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Bruderinfo

Kommentare (105)

  1. Dany says:

    Liebe Brüder und Schwester
    Ich bin, so beeindruckt dass es jemand geschafft hat meine innere Einstellung sowie Gedanken so aussergewöhnlich einfach verständlich und klar zu definieren. Alles aber auch alles entspricht meinen Gedanken. Ich möchte mich ganz herzlich bedanken.
    In liebe Grüsse Dany

    1. Alois says:

      Lieber Dany

      Das schöne ist, dass wir durch diese Plattform wissen, dass wir nicht alleine sind. Genau so wie es schon in alter Zeit war:

      Röm. 11
      2. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvorerkannt hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift in der Geschichte des Elias sagt? Wie er vor Gott auftritt wider Israel:
      3. „Herr, sie haben deine Propheten getötet, deine Altäre niedergerissen, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten nach meinem Leben“.
      4. Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? „Ich habe mir übrigbleiben lassen siebentausend Mann, welche dem Baal das Knie nicht gebeugt haben“.
      5. Also ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach Wahl der Gnade.
      6. Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.

      Der neuzeitliche Baal dürfte zumindest auch die WTG mit der LK sein. der wird von der Masse der Zeugen de facto angebetet. Diese WTG hat schon viele Christen durch unzählige Gemeinschaftsentzüge geistig getötet.

      Passt alles recht gut.

      Liebe Grüße
      Alois

      1. Dany says:

        Ich danke dir sehr Alois
        Es ermunternnernd mich sehr um weiterzumachen!

        Liebe grüsse Dany

    2. Manfred says:

      Liebe Dany,

      zu diesem WT StudienWT über das “neue hellere Licht” gibt es zu allen 4 Artikeln auch eine Abhandlung bei Bruderinfo. Ich weiß nicht ob Du diese schon gesehen hast. Wenn Du das noch lesen möchtest, dann kannst Du Dir diese Zeilen jeweils in Deinen Browser kopieren:

      bruderinfo.de/propheten/abhandlung-uber-den-2-ten-studien-artikel-mit-dem-thema-ich-zitieresiehe-ich-bin-bei-euch-alle-tage/

      bruderinfo.de/propheten/abhandlung-uber-den-3-ten-studien-artikel-mit-dem-thema-ich-zitieredurch-einige-wenige-die-vielen-speisen/

      bruderinfo.de/propheten/abhandlung-uber-den-4-ten-studien-artikel-mit-dem-thema-ich-zitiere-wer-ist-in-wirklichkeit-der-treue-und-verstandige-sklave/

      Liebe Grüße Manfred

      1. Dany says:

        Lieber Manfred
        Danke auch an dich, werde es auspropieren.
        Liebe grüsse Dany

  2. Manfred says:

    Liebe Geschwister,

    Ein Bruder, der noch mit mir spricht hat erzählt, dass ein ihm Bekannter Brd. aus der Nachbarversammlung ganz begeistert von dem Studien WT vom 15.7.13 ist. So klar und deutlich wäre die Lehre über den „Treuen u. Verständigen Sklaven“ noch nie erklärt worden.

    Wir lesen in der Bibel:
    die immerzu etwas Neues hören wollen und doch unfähig sind, jemals die Wahrheit zu erkennen. So wie einst ´die ägyptischen Zauberer` Jannes und Jambres sich Mose widersetzten, so widersetzen sich auch diese ´Irrlehrer` der Wahrheit. Es sind Menschen, deren Denken durch und durch verdorben ist und deren Glaube keiner Prüfung standhält. Doch sie werden nicht weit kommen, denn ihr Unverstand wird ebenso offen zutage treten, wie es bei jenen ´Zauberern` der Fall war. (2. Timotheus 3:7-9 NGU2011)

    Die Kongresse sind am Laufen, es wird wieder viel Neues zu hören sein und trotzdem werden sie die Wahrheit nicht erkennen. Aber ihr Unverstand wird offenbart werden.

    Wer anhand dieses Studien WTs nicht erkennt, wie die Bibeltexte verbogen und falsch zitiert werden, der erkennt die Fehler auch nicht, wenn sie mit einem Textmarker rot angestrichen wären.

    Liebe Grüsse Manfred

  3. Mein Name says:

    Hallo an alle Miterforscher der Bibel!

    (Da ich lernfähig bin, oder zumindest glaube, es zu sein, füge ich meinen Beiträgen nun wie gewünscht Gruß- und Abschiedsformel hinzu.)

    „Viel weiß der, der weiß, daß er nicht weiß“ (nach Sokrates)

    Mir scheint dies ein passendes Motto betreffs dieser Thematik.

    Über Jesu Endzeitrede gibt „Robertson’s Word Pictures of the New Testament“ folgenden Kommentar, der mir persönlich (nicht zuletzt aufgrund der darin zum Ausdruck kommenden Demut und Respekt vor den Grenzen unseres Erkennens) bis dato als das Beste erscheint, was hierzu geschrieben wurde. Hier der engl. Originaltext, und eine von mir quick&dirty erstellte Übersetzung:

    After the climb up the mountain four of the disciples (Peter, James, John, Andrew) come to Jesus with the problem raised by his solemn words. They ask these questions about the destruction of Jerusalem and the temple, his own second coming (parousia, presence, common in the papyri for the visit of the emperor), and the end of the world. Did they think that they were all to take place simultaneously? There is no way to answer. At any rate Jesus treats all three in this great eschatological discourse, the most difficult problem in the Synoptic Gospels. Many theories are advanced that impugn the knowledge of Jesus or of the writers or of both. It is sufficient for our purpose to think of Jesus as using the destruction of the temple and of Jerusalem which did happen in that generation in A.D. 70, as also a symbol of his own second coming and of the end of the world (synteleia tou aionou) or consummation of the age. In a painting the artist by skilful perspective may give on the same surface the inside of a room, the fields outside the window, and the sky far beyond. Certainly in this discourse Jesus blends in apocalyptic language the background of his death on the cross, the coming destruction of Jerusalem, his own second coming and the end of the world. He now touches one, now the other. It is not easy for us to separate clearly the various items. It is enough if we get the picture as a whole as it is here drawn with its lessons of warning to be ready for his coming and the end.

    (Übersetzung)

    Nach dem Aufstieg auf den (Öl)Berg kommen vier der Jünger zu Jesus betreffs des Problems, das durch seine ernsten Worte aufgeworfen wurde. Sie stellen Fragen hinsichtlich der Zerstörung Jerusalems und des Tempels, seines zweiten Kommens (parousia, „Gegenwart“, oft in den Papyri gebraucht, um den Besuch des Herrschers zu beschreiben), und des Endes der Welt. Dachten sie, daß all das gleichzeitig stattfinden sollte? Es gibt keine Möglichkeit, dies zu beantworten. Auf jeden Fall behandelt Jesus alle drei in dieser gewichtigen eschatologischen Rede, welche das schwierigste Problem in den synoptischen Evangelien darstellt. Viele Theorien wurden vorgebracht, die das (Vorher)Wissen Jesus oder der Schreiber oder beider anfechten. Für unsere Zwecke reicht es aus, sich vorzustellen, daß Jesus die Zerstörung des Tempels und Jerusalems, die in dieser Generation in A.D. 70 geschah, als ein Symbol seines zweiten Kommens und des Endes der Welt (synteleia tou aionou) oder Erfüllung des Zeitalters, gebrauchte. In einem Gemälde kann der Künstler durch geschickte Perspektive auf der selben Leinwand das Innere eines Zimmers, die Felder jenseits des Fensters, sowie den weit draußen befindlichen Himmel darstellen. Sicherlich verflechtet Jesus in seiner Rede in apokalyptischer Sprache den Hintergrund seines Todes am Kreuz, die kommende Zerstörung Jerusalems, sein zweites Kommen und das Ende der Welt. Einmal berührt er diesen, einmal jenen Punkt. Es ist nicht leicht für uns, die einzelnen Elemente klar voneinander zu unterscheiden. Es genügt, das hier gezeichnete Gesamtbild mit seinen warnenden Lehren zu erfassen, bereit für sein Kommen und für das Ende zu sein. (Ende)

    Man beachte das ehrliche Bekenntnis: „Es gibt keine Möglichkeit, dies zu beantworten – Es ist nicht leicht für uns, die einzelnen Elemente klar voneinander zu unterscheiden.“ Wir können ganz einfach nicht jeden Vers in der Endzeitrede 100%ig erklären und auf eine EXAKTE Bedeutung festnageln. NIEMAND kann das, auch nicht ein selbsternannter „Treuer und Verständiger Sklave“ von eigenen Gnaden, der nach 2/3-Mehrheit menschlicher Meinungen entscheiden muß, weil auch er nicht inspiriert ist.

    Mir fällt – wieder mal – Pauli Aussage laut 1 Korinther ein: „Denn wir erkennen stückweise, und wir prophezeien stückweise.“

    Ich finde, der Robertson-Kommentar bringt es genau auf den Punkt. Es nützt nichts und niemandem, mehr in Jesu Endzeitrede hineinheimsen zu wollen, als drinsteht. Alle Versuche, sie zu zerlegen, auseinanderzufletschern und genau festlegen zu wollen, welche Verse sich genau auf welche Zeit beziehen (nur 1. Jhdt, oder nur die heutige Zeit, oder beides, oder nur teilweise, nur eine „kleinere“ Erfüllung, doppelte Erfüllung, nur eine „Größere“ etc.), sind bis heute gescheitert. Wenn man nur noch den einzelnen Baum, den Busch, den Grashalm sieht, in der Analyse von Wörtern, Wendungen und Begriffen, vergißt man den ganzen Wald – the big picture eben.

    Was ich aus einer Gesamtschau aller mir verfügbaren theologischen Kommentare ersehen kann, ist OHNE AUSNAHME, daß sich der Begriff „diese Generation“ auf die Juden bezieht – entweder ganz strikt die Juden des 1. Jhdts, oder die Juden als Volk, bis heute. Bei keinem habe ich eine andere Erklärung gefunden. Sie macht Sinn, denn …

    – Jesus redete zu Juden
    – von Juden
    – betreffs jüdischer Interessen und Angelegenheiten

    „Jesus trat hinaus und ging von DEM TEMPEL weg; und seine Jünger traten zu ihm, um ihn auf DIE GEBÄUDE DES TEMPELS aufmerksam zu machen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht ihr nicht DIES ALLES? Wahrlich, ich sage euch: HIER wird NICHT EIN STEIN AUF DEM ANDEREN GELASSEN werden, der nicht abgebrochen werden wird. Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird DAS sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Äons (= dieser unserer jüdischen Epoche)?“

    („Tempel“ = Ursymbol der Judentums, des jüd. Systems.)

    Das ist der Horizont. Als die Jünger ihre Frage stellten, bezogen sie sich unmittelbar auf das, wovon Jesus vorher sprach: Der Tempel (stellvertretend für das gesamte jüdische „System der Dinge“) wird niedergerissen, gleichbedeutend mit einem Ende des jüdischen Systems. DAS ist der Kontext, sonst nichts. „Wann werden DIESE Dinge (d.h., die zuvor von Jesus angekündigte Niederreißung und Zerstörung des Tempels) geschehen?“ Die jüdischen Jünger waren unmittelbar mit dem beschäftigt, was sie vor Augen hatten, sie lebten in ihrer damaligen Welt, unmittelbar unter dem Einfluß der damaligen jüdischen Messias-Naherwartung, die durch Apg 1 v 6 sehr deutlich zutage tritt: „Herr, stellt du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her?“ Sie dachten nicht an 2000 Jahre später, an noch kommende globale Weltgeschichte, an Revolutionen und Weltkriege späterer Zeiten. Sie waren keine Weltbürger, keine Globetrotter, TV und Internet gab es nicht. Ihre Welt war das damalige jüdische System – sonst nichts. Das ist der Kontext, in dem Jesu Endzeitrede HAUPTSÄCHLICH verstanden werden muß. MÖGLICHERWEISE nimmt er auch auf spätere Zeiten Bezug (John Lighfood z.B. erklärt Mat 24 als AUSSCSHLIESSLICH auf die Zeit bis 70 A.D. bezogen, und auch seine Erklärungen ergeben durchaus Sinn), aber zu versuchen, genau festnageln zu wollen, welcher Vers sich auf welches Jahr bezieht, und welcher Teil der Endzeitrede von ab wann passiert, bedeutet, „über das hinauszugehen, was geschrieben steht“, 1 Korinther 4 v 6.

    Ich halte es derzeit betreffs Matthäus 24 (und der Parallelberichte in Markus 13 und Lukas 21) so:

    – V 4–28: Von A.D. 33 – A.D. 70. Der V 28 scheint hier eine Entwicklung/Epoche zu Ende zu bringen. Der „Kadaver“ (V 28) ist der „geistige Leichnam“ des damaligen Judentums, die Adler die römischen Heere. Es heißt zwar, daß „Die Aquila (lateinisch „Adler“), … das höchstrangige Feldzeichen der Römischen Legionen wahrscheinlich erst ab etwa 104 v. Chr. während der Heeresreform durch Gaius Marius als Ehren- und Identifikationszeichen sowie zum kämpferischen Ansporn der nun längerfristig bestehenden Legionen eingeführt wurde“ (Wikipedia), aber bereits davor hatten die Römer diverse Tiere als Feldzeichen, unter denen sicher auch der Adler geführt wurde. Noch nie ergab für mich die WTG-Interpretation „Kadaver = leckere geistige Speise“ sowie „Adler = scharfäugige verständige Gesalbte“ einen rechten Sinn. Wieso sollte der Christus geistige Nahrung mit verwesenden Leichen verglichen haben?

    – V 29: Ab A.D. 70. „NACH der Drangsal JENER Tage“ = die i.V. mit der Belagerung und Zerstörung Jerusalems erfolgte und abgeschlossene Drangsal. Das Verdunkeln der Sonne usw. bezieht sich auf das Verdunkeln der geistigen Welt („dunkles Mittelalter“), die Erschütterungen auf die geschichtlichen Entwicklungen, Umwälzungen usw der darauffolgenden Jahrhunderte bis …

    – V 30 & 31: Die Endzeit. Zweites Kommen Christi, Einsammlung der wahren Anbeter. Ende dessen, was man als „geschichtlichen Handlungsablauf“ bezeichnen könnte.

    – Ab V 32 dann gibt Jesus wieder spezielle Hinweise und Warnungen an seine Jünger DAMALS. Sie sollten wachsam sein, um das Auftreten des Zeichens des „Greuels derVerwüstung“ richtig zu erkennen und entsprechend zu handeln. Alles, was jetzt noch kommt, bezieht sich auf damals: Die Generation (34) – die Weigerung der jüd. Gesellschaft, von Jesu Warnung Kenntnis zu nehmen (37-39)– die Trennung der Menschen nach dem Auftreten des „Greuels“ (40-41), die erfolgte, als nach Ende des ersten röm. Angriffs A.D. 66 die Christen nach Pella flohen.

    That’s it. Stellt sich nun noch die Frage, was denn genau mit Christi „Parousia“ gemeint ist. Zur „Ehrenrettung“ der NWÜ muß hier nämlich ganz klar gesagt werden, daß ihre Wiedergabe mit „Gegenwart“ (nicht „Ankunft“, oder „Kommen“) völlig korrekt ist. Para = dabei, daneben, ousia = sein. Siehe Robertsons Kommentar ganz oben.

    Mir scheint, auch das ist „viel einfacher“, als all die unnötigen Verkomplizierungen, die daraus gemacht werden. Wie lautet denn der letzte Matthäusvers: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.“ Aha. ICH BIN BEI EUCH. Die „Gegenwart“, das „Dabei-Sein“ Christi sollte also nicht erst in einer fernen Zukunft (A.D. 1914 z. B.) beginnen, sondern – laut Jesu eigener Aussage – unmittelbar, oder sehr bald nach seiner Himmelfahrt. Ganz konkret manifestierte sich sein Dabei-Sein mit der Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten, hatte doch Jesus selbst erklärt: „Wenn aber der Parakletos gekommen ist, den ich euch von dem Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der von dem Vater ausgeht, so wird er von mir zeugen.“ Vermittels dieses Geistes war Jesus für die Urchristengemeinde „physisch“ greifbar präsent, oder GEGENWÄRTIG.

    In diesem Sinne erklärt sich die Frage der Jünger „Was ist das Zeichen deiner Parousia, und der Vollendung des Äons (= damaligen jüdischen Systems der Dinge)“ wie folgt: Nach Christ Himmelfahrt und der Ausgießung des Heiligen Geistes begann Christi Parousia. All die in Matthäus 24 v 4 – 28 geschilderten „Zeichen“ fanden damals – während dieser Parousia – statt. Es gab Kriege, Hungersnöte, Erdbeben, Drangsale, Verfolgungen, Irreführungen, auch das Evangelisieren in fast der gesamten röm. Welt (siehe Römer 10 v 18 und Kolosser 1 v 23), all die geschilderten Dinge sind damals vor und bis A.D. 70 aufgetreten, wie sich auch aus der Geschichte belegen läßt. Nichts zwingt uns, all diese „Zeichen“ in eine mysteriöse ferne Zukunft zu verlegen. Schon gar nicht gibt es irgendeine bibl. Grundlage (auch die Apokalypse nicht), den „Greuel der Verwüstung“ auf irgendwelche späteren geschichtlichen Entwicklungen (wie z.B. die U.N.) zu deuten.

    Wenn denn (und das kann nicht 100% geklärt werden) Teile der Endzeitrede („Endzeit“ = Zeit des Endes der damaligen jüdischen Welt) sich auch auch eine spätere Zeit beziehen, dann wären das die Verse 29 – 31, und da steht nun wahrlich nicht viel drin – auf keinen Fall all das, was dort gerne hineingeheimst wird. Die Trennung von Menschen in Schafe und Böcke kann sich aber auch sehr gut auf das zw. A.D. 66 und 70 erfolgte Absetzen der Gläubigen in die Berge von Pella beziehen. Das war ja auch eine Trennung, wie Lightfoot es erklärt.

    Doch auch hier wieder, wie gesagt: „Wir erkennen stückweise …“

    Herzliche Grüße,

    M.N.

  4. Achim says:

    Liebes Glückskind,
    du glaubst das halt , weil es dort so steht, stimmts? Zitat:
    „4 Durch den Propheten Maleachi war vorhergesagt worden, „der wahre Herr“ (Jehova) werde als Richter in Begleitung des ‘Boten des Bundes’ (sein gerade als König eingesetzter Sohn Christus Jesus) seinen „Tempel“ (sein geistiges Haus der Anbetung) besichtigen. „Die bestimmte Zeit, dass das Gericht beim Hause Gottes anfange“, war offenbar 1918 gekommen (Maleachi 3:1; 1. Petrus 4:17). Alle, die Gott und seine wahre Anbetung auf der Erde zu vertreten behaupteten, wurden damals gründlich begutachtet. ”
    wT 2007, 1.4., S. 22, führt auch 1. Petrus 4:17 an Zitat Ende

    Weisst du, da ich in etwa so alt bin wie du, weiß ich wie es sich anfühlt, seine Lebenslüge verteidigen zu müssen, obwohl man selbst tief im Innern weiß, dass die Lehren des Sklaven nicht stimmen. Natürlich wirst du das nie zugeben.
    Schau, in 2.Könige 24:24,25 kannst du nachlesen, wann Jerusalem
    zerstört wurde.Es war nicht das Jahr 607. Das weiss heute jeder; auch die LK weiss das schon sehr lange.
    Also passt aus chronologischer Sicht 1914 schon mal nicht.
    Unser Herr Jesus Christus sagt uns in Matth 28:18 -20 das ihm alle Gewalt bereits gegeben wurde und dass er bei uns sein würde bis zum Abschluss des Systems der Dinge. Und dieser liegt selbst nach dem LK-Verständnis noch in der Zukunft. Was also bitte hätten Jesus 1914 oder 1918 machen sollen ausser zuschauen wie der Widersacher einige stolze und selbstgerechte Personen – wie Rutherford – benutzt um eine Lüge in die Welt zu setzen, der für 100 Jahre ca 8 Mio Menschen nachlaufen? Weisst du denn, dass diese Lüge erstmals 1928 im Wachtturm so erzählt wurde? Der Sklave war also 9 Jahre eingesetzt und wusste es nicht..Bitte gehe in dich und werde einsichtig.
    Lieber Gruß
    Achim
    p.s.Falls es dich wirklich interessiert,kann ich dir diese Ausgabe aus 1928 als PDF zukommen lassen.

  5. Achim says:

    Lieber Bruder W.F.

    ich lese gerade noch einmal deine Erklärungen zu dem 6. Abschnitt aus diesem Wt-Artikel.
    Du schreibst:
    „Sie behaupten einfach, die Vereinten Nationen wären das abscheuliche Ding, das an heiliger Stätte steht und schreiben, dass diese heilige Stätte die Christenheit ist. Damit wäre die Christenheit das wahre Volk Gottes. Das kann ja nicht sein, deshalb ergänzen sie in Klammern: (die in den Augen von Namenchristen heilig ist) Doch für wen hat Jehova denn die Bibel schreiben lassen? Wer war denn damals gemeint? Es war doch sein Volk Israel, zu dem er durch die Schriftrollen gesprochen hat. Aus Sicht Jehovas wäre dann doch die heilige Stätte, sein eigenes Volk und nicht die Christenheit, oder nicht? Zitat Ende
    Wenn wir davon ausgehen, dass schafähnliche Menschen anfangen nachzudenken und auf ähnliche Überlegungen kommen wie von dir ausgeführt, dann passt auf einmal auch diese DVD die 2012 auf dem BZK freigegeben wurde ins Bild. Letztes Jahr war niemanden so wirklich klar, weshalb diese DVD freigegeben wurde, und bis heute gab es keine weitergehenden Erklärungen dazu.
    Mit diesem WT 15.07. ist alles klar, das abscheuliche Ding wird in den Reihen der Zeugen an heiliger Stätte stehen. Und dann muss man fliehen. Deshalb die DVD. Ist das nicht wunderbar gemacht von unserem Herrn?
    Lieber Gruß
    Achim

  6. alexis says:

    Liebe freunde, lieber autor WF.

    WOW!!!

    was für eine auseinandersetzug!
    Mit sicherheit habe ich so etwas nicht bezweckt!
    Ich habe nichts von wissenschaftlichen beweisen der bibelaussagen in frage gestellt und umgekehrt, ich habe letzendlich eine bemerkung zu DEINER schlussfolgerung gemacht, WF, und eine einfache frage aufgeworfen.
    Was danach geschah war nicht unter meinem einfluss.
    Mir soll es recht sein, ob Jesus Christus für dich als tr.u.v.skl. eintritt oder nicht, ich will keine debatte davon machen.
    Für mich wird Er weiterhin das bleiben was die heilige schrift über Ihn berichtet, mehr nicht.
    Er wird als unser herr beschrieben, unser herzog, vermittler, häuptling des glaubens und der rettung, könig,, hohepriester etc.
    Mir ging es darum einen fehler zu berichtigen!
    Deine argumentation ist schlicht und einfach fehlerhaft, ob du das akzeptieren willst oder nicht, mir ist es egal. Ich habe das gut gemeint!
    Ich habe mir sogar die mühe gemacht und die zeit genommen all deine aufsätze zu lesen. Stell dir mal vor! Fast alle haben den selben fehler. Ob man die beiträge zu dem gleichnis von weinberg nimmt oder die erste und zweite auferstehung, das tal der rettung usw. usf.
    Man warf mir vor keine richtige wortwahl getroffen zu haben.
    Mag wohl sein!
    Es war absicht um es dir deutlicher zu machen!
    Ich könnte noch härtere worte benutzen, wie die des ap. Paulus zu den galatern Gal. 3:1, oder vielleicht die des herrn Jesus zu den pharisäer Math. kap. 23. Habe ich aber nicht gemacht.
    Lob und dank für deine beiträge kann ich dir nicht schenken, denn so würde ich meine vernunft beleidigen. Du hast genug lob und dank von vielen lesern bekommen und ich hab nicht verstanden, WARUM! Haben sie etwa den fehler nicht bemerkt oder wollten sie nur höfflich sein.?! Geholfen, hat dir das nicht!!! Nach 1 ½ jahr machst du immer noch den selben fehler!
    Das sollte eigentlich ein guter rat sein!!!
    Über glaubensansichten kann man sich streiten, keine rede!
    Doch wenn man nicht versteht dass man falsch denkt, das finde ich traurig!
    Noch trauriger finde ich dass die anderen nicht mitdenken!
    Dieses geschenk des schöpfers so zu missachten, davor haben sogar viele schreiber der bibel gewarnt.
    Ich nenne repräsentativ nur einen: ap. Paulus, römer-brief!!! ( Spr. kap. 1 )
    Ich bin zu müde um weiter zu machen…
    meine e-mail ist bekannt, kann sich melden wer will!!!
    Ich weiss nicht mal wo ich anfangen soll!
    Es ist mir zu viel, ich brauche viel zeit und raum, hab ich aber nicht!
    Mehr in den aussagen der bibel hineinlesen zu wollen als man sollte, ist sehr riskant ??? WARUM???
    Ich bereue es getan zu haben, ich meine diese bemerkung!
    Schmeicheleien und schleimmereien mag ich nicht, bin nicht gewohnt!
    Meinet wegen!!!
    Ich ziehe mich also, aus der gruppe!!!
    Wer weiss, irgendwann mal wieder!

    Mit freundlichen Grüßen

    alexis

    PS.: ich gehöre bewusst keiner religionsgruppe an!!!
    sie würde mich nur daran hindern an meinem Schöpfer
    so zu glauben wie ich es am besten verstehe und empfinde!!!

    1. Alois says:

      Lieber Alexis

      Irgendwie hat mich Dein Kommentar nicht weiter gebracht. Du schreibst da sei ein grundsätzlicher Fehler, aber welcher, das sagst Du nicht? Würde mich brennend interessieren. Aber Du hast keine Zeit, auch recht, dann werden wir das halt nicht erfahren.

      Bei Jesus hast Du noch vergessen dass er derjenige ist der die Menschen Speise gibt, Speise zur rechten Zeit. Das Vorbild war die Speise und das Wasser während der 40 jährigen Wüstenwanderung mit Mose.

      1. Korinther 10
      1. Denn ich will nicht, daß ihr unkundig seid, Brüder, daß unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind,
      2. und alle auf Moses getauft wurden in der Wolke und in dem Meere,
      3. und alle dieselbe geistliche Speise aßen,
      4. und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete.
      5. (Der Fels aber war der Christus.) An den meisten derselben aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden.

      So wird uns auch Heute Jeus Speise und Trank geben bis wir ins „verheißene Land“ kommen. Vielleicht auch nur 40 Jahre lang. Wir wissen nur nicht wann sie begonnen haben.

      Oder habe ich mit dieser Auslegung auch einen Fehler begangen?

      Nebenbei und nicht speziell für Dich Alexis bemerkt, ist auch diese Geschichte die Paulus ein Beweis, dass die Geschichte der Speisung während der Wüstenwanderung eine höhere Bedeutung hat. Es ist also nicht meine Idee, dass Geschichten im alten Testament eine höhere Bedeutung haben.

      Liebe Grüße
      Alois

    2. Edelmuth says:

      » Deine argumentation ist schlicht und einfach fehlerhaft, ob du das akzeptieren willst oder nicht, mir ist es egal. Ich habe das gut gemeint! «

      Nein, Alexis.

      Es ist seine Meinung, und du bist nicht das Maß aller Dinge.

      » Lob und dank für deine beiträge kann ich dir nicht schenken, denn so würde ich meine vernunft beleidigen. Du hast genug lob und dank von vielen lesern bekommen und ich hab nicht verstanden, WARUM! Haben sie etwa den fehler nicht bemerkt oder wollten sie nur höfflich sein.?! Geholfen, hat dir das nicht!!! Nach 1 ½ jahr machst du immer noch den selben fehler!
      Das sollte eigentlich ein guter rat sein!!! «

      W.F. hat diesen Artikel verfasst, eine Arbeit, die du dir nicht gemacht hast, und dafür ist er auf jeden Fall zu loben. Dass du andere nicht verstehen kannst, kann ich gut nachvollziehen. Etwas mehr Toleranz bei Andersdenkenden würde dir sicherlich nicht schaden.

      Wenn du der Meinung bist, dass sich jemand geirrt hat, kannst du deine Ansicht anhand von Bibelstellen unmissverständlich belegen. Doch das fehlt mir bei dir. Du berufst dich stets auf Jesus. Das ist gut. Würde Jesus auch so wie du geantwortet haben?

      Ede

    3. Hopefull says:

      Liebe Alexis

      nein das hast Du nicht. Du hast keine einfache Frage aufgeworfen, Du hast sofort mit Anschuldigungen losgeschossen.
      Zitat:
      Im übrigen, warum sollte man sich mit dem gedanken des „wann….“ beschäftigen wenn unser Herr Jesus ausdrücklich uns davor warnt diesen fehler nicht zu tun??? Math, 24:36,42,44, 25:13 Mark.13:32,33,35 Apg. 1:7
      Zitat ende

      Das war Deine einzigste Frage, die Du am Schluss Deines erstens Posts gestellt hast. Und dies ist keine Frage, sondern wieder eine Anschuldigung.
      Br. W.F. hat seine Gedankengänge anschließend ganz klar dargestellt, für ihn sind sie logisch und er begründet es auch biblisch. Deine Argumenatation ist nur, dass wir falsch denken. Da frag ich mich, was ist denn falsch denken? Wer legt das Maß des richtigen Denkens fest? Anscheinend Du. Früher dachte man die Erde wäre eine Scheibe, jeder der das nicht behauptete warf man ebenso vor „falsch“ zu denken.

      Dein Zitat:
      Man warf mir vor keine richtige wortwahl getroffen zu haben.
      Mag wohl sein!
      Es war absicht um es dir deutlicher zu machen!
      Ich könnte noch härtere worte benutzen, wie die des ap. Paulus zu den galatern Gal. 3:1, oder vielleicht die des herrn Jesus zu den pharisäer Math. kap. 23. Habe ich aber nicht gemacht.
      Zitat ende

      Doch Du hast härtere Worte benutzt und wie ich auch traurig feststellen muss hast Du 1. Kor. 13, das Kapitel der Liebe, nicht beachtet. Dies steht nicht umsonst in der Bibel.
      Zum anderen möchtest Du doch ganz bestimmt nicht Br. W.F., mit Mat. Kap. 23, auf die gleiche Stufe stellen wie die Pharisäer, die das Judenvolk ausgenutzt haben und schwere Lasten auferlegt hatten. Sie haben das Volk ausgenutzt und den Ärmsten das Geld aus den Taschen gezogen, um sich zu bereichern, deswegen hat Jesus auch den Tempel zweimal geräumt. Die Pharisäer hatten nur ihr eigenes Wohl im Sinn und haben ihre eigenen Lasten nicht angerührt, weil sie ihnen zu schwer waren. Jesus hatte somit einen guten Grund so zu verfahren. Er sieht in die Herzen der Menschen und kann sehr gut unterscheiden, wer wirklich böse ist und wer nicht und weiß was angebracht ist. Kannst Du das auch?
      Ich kann das nicht. Deswegen sollten wir uns an das Gesetz der Liebe halten. Die Liebe ist eines der wichtigsten Botschaften der Bibel. Ja, meines Erachtens ist die Liebe, DAS heilige Geheimnis. Aus Liebe hat Gott uns erschaffen, aus Liebe hat er Jesus gesandt, damit wir Menschen gerettet werden. Aus Liebe zu uns sieht JHWH über die Erbsünde hinweg. Wir brauchen Liebe um überhaupt leben zu können. Die Liebe ist das Maß Gottes und nicht das Wissen, ja sogar der Glaube wird in den Hintergrund gerückt, wenn wir keine Liebe haben. 1.Kor.13:2,3:

      Und wenn ich Weissagungen habe und alle Geheimnisse und Erkenntnisse weiß und wenn ich allen Glaube habe, sodass ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts.3 Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeile und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich Ruhm gewinne, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts.

      Und wer das nicht verstanden hat ist nur ein tönendes Stück Erz, nur eine schallende Zimbel, die nur Lärm macht statt schöne Musik.
      Mit Liebe erreicht man viel mehr als mit harten Worten. Deswegen musst Du Dich aus der Gruppe nicht zurückziehen, versuchs doch einfach mal, auch wenn Du es so nicht gewohnt bist. Liebe zu üben ist ein göttliches Gebot und jeder Mensch kann das lernen. Und es macht das Leben viel schöner 😉

      In Liebe Hope

      1. Sascha says:

        Amen, liebe Schwester Hope. 🙂

        1. Kor. 13 kann man nicht oft genug lesen…

        Liebe Grüße
        Sascha

      2. Achim says:

        Liebe Hope, lieber Sascha,

        Alexis schreibt:
        „Ich bin zu müde um weiter zu machen…
        meine e-mail ist bekannt, kann sich melden wer will!!!
        Ich weiss nicht mal wo ich anfangen soll!
        Es ist mir zu viel, ich brauche viel zeit und raum, hab ich aber nicht!“ Zitat Ende
        Es ist auch ein Zeichen von Liebe, wenn man schweren Herzens akzeptiert, dass der/die Gute keine Zeit mehr hat und müde ist.
        Es wird nicht einfach ohne seine Beiträge, aber wir werden es schaffen, ganz bestimmt!
        Lieber Gruß
        Achim

        1. Hopefull says:

          Lieber Achim

          da hast Du vollkommen recht. Danke Dir

          Liebe Grüße Hope

    4. Mani an Alexis says:

      Hallo Alexis!

      Leider kann ich den Sinn Deines ….. Kommentares überhaupt nicht erkennen. Hast Du wirklich vorher überlegt, was Du schreiben wolltest? Es sieht jedenfalls nicht danach aus!

      Grüße
      Mani

  7. Mani an W.F., Svenja, Sascha, Alois says:

    Liebe Brüder und Schwestern!

    Niemals sollten Diskussionen, wie wir sie eben führen, darin gipfeln, dass das göttliche Gebot der Liebe zu unserem Glaubensbruder/-schwester dabei auf der Strecke bleibt. Tatsächlich ist es aber so, dass aufgrund unterschiedlicher emotionaler Befindlichkeiten eine diesbezügliche Gefährdung immer gegeben sein kann. Ich denke, dass ich auch in Eurem Sinne spreche, wenn ich sage, dass es jedenfalls unser grundsätzlicher Herzenswunsch ist, mit Allen in Liebe und in Frieden auskommen zu wollen. Trotzdem gelingt es uns leider offensichtlich nicht immer.

    Zuerst möchte ich Dir, lieber W.F., zu Deiner Antwort folgendes schreiben: Aus Deiner Reaktion hast Du mir gezeigt, dass es Dich sehr gestört hat, dass ich unseren privaten Emailaustausch hier veröffentlicht habe, wobei aber auch Du nicht ganz unschuldig dabei bist, wie Du wohl zugeben müsstest. Du drückst unmissverständlich aus, dass Du mir so etwas nicht zugetraut hättest. Jetzt frage ich Dich, was an meiner Handlung jetzt so verwerflich war? Welcher Teil meiner Veröffentlichung ist es, der nicht hier her passen würde? Habe ich tatsächlich Persönliches, was Dir vielleicht unangenehm sein könnte, hier preisgegeben? Entspricht es etwa nicht e h e r der Tatsache, dass ich die wirklich persönlichen Anteile unseres Schriftverkehrs weggelassen habe?
    Das nicht Nennen von allen Aspekten kann bei einigen Mitlesern nämlich bewirken, falsche Schlussfolgerungen zu ziehen, nur aus diesem Grund, nicht aus Rechtfertigung schreibe ich dies.
    Dennoch tut es mir leid, wenn Du diese Sache als so etwas wie einen Vertrauensbruch ansehen solltest und ich versichere Dir, in Zukunft keinen privaten Meinungsaustausch mehr zu veröffentlichen.

    Doch nun zu dem Punkt, der für diese Aktion das eigentliche Motiv von mir war: Ich wollte nochmals den Versuch starten – im Besonderen auch weil es zu den Kommentaren passte, da Du, wie man jetzt ja, zumindest teilweise, aus unserem Schriftverkehr entnehmen kann, tatsächlich ja bis heute noch immer nicht auf meine konkrete Fragestellung eingegangen bist, – Dich vielleicht hier in der Öffentlichkeit dazu animieren zu können, direkt Stellung zu meiner Argumentation zu beziehen. Im Gegensatz dazu habe ich sehr wohl Dir zum größten Teil Deinen aufgeworfenen Erwiderungen in Deiner Argumentationskette Recht gegeben. Und ich sage es Dir auf diesem Weg nochmals, dass Deine Ausführungen grundsätzlich ja nicht falsch sind, falsch im Sinne Deiner Argumentation und auch nicht falsch im Sinne Deines Bibelverständnisses. Im Gegenteil, es würden Deine Erklärungen haargenau stimmen, wenn es auf einen Versuch einer Analyse des Gleichnisses ankommen würde, wohlgemerkt, aber nur, wenn man das Gleichnis als Einzelnes aus dem Kontext herausnehmen würde. Aber liegt der Sinn dieses Gleichnisses wirklich darin, zu verstehen, wer der Herr im Gleichnis ist, wer der Knecht ist, was mit der ganzen Habe gemeint ist? Deshalb stelle ich Dir ganz konkret, und ich hoffe, ich drücke mich verständlich aus, nochmals die Frage, die es auch zu klären gilt:

    Aufgrund der Frage seiner Jünger (Matth. 24:3) gibt Jesus umfangreiche Antworten in Form von Zeichen und Gleichnissen. Gemäß meinem Verständnis gibt es dabei sieben aufeinanderfolgende Gleichnisse, wobei meines Erachtens die Reihenfolge derselben nicht unbedingt eine Rolle spielt.
    Das Gleichnis in der Mitte, also das vierte in der Reihenfolge, ist das Gleichnis vom treuen und verständigen Sklaven (Matth. 24:45-47). In den drei Gleichnissen davor und in den drei Gleichnissen danach wird meiner Erkenntnis nach von Jesus als dem Herrn, der wieder kommen soll, gesprochen. Und jetzt nochmals meine Fragen dazu:
    „Was, oder welche begründbare Annahme zeigt, dass das Gleichnisses vom treuen und verständigen Sklaven im direkten Zusammenhang des unmittelbaren Kontextes eine Sonderstellung einnimmt? Warum behandeln die Gleichnisse davor und danach die Wiederkunft Jesu, und warum soll im Gleichnis dazwischen Jehova als Wiederkommender gemeint sein, wohlgemerkt im Sinne des nicht außer Acht zu lassenden Kontextes?“

    Gerne hätte ich eine kurze Stellungnahme exakt und nur zu diesen Fragen, nicht nur von Dir allein, lieber W.F., sondern auch von Euch, die ihr derselben Auffassung seid. Vielleicht erhalte ich auf diesem Weg doch noch eine für mich verwertbare Antwort, um, gegebenenfalls meine bisherige Meinungsbildung zu überdenken.
    ———-

    Liebe Svenja!

    Ich danke Dir für Deine Antwort zu unserer Problemstellung. Ich musste diese zwar zweimal lesen um zu verstehen. Ich kann nur sagen, dass man es treffender wahrscheinlich nicht ausdrücken kann und hoffe nur, dass das auch von den übrigen Lesern so verstanden wurde. Danke nochmals!
    Es würde mich auch freuen, wenn Du uns bezüglich des obigen Themas, nach Deiner Meinungsbildung, Deine Erkenntnisse berichten könntest.
    ———–

    Lieber Sascha!

    Aus Deiner Antwort hat mir sehr gut Deine nachstehende Aussage gefallen, deshalb möchte ich sie nochmals hier zitieren:

    „Deshalb habe ich mir damals vorgenommen, dass ich ab sofort immer die christliche Liebe als oberstes Gebot ansehen möchte. Wenn wir uns beim Verständnis einzelner Passagen nicht einig werden, muss ich dich und auch alle anderen Geschwister hier nicht weniger lieben, sondern vielleicht sogar noch ein bisschen mehr…“

    Ich möchte mich sehr gerne darin anschließen!
    ————-

    Lieber Alois!

    Du hast folgendes geschrieben:

    „… Jesus ist der Treue und verständige Sklave, der von seinem Vater über die ganze Habe gesetzt wird (Zitat von W.F.) Dieselbe Ansicht habe ich auch und bin mir sicher dass es so sein müsste. Denn jede Behauptung die man aufgrund des Lesens des Neuen Testamentes aufstellt ist nur dann richtig wenn es im Alten Testament eine Geschichte gibt die im Kern dasselbe aussagt.“

    Ich kann nicht nachvollziehen, warum für jede Behauptung im NT ein vorangegangenes Beispiel im AT enthalten sein soll bzw. muss. Das bezweifelte ich bereits, als die WTG immer von sogenannten „Vorschattungen“ gesprochen hat. Aber wenn man Willens ist, findet sich immer irgend eine Interpretationsmöglichkeit. Natürlich gab es aber Vorbilder, die sich an Jesus erfüllten. Für mich ist es aber einfach Absurd, dass Joseph als Knecht Pharaos Jesu Aufgabenstellungen als Knecht Jehovas vorschatten sollte. Ich könnte mir noch einreden lassen, dass die Juden zur Zeit Jesu im ersten Jahrhundert eine gewisse Parallelhaftigkeit schlussfolgern hätten können, aber worin liegt bitte die Sinnhaftigkeit dieser Vorschattung für uns heute lebende Menschen, wenn alles, was man über Jesu Aufgabenstellung wissen muss, bereits vor 2000 Jahren geoffenbart wurde, seit dieser Zeit uns dies durch die Bibel bekannt ist, aber sich das Gleichnis vom treuen Sklaven sich erst doch in der Zukunft erfüllen wird. Ich verstehe diese Logik nicht und ich denke, dass gerade diesbezügliches Nachforschen zu vielen Irrtümern geführt hat und noch immer führt.
    ———–

    Generell möchte ich abschließend die Frage aufwerfen, womit es begründet wird, alles wissen zu müssen, jeder kleinsten Aussage der Bibel eine immense Bedeutung beimessen zu wollen. Wenn Gott gewollt hätte, dass wir alles verstehen und alles erforschen, hätte er es uns sicher auf einfachere Art und Weise vermitteln können. So liegt die Schlussfolgerung nahe, dass es vielleicht gar nicht in seinem Interesse ist, zu viel zu forschen.

    Jehova als allmächtigen Gott anzuerkennen, zu glauben, dass Jesus Christus uns durch seinen Opfertod von Sünde erlöst hat, ein nächsten liebendes Leben zu führen und darauf zu warten, bis unser Schöpfer bzw. Jesus die uns versprochenen Verheißungen in die Tat umsetzen werden, das ist kurz zusammengefasst im Grunde alles, was wir wirklich tun, glauben und wissen müssen.

    In diesem Sinne liebe Grüße

    Mani

    1. Alois says:

      Lieber Mani

      Zum Abschnitt der mich betrifft, es kann sein dass ich falsch liege, aber für mich ist es so und ich kann nicht behaupten dass es für alles was im NT steht eine alte Geschichte gibt, aber ich kann sagen, dass es für viele Aussagen im NT eine Geschichte aus dem AT gibt, irgend etwas gibt es immer, wenn es ein Psalm oder eine Prophezeiung ist.

      Ich habe lediglich erklärt warum ich mir sicher bin dass Jesus der treue und verständige Sklave sein muss der die Speise zur rechten Zeit austeilt. Da Du das geschichtliche Beispiel mit Joseph nicht annehmen kannst, ist es eben kein Beweis für Dich, verständlich.

      Amos 3
      7. Denn der Herr, Jehova, tut nichts, es sei denn, daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe. –

      Das ist für mich eine klare Aussage! Das bedeutet von Jehova aus geschieht nichts was nicht in der Bibel prophezeit ist. Da Amos vor der Zeit Jesu gelebt hat gilt diese Aussage auch für das erste Kommen von Jesus Christus. Wenn diese Annahme stimmt muss sich das auch biblisch beweisen lassen.
      Es ist so, wie folgende Schriftstellen beweisen:

      Matth. 1:22
      Dies alles geschah aber, auf daß erfüllt würde, was von dem Herrn {„Herr“ ohne Artikel bezeichnet hier und an vielen anderen Stellen den Namen „Jehova“.} geredet ist durch den Propheten, welcher spricht:
      Matth. 2:5
      Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn also steht durch den Propheten geschrieben:
      Matth. 2:15
      Und er war daselbst bis zum Tode Herodes‘, auf daß erfüllt würde, was von dem Herrn geredet ist durch den Propheten, welcher spricht: „Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.“
      Matth. 2:17
      Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremias geredet ist, welcher spricht:
      Matth. 2:23
      und kam und wohnte in einer Stadt, genannt Nazareth; damit erfüllt würde, was durch die Propheten geredet ist: „Er wird Nazarener genannt werden.“
      Matth. 3:3
      Denn dieser ist der, von welchem durch den Propheten Jesajas geredet ist, welcher spricht: „Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet gerade seine Steige.“
      Matth. 4:14
      auf daß erfüllt würde, was durch den Propheten Jesajas geredet ist, welcher spricht:
      Matth. 8:17
      damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesajas geredet ist, welcher spricht: „Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten.“

      Nicht ohne Grund wurde allein in den ersten vier Matthäus Kapitel bereits 7 mal geschrieben, dass sich mit dem Kommen Jesu nur Vorhersagen der Propheten erfüllen. Was Amos schreibt stimmt somit tatsächlich. Aber gilt diese Regel von Amos auch für das zweite Kommen Jesu am Ende der Tage?

      Das glaube ich auch, denn noch mehr als zur Zeit Jesu, der mit seinem Vater verbunden war sind wir heute auf die Worte der Bibel angewiesen. Unser Vater Jehova lässt uns nicht im ungewissen wenn wir die Worte in Amos ernst nehmen.
      Nochmal Amos 3:7 Denn der Herr, Jehova, tut nichts, es sei denn, daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe. –
      Es gibt noch weitere Aussagen welche diese Ansicht stützen:

      Jesaja 37:26
      26. Hast du nicht gehört, daß ich von fernher es gewirkt und von den Tagen der Vorzeit her es gebildet habe? Nun habe ich es kommen lassen, daß du feste Städte verwüstest zu öden Steinhaufen.
      Jesaja 47:9+10
      9. Gedenket des Anfänglichen von der Urzeit her, daß ich Gott bin, und sonst ist keiner, daß ich Gott bin und gar keiner wie ich;
      10. der ich von Anfang an das Ende verkünde, und von alters her, was noch nicht geschehen ist; der ich spreche: Mein Ratschluß soll zustande kommen, und all mein Wohlgefallen werde ich tun;
      Jesaja 48
      1. Höret dieses, Haus Jakob! Die ihr mit dem Namen Israel genannt und aus den Wassern Judas hervorgegangen seid, die ihr schwöret bei dem Namen Jehovas und des Gottes Israels rühmend gedenket, doch nicht in Wahrheit und nicht in Gerechtigkeit;
      2. denn nach der heiligen Stadt nennen sie sich, und sie stützen sich auf den Gott Israels, Jehova der Heerscharen ist sein Name:
      3. Ich habe das Frühere vorlängst verkündet, und aus meinem Munde ist es hervorgegangen, und ich habe es hören lassen; plötzlich vollführte ich es, und es traf ein.
      4. Weil ich wußte, daß du hart bist, und daß dein Nacken eine eiserne Sehne und deine Stirn von Erz ist,
      5. so habe ich es vorlängst dir verkündet, ehe es eintraf, habe ich es dich hören lassen; damit du nicht sagen möchtest: Mein Götze hat es getan, und mein geschnitztes und mein gegossenes Bild hat es geboten.
      6. Du hast es gehört, betrachte es alles; und ihr, wollt ihr es nicht bekennen? Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgengehaltenes und was du nicht gewußt hast.
      7. Jetzt ist es geschaffen und nicht vorlängst, und vor diesem Tage hast du nicht davon gehört; damit du nicht sagen möchtest: Siehe, ich habe es gewußt.
      8. Du hast es weder gehört noch gewußt, noch war von längsther dein Ohr geöffnet; denn ich wußte, daß du gar treulos bist, und daß man dich von Mutterleibe an einen Übertreter genannt hat.
      9. Um meines Namens willen verziehe ich meinen Zorn, und um meines Ruhmes willen bezwinge ich ihn, dir zu gut, um dich nicht auszurotten.

      Weil der Vers 5 so wichtig ist, in unsere Zeit übersetzt:

      so habe ich es durch die Worte der Bibel dir verkündet, ehe es eintraf, habe ich es dich durch die Bibel hören lassen; damit du nicht sagen möchtest: Meine Organisation hat es getan, und mein sogenannter „treuer und verständige Sklave“ hat es geboten.

      Nach meinem Kenntnisstand ist die Bibel kein Buch mit schönen Geschichten und Gleichnissen, welche nur geschrieben wurden um das was Jesu sagen wollte dem einfachen Volk klarzumachen. Das war ein passender Nebeneffekt, aber für uns nicht alles. Ein großer Teil der Bibel wurde geschrieben um in der Zeit des Endes das anzukündigen was durch Jehova und seinem Sohn geschehen wird. Dazu gehören auch die vielen Gleichnisse Jesu. Zusätzlich sind in der Bibel auch die Taten der Widersacher vorhergesagt, in der Geschichtsschreibung des Volkes Israel, in den Propheten, in den Gleichnissen Jesu, in den Briefen der Apostel bis zu Offenbarung. Unser sterbliches Menschenleben ist viel zu kurz um all das zu erfassen.

      Das macht aber nichts, denn wir werden nur durch den Glauben an den Retter Jesus und die Gnade unseres Vaters Jehova gerettet. Wir werden nicht gerettet durch gute Kenntnisse der Bibel, den Predigtdienst oder das Vortragen schöner Vorträge oder Kommentare. Noch 2 Zitate um darüber nachzudenken:

      Sach. 11
      10. Und ich nahm meinen Stab Huld und zerbrach ihn, um meinen Bund zu brechen, den ich mit allen Völkern gemacht hatte.
      11. Und er wurde gebrochen an jenem Tage; und also erkannten die Elenden der Herde, die auf mich achteten, daß es das Wort Jehovas war.

      Matth. 5
      17. Wähnet nicht, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. {d.h. in ganzer Fülle darzustellen}
      18. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.
      19. Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote auflöst und also die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reiche der Himmel; wer irgend aber sie tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reiche der Himmel.

      Deshalb bin ich immer ganz vorsichtig irgend etwas aus der Bibel als relevant auszuschließen, auch nicht die Geschichte des Joseph.

      Liebe Grüße
      Alois

    2. Edelmuth an alle says:

      (Matthäus 24:43-44) . . .Doch erkennt e i n e s , daß der Hausherr, wenn er gewußt hätte, in welcher Wache der Dieb kommen würde, wach geblieben wäre und nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen. 44 Deswegen erweist auch ihr euch als solche, die bereit sind, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht denkt, kommt der Menschensohn.

      Guten Abend Mani

      In einem Gleichnis muss nicht zwangsläufig Jehova oder Jesus als Herr gemeint sein. Weder Jehova noch Jesus sind Diebe. Wären Jehova oder Jesus Hausherren, wären sie wach geblieben. Der Bezug zu Jesus als Herr wird vom Sklaven favorisiert, weil er damit seine Stellung als treuer verständiger Sklave aus dem Gleichnis begründen will.

      Ein Gleichnis ist vielfach anwendbar, sowohl auf Jehova wie auch Jesus als Herr. Allerdings sind die gesalbten Freunde Jesu keine Sklaven, sondern an Sohnes statt angenommene Brüder. (Joh. 15:15).

      Ede

    3. W.F. says:

      Lieber Brd. Mani,

      in meinem letzten Kommentar habe ich geschrieben, dass ich diese Diskussion beenden möchte, denn wenn man zu keiner Einigung kommt, müssen das BEIDE Seiten akzeptieren. So was kommt eben vor. Zwei Tage habe ich mir bewusst Zeit genommen, um darüber nachzudenken, ob ich Dir doch noch einmal antworten soll. Da der Vorwurf im Raum steht, ich sei Dir eine Antwort schuldig geblieben, habe ich mich dazu entschlossen doch zu antworten.

      Du hast geschrieben: Aus Deiner Reaktion hast Du mir gezeigt, dass es Dich sehr gestört hat, dass ich unseren privaten Emailaustausch hier veröffentlicht habe, wobei aber auch Du nicht ganz unschuldig dabei bist, wie Du wohl zugeben müsstest. Du drückst unmissverständlich aus, dass Du mir so etwas nicht zugetraut hättest. Jetzt frage ich Dich, was an meiner Handlung jetzt so verwerflich war? Welcher Teil meiner Veröffentlichung ist es, der nicht hier her passen würde? Habe ich tatsächlich Persönliches, was Dir vielleicht unangenehm sein könnte, hier preisgegeben? Entspricht es etwa nicht e h e r der Tatsache, dass ich die wirklich persönlichen Anteile unseres Schriftverkehrs weggelassen habe? – Zitat Ende.

      Ja, das hat mich gestört und Du weißt nicht warum. Es liegt daran, dass ich noch Herr meiner Sinne bin und selbst entscheiden möchte, wann und wo ich etwas öffentlich schreibe. Vor einiger Zeit hat hier jemand ein zweites Bruderinfo Forum aufgemacht und einfach die Beiträge der User von der Bruderinfoseite auf seine neue Seite rüber kopiert. Und zwar ohne die User zu fragen. Nun sind das Beiträge gewesen, die hier auf Bruderinfo anonym der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden sind. Obwohl anonym, und auch selbst veröffentlicht, haben soweit ich weiß die meisten verlangt, dass derjenige Ihre Kommentare auf seinem neuen Forum wieder löscht. Alle waren sich einig, dass dies eine Unverschämtheit darstellt, Ihre Beiträge ungefragt woanders noch mal einzustellen. Doch es handelte sich bei allen Beiträgen um Kommentare, die die User selbst öffentlich ins Internet eingestellt hatten. Wenn Du jetzt bedenkst, dass es sich bei dem was Du online gestellt hast um unseren privaten Email Schriftwechsel gehandelt hat, dann kannst Du Dir evt. vorstellen was da in mir vorging. Ich bescheinige Dir hier aber, dass Du nichts wirklich persönliches veröffentlicht hast, doch wenn Du mir diese Passage vorher per mail zugeschickt und mich gefragt hättest, hätte ich der Veröffentlichung sogar zugestimmt. Es geht hier somit einzig und alleine darum, dass Du mich vorher nicht gefragt hast, obwohl Du es hättest tun können. Und das Du mir eine Mitschuld daran aussprichst, dass Du dies veröffentlicht hast, weise ich streng von mir. Ich hatte keinen Einfluss darauf, da ich es wie alle anderen Leser hier erst sehen konnte, nachdem Du es online gestellt hattest. Hättest Du mich vorher gefragt, wäre ich tatsächlich mitschuldig, aber ich bin kein Hellseher und weiß nicht was Du in der Zukunft tun wirst.

      Ich zitiere Dich weiter: Doch nun zu dem Punkt, der für diese Aktion das eigentliche Motiv von mir war: Ich wollte nochmals den Versuch starten – im Besonderen auch weil es zu den Kommentaren passte, da Du, wie man jetzt ja, zumindest teilweise, aus unserem Schriftverkehr entnehmen kann, tatsächlich ja bis heute noch immer nicht auf meine konkrete Fragestellung eingegangen bist, – Dich vielleicht hier in der Öffentlichkeit dazu animieren zu können, direkt Stellung zu meiner Argumentation zu beziehen. – Zitat Ende.

      Auch wenn ich kein Hellseher bin, aber das es Dir um diese Frage ging, habe ich sofort erkannt und daher wusste ich auch, dass wir in dieser Sache wieder keine Einigung erlangen werden. Nur warum willst Du eigentlich diese Frage ausgerechnet von mir beantwortet haben? Denn ich habe Dir mehrfach gesagt, dass ich diese Frage nie stellen würde, weil aus dem Text hervorgeht, dass es um etwas anderes geht. Für mich funktioniert Bibellesen so, dass ich immer einen neuen Gedanken abgleiche mit dem was ich schon meine aus der Bibel verstanden zu haben. Lese ich jetzt etwas neues, prüfe ich ob er in meine vorherige Ansicht passt, oder ob es ein Widerspruch dazu ist. Wenn es passt, lese ich weiter. Wenn es ein Widerspruch ist, dann versuche ich herauszufinden, ob meine Ansicht tatsächlich verkehrt ist, oder ob ich diesen Text nur noch nicht richtig verstehe. Also ergründe ich diesen Text mit Hilfe der ganzen Bibel, wie er damit in Einklang zu bringen ist. Stelle ich fest, dass mit weiteren Bibelstellen der Text richtig verstanden werden kann und er trotzdem meine vorherige Ansicht unterstützt, dann freue ich mich, wieder einen Beweis für meine Ansicht gefunden zu haben. Ist es aber nicht möglich, den Text mit meiner vorherigen Ansicht in Übereinstimmung zu bringen, dann ist eben meine vorherige Ansicht falsch gewesen und ich korrigiere MICH. Ich werde mich dann korrigieren und es nicht so machen, wie die LK, die dann einfach die Bibelstellen entsprechend verändert, damit ihre Ansicht stimmig ist.
      Zu dem Vortrag: Sind die 144.000 mit der großen Volksmenge identisch? (http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=964) habe ich etwa 9 Monate gebraucht, bevor ich die ganzen Schriftstellen so verstehen konnte, dass es nach meinem Verständnis keinen Widerspruch mehr gibt. Erst dann habe ich dies in meiner Abhandlung veröffentlicht. Diese nachgenannten Vorträge habe ich alle vorher veröffentlicht, weil diese als Teilbereiche davon ausgegliedert werden konnten und ich mir da nach meiner Ansicht relativ sicher war, dass dies stimmig ist, jedenfalls gab es für mich keinen biblischen Widerspruch mehr, ansonsten hätte ich diese auch nicht veröffentlicht:
      Die Auferstehung der Toten
      15.07.2012 http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=731
      Definition der Ersten und der Zweiten Auferstehung
      14.08.2012 http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=749
      Die 24 Ältesten
      02.11.2012 http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=839
      Die Entrückung
      29.01.2013 http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=910

      Diese ersten beiden Vorträge waren eigentlich der Auslöser für den über die 144.000.
      Das Gleichnis – Von den Arbeitern im Weinberg – Teil 1
      17.02.2012 http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=662
      Das Gleichnis – Von den Arbeitern im Weinberg – Teil 2
      24.02.2012 http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=666

      Seit Februar 2012 habe ich also schon an diesem Thema gearbeitet und mich sehr gründlich damit auseinander gesetzt. Alleine die Offenbarung habe ich in diesem Zeitraum bestimmt 30 mal komplett gelesen und dies immer wieder mit anderen Bibelbüchern, wie den Evangelien, Jesaja, Hesekiel, Sacharja, Maleachi Korinther und vielen weiteren abgeglichen. Bevor ich also meine Ansicht veröffentliche, habe ich gründlich nachgeforscht ob diese eine Überprüfung stand hält.

      Du hast an Achim geschrieben: Gott in Wahrheit anbeten würde auch bedeuten, alles zu unternehmen um festzustellen, wie er angebetet werden möchte. Wenn Gott der Wahrheit eine so große Bedeutung beimisst, wie kann ich dann glauben wollen, dass es egal ist, welche Ansichten oder Erkenntnisse ein Verfasser eines Artikels oder Kommentars zum Ausdruck bringt. Es kann nicht egal sein. Jemand, der Artikel oder Kommentare über biblische Themen schreibt ist grundsätzlich dafür verantwortlich, seine Darlegungen im Sinne der biblischen Wahrheit zu verfassen, so gut, wie er es eben vermag. – Zitat Ende.

      Wie Du siehst, habe ich das was Du von einem Autor erwartest tatsächlich getan. Doch die Arbeit, die hinter so einer Ausarbeitung steht, wird von niemandem gesehen, der dies liest. Vielleicht mag er sich beim Lesen denken, der Autor saugt sich das aus den Fingern, doch ich weiß von den Autoren, die ich von Bruderinfo Prophetie persönlich kenne, dass sie es genauso machen und erst etwas schreiben wenn sie sich sicher sind, dass es keinen Widerspruch mehr gibt. Ansonsten stellen sie das Thema zurück.

      Ich zitiere Dich weiter: Und ich sage es Dir auf diesem Weg nochmals, dass Deine Ausführungen grundsätzlich ja nicht falsch sind, falsch im Sinne Deiner Argumentation und auch nicht falsch im Sinne Deines Bibelverständnisses. Im Gegenteil, es würden Deine Erklärungen haargenau stimmen, wenn es auf einen Versuch einer Analyse des Gleichnisses ankommen würde, wohlgemerkt, aber nur, wenn man das Gleichnis als Einzelnes aus dem Kontext herausnehmen würde. Aber liegt der Sinn dieses Gleichnisses wirklich darin, zu verstehen, wer der Herr im Gleichnis ist, wer der Knecht ist, was mit der ganzen Habe gemeint ist? Zitat Ende.

      Du bestätigst nun sogar, dass meine Erklärung haargenau stimmen würden und machst dann Einschränkungen darauf, dass man das Gleichnis aus dem Kontext herausnehmen müsste. Das stimmt nicht. Das Gleichnis ist völlig im Kontext und das hatte ich in einem früheren Kommentar auch schon geschrieben denn Du führst Mat. 24:3 an und dies zitiere ich jetzt aus der NWÜ:

      3 Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“

      und aus der Elberfelder:
      3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?

      Die LK hat hier eine unsichtbare Gegenwart in die Bibel geschrieben, gemäß der Elberfelder geht es um die sichtbare Ankunft von Jesus. Worauf es mir hier ankommt ist, dass die Jünger zwei Fragen gestellt haben und zwar:

      1. Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft?
      2. Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen der Vollendung des Zeitalters?

      Jetzt betrachte die von Dir angeführten Gleichnisse nochmals unter diesem Aspekt:

      1. Die Tage Noahs: ….“ So wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein.“ (Mat. 24:39)
      2. Zwei am Mühlstein, zwei am Feld: “ …Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.“ (Mat. 24:42)
      3. Dieb in der Nacht: “ …Darum haltet auch ihr euch ständig bereit; denn der Menschensohn kommt zu einem Zeitpunkt, an dem ihr nicht damit rechnet“ (Mat. 24:44)
      4. Treue u. kluge Knecht: „…Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei der Arbeit findet …“ „…dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet“ (Mat. 24:46;50)
      5. Die Jungfrauen: „…Wenn der Menschensohn kommt …“ „…Seid also wachsam!«, ´schloss Jesus.` »Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde im Voraus“ (Mat. 25:1;13)
      6. Talente: „…Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück …“ (Mat. 25:19)
      7. Schafe u. Böcke: „…Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommen wird …“ (Mat. 25:31)

      Wenn alle sieben Gleichnisse nur von Jesus handeln würden, dann hätte Jesus die zweite Frage der Jünger nicht beantwortet. Sie wollten ja nicht nur wissen, woran man erkennt, dass Jesus wiederkommt, sondern sie wollten auch Zeichen genannt bekommen haben für die Vollendung des Zeitalters. Natürlich kann man sagen, dass die Zeichen ja die gleichen sind und das stimmt auch. Doch Jesus kommt beim Schall der 7.ten Posaune sichtbar wieder, (was ich ausführlich in den o.g. Vorträgen mit Bibelstellen belegt habe, ich bitte dies bei Bedarf nachzulesen) und da passieren auch einige Ereignisse, aber Harmagedon ist noch etwas später. Das kann ein Monat sein, das kann auch ein halbes Jahr später sein, das geht aus der Schrift nicht eindeutig hervor, aber es geht deutlich hervor, dass Harmagedon nicht direkt beim Schall der 7.ten Posaune sein wird. Doch erst Harmagedon bildet den Abschluss des Systems der Dinge. Danach wird Jesus mit seinem 1.000 jährigen Reich zu regieren beginnen. Wenn Jesus also beide Fragen der Jünger beantworten wollte, dann muss mindestens eines von den sieben Gleichnissen auch von Harmagedon handeln. Hier der Wortlaut aus der NWÜ, denn dies ist sehr wichtig und interessant, dass gerade aus der NWÜ etwas deutlich hervorsticht. Wir lesen:

      Mat. 24: 45-51
      45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.

      Nur in der NWÜ finden wir die Formulierung so deutlich: Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? Diese NWÜ wird hauptsächlich oder sogar fast ausschließlich nur von Zeugen Jehovas gelesen und genau bei denen gibt es nur eine Führungselite, die sich als TREUEN UND VERSTÄNDIGEN SKLAVEN sieht. Ich kenne sonst keine weltweit bekannte Religionsgemeinschaft, wo sich die Führer genauso nennen. Ist es nicht interessant, das nun nur aus der Zeugen Jehovas eigenen Bibel diese Formulierung so deutlich hervortritt, das man sich als Leser fragt: Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?
      Die Frage lässt ja die Schlussfolgerung zu, dass es jemanden gibt, der sich Treuer und verständiger Sklaven nennt, es aber nicht ist. Wer ist es also in Wirklichkeit, wenn es nicht der ist, der sich dafür ausgibt? Man müsste also einen anderen suchen, der dies sein könnte. Welche Hinweise finden wir?

      den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?
      1. Der Herr dieses Sklaven, hat ihn tatsächlich über seine Hausknechte gesetzt.
      2. Er soll den Hausknechten Speise zur rechten Zeit geben.

      Die Schrift sagt: Joh. 6:27 Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, die der Sohn des Menschen euch geben wird! Denn diesen hat der Vater, Gott, beglaubigt.

      Von Jesus wird also in Johannes direkt gesagt, dass er Speise geben wird, doch wie sieht es mit uns aus?

      Können wir als Einzelpersonen tatsächlich alle von uns behaupten von Jesus über die anderen Hausknechte gesetzt worden zu sein? Denn es gibt ja auch die Verantwortung, dann die Speise zur rechten Zeit auszuteilen. Wissen wir alle genau, was mit dieser Speise gemeint ist und wissen wir vor allen Dingen, wann es die rechte Zeit ist diese Speise auszuteilen? Weiß das wirklich jeder von uns, wenn wir alle diesen Sklaven bilden? Zumal hier von einem Sklaven gesprochen wird (Einzahl) und nicht von mehreren (Mehrzahl) wie in den anderen Gleichnissen?
      Du sagst zwar, dies sei nicht wichtig, doch ich bin da anderer Meinung. Nicht wir dürfen entscheiden was wichtig ist oder nicht, es hat schon seinen Grund warum das so in der Bibel steht und vielleicht sollte genau dieser Hinweis dazu dienen, zu erkennen das es hier eben nicht um ALLE geht, sondern um einen EINZIGEN und dies ist Jesus. Denn nur er kann auch den Vers 47 erfüllen:

      47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

      Denn es steht in der Elberfelder:
      Mat. 28:18 Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.
      Dann hatte ich ja schon vorher 1.Kor. 15:24 genannt, dass Jesus seinem Vater am Ende des 1.000 jährigen Reiches alles wieder zurück gibt.
      Nur der kann alles zurückgeben, der es vorher erhalten hat und das ist Jesus.

      Jetzt dürfen wir nicht den Vers 46 vergessen, der lautet:
      46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet.
      Wer ist also der Herr dieses Sklaven, der auch noch kommt?

      1Kor 11,3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott.

      Es ist also nicht ungewöhnlich, dass Jesus auch einen Herrn über sich hat. Dieser Herr ist sein Vater, der Allmächtige Gott und wenn er kommt, dann ist das Ende des Zeitalters, weil Harmagedon sein Tag ist.
      Röm 12,19 Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes! Denn es steht geschrieben: „Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr.“

      Dies hatte ich ausführlich in dem Vortrag: Der Treue u. Verständige Sklave – Teil 2 ausgeführt. Die Belege dafür könnt ihr hier nachlesen: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776.

      Somit ist das Gleichnis vom Treuen und verständigen Sklaven die Antwort auf die zweite Frage der Jünger nach dem Abschluss des Systems der Dinge. Erst kommt Jesus beim Schall der 7.ten Posaune und eine kurze Zeit später, kommt Jehova und wird das Urteil vollziehen, dass sein Sohn vorher gesprochen hat. Nun geht das Gleichnis ja noch weiter:

      48 Wenn aber jener als böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt auf sich warten,
      49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und isst und trinkt mit den Betrunkenen,
      50 so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
      51 und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil festsetzen bei den Heuchlern; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

      Der Studien-Wachtturm vom 15.07.13 den ich eigentlich hier besprochen hatte, sagt im Kern eigentlich nichts anderes aus als das:

      1. Jesus kommt doch erst in der Zukunft, statt wie bisher angenommen 1914 (wobei 1914 sie trotzdem beibehalten)
      48 Wenn aber jener als böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt auf sich warten, .. 50 so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
      Jetzt hat die LK also erkannt, dass der Herr noch auf sich warten lässt und seine Ankunft auf eine unbestimmte Zeit in der Zukunft verschoben hat. Deshalb wird sie dann tatsächlich der Tag überraschen, weil sie es nicht erwartet haben und sie es nicht wissen.

      2. Nur die 8 Männer der leitenden Körperschaft bilden diesen Treuen und verständigen Sklaven
      Vorher hatten sie behauptet, dass alle Gesalbten zum Treuen und verständigen Sklaven gehören, nun sind es nur noch 8 Personen und obwohl es 8 Personen sind, sehen sie sich selbst als ein Kollektiver Sklave (Einzahl). Somit ist es auch korrekt, wenn die Bibel hier ebenfalls von EINEM bösen Sklaven spricht, denn sie selbst sagen das genau so von sich.

      Das der Böse Sklave seine Mitknechte schlägt, haben wir wohl zur Genüge schon auf BI diskutiert. Gemeinschaftsentzug ist wohl die wirksamste Waffe um seine Mitknechte zu schlagen.

      Aus den eben genannten Gründen ist für mich Jesus eindeutig der Wahre Treue und Verständige Sklave und die LK der BÖSE Sklave.

      So nun habe ich Dir Deine Frage beantwortet und nun würde mich auch Deine Meinung dazu interessieren, was ich Dir über die Eigentums und Besitzverhältnisse aus Wikipedia geschrieben hatte. Dies habe ich in diesem Kommentar geschrieben gehabt: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=988#comment-2772
      Denn darauf hast Du mir noch keine Antwort gegeben. Im übrigen haben wir sogar aktuell ein sehr prominentes Beispiel, dass es in einem Königreich genauso gehandhabt wird.

      In den Niederlanden hat vor kurzem ein Machtwechsel stattgefunden. Königin Beatrix hat abgedankt, damit ihr Sohn Willem-Alexander nun König sein kann. Das ist exakt die gleiche Situation, wie wir sie bei Jesus vorfinden. Als Prinz wusste Willem-Alexander mit Sicherheit schon als Kind, dass er mal irgendwann der König der Niederlande sein wird. Doch den Thron konnte er erst besteigen, nachdem seine Mutter abgedankt hatte oder gestorben wäre. Nun ist zum Glück ersteres passiert.
      Das gleiche haben wir im Königreich von England. Prinz Charles ist immer noch Prinz, weil die Queen noch auf dem Thron sitzt.

      Somit kann Jesus erst dann die Regierung beginnen, wenn Satan und die Nationen nicht mehr über die Erde herrschen werden. Nur die werden nicht freiwillig abdanken, deshalb wird Jehova ihnen in Harmagedon das Zepter wegnehmen und es seinem Sohn geben. Das hat nichts mit einer zweiten Belohnung zu tun, sondern es stand für ihn schon immer fest, dass er zur festgesetzten Zeit, dieses Königreich übernehmen wird. Solange sitzt er zur Rechten seines Vaters.

      Dann ist mir noch ein Vergleich eingefallen, denn mein Sohn wird bald 18 und er macht nun den Führerschein. Der Führerschein ist die Berechtigung ein Auto fahren zu dürfen. Aber um tatsächlich Auto zu fahren, bedarf es auch eines Autos. Wenn ich somit meinen Sohn richtig glücklich machen möchte, dann muss er sowohl einen Führerschein bekommen, als auch ein Auto. Hätte er nur den Führerschein, hätte er somit die Berechtigung und dürfte fahren, hat aber kein Auto mit dem er es tatsächlich tun könnte. Kaufe ich ihm aber nur ein Auto ohne ihm den Führerschein zu finanzieren, hätte er theoretisch die Möglichkeit ein Auto zu fahren, aber er darf es nicht, weil die Berechtigung fehlt.

      Nur wenn die Berechtigung zum Führen eines Kraftfahrzeuges und auch der Besitz eines Autos vorhanden ist, ist mein Sohn zufrieden. Jesus hat zwar die Berechtigung als König zu regieren, aber er Besitzt das Königreich noch nicht, also wartet er solange geduldig.
      Satan besitzt zwar das Königreich, er hat aber keine Berechtigung und deshalb wird ihm es weggenommen werden. Für mich ist das logisch und für Dich?

      Ist damit Deine Frage beantwortet? Eine andere Antwort kann ich Dir nicht geben. Ansonsten würde ich gerne unseren Zwist beilegen, denn auch wenn wir über eine Bibelstelle anders denken, brauchen wir uns deswegen nicht in die Haare zu kriegen. Wie einige Brüder schon geschrieben haben, wenn wir nicht Liebe haben ist alles vergebens.

      L.G. W.F.

      1. Achim says:

        Liebe Geschwister,
        noch -für mich zumindest- abschließend einen Gedanken.
        Wer entscheidet,wann welches geistige Menü zur rechten Zeit zubereitet werden muß? Da die Speise den Schafen Jesu zukommt, und da die Speise geistige Dinge, sprich Informationen sind, die wir Menschen dringend brauchen aber noch nicht zur Verfügung haben, kann dieses Zubereiten und Austeilen nur von Jeus Christus und Jehova Gott kommen. Niemals von Menschen. Das ist an der Qualität der Speise der LK zu erkennen.Wer will denn essen, was im WT v.15.07.2013 gekocht wurde, wenn er die Bibel zur Nahrung hat?
        Und weil der Text so klar und unmißverständlich die Antwort gibt, wiederhole ich ihn nochmal mit den Worten aus der NWÜ:
        Johannes6:27″…..sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt, die der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat der Vater, ja Gott,mit seinem Siegel des Wohlgefallens versehen.“
        Das ist soooo eindeutig, alles andere ist anmaßend und Lüge.
        Jesus Christus ist der treue und verständige Sklave aus dem Gleichnis.
        Lieber Gruß
        Achim

      2. Mani an W.F. says:

        Lieber W.F.!

        Was soll ich nun sagen. Kann ich wirklich sagen, ja, Du hast meine Frage nun beantwortet? Nein lieber Bruder, nicht im Geringsten hast Du irgend etwas bezüglich meiner konkreten Fragestellung beantwortet, denn es scheint mir, Du vermagst es einfach nicht. Du hast Dir lediglich die unnötige Mühe gemacht, Deine zuvor schon des öfteren dargelegte Sichtweise in nur leicht veränderter Form wieder und wieder zu wiederholen.

        Um Dir folgendes noch zu beantworten: „So nun habe ich Dir Deine Frage beantwortet und nun würde mich auch Deine Meinung dazu interessieren, was ich Dir über die Eigentums und Besitzverhältnisse aus Wikipedia geschrieben hatte.“
        Sehe ich auch so wie Du, ist aber gemäß dem Thema als irrelevant einzustufen, da Besitz- und/oder Vermögensverhältnisse zu unterscheiden es in keinster Weise zu klären galt.

        So sehe nun auch ich ein, dass weitere Diskussionen über das Thema wohl zwecklos scheinen.

        Gerne können wir uns aber weiterhin über andere Themen unterhalten, so Du es denn möchtest.

        Liebe Grüße

        Mani

      3. Mani an Bruderinfo says:

        Liebe Brüder!

        Ich weiß nicht, ob ein technisches Gebrechen die Ursache dafür ist, dass auf einmal mein Antwort-Kommentar zu W.F. plötzlich verschwunden ist, obwohl er kurze Zeit mit dem Vermerk „Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.“ sichtbar gewesen ist!?

        Danke im Voraus für Eure Antwort.

        LG
        Mani

    4. Achim says:

      Lieber Mani,
      du schreibst:
      „Generell möchte ich abschließend die Frage aufwerfen, womit es begründet wird, alles wissen zu müssen, jeder kleinsten Aussage der Bibel eine immense Bedeutung beimessen zu wollen. Wenn Gott gewollt hätte, dass wir alles verstehen und alles erforschen, hätte er es uns sicher auf einfachere Art und Weise vermitteln können. So liegt die Schlussfolgerung nahe, dass es vielleicht gar nicht in seinem Interesse ist, zu viel zu forschen.

      Jehova als allmächtigen Gott anzuerkennen, zu glauben, dass Jesus Christus uns durch seinen Opfertod von Sünde erlöst hat, ein nächsten liebendes Leben zu führen und darauf zu warten, bis unser Schöpfer bzw. Jesus die uns versprochenen Verheißungen in die Tat umsetzen werden, das ist kurz zusammengefasst im Grunde alles, was wir wirklich tun, glauben und wissen müssen.“ Zitat Ende

      Du hast recht, manches ist in der Bibel so verpackt, dass es schwer zu verstehen ist,aber das allermeiste ist sehr gut verständlich für uns formuliert.
      Warum also hat Jehova manches in prophetische Bilder verpackt?
      Warum lässt er zu, dass wir manches bis zum heutigen Tag nicht völlig erfassen? Nach meinem Verständnis hat er das getan, damit wir wach bleiben, indem wir uns mit seinem kostbaren Wort befassen, damit wir im Glauben bleiben, indem wir uns Gedanken machen über das was die Zukunft bringt und wir alles anhand seiner Wortes erforschen. Denn es sind genau die Dinge, die unsere Zukunft betreffen, die in Bildersprache und Rätselrede verpackt sind, es wäre doch sehr einfach, wenn in der Offb. zum
      Beispiel das wilde Tier ganz explizit benannt sein würde.
      Dann brauch ich nicht mehr forschen und nicht mehr glauben.
      Und deshalb ist es nicht so, dass Jehova will, dass wir weniger forschen. Weit weg davon!
      Zudem bedenke folgendes: Jehova will unsere Bereitschaft und unsere Demut sehen, mit der wir uns seinem Wort zuwenden – gerade dann, wenn wir etwas nicht verstehen. Lies doch Johannes Kapitel 6, den Vers 41 und dann den Vers 45:
      „In den Propheten steht geschrieben: `Sie werden alle von Gott unterwiesen sein.´5 Wer aber den Vater hört und von ihm lernt, der kommt zu mir.“
      und weiter in den Versen 47-68. Das war sehr unklar und provozierend für jüdische Ohren. Jesus wollte aber, dass sie ihren Herzenszustand offenlegen und das haben sie getan. Bis auf wenige – seine Jünger – sagten viele- Vers 66 – was soll das Geschwätz von dem Kerl, wir gehen heim, da wartet Arbeit auf uns.
      So ist das heute auch, Jehova will sehen, dass wir das prophetische Wort ernst nehmen und viel nachforschen. In aller Demut Dinge erarbeiten, die schwer zu verstehen sind. Und deshalb sollten wir dies hier auf dieser Seite mit viel Respekt gegenüber unseren Mitforschern tun.
      Dem letzten Absatz deines Kommentars stimme ich völlig zu.Ich möchte dir dazu folgenden Vortrag nahelegen, der deine Aussage unterstützt und sehr liebvoll ausbaut: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=757. Den Autor kennst du vermutlich nicht persönlich, so dass du die Ausführungen völlig unvoreingenommen lesen kannst.
      Lieber Gruß und einen schönen Sonntag!
      Achim

      1. Mani says:

        Lieber Achim!

        Grundsätzlich bin ich ja nicht der Meinung, das es nicht nützlich wäre, im Worte Gottes zu forschen. Ganz im Gegenteil! Aber die Problematik liegt darin, dass wir uns, besonders wenn es um die Beurteilung prophetischer Aussagen dreht, niemals ganz sicher sein können. Du hast ja gesehen, wenn Du meine Diskussion mit Bruder W.F. bezüglich der Bedeutung des treuen und verständigen Sklaven mitverfolgt hast, dass schon bei einem recht einfachen Thema, das meines Erachtens noch nicht einmal mit Prophetie etwas zu tun hat, es uns einfach nicht gelingt, Übereinstimmung zu finden. Wenn einem bewusst wird, dass in Bezug auf ein Thema einfach keine Übereinstimmungen möglich sind, dann kann jeder für sich zwar glauben was er möchte, es sollte dennoch das Bewußtsein bei jedem aber dafür vorhanden sein, dass es auch andere Erklärungen geben könnte.
        Für mich ist es in Wirklichkeit sekundär, genau verstehen zu müssen, wer nun z. B. der treue und verständige Sklave ist. Ich kann gut damit Leben, wenn Jesus sich als dieser herausstellen sollte, genauso gut ist es für mich auch anders herum, weil es sich bei solchen Erkenntnissen immer nur um spezielle Einzelheiten handelt, die zwar interessant genau zu wissen wären, aber im Gesamten gesehen es keine wesentlichen Auswirkungen hat, wenn man solchen Einzelheiten keine besondere Aufmerksamkeit schenkt. Deshalb meine ich, dass es nicht unbedingt wichtig ist, alles wissen und verstehen zu müssen.

        Du hast geschrieben: „So ist das heute auch, Jehova will sehen, dass wir das prophetische Wort ernst nehmen und viel nachforschen.“

        Natürlich sollen wir das alles ernst nehmen, dennoch sollten wir nicht in übertriebener Art und Weise versuchen wollen, ein vollständiges Verständnis jetzt schon zu erlangen.

        Ich möchte mit folgendem Bibelvers jetzt abschließen: Prediger 12:9-13 (Lut.):
        „9 Es bleibt noch übrig zu sagen: Der Prediger war ein Weiser und lehrte auch das Volk gute Lehre, und er erwog und forschte und dichtete viele Sprüche. 
        10 Er suchte, dass er fände angenehme Worte und schriebe recht die Worte der Wahrheit. 
        11 Die Worte der Weisen sind wie Stacheln, und wie eingeschlagene Nägel sind die einzelnen Sprüche; sie sind von „einem“ Hirten gegeben. 
        12 Und über dem allen, mein Sohn, lass dich warnen; denn des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren macht den Leib müde. 
        13 Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. 

        Auch wenn von vielem Büchermachen die Rede ist – viel in den Propheten forschen, diese Gedanken zu veröffentlichen ist im wesentlichen auch nichts anderes als Büchermachen. Viel dann darüber zu diskutieren macht ganz gewiss den Leib müde! Wir alle sollten auch diese Worte aus der Heiligen Schrift ernst nehmen.

        In diesem Sinne, liebe Grüße

        Mani

  8. Svenja says:

    Lieber Alois,

    das war nur ein Beispiel, ich denke, es gibt (Gott sei Dank) ein paar grundlegende Dinge, die die meisten Christen glauben (Jesus ist für unsere Sünden gestorben und wieder auferstanden, Gott ist allmächtig, unser Glaube an Jesus wird uns retten, Jesus hat Menschen geheilt, die Bibel ist Gottes Wirt, etc.). Leider gibt es natürlich Ausnahmen, die das nicht glauben, aber die Mehrheit der Christen sieht das ja schon so. Meiner Ansicht nach wäre das also kein Argument. Weder für die Richtigkeit bestimmter Dinge noch für die Falschheit.

    Dreieinigkeit stimmt so nicht, das hatte ich ja bereits mehrfach geschrieben, dass das ein Irrtum ist. Dreieinigkeit bedeutet für die meisten (wiederum nicht für alle 😉 ), dass Vater und Sohn das gleiche Wesen haben, also ein göttliches. Nicht, dass sie eine Person sind. Da liegen wir beide also z.B. ganz dicht beieinander, ohne, dass du es vielleicht geahnt hast 🙂 Was jedoch aber ganz schön ist, wie ich finde.
    Wie gesagt, ich glaube, die meisten Grundlagen sehen die meisten ähnlich/gleich. Eine schöne Sache, wie ich finde.

    Danke für die lieben Wünsche, ich bin auf dem Weg der Besserung. Husten ist halt so hartnäckig… 🙂

    Svenja

  9. Alois says:

    Liebe Svenja

    Eigentlich könnte ich sagen „die Ausnahme bestätigt die Regel“. 😉

    Aber so wie Du sehe ich das nicht. Denn die „meisten Bibelgelehrten“ glauben an die Dreieinigkeit. Da ist Jesus zwar der Sohn von Gott, aber dann doch wieder mit Gott eine Person.

    Aber bei diesem Thema kennst Du Dich bestimmt besser aus und ich möchte dieses Thema auch nicht aufwärmen, wir hatten schon genug darüber diskutiert.

    Liebe Grüße und baldige Genesung!
    Alois

  10. Mani says:

    Liebe Brüder!

    Noch ein Nachtrag zum Thema, denn es passt für mich gut, dass nicht nur ich allein auf weiter Flur diesbezügliche Anschauungen vertrete. Auf der Hauptseite von BI wurde folgendes geschrieben:

    „Da Jesus nach Ansicht der meisten Bibelgelehrten mit dem GLEICHNIS nur die Wachsamkeit und Belohnung eines “jeden Nachfolgers” im Zusammnehang mit seiner Wiederkunft Veranschaulichte, ist für uns die Frage der “Habe” wer, wann, wie und wo darüber gesetzt wurde einen Scheindebatte.
    Liebe Grüße
    Bruderinfo
    H.P.M“

    Das wollte ich noch nachreichen.

    Liebe Grüße

    Mani

    1. Alois says:

      Lieber Mani

      Ich kann mir nicht vorstellen dass Du ernsthaft das Argument der Ansicht der „meisten Bibelgelehrten“ als Beweis der Richtigkeit einer Aussage ansiehst. Denn wenn das ein Argument ist, dann hat die katholische Kirche grundsätzlich recht, denn sie dürfte die meisten promovierten Bibelgelehrten haben.

      Die Propheten im alten Testament waren immer extrem in der Minderheit! Es gibt auch viele Geschichten aus Israel bei dem es viele Propheten gab, aber nur ganz wenige waren wirklich Prophten Jehovas. Daraus schließe ich, dass die Ansicht der „meisten Bibelgelehrten“ höchstwahrscheinlich falsch ist. Warum soll es Heute anders sein als in den Beispielen der Bibel? Diese Geschichten stehen doch sicher nicht zum Zeitvertreib in der Bibel.

      Liebe Grüße
      Alois

      1. Svenja says:

        Lieber Alois,

        mit dieser Argumentation könnte man „belegen“, dass Jesus nicht Gottes Sohn ist, denn das sehen die meisten „Bibelgelehrten“ so, nur einige Ausnahmen zweifeln das an… Nicht gerade überzeugend oder?

        Grüßle!

  11. Mani an Sascha says:

    Lieber Sascha!

    Deine Bibelstellen belegen ja für uns alle, die wir an Jesus Christus glauben, dass Jesus der von Dir zitierte Knecht ist. Daran gibt es ja überhaupt nichts, was man anzweifeln könnte. Auch führt W.F. massenweise Bibelstellen an, die das ebenfalls belegen. Nur ist es einfach nicht logisch, dass der in Matth. 24:45-47 genannte verständige bzw. unverständige Knecht sich ebenfalls auf Jesus beziehen soll. Die oftmals genannten Argumente bezüglich der ganzen Habe, die ja nur Jesus von seinem Vater erhalten kann, sind im Kontext von Matth. 24 nicht stichhaltig, denn genau auf die gleiche Art und Weise versucht die WTG zu argumentieren, indem sie einzelnen Wörtern oder Textpassagen besondere Bedeutung beimisst. Dann wird nach Paralleltexten in anderen Teilen der Bibel gesucht, diese auch selbstverständlich gefunden, aber der ursprüngliche Textzusammenhang grob fahrlässig außer acht gelassen. Und meiner Meinung nach wird von jenen, die Jesus als den treuen und verständigen Sklaven gemäß Matt. 24 unbedingt sehen wollen, das gleiche Prinzip angewendet. Ich frage mich immer öfter, warum nicht jemand einmal auf die Idee kommt, den unmittelbaren Kontext, d. h., die drei Gleichnisse davor und danach auch gemäß den gleichen Maßstäben beurteilen zu wollen. Vielleicht möchtest ja Du, lieber Sascha, einer der Ersten sein, mir zu erklären versuchen, warum die drei Gleichnisse davor und die drei Gleichnisse danach anders in Bezug auf den zurückkommenden Herrn zu verstehen sein sollen!?

    Liebe Grüße

    Mani

    1. Sascha says:

      Lieber Mani,

      danke für deine Antwort. Mein Kommentar war nur der ertse Teil meiner Gedanken. Über einiges, was du geschrieben hast, habe ich bereits nachgedacht, und werde es auch noch weiter auf mich wirken lassen. Weil es mir nicht darum geht, eine einmal festgesetzte Meinung auf Biegen und Brechen zu verteidigen, sondern auch weiterhin zu prüfen, wie einzelne Passagen zu verstehen sind.

      Mit diesem ersten Teil wollte ich zunächst einmal Bezüge zu dem Wort „Knecht“ herstellen, die in den von mir angegebenen Texten auf Jesus bezogen werden. Auch das „Speise austeilen“ lässt sich mit Joh. 6 ziemlich eindeutig auf Jesus anwenden.

      Ich gebe aber zu, dass es einige Aspekte gibt, die nicht so eindeutig zuzuordnen sind, und einige davon hast du angesprochen. Darauf werde ich noch eingehen. Aber was ich grundsätzlich und auch aus eigener Erfahrung sagen kann: Unterschiedliches Verständnis sollte nicht zu handfesten Streitigkeiten auf der persönlichen Ebene führen. Ich habe mich bei diesem Thema in einer privaten Diskussion schon einmal etwas zu sehr ereifert, und bin mittlerweile froh, dass ich diese Sache bereinigen konnte und ich mit diesem Bruder wieder ein gutes Verhältnis habe.

      Deshalb habe ich mir damals vorgenommen, dass ich ab sofort immer die christliche Liebe als oberstes Gebot ansehen möchte. Wenn wir uns beim Verständnis einzelner Passagen nicht einig werden, muss ich dich und auch alle anderen Geschwister hier nicht weniger lieben, sondern vielleicht sogar noch ein bisschen mehr… 🙂

      Also werde ich in meinen nächsten Kommentaren versuchen, beide Ansichten in Erwägung zu ziehen, und habe auch schon ein paar Bibeltexte im Kopf.

      Liebe Grüße
      Sascha

      1. Alois says:

        Ja lieber Sascha
        Da müsste ich während der Bruderinfozeit auch schon viel lernen, was nützt es wenn man recht hat und die Liebe zum Bruder oder die Schwester den Bach runter geht.
        Sollte das geschehen, war alles umsonst, denn man hat gegen das 2. große Gebot Jesu verstoßen, auch wenn es nicht absichtlich passiert ist.
        Liebe Grüße
        Alois

  12. Mani an W.F. says:

    Lieber Bruder W.F.!

    Ich denke, dass Du vielleicht meinen Kommentar an Bruder Achim bereits gelesen hast, worin ich angekündigt habe, ein Beispiel zu nennen, worin die Problematik bzw. Verantwortung liegt, persönliche Glaubensansichten einer großen Öffentlichkeit preiszugeben.

    Doch zuvor zu Deiner Antwort auf meinen Kommentar: Du wirfst mir vor, Fragestellungen zu benutzen, die Du von der WTG gewohnt warst zu hören. Was soll ich darauf antworten? Dazu fällt mir nichts Passendes ein und deshalb lasse ich es auch.

    Weiters schreibst Du: „…Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Das Thema war ob Jesus jetzt schon regiert. Nun bringst Du Jehova ins Spiel und behauptest, …“ Dazu kann ich nur sagen, dass Du nicht in der Lage warst, meinen Gedanken auch nur annähernd zu verstehen. Die von Dir darauf folgende Abhandlung bestätigt mir dies, worauf ich jetzt aber auch nicht weiter eingehe, da dies nicht von Relevanz ist.

    Worauf ich jetzt aber näher eingehen möchte ist Folgendes:
    Ich zitiere Dich: „…denn vor etwa zwei Monaten habe ich mich privat per email mit einem Bruder über dieses Thema ausgetauscht. Ich habe alle möglichen Bibelstellen angeführt, die meiner Meinung nach genau gezeigt haben, dass diese nur auf Jesus Christus zutreffen könnten und dachte, dass dies meinen Gesprächspartner überzeugen könnten. ….Als Antwort habe ich nicht einen einzigen Bibeltext genannt bekommen, sondern nur seine persönlichen Schlussfolgerungen. Meine persönlichen Schlussfolgerungen belegt mit Bibeltexten galten nichts, aber seine persönlichen Schlussfolgerungen ohne Bibel texte, die diese Ansicht stützen, sollten richtig sein.
    Spätestens da wurde mir klar, dass man niemanden von vermeintlichen biblischen Beweisen für eine bestimmte Ansicht überzeugen kann.“ (Zitat Ende)

    Lieber W.F., genau darüber möchte ich jetzt in der Öffentlichkeit sprechen. Wie vielleicht der eine oder andere Bruder aufgrund der Anspielungen ahnen wird, hast Du o. a. Meinungsaustausch mit mir persönlich geführt. Ich möchte hier die wesentlichsten Punkte daraus darlegen. Ich wiederhole nochmals Deine Worte: „….Als Antwort habe ich nicht einen einzigen Bibeltext genannt bekommen, sondern nur seine persönlichen Schlussfolgerungen.“

    Die Antwort, worum es hier geht, in der ich keine Bibeltexte anführte, lautete folgendermaßen:

    „“Zum Thema „Sklave“ möchte ich nur ganz kurz antworten: Die beiden Artikel auf der Prophetie-Seite habe ich schon vorher gelesen, sie konnten mich aber nicht restlos überzeugen. Auch was Deine heutige Antwort betrifft, kann ich es noch nicht so sehen. Natürlich sind alle Deine Argumente so, dass ich sie sehrwohl verstehe. Wenn man das Gleichnis so betrachtet, wie Du es tust, so stimme ich Deiner Meinung auch vollständig zu. Nur ich erkenne den Grund nicht, warum ich das Gleichnis von diesem Aspekt aus sehen soll. Deshalb nochmals meine Frage: Warum sollte ausgerechnet der Herr im Gleichnis unter Punkt 4. nicht der „Menschensohn“ sein? In einer Einheit, in einer ununterbrochenen Reihe von Gleichnissen, in den Gleichnissen davor und danach ist immer eindeutig von Jesus als dem Herrn die Rede, der wieder kommt. Nochmals meine Frage, warum speziell beim 4. Gleichnis in der Reihe nicht? Aus Deinen Antworten habe ich nicht erkennen können, dass Du direkt auf diese Frage eingegangen wärest. Wenn Du Zeit hast, versuche mir bitte gezielt darauf eine Antwort zu geben. Es sind sieben Gleichnisse im Matthäusevangelium in direktem zeitlichen Zusammenhang. Drei davon vorher und drei davon nachher sprechen von Jesus als den Herrn, der wiederkommen soll.  Es geht in allen sieben Gleichnissen um das Hauptthema der Wiederkunft Jesu, um eine „Belohnung“ für Menschen, die wachsam und treu sind und eine Bestrafung für Menschen, die das nicht sind. Der Lohn ist meiner Meinung nach die Rettung und auch die Bestrafung. Warum soll dann ausgerechnet das Gleichnis in der Mitte von der Regelmäßigkeit dieser Dinge abweichen?““

    Aus meiner Antwort heraus kann der Leser schon entnehmen, warum ich keine Bibelstellen mehr anführen wollte, nämlich weil Du Deinerseits nicht auf meine Fragestellungen eingegangen bist, die ich in einem Email zuvor mit Dir erörtert habe.
    Um auch dies zu belegen, folgt jetzt das Ursprüngliche, das ich im wesentlichen hier darlege:

    „“….. Dennoch denke ich, dass all Deine Gedanken in diese Richtung trotzdem keinesfalls auf dieses Gleichnis anzuwenden sind. Wie gesagt, ich kann Deine Gedanken genau nachvollziehen und gedanklich ergibt es durchaus Sinn. Aber es gibt meines Erachtens folgenden Schönheitsfehler, der Dir vielleicht bisher nicht auf diese Weise bewusst wurde.

    Der Fehler, den ich meine, ist der, dass im Kontext des Gleichnisses das Hauptaugenmerk aller Aussagen von Jesus darauf gerichtet ist, die Fragen seiner Jünger zu beantworten. Sie fragten:
    „Sag uns doch: Wann wird das geschehen, und welches Zeichen wird deine Wiederkunft und das Ende der Welt ankündigen?“
    Im ganzen Umfeld des Gleichnisses vom treuen und verständigen Sklaven ging es um die Frage der Wiederkunft Jesu! Nachdem Jesus zuvor die Zeichen der Zeit des Endes dargelegt hatte, fing er an, in verschiedenen Gleichnissen zu seinen Jüngern zu sprechen:
    1. Die Tage Noahs: ….“ So wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein.“ (Mat. 24:39)
    BEIM WIEDERKOMMEN JESU NEHMEN MENSCHEN KEINE NOTIZ – sie werden essen und trinken und heiraten; d. h. christliche Erfordernissen keine besondere Beachtung schenken – UND AUS DIESEM GRUND NICHT GERETTET WERDEN.

    2. Zwei am Mühlstein, zwei am Feld: “ …Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.“ (Mat. 24:42)
    BEIM WIEDERKOMMEN JESU WERDEN UNTREUE NICHT WACHSAM SEIN – sie werden ihrer Arbeit nachgehen, aber keine Notiz von der besonderen Zeit nehmen – UND AUS DIESEM GRUND NICHT GERETTET WERDEN.

    3. Dieb in der Nacht: “ …Darum haltet auch ihr euch ständig bereit; denn der Menschensohn kommt zu einem Zeitpunkt, an dem ihr nicht damit rechnet“ (Mat. 24:44)
    BEIM WIEDERKOMMEN JESU WERDEN UNTREUE NICHT WACHSAM SEIN – sie werden völlig unvorbereitet sein – UND AUS DIESEM GRUND NICHT GERETTET WERDEN.

    4. Treue u. kluge Knecht: „…Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei der Arbeit findet …“ „…dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet“ (Mat. 24:46;50)
    BEIM WIEDERKOMMEN JESU WERDEN UNTREUE NICHT WACHSAM SEIN – sie wissen zwar, das Jesus wieder kommt, was er erwartet, aber schenken der Ankunft keine Bedeutung und werden davon völlig überrascht werden – UND AUS DIESEM GRUND NICHT GERETTET WERDEN.
    5. Die Jungfrauen: „…Wenn der Menschensohn kommt …“ „…Seid also wachsam!«, ´schloss Jesus.` »Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde im Voraus“ (Mat. 25:1;13)
    BEIM WIEDERKOMMEN JESU WERDEN UNTREUE NICHT WACHSAM SEIN – sie haben sich nicht vorbereitet, werden unvorbereitet überrascht werden – UND AUS DIESEM GRUND NICHT GERETTET WERDEN.
    6. Talente: „…Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück …“ (Mat. 25:19)
    BEIM WIEDERKOMMEN JESU WERDEN UNTREUE NICHT WACHSAM SEIN – diejenigen, die zwar Jesu Erfordernisse kennen, aber nicht dementsprechend gehandelt haben, werden wegen Untätigkeit verurteilt – UND NICHT GERETTET WERDEN.
    7. Schafe u. Böcke: „…Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommen wird …“ (Mat. 25:31)
    BEIM WIEDERKOMMEN JESU WERDEN UNTREUE NICHT WACHSAM SEIN – unter dem Aspekt, dass sie christliche Werke der Nächstenliebe nicht erkennen und praktizieren – UND AUS DIESEM GRUND NICHT GERETTET WERDEN.

    Was will ich Dir damit zeigen?

    In all den angeführten Gleichnissen geht es um das Wiederkommen von Jesus und die damit im Zusammenhang stehende „Belohnung“. Es ging um die Frage: „Sag uns doch: Wann wird das geschehen, und welches Zeichen wird deine Wiederkunft und das Ende der Welt ankündigen?“
    Mit der Wiederkunft Jesu beginnt ja zweifelsfrei einerseits die Rettung der wahren Gläubigen und andererseits die Vernichtung der bösen Menschen. Jesus hat in jedem dieser Gleichnisse die wesentliche Aspekte zur Rettung hervorgehoben und warnte gleichzeitig davor, in christlicher Hinsicht untätig zu sein.
    In jedem der von mir angeführten Gleichnisse geht es darum, dass ein Herr wieder zurückkommt!
    Warum sollte ausgerechnet der Herr im Gleichnis unter Punkt 4. nicht der „Menschensohn“ sein? In einer Einheit, in einer ununterbrochenen Reihe von Gleichnissen, in den Gleichnissen davor und danach ist immer eindeutig von Jesus als dem Herrn die Rede, der wieder kommt. Nochmals meine Frage, warum speziell beim 4. Gleichnis in der Reihe nicht? Wie würdest Du selbst argumentieren?
    Denn Deiner Meinung nach ist nur speziell im 4. Gleichnis Jehova der Herr, der wiederkommt und Jesus der Sklave, der die Belohnung erhält. Denk daran, es geht um die Frage der Wiederkunft Jesu!!!

    Meines Erachtens unterliegst Du nur einem Denkfehler. Du legst auf den Satzteil „er wird ihn über seine ganze Habe setzen“ Dein ganzes Augenmerk. Aber bei „dieser“ Habe geht es nicht um die einzigartige Stellung, die Jesus von seinem Vater erhalten hat. Diese Stellung, die Jesus innehat, alle von Dir genannten Bibelstellen sprechen ja ein eindeutiges Wort, was damit gemeint ist. Da bedarf es nicht einem Gleichnis, in dem etwas ganz bestimmtes hervorgehoben werden soll. So unterliegt auch die leitende Körperschaft der WTG dem Irrtum, einem bestimmten Satz im Gleichnis entnehmen zu wollen, dass sie mit dem Austeilen der geistigen Speise beauftrag wurden. Es ist völlig absurd, aus diesem einen Satz – noch dazu aus einem Gleichnis – diese Befugnis daraus abzuleiten!““

    Der Fairness halber möchte ich auch noch den Schriftwechsel über die von Dir an mich gerichteten 9 Fragen anführen, die ich Deiner Aussage nicht biblisch beantwortet haben soll. Für unsere Mitleser werde ich meine Antworten, die ich direkt unter Deine Fragen geschrieben hatte, jetzt in Großbuchstaben, umformatiert, wiedergeben:

    „“Jetzt bitte ich Dich, dass Du mir versuchst die Widersprüche zu erklären, die ich mit der Auffassung habe, dass wir alle dieser Treue und verständige Sklave sind.
     
    Meine Fragen die zu klären wären, sind folgende:
    1. Mit welchen Bibelstellen kannst Du beweisen, dass alle 7 Gleichnisse von dem selben Herrn (jesus) handeln und nicht das eine von Jesus und Jehova?
    ES IST NICHT MÖGLICH DIES ZU BEWEISEN, DENN WEDER DU NOCH ICH WISSEN MIT BESTIMMTHEIT, WAS JESUS IM SINN HATTE! WENN ES DARUM GINGE MIT DEM GLEICHNIS BESTIMMTE RANGORDNUNGEN FESTZULEGEN, SO STIMMT DEINE ARGUMENTATION. WENN DAS GLEICHNIS ABER ANDERES AUSSAGEN SOLL, SO WÜRDE MEINE ANSICHT ZUTREFFENDER SEIN. 

    2. Wo steht in der Bibel dass jeder Gläubige über die Hausknechte des Herrn gesetzt wurde und mit jeder meine ich dann auch wirklich jeden ohne Ausnahme?
    NIRGENDS! ABER DER WORTLAUT IN EINEM GLEICHNIS DARF NIEMALS EINS ZU EINS ZU EINER BUCHSTÄBLICHEN BEDEUTUNG UMGEMÜNZT WERDEN! DU MEINST JA AUCH NICHT, DASS DER HERR ALS DIEB WIEDERKOMMT!

    3. Wo steht dass wir a) die Speise austeilen und b) dies auch noch zur rechten Zeit tun?
    STEHT, DASS JESUS WIRKLICH SPEISE AUSTEILEN WIRD? BEI DEN TALENTEN GEHT ES AUCH NICHT UM BUCHSTÄBLICHES ODER GEISTIGES GELD, DASS VERMEHRT HÄTTE WERDEN SOLLEN! 

    WENN MAN WIE DU MEINST SO ÜBERSETZEN WÜRDE: ICH (JESUS) BIN DER TREUE U. VERSTÄNDIGE SKLAVE, DEN MEIN VATER (JEHOVA) ÜBER SEIN HAUS GESETZT HAT. ICH BIN GLUECKLICH ZU SCHÄTZEN, WEIL ICH ZUR BESTIMMTEN ZEIT SO HANDELN WERDE, WIE ES MEIN VATER VON MIR ERWARTET. DAFÜR WERDE ICH VON IHM ÜBER SEINE GANZEN BESITZTÜMER GESETZT WERDEN. ABER ES GIBT NOCH EINEN ANDEREN SKLAVEN, DER DIES NICHT TUN WIRD. DER WIRD MIT DEM TOD BESTRAFT WERDEN.

    DIESER GEDANKE PASST ABSOLUT NICHT IN DEN UNMITTELBAREN BIBLISCHEN ZUSAMMENHANG, DAS MÜSSTE DIR DOCH AUCH AUFFALLEN!

    4. Woher wissen wir wann es die rechte Zeit ist diese oder jene Speise auszuteilen?
    DIE SPEISE IST NICHT SPEISE! SO WIE EIN TALENT NICHT GELD IST! ÜBERLEG MAL, OB SPEISE NICHT ALS EIN SYNONYM FÜR WAS ANDERES STEHEN KANN! 

    5. Wie kannst Du biblisch beweisen, dass mit der Ankunft des Herrn im Vers 46 nicht der Tag Jehovas gemeint ist, der ja direkt nach der Wiederkunft Jesu erfolgt.

    6. Warum wird der Knecht Sklave oder Diener in der Einzahl angesprochen, wenn Du viele gemeint sind? (Im Vers 44 werden alle angesprochen und da steht explizit dahinter das der Menschensohn kommt)
    EIN GLEICHNIS IST EINE BILDHAFTE SPRACHE, UM ETWAS ZU VERANSCHAULICHEN. DABEI GEHT ES NICHT UM EINZAHL ODER MEHRZAHL. ES WIRD VOM HERRN UND VOM DIEB UND VOM HAUSHERREN IN DER EINZAHL GESPROCHEN (VERS 42, 43), DANN ABER GANZ SELBSTVERSTÄNDLICH VON JESUS SELBST AUF ALLE ANGEWANDT! ALSO NOCHMALS, DER HAUSHERR STEHT DEFINITIV IN DER EINZAHL, JESUS SELBST SAGT ABER, DASS ES AN VIELE GERICHTET IST! 
    ÜBERLEG MAL, WIESO DU EIN PAAR ZEILEN WEITER DIES DANN GANZ ANDERS SIEHST!

    7. Über welche ganze Habe werden wir gesetzt, wenn Christus der Herr ist?
    DU SELBST HAST GESCHRIEBEN, DASS JESUS SEIN ERBE TEILEN WIRD! (SIEHE OBEN)
    WENN ALLE SYMBOLISCHEN 144000 MIT JESUS ALS KÖNIGE UND PRIESTER AMTEN WERDEN, WIRD DA IHR WIRKUNGSBEREICH ETWA ZU KLEIN WERDEN (VERGLEICH MIT TORTE UND TORTENSTÜCKE)?

    8. Wie erklärst Du Dir den Widerspruch, dass wenn alle gemeint sind, wir nicht alle gleichzeitig die GANZE Habe bekommen können? Denn wenn sie einer bekommt, dann bekommen die anderen gar nichts mehr,
    oder wir bekommen alle etwas, dann bekommen wir aber nicht die ganze Habe.
    VIELLEICHT BEDEUTET DIE HABE IM GLEICHNIS JA GENAU DAS, WAS ICH UNTER 7. GESCHRIEBEN HABE.
    ES GIBT JA AUCH SOGENANNTE SCHEINBARE WIDERSPRÜCHE!

    9. Wer sind die Hausknechte in diesem Gleichnis wenn wir ALLE doch der Treue und verständige Sklave sind?
    WIR ALLE KÖNNEN MIT UNSEREN TALENTEN FÜR UNSERE MITMENSCHEN BZW. MITCHRISTEN (HAUSKNECHTE) GUTES BEWIRKEN, WENN WIR CHRISTLICHE LEBENSWEISE ZUR ANWENDUNG BRINGEN. SO SIND WIR ALLE ALLES BEIDE.
     
    Wenn Jesus Christus der Sklave ist, dann gibt es diese Widersprüche nicht mehr. Aber Du bist ja auch einer, der meint dass wir alle gemeint sind, dann bitte erkläre es mir anhand der Bibel.
    ICH DENKE, DASS MEINE GEDANKEN NICHT IM WIDERSPRUCH ZUR BIBEL STEHEN. 
    Schaffst Du es, dass kein Widerspruch offen bleibt, dann glaube ich Dir das Du Recht hast und wir alle dieser Sklave sind. Kannst Du aber einen Widerspruch nicht anhand der Bibel logisch erklären, bleibe
    ich bei meiner Meinung.
     
    Stellst Du Dich dieser Herausforderung, denn ich weiß das es sehr schwer wird dies zu beweisen. Ich behaupte sogar dass es unmöglich ist alle Punkte biblisch zu entkräften.

    OB ICH ALLE PUNKTE ENTKRÄFTEN KONNTE, WEISS ICH NICHT, ABER ICH WEISS, DASS MEINE ERKLÄRUNGEN GANZ GEWISS EBENFALLS MIT DER BIBEL ÜBEREINSTIMMEN. JETZT MÖCHTE ICH ABSCHLIESSEND NOCH DEINE 5. FRAGE BEANTWORTEN. UND ICH MÖCHTE DIE BIBEL SELBST FÜR MICH SPRECHEN LASSEN:

    ALS ER ABER AUF DEM ÖLBERG SASS, TRATEN SEINE JÜNGER FÜR SICH ALLEIN ZU IHM UND SPRACHEN: SAGE UNS, WANN WIRD DAS SEIN, UND WAS IST DAS ZEICHEN DEINER ANKUNFT UND DER VOLLENDUNG DES ZEITALTERS? (MAT. 24:3)

    UND ES GESCHAH, ALS JESUS ALLE DIESE REDEN BEENDET HATTE .. (MAT. 26:1)

    DIESE BEIDEN VERSE SCHLIESSEN ALLE ERWÄHNTEN GLEICHNISSE EIN! DIE FRAGE, DIE JESUS GESTELLT WURDE, BEZOG SICH AUF SEINE WIEDERKUNFT, ODER WILLST DU ALLEN ERNSTES BEHAUPTEN, DASS JESUS BEI MAT. 24:45 NICHT DIE BEANTWORTUNG SEINER FRAGE IM SINN HATTE!?

    ICH GLAUBE, DASS DIES EIN WIRKLICHER BEWEIS DAFÜR IST, DASS DER HERR IM GLEICHNIS UNSER HERR JESUS CHRISTUS IST, DER HIER ALS WIEDERKOMMENDER GEMEINT IST. AUCH IST JESUS SCHON VOR SEHR LANGER ZEIT IM BESITZ ALLER HABE GEWESEN, WENN ER GEMÄSS MAT. 28:18, NACH SEINER AUFERWECKUNG, ALS ER NOCH NICHT EINMAL IN DEN HIMMEL AUFGEFAHREN WAR, SAGEN KONNTE: „MIR IST ALLE MACHT GEGEBEN IM HIMMEL UND AUF ERDEN.“ UND HIER STEHT IN KEINER MIR BEKANNTEN BIBELUEBERSETZUNG, DASS DIESE MACHT – UND ICH MÖCHTE HIER NICHT DARÜBER DISKUTIEREN, DASS MACHT UND HABE UNTERSCHIEDLICHE BEDEUTUNGEN HABEN KOENNTEN – JESUS ERST BEKOMMEN WIRD, SONDERN ES STEHT: „GEGEBEN“ IM SINNE VON SCHON ERHALTEN!

    FÜR MICH IST MAT. 24:3 DER SCHLÜSSEL FÜR DAS RICHTIGE VERSTÄNDNIS, WENN MAN ES WIRKLICH MIT EINER BIBELSTELLE DEN BEWEIS FINDEN SOLL!

    WENN DU ES TROTZ DEM ABER NICHT SO SEHEN WILLST, KANN ICH NUR MEHR DARAUF HOFFEN, DASS WIR VIELLEICHT IN DER ZUKUNFT DIE GELEGENHEIT ERHALTEN MÖCHTEN, JESUS DIE ANTWORT DARAUF SELBST GEBEN   ZU LASSEN.““

    Soviel zu unserem Schriftverkehr.

    Aber was will ich jetzt damit bezwecken?

    Zum Einen wollte ich zeigen, dass es nicht der Wahrheit entspricht, wenn Du behauptest: „… aber seine persönlichen Schlussfolgerungen ohne Bibeltexte, die diese Ansicht stützen, sollten richtig sein …“.

    Zum Anderen möchte ich auf den Hauptdiskussionspunkt damit eingehen, ein Beispiel zu nennen, worin die Problematik bzw. Verantwortung liegt, persönliche Glaubensansichten einer großen Öffentlichkeit preiszugeben.

    Ich zitiere Dich nochmals: „…Spätestens da wurde mir klar, dass man niemanden von vermeintlichen biblischen Beweisen für eine bestimmte Ansicht überzeugen kann.“

    Mit diesen Deinen Worten erklärst Du, dass es, auch als Autor, schon auch Deine Absicht ist, mit Bibelstellen überzeugen zu wollen. Jemanden überzeugen zu wollen schließt für mich auch ein, ihn eine bestimmte Meinung zu lehren. Ein biblischer Lehrer müsste dann auch eine gewisse Verantwortung dafür übernehmen. Was, wenn seine Gedankengänge doch nicht der Wahrheit entsprechen? Hat er diejenigen, die seinen Ausführungen Glauben schenkten nun in die Irre geführt oder nicht? Und auf diesen Punkt wollte ich eingehen. Es gibt keine verschiedenen Möglichkeiten der Wirklichkeit. Wer ist der treue und verständige Sklave nun eigentlich wirklich? Die WTG sagt, die acht Herren. Du sagst Jesus Christus. Ich sage, weder noch.
    Um Gott wohl zugefallen ist es aber ein unbedingtes Erfordernis, IHN mit Geist und „Wahrheit“ anzubeten! Wenn die Wahrheit aber nicht eindeutig erkannt werden kann, so sind sämtliche Erklärungsversuche und diesbezügliche Überzeugungsarbeit nicht nur umsonst, sondern im Widerspruch zur göttlichen Lehre!

    Deshalb ersuche ich jeden im Sinne einer christlichen Gesinnung über diese Dinge nachzudenken.

    Liebe Grüße

    Mani

    1. W.F. says:

      Hallo Mani,

      das hat wohl auch was mit Logik zu tun, dass man annimmt, wenn ich eine anonymisierte Erfahrung erzähle, im Internet in dem lauter Personen ebenfalls unter Pseudonymen auftreten, von denen sich die meisten mit Sicherheit noch nicht mal untereinander kennen, die meisten mich wahrscheinlich nicht kennen und Dich genauso wenig, das die genau wissen, dass ich auf Dich angespielt habe. Ja, so muss ich zugeben, dass ich damals nicht nur blauäugig war, sondern Dich auch sehr unterschätzt habe. Denn das Du unseren privaten email Schriftwechsel online stellst, hätte ich Dir ehrlich gesagt nicht zugetraut. So hast Du mir nun zusätzlich noch eine Lektion in Menschenkenntnis erteilt. Dafür bedanke ich mich. Diesen Fehler mache ich mit Sicherheit nicht ein zweites Mal.

      Wenn ich nun sehe wie Du hier agierst um „Deine Weisheit“ zu rechtfertigen, dann hat das nichts mehr damit zu tun, dass man objektiv die biblische Aussage herausarbeiten will, sondern Du machst nun genau das, was Du mir vorgeworfen hast. Du stellst Behauptungen in den Raum, die evt. ja stimmen könnten, aber genauso eben auch nicht. Du hast an Achim geschrieben, ich zitiere Dich:

      Es kann nicht egal sein. Jemand, der Artikel oder Kommentare über biblische Themen schreibt ist grundsätzlich dafür verantwortlich, seine Darlegungen im Sinne der biblischen Wahrheit zu verfassen, so gut, wie er es eben vermag. – Zitat Ende.

      Du hast auch einen Kommentar über biblische Themen geschrieben und bist damit auch verantwortlich dafür, diese Darlegung im Sinne der biblischen Wahrheit zu verfassen. Deine Worte.

      An mich hast Du geschrieben: Der Fairness halber möchte ich auch noch den Schriftwechsel über die von Dir an mich gerichteten 9 Fragen anführen, die ich Deiner Aussage nicht biblisch beantwortet haben soll. –Zitat Ende.

      Für diese Fairness danke ich Dir, denn ich hätte diese Punkte nicht online gestellt, auch wenn sie mich entlastet hätten, da wir diese Diskussion privat geführt hatten. Aber genau diese 9 Fragen wollte ich von Dir biblisch begründet haben und nun prüfen wir ob Du diese Fragen biblisch beantwortet hast, oder mit Deinen eigenen Schlussfolgerungen, ich füge jetzt meinen Eindruck davon in Fettschrift hinzu:

      1. Mit welchen Bibelstellen kannst Du beweisen, dass alle 7 Gleichnisse von dem selben Herrn (jesus) handeln und nicht das eine von Jesus und Jehova?
      ES IST NICHT MÖGLICH DIES ZU BEWEISEN, DENN WEDER DU NOCH ICH WISSEN MIT BESTIMMTHEIT, WAS JESUS IM SINN HATTE! WENN ES DARUM GINGE MIT DEM GLEICHNIS BESTIMMTE RANGORDNUNGEN FESTZULEGEN, SO STIMMT DEINE ARGUMENTATION. WENN DAS GLEICHNIS ABER ANDERES AUSSAGEN SOLL, SO WÜRDE MEINE ANSICHT ZUTREFFENDER SEIN.
      Du selbst schreibst, dass man dies nicht beweisen kann, aber obwohl Du es nicht beweisen kannst, dass Deine Ansicht richtig ist, ist trotzdem meine Falsch! Denn das war ja vorher Dein Gegenargument um meine Ansicht zu widerlegen. Woher weißt Du also das meine Falsch ist, wenn Du es nicht beweisen kannst? Ist es dann nicht Deine persönliche Schlussfolgerung?

      2. Wo steht in der Bibel dass jeder Gläubige über die Hausknechte des Herrn gesetzt wurde und mit jeder meine ich dann auch wirklich jeden ohne Ausnahme?
      NIRGENDS! ABER DER WORTLAUT IN EINEM GLEICHNIS DARF NIEMALS EINS ZU EINS ZU EINER BUCHSTÄBLICHEN BEDEUTUNG UMGEMÜNZT WERDEN! DU MEINST JA AUCH NICHT, DASS DER HERR ALS DIEB WIEDERKOMMT!
      Du bestätigst, dass es für die Annahme das jeder Gläubige über die Hausknechte gesetzt wurde keine biblischen Beleg gibt und behauptest dann, das dies niemals eins zu eins zu einer buchstäblichen Bedeutung umgemünzt werden darf. Wo steht das nun wieder in der Bibel? Auch nirgends also ist das Deine eigene Schlussfolgerung.

      3. Wo steht dass wir a) die Speise austeilen und b) dies auch noch zur rechten Zeit tun?
      STEHT, DASS JESUS WIRKLICH SPEISE AUSTEILEN WIRD? BEI DEN TALENTEN GEHT ES AUCH NICHT UM BUCHSTÄBLICHES ODER GEISTIGES GELD, DASS VERMEHRT HÄTTE WERDEN SOLLEN!
      Das Jesus Speise austeilt steht in einem Text und zwar: Joh. 6: 27 Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, die der Sohn des Menschen euch geben wird! Denn diesen hat der Vater, Gott, beglaubigt.

      WENN MAN WIE DU MEINST SO ÜBERSETZEN WÜRDE: ICH (JESUS) BIN DER TREUE U. VERSTÄNDIGE SKLAVE, DEN MEIN VATER (JEHOVA) ÜBER SEIN HAUS GESETZT HAT. ICH BIN GLUECKLICH ZU SCHÄTZEN, WEIL ICH ZUR BESTIMMTEN ZEIT SO HANDELN WERDE, WIE ES MEIN VATER VON MIR ERWARTET. DAFÜR WERDE ICH VON IHM ÜBER SEINE GANZEN BESITZTÜMER GESETZT WERDEN. ABER ES GIBT NOCH EINEN ANDEREN SKLAVEN, DER DIES NICHT TUN WIRD. DER WIRD MIT DEM TOD BESTRAFT WERDEN.
      DIESER GEDANKE PASST ABSOLUT NICHT IN DEN UNMITTELBAREN BIBLISCHEN ZUSAMMENHANG, DAS MÜSSTE DIR DOCH AUCH AUFFALLEN!
      Nur Deine persönliche Schlussfolgerung. Vielleicht fällt es mir deshalb nicht aus, weil ich die ganze Schrift als das Wort Gottes annehme. Nur wenn sich kein Bibeltext mit einem anderen widerspricht, dann weiß man das man die Wahrheit gefunden hat.

      4. Woher wissen wir wann es die rechte Zeit ist diese oder jene Speise auszuteilen?
      DIE SPEISE IST NICHT SPEISE! SO WIE EIN TALENT NICHT GELD IST! ÜBERLEG MAL, OB SPEISE NICHT ALS EIN SYNONYM FÜR WAS ANDERES STEHEN KANN!
      Das es in diesem Gleichnis nicht um buchstäbliches Essen geht, war mir auch klar. Meine Frage war aber, woher wir wenn wir dieser Sklave sein sollen, wissen wann es die rechte Zeit ist diese Speise oder das was sie darstellt auszuteilen. Auf diesen Aspekt bist Du gar nicht eingegangen.

      5. Wie kannst Du biblisch beweisen, dass mit der Ankunft des Herrn im Vers 46 nicht der Tag Jehovas gemeint ist, der ja direkt nach der Wiederkunft Jesu erfolgt.
      Diese Frage hast Du dann unten mit Mat. 26:1 und 24:45 begründet. Das ist mir bei der Durchsicht durch die Lappen gegangen, weil es nicht hinter meinem Punkt stand und so hast Du zumindest eine Frage versucht anhand der Bibel zu beantworten. Da muss ich mich bei Dir entschuldigen.
      In Vers 44 geht es um die Wiederkunft Christi und die Verse 45 bis 51 handeln von dem Tag, an dem Jehova kommt, was ich nach meinem Verständnis kurz nach der Wiederkunft Christi sehe. Denn Jehova sagt: Mein ist die Rache, ich will vergelten. Jesus ist zwar das Gericht übertragen worden, aber Harmagedon ist Jehovas Tag. Er wird das was Jesus gerichtet hat, dann entweder belohnen oder bestrafen. Jesus kommt beim Schall der 7.ten Posaune wieder und später kommt dann der Herr Jehova zu seinem Tag. Somit kommen hier zwei Herren, der 1. ist Jesus und danach kommt Jehova. Dies hatte ich auch versucht in dem Vortrag hier zu erklären: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776

      6. Warum wird der Knecht Sklave oder Diener in der Einzahl angesprochen, wenn Du viele gemeint sind? (Im Vers 44 werden alle angesprochen und da steht explizit dahinter das der Menschensohn kommt)
      EIN GLEICHNIS IST EINE BILDHAFTE SPRACHE, UM ETWAS ZU VERANSCHAULICHEN. DABEI GEHT ES NICHT UM EINZAHL ODER MEHRZAHL. ES WIRD VOM HERRN UND VOM DIEB UND VOM HAUSHERREN IN DER EINZAHL GESPROCHEN (VERS 42, 43), DANN ABER GANZ SELBSTVERSTÄNDLICH VON JESUS SELBST AUF ALLE ANGEWANDT! ALSO NOCHMALS, DER HAUSHERR STEHT DEFINITIV IN DER EINZAHL, JESUS SELBST SAGT ABER, DASS ES AN VIELE GERICHTET IST!
      ÜBERLEG MAL, WIESO DU EIN PAAR ZEILEN WEITER DIES DANN GANZ ANDERS SIEHST!
      Auch diese Antwort ist ganz allein Deine persönliche Meinung ohne dafür einen biblischen Beleg zu haben. Du entscheidest hier einfach, dass es nicht um Einzahl oder Mehrzahl geht und das alles nur zur Veranschaulichung dient. Du weißt also genau was Jesus gemeint hatte. Beim Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut hat Jesus aber sehr wohl dazu gesagt, dass dieses Gleichnis auf das Ende der Zeiten zutreffen wird. Also hatte Jesus zumindest bei diesem Gleichnis etwas bestimmtes im Auge, die anderen müsste ich noch prüfen wie es da formuliert ist.

      7. Über welche ganze Habe werden wir gesetzt, wenn Christus der Herr ist?
      DU SELBST HAST GESCHRIEBEN, DASS JESUS SEIN ERBE TEILEN WIRD! (SIEHE OBEN)
      WENN ALLE SYMBOLISCHEN 144000 MIT JESUS ALS KÖNIGE UND PRIESTER AMTEN WERDEN, WIRD DA IHR WIRKUNGSBEREICH ETWA ZU KLEIN WERDEN (VERGLEICH MIT TORTE UND TORTENSTÜCKE)?
      Ja, er wird es mit Ihnen teilen, sie werden mit Jesus regieren. Doch wenn er ihnen alles übergibt, unabhängig davon, dass alle nicht über die ganze Habe gesetzt werden können, dann hat er es doch aus der Hand gegeben oder nicht? Wenn ich Dir einen Apfel gebe, dann hast Du doch den Apfel und ich habe keinen mehr, oder nicht? Doch wenn man Deiner Logik folgt, dann gibt Jesus alles an viele und holt sich gleichzeitig wieder einen Teil zurück, da er ja mit ihnen regieren wird. Ist so eine Schlussfolgerung wirklich logisch?

      8. Wie erklärst Du Dir den Widerspruch, dass wenn alle gemeint sind, wir nicht alle gleichzeitig die GANZE Habe bekommen können? Denn wenn sie einer bekommt, dann bekommen die anderen gar nichts mehr, oder wir bekommen alle etwas, dann bekommen wir aber nicht die ganze Habe.
      VIELLEICHT BEDEUTET DIE HABE IM GLEICHNIS JA GENAU DAS, WAS ICH UNTER 7. GESCHRIEBEN HABE.
      ES GIBT JA AUCH SOGENANNTE SCHEINBARE WIDERSPRÜCHE!
      Punkt 8 beantwortest Du mit der persönlichen Schlussfolgerung zu Punkt 7 und ergänzt: Es gibt ja auch sogenannte scheinbare Widersprüche! Wenn Du also etwas nicht erklären kannst, schiebst Du das auf scheinbare Widersprüche, bist Dir aber trotzdem ganz sicher, dass meine Ansicht falsch ist? Vielleicht hast Du ja hier auch nur nicht den scheinbaren Widerspruch richtig erkannt.

      9. Wer sind die Hausknechte in diesem Gleichnis wenn wir ALLE doch der Treue und verständige Sklave sind?
      WIR ALLE KÖNNEN MIT UNSEREN TALENTEN FÜR UNSERE MITMENSCHEN BZW. MITCHRISTEN (HAUSKNECHTE) GUTES BEWIRKEN, WENN WIR CHRISTLICHE LEBENSWEISE ZUR ANWENDUNG BRINGEN. SO SIND WIR ALLE ALLES BEIDE.
      Auch das ist Deine persönliche Schlussfolgerung, die ja grundsätzlich noch nicht mal verkehrt ist. Doch warum weigert man sich einfach, diese Stellung unserem Herrn Jesus zu zuschreiben? Das sich die LK dies aneignet, das ist nachzuvollziehen, aber warum sollten wir das gleiche auch machen? Selbst wenn es falsch wäre, dann hätten wir Jesus geehrt, weil wir ihm diese Stellung zugesprochen hätten. Wenn Du also selbst nicht genau weißt, wer dieser Treue Knecht ist, warum lässt Du nicht Jesus diese Stellung, bis Du es sicher weißt?

      Du hast geschrieben: Aber was will ich jetzt damit bezwecken?
      Zum Einen wollte ich zeigen, dass es nicht der Wahrheit entspricht, wenn Du behauptest: „… aber seine persönlichen Schlussfolgerungen ohne Bibeltexte, die diese Ansicht stützen, sollten richtig sein …“.
      – Zitat Ende.

      Was Du mit diesem Kommentar bezwecken wolltest, dass frage ich mich auch. Zumindest konntest Du durch die Veröffentlichung unseres privaten Schriftwechsels nachweisen, dass Du von 9 Fragen, eine anhand der Bibel beantwortet hattest. Dafür habe ich mich auch schon entschuldigt. Hättest Du mich aber privat angeschrieben, dann hätte ich das auch selbst revidiert, ohne unsere privaten mails veröffentlichen zu müssen. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann gebe ich ihn auch zu.

      Aber dieser ganze Aufwand um zu belegen, dass ich meiner Verantwortung als Autor nicht nach gekommen bin alles bis ins kleinste zu erwägen, was ich ja getan habe, es stimmt halt nur nicht mit Deiner Ansicht und mit vielen anderen überein. Du hast einfach behauptet, dass ich nicht im Sinne der Bibel geschrieben habe, aber vielleicht ist ja das genau im Sinne der Bibel gewesen und Du hast dies ohne selbst im Sinne der Bibel zu argumentieren nun niedergemacht.

      Dabei geht es genaugenommen nur um den einen Punkt, dass Christus wenn er der Treue und verständige Sklave ist zweimal belohnt würde. Nur aufgrund dessen wird das alles abgelehnt, Argumente, dass Satan ja noch regiert, dass das 1.000 jährige Reich noch nicht da ist, alles zählt bei Dir nichts, nur weil Christus sonst zweimal belohnt würde. Da frage ich mich, welche Widersprüche sind hier größer?

      Mir ist heute aber etwas eingefallen, dass eine logische Erklärung für diesen Punkt sein kann. Es gibt im Deutschen die Begriffe: „Eigentum“ und Besitzer“. Das ist nämlich ein Unterschied und den habe ich in Wikipedia nachgelesen, ich zitiere:

      Vom Eigentum zu unterscheiden ist der Besitz, der sich auf die tatsächliche Herrschaft über eine Sache bezieht. Bei Miete oder Leihe fallen Eigentum und Besitz regelmäßig auseinander. Wenn der Besitzer nicht durch einen formalen Vertrag (z. B. Mietvertrag) geschützt ist, kann der Eigentümer die Herausgabe einer Sache (z. B. von einem Finder oder Dieb) verlangen. Im Mietvertrag wird der Mieter Besitzer, der Vermieter bleibt jedoch Eigentümer. Der Mieter erhält also die tatsächliche Sachherrschaft, kann aber den gemieteten Gegenstand nicht als Aktivposten (Vermögen) in seiner Bilanz verbuchen. Dies kann nur der Vermieter (Eigentümer). Daraus wird deutlich, dass Eigentum ein Vermögensrecht ist. Ökonomischen Wert hat nicht der Gegenstand an sich, sondern nur der Eigentumstitel, der mit dem Besitz (dem tatsächlichen „Haben“) nicht zusammenfallen muss, sondern ein zusätzlich zum Gegenstand bestehender abstrakter Rechtstitel ist. Wo keine solche Eigentumstitel existieren, kann daher auch keine Geldwirtschaft existieren.

      Eigentum und Besitz werden sprachlich oft gleichgesetzt, sind jedoch im juristischen und ökonomischen Kontext streng voneinander zu unterscheiden.[6] So kann ein Gegenstand sich vorübergehend oder auf Dauer im Besitz einer anderen Person als des Eigentümers befinden (zum Beispiel bei einer Mietwohnung). Daneben wird der Begriff des Eigentums umgangssprachlich auch für das Objekt des Eigentums verwendet („Das ist mein Eigentum“).

      Wikepedia hat die Lösung für unser Dilemma: der mit dem Besitz (dem tatsächlichen „Haben“)
      Auch das Eigentum und Besitz streng voneinander unterschieden werden ist sehr wichtig. Angewandt auf Jesus würde das folgendermaßen lauten:

      Jehova als Allmächtiger Gott gehört alles, er ist der Eigentümer von allem. Zur Zeit besitzen jedoch die Nationen und Satan die Erde. Solange Satan noch herrscht, besitzt er auch noch die Erde. In Harmagedon wird Jehova dem Satan die Herrschaft wegnehmen und ihn für 1.000 Jahre binden, auch den Nationen wird er die Herrschaft wegnehmen und dann wird er dies seinem Sohn für 1.000 Jahre (buchstäblich oder symbolisch) geben. Dann kann er die Erde und somit die „HABE“ Jehovas in Besitz nehmen. Jehova bleibt trotzdem noch der Eigentümer. Am Ende der 1.000 Jahre, gibt Jesus diesen Besitz dann wieder seinem Vater zurück. Dann ist sowohl Jehova der Eigentümer, als auch der Besitzer von allem.

      Als Beweis möchte ich Dan. 8:44 zitieren, aus der Elberfelder:
      44 Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das ewig nicht zerstört werden wird. Und das Königreich wird keinem anderen Volk überlassen werden; es wird all jene Königreiche zermalmen und vernichten, selbst aber wird es ewig bestehen:
      Man beachte, dass der Gott des Himmels dieses Königreich aufrichtet und das weiter dort steht, dass es keinem anderen Volk mehr überlassen wird. Jemandem etwas zu überlassen, wäre es ihm als Besitz zu geben. In dem Moment wo jemand Verfügungsgewalt über eine Sache hat, ist er der Besitzer, auch wenn der Eigentümer ein anderer ist. Beispiel: Hauseigentümer und Mieter. Der Mieter ist der Besitzer.

      1. Kor. 15: 27, 28; 27 „Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
      28 Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.

      Dieser letzte Satz: damit Gott alles in allem sei. Würde gemäß Wikipedia lauten: damit Gott sowohl Eigentümer, als auch Besitzer sei.

      Denk bitte drüber nach, ob das auch in Deinen Augen eine logische Erklärung ist. Ansonsten möchte ich für mich diese Diskussion hier nicht mehr weiter fort führen. Du hast Deinen Standpunkt mehr als deutlich klar gemacht und ich meinen auch. Wenn es so sein soll, dann haben wir in diesem Thema eben unterschiedliche Meinungen. Ich kann damit leben.

      L.G. W.F.

      1. Svenja says:

        Lieber W.F., liebe(r) Mani,

        ich denke, es ist absolut kein Problem, an dieser Stelle zwei unterschiedliche Meinungen zu haben. Das bereichert. Ich selbst hab alles mit Interesse verfolgt und bin immer noch zu keinem Ergebnis gekommen.

        Einziges Missverständnis, das mit aufgefallen ist, ist der Wunsch, Interpretationen mit Bibelstellen zu belegen. Ich denke, das Prinzip sollte so funktionieren: Ich nehme eine Bibelstelle (oder einen ganzen Absatz) und interpretiere sie, evtl gibt es noch andere Bibelstellen, die meine Interpretation untermauern, evtl. aber auch nicht. Dabei muss ich, wie bereits erwähnt wurde, darauf achten, dass es keine Widersprüche zu anderen Bibelstellen gibt.
        Falsch wäre: Ich stelle eine These auf und interpretiere aufgrund dessen andere Bibelstellen.

        So weit, so gut. Es ist allerdings nicht möglich, eine Interpretation durch Bibelstellen zu belegen. Lediglich begründen kann ich meine Ansicht. Der Rest ist Glaube. Ich glaub, soweit sind wir uns einig.

        Das heißt, wenn Mani sich wünscht, dass Thesen mit Bibelstellen begründet werden, bedeutet das nicht, dass man ihn/sie „mit den eigenen Waffen schlagen kann“, wenn man bei seinen Interpretationen Beweise in Form von Bibelstellen verlangt. Wenn er die dann nicht liefern kann, ist das kein Beweis, dass er Unrecht hat. Versteht ihr den Unterschied? Beim einen war zuerst die These da, beim anderen zuerst die Bibelstelle. Bei ersterem kann man Bibelstellen als Hinweise verlangen, beim zweiten nicht, weil die Bibelstelle ja Basis der Interpretation war und demnach als Hinweis schon vorhanden.
        Das heißt, Mani hat durchaus seine Interpretation und These biblisch untermauert, weil der Bibeltext ja die Vorlage war. Nun kann man sich dieser Interpretation anschließen oder eben nicht. Christliche Freiheit.
        Wenn jedoch ein Autor schreibt, das Volk Gottes sind die ZJ und baut darauf eine weitere Argumentation auf, dann ist das NICHT biblisch begründet. Demnach kann ich mich dem auf gar keinen Fall anschließen, denn es gibt keinerlei angeführte biblische Hinweise dafür. Alois hatte ein paar Bibelstellen angeführt und diese interpretiert, die für ihn bedeuten, dass die ZJ das Volk Gottes sind. Da kann ich nun wieder entscheiden, ob ich es glaube oder nicht. Da gibt es biblische Hinweise.
        Meiner Ansicht nach war das der einzige Wunsch von Alexis und Mani und auch meiner. Nicht, dass man nur eine Ansicht haben darf und nicht, dass man Dinge BEWEISEN muss. Lediglich Bibelstellen, aufgrund derer man zu einer Interpretation gekommen ist. Und das gilt für sämtliche Thesen, die man aufstellt.

        Ich hoffe, ich konnte ein paar Missverständnisse klären und hoffe, dass keiner auf den anderen böse ist. Meines Erachtens nach ging es hier einfach darum, diese Voraussetzungen für Artikel zu definieren, nicht darum, andere zu belehren oder zu zwingen, die eigene Meinung anzunehmen. Es darf ja jeder glauben, was er möchte und das ist gut so. 🙂

        Grüßle

        1. W.F. says:

          Liebe Svenja,

          ich gebe Dir ja Recht, dass man als Autor seine Schlussfolgerungen auch nachvollziehbar darlegen sollte, soweit es möglich ist. Doch letztlich ist es doch immer wieder nur der Glaube, der entscheidend ist, denn wissenschaftlich Beweisen kann man biblische Lehren nicht. Jesus hat ja selbst gesagt, dass es im Verständnis Unterschiede geben wird, ich zitiere:

          Mat. 13:10-17 NWÜ: 10 Da traten die Jünger herzu und sagten zu ihm: “Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?” 11 Er gab zur Antwort: “Euch ist es gewährt, die heiligen Geheimnisse des Königreiches der Himmel zu verstehen, jenen Leuten aber ist es nicht gewährt. 12 Denn wer immer hat, dem wird mehr gegeben werden, und er wird Überfluss bekommen; wer immer aber nicht hat, dem wird auch noch das, was er hat, weggenommen werden. 13 Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie, obgleich sie schauen, vergeblich schauen und, obgleich sie hören, vergeblich hören und auch den Sinn davon nicht erfassen; 14 und an ihnen erfüllt sich die Prophezeiung Jesajas, welche sagt: ‚Hörend werdet ihr hören, doch keineswegs den Sinn davon erfassen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen. 15 Denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie gehört, ohne zu reagieren, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht etwa sehen und mit ihren Ohren hören und mit ihrem Herzen den Sinn davon erfassen und umkehren und ich sie heile.’
          16 Glücklich aber sind eure Augen, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören. 17 Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben die Dinge zu sehen begehrt, die ihr erblickt, und haben sie nicht gesehen, und die Dinge zu hören, die ihr hört, und haben sie nicht gehört.

          Ich möchte mit diesem Text nicht belegen, dass meine Ansicht richtig ist, sondern nur das man über Gleichnisse unterschiedliche Meinungen haben kann bzw. es sogar haben muss, so wie es Jesus ausgedrückt hat. Also ist eine absolute Beweiskette, die nur zu einem einzigen richtigen Ergebnis kommt nicht möglich. Auch ich weiß nicht, ob meine Ansicht über ein Gleichnis absolut zu 100 Prozent richtig ist und kann es auch nicht beweisen. Doch wenn ich in der Bibel keine Widersprüche finde, dann „glaube“ ich, dass meine Ansicht der Wahrheit recht nahe kommt. Es kann natürlich sein, dass ich auch einen Text gar nicht kenne, der meinen Glauben über den Haufen werfen würde. Wenn es so wäre, müsste ich mich korrigieren. Die Gesellschaft korrigiert dann lieber die Bibel und das ist der ganz falsche Weg.

          Der Autor schreibt seine Ansicht aufgrund dessen, was er bisher aus der Bibel meint erkannt zu haben. Ob andere das genauso sehen, hat er nicht in der Hand, egal wie sehr er sich anstrengt dies zu belegen. So dienen solche Vorträge dazu, sich mit einer Ansicht auseinander zu setzen und evt. auch den eigenen Standpunkt dazu neu zu überdenken. Der eine wird dann trotzdem bei seiner alten Denkweise bleiben, ein anderer kann sich vielleicht der anderen Ansicht anschliessen. Doch letztlich ist immer noch nicht gesichert, ob die neue Denkweise tatsächlich richtig ist, genauso wenig wie gesichert ist, dass die alte Denkweise richtig war. Als Leser wird man also dazu animiert, selbst noch einmal nach zu forschen und das bringt immer etwas positives hervor. Mir ist es schon oft so gegangen, dass ich wegen einer bestimmten Sache die Bibel durchforstet hatte und dann durch Zufall auf einen Text gestoßen bin, der die Erklärung für ein anderes Thema war. Das eigenständige nachforschen in der Bibel ist also immer gut und nützlich.

          Nun möchte ich gerne Deine Meinung dazu hören, ob es ausreichend ist, wenn ich als Autor die Grundlagen für meine Schlussfolgerungen als Verweis auf einen vorangegangenen Vortrag setze, oder ob ich diese Grundlagen erneut in dem aktuellen Vortrag komplett ausführen muss?

          In diesem aktuellen Vortrag habe ich behauptet, dass die 144.000 mit der großen Volksmenge identisch sind und die wahren Nachfolger Jesu, den heiligen Tempel Jehovas darstellen:

          In dem Vortrag über die Entrückung und ob die 144.000 mit der großen Volksmenge identisch sind, hatte ich die vielen Bibeltexte genannt, die zeigen, dass die wahren Nachfolger Jesu allesamt den heiligen Tempel Jehovas darstellen und Jesus ist der Haupteckstein davon. Dies könnt Ihr hier nachlesen:
          Die Entrückung, buchstäblich oder sinnbildlich? – Sacharja Kapitel 14
          http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=910
          Sind die 144.000 mit der großen Volksmenge identisch?
          http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=964

          Wenn also das Gericht am Hause Gottes anfängt und die Zeugen Jehovas dieses Haus Gottes sind, dann müssten wir innerhalb der Zeugen Jehovas ebenso eine heilige Stätte haben, wie zur Zeit des 1. Jahrhunderts, wo es Jerusalem war, weil dort der Tempel stand. – Zitat Ende.

          Die Schlussfolgerung, bezüglich des Hauses Gottes, war eigentlich die Aussage der LK in diesem WT. Sie haben einerseits sich als Haus Gottes gesehen, aber andererseits geschrieben, dass das abscheuliche Ding bei der Christenheit an heiliger Stätte stehen würde. Ich habe nun darauf hingewiesen, dass wenn sie sich selbst als das Haus Gottes sehen, dann müsste auch das abscheuliche Ding bei Ihnen zu finden sein und nicht bei der Christenheit. Diesen Widerspruch in der eigenen Auslegung der LK wollte ich offen legen. Darum ging es eigentlich.

          Da ich selbst davon überzeugt bin, dass die Zeugen Jehovas das Volk sind, das häufig in den Propheten genannt ist und sehr schlecht wegkommt, das wäre ein eigenes Thema und da würde ich dann unter anderem auch diese Bibelstellen verwenden, die Brd. Alois genannt hat. Doch das war nicht das Thema dieses Vortrages, sondern hier ging es nur um die Widersprüche der LK in dem neuen Studien WT.

          Bezüglich dessen, das Jesus der Treue und verständige Sklave ist, habe ich es folgendermaßen formuliert:
          Bereits vor sechs Monaten stand auf Bruderinfo-Prophetie ein Vortrag online, der genau auf den Aspekt der zukünftigen Einsetzung des Treuen und Verständigen Sklaven aufmerksam machte und diesen als Jesus Christus kenntlich machte.

          Dies kann man hier unter dem Thema: Der Treue und Verständige Sklave-Teil 2 nachlesen. http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776– Zitat Ende.

          Liebe Svenja, ich möchte dieses Thema wirklich nicht mehr diskutieren, ich möchte nur Deine Einschätzung dafür haben, ob der Verweis auf vorangegangene Vorträge als Quelle einer Schlussfolgerung ausreichend ist, oder ob man wirklich alles noch mal erklären muss. Ich habe nie eine Universität besucht, ich glaube Du schon. Wie wird denn das dort gehandhabt? Müssen die Studenten Ihre Schlussfolgerungen alle einzeln belegen, oder dürfen sie auf andere Quellen verweisen?
          Das würde mich interessieren. Für eine Antwort wäre ich dankbar, denn als Autor möchte ich schon so weit es in meiner Macht steht, alles dafür tun um Grundsatzdiskussionen zu vermeiden. Denn das Thema des Vortrages, dass die LK sogar die Bibel manipuliert hat um ihre Lehren zu stützen, ist nun vollkommen untergegangen.

          Wenn Du erläutern könntest, wie es auf Universitäten gehandhabt wird, dann versuche ich das so gut wie möglich in den nächsten Vorträgen umzusetzen. Also vorab schon mal vielen Dank für Deine Hilfe.

          L.G. W.F.

          1. Svenja says:

            Lieber W.F.,

            ich bin grundsätzlich immer dafür, dass mehrere Meinungen völlig okay, nein, sogar gut sind. Wie gesagt, ich konnte mir immer noch keine abschließende Meinung bilden, weil ihr beide beim Thema Knecht/Gleichnis gute Argumente habt. Ich würde also sagen, da habt ihr beide alles richtig gemacht. DAS bedeutet für mich christliche Freiheit. Mani hat Meinung A, du Meinung B, jemand anderer vielleicht noch Meinung C und ich nehm mir momentan das Recht heraus, noch gar keine Meinung zu haben.
            DAS ist für mich also wunderbar und sollte es auch für alle sein. Nur, um das noch mal zu klären.
            Und BEWEISE gibt es nicht. Auch da stimme ich dir zu. Ich wünsche mir nur Belege und damit sind wir beim von dir angesprochenen Thema.
            Nehmen wir an, du hast einen Vortrag darüber verfasst, warum du zur Ansicht gekommen bist, dass die ZJ Gottes Volk sind. Das untermauerst du mit Bibelstellen, anhand derer der Leser nun sehen kann, ob der diese auch so interpretieren würde oder nicht. Wenn du nun in einem nächsten Vortrag das als gegeben nimmst, finde ich das vollkommen in Ordnung. Ein Verweis auf den Artikel würde meines Erachtens vollkommen genügen. Da würde ich deine Vorträge wie ein Buch mit mehreren Kapiteln sehen. Da muss man ja auch nicht alles erneut mit biblischen Hinweisen versehen, sondern man blättert zurück zum Seitenverweis.

            Du fragst nun, wie an der Uni vorgegangen wird. Ich erläuter das mal, allerdings hinkt ein Vergleich sehr, weil solche Arbeiten um die 25 bis 35 Seiten lang sind und demnach ganz andere Möglichkeiten haben.
            Bei einem Thema müssen die Bibelstellen gefunden werden, die dazu passen (manchmal sind schon ein paar als Anhaltspunkte vorgegeben). Diese müssen immer in den Kontext eingebunden werden (sollte es zum Thema, wenn man z.B. NT schreibt, schon was im AT geben, muss das natürlich berücksichtigt werden; Beispiel: mein Thema war mal Sühne im NT und da musste natürlich erst mal erläutert werden, wie Sühne im AT ablief und was sich mit Jesus verändert hat). Was passierte davor, was danach und wie passt das Ganze in den Gesamtkontext. Übersetzt wird ebenfalls immer und es wird immer auf das Griechische/Hebräische Bezug genommen und, wenn nötig, erläutert, was beim Übersetzen Schwierigkeiten bereitet, da unterschiedliche Übersetzungen möglich sind.
            Nun sollte man sich schon mal eine vorläufige Meinung bilden (bei meinem Thema hatte ich also schon eine Meinung dazu, ob Jesu Opfertod ein Sühnetod war oder nicht, nämlich ja). Anschließend wird Fachliteratur gewälzt. Was haben andere schon zu dem Thema herausgefunden und da kommt man immer wieder auf Dinge, die man vorher noch nicht bedacht hat. Einige sind für einen Murks, andere geben gute Gedankenanstöße.
            Nun beginnt langsam das Schreiben. Eine Erörterung über die Fragestellung, die man entweder gegeben bekommen hat oder die man selbst zu einem Thema stellt. Dabei erwähnt man sämtliche Positionen und belegt diese mit Zitaten (aus Fachliteratur und aus der Bibel natürlich).
            Zum Schluss erläutert man dann, welche Ansicht man selbst vertritt und warum man zu dieser gekommen ist. Man wägt also ab. Manchmal ist die Meinung auch nicht eindeutig A oder eindeutig B, sondern man zieht Argumente von mehreren Seiten.

            Das nun in möglichst kurzer Form, die as Erklärung dem Ganzen wohl nicht so richtig gerecht wird. Immerhin muss man ein Seminar darüber belegen, wie so eine Arbeit verfasst wird 😉

            So, nun geh ich was essen. Guten Mittag euch allen! 🙂

            Svenja

          2. W.F. says:

            Liebe Svenja,

            dann waren meine Hinweise auf die vorherigen Vorträge ja nicht ganz falsch. Vielleicht hätte ich das noch besser kennzeichnen sollen, damit es offensichtlicher ist. Vielen Dank für Deine Einschätzung.
            Ich habe mich nun entschlossen, den fertigen zweiten Vortrag über den WT-Studienartikel noch mal zurück zuziehen und zu überarbeiten.

            Die Vorgehensweise wie es an der Uni gemacht wird, würde wohl den Rahmen eines Vortrages sprengen, doch wenn die Verweise auf vorherige Vorträge ok sind, werde ich diese deutlicher hinzufügen. Auch die Struktur, den kompletten Aufbau und meine persönlichen Ansichten werde ich versuchen nach Euren Vorschlägen anzupassen, soweit es mir möglich ist. Denn im Moment ist es mir wichtiger, die Widersprüche in diesem Studien WT hervorzuheben, als über meine Unzulänglichkeiten als Autor zu debattieren. Das können wir gerne bei einem anderen Thema machen, aber mir tut es um die Schwestern und Brüder leid, die in den Zusammenkünften sitzen und dieses neue hellere Licht einfach so durch winken müssen.
            Im großen und ganzen wird sich das dadurch auch nicht ändern, aber wenn nur einige wenige mit diesen Widersprüchen und den Bibelmanipulationen der Gesellschaft konfrontiert werden, könnten sie zum Nachdenken kommen. Vielleicht gibt es dann auch mal jemanden der beim WT-Studium kritische Fragen stellt.
            Vielen Dank und einen schönen Feiertag.

            L.G. W.F.

          3. Svenja says:

            Lieber W.F.,

            wenn es nur einen bewegen würde, über alles nachzudenken, hätte sich dein Vortrag ja schon gelohnt. Hoffen wir das beste! Vielen Dank für deine Mühen, die wahrlich anerkennenswert sind!

            Svenja 🙂

  13. Alois says:

    Liebe Brüder und Schwestern

    Mit Interesse lese ich die gegensätzlichen Meinungen. Auch ich habe eine Meinung zu dieser Sache, aber bitte nicht beleidigt sein, es geht mir um die Sache, nicht um Personen:

    Es ist für mich logisch, dass alle Vorträge und Kommentare nur die Ansicht des Autors sind, das steht über jedem Vortrag und ist auch der gelebte Stil dieser Seiten.
    Niemand hat je behauptet dass er selbst alles genau erkannt hat. Es gibt im Glauben keine absolute Wahrheit, alles kann mit logischen und unlogischen Argumenten in Zweifel gezogen werden. Selbst Ansichten wie, „es gibt einen Gott im Himmel“, kann man in Zweifel ziehen, oder sogar ausschließen wenn man nicht daran glauben kann. Oder anders gesagt, wer die Existenz Gottes nicht glauben kann, dem kann man noch so viele Bibelverse um die Ohren hauen, er wird sich nie überzeugen lassen. Denn für so einen Menschen ist die Bibel ein altes Buch, geschrieben von teilweise bereits senilen alten Männern in der Einsamkeit einer einsamen Insel.

    Alle christlichen Religionen eint eine in Etwa gleiche Ansicht. Wer dieser Ansicht nicht folgt gehört nicht zur Gemeinschaft und sucht sich eine Gemeinschaft die am Besten zu seiner eigenen Ansicht passt. Aber genau das ist das alte Muster des Nimrod, der die Menschen hinter einer gemeinsamen Idee her vermasst hat. Genau das möchte Jehova nicht, er möchte nicht dass die Menschen einer gemeinsamen Idee hinterherlaufen. Gott möchte dass sich jeder Mensch selbst Gedanken macht wie er zum Glauben an Gott kommt. Gott möchte nicht dass wir einfach eine Meinung anderer Menschen übernehmen, sondern dass sich jeder selbst Gedanken macht was er nach Prüfung in seinen Glaubensbau einbauen kann, oder zumindest in Erwägung zieht und bei Gelegenheit wieder aus seinem Gedächtnis hervorholt. Jeder Glaube der nicht selbst erarbeitet wurde sondern von anderen Menschen stammt, oder warum auch immer übernommen wird ohne es zu prüfen, ist nichts wert.

    Viele Menschen neigen dazu, dass man wie alle Religionen nur noch eine Ansicht zulässt, jede andere Ansicht als die eigene stört da nur. Aber genau das wollen die Meisten von uns nicht, denn sonst werden wir zwangsläufig ebenfalls zu einer Religion. Aber keine Religion wird das kommende Gericht überstehen, sondern nur Menschen werden es überstehen. Wer sich an eine Religion im Sinne von „Folgen einer gemeinsamen Idee mit einem gleichen Glauben“ folgt, wird mit dieser Religion untergehen, da bin ich mir sicher. Jesus hat keine Religion gegründet, sondern Glaube und Liebe gepredigt. Die Religionen haben Menschen nach den Aposteln daraus gemacht. Je nach Ansicht verschiede Richtungen.

    Schaut Euch Elia an, er war ganz alleine, er wusste nicht dass es in Israel weitere 7000 Männer gab die das Knie nicht vor dem Baal gebeugt hatten. Warum nicht? Weil jeder der 7001 Menschen für sich alleine erkannt hat, dass er sich nicht von der allgemein üblichen Baalsanbetung anstecken lassen darf. Diese Baalsanbetung ist ein Anbeten einer gemeinsamen Idee, für die Zeugen die Organisation, für die Katholischen der dreieinige Gott oder die Maria usw.

    Alle christlichen Religionen glauben innerhalb derselben für sich dasselbe. Nur zwischen den Religionen gibt es teils krasse Unterschiede. Wir müssen aufpassen dass wir nicht die christliche Freiheit aufgeben nur um eine einheitliche Ansicht zu veröffentlichen. Hier eine einheitliche Ansicht zu haben, erfordert ein Gremium das darüber entscheidet was in den Mainstream passt, oder entscheidet was die Mehrheit des Gremiums für richtig hält. Dann hätte man wieder eine Art „leitende Körperschaft“ und der Widersacher hätte gewonnen.

    Wollen wir das? Ich glaube nicht, denn unser Haupt ist der Christus und Christus braucht keine Religion im Sinne einer gemeinsamen Lehransicht.

    Liebe Grüße
    Alois

  14. alexis says:

    Liebe freunde, lieber autor,

    die reaktionen auf meine bemerkungen haben mich einbißchen überrascht.
    Ich wollte eigentlich kein diskussionsthema eröffnen. Ich habe nur um verständnis gebeten meine einfache logik anzuwenden und mein bescheidenes wissen aus der bibel zu vergleichen.
    Ich wollte letztendlich auf etwas wichtiges hinweisen, meiner meinung nach.
    Ich behaupte nicht besonders intelligent zu sein, ich versichere dem leser der meinte, mein iq sei 160 dass das nicht stimmt, mein iq ist der eines normalen menschen, aus dem grund denke ich über die selbe problematik öfters nach, bin also ein langsamer denker. Wenn mich eine thematik interessiert versuche sie zu analysieren so weit es mir möglich ist, und sie in teilbereichen zu zerstückeln, nach dem reduktionsprinzip, teile und herrsche. Wenn ich nicht weiter komme, frage ich nach oder stelle nachforschungen über das thema, es ist sehr oft so dass auch andere menschen über das gleiche thema gedanken gemacht haben und teillösungen gefunden haben. Ich behaupte nicht die absolute wahtheit zu besitzen, noch habe ich antworten zu allen meinen fragen.
    Ich habe nur auf einen sachverhalt hingewiesen auf den auch ap. Paulus hingewiesen hat, unsere logik, dieses geschenk des schöpfers, zu benutzen. Rö. 12: 2, 1.Kor. 8:2,3 Ti. 3:2 Philp. 4:5 Iak. 3:17
    Lieber autor, das mit den büchern und den internetseiten, kann ich nicht nachvollziehen.
    Sogar einfache schulbücher erklären das was ich über die einfachen regeln der logik meinte. Im übrigen erwarte ich von demjenigen der im internet etwas veröffentlicht dass er im voraus über die thematik gründlich reserchiert hat.
    Ansonsten muss er mit comments wie meins rechnen.
    Man muss nicht unbedingt sehr schwirige wissenschaftliche literatur über das thema lesen, auch nicht bücher über psychologie oder psychiatrie, wie ein anderer leser meinte.
    Eine annahme wie, die zeugen seien das volk gottes, als postulat zu erheben ist waghalsig!
    Du musst deinen lesern erklären wie du zu diesem schluss gekommen bist, oder biblisch stützen kannst! Welche bibelstellen belegen eindeutig dass die zeugen das volk gottes sind?
    Mir fehlt keine ein! Bitte hilf mir!
    Vielmehr ist geschrieben dass gott einen neuen bund mit den menschen gemacht hat und sein gesetz in ihren herzen gelegt hat! Er allein weißt welche menschen zu diesem bund gehören, weil nur Er ihr herz lesen kann. Jer. 31:31-33
    Unser herr Jesus Christus sagte: Daran werden alle erkennen dass ihr meine jünger seid, wenn ihr liebe untereinander habt. Joh. 13:35
    Hier ist überhaupt nicht von einer bestimmten religiöse gruppe die rede geschweige von den zeugen!
    Also ist deine annahme eine masslose anmassung!
    Du behauptest die propheten charakterisieren die zeugen als unbelehrbares volk gottes! Wo steht bitte so was geschrieben in der bibel??? Bitte zeig mir die stellen!!!
    (Sonst:Auch eine masslose anmassung!!!)
    Solche behauptungen müssen erst bewiesen werden!
    Jeder kann so etwas beahaupten! Die katholiken, die protestanten, die chr. orthodoxen etc.
    Ich weiss das bruderinfo eine seite von zeugen ist, nicht desto trotz müssen solche behauptunen für jeden ersichtlich sein.
    Natürlich kann jeder seine ansichten haben. Doch das heisst lange noch nicht dass seine ansichten richtig sind und solange er sie nicht unter beweis stellen kann, bleiben nur einfache vermutungen.
    Deinen standpunkt, Jesus Christus sei der tr.u.v.skl. kann ich nicht folgen.
    Heisst das etwa, Jesus wird zweimal von Gott belohnt, einmal weil er sein leben für die menschen gegeben hat und einmal weil er sich als tr.u.v.skl. beweisen wird? Wo bitte steht sowas in der bibel???
    Schlage mal bitte in den folgenden bibelstellen nach: Math. 28:18, 1.Kor.15:27, Eph.1:20,22, Philp. 2:9,10, 1.Petr. 3:22. Ich lese hier etwas anderes! Wie verstehst du hier diese bibelstellen? Hilf mir mal bitte!
    Du erwartest von deinen lesern toleranz, und verständnis, bitte zeige auch das gleiche für uns! Röm. Kap. 2 und 3 (die grundprinzipien die hier ap. Paulus erwähnt sollten bei uns heute auch gültigkeit haben).
    Dein derzeitiges biblisches verständnis ist für mich kein alibi solche masslose anmassungen in den raum zu stellen! Sei lieber bescheiden und gib ehrlich zu kein verstädnis zur jetzigen zeit zu haben. Stell lieber fragen statt die position zu nehmen, momentane erleuchtung zu haben. Das würde ich als leser mehr schätzen! Alles andere ist für mich dogmatismus und rechthaberei!
    Entschuldige für die harte worte, die sind gut gemeint!
    Lieber alois,
    ich erzähle dir mal etwas persönliches: ich bin farbenblind, zu 75%.
    Eine diskussion über farben kann nur dann für mich interessant werden, wenn mein gesprächspartner sachkundig tolerant einfühlsam verständnisvoll und geduldig ist und sehr viel phantasie hat! Sonst hat es keinen sinn mit mir über farben zu diskutieren! Verschiedene facetten der farbenlehre kennenzulernen kann sogar für mich interessant werden wenn auch sehr schwirig und anspruchsvoll.
    Das ist genau wie mit dem glauben!
    Ich habe versucht den sachverhalt so einfach wie möglich zu halten doch nicht desto trotz bleibt er mannigfaltig.
    Wenn meine antwort zu lang war dann bitte ich um entschuldigung!(und doch bin ich nicht auf alles eingegangen. wer weiss, ein nächstes mal, wenn ich wieder zeit finde!)

    mfg
    alexis

    1. Alois says:

      Lieber Alexis

      Du versuchst mit Logik und Beweise einen Glauben aufzubauen. Aber das kann keinem Menschen gelingen, entweder Du glaubst etwas oder du weist etwas. Niemand wird in der Lage sein für eine Auslegung der Bibel einen Beweis wissenschaftlich nachprüfbar liefern zu können.
      Gebe die Bibel 1000 verschiedenen Menschen und Du wirst 1000 verschiedene Ansichten von ihnen erhalten.

      Dass man mit einer logischen und wissenschaftlichen herangehensweise nicht weiter kommt steht öfters in der Bibel.
      Zum Beispiel in Dan. 12

      9. Und er sprach: Gehe hin, Daniel; denn die Worte sollen verschlossen und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes.
      10. Viele werden sich reinigen und weiß machen und läutern, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; und keine der Gottlosen werden es verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen.

      In Vers 9 sagt Daniel dass seine Worte verschlossen bleiben bis zur Zeit des Endes. Aber dann werden die an Gott glaubenden Menschen es verstehen. Vor der Zeit des Endes kann man die Worte des Daniel somit nicht verstehen. Wieso nicht, da doch das Buch Daniel jahrtausendelang gelesen werden konnte? Ganz einfach, weil man das nur mit der Hilfe des Geistes Gottes verstehen kann.

      Aber wenn jemand den Geist Gottes nicht hat, kann er das auch weiterhin nicht verstehen. Aber jetzt sag mir mal wie man das Verständnis einer anderen Person logisch beweisen will. Es geht schlicht nicht und ist von Gott so auch nicht gewünscht.

      Liebe Grüße
      Alois

    2. Alois says:

      Lieber Alexis

      Ich weis nicht wie gut die die Bibel kennst, deshalb tue ich mir schwer Dir zu erklären warum ich glaube dass die Zeugen Jehovas das neuzeitliche Volk Jehovas ist das verurteilt wurde und genauso die Strafen Gottes tragen muss wie das alte Israel.
      Das hat wenig damit zu tun wer als gottgefälliger Mensch gerettet wird.

      Ein paar Beispiele möchte ich nennen:

      Ps. 34:12

      GLÜCKSELIG DIE NATION, DEREN GOTT JEHOVA IST, das Volk, das er sich erkoren zum Erbteil!

      Ps. 144:15

      Glückselig das Volk, dem also ist! Glückselig das Volk, dessen Gott Jehova ist!

      Jeremia 14
      9. Warum willst du sein wie ein bestürzter Mann, wie ein Held, der nicht zu retten vermag? Du bist doch in unserer Mitte, JEHOVA, UND WIR SIND NACH DEINEM NAMEN GENANNT; verlaß uns nicht!
      10. So spricht Jehova zu diesem Volke: Also haben sie geliebt umherzuschweifen, sie hielten ihre Füße nicht zurück; und Jehova hat kein Wohlgefallen an ihnen: Nun wird er ihrer Missetaten gedenken und ihre Sünden heimsuchen. –

      Und passend für die vielen falschen Lehren der Organisation im Namen Jehovas geht es weiter:

      14. Und Jehova sprach zu mir: Die Propheten weissagen Lüge in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt und sie nicht entboten, noch zu ihnen geredet; sie weissagen euch Lügengesicht und Wahrsagung und Nichtigkeit und Trug ihres Herzens.
      15. Darum spricht Jehova also über die Propheten, welche in meinem Namen weissagen, und ich habe sie doch nicht gesandt, und die da sprechen: Weder Schwert noch Hunger wird in diesem Lande sein-:Die Propheten sollen durch das Schwert und durch den Hunger aufgerieben werden.
      16. Und das Volk, welchem sie weissagen, soll wegen des Hungers und des Schwertes hingeworfen liegen auf den Straßen von Jerusalem; und niemand wird sie begraben, sie, ihre Weiber und ihre Söhne und ihre Töchter; und ich werde ihre Bosheit über sie ausschütten.

      Am Ende wird wohl die Zeugen Jehovas Organisation untergehen und nur ein Rest der auf Jehova vertraut gerettet werden, wie man aus folgenden Versen vermuten kann:

      Dan. 9
      18. Neige, mein Gott, dein Ohr und höre! Tue deine Augen auf und sieh unsere Verwüstungen und die Stadt, WELCHE NACH DEINEM NAMEN GENANNT IST! Denn nicht um unserer Gerechtigkeiten willen legen wir unser Flehen vor dir nieder, sondern um deiner vielen Erbarmungen willen.
      19. Herr, höre! Herr, vergib! Herr, merke auf und handle; zögere nicht, um deiner selbst willen, mein Gott! DENN DEINE STADT UND DEIN VOLK SIND NACH DEINEM NAMEN GENANNT
      Mal. 3
      16. Da unterredeten sich miteinander, die Jehova fürchten, und Jehova merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, WELCHE JEHOVA FÜRCHTEN UND WELCHE SEINEN NAMEN ACHTEN.
      17. Und sie werden mir, spricht Jehova der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tage, den ich machen werde; und ich werde ihrer schonen, wie ein Mann seines Sohnes schont, der ihm dient.
      18. Und ihr werdet wiederum den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.
      2. Chr. 7
      13. Wenn ich den Himmel verschließe, und kein Regen sein wird, und wenn ich der Heuschrecke gebiete, das Land abzufressen, und wenn ich eine Pest unter mein Volk sende;
      14. UND MEIN VOLK, WELCHES NACH MEINEM NAMEN GENANNT WIRD, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht, und kehren um von ihren bösen Wegen: so werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.

      Hebr. 13
      12. Darum hat auch Jesus, auf daß er durch sein eigenes Blut das Volk heiligte, außerhalb des Tores gelitten.
      13. Deshalb laßt uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, seine Schmach tragend.
      14. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
      15. Durch ihn nun laßt uns Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, DIE SEINEN NAMEN BEKENNEN.

      Die „LK“ tut so als würde sie im Namen Jehovas sprechen, aber dazu sagte Jeremia:
      Jer. 23
      25. Ich habe gehört, was die Propheten sagen, die in meinem Namen Lüge weissagen und sprechen: Einen Traum, einen Traum habe ich gehabt!
      26. Wie lange sollen das im Sinne haben die Propheten, welche Lüge weissagen, und die Propheten des Truges ihres Herzens,
      27. welche gedenken, meinen Namen bei meinem Volke in Vergessenheit zu bringen durch ihre Träume, die sie einer dem anderen erzählen, so wie ihre Väter meines Namens vergaßen über dem Baal?

      Nochmal sagt Jeremia, dass das Gericht Gottes an der Stadt, ich denke heute der Religion, die nach dem Namen Jehovas genannt ist anfängt. Erst danach kommen die anderen Religionen dran. Die Organisation lehrt das genau anders herum, erst würde die Christenheit angegriffen und erst danach die Zeugen.

      Jer. 25
      29. Denn siehe, bei der Stadt, welche nach meinem Namen genannt ist, beginne ich Übles zu tun, und ihr solltet etwa ungestraft bleiben? Ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert über alle Bewohner der Erde, spricht Jehova der Heerscharen.

      Noch ein paar Verse dass der NAme Jehova schon wichtig ist:
      Joel 2
      32. Und es wird geschehen, ein jeder, der den Namen Jehovas anrufen wird, wird errettet werden; denn auf dem Berge Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie Jehova gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, welche Jehova berufen wird.

      Micha 4
      5. Denn alle Völker werden wandeln, ein jedes im Namen seines Gottes; wir aber werden wandeln im Namen Jehovas, unseres Gottes, immer und ewiglich. –

      Zeph. 3
      12. Und ich werde in deiner Mitte ein elendes und armes Volk übriglassen, und sie werden auf den Namen Jehovas vertrauen.

      Sach. 13
      8. Und es wird geschehen im ganzen Lande, spricht Jehova: zwei Teile davon werden ausgerottet werden und verscheiden, aber der dritte Teil davon wird übrigbleiben.
      9. Und ich werde den dritten Teil ins Feuer bringen, und ich werde sie läutern, wie man das Silber läutert, und sie prüfen, wie man das Gold prüft. Es wird meinen Namen anrufen, und ich werde ihm antworten; ich werde sagen: Es ist mein Volk; und es wird sagen: Jehova ist mein Gott.

      Maleachi 2
      1. Und nun, ihr Priester, an euch ergeht dieses Gebot!
      2. Wenn ihr nicht höret, und wenn ihr es nicht zu Herzen nehmet, meinem Namen Ehre zu geben, spricht Jehova der Heerscharen, so werde ich den Fluch unter euch senden, und eure Segnungen verfluchen; ja, ich habe sie auch verflucht, weil ihr es nicht zu Herzen nehmet.

      Wenn Du Beweise oder eine Logik dass es so ist haben möchtest, es gibt sie nicht.

      Liebe Grüße
      Alois

      1. Glückskind an Alois says:

        Zitat:

        Nochmal sagt Jeremia, dass das Gericht Gottes an der Stadt, ich denke heute der Religion, die nach dem Namen Jehovas genannt ist anfängt. Erst danach kommen die anderen Religionen dran. Die Organisation lehrt das genau anders herum, erst würde die Christenheit angegriffen und erst danach die Zeugen.

        Du verwechselst da etwas:
        1. GOTTES Gericht fängt tatsächlich beim Hause Gottes an, dass können die Zeugen nicht anders lehren, weil es so in der Bibel steht.

        Beispiel:
        „Wen hat Christus als sein kollektives Werkzeug gebraucht, seit ihm 1914 die Regierungsgewalt übertragen wurde? (Daniel 7:13, 14).
        4 Durch den Propheten Maleachi war vorhergesagt worden, „der wahre Herr“ (Jehova) werde als Richter in Begleitung des ‘Boten des Bundes’ (sein gerade als König eingesetzter Sohn Christus Jesus) seinen „Tempel“ (sein geistiges Haus der Anbetung) besichtigen. „Die bestimmte Zeit, dass das Gericht beim Hause Gottes anfange“, war offenbar 1918 gekommen (Maleachi 3:1; 1. Petrus 4:17). Alle, die Gott und seine wahre Anbetung auf der Erde zu vertreten behaupteten, wurden damals gründlich begutachtet. “
        wT 2007, 1.4., S. 22, führt auch 1. Petrus 4:17 an.
        Das ist nur EIN Beispiel von vielen……

        Das Gericht von Harmagedon hingegen beginnt tatsächlich bei den Nationen:
        Off. 16:3-16.

        Dann gibt es noch einen Krieg gegen die „Hure“ Groß-Babylon,
        diesen werden die Nationen durchführen, dann auch gegen das Volk Gottes (welches?) vorgehen wollen, aber Gott greift ein, um sein Volk zu schützen:
        Offb. 17 und 18

        Grüßle!

        1. Alois says:

          Kannst Du mir eine Puplikation nennen, bei der expizit geschrieben wurde, dass das Gericht Jehovas beim Hause Jehovas anfängt?
          Denn das würde bedeuten, dass das Gericht bei der Organisation anfängt und das Gericht urteilt auch gemäß den Taten. Gemeinschaftsentzüge wegen Abtrünnigkeit von der Organisation ist so eine Tat.
          Hast Du eigentlich den Wachtturm vom 15. Juli 2013 aufmerksam gelesen?
          Ich greife mal die Seite 4 heraus.
          Da wird die Lage von Jerusalem mit der heutigen Erfüllung verglichen.

          Halten wir zuvor fest, das Geschehen fand in Jerusalem, also der Stadt und dem Volk Jehovas statt. Die Organisation behauptet die neuzeitliche Erfüllung würde an der Christenheit stattfinden, somit ist die Christenheit das Haus Gottes und nicht die Zeugen Jehovas. Auch die heilige Stätte ist gemäß diesem Wachtturm die Christenheit. Die Zeugen Jehovas sind somit gemäß diesem Wachtturm weder das neuzeitliche Jerusalem, noch haben sie die heilige Stätte bei sich. Wenn die Zeugen aber weder das neuzeitliche Jerusalem, noch der Sitz der heiligen Stätte sind, dann sind sie auch nicht das Haus Gottes.

          Das mag ja alles so sein, aber dann kannst Du auch nicht von Jesus gerettet werden, denn nur ein Überrest aus diesem Israel und Jerusalem wird gerettet. Die Zeugen gehören wenn man das was der Wachtturm schreibt zu Ende denkt dann nicht dazu.

          Zum Glück muss man dem Wachhturm nicht glauben. Man kann sich auch wieder Jesus als unseren Hirten zuwenden und der Organisation den Rücken kehren. Dass dies geschieht und wann, das steht in Hos. 3
          5. Danach werden die Kinder Israel umkehren und Jehova, ihren Gott, und David, ihren König, suchen; und sie werden sich zitternd wenden zu Jehova und zu seiner Güte am Ende der Tage.

          Genau deshalb gibt es viele Foren bei denen sich die Brüder und Schwestern austauschen und gemeinsam wollen wir den Sproß Davids unseren König suchen.

          Jesus zwingt aber niemanden zu ihm zu kommen, wer lieber 8 Menschen folgen will, bitte, auch dieser Weg kann gewählt werden.

          Liebe Grüße
          Alois

    3. W.F. says:

      Hallo Alexis,

      Ja das mit der Zeit ist so eine Sache, im Moment habe ich davon auch zuwenig. Aber Brd. Alois hat ja Dir auch schon was geschrieben, daher gehe ich nur noch auf das andere ein. Du hast geschrieben: Unser herr Jesus Christus sagte: Daran werden alle erkennen dass ihr meine jünger seid, wenn ihr liebe untereinander habt. Joh. 13:35
Hier ist überhaupt nicht von einer bestimmten religiöse gruppe die rede geschweige von den zeugen! – Zitat Ende.

      Ich hatte ja in meinem vorherigen Kommentar geschrieben: Denn das wahre Volk Gottes sind die Einzelpersonen, die Jesus Christus als Ihren Herrn anerkennen und nur ihm folgen wollen. Diese bilden den geistigen Tempel. Da gehe ich auch im nächsten Vortrag noch drauf ein. – Zitat Ende.
      Somit stimmen hier unsere Ansichten doch überein, ist doch wunderbar. 😉

      Dann schreibst Du: Deinen standpunkt, Jesus Christus sei der tr.u.v.skl. kann ich nicht folgen.
Heisst das etwa, Jesus wird zweimal von Gott belohnt, einmal weil er sein leben für die menschen gegeben hat und einmal weil er sich als tr.u.v.skl. beweisen wird? Wo bitte steht sowas in der bibel???
Schlage mal bitte in den folgenden bibelstellen nach: Math. 28:18, 1.Kor.15:27, Eph.1:20,22, Philp. 2:9,10, 1.Petr. 3:22. Ich lese hier etwas anderes! Wie verstehst du hier diese bibelstellen? Hilf mir mal bitte! – Zitat Ende.

      Nirgends habe ich geschrieben, dass Jesus zweimal belohnt wird und alle Bibeltexte, die Du angeführt hast, bestätigen sogar dass Jesus alles bekommen wird. Deshalb kann ich jetzt nicht verstehen, was Du mit diesen Texten beweisen möchtest. Bitte schreibe mal konkret, wo sich die von Dir angegebenen Bibeltexte damit beißen, dass Jesus derjenige ist, der über die ganze Habe Jehovas gesetzt wird.

      Dann hast Du geschrieben: Du erwartest von deinen lesern toleranz, und verständnis, bitte zeige auch das gleiche für uns! – Zitat Ende.

      Das habe ich doch, ich habe geschrieben: Glauben musst Du mir das auch nicht. Das gibt hier bei uns keinen Zwang. Jeder kann denken und glauben was er will. Das ist die christliche Freiheit. – Zitat Ende.

      Vielleicht würde man Dich besser verstehen, wenn Du mal erläuterst, welcher Religion Du angehörst, bzw. warum Du hier auf eine Seite von Zeugen Jehovas gestoßen bist. Studierst Du vielleicht gerade mit ihnen die Bibel, oder ist einer aus Deiner Verwandtschaft Zeuge? Das könnte uns helfen, gewisse Äußerungen von Dir besser einschätzen zu können.

      Vielen Dank im Voraus.

      L.G. W.F.

      1. Bruderinfo N.S. says:

        Liebe Brüder und Schwestern

        Ich möchte noch zu dem hier nicht vorhandenen Zwang, etwas glauben zu müssen, folgendes sagen:
        Es gibt nicht nur keinen Zwang etwas zu glauben, sondern auch niemanden der eine klare, eindeutige Richtung vorgibt was zu glauben ist und was nicht. In Bruderinfo gibt es auch keine „Leitende Körperschaft“ oder ein Kommitee das Vorträge und Kommentare als gut oder schlecht einteilt.

        Es kommt somit öfters vor, dass es gegensätzliche Vorträge und Kommentare gibt. Niemand ist deswegen beleidigt, denn wenn wir in christlicher Freiheit und in Liebe zueinander leben wollen, dann akzeptieren wir auch, dass es verschiedene Ansichten gibt.

        Solange es hier die Freiheit gibt auch gegensätzliche Ansichten im Rahmen der biblischen und christlichen Grundwahrheiten zu veröffentlichen, wird aus Bruderinfo auch keine neue Religion. Denn wir wollen keine neue Religion sein, uns vereint der Glaube an unseren Retter Jesu Christus, seinen Vater Jehova und die Verheißung auf ewiges Leben. Es wäre das Ende unserer christlichen Freiheit, wenn sich einige Menschen erheben würden, um zu urteilen was richtig oder falsch ist, oder was veröffentlicht werden darf oder nicht.

        Jeder Leser steht selbst in der Verantwortung das was er hier an Vorträgen und Kommentaren liest zu prüfen und zu entscheiden, ob es sich so verhält oder nicht.

        Liebe Grüße an Alle
        N.S.

      2. Mani says:

        Lieber W.F.!

        Du wirfst die Frage auf: „Deshalb kann ich jetzt nicht verstehen, was Du mit diesen Texten beweisen möchtest.“

        Ich denke, dass Alexis mit den genannten Texten zeigen wollte, dass Jesus ohnehin schon über die ganze Habe Jehovas gesetzt wurde und dass dann die Vermutung, dass Jesus der treue u. verständige Sklave sein soll, dazu im Widerspruch stehen würde. Und das hängt wiederum mit Logik zusammen. Das Gleichnis aus Matth. 24:45-47 bezieht sich gemäß meinem Bibelverständnis auf die Zeit der Ankunft Jesu. Das leite ich speziell aus dem Kontext ab, also aus den Gleichnissen unmittelbar davor und auch danach. Darin wird das Kommen des Sohn des Menschen = Jesus Christus veranschaulicht. Die ursprüngliche Frage war ja auch: „was ist das Zeichen deiner Ankunft“ (Matth. 24:3). Es gibt also zwei logische Gründe, die Deinem Verständnis widersprechen würden.

        Ich zitiere Dich weiter: „Solange Satan herrscht, kann Jesus nicht die ganze Habe erhalten haben, sonst würde er auch für die vielen schlimmen Dinge hier auf der Erde verantwortlich sein. Auch das wäre eine logische Konsequenz.“

        Wenn das für Dich eine logische Konsequenz ist, dann könnte auch ich konsequenter Weise so schlussfolgern: Also, da Satan jetzt herrscht und Jehova diesen Teil seiner Habe Jesus bis heute noch nicht übergeben hat, ist Jehova für die schlimmen Dinge hier auf der Erde verantwortlich.

        Was will ich, oder auch Alexis sagen?

        Ein Autor eines Artikels hat eine sehr große Verantwortung. Denn er beeinflusst durch seine persönlichen Ansichten und Erkenntnisse bestimmt einige welche, die seinen Ausführungen Zustimmung schenken. Besonders, wenn es um die Auslegung von Textstellen geht, worüber man geteilter Meinung sein kann, entsteht dann das Problem der nicht gewollten Irreführung. Wenn Du heute einen Artikel veröffentlichst, Du selbst aber ein paar Monate später Deine Erkenntnisse von damals widerrufst, dann ist das nicht nur Deine Sache. Wie bist Du Dir sicher, dass das, was Du widerrufen hast, von all denen, die damals Deinen Veröffentlichungen Glauben geschenkt haben, nun ebenfalls „richtig“ verstanden wird? Hast Du mit Deinem neueren Erkenntnisstand wirklich „alle“ auch wieder erreicht? Das meine ich mit nicht gewollter Irreführung. Und darin liegt meiner Ansicht nach die Problemstellung. Es nützt nicht zu sagen, dass das soeben Gesagte dem aktuellen Erkenntnisstand entspricht und das dies alles sowieso niemand Glauben muss. Solche Entschuldigungen dienen niemals zur Rechtfertigung. Ich denke, dass auch Alexis in diese Richtung gedacht hat.

        Es soll jetzt aber nicht bedeuten, dass nicht mehr über biblische Themen geschrieben oder diskutiert werden soll. Man sollte jedenfalls in der Art und Weise der Argumentation vorsichtiger sein. Man könnte gewisse Darlegungen in Form von aufwerfenden Fragen behandeln (… könnte dies Textstelle diese Schlußfolgerung zulassen? … welche Textstellen könnten dieser Erklärung widersprechen?). Es sollten auch gegenteilige Meinungen berücksichtigt oder zur Sprache gebracht werden ( … welche Argumente sprechen dagegen, dass Jesus nicht der treue

        Lieber W.F., das von mir geschriebene soll sich nun nicht nur auf Deine Artikel beziehen, sondern ich möchte diese Gedankenanstöße auch allen anderen Autoren widmen. Auch den einzelnen Kommentarschreibern (mich eingeschlossen), soll das zum Nachdenken anregen.

        1. Mani says:

          Lieber W.F., liebe Brüder!

          Ihr habt sicher gemerkt, dass mir bei obigem Kommentar ein Missgeschick passierte, ich bin irrtümlich beim
          „senden-Button“ angekommen, obwohl ich noch nicht fertig geschrieben hatte. Deshalb schreibe ich hier nochmals ab dem vorletzten Absatz weiter:

          … Es soll jetzt aber nicht bedeuten, dass nicht mehr über biblische Themen geschrieben oder diskutiert werden soll. Man sollte jedenfalls in der Art und Weise der Argumentation vorsichtiger sein. Man könnte gewisse Darlegungen in Form von aufwerfenden Fragen behandeln (… könnte diese Textstelle diese Schlußfolgerung zulassen? … welche Textstellen könnten dieser Erklärung widersprechen?). Es sollten auch gegenteilige Meinungen berücksichtigt oder zur Sprache gebracht werden ( … welche Argumente sprechen dagegen, dass Jesus nicht der treue und verständige Sklave wäre?).

          Lieber W.F., das von mir geschriebene soll sich nun nicht nur auf Deine Artikel beziehen, sondern ich möchte diese Gedankenanstöße auch allen anderen Autoren widmen. Auch den einzelnen Kommentarschreibern (mich eingeschlossen), soll das zum Nachdenken anregen.

          Noch ein Gedanke zum Abschluss. Dies hier ist ja die Prophetie-Seite von BI. Es sollte doch keiner von uns sich irgendwann mal den Vorwurf gefallen lassen müssen, ein falscher Prophet gewesen zu sein. Deshalb sollten Artikel und auch Kommentare in einer Art verfasst werden, die einen solchen Vorwurf erst gar nicht aufkommen lassen.

          Liebe Grüße

          Mani

          1. Hopefull says:

            Lieber Mani, Liebe Alexis

            liegt das aber nicht auch in der Eigenverantwortung des Lesers selbst? Es wird vor jedem Artikel immer wieder gesagt, dass der Schreiber sich in seiner Meinung irren kann und dass er nicht den Anspruch erhebt totales Recht zu haben. Auch ist es den Artikelschreibern von BI bewusst, dass einige Leser andere Meinungen haben können und dies auch akzeptieren. Kommen nicht Diskussionen erst dann zustande wenn man verschiedener Meinung ist? Und wenn man darüber diskutiert, dann kommen doch erst die tollen Ideen und Gedanken auf.
            Vielleicht sollte man sich als Leser selbst fragen ob wir wieder so bequem geworden sind und alles vorgesetzt haben möchte,wie die WTG es macht und alles so geschrieben ist, dass es einem passt oder sollte man diese Artikel nicht als Chance und Anregung zum Nachdenken und zum Diskutieren sehen?
            Die Schreiber werden es selten jedem hier recht machen können, da wir alle sehr unterschiedlich sind. Es wird sich immer jemand auf den Schlips getreten fühlen.

            Liebe Alexis

            Natürlich darf man und sollte man auch auf „Fehler“ Hinweisen, aber es ist immer noch die Frage WIE man das macht. Und ich muss ganz ehrlich sagen die Art und Weise, oder auch die Wortwahl, wie das gemacht wurde war nicht in Ordnung.
            Es war zum Teil ziemlich agressiv und es wurde dadurch selbst der totalitäre Anspruch des Richtigseins erhoben. Gerade das, was BI vorgeworfen wurde, wurde selbst für sich in Anspruch genommen. ZB:

            Also ist deine annahme eine masslose anmassung!
            Du behauptest die propheten charakterisieren die zeugen als unbelehrbares volk gottes! Wo steht bitte so was geschrieben in der bibel??? Bitte zeig mir die stellen!!!
            (Sonst:Auch eine masslose anmassung!!!)
            Solche behauptungen müssen erst bewiesen werden!

            Da wird einfach losgeschossen, zackbum so isses. Ich habe recht dass du nicht recht hast.

            oder:

            Dein derzeitiges biblisches verständnis ist für mich kein alibi solche masslose anmassungen in den raum zu stellen! Sei lieber bescheiden und gib ehrlich zu kein verstädnis zur jetzigen zeit zu haben. Stell lieber fragen statt die position zu nehmen, momentane erleuchtung zu haben. Das würde ich als leser mehr schätzen! Alles andere ist für mich dogmatismus und rechthaberei!
            Entschuldige für die harte worte, die sind gut gemeint!

            Wo ist hier die eigene Bescheidenheit?
            Auch wenn die harten Worte gut gemeint sind kann man sie anders schreiben ohne verletzend zu werden.

            Ich glaube eher da hat sich jemand sehr geärgert und es auch in dieser Verfassung geschrieben. 1. Kor. 13:1, 4-7

            Mit ein Quäntchen Liebe ist alles geregelt ^^

            Liebe Grüße Hope

          2. Svenja says:

            Ihr Lieben,

            ich finde besonders die Betonung auf die Verantwortung wichtig, die man automatisch hat, sobald man seine Meinung über diese Dinge veröffentlicht. Es gibt sicherlich immer wieder Menschen, die die Dinge nicht so sehr prüfen wie andere oder es vielleicht auch gar nicht können aufgrund verschiedenster Dinge. Bei einer objektiven Betrachtung ist es immer wichtig, nicht nur eine Sichtweise darzulegen. Auch eine andere mögliche Sicht darzustellen, ermöglicht es dem Leser, selbst zu entscheiden, welche Argumentation überzeugender ist für ihn.

            Das grundlegende Problem, das ich hier sehe, sind die unterschiedlichen Ansichten dazu, wie man sich eine Meinung annimmt. Auf der einen Seite gibt es die Ansicht, Dinge nicht beweisen zu können und zu müssen, sondern einfach zu glauben. Allerdings ist ja der Autor eines Artikels auch aufgrund von Argumenten zu seiner Meinung gekommen, demnach müssen diese auch für andere nachvollziehbar sein.
            Ansonsten könnte theoretisch jede Meinung vertreten werden und ich behaupte einfach Dinge und sage, ja, das könnt ihr halt glauben oder ihr lasst es. Klar, möglich ist so eine Herangehensweise schon, aber woher soll ich dann wissen, ob ich nicht einer Irrlehre hinterher laufe? Es muss immer Anhaltspunkte geben, WARUM man eine gewisse Meinung vertritt und etwas glaubt und das muss biblisch belegt werden. Natürlich immer unter der Berücksichtigung, dass Bibelstellen unterschiedlich ausgelegt werden können. Aber als Belege müssen sie dennoch angegeben werden. Es mag etwas mühselig sein, auch kleine Behauptungen immer biblisch zu belegen, aber nur so kann der Leser alles nachvollziehen. Ja, dann wird ein Artikel vielleicht länger, aber wenn mich ein Thema wirklich interessiert, dann macht das doch nichts oder?

            Auf der anderen Seite steht die eben schon erwähnte Forderung, dass man sämtliche Behauptungen, die man aufstellt, auch begründen muss. Begründen, wie man zu dieser These gekommen ist. Damit sämtliche Gedankengänge nachvollziehbar sind. Und nicht Annahmen ungeprüft vorauszusetzen, wie beispielsweise die Behauptung, die ZJ seien das Volk Gottes (kann ja auch der Hinweis auf einen anderen Artikel sein, in dem das schon erläutert wurde, z.B., damit man nicht immer alles erklärn muss). Wenn man diese Behauptung mit Bibelstellen belegt, kann man dann zur nächsten Annahme gehen, usw.

            Das sind jedoch alles schon Dinge, die ich bereits in früheren Kommentaren angemerkt habe, aber ich denke, es wurde nicht so recht nachvollzogen, was ich meine und so scheint es nun auch dir, Alexis, zu gehen. Letztendlich ist das Ganze ja nur eine gut gemeinte Anregung. Man verhindert damit, dass Leser einfach eine Meinung annehmen, weil es aufgrund der Behauptungen plausibel klingt und man verhindert, dass man selbst von Thesen ausgeht, die man vielleicht einfach nur aufgestellt und noch gar nicht selbst belegt hat. Das passiert einem ja sehr leicht, ich denke, jeder von uns kennt das. Wenn man allerdings immer Belege anführt, zwingt man sich selbst, die eigene Meinung ständig zu hinterfragen und sich so selbst zu korriegieren.

            Das hat auch nichts mit Toleranz zu tun. Wer dann am Ende was glaubt, DAS ist Toleranz und das obliegt der Verantwortung eines jeden Einzelnen. Aber man darf eben nicht vergessen, dass ein solcher Artikel Einfluss nimmt auf Menschen. Da ist es nur fair, alle Dinge zu belegen, damit der Leser es nachvollziehen kann.

            Liest man sich mal die Argumentationsgänge des Paulus durch, so kann man sehr schön davon lernen.

            So, nun hab auch ich zu viel geschrieben, aber es darf ja jeder selbst entscheiden, was er liest oder eben nicht.
            Eine gute Woche euch allen wünsch ich aus meinem Bett (bin krank). Ich hoffe, meine Worte kann man dennoch nachvollziehen 🙂
            Svenja

        2. Achim says:

          Hallo Mani,

          ich muss dir leider komplett widersprechen. Ein Artikelschreiber
          hat keine Verantwortung für das was andere mit dem tun,was er schreibt. Er tut in Rahmen der Meinungsfreiheit seine Ansicht kund. Und der Leser dessen, macht seinen eigenen Reim darauf. Denn er kann denken und hat es gelernt, das Gelesene zu bewerten. Ausser, er hat bei den Zeugen seinen Verstand abgegeben.
          Hier übertreibst du maßlos:
          „Ein Autor eines Artikels hat eine sehr große Verantwortung. Denn er beeinflusst durch seine persönlichen Ansichten und Erkenntnisse bestimmt einige welche, die seinen Ausführungen Zustimmung schenken…. Es nützt nicht zu sagen, dass das soeben Gesagte dem aktuellen Erkenntnisstand entspricht und das dies alles sowieso niemand Glauben muss.“ Zitat Ende

          Was du hier unterstellst ist nicht fair. Es ist kleinkariert und entspricht der „Blutschuld“ Argumentation der WTG. Es wird den Ausführungen aller Vorträge hier in keinster Weise gerecht.
          Das ist nicht das erste Mal, dass du hier in – für mich – unerträglicher Weise die Leistungen von anderen niedermachst. Das letzte Mal war das beim ersten BI-Spezial der Fall, wo du „empfohlen“ hast, das ganze doch wieder platt zu machen.Und wie hier hast du den Teufel an die Wand gemalt. Ich tue mich extrem schwer mit einer solchen Denkweise, die an etwas Gutem immer noch was Schlechtes sucht und findet und dann noch breit tritt unter dem Mäntelchen des „Ich wollte ja nur mal anregen“.
          Ausserhalb dieses Forums würde man das als Korintenkackerei bezeichnen.
          Viele Grüße
          Achim

          1. Sascha says:

            Lieber Achim, liebe Geschwister,

            ich stimme dir zu, dass jeder selbst die Verantwortung hat, was er von dem hier Gelesenen annimmt und was nicht. Auch was Hope und Fuchs und Bruder N.S. und andere zu diesem Thema geschrieben habe, sehe ich ganz genauso.

            Ein Artikel ist immer nur ein Ansatz. Den kann ich als Leser weiter durchdenken, oder eben ablehnen. Überhaupt beruht der ganze Gedankengang der sogar in unserem Grundgesetz beschriebenen Meinungs- und Redefreiheit auf dieser Grundlage: Jeder kann schreiben was er will, und jeder kann lesen was er will. Eingeschränkt ist das Ganze soweit ich weiß, wenn es um pornographisches oder gewaltverherrlichendes Material geht.

            Svenja, du hast von Pauus geschrieben, und das man sich an ihm was das Schreiben betrifft, ein Beispiel nehmen kann. Stimmt, aber er war ein inspiriertet Schreiber von Büchern, die zum Wort Gottes gezählt werden. Und trotzdem schreibt er ständig davon, dass er in bestimmten Dingen SEINE eigene Meinung einfließen gelassen hat, so z.B. in Verbindung mit dem Heiraten und anderen persönlichen Dingen.

            Also sollten wir die berühmte Kirche im Dorf lassen. Hier gibt es keinen Zwang, weder für Artikelschreiber, noch für Leser. Wenn es so wäre, dann wären wir wieder bei dem angekommen, was wir alle glücklicherweise hinter uns gelassen haben. Das ganze NT ist voll davon, dass jeder eine Eigenverantwortung hat, also sollten wir jeden schreiben lassen, was er für richtig hält. BI ist kein Ersatz für die WTG-Literatur, und auch kein Ersatz für das eigenverantwortliche Studium der Bibel.

            Liebe Grüße an alle
            Sascha

          2. Mani an Achim says:

            Lieber Achim!

            Ich möchte meine Antwort an Dich mit einem Bibeltext beginnen:

            „Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes!“ (1. Kor. 10:31)

            Mir ist es ein Anliegen, diese Aufforderung des Paulus „…tut alles zur Ehre Gottes“ ernst zu nehmen. Deshalb bin ich auch verunsichert, weil ich anscheinend mit meinem Kommentar einen wunden Punkt bei Dir getroffen habe, was ich aber so nicht beabsichtigt hatte. Trotzdem ist es aber nicht mein Ziel nur etwas zu schreiben um Menschen gefallen zu wollen. Wenn Du der Ansicht bist, dass meine Kommentare das „Gute“ schlecht machen wollen, dann hast Du wohl meine Darlegungen entweder nicht verstanden oder Dir zu wenig Zeit genommen darüber ernsthaft nachzudenken. Ich gebe Dir Recht, dass Menschen im Rahmen der Meinungsfreiheit ihre Ansichten kundtun dürfen. Worin ich Dir aber nicht Recht gebe ist, dass ein Artikelschreiber, nicht irgend jemand der über ein beliebiges Thema etwas verfasst, sondern jemand, der über heilige, göttliche Themen seine Darlegungen einer Öffentlichkeit preisgibt, keine Verantwortung für seine Darlegungen haben soll. Denn dies würde einen Widerspruch zur Heiligen Schrift darstellen und genau aus diesem Grund erkenne ich meine Motivation dann auch über Dinge zu schreiben, die nicht im Einklang mit jeder Meinung sind. Doch ist es dabei so, dass ich mich dann nicht von meinen persönlichen Ansichten und Gefühlen leiten lassen will, sonst würden meine Kommentare höchstwahrscheinlich emotionaler ausfallen, sondern ich versuche im Einklang mit obigem Bibeltext meine Gedanken in Übereinstimmung zu bringen, so gut wie ich es vermag. Der o. a. Widerspruch liegt in folgendem Bibelvers begründet:

            „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten. „ (Joh. 4:24)

            Gott in Wahrheit anbeten würde auch bedeuten, alles zu unternehmen um festzustellen, wie er angebetet werden möchte. Wenn Gott der Wahrheit eine so große Bedeutung beimisst, wie kann ich dann glauben wollen, dass es egal ist, welche Ansichten oder Erkenntnisse ein Verfasser eines Artikels oder Kommentars zum Ausdruck bringt. Es kann nicht egal sein. Jemand, der Artikel oder Kommentare über biblische Themen schreibt ist grundsätzlich dafür verantwortlich, seine Darlegungen im Sinne der biblischen Wahrheit zu verfassen, so gut, wie er es eben vermag. Das gebietet auch folgender Text: „Werdet nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein schwereres Urteil empfangen werden! Denn wir alle straucheln oft“ (Jak. 3:1-2)
            Natürlich wird der eine oder andere jetzt sofort einwenden: „ich bin doch kein Lehrer, wenn ich hier etwas schreibe“. Das behaupte ich auch nicht, dennoch ist es so, dass es viele Mitleser gibt, die von dem einen oder anderen Gedanken beeinflusst werden und dann das eine oder andere als biblische Wahrheit gelernt haben anzusehen, obwohl der Verfasser betont geschrieben hat, dass das Gesagte nur seinem momentanen Erkenntnisstande entspricht. Ein Beispiel dazu möchte ich nennen, das ich aber als Antwort in nachfolgendem Kommentar an Bruder W.F. erläutern werde.
            So bitte ich Dich, lieber Achim, nicht vorschnell zu urteilen und wenigstens über meine Ausführungen nachdenken zu wollen.

            Liebe Grüße

            Mani

        3. Edelmuth an alle says:

          » Wenn das für Dich eine logische Konsequenz ist, dann könnte auch ich konsequenter Weise so schlussfolgern: Also, da Satan jetzt herrscht und Jehova diesen Teil seiner Habe Jesus bis heute noch nicht übergeben hat, ist Jehova für die schlimmen Dinge hier auf der Erde verantwortlich. «

          Dieser Gedanke könnte tatsächlich aufkommen. Ist Jehova für die schlimmen Dinge dieser Welt verantwortlich, weil er sie nicht verhindert hat? Nein, Mani. Jehova hat den Menschen Entscheidungsfreiheit zugesichert. Er lässt es über gute und böse Menschen regnen, um niemanden unter Druck zu setzen. Aber daraus zu schließen, dass Jehova mit allem einverstanden ist, wäre falsch.

          Das größte Verbrechen ist sicherlich die Ermordung seines Sohnes. Was meinst du, wie Jehova dabei gelitten hat, als er untätig zusehen musste, wie sein geliebter Sohn am Pfahl hing und langsam und schmerzvoll starb, um uns Menschen zu retten.

          Ede

      3. W.F. says:

        Lieber Mani,

        Über den Artikel über den wir gerade sprechen, geht es eigentlich um die Ansicht der LK der Zeugen Jehovas zu diesem Thema. Doch nun diskutieren wir über ein zwei Sätze, die ich Eurer Meinung nach ohne biblischen Beleg geäußert habe und das die Wachtturmgesellschaft einen ganzen Studienwachtturm mit vier Artikeln vollgestopft mit falschen Lehren veröffentlicht hat und dabei sogar vor Bibelmanipulationen nicht zurückschreckt, das wird einfach so hingenommen. Das erstaunt mich schon ein bischen, dass Du darüber kein Wort verlierst. Wenn Du beim WT-Studium in den Zusammenkünften bei Ungereimtheiten auch so kritisch hinterfragt hast, wie jetzt hier, dann ist das für mich selbstverständlich in Ordnung.

        Brd. Alois hat ja schon geschrieben, dass man für seinen Glauben keinen wissenschaftlichen Beweis antreten kann, denn sonst müsste man das nicht mehr glauben. Ich gebe zu, dass ich in dieser Hinsicht etwas blauäugig war (bin), denn vor etwa zwei Monaten habe ich mich privat per email mit einem Bruder über dieses Thema ausgetauscht. Ich habe alle möglichen Bibelstellen angeführt, die meiner Meinung nach genau gezeigt haben, dass diese nur auf Jesus Christus zutreffen könnten und dachte, dass dies meinen Gesprächspartner überzeugen könnten. Er hat mir sogar bestätigt, dass dies nachvollziehbar ist, wenn man der Argumentationskette folgt. Doch das konnte er nicht. Gut habe ich mir gesagt, dann möchte er mir doch bitte die Bibeltexte zeigen, die seine Ansicht stützen bzw. habe ich 9 Punkte angeführt, die dieser Auslegung nach meiner Ansicht widersprechen. Als Antwort habe ich nicht einen einzigen Bibeltext genannt bekommen, sondern nur seine persönlichen Schlussfolgerungen. Meine persönlichen Schlussfolgerungen belegt mit Bibeltexten galten nichts, aber seine persönlichen Schlussfolgerungen ohne Bibel texte, die diese Ansicht stützen, sollten richtig sein.
        Spätestens da wurde mir klar, dass man niemanden von vermeintlichen biblischen Beweisen für eine bestimmte Ansicht überzeugen kann.

        Leider habe ich hier den Eindruck, dass es auf das gleiche hinauslaufen wird und deshalb werde ich noch kurz auf diese Thema eingehen, es aber dann dabei belassen.

        Vor jedem Vortrag steht dieser Vermerk:
        (Die Nachfolgenden Erörterungen entsprechen der Erkenntnis des Autors und seinem derzeitigen biblischen Verständnis, und erheben nicht den Anspruch in allen Punkten richtig zu sein (dies gilt nicht für die rot markierten Zitate). Sie möchten zum Nachdenken anregen. In dem nachfolgenden Vortrag wird immer, wenn nicht anders angegeben, aus der Neuen Welt Übersetzung der Zeugen Jehovas, blaue Schrift, zitiert.)

        Ich bin schon der Meinung, dass wenn man vor dem Lesen des eigentlichen Vortrages darauf hinweist, dass es in diesem Vortrag um das biblische Verständnis des Autors geht und nicht richtig sein müssen, dass ein Leser dies auf alle Schlussfolgerungen des Autors bis zum Ende des Vortrages anwenden kann. Vielleicht können einige Ihre angeborene Art des Redens und des Schreibens, ändern und es so formulieren, dass es jedem gerecht wird. Ich kann es nicht. Hast Du mal versucht mit der anderen Hand zu schreiben, mit der Du es normalerweise nicht tust? Dann weißt Du welche Probleme das verursacht. In der Beziehung bin ich ganz einfach gestrickt. Ich habe bei Deutscharbeiten in der Schule nie die Grammatik oder Zeichensetzungsregeln beherrscht. Kommas habe ich beim Diktat immer nach Gefühl gesetzt.

        Du hast geschrieben: Du wirfst die Frage auf: “Deshalb kann ich jetzt nicht verstehen, was Du mit diesen Texten beweisen möchtest.” – Zitat Ende.

        Ich werfe keine Fragen auf, sondern ich habe gefragt. Solche Formulierungen wie Du sie benutzt sind mir fremd. Die LK benutzt auch so ähnliche Formulierungen, hier ein Beispiel aus dem zweiten Artikel: Wie Jesus sagte, werden die Gerechten „im Königreich“ leuchten. Was meinte er damit? – Zitat Ende.
        Sie schreiben zwar, was meinte er (also Jesus) damit, aber als Antwort kommt dann das was sie denken, was er damit meint.

        Aus diesem Grund halte ich nichts von Formulierungen wie: möglicherweise, evt. usw.. Denn wenn ich aufgrund von verschiedenen Bibeltexten zu einer Schlussfolgerung gelangt bin, dann ist das meine Meinung dazu. Dazu stehe ich auch. Außerdem geht es hier nicht darum um biblische Prophezeiungen auszusprechen, sondern ich zitiere ja immer ellenlange Bibelpassagen, damit man erkennt, dass dies auch so in der Bibel steht und nicht nur meine Gedanken sind. Dass ich auch Bibeltexte falsch verstehe, das passiert so gar ganz sicher. Nichtsdestotrotz war es vorher meine Meinung und wenn ich mich geirrt habe, dann gebe ich das auch offen zu. Wo ist das Problem? Prophezeien wäre wenn ich etwas vollkommen neues behaupten würde, das noch nicht in der Bibel steht. Sich aber über Bibeltexte Gedanken zu machen, ist wohl im Sinne unseres himmlischen Vaters.

        Wenn ein Leser anders über diese Verse denkt, kann er das ja in einem Kommentar schreiben und das wird hier auch oft genug getan. Diese Vorträge sollen doch zum Nachdenken anregen, denn bisher war man es gewohnt alles nur abzunicken, was aus Brooklyn kam.

        Dann hast Du mir geschrieben: Ich zitiere Dich weiter: “Solange Satan herrscht, kann Jesus nicht die ganze Habe erhalten haben, sonst würde er auch für die vielen schlimmen Dinge hier auf der Erde verantwortlich sein. Auch das wäre eine logische Konsequenz.”

        Wenn das für Dich eine logische Konsequenz ist, dann könnte auch ich konsequenter Weise so schlussfolgern: Also, da Satan jetzt herrscht und Jehova diesen Teil seiner Habe Jesus bis heute noch nicht übergeben hat, ist Jehova für die schlimmen Dinge hier auf der Erde verantwortlich. –Zitat Ende.

        Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Das Thema war ob Jesus jetzt schon regiert. Nun bringst Du Jehova ins Spiel und behauptest, dann müsse er ja Schuld sein für die schlimmen Dinge. Das ist nicht richtig, denn es steht in der Bibel:

        Luk. 21: 24 und sie werden durch die Schärfe des Schwertes fallen und als Gefangene zu allen Nationen geführt werden; und Jerusalem wird von den Nationen zertreten werden, bis die bestimmten Zeiten der Nationen erfüllt sind.

        Während der Zeiten der Nationen hat Jehova die Menschen nicht regiert, sondern sie können es selbst tun. Dadurch wird ja offenkundig, dass wir unseren Schöpfer brauchen. Wieso schlussfolgerst Du also, dass Jehova Schuld ist, wenn doch klar ist, dass sich die Nationen selbst verwalten dürfen?

        Ist es logisch anzunehmen, dass Jesus jetzt schon über die ganze Habe regiert, wenn doch immer noch die Nationen und auch Satan am Drücker sind? Satan ist der Herrscher dieser Welt, auch das steht in der Bibel. Solange Satan der Herrscher dieser Welt ist, kann Jesus nicht über die ganze Habe gesetzt sein, sonst müsste er sich diese mit Satan teilen. Und selbst wenn er sie sich mit Satan teilt, wäre er nicht über alles gesetzt, gerade weil er sie sich mit Satan teilt.

        Jesus soll 1.000 Jahre regieren, egal ob dies eine buchstäbliche Zeitspanne ist oder eine symbolische. Ist es logisch anzunehmen, dass dieses 1.000 jährige Reich nun schon begonnen hat?
        Wir schreiben das Jahr 2013. Wenn Jesus somit direkt nach seiner Himmelfahrt im Jahre 33 u.Z. in diesem 1.000 jährigen Königreich zu regieren begonnen hätte, dann müsste er dieses Reich schon wieder seinem Vater zurück gegeben haben, zumindest wenn es buchstäbliche 1.000 Jahre dauern sollte. Doch dann kommen wir zur Offenbarung. Es sollen ja 144.000 mit ihm regieren und dazu gehören unter anderem auch die Apostel. Wann wurden diese auferweckt um mit ihm zu regieren?
        Gleichzeitig mit der Auferstehung sollen auch die Lebenden verwandelt werden. Da bisher noch keine lebenden verwandelt wurden, kann auch noch niemand auferweckt worden sein, damit können auch die Apostel noch nicht mit Jesus regiert haben und daraus folgt logischerweise, dass Jesus noch nicht mit seinem 1.000 jährigen Reich begonnen haben kann.

        Dies geht unter anderem aus den nachfolgenden Bibeltexten hervor, doch das ist nur meine persönliche Meinung, die selbstverständlich auch falsch sein kann:
        1. Kor. 15: 23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft;
        24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat.
        25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
        26 Als letzter Feind wird der Tod weggetan.
        27 „Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
        28 Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.

        Bei seiner Ankunft werden die Toten auferstehen und im Vers 27 heißt es, dass alles ihm unterworfen sei, also wenn alles Jesus unterworfen ist, kann er nur derjenige sein, der die ganze Habe bekommen hat. Und am Ende unterwirft sich Jesus auch wieder seinem Vater, damit Gott alles in allem sei.

        Die Offenbarung beschreibt, dass das Reich nach dem der 7.te Engel posaunt hat, kommen wird:
        Offenbarung 11: 15 Und der siebente Engel posaunte; und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Das Reich der Welt ist unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
        16 Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen sitzen, fielen auf ihre Angesichter und beteten Gott an
        17 und sprachen: Wir danken dir, Herr, Gott, Allmächtiger, der ist und der war, dass du deine große Macht ergriffen und deine Herrschaft angetreten hast.
        18 Und die Nationen sind zornig gewesen, und dein Zorn ist gekommen und die Zeit der Toten, dass sie gerichtet werden und dass du den Lohn gibst deinen Knechten, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die du verdirbst, welche die Erde verderben.
        19 Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel gesehen; und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel.

        Im Vers 15 wird gesagt, dass – Das Reich der Welt ist unseres Herrn und seines Christus geworden,- dies geschieht beim Schall der 7.ten Posaune.

        Oder lesen wir:
        Eph. 1: 20-23 20 Die hat er in Christus wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat,
        21 hoch über jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen genannt werden wird.
        22 Und alles hat er seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben,
        23 die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.

        Hat das zukünftige Zeitalter von dem im Vers 21 gesprochen wird, tatsächlich schon angefangen? Oder sind die Dinge schon geschehen, die in Philipper angeführt werden? Wir lesen:

        Phil. 2: 9 Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, 10 damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, 11 und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

        Beugt sich heute schon jedes Knie im Namen Jesus Christus? Jedes Knie, also jeder Mensch der auf diesem Planeten lebt? Ist das tatsächlich schon geschehen oder ist es nicht eher logisch anzunehmen, dass dies dann passiert, wenn Jesus tatsächlich begonnen hat in seinem 1.000 jährigen Reich zu regieren?

        Du hast über diese Texte geschrieben: Ich denke, dass Alexis mit den genannten Texten zeigen wollte, dass Jesus ohnehin schon über die ganze Habe Jehovas gesetzt wurde und dass dann die Vermutung, dass Jesus der treue u. verständige Sklave sein soll, dazu im Widerspruch stehen würde. Und das hängt wiederum mit Logik zusammen. – Zitat Ende.

        Anscheinen scheint es zu diesem Thema zwei Logiken zu geben. Auch wenn schon immer feststeht, dass Jesus derjenige ist, der alles bekommen soll, so kann er erst dann über die ganze Habe Jehovas Macht ausüben, wenn er sie tatsächlich bekommen hat. Das wird am Anfang des 1.000 jährigen Reiches sein und dann ist auch Satan nicht mehr der Herrscher dieser Welt, da er ebenfalls für 1.000 Jahre gebunden ist. Für mich ist das logisch und wenn ich von überhaupt einer Lehre der Bibel richtig überzeugt bin und zwar richtig fest, so dass es da gar keinen Zweifel für mich dran gibt, dann ist es das:

        Jesus ist der Treue und verständige Sklave, der von seinem Vater über die ganze Habe gesetzt wird.

        Aber nur weil ich das so glaube, muss das ja nicht auf alle anderen zutreffen und keiner muss meine Meinung übernehmen. Wer diese Bibeltexte jetzt im Zusammenhang gelesen hat, wird vielleicht angeregt um darüber nachzudenken. Genau das sollen auch die Vorträge hier tun.

        L.G. W.F.

        1. Alois says:

          Lieber Bruder W.F.

          Zitat:
          Für mich ist das logisch und wenn ich von überhaupt einer Lehre der Bibel richtig überzeugt bin und zwar richtig fest, so dass es da gar keinen Zweifel für mich dran gibt, dann ist es das:

          Jesus ist der Treue und verständige Sklave, der von seinem Vater über die ganze Habe gesetzt wird.

          Dieselbe Ansicht habe ich auch und bin mir sicher dass es so sein müsste. Denn jede Behauptung die man aufgrund des Lesens des Neuen Testamentes aufstellt ist nur dann richtig wenn es im Alten Testament eine Geschichte gibt die im Kern dasselbe aussagt. Die vielen Geschichten vom Sündenfall bis zu Maleachi sind ja nicht aus Zufall bis Heute erhalten geblieben.

          Die Geschichte die für mich gut passt ist die Geschichte von Joseph und dem Pharao in Ägypten. Der Pharao hat den Joseph auch über seine ganze Habe in Ägypten gesetzt. Lediglich der Pharao mit seiner engsten Familie und dem Wagen wurde nicht dem Joseph unterworfen. Über dem Pharao gab es keine höhere Instanz!

          Für mich dient diese Geschichte als Beweis, dass der Höchste im Reich den geringsten Sklaven Joseph (lebte zuvor im Gefängnis) über seine ganze Habe gesetzt hat. So hat auch der Höchste im Universum den Geringsten, nämlich den Jesus der am Holz für uns wie der größte Sünder gestorben ist, erhöht um ihn über die ganze Habe des Höchsten zu setzen.

          Man kann viel behaupten und in die Worte der Bibel reininterpretieren, erst wenn man eine durchgängige Beweiskette von den Geschichten der Bibel, über die Psalmen, Propheten, den Gleichnisen bis zur Offenbarung beisammen hat kann man eine relativ zuverlässige Deutung machen.

          Liebe Grüße
          Alois

          1. Achim says:

            Lieber Alois, lieber W.F.

            dein Argument mit dem Vorbild Josephs überzeugt mich absolut.
            Was für mich sehr überzeugend ist, ist die Tatsache, dass Jehova immer – angefangen vom kleinsten Propheten bis hin zu seinem Sohn – die Ernenung seiner Vertreter klar, deutlich und abslout unmißverständlcih für jeden bekannt gemacht hat.
            Nur für die WTG fehlen diese Beweise komplett. Also kann die LK niemals der Sklave sein. Das ist nur Jesus Christus, auch für mich.
            Lieber Gruß
            Achim

          2. Sascha says:

            Guten Morgen ihr Lieben,

            ich glaube, ein Problem für viele, diesen Gedanken, dass Jesus der treue Sklave ist, liegt daran, dass sie den Begriff Knecht oder Sklave auf Jesus bezogen für unangemessen halten, weil er doch unser Herr ist. Aber in Jesja wird Jesus ausdrücklich als Knecht und Diener beschrieben. Wir finden in verschiedenen Kapiteln eindeutige prophetische Bezüge zum Sohn Gottes, von denen ich einige aufführen möchte:

            Jes 42:1 „Siehe, mein KNECHT, den ich stütze, mein Auserwählter, an welchem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird den Nationen das Recht kundtun.“

            Jes 52:13 „Siehe, mein KNECHT wird einsichtig handeln; er wird erhoben und erhöht werden und sehr hoch sein. Jes 52:14 Gleichwie sich viele über dich entsetzt haben-so entstellt war sein Aussehen, mehr als irgend eines Mannes, und seine Gestalt, mehr als der Menschenkinder…“

            Jes 53:10 „Doch Jahwe gefiel es, ihn zu zerschlagen, er hat ihn leiden lassen. Wenn seine Seele das Schuldopfer gestellt haben wird, so wird er Samen sehen, er wird seine Tage verlängern; und das Wohlgefallen Jahwes wird in seiner Hand gedeihen. Jes 53:11 Von der Mühsal seiner Seele wird er Frucht sehen und sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird mein gerechter KNECHT die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, und ihre Missetaten wird er auf sich laden.“

            Vielleicht kommt man unter Berücksichtigung dieser Texte zu dem Schluss, dass niemand anders als Jesus selbst „Speise zur rechten Zeit“ austeilen kann, so wie er es selbst in Joh. 6 gesagt hat:

            Joh 6:27 „Wirket nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, welche der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat der Vater, Gott, versiegelt.“

            Liebe Grüße
            Sascha

          3. Alois says:

            Liebe Schwestern und Brüder

            Noch einen kleinen Nachtrag:

            Das Problem ist, dass im NT einmal vom Knecht der Jesus sein müsste die Rede ist und dann noch von Knechten die wir alle sein können.
            Ich würde vielleicht auch zweifeln wenn es nicht die bereits genannte Geschichte des Joseph gäbe.
            Der Pharao hat dem Joseph wirklich alles übertragen, obwohl es gar nicht nötig gewesen war. Nachdem er Joseph aus dem Gefängnis geholt hat, weil er wie auch Jesus falsch angeklagt und wegen der Falschanklage verurteilt wurde, hätte der Pharao ihn auch zum Landwirtschaftsminister erheben können. Aber nichts steht nur zum Spass in der Bibel.

            Grüße
            Alois

    4. Fuchs says:

      Liebe Alexis

      in deinem Kommentar schreibst du:
      Eine diskussion über farben kann nur dann für mich interessant werden, wenn mein gesprächspartner sachkundig tolerant einfühlsam verständnisvoll und geduldig ist und sehr viel phantasie hat! Sonst hat es keinen sinn mit mir über farben zu diskutieren!
      Leider stelle ich fest das du weder tolerant noch einfühlsam oder verständnisvoll oder gar geduldig bist, was ich persönlich schade finde, da uns die christliche Nächstenliebe dies gebietet. Über einen Kommentar in weniger harschem Ton hätte ich mich mehr gefreut, und außerdem obliegt es einem jedem selbst zu überprüfen „ob sich die Dinge so verhielten“ So nehme ich nicht alles gleich persönlich wenn der Schreiber eine völlig andere Meinung zu einem Thema hat. Ich sage mir dann, auch das ist eine interressante Ansicht, auch wenn ich sie nicht teile. So soll doch jeder das einbringen was er als Talent besitzt, denn so wie die Natur vielfältig ist so sind wir Christen es auch und der Glaube an unseren Herrn Jesus ist das was uns eint.
      Mit freundlichen Grüßen aus dem regnerischen Süden

    5. Edelmuth an alle says:

      » Deinen standpunkt, Jesus Christus sei der tr.u.v.skl. kann ich nicht folgen «

      Guten Abend Alexis

      Der Sklave in Brooklyn/USA spricht in seinem WT vom 15.7.2013, S.8 Abs. 19 vom Gleichnis vom treuen und Verständigen Sklaven. Gleichnisse haben die Eigenschaft, dass sie einen Grundsatz vermitteln sollen und auf viele Personen anwendbar sind. In dem Gleichnis vom treuen und verständigen Sklaven wird von einem Sklaven gesprochen, der sowohl gut wie auch böse sein kann und je nach Verhalten belohnt oder bestraft wird. Der Sklave in Brooklyn/USA lehnt es für sich ab, ein Sklave zu sein, der sowohl gut wie auch böse sein kann. Er wendet die guten Eigenschaften auf sich an und behautet von sich, ein guter Sklave zu sein.

      Wann immer der Vater seinen Sohn Jesus beobachtet hat, hat er ihn so tuend gefunden und ihn über seine gesamte Habe (nicht sich selber) gesetzt und ihm alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Jesus ist wahrlich der treueste und verständigste Sklave, den wir uns vorstellen können.

      Aber auch die Gesalbten Brüder Jesu, die zu himmlischem Leben berufen wurden, haben sich auf der Erde als treu und verständig erwiesen, sonst wären sie nicht zu geistigem Leben auferweckt worden. Wir wissen allerdings nicht, wer vom Vater auferweckt wurde, und das ist auch gut so, denn alle Ehre gehört dem Vater und dem Sohn.

      Sicherlich gibt es noch viel mehr treue und verständige Sklaven im Sinne von Arbeitnehmer, die von ihrem Chef über seine gesamte Firma gesetzt wurden.

      Ede

  15. alexis says:

    Liebe freunde,
    (ich darf euch so nennen, oder???)

    Ich wollte mit meinen ausführungen keinen beleidigen, keinen zu nah tretten!
    Hatte nicht sehr viel zeit zur verfügung um in allen einzelheiten einzugehen!
    So wie so wollte ich keinen votrag halten geschweige eine wissenschaftliche arbeit über logik schreiben, war nicht mein vorhaben!
    Wollte nur auf einen allgemeingültigen grundsatz hinweisen, ein first principal, ein axiom des menschlichen denkens, dass unabhängig von ansichten und glauben gilt!
    Wieder mal hab keine zeit, bin bei der arbeit und hab die reaktionen mitbekommen!
    Hoffe vielleicht am wochenende mehr zeit dafür zu finden!

    mfg
    alexis

    1. Sascha an Alexis says:

      Lieber Alexis,

      ich spreche jetzt zwar nur für mich, aber natürlich darfst du mich mit „Freund“ ansprechen. Es ist gut, wenn man Äußerungen nicht persönlich nimmt, und wenn ich unsere Reaktionen heute mit den Reaktionen vor einem oder zwei Jahren vergleiche, dann habe ich das Gefühl, dass wir alle schon ziemliche Fortschritte gemacht haben. 🙂

      Würde mich sehr freuen, wenn du bei Gelegenheit Zeit findest, um uns an deinen Gedanken teilhaben zu lassen. Bis dahin wünsche ich dir einen guten Wochenausklang.

      Liebe Grüße
      Sascha

  16. alexis says:

    Lieber autor,

    Dein aufsatz enthält viele logische fehler, genau so wie die artikel der WT.
    Logisches schlussfolgern oder denken heisst ia. logische schlüsse zu ziehen gestützt auf grundsätze deren wahrheit als unangefochten gilt!
    Du machst den fehler dich auf annahmen zu stützen deren wahrheit noch zu beweisen ist.
    Das nennt man zirkelschluss und ist ein häufiger fehler falscher schlussfolgerungen!
    Bsp: wenn die zeugen das volk gottes sind, dann….folgt dies oder jenes……
    In dem du die annahme machst die zeugen als volk gottes zu setzen ziehst den schluss dass …..etc
    Doch wenn deine annahme falsch ist dann fehlt der ganze beweis mit all den schlussfolgerungen!
    Oder
    Wenn die christenheit das volk gottes ist, eine annahme die die zeugen machen, dann folgt….
    Eine fragliche annahme in eine prämisse(voraussetzung) einzubauen um eine andere annahme zu beweisen ist trügerisch!
    Solche schlussfolgerungen verwirren nur denn leser der vom autor erwartet dass er all diese annahmen im voraus geprüft hat! (siehe die comments der leser)
    Ich habe einige von deinen aufsätzen gelesen, auch von anderen autoren, alle samt enthalten den gleichen fehler! ( ich habe aus diesem grund seit langem aufgehört hier zu lesen, fast gleicher bibelmissbrauch!!!)
    Du empfiehlst den lesern weitere artikel von dir zu lesen wo man auf waghalsige behauptungen stösst deren wahrheit in den sternen steht!( treuer sklave=Jesus Christus, Die Entrückung, buchstäblich oder sinnbildlich=sehr verwirrende schlussfolgerungen, ergeben keinen sinn und haben keinen halt!)
    Ich empfehle euch allen ein paar einfache bücher über logisches denken zu lesen oder im internet nachzuforschen! Ist nicht schwer und doch sehr lehrreich für den rest des lebens.
    Im übrigen, warum sollte man sich mit dem gedanken des „wann….“ beschäftigen wenn unser Herr Jesus ausdrücklich uns davor warnt diesen fehler nicht zu tun??? Math, 24:36,42,44, 25:13 Mark.13:32,33,35 Apg. 1:7
    Diesen fehler haben etliche religiöse gruppen in den letzten 2000 jahren gemacht und alle haben versagt!
    Ich hoffe irgendwann hier auf interessantere artikel zu stossen!

    mfg
    alexis

    1. Alois says:

      Hallo Alexis

      Ich kann Deine Kritik nachvollziehen. Denn wenn Du eine ganz andere Ansicht hast als eine Gemeinschaft wie die Unsere, dann kann man das was wir glauben auch nicht nachvollziehen.
      Angenommen ich wäre Farbenblind und würde nur schwarz weiß sehen, dann würde ich jede Diskussion über verschiede Farben als nutzlos, falsche Annahmen und mehr reinsehen als zu sehen ist abstempeln.

      Es gibt halt mal verschiedene Menschen mit verschiedenen Ansichten. Hier haben sich Menschen versammelt die eben eine ähnliche Ansicht haben. Diese tauschen sich freundschaftlich aus und diskutieren über dies oder das. Was soll daran falsch sein? Niemand wird gezwungen hier zu lesen, niemand wird gezwungen das zu verstehen. Ich für mich bin mir sicher dass nicht die Christenheit das Volk Jehovas ist mit der heiligen Stätte, sondern die Zeugen Jehovas. Deshalb wird das Gericht auch bei den Zeugen beginnen, denn das Gericht fängt beim Hause Gottes an.

      Du hast genauso die Freiheit zu glauben was Du willst. Was am Ende wirklich die Wahrheit ist kann kein Mensch wissen. Es gibt bei keiner Religion ein absolutes Wissen.

      LG
      Alois

    2. Mani says:

      Hallo Alexis!

      Das mit der Logik ist so eine Sache!

      Du hast geschrieben: „Ich habe einige von deinen aufsätzen gelesen, auch von anderen autoren, alle samt enthalten den gleichen fehler! ( ich habe aus diesem grund seit langem aufgehört hier zu lesen, fast gleicher bibelmissbrauch!!!)“ — Wenn du schon lange aufgehört hast hier zu lesen, wie war es dir möglich, den erst seit kurzem hier veröffentlichten Artikel zu lesen?

      Aber Scherz beiseite. Grundsätzlich gebe ich dir in deiner Argumentation recht, aber, „Nobody is perfect“.

      LG

      Mani

    3. Sascha an Alexis says:

      Lieber Alexis,

      vor jedem hier veröffentlichten Artikel steht u.a.: „Die nachfolgenden Erörterungen entsprechen der Erkenntnis des AUTORS und SEINEM derzeitigen biblischen Verständnis, und erheben NICHT den Anspruch in allen Punkten richtig zu sein.“

      Damit ist meiner Ansicht nach alles gesagt, und beim Lesen kann ich dann selbst entscheiden, ob ein Punkt für mich nachvollziehbar ist oder eben nicht.

      Liebe Grüße
      Sascha

    4. W.F. says:

      Hallo Alexis,

      ich verstehe was Du mir sagen willst, verstehe aber nicht warum Du zu so einem Rundumschlag ausholst. Wenn meine Annahmen in den Vorträgen falsch sind, sind selbstverständlich auch die Schlussfolgerungen aufgrund dessen falsch. Da gebe ich Dir Recht. Doch wer will entscheiden, ob diese Annahmen richtig oder falsch sind? Denn der der dies entscheidet, nimmt ja auch nur auf Grund seines Wissenstandes an, ob es entweder richtig oder falsch ist. Deshalb steht ja in der Bibel, dass uns der Glaube retten wird. Wenn wir genau wissen was richtig ist, dann brauchen wir es nicht mehr zu glauben.
      Ich glaube, auf Grund dessen was ich in der Bibel gelesen habe, dass diese Annahmen richtig sind und habe dann weiter geschlussfolgert. Weil wenn ich es nicht glauben würde, macht es überhaupt keinen Sinn dies zu schreiben.

      Du forderst auf, ich zitiere: Ich empfehle euch allen ein paar einfache bücher über logisches denken zu lesen oder im internet nachzuforschen! Ist nicht schwer und doch sehr lehrreich für den rest des lebens. – Zitat Ende.

      Wer gibt mir die Garantie, dass alles was im Internet steht und jedes Buch über logisches Denken tatsächlich immer von vollkommen richtigen Annahmen ausgeht? Hat dies nicht auch irgendein Autor geschrieben und zwar nach seinem persönlichen Kenntnisstand? Kann nicht auch ein solcher Autor von einer falschen Annahme ausgegangen sein?

      Jedes Buch, jede Internetseite, jeder Artikel der irgendwo veröffentlicht wurde, geht selbstverständlich immer aufgrund der persönlichen Annahmen des Autors aus. Wenn man also sagen würde, man dürfe erst etwas schreiben, wenn jeder der dies liest, die gleiche Ansicht vertritt, dann wird nie mehr irgendwo etwas veröffentlicht werden. Denn man bekommt nie alle unter einen Hut.

      Du bist hier auf einer Seite von Zeugen für Zeugen und da gibt es gewissen Grundlagen, die ich nicht mehr extra erwähnen muss, weil man diese als Zeuge Jehovas einfach kennt. Würde ich das auch noch machen, würden meine Vorträge noch länger als sie es ehe schon sind. (Die sind übrigens deshalb so lang, weil ich immer die Bibeltexte im Kontext ausschreibe, statt nur die Bibelstellen zu nennen). Doch obwohl hier die meisten Zeugen lesen und kommentieren, stimmen mir trotzdem nur wenige zu. Weil eben jeder einen anderen Kenntnisstand hat und die Sachlage vielleicht von einer ganz anderen Sicht betrachtet. Doch das ist doch nicht schlimm, man kann sich ja über die Kommentarfunktion darüber austauschen und jeder kann seine Sichtweise darlegen. Auch Du. Vielleicht erklärst Du mal was Du anders siehst und wie Du das Thema logisch anhand der Bibel erklärst. Das würde mich schon interessieren.

      Auf zwei Dinge möchte ich noch kurz eingehen und zwar auf die Annahme, dass die Zeugen Jehovas das Volk Gottes sind. Vielleicht sollten wir einfach die Definition dafür ändern. Wir könnten ja sagen, dass die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas das Volk ist, dass in den Propheten als unbelehrbares Volk beschrieben wird und nicht von seinem verkehrten Lauf umkehren will und daher von Gott verworfen worden ist. Denn das wahre Volk Gottes sind die Einzelpersonen, die Jesus Christus als Ihren Herrn anerkennen und nur ihm folgen wollen. Diese bilden den geistigen Tempel. Da gehe ich auch im nächsten Vortrag noch drauf ein.

      Das zweite ist, dass Du gesagt hast, dass meine Behauptung Jesus sei der Treue und verständige Sklave, eine waghalsige Behauptung ist. Du legst ja sehr viel Nachdruck auf logisches Denken.

      Deshalb frage ich Dich, ob die nachfolgende Erklärung von mir logisch ist:

      Ein Großunternehmer hat überall auf der Erde gut gehende Firmen aufgebaut. Die Geschäfte laufen sehr erfolgreich und es gibt viel zu tun. Er macht sich darüber Gedanken, wer seine Geschäfte wohl mal übernehmen könnte, denn er hat nur einen einzigen Sohn. Dieser Sohn ist schon seit Jahren in seinem Betrieb tätig und er ist seine rechte Hand. Er liebt diesen Sohn sehr und der Sohn liebt seinen Vater und was immer er in dem Betrieb entscheidet, sein Vater hätte es genauso gemacht. Sie arbeiten sehr gut Hand in Hand zusammen. Irgendwann kommt der Tag an dem der Chef sich für eine gewisse Zeit zurückziehen möchte und die Firmenleitung abgeben möchte.

      Er sagt: Ich übertrage meine Geschäftsführung auf alle Mitarbeiter im Unternehmen, jeder Mitarbeiter bekommt Prokura und jeder kann alles entscheiden.

      Ist das eine logische Schlussfolgerung? Ich denke nicht. Die logischste Schlussfolgerung ist die, dass er alles seinem Sohn übergibt, der sowieso schon seit Jahren seine rechte Hand ist. Außerdem ist er sein einzigster Erbe. Zudem liebt er ihn und auch der Sohn liebt seinen Vater über alles. Aus welchem Grund sollte er nun die Firma in die Hände von allen Mitarbeitern legen?

      Jehova gehört alles, denn nur mit seiner Kraft war es möglich dieses zu erschaffen. Sein eingeborener Sohn hat schon vor der Erschaffung der Erde zusammen mit ihm gewirkt. Ohne zu murren, ist er auf die Erde gekommen um sein Leben für die Menschen zu geben. Er hat immer den Willen seines Vaters getan. Aus welchem Grund sollte er nicht ganze Habe seines Vaters bekommen? Dass er diese Habe dann mit den Menschen teilt, das ist doch eine andere Geschichte. Doch die ganze Habe gehört Jehova und er gibt sie seinem Sohn. Am Ende der tausend Jahre gibt ja auch sein Sohn alles wieder seinem Vater zurück. Nur der kann alles zurück geben, der es vorher bekommen hat. Ich kann nirgends in der Bibel einen Text finden in dem steht, dass erst die Menschen Jesus alles zurückgeben, damit er es dann seinem Vater zurück geben kann.

      Somit ist ohne das Gleichnis weiter betrachten zu müssen, der logische Schluss, dass Jesus dieser Treue und verständige Sklave ist, der über die ganze Habe seines Vaters gesetzt wird. Dies wird erst noch in der Zukunft passieren, denn noch ist ja Satan der Herrscher dieser Welt. Solange Satan herrscht, kann Jesus nicht die ganze Habe erhalten haben, sonst würde er auch für die vielen schlimmen Dinge hier auf der Erde verantwortlich sein. Auch das wäre eine logische Konsequenz.

      Bitte habe Verständnis dafür, dass ich auch in zukünftigen Vorträgen nur das schreiben kann, was ich aus der Bibel herauslese, denn ich kann nicht wissen, wie es ein anderer es verstehen würde, ich kann es nur so schreiben wie ich es verstehe. Glauben musst Du mir das auch nicht. Das gibt hier bei uns keinen Zwang. Jeder kann denken und glauben was er will. Das ist die christliche Freiheit.

      L.G. W.F.

    5. Achim says:

      Hallo Alexis,

      du schreibst:
      „Im übrigen, warum sollte man sich mit dem gedanken des „wann….“ beschäftigen wenn unser Herr Jesus ausdrücklich uns davor warnt diesen fehler nicht zu tun.“ Ende
      Wenn – wie in den Vorträgen gemacht – eine Abfolge von Ereignissen beschrieben wird, dann ist das nicht ein „Wann“, denn das ist es nur wenn ein Datum genannt ist. Logisch oder?

      Unser Herrn hat auch gesagt: „Dein Wort ist Wahrheit“ und ausnahmslos alle Vorträge basieren Bibeltexten. Wenn du also
      einiges nicht galuben willst, dann glaubst du nicht, dass ein bestimmter Bibeltext richtig angewendet ist. Kein Problem – aber dann widerlege ihn doch! Ansonsten gilt was Bruder Sascha geschrieben hat.
      Viele Grüße
      Achim

      1. Edelmuth says:

        Guten Morgen Alex

        Die heftigen Reaktionen auf deinen Beitrag belegen nicht nur, dass man dich sehr ernst nimmt, sondern auch großen Interesse an dem Thema und deinem Vorwurf hat.

        Deine Vorwürfe sind sehr allgemein gefasst, sodaß es schwierig ist detailliert darauf einzugehen.

        Die Zeugen Jehovas betrachten sich, wie jede andere Kirche auch, als das einzige auserwählte Volk Gottes. Ihre Kirchenleitung betrachtet sich wie der Papst und diverse derzeit lebende Apostel als von Gott geleitet und annähernd unfehlbar.

        Unsere vornehmste Aufgabe ist es nun, diese und andere Dogmen anzuwenden und daraus zu schlussfolgern, was sein müsste, um den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen kenntlich zu machen. Genau wissen kann es keiner. Das kann nur Gott.

        Dürfen wir so vorgehen und auf menschliche, d.h. fehlerhafter Basis schlussfolgern? Ich meine: Ja! Jesus hat für seine Gleichnisse Szenen aus dem Leben genommen, um logische Zusammenhänge darzustellen, und wir dürfen zusätzlich die Bibel zu Forschungszwecken nutzen. Ist damit schon die absolute Richtigkeit gewährleistet? Nein! Es ist eine persönliche Meinung, die, wie du selber feststellen konntest, anders als wie in einigen Kirchen, nicht allgemeinverbindlich ist und durchaus hinterfragt und diskutiert werden darf.

        Wir hoffen bei all unseren Bemühungen auf die Unterstützung durch den heiligen Geist und die Nachsicht des Vaters, denn sie sind, auch wenn sie von Herzen kommen, menschlich.

        Ede

        1. Sascha an Edelmuth says:

          Lieber Edelmuth,

          du hast von „heftigen Reaktionen“ geschrieben. Ich lese die Kommentare der verschiedenen Geschwister, und finde, dass sie durch die Reihe mit viel Liebe formuliert wurden, obwohl die wenig schmeichelhaften Formulierungen von Alexis sicher auch eine andere Reaktion hätten hervorrufen können.

          Daran kann man erkennen, dass wir uns hier gegenseitig respektieren und auch, dass wir immer weiter in der Liebe wachsen.

          Ansonsten stimme ich deinem Kommentar aber voll und ganz zu. Solange keiner von uns behauptet, die absolute Wahrheit zu besitzen, sehe ich sowohl die Artikel als auch die Kommentare als Ansätze, mir weitergehende Gedanken zu machen und dabei auch andere Sichtweisen in Erwägung zu ziehen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. 🙂

          Liebe Grüße
          Sascha

        2. Edelmuth an alle says:

          Hallo Alexis

          Ob eine Person oder Kollektiv von Gott geleitet ist, erkennt man daran, dass sich ihre Worte erfüllen. Nun kann man über die Gründe ihrer falschen Prognosen lebhaft diskutieren. Aber im Nachhinein etwas zu behaupten, was nicht den Tatsachen entspricht, macht den Urheber deutlich.

          WT 15.7.2013, S.10 Abs. 8
          » Vier der sieben Vorstandsmitglieder der Watch Tower Bible and Tract Society lehnten sich gegen die Entscheidung auf, Bruder Rutherford die Leitung zu übertragen. Sie versuchten, die Brüder zu entzweien, verließen aber im August 1917 das Bethel. Welch eine Reinigung! Außerdem erlagen einige der Menschenfurcht. Insgesamt gesehen begrüßten jedoch die Bibelforscher die Reinigungsmaßnahmen… «

          Falsch! Die vier Vorstandsmitglieder wurden von Rutherford mit einem Trick entmachtet und mussten das Bethel verlassen.

          » Wie kam es nun zur Entmachtung der für Rutherford unangenehmen Oppositionellen innerhalb der Wachtturm-Gesellschaft? Hier war für Rutherford seine juristische Erfahrung hilfreich. Er fand formaljuristische Begründungen für deren Amtsenthebung. Nach ihrer Entlassung nahmen Männer seines Vertrauens ihre Stelle ein. Bei dieser Säuberungsaktion schlossen sich mehrere Dutzend leitende Mitarbeiter der Wachtturm-Gesellschaft den Oppositionellen an und mussten ebenfalls gehen. Auch in vielen Gemeinden kam es zu Unruhen und vielerorts auch zu Spaltungen. Im Sommer 1917 waren die meisten Versammlungen weltweit gespalten. In dieser Zeit des Machtkampfes erfolgte die entscheidende Umstrukturierung der Wachtturm-Gesellschaft, die vorher und nachher nicht in diesem Maße vorgenommen worden war. Die Oppositionellen betrachteten sich als die Bewahrer der reinen Lehre Russells und nannten sich zunächst „Dawn Bible Students Association“ („Tagesanbruch Bibelstudien-Vereinigung“). Rutherford und die Seinen galten als Abgefallene, die sich das materielle Erbe Russells angeeignet hatten 1918/19 zählten die „Ernsten Bibelforscher“ ca. 18.000 Anhänger. Zu den Oppositionellen dürften sich damals schätzungsweise rund 4.000 Menschen gerechnet haben. «
          (Handbuch Joseph Franklin Rutherford)

          Sich besser darzustellen, kennen wir von weltlichen Königen, aber nicht aus der Bibel. Es macht den Urheber deutlich und belegt, dass wir, die Gläubigen dieser Gesellschaft, nicht ernst genommen sondern vorsätzlich getäuscht werden. Wer in kleinen Dingen nicht ehrlich ist, kann es in großen Dingen noch weniger.

          Ede

    6. Hopefull says:

      Hallo Alexis

      Ich denke Du hast zu viele von diesen Büchern gelesen. Wieso sollte ich Bücher über das logische Denken lesen? In meinen Augen ist es eine Zeitverschendung sich mit psychiatrischen Büchern zu beschäftigen und am Ende versteht man die Bibel doch nicht, weil man den Heiligen Geist nicht bekommen hat. Du kannst noch so hochintelligent sein, einen IQ von 160 haben, aber ohne den Heiligen Geist hast Du keine Chance die Bibel zu verstehen. Das ist das Schöne an dem Gott der Bibel, er sucht die Menschen nach anderen Kriterien aus und nicht nach dem IQ.
      Da nützen solche Bücher von Menschen geschrieben gar nichts. Ich habe mal von einem Bruder so ein Buch bekommen. Ich habe es angefangen zu lesen, habe es aber dann auf die Seite gelegt. Nicht weil ich zu dumm bin, sondern weil ich mich in die Psychologie nicht zu tief reinknien möchte. Auch lehne ich es ab mein Gegenüber, während dem Gespräch, dauernt zu analysieren auf welcher Ebene ich gerade mit ihm spreche. Dafür hat mich JHWH sehr gut ausgestattet mit meinen Sinnen und habe auch das nötige Feingefühl und wenn ich etwas missverstehe, habe ich auch einen Mund um nachzufragen wie ich das zu verstehen habe. Dazu brauche ich kein Analysebuch.

      Wie es Sascha auch schon geschrieben und zitiert hat, erhebt kein Artikelschreiber von BI das absolute und und einzigste Verständnis über die Bibel zu haben. Diese Artikel sind eine Anregung zum selbst nachdenken. Hier wird das Denken auch wieder gelernt, weil viele Zeugen dies in der Versammlung verlernt haben.

      Wenn Dich etwas stört an einem Text oder Du ein anderes Verständnis über eine Passage der Bibel hast, dann lass uns daran teilhaben und darüber diskutieren. Dafür ist das Forum da. Aber einfach nur jemanden an den zu Kopf werfen, dass er nicht logisch denken kann, aber keine eigenen Ideen oder Erklärungen dazubeiträgt, finde ich nicht gut.

      Ich bin gespannt auf Deinen Artikel hier auf BI. Der ist bestimmt sehr interessant und logisch aufgebaut 🙂

      Liebe Grüße Hope

  17. Frank & Frei says:

    was der alte Russell so darlegte würde heute als abtrünniges Gut gelten. Zudem hat er als Masonist solche Elemente eingebracht, die bis hin zur Pyramide mit oben Lucifers Auge reichen. So hat Russells Firma über die Jahre das masonitische verleumdet. es ist aber nach wie vor gegeben. allein der Bagriff Watchtower steht dafür.
    man muss es als taktischen Versuch des Widersachers sehen, Gottes Namen auf seine Weise zu proklamieren. Dass die Zeugen wie die Satanisten die Abendmahl-Symbole mehrheitlich ablehnen, zeigt Parallelen auf.
    Wir müssen wachsam bleiben, mit Unterscheidungsvermögen – denn welche Sozietät hat der Gott der Wahrheit mit dem Licht der Welt?
    Eine Sekte, die totalitär vorgeht und absoluten Gehorsam einfordert kann nicht in die Freiheit des Christus führen. Sie versklavt Menschen, Menschen zu folgen.

  18. Edelmuth an alle says:

    WT 15.7.2013 S.10 Abs. 6
    » In den Jahrzehnten vor 1914 verrichteten C. T. Russell und seine Gefährten eine Tätigkeit, die mit der von Johannes dem Täufer vergleichbar ist. Dabei ging es darum, biblischen Wahrheiten wieder Geltung zu verschaffen. Die Bibelforscher lehrten die wahre Bedeutung des Loskaufsopfers Christi,… «

    …und die Bedeutung der Pyramiden von Gizeh, dass Israel als sein Volk wieder hergestellt werden würde und alle Menschen in den Himmel kämen. Würden wir diese „biblischen Wahrheiten“ Russels heute verbreiten, würden wir ausgeschossen werden. Nicht ohne Grund trennten sich die Zeugen Jehovas von den Ernsten Bibelforschern.

    Johannes hatte eine irdische Auferstehungshoffnung, Russell eine himmlische. Johannes lehrte das Kommen Jesus, dem er nicht würdig sei, die Sandalen zu binden. Russel lehrte, dass er der alleinige Treue und Verständige Sklave sei. Von einem Kommen eines größeren Sklaven, der einen großen Teil seiner Lehren verwerfen würde, hat er nichts gesagt. Das, was Russell damals lehrte, ist keines Falls auch nur annährend mit der Lehre des Johannes vergleichbar.

    Ede

  19. Edelmuth an alle says:

    WT 15.7.2013 S.10 Abs. 5
    » Als er 29 u.Z. kam, stand der Nation Israel eine Zeit des Gerichts bevor. «

    Stimmt! Wonach wurde entschieden? Es wurde nicht aufgrund der Zugehörigkeit zu den Israeliten, Gottes hingegebenem Volk, geurteilt, denn es wurde nur ein Überrest ausgewählt. Außerdem kamen Menschen aus den Nationen, die mit Israel, Gottes Volk nichts zu tun hatten, hinzu. Alle aber wurde aufgrund ihres Herzenszustandes ausgewählt

    Ede

  20. Sascha says:

    Liebe Elfi,

    zu deiner letzten Aussage, passt dieser Text ganz gut:

    Tit 2:11 „Denn die Gnade Gottes ist jetzt sichtbar geworden, um allen Menschen die Rettung zu bringen. Tit 2:12 Sie erzieht uns dazu, die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden zu verleugnen und besonnen, gerecht und mit Ehrfurcht vor Gott in der heutigen Welt zu leben, Tit 2:13 als Menschen, die auf die beglückende Erfüllung ihrer Hoffnung warten und auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus. Tit 2:14 Er hat sich für uns ausgeliefert, damit er uns von aller Gesetzlosigkeit loskaufen und sich ein reines Volk schaffen könne, das darauf brennt, Gutes zu tun.“

    In Vers 14 ist eindeutig von Jesus die Rede, der sich ein „reines Volk“ schafft. Diesen Vers kann man aus meiner Sicht nicht auf irgendeine Religionsgemeinschaft oder Kirche übertragen, die gemeinschaftlich dieses Volk Jesu darstellt. Auch wenn die Mormonen sich z.B. die „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ nennt, oder die Zeugen sich als „Volk Jehovas“ und die Römisch-Katholische Kirche sich als „Volk Gottes“ bezeichnen.

    Ich bin der Meinung, dass sich die „Gemeinde Christi“, wie du sie genannt hast, aus Einzelpersonen zusammensetzt, die für sich entschieden haben, Jesus als ihren Herrn anzunehmen, unabhängig davon, welcher Religion sie zugehörig waren. Außerdem verstehe ich die Aussagen aus der Offenbarung so, dass dieses Volk als Gesamtheit erst bei der Wiederkunft Jesu sichtbar wird.

    Ich glaube aber auch, dass man heute schon verschiedene prophetische Aussagen auf die unterschiedlichen Gruppen übertragen kann. Allerdings sind diese Aussagen in der Regel verurteilend, weshalb ich für mich persönlich keinen Grund darin sehe, mich irgendeiner Religion anzuschließen. Aber es ist natürlich eine Entscheidung, die jeder unter Berücksichtigung seines eigenen Gewissens treffen muss.

    Liebe Grüße
    Sascha

    1. Rico says:

      Hallo Sascha,

      dem was du geschrieben hast kann ich mich nur anschließen! Gott kennt seine Schafe und Jesus auch weil er der Hirte ist der die Schafe weiden wird bevor er sie seinem Vater übergeben wird am Ende der 1000 Jahre!

      Lg Rico

  21. Elfi says:

    Eines Tages wird uns Jesus Christus nicht fragen, welcher religiösen
    Gruppe hast du angehört? Seine Frage wird sein: LIEBST DU MICH?

    „Glaube an den Herrn Jesus Christus und du wirst gerettet werden!“
    Aussage Pauli an den Kerkermeister. Apg. 16:31

    Jeder Mensch, der Christus angenommen hat, ist bei seiner Taufe mit
    Heiligem Geist gesalbt und wiedergeboren worden. (Allerdings nicht bei der Taufe in eine Organisation, wie die WTG!)
    Damit verbietet sich jede Diskussion über „treue und verständige
    Sklavenklasse“ oder Geistgesalbte.
    Dass ich mich dennoch mit Menschen treffe, die genauso denken wie ich, ist logisch. Aber gerettet wird jeder für sich allein, wie es
    schon so treffend von Einigen hier ausgeführt wurde!
    Wir brauchen keine Organisation, schon gar keine, wie die WTG: diktatorisch, dämonisch und Familien zerstörend!
    Christi Gemeinde ist weltweit und vielleicht werden wir uns noch
    wundern, wer alles gerettet wird und wer nicht!
    Elfi

    1. Rico says:

      Hallo Elfi,

      danke für deinen Komentar ich sehe das so ähnlich wie du ich glaube auch nicht mehr daran, das irgendeine Konfesion das Volk Gottes ist und die eine Wahrheit hat und mit der einen Taufe tauft von der Paulus im Epheserbrief sprach! Deshalb lasse ich mich auch nicht taufen die Leute die mich kennen wissen das auch! Ich glaube das Jesus weis das ich ihn liebe auch wenn ich nicht getauft bin aber mit dem Mund legt man ein Zeugnis zur Rettung ab und mit dem Herzen glaubt man so steht es im Römerbrief geschrieben und daran glaube ich auch! Jesus hatte mal gesagt das die Ersten die Letzten sein werden und die Letzten die Erste! Das lass ich mal so für sich stehen und jeder kann sich ja seine Gedanken darüber machen was Jesus damit gemeint hat?

      Ich wünsche dir noch Gottes reichen Segen und seinen Frieden!

      Lg Rico

  22. Edelmuth an alle says:

    WT 15.7.2013 S.10 Abs.4
    » Gesalbte Christen wurden somit von Jesus beschützt, alle Tage bis hin zur Zeit des Endes. Da jedoch der „Weizen“ von „Unkraut“ (Scheinchristen) überwuchert war, wissen wir nicht genau, wer in dieser langen Zeitspanne dazu gehörte. Doch einige Jahrzehnte vor Beginn der Erntezeit wurde der „Weizen“ erkennbar. «

    Auf welcher Grundlage wurde dieser „Weizen“ von Jehova erkannt und versiegelt, da es die Zeugen Jehovas zuvor noch nicht gab? Was glaubten sie bevor es Zeugen Jehovas gab? Wer reichte ihnen die Symbole?

    Was die Christen vor Russell glaubten wissen wir nicht. Sie hatten nur wenige Bücher und kaum eine Bibel zur Verfügung. Einige waren Analphabeten. Sie hatten kaum Kommunikationsmöglichkeiten. Die Symbole wurden ihnen vermutlich in den Kirchen Babylons der Großen gereicht. Die gesamte Logistik, die von der Versammlung der Zeugen Jehovas gestellt wird, war nicht vorhanden. Daher konnten sie nur aufgrund ihres Herzenszustandes beurteilt werden.

    Ede

    1. Hans says:

      Hi an alle,

      zum Thema Weizen fragte ich mich generell beim Lesen des besagten hell erleuchteten WTs:

      Wo bleiben denn nach ZJ-Definition in dem Fall die „anderen Schafe“?

      Weizen = Gesalbte
      Unkraut = Scheinchristen

      Wo ist der Rest vom Schützenfest? 😉

      Und dieses Problem mit Gesalbt/Nichtgesalbt gibt’s ja nicht nur bei diesem Text, sondern bei gefühlten 80% des Neuen Testaments.

      LG
      Hans

      1. Manfred an Hans says:

        Lieber Hans,

        das hast Du sehr gut beobachtet, das ist genau der Punkt. Wenn nur die Gesalbten = 144.000 als wahrer Weizen gerettet werden, muss die große Volksmenge ins Gras beißen.
        Wer diesen WT aufmerksam liest und sich zur Großen Volksmenge zählt, wird zu dem Schluss kommen, dass gemäß diesem Neuen Helleren Licht, es für ihn keine Rettung gibt. Das ist die logische Konsequenz aus diesem WT.
        Da aber alle vier Artikel nicht logisch sind, können sie auf der einen Seite behaupten, dass nur die Gesalbten der Weizen sind und auf der anderen Seite, dass trotzdem die große Volksmenge gerettet wird. Wie gesagt, diese Artikel haben nichts mit Logik oder mit von heiligem Geist geleitet zu tun.
        Wenn sie merken was sie mit diesem WT für ein Unheil über Ihre Gläubigen gebracht haben wird es zu spät sein. Ich glaube schon, dass zumindest die Schafe Jesu nun aufwachen werden. Alle anderen finden das neue hellere Licht weiterhin gut und folgen den blinden Leitern. Steht ja alles so in der Bibel, also wird es auch so kommen.

        Liebe Grüße Manfred

        1. Hans an Manfred says:

          Lieber Manfred,

          danke, du hast es gut auf den Punkt gebracht. Das ganze Heft könnte man als die geballte Hoffnungslosigkeit von Nicht-Gesalbten interpretieren, wenn man es von der verdrehten Logik der WTG Argumentation her betrachtet.

          Wenn die WTG Erklärungen wenigstens ENTWEDER konsistent logisch ODER liebevoll ODER offensichtlich biblisch wären … so sind sie nichts von all dem und man bleibt an dem Aspekt der geschickt eingesetzten manipulativen Psychologie hängen, denn sonst könnten dem nicht auch viele ZJ folgen, die über hohe Intelligenz, Bildung und Denkvermögen verfügen. Kenne einige von der Sorte und ich finde es bemerkenswert, wie man diese bei der Stange hält.

          Bleibt abzuwarten, wieviele tatsächlich aufwachen. Der harte Kern wird bleiben, aber die Peripherie könnte mehr und mehr wackeln 🙂

          Klassischer Fall von „das eigene Grab schaufeln“. Oder nach Mat 15:14:

          SCH2000
          14 Laßt sie; sie sind blinde Blindenleiter! Wenn aber ein Blinder den anderen leitet, werden beide in die Grube fallen.

          HFA
          14 Lasst euch nicht einschüchtern! Sie wollen Blinde führen, sind aber selbst blind. Wenn nun ein Blinder einen anderen Blinden führen will, werden beide in den Abgrund stürzen!“

          Es könnte auch zunehmend Probleme damit geben, stark hinterfragende Interessierte in die Organisation zu führen, da die Mitdenkenden schnell merken dürften, dass die Verkündiger viele Lehren weder logisch, noch authentisch, noch rein anhand der Bibel, sondern nur mit dem WT in der Hand erklären bzw. ablesen können. Erklären ist ja schon übertrieben formuliert 😉 Auf manche wirkt das zurecht abstoßend.

          LG
          Hans

          1. Sascha says:

            Lieber Hans,

            die Peripherie war dem Kern sowieso schon immer ein Dorn im Auge… 😉

            Ansonsten kann ich euren Überlegungen nur zustimmen, es ist schwer nachvollziehbar, dass man bei diesem Durcheinander nicht stutzig wird. Hängt es vielleicht mit diesem Text zusammen?

            Jes 6:9 Und er sprach zu mir: „Geh, und sage diesem Volk: ‚Hören sollt ihr, hören, aber nichts verstehen! Sehen sollt ihr, sehen, aber nichts erkennen!‘ Jes 6:10 Verstocke das Herz dieses Volkes und verstopfe seine Ohren! Verkleb ihm die Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht hört, damit sein Herz nicht einsichtig wird, sich nicht bekehrt und sich so Heilung verschafft!“

            Liebe Grüße
            Sascha

  23. Edelmuth says:

    Hallo Brd. F.W.

    Du hast wieder einen sehr schönen und ausführlichen Beitrag geschrieben. Besonders gefällt mir, wie du auf die Hinergründe eingegangen bist und uns die Denkweise des Sklaven entschlüsselt hast.

    Die berechtigte Feststellung, dass das Gericht beim Hause Gottes anfängt, nötigt mir die Schlussfolgerung hab, dass dann die ZJ das Volk Gottes sein müssten. Allerdings waren die Israeliten auch das Volk Gottes. Für sie gab es keine kollektive Rettung, weil sie der jüdischen Glaubensgemeinschaft angehörten, sondern nur für einen Überrest, der die geistigen und von Herzen kommenden Voraussetzungen offenbarte.

    Es gilt noch viele Frage zu beantworten. Bitte fasse das nicht als Kritik auf, denn andere Menschen haben andere Sichtweisen, die zu einem Gesamtbild zusammengefügt allen Lesern nützen können.

    Ede

  24. Manfred says:

    Liebe Geschwister,

    Ich habe mich heute noch mal mit dem WT beschäftigt, der heute in den Versammlungen studiert wurde und zwar geht es um diesen hier:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=905
    Mit dem Thema, ich zitiere: SCHÜTZENDEN TAL JEHOVAS BLEIBEN

    Ich zitiere nun den Absatz 5 aus dem WT vom 15.02.2013 ab der Seite 17 bis 21.

    5. Sacharja sagte voraus, was die Nationen unternehmen würden: “Die Stadt [Jerusalem] wird tatsächlich eingenommen … werden.” Die “Stadt” steht für Gottes messianisches Königreich. Auf der Erde wird es durch seine “Bürger”, die Gesalbten, vertreten (Phil. 3:20). Im Ersten Weltkrieg wurden führende Mitglieder des irdischen Teils der Organisation Jehovas “eingenommen”, das heißt verhaftet, und in die Bundesstrafanstalt nach Atlanta (Georgia, USA) gebracht. Diese und andere Unschuldige, die ihre unversehrte Lauterkeit bewahrten, überhäufte man mit Ungerechtigkeit und Brutalität. So wurden sozusagen “die Häuser … geplündert”. Den Reichtum, das heißt den Einfluss, den die Gesalbten hatten, versuchten die Angreifer zu rauben, indem sie Druckschriften der Gesalbten verboten und ihre Tätigkeit als Königreichsverkündiger unterdrückten.

    Das interessant ist, dass die LK in diesem WT geschrieben haben, dass die Gesalbten die Bürger Jerusalems darstellen würden. Jerusalem steht demnach für das messianische Königreich.

    Doch in dem neuesten WT vom 15.7.13 schreibt die LK über die heilige Stätte, ich zitiere Abs. 6 aus dem ersten Studienartikel:

    6 Was signalisiert den Beginn der großen Drangsal? Jesus sagte voraus: wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), dann sollen die, die in Judäa sind, in die Berge zu fliehen beginnen (Mat. 24:15,16). Wie erfüllte sich diese Voraussage zum ersten Mal? Das römische Heer (“das abscheuliche Ding”) stand 66 u.Z. “an heiliger Stätte”, Als es Jerusalem und seinen Tempel (in den Augen der Juden eine heilige Stätte) angriff. Wie steht es mit der größeren Erfüllung? Die Vereinten Nationen (das heutige “abscheuliche Ding”) werden “an heiliger Stätte stehen”, wenn sie die Christenheit (die in den Augen von Namenchristen heilig ist) und den übrigen Teil Groß-Babylons angreifen. Dieser Angriff wird auch in Offenbarung 17:16-18 beschrieben. Das ist der Beginn der großen Drangsal.

    Somit wider sprechen Sie sich in ihrer eigenen Literatur und zwar nicht über einen Zeitraum von mehreren Jahren, sondern zu dem Zeitpunkt wo der Artikel über das Schützende Tal gedruckt wurde, war auch schon bekannt, dass sie „neues helleres Licht“ veröffentlichen werden. Wie kann das sein?

    Die Erklärung ist so banal wie einfach. Im ersten Artikel geht es um die Rettung der Stadt Jerusalems, da sind dann selbstverständlich sie mit gemeint und im zweiten Artikel geht es um das abscheuliche Ding, dass an heiliger Stätte stehen soll.
    Der erste Punkt ist positiv also wenden sie es auf sich an. Der zweite Punkt ist negativ, also wenden sie das auf die Christenheit an. Dabei geht es beide Male um Jerusalem, die heilige Stätte.

    So kann niemals biblische Prophetie funktionieren. In der Bibel werden immer wieder Personen beschrieben, die sowohl Gut waren in Gottes Augen, aber auch schlecht geworden sind oder waren. Zum Beispiel: David, Salomon, Saul, Paulus usw.

    Nur die LK bezieht ausnahmslos alle positiven Bibeltexte auf sich und die negativen auf die anderen. Auch das ist wieder ein Beweis, dass sie nicht vom heiligen Geist geleitet werden, im Gegenteil, das muss der Geist dieser Welt sein, der sie treibt.

    Liebe Grüsse Manfred

    1. Achim says:

      Lieber Manfred,
      das ist in der Tat ein sehr interessanter Aspekt!
      Schön, so ein topaktuelles Beispiel zuhaben.
      Aber wenn die Bürger der Stadt die Gesalbten sind, wer sind dann die „anderen Schafe“? Die Bewohner der umliegenden Städte?
      Heute WT-Studienleiter zu sein, muss ein grausamer Job sein.
      Lieber Gruß
      Achim

      1. winston an Manfred und Achim says:

        Lieber Manfred und Achim,

        vielen Dank vor allem für Bruder W.F’s wie immer gründlich und biblisch fundierte Betrachtung des WT vom Juli 2013.
        Wenn ich für mich die Artikel von hinten nach vorne lese wird mir ganz schwindelig, wie sich die Autoren dieser Publikation auf nur wenigen Seiten widersprechen.
        Im Artikel über den treuen und verständigen Sklaven heißt es

        WT:
        Von 1914 an bis in die erste Hälfte des Jahres 1919 begleitete Jesus seinen Vater dabei, den geistigen Tempel zu inspizieren und zu reinigen, was dringend nötig war [6] (Mal. 3:1-4).
        Ab 1919 war es dann so weit, den Weizen einzusammeln. War jetzt für Christus endlich der Zeitpunkt gekommen, ein Organ einzusetzen, durch das er systematisch für geistige Speise sorgen würde? Ganz bestimmt!

        1919 setzte Jesus den treuen Sklaven über „seine ganze Habe“ — alles, was auf der Erde mit seinem Königreich zu tun hat.

        Und dann wird noch nachdrücklich wiederholt:

        WT:
        HAST DU ES VERSTANDEN ????

        1919 wählte Jesus befähigte geistgesalbte Brüder aus, den treuen und verständigen
        Sklaven zu bilden

        Allerdings steht vorne auf Seite 8 Absatz 19 genau das Gegenteil

        WT:
        Was haben wir bis jetzt gelernt?
        Zu Anfang haben wir drei Fragen nach der Zeit gestellt. Zunächst haben wir uns damit befasst, dass die große Drangsal nicht 1914 begann, sondern erst ausbricht, wenn die Vereinten Nationen Babylon die Große angreifen. Dann haben wir untersucht, warum Jesus nicht seit 1914 die Menschen als Schafe oder Ziegenböcke einstuft, sondern dies erst in der großen Drangsal geschieht. Schließlich haben wir betrachtet, warum Jesus nach seiner Ankunft den treuen Sklaven über seine ganze Habe setzen wird und wieso dies nicht 1919 geschah, sondern in der großen Drangsal geschehen wird. Alle drei Fragen nach der Zeit beziehen sich also auf die gleiche künftige Zeitspanne: die große Drangsal. Wie berührt dieser geänderte Standpunkt des Weiteren unser Verständnis des Gleichnisses vom treuen Sklaven? Wie berührt er das Verständnis anderer prophetischer Gleichnisse oder Veranschaulichungen Jesu, die sich in der gegenwärtigen Zeit des Endes erfüllen?

        Diese wichtigen Fragen werden in den nächsten Artikeln behandelt.

        Da steht dann wie bereits am Anfang erwähnt auf Seite 22

        WT:
        HAST DU ES VERSTANDEN ????

        1919 wählte Jesus befähigte geistgesalbte Brüder aus, den treuen und verständigen Sklaven zu bilden

        Für mich ist das eine völlig willkürliche und wirre Sammlung von Jesu Gleichnissen und Zeugnissen über sein Leben, die mit sehr viel Phantasie für die Zeit des Endes und die Rolle des TuvS zurechtgebogen werden.
        Wie kann man Parallelen ziehen zwischen der Reinigung des Tempels durch Jesus und der bekannten unchristlichen Machtkämpfe, die der autokratische Bruder Rutherford gewonnen hat. Laut WT Inspizierung zwischen 1914 und 1918. In welchem Zusammenhang steht dies mit der Spaltung der Bibelforscher.

        WT:
        Was fand Jesus bei seiner Inspektion zunächst vor? Wenige eifrige Bibelforscher, die gemeinsam weit über 30 Jahre ihre Kraft und ihr Vermögen eingesetzt hatten, um einen kraftvollen Predigtfeldzug durchzuführen.
        Wie müssen sich Jesus und die Engel über die wenigen, aber kräftigen Weizenhalme gefreut haben,
        die Satans Unkraut nicht erstickt.hatte!
        Dennoch war es nötig, die Gesalbten, „die Söhne Levis[, zu] reinigen“ (Mal. 3:2, 3; 1. Pet. 4:17).

        Was ich gar nicht verstehe, wieso muß man Gesalbte reinigen. Wenn die so dreckig sind, wer hat sie dann gesalbt ? Sie sich wohl selbst !
        Ist es nicht heute wieder soweit, dass die Gesalbten der LK der Reinigung bedürfen, weil sie soviel Unsinn verzapfen, Ihre Schafe geistig unterdrücken, wie das bei Bruder Rutherford schon kurz nach seiner Amtsübernahme usus war und wieder beginnen mit Jahreszahlen der Zeit des Endes um sich zu werfen ?

        Petr. 4:17 verstehe ich aber ganz anders als die ZJ. Obwohl dieser einzelne Vers in ganz anderem Zusammenhang gelesen werden muß. Da geht es um Leiden und Verfolgung der Anhänger Jesus. Da hat sich die WTG Suchmaschine etwas verirrt.

        Denn die Zeit ist gekommen, dass das Gericht anfange beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen.

        Wer verleugnet Jesus als den Einzigen durch den wir zum Vater kommen können, das ist doch die WTG in Ihren Publikationen ?

        Weiter im WT

        Warum?
        In den letzten Monaten des Jahres 1914 gab es Bibelforscher, die entmutigt waren, weil sie nicht in den Himmel kamen. 1915 und 1916 behinderte Widerstand von außen das Predigtwerk. Schlimmer noch, nach dem Tod von Bruder Russell im Oktober 1916 kam innerhalb der eigenen Reihen Widerstand auf. Vier der sieben Vorstandsmitglieder der Watch Tower Bible and Tract Society lehnten sich gegen die Entscheidung auf, Bruder Rutherford die Leitung zu übertragen.
        Sie versuchten, die Brüder zu entzweien, verließen aber im August 1917 das Bethel.

        Das waren wohl die ersten Abtrünnigen, die rausgeworfen wurden !

        Diese unrühmlichen Konflikte als Reinigung Jesus in die Schuhe zu schieben, ist anmassend und dreist. Der Sieger Rutherford der durch seine diktatorische Leitung der Gemeinschaft viele seiner ehemaligen Mitbrüder vertrieben hat, ist ganz abgesehen von seinen falschen Prophezeiungen und seinen Fehltritten wie Hurerei und freundliche Briefe an Hitler kein Ruhmesblatt für die WTG, obwohl sie ihm den Namen und die hierarchischen Organisationsstrukturen zu verdanken haben.

        Dann noch die Gleichnisse vom Weizen und Unkraut, Schafe und Böcke,, die Beschreibung der Speisung von 5000 Menschen durch wenige als Prophezeiung für die LK. Da sind die ZJ effizienter mit 8 Personen für über 7 Millionen.

        Am interessantesten ist die angeführte Bibelstelle Heb. Kapitel 13.
        Da werden nur die Verse 7 und 17 angeführt. Die entscheidenden Texte dazwischen sind unwichtig und könnten zu falschen Interpretationen führen, weil diese vor den Irrlehren der WTG Organisation warnen.
        Für mich ist der Vers 9, 15 und 16 sehr hilfreich. Die Führer in Vers 7 und 17 sind für mich die Apostel und Urchristen, die das neue Testament geprägt und oder geschrieben haben und nicht die LK.

        Hebr. 13:7-17
        7 Gedenkt eurer Führer, die das Wort Gottes zu euch geredet haben! Schaut den Ausgang ihres Wandels an, und ahmt ihren Glauben nach
        8 Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.
        9 Lasst euch nicht fortreißen durch verschiedenartige und fremde Lehren! Denn es ist gut, dass das Herz durch Gnade gefestigt wird, nicht durch Speisen, von denen die keinen Nutzen hatten, die danach wandelten.
        10 Wir haben einen Altar, von dem zu essen die kein Recht haben, die dem Zelt dienen.
        11 Denn die Leiber der Tiere, deren Blut durch den Hohenpriester für die Sünde in das Heiligtum hineingetragen wird, werden außerhalb des Lagers verbrannt.
        12 Darum hat auch Jesus, um das Volk durch sein eigenes Blut zu heiligen, außerhalb des Tores gelitten.
        13 Deshalb lasst uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, und seine Schmach tragen!
        14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
        15 Durch ihn nun lasst uns Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen! Das ist: Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.
        16 Das Wohltun und Mitteilen aber vergesst nicht! Denn an solchen Opfern hat Gott Wohlgefallen.
        17 Gehorcht und fügt euch euren Führern! Denn sie wachen über eure Seelen, als solche, die Rechenschaft geben werden, damit sie dies mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn dies wäre nicht nützlich für euch.

        Ganz nett der Satz im WT
        Diese Prophezeiung über die große Drangsal stärkt uns. Warum? Weil sie Jehovas Dienern zusichert, dass sie als Gruppe aus der großen Drangsal kommen werden, ganz gleich, welche Schwierigkeiten entstehen mögen (Offb. 7:9, 14).
        Vor allem werden wir uns freuen, weil Jehova in Harmagedon seine Souveränität rechtfertigen und seinen Namen heiligen wird

        Dann freut Euch mal alle auf Harmagedon.
        Ich freu mich auf mein Leben in Freiheit und in Kontakt zu wertvollen christlich denkenden Menschen.
        In diesem Sinne liebe Grüße an Alle
        Thomas

        1. Achim says:

          Lieber Thomas,
          da hast du noch einige interessante Punkte herausgefunden.
          Diese internen Auseinandersetzungen als Reinigung durch Christus zu beschreiben, ist tatsächlich eine Verhöhnung, die ihresgleichen sucht. Wenn man bei Wikipedia mal nachliest unter
          „Bibelforscherbewegung“ dann wird einem erstmal klar, was damals tatsächlich abging.
          Ich werde wohl nicht umhin kommen, mir diesen WT tatsächlich runterzuladen und auszudrucken.Habe das bisher aus grundsätzlichen Überlegungen nicht gemacht. Aber diese Ausgabe wird noch absolut legendär werden.
          Danke auch dir für deine Mühe!
          Lieber Gruß
          Achim

  25. Alois says:

    Lieber Bruder W.F.

    Danke für die schnelle Reaktion auf den nun veröffentlichten Wachtturm Studien Artikel vom 15. Juli 13

    Als ich mir den Wachtturm angeschaut habe war mir klar dass er viel Stoff für Vorträge bietet.

    Auch wenn die Autoren des Wachtturms um den heißen Brei herumreden, die bisherigen Lehren waren falsch und deshalb können sie nicht vom Geist Jehovas geleitet sein. Aber dass sie kaum den Heiligen Geist erhalten wussten wir ja schon, weil man sie an ihren Früchten erkennt. Ein Gemeinschaftsentzug ist beispielsweise eine ganz ganz schlechte Frucht.

    Was mich besonders aufhorchen lassen hat ist die Sache mit der „heiligen Stätte“, die ja angeblich bei der Christenheit zu finden sein soll. Wenn man ins alte Testament zurückgeht, dann war die heilige Stätte zuerst die Stiftshütte, dann der Tempel zu Jerusalem. Dieser wurde zerstört und wieder aufgebaut, damit war er wieder die heilige Stätte bis der Tempel als der heiligen Stätte wieder zerstört wurde.

    Zu diesen alten Zeiten war die heilige Stätte immer der irdische Anbetungsmittelpunkt des Volkes Jehovas. Außerhalb des Volkes Jehovas gab es nie eine heilige Stätte Jehovas. Das damalige Volk und die Stadt Jehovas wurde nach dem Namen Jehovas genannt, also Jerusalem (und nicht Jahrusalem). Heute wird das Volk Jehovas ebenfalls mit seinem Namen genannt, deshalb kommt für mich als heilige Städte nur auch der Anbetungsmittelpunkt der Zeugen Jehovas infrage.

    Das hat nichts damit zu tun wer gerettet wird, auch zur Zeit der Apostel wurden die Einwohner Jerusalems, die noch in der Stadt waren nicht vor den Römern gerettet, aber es wurden viele gerettet die gar nicht zum damaligen Volk Jehovas, also den Israeliten, gehört haben.

    Auch in den Propheten werden die Greuel die im Tempel und in Jerusalem durch die Priester verübt wurden oft angeprangert. Es ist also normal dass Jehovas heilige Stätte von Menschen besetzt ist die Greuel und Sünden vor Jehova verüben. Die Greuel und die Sünden welche die Organisation und ihre „Priester“ verüben haben somit eine lange Tradition.

    Aber in Daniel wird ein besonderes Greul angesprochen, nämlich das welches die Verwüstung des Volkes Jehovas bringt. Die bisherigen Greuel sind zwar Greuel in den Augen Jehovas, aber dieses Greuel verwüstet zusätzlich den Glauben und somit das ewige Leben. Ob es sich durch die Lehren im Wachtturm um so ein verwüstendes Greuel handelt weiß ich nicht, das wird die Zeit zeigen.

    Aber der Wachtturm hat schon einige dicke Dinge abgedruckt, wenn auch nicht alles neu ist. So ist nach deren Ansicht die heilige Stätte in der Christenheit und folglich ist auch die Christenheit das Volk Jehovas und nicht die Zeugen Jehovas. Da aber in der Bibel steht, wenn Israel (also das Volk Jehovas) wäre wie der Sand des Meeres, nur ein Rest wird gerettet werden, dann wird folglich auch nur ein Rest aus der Christenheit gerettet. Die Zeugen wären dann außen vor. Alleine das verwüstet bei den Zeugen den Glauben an die Rettung durch Jesus Christus.

    Um aus diesem Dilemma wieder raus zu kommen, bleibt der „LK“ nichts anderes übrig als sich zu der Christenheit zu zählen, denn sonst haben sie sich selbst von der heiligen Stätte getrennt. Sollte so eine Annäherung an die Chrsitenheit passieren, dann würde dies bedeuten, dass die Organisation die Zeugen Jehovas dazu bringt die Christenheit oder die Führer z.B. den Papst, der in der heiligen Stätte wohnt, anzubeten. Es steht zwar nicht so im Wachtturm, aber ich habe schon den Eindruck dass mit der Heiligen Stätte welche in der Christenheit steht der Vatikan gemeint ist.

    Schon verwunderlich dass der neue Papst und die Veröffentlichung des Wachtturms in Etwa zeitgleich stattfanden. Der Papst wurde sogar genau am 1. Nisan (nach 18 Uhr) gewählt. Zufall? Ich weis es nicht ziehe aber alles in Erwägung. Mal sehen ob es die nächsten Jahre nicht Klarheit darüber geben wird, wer mit den beiden Tieren in Offbg. 13 wirklich gemeint ist.

    Liebe Grüße
    Alois

    1. Rico says:

      Hallo Alois,

      deine Gedanken zu diesem Vortrag von Bruder W.F. finde ich schon ziemlich interessant besonders wenn man bedenkt, das der Blitz im Vatikan eingeschlagen hat als der neue Papst gewählt wurde und das dass Datum seiner Wahl dann auch noch auf dem 1. Nisan fällt ist schon ziemlich krass! Dieser Papst wäscht Gefangenen die Füße und nennt sich Bischof von Rom! Außerdem möchte er bei seinem Pontifikat die Ökomene herrstellen und im Jahr 2017 ist ja das 500. Jahrestag der Reformation wo die evangelische Kirche in Deutschland den Papst jetzt schon dazu eingeladen haben! Mich würde es nicht wundern wenn die Zeugen Jehovas ein Teil dieser Ökomene werden aber wir sollten jetzt erstmal abwarten wie sich die Dinge noch entwickeln werden! Wenn es wirklich zur WEltregierung kommen sollte dann ist ja von den Bilderbergern geplannt Jerusalem als Hauptstadt zu nehmen! Wer weis vielleicht wird noch ein dritter Tempel erbaut werden wo dann das Greul der Verwüstung aufgestellt werden wird! Oder es kommt so wie du es beschrieben hast die Zeit wird es zeigen wie sich die Dinge in den nächsten Jahren weiter entwickeln werden! Aber eins ist sicher, der Plan Gottes wird nicht durcheinander gebracht werden von irgendwelchen machtbesessenen Bilderbergern oder auch vom Satan selber!

      Lg Rico

  26. Achim says:

    Lieber Bruder W.F.,
    vielen Dank für diesen Vortrag. Du hast wirklich sehr scharfsinnig alles aufgezeigt, wo die WTG schlicht falsch liegt.
    Wenn das denn alles wäre..hinzukommt, dass du so als „Nebenprodukt“ gleichzeitig aufzeigst, wie man sogar vor Bibelmanipulation nicht zurückschreckt und sich alles so hinbiegt, wie man es braucht. Wie falsche Propheten eben.
    Die Ausführungen zum Absatz 8 und 18 sind hier für mich ein gutes Beispiel.
    Bin gespannt, wann sie in der Zukunft 1914 als Lehre fallen lassen.Wenn sie das auf der Reihe haben, dann sind sie endgültig nicht mehr zu unterscheiden von Babylon der Großen.
    Vielen Dank nochmals
    Lieber Gruß
    Achim

  27. Sascha says:

    Lieber Bruder W.F.,

    vielen Dank für deine Abhandlung. Besonders interessant finde ich, dass du darauf aufmerksamn gemacht hast, dass der Studienartikel die gesamte Passage über die geistigen Verführer und falschen Christusse weglässt. Überhaupt werden auch andere Passagen der Bibel über die falschen Hirten und Propheten, die im Namen Jehovas kommen, in der Literatur der WTG fast völlig ausgeklammert, z.B. die entsprechenden Kapitel aus Hesekiel und Jeremia.

    Mir scheint es so, dass sämtliche Gedankengänge nicht bis zum Ende durchdacht wurden und die LK sich nicht darüber im Klaren darüber ist, dass sich aufmerksame Leser nun noch mehr Fragen stellen müssten. Aber wie dem auch sei, ich halte es nach wie vor mit dieser Aussage Jesu:

    Joh 6:44 „Es kann sowieso niemand zu mir kommen, ohne dass der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir zieht. Und wer zu mir kommt, den werde ich an jenem letzten Tag von den Toten auferwecken.“

    In der Literatur können noch so viele Ungereimtheiten enthalten sein, wenn ein Mensch nicht „vom Vater zum Sohn gezogen“ wird, passiert gar nichts.

    Liebe Grüße
    Sascha

  28. Starfighter says:

    Hallo

    Danke für diese Abhandlung

    Nein, die Zeugen Jehovas können nach meiner Meinung auch nicht das Volk Gottes sein. Dazu gibt es nicht wirklich eine biblische Grundlage, außer das Argument, mit den Früchten.

    Und dennoch kenne ich Menschen aus anderen Religionsgemeinschaften, die ebenso ein gutes Herz haben und tolle Eigenschaften besitzen.Jetzt, wo man sich diese Fragen stellt, kommt der Wachtturm mit der neuen “Rechtfertigung“ aus dem Jahre 2013 am 15 Februar. Der Artikel gibt einen unvernünftigen Grund an, indem man dies auf “vorgetäuschte“ Eigenchaften“ schiebt. Muss ich das einfach so glauben? Warum kann man das in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas nicht ebenso sagen?

    Die Bibel sagt, dass man die Geister Prüfen soll, ob sie von Gott stammen, denn es sind schon viele falsche Propheten in die Welt gekommen

    Auch die sogenannten “Blogspotseiten“ der Zeugen Jehovas können alles gut verdrehen, daher sollte man selbst Hand anlegen, ob das wirklich stimmt. Ich war schon in viele Blogspotseiten, aber überzeugt haben sie mich nicht. Die selbe Argumentationskette, kombiniert mit dem grünen Einsichtenbuch.

    Daher sind die Lehren der Zeugen Jehovas nicht immer biblisch gut begründbar. Dazu verwendet man lediglich Gehirnakrobatik und Kombinationen, nicht mehr.

  29. Rico says:

    Hallo lieber Bruder W.F.,

    danke für diesen Vortrag der zeigt das die WTG bzw. die LK nicht Gottes Geist hatten und auch nie haben werden weil sie ihre eigenen Lehren gelehrt haben und ihre Lehren mit dem Deckmändelchen des heiligen Geistes dazu noch den Anschein gegeben haben als kämen diese Lehren direkt von Gott aber die Geschichte hat gezeigt das dem nicht so ist! Ich persönlich glaube auch nicht daran, das die Zeugen Jehovas als Ganzes das wahre Volk Gottes sind deshalb kann auch das abscheuliche Ding was Verwüstung verursacht und das an heiliger Stätte stehen soll nichts mit den Zeugen Jehovas zu tun haben aber das die Weltzentrale in Brooklyn bei der Vernichtung von Babylon der Großen mit vernichtet wird das glaube ich schon weil sie ein Teil von ihr geworden sind! Das abscheuliche Ding ist für mein momentanes biblisches Verständnis die New World Order unter der einen Weltregierung die noch kommen wird! Die Vorläuferorganisation war in der Tat die UNO aber sie ist nicht das abscheuliche Ding da gebe ich dir recht aber es wird aus ihr hervorgehen aber das ist ein Prozes der sein Ende erst in der Zukunft finden wird!

    Du hast auch geschrieben ich zitiere:

    1. Wie können die wahren Nachfolger Jesu die große Drangsal überleben, wenn Jesu doch gesagt hatte, dass sie getötet werden?

    2. Wenn sie zuerst getötet werden, wie kann dann die falsche Religion zuerst beseitigt werden?

    3. Was kann damit gemeint sein, dass sie sich gegeneinander verraten und hassen?

    Zitat Ende

    Ich möchte gerne versuchen diese drei FRagen von meinem biblischen Verständnis zu beantworten!

    Antwort zur Frage 1:

    Jesus hat nicht die große Drangsal gemeint gehabt als er sagte das seine Nachfolger zum Tod überliefert werden! Wieso kann man das sagen? Diese Ankündikung Jesu steht in (Mat 24:9) geschrieben aber die große Drangsal wird erst in (Mat 24:21) erwähnt also schon rein chronologisch kann da was nicht stimmen! Auserdem steht in den Paralleltexten zu (Mat 24:9) in der refidierten Elberfelder Übersetzung ( Mat 10:17,10:21-22 und Joh 16:2)
    geschrieben! Wenn man diese Paralleltexte mit ( Mat 24:9) vergleicht kommt man zu dem Schluß, das Jesus mit seinen Worten keine bestimmte Zeit in Sinn hatte sondern er einfach vorausgesagt hat das seine Nachfolger um seines Namens Willens gehasst und verfolgt und auch getötet werden! Genau das hat die Geschichte ja auch seit dem ersten Jahrhundert bis heute bestädigt besonders im Mittelalter das es so gekommen ist wie Jesus es vorausgesagt hatte! Sicherlich wird es in der großen Drangsal auch zu einer letzten großen Christenverfolgung kommen aber Jehova und Jesus werden ihr Volk beschützen weil ein Martyrium dann keinen Sinn mehr machen würde! Man kann die große Drangsal nur durch den Glauben an Jesus und Jehova überleben sonst wird man nicht zum überleben an der Stirn gekenzeichnet werden!

    Antwort zur Frage 2:

    Diese Frage stellt sich mir nicht da die Zeugen Jehovas ein Teil Babylons der Großen geworden sind also werden sie auch mit ihr zur selben Zeit vernichtet werden nur der Überrest der Glauben ausgeübt haben wird, wird gerettet bzw. beschützt werden!

    Antwort zur Frage 3:

    Nicht alle werden ihren Glauben bis ans Ende bewahren einige werden aus Angst vor Verfolgung und den Tod ihre Glaubensbrüder oder Schwestern sowie ihre Familienangehörige die auch gläubig sind verraten! Man darf auch nicht vergessen, das diese Zeitperiode der großen Drangsal die schlimmste Zeit der Menchheitsgeschichte sein wird da sollte man schon mit Verrat und Hass rechnen!

    So ich hoffe du kannst was mit meinen Antworten anfangen? Ich finde deinen Vortrag jedenfalls sehr gut und auch hilfreich danke dafür!

    Lg Rico

    1. Sascha says:

      Lieber Rico,

      danke für deine interessanten Gedanken. Du hast geschrieben, dass das „Töten“ der Nachfolger Jesu keinen chronologischen Zusammenhang mit der großen Drangsal hat. Das sehe ich genauso, denn wie du richtigerweise geschrieben hast, wird diese erst später in Matthäus 24 beschrieben. Bei dem Punkt einer möglichen globalen Christenverfolgung bin ich mir allerdings nicht so sicher. Denn in den Passagen, in der die große Drangsal beschrieben wird, geht es immer um VERFÜHRUNG, nicht mehr um Verfolgung. Und dann stellt sich die Frage, für wen es überhaupt eine große Drangsal wird, wenn man diesen Text aus der Offenbarung liest:

      Off 3:10 „Weil du das Wort meines Ausharrens bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, welche auf der Erde wohnen.“

      Auch hier wird wieder von VERSUCHUNG oder VERFÜHRUNG gesprochen und nicht von Verfolgung. Mein Ansatz geht im Moment in die Richtung, dass es deswegen eine große Drangsal sein wird, die noch nie dagewesen ist, weil sie 1. global auftritt und. 2. eine völlig neue Form der Verführung darstellen wird. Dazu passt auch dieser Text, der auch wieder von Verführung und Betrug spricht:

      2Th 2:3 Laßt euch von niemand auf irgend eine Weise VERFÜHREN, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, ….2Th 2:8 und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus verzehren wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft, 2Th 2:9 ihn, dessen Ankunft nach der Wirksamkeit des Satans ist, in aller Macht und allen Zeichen und Wundern der Lüge 2Th 2:10 und in allem BETRUG der Ungerechtigkeit denen, die verloren gehen, darum daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen, damit sie errettet würden. 2Th 2:11 Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, daß sie der Lüge glauben, 2Th 2:12 auf daß alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.

      Da Jesus sagte, dass kein Schaf verloren geht, kann die große Drangsal nicht die wahren Schafe Jesu betreffen, denn im Vers 10 wird ja gesagt, dass die, die der Wahrheit NICHT geglaubt haben, verloren gehen.

      Verfolgung kann man relativ leicht einordnen, jedenfalls was ihren Ursprung angeht. Was natürlich nicht heißt, dass sie leicht zu ertragen ist. Aber Verführung ist etwas, bei dem man geistig gesehen auf den Gedanken gebracht werden soll, dass sich das, was man sich durch die Wiederkunft Jesu erhofft hat, aufeinmal schon durch menschliche Bemühungen erfüllt haben wird. Verfolgung wäre da aus meiner Sicht kontraproduktiv, viel eher scheint es mir aus Sicht des „Gesetzlosen“ sinnvoll, den Menschen vorzugauckeln, dass das Königreich Gottes nicht mehr nötig ist, weil die Menschen es durch vereinte Anstrenungen selbst geschafft haben, für „Frieden und Sicherheit“ zu sorgen.

      Liebe Grüße
      Sascha

      1. Rico says:

        Hallo Sascha,

        danke für deinen interessanten Komentar! Du hast geschrieben ich zitiere:

        Bei dem Punkt einer möglichen globalen Christenverfolgung bin ich mir allerdings nicht so sicher. Denn in den Passagen, in der die große Drangsal beschrieben wird, geht es immer um VERFÜHRUNG, nicht mehr um Verfolgung. Und dann stellt sich die Frage, für wen es überhaupt eine große Drangsal wird, wenn man diesen Text aus der Offenbarung liest:

        Off 3:10 “Weil du das Wort meines Ausharrens bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, welche auf der Erde wohnen.”

        Auch hier wird wieder von VERSUCHUNG oder VERFÜHRUNG gesprochen und nicht von Verfolgung. Mein Ansatz geht im Moment in die Richtung, dass es deswegen eine große Drangsal sein wird, die noch nie dagewesen ist, weil sie 1. global auftritt und. 2. eine völlig neue Form der Verführung darstellen wird. Dazu passt auch dieser Text, der auch wieder von Verführung und Betrug spricht:

        2Th 2:3 Laßt euch von niemand auf irgend eine Weise VERFÜHREN, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, ….2Th 2:8 und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus verzehren wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft, 2Th 2:9 ihn, dessen Ankunft nach der Wirksamkeit des Satans ist, in aller Macht und allen Zeichen und Wundern der Lüge 2Th 2:10 und in allem BETRUG der Ungerechtigkeit denen, die verloren gehen, darum daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen, damit sie errettet würden. 2Th 2:11 Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, daß sie der Lüge glauben, 2Th 2:12 auf daß alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.

        Da Jesus sagte, dass kein Schaf verloren geht, kann die große Drangsal nicht die wahren Schafe Jesu betreffen, denn im Vers 10 wird ja gesagt, dass die, die der Wahrheit NICHT geglaubt haben, verloren gehen.

        Verfolgung kann man relativ leicht einordnen, jedenfalls was ihren Ursprung angeht. Was natürlich nicht heißt, dass sie leicht zu ertragen ist. Aber Verführung ist etwas, bei dem man geistig gesehen auf den Gedanken gebracht werden soll, dass sich das, was man sich durch die Wiederkunft Jesu erhofft hat, aufeinmal schon durch menschliche Bemühungen erfüllt haben wird. Verfolgung wäre da aus meiner Sicht kontraproduktiv, viel eher scheint es mir aus Sicht des “Gesetzlosen” sinnvoll, den Menschen vorzugauckeln, dass das Königreich Gottes nicht mehr nötig ist, weil die Menschen es durch vereinte Anstrenungen selbst geschafft haben, für “Frieden und Sicherheit” zu sorgen.

        Zitat Ende

        Du hast mich falsch verstanden gehabt oder ich hab mich etwas verkehrt ausgedrückt gehabt wie dem auch sei du hast nichts anders geschrieben als ich du hast dich nur etwas anders ausgedrückt als ich! Was ich mit der Christenverfolgung meinte ist folgendes, der Antichrist also das wilde Tier aus der Offenbarung wird für sich Anbetung verlangen und weil wahre CHristen keinen Menschen anbeten werden sie natürlich ein Dorn im Auge dieses Weltdiktators werden und verfolgt werden aber Jehova und Jesus werden sie beschützen kein Christ der in der großen Drangsal auf Gott und Jesus vertraut und glaubt wird von dem wilden Tier oder dem Satan getötet werden das sagt die Bibel ganz klar! Also hast du recht wenn du schreibst das kein Schaf verloren gehen wird (siehe Off Kapitel 13)!

        Ich hoffe ich konnte unser Missverständnis klären? Wie gesagt du hast mich da falsch verstanden gehabt! Die Frage die mich aber beschäftigt ist wer heute das Volk Gottes bei Jehova und Jesus ist? Gibt es dieses Volk schon oder wird es erst in der Zukunft entstehen (siehe 1Pe 4:17)?

        Lg Rico

        1. Sascha says:

          Lieber Rico,

          du hast 1. Pet.4:17 angesprochen. Ich habe diesen Text nochmal nachgelesen:

          1Pe 4:17 „Denn die Zeit ist gekommen, daß das Gericht anfange bei dem Hause Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen!“

          Was ich bisher immer überlesen hatte, ist, dass Petrus ja schreibt, dass diese Zeit schon gekommen ist. Wenn er also seinen Brief im ersten Jahrhundert geschrieben hat, dann kann damit im Prinzip nichts gemeint sein, was sich erst in unserer Zeit erfüllt. Außerdem sagt er, dass es bei „uns“ anfängt, und wenn ich nur diesen Text lese, dann müsste ich zu dem Schluss kommen, dass er damit die fleischlichen Juden meint, also dem Volk, dem auch Petrus als Jude zugehörig war. Dann müsste man die Zerstörung Jerusalems 70 u.Z. als erste Vollstreckung dieses Gerichts sehen. Was meinst du dazu?

          Liebe Grüße
          Sascha

          1. Rico says:

            Hallo Sascha,

            deine Ausführungen zum Text von (1Pe 4:17) könnte stimmen aber wenn es so wäre wie du es erklärt hast, dann müßte es noch eine endzeitliche ERfüllung geben die sich dann aber an alle Namenschristen erfüllen müßte was eigentlich mit der Vernichtung Großbabylons zu tun hat aber ob es so sein wird, das wird die Zeit zeigen! Danke für deinen Komentar!

            Lg Rico

      2. Achim says:

        Lieber Sascha,

        deine Gedanken sprechen mir aus dem Herzen. Das deckt sich auch mit den Worten Jesu aus Matth. 24:37-39, dass es wie in den Tagen Noahs sein würde. Der Alltag der Menschen geht weiter wie immer.
        Der Kerngedanke ist also, dass es eine globale Verführung geben wird, aber keine globale Verfolgung wahrer Schafe. Schließlich müssen ja noch Schafe da sein, die überleben werden.

        Lieber Gruß
        Achim

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