH der seinem SOHN die Seinen gibt. Und er kennt und sieht dabei das Herz.“

      Das denke ich auch. Mit anderen Christen zusammen kommen um sich gegenseitig aufzuerbauen ist gut und richtig, solange niemand dazu gedrängt wird, sein eigenes Bibel-Verständnis nach dem der anderen auszurichten.

      Mir als ebenfalls Gemeindelose ist es im Nachhinein eh´ ein Rätsel, wie es innerhalb der Christenheit verschiedenen Glaubensbekenntnisse geben kann. Wir können uns doch alle nur dazu bekennen an einen Schöpfer zu glauben, der seinen Sohn gesandt hat um die Menschheit zu erlösen.
      Dieses Bekenntnis zum Vater und zum Sohn ist das Einzige was zählen sollte, denn darüber kann es keine zwei Meinungen geben.

      Über alles andere was geschrieben steht, dürfen die Meinungen auseinander gehen, ohne das man sich gleich so dermaßen in die Haare bekommt, dass man sich gegenseitig nicht mehr anschauen mag. – Das ist ein Armutszeugnis.
      Würde man den Einheitsgedanken einfach nur auf das Bekenntnis zu Gott und Jesus beschränken, gäbe es keine Streitereien die so ausufern, dass man den anderen nicht mehr als Glaubensbruder anerkennt.

      Das es aber trotzdem so ist, bestätigt ja nur 2. Thess 2, 1-11.
      Dagegen ankämpfen brauchen wir nicht, denn Jesus wird sich einmal selbst darum kümmern:

      Doch Jesus, der Herr, wird ihn mit dem Hauch seines Mundes töten; sein Auftreten in Macht und Herrlichkeit wird ihn vernichten.
      Vers 8b

      Eine Ökumene ist darum ein völlig falscher Ansatz, denn es ist im Grunde ein Misstrauensbeweis gegenüber Jesu…sie wollen nicht auf ihn warten und es lieber selbst richten.

      Viel sinnvoller ist es, sich klar zu machen wo man selber steht, denn unterwirft man sich einer kirchlichen Lehrmeinung, unterwirft man sich damit dem „Gesetzlosen“ und ist nicht mehr „im Christus“.

      Gemäß Eph 2, 14 hatte Christus es sogar geschafft, aus Juden und Nichtjuden eine Einheit zu machen…Möchtegern-Christen dagegen, die ihre Bande der Einheit mutwillig zerschneiden, nur weil sie nicht in allem die gleiche Meinung haben, sind in Wirklichkeit Feinde Christi, denn wo er sein Leben gab um die Seinen zu vereinen, da zerreißen sie.

      Aber auch das ist ja vorhergesagt:

      29 Ich weiß, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe bei euch eindringen und erbarmungslos unter der Herde wüten werden.
      30 Sogar aus euren eigenen Reihen werden Männer auftreten, die die Wahrheit verdrehen, um die Jünger ´des Herrn` irrezuführen und auf ihre Seite zu ziehen.
      Apg 20, 29+30

      Damit gehören sie nicht mehr zum Leib Christi (auch wenn sie es sich einreden) sondern zum „Gesetzlosen“, hinter dem in Wahrheit der Satan steckt:

      9 Hinter dem Auftreten des Gesetzlosen steht der Satan mit seiner Kraft…
      2. Thess 2, 9a

      Sie sind also Kinder des Teufels.

      Im Epheser 4, 4-6 ist eigentlich so deutlich ausgedrückt worden, was mit Einheit gemeint ist…:

      4 ´Mit »Einheit« meine ich dies:` ein Leib, ein Geist und genauso auch eine Hoffnung, die euch gegeben wurde, als Gottes Ruf an euch erging;
      5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,
      6 ein Gott und Vater von uns allen, der über alle regiert, durch alle wirkt und in allen lebt.

      …aber die Kirchenführer haben es geschafft, diese Worte ins genaue Gegeteil zu verkehren und haben aus etwas so Einfachem und Glasklarem, eine hochkomplizierte Angelegenheit gemacht, unumstößliche Lehrmeinungen für die sogar Bruder-Kriege geführt wurden und sogar noch geführt werden, wenn man nach Irland schaut.
      Und DA soll der Geist Christi wirken?

      Betrachtet aber man die ökonomische Bewegung, geht es auch ihnen wieder nicht um den Christus – denn nicht ER steht im Mittelpunkt aller Bemühungen sondern sie selbst, deshalb lässt es mich einfach kalt und selbst wenn sie gelingen hätten, wäre es für mich doch nur eine „Wunder-Tat“ des „Gesetzlosen“:

      9 Hinter dem Auftreten des Gesetzlosen steht der Satan mit seiner Kraft, was sich in allen möglichen machtvollen Taten zeigen wird, in Wundern und außergewöhnlichen Geschehnissen – allesamt Ausgeburten der Lüge.
      2. Thess 2, 9

      Nein, da halte ich mich lieber fein raus und bleibe bei Jesus, denn SEINE Stimme kenne ich.
      Und mein Mitchrist ist ganz einfach jeder, der sich sowohl zum Vater als auch zum Sohn bekennt und sich in allem NUR an sie hält. – Jeder von uns an seinem Platz und trotzdem Seite an Seite.

      LG Ulli

      1. Alois says:

        Liebe Ulli

        Danke für Deinen nach meiner Erkenntnis völlig richtigen Kommentar. Mir geht es wie Dir, ich brauche keine Ökumene und keine Freikirche sondern verlasse mich nur auf unseren Herrn Jesus, seinen Vater und den Heiligen Geist. So halte ich das schon seit vielen Jahren und werde mich auch niemals Menschen anschließen. Mich freut es besonders dass wir beide uns so einig sind in der Freiheit nur dem Herrn Jesus als unserem Haupt untertan.

        Jegliche Art von Zusammenschluss zu einer Gemeinschaft führt nach einer gewissen Zeit weg von Christus. Denn immer versucht irgend jemand sich als Organisator vorzudrängen und Vorschriften zu machen. Das muss ich mir nicht antun. Mein Haupt ist der Christus, mehr brauche ich nicht. Er hat mich bis Heute beschützt und gesegnet, ich würde ihn beleidigen wenn ich nicht weiter nur Jesus Vertrauen würde.

        Liebe Grüße
        Alois

      2. Sascha says:

        Liebe Ulli, lieber Alois,

        ich möchte mich euren Kommentaren anschließen. „Die Wahrheit wird euch frei machen“, frei von menschlichen Strukturen, frei von Lüge. Und deswegen fühlen wir uns am wohlsten, wenn wir NUR auf die Stimme Jesu hören. Diese wird uns, da bin ich mir sicher, nicht wieder in eine neue menschliche Organisation führen. Und das was uns noch buchstäblich erwartet, und was in den Propheten über eine Wiederherstellung Jerusalems etc. gesagt hat, wird in keinem Fall von Menschen herbeigeführt werden. Es sind Jehova und Jesus, die uns dann „versammeln“, wie immer das dann auch genau aussehen wird.

        Und wenn man das Ökumene nennt, ist es vielleicht wie mit dem Wort Organisation. Man muss bei diesen Begriffen ganz klar zwischen menschlichen und göttlichen Gedanken unterscheiden. Weder der Begriff Ökumene noch das Wort Organisation kommen in der Bibel im heutigen Sinne vor, deswegen gefällt es mir besser, die biblischen Begriffe dafür zu gebrauchen: Wir gehören zum VOLK Jehovas, und zu den SCHAFEN Jesu. Die Bibel spricht auch von einem Überrest, von Berufenen und Auserwählten.

        Wozu müssen wir also andere Begriffe gebrauchen? Das sind rein menschliche Überlegungen, und von diesen möchte ich mich in meinem Leben distanzieren. Nicht das sie ansich falsch sein müssen, aber sie sind nicht biblisch. Und das wird schon seinen Grund haben, vielleicht haben Jehova und Jesus in ihrer Voraussicht bewusst auf solche Begriffe verzichtet, weil diese immer nur menschliche Bemühungen zum Erlangen von Einheit in den Vordergrund stellen. Kein Wunder, dass die ersten Christen schlicht und einfach „Der Weg“ genannt wurden. Dieser Begriff wäre wenigstens biblisch, wenn man ihn gebrauchen würde. Er hat aber auch damals schon weder eine Organisation noch eine Ökumene bezeichnet, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass diese Nachfolger Jesu völlig sicher waren, auf diesem Weg zu sein und dort auch bleiben zu wollen. Dieser „Weg“ führte damals wie heute zu Jehova, unserem Vater, hin, und wenn wir Nachfolger Jesu sind, kommen wir auf diesem Weg irgendwann zwangsläufig bei ihm an. Mehr brauchen und wollen wir doch alle nicht.

        Schöne Grüße

        Sascha

  3. Karin says:

    Hallo
    ich fand den Artikel sehr interessant. Bin Ehemalige ZJ seit genau 11 Jahren. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, es ist GOTT allein der die Augen öffnet. Dabei muss das Herz zu IHM ungeteilt sein. Ich wusste in meiner Not damals nicht Wohin ich nun gehen sollte und GOTT schenkte mir seine Gnade. Er zog mich zu seinem lieben Sohn. Es war schon harte Arbeit die Lehren der WTG hinter mich zu lassen. Heute vertraue ich dem HERNN JESUS, denn er ist der Führer. GOTT macht blinde Augen sehend. Ich habe es aufgegeben meinen Verwandten zu helfen. Ich bin und bleibe nun mal die Abtrünnige. Ich hoffe, dass sich GOTT noch vielen ZJ erbarmt.
    LG
    Karin

    1. Alois says:

      Liebe Schwester Karin

      Herzlich willkommen bei uns in Bruderinfo.
      Wenn Du seit 11 Jahren weist dass man nicht Menschen folgen darf, dann warst Du den meisten die hier sich versammelt haben weit voraus. Aber in letzter Zeit scheiden sich immer mehr die Schafe von den Böcken. Bei uns bist Du keine ausgeschlossene Schwester, denn das Ausschließen ist meist unbiblisch.

      Die Trennung derer die nur Jesus als ihren Retter sehen und denen welcher Organisation folgen findet gerade statt und wird auch einmal abgeschlossen sein. Die Grenze zwischen den Organisationstreuen und den Jesustreuen geht quer durch die Familien. Dass es so kommen wird hatte Jesus selbst gesagt.

      Ich Wünsche Dir den Segen unseres Vaters und seines Sohnes.

      Liebe Grüße
      Alois

    2. Ulrike P. says:

      Hallo Karin,
      herzlich willkommen! 🙂

      Wie Alois schon sagte…du gehörst zu uns, weil auch wir alleine auf Gott und seinen Sohn vertrauen. – DAS ist doch das wahrhaftige Band der Einheit.

      LG Ulli

  4. Shannon says:

    Lieber Manfred,

    zugegeben, ich hatte in den letzten Tagen so meine eigenen Sorgen, so dass ich die Zeit nicht fand, das Ganze nochmals zu lesen. Aber so wie du es erklärst, macht es durchaus Sinn.

    Hier noch zu deinem Zitat:
    „Seine Eltern haben gesehen, dass er nun geheilt war und trotzdem wollten sie für Jesus keine Partei ergreifen.“

    Auch unsere Verwandten halten lieber der Organisation die Treue, statt zu uns zu stehen, die die gute Botschaft von Jesus verkünden.“

    Das bedeutet, sie wussten, sie machen einen Fehler und machen ihn trotzdem. Auf heute bezogen: Viele wissen, da läuft was schief in der Organisation und sie bleiben trotzdem dort. Der zweite Teil deines Zitats sollte eher heißen: zu Jesus stehen (nicht zu uns)

    Und was können wir anderen tun, denen die Propheten noch verschlossen sind? Oder anderes gesagt, denen sich die Propheten erst nach und nach eröffnen?
    Im Grunde in unserer „Blindheit“ einfach auf Jesus und Jehova vertrauen und weiter versuchen, ein wenig „sehender“ zu werden.

    Liebe Schwester Shannon
    Wir nehmen Deinen Kommentar zum Anlass, einen “Vortrag” speziell für Fragen und Antworten über biblische Themen auf diese Seite zu setzen. Es wäre schön wenn sich viele Brüder und Schwestern mit Fragen und mit Antworten einbringen würden.

    1. Manfred says:

      Liebe Shannon,
      Du hast natürlich Recht, auch unsere Verwandten sollten eher zu Jesus stehen, aber ich meinte tatsächlich, dass unsere Verwandten UNS buchstäblich im Stich lassen und für UNS keine Partei ergreifen würden, obwohl wir mit dem Worte Gottes argumentieren würden. Es heißt nicht umsonst, das dem Menschen seine Feinde seine eigenen Hausgenossen sein werden, womit sich auch diese Bibelwort erfüllt.
      Selbst die Eltern des blinden Mannes hätten sich freuen können, dass ihr Sohn endlich sehen kann und ihm vor den Pharisäer beistehen sollen, aber sie haben es nicht getan, aus Angst von ihnen verstoßen zu werden.
      Es ist immer wieder interessant, welche Paralellen es in der heutigen Zeit gibt.

      Liebe Grüsse und einen schönen Sonntagabend
      Manfred

  5. Shannon says:

    Ich habe nicht Theologie studiert, aber ich gebe zu, dass ich mich mit diesem Vortrag auch schwer tue. Ich habe ihn schon mehrfach gelesen und bin mir nicht sicher, ob ich ihn inzwischen verstanden habe.
    Also mal kurz auf einen Nenner gebracht: Die geistige Führerschaft sind die Blinden und wer ihnen blind vertraut, ist genauso blind. Wer aber in seiner geistig, religiösen Einfachheit die Augensalbe annimmt, dem wird das Sehen und das Erkennen durch Jesus geschenkt.

    Sollte das so sein, dann ist es in unserer komplizierten Welt nicht einfach, wieder einfach zu denken.

    Ich hoffe, ich habe das so richtig verstanden, wenn nicht, dann wäre ich für eine weitere Erläuterung dankbar.

    1. Anna says:

      Liebe Shannon,
      ich habe schon auch meine Verständigungsprobleme mit der neuen Seite. Wobei ich schon offen herangehe. Die Tatsache, dass Christus hier seinen Speichel benutzt hat scheint mir schon eine tiefere Bedeutung zu haben. Und dann zu dem Mann zu sagen: Geh‘ hin und wasch Dich. M.E. bedarf es auch der Eigeninitiative. Ich meine er weiß das Wasser ist gut und er muß zum Wasser. So wie wir das Wasser des Lebens brauchen. Das sind so meine ganz einfachen Gedanken dazu.
      Liebe Grüße und Gute Nacht ganz herzlich Anna

    2. Manfred says:

      Liebe Shannon, liebe Anna,
      Der junge blinde Mann stellt sehr gut heute diejenigen dar, die vorbehaltlos an Jesus Christus Glauben, obwohl sie vorher geistig blind waren. Der Mann konnte Jesus nicht sehen, bevor er geheit war und doch vertraute er ihm. Ja er stand sogar vor den Pharisäern für ihn ein und wurde verstoßen. Seine Eltern haben gesehen, dass er nun geheilt war und trotzdem wollten sie für Jesus keine Partei ergreifen.
      Auch unsere Verwandten halten lieber der Organisation die Treue, statt zu uns zu stehen, die die gute Botschaft von Jesus verkünden. Aus Angst zu rebellieren, sie merken gar nicht dass sie komplett manipuliert werden. Doch ich bin froh, dass ich die Bibel heute besser verstehe wie je zuvor und bin einfach nur dankbar für alles was Jehova und Jesus für uns getan haben und noch tun werden.
      Euch allen ein schönes Wochenende.
      Liebe Grüsse Manfred

      1. Anna says:

        Lieber Manfred,

        vielen Dank für Deine ergänzende Erklärung. Das leuchtet mir ein und ich verstehe es.

        Liebe Grüße Anna

  6. Alois says:

    Zitat aus dem Vortrag:

    „Im Gegensatz dazu wurde mir auch klar, dass aller Widerstreit der Theologen und christliche wissenschaftliche Reden über das erlernte Bibelwissen im Grunde genommen einer atheistischen Schule entspringen.“

    Das sagte auch Paulus, wenn man folgenden Vers 27 genau liest:

    1. Kor. 1
    26. Denn sehet eure Berufung, Brüder, daß es nicht viele Weise nach dem Fleische, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind;
    27. sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er die Weisen zu Schanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er das Starke zu Schanden mache;
    28. und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt, [und] das, was nicht ist, auf daß er das, was ist, zunichte mache,
    29. damit sich vor Gott kein Fleisch rühme.

    Somit ist es völlig biblisch dass religiös ungebildete Menschen das Wort Gottes besser annehmen und verstehen, als gebildete Theologen. Wer Theologie studiert, oder studiert hat, muss sich nicht wundern dass er die prophetischen Äußerungen der Heiligen Schrift nicht versteht. Aber auch bei uns Zeugen gibt es eine „Leitende Körperschaft“. Auch diese kann man zu den „Weisen“ im Sinne von dem was Paulus sagte zählen, wenn er sie nicht sogar hauptsächlich gemeint hat.

    „Damit sich kein Fleisch rühme“, denn unser Verständnis kommt nicht von uns, sondern vom Geist unseres Vaters und der Hilfe seines Sohnes Jesus.

    Liebe Grüße
    Alois

    1. Svenja says:

      Zitat: Wer Theologie studiert, oder studiert hat, muss sich nicht wundern dass er die prophetischen Äußerungen der Heiligen Schrift nicht versteht. Zitat Ende.

      Tja, sieht ja dann wohl echt schlecht aus für mich. Oder ist es eventuell doch falsch, so pauschal alle über einen Kamm zu scheren? War nicht Paulus ein gebildeter Mann, der sich der Kunst der Rhetorik bediente, um zu zeigen, dass man sich nicht seiner Weisheit rühmen solle? Natürlich vollkommen richtig, die Frage ist nur, ob das einem Verurteilen der Weisheit gleich kommt oder nicht vielmehr nur eine Warnung sein sollte.
      Wie sagte mein Professor vor zwei Wochen so schön: Man kann niemanden zum Glauben bringen. Weder mit noch ohne Weisheit und Wissenschaft, weder mit noch ohne Seminare. Das kann nur Gott. Aber wie bei Paulus sichtbar gefällt es Gott, sich u.a. der Weisheit durch Menschen zu bedienen, um Menschen zum Glauben zu bringen. Einige spricht diese Weisheit an und daher bedient sich Gott ihrer. Andere nicht, dann findet er einen anderen Weg.

      Daher finde ich dieses Plädoyer gegen religiös gebildete Menschen und die Theologie ein wenig fehl am Platz und schade. Vor allem, da einige Behauptungen sehr an den Haaren herbei gezogen sind.
      Nichtsdestotrotz fand ich die restlichen Ausführungen allerdings sehr interessant. Vor allem die Tatsache, wo das Wasser und die Augensalbe noch erwähnt werden. Ist schon immer wieder beeindruckend, wie stimmig die Bibel ist. Ich kann mich darüber jedes Mal aufs Neue freuen. Es zeigt doch immer wieder eindeutig, dass die Bibel Gottes Wort ist. Wer könnte da zweifeln?

      1. Svenja says:

        Was mir heute nacht noch eingefallen ist: Natürlich trifft es aber auf viele Theologen zu, dass sie sich auf ihre Weisheit was einbilden und genau deswegen gar nichts verstehen. Hab ich auch oft bzw. zu oft erlebt. Leider. Ich wollte nur richtig stellen, dass das nicht auf ALLE zutrifft. Denn umgekehrt kenn ich auch einige, die sich selbst auf die sprichwörtliche Schulter klopfen, weil sie eben nicht studiert haben und das als Argument sehen, warum sie alles besser wüssten. Ich glaub, beides ist gleich schlimm und falsch. Letztendlich wissen wir aus uns selbst einfach mal gar nichts, sondern alles, was wir wissen, verdanken wir Gott. Solange man das einsieht, ist es egal, ob man studiert hat oder nicht.

        1. Manfred says:

          Liebe Svenja,
          Es gibt einen blöden Spruch der lautet:
          Wenn ich weiß, das ich nichts weiß, dann weiß ich schon mehr wie viele andere.

          In jedem Spruch ist auch immer ein Körnchen Wahrheit zu finden.

          Liebe Grüsse Manfred

          1. Svenja says:

            Absolut wahrer Spruch!

        2. Shannon says:

          Liebe Svenja,

          kann es sein, dass du Wissen mit Weisheit verwechselst? Es gibt Menschen, die wissen ganz viel. Aber was hat das mit Weisheit zu tun? Weisheit kommt aus dem tiefsten Inneren des Herzens, Wissen aus dem Kopf.
          Wir leben in einer wissenden Gesellschaft, die Informationsflut ist gigantisch. Aber die Herzensweisheit bleibt dabei sehr oft auf der Strecke. Von daher ist das Plädoyer gegen die theologische Wissenschaft schon richtig. Denn es liegt an jedem Einzelnen, ob er aus seinem Wissen auch Weisheit wachsen lässt.

          1. Svenja says:

            Liebe Shannon,

            ich verstehe, was du mit dem Unterschied meinst. Aber ich frage mich, warum sich Wissen und Weisheit ausschließen müssen. Es kann jemand weise sein, der auch viel Wissen hat und es kann jemand weise sein, der wenig Wissen hat. Umgekehrt kann es aber auch in beiden Fällen sein, dass derjenige nicht weise ist. Das hat mit dem Wissen an sich nichts zu tun.
            Es mag sein, dass jemand, der viel Wissen anhäuft, in größerer Gefahr steht, sich darauf etwas einzubilden, aber dennoch kann man nicht pauschal sagen, dass jemand der Theologie studiert oder studiert hat, prophetisches Wort nicht verstehen kann.
            Ebenso stimmt es nicht, dass die Theologie einer atheistischen Schule entspringt. Genau so, wie ich nicht verstanden habe, was das für eine „Urlüge“ sein soll, die Theologen angeblich lehren, die oben erwähnt wurde.
            Ich wollte einfach nur sagen, dass solche Vorurteile ebenso gefährlich sein können, denn dann hält man sich eventuell auch wieder für etwas Besseres, wenn man nicht studiert hat. Und ist das nicht auch wieder eine Gefahr?

            So oder so kann sich niemand etwas auf Wissen und Weisheit einbilden, denn von uns aus haben wir gar nichts und Erkenntnis kommt ebenfalls nur von Gott.

      2. Alois says:

        Liebe Svenja

        Du hast natürlich recht, man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Die Bibel gibt mit den bekannten Äußerungen nicht ein absoluten Fakt an, sondern einen eindeutigen Trend. Ausnahmen bestätigen die Regel sagt man landläufig. So kann ein Theologe oder ein hochstehender Ältester oder sogar Mitglied der „LK“ zu Jehova und seinem Sohn finden, aber gemäß der Bibel haben sie es durch ihr gelerntes Wissen ungemein schwerer.

        Dies sagt eigentlich das Gleichnis vom Kamel das nicht durchs Ör passt aus. Denn eher geht ein Kamel durchs Ör, als ein Reicher ins Himmelreich.

        Mit dem Ör ist nach meinem Verständnis ein kleines, niedriges Nebentor zum Stadttor gemeit und mit dem Reichen die „geistig Reichen“ wie zum Beispiel die „LK“.

        Umgekehrt gibt es eine riesen Menge von einfachen und ungebildeten Menschen welche trotzdem nichts von Gott wissen wollen.

        Als Theologiestudentin, wie ich Deinem Kommentar entnehme, wirst Du trotzdem mit so viel weltlichem, wissenschaftlichen Wissen vollgestopft werden, dass für den Glauben an unseren Retter Jesus unter Umständen kaum Raum im Herzen bleibt. Du hast es da auch nicht leichter als ein Zeuge welcher der Organisation folgt.

        Liebe Grüße
        Alois

        1. Svenja says:

          Lieber Alois,

          ein wenig leichter hab ich es wahrscheinlich schon, denn ich weiß, worauf ich achten muss und welchen Seminaren ich lieber aus dem Weg gehe. Das lernt man relativ schnell und vor allem auch, welche Professoren noch wirklich gläubig sind und welche nicht. Zu den anderen geh ich gar nicht erst. Dennoch muss man natürlich die Augen offen halten. Aber das muss jeder andere ja leider auch. Das muss man, wenn man die Bibel liest, das muss man, wenn man Bücher zur Bibel liest, das muss man, wenn man hier liest. Einfach überall. Solange man Gott darum bittet, dass er einem den rechten Weg zeigt, ist man, denk ich, in guten Händen.
          Man steht halt immer vor der Aufgabe, alles prüfen zu müssen. Aber ich finde, genau das macht auch Spaß und erweitert den eigenen Horizont.

          Das mit dem Kamel und dem Nadelör ist im übrigen vermutlich ein Übersetzungsfehler. Kann mich da dunkel ans Griechische erinnern und dass ich das mal übersetzen musste. Wenn es dich interessiert, schau ich noch mal in den Text rein.

          Ansonsten wünsche ich euch allen und mir offene Augen und ein offenes Herz für Gott!

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