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Bruderinfo

Kommentare (71)

  1. Profilbild von Birgit Birgit says:

    Diese rechnerei dauert etwas bei mir ;-)).Wann ist denn der 14 Nisan 2018?
    Danke Euch
    Birgit

    1. Liebe Birgit,

      wenn du nur das Datum wissen willst, das steht ganz am Ende. Dennoch denke ich bedarf es einer Erklärung, wie wir darauf kommen. Ich hoffe es ist nicht zu kompliziert. (?)

      Lukas 22:14-16 (NGÜ)
      14 Als es Zeit war, mit der Feier zu beginnen, setzte sich Jesus mit den Aposteln zu Tisch.
      15 Er sagte: »Wie sehr habe ich mich danach gesehnt, DIESES PASSAMAHL MIT EUCH ZU FEIERN, BEVOR ICH LEIDEN MUSS.
      16 Denn ich sage euch: Ich werde das Passamahl nicht mehr feiern, bis sich im Reich Gottes seine volle Bedeutung erfüllt.«

      Dieses Fest fällt gemäß der biblischen Einsetzung in den jüdischen Frühlingsmonat und BEGINNT NACH DEM JÜDISCHEN KALENDER MIT DEM VORABEND DES 15. NISAN. Der 14. Nisan ist der so genannte Rüsttag, an dem das Fest vorbereitet wird. Wenn am 14. Nisan die Sonne untergeht, beginnt der 15. Nisan, also der Beginn des Passafestes.

      Matthäus 26:1+2, 17-21, 26-29 (NGÜ)
      1 Als Jesus alle diese Dinge gelehrt und seine Rede beendet hatte, sagte er zu seinen Jüngern:
      2 »Ihr wisst, dass IN ZWEI TAGEN DAS PASSAFEST BEGINNT. Dann wird der Menschensohn verraten und gekreuzigt werden.«
      17 AM ERSTEN TAG DES FESTES DER UNGESÄUERTEN BROTE KAMEN DIE JÜNGER ZU JESUS UND FRAGTEN: »WO SOLLEN WIR DAS PASSAMAHL FÜR DICH VORBEREITEN?«
      18 Er antwortete: »Geht in die Stadt zu folgendem Mann« – ´er nannte ihnen den Namen` – »und sagt zu ihm: ›Der Meister lässt dir ausrichten: MEINE STUNDE IST GEKOMMEN. ICH WILL MIT MEINEN JÜNGERN BEI DIR DAS PASSAMAHL FEIERN.‹«
      19 Die Jünger führten alles so aus, wie Jesus es ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Passamahl vor.
      20 ALS ES ABEND GEWORDEN WAR, SETZTE SICH JESUS MIT DEN ZWÖLF ZU TISCH.
      21 Während des Essens erklärte er: »Ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten.«
      26 Im weiteren Verlauf des Essens nahm Jesus Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es den Jüngern mit den Worten: »Nehmt und esst, das ist mein Leib.«
      27 Dann nahm er einen Becher ´mit Wein`, sprach ein Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: »Trinkt alle daraus!
      28 Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele zur Vergebung der Sünden vergossen wird.
      29 Ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr vom Saft der Reben trinken bis zu dem Tag, an dem ich den neuen Wein im Reich meines Vaters mit euch trinken werde.«

      Jesus kam also mit seinen Jüngern am 14. Nisan zusammen, alles war vorbereitet, dann nach Sonnenuntergang (15. Nisan), begannen sie das Passafest und gleich im Anschluss führte er das Abendmahl ein, zum Gedenken an seinen Opfertod.

      Die folgende Tabelle listet die Termine vom Passafest im gregorianischen Kalender für die nächsten Jahre auf. Der Tageswechsel im jüdischen Kalender bei Sonnenuntergang unterscheidet sich vom Tageswechsel im christlichen Kalender um Mitternacht. Daher wird bei der Umrechnung der Beginn des Passafestes mit dem Datum des folgenden Tages im gregorianischen Kalender angegeben.

      Jesu Todestag war also der Hauptfesttag des Passafestes, der 15. Nisan.

      Markus 15:6-8 (NGÜ)
      6 Nun war es so, dass Pilatus AN JEDEM PASSAFEST einen Gefangenen freiließ, den die Juden selbst bestimmen durften.
      7 Damals saß ein gewisser Barabbas zusammen mit einigen anderen Aufrührern im Gefängnis; sie hatten bei einem Aufstand einen Mord begangen.
      8 Als jetzt eine große Menschenmenge zu Pilatus hinaufzog und ihn bat, wie üblich jemand zu begnadigen,

      Jahr nach jüdischem Kalender –
      Datum nach gregorianischem Kalender

      5776 23.–29. April 2016

      5777 11.–17. April 2017

      5778 31. März – 7. April 2018

      5779 20.–26. April 2019

      5780 9.–15. April 2020

      Wenn also der 31. März 2018 der 15. Nisan ist, dann fällt der 14. Nisan auf den 30. März 2018.

      Ich hoffe, das alles so richtig ist, und grüße dich ganz lieb die Omma (und der Oppa)

      1. Birgit says:

        Woooow,ich bin echt gerührt und dankbar für diese ausführliche Erklärungen.Herzlichen Dank

        1. Profilbild von Judge Judge says:

          Hallo Oma und Opa,, das habt ihr wieder wunderbar erklärt.

          Es grüßt Euch herzlich Euer Heidelbergscout

          Man könnte auch da nachschauen

          hagalil.com/kalender

          Oppa’s Berechnungen stimmen haargenau

      2. Profilbild von Judge Judge says:

        Hallo Oma und Opa,, das habt ihr wieder wunderbar erklärt.

        Es grüßt Euch herzlich Euer Heidelbergscout

        1. Omma@Judge says:

          Hallo Judge,

          jetzt wäre ich fast vom Stuhl gefallen, wollte nur mal sehen, was der Judge so schreibst, und dann lese ich völlig überrascht, dass sich hinter Judge unser Heidelbergscout versteckt!!!

          Wir danken dir für dein Lob und senden ganz liebe Grüße in den Süden, auch an deine liebe Frau und eure liebe Tochter.

          Omma & Oppa

  2. Fox says:

    Guten Tag Alois,

    du schreibst „Mit diesem Gleichnis, das von Jesus stammt, ist völlig klar, dass wir immer von Jesus das Fleisch essen und das Blut trinken müssen um zu leben. Das auf einen Tag pro Jahr zu beschränken bedeutet im Gleichnis, dass eine Rebe nur einen Tag im Jahr wachsen möchte, Blätter und Früchte sprießen lassen möchte. Das geht natürlich nicht und auch in diesem Falle stirbt die Rebe ganz sicher ab.“

    Nach meinem Verständnis bezieht sich das Gedächtnismahl „nur“ darauf, uns zu erinnern, welche Freiheit uns Jesus durch seinen Tod ermöglicht hat. Bleiben wir bei deinem genannten Beispiel des Weinstocks und der Reben/Blätter daran. Ein Weinstock wird 1x im Jahr zurückgeschnitten, i. d. R. kurz vor dem Wintereinbruch, wenn kein Wasser mehr aufgenommen wird um Früchte ausreifen zu lassen. Dieses Zurückschneiden ermöglicht im nächsten Frühjahr ein kraftvolles Austreiben der Ranken, kräftige Blüten und daraus gute Reben.
    Des Todes Jesu zu gedenken ist für mich wie das zurückschneiden des Rebstocks. Jetzt dürfen wir an ihm wachsen und gedeihen. Und das tun wir durch das, was er uns gelehrt hat, zusammen in der Gewissheit, dass dies kein leeres Gerede war, sondern durch seinen Tod und die Auferstehung für uns zum Amen wurde.
    Allerdings beruhen all diese Annahmen auf Auslegungen und es hatte ganz bestimmt einen guten Grund für unsere beiden Höchsten, nicht zu detailliert alles festzuhalten. Wo bliebe sonst der Glaube!? Das Wichtigste im Kindschaftsverhältnis zu unserem himmlischen Vater, ermöglicht durch Jesus, ist doch nicht alles zu wissen, sondern im Vertrauen auf den Vater freudig darauf zu warten was er uns durch seinen Sohn bei dessen Wiederkunft auf der Erde mitbringt und ein Machtwort spricht zu denen, die uns gepiesackt haben, weil sie dachten, wir stünden doch ganz allein.
    Ich freue mich für jeden, der des Todes Christi gedenkt und sich mit ihm identifiziert als Geschwisterkind unseres lieben himmlischen Vaters.

  3. Omma says:

    Hallo, ihr Lieben,

    ich habe heute eine Mail mit folgender Frage erhalten:

    „eine frage hab ich dennoch einmal zum abendmahl—wie ist das wenn jemand keinen wein aus schwerwiegenden gesundheitlichen gründen nehmen darf,ist dann das ganze abendmahl hinfällig? oder dürfte man in diesem falle traubensaft ohne alkohol nehmen? das bereitet uns kopfzerbrechen….“

    Eine liebe Schwester und ich haben uns sehr lange über das Thema Wein oder Traubensaft heute unterhalten, nun würde es uns sehr interessieren, wie ihr darüber denkt, wenn möglich mit passenden Bibeltexten.

    Wir freuen uns schon auf eure zahlreichen Antworten, und es grüßt euch die Omma

    1. Franz says:

      In unserer Gemeinde verwenden wir für den Wein kleine Plastikbecher (ähnlich wie beim Hustensaft beigepackt) und diese Menge stellt für niemanden ein gesundheitliches Problem dar. Wir haben in unserer Versammlung einen ehemaligen Alkoholiker und auch der sagte, dass so eine kleine Menge keinen Rückfall auslöst.

      Das Gebot unseres Herrn Jesus gilt und sollte nicht durch menschliche Überlegungen außer Kraft gesetzt werden.

      Allen treuen Zeugen, die Jesus als ihren Herrn angenommen haben (1. Kor 8,6; Eph 4,5), möchten wir dazu ermutigen von den Symbolen zu nehmen („Nehmt und esst.“ … „Trinkt alle daraus.“ – nach Mat 26,26-28), weil darin ein unbeschreiblicher Segen enthalten ist.

      Euer
      Franz

      1. Tommy says:

        Hi Franz,
        ich denke auch, dass der Herr damals und seine Juenger tatsaechlich Wein verwandt haben, moechte aber anmerken, dass es sichhier auch um eine Symbolik handelt. Schliesslich war der Wein nicht Jesu Blut und das Brot nicht tatsaechlich sein Fleisch, wie er es in Johannes (6 glaube ich) gesagt hatte. Tatsaechlich sollte dass zur Erinnerung an ihn geschehen. Un wiederum glaube ich, dass wir uns dessen jeden Tag bewusst sein sollen.
        So wird er ein Teil von uns und wir von ihm.
        Ist aber nur so ein Gedanke.
        Tommy

      2. Fox says:

        Guten Abend Franz,
        für einen Ex-Alkoholiker ist es äußerst gefährlich, Alkohol in welcher Form auch immer zu sich zu nehmen. Selbst gewisse Mundwässer und Pflegeprodukte dürfen nicht verwendet werden.

        Das Gedächtnismahl gründete auf dem Passah. Dieses sollte in Aufbruchstimmung zu sich genommen werden und zwar von jedem Israeliten. Anlässlich eines Gedenktages zur Befreiung des von Gott auserwählten Volkes wäre m. E. Alkohol unpassend gewesen. Jesus sagte nichts von Wein. Während des von ihm eingesetzten Gedächtnismahls sprach er davon, nicht mehr von den Früchten dieses Gewächses zu trinken. Als ihm bei der Kreuzigung ein alkoholisches Getränk gereicht wurde und er davon probiert hatte lehnte er es ab. (Matth. 27:34) Wenn der Sohn Gottes sein Blut nicht mit Gesäuertem (Vergorenen) versetzen wollte, leite ich für mich daraus ab, dass der Vergleich seines Blutes, der Kelch, ebenso nichts Gesäuertes enthalten sollte. Beim Brot als dem Leib Jesu war der Sachverhalt einfacher, da während des Passah ohnehin nichts Gesäuertes in den Häusern befindlich sein durfte. Wenn wir das ungesäuerte Brot als Symbol für den sündenlosen Leib Jesu werten, warum dann nicht ungesäuerten Traubensaft als Symbol für das sündenlose Blut Jesu? Gehört das nicht zusammen?
        Paulus wies die Korinther nach 1. Korinther 11 zurecht, sie sollten das Gedächtnismahl würdig begehen und dabei kritisierte er den vorherigen – reichlichen – Genuss von Wein.

        Mit Sicherheit weiß Jesus um unsere Herzenseinstellung und unser Bemühen um ein würdevolles Gedenken dessen, was er für uns getan hat. Manches ist unserem Gewissen überlassen und daher steht an oberster Stelle, uns für das zu freuen, was unser Herr Jesus für uns alle getan hat.

      3. Edeltraut Kühne says:

        In unserer Gemeinde trinken wir zwar alle aus großen Kelchen, aber jeder nur ein kleines Schlückchen, dass man ja auch noch selber dosieren kann.
        ich denke auch, dass dies kein Problem bedeutet, aber wir befolgen den Wunsch unseres Herrn Jesus!
        Ich empfinde die Teilnahme am Abendmahl, genau wie Du, lieber Franz, als einen großen Segen und möchte es nicht mehr missen! Zumal unser Herr uns dazu dringend ermuntert in Johannes 6:53-58.
        Liebe Grüße.
        Elfi

    2. Profilbild von Manfred Manfred says:

      Liebe Omma,

      in diesem Kommentar hier habe ich ja was über das Symbol der Liebe, den Ehering geschrieben:
      bruderinfo.de/passende-bibeltexte-zur-wtg/passende-bibeltexte-zur-wtg/comment-page-1/#comment-44935

      Ich sehe das genauso wie Tommy. Brot und Wein sind ein Symbol, für den Leib Christi, so wie der Ehering ein Symbol für die Liebe, bzw. die Heirat eines Liebes/Ehepaares ist. In der Regel sind diese Ringe aus einem Edelmetall, wie Gold, Silber usw.

      Was ist jedoch wenn man das Geld dafür nicht hat. Darf man sich dann nicht lieben oder heiraten? Vielleicht ist auch gerade kein Juwelier in der Nähe und da hat sich schon mancher Mann mit einem Ring aus dem Kaugummiautomaten beholfen. Ist die Ehe weniger wert, nur weil die Frau bei einem Plastikring JA gesagt hat, statt
      einem aus Silber oder Gold? Bestimmt nicht. Denn der Ring ist nur ein Symbol für das es steht, unabhängig davon aus welchem Material er ist.

      Ob ich jetzt einen alkoholischen Traubensaft (Wein) nehme oder einen nichtalkoholischen, ist nicht von Bedeutung. Es sind beides nur Symbole die für das Blut unseres Herrn Jesus stehen würden. Außerdem stimmt es nicht, dass man als Alkohliker keinen Rückfall bekommt, wenn man Wein aus einem Medizinbecher trinkt. Es gibt Seiten im Internet, da wird man darüber aufgeklärt, in welchen Lebensmitteln auch nur ganz wenig Alkohol enthalten ist, damit man diese meiden kann wenn man damit ein Problem hat.

      Zu behaupten, dass man unter keinen Umständen davon abweichen darf, ist wieder nur ein Menschen Gebot. Außerdem steht in Mat. 26 auch:

      27Und er nahm einen Kelch und dankte und gab ihnen den und sprach: Trinkt alle daraus!

      Wenn man sich schon auf den wortwörtlichen Buchstaben beruft, dann muss man auch einen Kelch verwenden, ansonsten handelt man auch den Anweisungen Jesu zuwider. Wer sich auf das Gesetz beruft, muss das ganze Gesetz befolgen. Wenn er nur in einem fehlt, hat er das Gesetz nicht gehalten.

      Ich frage mich: Was ist dem würdigen Anlass des Abendmahles angemessener?

      Einen Kelch/Weinglas mit alkoholfreiem Traubensaft oder
      ein Plastik Medizinbecher mit Rot Wein?

      Macht nicht aus den Symbolen die für unseren Herrn Jesus Christus stehen eine Debatte und vergesst dabei das wichtigste:

      Jesus ist für uns persönlich und für die Sünden der Menschheit gestorben. Darauf kommt es an. Auch da gebe ich Tommy Recht. Daran sollte man sich täglich erinnern und ein Leben führen, dass erkennen lässt, dass man diese Opfer wirklich zu schätzen weiß.

      Das ist meine Meinung dazu.

      Liebe Grüße Manfred

    3. Profilbild von Alois Alois says:

      Liebe Omma

      Ich glaube es geht nicht um das buchstäbliche Brot und den buchstäblichen Wein, sondern um Jesu Gedächtnis.
      Immer wenn wir Brot essen und immer wenn wir Wein trinken, können wir an das Opfer Jesu und das Blut das er für uns vergossen hat gedenken. Es geht primär um das Gedenken an Jesus und nicht um Wein und Brot.
      Ich glaube man kann genauso auch sagen, immer wenn ich Traubensaft trinke, gedenke ich dem Tod Jesu, dass er für uns sein Blut vergossen hat und gestorben ist, damit wir leben dürfen.

      1. Kor. 11
      23. Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, daß der Herr Jesus in der Nacht, in welcher er überliefert wurde,
      24. Brot nahm, und als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis.
      25. Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahle und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute; dies tut, so oft ihr trinket, zu meinem Gedächtnis.
      26. Denn so oft ihr dieses Brot esset und den Kelch trinket, verkündiget ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

      Kein Wort davon dass wir nur am 14. Nisan an Jesu Opfer gedenken sollen, das ist meiner Ansicht nach auch eine Erfindung von Menschen. Wir können im Prinzip jeden Tag ehrfürchtig dem Opfer Jesu gedenken.
      Oder anders ausgedrückt. Ich glaube es gibt kein Falsch, solange unser Handeln den Zweck hat Jesu Opfer für unser Leben zu gedenken, außer wenn uns jemand Brot und Wein reicht um Jesu Opfer zu gedenken, wir es aber ablehnen. Das haben ich leider Vergangenheit bei dem Gedächtnismal bei den Zeugen viele Mal falsch gemacht, ein Grund mehr dass uns unsere Sünden vergeben werden.

      Liebe Grüße
      Alois

    4. Barbara Nadeem says:

      Hallo liebe Omma,

      in unserer Gemeinde nehmen wir roten Traubensaft. Da das ja ebenfalls ein Produkt der Weinrebe ist , sehe ich da kein Problem. Das Abendmahl ist ein Gedächtnismahl, zur Erinnerung an den Opfertod unseres Herrn. Brot und Wein sind Symbole. Worauf es ankommt ist unsere Dankbarkeit dem Herrn Jesus gegenüber. Und durch das brechen des Brotes bringen wir gleichzeitig unsere Gemeinschaft mit allen wahren Christen weltweit zum Ausdruck, den die Gemeinde ( und es gibt nur eine) wird ja als sein Leib bezeichnet.

      Liebe Grüße,
      Barbara Nadeem

  4. Profilbild von Franz says:

    Nach dem jüdischen Kalender!
    Der 15. Nisan begann am 10. April nach Sonnenuntergang.
    Also begann der 14. Nisan am 9. April nach Sonnenuntergang.
    LG
    Franz

  5. Profilbild von Ronny Ronny says:

    Hallo ihr lieben,

    ich kann die Aufregung über das neue “ Schild “ an der Wand nicht verstehen.
    Es hieß schon immer Königreichs Saal der Zeugen Jehovas.
    Sie waren immer schon nur Zeugen von Jehovas Vergangenheit und Zukunft,
    Jesus hatte nie den Stellenwert dem ihn zusteht.
    Und sie waren immer schon eine Organisation, eine Organisation von Geistgesalbten geführt.
    Ja von Menschen, die sagten, nur sie verstehen die Bibel richtig, weil sie den Geist Gottes haben.
    Weil sie auserwählt sind, weil sie das Sprachrohr Gottes auf Erden sind.
    Unser treuer Sklave.
    Wer das von sich glaubt, dem kann man das Schild nicht übel nehmen.
    Wer fast ein Jahrhundert den Menschen an den Türen erzählt, die Generation von 1914 wird nicht vergehen und nun Stillschweigen darüber veranlasst, der hat bestimmt keinen anderen Draht zu Jehova wie jeder andere auch …

    viele Grüsse an Alle
    euer Ronny

  6. Glueckskind says:

    Liebe Leser,
    zunächst einen Einlassung zur vom Verfasser dargestellten Berechnung des Abendmahldatums in 2016.

    A.
    Die vom Verfasser dargestellte Ermittlung des 14. Nisan 2016 entspricht dem HEUTE verwendeten jüdischen LuniSolar-Kalender. Dieser wiederum entspricht dem metonischen Zyklus und führt dazu, dass das 3., 6., 8., 11., 14., 17. und 19 Jahr nach diesem Zyklus jeweils eine Schaltjahr mit 13 Monaten ist.
    (Metonischer Zyklus: Erst ab 4. Jahrhundert n. Chr. gibt es nach dem Erlass von Hillel II. einen mit diesem Zyklus standardisierten Kalender.)
    Daher weisen auch die Kalenderangaben Jüdischer Gemeinden für 2016 den 14. Nisan am 22. April aus.

    B.
    Für Christen gilt diese Zeitrechnung jedoch nicht, hier gilt, was im ersten Jahrhundert nach Christi Geburt Brauch war

    Details:
    Über den Beginn des religiösen Jahres sagte Jehova zu den Juden:
    (2. Mose 12:2) „Dieser Monat wird für euch der Anfang der Monate sein. Er wird für euch der erste der Monate des Jahres sein.

    Welcher Monat ist gemeint?

    ABIB oder NISAN – der ursprüngliche Name des ersten Mondmonats des heiligen Kalenders und des siebten Monats des bürgerlichen Kalenders der Juden (2Mo 13:4; 23:15; 34:18; 5Mo 16:1). Er fällt gewöhnlich teils in den März und teils in den April.

    Wann begann nun das jeweilige religiöse Jahr?
    Dies richtete sich wohl im Mondkalender nach der Frühjahrs- und Herbst-Tag- und Nachtgleiche. Diese lies erkennen, ob die verwendete Zählung der Tage und Monate noch dem natürlichen Verlauf der Jahreszeiten entsprach.

    Die jeweils beobachtete Tag-und Nachtgleiche zeigte den Beginn der nächsten Jahreszeit an, und da diese immer zwischen Neu- und Vollmond liegt, begann der jeweilige Monat bereits ca. 11 Tage vorher.

    Die Frühjahrs-Tag- und Nachtgleiche fiel in diesem Jahr 2016 auf den:
    2016 20.März Frühlingssonnenwende Tag-Nachgleiche im Frühling

    Daraus folgt, dass das religiöse Jahr, also der Monat Nisan, mit dem Neumond begann und beginnt, der direkt vor dem ersten VOLLMOND nach der Frühjahrs-Tag- und Nachtgleiche liegt.

    Die Frühjahrs-Tag- und Nachtgleiche Tag fiel in 2016 in der Tat auf den 20.3.2016! Der nächste Vollmond nach dieser Tag- und Nachtgleiche war bereits am 23.3.2016!
    Somit war es absolut korrekt, den 14. Nisan 2016 auf den 23.3.2016 zu terminieren und an diesem Tag nach Sonnenuntergang das Abendmahl des Herrn zu feiern.

    AAIKV

    1. Profilbild von W.F. W.F. says:

      Lieber Revenant,

      als ich den Artikel ausgearbeitet habe, war ich mir auch erst nicht schlüssig, ob ich auf den genauen Zeitpunkt dieses Jahr überhaupt eingehen sollte. Ich habe lange im Internet nach Informationen gesucht und habe leider nur eine Aussage dazu überhaupt gefunden, ab wann das Jahr beginnt. Das hatte ich dann hier gefunden:

      Ich zitiere hier aus den Kalenderbriefen des Georg Albrecht Hamberger Seite 22

      Wenn diese Aussage falsch sein sollte, dann tut es mir leid. Vielleicht ist sie aber auch richtig. Ich kann das nicht beurteilen. Wenn Du aber meinen Artikel bis zum Ende gelesen hast, dann müsste Dir auch bewusst worden sein, dass man das Abendmahl eben nicht an einem bestimmten Tag feiern muss, sondern es tut, wann immer man dem Wort des Herrn (Jesus) gehorcht. Deshalb habe ich selbst auch noch nie von den Symbolen genommen, weil für mich die Symbole zweitrangig sind, wenn ich das tue für was die Symbole stehen.

      Doch wenn ich an einer Abendmahlfeier teilnehmen würde, bei der mehrere Personen anwesend sind und dort die Symbole für das Opfer Jesu herumgereicht würden, dann würde ich definitiv davon nehmen.

      Vielleicht hast Du Recht damit, dass der 14.te Nisan dieses Jahr doch nicht am 22.4.16 ist. Vielleicht ist das so. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass in den Versammlungen der ZJ das Abendmahl nicht so gefeiert wird, wie es richtig wäre, wenn man es in einer Gemeinschaft abhält. Wichtig ist nur, dass man sich vor den Menschen zu Jesus bekennt. Alles andere ist zweitrangig. In diesem Punkt hören die ZJ nicht auf die Worte Jesu und damit gehorchen sie nicht ihm, sondern demjenigen der ihnen verbietet von den Symbolen zu nehmen. Sie machen somit zwei Fehler. Sie hören nicht auf ihn und sie nehmen sein Opfer nicht an.

      LG W.F.

      1. revenant says:

        Nun, zu Deiner „Feststellung“, das Abendmahl würde bei den Zeugen Jehovas nicht „richtig“ gefeiert, weil nicht alle von den Symbolen nehmen, dazu werde ich Kürze gern noch Stellung beziehen (ein militärischer Ausdruck, aber nicht kriegerisch gemeint).

        Es ist sehr wohl richtig, das korrekte Datum zu ermitteln, weil wir Jesu Fußstapfen GENAU nachfolgen sollen und wollen.

        qljnlb

        1. Profilbild von W.F. W.F. says:

          Lieber Renevant,

          da bin ich schon sehr gespannt, wie Du das biblisch belegen möchtest, dass es richtig ist, die Symbole die Rettung und ewiges Leben bedeuten einfach an sich vorüberziehen zu lassen.

          Bitte nenne uns aber biblische Belege dazu, nicht aus den Publikationen der Org. Zeige uns einen Bibeltext, wo sich die Jünger Jesu versammelt haben und dann das Abendmahl so gefeiert haben, wie es die Zeugen tun. Vielen Dank im Voraus.

          L G W.F.

          1. Profilbild von Elijahu Elijahu says:

            Zitat: „Bitte nenne uns aber biblische Belege dazu, nicht aus den Publikationen der Org. Zeige uns einen Bibeltext, wo sich die Jünger Jesu versammelt haben und dann das Abendmahl so gefeiert haben, wie es die Zeugen tun. Vielen Dank im Voraus.“

            Das dürfte nicht gelingen, ich habe das NT 3x durchgesucht, um das zu finden 😉

          2. Profilbild von Alois Alois says:

            Da bin ich auch gespannt wie man die Zeugen Gedächtnismahl Durchführungsverordnung biblisch belegen will. Dies ist noch viel schwerer biblisch zu beweisen als die Dreieinigkeitslehre.

            Grüße
            Alois

        2. Matthäus says:

          Ja ich bin auch gespannt wo unser Glückskind die Belege ausgraben wird die beweisen dass wir nicht von den Symbolen nehmen dürfen.

          In der HfA habe ich bei meinem Bibellesen einen interessanten Vers gefunden:

          Hebr. 13: 9 Darum lasst euch nicht durch alle möglichen Lehren in die Irre führen. Es ist das Größte, wenn jemand seine ganze Hoffnung auf Gottes Gnade setzt und sich durch nichts davon abbringen lässt. Fest im Glauben wird man nicht, indem man auf bestimmte Speisen verzichtet. Das hat noch niemandem genützt.

          10 Wir haben einen Altar, das Kreuz, an dem Jesus seinen Leib als Opfer darbrachte. Daran haben die keinen Anteil, die ihre Rettung von den Opfern im jüdischen Heiligtum erwarten.

          In der HfA von 1996 steht der Vers 10 so: „Wenn an unserem Altar das Abendmahl ausgeteilt wird. dürfen diejenigen nicht davon essen, die ihre Rettung immer noch von der Erfüllung des Gesetzes erwarten statt vom Opfertod Christi am Kreuz.“

          Und damit wird klar warum die JW.org es den Gläubigen untersagt von den Symbolen zu nehmen, sie reden ihnen ja ein sie müssen es sich selbst erarbeiten und verdienen. Gnade und Geschenk das gilt bei den ZJ nicht, solche kann man ja für eigene Zwecke nicht ausbeuten. (siehe Rö. 4:1-5)

          Aber wie sooft wird das Glückskind auch diesen Kommentar ignorieren. Das tragische daran ist jenes was man hier lesen kann:

          www.(talkteria.de/forum/topic-155311.html)

          5. Absatz:

          „…lassen ihre Anhänger (die Satanisten) das Brot und
          den Wein vorüberziehen“

          …traurig, traurig wie weit die WTG, besser der Staatsanwalt J. Rutherford, den ein ehemaliger Kreisaufseher einmal einen Verbrecher nannte, ihre Gläubigen von Jesus wegführt. Nicht das was Jesu erwartet (siehe Joh. 6: 51) der der Welt das Leben zu seinen Bedingungen schenken möchte, sondern das was der Machtmensch Rutherford anordnete wird heute immer noch umgesetzt und verteidigt.

          1. Matthäus says:

            Hier noch der Zusammenhang der Worte Jesu:

            Joh. 6: 50 Aber hier ist das wahre Brot, das vom Himmel kommt. Wer davon isst, wird nicht sterben. 51 Ich bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist und euch das Leben gibt. Jeder, der dieses Brot isst, wird ewig leben. Dieses Brot ist mein Leib, den ich hingeben werde, damit die Welt leben kann.“ …

            53 Darauf erwiderte Jesus: „Das eine steht unumstößlich fest: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr kein Leben in euch. 54 Nur wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ihn werde ich am letzten Tag auferwecken. 55 Denn mein Leib ist die lebensnotwendige Nahrung und mein Blut der Leben spendende Trank. 56 Wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.

            Und hier die verrückte Anweisung der LK:

            WT 15.1.2015 „Kein Diener Jehovas und treuer Nachfolger Jesu würde von den Symbolen nehmen, wenn er oder sie in Wirklichkeit keinen eindeutigen Beweis hat, gesalbt zu sein. So jemand würde sonst Jesu Opfer respektlos behandeln.“ – Abs. 13          

            Nebenbei bemerkt, beim ersten Abendmahl waren die Apostel auch noch nicht gesalbt – … also haben sie Jesu Opfer respektlos behandelt ! ???

        3. Profilbild von Manfred Manfred says:

          Lieber Renevant,

          bist Du noch da? Dein letzter Kommentar von Dir war am 10. April, wo Du angekündigt hast, du würdest noch Stellung beziehen, warum die ZJ das Abendmahl richtig feiern würden, wenn sie die Symbole an sich vorüberziehen lassen.

          Suchst Du noch nach einem Bibeltext, der das beweisen soll? Dann verschwende nicht Deine Zeit, Du wirst keinen finden. Weißt Du nicht was in Hebräer steht?

          Heb. 4:12,13; Elb: 12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;
          13 und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben.

          In 2.tim. 2:15 steht, dass man das Wort Gottes recht handhaben sollte. Das Wort Gottes ist Wahrheit und es ist gerecht. Nehmen wir mal ein buchstäbliches Schwert in einem Kampf. Ein zweischneidiges Schwert hat zwei scharfe Seiten. Wenn Du mit so einem Schwert auf einen Gegner einschlägst, dann ist auch immer eine scharfe Seite dir selbst zugewandt. Wenn der Gegner Deinen Schlag geschickt abwehrt, dann könnte es passieren, dass dir das eigene Schwert eine Verletzung beibringt, da ja eine scharfe Seite auch auf Dich zeigt.

          Mit der Bibel ist es so. Sie ist vollkommen unparteiisch gegenüber denen die sie benutzen. Es ist einfach die Wahrheit. Wenn man nun die Bibel auch so gebraucht und nur Wahrheit verkündet, dann passiert einem nichts. Versucht man aber mit der Bibel eine Lüge zu beweisen oder Unwahrheit zu lehren, dann trifft einen die zweite scharfe Seite. Dann wird der getroffen, der das Wort der Wahrheit eben nicht recht handhabt. Ich habe das selbst schon erlebt, aber das schöne ist auch, egal wie oft du das Schwert falsch gebraucht hast und dich dabei selbst verletzt hast, wenn Du damit aufhörst und das Schwert nun richtig gebrauchst, dann verzeiht Dir Gott Deine Fehltritte. Es ist nicht nur wahr, gerecht und unparteiisch, es verzeiht auch und ist barmherzig. Eben genauso wie es auch Gott und Jesus ist.

          Hör bitte auf zu versuchen mit dem Wort Gottes die Lüge zu beweisen. Es wird dir nicht gelingen und der einzige der am Ende Schaden erleidet, bist Du selbst.

          Wenn Du das Glückskind bist und nun als Renevant zurück gekehrt bist, dann ist das für mich in Ordnung. Ich glaube auch nicht, dass Du hier auf dieser Seite bist um uns von den Lehren der WTG zu überzeugen, ich glaube vielmehr, dass Du hier bist um dich selber zu überzeugen.

          Du hast mittlerweile große Zweifel daran, ob Du tatsächlich „in der Wahrheit“ bist. Wenn Du es schaffst, uns hier zu zeigen, dass die Organisation doch Recht hat, dann hast Du Dir selbst bestätigt, dass es gut und richtig ist, dieser Religionsgemeinschaft anzugehören. Eisen wird eben durch Eisen geschärft.

          Ich habe Dir damals schon geschrieben, dass Du Dich zu Recht Glückskind genannt hast, denn es kann für Dich wirklich Glück bedeuten, dass Du vielleicht auf diesen Seiten die Möglichkeit hast, zu Christus zu finden. Etwas was Dir in den Versammlungen der ZJ nicht gelungen ist. Dazu musst Du aber aufhören, die Bibel mit den WT Auslegungen zu vermischen. Wenn Du Christus in Dein Herz lässt, dann wird Dir buchstäblich ein Licht aufgehen und dieses Licht wird Dich nicht mehr verlassen, wenn Du treu Christus folgst und nicht Menschen.

          Bei dem Gleichnis vom verlorenen Sohn geht es nicht darum, dass Du wieder zurück zur Organisation gehst und dort ein Jahr in der letzten Reihe sitzt und keiner mit Dir redet, sondern es geht darum, zurück zum Christus zu finden und nur wenn man ihn gefunden hat, dann kann man auch zum Vater kommen.
          Wenn Du als verlorener Sohn heimkehrst, dann wird sich der Himmel freuen und Dich nicht damit bestrafen, so wie es die Organisation tut. Schau Dir das Gleichnis vom verlorenen Sohn mal genau an und betrachte dann die Lehre der Organisation wie sie dies handhaben.

          Es ist eine Lüge, wenn man versucht über eine Organisation zum Vater zu gelangen. Das geht einfach nicht, so steht es geschrieben:

          Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

          Niemand heißt Niemand, nicht ein einziger Mensch wird zu Jehova gelangen, weil er der Organisation gefolgt ist. Nicht einer.

          Was meinst Du was eher stimmt, das was seit zweitausend Jahren unverändert in der Bibel steht oder das was Menschen seit 100 Jahren in ihren Wachttürmen zig mal geändert haben. Entscheidest Du Dich für Gott und Jesus oder für Menschen, bei denen es keine Rettung gibt?

          Die Antwort darauf entscheidet, ob Du tatsächlich ein Glückskind bist oder ein Pechvogel.
          Ich wünsche Dir das erste.

          Liebe Grüße Manfred

          PS: Und niemand wäre Dir böse, wenn Du zugibst, dass Du im Irrtum warst. Im Gegenteil, dadurch würdest Du Stärke beweisen und Dir den Respekt aller hier erwerben. Gleichzeitig würdes Du der LK eine Lektion erteilen, wie man damit umgeht, wenn man etwas falsches gesagt hat. Denn sie geben es nicht zu.

    2. Hallo Gluekskind(Revenant),
      1.wenn du dich als Glueckskind anmeldest, dann verwende auch diesen Namen und ändere diesen nicht immer ab, denn das schafft Verwirrung.
      2.Als die Juden in Gefangenschaft waren übernahmen sie(leider) den Kalender der Babylonier. Der Monat Nisan war der babylonische Nisannu. Aber das nur nebenbei.
      Zu dieser Zeit kannte man schon den 2.Adar, dass „Dazuzählen des Schaltmonates“….das zur Info. Der metonische Zyklus ist hier sehr umstritten und wird in Wirklichkeit nicht unter Kennern anerkannt.
      Aber das nur nebenbei. Der heutige Jüdische Kalender ist somit die Fortführung des alten Kalenders, das bestätigte uns ein Historiker der sich mit den Dingen genau auskennt.

      3.Es wird hier noch eine detailliertere Abhandlung mit Geschichte und Historie geben, da hier anscheinend immer noch Unklarheiten bestehen. Bruder W.F. schreibt hier im Grunde das auf was es in Wirklichkeit ankommt. Auf die Annahme des Opfers Jesu und die Erkennung seines Opfers, indem wir dies auch durch das Festmahl einhalten und ehren… und nicht durch die Ablehnung des Opfers Jesu indem wir seine Einladung abschlagen. Das „nicht nehmen“ der Symbole ist ein Akt der Verschmähung Jesu und unseres Himmlischen Vaters. In Matthäus 23:13 heißt es: … wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Himmelreich vor den Menschen zuschließet! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die laßt ihr nicht hinein. So wird das Himmelreich verschlossen, indem man probagiert nicht von den Symbolen zu nehmen. Dies zur Kenntnisnahme. Grüße Bruderinfo 🙂

      1. revenant says:

        Oha, ich rechnete nicht mit der „Wahrnehmung“ meiner Kommentare durch Bruderinfo, freue mich aber, dass diese Kommentare zumindest so Ernst genommen werden, dass darauf reagiert wird.

        Es ist sehr wohl wichtig, den historisch richtigen Zeitpunkt für die Abendmahlsfeier zu verwenden, denn wir wollen ja Jesu Fußstapfen genau nachfolgen, nicht wahr?

        Eure Hinweise auf die Veränderungen des Jüdischen Kalendariums während/nach der babylonischen Gefangenschaft sind unvollständig.
        Man kann alle Kalendertheorien getrost hinter sich lassen und einer einfachen Regel folgen, um das richtige Datum für den 14. Nisan zu ermitteln:

        Das Datum des ersten Vollmonds nach der Frühjahrs-Tag- und Nachtgleiche ist immer der 14. Nisan – so einfach ist das, selbst die katholische und evangelische Kirche wenden Dies richtig an, wenn diese den Ostersonntag festlegen – es ist immer der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond, der auf die Frühjahrs-Tag- und Nachtgleiche folgt.

        qljnlb

  7. Glueckskind@boas says:

    Hallo, Boas…..
    danke für Deine Einlassung(en).

    Gern nehme ich kurz Bezug auf Deine Ausführungen:

    Bestimmt hast Du übersehen, das Manfred von einer Auferstehung im „Himmel“ bzw. Leben im „Himmel“ gesprochen hat. Im Römerbrief kommt der Begriff „Himmel“ nur zwei Mal vor; im Kapitel 1 und im Kapitel 10, wenn ich mich Richtig entsinne. Das Wort „himmlisch“ kommt im Römerbrief gar nicht vor.

    Es mag sein, dass Manfred die Auferstehung im Himmel meinte, dies ist dem von mir zitierten BibelText jedoch nicht direkt zu entnehmen. Und auch den Worten Manfreds ist dies nicht zu entnehmen, Manfred zitierte Dritte und meinte, diese hätten gesagt, im gemeinten Text aus Römer 8 ist vom Leben im Himmel die Rede. Manfred hingegen wendete in dem zitierten Gespräch ein, er könne da kein Bezug auf ein Leben im Himmel erkennen, die zitierten Dritten hätten darauf 5 Minuten gesucht…..
    …kurzum,ich kann den Worten von Manfred nicht entnehmen, das ER, also Manfred, das Leben im Himmel meinte.

    Genau deshalb führte ich Römer 8:11 an – welches Leben ist denn da gemeint, oder genauer: Welche Auferstehung wessen wo/wohin?

    Du stellst die Frage: „Diese Formulierung („Alle die durch den Geist geleitet werden sind Söhne Gottes“) impliziert NICHT, dass ALLE NACHFOLGER JESU durch Gottes Geist geleitet werden – oder doch?

    Zur Beantwortung Deiner Frage will ich nur drei Schrifttexte zitieren, und deren Deutung Dir selber überlassen:
    „JEDER, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, IST AUS GOTT GEBOREN worden…“
    (1. Joh. 5:1)
    „NIEMAND kann sagen: „Jesus ist [mein] Herr!“, ausgenommen durch heiligen Geist“
    (1. Kor. 12:3)
    „Es gibt nur EINE HOFFNUNG zu der wir berufen wurden, sowie es auch nur EINE TAUFE, EINEN GEIST, EIN Glaube, EIN LEIB, EIN Herr und EINEN Gott aller gibt“ (Eph. 4:4)

    Zunächst 1. Johannes 5:1:
    Ja, ein sehr interessanter Text, das gebe ich zu. Allerdings schrieb Johannes dies an LEBENDE Christen, damit kann ein Bezug zu einer Wiedergeburt oder einem himmlischen Leben aus diesen Worten nicht hergestellt werden.
    Wie also meinte dies Johannes? Wie kann man aus GOTT GEBOREN sein, NUR wenn man glaubt, das Jesus der Christus ist?
    Eine Antwort kann in 1. Petrus 1:3 gefunden werden, Zitat aus einer Luther-Übersetzung:
    „Gelobet sei Gott und der Vater unsers HERRN Jesu Christi, der uns nach seiner Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten!“
    Hier ist von einer „Wieder-GEBURT“ zu einer lebendigen Hoffnung die Rede. So ergbt 1. Johannes 5:1 Sinn für lebende Christen: Die HOFFNUNG auf LEBEN, garantiert durch die Auferstehung Jesu von den Toten, ist in der Tat wie eine Geburt, denn dieses Versprechen Gottes ist DIE EINZIGE HOFFNUNG der dem Tod geweihten Menschheit auf eine Zukunft OHNE den Tod, auf der Grundlage des Christus oder Erlösers.

    Dieser Text aus 1. Johannes 5:1 sagt daher auch NICHTS über ein himmlisches Leben ODER DARÜBER, WER VON GOTTES GEIST GEEITET WIRD.

    Nun 1. Korinther 12:3 :

    Der Kontext im 1. Korintherbrief läßt den Schluß zu, dass her von Gaben des Geistes die Rede ist und Paulus macht LEDIGLICH klar, dass es ohne diesen GEIST GOTTES diese besonderen Gaben bei sterblichen, unvollkommenen Menschen nicht gäbe. Im von Dir zitierten Text wird gesagt, dass eine Person, die durch GOTTES GEIST über Jesus spricht, diesen Jesus niemals verfluchen würde und Jesus sogar als ihren HERRN bezeichnen könne…….
    …aber auch dieser Text läßt sich nun nicht so anwenden, dass alle Nachfolger Christi eben solche Wundergaben vollbringen, vom GEIST GELEITET sind oder in den Himmel kommen.

    Schließlich Epheser 4:4
    Auch hier spricht Paulus nicht von allen Christen, wenn er von der EINEN Hoffnung berichtet, denn im weiteren Verlauf sagt er ja „…nur EINE HOFFNUNG; zu der wir berufen wurden….“, d wäre ja nun mal zu klären, wen genau Paulus hier „WIR“ meint, denkst DU nicht?

    Ich bin gespannt auf Deine Gedanken dazu!

    1. Profilbild von Boas Boas says:

      Lieber Revenant

      Hier noch eine Schriftstelle:

      ORIGINALTEXT
      Galater 3

      26 Ihr ALLE seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus.

      27 Denn ihr ALLE, die ihr in Christus GETAUFT worden seid, habt Christus angezogen.

      28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr ALLE seid e i n e r in Gemeinschaft mit Christus Jesus.

      29 Überdies, wenn ihr Christus ANGEHÖRT, seid ihr wirklich Abrahams Same, ERBEN hinsichtlich EINER Verheißung.

      Wenn ich die Worte von Paulus ernst nehme, waren ALLE GETAUFTEN Galater Söhne Gottes und somit Erben einer Verheißung. Nun könnte man (ZJ) auch eine Märchenstunde nachlegen:

      Vorsicht Bibelfälschung:
      Galater 3

      x26 NICHT alle in Galazien sind tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus.

      x27 Denn NICHT jeder, der in Christus GETAUFT worden ist, hat Christus auch angezogen.

      x28 Da Jude UND Grieche, da ist Sklave UND Freier, da ist männlich UND weiblich; denn NICHT alle sind e i n e r in Gemeinschaft mit Christus Jesus.

      x29 Überdies, NUR DER, der Christus ANGEHÖRT, ist wirklich Abrahams Same, ein ERBE hinsichtlich EINER Verheißung. Die Übrigen, im Namen Christi getauften, sind KEINE Erben und haben eine ANDERE Verheißung. Sie sind NICHT Abrahams Same.

      Wie gesagt, die Letzteren Verse gehören der Märchenstunde an. Frei nach der Devise: „Wer hat noch mehr Verheißungen im Angebot?“ Ziehe jeder seine eigenen Schlüsse aus diesen Bibeltexten.

      Ganz liebe Grüße
      Boas

    2. Hier die Antwort nochmal von Bruderinfo:
      In Matthäus 23:13 heißt es: … wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Himmelreich vor den Menschen zuschließet! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die laßt ihr nicht hinein. So wird das Himmelreich verschlossen, indem man probagiert nicht von den Symbolen zu nehmen. Dies zur Kenntnisnahme. Grüße Bruderinfo 🙂

  8. Profilbild von Boas Boas says:

    KINO

    Für alle, die noch nicht wissen, was sie die freien Abende verbringen sollen. Geht doch mal ins Kino. Es ist seid Donnertag ein neuer Film angelaufen.

    „AUFERSTANDEN“

    Ich hatte die Möglichkeit ihn vor Kinostart zu sehen. Prädikat „WERTVOLL“ Aber er läuft nicht in jedem Kino. Nicht jeder will zu Ostern einen Film über Jesu Auferstehung sehen. In die Geschehnisse des Todes und der Auferstehung Jesu laut Johannesevangelium, wurden noch weitere Personen eingebunden. Auch Blickwinkel, über die man so noch gar nicht nachgedacht hat, werden hervorgehoben. „Das Königreich seiner Liebe“ zeigt dieser Film in einer ungewohnten Klarheit, die man von Hollywood nicht gewohnt ist.

    Meine Empfehlung für einen schönen Abend, mit vielen biblischen Gedanken und Gefühlen. Sehr passend zur Osterzeit. Und nehmt ruhig mal ein paar Taschentücher mit. Einem Sohn oder Tochter Gottes wird der Film sehr nahe gehen. Denn wir sehen ihn mit anderen Augen als alle Übrigen.

    Seid ganz herzlich von mir gegrüßt
    ‚Boas

    PS: Vorführorte und Zeiten siehe z. b. Kino.de

  9. Profilbild von Ruth52 Ruth52 says:

    Liebe Brüder, auch mein Mann und ich haben uns viele Gedanken zum Abendmahl gemachtda wir ja schon einige Jahre nicht mehr in die Zusammenkünfte gehen.Kurz vor dem Abendmahl hatte mein Sohn mich angerufen,der noch in die Zusammenkünfte geht und fragte mich wo wir das Abendmahl begehen.Ich sagte ihm zu Hause ganz in Ruhe.Das gefiel ihm gar nicht und er meinte dieses Jahr hat seine Versammlung das Madison Hotel angemietet:Ganz ehrlich da habe ich mich auch gefragt muss das sein?Jesus hat sein Abendmahl auch nur unter bescheidenen Verhältnissen gefeiert Jesus war sowieso bescheiden eingestellt.Es gab sogar Zeiten da kamen einige Schwestern in Abendkleidern zum Abendmahl da hat nie einer etwas dagegen gesagt .Also wenn es darum geht kann man das Abendmahl auch still und ruhig zu Hause begehen!? Gruss von Ruth52

    1. Liebe Ruth,

      bei deiner Beschreibung: „Es gab sogar Zeiten da kamen einige Schwestern in Abendkleidern zum Abendmahl …“ musste ich an 2. Timotheus 3 denken:

      2. Timotheus 3:5 (Neues Leben. Die Bibel)
      5 Sie werden so tun, als seien sie fromm, doch die Kraft Gottes, die sie verändern könnte, werden sie ablehnen. Von solchen Leuten halte dich fern!

      Es grüßen dich ganz herzlich Omma & Oppa

  10. Knut says:

    Hallo
    Ich habe den Beitrag noch nicht gelesen und schon gar nicht studiert. Das habe ich noch vor. Mir ist das neue Lied 147 (Text) in abstossender Weise dahingehend aufgefallen, dass die Gesalbten bejubelt werden, von Jesus Christus jedoch nur im Lied 149 beiläufig gesagt wird, dass er zu sterben bereit gewesen sei. Mit keinem weiteren Gedanken wird Jesu Opfer und Werk auf Erden gepriesen. Zumindest ein Lied dieser Gedenkfeier hätte ausschliesslich Jesus Christus gelten sollen.

  11. matheeew says:

    Hallo! Das gefällt mir sehr gut und auch der Punkt mit der Gegenwart.

    Allerdings wäre es schön, wenn jemand noch mehr über den Gedanken der 144.000 und der großen Volksmenge schreiben würde. Das ist gerade ein Thema das mich sehr beschäftigt und auf das ich noch keine richtigen Antworten gefunden habe.

    Kann mir da jemand helfen?

    Gruß matheeew

    1. Profilbild von Manfred Manfred says:

      Lieber matheeew,

      bitte gib oben bei der Suche mal folgende Stichwörter ein:

      sind die 144000

      Dann kommst du zum letzten Artikel einer Serie, die sich mit der Offenbarung beschäftigt. Der Artikel heißt ausgeschrieben:

      Sind die 144.000 mit der großen Volksmenge identisch?

      Liebe Grüße Manfred

      1. matheeew says:

        Super vielen Dank matheeew

  12. Profilbild von Alois Alois says:

    Lieber Bruder W.F.

    Danke für den hervorragenden Vortrag!
    Er ist sehr gelungen und hilft Jesus die Ehre zu geben die ihm zusteht. Ohne Jesu Opfer haben wir nicht die geringste Chance auf ein ewiges Leben. Selbst unser Vater im Himmel wird uns nicht retten, wenn wir nicht die unbeschreibliche Großtat Jesu in unserem Herzen fühlen und begreifen.

    Nichts ist für unsere Rettung wichtig, außer Jesus und seine Liebe zu uns. Unser Vater im Himmel hat einen ewigen Willen und wer diesen Willen tut und Jesus wie den Vater ehrt, wird auch gerettet werden. Nicht weil wir uns das Leben verdient hätten, sondern aus göttlicher Gnade und göttlicher Liebe zu uns.

    Liebe Grüße
    Alois

  13. Profilbild von Shannon Shannon says:

    Liebe Brüder und Schwestern

    Ich habe mir in den letzten Tagen auch Gedanken darüber gemacht, was jemand tut, der alleine lebt und nicht mehr in die Versammlung geht. Das mit dem Abendmahl und dem Gedenken an Jesus mit sich selber alleine, etwas komisch oder? Ich als Frau und dann müßte ich mir die Symbole selber reichen?
    Wie seht ihr das?

    Liebe Grüße
    Shannon

    1. Profilbild von Alois Alois says:

      Liebe Schwester Shannon

      Ich bin derselben Ansicht wie zum Ende des Vortrages geschrieben. Alleine etwas im stillen Kämmerlein essen und trinken gibt keinen Sinn. Liest man 1.Kor. 11:26 so liest man um was es genau geht:

      „Denn sooft ihr dieses Brot eßt und diesen Becher trinkt, verkündigt ihr immer wieder den Tod des Herrn, bis er gekommen ist.“

      Es geht darum Jesus sein Opfer zu verkünden und das kann man nicht im einsamen Kämmerlein. Im Königreichssaal verkünden die meisten ZJ immer NICHT den Tod unseres Herrn weil sie nicht das Brot essen und den Becher trinken. Das habe ich bis vor ein paar Jahren auch so gemacht, ich wusste es nicht besser.

      Entweder man nimmt an einem Gedächtnismahl teil und nimmt von den Symbolen, oder man bleibt so einer Veranstaltung fern, aber die Symbole an sich vorbeiziehen zu lassen geht nach meinem heutigen Verständnis gar nicht.

      Es geht nach meinem Verständnis nicht um das essen und trinken an sich, sondern um das Gedenken an den Tod Jesu bis er wiederkommt.
      Den Tod Jesu gedenken kann man im Gebet, am besten im stillen Kämmerlein, das jeden Tag und nicht nur einmal im Jahr.

      Liebe Grüße
      Alois

  14. Profilbild von Manfred Manfred says:

    Liebe Geschwister,

    da ich dieses Jahr mal wieder eine Einladung bekommen habe, habe ich mir gedacht, dann schaust Du dir die auch mal genauer an. War ja abzusehen, dass ich wieder Behauptungen finden würde, die so nicht in der Bibel stehen. Ich zitiere mal von Ihrem Flyer:

    „Du wirst mit mir im Paradies sein“

    Im Innenteil ist dann das zu lesen:

    Kurz vor seinem Tod versprach Jesus seinen treuen Aposteln, sie würden mit ihm im Himmel sein, wenn er als König regiert (Lukas 22:28-30). Und später versprach er einem verurteilten Verbrecher: „Du wirst mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23:43). Wie werden diese Worte wahr werden?

    Luk. 22 wird ja nach der Behauptung als biblischer Beleg dafür angeführt, dass die Apostel mit Jesus im Himmel sein würden, wenn er als König regiert. Doch steht das wirklich in diesem Bibeltext? Ich kopiere den Text mal aus der NWÜ hier rein:

    Luk. 2:28-30; NWÜ: 28 Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.

    Wo bitte schön steht in diesem Text, dass die Apostel mit ihm im Himmel sein würden??? Sie behaupten das einfach, denn in dem von ihnen angeführen Text steht es nicht und wenn man dazu noch einen anderen Text hinzunimmt, dann wird auch deutlich, dass das Königreich hier auf die Erde kommen wird.

    Mat. 6:9,10; Elb: 9 Betet ihr nun so: Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name;
    10 dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden!

    Jesus lehrte seine Jünger zu beten, dass das Königreich komme und nicht das sie zum Königreich kommen sollten. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Das Königreich sollte zu Ihnen kommen. Da sie in ihrem Flyer nun auch noch den Verbrecher der neben Jesus hingerichtet worden ist erwähnen, haben sie sogar den Widerspruch selbst offen gelegt.

    Luk. 23:43; NWÜ: 43 Und er sprach zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.“

    Wenn Jesus nämlich mit dem Verbrecher im Paradies sein wird und der Verbrecher definitiv nicht gesalbt war und auch nicht an der Abendmahlfeier teilgenommen hat, dürfte er ja nicht mit den Aposteln im Himmel sein, sondern auf der Erde. Wie kann es also sein, dass Jesus einerseits mit den Aposteln im Himmel auf Thronen sitzt und anderseits mit dem Verbrecher unten auf der Erde im Paradies ist?

    Wo steht in der Bibel irgendetwas davon, dass Jesus permanent vom Himmel zur Erde kommt, dann wieder in den Himmel hinauffährt und später wieder herunterkommt usw.? Nein, das steht nirgends. Es steht geschrieben, dass Jesus NACH der Drangsal sichtbar auf die Erde kommt und ich habe noch nie von einem weiteren Bibeltext gehört, der sagt das Jesus danach wieder in den Himmel auffährt.

    Wenn Jesus also NACH der großen Drangsal vom Himmel herabkommt und er nicht mehr in den Himmel hinauffährt, dann muss er weiterhin hier auf der Erde sein. Die Organisation hat die 2 Klassen Lehre nur deshalb erfunden, damit sie heute schon über die Schafe von Jesus herrschen können. Aber der Widerspruch ist offensichtlich, wenn man nicht nur die Publikationen der Org liest, sondern auch mal die Bibel benutzt.

    Liebe Grüße Manfred

    1. Profilbild von Boas Boas says:

      Lieber Schwestern u. Brüder,

      Am Mittwoch hatte ich die Gelegenheit der Gedächtnisansprache zu lauschen. Ich muss zugeben, ich habe noch niemals eine so schlechte Ansprache gehört. Der Redner hat bestimmt sein Bestes gegeben, aber bei einem solchen Gestotter und Ringen nach Worten… Da hätte es bestimmt bessere Redner gegeben. Doch das will ich ihm nicht zum Vorwurf machen.

      Doch bei den Argumenten vereinten sich Unerfahrenheit mit Unwissenheit und Unwahrheit.

      „Woran erkennt nun Jemand, dass er zu dieser kleinen Herde gehört, die mit Jesus im Himmel regieren, und heute Abend von den Symbolen nehmen wird? Der Apostel Paulus sagt eindeutige in Römer 8, dass der Geist Gottes es Demjenigen mitteilt, dass er eine himmlische Hoffnung hat…“

      Er hat sich Nichtmahls die Mühe gemacht den Text vorzulesen. Zudem hätte er ihn auch nicht gefunden, da es diesen Text in Römer 8 nicht gibt. „Der Geist bezeugt mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“ Und nicht den Platz einer Auferstehungshoffnung!

      „Dass nicht jeder von den Symbolen nehmen darf, bestätigt auch der Apostel Paulus in 1. Kor. 11: 26 „Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Becher trinkt, verkündigt ihr immer wieder den Tod des Herrn, bis er gekommen ist.“ Das Abendmahl wird also nur so lange gefeiert, bis Jesus noch nicht wieder gekommen ist. Danach wird es nicht mehr gefeiert werden…“

      So, oder so ähnlich benutze der Redner Bibelstellen. Total Sinn- und Zielfrei. Was hat das Aufhören der Feier beim erscheinen von Jesus mit der angeblichen Behauptung des Apostel Paulus zu tun, dass NICHT ALLE VON DEN SYMBOLEN NEHMEN DÜRFEN? Auch hierzu gibt es keinen einzigen Bibeltext, der davon spricht, dass NICHT ALLE von den Symbolen nehmen sollten. Oder dass jemals ein Christ aus dem ersten Jahrhundert nicht davon gekostet hat!

      Wie gesagt, es war die schlechteste Gedächtnisansprache aller Zeiten, die ich gehört habe.

      Mit ganz lieben Grüßen zum FreienTag
      Boas

      1. Profilbild von Manfred Manfred says:

        Lieber Boas,

        das muss ja eine Qual für Dich gewesen sein, das mit anzuhören. Aber trotzdem danke, dass Du Deinen Eindruck mit uns geteilt hast. In der Ansprache haben sie sich sogar gespart, auf den genauen Vers in Röm. 8 hinzuweisen, geschweige denn diesen vorzulesen. So werden ihre Zuhörer bewusst manipuliert. Denn da ja auf einen Bibeltext hingewiesen worden ist, ist das ja der Beleg für sie, dass auch die Aussage somit biblisch ist. Nur leider steht nicht immer das in den Versen, was sie behaupten. Doch das prüft keiner nach.

        Genau diese Aussage aus Röm. 8 habe ich mit zwei Ältesten bei mir daheim besprochen. Sie haben auch behauptet, dass dort vom Leben im Himmel die Rede ist. Sie haben das dann vorgelesen und als sie fertig waren habe ich sie gefragt:

        „Wo genau stand jetzt etwas vom Leben im Himmel? Ich konnte es nicht lesen.“

        Sie haben dann fünf Minuten in der Bibel gesucht und es nicht gefunden. Sie haben sich gegenseitig angestupst, so nach dem Motto: Komm zeig ihm doch wo es steht.

        Aber sie konnten es nicht, weil es nicht da stand. Das war schon sehr peinlich, hat sie aber immer noch nicht zum Nachdenken gebracht. Sie handeln wirklich nach diesem Motto:

        §1: Der Sklave hat immer Recht!
        §2: Sollte der Sklave mal nicht Recht haben, tritt automatisch §1 in Kraft!

        Sie brauchen noch nicht mal 10 Gebote, 2 sind schon ausreichend um alles abzuschmettern.

        Liebe Grüße Manfred

        1. Profilbild von Boas Boas says:

          Lieber Manfred, wie ich es Dir schan heute Morgen am Telefon gesagt habe: Es war eine echte Zumutung!!!

          LG Boas

        2. Glueckskind says:

          Hallo Manfred,
          interessant ist doch der Aspekt, dass Jesus selbst offenbar weder vom Brot noch vom Wein zu sich nahm, sondern diese nur seinen DAMALS ANWESENDEN Jüngern gab.
          Dieses Verhalten Jesu verstärkt den Wunsch, zu erfahren, wer genau nun eigentlich von diesem Brot und dem Wein zu sich nehmen sollte, und warum.

          Römer 8:16 bringt ja nur zum Ausdruck, dass diejenigen, die Gottes Kinder sind, mit Ihrem Geist und dem Zeugnis des Geistes Gottes wissen, dass diese Gottes Kinder sind.

          Natürlich spricht Paulus im Kapitel 8 von der Auferstehung – siehe dazu Vers 11. GOTT selbst wird hier als Quelle für die Kraft genannt, die Jesus von den Toten auferweckte (ist ja wohl ohne Zweifel so, hoffe ich) und somit auch andere lebendig macht, in denen ebenfalls der Geist Gottes „wohnt“.

          Römer 8:14 zeigt wohl, dass alle, die durch Gottes Geist geleitet werden, Söhne Gottes sind. Allerdings: Diese Formulierung impliziert NICHT, dass ALLE NACHFOLGER JESU durch Gottes Geist geleitet werden – oder doch?

          Streng genommen macht Jesus einen Bund mit seinen Jüngern, mit denen er zusammen war, als er selbst auf der Erde wirkte: Lukas 22:28-30. DIESEN Jüngern reichte er das Brot und den Becher, zu letzterem sagte er explizit, dass dieser Becher (Wein) den neuen Bund kraft seines Blutes bedeutet. Die Erläuterung des Bundes erfolgte erst, nachdem er den Becher gereicht hatte.
          Zweifelsfrei sprach er nur zu seinen Jüngern, als er das Abendmahl in der bekannten Form einführte.

          Da bleiben doch die Fragen: Warum das Abendmahl? Mit wem schloß er den Bund? Wofür schloss er den Bund? Was ist mit dem Rest der Menschheit und allen Generationen von Christen, die später leben würden?

          Du hast sicher fundierte Antworten, Manfred…..Boas wird Dir sicher gern dabei helfen.

          oss

          1. Profilbild von Boas Boas says:

            Liebe/r Revenant.

            Bestimmt hast Du übersehen, das Manfred von einer Auferstehung im „Himmel“ bzw. Leben im „Himmel“ gesprochen hat. Im Römerbrief kommt der Begriff „Himmel“ nur zwei Mal vor; im Kapitel 1 und im Kapitel 10, wenn ich mich Richtig entsinne. Das Wort „himmlisch“ kommt im Römerbrief gar nicht vor.

            Du stellst die Frage: „Diese Formulierung („Alle die durch den Geist geleitet werden sind Söhne Gottes“) impliziert NICHT, dass ALLE NACHFOLGER JESU durch Gottes Geist geleitet werden – oder doch?

            Zur Beantwortung Deiner Frage will ich nur drei Schrifttexte zitieren, und deren Deutung Dir selber überlassen:

            „JEDER, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, IST AUS GOTT GEBOREN worden…“
            (1. Joh. 5:1)

            „NIEMAND kann sagen: „Jesus ist [mein] Herr!“, ausgenommen durch heiligen Geist“
            (1. Kor. 12:3)

            „Es gibt nur EINE HOFFNUNG zu der wir berufen wurden, sowie es auch nur EINE TAUFE, EINEN GEIST, EIN Glaube, EIN LEIB, EIN Herr und EINEN Gott aller gibt“ (Eph. 4:4)

            Mit ganz lieben Abendgrüßen
            Boas

      2. Profilbild von Shannon Shannon says:

        Lieber Boas,
        ich gehe nochmals auf das Zitat ein:

        Dass nicht jeder von den Symbolen nehmen darf, bestätigt auch der Apostel Paulus in 1. Kor. 11: 26 „Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Becher trinkt, verkündigt ihr immer wieder den Tod des Herrn, bis er gekommen ist.“ Das Abendmahl wird also nur so lange gefeiert, bis Jesus noch nicht wieder gekommen ist. Danach wird es nicht mehr gefeiert werden…“

        Wenn doch Jesus unsichtbar 1914 wieder gekommen ist, dürfte es doch gar nicht mehr gefeiert werden. Das bedeutet, entweder er ist entgegen der Behauptung noch nicht wieder gekommen oder die Feier ist falsch.

        1. Glueckskind says:

          Hi, Shannon…..
          die Frage ist doch, was Paulus meinte, als er davon sprach, als er sagte „bis er gekommen ist“!? Ist damit seine PARUSIA gemeint oder etwas anderes?
          Kannst DU es erklären?
          cheerio

          1. Shannon says:

            Nein Revenant,

            ich kann es nicht erklären. Würde ich das erklären können, bräuchte ich nicht zu fragen 🙂
            Liebe Grüße und einen schönen Abend
            Shannon

        2. Profilbild von Boas Boas says:

          Liebe Shannon.
          Liebe/r Revenant.

          WARUM

          Das Lieblingswort eines Kindes lautet WARUM? „Warum muss ich heute die dicke Jacke anziehen?“ – „Weil es heute Abend sehr kalt wird.“ „Warum muss ich zum Geburtstag von Tante Berta?“ – Weil sie schon sehr alt ist, und sie dich noch einmal sehen will.“

          Warum sagt Jesus, tut dies immer wieder? Nur Lukas 22:19 und 1. Kor. 11:25 beantwortet die Frage auf das Warum. „Tut es zur Erinnerung an mich / Trinkt zur Erinnerung an mich“ „26 Denn sooft ihr dieses Brot eßt und diesen Becher trinkt, VERKÜNDIGT IHR IMMER WIEDER DEN TOD DES HERRN, bis er gekommen ist.“

          WER

          Wer sollte Jesus auf die Art und Weise gedenken, wie er es für Richtig erachtet? Eine Möglichkeit wäre, dass nur die 11 Apostel dies tun sollten. 1. Kor. 11:23 gibt dazu eine Antwort: „Denn ICH habe das vom Herrn empfangen, was ich EUCH AUCH ÜBERMITTELT HABE, dass der Herr Jesus…“ Offensichtlich Erinnerten sich im ersten Jahrhundert nicht nur die Apostel durch ein Erinnerungsmahl an Jesus und verkündigten dadurch IMMER WIEDER den Opfertod Jesu. Da diese Worte geschrieben wurden, als noch die Mehrzahl der Apostel am Leben waren, (und man keine Richtigstellung von ihrer Seite in der Bibel lesen kann) so muss das WER an dieser Zeremonie teilgenommen hat auch von den übrigen Aposteln akzeptiert worden sein.

          WIE LANGE

          Auf die Frage, bis wann es diese Feierliche Handlung geben wird, geben uns viele Texte Aufschluss. Man müsste fast fragen, wenn man die Texte liest, wie lange Christen das Abendmahl OHNE JESUS FEIERN WERDEN.

          Mat. 26:29
          „Ich werde von nun an bestimmt nicht mehr von diesem Erzeugnis des Weinstocks trinken BIS ZU JENEM TAG, AN DEM ICH ES NEU MIT EUCH TRINKE im Königreich meines Vaters.“

          Markus 14:25
          „Ich werde keinesfalls mehr von dem Erzeugnis des Weinstocks trinken BIS ZU JENEM TAG, AN DEM ICH ES NEU TRINKE in dem Königreich Gottes.“

          Lukas 22:18
          „Von nun an werde ich nicht wieder von dem Erzeugnis des Weinstocks trinken, BIS DAS KÖNIGREICH GOTTES GEKOMMEN IST.“

          1. Kor. 11:26
          „Denn sooft ihr dieses Brot eßt und diesen Becher trinkt, verkündigt ihr immer wieder den Tod des Herrn, BIS ER GEKOMMEN IST.“

          Zu dem Text aus Korinther erhebt sich die Frage, bis WER gekommen ist? Bezieht sich das ER auf den Tod oder auf Jesus? Bis zum Opfertod Jesu 33 u. Z. macht wenig Sinn. In dieser kurzen Zeitspanne von ein Paar Tagen hätten nicht einmal die 11 Apostel noch dazu die Gelegenheit gehabt es zu feiern. Also muss es sich auf das Wiederkommen Jesu handeln. Demnach lautet der Satz des Paulus:

          „Denn sooft ihr dieses Brot eßt und diesen Becher trinkt, verkündigt ihr immer wieder den Tod des Herrn, BIS DER HERR JESUS WIEDER GEKOMMEN IST.“ Da Jesus ja in den drei Evangelien davon spricht, dass er es wieder mit ihnen trinken wird, so muss dieses Ereignis noch in der Zukunft liegen. 1914 oder 1918 kommt deshalb nicht dafür in Frage. Es sei denn, man hätte Jesus seid 1914/1918 des Öfteren mit einem Becher Wein bei seinem Jüngern gesehen. Ich will hier nicht sagen: Jesus beim Gedächnismahl der ZJ Wein trinken sehen.

          EINE ERNSTE SACHE

          1. Korinther 10
          16 Ist der Becher der Segnung, den wir segnen, nicht TEILHABERSCHAFT AM BLUT des Christus? Ist das Brot, das wir brechen, nicht TEILHABERSCHAFT AM LEIB des Christus? 17 Weil es e i n Brot ist, sind wir, obwohl viele, e i n Leib, denn wir ALLE haben an diesem e i n e n Brot teil.

          Teilhaberschaft ist ein starkes Wort. Die Elberfelder schreibt Gemeinschaft. Aber darum geht es. Nur Teilhaber sollten Essen und Trinken. Deshalb finde ich es nicht Richtig, wenn ZJ Interessierte, Bekannte u. Verwandte zum Gedenkessen einfach so einladen. Auch alle übrigen Zeugen, die keine Teilhaber an Jesus sein WOLLEN, sollten der Feier fern bleiben. Jesus hat es ihnen allen angeboten, Gottes Kinder zu werden. Jeder hat er eingeladen. Aber sie lehnen ihn, bis auf ein paar Ausnahmen, alle ab.

          Seid 2.000 Jahren geht es bei der guten Botschaft einzig und alleine um die Einsammlung der Brüder Jesu, der Söhne Gottes. Und nicht dem Verkündigen einer Vernichtungsbotschaft für Buddhisten, Hindus, Atheisten u.s.w.. Um diese Übrigen „Ungläubigen“ wird sich in den 1.000 Jahren gekümmert. Wer heute eingesammelt wird und sich Christ nennt, ist ein Bruder Jesu. Wenn ich mich Christ nenne, so bin ich Teilhaber. Und dann sollte ich auch vom Brot Essen und den Wein trinken. Weil ich mich an Jesus in der Gemeinschaft seiner und meiner Brüder erinnern möchte. Weil ich seinem Tod gedenken will. Aber was die Zeugen machen, anwesend sein aber als Christen die Symbole an sich vorüber gehen lassen, widersteht mir. Sie wollen keine Brüder Jesu sein! Also sollen sie auch zu Haus bleiben! Und auf das Warten, was sie sich erhoffen: Wie die Ungläubigen, 1.000 Jahre bibbern, um auf die Schlussprüfung zu warten. Sie wollen nicht gerecht gesprochen sein. Sie wollen nicht an der ersten Auferstehung teilhaben. Sie wollen nicht schon jetzt das ewige Leben besitzen. Sie werden bekommen, was sie sich wünschen.

          Mit ganz herzlichen Abendgrüßen
          Boas

      3. Anna says:

        Lieber Bruder Boas, liebe Schwestern und Brüder,
        der Bruder bei uns in der Versammlung hat sich bemüht persönliche Gefühle mit hineinzubringen. Also ich kann nicht sagen, dass es das Schlechteste bezüglich Gedächtnismahl war was ich gehört habe. Natürlich mußte er auf das 2-Klassen-System hinweisen.
        Was mich jedoch gefreut hat war, dass er die Rolle unseres Christus sehr gewürdigt hat. Und dass er diese Leiden für jeden Menschen auf dieser Welt erduldet hat. Er hat vor allem auf die Segnungen durch die Lösegeldvorkehrung hingewiesen und betont, dass wir es uns nicht verdienen können.
        War wohl in jeder Versammlung anders.

        Herzliche Grüße Anna

        1. Profilbild von Boas Boas says:

          Liebe Anna.

          Ich habe auch schon zu Herzen gehende GM-Ansprachen gehört. Doch Diese, aus dieser Versammlung zählt leider nicht dazu. Hast Du von den Symbolen genommen, wenn ich fragen darf?

          Mit ganz herzlichen Grüßen
          Boas

          1. Anna says:

            Lieber Boas,
            Von den Symbolen habe ich dann erst nach der Zusammenkunft genommen. Ich brauche dazu ja kein Publikum.
            Alles Gute dir und allen wünscht Anna

  15. Profilbild von Boas Boas says:

    Lieber W.F.

    Der Artikel ist Dir sehr gut gelungen. So Richtig nach meinem Geschmack.

    Die Frage, die ich mir stelle ist: Wenn ich schon nicht bereit bin, den Anweisungen Jesu zu folgen, und ein Gedenkessen zu veranstalten, warum bin ich überhaupt in der Versammlung anwesend? Kann mir dieses Mal ein Zeuge Jehovas biblisch beantworten?

    Auf einen weiteren Punkt hat mich heute Fanny hingewiesen. Mit einem Ausgeschlossenen oder einem so genannten Abtrünnigen darf ein Zeuge doch nicht essen. Warum laden sie dann auch Diese zum Gedächtnismahl, zum Gedenkessen ein? Oder warum laden sie Fremde zu einer so persönlichen Feier ein?

    Die Antwort lautet offensichtlich: WERBEVERANSTALTUNG der ZJ
    Es gibt auch etwas zu Essen und zu Trinken. Aber leider nicht für jeden.

    Einen lieben Gruß an Alle
    Boas

  16. Profilbild von Manfred Manfred says:

    Liebe Geschwister,

    heute haben sie auch bei uns in der Straße wieder Einladungen verteilt. Mittlerweile klingeln sie gar nicht mehr, sondern werfen die Zettel gleich in den Briefkasten.
    Da mein Auto nicht vorm Haus stand, habe ich diesmal auch ein Zettel bekommen. Normalerweise lassen sie mich immer aus. Wahrscheinlich waren sie sich sicher, dass ich Ihnen nicht begegnen würde. Traurig, traurig. Es ist mittlerweile so offensichtlich, dass bei Ihnen in der Religionsgemeinschaft etwas schief läuft, aber sie merken es nicht. Und morgen lehnen sie dann wieder das Opfer von Jesus ab.

    Liebe Grüße Manfred

    1. Profilbild von Gerd Gerd says:

      Frage an uns selbst, als wir noch dem Sklaven dienten:

      Hätten wir nicht mitgetan, wenn uns Ältesten der Sklave aufgefordert hätte am 13. Nisan einigen Brüdern und Schwestern der Versammlung die Füße zu waschen? Die Aufforderung dazu wäre sogar biblisch, Johannes 13:

      14 Wenn nun ich, der Herr und der Lehrer, eure Füße gewaschen habe, so seid auch ihr schuldig, einander die Füße zu waschen.
      15 Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, auf daß, gleichwie ich euch getan habe, auch ihr tuet.

      Jedenfalls wäre diese Aufforderung biblischer als das alberne Geburtstagsverbot bei Zeugens. Papst Franziskus wäscht heute (Gründonnerstag) einigen Flüchtlingen die Füße…

      1. Profilbild von Manfred Manfred says:

        aufgefordert hätte am 13. Nisan einigen Brüdern und Schwestern der Versammlung die Füße zu waschen? – Zitat Ende.

        Wenn wir dem Beispiel Jesu folgen, dann brauchen wir keine solche Aufforderung. Jesus gab ein Beispiel wie wir gegenüber unseren Brüdern handeln sollten. Dank der heutigen asphaltierten Straßen, braucht bei uns niemand mehr den anderen den Staub von den Füßen zu waschen. Aber wir können für unsere Brüder da sein, uns selbst zur Verfügung stellen, freiwillig ohne Aufforderung.

        Wir sollten uns einfach christlich verhalten ohne dass es uns jemand sagen muss. Da sind wir selbst gefordert. Es ist unsere Eigenverantwortung. Ist nicht immer ganz einfach, aber wer frei sein will und sich nicht fremden Herren beugen möchte, außer Jesus, der muss eben Eigeninitiative ergreifen.

        Daran können wir alle arbeiten. So haben wir auch was an den Feiertagen zu tun. :-)

        Liebe Grüße Manfred

      2. Profilbild von Manfred Manfred says:

        Sorry, der Kommentar war nicht vollständig. So heißt es richtig:

        Lieber Gerd,

        Du schriebst: Hätten wir nicht mitgetan, wenn uns Ältesten der Sklave aufgefordert hätte am 13. Nisan einigen Brüdern und Schwestern der Versammlung die Füße zu waschen? – Zitat Ende.

        Wenn wir dem Beispiel Jesu folgen, dann brauchen wir keine solche Aufforderung. Jesus gab ein Beispiel wie wir gegenüber unseren Brüdern handeln sollten. Dank der heutigen asphaltierten Straßen, braucht bei uns niemand mehr den anderen den Staub von den Füßen zu waschen. Aber wir können für unsere Brüder da sein, uns selbst zur Verfügung stellen, freiwillig ohne Aufforderung.

        Wir sollten uns einfach christlich verhalten ohne dass es uns jemand sagen muss. Da sind wir selbst gefordert. Es ist unsere Eigenverantwortung. Ist nicht immer ganz einfach, aber wer frei sein will und sich nicht fremden Herren beugen möchte, außer Jesus, der muss eben Eigeninitiative ergreifen.

        Daran können wir alle arbeiten. So haben wir auch was an den Feiertagen zu tun. 

        Liebe Grüße Manfred

        1. Gerd says:

          Lieber Manfred,

          da bin ich völlig deiner Meinung!
          Gott braucht keine Zeremonie um Demut zu demonstrieren. Diese lebt man einfach, indem wir für andere d a sind.

          Wenn man die Paulusbriefe liest, dann sieht man erst, dass Zeit- und Fastenvorschriften. nicht zum christlichen Repertoire nötig ist. Das sehe ich beim „Vollmondschauen“ für das Gemeinschaftsmahl auch so.

          Liebe Grüße an dich und die anderen Mitleser.

          Gerd

          1. Profilbild von Manfred Manfred says:

            Lieber Gerd,

            Vielen Dank für Deine Antwort, ich würde jetzt auf einen Gefällt Mir Button drücken, wenn einer da wäre. 😀👍🏼

            Liebe Grüße Manfred

          2. Hallo Gerd,
            dein letzter Kommentar wurde vom System automatisch gelöscht weil er einen Link hatte und weil er den Isalm als Antichrist bezeichnet. Bitte in Zukunft andere Religionen respektieren und „kein richten gegen anders Gläubige Menschen“. Jesus sagte: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Bitte in Zukunft beachten. Danke Bruderinfo 🙂

  17. Profilbild von Tomaso Tomaso says:

    Lieber Bruder W.F.,

    Herzlichen Dank für deine Ausführungen zu diesem Thema. Sie sind sehr fundiert und ermunternd.

    Ein kleine Anmerkung zur Berechnung des Abendmahls. Eigentlich spielt es doch gar keine Rolle, wann es gefeiert wird. Die ersten Christen kamen doch gemäß der Schrift öfter zum Herrenmahl zusammen. Ich denke, Paulus hätte sie bestimmt zurechtgebracht wenn es nur einmal im Jahr zu feiern gewesen wäre.
    Stattdessen war es ihm wichtiger auf ein würdiges Begehen dieser Feier zu achten, um eben nicht in unwürdiger Weise von den Symbolen zu nehmen.
    Das soll keine Kritik sein, denn du sagst ja nirgends dass es nur einmal gefeiert werden muss.
    Nur eine Anmerkung 🙂

    Lg Tomaso

    1. Profilbild von Franz says:

      Neben dem ersten Tag der Woche als dem wöchentlichen Gedächtnistag der Auferstehung Jesu hat es schon sehr früh auch eine Jahresgedächtnisfeier des Todes Jesu gegeben (siehe dazu das interessante Thema „Quartodezimaner“ in Wikipedia). Die tiefgründige Aussage von Paulus: „Christus, unser Passah“, ist geschlachtet worden (1. Kor 5,7) ist nur verständlich, wenn man die Bedeutung des Passahfestes kennt und versteht. Seine Ausführungen zeigen, dass schon die ersten Gemeinden es in neuer Sinnfüllung gefeiert haben.

      Da Jesus das Abendmahl direkt am Passah einführte, fällt beides auf den gleichen Tag, den 14. Nisan. Und in diesem Jahr fiel dieser Tag auf den 9. April 2017 nach Sonnenuntergang (Beginn des 14. Nisan).
      Unsere kleine Gemeinde (bestehend aus einigen ehemaligen Zeugen und Nichtzeugen) feiert diesen Gedenktag schon seit 19 Jahren und es ist uns allen dieser Jahrestag wichtig, dass er am 14. Nisan besonders begangen wird.

      Natürlich feiern wir jeden Sonntag in unserer Gemeinde, das Brotbrechen und erinnern uns dadurch an das Opfer Jesu. Jedoch sollte auch der Jahrestag begangen werden und am 14. Nisan besonders gefeiert werden, den Tag an dem Jesus zum letztem Mal das Passah mit den Jüngern feierte (Mat 26,17-19).

      Allen treuen Zeugen die Jesus als ihren Herrn angenommen haben (1. Kor 8,6; Eph 4,5), möchten wir dazu ermutigen von den Symbolen zu nehmen („Nehmt und esst.“ … „Trinkt alle daraus.“ – nach Mat 26,26-28), weil darin ein unbeschreiblicher Segen enthalten ist.

      Segensgrüße aus der Bibelgemeinde Ried i. Innkreis
      Euer Franz

      1. Lieber Franz,

        danke für deine Infos. Sehr gut. Wie kommst du genau auf dieses Datum? Grüße Bruderinfo 🙂

        1. Omma says:

          Lieber Franz & Bruderinfo,

          die gleiche Frage habe ich mir auch gestellt, denn auch wir hatten uns im Internet informiert. Laut jüdischem Kalender kamen wir auf den 10. April als den 14. Nisan. Wir wissen auch von anderen, die es ebenso gemacht haben, dass auch sie auf den 10. April 2017 gekommen sind.

          Abgesehen von diesem Fragezeichen über unserem Kopf, fanden auch wir deinen Kommentar sehr, sehr gut!

          Ganz liebe Grüße von der Omma und dem Oppa

          1. Profilbild von Franz says:

            Ja, da liegt ihr schon richtig!
            Der 10. April ist der 14. Nisan als Kalendertag. Aber beachtet, dass der neue Tag nach jüdischer Zeit immer mit Sonnenuntergang beginnt.
            Das heißt, am 10. April nach Sonnenuntergang beginnt schon der 15. Nisan und genau so ist es mit dem vorhergehenden Tag.
            Der Sonntag, (9. April) war der 13. Nisan, aber nur bis zum Sonnenuntergang. Nach Sonnenuntergang beginnt dann der 14. Nisan und ist laut unserem Kalender immer noch der 9. April.
            Alles klaro?

            Liebe Grüße aus Oberösterreich
            Euer Franz

          2. Lieber Franz,
            hmm nach meinem jüdischen Kalender ist der 14 Nisan der 11 April bei Vollmond. Ich denke das hier die Berechnung nach dem Mond korrekt ist. Also so wie es die damaligen Juden berechnet haben. Nach der im Frühjahr die Tag und Nachtgleiche war…davon die erste Mondsichel ist der 1.Nisan. Das war der 29 März. Also war der 14.Nisan der 11. April. Es ist im Grunde ganz leicht. Liebe Grüße Bruderinfo 🙂

          3. Profilbild von Manfred Manfred says:

            Liebe Brüder,

            im Artikel über das Abendmahl stand ja dies:

            Ich zitiere hier aus den Kalenderbriefen des Georg Albrecht Hamberger Seite 22:
            „Von seinem Ursprung her steht das christliche Osterfest sowohl inhaltlich als auch zeitlich in sehr enger Beziehung zum jüdischen Passahfest. dieses Fest wird eine Woche lang gefeiert und beginnt am 15. Nisan, dem fünfzehnten Tag des jüdischen Mondmonats, der mit dem ersten Sichtbarwerden der Mondsichel nach dem Neumond, der auf die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche FOLGT, beginnt. Den Auftakt zum Passahfest bildet der Vorabend am 14. Nisan, dem Tag auf den wegen des Monatsbeginns zu Neumond ein Vollmond fällt. Bezugspunkt ist dabei Jerusalem.“ – Zitat Ende.

            Der 14.te Nisan fällt auf einen Vollmond und das ist dieses Jahr bei uns der 11.April 2017. Dieses Jahr „feiern“ die Zeugen das zwar am richtigen Tag, allerdings ist es keine richtige Feier. Sie lassen wie jedes Jahr, die Symbole die zeigen dass sie zu Christus gehören und ewig leben möchten, an sich vorüber ziehen und nehmen nicht davon. Sie habe auch dieses Jahr wieder Jesus vor den Menschen verleugnet:

            Mat. 10:32-33; NWÜ:
            32 Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist.

            Kann man diesen Text eigentlich unabsichtlich falsch verstehen? Man bekennt sich vor den Menschen zu Christus, indem man von Brot und Wein nimmt und man verleugnet ihn vor den Menschen, wenn man nicht davon nimmt. Das Problem ist auch nicht das generelle nehmen oder nicht nehmen, sondern wenn man es vor Menschen tut. Ob ich zuhause alleine die Symbole nehme oder nicht, bleibt mir überlassen, denn es sieht kein anderer Mensch.

            Nehme ich aber an einer Abendmahl Feier teil, bei der auch andere Personen zugegen sind, dann muss ich auf jeden Fall von den Symbolen nehmen. Dieses Jahr war ich nicht allein, sondern es war noch jemand bei mir und daher haben wir beide von Brot und Wein genommen. Es war sehr schön, auch wenn es nur ein sehr kleiner Kreis war. Wir haben uns beide zu Christus bekannt und uns sehr gut dabei gefühlt. 🙂

            Liebe Grüße Manfred

          4. Profilbild von Alois Alois says:

            Lieber Manfred

            Ich sehe das auch so wie Du und alle Geschwister die hierzu etwas geschrieben haben.

            Das mit dem Datum ist mir weniger wichtig, denn wir wollen stets das Fleisch Jesu essen und das Blut Jesu trinken.
            Das hört sich sehr hart an, aber wenn man berücksichtigt, dass Jesus sich als den Weinstock bezeichnet, der die Reben speist und tränkt, dann passt das perfekt.

            In unserem Sprachgebrauch ist ein Weinstock und eine Rebe dasselbe, aber so wie Jesus das meint, ist der Weinstock das Holz das im Boden steckt, Wurzeln und einen kleinen Stamm hat. Die Reben sind die Zweige die im Frühling oben aus dem Weinstock austreiben und dann auch Blätter und die Früchte bringen.

            Die Reben nehmen das Fleisch = Holz des Weinstockes an und wachsen, wenn sie das nicht tun sterben sie ab.
            Genauso nehmen die Reben das Blut = Saft an und leben, treiben Blätter und Früchte damit, wenn sie das nicht permanent tun sterben sie ab.

            Mit diesem Gleichnis, das von Jesus stammt, ist völlig klar, dass wir immer von Jesus das Fleisch essen und das Blut trinken müssen um zu leben. Das auf einen Tag pro Jahr zu beschränken bedeutet im Gleichnis, dass eine Rebe nur einen Tag im Jahr wachsen möchte, Blätter und Früchte sprießen lassen möchte. Das geht natürlich nicht und auch in diesem Falle stirbt die Rebe ganz sicher ab.

            Deshalb seien wir uns bewusst, dass wir nur einen Tag von Jesus abgeschnitten wären sterben würden.

            Liebe Grüße
            Alois

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