23 Comments
  • Rieke
    Februar 15, 2013

    Hallo liebe Brüder und Schwestern,
    Ohne irgendein konkretes Bibelzitat dazu vorzunehmen möchte ich hier nur anführen, dass ich immer schon den Eindruck hatte, dass mit dem Zeichen dass alle bekommen etwas gemeint ist das mit Kapital/Geld-Macht zu tun haben könnte ( im Gegenzug dann Enteignung, Kontensperrung etc) und grundsätzlich mit einer, ggf. IRGENDeiner Vereinszugehörigkeit des Einzelnen, der sich solchem gedankenlos hingibt. Insofern meine ich dass es vielleicht möglich ist, das Zeichen tragen zu müssen, aber dennoch gerettet werden zu können, weil man es vom Glauben her eigentlich ablehnt, aber keine andere Wahl hat( wer bräuchte im Zusammenhang mit Jesus Wiederkunft Geld?) Wie bei allen anderen hier ist dies einfach eine Ansicht, kein Dogma. Nach wie vor habe ich mir die Scheu bewahrt, mich irgendwem oder was anzuschließen und ich sehe mich darin biblisch bestärkt.
    Ich bin nach 14 Jahren Abwesenheit aus der ZJ-Organisation, die ich wegen ihrer Ungereimtheiten verlassen hatte, auf diese Seite gestoßen, zumal mit mir und meinem Mann z. Zt . JZ studieren, ohne dass sie (durch meinen Namenswechsel und Ortswechsel) wissen, dass ich eigentlich eine getaufte ZJ bin. Hatte mir nach dieser langen Zeit vom Studium „neues Licht“ und mehr Klarheit erhofft, bin aber nur auf größere Ungereimtheiten gestoßen und habe dank Internet euch gefunden.Dies nur als Randbemerkung.
    Ich freue mich über die Bruderinfo-seiten, weil sie das eigene Denken auf wunderbar liebevolle und rücksichtsvolle Weise zulassen und dazu anregen.Hier finde ich das was ich unter christlich verstehe.

  • Alois
    Februar 15, 2013

    Liebe Rieke

    Herzlich willkommen bei uns!
    Wir haben zwar oft völlig konträre Ansichten, aber niemand behauptet die „Wahrheit“ zu schreiben. Alles was geschrieben wird sind nur momentane Verständnisse und ausbaufähig.

    Eines eint hier fast alle, nur Jesus ist unser Herr, König, Hirte, Retter…..
    Kein Mensch hat die Legimitation sich zwischen Jesus und jedem einzelnen Menschen zu stellen, wie es die LK tut.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Rico
    Februar 15, 2013

    Hallo alle zusammen,

    ich hab vor zwei Tagen einen sehr interessanten Vortrag von einem bekannten Prediger im Internet gehört und in diesem Vortrag ging es um der Zukunft der EU aber auch um Babylon der Großen und was ich sehr interessant fand war das er Tyrus aus Hes Kapitel 27 mit der Endzeit in Verbindung brachte genau wie es der Bruder hier bei BuderInfo getan hat er hat nämlich in seinem Vortrag geschrieben ich zitiere:

    Auch das heutige Weltsystem hat mit Thyrus ein vorgeschichtliches Leitbild, inhaltlich sehr interessant.

    Hes. 27:2-4

    2. Und du, Menschensohn, erhebe ein Klagelied über Tyrus und sprich zu Tyrus:

    3. Die du wohnst an den Zugängen des Meeres und Handel treibst mit den Völkern nach vielen Inseln hin, so spricht der Herr, Jehova: Tyrus, du sprichst: Ich bin vollkommen an Schönheit!

    4. Deine Grenzen sind im Herzen der Meere; deine Bauleute haben deine Schönheit vollkommen gemacht.

    Demnach war Thyrus eine Welthandelsstadt in die alle Schätze der Welt hineingetragen wurden. Es war der Umschlagplatz für alles Schöne und Kostbare der damaligen Welt. Handel und Wandel in alle Richtungen. Nach Vers 17 war auch Juda und das Land Israel Handelspartner mit Thyrus:

    Zitat Ende

    Der Prediger aus dem Internet und auch die revidierte Elberfelder Übersetzung führen zu Hes Kapitel 27 als Paralleltext (Off 18:9-19) an! Also hat dieses Tyrus noch eine endzeitliche Erfüllung! In (Hes 28:1-19)ist die Rede von einem Fürsten von Tyrus der auch eine endzeitliche Figur ist weil im Paralleltext ( 2Thes 2:4)die selbe Person beschrieben wird wie in (Hes 28:1-19)! Beide der Fürst von Tyrus und der Mensch der Gesetzlosigkeit sehen sich als Gott und wollen angebetet werden! Deshalb wird Jehova diesen Endzeitherrscher zeigen das es nur einen wahren Gott gibt und man nur ihn allein anbeten darf! Das ist schon alles sehr interessant wie diese Texte sich ergänzen und zusammen passen wie ein Puzzel!

    Ich wünsche euch allen noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche und natürlich Gottes reichen Segen.

    Lg Rico

  • Martin
    Februar 15, 2013

    Ihr Lieben

    Vielen Dank für euere Kommentare

    „Wie wohltuend ist es, wie schön, wenn Brüder, die beieinander wohnen, sich auch gut verstehen!2 2 Das ist wie das gute, duftende Öl, aufs Haar des Priesters Aaron gegossen, das hinunterrinnt in seinen Bart bis zum Halssaum seines Gewandes. 3 Das ist wie erfrischender Tau vom Hermon, der sich niedersenkt auf den Zionsberg. Dort will der Herr seinen Segen schenken, Leben, das für immer besteht“.

    Liebe Grüße Martin

  • Manfred an Martin
    Februar 15, 2013

    Lieber Martin,

    Ich hatte Dir eine email geschickt, weiss aber nicht ob sie angekommen ist. Hast Du evt. Eine neue adresse?
    Meine ist noch die gleiche wie früher, könntest Du mir bitte schreiben, dass ich Deine aktuelle email bekomme?

    Vielen Dank und liebe Grüsse
    Manfred

  • Alois
    Februar 15, 2013

    Liebe Brüder und Schwestern

    Ich möchte Euch allen ein großes Lob aussprechen. Ich habe den Vortrag gelesen und habe zu dem einen oder anderen Punkt eine andere Ansicht. Ich habe Eure Kommentare gelesen und sehe, dass auch Ihr zum einen oder anderen Punkt eine andere Ansicht habt.
    Auch die Kommentarschreiber untereinander haben verschiedene Ansichten. Eigentlich hat keiner von uns in prophetischen Dingen exakt die selbe Ansicht.
    Daraus folgt für mich, dass sich niemand sicher sein kann, oder sich nicht sicher sein soll, dass seine eigene Ansicht wirklich richtig ist.
    Was ich aber sehr schön finde ist, dass es keinerlei Streit über die richtige Deutung gibt, jeder schreibt seine momentane Ansicht und akzeptiert die jeweils andere Ansicht.
    Auch die Vortragsschreiber sind keine Brüder die eine besondere Stellung hätten, sie sind Brüder wie Du und ich. Deshalb ist eine Auslegung nicht automatisch richtiger, wenn sie in einem Vortrag geäußert wird. Das gibt für die Bi-HAuptseite und hier auf Bi-Prophetie besonders.
    So stelle ich mir die christliche Freiheit vor und das Ringen und Forschen um die tiefen Dinge des Wortes Gottes zu ergründen.

    1. Kor. 2

    6. Wir reden aber Weisheit unter den Vollkommenen, nicht aber Weisheit dieses Zeitlaufs, noch der Fürsten dieses Zeitlaufs, die zunichte werden,
    7. sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, welche Gott zuvorbestimmt hat, vor den Zeitaltern, zu unserer Herrlichkeit;
    8. welche keiner von den Fürsten dieses Zeitlaufs erkannt hat (denn wenn sie dieselbe erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben), sondern wie geschrieben steht:
    9. „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben“;
    10. uns aber hat Gott es geoffenbart durch [seinen] Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.
    11. Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? Also weiß auch niemand, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes.
    12. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, auf daß wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind;
    13. welche wir auch verkündigen, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, mitteilend geistliche Dinge durch geistliche Mittel.
    14. Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird;
    15. der geistliche aber beurteilt alles, er selbst aber wird von niemand beurteilt;
    16. denn „wer hat den Sinn des Herrn erkannt, der ihn unterweise?“ Wir aber haben Christi Sinn.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Februar 15, 2013

    Lieber Brd. Alois,

    Das ist mir auch aufgefallen, das zeigt doch das wir aus der Vergangenheit dazu gelernt haben.
    Es gibt einen Spruch:

    Man darf alt werden wie eine Kuh, man lernt immer noch dazu. 😉

    Einen schönen Sonntag an alle Leser von Bruderinfo.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Rico
    Februar 15, 2013

    Hallo lieber Bruder,

    danke für deinen Vortrag auch wenn ich nicht mit allem was du geschrieben hast übereinstimme!

    Du hast geschrieben ich zitiere:

    Wer oder was ist nun Babylon die Große, die alle Völker berauscht hat? Nimmt man alle Äußerungen aus Offenbarung unter Anlehnung der Texte aus Mose, den Psalmen und den Propheten zusammen, so ergibt sich als meine Erkenntnis, welche ich nachfolgend begründen möchte: Babylon ist der Inbegriff aller politischen, religiösen, kulturellen, theologischen und philosophischen Weisheiten der Welt.

    Zitat Ende

    Wenn du den Begriff politisch nicht mit angeführt hättest, dann würde ich dir zu stimmen, aber Babylon die Große kann nicht das politische System darstellen, da in (Off 17:15-16) klar gesagt wird, wer Babylon die Große ist und das dass wilde Tier über ihr herfallen wird! In der Bibel werden politische Mächte oft als Tiere bezeichnet oder als Berge und eine Hure ist ein Sinnbild für einer abgefallenen Gemeinde! Von daher würde ich nicht sagen, das dass politische System mit zur Babylon der Großen zählt! Viele Bibelausleger sind sich eigentlich einig das Babylon die Große für das vereinte Weltreich der verschiedenen Religionen steht, die alle abgefallen sind von der reinen Anbetung! Das Tier aus dem Meer aus (Off 13:1-10)steht womöglich für die UNO und das zweihornige Tier aus der Erde ( Off 13:11-14) stellt Anglo Amerika dar, da bin ich ausnahmsweise mal mit der WTG einig aber nur in diesem Punkt! Das Bild des wilden Tieres aus (Off 13:15-17) ist die Weltregierung, die noch kommen muß, aber jetzt schon wird davon in der Öffentlichkeit gesprochen, dass man die UNO reformieren will und eine Art Weltregierung daraus machen möchte! Dazu kommt dann noch die vereinte Weltreligion unter dem Papst der sie dann anführen wird! Dann am Ende wird es einen Weltführer geben ( Antichrist) und einen Weltreligionsführer (falscher Prophet) diese beiden werden erst zusammen arbeiten bis dann diese Weltregierung sich gegen der Hure stellen wird, weil Jehova es ihnen ins Herz gibt sie zu vernichten! Übrigens fängt das Gericht nicht bei Babylon an sondern beim Hause Gottes siehe (1Pe 4:17)! Die Frage ist wer das Haus Gottes in der Endzeit darstellt?

    Lg Rico

  • Hopefull
    Februar 15, 2013

    Hallo zusammen

    also Off. 13:15-18 trifft für mich exakt auf den Islam zu. Sie sind die absoluten Gegner der Juden und der Christen und haben den Geist des Antichristen. Es gibt keine Religion, die den Christus so verleugnet wie der Islam.
    Koran Sure 19:88,91; 9:30; 23:91:

    „Und sie sagen: Der Allerbarmer hat sich einen Sohn genommen. Wahrhaftig, ihr habt da etwas Ungeheuerliches begangen! Beinahe werden die Himmel zerreißen und die Erde auseinander bersten und beinahe werden die Berge in Trümmern zusammenstürzen, weil sie dem Allerbarmer einen Sohn zugeschrieben haben….Und die Christen sagen: Christus ist der Sohn Allahs. Allahs Fluch über sie! …. Allah hat sich keinen Sohn genommen.“

    Sure 5:18; 6:101; 9:30; 19:88-93 heisst es: „Allah ist niemandes Vater. Er ist nicht der Vater und Jesus ist nicht sein Sohn.“
    Auch sagt der Koran, dass Jesus am Kreuz nicht gestorben ist, sondern kurz vor seinem Tod hat „Allah“ ihn zu sich geholt. Sure 4:157-8
    Dann heisst es an einer anderen Stelle, dass wenn ein Moslem einen Juden oder Christen sieht, soll er sich verstecken und ihn aus dem Hinterhalt angreifen und töten.
    Deutlicher gehts ja wohl wirklich nicht.
    Auch die Zahl 666 ist sehr interessant wenn man diese mal aus der Sicht der griechischen Zahlen nimmt und nicht die Lateinischen, und diese mit dem arabischen vergleicht. Sie sind sich sehr ähnlich. Interessant ist, dass die erste 6 im arabischen die zwei gekreuzten Schwerter sind, die man aus dem „Jihad“ kennt und immer wieder im Islam als Zeichen findet. Die mittlere 6 sieht aus wie ein W, dann kommt ein I (mit einem komischen Haken) und die letze 6 ist wieder ein Schwert das liegt, der Griff ist links und die gebogene Klinge schaut nach rechts. Das gesamte Symbol des Jihads (Allah bismi jihad) sieht der griech. 666 sehr ähnlich.
    Das wohl „im Namen Allahs“ oder „der Name des Tieres“ bedeutet.
    Auch machen sich die Araber Zeichen auf die Stirn und auf die Hände.
    Ich schaue mir im Moment viel die Filmchen von infokriegermcm an und vergleiche das mit der Bibel. Sehr interessant.
    Satan ist eindeutig DER Antichrist, der versucht jedem und in alles seinen falschen Geist einzuhauchen und er benutzt, wie Bruder B. erkannt hat alles. Er zieht alle Register weil er nicht mehr viel Zeit hat.

    liebe Grüße Hope

  • Sascha
    Februar 15, 2013

    Liebe Hope,

    ich dachte auch erst an den Islam. Dazu würde auch dieser Text passen:

    1Jo_2:22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der da leugnet, daß Jesus der Christus ist? Dieser ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.

    Den Vater und den Sohn leugnet der Islam schon auf gewisse Weise, aber das Problem beim Islam ist aber auch genau wie bei den USA oder anderen politischen Staaten, dass sie vor der Zeit des Johannes noch nicht „waren“, etwas was aber über das erste Tier gesagt wird. Außerdem gibt es ja noch einen Hinweis, den Johannes in seinem zweiten Brief geschrieben hat:

    2Jo_1:7 „Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht Jesum Christum im Fleische kommend bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist.“

    Laut Islam war Jesus aber fleischlich auf der Erde, sie sehen ihn aber nur als Propheten, und nicht als Sohn Gottes an. In dem Sinne gehören sie für mich zu den „vielen Verführern“, genau wie auch die WTG, die Jesus als alleinige Rettung ablehnt und die Zugehörigkeit zur Org. als Bedingung eingeführt haben.

    Das orthodoxe Judentum allerdings wartet nach wie vor auf das ERSTE Kommen des Messias. Sie glauben also nicht, dass Jesus bereits im Fleisch gekommen ist. Und Israel als Machtfaktor gab es schon vor der Zeit des Johannes. Vielleicht darf ich dir dazu einen Artikel empfehlen, der von Wolfgang Eggert verfasst wurde. Du findest auch Interviews auf Youtube von ihm. Ich habe aber auch einen sehr guten Artikel als Datei, wenn du (oder jemand anderes) Interesse daran hat, kann ich ihn gerne an dich weiterleiten.

    Meine Emailadresse lautet br.sascha@web.de, also kannst du mir gerne privat schreiben. Die Gedanken haben meinen Horizont in jedem Fall erweitert, auch wenn ich nach wie vor in alle Richtungen offen bin und weiter alles genau beobachte.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Hopefull
    Februar 15, 2013

    Lieber Sascha

    Johannes meint in 1.Joh. 2:22 aber den Antichristen. Und wer ist der Vater der Lüge? Joh.8:44. Und der Antichrsit war schon auf der Erde als Johannes dies schrieb. Denn Jesus sagte in Johannes 12:31, als er noch auf der Erde war: Jetzt ist das Gericht dieser Welt, jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen
    (So als kleine Zwischenbemerkung, Jesus bezeichnet Satan als Fürsten, also als Erzengel)
    Jetzt lies mal dazu 1.Johann.4:3:
    und jeder Geist, der nicht Jesus bekennt, ist nicht aus Gott, und dies ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er komme, und jetzt ist er schon in der Welt
    Für mich ist eindeutig Satan DER Antichrist. In Offenbarung 13:15 ist aber nicht der Antichrist gemeint. Es heisst da:
    Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Odem zu geben, sodass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeten.

    Mit „ihm“ ist Satan gemeint, der alle Macht auf der Erde hat und sein Odem in das Bild des Tieres hineinbläst, also seinen Geist. Es ist nicht einmal das Tier selbst, sondern nur ein Bild, ein Abbild. Meines Erachtens wird der Islam sogar schon in Daniel 11:37 angekündigt.
    Und selbst auf den Gott seiner Väter wird er nicht achten, und weder auf den Schatz (Bedürfnisse) der Frauen noch auf irgendeinen Gott wird er achten, sondern er wird sich über alles erheben.
    Interessant dazu noch Vers 44,45. Musst mal lesen. Auch dass er sein Königszelt zwischen Meer und der heiligen Zierde, Jerusalem aufbauen wird. Schon interessant, dass ausgerechnet da, wo der Tempel stand jetzt eine Moschee steht. Auch dass er den Bann vollstrecken wird, also er wird viele vernichten. Letztes Jahr kam die Nachricht im Fernsehen, dass ein 8 oder 9 jähriges Mädchen, in irgendeinem islamischen Land (habe vergessen welches), zum Tode verurteilt wurde, weil islamische Nachbarn angeblich gesehen hätten, wie sie ein paar Seiten des Korans verbrannt hätte. Das Mädchen kam aus einer christlichen Familie. Hallo? Das ist doch entsetzlich! Das deckt sich dann auch wieder mit Vers 16 in Off. 13

    Der Islam bekennt zwar, dass Jesus fleischlich auf der Erde war, sie nenne ihn Isa, aber er war NUR ein Prophet, den ihr Gott vor seinem Tod zu sich geholt hat. Das Blut Jesu lehnen sie kategorisch ab. Auch lehnen sie das Loskaufsopfer ab. Sie sagen dass man zur Erlösung selbst sterben muss und nicht einer für alle sterben kann. Sie sagen, wenn man im Jihad stirbt kommt man sofort ins Paradies und man darf Fürsprecher für 70 Familienangehörige sein, die dann schon gerettet sind. Also nicht nur die 70 Jungfrauen. Und wenn man keinen „Fürsprecher“ hat muss man genug Verdienste gesammelt haben um gerettet zu werden. Aber das kennen wir ja auch schon. Ich sag nur Berichtszettel.

    Ich werd mich bei Dir melden, lieber Sascha. Mich interessiert der Artikel von Eggert schon.

    liebe Grüße Hope

  • Sascha
    Februar 15, 2013

    Liebe Hope,

    jetzt habe ich verstanden, worauf du hinaus wolltest. DER Antichrist schlechthin ist Satan, denn wenn der echte Christus ein Geistwesen ist, dann muss auch der Antichrist ein Geistwesen sein. Damit gebe ich dir recht, auch das der Gott des Koran Allah alle Merkmale des Widersachers Satan aus der Bibel aufweist.

    Vielleicht muss man es deswegen etwas konkretisieren. In 2. Thes. 2 ist vom „MENSCH der Gesetzlosigkeit“ die Rede und auch das erste Tier aus Offenbarung 13 erhält die Macht vom Drachen. Also haben wir hier zwei verschiedene Ansätze: Der Antichrist ist Satan, der aber mittels menschlicher Mächte diesen antichristlichen Geist in die Welt gebracht hat. Die Frage bleibt dann, ob mit diesem Mensch der Gesetzlosigkeit eine bestimmte Einzelperson gemeint ist.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Hopefull
    Februar 15, 2013

    Lieber Sascha

    ja genau so habe ich das gemeint. Es muss natürlich nicht stimmen, es kann auch ganz anders sein. Ich bin aber durch mein Bibelforschen zu diesem Ergebnis gekommen.
    Ja, die Frage bleibt für mich im Moment auch offen, wer der Mensch der Gesetzlosigkeit ist. Ist damit der Zeitgeist gemeint, jeder Einzelne, der sich nicht zu Jesus bekennt, oder gar eine bestimmte Person wie zB Mohammed. Das weiß ich im Moment auch nicht.

    liebe Grüße an alle und Jehovas Segen

    Eure Hope 🙂

  • Alois
    Februar 15, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder

    Ich denke wir sind uns alle einig, dass der Islam aber auch viele andere Religionen, Atheisten usw. antichristlich sind. Nur ein solches antichristliches Verhalten gab es schon immer, auch als Johannes diesen ankündigte.
    Für mich ist der Antichrist jemand der sich an die Stelle Jesus gesetzt hat. Der praktisch Jesus die Stellung als Hirte und Retter weggenommen hat.
    Aufgrund eigener Überlegung, wenn man die Verse in 1. Johannes über den Antichristen liest, kommt man nicht unbedingt zum richtigen Ergebnis. Man muss wie immer, eine prophetische Geschichte im Alten Testament finden um dann sicher zu sein, dass unsere Überlegungen stimmen müssten.
    Aber momtentan glaube ich, dass der Antichrist die Führungselite der Organisation ist, weil diese dem Jesus seine Stellung weggenommen hat.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    Februar 15, 2013

    Lieber Bruder B.,

    ich möchte mich auch für den Artikel bedanken. Es ist gut, dass das Thema „Babylon, die Große“ hier in Form eines Vortrags behandelt wird. Du hast geschrieben:

    Babylon ist der Inbegriff aller politischen, religiösen, kulturellen, theologischen und philosophischen Weisheiten der Welt.

    Damit triffst du aus meiner Sicht den Nagel auf den Kopf. Du hast auch Nimrod angesprochen, dessen Grundgedanken ich auch als massgeblich für die heutige Entwicklung ansehe.

    Ich möchte aber etwas zu den beiden Tieren aus Offenbarung 13 schreiben. Der Hinweis aus dem Artikel, dass mit dem ersten Tier Ägypten gemeint ist, kann ich mir nicht vorstellen, eher das zweite Tier wird in Jesaja mit Ägypten in Verbindung gebracht:

    Jes 30:1 Wehe den widerspenstigen Kindern, spricht Jahwe, welche Pläne ausführen, aber nicht von mir aus, und Bündnisse schließen, aber nicht nach meinem Geiste, um Sünde auf Sünde zu häufen;
    Jes 30:2 die hingehen, um nach Ägypten hinabzuziehen-aber meinen Mund haben sie nicht befragt-um sich zu flüchten unter den Schutz des Pharao und Zuflucht zu suchen unter dem Schatten Ägyptens! Jes 30:3 Und der Schutz des Pharao wird euch zur Schmach werden, und die Zuflucht unter dem Schatten Ägyptens zur Schande.
    Jes 30:4 Denn seine Fürsten waren in Zoan, und seine Gesandten langten in Hanes an.Jes 30:5 Alle werden beschämt werden über ein Volk, das ihnen nichts nützt, das nicht zur Hilfe und nicht zum Nutzen, sondern zur Beschämung und auch zum Hohne wird. –
    Jes 30:6 Ausspruch über den Behemoth des Südens: Durch ein Land der Bedrängnis und der Angst, aus welchem Löwin und Löwe, Ottern und fliegende, feurige Schlangen kommen, tragen sie auf den Rücken der Eselsfüllen ihren Reichtum und auf den Höckern der Kamele ihre Schätze zu einem Volke, das nichts nützt.
    Jes 30:7 Denn umsonst und vergebens wird Ägypten helfen. Darum nenne ich dieses Ägypten: Großtuer, die still sitzen.

    Der Behemoth war das Ungeheuer aus der Erde, während der Leviathan aus dem Meer kommt. Das passt zu den beiden Tieren aus Offenbarung 13. Ägypten hatte sich für Israel als falscher Prophet erwiesen, denn sie versprachen zwar Schutz, konnten diese Zusage aber nicht erfüllen. Dann ist die Frage, wer für den Leviathan steht, und da bin ich wieder bei der Erklärung aus dem Vortrag „Das wilde Tier“ angekommen:

    Jes 27:1 An jenem Tage wird Jahwe mit seinem Schwerte, dem harten und großen und starken, heimsuchen den Leviathan, die flüchtige Schlange, und den Leviathan, die gewundene Schlange, und wird das Ungeheuer töten, welches im Meere ist. Jes 27:2 An jenem Tage wird man singen: Ein Weinberg feurigen Weines! Besinget ihn!Jes 27:3 Ich, Jahwe, behüte ihn, bewässere ihn alle Augenblicke; daß nichts ihn heimsuche, behüte ich ihn Nacht und Tag.Jes 27:4 Grimm habe ich nicht. O hätte ich Dornen und Disteln vor mir, im Kriege würde ich auf sie losschreiten, sie verbrennen allzumal!Jes 27:5 Oder man müßte meinen Schutz ergreifen, Frieden mit mir machen, Frieden machen mit mir.
    Jes 27:6 In Zukunft wird Jakob Wurzel schlagen, Israel blühen und knospen; und sie werden mit Früchten füllen die Fläche des Erdkreises. -Jes 27:7 Hat er es geschlagen, wie er seinen Schläger schlug? Oder ist es ermordet worden, wie er die Ermordeten jenes ermordete? Jes 27:8 Mit Maßen, als du es verstießest, hast du mit ihm gerechtet; er scheuchte es hinweg mit seinem heftigen Hauche am Tage des Ostwindes.Jes 27:9 Deshalb wird dadurch gesühnt werden die Ungerechtigkeit Jakobs. Und dies ist die ganze Frucht der Hinwegnahme seiner Sünde: wenn es alle Altarsteine gleich zerschlagenen Kalksteinen machen wird, und Ascherim und Sonnensäulen sich nicht mehr erheben. Jes 27:10 Denn die feste Stadt ist einsam, eine preisgegebene und verlassene Wohnstätte wie die Steppe; daselbst weiden Kälber, und daselbst lagern sie und fressen ihre Zweige ab;

    Hier wird der Leviathan nur mit Israel in Verbindung gebracht. Das passt dazu, dass gesagt wird, dass das Tier war, nicht ist, aber wieder hervorkommt. Das passt nunmal nicht auf die USA als Staat, während Israel zur Zeit Johannes zerstört war, und erst in der Endzeit wieder auf der Bildfläche erschienen ist.

    Es könnte aber natürlich auch sein, dass hier der grundsätzliche Gedanke von Nimrod aufgegriffen wird, und das Tier nur als Symbol für die globale Vereinigung steht, für den Gedanken der weltweiten Einheit. Denn Babylon steht für das Gegenteil, und das hat der Vortrag gut herausgestellt: Die Beschreibung von Babylon erinnert mich daran, dass jeder machen kann was er will. Man kann Katholisch sein, oder Evangelisch oder Zeuge, wann kann sein Vertrauen in die Politik setzen, oder in kulturelle Dinge. „Jeder soll nach seiner Facon selig werden“, sagt man. Das entspricht exakt dem Vielgötterkult Babylons. Dass Babylon, die Große verwüstet wird, zeigt meiner Ansicht an, dass man durch dieses Tier versuchen wird, diese Vielgötterei abzuschaffen und zu vereinheitlichen.

    Während zu Beginn des Auftretens des ersten Tieres dieser Babylonische Geist noch geduldet wird, was dadurch angezeigt wird, dass die Hure auf dem Tier sitzt, wird man dann alles daran setzen, dass die Menschen sich der religiösen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Welteinheit anschließen werden, was durch das Kennzeichen und das Bild des Tieres erreicht wird. Ein falscher Prophet wird auftreten, der den Menschen klar machen wird, dass sich die Bibel nun auf andere Weise erfüllt hat, und man sich von seiner bisherigen Glaubensüberzeugung trennen kann, weil die Menschen durch ihre eigenen Bemühungen das Gericht Gottes abgewendet haben.

    Zu diesem Thema schwirren mir noch einige Gedanken im Kopf herum, ich werde versuchen, diese Dinge nach und nach plausibel zu begründen. Deswegen möchte ich dir doch einmal danken, dass du dieses Thema angestoßen hast und auch für die vielen zusätzlichen Gedanken, die es wert sind, sich weiter damit zu beschäftigen.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • mali
    Februar 15, 2013

    Hallo lieber Bruder B.

    auch möchte Dir dank sagen für Deinen Vortrag. Es ist eine neue Sichtweise die ich so noch nicht überdacht habe.
    Mir ist aber eines aufgefallen was ich so nicht verstehe.
    Du hast unter anderen Offenbarung 14:14-15 angeführt.

    14. Und ich sah: und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer gleich dem Sohne des Menschen, welcher auf seinem Haupte eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel hatte.

    15. Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel hervor und rief dem, der auf der Wolke saß, mit lauter Stimme zu: Schicke deine Sichel und ernte; denn die Stunde des Erntens ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist überreif geworden.

    In Deinem Kommentar zu diesem Vers sagst Du das es sich um den Inthronisierten Menschen Sohn handelt. Meinst Du damit Jesus Christus ?
    Mir kam der Gedanke das es dabei nicht um den Herrn Jesus handelt,
    weil es heißt „gleich“ einem Menschen Sohn.
    Zum anderen sagt der Vers 15 das ein anderer Engel im, der auf der Wolke sitzt, sagt das er beginnen kann.
    Als König, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist muss nicht darauf warten bis Ihm ein Engel sagt das er loslegen kann. Ich würde gerne Deine und Eure Meinung, liebe Brüder und Schwestern, dazu gerne mal hören.
    Des weiteren denke ich das sich diese angeführten Bibelstellen aus Offb. 14 wohl erst nach der Auferstehung und Entrückung statt findet da beim abernten nicht mehr getrennt wird zwischen „Gut und Böse“. Kann man das so sehen? Wenn dem so wäre dann macht die Entrückung auch wieder Sinn, da ja gesagt wird das ab geernteten Früchte in die Kelter des Grimmes Gottes kommen.

    Liebe Grüße Mario

  • Sascha
    Februar 15, 2013

    Lieber Mario,

    vielleicht darf ich dir antworten.
    Ich gehe bisher auch davon aus, dass hier von Jesus die Rede ist. Begründen möchte ich das mit diesem Text:

    1Th_4:16 Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen;

    Der Herr ist Jesus, und den „gebietenden Zuruf mit der Stimme eines Erzengels“ sehe ich darin erfüllt, dass der Engel „mit lauter Stimme“ dem Menschensohn zuruft, dass die Ernte beginnen kann. Und die Posaune wird in Offenbarung 11 erwähnt, wenn in Verbindung mit der siebten Posaune die Rede von ist, dass auf der einen Seite die Treuen ihren Lohn erhalten, auf der anderen Seite aber die Zeit des Gerichts gekommen ist.

    Off 11:15 Und der siebte Engel posaunte: und es geschahen laute Stimmen in dem Himmel, welche sprachen: Das Reich der Welt unseres Herrn und seines Christus ist gekommen, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Off 11:16 Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen sitzen, fielen auf ihre Angesichter und beteten Gott an und sprachen:
    Off 11:17 Wir danken dir, Herr, Gott, Allmächtiger, der da ist und der da war, daß du angenommen hast deine große Macht und angetreten deine Herrschaft! Off 11:18 Und die Nationen sind zornig gewesen, und dein Zorn ist gekommen und die Zeit der Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, welche die Erde verderben.“

    Deshalb sehe ich Offenbarung 14:14-20 als Parallelstelle zu Offenbarung 11:15-18 an. Das würde deinen Gedanken stützen, was den Zeitpunkt dieser Ernte angeht.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Hopefull
    Februar 15, 2013

    Lieber Mario und hallo an alle anderen

    ich habe was in der Elberfelderbibel im griech. Sprachlüssel gefunden. In Vers 14 der Offenbarung 14, wird das Wort „Menschensohn“, oder „Sohn des Menschen“ verwendet. Im griechischen wird hier das Wort „Hyios anthropou“ benutzt. Zur Erklärung sagt die Elberfelder dazu:

    „Hyios kennzeichnet in erster Linie das liebevolle und enge Verhältnis eines Nachkommens zu den Eltern und nicht einfach die Tatsache der Abstammung, wie das bei „Tikto“, gebären, der Fall ist. Hyios bedeutet im NT außerdem: Sohn, männliches Kind (zB Mat. 23:31; Apg. 10:36); Sohn, rechtmäßiger Nachkomme im Gegensatz zu einem Bastard (tschuldigung, das steht da so…ich hin auch eins *heul*) .
    Gleich als erstes heisst es: Sohn; in 1Joh.1:3,7; 2:22-24; 3:8,23; 4:9; 5:5,9-13,20; ist es ganz Jesus Christus, dem Sohne Gottes vorbehalten. Also in manchen Bibelstellen wird Hyios nur Jesus zugeschrieben. Es heisst weiter, dass Jesus nie „Kind Gottes“ (teknon Theo) genannt wird. Weiter heißt es:
    Jesus gebrauchte entweder den vollen Titel „ho hyios tou theou“, der Sohn des Gottes (Joh. 5:25; 11:4) oder häufiger den abgekürzten Titel „ho hyios“. (Mat. 11:27; 24:36; Mark.13:32), um sein ganz besonderes Verhältnis der Liebe und Einheit mit dem Vater auszudrücken, welches ihn von jedem Geschöpf unterscheidet.
    Und jetzt kommt für mich das absolut Interessante:
    „Wenn Jesus sich als der „Menschensohn“ (ho hyios tou anthropou) bezeichnet, so greift er auf die Figur in der Vision Daniels zurück, die zur himmlischen Welt (Wolke) gehört und für die Glaubenden eintritt (Dan. 7:13). Jesus verwendet diesen Messias Titel, weil dieser am wenigsten mit irdisch-politischen Vorstellungen verbunden ist und Jesus in diesen Titel all das hin einlegen kann, was von Gott bzw. vom AT her sein Auftrag ist. (Mat. 8:20; 10:23; 11:19) Soweit die Elberfeldererklärung.

    Ich finde diesen Bezug auf Daniel 7:13+14 sehr interessant:
    „Ich schaute in die Vision der Nacht: Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn vor ihn. Und ihm wurde Herrschaft und Ehre und Königtum gegeben, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum (so), dass es nicht zerstört wird.

    Interessant fand ich, dass der Menschensohn hereingebracht wurde. Das beantwortet viel leicht auch ein bischen Deine Frage, warum er warten muss bis ein Engel ihm den Befehl gibt zu handeln, wenn er ihm doch alle Gewalt gegeben wurde. Jeder König würde einfach reinrennen. Jesus lies sich von Engeln führen. Auch darfst Du nicht vergessen, dass Jesus selbst sagte, dass er selbst die Stunde nicht kennt, die sein Vater vorgesehen hat, trotz dass er alle Gewalt hat. Also wartet auch Jesus auf den Befehl damit er handeln kann. Interessant ist in Vers 14 in Off. 14, dass Jesu wohl nicht im Tempel ist. Denn es heisst ja, dass ein Engel aus dem Tempel rauskam und ihm das Kommando gab. Der Befehl muss aber von JHWH gekommen sein. Das sagt mir, dass Jesus in wartender Stellung ist um sofort handeln zu können.

    Dann hattest Du gesagt, dass die angeführten Bibelstellen aus Off. 14 nach der Entrückung geschehen. Wenn ich jetzt die Verse 14-20 nehme, denke ich das nicht.
    Jesus hatte mal ein Gleichnis vom Unkraut und dem Acker gebracht in Mat. 13: 24-30
    Ich finde das ein spannendes Gleichnis, weil es auf Off. 14:14-16 zutrifft.
    In Mat. 13:30 heißt es: „Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündeln, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune.
    Ich frage mich, warum sollten erst alle entrückt werden und dann, wo auch immer man sich dann befindet, wird dann aussortiert. Genauso ist es doch auch doof, ALLE aufzerwecken, ALLE zu entrücken und dann die Bösen aussortieren und vernichten.
    Auch wenn man jetzt nur die Bibelstellen aus der Offenbarung 14 nimmt und das Gleichnis weg lässt, kann man erkennen dass Böses von Gut getrennt wird. Denn hier wird von einer Ernte gesprochen. Wenn ich etwas Ernte bleibt immer ein Rest übrig, den man nicht verwerten kann. Es wird also sortiert.
    Dann wird ja nochmal geerntet, und zwar Trauben. Und es heisst, dass die Trauben in die großen Kelter des Grimms Gottes geworfen werden und getreten wurden und Blut kam raus. Dies verstehe ich jetzt nicht so ganz was damit gemeint ist, es hört sich aber nicht gut an. Irgendwie möchte ich nicht solange getreten werden bis Blut rauskommt. Also gibt es da schon irgendwie eine Trennung.

    Was mir noch bei dem Gleichnis aus Mat. 13 aufgefallen ist, dass zuerst das Unkraut aufgelesen wird und gebunden wird, um es zu verbrennen. Es wird also nicht sofort verbrannt, sondern gebunden.
    Satan wird auch erst gebunden und nicht sofort vernichtet. Off. 10: 1,2,10

    Ja die Bibel ist abartig spannend und man lernt immer wieder neue Dinge. Ich bin so froh, dass Jesus mich gezogen und befreit hat und dass hier so viele sind, die Jehova und seinen eingeborenen Sohn lieben und mir helfen viele Dinge aus der Bibel zu verstehen. Vielen Dank an alle für Eure schönen und wertvollen Kommentare.

    Gott segne Euch alle

    liebe Grüße Hope

    Ich finde die Bibel absolut spannend

  • mali
    Februar 15, 2013

    Liebe Hope und Sascha,

    viele Dank für eure Antworten und eure Mühe. Es ist immer wieder schön zu sehen das man sich hier so wunderbar austauschen kann. Der eine lebt vom anderen und wir alle Leben vom Brot unseres Herrn Jesus Christus.

    Lieber Sascha zu Dir möchte ich zuerst kommen, da Du zuerst geantwortet hast. Du führst 1. Thessalonicher 4:16 an.

    1Th_4:16 Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen;

    Das Wort, „selbst“ irritiert mich ein wenig. Da würde bedeuten das Jesus selbst , und nur er mit gebietendem Zuruf (was das auch bedeuten möge) und mit einer Stimme eines Erzengels hernieder kommt. Ich habe jetzt mehrere Übersetzungen herangezogen und festgestellt dass Du mit Deiner Aussage recht hast.
    Wichtig ist eigentlich nur dass das unserer Herr kommt, ob er es selbst sagt (zu ruf) oder ein Erzengel es ankündigt ist nicht entscheidend.
    Vielen Dank für Deine Mühe – Sascha.

    Hope Dir möchte ich ebenfalls Danken, denn Du hast mir gezeigt dass ich mehr auf das eigentliche Wort achten muss.
    Du hast völlig recht dass das Unkraut gebunden wird zum verbrennen, aber noch nicht verbrand wurde.

    So kann der eine vom anderen lernen und wir sind eine Gemeinschaft die im Herrn ist.
    Vielen Dank unserem Herrn und das es euch gibt.

    Liebe Grüße Mario

  • Manfred
    Februar 15, 2013

    Liebe Schw. Hope,

    Du hast einige sehr interessante Punkte angesprochen. Auch das Du die Bezüge vom Buch Daniel mit Offenbarung und Matthäus hergestellt hast fand ich richtig toll. Ich habe mir da auch schon sehr oft den Kopf drüber zerbrochen, wie man das alles in Einklang bringen kann und das ist bisher dabei herausgekommen:

    Das Gleichnis vom Weizen und Unkraut besagt ja, dass der gute Weizen gerettet wird und das Unkraut wird verbrannt werden. Zuerst soll das Unkraut zusammen gelesen, aber es wird gebunden und später verbrannt werden. Dann gibt es ja noch das Kennzeichen an der Stirn und der Hand an deren man erkennt, zu welcher Gruppe man gehören würde. Da kam mir in den Sinn, dass es evt. so sein könnte, dass wie bei einem Waldarbeiter, der in den Wald geht und an den Bäumen ein Kennzeichen anbringt, ob dieser umgehauen oder stehen gelassen wird. Das eigentliche Umhauen beginnt später.

    Wenn es so wäre, dann macht der Text aus Matthäus Sinn wo es darum geht, das einer auf dem Feld arbeitet und mitgenommen wird, der andere wird zurückgelassen werden. Gemäß den Gedanken aus dem Vortrag zur Entrückung würde das bedeuten, dass nachdem das Kennzeichen angebracht wurde, die Gerechten zum Berg Zion hin entrückt werden. Auf das Gleichnis übertragen würde das Unkraut somit noch liegenbleiben bis es später verbrannt würde. In Daniel steht jedoch:

    Dan. 7:11-12
    11 Dann schaute ich wegen der Stimme der großen Worte, die das Horn redete; ich schaute, bis das Tier getötet und sein Leib zerstört und dem Brand des Feuers übergeben wurde.
    12 Und den übrigen Tieren wurde ihre Herrschaft weggenommen, und Lebensdauer wurde ihnen gegeben bis auf Zeit und Stunde.

    Wir wissen, dass das Gericht am Hause Gottes anfangen wird und hier wird von einem Tier geredet, das getötet und sein Leib zerstört und dem Brand des Feuers übergeben würde. Die übrigen Tiere würde Ihre Herrschaft weggenommen, aber sie würden noch bis auf Zeit und Stunde weiterleben.

    Da vermute ich, dass das erste Tier das Tier ist, dass Gottes Volk in die Irre geführt hat und weil das Gericht dort anfängt, würde dieses Tier, also die Leitung als erstes gerichtet werden. Das müsste direkt beim Schall der 7.ten Posaune passieren, bzw. kurz danach. Während die anderen Tiere erst am Ende des Gerichtstages in Harmagedon umkommen werden.

    Damit könnte sich dann auch der Text aus der Offenbarung erfüllen:

    Off. 18:15-19
    15 Die Kaufleute dieser Dinge, die an ihr reich geworden sind, werden aus Furcht vor ihrer Qual weitab stehen, weinend und trauernd,
    16 und werden sagen: Wehe, wehe! Die große Stadt, die bekleidet war mit feiner Leinwand und Purpur und Scharlachstoff und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen!
    17 Denn in einer Stunde ist der so große Reichtum verwüstet worden. Und jeder Steuermann und jeder Küstenfahrer und Schiffsleute und alle, die auf dem Meere beschäftigt sind, standen weitab
    18 und riefen, als sie den Rauch ihres Brandes sahen, und sprachen: Wer war der großen Stadt gleich?
    19 Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und riefen weinend und trauernd und sprachen: Wehe, wehe! Die große Stadt, in der alle, die Schiffe auf dem Meere hatten, reich wurden von ihrer Kostbarkeit! Denn in einer Stunde ist sie verwüstet worden.

    Dann hatte ich zum den Versen hier folgende Gedanken:

    Off. 14:19, 20
    19 Und der Engel warf seine Sichel auf die Erde und las den Weinstock der Erde ab und warf die Trauben in die große Kelter des Grimmes Gottes.
    20 Und die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten, und Blut ging aus der Kelter hervor bis an die Zügel der Pferde, 1 600 Stadien weit.

    Ich nehme an, dass diese Kelter an dem Tag Harmagedon getreten wird. Jetzt steht in Vers 20, dass dies außerhalb der Stadt passieren würde. Welche Stadt könnte hiermit gemeint sein? In dem Vortrag über die Entrückung hatten wir gelesen, dass die 144.000 die himmlische Stadt Jerusalem sind, die vom Himmel am Berg Zion herabkommen, sozusagen das Ende der Entrückung darstellt. Damit wäre die Stadt (himmlisches Jerusalem) in dem Tal, dass Jehova als Rettungsvorkehrung bereit gemacht hätte. Alles außen herum um dieses Tal würde ja dann dem Gerichtstag Jehovas unterworfen sein. Somit wäre auch alles um diese Stadt herum gemeint. Also die Kelter wird außerhalb der Stadt (himmlisches Jerusalem) getreten, weil diese Stadt (die 144.000) in dem Tal in Sicherheit sind und kein Unreiner wird mehr durch diese Stadt hindurch gehen. Womit sich dann auch dieser Text erfüllen könnte:

    Off. 21:27
    27 Und alles Unreine wird nicht in sie hineinkommen, noch derjenige, der Gräuel und Lüge tut, sondern nur die, welche geschrieben sind im Buch des Lebens des Lammes.

    Das wären meine persönliche Gedanken dazu, die ich mir gemacht habe. Deshalb stimme ich Mario uneingeschränkt zu, dass auch ich froh bin, dass wir uns hier über die Tiefen des Wortes Gottes austauschen können.

    Ich wünsche allen einen schönen Tag

    Liebe Grüße Manfred

  • Hopefull
    Februar 15, 2013

    Lieber Manfred

    vielen Dank für Deine interessanten Gedanken. Das mit den gekennzeichneten Bäumen im Wald ist ein guter Vergleich. Aus Off. 13:16 verstehe ich, dass dieses Bild des Tieres, die Kleinen, Großen, Freien, wer auch immer, dazu bringt, dass sie ein Malzeichen erhalten, so wie Du es mit den Bäumen beschrieben hast. Das kann bedeuten, dass die Leute damit einverstanden sind, oder Gehirnmanipuliert sind oder es wird ihnen aufgezwungen. Denn in der HfA heisst es, dass die Menschen gezwungen werden ein Mal zu erhalten. Jehova zwingt keinen, somit vermute ich mal ganz stark, dass es jemand sein wird, der auf der dunklen Seite steht. Wer genau, das habe ich noch nicht herausgefunden. Es gibt aber auch Menschen, die das Mal nicht haben. Ich denke das sind die, die unter dem Schutz Jesus stehen und es demjenigen, der das Mal verteilt, nicht möglich ist, sie zu kennzeichnen.
    Die, die das Mal haben können dann auch Geschäfte betreiben, können einkaufen und für ihre Bedürfnisse sorgen. Was jetzt ganz genau damit gemeint ist weiss, ich nicht. Ob es auf politischer Ebene ist, was natürlich auch gut sein kann. Aber eines weiß ich, als Christ in einem Muslimischen Land hast du kaum Rechte und musst höllisch aufpassen was du tust, sagst usw. Das ist kein Zuckerschlecken.

    Dann ist mir noch ende des V. 17 aufgefallen, dass man entweder, den Namen des Tieres oder die Zahl des Tieres als Mal abgestempelt bekommen kann. Es gibt also zwei Kennzeichen aber nur eines kann man erhalten? Vielleicht ist eines politisch und das andere religiös? Aber beide sind schlecht. Beides symbolisieren, dass man Eigentum des Tieres ist.

    Jo, des wars dann schon wieder, mehr Gedanken hab ich jetzt auch nicht mehr 🙂

    viel Spaß an alle beim weiterforschen

    liebe Grüße Hope

  • Manfred
    Februar 15, 2013

    Liebe Schw. Hope,
    mir ist noch ein Bibeltext eingefallen indem gezeigt wird dass Jehova einen mit Linnen bekleideten Mann aussendet um ein Zeichen anzubringen. Das ist dieser Text aus

    Hesekiel 9:1-11
    1 Und er rief vor meinen Ohren mit lauter Stimme und sprach: Nahegekommen sind die Heimsuchungen der Stadt. Jeder habe sein Werkzeug der Zerstörung in seiner Hand!
    2 Und siehe, sechs Männer kamen aus der Richtung vom oberen Tor, das nach Norden gewandt ist, jeder mit seinem Werkzeug zum Zerschlagen in seiner Hand; und ein Mann war in ihrer Mitte, mit Leinen bekleidet, mit dem Schreibzeug eines Schreibers an seiner Hüfte; und sie kamen und stellten sich neben den bronzenen Altar.
    3 Und die Herrlichkeit des Gottes Israels erhob sich von dem Cherub, über dem sie war, zu der Schwelle des Hauses hin. Und er rief dem mit Leinen bekleideten Mann zu, der das Schreibzeug eines Schreibers an seiner Hüfte hatte,
    4 und der HERR sprach zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem, und zeichne ein Kennzeichen an die Stirnen der Männer, die seufzen und stöhnen über all die Gräuel, die in ihrer Mitte geschehen!

    5 Und zu jenen sprach er vor meinen Ohren: Geht hinter ihm her durch die Stadt, und schlagt zu; ihr sollt ihretwegen nicht betrübt sein und sollt kein Mitleid haben!
    6 Greise, junge Männer und Jungfrauen, Kinder und Frauen erschlagt bis zur vollständigen Vernichtung, aber niemandem, an dem das Kennzeichen ist, dürft ihr euch nähern! Bei meinem Heiligtum sollt ihr anfangen! Da fingen sie bei den Männern an, nämlich bei den Ältesten, die vor dem Haus waren.
    7 Und er sprach zu ihnen: Macht das Haus unrein und füllt die Vorhöfe mit Erschlagenen; geht hinaus! Und sie gingen hinaus und erschlugen in der Stadt.
    8 Und es geschah, als sie erschlugen und ich allein übrig blieb, da fiel ich nieder auf mein Gesicht und schrie und sagte: Ach, Herr, HERR! Willst du den ganzen Rest Israels vernichten, indem du deinen Grimm über Jerusalem ausgießt?
    9 Da sprach er zu mir: Die Schuld des Hauses Israel und Juda ist über die Maßen groß, und das Land ist mit Gewalttat erfüllt, und die Stadt ist voller Beugung des Rechts. Denn sie sagen: Der HERR hat das Land verlassen, und der HERR sieht uns nicht.
    10 So auch ich – ich werde nicht betrübt sein und werde kein Mitleid haben; ihren Weg bringe ich auf ihren Kopf.
    11 Und siehe, der mit Leinen bekleidete Mann, der das Schreibzeug an seiner Hüfte hatte, brachte Antwort und sprach: Ich habe getan, wie du mir befohlen hast.

    Im Vers 6 steht, dass die Männer bei seinem Heiligtum anfangen sollten. Ein interessanter Aspekt, wenn auch Petrus gesagt hat, dass das Gericht am Hause Gottes anfängt.

    Liebe Grüße Manfred

  • Manfred
    Februar 15, 2013

    Lieber Brd. B.,

    vielen Dank für diesen interessanten Vortrag. Das Du Babylon die Große als eine weltumspannende Macht beschrieben hast, das kann ich gut nachvollziehen. Das ist so ähnlich wie der Begriff Religion oder Politik. Diese stehen ja auch für jeweils alles was man darunter versteht und doch können dies völlig verschiedene Dinge sein.

    Beispiel: Politik bezeichnet sowohl eine Demokratie, als auch eine Diktatur oder ein Königreich. Politik wäre sozusagen der Oberbegriff für jegliche politischen Aktivitäten, egal welcher Natur sie sind.

    Genauso wäre das bei dem Begriff Religion: Egal ob Katholisch, evangelisch, Zeuge Jehovas, Buddismus usw. Alles wird unter dem Oberbegriff Religion zusammen gefasst.

    Somit müsste man unter dem Begriff Babylon der Großen den Oberbegriff für Religion, Politik und Wirtschaft sehen, also eigentlich alles was es irgendwo auf der Welt gibt und nicht von unserem Schöpfer stammt. Somit könnte man das in der Tat als die treibende Kraft, oder Macht bezeichnen, die hinter allem steht. Womit dann eigentlich nur Satan als Machthaber in Frage kommt. Du hattest ja auch den Text aus

    Luk. 4:5-6 zitiert:
    5. Und [der Teufel] führte ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises.
    6. Und der Teufel sprach zu ihm: Ich will dir alle diese Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und wem irgend ich will, gebe ich sie.

    Im übrigen ist dieser Bibelvers ein schöner Hinweis darauf, dass Jesus Christus noch nicht zu regieren begonnen hat. Denn hätte Jesus schon regiert, dann macht es keinen Sinn, dass Satan Jesus diese Königreiche angeboten hätte. Auch macht es keinen Sinn, dass Jesus direkt nach seinem Tod und der Auferstehung zu regieren begonnen hätte, denn sonst hätte Jesus ja nur noch 3,5 Jahre gehabt und es hätte ihm ehe alles gehört. Deshalb wird Jesus erst dann zu regieren beginnen, wenn Satan für 1.000 Jahre gebunden ist und er somit diese Königreiche abgenommen bekommt. Das liegt ja noch in der Zukunft. In der Bibel steht ja auch das Jesus tausend Jahre regieren wird (Off. 20:6). Somit kann er nicht seit seiner Auferstehung dieses Amt ausüben, denn das ist ja nun schon knapp 2.000 Jahre her.

    Das jedoch das wilde Tier Amerika sein soll, das glaube ich nicht. Denn wenn gesagt wird, dass das Tier eine Schwertwunde bekommen hat und diese geheilt wurde, dann könnte man gemäß Deiner Interpretation das wilde Tier auf jede heute existierende Macht übertragen. Denn Amerika hatte auch keine Schwertwunde. Desweiteren hast Du angeführt, dass diese große Stadt geistlicherweise Sodom und Ägypten heißt und dann geschrieben das Amerika in die Rolle des 1. Tieres das Ägypten war geschlüpft ist.

    Tatsächlich steht aber in

    Off. 11:8:
    8. Und ihr Leichnam wird auf der Straße der großen Stadt liegen, welche geistlicherweise Sodom und Ägypten heißt, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde.

    Die Stadt heißt also „Sodom UND Ägypten“. Die ehemalige Stadt Sodom vermutet man aber in der Nähe des Toten Meeres und somit in Israel oder Jordanien, nicht aber in Ägypten. So glaube ich auch hier dass es mit diesem Tier etwas auch sich haben muss, was über die Landesgrenzen hinausgeht. Außerdem werden ja alle Menschen die nicht gerettet werden dieses Kennzeichen annehmen. Auch das schließt eigentlich etwas ein, was über die Grenzen aller Nationen hinweg geht.

    Zudem ist Amerika heute nicht mehr so stabil wie früher. Wenn wir in der Eurokrise husten, dann bekommt auch Amerika einen Schnupfen. Über das Wirtschaftsgeflecht der ganzen Erde sind die Nationen heute voneinander abhängig und nur eine Macht, die auf alle einen Einfluss hat, könnte dieses Tier sein. Evt. eine Wirtschaftsmacht, die im Hintergrund die Strippen zieht und von denen wir gar nichts wissen? Es wurde ja auch das verkaufen und Kaufen ins Spiel gebracht. Auch dass dieses Tier die Menschen dazu bringt ein anderes Tier, dass das Bild des ersten Tieres trägt anzubeten, könnte darauf hinweisen, dass wir das eigentliche Wilde Tier gar nicht zu Gesicht bekommen, sondern nur das Bild davon. Aber ich habe auch noch keine Vorstellung was das sein könnte.

    Aber vielen Dank für Deinen Vortrag, der meine Gedanken mal wieder in eine andere Richtung gelenkt hat. Die anderen Einzelheiten muss ich mir auch noch durch den Kopf gehen lassen.

    Liebe Grüße Manfred

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