77 Comments
  • Bernhard
    November 13, 2015

    Warum feiern die ZJ das Abendmahl am Purimtag, den 23.März 2016???
    Dieser Tag ist nach jüdischen Kalender der 13. Adar ein Fastentag worauf der 14. und 15. Adar das Purimfest gefeiert wird laut Buch Ester 9:17.
    Das Passah der 14. Nisan beginnt mit 22. April 2016 und dauert eine Woche. LG Bernhard

  • W.F. an Bernhard
    November 13, 2015

    Lieber Bernhard,

    zu dieser Thematik kommt bald ein neuer Artikel und da wird auch erklärt, warum das Datum 23.3.16 falsch ist.

    LG W.F.

  • Shannon
    November 13, 2015

    Weil nicht einmal beim Kalender Verlass auf die Organisation ist. Nach dem gregorianischen Kalender wird Ostern an dem Sonntag nach dem Vollmond gefeiert, der der Tag und Nachtgleiche 20/21. März am folgt ist.
    Meines Wissens feiern die Organisationszeugen dann das Passah 14 Tage nach dem Neumond, der der Tag und Nacht dem Nächsten ist.

  • Alois
    November 13, 2015

    Lieber Bernhard
    Die ZJ feiern das Abendmahl nicht um Jesus zu ehren, sondern um sein Opfer zu verschmähen. Sie lehnen das Brot und den Wein ab indem sie es an sich vorüberziehen lassen.
    Da auch Ostern die nächsten Tage ist, sind die andern Christen auch nicht besser. Fest steht, dass das Passah erst am 22 April 20916 ist. Wer von den Symbolen nehmen möchte sollte es deshalb erst im April tun.
    Liebe Grüße
    Norbert

  • Omma & Oppa
    November 13, 2015

    Ja, so ist es, lieber Alois. Wir feiern das Abendmahl, mit unserer Telefongruppe, auch am 22. April 2016, nach Sonnenuntergang. Wir haben die Uhrzeit: 21.00 Uhr gewählt.

    Hoffentlich klappt es mit der Telefonverbindung genauso, wie im letzten Jahr. Diesmal muss es bei unseren Freunden und Geschwistern leider über Handy gehen.

    Wir werden, wie im letzten Jahr, wieder alle von den Symbolen nehmen.

    Es grüßen dich ganz herzlich Omma & Oppa

  • edelmuth an BOAS
    November 13, 2015

    Hallo Boas

    » Mir ist bewusst, dass von Seiten der WTG die Angst geschürt wird, dass wenn Jesus sichtbar wiederkommen würde, er sein Loskaufsopfer damit zurücknehmen würde. Doch macht eine solche Behauptung, die zudem in der Bibel nirgends auch nur angedeutet wird, überhaupt Sinn?

    In meinen Augen ist eine solche Argumentation eine geschickte Inszenierung mit, oberflächlich betrachtet, logischen Argumenten, um den Gedanken der unsichtbaren (Gegenwart) Wiederkunft Jesu zu belegen. «

    Mit deinen Worten versuchst du die auch von den ZJ vertretene These der Wiederkunft Christi als Geistperson (nicht als Mensch im Fleische) zu widerlegen, um zu dem Schluss zu kommen:

    » JESUS WURDE SICHTBAR AUFERWECKT! «

    Als Beleg führst du an:

    » Jetzt kommt noch dazu, dass Jesus nach seiner Auferstehung auch einen Leib bekommen hat, der berührbar war. “Lege die Hand an meine Seite und fühle die Eintrittswunde des Speers. Fühle die Vertiefungen der eingeschlagenen Nägel.” Auferweckt wurde er SICHTBAR! «

    Dabei verschweigst du alle Begebenheiten, die nur die auferweckte Geistperson Jesus durch seine Materialisierung als Mensch durchführen kann. Ebenfalls vergisst du zu erwähnen, dass Jesu nach seiner Himmelfahrt, nachdem er dem Vater den Wert seines Lebens als Opfer dargebracht hat, nicht mehr als Mensch gesehen wurde. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird diesen bevorrechtigten Platz auch nicht verlassen. Ihm steht der Heilige Geist, Gottes Kraft, zur Verfügung, mit er alle Dinge machen kann.

    (Apostelgeschichte 9:3-19) . . .Als er sich nun auf seiner Reise Damạskus näherte, umblitzte ihn plötzlich ein Licht vom Himmel, 4 und er fiel zu Boden und hörte eine Stimme, die zu ihm sagte: „Saulus, Saulus, warum verfolgst du mich?“ 5 Er sagte: „Wer bist du, Herr?“ Er sprach: „Ich bin Jesus, den du verfolgst. 6 Doch steh auf und geh in die Stadt hinein, und es wird dir gesagt werden, was du tun sollst.“ 7 Die Männer nun, die mit ihm reisten, standen sprachlos da, da sie zwar den Schall einer Stimme hörten, aber niemand sahen. 8 Saulus jedoch erhob sich vom Boden, und obwohl seine Augen geöffnet waren, sah er nichts. Da führten sie ihn an der Hand und geleiteten ihn nach Damạskus. 9 Und drei Tage lang sah er nichts, und er aß und trank auch nicht. 10 In Damạskus befand sich ein gewisser Jünger namens Ananịas, und der Herr sprach in einer Vision zu ihm: „Ananịas!“ Er sagte: „Hier bin ich, Herr.“ 11 Der Herr sprach zu ihm: „Steh auf, geh in die Straße, die man die Gerade nennt, und such im Haus des Judas einen Mann namens Saulus aus Tạrsus. Denn siehe, er betet, 12 und in einer Vision hat er einen Mann namens Ananịas eintreten und ihm die Hände auflegen sehen, damit er wieder sehend werde.“ 13 Ananịas aber antwortete: „Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wieviel Schaden er deinen Heiligen in Jerusalem zugefügt hat. 14 Und hier hat er die Befugnis von den Oberpriestern, alle, die deinen Namen anrufen, in Fesseln zu legen.“ 15 Aber der Herr sprach zu ihm: „Geh hin, denn dieser Mann ist mir ein auserwähltes Gefäß, um meinen Namen sowohl zu den Nationen als auch zu Königen und den Söhnen Israels zu tragen. 16 Denn ich werde ihm deutlich zeigen, wieviel er für meinen Namen leiden muß.“ 17 Da ging Ananịas hin und kam in das Haus, und er legte ihm die Hände auf und sprach: „Saulus, Bruder, der Herr, der Jesus, der dir auf der Straße, auf der du kamst, erschienen ist, hat mich hergesandt, damit du wieder sehend und mit heiligem Geist erfüllt werdest.“ 18 Und sogleich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, und er konnte wieder sehen, und er stand auf und wurde getauft, 19 und er nahm Speise zu sich und kam zu Kräften.. . .

    Ede

  • Gerd
    November 13, 2015

    Zur thematischen Gedankenan- (nicht auf-) regung.

    Was bei Zeugens immer unerwähnt bleibt, ist diese Tatsache nach Jesu Auferweckung beim Emmausweg:

    Lukas 24: 15 Und es geschah, indem sie sich unterhielten und miteinander überlegten, daß Jesus selbst nahte und mit ihnen ging;
    16 aber ihre Augen wurden gehalten, damit sie ihn nicht erkennten.
    31 Ihre Augen aber wurden aufgetan, und sie erkannten ihn; und er wurde ihnen unsichtbar.

    Welchen Körper „erkannten“ sie da, den mit den Wundmalen?

  • Boas an Ede
    November 13, 2015

    Lieber Ede.

    Es gibt einen sehr schönen Text in Hebräer 1:6

    „Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er:
    „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“ (NWÜ)

    „Und wenn er den Erstgeborenen wieder einführt in die Welt, spricht er:
    »Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten.“ (Luther)

    Mir ist bewusst, dass von Seiten der WTG die Angst geschürt wird, dass wenn Jesus sichtbar wiederkommen würde, er sein Loskaufsopfer damit zurücknehmen würde. Doch macht eine solche Behauptung, die zudem in der Bibel nirgends auch nur angedeutet wird, überhaupt Sinn? Ein Fall aus der Praxis. Ich stelle mir folgende Situation vor: Mein leiblicher Bruder wird von bösen Menschen entführt. Von mir wird als Lösegeld all mein Besitz gefordert; Bargeld und Immobilien. Im Austausch für dies alles herhalte ich als Gegenwert das Leben meines Bruders zurück. Er wurde von mir teuer zurückgekauft. Das Lösegeld ist bezahlt, die Vereinbahrung abgeschlossen.

    So weit so gut. Doch die Argumentation der WTG besagt, dass ich danach, wegen meines bezahlten Lösegeldes, niemals mehr zu eigenem Geld kommen darf, da sonst meine Bruder sterben würde! Ist das aus Deiner Sicht logisch? Wenn ich auch noch sehe, was Jesus als Lösegeld bezahlt hat: Sein Leben! ER STARB!!! Wenn man der Argumentation der WTG gedanklich folgt, hätte Jesus niemals mehr auferstehen dürfen, da er mit der Rücknahme seines „Lebens“, egal ob in einem materiellen oder geistiger Körper, auch schon damit sein Lösegeld zurückgenommen hat. Er war wieder Existent. Er war wieder am Leben.

    In meinen Augen ist eine solche Argumentation eine geschickte Inszenierung mit, oberflächlich betrachtet, logischen Argumenten, um den Gedanken der unsichtbaren (Gegenwart) Wiederkunft Jesu zu belegen. Unsichtbar seid 2000 Jahren bei den Jüngern. Unsichtbar seid 1914 als König. Unsichtbar seid 1918 zur Inspektion seines geistigen Tempels. Unsichtbar bei seiner parousia (Gegenwart) statt einer Ankunftszeit; einem Zeitpunkt. Unsichtbar bei Harmagedon. Unsichtbar während der 1000 Jahre als König über die Erde. Unsichtbar, unsichtbar, unsichtbar. Ist das nicht toll? Alles was unsichtbar geschieht, kann weder bewiesen noch widerlegt werden. Ach sind „des Kaisers neue Kleider“ so schön!

    Jetzt kommt noch dazu, dass Jesus nach seiner Auferstehung auch einen Leib bekommen hat, der berührbar war. „Lege die Hand an meine Seite und fühle die Eintrittswunde des Speers. Fühle die Vertiefungen der eingeschlagenen Nägel.“ Auferweckt wurde er SICHTBAR! Für alle mitlesenden Zeugen nochmals ganz deutlich im Klartext. JESUS WURDE SICHTBAR AUFERWECKT!

    Dann kommen die ganzen Texte dazu, die jedes Mal davon sprechen, dass er GESEHEN wird bei seiner Ankunft. Sei es in der Offenbahrung oder die Evangelien. Oder den Text aus Hebräer, dass er, in die von Menschen bewohnte Erde, eingeführt wird. Die Offenbahrung schreibt, dass jedes Auge ihn sehen wird. Die WTG schreibt das Gegenteil. Die Evangelisten schreiben, dass alle Nationen seine Herrlichkeit sehen werden. Die WTG sagt, das stimmt nicht. Keinem ZJ fällt es auf, wie oft die Aussagen der Bibel von der WTG berichtigt werden. Nicht nur ein bisschen. Sondern genau zum Gegenteil umgedeutet werden. Immer nach der Devise: „Was da in der Bibel steht gefällt uns nicht. Deshalb glaubt der Bibel nicht! Wir sind schlauer. Schlauer als Johannes. Schlauer als Paulus. Und sogar schlauer als Jesus. Auch der hatte ja keine Ahnung, von was er da sprach. Von wegen, „dann werden sie den Sohn des Menschen sehen“. Pah, so etwas darf es nicht geben.“

    Jesus ist bei seinem Ankommen kein Zugschaffner: „Bitte alles einsteigen. Der Zug fährt in 5 Minuten ab. Nächster Halt im Himmel.“ Nein Jesus bleibt 1000 Jahre dort, wo er vom Himmel hingeht, nämlich auf der Erde. Sonst brächte er ja nicht zu kommen. „Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, WIRD SO KOMMEN, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen (Apo. 1:11).“ Er war sichtbar und wurde unsichtbar. Jetzt ist er unsichtbar und wird wieder sichtbar. So einfach sind die Worte der zwei Engel. Aber auch hier sagt die Lehre der WTG, dass sie schlauer sind als diese zwei Engel: „Was richtet ihr euere Augen zu den Wolken? Schaut lieber auf den Boden. Da wird er wieder erscheinen.“

    Meine Worte gelten nicht Dir, lieber Ede. Sondern den Führern der WTG, die es verstehen die deutlichen Aussagen und Zusicherungen genau ins Gegenteil zu verdrehen. Und die es geschafft haben unseren Verstand so weit zu vergiften, dass wir auch nach Jahren der Trennung weiterhin genau das Gegenteil dessen verstehen, was in dem Wort Gottes doch so deutlich geschrieben wird:

    „UND A L L E WERDEN IHN SEHEN“

    Mit ganz lieben Grüßen an einen aufrichtigen Ede
    Boas

  • edelmuth an BOAS
    November 13, 2015

    Hallo Boas

    Der von dir zitierte Text aus Hebräer. 1:6 hat nichts mit der Wiederkehr Christi zu tun, sondern mit seiner falschen Anbetung durch „Christen“.

    » Jetzt kommt noch dazu, dass Jesus nach seiner Auferstehung auch einen Leib bekommen hat, der berührbar war. “Lege die Hand an meine Seite und fühle die Eintrittswunde des Speers. Fühle die Vertiefungen der eingeschlagenen Nägel.” Auferweckt wurde er SICHTBAR! Für alle mitlesenden Zeugen nochmals ganz deutlich im Klartext. JESUS WURDE SICHTBAR AUFERWECKT! «

    Jesus wurde als Geistgeschöpf auferweckt und nahm bei mehreren Gelegenheiten menschliche Gestalt mit unterschiedlichem Aussehen an, sodaß er von seine Jüngern nicht sofort erkannt wurde. Er wurde lediglich an seiner Handlungsweise erkannt, was ein Hinweis auf seine künftige Gegenwart sein könnte.

    (Lukas 24:28-31) . . .Schließlich kamen sie in die Nähe des Dorfes, wohin sie unterwegs waren, und er tat so, als gehe er weiter. 29 Sie aber nötigten ihn und sagten: „Bleib bei uns, denn es geht gegen Abend hin, und der Tag hat sich schon geneigt.“ Darauf ging er hinein, um bei ihnen zu bleiben. 30 Und als er mit ihnen beim Mahl lag, nahm er das Brot, segnete es, brach es und begann es ihnen zu reichen. 31 Dabei wurden ihnen die Augen völlig geöffnet, und sie erkannten ihn; und er verschwand vor ihnen.

    (Lukas 24:36-41) . . .Während sie von diesen Dingen redeten, stand er selbst in ihrer Mitte [[und sprach zu ihnen: „Friede sei mit euch!“]] 37 Doch weil sie erschraken und Furcht sie ergriffen hatte, meinten sie, sie sähen einen Geist. 38 Da sprach er zu ihnen: „Warum seid ihr beunruhigt, und warum steigen Zweifel in eurem Herzen auf? 39 Seht meine Hände und meine Füße, daß ich selbst es bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, daß ich habe.“ 40 [[Und als er das sagte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Füße.]] 41 Als sie aber vor lauter Freude immer noch nicht glaubten und sich wunderten, sagte er zu ihnen: „Habt ihr etwas zu essen da?“

    (Johannes 20:26-29) . . .Nun, acht Tage später befanden sich seine Jünger wieder drinnen und Thomas mit ihnen. Jesus kam, obwohl die Türen verschlossen waren, und er trat in ihre Mitte und sprach: „Friede sei mit euch!“ 27 Darauf sagte er zu Thomas: „Reich deinen Finger her, und sieh meine Hände, und nimm deine Hand, und leg sie in meine Seite, und sei nicht länger ungläubig, sondern werde gläubig.“ 28 Als Antwort sagte Thomas zu ihm: „Mein Herr und mein Gott!“ 29 Jesus sprach zu ihm: „Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt? Glücklich sind die, die nicht sehen und doch glauben.“

    Wann ging Jesus zum Vater, um IHM sein irdisches Leben als Opfer darzubringen?

    (Hebräer 9:28) 28 so wurde auch der Christus ein für allemal [als Opfer] dargebracht, um die Sünden vieler zu tragen. . .

    (Johannes 20:14-17) . . .Nachdem sie diese Dinge gesagt hatte, wandte sie sich zurück und sah Jesus dastehen, wußte aber nicht, daß es Jesus war. 15 Jesus sprach zu ihr: „Frau, warum weinst du? Wen suchst du?“ Da sie meinte, es sei der Gärtner, sagte sie zu ihm: „Herr, wenn du ihn weggetragen hast, so sage mir, wohin du ihn gelegt hast, und ich will ihn wegnehmen.“ 16 Jesus sagte zu ihr: „Maria!“ Sich umwendend, sagte sie auf hebräisch zu ihm: „Rabbuni!“ (was „Lehrer!“ bedeutet). 17 Jesus sprach zu ihr: „Hör auf, dich an mich zu klammern. Denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ “

    Die beschrieben Erscheinungsformen Jesu deuten nicht auf eine Auferstehung im Fleische hin, denn ein fleischlicher Leib kann nicht einfach verschwinden und dann mit einem anderen Leib, der von seinen Brüdern nicht erkannt wird, in geschlossenen Räumen erscheinen. Das ist nur einem Geisteswesen durch seine Materialisierung als Mensch im Fleische, wie die Engel in alter Zeit, möglich.

    Wäre Jesus im Fleische auferweckt worden, hätte er bei seiner Himmelfahrt zum Vater sterben müssen, denn Fleisch kann den Himmel nicht erreichen. Das wäre aber unmöglich, denn Jesus ist bereits ein für allemal für unsere Sünden gestorben.

    Nachdem Jesus zum Vater aufgefahren und IHM den Wert seines Lebens als Opfer zu unserer Rettung dargebracht hat, hat er sich nicht wieder als ein Menschen auf der Erde gezeigt.

    Ede

  • Alois an Ede
    November 13, 2015

    Lieber Ede

    Tut mir leid es Dir schreiben zu müssen, Du liest nicht einmal richtig was Du aus der Bibel selbst zitierst.

    (Lukas 24:36-41) . . .Während sie von diesen Dingen redeten, stand er selbst in ihrer Mitte [[und sprach zu ihnen: „Friede sei mit euch!“]] 37 Doch weil sie erschraken und Furcht sie ergriffen hatte, meinten sie, sie sähen einen Geist. 38 Da sprach er zu ihnen: „Warum seid ihr beunruhigt, und warum steigen Zweifel in eurem Herzen auf? 39 Seht meine Hände und meine Füße, daß ich selbst es bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, daß ich habe.“ 40 [[Und als er das sagte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Füße.]] 41 Als sie aber vor lauter Freude immer noch nicht glaubten und sich wunderten, sagte er zu ihnen: „Habt ihr etwas zu essen da?“

    Jesus sagte dass er Fleisch und Bein habe, aber Du schreibst:

    Wäre Jesus im Fleische auferweckt worden, hätte er bei seiner Himmelfahrt zum Vater sterben müssen, denn Fleisch kann den Himmel nicht erreichen. Das wäre aber unmöglich, denn Jesus ist bereits ein für allemal für unsere Sünden gestorben.

    Natürlich ist Jesus nicht im Fleische auferweckt worden, aber er konnte sich jederzeit im Fleische und mit Beinen zeigen und hat dies auch getan. Jesus war kein Hologramm, sondern tastbar, greifbar. So stand er auch vor den Menschen bevor er in den Himmel emporgehoben wurde. Vermutlich hatte Jesus seine Sichtbarkeit erst in der Wolke abgelegt.

    Selbst wenn sich Jesus tausend Mal sichtbar gemacht hätte, also sein Fleisch und Bein zu sehen gewesen wäre, oder Jesus 1000 Mal gefragt hätte, „habt ihr etwas zu essen da“, wäre das Opfer mit dem Tod am Holz ein für alle mal erbracht worden. Mit dem Tod am Holz hat Jesus sich geopfert und das Opfer war entgültig, absolut unumkehrbar!

    Wie man auf die Idee kommen kann dass das Opfer ungültig wird, nur weil Jesu Geist in einen fleischlichen Körper schlüpft, damit Menschen ihn überhaupt sehen können erschließt sich mir nicht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    November 13, 2015

    Guten Abend Alois

    Vor seinem irdischen Lauf lebte Jesus als Geistgeschöpf im Himmel. Er hätte sich jeder Zeit im Auftrage Jehovas als Menschen materialisieren können. Er wurde aber als vollkommener Sohn Jehovas von einer Frau geboren und als geborener Mensch an den Pfahl geschlagen.

    Es besteht offenbar ein großer Unterschied zwischen einem geborenen Menschen und einem als Mensch materialisiertem Geistgeschöpf.

    Jesus war sicherlich kein Hologramm, denn er besaß die Fähigkeit jeden beliebigen Fleischesleib annehmen zu können und sogar mit den Menschen zu speisen. Auch Dämonen konnten sich zu Menschen materialisieren und mit geborenen Menschen Nachkommen hervorbringen.

    (Johannes 14:18-22) . . .Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch. 19 Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen, ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet. 20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“ 22 Judas, nicht Iskạriot, sagte zu ihm: „Herr, was ist geschehen, daß du dich uns und nicht der Welt deutlich zeigen willst?. .

    Jesus wies darauf hin, dass die Welt ihn nicht sehen werde, was bei einer Wiederkehr als Mensch aus Fleisch und Blut wohl kaum zu verhindern wäre.

    (Daniel 7:13) . . .Ich schaute weiter in den Visionen der Nacht, und siehe da, mit den Wolken des Himmels kam gerade einer wie ein Menschensohn; und er erlangte Zutritt zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn nahe heran, ja vor IHN.

    (Matthäus 26:63-64) . . .. Da sprach der Hohepriester zu ihm: „Bei dem lebendigen Gott stelle ich dich unter Eid, uns zu sagen, ob du der Christus, der Sohn Gottes, bist!“ 64 Jesus sprach zu ihm: „Du selbst hast [es] gesagt. Doch ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.“

    Jesus sagte unter Eid aus, dass er zur Rechten des Vaters sitzen werde. Wenn er dabei gleichzeitig auf den Wolken des Himmels kommend zu sehen ist, kann das nicht buchstäblich im Fleischesleib sein.

    (1. Thessalonicher 4:17) . . .Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. . .

    Es macht auch keine Sinn, seine Nachfolger, die überlebt haben, auf dem Weg zu Jesus in die Wolken zu entrücken, während Jesus gleichzeitig als Mensch auf der Erde herrscht.

    Es gibt auch keine Anzeichen dafür, dass die, die Jesus als Gotteslästerer an den Pfahl schlugen, ihn als ihren Messias annehmen werden. Diese Antichristen predigen die Ankunft ihres Messias als großartigen Feldherren im Fleisch, der sie in den Grenzen des verheißene Landen unter Inkaufnahme eines hohen Blutzolles als Gottes Volk wieder herstellen würde. Damit rechtfertigen sie ihren feigen Mord an Jesus und predigen ihre Rettung ohne Jesus. Dass sie sich zu Jesus als ihren Messias bekennen würden, wird lediglich von einigen „….“ gepredigt.

    Ede

  • Argentum an Alois
    November 13, 2015

    Lieber Alois,

    „Wie man auf die Idee kommen kann dass das Opfer ungültig wird, nur weil Jesu Geist in einen fleischlichen Körper schlüpft, damit Menschen ihn überhaupt sehen können erschließt sich mir nicht.“

    Die gleiche Frage stelle ich mir auch dauernd.
    Das ist doch sehr menschlich kurzsichtig gedacht.

    Für Gott sind alle Dinge möglich.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Boas an Ede
    November 13, 2015

    Lieber Ede, zwei ganz einfache Fragen.

    1. FRAGE
    Kennst Du den Unterschied zwischen:

    Ein Mensch aus Fleisch und Blut

    und dem Wort

    SICHTBAR?

    ==============================
    Hier noch ein paar synonyme für das Wort
    SICHTBAR:

    erkennbar
    augenscheinlich
    bemerkbar
    sehbar
    erblickbar
    fühlbar
    merklich
    sichtlich
    spürbar
    wahrnehmbar
    offenkundig
    augenfällig
    offenbar
    ==============================

    2. FRAGE
    Habe ich jemals in einem Kommentar geschrieben, dass Jesus
    als MENSCH aus FLEISCH UND BLUT wiederkommen wird?

    (Bitte die Zeilen mit dem Kommentarlink einfügen und hier
    veröffentlichen)

    Vorab vielen Dank für Deine Mühe.

    Mit lieben Abendgrüßen
    Boas

  • Ron West @ Boas
    November 13, 2015

    Hallo Ede,
    Deine Frage „Wann ging Jesus zum Vater, um IHM sein irdisches Leben als Opfer darzubringen?“ beantwortet die Bibel selbst.
    In Johannes 20:14-17) . . .Nachdem sie diese Dinge gesagt hatte, wandte sie sich zurück und sah Jesus dastehen, wußte aber nicht, daß es Jesus war. 15 Jesus sprach zu ihr: „Frau, warum weinst du? Wen suchst du?“ Da sie meinte, es sei der Gärtner, sagte sie zu ihm: „Herr, wenn du ihn weggetragen hast, so sage mir, wohin du ihn gelegt hast, und ich will ihn wegnehmen.“ 16 Jesus sagte zu ihr: „Maria!“ Sich umwendend, sagte sie auf hebräisch zu ihm: „Rabbuni!“ (was „Lehrer!“ bedeutet). 17 Jesus sprach zu ihr: „Hör auf, dich an mich zu klammern. Denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ “

    Sofort nach der Auferstehung wollte Maria Magdalena Ihn berühren, dies erlaubte er ihr nicht, da er noch nicht zu seinem Vater aufgefahren sei. Warum ließ er sich dann von den anderen Jüngern einige Zeit später berühren?
    Nun Jesus ist m. E. nach, nach dem Gespräch mit Maria Magdalena zum Vater aufgefahren um das Loskaufsopfer darzubringen.
    Wie komme ich darauf?
    Es war die Zeit des Passahs. Die Israeliten gedachten des Auszugs aus Ägypten, sie wurden aber auch daran erinnert das alle Erstgeborenen getötet wurden, außer man befolgte Jehovas Anweisungen. Eine wichtige Anweisung war die Türen mit Blut zu bespritzen damit Jehova nicht das besagte Urteil über die Erstgeborenen des Hauses bringt.

    Jesus war in übertragenem Sinn das Passahlamm. Er wurde hingerichtet (sozusagen wie ein Lamm geschlachtet), jetzt mußte sein Blut eingesetzt werden damit Jehovas Urteil nicht über die Menschheit, der Tod (wegen Adams Sünde) vollzogen wird.
    Wer war in Israel für das beachten der Anweisungen verantwortlich? Es war immer der Patriarch/Hausherr, alle Familienmitglieder lebten sozusagen von ihm, er war auch derjenige, der z.Bsp. bei Mahlzeiten das Brot und die Speisen weitergab, dadurch wurde allen klar, das sie von ihm abhängig waren.
    In übertragenen Sinn war Jesus einerseits das Passahlamm und der Patriarch und Lebengeber der Menschheit. Doch damit die Menschheit vor dem Todesurteil Gottes geschützt werden konnte mußte er dieses Blut (sein Loskaufsopfer) symbolisch zu seinem Vater in den Himmel bringen. Dies wollte er nach seiner Auferstehung als reine Person tun. Das heißt er ließ sich nicht durch eine unvollkommene Person wie Maria Magdalena anfassen (verunreinigen). Er wollte bei seinem Vater, so wie es die Hohepriester im alten Israel taten – die in das Allerheiligste eintraten – zu seinem Vater als reine Person eintreten und seinem Vater und Gott, das Vollbrachte darbringen.
    Als er das getan hatte, konnte und wollte er sich wieder von unvollkommenen Menschen berühren lassen. Deshalb konnten die Jünger ihn wieder berühren.

  • Gerd
    November 13, 2015

    Liebe Argentum,

    die „verlorenen Stämme“ sind Anlass für viele Spekulationen. Die Mormonen lösen es traumwandlerisch: die flüchteten nach Amerika und wurden zu den Ureinwohnern 😉

    Das Bibellexikon beschränkt sich auf Mutmaßungen, Auszug:

    Israel – Bibel-Lexikon

    …Die zwölf Söhne Jakobs wurden die Häupter der zwölf Stämme. Sie und ihre Nachkommen wurden die Kinder Israel genannt, oder einfach Israel. Bei der Teilung des Königtums wurden die zehn Stämme „Israel“ und die zwei Stämme „Juda“ genannt, jedoch wird diese Unterscheidung nicht überall streng gemacht: so werden die Fürsten und Könige von Juda Fürsten Israels und Könige Israels genannt (2. Chr 12,5.6; 21,2; 28,19). Auch diejenigen, die aus dem Exil zurückkamen, so sie denn den zwei Stämmen angehörten, werden „Volk Israel“, oder „Israel“ genannt. Auch in den Propheten werden die zehn Stämme nicht „Juda“ genannt, die zwei Stämme jedoch an einigen Stellen „Israel“. Von den zehn Stämmen wird in den Propheten des öfteren als von Ephraim gesprochen, welcher das Haupt der Zehn war…

    Mit den zehn Stämmen wird anders gehandelt werden als mit den zweien, die im Land waren als der Herr ihnen erschien und sie ihn verwarfen und seine Kreuzigung forderten. Die zehn Stämme werden durch eine mächtige Hand und den ausgegossenen Zorn in die Wüste gebracht werden. Dort wird Gott mit ihnen rechten, indem er sie mit der Rute strafen wird und sie in den Bund einführen wird; aber die Aufrührer werden ausgetilgt werden (Hes 20,34-38). Die Frage nach den Wunden in den Händen des Herrn, welche er empfangen hat im Hause seiner Freunde ist verbunden mit Juda, welches im Land gerichtet werden wird. Nur ein Drittel von ihnen wird nach ihrer Läuterung als Gottes Volk angenommen werden (Sach 13,6-9). Wenn Gott die Reinigung und die Wiederherstellung des Überrestes aus allen Stämmen vollendet und sie in die vollen Segnungen des L a n d e s eingeführt haben wird, wird der Name Israel alle umfassen, so wie es zuerst gewesen ist. Gott wird dann für ewig ihr Gott sein (Hes 37,1-28).

    Bei den Priestern ist auch vorbildhaft aus den 24 Abteilungen was ersichtlich, wo der 12-er Rhythmus beinhaltet ist. So lernte ich es bei den ZJ, „Einsichtenbuch“:

    *** it-2 S. 205 Leviten ***

    Unter der Herrschaft Davids wurde die Arbeit der Leviten sehr gut organisiert. Er setzte aufsichtführende Personen, Beamte, Richter, Torhüter und Schatzmeister ein sowie eine riesige Anzahl von Leviten, die im Tempel, in den Vorhöfen und den Speiseräumen den Priestern beim Darbringen der Opfergaben, beim Reinigungswerk, beim Wiegen, beim Abmessen und bei verschiedenen Wächterpflichten halfen. Ähnlich wie die Priester waren die Musiker der Leviten in 24 Abteilungen eingeteilt, und sie wechselten sich in ihrem Dienst ab. Das Los entschied, welche Aufgabe jemand erhielt. Denjenigen, die in einer Torhüter-Abteilung dienten, wurde das Tor, an dem sie Dienst verrichten sollten, auf dieselbe Weise zugewiesen (1Ch 23, 25, 26; 2Ch 35:3-5, 10).

    Da das Irdische ein Abbild des Himmlischen ist, könnte man vielleicht daraus etwas herauslesen. Mehr will ich da nicht deuten
    und grüße dich recht herzlich.

    Gerd

  • Gerd
    November 13, 2015

    Liebe Argentum,

    versuche mal zu erklären w i e diese Überwinder „herrschen“ werden und wo?
    Danke!

    Off. 2: 26 Und wer ü b e r w i n d e t und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem werde ich Gewalt über die N a t i o n e n geben;
    27 und er wird sie weiden mit eiserner Rute, wie Töpfergefäße zerschmettert werden, wie auch ich von meinem Vater empfangen habe;
    28 und ich werde ihm den Morgenstern geben.

    Abendgrüße!
    Gerd

  • Argentum an Gerd
    November 13, 2015

    Lieber Gerd,

    das war ein Denkanstoß, der mir gerade in den Sinn kam!

    Aber Du hast Recht, es gibt genug Hinweise, daß es sich um eine regierungsähnliche Form einer Herrschaft handelt.
    In diesem Sinne eine neue Frage: was ist von der Theorie der verlorenen 10 Stämme zu halten, die durch die Assyrer gefangengenommen und sich auf verschiedene Arten über die ganze Welt verbreitet haben?
    Dadurch würde sich die Sicht auf die 144000, wenn man die als buchstäbliche Israeliten versteht, sehr verändern.
    Allerdings habe ich darüber bis jetzt nicht sehr vertrauenswürdige Hinweise gefunden.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Argentum an alle
    November 13, 2015

    Vielleicht liegt der “ casus knacksus“ in den Begriffen “ Könige und Priester“ und in dem Wort “ herrschen“.
    Vielleicht haben diese Bezeichnungen eine weitreichender oder andere Bedeutung, als das, was wir z. Z. offensichtlich damit verbinden…

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Manfred an Edelmuth
    November 13, 2015

    Lieber Edelmuth,

    vielen Dank für Deine Antwort. http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1695#comment-8276. Ich kenne diese Texte auch und ich hatte Dich ja gebeten mir die Texte zu nennen, woraus hervor geht, dass:

    a)die Gesalbten im Himmel zum Leben kommen?
    b)die Hochzeit des Lammes im Himmel stattfindet?

    Leider steht das nicht in den von Dir angebenen Bibelversen. In Off. 20 und Kapt. 3 wird zwar gesagt, dass Throne aufgestellt werden, aber nicht wo diese Throne aufgestellt werden. Einzig im Vers 21, den ich nochmal zitiere:

    (Offenbarung 3:21) 21 Wer siegt, dem will ich gewähren, sich mit mir auf meinen Thron zu setzen, so wie ich gesiegt und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.

    …könnte man schlussfolgern, dass wenn Jesus sich nach der Himmelfahrt auf den Thron zur Rechten Gottes im Himmel gesetzt hat, dieser Thron auch für die Auserwählten dort im Himmel stehen müsste.

    Allerdings wird Jesus ja beim Schall der 7.ten Posaune wieder auf die Erde herabkommen und ich kenne keinen einzigen Bibeltext, der aussagt, dass Jesus nachdem er auf die Erde herabgekommen ist, wieder in den Himmel auffährt. Wenn er somit vom Himmel herunterkommt und nicht wieder hinauf geht, muss er sich weitherin auf der Erde befinden. Dann macht es keinen Sinn, wenn die 144.000 im Himmel sind und er ist auf der Erde. Übrigens steht genau das auch in der Bibel wortwörtlich drin:

    Off. 14:1; Elb: 1 Und ich sah: Und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm 144 000, die seinen Namen und den Namen seines Vaters an ihren Stirnen geschrieben trugen.

    In 1.Petr. 1:4 steht, dass das unverwelkliche Erbe in den Himmel für uns aufbehalten ist. Auch das ist kein Hinweis darauf, dass man zukünftig im Himmel ist. Denn das unverwelkliche Erbe ist unser neuer himmlischer Leib, wie Du es ja auch richtigerweise aus 1.Kor. 15 zitiert hast. Zu den Versen 51 bis 54 gibt es ja auch noch einen anderen Text:

    1. Thes. 4:13-18; Elb: 13 Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die Übrigen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. 16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; 17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. 18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten!

    Im Vers 16 steht nun auch mal sehr deutlich, dass die Toten auf der Erde auferstehen werden. Auch die die zu Christus gehören und entrückt werden. Warum werden die Gesalbten also nicht gleich im Himmel auferweckt, wenn sie dort in Zukunft leben sollen?

    Nehmen wir nun noch den Text aus Römer:

    (Römer 6:5) 5 Denn wenn wir in der Gleichheit seines Todes mit ihm vereint worden sind, werden wir gewiß auch [in der Gleichheit] seiner Auferstehung [mit ihm vereint] sein;

    Wenn wir in der Gleichheit seiner Auferstehung mit ihm vereint sein werden, dann muss man sich fragen: Wo wurde Jesus auferweckt?

    Richtig, auf der Erde und zwar in einem neuen Leib, der trotzdem von den Jüngern gesehen und berührt werden konnte. Obwohl es so war, konnte Jesus auch in geschlossene Räume gehen ohne die Tür einzutreten. Er hatte somit nach seiner Auferstehung wieder seinen himmlischen Leib und zwar hier auf der Erde. Wenn uns gemäß Römer 6 Vers 5 das gleiche erwartet, dann bekommen auch wir den gleichen himmlischen Leib und zwar hier auf der Erde.

    Wie lautet somit die Antwort gemäß 1.Thessalonicher 4 zu der Frage:
    a)die Gesalbten im Himmel zum Leben kommen?

    Antwort: Die Gesalbten kommen nicht im Himmel zum Leben, sondern auf der Erde!

    Die zweite Frage war ja nach Bibeltexten die belegen, dass:

    b)die Hochzeit des Lammes im Himmel stattfindet?

    Für die Frage b hattest Du nun gar keinen Bibeltext genannt. Ich nehme mal an, dass Du dafür keinen finden konntest. Doch es gibt biblische Belege, dass die Hochzeitsfeier ebenfalls hier auf der Erde stattfindet. Welche wären das?

    Off. 21:1,2; Elb: 1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.

    Diese Verse sind das Ende der Entrückung, von deren Anfang wir in 1.Thes. 4 gelesen hatten. Die Brüder Christi werden von überall her auf der Erde nach Jerusalem entrückt. Man achte hier auf die Wortwahl. Wenn die Braut Christi (also seine Brüder) vom Himmel herabkommen, sind sie immer noch geschmückt wie eine Braut für ihren Mann.

    Das sich diese Situation noch vor der Hochzeit abspielt, können wir aus Off. 19:7-9 erlesen:

    7 Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereitgemacht. 8 Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleide in feine Leinwand, glänzend, rein; denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen. 9 Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes! Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.

    Die Braut ist also für die Hochzeitsfeier geschmückt und Offenbarung 21 sagt, dass die Braut geschmückt vom Himmel herabkommt. Also muss auch die Hochzeitsfeier auf der Erde sein, oder nicht?

    Ist das aber der einzige Hinweis, dass die Hochzeitsfeier auf der Erde abgehalten wird? Nein, Jesus erzählte auch zwei Gleichnisse, ich zitere auszugsweise:

    Mat. 22: 10-13; Elb: 10 Und jene Knechte gingen aus auf die Landstraßen und brachten alle zusammen, die sie fanden, Böse wie Gute. Und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen. 11 Als aber der König hereinkam, die Gäste zu besehen, sah er dort einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitskleid bekleidet war. 12 Und er spricht zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen, da du kein Hochzeitskleid hast? Er aber verstummte. 13 Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Füße und Hände, und werft ihn hinaus in die äußere Finsternis; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

    Wie sollte sich jemand zur Hochzeitsfeier einschleichen können, wenn diese im Himmel stattfindet? Da könnte doch niemand hinkommen, oder?

    Das zweite Gleichnis ist das von den 10 Jungfrauen, auch hier auszugsweise:

    Mat. 25:10-12; Elb: 10 Als sie aber hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. 11 Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, öffne uns! 12 Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.

    Zwei interessante Aspekte:
    1. Die Jungfrauen warteten auf den Bräutigam, das er zu ihnen kommt
    2. Die törichten Jungfrauen kammen später und wollten eingelassen werden

    Auch das dürfte wieder schwierig werden, wenn die Hochzeitsfeier im Himmel wäre.

    Während Du keinen einzigen Text gefunden hast, der tatsächlich aussagt, dass die Hochzeitsfeier im Himmel vollzogen wird, so gibt es mehre Belegstellen, dass es sich hier auf der Erde abspielen wird.
    Mir persönlich ist es völlig egal, wo auferstanden und Hochzeit gefeiert wird. Ich würde überall dabei sein wollen und wenn es denn im Himmel ist, dann hätte ich auch nichts dagegen.

    Was ich nicht verstehe und das tut mir auch sehr leid, dass es die Leitende Körperschaft geschafft hat, selbst jetzt noch einen so großen Einfluss auf uns auszuüben, obwohl wir schon einige Jahre von dieser Organisation weg sind. Man glaubt immer noch die ollen Kamellen von Personen die wir nun ständig bei Falschaussagen erwischen (z.Bsp. Neue Generationenlehre uvm.). Ich sage ja nicht, dass alles falsch ist was sie sagen, aber wirklich der größte Teil sind reine Phantasieprodukte, die nicht auf dem Wort Gottes beruhen, sondern auf ihren eigenen Überlieferungen. Wenn man das Gegenteil von dem glaubt was sie sagen, ist man der Wahrheit näher dran. Wieso haben die immer noch so eine Macht über uns? Lassen wir doch das Wort Gottes in uns wirken. Befreien wir uns von den alten Zöpfen der falschen Religion und schauen wo uns der Geist hinführt.

    Lieber Edelmuth, ich will Dich nicht von meiner Sichtweise überzeugen, das habe ich mittlerweile festgestellt, dass dies völlig unmöglich ist. Ich habe auch nichts davon wenn Du das gleiche glaubst wie ich. Aber bitte glaube doch dem Wort Gottes völlig losgelöst von dem was andere Menschen sagen. Du hast schon sehr oft geschrieben, dass die Gesalbten ihr irdisches Leben aufgeben, damit andere Menschen gerettet werden können. Was sagte Jesus, der Sohn Gottes?

    Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

    Niemand heißt nun mal Niemand. Nicht ein einziger Mensch wird durch einen Gesalbten gerettet. Nur Jesus ist der Schlüssel und der Weg zum ewigen Leben. Das Wort Gottes ist eigentlich klar, man muss nur mal drüber nachdenken, was diese Worte bedeuten.

    Ich wünsche Dir einen schönen Abend.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    November 13, 2015

    Um die Sendung hier vor dem Scheintod zu retten, stelle ich euch eine belebende Rätselfrage:

    Wenn es zwei Gruppen von christlichen Menschen gibt, wo eine von diesen direkt von einer höheren Macht ausgewählt wird, was erfolgt dann mit der anderen Gruppe?

    Riiichtig, daaanke!

    Anstelle eines Pokals, gibt es nun für jeden Rätsellöser einen innigen
    -> http://www.cosgan.de/images/more/bigs/c011.gif

    😉

  • Gerd
    November 13, 2015

    Um meine etwas g’spaßige Rätselfrage besser zu verstehen, rege ich den Blick zur eigentlichen Thematik hier an:

    http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/hinter-den-sieben-bergen/#comment-5458

    …auch Beiträge davor mit einbeziehen!

    Abendgruß!

  • Argentum
    November 13, 2015

    Hallo an alle,

    Offbg 5:9,10
    „Und sie singen ein neues Lied und sagen: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut Menschen für Gott erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation 10 und hast sie unserem Gott zu einem Königtum5 und zu Priestern gemacht, und sie werden über die Erde6 herrschen!“

    Offbg 7:9,10
    „Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen. 10 Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm! 1“

    Offbg 7:14,15

    „Und er sprach zu mir: Diese sind es, die aus der großen Bedrängnis kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und sie weiß gemacht im Blut des Lammes. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen.“

    Wird hier nicht deutlich gesagt, daß die Priester und Könige auch aus der großen Volksmege kommen?

    Liebe Grüße
    Argentum

  • edelmuth an Argentum
    November 13, 2015

    Guten Abend Argentum

    Woraus siehst du, dass die Könige und Priester Teil der großen Volksmenge sind?

    Ede

  • Argentum
    November 13, 2015

    Hallo Ede,

    das erkenne ich an Offbarung 5:9,10.
    Die LK und die “ Gesalbten“ erkennen sich ja angeblich auch hier, da sie auch aus allen Völkern, Stämmen und Nationen eingesammelt werden. Aber genauso wollen sie aus den 12 Stämmen Israels sein, also die 144000. Ja, was denn nun?

    Entweder sind die aus allen Nationen die große Volksmenge und die 144000 aus den 12 Stämmen Israels die Gesalbten, oder die große Volksmenge sind die Heiligen, die auch als Priester und Könige dienen (Offbg 5:9,10)!

    Liebe Grüße
    Argentum

  • edelmuth an Argentum
    November 13, 2015

    Hallo Argentum

    » Die LK und die ” Gesalbten” erkennen sich ja angeblich auch hier, da sie auch aus allen Völkern, Stämmen und Nationen eingesammelt werden. Aber genauso wollen sie aus den 12 Stämmen Israels sein, also die 144000. Ja, was denn nun? «

    Die beschriebenen Schriftstellen sind symbolisch zu verstehen. Das erkennt man schnell daran, dass es die in der Offenbarung aufgeführten Stämme Israels in der genannten Form nie gab. Die Stämme Israels symbolisieren das, was sie einst für Jehova waren, nämlich sein geliebtes Bundesvolk. Wie die alten Stämme Israels stehen die 144 000 Brüder Christi mit Jehova in dem neuen Bund, vertreten durch Jesus, Jehovas Bevollmächtigten. (Lukas 22:20; Hebräer 8:7-9)

    (Hebräer 9:15) 15 Darum ist er also Mittler eines neuen Bundes, damit die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen könnten, . . .

    Aus welchen Stamm sind die Gesalbten? Sie kommen nicht nur aus den Israeliten, sondern aus allen Völkern, Stämmen und Nationen.

    Ede

  • Manfred an Argentum
    November 13, 2015

    Liebe Argentum,

    ja, genauso glaube ich es auch. 😉

    Liebe Grüße Manfred

  • Argentum
    November 13, 2015

    Lieber Manfred,

    immer, wenn man denkt, man hat es irgendwie erfasst, entgleitet es einem wieder und man versucht, wieder aufsneue zu begreifen. geht es nur mir so? 😉

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Alois
    November 13, 2015

    Lieber Ede

    Es gehört zu unserem Glaubensverständnis dass Jesus stets den Willen des Vaters tut. Dies sagte Jesus im Mustergebet, „Dein Wille geschehe“.
    Da die 144000 immer Jesus folgen werden, egal wohin Jesus geht, werden auch die 144000 indirekt über Jesus stets den Willen des Vaters tun.

    Offbg. 14
    3. Und sie singen ein neues Lied vor dem Throne und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen, als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der Erde erkauft waren.
    4. Diese sind es, die sich mit Weibern nicht befleckt haben, denn sie sind Jungfrauen; diese sind es, die dem Lamme folgen, wohin irgend es geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge Gott und dem Lamme.

    Aber auch für die Menschen, die erst am Ende der 1000 Jahre zur 2. Auferstehung teilnehmen können, gilt stets den Willen unseres Vaters im Himmel zu tun, denn sonst werden sie nicht zum ewigen Leben auferstehen können.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    November 13, 2015

    Guten Abend Alois

    Können wir stets den Willen des Vaters tun? Nein! Wir kennen ihn nicht einmal vollständig. Nicht einmal das, was wir kennen, können wir trotz heftigen Bemühens fehlerfrei umsetzen. Wir sind unvollkommen und können nur unvollkommen denken und handeln. Wir brauchen mehr Zeit zum Lernen als wir während unseres kurzen Lebens von 70 oder 80 Jahren lernen können, um den Willen des Vaters zu verstehen und zu tun. In der neuen Ordnung bekommen wir dafür tausend Jahre.

    Es ist daher die Aufgabe der himmlischen Regierung mit Jesus als König uns durch viel Überzeugungsarbeit zu belehren, damit wir aus eigenem Antrieb den Willen des Vaters vollkommen erfüllen können. Das erfordert, dass wir aufgrund Jesus Opfer nicht nach 70 oder 80 Jahren sterben müssen, sondern trotz unbeabsichtigter Fehler bis zur Schlussprüfung leben können. So lange wir aber noch Fehler machen, sind wir aufgrund unserer Fehler in des Vaters Augen immer noch tot. Haben wir die Schlussprüfung bestanden, haben wir uns aufgrund unserer dann vollkommene Treue unser ewiges Leben erworben und werden vom Vater gerecht gesprochen.

    (Offenbarung 20:5) . . .Die übrigen der Toten kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre zu Ende waren. . . .

    Diese von der Erde erkauften Gesalbten mit himmlischer Hoffnung nehmen an der ersten Auferstehung teil und kommen im Himmel zum Leben, weil sie für die himmlische Regierung(zur Hochzeit des Lammes) vollständig im Himmel versammelt sein müssen, damit Jesus mit seiner Aufgabe offiziell beginnen kann.

    Innerhalb von tausend Jahren kommen nicht nur gläubige Menschen, sondern auch die von Herzen gutgesinnten Menschen, die noch nie etwas von Jehova oder zu wenige von IHM gehört haben, zur Auferstehung. Die Erde hat Platz für mehr als 20 Milliarden Menschen und kann sie auch ernähren. Kannst du dir vorstellen, wie viel Menschen auf einen gesalbten Mitkönig zur Betreuung kommen? Etwa 144000 Erdbewohner für jeden von ihnen. Sie haben unheimlich viel zu tun. Urlaub ist da nicht drin.

    Ede

  • Alois
    November 13, 2015

    Lieber Ede

    Für die Menschheit sind die ganzen 1000 Jahre Urlaub oder Wochenende. 😉

    Hebr. 4
    9. Also bleibt noch eine Sabbathruhe dem Volke Gottes aufbewahrt.
    10. Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist auch zur Ruhe gelangt von seinen Werken, gleichwie Gott von seinen eigenen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Edelmuth
    November 13, 2015

    Lieber Edelmuth,

    kannst Du bitte auch mal die Bibeltexte zitieren, die das belegen was Du hier gesagt hast?

    Diese von der Erde erkauften Gesalbten mit himmlischer Hoffnung nehmen an der ersten Auferstehung teil und kommen im Himmel zum Leben, weil sie für die himmlische Regierung (zur Hochzeit des Lammes) vollständig im Himmel versammelt sein müssen, damit Jesus mit seiner Aufgabe offiziell beginnen kann. – Zitat Ende.

    Wo steht geschrieben, dass
    a)die Gesalbten im Himmel zum Leben kommen?
    b)die Hochzeit des Lammes im Himmel stattfindet?

    Ich kennen nur Texte die aussagen, dass die Gesalbten auf der Erde zum Leben kommen und die Hochzeit des Lammes ebenfalls auf der Erde stattfindet. Daher würde mich nun endlich mal interessieren, aufgrund welcher Texte Du zu dieser Aussage kommst, denn ich kann es mir nicht erklären.

    Vielen Dank im Voraus.

    Liebe Grüße Manfred

  • Tommy
    November 13, 2015

    Hi Manfred,
    hast Du die belegenden Stellen nochmals zur Hand? Muessen mir entgangen sein.
    Tommy

  • Manfred an Tommy
    November 13, 2015

    Lieber Tommy,

    Ich warte ja selbst deshalb noch auf die Antwort vom Edelmuth.

    Liebe Grüsse Manfred

  • erwachter Sünder an Tommy
    November 13, 2015

    Hallo Tommy,

    ich hatte Dich so verstanden, dass Du von Manfred die Schriftstellen wissen wolltest, welche seine Aussage: „Ich kennen nur Texte die aussagen, dass die Gesalbten auf der Erde zum Leben kommen und die Hochzeit des Lammes ebenfalls auf der Erde stattfindet.“, belegen.
    Oder habe ich das falsch verstanden?

    LG vom erwachten Sünder

  • Edelmuth an Manfred
    November 13, 2015

    Guten Abend Manfred

    » Diese von der Erde erkauften Gesalbten mit himmlischer Hoffnung nehmen an der ersten Auferstehung teil und kommen im Himmel zum Leben, weil sie für die himmlische Regierung (zur Hochzeit des Lammes) vollständig im Himmel versammelt sein müssen, damit Jesus mit seiner Aufgabe offiziell beginnen kann.

    Wo steht geschrieben, dass a)die Gesalbten im Himmel zum Leben kommen? «

    (Offenbarung 20:4-6) . . .Und ich sah Throne, und da waren solche, die sich darauf setzten, und es wurde ihnen Macht zu richten gegeben. Ja, ich sah die Seelen derer, die mit dem Beil hingerichtet worden waren wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt, und weil sie von Gott geredet hatten, und die, die weder das wilde Tier noch sein Bild angebetet und die das Kennzeichen nicht auf ihre Stirn und auf ihre Hand empfangen hatten. Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre…. DAS IST DIE ERSTE AUFERSTEHUNG. 6 Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

    Johannes sah, dass die Menschen, die aufgrund ihres Zeugnisses, das sie über Jesus gaben, hingerichtet waren, zum Leben kamen, um als Mitkönige mit Jesus für tausend Jahre (über die Erde) zu regieren. Über sie hat der Tod keine Gewalt.

    (Offenbarung 3:21) 21 Wer siegt, dem will ich gewähren, sich mit mir auf meinen Thron zu setzen, so wie ich gesiegt und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.

    Den gesalbten Christen, die berufen wurden mit Christus in den Himmeln zu regieren, wurde verheißen, daß sie mit Christus in der Gleichheit seiner Auferstehung vereint sein würden

    (1. Petrus 1:3-4) . . .Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, denn nach seiner großen Barmherzigkeit hat er uns eine neue Geburt zu einer lebendigen Hoffnung gegeben durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe. Es ist in den Himmeln aufbehalten für euch,

    (Römer 6:5) 5 Denn wenn wir in der Gleichheit seines Todes mit ihm vereint worden sind, werden wir gewiß auch [in der Gleichheit] seiner Auferstehung [mit ihm vereint] sein;

    Wie einst ihr Herr, ihr Haupt, empfangen somit die gesalbten Glieder der Christenversammlung, die in Treue sterben, eine Auferstehung zu unvergänglichem geistigem Leben, so daß „dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht“

    (1. Korinther 15:50-54) 50 Indes sage ich dies, Brüder, daß Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht erben können, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit. 51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß Unsterblichkeit anziehen. 54 Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der Tod ist für immer verschlungen.“

    Wie bei Jesus bedeutet Unsterblichkeit auch in ihrem Fall nicht lediglich ewiges Leben oder Freisein vom Tod. Daß auch ihnen als Miterben mit Christus die „Kraft eines unzerstörbaren Lebens“ gewährt wird, ist daraus ersichtlich, daß der Apostel Paulus die Unsterblichkeit, die sie erlangen, mit Unverweslichkeit in Verbindung bringt

    (1. Korinther 15:42-49) . . .So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit. 43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft. 44 Es wird gesät ein physischer Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen physischen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen. 45 So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist. 46 Dessenungeachtet ist das erste nicht das, was geistig ist, sondern das, was physisch ist, danach das, was geistig ist. 47 Der erste Mensch ist aus der Erde und von Staub gemacht; der zweite Mensch ist aus dem Himmel. 48 Wie derjenige [ist], der von Staub gemacht ist, so [sind] auch die, die von Staub gemacht sind; und wie der Himmlische [ist], so [sind] auch die Himmlischen. 49 Und so, wie wir das Bild des von Staub Gemachten getragen haben, werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.

    Ede

  • Tommy
    November 13, 2015

    Hmmm Ede,
    die Stellen zeigen mir die himmlische Hoffnung auf. Mehr erstmal nicht. Moeglicherweise noch, dass nicht jeder Christ mitregiert (grosse Volksmenge). Aber die sieht Johannes doch auch im Himmel oder?
    Tommy

  • edelmuth an Tommy
    November 13, 2015

    Guten Abend Tommy

    Es ging hier auch zunächst um den Nachweis einer himmlischen Auferstehung und welche Gruppe daran teil nimmt. Ihre Aufgaben werden an anderer Stelle beschrieben.

    Ede

  • edelmuth an Manfred
    November 13, 2015

    Guten Abend Manfred

    » Wo steht geschrieben, dass b)die Hochzeit des Lammes im Himmel stattfindet? «

    Wer ist das Lamm?

    (Johannes 1:29) . . .Am nächsten Tag sah er Jesus auf sich zukommen, und er sprach: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!

    (Offenbarung 5:6-8) . . .Und ich sah inmitten des Thrones und der vier lebenden Geschöpfe und inmitten der Ältesten ein LAMM stehen, als wäre es geschlachtet worden, das sieben Hörner und sieben Augen hatte, welche [Augen] die sieben Geister Gottes bedeuten, die zur ganzen Erde hin ausgesandt worden sind. 7 Und es ging und nahm [sie] sogleich aus der Rechten dessen, der auf dem Thron sitzt. 8 Und als es die Buchrolle nahm, fielen die vier lebenden Geschöpfe und die vierundzwanzig Ältesten vor dem LAMM nieder, und jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen, die voll Räucherwerk waren, und das [Räucherwerk] bedeutet die Gebete der Heiligen.

    Diese in der Offenbarung beschrieben Szene spielt eindeutig im Himmel.

    (Offenbarung 21:22-23) . . .Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm. 23 Und die Stadt hat es nicht nötig, daß die Sonne oder der Mond auf sie scheint, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtete sie, und ihre Lampe war das Lamm.

    Die Stadt, das neue Jerusalem, hat keinen Tempel, denn Jehova und Jesus sind der (geistige) Tempel, aus dem niemand, der gesiegt hat, hinaus gehen wird.

    (Offenbarung 3:12) . . .Wer siegt — ihn will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird auf keinen Fall mehr [aus ihm] hinausgehen, und ich will den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt, und diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben.

    (Offenbarung 3:21) . . .Wer siegt, dem will ich gewähren, sich mit mir auf meinen Thron zu setzen, so wie ich gesiegt und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.

    Wer siegt wird als König mit Jesus als sein Haupt AUF dem Thron sitzen, während die große Volksmenge VOR dem Thron heiligen Dienst darbringt.

    Jehova und Jesus bilden den Tempel Gottes, und jeder, der dort hinein geht, wird ihn nicht mehr verlassen. Er ist dann Teil des Tempels (Säule) Gottes.

    Gottes Thron ist im Himmel. Gott und das Lamm, das für uns geopfert wurde, regiert mit seiner Braut, den gesalbten Brüdern Christi, vom Thron Gottes über die Erde.

    Die große Volksmenge bringt auf der Erde Tag und Nacht VOR Gottes Thron heiligen Dienst dar.

    (Matthäus 5:34-35) . . .Doch ich sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, 35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße. . .

    (Psalm 132:7) . . .Beugen wir uns nieder am Schemel seiner Füße.

    Das neue Jerusalem, um das wir Jehova inständig bitten, stellst somit keine buchstäbliche Stadt dar; sondern das, wofür das buchstäbliche Jerusalem einst stand, nämlich Gottes Regierungsgewalt, vertreten durch seinen von IHM eingesetzten König, seinen geliebten Sohn Jesus. Der König regiert mit seiner Braut, seinen Mitkönigen vom Himmel aus alle Geschicke auf der Erde, symbolisiert durch das neue Jerusalem, das von Himmel auf die Erde gekommen ist.

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    November 13, 2015

    Lieber Edelmuth,

    ich hatte Dir ja schon in diesem Kommentar http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1695#comment-8285 geantwortet, weil ich dachte das Du schon alles gesagt hattest. Du führst hier Off. 5:6-8 an und sagst, dass sich dieses Szene eindeutig im Himmel abspielt. Da bin ich mit Dir völlig einer Meinung.

    Doch diese Szene spielt sich ja noch vor der 7.ten Posaune ab und erst danach oder beim Schall der Posaune findet die Auferstehung statt. Da vor der 7.ten Posaune außer Jesus noch niemand zu ewigem Leben auferstanden ist, können die 24 Älteste keine auferstandenen Menschen sein. Sehr wahrscheinlich sind es Erzengel oder etwas in der Richtung. Auch Jesus befindet sich heute im Himmel. Aber darum ging es ja nicht, wo er heute ist, sondern wo die Hochzeit des Lammes mit der Braut stattfindet. Das ist ein zukünftiges Ereignis, nach dem blasen der 7.ten Posaune.

    Heute sitzt Jesus auf einem himmlischen Thron, doch beim Schall der 7.ten Posaune will er zur Erde zurück kehren und da nirgends steht, dass er wieder zurück in den Himmel geht, müssen die zukünftigen Throne ebenfalls auf der Erde stehen und die Bibel bezieht das immer auf die Stelle, wo heute das irdische Jerusalem ist.

    Zuletzt hast Du geschrieben:
    Das neue Jerusalem, um das wir Jehova inständig bitten, stellst somit keine buchstäbliche Stadt dar; sondern das, wofür das buchstäbliche Jerusalem einst stand, nämlich Gottes Regierungsgewalt, vertreten durch seinen von IHM eingesetzten König, seinen geliebten Sohn Jesus. Der König regiert mit seiner Braut, seinen Mitkönigen vom Himmel aus alle Geschicke auf der Erde, symbolisiert durch das neue Jerusalem, das von Himmel auf die Erde gekommen ist. – Zitat Ende.

    Stimmt es ist keine buchstäbliche Stadt. Du sagst es sei stellvertretend für die Regierungsgewalt Gottes. Doch was schreibt die Bibel wer das himmlische Jerusalem ist?

    Off. 21:9-10; Elb: 9 Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, voll der sieben letzten Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen.
    10 Und er führte mich im Geist hinweg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie aus dem Himmel von Gott herabkam,

    Das himmlische Jerusalem stellt nicht die Regierungsgewalt Gottes dar, sondern die Braut des Lammes. So steht es geschrieben.

    Im übrigen habe ich mir die mal die Erklärung der Gesellschaft rausgesucht, aus dem Unterredungsbuch S. 129-133. Ich zitiere nur auszugsweise:

    Werden die Gerechten in den Himmel aufgenommen werden und zur Erde zurückkehren, wenn die Bösen vernichtet worden sind?

    …Wird diese Ansicht durch Offenbarung 21:2, 3 unterstützt? Dort heißt es: „Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: ,Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.‘ “ (Bedeutet die Tatsache, daß Gott bei den Menschen „weilen“ wird und daß er „bei ihnen sein“ wird, daß er ein irdisches Wesen werden wird? Das ist nicht möglich, da Jehova Moses mitteilte: „Kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben“ [2. Mo. 33:20].
    Logischerweise werden dann auch die Glieder des Neuen Jerusalem nicht als irdische Wesen zur Erde zurückkehren. In welchem Sinne wird Gott mit der Menschheit sein, und inwiefern wird das Neue Jerusalem „aus dem Himmel herabkommen“? Zweifellos ist in 1. Mose 21:1 [Lu] ein Hinweis darauf zu finden, denn dort heißt es, Gott habe Sara ‘heimgesucht’ [im Sinne von besuchen], indem er sie in ihrem hohen Alter mit einem Sohn segnete. In 2. Mose 4:31 wird gesagt, daß Gott Israel „heimgesucht“ hat [Al], indem er Moses als Befreier sandte. In Lukas 7:16 [Lu] heißt es, Gott habe durch Jesu Dienst sein Volk „besucht“. Andere Übersetzungen verwenden den Ausdruck, Gott habe seinem Volk seine „Aufmerksamkeit . . . zugewandt“ [NW] oder er habe sich seines Volkes „angenommen“ [EÜ]. Offenbarung 21:2, 3 ist daher so zu verstehen, daß Gott durch das himmlische Neue Jerusalem die Menschheit „heimsuchen“ oder bei ihr sein und gehorsame Menschen segnen wird.)
    Spr. 2:21, 22 (Lu): „Die Gerechten werden im Lande [„auf der Erde“, NW] wohnen und die Frommen darin bleiben, aber die Gottlosen werden aus dem Land ausgerottet und die Treulosen daraus vertilgt.“ (Bemerkenswerterweise heißt es nicht, daß die Frommen auf die Erde zurückkehren werden, sondern daß sie „darin bleiben“ werden.)
    – Zitat Ende.

    Die Leitende Körperschaft ist hier anscheinend der gleichen Ansicht wie Du. Sie verweisen unter anderem am Schluss auf Sprüche 2:21,22 und schreiben in Klammern: (Bemerkenswerterweise heißt es nicht, daß die Frommen auf die Erde zurückkehren werden, sondern daß sie „darin bleiben“ werden.)

    Das stimmt. Was sie aber unterschlagen habe, es steht auch nirgends geschrieben, dass sie aus dem Land in den Himmel weggehen und wenn sie somit auf der Erde sind und dort bleiben werden, brauchen sie auch nicht zurück kehren und aus diesem Grund steht das auch nirgends. Sie arbeiten ganz klar mit Halbwahrheiten und legen dem Leser Schlussfolgerungen nahe, deren Grundlage nicht in der Bibel zu finden ist. So geht man ihnen dann auf den Leim.

    Nicht umsonst wurde geraten, wie die Beröer alles zu prüfen. Das waren meine abschließenden Gedanken dazu. Ich wünsche einen schönen Tag.

    Liebe Grüße Manfred

  • edelmuth an Manfred
    November 13, 2015

    Hallo Manfred

    » Heute sitzt Jesus auf einem himmlischen Thron, doch beim Schall der 7.ten Posaune will er zur Erde zurück kehren…. «

    Wie kommst du darauf? Jesus hat sein irdisches Leben als Mensch für uns geopfert. Würde er als Mensch zur Erde zurückkehren, würde er sein Opfer zurück nehmen …. Die Folgen wären unvorstellbar.

    » Was sie aber unterschlagen habe, es steht auch nirgends geschrieben, dass sie aus dem Land in den Himmel weggehen und wenn sie somit auf der Erde sind und dort bleiben werden, brauchen sie auch nicht zurück kehren und aus diesem Grund steht das auch nirgends. «

    Wie kommst darauf, dass die frommen Gesalbten zur Erde zurück kehren werden? Sie bleiben dort oben, denn sie haben eine große Regierungsaufgabe zu erfüllen, die ihre Anwesenheit 24 Stunden am Tag und das tausend Jahre lang erfordert. Sie müssen Milliarden Mitglieder der großen Volksmenge, die entweder hinübergelebt haben oder aus den Gräbern auferstanden sind, zur Vollkommenheit führen. Urlaub auf der Ere ist da nicht drin, und wenn der Herr meint, „eurer Größter sollte euer größter Diener sein“, so kannst du dir vorstellen, was im Himmel von ihnen erwartet wird.

    Ede

  • Manfred an Ede
    November 13, 2015

    Lieber Edelmuth,

    über Deinen letzten Kommentar hat es mir glatt die Sprache verschlagen. Ich habe Dir ja einiges zugetraut, aber das dann doch nicht:

    Wie kommst du darauf? Jesus hat sein irdisches Leben als Mensch für uns geopfert. Würde er als Mensch zur Erde zurückkehren, würde er sein Opfer zurück nehmen …. Die Folgen wären unvorstellbar. – zitat Ende.

    Weißt Du denn nicht was in 2. Joh steht?

    2.Joh. 7; NWÜ: 7 Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen Personen,
    die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist

    Aber nicht nur, dass es in diesem Bibeltext so deutlich steht. Mit dieser Aussage leugnest Du das ganze NT wo aus vielen Texten hervorgeht, dass Christus zur Erde zurückkehren wird. Schau nur was die Jünger Jesus auf dem Ölberg gefragt hatten:

    Mat. 24:3; Elb:3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?

    Das alles leugnest Du, wenn Du sagst das Christus nie mehr zur Erde zurückkehren wird. Dabei vergisst Du eines. Jesus war bereits nach seinem Tod wieder hier auf der Erde für viele seiner Jünger erschienen und er wird in der gleichen Weise wiederkommen, so wie er weggegangen ist.

    Weiter hattest Du geschrieben: Wie kommst darauf, dass die frommen Gesalbten zur Erde zurückkehren werden? – Zitat Ende.

    Lies meinen Kommentar noch mal genau nach. Ich habe nie geschrieben, dass die Gesalbten zur Erde zurück kehren werden, denn ich glaube das sie überhaupt nicht von der Erde weggehen. Wer von der Erde nicht weggeht, braucht auch nicht aus dem Himmel zurückkehren.

    Ich hoffe für Dich, dass Du noch erkennst was das Opfer Jesu wirklich für uns bedeutet und das es nicht davon abhängig ist, ob Jesus im Himmel bleibt, sondern das auch alles wahr wird wenn, ja gerade wenn er zur Erde zurückkehrt.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    November 13, 2015

    Vielleicht ist Ede, der doch künftig auf der ERDE leben möchte, was ja auch MÖGLICH sein wird(!), nur durch die Lehre diverser Bibellexika, irre geleitet? 😉

    Himmel – Bibel-Lexikon

    Die Wörter, die aus dem Urtext mit Himmel übersetzt worden sind, sind shamayim, von „den Höhen“, und ουρανός. Sie werden in unterschiedlichen Bedeutungen verwendet:

    1. Die Atmosphäre, in der die Vögel fliegen und der Blitz erscheint, und von woher der Regen herabfällt (1. Mo 7,23; 5. Mo 11,11; Dan 4,18; Lk 17,24). Er wird vergehen (2. Pet 3,10.12).

    2. Das Firmament oder die Ausdehnung, an der die Sonne, der Mond und die Sterne zu sehen sind (1. Mo 1,14.15.17).

    3. Der Wohnsitz Gottes, wo sich sein Thron befindet (Ps 2,4; 11,4; Mt 5,34). Von dort kam der Herr herab, dorthin fuhr er h i n a u f, und dort wurde er auch von Stephanus gesehen (Mk 16,19; Apg 7,55; 1. Kor 15,47).

    4. Der Wohnsitz der Engel (Mt 22,30; 24,36; Gal 1,8).

    Es ist wichtig zu sehen, dass Gott, als er das gegenwärtige Weltall schuf, zu dieser Erde einen Himmel schuf, damit die Erde vom Himmel aus regiert werden sollte. Die Segnungen auf der Erde, seien sie materiell oder moralisch, hängen von ihrer Beziehung zum Himmel ab. Die Segnungen werden voll sein, wenn das Reich der Himmel durch den Sohn des Menschen aufgerichtet sein wird und er in den Wolken des Himmels erscheinen wird (Ps 68,33.36). Es ist der Ort der Macht der Engel. In Epheser 3,10 wird in Verbindung mit Engeln von „den Fürstentümern und den Gewalten in den himmlischen Örtern“ gesprochen. Satan und seine Engel sind, obwohl sie gefallen sind, immer noch unter ihnen (Hiob 1,6; 2,1; Off 12,7-9).

    Dass es unterschiedliche Himmel gibt ist einleuchtend, denn Satan kann keinen Zutritt zur Herrlichkeit haben, und Paulus spricht davon, dass er in den „dritten Himmel“ entrückt wurde (2. Kor 12,2):
    [1 Zu rühmen nützt mir wahrlich nicht; denn ich will auf Gesichte und Offenbarungen des Herrn kommen. 2 Ich kenne einen Menschen in Christo, vor vierzehn Jahren, (ob im Leibe, weiß ich nicht, oder außer dem Leibe, weiß ich nicht; Gott weiß es) einen Menschen, der entrückt wurde bis in den dritten Himmel.]

    Der Herr Jesus ist durch die Himmel gegangen und wir lesen von den „Himmeln der Himmel“ (5. Mo 10,14; 1. Kön 8,27). Es wird nur sehr wenig davon berichtet, dass die Heiligen in den Himmel gehen werden, obwohl ihr Bürgertum bereits dort ist (Phil 3,20). Aber sie werden dort sein, wo der Herr Jesus ist, und er ging in den Himmel, um ihnen eine Stätte zu bereiten (Joh 14,1). In der Offenbarung sind vierundzwanzig Älteste im Himmel zu sehen, wie sie auf „Thronen“ sitzen. Dann wird gesagt werden: „Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamme die Segnung und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen!“ (Off 5,13). Die Gläubigen „erwarten neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt“ (2. Pet 3,13; Off 21,1).
    ————————
    Ich wünsche allen ein schönes Erdenleben, die nichts anderes wollen als hier zu bleiben! Aber Achtung, das Leben hier kann auch lebensgefährlich sein!
    Das lehren die Zeugen Jehovas, aber nicht nur sie, weil es ganz einfach auch sein wird! Wir lernten das zu beachten: Unterschei… (ist bekannt)

    Jesaja
    65: 20 Und dort wird kein Säugling von einigen Tagen und kein Greis mehr sein, der seine Tage nicht erfüllte; denn der Jüngling wird als Hundertjähriger sterben, und der Sünder als Hundertjähriger verflucht werden.
    21 Und sie werden Häuser bauen und bewohnen, und Weinberge pflanzen und ihre Frucht essen.
    22 Sie werden nicht bauen und ein anderer es bewohnen, sie werden nicht pflanzen und ein anderer essen; denn gleich den Tagen der Bäume sollen die Tage meines Volkes sein, und meine A u s e r w ä h l t e n werden das Werk ihrer Hände verbrauchen.

    Nicht alle „Heiligen“ sind die gleichen Heiligen! (Unterschei…)

    Fröhliche Grüße!

  • edelmuth an Gerd
    November 13, 2015

    Verehrter Gerd

    » Vielleicht ist Ede, der doch künftig auf der ERDE leben möchte, was ja auch MÖGLICH sein wird(!), … «

    Adam & Eva wurden ins Paradies auf der Erde gesetzt. Abraham, ein Freund Gottes, sowie alle weiteren treuen Diener des alten Israels wurde ein Leben auf der Erde in Aussicht gestellt. So schlecht kann das Leben auf der Erde nicht sein. Mir macht es jedenfalls sehr viel Spaß.

    Ich brauche keine Ehre oder eine hohe Stellung. Ich brauche den Geist Gottes, denn seine Sichtweise und seine Erkenntnis machen mir größte Freude. Wo immer der Vater oder der Sohn mich hin haben wollen, da werde ich gerne sein. Ich kenne sie. Sie werden nie etwas von mir verlangen, das ich nicht leisten kann, und ich werde das zu tun bekommen, was mir riesen Spaß macht. Ich warte auf das, was mir der Vater zu tun gibt.

    Viel „Christen“ pflegen das weltliche Karrieredenken. Hoch, höher am Höchsten hinaus, so weit es in der Theokratie möglich ist. Bei Gott gelten andere Maßstäbe.

    (Matthäus 11:11) . . .Wahrlich, ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer erweckt worden als Johạnnes der Täufer; doch jemand, der ein Geringerer ist im Königreich der Himmel, ist größer als er.

    Warum ist ein Gesalbter mit himmlischer Auferstehungshoffnung in Gottes Augen größer als irgendein Mensch aus der großen Volksmenge? Weil er sein Leben für andere Menschen opfert.

    (Johannes 15:13) . . .Niemand hat größere Liebe als die, daß einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe.

    Diese Liebe hat Jesus vollkommen gemacht, indem er sein makelloses Leben für uns gab, damit wir leben können.

    (Johannes 15:20) . . .Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. . . .

    So, wie Jesus sein irdisches Leben bzw. seinen Anspruch darauf für uns gab, müssen auch die Gesalbten ihr irdisches Leben bzw. ihren Anspruch darauf für andere Menschen geben.

    (2. Korinther 5:14-15) . . .Denn die Liebe, die der Christus hat, drängt uns, denn so haben wir geurteilt, daß e i n Mensch für alle gestorben ist; also waren alle gestorben; 15 und er ist für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt worden ist.

    Die gesalbten Brüder Christi leben nicht mehr ihre Wünsche aus, sondern sie widmen ihr Leben der Erfüllung der Aufgabe ihres Herrn Jesus, die er vom Vater übertragen bekommen hat.

    Seid ihr euch darüber im Klaren?

    Ede

  • Alois
    November 13, 2015

    Lieber Ede lieber Gerd

    Eure Ansichten habe ich auch etwa ein halbes Jahrhundert! mit mir herumgetragen. Deshalb kenne ich die Argumente. Aber getreu dem Motto dass sich die Bibel nicht widerspricht habe ich mich von alten, teils widersprüchlichen Ansichten gelöst.

    Ihr Beide habt manche Widersprüche selbst angeführt und beachtet sie nicht:

    (Psalm 115:16) . . .Was die Himmel betrifft, Jehova gehören die Himmel, Aber die Erde hat er den Menschensöhnen gegeben.

    Sind die 144000 nun Menschensöhne oder nicht?

    (Epheser 1:3; 2:6) Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, denn er hat uns gesegnet mit jeder geistigen Segnung in den himmlischen Örtern in Gemeinschaft mit Christus

    Und Ede, weil Du den wichtigen Vers 5 weggelassen hast zitiere ich die Bibelworte neu:

    5. als auch wir in den Vergehungen tot waren, hat uns mit dem Christus lebendig gemacht-durch Gnade seid ihr errettet-
    6. und hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in Christo Jesu,

    Als der Apostel Paulus dies geschrieben hat, hat er auf der Erde gelebt, oder etwa nicht? Wie kann er dann behaupten dass Jesus ihn mitauferweckt hat und ihn in himmlischen Örtern mitsitzen lassen hat, wenn er doch auf der Erde war? Paulus behauptet quasi bereits im Himmel zu sein, obwohl er definitiv als Mensch auf der Erde war. Das ist mit meiner Ansicht kein Widerspruch mehr, mit Eurer Ansicht aber sehr wohl. Wenn wir tatsächlich durch unseren Glauben und der Gnade unseres Vaters bereits den Status eines 144000 haben sollten, leben wir gemäß Paulus Worten bereits im Himmel. So einfach ist das.

    Offbg. 19
    17. Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen, und er rief mit lauter Stimme und sprach zu allen Vögeln, die inmitten des Himmels fliegen: Kommet her, versammelt euch zu dem großen Mahle Gottes!

    Wenn mit Himmel zwingend ein Ort gemeint ist der weitab von der Erde ist, wie kann es dann sein dass da Vögel umherschwirren? Wenn Ihr nur Himmel liest, meint Ihr das sei ein Beweis dass ein Ort bei Jehova gemeint ist. Aber das ist keineswegs so, der Himmel kann auch auf der Erde sein wie obiges Beispiel zeigt.

    Dann gibt es noch eine andere wichtige Stelle, wann immer das geschehen mag:

    Offenbarung 21
    1. Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
    2. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herniederkommen von Gott, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
    3. Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.

    Aha, Gott wird vom Himmel zu den Menschen kommen. Und die 144000, wo sind dann die? Die bleiben einsam im Himmel zurück, denn sie kommen ja in den Himmel? Ist es nicht eher so wie im Salomonischen Tempel in Jerusalem vorgeschattet, dass Jehova bei den Menschen auf der Erde ist? Es weiß jeder der die Bibel kennt dass im Allerheiligsten Jehovas Herrlichkeit vorhanden war. (1. Kön. 8:11 2.Chr. 7) Nur Priester durften gemäß den gesetzlichen Richtlinien ins Allerheiligste. Genau so wird es auch in der Zukunft sein wenn der größere Hohepriester und die 144000 die „12 Stämme Israels“ richten werden. Sie werden sie richten vom himmlischen Jerusalem aus das räumlich gesehen auf der Erde sein wird. (Wenn man bei Geistern überhaupt von Raum reden kann)

    Joh. 3:12 Wenn ich euch das I r d i s c h e gesagt habe, und ihr glaubet nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage?
    13 Und niemand ist h i n a u f-gestiegen in den Himmel, als nur der aus dem Himmel h e r a b-gestiegen ist, der Sohn des Menschen, der im Himmel i s t.

    Als Jesus diese Worte sagte, wo war er da, auf der Erde oder im Himmel? Natürlich war er auf der Erde wird jeder sagen. Aber wieso behauptete Jesus dass er im Himmel ist? „der Sohn des Menschen, der im Himmel i s t“

    Jesus behauptete doch glatt er sei im Himmel, obwohl er vor den Aposteln stand. Das kann nur meine schon oft in Bi gepostete Ansicht stützen, dass mit Himmel etwas anderes gemeint ist als ein Ort fernab der Erde. Jesus hat nicht gelogen, auch der Psalmenschreiber nicht. Es gibt nur einen Ausweg der alle Widersprüche der Bibel auflöst: Mit Himmel ist nicht ein Ort fernab der Erde gemeint, sondern einen Bereich von Geschöpfen die vollkommen sind und deren Geist nie mehr sterben wird. Ob die Körper dieser geistigen „Leiber“ aus Fleisch und Blut bestehen oder anders sichtbar sind spielt keine Rolle. Die Engel die Abraham erschienen sind haben mit ihm gegessen und getrunken. Vielleicht mussten sie danach sogar zur Toilette. Unwahrscheinlich dass sie sich nicht so materialisiert haben dass sie nicht aus Fleisch und Blut bestanden haben.
    Oder der Engel der mit Jakob kämpfte, wenn er nicht aus Fleisch und Blut gewesen wäre hätte er Jakob besiegt. Aber so waren sie etwa gleich stark. 1. Mos. 32:24-29

    Unser Fleisch und Blut, oder unsere Hütte wie Petrus schrieb, dient auch uns nur dazu unseren Geist „spazieren“ zu tragen. Wer sind wir? Was ist das ich? Ist es mein Körper oder mein Geist? Wir müssen leider in unserem sterblichen Körper leben, bis Jesus kommt und uns mit einem besseren Körper bekleidet. Wer nicht verstanden hat dass wir auch ein Geist sind der in unserem Körper leben muss um nicht zu sterben, auf den trifft tatsächlich zu was Gerd oben zitiert hat:

    Phil 3: 19 deren Ende Verderben, deren Gott der Bauch, und deren Ehre in ihrer Schande ist, die auf das I r d i s c h e sinnen.

    Jesus wird uns aus diesem sterblichen Körper befreien und uns einen himmlischen Leib geben. Jesus ist unser Befreier, unser Retter, egal ob zur ersten oder zweiten Auferstehung.

    Übrigens, was ist der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Auferstehung vom Ende her betrachtet?
    Gibt es nach der 2. Auferstehung überhaupt noch Unterschiede zwischen den Menschen der ersten und zweiten Auferstehung? Ich glaube nein, beide Gruppen werden ewig leben.
    Kann es sein dass die erste Gruppe weiterhin weit weg von der Erde lebt und die 2. Gruppe auf der Erde? Doch eher unwahrscheinlich dass es dann noch 2 Klassen gibt, zumal wie oben geschrieben Jehova mit seinem „Hofstaat“ auf der Erde sein wird.

    Denkt mal darüber nach und prüft, das richtige prüfen geht nicht in ein paar Tagen, das ist ein längerer Prozess.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    November 13, 2015

    Zitat: „Der Vorteil solcher Ansichten ist, man kann sie nicht beweisen, man muss sie auch nie beweisen, denn noch ist kein Mensch je vom Himmel herabgekommen um als Zeuge auszusagen.

    Joh. 3:12 Wenn ich euch das I r d i s c h e gesagt habe, und ihr glaubet nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage?
    13 Und niemand ist h i n a u f-gestiegen in den Himmel, als nur der aus dem Himmel h e r a b-gestiegen ist, der Sohn des Menschen, der im Himmel i s t.
    31 Der von oben kommt, ist über allen; der von der Erde ist, ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, ist über allen…
    32 [und] was er g e s e h e n und gehört hat, dieses b e z e u g t er;

    Phil 3: 19 deren Ende Verderben, deren Gott der Bauch, und deren Ehre in ihrer Schande ist, die auf das I r d i s c h e sinnen.
    20 Denn unser Bürgertum ist in den Himmeln, von w o h e r wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten,
    21 der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird zur Gleichförmigkeit mit seinem Leibe der Herrlichkeit…

    Schönen Sonntag!

  • Alois
    November 13, 2015

    Es ist erstaunlich wie schwer wir Gläubige uns tun jahrhundertealte Vorstellungen neutral zu überprüfen und über Bord zu werfen.
    Mir ging es Jahrzehnte auch nicht anders, aber Dank Diskussion hier in Bi habe ich meine nach meinem jetzigen Verständnis falschen Vorstellungen abgelegt.
    Es ist für alle Religionen leicht zu „verkaufen“ dass man nach dem Tod in den Himmel kommt. Bei manchen Religionen bekommt man sogar 72 Jungfrauen im Himmel geschenkt wenn man besonders menschenverachtend handelt. Bei anderen Ansichten dürfen die Menschen wie die Engel im Himmel wohnen.
    Der Vorteil solcher Ansichten ist, man kann sie nicht beweisen, man muss sie auch nie beweisen, denn noch ist kein Mensch je vom Himmel herabgekommen um als Zeuge auszusagen.

    Mich erstaunt oft, wie schnell die meisten Bibelleser die Bibelverse umdeuten. Beispiel aus einem Kommentar oben:

    (Offenbarung 5:9-10) . . . mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige ÜBER die Erde regieren.“

    Wo steht in diesem Vers, dass die angesprochenen Menschen im Himmel bei Gott sein werden? Das Wort „ÜBER“ wurde hervorgehoben. Aber das „ÜBER“ ist kein Beweis dass sie im Himmel wohnen. Frau Merkel herrscht ÜBER Deutschland und wohnt nicht im Himmel. Außerdem ist Gott als unendlicher Gott sowieso überall, auch auf der Erde. Oder will jemand behaupten Gott sei zwar unendlich, aber auf der Erde ist er nicht?

    Im alten Israel hat Jehova den Stamm Levi aus den Israeliten abgesondert damit sie Jehova gehören. Eigentlich sollte jeder Erstgeborene, genauso wie die erste Geburt eines Tieres und die ersten Früchte eines Feldes Jehova gehören. Aber der Einfachheit halber wurde der Stamm Levi ausgewählt und damit hatte Jehova seinen Teil. Er setzte sie als Priester ein die auch die Opfergaben für Jehova darbrachten. Sie lebten auf der Erde und gehörten Jehova.
    4. Mos. 3
    41. Und du sollst die Leviten für mich, Jehova nehmen, anstatt aller Erstgeborenen unter den Kindern Israel, und das Vieh der Leviten anstatt alles Erstgeborenen unter dem Vieh der Kinder Israel.

    Jesus hat auch in einem Gleichnis in Luk. 19 von Knechten geredet, die nachdem der Herr sein Reich empfangen hatte über die Städte gesetzt wurden. Der Herr ist Jesus der sein 1000 jähriges Reich empfangen wird und die Knechte sind die 144000 die dann unter Jesus über Städte herrschen (dienen) werden.

    15. Und es geschah, als er zurückkam, nachdem er das Reich empfangen hatte, da hieß er diese Knechte, denen er das Geld gegeben, zu sich rufen, auf daß er wisse, was ein jeder erhandelt hätte.
    16. Der erste aber kam herbei und sagte: Herr, dein Pfund hat zehn Pfunde hinzugewonnen.
    17. Und er sprach zu ihm: Wohl, du guter Knecht! Weil du im Geringsten treu warst, so habe Gewalt über zehn Städte.
    18. Und der zweite kam und sagte: Herr, dein Pfund hat fünf Pfunde eingetragen.
    19. Er sprach aber auch zu diesem: Und du, sei über fünf Städte.

    Wie soll das funktionieren, der Herrscher über zehn Städte ist im Himmel und das Volk kann seinen Herrscher nicht einmal sehen. Wäre es da nicht sinnvoller der Herrscher ist vor Ort und herrscht und richtet im Sinne Jesu?

    Dann gibt es noch die Prophezeiung dass am Ende der 1000 Jahre der Teufel wieder losgelassen wird. Das ist natürlich zeitlich vor der 2. Auferstehung. Somit gibt es zu diesem Zeitpunkt nur Menschen die an der ersten Auferstehung teilhaben durften. Diese Menschen gehören zu den 144000 und von einer anderen Gruppe die an der 1. Auferstehung teilgenommen hat habe ich keine Kenntnis.

    Angenommen die 144000 wären weg von der Erde, wie kann es dann sein dass in Offbg. 20:9 die Heiligen von den Verführten des Teufels umzingelt werden? Heilig kann nur sein wer nicht mehr sterben muss. Zu diesem Zeitpunkt vor der 2. Auferstehung können nur Jehova, Jesus, die Engel und die 144000 heilig sein. Schwer vorstellbar dass die Heiligen die Engel sind, während die 144000 weit weg von der Erde wohnen.

    Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass die 144.000 zwar wie die Engel unsterblich sind und mit Jesus über die Erde herrschen werden, aber räumlich gesehen sind sie auf der Erde „stationiert“. Sie werden als Menschen der 1. Auferstehung mitten zwischen den vielen Menschen die noch kein Leben in sich selbst haben leben.

    Auch ein weiteres Beispiel Jesu wird oft missgedeutet:
    Matth. 22
    25. Es waren aber bei uns sieben Brüder. Und der erste verheiratete sich und starb; und weil er keinen Samen hatte, hinterließ er sein Weib seinem Bruder.
    26. Gleicherweise auch der zweite und der dritte, bis auf den siebten.
    27. Zuletzt aber von allen starb auch das Weib.
    28. In der Auferstehung nun, wessen Weib von den sieben wird sie sein? Denn alle hatten sie.
    29. Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irret, indem ihr die Schriften nicht kennet, noch die Kraft Gottes;
    30. denn in der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel Gottes im Himmel.

    Die Auferstandenen (der 1. Auferstehung) sind wie Engel Gottes im Himmel, aber Jesus sagte nicht dass sie im Himmel sind. Er verglich sie nur mit den Engeln, weil sie ebenfalls ewig leben werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    November 13, 2015

    Guten Morgen Alois

    Zwischen einem guten Herrscher und einem von Menschen sichtbaren, möglicherweise im Fleische auf der Erde lebenden Herrscher sehe ich keinen notwendigen Zusammenhang.

    » Wie soll das funktionieren, der Herrscher über zehn Städte ist im Himmel und das Volk kann seinen Herrscher nicht einmal sehen. Wäre es da nicht sinnvoller der Herrscher ist vor Ort und herrscht und richtet im Sinne Jesu? «

    Jehova ist unbestreitbar der beste und liebevollste Herrscher des Universums. Kein Menschen kann ihn sehen und doch gibt es ihn.

    (Psalm 115:16) . . .Was die Himmel betrifft, Jehova gehören die Himmel, Aber die Erde hat er den Menschensöhnen gegeben.

    (Hebräer 9:24) . . .Denn Christus begab sich nicht an eine mit Händen gemachte heilige Stätte, die ein Abbild der Wirklichkeit ist, sondern in den Himmel selbst, um nun vor der Person Gottes für uns zu erscheinen.

    (1. Petrus 1:3-4) . . .Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, denn nach seiner großen Barmherzigkeit hat er UNS eine neue Geburt zu einer lebendigen Hoffnung gegeben durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe. Es ist in den Himmeln aufbehalten für euch,

    (Epheser 1:3; 2:6) Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, denn er hat uns gesegnet mit jeder geistigen Segnung in den himmlischen Örtern in Gemeinschaft mit Christus,…und er hat uns mitauferweckt und uns mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in Gemeinschaft mit Christus Jesus,

    Ob Frau Mäggel über Deutschland herrscht, darüber lässt sich heftigst streiten. Aber du hast insofern recht, dass sie nur über Deutschland einschließlich Europa herrschen kann.

    Alle Gesalbten herrschen mit Jesus als ihr Haupt über die gesamte Erde und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das lässt sich von Berlin aus nicht machen.

    Ede

  • Tommy
    November 13, 2015

    Tut mir leid Alois,
    dass alles sind Deine Auslegungen und Deine angefuehrten Bibelstellen sind genauso (und werden) anders ausgelegt worden.
    Tommy

  • W.F. an Edelmuth
    November 13, 2015

    Lieber Edelmuth,

    ich setze meine Antwort zu Deinem Kommentar: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1695#comment-8262 hier hin, da die Spalte schon zu klein ist. Du sagst ja:

    Deinen Schlussfolgerungen kann ich nicht zustimmen, denn einige Verse zuvor prophezeit er seinem Jünger Petrus, dass er ihm folgen wird. Damit wird der Unterschied zwischen den beiden Personengruppen, die eine, die ihm nicht folgen kann, und der anderen, die ihm folgen wird, deutlich.
    – Zitat Ende.

    Ehrlich gesagt, ist das von Dir sehr inkonsequent. Einerseits behauptest Du, dass Jesus zu den Juden gesagt hat, dass sie nicht dorthin kommen können, wo er hingeht, dass ihnen also der Himmel verwehrt wurde. Später sagt Jesus genau das gleiche zu seinen Jüngern und nun soll die gleiche Aussage das genaue Gegenteil von dem sein was er zu den Juden gesagt hat. Sie sollen ihm doch in den Himmel folgen können!!! Wie ist soetwas möglich?

    Wenn Du konsequent wärst, und die Aussage an die Jünger bedeutet doch das sie ihm in den Himmel folgen können, dann müsstest Du das auch den Juden zugestehen. Denn Jesus bezieht sich ja explizit auf das was er zu den Juden gesagt hat. Dann würden aber wieder alle in den Himmel kommen und das kann ja auch nicht sein. Somit interpretierst Du die gleichen Worte Jesu einmal so, dass die Juden nicht in den Himmel kommen und einmal so, dass die Apostel doch in den Himmel kommen. Entschuldige bitte, aber so etwas kann ich nicht glauben.

    Nehmen wir nun noch einmal den Kontext heran und schauen ob uns dieser weiterhilft. Zuerst die Aussage von Jesus an die Juden:

    Joh. 7:32-36; Elb: 32 Die Pharisäer hörten die Volksmenge dies über ihn murmeln; und die Pharisäer und die Hohenpriester sandten Diener, dass sie ihn griffen.
    33 Da sprach Jesus: Noch eine kleine Zeit bin ich bei euch, und ich gehe hin zu dem, der mich gesandt hat.
    34 Ihr werdet mich suchen und nicht finden, und wo ich bin, könnt ihr nicht hinkommen.

    35 Es sprachen nun die Juden zueinander: Wohin will dieser gehen, dass wir ihn nicht finden sollen? Will er etwa in die Zerstreuung der Griechen gehen und die Griechen lehren?
    36 Was ist das für ein Wort, das er sprach: Ihr werdet mich suchen und nicht finden, und: Wo ich bin, könnt ihr nicht hinkommen?

    Hier sagt Jesus im Vers 33 wohin er geht, nämlich zu dem der ihn gesandt hat und das ist sein Vater also Gott.

    Klare Aussage: Jesus geht zu seinem Vater in den Himmel zurück und dahin können im die Juden nicht folgen.

    Jetzt lesen wir den Kontext nach, wo Jesus zu seinen Jünger gesprochen hat:

    Joh. 13:31-39; Elb:
    31 Als er nun hinausgegangen war, spricht Jesus: Jetzt ist der Sohn des Menschen verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm.
    32 Wenn Gott verherrlicht ist in ihm, so wird auch Gott ihn verherrlichen in sich selbst, und er wird ihn sogleich verherrlichen.
    33 Kinder, noch eine kleine Weile bin ich bei euch; ihr werdet mich suchen, und wie ich den Juden sagte: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen, so sage ich jetzt auch euch.
    34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.
    35 Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

    Ankündigung der Verleugnung durch Petrus

    36 Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, wohin gehst du? Jesus antwortete ihm: Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht folgen; du wirst mir aber später folgen.
    37 Petrus spricht zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich lassen.
    38 Jesus antwortet: Dein Leben willst du für mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.

    Im Vers 33 bezieht sich Jesus nun auf genau diese Aussage, die er zu den Juden gesprochen hat und sagt dies nun auch zu den Jüngern:

    33 Kinder, noch eine kleine Weile bin ich bei euch; ihr werdet mich suchen, und wie ich den Juden sagte: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen, so sage ich jetzt auch euch.

    Wenn es bei den Juden bedeutet hat, dass sie ihm nicht in den Himmel folgen könnten, bedeutet es das bei seinen Aposteln auch. Die Frage ist nun, wie passt die Aussage die er an Petrus gerichtet hat da rein?

    Dazu müssen wir mal festhalten, dass Jesus diese Worte tatsächlich nur zu Petrus gesprochen hat. Sie haben ihn ganz persönlich betroffen. Wenn man das nun konsequent anwendet, dann müsste man eigentlich annehmen, dass die restlichen Apostel nicht in den Himmel kommen, der Petrus aber schon.
    Macht das Sinn? Nein, denn Jesus sagte auch:

    Mat. 19:27, 28; Elb:
    27 Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was wird uns nun werden?
    28 Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auch ihr werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen wird, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

    Hier spricht zwar auch wieder der Petrus, aber er fragte in der WIR Form und Jesus antwortet auch für alle Apostel, denn er sagte, dass sie auf zwölf Thronen sitzen werden. Wie ist es also möglich, dass Jesus einerseits zu allen Aposteln sagte, dass sie ihm nicht in den Himmel folgen können, der Petrus zwar später schon, aber trotzdem sollen alle gemeinsam auf 12 Thronen sitzen?

    Diese Konstellation ist einfach so nicht möglich, dann müsste man annehmen, dass Jesus nicht weiß was er sagt und sich selbst widersprochen hätte. Wie könnten die Worte Jesu speziell an den Petrus zu verstehen sein?

    Der Petrus wollte selbstverständlich von Jesus wissen, wohin er ihm nicht folgen kann und bezieht sich damit auf die vorherigen Worte Jesu. Doch Jesus antwortet ihm nun nicht auf die Nachfolge in den Himmel, sondern auf die Nachfolge in seinen Tod, denn das zeigen die folgenden Worte Jesu. Petrus sagt mit breiter Brust:

    37 Petrus spricht zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich lassen.
    38 Jesus antwortet: Dein Leben willst du für mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.

    Petrus konnte diesmal Jesus nicht in den Märtyrer Tod folgen, weil er Jesus dreimal verleugnen würde. Dies betraf den Petrus als einzigen, denn er ist Jesus nach seiner Verhaftung gefolgt und immer wenn er erkannt worden ist, verleugnete er Jesus.

    Hätte Petrus Jesus nicht verleugnet, hätte man ihn auch ergriffen und wahrscheinlich ebenso getötet wie Jesus. Da er zu diesem Zeitpunkt Jesus aber verleugnet hat, konnte er ihm diesmal noch nicht in den Tod folgen.

    Nach seiner Auferstehung greift Jesus diese Aussage an Petrus noch einmal auf, wir können in Joh. 21 lesen:

    Joh. 21:18, 19; Elb: 18 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und hinbringen, wohin du nicht willst.
    19 Dies aber sagte er, um anzudeuten, mit welchem Tod er Gott verherrlichen sollte. Und als er dies gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach!

    Also offensichtlich hat Jesus nun dem Petrus bestätigt, dass er wenn er alt geworden ist ebenfalls einen Märtyrer Tod sterben würde und damit würde er dann Jesus sogar bis in den Tod folgen, doch eben noch nicht zu dem Zeitpunkt als Jesus getötet wurde. So würde ich den Text verstehen, denn es macht absolut keinen Sinn, dass nur Petrus alleine in den Himmel kommt, während die anderen Apostel genauso auf der Erde bleiben müssten, wie die Juden.

    Noch ein Wort zu dem von Dir angeführten Text aus Joh. 14:

    23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

    Hier sagt Jesus sogar, dass sein Vater und er (Jesus) gemeinsam zu demjenigen kommen würden, der sein Wort hält. Also der Vater und der Sohn kommen zu demjenigen und machen Wohnung bei ihm und nicht der Mensch kommt zum Vater und dem Sohn um Wohnung bei Ihnen zu machen. Es ist also genau umkehrt.

    L.G. W.F.

  • Argentum an Manfred
    November 13, 2015

    Lieber Manfred,
    wie wahr! Und dann ist es auch noch ein KÜNSTLICH angelegter Wasserweg! 😉

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Argentum
    November 13, 2015

    Hallo Ede,

    Johannes 10:16

    „Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.“

    Matthäus 15:34

    „Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“

    Ich verstehe es so, daß Jesus es so gemeint hat, daß er zuerst zu den Juden gekommen ist, um sie einzusammeln. Dann wurde die Einsammlung nach drei Jahren auch für die Heiden zugelassen.

    Natürlich macht er dann keinen Unterschied mehr, weil es EINE Herde unter einem Hirten sein soll.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Argentum
    November 13, 2015

    Hallo zusammen,
    je mehr ich mich damit beschäftige und die WT- Scheuklappen ablegen, umso mehr gelange ich zu der Erkenntnis, daß Jesus ALLE, die seiner Stimme nachfolgen wollen zu diesem neuen Bund gehören und von den Symbolen nehmen sollten.

    Johannes 6: 53-58

    „Darauf erwiderte Jesus: „Das eine steht unumstößlich fest: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr kein Leben in euch. 54 Nur wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ihn werde ich am letzten Tag auferwecken. 55 Denn mein Leib ist die lebensnotwendige Nahrung und mein Blut der Leben spendende Trank. 56 Wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. 57 Ich lebe durch die Kraft des lebendigen Gottes, der mich gesandt hat. Ebenso wird jeder, der meinen Leib isst, durch mich leben. 58 Nun wisst ihr, was ich mit dem Brot meine, das vom Himmel zu euch gekommen ist! Eure Vorfahren haben zwar auch in der Wüste Brot vom Himmel gegessen, aber sie sind trotzdem gestorben. Doch wer dieses Brot isst, wird für immer leben.“

    Lukas 12:8,9

    “ Das sage ich euch: Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln bekennen. 9 Wer aber vor den Menschen nicht zu mir steht, zu dem wird auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes nicht stehen.“

    Matthäus 26:28

    „Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird zur Vergebung ihrer Sünden vergossen.“

    In den meisten Übersetzungen steht “ der Bund zwischen Gott und den Menschen“.
    Auch hier wieder kein Hinweis auf eine besondere Gruppe von Menschen.

    1. Korinther 1:27

    „Nein, denn Gott hat sich die aus menschlicher Sicht Törichten ausgesucht, um so die Klugen zu beschämen. Gott nahm sich der Schwachen dieser Welt an, um die Starken zu demütigen.“

    Jetzt mal ganz naiv gedacht:
    Gott wählt sich Menschen aus, die nicht zu den Schriftgelehrten und “ Weisen“ dieser Welt zählen, Jesus gebrauchte Gleichnisse, um die Menschen mit Bildern zu erreichen, wir sollten “ wie die Kinder sein“:

    Matthäus 18:1-3

    „In dieser Zeit fragten die Jünger Jesus: „Wer ist wohl der Wichtigste in Gottes neuer Welt?“
    2 Jesus rief ein kleines Kind, stellte es in die Mitte
    3 und sprach: „Das will ich euch sagen: Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr nie in Gottes neue Welt.
    4 Wer aber so klein und demütig sein kann wie ein Kind, der ist der Größte in Gottes neuer Welt.“

    6,7:

    „6 „Wer in einem Menschen den Glauben, wie ihn ein Kind hat, zerstört, für den wäre es noch das Beste, mit einem Mühlstein um den Hals ins tiefe Meer geworfen zu werden.
    7 Wehe der Welt, denn sie verführt zum Unglauben! Solche Versuchungen können ja nicht ausbleiben. Aber wehe dem, der daran schuld ist.“

    Und dann soll man plötzlich wieder eine LK, oder eine „kluge Gruppe“ von Leuten oder Schriftgelehrte brauchen, um sich die Worte Jesu ( die ja nun wirklich klar sind), erklären, oder deuten zu lassen? Das kann unser himmlischer Vater nicht so gemeint haben, oder?

    Die Frage, wie oft das Abendmahl gefeiert werden sollte, ist für mich momentan weniger eindeutig. Obwohl er auch da klare Worte spricht.

    Auch der Hinweis des Paulus, nicht in unwürdigen Weise von den Symbolen zu nehmen, bezieht sich auf die Gelage einiger der damaligen Zeit.
    Er schreibt nicht “ überdenkt nochmal, ob ihr diese, oder jene Hoffnung habt“.

    Es gibt keinen einzigen Hinweis auf eine unterschiedliche Handhabung oder Verhaltensweise beim Abendmahl für zwei verschiedene Gruppen.
    Wenn unsere Leben davon abhinge, das wir uns so oder so verhalten müssen, hätte Jesus nicht warnend darauf hingewiesen?

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Alois
    November 13, 2015

    Liebe Argentum

    Auch für mich ist nicht ganz klar ob wir von den Symbolen Brot und Wein nehmen MÜSSEN. Ich glaube eher nicht.

    Du hast Joh. 6 zitiert in dem Jesus sagte:
    Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr kein Leben in euch…….
    Eure Vorfahren haben zwar auch in der Wüste Brot vom Himmel gegessen, aber sie sind trotzdem gestorben.

    Daraus folgt, wer das buchstäbliche Brot ist, selbst wenn es vom Himmel herabkommt, wird trotzdem sterben.
    Daraus folgt auch, dass Jesus niemals das buchstäbliche Brot gemeint haben kann. Ich glaube er meinte dass wir mit Jesus eins sein sollen. Dass wir zu seinem Leib gehören sollen, oder wer nicht zum Leib Jesu gehört wird auch nicht leben.

    Deshalb sagte er auch:
    56 Wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. 57 Ich lebe durch die Kraft des lebendigen Gottes, der mich gesandt hat. Ebenso wird jeder, der meinen Leib isst, durch mich leben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Argentum
    November 13, 2015

    Lieber Alois,
    es ist schon klar, daß er das symbolisch gemeint hat, aber die Frage ist doch: wenn ich am Abendmahl teilnehme, sehe ich mich in einem Bund mit ihm, oder nicht?
    Ich finde es gefährlich, daß ZJ verkünden, es dürfen nur ein paar ausgesuchte wenige davon nehmen. Wenn das so sein sollte, hätte Jesus bestimmt liebevoll Vorsorge für seine zwei Herden getroffen!

    Liebe Grüße
    Argentum

  • edelmuth an Argentum
    November 13, 2015

    Guten Morgen Argentum

    Die Einwand ist in sofern berechtigt, weil auch nur die am Gedächtnismahl teilnehmen sollten, die sich dazu berufen fühlen von den Symbolen zu nehmen. Immerhin richtete Jesus seine Aufforderung, dies immer wieder zu tun, an seine Jünger, und nicht an die möglichen Zuschauer. Jesus beabsichtigte nicht jemandem die Symbole mit dem Ziel zu reichen, dass er sie ablehnt. Dennoch sollten die, die sich erst kurzfristig dazu berufen fühlen, die Gelegenheit bekommen von den Symbolen zu nehmen.

    Es werden sicherlich mehr als die beschrieben 144 000 von den Symbolen nehmen, aber nur 144 000 werden von Gott berufen. Viele werden hinein zu kommen versuchen, aber wenige sind es, die es schaffen werden. Man mag es bedauern, weil kein Mensch weis, wer es geschafft hat. Möglicherweise ist genau das von Jehova beabsichtigt.

    Dennoch sehe ich in der Einnahme der Symbole etwas Positives, weil dieser Mensch damit zu erkennen gibt, Jehova für diese schwere Aufgabe unter Aufgabe aller persönlichen Wünsch und Bedürfnisse zur Verfügung zu stehen. Das kann nicht jeder.

    Was deinen Einwand betrifft, Jesus sprach von zwei Hürden innerhalb einer Herde unter einem Hirten. Damit sind nicht die Judenchristen und die Heidenchristen gemeint, denn zwischen ihnen gibt es aus Gottes Sicht keinen Unterschied. Alle sind seine Diener ungeachtet ihrer Abstammung

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    November 13, 2015

    Lieber Edelmuth,

    so ganz stimmt das ja nicht, was Du hier geschrieben hast: Immerhin richtete Jesus seine Aufforderung, dies immer wieder zu tun, an seine Jünger, und nicht an die möglichen Zuschauer. – Zitat ende.

    Es stimmt zwar, dass er es bei der Abendmahlfeier nur zu seinen Jüngern gesagt hat, das lag aber auch daran, weil es keine Zuschauer gegeben hat. Daraus kann man aber nicht ableiten, dass Zuschauer generell nicht an der Feier teilnehmen dürfen. Denn schliesslich hatte Jesus auch zu anderen Menschen gesagt, dass Sie von seinem Leib essen sollten.

    Joh. 6:47-59; Elb: 47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben. 48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Väter haben das Manna in der Wüste gegessen und sind gestorben. 50 Dies aber ist das Brot, das aus dem Himmel herabkommt, damit man davon esse und nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot isst, wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. 52 Die Juden stritten nun untereinander und sagten: Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben? 53 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm. 57 Wie der lebendige Vater mich gesandt hat, und ich lebe um des Vaters willen, so auch, wer mich isst, der wird auch leben um meinetwillen. 58 Dies ist das Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Nicht wie die Väter aßen und starben; wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. 59 Dies sprach er, als er in der Synagoge zu Kapernaum lehrte.

    Eigentlich dürfte es gar keine reinen Zuschauer beim Gedächtnismahl geben. Entweder man gehört zu Christus, dann nimmt man von den Symbolen oder man gehört nicht zu Christus, dann braucht man auch nicht zum Gedächtnismahl gehen. Die Leitende Körperschaft hat sich hier direkt zwischen die Gläubigen und Jesus gedrängt. Denn interessanterweise tun die Zeugen Jehovas das, was die Brooklyner Führung verlangt und nicht das was Jesus gesagt hat. Auf dessen Wort man hört, diesen erkennt man als seinen Herrn an.

    Liebe Grüße Manfred

  • Argentum
    November 13, 2015

    Lieber Manfred,

    „Eigentlich dürfte es gar keine reinen Zuschauer beim Gedächtnismahl geben. Entweder man gehört zu Christus, dann nimmt man von den Symbolen oder man gehört nicht zu Christus, dann braucht man auch nicht zum Gedächtnismahl gehen. Die Leitende Körperschaft hat sich hier direkt zwischen die Gläubigen und Jesus gedrängt. Denn interessanterweise tun die Zeugen Jehovas das, was die Brooklyner Führung verlangt und nicht das was Jesus gesagt hat.“

    Genau!
    Und alles, was uns von ihm wegführt, oder sich dazwischenschalten, kann nicht richtig sein!

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Manfred an Argentum
    November 13, 2015

    Liebe Argentum,

    das hast Du gut formuliert. Sie ziehen einen tatsächlich von Christus weg indem sie sich den Gläubigen in den Weg stellen und sich zwischen Christus und den einzelnen stellen.

    Sie sagen ja von sich auch, dass sie der Kanal Gottes sind. Kanal ist ein Wasserweg. Sie setzen sich damit an die Stelle von Christus, der ja sagte dass nur er allein der Weg sei, der zu seinem Vater führt.
    Wenn man das Wort Kanal mit Weg ersetzt, dann wird klar, dass sie sich selbst als Christus sehen.

    Liebe Grüße Manfred

  • edelmuth an Alois
    November 13, 2015

    Guten Abend Alois

    (Lukas 22:19-20) . . .Auch nahm er ein Brot, dankte, brach es und gab es ihnen, indem er sprach: „Dies bedeutet meinen Leib, der zu euren Gunsten gegeben wird. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“ 20 Ferner den Becher nach dem Abendmahl, indem er sprach: „Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes, das zu euren Gunsten vergossen werden wird.

    Sowohl das ungesäuerte Brot wie auch der Wein waren passende Symbole für Jesu Leib und sein Blut, das zu Gunsten der Menschen vergossen werden würde. Das Passahlamm, dessen Blut vergossen und dessen Leib vollständig gegessen werden musste, zeichnete Jesu Opfer vor.

    Das Blut bedeutet Leben, „Denn die Seele von jeder Art Fleisch ist sein Blut durch die Seele darin“. (3. Mose 17:14) .

    (3. Mose 17:11) . . .Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es für euch auf den Altar gegeben, damit Sühne geleistet wird für eure Seelen, denn das Blut ist es, das Sühne leistet durch die Seele [darin].

    Der Leib stellt das irdische Leben dar. Sowohl Jesus buchstäblicher Leib wie auch sein buchstäbliches Blut wurden wie das Passahlamm für die Menschen geopfert. Deshalb sollten auch beide Symbole genommen werden.

    Es zeigt aber auch, dass Jesus sein irdisches Leben, seinen bei Gott gutgeschriebene Anspruch auf irdisches Leben, für uns geopfert hat.

    Ein Opfer besteht darin, dass man auf etwas Bestimmtes, das man opfert, für alle Zeit verzichtet.

    Ede

  • edelmuth an R.B.M.
    November 13, 2015

    Hallo R.B.M.

    » Kam es zur Zeit des AT zu spontanem Sex unter nicht anderwärtig versprochenen Personen, wurden die darin verwickelten dazu angehalten ihre Sexpartnerschaft offiziell zu machen. Sie wurden dazu angehalten als festes Paar aufzutreten. Jedoch war dieser außereheliche Sex kein Grund, den Beiden das Leben zu nehmen. Auch wurde dem Mann in diesem Fall nicht verboten, diese Frau wieder durch Scheidung zu entlassen. «

    Das, verehrter R.B.M., stimmt so nicht!

    Selbst die nichtverlobte Jungfrau, die von einem unverheirateten Mann verführt wurde, war geschützt, denn wenn der Vater die Erlaubnis gab, mußte sie der Verführer heiraten und konnte sie sein ganzes Leben lang nicht durch Scheidung entlassen

    (5. Mose 22:28-29) . . .Falls ein Mann ein Mädchen findet, eine Jungfrau, die nicht verlobt gewesen ist, und er ergreift sie tatsächlich und liegt bei ihr, und man hat sie ertappt, 29 dann soll der Mann, der bei ihr gelegen hat, dem Vater des Mädchens fünfzig Silberschekel geben, und sie wird aufgrund der Tatsache, daß er sie erniedrigt hat, seine Frau werden. Er wird sich nicht von ihr scheiden lassen dürfen alle seine Tage.

    Ede

  • R.B.M. an Ede
    November 13, 2015

    Lieber Ede.

    Im mosaischen Gesetz wird ein Unterschied gemacht von 5. Mose 22:23-29 und 2. Mose 22:16,17. In 5. Mose geht es um Vergewaltigung, und in 2. Mose um Sex im gegenseitigen Einvernehmen. Geschah der sexuelle Kontakt im gegenseitigen Einvernehmen (2. Mose 22) wird kein Verbot einer Ehescheidung erwähnt. Oder sonst wie eine Strafe. Lag jedoch eine Vergewaltigung, also eine Straftat, vor (5. Mose 22), so wurde dem Vergewaltiger verboten, sich von der nicht verlobten Frau scheiden zu lassen. War sie verlobt, so sollte er getötet werden. Nur bei der Frau wurde die Unschuldsvermutung angenommen, wenn das Verbrechen auf dem Land stattgefunden hat. Geschah das Verbrechen aber innerhalb eines Wohngebietes, so ging man von einem einvernehmlichen Sex aus, weil die Frau sich nicht lautstark zur Wehr setzte. Dabei griff wiederum die Straflage von dem vorherigen Vers 22

    „Falls ein Mann bei einer Frau liegend gefunden wird, die einem Besitzer zu eigen ist, dann sollen sie beide zusammen sterben, der Mann, der bei der Frau gelegen hat, und die Frau. So sollst du das Böse aus Israel wegschaffen.“

    Als im Besitz galt sowohl eine Verlobte, wie auch eine bereits vermählte Frau.

    Das es sich in 5. Mose um eine Vergewaltigung handelt, ersieht man schon an der Wortwahl: „und der Mann hat sie gepackt„,… „und er ergreift sie tatsächlich… „, „Das Mädchen, das verlobt war, schrie, aber da war niemand, der ihr zu Hilfe kam.

    Wo hingegen in 2. Mose 22 von: „Falls nun ein Mann eine Jungfrau verführt, …“ gesprochen wird. Hier liegt keine Vergewaltigung vor.

    Hier nochmals die Texte aus der NWÜ im Zusammenhang:

    2. Mose 22:16, 17

    16 Falls nun ein Mann eine Jungfrau verführt, die nicht verlobt ist, und er tatsächlich bei ihr liegt, soll er sie unbedingt für den Kaufpreis für sich als Frau erwerben. 17 Falls sich ihr Vater entschieden weigert, sie ihm zu geben, so soll er das Geld gemäß dem für Jungfrauen festgesetzten Kaufpreis auszahlen.

    5. Mose 22:23-29

    23 Falls es geschehen sollte, daß ein jungfräuliches Mädchen mit einem Mann verlobt ist, und tatsächlich hat ein Mann sie in der Stadt gefunden und sich zu ihr gelegt, 24 so sollt ihr sie beide zum Tor jener Stadt hinausführen und sie mit Steinen bewerfen, und sie sollen sterben, das Mädchen darum, daß sie in der Stadt nicht geschrien hat, und der Mann darum, daß er die Frau seines Mitmenschen erniedrigt hat. So sollst du das, was übel ist, aus deiner Mitte wegschaffen.

    25 Wenn jedoch der Mann das Mädchen, das verlobt war, auf dem Feld gefunden hat, und der Mann hat sie gepackt und hat bei ihr gelegen, so soll der Mann, der bei ihr gelegen hat, allein sterben, 26 und dem Mädchen sollst du nichts tun. Das Mädchen hat keine Sünde, die den Tod verdient, denn wie wenn sich ein Mann gegen seinen Mitmenschen erhebt und ihn, ja eine Seele, tatsächlich ermordet, so ist es in diesem Fall. 27 Denn auf dem Feld hat er sie gefunden. Das Mädchen, das verlobt war, schrie, aber da war niemand, der ihr zu Hilfe kam.

    28 Falls ein Mann ein Mädchen findet, eine Jungfrau, die nicht verlobt gewesen ist, und er ergreift sie tatsächlich und liegt bei ihr, und man hat sie ertappt, 29 dann soll der Mann, der bei ihr gelegen hat, dem Vater des Mädchens fünfzig Silberschekel geben, und sie wird aufgrund der Tatsache, daß er sie erniedrigt hat, seine Frau werden. Er wird sich nicht von ihr scheiden lassen dürfen alle seine Tage.

    Daher auch meine Aussage auf der Hauptseite, die Du zitiert hast.

    Mit ganz lieben Grüßen
    R.B.M.

  • edelmuth an W.F.
    November 13, 2015

    Hallo W.F.

    Leider ist es mir nicht möglich auf der Hauptseite zu schreiben. Deshalb antworte ich dir hier.

    » Zweite Auferstehung und Weltgericht
    11 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß6, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. 12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen7, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. 13 Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades8 gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14 Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee9. 15 Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen. «

    Bis Harmagedon werden die Menschen nach ihren Herzen/Glauben gerichtet. In deinem Zitat wird beschrieben, dass die Menschen nach ihren Taten gerichtet werden. Daraus ist zu schließen, dass dieses Gericht nach Harmagedon während des Gerichtstages Gottes statt findet. Der Gerichtstag Gottes dauert tausend Jahre von Harmagedon bis zur Schlussprüfung.

    Ferner wird in deinem Zitat beschrieben, dass die Toten nach dem, was in den Büchern geschrieben war, gerichtet werden. Tote gibt es im Himmel nicht. Deshalb findet dieser Gerichtstag auf der Erde statt. Tote haben für ihre Sünden durch ihren Tod bezahlt. (Römer 6:23)

    (Römer 6:7) 7 Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen.

    Wer sind die Toten, die nach dem, was in den Büchern geschrieben ist, gerichtet werden sollen ?

    (Epheser 2:1) 2 Überdies [seid] ihr es, [die Gott lebendig gemacht hat,] obwohl ihr tot wart in euren Verfehlungen und Sünden,

    Jehova betrachtet die, die Harmagedon aufgrund Jesus Opfer überlebt haben und immer noch sündigen, als Tote, die in den folgenden tausend Jahren lernen müssen, Jehova vollkommen zu gefallen. Erst bei Bestehen der Schlussprüfung am Ende der tausend jährigen Schulung werden sie von Jehova gerecht gesprochen und zählen dann zu den Lebenden.

    (Offenbarung 20:5) 5 Die übrigen der Toten kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre zu Ende waren. . . .

    EDE

  • edelmuth an W.F.
    November 13, 2015

    Guten Abend W.F.

    » Da fragt man sich allerdings, wie die “zehn Männer” in Sacharja 8 den Rocksaum der “Juden” ergreifen können, wenn sich die “Juden” im Himmel befinden und die “zehn Männer” auf der Erde. «

    Weist du Das wirklich nicht?

    Die Juden symbolisieren die Gesalbten (im Himmel), dort, wo auch ihr Haupt und Bräutigam Jesus, der König der Könige ist. Ihm steht der Heilige Geist seines Vaters zur Verfügung, um den Menschen auf der Erde das mitzuteilen, was ihm beliebt.

    » In der Bibel steht nur Jude, sie ergänzen das mit geistiger Jude. Warum? Weil sie sich selbst gerne in dieser Rolle sehen und da sie keine tatsächlichen Juden sind, ergänzen sie das Bibelwort durch geistigen Juden. Das führt natürlich zu ihrer weiteren Einfügung in Gottes Wort nämlich: geistigen Israeliten. «

    (Römer 2:28-29) . . .Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.

    Das Lob, die Herauswahl(Berufung) aufgrund seines Herzens bzw. seines Glaubens kommt von Gott.

    Lieber W.F.

    Du kritisierst die Blickrichtung des Sklaven. Ich bin mit seiner Blickrichtung auch nicht einverstanden. Du siehst aber deine eigene verzehrte Blickrichtung auch nicht. Wie auch? Machst du wie der Sklave deine Ausführungen für alle allgemeinverbindlich? Hoffentlich nicht, denn es gäbe noch sehr viel dazu zu sagen.

    Ede

  • edelmuth an W.F.
    November 13, 2015

    Guten Abend W.F

    » „Und wie es scheint, waren im ersten Jahrhundert alle wahren Christen gesalbt.“ Wenn alle Christen im ersten Jahrhundert gesalbt waren, dann dürften die buchstäblichen 144.000 bereits zu diesem Zeitpunkt voll gewesen sein. «

    Was meinst du, war der Schächer, der neben Jesus am Pfahl starb, ein (getaufter) Christ? Wenn er kein Nachfolger Jesus war, dann wurde jemand gerettet, der kein Christ war. Damit wären bereits im ersten Jahrhundert nicht alle geretteten Menschen gesalbte Christen gewesen, obwohl die Einsammlung noch nicht abgeschlossen war.

    Jesus machte bereits Andeutungen als er sagte:

    (Johannes 7:33-34) . . .Daher sprach Jesus: „Ich bleibe noch eine kleine Weile bei euch, ehe ich zu dem gehe, der mich gesandt hat. 34 Ihr werdet mich suchen, doch werdet ihr mich nicht finden, und wo ich bin, könnt ihr nicht hinkommen.“

    Jesus schloss kategorisch aus, dass diese Menschen zu ihm (in den Himmel) kommen können. Er räumte ihnen keine Möglichkeit ein ihm durch eine entsprechende Änderung ihres Lebens folgen zu können.

    (Matthäus 25:40) . . .Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘

    Jesus sprach hier zu einer Gruppe von Leuten, die nicht seine gesalbten Brüder waren, diese aber unterstürzt und ihnen etwas Gutes getan haben. Sie waren Jesus und seiner Brüder Freunde.

    Deshalb gehe ich davon aus, dass bereit ab dem ersten Jahrhundert viel Christen versucht haben hinein zu kommen, aber wenige von ihnen von Jehova berufen wurden.

    Ede

  • Alois
    November 13, 2015

    In Offbg. 4 ist genau beschrieben wer mit Jesus zusammen die 1000 Jahre herrschen wird.

    Und ich sah Throne, und sie saßen darauf, und es wurde ihnen gegeben, Gericht zu halten; und die Seelen derer, welche um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet waren, und die, welche das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, und das Malzeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und an ihre Hand, und sie lebten und herrschten mit dem Christus tausend Jahre.

    Der Mann der neben Jesus am Holz hing wurde zwar getötet, aber nicht um des Zeugnisses Jesu Willen. Vermutlich muss man mindestens eine Art Drangsal bestanden haben um dazu zu gehören.

    LG
    Alois

  • W.F. an Edelmuth
    November 13, 2015

    Lieber Edelmuth,

    als ich das geschrieben habe, habe ich nicht an den Übeltäter der neben Jesus hing, gedacht. Ich meinte eigentlich alle Christen des ersten Jahrhunderts, die nach dem Ausgießen des Heiligen Geistes Pfingsten 33 u.Z. zum Glauben an Jesus gekommen waren. Also damit hast Du Recht.

    Doch bei dem hier, kann ich Dir nicht zustimmen:

    (Johannes 7:33-34) . . .Daher sprach Jesus: „Ich bleibe noch eine kleine Weile bei euch, ehe ich zu dem gehe, der mich gesandt hat. 34 Ihr werdet mich suchen, doch werdet ihr mich nicht finden, und wo ich bin, könnt ihr nicht hinkommen.“

    Jesus schloss kategorisch aus, dass diese Menschen zu ihm (in den Himmel) kommen können. Er räumte ihnen keine Möglichkeit ein ihm durch eine entsprechende Änderung ihres Lebens folgen zu können… Zitat Ende.

    Du willst ja damit andeuten, dass es eine himmlische und eine irdische Hoffnung gibt und ziehst den Text aus Joh. 7:33 und 34 dazu heran, dass man sieht dass nicht alle Menschen dahin kommen können wo Jesus hingeht. Wen man aber andere Texte aus der Bibel heran zieht, dann wird deutlich dass nicht nur die Juden, die nicht seine Jünger waren dort nicht hinkommen können, sondern auch seine Jünger, denn es steht ein paar Kapitel später geschrieben:

    Joh. 13:33,34, 35; Elb: 33 Kinder, noch eine kleine Weile bin ich bei euch; ihr werdet mich suchen, und wie ich den Juden sagte: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen, so sage ich jetzt auch euch. 34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. 35 Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

    Hier steht wortwörtlich, dass Jesus nicht nur den Juden verwehrt hatte in den Himmel zu kommen, sondern auch seinen Jüngern. Und nicht nur seinen Jüngern, sondern sogar zu seinen Apostel sagte er dieses. Die Begebenheit spielt sich nämlich während des Abendmahles ab.

    ihr werdet mich suchen, und wie ich den Juden sagte: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen, so sage ich jetzt auch euch.

    Ich glaube ja schon sehr lange, dass niemand in den Himmel kommen wird, denn wenn es nur eine Hoffnung gibt, dann kann diese entweder nur im Himmel oder nur auf der Erde sein. Ansonsten sind es zwei Hoffnungen.

    Ich muss sagen, dass ich für Deinen Kommentar sehr dankbar bin, denn Dank Deines Kommentares bin ich nun auf diesen Text aufmerksam geworden, wo Jesus sogar zu seinen Aposteln sagt, dass sie ihm nicht dorthin folgen können, wohin er geht. Herzlichen Dank.

    L.G. W.F.

  • edelmuth an W.F.
    November 13, 2015

    Guten Abend W.F.

    » Du willst ja damit andeuten, dass es eine himmlische und eine irdische Hoffnung gibt und ziehst den Text aus Joh. 7:33 und 34 dazu heran, dass man sieht dass nicht alle Menschen dahin kommen können wo Jesus hingeht. Wen man aber andere Texte aus der Bibel heran zieht, dann wird deutlich dass nicht nur die Juden, die nicht seine Jünger waren dort nicht hinkommen können, sondern auch seine Jünger, denn es steht ein paar Kapitel später geschrieben: «

    Deinen Schlussfolgerungen kann ich nicht zustimmen, denn einige Verse zuvor prophezeit er seinem Jünger Petrus, dass er ihm folgen wird. Damit wird der Unterschied zwischen den beiden Personengruppen, die eine, die ihm nicht folgen kann, und der anderen, die ihm folgen wird, deutlich.

    (Johannes 8:21-24) . . .: „Ich gehe weg, und ihr werdet mich suchen, und doch werdet ihr in eurer Sünde sterben. Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen.“ 22 Daher begannen die Juden zu sagen: „Er wird sich doch nicht etwa selbst töten? Denn er sagt: ‚Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen.‘ “ 23 Da sagte er weiter zu ihnen: „Ihr seid von den unteren Bereichen; ich bin von den oberen Bereichen. Ihr seid von dieser Welt; ich bin nicht von dieser Welt. 24 Daher habe ich euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben. Denn wenn ihr nicht glaubt, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.“ (vgl. Joh. 7:33-36)

    Jesus prophezeite den Menschen von den unteren Bereichen, der Erde, dass sie sterben würden, wenn sie nicht glaubten. Das bedeutet, dass sie (auf der Erde) leben könnten, wenn sie glaubten. Dennoch können sie nicht zu Jesus in die oberen Bereiche kommen, weil sie Menschen von den unteren Bereichen sind.

    (Johannes 13:36) . . .Sịmon Petrus sprach zu ihm: „Herr, wohin gehst du?“ Jesus antwortete: „Wohin ich gehe, kannst du mir jetzt nicht folgen, du wirst aber später folgen.“

    Wo würde Jesus hingehen ?

    (Johannes 14:28) . . .Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.

    (Johannes 16:28) . . .Ich bin vom Vater ausgegangen und bin in die Welt gekommen. Ferner verlasse ich die Welt und gehe zum Vater.“

    (Johannes 14:2-4) . . .Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. 3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid. 4 Und wohin ich gehe, [dahin] kennt ihr den Weg.“

    (Johannes 14:23) . . .Als Antwort sprach Jesus zu ihm: „Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.

    Was sollte ihre Aufgabe im Himmel sein?

    (Offenbarung 5:9-10) . . . mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige ÜBER die Erde regieren.“

    Jesus hat mit seinem Blut diese Menschen erkauft, damit sie vom Himmel aus mit Jesus über die Erde regieren.

    Die Gesalbten und die große Volksmenge haben eine gemeinsame Hoffnung, nämlich aufgrund Jesus Opfer gerettet zu werden, obwohl jeder von ihnen eine andere Aufgabe bekommt.

    Ede

  • edelmuth
    November 13, 2015

    Was meinte Jesus damit?

    (Lukas 22:19) . . .Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“

    Der Sklave vertritt in dieser Sache zwei unterschiedliche, sich wiedersprechende Standpunkte.

    Jesus Aufforderung lässt sich in…

    1.) die Aufforderung zusammen zu kommen, um ….
    2.) von den Symbolen zu nehmen….

    unterteilen

    Die Aufforderung zusammen zu kommen bezieht der Sklave sowohl auf die Gesalbten wie auch auf die große Volksmenge. Der Grund für das Zusammenkommen ist lt. Treuer und Verständiger Sklave für die Gesalbten ein anderer als wie für die große Volksmenge

    (1. Korinther 11:25-26) . . .Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes. Tut dies immer wieder, sooft ihr ihn trinkt, zur Erinnerung an mich.“ 26 Denn sooft ihr dieses Brot eßt und diesen Becher trinkt, verkündigt ihr immer wieder den Tod des Herrn, bis er gekommen ist.

    Der Sklave wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, dass die große Volksmenge Jesu Aufforderung, von den Symbolen zu nehmen, nicht nur auf die Gesalbten, sondern auch auf sich bezieht und dies für sich als Rechtfertigung zur Einnahme der Symbole versteht. Nirgends in der Bibel habe ich eine Aufforderung Jesus gelesen, zum Gedächtnismahl zu kommen, die gereichten Symbole abzulehnen und zuzuschauen.

    Ich will nicht ausschließen, dass es in früheren Zeiten Zuschauer gab, die nicht von den Symbolen genommen haben. Doch die große Volksmenge wurde bekanntlich erst 1935 vom Sklaven erkannt.

    Ob es für Jesus eine Ehre ist, die von ihm durch einen Ältesten gereichten Symbole, die sein für uns geopfertes Leben bedeuten, zurück zu weisen, mag jeder für sich selber entscheiden.

    Ede

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    November 13, 2015

    Liebe Leser hier bei Bruderinfo,

    wir wurden eingeladen folgende Fragen zu beantworten:

    1. Warum feiern auch diejenigen, die der Org. den Rücken gekehrt haben, weiter das GM genau an diesem Tag (Uhrzeit), wie JZ?
    2. Muss diese Feier genau zu der Zeit begangen werden, wo das Passah von den Juden gefeiert wurde (wir stehen doch nicht mehr unter dem jüdischen Gesetz)?
    3. Meinte Jesus tatsächlich, dass diese Feier nur einmal im Jahr begangen werden sollte, oder sollte der Tod des Herrn nicht viel öfter verkündet werden?

    Meine Antwort/Meinung dazu möchte ich euch gerne mitteilen.

    Jesus gab den Menschen kurz vor seiner Hinrichtung folgenden Hinweis:

    »Das Licht wird noch kurze Zeit unter euch sein. Geht euren Weg, solange es hell ist, damit die Dunkelheit euch nicht überfällt! Wer im Dunkeln geht, weiß nicht, wohin der Weg führt. Ich weiß, dass das, was er (JHWH) mir aufgetragen hat, euch ewiges Leben bringt. Für alle meine Worte gilt also: Ich sage euch genau das, was der Vater mir gesagt hat.«

    Jeder von uns weiss was passieren kann, wenn wir einen Weg in der Dunkelheit gehen müssen: wir könnten uns verlaufen und schlimmsten Falls verirren! Im Licht unseres Herrn und Königs Jesus Christus dagegen zu gehen, kann uns ewiges Leben bringen. Jesus verbürgt sich für seinen Vater dafür für uns. Verdient Jesus somit nicht besondere Ehre?

    Die Feier, des auf aramäisch ‏פַּסְחָא‎ pas-cha genannten „Passah-Fest“ und auf Hebräisch pessach genannt, hat eine weitaus tiefere Bedeutung, als zunächst angenommen. Im biblischen Zusammenhang beendet dieses Fest die Knechtschaft Israels.
    In einem namhaften Nachschlagewerk wird hierzu folgendes gesagt:

    “Im Babylonischen Exil (586–539 v. Chr.) wurde Pessach erneut als Familienfest gefeiert und festgelegt. Aus dieser Zeit stammen die detaillierten Pessachbestimmungen (Ex. 12,1–14), die redaktionell in den Erzählfaden der Auszugsgeschichte eingefügt wurden. Dabei bestätigt die ebenfalls exilische Notiz Ez. 45,21 den Termin am 14. Nisan, der die Vollmondnacht meinte, aber auch die deuteronomische Ansicht, Pessach sei am Zentralheiligtum zu feiern. Außerbiblische Quellen aus der ägyptischen Kolonie Elephantine und ein Brief des Königs Darius II. von 419 v. Chr. bestätigen Festtermin und Festdauer für die Perserzeit.

    Nach dem Wiederaufbau des Tempels (ab 539 v. Chr.) schlachteten die Priester die Pessachtiere – auch Rinder waren wieder erlaubt –, die Festpilger brieten und verzehrten sie dann im Tempelvorhof (2. Chr. 30,1–5 ; 35,13; Esr. 6,19). Diese Arbeitsteilung behielten die Samaritaner nach ihrer Trennung vom Tempelkult auf dem Berg Garizim bei. Damit entfiel auch das Streichen des Tierblutes an die privaten Türpfosten.

    Die Umwandlung zum zentralen Tempelfest konnte sich in Israel jedoch offenbar nicht ungebrochen durchsetzen: Unter der römischen Herrschaft wurde nur die Schlachtung am Tempel vollzogen; die Festpilger nahmen ihr Teil, brieten und assen es dann mit Vorspeisen, Wein und Gesang – einer Vorform des später festgelegten Sederablaufs – in ihren Häusern. In dieser Form war Pessach das Hauptfest des Judentums zur Zeit Jesu von Nazaret.

    Ist die Gedächtnismahlfeier an einem bestimmten Tag, zu einer bestimmten Uhrzeit und nur einmal im Jahr zu feiern?

    Zunächst möchte ich eine Definition zu einem „Gedenktag“ anbringen, die so wiedergeben wird:

    Ein Gedenktag (oder auch Jahrestag) ist ein Kalenderdatum, an dem an ein bestimmtes historisches Ereignis oder an eine Persönlichkeit von hoher nationaler, staatlicher oder religiöser Bedeutung erinnert wird. Man gedenkt der jährlichen Wiederkehr des Tages (des Beginns oder Abschlusses) eines dramatischen Ereignisses (z. B. Krieg, Katastrophen, Verträge).

    Damit muss folgende Frage gestellt werden:
    Handelt es sich bei der sogenannten Gedächtnismahlfeier (andere nennen es Abendmahlfeier) im Falle Jesu Tod um einen „Gedenktag“? Meiner Überzeugung nach ja! Eine exakte Betrachtung von Lukas 22:1 – 20 (NGÜ) ist erforderlich um Gewissheit zu bekommen.

    Das Fest der ungesäuerten Brote, das Passafest, stand kurz bevor. Die führenden Priester und die Schriftgelehrten suchten nach einer Möglichkeit, Jesus zu beseitigen, ´ohne dabei Aufsehen zu erregen`; denn sie hatten Angst vor dem Volk. Da ergriff der Satan Besitz von Judas, der auch Iskariot genannt wurde und einer der zwölf Jünger war.
    Judas ging zu den führenden Priestern und den Offizieren ´der Tempelwache` und machte ihnen einen Vorschlag, wie sie Jesus mit seiner Hilfe in ihre Gewalt bringen konnten. Da waren sie erfreut und beschlossen, ihm ´zur Belohnung` Geld zu geben. Judas war einverstanden und suchte von da an nach einer günstigen Gelegenheit, Jesus an sie zu verraten, ohne dass das Volk etwas merkte.
    Vorbereitung des Passamahls
    So kam nun der ´erste` Tag des Festes der ungesäuerten Brote, der Tag, der für das Schlachten des Passalamms bestimmt war. Jesus schickte Petrus und Johannes in die Stadt. »Geht voraus und bereitet das Passamahl für uns vor!«, sagte er. »Wo sollen wir es vorbereiten?«, fragten sie. Er antwortete: »Wenn ihr in die Stadt kommt, werdet ihr einem Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Folgt ihm in das Haus, in das er hineingeht, und sagt zu dem Hausherrn: ›Der Meister lässt dich fragen: Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Passamahl feiern kann?‹ Er wird euch ein großes Zimmer im Obergeschoss zeigen, das ´mit Sitzpolstern` ausgestattet ist. Bereitet dort das Mahl vor.«
    Die beiden Jünger machten sich auf den Weg. Sie fanden alles so, wie Jesus es ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Passamahl vor.
    Das Passamahl. Einsetzung des Abendmahls
    Als es Zeit war, mit der Feier zu beginnen, setzte sich Jesus mit den Aposteln zu Tisch. Er sagte: »Wie sehr habe ich mich danach gesehnt, dieses Passamahl mit euch zu feiern, bevor ich leiden muss. Denn ich sage euch: Ich werde das Passamahl nicht mehr feiern, bis sich im Reich Gottes seine volle Bedeutung erfüllt.« Dann nahm er einen Becher ´mit Wein`, dankte Gott dafür und sagte: »Nehmt diesen Becher und trinkt alle daraus! Denn ich sage euch: Von nun an werde ich nicht mehr vom Saft der Reben trinken, bis das Reich Gottes gekommen ist.«
    Dann nahm er Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es den Jüngern mit den Worten: »Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut das, um euch an mich zu erinnern!« Ebenso nahm er, nachdem sie gegessen hatten, einen Becher ´mit Wein` und gab ihn den Jüngern mit den Worten: »Dieser Becher ist der neue Bund, besiegelt mit meinem Blut, das für euch vergossen wird.«

    In Matt. 26:20 wird gesagt: „Als es Abend geworden war, setzte/legte sich Jesus mit den Zwölf zu Tisch.“
    Die Zeit vom Sonnenuntergang bis zur Nacht wird als „Abend“ bezeichnet. Da Jesus das Passamahl – gemäss alter jüdischer Tradition – am 14. Nisan feierte, führte er das Abendmahl/Gedächtnismahl kurz darauf durch.

    Warum feierte Jesus das Abendmahl nicht mit all seinen Jüngern (Gesamtzahl unbekannt!) durch? Wie formulierte Jesus die Worte noch? »Wie sehr habe ich mich danach gesehnt, dieses Passamahl mit euch zu feiern.« Jesus wollte offensichtlich nicht andere/alle an diesem bedeutungsvollen Ereignis teilhaben lassen!

    Unter der Annahme, dass dieses Abendmahl zu einem Gedenktag im Sinne vom heutigen Sprachgebrauch zu verstehen ist, ist der 14. Nisan als Gedenktag und ein einmaliger Feiertag zu werten. Weshalb? Wie im „Buch der Jubiläen“ (Jubiläenbuch) und zwar in Kapitel 17,15 und 18,3.18 zu lesen ist, fand die Beinahe-Opferung Isaaks an einem 14. Nisan statt. Ist damit nicht markant, dass Jesus ebenfalls am 14. Nisan geopfert werden sollte, bzw. wurde?

    Einen anderen, für mich sehr auffälligen Punkt, findet sich in den Versen 17, 19 und 20 von Lukas 22.
    Dann nahm er einen Becher ´mit Wein`, dankte Gott dafür und sagte: »Nehmt diesen Becher und trinkt alle daraus! Dann nahm er Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es den Jüngern mit den Worten: »Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut das, um euch an mich zu erinnern!« Ebenso nahm er, nachdem sie gegessen hatten, einen Becher ´mit Wein` und gab ihn den Jüngern mit den Worten: »Dieser Becher ist der neue Bund, besiegelt mit meinem Blut, das für euch vergossen wird.«

    Mir fiel folgendes auf: Jesus gab den 1. Becher Wein vor dem Brot. Ohne weitere Bedeutung darauf zu nehmen folgte das Brot. Hier sagte Jesus dann “Tut das, um euch zu erinnern.“ Dann kommt eine sehr bedeutsame Handlung für mich: Jesus nahm den Becher mit Wein erneut (also der 2.Becher Wein). Jesus gibt diese Bedeutung wie folgt an:
    “Dieser Becher ist der neue Bund, besiegelt mit meinem Blut, das für euch vergossen wird.«

    Welche Bedeutung hat nun dieser Verlauf? Es gibt 2 Becher mit Wein. Und es muss fraglich offen bleiben, ob die Wein-Einnahme integriert ist bei der Anweisung „Tut das, um euch an mich zu erinnern.“ Selbst wenn sie es ist bleibt die Frage nach der Einnahme dieser Symbole (Wein und Brot) jedermanns eigene Entscheidung. Wenn die Anderen Jünger Jesu nicht mit eingeladen waren zu dieser bedeutungsvollen Zeremonie, so muss ich mich auch fragen unter welchen Bedingungen ich davon Gebrauch machen darf.

    Zusammenfassend stelle ich fest: Die Gedächtnismahlfeier ist an einem bestimmten Tag, zu einer bestimmten Uhrzeit/Tageszeit und nur einmal im Jahr zu feiern.

    Wenn ich die Hl. Schrift genau untersuchen und mir keine Texte „zurechtbiegen“ will, so ist dem Wahrheitsgehalt dieses Wortes Gottes und seines Sohnes Jesus Christus nichts hinzuzufügen.

    In tiefer Verbundenheit
    Athalja

  • Tommy
    November 13, 2015

    Wahrend Gott das Pessach genau auf einen Tag legte (ganz genau sogar) unterliess der Herr das. Auch Paulus schreibt nichts darueber und der war mit den juedischen Braeuchen ganz bestimmt vertraut. Hmmmmm……… dann schreiben Ausleger und weisen auf ein ganz klares Datum hin. Hmmmm……..
    Bei einem der zwoelf kleinen Propheten schreibt Gott so was wie “ war es nicht wichtiger dass Ihr Eurem Gott folgt und euch als Mensch benehmt?“ Gerne reiche ich die Stelle nach aber geht es wirklich um das genaue Einhalten von Voschriften, meistens menschlich erdachten? Hat uns der Herr nicht genau davor gewarnt und die Pharisaeer deswegen gescholten?
    Weiss nicht.
    Tommy

  • Manfred
    November 13, 2015

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    wann und wie oft das Abendmahl gefeiert werden muss, ist eine sehr interessante Frage. Ich sehe das auch so wie Tommy, dass Jesus keine genaue Zeitangabe gemacht hat. Weder wie oft im Jahr, noch zu welcher Uhrzeit. Wenn man sich die Verse genau durchliest, die in 1. Kor. 11 stehen, dann geht es einerseits darum, dass wir jedesmal wenn wir von dem Brot essen und aus dem Becher trinken, wir uns an das Opfer Jesu erinnern und andererseits auch den Tod des Herrn verkündigen, bis er wiederkommt.

    Das Brot steht symbolisch für den Leib Christi und der Becher Wein für sein Blut.

    Es gibt noch eine weitere schöne Textpassage aus dem Johannes Evangelium. Wir lesen dort und die Passage ist überschrieben mit: Vom Brot des Lebens:

    Joh. 5; Elb:
    25 Und als sie ihn jenseits des Sees gefunden hatten, sprachen sie zu ihm: Rabbi, wann bist du hierhergekommen?
    26 Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich, nicht weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und gesättigt worden seid.
    27 Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, die der Sohn des Menschen euch geben wird! Denn diesen hat der Vater, Gott, beglaubigt.
    28 Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, damit wir die Werke Gottes wirken?
    29 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Dies ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
    30 Da sprachen sie zu ihm: Was tust du nun für ein Zeichen, damit wir sehen und dir glauben? Was wirkst du?
    31 Unsere Väter aßen das Manna in der Wüste, wie geschrieben steht: „Brot aus dem Himmel gab er ihnen zu essen.“
    32 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahrhaftige Brot aus dem Himmel.
    33 Denn das Brot Gottes ist der, welcher aus dem Himmel herabkommt und der Welt das Leben gibt.
    34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit dieses Brot!
    35 Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.
    36 Aber ich habe euch gesagt, dass ihr mich auch gesehen habt und nicht glaubt.
    37 Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen;
    38 denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
    39 Dies aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern es auferwecke am letzten Tag.
    40 Denn dies ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.
    41 Da murrten die Juden über ihn, weil er sagte: Ich bin das Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist;
    42 und sie sprachen: Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie sagt denn dieser: Ich bin aus dem Himmel herabgekommen?
    43 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Murrt nicht untereinander!
    44 Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.
    45 Es steht in den Propheten geschrieben: „Und sie werden alle von Gott gelehrt sein.“ Jeder, der von dem Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir.
    46 Nicht dass jemand den Vater gesehen hat, außer dem, der von Gott ist, dieser hat den Vater gesehen.
    47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.
    48 Ich bin das Brot des Lebens.

    49 Eure Väter haben das Manna in der Wüste gegessen und sind gestorben.
    50 Dies aber ist das Brot, das aus dem Himmel herabkommt, damit man davon esse und nicht sterbe.
    51 Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot isst, wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.

    52 Die Juden stritten nun untereinander und sagten: Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben?
    53 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst.
    54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag;
    55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank.
    56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.
    57 Wie der lebendige Vater mich gesandt hat, und ich lebe um des Vaters willen, so auch, wer mich isst, der wird auch leben um meinetwillen.
    58 Dies ist das Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Nicht wie die Väter aßen und starben; wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

    Jesus sagt hier einerseits, dass er das Brot ist, dass vom Himmel herabgekommen ist und im Vers 27 sagt er, dass er uns speisen würde. Wenn man nun noch bedenkt, dass Jesus auch das Wort Gottes ist und man noch diesen Bibeltext ergänzt:

    Mt 4,4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.“

    Dann könnte man zu dem Schluss gelangen, dass derjenige gerettet wird, der sich vom Worte Gottes (Jesu Leib) ernährt. Essen müssen wir jeden Tag um am Leben zu bleiben und genauso können wir uns jeden Tag aus dem Worte Gottes ernähren und sollten das auch tun.

    Man kann zu Ehren von Jesus sicherlich ein oder auch mehrmals im Jahr eine Feier abhalten, mein persönlicher Glaube ist aber, dass es wichtiger ist, sich an dem was Jesus gesagt hat auszurichten und zwar täglich und dann isst man seinen Leib jeden Tag. Man kann jeden Tag Jesus dankbar sein und vor allem auch gegenüber anderen äußern was er für uns Menschen getan hat. Ich denke einmal im Jahr reicht da eher nicht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Tommy
    November 13, 2015

    Das klingt gemaess dem was Paulus den Korinthern schrieb auch so Manfred,
    als ob das immer wieder mal gefeiert wurde das Abendmahl.
    Tommy

  • edelmuth
    November 13, 2015

    Können gesalbte Jünger Jesu auf die Einnahme der Symbole verzichten?

    (Johannes 6:53) . . .Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, SO HABT IHR KEIN LEBEN IN EUCH SELBST.

    Jesus ist gerettet. Sie sind aufgrund Jesus Opfer gerettet. Wozu brauchen die gesalbten Mitkönige mit Jesus Leben in sich selber?

    Als regierende Könige über die Erde können sie das Leben, das sie in sich tragen, an Menschen, die noch kein Leben haben, weiter geben. Die gesalbten Mitkönige entscheiden mit ihrem Haupt Jesus darüber, wer in die Gunst Gottes kommt und dieses Leben erhält und von den Toten aufersteht.

    (Römer 6:5) . . .Denn wenn wir in der Gleichheit seines Todes mit ihm vereint worden sind, werden wir gewiß auch [in der Gleichheit] seiner Auferstehung [mit ihm vereint] sein;

    (Römer 8:17) 17 Wenn wir also Kinder sind, sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes, doch Miterben mit Christus, vorausgesetzt, daß wir mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

    (1. Johannes 3:16) 16 Dadurch haben wir die Liebe kennengelernt, weil jener seine Seele für uns hingegeben hat; und wir sind verpflichtet, [unsere] Seele für [unsere] Brüder hinzugeben.

    (Johannes 15:13) . . .Niemand hat größere Liebe als die, daß einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe. . .

    Jesus hat diese Liebe vollkommen gemacht, indem er sein Leben für uns Menschen gegeben hat. So sind auch die, die in Gerechtigkeit und in Gleichheit mit Jesus sterben und auferstehen, verpflichtet ihr Leben für die Menschen, die Freunde Jesus auf der Erde, zu geben und ihren Herrn Jesus bei seiner großen Aufgabe, alle Menschen auf der Erde durch die Schlussprüfung zu ewigem Leben zu führen, ganzherzig zu unterstützen

    Sind sich diejenigen, die von den Symbolen nehmen wollen, darüber im Klaren?

    Ede

  • Tommy
    November 13, 2015

    Ich vermute Ede,
    Du weisst selbst, dass nicht jeder Nachfolger Christi leiden musste.Ich denke da an Johannes z. B.
    Du hat Recht, diese Tatsache sollte uns bewusst sein!
    Aber ohne sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken gibt es keinen Anteil an ihm. Keinen.
    Hmmmm
    Tommy

  • Edelmuth
    November 13, 2015

    Sollten Mitglieder der großen Volksmenge an der Gedächtnismahlfeier teilnehmen?

    (Matthäus 26:26-28) . . .Nehmt, eßt! Dies bedeutet meinen Leib.“ 27 Auch nahm er einen Becher, und nachdem er Dank gesagt hatte, gab er ihnen diesen und sprach: „Trinkt daraus, ihr alle; 28 denn dies bedeutet mein ‚Blut des Bundes‘, das zugunsten vieler zur Vergebung der Sünden vergossen werden wird.

    Jesus, der die Menschen besser als sie sich selber kennt, reichte seinen Jünger die Symbole und forderte sie auf als Zeichen seines Bundes mit ihnen davon zu nehmen.

    Jesus ist als Mensch gestorben. In seinem Auftrage reicht nun ein Ältester den Brüdern die Symbole.

    Kann ein Mitglied der großen Volksmenge die von Jesus durch den Ältesten gereichten Symbole zurückweisen, weil er kein Bündnispartner des Bundes mit Jesu zu sein glaubt, oder sollte er sich im Vertrauen auf Jesus Autorität als Gottes Sohn seiner Entscheidung anschließen und von den Symbolen nehmen?

    Ede

  • Tommy
    November 13, 2015

    Wars nicht so, dass der Herr sagte: tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich?
    Genaue Zeitvorgaben machte er eher nicht.
    Tommy

  • Omma@Tommy
    November 13, 2015

    Genau, lieber Tommy!

    Bei der Frage Nr. 1.) musste ich an folgenden Kommentar von mir denken:

    Omma@de facto 10. November 2015 um 19:28
    ……..
    „Da wir keinerlei Kontakt mehr zur Org. haben, kennen wir diesmal nicht einmal das Datum. Kann uns da Jemand helfen? Die JW.ORG.-Seite meiden wir nämlich auch!“

    Ich möchte meine Gefühle nach diesem Kommentar mal so beschreiben:

    Ich habe erkannt, dass die Org. zu Satans System gehört, ich will nichts mehr mit ihr zu tun haben, daher habe ich sie auch offiziell verlassen. – Es kann doch nicht der Wille unserer Beiden Höchsten sein, dass ich sozusagen (symbolisch) wieder dorthin zurückkehre, weil ich genau an diesem Tag/Uhrzeit meine das GM feiern zu müssen.

    Was schrieb Freigeist heute so treffend?

    Freigeist 14. November 2015 um 17:00
    geht aus ihr hinaus mein Volk, wenn ihr nicht teilhaben wollt an ihren Sünden.

    ICH MÖCHTE DAS ABENDMAHL SO FEIERN, WIE ES UNSER HERR MÖCHTE!!!
    Der folgende Bibeltext enthält für mich einen Nachdenkens werten Grundsatz.

    1. Korinther 5:7,8 (NGÜ)

    7 ´Macht es daher so, wie man es vor dem Passafest macht:` Entfernt den alten, durchsäuerten Teig, damit ihr wieder das werdet, was ihr doch schon seid – ein frischer, ungesäuerter Teig. ´Ihr seid es,` weil der geopfert wurde, der unser Passalamm ist: Christus.
    8 DESHALB WOLLEN WIR NICHT MIT DEM ALTEN, DURCHSÄUERTEN TEIG FEIERN, dem Sauerteig der Bosheit und der Schlechtigkeit, SONDERN MIT DEM UNGESÄUERTEN BROT DER REINHEIT UND DER WAHRHEIT.

    Sei ganz lieb gegrüßt von Omma

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