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Bruderinfo

Kommentare (25)

  1. Liebe Geschwister,

    vorgestern habe ich mit einer Pionierschwester gesprochen. Wir machten so ca. 20 min. lang Small Talk und redeten über alles. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie aufhören wollte. Dann kamen wir auf die Zeit des Endes zu sprechen und ich fragte sie dann, ob sie weiß welche Zeichen Jesus für seine Wiederkunft vorausgesagt hat. Die kannte sie natürlich. Dann sagte ich zu ihr: Vergleiche mal Mat. 24 den Anfang mit den Versen über die Apokalyptischen Reiter. Dann stellst Du fest, dass Jesus diese 4 Reiter gemeint hat, die vor seiner Wiederkunft kommen würden und dass der 1.te Reiter der ist, der die Gläubigen verführt, also der Antichrist.

    Ihre Antwort: Das ist aber eine sehr eigenwillige Lesart. Du ich habe jetzt überhaupt keine Zeit ich muss noch soviel arbeiten. Machs gut….

    Ich habe weder die Organisation kritisiert, noch sonst irgendetwas abfälliges gesagt. Es reicht wirklich nur mit der Bibel zu argumentieren und etwas anderes heraus zu bekommen als das was die LK lehrt und schon beenden sie das Gespräch. Diese Gehirnwäsche ist so was von gründlich, dass es einem graust. Man kann mit einem Zeugen jehovas nicht über die Bibel diskutieren. Über jw.org oder den Wachtturm ja, aber sobald es nur um die Bibel geht ergreifen sie die Flucht, so schnell kannst Du gar nicht gucken. Ausgerechnet diese nennen sich selbst dann alles Bibellehrer!!!

    Sie sind von Grund auf verführt worden und zwar mit so einer Macht, dass wir gar nichts dagegen unternehmen können. Aus diesem Grund sind die Schafe auch unserem Herrn Jesus Christus anvertraut worden. Er sorgt dafür, dass kein Schaf verloren geht. Wir können niemanden retten, es liegt alleine in der Hand des Sohnes Gottes und unseres Königs Jesus Christus.

    Liebe Grüße Manfred

    1. Alois says:

      Lieber Manfred

      Deinen letzten Satz möchte ich mit einem Vers aus Römer 8 (GNB) untermauern, vor allem der erste Satz im Vers 29:

      26 Aber ebenso wie wir seufzt und stöhnt auch der Geist Gottes, der uns zu Hilfe kommt. Wir sind schwache Menschen und unfähig, unsere Bitten in der rechten Weise vor Gott zu bringen. Deshalb tritt sein Geist für uns ein mit einem Stöhnen, das sich nicht in Worte fassen lässt.
      27 Und Gott, vor dem unser Innerstes offen liegt, weiß, was sein Geist in unserem Innern ihm sagen will. Denn so, wie es vor Gott angemessen ist, legt er Fürsprache ein für die, die Gott als sein Eigentum ausgesondert hat.
      28 Was auch geschieht, das eine wissen wir: Für die, die Gott lieben, muss alles zu ihrem Heil dienen. Es sind die Menschen, die er nach seinem freien Entschluss berufen hat.
      29 Sie alle, die Gott im Voraus ausgewählt hat, die hat er auch dazu bestimmt, seinem Sohn gleich zu werden. Nach dessen Bild sollen sie alle gestaltet werden, damit er der Erstgeborene unter vielen Brüdern und Schwestern ist.
      30 Und wenn Gott sie dazu bestimmt hat, dann hat er sie auch berufen, und wenn er sie berufen hat, dann hat er sie auch für gerecht erklärt, und wenn er sie für gerecht erklärt hat, dann steht auch fest, dass sie an seiner Herrlichkeit teilhaben.

      Wir Menschen können bestenfalls als Werkzeuge unseres Herrn Jesus etwas helfen. Einen Lohn gibt es dafür nicht, denn wir werden durch Gnade errettet.

      Liebe Grüße
      Alois

    2. Gerrit Feuer says:

      Och Manfred, da hat eine Frau (du bezeichnest sie als Pionierschwester – Was willst du damit sagen? Ist sie was besseres? Hat sie einen besseren glauben? Ein ausgeprägteres bibelverständnis? Sorry, Die Angabe überführt dich selbst des seltsamen jw.org Denkens) kein Bock auf bibeldiskussion zwischen Tür und Angel sondern eben nur auf smalltalk und du verdrehst Ihre Antwort und liesst das rein, was dir so grad am passendsten ist, genau so wie jw.org das auch tut. Sie hat völlig recht mit dem was sie sagt, es ist deine eigenwillige Lesart oder willst du jetzt behaupten, dass deine Aussage die absolut richtige ist? Bist du ein Prophet? Mach dir doch mal klar, dass du in dem gleichen Schema wie die org festhängst und denkst dass du den totalen Durchblick hast. Ich versteh ja, dass du Leute suchst die dir höflich zunicken, jeder will ja aufgrund seines Egos Bestätigung haben. Aber hier interpretierst du in eine absolut klare Aussage, irgend etwas herein. Ich kannte auch mal son alten Mann der kam nach jeder Versammlung und wollte noch ne Stunde alles klarstellen. Keiner hatte Lust darauf. zwei Stunden sitzen und zuhören ist ja anstrengend genug. Dann hat er gesagt keiner würde die Aussagen der Bibel richtig verstehen und keiner hätte Lust mit ihm im Anschluss zu sprechen bis sich irgendwann herausstellte das er einfach nur ganz schlimmen Mundgeruch hatte und allein schon das zuhören aus einem halben Meter Entfernung eine Zumutung war. Schreib das doch alles in einer dünnen Broschüre zusammen, Gründe eine Verlagsgesellschaft und bringe dein Gedankengut kostenlos Unters volk. Ich hätte einen schönen Namen für dein Magazin: Erwachet!

      1. Lieber Gerrit,

        bist oder warst Du jemals ein Zeuge Jehovas? Wenn ja, dann wüsstest Du warum ich geschrieben habe dass es sich um eine Pionierschwester handelt. Nicht weil sie was besseres ist oder weil ich in der jw.org Denke drinhänge, sondern weil jeder Zeuge Jehovas oder EX-Zeuge Jehovas genau weiß was ich damit meine. Das ist ein Schwester, die sehr viel Zeit im Monat damit verbringt andere Menschen über die Bibel zu belehren. Diese Pioniere berichten auch sehr gerne über ihre Erfahrungen die sie in diesem “Dienst” gemacht haben und gehen darin völlig auf.

        Aber und das ist meine eigenen Erfahrung, die ich schon mit mehreren aktiven Zeugen Jehovas gemacht habe:

        Immer wenn man über die Bibel spricht und etwas anderes versteht wie es durch die Leitende Körperschaft gelehrt wird, dann beenden sie ganz schnell das Gespräch. Das ist mir schon viele Male so gegangen. Bevor ich ausgeschlossen worden bin, habe ich auch mit einem Bruder über die 144.000 gesprochen und er sah sich genötigt, die Ältesten darüber zu informieren, damit die Bescheid wissen. Er sagte vor unserem Gespräch auch zu mir:

        “Du, wir können uns gerne über alles unterhalten, aber die Bibel muss zu bleiben, ansonsten muss er die Ältesten davon unterrichten”.

        Die Bibel ist zu geblieben, er hat die Ältesten aber trotzdem unterrichtet.

        Auch wenn Du meinst, dass es nur meine Interpretation ist (was ich Dir zugestehe), dann ist es aufgrund meiner Erfahrungen durchaus gerechtfertigt so zu denken.

        Was Deine Argumentation mit dem Bruder und dem Mundgeruch betrifft, so kann ich Dir versichern, dass es nach dem heutigen Stand der Technik noch nicht möglich ist, Mundgeruch per Telefon zu übertragen. Bild wäre möglich, aber wir haben ganz herkömmlich telefoniert, also konnte weder mein Mundgeruch, noch mein evt. ungepflegtes Äußeres sie dazu veranlasst haben, das Gespräch zu beenden. Somit muss es also an dem gelegen haben was ich gesagt habe. Übrigens wäre dann immer noch die Frage, warum sie mit mir vorher 20 min. telefoniert und sich dann plötzlich an mir stört.

        Was mich aber vielmehr interessiert:

        Denkst Du persönlich, dass Jesus der 1.te Apokalyptische Reiter ist?

        Wenn Nein, dann hast Du doch auch eine eigenwillige Lesart und wenn ja, dann sage mir bitte warum Du das glaubst.
        Etwa deshalb weil der 1.te Reiter auf einem weißen Pferd sitzt?

        Wie stehst Du an sich zu dem Thema?

        Liebe Grüße Manfred

        1. Gerrit Feuer says:

          Ich persönlich halte nicht viel von Deutungsversuchen. Weder die obigen Erklärungsversuche noch die von jw.org sind für mich in diesem Zusammenhang überzeugend argumentiert, eher spekulativ. Das führt zu nix. Lese-Tipp: 1.Thimoteus 1:3-7 Ich habe meine Freude an unmissverständlichen Aussagen Jesu. Und dass mit dem Mundgeruch war übertragen gemeint, ich wollte damit sagen, dass man dazu neigt in die Reaktionen des Gegenüber etwas hinein zu deuten. Häufig sind es ganz banale zwischenmenschliche Differenzen. Was ne Pionierschwester ist weiß ich natürlich auch.

          1. Boas says:

            Lieber Gerrit Feuer,

            vielleicht gestattest Du mir eine Frage auf Deinen angeführten Text:

            1. Tim 1:4, 5
            4 … etwas von Gott darzureichen, was mit Glauben in Verbindung ist.
            5 Das Ziel dieses Auftrags ist tatsächlich Liebe
            aus reinem Herzen und
            gutem Gewissen und
            ungeheucheltem Glauben.

            Über was unterhaltest Du dich denn so mit anderen Christen oder Zeugen? Was reichst Du so von Gott dar (Vers 4)?

            Vielleicht kann ich etwas von Dir hören,
            was aus tatsächlicher Liebe gesprochen ist und somit auch meine Liebe erbaut,
            mein Herz reinigt,
            mir hilft ein gutes Gewissen vor Jehova zu haben und
            meinen ungeheuchelten Glauben weiter stärkt.

            Mit ganz lieben Grüßen
            Boas

      2. Alois says:

        Lieber Gerrit

        Zu Deiner Frage an Manfred, „Bist Du ein Prophet?“ werden wir unterschiedliche Ansichten haben.
        Ein Prophet bedeutet nicht dass er die Zukunft voraussagen muss um einer zu sein. Denn sonst gäben Paulus Worte in 1. Kor. 14 Elb. unrev. keinen Sinn:

        26. Was ist es nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommet, so hat ein jeder [von euch] einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache, hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.
        27. Wenn nun jemand in einer Sprache redet, so sei es zu zwei oder höchstens drei und nacheinander, und einer lege aus.
        28. Wenn aber kein Ausleger da ist, so schweige er in der Versammlung, rede aber sich selbst und Gott.
        29. Propheten aber laßt zwei oder drei reden, und die anderen laßt urteilen.
        30. Wenn aber einem anderen, der dasitzt, eine Offenbarung wird, so schweige der erste.
        31. Denn ihr könnt einer nach dem anderen alle weissagen, auf daß alle lernen und alle getröstet werden.
        32. Und die Geister der Propheten sind den Propheten untertan.

        Korinth war eine ganz normale Versammlung und da gab es offensichtlich mehrere Propheten. Deshalb gibt es auch Heute viele Propheten, wir würde Bibelverständige sagen. Ein Teil davon sind falsche Propheten, wie sie auch in Offenbarung genannt sind. Falsche Propheten sind beispielsweise solche die sich selbst aufs weiße Pferd gesetzt haben und behaupten Jesus säße drauf.
        Eine Frage an einen Bruder, „Bist Du ein Prophet“ soll in diesem Kontext eigentlich bedeuten: Was maßt Du Dir an die Bibel auszulegen, wo doch nur der tuvS das Recht hat dies zu tun.
        Auch Fragen haben eine Aussage, eben nur in einer Frage getarnt.
        Deine anderen Sätze wie, „Sie hat völlig recht mit dem was sie sagt, es ist deine eigenwillige Lesart oder willst du jetzt behaupten, dass deine Aussage die absolut richtige ist? Mach dir doch mal klar, dass du in dem gleichen Schema wie die org festhängst und denkst dass du den totalen Durchblick hast.“ bedeuten für mich dass Du keine sachlichen Argumente mehr hast. Du konntest nur noch auf, dem Beschimpfen nahekommende Worte, ausweichen.
        Sie widersprechen auch dem was Paulus in Vers 29 geschrieben hat:
        „Propheten aber laßt zwei oder drei reden, und die anderen laßt urteilen.“

        Somit war ein Teil der Anwesenden damit beschäftigt darüber zu urteilen welche Aussagen wohl am ehesten stimmen müssten. Hätte einer der Anwesenden einen der Propheten gefragt „Bist Du ein Prophet“ nur weil ihm seine Aussagen nicht gepasst haben, hätte Paulus sicher eingegriffen weil dem Bruder möglicherweise die Liebe und christliche Freiheit gefehlt hätte.
        Hier in Bruderinfo wollen wir frei diskutieren können, wenn jemand Behauptungen aufstellt, so kann dies jeder gerne biblisch begründet widerlegen. Aber Mitbrüder Christi de facto beschimpfen, damit sie die Lust verlieren sich hier einzubringen, das wollen wir nicht zulassen.

        Liebe Grüße
        Alois

        1. Gerrit Feuer says:

          der bläht sich nur auf, ohne etwas zu wissen, vielmehr kränkelt er in Grübeleien und Wortstreitereien, daraus kommt nur Neid, Hader, Lästerung und Argwohn, 1 Tim 6,4

          1. Hallo Gerrit Feuer,
            ich habe mir jetzt nun lange deine Worthülsen und angeblich biblischen Behauptungen angesehen. Wenn dir die echten Argumente ausgehen, dann fängst du an zu beleidigen. Das läßt erkennen das du einen miesen Charakter hast. Jesus würde zu dir sagen:…Otternbrut. usw. Du bist wahrscheinlich in der Versammlung und kannst dich dort nicht behaupten, da du keine Aufmerksamkeit bekommst. Dann kommst du hierher und läßt deinen geistigen Müll bei uns ab, umso wenigstens ein bisschen Aufmerksamkeit zu bekommen. Du sagtest am Anfang, dass du Kritik liebst. Ist das nun Kritik für dich genug? Kommt das nun deinem Niveau gleich? Was willst du eigentlich? Du darfst hier gerne richtig biblisch argumentieren und auch um die Wahrheit streiten, aber beleidigen und pöpeln ist nicht erlaubt. Die Schlüssigen und wirklich gut gemeinten biblischen Argumente von den Kommentarschreibern „Manfred“ und „Alois“, hast du nur mit Hohn und biblischen Zitaten beleidigt. Ja du hast sogar die Bibel zur Beleidigung missbraucht, da dir die wirklichen Argumente ausgegangen sind. Sehr schade. Bruderinfo 🙂

  2. Gerrit Feuer says:

    Der Wachtturmartikel (und nicht nur dieser sondern alle) sind Interpretationen und Erklärungsversuche von Menschen. Genau wie der vorliegende Artikel ebenso ein Erklärungsversuch ist. Beide sind fehleranfällig. Ist der Wachtturm Wahrheit? Ist dieser Artikel hier wahr? Ist die WTG der Antichrist? Wer ist es? Stimmt dies, stimmt das? Wieviel Zeit hat Jesus damit verbracht irgendwelche Gedanken niederzuschreiben? Vielleicht könnten das alle mal sein lassen und einfach mal die Aussagen der Bibel umkommentiert stehen lassen. Das wär so schön.

    1. Tommy says:

      Hi Gerrit,
      haste natuerlich Recht. Auch Artikel hier koennen fehlerhaft sein. Bestimmt.
      Aber ist es nicht auch Recht Kritik an der WTG oder JW.Org zu ueben? Ist es nicht Recht einen Versuch der Erklaerung zu starten und vielleicht Menschen von Jesus zu ueberzeugen? Sie von der WTG als, wie ich meine, Profitunternehmen (das wollte Jesus bestimmt eher nicht) wegzubringen?
      Tommy

      1. Gerrit Feuer says:

        Danke für eure Antworten. Kritik finde ich immer gut. Egal ob an mir, an der WTG, am Handeln, an Sichtweisen. Ich finde Kritik gehört einfach dazu und es hat mich schon immer kritisch gestimmt, dass innerhalb der WTG die Kritik nicht offen ausgesprochen wird. Aber sehr wohl gedacht wird. „Irgendwie seltsam“ denke ich schon immer und ich erkenne daran, dass die WTG eben nicht kritikfähig ist. Das ist peinlich und schreckt die heutige Generation, auch Zeugen Kinder extrem ab die die Reihen mehr und mehr verlassen. Aber ich erkenne Tendenzen, die auf Besserung hindeuten. Es wird sehr regelmäßig betont, selbst Verantwortung zu übernehmen es wird auf Grundsätze verwiesen. Das finde ich gut. Aber ja, ich weiß auch, dass dann wieder wirre und einfach schwachsinnige Artikel erscheinen wo „wir können es nicht mehr hören-das glaubt doch eh keiner“-Seufzer durch die Stuhlreihen gehen. Is halt so. Niemand muss alles glauben was einem irgendwer durchgekaut hat. Ich finde nur Artikel hier, die wie gewisse WT Artikel alles ganz genau erklären und deuten wollen gleichermaßen befremdlich. Ich wünsche mir Dialog anstatt eines Monologs wo einer den Anderen krampfhaft versucht zu überzeugen. Diesen Dialog vermisse ich wirklich und einfach mal die Frage: Was glaubst Du? Wachtturm: Zur Hälfte blödsinn. Bruderinfo: Ebenfalls möchte ich fast meinen. Der Club der WTG Enttäuschten so kommt mir vor. Es ist ganz ganz ehrwürdig wenn man versucht alles verstehen zu wollen, aber wenn man an Jesus und seine Begegnungen mit Menschen denkt: Das waren zum Teil Menschen die haben einfach geglaubt ohne ein großartiges Wissen von irgendwelchen missverständlichen Aussagen. Jesus hat sie für gut befunden weil sie ein gutes Herz hatten und nicht weil sie viel wissen in sich aufgenommen haben über strittige Details. In diesem Sinne beende ich meinen Monolog :-).

        1. Alois says:

          Lieber Gerrid

          Danke für deinen Kommentar
          Du kannst vielleicht recht haben, dass auch in Bruderinfo viel Blödsinn geschrieben ist, Du stellst das auf die gleiche Ebene wie den Wachtturm. Ob Deine Einschätzung einigermaßen richtig ist wird die Zukunft zeigen.
          Widerspricht ein Zeuge im Königreichssaal immer wieder dem Wachturm, macht er das nicht lange. Denn recht schnell wird ihm die Gemeinschaft entzogen, weil er sich gegen den Sklaven stellt. Dann redet niemand mehr mit ihm. Ich meine das ist bei Bruderinfo nicht so.
          Nicht das falsch schreiben ist das Problem, denn die Wachtturmschreiber sind auch nur Menschen, sondern wie man mit der angeblichen Wahrheit umgeht. Sie werden so dargestellt, als würde Jehova nur durch sie das Volk speisen. Sie stellen ihre „Wahrheit“ so dar als wäre sie von Jehova gekommen, vergessen aber dabei dass sie damit sagen Jehova sei an dem Blödsinn schuld den sie schreiben.
          Das was bei den Zeugen in Bezug auf die LK / tuvS läuft, entspricht einer Anbetung die dem anbeten des Baal in alter Zeit entspricht.

          Deinem 2. letzten Satz kann ich nur zustimmen. Niemand wird wegen mehr Bibelwissen eher gerettet und Niemand wird wegen wenig Bibelwissen von unserem Herrn Jesus und dem himmlischen Vater abgewiesen.
          Wir werden nur durch Gnade gerettet und können uns überhaupt nichts selbst verdienen. Weder durch Bibelwissen, noch durch Predigtdienst oder sonstigen Einsatz. Das ewige Leben ist ausschließlich ein Geschenk ohne dass wir je eine Gegenleistung erbringen könnten, sei sie noch so klein.

          Liebe Grüße
          Alois

          1. Gerrit Feuer says:

            Hi Alois. Danke für deine Antwort. Ja, das stimmt wohl was du bzgl. Ausschluss beim öffentlichen Widersprechen der Lehre sagst. Deshalb muss man finde ich begreifen: Auf der einen Seite gibts den Glauben an Jesus/JEhova. Das ist ne ganz persönliche Geschichte und das finde ich elementare an einem Glauben. Auf der anderen Seite gibts die Spielregeln der Company. Bin ich Teil einer Versammlung, Hier und in den meisten Versammlungen in DE ein eingetragener Verein, dann muss ich eben auch die Vereinsregeln oder nennen wir sie sinngemäß -Satzungen, -Statuten beachten Bzw. mich danach ausrichten sobald ich mich als Vereinsmitglied zu erkennen gebe ->Tauffragen. Deshalb muss man sich, wenn man Teil des Vereins bleiben will gut überlegen was man wie zu wem sagt um dabei zu bleiben oder es ist einem Wurst wenn man keine Menschenfurcht hat. Ist ja nicht so, dass einem die Tür nach draußen verschlossen wird. Dass einen dann ggf. Familie und Freunde meiden ist ne andere Geschichte. Traurig. Aber das ist dann auch ne Zwischenmenschliche Geschichte. Jeder muss sein Handeln selbst bedenken, man kann die Schuld nicht allein bei den Autoren der Artikel suchen die schreiben man darf einen Ausgeschlossen nicht mehr grüßen. Und letztere Lehrmeinung scheint mir das größte Problem zu sein mit dem sich jemand konfrontiert sieht sobald er beschließt aus der ORG auszutreten. Jeder ist für sein eigenes tun verantwortlich. Bitte nicht die Schuld immer beim blauen Logo mit der weißen Schrift suchen.

          2. Lieber Gerrit,

            Du hast geschrieben:

            Bin ich Teil einer Versammlung, Hier und in den meisten Versammlungen in DE ein eingetragener Verein, dann muss ich eben auch die Vereinsregeln oder nennen wir sie sinngemäß -Satzungen, -Statuten beachten Bzw. mich danach ausrichten sobald ich mich als Vereinsmitglied zu erkennen gebe ->Tauffragen. – Zitat Ende.

            Das ist ein interessanter Satz, mit dem ich auch von einem Ältesten konfrontiert wurde. Er sagte nämlich, dass auch ich bei der Taufe der Organisation die Treue geschworen hätte und demzufolge meine Klappe zu halten hätte. Blöd war nur, dass die Taufragen erst 1985 geändert worden sind, ich aber bereits 1983 getauft worden bin. Somit bin ich wie auch viele andere die vorher getauft worden sind, überhaupt nicht in die Organisation getauft worden. Da die Taufe ja verbindlich ist, in dem Moment wo man getauft wird, kann man nicht im nachhinein die Grundlage für die Taufe ändern. Denn dann habe ich ja nicht mehr die Möglichkeit nein zu sagen.

            Aber weißt Du was mir aufgefallen ist? Die mit dem blauen Schild mit der weißen Schrift, die interessiert das überhaupt nicht ob ich vorher oder nachher getauft worden bin. Die haben mich trotzdem aus dem Verein mit allen Folgen ausgeschlossen, obwohl ich faktisch gar nicht in den Verein hineingetauft worden bin. Das ist denen völlig egal ob sie Recht haben oder nicht, sie machen einfach das was sie wollen. Und ja, dafür werden sie sich auch verantworten müssen. Du schreibst am Ende:

            Jeder ist für sein eigenes tun verantwortlich. Bitte nicht die Schuld immer beim blauen Logo mit der weißen Schrift suchen. – Zitat Ende.

            Das jeder für sein eigenes Tun verantwortlich ist, gebe ich Dir vollkommen Recht. Aber ist an dieser Situation die Organisation mit dem blauen Logo mit der weißen Schrift unschuldig? Nein, denn sie haben es ja in der Hand die Regeln so zu gestalten, das sie eines Christen würdig sind. Vor allem wenn man sich als der in der Bibel genannte “Treuen und verständigen Sklaven” ausgibt. Sollte man dann nicht annehmen, dass der Sklave nur die Regeln erlässt, die im Sinne seines Herrn sind? Und wollen es die Zeugen Jehovas nicht sehr genau damit nehmen, dass sie in jedem Bereich ihres Lebens die Bibel anwenden möchten und zwar richtig?

            Wie verhält es sich denn dann mit der Änderung der Tauffrage 1985, wenn man diesen Bibeltext heranzieht?

            Mat. 28:19,20; Elb: 19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie6 auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.

            Wo genau hat der Herr des Sklaven nun angeordnet, dass man die Jünger in eine Organisation mit blauem Logo taufen sollte?
            Ist der Sklave dann nicht dem Herrn vorausgeeilt, bzw. hat er nicht sogar eigenmächtig sein Wort geändert und sich selbst in die Taufformel hinein geschrieben? Ist dieser Sklave dann nicht sogar über das hinaus gegangen, was geschrieben steht, obwohl er gleichzeitig von sich behauptet, dass er sich streng an die Bibel hält???

            Und ist es dann, obwohl diese Regel des Sklaven keine biblische Grundlage hat, es rechtens wenn man darauf hinweist, dass es eben keine biblische Regel ist, sondern eine eigenmächtige, dass man dann dafür ausgeschlossen wird??

            Also Du verstehst was ich damit sagen will? 8 Millionen Zeugen Jehovas behaupten, dass sie sich eng an die Bibel halten, wenn man das aber in dem einen oder anderen Fall zur Sprache bringt wo es nicht so ist, dann wird der ausgeschlossen, der auf die Bibel verweist während die drinnen bleiben, die das Wort Gottes offensichtlich missachten und auch missbrauchen. Oder noch deutlicher ausgedrückt:

            Die die sich an das Wort Gottes halten werden ausgeschlossen und die die das nicht tun, sitzen sogar ganz oben und führen das Volk in die Irre.

            Und das ganze wird dann auch noch als ein liebevoller Akt bezeichnet, damit der “Sünder” möglichst von seinem verkehrten Lauf umdreht. Aber wer noch einigermaßen bei Sinnen ist, kann doch niemals etwas richtiges getan zu haben, bereuen. Das geht einfach nicht, außer man würde sein Gewissen brandmarken.

            Seit dem Bruderinfo existiert werden hier die Regeln und Handlungen dieser Organisation anhand der Bibel überprüft und eines kannst Du mir glauben, sie sind in keinem Fall unschuldig an dem was aufgrund ihrer Regeln geschieht. Das wurde in den letzten 7 oder Jahren mehr als deutlich herausgearbeitet. Mittlerweile werden ihre Regeln sogar von weltlichen Gerichten überprüft und für schlecht befunden.

            Für jemanden der die einzig wahre Religion sein will, ist das kein gutes Zeugnis. Im Gegenteil sie bringen Schmach und Schande auf den Namen Gottes.

            Liebe Grüße Manfred

          3. Alois says:

            Lieber Gerrid

            Ich zitiere Dich:

            „Auf der anderen Seite gibts die Spielregeln der Company. Bin ich Teil einer Versammlung, Hier und in den meisten Versammlungen in DE ein eingetragener Verein, dann muss ich eben auch die Vereinsregeln oder nennen wir sie sinngemäß -Satzungen, -Statuten beachten Bzw. mich danach ausrichten sobald ich mich als Vereinsmitglied zu erkennen gebe ->Tauffragen. Deshalb muss man sich, wenn man Teil des Vereins bleiben will gut überlegen was man wie zu wem sagt um dabei zu bleiben oder es ist einem Wurst wenn man keine Menschenfurcht hat.“

            Genau das was Du beschreibst finde ich nicht vom himmlischen Vater kommend.
            Ich sehe gerade noch ein dass, eine Versammlung in D ein eingetragener Verein sein sollte um die staatlich vorgegebenen Gesetze einhalten zu können. Aber was die WTG Organisation mit den Zeugen macht, kommt mir im übertragenen Sinne vor wie folgende Geschichte:

            1. Mose 11
            1. Und die ganze Erde hatte eine Sprache und einerlei Worte.
            2. Und es geschah, als sie nach Osten zogen, da fanden sie eine Ebene im Lande Sinear und wohnten daselbst.
            3. Und sie sprachen einer zum anderen: Wohlan, laßt uns Ziegel streichen und hart brennen! Und der Ziegel diente ihnen als Stein, und das Erdharz diente ihnen als Mörtel.
            4. Und sie sprachen: Wohlan, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm, dessen Spitze an den Himmel reiche, und machen wir uns einen Namen, daß wir nicht zerstreut werden über die ganze Erde!

            Die treibende Kraft hinter dieser ersten Organisationsbewegung der Erde war Nimrod:

            1. Mose 10
            9. Er war ein gewaltiger Jäger vor Jehova; darum sagt man: Wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger vor Jehova!
            10. Und der Anfang seines Reiches war Babel und Erek und Akkad und Kalne im Lande Sinear.

            Wir alle wissen dass in so einem Reich (mit „einer Sprache und einerlei Worte“) alles bestens organisiert sein muss damit alles funktioniert. Bauprogramme müssen damals ein Generationen übergreifendes Dauerthema gewesen sein. Nimrod machte genau das Gegenteil von dem was unser himmlischer Vater haben wollte, Vermassung anstelle individuelle Freiheit. Deshalb war er ein gewaltiger Jäger vor Jehova, weil der die Menschenseelen von Jehova weggezogen hat um seine Organisation zu festigen und noch größer zu machen.

            Was der himmlische Vater möchte ist etwas ganz Anderes, nämlich persönliche Freiheit im Glauben, nur unserem Herrn Jesus als unser Haupt unterstellt. Aus dieser Erkenntnis heraus ist für mich völlig klar, dass die WTG Organisation exakt demselben Gott dient wie es schon Nimrod und seine Menschenmassen getan haben.

            Wie wir wissen steckte hinter Nimrod der Widersacher. Seine Methode die Menschen vom Vater oder Jesus wegzuziehen sind immer dieselben, immer die Vermassung und Gleichschaltung der Menschen. Ich fürchte das wird auch am Ende der 1000 Jahre wieder seine Masche sein. Die Erde wird dann krachend voll sein und ohne ein Minimum an Organisation wird es dann für die vom Widersacher beeinflussten Menschen nicht gehen. Diesem Ansinnen werden sich die „Heiligen“ mit Worten der Liebe entgegenstellen.
            Am Ende werden die organisierten Menschenmassen das „Heerlager der Heiligen“ umzingeln.

            Jesus braucht keine Organisation, ihm reicht die unendliche Liebe zum Nächsten und der Heilige Geist. „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“, das ist die viel bessere Alternative zu jeglicher Organisation.

            Liebe Gruße
            Alois

            Wer in dieser Org

    2. W.F. says:

      Lieber Gerrit,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Auf diesen Aspekt von Dir möchte ich eingehen:

      Wieviel Zeit hat Jesus damit verbracht irgendwelche Gedanken niederzuschreiben? Vielleicht könnten das alle mal sein lassen und einfach mal die Aussagen der Bibel umkommentiert stehen lassen. Das wär so schön. – Zitat Ende.

      Auch wenn Jesus selbst nichts niedergeschrieben hat, so sind doch viele wichtige Briefe in der heuten Bibel zusammen gefasst. Auch über sein Leben und Wirken. Offensichtlich ist es von Gott gewollt, dass sich das bis heute
      erhalten hat.

      Nur macht es Sinn, dass wir die Bibel nicht kommentieren, bzw. darüber nachdenken, was uns Gott eigentlich mitteilen wollte? Ich denke das Gegenteil ist der Fall. Gott wollte das wir in seinem Wort forschen und nach den verborgenen Schätzen suchen. Nehmen wir ein Beispiel aus der Offenbarung:

      Off. 13:1-8; Luth: 1 Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen. 2 Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther und seine Füße wie Bärenfüße und sein Rachen wie ein Löwenrachen. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht. 3 Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier, 4 und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich und wer kann mit ihm kämpfen? 5 Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. 6 Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und seine Hütte und die im Himmel wohnen. 7 Und es wurde ihm gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und es wurde ihm gegeben Macht über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen. 8 Und alle, die auf Erden wohnen, werden ihn anbeten, alle, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist.

      Sollen wir auf ein buchstäbliches wildes Tier mit 7 Köpfen und 10 Hörnern warten, bis es aus dem Meer heraufkommt oder sollen wir eher nach etwas Ausschau halten, was sich so verhält das diesem Tier gleich kommt? Man müsste also eher schauen, welche Regierung, Macht oder Organisation sich so verhält wie es von diesem Tier gesagt wird. Somit muss man sogar interpretieren, man hat keine andere Wahl ansonsten wird einem das Wort Gottes immer verschlossen bleiben.

      Wer ist nun der Antichrist? Im allgemeinen versteht man darunter jemanden, der sich an die Stelle von Christus gesetzt hat oder der gegen Christus vorgehen würde. Die Bibel gibt da auch Hinweise darauf und einige wurden in diesem Artikel auch erwähnt.

      Ganz am Ende habe ich dann eine Aussage der LK zitiert, wer in ihren Augen der Antichrist ist und danach ergänzt:

      Antichristen sind nach ihrer eigenen Aussage diejenigen, die bewusst Unwahrheiten über Jesus Christus verbreiten und das was er lehrte und die Identität Gottes und seines Sohnes Jesus Christus verschwimmen zu lassen.
      Nun mag sich jeder selbst seine Meinung darüber bilden wer der Antichrist ist. – Zitat Ende.

      Wenn Sie ihren eigenen Masstab bei sich anlegen würden, dann würden sie erkennen, dass sie sich auch dessen schuldig gemacht haben. Sie führen die Menschen heute nicht zu Christus, sondern zu einer “jw.org” oder “Leitenden Körperschaft” obwohl Jesus sagte man solle sich nicht Führer nennen lassen.

      Bruderinfo hingegen ist keine Religionsgemeinschaft und möchte auch keine Jünger von Jesus wegziehen. Im Gegenteil, hier wird sehr großen Wert darauf gelegt, den Sohn genauso wie den Vater zu ehren. Solche Artikel wie der obige sollten zeigen, dass die Brüder sich lieber eng an Jesus und seinen Vater halten sollten, statt auf Menschen zu vertrauen bei denen es keine Rettung gibt oder wie es der Psalmist ausdrückt:

      Ps. 118:8,9; Züricher Bibel: 8 Besser ist es, beim HERRN Zuflucht zu suchen, als Menschen zu vertrauen. 9 Besser ist es, beim HERRN Zuflucht zu suchen, als Fürsten zu vertrauen.

      Und eines steht unleugbar fest. Die „leitende Körperschaft“ sind alles nur Menschen. Also lieber bei Jehova und Jesus Zuflucht suchen als bei dieser Körperschaft. Diesen Psalm, kann man auf jeden Fall wörtlich verstehen. Aber es gibt eben auch viele biblische Passagen, da muss man interpretieren um zu verstehen was Gott uns damit sagen will. Auch ist es gut, wenn man Menschen dabei hilft zu Erwachen, die das selbst nicht so feststellen können. Sie sind in einem geistigen Gefängnis, dass von dem Wachtturm beherrscht wird und mit unmengen an Aufsehern bestückt ist. Versammlungsaufseher, Kreisaufseher, Bezirksaufseher und bestimmt noch einigen mehr. Da kommt einem ja der Vergleich mit Babylon der Großen direkt in den Sinn. Interessant ist, dass die Bibel dazu auffordert, Babylon die Große zu verlassen. Es scheint somit die Möglichkeit zu geben, Babylon aus eigenem Antrieb verlassen zu können. Wahrscheinlich erst, wenn man Erwachet ist.

      In diesem Sinne wünsche ich Dir einen schönen Sonntag.

      L.G. W.F.

      1. gerrit feuer says:

        Hallo WF,
        diese Aussagen „geistiges Gefängnis“, „vom Wachtturm beherrscht“ sind mir zu einseitig. Ich kenne einige Leute die so reden und irgendwie von irgendwem aus der Org enttäuscht wurden oder nicht die Anerkennung bekommen haben die sie sich gewünscht hätten. Als ob alle total vernebelt sind und keinen Kopf zum denken haben. Ich stelle in Gesprächen fest, dass der vermeintlich gemeinsame Glaube ziemlich unterschiedlich ist. Die Brüder zitieren in den Veraammlungen gerne Wachtturm-Aussagen bzw geben das zuvor gelesene 1 zu 1 wieder um innerhalb der Versammlung ihre Ruhe zu haben und einen gewissen Grad der Anerkennung. Der wirkliche persönliche Glaube ist nochmal was anderes und unterscheidet sich nicht selten von der Lehre. Und Dein Offenbarung-Beispiel: (überspitzt gesagt: Nur weil Du dir das nicht vorstellen kannst das es ein Wildes Tier mit 7 Köppen und 10 Hörnern gibt ist das noch kein Beweis für irgendwas. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Deine oder die Interpretation von jemand anderes falsch ist. Was dazu führt, dass man nicht umhin kommt selbst zu lesen und sich eine Meinung zu bilden Bzw dann irgendwas zu glauben. Ich kann nur empfehlen: in der Bibel lesen meinetwegen auch laut anstatt krude Thesen hier oder im Wachtturm.

    3. Alois says:

      Lieber Gerrit

      Am Ende schreibst Du: „Das wäre schön“.
      Denkt man das was Du im zweitletzten Satz schreibst zu Ende, dann müsste man Bruderinfo vom Netz nehmen, denn nur um die Bibel zu zitieren braucht man kein Bruderinfo, da reicht Bibellesen-(Programm) und sich ansonsten keine weiteren Gedanken machen. So wie man es in der Organisation gewohnt ist.

      Ein Beispiel:

      Dan. 12
      4. Und du, Daniel, verschließe die Worte und versiegele das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden es durchforschen, und die Erkenntnis wird sich mehren.

      Da man seit der Niederschrift des Buches Daniel das was er geschrieben hat lesen, aber bis zur Zeit des Endes nicht verstehen konnte, versteht sich von selbst, dass mehr in den Worten des Daniel steckt als in Buchstaben geschrieben steht. Nur durch forschen und interpretieren kann sich mit Hilfe des Heiligen Geistes die Erkenntnis mehren.

      Ich frage mich warum man überhaupt hier lesen soll, wenn doch die Bibel nur unkommentiert stehen gelassen werden sollte. Wenn man Deinen Vorschlag befolgen würde, das wäre (für mich) so schrecklich.

      Gruß
      Alois

  3. Boas says:

    Lieber W.F.

    Du hast schön beschrieben, dass die Reiter der Offenbarung mit Matthäus im Einklang sind. Und das bestätigt, dass der erste Reiter nicht Jesus, sonder der Antichrist ist.

    Nun bin ich seit mehr als zwei Jahrzehnten von der so genannten „Wahrheit“ aufgewacht. Aber als Du mich vor kurzem gefragt hast, welche Farbe der erste Reiter hat, habe ich die Frage falsch beantwortet. Daraus kann ich sehen, welchen Einfluss die Lehren der WTG auch nach einem 1/4 Jahrhundert auf mein Denken hat. Und vielen Schwestern und Brüdern wird es ähnlich ergehen. Es ist ganz schwer, sich von alten Gedankensmustern zu trennen, und dem heiligen Geist den Weg für neue Gedanken und Erkenntnisse frei zu machen.

    Aber dank Menschen wie Dir und Anderen, bröselt der alte Putz langsam ab und dahinter erscheint das Bild der Bibel in leuchtenden Farben. So glatt und harmonisch. Voller Schärfe und Schönheit, dass man sich kaum vorstellen kann, dass wir zuvor so einen rissigen Putz als schöne Wand wahrgenommen haben.

    Deshalb vielen Dank für Die vielen Stunden, die Du darauf verwendet hast, wieder mal einen Artikel zu schreiben, der für uns alle einen ungetrübten Blick in die Bibel freigibt. Und ich freue mich auf die Vortsetzung.

    Ganz liebe Morgengrüße
    Boas

  4. Vielen Dank für diesen Beitrag. Es ist doch erstaunlich, wie schnell sich die sogenannten Grundlehren der ORG mit Hilfe der Bibel demontieren lassen. Wer immer wieder prüft ob er im Glauben ist, kann gar nicht anders als feststellen, dass er eben nicht „in der Wahrheit“ ist. Wessen Organisation das wirklich ist, wird man ganz schnell feststellen, wenn man mit anderen aus der Versammlung über diese Erkenntnisse spricht. Dann gehört man plötzlich zu denen, die die Einigkeit und den Frieden in der Versammlung gefährden und muss natürlich ausgeschlossen werden. Sie ertragen die Wahrheit nicht. Sie verschließen ihre Augen und Ohren und sie gehen aktiv gegen diejenigen vor, denen die Wahrheit wirklich am Herzen liegt. Dadurch widerstehen sie dem heiligen Geist und machen unmissverstädnlich deutlich, wem sie eben NICHT dienen!

  5. Alois says:

    Lieber Bruder WF

    Ein wirklich klasse Vortrag, danke für die Mühe, sie hat sich gelohnt.
    Wieder einmal hast Du scharfsinnig argumentiert und eigentlich müsste jeder Leser verstehen, dass die WTG auch in dieser Prophezeiung völlig daneben liegt.
    Aber das neuzeitliche Volk, das sich nach dem Namen Jehovas nennt, möchte es zum größten Teil nicht verstehen, vor allem seine blinde Leiter nicht.

    Auf die WTG- Zeugen passen noch einmal die Worte Jesu in Matth. 23
    37. Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!
    38. Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen;

    So wird auch das Haus der JW.ORG und alles was daran hängt am Ende öde gelassen. Das Ende wird sein wenn der Satan gebunden wird und damit die Menschheit von seinem Einfluss befreit wird.

    Liebe Grüße
    Alois

  6. Tomaso says:

    Hallo Zusammen,

    man muss nur Lukas 21 oder den Parallelbericht in Matthäus 24 lesen, dann hat man die Antwort was die Reiter symbolisieren:

    Lukas 21:8:
    „Er aber sprach: Seht zu, dass ihr nicht verführt werdet! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin’s, und die Zeit ist nahe gekommen! Geht ihnen nicht nach! (= 1. Reiter) 9 Wenn ihr aber von Kriegen und Empörungen hören werdet, so erschreckt nicht! Denn dies muss vorher geschehen, aber das Ende ist nicht sogleich da. 10 Dann sprach er zu ihnen: Es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich (= 2. Reiter) ; 11 und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte (= 3. Reiter) und Seuchen (=4. Reiter); auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben. “

    Allein dieser Text führt die Argumentation des WT sofort ad absurdum.

    LG Tomaso

  7. Bird says:

    Lieber WF,

    (: Ein super Artikel! Spätestens jetzt müsste jedem klar sein, dass die Organisation des Satans weiss was sie macht. Sie machen es bewusst und sehr geschickt. Perfide umgesetzt. Geschickt werden die Geschwister manipuliert um dem Satan zu dienen. Welch ein fataler Fehler.
    Übrigens, der erste Reiter hat keine Krone, sondern den Siegeskranz (Stephanos). Auch hat er keine Pfeile. Dieser Reiter versucht eine billige Kopie zu sein und 8 Mio kapieren es nicht.
    LG bird

  8. piti says:

    Lieber Bruder W.F,
    meine Gratulation! Super Artikel. Passt wie die Faust aufs Auge.
    War für mich ein Wow-Erlebnis. Danke für die Aufklärung. Ich freu mich schon auf den Nächsten. Denn auch da steig ich nicht durch. Deine Arbeit ist sehr wichtig für mich. Und, wahrscheinlich auch für viele Andere.
    Friede pit

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