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Bruderinfo

Kommentare (29)

  1. Ihr Lieben,

    beim letzten Bibellesen bin ich über den folgenden Text „gestolpert“, hier schreibt Paulus an die Galater folgendes:

    Galater 1:6-10 (NGÜ)
    6 Ich wundere mich, wie schnell ihr euch von dem abwendet, der euch zum Glauben gerufen hat! Durch Christus hat er euch seine Gnade erwiesen, und ihr kehrt ihm den Rücken und wendet euch EINEM ANDEREN EVANGELIUM zu.
    7 DABEI GIBT ES DOCH ÜBERHAUPT KEIN ANDERES EVANGELIUM! Es ist nur so, dass gewisse Leute euch in Verwirrung stürzen, weil SIE VERSUCHEN, DAS EVANGELIUM VON CHRISTUS AUF DEN KOPF ZU STELLEN.
    8 Doch wer immer euch ein anderes Evangelium bringt – und wäre es einer von uns Aposteln oder sogar ein Engel vom Himmel – , wer immer euch eine Botschaft bringt, die dem Evangelium widerspricht, das wir euch verkündet haben, der sei verflucht!
    9 Wir haben euch das bereits früher gesagt, und ich sage es hiermit noch einmal: WENN EUCH JEMAND EIN EVANGELIUM VERKÜNDET, DAS IM WIDERSPRUCH ZU DEM EVANGELIUM STEHT, DAS IHR ANGENOMMEN HABT, SEI ER VERFLUCHT!
    10 Sagt selbst: Bin ich, wenn ich so rede, auf die Zustimmung der Menschen aus oder auf die Zustimmung Gottes? Geht es mir wirklich darum, Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefallen wollte, wäre ich nicht ein Diener Christi!

    Die Galater waren durch Gnade, durch das Opfer Jesu, freigekauft worden, doch hatten sie sich wieder den früheren Dingen zugewandt, und meinten dem Gesetz gehorchen zu müssen, wie wir weiter im Galaterbrief lesen können. Dadurch hatten sie Christus, durch den ihnen Gnade erwiesen wurde, den Rücken zugekehrt, und sich so EINEM ANDEREN EVANGELIUM zugewandt.

    Es grüßt euch Omma

    1. Liebe Omma,

      Du hast Recht und der Vers 7 und der Vers 9, die Stellen die Du fett hervorgehoben hast, zeigen genau, dass die ZJ ein anderes Evangelium verkünden.

      Jesus predigte Vergebung und Barmherzigkeit und die Organisation lehrt die Brüder zu hassen und auszuschliessen.
      Die Bibel lehrt eine gute Botschaft der Rettung und die Organisation lehrt einen Tag der Massenvernichtung.
      Die Bibel sagt, dass man sich die Gnade nicht verdienen kann und die Organisation lehrt, dass man sich im Dienst verausgaben muss usw.

      Die Organisation stellt tatsächlich das Evangelium von Christus auf den Kopf und leider merken das viele nicht, weil sie alles glauben was im WT steht. Ich habe kürzlich einen Spruch gelesen.

      Nur wer im Gefängnis ist benötigt einen Wachtturm.
      Wer die Freiheit durch Christus gewonnen hat, dem reicht Gottes Wort, der braucht keinen Wachtturm mehr.

      Ich wünsche Euch einen schönen Abend.

      Liebe Grüße Manfred

  2. Wir sollten nicht auf die Schiene geraten unseren Vater im Himmel die Verantwortung für die jetzige Welt zu geben.
    … „Ist mein Weg nicht recht? Sind nicht vielmehr eure Wege nicht recht?“

    Genau das wäre die Sünde. Zu behaupten, wir machen es gut und Gott wäre schuld, wie Adam meinte: Die Frau, die DU mir gegeben hast“
    Die WAHRHEIT bedeutet die WAHRHEIT darüber, dass WIR selbst täglich verfehlt haben und beim Vater um vergebung bitten. Das wir VERTRAUEN in seine gute Zielsetzung haben und in seine Vergebung und Liebe…

    Wir müssen bei UNS anfangen Gutes zu tun, in unserer Familie, in unserem Bekannten und Verwandtenkreis. Wir selbst können etwas bewirken. Jede Tat zählt, jede gute Tat ist eine weniger Schlechtes…

    Lasst Euch „anzünden“, seid Lichtspender und wartet nicht darauf, dass Gott etwas tut. Wir können nicht streiten und erwarten, dass es gut läuft. Wir können nicht gegen den Körper sündigen und erwarten gesund zu bleiben. Fangen wir an, Gottes Gesetz für uns zu lieben…

  3. Ronny Jeschke says:

    ja ihr lieben, vielen dank für eure guten antworten, Kommentare und neue Gedanken.
    Ihr habt in vielen punkten recht, da kann ich stückweit mitgehen, doch mein hauptzweifel, besteht darin:
    gott ist liebe, jehova hat uns geschaffen, weil er uns lieben wollte.
    und dann der so genannte sündenfall.
    von vollkommenen menschen, sie haben eine sünde begangen, ok, dass war falsch.
    aber war sie auch so schlimm um jahrtausende lang, die nachkommen leiden lässt.
    es steht alles in keinem vernünftigem verhältnis für einen suveränen gott.
    er hätte einfach dem teufel in die zukunft schauen lassen müssen, um ihm zu zeigen, dass es immer menschen geben wird die an ihn glauben.
    es hätte kein opfer jesu geben müssen …
    vollkommene menschen haben gesündigt, ein vollkommener mensch (jesus) musste also beweisen, dass er zu jehova steht, auch im tod.
    ok, was hat das eigentlich mit uns zu tuen.
    wir sind max. Nutznießer dieser von gott vollkommen überzogenen Strafanweisung .
    es geht hier mehr um einen machtkampf zwischen geist personen und wir sind die opfer, na vielen dank …

    ihr könnt mich nennen wie ihr wollt, doch davon bin ich überzeugt, die strafe gottes war total überzogen …
    sorry
    er hat uns gemacht um uns zu lieben, bei der ersten verfehlung, wurde gleich ein ding gedreht, dass keiner mehr ohne kummer, schmerz und tod leben kann.
    echt ist das liebe …

    euer ronny

    1. Alois says:

      Lieber Ronny

      Menschlich gedacht ist es sehr naheliegend was Du schreibst. Aber wir Menschen haben ein völlig anderes Rechtsempfinden als unser himmlischer Vater.
      Die Frage ist erst einmal was in uns ist das Leben, der Körper oder der Geist. Der Körper sicher nicht, denn Tiere haben auch Körper und diese sind schon lange vor dem Sündenfall gestorben. Fleisch ist grundsätzlich sterblich und ich gehe davon aus dass Menschen die einmal ewig leben werden nicht mehr auf tägliche Nahrungszufuhr angewiesen sind. Sie können essen und trinken, müssen es aber nicht unbedingt. Ähnlich wie Jesus zwischen seinem Tod und der Himmelfahrt, oder ähnlich den Engeln die mit Abraham gegessen haben.
      Somit bleibt als unsterblicher Teil der Geist, der vor dem Sündenfall hätte ewig leben können. Aber der Geist kann auch nach dem Sündenfall ewig leben. wie folgende Schriftstellen aussagen:

      Joh. 11
      25. Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist;
      26. und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du dies?

      Luk.20
      37. Daß aber die Toten auferstehen, hat auch Moses angedeutet „in dem Dornbusch“, wenn er den Herrn „den Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs“ nennt.
      38. Er ist aber nicht Gott der Toten, sondern der Lebendigen; denn für ihn leben alle.

      Wenn wir der Ansicht sind dass Gott etwas nicht richtig macht, sollten wir den Fehler erst einmal bei uns suchen. Nicht dass wir wie die alten Israeliten Gott für alles die Verantwortung zuschieben und die Konsequenzen tragen mussten.
      Hes. 18
      25. Und ihr sprechet: Der Weg des Herrn ist nicht recht. Höret doch, Haus Israel: Ist mein Weg nicht recht? Sind nicht vielmehr eure Wege nicht recht?

      Liebe Grüße
      Alois

    2. Lieber Ronny,

      Du schreibst, dass es völlig überzogen ist, dass gleich auf die erste Sünde so eine Strafe folgte. Ja, das scheint recht heftig zu sein. Aber letztlich hat Gott sie sogar davor gewarnt. Er hat nicht gesagt, ich werde Euch vernichten, wenn ihr von dem Baum esst, sondern du wirst sterben. Das ist ein Unterschied. Denn tatsächlich lebte Adam ja noch 900 Jahre weiter.

      Gott hatte also Adam davor gewarnt, was passieren würde und ich glaube, dass es damit zusammenhängt, ob wir uns Gott anvertrauen und akzeptieren, das er weiss was für uns gut ist. Hören wir auf ihn, geht es uns gut, hören wir nicht auf ihn, dann ergeht es uns schlecht. Das bedeutet aber nicht, dass er für das Schlechte verantwortlich ist, denn wir waren es ja, die das Gute von ihm abgelehnt haben. Wenn ich Dir sage, dass auf dem Weg den du gehst irgendwann eine marode Brücke kommt, die evt. einstürzt wenn du darüber gehst und du gehst rüber und die Brücke stürzt ein. Wer ist dann Schuld? Ich der ich dich davor gewarnt habe oder Du der Du trotz Warnung hinübergehen wolltest. Genauso ist es bei Adam gewesen. Gott wusste was passieren würde und hat ihn gewarnt, er jedoch entschloss sich entgegen dieser Warnung zu handeln.

      Gut das Vergehen war jetzt nicht so groß, aber Adam hatte sich entschlossen nicht auf Gott zu hören und das war der Fehler. Denn kein Mensch kann je ohne Gott leben, denn wenn er sein Odem zurückziehen würde, dann würde alles Fleisch auf dieser Erde sofort sterben. Wir sind somit von ihm abhängig. Was geschah aber eine Generation weiter?

      Kain erschlug seinen Bruder Abel. Jetzt könnte man argumentieren, der Kain war ja bereits unvollkommen. Aber auch heute gibt es Milliarden von Menschen die unvollkommen sind und trotzdem nicht ihre Geschwister erschlagen. Also ist die Unvollkommenheit nicht dafür verantwortlich ob jemand zum Mörder wird, sondern jeder Mensch für sich selbst. Es ist der freie Wille und jeder hat es in der Hand etwas Gott wohlgefälliges zu tun oder eben nicht.

      Angenommen die erste Sünde hätte nicht dazu geführt, dass die Menschen unvollkommen geworden sind. Dann hätten sie doch immer noch gesündigt, es wäre aber nichts passiert. Nun was macht jemand, der erkennt dass er etwas Falsches tut aber es für ihn keine Konsequenzen hat? Er sündigt weiter, genauso wie ein Kind, dass die Grenzen seiner Eltern auslotet, bis es merkt, bis hierher und nicht weiter. Irgendwann hätten wir also wie heute Milliarden von vollkommenen Menschen gehabt, die aber genauso ihrem freien Willen gefolgt wären und anderen etwas Böse antuen könnten. Wo wäre also der Unterschied?

      Geht es einem besser wenn man von einem vollkommenen Menschen bestohlen wird oder nur wenn es ein unvollkommener tut??? Ich denke nicht. Es wäre alles genauso gekommen nur eben nicht gleich bei Adam und Eva, sondern eben erst später. So ähnlich wird es auch in dem Artikel Der Plan Gottes beschrieben:

      bruderinfo.de/monatsthema/der-plan-gottes/

      Also musste Gott in seiner Weisheit eine Möglichkeit schaffen, den Menschen ihren Freien Willen zu lassen und trotzdem sie davon zu überzeugen, dass es besser ist ihm zu folgen, denn ein Leben ohne Gott ist nicht möglich. Es gibt somit keine Alternative.

      Schaut er aber ewig zu? Nein, auch dazu sagt die Offenbarung etwas:

      Off. 6:9-11; Einh.Ü: 9 Als das Lamm das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen aller, die hingeschlachtet worden waren wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugnisses, das sie abgelegt hatten. 10 Sie riefen mit lauter Stimme: Wie lange zögerst du noch, Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, Gericht zu halten und unser Blut an den Bewohnern der Erde zu rächen? 11 Da wurde jedem von ihnen ein weißes Gewand gegeben; und ihnen wurde gesagt, sie sollten noch kurze Zeit warten, bis die volle Zahl erreicht sei durch den Tod ihrer Mitknechte und Brüder, die noch sterben müssten wie sie.

      Sagen wir nicht alle, wie lange lässt Gott das Böse noch zu? Aber es gibt einen Grund dafür und der steht im Vers 11.
      Wenn der letzte Bruder von Jesus eingesammelt ist und Jehova weiß, dass nicht ein einziger mehr von seinem Lauf umkehren wird, dann wird Jesus kommen und sein Reich in Besitz nehmen. Wer auf Bruderinfo mitliest, der hat schon viele Zeichen in Erfüllung gehen sehen und deshalb kann es nicht mehr allzulange sein, bis unser Herr Jesus kommt. Wir müssen nur ausharren bis zum Ende um gerettet zu werden. Auch das ist unser freier Wille, ob wir das tun oder eben nicht.

      Liebe Grüße Manfred

  4. Manchmal muss man über den Tellerrand des Gelernten hinausschauen, neuen Wein in neue Schläuche füllen. Ich schaue in die Kommentare und sehe immer diese Extreme. Nur negativ, nur positiv, Zeugen ja, Zeugen nein, Gesetz ja, Gesetz nein, diese Lehre kontra jener Lehre. Zwischenmenschlich bedeutet „Was ist dazwischen?“ Was gibt es wie bei Jesus zu disputieren, „zusammen suchend“? Wie vervollständigt sich alles? Es war nicht allein der Ungehorsam, die Tat unserer Ureltern, sondern die Schuldabweisung, der Mangel an Vertrauen in Gottes Wort und Verständnis, was Sünde brachte. Es ist nicht Gottes weises Gesetz was rettet, sondern das Gesetz wird nur in Verbindung mit der Gnade vervollständigt. Es ist sowohl die Zukunftshoffnung, als auch die jetzige Situation, in der wir Erleichterung finden können. Wir können nicht alles beeinflussen, aber wir können sehr wohl viel bewirken als Einzelne. Jeder Lichtspender kann andere anstecken, wenn 1000 Leute je 1 gute Tat tun, sind es schon 1000 gute Taten. Wenn jeder nur 1 Häßlichkeit unterläßt, sind es 1000 Häßlichkeiten weniger… Worte haben Kraft und unsere Worte auch…
    Abraham ist „Patriarch der Menschlichkeit“, Vater der vielen Völker. Sein Zelt war immer offen, er liebte es sich auszutauschen, dazu zu lernen. Wir können aus jeder Religion etwas lernen, erkennen was gut ist und was weniger nützlich ist, ohne dabei auf andere Götter oder Götzen zu vertrauen oder den Traditionen zu folgen. Gott hat uns Unterscheidungsvermögen geschenkt, um es zu nutzen und nicht um einseitig informiert zu sein. Gott hat Vielfalt geschenkt, nicht damit wir alle gleichgeschaltet reden und handeln, sondern damit aus unserer Vielfalt ein Leib entsteht. Seht die Natur an, wie hervorragend dort alle Verschiedenheit sich zusammenfügt… Erst hören, hören – dann nachdenken und erst dann reden. Was wir selbst zu sagen haben wissen wir schon, weiser ist von anderen zu lernen. „Der Weise redet nicht, der Redende weis nicht“ (Laotse) 😉 Ich danke Gott jeden Tag für die vielen neuen Gedanken die mir gezeigt werden. Bereuen bedeutet im Urtext „nachdenken und nachbessern“.

  5. Manchmal muss man über den Tellerrand des Gelernten hinausschauen, neuen Wein in neue Schläuche füllen. Ich schaue in die Kommentare und sehe immer diese Extreme. Nur negativ, nur positiv, Zeugen ja, Zeugen nein, Gesetz ja, Gesetz sein, diese Lehre kontra jener Lehre. Zwischenmenschlich bedeutet „Was ist dazwischen?“ Was gibt es wie bei Jesus zu disputieren, „zusammen suchend“? Wie vervollständigt sich alles? Es war nicht allein der Ungehorsam, die Tat unserer Ureltern, sondern die Schuldabweisung, der Mangel an Vertrauen in Gottes Wort und Verständnis, was Sünde brachte. Es ist nicht Gottes weises Gesetz was rettet, sondern das Gesetz wird nur in Verbindung mit der Gnade vervollständigt. Es ist sowohl die Zukunftshoffnung, als auch die jetzige Situation, in der wir Erleichterung finden können. Wir können nicht alles beeinflussen, aber wir können sehr wohl viel bewirken als Einzelne. Jeder Lichtspender kann andere anstecken, wenn 1000 Leute je 1 gute Tat tun, sind es schon 1000 gute Taten. Wenn jeder nur 1 Häßlichkeit unterläßt, sind es 1000 Häßlichkeiten weniger… Worte haben Kraft und unsere Worte auch…
    Abraham ist „Patriarch der Menschlichkeit“, Vater der vielen Völker. Sein Zelt war immer offen, er liebte es sich auszutauschen, dazu zu lernen. Wir können aus jeder Religion etwas lernen, erkennen was gut ist und was weniger nützlich ist, ohne dabei auf andere Götter oder Götzen zu vertrauen oder den Traditionen zu folgen. Gott hat uns Unterscheidungsvermögen geschenkt, um es zu nutzen und nicht um einseitig informiert zu sein. Gott hat Vielfalt geschänkt, nicht damit wir alle gleichgeschaltet reden und handeln, sondern damit aus unserer Vielfalt ein Leib entsteht. Seht die Natur an, wie hervorragend dort alle Verschiedenheit sich zusammenfügt… Erst hören, hören – dann nachdenken und erst dann reden. Was wir selbst zu sagen haben wissen wir schon, weiser ist von anderen zu lernen. „Der Weise redet nicht, der Redende weis nicht“ (Laotse) 😉 Ich danke jeden Tag für die vielen neuen Gedanken die mir gezeigt werden. Bereuen bedeutet im Urtext „nachdenken und nachbessern“.

    1. Liebe Elijahu,

      sehr schöner und wohltuender Kommentar, DANKE!

      Ganz liebe Grüße Omma

    2. Anna says:

      Lieber Elijahu, liebe Schwestern und Brüder,
      ich danke dir für deine schönen Worte. Und auch die Erinnerung daran, dass wir Lichtspender sein können. Auch eine „kleine“ gute Tat oder eine unterlassene böse Tat kann wirklich viel bewirken. Ein verletzendes Wort weniger, damit wird unsere Welt schon ein bisserl schöner.
      Unser Schöpfer und sein Sohn sehen dies ja auch alles global.
      Wir wollen uns in unseren Mitmenschen spiegeln und austauschen, das tut gut. Und die Vielfalt ist etwas sooooo schönes.
      Herzliche Grüße an alle Anna

  6. Boas says:

    Heute habe ich meinem Vater diesen wunderschönen Glauben stärkenden Artikel vorgelesen. Er rutschte mit jedem Satz etwas näher an die Kante seines Sessels. So gebannt hörte er den Worten zu. Und immer wieder ein verstehendes Nicken.

    Da hast Du uns Beiden eine wunderbare Freude bereitet. Vielen Dank für die Mühe.

    Liebe Grüße mit einem Augenzwinkern
    Boas

  7. Ronny Jeschke says:

    hallo ihr lieben,

    sehr interessante gedanken, muss ich schon sagen.
    wenn aber das hauptanliegen des evangeliums nur darin liegen soll, das unser jesus sein leben für uns gegeben hat, ohne eine erlösung der menschheit.
    sprich ohne eine versprochene überführung in ein ewiges leben, in paradiesichen verhältnissen, dann frage ich mich wofür war dann sein tod.

    wenn wir durch sein opfer nur von der sünde befreit sind und nun vor gott bestehen können, aber nicht in ein besseres leben geführt werden …
    dann ist es ja so, dass wir halt trotzdem immer weiter sterben werden, aber unsere sünden zu lebzeiten verziehen werden.

    wo ist denn da der unterschied, ob ich sündig sterben muss (ohne loskaufopfer), oder mit dem opfer christi (sünden verziehen) auch nur sterben muss.
    wenn der tod jesu nicht im zusammenhang mit der erretung der menschen steht, mit einer schaffung eines paradieses, dann verstehe ich den ganzen sinn nicht.

    natürlich muss das opfer christi in einem unmittelbaren und nicht zu trennendem ereignis stehen, dass alle menschen die an ihn und seinen vater glauben, auch einen segen erfahren dürfen.
    und der muss unmissverständlich zu einem leben im paradies führen, zumindest in ein leben, dass dem jetzigem mit tod und kummer überlegen ist.

    was sonst soll das alles, das hat doch nichts mit geistigem materialismus zu tun, wenn ich auf gott und seinen sohn hoffe und mir wünsche, dass er wieder die bedingungen herstellt wie im garten eden.
    denn so sollten die menschen ja leben, sonst hätte er es nicht so gestaltet.

    die kirche hat es da viel leichter, da muss kein gericht gottes kommen, bei denen muss die erde nicht gereinigt werden.
    denn bei ihnen kommen die guten in den himmel, dafür ist jesus gestorben.
    die erde kann also schlecht bleiben, so lange sie besteht …
    wie einfach haben die es, kein gericht gottes, keine zeit rechnerei, alles ist schon da. ( mal unter uns, viele bibelstellen lassen den glauben an eine himmliche form des königreiches zu, wo die entrückten gläubigen toten mit gott und seinem sohn im himmlichem zion leben.)

    kann man anhand was die bibel sagt, wirklich menschen verdammen die daraus lesen, die erlösung findet direkt im himmel statt …

    die bibel ist so unscharf geschrieben, dass man noch zehn religionsgemeinschaften gründen könnte, die sich nur leicht tangieren.
    noch zehn varianten der hoffnung, der errettung, der lebenswege die man gehen soll, um gottgefällig zu sein würden entstehen …

    deshalb gebe ich euch vollkommen recht, das evangelium ist das einzig verständlich wahre was wir haben, es ist auch der einzig unmissverständliche aufruf vertraue auf deinen gott jehova und seinen geliebten sohn jesus christus, glaube an sie und du wirst erettet werden.
    und versuche dabei immer mensch zu bleiben, mehr erwartet unser schöpfer nicht von uns unvollkommenen menschen.

    vollkommene menschen sind auf eine redende schlange hereingefallen, war es im garten eden üblich das tiere reden.
    selbst wenn, hätte die magie einer frucht und dem wissen über gut und böse, doch das vollkommene hirn nicht in alarmbereitschaft setzen müssen, oh hier stimmt etwas nicht.
    naja die frauen halt 🙂

    euer ronny

    muss ich zeuge jehovas sein, um das zu leben …
    ich glaube nicht,

    1. Omma@Ronny says:

      Lieber Ronny,

      ich kann deine Enttäuschung verstehen, denn bei Vielen sind die WTG-Gedanken so festgebrannt, dass sie nur noch schwarz-weiß denken können. Ich möchte dir ein wenig helfen, deine Gedanken auf einige wunderbare Gesichtspunkte zu lenken.

      In dem Artikel wurde die Frage gestellt: „Ich frage mich nun, worauf legten die Apostel und die anderen Verfasser des NT Wert, wenn sie die messianische Herrschaft und ihre Auswirkungen beschrieben?“

      Die Antwort lautete: „Sie wiesen konsequent auf Christi Loskaufs Opfer hin, auf seinen Sieg über die Herrschaft von Sünde und Tod zum Nutzen der gesamten Menschheit und auf die Macht, die dem auferstandenen Sohn von seinem Vater verliehen wurde, um alle, die an ihn glauben, von den Folgen der Sünde und des Todes zu befreien.“

      Du schreibst: „dann ist es ja so, dass wir halt trotzdem immer weiter sterben werden, aber unsere sünden zu lebzeiten verziehen werden.“

      Sieh dir doch noch einmal den Satz oben an, dort wird davon gesprochen: „um alle, die an ihn glauben, von den Folgen der Sünde und des Todes zu befreien.“

      Wenn wir jetzt einmal unsere Augen schließen, und darüber nachdenken, was das für uns bedeutet. – Kein Tod, die Folgen der Sünde sind nicht mehr. Was bedeutet das für uns, was sind denn die Folgen der Sünde? …. Eigendlich all das, was wir uns ersehnen.

      Nur sollte das der eigendliche Grund sein, uns an unsere Beiden Höchsten zu wenden?

      Wenn wir jetzt einmal an ihre unermesslich große Liebe denken, was sie auf sich genommen haben: Der Höchste des ganzen Universums hat das Liebste, das er hatte, geopfert, hat mit ansehen müssen, wie sein geliebtes Kind gefoltert wird und einen qualvollen Tod stirbt, wobei er im Todeskampf noch verspottet wird.

      Und dann der mächtige Sohn des Allerhöchsten war sich nicht zu schade diesen schmerzvollen Weg zu gehen, er hatte Todesangst und hat zu seinem lieben Vater buchstäblich geschrien, beide wussten, dieser Weg musste zu Ende gegangen werden, – wofür: FÜR UNS!!! Wir hatten keine andere Chance, wir waren verloren, ohne Hoffnung. Aber weil sie uns von Herzen lieb haben, haben sie das alles auf sich genommen. Daher freuen sie sich auch über uns, wenn unsere Motivation ihnen näher zu kommen, von Herzen kommende Liebe ist. Da sie so viel Liebe zu uns haben, werden sie alles tun, um uns glücklich zu machen. Das ist der Herzenswunsch unserer Beiden Höchsten.

      Römer 8:32 (NGÜ)
      32 Er hat ja nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont, sondern hat ihn für uns alle hergegeben. Wird uns dann zusammen mit seinem Sohn nicht auch alles andere geschenkt werden?

      Es grüßt dich ganz herzlich Omma

      1. Omma@Ronny says:

        Lieber Ronny,

        kleine Ergänzung: Natürlich sind nicht die Folgen der Sünde das, was wir uns ersehnen.

        GLG Omma

  8. Lieber Autor,

    vielen Dank für Deine Ausführungen auch bez. des geistigen Materialismus. Das ist eine interessante Formulierung. Auch dieser Bibeltext bringt etwas zu Tage:

    2.Timotheus 2:7,8 (NGÜ)
    7 Denk über diese Dinge nach! Der Herr wird dir in allem das nötige Verständnis geben.
    8 Richte deine Gedanken ganz auf Jesus Christus aus – auf ihn, der von den Toten auferstanden ist, ´den versprochenen Retter` aus der Nachkommenschaft Davids. Von ihm handelt das Evangelium, das mir anvertraut ist.

    Hier wird empfohlen, seine ganzen Gedanken auf Jesus auszurichten. Genau das tun ZJ nicht. Ihre Gedanken drehen sich einzig und alleine um Jehova und direkt danach um die Organisation. Damit handeln sie diesem Bibelwort zuwider.

    Was Du zu Offenbarung 21 geschrieben hast, dem kann ich nur teilweise zustimmen. Sicherlich kosten wir jetzt schon vom Wasser des Lebens, wenn wir an Christus glauben, aber diese Prophezeiung wird auch eine tatsächliche Erfüllung haben und zwar dann, wenn Jesus sichtbar zur Erde zurückkehrt. Dann wird das Zelt Gottes buchstäblich bei den Menschen sein und dann wird auch Trauer und Schmerz vergangen sein. Dies ist aktuell noch nicht der Fall und daher kann es sich auch noch nicht erfüllt haben.

    Liebe Grüße Manfred

    1. Alois says:

      Lieber Manfred
      Dass Jesus bei den WTG- Zeugen bei Weitem nicht die Bedeutung hat wie es eigentlich sein sollte, ist klar.
      Die Bibel ist das Wort Gottes, trotzdem kann man bei einem WTG Zeugen nicht mit der Bibel gegen den Wachtturm argumentieren. Der Wachtturm hat immer recht, die Bibel kann man im Zweifel nicht richtig verstehen.
      Deshalb behaupte ich, dass bei den WTG Zeugen die WTG und die LK über Jehova steht, auch wenn sie es nie zugeben würden. Denn man betet den Gott am meisten an auf den man tatsächlich hört.
      Und das ist bei einem WTG Zeugen der neuzeitliche Baal.

      Liebe Grüße
      Alois

  9. DerSuchende says:

    Ich habe mich schon immer gefragt „Was ist die Gute Botschaft von Jesu Christus“.
    Das am „Tag des Herrn“ alle Ungläubigen vernichtet und die böse Welt zerstört wird ? Das Gott „unsere“ zurückgehaltenen Vergeltungswünsche
    am Tag seiner Rache erfüllt ?
    Ist die Gute Botschaft die Aufforderung einer Lehrmeinung zu folgen, die durch Angst vor dem Tag Gottes und das Schwert der „Gerechtigkeit“ am laufen gehalten wird ?
    Bringt die „Gute Botschaft“ Befreiung des Geistes weil man sich auf Organisationen und Kirchen verlässt, die einem schon den „richtigen“ Weg weisen werden, man muss nur das befolgen oder so leben wie es ein „Mensch“ oder „Gruppe“vorgibt ?
    Ist die Gute Botschaft, das Ignorieren und nicht verstehen wollen der Welt ?

    Es heißt in Thessalonicher das wir alles prüfen sollen was an uns herangetragen wird, oder wir hören. Das Zeichen des Menschensohnes wird sich an der Welt manifestieren und nur die, die wachsam und schauend sind werden es verstehen.
    Es geht nicht um Wunschdenken und Vorstellung wie es sein könnte.
    Dieser Weg birgt immer die Gefahr, die Realität zu verleugnen und „blind“ durch diese Welt zu gehen oder auf schöne „ausgemalten“ Bildchen und Versprechungen aufzusitzen… Wir werden zur Wachsamkeit angehalten wie Gideon der seine Männer am Fluss trinken ließ, und nur die Wachsamsten mitnahm.
    Gottes Liebe lässt die Sonne aufgehen und untergehen und schenkt uns Nahrung, egal ob Gut oder Böse. Der Tod ist der Herrscher dieser Welt und daher lasst uns nicht an Dinge hängen die schon vergangen, bevor sie da sind .
    (Materialismus)
    Wir sollen den „Blick“ auf den ausrichten der den Tod überwunden hat und auf Ihn harren und hoffen.
    Jesu Lehre und Worte sind in unserer Zeit und schon zu seiner Zeit wahrlich harte Worte. Der „Verstand“ von uns Menschen versteht es zumeist nicht was er uns mitteilen wollte, daher sagte er auch in seiner Bergpredigt “ Seelig sind die, die sich ihrer geistigen Armut bewusst sind..“
    In unserer Zeit, die als „Zeit der Aufklärung“ bekannt ist, sind die Worte und die Botschaft Jesu noch schwieriger zu verstehen. Jesus wird verlacht, als Schwächling und König der Narren gesehen. Sehr wohl ist seine Lehre in unserer Zeit nicht wirklich etwas womit man reich wird oder Anerkennung findet.
    Unsere Zeit ist durchdrungen vom EGO das wir selber züchten und wozu unsere Kinder erzogen werden. Das EGO ist das tierische im Menschen, die Selbstsucht, das Verlangen, der Zorn, die Wut, der Streit, die Habsucht, der Ehrgeiz und die Gier.(Frucht des Fleisches Gal. 5:19-21)
    Jesus legte viel Wert auf die Gemeinschaft, aber nicht um den „neuen Menschen“ zu formen wie es den Religiösen Führern dieser Welt im Sinn steht, sondern um sein eigenes EGO zu domestizieren und in Demut zu halten damit die Früchte des Geistes an uns wachsen (Gal.5 22).
    Der Sinn dahinter ist das wir Menschen erkennen müssen das wir uns gegenseitig annehmen, auf der richtigen Grundlage des Lebens. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und Gott über alles“.
    Jesu Lehre ist die Betriebsanleitung für unsere winziges Dasein im Fleisch . Es bringt nichts vorverdaute Nahrung aufzunehmen, damit es leicht im alltäglichen Leben anzuwenden ist. Ein jeder selbst ist aufgefordert sein Dasein zu hinterfragen und sein Handeln auszurichten.
    Am Tag an dem ich Rechenschaft ablegen muß wird die Ausrede, das man nach Religion XY oder Organisation Z gehandelt hat, wahrlich für uns „Aufgeklärte“ Menschen keine Rettung sein.

    Wir haben die Möglichkeit zu Sehen, des Lesens und die Zeit zu verstehen .
    Das hatten die Kreuzfahrer und Bauern vor 1000 Jahren nicht, ihr Blut klebt durch Ihre Unwissenheit und Analphabetismus an den geistlichen Führern der Kirche. Doch heute Können alle sehen und verstehen, wenn man Wachsam ist und um offene Augen bittet.
    Jesu gute Botschaft ist meiner Sichtweise nach, halte das Licht in dir, damit dein Auge Licht ist (gem. Lukas 11:34-36) den wenn das Tier (EGO) aus dem Meer vollends auf die Erde tritt und die Welt es anbetet, wird geistige Finsternis die Menschen schlagen. Diese Große Finsternis wird Drangsal und LEID bringen allen Nationen und Menschen die in dieser Finsternis wandeln.
    Das Strafgericht Gottes ist meinem Verständnis, nach die Folgen der Abkehr der Menschen von Gottes Willen und Gesetz und es wird solche Ausmaße annehmen das wenn Gott nicht eingreift , ALLES Leben vernichtet werden würde. Die MENSCHHEIT bringt das Gericht über sich SELBST. Es ist die Konsequenz für Gottlosigkeit im Handeln und Denken. Die Vergötterung (Götzendienst) des Ego bedeutet und verlangt in höchsten Kreisen Menschenopfer.
    GOTT wird von Mitternacht her, für die einen Befreiung und für die anderen ein Ende bringen. Hebt eure Häupter empor wenn Ihr das Zeichen des Menschensohnes seht dann wisset das eure Befreiung nahe ist .(gem. Mat 24:30-33)
    Die Gute Botschaft ist, JE SCHLIMMER DAS „EGO“ AUF DER ERDE WIRD UMSO NÄHER IST UNSER BEFREIER. Und je näher dieser „Tag“ kommt umso mehr werden wir uns dieser Wahrheit bewusst. Wer Jesus nachfolgt soll sein EGO verleugnen, damit wir kein Teil dieser „Welt“ werden.
    Ich frage mich warum die „Volkskrankheit“ Depression so sehr auf dem Vormarsch ist. Trübsal kann mit dem Wort Depression übersetzt werden.
    Wahrscheinlich hören wir Menschen den Geist der uns ruft, der zur Umkehr mahnt der in einem die Leere der Welt und Finsternis versucht zu verdrängen.
    Doch wenn man diesen Aufruf nicht versteht oder nicht richtig wahrnimmt, und anfängt sich pharmazeutisch (Pharmacon bedeutet griechisch Zauberei/Illusion) einstellen zu lassen besteht die Gefahr ein Sklave in Finsternis zu werden.(das ist keine Verurteilung)

    Seit 2015 sehen wir die „Flüchtlinge“ nicht mehr nur im Internet oder Fernsehen, nein sie kommen nun in Schaaren und es werden immer mehr. Die Folgen der Gier (vornehmlich des Westens) werden für uns alle sichtbar. Unsere Zivilisation ist Babylon und in der Nacht als Babylon gefallen ist, feierten die Babylonier ein Rauschendes Fest. Sie waren trunken von Ihrer geglaubten Sicherheit ihrer Mauern und Ihres Reichtums. So wird es auch uns ergehen, darum feiert nicht und wähnt euch sicher. Den der „Tag des Herrn“ kommt wie ein Dieb in der Nacht. Gebt euren Reichtum auf ( das Herz im Materialismus) und schaut auf den Herrn damit er an uns nicht vorbeigeht.

    Eins fällt mir auf seit 2015, das Tier in uns soll langsam geweckt werden und das geschieht durch auseinanderspielen, Spaltung und Angst. Es entstehen Meinungen und Emotionale Situationen wo wir Menschen dazu bewegt werden sollen nicht mehr klar Handeln oder Denken zu können. Diese Situation birgt gewaltigen Sprengstoff und meine Erfahrungen und Gespräche mit meinen Mitmenschen lassen mich nichts gutes erahnen was da auf uns zurollt. Vielleicht sind wir schon bei den Heuschrecken aus der Offenbarung die über uns kommen, die den König Abbadon über sich haben.

    Lasst uns beten das wir kein Teil davon werden und selber diesem König dienen. Eins ist aber, Gewiss die Welt wird sich nicht in Liebe auflösen und alle werden Brüder.
    Bittet darum das der Vater seinen Sohn nicht an uns selbst vorübergehen lässt. Wir sind Sünder und Sklaven dieser Welt selbst wenn wir es nicht wollen.Trotzdem gehen wir zu IKEA, Apple und Co und kaufen billige Möbel, Luxusartikel, vielleicht weil man sich auch anderes nicht leisten kann oder will ? . Und genau da liegt der Fisch in der Butter, wir müssen uns bewusst machen was die Welt eigentlich ist in der wir leben und darum bitten das es aufhört. Nicht aus Rache oder Vergeltung. Nein, sondern weil es so nicht weitergehen kann, um der Nächstenliebe willen.

    Und eins sollten wir wissen, unser Herr kennt unser Herz und unsere Natur als Mensch, daher kam er als Erlöser und Loskauf vom Tod, damit wir durch Ihn Leben können. Damit wir durch sein Wirken zum Licht gelangen und er uns von unseren Ketten der Sklaverei durch Finsternis befreit.
    Der Mensch ist kein Freies Wesen, aber er hat die Wahl sich seinem Herrn Jesu anzuschließen oder dem Herrn der Welt, dem Tod zu dienen.

    1. Oppa@DerSuchende says:

      Lieber DerSuchende,

      dein Kommentar ist sehr tiefsinnig und hat mir außerordentlich gut gefallen. Ich habe
      mich auch schon immer gefragt, wie studierte, in den Augen dieses Systems „intelligente“ Menschen, die Welt sehendes Auges in solch ein Chaos führen können und trotz aller Warnungen immer weiter machen.
      Das einzigartige an Gottes Wort, der Bibel, ist – das sie uns Licht zu geben vermag – Licht in einer Welt der Finsternis. Dieses Licht ist JESUS, den Gott zu unserer Erlösung in die Welt gesandt hat, damit JEDER, der an ihn glaubt, vor Gott bestehen kann – trotz seiner Sündhaftigkeit.
      Wir Menschen werden diese Welt nicht ändern können, auch wenn wir es wollten.
      Johannes schreibt: „Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist“ (1. Johannes 5:19).
      Daher regieren EGOISMUS, PROFITGIER und andere destabilisierende Eigenschaften diese Welt.
      Christi Jünger aber sollten an ihrer LIEBE zu erkennen sein.
      Du scheibst:
      „Der Sinn dahinter ist, das wir Menschen erkennen müssen, dass wir uns gegenseitig annehmen, auf der richtigen Grundlage des Lebens: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und Gott über alles“.
      Jesu Lehre ist die BETRIEBSANLEITUNG für unsere winziges Dasein im Fleisch!“
      Manche sagen: „Das kann ich nicht erfüllen!“ und geben entmutigt auf.
      Doch Gott und unser Herr Jesus wissen um unsere Schwächen. Selbst die Apostel, die vom Heiligen Geist erfüllt waren, machten immer wieder Fehler.
      1.Johannes 1 sagt:
      „…7 So wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. 8 So wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend.…
      GEBEN WIR ALSO NIEMALS ENTMUTIGT AUF!
      Zeigen wir unseren beiden Höchsten, dass wir DEN EHRLICHEN WUNSCH haben, ihnen zu gefallen.
      Gehen wir auf unseren Mitmenschen zu, wenn er unsere Hilfe braucht und zeigen wir durch unseren Lebenswandel, dass wir uns nicht von den „Werten“ dieses Welt beherrschen lassen.
      Wenn wir weiter bei Gott Anleitung suchen, wird sich erfüllen was Jeremia schrieb:
      Jer 29:13 Ihr werdet mich suchen und finden. Denn so ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, 14 so will ich mich von euch finden lassen!
      Dann wird schon jetzt Frieden unser Herz erfüllen, auch wenn die Welt in ihrem Egoismus ihrem Ende entgegengeht.
      DANKE FÜR DEINEN KOMMENTAR!
      OPPA

  10. StillesWasser says:

    Mir gefällt der Artikel gut. Ich finde er zeigt, dass es eben doch einen großen & ausgeprägten Materialismus innerhalb der Versammlungen gibt. Aussagen wie „Ich bin nur ZJ, damit ich mal ins Paradies komme“ oder „Nach Harmagedon werden erstmal die Boutiquen geplündert“ und viele mehr, die sicher jeder schonmal gehört hat, beweisen das. Man will Harmagedon überleben um endlich zu kriegen, was man sich so wünscht: Sein eigenes Haus am Meer, sein eigenen Garten, den eigenen Wein anbauen, ein eigenes Schiff, endlich die ersehnte Weltreise machen…usw. Und da das auch ständig gelehrt wird und im Predigtdienst auch hauptsächlich gepredigt wird ist es tatsächlich eine veränderte Gute Botschaft im Verglich zu dem was Jesus, die Apostel und Jünger im 1ten Jhd. predigten. Der Kern der Botschaft ist halt ein anderer…
    LG StillesWasser

  11. Herzlichen Dank für diesen Artikel.

    Beim lesen kam ich mir so richtig selbstsüchtig vor, sich einfach nur das Paradies und ein leichteres Leben zu wünschen, ohne anzuerkennen, dass ich durch den Glauben und die Verheissung bereits ganz viel Leichtigkeit in meinem Leben habe.

    Von dieser Warte aus, habe ich die gute Botschaft noch nie betrachtet. Das erinnert michdoch sehr an die Worte: Suche zuerst das Königreich in dir…….

    Kann den Text nicht nachschlagen, weil ich beriflich unterwegs bin, aber wir kennen ihn alle.

    Liebe Grüße
    Shannon

    1. Shannon says:

      Hallo ihr Lieben,

      ich möchte nochmals auf den Text in Matthäus 6. eingehen;

      31 Macht euch also keine Sorgen! Fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? 32 Denn um diese Dinge geht es den Heiden, ´die Gott nicht kennen`. Euer Vater im Himmel aber weiß, dass ihr das alles braucht. 33 Es soll euch zuerst um Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit gehen, dann wird euch das Übrige alles dazugegeben. 34 Macht euch keine Sorgen um den nächsten Tag! Der nächste Tag wird für sich selbst sorgen. Es genügt, dass jeder Tag seine eigene Last mit sich bringt.«

      So gesehen ist die Aufforderung klar. Das Königreich in uns zu suchen ist unsere Aufgabe. Suche ich es, indem ich meinen Focus auf Gewalt und Kriege richte? Ja, es gibt das Schlechte in der Welt. Die Frage ist doch: Worauf richte ich meine Aufmerksamkeit? Wenn ich meine Aufmerksamkeit auf das Schlechte in der Welt richte, brauche ich mich nicht zu wundern, wenn es mir nicht gut geht. Der Körper fühlt immer mit.
      Richte ich jedoch meine Aufmerksamkeit auf das Gute, fühlt sich das bedeutend besser an. Wir können die Dinge nicht ändern, sie sind wie sie sind. Wenn man sie schon nicht ändern kann, muss ich sie nicht auch noch mit meiner Energie füttern und sie so verstärken.
      Wann begreifen auch Exzeugen, dass die Energie der Aufmerksamkeit folgt? Ich möchte am Schluss erwähnen, dass man der katholischen „Mutter Thersa“ einen Satz zuschreibt, der es auf einen Punkt bringt: „lhr werdet mich nie auf einer Demonstration gegen den Krieg sehen sehen. Bei einer Demonstration für den Frieden bin ich gerne dabei.“ Die Frau hat die Naturgesetze begriffen.

      Herzliche Grüsse
      Shannon

      PS: Bitte Tippfehler übersehen, unterwegs vom IPad passiert mir das.

  12. Omma says:

    Ihr Lieben,

    für mich war es auch interessant zu lesen, dass Offenbarung 21:4, wo davon die Rede ist, dass es keinen Schmerz mehr geben wird, nicht unbedingt bedeutet, dass sich diese Vision einzig und allein in der Zukunft erfüllen wird. Der Begriff, den Johannes hier verwendet (griechisch: pónos), kann auch anders übersetzt werden, denn die Grundbedeutung dieses Wortes ist „MÜHE“.

    Daher wird dieser Text auch in der Herder Übersetzung wie folgt wiedergegeben:

    Offenbarung 21:4 (Herder)
    4 Er wird jede Träne von ihren Augen abwischen und es wird keinen Tod mehr geben; auch keine Trauer, keine Klage, KEINE MÜHSAL wird es mehr geben; denn das Frühere ist vergangen.

    Christus ließ an alle Menschen, also auch an uns, folgende Einladung ergehen:

    Matthäus 11:28-30 (Elberfelder Bibel)
    28 Kommt her zu mir, alle ihr MÜHSELIGEN und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.
    29 Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und „ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen“;
    30 denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

    So, wie die religiösen Führer der Tage Jesu, den Menschen schwere Lasten auf die Schultern packten, indem sie sagten, man könne nur durch besondere Werke vor Gott gerecht dastehen, so ist es auch heute, es sind Lasten, die nur mit MÜHE getragen werden können.

    Das Evangelium, das durch Jesus Christus verkündet wurde, ermöglicht es, frei zu werden von all diesen Bürden, frei von der MÜHE, solche schwer zu tragenden Erfordernisse zu erfüllen.

    Es grüßt euch ganz herzlich Omma

    1. Ruth52 says:

      Hallo ihr lieben, wenn ich Offenbarung.Matthäus. etc. lese dann hört sich das ja schön an und man kann natürlich sagen, wie herrlich,wenn das alles so eintreffen würde?!aber mal ehrlich man sieht ja auch die Realität !Ich jedenfalls kann nicht friede freude strahlend durchs leben gehen und so tun als wäre die welt ein paradies mit schönen grünen Pflanzen an denen wir uns erfreuen können !Ja es ist frühling und die Blumen blühen,aber ich kann nicht die Augen davor verschliessen wie es in Ländern aussieht ,wo die menschen aus Todesangst fliehen müssen,die gefoltert werde(einzelheiten will ich ersparen),Kinder gequält werden,mFrauen auf brutale art vergewaltigt werden !Das ist die Welt und Realität! Ich kann mich natürlich hinsetzen und sagen ich erfreue mich an der Schöpfung ,tu ich auch aber ich verschliesse meine Augen nicht vor dieser Brutalität die Menschen an den Tag legen!Natürlich wird in der Bibel gesagt,das dies alles mal ein Ende hat nur wann wissen wir nicht und wie lange noch sollen Menschen sowas ertragen 5,10,20,100 Jahre? Ja es hat immer schon sowas gegeben .Ich frage mich oft warum muss es sowas geben und auf solche brutale weise? Irgendwann muss doch auch ein Jehova sagen ich ERTRAGE DAS NICHT ?Vielleicht werden wir alle hier das nie erfahren und erlebenwir wünschen es uns weil wir leben wollen aber keiner weis es und keiner kommt und sagt es stimmt 100 % du kannst die darauf verlassen ,gerade in einem Augenblick ,wo man Angst hat, und verzweifelt ist,und nicht mehr kann.?!Nein es geht weiter und man muss weiter ertragen weil es nuicht anders geht!Diejeniugen die immer sagen alles ist so wunderschön alles iust bunt alles ist grün es geht mir gut ,die machen sich doch etwas vor genau wie diejenigen die in die versammlungen rennen und meinen sie werden gerettet weil sie predigen gehen und all das tun was die WTG ihnen vorschreibt?!Macht doch mal die Augen auf und schreibt wie es wirklich ist !Gruss von Ruth52

      1. Liebe Ruth52,
        mir geht es auch oft so wie dir. Wenn ich das Elend und das Leid sehe in der Welt und auch das Leid der Brüder, dann klingen diese Worte und die Verheißungen in der Bibel oft lächerlich und geradezu höhnisch. Oft denke ich. Wann greifst du endlich ein in dieses Elend. Wie lange noch sollen wir leiden. Wenn ich dann aber nachdenke und auf die Kleinen Dinge achte, bemerke ich das wir nicht gänzlich verlassen sind noch im Stich gelassen werden von unserem Schöpfer. Im Gegenteil. In der Not erkenne ich oft den Ausweg, manchmal meine eigene Schuld. Mein schlechtes Gewissen gegenüber mir selbst und Gott und denen gegenüber denen ich damals die angebliche Wahrheit angepriesen habe im Pionierdienst oder auf der Bühne. Ich erkannte das Aufklärung und Liebe einem selbst helfen etwas in dieser Welt zu bewirken. Deshalb wurde Bruderinfo gegründet. Ein wenig Trost, ein wenig Ehrlichkeit in dieser Dunkelheit. Ja ein wenig „Mitleiden“…zu wissen, dass man nicht alleine Leiden muß.Ruth52 du bist nicht allein….ganz gewiß nicht.Wir sind im Herzen bei dir. Liebe Grüße Bruderinfo 🙂

      2. Sorry liebe Ruth,

        aber ich sehe das völlig anders als Du. Ja, die Welt ist schlecht, sie wird aber um keinen Deut besser wenn wir hier darüber schreiben wie schlecht alles ist. Es bringt niemanden weiter, es deprimiert nur. Lies Dir bitte mal Deine eigenen Kommentare durch. Sie sind leider immer sehr negativ. Gibt es denn gar nichts positives was Du zu berichten hast? Gerade weil die Welt so schlecht ist, sollten wir uns mit positiven Dingen aufbauen und es gibt nichts positiveres als wenn wir uns mit dem Wort Gottes beschäftigen und dem was unser himmlischer Vater für uns geplant hat. Denn so haben wir eine Zukunft auf die wir hoffen können und das gibt uns auch Kraft in der jetzigen schlimmen Zeit auszuharren.

        Wenn Du Dich immer nur auf negatives konzentrierst, dann wirst Du früher oder später daran zerbrechen.
        Vor allem siehst Du aber gar nicht, was Gott uns heute schon Gutes tut. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Du schreibst im letzten Satz:

        Macht doch mal die Augen auf und schreibt wie es wirklich ist!

        Was bitte schön bringt uns das? Wollen wir den Online Nachrichtenagenturen die Arbeit abnehmen? Sollen wir hier Kriegsberichterstattungen machen, mit allen Einzelheiten? Reicht es nicht wenn man es allabendlich im Fernsehen in den Nachrichten sieht? Muss das auch auf Bruderinfo zu lesen sein????

        Für was hat uns Jehova sein Wort geschenkt? Dafür das wir stattdessen lieber Tages Nachrichten verbreiten? Nein, dafür das wir Hoffnung in ihn und seinen Sohn setzen, denn sie sind die einzigen die uns wirklich helfen können. Kein Politiker hat je den Weltfrieden geschaffen, noch wird es jemals ein Mensch geben der das schafft. Die einzige Hoffnung dafür ist und bleibt das Königreich Gottes mit seinem König Jesus Christus. Du schreibst auch:

        Natürlich wird in der Bibel gesagt,das dies alles mal ein Ende hat nur wann wissen wir nicht und wie lange noch sollen Menschen sowas ertragen 5,10,20,100 Jahre?

        Gerade wenn man die Bibel liest und die Zeichen der Zeit erkennt, dann merkt man das es keine 10, 20 oder 100 Jahre mehr dauern wird. Gerade hier auf Bruderinfo werden diese Zeichen genannt, sogar mit den enstprechenden Bibelstellen dazu.

        Obwohl Du also hier mitliest, hast Du immer noch nicht gesehen wie nahe das Königreich Gottes vor den Türen steht? Wie kann das sein? Weil Du Dich immer nur auf das negative konzentrierst. Denk doch mal positiv. Das ist ein bewusstes handeln. Man muss sich anstrengen um nicht alles schlecht zu sehen. Aber es hilft einem das Leben besser zu meistern und Hoffnung zu haben. Das Joch unseres Herrn Jesus ist sanft und leicht. Wenn wir in der Bibel mit Schafen verglichen werden dann deshalb weil wir völlig unserem guten Hirten vertrauen sollten. Er wird alles zum Guten verändern. Glaubst Du das? Glaubst Du an die Verheißung in der Bibel? Oder ist die Bibel nur noch ein Geschichtenbuch ohne wirklichen Wert für unsere Zukunft? Lies mal den ersten Psalm. Hier werden die Wege des Gerechten und des Gottlosen gegenüber gestellt:

        Ps. 1:1-6; Elb: 1 Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt,
        2 sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht!
        3 Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm.
        4 Nicht so die Gottlosen; sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
        5 Darum bestehen Gottlose nicht im Gericht, noch Sünder in der Gemeinde der Gerechten.
        6 Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten; aber der Gottlosen Weg vergeht.

        Wie sollten wir uns also verhalten? Entscheide selbst.

        Ich wünsche Dir das Du das Gute erkennen vermagst, damit Du nicht mehr so deprimiert bist.

        Liebe Grüße Manfred

        1. Ruth52 says:

          Sorry Manfred, mir wird schon seit über 25 Jahren gesagt,das das Königreich vor der Tür steht, ja schon als ich noch jünger war hat man es mir gesagt das es vor der Tür steht,ja all denen die keine Lehre begonnen haben oder ein Studium begonnen habendie dachten das es kurz bevor steht!Natürlich ist bruderinfo auch dafür da soetwas zu schreiben wie ich es getan habe ,es gibt sogar das Angebot nach HILFE?! Du sagst ich schreibe nur negativ ?DU ich kann mich nicht in einen wundervollen blühenden garten setzen ,den ich sehe und herrlich finde, und mein Mitmensch wird gerade abgestochen?!Natürlich könnte ich alles schön reden wie es ja alle in den Versammlungen machen,alles ist ja soooo gut?! Ausserdem habe ich nie gesagt das wir hier über Mord und totschlag schreiben sollen weil es ja täglich in den Nachrichten kommt was würde das bringen?Ich finde es traurig das man es nicht sagen sollte!genauso wurde mir und millionen andren ständig einsugeriert die welt wäre ja so herrlich?!Ich habe auch geschriebn ,das ich viele kleine dinge schön finde aus der Schöpfung ,und ich mich auch daran erfreue !Warum darf ich nicht sagen oder schreiben wie ich es empfinde ich werde gewiss nicht jedem nach dem Mund reden das habe ich jahrelang getan!Vielleicht solltest du auch mal versuchen das aus meiner sicht zu sehen ich habe nicht erkannt, das du irgendwie Verständnis dafür hättest sondern nur für menschen die alles so wunderbar finden ?1 genau wie es immer in der zeit als ZJ war genauso habe ich viele Brüder kennengelernt die nur immer sagten sieht doch wie schön alles ist und das Königreich steht vor der Türe? ich habe brüder kennengelernt wie Bruder Gudliekies ,vielleicht kennt den einer hier, hatte viel in seinem leben mitmachen müssen und auch er ist gestorben und dachte immer das Königreich steht kurz bevor ,und er ist nicht der einzige!Sogar er war derjenige der auch oftmals das schlimme gesehen hat und darüber geredet hat und schlimmes gibt es nun auch!Sorry wenn du es als so furchtbar empfindest und nur das hören möchtest was so wunderbar ist danndürfte man in gottes wort alles negative weglassen und nur das schöne daraus lesen!Gruss von Ruth

        2. Liebe Ruth,

          ich möchte nicht nur hören das alles wunderbar ist, denn das ist es ja nicht, das weiss ich auch. Allerdings ist mir aufgefallen, dass Deine Kommentare so gut wie immer ins negative gehen und Du Dich auf der anderen Seite wunderst, warum es Dir so schlecht geht. Das meinte ich damit.

          Falls Du annnimmst, dass in meinem Leben alles wunderbar verlaufen ist, dann muss ich Dich enttäuschen. Gerade die letzten 22 Jahre waren der wahre Horror. Ich wurde chronisch krank, hatte Schmerzen ohne Ende und die Ärzte konnten mir nicht helfen und die Operation die sie machen wollten, die wollte ich nicht. Sie haben mir gesagt, dass wenn ich mich nicht operieren lasse, dann werde ich in Kürze tot sein. Nun wie Du siehst lebe ich immer noch, obwohl ich die Operation verweigert habe. Aber ich hatte dadurch natürlich auch weiter große Schmerzen, so sehr dass ich mich irgendwann sogar umbringen wollte, nur damit das endlich aufhört.

          Aber ich war nicht der einzige, der schwer krank geworden ist. Unser Sohn ist schon krank auf die Welt gekommen und hatte die gleichen Probleme wie ich und noch zusätzliche. In diesen Jahren sind mein Sohn und ich dem Totengräber mehrmals erfolgreich von der Schippe gesprungen. Aber wenn Du nicht stirbst, dann geht das Leiden eben weiter. Irgendwann ist meine Frau dann auch krank geworden, weil sie es nicht mehr ertragen konnte mit zwei so kranken Familienangehörigen zusammen zu leben. Von vier Personen in unserer Familie waren nun drei schwer krank. Nur unsere Tochter hat es irgendwie geschafft halbwegs verschont zu bleiben. Aber eine normale Kindheit hatte sie auch nicht, da sie ständig damit konfrontiert wurde das einer aus der Familie sterben könnte. Aber die Krankheit war nur das eine. Das andere war die Lieblosikeit in der Versammlung, denn es hat niemanden interessiert warum ich nicht in den Dienst gehen konnte, es war nur entscheidend, dass ich es nicht tat. So waren wir damals schon wie ausgeschlossene und ich arbeitete bei einem Bruder, der hat mich dann entlassen, damit ich in Ruhe gesund werden konnte. Er wollte mich aber nur loswerden. Doch wie sollte ich meine Familie ernähren? Ich war der einzige der Geld nach Hause brachte, da meine Frau nicht arbeiten konnte, weil auch unser Sohn so krank war.

          So stehst Du dann als kranker Familienvater da und wurdest auch noch von deinem Bruder entlassen. Das Dienstamt haben sie mir auch noch abgenommen, weil ich nicht in den Dienst gehen konnte und auch meine Eltern waren keine Hilfe, da sie es nicht ertragen konnten uns leiden zu sehen.

          So waren wir buchstäblich auf uns alleine gestellt. Halt stimmt nicht, Jehova und Jesus waren immer für uns da. Die letzten 22 Jahre waren schlimm, aber ich habe nie unserem himmlischen Vater und seinem Sohn die Schuld dafür gegeben. Und soll ich Dir was sagen liebe Ruth, ich möchte keinen Tag davon missen, denn dadurch habe ich es erst gemerkt, wie wir von „oben“ unterstützt worden sind. Wir sind immer mit kleinen Situationen in eine Richtung gelenkt worden, dass wir eben nicht gestorben sind.

          Wir sind oft gefallen, aber immer wieder aufgestanden. Nur wer liegenbleibt verliert. Hinfallen ist keine Schande und wenn Du wieder aufstehst, dann besiegst Du diese schlimme Situation. Sie hat dann keine Gewalt mehr über Dich. Ich bin auch heute noch chronisch krank, mein Sohn ebenso, wir haben beide einen Schwerbehindertenstatus von 80 und 70%, aber wir lassen uns deshalb nicht runterziehen.

          Ja, der Körper ist krank und schwach, aber der Geist ist stark und warum? Weil ich auf die Verheißungen vertraue aus Gottes Wort. Für alles bin ich stark durch den der mir Kraft verleiht Phil. 4:13. Shannon hat Dir ja schon den Text genannt, wenn Du zuerst das Königreich suchst, dann wird Dir alles andere gegeben werden und das stimmt. Ich kann diese Worte aus der Bibel aus der eigenen Erfahrung heraus bestätigen.
          Deshalb weiß ich auch, dass es Dir erst besser gehen wird, wenn Du aufhörst darüber nachzusinnen wie schlecht es Dir geht und wie schlecht die Welt ist. Sehe doch mal das Gute das Dir widerfährt. Du bist aus der Organisation raus, Dir wurden die Augen geöffnet. Du brauchst nicht mehr als Blinde in die Grube fallen, da Du nun sehen kannst. Damit hast Du allen aktiven Zeugen Jehovas einiges voraus. Ist das nicht ein Grund zum jubeln?

          Heute denke ich nicht mehr darüber nach, was mir noch alles widerfahren wird, sondern ich sehne mich nach der himmlischen Stadt, die mit Jesus Christus kommen wird. Jeder hat es selbst in der Hand, ob er sich auf das positive oder das negative im Leben konzentriert. Konzentrierst Du Dich auf das negative, ist das eine Abwärtsspirale die weiter zu negativen Erlebnissen führt. Hälst Du nach dem Positiven Ausschau, dann spürst Du jeden Tag die Hand Gottes, die sich schützend über Dich erstreckt und Dir fällt immer wieder neues auf, was für Dich gut läuft und das jeden Tag mehr und mehr.

          Ich verbiete Dir auch nicht, hier weiter negatives zu schreiben. Wenn Du willst dann schreib Dir alles von der Seele, aber am Ende wird es Dir nicht besser gehen, da bin ich mir sicher. Um Deinetwillen solltest Du Dich mit guten Dingen beschäftigen und dann kommst Du aus dem Tal heraus in dem Du Dich gerade befindest. Du kannst es mir glauben, ich weiß es, denn ich war ganz unten.

          Liebe Grüße Manfred

          PS: Als ich mich umbringen wollte, damit die Schmerzen endlich aufhörten, da habe ich es sein gelassen, weil ich dann meine Familie im Stich gelassen hätte. Also habe ich zu Jehova gebetet und habe ihm gesagt, er möchte mir wenigstens soviel Kraft geben, dass ich irgendwie das Geld zusammen bringe, damit mein Sohn seine teure Nahrung und seine Medizin bekommen kann und mich am Leben erhalten. Wenn er das macht, dann möchte ich mein Leben in seinen Dienst stellen. Er hat sein Wort gehalten, jetzt halte ich meins. Übrigens, die Schmerzen hörten von dem Zeitpunkt an auf, als ich die Entscheidung getroffen hatte mich nicht vor den Zug zu werfen. Der Geist ist stärker als das Fleisch.

      3. Omma@Ruth says:

        Liebe Ruth,

        auch, wenn ich etwas anders denke, weißt du, dass ein treuer Prophet ähnlich gedacht hat, wie du?

        Habakuk 1:13-17 (Hoffnung für alle)
        13 Du bist zu heilig, um Böses mit ansehen zu können; du erträgst es nicht, wenn Menschen misshandelt werden. WARUM SIEHST DU DANN ZU, wie unsere Feinde heimtückisch über uns herfallen? WARUM SCHWEIGST DU, wenn diese Verbrecher andere vernichten, die doch viel rechtschaffener sind als sie?
        14 Du lässt sie mit uns umgehen wie mit Fischen und anderen Meerestieren,
        15 die man mit Angeln und Netzen fängt. Voller Freude jubeln sie über den guten Fang.
        16 Sie bringen ihren Netzen Opfer dar und verbrennen Weihrauch für sie, denn ihnen verdanken sie die reiche Beute.
        17 WIE LANGE NOCH DÜRFEN DIE FEINDE DAS SCHWERT ZIEHEN UND GANZE VÖLKER ERBARMUNGSLOS NIEDERMETZELN?

        Beachte bitte, was der Prophet, nach diesen Fragen an den Höchsten, tut. Noch interessanter ist die Antwort, die er bekommt, wir können viel daraus lernen.

        Habakuk 2:1-3
        1 Jetzt will ich meinen Platz auf dem Turm an der Stadtmauer einnehmen. Dort halte ich wie ein Wachposten Ausschau und WARTE GESPANNT DARAUF, WAS DER HERR MIR AUF MEINE KLAGE ANTWORTEN WIRD.
        2 Der Herr sprach zu mir: „Was ich dir in dieser Vision sage, das schreibe in deutlicher Schrift auf Tafeln! Jeder soll es lesen können.
        3 Denn was ich dir jetzt offenbare, WIRD NICHT SOFORT EINTREFFEN, SONDERN ERST ZUR FESTGESETZTEN ZEIT. ES WIRD SICH GANZ BESTIMMT ERFÜLLEN, DARAUF KANNST DU DICH VERLASSEN. WARTE GEDULDIG, SELBST WENN ES NOCH EINE WEILE DAUERT! Dies ist die Botschaft: ……..

        Ja, seien wir nicht ungeduldig, vertrauen wir auf unsere Beiden Höchsten. Wir können uns darauf verlassen, dass sie zu IHRER Zeit eingreifen werden. Was, wann und wie sie etwas machen, es ist immer gut, auch wenn wir manches nicht verstehen.

        2. Petrus 3:8,9
        8 Doch eins dürft ihr dabei nicht vergessen, liebe Freunde: Was für uns ein Tag ist, das ist für Gott wie tausend Jahre; und was für uns tausend Jahre sind, das ist für ihn wie ein Tag.
        9 WENN MANCHE ALSO BEHAUPTEN, GOTT WÜRDE SEINE ZUSAGE NICHT EINHALTEN, DANN STIMMT DAS EINFACH NICHT. GOTT KANN SEIN VERSPRECHEN JEDERZEIT EINLÖSEN. Aber er hat Geduld mit euch und will nicht, dass auch nur einer von euch verloren geht. Jeder soll Gelegenheit haben, zu Gott umzukehren.

        Sind das nicht warme und liebevolle Gedanken, von Manfred und BI?

        Manfred: „Ich wünsche Dir das Du das Gute erkennen vermagst, damit Du nicht mehr so deprimiert bist.“

        Bruderinfo: „Wenn ich dann aber nachdenke und auf die KLEINEN DINGE achte, bemerke ich dass wir nicht gänzlich verlassen sind noch im Stich gelassen werden von unserem Schöpfer. Im Gegenteil. In der Not erkenne ich oft den Ausweg, … „

        Und wie wirkte es sich beim Propheten aus, als er unter Gebet über alles nachdachte?

        Habakuk 3:1,2,16-19
        1 Ein Gebet des Propheten Habakuk:
        2 Herr, ich habe deine Botschaft gehört. Dein Plan erfüllt mich mit Ehrfurcht. Führe ihn aus, sobald es geht, vollende dein Werk, damit wir es noch erleben! Auch wenn du im Zorn handelst – hab Erbarmen!
        16 ALS MIR DER HERR DIES ALLES ZEIGTE, fing ich am ganzen Leib an zu zittern. Seine Worte ließen meine Lippen beben, der Schreck fuhr mir in die Glieder, ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten. JETZT WARTE ICH SEHNSÜCHTIG AUF DEN TAG, an dem das Unheil über dieses Volk hereinbricht, das uns angegriffen hat.
        17 Noch trägt der Feigenbaum keine Blüten, und der Weinstock bringt keinen Ertrag, noch kann man keine Oliven ernten, und auf unseren Feldern wächst kein Getreide; noch fehlen Schafe und Ziegen auf den Weiden, und auch die Viehställe stehen leer.
        18 UND DOCH WILL ICH JUBELN, WEIL GOTT MIR HILFT, DER HERR SELBST IST DER GRUND MEINER FREUDE!
        19 JA, GOTT, DER HERR, MACHT MICH STARK; ER BEFLÜGELT MEINE SCHRITTE, WIE EINE GAZELLE KANN ICH ÜBER DIE BERGE SPRINGEN. Dieses Lied soll mit Saiteninstrumenten begleitet werden.

        Auch, wenn noch nichts zu sehen war, von den guten Dingen, so hatte er jetzt wieder neuen Mut geschöpft und spürte Freude.

        Liebe Ruth, auch ich wünsche dir von Herzen Mut und Freude!!!

        Es grüßt dich ganz herzlich deine Schwester Omma

      4. Alois says:

        Liebe Ruth

        Wir sollten nicht auf die Schiene geraten unseren Vater im Himmel die Verantwortung für die jetzige Welt zu geben. Unser himmlischer Vater kann überhaupt nichts dafür dass die Welt so ist wie sie ist.

        Auch was den Zeitpunkt des Eingreifens betrifft, unser himmlischer Vater kennt den idealsten Zeitpunkt des Eingreifens.

        2.Petr. 3
        9. [Der] Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, daß irgend welche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen.

        Würde das Ende zu früh kommen, dann würden Menschen nicht gerettet werden, die zum idealsten Zeitpunkt gerettet werden würden. Wir können nicht die Gedanken unseres Gottes kennen, aber ich bin mir sicher, er macht das völlig richtig.

        Man muss auch aufpassen dass man nicht in das Fahrwasser des alten Israel kommt. Nicht dass man vom Herrn als jemand angesehen wird der nicht auf dem richtigen Weg ist:

        Hes. 18
        25. Und ihr sprechet: Der Weg des Herrn ist nicht recht. Höret doch, Haus Israel: Ist mein Weg nicht recht? Sind nicht vielmehr eure Wege nicht recht?

        Liebe Grüße
        Alois

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