17 Comments
  • Mamre
    November 23, 2012

    Guten Abend,

    Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, ÖFFENTLICHE und STAATLICHE ANERKENNUNG zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel („Erwachet!“ 8. März 1974, Seite 30)

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Sascha
    November 23, 2012

    Liebe Geschwister,

    ich finde auch interessant, dass in der Bibel, auch im 2. Petrus-Brief zwischen dem Begriff „Welt“ (kosmos) und dem Begriff „ERDE“ (ghay) unterschieden wird. Auch in der Offenbarung gibt es diese Unterscheidung. Ganz deutlich wird das z.B. an diesen Texten:

    Off_13:8 Und alle, die auf der ERDE wohnen, werden es anbeten, ein jeder, dessen Name nicht geschrieben ist in dem Buche des Lebens des geschlachteten Lammes von Grundlegung der WELT an.

    Off_17:8 Das Tier, welches du sahest, war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen und ins Verderben gehen; und die auf der ERDE wohnen, deren Namen nicht in dem Buche des Lebens geschrieben sind von Grundlegung der WELT an, werden sich verwundern, wenn sie das Tier sehen, daß es war und nicht ist und da sein wird.

    Das könnte ein weiterer Hinweis dafür sein, dass mit dem Begriff „Erde“ nicht zwangsläufig die ganze Menschheit oder die ganze Welt gemeint ist, sondern ein bestimmter Teil von ihr. „Kein Teil der Welt zu sein“, würde sich, so wie z.B. Rico, W.F. und Schwester Shannon es auch geschrieben hat, auf alles beziehen, was sich dem göttlichen Vorsatz in irgendeiner Weise entgegenstellt.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Sascha
    November 23, 2012

    Liebe Geschwister,

    mir hat der Artikel auch sehr gut gefallen. Ich möchte hier noch einen Text zitieren, der zu dem Begriff „Welt“ passt. Nachdem Petrus die Irrlehrer beschrieben hat, sagt er über die, die diesen zum Opfer fallen:

    2Pe 2:20 Denn wenn sie, entflohen den Befleckungen der WELT durch die Erkenntnis des Herrn und Heilandes Jesus Christus, aber wiederum in diese verwickelt, überwältigt werden, so ist ihr Letztes ärger geworden als das Erste. 2Pe 2:21 Denn es wäre ihnen besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als, nachdem sie ihn erkannt haben, umzukehren von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot. 2Pe 2:22 Es ist ihnen aber nach dem wahren Sprichwort ergangen: Der Hund kehrte um zu seinem eigenen Gespei, und die gewaschene Sau zum Wälzen im Kot.

    Hier werden wir davor gewarnt, dass wir, nachdem wir Jesus als Retter erkannt haben, wieder auf die ein oder andere Weise „überwältigt“ werden könnten. Das kann dadurch passieren, dass wir uns wieder dem „eigenen Gespei“ zuwenden, z.B. indem wir uns innerlich nicht von Lehren trennen können, die wir eigentlich schon als biblisch falsch identifiziert hatten.

    Oder wir werden mit völlig neuartigen Dingen konfrontiert. Jesus hat unsere Situation ja nicht umsonst mit einer Schafherde verglichen. Denn wenn ein Schaf aus seinem Pferch geführt wird, ergeben sich zwangsläufig neue Perspektiven. Im Pferch hat es, dichtgedrängt, allenfalls die Schafe im Auge gehabt, die sich in seinem direkten Umfeld befanden. Und der Pferch hat auch eine relative Sicherheit geboten, auch wenn diese Sicherheit nur ein von Menschenhand gebauter Zaun war.

    So ähnlich geht es uns heute, wenn wir „herausgeführt“ werden. Zunächst erscheint uns die Freiheit wie ein großer Segen. Endlich freie Bewegung, aber wenn wir dann nicht weiter NUR auf die Stimme Jesu hören, die uns „herausgeführt“ hat, dann könnten wir durch die vielfältigen Möglichkeiten, die sich aus unserer neugewonnen Freiheut ergeben, förmlich erschlagen werden. Das kann auch dazu führen, dass wir uns wieder nach dieser gewohnten menschlichen Sicherheit sehnen.

    Deswegen ist unser Weg auch „im Freien“ kein Selbstläufer. Das Herausführen ist tatsächlich erst der ANFANG dieses Weges. Weil unser Ringen nicht gegen Fleisch und Blut geht, wie Paulus es sagte, hat Johannes später geschrieben:

    1Jo_4:1 Geliebte, glaubet nicht jedem Geiste, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.

    Offensichtlich gibt es also verschiedene „Geister“, und dass man sie PRÜFEN sollte, zeigt, dass sie sich manchmal zum Verwechseln ähnlich sind. Das passt wiederum zu diesem Text:

    2Ko 11:13 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, welche die Gestalt von Aposteln Christi annehmen.
    2Ko 11:14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; 2Ko 11:15 es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt als Diener der Gerechtigkeit annehmen, deren Ende nach ihren Werken sein wird.

    Wir brauchen aber keine Angst vor dieser Tatsache haben. Denn durch die Verbindung zum Vater, zu Jesus und dem Heiligen Geist werden wir mit Kraft ausgestattet, die über das „Normale“ hinausgeht. Im Bewusstsein dieser starken Verbindung hat Paulus den damaligen Christen und auch uns heute Mut gemacht:

    Röm 8:35 Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Röm 8:36 Wie geschrieben steht: „Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir gerechnet worden“. Röm 8:37 Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat. Röm 8:38 Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Gewalten, Röm 8:39 weder Höhe noch Tiefe, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserem Herrn.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Mamre
    November 23, 2012

    Lieber Sascha,

    die Verführungen auf geistigem Gebiet sind enorm.

    Die Warnung, dass Satan wie ein brüllender Löwe umhergeht, bezog sich auf CHRISTEN.
    Nicht auf die, die (noch) Kinder des Zorns waren.

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Sascha
    November 23, 2012

    Liebe Schwester Mamre,

    da hast du absolut Recht. Wir braucnen zwar keine panische Angst vor diesen Angriffen haben, aber wir dürfen auch nicht unsere Augen davor verschließen. Wir achten dabei natürlich auf uns selbst, aber auch auf unsere Geschwister. Manchmal braucht man Ermunterung, und manchmal jemanden, der einen warnt. Beides dient dem „Aufbau der Leibes Christi“ der sich ja aus einzelnen Gliedern zusammensetzt. Wenn ein Finger gebrochen ist, dann überträgt es sich auch auf die Beweglichkeit der ganzen Hand. Also ist es gut, wenn wir uns gegenseitig ermuntern oder warnen, damit die volle Beweglichkeit so schnell wie möglich wiederhergestellt werden kann.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Mamre
    November 23, 2012

    Guten Abend ihr Lieben,

    auch wenn das Thema „geistige Verführung“ parallel schon thematisiert wird, kann es doch nicht oft genug betont werden.

    Gerade beim Recherchieren im Internet und beim Besuch auf seriös erscheinenden Seiten dürfen kleine „Warnlämpchen“, die in einem aufflackern, keinesfalls ignoriert werden. Sie dienen wirklich als eine Warnung (nicht zu unterschätzen)…

    Wir brauchen täglich den Heiligen Geist um auf dem schmalen Pfad zu bleiben, und das Vertiefen in Gottes Wort. So werden die „Fühler“ verlängert und man ist besser geschützt. Die Folge sind ein „noch schmalerer“ Weg, aber das ist es wert 🙂

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Hans
    November 23, 2012

    Hi WF,

    du schreibst: „Wir Männer dürfen keine Vollbärte tragen, da wir sonst kein Amt in der Versammlung bekleiden können“

    Das ist so nicht ganz richtig. Ich kenne selbst mehrere Älteste mit Vollbart. Du kommst zwar z.B. auf keinem Kongress mit Vollbart auf die Bühne, aber das Ältestenamt ist nicht prinzipiell aufgrund eines Vollbarts in Frage gestellt.

    Es ist der einzelnen Versammlung und somit der lokalen Ältestenschaft überlassen. Bei den Listen der Vortragsredner muss auf den Vollbart hingewiesen werden, weil manche Ältestenschaften keine Redner mit Gemüse im Gesicht einladen. In anderen Versammlungen aber darfst du Vorträge halten.

    Diese merkwürdig anmutenden Regeln zeigen dennoch deutlich das Pharisäertum, würde es doch bedeuten, dass in Anlehnung der Darstellungen in den Publikationen, auf die du hingewiesen hast, kein Jesus, Paulus usw. auf einem Kongress sprechen, Demos durchführen, beten oder auch nur das Mikro für den Redner einstellen dürfte.

    LG
    Hans

  • Manfred
    November 23, 2012

    Hallo Hans,

    In unserer Versammlung wurde einem Bruder der noch nicht mal DA war gesagt: Wenn Du weiterhin Bart trägst, dann darfst Du nicht mehr den WT vorlesen und auch keine Mikrofone mehr reichen. Er hat sich dann gebeugt. Das er so dann erst gar kein Dienstamt bekommen kann ist vorher sehbar. Aber wahrscheinlich ist das wirklich von Versammlung zu Versammlung unterschiedlich.

    Als ich Jugendlicher war, bekam man bei uns sofort ein Komittee Fall, wenn man eine Diskothek besucht hat. In Bayern war das zu der Zeit kein Problem, aber dort durfte man als Junge auf keinen Fall ohne Krawatte in die Zusammenkunft gehen, unabhängig davon ob man auf die Bühne musste, oder nicht. Das wiederum war bei uns kein Problem. Also im Grunde packen die Ältesten je nach Versammlung nochmal etwas auf die Gebote der Organisation oben drauf. Da ist dann von der viel gerühmten Einheit nichts mehr zu spüren.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Hans
    November 23, 2012

    Hi Manfred,

    ja das stimmt, es gibt komische Inkonsistenzen in der „Einheit“.

    Und gerade in der Grauzone kommt es dann eher darauf an, welchen Stand du bei den Ältesten hast, ob es eine Lobby für dich gibt oder du gar bei jemand auf der Abschussliste stehst. Oder ob der relevante Kreisaufseher zufällig grad ein Hardliner oder ein eher weicherer Vertreter ist. Oder wer die beste Schleimspur zum ihm legte …

    Da fällt mir der alte Witz ein:
    Treffen sich zwei Älteste im Magen eines Kreisaufsehers. Sagt der eine: Wie bist du hierhergekommen? Na der KA hat mich gefressen. Und du? Durch den anderen Eingang …

    Das hat weder etwas mit Objektivität zu tun noch mit Liebe oder dem heiligen Geist. Gerade was die so erstrebenswerten sog. „Vorrechte“ betrifft, habe ich auch in meiner ZJ-treuen Zeit schon an der Ernennung durch den Geist in dieser Organisation gezweifelt.

    LG
    Hans

  • Rico
    November 23, 2012

    Hallo Bruder W.F.,

    danke für diesen interessanten Vortrag von dir! Mir ist aber etwas aufgefallen in deinem Vortrag was ich persönlich etwas anders sehe als du und zwar kann ich nicht aus der Bibel herauslesen, dass die Welt im 1.Jahrhundert sich nur um die Juden bzw. die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten handelt und übertagen auf die Zeit des Endes nur auf die Zeugen Jehovas, das ist etwas zu kurz gefasst finde ich! Ich möchte dir auch sagen wieso, weil das nämlich bedeuten würde, dass alles außerhalb der Zeugen Jehovas Gottes Anerkenung hätte, was aber nicht sein kann weil die Welt in der Macht desen liegt der Böse ist, das heist dem Satan den Teufel, siehe (Luk 4:5-8 und 1Jo 5:19)!
    Im 1.Jahrhundert ist es genau das selbe Problem, die Heiden hatten alle nicht Gottes Anerkennung und der Satan selber hat zu Jesus in der Wüste gesagt, dass ihm alle Gewalt und Macht über die Königreiche dieser Welt gegeben worden sind und dass er jeden der ihm anbetet einen Teil dieser Macht geben kann wenn er das wünscht! Jesus wollte er sogar alle Königreiche geben wenn er ihm angebetet hätte, was er ja zum Glück nicht gemacht hat, aber der Punkt ist, dass man aus der Bibel klar erkennen kann, dass mit dem Begriff die Welt mehr gemeint ist als ein Volk oder eine Religionsgemeinschaft! Babylon die Große oder das wilde Tier aus der Offenbarung gehören alle zu dieser Welt! Paulus spricht in Epheserbrief 6:10-13 auch von den Weltbeherrschen dieser Finsternis und meinte die Dämonen und den Satan damit, das kann man aus dem Kontext rauslesen! Aber denoch danke für deinen Vortrag!

    Lg Rico

  • W.F.
    November 23, 2012

    Lieber Rico,

    Du hast absolut Recht, zu der Welt gehört noch mehr und zwar alles was nicht zu Jehova und Jesus gehört, alles ist die Welt. Das hätte ich wirklich noch erwähnen müssen. Aber es ist schön, wenn man sieht, dass die Vorträge von reifen Christen sehr aufmerksam gelesen werden.

    Mir ging es um die Sichtweise eines Zeugen Jehovas, denn diesen Vortrag hatte ich ja mal vor 12 Jahren gehalten und da war vorgeschrieben, dass die Zeugen Jehovas alle nicht zur Welt gehören, aber jegliche anderen Personen, die keine Zeugen waren sehr wohl. Aus dieser Sicht habe ich den Vortrag geschrieben, ob das Jesus als er hier auf der Erde war genauso gesehen hat. Da möchte ich nur diesen einen Text nochmal anführen:

    Johannes 18:19-21
    19 Der Oberpriester nun befragte Jesus über seine Jünger und über seine Lehre. 20 Jesus antwortete ihm: “Ich habe öffentlich zur Welt geredet. Ich habe immer in einer Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen; und ich habe nichts im verborgenen geredet. 21 Warum fragst du mich? Frage die, die gehört haben, was ich zu ihnen redete. Siehe! Diese wissen, was ich gesagt habe.”

    Wenn die Zeugen Jehovas heute das „geistige Israel“ sind, dann muss man auch einige Bibeltexte auf sie übertragen können und das macht die LK ja genauso. Doch sie übertragen immer nur die positiven Texte auf sich und die negativen auf die anderen Kirchen. Doch Jesus hat hier gesagt, dass er öffentlich zur Welt in den Synagogen geredet hat. Somit hat Jesus das ehemalige Volk Gottes zu der Welt des Satans gerechnet, was er dadurch bestätigte, dass er zu den Schriftgelehrten sagte, dass sie aus Ihrem Vater dem Teufel sind.

    Jeder, der sich nicht an das Wort Gottes hält und um nur eines zu nennen, seinen Bruder hasst, gehört zur Welt von der wahre Christen kein Teil sein sollten. Wer auf Jesus hört, wird sich durch die Liebe auszeichnen auch dieses Merkmal wenden die Zeugen auf sich an, haben aber kein Problem damit unbequeme Schwestern und Brüder zu hassen.

    Also lieber Rico, Du hast es absolut richtig erkannt, dass zu der Welt noch mehr gehört, aber eben auch diejenigen, die behaupten das geistige Israel zu sein und sich über alle anderen Menschen erheben. Dazu gehört auch das sie sagen nur die Zeugen Jehovas werden gerettet. Ist das nicht auch wieder ein Hinweis auf den selbstgerechten Pharisäer, dass er betet nicht so zu sein wie der arme Sünder? Es gibt soviele Parallelen, dass die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas sich genauso verhält wie das Israel zur Zeit Jesus. Da sie sagen, sie seien das „geistige Israel“ geben sie es sogar zu. Die Offenbarung schrieb: ..die behaupten Juden zu sein, es aber nicht sind…

    L.G. W.F.

  • Rico
    November 23, 2012

    Hallo lieber Bruder W.F.,

    du hast mir geschrieben ich zitiere,

    Jeder, der sich nicht an das Wort Gottes hält und um nur eines zu nennen, seinen Bruder hasst, gehört zur Welt von der wahre Christen kein Teil sein sollten. Wer auf Jesus hört, wird sich durch die Liebe auszeichnen auch dieses Merkmal wenden die Zeugen auf sich an, haben aber kein Problem damit unbequeme Schwestern und Brüder zu hassen.

    Also lieber Rico, Du hast es absolut richtig erkannt, dass zu der Welt noch mehr gehört, aber eben auch diejenigen, die behaupten das geistige Israel zu sein und sich über alle anderen Menschen erheben. Dazu gehört auch das sie sagen nur die Zeugen Jehovas werden gerettet. Ist das nicht auch wieder ein Hinweis auf den selbstgerechten Pharisäer, dass er betet nicht so zu sein wie der arme Sünder? Es gibt soviele Parallelen, dass die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas sich genauso verhält wie das Israel zur Zeit Jesus. Da sie sagen, sie seien das “geistige Israel” geben sie es sogar zu. Die Offenbarung schrieb: ..die behaupten Juden zu sein, es aber nicht sind… Zitat Ende

    Dass die Zeugen Jehovas und die WTG ein Teil der Welt sind hab ich ja gar nicht bestritten dem ist leider so, aber sie sind eben nicht die Einzigen, das wollte ich nur sagen weil es sonst bedeuten würde, dass der Rest der Welt gut wäre was aber nicht sein kann, da der Satan der Herr über dieser Welt noch ist! Die aktuellen Nachrichten über den Nahost Konflikt und auch anderen Kriesenherden auf diesen Planeten zeigen dass es so ist! Danke dass du mich als reifen Christen ansiehst das ist ein Lob für mich! Du bist aber auch ein reifer Christ ich danke Gott dafür das ich dich und auch Sascha sowie Alois, Mamre und andere hier bei BruderInfo kennlernen durfte! Was ich dich noch fragen wollte, glaubst du dass die USA noch als der letzte König des Südens zu sehen ist so wie es die WTG lehrt oder siehst du das anders? Das würde mich mal interessieren auch wenn es nur am Rande was mit diesem Thema was zu tun hat!

    Lg Rico

  • Zadok
    November 23, 2012

    Lieber Bruder W.F.,

    vielen dank für diese spannende Ausarbeitung. Deine Schlussfolgerungen, die sich auf vor allem das Johannes Evangelium stützen, sind absolut zwingend.Egal,ob man entsprechend dem handelt, was man hier liest, man kann dem inhaltlich und logisch nicht widersprechen.
    Es ist so, wie es in Hebr4:12 heisst:
    „Denn das Wort Gottes ist lebendig und übt Macht aus und ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch selbst bis zur Scheidung von Seele und Geist und von Gelenken und [ihrem] Mark und [ist] imstande, Gedanken und Absichten [des] Herzens zu beurteilen.“
    Die Schafe Jesu, die dies lesen, werden nachdenken und lassen sich vom Vater ziehen. deshalb fand ich auch diese Worte sehr tröstlich, denn wer hat nicht irgendwelche Lieben, die dem Sklaven hinterher rennen und die er retten möchte:
    „Aber wenn wir, die wir von Gott stammen zu Ihnen reden, nur mit der Bibel in der Hand, dann hören sie nicht auf uns, weil das für sie völlig fremd ist. Nur wer Gott erkennt, hört auf uns, alle anderen nicht. Deshalb brauchen wir auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir keinen Bruder über die “Wahrheit” aufklären können. Denn wenn er nicht von Gott stammt, wird er es sowieso nicht verstehen.“Zitat Ende
    Vielen Dank für diesen Vortrag!
    Lieber Gruß
    Zadok

  • Zadok
    November 23, 2012

    Lieber Bruder W.F, liebe Geschwister;

    was mich – nicht nur bei diesem Vortrag – verwundert, ist, wie wenige Kommentare, die sich auf den Inhalt beziehen, doch zu den Vorträgen abgegeben werden. Warum ist das so?

    Wenn ich meine Gedanken und Gefühle zugrunde lege, die ich hatte als ich die ersten Vortäge auf der Proph-Seite gelesen habe, dann könnte es sein, dass ein Erstleser oder Gelegentlichmitleser der wie alle mehr oder weniger viel WTG-Wissen mit sich schleppt,denkt:

    – alles ziemlich weit hergeholt
    – ich weiss nicht so recht…klingt zwar logisch, aber…

    oder andere skeptische Gedanken.
    Es ist so, wie in Johannes Kap.6 beschrieben, wo Jesus erklärt, man müsse sein Blut trinken und sein Fleisch essen: Es scheiden sich die Geister;
    die einen sagen wie in Vers 60: „das ist ungeheuerlich, wie kann man das glauben..“ und gehen weg. Nur wenige bleiben und hinterfragen.

    Dieser – wie alle Vorträge hier – sind voll mit Bibeltexten; es wird also das Vertrauen des einzelnen in das was er in seiner eigenen Bibel lesen kann, auf die Probe gestellt.
    Wer diese Texte liest und darüber nachdenkt, müsste sich der
    logischen Schärfe der Texte beugen und sich wie Hiob der Größe der Argumente beugen und sagen: Ja, mein Gott, ich erkenne, was du mir sagst und werde entsprechend handeln..

    Ich wünsche mir sehr, dass viele diese Gedanken lesen und – auch wenn sie nichts kommentieren, die richtigen Schlüsse ziehen und sich vom Vater ziehen lassen.

    Am Rande: Man ist als hineingeborener Zeuge sein Leben lang in der Welt und merkt es nicht…

    Lieber Gruß
    Zadok

  • Shannon
    November 23, 2012

    Lieber Zadok,

    ich kann dich verstehen. Ich habe diesen langen Vortrag gelesen und meine freudige Erwartung wurde nicht enttäuscht. Allerdings nützt es nicht viel, wenn man schreibt, dass einem der Vortrag gefällt, aber sonst nicht so viel zur Ergänzung beitragen kann. Es ist doch alles gesagt, was zu diesem Thema zu sagen ist, bzw. zumindest das meiste.

    Ich selber glaube, dass die Welt alles ist, was nicht zu den Schafen Jesus gehört. Das gilt für die Menschen, in der Welt, die Jesus nicht nachfolgen genauso, wie für die in der Organisation, die der LK und deren Anweisungen folgen. Ich habe den Vortrag ausgedruckt und meinem Vater mitgenommen und habe ihn gefragt, was mich brennend interessiert und was mich schon lange umtreibt.

    Diese Frage habe ich sowohl einem Bruder, als auch meinem Vater gestellt. Die lautet: Wissen die in der LK auch, dass sie den Menschen falsche Lehren vorsetzen oder denken sie, sie machen es nach Treu und Glauben richtig?

    Ich meine, passieren die Dinge vorsätzlich, so nach dem Motto, man glaubt selber nicht dran, hat aber eine tolle Organisation, die wie ein Selbstbedienungsladen ist und deren Schäfchen man bei der Stange halten muss oder glauben die wirklich was sie sagen und machen die Fehler unabsichtlich.

    Mein Vater war der Meinung, es würde absichtlich passieren. Er hat mir auch einige eine Bibelstellen genannt, u.a., wonach Fremde im Tempel sitzen, also mit voller Absicht.
    Ich muss sie nur noch suchen, kann ja sein, jemand hat sie parat.

    Ich unterstelle meinen Nächsten ja nicht unbedingt böse Absicht. Wenn aber die LK selber nicht mehr an die Verheißung glaubt und nur einen gut funktionierenden Apparat verwaltet, dann sind sie der Welt vollkommen gleich.

  • Hopefull
    November 23, 2012

    Liebe Shannon

    die LK weiss, dass sie falsche Lehren in die Welt setzt. Im „Walsh-Prozess“ 1954 in Schottland haben sie es zugegeben. Es gibt da eine Aufzeichnung, die Ray Franz im Buch „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“ aufgeführt hat und auch Don Cameron hat dies in seinem Buch auszugsweise mit aufgenommen. Und zwar musste auch der Rechtsberater der WTG Hayden C. Covington Stellung beziehen. Auszug: (F = Frage; A = Antwort)

    F.: Nehmen Sie als von mir gegegben an, es sei von der Gesellschaft verbreitet worden, Christi zweites Kommen fände 1874 statt.
    A.: Unterstellt, es sei so, dann ist das eine hypothetische Feststellung.
    F.: War das Veröffentlichung falscher Prophetie?
    A.: Es war Veröffentlichen falscher Prophetie, es war eine falsche Aussage oder eine irrige Aussage über die Erfüllumg von Prophetie, die falsch oder irrig war.
    F.: Und das hatte von der Gesamtheit der Zeugen Jehovas geglaubt zu werden?
    A.: Ja, Sie müssen nämlich verstehen, dass wir in Einheit sein müssen; wir können keine Uneinigkeit haben, wo eine Menge Leute alle möglichen Wege gehen. Von einer Armee wird erwartet, dass sie im Gleichschritt marschieren.
    …………
    F.: Kommen wir jetzt auf den Kern zurück. Es wurde falsche Prophetie verbreitet?
    A.: Ich stimme zu.
    F.: Sie musste von den Zeugen Jehovas akzeptiert werden?
    A.: Das ist korrekt.
    F.: Wenn ein Glied der Zeugen Jehovas zu dem eigenen Schluss kam, die Prophetie sei falsch, und das auch sagte, wurde er dann üblicherweise ausgeschlossen?
    A.: ja, wenn er das sagte und weiterhin Unruhe verursachte……… Unsere Absicht ist Einheit zu haben.
    F.: Einheit um jeden Preis?
    A.: Einheit um jeden Preis, weil wir glauben und dessen gewiss sind, dass Jehova Gott unsere Organisation benutzt und ihre leitende Körperschaft zu ihrer Führung, auch wenn Zeit zu Zeit Fehler gemacht werden……..

    Sie wissen es! Und machen es mit voller Absicht. Ich finde es schon der Hammer, Jehova der Lüge und des Betruges zu unterstellen und als Mitverbündeter an Land zu ziehen, wie es im hier aufgeführten letzten Satz zum Vorschein kommt. Ich kann leider aus Zeitgründen nicht alles aufschreiben, aber wie gesagt man kann es nachlesen.

    Ich fand den Vortrag auch super gut. Hat mir viel geholfen, Hab ihn vorgestern mit meinem Mann zusammen nochmals durchgelsen. Sehr gut! Vielen Dank dafür, das ist ein sehr wetvoller Vortrag.

    Liebe Grüße Hope

  • Zadok
    November 23, 2012

    Liebe Shannon,

    dass die LK Bescheid weiss, das war mir beim Lesen des „Gewissenskonflikts“ völlig klar. Dass sie der religiösen Welt gleich sind seit KdöR ist auch klar; hab das meinen Eltern gesagt und mein Vater hat sehr aggressiv seinen Sklaven verteidigt.

    Was den Artikel von W.F. betrifft, wären dann wenig Kommentare ein Qualitätsmerkmal, da keine Fragen offen bleiben. Hat auch was. 🙂
    Interessant wäre, die Reaktionen zu sehen, wenn der Vortrag auf der Haupseite erschiene…ob ein neuer Leser überhaupt damit etwas anfängt.
    Lieber Gruß
    Zadok

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