29 Comments
  • Hubert
    Juni 14, 2013

    Liebe Wahrheitssucher bis zum 27.06.2013,

    soweit ich es aus den biblischen Prophezeiungen zum Volk Gottes bzw. den Christen und Christinnen in der Zeit des Endes erkennen kann (vgl. meine Hinweise v. 16.06.2013, 21.06.2013, 22.06.2013 und 23.06.2013,

    werden sich am Beginn dieser vielen Endzeit-Jahrzehnte, also im Laufe mehrerer „Generationen“ (Generationsbegriff lt. Matth. 1:17 ca. 48 Jahre/G)

    sich weltweit viele Wahrheitssucher wieder dem biblische Wort und der Lehre Jesu und seiner Apostel widmen,

    und sich lt. Offb. 12:17 auch gottesdienstlich zusammenfinden und nach dem apostolischen Beispiel auch organisieren,

    um sich u.a. im Glauben und in der Liebe gegenseitig im persönlichen Lebenswerk zu helfen,

    die Gebote Gottes zu halten und zum Nutzen der eigenen Familien und der vielen Mitmenschen (weltweite Bevölkerung) das Werk des Zeugnisgebens für Jesus

    und von seiner bevorstehenden königlichen und priesterlichen Herrschaft durchzuführen.

    Innerhalb dieses groß angelegten flexiblen weltweiten apokalyptischen Konzeptes ERLEBTE

    1918/1919 in den USA auch eine Bibelforschergruppe um Rutherford ihr spezielles Gründungsjahr,

    ihre Weiterentwicklung zu Jehovas Zeugen vor dem zweiten Weltkrieg

    und ihre Nachfolger in der Weltzentrale in New York ERLEBTEN dann in den fast zwei Generationen seither

    neben einer Lehrgeschichte mit Irrtümern, Fehlern bzw. Sünden eine enorme weltweite Ausdehnung ihres Werkes durch die Errichtung vieler neuer ordensartiger „Zweigbüros“ (2012: mit 21 612 Mitarbeiter),

    und die Errichtung vieler neuer „Königreichssäle“, in denen dzt. weltweit wöchentlich ca. 111.000 Ältestenschaften nach den Lehr- und Programmpunkten von 8 Männern in der LK in der Weltzentrale
    die örtlichen Verkündiger und Verkündigerinnen betreuen und
    versorgen und zwar an zwei Abenden pro Woche,

    wobei SEIT JAHRZEHNTEN nicht wirklich das apostolisch-biblische Wort und ein einfacher kleiner Programmpunkt in Verbindung mit dem lebenswichtigen Loskaufsopfer Jesu (wahres Brot und wahrer Trank)und wichtige Gebete im gottesdienstlichen Kommunikationsmittelpunkt stehen,

    sondern die Erfüllung von speziellen LK-Themen-Vorgaben in der „theokratischen Predigtdienstschule“, in der „Verkündigungsdienststunde“ (u.a. Königreichsdienstpunkte),
    in der „Bibelpredigtstunde“ und in der Wachtturmstudium-Stunde.

    Auf der Seite 20 im WT v. 15. Juli 2013 gibt es nun nicht nur erneut die Behauptung von den 8 Mitgliedern des Leitungsgremiums von JZ,

    dass NUR sie das Organ bzw. den „treuen und verständigen
    Sklaven“ lt. Matth. 24:45-47 bilden, „DURCH DAS JESUS SEINE ECHTEN NACHFOLGER HEUTE, IN DER ZEIT DES ENDES, VERSORGT.“,

    es gibt auch noch die Behauptung, das aus dem Zusammenhang des Gleichnisses vom treuen und verständigen Sklaven hervorgehen soll, „dass ES SICH NICHT VON PFINGSTEN 33 AN ERFÜLLTE, SONDERN SICH HEUTE ERFÜLLT, IN DER ZEIT DES ENDES.“

    „Erst nachdem die letzten Tage im Jahr 1914 angefangen hatten, begannen sich seine Worte über den treuen Sklaven zu erfüllen.“,

    BEHAUPTEN DIE HEUTIGEN LEITER UND FÜHRER VON JEHOVAS ZEUGEN.

    Und weil sie der Meinung sind „Nicht alle Gesalbten sind daran beteiligt, ihre Glaubensbrüder in der ganzen Welt mit geistiger Speise zu versorgen“

    setzt sich ihrer Meinung nach der „treue Sklave“ nicht wie bisher von ihnen gedacht „aus allen geistgesalbten Christen auf der Erde zusammen“,

    sondern tritt NUR dann in Erscheinung, wenn sie als FEDERFÜHRENDE LEITUNGSMITGLIEDER gemeinsam, also im Kollektiv, die geistige Speise vorbereiten und austeilen,

    weshalb sie nun in diesem WT auch von einem „kollektiven Sklaven“ sprechen, den Christus damals vor 2000 Jahren nur für die Zeit des Endes angekündigt hätte.

    Von sich selber sagen sie: „Daher erkennen sie demütig an, dass sie als Einzelpersonen ebenfalls Hausknechte sind, genau wie alle anderen echten Nachfolger Jesu.“

    Und von den „Hausknechten“ sagen sie: Es sind „ALLE, DIE MIT GEISTIGER SPEISE VERSORGT WERDEN.“

    Damit meinen sie alle „gesalbten“ und „ungesalbten“ Mitglieder weltweit, also über 7 Millionen Einzelpersonen und wahrscheinlich auch die Millionen von Interssierten und Sympathisanten.

    Kein Wunder, dass sie im „WUNDERBAR HELLEN LICHTE IHRER EINZIGARTIGKEIT UND EINMALIGKEIT UND IHRES SELBSTBILDES“ dann auch noch für alle diese Millionen und für sich selber behaupten:

    „DIE HAUSKNECHTE SIND AUF A L L E S ANGEWIESEN, WOMIT SIE DIESER KOLLEKTIVE SKLAVE VERSORGT.“,

    weshalb sie dann auch noch als stolze und große „Publikations- und Programmpunkte-Weltmeister“, die sich bereits in der Vergangenheit wiederholt als falsche Lehrer, Ratgeber und Propheten erwiesen haben, schreiben:

    „Wenn Jesus in der großen Drangsal als Urteilsvollstrecker kommt, wird er den treuen Sklaven dabei vorfinden, wie er loyal zeitgerechte geistige Speise an die Hausknechte austeilt. Zu seiner großen Freude kann Jesus dann die zweite Ernennung vornehmen: über seine ganze Habe.“

    Mein Kommentar zu dieser neuen Sonderlehre der ZJ-LK:

    01.) Wir haben von ihnen als ZJ nun den schriftlichen Beweis, dass sie trotz vieler wichtiger andersleuchtender biblischer Anhaltspunkte,

    alle bisherigen Kommentarschreiber haben dazu bereits Vieles gesagt, auch ich am 16.06.2013, 21.06.2013, 22.06.2013 und 23.06.2013,

    das flexible biblische Konzept für die vielen treuen Sklaven und Verwalter des Herrn in der Zeit des Endes nicht wahrhaben wollen,

    ja es leider und unglückseligerweise gar nicht einmal erkennen.

    02.) Zu was hat sie ihr erneutes „gründliches Studium verbunden mit intensivem Nachsinnen unter Gebet“ geführt?

    Erneut zu einer biblisch unhaltbaren und völlig ICHBEZOGENEN und völlig HABSÜCHTIGEN Auslegung des „Verwalter- und Sklavenaufforderungsgleichnisses von Jesus lt. Matth. 24:45-47,

    was sich eindeutig bereits durch die Apostel bis in das Jahr 70 u.Z. erfüllt hat und neben anderen Bibelstellen überhaupt keine prophetische Grundlage bietet,für eine solch entstellende Auslegungsweise, wie wir sie nun plötzlich bei JEHOVAS ZEUGEN im Sommer 2013 vorfinden.

    03.) Eigentlich haben sie das Ziel, dass unser Herr Jesus und die Apostel und Gottes heiliger Geist damals und heute jeden Christen und jeder Christin vorgab, nämlich in Verbindung mit IHM ALS HAUPT ein treuer Verwalter/Verwalterin und verständiger Sklave/Sklavin zu WERDEN und dann AUCH ZU BLEIBEN, mit einer solchen Verständnis und einer solchen Lehre EINDEUTIG ABGESCHAFFT.

    04:) Weiters dulden sie nur sich in der Zeit des Endes als FEDERFÜHREND UND als alleiniges „Sprachrohr“ des Herrn,

    wodurch sie sein christliches Konzept eindeutig verwerfen

    und durch solche Irrtümer und Irrlehren erneut beweisen,

    wie gefährdet man als Mitglied und „Hausknecht“ und „Hausmagd“
    in ihrem von den biblischen Grundwahrheiten schon weit

    abgehobenen „Herrschaftshaus“ durch solche unbiblische „geistige Speise“ und vom Zentrum des Glaubens abweichende Programmabläufe wirklich ist.

    Daher sollen sie (ZJ und LK) heute von mir wissen:
    sie sollen nicht verkennen, dass man ihnen mit all den bisherigen Anliegen und Kommentaren zu helfen versucht, sich nicht über sie erheben möchte,

    und heute ihnen noch einmal klarstellt: meine und unsere geistige Gesundheit in meiner Familie hängt hauptsächlich von Gottes wahrhaftigen und inspirierten Wort in der Bibel und von Gottes Geist der Wahrheit ab,

    von der inneren Herzensgemeinschaft mit Christus Jesus, und vom treuen und offenen Austausch unter Wahrheitssuchern und Wahrheitssucherinnen und seit dem 23. Mai 2013 wünsche ich mir dies vor JHWH und Jesus offen auch für unsere ZJ-Ortsversammlung hier am Ort.

    Wir werden sehen, ob sie mir dies verbieten und mich als Abweichler oder als „Abtrünnigen“ beurteilen wollen,
    mir war es jedoch ein Herzensbedürfnis, ihnen alle meine
    Anliegen und Worte bekannt zu machen,

    viel Segen und Liebe und Kraft und Stärke und große Freude
    mit JHWH und unserem geliebten Herrn und seiner „Braut“

    wünscht allen christlichen Wahrheitssucherinnen
    und Wahrheitssuchern und besonders auch den Bruder-Info-Brüdern
    und auch allen christlichen Zeugen Jehovas inkl. den bemühten LK-Brüdern

    heute und in in den kommen Monaten und Jahren,
    Hubert am 27. Juni 2013

  • Hubert
    Juni 14, 2013

    Hallo liebe Brüder bis zum 23.06.2013,

    noch eine Vervollständigung zu meinen drei Zwischenergebnispunkten bzw. meinem Verständnis v. 22.06.2013:

    zu 01.) Wie Alois lt. Paulus in Phil. 2:1-8 anmerkte, gab Jahwes geliebter und einziggezeugter Sohn als Jesus BESONDERS AUCH in seiner Beschaffenheit als Mensch, also in seiner neuen angenommenen Knechtsgestalt,

    allen seinen Jüngern und Jüngerinnen ein wichtiges Beispiel in Sachen Demut und Selbsterniedrigung und Gehorsam und Nächstenliebe, die auch wichtige Merkmale von seinen treuen und verständigen „Verwaltern“ und „Sklaven“ waren: den Aposteln.

    In einem solchen Beispiel und Status sorgte er EIN FÜR ALLEMAL für die richtige und wahre tägl. Speise seiner Jünger, die ewiges Leben bewirkt: unveränderliches „Brot“ (sein Opferleib) und unveränderlicher Trank (sein Opferblut).

    Gleichzeitig war IHM aber gemäß Joh. 16:13 klar, dass sie noch weitere göttliche „Speise“ (= Wahrheit u.a. zu den Themen Sünde, Gerechtigkeit und Gericht) durch einen weiteren göttlichen Helfer brauchen würden.

    Gottes heiliger Geist, der Geist der Wahrheit, sollte sie dann im Laufe der Zeit in die ganze Wahrheit leiten.

    zu 02.) Lt. der Apostelgeschichte und den inspirierten Briefen ist es richtig und wahr, dass in der Zeit des Endes des jüdischen Systems Einzelpersonen auch untreu, unverständig und übel wurden,

    aber in der großen Hauptsache der Herr Jesus zu seiner großen Freude mit seinen Aposteln auch im Verkündigungswerk beständig zusammenarbeiten konnte, weil sie sich beständig von ihm und seinem Wort ernährten und dann so im weiteren Segen treu und verständig wurden.

    Tatsächlich hatte er sie für das interne und externe Werk nicht nur geschult und ausgebildet, sondern auch offiziell eingesetzt und der Geist befähigte sie, weitere Wahrheiten zur rechten Zeit als wichtige Speise für die Bruderschaft innerhalb einer ganzen Generation auszuteilen.

    Auch diese Einsetzung war offensichtlich etwas Einmaliges und Unveränderliches, weshalb sich offensichtlich Matth. 24:45 bereits bis 70 u.Z. durch die Apostel und ihre Mitarbeiter erfüllt hat und sich in dieser Weise nie mehr wiederholen sollte.

    zu 03.) Sollte es vor der Ankunft des Herrn, also in der Zeit des Endes des weltweiten Systems, noch einmal zu einer solchen analogen Verwalter- und Sklaveneinsetzung kommen ?

    Wenn nicht, was sollte dann kommen?

    Offensichtlich sind lt. Matth. 24:46 und weiteren Bibelstellen in dieser Zeit für den Herrn Jesus erneut treue und verständige Christen gefragt,

    die sich nach den biblischen Vorbildern und Mustern ausrichten und zwar personell und organisatorisch und nicht nur aus Neubekehrten bzw. Neuen bestehen, sondern auch weit zurückliegende historischen Ausgangspunkte haben können wie z.B in den mittelalterlichen protestantischen Wiedertäufern, deren Nachkommen noch heute erfolgreich in christlichen Bruderhöfen leben.

    Vermutlich gehören auch viele Bibelforscher vor über 100 Jahren bis heute dazu und viele christliche Zeugen Jehovas in den vergangenen 80 Jahren,

    doch ist es ein gravierender rechtlicher Unterschied, ob man sich, was offensichtlich legitim ist, nach einem biblischen Muster ausrichtet und organisiert

    oder aber ohne wirkliche biblische Grundlage behauptet, eine offiziell von Jesus eingesetzte exklusive Instanz wie die Apostel zu sein,

    deren Speiseausteilungen und Stimme man bedenkenlos zu folgen hat.

    LG v. Hubert, am 23 06 2013

  • Hubert
    Juni 14, 2013

    Lieber Alois v. 21.06.2013 und liebe Brüder und Schwestern bis 22.06.2013,

    in Verbindung mit den wichtigen Worten unseres Herrn Jesus, den weiteren biblischen Anhaltspunkten und den wertvollen Einzelheiten Eurer Beiträge ergibt sich für mich folgendes Zwischenergebnis:

    01.) Nachdem unser Herr Jesus, der allein für die Speise gesorgt hat, die für seine Dienerschaft und für die Menschheit für das ewige Leben bleibt (wahres Brot, wahrer Trank und „Wasser“ = Gottes hlg. Geist und Worte und Gebote),

    von seinen Jüngern nach dem „Weltende“ und seinem „Wiederkommen“ gefragt wurde,

    hat er ihnen dazu viele Einzelheiten mitgeteilt und deutlichen Rat (Ausharren, unablässig beten, Wachsamkeit) gegeben,

    und hat sie dann mit einer eigenen Fragestellung nach einem sogenannten Verwalter bzw. Sklaven aufgefordert,

    darüber nachzudenken, dass sie nur in Verbindung mit treuer und verständiger Arbeit Segen erhalten werden und hat sie dann anschließend ausdrücklich vor einer andersartigen Gesinnung gewarnt, was bereits auch Mani deutlich angesprochen hat.

    02.) In der Zeit des Endes des jüdischen Systems, also bis 70 u.Z,
    haben viele Männer und Frauen diesen Rat beherzigt und sich als treue und verständige Brüder und Schwestern erwiesen:

    sie waren ein Segen für ihre Familien und Versammlungen, weil sie neben Materiellem auch jene geistige Speise austeilen konnten, für die ihr Herr gesorgt hatte und die für das ewige Leben bleibt.

    03.) In der Zeit des Endes des weltweiten Systems wird es lt. der Endzeitprophezeiung unseres Herrn und lt. der Offenbarung seines himmlischen Vaters nicht anders sein.

    Live haben heute alle Christen und Christinnen die Möglichkeit, sich als treu und verständig zu erweisen und sich davor zu hüten, eine üble Gesinnung, die zu Straftaten führt, zu entwickeln.

    Natürlich erhalten dann in der Endzeit die Treuen vom herrlichen Haupt her dann wie die Treuen im 1. Jahrhundert auch die Möglichkeit, und zwar auch in der jeweiligen Generation, sich zu organisieren und das Werk des Herrn gemeinschaftlich durchzuführten, wobei Jesus der Herr ist und
    sie alle gleichgestellte Brüder, die auch einander nach besten Wissen und Gewissen dienen und nicht selbst erhöhen möchten,
    wobei Jesus auch sagte, lasst euch nicht Führer nennen.

    Befinden wir uns jetzt bei all dem nicht in der jüngsten Generation und Entwicklungsstufe,

    wo es viele neue Wege und Möglichkeiten für den christlichen Gottesdienst gibt?

    Mit lieben Segenswünschen grüßt Euch ALLE
    ganz herzlich
    Hubert, am 22.06.2013

  • Alois
    Juni 14, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder

    Wir haben ja hier in Bi schon dieses Thema sehr oft erörtert.
    Es ist auch nicht zuverlässig möglich nur aus einer Bibelstelle eine eindeutige Antwort zu geben. Ich versuche es trotzdem um den Kommentar nicht ausufern zu lassen. Im Archiv gibt es ja auf dieser Seite bereits 2 Abhandlungen zu diesem Thema, darunter einige Kommentare.

    Ich selbst benutze die Elberfelder unrevidiert am Liebsten, da steht:

    Matth. 24
    45. Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über sein Gesinde gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit?
    46. Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, also tuend finden wird!
    47. Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    48. Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen,
    49. und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und ißt und trinkt mit den Trunkenen,
    50. so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
    51. und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil setzen mit den Heuchlern: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

    Es gibt bei den Zeugen Jehovas drei Varianten wer dieser Knecht ist:
    Jesus, die Organisation oder jeder einzelne Mensch.

    Dass der treue und Kluge Knecht die Organisation nicht sein kann, denn sie ist nicht treu und Klug, da sind wir uns wohl einig. Bleibt noch Jesus, oder jeder einzelne Mensch übrig.

    Nehmen wir an es sei jeder einzelne Mensch, dann müsste dieser Mensch eine Person sein, den sein Herr vorher über das Gesinde des Hauses gesetzt hat um ihnen die Speise zur rechten Zeit zu geben. Dieser Mensch wäre somit ein Lehrer, denn es geht um geistige Speise.
    Aber Jesus sagte in Matth. 23

    8. Ihr aber, laßt ihr euch nicht Rabbi nennen; denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder.
    9. Ihr sollt auch nicht jemand auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, der in den Himmeln ist.
    10. Laßt euch auch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus.
    11. Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein.
    12. Wer irgend aber sich selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer irgend sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden.

    Wie soll eine Person vom Herrn über andere Menschen gesetzt worden sein um ihnen die Speise zur rechten Zeit zu geben, wenn Jesus als Herr genau dies nie getan hätte? Wir sollten doch gelernt haben, dass Jesus unser Haupt ist und nicht ein Mensch, der uns die Speise zur rechten Zeit gibt. Auch werden Menschen nicht über irgendwelche Habe des Herrn gesetzt, weder von Jehova noch von Jesus. Auch sind Menschen nicht treu und nicht klug, wir machen alle große Fehler und bedürfen der Gnade Jehovas. Es wäre vermessen zu behaupten dass wir Menschen so Fehlerlos sein könnten dass uns Jesus als treu und klug bezeichnen würde.
    Somit scheidet für ich ein Mensch als der treue und kluge Knecht aus.

    Jetzt bleibt nur noch Jesus übrig, auf ihn passt alles am Besten, denn er ist berechtigt die Speise zur rechten Zeit seinen zu ihm gehörenden Menschen zu geben, er ist absolut treu, absolut klug und er wird auch über die gesammte Habe Jehovas gesetzt werden.

    Jetzt behauptet aber ein Knecht dieser treue und kluge Knecht zu sein, obwohl er ein sündiger Mensch ist, er ist es aber nicht. Dieser erwartet den Herrn nicht und schlägt seine Mitknechte und Brüder und wird deshalb als böse bezeichnet. Sein kommendes Ende steht mehrfach in der Bibel.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    Juni 14, 2013

    Lieber Bruder Alois,

    ich denke genauso, und deshlab gefällt mir auch die Übersetzung der NEÜ immer wieder gut, weil sie oft wie automatisch den Gedanken vermittelt, der hinter einer Aussage steht…

    Mat 24:45 „Wer ist denn der treue und kluge Sklave, dem sein Herr aufgetragen hat, der ganzen Dienerschaft zur rechten Zeit das Essen zuzuteilen? Mat 24:46 Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei dieser Arbeit findet – wie sehr darf sich dieser Sklave freuen! Mat 24:47 Ich versichere euch: Sein Herr wird ihm die Verantwortung über seine ganze Habe übertragen.

    Mat 24:48 Wenn der Sklave aber ein böser Mensch ist und denkt: ‚Mein Herr kommt noch lange nicht‘, Mat 24:49 und anfängt, die anderen Diener zu schlagen, während er sich selbst üppige Mahlzeiten gönnt und sich gemeinsam mit anderen Trunkenbolden betrinkt, Mat 24:50 dann wird sein Herr an einem Tag zurückkommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht vermutet.

    Ich gehe davon aus, dass der Übersetzer Karl-Heinz Vonheiden unsere Diskussion nicht kennt, und trotzdem macht er einen Unterschied und sagt, „wenn der Sklave aber ein böser MENSCH ist“. Beim ersten Sklaven übersetzt er jedoch in einer Weise, dass man denken könnte, dass ein Mensch gemeint ist.

    Wie gesagt, diese Passage ist aus meiner Sicht die einzige, die man noch missverstehen könnte, denn der erste Teil passt nur auf Jesus, und auf keinen einzigen Menschen. Also müsste man den zweiten Teil verständlich machen, denn wie Mani ja richtigerweise geschrieben hat, besteht bei Jesus natürlich gar keine Möglichkeit, dass er „böse“ sein könnte. Also muss man das Wort „jener“ besonders beleuchten, und das ist unserem Bruder Vanheiden meiner Ansicht nach sehr gut gelungen, wahrscheinlich unbeabsichtigt.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Sascha an alle
    Juni 14, 2013

    Liebe Geschwister,

    einen Punkt möchte ich noch gerne hinzufügen.

    Die Bibel spricht ja erwiesenermaßen auch davon, dass Menschen sich als gute Sklaven ihres Herrn erweisen sollen. Der Unterschied zu der Passage in Matt. 24:45-49 ist, dass dann aber immer von mehreren Sklaven die Rede ist. Dabei ist mir etwas aufgefallen, und es kommt sogar aus der gleichen Rede Jesu.

    Mat 25:19 Nach langer Zeit aber kommt der Herr jener Knechte und hält Rechnung mit ihnen. Mat 25:20 Und es trat herzu, der die fünf Talente empfangen hatte, und brachte andere fünf Talente und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir übergeben, siehe, andere fünf Talente habe ich zu denselben gewonnen. Mat 25:21 Sein Herr sprach zu ihm: Wohl, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; gehe ein in die Freude deines Herrn. Mat 25:22 Es trat aber auch herzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: Herr, zwei Talente hast du mir übergeben; siehe, andere zwei Talente habe ich zu denselben gewonnen. Mat 25:23 Sein Herr sprach zu ihm: Wohl, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; gehe ein in die Freude deines Herrn.

    Danach kommt noch der Sklave mit dem einen Talent, der aber als böse bezeichnet wird, weil er sein Talent nur vergraben und nicht vermehrt hat. Der Punkt ist: Bei beiden guten und treuen Sklaven wird gesagt, dass sie über VIELES gesetzt werden. Der Sklave aus Kapitel 24 wird aber über die GANZE Habe gesetzt. Diesen Unterschied machte Jesus sicher nicht zufällig.

    Daraus schließe ich, dass im Kapitel 24 von zwei Sklaven die Rede ist, ein guter und treuer Knecht, der meines Erachtens nur Jesus sein kann, weil Menschen zwar über VIELES, aber nicht über ALLES gesetzt werden.

    Und dann gibt es einen bösen Sklaven, der behauptet, selbst der gute Sklave zu sein, sich aber wegen seines Verhaltens klar als „böser Sklave“ erweist. Das Wort JENER muss sich nicht zwangsläufig auf den ersten, den wirklichen treuen und klugen Sklaven, beziehen, sondern eben auf den zweiten Sklaven. Auch dass es heißt, dass „der Herr jenes Sklaven zu einer Zeit kommen wird, an dem er es nicht erwartet“ passt auf den Brooklyn-Sklaven, da sie ja nicht Jesus als ihren Herrn anerkennen, sondern immer von Jehova sprechen und zwar in einer o auffälligen Weise, dass Außenstehende die Zeugen Jehovas allenfalls als „Randchristen“ bezeichnen, weil sie elementare Teile des christlichen Glaubens ablehnen.

    Und dass Jesus seinen Vater als seinen Hernn anerkennt, geht auch aus der Bibel hervor, erst recht wenn man die prophetischen Aussagen aus dem Bibelbuch Jesaja hinzunimmt, in dem sich der Begriff „Knecht“ mehrfach nur auf Jesus übertragen lässt.

    Mein Fazit aus diesen Erkenntnissen lautet also: Natürlich sollen wir uns alle gemäß Matt. 25 als gute und treue Sklaven erweisen und unsere Talent für den Aufbau des Leibes Christi gebrauchen. Aber DER treue und kluge Knecht aus Matt. 24 beschreibt keinen Menschen, da Menschen zwar über VIELES, aber eben nicht über die ganze Habe gesetzt werden.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Mani
    Juni 14, 2013

    Lieber Sascha!

    Ich schätze immer wieder Deine ausgewogenen und gut fundierten Kommentare.

    Doch sehe ich bei der Beurteilung von unser aller Lieblingsgleichnis den entscheidenden Schwachpunkt darin, dass nicht der Versuch unternommen wird, das Gleichnis in seiner Bedeutung zu verstehen, sondern das Hauptaugenmerk darauf gerichtet ist, jedem einzelnen Wort darin die absolute Richtigkeit zuweisen zu wollen.

    Interessanterweise wird dies bei den anderen Gleichnissen nicht so praktiziert!

    Warum? Weil die LK gerade diesen tuvS auf sich selbst beziehen wollte. Nur deshalb wird das Gleichnis genau in die Richtung versucht auszulegen, wer nun der tuvS ist. Ich denke nicht, dass Jesus die Frage in dieser Hinsicht beantwortet wissen wollte. Es geht nicht darum, wer der tuvS ist, sondern darum, dass man nicht zum bösen Sklaven wird, bzw. sich im Zustand desselben befindet, wenn Jesus wieder kommt. Deshalb auch immer die Aufforderung „wach zu bleiben“.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Sascha an Mani
    Juni 14, 2013

    Lieber Mani,

    danke für deine Antwort. Ich sehe gar kein Problem darin, wenn wir uns nicht in allen Punkten einig sind. Für mich ist das zweitrangig, weil es m.E. wichtigere Dinge gibt als Einheit im Verständnis. Ich habe ja geschrieben, dass ich bei dem Gleichnis bezgl. der Sklaven mit den unterschiedlichen Talenten der Meinung bin, dass es grundsätzliche Lehrpunkte für uns als Einzelne beinhaltet. Diesen Lehrpunkt ziehe ich natürlich auch bei der bekannten Passage aus Matt.24 in Erwägung, so wie ich es bei allen Gleichnissen Jesu versuche. Ich sehe Jesus aber nicht „nur“ als Lehrer, sondern zudem als großen Propheten. Und aus dieser Sicht macht für MICH die obige Erklärung Sinn.

    Wie dem auch sei, ich bin mir sicher, dass wir uns einig darüber sind, dass nur Jesus die wahre Speise austeilen kann, bzw. gemäß Johannes Kapitel 6 sogar selbst diese Speise ist, wenn er z.B. sagt: Ich bin das Brot, wenn ihr von mir esst…

    Und wir sind uns auch einig darüber, dass wir alle uns als gute Knechte unseres Herrn Jesus erweisen wollen.

    Wir diskutieren hier oft über Detailfragen, die in Realtion zur gesamten Botschaft der Bibel dann aber immer nur ein Bruchteil dessen darstellen, was es zu alles zu erkennen und zu verstehen gäbe. Nicht umsonst hat Jesus selbst, und auch später seine Apostel immer wieder auf die Liebe als die Komponente hingewiesen, auf die es letztendlich ankommt.

    Ich sehe hier auf BI immer wieder, dass den unterschiedlichsten Geschwistern verschiedene Aspekte des Verständnisses geoffenbart werden. Und gerade Gegenargumente schärfen meinen Sinn, weshalb ich mich auch immer wieder gerne darauf einlasse. Es bringt mich nicht weiter, wenn ich glaube, auf alles bereits eine Antwort zu haben und so lese ich auch deine Kommentare immer mit großem Interesse, unabhängig davon, ob ich dir in jedem Punkt zustimmen kann oder nicht.

    Außerdem gefällt es mir, dass sich hier keine, und ich hoffe, dass es so bleibt, sogenannten „Fraktionen“ bilden. In den letzten Tagen war es z.B. so, dass ich unserem Bruder „Mein Name“ in dem Punkt bezgl. des treuen unsd verständigen Sklaven gemäß meinem momentanden Verständnis zustimmen konnte, bei dem Begriff parousia wiederum deine Gedankengängen bestätigen würde, nämlich das „Ankunft“ die korrektere Übersetzung ist. Genauso ist es bei anderen Themen wie der Auferstehung, oder der Frage nach der großen Drangsal. Immer wieder lese ich hier Dinge, denen ich aus heutiger Sicht zustimmen kann, und Dinge, bei denen ich es nicht kann. Und genauso stelle ich mir freien Gedankenaustausch auch vor…

    In diesem Sinne wünsche ich uns allen, dass wir weiter mit Interesse und Freude an unser Studium der Bibel herangehen. Ich bin sehr dankbar, hier so viele liebe Geschwister gefunden zu haben, und wünsche mir, dass wir auch in Zukunft nicht zulassen, dass gelegentliche Uneinigkeiten uns daran hindern, in der Liebe und im Verständnis zu wachsen. Lasst uns weiter offen für andere Ansichten sein, und lasst uns zusammen auf die Zeit warten, in der dann alle offenen Fragen quasi von alleine beantwortet werden. 🙂

    Liebe Grüße an dich und alle anderen Geschwister
    Sascha

  • Mani
    Juni 14, 2013

    Lieber W.F.!

    Ich denke, dass Du und M.N. das Thema aus zwei ganz unterschiedlichen Blickwinkeln seht.

    M.N. meint ja, dass das Ende, das Ende des Systems der Dinge, das Ende der Zeit und die damit im Zusammenhang stehenden Bibelstellen den Abscluss des jüdischen Systems im 1. Jahrhundert bedeuteten.
    Du hingegen betrachtest Bibelstellen wie z. B. aus Daniel (Gräuel der Verwüstung, große Drangsal) in der Weise, dass sie erst noch in der Zukunft, d. h. in einer zweiten, größeren Erfüllung sich ereignen werden.

    Gemäß diesen, euren unterschiedlichen Betrachtungsweisen sind die angeführten Bibelstellen als Argumentationshilfe nicht (für euch nicht) hilfreich.

    So, in ähnlicher Weise verhält es sich auch mit dem Gleichnis aus Matt. 24:45. Der Eine versteht den Anderen nicht, weil aus ganz unterschiedlichen Blickpunkten an das Thema herangegangen wird. Vom eigenen Standpunkt aus würde jeder meinen, richtig zu verstehen.

    Weil das Thema aber wieder angesprochen wurde, möchte ich noch kurz einen Gedanken dazu äußern:

    48 Wenn aber jener als böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt auf sich warten,
    49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und isst und trinkt mit den Betrunkenen,
    50 so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
    51 und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil festsetzen bei den Heuchlern; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

    Wenn Jesus der tuv Sklave sein soll, warum sagte dann Jesus über sich selbst obige Worte?
    Wenn Jesus selbst es ist, wieso besteht die Möglichkeit, dass Jesus entzweigeschnitten werden könnte?

    Darauf habe ich einfach keine plausible Erklärung gefunden.

    Liebe Grüße
    Mani

  • W.F.
    Juni 14, 2013

    Lieber Mani,

    Du hast geschrieben: Ich denke, dass Du und M.N. das Thema aus zwei ganz unterschiedlichen Blickwinkeln seht. – Zitat Ende.

    Genauso sehe ich das auch zwischen dem wie ich den Text über Mat. 24:45-51 betrachte und dem wie Du das tust. Ich möchte das nicht noch mal mit Dir ausdiskutieren. Du hast Deine Ansicht dazu und ich meine. Die Fragen die Du Dir gestellt hast, sind mir erst gar nicht in den Sinn gekommen. Nie habe ich auch nur eine Sekunde daran gedacht, das Jesus mit dem bösen Sklaven gemeint sein könnte. In dem ersten Vortrag über den Treuen und verständigen Sklaven habe ich es so ausgedrückt:

    …Hier finden wir wieder den bösen Sklaven wieder, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten hat. Es wird ihm eindeutig eine viel strengere Strafe angekündigt. Dann im Vers 30 und 31 wird gesagt:

    “Mein ist die Rache; ich will vergelten” und wiederum: “Jehova wird sein Volk richten.” 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

    Ja, Jehova selbst wird diesen bösen Sklaven und alle seine Anhänger richten. Er ist der Herr, der nach der großen Drangsal kommt und schaut was seine Diener getan haben. Da wird er einen Treuen und verständigen Sklaven vorfinden, der die Speise zur Rechten Zeit ausgeteilt hat und deshalb wird er ihn über seine ganze Habe setzen.

    Das ist sein Sohn Jesus Christus

    Und er wird einen weiteren, bösen Sklaven vorfinden, der seinen Sohn mit Füßen getreten hat und sich angemaßt hat sich auf seinen Thron zu setzen.

    Dies ist die LK und Ihre Anhänger

    Der Tag Jehovas ist der Tag, an dem der HERR kommt und sein Strafgericht vollziehen wird. Lesen wir zur Bestätigung:

    Zeph. 1:2 bis 2:4…. – Zitat Ende.

    In der NGÜ heißt es so:
    48 Wenn jener Diener aber ein böser Mensch ist und sich sagt: ›Mein Herr kommt noch lange nicht!‹
    49 und anfängt, die anderen Diener zu schlagen, während er selbst mit Trunkenbolden schwelgt und prasst,
    50 dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet.
    51 Er wird den Diener in Stücke hauen und dorthin bringen lassen, wo die Heuchler sind und wo es nichts gibt als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben.«

    Hier kann man es so verstehen, dass es um den Diener geht, der behauptet der Treue u. verständige Sklave zu sein. Der Studien WT erfüllt sogar diesen Bibeltext wo es heißt:
    ›Mein Herr kommt noch lange nicht!‹
    Vorher waren sie sich sicher, dass dies schon 1919 passiert ist. Jetzt haben sie es auf eine unbestimmte Zeit in der Zukunft verschoben womit sich dann auch dieser Text erfüllt:

    50 dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet.

    Sie haben nun keinerlei zeitlichen Bezug mehr, wann Jesus tatsächlich sichtbar wieder kommt. Deshalb wird sie der Tag überraschen wie ein Dieb in der Nacht.

    Für mich geht es also hier nicht darum, dass Jesus wenn er verständig ist, über die ganze Habe gesetzt wird und wenn er böse ist wird er entzwei geschnitten. Das würde ich nie behaupten.

    Ich sehe es so, dass Jesus der treue Verwalter ist, so beschreiben ihn nämlich andere Bibelübersetzungen und der böse Sklave ist der, der sich an die Stelle des wirklichen Verwalters, nämlich Jesu gesetzt hat. Deshalb steht in der Bibel zu Recht die Frage:

    Wer ist in Wirklichkeit der Treue und verständige Sklave!!!

    Denn es gibt einen bösen Menschen, der sich diese Stellung angeeignet hat und da die LK sich als kollektiver Sklave sieht, stimmt es sogar, wenn die Bibel auch von dem bösen Sklaven in der Einzahl spricht, obwohl es ja 8 Personen sind. Bei Jesus wird auch in der Einzahl gesprochen, da er ja tatsächlich alleine dieser Verwalter ist.

    Ich kann das Dir vielleicht auch nicht richtig erklären, aber ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass Jesus der Treue Verwalter ist und die LK der böse Sklave. Und wenn man den Berichten zum BEZ 2013 glauben kann, dann erfüllt sich nun auch dieser Text:

    49 und anfängt, die anderen Diener zu schlagen,

    Damit sind dann diejenigen gemeint, die Jesus nachfolgen wollen und nun als Abtrünnige gebrandmarkt werden. Die Worte der Bibel erfüllen sich gerade direkt vor unseren Augen. Wir leben in einer bemerkenswerten Zeit. Aber damit möchte ich nun auf dieses Thema nicht weiter eingehen.

    L.G. W.F.

  • Hopefull
    Juni 14, 2013

    Lieber Br. W.F.

    ich bin auch noch etwas in Zweifel ob mit diesem Gleichnis Jesus gemeint ist. Denn ich kann mir beim besten Willen auch nicht vorstellen, dass Jesus ein böser Sklave werden könnte.
    In Mat. 24: 45-51 ist meines Erachtens nur von einem Sklaven die Rede, der entweder gut oder aber auch böse werden könnte. Denn in V. 48 heisst es: „Wenn aber JENER als böser Knecht….“
    Dieses „Jener“ bezieht sich eindeutig auf den erst erwähnten Sklave und beschreibt nicht einen zweiten. Es ist also der gleiche Knecht, nur seine Gesinnung könnte sich ändern.

    Vielleicht kann man dieses Gleichnis aber auch auf mehrere Möglichkeiten anwenden. Auf alle Fälle hat sich die WTG als ein böser Sklave erwiesen, wenn man dieses Gleichnis auf die WTG beziehen möchten.

    Liebe grüße Hope

  • Mani
    Juni 14, 2013

    Lieber W.F.,

    danke für Deine Erklärung. Dass der gute Sklave ein Gott ist und der böse Sklave eine menschliche Institution ist, auf so einen Gedanken bin ich bis jetzt nicht gekommen.

    Matth. 24:45: „… Angenommen, ein Herr hat einem seiner Diener …“ Dieser eine ist Jesus=Sohn Gottes?
    Matth. 24:48: „… Wenn jener Diener aber ein böser Mensch ist …“. Dieser jener ist die WTG=Menschen?

    Angenommen, ich beauftrage Herrn Müller, eine Sache gut zu erledigen und er macht es gut, dann lobe ich ihn dafür. Wenn jener aber es nicht gut macht, dann wird er von mir getadelt.

    Du selbst hast mir ja geantwortet: „Die Fragen die Du Dir gestellt hast, sind mir erst gar nicht in den Sinn gekommen. Nie habe ich auch nur eine Sekunde daran gedacht, das Jesus mit dem bösen Sklaven gemeint sein könnte.“

    Obwohl wir schon so viel darüber geredet haben, hast Du also nicht alle Aspekte beachtet. Ich habe auch nie nur eine Sekunde daran gedacht, dass Jesus sich selbst meinen könnte, deswegen habe ich bewußt meine Fragen so gewählt, um auf die Problematik der Auslegung aufmerksam zu machen, deshalb kann er aber auch nicht der Sklave sein, wohlgemerkt, aber nur nach meinem Verständnis.

    Dein Verständnis sagt, nachdem Du die NGÜ zitiert hast:
    „Hier kann man es so verstehen, dass es um den Diener geht, der behauptet der Treue u. verständige Sklave zu sein.“

    Ich frage mich nur, wieso Du auf den Gedanken kommst, dass „jener“ Diener BEHAUPTET der tuv Sklave zu sein, weil Du beziehst ja das „hier kann man es so verstehen“ auf die NGÜ. In der NGÜ steht dergleichen aber überhaupt nicht!

    Ich erwarte mir aber jetzt keine Antwort, denn Du schreibst ja: “ Ich möchte das nicht noch mal mit Dir ausdiskutieren. Du hast Deine Ansicht dazu und ich meine.“

    Es geht mir jetzt nicht darum Recht zu haben, sondern einfach darum, dass man versuchen sollte, wirklich jeden Aspekt mit in seine Überlegungen einfließen zu lassen. Ich finde es Schade, wenn man, wenn die Fragestellungen unbequemer werden, einfach aufhört zu diskutieren, insbesondere dann, wenn noch nicht alles zum Thema gesagt wurde.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Hubert
    Juni 14, 2013

    Liebe Wahrheitssucher bis zum 21.06.2013,

    wie bei allen anderen biblischen Themen, Fragen und Unklarheiten ist es auch bei der „Suche“ und Kommentierung der Identität bzw. dem Status des „treuen und verständigen Verwalters“ (lt. Luk. 12:41-48) bzw. des „treuen und verständigen Sklaven“ (lt. Matth. 24:45-51)hilfreich nachzuprüfen,was alles zur SUMME der inspirierten biblischen Anhaltspunkte in der Frage gehört.

    Jeder AP ist wichtig, keiner darf weggelassen und keiner darf hinzuerfunden werden.

    Als es vor über 3000 Jahren erst einige hundert Seiten der hebräischen Bibel gab, ehrte König David JHWH, den Gott der Wahrheit, mit den Worten in Psalm 139:17(NWÜ): „Wie kostbar also deine Gedanken für mich sind! O Gott, auf wieviel beläuft sich ihre große Summe!“ und in Psalm 119:160 lesen wir (NWÜ): „Die SUMME DEINES WORTES IST WAHRHEIT …“

    Zu den bisher übersehenen AP gehört unter anderem:
    01.) „Verwalterstatus“ bzw. „Sklavenstatus“ erreichten in den vielen Jahren nach der Himmelfahrt unseres Herrn unter anderem Johannes, Judas (nicht Iskariot), Petrus, Jakobus, Paulus, Timotheus und Epaphras. Jeder von ihnen war als Einzelperson und als treuer Jünger vor seinem herrlichen Haupt im Laufe der Zeit
    auf individuelle und spezielle biographische Weise in diese gottesdienstliche Funktion hineingewachsen und somit schon so etwas wie ein „Sieger“.
    Lt. Offenbarung sind ähnliche Entwicklungen auch für den Tag des Herrn in der Zeit des Endes angekündigt.

    02.) Lt. Paulus in Röm. 14:17-18 ist man dann „… als Sklave Christi … für Gott annehmbar und bei Menschen bewährt“, wenn sich der Dienst durch „Gerechtigkeit und Frieden und Freude mit heiligen Geist“ auszeichnet. Dies galt für damals und dies gilt auch für die Zeit des Endes.

    03.) Lt. unserem Herrn Jesus in Joh. 15:15 „…weiß ein Sklave nicht, was sein Herr tut.“ und lt. unserem Herrn Jesus in Joh. 8:35 (NWÜ)unterscheidet sich die Stellung eines Sohnes von der eines Sklaven: „Überdies bleibt der Sklave nicht für immer im Haus, der Sohn bleibt für immer.“ UND: lt. Lukas 17:9-10 fühlt sich ein Herr einem Sklaven gegenüber nicht zu Dank verpflichtet: “ Er wird sich dem Sklaven gegenüber doch nicht etwa zu Dank verpflichtet fühlen, weil er die ihm aufgetragenen Dinge getan hat? So auch ihr, wenn ihr alles , was euch aufgetragen worden ist, getan habt, sagt: „Wir sind unnütze Sklaven. Was wir getan haben, ist das, was wir zu tun schuldig gewesen sind.“

    04.) Es ist daher nicht verwunderlich, soweit mir bekannt, dass in den christlich griechischen Schriften unser Herr Jesus als Sohn Gottes nie den „Titel“ oder Status eines „Verwalters“ oder eines „Sklaven“ erhielt. Außerdem hat er nie eine diesbezügliche Andeutung gemacht und Jesus IST „treu und verständig“ und braucht dies nicht zu werden.

    05.) Außerdem ging es lt. den Berichten von Matthäus und Lukas dem Herrn Jesus um das Thema SEINER GEGENWART und um das Thema SEINER ANKUNFT BZW. SEINES KOMMENS. DAS KOMMEN bzw. DIE ANKUNFT JAHWES war bei seiner Fragebeantwortung und auch bei der Fragestellung der Apostel ja nie ein Thema.

    Zu Recht hat daher meiner Sichtweise nach Brd. „Mani“ wichtige Punkte bzw. Widersprüche in der Argumentation aufgezeigt, die den Herrn Jesus als DEN „treuen und verständigen Sklaven“ bzw. Verwalter sieht.

    Welche barmherzige Grundhaltung unser Herr Jesus zu uns und ALLEN CHRISTEN UND CHRISTINNEN in der Zeit des Endes hat, steht in der Offenbarung:

    ER weist ALLE, zu denen ER Zuneigung hat, zurecht und nimmt sie in Zucht lt. Offb. 3:19.

    In der Zeit bis zu seinem Kommen haben daher auch noch alle Vorsteher der christlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften,
    also auch der Papst und auch die 8 Brüder in der LK von JZ die Chance, wirkliche Verwalter und Sklaven Christi zu werden,
    vorausgesetzt, sie sind eifrig in Hinblick auf Geist und Wahrheit und bereuen ALLES, mit dem sie sich BISHER vor JHWH und JESUS schuldig gemacht haben, all das aber BISHER noch nicht wirklich bereut haben.

    Was dies ist, sagt ihnen unser Herr Jesus durch die Bibel bzw. in der Selbstreflexion und Selbstbeurteilung und durch alle „Organe der Wahrheit“ deren er sich bedienen kann und das sind VIELE, auch Medien und die Wissenschaft, und jeder Augen- und Ohrenzeuge, für mich gehört die Bruderinfo-Initiative dazu.

    ZJ wünschen sich wie viele andere Kirchen SEHR die Zuneigung und Liebe von Jesus.

    Sie sollen daher wahrhaftige und angebrachte „Zurechtweisungen“ durch die Werkzeuge und Organe Jesu nicht verkennen und für feindliche Angriffe z.B. von „Abtrünnigen“ halten, die aus den Glauben an den Herrn herausgefallen sind und auch antichristlich gegen JZ vorgehen wollen.

    Wenn ihnen (ZJ) dies – DIE VERKENNUNG – nämlich passiert,

    und durch Pauschalverteufelungen wie beim kommenden BK gegen „ALLE ABTRÜNNIGEN“ ist bei JZ diesbezüglich wirklich Gefahr in Verzug (Unterscheidungsvermögen – wo bist DU?),

    dann werden sie auf die klaren Fakten und Feststellungen Jesu und seiner Mitarbeiter nicht eingehen und SO auch keine Gründe zur Reue erkennen können, wodurch sie alles riskieren und verlieren könnten, was sie sich an Positiven erarbeitet haben.

    Kümmern wir uns daher ALLE stets um Gottes zuverlässiges Wort
    und freuen wir uns, dass es für uns alle noch Hoffnung gibt,
    wenn wir einander zuhören und die Anliegen, die uns im Glauben bewegen, ernst nehmen und behandeln, und vergessen wir nicht:
    Jesus zeigt uns auch durch „Zurechtweisungen“, die über viele Ebenen laufen können, SEINE Zuneigung,
    diese Einsicht hat mir bisher sehr viel geholfen (vgl. 1. Kor. 11:27-32),

    mlG an Alle Mitbetroffenen, Hubert, am 21 06 2013

  • Alois
    Juni 14, 2013

    Lieber Hubert

    In der Elberfelder wird Matth. 24 mit Knecht übersetzt, so auch an anderen Stellen dieser Überstezung. Nachfolgend ein paar Auszüge, bei denen Jesus eindeutig als Knecht bezeichnet wird. Ich möchte aber vorneweg klarstellen, dass meistens wenn von den Knechten die Rede ist, áuch nach meinem Verständnis wir Menschen gemeint sind. Nur eben in wenigen Fällen nicht:

    Sach. 3
    8. Höre doch, Josua, du Hoherpriester, du und deine Genossen, die vor dir sitzen-denn Männer des Wunders sind sie; denn siehe, ich will meinen Knecht, Sproß genannt, kommen lassen.

    Matth. 12
    15. Als aber Jesus es erkannte, entwich er von dannen; und es folgten ihm große Volksmengen, und er heilte sie alle.
    16. Und er bedrohte sie, daß sie ihn nicht offenbar machten;
    17. damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaias geredet ist, welcher spricht:
    18. Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an welchem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat; ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Nationen Gericht ankündigen.

    Apg. 3
    13. Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr überliefert und angesichts des Pilatus verleugnet habt, als dieser geurteilt hatte, ihn loszugeben.
    26. Euch zuerst hat Gott, als er seinen Knecht erweckte, ihn gesandt, euch zu segnen, indem er einen jeden von euren Bosheiten abwendet.

    Apg. 4
    27. Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit wider deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels,
    28. alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluß zuvorbestimmt hat, daß es geschehen sollte.
    29. Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort zu reden mit aller Freimütigkeit,
    30. indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, und daß Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.

    Phil. 2
    5. Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christo Jesu war,
    6. welcher, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein,
    7. sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist,
    8. und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam ward bis zum Tode, ja, zum Tode am Kreuze.

    Jes. 53
    11. Von der Mühsal seiner Seele wird er Frucht sehen und sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird mein gerechter Knecht die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, und ihre Missetaten wird er auf sich laden.

    Hes. 34
    23. Und ich werde einen Hirten über sie erwecken, und er wird sie weiden-meinen Knecht David: der wird sie weiden, und der wird ihr Hirt sein.
    24. Und ich, Jehova, werde ihr Gott sein, und mein Knecht David wird Fürst sein in ihrer Mitte. Ich, Jehova, habe geredet.

    Hes. 37
    24. Und mein Knecht David wird König über sie sein, und sie werden allesamt einen Hirten haben; und sie werden in meinen Rechten wandeln, und meine Satzungen bewahren und sie tun.
    25. Und sie werden wohnen in dem Lande, das ich meinem Knechte Jakob gegeben, worin eure Väter gewohnt haben; und sie werden darin wohnen, sie und ihre Kinder und ihre Kindeskinder, bis in Ewigkeit; und mein Knecht David wird ihr Fürst sein ewiglich.

    Liebe Grüße
    Alois

  • W.F.
    Juni 14, 2013

    Lieber Mani,

    Du hast geschrieben: Du selbst hast mir ja geantwortet: “Die Fragen die Du Dir gestellt hast, sind mir erst gar nicht in den Sinn gekommen. Nie habe ich auch nur eine Sekunde daran gedacht, das Jesus mit dem bösen Sklaven gemeint sein könnte.”
    Obwohl wir schon so viel darüber geredet haben, hast Du also nicht alle Aspekte beachtet.
    – Zitat Ende.

    Ich habe wohl alle Aspekte berücksichtigt. Doch unser himmlischer Vater ist vollkommen gerecht, weise, allmächtig und das wichtigste, liebevoll. Sein Sohn Jesus ist in der Handlungsweise mit seinem Vater eins. Aus diesem Grund kann Jesus niemals der böse Sklave sein und weil er das niemals sein kann, ziehe ich Gedanken die diese Schlussfolgerungen nach sich ziehen nicht in Betracht. An solche Überlegungen verschwende ich auch nicht nur eine Sekunde. Das wollte ich damit sagen und nicht dass ich Aspekte nicht berücksichtigt habe.

    Ich gehöre zu denjenigen, die glauben, dass sich die Bibel nicht widerspricht. Wenn Jesus der böse Sklave sein könnte, widerspricht das eben den anderen Aussagen der Bibel, wo von Jesus als liebevollem Hirten gesprochen wird.

    Du sagst es ist schade, dass man eine Diskussion abbricht ohne alle Aspekte berücksichtig zu haben. Ich bin der Meinung, dass wir dies zu diesem Thema schon zur Genüge getan haben und ich zitiere Deine Worte aus der vorherigen Diskussion:

    Mani an Sascha: Lieber Sascha!
    Deine Bibelstellen belegen ja für uns alle, die wir an Jesus Christus glauben, dass Jesus der von Dir zitierte Knecht ist. Daran gibt es ja überhaupt nichts, was man anzweifeln könnte. Auch führt W.F. massenweise Bibelstellen an, die das ebenfalls belegen. Nur ist es einfach nicht logisch, dass der in Matth. 24:45-47 genannte verständige bzw. unverständige Knecht sich ebenfalls auf Jesus beziehen soll.

    Mani an W.F.:
    Doch nun zu dem Punkt, der für diese Aktion das eigentliche Motiv von mir war: Ich wollte nochmals den Versuch starten – im Besonderen auch weil es zu den Kommentaren passte, da Du, wie man jetzt ja, zumindest teilweise, aus unserem Schriftverkehr entnehmen kann, tatsächlich ja bis heute noch immer nicht auf meine konkrete Fragestellung eingegangen bist, – Dich vielleicht hier in der Öffentlichkeit dazu animieren zu können, direkt Stellung zu meiner Argumentation zu beziehen.

    Mani an W.F.: Lieber W.F.!
    Was soll ich nun sagen. Kann ich wirklich sagen, ja, Du hast meine Frage nun beantwortet? Nein lieber Bruder, nicht im Geringsten hast Du irgend etwas bezüglich meiner konkreten Fragestellung beantwortet, denn es scheint mir, Du vermagst es einfach nicht. Du hast Dir lediglich die unnötige Mühe gemacht, Deine zuvor schon des öfteren dargelegte Sichtweise in nur leicht veränderter Form wieder und wieder zu wiederholen.
    – Zitat Ende.

    Zum ersten Zitat habe ich Dir jetzt in meinem letzten Kommentar geschrieben, das sich das „jener“ in dem Vers über den bösen Knecht du den bezieht, der sich an die Stelle des wahren Verwalters (Jesus) gesetzt hat. Deshalb ja auch die Frage: Wer ist in Wirklichkeit der…!! Weil es eben einen gibt, der sich so bezeichnet, es aber nicht ist. Und jener ist ein böser Sklave, der seine Mitbrüder schlägt.

    In der LK haben wir genau diese zwei Punkte vereinigt. Sie schlagen ihre Mitbrüder und sie beanspruchen die Stellung des klugen Verwalters (Jesus). Obwohl Du zugegeben hast, das Sascha und ich massenweise Bibelstellen angeführt haben, die belegen das Jesus dieser treue Knecht ist, konntest Du das nicht annehmen, weil Du mit dem „jener“ Probleme hast. Vielleicht ist da ja nun meine jetzige Erklärung hilfreich.

    In dem zweiten zitierten Kommentar von Dir hast Du geschrieben, dass ich nicht auf DEINE konkrete Fragestellung und DEINER Argumentationsweise eingegangen bin. Dazu habe ich jetzt schon wiederholt geschrieben, dass ich Aspekte, die einer anderen Bibelstelle und in diesem Fall sind es mehrere, widersprechen, ich diese sofort als falsch verwerfe und prüfe, wie es nun richtig sein kann. Deshalb habe ich keine Sekunde geglaubt, das mit dem bösen Knecht Jesus gemeint sein könnte.

    In dem dritten Zitat Deines Kommentares hast Du unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass ich keiner Deiner Fragen zufriedenstellend beantworten kann, sondern nur das wiederhole was ich ehe schon immer geschrieben hatte. Ich vermag es einfach nicht.

    Und weil Du mir gesagt hast, dass ich es nicht vermag, sehe ich es als sinnlos ein, diese Diskussion immer und immer wieder mit Dir zu führen, die sich nur im Kreis dreht. Ich kann Dir Deine Fragen, die Du Dir stellst nicht beantworten, weil ich sie mir erst gar nicht stellen würde. Du musst Dir das selbst erarbeiten. Versuche doch bitte anhand der Bibel Belege dafür zu finden, dass wir alle dieser treue Verwalter sein sollten. Denn so wie es Alois ja geschrieben hat. Wenn es die LK in Brooklyn nicht ist und Jesus es auch nicht sein sollte, dann müssten es wir sein. Bleibt ja sonst keiner mehr übrig.

    Denn das wären meine Fragen dazu, die Du biblisch belegen müsstest, damit ich dies glauben könnte.

    1. Wo steht in der Bibel dass jeder Gläubige über die Hausknechte des Herrn gesetzt wurde und mit jeder meine ich dann auch wirklich jeden ohne Ausnahme?
    2. Wo steht dass wir a) die Speise austeilen und b) dies auch noch zur rechten Zeit tun?
    3. Woher wissen wir wann es die rechte Zeit ist diese oder jene Speise auszuteilen?
    4. Warum wird der Knecht Sklave oder Diener in der Einzahl angesprochen, wenn Du viele gemeint sind? (Im Vers 44 werden alle angesprochen und da steht explizit dahinter das der Menschensohn kommt)
    5. Über welche ganze Habe werden wir gesetzt, wenn Christus der Herr ist?
    6. Wie erklärst Du Dir den Widerspruch, dass wenn alle gemeint sind, wir nicht alle gleichzeitig die GANZE Habe bekommen können? Denn wenn sie einer bekommt, dann bekommen die anderen gar nichts mehr,
    oder wir bekommen alle etwas, dann bekommen wir aber nicht die ganze Habe.
    7. Wer sind die Hausknechte in diesem Gleichnis wenn wir ALLE doch der Treue und verständige Sklave sind?

    Ich möchte Dir aber noch einen Hinweis geben, der glaube ich noch nicht genannt wurde. Das ist Mat. 20:1-16, aus der Elberfelder Bibel:

    1 Denn mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem Hausherrn, der ganz frühmorgens hinausging, um Arbeiter in seinen Weinberg einzustellen.
    2 Nachdem er aber mit den Arbeitern um einen Denar den Tag übereingekommen war, sandte er sie in seinen Weinberg.
    3 Und als er um die dritte Stunde ausging, sah er andere auf dem Markt müßig stehen;
    4 und zu diesen sprach er: Geht auch ihr hin in den Weinberg! Und was recht ist, werde ich euch geben.
    5 Sie aber gingen hin. Wieder aber ging er hinaus um die sechste und neunte Stunde und machte es ebenso.
    6 Als er aber um die elfte Stunde hinausging, fand er andere stehen und spricht zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig?
    7 Sie sagen zu ihm: Weil niemand uns eingestellt hat. Er spricht zu ihnen: Geht auch ihr hin in den Weinberg!
    8 Als es aber Abend geworden war, spricht der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Rufe die Arbeiter und zahle ihnen den Lohn, angefangen von den letzten bis zu den ersten!
    9 Und als die um die elfte Stunde Eingestellten kamen, empfingen sie je einen Denar.
    10 Als aber die Ersten kamen, meinten sie, dass sie mehr empfangen würden; und auch sie empfingen je einen Denar.
    11 Als sie den aber empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn
    12 und sprachen: Diese Letzten haben eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgemacht, die wir die Last des Tages und die Hitze getragen haben.
    13 Er aber antwortete und sprach zu einem von ihnen: Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht um einen Denar mit mir übereingekommen?
    14 Nimm das Deine und geh hin! Ich will aber diesem Letzten geben wie auch dir.
    15 Ist es mir nicht erlaubt, mit dem Meinen zu tun, was ich will? Oder blickt dein Auge böse, weil ich gütig bin?
    16 So werden die Letzten Erste und die Ersten Letzte sein; denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.

    Wenn Du dieses Gleichnis den Persongruppen oder Personen zuordnen kannst, dann weißt Du auch wer der Treue und verständige Sklave in Wirklichkeit ist. Du musst nur herausfinden:

    Wer ist mit dem Hausherrn gemeint?
    Wer ist mit dem Verwalter gemeint?
    Wer ist mit den Arbeitern gemeint?

    Ansonsten kann ich nichts zu der Diskussion beitragen was nicht schon irgendwo erwähnt wurde.

    L.G. W.F.

  • Mani
    Juni 14, 2013

    Lieber W.F.!

    Ich möchte auch nicht wieder von vorne beginnen, deshalb werde ich auch auf Deine vielen Fragen diesmal nicht mehr eingehen. Wenn ich mich richtig entsinne, habe ich dazu schon Stellung genommen. Ich bin mir sicher, dass Du dies in Deinen Archiven finden kannst.

    Aber nochmals, weil es scheint, dass Du mich noch immer nicht verstanden hast. Ich habe nicht, nie und niemals geglaubt, dass Jesus der böse Knecht werden könnte. Lediglich in meiner Fragestellung habe ich das so formuliert, um zum Nachdenken anzuregen.

    Anscheinend verstehen manche sehr wohl, diese Fragestellung richtig zu deuten. Ich möchte als Beispiel Schwester Hopefull zitieren, die dies sehr deutlich auf den Punkt bringt:

    „Dieses “Jener” bezieht sich eindeutig auf den erst erwähnten Sklave und beschreibt nicht einen zweiten. Es ist also der gleiche Knecht, nur seine Gesinnung könnte sich ändern.“

    Wenn man genau diesen Gedanken im Sinn hat, also das gesamte Gleichnis so deutet, dass es darauf ankommt, bis zum Wiederkommen des Herrn Jesus die richtige geistige Gesinnung zu bewahren, dann wäre es doch im höchsten Maße widersinnig, Jesus in der Stellung des treuen Sklaven zu sehen. Deshalb habe ich bewußt meine Fragestellung in diese Richtung gelenkt.

    Natürlich kann ich auch verstandesgemäß Deiner Sichtweise und Deinen Erklärungen folgen und das Gleichnis auch so ausgelegt verstehen, denn es hat ja Hand und Fuß. Wenn da nicht der Umstand wäre, dass das Gleichnis an besonderer Stelle in der Bibel, in der sogenannten Endzeitrede Jesu positioniert ist!

    Es passt diese Auslegung für mich nun mal nicht in den unmittelbaren Kontext, denn in den drei Gleichnissen davor und den drei Gleichnissen danach geht es unmissverständlich um die Wiederkunft Jesu als dem Herrn, von dem im jeweiligen Gleichnis gesprochen wird. Wenn nun im Gleichnis vom treuen und bösen Knecht, das, wie gesagt, in der Mitte einer Rede, einer Aufzählung, steht, gesagt wird „…Mein Herr bleibt noch aus …(Matth. 24:48)“, worin liegt die vernünftig begründbare Annahme, dass gerade hier, abweichend vom generell feststellbaren Muster, auf einmal Jehova diesen Herrn darstellen soll und nicht Jesus damit gemeint ist, wie drei mal dvor und drei mal danach?

    Nicht Dir, lieber W.F., schreibe ich diese nochmalige Wiederholung meiner Denkweise, bzw. meine nochmalig aufgeworfene Frage, sondern all jenen, die auch noch hier mitlesen und sich noch nicht ein abschließendes Urteil darüber gebildet haben.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Alois
    Juni 14, 2013

    Lieber Mani

    Ich denke es gibt für beide Auslegungen gute Argumente. Ich für mich glaube auch dass Jesus gemeint ist und der böse Knecht eine 2. Person ist.

    Ich kann einfach nicht glauben dass ein Mensch über die ganze Habe des Herrn gesetzt wird. Matth. 24:47
    Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

    Im Gegensatz dazu steht im Gleichnis Matth. 25:21
    Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; gehe ein in die Freude deines Herrn.

    Über Vieles können Menschen gesetzt werden, vor allem wenn sie zu den 144.000 gehören. Aber einen Menschen über die ganze Habe setzen, das passt für mich nicht.

    Aber wie geschrieben, kann auch sein Du hast Recht. Vielleicht erfahren wir das mal in der Zukunft.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Mein Name
    Juni 14, 2013

    Auch von mir ein Danke für die trefflichen Analysen, die genau die Gedanken formulieren, die sich jedem denkenden Leser beim Betrachten dieser neuesten abenteuerlichen Konstrukte aus WT-Feder aufdrängen.

    Wie leicht ist es doch geworden, die WTG-Lehren anhand der Bibel zu widerlegen und ad absurdum zu führen. Hier nur einige Beispiele (und ich erlaube mir, die von Hubert oben bereits vorformulierten „Dogmen“ zu zitieren):

    (1a)

    WTG: „Der Herr Jesus amtet in Verbindung mit seinen globalen göttlichen Herrschaftsinteressen erst seit 1914 als König, jedoch noch nicht als Richter.“

    Matthäus 28, 18: „Mir ist alle Macht (oder: Gewalt) gegeben im Himmel und auf Erden.“ – Man bemerke: „IST GEGEBEN“ (Perfekt, vollendete Gegenwart), nicht „WIRD gegeben“. Jesus hatte diese „Gewalt“ bereits A.D. 33, als er diese Worte aussprach.

    Was beinhaltet „alle Macht“ (oder „Gewalt“)?

    Johannes 5, 22: „Der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben.“ – Wiederum: „HAT GEGEBEN“ (Perfekt, vollendete Gegenwart), nicht „WIRD geben.“

    Fazit: Jesus hatte also Gerichtsgewalt BEREITS A.D. 33.

    (1b)

    WTG: „Der Herr Jesus amtet in Verbindung mit seinen globalen göttlichen Herrschaftsinteressen . . . seit 1914 als König . . .“

    Kolosser 1, 13: „Er hat uns . . . versetzt in die Königsherrschaft (Basileia) des Sohnes seiner Liebe.“ – Auch hier wieder: „HAT VERSETZT“ (Perfekt, vollendete Gegenwart).

    Fazit: Auch Christi Königtum/Königreich besteht bereits seit A.D. 33.

    Also: Laut Bibel war und ist Jesus Christus bereits seit vor A.D. 33 Richter, und spätestens seit 33 König.

    (2)

    WTG: „Seit 1914 befindet sich die Menschheit in der Zeit des Endes, im Anfang der Bedrängniswehen und die Weizenklasse (gesalbte Christen) in der angekündigten Ernte- und Einsammlungszeit.“

    Wie ich unter http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=988#comment-3068 bereits ausführte, bezieht sich der Begriff „Abschluß des Äons“ auf das Ende der jüdischen „Welt“/Epoche/Ära/Anbetungssystems. Einzig die Verse 29-31 aus Matthäus Kap 24 (und die parallelen Verse aus Markus 13 und Lukas 21) weisen über das Jahr A.D. 70 hinaus. Die Parousia Christ begann bereits zu Pfingsten 33, und nicht erst 1914. Alle „Zeichen der Zeit des Endes“ erfüllten sich komplett innerhalb A.D. 33 – 70.

    (3)

    WTG: „Ab 1919 wurde das Predigen von Haus zu Haus zu einem Erkennungszeichen dieser treuen Christen – und ist es heute noch.“

    Johannes 13, 34 & 35: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ – Man beachte, daß dieses als einziges Erkennungsmerkmal wahrer Christen genannte Kriterium nicht mit einem Verfalls- oder Ablaufdatum versehen wurde. Es galt damals, es gilt heute, und wird zukünftig gelten, daß wahre Christen an LIEBE – nicht an einer hochleistungsorientierten, im Rahmen einer Theokratieolympiade durchgeführten Haus zu Haus-Werbetätigkeit zu erkennen seien. Mag das WTG-verordnete und -durchgestylte „Predigen von Haus zu Haus“ ein Erkennungszeichen für JZ sein – für wahre Nachfolger Christi ist es das nicht.

    (4)

    „Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave?“

    WTG: Die derzeit 8 selbsternannten Männlein des WTG-Zentralkomitees.

    Bibel: Jesus Christus.

    Gemäß Philipper 2, 7 wurde Christus bei seiner Menschwerdung „Doulos“ („Sklave“). Christus selbst bezeichnet sich als „Diener“ (Sklave), siehe Matthäus 20, 28 und Lukas 22, 27, wo für „dienen“ eine Form von „diakonéo“ gebraucht wird. In Lukas 12, 42 heißt es „Hausverwalter“ (oikonomos). Epheser 1, 10 gebraucht den Begriff „oikonomia“ in enger Verbindung mit Jesus Christus. Jesus wurde von „seinem Herrn“ – dem Vater – über seine Dienerschaft (die Jünger) gesetzt, um ihnen die Speise – die göttliche Wahrheit – zu geben, und zwar „zur rechten Zeit“ – nie mehr, als die Jünger zu einem bestimmten Zeitpunkt tragen konnten, siehe Markus 4, 33 und Johannes 16 ,12. Christus wurde nach seiner Auferstehung über Gottes „ganze Habe“ gesetzt („Mir ist alle Gewalt . . . gegeben . . .“, siehe auch Philipper 2, 9.), nachdem der Vater ihn bei „solchem Tun“ vorgefunden hat (Verkündigung des Evangeliums, Hingeben seiner Selbst als Lösegeld).

    Etliche Kommentatoren schlagen vor, der tuvS seien die Apostel, oder der einzelne Anbeter Gottes. Im Lichte einer Gesamtschau der oben angeführten Fakten denke ich jedoch, der Begriff muß auf Jesus Christus angewendet werden.

    M.N.

  • Mani
    Juni 14, 2013

    Lieber Mein Name!

    Leider kann ich Dir bei einigen Punkten Deiner Ausführungen nicht ganz zustimmen.

    Unter Punkt (2) hast Du geschrieben:
    „Die Parousia Christ begann bereits zu Pfingsten 33, und nicht erst 1914.“

    Dein Verständnis beruht darauf, dass Du wie die WTG der Meinung bist, dass das griechische Wort „parousia“ mit „Gegenwart“ richtig übersetzt wurde. Dass dem aber nicht so ist, darauf verweist unter anderen auch das ThWNT (Theologische Wörterbuch des Neuen Testaments) – und das ist das Interessante dabei, obwohl die WTG in der Studienbibelausgabe gerade dieses Werk als Beweisführung für ihre in ihren Augen richtige Übersetzung ansieht (in gleicher Weise wird auch das Werk von „Bauer“ verfälscht wiedergegeben)!

    Wenn Du Dich davon selbst überzeugen möchtest, dann besorge Dir doch diese Wörterbücher und Du wirst erkennen, warum die meisten anderen Bibelübersetzer richtig mit „Ankunft oder Wiederkunft“ das Wort Parusie übersetzen.

    Du kannst auch, nur z. B. folgende Bibeltexte lesen, wo jeweils das Wort Parusie vorkommt:
    1. Thess. 2:19, 3:13, 4:15, 5:23.
    Schon daraus kannst Du erkennen, dass Deine oben zitierte Aussage nicht stimmen kann, denn wolltest Du an Deiner Aussage festhalten, müßtest Du auch notwendigerweise zugeben, dass die Auferstehung bereits stattgefunden hat (2. Tim. 2:18)!

    Dann schreibst Du unter Punkt (4):

    “Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave?”
    WTG: Die derzeit 8 selbsternannten Männlein des WTG-Zentralkomitees.
    Bibel: Jesus Christus.“

    Sagt die Bibel wirklich unmissverständlich, dass im Gleichnis Matt. 24:45 damit Jesus gemeint ist?

    Du Begründest:

    „Im Lichte einer Gesamtschau der oben angeführten Fakten denke ich jedoch, der Begriff muß auf Jesus Christus angewendet werden.“

    Meinst Du unter Gesamtschau nun die von Dir angeführten Beispiele? Dann würde ich entgegnen, dass es wohl noch mehrere Indizien gibt, bzw. auch andere Überlegungen, die Deinen Gedankengängen durchaus entgegenstehen. Es nützt aber nicht, hier wieder alles mögliche darüber zu diskutieren, da dies in der Vergangenheit bereits erfolglos versucht wurde.

    Ich gebe Dir aber insofern Recht, wenn Du schreibst, dass dies Deine Gedanken dazu sind. Viele werden Dir wahrscheinlich zustimmen, doch, weil es gerade auch andere Auslegungsmöglichkeiten gibt, ist die Gefahr, die ich darin sehe aber die, dass durch solche Formulierungen dem Leser suggeriert wird, dass die Bibel dies selbst so unmissverständlich aussagt, obwohl es dafür keine absolute Beweiskraft gibt. Deine Erkenntnise sind meiner Meinung nach aber durchaus legitim und auf keinen Fall unlogisch, doch scheint es der Fall zu sein, dass die tatsächlich richtige Erklärung erst in Zukunft mit Berechtigung zu erwarten ist.

    So prüfe bitte meine Gedanken.

    Liebe Grüße
    Mani

  • Mein Name
    Juni 14, 2013

    Hallo Mani und auch alle Anderen,

    besten Dank für Eure Anmerkungen. Wie Du – Mani – richtigerweise bemerkst, möchte ich kein Dogma formulieren. Meine Liste war in der Tat nur stichwortartig; man könnte dies zu einem tiefergehenden Artikel ausarbeiten. In meinem Kommentar zum ersten Studienartikel „Sage uns…“ erwähnte ich bereits, daß dies meine derzeitige Sicht der Dinge darstellt, gemäß Pauli Aussage „wir erkennen teilweise.“ Du hast absolut recht: Nichts ist „unmißverständlich“ in Christi Endzeitrede. Selbst „große“ Bibelgelehrte geben zu, daß es eigentlich nicht möglich ist, die genaue Bedeutung jeder Passage der eschatologischen Rede Jesu hundertprozentig festzulegen.

    Betreffs eines Punktes jedoch bin ich recht sicher, und das ist der Begriff „Parousia.“ Den Begriff gibt es auch noch im heutigen Griechisch. Frage einen Griechen, wie er diesen versteht – ob als Kommen, noch nicht da sein, Ankunft, gerade ankommen/eintreffen, oder HIER-Sein, und er wird letzteres als richtige Bedeutung bestätigen. Für „Kommen/Ankunft/Eintreffen“ (lateinisch „advenire“ –> Adventus ) gibt es im Griechischen andere Begriffe (erchomai/Elthon), und gerade die Endzeitrede gebraucht beide Begriffe, wodurch deutlich wird, daß sie verschiedene Bedeutungen haben. Parousia: Verse 3, 27, 37, 39. Streng zu unterscheiden von „erchomenon“ (30) und „Elthon“ (46), beides verschiedene Formen des gleichen Grundwortes. Durch die unterschiedslose Wiedergabe all dieser verschiedenen Termini mit ein und demselben Zielwort geschieht das Gleiche, wie durch die Übersetzung von Scheol/Hades, Gehenna und Tartatus mit „Hölle“ – Verwirrung nämlich. Das ist jetzt unabhängig von WTG-Lehre.

    In 2 Korinther 10, 10 stellt Paulus seine „physische Anwesenheit“ (Parousia) seiner Abwesenheit gegenüber. Dieser Vers ergäbe überhaupt keinen Sinn, wenn „Parousia“ nicht mit, oder im Sinne von „Anwesenheit/Gegenwart“ übersetzt würde, und so tun es so ziemlich alle Übersetzungen, in denen ich auf die Schnelle nachgesehen habe. Vers 11: Gegenüberstellung von „pareimi (parontes)“ (anwesend sein, Verbform von Parousia) und „apeimi (apontes)“ (abwesend sein).

    An griechischen (und auch hebräischen) Wörterbücher habe ich mittlwerweile eine stattliche Anzahl, sowohl gedruckt als auch elektronisch, auch das ThWNT und den Bauer. Ich habe deshalb so viele, weil auch Wörterbücher von unvollkommenen Menschen erstellt wurden und tendenziös sein können und sind. Auch da muß man also die Menge der Ratgeber hinzuziehen. Ohne jetzt näher ins ThWNT und den Bauer geschaut zu haben, weiß ich, daß die Masse der WB und Gelehrten Parousia als mit „Gegenwart/Hiersein“ übersetzbar erklären, z.B. Thayer & Smith:

    Parousia
    Strong’s Number: 3952
    Original Word: parousiva
    Word Origin: from the present participle of (3918)
    Transliterated Word: Parousia
    TDNT Entry: 5:858,791
    Phonetic Spelling: par-oo-see‘-ah
    Parts of Speech: Noun Feminine
    Definition: presence; the coming, arrival, advent, … (man bemerke, daß „Gegenwart“ hier, sowie in etlichen anderen WB als erstes aufgeführt wird.

    Aber hüten wir uns davor, zu denen zu gehören, über die es heißt:

    „Der ist aufgeblasen und weiß nichts, sondern hat die Seuche der Fragen und Wortgefechte (NWÜ: Debatten über Worte)“.

    Das wollen wir doch unter allen Umständen vermeiden.

    Herzliche Grüße,

    M.N.

  • Mani
    Juni 14, 2013

    Lieber M.N.!

    Ich kann Deine Argumentation nicht verstehen, auch könnte ich mich mit dieser Deiner Aussage angesprochen fühlen:
    „Aber hüten wir uns davor, zu denen zu gehören, über die es heißt:
    “Der ist aufgeblasen und weiß nichts, sondern hat die Seuche der Fragen und Wortgefechte (NWÜ: Debatten über Worte)”.

    Du bestätigst, dass Du das ThWNT und das WB von Bauer besitzt. In meinem Kommentar an Dich führte ich genau diese Werke als Grundlage dafür an, dass das Wort Parusie nicht immer mit Gegenwart richtig übersetzt wird. Und nun schreibst Du für Dich ganz selbstverständlich:

    „Ohne jetzt näher ins ThWNT und den Bauer geschaut zu haben, weiß ich, …“

    Aus dieser Aussage kann jeder seine Schlüsse ziehen.

    Aber was ich wirklich bedauerlich finde ist folgender Aspekt Deines Antwortkommentares:

    Diese Wörterbücher sind eigentlich nur so etwas wie zusätzliche Hilfsmittel, die für das richtige Gesamtverständnis der Bibel gar nicht notwendig sind. Aus diesem Grund habe ich auch Bibelstellen angeführt, aus denen man den rechten Sinn erkennen kann, wenn man dies so möchte. Leider mußte ich feststellen, dass Du dieses, mein Hauptargument, überhaupt nicht beachtet hast und in keinster Weise darauf eingegangen bist.

    So erlaube ich mir, nochmals dies zu wiederholen:

    Du kannst auch, nur z. B. folgende Bibeltexte lesen, wo jeweils das Wort Parusie vorkommt:
    1. Thess. 2:19, 3:13, 4:15, 5:23.
    Schon daraus kannst Du erkennen, dass Deine oben zitierte Aussage nicht stimmen kann, denn wolltest Du an Deiner Aussage festhalten, müßtest Du auch notwendigerweise zugeben, dass die Auferstehung bereits stattgefunden hat (2. Tim. 2:18)!

    Liebe Grüße
    Mani

  • Mein Name @ Mani
    Juni 14, 2013

    Lieber Mani,

    sorry, daß ich so stark verzögert antworte, aber ich habe derzeit Land unter. Als ich schrieb „Ohne jetzt näher ins ThWNT und den Bauer geschaut zu haben“ war ich unterwegs, und hatte keine Gelegenheit, die Bücher zu konsultieren, da es sie leider weder in elektronischer Form, noch online gibt. Also konnte ich nur aus der Hüfte heraus per „Schnellschuß“ antworten. Ich werde, sobald ich wieder kann, näher hierzu Stellung nehmen.

    Betreffs meiner Bezugnahme auf „Debatten über Worte“: Es lag mir fern, Dir hiermit in irgendeiner Weise nahe treten zu wollen. Ich bezog hier doch uns alle ein („. . . hüten WIR uns . . .“). Ich sehe zumindest für mich selbst die Gefahr, in der Analyse von Einzelbegriffen und Wörtern (ein für mich sehr interessantes und faszinierendes Gebiet) den Blick fürs Große zu verlieren. Das meinte ich hiermit.

    Bis später,

    M.N.

  • Sascha an Mein Name
    Juni 14, 2013

    Lieber M.N.,

    deine Gedanken zu Punkt 4 verstehe ich genauso. In Jesaja wird der Begriff Knecht mehrfach auf Jesus angewandt, und du hast sehr gut erklärt, wie auch die Aussagen aus Philipper dazu passen.

    Es gibt ja auch die Ansicht, dass wir alle mit diesem klugen Knecht gemeint sind. Und natürlich ist es richtig, dass wir uns alle als gute Sklaven unseren Herrn Jesus verhalten sollten. Dieser Gedanke wird in vielen Gleichnissen immer wieder aufgegriffen. Aber die Nahrung austeilen kann meiner Ansicht nach nur Jesus selbst, denn wir als Menschen werden allenfalls als Werkzeuge Jesu gebraucht, um mit Hilfe des Heiligen Geistes einzelne Aspekte zu verstehen und sie dann zum Verständnis anderer Geschwister hinzuzufügen. Das könnte ich aber niemals als „Austeilen der Speise an die ganze Dienerschaft“ bezeichnen, zumal ja keiner von uns die ganze Dienerschaft kennt bzw. Möglichkeiten hat, alle zu erreichen.

    Ich denke auch, dass die unterschiedlichen Ansichten zu dieser Frage mit der unterschiedlichen Lesart der einzelnen Geschwister zusammenhängt. Einige meinen, man müsste nicht jedes einzelne Wort beachten, sondern nur die grundsätzliche Aussage eines Gleichnisses. Mag sein, dass es richtig ist, aber ich für mich glaube, dass Jesus sich bei allem, was er gesagt hat, etwas gedacht hat. Und bei seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten traue ich ihm eher zu, dass wirklich jedes Wort eine Bedeutung hat.

    Aber er wollte sicher nicht, dass man daraus eine Streitfrage macht. Wenn jemand aus der Passage über den treuen und klugen Verwalter herausliest, dass er selbst aufmerksam sein muss und seine Gaben mit anderen teilen sollte, dann ist ja alles in Ordnung. Wenn jemand anderes aber zu dem Schluss kommt, dass in diesen Worten noch mehr steckt, dann sollte man auch diese Meinung respektieren, denn dafür gibt es eben auch genug biblische Hinweise, wie du sie ja u.a. erläutert hast und wie sie auch meinem Verständnis entsprechen.

    Letztendlich kommt es darauf an, Jesus als seinen persönlichen Herrn anzunehmen, und wie Paulus sagte, erkennen wir ALLE nur bruchstückhaft, da gibt es keinen einzigen Menschen, der wirklich alles versteht. Was für ein Glück… 🙂

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Achim
    Juni 14, 2013

    Lieber Sascha, lieber Mani, liebe Geschwister!

    Wenn ich das richtig im Kopf habe, dann gibt es keine weitere
    Religionsgemeinschaft auf der Welt, deren Leitung den Anspruch erhebt, der treue und verständige Sklave aus diesem Gleichnis zu sein als nur die Zeugen.
    Da diese LK es aber aus den bekannten Gründen nicht sein kann, bleibt niemand übrig. Zumindest kein Mensch. Auch die LK hat ja WT 15.7. zugegeben, dass Jesus die Speise ausgeteilt hat.

    Lieber Gruß
    Achim

  • W.F.
    Juni 14, 2013

    Lieber Brd. Mein Name,

    ich antworte mal hier auf Deinen Kommentar um Danke zu sagen für Deine Äusserung und auch die der anderen Brüder. Die von Dir aufgeführten Schrifttexte unter dem Punkt 4 ergänzen sehr schön die beiden Vorträge über den Treuen und verständigen Sklaven:

    Teil 1: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=677
    Teil 2: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776

    Du hast geschrieben: Etliche Kommentatoren schlagen vor, der tuvS seien die Apostel, oder der einzelne Anbeter Gottes. Im Lichte einer Gesamtschau der oben angeführten Fakten denke ich jedoch, der Begriff muß auf Jesus Christus angewendet werden. –zitat Ende.

    Das sehe ich genauso und ich danke Dir dafür, dass Du dies noch mal hervorgehoben hast um unseren Herrn Jesus Christus zu ehren. Bei einem Punk bin ich jedoch anderer Meinung. Du hast unter Punkt 2 auf einen Kommentar von Dir verwiesen, der zeigen sollte, dass sich der größte Teil von Mat. 24 bereits im Jahre 70 u.Z. erfüllt hatte. In diesem Kommentar hast Du einige interessante Punkte erwähnt und ich glaube, man sollte das mal in einem Vortrag zusammenfassen. Deshalb möchte ich das jetzt auch nicht komplett ausführen. Ich möchte aber etwas zu bedenken geben, denn Du hast ja geschrieben:

    Einzig die Verse 29-31 aus Matthäus Kap 24 (und die parallelen Verse aus Markus 13 und Lukas 21) weisen über das Jahr A.D. 70 hinaus. –zitat Ende.

    Ich füge jetzt mal die Verse ein, bei denen ich denke dass diese auch über die Zeit von 70 u.Z. hinausgehen, mit einer kurzen Begründung. Die ausführliche möchte ich dann in einem Vortrag nachreichen. Ich zitiere aus der Elberfelder Bibel. Die Fett hervorgehobenen Texte glaube ich erfüllen sich auch in unserer Zeit noch:

    Mat. 24:1-51
    1 Und Jesus trat hinaus und ging von dem Tempel weg; und seine Jünger traten zu ihm, um ihn auf die Gebäude des Tempels aufmerksam zu machen.
    2 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird. –
    3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?
    4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe!
    5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.
    6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.
    7 Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein.
    8 Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.
    9 Dann werden sie euch in Bedrängnis überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens willen.
    10 Und dann werden viele verleitet werden und werden einander überliefern und einander hassen;
    11 und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen;
    12 und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe der meisten erkalten;
    13 wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.
    14 Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.
    15 Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, an heiliger Stätte stehen seht – wer es liest, der merke auf! -,
    16 dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen;
    17 wer auf dem Dach ist, soll nicht hinabsteigen, um die Sachen aus seinem Haus zu holen;
    18 und wer auf dem Feld ist, soll nicht zurückkehren, um seinen Mantel zu holen.
    19 Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen!
    20 Betet aber, dass eure Flucht nicht im Winter geschehe noch am Sabbat!
    21 Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird.
    22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.
    23 Wenn dann jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, oder dort! so glaubt es nicht!
    24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.
    25 Siehe, ich habe es euch vorhergesagt.
    26 Wenn sie nun zu euch sagen: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus! Siehe, in den Kammern!, so glaubt es nicht!
    27 Denn wie der Blitz ausfährt von Osten und bis nach Westen leuchtet, so wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    28 Wo das Aas ist, da werden sich die Adler versammeln.
    29 Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
    30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit.
    31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.
    32 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.
    33 So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist.
    34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.
    35 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen.
    36 Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein.
    37 Aber wie die Tage Noahs waren, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    38 Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren: – sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging
    39 und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte -, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    40 Dann werden zwei auf dem Feld sein, einer wird genommen und einer gelassen;
    41 zwei Frauen werden an dem Mühlstein mahlen, eine wird genommen und eine gelassen.
    42 Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
    43 Das aber erkennt: Wenn der Hausherr gewusst hätte, in welcher Wache der Dieb kommt, so hätte er wohl gewacht und nicht zugelassen, dass in sein Haus eingebrochen wird.
    44 Deshalb seid auch ihr bereit! Denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen.
    45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit?
    46 Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird!
    47 Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    48 Wenn aber jener als böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt auf sich warten,
    49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und isst und trinkt mit den Betrunkenen,
    50 so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
    51 und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil festsetzen bei den Heuchlern; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

    Wenn ich es richtig markiert habe, dann müsste fast das komplette Kapitel Fett zu lesen sein. Die Verse 45 bis 51 erleben wir ja gerade. Den Ausgang davon werden wir sehen, wenn Christus tatsächlich wiedergekommen ist und damit meine ich sichtbar. Du hast nur die Verse 29-31 für eine spätere Erfüllung benannt. Doch in manchen Texten steht direkt dabei, dass es sich um die Ankunft von Jesus in der Zukunft handeln wird:

    8 Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.
    9 Dann werden sie euch in Bedrängnis überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens willen.

    13 wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.
    14 Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.
    15 Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, an heiliger Stätte stehen seht – wer es liest, der merke auf!
    21 Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird.
    27 Denn wie der Blitz ausfährt von Osten und bis nach Westen leuchtet, so wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    37 Aber wie die Tage Noahs waren, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    39 und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte -, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.

    Vers 8 ist ein Hinweis auf die drei Wehen der Offenbarung. Die Offenbarung wurde nach der Zerstörung Jerusalems geschrieben und gilt für die Zeit des Endes.
    In Vers 9 heißt es dass wir von jemandem der Bedrängnis überliefert werden und man wird uns töten. Auch das man um des Namens Jesus Christus willen gehasst wird.
    Vers 13 nur wer bis zum Ende ausgeharrt wird, wird gerettet werden. Frage: Wieso heißt es in Vers 9, dass man getötet würde und im Vers 13 das der gerettet wird, der ausgeharrt hat? Weil damit kein buchstäblicher Tod gemeint sein kann. Im Vers 14 wird auch auf das Ende durch Harmagedon bezug genommen. Vers 15: Das Gräuel, von dem Daniel gesprochen hat, finden wir u.a. in Daniel Kap. 12 wo es heißt, dass dieses Buch bis zur Zeit des Endes versiegelt sein würde. Somit weißt auch dieser Text auf das Ende von Harmagedon hin.
    Vers 21 handelt von einer großen Bedrängnis (genau wie in Dan.12), die es weder vom Anfang der Welt, noch je wieder geben wird.
    Dazu die Frage: War die Zerstörung Jerusalems die schlimmste Gewalttat, die je in der Menschheitsgeschichte vollbracht worden ist? Kann das sein?
    Was war dann mit der Sintflut? War der 1. und der 2. te Weltkrieg nicht schlimmer? Was ist mit dem Holocaust usw. Wenn die Zerstörung Jerusalems wirklich das schlimmste war, was je passiert ist, dann dürfte es gar kein Harmagedon geben. Denn zu diesem Tag wird Gott die ganze Menschheit richten also Stand Heute so 8 Milliarden Menschen. Damals ging es um 1 Millionen in der Stadt Jerusalem.

    Meine Vermutung ist die, dass es sich nicht um eine körperliche Drangsal handelt, bei der man tatsächlich um sein Leben fürchten muss. Es könnte möglicherweise eine geistige Drangsal sein, bei der man sich entscheiden muss das richtige zu tun und das wird so schwer sein, wie es noch nie der Fall gewesen ist, gerade deshalb weil so viele Verführer und Christusse da sein werden.

    Wenn ich den Vortrag über den vierten Studienartikel des „neuen helleren Lichts“ aus Brooklyn fertig habe, werde ich versuchen das anhand von anderen Bibelbüchern gegenüberstellen, dass sich viele Dinge aus Matt. Kap. 24 doch in der Zeit des Endes erfüllen werden. Jesus hat gesagt:

    32 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.
    33 So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist.

    Wenn wir die Zeichen aus Matt. 24 richtig zuordnen können, dann wissen wir ungefähr wo wir im Strome der Zeit leben.

    L.G. W.F

  • Orakel Fred
    Juni 14, 2013

    Lieber Bruder W.F.,

    mit großem Interesse habe ich in den vergangenen Tagen deine drei Artikel zu dem WT vom 15.07. gelesen. Vielen Dank für deine Mühe. Ich habe mir das „Heftchen“ auch schon zwei Mal durchgelesen. Was hier in diesem Artikel am meisten heraussticht, ist das das Datum 1914 immer weniger haltbar wird. Die LK klammert sich verzweifelt daran. Dabei ist mir auch noch ein manipulierter Bibeltext aufgefallen. Matth.13:39:“Die Ernte ist EIN Abschluss eines Systems der Dinge.“ Eine ganz spezielle Lesart also mal wieder. Dass die Ernte ohnehin nicht 1914 begonnen haben kann, sondern wir immer noch in der Wachstumsphase leben, kam gut rüber im obigen Aufsatz. Wenn man aber Matth.13:39 in anderen Übersetzungen liest kommt meistens sinngemäß sowas raus wie bei Luther: „Die Ernte ist das Ende der Welt.“ Damit 1914 also noch irgendwo Platz hat schreibt man einfach „EIN Abschluss…“

    LG

  • Mani
    Juni 14, 2013

    Lieber W.F.!

    Danke für Deine Darlegungen. Es ist wirklich erstaunlich zu sehen und zu erkennen, wie sich die Herausgeber des Wachtturms immer wieder selbst überlisten und dadurch in immer größere Erklärungsnotstände geraten.

    Warum fällt das den allermeisten Zeugen Jehovas nur nicht auf?

    Ich denke, ein Grund ist es, dass die für die Beweislage angeführten Bibelstellen im Wachtturm nicht ausgeschrieben werden. Da ja fast jeder Zeuge Jehovas aufgrund des immensen Beschäftigungsprogrammes permanent unter Zeitdruck leidet, werden die angeführten Bibelstellen bei der persönlichen Vorbereitung auf das Wachtturmstudium, wenn überhaupt, nur im angeführten Umfang gelesen. Im ersten Moment scheint es meist so, dass sich der Bibeltext mit den im Artikel vermittelten Gedanken deckt. Der unmittelbare Kontext in der Bibel wird dabei selten berücksichtigt. Und da man ja mit der Vorbereitung „fertig“ werden möchte, nimmt man sich auch nicht die nötige Zeit, um grundlegende eigene Gedanken über die „geistige Speise“ zu machen.
    Hin und wieder kommt einen etwas vielleicht fragwürdig vor, aber, aus welchen Gründen auch immer, wird dem nicht nachgegangen. So nimmt der Zeuge Jehovas über Jahre hinweg immer und immer wieder die sich gelegentlich auch ändernden Ansichten des treuen und verständigen Sklaven zu sich, freut sich noch über das immer heller werdende Licht und meint ganz selbstverständlich im Besitz einer genauen Erkenntnis der biblischen Wahrheit zu sein.

    Die Art und Weise der Wachtturmbetrachtung, wie sie Du lieber W.F. mit dieser Artikelreihe uns vor Augen führst, zeigt, wie es eigentlich gemacht werden sollte. Bei dieser systematischen Vorgehensweise fallen Ungereimtheiten viel leichter auf. Das wesentliche ist das genaue Lesen der vorgegebenen Formulierungen.

    Ein Beispiel möchte ich dazu anführen. Ich zitiere nochmals aus dem Absatz 13 aus dem Wachtturm:
    „13 … Denken wir nur an das prophetische Gleichnis vom Weizen und Unkraut: Ein frisch mit Weizen (geistgesalbten Christen) eingesätes Feld würde mit Unkraut (Scheinchristen) übersät werden.“

    Normalerweise müsste man nach dem Lesen dieses Satzes sofort innehalten und fragen, warum sind der Weizen nur gesalbte Christen, hingegen das Unkraut Scheinchristen. Steht das so in der Bibel? Beim Lesen in der Bibel würde man folgendes feststellen:

    Matthäus 13:38 besagt dazu: „ …der gute Same sind die Kinder des Reichs; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen.“

    Also gemäß der Bibel werden in diesem Gleichnis „nicht“ gesalbte Christen von Scheinchristen getrennt (was ist eigentlich mit Nichtchristen, Atheisten, …)! Es geht primär um eine Trennung zwischen Gut und Böse, gute Menschen, böse Menschen.

    Der Kontext bestätigt dies, würde man ihn zu Rate ziehen.
    Ein paar Verse weiter erzählt Jesus nämlich ein absolut ähnliches Gleichnis, das Gleichnis vom Fischnetz (Matthäus 13:47-49):

    „Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und alle Arten [von Fischen] zusammenbrachte. Als es voll war, zogen sie es ans Ufer, setzten sich und sammelten die guten in Gefäße, die faulen aber warfen sie weg. So wird es am Ende der Weltzeit sein: Die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern und sie in den Feuerofen werfen.“

    Die primäre Aussage ist wiederum die Trennung zwischen guten und bösen Menschen. Es wird keine Unterscheidung gemacht zwischen gesalbten Christen und Scheinchristen.
    Das wird dadurch ausgedrückt: Das Netz sammelt alle Arten ein. Also, alles, was im Netz gefangen wurde, wird getrennt in Gut und Böse.

    Der grundsätzliche Fehler meiner Meinung nach ist der, dass in bestimmten Gleichnissen jedem einzelnen Wort irgend eine besondere Bedeutung beigemessen wird, zusätzliche Gedanken mit Gewalt hineininterpretiert werden und wie in diesem Fall ein Parallelbeispiel aber ganz außer Acht gelassen wird.

    Jedenfalls erfordert es viel Zeit und genaues Lesen und Nachdenken und Hinterfragen und vor allem den Geist unseres Gottes und seines Sohnes, welcher uns hilft, aus der wirklichen, gesunden Nahrung aus der Heiligen Schrift Nutzen zu ziehen.

    Mögen durch solche Bruderinfo-Artikel noch viele Zeugen Jehovas und auch alle anderen Wahrheitssucher in die Lage versetzt werden, gute von schlechter geistiger Speise unterscheiden zu lernen.

    Es drängt sich geradezu die Frage auf: „Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave?“

    Liebe Grüße

    Mani

  • Achim
    Juni 14, 2013

    Lieber Bruder W.F.

    vielen Dank für diese wieder sehr umfangreiche, aber spannende Ausarbeitung dieses 3. Artikels.
    Mir hat besonders das Argument betreffend des Absatzes 17 in Verbindung mit Offb 11 gefallen. Schön zu sehen, wie hier mit Bibelstellen hin und her geschoben wird, bis es passt. Vor allem inhaltlich kann man so wie du es hier tust, sehr treffend argumentieren.Danke!

    Noch ein Hinweis für alle Noch-Zeugen:
    Sollte man diesen WT nichht verstehen – trotz all der schönen bunten Schaubilder – ist das kein Hinweis auf fehlende Intelligenz. Sondern darauf, das man noch den normalen gesunden Menschenverand besitzt.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Hubert
    Juni 14, 2013

    Lieber Brd. W.F vom 14. Juni 2013,

    ganz lieben Dank für Deine DREI bisherigen, nicht nur für mich enorm wichtigen, im Lichte der Worte Jesu und seiner Apostel,
    also der Bibel, erfolgten ganz engagierten und fundierten ÜBERPRÜFUNGEN zu NEUEN bzw. GEÄNDERTEN Auslegungen der fast 2000 Jahre alten Endzeit-Prophezeihungsdetails von Christus Jesus bei den „ZEUGEN JEHOVAS“,

    die jetzt 2013 nach fast 130-jähriger wechselvoller Bibelforschungsgeschichte nach 1914, 1925, 1975, 1995 und 2000 wieder EINMAL AUFS NEUE die rechte Sichtweise und das richtige Verständnis über die Endzeitereignisse vor dem Kommen des Herrn ERLANGEN MÖCHTEN.

    Für diese Bibelforschergruppierung mit einer speziellen eschatologischen, organisatorischen und namentlichen Entwicklung von „Christen“ zu „JEHOVAS ZEUGEN“ stand ja bereits seit 1914 die Vernichtung der gottlosen Menschheit und das Kommen des Herrn in großer Macht und Herrlichkeit stets jedes Jahr aufs Neue „unmittelbar bevor“ (vgl. dazu die von Brd. „Matthäus“ aufgezeigte wichtige Beweisliste im jüngsten Bibliotheks-Artikel „Frucht der Hoffenung“).

    Seit der weltweiten Veröffentlichung des „WT v. 15. Juli 2013“ vor einigen Wochen werden nun JEHOVAS ZEUGEN im restlichen Jahr 2013 und in den Folgezeiten durch ihre religiös treibende Kraft, einem Leitungsgremium in New York, welches dzt. aus 8 Männern besteht,Folgendes behaupten bzw. für die alten und jungen Mitglieder verbindlich lehren:

    01.) Der Herr Jesus amtet in Verbindung mit seinen globalen göttlichen Herrschaftsinteressen erst seit 1914 als König,
    jedoch noch nicht als Richter.

    02.)Seit diesem Jahr 1914 befindet sich die Menschheit in der Zeit des Endes, im Anfang der Bedrängniswehen (?) und die Weizenklasse (gesalbte Christen) in der angekündigten Ernte- und Einsammlungszeit.

    03.) Von 1914 bis ca. 06/1919 überprüfte Jesus u.a. als König die gesamte Christenheit und fand im geistigen Tempel nicht z.B. die vielen Ältesten der bibeltreuen und friedliebenden Hutterischen Brüder oder anderer bibeltreuer Christengemeinschaften bzw. Bibelforschergruppen als brauchbare neue „irdische Mitarbeiter“ sondern nur eine mit anderen Bibelforschern in Streit stehende spezielle Bibelforschergruppe um Rutherford,
    aus der dann vor und nach 1935 bis heute die „Zeugen Jehovas“ als neue Religionsgemeinschaft und ihre LK als neues alleiniges legitimes „Organ Christi zur Austeilung geistiger Speise“ „hervorgingen“.

    04.)Seit 1918 gibt es für alle vor und nach 1918 verstorbene gesalbte und treue Christen und Christinnen bereits die Auferstehung im Himmel

    05.)Unter anderem durch die Entscheidung des Herrn Jesus für die Bibelforschergruppe um Rutherford ereignet sich bereits 1919
    unter der Aufsicht von Christus Jesus als König bereits der Fall von „Groß-Babylon“, also aller falschen Weltreligionen.
    Weiters erfolgt seither durch die Engel die Bündelung der Christenheit als Unkraut zur baldigen Vernichtung im „Feuerofen“.

    06.)Lt. den Evangelien und der Apostelgeschichte sorgte zwar Jesus für die lebenserhaltende buchstäbliche und geistige Speise, doch erfolgte die Austeilung der geistigen Speise an die vielen durstigen und hungrigen „Interessierten“ bzw. Mitgläubigen und Jünger NUR durch die „Wenigen“, die von ihm dafür auserwählt und eingeschult wurden: die Apostel inkl. dem Apostel Paulus. Nur sie hatten diese Organfunktion und Berechtigung. Mit ihrem Ableben ging auch dieses Organ ca. 1821 Jahre lang von ca. 98 u.Z. bis 1919 u.Z verloren, ABER aus dem Endzeit-Gleichnis des Herrn zum Erscheinen eines besonderen „treuen und verständigen Sklaven“ in der Endzeit (vgl. Matth. 24:45-51)für die endzeitlichen „Hausknechte“ bzw. „Dienerschaft“ des Herrn wäre es legitim ABZULEITEN, dass ein legitimes „Organ des Herrn“, eben die LK von JZ, in der Endzeit weltweit neu für das „Volk Gottes“ eingesetzt werden würde und zwar NUR „zur systematischen Austeilung von geistiger Speise“, nicht auch zur Austeilung von BUCHSTÄBLICHER Speise wie beim apostolischen Urmuster.

    Zitat der LK-Behauptung: „War jetzt für Christus endlich der Zeitpunkt gekommen, ein Organ einzusetzen, duch das er systematisch für geistige Speise sorgen würde? Ganz bestimmt!“

    07.) Zitat. „Ab 1919 wurde das Predigen von Haus zu Haus zu einem Erkennungszeichen dieser treuen Christen – und ist es heute noch.“

    08.) Nicht 1919 sondern erst nach der großen Drangsal nach seinem Kommen SETZT JESUS die LK von JZ als sein allein legitimes Organ auch über „seine ganze Habe“.

    09.) Die „heilige Stätte“, von der Jesus in Matth. 24:15 spricht, ist in der Endzeit die „Christenheit“ (also eine falsche Religion)
    und das „abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht“ und einmal an dieser „heiligen Stätte“ stehn wird, ist die UNO, also die internationale Vereinigung der VEREINTEN NATIONEN. Ihr Angriff löst die große Drangsal aus.

    10.) Erst IN bzw. WÄHREND der großen Drangsal, nach der vernichtung der falschen Religion, erweisen sich die Menschen als Schaf oder Bock, wobei alle Böcke in „Harmagedon“ enden werden. Die Schafe haben danach nur Aussicht auf ewiges Leben, nicht dann bereits auch schon ewiges Leben.

    Zusammenfassung:
    Nicht nur die historisch relativ kleine Bibelforschergeschichte und historisch ebenso relativ kleine Volksgeschichte von JEHOVAS ZEUGEN zeigt, dass man als CHRIST und CHRISTIN nur dann bei seinen Lehren und Auslegungen und Verkündigungen auf der RECHTSSICHEREN Seite ist, wenn all das in Einklang mit den Worten Jesu und der Apostel und der gesamten Bibel inkl. der Offenbarung Gottes steht, also mit der SUMME des Wortes Gottes.

    Nach 1995, 1975, 1925 und 1914, wo man falsche Lehren und Prophezeiungen zugeben mußte, mußte NUN 2013 das LK-„Organ“ Christi zur „systematischen Austeilung“ seiner geistigen Speise ERNEUT versuchen, diesen rechtssicheren biblischen Boden zu erreichen,
    weil sich jahrzehntelange verbindliche ORGAN-Lehren – also eigentlich lebenserhaltende intern den Mitgliedern und extern der weltweiten Bevölkerung ausgeteilte geistige Speise – wiederum als falsch herausgestellt haben:
    01.) Der Beginn der großen Drangsal war nicht 1914.
    02.) Ab 1914 amtet Jesus noch NICHT als Richter. Schafe und Böcke trennt er noch nicht seit 1914.
    03.) 1919 wurde die Rutherford-Gruppe als das „Organ“ Christi noch NICHT über Christi ganze Habe eingesetzt.
    04.) NICHT 1918 sondern bereits 1914 begann Jesus mit der „Inspektion“ des geistigen Tempels.
    05.)Das Zähneknirschen der Scheinchristen hängt NICHT mit dem Beklagen der Entlarvung zusammen, sondern mit Vernichtung.
    06.) Vom Predigtwerk ist nur in Daniel 12:3 die Rede, NICHT auch in Matth. 13:43.

    Nach all dem Eingeständnis, für das man sich BISHER nicht einmmal INTERN und EXTERN entschuldigt hat, stellt sich uns die Frage: „Was stimmt bzw. was simmt noch nicht bei den geänderten 10 o.a. Lehren?
    Stimmt das Jahr 1914?

    Können Bedrängniswehen 100 Jahre dauern, haben sie wirklich 1914 begonnen?

    Warum soll Jesus von 1914 bis 1919 gerade die Rutherfordgruppe als STERN und LEUCHTER erwählt haben, wenn er doch an seinem Tag
    lt dem zuverlässigen Wort Gottes in Offb. 1 und 2 und 3 inmitten von sieben goldenen Leuchtern wandelt und sieben Sterne in seiner hand hält, von denen im Vorbild 2 rein und 5 unrein waren und die Unreinen von ihm genügend Zeit zur Reue erhalten werden?

    Warum sollte die Ernte- und Einsammlungszeit der Geistgesalbten bereits schon 1914 begonnen haben, warum seit damals auch die Bündelung des Unkrauts = Scheinchristen?

    Historisch gesehen, gab es nur einmal ein notwendiges „Organ“ Christi, also seine Apostel inkl. dem Apostel Paulus, welches flexibel war, weil auch andere „ältere Männer“ und auch die „Versammlung“ mitwirken durfte, wobei Gottes heiliger Geist mitbeteiligt war und Jesus als Haupt die Oberaufsicht hatte. Die Bibel enthält ihre inspierte geistige Speise, die unveränderlich ist.
    Neue geistige Speise braucht nicht dazu erfunden werden, daher brauchen Christenh stets grundsätzlich nur einmal die Bibel und wirkliche biblische Inhalte verbreiten.

    Wie aus der Bibel hervorgeht, wünscht es Jesus, dass jeder Jünger und Gläubige, der ihn und seinen Vater erkennt, zu einem treuen und verständigen Verwalter des Wortes Gottes und zu einem bruderdienenden gottergeben „Sklaven“ wird, der materiell und geistig nützlich ist für Gottes Volk.

    Kann es daher nicht sein, dass sich diese WIRKLICHEN TREUEN UND VERSTÄNDIGEN Verwalter und WIRKLICHEN TREUEN UND VERSTÄNDIGEN Sklaven,also Einzelpersonen erst in der Zeit des Endes vor der großen Drangsal und vor seinem Kommen zum Nutzen SEINER DIENERSCHAFT bzw. SEINER HAUSKNECHTE offenbaren werden ?

    Jesus hat eine wichtige Grundhaltung lt. Offb. 3:19: „ALLE, zu denen ich Zuneigung habe, weise ich zurecht und nehme sie in Zucht …“ Wird er sich dafür nicht viel Zeit nehmenß Wird er dafür nicht seine treuen und verständigen Sklaven brauchen, die er vorher in der Zeit des Endes versammelt hat?

    Gibt er damit nicht auch jenen Kirchen und Religionsgemeinschaften – auch ZEUGEN JEHOVAS und ihrer LK – eine Chance, wenn sie die Liebe verlassen haben, sich als falsche Lehrer und Propheten und Sektierer erwiesen haben, hinsichtlich seines Wortes abgestorben sind und schlafen, sich aber für lebendig, reich und toll halten, in Wahrheit aber nackt, blind, arm und elendig sind?

    Gottes Wort in der Offenbarung spricht von treuen „Sklaven“ in der Endzeit nicht in der Einzahl sondern in der Mehrzahl,
    warum übersieht dies die LK von ZJ?

    Wer sind also wirklich diejenigen, „… die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ lt. Offb. 12:17?
    Es kann sich nur um wirkliche Geistgesalbte unter der Leitung des herrlichen Hauptes, unseres Herrn, und nicht der LK von ZJ handeln, die wie die Apostel damals zu Gottes auserwählten VOLK DER WAHRHEIT gehören und die makellos sind, weil in ihrem Mund keine Unwahrheit gefunden wurde, lt. Offb. 14:1-5.

    Tausende von ihnen gibt es offensichtlich noch heute. Sind die 8 Personen der LK von ZJ aus ihnen hervorgegangen? Nein, die 8-LK-Brüder haben sich JETZT WEITERHIN über tausende Geistgesalbte erhoben und beanspruchen u.a. mit einer problematischen und katastrophalen Lehrvergangenheit und Versammlungspraxis mit Hundertausenden Mitgliederausfällen die alleinige Führung und durchkreuzen damit
    das biblische Konzept von Christus Jesus – oder etwa nicht?

    Beim Schall der letzten Posaune erfolgt die Auferstehung, warum behauptet die LK weiterhin bereits den Beginn im Jahr 1918?

    Ist es vernünftig wie die LK weiterhin anzunehmen, die falsche Christenheit sei die heilige Stätte und die UNO das verwüstende Tier?

    Und eine Frage ist noch wichtig zu klären: Kann es sein, dass, wenn Jesus von seinen Hausknechten und seiner Dienerschaft in der Endzeit spricht, es sich um reine und unreine Christen und Christinnen handelt, die sich in allen christlichen Kirchen und Gruppen und Gemeinschaften finden lassen, also unter über 2 Milliarden Christen heute?
    Wie können sie durch treue Geistgesalbte = Sklaven und Verwalter
    = Brüder Christi mit nötigen Speisevorrat, der von JESUS stammt, sei es geistige oder buchstäbliche Speise, versorgt werden ?

    Es ist also gottseidank noch Viels offen, liebe Christinnen und Christen, weil Gott und sein Sohn Liebe sind, nicht nur Weisheit, Gerechtigkeit und Macht und Stärke.

    Lieber Bruder W.F, Deine 3 Vorarbeiten waren grundlegend, vielen Dank und viele liebe Segenswünsche weiterhin und vielen Dank und viele liebe Segenswünsche den Bruder-Info-Brüdern, die bis heute wie DU mit Ihrem Internet- Werk nicht nachgelassen haben, was ein weiterer Beweis dafür ist, dass der Herr außerhalb von Jehovas Zeugen und ihrer LK wirkt und tausende hat, die er jetzt weltweit aktiviert, sind sie doch alle Kinder und Söhne Gottes, die auch bei ZJ und ihrer LK mit Eingeständnis und Reue und Hochhaltung der biblischen Wahrheit hervortreten werden, wenn es sie dort tatsächlich gibt,

    Es grüßt ganz herzlich alle Wahrheitssucher,
    Hubert am 16 06 2013

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