75 Comments
  • Knecht Jesu Christi
    Februar 12, 2016

    Hallo ihr lieben,

    Was sagte Jesus Christus zur Nikodemus nach dem Wiedergeburtslehre:

    Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. _Johannes 3:18_

    Und Was sagte Johannes der Täufer über Jesus Christus:

    Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. _Johannes 3:36_

    Wann würden wir es begreifen was Jesus Christus für uns Menschen bedeutet? Er ist das Leben, der Weg und die Wahrheit.

    Liebe Grüße

    Knecht Jesu Christi

  • piti
    Februar 12, 2016

    Liebe Geschwister.
    Lieber Gerd,
    ich komme deiner Aufforderung zur Beteiligung jetzt nach.
    Ein durchweg einheitliches Verständnis des Gerichts habe ich nicht.
    Ist eher ein Dualistisches, wie du sagst, auch bei mir.
    Es fängt schon damit an Gericht zu definieren.
    Wer kommt ins Gericht und wer nicht?
    Haben die Ältesten ein schweres Gericht zu erwarten, als der Gläubige?
    Asoziiert das nicht, das auch Gläubige ins Gericht kommen, obwohl der Herr Gegenteiliges sagt?
    Ist Gericht im Sinne von Verurteilung oder im Sinne der Läuterung, wie durch Feuer?
    Ist es eine ewige Strafe für den Rest?
    Was sollte das bezwecken? Gerechtigkeit?
    Welche Bedeutung hat dieses Äon? Zeitabschnitt? Berechneter Zeitabschnitt, im Sinne des Urteils?
    Friede pit

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Danke lieber pit,

    dass du dich dazu gemeldet hast, so schmoren Manfred und ich nicht im eigenen Saft herum 😉

    Der Begriff „Gericht“ und „Urteil“ hat schon in der weltlichen Gerichtsbarkeit einige Varianten, härtere und weniger harte Urteile. In unserem Fall geht es aber darum: was b l e i b t am ENDE übrig?

    Nehmen wir die Dämonen, die ja frei von der sog. „Erbsünde“ sind und waren. Der Bibelschreiber Judas hat in seinem kurzen Brief mehr als genug gerichtliche Szenarien gezeigt, die die Frage erhebt: was sind denn „ewige Ketten“? Beispiel daraus:

    6 und Engel, die ihren ersten Zustand nicht bewahrt, sondern ihre eigene Behausung verlassen haben, hat er zum Gericht des großen Tages mit ewigen Ketten unter der Finsternis verwahrt.

    Sind das nur „geistige Ketten“? Erst der dort genannte „Tag des Gerichts“ wird klar machen, ob diese genannten Engel je wieder „Arbeitsengel“ sein dürfen, oder total aus der göttlichen Bildfläche verschwunden sein werden. Jakobus schrieb, dass die Dämonen glauben und zittern – vor w a s zittern sie?

    Laden wir auch andere hier ein ihre Sicht dazu kundzutun – auch unser LEBEN, außerhalb jeglicher Kirche oder Sekte hängt davon ab, wie wir die Urteile, die uns vielleicht erspart bleiben, einordnen!

    Auch Frieden!
    Gerd

  • Manfred
    Februar 12, 2016

    Lieber Pit,

    ich möchte mal auf einen Punkt eingehen, den Du angeführt hast:
    Asoziiert das nicht, das auch Gläubige ins Gericht kommen, obwohl der Herr Gegenteiliges sagt? – Zitat Ende.

    Ja, das glaube ich. Denn man kann gläubig sein und trotzdem das Wort Gottes übertreten. Wenn Jesus zum Beispiel sagt: Richte nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet, dann wäre das so ein Punkt wo man obwohl gläubig ein Gericht empfangen würde. In Hes. 33 steht:

    11 Sage zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, HERR1: Wenn ich Gefallen habe am Tod des Gottlosen2! Wenn nicht vielmehr daran, dass der Gottlose von seinem Weg umkehrt und lebt! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Ja, warum wollt ihr sterben, Haus Israel? 12 Und du, Menschensohn, sage zu den Söhnen deines Volkes: Die Gerechtigkeit des Gerechten wird ihn nicht retten am Tag seines Vergehens; und die Gottlosigkeit des Gottlosen – er wird durch sie nicht stürzen an dem Tag, da er von seiner Gottlosigkeit umkehrt. Und die Gerechtigkeit des Gerechten – er wird durch sie nicht leben können an dem Tag, da er sündigt. 13 Wenn ich dem Gerechten sage: „Leben soll er!“, und er verlässt sich auf seine Gerechtigkeit und tut Unrecht, so wird all seiner gerechten Taten3 nicht gedacht werden, sondern um seines Unrechts willen, das er getan hat, deswegen wird er sterben. 14 Wenn ich aber zum Gottlosen sage: „Sterben musst du!“, und er kehrt von seiner Sünde um und übt Recht und Gerechtigkeit, 15 so dass der Gottlose das Pfand zurückgibt, Geraubtes erstattet, in den Ordnungen, die zum Leben führen, lebt4, ohne Unrecht zu tun, so soll er am Leben bleiben, er soll nicht sterben. 16 All seiner Sünden, die er begangen hat, soll ihm nicht gedacht werden; Recht und Gerechtigkeit hat er geübt; er soll am Leben bleiben. 17 Und die Söhne deines Volkes sagen: Der Weg des Herrn ist nicht recht, wo doch ihr eigener Weg nicht recht ist. 18 Wenn der Gerechte von seiner Gerechtigkeit umkehrt und Unrecht tut, so wird er deswegen sterben. 19 Und wenn der Gottlose von seiner Gottlosigkeit umkehrt und Recht und Gerechtigkeit übt, so wird er um ihretwillen leben. 20 Ihr aber sagt: Der Weg des Herrn ist nicht recht. Ich werde euch richten, jeden nach seinen Wegen, Haus Israel.

    Ein Ungerechter kann von seinem Bin auf dem Weg, Gruss Wolfgang umkehren und wird deshalb leben und ein Gerechter kann ebenfalls umkehren und dadurch sterben. Wer Gerecht ist, ist auch gläubig, denn man wird aufgrund des Glaubens gerecht gesprochen.

    Wir selbst haben es somit in der Hand, ob wir in das Gericht kommen oder nicht.

    Liebe Grüße Manfred

  • piti
    Februar 12, 2016

    Lieber Manfred,
    du setzt Gericht mit Verurteilung gleich.
    Für was aber brauche ich ein Gericht, wenn das Urteil ja eh schon feststeht?
    Friede pit

  • Josia
    Februar 12, 2016

    Hallo zusammen,

    bezüglich des Feuersee´s habe ich mal verglichen:

    Die Bibelübersetzung der JW sagt:
    2.Thessalonicher 1:9
    Gerade diese werden die richterliche Strafe+ ewiger Vernichtung+ erleiden, hinweg von dem Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke,

    Die Elberfelder sagt an dieser Stelle:
    sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke9,

    Die ZJ lehren meines Erachtens also die ewige Vernichtung, die Nichtexistenz, bei der Elberfelder wird vom Verderben gesprochen. Verderben vom Angesicht heißt für mich eher, das ich keine Möglichkeit mehr habe unseren Herrn Jesus zu sehen. Das kann aber bedeuten, das man das noch bewusst wahrnimmt, also noch existiert.

    Nur ein Gedanke
    STefan

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Klingt nachvollziehbar, lieber Stefan!

    Wo man noch „Heult und Zähneklappert“, da existiert der oder die noch.
    Die Frage bleibt offen: und w i e endet das Ganze, oder Ende nie? Wo spielt sich das ab? Was machen die Dämonen wenn sie keine Zähne haben?

    Es bleiben genug Fragen offen….

    Morgengrüße!
    Gerd

  • Knecht Jesu Christi
    Februar 12, 2016

    Lieber Gerd,

    Die Demonen werden Zähne haben wenn sie einen leiblichen gestallten sich umwandeln. Sie können auch als Menschen unter uns sein als brüllender Löwen.

    Es gibt genug Beispiele im alten u. neuen Testament.

    Mit freundlichen Grüßen

    Knecht Jesu Christi

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Möglich, lieber Knecht,

    heute machen es manche Dämonen mit den geeigneten Medien, sie entnehmen denen oft das Ektoplasma aus Mund und Nase und machen sich etwas sichtbar. Maria Silbert aus Graz war im Trance oft unterwegs, beim Erwachen aus dieser wusste sie nichts davon, denn Trance ist ein Zustand ähnlich der Hypnose. Denn das selbsttätige Sichtbarmachen wurden den abgefallenen Engeln genommen.

    Ob sie dann beim Endgericht sich wieder materialisieren können, das bleibt Spekulation.
    Aber die Dämonen sind unter uns, kein Wunder, dass wir genug Elend und troubles haben.

    Es wird noch ärger kommen, befürchtet –

    Gerd

  • Manfred
    Februar 12, 2016

    Liebe Geschwister,

    der Gerd hatte angeregt: Schreiben wir lieber, ob GOTT bei der Wiederkunft Jesu auf Erden „aufräumen“ wird und w i e das sein könnte, dann haben alle Mitleser was davon. – Zitat Ende.

    Das ist eine sehr gute Idee, versuchen wir doch anhand der Bibel mal herauszubekommen, ob der größte Teil der Menschheit von Jesus vernichtet wird oder ob es doch eine bessere gute Botschaft in der Bibel gibt. Fangen wir mit Mat. 24 an:

    Mat.24:3; Elb: 3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?

    Mit der Ankunft von Jesus wird auch das Zeitalter seiner Vollendung entgegengehen. Dann soll ja ein neues Zeitalter beginnen, nämlich das 1.000 jährige Reich des Sohnes Gottes. Was bedeutet es aber für die Menschen, die das erleben werden? Es heißt weiter:

    22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

    Gerettet zu sein bedeutet die 1.te Auferstehung, denn nur über diese Personen hat der Tod keine Gewalt mehr. Es gibt aber auch Menschen, die an der 2.ten Auferstehung zum ewigen Leben kommen und somit bedeutet nicht gerettet zu sein nicht das man deshalb buchstäblich tot ist. Im Grunde würde es nur bedeuten, dass niemand an der 1.ten Auferstehung teilhaben könnte, wenn die Tage nicht verkürzt würden. Dann würde es die Gruppe der symbolischen 144.000/Auserwählten nicht mehr geben. Damit es also noch Menschen gibt, die an der 1.ten Auferstehung teilhaben, deshalb werden die Tage verkürzt.

    Die Zeichen bis zur Ankunft von Jesus lasse ich mal weg, ich zitiere die Bibeltexte, die etwas darüber aussagen, wenn Jesus gekommen ist und was er dann tun wird. Also lesen wir den nächsten Text:

    40 Dann werden zwei auf dem Feld sein, einer wird genommen und einer gelassen; 41 zwei Frauen werden an dem Mühlstein mahlen, eine wird genommen und eine gelassen.

    Damit könnte die Einsammlung der Auserwählten gemeint sein, denn vorher stand ja im Vers 30 und 31:

    30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.

    Wenn Jesus sichtbar zur Erde herunterkommt, werden es alle sehen, die Engel werden zu dieser Zeit die Auserwählten versammeln und das so machen wie es im Vers 40 und 41 beschrieben wurde. Da arbeiten zwei auf einem Feld, der eine wird mitgenommen und der andere zurück gelassen. Das derjenige zurück gelassen wurde, muss nicht bedeuten dass er sterben wird. Er wird nur nicht zu Jesus mitgenommen.

    Bisher deutet noch nichts auf die Vernichtung von vielen Menschen hin. Einzig bei dem bösen Sklaven wird so etwas angedeutet. Allerdings kann man auch dort zu einer anderen Sichtweise kommen, je nachdem welche Bibelübersetzung man verwendet. Ich zitiere mal drei unterschiedliche Übersetzungen:

    Elberfelderübersetzung
    48 Wenn aber jener als böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt auf sich warten, 49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und isst und trinkt mit den Betrunkenen, 50 so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß, 51 und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil festsetzen bei den Heuchlern; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

    Hoffnung für alle
    48 Wenn aber ein Verwalter unzuverlässig ist und im Stillen denkt: ‚Ach was, es dauert bestimmt noch lange, bis mein Herr kommt‘, 49 und er fängt an, seine Mitarbeiter zu schlagen und Trinkgelage zu veranstalten, 50 dann wird die Rückkehr seines Herrn ihn völlig überraschen. Sein Herr kommt, wenn er nicht damit rechnet. 51 Er wird den unzuverlässigen Verwalter hart bestrafen und ihm den Lohn geben, den die Heuchler verdienen. Er wird ihn hinausstoßen, dorthin, wo es nur Weinen und ohnmächtiges Jammern gibt.“

    Einheitsübersetzung
    48 Wenn aber der Knecht schlecht ist und denkt: Mein Herr kommt noch lange nicht!, 49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, wenn er mit Trinkern Gelage feiert, 50 dann wird der Herr an einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; 51 und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Heuchlern zuweisen. Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.

    Einige Übersetzungen schreiben, dass dieser böse Sklave in Stücke gehauen wird, die HFA schreibt, dass der unzuverlässige Sklave hart bestraft wird, aber in allen Übersetzungen steht, dass er den Lohn der Heuchler bekommen wird und dort wird er heulen und jammern oder mit den Zähnen knirschen. Wer noch mit den Zähnen knirschen kann oder heulen, der kann eigentlich nicht tot sein.

    Ich will mich da nicht festlegen, was mit ihm genau passiert, aber die Texte lassen auch die Möglichkeit zu, dass selbst der böse Sklave nicht buchstäblich getötet wird, sondern eben sehr hart bestraft wird. Wie diese Strafe aussieht, das steht hier nicht. Selbst wenn es für diesen Sklaven den buchstäblichen Tod bedeuten würde, heißt es noch lange nicht, dass andere Menschen, die gar keine Knechte Gottes waren, ebenfalls den Tod finden werden. Bishier erst einmal. Fortsetzung folgt.

    Ich wünsche allen einen schönen Abend.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Finde ich gut Manfred!

    Was lernen wir allein aus den Gleichnissen Jesu? Allein das, Matth. 13:
    11 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Weil euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu wissen, jenen aber ist es nicht gegeben;
    12 denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird Überfluß haben; wer aber nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, genommen werden.

    Die 7 Gleichnisse dort zeigen, dass das Verstehen, unabhängig ist von Kirche, Sekte, Konfession! Wie enden sie für die, die Jesus verstanden, und zwei Möglichkeiten als „Pointe“ des Gesagten bleiben dann, konzentrieren wir uns darauf!

    17 denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr anschauet, und haben es nicht gesehen; und zu hören, was ihr höret, und haben es nicht gehört.
    19 So oft jemand das Wort vom Reiche hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; dieser ist es, der an den Weg gesät ist.
    20 Der aber auf das Steinichte gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es alsbald mit Freuden aufnimmt;…

    30 Laßt es beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Leset zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune.

    Wie e n d e t das Ganze? So:

    34 Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Volksmengen, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,
    35 damit erfüllt würde, was durch den Propheten geredet ist, welcher spricht: „Ich werde meinen Mund auftun in Gleichnissen; ich werde aussprechen, was von Grundlegung der Welt an verborgen war.“

    36 Dann entließ er die Volksmengen und kam in das Haus; und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut des Ackers.
    37 Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen,
    38 der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber, dies sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen;
    39 der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel.
    40 Gleichwie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein.
    41 Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche alle Ärgernisse zusammenlesen und die das Gesetzlose tun;
    42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.
    43 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in dem Reiche ihres Vaters. Wer Ohren hat [zu hören], der höre!

    Soweit ich es verstehe:
    Es akzeptieren die Gleichnisse nur die, denen Gott auf wundersame Weise das Verständnis dazu öffnet, diese werden auch gesegnet sein.
    Die es nicht verstehen und nicht für die Aussichten, die Jesus vorgibt, aufnahmefähig sind, kommen in einen Verbrennungsprozess. WAS mag das bedeuten?

    Diese zwei Möglichkeiten kommen in Matth. 13 durch Jesu Worte noch einmal klar:

    51 [Jesus spricht zu ihnen:] Habt ihr dies alles verstanden? Sie sagen zu ihm: Ja, [Herr].
    52 Er aber sprach zu ihnen: Darum ist jeder Schriftgelehrte, der im Reiche der Himmel unterrichtet ist, gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatze Neues und Altes hervorbringt.

    Die Gleichnisse sind nun mal schwarz und weiß, wobei weiß leichter zu erklären ist 😉

    Mit Gruß!
    Gerd

  • Manfred
    Februar 12, 2016

    Lieber Gerd,

    Du hast aus dem Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut zitiert und da möchte ich auch auf einen bestimmten Teil aufmerksam machen:

    40 Gleichwie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein.
    41 Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche alle Ärgernisse zusammenlesen und die das Gesetzlose tun;
    42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

    Auch hier haben wir die gleiche Formulierung wie bei dem bösen Sklaven, nämlich das sie weinen und mit den Zähne knirschen werden. Aus der Geschichte der drei Hebräer die in den Feuerofen geworfen wurden wissen wir, dass selbst die Soldaten die sie reinwarfen durch die enorme Hitze sofort gestorben sind. Aber die drei Hebräer überlebten selbst im Inneren weil ein Engel sie beschützt hat. Was ich sagen will, wenn es im Gleichnis vom Unkraut um einen buchstäblichen Feuerofen gehen würde, dann würde garantiert keiner mehr weinen oder mit den Zähnen knirschen. Sie wären einfach tot. Wie könnte es also gemeint sein, auch da gibt das Wort Gottes Aufschluss:

    Off. 3:14-19; Elb:
    14 Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Dies sagt, der „Amen“7 heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:
    15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest!
    16 Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.
    17 Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts!, und nicht weißt, dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist,
    18 rate ich dir, von mir im Feuer geläutertes Gold zu kaufen, damit du reich wirst; und weiße Kleider, damit du bekleidet wirst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du siehst.
    19 Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tu Buße!

    Mal. 3:1-3; Elb:
    1 Siehe, ich sende meinen Boten, damit er den Weg vor mir her bereite. Und plötzlich kommt zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Engel des Bundes, den ihr herbeiwünscht, siehe, er kommt, spricht der HERR der Heerscharen.
    2 Wer aber kann den Tag seines Kommens ertragen, und wer wird bestehen bei seinem Erscheinen? Denn er wird wie das Feuer eines Schmelzers und wie das Laugensalz von Wäschern sein.
    3 Und er wird sitzen und das Silber schmelzen und reinigen, und er wird die Söhne Levi reinigen und sie läutern wie Gold und wie Silber, so dass sie Männer werden, die dem HERRN Opfergaben in Gerechtigkeit darbringen.

    Durch Feuer kann man Silber und Gold läutern, also von Unreinem trennen. Wer also von Feuer geläutert wird, der muss am ende noch leben, ansonsten macht das Läutern keinen Sinn. Oder wie siehst Du das?

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Lieber Manfred,

    ich sehe immer wieder eine TRENNUNG von einer Materie zu einer anderen. Was will der Läuterer bewirken? Das Bibellexikon zeigt es so:

    Läuterer – Bibel-Lexikon

    Gott ist der Läuterer seines Volkes, so wie die kostbaren Metalle von der Schlacke, die an ihnen haftet, befreit werden müssen (Spr 25,4; Jes 48,10; Sach 13,9; Mal 3,2.3). Gott p r ü f t so das Herz des Gläubigen (1. Thes 2,4) und seinen Glauben, was Ausharren bewirkt (1. Pet 1,7).

    Die Schlacke ist nun mal das was w e g gehört. Und wenn das Unkraut ins Feuer geworfen wird, dann kann es dort nicht weiter wachsen, es ist dann tot.

    Nun besagt der Hinweis Jesu auf einen feurigen Ort, dass es einen solchen geben könnte. Wenn uns das auch nicht behagt, so wie wir auch keine giftigen Pilze oder giftige Schlangen wollen, sie sind nun mal d a.

    Nun könnte man in der Manier Russells und seiner Nachfolger das Ganze relativieren, ich flüchte dann immer zu Offb. 20:

    13 Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.
    14 Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee.

    Dann gilt die Formel was tot ist, ist tot – reicht das?
    Nun mache ich wieder einen Abstecher zum Bibellexikon und bringe Auszüge:

    Hölle – Bibel-Lexikon

    1. Sheol bezieht sich auf einen unsichtbaren Ort oder Zustand, der unterschiedlich angewendet wird, je nach Zusammenhang des jeweiligen Abschnitts. Korah und seine Rotte und ihre Häuser fuhren hinab in den „Scheol“ (4. Mo 16,33). Jona sagte: „Ich schrie aus dem Schoß des Scheols“ (Jona 2,3). „Die Gottlosen werden zum Scheol umkehren“ (Ps 9,18). „Lebendig mögen sie hinabfahren in den Scheol, denn Bosheiten sind in ihrer Wohnung“ (Ps 55,16; Spr 7,27). Aber in Bezug auf die Erlösung, die der Glaube erwartet, hatte der „Scheol“ für die alttestamentlichen Gläubigen den Charakter ewigen Gerichts, und so wird der „Hades“ letztendlich in den Feuersee geworfen werden. Das Wort bezieht sich auch auf den Ort der Geister der Verstorbenen. Der Herr sagt: „Denn meine Seele wirst du dem Scheol nicht überlassen“ (Ps 16,10). Diese Bedeutung deckt sich mit

    2. αδης, Hades, das in Apostelgeschichte 2,27.31 verwendet wird, wo die zuletzt genannte Stelle zitiert wird. Auch in anderen Stellen hat es die gleiche Bedeutung: Mt 11,23; 16,18; Lk 16,23; Off 1,18; 6,8; 20,13.14.

    3. γεεννα, Gehenna, das griechische Wort für die zwei hebräischen Wörter, die „Tal Hinnoms“ bedeuten. Es war der Ort in der Nähe von Jerusalem, an dem die Juden ihre Kinder für heidnische Götter durchs Feuer gehen ließen, der später verunreinigt wurde (2. Kön 23,10). Ein beständiges Feuer machte es zu einem passenden Bild von dem Ort ewigen Gerichts (Mt 5,22.29.30; 10,28; 18,9; 23,15.33; *) Mk 9,43.45.47; Lk 12,5; Jak 3,6). Der oben genannte Ort der Verunreinigung und des Feuers wird im A.T. auch Tophet oder Taphteh genannt (2. Kön 23,10; Jes 30,33; Jer 19,13).

    *) Bibelstelle anzeigen (ich habe obige Sätze verstärkt und die angegebenen Bibelstellen kopiert)

    Matthäus 5,22 Kontext

    Ich aber sage euch, dass jeder, der seinem Bruder [ohne Grund] zürnt, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber irgend zu seinem Bruder sagt: Dummkopf! Dem Synedrium verfallen sein wird; wer aber irgend sagt: Du Narr! Der Hölle des Feuers verfallen sein wird.

    Matthäus 5,29-30 Kontext

    29 Wenn aber dein rechtes Auge dich ärgert, so reiß es aus und wirf es von dir; denn es ist dir nütze, dass eines deiner Glieder umkomme und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen werde. 30 Und wenn deine rechte Hand dich ärgert, so haue sie ab und wirf sie von dir; denn es ist dir nütze, dass eines deiner Glieder umkomme und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen werde.

    Matthäus 10,28 Kontext

    Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle.

    Matthäus 18,9 Kontext

    Und wenn dein Auge dich ärgert, so reiß es aus und wirf es von dir. Es ist dir besser, einäugig in das Leben einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle des Feuers geworfen zu werden.

    Matthäus 23,15 Kontext

    Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr durchzieht das Meer und das Trockene, um einen Proselyten zu machen; und wenn er es geworden ist, so macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, zwiefach mehr als ihr.

    Matthäus 23,33 Kontext

    Schlangen! Otternbrut! Wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen?

    Lukas 12,5 Kontext

    Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat in die Hölle zu werfen; ja, sage ich euch, diesen fürchtet.

    Elberfelder Übersetzung (Version 0.6 von bibelkommentare.de)
    ————————————

    Es wird ein unguter O r t angezeigt, wie der im Detail sein mag? Vielleicht: etliche Milliarden Jahre im Fleisch auf ERDEN zu leben (= eingesperrt) sein? Ich vermutete nur…

    Weiter forschen und raten 🙂

    Liebe Grüße!
    Gerd

  • Manfred
    Februar 12, 2016

    Lieber Gerd,

    Du hast geschrieben: Die Schlacke ist nun mal das was w e g gehört. Und wenn das Unkraut ins Feuer geworfen wird, dann kann es dort nicht weiter wachsen, es ist dann tot. – Zitat Ende.

    Sowie der Weizen für den Gerechten steht, so steht das Unkraut für den Ungerechten. Wenn Gott einen Menschen somit in das Feuer wirft um ihn zu läutern, dann betrifft das die Ungerechten und nicht die Gerechten. Denn die Gerechten kommen nicht in das Gericht. Sie sind aufgrund ihres Glaubens an den Sohn Gottes, bereits vom Tod zum Leben übergegangen. Demnach müsste das Unkraut geläutert werden. Es handelt sich ja hierbei um ein Gleichnis, dass man auf eine tatsächliche Begebenheit anwenden kann.

    Was den Feuersee betrifft, da bin ich auch der Meinung, dass es aus diesem kein Entrinnen gibt, aber das wird für die allermeisten Menschen erst am Ende der 1.000 Jahre zukommen.

    Du sagst: Dann gilt die Formel was tot ist, ist tot – reicht das? – Zitat Ende.

    Nein, so einfach ist das nicht. Es gibt auf BI einen Artikel mit dem Thema:

    Lass die Toten Ihre Toten begraben!
    bruderinfo.de/lehren-jesu/1075/

    Tot ist eben nicht gleich tot. Das macht die Unterscheidung daher etwas schwierig. Genauso ist es mit dem Wort „Hölle“. Was stellen wir uns darunter vor und woher wissen wir das was wir uns darunter vorstellen?

    Unsere Wahrnehmung zu dem Wort „Hölle“ wurde durch andere Menschen geprägt, nicht aber durch das Wort Gottes. Die Art wie dort von der Hölle gesprochen wird, hat die Ansichten der Menschen zugegebenermaßen mit geprägt aber in Wirklichkeit weiß kein Mensch genau was die Hölle ist. Das es ein Ort ist wo die Menschen vom Teufel gequält werden, das glaube ich nicht. Doch wie genau die Hölle sein wird, weiß ich auch nicht. Die Bibel sagt ja nicht viel darüber. Allerdings ist etwas sehr auffällig. Es gibt in der Bibel immer zwei völlige Gegensätze:

    Gut und Böse
    Gerecht und Ungerecht
    Licht und Finsternis
    Lebendig und Tot
    Wahrheit und Lüge
    Weizen und Unkraut
    Auferstehung und Verdammnis
    Wasser des Lebens und Feuer
    in das Königreich eingehen und hinausgeworfen werden

    usw.

    Der erste Punkt ist immer Positiv, der zweite Punkt ist negativ. Würde man für den ersten Punkt als Oberbegriff verwenden:

    „Königreich Gottes“, dann könnte man unter dem Begriff „Hölle“ alle zweiten Punkte zusammen fassen.

    Das würde bedeuten, wer es nicht schafft bei der 1.ten Auferstehung in das „Königreich Gottes“ einzugehen, der wird während der 1.000 Jahre in das Gericht der Hölle geworfen, eben in das Feuer um geläutert zu werden. Wo alle Menschen sind, die eben nicht zur ersten Gruppe gehören. Dann werden diese Menschen am Ende der 1.000 Jahre aufgrund ihrer Werke während der 1.000 Jahre gerichtet und haben damit die Möglichkeit durch die 2.te Auferstehung ebenfalls ins Königreich Gottes einzugehen. Wer dann immer noch böse sein will, für den ist dann endgültig alles vorbei.

    Das ist zumindest mein persönliches Verständnis des Wortes „Hölle“. Übrigens hast Du sogar den entsprechenden Bibeltext genann gehabt:

    Matthäus 23,33 Kontext
    Schlangen! Otternbrut! Wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen?

    Die Hölle ist das Gericht das die Menschen durchlaufen müssen, die nicht aufgrund ihres Glaubens an den Sohn Gottes gerettet worden sind.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Interessante Gedanken, lieber Manfred,

    erinnert an den Dualismus.
    Bibellexikon sieht es auch wie du. Wäre schön wenn andere Mitleser auch sowas wie ihren Senf beisteuern könnten, auch was eventuell dagegen spricht. Nun was ich am Anfang nannte:

    Feuer – Bibel-Lexikon

    Gott wurde schon früh im Feuer offenbart. Dieses Bild zeigt den durchforschenden Charakter seines gerechten Gerichts, sei es in der Anerkennung des Guten oder in der Verurteilung des Bösen. Der Hauptgedanke, den die Schrift bei dem Bild des „Feuers“ verfolgt, ist Gericht.

    Als Mose sich am Horeb dem brennenden Dornbusch näherte, wurde er aufgefordert, nicht näher hinzuzutreten (2. Mo 3,5). Er sollte seine Schuhe ausziehen, denn der Ort war heilig. Gott sprach zu ihm aus dem brennenden Dornbusch (2. Mo 3,1-6).
    Auf dem Berg Sinai war „das Ansehen der Herrlichkeit des HERRN wie ein verzehrendes Feuer“ (2. Mo 24,17). Mose verkündete Israel, dass der HERR ein „verzehrendes Feuer“ ist (5. Mo 4,24).
    Als Aaron seinen Dienst in der Stiftshütte begann, ging Feuer von dem HERRN aus und verzehrte auf dem Altar das Brandopfer und das Fett (3. Mo 9,24; vgl. 1. Kö 18,38; 1. Chr 21,26; 2. Chr 7,1-3).
    Nadab und Abihu opferten „fremdes Feuer“. Wieder ging Feuer von dem HERRN aus und verzehrte sie (3. Mo 10,1.2). So offenbarte Gott sich selbst im Feuer. Er zeigte seine Annahme der Opfer, indem er Feuer vom Himmel sandte.
    Gott rechtfertigte und bestätigte seinen Diener Elia, als er allein gegen die Propheten des Baal auftrat. Gott ließ Feuer vom Himmel herabfallen und „das Brandopfer und das Holz und die Steine“ wurden verzehrt (1. Kö 18,38). Gott trat für seine eigene Ehre mit diesem Feuer ein, indem er solche, die ihm im Ungehorsam nahten, verzehrte.

    Im N.T. wird der Satz „unser Gott ist ein verzehrendes Feuer“ (Heb 12, 29) zitiert, um die Schlacken im Christen zu verzehren, so wie Gold geläutert und im Feuer gereinigt wird. Die Bösen werden mit unauslöschlichem Feuer gerichtet und bestraft. Von den Bösen heißt es auch, dass sie mit Feuer getauft werden (Mt 3,11.12). Eines der schrecklichsten Dinge, die mit diesem Wort verbunden sind, ist die Beschreibung des Ortes der ewigen Strafe als „Feuersee“ (Hölle: Off 19,20; 20,10.14.15). Welch eine Gnade, davon gerettet zu sein!

    Verstärkung von mir

    Befreite Grüße!
    Gerd

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    An alle die „schwere Speise“ analysieren und verdauen können 🙂

    Von den Schriften des „Konkordanten Verlages“ sind mir nachfolgend gescannte Ansichten schon vertraut, über die ich grübele. Es geht um die sog. „2 Evangelien“, während ich die Ansichten CHRISTI bei Paulus als Ergänzung einschätze, werden im Artikel auch unterschiedliche Adressaten vermutet. Wie ein ZJ sagen würde; entweder an die „himmlische Klasse“, oder an die „irdische Klasse“…

    Nun kam ein Artikel bei „Gnade und Herrlichkeit“, 3/2016 (nicht Konk. Verlag!), wo ein Artikel beginnt von Roman Nies, ab Seite 124, mit Titel „Heilsgeschichtliche Betrachtung“ – ich scanne ab S. 128, ich hoffe es ist lesbar, wirkt leider wie gestreut :

    …14. Christusgläubige Juden aus Jerusalem reisten Paulus sogar nach
    und verbreiteten die Falschmeldung, er würde auch Juden lehren,
    dass sie die Thora nicht mehr halten müssten. Das zeigt, dass die
    jüdischen Christen noch die Thora befolgten und den Opferdienst
    für notwendig hielten. Deshalb musste Paulus, als er nach Jeru-
    salem kam, um sie zu überzeugen, dass er als Jude die Thora
    nach wie vor hielt, ein Opfer im Tempel erbringen. Wäre Paulus
    der Ansicht gewesen, man bräuchte als Jude keine Opfer mehr
    bringen, wäre dieses Verhalten ebenfalls Heuchelei gewesen, das
    gleiche Verhalten, welches er dem Petrus vorgeworfen hatte.
    15. Die Tatsache, dass Juden aus Jerusalem, die Christusgläubige
    geworden waren, Paulus angingen und nicht die anderen Apostel
    und auch nicht Jakobus, den Gemeindevorsteher in Jerusalem,
    zeigt außerdem, dass die anderen Apostel und Jakobus sowie al-
    le jüdischen Christen, nicht das Gleiche predigten wie Paulus. Of-
    fenbar hatten sie nichts an der Verpflichtung, die Thora minutiös
    einzuhalten, geändert. Sie unterschieden sich diesbezüglich of-
    fenbar nicht von den nichtchristlichen Juden, mit denen sie zu-
    sammenlebten. Für religiöse Juden ist es auch heute noch ein
    Sakrileg, überhaupt daran zu denken, dass die Thora nicht mehr
    zu beachten wäre. Zu keiner Zeit erlaubte das Judentum seinen
    Angehörigen, die Thora nicht mehr einzuhalten. Und auch Jesus
    bestätigte diese Sichtweise ausdrücklich, wenn auch vor Seinem
    Gang auf Golgatha.
    16. Auf der Grundlage dieser Tatsache und Überlegungen ist der
    frappierende Unterschied in der Lehre des Jakobusbriefs und der
    Briefe des Paulus leicht nachvollziehbar. Paulus hatte überall,
    wohin er kam, größte Schwierigkeiten, sich gegen die Juden und
    Judenchristen zu behaupten, die darauf bestanden, die Thora hal-
    ten zu müssen. Paulus lehrte den jüdischen Christen nicht, dass
    sie die Thora nicht mehr beachten müssten, aber er lehrte die
    Nicht juden, dass sie in Christus der Thora enthoben waren. Chris-
    ti Geist ist noch viel umfassender als die Thora. Er hat alles, was
    man beachten muss. Wenn man sagen würde Christi Geist ver-
    hält sich zur Thora wie die Bibel, im Geist Gottes verstanden, sich
    zu einem Buchstaben der Thora verhält, hätte man Christi Geist
    noch viel zu wenig gewürdigt.
    Schon hier ist zu bemerken, dass die obigen Punkte keine letztlichen
    Schlüsse zulassen, ob aus der Tatsache der zwei Evangelien und der
    zwei unterschiedlichen Adressaten, die bei den zwölf Aposteln nur Juden
    (und diejenigen, die Juden werden wollten) und bei Paulus Juden und
    Nicht juden waren, auch verschiedene Heilskörperschaften festzustellen
    sind.
    128

    Anders gesagt, wer in den Himmel zu Christus, zum Leib Christi, ins Kö-
    nigreich, zum Volk Israel, zur Braut, zum Bräutigam und so weiter kommt,
    das ist grundsätzlich noch einmal eine andere Frage.
    In der Schriftauslegung und Verkündigung werden diese Dinge meist
    „heillos“ durcheinandergebracht.
    Aus dem oben Gesagten ist die Schlussfolgerung unumgänglich, dass es
    im Wesentlichen zwei Evangelien gab – mit unterschiedlichem Inhalt,
    wenn auch mit dem gleichen Kern der guten Nachricht, dass Jesus Chris-
    tus für die Sündenschuld aller Menschen bezahlt hat.
    Es dürfte in Anbetracht der Fakten des Neuen Testaments klar sein: Über
    Jahrzehnte war ein Evangelium gepredigt worden, welches nicht das be-
    rücksichtigt hatte, was Paulus an Neuem in seine eigene Verkündigung
    mit einbezogen hatte. Schon deshalb ist es berechtigt zu sagen, die Be-
    hauptung, dass es immer nur ein und dasselbe Evangelium gab, ist
    nachweislich falsch und kann gar nicht richtig sein, weder historisch noch
    heilsgeschichtlich.
    Die Indizien, die man aus der Geschichte und aus dem Neuen Testament
    gewinnt, weisen sogar mehr als deutlich darauf hin, dass die ursprüngli-
    chen Jünger Jesu zu keiner Zeit damit angefangen haben, das zu verkün-
    digen, was typisch für die Verkündigung des Paulus war. Es deutet alles
    darauf hin, dass sie nur den Juden das Evangelium verkündeten. Ob sie
    den nicht jüdischen Zuhörern, die sie zweifellos auch hatten, etwas ande-
    res verkündeten, ist nicht bekannt. Sie hätten ihnen .paulinisch“ verkündi-
    gen können, um sie auf besondere Weise anzusprechen, was in der Pra-
    xis bedeutet hätte, dass sie zwei verschiedene Botschaften übermittelten.
    Es ist jedenfalls nicht anzunehmen, dass sie jemals damit aufgehört ha-
    ben sollten, den Juden anzuraten, an der Thora festzuhalten.
    Es war für die Nicht juden eine frohe Botschaft – ein Evangelium – als sie
    hörten, dass sie sich nicht beschneiden lassen mussten und nicht nach
    Jerusalem fahren mussten, um dort im Tempel zu opfern, und dass die
    Thora mit all ihren Geboten und Verordnungen nach wie vor nur für Juden
    galt. Dass sich bald die messianischen Juden fragten, ob die Freiheit bei
    der Nachfolge Christi wirklich so weit gehen durfte, ist verständlich. Auf
    der Apostelkonferenz wurde ihnen gesagt: „Das darf so sein. Das ist be-
    rechtigt.“
    Natürlich kamen bald die gleichen Fragen, wie wir sie aus unserer Zeit
    kennen: „Ja, heißt das jetzt, dass wir lügen und stehlen dürfen? Denn
    nach der Thora ist das ja verboten.“ Hierzu genügt meines Erachtens der
    Hinweis, dass auch ein einfältiger Weltmensch kaum auf die Idee kom-
    men würde, er dürfte in einem anderen Land einen Mord begehen, weil es
    doch nur nach dem Gesetz seines Herkunftslandes verboten sei. Das
    Argument der Thoraverehrer und .Thoraheiliqen“, man müsse eine Ein-
    stellung der Gesetzlosigkeit oder der moralischen Beliebigkeit haben,
    wenn man die Thora oder auch nur die Zehn Gebote nicht als Soll-
    129

    Vorschrift auffasst, ist nicht nur nicht stichhaltig, sondern geradezu gro-
    tesk. Zu bedenken ist auch, dass es ebenfalls unter Juden schon immer
    eine ganz unterschiedliche Meinung darüber gab, wie die Thora zu halten
    war. Das machte ja die Auseinandersetzung Jesu mit den Schriftgelehrten
    und den Pharisäern recht deutlich. Diese Unklarheit ist auch bei den heu-
    tigen Vertretern der These, dass die Thora zu beachten sei, zu beobach-
    ten. Es gibt messianische Juden, die die Auffassung vertreten, dass die
    Thora nun aus dem Geist Christi heraus zu halten wäre, als ob der Geist
    Christi sich sagen müsste: „Ich muss die Thora halten!“ Und manche
    evangelikalen Christen schließen sich dieser Auffassung an. Wenn man
    den Geist Christi als „Geist der Thora“ definiert, kommt man natürlich zu
    solchen Schlüssen. Aber das ist wenig hilfreich und kann leicht in die Irre
    führen.
    Andere vergeistigen die Institution Thora, als ob die Thora unabhängig
    von Jesus eine eigene Bedeutung hätte und sie etwas für sich Existieren-
    des sei. Das Paulinische war seinerzeit neu und es war „revolutionär“ neu.
    Und es ist eine unverzichtbare Ergänzung zur Verkündigung der zwölf
    Jesusjünger, denn nun kann man verstehen, dass die Thora als Zielge-
    bung verstanden werden kann, zum Ziel, zu Jesus Christus, hinzukom-
    men. Wenn man sich aber bei Christus angekommen wähnt und dann
    noch peinlich auf die Beobachtung von bestimmten Vorschriften pocht, ist
    man bei Christus noch gar nicht angekommen und tut recht daran, weiter
    den Ziel geber zu beachten.
    Bei einer Bibelkonferenzstätte referierte 2013 ein messianischer Jude,
    dass Paulus nur ein falsches Verständnis der Thora anmahnte, aber
    selbstverständlich dafür gewesen sei, dass auch ein Nicht jude weiterhin
    die Thora zu halten hätte. Dann verstieg er sich zu der Behauptung, dass
    Gott vor der Schöpfung die Thora „konsultiert“ hätte. Wie sich also Men-
    schen heute fragen sollen, „Was empfiehlt mir die Thora?“, hat Sich auch
    Gott einst fragen müssen, „Was empfiehlt Mir die Thora?“ Es fällt schwer,
    hier nicht an den Götzendienst im Alten Testament zu denken. Wer die
    Thora auf eine Stufe mit Gott stellt, der hat sicherlich den Boden der An-
    betung des Vaters und der Nachfolge des Sohnes verlassen. Es ist genau
    dieser Missbrauch der Thora, den Paulus mit aller Schärfe anging. Man
    kann auch ein Pharisäer sein, der an die Messianität Jesu glaubt und
    dennoch nicht ganz im Herzen belehrt ist.
    Man kann also mit Sicherheit sagen, dass der Inhalt des Evangeliums,
    welches die zwölf Jünger Jesu einschließlich seines Bruders Jakobus
    verkündeten, bei ganz wesentlichen Überschneidungen im Kernbereich
    anders war als der Inhalt des Evangeliums, welches Paulus den Nichtju-
    den verkündete.
    Doch worin genau bestand diese Abweichung? Und warum gab es diese
    Abweichung überhaupt? Was ist Sinn und Zweck der Unterschiede, denn
    bei Gott und der Verwaltung des Heils gibt es immer nur Sinn und Zweck,
    130

    und so sollte auch hier herausgefunden werden können, warum es kein
    einheitliches, immer gleichlautendes Evangelium gab.
    Was beinhaltet dieses von den zwölf Aposteln seit Christi Himmelfahrt
    verkündete Evangelium? Darüber sind sich die großen Kirchen weitge-
    hend einig und dennoch irren sie sich. Da fängt der Irrweg der Kirchen an,
    wo man nach dem Inhalt ihrer Verkündigung fragt und feststellt, dass er
    den Aussagen der Bibel widerspricht.
    Erstaunlicherweise herrscht bei den meisten Christen die Ansicht, man
    könne unter Evangelium all das verstehen, was in den vier Evangelien
    und den Briefen des Neuen Testaments steht. Und auch viele Theologen
    würden das so stehen lassen. Und doch widersprechen sie sich in dem,
    was ihrer Meinung nach der Inhalt des Evangeliums sein soll. So würde
    zum Beispiel ein protestantischer Theologe sagen, wenn Paulus in seinen
    Briefen klarmacht, dass allein der Glaube rettet und das Gesetz, die Tho-
    ra, am Ende sei, habe das ja schon Jesus in Wort und Tat verdeutlicht.
    Und er hat recht; wobei man sich über die „Deutlichkeit“ streiten kann!
    Doch bedeutet das, dass Jesus das auch in Seinem Evangelium verkün-
    dete? Keineswegs! Nicht alles, was Jesus sagte oder tat, gehörte zu Sei-
    ner Evangeliumsverkündigung, genauer gesagt, zu dem, was Er Selber
    als die Botschaft, die Er dem Volk zu bringen hatte, verstanden haben
    wollte. So sprach Er zum Beispiel in Gleichnissen, damit Ihn das Volk
    nicht verstand. Offenkundig gehörte das Verständnis über die Gleichnisse
    nicht zu dem, was Jesus dem Volk predigte. Dafür gab es gute Gründe!
    Ein guter Katholik würde als Evangelium vielleicht die Bergpredigt nennen
    und vielleicht sogar noch etwas Außerbiblisches wie den Papst anführen,
    dem zu folgen heilsnotwendig sein solle. Evangelium ist das, was der
    Papst kundtut, denn der Papst ist der Stellvertreter Christi auf Erden, sagt
    man als guter Katholik. Dem würde ein Protestant heftig – protestierend –
    entgegentreten. Mit Recht, denn die Bergpredigt ist eher untypisch für
    das, was Jesus als Evangelium predigte (und wenn man ehrlich ist, wird
    man fragen müssen, worin besteht die frohe Botschaft, wenn alles, was
    Mose gesagt hat, wesentlich verschärfter ausgelegt wird?). Und das, was
    der Papst sagt? – Für Nichtkatholiken ist es lediglich das, was einer unter
    vielen Religionsführern sagt.
    Aber weder Protestant noch Katholik würden grundsätzlich anzweifeln,
    dass Paulus und die anderen Apostel das Gleiche predigten wie Jesus.
    Doch damit hätten sie sich gründlich geirrt.
    Man stelle sich also zunächst erst einmal die Frage, was Jesus gepredigt
    hat und was Seine Jünger gepredigt haben. Später kann man das noch
    den Lehren von Paulus gegenüberstellen. Dabei haben Jesu Jünger nicht
    einmal immer das Gleiche gepredigt! Wenn man wissen will, was die zwölf
    Apostel nach der Himmelfahrt Jesu predigten, dann erhält man eine gute
    Vorstellung davon, wenn man die Pfingstpredigt von Petrus in Apostelge-
    schichte 2 und die Predigt des Stephanus zusammennimmt.
    131 – Scan-Ende
    —————
    Nochmals Hinweis: das soll nicht als meine Botschaft gelten, wer den Inhalt anders sieht, bitte um genaue Begründung um daraus schlussfolgern zu können!

    Danke für eure Mühe – sagt
    Gerd

  • piti
    Februar 12, 2016

    Lieber Gerd,
    bis zu Jesu Tod galt die Thora.
    Danach nicht mehr.
    Kapiert haben das, ausser Paulus, keine anderen Jünger. Petrus und Jakobus haben das genauso wenig kapiert. Deshalb gab es ja den Streit darum, welche Gebote weiter zu befolgen sind. Und da es Streit gab, war Paulus hier kompromissbereit und lenkte ein, obwohl er anderer Meinung war.
    Paulus war ja, meiner Meinung nach genau zu diesem Zweck berufen.
    Er war es, der den Nichtjuden das Evangeliumerklären sollte.
    So seh ich das. Was nicht heissen soll, dass das auch so richtig ist.
    Friede pit

  • Tomaso
    Februar 12, 2016

    Hallo BI-Team,

    toll, dass Ihr es geschafft habt, diese Eure wertvolle Seite wiederzubeleben. 🙂
    Auch das neue „Outfit“ gefällt mir sehr gut.

    Lieber Bruder W.F.,
    danke für den sehr gelungenen Artikel „Der Plan Gottes“.
    Er war für mich überaus stärkend und ermundernd.

    Der Segen Gottes sei weiterhin mit Euch Allen!

    LG Tomaso

  • Ruth52
    Februar 12, 2016

    Hallo liebe Glaubensbrüder ,man bin ich froh,das ihr wieder on seid!Mir ging es richtig schlecht ohne euch ich wusste gar nicht ,wo ich alle meine Fragen und auch meine Skepsis lassen sollte ,die sich nun angehäuft haben , das ich schon einige von hier ,woanders kontaktiert hatte wann ihr wieder da seid !Ich bin halt auch eine von denen die sehr ungeduldig sind!also auf ein neus!Liebe Grüsse von Ruth

  • Omma
    Februar 12, 2016

    Ach, liebe Ruth, für diese Gefühlsäußerung von dir könnte ich dich knuddeln!!! Mir erging es nämlich genauso.

    Deine Schwester Omma

  • Ruth52
    Februar 12, 2016

    Liebe Omma, gut zu wissen,das man damit nicht der oder die einzige ist! bin schon die ganze zeit fleissig am lesen was so gut tut lienbe Grüsse von Ruth52

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Danke piti für deine Antwort. Du weißt was ich meinte.

    Um im ZJ-Jargon zu bleiben: die „alten“ Apostel, die mit Jesus auf Erden wandelten, konnten mit der Botschaft JESU an P a u l u s nichts anfangen. Sie waren noch im „alten Licht“, das nur n e u für sie war, oder für eine bestimmte „Klasse“ dem Paulus vermittelt wurde (?) DAS bleibt die Frage!

    Daher wies zwar Petrus im Brief auf das von Paulus Geschriebene hin, meinte aber ergänzend, dass es schwer zu verstehen sei. Für ihn war es auch Neuland, aber er ließ es gelten. Daher ist im NT auch der Hinweis, dass es nicht für jeden bestimmt sei, sondern n u r für die, die schon „vor Grundlegung der Welt“ erwählt sind bzw. waren. Es wird auch unterschieden in der Apg, als Evangelium für die Beschneidung, oder für die der Unbeschnittenen…

    Ich habe die letzte Seite von Niese als im Fotoformat gescannt und gleich anschließend beginnt rechts Heinz Schumacher die Differenz zu erklären, ist auch zu sehen, beim link muss vorne nur die 3 Buchstaben w dazu gegeben werden, dann ist es lesbar. Der gesamte link käme hier nicht durch, aus Sicherheitsgründen:

    .fotos-hochladen.net/view/schumacher320je9s746cpa.jpg

    Unten ist dann ein Button zum Vergrößern. Ich gebe die 2 besagten Seiten auch bei Bechhaus-Forum sichtbar hinein.

    Vorerst Grüße!
    Gerd

  • piti
    Februar 12, 2016

    Der Kommentar ist gut geschrieben. lieber Gerd. Was viele ZJ nicht kennen, ist das richtige Einordnen. Woher auch? Der Sklave kanns ja gar nicht. Er probiert es nicht mal. Er geht nur nach der Zweckmäßigkeit. Texte werden aus dem Kontext gerissen undvermarktet.

  • piti
    Februar 12, 2016

    Lieber Gerd, liebe Geschwister.
    Ich sags mal in eigenen Worten, wie ich die Lage in der Anfangszeit sehe, ohne Bibelstellen.
    Die Jünger und auch Apostel sind im Judentum aufgewachsen.
    Es ging ihnen nicht anders, als uns jetzt, nur halt als ZJ.
    Sie hatten den monoteheistischen Gott, so wie ER sich im AT geoffenbart hat, so verinnerlicht, wie wir Har-Meggidon.
    Sich daraus zu lösen ist fast eine Unmöglichkeit und ohne die Hilfe des Herrn nicht schaffbar.
    Die Heidenchristen hatten es da viel leichter.
    Nur ein Beispiel: Zeus hatte viele Söhne. Und das waren für diese Glaubensgeprägten automatisch auch Götter.
    So konnten sie den Herrn als Sohn Gottes viel leichter begreifen,als die Monotheisten.
    Und die Thora stand ihnen nicht im Weg.
    Als dann aber Judenchristen die Versammlungen der Heidenchristen besuchten, waren sie überhaupt nicht einverstanden mit den neuen Lehren und wollten ihr AT-Glaubensgebäude darüber stülpen.
    Aber da hat Paulus harte Worte benutzt um das zu unterbinden.
    Daher auch immer die gleiche Debatte um Beschneidung, um besondere Tage und um Essensfragen.
    Die Debatte wurde ja nicht durch die Heidenchristen geschürt, sondern durch die Judenchristen.
    Es gab dann kontroverse Kompromise, und letztendlich konnte Paulus nich umhin zu entscheiden, sich nach dem Schwächsten im Glauben an das Neue Evangelium zu orientieren, damit keiner zu Fall kommen möge.
    Heute haben wir da wesentlich mehr christliche Freiheit, als damals.
    Friede pit

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Wir dürfen bei alldem nicht vergessen:

    Die Berufung durch den hlg. Geist begann erst mit Pfingsten. Alle d a v o r war nur ein neue ERDE verheißen. Die wird auch nicht weg genommen.

    Schumacher, im genannten Artikel, versucht die Unterschiede, auch der Unberufenen für seine Familie, zu unterscheiden:

    Die unterschiedliche Berufung des Volkes Israel und der Gemeinde Gottes…
    1. Das Volk Israel und die Gemeinde Gottes (die Auswahlkörperschaft, die da ist Sein Leib) haben sehr vieles gemeinsam: Sie haben einen Gott, einen Herrn und Messias (Christus), Jesus, den Sohn Gottes; beide stellen eine Auswahlkörperschaft Gottes dar (Israel allerdings eine völkisch-nationale, die Gemeinde eine übervölkisch-internationale). Es gibt für sie nur e i n Heil durch den einen Heiland und Seinen Opfertod am Kreuz auf Golgatha. Es wirkt in ihnen, wenn sie gläubig geworden sind an Christus, ein Geist; auch haben sie zutiefst und zuletzt ein Ziel: neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. In dieser Neuschöpfung fließen die vorerst noch unterschiedlichen Berufungslinien in eins zusammen, die Unterschiede werden also einmal ihre trennende Bedeutung verlieren… Zitatende

    W i e das sein wird?

    Es grüßt!
    Gerd

  • Manfred
    Februar 12, 2016

    Lieber Gerd,

    du schriebest: Wir dürfen bei alldem nicht vergessen:
    Die Berufung durch den hlg. Geist begann erst mit Pfingsten. Alle d a v o r war nur ein neue ERDE verheißen. Die wird auch nicht weg genommen. – Zitat Ende.

    Woher willst Du wissen, dass die Berufung durch den Heiligen Geist erst zu Pfingsten begann und nicht schon viel früher? Kannst du mir das bitte mit einem Bibeltext zeigen?

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Na klar, lieber Manfred,

    das lernten wir auch schon bei den Zeugens, und nicht alles war dort falsch, ein Beispiel zuerst mal aus der Bibel:

    Johannes 7:37-39

    37 An dem letzten, dem großen Tag des Festes aber stand Jesus und rief und sprach: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke. 38 Wer an mich glaubt, gleichwie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. 39 Dies aber sagte er von dem G e i s t, den die an ihn Glaubenden empfangen s o l l t e n ; denn noch war der Geist n i c h t da, weil Jesus noch n i c h t verherrlicht worden war.

    Was sich erst zu Pfingsten ereignete, ich will nicht die Apg. dazu zitieren, das ist ja allen bekannt.

    Gegenfrage, wurde v o r Pfingsten das Nachfolgende den Gläubigen (Juden im AT) schon kundgetan?

    1. Kor. 15:
    50 Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können, auch die Verwesung nicht die Unverweslichkeit ererbt.
    51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu,
    52 in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
    53 Denn dieses Verwesliche muß Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.
    54 Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: „Verschlungen ist der Tod in Sieg“.

    Daher sind es zwei „oikonomia“, die Juden bekamen eine andere Verheissung, als die Gläubigen a b Pfingsten, die den Geist als Berufung durch Gott den VATER, als dessen SÖHNE erhielten. Belege:

    Römer 8 (das kannten die gläubigen Juden v o r Pfingsten noch nicht):
    28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz b e r u f e n sind.
    29 Denn welche e r zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

    1. Joh. 3:
    1 Sehet, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
    2 Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß, wenn es offenbar werden wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
    3 Und jeder, d e r diese Hoffnung zu ihm hat, reinigt sich selbst, gleichwie er rein ist.

    Ich kannte die genannten Stellen schon als ZJ, sie wurden von denen auch gut erklärt, n u r haben sie diese Stellen ausschließlich auf sich angewandt, davon habe ich mich auch abgewandt 😉

    Beispiel von vielen aus der ZJ-Literatur (wurde von den sog, „Anderen Schafen“ nicht beachtet):
    *** it-1 S. 138 Annahme an Sohnes Statt, Adoption ***

    Christliche Bedeutung. 
    In den Christlichen Griechischen Schriften gebraucht der Apostel Paulus die Annahme an Sohnes Statt mehrmals als Sinnbild für den neuen Stand der von Gott Berufenen und Auserwählten. Als Nachkommen des unvollkommenen Adam waren sie der Sünde versklavt und waren nicht von Geburt Söhne Gottes. Doch dadurch, daß sie durch Christus Jesus losgekauft worden sind, empfangen sie die Annahme an Sohnes Statt und werden auch Miterben Christi, des einziggezeugten Sohnes Gottes (Gal 4:1-7; Rö 8:14-17). Sie haben diese Sohnschaft nicht von Natur aus, sondern durch Gottes W a h l und gemäß seinem Willen (Eph 1:5). Sie werden zwar von ihrer Geistzeugung an als Kinder oder Söhne Gottes anerkannt (1Jo 3:1; Joh 1:12, 13), doch die völlige Verwirklichung des Vorrechts, Geistsöhne Gottes zu sein, hängt von ihrer Treue bis zum Tod ab (Rö 8:17; Off 21:7). Paulus sagt von ihnen daher, sie würden ‘ernstlich auf die Annahme an Sohnes Statt, die Befreiung durch Lösegeld von ihrem Leib warten’ (Rö 8:23).

    Besser kann ich es nicht erklären, als es dieser Wachtturm-Mensch oben tat.

    Es grüßt
    Gerd

  • Alois
    Februar 12, 2016

    Jens. 63
    Da dachte man wieder an die Tage der Vorzeit, an Mose und sein Volk: „Wo ist der, der den Hirten seiner Herde aus dem Meer heraufführte? Wo ist der, der seinen heiligen Geist in ihre Mitte gab, 12 der seinen herrlichen Arm zur Rechten des Mose einherziehen ließ, der das Wasser vor ihnen spaltete, um sich einen ewigen Namen zu machen, ……

    So gibt es noch viele Stellen im AT die belegen dass Gottes Geist schon immer wirkte.
    Der Unterschied könnte sein, dass Jesus erst nach seiner Verherrlichung den Heiligen Geist als Helfer geschickt hat.

    Gruß
    Alois

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Zuerst einmal eine grundsätzliche Feststellung:
    Gottes Geist war IMMER wirksam, auch schon VOR der Zeit als dieser bei der irdischen Schöpfung über den Wasser schwebte. Was neu hinzukam, lesen wir ab Johannes-Evangelium und in den Paulusbriefen besonders. Bei den Synoptikern war zum Beispiel solche Gedanken nicht zu finden, wer sie dort findet bitte melden! Das genannte Beispiel, Joh. 1:

    12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,
    13 welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern a u s Gott geboren sind.

    Nachfolgend die (von mir gescannten) letzten Sätze aus dem Schumacher-Artikel. Sperrungen von Wörtern und fett, ist von mir, leider wurde der Text „flatternd“:

    Die Petrus- und Johannesbriefe werfen keine so schweren Fragen auf.
    Es sind einfach Briefe an die Gemeinden des Neuen Testaments. Man
    sollte hier nicht lange nach Unterschieden zur paulinischen Lehre suchen!
    Sie enthalten klares, freudiges Evangelium und tiefe Einsichten in das
    Wesen Gottes (vgl. z.B. 2.Petr.1 ,3-7; 1.Joh.1,5; 4,8.16). Natürlich gibt es
    Unterschiede in der Sprache und der jeweiligen Thematik. Manche Aus-
    drücke gehen auf das Alte Testament (Israel) zurück – aber das findet
    man ja auch bei Paulus.
    Der Judasbrief enthält wie 2.Petrus 2 eine Drohbotschaft gegen verführe-
    rische Irrlehrer; dennoch fehlen in diesem Kampfschreiben keineswegs
    Worte der Liebe und der herrlichen Heilshoffnung (V.3.17).
    Gelten der Gemeinde nur die Schriften des Apostels Paulus?
    Der Satz »Für Israel die Zwölf, für den Leib Christi den Apostel der Natio-
    nen Paulus« bedeutet nicht (und ist sicherlich auch von Ströter nicht so
    gemeint gewesen), dass hier ein starres Schema anzuwenden sei,
    etwa in
    dem Sinne: Die Zwölf haben uns nichts zu sagen und zu bieten (Petrus
    nicht, Jakobus nicht und sogar der Apostel Johannes nicht). Er bedeutet
    nicht, dass für die Gemeinde heute nur noch die paulinischen Schriften
    wichtig wären. Dies stünde im Widerspruch zu Paulus selbst (1.Kor.3,1-
    7,21-23. Alle Schrift ist für uns nütze, lehrt Paulus (2.Tim.3,16). Und so,
    wie die »Urgemeinden«, die ursprünglichen Empfänger der Apostelbriefe,
    aufs Ganze gesehen juden- und heidenchristlich gemischt waren, so rich-
    ten sich die Briefe des Paulus selbstverständlich auch an die gläubig ge-
    wordenen Israeliten, und die aus den Reihen der Zwölf verfassten Briefe
    auch an die Gläubiggewordenen aus den Nationen. Der Leib Christi ist
    einer, wird aber von vielen bedient.
    Doch die Wahrheit ist bipolar, wie Adolf Heller zu sagen pflegte, und so
    muss auch die andere Seite gesehen werden:
    Die Vervollständigung des Wortes Gottes bringt in letzter Klarheit nur Pau-
    lus. Ihm wurde es gegeben, Gottes Wort aufs VolImaß zu bringen, die
    Botschaft der Fülle (plerörna) in unüberbietbarer Weise zu sagen, Gottes
    »Personalgeheimnisse« (wie Karl Geyer sie nannte) der Gemeinde kund-
    zutun,
    die von den »Reichsgeheimnissen« oder »Sachgeheimnissen« von
    Matthäus 13 zu unterscheiden sind (Ko1.1 ,25-27). Die Botschaft vom Heil
    Gottes, vom Errettetwerden, vom Wachstum, von Jesu Wiederkunft ver-
    kündigen alle Apostel; die Geheimnisse Gottes für den Christusleib jedoch
    137

    vor allem Paulus. (Am nächsten kommt ihm Johannes, weil im Johannes-
    evangelium und im ersten Johannesbrief einiges von diesen Geheimnis-
    sen, wie Innewohnung Christi und universales Heil, auch bereits ausge-
    sagt ist.) Somit gilt: ein Heil, ein Geist, ein Christusleib aus Israeliten und
    Nichtisraeliten, und alle Apostel schreiben für alle.
    Doch n u r Paulus führt die Gemeinde in alle Geheimnisse Gottes ein, ver-
    vollständigt Gottes Wort, zeigt in letzter Klarheit die gültige Heilslehre von
    der Rechtfertigung bis zur Weltvollendung, von voräonischen Zeiten bis
    ans Ende der Äonen. So darf er sich – bei aller Wertschätzung der übri-
    gen Apostel – »Apostel der Nationen« (Röm.11, 13) und »Lehrer der Nati-
    onen« (1.Tim.2,7; 2.Tim.1,11) nennen.

    Wie kann man die Botschaft der vier Evangelien richtig einordnen?
    Sie sind weder mit der alttestamentlichen Gesetzesbotschaft identisch
    noch sind sie der speziellen Gemeindelehre für den Leib des Christus
    gleich, wie sie vor allem Paulus anvertraut wurde.
    Jesus offenbart Sich nach den Evangelien als der Sünderheiland und als
    der, der größer ist als das Gesetz. Er verurteilt nicht einfach den Sünder
    (Joh.8, 11), sondern will Sünder retten (Lk.19,1 0; 1.Tim.1, 15). Das ist das
    Neue. Es sind Töne, die zwar auch im Alten Testament schon anklingen
    (Jes.1,18; Hes.33, 11), nun aber viel deutlicher werden.
    Andererseits befinden wir uns noch auf Gesetzesboden. Ob einer »ewiges
    Leben« erhält, hängt davon ab, ob er die Gebote hält (Mth.19, 17). Ob Gott
    uns vergibt, hängt davon ab, ob auch wir vergeben (Mth.6, 12-15). Typisch
    für die Gesetzesbotschaft ist immer, dass hier der Mensch den ersten
    Schritt tun soll: Gehorcht er, so segnet Gott (5.Mose 28). Dagegen ist es
    das Kennzeichen der Evangeliumsbotschaft, dass immer Gott den ersten
    und entscheidenden Schritt tut: liebend, rettend, erneuernd; dann aller-
    dings soll der Mensch das Wirken Gottes in seinem Leben auswirken
    (Eph.2,8-10; 2. Petr.1 ,3-7).
    Eine besondere Rolle spielt allerdings das vierte Evangelium, das Johan-
    nesevangelium. Es unterscheidet sich in seiner Botschaft beträchtlich von
    der der Synoptiker (Mth., Mk., Lk.). Das oben Gesagte gilt in erster Linie
    für die Synoptiker. Im Johannesevangelium haben wir bereits den Über-
    gang zum Gemeindeevangelium vor uns.
    Hier wird das »ewige Leben«
    dem verheißen, der glaubt, nicht dem, der die Gebote hält (Joh.3, 16 u.a.).
    Glaube – Wort vom Kreuz – Innewohnung Jesu in den Seinen – diese
    Bestandteile der Paulusbotschaft werden hier schon deutlich. Zitatende
    ———————————-
    Die „Berufung und Erwählung“ hängt von GOTT ab, d e r die Seinen zum Sohn zieht,
    meint grüßend –

    Gerd

  • piti
    Februar 12, 2016

    Lieber Gerd,
    ist nicht von der Hand zu weisen.
    Muss mich aber erst anfreunden mit dem Gedanken.
    Dann würde Abraham ect. in die erste Gruppe fallen, so wie matheeew das anfragt.
    Und der Zeitpunkt wäre, wenn die Decke zurückgezogen wird.
    Wobei ich dann die Unterscheidung im Geist sehe. Also die alle nicht. Haben ja keine Decke.
    Was passiert aber mit dem Rest, der auch die Knie beugen wird?
    Friede pit

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Hi pit,

    ist es dann objektiv die vielen Stellen die in den Paulusbriefen auf eine himmlische Berufung (Herauswahl) hindeuten, gewissermaßen zu „materialisieren“ – als Umzu-interpretieren? Es wird gegen Interpretation stark polemisiert (IC) um aber gerade damit die Hoffnung der Gotteskinder umzudeuten?

    Es grüßt dich fragend –
    Gerd

  • matheeew
    Februar 12, 2016

    Hallo!
    Ich habe eine Frage zu dem geschriebenen Thema.

    Welche Hoffnung haben eurer Meinung nach Menschen wie Abraham, die vor Jesu Tod gestorben sind?

    Mfg matheeew

  • matheeew
    Februar 12, 2016

    Hallo!

    Ich habe mal eine Frage.

    Welche Hoffnung haben eurer Meinung nach Menschen wie Abraham, die vor Jesu Tod gestorben sind? Werden Sie auf dieser Erde oder im Himmel leben?

    Mfg matheeew

  • Matthäus
    Februar 12, 2016

    Deine Frage wird doch in Gottes Wort beantwortet:

    Hebr. 11: 8 Auch Abraham glaubte fest an Gott und hörte auf ihn. Als Gott ihm befahl, in ein Land zu ziehen, das ihm erst viel später gehören sollte, verließ er seine Heimat.

    10 Denn Abraham wartete auf die Stadt, die wirklich auf festen Fundamenten steht und deren Gründer und Erbauer Gott selbst ist. …… dass sie auf dieser Erde nur Gäste und Fremde seien.

    14 Wer aber zugibt, hier nur ein Fremder zu sein, der sagt damit auch, dass er seine wirkliche Heimat noch sucht. 15 Unsere Vorfahren betrachteten das Land, aus dem sie weggezogen waren, nicht als ihre Heimat; dorthin hätten sie ja jederzeit zurückkehren können. 16 Nein, sie sehnten sich nach einer besseren Heimat, nach der Heimat im Himmel. Deshalb bekennt sich Gott zu ihnen und schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn für sie hat er seine Stadt im Himmel gebaut.

    LG Matthäus

  • W.F. an matheeew
    Februar 12, 2016

    Lieber matheeew,

    ich glaube dieser Bibeltext gibt darüber Aufschluss:

    Luk. 13:28, 29; Elb: 28 Da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sehen werdet, euch aber draußen hinausgeworfen. 29 Und sie werden kommen von Osten und Westen und von Norden und Süden und zu Tisch liegen im Reich Gottes.

    Sie werden auch an der 1.ten Auferstehung teilhaben und im Reich Gottes zu Tisch liegen. Nach meiner Auffassung werden sie so wie alle auch hier auf der Erde leben, denn Christus kommt ja bei seiner sichtbaren Wiederkunft hier auf die Erde zurück. Der Jürgen Kausmann hat vor kurzem auf der Akuell Seite dazu einen guten Kommentar geschrieben, ich zitiere diesen gerne:

    Ich möchte an dieser Stelle einfach mal laut nachdenken…
    …kann es nicht sein, dass wir uns bereits im Himmel befinden?
    Das hört sich jetzt erst mal abstrus an, ist mir klar! …aber wo ist denn der Himmel? Was ist der Himmel?
    Für mich ist klar, der Himmel ist KEIN geographischer Ort, der Himmel ist KEIN Bereich irgendwo in den Weiten des Weltalls. Der Himmel hat keine Entfernung wo man jemanden hinbringen würde, jemanden einladen würde, jemanden abholen würde.
    Wie viele KM ist der Himmel entfernt? Wie lange braucht man bis man dort ist?
    Wie lange hat Jesus gebraucht bis er nach seiner Fahrt dorthin (Himmelfahrt) dann endlich am Ziel (Himmel) angekommen ist?
    Wie groß ist der Himmel eigentlich? Wieviel Wohnungen passen wohl rein?
    Ich denke einfach, man wird keine Distanz überwinden müssen um zum Himmel zu gelangen. Der Himmel hat keine messbare Größe, der Himmel ist auch nicht IRGENDWO.
    Meines Erachtens ist der Himmel überall!
    Für mich ist das, was als Himmel bezeichnet wird, nichts anderes, als die Gegenwart Gottes.
    Wenn dem so ist, dann ist Gott überall und in allem…dann ist der Himmel überall.
    Alles was göttlicher Natur ist, befindet sich im Himmel – die Planeten, die Sterne, die Sonnen, die Galaxien, nun ja…das ganze Universum und was es sonst noch geben mag. Da die Erde an nichts aufgehängt ist mitten im Universum und das Universum göttlichen Ursprungs ist, befindet sie (die Erde) sich gewissermaßen im Himmel…und natürlich alles was sich auf ihr befindet, einschließlich der Menschheit.
    Demzufolge scheint es mir schlüssig zu sein, dass es innerhalb des Himmels Wirkungsbereiche gibt.
    Einer davon ist die Erde – innerhalb des Himmels.
    Beispiel:
    Befinde ich mich sitzend in einem Raum (Himmel) und benutze dabei einen Fußschemel (Erde), befindet sich der Schemel dann nicht automatisch auch im Raum (Himmel)?
    Wenn ich das alles so betrachte wie eben beschrieben, ergeben die ganzen Schriftstellen die sich mit der Thematik (Leben im Himmel oder auf Erden) beschäftigen, eine eindeutige Schlüssigkeit.
    Demnach lösen sich die Grenzen zwischen Himmel und Erde, so wie wir sie uns vorstellen mögen, einfach auf.
    Elementar ist dann eigentlich nur noch der Aspekt, inwieweit das Geistige (unser Geist) mit dem Himmlischen harmoniert.
    Verweslichkeit (unser Körper) hat unter einer himmlischen Regierungsform (Ewigkeit) keinen Bestand, deshalb wird der fleischliche Körper zu einem Geistkörper (unverweslicher Körper) umgestaltet, der sich dennoch auf der Erde innerhalb des Himmels befindet, unter der himmlischen Regierung mit Jesus Christus. Diese Umgestaltung wird sich in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune vollziehen.
    Dann werden quasi diejenigen die sich auf der Erde befinden (Gläubigen) mit Jesus gewissermaßen im Himmel sein – im himmlischen Wirkungsbereich Erde.
    Das heißt Leben auf der Erde ist auch gleichzeitig Leben im oder innerhalb des Himmels, natürlich mit entsprechenden Befugnissen.
    Soweit meine ganz persönlichen Gedanken über den Tellerrand hinaus.
    Das ist jetzt wirklich nur mal so wild dahin sinniert
    LG, Jürgen
    – Zitat Ende.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.

    LG W.F.

  • matheeew
    Februar 12, 2016

    Vielen Dank für diese Informationen. Meine Gedanken gehen auch in diese Richtungen, allerdings kann ich das Ganze noch nicht richtig zuordnen.

    Die Bibel spricht ja von der Wiederherstellung aller Dinge und da frage ich mich wie das zusammen passen kann. Dass das Paradies hier auf der Erde war ist ja klar. Also müssen wir auch hier bleiben. Oder nicht?

    Adam wurde eine lebende Seele, Jesus ein lebengebender Geist. Irgendwie besteht da doch schon ein Unterschied oder?

    Gruß Matheeew

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Die Personen die der „ersten Auferstehung“ teilhaftig werden, w a s ist deren künftige Aufgabe?
    Off. 20:
    6 Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Gewalt sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm h e r r s c h e n tausend Jahre

    Frage: Sollen demnach alle menschliche Wesen sein, und a l l e herrschen, aber über w e n denn?

    Beachten wir was das gleiche Buch dazu sagt, Kapitel 3:
    21 Wer überwindet, dem werde ich geben, m i t m i r auf meinem Throne zu sitzen,wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater gesetzt habe auf seinen Thron.

    Kapitel 5:
    6 Und ich sah inmitten des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten ein Lamm stehen wie geschlachtet, das sieben Hörner hatte und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die gesandt sind über die ganze Erde.
    7 Und es kam und nahm das Buch aus der Rechten dessen, der auf dem Throne saß.
    8 Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamme, und sie hatten ein jeder eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, welches die Gebete der Heiligen sind.
    9 Und sie singen ein neues Lied: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast für Gott erkauft, durch dein Blut, aus jedem Stamm und Sprache und Volk und Nation,
    10 und hast sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden über die Erde h e r r s c h e n !

    Kapitel 11:
    15 Und der siebte Engel posaunte: und es geschahen laute Stimmen in dem Himmel, welche sprachen: Das Reich der Welt unseres Herrn und seines Christus ist gekommen, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
    16 Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen sitzen, fielen auf ihre Angesichter und beteten Gott an und sprachen:
    17 Wir danken dir, Herr, Gott, Allmächtiger, der da ist und der da war, daß du angenommen hast deine große Macht und angetreten deine Herrschaft!
    18 Und die Nationen sind zornig gewesen, und dein Zorn ist gekommen und die Zeit der Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, welche die Erde verderben.

    Kapitel 15:
    2… die Ü b e r w i n d e r *) über das Tier und über sein Bild und über die Zahl seines Namens an dem gläsernen Meere stehen, und sie hatten Harfen Gottes.
    3 Und sie singen das Lied Moses‘, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes und sagen: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, Gott, Allmächtiger! Gerecht und wahrhaftig deine Wege, o König der Nationen!
    4 Wer sollte nicht [dich], Herr, fürchten und deinen Namen verherrlichen? Denn du allein bist heilig; denn alle N a t i o n e n werden kommen und vor dir anbeten, denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden.

    *) Und w a s werden diese „Überwinder“ künftig t u n ? Kapitel 2:
    26 Und wer ü b e r w i n d e t und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem werde ich Gewalt ü b e r die N a t i o n e n geben;
    27 und er wird sie weiden mit eiserner Rute,
    wie Töpfergefäße zerschmettert werden, wie auch ich von meinem Vater empfangen habe;
    28 und ich werde ihm den Morgenstern geben.

    All das zeigt doch, nicht Jesus allein herrscht über die Erde – über welche Personen? Wir lasen: „über die NATIONEN“!

    Es grüßt –
    Gerd

  • ManfredF
    Februar 12, 2016

    Lieber Gerd
    nur mal zur Anregung. ZJ sagen ja immer, wenn alle im Himmel sind, dann ist die Erde ja leer und eine Regierung braucht Untertanen. Es ist für die Möchtegern Oberen in Brooklyn reizvoll, anzunehmen, sie hätten auch später MACHT über die Volksmenge um zu herrschen und zu belehren.
    Aber warum vergessen alle eigentlich immer, dass der Himmel ja nicht leer ist. Jesus regiert nicht nur über die Erde, dass wäre absurd. Jesus regiert über das Universum, das sichtbare und unsichtbare. Wenn wir nur das sichtbare Universum nehmen, dass so groß ist, dass Licht, welches mit 300.000 km in der Sekunde „reist“ rund 15 Milliarden Jahre benötigt um von einem Ende zum anderen Ende zu kommen und anscheinend dehnt sich das Universum ständig aus, dass ist allein das schon eine Mammutaufgabe – auch wenn sagen wir von den 100 Milliarden Menschen, die bisher auf der Erde gelebt haben, 50 Milliarden wert sind, im Himmel zu sein. Diese scheinbar riesige Schar ist nur ein Tropfen angesichts der Größe des Universums. Und da ist ja noch der richtige Himmel, der unsichtbare Teil des Reiches Gottes. Hier leben unzählige (und das ist wörtlich zu nehmen) Engel und wir werden auch über Engel richten und herrschen.

    Also auch wenn die Erde leer sein sollte, was sie nicht ist, wie du gut darstellst gibt es genug zu tun im Herrschaftsbereich Gottes, im unendlich großen Universum

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Ansichten
    denen natürlich jeder widersprechen darf, wenn er/sie es für angebracht hält.

    Buchtitel: „Epochen der Heilsgeschichte“; von Herbert Briem
    (Im Internet ist das Buch zur Gänze zu lesen)

    Kopier-Einstieg ab Seite 75:
    14. Die Hoffnung der Gemeinde

    Weil in Zusammenhang mit der Verbreitung der reformatorischen Theologie immer mehr die Ansicht aufkommt, dass alle erlösten Menschen einmal auf der neuen Erde leben werden, scheint es wichtig, hier weitere Argumente zu nennen, warum die Gemeinde eine himmlische Berufung, Stellung und Hoffnung hat. Jesus war von seinem Vater aus dem Himmel gekommen und teilte seinen Jüngern mit, dass er in Kürze wieder dorthin zurückkehren würde:

    Vor dem Fest des Passah aber, als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt zu dem Vater hingehen sollte – da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende (Joh 13,1).

    14.1 Ein Versprechen des Herrn – das Vaterhaus

    Bevor Jesus zu seinem Vater zurückkehrte, versprach er uns, eine Wohnung für uns im Vaterhaus zu bereiten und wiederzukommen, um uns dorthin mit – zunehmen. Er beschreibt es seinen Jüngern als etwas ganz Selbstverständliches.

    Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich! In dem Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde
    euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet (Joh 14,1-3).

    Mit dieser Wohnung kann Jesus nicht ein Haus auf dieser Erde gemeint haben (nämlich den Tempel [Joh 2,13-17]), auch nicht auf der neuen Erde (Offb 21,1ff.; 21,22), denn dort wird es keinen Tempel mehr geben. Das Vaterhaus ist im Himmel, woher sein Vater ihn gesandt hatte (Joh 16,5). Wie hat Jesus die Stätte dort bereitet? Indem er als der erste auferstandene Mensch dort hineinging, wo zuvor noch nie ein Mensch hingekommen war. Wenn wir einmal einen Herrlichkeitsleib haben, werden wir ihm gleich sein (1Jo 3,2). Dann können wir uns auch dort
    aufhalten, wo er jetzt schon ist.

    14.2 Christen haben eine himmlische Stellung

    Von 1. Mose 1,1 an durch die ganze Bibel hindurch bis Offenbarung 20,11 und 21,1 wird immer zwischen Himmel und Erde unterschieden. Denken wir, dass Gott vom Himmel spricht, wenn er die Erde meint? Nein, denn das Himmlische
    steht immer im Gegensatz zum Irdischen. Die himmlischen Dinge können nur von jemandem vermittelt werden, der vom Himmel kommt. Das erklärt Jesus dem Nikodemus (siehe Joh 3,12-13).
    Weitere Gegensätze:
    – Es gibt irdische Leiber und himmlische Leiber (1Kor 15,40).
    – Der erste Adam ist von der Erde, der letzte Adam ist vom Himmel (1Kor 15,47).
    – Wie der Himmlische (Christus) ist, so sind auch die Himmlischen (Gläubige der Gemeinde [vgl. 1Kor 15,48]).
    – Wir tragen jetzt noch das Bild des Menschen von Staub (Adam), wir werden das Bild des Himmlischen (Christus) tragen (vgl. 1Kor 15,49).

    – Wir werden seinem Bild gleichförmig sein, denn er wird der Erstgeborene unter vielen Brüdern sein (Röm 8,29).
    – Wir haben einen Vater im Himmel (Mt 5,48; 6,14.26.32; 18,35), wir haben himmlische Segnungen und eine himmlische Stellung:
    – Wir sind gesegnet mit allen geistlichen Segnungen in den himmlischen Örtern (Eph 1,3).
    – Christus sitzt zur Rechten Gottes in den himmlischen Örtern (Eph 1,20).
    – Wir sind mit Christus auferweckt und sitzen in ihm in geistlicher Weise auch dort (Eph 2,6).
    – Durch uns wird den Fürstentümern und Gewalten in den himmlischen Örtern die Weisheit Gottes kund (Eph 3,10).
    – Dort gibt es auch Mächte der Bosheit, gegen die wir kämpfen müssen (Eph 6,12)

    14.3 Eine himmlische Berufung und eine himmlische Zukunft

    Es gibt eine Reihe von Stellen im Neuen Testament, die dazu etwas sagen. Besonders eindrücklich sind Stellen aus dem Hebräerbrief, wo aufgezeigt wird, dass die gläubigen Judenchristen sich von ihren irdischen Erwartungen (dem Tempel und dem Königreich) lösen sollten, denn sie hatten jetzt eine bessere, himmlische Hoffnung. Das alles gilt auch uns.
    – Sie waren Genossen der himmlischen Berufung
    (Hebr 3,1).
    – Sie hatten eine himmlische Gabe empfangen, den Heiligen Geist (Hebr 6,4).
    – Sie dienten jetzt den himmlischen Dingen (Hebr 8,5).
    – Die himmlischen Dinge wurden durch das Opfer Christi
    zugänglich (Hebr 9,23).
    – Sie hatten ein himmlisches Vaterland (Hebr 11,16).
    – Sie waren zum himmlischen Jerusalem gekommen (Hebr 12,22).
    – Der Herr wird uns für sein himmlisches Reich bewahren (2Tim 4,18).

    14.4 Wo werden wir sein – auf der neuen Erde oder im Himmel?

    Die Schrift berichtet von Menschen, die lebend entrückt wurden oder zum Himmel auffuhren. Andere waren vorübergehend dort und durften bereits die Herrlichkeit des Himmels sehen, allerdings noch nicht mit einem Auferstehungsleib.
    Die gestorbenen Heiligen befinden sich mit Geist und Seele schon jetzt im Paradies, in der Gegenwart Gottes. Außer unserem Herrn ist bis heute noch keiner aus den Toten auferstanden und mit einem Auferstehungsleib in den Himmel
    eingegangen (1Kor 15,23).
    Zitatende auf Seite 78
    ——————————–
    Meine pers. Meinung: Es handelt sich um eine von Gott erwählte Körperschaft, die ab Pfingsten (33?) ihren Anfang nahm. Ob die Endzahl der von Gott Gezeugten zur „Körperschaft Christi“ mit 144.000 begrenzt ist, kann ich nicht beantworten, weil ich es nicht weiß

    🙂 Gerd

  • ManfredF
    Februar 12, 2016

    Lieber W.F.
    ich bin mir nicht so sicher, ob die Menschen, welche vor Jesus gestorben sind, wirklich an der ersten Auferstehung teilhaben. Nach meinem Verständnis ist die 1. Auferstehung etwas besonderes, weil die Teilnehmer nicht mehr vor Gericht kommen sondern sofort gerettet sind. Und zwar, weil sie Jesus angenommen und von seinem Opfer profitiert haben.
    In der zweiten Auferstehung, die laut Bibel erst nach den 1.000 Jahren stattfindet, stehen dann alle anderen Menschen auf, die Gerechten und die Ungerechten. Die Gerechten, dass sind alle, die aufgrund ihrer Taten oder ihres Glaubens gerecht gesprochen werden (und dazu zählen dann auch die, welche vor Jesus gestorben sind) und auch die Schafe im Gleichnis von Jesus, die selbst zwar nicht Christen waren aber Christen geholfen haben (also gute Taten vollbracht haben).
    Die Ungerechten sind die, welche durch ihre Taten gezeigt haben, dass sie nicht verdienen zu leben oder die Jesus abgelehnt haben, obwohl sie ihn kannten und wer auch immer noch als Ungerecht darsteht in Gottes Augen. Ich bin sicher, dass wir uns wundern, wer in Gottes Augen Gerecht oder Ungerecht ist, denn unser Maßstab zählt hier nicht.
    Die Gerechten bekommen das ewige Leben. Die Ungerechten die ewige Vernichtung. Natürlich findet vorher eine faire Verhandlung, ein Gericht statt.
    Für unser eigenes Heil ist nur wichtig, für wen wir uns entscheiden und nicht, was mit denen passiert, die vor Jesus lebten oder keine Christen aber gute Menschen waren. Insofern ist das oben natürlich nur meine persönliche Ansicht so wie ich die Bibel interpretiere.

  • W.F.
    Februar 12, 2016

    Lieber Manfred F,

    gerne antworte ich auf Deinen Kommentar.

    Ja, es ist etwas besonderes die 1.te Auferstehung, denn diese kommen wie Du selbst gesagt hast, nicht mehr ins Gericht, sondern sind sofort gerettet. Was sagte Jesus selbst über die Auferstehung?

    Joh. 5:24-29; Elb:
    24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen. 25 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, dass die Stunde kommt und jetzt da ist, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie gehört haben, werden leben. 26 Denn wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selbst; 27 und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist. 28 Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören 29 und hervorkommen werden; die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben zur Auferstehung des Gerichts.

    Hier sagt Jesus, dass EINE Stunde kommen wird, in der ALLE aus den Gräbern kommen werden. Die Bösen/Ungerechten kommen ins Gericht, und die Guten/Gerechten nicht. Sie kommen zum Leben und da stimme ich Dir zu, dass ist die 1.te Auferstehung. Die 1.te Auferstehung ist jedoch nicht am Ende der 1.000 Jahre, sondern am Anfang.

    Hier ein Beleg dafür, dass auch die Ungerechten am Anfang der 1.000 Jahre auferweckt werden:

    Off. 1:7; Elb: 7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme der Erde. Ja, Amen.

    Gemäß Mat. 24:29-31 kommt Jesus sichtbar NACH der großen Drangsal vom Himmel herab. Ich denke, dass wir uns einig sind, dass die Personen die Jesus durchstochen haben, weder Gerecht noch Gut waren, sondern eher Ungerecht und Böse. Damit sie also Jesus kommen sehen, wenn er am Anfang der 1.000 Jahre zur Erde kommt, müssen sie kurz vorher auferweckt worden sein, nur eben zum Gericht.

    Werden auch Menschen auferweckt, die vor Jesus gestorben sind? Ja, auch da ist die Bibel eindeutig. Die LK hat diese Aussage nur deshalb gemacht, damit sie auch heute noch zu den 144.000 gehören können. Denn wenn sie den Menschen die vor Jesus gelebt haben, auch zugestehen würden, dass sie an der 1.ten Auferstehung teilhaben und es nur buchstäblich 144.000 Personen sein sollen, dann könnten sie heute definitiv nicht mehr dazu gehören. Denn die Zahl wäre schon lange lange vor ihrer Zeit voll gewesen.
    Also haben sie mal kurzerhand alle Menschen die vor Jesus gestorben sind, aus der Rechnung ausgeklammert. Das sind zwar dann immer noch mehr wie 144.000, aber deutlich weniger als wenn man die Generationen von Abraham usw. auch mit einrechnen würde.

    Hier ein Beispiel von mehreren Gerechten, der auch bei der Wiederkunft von Jesus auferweckt werden wird:

    Luk. 13:23-30; Elb:
    23 Es sprach aber jemand zu ihm: Herr, sind es wenige, die gerettet werden? Er aber sprach zu ihnen: 24 Ringt danach, durch die enge Pforte hineinzugehen; denn viele, sage ich euch, werden hineinzugehen suchen und werden es nicht können. 25 Sobald der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat und ihr anfangen werdet, draußen zu stehen und an der Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, öffne uns!, wird er antworten und zu euch sagen: Ich kenne euch nicht und weiß nicht, woher ihr seid. 26 Dann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf unseren Straßen hast du gelehrt. 27 Und er wird sagen: Ich sage euch, ich kenne euch nicht und weiß nicht, woher ihr seid. Weicht von mir, alle ihr Übeltäter!

    28 Da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sehen werdet, euch aber draußen hinausgeworfen. 29 Und sie werden kommen von Osten und Westen und von Norden und Süden und zu Tisch liegen im Reich Gottes. 30 Und siehe, es sind Letzte, die Erste sein werden, und es sind Erste, die Letzte sein werden.

    Die Verse 28 und 29 sind sehr wichtige Verse, die solche falschen Lehren wie die der LK, dass vor Jesu Tod niemand zur ersten Auferstehung gehört, offen legen. Diese Situation bezieht sich ebenfalls auf die Begebenheit in Mat. 24:29-31 und zeigt, dass Abraham usw. auch ins Reich Gottes eingehen werden, nämlich am Anfang der 1.000 Jahre. Die LK lehrt ja weiter, dass diese Menschen erst während der 1.000 Jahre auferstehen. Doch die Bibel zählt Abraham usw. hier zu den Auserwählten. Über Abraham wird auch gesagt, dass er gerecht sei und er wird sogar Freund Gottes genannt. Was aber noch über Abraham gesagt wird, zeigt eindeutig, dass er bereits vom Tod zum Leben übergegangen ist:

    Luk. 20:37-38; Elb: 37 Dass aber die Toten auferweckt werden, hat auch Mose beim Dornbusch angedeutet, wenn er den Herrn „den Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs“ nennt. 38 Er ist aber nicht der Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn leben alle.

    Gemäß diesem Vers ist Abraham, Isaak und Jakob bereits ein Lebender und damit der Beweis, dass Menschen die vor Jesu Tod gelebt haben und gestorben sind, trotzdem an der 1.ten Auferstehung teilhaben können. Die Ansicht der LK dazu ist biblisch nicht zu belegen, widerspricht ihr sogar und ist somit falsch.

    LG W.F.

  • Denker
    Februar 12, 2016

    Hallo Bruderinfo schön das ihr wieder da seid, ich möchte gleich etwas zu den Artikel „Der Plan Gottes sagen: ich finde ihn wirklich sehr gut weil er sehr gute Gedanken aus der Bibel enthält. Da kann sich jeder fragen wo stehe ich in diesem Plan und trotzdem müssen es wir es nicht wissen weil Gott alles so macht wie er es geplant hat, das ist sehr beruhigend. Wir müssen nur an unseren Herrn Jesus Glauben und nach seinem Vorbild Leben.
    Ich freue mich schon auf die nächsten Artikel.
    Gruß an alle Brüder und Schwestern hier auf dieser Seite

  • Gerd
    Februar 12, 2016

    Zum „Plan Gottes“ noch einige Zeilen aus dem Bibellexikon – und bitte um Zustimmung oder Widerlegung:

    Tausendjähriges Reich
    1000jähriges Reich

    Wenn der Ausdruck „Tausendjähriges Reich“ verwendet wird, meint man damit die Zeitspanne von 1000 Jahren, die in Offenbarung 20 erwähnt wird. Bevor diese 1000 Jahre beginnen, wird die erste Auferstehung stattgefunden haben. Die Heiligen, die Teil dieser Auferstehung sind, werden Priester Gottes und Christi sein und während der 1000 Jahre mit Christus regieren. Während dieser Zeit wird Satan in den Abgrund geworfen sein (Off 20,1-6). Diese beiden Tatsachen beweisen, dass das Tausendjährige Reich nicht durch die gegenwärtige Kraft des Evangeliums gebracht werden wird. Satan muss gebunden sein und die erste Auferstehung erfolgt sein. Andere wichtige Ereignisse müssen ebenfalls bereits stattgefunden haben, nämlich die Gerichte über Juda und Israel, bevor sie durch Gott in ihrem eigenen Land den ersten Platz irdischer Segnungen einnehmen können, und durch sie die Nationen gesegnet werden (Jer 30,4-9; Mt 24,21+22). Den Gerichten wird Segen folgen. Dann wird man nicht von der Herausführung aus Ägypten sprechen, sondern von der Herausführung aus allen Ländern, in die Gott sie vertrieben hatte (Jer 23,5-8). Die Versöhnung Israels wird „Leben aus den Toten“ sein (Rö 11,15).

    Außerdem muss der „Mensch der Sünde“ erst offenbar werden, und, mit dem wiederauferstandenen Römischen Reich, weggetan werden (2. Thes 2,7-12; Off 13; Off 14). Durch diese und andere Einzelheiten, die in der Schrift erwähnt werden, wird deutlich, dass es eine gewaltige und großartige Veränderung geben wird, bevor das Tausendjährige Reich aufgerichtet werden wird, und dass die Veränderung nicht beschränkt ist auf die geistliche Veränderung des Menschen, wie manche meinen. Die Veränderung wird eine ganz neue Zeit (oder Haushaltung) hervorbringen, die in ihrem Charakter völlig anders ist als die jetzige Gnadenzeit, in der aus den Nationen ein Volk für himmlische Segnungen gesammelt wird. Die neue Zeit wird gekennzeichnet sein von einer allgemeinen Kenntnis des Herrn in Verbindung mit dem Volk Israel (Jer 31,34; Sach 14,9): „Und alles Fleisch wird erkennen, dass ich, der Herr, dein Erretter bin, und ich, der Mächtige Jakobs, dein Erlöser“ (Jes 49,26). Der Herr selbst wird in Gerechtigkeit über die Erde regieren, und alle Bewohner der Welt werden Gerechtigkeit lernen (Ps 72,8+17; Jes 11,5; Jes 26,9).

    Der Geist wird auf alles Fleisch ausgegossen sein, und die Schöpfung, jetzt seufzend und in Geburtswehen, wird erlöst werden von der Knechtschaft des Verderbens (Rö 8,19-22). „Statt der Dornsträucher werden Zypressen aufschießen, und statt der Brennnesseln werden Myrten aufsprießen“ (Jes 55,13, vgl. Jes 51,19). Was vorher verfeindet war, wird in Frieden zusammen leben: „Und der Wolf wird sich beim Lamm aufhalten, und der Leopard beim Böcklein lagern; und das Kalb und der junge Löwe und das Mastvieh werden zusammen sein, und ein kleiner Knabe wird sie treiben. Und Kuh und Bärin werden miteinander weiden, ihre Jungen zusammen lagern; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind. Und der Säugling wird spielen am Loch der Otter, und das entwöhnte Kind sein Hand ausstrecken nach der Höhle der Viper.“ (Jes 11,6-8)

    Es wird einen universalen Frieden geben und die ganze Erde wird gesegnet sein: Anstatt Waffen zu bauen, wird man Schwerter zu Pflugscharen schmieden (Jes 2,4).

    Auch Daniel 2,44 spricht von diesem Königreich, dass der Gott des Himmels auf der Erde errichten wird, und dass alle anderen Königreiche zermalmen wird. Es wird das Königreich Gottes in Macht sein, und der Herr Jesus wird der anerkannte König der Könige und Herr der Herren sein. Er wird zuerst als der Sohn Davids herrschen, der Mann des Krieges, und dann, wenn alle Feinde seines Volkes unterworfen sind, als Salomo, der Mann des Friedens.

    Der Tod, obwohl noch nicht vernichtet, wird verschlungen in Sieg. Wenn jemand im 1000jährigen Reich mit hundert Jahren stirbt, wird man von ihm als einem „Jüngling“ sprechen (Jes 65,20)!

    In dem neuen und himmlischen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von Gott, wird sich der Thron Gottes und des Lammes befinden, „und der Herr, Gott, der Allmächtige ist ihr Tempel, und das Lamm“. Die Herrlichkeit Gottes erleuchtet die Stadt, und das Lamm ist ihre Lampe. Die erlösten Nationen werden durch ihr Licht wandeln (Off 21,22-24).

    Genauso wie das 1000jährige Reich die Erfüllung aller Verheißungen Gottes für Israel sein wird, wird es auch die Erprobung des Menschen unter völlig neuen Umständen sein. Am Ende des Tausendjährigen Reiches wird Satan aus seiner Gefangenschaft losgelassen werden und die Nationen verführen, denn sie werden willig auf ihn hören. Sie werden sich versammeln, um Jerusalem anzugreifen, dort aber nur dem eigenen Ende entgegensehen (Off 20,7-9).

    http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=1641
    _________________
    Liebe Grüße!
    Gerd

  • Tom an BI
    Februar 12, 2016

    Liebe Geschwister von BI, schön das Ihr wieder online seid!
    Eine gute Programmierung wie ich es soweit beurteilen kann, nur leider kam noch keine Bestätigungs Mail bei meiner Registrierung?
    Ich werde weiter geduldig warten, laßt Euch nicht drängen!

    Der Herr möge Euch weiter segnen und behüten!
    LG
    Tom

  • Raffaela
    Februar 12, 2016

    Hallo ihr Lieben , es ist schön das Ihr wieder on-line seit. Ich wünsche Euch viel Segen von Vater im Himmel und sein Sohn (die zwei größten im Universum )
    Viele Grüße Raffaela

  • Brigitte
    Februar 12, 2016

    Guten Abend Bruderinfo und Geschwister,

    schön das es Euch wieder gibt, Ihr seid uns schon abgegangen. Lieber Admin. und Bruderinfo besten Dank für die viele Arbeit die Ihr hattet.
    Liebe Grüsse an alle

    Brigitte

  • Klaus Prüter
    Februar 12, 2016

    Was ist „NGÜ“ für eine Übersetzung?
    Die „Neue Genfer Übersetzung“ enthält nach Google noch kein Genesis.

  • Bavariba
    Februar 12, 2016

    Schau bitte einmal nach unter „bibleserver.com“ – dort sind jede Menge Bibelübersetzungen zur Einsicht verfügbar.
    Die Neue Genfer Übersetzung ist zudem eine in moderne Sprache verfasste Version.

  • W.F. an Klaus
    Februar 12, 2016

    Hallo Klaus,
    ich habe mein Dokument nochmal durchsucht und konnte keinen Text aus der Genesis finden, der in der NGÜ = Neuen Genfer Übersetzung stehen sollte. Vielleicht habe ich was übersehen. Kannst Du mir vielleicht den Text nennen, wo es falsch dabei steht, dann könnte man es noch ändern.

    LG W.F.

  • Klaus Prüter
    Februar 12, 2016

    Sorry, W.F., habe wohl nicht genau hingesehen, da meistens aus NGÜ zitiert wurde. Die Stelle:
    1.Mo. 2:15-17; Nev.Ü: 15 Jahwe, Gott, brachte also den Menschen in den Garten Eden, damit er diesen bearbeite und beschütze, 16 und wies ihn an: „Von allen Bäumen im Garten darfst du nach Belieben essen, 17 nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, musst du sterben.“
    „Nev.Ü.“, welche ist das?

  • Klaus Prüter
    Februar 12, 2016

    Ergänzung:
    Ah, ich hab’s, Nev.Ü. ist die Neue evangelische Übersetzung der ganzen Bibel.
    „Nichts für ungut“. Gruß Klaus

  • W.F. an Klaus
    Februar 12, 2016

    Lieber Klaus,

    kein Problem, besser einmal mehr geschaut als einmal zu wenig.

    🙂

    LG W.F.

  • Maasshipper
    Februar 12, 2016

    Liebe Brüder und Schwestern,

    ich freuhe mich dass die langen 3 Tage die in der Vorschau zu lesen war, endlich zu Ende sind.
    Nun kann ich wieder mit mit Lust und Freude die Themen und die Kommentare lesen, die sehr auferbauent und stärkent sind.
    Euch weiterhin Jehovas Segen und viel Erfolg

    Euer Maasshipper

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    Februar 12, 2016

    WUNDERBAR! BI ist wieder am Leben.

    Hallo ihr Lieben,

    nach all dem Aufwand mit der Wiederherstellung dieser begehrten Seite, die Ihr hinter euch gebracht habt, möchte ich euch ganz herzlich danken.

    Ich bedanke mich auch für diese Option, die ihr hier anbietet. Ihr verhelft vielen in der WTO-ORG gefangenen ihre Situation einzuschätzen und im ideal Fall, deren Fängen zu entwischen.

    Möge es euch ab jetzt besser gelingen die Attacken auf diese Seite/URL ab zu wehren.

    Schön dass es euch gibt!

    Alles Liebe und Gute fürs Weitermachen.
    Athalja

  • Matthäus
    Februar 12, 2016

    Jetzt versuche ich es mal, eine Registrierungsemail habe ich nie bekommen!
    Ich wollte mich ein 2. mal anmelden – geht auch nicht da meine eMail schon existiert, jetzt müsste ich eine neue eMail verwenden – oder?
    So ganz komme ich hier noch nicht klar!
    LG Matthäus

  • Bavariba
    Februar 12, 2016

    Hallo Matthäus und alle anderen hier!

    Schön, nicht wahr, wieder dabei zu sein. BI hat es wieder geschaft und die „Gegener“ brauchen sich diesmal keine Mühe machen, diesmal diesen Server zu verhundseln… Trau euch nur nicht… –
    Die Macht unseres Herrn Jesus ist immer grösser und erfolgreicher!

    Viel Segen und Freude allen hier aktiven – besonders dem Team von Bruderinfo.

    Liebe Grüsse euch Lieben aus dem Berchtesgadener Land.

  • Matthäus
    Februar 12, 2016

    Also so recht finde ich mich noch immer nicht zurecht – sehr unübersichtlich! Auch Kommentare die man schreibt erscheinen oder auch nicht!??
    Auch das jedes mal extra anmelden müssen ist nervig, das führt nur dazu dass man keine große Lust hat sich zu beteiligen!

  • Omma & Oppa
    Februar 12, 2016

    Lieber Matthäus,

    schön dich hier wieder zu treffen!!! 🙂 Jetzt fühlt man sich doch schon richtig zu Hause, wenn all die bekannten Namen hier wieder sind. Ich möchte dir Mut machen, wenn die kleine, dumme Omma das geschafft hat, dann machst du das doch mit links. Ich habe mich auch zuerst, wie ein kleines Kind gefühlt, das laufen lernt. Mit der Zeit geht das aber in Fleisch und Blut über, bis es wieder Neuerungen gibt, dann heißt es wieder üben.

    Es grüßen dich ganz herzlich Omma & Oppa

  • Shannon
    Februar 12, 2016

    Lieber Matthäus,

    zum Schreiben und lesen brauchst du dich nicht anzumelden. Für diesen Kommentar habe ich mich nicht angemeldet. Du brauchst die Anmeldung für den Chat und für die Konversation in den Gruppen.
    Herzliche Grüße
    Shannon

  • Shannon
    Februar 12, 2016

    Ich habe auch keine Registrierungsmail bekommen, konnte mich trotzdem einloggen. Einfach Email und dein Passwort, mit dem du dich angemeldet hast, dann müßte es gehen.

  • Anna
    Februar 12, 2016

    Liebe BI-Brüder,
    vielen Dank für die Wiederherstellung der Seite.

    Euch allen einen friedlichen und schönen Tag wünscht Anna

  • Shannon
    Februar 12, 2016

    Guten morgen liebe BI-Gemeinde,
    ich bin sehr glücklich darüber, dass dieses Portal wieder da ist. Der Admin hat sehr viel seiner Zeit investiert, um es wieder herzustellen und ihm gleichzeitig ein neues Outfit zu verpassen. Dafür erst einmal herzlichen Dank.

    Ich habe das seltene Glück, in meinem privaten Umfeld Kontakte zu haben, die mit mir den Glauben teilen und wo man sich nicht ganz so alleine gelassen vorkommt.

    Nun zum Vortrag:
    Lieber Bruder W.F.

    herzlichen Dank dafür. Irgendwie passt das Thema zu der langen Abstinenz. Mir gefällt ganz besonders der genannte Text aus 1. Kor. 12. Denn während die Lebensjahre so dahingleiten, mal mehr oder weniger holprig, fragt man sich schon, was ist meine Aufgabe, in diesem Leben?
    Ist das, was ich tue im Einklang mit dem Gesetz Gottes? Ich glaube, eine Falle, die uns der Widersacher immer wieder aufstellt, ist die Selbstgerechtigkeit. Wenn wir anfangen, andere für ihre Taten zu beurteilen oder gar zu verurteilen, sind wir bereits in diese Falle getappt.

    Wenn Jesus sagt, dass keines seiner Schafe verloren geht, dann darf man darauf vertrauen, dass dem so ist. Vielleicht ist es an der Zeit, wirklich die Organisation endlich zu verlassen.
    Denn egal wie ehrenhaft der Gedanke ist, Brüder und Schwestern helfen zu wollen, der Organisationsfalle zu entkommen, die Gefahr dem Herrn und dem Baal zu dienen ist sehr groß. Wer glaubt, andere „erretten zu wollen“, sollte mal Hesekiel Kapitel 14, ab Vers 12 lesen.
    Man kann niemanden erretten, der nicht selbst angefangen hat, die Dinge zu hinterfragen.

    Herzliche Grüße euch allen
    Shannon

  • W.F. an Shannon
    Februar 12, 2016

    Liebe Schw. Shannon,

    das was Du hier sagst: „Wenn Jesus sagt, dass keines seiner Schafe verloren geht, dann darf man darauf vertrauen, dass dem so ist. Vielleicht ist es an der Zeit, wirklich die Organisation endlich zu verlassen.“ – Zitat Ende.

    … ist mir diese Woche auch so richtig bewusst geworden. Wir können überhaupt niemanden retten, denn wenn es so wäre, dann bräuchten wir unseren Messias Jesus Christus nicht. Jesus hat von seinem Vater ein Buch bekommen in dem die stehen, die zu ihm gehören. Jesus braucht nun nur noch diese Menschen alle einzusammeln (herauszurufen) und wer zu ihm gehört, der hört auch auf seine Stimme und folgt ihm. Wenn alle die im Buch stehen ihm nun folgen, dann ist es Zeit, dass er kommt und alle Königreiche zerschmettert.

    Wenn Jesus also den letzen eingesammelt hat, dann kann alles ganz schnell gehen.

    LG W.F.

  • ManfredF
    Februar 12, 2016

    Lieber W.F
    ich will die Hoffnung keinesfalls mildern, dass Jesus kommt. Aber wenn man davon ausgeht, dass er kommt „wenn die letzten eingesammelt sind“ dann weiss ich nicht, wann das sein soll. Am heutigen Tag wurden zum Beispiel bisher 255.000 Menschen geboren, dieses Jahr schon mehr als 30,45 Millionen neuer Erdenbürger. Egsal zu welchem Zeitpunkt Jesus kommt, es werden hunderte von Millionen Menschen sein, die nie was von ihm gehört haben. Weil sie Babys und Kinder sind und daher ist es auch unmöglich zu sagen, jetzt wurde allen Menschen die Botschaft gebracht.
    Das nur mal zur Anmerkung. Du hast Recht, wir schaffen es niemals alle Menschen zu erreichen. Wir sollten daher einfach so leben wie Jesus es möchte und durch unser Leben Zeugnis geben und wenn wir uns berufen fühlen gerne auch mehr.

  • W.F. an ManfredF
    Februar 12, 2016

    Lieber Manfred F,

    sicher wird es Menschen geben, die noch nie etwas von Jesus gehört haben. In dem Plan Gottes geht es um die Auserwählten, die Gott schon vor Grundlegung der Welt berufen hat. Diese gehören dann zu den Brüdern von Jesus und in der Offenbarung steht:

    Off. 6:9-11; Schlachter: 9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar2 die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Wie lange, o Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? 11 Und jedem von ihnen wurden weiße Kleider gegeben, und es wurde ihnen gesagt, daß sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet wären, die auch wie sie getötet werden sollten.

    Gott weiß, wann der letzte eingesammelt ist von den Menschen, die er schon von Anfang an dafür vorgesehen hat und wenn das geschehen ist, dann wird Christus erneut in den Erdkreis eingeführt um das Königreich Gottes hier auf die Erde zu bringen. Worum wir ja im Vater unser beten.

    LG W.F.

  • Argentum
    Februar 12, 2016

    Lieber W.F.,
    aber was ist, wenn genau wir einem einzelnem Denkanstoß, oder Stütze und Mut geben können?
    Natürlich können WIR Sie nicht retten, aber ist es nicht auch ein Zeichen von Liebe, wenn ich Menschen nicht aufgebe und versuche zu “ sammeln“, wie Jesus aufgetragen hat?

    Liebe Grüße
    Argentum

  • W.F. an Argentum
    Februar 12, 2016

    Liebe Argentum,

    natürlich ich es ein Zeichen von Liebe, wenn wir unseren ehemaligen Geschwistern helfen, zu erkennen wo sie in Wirklichkeit hineingeraten sind und das dies eben nicht der Weg zum Vater ist. Denn der Weg zum Vater führt einzig und allein, ausschliesslich über Jesus Christus, seinen Sohn. Jesus sagte mal das folgende:

    Joh 6:44; Elb: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

    Joh. 10:3,4; Elb: 3 Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft die eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus.
    4 Wenn er die eigenen Schafe alle herausgebracht hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen.

    Die Initiative geht gemäß diesen Texten eindeutig vom Vater und seinem Sohn aus. Wenn der Vater nicht zieht, ist es umsonst, dass wir uns den Mund fusselig reden. Wer kein Schaf Jesu ist, der hört eben nicht auf die Stimme dieses Hirten und folgt ihm daher nicht.

    Wenn der Vater und der Sohn uns gebrauchen, jemandem anderen zu helfen, die Stimme von Jesus etwas deutlicher zu hören, dann sollten wir uns auch gebrauchen lassen. Doch wenn wir denken, dass wir jemandem helfen können, der vom Vater weder gezogen, noch von seinem Sohn gerufen wird, dann erliegen wir einem Trugschluss. Das wollte ich damit sagen.

    LG W.F.

  • Uwe Schöning: waytodawn
    Februar 12, 2016

    Willkommen zurück… die Wartezeit hat sich gelohnt.
    Die Seite ist optisch wesentlich ansprechender und wenn die letzten Fehler ausgemerzt sind, hat jeder seine Freude daran.

    Die Möglichkeit einer Community ist nun endlich gegeben. Damit sollten Namensprobleme ja auch der Vergangenheit angehören.

    Liebe Grüße

    Uwe

  • Omma & Oppa
    Februar 12, 2016

    Liebe Freunde und Geschwister,

    endlich haben wir euch wieder!!! Ihr habt uns soooooo gefehlt!!! Wir haben immer wieder versucht herauszubekommen, wie es euch wohl geht. Mit jedem kleinen Fortschritt haben wir uns mitgefreut, aber gleichzeitig hat sich unser Herz verkrampft, wenn wir hörten, dass es euch nicht gut ging, und wir haben uns GROSSE Sorgen gemacht!!! Immer wieder haben wir euch in unseren Gebeten erwähnt. Ich kann mir vorstellen, dass euer Herz bis zum Hals geschlagen hat, als es endlich soweit war. Ihr habt eine wunderbare Seite ins Leben gerufen, wir freuen uns schon darauf auf Entdeckungstour zu gehen.

    Dafür, dass ihr auch die Kommentare gerettet habt, könnten wir euch knuddeln!!!!!!

    Ich wünsche euch und dieser Seite, den Segen unserer Beiden Höchsten, und haltet euch die bösartigen Angreifer, Trolle und Sockenpuppen vom Leib!!!

    Ganz lieben Dank für eure viele, viele Arbeit. Wir haben euch sehr, sehr lieb!!! Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit euch, und grüßen euch von ganzem Herzen eure Freunde und Geschwister Omma & Oppa

  • Argentum
    Februar 12, 2016

    Hallo Ihr Lieben,
    das ist ja eine schöne Überraschung!
    Toll, daß Ihr wieder online seid!
    Habt Ihr gut hingekriegt und das Layout ist sehr schön und gelungen. Kompliment.
    Danke für Eure Mühe.

    Alles Liebe und herzliche Grüße an alle
    Argentum

  • Nachdenker
    Februar 12, 2016

    Test

  • Nachdenker
    Februar 12, 2016

    Hallo BI Admin,

    wäre es auf nicht möglich die Kommentare auf der Hauptseite auch nach Datum (letzte Kommentare); ähnlich wie auf der Aktuell Seite zu sortieren??
    Dann würde man die letzten Kommentare, egal zu welchem Thema leichter finden.
    Grüsse
    Nachdenker

  • Manfred
    Februar 12, 2016

    Liebe Geschwister,

    ich möchte mich auch beim Admin bedanken, für die große Arbeit die Seiten wieder herzustellen und dabei ihnen auch gleichzeitig einen neuen Anstrich zu geben. Es wird sicherlich ein bisschen Umgewöhnungszeit brauchen, bis man weiß wo alles ist, aber es wird sich lohnen.

    Was ich wirklich schön finde, ist das die Kommentare auch wieder hergestellt wurden und man so nochmal nachlesen kann, was zu den Themen kommentiert wurde. Denn gerade in den Kommentaren findet man sehr viele tiefgreifende Gedanken.

    Also recht herzlichen Dank für Bruderinfo im neuen Gewand.

    Liebe Grüße Manfred

  • Manfred an Aloiss
    Februar 12, 2016

    Test

  • Alois
    Februar 12, 2016

    Liebe Geschwister

    Endlich geht wieder was und die Abstinenz hat ein Ende!

    Grüße aus Schweden
    Alois

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