25 Comments
  • pit
    April 23, 2012

    hallo ihr lieben.
    in meiner peshitta steht auch zweimal „stone“.

    in aramäisch hab ich sie nicht, aber da sollte zweimal kephas stehen, denn Lamsa ist ein sehr penibler übersetzer.

    auch hat mich etwas gewundert, dass jesus petrus im vorhergehenden vers mit simon angeredet hat.
    was er an vielen anderen stellen auch tat.
    sie sprachen ja beide aramäisch.

  • Mat19.19
    April 23, 2012

    Also Christus als Fels der Gemeinde. Wie schauts da heute aus mit Glaubensgemeinschaften oder Gemeinden…?
    Jemand schrieb mal

    „So wie es besser ist unvollkommene Regierungen zu haben als gar keine, so ist es auch besser unvollkommene christliche Kirchen und Glaubensgemeinschaften zu haben als gar keine.“

    Ist das so richtig oder kann niemand das ganz sicher sagen?

    Grüsse!

  • Hopefull
    April 23, 2012

    Hallo Mat. 19.19

    ich sehe das nicht so. Unsere Gemeinde ist der Leib Christi. Jeder der dem Leibe angehört, also ein Glied des Christus ist gehört zu dieser Gemeinde. Jeder Christ, der sich zu Jesus bekennt und sein Opfer annimmt, gehört zum Christus. Der Christus ist unsere Gemeinde und der Heilige Geist hält diese zusammen.

    Die Religionen sind eine Erfindung des Widersachers.
    ”Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich denn die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Hure machen? Auf keinen Fall! Oder wisst ihr nicht, dass, wer der Hure anhängt, EIN Leib MIT IHR ist? „Denn es werden“, heißt es, „die zwei EIN Fleisch sein“. Wer aber dem Herrn anhängt, ist EIN Geist mit ihm. 1. Kor. 6: 15 -17

    Wer ist die Hure, Babylon die Große? Die Religionen. In Korinther werden wir gewarnt kein Teil, also Glied von INR zu werden.

    Off. 14: 3b,4:
    und niemand konnte das Lied lernen als nur die 144.000 (meines Erachtens die große Volksmenge), die von der Erde erkauft wurden. Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich; diese sind es, die dem Lamm folgen, wohin es auch geht.

    Hurerei wird in der Bibel oft mit anderen Göttern in Verbindung gebracht. D.h. wenn die Israeliten damals die Höhen um anzubeten, aufbauten begingen sie in Gottes Augen Hurerei, weil sie sich anderen Göttern, damit auch anderen Religionen zuwandten. In der Offenbarung ist vieles sinnbildlich gemeint auch im Fall der Frauen. In meinen Augen symbolisieren Frauen andere Religionen oder evtl Institutionen wo man sein Herzblut rein steckt und dabei so vereinnahmt wird, dass man Gott vergisst, oder seinen Glauben sogar verliert.
    Die Große Volksmenge, also die 144.000, haben sich durch das Blut Jesus rein gewaschen und betreiben nun keine Hurerei mehr, weil sie mit Jesus direkt verbunden sind. Siehe das Gleichnis vom Weinstock in Johann. 15: 1-18
    Hier fordert uns Jesus auf mit ihm DIREKT verbunden zu sein, denn ER ist der Weinstock und wir die Reben. Religionen haben an diesem Weinstock keinen Platz, auch keine LK der WT-Gesellschaft. Sie schieben sich zwischen Jesus und uns und wir sind wieder mit der Hure verbunden und nicht mit Jesus.

    Auch wenn noch Glieder Christi in den Religionen drinstecken, ihr Herz ist beim Christus und das zählt. Immerhin ist Babylon die Große noch nicht gefallen und der Aufruf, sie zu verlassen ist noch nicht erklungen. Interessant ist, dass der Aufruf erst NACH dem Fall Babylons erklingt. Off. 18: 1-4
    Aber viele Glieder des Christus spüren, dass etwas nicht stimmt und „hören“ jetzt schon den Ruf.

    Jo, das waren mal meine Gedanken dazu

    Liebe Grüße Hope

    Johann. 6: 68:
    Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollten wir gehen? DU hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass DU der Heilige Gottes bist“</em/

  • Mat19.19
    April 23, 2012

    🙂 Dankeschön Hopefull. Eine Frage habe ich aber, eine gefallene Frau ist ja wie gefallenes Fleisch, also keine saubere Jungfrau mehr sondern beschmutzt. In dem Sinne ist doch Babylon schon „gefallen“ [unrein mit Dämonen und Zauberei und so weiter], aber noch nicht zerstört…?

    Grüsse!

  • Hopefull
    April 23, 2012

    Hallo Mat 19.19

    wenn man sich Off. 18: 1-4 genau anschaut, heißt es ja in Vers 4:
    „Kommt heraus mein Volk“,
    also nachdem Bbaylon die Große gefallen ist.
    Meines Erachtens steckt das Volk Gottes noch verteilt in allen Religionen. Deswegen kann Babylon ja noch nicht gefallen sein. Denn erst wenn Babylon die Große gefallen ist kommt Gottes Volk zum Vorschein.
    Babylon wird von Dämonen befallen, aber dazu brauchen diese auch Zeit, das geht ja nicht von heute auf morgen.
    Das mit der Frau ist eine sehr gute Frage, worauf ich im MOment auf die Schnelle keine Antwort habe, nur Spekulationen.
    Entweder es hat nur die Frau eine Bedeutung. Denn nicht jede Frau ist einfach beschmutzt nur weil sie eine Frau ist. Kann nicht auch eine alte Frau noch Jungfrau sein?
    Vielleicht deutet es aber auch auf ihr Ausgewachsenheit hin, Volljährigkeit oder diese Frau hat sich beschmutzt, indem sie sich mit anderen verbündete.
    Genau kann ich Dir das nicht beantworten.
    Aber wirklich eine gute Frage. Darüber muss ich erst mal nachdenken.

    Danke Dir
    Liebe Grüße Hope

  • Sascha
    April 23, 2012

    Lieber Rico,

    danke für deine Frage. Es gibt verschiedene Ansätze, wie man das erklären könnte. Eine Möglichkeit ist sicher, diese beiden Begriffe Himmel und Erde symbolisch auf die Menschen zu beziehen und sie in „Große und Kleine“ zu unterschieden, so wie das in der Bibel oft gemacht wird. In diesem Fall könnte der Himmel für die Großen, also die Oberen der Gesellschaft aus Politik etc. stehen, und die Erde für die „Kleinen“, also der allgemeinen Menschheit, oder dem Volk. Aber da man diese Begriffe auch mehrfach in der Offenbarung findet, gibt es vielleicht auch noch eine weitere Erklärung.

    2Pe 3:6 Dennoch wurde die Welt damals bei der großen Flut auf Gottes Wort hin durch Wasser überschwemmt und vernichtet.
    2Pe 3:7 Durch dasselbe Wort Gottes werden nun auch die jetzigen Himmel und die jetzige Erde für das Feuer aufgespart. Sie werden bewahrt bis zum Tag des Gerichts, an dem die Gottlosen zugrunde gehen.

    Hier wird eine Parallele zu den Tagen Noahs gezogen. Da Jesus sagte, dass es bei seiner Wiederkunft so wäre, wie in den Tagen Noahs, wissen wir zumindest schon mal, auf welche Zeit sich der Text aus 2. Petrus bezieht. Da gesagt wird, dass die Welt bei der Flut vernichtet wurde, wir aber gleichzeitig wissen, dass es sich nicht auf die Erde als Planet, sondern auf die Menschen bezog, und dann davon die Rede ist, dass die jetzige Erde für das Feuer aufgespart ist, können wir wohl ableiten, dass es sich auch dieses Mal nicht auf den Planeten, sondern auf die „Welt“, also die Menschen, die sich wie die Generation Noahs von Gott abgewandt hatten, bezieht.

    2Pe 3:10 Der Tag des Herrn wird aber so unerwartet kommen wie ein Dieb. Dann wird der Himmel unter schrecklichem Lärm vergehen und die Himmelskörper im Feuer verglühen. Die Erde und alles, was der Mensch auf ihr gemacht hat, werden dann verbrannt werden.“

    Die Erde und alles, was der Mensch auf ihr gemacht hat, heißt es hier. Die menschlichen Errungenschaften, die in der Regel zum Schaden des Planeten aber auch zum Schaden der Menschen selber beigetragen haben, werden „verbrannt“. So, wie Sodom und Gomorra auch buchstäblich durch Feuer verbrannt wurden, kann man auch für die Zukunft keine buchstäbliche Vernichtung durch Feuer ausschließen. Warum wird hier aber der Himmel erwähnt?

    Auch im Himmel werden sich die Dinge vor der Wiederkunft Jesu bereits grundlegend verändern, denn Satan und seine Engel werden auf die Erde geworfen. Danach bekommt der Teufel 3,5 Jahre Zeit, um seine Imitation des Königreich Gottes mit Hilfe der wilden Tiere aufzubauen. Der Text aus Offenbarung 12, der diese Situation beschreibt, macht einen Unterschied zu dem Zustand vor dem Hinabwerfen Satans und der Zeit danach.

    Off 12:9 Der große Drache, die uralte Schlange, die auch Teufel oder Satan genannt wird und die ganze Welt verführt hatte, wurde mit all seinen Engeln auf die Erde hinabgestürzt.“

    Satan wird ja bereist als Herrscher der Welt bezeichnet, also der Menschen, die sich von Gott abgewandt haben. Im Laufe der Jahrtausende hat er die ganze Welt verführt. Aber bis zu dem endgültigen Hinabwerfen hat er scheinbar noch Zugang zum himmlischen Bereich, sonst hätte er bis dahin die Treuen Menschen nicht immer wieder bei Gott verklagen können:

    Off 12:10 Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: „Jetzt ist es geschehen! Die Rettung ist da! / Gott hat seine Macht unter Beweis gestellt / und die Herrschaft gehört ihm. / Von jetzt an regiert Christus, / sein gesalbter König! / Und der, der unsere Geschwister Tag und Nacht bei Gott verklagt hat, / ist aus dem Himmel hinausgeworfen worden.“

    Aber in der Offenbarung wird die größte Veränderung an Himmel und Erde nach dem Gericht an den Menschen beschrieben:

    Off 21:1 Dann sah ich einen ganz neuen Himmel und eine völlig neuartige Erde. Der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, auch das Meer gab es nicht mehr.
    Off 21:2 Ich sah, wie die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam. Sie war schön wie eine Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat.
    Off 21:3 Und vom Thron her hörte ich eine laute Stimme rufen: „Jetzt ist Gottes Wohnung bei den Menschen. Unter ihnen wird er wohnen und sie werden alle sein Volk sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein.

    Der Himmel in seiner bisherigen Form wird vergehen, weil die heilige Stadt jetzt nicht mehr im Himmel ist, sondern zur Erde hinabkommen wird. Der Vers 3 sagt, dass Gottes Wohnung jetzt bei den Menschen sein wird. Das wird die Bedeutung von Himmel und Erde grundlegend verändern. Deswegen könnte man dann sagen, dass Himmel und Erde, so wie wir sie bisher kannten und verstanden haben, vergehen werden.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Manfred
    April 23, 2012

    Lieber Sascha,
    ich wollte ja auch einen Kommentar schreiben, aber Du hast das so gut erklärt, dass ich nichts mehr hinzufügen kann.
    Respekt, ich gehe zu 100% mit Deinem Kommentar einig.
    😉

    Liebe Grüße Manfred

  • Sascha
    April 23, 2012

    Und hier noch ein Gedanke, der das Vergehen der Himmelskörper aus 2. Pet. 3:10 erklärt:

    Off 21:23 Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, damit es hell in ihr wird. Ihr Licht ist das Lamm, und die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie.
    Off 21:24 Die Völker der Erde werden in ihrem Licht leben, und ihre Könige werden kommen und ihren Reichtum in die Stadt tragen.

    Sonne und Mond sind die für die Erde relevanten Himmelskörper. Da die Stadt, die vom Himmel herabkommt, durch die Herrlichkeit Gottes und des Lammes erleuchtet wird, werden diese Himmelskörper ihren buchstäblichen Zweck erfüllt haben.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Rico
    April 23, 2012

    Danke Sascha und Alois für eure Erklärungen zu 2 Pe 3:7,10-12!
    Ich war etwas durcheinander weil ich letztens einen biblischen Vortrag von einem bekannten adventistischen Prediger mit angehört hatte und er war der Meinung dass die Erde und der Himmel aus diesen Bibeltext sich buchstäblich erfüllen würden. Aber ich hatte da meine Zweifel an seiner Textauslegung gehabt, da es ja dann bedeuten würde, dass es keine Erde und auch keinen Himmel mehr geben würde! Das wiederum würde bedeuten dass die Könige aus Off 20:4-6 über niemanden regieren würden und ihre 1000 jährige Herrschaft dann sinnlos wäre! Von daher bin ich froh das du Sascha diesen Text noch mal perfekt erklärt hast und Alois hat die Symbolik gut erklärt! Danke nochmal für eurer Erklärung zu diesen Text!

    Lg Rico

  • Hans
    April 23, 2012

    Hi Rico,

    vor Jahren hatte ich auch mal im Dienst diese Diskussion mit einem Adventisten. Damals führten wir, da wir alle etwas naturwissenschaftlich angehaucht waren, auch dieses Argument an:

    Wenn man es richtig buchstäblich nimmt, müsste auch buchstäblich Feuer den Himmel verbrennen. Physikalisch gesehen müsste man schon ziemlich „konstruieren“, dass ein „Feuer“ den „Himmel“ verbrennt. Vor allem dann, wenn man Himmel nicht als Ansammlung von Teilchen sieht, sondern ihn als „Raum“ definiert, also schlichtweg als eine Koordinate m Weltall, also etwas Abstraktes. Dann ist die Frage, wie das überhaupt vernichtet oder gar verbrannt werden soll.

    Das deutsche Wort „Himmel“ hat ja ein breites Spektrum an Bedeutungen in der Bibel. Aber wenn jemand schon buchstäblich argumentiert, dann nehm ich’s auch richtig buchstäblich 😉

    LG
    Hans

  • Rico
    April 23, 2012

    Hallo Hans,

    ja die Adventisten haben sich schon in vielen anderen Dingen geirrt selbst Russel hat das mal betont als er die Bibel mit den Adventisten 1870 studiert hatte! Da gebe ich ihm ausnahmsweise mal recht! Besonders wenn man bedenkt welchen Hintergrund Allen G. White die Begründerrin der Adventisten hat! Sie soll ja übernatürliche Kräfte bessesen haben und in den dritten Himmel entrückt worden sein dort soll sie eine Vision vom Millenium bekommen haben wo angeblich niemand mehr auf der Erde leben würde außer die Dämonen und Satan etwas was die Bibel überhaupt nicht lehrt! Von daher wundert mich es nicht das sie auch solche Bibeltexte wie 2 Pe 3:7,10-12 auch falsch verstehen!

    Lg Rico

  • Alois
    April 23, 2012

    Danke Rico und Sascha für die Frage und die Antwort.
    Das hast Du hervorragend erklärt, denn mit Erde sind meist Das Volk Gottes gemeint, damit meine ich alle, auch diejenigen die verloren gehen.
    Mit Meer ist meist das Völkermeer gemeint, deswegen steht auch in Offbg. 21:1 „das Meer gab es nicht mehr“
    Mit den Sternen sind meist die menschlichen Führer des Volkes Gottes gemeint, „Sterne“ sind natürlich im „Himmel“.
    Mit Inseln sind meist die Menschen gemeint die aus dem Völkermeer herausragen weil sie zu Gottes Volk gehören.
    So geht das im übertragenen Sinn immer weiter, hat man das mal im Herzen, kann man viele prophetische Dinge lesen und versteht es auch.
    Im Vorwort der Prophetie Seite ist ein ganz einfaches Beispiel genannt, indem die Bibel selbst beweist, dass das was in der Bibel steht, nicht immer so gemeint ist wie es da steht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Rico
    April 23, 2012

    Hallo liebe Bruderinfogemeine,

    ich hab da mal eine Frage die sich auch um Petrus dreht. Besser gesagt geht es mir um das Bibelbuch 2. Petrus was ja Petrus auch geschrieben hat! Spiezell geht es mir um 2. Pe 3:7,10-12 in diesen Versen beschreibt Petrus die Wiederkunft Christi. Was mich etwas stutzig gemacht hat ist die Auslegung dieser Verse von manchen Bibelgelehrten! Viele sehen darin eine buchstäbliche Erfüllung und keine sinnbildliche Erfüllung! Wenn man den Paralleltext aus Mat 24:35,Jes 51:6 und Hebr. 1:10-12 liest, könnte man schon annehmen dass der Text aus 2 Petrus 3:7,10-12 eine buchstäbliche Erfüllung hat. Besonders wenn man die Prophezeiung Jesajas von einem neuen Himmel und einer neuen Erde gegenüberstellt, von der ja Petrus auch geschrieben hat (2 Pe 3:13)!
    Aber dann würde es ja bedeuten, das nach Harmagedon es keine Erde und keinen Himmel mehr geben würde, weil sie ja laut Petrus im Feuer vernichtet worden sind! Die Gläubigen wären laut Paulus vorher noch entrückt worden gemäß 1 Thes 4:13-17! Aber wenn das so wäre, wo findet dann das 1000 jährige Friedensreich Christi statt? Die Könige aus Off 20:4-6 die zur ersten Auferstehung kommen, hätten dann keinen Herrschaftanspruch mehr, da sie keine Untertanen mehr haben würden über die sie regieren würden! Da es ja keine Erde mehr gibt!
    Von daher denke ich, das man diese Verse aus 2 Pe 3:7,10-12 nicht wörtlich wiedergeben kann bzw. wird sich diese Prophezeiung nicht buchstäblich erfüllen, weil es sonst keinen Sinn machen würde, dass Jesus 1000 Jahre mit seinen auserwählten Priestern und Königen über die Erde regiert!
    Mich würde mal eure Meinung zu diesen Text aus 2 Petrus 3:7,10-12 interessieren ob ihr ihn sinnbildlich versteht oder buchstäblich bzw. wortwörtlich?

    Lg Rico

  • Wolseley
    April 23, 2012

    Hallo Bruder B. !

    Dein Vortrag ist OK, Klar und präziese ausgedrückt.
    Im Org. Buch S. 18 abs. 1 unten wird gesagt: Unser Vertrauen zur Org. Gottes wird nicht beeinträchtigt, weil Jehova das Werk des Predigens und Jüngermachens durch unvollkommene Menschen leitet. Die Leitende Körperschaft könnte ohne den Rückhalt Jehovas all das gar nicht leisten, und das stärkt unser Vertrauen sogar.

    Aus diesen Worten geht deutlich hervor, das der Christus nicht mehr zur Geltung kommt.

    Org. Buch S.39 abs. 3, Die Leitende Körperschaft kann zu jeder Zeit und an jeden Ort geeignete Männer zu Aufsehern ernennen, oder absetzte. Auch da wird der Christus übergangen, man kann sagen – im Offenbarungs buch S. 26 oben links, wird Jesus abgebildet inmitten der sieben Leuchter und hat die sieben Sterne in seiner rechten Hand, was die gesamte Ältestenschaft Weltweit bedeutet.

    Aber neuerdings ist der Christus von den TuvS, und der LK E n t s o r g t !! worden, Traurig aber wahr !!

    WT 15.06.12 S.7 Abs. 1 wenn dieses System zu ende geht, welche Regierungen da herrschen werden, sagt und die LK Wir kennen die Antwort, denn der „Offenbarer von Geheimnissen“, Jehova Gott, hat uns darüber informiert. Da sieht man, die LK handelt mit Jehova persönlich, da ist der Christus nicht mehr gefragt, oder ist E n t s o r g t !!!

    Gehen wir zu dem Buch Unterredungen anhand der Schriften, S.35 A n t i c h r i s t, dort wird gesagt, Antichrist bedeutet, gegen oder anstelle Christi. Der Ausdruck bezieht sich auf alle, die das leugnen, was die Bibel über Jesus Christus sagt, auf alle, die gegen sein Königreich sind, und auf alle, die seine Nachfolger misshandeln. Er schließt auch Einzelpersonen Organisationen und Nationen ein, die fälschlicherweise behaupten, Christus zu vertreten, oder sich unrechtmäßig erweise die Rolle des Messias zuschreiben.

    Und aus dieser Hinsicht ist der TuvS und die LK Antichristen. Denn sie schreiben es im WT und der Name des Christus wird überhaupt nicht mehr in dem WT Studium erwähnt, oder nur wenn es überhaupt sich nicht vermeiden lässt.

    Das dickste Ei, kommt ja bei den Tauffragen zur Geltung.
    Frage 1.) Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi bereut und dich Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun? Das ist ja gut formuliert.

    Frage 2.) Bist du dir im klaren, daß du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation verbunden ist?

    In der zweiten Frage ist keine Rede mehr von Christus und welcher Geist da gemeint ist, ist auch fraglich, die Täuflinge werden in einer Organisation hinein getauft und nicht mehr in Christus.

    Und alle, die getauft werden, sagen Ja, und wissen garnicht, das sie in einer Organisation hinein getauft werden, und nicht mehr im Namen Jesu Christi.

    Bitte weiter solche treffenden Vorträge !!

    Mit Liebe und verbundenheit in Christus und Jehova.

    Euer Wolseley

  • Fred
    April 23, 2012

    Lieber Bruder B.,

    ich verstehe nicht, weshalb hier suggeriert wird, die LK lehre, Petrus sei der „Fels“ aus Mat. 16:18. Das wurde noch nie so gelehrt. Nachstehend die letzten Erklärungen aus Wt 1.8.11 und 1.1.10:

    w11 1. 8. S. 24:
    „Bei dem in Matthäus 16:13-17 aufgezeichneten Gespräch zwischen Jesus und Petrus geht es um die Identität des Christus und seine Rolle, nicht um die Rolle, die Petrus einmal spielen sollte. Wie Petrus später selbst erklärte, ist Jesus der Fels, auf dem die Christengemeinde erbaut wurde (1. Petrus 2:4-8). Auch der Apostel Paulus bestätigte, dass Jesus, nicht Petrus, der „Grundeckstein“ der Christengemeinde ist (Epheser 2:20).“

    w10 1. 1. S. 26:
    „Petrus hatte gerade begreifen dürfen, wer der lang ersehnte Messias oder Christus war — eine der erhabensten Wahrheiten, die Jehova bis dahin offenbart hatte (Matthäus 16:16, 17).
    In einer jahrhundertealten Prophezeiung war der Christus als ein Stein bezeichnet worden, den die Bauleute verwerfen würden (Psalm 118:22; Lukas 20:17). Mit Prophezeiungen wie dieser im Sinn erklärte Jesus, dass Jehova auf genau dem Stein oder Felsen, den Petrus gerade identifiziert hatte, eine Versammlung gründen würde.“

    w10 1. 1. S. 28:
    „Wollte Jesus wirklich sagen, dass Petrus der Felsen ist, auf dem er seine Versammlung errichten würde? Nein. Hier drei Gründe, weshalb das nicht sein kann. Erstens: Die anderen Apostel, die ebenfalls anwesend waren, fassten Jesu Worte nicht so auf. Hätte Jesus dem Petrus vor ihnen allen eine Vorrangstellung übertragen, dann hätten sie sich danach nicht wiederholt darüber zu streiten brauchen, wer von ihnen wohl der Größte sei (Markus 9:33-35; Lukas 22:24-26). Zweitens: Der Apostel Paulus zeigte später, dass Jesus der Felsen ist, also nicht Petrus (1. Korinther 3:11; 10:4). Drittens: Petrus selbst ließ erkennen, dass er sich nicht für den Felsen hielt. Wie er schrieb, ist Jesus der lang vorhergesagte „Grundeckstein“, der von Gott selbst auserwählt worden ist (1. Petrus 2:4-8).
    Trotzdem bestehen manche darauf, dass Jesus doch Petrus gemeint habe, da der Name Petrus „Fels“ bedeute. „Petrus“ bedeutet jedoch nicht dasselbe wie das im gleichen Vers verwendete Wort „Felsen“. Wörtlich bedeutet Petrus „Felsstück“ und ist ein männliches Hauptwort. Dagegen ist das mit „Felsen“ übersetzte Wort ein weibliches Hauptwort. Wie ist Jesu Aussage dann zu verstehen? Er sagte gewissermaßen zu Petrus: „Du, den ich Petrus — ,Felsstück‘ — genannt habe, du hast erkannt, wer wirklich der Felsen ist: der Christus, der das Fundament der Christenversammlung bilden wird.“ Es war für Petrus höchst ehrenvoll, dabei mitzuwirken, dass eine solch wichtige Glaubenswahrheit ans Licht kam.“

    Damit soll nicht heruntergespielt werden, dass die LK sich an eine Stelle erhoben hat, die oft über das hinaus geht, was geschrieben steht. Aber ihr zu unterstellen, sie lehre, Petrus sei der „Fels“, verzerrt die Tatsachen. Sie hat die von ihr beanspruchte Autorität auch nie auf Petrus oder Mat 16:18 zurückgeführt.

    Liebe Grüße
    Fred

  • Manfred
    April 23, 2012

    Lieber Fred,

    Vielen Dank dass Du Dir die Mühe gemacht hast um die Quellen nachzuprüfen.
    Allerdings fragt man sich dann umso mehr, warum die Gesellschaft sich die Stellung als treuer und verständiger Sklave angeeignet hat, wenn sie doch wissen dass Christus der Fels ist auf dem alles gegründet ist?

    Denn schließlich wurde der t.u.v.S. über die ganze Habe Jehovas gesetzt. Die ganze Habe schließt auch den himmlischen Teil mit ein. Das kann somit keine menschliche Organisation ausführen. Nur Jesus ist in der Lage die ganze Habe Jehovas zu verwalten.

    Mat. 24:45-47 NWÜ
    45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

    Sollte jetzt jemand einwenden, dass Jesus der Herr ist der die Gabe verteilt. Dann sollte man auch diesen Bibeltext berücksichtigen:

    Mat.28:18 NWÜ
    18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.

    Selbst wenn Jesus tatsächlich hier der Herr ist der den t.u.v.S. Über die ganze Habe einsetzt, dann besteht auch hier die ganze Habe aus den Dingen im Himmel und auf der Erde, denn Jesus ist sie gegeben worden.
    Kein Mensch oder eine menschliche Organisation kann die Dinge im Himmel verwalten.

    Somit gibt es nur eine Schlussfolgerung: Jehova ist der Herr und Jesus ist der treue und verständige Sklave.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Bruderinfo
    April 23, 2012

    Lieber Bruder Fred

    Dein Einwand ist berechtigt, deswegen haben wir die kritische Stelle anders formuliert.
    Bitte gebe uns Bescheid ob Du die Änderung als ausreichend empfindest.

    LG
    Bruderinfo

  • Fred
    April 23, 2012

    Liebe Brüder,

    ja, so erscheint es nicht mehr missverständlich.

    LG
    Fred

  • Alois
    April 23, 2012

    Lieber Fred,

    schön mal wieder was von Dir zu hören. Ich habe schon befürchtet Du interessierst Dich gar nicht mehr für uns.
    Gerade hier können wir Deine Kommentare gut gebrauchen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Fred
    April 23, 2012

    Lieber Alois,

    nein, das hat nichts mit Desinteresse zu tun. Allein mir fehlt die Zeit zum Kommentieren. In der „anhängigen“ Sache bin ich ganz schön am Rudern. Aber keine Angst, ich sehe der Klärung mit Ruhe entgegen, wenn ich auch offen gestanden etwas ungeduldig bin.

    LG
    Fred

  • Hans
    April 23, 2012

    Hi Fred,

    ich hatte den gleichen Gedanken. Du warst schneller mit dem Raussuchen der Quellen, vielen Dank! 🙂

    Meiner Meinung nach ist das sehr wichtig hier in BI darauf zu achten, dass wenn etwas unter „Kritik am Sklaven“ läuft, sich auch auf Dinge zu beziehen, die der Sklave auch wirklich so vertritt.

    Sonst ist es ein Schlag in die Luft, so nach dem Motto: Ich brauche ja niemandem die Dreieinigkeit ausreden, der gar nicht an sie glaubt.

    Trotzdem hat der Artikel andere, interessante Aspekte. Vielen Dank an den Autor!

    LG
    Hans

  • Fred
    April 23, 2012

    Hallo Hans,

    kann man dich mal per Mail erreichen? Falls interessiert, Mitteilung an freddy.frei@gmx.net.

    LG
    Fred

  • Shannon
    April 23, 2012

    Ich weiß nicht, ob man hier von einer Fälschung reden kann, den die Bedeutung des Wortes ist die gleiche. Hier ein Auszug aus Wikipedia:

    „Petrus ist der Name des Apostels Simon Petrus, Sohn des Johannes (vgl. Joh 1,42 EU). Petrus ist die latinisierte Form von petros (griechisch: ‚Stein‘), die Übersetzung des aramäischen Kephas, und die Urform der Vornamen Peter, Petra, Pierre, Peer, Per, Pär, Piotr, Pir oder Pit.“

    Folglich wurde das zweimalige Wort Fels entweder bewusst falsch übersetzt oder es wurde falsch verstanden und deswegen falsch übersetzt, weil es für den Übersetzer sonst keinen Sinn ergab. Kann aber auch sein, dass es sowas wie altertümliches Sublingual ist? Oder da hat der Herr dieser Welt seine Macht im Spiel, der ja schon immer von langer Hand plant, der diese Methode damals in Eden schon benutzt hat, ganz nach dem Satz: Hat Gott wirklich gesagt? – Also – wurde das wirklich falsch übersetzt? Heißt doch im Grunde beides Fels.
    Raffinierte Methode, jemanden zu verführen und gleichzeitig die Verantwortung beim Verführten belassen.

  • Alois
    April 23, 2012

    Lieber Bruder B

    Vielen Dank für das Juwel das Du geschrieben hast, denn hinter diese Sache kommt man nicht so einfach. Da muss man schon jeden Stein umdrehen.

    Beim Lesen der Bibel ist mir dieser Vers, über den Petrus als Fels, zwar immer mit einem unguten Gefühl aufgefallen, aber ich dachte Jehova wird schon dafür gesorgt haben, dass die Bibel unverfäscht in unsere Zeit herübergerettet wurde. Das ist sie sicherlich auch, aber in wenigen Fällen müssen wir doch damit rechnen, dass mal ein Wort in allen Übersetzungen falsch übersetzt wurde.

    Wie Du geschrieben hast, für uns ändert sich nichts, denn für uns ist sowieso Jesus Christus der Retter und Fels auf den wir bauen wollen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    April 23, 2012

    Lieber Brd. B.,
    vielen Dank für diesen Vortrag und die Richtigstellung, dass nicht Petrus der Fels ist, sondern der Christus.

    Vor allem habe ich wieder etwas gelernt, was mir so noch nicht bewusst war:
    1. Kor. 10:5
    5. Der Fels aber war der Christus. An den meisten derselben aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden.

    Das Christus damals in der Wüste durch den Fels gewirkt hat, habe ich so noch nie gesehen. Aber es macht Sinn, dass Jesus als Gottes Sohn schon immer irgend einen Anteil an den Erfüllungen und Prophezeiungen hatte, egal zu welcher Zeit sie stattgefunden haben.

    Liebe Grüße Manfred

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