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Bruderinfo

Kommentare (67)

  1. Fox says:

    Lieber Bruder,

    das ist gut erläutert mit dem Brückenbau Jesu. Vielen Dank.

    Du hast aus dem ZJ-Buch zitiert: „Da dieser Aspekt der Autorität Jesu ebenfalls in seinem „Namen“ inbegriffen ist, konnten seine Jünger als die Vertreter des Hauptvermittlers des Lebens im Namen Jesu Personen von Krankheiten, die auf die ererbte Sünde zurückzuführen waren, heilen und sogar Tote auferwecken.“

    Es war mir bisher völlig unbekannt, dass sich die Jünger Jesu als SEINE VERTRETUNG bezeichnet hätten. Jesus selbst sagte, dass er einen HELFER senden werde, den Heiligen Geist und mit dessen Hilfe hatten die ersten Christen die Möglichkeit zu heilen und andere Wunder zu wirken. Die ersten Christen erhielten also eine Hilfe anstelle der Hilfe Jesu. Aber keine Vertretung Jesu auf Erden.

    Merkt auch keiner, dass die Lehre der ZJ da selbst vor die Wand fährt, denn wenn die Vertreter Jesu heute durch die Klasse der 144.000 „Geistgesalbten“ widergespiegelt würde, dann müssten diese 144.000 – oder der Rest davon – genauso Wunder wirken können wie die ersten Nachfolger Jesu.

    Liebe Grüße
    Fox

  2. Gerd says:

    Als Paulus an die Römer nachfolgende Sätze schrieb, ist da heraus zu hören, dass er sich dabei nur auf ein Gremium leitender Meinungsgeber bezieht, also im Sinne von Kardinälen, Neuaposteln oder einer Leitenden Körperschaft?

    8: 11 Wenn aber der Geist dessen, der Jesum aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christum aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes.
    14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes.
    15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in welchem wir rufen:
    16 Abba, Vater! Der Geist selbst zeugt mit unserem Geiste, daß wir Kinder Gottes sind.
    17 Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir anders mitleiden, auf daß wir auch mitverherrlicht werden.

    1. Gerd says:

      Vom Ex-ZJ „E.F.“:

      An Jesus „scheiden sich die Geister“

      Wenn jemand meint, daß es keine Objektivität und Wahrheit gibt: in Ordnung! Warum sollte er oder sie nicht einen solchen Standpunkt haben? Für einen anderen ist dagegen Christus ‚der Weg, die Wahrheit und das Leben‘, und seine Aussage in einem Gebet zu Gott, das ist für viele ebenfalls eine Fiktion, wenn nicht sogar Schlimmeres – nämlich daß dessen Wort ‚Wahrheit‘ sei, wie auch die vielen anderen Aussagen der Bibel in Verbindung mit ‚Wahrheit‘. Für den einen ist das ‚christliche Wirklichkeit‘; andere teilen diese Ansicht nicht, das steht natürlich jedem zu. Interessant ist doch, daß dieser Konflikt in seiner Schärfe immer wieder an der Person und im Glauben an die Person Jesu aufbricht, während man sonst gemeinhin sehr viel Toleranz übt, selbst wem man Ansichten, Auffassungen oder Standpunkte als skurril oder abwegig ansieht!

      Das sollte aber zur Person Jesu zu erwarten sein! Von ihm hieß es: „Dieser ist bestimmt zum Fall und zum Aufstieg vieler in Israel“ (Lukas 2:14). Israel war wie ein Strom, der sich an Christus, dem Felsen, brach, und zweigeteilt – wenn auch in sehr unterschiedlicher Stärke, weiter strömte. Aber keiner konnte an diesem Jesus vorbei, ohne von ihm Beachtung zu nehmen.

      Nimm nur als Beispiel die Pharisäer, studierte, hochgebildete Leute, mit großem religiösen Eifer. Trotzdem: An diesen Jesus glaubten sie nicht, trotz eifrigsten Bibellesens! Warum? Sie lasen die Schrift um der äußeren Erkenntnis willen; Verstand und Wissen wurden bereichert. Das Herz aber blieb leer! Ihre Erkenntnis blieb Selbstzweck. Sie machte Menschen stolz, produzierte aus dem eigenen Gedankengut ein Denksystem, dem man dann nachträglich durch passend ausgewählte Schrifttexte die ‚göttliche Weihe‘ gab. Man ,verfügte‘ über die Schrift, zwang sie in den eigenen Dienst, statt Diener des Wortes zu sein (siehe auch NW02_d.html). Wo solche Früchte in Erscheinung treten, sind das nie und nimmer Wirkungen Gottes. Dagegen verheißt die Bibel Erquickung denjenigen, die die Schrift als ‚geistlich Hungernde und Dürstende‘ lesen, das kann von solchen bestätigt werden, mögen es auch andere bestreiten oder als lächerliche Einbildung abtun.

      Die Apostel zeigten dann, daß Jesus auch für die Nichtjuden, demnach für alle Menschen, zu einem ähnlichen Fels des Anstoßes werden sollte. Betrachte einmal die Philosophen, nimm Sokrates und Plato, nimm Aristoteles, Kant oder Leibniz, Fichte oder Hegel; auch unter ihnen gab und gibt es heiße Debatten, ob damals Stoiker oder Epikuräer, ob Neuplatoniker oder Hegelianer, aber sie polarisieren sich in keiner Weise derart, wie die Person Jesu Christi polarisiert. Dieser ist auch heute noch ein Fels, an dem sich die Geister scheiden, und dieses Scheiden geschah und geschieht sehr häufig mit viel Energie, Impulsivität, Engagement, auch mit Aggressivität; damit bestätigen sie aber – und vielleicht auch gegen den eigenen Willen – das, was von Jesus ausgesagt ist. Darum also meine Frage: warum ist man erstaunt, wenn jemand – oder wenn sich – die Aussage der Schrift erfüllt?

      EF

  3. Edelmuth an alle says:

    Guten Morgen

    Wir haben Jesus als aufopferungsvollen König, der sein Leben für unsere Rettung hingegeben hat, kennen gelernt. Er ist aufgrund seines Verdienstes in eine bevorrechtigten Stellung beim Vater gekommen und amtet als Mittler zwischen dem Vater und uns Menschen. Auf Empfehlung Jesu richten wir unsere Gebete in seinem Namen an den Vater.

    Kann es sein, dass Menschen ihre Bitten eines Tages nicht mehr im Namen Jesu an den Vater richten werden?

    (Johannes 16:26-27)26 An jenem Tag werdet ihr in meinem Namen bitten, und ich sage euch nicht, daß ich den Vater euretwegen bitten werde. 27 Denn der Vater selbst hat Zuneigung zu euch, weil ihr Zuneigung zu mir gehabt und geglaubt habt, daß ich als Vertreter des Vaters ausgegangen bin..“

    Jesus prophezeite, dass der Vater seine Brüder so gut kennen und lieben wird, das ER ihnen jeden Wunsch erfüllen wird, als wenn sie ständig im Namen Jesus bitten würden.

    (Römer 8:15-17) . . .Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: „Abba, Vater!“ 16 Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. 17 Wenn wir also Kinder sind, sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes, doch Miterben mit Christus, vorausgesetzt, daß wir mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

    Wann wird sich das erfüllen

    (Römer 8:23) . . .Nicht nur das, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsfrucht, nämlich den Geist, haben, ja wir selbst seufzen in unserem Innern, während wir ernstlich auf [die] Annahme an Sohnes Statt warten, die Befreiung durch Lösegeld von unserem Leib.

    Die Gesalbten werden noch zu ihren Lebzeiten vom Vater gerecht gesprochen, denn das ist die unabdingbare Voraussetzung zur Aufnahme im Himmel. Ferner werden sie ihren Fleischesleib durch ihren Tod ablegen müssen, weil kein Fleisch den Himmel erreichen kann.

    Nach ihrem Tod wird das Opfer Jesu buchstäblich auf sie angewendet und sie erhalten einen neuen geistigen Leib. In diesem Augenblick werden sie vom Vater wie Adoptivsöhne an Sohnes Statt angenommen. Etwas unter Jesus gestellt, der zur Rechten des Vater thront, erhalten sie vom Vater Vollmacht, um als Priester und Könige im Himmel zu dienen.

    (Offenbarung 20:6) . . .über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

    Als Priester Gottes stehen die Gesalbten als Bindeglied zwischen Gott und den Menschen. Jesus steht als Hohepriester über ihnen. Als Könige richten sie tausend Jahre lang die Menschen. Durch die Einnahme der Symbole wurde ihren Leben in sich selber zugesprochen, (Johannes 6:53) nicht zum Eigennutz, denn sie sind gerettet, sondern zur Rettung der Menschen auf der Erde. Diese Priester Gottes werden den Vater direkt anrufen und ihn direkt bitten, nicht für sich selber, sondern zur Erfüllung ihrer Aufgabe als Könige über die Erde.

    Sollten wir diese Heiligen anbeten, weil viele von ihnen ihr Leben für die Menschen hingegeben haben und als Märtyrer gestorben sind? (Offenbarung 20:4) Auf gar keinen Fall!

    Der Vater ist der einzige Gott, der angebetet werden darf. (2. Mose 20:3,5; Matthäus 4:10)

    Ede

    1. Alois an EDE says:

      Lieber Ede

      Zitat:
      Sollten wir diese Heiligen anbeten, weil viele von ihnen ihr Leben für die Menschen hingegeben haben und als Märtyrer gestorben sind? (Offenbarung 20:4) Auf gar keinen Fall!

      Niemand hat hier die Ansicht dass man Heilige anbeten soll. Aber da die Heiligen am Ende der 1000 Jahre von den Heeren des Gog und Magog umzingelt werden, müssen sie auf der Erde sein. Wie sonst können die vom Teufel verführten Menschen die Heiligen umzingeln?

      Offbg. 20
      7. Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden,
      8. und wird ausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, sie zum Kriege zu versammeln, deren Zahl wie der Sand des Meeres ist.
      9. Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam [von Gott] hernieder aus dem Himmel und verschlang sie.

      Gemäß dem Vers 9 ist klar dass die Heiligen auf der Erde sind.
      Ich glaube dass die Heiligen diejenigen sind die an der ersten Auferstehung teilhaben durften.

      Wenn die Heiligen aber auf der Erde sein werden, dann werden die Menschen die noch nicht zum ewigen Leben auferstanden sind mit diesen heiligen reden dürfen. Genauso, wie wir auch jetzt mit Jesus reden dürfen, wobei nur der Unterschied beseht, dass wir Jesus nicht optisch sehen, sondern nur im Herzen spüren.

      Liebe Grüße
      Alois

  4. Gerd says:

    Lieber Ede,

    du sprachst deine eigenen Wünsche an:

    Als Ernste Bibelforsche sollte man einmal hinterfragen, wie alle Versammlungen das Gleiche lehren können, wenn es kein gemeinsame Festlegung der Lehrinhalte gibt. Stellen diejenigen, die im Verborgenen die Glaubensinhalte festlegen nicht tatsächliche eine Leitende Körperschaft dar, nach der sich die Gläubigen mehr oder weniger konsequent zu richten haben? Ist es nicht ein Stück unehrlich nach außen hin als Verfechter eine unorganisierten Anbetung aufzutreten?

    Ede

    Bis Ende der 1920er Jahre haben die „Bibelforscher“ es gewagt im Gebet auch mit Jesus zu sprechen, dann wurde es ihnen durch den Rutherford-Clan verboten. 1931 klaute man die Bezeichnung „Zeugen Jehovas“ von Israel weg (wie aus den ersten Versen von Jesaja 43 ersichtlich) und bezeichnete sich damit, 1935 sperrte man die Himmelstüre zu und verbannte die Mitläufer ins irdische Paradies. Es folgt eine Falschprophezeiung auf die andere usw…

    …und du meinst s o sollen Christen auf die Meinung einer „Leitenden Körperschaft“ gebunden sein, oder mißverstehe ich dich?
    Jedenfalls Danke für den Einblick in deine Vorstellung vom Christenleben!

    Morgengrüße!
    Gerd

  5. Edelmuth an Gerd says:

    Guten Abend Gerd

    Vielen Dank für deinen Hinweis.

    Allmählich kann ich die Protagonisten der Jesus Anbetung und die Verfechter der Wiederherstellung Israels als Gottes Volk in Verbindung mit der bevorzugten Verwendung der Elberfelder Übersetzung einer Glaubensgemeinschaft zuordnen.

    In meinen Anfängen auf dem Weg zu Jehova verwendete ich auch einmal die rot eingebundene Elberfelder Übersetzung. Damals gab es noch keine Leitende Körperschaft bei den Zeugen Jehovas, aber Versammlungskälteste, die sich untereinander über die Glaubensinhalte absprachen, und das obwohl sie jede organisierte Anbetung wie Russell ablehnten. Einigkeit im Glauben gab es dennoch nicht. Deshalb wurde eine leitende Körperschaft eingesetzt, die die Glaubensinhalte vorgab.

    Als Ernste Bibelforsche sollte man einmal hinterfragen, wie alle Versammlungen das Gleiche lehren können, wenn es kein gemeinsame Festlegung der Lehrinhalte gibt. Stellen diejenigen, die im Verborgenen die Glaubensinhalte festlegen nicht tatsächliche eine Leitende Körperschaft dar, nach der sich die Gläubigen mehr oder weniger konsequent zu richten haben? Ist es nicht ein Stück unehrlich nach außen hin als Verfechter eine unorganisierten Anbetung aufzutreten?

    Ede

    1. Hopefull says:

      Hallo Ede

      Als ernster Bibelforscher sollte man einmal hinterfragen welche Rolle dann noch der Heilige Geist spielen soll, wenn man unbedingt eine gemeinsame Festlegung der Lehrinhalte in einer Religion oder Organisation festlegen möchte.

      Jesus sagte, dass er uns einen Helfer schicken wird, den Heiligen Geist. Er sprach nicht von einer Gruppe alter Männer, die sich mit dem treuen und verständigen Sklaven indendifiziert.

      Gott organisiert sein wahres Volk durch Heiligen Geist. Udn was sagt die Bibel? „JEDER, der Gott fürchtet ist ihm annehmbar.“ Hier wird jeder einzelne angesprochen und nicht eine Religion oder eine Organisation. Der heilige Geist leitet uns und führt uns zum Leib Christi, die wahre Versammlung Gottes. Mehr brauchen wir nicht. Und das hat nichts mit Unehrlichkeit zu tun. Jesus selbst ist es, der bestimmt, wer zu ihm gehört und wer nicht.

      Schade, dass Du kein Vertrauen in den heiligen Geist legst.

      liebe Grüße Hope

      1. Edelmuth an Hopefull says:

        Hallo Hopefull

        Dein Kommentar beinhalten eine sehr interessante These, nämlich dass der Heilige Geist stets übereinstimmend und gleichlautend leitet. Es wäre auch nicht vorstellbar, dass der heilige Geist den einen Menschen zu der einen und den anderen Menschen zu einer anderen Ansicht verhilft.

        Was schließt du daraus, dass es unter den ersten Christen erhebliche Meinungsverschiedenheiten im Glauben gab.

        (Apostelgeschichte 15:1-2) . . .Und gewisse Männer kamen aus Judäa herab und begannen die Brüder zu lehren: „Wenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Moses beschneiden laßt, könnt ihr nicht gerettet werden.“ 2 Als aber kein geringer Zwiespalt und Wortstreit zwischen ihnen und Paulus und Bạrnabas entstanden war, ordnete man an, daß Paulus und Bạrnabas und einige andere von ihnen wegen dieses Wortstreites zu den Aposteln und den älteren Männern nach Jerusalem hinaufgehen sollten.

        (Apostelgeschichte 15:7-8) 7 Nachdem man nun viel disputiert hatte, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: „Männer, Brüder, ihr wißt wohl, daß Gott von frühen Tagen an die Wahl unter euch getroffen hat, daß durch meinen Mund Leute aus den Nationen das Wort der guten Botschaft hören und glauben sollten; 8 und Gott, der das Herz kennt, legte Zeugnis ab, indem er ihnen den heiligen Geist gab, . . .

        Grundsätzlich können wir davon ausgehen, dass persönliche Konflikte zwischen den Brüder durch ihre Unvollkommenheit und der Provokation Satans entstehen.

        (Apostelgeschichte 15:37-40) . . .Bạrnabas seinerseits war entschlossen, auch Johạnnes mitzunehmen, der Markus genannt wurde. 38 Paulus aber hielt es nicht für richtig, diesen mitzunehmen, da er von Pamphỵlien aus von ihnen weggegangen war und sich nicht mit ihnen an das Werk begeben hatte. 39 Dadurch gab es einen heftigen Zornausbruch, so daß sie sich voneinander trennten; und Bạrnabas nahm Markus mit und segelte nach Zypern weg. 40 Paulus erwählte sich Sịlas und begab sich auf den Weg, nachdem er von den Brüdern der unverdienten Güte Jehovas anvertraut worden war.

        Auch zwischen Paulus und Petrus gab es erhebliche Meinungsverschiedenheiten wegen seines Verhaltens im Umgang mit beschnittenen und gläubig gewordenen Juden.

        Welche Rollte spielt hier der Heilige Geist Gottes, wenn die Brüder ständig unter dessen Leitung stünden? Kann es sein, das der Heilige Geist Gottes nur dann aktiv wird, wenn Jehova bzw. Jesus es für angemessen halten, um weitestgehend die persönliche (Entscheidungs-) Freiheit des Menschen zu gewährleisten, also möglichst wenig Eingriffe durch Jesus und Jehova? Ist es für den Gesalbten wie auch für Außenstehende erkennbar, wann der Heilige Geist aktiv wird, um zu erkennen, welches Wort von Gott kommt? (Können die Mitglieder der LK den Heiligen Geist zu ihrer Zusammenkunft bestellen, oder ist er es, der sie dazu veranlasst)

        Was bedeutet das für uns? Können wir denen gehorchen, die von sich behaupten durch den Heiligen Geist geleitet zu sein, da wir nicht wissen, wann dieser aktiv ist? Müssen wir nicht alles anhand der Bibel prüfen, was Gottes Wille ist, um eigenverantwortlich zu handeln und dafür auch vor dem Vater gerade stehen zu können?

        Das bedeutet für uns statt Gehorsamkeit gegenüber Menschen zu fordert, verstärkt in der Art Überzeugungsarbeit leisten müssen, wie Jesus sie uns gelehrt hat, damit die gewünschte Einigkeit im Glauben zustande kommt.

        Ede

        1. Hopefull an Ede says:

          Hallo Ede

          der Heilige Geist ist immer aktiv. Ohne ihn wären wir nicht am Leben und könnten nicht leben. Der Heilige Geist hat viele Facetten/Aufgaben/Seiten.

          Gott sendet den Heiligen Geist und dieser erschafft etwas, oder lenkt einen Menschen, oder versiegelt sie zum Leib Christi gehörend, er gibt Gedanken ein, oder aber auch nicht. Ich denke nicht, dass der Heilige Geist dazu da ist uns genau die Bibel zu erklären, bzw Streitfragen zu führen. Wir sind alle verschieden, haben andere Erfahrungen, sind jeder anders aufgewachsen und haben unterschiedliche Interessen. Vor allem unsere Unvollkommenheit macht uns sehr zu schaffen. Das ist der Grund, warum in manchen Lehren Christen uneinig sind. Aber eines ist immer gleich, die Liebe zum Christus.

          Der Apostel Paulus verglich das mit einem Bau eines Tempels. Er schreibt in Eph. 2:20-22:

          Als Gemeinde Jesu Christi steht ihr auf dem Fundament der Apostel und Propheten. Doch der Stein, der dieses Gebäude trägt UND zusammenhält!, ist Jesus Christus selbst. DURCH IHN sind die Bauteile untereinander fest verbunden und wachsen zu einem Tempel des Herrn heran. Weil ihr zu Christus gehört, seid auch ihr ein Teil dieses Baus, in dem Gottes Geist wohnt.
          (HfA)

          Jedes Glaubenshaus sieht anders aus. Hier ein Fensterchen mehr, da ein Türmchen, der eine hat ein Flachdach, der andere ein schönes Reebdach. Aber das Fundament ist immer das gleiche, der Christus. Da gibt es für wahre Christen keinen Unterschied!

          Jesus Christus versprach seinen Jüngern einen Helfer zu senden. Den Heiligen Geist. Joh. 14:15-17:

          „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr so leben, wie ich es euch gesagt habe. Dann werde ich den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle, einen Helfer gibt, der für immer bei euch bleibt. Dies ist der Geist der Wahrheit. Die Welt kann ihn nicht erkennen, denn sie ist blind für ihn und erkennt ihn deshalb nicht. Aber ihr kennt ihn, denn er wird bei euch bleiben und in euch leben.(HfA)

          Ich finde es interessant, dass Jesus sagt, dass er jemand AN SEINER STELLE schicken wird, eine Helfer, den Geist der Wahrheit.
          Wie anmaßend ist es doch von der LK, den angeblichen treuen und verständigen Sklaven, sich als Nebenvermittler Jesus Christi auszugeben und sich an seine Stelle zu setzen, obwohl Jesus sagte, dass er an seiner Stelle den Geist der Wahrheit schicken wird.
          Jesus schickte uns den Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit und nicht ein paar alte Männer, die Lügen erzählen.

          Anfangs schrieb ich, dass der Heilige Geist viele Facetten hat. Ja, ich denke sogar, dass kein Mensch ohne den Geist Gottes nicht leben könnte. Gott sendet seinen Geist, seine Kraft aus und erschafft etwas. Als er Adam erschuf, war dieser anfangs nicht lebendig. Erst als er seinen Geist einhauchte, den lebendgebenden Odem, nämlich die Kraft Gottes, kam Adam zum leben. Vorher war er leblos! 1. Mo. 2:7
          Vergleiche dazu Joh. 20: 22, als Jesus seine Jünger, noch VOR seiner Himmelfahrt das erste mal den Heiligen Geist in gesonderter Form ausgab:

          Und als er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und spricht zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist! (Elberfelder)

          Gott hauchte Adam an und er empfing heiligen Geist damit er leben kann, Jesus haucht seine Jünger an und sie empfingen Heiligen Geist damit sie, wenn er in den Himmel aufgestiegen ist jemanden haben, der ihnen hilft an Jesus weiterhin zu glauben.
          Der Heilige Geist hilft uns zu Jesus zu finden, auf seinem Weg zu bleiben und den Weg der Liebe zu gehen. Er ist nicht dazu da um über Lehren zu streiten. Er hilft uns zwar, Dinge in der Bibel immer mehr zu verstehen, das ist richtig, aber seine Hauptaufgabe ist es unser Herz aufzumachen, damit Jesus darin Platz nehmen kann, damit wir Leben. So wie Adam durch den Heiligen Geist ins Leben kam, kommen auch wir durch ihn zum Christus, zum Leben.

          Ohne den Heiligen Geist, die Kraft Gottes wäre Leben nicht möglich. Hiob 34:14,15:

          Wenn er (JHWH) sein Herz (Interessant, dass hier das Herz Gottes angesprochen wird) (nur) auf sich selbst richtete, SEINEN GEIST UND SEINEN ATEM zu sich zurückzöge, so würde ALLES Fleisch insgesamt verscheiden, und der Mensch zum Staub zurückkehren. (Elberfelder)

          Die Kraft Gottes muss etwas ganz außerordentlich Heiliges, Besonderes sein. Denn Jesus sagte in Mat. 12:31,32:
          Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden. Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; Wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen. (Elberfelder)
          Es ist die Kraft Gottes.

          Wer ist für Dich Außenstehend und wer ist für Dich Gesalbt? Das würde mich wirklich mal interessieren. Sind die Außenstehenden die, die den Heiligen Geist, den Helfer nicht erkennen können? Also diejenigen, die nach Joh. 14:17, zur Welt gehören? Oder sind es, wie nach Meinung der LK, minderwertige Christen, kleine Verkündiger, die zur angeblichen „großen Volksmenge“ gehören?

          Was sagt die Bibel, WER alles den Heiligen Geist empfangt?. Wem glaubst Du mehr, der Bibel oder den älteren Herren, die sich an die Stelle des Christus befördert haben und sich den T.u.v.S. nennen?

          Ich glaube der Bibel, denn sie sagt ganz eindeutig in Joh. 7:39:

          Dies aber sagte er (Jesus) von dem Geist, den die empfangen werden, DIE AN IHN (Jesus) GLAUBTEN; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.

          ALLE! die an Jesus Christus GLAUBEN, bekommen den Heiligen Geist. Und somit ist die Zahl der 144.000 eine symbolische Zahl. Denn Jesus macht hier keine Begrenzung, er sagt: ALLE!

          Interessant ist, dass hier an dieser Stelle gesagt wird, dass der Geist noch nicht da ist. Aber in Hiob heißt es ja, wenn Gott seinen Geist zurücknehmen würde, würde alles verscheiden. So muss, meines erachtens der Heilige Geist verschiedene Facetten/Stufen/Wirkweisen haben. Ich weiß nicht wie ich das anders bezeichnen soll.

          Der Heilige Geist hilft uns Liebe in uns zu haben, Nächstenliebe zu leben und auf dem Weg des Christus zu bleiben. Das es Meinungsverschiedeneheiten gibt, das ist ganz klar, aber es kommt darauf an WIE wir damit umgehen. Respektieren wir die Meinung anderer und gestehen wir sie ihnen zu? Die Organsiation hat keinen Respekt vor Meinungsfreiheit. Sie schließt lieblos Andersdenkende aus. Ich denke daher nicht, dass die LK vom Heiligen Geist geleitet ist. Da sind andere Geister/Kräfte am Werk.
          Ist Dir übrigens aufgefallen, dass die Apostel in Apg. 15 als Friedensstifter und Schlichter aufgetreten sind? Ich sag nur: Liebe!
          Und übrigens, soweit ich noch weiß, hat der Apostel Paulus später den Markus doch mitgenommen. Sie haben also ihre Streitigkeiten behoben, so wie es untér Christen auch sein sollte.

          Liebe Grüße Hope

          1. Edelmuth an Hopefull says:

            Guten Abend Hopefull

            Unbestreitbar sind wir Menschen unvollkommen und haben unterschiedliche Interessen. Ist denn nicht zu erwarten, dass sich der Heilige Geist über unsere Unvollkommenheiten und unsere Interessen hinweg setzt und uns leitet? Immerhin konnten 120 Menschen unter Leitung des Heiligen Geistes in fremden Sprachen predigen, die sie nie zuvor nie gelernt hatten. Auch redeten sie so, wie Gott sie zu reden veranlasste.

            Du hast sehr schön die großartigen Eigenschaften des Heiligen Geistes beschrieben. Das erklärt aber nicht warum der eine Christ so und der andere Christ anders redet und sie möglicherweise in Streit geraten, wenn beide unter Leitung des Heiligen Geistes stehen.

            Es kommt auch nicht darauf an, wen ich als außenstehend und wen ich als gesalbt verstehe. Ich kann es sowieso nicht beurteilen. Was die Organisation damit zu tun hat verstehe ich jetzt auch nicht.

            Ede

          2. Hopefull an Ede says:

            Hallo Edelmut

            in was möchtest Du denn gerne vom Heiligen Geist geleitet werden? In der genauen Erkenntnis der Heiligen Schrift? Dass Du JHWH durch und durch in Allem verstehst, ihn genau kennst, weißt was er genau fühlt und denkt? Für was möchtest Du den Heiligen Geist haben?

            Der Heilige Geist ist, wie ich schon schrieb, nicht dafür da Streitfragen zu klären. Der Heilige Geist ist dazu da um uns zu Jesus zu führen, dass wir auf SEINEM WEG bleiben und dass wir das größte Gebot überhaupt ausleben können. Nämlich unseren Schöpfer zu lieben mit ganzen Herzen, mit der ganzen Seele, mit allem was wir haben UND den Nächsten zu lieben wie sich selbst. Dafür ist der Heilige Geist, unser Helfer da.
            Die Bibel sagt es sogar selbst. Gal. 5:22,23:

            Die Frucht des Heiligen Geistes ist: LIEBE!, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. Gegen diese ist das Gesetz nicht gerichtet.

            Dafür ist der Heilige Geist da. Hier steht nicht: Streitgespräche führen, mehr Wissen als andere, die Bibel genau Wort für Wort zu verstehen, Prophezeiungen genau erklären zu können usw.
            Nein, in Galater werden alles Eigenschaften erwähnt die der Heilige Geist fördert und die Größte davon ist die Liebe.
            Der Heilige Geist hilft uns diese Fülle der Frucht an Eigenschaften zu leben, sie hervorzubringen. Das ist seine Aufgabe.

            Vielleicht verstehst Du jetzt warum es so viele verschiedene biblische Erkenntnisse gibt. Es kommt darauf WIE man damit umgeht. Wenn jemand in einer Lehre anderer Meinung ist als jemand anders, aber trotzdem die Frucht des Heiligen Geistes wie, Liebe, Langmut, Milde usw. hervorbringt, dann ist doch alles gut. Dann wirkt doch bei beiden der Heilige Geist. Man erkennt an den Früchten ob jemand vom Heiligen Geist geleitet wird oder nicht.
            Öffnen wir unser Herz und lassen den Heiligen Geist rein. Der Rest kommt von ganz allein.

            Liebe Grüße Hope

          3. Edelmuth an Hopefull says:

            Hallo Hopefull

            Es ist der heilige Geist durch den die Menschen eine gottgefällige Erkenntnis zur bestimmten Zeit erhalten.

            (Johannes 14:26) . . .Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe.

            (Lukas 12:11-12) . . .Wenn man euch aber vor öffentliche Versammlungen und Regierungsbeamte und Gewalthaber stellt, so macht euch keine Sorgen darüber, wie oder was ihr zur Verteidigung reden oder was ihr sagen werdet; 12 denn der heilige Geist wird euch in ebenjener Stunde die Dinge lehren, die ihr sagen sollt.“

            (Apostelgeschichte 1:8) . . .ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samạria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“

            (Epheser 3:5) . . .In anderen Generationen wurde dieses [Geheimnis] den Söhnen der Menschen nicht so bekanntgemacht, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch [den] Geist geoffenbart worden ist,

            Das Streben des Heiligen Geistes ist es, Menschen zu Jesus und Jehova zu führen und sie zu retten. Dadurch wird der Vater, der alles Leben gibt, verherrlicht.

            Es gibt keinen Grund sich einer größeren Erkenntnis zu rühmen, aber die, die sie haben, sind verpflichtet sie anderen weiterzugeben, damit der Vater verherrlicht werde. Jeder, der den Vater anbetet wird gerettet werden(Römer 10:13) Wie werden sie den Vater anbeten können, wenn ihnen keiner die Erkenntnis vom Vater und vom Sohn vermittelt? So bewahrheitet sich das Wort aus Joh. 17:3, dass die Aufnahe der Erkenntnis über den Vater und den Sohn ewiges Leben bedeutet.

            Auch wenn Liebe, Freude, Friede, Langmut Früchte des Heiligen Geistes sind, die auch andersgläubige Menschen hervorgebracht werden können, wird der Heilige Geist nie sich widersprechende Erkenntnisse lehren. Die zuverlässige Erfüllung des Wortes ist das „Markenzeichen“ Jehovas. Wie kann sich eine widersprechende Erkenntnis erfüllen?

            Ede

          4. Hopefull says:

            Hallo Ede

            ich bin froh, dass wir uns wenigstens in ein paar Punkten einig sind. Ich bestreite es nicht, dass der Heilige Geist uns auch in Glaubensfragen uns zum Verständnis hilft. Die Früchte, also das Endergebnis des Christlichen Glaubens sind nun mal diese Eigenschaften, die in Galater beschrieben sind. Auch andere Menschen bringen solche Früchte hervor, das stimmt. Aber ein Christ, der den Heiligen Geist in sein Herz lässt und die Früchte hervorbringt, empfindet viel intensiver. Jedenfalls ergeht es mir so. Als ich noch ein Zeuge Jehovas war, war ich immer bemüht darauf zu achten alles Recht zu machen und die Frucht des Heiligen Geistes hervorzubringen. Aber das Herz war nicht voll mit dabei. Nun ist es aber vollkommen anders. Das was ich anderen tue, zB in meinem Beruf als Krankenschwester, tue ich mit vollem Herzen aus Liebe zu den Menschen. Und das bewirkt der Heilige Geist in mir, nicht ich selbst. Auch wird in der Bibel gesagt, dass der Glaube ohne Werke tot ist. Man kann viel Kopfwissen haben und alle Fragen aus der Bibel erklären, aber ohne die Werke, nämlich die Früchte des Heiligen Geistes ist alles umsonst und kommt bei Gott nicht an. Es ist und bleibt eine Herzensangelegenheit. Auch als der Verbrecher neben Jesus hing und Jesus ihm versprach, dass er mit ins Paradies kommt. Hat Jesus es ihm versprochen weil der Verbrecher ein superwissen hatte über die Thora oder über Jesus? NEIN! Jesus hat IN sein Herz gesehn und deswegen hat Jesus beschlossen ihn wieder aufzuerwecken.

            In Joh. 17:3 wird NICHT gesagt, dass wir Erkenntnis in uns aufnehmen sollen. Das ist eine Verfälschung der NWÜ und eine ganz böse Verwirrung. Es wird gesagt dass wir JHWH und seinen Sohn ERKENNEN sollen. Das hat absolut nichts mit Kopfwissen und mit irgendeinem besonderen Verständnis von Bibellehren zu tun! Denn das was Gott von uns möchte ist, dass wir ihn lieben. Wir sollen JHWH als unseren Schöpfer, den allein wahren Gott anerkennen und das Opfer seines Sohnes Jesus Christus, damit wir leben können. Und unsere Aufgabe, die Jesus uns mit auf den Weg gab ist: Gott zu lieben und seinen Sohn und unseren Nächsten!

            Da wir nun noch alle unvollkommen sind werden die Menschen in diesem Zustand immer Unstimmigkeiten haben. Das wird sich erst dann ändern, wenn Gott den neuen Bund abgeschlossen hat und alles in ihr Herz eingeben wird. Auch muss dann KEINER MEHR BELEHRT werden. Jer. 31:31-34! Bis dahin müssen wir den Heiligen Geist in uns wirken lassen und versuchen mit allen Menschen Frieden zu halten und vor allem Nächstenliebe ausüben.

            Für mich ist und bleibt es eine Herzensangelegenheit und ich kann alles beruhigt Jesus in die Hände legen. Er wird es mit vollster Liebe und Gerechtigkeit ausführen. Siehe es war sehr gut!

            Liebe Grüße Hope

          5. Hopefull says:

            Huhu Ede

            hab grad noch eine schöne Bibelstelle gefunden in Römer. Du sagtest ja, dass es auch andere Menschen gibt, die nicht glauben, aber trotzdem die Frucht des Heiligen Geistes hervorbringen. Ja, das sagt sogar die Bibel in Römer 2:14-16:

            Freilich gibt es unter den Völkern Menschen, die Gottes Gebote gar nicht kennen und doch danach leben, weil ihr Gewissen ihnen das vorschreibt. Durch ihr Handeln (Wieder das Handeln, also die Früchte!) beweisen sie, dass Gottes Gesetz in ihre Herzen geschrieben ist, denn ihr Gewissen und ihre Gedanken klagen sie ENTWEDER an ODER SPRECHEN SIE FREI.
            (HfA)
            Das heißt für mich, Kopfwissen und super Erklärungen der Bibelstellen sind für die Rettung nicht wichtig, sondern unsere Handlungen, unsere Herzenseinstellung. Und da wirkt auch der Heilige Geist.

            liebe Grüße Hope

        2. Alois an EDE says:

          Lieber Ede

          Zitat:
          (Können die Mitglieder der LK den Heiligen Geist zu ihrer Zusammenkunft bestellen, oder ist er es, der sie dazu veranlasst)

          Einfache Antwort:
          Weder können Mitglieder der LK den Heiligen Geist zu ihrer Zusammenkunft bestellen, noch veranlasst der Heilige Geist dass die LK zusammenkommt. Sie dürften mit dem Heiligen Geist nicht mehr viel zu tun haben.
          Der Chef der LK ist nicht der Heilige Geist, sondern ein anderer Geist. Ist es nicht so, dass die LK sich als Nachfolger der Apostel sieht?

          2. Kor. 11
          13. Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, welche die Gestalt von Aposteln Christi annehmen.
          14. Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an;
          15. es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt als Diener der Gerechtigkeit annehmen, deren Ende nach ihren Werken sein wird.

          Klare Worte für Menschen die meinen den Aposteln zu entsprechen.

          Liebe Grüße
          Alois

    2. Alois an EDE says:

      Lieber EDE

      Zitat:
      Damals gab es noch keine Leitende Körperschaft bei den Zeugen Jehovas, aber Versammlungskälteste, die sich untereinander über die Glaubensinhalte absprachen, und das obwohl sie jede organisierte Anbetung wie Russell ablehnten.

      Als Du jung warst, oder ich jung war gab es zwar noch keine LK, aber seit Rutherford war klar von der WTG vorgegeben was gelehrt wurde. Aber in einem kann ich Dir zustimmen, erst seit der Lehre um 1975 wurde mit Gewalt durchgesetzt dass alle dasselbe zu glauben haben.

      dass Du in Deinem Kommentar „Versammlungskälteste“ geschrieben hast, ist entweder Absicht, oder ein Freud’scher Versprecher. Ich musste darüber Schmunzeln was ein einzelnes „k“ für Auswikungen hat.

      Liebe Grüße
      Alois

    3. Alois an EDE says:

      Lieber EDE

      Zitat:
      Als Ernste Bibelforsche sollte man einmal hinterfragen, wie alle Versammlungen das Gleiche lehren können, wenn es kein gemeinsame Festlegung der Lehrinhalte gibt. Stellen diejenigen, die im Verborgenen die Glaubensinhalte festlegen nicht tatsächliche eine Leitende Körperschaft dar, nach der sich die Gläubigen mehr oder weniger konsequent zu richten haben? Ist es nicht ein Stück unehrlich nach außen hin als Verfechter eine unorganisierten Anbetung aufzutreten?

      Wieso muss man gemeinsame Lehrinhalte festlegen? Die Lehrinhalte haben bereits Jesus und die Apostel festgelegt, uns braucht man dazu nicht mehr. Wenn man hier zensieren würde, dann hättest Du Recht, aber ich habe von dieser Seite noch nie gehört dass hier zensiert wurde, außer Kommentare sind unterhalb der Gürtellinie. Somit gibt es hier auch keine verborgene „LK“ und somit auch keine Unehrlichkeit.

      Deine Ansichten decken sich halt mal nicht immer mit denen der Anderen. Und meine Ansichten decken sich auch nicht mit allen Ansichten der Anderen. wir müssen lernen das hinzunehmen, denn die Liebe zum Nächsten erträgt alles.

      Liebe Grüße
      Alois

      1. Edelmuth an Alois says:

        Guten Abend Alois

        Du hast natürlich recht, wenn du aufgrund der Äußerungen des Sklaven fragst, ob er durch den Heiligen Geist geleitet sein kann. Wenn du diesen Maßstab bei anderen Kirchen, die den Sklaven durch ihr Fehlverhalten bei weitem in den Schatten stellen, anlegen würdest, wäre niemand durch den Heiligen Geist geleitet, auch nicht BI.

        Sicherlich wurden die Lehrinhalten in der Bibel festgelegt. Werden diese Lehrinhalte aber auch immer richtig verstanden? Immerhin beruft sich jede christliche Kirche auf die Bibel und lehrt etwas Anderes.

        Um die Bibel richtig verstehen zu können, sollte der Heilige Geist uns helfen. Doch wo hilft er, um sagen zu können, dass ist die richtige von Gott kommende Erkenntnis, der wir gehorchen müssen.

        Ich glaube, das der Heilige Geist dort hilft, wo er es für angemessen hält, aber er hilft nie so, dass wir sagen könnten, diese Kirche ist vom Heiligen Geist geleitet, der müssen wir gehorchen. Auch wird er meiner Meinung nach nie Einzelpersonen so erkennbar helfen, dass jemand sagen könnte, der ist von Heiligen Geist geleistet, dem müssen wir gehorchen. Wo der Heilige Geist hilft, da wird er auch den Widerspruch zulassen, damit kein Mensch einem anderen Menschen oder einer Kirche als seinem Heiligen folgt.

        Doch wo hilft der Heilige Geist?

        Meiner Meinung nach hilft er in der Lehre in Dialogen/Gesprächen/Diskussionen unter Gleich- und Ähnlichgesinnten wie auch im Predigtdienst bei „Ahnungslosen“. Die Priorität wird dabei auf die derzeit erforderlich Erkenntnis des Interessierten, die er aus Gottes Sicht den Umständen entsprechend haben muss, gelegt, aber alles unter der Prämisse, dass jeder von der Richtigkeit seines Glaubens und seines Handelns selber überzeugt ist, auch dann, wenn es sich später als falsch heraus stellen sollte.

        Es kann nicht gut gehen, wenn jemand sagt – und dazu zähle ich nicht nur den tuvS und den Papst, sondern auch die Apostel der NAK und andere hohe Würdenträger anderer Kirchen – dass er von Gott geleitet ist, was gleichbedeutet ist, dass das, was er sagt, Gottes Wort ist, und die Menschen gegen ihr innerstes Bedürfnis einem Menschen dienen müssen. Es wäre furchtbar, wenn im Ergebnis heraus kommen würde, dass sie lieber sterben als Jehova gefallen möchten.

        Jehova ist ein wunderbarer Gott und er möchte das möglichst viele Menschen glücklich auf seiner Erde leben.

        Ede

  6. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Boas says:

    Geschätzter Boas,

    dein Kommentar an mich hat mir SEHR GUT GEFALLEN! Es ist schön zu sehen, wie „unique“ wir beide in punkto unseres grossen Herrn und Erlösers Jesus Christus sind! Es ist sehr schön, hier auch mit dir, einen hochwertigen und inhaltsreichen Gedankenaustausch tätigen zu dürfen. Danke sehr.
    Lass dir bitte zugesichert sein, dass ich deinen „Standpunkt“ sehr wohl teile. Evtl. hat es Unklarheiten oder Missverständnisse in einigen meiner Kommentare gegeben, die sich allerdings – unter uns – aufheben lassen.

    Hier kommt etwas aus meiner Biographie für dich, lieber Boas.
    Zwar war ich viele Jahre als ZJ aktiv (von 1970 – 1992 u.Z.) gewesen, bin aber (mit einer Unterbrechung/Wiedereintritt von 1.5 Jahren2009 – 2011) seitdem nicht mehr bei der Glaubensgemeinschaft. Das möchte ich hier anführen, um erneute „Verständigungsmissverständnisse“ (was für ein Wort!) vorzubeugen. Meine heutigen Bibelkenntnisse habe ich mir weitestgehend durch eigenes Studium und Recherche erarbeitet. Damit driften die Lehren der WTO erheblich von so manchem meiner Ansichten ab. Also habe ich in punkto WTO-Lehren eine total differenziertere Ansicht. Da meine heutige Frau eine Angehörige der NAK ist, erfahre ich auch einige „andere Ansichten“ zu so manchem Biblischen Standpunkt.

    Nun aber zur Sache, bzw. zu deinen Ausführungen, lieber Boas. Ich zitiere deine Gedanken und ergänze sie mit meinen. Ich hoffe, dass Du mich als „Hinter-Dir-Stehend“ erkennst und mich auch damit akzeptieren kannst.

    Dein Zitat war:
    “Ich finde, das sich das “Produkt geändert” hat, weil das “Vorherige unvollständig war” und nun der alte bekannte Weg der treuen Stammesväter der Juden erhebliche “Risiken und Nebenwirkungen” birgt.“

    Ich möchte hier ein Paar Infos über „Brücken“ (ich verwende alternativ den Begriff „Zugänge“) einbinden, um meinen Gedanken – den ich später erkläre – vorzustellen.

    Warst Du schon mal auf einer sehr beeindruckenden Brücke? Ich war z.B. auf und auch unter der Golden Gate Bridge und auf der Oakland Bay Bridge, die eine Woche nach „meinem Besuch, bei einem Erdbeben zerstört wurde. Es ist faszinierend, welche „Ausstrahlung“ und welche Wirkung sie haben können.

    Lt. einer Info-Quelle, soll es:

    1. in New York 2891
    2. in Hamburg 2496 und
    3. in Los Angeles 2442

    Brücken geben. (Hierrunter sind alle gängigen Typen gemeint; von mir werden nur die ersten drei Orte mit der höchsten Anzahl genannt. Weitere Daten zum Thema „Brücke“ erspare ich mir, denn darüber gibt’s eine Menge zu berichten.)

    Worauf es mir ankommt, ist folgendes:
    Wenn ich den Begriff „Zugang“ nehme, um damit einmal New York zu demonstrieren, so habe ich ca. 2891 „Zugangsmöglichkeiten“ um zu einem Ziel in der Stadt zu gelangen, nicht wahr? Um dann auch noch dorthin zu gelangen benötige ich mindestens: a) gute Beine (ich muss evtl. laufen) oder b) eine gute Kondition (z.B. fürs Radl) oder c) ein Fahrzeug oder öffentliche Verkehrsmittel und d) Zeit.

    Aber – es dürfte noch etwas fehlen:
    Wissen/Information – Benötige ich eine Anleitung? Welche Gebote/Verbote muss ich beachten?
    Orientierung/Navigation – Welche Ziele möchte ich wie/wann erreichen? Habe ich einen Plan?
    Logik/Vernunft – Habe ich mir über Risiken und Gefahren Gedanken gemacht? Macht es überhaupt Sinn?
    Evtl. muss ich Vertrauen und einen guten Glauben aufbringen, damit ich Erfolg mit meinem Vorhaben erlange. Auch sollte ich mich sehr gut für diese Aktion vorbereiten, denn es gibt eine Vielzahl von Dingen die es zu beachten gilt. Bei so vielen Zugängen kann’s passieren, dass ich mich auch total „verrenne“…

    Jetzt kann es auch passieren, dass ich eine Route über einer der zahllosen Brücken ausgewählt habe, die u.U. verlegt wurde oder welche sich im „Sanierungs-Status“ befindet und z.Zt. nicht benutzbar ist. Hier lieber Boas, trifft durchaus deine Aussage zu, als Du sagtest dass sich das “Produkt geändert” hat, weil das “Vorherige unvollständig war”.

    Wenn ich jedoch ohne “Risiken und Nebenwirkungen” über den einmal von mir gewählten „Übergang“ in diese Stadt will, so muss ich – wie schon gesagt – einiges beachten. Nachdem ich mir im Klaren darüber bin, über welchen „Übergang“ ich dorthin komme, sondiere ich die für mich beste Variante – möglichst ohne Risiken und nach aktuellem Stand und bestem Wissen. Mein Vorsatz ist in jedem Fall geblieben: ich möchte in die Stadt.

    Ich übertrage jetzt den Vergleich „Zugang nach New York“ mit dem „Zugang zu JHWH und Jesus Christus“ und dem, was der Apostel Johannes uns diesbezüglich mitteilte. Dieser Bericht zeigt, meiner Meinung nach, welches Gewicht doch Jesus für uns Christen als neuzeitige „Brücke“ bzw. „Zugang“ zu JHWH hat. Die entsprechende „Gültigkeitsregel“ ergibt sich für alle Menschen, die Zugang zu JHWH U N D Jesus Christus (Immanuel) suchen und wollen.

    1. Joh. 3: 21 – 24 (NGÜ):

    “Wenn unser Gewissen uns also nicht länger verurteilt, dann, liebe Freunde, können wir uns voll Zuversicht an Gott wenden und werden alles bekommen, was wir von ihm erbitten; denn wir befolgen seine Gebote und tun das, was ihm gefällt. Gottes Gebot ist: Wir sollen an Jesus Christus als den Sohn Gottes glauben [Od Wir sollen an den Namen seines Sohnes, Jesus Christus, glauben.], und wir sollen einander lieben, wie Jesus es uns befohlen hat. Wer Gottes Gebote befolgt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. Und dass Gott in uns lebt[Od Wer Jesu Gebote befolgt, lebt in Jesus, und Jesus lebt in ihm. Und dass Jesus in uns lebt. Wer seine Gebote befolgt, bleibt in ihm und er in ihm. Und dass er in uns bleibt.], erkennen wir daran, dass er uns seinen Geist gegeben hat.“

    Woher wissen wir, dass wir in Gott leben und dass Gott in uns lebt[W dass wir in ihm bleiben und er in uns.]? Das fragt Johannes in 1. Joh. 4 Vers 13 (NGÜ) und gibt uns sogleich, in den nächsten Versen, die Antwort.
    1. Joh. 4: 13 – 17 (NGÜ):

    “Wir erkennen es daran, dass er uns Anteil an seinem Geist gegeben hat. ´Ein weiterer Grund für unsere Gewissheit ist der:` Wir[die Apostel] haben gesehen und können bezeugen, dass der Vater seinen Sohn als Retter der Welt zu uns gesandt hat; und wenn sich jemand zu Jesus als dem Sohn Gottes bekennt, lebt Gott in ihm, und er lebt in Gott. Und ´noch etwas gibt uns die Gewissheit, mit Gott verbunden zu sein:` Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und haben dieser Liebe unser ganzes Vertrauen geschenkt. Gott ist Liebe, und wer sich von der Liebe bestimmen lässt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. Wenn das bei uns der Fall ist, hat uns die Liebe von Grund auf erneuert.“

    Wie komme ich als Christ und als Zeuge Jesu Christi zu JHWH? Wir sollen:
    – An Jesus Christus als den Sohn Gottes glauben
    – Uns zu Jesus als dem Sohn Gottes bekennen
    – Gotte Gebote befolgen
    – Einander lieben
    Das ist aber nicht so einfach und bedarf einer sicheren „Brücke“ bzw. „Zugang“. Haben wir so etwas?

    Jesus ist dieser Zugang und bewiesen wird uns das in1. Joh. 5:3 – 13 (NGÜ)

    „Unsere Liebe zu Gott zeigt sich nämlich im Befolgen seiner Gebote. Und seine Gebote zu befolgen ist nicht schwer. Denn jeder, der aus Gott geboren ist, siegt über die Welt. Diesen Sieg macht uns unser Glaube möglich: Er ist es, der über die Welt triumphiert hat. Wer erringt also den Sieg über die Welt? Nur der, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Er, Jesus Christus, der als Mensch zu uns kam, wurde in zweifacher Weise als Sohn Gottes bestätigt: bei seiner Taufe und bei seinem Opfertod – mit anderen Worten: durch Wasser und durch Blut. Wohlgemerkt: nicht nur durch das Wasser, sondern durch das Wasser und durch das Blut. Und diese Bestätigung kommt vom Geist Gottes selbst, und der Geist ist die Wahrheit. Somit sind es drei Zeugen: der Geist, das Wasser und das Blut; und die Aussagen dieser drei stimmen überein. Wenn Menschen uns etwas bezeugen, schenken wir ihrer Aussage Glauben. Aber die Aussage Gottes hat ein ungleich größeres Gewicht, zumal es dabei um Jesus Christus geht, den Gott selbst als seinen Sohn bestätigt hat. Wer an den Sohn Gottes glaubt, weiß in seinem Innersten, dass Gottes Aussage wahr ist. Doch wer Gott keinen Glauben schenkt, macht ihn damit zum Lügner: Er will nicht wahrhaben, dass Gott als Zeuge für seinen Sohn eingetreten ist. Und was bedeutet diese Aussage Gottes ´für uns`? Sie bedeutet, dass Gott uns das ewige Leben gegeben hat; denn dieses Leben bekommen wir durch seinen Sohn. WER MIT DEM SOHN VERBUNDEN IST, HAT DAS LEBEN. Wer nicht mit ihm, dem Sohn Gottes, verbunden ist, hat das Leben nicht. Ich habe euch diese Dinge geschrieben, um euch in der Gewissheit zu bestärken, dass ihr das ewige Leben habt; ihr glaubt ja an Jesus als den Sohn Gottes.“

    Ich meine: Unser Navigationsgerät (alt. Focus) sollte auf JESUS CHRISTUS programmiert werden/sein! Der sichere Zugang zu Jesus, der nur über EINE Brücke möglich ist, gewährt uns das Ewige Leben. Jesus sollte das vollenden, was JHWH schon immer vorgesehen hatte: „Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.“
    Wozu?
    Damit sich Jesu Worte aus Joh. 3:16 erfüllen:

    „Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.“

    Dass das stimmt, sagt Johannes unmissverständlich:

    „Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns die Augen geöffnet hat, damit wir den erkennen, der die Wahrheit ist.“

    Die nachfolgenden Verse (1.Joh. 5:14,15,20 NGÜ) beschreiben den Erfolg für unser Bemühen und wir erhalten auch eine Zusicherung:

    “Und ´wer an Jesus glaubt,` kann sich voll Zuversicht an Gott wenden; denn wenn wir ihn um etwas bitten, was seinem Willen entspricht, erhört er uns. Und weil wir wissen, dass er unsere Bitten erhört, können wir sicher sein, dass er uns das Erbetene gibt – so sicher, als hätten wir es bereits bekommen. … Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns die Augen geöffnet hat, damit wir den erkennen, der die Wahrheit ist. Mit ihm, dem wahren ´Gott`, sind wir verbunden, ´weil` wir mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden sind. Dieser ist selbst der wahre Gott; er ist das ewige Leben.“

    Wenn wir also den (Jesus) erkennen, der die Wahrheit ist, können wir sicher sein, dass JHWH uns das Erbetene gibt. Der Zugang dafür ist nur via Jesus möglich, denn er ist von Anfang an Gottes Brücke gewesen.

    =*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*

    Es folgen noch einige persönliche Bemerkungen über Paulus und zu dessen Aussage von 1. Tim. 2:5.

    1. Meiner Analyse nach, drückt Paulus in seinen Briefen sehr viel Persönliches aus.
    An einigen Beispielen möchte ich das kurz belegen. Damit möchte ich anzeigen, dass ich erhebliche „Einschränkungen“ über dessen Aussagen mache. Dass alle Formulierungen der Bibel auch von Gott inspiriert sind, glaube ich nicht! Das kann auch gar nicht möglich sein, denn als Paulus das was in 2. Tim. 3:16 steht sagte, (so um 63 u.Z.) war die Bibel noch nicht vollständig gewesen. (erst ca. 96 u.Z.)
    Auch differenziere ich zwischen: a) Satzaussagen b) Gebote c) Verbote und d) Regeln.

    Da finden sich z.B. in 1. Tim. 2:8 – 12 persönliche Formulierungen wie:

    „…So will ich nun, dass die Männer …
    „… Ebenso [will ich] auch, dass sich die Frauen …
    „… Die Frauen sollen …
    „… Einer Frau erlaube ich nicht …

    Jesus sagte (für mich im Kontrast zu Paulus‘ Aussagen) gemäss Joh. 6:44: »Niemand kann von sich selbst aus zu mir kommen. Der Vater, der mich gesandt hat, muss ihn zu mir ziehen.«

    2. Der „Diskussions-Text“ aus 1. Tim. 2:5 ist weder ein Gebot noch eine Regel noch eine Anweisung welcher Form auch immer.
    Es ist für mich keine „Gebets-Instruktion“ oder „Gebrauchsanweisung“ und fordert mich auch nicht auf, mein Gebet „via Jesus“ an JHWH zu richten. Ich kann mich durchaus direkt an Jesus und/oder JHWH wenden.
    Jesus hat sein Leben als Lösegeld für alle gegeben und hat damit zu der von Gott bestimmten Zeit den Beweis erbracht, dass Gott alle retten will.
    Ob die Juden oder die Zeugen Jehovas das anders sehen, ist mir egal. Ich möchte nur mit Jesus gerne JHWH nahe kommen. Und Jesus ist mein Zugang, meine Brücke und meine „Batterie“.

    Lieber Boas, ich freue mich wieder von dir zu „hören (gerne auch von euch anderen Geschwistern) und wünsche allen den reichen Segen und Frieden unseres Herrn Jesus Christus.

    Vom Bodensee, ©Agapé
    Athalja

    1. Boas says:

      Mein lieber Bruder Athalja.

      Bitte entschuldige, dass ich erst heute die Zeit gefunden habe, um Dir zu antworten. Es war mir eine aufrichtige Freude Deinen Gedanken zu lauschen.

      Nun verstehe ich deinen „freundlichen Einwand“. Du hast Recht. Im obigen Leitartikel bin ich nur sanft auf Jesus eingegangen und habe mich mehr mit dem Vater als Ziel beschäftigt. Hätte ich es getan, wären wieder viele Kontroversen und hitzige Diskussionen entstanden, wie schon so oft. Und das eigentliche einfache Thema hätte dabei gelitten.

      Du schreibst: „Ob die Juden oder die Zeugen Jehovas das anders sehen, ist mir egal.“ Und damit hast Du wiederum Recht. Es geht nicht darum, den Glauben der Anderen zu überprüfen, oder gar deren Glauben mit Redegewalt beeinflussen zu wollen. Wie steht es in 1. Johannes 3: „Und dass er in uns bleibt, erkennen wir daran, dass er uns seinen Geist gegeben hat.“ Nach meiner Erfahrung weht der Geist wo er will. Und teilt verschiedene Weisheiten an unterschiedliche Menschen nach seinen Vorstellungen aus. Der Eine erkennt dies, der andere Jenes. Und manches Verständnis bleibt einem dritten verschlossen (vorerst!?). Es liegt nicht in der Macht eines Menschen, Glauben zu vermitteln. Der Vater, Jesus und der Geist zieht ihn.

      Was Deine Aussage bezüglich der Inspiration betrifft, kann ich Dir nur zustimmen. Ich denke gerade an folgende Texte:

      1. Korinther 7:8
      „Den Unverheirateten und Witwen sage ICH: …“ (Also die persönliche Meinung von Paulus)

      1. Korinther 7:40
      „Das ist kein Befehl, sondern nur ein Rat; …“

      1. Korinther 7:25
      „Ich habe dafür keine Anweisung des Herrn, doch sage ich euch meine Meinung …“

      1. Korither 7:12
      „Was ich nun sage, ist nicht die Anweisung des Herrn, sondern meine eigene Meinung. Wenn ein Christ eine ungläubige Frau hat, …“

      Viele Gedanken des Paulus sind Ratschläge, eines älteren weisen christlichen Mannes. Also keine direkte Gebote, Verbote oder Regeln. Wie schreibt 1. Johannes 5: „Unsere Liebe zu Gott zeigt sich nämlich im Befolgen seiner Gebote. Und seine Gebote zu befolgen IST NICHT SCHWER.“

      So ist es auch mit 1. Tim. 2:5. Diese Textstelle des Paulus ist eine FESTSTELLUNG! Weder ein Gebot, Regel , oder Anweisung.

      Lieber Athalja, es hat mich sehr gefreut, dass Du eine Lebenspartnerin gefunden hast, die den christlichen Glauben an Jesus mit Dir teilt. Nicht jeder hat dieses Glück. Zugegeben, mit der NAK kenne ich mich wahrlich nicht aus. Auch ich habe mir das Verständnis der Zeugen mit viel Arbeit und Fleiß über Jahre abtrainiert und damit Platz für Neues geschaffen. Es ist für mich immer wieder glaubensstärkend zu sehen, dass ganz unterschiedliche Menschen mit der Liebe zu JHWH und seinem Sohn zu gleichen Schlussfolgerungen kommen. Für mich ein Beweis, wie der heilige Geist wirkt.

      Mein lieber Bruder, ein herzliches Dankeschön für Deine lieben Worte und Deine Ermunterung. Bleib Gesund und weiter so, in der Liebe JHWH´s und seines Sohnes.

      Dein Bruder Boas

  7. Gerd says:

    Die „Ernsten Bibelforscher“ haben in ihren Gebeten zu Jehova und dem Vater, aber auch zu Jesus gesprochen.

    Russell begründete letzteres sehr deutlich im 5. Band der „Schriftstudien“ ausführlich und warum dies korrekt sei und nichts mit der „Dreieinigkeit“ zu tun habe, oder Jehova herabsetze:

    (http:) //gottes-plan-der-zeitalter.com/wt_pdf/Band_5_in_Kopieform_gotisch_1926.pdf

    Lest seine Ausführungen ab Seite 66 bis 72, er erklärt u.a. auch das Wort „proskynéo“ und Joh. 5:23 „Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht“ usw…

    Wenn in diesem Punkt sich die späteren ZJ weiter daran gehalten hätten, gäbe es dann eine Auseinandersetzung ob man mit Jesus sprechen und ihn verehren darf, oder nicht?

    Abendgrüße!
    Gerd

  8. Edelmuth an Ben Kenobi says:

    Guten Abend Ben Kenobi

    » Du schriebst ich würde JHWH lächerlich machen indem ich ihn zum Untervermittler degradieren würde wenn ich den Logos als den Erschaffer bezeichne so wie es in Johannes 1,3 beschrieben wird: Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.(Joh.1,3, Elb.) «

    Siehst du, und da liegt dein Verständnisfehler. Wenn du dir einmal die Mühe machen würdet, diese Bibelstelle zu zitieren, würde dir dein Irrtum auffallen.

    Weil du offenbar die Elberfelder Übersetzung bevorzugst, zitiere ich auch daraus.

    (Johannes 1:1-3) Im Anfang war das Wort[Aa], und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott[b]. A) griech. logos; das griech. Wort bedeutet auch Rede, Grund, Gedanke, Denkvermögen a) 1Jo 2,13.14; Offb 19,13 b) Röm 9,5; Phil 2,6; 1Jo 5,20
    2 Dieses war im Anfang bei Gott[a]. a) Kap. 8,58
    3 Alles wurde durch dasselbe[a], und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. a) Ps 33,6; 1Kor 8,6; Kol 1,16; Hebr 1,2; 11,3 (Elberfelder Übersetzung 2003)

    In Joh. 1:2 wird betont, dass das Wort (Logos) am Anfang bei Gott war. Damit wird deutlich, das der Logos einen Anfang hat und somit nicht Jehova sein kann, weil Jehova ewig lebt.

    Der Logos wurde von Jehova hervorgebracht, d.h. ihm wurde von Jehova Leben gegeben. Damit sind Jehova und der Logos(Jesus) zwei unterschiedliche Personen, die aber eins, d.h. stets einer Meinung sind.

    In Johannes 1:3 wird erkläret: „Alles wurde DURCH dasselbe….“ Das bedeutet nicht, dass alles VON Demselben kam und derjenige der Schöpfer ist.

    Um das zu verdeutlichen greife ich zu einem Beispiel:

    Alle Schränke kamen DURCH den Schreiner ins Dasein. Nicht ein Schrank ist ohne ihn geworden. Alle Schränke wurden durch den Schreiner gebaut. Aber der Schreiner hat das Holz nicht wachsen lassen. Die Schränke aus Holz kamen nicht VON ihm, sondern DURCH ihn (ins Dasein).

    (Jesaja 45:18)Denn so spricht der HERR, der die Himmel geschaffen hat – er ist Gott -, der die Erde gebildet und sie gemacht hat – er hat sie gegründet, nicht als eine Öde hat er sie geschaffen, zum Bewohnen hat er sie gebildet[a] -: Ich bin der HERR, und sonst gibt es keinen [b]! a) Ps 115,16 b) 1Kor 8,6 (Elberfelder Übersetzung 2003)

    Jehova ist der Schöpfer allen Lebens. Doch Jesus ist sein Werkmeister. Durch ihn kam alles im Auftrage Jehovas in Dasein. Jehova gab ihm den Auftrag und die Kraft dazu.

    Ede

    1. Bird an Ede says:

      So wie in deinem Beispiel vom Schreiner, hat Jesus uns erschaffen.

      An wen wendest du dich wenn deine Gastherme defekt ist?
      Ich würde mich an den Hersteller wenden.
      Wendet du dich an JHWH? Nein?

      Siehst du und so ist es mit uns auch. Der Vater ist zweifelhaft der Urheber alles Leben. Aber Jesus der Konstrukteur!

      LG
      Bird

    2. BenKenobi says:

      Lieber Ede, du lenkst jetzt einfach von dem künstlichen Thema
      „Hauptvermittler-Nebenvermittler“ ab.
      Jesus ist der Fürst des Lebens in Bezug auf die mit der Erbsünde belastete Menschheit und niemand anderer kann dieser Menschheit Leben vermitteln. Er ist in dieser Hinsicht der einzige Mittler. Um das ging es, um sonst nichts.
      Die Auslegung die du nun im letzten Kommentar schreibst lenkt nur von dieser Thematik ab. Wenn du Johannes 1 so sehen willst so ist das deine Sache.
      Aber in Bezug darauf welche Rolle Jesus in Apostelgeschichte 3,15 spielt, ist die Aussage jeder anderen Übersetzung eindeutig und lässt nicht diesen dummen Gedanken von irgendwelchen Nebenvermittlern aufkommen.
      Es geht hier nicht um die Frage des Verhältnisses Jesu zu seinem Vater, wofür die Schrift mehrere Auslegungen zulässt wie ich schon in einem früheren Kommentar erwähnte. Ich lasse dir gerne deine Ansicht in Bezug auf diese Frage.
      Der geneigte Leser kann sich glücklicherweise mit jedem deiner Beiträge ein besseres Urteil bilden über dich und wessen Geistes Kind du bist.
      Ich für meinen Teil habe momentan endgültig genug von dir, verzeih mir bitte meine momentane Engherzigkeit.
      BenKenobi

    3. Lieber Bruder Ede!
      Eigentlich hatte ich mich schon ausgeklingt schriftliche Kommentare zu geben auf beiden Foren. Ich lese aber regelmäßig mit, habe aber zunehmend das Gefühl, meine persönliche Wahrnehmung, das sich hier eigentlich bei den Kommentaren ständig alles im Kreis dreht.Ich zitiere aber jetzt eine deiner Behauptungen o. Erkenntnis, die ich so nicht stehenlassen möchte. Du schreibst…In Joh.1:2 wird betont das das Wort (Logos) am Anfang bei Gott war. Damit wird deutlich das der Logos eínen Anfang hat u. somit nicht Jehova sein kann, weil Jehova ewig lebt. …Soweit Dein Zitat. Ich frage mich wie Du zu dieser Aussage kommst? Es heißt „Im Anfang war das Wort“… also schon da. Ganz einfach schon da! Vielleicht denkst Du mal darüber nach, mit dieser Sichtweise ergibt sich ein völlig anderes Bild, nur so als Denkanstos,ohne jemand etwas aufzwingen zu wollen. Übrigens wo steht in Sprüche Kap.8 etwas von Jesus Christus? Wer das Kapitel in verschiedenen Übersetzungen liest, vom 1. bis zum letzten Vers u. alle Kapitel zuvor, wird hoffentlich einmal merken, das es um die Weisheit von Gott geht, nach der wir Menschen unbedingt streben sollten, sie suchen sollen u. wir sie letzlich von Gott erhalten können, wenn wir ihn darum bitten, aber nur wenn ich irgentwann merke, das mir etwas fehlt in meinem Leben. Die WTG. u. auch andere Gemeinschaften haben da eine schöne Geschichte erfunden, nur um Jesus zum Geschöpf zu deckradieren. Die Bibel in ihrer Gesammtheit präsentiert mir ein Gottesbild, was ich nicht weiter kommentieren möchte, aber weit weg ist von vielen auf Dogmen bestehenden Behauptungen.Auf der Suche nach Weisheit von Oben,
      Liebe Grüße! P.Krieger

      1. Edelmuth an P. Krieger says:

        Guten Morgen Peter

        » Es heißt “Im Anfang war das Wort”… also schon da. Ganz einfach schon da! Vielleicht denkst Du mal darüber nach, … «

        Bei meinen Überlegungen beziehe selbstverständlich andere Bibelstelen mit ein.

        (Sprüche 8:22-31) . . .Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters. 23 Von unabsehbarer Zeit her war ich eingesetzt, von Anbeginn, von den Vorzeiten der Erde. 24 Als es keine Wassertiefen gab, wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, als es keine Quellen gab, wasserschwer. 25 Ehe die Berge selbst eingesenkt worden waren, vor den Hügeln wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, 26 als er die Erde und die offenen Räume und den ersten Teil der Staubmassen des ertragfähigen Landes noch nicht gemacht hatte. 27 Als er die Himmel bereitete, war ich da; als er einen Kreis über der Fläche der Wassertiefe festsetzte, 28 als er die Wolkenmassen droben festigte, als er die Quellen der Wassertiefe stark werden ließ, 29 als er dem Meer seine Verordnung festsetzte, daß die Wasser selbst seinen Befehl nicht überschreiten sollten, als er die Grundfesten der Erde verordnete, 30 da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders liebhatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war, 31 fröhlich über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen.

        (Offenbarung 3:14) Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea[a] schreibe: Dies sagt der „Amen“[Ab], der treue und wahrhaftige Zeuge[c], der Anfang[B] der Schöpfung Gottes[d]: A) Beteuerungsformel für die Wahrhaftigkeit des Gesagten; in den Evangelien am Anfang feierlicher Erklärungen Jesu mit „Wahrlich!“ übersetzt; vgl. Kap. 22,20 B) o. der Ursprung a) Kol 2,1 b) 2Kor 1,20 c) Kap. 1,5; 19,11 d) Kol 1,15-17 (Elberfelder Übersetzung 2003)

        Jesus, der Logos, war nicht nur da, als die Welt ins Dasein kam, sondern er ist der Anfang der Schöpfung Jehovas.

        Ede

        1. Hallo Ede!
          Ich respektiere Deine Überzeugung, aber lies mal bitte sämtliche Erklärungen zu Off.3:14 z.Bsp. in der Elberf. Stu. Bibel, das drückt meine Überzeugung aus dem gesammmten Bibelkanon aus.Ich bin absolut fertig mit Wachturmlehre. Ich habe mich zwar einer Freikirche angeschlossen, welche Jesus Christus im Fokus ihrer Lehre u.Anbetung hat, (Joh.5:23,24) u. viele mehr,aber mein Gottesverstäntnis ist ein anderes als ihre Dogmen es zementieren. Ich werde dafür nicht vor ein Komitee gezerrt, jeder hat einen freien Willen u. den darf man auch zum Ausdruck bringen! da liegen Welten zwichen der WTG. u. dem Rest der Welt! Wenn Jesus kommt wird er es sehen, ja er ist ja eigentlich schon immer bei uns.
          Liebe Grüße! P.Krieger

  9. Elfi says:

    Wenn es nicht so traurig wäre, Ede, würde ich lachen!

    Was habe ich denn zitiert? Die Ansicht einer Glaubensgemeinschaft oder die Heilige Schrift? Wer haut uns denn ständig die Ansichten der WTG um die Ohren? DU!

    Du machst Dir ja nicht einmal die Mühe, unsere Gedankengänge nachzuvollziehen! Du plapperst einfach nur weiter das nach, was die
    WTG seit Jahrzehnten vorplappert! Würdest Du die von uns zitierten Bibelstellen mal unvoreingenommen nachlesen und am besten das ganze NT dazu, kämst Du vielleicht auch zu einer anderen Einsicht, natürlich nur mit der Hilfe des Heiligen Geistes!

    Zu all diesen Erkenntnissen sind mein Mann und ich mit der Hilfe unseres Herrn Jesus Christus und durch den HG gekommen und dann haben wir die verlogene Wachtturmfirma verlassen! Dafür brauchten wir keine andere Glaubensgemeinschaft!
    Ich bin sehr dankbar, dass es hier Brüder wie Gerd und BenKenobi oder andere gibt, die auch zu den gleichen oder ähnlichen Erkenntnissen gekommen sind!
    Ja, ich bin dankbar für jeden, der die Wachtturmfirma durchschaut hat!
    Elfi

    1. Gerd says:

      Es ist ein interessantes Phänomen, dass nach Zitaten, direkt wörtlich aus dem AT Betrachter gebeten werden diesen Texte zu anzunehmen oder abzulehnen, aber mit Begründung.

      Dann kommt immer wiederkehrend: es wird was dort steht nicht erörtert, sondern nur pauschal mit eigenen Worten verworfen. Egal ob Adventisten oder andere, es läuft immer im gleichen Schema ab. So wie wenn Jahwe nicht gewusst hätte, dass seine Voraussagen mit Jesus obsolet wären, was bekanntlich nicht stimmt. Irrte JHWH? Oder nicht die, die beide „Hoffnungen“ vermischen!
      Die fleischlichen Israeliten – als Masse – kommen nach der Verstockung wieder in ihr LAND und sind nicht für den Himmel erwählt, nur ein Überrest ist dies.

      Wenn in den Gehirnen der selbsternannten „geistigen Israeliten“ die Meinung eingeprägt ist:
      w i r sind die eigentlichen Nachfahren, ab Abraham und sind im Ölbaum eingepfropft, oder die irdische Variante:
      wir leben dann im Paradies, dann werden alle Voraussagen, dass die Juden aus der Diaspora wieder in die Heimat kommen und dass sie wieder ihr LAND bewohnen werden, dass sie dann mit Ägypten und Syrien einen Drei-Bund haben werden usw.,
      das wird ganz einfach aus der grauen Masse im Kopf weggefiltert.

      Es gäbe Psychologen, und Bibelstellen, die diese Verhaltensweise erklären, ich zitiere sie nicht, es käme für Betroffene als eine Beleidigung an.

      Abendgrüße
      Gerd

      1. Lieber Gerd

        Du weist aber schon dass Assyrien nichts mit Syrien zu tun hat, schau mal in Wikipedia nach, dann wirst Du feststellen, dass Assyrien das Gebiet des Euphrat und Tigris umfasste. Damit entspricht es eher dem Irak. Ur, Ninive, Assur und Babylon waren die bekanntesten Städte.

        Liebe Grüße
        Alois

  10. BenKenobi says:

    Jetzt doch noch einmal an Dich, Ede!

    Du schriebst ich würde JHWH lächerlich machen indem ich ihn zum Untervermittler degradieren würde wenn ich den Lgos als den Erschaffer bezeichne so wie es in Johannes 1,3 beschrieben wird: Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.(Joh.1,3, Elb.)

    Nur nochmal zur Klarstellung: Die Frage welchen Hauptvermittler und welche Untervermittler des Lebens es gibt kam von Dir.
    Diese Frage hättest du niemals gestellt wenn es nicht ein wirklich krudes Bibelübersetzungs-Machwerk namens Neue Welt Übersetzung gäbe. Es ist die einzige Übersetzung die das Wort Hauptvermittler überhaupt verwendet und ich habe nirgends auch nur annähernd gelesen, das „archegos“ irgenwo nur annähernd Hauptvermittler bedeutet.
    Ergo: Ohne NWÜ wäre Ede nie auf den Gedanken „Hauptvermittler, aha, dann muss es ja auch noch Nebenvermittler geben, über die ich referieren könnte“, gekommen. Somit bist du der wunderbarste Prototyp für die Methode der Wachtturmfirma:
    Man werfe ein Problem auf, das eigentlich nicht da ist, sage, alle anderen liegen falsch, und biete die Lösung des Problems an. Wer hat also die Wahrheit? Der Problemlöser, denn die anderen haben es ja nicht gelöst. Vom Prinzip her ein Zirkelschluss.
    Die einzigen die hier unseren Schöpfer lächerlich machen sind die welche die Lügenpropaganda des Wachtturmkonzerns hier ablassen. Du machst das die ganze Zeit wiewohl du behauptest nur mit dem Wort Gottes zu argumentieren. Die NWÜ ist aber nicht das Wort Gottes sondern das Wort der Wachtturmfirma. So, das war´s jetzt endgültig…. ich haben fertig!!
    BenKenobi

  11. BenKenobi says:

    Liebe Elfi,
    du hast das Agieren der WT-Gesellschaft und von Edelmuth sehr treffend beschrieben. Die Antwort von Paulus die du zitierst sagt alles was zu sagen ist.
    So erspare ich es mir eine Erwiderung zu formulieren.
    Ich danke Dir, BenKenobi

  12. Bird says:

    Es wird ein spannender Abend.
    Ich mache mir mal Pocorn und eine Packung Chips auf. ((((:

    Nichts für ungut. Duck und wegggggggg.

    Bird

    1. Gerd says:

      Ja, lieber Bird,

      wer sich zu den KLAREN Voraussagen, allein in Sacharja 12, in ein nebulöses Nebengeleise begibt, w i l l ganz einfach nicht wahrhaben, was der Höchste dem Sacharja für Sätze inspirierte. Da hülfe dein Popcorn sehr gut, indem man es in die Augen tut und eigenes Wunschdenken zur biblischen Botschaft macht und nicht mehr liest was die Propheten schrieben 🙂

      Solange jemand die Herauswahl in die Christuskörperschaft – die erst ab Pfingsten erkannt und in Anwendung kam – mit all den Verheißungen an das irdische Volk Israel ab dem Millennium in einem Mixer verquirlt, dann braucht man zu deinen Chips auch noch ein Krügel Bier, wie wir Ösis das so zu sagen pflegen.

      Kurz aus dem Gedächtnis zitiert:
      Die ersten Verse in Sacharja 12 zeigen, dass Gott es ist, der die Nationen mit der aktuell bezeichneten „Jerusalemfrage“ konfrontiert. Das wird zum „Zankapfel“ (ist es eh schon längst!), was Sacharja mit dem Wort „Laststein“ benennt.
      Jetzt versuche ich eine mögliche (baldige) Erfüllung mir auszudenken:

      Im Juni 1967 hat sich Israel gegen einen Angriff der islamischen Nachbarn gewehrt, war erfolgreich und hat sich einen Teil Jerusalems als Beute behalten. Der Tempelberg mit der Al-Aksa-Moschee blieb bei den Palästinensern. Das genügt denen nicht, sie wollen GANZ Jerusalem wieder zurück haben. Kein Jude darf auf den islamischen Tempelberg. Israel beansprucht auch diese „heilige Stätte“ – den Rest der folgen wird, kann man sich schon ausmalen (IS ?), Sach. 14 zeigt mehr dazu…

      Nächstes Szenario zeigt das Kapitel 12: Feinde (Nationen) greifen Jerusalem an und bringen die Einwohner in solche Bedrängnis, dass keine Evangelisation erfolgt und etwa die Leute zwingt sich zu Jesus zu bekehren, sondern nun greift genau der in den K a m p f ein (Harmagedon?), den die Vorväter dieses Volkes ermordet haben, dort als „durchstochen“ bezeichnet.
      Dieser Eingreifer ist ziemlich klar als der Messias erkennbar, der auch Jehova genannt wird. Kam nun ein Teil einer Trinität zur Erde? Nein, wie schon oft gezeigt wurde, kann/will der Allmächtige, den nicht mal die Himmel zu fassen vermögen, sich nicht wie im Märchen in eine Maus verwandeln, seine Pläne führt Er durch einen Teil seiner selbst, den er aus sich gebar (gennao) aus.

      Nächster „Akt“:
      Die Juden weinen, als sie erkennen w e r ihnen da zu Hilfe kommt. Diese, durch SCHAUEN „bekehrten“ Bewohner von Jerusalem, werden diesen Messias bestimmt nicht abweisen. Eines ist klar: offenbar geht dann die Glaubenszeit, viele sagen dazu „Gnadenzeitalter“ zu Ende. Jetzt setzt sich fort was auch Petrus im NT in seiner Predigt so darstellt, Apg.3:

      18 Gott aber hat also erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten zuvor verkündigt hat…und er den euch zuvorverordneten Jesus Christus sende,
      21 welchen freilich der Himmel aufnehmen muß b i s zu den Zeiten der Wiederherstellung[!] aller Dinge, von welchen Gott durch den Mund seiner heiligen P r o p h e t e n von jeher geredet hat.

      Einer davon war Sacharja!

      Nun habe ich meine Tipp-Fingerchens fusselig geklopft, daher sendet mir, liebe Birds, ein paar Flascherln „Stiegel“, damit ich meine Finger darin abkühlen kann –

      😉 Gerd

      1. Bird says:

        Lieber Gerd,

        da kann ich dir das Stiegl oder Gösser ja fast persönlich in die Hand drücken.

        Oder ich werfe sie übern Semmering. (;

        LG
        Bird

        1. Gerd says:

          Danke Bird,

          ich glaubte du bist ein Stierwascher, dabei scheinst du aus dem Geschlecht der Gösserianer zu stammen – auch gut, das weiß auch der Hans Knauß recht gut – hihi

          Kurzer Abstecher zu BI ohne proph:

          Wenn der Allerhöchste, also der VATER im Himmel einen Sohn zeugte/gebar und dieser für das Raum-Zeit-Kontinuum zuständig wurde, für die von ihm geschaffenen Lebewesen starb und dann vom VATER die Macht über diesen Bereich bekam – nicht ausserhalb unseres Universums, dort ist der Vater zuhause – dann darf man sich frei fühlen mit diesem Erstgeborenen zu kommunizieren, wer das nicht w i l l, lasse es doch bleiben!

          Nach diesem langen Schachtelsatz sage ich nur:

          Gehuldigt sei Jesus Christus, bitte großer Bruder begleite mich weiterhin und führe mich in deine Familie ein – ich freue mich schon jetzt über dich und besonders auf dich !

          1. Elfi says:

            Danke Gerd, dass Du die Prophezeiung über Israel noch mals so schön umrissen hast!
            Habe noch mal Römer 11 nachgelesen. Ich möchte noch kurz einige Verse zitieren, in die Richtung von Ede: „Und damit ihr euch nichts auf eure Klugheit einbildet und falsche Schlüsse daraus zieht, will ich euch das folgende Geheimnis bekannt machen: Ein Teil von Israel hat sich verhärtet. Aber das gilt nur so lange, bis die volle Zahl der Menschen aus den anderen Völkern zum Glauben gekommen ist. Dann wird Israel als GANZES gerettet werden, wie es in der Schrift heißt:
            „Aus Zion wird der Retter kommen, der alle Gottlosigkeit von Jakobs Nachkommen entfernt. Und der Bund, den ich mit ihnen machen werde, besteht darin, dass ich sie von ihren Sünden befreie.“ Römer 11:25-27 NeÜ bibel.heute
            Und dann kommt Sacharja 12 zum Tragen!

            Das Dilemma liegt darin, dass die WTG alle Verheißungen für Israel auf sich bezieht. In der Regel jedoch nur die positiven!
            Und dann auch noch die Bibel nicht wörtlich nimmt, sondern ständig exegiert, das aber abstreitet, so dass es für ihre Anhänger,die ihr ja meistens bedingungslos glauben, schwer ist, die Wahrheit zu erkennen! Ach ja, ich vergaß! Jesus Christus ist die Wahrheit und den haben sie ja leider auch beinahe ganz gestrichen, da sie ihn zu einem geschaffenen Wesen, zum Engel degradiert haben!

            Liebe Grüße. Elfi

          2. Edelmuth an Elfi says:

            Vielen Dank für deine Unterstützung, Elfi

            » Aus Zion wird der Retter kommen, der alle Gottlosigkeit von Jakobs Nachkommen entfernt. Und der Bund, den ich mit ihnen machen werde, besteht darin, dass ich sie von ihren Sünden befreie.” Römer 11:25-27 NeÜ. «

            Wer ist es, der aus Zion kommt und die Menschen rettet und mit ihnen einen neuen Bund machte? Richtig! Es ist Jesus, der Christus!

            (Johannes 14:6) . . .Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

            Es gibt keine Rettung ohne die Anerkennung Jesu als Messias.

            Wenn die Israeliten im Fleische Jesus als ihren Messias anerkennen und sich taufen lassen würden, wären sie sehr zu loben, denn sie hätten eine wichtige Voraussetzung zu Rettung geschaffen. Was hindert sie daran Jesus sofort anzuerkennen und sich sofort taufen zu lassen?

            Einige Exegeten schieben Jehova die Verantwortung für die Herzenshärte der Israeliten zu, indem sie behaupten, dass sie Jesus anerkennen würden, wenn ihnen von Jehova die Decke der Nichterkenntnis vom Kopf gezogen wird, nach dem Motto, was können die Israeliten dafür, dass Jehova damit noch wartet und ihre Anerkennung Jesus als Messias verhindert.

            Es gibt einen Überrest aus den Israeliten der Jesus bereits als den Messias erkannt hat. Offenbar ist die Nichterkenntnis keine Maßnahem Jehovas sondern entspricht dem Herzen der Menschen.

            Du und Gerd und viele andere beklagen sich darüber, dass ich die Lehren der WTG vertreten würde, obwohl ich stets die Bibel zitiere. Hast du dich, habt ihr euch einmal gefragt, wie es kommt, dass ihr immer wieder gleichlautend den selben biblischen Unsinn verkündet. Kann es sein, dass ihr dem selben Bibelkreis, der selben Gruppe, der selben Glaubensgemeinschaft angehört oder mit ihnen Umgang pflegt, der euch diese unbiblischen Lehren vermittelt? Dann solltet ihr einmal prüfen auf wen ihr hört und wer euer „treuer und verständiger Sklave“ ist.

            Ede

  13. Edelmuth an Gerd says:

    Guten Morgen Gerd

    Nicht die WT-Literatur, sondern die Bibel ist unser Maßstab. Deshalb beabsichtige ich auch nur die Bibel zu zitieren.

    Dass messiansische Juden, also Juden im Fleische, Jesus als ihren Messias angenommen und sich taufen lassen haben, ist nur zu loben, denn ihnen wurde der Schleier, der die Erkenntnis über Jesus und sein Opfer verhinderte, entfernt. Sie sind Christen geworden. Offenbar hängt die Bereitschaft Christ zu werden nicht von dem Schleier, der, wie du behauptest, eines Tages von Jehova entfernt werden wird, ab, sondern von ihnen selber, wie die Jünger Jesus und andere gläubig gewordenen Juden beweisen.

    Für deine Behauptung, alle Juden (des Staates Israel) werden in naher Zukunft Jesus anerkennen und dadurch gerettet werden, wenn sie ihn bei seiner Wiederkunft sehen, wie er ihre Souveränität über das verheißene Land wieder herstellt, entbehrt jeder biblischen Grundlage. Im Gegenteil, sie steht im Widerspruch dazu, weil Jesus für alle Menschen gestorben ist und keinen Unterschied im Fleische macht. (siehe die Verheißungen Abrahams). Nach Daniel 2:44 wird Jesus König über die gesamte Erde und nicht nur über das verheißene Land werden. Außerdem würden die Juden Jesus nicht aus Glauben, sondern aus Schauen anerkennen, und das, wonach sie schauen, wird sich nicht erfüllen.

    In Richter 1:27-35 wird beschrieben, wie die Israeliten zum eigenen Vorteil die Bündnisse mit Jehova brachen. Ausgewählte Stämme sollten im Auftrage Jehovas bestimmte Nachbarvölker besiegen und jeden Bewohner töten, damit die falschen Anbetung ausgerottet wird. Ihr Lohn sollte das eroberte Land und der Viehbestand sein. Tatsächlich haben sie mit Unterstützung Jehovas das Land eingenommen, aber ihre Bewohner zur Fronarbeit verpflichtet (versklavt), um sie auszupressen. So konnte sich die Götzenanbetung unter den Israeliten verbreiten.

    Glaubst du wirklich, dass Jesus sein Vertrauen missbrauchen und sich von den Israeliten ausnutzen lässt. Ich nicht!

    Ede

  14. Gerd says:

    Ede,

    nur soviel: es gibt auch Messianische Juden, die Jesus schon annahmen! Deren Ziel („Hoffnung“ gemäß WT-Jargon) ist aber nicht Leben im irdischen Jerusalem – nur so viel…

    Noch i m m e r ist Verstockung durch GOTT auf diesem Volk, diese wird wie angekündigt aufgehoben werden, wahrscheinlich wenn das „Pleroma“ aus den Nationen abgeschlossen ist – siehe Römer 11:25; Wiederannahme ist im Vers 15 und danach beschrieben.

    Deine Erklärung zu Sacharja 12 würde mich lebhaft interessieren! Ist es die, wo sich alles schon 1919 erfüllt hätte? Auszug:

    15 Was die „Stammeshäupter Judas“ in geistigem Sinne, die leitende Körperschaft des ‘Hauses Juda’ und die Aufseher der Versammlungen der geistigen Judäer, betrifft, so erfüllt Jehova diese mit einem Feuereifer zugunsten der irdischen Interessen des Königreiches des „himmlischen Jerusalem“…. Gott, der Allmächtige, wird den geistigen Judäern neue Kraft zum Ausharren geben, damit sie der gegen das Königreich gerichteten Belagerung standhalten können; dagegen wird er die Gott trotzenden Belagerer schwächen und schließlich aus dem Dasein auslöschen. Das ist der Sinn der weiteren Worte des göttlichen ‘Spruches’ in Sacharja 12:7-9:
    18 „Und Jehova wird gewißlich die Zelte Judas zuerst retten…Der Bericht, den der gesalbte Überrest geistiger Judäer bis heute auf den Blättern der Geschichte hinterlassen hat, zeigt, daß Gott dies getan hat…

    Diese Auslegung hat starken Unterhaltungswert und kann hier zur Gänze gelesen werden: Quelle WTG: PM Kap. 19, S. 334, „ Theokratiebuch“

    Die Erfüllung, wie du sie erkannt hast, macht sicherlich nicht nur mich neugierig.

    Erwartungsgrüße!
    Gerd

  15. Edelmuth an alle says:

    Guten Morgen

    Bedeutet der Hinweis auf den MENSCHEN Jesus, dass er nur während seines irdischen Laufes als MENSCH Mittler zwischen Gott und den Menschen sein konnte?

    » Was sagt die Bibel? Der MENSCH Jesus! In allen Bibelübersetzungen wird das Wort MENSCH gebraucht, sogar in der vor über 500 Jahren geschriebenen Luthers Letzte Hand. Der MENSCH Jesus schlug die Brücke. Der MENSCH und nicht der jetzt an der Seite des Thrones Gottes stehende König Jesus, vor dem sich alle Knie beugen sollen, ist die Brücke! «

    (1. Timotheus 2:5-6) . . .Denn da ist e i n Gott und e i n Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat . . .

    Erst als Jesus sein Leben als Mensch als ein entsprechendes Lösegeld hingegeben hat, wurde er zum Mittler. Damit ist Jesus erst nach seinem Opfertod als Mensch zum Mittler geworden und dienst als designierter König und Hohepriester nach der Art Melchesedek an der rechten Seite seines Vaters Jehova.

    Ede

  16. Edelmuth an R.B,M. says:

    Hallo R.B.M

    Du hast einen interessanten, sehr aussagekräftigen Beitrag geschrieben.

    Wenn, wie du richtig ausführst, es neben Christus oder nachfolgend nach Christus weiter Mittler geben würde, so würde sich die Schrift nicht erfüllen, die von einem Mittler spricht und ihn auch namentlich erwähnt

    (1. Timotheus 2:5-6) . . .Denn da ist e i n Gott und e i n Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat . . .

    Das Charakteristische dieses Mittlers ist, dass er sich als ein Lösegeld für die Menschheit hingegeben hat. Deshalb kann man einen weiteren, hier auf der Erde lebenden Mittler des Willens des Vaters mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließen.

    Daraus ergibt sich, dass der heilige Geist keine Person, die als Mittler des Willens und der Erkenntnis auftritt, sondern die Kraft Gottes, die von Jesus gebraucht wird, ist.

    (Apostelgeschichte 3:15) . . .wogegen ihr den Hauptvermittler des Lebens getötet habt. Gott aber hat ihn von den Toten auferweckt. . .

    Wo es einen Hautvermittler gibt, gibt es auch Untervermittler, aber des Lebens, nicht der Erkenntnis. Erkenntnis bedeutet zwar ewiges Leben (Joh. 17:3), – anderenfalls bräuchten wir nicht mehr in der Bibel zu forschen – ewiges Leben kann man sich nicht mit einer noch so guten Erkenntnis verdienen. Ewiges Leben ist stets die unverdiente Güte des Vaters aufgrund Jesus Opfer.

    Wer die möglichen Untervermittler des Lebens sein könnten, sollten wir in weiteren Beiträgen erarbeiten.

    Ede

    1. BenKenobi says:

      Zur Übersetzung in der Zeugenbibel von „Hauptvermittler“ in Apg. 3,15 ist zu bemerken, dass diese Übersetzung tendenziös bzw. schlichtweg in die Irre führt.

      Ein Beispiel von vielen wo die „Neue Welt Übersetzung“ den Lehren der Wt-Organisation angepasst wurde.
      Die Elberfelder Studienbibel gibt in ihrem lexikalischen Sprachschlüssel folgenden Aufschluss zu dem Wort, das nur von der „Neuen Welt Übersetzung“ mit „Hautvermittler“ wiedergegeben wird folgenden Aufschluss:

      αρχηγος: archegos, Anführer; von archè, Anfang oder Herrschaft. Es bedeutet Anfänger, Begründer, Führer, Oberster, Erster Herrscher;

      Kein Wort von Hauptvermittler!! (diese Einfügung ist von mir :-))

      Weiter wird ausgeführt:
      …es gibt einen Unterschied zwischen archègos, Anfänger, Begründer, und einfach Verursacher; jemand kann die Ursache für etwas sein, ohne der Anfang zu sein. Archè bezeichnet wie Archègos den Begründer als den ersten Teilhaber und Besitzer.
      So heißt Christus in Apg. 3,15 der „archegos“, weil er die archè, der Anfang oder Urheber der Schöpfung Gottes ist. Dies schließt aus, daß er selbst ein Produkt dieses Anfangs ist. Er wird auch der „archegos“ , Urheber des Glaubens in Hebr. 12,2 genannt, weil er der Anführer und Urheber unserer Rettung ist, die Gott ins Werk setzte.

      Eine Diskussion über eventuelle „Nebenvermittler“ könnte aufgrund dieser Fakten entbehrlich sein?

      Edelmuth, wie wäre es mit einer seriösen Bibelübersetzung statt einem Machwerk?

      1. Sehe ich auch so, da das Wort „Hauptvermittler“ eine Erfindung der WTG ist, brauchen wir über einen eventuellen Nebenvermittler auch nicht diskutieren.
        Ede, Deine Kommentare wären auch für mich wesentlich annehmbarer, wenn Du nicht die NWÜ als Basis Deiner Kommentare nehmen würdest. Jetzt muss ich hinter allen Deinen Kommentaren ein Fragezeichen setzen, solange bis ich Bibelstellen in meiner alten Elberfelder nachgelesen habe.
        Schade eigentlich.

        LG
        Alois

      2. Manfred says:

        Lieber Ben Kenobi,

        ich sehe es genauso wie Du. Es gibt keinen Hauptvermittler, es gibt nur EINEN Mittler, welcher Jesus Christus ist. Deshalb sagte ja Jesus:

        Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

        Dieser Text schliesst eindeutig aus, dass es noch irgendeinen anderen Weg gibt und sei er auch noch so klein, der an Jesus Christus vorbei zum Vater führt. NIEMAND kommt zum Vater außer durch Jesus.

        Wer behauptet, dass wenn man ihm folgt, dass man dann gerettet wird oder wer sich an der Stelle eines nicht exitstierenden Nebenvermittlers sieht, der ist der Antichrist.

        Antichrist bedeutet entweder gegen Christus zu sein oder anstelle des Christus zu kommen. Beides trifft auf die LK zu. Wenn sie sagen, sie seien der „KANAL Gottes“, dann ist das nichts anderes als ein Ersatzwort für WEG. Sie haben sich an die Stelle von Jesus gesetzt und sich als böser Sklave erwiesen, der seine Brüder schlägt. Denn sie schliessen jeden aus der Gemeinschaft aus, der das nicht mehr glauben will.

        Eine Diskussion über einen angeblichen Nebenvermittler ist absolut überflüssig, da das Wort Hauptvermittler nicht biblisch ist.

        Liebe Grüße Manfred

      3. Edelmuth an Ben Kenobi says:

        Nein, mein lieber Ben Kenobi

        Deinen Ausführungen kann ich nicht zustimmen.

        Zitate aus der Apostelgeschichte:

        3:15 den Fürsten[A] des Lebens aber habt ihr getötet, den Gott aus den Toten auferweckt hat[a], wovon wir Zeugen sind[b]. A) o. Anfänger, Urheber, Begründer a) Kap. 2,24.36 b) Kap. 1,8.22 (Elberfelder Übersetzung 2003)

        3:15 Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Dafür sind wir Zeugen. (Einheitsübersetzung)

        3:15 Ihr habt den getötet, von dem alles Leben kommt. Aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Das können wir bezeugen. (HFA)

        Der Begriff „Fürst“ ist relativ unbestimmt, außer, dass er eine höher gestellte Persönlichkeit beschreibt. Aber sein Aufgabenbereich/Verantwortungsbereich ist unbestimmt.

        Der Urheber des Lebens ist eindeutig Jehova und nicht Jesus. Nur der Urheber des Lebens konnte Jesus hervorbringen. Nur der Urheber des Lebens, Jehova, konnte Jesus nach seinem Tod am Pfahl wieder auferwecken.

        Welcher geistige Hintergrund veranlasst Bibelübersetzer zu derartigen Synonymen zu greifen?

        Trinitarier gehen davon aus, dass Jehova und Jesus (und der Heilige Geist) eine Person sind. Damit wird Jesus zu ihrem Lebengeber, von dem scheinbar alles Leben kommt. Das impliziert jedoch, dass Jesus nicht wirklich gestorben ist, sondern eine unsichtbare Seele vor seinem Tod seinen Körper verlassen haben muss und Jesus lediglich seinen Fleischesleib abgelegt hat, denn den höchsten Gott, der alles Leben gibt, kann man nicht töten und gleichzeitig darauf hoffen, dass er uns aus dem Scheol rettet.

        Das Synonym „Vermittler“ ist deshalb passend, weil alles Leben, das jetzige und das künftige von Jehova kommt, und uns nur aufgrund Jesus Opfer gewährt wird.

        Ede

        1. BenKenobi says:

          Lieber Ede,
          hier geht es nicht um die Frage ob Jesus Gott ist, sondern um die Tatsache, dass Menschen durch Jesus das Leben bekommen haben (Joh. 1,3-4;) und das neue Leben, befreit von der Erbsünde nur ihm als Anfänger, Begründer, Führer, Obersten, Erstem Herrscher oder auch Fürst des Lebens verdanken.
          Die Frage der Trinität steht hier nicht zur Debatte.
          Darüber zu diskutieren ist meines Erachtens ebenso entbehrlich, als das Schriftzeugnis mehrere Annsichten über dieses Thema zulässt.
          Liebe Grüsse, BenKenobi

        2. Edelmuth an Ben Kenobi says:

          Haupt- und Untervermittler des Lebens, das vom Vater kommt.

          (Apostelgeschichte 17:24-28) . . .Der Gott, der die Welt und alles, was darin ist, gemacht hat, dieser, der der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, 25 noch wird er von Menschenhänden bedient, als ob er etwas benötigte, da ER SELBST ALLEN [PERSONEN] LEBEN UND ODEM UND ALLES GIBT. 26 Und er hat aus e i n e m [Menschen] jede Nation der Menschen gemacht, damit sie auf der ganzen Erdoberfläche wohnen, und er verordnete die bestimmten Zeiten und die festgesetzten Wohngrenzen der [Menschen], 27 damit sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und wirklich finden mögen, obwohl er tatsächlich einem jeden von uns nicht fern ist. 28 DENN DURCH IHN HABEN WIR LEBEN UND BEWEGEN UNS UND EXISTIEREN, …

          Jesus ist durch sein Opfer und seine Tätigkeit als König-Priester im Himmel der (Haupt-) Vermittler des Lebens, das von Jehova kommt.

          (Psalm 110:4) . . .Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —: „Du bist Priester auf unabsehbare Zeit Nach der Weise Melchisẹdeks!“

          Gab es (Unter-)Vermittler des Lebens?

          Bereits Elia und Elisa dienten in alter Zeit als (Unter-)Vermittler des Lebens, das von Jehova kommt (1Kö 17:17-24; 2Kö 4:32-37; 13:20, 21).

          Jesus bereitete seine Jünger auf ihre Aufgabe im Himmel vor.

          (Johannes 6:53) . . .Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst.

          Wozu benötigen Jesus Jünger Leben in sich selber? Sie selber sind aufgrund Jesus Opfer gerettet und erhalten geistiges Leben vom Vater? Dadurch, das sie über das Leben jedes Menschen aus der großen Volksmenge entscheiden, wer auferweckt und leben soll, dienen sie als (Unter-) Vermittler des Lebens, das Jehova gibt. Darum haben sie Leben in sich selber.

          So wie der Vater und der Sohn eins sind, so sind auch die Gesalbten im Himmel mit dem Vater und den Sohn eins, d.h. stets einer Meinung. Damit ist das ewige Leben die unverdiente Güte oder auch Liebe des Vaters.

          Ede

          1. BenKenobi says:

            Lieber Ede, stellst du dich nur so träge in deiner Auffassungsgabe oder bist du es? Wenn die Schrift sagt alles Erschaffene wäre durch das „Wort“, den Logos dann degradierst du Gott den Vater mit Apg.17 zum Nebenvermittler. Das ist einfach lächerlich.

            Wenn du Propheten als „Nebenvermittler“ anführst die durch die Kraft Gottes Menschen auferweckt haben anführst, dann erkennst du nicht um welche Art Leben es geht das der Fürst oder Anführer des Lebens Jesus Christus möglich macht.
            Ich glaube aber nicht, dass du diesen Unverstand hast.
            Ich denke du schaffst es einfach nicht andere schlüssige Auffassungen gelten zu lassen die nicht in dein Zeugen-Konzept passen.
            Ich kenne hier nur noch Hubert der annähernd so rechthaberisch agiert wie du, obwohl du in vielem Unrecht hast.
            (Das bezeugen die unzähligen Diskussionen mit Brüdern wie Gerd und Manfred)
            Kann es sein, daß du einfach nur Zeugenpropaganda verbreiten willst und gleichzeitig PD Stunden schindest?
            Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Ich wünsche dir wirklich Gottes Geist und verabschiede mich aus dieser fruchtlosen Diskussion um „des Kaisers Bart“.
            BenKenobi

          2. Edelmuth an Ben Kenobi says:

            Guten Abend Ben Kenobi

            » Wenn die Schrift sagt alles Erschaffene wäre durch das “Wort”, den Logos dann degradierst du Gott den Vater mit Apg.17 zum Nebenvermittler. Das ist einfach lächerlich. «

            Das steht dort nicht. Es ist lediglich deine Schlussfolgerung, die dich zu deinem falschen Verständnis führt. Zitiere am Besten die Bibelstellen. Das ist irgendwie überzeugender.

            » Wenn du Propheten als “Nebenvermittler” anführst die durch die Kraft Gottes Menschen auferweckt haben anführst, dann erkennst du nicht um welche Art Leben es geht das der Fürst oder Anführer des Lebens Jesus Christus möglich macht. «

            Das Leben, das Elia und Elisa vermittelten, war ebenso vollkommen wie das Leben, das Jesus den Menschen durch die Auferstehung vermittelt. Denn alles, was von Jehova kommt und was Jehova macht ist vollkommen.

            Die Menschen, die durch Elia und Elisa zum Leben kamen, haben mit den Menschen, die nach Harmagedon durch Jesus zum Leben kommen, gemeinsam, dass sie alle sündigen. Die von Elia und Elisa auferweckten Menschen starben aufgrund ihrer eigenen Sünden. Den Menschen, die nach Harmagedon durch Jesus zum Leben kommen, werden ihre Sünden unverzüglich aufgrund Jesus Opfer vergeben, sodass sie tausend Jahre bis zur Schlussprüfung leben können. Erst wenn sie die Schlussprüfung bestanden haben, haben sie sich ein Recht auf ewiges Leben erworben. Bestehen sie die Schlussprüfung nicht, müssen sie für immer sterben.

            Wie du es auch drehen und wenden willst, das Leben kommt ausschließlich von Jehova.

            (Sprüche 8:22-31) . . .Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters. 23 Von unabsehbarer Zeit her war ich eingesetzt, von Anbeginn, von den Vorzeiten der Erde. 24 Als es keine Wassertiefen gab, wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, als es keine Quellen gab, wasserschwer. 25 Ehe die Berge selbst eingesenkt worden waren, vor den Hügeln wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, 26 als er die Erde und die offenen Räume und den ersten Teil der Staubmassen des ertragfähigen Landes noch nicht gemacht hatte. 27 Als er die Himmel bereitete, war ich da; als er einen Kreis über der Fläche der Wassertiefe festsetzte, 28 als er die Wolkenmassen droben festigte, als er die Quellen der Wassertiefe stark werden ließ, 29 als er dem Meer seine Verordnung festsetzte, daß die Wasser selbst seinen Befehl nicht überschreiten sollten, als er die Grundfesten der Erde verordnete, 30 da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders liebhatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war, 31 fröhlich über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen.

            Ede

      4. Shannon says:

        Hallo ihr Lieben,

        ich habe mich mal durch die Kommentare gewühlt und mir ist diese komische Diskussion um das Thema Hauptvermittler und Nebenvermittler aufgefallen.
        Dass Jesus der Einzige ist, durch dessen Opfer das Leben gegeben wird ist doch jedem klar. Also ist er der Vermittler. Nicht Haupt und nicht Neben. Und was ist unser Vater?
        Er ist der LebensGEBER. Darin besteht für mich schon ein Unterschied.

        Und was die 7 selbsternannten Vermittler an der WTO-Spitze betrifft, sind sie meines Erachtens keiner Diskussion würdig.

        Grüße an alle
        Shannon

        1. Edelmuth an Shannon says:

          Guten Morgen Shannon

          Du hast recht, Jesus hat das Opfer gebracht und ist Vermittler des Lebens. Jehova ist der Lebengeber. Elia uns Elisa haben aber auch das Leben des Lebengebers Jehova vermittelt und Tote auferweckt. Wie würdest du sie im Verhältnis zu Jesus, auf den sich alle Möglichkeiten der Auferweckung durch sein Opfer beziehen, bezeichen?.

          Ede

          1. Shannon says:

            Was macht ein Arzt, wenn er einen vorüber gehend toten Herzinfarktpatienten reanimiert? Vermittelt er Leben? Eigentlich schon oder? Was macht ein Rettungsschwimmer, der ein Kind aus dem Meer holt, das nicht mehr atmet und dieses Kind mit Mund zu Mund Beatmung und Druckmassage zum Atmen bringt?

            Für wie lange? Bis zum physischen Tod. Was haben Elia uns Elisa gemacht? Für wie lange? Bis zum physischen Tod.

            Vermittler des Lebens ist für mich nur Jesus Christus, weil er der Einzige ist, durch den wir zum ewigen Leben kommen können.

            Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende allen
            Shannon

  17. Gerd says:

    Es gibt keinen Grund im Inhalt des Artikels Fehler zu suchen, es wurde deutlich gezeigt, w e r uns den Weg frei gemachthat. Daher konnte Jesus nicht nur sagen: bei mir findet ihr die Wahrheit, er i s t sie!

    Und zu dieser Wahrheit gehört es, dass sich zwischen Jesus und Gott niemand dazwischen schalten darf. Genau das ist ja die endgültige Urteilsverkündigung für die Finsternismächte.
    Daher begann schon die frühkatholische Kirche, zwischen dieser Brücke noch eine angeblich heilsnotwendige Zusatzbrücke dazwischen zu schalten, wie hier zu lesen:

    Das „Kompendium der Kirchengeschichte“ schreibt auszugsweise:
    von Karl Heussi, § 18:

    Der Ausbau der frühkatholischen Kirche [2. u. 3. Jh.]:

    In dieser Zeit gelangte die Entwicklung des Gottesdienstes zu einem relativen Abschluß. An die Stelle der urchristlichen, völlig freien und regellosen Gemeindeversammlungen ist nun ein kompliziertes Gefüge heiliger Handlungen getreten, die in feststehender Ordnung feierlich vollzogen werden. Mit dem Aufkommen des Opferbegriffs ist als sein notwendiges Korrelat der Priesterbegriff in die Kirche eingedrungen. Die Leitung der gottesdienstlichen Versammlung, einst ein „Dienst“ an der Gemeinde, ist schon längst das ausschließliche Vorrecht des Klerus geworden. Die magisch-sakramentalen Vorstellungen haben im Laufe der Zeit immer größere Bedeutung gewonnen; zu Abendmahl und Taufe haben sich noch weitere heilige Zeremonien gesellt. Mit dieser Wandlung des Gottesdienstes aber hat sich eine spezifisch kultische Frömmigkeit ausgebildet, die sich immer ausschießlicher in dunkeln, mystischen Gefühlen bewegt. Was die Theologie lehrt, die Erlösung aus dem Todesverhängnis und die Vergottung des Menschengeschlechts, das läßt der Kultus den Christen e r l e b e n: in der Eucharistie fühlt der Gläubige in mystischen Schauern göttliche Kräfte in sich einströmen. Diese Entwicklung des Kultus hat sich unter starker Einwirkung der heidnischen Mysterien vollzogen…

    Um die Mittlerschaft Jesu einzuschränken, was würde noch ein Mittel sein, um die Leute irre zu führen, weg von dieser Brücke? Indem weitestgehend auf das aufgebaut wird, was schon vorhanden war: beginnend mit den Nachfahren Abrahams.

    „Man nehme“… einmal den Abraham, nenne ihn Ibrahim, schiebe den erwählten Sohn Isaak auf die Seite und behaupte Allah (übersetzt: „Gott“) erwählte sich nach letztem Stand den Ismael und mache dann aus dessen Nachfahren die ECHTE Brücke zu Gott. Da muss die Mittlerschaft dieses Jesus weg, leugnet man seine Existenz? Nein, man degradierte ihn einfach! Er ist zwar ein Sohn der Mirjam und spielt bei Gott eine gewisse Rolle, aber der eigentliche Mittler ist er nicht, denn im 7. Jahrhundert revidierte Gott dies und ließ durch ein heiliges Buch mit Suren und Versen, den l e t z t e n Willen Allahs unters Volk bringen…

    Was wir in den letzten Jahren und Wochen erleben, ist der immer offener werdende Krieg (Dschihad) zwischen Allah und JHWH und ihren Anhängern, es geht darum: wessen Mittler, welche Brücke führt zum Höchsten?

    Dabei stand das Judentum, der Tempel in der Stadt Jerusalem dieser neu gegründeten antichristlichen Religion im Weg. Daher wurde justament auf die Grundflächen des Jahwetempels eine wichtige Moschee (Al Kuds) drauf gesetzt.
    Gerade die Rückkehr der Vorläufer des verstockten Volkes Israel, macht die Mächte aus dem Abgrund nervös, die angekündigte letzt Schlacht rückt näher – damit will ich meine Betrachtung bewenden lassen.

    Ich wollte nur zeigen, dass es vom Papsttum bis hin zu den eingebildeten Mittlern einer „Leitenden Körperschaft“, „Stammapostel“ und wie all die sektenhaften Dachorganisationen sich nennen mögen, schon genug Vorläufer gab.

    Daher gilt ergänzend zu dem Artikel noch dieses bestätigende Bekenntnis:
    1. Kor. 8: 5
    Denn wenn es anders solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden (wie es ja viele Götter und viele Herren gibt),
    6 so ist doch f ü r u n s ein Gott, der Vater, von welchem alle Dinge sind, und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind, und wir durch ihn.

    Bleiben wir auf der richtigen Brücke -> die auch zum Z i e l führt!
    Gerd

    1. Edelmuth an Gerd says:

      Hallo Gerd

      In vorchristlicher Zeit stand der Hohepriester Israels zwischen Gott und den Menschen. Das heutige Israel anerkennt Jesus nicht als seinen Mittler und Messias. Sie haben aber auch keinen Hohepriester. Ist das nun der Grund, weshalb sie so wenig Vertrauen in ihren Gott haben und ihre Hoffnung auf die Waffen Ägyptens setzen müssen? Wenn Jesus der einzige vorausgesagte Mittler zwischen Gott und den Menschen ist, dann kann es nicht die Brücke aus Abraham, Isaak und Jakob sein.

      Ede

      1. Gerd says:

        Die fleischlichen Israeliten haben immer noch die Zusicherung JHWH’s dass sie nicht total ausgerottet werden. Ich will nicht wieder all die VIELEN Voraussagen im AT, oder in Apg. 3, wiederholen – Gott wird sie beim Generalangriff ihrer Feinde, die wir doch deutlich erkennen können durch die …, vor der Ausrottung bewahren.

        Wie o f t habe ich dir schon Sacharja 12 zitiert, die ersten Verse beachte – höchst aktuell, dann besonders die Verse ab 10 –

        nun sage d u endlich mal, w i e du diese Verse interpretierst, w i e ?

        1. Edelmuth an Gerd says:

          Guten Abend Gerd

          » Die fleischlichen Israeliten haben immer noch die Zusicherung JHWH’s dass sie nicht total ausgerottet werden. «

          Stimmt! Wurden sie auch nicht. Ein Überrest aus Israeliten im Fleische, wie Paulus und Jesu Jünger wurden gerettet. Doch der Weg zur Rettung führt über die Anerkennung Jesu als Messias, und so lange die Israeliten Jesus ablehnen, können sie nicht gerettet werden.

          Ede

          1. Gerd says:

            Wer eine fixe Meinung durch die angeblich „geistigen Israeliten“ in Fleisch und Blut eingebettet hat, wird auf die oftmalige Frage zu Sacharja 12 nicht antworten. Denn zu meinen, dass JHWH sich irrte, oder später die Meinung änderte, soweit geht die Überzeugung doch wieder nicht.

            Nachfolgende Voraussage, deren geografischen Details auch interessant sind, dürfen sich für die Israeliten nach dem Geiste ja nicht erfüllen, denn solche Mitbewerber müssen ausgegrenzt bleiben – Jesaja 19:

            22 Und Jahwe wird die Ägypter schlagen, schlagen und heilen; und sie werden sich zu Jahwe wenden, und er wird sich von ihnen erbitten lassen und sie heilen.
            23 An jenem Tage wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien; und die Assyrer werden nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen, und die Ägypter werden mit den Assyrern Jahwe dienen.
            24 An jenem Tage wird Israel das dritte sein mit Ägypten und mit Assyrien, ein Segen inmitten der Erde;
            25 denn Jahwe der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei mein Volk Ägypten, und Assyrien, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!

            Es versteht sich von selbst, dass dieses irdische Israel Jesus angenommen haben wird, was gerade Sacharja 12:10 f bestätigt – nur für die, die Ohren haben um zu hören 😉

            Sonntagsgrüße!
            Gerd

          2. Edelmuth an Gerd says:

            Guten Morgen Gerd

            Was hindert die Israeliten daran bereits heute Jesus als ihren Messias anzuerkennen und sich taufen zu lasen? Nichts außer ihre eigene Uneinsichtigkeit.

            Du gehst davon aus, dass sich die Prophezeiungen Sacharja noch nicht erfüllt haben und schließt daraus, dass sie in der Zukunft liegen und sie Jesus anerkennen müssen.

            Wir können gerne unter einer anderen Überschrift über die Prophezeiung Sacharjas diskutieren, ob sie sich bereits erfüllt haben. Gerne liefere ich dir und allen anderen Mitlesern den biblischen Beweis. Aber hier ist nicht der richtige Ort.

            Ede

  18. Edelmuth an Manfred says:

    Hallo Manfred

    Kein Mensch aus Fleisch und Blut kann den Himmel erreichen.

    Welche Bedeutung hat dann Jesu Aussage: .„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Johannes 14:6)

    Wir erhalten durch das alleinige Opfer Jesus Vergebung unserer Sünden. Die Gerechtsprechung aufgrund Jesus Opfer ermöglicht es uns in den Himmel zu kommen. Doch die Menschen, zu denen Jesus die obigen Worte sagte, waren Juden, die keine himmlische Auferstehung kannten.

    Welche Bedeutung könnten Jesu Worte in der damaligen Situation gehabt haben?

    Die Israeliten kannten das persönliche Gebet, so wie wir es heute praktizieren, nicht. Es war der Priester, der in der Synagoge die Gebete für das gesamte Volk sprach. Wie sollten sie auf einmal selber Gebete an den Vater richten, da sie sich selber für unwürdig hielten und es nicht anders kannten, dass ein Priester zwischen ihnen und Gott stand.

    (Johannes 16:23-24) . . .Und an jenem Tag werdet ihr mir gar keine Frage stellen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas bittet, so wird er es euch in meinem Namen geben. 24 Bis zur gegenwärtigen Zeit habt ihr um gar nichts in meinem Namen gebeten. Bittet, und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollgemacht werde.

    (Johannes 14:13-14) . . .Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun. . .

    Jesus ist als König und Priester in der Art Melchesedek aufgestanden.

    (Hebräer 7:15-17) . . .Und es ist noch weit klarer, daß ein anderer Priester nach der Ähnlichkeit mit Melchisẹdek aufsteht, 16 der nicht gemäß dem Gesetz eines vom Fleisch abhängigen Gebotes ein solcher geworden ist, sondern gemäß der Kraft eines unzerstörbaren Lebens, 17 denn zum Zeugnis wird gesagt: „Du bist Priester für immer nach der Weise Melchisẹdeks.“

    Jesus steht nun als Mittler zwischen Gott und den Menschen. (1. Tim. 2:5) Nur durch Jesus ist es uns möglich Gebete dem Vater darzubringen.

    Wäre es uns möglich Jesus im Gebet um eine Gefälligkeit zu bitten?

    Wie erwähnt verbieten die hebräischen Schriften (2. Mose 20:3,5) und die christlich-griechischen Schriften(Matthäus 4:10) die Anbetung eines anderen Gottes.

    Welcher Hintergrund könnte in der Absicht Jesus anzubeten stecken?

    Die Menschen haben nicht die Sichtweise und Erkenntnis des Vaters, der allen Menschen gleichzeitig ins Herz schauen kann. Deshalb erscheinen ihnen die Entscheidungen des Vaters oft grausam und unbarmherzig. Sie fürchten sich vor dem Vater.

    Wir müssen aber bedenken, dass der Vater und Jesus eins, d.h. stets einer Meinung sind. Das bedeutet, dass Jesus voll hinter jeder Entscheidung des Vaters steht und sie auch angemessen findet. Jesus würde in jedem Augenblick genauso wie der Vater entscheiden. Es gibt da keinen Unterschied. Ist Jesus so grausam wie der Vater oder der Vater so barmherzig wie Jesus? Ich denke, dass der Vater für jede Entscheidung seine Gründe hat und dennoch so barmherzig wie Jesus ist, und dass Jesus auch sehr konsequent sein kann. Ich vertraue beiden.

    Könnte es dennoch möglich sein, dass sich Jesus über den Vater hinweg setzen und anders entscheiden würde? Unmöglich!

    Könnte Jesus einem an ihn gerichtes Gebet Aufmerksamkeit zollen?

    Die Möglichkeit den Vater zu übergehen und an IHM vorbei Wünsche der Menschen zu erfüllten, würde nicht in Jesu Herz aufkommen. Warum kann man das so eindeutig sagen?

    (Jesaja 14:12-14) 12 O wie bist du vom Himmel gefallen, du Glänzender, Sohn der Morgenröte! Wie bist du niedergehauen worden zur Erde, du, der die Nationen entkräftete! 13 Was dich betrifft, du hast in deinem Herzen gesagt: ‚Zu den Himmeln werde ich aufsteigen. Über die Sterne Gottes werde ich meinen Thron erheben, und ich werde mich niedersetzen auf den Berg der Zusammenkunft in den entlegensten Teilen des Nordens. 14 Ich werde über die Wolkenhöhen aufsteigen; ich werde mich dem Höchsten ähnlich machen.‘

    Es war Satan, der versucht hat, sich Gott gleich zu machen. Das Ergebnis ist seine absolute Vernichtung. Nein, dazu liebt Jesus seinen Vater viel zu sehr, als dass er IHM das anzutun könnte.

    Ede

  19. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ says:

    Lieber Autor R.B.M.,

    danke für deinen erklärenden Artikel. Es ist sehr mühsam solche Details zusammen zu stellen und denen auch noch verständliche Erklärungen beizufügen.

    In Anlehnung deiner Ausführungen, möchte ich einige Gedanken aus meiner Sicht vortragen. Bitte sehe und verwerte es nicht als Abwertung deines Artikels, sondern als eine Art „Widerspruch“ meinerseits. Auch ich habe mich biblisch intensiv mit dem Thema „Mittler“ befasst und erkenne einiges etwas differenzierter. Dazu möchte ich im Folgenden meine Ansicht „optionieren“.

    Du hast folgendes geschrieben:

    “… die neue Gebrauchsanweisung für ein Gebet… Damit mein Gebet von nun an von Gott erhört wird, sollte ich, nach dem Opfertod und der Auferstehung Jesu, in seinem Namen zu Gott beten und bitten.“

    Eine neue Gebrauchsanweisung (eine Definition hierzu lautet „Instruktionspflicht“) wird u.a. benötigt, wenn:

    – entweder die Vorherige fehlerhaft und/oder unvollständig war,
    – das „Produkt“ verändert/erneuert wurde
    – Risiken und Nebenwirkungen eintreten können (Haftung)
    – überhaupt keine existierte.

    Mir ist nicht bekannt, dass es irgendeine Art von „Gebrauchsanweisung“ – welcher Art oder für welche Einsätze auch immer – von Seitens JHWH’s oder Jesus je gab. Wenn ich mich nicht irre, so hatte Jesus deutlich eines klar gemacht:
    „Wenn du beten willst, geh in dein Zimmer, schließ die Tür, und dann bete zu deinem Vater, der ´auch` im Verborgenen ´gegenwärtig` ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird dich belohnen.“
    Die von dir erwähnte „neue Gebrauchsanweisung für ein Gebet“ findet in mir keine Relevanz.

    Deine Aussage „In meinem Namen etwas zu erbitten“ ist für mich keine direkte Anweisung wie ich beten sollte. Auch nicht dafür, dass ich für meine Gebete einen Mittler benötige. Die Bibel ist voll von Gebete, die ohne irgendeiner „Gebrauchsanweisung“ oder „Instruktionspflicht“ an JHWH gerichtet wurden und ohne Mittler oder Vermittler beantwortet wurden. (Selbst an Jesus wurde mindestens ein Gebet gerichtet (siehe Apg. 7:59).

    Jesus sagte in Joh. 5:43: »Ich bin im Namen meines Vaters gekommen“. Hat Jesus selber einen Mittler gebraucht? War die „Gebrauchsanweisung“, respektive „Gebetsanleitung“, Jesu aus Matt. 6:5 – 13 out-of-date?

    Ich kann mir das nicht vorstellen; Jesus wusste alles im Voraus und hätte ganz sicher persönlich und direkt, eine gegebenen Falls notwendige Instruktion, unter seine Jünger gebracht – ohne das Paulus entsprechende Hinweise auf einen Mittler andeutete! Nach meinem Verständnis, beinhaltet das Johannesevangelium (es wurde übrigens viel später als Paulus‘ Timotheus Brief geschrieben) keine Instruktionen über wie-wo-worum gebetet werden sollte oder kann.

    Ich sehe das auch folgendermassen:
    „Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil“. Was ist mit „Im Namen des Volkes“ gemeint?
    (Anmerkung: Die Legislative ist zuständig für die Beratung und Verabschiedung von Gesetzen (Gesetzgebung) im inhaltlichen und formellen Sinn sowie für die Kontrolle der Exekutive und der Judikative.)

    Was sagte Jesus in Joh. 5?

    <„Denkt nicht, dass ich euch beim Vater anklagen werde. Mose wird euch anklagen – er, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt. Denn wenn ihr Mose wirklich glauben würdet, würdet ihr auch mir glauben; er hat ja über mich geschrieben. (Siehe 1. Mo. 49:10)Wenn ihr aber dem nicht glaubt, was Mose geschrieben hat, wie wollt ihr dann dem glauben, was ich euch sage?«

    Weshalb bringe ich diesen Text ein?
    a) Weil Moses ebenfalls als ein von JHWH eingesetzter Mittler agierte und weil derselbe ein Vorläufer von Jesus war. Engel fungierten ebenfalls als Mittler wie aus 5. Mo. 33:2 erkennbar ist: »Der Herr kam vom Sinai, und er leuchtete ihnen auf von Seir her; leuchtend erschien er vom Bergland Paran und kam von heiligen Zehntausenden her; aus seiner Rechten [ging] ein feuriges Gesetz für sie.«
    Das „Gesetz“ kam zu den Israeliten von Gott und „von heiligen Zehntausenden (Engel Gottes)“, die als (Über)Mittler fungierten. Paulus bestätigt das in Galater 3:19: „Im Übrigen wurde uns das Gesetz durch Engel mit Hilfe eines Vermittlers (Moses) überbracht.“

    b) Die Worte Jesu könnten als eine Art „Filter“ oder „Sieb“ missverstanden werden. Was sagte Jesus nochmal?: »Ich aber werde über die Erde erhöht werden und werde dann alle zu mir ziehen. Vertraut auf Gott und vertraut auf mich!« War/wird hierzu evtl. ein Mittler erforderlich? Nein, ich glaube das nicht.

    Zu deiner Aussage: „damit mein Gebet von nun an von Gott erhört wird“ stellt sich mir diese Frage:
    Wenn die Gebete erst nach Jesu Auferstehung in seinem Namen erfolgen sollen – was war denn mit den Gebeten seiner Jünger während Jesus unter ihnen weilte und ebenfalls bis zur Ausgiessung des Hl. Geistes?

    Auch diese Aussage „…sollte ich, nach dem Opfertod und der Auferstehung Jesu, in seinem Namen zu Gott beten und bitten“ sowie den von dir eingebrachten Bezug zum „Lösegeld“ und „Neuer Bund“ sehe ich differenzierter. Dazu möchte ich betonen, dass dieser Neue Bund ausschliesslich mit seinen 12 Aposteln ratifiziert wurde – ohne Mittler – und hauptsächlich für die Königreichs-Mitregenten gilt(Luk. 22:14,15). (Die erweiterten Auswirkungen dieses Neuen Bundes werden u.a. in der Offenbarung beschrieben.) Und das Lösegeld war sinngemäss das Opfer JHWH’s mit dem Opfer seines Sohnes sowie Jesus Opfer selber. Es galt als göttliche Garantie für ewiges Leben und entsprechende Runderneuerung des göttlichen Vorsatzes: Die Herrlichkeit JHWHs und Jesus wieder herzustellen. (Joh. 17:4)

    Meine Bedenken begründen sich u.a. auf Joh. 5: 19 – 23:

    »Was immer der Vater tut, das tut auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut. Ja, der Sohn wird noch viel grössere Dinge tun, weil der Vater sie ihm zeigt – Dinge, über die ihr staunen werdet. Denn wie der Vater die Toten zum Leben erweckt, so gibt auch der Sohn denen Leben, denen er es geben will. Dem Sohn ist nämlich auch das Gericht übertragen. Der Vater selbst richtet niemand; er hat das Gericht ganz dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ebenso ehren wie den Vater. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der den Sohn gesandt hat.«

    Was immer der Vater tut, das tut auch der Sohn.
    Was tat denn der Vater bevor Jesus auf die Erde kam? Was tat Jesus – wenn er das tat, was sein Vater tat – als Jesus auf die Erde kam/war? Und – was tut Jesus heute, wenn er das tut was sein Vater tut?

    “Der Sohn wird noch viel grössere Dinge tun damit alle den Sohn ebenso ehren wie den Vater.“ Muss Jesus erst den Vater fragen, ob unsere Gebete an ihn (Gott) weitergeleitet werden dürfen? Fungiert Jesus wirklich immer als ein Ver-/Mittler?

    Ich kann keinerlei Hinweise auf irgendeinen „Mittler Zweck“ erkennen. Meines Erachtens überzieht Paulus etwas „übereifrig“ so manches, für das ich von den Aposteln die Jesus zu Lebzeiten begleiteten, keinerlei entsprechende Aussagen vorfinde. (Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren, falls es Beweise geben sollte!)

    Fazit

    Unter Bezugnahme von Apg. 4:11, 12 (NGÜ)

    »Jesus Christus ist ›der Stein… der zum Eckstein geworden ist‹. Bei niemand anderem ist Rettung zu finden; unter dem ganzen Himmel ist uns Menschen kein anderer Name gegeben, durch den wir gerettet werden können.«

    verstehe ich Jesus so:
    Er war „vor der Erschaffung der Welt“ im Status einer göttlichen Herrlichkeit. Damit bestand bereits eine „Brücke“ von Anfang an, die ohne Mitwirkung eines „Briefkastens und Briefträgers“ aktiv war. Im Zuge der Menschheit musste diese „Brücke“ (der Vergleich gefällt mir!) zwar erneuert, aber nicht von Grund auf neu gebaut werden. Ein Übergang dieser „Brücke“ war immer möglich gewesen. Manchmal war eine „Baustelle“ notwendig aber grundsätzlich ging es bis zum Opfertod Jesus, von Mensch zu Gott und umgedreht, stets über diese „Brücke“. Eine „Aufstockung oder Erweiterung“ (das Loskaufsopfer) erfuhr „diese Brücke“ mit der Erhöhung Jesus zur Rechten Gottes. Eine (Ver-)Mittler Funktion sehe ich hierfür aber keine. Der Stein war immer vorhanden gewesen, er wurde aber zum Eckstein (Haupteckstein). Ich berufe mich auf Jesus Christus bei meiner Argumentation und darf ihn ebenfalls anrufen. Dafür benötige ich keinen Mittler aber um ewiges Leben zu erhalten benötige ich Glauben! Dieser Glaube ist quasi eine Art „Gebrauchsanweisung bzw. „Instruktionspflicht“.

    Der Glaube an Jesus ist die Brücke die uns zu JHWH trägt.

    Grüsse des Friedens Jesu vom Bodensee,
    Athalja

    1. Boas says:

      Lieber Athalja,

      ich habe mir deine Worte mehrfach aufmerksam durchgelesen. Der Ausdruck „Gebrauchsanweisung für ein Gebet“ hört sich zugegebener Maßen sehr technisch an. Aber genau dieses machen die Zeugen Jehovas in ihrer Lehre. Sie lehren eine GebetsTECHNIK. Für Sie bedeutet es im Namen Jesu zu beten, dass man am Ende des Gebetes diese Worte sagen muss. Dadurch geht meines Erachtens der eigentliche Sinn, Gott etwas in Jesu Namen zu bitten verloren. (Ob man Jesus anrufen darf, sind wir Beide ja einer Meinung.) Genau deshalb meinen die Zeugen, dass Jesus zu unserem persönlichen Gebetspostbote geworden ist, unser persönlicher Gebets-Post-Mittler.

      Bezüglich der Brücke (Mittler) möchte ich noch etwas anmerken. Vielleicht habe ich Dich auch etwas missverstanden:

      Es gibt heute eine Gruppe von Menschen, die den allein wahren Gott JHWH anbeten. Damit meine ich nicht die Christen sondern die Juden. Sie glauben an den allein wahren Gott JHWH und sie beten zu JHWH, wie schon auch zu Moses Zeiten. In ihrem Herzen, ihrem Denken und ihrer Lebenseinstellung sind Sie fest überzeugt, dass Jesus von Nazaret nicht der Messias, sondern ein Hochstapler war. Sie halten Ihn für einen Schwindler und Betrüger. Die meisten von den gläubigen Juden (das mit ihrem Glauben meine ich nicht abwertend) fassen seine Worte, dass er der Messias und Gottes Sohn sei, als Gotteslästerung auf. Heute, wie damals im ersten Jahrhundert, sind sie der Meinung, dass es diesem Verbrecher, Jesus von Nazaret, gerade recht geschehen ist, dass er an das Holz genagt wurde. Eine gerechte Strafe für diesen „Möchte gern groß“ von Scharlatan und Betrüger und Lügner. Sie denken, dass Jesus der letzte Deck in den Augen JHWH´s war.

      Und dann beten sie zu JHWH, als zu ihrem Gott und Schöpfer. Ob ihr Glaube an den richtigen Gott ihnen heute etwas nützt, wenn sie Jesus als Schwindler und Verbrecher ansehen, wage ich zu bezweifeln. Ob ihre Gebete ein Wohlgeruch für Jehova sind, ist für einen Christen absolut auszuschließen.

      Und doch machen sie bezüglich der Gebete nichts anderes als die vielen gläubigen Juden und Stammväter vor dem Erscheinen Jesu. Die vielen Brücken, die im AT so lobend erwähnt werden führen nach Jesus erscheinen ins Nichts. Da nutzt auch kein aufrichtiger Glaube an JHWH etwas, wenn da nicht der Glaube an Jesus neu dazukommt. Heute führt der einzige Weg nur noch über die Brücke, die der Mensch Jesus gebaut hat. Gebaut mit seinem Blut und seinem Leib als Loskaufsopfer für mich. Wer meint, diesen Mittler oder diese Brücke nicht zu benötigen, weil alles beim alten geblieben ist, irrt. Wer denkt, dass er diesen Mittler (Brücke) nicht benötigt, weder an Jesus als Sohn Gottes glaubt, und das Loskaufsopfer des MENSCHEN Jesus ablehnt, ihn sogar als Gotteslästerer sieht, findet statt der Herrlichkeit JHWH´s am Ende dieser Brücke nur noch ein tiefes schwarzes Loch.

      Ich finde, das sich das „Produkt geändert“ hat, weil das „Vorherige unvollständig war“ und nun der alte bekannte Weg der treuen Stammesväter der Juden erhebliche „Risiken und Nebenwirkungen“ birgt.

      Wenn ich an Jesus, als Sohn Gottes glaube und ich sein menschliches Opfer annehme ist jedes Gebet zu Gott automatisch im Namen Jesu gesprochen, jedes meiner Gebet im Namen Jesu erbittet. Im Namen Jesu zu beten ist für mich eine Lebenseinstellung im Denken und im Herzen. Auf die Gebetstechnik der Zeugen, am Ende „Im Namen Jesu“ zu sagen, kann ich dann getrost verzichten. Amen.

      Wenn ich den Gedankengängen der Zeugen folgen würde, käme ich genau dort hin, wo sie jetzt sind. Das schafft mächtig Platz für die eigenen Fantasien. Wie im Einsichtenbuch geschrieben und auch hier schon als Diskussion aufgetaucht: Wo es einen „Hauptmittler des Lebens“ gibt, gibt es auch genug Platz für jede Menge erfundene „Nebenmittler des Lebens“. Oder: Christus ist das Haupt der Versammlung und die LK ist das Nebenhaupt der Versammlung, kann man zwischen den Zeilen herauslesen. Die Hohepriesterlichen Dienste Jesu und seiner Unterpriester dürfen wir erst in den „1.000 Jahren“ schmecken. Doch so weit ist es meines Erachtens noch nicht.

      Und das alles wegen der ungewollten oder auch gewollten Falschinterpretation von 1. Tim. 2:5, wo eine fortdauernde Tätigkeit suggeriert wird, statt den einmaligen Akt der Güte zu akzeptieren. Doch der Psychologe weis, etwas Kompliziertes lässt sich besser verkaufen als etwas einfach Simples. Und die verworrenen Glaubensansichten der Zeugen sind wirklich kompliziert. Und mit jeder Falschinterpretation wird es schlimmer.

      Mein Bruder Athalja, schöne Grüße aus dem Saarland
      Boas

  20. Manfred says:

    Liebe Geschwister,

    ich bin gerade darüber erstaunt, dass kaum jemand was zu diesem neuen Artikel schreibt.
    Woran liegt das?

    Dieser Artikel ist doch mal erfrischend anders. Liegt es an dem Thema?
    Christus wird nicht um sonst als der Stein beschrieben, den die Bauleute verworfen haben.
    An ihm scheiden sich die Geister.

    Das macht mich jetzt etwas nachdenklich.

    Liebe Grüße Manfred

    1. Lieber Manfred

      Es kann daran liegen, dass jeder der hier auf dieser Seite liest den Vortrag als richtig empfindet.
      Mir geht es jedenfalls so.

      Liebe Grüße
      Alois

  21. Elfi says:

    Die Kluft, die durch die Sünde Adams zwischen Gott und uns Menschen entstand, hat das Kreuz Jesu überbrückt!

    Daher danke ich meinem Herrn Jesus Christus von ganzem Herzen für sein großes Opfer auf Golgatha!
    Und unserem Vater im Himmel, dass er nicht den Tod des Sünders wollte, sondern Erlösung geschaffen hat, durch Christus Jesus, unserem Herrn!

    Den Fußstapfen Jesu will ich folgen und der Anweisung Gottes gemäß, nur auf ihn, Jesus, hören! Lukas 9:35

    Elfi

  22. Manfred says:

    Lieber Brd. R.B.M.,

    Dein Vortrag hat mir sehr gut gefallen. Vor allem der Hinweis von Dir, dass Jesus eine Brücke für uns gebaut hat, damit wir zu seinem Vater kommen können. Diese Brücke hat er einmal gebaut und dann brauchen wir nur noch hinüber zu gehen.

    Jesus muss also nicht permanent für uns vermitteln. Er macht es einmal und das ist ausreichend. Wenn wir das dann ablehnen oder sogar nachdem wir bereits über die Brücke gegangen waren, uns wieder zurück wenden, dann ist das unsere eigene Schuld. Dann reißen wir sozusagen diese Brücke wieder ein und entfernen uns dadurch von Jesus als auch von seinem Vater.

    Diese Brücke (Weg) = Jesus müssen wir finden um dann auch zu seinem Vater zu kommen. Wenn wir die Brücke dann gefunden haben, dann sollen wir rüber gehen und drüben bleiben. Wir sollten nicht unser Vertrauen auf den Erdenmenschen setzen, bei dem es keine Rettung gibt. Rettung gibt es nur über Christus.

    Vielen Dank für diese für mich neue Sichtweise. Dem kann ich nur zustimmen.

    Liebe Grüße Manfred

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