117 Comments
  • pit an alois
    Juli 30, 2013

    lieber alois,
    mit dem lukastext muss ich dann ganz kapitulieren.
    einmal versteh ich nicht, wie dann gleich 4 knechte genau die gleiche stellung haben sollen, wie der Herr.
    und ich versteh auch die moralische botschaft nicht.
    damit wäre ja behauptet: jeder, der den willen des Herrn nicht kennt, kann sich glücklich schätzen.
    denn er bekommt nur wenige schläge.
    lg pit
    vielleicht ist es nur die entscheidungsfreiheit eines christen????

  • pit
    Juli 30, 2013

    so sieht raymond franz das (Auf der Suche nach christlicher Freiheit s. 155 Auszug)

    zitat:
    Es stimmt zwar, daß Jesu Gleichnisse auf seine Kirche oder Versammlung insgesamt
    zutreffen und die darin vertretenen Grundsätze für alle gelten sollten, die wirklich
    zum „Leib Christi“ gehören. Aber gegen eine Anwendung dieses Gleichnisses auf
    einzelne zu sein und zu argumentieren, das sei keinen Gedanken wert, heißt gegen das
    zu reden, was die Bibel selbst tut. Sie zeigt nämlich, daß jeder von uns als Christ
    danach streben sollte, sich als treuer Knecht des Herrn zu erweisen. Das geht aus
    dem Gleichnis vom „treuen und verständigen Sklaven“ selbst eindeutig hervor.
    zitat ende

    in dieser art und weise argumentiert, kann ich mich anschliessen. das macht für mich sinn.

  • @pit
    Juli 30, 2013

    für mich auch. JEDER Christ ist Verwalter / Sklave und keiner darf den anderen schlagen. Alle arbeiten für den Herrn Jesus.

  • pit
    Juli 30, 2013

    ja mein lieber alois,
    aber auch wenn die frage wäre, ist es 1 sklave oder 2,
    so wäre doch die frage, ist der Herr einer dieser beiden sklaven unbeantwortet.
    denn, auch wenn es zwei sklaven wären,
    wer wäre dann der andere sklave, der IHM gleichgestellt wäre?
    ich kenne keinen, der das für sich in anspruch nehmen könnte.

  • Alois
    Juli 30, 2013

    Lieber Pit

    In Luk. 12 sind sogar 4 verschiedene Knechte genannt.

    42. Der Herr aber sprach: Wer ist nun der treue und kluge Verwalter, welchen der Herr über sein Gesinde setzen wird, um ihm die zugemessene Speise zu geben zur rechten Zeit?
    43. Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, also tuend finden wird!
    44. In Wahrheit sage ich euch, daß er ihn über seine ganze Habe setzen wird.
    45. Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen, und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und sich zu berauschen,
    46. so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß, und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil setzen mit den Untreuen.
    47. Jener Knecht aber, der den Willen seines Herrn wußte und sich nicht bereitet, noch nach seinem Willen getan hat, wird mit vielen Schlägen geschlagen werden;
    48. wer ihn aber nicht wußte, aber getan hat, was der Schläge wert ist, wird mit wenigen geschlagen werden. Jedem aber, dem viel gegeben ist-viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.

    Matth. 24 kann man noch so verstehen als sei der treue und kluge Knecht eine Möglichkeit des Handelns und der böse die Alternative.

    Aber kann man das im Paralleltext in Lukas auch noch behaupten?

    Ich denke kaum, denn in Lukas sind es offensichtlich 4 verschiedene Knechte und Untreue, also 5 verschiedene Personen und nicht eine Person mit Alternativen.

    Der kluge Knecht ist für mich Jesus, der böse Knecht die verurteilte Führung der Zeugen. Der dritte Knecht sind Menschen die wussten wie es richtig gewesen wäre und doch falsch gehandelt haben und der in Unwissenheit handelnde Knecht alle anderen die nicht wussten was richtig ist. Sie werden nur wenig bestraft und alle beiden zuletzt genannten Knechte werden begnadigt.
    Umkommen tut nur der 2. Knecht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Juli 30, 2013

    Lieber Pit

    Glaube und Bibelverständnis hat nicht mit gescheit oder dumm zu tun. Übermäßige Intelligenz ist eher hinderlich, weil sie eher dazu führt dass einem zu intelligenten Menschen die nötige Demut fehlt weil er seinem eigenen Verstand vertraut.

    Ich hatte mal folgenden Kommentar geschrieben und darunter und darüber gibt es noch andere Kommentare zum Thema.

    Das Problem ist hauptsächlich, dass man mit „jener Knecht“ entweder denselben Knecht versteht, oder einen weiteren, also jener andere Knecht. Sind im Gleichnis 1 Knecht oder 2 Knechte gemeint? Ein Vers alleine für sich genommen kann zu falschen Schlüssen führen, deshalb bekommt man nur durch viele verschiedene Aussagen in der Bibel die richtige Antwort.
    Link zum alten Kommentar:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1021#comment-3100

    Liebe Grüße
    Alois

  • pit
    Juli 30, 2013

    war vielleicht nicht ganz deutlich.
    da ist ein knecht (oder sklave), der 2 verschiedene entscheidungen treffen kann.

    die eine: gut für seine leute zu sorgen.
    die zweite: seine leute zu schlagen.

    nehmen wir an der Herr sei im gleichnis als sklave beschrieben.
    und nun entscheidet ER, ob ER seinen leuten gegenüber mit schlägen oder mit speise antworten soll?

    das allein ist schon schräg.
    aber darüber hinaus, käme dann noch sein HERR und würde IHN verurteilen, zum zähneknirschen veranlassen. das ist noch schräger.
    ER hat sein leben für uns gelassen. was mehr wollt ihr?
    soll ER das nochmals tun, damit wir IHM glauben, dass ER nur unser bestes will?
    ich versteh euch nicht.
    lg pit

  • Manfred
    Juli 30, 2013

    Lieber Pit,

    Ich habe zu diesem Punkt auch schon mal einen Kommentar geschrieben, vielleicht ist das eine Hilfe.

    http://www.bruderinfo.de/?p=1037&cpage=1#comment-53568

    Liebe Grüße Manfred

  • pit
    Juli 30, 2013

    liebe geschwister.
    wahrscheinlich bin ich zu dumm für die prophetieseite.

    ich sehe ein gleichnis. math. 24:45. und ich sehe die logik dieses gleichnisses.

    da ist ein knecht, der selig ist, wenn er seine leute versorgt.

    wenn er das aber nicht macht und stattdessen seine leute schlägt, dann bekommt er es mit dem herrn zu tun, wenn der kommt und das sieht.

    wenn jetzt dieser knecht unser Herr sein soll, wie soll man dann verstehen, dass ER seine leute nicht versorgt und sie schlägt?
    friede pit

  • Leyla Kader
    Juli 30, 2013

    Ich laß neulich hier, dass sich einige zwar über den Limburger Bischof aufregten (zu recht denke ich), aber dass es bei der LK nicht anders wäre; dazu würde es ein Video geben – Frage: Wo kann man dieses sehen? Das würde mich sehr interessieren.

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Hubert Hierländer an Leyla Kader v. 23.10.2013,

    GANZ herzlich willkommen hier auf der Bruder-Info-Prophetieseite,

    das mit dem „christlich bemühten“ Limburger Bischof ist ja
    fast GAR NICHTS im Vergleich zu dem,

    was sich die Religionsgesellschaft von Jehovas Zeugen von 1919 bis heuer 2013 gegenüber den allein wahren GOTT JHWH, Christus Jesus und ihren eigenen Brüdern und Schwestern und der weltweiten Bevölkerung an Unrecht geleistet hat,

    daher gibt es dazu auf der Bruder-Info-Hauptseite das Video „EINE GEREIMTE, ODER UNGEREIMTE GESCHICHTE“ und zwar im Artikelmonat Oktober, wahrscheinlich meinst du dieses VIDEO,
    zu dem es bereits auch schon viele verschiedene Kommentare gibt.

    Seit einige Monate denke ich wie bereits von 1998 bis 2012,
    dass für wahrheits- und gerechtigkeitsliebene Christen und Christinnen die Zeit gekommen ist, in gemeinschaft mit JHWH und Jesus und der Bibel und Gottes Geist und allen interessierten Mitprüfern und Mitprüferinnen diese Endzeitsekte zu durchleuchten,

    und das feststellbare Lobenswerte zu loben und das feststellbare Üble zu tadeln.

    Viel Licht, Liebe, Freude
    und Jahwes wunderbarsten und reichsten Segen
    mit den Brüdern von Bruder-Info
    und allen Mitschreibern und Mitschreiberinnen,

    wünscht Hubert am 24.10.2013

  • Leyla Kader
    Juli 30, 2013

    Vielen Dank, ich werde es mir anschauen. Ich fragte aber nach einem Video, von dem gesprochen wurde, dass es hier bald zu sehen sein würde. Also müsste noch eines kommen oder?

  • Alois
    Juli 30, 2013

    Liebe Schwester Leyla

    Das mit dem Video wurde von einem Bruder auf der Hauptseite vor wenigen Tagen erwähnt.
    Da müssen wir uns halt gedulden bis es fertig ist.

    Der Einzige der Dir vielleicht genaue Auskunft geben kann ist Bruder H.P.M. Seine E-Mail Adresse findest Du im Impressum auf der Hauptseite.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha an Leyla Kader
    Juli 30, 2013

    Liebe Leyla,

    ich kann dir zwar nichts zu dem Video schreiben, aber möchte dich einfach gerne willkommen heißen… 🙂

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Leyla Kader
    Juli 30, 2013

    ICh habe das Video „Eine gereimte oder ungereimte …“ gesehen -aber daraus ging nicht hervor, dass acuh unsere Führung im Prunk lebt oder Geld aus dem Fenster schmeißt (wie Bischof von Limburg). Das meinte ich. Und dazu soll es ein Video geben, was das Gegenteil beweist. Kennst du so ei nes?

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Liebe Frau Kader vom 28.10.2013,

    bevor ich wegen Ihres Video-Anliegens in dieser Woche auch auf der Bruder-Info Hauptseite nachfrage, möchte ich Sie gerne fragen, wie Sie folgende Bibel-Punkte zum Thema „GELDVERSCHWENDUNG“ und zum gesehenen Video über Zeugen Jehovas und ihr weltweites von 1919 – 2013 Werk sehen:

    01.) Bereits vor Jahrtausenden haben im Volk Gottes, damals Israel, u.a. gemäß Sprüche 7:20 und Jesaja 3:22 Männer Gottes und Frauen Gottes ihre finanziellen Mitteln und ihr „Gold aus dem Geldbeutel“ (vgl. Jesaja 46:6) dem WERK UND DEM WILLEN JEHOWAH GOTTES entzogen und u.a. für schlechte und götzendienerische Zwecke verschwendet.

    02.) Sie waren dem lebendigen Gott, unserem Schöpfer, undankbar, weil sie hätten wissen müssen, dass sie gemäß Sprüche 10:22 ihr Gold, ihr Vermögen und ihr Geld und ihren Reichtum allein dem Segen Jehowahs auch in Verbindung mit ihrer Arbeit zu verdanken hatten.

    03.) Nur weil in seinen Tagen gerade im Werk Jehowahs die Gründung der Christenversammlung höchst notwendig war, forderte Jesus seine Jünger in der Zeit vor seinem Opfertod zuerst gemäß Lukas 12:33 zu Folgendem auf:

    „Verkauft die Dinge, die euch gehören, und gebt Gaben der Barmherzigkeit. Macht euch Geldbeutel, die sich nicht abnutzen, einen unerschöpflichen Schatz in den Himmeln, …“ NWÜ

    Einige Zeit später sagte dann Jesus allen Jüngern und Petrus gemäß Lukas 18:29-30:
    „Wahrlich, ich sage euch: Da ist niemand, der Haus oder Frau oder Brüder oder Eltern oder Kinder um des Königreiches Gottes willen verlassen hat, DER NICHT AUF IRGENDEINE WEISE IN DIESER ZEITPERIODE VIELMAL MEHR EMPFANGEN WIRD und in dem kommenden System der Dinge ewiges Leben.“NWÜ

    Nach der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu vergrößerte sich um die Apostel und den Sonderapostel Paulus die wahre Kirche = Christenversammlung immer mehr, und die gläubigen Männer und Frauen waren zuerst in Jerusalem gemäß Apg. 2:44 „…beisammen und hatten alles gemeinsam, und sie verkauften ihre Besitztümer und ihr Eigentum und verteilten den Erlös unter alle, SO WIE JEMAND BEDÜRFNIS HATTE.“ (NWÜ) …

    04.) So gibt es in der Bibel viele Anhaltspunkte, wie man heute 2013 persönlich seine eigenen finanziellen Mittel bzw. Gottes Segen nicht verschwendet:
    indem man sie u.a. mit Bedürftigen teilt und das wahre Werk Gottes bzw. die wahre Religion bzw. die wahre Anbetung Gottes damit unterstützt und fördert. Jedoch wird in der Zeit des Endes gemäß Jesu warnenden Worten in Matth. 24:4,5, 23-25 das wahre Werk Gottes auf der Erde nicht leicht zu erkennen sein,

    weil falsche Propheten dasein werden, „… um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen.“

    Gelingt es nun falschen Kirchen und Sekten in der heutigen Zeit Mitglieder zu gewinnen, die eigentlich die wahre Kirche unterstützen möchten, dann fließen die Mittel dieser Mitglieder nicht in das wahre Werk Gottes, sondern im Irrtum werden „falsche Propheten“ in ihrem irreführenden Werk weiter von neuen Mitgliedern gefördert und unterstützt.

    Und hier liegt für mich das Hauptproblem bei Ihrem Thema „Geldverschwendung“, denn für mich haben weder die katholische Weltkirche noch die Religionsgesellschaft von Jehovas Zeugen etwas mit der wahren Kirche und Christenversammlung zu tun,

    die wir heute fördern und unterstützen sollten.

    05.) Wenn Sie, liebe Frau Kader, das bereits gesehene Video in diesem Licht sehen, dann sehen sie, dass bei den Zeugen Jehovas die Problematik der Geldverschwendung zuerst einmal bei den Millionen spendenfreudigen Mitgliedern weltweit zu sehen ist,
    die denken, sie fördern und unterstützen mit ihren Spenden und Vermögensübertragungen und anderem das wahre Werk Gottes auf der Erde.

    Und weiters: ihnen, den örtlichen Mitgliedern, die mit ihrem Geld und ihrer Hände Arbeit auch die örtlichen Königreichsäle gebaut haben, haben die amtsführenden Männer von JZ im Laufe der vergangenen Zeiten auch diese Versammlungsgebäude „enteignet“ und entzogen und in das Eigentum dieser Religionsgesellschaft
    übergeführt,

    weshalb es auch keine ortautonomen Chancen mehr für die örtlichen Mitglieder gibt …

    Und: kennen sie die religionsgemeinschaftlichen Verfassungen von ZJ in der BRD oder in Österreich?

    Ohne sie jemals in den Versammlungen vorbereitet oder ausführlich besprochen zu haben, wurden diese einfach von der leitenden Körperschaft und den mit ihr verbundenen Zweigkomitees in beiden Ländern in Verbindung mit dem Staat bis 2008 für alle Mitglieder rechtswirksam gemacht.

    Und noch etwas zu den Erkennungsmerkmalen von religiösen Irreführern:

    Gemäß Jesu Warnungen in Matth. 23:27 erscheinen sie in ihrem Äußeren als schön und gemäß Matth. 7:15 kommen sie in Schafskleidern, doch weil sie ihre Religion und Anbetung Gottes mit Menschengesetzen und Menschengeboten verunreinigt haben, ist sie wie damals bei den Juden in Jerusalem gemäß Jesu Worten in Matth. 15:9 vergeblich und Jehowah Gott nicht mehr wohlgefällig.

    Wie sehen Sie die Lage und diese Anhaltspunkte?

    Bilden sie nicht auch den Hintergrund für die Videopunkte,
    die sie auf der BI-Hauptseite gesehen haben?

    Weitere Mitleser und Mitleserinnen oder auch die Brüder von Bruder-Info werden ihnen sicher auch noch versuchen, Ihnen bei ihrem Thema und Anliegen weiter zu helfen, denn meine Hinweise sind erst der Anfang in dieser wichtigen Sache, die von allgemeinen Interesse ist.

    Viel Licht, Freude, Liebe und Segen
    und liebe Grüße

    Hubert am 28.10.2013

  • Tim
    Juli 30, 2013

    Danke für Eure Antworten.
    Ich bewundere den Eifer eurer Überzeugung.
    Ich habe vieles kritisch betrachtet. Und ich denke, dass ihr in manchen Punkten vlt sogar recht haben mögt. Nur eines sollte uns allen klar sein: Jehova ist der höchste im Universum, auch höher als Jesus. Jesus spricht immer davon Jehova die Ehre zu geben und nicht Menschen und auch nicht IHM. Er sollte den Vater wiederspiegeln und die Menschen zu Gott zurückbringen. Mir kommt es so vor, als wäre Euch Jesus wichtiger als Jehova. Und es stimmt zwar, dass Jesus als Richter walten wird und er unsere Rettung ermöglicht. Aber bedenkt, dass Jesus ohne den Vater nichts tun kann und, ich kann mich nur wiederholen, IHM die Ehre für alles gab.
    Wisst Ihr, jeder von uns baut seine Überzeugung auf Fakten auf, die ihn persönlich überzeugen, aber vieles davon ist Glauben und Hoffen. Hoffen auf Gott, dass er jedem Menschen, der ernstlich danach sucht und bestrebt ist ein gutes Leben zu führen belohnen wird. ER sieht ins Herz und ich glaube nicht, dass Gott jemanden mit Absicht in die falsche Richtung laufen lässt, der aufrichtig und von Herzen demütig ist. Daher glaube und hoffe ich, dass Gott mich trotz aller Unvollkommenheit als solchen Menschen betrachtet, und wenn es ihm wohlgefällig ist, mich retten wird.

    Das wünsche ich Euch allen!

  • Alois
    Juli 30, 2013

    Lieber Tim

    Dass hier sehr oft Jesus in den Vordergrund gestellt wird, liegt einfach daran, dass Jesus sein Leben für uns gegeben hat. Auch ist Jesus unser Hirte und Retter, wenn wir seine Schafe sind und aufblicken, dann sehen wir nur Jesus als unseren Hirten.

    Wenn sich 2 oder 3 im Namen Jesu versammeln, dann ist Jesu mitten unter ihnen, von Jehova ist da nicht die Rede.

    Jehova, der dem Jesus die Habe gegeben hat und noch alles geben wird, den sehen wir als kleine Schafe nicht, außer Jehova kommt einmal vorbei und begutachtet ob Jesus seine Arbeit sehr gut macht. Jesus macht seine Arbeit sehr gut, deshalb wird Jehova ihm zu Beginn der 1000 Jahre auch die ganze Habe übergeben.

    Auch sagte Jesus, dass wir nur durch ihn, durch seine Hilfe zum Vater kommen können. Auch deswegen kann man Jesus nicht zweitrangig beachten, denn tut man das kommt man nicht zum Vater.

    Denn Jesus sagte in Joh. 5
    20. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm größere Werke als diese zeigen, auf daß ihr euch verwundert.
    21. Denn gleichwie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, also macht auch der Sohn lebendig, welche er will.
    22. Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben,
    23. auf daß alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
    24. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen.

    Also ehren wir am Besten Jesus genauso wie unseren Vater Jehova. Jesus zu ehren, wie wir den Vater ehren ist somit nicht falsch. Ich glaube wenn wir im Herzen beide gleichermaßen lieben, ehren und wissen, dass uns beide helfen und uns durch Gnade retten wollen, machen wir nichts falsch.

    Wenn ich jedoch bitte und danke, dann danke ich Jehova unserem Gott der alles erschaffen hat, der auch Jesus gezeugt hat, ihn geopfert hat um einmal die ganze wirklich an Jesus glaubenden Menschen retten zu können.

    Wenn wir einmal ewig leben werden, dann werden wir Jehova auch ewig danken.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hopefull
    Juli 30, 2013

    Lieber Timm

    ich sehe es genauso wie Du. JHWH ist der Höchste, der allmächtige Gott und Jesus Christus ist sein Sohn. JHWH ist größer und ich danke ihm täglich dafür, dass ich leben darf und ich ihn erkennen durfte. Aber auch seinem Sohn danke ich immer wieder, dass er sein Leben für uns hergegeben hat zu unserer Rettung. Jesus sagte ja selbst, mein Vater ist größer als ich und ohne ihn kann ich nichts tun. Aber er sagte auch, dass er es selbst bestimmte, dass er sein Leben her gab für uns. (Johann. 10: 17,18) JHWH hat es von ihm nicht verlangt!
    Daher ist auch der Satz in Phil.2: 10,11 absolut berechtigt und ich danke auch meinem Erlöser Jesus Christus und spreche auch mit ihm.
    Leider kann ich in meinem unvollkommenen Körper noch nicht die reinste Anbetung unserem Schöpfer entgegen bringen. Und bin Jesus daher sehr dankbar, dass er für mich eintritt.
    Leider ist es ein sehr bedauerlicher Zustand.
    Ich sehe es auch so wie Du, dass Gott einen jeden ins Herz schaut und einen nicht auf die falsche Fährte lockt. Das ist absolut undenkbar! Du bist auf dem richtigen Weg, da freue ich mich sehr darüber.
    Vielen Dank für Deinen schönen Kommentar

    Liebe Grüße Hopefull

  • Tim
    Juli 30, 2013

    Hallo,
    in der Erklärung zu Absatz 6 schreibt der Autor folgendes: „Doch wenn die große Drangsal beendet wäre, würde ihr ganzes Lehrgebäude zusammen fallen, da sie ja behaupten, dass wir schon seit 1914 in der großen Drangsal oder den letzten Tagen leben.“

    Die LK behauptet nirgends, dass wir bereits in der großen Drangsal leben. Wir befinden uns nach Auffassung der LK immer noch in den letzen Tagen.

    Soviel dazu…
    Gruß

  • Birds an Tim
    Juli 30, 2013

    Lieber Tim,

    Und da die Drangsal noch nicht vorbei ist, kann Jesus noch nicht da oder Gegenwärtig sein. Denn er kommt danach.

    LG
    Bird

  • Tim
    Juli 30, 2013

    Hallo Bird,

    die Drangsal hat noch nicht einmal angefangen. Du redest am Thema vorbei. Ließ dir meinen Post nochmal durch 😉
    Es ging darum, dass die LK nicht behauptet, wir würden jetzt in der Gr. Dr. leben.
    Außerdem behauptet die LK nicht von sich dass sie inspiriert seien.
    Daher gibt es keine Garantie, dass ALLES richtig ist.
    Greez

  • Birds an Tim
    Juli 30, 2013

    Hallo Tim,

    Falsch TIM.die LK behauptet, das sie das Sprachrohr Gottes ist. Und ein Rohr hat zwei Enden. Einmal rein und einmal raus.
    Jehova kann nicht lügen, somit bin ich mir sicher TIM liegt es nicht an Jehova, denn die Propheten konnten auch nicht lügen.
    Warum denkst du, musst du ihnen dann gehorchen?
    Wie denkst du über 1914 das sie in der Pyramide von Gizeh gemessen haben.?
    Ausserdem haben sie im Fernsehen behauptet, das der Autor ihrer Schriften Gott ist.

    Das Sprachrohr, das sie sich abmessen, ist aber Jesus. Lies Heb 1:1-2
    Unter Gebet durch.

    Zum Thema Drangsal, könnte aber sein das sie bereits voll im Gange ist. Schau mal nach was Drangsal bedeutet. Des weiteren, denke ich das diejenigen Drangsal erleiden, die sich zu Jesus bekennen.

    LG
    BIRD

  • Tim
    Juli 30, 2013

    Soso welche Alternative gibt es denn zu den ZEUGEN JEHOVAS?
    Wer kommt Jesu Gebot die Botschaft zu verkündigen denn nach?
    DARAN sind seine Jünger zu erkennen. ALLE anderen Gruppen scheitern spätestens am Dienst. Du bist bestimmt auch einer/eine, der nicht mehr in die Versammlung geht, weil er mit den Unvollkommenheiten der MENSCHEN nicht leben kann. Hast du etwa kein Vertrauen, dass Jesus, das Haupt der Christenversammlung, dafür sorgen wird, dass jeder, der es wirklich wünscht, auf dem richtigen Pfad bleibt?

  • Manfred an Tim
    Juli 30, 2013

    Hallo Tim,

    Du hast gefragt, welche Alternative gibt es denn zu den Zeugen Jehovas? Die beste die man sich vorstellen kann:

    Jesus Christus, den Sohn des allmächtigen Gottes

    Ich hatte auch einige Gespräche mit den Ältesten aus unserer Versammlung und immer wieder vielen die gleichen Worte: Wie gehst Du predigen, wie kommst Du dem Versammlungsgebot nach?

    Soll ich Dir was sagen, gegenüber meiner früheren Zeit als Zeuge Jehovas, hat sich mein Zeiteinsatz für den wahren Glauben an unseren Hirten Jesus Christus mehr als vervierfacht. Ich setze heute in einem Monat mehr Zeit für das Bibelstudium ein, als vorher in einem ganzen halben Jahr. Warum? Weil ich nun nicht mehr den WT studieren muss, sondern anhand der Bibel die Geheimnisse des Königreiches erkennen darf. Das macht mich sehr glücklich und zufrieden.

    Während das Joch der LK hart ist und von Menschengeboten geprägt ist, ist das Joch unseres Hirten Jesus sanft und seine Last ist leicht. Probiere es mal aus, dann wird auch Dich die Wahrheit frei machen.

    Nur weil Zeugen Jehovas predigen gehen, heißt das noch nicht, dass dies die beste Möglichkeit ist um sich als Christ darzustellen. Ich gehe heute zwar nicht mehr von Haus zu Haus predigen, ich wurde aber auch nicht wegen der Begünstigung von Kindesmissbrauch verklagt. Deine geistigen Führer schon. Wenn man das gegeneinander aufwiegen würde, was ist da wohl schlimmer? Ich wurde ausgeschlossen, weil ich der Bibel mehr geglaubt habe wie Menschenwort und die Oberen bei Euch sind von einem weltlichen Gericht angeklagt worden und wurden nicht ausgeschlossen. Ist das gerecht in Deinen Augen?

    Du hast zu dem vorliegenden Artikel geschrieben, dass die LK nirgends behauptet, dass wir bereits in der großen Drangsal leben. In diesem Artikel da hast Du Recht steht es nicht, aber in früheren Veröffentlichungen wurde die Drangsal auch schon auf Zeitabschnitte ab 1918 beschrieben. Das Problem ist, dass sie ihre Lehren schon so oft geändert haben, dass man das schon mal durcheinander bringen kann. Ein Studienleiter hat zu dem letzten Artikel im WT-Studium über die eingangs erwähnte alte Sichtweise gesagt: Wir wollen dieses Verständnis nicht weiter vertiefen, denn es ist Vergangenheit. Kommen wir nun zu dem neuen Verständnis….

    Wahnsinn oder? Da wird das alte Verständnis was ja auch durch den Heiligen Geist erfolgt sein sollte, einfach ohne mit der Wimper zu zucken über Bord geworfen.

    Was mich mal interessieren würde, lieber Tim, denn Du scheinst den Vortrag hier ja sehr genau gelesen zu haben, wie denkst Du darüber, dass die LK den Bibeltext aus Mat. 24:29 wo es heißt: NACH der Drangsal, immer mit IN oder WÄHREND DER Drangsal wieder gegeben hat. Wieso ist Dir das nicht aufgefallen, bzw. wenn es Dir aufgefallen ist, warum hast Du das nicht auch kritisiert?

    Das würde mich mal interessieren, wie Du darüber denkst. Meinst Du das sei zu entschuldigen, weil es von der LK gesagt wird?

    Liebe Grüße Manfred

  • Birds an Tim
    Juli 30, 2013

    Tim,

    Du gehst nicht auf meine Fragen ein, wahrscheinlich, hast du sie übersehen.
    Du sagst, am Predigen, werden seine Jünger zu erkennen sein.
    Kannst du uns diesen Bibeltext zeigen, oder wie du darauf kommst?
    Du sagst, welche Alternative gibt es? JESUS persönlich, denn er ist die Wahrheit der Weg und das Leben.
    Spürst du ihn nicht?

    LG
    Bird

  • Birds an Tim
    Juli 30, 2013

    Lieber Tim,

    Wieso mutmaßt du, du meinst wir sind gegangen weil uns nur kleine Dinge nicht passen. Ich möchte dir nun erklären wer ich bin.

    Ich bin in der Organisation aufgewachsen, 38 Jahre sozusagen dabei.
    Heuer im Frühjahr, bin ich aufgewacht. Ich habe vor dem Gedächtnis mal, Römer Kap 8 gelesen, und es hat mich persönlich berührt. Gottes Geist, hat meinem Geist bestätigt, das ich ein Kind Gottes bin. Gleichzeitig, wurde ich bestärkt, die Lehren zu prüfen. Dabei stellte ich fest, das viele Lehren nicht passen.
    Vor 3 Wochen, hat uns der Geist gezeigt, die Versammlung zu verlassen.

    Den Grund Tim, den wirst du im Moment nicht verstehen, so wie du es im Moment auch nicht verstehen kannst, was es bedeutet, wenn einem der Heilige Geist etwas mitteilt.
    Das einzige was du nun sagen wirst, Aber das Predigen ist das wichtigste. Nein Tim, es ist ein Geschenk Jehovas. Das reden darüber kommt von alleine, da brauchst du kein Monatsangebot, oder ein Traktat Angebot oder ein Gesprächsthema.
    Und das wichtigste, ist Menschen zu zeigen, das Jesus die Rettung ist.

    Du kannst nicht Sklave zweier Herren sein. Und Jehova spricht nur durch seinen Sohn zu uns TIM. Heb 1:1-2.

    Ganz liebe Grüße Tim
    Bird

  • PINEHAS
    Juli 30, 2013

    Entschuldigt , dass ich mich hier einmische. Habe gerade eure Kommentare gelesen und muss sagen, dass ich beim lesen des Artikels auch über den Gedanken gestolpert bin, den Tim angesprochen hat.
    Wann und wo hat die WTG jemals gelehrt, das die große Drangsal schon begonnen hat , oder dass sie die letzten Tage mit der gr.Drangsal gleichsetzt?
    Soweit ich mich entsinnen kann, lehren sie, dass mit der Zerstörung Babylons der Großen (einen weltweiten politischen Angriff auf die Religionen ) die große Drangsal beginnt. Dies hat auch nach ihrer Meinung noch nicht stattgefunden.
    Von daher verstehe ich es noch nicht ganz, warum sie lehren, dass Jesu während der gr.Drangsal kommt .
    Vielleicht werden sie aber in der Zukunft erklären, dass die Drangsal schon begonnen habe und mit diesen Erklärungen haben sie die Weichen schon einmal gestellt.

    VLG PINEHAS

  • Manfred an Pinehas
    Juli 30, 2013

    Lieber Pinehas,

    Das die grosse Drangsal schon seit 1918 begonnen hatte, war das „alte noch nicht ganz so helle Licht“.
    Lies Dir dazu bitte mal den zweiten Studienartikel in dem WT vom 15.7.13, die ersten Absätze durch. Da geben Sie es zu, dass sie es früher so gemeint hatten.

    Aber wie gesagt, ab sofort gilt ja das „neuere hellere Licht“, das aber genauso falsch ist wie das alte. Das Problem ist wirklich, dass man bei diesen vielen Änderungen wirklich nicht mehr mitkommt, was sie eigentlich tatsächlich gesagt haben und was nicht. Es gibt einfach zuviele Ungereimtheiten.

    Liebe Grüsse Manfred

  • PINEHAS
    Juli 30, 2013

    Hallo Manfred,
    ich habe mir die ersten 10 Absätze nochmal durchgelesen vom zweiten Studienartikel, aber entweder ich stehe auf dem Schlauch oder da steht nichts, dass sie sagen, 1918 habe die große Drangsal begonnen . Welchen Absatz meinst du/ihr konkret ? Also ich lese hier nur was von ihren Erklärungsversuchen über den Weizen und Unkraut.
    Ich frage deshalb so genau nach, weil ich letztens wieder einmal ein Gespräch mit meiner Mutter hatte wo wir auf dieses Thema kamen. Sie sagte der Sklave lehrte nie, dass die gr. Drangsal schon begonnen habe. Das dies doch so sei konnte ich ihr aber nicht zeigen.
    Darum ist für mich eine genaue Antwort sehr hilfreich.

    VLG PINEHAS

  • Manfred an Pinehas
    Juli 30, 2013

    Lieber Pinehas,

    sorry, das war jetzt mein Fehler. Es steht nicht im zweiten Studienartikel, sondern im ersten. Hier die Absätze, ich zitiere jetzt aus dem Studien WT vom 15.07.13 dem ersten Artikel die Abs. 3-6:

    Wann beginnt die große Drangsal?
    3 Eine ganze Anzahl von Jahren dachte man, die große Drangsal hätte 1914 mit dem ersten Weltkrieg begonnen. Als der Krieg 1918 endete, dachte man, jene Tage seien von Jehova „verkürzt“ worden, damit der Überrest allen Nationen die gute Botschaft predigen könnte (Mat. 24:21, 22). Nach Abschluss dieses Predigtwerks werde Satans Reich vernichtet. Deshalb sprach man von drei Phasen der großen Drangsal: Der Anfangsphase (1914 bis 1918), einer Unterbrechung der Drangsal (ab 1918) und von Harmagedon als Schlussphase.

    4 Eine weitere Betrachtung der Prophezeiung Jesu ergab, dass sich ein Teil der Prophezeiung über die letzten Tage zweimal erfüllt (Mat. 24:4-22). Im ersten Jahrhundert u. Z. erfüllte sie sich zum ersten Mal in Judäa und in unserer Zeit findet die Erfüllung weltweit statt. Dieses Verständnis führte zu verschiedenen Klarstellungen.(1)

    5 Außerdem erkannte man, dass der erste Teil der großen Drangsal nicht 1914 begann. Warum nicht? Weil die große Drangsal gemäß der biblischen Prophetie nicht mit einem Krieg unter den Nationen beginnt, sondern mit einem Angriff auf die falsche Religion. Somit waren die Ereignisse, die 1914 einsetzten, nicht der Anfang der großen Drangsal, sondern der „Anfang der Bedrängniswehen“ (Mat. 24:8). Die „Bedrängniswehen“ entsprechen dem Geschehen von 33 u. Z. Bis 66 u. Z. in Jerusalem und im übrigen Judäa.

    6 Was signalisiert den Beginn der großen Drangsal? Jesus sagte voraus: wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), dann sollen die, die in Judäa sind, in die Berge zu fliehen beginnen (Mat. 24:15,16). Wie erfüllte sich diese Voraussage zum ersten Mal? Das römische Heer („das abscheuliche Ding“) stand 66 u.Z. „an heiliger Stätte“, Als es Jerusalem und seinen Tempel (in den Augen der Juden eine heilige Stätte) angriff. Wie steht es mit der größeren Erfüllung? Die Vereinten Nationen (das heutige „abscheuliche Ding“) werden „an heiliger Stätte stehen“, wenn sie die Christenheit (die in den Augen von Namenchristen heilig ist) und den übrigen Teil Groß-Babylons angreifen. Dieser Angriff wird auch in Offenbarung 17:16-18 beschrieben. Das ist der Beginn der großen Drangsal.

    Wie Du aus dem dritten Absatz herauslesen kannst, haben Sie das schon mehrfach geändert, wann die große Drangsal angefangen haben muss. Da diese ja vor Harmagedon kommt, muss diese somit analog auch schon vor den jeweiligen Daten für Harmagedon angekündigt gewesen worden sein. Denn erst kommt die Drangsal, dann Harmagedon. Da Sie schon mehrfach Harmagedon verkündigt haben (1914, 1975 und wer weiß wann sonst noch), muss auch die große Drangsal jeweils vorher gewesen sein, sonst würde das ja keinen Sinn machen. Somit haben Sie die große Drangsal schon mindestens dreimal falsch angekündigt gehabt. Von den drei Phasen mal abgesehen, denn das ist ja der größte Humbug, dass die große Drangsal angefangen, dann aufgehört hat und später als zweite Phase weiterging und dann der Höhepunkt Harmagedon sei.

    Liebe Grüße Manfred

  • PINEHAS
    Juli 30, 2013

    Danke Manfred,
    du hast mir sehr weitergeholfen. Werde mir das in Ruhe nochmal durchlesen und mit meiner Mutter bei Gelegenheit besprechen.
    Ein schönes Wochenende wünscht PINEHAS

  • Hopefull
    Juli 30, 2013

    Hallo Tim

    Zeugen Jehovas sind nicht die einzigsten die predigen gehen. Es gibt andere, die sogar mehr Erfolg haben als die Zeugen. Warum? Weil sie das echte Evangelium der Liebe verkündigen und nicht das Leistungsevangelium der Zeugen. Wie heißt es immer wieder im KD? „Die Menschen zur Organisation führen“. Was sagt die Bibel im Gegensatz dazu? „Wir sollen die Menschen zum Christus führen.“
    Jesus sagte nicht, dass man seine Jünger am Predigen erkennt. Das ist eine Auslegung des angeblich „treuen und verständigen Sklaven“.
    Lassen wir Jesus selbst sprechen woran man seine Jünger erkennt. Johann. 13:35:

    Daran werden alle erkennen, dass ihre meine Jünger meine seid, wenn ihr Liebe untereinenader habt.“ (Elberfelder)

    Die Liebe ist das Erkennungsmerkmal eines Christen, das ist das was Gott von uns sehen möchte. Das Predigen und Verkünden der Botschaft kommt von ganz allein. Denn wenn der Herz voll ist fließt der Mund über. Auch gab Jesus nie eine Anweisung darüber WIE wir verkündigen gehen sollten. Und wenn Du meinst, dass die Urchristen früher von Haus zu Haus gingen, bist Du absolut im Irrtum. Denn damals war es NICHT gang und gebe an den Häusern zu klopfen und vorzusprechen und schon gar nicht für eine Frau. Die durfte ja nicht einmal öffentlich auf der Straße den Mund aufmachen und musste 10 Meter hinter ihrem Mann herlaufen.
    Apg. 20:20 heißt eigentlich richtig übersetzt: „in den Häusern“ und nicht „von Haus zu Haus“. Denn die Jünger Jesus haben auf den öffentlichen Plätzen und Straßen, in Synagogen und Märkten und im Tempel vorgesprochen und wurden dann von den Menschen eingeladen. Sie sind nicht von Haus zu Haus gegangen. Nein, sie wurden zum Essen eingeladen zu einem Gespräch und manchmal blieben sie sogar mehrere Tagen bei ihren Gastgebern.

    Zum anderen predigen Zeugen Jehovas nicht das wahre Evangelium. Sie werden von der LK immer wieder dazu angehalten die Menschen zur Organisation zu führen. Ist das unsere Aufgabe? Hat Jesus das uns aufgetragen? Was nutzt es mir von Haus zu Haus zu rammeln und die Klingeln zu putzen , wenn ich den Leuten ein falsches Evangelium verkündige? Ich soll ihnen doch den Christus nahe bringen und keine Organisation? Und was ist wenn ich an der Tür jemanden treffe, der schon ein Christ ist und mir sagt er glaubt an Jesus und ist mit ihm verbunden? Was macht ein Zeuge? Er kommt wieder und versucht diesen von Jesus zu trennen? Gehts noch? Lies mal Mark. 9: 38-40

    Das ist ein Text den ein Zeuge nicht kennt. Hier sagt Jesus eindeutig, dass es auch andere Christen gibt und er tut sie als sein anerkennen. Wie komme ich dazu so jemanden sein Bekenntnis zum Christen zu schmählern und versuche ihn zu einen Zeugen Jehovas zu machen, ihn also vom Christus wegzubringen? Beachte bitte ganz besonders den V 41. Da sagt Jesus: “ ….dass ihr Christus angehört….. Nun frage Dich selbst, lieber Tim, wem gehörst Du an? Bekennst Du Dich zum Christus oder doch eher zur Organisation? Zwei Herren kann man nicht dienen. Hast Du den Mut in der Versammlung nur noch von Jesus zu sprechen? Mach das mal. Wir haben das gemacht und uns wurde unterstellt, dass wir nun bei den freiehen Christen wären und über Jesus wurde, von Ältesten wohlgemerkt, gelästert.

    Auf Youtube gibt es einen kleinen Film, den würde ich Die sehr gerne empfehlen, man findet diesen auch auf der Seite von „Infokriegermcm“ unter Islam.
    Mit dem Titel:

    „Muslime wollen zum Christentum konvertieren“

    Und schau Dir mal die Menschenschlange an, die zur Taufe ansteht. Und Zeugen Jehovas sind daran nicht beteiligt!

    Einen ganz wichtigen Text würde ich Dir gerne ans Herz legen:
    GAL. 5:14!

    Ich hoffe und bete für Dich, dass Du Jesus Christus richtig kennen lernst. Und les Dir nochmal Markus 9: 38-41 durch und denke über V 40 nach.

    Liebe Grüße Hope

  • Lichti
    Juli 30, 2013

    Lieber Hansi!

    Ich habe Dich sehr lieb! Denn du bist mein Bruder im Herrn!

    Kolosser 3:14: „Außer allen diesen Dingen aber kleidet Euch mit Liebe, denn sie ist ein vollkommendes Band der Einheit.“

    1.Korinther 13:4-8: „(4) Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, bläht sich nicht auf, (5) benimmt sich nicht unanständig, blickt nicht nach ihren eigenen Interessen aus, läßt sich nicht aufreizen. Sie rechnet das Böse nicht an. (6) Sie freut sich nicht über Ungerechtigkeit, sondern freut sich mit der Wahrheit. (7) Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles. (8) Die Liebe versagt nie..“

    Johannes 13:34: „Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe, daß auch ihr einander liebt.“
    1Johannes 4:8 “ wer nicht liebt,hat Gott nicht kennengelernt, weil Gott Liebe ist!
    Liebste Grüsse Lichti

  • Jürgen
    Juli 30, 2013

    Ich hab erst jetzt die 4 Studienartikel hier auf BI über das „neue Licht“ gelesen und muss sagen…“ich bin immer noch geflasht“. Während des Lesens ist mein Unterkiefer einige dutzend Mal auf die Tischplatte geknallt, das könnt ihr mir glauben! Ich finde es fast schon faszinieren mit welcher Leichtigkeit man Schrifttexte ignoriert und wie beschwingt man um die Fakten herum eiert, nur um die eigene These zu stützen.
    Dass das dann auch noch von den Verkündigern bzw. den Untertanen der LK „gefressen“ wird, ist mindestens genauso faszinierend.

    Hat denn niemand mal während des WT-Studiums im KR-Saal Mat. 24:29 laut vorlesen müssen? Spätestens DANN hätte einem doch ein Licht aufgehen müssen?
    Man kann doch nicht wie gelähmt dastehen und nichts tun!?
    Ich darf mir gar nicht vorstellen, wie die Verkündiger glücklich beseelt und vor Freude lächelnd Dankbarkeit zeigten zwecks Erhalt „neuen Lichts“.

    @Bruder W.F.:
    Meinen größten Respekt für diese aufschlussreiche Mammutarbeit!!! Alle vier Artikel in einer Vers für Vers-Betrachtung zu analysieren, das Ganze verständlich machen und feinste Aufklärungsarbeit zu leisten…dafür meinen herzlichsten Dank!

    LG, Jürgen

  • Manfred an Jürgen
    Juli 30, 2013

    Lieber Jürgen,

    Wenn Du jetzt alle 4 Artikel auf der Prophetieseite hintereinander weggelesen hast, dann hattest Du auch eine Mammut Lesearbeit geleistet. Denn es ist schon sehr viel Stoff, aus diesem einem WT.

    Warum es keinem auffällt, das habe ich in diesem Kommentar hier schon geschrieben:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1352&cpage=1#comment-73432

    Sie haben die Texte zum Lesen immer ohne den Vers 29 angegeben und wenn nicht jemand eigenmächtig vor dem Vers 30 den Vers 29 mitgelesen hat, dann fällt es in der Tat nicht auf.

    Es ist schon krass, dass alle Artikel davon handeln wann Jesus wieder kommt und ausgerechnet der Text in dem das ausgeschrieben steht wird nicht ein einziges Mal vorgelesen. Das ist ungefähr so, wenn die Sportschau ein Bundesligaspiel in der Zusammenfassung zeigt und ausgerechnet die drei geschossenen Tore nicht als Ausschnitt zeigt.

    Für mich ist das ganz klar ein Beweis, dass sie wissen, das sie ein falscher Prophet sind und es mit voller Absicht machen. Auch die subliminalen Bilder kommen ja nicht zufällig da rein, da müssen Experten die Fotos oder Zeichnungen absichtlich nachbearbeiten. Da dies niemals aufgrund des heiligen Geistes geschehen kann, muss ein anderer Geist dahinter stehen und das kann nur der des Widersachers sein, der den Sinn der Ungläubigen in den Versammlungen verblendet hat.

    Du kannst Dich glücklich schätzen, dass Du dies erkannt hast, dadurch kannst Du von ihnen nicht mehr verblendet werden.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Jürgen
    Juli 30, 2013

    Hallo Manfred,

    ja, wenn mich etwas fesselt, muss ich mir das möglichst schnell reinziehen! Zwei Tage habe ich gebraucht – 2 Artikel pro Tag!

    Erstaunt bin ich dennoch Manfred, dass sie den Text überlesen haben. Sie zeigen ihn ja auf in den Artikeln, lenken nur davon ab, indem sie auf andere Texte verweisen die die Frage „WANN“ nicht direkt beantworten! Es gibt doch immer welche die jeden Text nachschlagen, – wenn nicht im Saal, dann zuhause!?!?
    Naja…vielleicht ist ja der eine oder andere drauf gestoßen, verdrängt aber seine Entdeckung, „weil´s die LK ja wissen muss“! – Widerspruch Ausgeschlossen!!!
    Oder jemand spricht es an, bekommt dann aber Ärger! …wir werden es nicht mitbekommen.

    Mir ist aber eine Kleinigkeit in der Abhandlung aufgefallen, die auch du lieber Manfred in einem deiner Kommentare beschreibst.
    Ich möchte kurz darauf eingehen, vielleicht lieg ich ja voll daneben!
    Es geht um das Verständnis und die damit verbundenen Erklärungen der WTG aus dem WT vom 15.2.1994, der in einem der 4 Studienartikel erwähnt wird, um zu zeigen, dass sie damals den Text aus Mat. 24:29 angeblich richtig erkannt haben sollen.
    Dem kann ich, zumindest aus meiner Sicht, nicht ganz zustimmen!
    Zunächst noch mal die beiden Absätze aus o. g. Wachturm (WT 15.2.1994):

    15 Das hat mit unserem Verständnis darüber zu tun, inwiefern die Himmelsphänomene „sogleich nach der Drangsal“ auftreten. Jesus bezog sich nicht auf die Drangsal, die im Jahre 70 u. Z. ihren Höhepunkt erreichte, sondern wies auf den Beginn der großen Drangsal hin, die in Zukunft über das Weltsystem kommen und den Höhepunkt seiner verheißenen „Gegenwart“ bilden wird (Matthäus 24:3). Diese Drangsal liegt noch vor uns.
    19 Die Passagen aus dem Matthäus-, Markus- und Lukasevangelium werfen zusammen mit Offenbarung, Kapitel 17 bis 19 in bemerkenswerter Weise Licht auf das, was in Kürze geschehen wird. Zu Gottes festgesetzter Zeit wird die große Drangsal mit einem Angriff auf das Weltreich der falschen Religion (Babylon die Große) beginnen. Dieser Angriff wird besonders intensiv gegen die Christenheit gerichtet sein, die dem untreuen Jerusalem entspricht. „Sogleich nach“ dieser Phase der Drangsal „wird es Zeichen an Sonne und Mond und Sternen geben und auf der Erde [beispiellose] Angst unter den Nationen“ (Matthäus 24:29; Lukas 21:25)

    Hierzu sagst du dann, ich zitiere:
    „Ist es nicht interessant, dass 1994 das hellere Licht noch so aus sah, dass die Zeichen am Himmel, die die Wiederkunft von Jesus ankündigen nach der großen Drangsal geschehen würde, wie es auch tatsächlich in der Bibel steht?“

    Als ich die beiden Absätze (15+19) aus dem 94er WT gelesen hab ist mir aufgefallen, dass sie eigentlich die gleiche Sichtweise zu Mat. 24:29 hatten wie heute, nur haben sie es damals geschickter verpackt!

    In Mat.24:29 heißt es: „sogleich nach der Drangsal“
    Die WTG sagte 1994: „Sogleich nach“ dieser Phase der Drangsal „

    Für mich sind das zwei paar Stiefel! Mat. gibt eine klare Zeitangabe aus, nämlich, NACH DER DRANGSAL oder mit anderen Worten IM ANSCHLUSS AN DIE DRANGSAL.

    Der WT von 1994 sagt „NACH DIESER PHASE DER DRANGSAL“ oder mit anderen Worten NACH EINER GEWISSEN PHASE INNERHALB DER DRANGSAL.

    Mit der PHASE ist der Angriff auf die falsche Religion, allen voran die Christenheit, gemeint. Und das wird als Beginn der großen Drangsal bezeichnet!
    Nach dieser PHASE der Drangsal wird es Zeichen am Himmel geben!

    Für mich ist eine Phase nur ein Teil des Ganzen oder der Gesamtheit.
    Ich möchte mal anhand eines Fussballspiels verdeutlichen was ich meine – in Klammer immer der Bezug zum Vergleich:
    Das Spiel hat 90 Minuten ( Zeitspanne der großen Drangsal). In der ersten Phase (Angriff auf falsche Religion) des Spiels, spielt die Mannschaft miserabel. Danach bessert sich ihre Leistung deutlich, so dass der Rest der verbleibenden Spielzeit schön anzuschauen ist.
    Wenn ich mich hinterher über das Spiel mit jemandem unterhalte, sage ich, dass mir das Spiel in der ersten Phase nicht gefallen hat , dann aber, nach dieser Phase des Spiels, wurde es besser, weil die Mannschaft die Leistung halten konnte bis zum Schluss.
    Das heißt genau genommen, das Spiel lief nach dieser schlechten Phase noch eine ganze Weile auf höherem Niveau weiter.
    Also was ich kurz gesagt andeuten will: „Sogleich nach“ dieser Phase des Spiels… wurde es besser…“ Es heißt aber nicht, dass das Spiel vorbei war!

    Wenn ich aber sage „sogleich nach dem Spiel gaben die Spieler Interwiews….“ dann ist das Spiel endgültig vorbei.

    „Sogleich nach“ dieser Phase der Drangsal „ – Eine Begebenheit oder Phase innerhalb der Drangsal ist vorbei, aber die Drangsal selbst ist noch in Gange.

    „sogleich nach der Drangsal“ – Die Drangsal IST vorbei.

    Der Zusatz „dieser Phase“ verändert völlig den Sinn der Aussage. Damit spielt sich etwas IN DER DRANGSAL ab. Im Prinzip ist das gleichbedeutend mit „während der Drangsal“.

    Hier zeigt sich, dass die Vorgehensweise der Verschleierung noch geschickter oder tückischer war, als es jetzt ist.
    Sie hatten das Wort „nach“ in ihrer Formulierung zwar drin, aber das Wort „Phase“ dreht den Sinn wieder in die gewünschte Richtung.

    Also haben sie damals eigentlich das Gleiche gelehrt wie heute, nur besser verpackt.

    So sehe zumindest ich das!

    Oder was denkst du Manfred, hab ich was übersehen?

  • Manfred an Jürgen
    Juli 30, 2013

    Lieber Jürgen,

    Du bist ein sehr aufmerksamer Leser. Wären doch alle Schwestern und Brüder in den Versammlungen so aufmerksam, dann würde ihnen die falsche Wiedergabe vom Vers 29 auch auffallen. Du hast auch vollkommen Recht, im Grunde haben Sie das auch 1994 schon genauso falsch gelehrt. Zumindest das was ich da zitiert habe. Mir kam es bei dem Zitat darauf an, dass Sie aber den Vers 29 richtig zitiert haben, nämlich mit NACH der Drangsal. Ich hebe es noch mal in dem Zitat (WT 15.2.1994) fett hervor:

    15 Das hat mit unserem Verständnis darüber zu tun, inwiefern die Himmelsphänomene „sogleich nach der Drangsal“ auftreten. Jesus bezog sich nicht auf die Drangsal, die im Jahre 70 u. Z. ihren Höhepunkt erreichte, sondern wies auf den Beginn der großen Drangsal hin, die in Zukunft über das Weltsystem kommen und den Höhepunkt seiner verheißenen „Gegenwart“ bilden wird (Matthäus 24:3). Diese Drangsal liegt noch vor uns.

    19 Die Passagen aus dem Matthäus-, Markus- und Lukasevangelium werfen zusammen mit Offenbarung, Kapitel 17 bis 19 in bemerkenswerter Weise Licht auf das, was in Kürze geschehen wird. Zu Gottes festgesetzter Zeit wird die große Drangsal mit einem Angriff auf das Weltreich der falschen Religion (Babylon die Große) beginnen. Dieser Angriff wird besonders intensiv gegen die Christenheit gerichtet sein, die dem untreuen Jerusalem entspricht. „Sogleich nach“ dieser Phase der Drangsal wird es Zeichen an Sonne und Mond und Sternen geben und auf der Erde [beispiellose] Angst unter den Nationen“ (Matthäus 24:29; Lukas 21:25) – Zitat Ende.

    In dem neuen Studien WT vom 15.7.13 haben Sie den Vers 29 immer mit: WÄHREND / IN DER DRANGSAL / WÄHRENDESSEN DER DRANGSAL usw. wieder geben, jedoch nicht mit NACH. Bis auf ein einziges Mal, das steht im 1.ten Artikel im Abs. 8, ich zitiere:

    8 Was folgt dem ersten Teil der großen Drangsal? Jesu Worte lassen eine Zeitspanne erkennen, die bis zum Beginn von Harmagedon dauert. Was wird in diesem Intervall geschehen? Die Antwort steht in Hesekiel 38:14-16 und Matthäus 24:29-31. (Lies.) – Zitat Ende.

    Das ist übrigens das einzige Mal in dem WT, wo sie den Vers 29 tatsächlich lesen lassen und dies auf den Zeitpunkt Nach der großen Drangsal beziehen. Allerdings schreiben Sie nach dem ersten Teil der großen Drangsal und damit hast Du völlig Recht, haben Sie auch 1994 genau das gleiche geschrieben.

    Das Sie es 1994 im Abs. 19 durch den Zusatz: „dieser Phase der Drangsal“ wieder relativiert haben, hatte ich tatsächlich überlesen. Sie haben ja „Sogleich nach“ sogar in Anführungszeichen gesetzt und erst danach auf eine Phase hingewiesen.

    Das Besondere im Studien WT vom 15.7.13 ist aber, dass sie es bei allen anderen Zitaten nicht mehr als NACH definieren, sondern während der Drangsal. Denn wenn Jesus erst tatsächlich NACH der Drangsal kommt, so wie es auch richtig in der Bibel steht, dann können sie 1914/1918 auch nicht von ihm eingesetzt worden sein. Somit entfällt ihre Legitimation und um diese Aufrecht zu erhalten, müssen sie so mit diesem Vers tricksen.

    Ich habe schon einige Brüder aus meinem näheren Umfeld auf diese Tatsache aufmerksam gemacht und ich bin gespannt wie sie darauf reagieren werden. Denn wenn Du in der Versammlung sitzt und weißt das der Vers 29 falsch zitiert wird, dann hat das noch ganz andere Auswirkungen. Vielleicht wachen ja noch einige auf.

    Liebe Grüße Manfred

  • Mani
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert!

    Du hast die wesentlichen Aspekte bezüglich der Problematik in Zusammenhang mit der Verfassung von Jehovas Zeugen sehr gut zusammengefasst.

    In Deinem vorangegangenen Kommentar hast Du uns (nicht nur Hope) aufgeklärt:

    „Doch MEINE BEENDIGUNGSGESCHICHTE ODER MEINE VERABSCHIEDUNGSGESCHICHTE VON JEHOVAS ZEUGEN GIBT ES DERZEIT NOCH NICHT“

    Meine Frage: Warum?

    Willst Du wirklich gegen Windmühlen kämpfen? Glaubst Du wirklich, dass Du die LK zur Umkehr bewegen kannst bzw. wirst? Kannst Du mit Gewissheit sagen, dass Du Gottes Geist für diesen Kampf erhalten hast bzw. erhalten wirst und somit mit Gottes Befugnis diese Rechtssache verfolgst? Oder wäre es nicht richtiger, die persönlichen Konsequenzen zu ziehen und die WTO zu verlassen?

    Kann dieser Text dazu beitragen, obige Fragen zu beleuchten, es geht um die biblische Wahrnung vor Irrlehrern:

    Daran erinnere sie und ermahne sie inständig vor Gott, dass sie nicht um Worte streiten, was zu nichts nütze ist, als die zu verwirren, die zuhören. 15 Bemühe dich darum, dich vor Gott zu erweisen als einen rechtschaffenen und untadeligen Arbeiter, der das Wort der Wahrheit recht austeilt. 16 Halte dich fern von ungeistlichem losem Geschwätz; denn es führt mehr und mehr zu ungöttlichem Wesen, 17 und ihr Wort frisst um sich wie der Krebs. Unter ihnen sind Hymenäus und Philetus, 18 die von der Wahrheit abgeirrt sind und sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und bringen einige vom Glauben ab. 19 Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt. 20 In einem großen Haus aber sind nicht allein goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, die einen zu ehrenvollem, die andern zu nicht ehrenvollem Gebrauch. 21 Wenn nun jemand sich reinigt von solchen Leuten, der wird ein Gefäß sein zu ehrenvollem Gebrauch, geheiligt, für den Hausherrn brauchbar und zu allem guten Werk bereitet. (2. Thimotheus 2:14-21)

    Halte dich fern von …
    … die von der Wahrheit abgeirrt sind
    Wenn nun jemand sich reinigt von solchen Leuten …

    Was es wohl bedeuten mag, sich von solchen Leuten (8 + Gefolgschaft, die sagen, die Auferstehung sei schon geschehen) zu reinigen?

    Gottes Segen Dir und allen Wahrheitssuchern und liebe Grüße

    Mani

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Dankeschön lieber Mani vom 27.08.2013 für Deine wichtige Stellungnahme,

    ich bin seit 1978 ein einfacher diensthabender Christ
    und seit 1980 auch ein Zeuge Jehovas mit Befugnissen und Rechten und Pflichten nach den verfassungsrechtlichen Bestimmungen der Bibel,

    und ich habe vor und nach 1986 bis heuer 2013 vor JHWH und Christus Jesus, meinen Herrn, dementsprechend intern und extern gelebt, gedient, geliebt und gearbeitet,

    weshalb es bei mir an Gewißheit und Befugnis und Verständnis
    und Leitung durch Gottes Geist seit vielen Jahren Gott sei Dank nicht mangelt.

    Nur so habe ich mich bisher auch in der sich problematisch entwickelnden Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen
    von 1980 bis 2013 vor Ort zum gegenseitigen Nutzen zurechtgefunden,

    was nur dann möglich war und ist, wenn man langsam und in kleinen
    überlegten Schritten vorgeht und sich bei jedem dienstlichen Schritt ebenso wie im Alltagsleben auf die Bedeutung
    des Namens Gottes verlässt und im Herrn und in der Liebe bleibt:

    dass ER (JHWH) der ist, der gegenüber seinen wahren Anbetern und wahren Anbeterinnen das WAHRE WERDEN GEMÄSS SEINEM WILLEN VERANLASST gemäß 2. Mose 3:13-17 und Joh. 4:23-24
    und 1. Kor. 13:4-8.

    Ob es nun Windmühlen oder Berge oder andere Probleme wie Irrleher und falsche Apostel sind,

    für Christen und Christinnen ist keine Lage bzw. Mitgliedslage aussichts- und ausweglos und Jesus und die ganze Runde wahrer Christen und Christinenn weltweit freut sich,

    wenn wir in diesem Sinne auf den uns gewährten
    und bereits gut ausgerüsteten Dienstplatz denken und handeln,

    also schrittweise, und im Sinne von 2. Timoth. 2:14-21,

    Danke Dir für diesen schönen Hinweis
    und Deinen Segen,
    mein Bruder,

    mit lieben Grüßen
    und lieben Segenswünschen
    und bis bald,

    Hubert und Familie am 28.08.2013

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Guten Morgen liebe Brüder und liebe Schwestern am 27.08.2013,

    wie ich gestern signalisiert habe, möchte ich als Christ und Mitglied bei Jehovas Zeugen Österreich in meiner baldigen rechtlichen Auseinandersetzung mit den Vorständen meiner Religionsgemeinschaft unter anderem die 12 und 27 rechtlichen und gottesdienstlichen Anliegens- und Ordnungspunkte vorbringen,

    die ich gestern am 26.08.2013 hier zuerst auf BI-P ersichtlich machen durfte.

    Mit Bezug zur nun vorliegenden ersten amtlichen Verfassung von JEHOVAS ZEUGEN IN ÖSTERREICH vom 12.09.2008, die durch Zweigkomiteebeschluss am 21.12.2010 geändert wurde,

    erweitere ich hiermit vor meinem himmlischen Vater JHWH und meinem Erlöser Christus Jesus und vor Bruder-Info diese bisherige Punkteliste um folgende 12 rechtliche Anliegens- und Ordnungspunkte:

    01.) Grundsätzlich einmal begehen lt. der Bibel wahre Nachfolger und Nachfolgerinnen Jesu kein Unrecht, wenn sie in kleinen Gruppen oder größeren Gruppen regelmäßig zu gottwohlgefälligen und gottesdienstlichen Zwecken zusammenkommen und gemäß den biblischen Anordnungen nützliche und geordnete Versammlungen nach z.B. vorher festgelegten sinnvollen Programmpunkten durchführen.
    Hauptpunkte sollten dabei wie bei den Aposteln und ersten Christen Gebet, Gesang, Jesu Loskaufsopfer und die Versöhnung in ihm mit JHWH, Erbauliches zur gemeinsamen Hoffnung und Rettung, die richtigen Glaubenslehren und das rechte Denken und Reden und Handeln und die rechte Moral sein sowie die Möglichkeit, sich jederzeit offen und frei äußern und austauschen und gemeinsam nachforschen zu können.

    02.) Nachdem für mich als Christen all dies bei uns in der örtlichen Versammlung in der Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen erkennbar war, anerkannte ich sie 1980 als Gottes wahre Mitarbeiter und ihren Taufritus und ihre Religionsausübung am Ort und wurde nach der Wassertaufe ein schlichter „diensthabender Mitbruder“ bzw. Mitdiener Gottes, der aber einige wichtige „Spezial-Lehren“ noch nicht nachgeprüft hatte, sondern in allen Lehrinhalten den LK- und Ältesten – Vorgaben intern und extern vertraut hat.
    Außerdem gab es damals noch nicht die 2. Tauffrage in der Form, wie sie in den 1980-iger Jahren eingeführt wurde und jetzt in der Verfassung betont wird.

    03.) Nun zur ersten Feststellung, wenn man die Verfassung liest und nachprüft, von welchen rechtlichen Grundzüge und Grundfesten meine heutige Religionsgemeinschaft geprägt wird:

    LEIDER KEIN leuchtendes und dankbares Wort in den 6 Vorgaben der Verfassungspräambel (sie enthält insgesamt 13 Gegebenheiten oder Vorgaben),

    leider auch nicht im § 1 zu Namen, Sitz und Wirkungsbereich,
    im § 2 zum Zweck, im § 3 zur Religionslehre, im § 4 zum Vorstand, im § 5 zur rechtlichen Vertretung, im § 6 zur Gliederung der Religionsgemeinschaft und ihre Einrichtungen, im § 7 zu Versammlungen, im § 8 zu Kreisen und Bezirken, im § 9 zum Zweigbüro, im § 10 zum religiösen Orden der Sondervollzeitdiener der Zeugen Jehovas – Österreich, im § 11 zu den Grundsätzen des Wirkens, geistliche Ämter, im § 12 zu den Amtsträgern und Seelsorgern, im § 13 zur Mitgliedschaft, im § 14 zur Beendigung der Mitgliedschaft, im § 15 zur Wiederaufnahme, im § 16 zu den Rechten und Pflichten der Mitglieder, im § 17 zu den Mitteln der Religionsgemeinschaft, im § 18 zum Religionsunterricht, im § 19 zur Änderung der Verfassung und im § 20 zur Auflösung,

    darüber, dass im internen und externen Werk dieser Religionsgemeinschaft der Geist und der Dienst der Versöhnung gemäß 2. Kor. 5:18 und Kol. 1:19-23 und 2. Kor. 5:17-19 wesentliche Verfassungspunkte sind.

    04.) UND LEIDER in sämtlichen 21 Verfassungsteilen KEIN leuchtendes und dankbares dund realistisches Wort darüber,
    dass sich in dieser Religionsgemeinschaft jene durch göttliche Berufung und Geistsalbung durch Christus legitimierten und autorisierten Christen und Christinnen als Mitglieder versammelt haben, die mit JHWH in Christus wirklich versöhnt wurden und heute EXKLUSIV für die Durchführung des offiziellen göttlichen Versöhnungs- Zeugnis- und Lehrwerk nach Innen und nach Außen die Berechtigung und die göttliche Bevollmächtigung besitzen.

    05.) Bei allen Aussagen zu den verfassungsrechtlichen Einrichtungen dieser Religionsgemeinschaft wie u.a. „Mitgliedschaft“ (§ 13), „Amtsträger und Seelsorger“ (§ 12), „Religiöser Orden der Sondervollzeitdiener der Zeugen Jehovas – Österreich“ (§ 10), „Zweigbüro“ (§ 9), „Versammlungen“ (§ 7), „Älteste“ (§ 6 Abs. 4), „Vorstand“ = Zweigkomiteemitglieder (§ 4) und Leitende Körperschaft“ (u.a. Präambel Abs. 4, 5 und 6) WIRD von den Urhebern dieser Verfassung, den Mitgliedern der Leitenden Körperschaf selbert, LEIDER ÜBERHAUPT NIE von den wahren Brüdern und Schwestern Christi, seinen „Auserwählten“, und ihren etwaigen Verwendungen oder etwaigen Aufgabenstellungen für sie gesprochen.

    06.) Auch bei allen weiteren wichtigen verfassungsrechtlichen Aussagen der Verfassungsurheber wie z.B. zur „Religionslehre“ (§ 3), zu den „Grundsätzen des Wirkens, geistliche Ämter“
    (§ 11),zu den „Rechten und Pflichten der Mitglieder“ (§ 16)
    und „Religionsunterricht“ (§ 18) kommen die die wahren „Söhne des Höchsten und des Lichtes“ und ihre biblischen Rechte und Pflichten LEIDER NICHT VOR.

    07.) Ein weiterer Anliegenspunkt für jeden Christen:

    die Verfassungsurheber, also die dzt. 8 Mitglieder der Leitenden Körperschaft, haben nur ihr Organ, also die „Leitende Körperschaft“ und damit sich selber mit einer Gesamtvollmacht und mit allen Rechten für das gesamte weltweite Werk nach innen und nach außen ausgestattet und damit alle Einrichtungen, Inhalte und Mitglieder von ihnen abhängig gemacht. Vermieden wurde auch, ein Prüf- und Kontrollorgan einzurichten.
    Bestellt werden die LK-Mitglieder nur durch Kooptierung aufgrund eines einstimmigen Beschlusses in ihrem eigenen Organ, von dem aus die weltweite interne „theokratische“ Herrschaft und Verwaltung ausgeht.

    08.) Offensichtlich verstößt jeder von ihren „Ältesten“ zugelassene „Taufbewerber bzw. Taufbewerberin“ bereits schon beim Beitritt zu dieser Religionsgemeinschaft gegen die wahren verfassungsrechtlichen Bestimmungen der Bibel, weil seine bzw. ihre Taufe einem Ritus folgt, der so niemals von Jesus geboten wurde. Dem interessierten Mann und der interessierten Frau wird nämlich bei der Taufe gemäß Abs. 7 der Präamnel abverlangt, die ersten 6 Vorgaben der Verfassungspräambel anzuerkennen, wozu u.a. auch die uneingeschränkte Anerkennung des Führungsorgans dieser Religionsgemeinschaft, also der Leitenden Körperschaft, gehört.

    09.) Weiters verpflichten sich alle Neugetauften und bisherigen Mitglieder bei der persönlichen Religionsausübung der LK u.a. in Folgendem zu folgen bzw. Folgendes anzuerkennen:

    – ihrer Anleitung, Ermunterung, ihren Ratschläge und Richtlinien
    (gemäß Abs. 4 der P) = Punkt 01

    – ihrer geistlichen Leitung (gemäß Abs. 5 der P) = Punkt 02

    – ihrem gesamten „religionsgemeinschaftliches Recht“
    (Abs. 6 der P) = Punkt 03.
    Es beinhaltet das von der LK vermittelte Verständnis der biblischen Lehre sowie des Aufbaus (Gliederung) und der Wirkungsweise der weltweiten Religionsgemeinschaft (Matth. 24:45-47). Hierin eingeschlossen sind die in Briefen und Publikationen veröffentlichten oder mündlich durch die LK ,
    deren Beauftragte oder das Zweigkomitee übermittelten Anleitungen.

    – ihrem Verbot, sich an ökumenischen Bewegungen zu beteiligen gemäß Abs. 13 der V-Präabel = Punkt 04.

    – ihrer Religions- und Glaubenslehre (lt. § 3), die auf dem historisch gewachsenen Verständnis der Heiligen Schrift beruht und zwar wie sie in den Veröffentlichungen der internationalen Gemeinschaft von Jehovas Zeugen zum Ausdruck kommt = Punkt 05.

    – ihren Ernennungsmethoden und ihren ernannten Amtsträgern und deren Beschlüssen (z.B. Entscheidungen der Rechtskomitees)
    = Punkt 06.

    – und § 16 Abs. 5 lautet für alle:
    „Alle Mitglieder sind verpflichtet, entsprechend biblischen Grundsätzen zu leben, wie sie in der Religionslehre (§ 3) zum Ausdruck kommen, das religionsgemeinschaftliche Recht zu beachten sowie die Ziele der Religionsgemeinschaft zu fördern und die Interessen der Religionsgemeinschaft zu wahren.“

    Dazu gehört, dass alle Mitglieder auf jegliche besondere Mitbestimmung bzw. Wahlinteressen verzichten müssen.
    Gemäß § 16 Abs. 3 ist ihnen sogar „Eine Wahl der Amtsträger, Seelsorger und Organe durch die Mitglieder der Religionsgemeinschaft WESENSFREMD.“

    Mein Zwischenergebnis dazu:

    Wie die Praxis und die Realität zeigt und wie man als bibelkundiger Christ unschwer erkennen kann, weicht die bisher erwähnte Religionsausübung, die die Anführer von Jehovas Zeugen von 1919 bis 2013 erfunden haben, schon sehr weit von der einfachen und schlichten Glaubensausübung ab, die von der Bibel für wahre Nachfolger und Nachfolgerinnen Jesu bestimmt wird und allein gottwohlgefällig ist.

    Dies ist auch noch in folgendem Punkten erkennbar:

    10.) Mitglied wird also nur der Taufbewerber bzw. die Taufbewerberin, der bei der Wassertaufe in der zweiten Tauffrage bei einer Veranstaltung der Religionsgemeinschaft diese o.a.
    6 religionsgemeinschaftlichen Punkte anerkennt. Jedem von ihnen muß daher klar sein, dass er sich täuscht,

    wenn er weiterhin von dem überzeugt ist, was er im Absatz 2 der Verfassungsprämbel in Verbindung mit dieser Religionsgemeinschaft behauptet und anerkannt hat:

    „Alleinige Grundlage ihres Glaubens und ihres Gottesdienstes ist die Heilige Schrift, …“

    11.) Nicht die einzelnen Christen und Christinnen bzw. Mitglieder gründen oder lösen Versammlungen auf. Gemäß Abs. 3 im § 7 dürfen Versammlungen nur vom Zweigkomitee gegründet, zusammengelegt oder aufgelöst werden.

    12.) Die Verbindung der „Ältesten“ zu den örtlichen Mitgliedern
    („Brüder und Schwestern“) und zur Bibel ist nur eine nachrangige und distanzierte, weil es für sie alle weltweit, und dass sind Hundertausende, eine vorrangige Verbindlichkeit gegenüber den Mitgliedern der Zweigbüros und der Leitenden Körperschaft gibt.

    Nur auf diese Weise, also gemäß dem verbindlichen religionsgemeinschaftlichen Recht dürfen sie die Ortsversammlung leiten und vertreten (vgl. § 7 Abs. 2).

    Diese Ausrichtung und dieser Geist hat natürlich auch konkrete Auswirkungen auf alle Rechtsangelegenheiten, die in dieser Religionsgemeinschaft behandelt werden. Nur wer all die bisher genanten Spezial-Punkte anerkennt und befolgt, ist für die Mitglieder der LK und der zweigbüros ein GEEIGNETER ÄLTESTER = AMTSTRÄGER,

    die gemäß § 12 Abs. 3 „kraft ihrer Ernennung zum Ältestenamt“ auch SEELSORGER DER RELIGIONSGEMEINSCHAFT sind.

    Auf die Gewährung einer seelsorgerischen Ältestenleistung besteht jedoch kein Rechtsanspruch. Ebenso nicht gemäß § 16 Abs. 1 auf die Gewährung geistlichen Beistands und für Hochzeits- und Begräbnisansprachen.

    Welche Rechte die einfachen Versammlungsmitglieder haben, ist den Ältesten nicht hauptsächlich aus den verfassungsrechtlichen Bestimmungen der Bibel bekannt, sondern u.a. aus der ersten religionsgemeinschaftlichen Verfassung, wo allen Mitgliedern nur folgende Rechte eingeräumt werden:

    Gemäß § 16 Abs. 1 haben sie, obwohl sie das Versammlungsgebäude mitfinanziert und miterbaut haben und es durch die verfassungsrechtlichen Bestimmungen der Bibel umfangreiche Rechte und Pflichten für jeden wahren Christen und jede wahre Christin gibt,

    nur das Recht, die Abendmahlsfeier nach dem rechtlich immer noch umstrittenene Ritus dieser Religionsgemeinschaft zu besuchen.

    Bekanntlich existiert bezüglich diesem christlichen Gebot in Verbindung mit dem ZJ-Ritus ein triftiger „Abtrünnigkeitsverdacht.“

    Berechtigt sind weiters alle Mitglieder noch, an sämtlichen anderen Zusammenkünften der Versammlung teilzunehmen und unentgeltlich Schulung und Unterweisung durch die vorhandenen Schulungs- und Versammlungseinrichtungen (Predigtdienstschule, Bibliothek usw.) in Anspruch zu nehmen.

    Von der LK ist allen Versammlungsmitgliedern nur ein Mitbestimmungsrecht bei den internen Versammlungsangelegenheiten gewährt gemäß § 16 Abs. 2 bei der Verwendung der Spendengelder, den Zusammenkunftszeiten usw.

    1. Fazit nach der Betrachtung dieses 2. Rechtsteiles in meiner Rechtsangelegenheit mit meiner Religionsgemeinschaft:

    diese 12 Prüfungsfeststellungen liefern neben den bisherigen
    12 und 27 Anliegens- und Rechtspunkten im 1. rechtlichen Auseinandersetzungsteil eine Fülle von triftigen Gründen,

    warum man als Christ, der DERZEIT Mitglied in der Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen ist,
    und warum man als Interessierter, der Mitglied werden möchte,

    seine weitere Mitgliedschaft und Religionsausübung nach diesem Kult und Ritus unbedingt überdenken muß.

    In meinem Fall kommen alle 12+27+12 noch zu all jenen hinzu,
    die sich bei mir seit dem 07.09.2009 angesammelt haben, und worüber ich LK-Brd. Lösch, die Vorstandsmitglieder in Wien und meine Versammlungsältesten bereits großteils noch vertraulich aber auch schon in einigen Punkten offen über Ersichtlichmachungen auf Bruder-Info informiert habe.

    Dazu kommt, dass sämtliche LK-Mitglieder und alle Zweigkomiteemitarbeiter und alle Versammlungsältesten bei mir seit dem 05.08.2013 unter begründeten Verdacht stehen,

    im Absatz 6 der Verfassungspräambel zu UNRECHT Matthäus 24:45-47 auf die Leitende Körperschaft unserer Religionsgemeinschaft
    angewandt zu haben und auch in diesem wichtigen Lehrpunkt,

    der hier auf dieser BI-P-Kommentarseite ausführlich abgehandelt wurde,

    ABTRÜNNIGE religionsgemeinschaftliche Wesenszüge zu haben,

    die wahre Christen und Christinnen vor JHWH, Jesus und ihrem eigenen Gewissen nicht entwickeln oder mittragen oder mitverantworten dürfen.

    Soweit vor Gott meine heutigen Anliegens- und Ordnungspunkte in meiner aktuellen Rechtsangelegenheit mit Jehovas Zeugen,

    um vor dem Kommen Jesu rechtzeitig zur wahren Glaubens- und Religionsausübung finden zu können,

    mit lieben Grüßen und Segenswünschen
    an alle Beteiligten und Mitbetroffenen,
    denen die rechte Glaubensausübung am Herzen liegt,

    Hubert und Familie am 27.08.2013

  • M. an Hubert
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert,

    da hast Du Dir einen Riesenberg Arbeit gemacht, danke dafür.

    Die Punkte 7 und 8 finde ich besonders bedenklich.

    LG,

    M.

  • @E.
    Juli 30, 2013

    Guten Tag,

    schon vor fast 2 1/2 Jahren (!) schrieb jemand (leider andere Sprache), es würde bald als „neues Licht“ darauf hinauslaufen, daß allein die Leitende Körperschaft der TuvS sein würde.

    Er / Sie ging auf den Wt-Artikel von 2009 ein, der im Groben zeigte, früher seien es ja „nur“ die Apostel gewesen, heute deswegen „nur“ ein paar wenige, die in der Stellung verantwortlich wären (“ The article then made the outrageous comparison of the Governing Body to the New Testament writers by saying that just as only a few spirit-anointed men in the first century were inspired to write the New Testament, so now in the twenty-first century only the spirit-anointed Governing Body was being used by the holy spirit to provide the food Jehovah’s Witnesses need.“).

    Er / Sie wäre auch gespannt, wie lange es dauern würde, bis ein Artikel mit der neuen Erklärung gedruckt werde.

    Dazu schrieb die Person schließlich noch:

    „I believe that those who ‚put their trust in the faithful and discreet slave‘ are missing the point. The slave was appointed only to feed fellow Christians, not to teach, not to lead. Those responsibilities belong to Jesus Christ alone, and he has never, ever delegated them to anyone else. You can read that for yourself at Matthew 23:8-10 and John 14:6. The organization chooses to focus on Christ’s statement that he would appoint the slave over his belongings. The question remains appoint the slave to do what? Lead, teach, organize, appoint congregation officers and the like? NO. The appointment would be to continue feeding and nothing more.

    And considering how many errors this coterie in Brooklyn has made with respect to prophecy, understanding Bible history, and the like, it is obvious that it never received an appointment from Christ back in 1919 or in any of the years that have followed. The organization doesn’t tell its followers that there was no Governing Body even among Jehovah’s Witnesses until 1976. Prior to that year, all doctrinal and administrative powers rested in the hands of the Society’s president. And up until the year 1927, the Society taught that C.T. Russell was the faithful and discreet slave. What does that mean? It means that when Christ allegedly made his appointment in 1919, there was nobody in the organization in the position to accept it! Russell was dead; there was no Governing Body; and Rutherford didn’t change the teaching until 1927, eight years after Christ supposedly went looking for someone to appoint. So how could any Witness lay claim to this office? Something more to think about, my friends.“

    MfG

  • Achim
    Juli 30, 2013

    Hallo E.

    vielleicht magst du uns ja sagen, wer diese Person war…?
    Jemand von den Anointed?
    ja, das stimmt; die Zeugen verschweigen, dass es erst seit 1976 eine LK unter ihnen gab.
    Und dein Gedanke, dass man bis 1927 glaubte dass Russell der TuvS war, wo doch Jesus seit 1919 jemand anderen eingesetzt hat, nur hat es keiner gemerkt…das ist schon ein zeugenhistorischer Treppenwitz der besonderen Art.
    Lieber Gruß
    Achim

  • @E. Achim
    Juli 30, 2013

    Das war ein oder eine „Quendi“ von der amer. jw-Seite, die ich hier nicht verlinken wollte. Doch weil du geschrieben hattest „dein Gedanke“, es sind alles Gedanken der Person.

    MfG

  • @E. Achim
    Juli 30, 2013

    (nicht die anointed-seite)

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Danke Dir M. vom 19.08 und 20.08. und Dir Mani vom 19.08.2013,

    zur aktuellen Thematik in Verbindung mit diesen BI-P-Vortrag und zu den Kommentaren noch Folgendes aus meiner Sicht in einem
    1. Teil, weil die Problematik in der Zeugen Jehovas und ihre Religionsorganisation inkl. LK vor JHWH und Jesus stehen, noch vor den Lehränderungen im September 2013 auf den Punkt zu bringen ist:

    01.) Seit Pfingsten 33 u.Z. erleben Männer und Frauen, die den heilsgeschichtlichen Stellenwert von „Jesus Christus, den Nazarener“ (vgl. Apg. 4:12), erkannt haben, und dazu berufen und auserwählt und vorherbestimmt sind,

    im Glauben das unerwartete Versöhnungsgeschehen mit einem göttlichen Liebesbeweis in Form einer Geistsalbung (vgl. 1.Joh. 2:20-27 bis in das Herz (Röm. 5:5) und die urplötzliche Versöhnung und die Aktivierung der Verbindung mit JHWH und dem Herrn Jesus in einer jeweiligen besonderen Tages- oder Nachtstunde.

    02.) Sie alle können wie Paulus dann gemäß 2. Kor. 1:21-22 bezeugen (NWÜ):

    „Er aber, der dafür bürgt, daß ihr und wir Christus angehören, und der uns gesalbt hat, ist Gott. er hat uns auch sein Siegel
    aufgedrückt und hat uns das Unterpfand für das, was kommen soll, nämlich den Geist, in unser Herz gegebn.“

    Und wie Paulus gemäß Röm. 5:10 sagen sie, dass „sie mit Gott durch den Tod seines Sohnes versöhnt wurden“ und nun „durch sein Leben gerettet werden“ und gemäß 2. Kor. 5:18-19 Gott ihnen als Neuschöpfung „das Wort und den Dienst der Versöhnung anvertraut hat.“

    03.) Zu diesem „anvertrauten Wort“ gehören folgende leuchtende Evangeliumspunkte im Herrn Jesus gemäß Paulus in Kol. 1:13-20:

    „…und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde, denn Gott hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen und durch ihn alle (anderen) Dinge wieder mit sich zu VERSÖHNEN, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, (das er) am Marterpfahl (vergoß), es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.“

    04.) Zehntausende Männer und Frauen und die 11 Apostel Jesu und der Apostel Paulus erlebten dieses außergewöhnliche Versöhnungsgeschehen, blieben im Glauben und im Herrn ihrer Berufung treu und wurden von Jesus als Haupt,

    in das sie im Laufe der Jahre immer mehr hineinwuchsen
    (vgl.Eph. 4:15),

    mit der Hilfe des Geistes Gottes, den Vorträgen und Ansprachen der Apostel, den Stoff der heiligen Schriften und neuer inspirierter Dokumente (Briefe u. Berichte über Jesus), Zusammenkünften im Kleinen in Privathäusern und im Freien und in örtlichen Versammlungen in Synagogen und Sälen,

    für das private und familiäre und öffentliche Dienstwerk (vgl. Eph. 4:12)ausgerichtet und auch in der Lehre auf richtige Weise zurechtgebracht.

    05.) Richtig ist weiter, dass dem Herrn Jesus (vgl. Joh. 7:16; 1.Petr. 1:13-16) und allen seinen Aposteln die Übereinstimmung und die Einheit des neuen Volkes Gottes und seiner einzelnen Mitglieder im Denken (vgl. 2. Kor. 13:11) und in den Gedankengängen und Reden (vgl. 1. Kor. 1:10) und Lehren (vgl. apg. 18:25; Kol. 3:15-17),

    also im geaamten täglichen Glaubensvorgang, ein großes Herzensanliegen war. Alle sollten verbunden mit dem neuen Evangelium und dem neuen ersten Versöhnungswerk Gottes in der Lage sein, über die vielen neuen Wunder Gottes und dem neuen göttlichen Willen und die vielen menschlichen Lebens- und Glaubensfragen auf richtige Weise zu denken, zu glauben, zu reden und zu lehren.

    06.) Dieses wichtige göttliche Ziel und Anliegen galt und gilt in Verbindung mit dem Versöhnungs- und Zeugniswerk weiter für alle Berufenen und Auserwählten in den etwa 42 Generationen (vgl. Matth. 1:17, 1 G ca. 48 Jahre) von 33 uZ. bis heute 2013 und gilt natürlich für alle organisierten christlichen Relgionsgemeinschaften und Kirchen, die im Namen Gottes und als Zeugen Jesu oder als Zeugen Jehovas auftreten.

    07.) Wahrheitsliebende und demütige Menschen, die Gottes Geist
    und die Anrufung Gottes im Gebet lieben, sucht JHWH gemäß Joh. 4:23-24 „als seine Anbeter“. Diese Männer und Frauen zieht dann gemäß Jesu Worten in Joh. 6:44 der Vater zu Jesus, seinen geliebten Sohn, um ihnen in ihrem Glauben an Jesus in einem göttlichen Versöhnungs- und Salbungsgeschehen die Versöhnung und ewiges Leben mit IHM zu ermöglichen.

    08.) Seit dem Jahr 33 uZ. baut unser Herr Jesus offensichtlich nur aus solchen Personen, also wahren Anbetern Gottes in Christus,
    seine Gemeinde bzw. Versammlung auf sich selbst als Felsen und Grundeckstein gemäß Matth. 16:18-19, Eph. 2:20, 1. Petr. 2:6
    und Luk. 20:17 (Haupteckstein).

    Wenn man daher die diesbezüglichen göttlichen Herzernsanliegen kennt, u.a. richtiges und übereinstimmendes Denken, Gedankengänge, Reden und richtige Glaubenslehren als Einzelner und als „Versammlung“ oder „Gemeinde“ oder „ganzes Volk“ zu haben,

    dann findet man dies alles nur in dieser auf historische und geistige Weise auf der Erde ins Dasein gekommenen „christlichen Kirche“ und zwar nur noch in ihrem hinterlassenen rechtswirksamen „Kirchenbuch“, der Bibel, und nur noch bei ihren WAHREN heute noch lebenden Angehörigen und geistgesalbten und treuen Mitgliedern und im Geist und Gebet gemäß dem Apostel Paulus in Hebr. 12:18-24.

    09.) Mit Hilfe dieser legitimen und bevollmächtigten Mitarbeiter
    und Mitarbeiterinnen führt unser Herr Jesus heute das noch andauernde göttliche Zeugnis- und Versöhnungs- und Lehrwerk durch, ähnlich war es vor 100 Jaren im Jahr 1913 uZ. oder vor 490 Jahren im Jahr 1523 uZ., wo Luther und viele andere Bibelforscher und Anbeter Gottes lebten und dann zwar verstarben, aber wichtige Dokumente hinterließen.

    10.) Diese berufenen und auserwählten Christen und Christinnen
    und wahren Nachfolger und Nachfolgerinnen Jesu, deren Vollzahl vielleicht erst in der fernen oder nahen Zukunft erreicht wird,
    möchte Jesus erst nach der „Drangsal“ „von den vier Winden her versammeln“ gemäß Matth. 24:29-31 und ihnen erst dann in einer besonderen Weise bei sich einen Tischplatz geben, und erst dann in einer besonderen Weise zu ihnen hinzutreten und sie dort an seinem Tisch bedienen gemäß Luk. 12:32-40.

    11.) Was tun sie bis dahin, bevor dies alles mit ihnen geschieht, zum Beispiel im Dienstwerk im heurigen Jahr 2013?

    Das, wozu sie in das Haupt hineinwuchsen und wozu sie durch Jesus und den Geist Gottes und die weiteren göttlichen Hilfsmittel zurechtgebracht wurden:

    nämlich das von Jesus und den Apostel begonnene Zeugnis- und Versöhnungs- und Lehrwerk auf treue und verständige und ordentliche Weise weiterführen (Offb. 11:16-18 und 12:3-4 und Matth. 24:14) und dabei als „Heilige“ (vgl. Offb. 5:8 und 13:7-10, und 18:20 und 22:21), „Verwalter“ (vgl. 1. Petr. 4:10; Titus 1:7; 1. Kor. 4:1) und Kol. 1:25) und „Sklaven“ (Offb. 1:1 und 7:3 und 10:7 und 11:18 und 22:3, 1. Petr. 2:13-17, 1. Thes. 1:9; Gal. 5:13 und Luk.12:37) und „Söhne des Höchsten“ (Luk. 6:35)und „des Lichtes“ (1. Thess. 5:5) und der Liebe (1. Kor. 13:1-13)auf richtige und übereinstimmende Weise zu denken, zu reden und zu lehren und zu handeln und zwar, wo immer sie sind und wo sie sich auch aufhalten.

    12.) Findet man sie auch im Volk der Zeugen Jehovas?
    Ja, sage ich, aber u.a. auch kurz vor oder bereits nach der Beendigung der Mitgliedschaft, worüber auch mir Beweise vorliegen, denn sie sind es, die 2013 auch vor dem LK-Zweigkomitee in Selters (dem Vorstand) ein direktes Zeugnis wie dieses abgelegt haben, und wofür mir erfreulicherweise und dankenswerterweise die Erlaubnis zur Offenlegung gegeben wurde:

    01.) Die „Erkenntnis“ im Sinne von Bibelwissen kann einen Menschen nicht tiefgreifend und echt verändern und sie füllt auch nicht die Leere, die Menschen haben, wenn sie nicht tatsächlich mit Gott versöhnt sind.

    02.)Es geht und ging nicht um „lebenswichtiges“ Anhäufen von Wissen („fortwährende Erkenntnis in sich aufnehmen“ Johannes 17:3, NWÜ), das Kopieren des Vorbildes Jesu und zusätzliche Leistung für die Rettung, Wissen über Jesus und Jehova, als sichtbarer Beweis für den Glauben.

    03.) Es gibt keinen anderen Namen als „Jesus Christus“, den Jehova gegeben hat, durch den wir gerettet werden können.

    04.) Jesus ist nicht nur ein Vorbild und guter König – er ist der Mittelpunkt im Leben eines Christen.

    05.) Er ist unser alleiniger Mittler. Jesus selbst ist, was Moses vorschattete. Er ist unser Herr, wenn wir ihn als solchen bewusst angenommen haben.

    06.) Der Auftrag von ihm und vom Vater ist, die Menschen für die Versöhnung mit Gott zu Jesus Christus zu führen. Die Liebe ist das Kennzeichen der Jünger infolge des Glaubens in Jesus Christus und die Gemeinschaft mit ihm.

    07.) Christen empfangen den Heilgen Geist, der lehrt, erinnert, stärkt und tröstet. Er bringt in uns, wenn wir es zulassen, Frucht hervor. Aus der Kraft des Heiligen Geistes und der Liebe folgen als Frucht automatisch „Werke“.

    08.) Jehova hat uns sein heiliges Wort gegeben. Jeder Christ hat die Pflicht, alle Lehren (auch neu hinzukommende) an Hand der Bibel zu überprüfen und Konsequenzen zu ziehen.

    09.) Dazu gehört, dass ich mich an sein Wort halte, wie es für Christen geschrieben ist und wie der heilige Geist das bisherige biblische Verständnis bestätigt oder korrigiert.

    10.) Von der leitenden Körperschaft (derzeit acht Personen), dem Kanal, der zwischen Jehova und den Menschen steht, sind Bibel-Interpretationen vorgegeben, die man glauben muss, und wie man Bibelpassagen zu verstehen hat, sonst kann man kein „anerkannter Mitverbundener“ mehr sein. Möchte man als Zeuge Jehovas ein „anerkannter Mitverbundener“ bleiben, muss man alle „Glaubensinhalte, die nur Jehovas Zeugen vertreten“ akzeptieren; (Wachtturm 1. April 1986, Leserfrage) – auch wenn sie einem durch Bibellesen und den Heiligen Geist anders vermittelt würden.

    11.) Das ist für mich ein Problem, denn damit würde ich das Menschenwort über das Wort Gottes stellen, und alle Verantwortung für das Vermitteln der Spezial-Lehren oder das Zu-ihnen-Stehen tragen müssen.

    12.) Eine Organsiation mag als ein sehr gutes Werkzeug genutzt werden können (wenn sie Menschen zu Jesus Christus als alleinigen Erlöser, Mittler und Versöhner mit dem Vater führt). Laut Anweisung der Führung sollen wir die Menschen zur Organisation als die rettende „Arche“ führen.

    13.) Nach dem Wort Gottes ist die Arche jedoch die Taufe in Christus und es gibt kein anderes Mittel zur Rettung als das Gnadengeschenk Gottes, Jesus Christus als persönlichen Herr und Erlöser. Sein Opfer ist ein kostbares, umfassendes und beständiges.

    14.) Es wird vermehrt auf der Grundlage der Organisation und deren Geschichte und Tradition gebaut, nicht auf Jesus Christus.

    15.) Eine solche Lehre, das Fordern von absolutem Gehorsam den führenden Menschen gegenüber und die folgende Ehre und Huldigung kann ich nicht mittragen. Die Ehre steht nur Jesus Christus und Jehova zu. Der Glaube an die Organisation wird nicht retten. Heil kommt allein vom Vater durch Jesus. Er ist das Mittel zur Rettung, von Gott gegeben.

    16.) Alle Christen, die sich nicht in der Organisation befinden, werden in der vermittelten Lehre als Namenschristen und Scheinweizen bezeichnet (Wachtturm, 15. Juli 2013 S. 12, Abs. 8) und somit verurteilt. Das ist gefährlich. „Echte“ Christen (=Gottes Volk) sind teilweise noch in Babylon. Sie gehören bereits zu Gottes Volk.

    17.) Die Verkündigung der Versöhnung mit Gott durch Jesus Christus als Erlöser ist für die Menschen lebenswichtig. Sie ist eine gute Botschaft, sie beweist Gottes Liebe (Johannes 3:16) und die Verkündigung auf den Auftrag Jesu hin erfolgt auch aus Freude und Liebe, die man selbst durch Vergebung und Annahme erfahren durfte.

    18.) Das hat nichts mit der Gnade und dem Geschenk Jehovas an sich zu tun. Es ist und bleibt ein Geschenk, das Opfer und Blut Jesu ist so kostbar, dass es umfassend und beständig ist. Wir dürfen uns nicht auf eigene Werke verlassen (oder das Bild vermitteln, dass wir durch Leistung gerettet werden), denn würden wir auf unsere Werke als rettendes Element vertrauen und nicht auf Jesus Christus, würden wir die Gnade verlieren.

    19.) Für alle Menschen ist es Gottes Wille, dass sie gerettet werden und die Wahrheit (=dass es „einen Mittler gibt zwischen Gott und den Menschen, Jesus Christus“, 1. Timotheus 2:5) erkennen. Auch mein Wunsch ist es, dass noch so viele Menschen wie möglich das Gnadengeschenk annehmen und zum Glauben an Jesus und seinen Vater kommen und ihnen die Sünden vergeben werden. Richten möchte ich nicht, keinen Menschen auf der ganzen Welt, ob innerhalb oder außerhalb der Organisation (das steht mir auch nicht zu).

    20.) In der Versammlung verbleiben und dafür zu „schweigen“ (um niemanden zum Straucheln zu bringen, weil ich über Jesus als einziges Mittel zur Rettung sprechen würde) sähe man vielleicht als eine Möglichkeit – doch dann wäre ich geteilt und hätte schließlich doch alles mitzuverantworten. Auch würde ich nicht die Wahrheit leben, wenn ich gegen mein Gewissen alle Doktrin als absolute unverrückbare Wahrheit vor den Menschen verkünden und vertreten muss. Obwohl ich doch eigentlich die Rettungsbotschaft
    – Versöhnung (jetzt) mit Gott durch Jesus Christus (2. Korinther 5:20,21) – predigen muss, damit die Menschen überhaupt in Gottes Königreich mit Jesus leben können.

    21.) Im Erwachet heißt es: „Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, öffentliche und staatliche Anerkennung zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel.“ (Erwachet 8. März 1974).
    Wie Jesus möchte auch ich kein Teil einer öffentlich und staatlich anerkannten Religionsorganisation sein, für die man als Mitglied – auch für die Zukunft – Verantwortung tragen muss.
    Wir werden einzeln erklären müssen, warum wir vielleicht Anweisungen wider besseren Wissens und Gewissens ausgeführt haben, obwohl das Wort Gottes klare Aussagen dazu macht und uns Jehova durch den Heiligen Geist leitet, damit wir gottwohlgefällige Entscheidungen treffen können. Ich möchte die gegenwärtigen und in Zukunft getroffenen Entscheidungen eines Kollektivs, die tief in das heilige Glaubensleben (auch anderer Menschen und Brüder) hineingreifen und bei denen es um Menschenleben und die Ewigkeit geht weder mittragen noch mitverantworten müssen.

    22.) Kein anderer wird die Verantwortung für uns übernehmen (können), keine Gruppe, kein Mensch.

    23.) Als konfessionsloser Christ, der allein dem VATER Jehova und dem Herrn Jesus Christus gehört, möchte ich mich heraushalten aus Entscheidungen und Lehren, die die organisierte Religion vertritt. Es geht weder um ein Vorauseilen noch ein Zurückbleiben, nicht um „Lappalien“, sondern um das Gewissen, die Verantwortung und meinen Gehorsam Gott gegenüber, sowie darum, dass ich den Heiligen Geist nicht betrüben möchte. Es geht um Jesus Christus als meinen Besitzer, Führer, Lehrer und Erlöser. Ihm lasse ich mich wegstehlen, wenn ich zulasse, dass Menschen (und nicht Jesus Christus) Herren über meinen Glauben sind.

    24.) Mir ist klar, dass ich durch die Entscheidung als „geistig krank“, oder sogar als Anti-Christ eingestuft und dargestellt würde (was ich nachvollziehen kann, denn das wurde jahrzehntelang gelehrt und wird leider vermehrt gelehrt werden) und Hunderte von näheren Bindungen und meine biologische Familie durch das vom internen Religionsgesetz geforderte Kontaktverbot „verlieren“ werde.

    25.) Diese Entscheidung habe ich für mich allein, nach eigenem Gewissen und unter Gebet getroffen, daher bitte ich von Gesprächen mit …………….., mich betreffend, abzusehen und …… nicht damit zu belasten.
    Auch in der Versammlung habe ich mit keinem darüber gesprochen (somit ist sie „rein“ geblieben).

    26.) Vor eurer harten Arbeit und euren Mühen habe ich großen Respekt und danke euch sehr dafür. Auch für die Liebe und verständnisvolle Unterstützung über all die Jahre! Ihr seid in meinen Gebeten und in meinem Herzen.

    Alles Liebe in Christus.

    27.) Ich, …., getauft am ….., bitte um eine schriftliche Bestätigung für die Beendigung der Mitverbundenheit bzw. Mitgliedschaft der Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen K.d.ö.R/des Vereins Jehovas Zeugen e.V./ Ortsversammlung ….
    Eine Kopie des Schreibens geht an die Dienstabteilung in Selters/Taunus.

    Fazit zu diesen 1. Teil:

    Wahre Christen und Christinnen bleiben beim göttlichen Kirchenbuch der Bibel und möchten in Einklang mit Jesus und den Apostel denken, reden, lehren und handeln und entlarven falsche Tendenzen, Lehren, methoden und Vorgangsweisen.

    Jehovas reichsten und wunderbarsten Segen
    für alle seine treuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
    in seinem geliebten Sohn Jesus,

    und mit lieben Grüßen

    Hubert am 26.08.2013

  • Hopefull
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert

    Dein Herz ist wirklich edel gesinnt. Ich bewundere immer wieder Deinen Mut. JHWH wird seine Hand schützend über Dich halten und lass Dich von seinem Sohn Jesus Christi herzlich umarmen wie ein Bruder.
    Ich gratuliere Dir zu diesem Schritt. Auch wir, Fuchs und ich , wurden ja letzte Woche ausgeschlossen, aber so schön wie Du in Deinem Brief, haben wir das nicht in Worte fassen können.
    Mein Mann und ich wünschen Dir Gottes reichsten Segen und dass Du wachsen mögest und stark wirst im Glauben und in der Liebe zum Christus. Du bist nun frei und musst nicht mehr das schwere Joch der Organisation tragen. Dir steht nun niemand mehr im Wege und Du kannst Dich ganz auf Jesus Christus konzentrieren. Was für einen kostbaren Schatz wir doch geschenkt bekommen haben.
    Ich hoffe, dass Dich der Kontaktverbot nicht zu hart trifft wie andere lieben Brüder und dass Du jemanden hast, der Dich unterstützen kann.

    Herzlich willkommen in der christlichen Freiheit

    alles Liebe Hope

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Liebe Hope vom 26.08.2013 und vom 19.08.2013,

    seit dem 19.08.2013 hoffe auch ich, dass es Euch bald möglich wird, Einzelheiten Eurer längeren Auseinandersetzung im Herrn inkl. Beendigungsgeschichte mit Euren örtlichen Jehovas Zeugen hier auf BI-P oder BI-H offenzulegen.

    Auch ich freue mich schon sehr darauf und neben meiner Geschichte ist auch Eure und die vieler weiterer Brüder und Schwestern sehr wichtig.

    Sie offenzulegen ist wertvoller und wichtiger als sie zu verbergen.

    Wir befinden uns für unseren geliebten Herrn Jesus und sein Werk in einer Rechtsangelegenheit mit Jehovas Zeugen, weshalb jedes rechtliche Zeugnis wie z.B. das vom lieben Brd. Gerd und allen lieben anderen sehr wichtig ist.

    Doch MEINE BEENDIGUNGSGESCHICHTE ODER MEINE VERABSCHIEDUNGSGESCHICHTE VON JEHOVAS ZEUGEN GIBT ES DERZEIT NOCH NICHT,

    darf ich dir und deinem Mann sagen,

    erst eine jahrelange Auseinandersetzungsgeschichte.

    Du hast meinen heutigen neuen Beitragsteil dazu gelesen und versehentlich nach dem Punkt 12 folgende Beweisführung einer Dritten Person als Zeugin in diesem Rechtsfall für meine aktuelle Geschichte gehalten:

    Zitat zu 11:48 von heute:
    „12.) Findet man sie auch im Volk der Zeugen Jehovas? Ja, sage ich, aber u.a. auch kurz vor oder bereits nach der Beendigung der Mitgliedschaft, worüber auch mir Beweise vorliegen, denn sie sind es, die 2013 auch vor dem LK-Zweigkomitee in Selters (dem Vorstand) ein direktes Zeugnis wie dieses abgelegt haben, und wofür mir erfreulicherweise und dankenswerterweise die Erlaubnis zur Offenlegung gegeben wurde: ….“

    Zu meiner derzeitigen Auseinandersetzungsarbeit gehört, dass ich
    alle wesentlichen christlichen Anliegens- und Ordnungspunkte inkl. Beweise und Zeugnisse sammle,

    um für eine zukünftige Erörterung mit den örtlichem und nationalen Vorstand bis hin zur LK gut gerüstet zu sein,
    worüber ich den wichtigen und lieben Brüder von Bruder-Info
    und allen hier auf BI LIVE weiter berichten werde.

    Auch ich kann daher Deinen und den Segen Deines Mannes gut gebrauchen und bedanke mich dafür ganz lieb,

    in christlicher Verbundenheit
    und mit lieben brüderlichen Grüßen
    und Segenswünschen,

    Hubert am 26.08.2013

  • Achim
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert, liebe Hope und Fuchs!

    Ich freue mich sehr, dass du den Weg heraus, hinaus zu Christus, der dich gerufen hat, gegangen bist. Ja, willkommen in der christlichen Freiheit, mein Bruder.

    @Hope und Fuchs
    Ihr habt uns ja auch teilhaben lassen an Euren Weg heraus aus der WTG, man kann erkennen, wie es euch stark gemacht hat im Glauben.Das ist wunderbar zu beobachten.

    Ich wünsche Euch weiterhin den Segen unseres Vaters und unseres Herrn!

    Lieber Gruß
    Achim

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Hallo liebe Brüder und liebe Brüder von Bruder-Info,

    für mich wäre es wichtig zu wissen, ob auch in Österreich alle Königreichsäle, die von den örtlichen Versammlungen finanziert und erbaut wurden,

    derzeit bereits im Vermögen bzw. Eigentum des nationalen Zweigbüros in Wien oder eines anderen „rechtlichen Werkzeugs“ der leitenden Körperschaft von Jehovas Zeugen in den USA sind.

    Falls ja, wäre für mich noch wichtig, seit wann und wer genau ist der Eigentümer?

    Nur solange eine solche Vermögensübertragung noch nicht geschehen ist,

    könnte für örtliche Versammlungen und interessierte Älteste die Chance bestehen,

    auf spezielle Distanzierungen zum nationalen Zweigbüro und der LK-Weltzentrale zu gehen,

    die ja bis zu einer Unabhängigkeitserklärung und Zusammenarbeitsbeendigung führen könnten.

    Und für eine erste Theorie und Orientierung noch eine Frage:

    Was würde in Deutschland geschehen, wenn sich eine örtliche Versammlung mit ihren Ältesten zu einem Anliegensbrief entschließt und bis zur zufriedenstellenden Behandlung nur noch unter Protest und Vorbehalt mit dem Zweigbüro in Selters zusammenarbeitet?

    In Österreich existiert die gesetzliche Verfassung von Jehovas Zeugen in Österreich als Körperschaft des öffentlichen Rechts
    seit dem 12.09.2008 mit Abänderungen vom 21.12.2012, die seit dem 01.01.2011 rechtswirksam sind.

    Kleine Vorkontrollen zu dieser staatlichen und religionsgemeinschaftlichen Entwicklung habe ich bis etwa 2010 geamcht, doch die bisherigen Inhaltspunkte dazu bis heute wieder vergessen.

    Ich denke auch nicht, dass irgendwer von den Ältesten und Dienstamtgehilfen oder einfachen Verkündigern und Verkündigerinnen in meiner Ortsversammlung die Inhalte der Verfassung bisher im Lichte der Bibel näher überprüft hat.

    Ist das der Zustand auch in den meisten anderen Versammlungen in Österreich und in der BRD?

    Endlich komme ich nun zur ersten wichtigen und für mich noch ausstehenden Überprüfungsarbeit = Arbeitsbeginn: ZJ-Verfassung versus Rechte und Pflichten für Christinnen und Christen lt. der Bibel als göttlichem rechtswirksamen und unveränderlichem Verfassungsrecht seit 98 u.Z..

    Bitte helft mir bei all diesen Punkten etwas weiter,

    Dankeschön und liebe Grüße

    Hubert am 19.08.2013

  • M. an Hubert
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert,

    Zitat: „Ich denke auch nicht, dass irgendwer von den Ältesten und Dienstamtgehilfen oder einfachen Verkündigern und Verkündigerinnen in meiner Ortsversammlung die Inhalte der Verfassung bisher im Lichte der Bibel näher überprüft hat.“

    Diesen Eindruck habe ich auch.

    Vielleicht sind diese Seiten eine Hilfe:

    für Österreich:

    ………jehovas-zeugen.at/Rechtsvorschriften.43.0.html

    für Deutschland:

    ……..jehovaszeugen.de/Rechtssammlung.43.0.html

    Mit der Rechtssprache bist Du gut vertraut 🙂

    (Oder kanntest Du diese Seiten schon?)

    Zitat: „Arbeitsbeginn: ZJ-Verfassung versus Rechte und Pflichten für Christinnen und Christen lt. der Bibel als göttlichem rechtswirksamen und unveränderlichem Verfassungsrecht seit 98 u.Z..“

    Eine gute Idee…

    Zitat: „Was würde in Deutschland geschehen, wenn sich eine örtliche Versammlung mit ihren Ältesten zu einem Anliegensbrief entschließt und bis zur zufriedenstellenden Behandlung nur noch unter Protest und Vorbehalt mit dem Zweigbüro in Selters zusammenarbeitet?“

    Das würden sie nicht machen. Die Folge würde wahrscheinlich ein Ausschluss der ganzen Versammlung sein, zumindest der führenden Köpfe.

    LG,

    M.

  • M. an Hubert, Teil II
    Juli 30, 2013

    Statut für Deutschland:

    „(5) Die in den Absätzen 1 bis 4 genannten Gegebenheiten werden von allen Zeugen Jehovas durch ihren Beitritt mit dem Empfang ihrer Wassertaufe anerkannt (Jesaja 2:2, 3).“

    –> Was beinhalten die Punkte (1) bis (4)? (Nachdenkenswertes großgeschrieben)

    (1) Gemäß der Bibel war die leitende Körperschaft der Christen des
    ersten Jahrhunderts eine Körperschaft aus Jüngern Jesu, die durch seine Lehren eng miteinander verbunden waren. Sie versorgte die Gemeinden mit biblischen Richtlinien über religiöse Angelegenheiten, und diese Richtlinien halfen, die Einheit in
    der Lehre zu bewahren. Auch sorgte sie für den nötigen geistlichen Beistand der Christen des ersten Jahrhunderts (Apostelgeschichte Kapitel 15 und 16).

    (2) Die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas (im Folgenden „Leitende Körperschaft“ genannt) gibt heute in ähnlicher Weise Anleitung, Ermunterung und Ratschläge und ERLÄSST RICHTLINIEN (Apostelgeschichte 20:27; Römer 1:11, 12; Hebräer 13:22; Apostelgeschichte 16:4), die auf die Bibel gestützt sind, um Jehovas Zeugen zu helfen, die Einheit in der Lehre zu bewahren (Philipper 1:27), und für den nötigen geistlichen Beistand zu sorgen (1. Thessalonicher 2:7, 8).

    (3) Jehovas Zeugen üben ihre Religion unter der GEISTLICHEN LEITUNG der Leitenden Körperschaft aus (Matthäus 24:45–47). Auf diese Weise bilden Jehovas Zeugen mit ihren Gliederungen und Einrichtungen eine weltweite Religionsgemeinschaft, eine durch das Band der Liebe vereinigte „Bruderschaft“ (Johannes 13:34, 35;
    1. Petrus 2:17; Kolosser 3:14) nach biblischem Muster (1. Korinther 12:12, 13). Jehovas Zeugen und ihre Gliederungen und Einrichtungen im Wirkungsbereich dieses Statuts bilden den Deutschen Zweig von Jehovas Zeugen (im Folgenden „Religionsgemeinschaft“ genannt) unter der Aufsicht des Zweigkomitees (§ 3).

    (4) Gemeinsame GRUNDLAGE für das Wirken aller Gliederungen und Einrichtungen der Religionsgemeinschaft ist das RELIGIONSGEMEINSCHAFTLICHE RECHT (im Folgenden„Religionsrecht“ genannt; Psalm 19:7; Psalm 1:2; Galater 6:2). Dieses BEINHALTET das von der Leitenden Körperschaft vermittelte VERSTÄNDNIS DER BIBLISCHEN LEHRE sowie DES AUFBAUS (Gliederung) und der WIRKUNGSWEISE der Religionsgemeinschaft (Matthäus 24:45–47). Hierin EINGESCHLOSSEN sind die in BRIEFEN und PUBLIKATIONEN VERÖFFENTLICHTEN oder MÜNDLICH durch die LEITENDE KÖRPERSCHAFT, deren BEAUFTRAGTE oder das ZWEIGKOMITEE in dessen Zuständigkeitsbereich ÜBERMITTELTEN ANLEITUNGEN.

    LG,

    M.

  • Mani
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert!

    Lies bitte auf der BI Hauptseite meine Kommentare zu dem Thema:

    http://www.bruderinfo.de/?p=1322&cpage=1#comment-72076

    und

    http://www.bruderinfo.de/?p=1322&cpage=1#comment-72203

    Liebe Grüße

    Mani

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Hallo lieber Alois, liebe Hopefull’s, lieber Mani und lieber Matthäus und lieber edelmuth und liebe Birds und alle hier auf BI-P bis 14.08.2013,

    bin nach einer arbeitsreichen Woche
    dzt. mit Maria am Millstättersee,
    wir genießen Himmelsblau mit Sonnenschein
    und das Badevergnügen,

    und freuen uns auf die kommenden Tage und Wochen,

    mit ganz lieben Grüßen
    und bis bald,

    Hubert am 17.08.2013

  • Birds
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert, und alle Urlauber,

    Wir wünschen euch allen einen Erholsamen Urlaub.

    Jehovas Segen, und kommt alle wieder heil zurück.

    Die Birds

  • Alois
    Juli 30, 2013

    Lieber Bruder ?

    Ich glaube Du hast es nicht nötig Dich zu verstecken, auch wenn Du mit Deiner Ansicht in der Minderheit sein solltest. Denn auch die Propheten im alten Israel waren in der Minderheit. Gegen den Strom schwimmen hat somit eine lange Tradition.

    Deine Frage ist eine sehr gute Frage. Für mich ist klar, dass wir uns austauschen wollen. Eine allgemein verbindliche Lehre festlegen, das steht niemandem von uns zu.
    Sicherlich gibt es so manche Gruppe die eine ähnliche Ansicht hat, aber deshalb etwas festlegen, das wäre der Untergang dieser Seite, zumindest würde ich das keinesfalls unterstützen.
    Die einzige verbindliche Lehre ist das geschriebene Wort der Bibel. Kein Wachtturm, kein Vortrag, kein Kommentar, nicht einmal dieser 🙂

    Liebe Grüße aus der Türkei
    Alois

  • ?
    Juli 30, 2013

    Achim schreibt:
    Wir tauschen uns aus, wie wir bestimmte Texte verstehen

    Hubert schreibt: …
    und die bei der Aufstellung einer allgemein verbindlichen Identifikationslehre zu berücksichtigen sind, …

    Wollen wir uns weiter austauschen oder lieber allgemein verbindliche Lehren aufstellen?????

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Lieber Bruder ? vom 14.08.2013,

    einen schönen guten Morgen, ich lese gerade Deine erstaunliche Entweder-Oder-Fragestellung und wie Du aus folgendem Gesamt- und Gedankensatz von mir,

    und zwar in meinem Kommentar v. 13.08.2013 um 09:43,

    einen Gedanken von mir entnimmst, weil er für Dich offenbsichtlich ein Problem ist, was eigentlich nicht sein müßte, wenn man folgenden Gedankenzusammenhang berücksichtigt, in dem Dein Zitat bzw. Problem auftaucht:

    „Nun bitte ich Dich um Information, welche Punkte in meiner Argumentationsführung für Dich in Deiner Sichtweise noch unzutreffend bzw. unklar sind,
    denn Du bis ja erfreulicherweise in Verbindung mit einer anderen Argumentationsführung über Matth. 20:1-16 inkl. Verwalterbegriff, Matth. 24:4-22, Matth. 24:29, Matth. 13:36-43, 2. Thess. 2:1-12, Matth. 23:12, Matth. 24:23-28, Offb. 11:15, Mark. 12:1-11 und Matth. 24:45-51 und 1. Kor. 15:24-28
    zum selben Identifikationsergebnis wie ich: “Nur Christus Jesus, Gottes Sohn, kann der treue und verständige Verwalter und Sklave in Matth. 24:45-47 und in Lukas 12:42-43 sein”
    gekommen,
    ich kam dazu über sorgfältige chronologische und inhaltliche und rechtliche Betrachtungen der detailreichen Vorreden und der Hauptrede Jesu in Luk. 12:22-53 und Matth. 24:3-51 und Matth. 25:1-46 unter berücksichtigung von Offb. 11:15-18,
    die mir neben Deinen wichtigen Anhalts- und Beweispunkten noch zusätzliche neue und wichtige Anhaltspunkte lieferten,
    und die bei der Aufstellung einer allgemein verbindlichen Identifikationslehre zu berücksichtigen sind,
    im LK-WT vom 15.07.2013 jedoch durch VERNACHLÄSSIGUNG aufgegeben und verworfen wurden,
    obwohl sie so auffällig sind,
    dass sie von 1919 bis 2013 die Zeugen Jehovas und ihre LK bzw. ihre hundertausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (u.a. Älteste) und die tausenden mitverbundenen Geistgesalbten schon LÄNGST hätten auf den richtigen Lösungsweg bringen müssen.“

    Aus dem geht hervor, dass wir uns als Wahrheitssucher und ZJ,
    die der logistischen Anführung der leitenden Körperschaft von Jehovas Zeugen aus GUTEN GRÜNDEN nicht blindlings vorweg im vorauseilenden Gehorsam vertrauen wollen und dies auch nicht dürfen,

    über Einrichtungen wie Bruder-Info austauschen, um zu biblischen Lehrpunkten unseres Herrn Jesus, in dem Fall „Identität des treuen und verständigen Verwalters und Sklaven“,

    den tatsächlichen Wahrheitsgehalt bzw. die wirkliche Wahrheit herausfinden zu können.

    Ist die dann,
    wenn sie, wie in dem Fall, nach 100 Jahren der Bibelerforschung dann offensichtlich endlich einmal gefunden ist,

    nicht auch für alle wahre Nachfolger Jesu dann auch maßgeblich und verbindlich, weil sie ja durch das geschriebene biblische Wort Gottes treffsicher und hieb- und stichfest belegt wird?

    Und wäre sie dann nicht auch gerade für die verbindlich, die Gottes Namen tragen und seine Zeugen (für sie gilt die Verpflichtung zur Wahrheit) sein wollen,
    nämlich für die Zeugen und Zeuginnen Jehovas?

    Wegen all diesen Zusammenhängen tausche ich mich hier aus, ein endloses Austauschen ohne Konsequenzen kann es nicht geben,

    und gerade die Verbindlichkeiten, die die Bibel aufgestellt hat,
    sind es ja, über die wir uns austauschen gemäß 2. Tim. 2:14-17,

    und zwar im Vergleich zu den Verbindlichkeiten, die die Mitglieder der leitenden Körperschaft von Zeugen Jehovas als nur einige der angekündigten vielen „SKLAVEN“ aufgestellt haben.

    Nur dann kommen wir als verantwortungsbewußte Nachfolger Jesu der ganzen (verbindlichen) Wahrheit gemäß Joh. 16:13 auf die Spur,

    durch die sich Gottes Volk der Wahrheit gemäß Offb. 7:1-17 und Offb. 14:1-5 auszeichnen wird.

    Soweit für Dich meine Überlegungen zu Deinem Kommentar,

    Alles Liebe aus Kärnten,

    Hubert am 15.08.2013

  • Mani
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert!

    Ich zitiere Dich:

    „Aus dem geht hervor, dass wir uns als Wahrheitssucher und ZJ …
    über Einrichtungen wie Bruder-Info austauschen, um zu biblischen Lehrpunkten unseres Herrn Jesus, in dem Fall “Identität des treuen und verständigen Verwalters und Sklaven”, den tatsächlichen Wahrheitsgehalt bzw. die wirkliche Wahrheit herausfinden zu können.
    Ist die („wirkliche Wahrheit“ – Einfügung von mir, Mani) dann, wenn sie, wie in dem Fall, nach 100 Jahren der Bibelerforschung dann offensichtlich endlich einmal gefunden ist, nicht auch für alle wahre Nachfolger Jesu dann auch maßgeblich und verbindlich, weil sie ja durch das geschriebene biblische Wort Gottes treffsicher und hieb- und stichfest belegt wird? …
    Wegen all diesen Zusammenhängen tausche ich mich hier aus, ein endloses Austauschen ohne Konsequenzen kann es nicht geben,…“
    Zitat Ende

    Vom grundsätzlichen Gedanken aus gebe ich Dir Recht. Ja, WENN ES DENN SO WÄRE! Treffsicher und hieb- und stichfest ist aber die Identität Jesu als treuer und verständiger Sklave in Matth. 24:45 nun mal durch das geschriebene biblische Wort Gottes nicht, nicht FÜR ALLE, nicht FÜR JEDEN von uns belegbar!

    Gemäß Deinem Bibelverständnis und von Deinem Standpunkt aus betrachtet und gemäß Deiner für Dich logischen Beweisführung mag es in Deinen Augen zutreffen, gemäß meinem Verständnis ist die „wahre Wahrheit“, die Wirklichkeit also, nicht so eindeutig klärbar.

    Was sind nun die Konsequenzen, die es nicht endlos geben kann?

    Ich weiss nicht, was Du mit diesen Worten aussagen willst.

    Jedenfalls ist es so, dass wir zur Klärung dieser verschiedenen Standpunkte einen unparteiischen Richter benötigen würden, wobei als Richter aber nur Jesus oder Jehova in Frage kommen würden.

    Ich denke, dass es daher am Besten wäre, wenn wir uns diesbezüglich einfach in Geduld üben sollten und unsere verschiedenen Auslegungsstandpunkte nebeneinander stehen lassen, als Möglichkeiten, wie das Gleichnis gedeutet werden kann.

    Dennoch interessiert mich eine Frage: Wenn wirklich Jesus der treue und verständige Sklave wäre, in welcher Form teilt er dann heute tatsächlich die Speise aus? Was ist die Speise? Als Jesus die Volksmengen buchstäblich ernährte, bekamen doch alle Menschen, die ihm zuhörten, als er predigte, dieselbe Speise. Nehmen wir an, es handelt sich heute um geistige Speise, wie teilt, jetzt eingegrenzt, z. B. nur für uns hier auf Bruderinfo anwesende Gläube, Jesus diese denn aus? Meinungen in diese Richtung würden mich schon interessieren. Aber wie denn auch sei, Bruder Alois hat geschrieben:

    „Die einzige verbindliche Lehre ist das geschriebene Wort der Bibel. Kein Wachtturm, kein Vortrag, kein Kommentar, nicht einmal dieser“.

    Dem möchte ich nun auch nichts mehr hinzufügen und verbleibe

    mit

  • Alois
    Juli 30, 2013

    Liebe Brüder und Schwestern

    Mit der sicheren Deutung des Bibelwortes ist es ähnlich wie mit der Wettervorhersage. Je kürzer der Vorhersagezeitraum, desto genauer kann man das Wetter vorhersagen. Am genauesten ist die Wettervorhersage wenn man das Wetter nur noch für die nächste Sekunde vorhersagen würde, das kann dann jeder.

    Noch eine Bemerkung zu Deinem obigen Kommentar lieber Bruder Mani, die geistige Speise ist für mich die Bibel und der Heilige Geist. Dies ist der Helfer den uns Jesus schickt. Ohne den Heiligen Geist ist die Bibel nichts anderes als ein Buch mit schönen oder weniger schönen Geschichten, Gleichnissen und auch Niederschriften eines einsamen steinalten Mannes auf einer einsamen Insel.

    2. Petr. 1:18-21
    Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her erlassen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berge waren.
    Und so besitzen wir das prophetische Wort befestigt, auf welches zu achten ihr wohl tut, als auf eine Lampe, welche an einem dunklen Orte leuchtet, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen;
    indem ihr dies zuerst wisset, daß keine Weissagung der Schrift von eigener Auslegung ist. {O. sich selbst auslegt}
    Denn die Weissagung wurde niemals durch den Willen des Menschen hervorgebracht, sondern heilige Männer Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geiste.

    Jak. 1:5-6
    Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er von Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden.
    Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifelnde ist gleich einer Meereswoge, die vom Winde bewegt und hin und her getrieben wird.

    Wenn somit Petrus sagt, daß keine Weissagung der Schrift von eigener Auslegung ist, dann versteht es sich von selbst, dass eine richtige Auslegung nur vom Himmel kommen kann. Das ist dann für mich die Speise die Jesus austeilt. Da die Speise zur rechten Zeit kommt, bedeutet das für mich, dass er sie nicht schon zu einem Zeitpunkt austeilt bei dem es noch nicht notwendig ist. Erst wenn die Menschen hungrig sind wird er die Speise austeilen, wie er es auch gemacht hat als er auf der Erde war. Wenn somit jemand meinte, schon vor 50 Jahren einen prophetischen Vorgang deuten zu wollen, der damals noch zu weit in der Zukunft lag, so müsste er mit ansehen dass es sich nicht so erfüllt hatte wie derjenige es gesehen hatte.
    Alles zu seiner Zeit, auch das geistige Mannah das vom Himmel herabkommt.

    Liebe Grüße aus der Ägäis
    Paulus kam auch ein paar mal hier durch, ist aber schon lange her 😉

    Alois

  • Hopefull
    Juli 30, 2013

    Liebe Brüder und Schwestern

    was ist, wenn Jesus selbst die Speise ist und durch seinen Tod die Speise, nämlich das Leben, rechtzeitig ausgeteilt wurde? Was ist wenn die Speise das Abendmahl ist? Denn durch das Nehmen der Symbolen erkennen wir Jesus als unseren Retter an und wir gehören zu seinem Leib.

    Johann. 6: 53-58:

    Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auf erwecken am letzten Tag; denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm. Wie der lebendige Vater mich gesandt hat, und ich lebe um des Vaters Willen, (so) auch, wer mich isst, der wird auch leben um meines Willen. Dies ist das Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Nicht wie die Väter aßen und starben; wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

    Das Brot ist Jesus Christus, er ist die Speise, durch seinen Tod können wir ewig leben und durch das nehmen der Symbole beim Abendmahl respektieren wir und anerkennen dies und werden ein Teil seines Leibes.

    Offb. 3:21:
    Siehe, ich stehe an der Tür (Herz) und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür (das Herz) öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir.

    Ja, Jesus wird jedes mal wenn wir das Abendmahl feiern mit anwesend sein und ebenfalls mit essen.
    Ich glaube dass das irgendwie alles zusammenhängt. Auch das Wort Gottes gehört mit dazu, denn Jesus sagte ja, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jeder Äußerung, die aus dem Munde Gottes kommt.

    Das war einfach mal so n kleiner Gedankengang, ob es so richtig ist und man dies mit Mat. 24: 45 verbinden kann, weiß ich auch nicht. Ich finde aber, dass man Jesus als das Brot nicht außer acht lassen kann. Er ist das Brot und wir müssen von ihm essen, das ist die Speise.

    liebe Grüße Hope

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Liebe Schwester „Hopefull“ vom 15.08.2013,

    Deine Überlegungen sind Naheliegend und meiner Meinung nach sehr wichtig und treffsicher, am 02.08.2013 habe ich auch schon angeregt,
    dass man diesen zentralen Punkt bei der Identifikation des „treuen und verständigen Sklaven und Verwalters“ berücksichtigt,

    denn wie der Apostel Petrus gemäß Apg. 4:12 im heiligen Geist betont hat,

    werden wir nur in Christus und in seinem Namen gerettet werden,

    also „in keinen anderen Namen unter dem Himmel“.

    Mit Bezug zu diesem Kommentar von Dir und mit Bezug zu Deinen Kommentaren vom 20.07.2013 22:48 Uhr und vom 12.08.2013 21:04 Uhr wünsche ich Dir und Deinem Mann, meinen Bruder im Herrn in der kommenden Woche und in den kommenden Zeiten bis zur kommenden endgültigen Rettung

    Jehovas reichsten Segen und Kraft und Trost und Liebe in Christus,

    lt. Eurer und auch meiner Sichtweise haben Euch drei Älteste Eurer ZJ-Heimatversammlung durch ihren Ausschlussbeschluss
    von eurer namentlichen Zugehörigkeit zur „öffentlich rechtlichen sektenartigen Religionsorganisation der Zeugen Jehovas in der BRD“ erlöst und wie Du es gesagt hast, „freigesprochen“.

    Ich darf Euch in dieser Stunde sagen, dass mich die Schlüsselpunkte Eurer Vorgeschichte bis zur sogenannten „theokratischen ZJ-Gerichtsstunde“ sehr interessieren,

    ebenso die Beschuldigungspunkte, worin Eure Ältesten schuldhaftes Handeln festgestellt haben, und wie ihr biblisch vor JHWH und Jesus darauf reagiert habt.

    Für mich bilden die leitende Körperschaft und ihre weltweite Religionsorganisation inkl. den über 111.000 Ältestenschaften und Zweigbüros auch einen großen und wichtigen Rechtsfall vor JHWH und Jesus und allen MitarbeiternInnen Gottes hier auf der Erde,

    weshalb Eure Erfahrungen nicht nur für mich sondern für alle Christen und Christinnen,
    die sich hier auf Bruder-Info austauschen,

    sicher sehr wichtig sind,

    Alles Liebe und hoffentlich bis bald,

    Hubert am 18.08.2013

  • Hopefull
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert

    ich danke herzlich für Deine Segenswünsche und Anteilnahme. Ebenso möchte ich mich bei den Birds und Manfred ganz herzlich bedanken und bei allen, die mit Gedanken bei uns waren. Ich habe letzte Woche mehrere Kommentare geschrieben auf der Hauptseite, unter anderem speziell an die lieben Birds und unseren lieben Br. Manfred. Meine Kommentare sind aber aus irgendwelchen technischen Gründen, warum auch immer, bei BI nicht erschienen. Br. H.P.M. hatte da auch keine Erklärung dafür, aber wir werden das irgendwie hinkriegen, dass ich wieder auf der Hauptseite schreiben kann. 🙂
    Da ich jetzt auch noch viel gearbeitet habe und Nachtdienst hatte (bin heute raus), bin ich etwas geschafft und müde zum Nachdenken. Ich werde Eure Fragen dann beantworten. besonders wie unsere Versammlung reagiert hatte. Ich werde mal einen kleinen „Lebenslauf“ aufsetzen. Zu verlieren hab ich ja jetzt nichts mehr 🙂
    Es war ein langer Prozess, aber ich bin nun froh und glücklich.

    Vielen Dank nochmal für Eure liebe Zuwendung und Gottes Segen an alle

    Liebe Grüße Hope

  • Achim
    Juli 30, 2013

    Lieber Matthäus,
    schön, dass du dich hier auch wieder zu Wort meldest. In 1. Korinther 4:1-6 heisst es: NWÜ
    „Somit schätze uns ein Mensch als Untergebene Christi und Verwalter heiliger Geheimnisse Gottes ein. 2 Außerdem sucht man in diesem Fall bei Verwaltern, daß einer als treu befunden werde. 3 Für mich nun ist es etwas sehr Geringfügiges, daß ich von euch oder von einem menschlichen Gerichtshof beurteilt werde. Ja, ich beurteile mich auch selbst nicht. 4 Denn mir ist nichts bewußt, was gegen mich [spräche]. Doch dadurch werde ich nicht als gerecht befunden, der mich aber beurteilt, ist Jehova. 5 Richtet somit nichts vor der gegebenen Zeit, bis der Herr kommt, der sowohl die verborgenen Dinge der Finsternis ans Licht bringen als auch die Ratschläge der Herzen offenbar machen wird, und dann wird jedem sein Lob von Gott zukommen.

    6 Nun, Brüder, diese Dinge habe ich in übertragenem Sinne zu eurem Besten auf mich und Apollos angewandt, so daß ihr an unserem Fall die [Regel] kennenlernt: „Geht nicht über das hinaus, was geschrieben steht“, damit ihr nicht persönlich aufgeblasen werdet zugunsten des einen gegen den anderen. 7 Denn wer macht, daß du dich von einem anderen unterscheidest? In der Tat, was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du [es] nun wirklich empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du [es] nicht empfangen.“

    In meiner NL steht im Vers 6:
    „Liebe Freunde, ich wollte euch an Apollos und deutlich machen worum es mir geht. Wenn ihr euch an das haltet, was in der Schrift steht, werdet ihr keinen auf Kosten eines anderen herausstellen.“

    Wenn du das Kapitel vier liest, dann erkennst du dass es nicht um das geht, was wir hier tun. Wir tauschen uns aus, wie wir bestimmte Texte verstehen. In 1. Kor.4 geht es darum, dass sich einer über den anderen erheben will ohne dass er einen Grund dafür hat.Es geht nicht um Bibelexegese.

    Du schreibst:
    „Ich denke dass dieses Thema sowohl von der einen Seite beleuchtet seine Richtigkeit hat wie auch die Hinweise wie oben belegt, dass auch jeder einzelne sich von uns als treuer Sklave oder Verwalter erweisen soll und beim Austeilen der Speise – die natürlich nur von Jesus oder Gott kommt – sich gemäß seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten beteilgen kann.“ Zitat Ende

    Da stimme ich dir absolut zu. Du hast neulich auf die Videos über das Leben Jesu verwiesen, ich habe die meisten angeschaut und es ist interessant zu sehen, wie Jesus die 5000 speist –
    Er vermehrt die fünf Brote und zwei Fische und seine Jünger teilen aus. So ist es und nicht anders. Und so wie Jesus damals die Speise zubereitet hat, tut er es auch heute und wir alle dürfen austeilen – oder um ein anderes Bild zu gebrauchen, wir dürfen uns als Werkzeuge zur Verfügung stellen.

    Ich freue mich über weitere Beiträge von dir.
    lieber Gruß
    Achim

  • Matthäus
    Juli 30, 2013

    Liebe diskutierende Brüder zu Matth. 24:45!

    Wie ihr unschwer erkennen könnt beteilige ich mich auf der Prophetie-Seite sehr selten an Diskussionen. Den Grund habe ich schon mehrfach kundgetan, wobei ich jedem seine persönliche Sichtweise der Dinge zugestehe. Es besteht jedoch immer die Gefahr, worauf ich stets hinwies, über das geschriebene Wort hinaus zu gehen, also Erklärungen hinzuzufügen oder wie Paulus einmal schrieb: „Feste Behauptungen aufzustellen“ die sehr schnell die Gefahr in sich bergen sich dessen schuldig zu machen was in den letzten Versen der Bibel warnend aufgeschrieben wurde.

    Wenn ich mir zur Diskussion dennoch einige Gedanken erlauben darf! Ich denke das die „Sache mit der Habe über die der treue Sklave gesetzt wird“ oft etwas zerredet wird. Man ließt hier, vielleicht angesteckt durch die jahrzehntelange Betonung der LK wer dieser trvSk. ist, etwas hinein was gar nicht steht. Ich habe mit einigen über diese Thematik gesprochen, nicht jeder kann so ohne weiteres wie auch unser Br. Mani den Ausführungen von Manfred u.a. folgen. Ich muß ehrlich zugeben lange Zeit war diese Erklärung Jesus wäre der trvSk. nicht plausibel genug. Es gibt Argumente die für ihn sprechen, ob das die Habe ist die sein Vater ihm der Treue wegen „vererbt“. Doch muß deswegen das was in Matth. 24 steht unbedingt auf Jesus bezogen werden – ist er der Verwalter? In einigen anderen Bezugnahmen kann ich diese Verwaltung nicht auf Jesus anwenden. SIEHE nachfolgende Bibelzitate:

    Mt 25,1 „Wenn der Menschensohn seine Herrschaft antritt, wird es sein wie bei zehn Mädchen, die bei einer Hochzeit als Brautjungfern mit ihren Lampen den Bräutigam abholen sollten.

    Lk 19,17 ‚Ausgezeichnet!‘, rief der König. ‚Das hast du gut gemacht! Du hast dich in dieser kleinen Aufgabe bewährt. Ich vertraue dir die Verwaltung von zehn Städten an.‘

    1Thess 5,2 Ihr wisst ja, dass der Tag, an dem der Herr kommt, so unerwartet eintreffen wird wie ein Dieb in der Nacht.

    1Petr 1,13 Darum seid bereit und stellt euch ganz und gar auf das Ziel eures Glaubens ein. Lasst euch nichts vormachen, seid nüchtern und richtet all eure Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit, die er euch in vollem Ausmaß an dem Tag erweisen wird, wenn Jesus Christus für alle sichtbar kommt.

    Sollten wir nicht alle treue Verwalter sein? Sollten wir nicht alle treue Sklaven sein? Was hat z.B. Jesus hier gesagt – wer der Herr ist der zurückkommt sollte eigentlich ausser Frage stehen:

    Luk. 12: 35-36 „Ihr sollt so leben wie Diener, die darauf warten, dass ihr Herr von einer Hochzeit zurückkommt. Seid wie sie dienstbereit, und lasst eure Lampen angezündet. Wenn ihr Herr zurückkommt und klopft, können sie ihm schnell öffnen.

    37 Ja, freuen können sich alle, die der Herr bei seiner Rückkehr noch wach antrifft! Ich sage euch: Der Herr wird sie bitten, am Tisch Platz zu nehmen, und er selbst wird sich eine Schürze umbinden und sie bedienen. 38 Vielleicht kommt er spät am Abend, vielleicht auch erst um Mitternacht. Aber wenn er kommt und seine Diener bereit antrifft, werden sie allen Grund zur Freude haben.

    39 Eins ist sicher: Wenn der Hausherr wüsste, wann ein Dieb bei ihm einbrechen will, würde er wach bleiben und sich vor dem Einbrecher schützen. 40 Seid also zu jeder Zeit bereit, denn der Menschensohn wird gerade dann kommen, wenn ihr am wenigsten damit rechnet.“ 41 Da fragte ihn Petrus: „Herr, gelten diese Worte nur für uns, oder meinst du alle Menschen damit?“ 42 Jesus, der Herr, entgegnete: „Wie verhält sich denn ein kluger und zuverlässiger Verwalter? Sein Herr hat ihm die Verantwortung für alle Mitarbeiter übertragen; er soll sie zu jeder Zeit mit allem Nötigen versorgen.

    Auch Paulus sprach von einem Menschen (soll jeder sein – wie er selbst auch) von Verwaltern die sich treu erweisen:

    1.Kor. 4:

    1 Ihr seht also, wie ihr von uns denken müsst: Wir sind Menschen, die im Dienst von Christus stehen und Gottes Geheimnisse zu verwalten haben. 2 Von Verwaltern wird verlangt, dass sie zuverlässig sind. 3 Aber für mich zählt dabei nicht, wie ich von euch oder von irgendeinem menschlichen Gericht beurteilt werde.1 Auch ich selbst maße mir kein Urteil an. 4 Mein Gewissen ist zwar rein, aber damit bin ich noch nicht freigesprochen, denn mein Richter ist der Herr. 5 Urteilt also nicht vorzeitig, bevor Christus kommt, der das Verborgene ans Licht bringen und die geheimsten Gedanken enthüllen wird. Dann wird Gott das Lob austeilen, so wie jeder und jede es verdient.

    Ich denke dass dieses Thema sowohl von der einen Seite beleuchtet seine Richtigkeit hat wie auch die Hinweise wie oben belegt, dass auch jeder einzelne sich von uns als treuer Sklave oder Verwalter erweisen soll und beim Austeilen der Speise – die natürlich nur von Jesus oder Gott kommt – sich gemäß seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten beteilgen kann.

    Genau das vermittelt uns Paulus an die Römer Kap. 12:

    3 In der Vollmacht,1 die mir Gott als Apostel gegeben hat, warne ich euch: Überschätzt euch nicht, sondern bleibt bescheiden. Keiner von euch soll sich etwas anmaßen, was über die Kraft des Glaubens hinausgeht, die Gott ihm geschenkt hat. 4 Unser Körper besteht aus vielen Teilen, die ganz unterschiedliche Aufgaben haben.

    5 Ebenso ist es mit uns Christen. Gemeinsam bilden wir alle den Leib Christi, und jeder Einzelne ist auf die anderen angewiesen. 6 Gott hat jedem von uns unterschiedliche Gaben geschenkt. Hat jemand die Gabe, in Gottes Auftrag prophetisch zu reden, dann muss dies mit der Lehre unseres Glaubens übereinstimmen. 7 Wem Gott einen praktischen Dienst übertragen hat, der soll ihn gewissenhaft ausführen. Wer die Gemeinde im Glauben unterweist, soll diesem Auftrag gerecht werden.

    8 Wer andere ermutigen kann, der nutze diese Gabe. Wer beauftragt ist, die Armen zu versorgen, soll das gerecht und unparteiisch tun. Wer eine Gemeinde zu leiten hat, der setze sich ganz für sie ein. Wer Kranke und Alte zu pflegen hat, der soll es gern tun.2

    Ermutigung zu einem Leben aus Gottes Geist

    9 Eure Liebe soll aufrichtig sein. Und wie ihr das Böse hassen müsst, sollt ihr das Gute lieben. 10 Seid in herzlicher Liebe miteinander verbunden, gegenseitige Achtung soll euer Zusammenleben bestimmen. 11 Bewältigt eure Aufgaben mit Fleiß, und werdet nicht nachlässig. Lasst euch ganz von Gottes Geist durchdringen, und dient Gott, dem Herrn. 12 Seid fröhlich in der Hoffnung darauf, dass Gott seine Zusagen erfüllt.

    Des öfteren sollte man nicht unbedingt auf seinem Standpunkt beharren und dabei schon gar nicht den Gedanken vermitteln wenn jemand dies nicht so sieht wie ich, womöglich eine Beurteilung folgen lassen. Habe mir gerade nochmals obige Verse an die Römer angesehen und ein paar Verse weiter gelesen und dabei ist mir noch dieser Satz regelrecht ins Auge gesprungen:

    Vers 16: Hütet euch vor Selbstüberschätzung und Besserwisserei!

    Ich denke dies ist ein guter Schlussgedanke – ich hoffe ja nicht dass sich der eine oder andere „auf den Schlips getreten fühlt“ – das was wichtig ist, darin sind wir uns doch alle einig – oder?

    Liebe Grüße Matthäus

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Lieber Bruder W.F. vom 30.07.2013,

    eine Bitte an Dich zu meinem folgenden aktuellen Anliegen:

    am 30.07.2013 hat Bruder-Info Deine für Wahrheitssucherinnen und Wahrheitssucher hilfreiche Abhandlung zum
    4. Studienartikel

    „Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave?“ des WT v. 15.07.2013,

    hier auf der BI-Prophetieseite für alle Mitleserinnen und Mitleser freigeschalten.

    Du wirst sicher mit großem Interesse alle bisherige freimütigen Äußerungen und Stellungnahmen und Anregungen dazu hier auf der Kommentarseite mitverfolgt haben.

    Auch ich bin Deinem Wunsch v. 30.07.2013 auf Seite 2 Deiner Abhandlung und meinem eigenen Erkenntnisinteresse nachgekommen,

    die neuen WT-Lehraussagenpunkte v. 15.07.2013 auf ihren biblischen Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen

    und habe allen Mitüberprüferinnen und Mitüberprüfern und Bruder-Info und DIR in meinen bisherigen
    5 Überprüfungsabhandlungen vom 02.08.2013, 06.08.2013, 06.08.2013, 08.08.2013 und 10.08.2013,

    jenen biblischen = vortrefflichen Anhaltspunkte mitgeteilt,

    die mir zu diesem Thema zu meinem neuen Verständnis bzw. meiner neuen Glaubensansicht verholfen haben.

    Nun bitte ich Dich um Information, welche Punkte in meiner Argumentationsführung für Dich in Deiner Sichtweise noch unzutreffend bzw. unklar sind,

    denn Du bis ja erfreulicherweise in Verbindung mit einer anderen Argumentationsführung über Matth. 20:1-16 inkl. Verwalterbegriff, Matth. 24:4-22, Matth. 24:29, Matth. 13:36-43, 2. Thess. 2:1-12, Matth. 23:12, Matth. 24:23-28, Offb. 11:15, Mark. 12:1-11 und Matth. 24:45-51 und 1. Kor. 15:24-28

    zum selben Identifikationsergebnis wie ich: „Nur Christus Jesus, Gottes Sohn, kann der treue und verständige Verwalter und Sklave in Matth. 24:45-47 und in Lukas 12:42-43 sein“

    gekommen,

    ich kam dazu über sorgfältige chronologische und inhaltliche und rechtliche Betrachtungen der detailreichen Vorreden und der Hauptrede Jesu in Luk. 12:22-53 und Matth. 24:3-51 und Matth. 25:1-46 unter berücksichtigung von Offb. 11:15-18,

    die mir neben Deinen wichtigen Anhalts- und Beweispunkten noch zusätzliche neue und wichtige Anhaltspunkte lieferten,

    und die bei der Aufstellung einer allgemein verbindlichen Identifikationslehre zu berücksichtigen sind,

    im LK-WT vom 15.07.2013 jedoch durch VERNACHLÄSSIGUNG aufgegeben und verworfen wurden,

    obwohl sie so auffällig sind,

    dass sie von 1919 bis 2013 die Zeugen Jehovas und ihre LK bzw. ihre hundertausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (u.a. Älteste) und die tausenden mitverbundenen Geistgesalbten schon LÄNGST hätten auf den richtigen Lösungsweg bringen müssen.

    Statt dessen freuen sie sich seit ihrer Jahreshauptversammlung am 6.10.2012 VOR JHWH und JESUS über die neue ihrer Meinung nach zutreffende Lehraussage,

    dass sie selber als „Hausknechte“ und LK-Mitglieder nur zu jenen UHRZEITEN den „treuen und verständigen Sklaven“ herstellen bzw. bilden, DEN JESUS in Matth. 24:45-47 gemeint hat,

    wenn sie als federführende Anführer der ZJ NUR „geistige Speise“ vorbereiten, erstellen und intern und extern verbreiten.

    Allen Ernstes glauben sie wirklich, die richtige Auslegung gefunden zu haben, tatsächlich bilden sie sich dies offensichtlich nur ein, weshalb es sein könnte, dass ihnen GOTT gemäß 2. Thess. 2:11 bereits eine „Wirksamkeit des Irrtums“
    hat „zugehen lassen, damit sie der LÜGE glauben…“,

    und wollen den WT v. 15.07.2013 bis 29.09.2013 in allen über 111.000 Versammlungen weltweit vorlesen lassen, vor ihrer nächsten Jahreshauptversammlung,

    was natürlich alle wahrheitsliebenden Zeuginnen und zeugen Jehovas nicht erleben wollen.

    Mit meiner Familie und Dir und den Brüdern von Bruder-Info und Alois, Edelmuth, Manfred, Archim, Sascha, Mani und M. und anderen bin ich mir sicher,

    dass sich durch Jesus und seine Aktivitäten ihre „große Freude“ und ihr Vorhaben bald in GROSSE BESTÜRTZUNG verwandeln wird,

    weil die Entlarvung ihrer neuen enormen Fehler und Sünden, die sie im Rahmen von Qualitätssicherung durch Ermittlung und Eingeständnis und Reue und Richtigstellung leider nicht SELBER zustande gebracht haben bzw. weiterhin nicht SELBER zustande bringen,

    von JHWH und Jesus leider durch Dritte zum Nutzen der wahren Nachfolgerinnen und Nachfolger Jesu weiter veranlasst werden wird,

    Jehovas Segen und Alles Liebe in Christus
    Dir, lieber M.F., allen BI-Brüdern
    und allen treuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gottes,

    denn Vieles geht erst jetzt und in den Folgezeiten
    erst „so richtig los“ für Gottea Volk der Wahrheit
    lt. Offb. 7:1-17 und Offb.14:1-7,

    Hubert am 13.08.2013 aus Kärnten

  • W.F. an Hubert
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert,

    zuerst möchte ich Dir sagen, dass ich zwar schon längere Zeit geglaubt hatte, dass Jesus dieser T.u.V. Sklave ist, aber ich die Umstände dazu nie richtig fassen konnte. Das Erkennen dieser Umstände warum nur Jesus der Treue Verwalter des Königreiches sein kann, habe ich genau genommen erst seit dem 6.10.2012 erkannt. Ich weiß das deshalb so genau, weil ich mich mit einigen Brüdern per email darüber ausgetauscht habe und ich Ihnen erst am 7.10.12 um 8:01 geschrieben habe, dass ich nun zu 100 Prozent glaube dass es sich hierbei nur um Jesus Christus handeln kann, weil eben nur er alles erfüllen kann, wie Du auch richtigerweise geschrieben hast. Wenn es nur ein Ding gibt, was dieser „Sklave“ nicht erfüllen kann, kann es kein Mensch sein. Denn unser himmlischer Vater ist in der Lage, so genau zu prophezeien, dass sich alles bis auf den i Punkt erfüllen wird. Das Ergebnis dieser Überlegungen hat mich so begeistert, dass ich dies in einem Vortrag niedergeschrieben habe, der dann bereits am 9.10.2012 hier auf Bruderinfo-Prophetie veröffentlicht wurde. Diesen Vortrag findest Du hier:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776
    Der Treue u. Verständige Sklave – Teil 2

    Du hast mich ja um folgendes gebeten, ich zitiere:
    Nun bitte ich Dich um Information, welche Punkte in meiner Argumentationsführung für Dich in Deiner Sichtweise noch unzutreffend bzw. unklar sind,

    Ich muss sagen, dass Du dieses Thema aus einer anderen Sichtweise angegangen, aber zum gleichen Ergebnis gekommen bist. Du hast das sehr gut erklärt, was Deine Beweggründe sind und ich kann das auch nachvollziehen. Im Moment kann ich leider nicht alles genau prüfen was Du geschrieben hast, aber eines ist mir aufgefallen und zwar hattest Du in Deinem Kommentar vom 10.08.13 um 11:13 an Mani geschrieben:

    Gemäss Matth. 24:15-22 sagt er ihnen dann Näheres zum 1. wichtigen Frageteil, dem Untergang Jerusalems und des Tempels.

    Da bin ich etwas anderer Meinung, ich zitiere mal den Text aus der NWÜ:

    Mat. 24:15-22
    15 Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen. 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen. 19 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! 20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

    Das abscheuliche Ding von dem Daniel gesprochen hat, wird kurz vor der Wiederkunft Jesus Christus an heiliger Stätte stehen. Jesus ist aber nach der Zerstörung Jerusalems nicht wiedergekommen und somit können die Römer nicht das abscheuliche Ding gewesen sein, von dem Daniel gesprochen hat. Auch wird im Vers 22 gesagt, dass um der Auserwählten willen, die Tage jener Drangsal verkürzt würden. Die Auserwählten sind nach meiner Erkenntnis die Brüder Christi, die in der Endzeit leben und dann von seinen Engeln als guter Weizen eingesammelt werden. Wenn in der Bibel von den Berufenen gesprochen wird, dann sind damit die Brüder Christi gemeint, die vor der Zeit des Endes gelebt haben und irgendwann gestorben sind. Denn ich glaube, dass die Auserwählten deshalb Auserwählte genannt werden, weil sie als einzige Menschen nie sterben werden.

    In der Offenbarung 11:1-2 steht folgendes:

    1 Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Stab gleich, als er sprach: „Steh auf, und miß das Tempel[heiligtum] Gottes und den Altar und die darin Anbetenden. 2 Aber was den Vorhof außerhalb des Tempel[heiligtums] betrifft, wirf ihn hinaus und miß ihn nicht, denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang niedertreten.

    Die Offenbarung ist definitiv nach der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 u.Z. geschrieben worden. Trotzdem wird hier angekündigt, dass alles ausserhalb des Tempels zertreten wird. Was war damals alles ausserhalb des Tempels? Der Tempel stand in Jerusalem und somit ist alles um das Heiligtum herum ausserhalb des Tempels, also Jerusalem. Im Vers 2 wird gesagt, dass die Heilige Stadt (was wieder auf Jerusalem hindeutet), 42 Monate lang niedergetreten wird. Allerdings glaube ich nicht das damit das buchstäbliche Jerusalem gemeint ist, denn dort steht heute kein Tempel mehr und gemäß anderen Bibeltexte, sind diejenigen der Tempel, die an den Christus glauben. Somit muss man nun herausfinden, was mit diesem Jerusalem tatsächlich gemeint ist und dann erkennt man auch wo das abscheuliche Ding stehen wird.

    Das ist nur eine kurze Darlegung meiner Sichtweise, die ich gerade dabei bin biblisch zu begründen. Zum Teil habe ich es auch schon in den Vorträgen von den Arbeitern im Weinberg bis zu dem Vortrag über die 144.000 und die große Volksmenge angerissen.

    Ich danke Dir dafür, dass Du uns Deine Sichtweise dargelegt hast.

    L.G. W.F.

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Vielen Dank lieber W.F. vom 14.08.2013 um 07:48 Uhr,

    für Deine Informationen und Deine Stellungnahme.

    Jehovas Segen und viel Freude im Herrn

    Hubert am 02.09.2013

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Lieber Mani vom 08.08.2013 um 11:19 und ein liebes Hallo in die ganze Runde,

    Danke, dass Du uns Deine aktualisierten Verständnispunkte und Gedanken so freimütig mitgeteilt hast,

    und ich nehme nun in Verbindung mit meiner Nachricht an Dich vom 07.08.2013 um 19:15 zuerst einmal gerne kurz Bezug auf jene Punkte,

    wo ich Dir von der bibelgemäüßen Wahrheitsrichtung her folgen kann:

    01.) Dass Gottes geliebter Sohn tatsächlich eine besonder Position für alle Angelegenheiten im Himmel und auf der Erde hat.

    02.) Dass Jesus von seinem himmlischen Vater, „den Herrn des Himmels und der Erde“ (gemäß Matth. 11:25), als Haupt für uns eingesetzt wurde, wobei er in Verbindung mit dieser Funktion seit dem Jahr 33 u.Z. hohepriesterliche und königliche und fürsorgliche Arbeiten für alle treuen Christinnen und Christen ausführt und uns physisch und geistig in Verbindung mit diesem Verwalteramt versorgt u.a. gemäß Luk. 12:41-44.

    Nun zu Äußerungspunkten von Dir, wo ich Dir aus mehreren biblischen Gründen nicht mehr wirklich folgen kann,
    wenn Du schreibst:

    01.) „Es ist auch nicht zielführend, über einzelne Worte zu debattieren, z.B., was genau bedeutet, wenn man von der ganzen Habe spricht, ob die ganze Habe geteilt werden kann, oder wie dann das rechtlich aussehen mag, usw.

    Dies war der 1. Satz in Deiner Stellungnahme, der mir unangenehm aufgefallen ist. Ausführliche Begründungen erspare ich mir, weil sie ja auch Dir selber und allen WahrheitssucherInnen und BibelforscherInnen bekannt sind, und ich mir nicht vorstellen kann, dass Du dies wirklich so gemeint hast.

    02.) Zu diesem 2. Punkt, wo es um Deine Überlegungen zu Deiner Frage „Ist Jesus Christus der treue und verständige Sklave“ von dem im Matthäusevangelium Kap. 24:45 die Rede ist?“ geht,
    zuerst eine Vorbemerkung:

    Petrus ist mit dabei am Ölberg, als am 11. Nisan des Jahres 33 u.Z. unser Herr Jesus ihm und die anderen Apostel ihre 3-teilige Frage
    a.) Zum Untergang Jerusalems und des Tempels
    b.) Zum Zeichen seiner Gegenwart (Du schreibst nur: Ankunft)
    c.) Zum Ende der Dinge (Du schreibst: Vollendung der Zeitalter)

    so beantwortet,
    dass er gemäß Matth. 24:4-14 zuerst Vorgänge in der Zeit des Endes aller alten Dinge, also den 3. Frageteil, anspricht.

    Gemäss Matth. 24:15-22 sagt er ihnen dann Näheres zum 1. wichtigen Frageteil, dem Untergang Jerusalems und des Tempels.

    Abschließend informiert Jesus seine Jünger dann sehr ausführlich
    über die Zustände und Vorgänge vor und nach seinem herrlichen und welt- und himmelerschütternden Wiederkommen in der Zeit des Endes der alten Dinge, alles nachzulesen in Matth. 24:23-51 und im Kapitel 25:1-46.

    Für seine Zuhörer ist dabei etwas möglicherweise irritierend gewesen, weil es auch jeden aufmerksamen Bibelleser auffällt:
    anstatt nach dem Satz in Matth. 25:28 mit den Informationen gemäß Matth. 25:42-51 fortzufahren, die sich noch alle auf die Zeit vor seiner Ankunft beziehen,

    spricht Jesus in Matth. 24:29-31 in einem Einschub spezielle Vorgänge bei seiner Wiederkunft an.

    Neben dem ist auf alle Fälle eines richtig:

    Jesus wiederholt vor seinen Jüngern, also auch vor dem Petrus, in seinen Ratschlägen für seine treuen Jünger bzw. Sklaven, die in der Zeit des Endes vor seinem Wiederkommen leben, in einer Kurzvariante jene Worte, die er ihnen bereits Monate zuvor zu diesem Thema mitgeteilt hatte und über die nur Lukas u.a. in Luk. 12:40-53 berichtet hat.

    Was dort steht, wiederholt Jesus in Matth. 24:32-51 (NWÜ) in einer Kurzvariante wie folgt, wobei er beim Thema geistige Wachsamkeit anknüpft:

    „Wacht deshalb beharrlich, weil ihr nicht wißt, an welchem Tag euer Herr kommt. Doch erkennt eines, daß der Hausherr, wenn er gewußt hätte, in welcher Wache der Dieb kommen würde, wach geblieben wäre und nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen.
    Deswegen erweist auch ihr euch als solche, die bereit sind, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht denkt, kommt der Menschensohn.“

    Was dann zu seinen weiteren Worten im Vergleich mit denen in Lukas auffällt, sind 2 Unterschiede:

    Statt „Verwalter“ wählt er nun für sich die Bezeichnung „Sklave“,
    was für Petrus nicht ungewöhnlich war, weil Jesus diese Bezeichnung bereits Monate zuvor mit dem Ausdruck und Amtstitel „Verwalter“ verbunden hatte gemäß Luk. 12:43.

    Und nachdem es sich um eine prophetische Aussage handelt, verwendet Jesus nicht mehr wie in Luk. 12:42 die Zukunftsform,
    denn Monate zuvor hatte er betont:

    „…Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben?“

    In der Ölbergrede ändert sich die Information nun gemäß Matth. 24:45 auf:

    „Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?“

    Hier wählt Jesus die Vergangenheitsform, weil er sich sicher war, dass ihn sein HERR, sein himmlischer Vater, schon vor der Zeit des Endes als Sklave bzw. Verwalter über Gottes Dienerschaft einsetzen wird.

    Soweit zur Vorbemerkung.

    Nachdem Du lieber „Mani“ in Deinen Gedanken und in Deinem Verständnis am 08.08.2013 nicht von solchen Anhaltspunkten und Zusammenhängen ausgehen konntest,

    hast Du Dich nur auf das Dir Naheliegende in Verbindung mit den fünf Gleichnissen konzentriert, die aber für das Thema bzw. Fragebeantwortung meiner Meinung nach nicht den richtigen Schlüssel liefern,

    weshalb Du meiner Meinung nach trotz gewissen zutreffenden Anhaltspunkten doch in die falsche Richtung hinein denkst und schreibst:
    Zitatanfang:
    „Ich halte jetzt nochmals fest: In diesen fünf Gleichnissen, geht es für jeden eindeutig Erkennbar um die Beantwortung der Frage nach der Ankunft bzw. Wiederkunft Jesus und Jesus selbst bezog
    in diesen Gleichnissen sein Kommen auf sich selbst, auf seine eigene Person!
    Jetzt gilt es zu Beurteilen, worin der Sinn läge, wenn Jesus den Gleichnissen, die in der Reihenfolge der bisher Genannten, die dazwischen liegen, eine andere Grundbedeutung beimessen wollte? Warum sollte Jesus, der in ob genannten Gleichnissen auf das Merkmal besonderer Wachsamkeit aufmerksam machte, gedanklich von diesem Thema völlig abirren und auf einmal eine Erklärung liefern wollen, dass er von seinem Vaster über seine ganze Habe gesetzt wurde und dass er von seinem Vater als Speiseausteiler eingesetzt wurde?
    Seht ihr denn nicht, dass solch eine Interpretation gedanklich gar nicht in den Kontext passt? Es geht hier nicht um das Thema, ob Jehova oder Jesus der Herr oder Hausherr ist.“ Zitatende.

    Mit dieser Schlußfolgerung verkennst Du meiner Meinung nach eindeutig das, was Jesus auch gegenüber Petrus am Ölberg noch einmal betonen wollte:

    in der Zeit des Endes werden die Jünger in ihrem Bestreben, geistig wachsam zu sein, nicht allein sein, sie werden in Jesus als Haupt in den alltäglichen und geistigen Dingen den wahren treuen und verständigen und fürsorglichen Helfer haben, was auch dringend nötig sein würde, weil es ganz schwierige Zeiten mit vielen Irreführern sein werden, die die Treuen und Auserwählten enorm gefährden werden.

    Ihre Belastungen, die auch von falschen Brüdern und üblen Sklaven
    ausgehen, wird Jesus aber gemäß Luk. 12:45-48 und Matth. 24:48-51
    beseitigen, indem er gegen jeden falschen „treuen und verständigen“ Sklaven vorgeht,

    der entweder den Willen des Herrn gar nicht richtig versteht,
    dieser wird eine mildere Strafe erhalten gemäß Luk. 12:48

    oder der den Willen des Herrn schon versteht, aber nicht danach handelt und dafür sehr streng bestraft werden wird gemäß Luk. 12:47.

    In Matth. 24:48-51 spricht Jesus dann nur noch den richtig üblen Sklaven und die größte Strafstrenge für ihn an.

    Nachdem Du also die wichtigen Positionen von JHWH und Jesus für die Zeit des Endes aus den Augen verloren hast, beschränkst Du Dich in Deinen Ausführungen nur noch auf das Zurechtfinden der treuen Jünger in dieser Zeit, was sicher auch sehr wichtig ist:

    „Es geht um den inhaltlichen Zusammenhang mit dem Thema der Zeit der Wiederkunft Jesu. Wie Christen damit umgehen sollten, wie sie dieses Kommen nie aus den Augen verlieren sollten, um christliche Verantwortung im Umgang mit Glaubensbrüdern, u.v.m.“

    03.) Nun schreibst Du noch etwas, wo ich Dir u.a. aus rechtlichen und logischen Gründen, die ich bereits oben erwähnt habe, überhaupt nicht folgen kann:

    „Die WTG nimmt für sich in Anspruch, der treue und verständige Sklave sein zu wollen. Mit Recht, kann man sagen, denn auch viele andere christliche Glaubensgemeinschaften und auch Einzelpersonen beziehen das Gleichnis aus Mat. 24:45 auf sich selbst.“

    Heute bin ich sehr wohl der Meinung, dass weder die Zeugen Jehovas noch eine andere Kirche jemals berechtigt waren,

    die exklusiven Worte von Jesus, die er für sich selber und seinen himmlischen Vater zur Tröstung der Jünger aussprach,

    auf sich selbst anzuwenden, da dies eigentlich eine große Dummheit und Vermessenheit und Anmaßung und Respektlosigkeit ist.

    Oder siehst Du das anders? Hat Dich nicht unser lieber Manfred am 07.08.2013 um 07:38 und am 08.08.2013 um 21:25 nicht zu Recht genau auf diesen Punkt aufmerksam gemacht?

    Ja, zu Recht sage ich aus meiner Sicht!

    Denn „Sascha“ hat es am 07.08.2013 um 23:09 in seiner wichtigen Stellungnahme klar gemacht:

    „Hier (gemeint ist 1. Petr. 4:10) wird gesagt, dass wir Verwalter sein sollten, allerdings Verwalter der Gnade Gottes, die wir empfangen haben, nicht als Verwalter über die Habe Gottes.“

    04.) Du schreibst dann noch:
    „Wollte Jesus aber das Gleichnis nur auf sich selbst beziehen, hätte er mit Sicherheit den Verweis auf den bösen Sklaven weggelassen!

    Auch in dieser Überlegung kann ich Dir nicht folgen, weil Jesus nachweislich und bei zwei Begebenheiten mehrere Realitäten und Themen ansprechen und wiederholen wollte:

    treue Christen bzw. Sklaven und ihre geistige Wachsamkeit,
    also die Dienerschaft Gottes mit alltäglichen und geistigen Bedürfnissen,

    den HERRN, seinen und ihren Vater,

    sich selber, den Verwalter und Sklaven und seine Einsetzung in dieses Amt durch seinen Herrn,

    die Versorgung der Jünger mit Speisevorrat zur rechten Zeit,

    seine Belohnung durch den Vater, indem er über Gottes ganze Habe gesetzt wird,

    seine Warnung an alle Christen bzw. Sklaven davor,
    sich zum Schlechten und Üblen hin zu entwickeln,

    und sein Vorgehen gegen untreue und üble und falsche Sklaven und Christen

    Fazit:
    mit diesem Beitrag habe ich versucht, Dir verständlich zu machen, wie es sich meiner Meinung nach richtigerweise verhalten könnte gemäß meinem dzt. Verständnis und meinen dzt. Gedanken,

    und hoffe, Dir und der ganzen Runde auch mit dieser Arbeit wieder einmal gedient zu haben,

    einen schönen Tag noch
    und liebe brüderliche Grüße

    Hubert am 10.08.2013

  • Mani
    Juli 30, 2013

    Danke lieber Hubert für die Darlegung Deiner Sichtweise. Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben. Es gibt nichts mehr meinerseits zu ergänzen.

    Liebe Grüße
    Mani

  • Birds an Bruder W.F
    Juli 30, 2013

    Lieber Bruder W.F.

    Herzlichen Dank, für deine Arbeit die du da geleistet hast. Du bist bestimmt sehr viele Stunden gesessen, um uns diese 4 Artikeln darzulegen, und vor allem aufzubereiten.
    Ich bin allgemein über deine Vorträge begeistert. Ich kam persönlich sehr viel aus diesen Herausnehmen.

    Herzlichen Dank dafür.

    Jehovas reichsten Segen wünsche ich dir.
    bird

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Hallo in die Runde am 09.08.2013,

    hier nun auch der um www gekürzte „Link“ und Pfad mit Bezug zur Info um 08:39 Uhr:

    ….youtube.com/watch?v=p0WzXSf1hhM,

    liebe Grüße
    Hubert am 09.08.2013

  • Birds
    Juli 30, 2013

    Hihihi,

    Ja das ist gut. Wir brauchen alle diese Kraft.

    Danke und LG
    Bird

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Gottes am 09.08.2013,

    zur allgemeinen Ermunterung, Erheiterung und Auferbauung bevor es mit Kommentaren hier auf der P-Seite bzw. auf der BI-Hauptseite weitergeht,

    hier für Euch alle ein kurzes Power-Amateur-Video zum Thema

    „Spielraum für Kraft, Erster, Größter und Bester für uns Männer“,

    das ich vor einer Stunde hier bei mir am Ort gerade erhalten und mit großer Wertschätzung gegenüber den beiden sportlichen Akteuren gerade angeschaut habe:

    auf youtube einfach eingeben: workout 2013 (stefan und daniel

    Gute Unterhaltung und Viel Vergnügen
    mit diesen kleinen Andeutungen im Körperlichen
    für die großen geistigen Möglichkeiten für Christen und Christinnen und Zeuginnen Jehovas und Zeugen Jehovas,

    die langsam in Verbindung mit der biblischen Wahrheit
    auch hier auf und mit Hilfe von Bruder-Info in den Christus
    hinweinwachsen können,

    mit ganz lieben Grüßen in die Runde,

    Hubert und Familie am 09.08.2013

  • verwundert@hubert
    Juli 30, 2013

    Hallo Hubert –

    ich wusste ja noch gar nicht, daß Du so locker bist, besonders wenn man

    die vielen *f* – und *s* – Wörter des Hintergrund-Raps zu diesem Video

    mitbekommt 😉

    L.G.,

    Sarai

  • Mani an ALLE
    Juli 30, 2013

    Ist Jesus wirklich der treue und verständige Sklave, von dem im Matthäusevangelium Kap. 24:45 die Rede ist?

    Liebe Schwestern und Brüder!

    Ich wollte auf diese Frage zwar nicht mehr antworten, da ich schon in der Vergangenheit mit meinen Erklärungen diesbezüglich fruchtlos geblieben bin. Doch weil einige Brüder gerne meinen Standpunkt erfahren möchten, versuche ich es jetzt nochmals, Licht in die Sache zu bringen.

    Es ist ja nicht so, dass ich Eure Erklärungen, die für Jesus Christus sprechen, nicht verstehen würde. Bruder Alois z. B. verweist auf Textstellen, die eindeutig belegen, dass Jesus von seinem Vater über alles erhöht wurde und ihm somit alles zu bestimmten Zeiten untertan werden wird: Hebräer 2:7-8 Lut.: „Du hast ihn eine kleine Zeit niedriger sein lassen als die Engel; mit Preis und Ehre hast du ihn gekrönt; alles hast du unter seine Füße getan.« Wenn er ihm alles unter die Füße getan hat, so hat er nichts ausgenommen, was ihm nicht untertan wäre.“

    Jesus ist somit von seinem Vater alles unterworfen worden! Jesus selbst bestätigt dies auch selbst in Matthäus 28:18: „Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“

    Natürlich finden sich in der Bibel viele weitere solcher Texte, die diese einmalige Stellung Jesu Christi ebenfalls bestätigen, womit es also dazu keiner weiteren Beweise bedarf. Es ist auch nicht zielführend, über einzelne Worte zu debattieren, z. B., was es genau bedeutet, wenn man von der ganzen Habe spricht, ob die ganze Habe geteilt werden kann, oder wie dann das rechtlich aussehen mag, usw.

    Nun zum zweiten Hauptpunkt, Jesus als Austeiler geistiger und/oder buchstäblicher Speise. Die vielen Beispiele in der Bibel belegen eindeutig und zweifelsfrei, dass Jesus sowohl buchstäbliche Speise – Johannes 6:11: „Jesus aber nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten; desgleichen auch von den Fischen, soviel sie wollten.“ – austeilte,- als auch geistige. In Matthäus 4:4 sagte Jesus selbst diesbezüglich: „Es steht geschrieben (5.Mose 8,3): »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.«
    Diese geistige Speise konnte niemals jemand treffender vermitteln, als das Wort Gottes selbst (Joh. 1:1).

    Johannes 6:63: „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben;“ – Geistige Speise, oder Worte die zum Leben führen, wurden von Jesus klar und deutlich für jeden erkenntlich gemacht und von vielen Bibelschreibern sowohl im AT und im NT dargelegt. Somit ist es auch zweifelsfrei für jeden erkennbar, welcher der Austeiler der geistigen Speise ist.

    JA, JESUS IST DER TREUE UND VERSTÄNDIGE SKLAVE, DER ÜBER DIE GANZE HABE SEINES VATERS GESETZT WIRD UND AUCH DER, DER DIE GEISTIGE SPEISE AUSTEILT, sofern jemand mit diesen Worten seine Position oder Stellung beschreiben möchte, wobei dies meiner Einschätzung nach nicht vollständig treffend sein mag, in Anbetracht der Großartigkeit seines Opfers, welches er darbrachte.

    Beantwortet sich damit aber die Frage: Ist Jesus Christus „der treue und verständige Sklave“, von dem im Matthäusevangelium Kap. 24:45 die Rede ist?

    Dass Jesus die nach seinem Vater JHWH Gott höchste Stellung und Position im Himmel und auf der Erde innehat, ist gemäß der Heiligen Schrift somit deutlich zu erkennen, wie wir gesehen haben.

    Wieso bedarf es also einer neuerlichen Feststellung dieser ohnehin eindeutigen Tatsächlichkeit?

    Wollte Jesus, als er das Gleichnis in Mat. 24:45-51 darlegte, tatsächlich in bildhafter Erzählsprache nochmals sein Augenmerk darauf legen, was ohnehin auch im Klartext der Bibel zu lesen ist?

    Um dies alles richtig zu beurteilen ist es doch nur vernünftig, sich zu fragen, was wollte denn Jesus mit diesem Gleichnis seinen Zuhörern damals und in weiterer Folge uns, die wir über 1900 Jahre später leben, wirklich vermitteln.

    Dies können wir nur in Erfahrung bringen, wenn wir uns auch mit dem Kontext auseinandersetzen, in welchem Jesus diese Worte äußerte. Diesen Kontext zu beurteilen ist eigentlich nicht besonders schwierig.

    Nachdem Jesus die Äußerung von sich gab, dass der Tempel und die damit verbundenen herrlichen Bauwerke völlig zerstört werden würden, wurde von seinen Jüngern die Frage gestellt, wann dies denn sein sollte und gemäß Mat. 24:3 auch die Frage nach der Zeit der Ankunft Jesu und der Vollendung der Zeitalter. Auf genau diese Fragen antwortend, gab Jesus, wie wir alle wissen, in Form von Zeichen und Gleichnissen Auskunft an seine Jünger. Vieles davon betraf, wie wir heute wissen, die Zeit im ersten Jahrhundert, als die Römer Jerusalem einnahmen und den Tempel zerstörten. Doch verschiedene Aussprüche Jesu würden sich erst am Ende der Zeitalter, im Zusammenhang mit seinem Wiederkommen erfüllen.

    In Mat. 24 ab dem Vers 32 begann Jesus in Gleichnissen zu sprechen:

    In Vers 37 wird die Zeit seines Wiederkommens mit den Tagen Noahs verglichen, als die Menschen allgemein keine Notiz von der besonderen Zeit nahmen und von der Flut überrascht wurden;
    in den Versen 40-42 fordert Jesus zur Wachsamkeit auf, denn man wüsste nicht, wann er kommen würde,
    in den Versen 43-44 erkennt man auch den unberechenbaren Zeitpunkt, wie wenn sich ein Dieb ins Haus schleicht man überrascht sein würde, wenn man bei Jesu Wiederkunft nicht wachsam wäre.
    Im Kap. 25 ab Vers 1 und speziell im Vers 13 werden die 10 Jungfrauen beschrieben, wobei 5 auch nicht wachsam gewesen sind. Der biblische Kontext belegt, dass mit dem Bräutigam nur Jesus selbst gemeint sein kann.

    Behalten wir die ursprüngliche Ausgangssituation im Sinn! Die Frage war, wann würde Jesus wieder kommen. In o. a. Gleichnissen ist deutlich zu erkennen, dass Jesus, als er von dem Wiederkommen des Sohnes des Menschen sprach, sich selbst gemeint hat.

    Im Kap. 25 dem Vers 31 spricht Jesus auch von sich selbst, wenn er von einem Trennungswerk von Schafen und Böcken bildlich redet.

    Ich halte jetzt nochmals fest: In diesen fünf Gleichnissen, geht es für jeden eindeutig Erkennbar um die Beantwortung der Frage nach der Ankunft bzw. Wiederkunft Jesus und Jesus selbst bezog in diesen Gleichnissen sein Kommen auf sich selbst, auf seine eigene Person!

    Jetzt gilt es zu Beurteilen, worin der Sinn läge, wenn Jesus den Gleichnissen, die in der Reihenfolge der bisher Genannten, die dazwischen liegen, eine andere Grundbedeutung beimessen wollte? Warum sollte Jesus, der in ob genannten Gleichnissen auf das Merkmal besonderer Wachsamkeit aufmerksam machte, gedanklich von diesem Thema völlig abirren und auf einmal eine Erklärung liefern wollen, dass er von seinem Vater über seine ganze Habe gesetzt wurde und dass er von seinem Vater als Speiseausteiler eingesetzt wurde?

    Seht ihr denn nicht, dass solch eine Interpretation gedanklich gar nicht in den Kontext passt? Es geht hier nicht um das Thema, ob Jehova oder Jesus der Herr oder Hausherr ist.

    Es geht um den inhaltlichen Zusammenhang mit dem Thema der Zeit der Wiederkunft Jesu. Wie Christen damit umgehen sollten, wie sie dieses Kommen nie aus den Augen verlieren sollten, um christliche Verantwortung im Umgang mit Glaubensbrüdern, u.v.m.

    Die WTG nimmt für sich in Anspruch, der treue und verständige Sklave sein zu wollen. Mit Recht, kann man sagen, denn auch viele andere christliche Glaubensgemeinschaften und auch Einzelpersonen beziehen das Gleichnis aus Mat. 24:45 auf sich selbst.

    Wollte Jesus aber das Gleichnis nur auf sich selbst beziehen, hätte er mit Sicherheit den Verweis auf den bösen Sklaven weggelassen!

    Gemäß einer ähnlichen Rede sprach Jesus aber: „Jedem aber, dem viel gegeben ist – viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern. (Lukas 12:48) – siehe auch Lukas 12:41-48.

    In diesem Sinne gilt es auch in der Zeit vor dem Wiederkommen Jesu wachsam zu sein, um nicht vom verständigen zum bösen Sklaven zu werden!

    Jedenfalls sind das meine Gedanken und mein Verständnis zu dieser Thematik, wobei ich anders Denkende nicht kritisieren möchte, sondern nur einmal zum Nachdenken auffordere, ob sich dies nicht richtigerweise doch so verhält.

    Liebe Grüße

    Mani

  • edelmuth an Mani
    Juli 30, 2013

    Hallo Mani

    Deinen Beitrag zum Thema „Treuer und verständiger Sklave“ finde ich wirklich gut und erwägenswert.

    Du hast natürlich recht, dass Jesus nicht nur der (Ver-)Mittler der Erkenntnis sondern auch aufgrund seines Opfers der Mittler des Lebens ist, das ursprünglich vom Vater kommt, denn der Vater ist der Schöpfer und unser Lebensgeber. Die buchstäbliche wie auch geistige Speise gehört zum Leben, weil sie für unsere Weiterleben Bedingung sind.

    Allerdings tue ich mich schwer in Matthäus 24:45-47 die Beschreibung eines sowohl vertikalen (mehrere Personen von 33–1919 u.Z.) wie auch horizontalen (mehrere Personen gleichzeitig) Kollektives zu sehen, das über seine Gläubigen (im Auftrage des Herrn) gesetzt ist, denn wenn der Herr schon sagt, dass es (aus Erfahrung) nicht gut ist, wenn Menschen über Menschen herrschen, warum sollte er genau das in „seiner Organisation“ machen.

    Jesus ist kein Menschen (mehr), könnte man argumentieren, aber wie der Sklave von sich behauptet, würde Jesus ihn, das Kollektiv aus Menschen, (be-nutzen, um über Menschen zu herrschen, was auf den uns allen bekannten Widerspruch und zu die von Menschen gemachten Fehler führt.

    In Matthäus 24:45-47 und Matthäus 24:48-51 sehe ich lediglich die Beschreibung eines Grundsatzes als Gleichnis ausgeführt, denn schon die Teilung in den guten und den bösen Sklaven belegt, dass es sich nicht um einen (englisch: one), nämlich den in Matthäus 24:45-51 beschrieben Sklaven handeln kann.

    Außerdem macht die Ausgießung des Heiligen Geistes über die derzeit bestehende LK von 8 Personen für mich keinen Sinn, wenn dadurch wieder Menschen über Menschen zu ihrem Schaden herrschen und die Verantwortung für ihre Fehler und der daraus resultierenden Misere dem Herrn zugesprochen wird. Schon das ist ein unerträgliches Unrecht.

    Es macht auch keinen Sinn, Jehova um den Geist zu bitten, wenn nur die LK ihn in erforderlichem Maße erhalten kann. Wenn für den Vater nicht einmal die Taufe geschweige die Einnahme der Symbole für die Ausgießung des Geistes erforderlich ist, warum sollte er dann nicht auch uns durch eben diesen Geist leiten und unterstützen können.

    Jesus lehrte in Gleichnissen, damit wir den Sinn daraus verstehen und ihn situationsbezogen und eigenverantwortlich anwenden können. Das schließt den Gehorsam gegenüber einer von Menschen repräsentierten Organisation aus, denn zum Gehorchen brauche ich den Sinn nicht zu verstehen. Im Gegenteil, es bringt mich in schwere Gewissenskonflikte, wenn ich Anweisungen gehorchen soll, die im Widerspruch zu meinen durch die Bibel vermittelten Erkenntnissen stehen.

    Wenn Jesus unbestreitbar früher oder später vom Himmel über die Erde regieren wird und seine Diener im Sinne eines Leibes den Willen ihres Hauptes ausführen, gilt das bereits zu ihren Lebzeiten auf der Erde oder erst nach ihrer Verherrlichung im Himmel? Wenn diese prophezeite Struktur, durch die des Herrn Willen ausgeführt werden soll, bereits auf der Erde gilt, was müsste man dann von den Gliedern des Leibes erwarten können? Woran kann man sie dann erkennen, um ihnen die gebührende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen?

    Ede

  • Mani
    Juli 30, 2013

    Lieber Edelmuth!

    Ich zitiere Dich:

    „Allerdings tue ich mich schwer in Matthäus 24:45-47 die Beschreibung eines sowohl vertikalen (mehrere Personen von 33–1919 u.Z.) wie auch horizontalen (mehrere Personen gleichzeitig) Kollektives zu sehen, das über seine Gläubigen (im Auftrage des Herrn) gesetzt ist, denn wenn der Herr schon sagt, dass es (aus Erfahrung) nicht gut ist, wenn Menschen über Menschen herrschen, warum sollte er genau das in „seiner Organisation“ machen.“ Zitat Ende.

    Genau hier sehe ich das Mißverständnis. Es stimmt, dass der Mensch über den Menschen zum Schaden herrscht. Und die WTG bekräftigt dies auch durch eine Handlungsweise, die an den „bösen“ Sklaven aus Mat. 24:48-49 erinnert.

    Ich denke aber, dass Jesus auf keinen Fall die LK als besonderes Kollektiv im Sinn hatte, als er das Gleichnis äußerte. Auch wollte Jesus sicherlich nicht solch diktatorisch anmutende Strukturen schaffen. Auch ist es ja definitiv nicht als gesicherte, unwiderlegbare Tatsache zu werten, wenn sich die WTG in einer Rolle als einzige eingesetzte Organisation Gottes sieht. Das ist nichts anderes als eine bloße Behauptung von ihnen. Zwar stützen sie sich, von ihrem Verständnis her gesehen, berechtigter Weise auf dieses Gleichnis, um ihrer Verantwortung als treuer und verständiger Sklave, der sie ja sein wollen, nachzukommen. Ob sie allerdings als solcher befunden werden, wird sich für sie spätestens dann zeigen, wenn Jesus tatsächlich wiederkommt.

    Ein Fehler, der besonders uns hier bei BI leicht passiert, ist, dass wir, von unserem als ZJ geprägten Weltbild aus gesehen, es außer Acht lassen, dass es noch zahlreiche andere christliche Glaubensgemeinschaften gibt, andere Christen, für welche die Bibel ebenfalls geschrieben wurde und welche sie ebenfalls als Maßstab anwenden.

    Jesus setzte mit diesem Gleichnis ganz sicher nicht den Grundstein für Hierachien, welche sich zum Schaden für Untergebene erweisen sollten, sondern verwies auf die besondere Verantwortung des Hausknechtes über seine Mitknechte in Bezug auf christliche Fürsorge und Wachsamkeit und nannte gleichzeitig die Folgen für das Verwechseln von Pflichtausübung und Machtmißbrauch.

    Nochmals, die WTG sieht sich zwar in der Rolle des treuen und verständigen Sklaven, die vielen negativen Erfahrungen bezeugen das Gegenteil. Es gibt sicher bei anderen christlichen Gruppierungen ganz ähnliche Verhältnisse, deren Anführer die Schafe Jesu auch nicht auf die rechte Weise führen und leiten.

    In einem Lied heißt es: „Die Rechnung kommt immer“

    So wird zu seiner Zeit der treue und verständige Diener seines Herrn die Belohnung erhalten. Auch der Böse.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Birds
    Juli 30, 2013

    Liebe Geschwister,

    Zu diesem Punkt ist mir gerade etwas eingefallen.

    Die LK schreibt, das wir den Kanal ERKENNEN und ANERKENNEN müssen, weil von ihm das geistige wohl abhängt.

    In Joh 17:3 steht, das ewiges leben davon abhängt, das wir den Vater und den Sohn ERKENNEN.

    Wäre es Lebensnotwendig, den TUVK zu erkennen, hätte Johannes es niedergeschrieben. Jesus hätte es bestimmt zu Thomas gesagt, als er sagte, die die mich nicht sehen, haben es schwerer mich zu erkennen.
    Mir fiel gerade ein (und es lief mir kalt runter) das sie sich hier etwas anmaßen, was eigentlich NUR dem Vater und dem Sohn zusteht.

    LG
    Bird

  • edelmuth an bird
    Juli 30, 2013

    Hallo Tweedy-Bird

    Wäre der Sklave ein erforderliches Mittel zur Erlangung des ewigen Lebens, hätte Jehova dafür sorgen müssen, dass es ihn seit 33 u.Z. bis heute hätte durchgehend geben müssen, damit Gläubige ihn anerkennen und ihm folgen können. Hat Jehova aber nicht.

    Außerdem hätte Jehova wie im Fall seines Sohnes zu uns gesagt: „Dies ist mein treuer und verständiger Sklaven. Hört auf ihn“. Hat Jehova aber nicht.

    Außerdem hätte Jehova dafür sorgen müssen, dass der Sklave stets die göttliche Wahrheit, die nicht korrigiert werden kann, redet, damit SEIN heiliger Name unter den Menschen stets mit absoluter Wahrheit und Zuverlässigkeit in Verbindung gebracht wird. Jehova hat es nicht ohne Grund zugelassen, dass sich der Sklave irrt, damit wir alles anhand der Bibel auf Übereinstimmung mit SEINEM Wort überprüfen müssen, wenn wir allein Jehovas als oberste Autorität anbeten wollen.

    Ede

  • Birds
    Juli 30, 2013

    Genau so ist es denke ich Ede. Je mehr man über dieses Licht nachdenkt, desto angewidert ist man davon.

    Ich wünschte, alle Mitlesenden erkennen nun auf was für eine Stellung er sich da setzt. Schon alleine der Satz, die ganze Habe bedeutet „ALLES“ was Jesus hat plus die Macht.

    Es ist einfach nur schrecklich was hier vor sich geht. Aber es muss anscheinend so geschehen. Es gute daran, ist das sie die anderen gesalbten da nicht mit rein ziehen.

    Wieso meinst du das ich Konservativ bin.??? 🙂

    LG EDE
    Bird

  • edelmuth an bird
    Juli 30, 2013

    Hallo Bird

    Tweety ist ein Kanarienvogel und Sylvester ein Miezekater aus der gleichnamigen Komikserie. …..youtube.com/watch?v=mYhNljS5Sug oder…..youtube.com/watch?v=4yMvkDaSgx4

    Ede

  • Birds
    Juli 30, 2013

    🙂 🙂 🙂 🙂 peinlich. Ich habe es nur übersetzt!!!. Dabei habe ich keines Kind. Sollte es besser Wissen.

    LG
    Bird

    PS: Finde es gut, weil Humor gehört auch dazu…

  • Birds
    Juli 30, 2013

    Nachtrag: Es sollte heißen, ich habe ein kleines Kind. 🙂
    Diese automatischen Korrekturen machen mich noch fertig. 🙂

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Guten Morgen allerseits,

    mit Bezug zu den VORWORTEN Jesu in Luk. 12:22-31 (Versorgung mit Nahrung und Bekleidung) und Jesu Äußerungen in Luk. 12:32-40 (geistige Wachsamkeit und geistige Bedürfnisse) und der Frage des Petrus in Luk. 12:41 kann man berechtigterweise davon ausgehen,

    dass unser Herr Jesus mit seiner antwortenden Reaktion, aufgezeichnet in Luk. 12:42, gegenüber dem Petrus noch einmal auf seine Vorrede für ihn zur „buchstäbliche Nahrung“ in Luk. 12:22-31 und seine Vorworte für ihn zur geistigen Wachsamkeit in Luk. 12:32-40 Bezug genommen hat,

    und dabei dem Petrus sich selber als neue Zuständigkeitsperson Gottes für diese existenziellen Angelegenheiten aller seiner Jünger angedeutet hat,

    und zwar mit treuer und verständiger „VERWALTER“ bzw. „Sklave“ (lt. Luk. 12:43) als Amtstitel.

    Monate zuvor hatte ja der selbe Petrus bereits Folgendes bekannt,
    als Jesus ihn gemäß Matth. 16:15 fragte: „Ihr aber, was sagt ihr, wer ich sei?“

    Gemäß Matth. 16:16 antwortete Petrus bereits damals:
    „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“

    Als Petrus damals Monate später erneut eine Fragestellung von Jesus bekam, war Jesus vom „HERRN“, seinem himmlischen Vater, noch nicht als „sklavenartiger VERWALTER“ eingesetzt worden,

    und man darf berechtigterweise vermuten, dass diese Einsetzung nach seinem Opfertod und nach seiner Auferstehung im Jahr 33 u.Z. geschah,

    denn Jesu versicherte den elf Jüngern (inkl. Petrus) nach seiner Auferstehung grundsätzlich schon einmal „… alle Gewalt im Himmel und auf der Erde …“ zu haben und „… alle Tage bis
    an der Welt Ende BEI IHNEN zu sein …“ gemäß Matth. 28:16-20 (L+E).

    Petrus gegenüber hatte er entsprechend den noch unvollständigen heilsgeschichtlichen Realitäten beim Reden noch eine andere Zeitform gewählt, als er gemäß Luk. 12:42 sagte: „… den sein HERR über SEINE DIENERSCHAFT SETZEN WIRD, …“.

    Und tatsächlich zeigte er ihnen wie u.a. die Apostelgeschichte und die Apostelbriefe belegen,

    WIE ER von 33 u.Z bis 98 u.Z BEI IHNEN und allen NEUEN gegenwärtig war:

    als hilfreicher konzentrierter Versorger in ihren existentiellen Bedürfnissen nach Nahrung, Bekleidung, Obdach, Unterhalt und Auskommen und besonders auch mittels des heiligen Geistes für ihre geistigen Bedürfnisse und Interessen.

    Nur dadurch konnte das Zeugnis- und Lehrwerk bis 98 u.Z und von damals bis heute herauf in das Jahr 2013 funktionieren.

    Weder die Apostel noch heutige Zeugen Jehovas erhielten jemals einen solchen großen und wunderbaren Gesamtauftrag von Gott,

    den ja wirklich nur sein geliebter einziggezeugter Sohn mit seinen übernatürlichen Kräften und Mächten und Mithelfern meistern konnte und weiter meistert.

    Ehren und verherrlichen wir daher unseren Vater, JHWH, den, der das wahre Werden veranlasst hat und weiter veranlassen wird, unseren geliebten Schöpfer, und seinen Sohn, unseren geliebten Herrn Jesus,

    täglich für den Segen und Schutz, den wir immer wieder aufs Neue von ihnen erhalten und seien wir täglich dankbar,

    dass es unser Herr und unser Haupt Jesus höchstpersönlich ist,
    das und der uns existenziell und geistig liebevoll versorgt,

    und dass es nicht unvollkommene und sündhafte Menschen wie Zeugen Jehovas in Form ihrer Ältesten und LK-Führer sind,
    von denen wir existentiell abhängig sein müßten.

    Was die geistige Nahrung und die wahre Lehre betrifft, behaupten sie es ja erneut seit dem WT v. 15.07.2013, denn Zitat v. S. 20:

    „Weil von diesem Organ unsere geistige Gesundheit, unser gutes Verhältnis zu Jehova, abhängt (Mat. 4:4; Joh. 17:3)“

    und lt. Seite 23-24 werden sie es bis zum 29.09.2013 allen fast 8 Millionen Zeugen und Zeuginnen Jehovas weltweit klar zu machen versuchen,

    dass „Die Hausknechte auf alles angewiesen sind, womit sie dieser kollektive Sklave versorgt.“

    Mit diesen Äußerungen ehren sie sich nur selbst und erheben sich sogar über unseren Herrn Jesus und seinen großen und wunderbaren Gesamtauftrag,

    den sie leider offensichtlich noch nie wirklich vollständig verstanden haben.

    Erst wenn sie wieder alle Schritte zurück zu den wahren biblischen und christlichen Realitäten in das Vernünftige und Brüderliche finden,

    werde wir uns keine großen Sorgen mehr um die Zeugen Jehovas und ihre LK und ihre 111.000 Ältestenschaften machen müssen,

    denn allen Christen und ihnen bleibt folgender bibelgemßer „Spielraum“ unbenommen:

    01.) Der, gemäß Jesu Worten in Matth. 20:25-28 (NWÜ):

    „Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: „Ihr wißt, daß die Herrscher der Nationen den Herrn über sie speilen und die Großen Gewalt über sie ausüben.
    Unter euch ist es nicht so, sondern wer immer unter euch groß werden will, soll euer Diener sein, und wer immer unter euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein; geradeso wie der Menschensohn nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele zu geben.“

    Offensichtlich wollte 1919 die Bibelforschergruppe um Rutherford die größten, ersten und besten Christen sein, ohne dazu wirklich die bibelgemäßen Voraussetzungen zu haben, ebenso dann ab 1931 als Zeugen und Zeuginnen Jehovas bis heute 2013, und das haben sie auch für die nächsten Zeiten vor.

    Jesus und Jehova wissen genau, was dabei bisher positiv und negativ (Schuld und Sünde)war,

    schließlich wurden auf Grund der LK-Anleitungen neben vielen positiven Entwicklungen auch immer wieder viele Anhänger und Mitglieder und Mitmenschen in enorme Probleme und Schwierigkeiten verwickelt.

    Als Lektion bleibt über: die bibelgemäßen Voraussetzungen müssen vorhanden sein, wenn man im wahren Dienen groß und vorne und wahrhaftig mit dabei im Werk Gottes sein möchte!

    02.) Der, gemäß Jesu Worten in Matth. 13:51-52 (Luther), nach der Rede zum Weizen und Unkraut sagte Jesus:
    „Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen: Ja. Da sprach er: Darum, ein jeglicher Schriftgelehrter, der ein Jünger des Himmelreiches geworden ist, gleicht einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.“

    Die Lektion für heute: treue Christen dürfen aus ihrem Vorratsschatz nie etwas Unbiblisches hervorholen und müssen stets darauf achten, dass ihr Vorratsschatz nichts Verunreinigendes
    enthält.

    In Würdigung ihrer bisherigen positiven Arbeiten und Leistungen wünsche ich daher allen Zeugen und Zeuginnen Jehovas,

    dass sie über Reue und Besinnung einen reinen Vorratsschatz herstellen, damit 2013 und Folgejahre nur noch Wertvolles hervorgebracht wird,

    erst dann wird man sie wirklich anerkennen können und aushalten,

    mit freundlichen und lieben Grüßen in die ganze Runde,

    Hubert am 08.08.2013

  • Sascha
    Juli 30, 2013

    Liebe Geschwister,

    in den letzten Wochen gab es einige interessante Fragen, die hier auf BI diskutiert wurden. Zu einigen Punkten möchte ich mich gerne äußern. Anfangen möchte ich mit der Frage, wer der treue Sklave aus Matt. 24 ist. Neben den Gedanken, die ich hier schon einmal aus Jesaja zitiert hatte, möchte ich noch diesen Text anführen, der mich auch zu der Erkenntnis geführt hat, dass Jesus dort von sich selbst sprach.

    Phi 2:5 Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christo Jesu war, Phi 2:6 welcher, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein, Phi 2:7 sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist, Phi 2:8 und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam ward bis zum Tode, ja, zum Tode am Kreuze. Phi 2:9 Darum hat Gott ihn auch HOCH ERHOBEN und ihm einen Namen gegeben, der über jeden Namen ist,..“

    Dann gibt es noch eine Aussage von Petrus, die ganz interessant ist:

    1Pe 4:10 „Je nachdem ein jeder eine Gnadengabe empfangen hat, dienet einander damit als gute Verwalter der mancherlei Gnade Gottes.“

    Hier wird gesagt, dass wir Verwalter sein sollten, allerdings Verwalter der Gnade Gottes, die wir empfangen haben, nicht als Verwalter über die Habe Gottes.

    Einige meinen, dass die Bezeichnung „Knecht“ der Stellung Jesu nicht gerecht würde. Aber er selbst war offensichtlich nicht dieser Meinung, wenn wir davon ausgehen, dass die Worte des Paulus aufgrund der Führung des Heiligen Geistes aufgezeichnet wurden. Und in Jesaja wird Jesus mehrfach als Diener oder Knecht Gottes angekündigt:

    Jes 49:3 Und er sprach zu mir: Du bist mein Knecht, bist Israel, an dem ich mich verherrlichen werde. –

    Der Kontext zeigt, dass es hier um Jesus geht. Interessant ist, wie es dann weitergeht:

    Jes 49:6 ja, er spricht: Es ist zu gering, daß du mein Knecht seiest, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten von Israel zurückzubringen; ich habe dich auch zum Licht der Nationen gesetzt, um mein Heil zu sein bis an das Ende der Erde.“

    Jesus ist zwar der Knecht Gottes, aber der Vater hat ihn auch als Licht und Heil für die Nationen und die Erde eingesetzt. Es ist also kein Widerspruch, dass Jesus einerseits dieser treue Knecht aus Mat. 24 ist, und gleichzeitig unser Herr.

    Jesus hat sich bei seiner Rückkehr in den geistigen Bereich zur rechten Gottes gesetzt, wodurch ihm alle Gewalt gegeben wurde. Seitdem sorgt er dafür, dass jedem die „Speise zu rechten Zeit“ zugeteilt wird. Wenn er wiederkommt, wird gemäß der Offenbarung im Himmel folgendes gesagt:

    Off 11:15 „Und der siebte Engel posaunte: und es geschahen laute Stimmen in dem Himmel, welche sprachen: Das Reich der Welt unseres Herrn und seines Christus ist gekommen, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Off 11:16 Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen sitzen, fielen auf ihre Angesichter und beteten Gott an und sprachen: Off 11:17 Wir danken dir, Herr, Gott, Allmächtiger, der da ist und der da war, daß du angenommen hast deine große Macht und angetreten deine Herrschaft! Off 11:18 Und die Nationen sind zornig gewesen, und dein Zorn ist gekommen und die Zeit der Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, welche die Erde verderben.“

    Wenn ich diese Stelle lese, dann habe ich das Gefühl, dass hier beschrieben wird, dass unserem Herrn Jesus zwar schon vor langer Zeit alle Gewalt übertragen wurde, das ANTRETEN der Herrschaft aber noch in der Zukunft liegt. Die Zeit dazwischen würde ich mit den Worten von Petrus erklären:

    2Pe 3:7 „Die jetzigen Himmel aber und die Erde sind durch sein Wort aufbewahrt, für das Feuer behalten auf den Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen. 2Pe 3:8 Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, daß ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag. 2Pe 3:9 [Der] Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, daß irgend welche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen. 2Pe 3:10 Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brande werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden.“

    Uns mögen knapp 2000 Jahre lange vorkommen, aber Petrus erklärt hier, dass die himmlische Zeitrechnung eine andere ist. Hier bei komme ich noch auf einen Gedanken zu sprechen, der vor Kurzem auf der BI-Hauptseite diskutiert wurde. Bruder Mani hatte den Gedanken geäußert, dass die letzten Tage nach dem Tod Jesu angefangen haben. Dazu gibt es eine klare Aussage von Johannes:

    1Jo 2:18 „Kindlein, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen geworden; daher wissen wir, daß es die letzte Stunde ist.“

    Johannes hat seinen Brief im ersten Jahrhundert verfasst, und sagte, dass die letzte Stunde bereits angefangen hat. Hier kann man tatsächlich erkennen, ähnlich wie der Aussage Jesu in der Offenbarung („Ich komme eilends/bald…“), dass sich die göttlichen Zeitbegriffe nicht mit denen von Menschen vergleichen lassen. In Daniel und in der Offenbarung werden jeweils konkrete Tages-, Monats- oder Jahresangaben gemacht, und es bleibt abzuwarten, ob diese buchstäblich zu verstehen sind. Es könnte aber ein Unterschied zwischen der „letzten Stunde“ und der Zeit des endgültigen Endes bestehen. Eine Stunde hat 60 Minuten, also befindet man sich 59 Minuten lang in der letzten Stunde, bevor dann die letzte Minute angebrochen ist. Also habe ich bei der Diskussion zwischen Mani und Manfred das Gefühl gehabt, dass sie aneinander vorbeireden, und auf ihre Weise beide recht mit ihrer jeweiligen Ansicht haben. Bruder Alois hatte sich auch so ähnlich geäußert, wenn ich mich richtig erinnere.

    Zu dem Punkt, dass sich unsere Erkenntnis nicht in allen Punkten deckt, fällt mir immer nur ein, dass es eben nicht die Erkenntnis ist, die uns verbindet, sondern die Liebe. Es gibt also für uns keinen Grund, uns in Gruppen aufzuteilen, und daran zu zweifeln, ob Geschwister, die zu anderen Ergebnissen wie wir selbst kommen, überhaupt vom Heiligen Geist geleitet sein können. Wenn wir es dazu kommen lassen würden, gäbe es keinen Unterschied zu den Vertretern der WTG. Da glauben auch einige, dass sie besonders vom Heiligen Geist geleitet werden, und gestehen es anderen nicht zu, dass sie ebenfalls Anteil an diesem „Geist der Wahrheit“ haben.

    Dann hatte Ede geschrieben, dass wir in einem „Gewissenskonflikt“ wären wegen des Auftrags zu predigen. Diesen Konflikt kann ich nicht erkennen, zumindest verspüre ich ihn nicht an mir selbst. Natürlich ist mein Gewissen keine Richtschnur fü das Gewissen eines anderes. Aber Paulus sagte doch ganz klar:

    Eph 4:11 „Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten. Er gab Evangelisten, Hirten und Lehrer, Eph 4:12 damit sie die, die Gott geheiligt hat, zum Dienst ausrüsten und so der Leib des Christus aufgebaut wird…“

    Hieraus kann man ableiten, dass eben nicht alle Christen Evangelisten waren. Paulus hatte dafür einen besonderen Auftrag bekommen:

    1Ko 1:17 „Denn Christus hat MICH nicht ausgesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen; nicht in Redeweisheit, auf daß nicht das Kreuz Christi zunichte gemacht werde.“

    Die Mehrheit der damaligen Christen waren offensichtlich keine Evangelisten. Und Paulus war es auch, der zeigte, dass es eine Sache gibt, durch die wir alle gemäß dem Evangelium leben:

    1Ko 12:29 „Sind etwa alle Apostel? Alle Propheten? Alle Lehrer? Haben alle Wunderkräfte? 1Ko 12:30 Haben alle Gnadengaben der Heilungen? Reden alle in Sprachen? 1Ko 12:31 Legen alle aus? Eifert aber um die größeren Gnadengaben; und einen noch weit vortrefflicheren Weg zeige ich euch.“

    Danach spricht er von der Liebe:

    1Ko 13:8 „Die Liebe vergeht nimmer; seien es aber Prophezeiungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.“

    Das deckt sich komplett mit der Aussage Jesu, dass man seine Jünger an der Liebe erkennen würde, und nicht am Predigen oder am Lehren, nicht dadurch, dass sie alles gleich verstehen würden, auch nicht an einer künstlich geschaffenen Einheit im Denken. Nein, an der Liebe, womit ich dann wieder an dem Punkt angekommen bin, den ich gerade schon bezgl. des unterschiedlichen Verständnisses beschrieben habe.

    Wie Achim geschrieben hat, bringt der Alltag genug Möglichkeiten mit sich, um „Zeugnis abzulegen“. Meistens geschieht das nicht durch Worte, sondern durch Taten der Liebe, entsprechend den Worten von Johannes:

    1Jo 3:17 „Wer aber der Welt Güter hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm? 1Jo 3:18 Kinder, laßt uns nicht lieben mit Worten, noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit.“

    Die gute Botschaft wird verkündigt werden, sagte Jesus in Matt.24:14, aber es steht nicht dabei, WER die gute Botschaft verkündigt. Sind überhaupt Menschen damit gemeint? Wenn man Offenbarung 14 liest, könnte man auch zu anderen Schlüssen kommen:

    Off 14:6 „Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der das ewige Evangelium hatte, um es denen zu verkündigen, die auf der Erde ansässig sind, und jeder Nation und Stamm und Sprache und Volk, Off 14:7 indem er mit lauter Stimme sprach: Fürchtet Gott und gebet ihm Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde gemacht hat und das Meer und die Wasserquellen.“

    Vielleicht werden wir als Einzelen als eine Art Werkzeug gebraucht, um dem ein oder anderen beizustehen, ähnlich wie Paulus und Apollos, wobei der eine „gepflanzt“, und der andere „begossen“ hat. Aber das Predigen als allgemeine Verpflichtung jedes Christen hinzustellen, lässt sich biblisch nicht belegen. Natürlich drängt es aber jeden, der die Wahrheit erkennt, auch mit anderen darüber zu sprechen. Aber ich halte mich dabei an den Rat, den Petrus gegeben hat(und mir gefällt der Wortlaut der NEÜ hier besonders gut):

    1Pe 3:15 „Lasst Christus, den Herrn, die Mitte eures Lebens sein!‘ Und wenn man euch nach eurer Hoffnung fragt, seid immer zur Rechenschaft bereit.“

    Damit will ich es dann erst einmal für heute belassen. Der Kommentar ist ziemlich lang geworden, aber ich hatte einiges nachzuholen… 😉

    Liebe Grüße an alle Geschwister
    Sascha

  • Brigitte
    Juli 30, 2013

    Lieber Bruder W.F.

    auch ich möchte Dir recht herzlich für die Aufklärung der 4 WT Artikel danken, Du hast eine super Aufklärungsarbeit geleistet. Hoffentlich werden viele ZJ erkennen was für eine Familien zerstörerische und Irrlehren verbreitende Organisation das ist.
    Ich wünsche Dir den Segen unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes.

    Es grüsst Dich
    Brigitte

  • Hopefull
    Juli 30, 2013

    Lieber Br. W.F.

    vielen Dank für den 4.ten Artikel der WT-Reihe vom 15.07.2013. Also wenn Deine Punkte, die Zeugen, die hier mitlesen nicht zum aufwachen bringen, dann weiß ich auch nicht. Das müsste doch wirklich jeden zum Nachdenken bringen.

    Herzlichen Dank, hat mir sehr gut gefallen

    ich wünsche Dir Gottes reichsten Segen. Du hast wirklich schöne Gedanken.

    Liebe grüße Hope

  • Alois
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert

    Ich bin mir sehr sicher, dass Jesus dieser Sklave ist, den sein Herr Jehova über seine ganze Habe setzt, nachdem es der über die Erde eingesetzte Teufel recht schnell verbockt hat.

    Im Archiv findest Du auch Vorträge darüber, einer davon:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=677

    Liebe Grüße und Jehovas Segen
    Alois

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Danke lieber Alois und lieber Bruder W.F. für Eure ganz wichtigen Beiträge, und Danke lieber Edelmuth für Deine Worte vom 05.08.2013,

    ich habe vom 02.08.2013 bis 05.08.2013 nocheinmal Lukas 12:22-48 und Matthäus 24:29-51 in Verbindung mit meinen Überlegungen vom 01.08.2013

    und in Verbindung mit den vielen wichtigen Überlegungen und Hilfestellungen in den BI-Archiv-Beiträgen u.a. wiederum vom ganz lieben Bruder W.F. und weiteren lieben Mitbrüdern überprüft,

    und bin bis zum 03.08.2013 zum für mich erleichtenden und nun alles klar machenden Ergebnis inkl. den treffsicheren biblischen Beweisen gekommen,

    dass es wirklich nur unser geliebter HERR JESUS CHRISTUS sein kann,

    der von seinem Vater zum VERWALTER über SEINE Dienerschaft bzw. „Hausknechte“ eingesetzt wurde, um nicht nur für ihr tägliches Brot und Auskommen zu sorgen (hat sich von 29 u.Z bis heute 2013 erwiesen, Zeugen Jehovas und ihren Fühern wäre dies nie möglich gewesen),

    sondern ihnen auch besonders den unveränderlichen und sich auch weiterentwickelnden geistigen Speisevorrat zu geben (hat sich von 29 u.Z bis heute 2013 erwiesen, auch das war Zeugen jehovas nie möglich),

    wobei Jesus dies alles bis zu seinem Wiederkommen für alle Treuen, alle Kleinen und Großen, die Gottes Namen fürchten und die Auserwählten und Berufenen und Sklaven und Heiligen und die Personen, die zur großen Volksmenge gehören werden, sicherstellen und gewährleisten wird,

    um dann, wie IHR es Gott sei Dank schon seit längerer Zeit erkannt habt,

    nach seinem Wiederkommen von SEINEM himmlischen Vater über die GANZE HABE gesetzt zu werden,

    die er dann mit den Mitpriestern und Mitkönigen nur teilen wird.

    Diese können unmöglich über seine Habe gesetzt werden, weil sie ja nie ein Loskaufsopfer wie Jesus für die Menschheit erbracht haben und es für sie und die Gesalbten der Zeugen Jehovas viele weitere Ausschlussgründe gibt,

    ABER all diese Wahrheiten,

    haben die leitenden Brüder in der Weltzentrale,

    die Herren und Brüder Splane, Morris III, Sanderson, Jackson, Lett, Lösch und Pierce,

    und ihre tausenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Zweigbüros und in den über 111.000 örtlichen Versammlungen, ihre Ältesten und KA und BA, seit Jahrzehnten und ERNEUT mit dem neuen „DER WACHTTURM VERKÜNDIGT JEHOVAS KÖNIGREICH“ v. 15.07.2013

    nunmehr auf schockierende Weise vor JHWH, Jesus, Millionen Zeugen und Zeuginnen Jehovas und den nationalen Bevölkerungen und anderen christlichen Kirchen und Theologen VERWORFEN,

    was von JHWH und JESUS und allen Wahrheitssuchern und Treuen und Berufenen und Auserwählten und Sklaven und Kleinen und Großen, die Gottes Namen fürchten und Heiligen und treuen Engeln und Gottes heiligem Geist in angemessener Weise in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten beantwortet werden wird,

    denn die KATASTROPHEN IN DIE SICH DIE ZEUGEN JEHOVAS verwickelt haben,

    sind bis zum heutigen Tag OFFENBAR geworden

    und für sie alle erschallt in diesen heißen und schönen Sommertagen in Europa und auch weltweit die höchste ALARMSTUFE
    Gottes und Jesu

    gemäß Offb. 3:19-21,

    damit sich an diesem Volk und ihren Führern nicht Lukas 12:45-48
    und Matth. 24:48-51 erfüllt,

    daher sollten sie die 4 verunreinigenden Wachtturm-Artikel vom 15.07.2013 im September 2013 auf keinen Fall in den Versammlungen vorlesen lassen!

    Verbleibe mit den reichsten Segenswünschen
    an die treuen und verständigen Brüder von Bruder-Info
    und treuen und verständigen Mitschreiber und Mitschreiberinnen,
    die hier auf BI mithelfen,

    die biblischen Wahrheiten hochzuhalten und die damit verbundene Alarmsirene Gottes für Zeuginnen und Zeugen Jehovas erschallen zu lassen

    Hubert Hierländer und Familie am 06.08.2013

  • Alois
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert

    Ich freue mich besonders dass Du Dir die große Mühe gemacht hast das mit dem treuen und verständigen Sklaven genau zu prüfen. Denn wenn man sich tief in dieses Thema einarbeitet und der Geist unseres Vaters wirkt, kann man nur zu diesem Ergebnis kommen. Der Sklave (Einzahl) ist Jesus, aber die Sklaven (Mehrzahl) an anderer Stelle der Bibel, können auch wir alle sein.

    Das was die Organisation gemacht hat und immer dreister macht, ist dem Jesus das Königtum streitig zu machen. Jesus und seine Treuen werden immer mehr in die Ecke gedrängt und ausgeschlossen. Alles was bei den Zeugen Jehovas passiert, ist irgendwo in den Propheten vorhergesagt. Deshalb bin ich mir sicher, dass sich alles was sich am Volke Jehovas in der Neuzeit abspielt, bei den Zeugen Jehovas erfüllt.

    Da ich mir sicher bin, dass sich alles in unserer Zeit erfüllt, wird sich auch erfüllen, dass nur ein kleiner Rest durch Gnade errettet wird. Die große Mehrheit der Zeugen wird die Gnade nicht bekommen, da sie meinen sich die Rettung verdienen zu können und da sie sich auf die Organisation als Retter verlassen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Danke lieber Alois für Deine Reaktion v. 06.08.2013,

    denkst Du nicht, dass wir, die das Evangelium über unseren Herrn
    nun endlich vollständiger und klarer verstehen, in den kommenden Wochen und Zeiten nicht primär die Denkweise des Apostels Paulus gemäß Röm. 1:14-17 an den Tag legen sollten, wo er im Vers 14 betont (NWÜ):

    „Sowohl Griechen als auch Barbaren, sowohl Weisen als Unverständigen bin ich ein SCHULDNER …“ ?

    Wer sind heute die Griechen, Barbaren, Weisen und Unverständigen?

    Ich seh sieh nicht nur in meiner Nachbarschaft und in meiner Heimatversammlung, für all jene und die ich noch nicht genannt habe,

    bin ich seit dem 03.08.2013 als bibeltreuer Evangeliumsverkündiger nun vermehrt noch mehr zuständig und mitverantwortlich als bisher.

    Willst Du bremsen oder passiv bleiben oder siehst Du gemäß 1. Kor. 16:9 auch für Dich eine Tür zur Tätigkeit?

    Liebe Grüße
    Hubert am 06.08.2013

  • edelmuth an Hubert
    Juli 30, 2013

    Welche Tür zur Tätigkeit meinst du, verehrter Hubert.

    Gehst du von Haus zu Haus, nehmen dich die Hausbewohner als Zeuge Jehovas wahr. Dadurch verkündigst du immer wieder die Lehren der Zeugen Jehovas. Hast du die Gelegenheit Literatur abzugeben, wie willst du dem Interessierten deine anderslautende Überzeugung klar machen, denn du stehst nicht mehr hinter den Inhalten. Führst du jemanden zur Versammlung, so bringst du ihn in das geistige „Gefängnis“ dem du gerade entronnen bist und lädst ihm das Joch auf, das du selber nicht mehr tragen willst.

    Die Beiträge bei BI informieren Interessierte über Jehova und seinen Sohn und das Königreich, in dem Jesus als König regieren wird. Sie erklären ihnen unsere Hoffnung und unser glückliches Verhältnis zu unserem Vater und seinem Sohn. Auf der Basis dessen, was unsere Brüder einmal gelernt haben, wird ihnen gezeigt, was der Vater von ihnen möchte und welche Rolle sein Sohn und die Organisation in SEINEM Vorhaben spielen. Das ist eine anstrengende aber gerne gemachte Tätigkeit und gewährt sowohl Interessierte wie auch Brüder einen Einblick in eine Gemeinschaft gottsuchender Menschen.

    Wenn du für dich und andere eine Tätigkeit siehst, wie sieht sie aus?

    Ede

  • Achim
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert,
    es freut mich sehr, dass mir uns in diesem sehr zentralen Punkt einig sind:
    Jesus Christus ist der treue und verständige Sklave!

    Für mich als geschichtsinteressierten Menschen stand das nie ausser Frage, denn 1914 wurde kein Königreich im Himmel aufgerichtet also wurde 1919 keine Sklave eingesetzt.

    Du schreibst:
    „daher sollten sie die 4 verunreinigenden Wachtturm-Artikel vom 15.07.2013 im September 2013 auf keinen Fall in den Versammlungen vorlesen lassen!“

    Das würde leider gar nichts ändern, denn geschrieben und weltweit verteilt sind diese WT-Ausgaben ja bereits. Höchstens eine große Abbitte und Bekennen von Falschlehren würde noch etwas retten für die WTG – aber das ist nur eine theoretische Überlegung.Für die Realität gilt, das was Alois geschrieben hat:
    es wird nur ein kleiner Überrest gerettet.
    lieber Gruß
    Achim

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Danke lieber Achim v. 06.08.2013 und 02.08.2013,

    ich freue mich mit Dir und Alois und Edelmuth und Manfred und den Brüdern von BI und vielen anderen nun an Hand der biblischen Wahrheiten klar belegen und nachweisen zu können,

    wen unser Herr Jesus wirklich gemeint hat,als er bereits mehrere Monate vor seiner Ölbergrede (= Ölbergwahrheiten) Petrus bzw. seine Jünger gemäß Luk. 12:42 NWÜ fragte:

    „Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter (=JESUS), der verständige, den sein Herr (= JHWH)über seine Dienerschaft
    (= Apostel u. Christen und Christinnen) setzen wird,

    um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat (= Nahrung gemäß seinem Vorwort in Luk. 12:22-31 und geistige Speise u.a. gemäß seinem Vorwort in Luk. 12:32-40) zur rechten Zeit zu geben?“

    In Deinem Kommentar v. 02.08.2013 habe ich Deine Überlegungen und Fragestellungen im 2. Absatz nicht ganz verstanden bzw. nicht richtig nachvollziehen können, doch denek ich, dass wir darauf nicht mehr eingehen müssen.

    Wie Alois möchte ich auch Dich gerne fragen, ob Du in Verbindung mit Deiner bibeltreuen Erkenntnis gemäß 1. Kor. 16:9 für Dich eine Tür zur Tätigkeit siehst ?

    Liebe Grüße
    Hubert am 06.08.2013

  • Achim
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert,

    deine Frage möchte vorweg mit einem klaren JA beantworten.
    Seit ich erkannt habe, was mein Gott und mein Herr von mir wollen, bin ich dabei meine Talente aus dem Gleichnis Matthäus 25:14-30 zu gebrauchen und zu vermehren.
    Das äußert sich im freiwilligen ständigen Bibelstudium, im Zeugnisgeben bei jeder sich bietenden Gelegenheit, durch Kommentare bei BI und natürlich durch Taten der Nächstenliebe.
    Hätte mir jemand vor drei Jahren erzählt,was ich heute tun darf, dann hätte ich es nicht geglaubt.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Manfred an Hubert
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert,

    Vielen Dank dass Du uns das Ergebnis Deiner Nachforschungsarbeit mitgeteilt hast. Das Jesus der treue Verwalter ist, der von Jehova über seine ganze Habe gesetzt wird, erkennen leider nur die wenigsten. Da Du vor ein paar Tagen auch noch gedacht hast, dass es nicht Jesus sein könnte, würde mich interessieren, welcher Bibeltext Deine Meinung geändert hat.

    Es wäre nett, wenn Du uns diesen hier posten könntest, denn evt. werden es dann auch noch einige andere Schwestern und Brüder so sehen. Das wäre wirklich sehr interessant zu erfahren, welcher Bibeltext Dich genau zu dieser Meinungsänderung veranlasst hat.

    Schöne Grüße Manfred

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Hallo Manfred vom 06.08.2013,

    mir hat es geholfen, zuerst einmal der damaligen Situation gemäß Luk. 12:22–48 nachzugehen,

    in der Jesus mehrere Monate vor seiner ausführlichen Ölbergrede nach tröstenden Worten u.a. zum Thema „tägl. Brot und göttl. Rücksichtnahme auf menschliche Grundbedürfnisse (vgl. Luk. 12:22-31)“ und zum Thema „geistige Wachsamkeit (vgl. Luk. 12:32-40“

    auf eine Fragestellung von Petrus mit einer etwas rätselhaften Gegenfrage aber inkl. konkreter Wortwahl sowie anschließenden weiteren präzisen aber abwechslungsvollen Äußerungen reagierte.

    Nach Erfassung dieser „Wahrheitspunkte“ habe ich das getan,
    was ich im o.a. Kommentar v. 02.08.2013 20:05 Uhr geschildert habe:

    ich habe mich näher mit den LK-Aussagen im WT v. 15.07.2013
    und dann genauer mit den Einzelwörtern unseres Herrn Jesus in Luk. 42-48 befasst.

    Dabei wurde mir vorerst einmal klar, dass Jesus in Luk. 12:42 primär von buchstäblicher und nicht primär von geistiger Nahrung sprach,

    für die der neue erstmals erwähnte Verwalter Gottes für Gottes Dienerschaft zu sorgen hat.

    Nachdem dies ZJ unmöglich vom Jahr 29 bis 2013 erledigen konnten,
    konnte Jesus nur sich selber mit dem Verwalter gemeint haben
    (bedeutet im Vergleich zu den Versorgungsaussagen in Luk. 12:22-31 eine neue Rechtsqualität, weil nun durch einen Verwalter)

    und Jesus hat JHWH, seinen himmlischen Vater, dann im selben Atemzug zu Recht auch als seinen HERRN bezeichnet,

    was u.a. mit Offb. 11:15 übereinstimmt.

    Neben diesen offensichtlichen weiteren Wahrheitspunkten war in Luk. 12:43 die Frage zu klären,

    ob es neben dem Wiederkommen bzw. der Ankunft von Jesus auch noch ein königliches WIEDERKOMMEN = ANKUNFT von JHWH nach der großen Drangsal gibt,

    worüber u.a. wiederum Offb. 11:15-19 berichtet bzw. dies bestätigt.

    In Luk. 12:44 war dann noch das Thema „ganze Habe Gottes“ abzuklären,

    über die Jesus von Gott gesetzt wird, wobei mir weitere Bibelstellen dazu und treffsichere Überlegungen vom BI-Bruder W.F. dazu in seinen wertvollen Archiv-Artikeln geholfen haben.

    In Verbindung mit der biblischen Gesamtaussage ist es undenkbar, dass unvollkommene Jünger Jesu wie z.B. leitende Zeugen Jehovas
    in der LK über die „ganze Habe Gottes“ gesetzt werden können,

    nur Jesus kann als einziggezeugter Sohn Gottes und in Verbindung mit seinem Loskaufsopfer darauf überhaupt einen Anspruch haben und sonst kein Geschöpf im Himmel und auf der Erde,

    ein Wahrheitspunkt, der wie die anderen o.a. Wahrheitspunkte leider seit 94 Jahren von den Bibelforschern um Rutherford und ihren Nachfolgern, den Zeugen und Zeuginnen Jehovas, verworfen wurde und wird.

    Dann wurde in Verbindung mit Luk. 12:47 und Luk. 12:48 noch klar,
    dass Jesus ab Luk. 12:45 wieder auf seine Jünger als Sklaven (Mehrzahl) lt. Luk. 12:37 zurückkommt,

    auch wenn er zuerst in Luk. 12:45 in der Einzahl vom „Sklaven“ spricht, wo er sich nicht selber wie in Luk. 12: 43 gemeint haben kann.

    Untreue Jünger, die die biblischen Wahrheiten und die Liebe zum Herrn aufgeben oder verwerfen,

    werden in der Zeit des Endes zum „üblen Sklaven“,
    gegen den Jesus vorgehen wird gemäß Luk. 12:45-48,

    um seine treuen und vom üblen Sklaven geschlagenen Jünger zu beschützen und zu befreien.

    Offensichtlich sind wir Live weltweit gerade in solchen Abläufen
    und ihren Erfüllungen,

    weil die leitenden LK-Brüder die biblischen Wahrheitspunkte für die richtige Auslegung der Worte Jesu nach Jahrzehnten im WT v. 15.07.2013 erneut aufgegeben und verworfen haben,

    aber wahrscheinlich bis Sepetmber 2013 und in den Folgezeiten
    intern auf der Beibehaltung ihrer falschen Auslegungen bestehen werden,

    wodurch fast 8 Millionen Mitchristen und Mitchristinnen weiter
    irregeleitet und verunreinigt werden,

    soweit zu Deinem Anliegen lieber Manfred,

    bitte Info, falls ich noch Argumentationspunkte habe,
    die unzutreffend sind,

    liebe sportliche Grüße
    Hubert am 06.08.2013

  • edelmuth an Hubert
    Juli 30, 2013

    Guten Morgen Hubert

    Angeregt durch deinen Kommentar vom 6.8.2013 an Alois und deiner Frage nach einer Tür zur Tätigkeit in Verbindung mit der allen Zeugen Jehovas vertrauten Tätigkeit der Verkündigung der guten Botschaft möchte ich dich nach deiner Sichtweise in Bezug zu deiner persönlichen „Verpflichtung“ wie auch der gemeinschaftlichen Aufgabe des Predigtdienstes aller treuen Christen zur Erfüllung von Matthäus 28:19,20, Matthäus 24:14 und Römer 10:13,14 befragen, da die unverdiente Güte des Vaters, die zu ewigem Leben führt, niemals durch irgendwelche (Predigt-) Tätigkeit erkauft werden kann (Eph. 2:8-9; Römer 4:5; Römer 11:6) jedoch für Jesus und seine Jünger gleichsam eine lebenslange Verpflichtung war, für die sie sich haben ermorden lassen. Hierbei entsteht für die ganzherzigen Anwender des Wortes Gottes ein mehrfacher Gewissenskonflikt, der in der für sie sehr schweren Ausübung des Predigtdienstes liegt, da zwei sich augenscheinlich widersprechende Aussagen umgesetzt werden sollen.

    Wie siehst du die Lösung dieses Widerspruches?

    Ede

  • Manfred an Hubert
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert,

    vielen Dank, dass Du Dich so freimütig geäussert hast und die Schriftstellen genannt hast, die Dich in dem Glauben bestärkten, dass Jesus Christus der Treue und verständige Sklave (Verwalter) des Königreiches Gottes ist.

    Ich hoffe, dass dies noch viele Schwestern und Brüder erkennen und unserem Herrn Jesus Christus dadurch die Ehre zuteil werden lassen, die nur ihm gebührt und niemandem sonst. Kein Mensch war in der Lage den Kaufpreis für die gesamte Menschheit zu bezahlen.

    Dadurch das wir Jesus in seiner übergeordneten Stellung anerkennen und respektieren, zeigen wir dass er wirklich unser Herr ist und wir an ihn glauben in jeder Position, die sein Vater für ihn vorgesehen hat. Nur er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kommt zum Vater außer durch ihn.

    Liebe Grüße Manfred

  • Mani an Manfred
    Juli 30, 2013

    Lieber Manfred!

    Unser Bruder Hubert hat nun also aufgrund für ihn biblischer Beweislage die Erkenntnis erlangt, dass der treue und verständige Sklave nur Jesus Christus sein kann und belegt dies u. a. mit mir leider nicht nachvollziehbarer Logik mit Textstellen aus Lukas 12.

    Auch wenn ich gemäß diesem Thema anderer Meinung bin, welche zu diesem Thema jetzt nochmals anzuführen nicht meine Absicht ist, möchte ich trotzdem auf einen Punkt eingehen, welcher nicht einfach so im Raum stehen bleiben sollte.

    In Deinem Kommentar an Hubert vom 07. August 2013 um 07:38 schreibst Du:

    „Ich hoffe, dass dies noch viele Schwestern und Brüder erkennen und unserem Herrn Jesus Christus dadurch die Ehre zuteil werden lassen, die nur ihm gebührt und niemandem sonst. Kein Mensch war in der Lage den Kaufpreis für die gesamte Menschheit zu bezahlen.
    Dadurch das wir Jesus in seiner übergeordneten Stellung anerkennen und respektieren, zeigen wir dass er wirklich unser Herr ist und wir an ihn glauben in jeder Position, die sein Vater für ihn vorgesehen hat.“ Zitat Ende

    Durch diese Formulierung schreibst Du nichts anderes, als das, dass ALLE, die diese Erkenntnis, dass Jesus der treue und verständige Sklave ist, dass also all diejenigen, die dies nicht oder noch nicht erkannt haben, Jesus DADURCH nicht die Ehre lassen, die nur ihm gebührt. Du bringst damit auch zum Ausdruck, dass man Jesus in seiner übergeordneten Stellung nur dann anerkennt und respektiert, wenn man ihn also in der Position des treuen und verständigen Sklaven erkannt hat, in jener Position, die sein Vater für ihn vorgesehen hat.

    Ich möchte darauf verweisen, dass es keinesfalls als gesichert angesehen werden kann, noch kann man von biblischen Beweisen sprechen, wenn einige Wenige der Meinung sind, dass Jesus Christus der treue und verständige Sklave aus dem Gleichnis von Matthäus 24:45 ist.

    Noch weniger entspricht es den Tatsachen, dass man bei gegenteiliger Ansicht Jesus nicht die ihm gebührende Ehre zukommen läßt!

    Liebe Grüße

    Mani

  • edelmuth an Mani
    Juli 30, 2013

    Guten Abend Mani

    Offenbar bist du der Meinung, dass Jesus nicht der Treue und Verständige Sklave ist.

    Mich würde deine Meinung bzw. Begründung dazu interessieren.

    Ede

  • B.
    Juli 30, 2013

    Guten Abend,

    in Markus 13:32-37, der Parallelstelle, geht es einfach um die Wachsamkeit der Einzelnen. Somit gilt es für alle, die zu Jesus Christus gehören:

    „32 Von jenem Tag oder der Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel im Himmel noch der Sohn, sondern [nur] der Vater. 33 Haltet ständig Ausschau, bleibt wach, denn ihr wißt nicht, wann die bestimmte Zeit da ist. 34 Es ist wie ein Mensch, der, als er außer Landes reiste, sein Haus verließ und seinen Sklaven Vollmacht gab, einem jeden seine Arbeit, und dem Türhüter gebot, wachsam zu sein. 35 Wacht also beharrlich, denn ihr wißt nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob spät am Tag oder um Mitternacht oder beim Hahnenschrei oder frühmorgens, 36 damit er euch, wenn er plötzlich eintrifft, nicht schlafend finde. 37 Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wacht beständig.“

    Grüße,

    B.

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Hallo „Mani“ vom 07.08.2013,

    auch mich würde Deine Sichtweise und ihre biblischen Stützpunkte interessieren,

    also Dein dzt. Verständnis in dieser uralten theologischen Frage und Wortwahl unseres Herrn,

    um zu sehen, ob Dein Verständnis in Verbindung mit den biblischen Wahrheitspunkten und der biblischen Gesamtaussage zutreffend oder unzutreffend ist.

    Außerdem frage ich mich, was bei meiner Argumentation und Logik
    für Dich nicht nachvollziehbar ist,

    kann ja sein, dass Du Unzutreffendes herausfindest, dann sprich es bitte, wie bereits erwünscht, an,

    denn besonders „wir wenigen, die diese Erkenntnis gewonnen haben“,

    legen Wert auf „Hieb- und Stichfestigkeit“ der Erkenntnis,

    die sehr wohl die Ehre und den Ehrenplatz Jesu zur Rechten seines himmlischen Vaters in großem Ausmaß vervollständigt,

    und ich ersuche neben Dir alle MitleserInnen und MitschreiberInnen noch einmal um Hinweise zu allem Unzutreffenden,

    aber auch um möglichst viele weitere Hinweise und biblische Anhaltspunkte,

    die die Identifikation unseres Herrn Jesus im „Verwalter“ bzw. in Verbindung mit der „ganzen Habe“

    stützen und befestigen,

    liebe Grüße

    Hubert am 07.08.2013

  • Alois
    Juli 30, 2013

    Lieber Mani

    vermutlich hast Du Dich noch nicht ganz intensiv mit diesem Thema befasst. Für mich steht schon über 40 Jahre fest, dass Jesus damit gemeint ist. In der Zwischenzeit habe ich die Bibel wiederholt durchgelesen und es kamen viel Aussagen zusammen, die diese Ansicht dass der Sklave (in Einzahl) Jesus ist. Wir alle können aber Sklaven Jesu werden indem wir den Willen Jehovas tun.

    Ein Beispiel von vielen:

    Suchen wir mal in der Bibel wem die „ganze Habe“ gehört, denn dann wissen wir auch wer der Herr ist.

    In Hebr. 2 ab Vers 5 steht: (Neue Welt Übersetzung)

    5 Denn nicht Engeln hat er die künftige bewohnte Erde unterworfen, von der wir reden. 6 Aber ein gewisser Zeuge hat irgendwo bezeugt, indem er sagt: „Was ist [der] Mensch, daß du seiner gedenkst, oder [der] Menschensohn, daß du für ihn sorgst? 7 Du hast ihn ein wenig unter Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn über die Werke deiner Hände gesetzt. 8 Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen.“ Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

    In Vers 8 kommt klar zum Ausdruck dass Gott Jesus alles unterworfen hat. Jesus alles unterwerfen ist dasselbe wie ihn über die Habe zu setzen.

    Im Vers 7 steht dass Gott Jesus, als er auf der Erde war, ein wenig unter die Engel erniedrigt hat, aber dann Jesus über die Werke der Hände Gottes gesetzt hat. Die Werke der Hände Gottes ist die Habe Gottes. Denn Gott gehört alles.

    In der Elberfelder steht in Vers 7:
    Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt [und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände];

    In Matthäus steht: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    In Hebräer steht: ihn gesetzt über die Werke deiner Hände.

    Das ist doch dasselbe, oder nicht?

    Ich stehe auf dem Standpunkt, dass es zu wichtigen Auslegungen meist eine Geschichte im AT gibt. Die gibt es auch in diesem Falle tatsächlich:

    Da gab es die Geschichte mit Joseph in Ägypten.

    In 1. Mose 41 ab Vers 41 steht:
    41 Und der Pharao sprach zu Joseph: Siehe, ich habe dich über das ganze Land Ägypten gesetzt.
    42 und der Pharao nahm seinen Siegelring von seiner Hand und tat ihn an die Hand Josephs, und er kleidete ihn in Kleider von Byssus und legte die goldene Kette um seinen Hals.
    43 Und er ließ ihn auf dem zweiten Wagen fahren, den er hatte, und man rief vor ihm her: Werfet euch nieder! -Und er setzte ihn über das ganze Land Ägypten.
    44 Und der Pharao sprach zu Joseph: Ich bin der Pharao, und ohne dich soll kein Mensch seine Hand oder seinen Fuß aufheben im ganzen Lande Ägypten.

    Ist die Geschichte mit Joseph und dem Pharao nicht genau dasselbe? Auch Pharao hat Josef über seine ganze Habe gesetzt und Joseph hat dann zur rechten Zeit sein damals noch kleines Volk Israel Speise gegeben, sonst wären sie verhungert. Über dem Pharao gab es niemanden, er war im Reiche Ägyptens der Höchste. Somit kann mit dem Pharao nicht Jesus gemeint sein, denn er ist nicht der Höchste. Es ist möglicherweise kein Zufall, dass Joseph auch 30 Jahre alt war als er vor dem Pharao stand, wie Jesus als er getauft wurde.

    Psalm 105 Vers 21 und 22 nimmt auch Bezug auf Joseph:
    Der König (Pharao) sandte hin und ließ ihn los, der Herrscher über Völker, und befreite ihn;
    er setzte ihn zum Herrn über sein Haus, und zum Herrscher über all sein Besitztum,

    (d.h. über seine ganze Habe)

    Liebe Grüße
    Alois

  • Achim
    Juli 30, 2013

    Lieber Mani,

    du schreibst:
    „Durch diese Formulierung schreibst Du nichts anderes, als das, dass ALLE, die diese Erkenntnis, dass Jesus der treue und verständige Sklave ist, dass also all diejenigen, die dies nicht oder noch nicht erkannt haben, Jesus DADURCH nicht die Ehre lassen, die nur ihm gebührt. Du bringst damit auch zum Ausdruck, dass man Jesus in seiner übergeordneten Stellung nur dann anerkennt und respektiert, wenn man ihn also in der Position des treuen und verständigen Sklaven erkannt hat, in jener Position, die sein Vater für ihn vorgesehen hat.
    Zitat Ende
    Der treue und verständige Sklave sorgt für die geistige Speise.
    Wer also ausser Jesus Christus soll das bitte tun? Der WTG-Sklave etwa? Wenn wir also Jesu übergeordnete Position anerkennen, dann tun wir das einzig richtige.
    Nach meinem Empfinden suchst du Fehler wo keine sind und wenn du
    „Manfred“ liest, dann findest du immer welche; vielleicht sollte er mal unter einem neuen Pseudonym schreiben, dann würdest du nichts zu kritisieren haben.Die Pharisäer haben den Zehnten vom Kümmel und vom Dill gegeben….wir müssen aufpassen, dass uns das nicht passiert und wir überkritisch werden.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Mani an Achim
    Juli 30, 2013

    Lieber Bruder!

    Ja, ich bin kritisch, wenn es um Äußerungen geht, die nicht biblisch belegt werden können und die dazu führen können, dass bei manchen Brüdern vielleicht ein schlechtes Gewissen hervorgerufen wird. Solche Aussprüche sind mir nur zu gut von meiner Zeit als Zeuge Jehovas in Erinnerung. Wenn also Bruder Manfred in seinem Kommentar feststellt, dass man Ehre im Besonderen Jesus zuteil werden läßt, wenn man ihn als treuen und verständigen Sklaven erkannt hat, dann bedeutet es doch nichts anderes, dass jene, die diese Erkenntnis nicht erlangten, diese Ehre für Jesus nicht aufbringen. Damit fühle ich mich persönlich angesprochen, aber auch alle anderen, welche dies genau so auch verstanden haben. In dieser Hinsicht ist also meine Kritik zu Recht erfolgt, ganz egal, wer nun der Kommentarschreiber war.

    Oder bist Du etwa auch der Ansicht, dass mein andersgeartetes Bibelverständnis bedeutet, dass ich Jesus nicht die notwendige Ehre gebe. Wenn ja, versuche es doch mal biblisch zu erklären. Und erkläre mir bei dieser Gelegenheit auch bitte den Grund, was dies alles mit Fehler suchen zu tun hat!

    Liebe Grüße

    Mani

  • Manfred an Mani
    Juli 30, 2013

    Lieber Mani,

    Nachdem ich Deinen ersten Kommentar an mich gelesen hatte, hatte ich genau den gleichen Eindruck, den auch Achim Dir geschildert hatte. Ich habe ihn im übrigen nicht dazu animiert Dir dies zu schreiben, falls Du das denken solltest. Ich wollte es dabei belassen, weil ich auch gehofft hatte, dass es Dir auffällt und es damit erledigt wäre. Doch ich sollte mich täuschen, denn nun hast Du an ihn geschrieben:

    Ja, ich bin kritisch, wenn es um Äußerungen geht, die nicht biblisch belegt werden können und die dazu führen können, dass bei manchen Brüdern vielleicht ein schlechtes Gewissen hervorgerufen wird.

    Habe ich dazu aufgerufen es sei ein Pflicht so viel wie möglich von Haus zu Haus zu gehen und zu predigen oder ähnliches, wie es die Gesellschaft macht wenn sie einem ein schlechtes Gewissen einredet? Weil damit ihr eigenen Ziele verfolgt werden sollen? Nein, das habe ich nicht, ich sagte lediglich dass wir Jesus die Ehre geben sollen, den genauen Wortlaut füge ich unten noch mal ein.

    Jesus hat in Mat. 5:27-30 folgendes gesagt:
    27 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen.
    28 Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen.
    29 Wenn aber dein rechtes Auge dir Anlass zur Sünde gibt, so reiß es aus und wirf es von dir! Denn es ist dir besser, dass eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
    30 Und wenn deine rechte Hand dir Anlass zur Sünde gibt, so hau sie ab und wirf sie von dir! Denn es ist dir besser, dass eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.

    Jesus sagte, dass man ein Glied das einen zur Sünde Anlass gibt abhauen sollte, damit man wenigstens ins Königreich eingehen kann. Und Du wirfst mir vor anderen Brüdern ein schlechtes Gewissen einzureden, wenn sie nicht Christus ehren? Oder lies diese Begebenheit:

    2. Sam. 6:3-7
    3 Und sie stellten die Lade Gottes auf einen neuen Wagen. So brachte man sie aus dem Haus Abinadabs, das auf dem Hügel war. Usa aber und Achjo, die Söhne Abinadabs, führten den neuen Wagen.
    4 Und sie trugen sie aus dem Haus Abinadabs weg, das auf dem Hügel war; Usa ging neben der Lade Gottes, während Achjo vor der Lade herging.
    5 Und David und das ganze Haus Israel tanzten vor dem HERRN mit allerlei Instrumenten aus Wacholderhölzern, mit Zithern und mit Harfen und mit Tamburinen und mit Rasseln und mit Zimbeln.
    6 Und als sie zur Tenne Nachons kamen, da streckte Usa seine Hand nach der Lade Gottes aus und fasste sie an, denn die Rinder hatten sich losgerissen.
    7 Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Usa, und Gott schlug ihn dort wegen der Unehrerbietigkeit. Und er starb dort bei der Lade Gottes.

    Usa hatte es nur gut gemeint, weil er verhindern wollte, dass die Bundeslade auf den Boden fiel. Trotzdem entbrannte der Zorn Gottes gegen ihn, weil er nicht die Befugnis hatte, diese Lade anzufassen.

    Nun lies bitte noch diesen Text:
    Mat. 24:48-51
    48 Wenn aber jener als böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt auf sich warten,
    49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und isst und trinkt mit den Betrunkenen,
    50 so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
    51 und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil festsetzen bei den Heuchlern; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

    Hast Du Dir mal Gedanken darüber gemacht, dass dieser böse Knecht auch deshalb böse ist, weil er die Position unseres Herrn Jesus Christus vereinnahmt hat und sich so Gott gleich gemacht hat, denn auch Jesus ist ein Gott, weil er der Sohn Gottes ist. Somit besteht auch die Möglichkeit, dass dieser Böse Knecht genau deshalb in Stücke gehauen wird, weil er den Sohn Gottes von seinem angestammten Platz verdrängen wollte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass genau das der LK passieren wird.

    In Anbetracht der vorangegangenen Bibeltexte: Was wäre ich für ein Bruder, wenn ich diese Gefahr sehe und meine anderen Brüder nicht davor warnen würde?
    Wenn Du deshalb auf mich sauer bist, weil ich Dich vor einer möglichen Gefahr warne, dann nehme ich das in Kauf. Das ist sogar biblisch, denn es heißt in:

    Hes. 3:18-21
    18 Wenn ich zu dem Gottlosen spreche: „Du musst sterben!“ und du hast ihn nicht gewarnt und hast nicht geredet, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Weg zu warnen, um ihn am Leben zu erhalten, dann wird er, der Gottlose, um seiner Schuld willen sterben, aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern.
    19 Du aber, wenn du den Gottlosen gewarnt hast und er ist von seiner Gottlosigkeit und von seinem gottlosen Weg nicht umgekehrt, dann wird er um seiner Schuld willen sterben, du aber hast deine Seele gerettet.
    20 Und wenn ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und Unrecht tut und ich einen Anstoß vor ihn lege, dann wird er sterben. Wenn du ihn nicht gewarnt hast, wird er um seiner Sünde willen sterben, und an seine gerechten Taten6, die er getan hat, wird man nicht mehr denken; aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern.
    21 Du aber, wenn du ihn, den Gerechten, gewarnt hast, damit der Gerechte nicht sündige, und er hat nicht gesündigt, so wird er leben7, weil er sich hat warnen lassen; du aber, du hast deine Seele gerettet.

    Das war jetzt von mir eine klare Aussage und zu dieser stehe ich auch. Doch in meinem vorherigen Kommentar habe ich es nicht so geschrieben, sondern Du hast mir diese Worte in den Mund gelegt.
    Hier mein Zitat:
    Ich hoffe, dass dies noch viele Schwestern und Brüder erkennen und unserem Herrn Jesus Christus dadurch die Ehre zuteil werden lassen, die nur ihm gebührt und niemandem sonst. Kein Mensch war in der Lage den Kaufpreis für die gesamte Menschheit zu bezahlen.
    Dadurch das wir Jesus in seiner übergeordneten Stellung anerkennen und respektieren, zeigen wir dass er wirklich unser Herr ist und wir an ihn glauben in jeder Position, die sein Vater für ihn vorgesehen hat. Nur er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kommt zum Vater außer durch ihn.

    Dazu eine Veranschaulichung, damit Du verstehst was ich meine: Angenommen Deine Frau schenkt Dir eine rote und eine blaue Krawatte. Am Samstag Abend wollt ihr zusammen essen gehen und diese Gelegenheit möchtest Du nutzen um Deiner Frau zu zeigen, wie gut dir ihr Geschenk gefallen hat. Also ziehst Du die rote Krawatte an und zeigst Dich Deiner Frau.

    Die Antwort Deiner Frau: Die blaue Krawatte hat Dir wohl nicht gefallen, oder?
    Dir ist wahrscheinlich klar, dass Du die gleiche Antwort erhalten hättest, wenn Du die blaue Krawatte angezogen hättest.
    Sie hätte dann gelautet: Die rote Krawatte hat Dir wohl nicht gefallen, oder?

    Mit anderen Worten, Du hättest ihr es nie Recht machen können.

    Weil ich also geschrieben hatte, dass man Jesus ehrt, wenn man ihn in jeder Position anerkennt hast Du behauptet, dass ich gemeint hätte, alle die das nicht anerkennen, ehren Christus nicht. Das ist das rote und blaue Krawatten Prinzip. Tatsächlich habe ich es so gemeint gehabt:

    Als ich meinen Kommentar geschrieben hatte, hatte ich vornehmlich die Schwestern und Brüdern im Sinn, die jetzt bald in der Versammlung das neue hellere Licht betrachten, dass nur die 8 Brüder der LK der Treue und verständige Sklave sind. Würden sie es doch nur erkennen können, dass es nicht diese 8 Menschen sein können. Denn diese 8 sind die blinden Leiter und wer einem blinden Leiter folgt, fällt auch in die Grube.
    Dann hatte ich noch dies geschrieben: Dadurch das wir Jesus in seiner übergeordneten Stellung anerkennen und respektieren, zeigen wir dass er wirklich unser Herr ist und wir an ihn glauben in jeder Position, die sein Vater für ihn vorgesehen hat.

    Du hast daraus gemacht ich zitiere Dich: dass man Jesus in seiner übergeordneten Stellung nur dann anerkennt und respektiert, wenn man ihn also in der Position des treuen und verständigen Sklaven erkannt hat, in jener Position, die sein Vater für ihn vorgesehen hat.

    Du hast mein benutztes Wort „jeder“ in ein anderes verändert und zwar in „jener“. Vielleicht fällt es nicht jedem auf, mir ist es sofort aufgefallen. Denn mit dem Wort „jener Position“ konntest Du nun zeigen, dass man unbedingt Jesus in der Rolle des Treuen und verständigen Sklaven anerkennen muss und ich somit unterstelle, dass jeder der dies nicht tut, Jesus nicht ehren würde.

    Doch gemeint und geschrieben habe ich, dass wir Jesus in „jeder“ Position anerkennen sollte und dazu gehören weit mehr. Das er unser einzigster Retter ist, der Messias, der Sohn Gottes, Unser König, Unser Priester und auch der Treue Verwalter des Königreiches und vielleicht noch einige mehr.

    Auch wenn mein erster Kommentar nicht dazu gedacht war, jemandem ein schlechtes Gewissen einzureden, so habe ich diesen Kommentar nun dazu genutzt, explizit vor der Gefahr zu warnen, sich oder einen anderen Menschen in der Rolle des Treuen und verständigen Sklaven zu sehen.

    Wenn ich mit meiner Behauptung unrecht habe passiert gar nichts. Sollte ich jedoch Recht gehabt haben, könnte die Warnung dazu führen, jemandes Leben zu retten.

    Auf der Hauptseite hast Du mich noch an Deinen Kommentar erinnert. Ich habe ihn zwar gelesen, werde ihn aber nicht beantworten. Seit über eine Woche verbringe ich den Großteil meiner Zeit auf der Landstraße und im Krankenhaus. Außerdem habe ich da schwerwiegende Entscheidungen zu treffen, bzw. meinem Sohn mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Das sind die schwierigsten Entscheidungen meines Lebens, da diese sich nicht auf mich auswirken werden, sondern auf meinen Sohn. Wenn ich ihm zu einer falschen Therapie rate, muss er es sein Leben lang ausbaden und im Moment sind die Wahlmöglichkeiten von: Schlimm / Schlimmer / am Schlimmsten.
    Doch ich weiß nicht welche Therapie die am wenigsten Schlimmsten Auswirkungen haben wird und das macht es sehr schwer.

    Ob Du mir also glaubst, dass die große Drangsal und die Zeit des Endes von der Daniel gesprochen hat nicht im Jahre 70 u.Z. gewesen ist, ist für mich im Moment nicht relevant. Ich hatte Dir meine Argumente dazu genannt und wäre nie auf die Idee gekommen, dass Du behaupten könntest, das Buch Daniel sei schon 70 u.Z. entschlüsselt worden. Wenn es so wäre, wie Du es sagst, dann müsstest Du mir die 4 Tiere aus Dan. 7 und den Nord- und den Südkönig benennen können. Es müsste somit schon seit 70. u.Z. klar sein um wen es sich handelt.
    Außerdem wenn sich alle Zeichen für die Zeit des Endes nur an Jerusalem erfüllt haben, dann gibt es keine Hinweise mehr für die Personen, die kurz vor der Wiederkunft Christi am Leben sind. Wieso sollten die wachsam sein und die Zeichen erkennen, wenn es nichts mehr zu erfüllen gibt, weil alles schon passiert war? Dies nur noch mal als Denkanstoss.
    Ich stelle jedenfalls fest, dass Deine und meine Logik sehr weit voneinander abweichen und wohl nicht kompatibel zueinander sind. Zur Zeit möchte ich mich wenn es die Zeit erlaubt mit meinen persönlichen Studien beschäftigen, denn ich habe auch einige Fragen die mich brennend interessieren und ich diese anhand der Bibel beantworten möchte.

    Liebe Grüße Manfred

  • Achim
    Juli 30, 2013

    Lieber Mani,

    zuallererst möchte ich dir versichern , dass ich dich als Bruder
    im Herrn schätze. Du bist bei den Zeugen ausgetreten, das respektiere ich sehr und finde ich gut.
    Wenn du in deiner Zeugenzeit wie ich ein Dienstamt vielleicht sogar als Ältester bekleidet hast, dann weisst du, dass man bei Besprechungen immer einer Meinung war. Das wurde solange hingebogen, bis auch der letzte überzeugt war. Daran erinnern mich deine Kommentare machmal. Auch Ray Franz berichtet von LK- Sitzungen, wo ma immer sofort wusste, wenn „A“ eine gewisse Meinung hatte, dann war „B“ ganz sicher dagegen.
    Ich schätze hier die Vielfalt und freie Meinungsäußerung. Ich lasse jedem seine Meinung und erwarte dasselbe von anderen.Und von den Lesern erwarte ich so viel Standfestigkeit, nicht umzufallen, wenn sie mehrere verschiedene Standpunkte lesen.

    Zum Thema „Wertschätzung für Jesus“ glaube ich, dass heute überhaupt niemand die volle Wertschätzung für das was unseren Herrn ausmacht, aufbringen kann. Deshalb ist es müßig, ob jemand gegenüber einem anderen einen kleinen Vorsprung hat oder nicht. Das ist nicht zielführend und nicht wichtig.
    Ich glaube, dass du unseren Herrn liebst und wertschätzt, auch wenn du eine andere Meinung über seine Stellung als tuvS haben magst wie andere hier oder auch ich. Der Apostel Paulus hat in 1.Kor.16:22 geschrieben:
    <strong<Wer den Herrn nicht liebt, der sei verflucht.Unser Herr komme bald!
    und nur dass ist entscheidend.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Mani an Manfred
    Juli 30, 2013

    Lieber Manfred!

    Wie gewohnt, schreibst Du viel und vermeidest es geschickt, auf das Konkrete einzugehen.

    Deshalb nochmals Dein ursprünglicher Wortlaut:

    „vielen Dank, dass Du Dich so freimütig geäussert hast und die Schriftstellen genannt hast, die Dich in dem Glauben bestärkten, dass Jesus Christus der Treue und verständige Sklave (Verwalter) des Königreiches Gottes ist.
    Ich hoffe, dass dies noch viele Schwestern und Brüder erkennen und unserem Herrn Jesus Christus dadurch die Ehre zuteil werden lassen, die nur ihm gebührt und niemandem sonst. Kein Mensch war in der Lage den Kaufpreis für die gesamte Menschheit zu bezahlen.“

    Hast Du nicht bemerkt, dass Du das Wort DADURCH gebraucht hast! Worauf beziehst Du denn dieses Wort, wenn nicht auf den unmittelbar vorherigen Satz?

    Liebe Grüße
    Mani

  • Mani an Achim
    Juli 30, 2013

    Lieber Achim!

    Du hast mir geschrieben:

    „Zum Thema “Wertschätzung für Jesus” glaube ich, dass heute überhaupt niemand die volle Wertschätzung für das was unseren Herrn ausmacht, aufbringen kann.“ … und dann weiter, dass es schlussendlich nur darauf ankommt, Liebe gegenüber Jesus zu bekunden.

    Dieser Meinung bin ich auch.

    Das Hören von Formulierungen wie z. B. „Du musst Wertschätzung haben, Ehre erweisen, Respekt zollen, dich unterordnen, usw.“ löst unter Zwang immer einen gewissen Druck aus, negative Gefühlszustände sind meist die Folge. Wir kennen das aus der Belehrung in der Versammlungszusammenkunft.

    Wenn aber Liebe das Motiv unseres Handeln ist, dann sind solche oben genannten Anregungen nicht mehr von nöten, denn Wertschätzung und Ehre kommt aus dem Herzen jedes Einzelnen, nicht vergleichbar und nicht meßbar, wie Du folgerichtig erklärt hast.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Hubert
    Juli 30, 2013

    Hallo Bruder von BI v. 30.07.2013 und Hallo „GerdK“ vom 02.08.2013 und Hallo alle bibelgetreuen Überprüfer der Worte und der Lehren der leitenden Zeugen Jehovas, wo immer ihr seid,

    im Studien-WT v. 15.07.2013 sind die dzt. acht Mitglieder der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas Splane, Morris III, Sanderson, Jackson, Lett, Herd, Lösch und Pierce auf Seite 19 bis zur Seite 25 ja der Meinung,

    und zwar in ihrer neuen exklusiven Dienststellung im 1919 von Jesus eingesetztem „Organ“ für seine Hausknechte (= „echte Nachfolger“),

    dass (Zitat sinngemäß) „… 1919 für Jesus der Zeitpunkt gekommen war, ein Organ einzusetzen, durch das er systematisch für GEISTIGE SPEISE sorgen würde …“

    Am 21.09.2013 werden sie bald einen örtlichen WT-Leser bei uns in der Ortsversammlung vor Gott (JHWH) und Jesus auf Seite 19 ihre folgenden Worte vorlesen lassen, Zitat:

    „Jesus hatte ja in seiner Prophezeiung über die Zeit des Endes vorausgesagt, er werde ein Organ einsetzen, um geistige „Speise zur rechten Zeit“ auszuteilen (Mat. 24:45-47).

    Und am 28.09.2013 dann u.a. noch ihre folgenden Worte:

    Zitat von Seite 20: „…(Lies Matthäus 24:45-47.)Dieser treue und verständige Sklave ist das Organ, durch das Jesus seine echten Nachfolger heute, in der Zeit des Endes versorgt. Warum ist es so außerordentlich wichtig, dass wir diesen treuen Sklaven kennen und anerkennen? Weil von diesem Organ unsere geistige Gesundheit, unser gutes Verhältnis zu Jehova abhängt (Mat. 4:4; Joh. 17:3).“

    Zitate von Seite 21 und Seite 22: „… Zusammensetzen muss sich der treue Sklave aus geistgesalbten Christen auf der Erde. … Tatsache ist: Nicht alle Gesalbten sind daran beteiligt, ihre Glaubensbrüder in der ganzen Welt mit geistiger Speise zu versorgen … Dem Muster entsprechend, nach dem sich Jesus der Wenigen bedient, um die Vielen zu speisen, handelt es sich um eine kleine Gruppe geistgesalbter Brüder, die während der Gegenwart Christi federführend darin sind, die geistige Speise vorzubereiten und auszuteilen. … Dabei gilt zu beachten, dass das Wort „Sklave“ in Jesu Gleichnis in der Einzahl steht, was auf einen kollektiven Sklaven hindeutet. Ihre Entscheidungen trifft die leitende Körperschaft somit gemeinsam.“

    Zitate von Seite 23 bis Seite 25:
    „Als es dann 1919 zu einer geistigen Wiederbelebung kam, wählte Jesus unter ihnen (Abmerkung: Bibelforscher um Rutherford) befähigte geistgesalbte Brüder aus, den treuen und verständigen Sklaven zu bilden, und setzte sie über seine Hausknechte ein. Und wer sind nun die Hausknechte? Einfach ausgedrückt: Alle, die mit geistiger Speise versorgt werden. … Auch sie (Anmerkung: die LK-Mitglieder) müssen geistig ernährt werden. daher erkennen sie demütig an, dass sie als Einzelpersonen ebenfalls Hausknechte sind … Die Hausknechte sind auf alles angewiesen, womit sie dieser kollektive Sklave versorgt. … Die geistgesalbten Brüder, die gemeinsam als treuer Sklave dienen, sind sich bewusst, dass sie ihrem Herrn dafür Rechenschaft ablegen werden, wie sie mit seinen Hausknechten umgehen. … Was gehört alles zu Jesu ganzer Habe? Er hat das Wörtchen „ganz“ nicht eingeschränkt, als ob nur Dinge auf der Erde dazu gehören würden. … Seine Habe schließt heute das messianische Königreich ein, das ihm seit 1914 gehört und das er mit seinen geistgesalbten nachfolgern teilen wird (Offb. 11:15). … Entgegennehmen werden die Brüder, die den treuen Sklaven bilden, diese Ernennung, wenn sie in den Himmel kommen und als Belohnung Mitherrscher mit Christus werden. … er versprach einer kleinen Gruppe Männer – den geistgesalbten Brüdern, die den treuen Sklaven bilden – er werde sie über seine ganze Habe setzen. Genau genommen wird er seine gewaltige Autorität im Himmel aber mit allen 144 000 teilen (Offb. 20:4,6).
    … Sind wir dafür nicht sehr dankbar? Bestimmt wollen wir das auch zeigen – indem wir die gesalbten Brüder, die den treuen und verständigen Sklaven bilden, loyal unterstützen (Heb. 13:7, 17).“

    Mein Vorschlag zu all diesen für Zeuginnen und Zeugen Jehovas neuen maßgeblichen Worten und Aussagen und zwar vor einer dienstlichen Stellungnahme und Beurteilung des geänderten Lehr- und Dienstwerkes von Jehovas Zeugen:

    Betrachten wir zuerst einmal in der Bibel, welche Einzelheiten Jesus betonte und unterschied, als er Monate vor der langen Endzeitprophezeiung am Ölberg seinen Jüngern Folgendes klar machte:

    01.) Sorgt stets für einen guten geistigen eigenen Zustand
    und seid in der Gemeinschaft mit Jesus selber stets bereit für die dienstliche und innige Begegnung mit ihm bei seinem persönlichen Wiederkommen:

    „Fürchte dich nicht, du kleine Herde, … Verkauft die Dinge, die euch gehören, und gebt Gaben der Barmherzigkeit. …Eure Lenden seien umgürtet und eure Lampen brennend, und ihr selbst, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wenn er von der Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm, wenn er ankommt und anklopft, sogleich öffnen. Glücklich sind jene SKLAVEN,
    die der Herr bei seiner ANKUNFT wachend findet! Wahrlich, ich sage euch: er wird sich gürten und sie sich zu Tisch legen lassen und wird hinzutreten und sie bedienen.“, gemäß Luk. 12:32-37.

    Auf Seite 7 und 8 im WT v. 15.07.2013 wurde zugegeben, dass „Kommen“ und „Ankunft“ (= „gekommen seiend“) Formen des gleichen griechischen Verbs erchomai zu Grunde liegen, weshalb sich auch diese Worte Jesu in Luk. 12:42-44 sicher nicht mehr zum Jahr 1919 zuordnen lassen, sondern sich erst in der Zukunft noch bei seinem wirklichen Kommen erfüllen werden.

    Dabei ist interessant, dass hier Jesus in Verbindung mit der Anerkennung seiner wachsamen Sklaven (beachte außerdem: PLURAL) nicht sagt, er wird sie über seine ganze Habe setzten, was er sagt, ist, dass er für sie einen Tischplatz hat und sie dort bedienen wird.

    02.) Nachdem dann Petrus gefragt hatte: „Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle?“ (vgl. Luk. 12:41) stellte Jesus die auch für Petrus rätselhafte Gegenfrage,

    die Jesus Monate später am Ölberg sogar auch Petrus gegenüber im Zuge seiner Informationen über die Endzeit noch einmal wiederholte,

    und die bisher jahrzehntelang auch von allen leitenden und tausenden weiteren Geistgesalbten bei Jehovas Zeugen falsch verstanden wurde, wobei, wie sich noch zeigen wird, es sehr fragwürdig ist, ob auch die neue Lehrmeinung von ihnen wirklich richtig ist:

    „Und der Herr sprach: „Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter
    (Einzahl, gr. ho … oikonomos, lat. dispensator), der verständige, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben? Glücklich ist jener Sklave (Einzahl), wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. Ich sage euch in Wahrheit: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.“, gemäß Luk. 12:42-44.

    Fakt in dieser Aussage ist:

    o nirgends ein Hinweis auf eine Einsetzung zu dem Zwecke, GEISTIGE SPEISE bzw. ihr Maß an GEISTIGEN SPEISEVORRAT des Herrn an seine Dienerschaft weiterzugeben

    o Die Evangel. Lutherbibel (1980) übersetzt Luk. 12:42-44:
    „… Wer ist denn der treue und kluge Haushalter, welchen der Herr setzt über sein Gesinde, daß er ihnen zur rechten Zeit gebe, was ihnen gebührt? Selig ist der Knecht, welchen sein Herr findet also tun, wenn er kommt. Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.“

    Und Matth. 24:45-47 übersetzt sie:
    „Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr gesetzt hat über sein Gesinde, daß er ihnen zu rechter Zeit Speise gebe?
    Selig ist der Knecht, wenn sein Herr kommt und findet ihn solches tun. Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.“

    o Die Einheitsübersetzung (1980) übersetzt Luk. 12:42-44:
    „… Wer ist der denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr einsetzen wird, damit er seinem Gesinde zur rechten Zeit die Nahrung zuteilt? Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt. Wahrlich, das sage ich euch: er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen.“

    Und Matth. 24:45-47 übersetzt sie:
    „Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr eingesetzt hat, damit er dem Gesinde zur rechten Zeit gibt, was sie zu essen brauchen? Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt! Amem, das sage ich euch: Er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen.“

    o Nimmt man Jesus beim Wort, dann wünscht er sich in der Zeit des Endes vor seinem Kommen nicht nur Sklaven, die geistig wachsam und bereit für ihn sind,

    sondern Jesus wünscht sich auch die Versorgung seiner Dienerschaft bzw. Hausknechte mit eßbarer Nahrung und eßbarer Speise durch einen dementsprechenden treuen und verständigen Verwalter und Sklaven.

    Doch wer wird dies sein? Bisher gab und gibt es ihn nicht?

    Dies war bereits zur Zeit der Apostel neben ihrem Dienst am Wort und dem Austeilen von „geistiger Speise“ jahrein und jahraus ein existentielles Thema gewesen (vgl. Apg. 6:1-7 u.a.),

    und Jesus hatte bereits ja schon die „…Speise, die für das ewige Leben bleibt“ (vgl. Joh. 6:27) für die gesamte Menschheit gebracht, die durch Evangeliumsverkündiger auch in der ganzen damaligen bewohnten Welt verkündet,

    bis dann durch den heiligen Geist und die Apostel und Gottes Offenbarung die unveränderbare geistige Speise vervollständigt wurde und ein für allemal feststand,

    und dann durch das neu entstandene „Organ“ bzw. Medium der Bibel von Generation zu Generation auch immer wieder bis 1914 und heute weiterüberliefert wurde.

    03.) Was bestätigt ein Blick zu einer weiteren Einzelheit der Ölbergrede von Jesus, überliefert in Matth. 25:31-46:

    in der Zeit des Endes, vor seinem Kommen, sagt Jesus, wird es seinen geistigen Brüdern und geistgesalbten bzw. ungesalbten Nachfolgern nie wirklich und lange richtig gut gehen.

    Sie haben enorme Existenzprobleme und sind oft wirkliche Versorgungsfälle bzw. Sozialfälle, weil man sie nicht nur verfolgt und schädigt,

    sondern auch gar nicht gastfreundlich behandelt, und es ihnen immer wieder auch an Geld, Bekleidung und Wasser und Nahrung fehlt,

    so dass sie die täglichen Grundbedürfnisse nur sehr schwer befriedigen können.

    Allein diese 3 Bibelpunkte zeigen, dass es leicht sein kann,
    dass auch die neue Lehrmeinung von Jehovas Zeugen zum Status und zur Identität des treuen und verständigen Sklaven bzw. Verwalters,
    erneut falsch ist.

    Dies gilt ebenso für die Meinung des vortragenden BI-Bruders,
    der überzeugt ist, dass Jesus mit dem Sklaven und Verwalter nur sich selbst gemeint haben kann.

    Weiters bin ich der Meinung, dass das bisherige alte falsche Verständnis von Jehovas Zeugen und auch ihr neues Verständnis
    aber auch mit wichtigen positiven Effekten für das Lehr- und Dienstwerk Gottes inkl. dem Verkündigungswerk in der Zeit des Endes vor und nach 1914 verbunden war und ist,

    doch dazu und noch zu anderen Einzelheiten demnächst einmal,

    mich interessieren besonders auch die Ergebnisse Eurer Überprüfungen bzw. Eure Sichtweisen,

    bitte macht sie ersichtlich,
    denn bei der Menge der sorgfältigen Beiträge
    kommt dann Wertvolles zustande,

    mit ganz lieben brüderlichen Grüßen
    und Segenswünschen,

    Hubert am 02.08.2013

  • Achim
    Juli 30, 2013

    Lieber Hubert,

    du schreibst:

    o Nimmt man Jesus beim Wort, dann wünscht er sich in der Zeit des Endes vor seinem Kommen nicht nur Sklaven, die geistig wachsam und bereit für ihn sind,
    sondern Jesus wünscht sich auch die Versorgung seiner Dienerschaft bzw. Hausknechte mit eßbarer Nahrung und eßbarer Speise durch einen dementsprechenden treuen und verständigen Verwalter und Sklaven.
    Doch wer wird dies sein? Bisher gab und gibt es ihn nicht?
    Zitat Ende

    Das ist ein Aspekt, der bisher noch von niemanden so beschrieben wurde. Und das ist auch völliger Unsinn.
    Materielle Not vieler Zeugen als Begründung für die Unkorrektheit der Lehre des TuvS, was ist dann mit den vielen mehr als „gestopften“ Zeugen? Und der Überlegung, dass die Armut hausgemacht ist, weil man keine Zeugen wünscht,die mehr als Wachtturmdenken können und deshalb gutbezahlte Jobs haben könnten?
    Wie es mit der buchstäblichen Speise aussieht, das wird überdeutlich klar gezeigt von unserem Herrn in Matth 6:25-34 und dem ist gar nichts hinzuzufügen.Du hältst dich für geistgesalbt und zwar schon vor deiner Zeit bei den Zeugen, sorry mein Lieber, dann hättest du das wissen müssen.

    Im übrigen stimme ich dem Verfasser dieser Artikelserie zu und sage auch, dass nur Jesus Christus der treue und verständige Sklave ist.

    Lieber Gruß
    Achim

  • edelmuth an Hubert
    Juli 30, 2013

    Guten Abend Hubert

    » Allein diese 3 Bibelpunkte zeigen, dass es leicht sein kann, dass auch die neue Lehrmeinung von Jehovas Zeugen zum Status und zur Identität des treuen und verständigen Sklaven bzw. Verwalters, erneut falsch ist.

    Dies gilt ebenso für die Meinung des vortragenden BI-Bruders, der überzeugt ist, dass Jesus mit dem Sklaven und Verwalter nur sich selbst gemeint haben kann. «

    Der Sklave spricht in seinem Studien-WT vom 15.7.2013 vom Gleichnis vom treuen und verständigen Sklaven. Das ist insofern richtig, weil Matthäus 24:45-51 einen Sklaven mit sowohl guten wie auch bösen Eigenschaften beschreibt, der vom Herrn belohnt wird, wenn er die guten Eigenschaften offenbart (Matthäus 24:45-47) und bestraft wird, wenn er die bösen Eigenschaften hervorbringt (Matthäus 24:28-51). Tatsächlich gibt es keinen Sklaven in der Realität, der sowohl gut UND auch böse ist, sondern er wird gut ODER böse sein. Der „Sklave“ in Brooklyn/USA lehnt es ab gut UND böse zu sein. Er nimmt für sich in Anspruch der Sklave mit den guten Eigenschaften zu sein und schreibt den Sklaven mit den bösen Eigenschaften Babylon der Großen zu.

    Gleichnisse vermitteln einen biblischen Grundsatz, der auf viele Situationen anwendbar ist. Losgelöst vom Gleichnis von den Talente, in dem Jesus der Herr ist, kann auch Jehova der Herr sein, der gemäß diesem biblischen Grundsatz vom treuen und verständigen Sklaven seinen Sohn stets so tuend gefunden und ihn infolge dessen über seine gesamte Habe gesetzt hat, indem er ihm alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben hat.

    Alle Gesalbten, die vom Vater zu himmlischem Leben verherrlicht werden, waren zuvor treue und verständige Sklaven auf der Erde. Etwas Anderes käme für den Vater nicht in Betracht. Wenn mich mein Taschenrechner nicht verlassen hat, sind das 144001 treue und verständige Sklaven.

    Warum schließt du Jesus, Gottes Sohn und König der Könige, von der Anwendung des Gleichnisses vom treuen und verständigen Sklaven aus, wenn gleichzeitig seine Brüder vom Vater als treue und verständige Sklaven angesehen werden?

    Ede

  • Manfred
    Juli 30, 2013

    Lieber Ede,

    Du kannst den Taschenrechner wegpacken. Schau mal was hier steht:

    Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen. (Johannes 5:24 ELB71)

    Willst Du Dich davon ausschliessen?

    Liebe Grüsse Manfred

  • GerdK
    Juli 30, 2013

    Hallo Bruder von BI
    Mit Interesse habe ich die Artikel zu dieser WT-Ausgabe verfolgt. Als ich diesen WT für mich alleine durchgelesen habe, sind mir schon viele Ungereimtheiten aufgefallen doch ihr habt wirklich alle Fehler aufgedeckt. Jeder ZJ, der diesen WT studiert und diesem zustimmt, der kann nur mit Blindheit geschlagen sein.
    Darüber hinaus ist das Speisen der Volksmenge „nur“ eine Begebenheit aus dem Leben unseres Herrn Jesus. Es sollte vor allem die Barmherzigkeit und die Liebe Jesu zum Ausdruck bringen. Diese Begebenheit mit dem T.u.v.S. in Verbindung zu bringen ist schlicht an den Haaren herbei gezogen.
    Außerdem sind bei dieser Begebenheit zwei Aspekte zu beachten.
    1. Jesus teilte physische Nahrung aus, was allenfalls für die karikativen Werke als Beispiel dienen kann. Daran durften sich die Jünger Jesu auch beteiligen. Doch JZ lehnen ja gerade solche Werke größtenteils ab.
    2. Jesus versorgte das Volk mit geistiger Speise. Daran durften sich die Jünger nicht beteiligen, denn das obliegt immer noch allein Jesus selbst. Und so ist das bis heute, denn durch Gottes Geist werden wir belehrt.

    So gesehen ist die Anwendung dieser Begebenheit auf den „Treuen und verständigen Sklaven“ überhaupt nicht möglich.
    LG Gerd

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