83 Comments
  • Tirza
    November 29, 2011

    Hallo B.: & Alle!

    Haben zusammen mit meinem Ehemann gerade diesen Film gesehen, auf deutsch, auf …..jw.org/de/publikationen/videos/.
    Bin noch ganz beindruckt und können den Film nur sehr empfehlen.

    Liebe Grüße
    Tirza

  • M.
    November 29, 2011

    Im Zusammenhang dazu möchte ich auf die Lieder-Unterschiede verweisen, weil es (m. M.) aktuell zu dem Thema passt:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=896#comment-2287

  • B.
    November 29, 2011

    Satz im Film:
    „Moment, vielleicht ist er ein Christ! Abtrünnige!“
    „Wollen nicht für ihr Volk kämpfen“
    🙂

  • B.
    November 29, 2011

    Der Film (Wandle durch Glauben, nicht durch Schauen – Christen in Jerusalem) ist online: download.jw.org/files/media_video/bf/ivwf_E_r480P.mp4

  • Mamre
    November 29, 2011

    Guten Abend,

    passend zum Hauptthema (Botschaft durch die Organisation?) und zur aufgeworfenen Frage

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=625#comment-1816

    heißt es im neuesten Wachtturm vom 15. Februar 2013, Seite 28 im Absatz 14 (jw.org/files/media_magazines/38/w_X_20130215.pdf) (Hervorhebung hinzugefügt):

    „Halten wir einmal einen Augenblick inne und achten wir darauf, wie viele unterschiedliche Geräusche wir gerade wahrnehmen. Viele sind uns wahrscheinlich überhaupt nicht bewusst gewesen. Das limbische System im Gehirn hat uns geholfen, uns auf eine Sache zu konzentrieren, und ermöglicht es uns, gleichzeitig verschiedene
    Geräusche zu hören. Wie allerdings festgestellt wurde, fällt es uns schwerer, unterschiedliche Geräusche zu unterscheiden, wenn wir jemandem zuhören.

    Was bedeutet das für uns? HÖREN WIR ZUR GLEICHEN ZEIT ZWEI STIMMEN, MÜSSEN WIR ENTSCHEIDEN, AUF WELCHE WIR UNS KONZENTRIEREN. Unsere Wahl hängt davon ab, wem wir zuhören wollen. Die Juden, die nach den Begierden ihres Va-
    ters, des Teufels, handeln wollten, HÖRTEN NICHT AUF JESUS.

    Wir empfangen Botschaften vom Haus der Weisheit UND vom Haus der Unvernunft (Spr. 9:1-5, 13-17). Sowohl die Weisheit als auch die Unvernunft rufen uns gewissermaßen ständig zu, sodass WIR UNS ENTSCHEIDEN MÜSSEN, WESSEN EINLADUNG WIR ANNEHMEN.

    Die ENTSCHEIDUNG HÄNGT DAVON AB, WESSEN WILLEN WIR ZU TUN WÜNSCHEN. JESU SCHAFE HÖREN AUF SEINE STIMME UND FOLGEN IHM (Joh. 10:16, 27). Sie sind „auf der Seite der Wahrheit“ (Joh. 18:37). Die Stimme von Fremden kennen sie nicht (Joh. 10:5).“

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Shannon
    November 29, 2011

    Und nicht mal die Anatomie stimmt, in den Behauptungen der Organisation. Das limbische System steuert die Gefühle und den Trieb. Die Konzentration auf eine Sache wird von der formatio reticularis gesteuert, die Wahrnehmung steuert der Cortes (Hirnrinde).

  • Shannon
    November 29, 2011

    Mamre, diese Reaktion ist ganz normal, wenn Herz und Versand nicht einer Meinung sind. Ich will damit sagen, dein unbewusstes hat gespürt, dass etwas nicht richtig ist und die körperliche Reaktion ist ein Adrenalinschub. Der erhöht den Blutdruck und du bekommst einen heissen Kopf.

    Ich will damit sagen: noch bevor du begonnen hast nachzudenken, hat dein Körper reagiert.

    Und jetzt Denk mal, was passiert, wenn Brüder und Schwestern ihren Geist permanent untergraben und sich im Versand den Gehorsam gegenüber der LK rechtfertigen. Vollkommen normal, dass sie mit der Zeit krank werden. Die einzige Uberlebensstrathegie ist, diesen Disput unter einen Hut zu bringen und in den Kopf zu gehen, dabei die Gefühle zu unterdrücken. Das hilft für ein paar Jahre.

  • Mamre
    November 29, 2011

    Guten Abend,

    vielleicht bedeutungslos, aber ich wollte das mal erwähnen:

    Als die englischen Lieder neu herauskamen und ich im Bereich Veröffentlichungen noch „unreflektierend“ war, gefiel mir besonders das Lied 63 (Ever loyal).

    Ich hatte es sehr intensiv mitgesungen, wenn ich die CD abspielte.
    Als ich später auch mal auf den englischen Text achtete 😉 , fühlte ich mich beim Singen der 3. Strophe plötzlich „ertappt“, es war, als hätte ich einen Fehler gemacht (es betrifft den englischen Text, der deutsche ist anders) und ich bekam einen siedendheißen Kopf. Warum?

    Diese Lied steigert sich von Strophe zu Strophe in der Intensität (Gesang und Instrumente), die 3. Strophe hat die spürbar stärkste Intensität

    in der 1. Strophe geht es um Jehova,

    in der 2. um unsere Brüder und in der

    3. um die Führung der Brüder

    („Ever loyal to their guidance
    When our brothers take the lead.
    When they give us clear direction,
    May our mind and heart give heed.
    Then the blessing from Jehovah
    Will be ours to make us strong.
    When we’re loyal, ever faithful,
    To Jehovah we’ll belong.“ –
    Googletranslator:
    „Immer loyal zu ihrer Führung
    Wenn unsere Brüder die Führung übernehmen.
    Wenn sie uns eine klare Richtung,
    Möge unser Herz und Verstand Beachtung schenken.
    Dann wird der Segen Jehovas
    Wird unser sein, um uns stark.
    Wenn wir treu, immer treu bist,
    Jehova wir gehören.“)

    Vielleicht ist es Zufall, doch ich empfand das wie ein Erhöhen und Besingen der „Führung“, daher dann auch meine körperliche Reaktion.

    War / Ist euch ähnliches aufgefallen?

    ___________________________

    Noch ein Nebengedanke:

    um zu testen ob die heruntergeladenen Lieder von der Qualität her mit den Originalen übereinstimmen (wollte bestes vom besten) bestellte ich die CD. Auf dem Cover sind zwei geteilte Gruppen.

    Obwohl damals unkritisch dachte ich gleich: eindeutig die Gruppe der Gesalbten (farbig) und die „anderen“ (farblos). Das kam noch dazu. Jetzt im Nachhinein fügt sich vieles zusammen.

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Mamre
    November 29, 2011

    INTERLINEAR

    Guten Nachmittag in die Runde,

    weil gerade Interlinear erwähnt wurde: Vielleicht kennen das schon 93 % der Teilnehmer, aber ich kann das kostenlose Interlinear-Programm ISA basic 2.1.5 empfehlen (einfach bei „Tante Gugl“ eingeben, kommt gleich an erster Stelle)

    Es ist sehr benutzerfreundlich, also sogar ich kann damit umgehen 😉

    Es beinhaltet für die Griechischen Schriften ScrTR mit ScrTR_t, Strong, Parsing, CGTS, CGES_id und für die Hebräischen Schriften WLC mit WLC_t, WLC_tm, CHES v2.0, Strong;

    Auf dem 6. Drop-Down-Feld von link, ganz oben, kann man aussuchen, welche der sechs Quellen (oder alle gleichzeitig) man angezeigt haben möchte.

    Die Größe des Programms beträgt 8,5 MB.

    Auf der gleichen Seite (Hauptseite) kann man auch die Interlinear-Schriften (AT und NT getrennt) als PDF herunterladen.

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Anna an Sascha
    November 29, 2011

    Lieber Sascha,

    herzlichen Dank für Deinen Kommentar über den heiligen Geist und dass Jesus in Johannes 14:16 gesagt hat, er schickt den heiligen Geist „AN SEINER STELLE“.

    Das ist so wunderbar logisch auf den Punkt gebracht wie Du erklärt hast, wäre Jesus noch bei uns, so würden wir doch auch versuchen ganz oft bei ihm zu sein. Und durch die Kommunikation im Gebet AUCH zu Jesus geht das. Inzwischen traue ich mich auch zu Jehova und zu Jesus zu beten.

    @Mamre: Danke für das Lied: Dir Jehova will ich singen. Kannst Du mir einen link schicken wo ich auch die Noten dazu finde? Ginge auch gerne per mail: vierzonfrie@aol.com.

    Schönen naßen Tag und liebe Grüße Anna

  • Hans
    November 29, 2011

    Hi Anna und Sascha,

    vielen Dank für den Hinweis mit Joh 14:16. Hab mich gewundert, dass ich das noch nie gelesen habe. Daher schaute ich mal nach und stelle fest, es ist mal wieder Übersetzungssache.

    HFA, Genfer, NEÜ, GNR beinhalten den Zusatz „an seiner Stelle“.

    In diesen hier fehlt das schlichtweg:
    Luther, Elberfelder, Schlachter, Einheitsüb., Neues Leben

    Da steht dann lediglich „anderer“ Beistand/Ratgeber/Tröster, was gemäß Urtext korrekter erscheint (Interlinear wtl. „other“/“another“ „BESIDE-CALLer“/“consoler“.

    Auch wenn es sicher Bedeutungsüberschneidungen gibt zwischen „an seiner Stelle“ und „anderer Beistand“ wäre ich etwas vorsichtig mit der Formulierung.

    Weiß nicht, ob die etwas großzügigeren Übersetzungen voneinander abgeschrieben haben? Keine Ahnung … 😉

    Ich finde auch, die Formulierung „an seiner Stelle“ passt nicht 100%-ig zu V18.

    Sascha, du hast zitiert:
    Joh 14:18 Ich werde euch nicht allein und verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch!

    Also entweder kommt der Geist „an seiner Stelle“ oder Jesus kommt selbst. Wenn Jesus da ist braucht es nichts „an seiner Stelle“. Wenn der Zusatz aber weg ist, sieht es so aus, als wäre Jesus UND der Heilige Geist da.

    Die scheinbar genaueren Übersetzungen ergeben daher für mich mehr Sinn, z.B. Schlachter:


    16 Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, daß er bei euch bleibt in Ewigkeit,
    17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
    18 Ich lasse euch nicht als Waisen zurück; ich komme zu euch.

    Zumal V18 grammatikalisch in Gegenwart formuliert ist und V16 in Zukunft.

    Erhellend für mich ist die Definition des griechischen Wortes für „another“: „A primary word; “else” , that is, different“, die ich in einem Wörterbuch fand.

    So nach dem Motto: Der Geist ist eine „weiterer“ Helfer neben Jesus.

    Das passt auch zu V26, wo ein Zusammenwirken von Jesus und dem Geist dargestellt wird:

    26 der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

    Aber das ist nur meine Meinung ….

    LG
    Hans

  • Sascha
    November 29, 2011

    Lieber Hans,

    danke für den Hinweis. Ich möchte kurz erklären, warum die Übersetzung der NEÜ für mich aber trotzdem Sinn macht. Die Aussage bezieht sich ja auf die Verse davor:

    Joh 14:12 Ja, ich versichere euch: Wer mir vertraut und glaubt, wird auch solche Dinge tun, ja sogar noch größere Taten vollbringen. Denn ich gehe zum Vater,
    Joh 14:13 und alles, worum ihr dann in meinem Namen bittet, werde ich tun. Denn so wird der Vater im Sohn geehrt.
    Joh 14:14 Was ihr also in meinem Namen erbittet, werde ich tun.
    Joh 14:15 Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote befolgen.
    Joh 14:16 Und ich werde den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle einen anderen Beistand gibt, der für immer bei euch bleibt.

    Ich verstehe die Passage so: Jesus hat gerade gesagt, dass er zum Vater geht. Die Jünger brauchten jetzt eine Ermunterung, denn sie hatten mit Sicherheit die Befürchtung, dass sie nun alleine wären. Weil Jesus also nicht mehr buchstäblich unter ihnen sein würde, bittet Jesus den Vater, dass er einen Beistand senden soll. Also passt aus meiner Sicht auch die Formulierung „an meiner Stelle“.

    Den Vers 18 verstehe ich unter Berücksichtigung der Verse davor, so, dass Jesus durch den Heiligen Geist zu ihnen kommt, was vielleicht nichts anderes ausdrückt, als das Jesus eben nicht mehr buchstäblich sichtbar wäre. Für die Jünger aber wäre er durch den Geist der Wahrheit spürbar gegenwärtig. Du hast auch noch weitere Aufgaben des Heiligen Geistes angesprochen, wie z.B. das Lehren und das Erinnern. Auch in Römer 12 und 1. Korinther 12 werden unterschiedliche Wirkungen des EINEN Geistes beschrieben.

    Dass der Heilige Geist anstelle von Jesu kam, bedeutet nicht, dass er Jesus selbst ist. Es bedeutet, dass Jesus, weil er sich nicht mehr fleischlich auf der Erde befindet, den Geist Gottes als Möglichkeit nutzt, uns innerlich/geistig zu führen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Hans
    November 29, 2011

    Hi Sascha,

    es mag in diesem Fall im Kontext passen, trotzdem steht’s nicht im Urtext und ist somit rein-interpretiert.

    Insofern meine ich, sollte man vorsichtig sein, zuviel aus einzelnen Formulierungen basierend auf umschreibenden Übersetzungen rauszulesen.

    Manchmal sind die Interpretationen der Autoren ok, manchmal auch nicht.

    LG
    Hans

  • Hans
    November 29, 2011

    Hab ich noch vergessen:

    Ein einfaches Beispiel, in dem der Heilige Geist NICHT an „Jesu Stelle“ ist:

    Ich spreche mit Jesus, aber nie mit dem Heiligen Geist.

    LG
    Hans

  • Sascha
    November 29, 2011

    Lieber Hans,

    da gebe ich dir natürlich recht. Die Aussage muss immer zum Kontext passen. Es gibt mit Sicherheit Bibelstellen, wo es durch eine nicht wortgenaue Übersetzung, zu einem veränderten Sinn kommt. Aus dem Grund ist es gut, immer alles genau zu prüfen.

    Und um bei deinem Beispiel zu bleiben: In diesem Fall wäre der Unterschied daran festzumachen, dass wir nicht MIT dem Heiligen Geist sprechen, sondern DURCH ihn die Möglichkeit haben, mit Jesus zu sprechen.

    Es ist ja kein Zufall, dass der Heilige Geist erst nach der Rückkehr Jesu in den Himmel ausgegossen wurde. Da Jesus seinen Dienst auf Israel beschränkte, war es ihm in den 3,5 Jahren zwar möglich, buchstäblich durch dieses Land zu reisen, und das Königreich Gottes zu verkünden und die Grundlage dafür zu legen. Aber er wusste, dass das nur der Anfang war. Von Jerusalem ausgehend sollte sich der Same über die ganze Welt verteilen. Das weitere Wachstum würde er vom Himmel aus, zur rechten Seite Gottes sitzend, steuern und vorantreiben. Wenn Jesus buchstäblich auf der Erde geblieben wäre, hätte er mit einem fleischlichen Körper immer nur an einem Ort zur gleichen Zeit sein können.

    Deshalb wurde nun der Heilige Geist ausgeschickt, damit die Möglichkeit, ihm nahe zu sein, nicht mehr an eine bestimmte Örtlichkeit oder eine bestimmte Zeit geknüpft war.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Hans
    November 29, 2011

    Hi nochmal,

    ZITAT „In diesem Fall wäre der Unterschied daran festzumachen, dass wir nicht MIT dem Heiligen Geist sprechen, sondern DURCH ihn die Möglichkeit haben, mit Jesus zu sprechen. “

    Eben. Darum meine ich ist der Heilige Geist zumindest in dieser Hinsicht NICHT „an Jesu Stelle“.

    LG
    Hans

  • Mamre
    November 29, 2011

    Liebe Anna,

    zu Deiner Frage:

    Wegen Noten: Guck mal bei Google Bildersuche unter BWV 299, dort kannst Du dann alle entdeckten Noten in neuen Tabs öffnen.

    Nicht komplett, aber sehr schön auch bei youtube: auf der Hauptseite oben noch ein /watch?v=tzrR0QJ3a6s dranhängen… (ohne Instrumente, nur Stimmen)

    @BI: (Ist eine Linkangabe in dieser Form in Ordnung?)

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Sascha
    November 29, 2011

    Liebe Anna, liebe Geschwister,

    schön, von dir zu lesen… 🙂

    Mir hat der Gedanke auch sehr gut gefallen. Als weiteren Beweis, dass Jesus in direkter Verbindung mit dem Heiligen Geist steht, möchte ich etwas aus der Offenbarung anführen.

    Off 1:17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte
    Off 1:18 und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades.
    Off 1:19 Schreibe nun, was du gesehen hast, und was ist, und was nach diesem geschehen wird.
    Off 1:20 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du in meiner Rechten gesehen hast, und die sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter sind sieben Versammlungen.

    Jesus spricht hier offensichtlich selbst zu Johannes. Dann werden im Vers 20 sieben Sterne/ Engel erwähnt, an die dann auch die jeweiligen Worte der einzelnen Versammlungen gerichtet werden.

    Off 2:1 Dem Engel der Versammlung in Ephesus schreibe: Dieses sagt, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der da wandelt inmitten der sieben goldenen Leuchter:

    Johannes soll hier auch wieder schreiben, dass die Worte direkt von Jesus kommen. Aber am Ende der jeweiligen Botschaften an die Versammlungen, kommt der Punkt, auf den ich hinauswollte.

    Off 2:11 Wer ein Ohr hat, höre was der Geist den Versammlungen sagt! Wer überwindet, wird nicht beschädigt werden von dem zweiten Tode.

    Also am Anfang wird gesagt, dass Johannes schreiben soll, dass die Worte direkt von Jesus kommen, und nun wird gesagt, man solle darauf achten, was der GEIST den Versammlungen oder Gemeinden sagt.

    Das passt zu den Gedanken, die wir uns über Johannes 14 gemacht hatten. Jesus spricht durch den heiligen Geist mit uns. Wenn es den Geist nicht gäbe, könnte er immer nur mit einer begrenzten Anzahl von Menschen sprechen. Da in 1. Korinther 12 gesagt wird, dass jedem ein gewisses Maß dieses Geistes zugewiesen wird, zeigt der Gedanke an, dass wir durch den Heiligen Geist mit Jesus verbunden sind. In und an uns zeigt der Geist dann verschiedenen Facetten seiner Wirkung. Er zeigt sich in der Frucht des Geistes, auch in den Geistesgaben. Durch ihn erinnert und belehrt Jesus uns auch heute. Und der Geist spielt auch eine Rolle bei der Versiegelung:

    Eph 4:30 Und betrübet nicht den Heiligen Geist Gottes, durch welchen ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung.

    Es ist wirklich hoch interessant, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Meinen Glauben stärkt es immer wieder, weil man immer wieder neue Zusammenhänge erkennt.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Hans
    November 29, 2011

    Hi Sascha,

    btw, wie interpretierst du die 7 Sterne / Engel der Versammlungen?

    Da kursieren ja verschiedene Varianten … menschliche Boten, tatsächliche Engel, gesalbte Älteste (WTG), usw.

    LG
    Hans

  • Manfred
    November 29, 2011

    Lieber Brd. Sascha,

    vielen Dank das Ihr die Wirksamkeit des Heiligen Geistes so schön hervorgehoben habt. Ich möchte einen weiteren Bibeltext ergänzen und zwar:

    Joh. 16:12-15
    12 Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.
    13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.
    14 Er wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen.
    15 Alles, was der Vater hat, ist mein; darum sagte ich, dass er von dem Meinen nimmt und euch verkündigen wird.

    Hier wird sehr schön gezeigt, dass der Geist keine eigenständige Persönlichkeit ist, sondern nur das weitergibt, was er hört:

    13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.

    Ich verstehe diesen Text so, dass der Heilige Geist eine Standleitung zu Jehova und Jesus Christus ist und von dort aus zu allen Menschen auf der Erde geht, die diesen Geist erhalten haben und ihn nicht ablehnen.
    Im Vers 14 und 15 erklärt Jesus dann, dass dieser Geist von ihm selbst kommt, weil er diesen Geist von seinem Vater erhalten hat. Und obwohl der Geist ja nun auch zu Jesus gehört, wird trotzdem der Vater diesen an die Jünger senden. Ist das nicht sagenhaft, in welcher Beziehung Jesus und Jehova zueinander stehen. Keine Missgunst oder Kompetenzrangeleien, so wie sie gerade in Brookly stattfinden. Denn genaugenommen sagt der Text folgendes aus:

    1. Der Heilige Geist stammt von dem Vater
    2. Der Vater hat den Geist dem Sohn gegeben
    3. Der Sohn bittet seinen Vater, diesen Geist seinen Jüngern zu geben, obwohl es jetzt ja auch sein Eigentum ist, bittet er aber trotzdem
    4. Der Vater nimmt jetzt diesen Geist, nicht von sich selbst, sondern von seinem Sohn

    Würden wir Menschen doch heute genauso zuvorkommend handeln können, so wie die beiden Höchsten Wesen im Universum.

    Was ich noch sagen wollte, wer die Standleitung (durch den Heiligen Geist) zu Jehova und Jesus ablehnt, der wird quasi im Universum falsch verbunden. Naja, der einzige der sich über diese falsche Verbindungen freut, ist der Widersacher. Der nimmt jedes falsch verbundene Gespräch entgegen und tut wie ein Engel des Lichts, so dass der Mensch denkt, er redet mit Gott.

    Liebe Grüße Manfred

  • Mamre an Sascha
    November 29, 2011

    Hallo Sascha,

    als ich anfing hier zu schreiben, wollte ich auch noch fragen, wie andere Brüder in Christus es in der Praxis, also täglich, vermeiden den Geist zu betrüben bzw. welches „Tagesmotto“ vorherrscht um richtig christlich zu leben (natürlich ohne wieder gesetzlich zu werden).

    Es wäre interessant (für mich) da mal andere Gesichtspunkte zu lesen. Falls das nicht zu persönlich ist!

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Hopefull
    November 29, 2011

    Liebe Mamre

    Ich glaube, das Geheimnis zum Erfolg ist die Liebe. Mein tägliches Tagesmotto bei mir lautet, alles was ich tue immer mit Liebe. Man geht ganz anders, viel erfüllter und zufriedener durch den Tag. Natürlich muss ich auch immer wieder daran arbeiten 🙂
    Aber seid dem ich versuche nach dem Gebot der Liebe zu leben bin ich viel ausgeglichener. Endlich lebe ich! Mat. 22: 37-40

    Liebe Grüße Hope

  • Mamre
    November 29, 2011

    Guten Abend Hopefull,

    na klar, das ist es. Warum vergess ich das naheliegende und WICHTIGSTE, auf das ich nach Krisen doch auch immer selber komme, wenn ich ein Resumee ziehe? (Und dabei hatte ich das auch noch oben mehrmals geschrieben, das was zählt ist…)

    Wahrscheinlich pumpt mein Gehirn immer noch „Erkenntnis“ durch und sucht DORT nach Antworten, ist ständig am überlegen und analysieren. Manchmal sehen ich den Wald vor lauter Bäumen nicht.

    Kennt das jemand?
    Einen schönen Abend wünsche ich euch 🙂

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Sascha
    November 29, 2011

    Liebe Hopefull,

    ein sehr schöner Kommentar, vielen Dank dafür. Du hast damit die Worte von Paulus bestätigt:

    1Ko 13:1 Wenn ich die Sprachen von Menschen und Engeln sprechen könnte, aber keine Liebe hätte, wäre ich ein schepperndes Blech, eine lärmende Klingel. 1Ko 13:2 Und wenn ich weissagen könnte und alle Geheimnisse wüsste und jede Erkenntnis besäße; und wenn ich alle Glaubenskraft hätte und Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, wäre ich nichts. 1Ko 13:3 Und wenn ich meinen ganzen Besitz zur Armenspeisung verwendete, ja wenn ich mich selbst aufopferte, um verbrannt zu verden, aber keine Liebe hätte, nützte es mir nichts.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Mamre
    November 29, 2011

    Dankeschööön 🙂

  • Sascha
    November 29, 2011

    Liebe Mamre,

    ich kenne das sehr gut, dass man immer noch in er alten Erkenntnis nach Antworten sucht.

    Gerade am Anfang dieses Prozesses war es so, dass ich mich immer wieder daran erinnern musste, dass ich mich doch von nun ab unabhängig von festgelegten Denkmustern mit der göttlichen Wahrheit beschäftigen wollte. Deutliche Fortschritte habe ich bei mir festgestellt, als ich Jehova und auch Jesus speziell darum gebeten habe, dass sie mir helfen mögen, alles Verkehrte aus der Vergangenheit aus dem Kopf zu bekommen und dass sie mir die Kraft geben möchten, dass ich mich, wenn es nötig wird und wenn etwas nicht der biblischen Wahrheit entspricht, auch von festverankerten oder auch liebgewonnenen Erkenntnissen trennen kann.

    Nachdem ich nun seit knapp 1,5 Jahren auf diese Weise studiere, muss ich mich immer wieder fragen, warum mir so viele Dinge früher nie aufgefallen sind. Heute weiß ich, dass der Heilige Geist durch die vielen Falschlehren behindert wurde. Außerdem hat man immer Hemmungen gehabt, bestimmte Texte auf sich zu beziehen, weil sie laut WTG ja nur an eine bestimmte Gruppe von Gesalbten gerichtet wären. Diese Gedanken und diese Lehren abzulegen, gehört für mich auch zu der Freiheit, die Jesus versprochen hat, auch wenn sie in erster Linie durch das Erkennen und Annehmen der Gnade Gottes zum Ausdruck kommt.

    In dem Sinne freue ich mich, dass du den Weg hierher gefunden hast, und dass du durch deine Kommentare zur Ermunterung beiträgst. Man spürt, dass deine Worte aus deinem Herzen kommen. Mach weiter so, ich freue mich jedes Mal, wenn ich deinen Namen in der „Liste der letzten Kommentare“ sehe… 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Mamre
    November 29, 2011

    (also Hopefull Dir auch ein Danke! aber das „Dankeschööön“ galt Sascha, hab es wg. fehlenden Antwortbuttons – das nach dem Schicken doch auftauchte – falsch gesetzt.)

  • Hans
    November 29, 2011

    Hallo an alle,

    da wir gerade mal wieder über die WTG diskutieren, kopiere ich einfach mal folgende Meldung hierher:

    Es ist durchgesickert, dass angeblich neues Licht erklären soll, dass der tuv Sklave die LK an sich ist. Nicht wie vorher die Überrestklasse, als alle Gesalbten auf der Erde. Sondern die 8 Herren in USA sind selbst der Sklave.

    Googlen nach:
    governing-body-says-we-are-the-faithful-and-discreet-slave
    Dann den 1. Treffer – jwsurvey – nehmen

    Einige Eckpunkte zur Begründung/Erklärung:

    The new understanding was explained over a series of six talks delivered by various Governing Body members over a two-hour period. The purpose of the talks was to impart the following adjustments:

    The Faithful and Discreet Slave was NOT appointed at Pentecost 33CE, meaning that there has not been a continuous line of members of the Slave Class on the earth down through the ages. The Slave Class was only appointed for the first time by Christ in 1919.

    The Faithful and Discreet Slave is a small group of anointed brothers during Jesus’ presence serving at Watchtower Headquarters who are directly involved in the preparing and dispensing of spiritual food. The individual members of the Governing Body are not the Faithful and Discreet Slave. They only act as the Faithful and Discreet Slave when they are working as a collective body in making decisions regarding the dispensing of spiritual food.

    The “domestics” of Matthew 24:45 are all those who are fed spiritually by the Governing Body, whether of the anointed or “other sheep”.

    The events described in Matthew 24:46,47 now refer to Jesus coming during the Great Tribulation and giving the Governing Body their reward in heaven along with the rest of the anointed.

    The “belongings” of Matthew 24:47 refer to all of Christ’s heavenly and earthly interests.

    Despite founding the Watch Tower Society, Charles Taze Russell was not part of the Slave Class because he was not alive and serving at Headquarters when Christ made his selection in 1919.

    Das alles finde ich sehr beachtlich!!

    LG
    Hans

  • Anna
    November 29, 2011

    Lieber Hans, liebe Mitdiener Jehovas,

    ich hab’s mir kurz angesehen. Leider bekomme ich mit meinem Englisch die Feinheiten nicht auf die Reihe, aber es reicht zur Feststellung, dass dies, wenn dem tatsächlich so ist, ganz neues Lichtist. Was mich andererseits jedoch nicht wundert. Wie sollte man sonst diesen absolutistischen Machtanspruch weiter rechtfertigen.
    Danke Dir dafür.
    Euch alles liebe Grüße Anna

  • Hans
    November 29, 2011

    Der Vollständigkeit halber die alte Erklärung:

    *** w09 15. 6. S. 20-24 Der treue Verwalter und seine leitende Körperschaft ***

    Der „treue Sklave“ tritt in Erscheinung
    6 Die neue Nation, das „Israel Gottes“, besteht aus geistigen Israeliten (Gal. 6:16; Röm. 2:28, 29; 9:6). Ins Dasein kam diese Nation, als Gott zu Pfingsten 33 u. Z. seinen Geist ausgoss. Von da an gehörten alle geistgesalbten Christen zu der Nation, die nun als Klasse den — vom Herrn, Jesus Christus, eingesetzten — „Sklaven“ bildete. Jeder Einzelne von ihnen hatte den Auftrag, die gute Botschaft zu predigen und Jünger zu machen.

    11 Aus den Worten Jesu gemäß Matthäus 24:45 geht eindeutig hervor, dass die Klasse des „treuen und verständigen Sklaven“ auch in der Zeit des Endes hier auf der Erde vertreten wäre. In Offenbarung 12:17 ist von ihnen als den „Übriggebliebenen“ des Samens der Frau die Rede. Als Gruppe ist dieser Überrest über die gesamte irdische „Habe“ Jesu gesetzt worden.

    20 Ob wir uns nun als „Hausknechte“ zum gesalbten Überrest zählen oder ob wir zur „großen Volksmenge“ gehören: Lassen wir uns durch nichts davon abbringen, den „treuen Verwalter“ und seine leitende Körperschaft voll und ganz zu unterstützen.

    [Bild auf Seite 23]
    Die leitende Körperschaft repräsentiert heute die Klasse des „treuen und verständigen Sklaven“. Das war auch im ersten Jahrhundert so.

    LG
    Hans

  • Mamre an Hans & Sascha
    November 29, 2011

    Guten Abend,

    wenn man das jetzt weiter denkt – welche Konsequenz hätte es genau?

    In der Praxis hat sich ja nichts geändert (nur theoretisch war es offiziell anders), aber welches Bild ist da im Entstehen?

    Ich warte immer noch auf etwas eindeutiges, damit auch der einfachste Mensch (z. B. Mamre) erkennen kann, wann wie zu handeln ist. Im Grunde ist doch dann alles wie bisher – nur eben amtlich, oder? Hm…

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Hans
    November 29, 2011

    Hi Mamre,

    die Konsequenzen sind mir auch noch nicht klar. Irgendwas ist im Busch. Das sagt mir mein Bauch.

    Analytisch gesehen würde ich mal sagen, dass es zumindest schonmal eine Machtstärkung darstellt. Man distanziert sich ein Stück weit von den „normalen“ Geistgesalbten, die nicht im Hauptbüro an der Speise arbeiten. Früher gehörten die auch zur Sklavenklasse. Jetzt nicht mehr.

    In den anlässlich der Mitgliederversammlung gehaltenen Ansprachen ging es anscheinend u.a. auch darum, WIE eigentlich die Speise – sprich Literatur – entsteht.

    Ich frage mich warum gerade dieses Thema? Stieg die Kritik? Sind immer mehr Brüder immer weniger gehorsam? Gibt’s vermehrt „Murrende“? Steigt das Unverständnis über seltsames „Licht“ wie z.B. in Sachen Generation? Usw.

    Ich denke, man muss das alles weiter beobachten und sehen, was passiert.

    LG
    Hans

  • ChopSue
    November 29, 2011

    Hallo Hans!

    Da machst du mich aber neugierig. Wie kommst du zu diesen brisanten Informationen? Wann werden sie veröffentlicht?

    Liebe Grüße

  • Hans
    November 29, 2011

    Hi,

    steht oben:

    Googlen nach:
    governing-body-says-we-are-the-faithful-and-discreet-slave
    Dann den 1. Treffer – jwsurvey – nehmen

    Es zirkulieren auch persönliche Mitschriften von der Mitgliederversammlung.

    LG
    Hans

  • ChopSue
    November 29, 2011

    Danke. Ja es hat ein bisschen gedauert bis ich alles auf Englisch verstanden habe. Auch war ich über das „neue Licht“ so schockiert das ich meinen Kommentar geschrieben habe ohne vorher alles richtig gelesen zu haben. Ich kann es einfach nicht glauben. Noch wurde es in den Zeitschriften nicht bekannt gegeben. Vielleicht überlegen sie es sich doch noch anders. Falls nicht dann haben sie sich selbst übertroffen, den dann ist die neue Erklärung zu Mat 24:45-47 noch absurder, als die alte.

  • Hans
    November 29, 2011

    Hallo ChopSue,

    also ich fand es auch mehr als bemerkenswert … Ich frage mich auch, warum dauernd an der Sklave/Gesalbten Lehre rumgedoktert wird. Mir fällt nur ein Grund ein: Um die Macht der LK zu zementieren. Es gäbe ja auch mal andere interessante Themen zur Neubelichtung.

    Ich erwarte schon seit längerer Zeit größere Änderungen bei der WTG und das ist ein wesentliches Puzzlestück neben vielen weiteren: Verringerung der Zeitschriften, der Fall Conti, Körperschaft, Umzug der Zentrale, usw.

    Könnte etwas dauern, bis das offiziell in den Zeitschriften steht. Aber die inoffiziellen Berichte über die Mitgliederversammlung halte ich für authentisch.

    LG
    Hans

  • Sascha
    November 29, 2011

    Liebe Geschwister,

    ich möchte mich auch gerne zu dem „neuen Licht“ äußern. Gefühlt hat sich für die Zeugen im ersten Moment nicht viel geändert. Da der Einfluss der „Gesalbten“ in den weltweiten Versammlungen sowieso nie wirklich in Bezug auf das Verteilen von Speise vorhanden war, ist es für viele nur die logische Konsequenz, da sie Speise ja mit Literatur in Verbindung bringen. Die meisten Zeugen haben also ohnehin den tuv Sklaven mit der Lk in Verbindung gebracht. Deswegen finde ich den Aspekt des angeblichen zeitlichen Auftretens des Sklaven wesentlicher.

    Da Russell ab sofort nicht mehr zum Sklaven gehört, hat er auch keine Speise ausgeteilt, bzw. das, was er verteilt hat, gehört nicht zur Speise zur rechten Zeit. Von ihm kommen aber die zentralen Lehren der ZJ. Wer hat denn die Lehre um 1914 aufgebaut? Wer hat den Wachtturm als Erster herausgegeben?

    Natürlich ist das „neue Licht“ nun bestens dafür geeignet, sich von allen Lehren Russells zu trennen, und damit auch von den Freimaurer-Vorwürfen, den Pyramidenberechnungen, die ganzen Vorhersagen ab 1874, und den Verbindungen zu den natürlichen Juden etc., Dinge, die durch das Internet in den letzten Jahren eine wirkliche Gefahr für die LK geworden sind. Aber damit wird man sich dann auch endgültig von den guten Ansätzen trennen: Russell hat z.B. nicht gewollt, dass die Bibelforscher unter einem bestimmten Namen auftreten, er wollte, dass sie niemals eine Kirche werden, und er war der Ansicht, dass der Druck des WTs eingestellt werden sollte, wenn keine Geldmittel mehr vorhanden wären. Niemals wollte er um Spenden betteln müssen.

    Diese Aussagen konnte man ihnen immer vorhalten und auf die falsche Entwicklung hinweisen. Dieser Sache entledigt man sich nun damit, dass Russell einfach nicht mehr zum Sklaven gehört. Was ich aber noch schlimmer finde ist, dass sie sich damit sogar über die Apostel stellen. Da sie den tuv Sklaven auch mit den Arbeitern im Weinberg gleichsetzen, gehören laut ihnen also auch die Apostel nicht mehr zu diesen Arbeitern. Dadurch hat man sich erneut in eine erhabene Position gebracht, die wirklich nur noch zum Ziel hat, die Menschen von Jesus wegzuführen.

    Wie Bruder Hans auch schon geschrieben hat, ist das alles ein weiteres Puzzlestück. Auch ich erwarte noch weitere drastische Veränderungen. In dieser Woche habe ich erfahren, dass die großen BZKs nicht mehr in der bekannten Form abgehalten werden sollen. Stadien gibt es nur noch vereinzelt, die meisten werden bereits im nächsten Jahr in den eigenen Kongresssälen abgehalten. Außerdem wird die Zeitschriftenproduktion weiter um eine Drittel gekürzt und die Tendenz dazu, die Literatur nach und nach komplett ins Internet zu stellen. Dazu noch der gesamte Verkauf aller Gebäude in Brooklyn.

    Das ist eine Entwicklung, die deutlich nach unten zeigt. Hätte man die Mehrung, die ganzen Immobilienwerte und vielen Kö-Säle, die Siege vor den Gerichten dieser Welt und die hohe Produktion der Literatur nicht immer als Segen von Jehova hingestellt, hätte man jetzt keine Probleme mit dem Umkehrschluss. Müsste die gegenteilige Entwicklung laut ihrer eigenen Logik nicht bedeuten, dass Jehova ihnen den Segen entzogen hat?

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Hans
    November 29, 2011

    Hi Sascha,

    über die „Russel-Eliminierung“ habe ich auch schon nachgedacht.

    Was mich allerdings wundert ist, dass man vor nicht allzu langer Zeit noch die DVD über die Organisation rausbrachte, in der auch Russel thematisiert wird (im Teil 1 glaube ich). Hätte man sich dann sparen können. Aber wer weiß schon, wie das alles hinter den Kulissen lief und läuft.

    Die heutige Form von ZJ sehe ich eher auf Rutherford als auf Russel gegründet. Die von dir angeführten Grundlehren mögen zwar auf Russel zurückzuführen sein, aber ich glaube die Prägung bis heute ist wesentlich stärker durch Rutherford geschehen. Man denke allein an das Leistungsevangelium.

    Man könnte weiter und vor allem sensibilisiert am Ball bleiben und mal abwarten, was noch Richtung Russel bzw. Vorwürfe gegen Russel oder Lehren von Russel passiert.

    Vermute mal, Russel wird erstmal nicht direkt thematisiert in den offiziellen Erläuterungen, die irgendwann mal im WT folgen werden.

    LG
    Hans

  • Mamre an Sascha und P.S. an ALLE
    November 29, 2011

    Hallo Sascha,

    die Daten für die BZKe für 2013 kann man schon auf jw.org sehen, da hat sich zumindest für 2013 nichts geändert.

    Was ich mir auch schon überlegt habe:
    Entweder geht es ab jetzt in die eine, eindeutig andere Richtung, weg von Jesus – oder man „reinigte“ den Kopf und es wird fokussiert auf „nur noch mit der Bibel von Haus zu Haus“ (im Jahrbuch 2012 kamen ca. drei bis vier Erfahrungen, in denen von reinem Bibeldienst berichtet wurde, das fiel mir auf) und die Wiederaufnahme der Kernbotschaft „Versöhnung mit Gott durch Jesus Christus“ (Wunschdenken)…

    Lieben Gruß,

    Mamre

    P.S. *** Eine Frage-Bitte an *** A L L E ***:

    Hattet ihr Jesus „erfahren“ vor, während oder NACH der Zeugenzeit? Das interessiert mich SEHR! Danke schon einmal!

  • Sascha
    November 29, 2011

    Liebe Mamre,

    ich kopiere hier mal den Link ohne www, der zu den Daten der BZK für´s nächste Jahr führt. jw.org/apps/index.html?option=FRNsPnPBrt

    Die Säle Meckenheim und Möllbergen kommen als Kongressorte für jeweils mehrere Kongresse dazu, wegen der Verschiebung gibt es im nächsten Jahr 21 Kongresse, 2012 waren es 14.

    Es sind nur noch drei Stadien dabei, Hannover, Frankfurt und Nürnberg, dieses Jahr waren es noch 6 Stadien. Alle anderen werden in eigenen Kongresssälen oder kleineren Hallen abgehalten. Wie ich erfahren habe, soll das aber nur der Übergang sein, und man will sich ganz von den großen Kongressen in Stadien trennen.

    Das trägt zumindest zur Kostenreduzierung bei. Was sonst noch dahinter steckt, können wir ja in Ruhe beobachten… 😉

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Mamre
    November 29, 2011

    Lieber Sascha,

    das war mir gar nicht aufgefallen mit den Kongress-Orten, Danke Dir!

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Sascha
    November 29, 2011

    Liebe Geschwister,

    ich möchte gerne eine Frage an euch stellen, die zu diesem Artikel passt.

    Auf diesem Bezirkskongress wurde eine DVD herausgegeben, die die Flucht aus Jerusalem beschreibt. Bei diesem Video wurde zum ersten Mal auf jeglichen Kommentar der LK verzichtet. Üblich ist eine kleine Einleitung und einen Schluss, der noch einmal die Hauptpunkte und die Anwendung erklärt. Das gibt es auf dieser neuen DVD nicht. Bei dem Thema sollte man meinen, dass eine Erklärung dringend nötig wäre, wenn hier symbolisch etwas beschrieben wird, was auch unsere Zeit betreffen könnte.

    Meine Frage ist also: Für wen ist dieses Video gemacht worden? Wer soll wo heraus gehen, wenn man es überträgt? Haltet ihr es für möglich, dass es ein Hinweis für uns ist, die WTG zu verlassen, und deshalb kein Kommentar der LK eingefügt wurde? Das Video richtet sich ja nunmal nur an die Zeugen, also muss doch darin auch eine Botschaft für sie zu finden sein. Ich kann mir auch nicht vorstellen (weiß es aber nicht mit Sicherheit!), dass es eine andere religiöse Gruppe gibt, die solche Videos herausgibt. Irgendwas muss man sich also dabei gedacht haben. Dazu würde mich eure Meinung interessieren.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Shannon
    November 29, 2011

    Ich kenne die DVD nicht. Kann man die irgendwo runterladen?

  • Dennis
    November 29, 2011

    Lieber Sascha,

    zum Glück hab ich mal wieder nach langer Zeit bei BI-Prophetie vorbei geschaut 😉

    Du stellst sehr gute Fragen, so hab ich das noch gar nicht gesehen. Ich war auch irgendwie ratlos als ich dieses primitiv gemachte Filmchen mir angetan habe.

    Du hast Recht, was soll ein ganz und gar sklaven-treuer ZJ aus diesem Video mitnehmen? Was soll er konkret tun für seine „Flucht“ und WANN? Und vor allem vor WAS oder WEM soll er „flüchten“?

    Eigentlich ist ein aktiver ZJ ja schon „Bürger des Königreiches“ wie es jetzt gerade im Studien-WT steht. Von daher ist doch schon alles geritzt, wenn er nur weiter brav das macht, was ihm die WTG vorschreibt.

    Bin gespannt auf die Gedanken anderer Brüder.

    LG
    Dennis

  • Hans
    November 29, 2011

    Hi Sascha,

    ZITAT „Haltet ihr es für möglich, dass es ein Hinweis für uns ist, die WTG zu verlassen, und deshalb kein Kommentar der LK eingefügt wurde?“

    Nö, glaube ich nicht. Welchen Grund sollten sie dafür haben? „Primitiv“ wie Dennis finde ich den Film von der Machart her überhaupt nicht. Man hat Aufwand reingesteckt, da hat man sich was dabei gedacht. Warum sollte die LK Leute raustreiben wollen?

    Für ZJ meine ich steckt einiges drin zum Mitnehmen:

    Verwirkliche dich nicht in der Welt. Hänge nicht an Materiellem. Halte unbequeme Zustände wie in den Bergen (z.B. innerhalb der Versammlung) aus, statt nach Jerusalem (Welt) zurückzukehren. Es wurde auf dem gleichen BZK fast wörtlich genau das gesagt. „Haltet aus in den Versammlungen, egal, wie ihr behandelt werdet.“

    Der Film übt subtil Druck aus, macht denen Angst, die in Jerusalem bleiben. In den Bergen machte man sich Gedanken, weil die Erfüllung der Prophezeiung noch nicht eingetreten war. Das ist eindeutig eine Durchhalteparole für heute, wo sich etliche WTG Prophezeiungen nicht erfüllt haben. Wehe dem, der aufgab und zurückkehrte. Dem ergings schlecht. Wie heute denjenigen, die in die Welt zurückkehren, also die Organisation verlassen.

    Dann war da noch der Soldat in Jerusalem. Er wies in seinem Brief auf die schrecklichen Zustände hin. Am Ende war er tot. Es war also zu spät für ihn. Wieder eine Druck/Angst Darstellung. Als jemand, der nicht an die bislang unerfüllte Prophezeiung glaubte, starb er genau deshalb.

    Das alles ist für mich eindeutig zu erkennen, es bedarf keiner weiteren Erklärung. Dann fällt mir noch ein: Das Ganze ist lediglich eine Verfilmung eines Dramas von einem vorherigen BZK. Da wurde das Ganze schon kommentiert. Dazu die allgemeine Message dieses BZK. Ich weiß jetzt nicht mehr, ob’s auch einen WT Artikel zum Thema Flucht aus Jerusalem zwischenzeitlich gab.

    Was mir noch auffiel: Die Gruppe, die zusammen floh, hatte ungefähr die Größe einer Predigtdienstgruppe. Es wurde keine Massenflucht dargestellt. Immer wieder wird an anderer Stelle betont, man solle mit dem Gruppenaufseher eng zusammenarbeiten, wie auch mit den anderen in der Gruppe, die auch wie im Film in der Nähe wohnen.

    Vielleicht wird nochmal eine WTG konforme Erklärung, was die Flucht bedeutet, hinterhergeschoben. Vielleicht eine Änderung zu früher, neues Licht. Seit längerer Zeit steht immer wieder im WT, man soll willig, ohne zu murren, organisatorische Änderungen akzeptieren. Das meine ich dient – wie vielleicht der Film – der Vorbereitung auf noch größere Änderungen als die bisher bekannten.

    Für treue ZJ ist klar, was ohne Kommentar passiert: Man baut sich eine persönliche Bedeutung des Films zusammen, welche der ZJ Konditionierung entspricht. Und falls jemand tatsächlich nix anzufangen wüsste mit dem Film, was würde er tun? Im Index nachschauen zum Thema Jerusalem:)
    LG
    Hans

  • Manfred
    November 29, 2011

    Liebe Schwestern, liebe Brüder,

    ich glaube, dass wir hier ein klassisches Beispiel haben, wie wir als harmonische Glieder eines Leibes zusammen arbeiten. Ich könnte mir nämlich vorstellen, das beide Ansichten, also die von Sascha und Dennis und auf der anderen Seite die von Hans zutreffend sind. Der Film ist ja mal neutral, objektiv betrachtet.

    Als treuer WT-Zeuge Jehovas, wird man es genauso sehen, wie es der Hans geschildert hat. Man wäre froh schon geflohen zu sein und würde sich in der WT-Literatur den Rest zusammen suchen. Doch diejenigen der Brüdern und Schwestern, die auch noch zu den Schafen Jesu zählen, denen wurde durch diesen Film gerade vor Augen geführt, dass diese Flucht noch erfolgen muss. Sie suchen dann in der Bibel nach Hinweisen, was das zu bedeuten hat und wenn dann das abscheuliche Ding aufgestellt wird, dann werden sie wissen, was sie tun sollen. Die anderen hingegen, werden das abscheuliche Ding ja noch nicht einmal erkennen, weil sie es an einer ganz anderen Stelle vermuten.

    Jehova hat uns mit der Bibel viele Hinweise gegeben, die uns aufhorchen lassen. Einer ist meiner Ansicht nach der, dass Jerusalem damals zuerst im Jahr 66 u.Z. von den Römern belagert wurde. Die Offenbarung ist ja für die Zeit des Endes geschrieben und ist ausgerechnet das 66.te Buch der Bibel.
    Man könnte somit die Zustände damals bei der Zerstörung Jerusalems mit den Prophezeiungen aus der Offenbarung in Einklang bringen und man hätte ein deutlicheres Bild von dem was geschehen wird.
    Man kann da schon sehr viele Parallelen finden.

    Liebe Grüße Manfred

  • Sascha
    November 29, 2011

    Lieber Manfred,

    du hast im Grunde auch meine Gedanken beschrieben. Ich muss auch sagen, dass ich die Frage etwas falsch formuliert habe. Ich hatte geschrieben:ZITAT “Haltet ihr es für möglich, dass es ein Hinweis für uns ist, die WTG zu verlassen, und deshalb kein Kommentar der LK eingefügt wurde?”

    Wie Bruder Hans geschrieben hat, macht es natürlich keinen Sinn, dass diese Hinweise von der LK kommen. Sie hätte tatsächlich nichts davon, diese Schlussfolgerung zuzulassen. Ich dachte dabei eigentlich an das Thema dieses Artikels. Also an die Frage, ob Jesus die Organisation manchmal noch als Möglichkeit nutzt, uns, die wir uns vielleicht noch nicht komplett getrennt haben, Hinweise zu geben.

    Die LK lässt ja eigentlich ungern Raum für Interpretationen. Man soll es ja so verstehen, wie sie es sich wünschen. Also ergibt die Erklärung auf dem BZK und zum Drama natürlich aus ihrer Sicht einen Sinn. Auch da gebe ich dem Hans recht, dass sie dadurch natürlich ihre Erklärung untergebracht haben. Aber eben nicht auf dieser DVD, die man sich jetzt ohne eine genaue Erklärung der Anwendung anschaut. Es wäre doch ein leichtes gewesen, ihre Erklärung wie bei JEDER anderen DVD in Form eines Vorworts und einer abschließenen Zusammenfassung, auf der DVD einzufügen. Also ging mein Gedanke in die Richtung, dass ich gerne mal wissen wollte, ob ihr so einen Vorgang des Verhinderns einer Sache für möglich haltet.

    Angesichts der enormen Kraft, die vom Heiligen Geist ausgeht, die jeder einzelne von uns in seinem eigenen Leben schon gespürt hat, halte ich es nicht für unmöglich. Dazu hatte ich auch mal einen interessanten Text gefunden, den ich hier gerne einfügen möchte:

    Hes_14:4 Darum antworte ihnen: ‚So spricht Jahwe, der Herr: Jeder von Israel, der sein Herz den Götzen öffnet, der sich den Stolperstein für seine Schuld gerade vor Augen stellt und dann zum Propheten kommt, der wird die Antwort von mir selbst erhalten, die er gemäß der Menge seiner Götzen verdient.

    Wie versteht ihr den letzten Teil? Hier wird gesagt, dass Jehova selbst ihnen eine Antwort gibt. Und Jehova wird ja auch jeden Tag von den Zeugen angebetet. Und viele haben das Gefühl, dass sie von ihm eine Antwort erhalten. Gleichzeitig laufen viele einem modernen Götzenbild nach. Kann es auch etwas mit diesem Text zu tun haben:

    Jes 6:10 Verstocke das Herz dieses Volkes / und verstopfe seine Ohren! / Verkleb ihm die Augen, / damit es mit seinen Augen nicht sieht / und mit seinen Ohren nicht hört, / damit sein Herz nicht einsichtig wird, / sich nicht bekehrt und sich so Heilung verschafft!“

    Das waren die Worte Jehovas an Jesaja, als dieser seinen Auftrag erhielt. Ähnliches erscheint im AT in Verbindung mit dem Pharao:

    2Mo_4:21 Jahwe sagte zu Mose: „Wenn du wieder nach Ägypten kommst, dann sollst du vor dem Pharao die Wunderzeichen vollbringen, zu denen ich dich bevollmächtigt habe. Ich werde ihn allerdings starrsinnig machen, sodass er das Volk nicht ziehen lassen wird.

    Hier wird gesagt, dass er den Pharao starrsinnig werden ließ. Vielleicht können wir auch mal über diesen Punkt diskutieren, wie man solche Texte richtig einordnen kann.

    Danke jedenfalls an Euch alle, dass ihr euch an meinen Gedankengängen beteiligt. Es macht wirklich Spaß sich in so einem ruhigen Rahmen mit Geschwistern auszutauschen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Hans
    November 29, 2011

    Hi Manfred,

    ZITAT „Einer ist meiner Ansicht nach der, dass Jerusalem damals zuerst im Jahr 66 u.Z. von den Römern belagert wurde. Die Offenbarung ist ja für die Zeit des Endes geschrieben und ist ausgerechnet das 66.te Buch der Bibel.“

    Ich nehme an, du hast noch mehr Verbindungen als nur die Zahl 66, oder?

    Außerdem ist von der zeitlichen Reihenfolge her die Offenbarung nicht das Buch Nr. 66, oder? Die Johannes-Briefe und sein Evangelium wurden von der zeitlichen vorher geschrieben. Die Offenbarung wird halt heute ans Ende einsortiert, weil man vorher einen „Block“ mit den Briefen gebildet hat.

    Zum Thema Video:
    Ich denke, jeder macht das draus, was er sowieso grad im Kopf hat. Die ZJ die WTG-Denke und die Zweifler sehen halt ihre Fluchtgedanken darin.

    Ist von der Wirkung her so ähnlich wie mit therapeutischen Geschichten, bei denen auch der Klient sich selber was zusammenreimen soll.

    Sicher bin ich mir, dass die LK nicht damit beabsichtigte, jemand rauszutreiben. Warum sollte sie denn? Wenn es die LK aber nicht war, dann könnte es nur der heilige Geist gewesen sein. Das ist dann aber wieder spekulativ. Und die, die entsprechend „WTG-Flucht“ auf das Video reagieren, hatten die Gedanken eh schon vorher. Da braucht’s nicht unbedingt eine weitere Verfilmung eines Dramas unter vielen.

    Gibt’s hier einen Leser, der spontan und explizit erst durch das Video darauf kam, die WTG zu verlassen? Würde mich mal interessieren …

    LG
    Hans

  • Mamre
    November 29, 2011

    Guten Abend in die Runde,

    bitte entschuldigt eventuelle Format-Fehler, die jetzt während des Schreibens noch nicht vorhanden sind, aber sicher auftreten, wenn der Text offiziell erscheint 😉

    Seit einiger Zeit lese ich manches mit (bin auf euch gestoßen, als ich mich doch mal traute, etwas zu recherchieren).

    Das was Sascha schrieb, bezüglich der DVD
    (bruderinfo-prophetie.de/?p=625#comment-1816)
    gab mir den Anstoß, doch mal hier etwas zu schreiben:
    G e n a u d a s frage ich mich nämlich auch schon seit ein paar Monaten. Und zumindest hatte ich diesen Gedanken auch „in Erwägung gezogen“.

    Das war so:
    Obwohl ich nicht gut Englisch spreche, hatte ich mir den Film vor der deutschen Herausgabe in Englisch mit engl. Untertiteln angesehen (In englisch (schreibt man das groß oder klein?) ist der Film übrigens wirklich topp. Stimmen, Wortwahl; Untertitel, die sich von den Dialogen etwas unterscheiden).

    Das war im Frühsommer 2011 und da dachte ich noch anders („Wohin denn fliehen? Wir sind doch „schon sicher“…?“). Hatte viel gebetet und überlegt, was es für uns bedeuten könnte, denn ich wollte und möchte nichts falsch machen.

    Als die deutsche DVD herausgegeben wurde, war der ofizielle Kommentar dazu „Wir wissen es nicht“. Das fand ich interessant, hatte aber nicht weiter darüber nachgedacht (aber mir doch gemerkt, obwohl ich vergesslich bin).

    Gab es bisher eine neue Veröffentlichung in Form eines Filmes, führte das bei mir nicht automatisch zu Freudensprüngen. Aber dieser Film hat mich, außer der Reihe, sehr angesprochen.
    Ich gebe zu, er hat mich sogar süchtig gemacht (aber nur der englische 😉 )

    Etwas ist anders, er zeigt meiner Meinung nach einen Mini-Ausschnitt echten „Christ“-Seins. Das was ich mir wünschte, dessen ich mir aber nicht bewusst war. So etwas „urchristliches“ (in Pella: authentisches Leben, Schriftrollen lesen usw.)

    Zudem wird in diesem Film (relativ…) häufig von Jesus gesprochen. Z. B. was sagte Jesus, auf was müssen wir achten usw. Unten erwähne ich noch ein paar Aussagen aus dem Film.

    Als vor ein paar Monaten Jesus bei mir „anklopfte“ und vieles dadurch schlagartig klarer war, kam es bei mir zu einer kurzen stillen Intensiv-Lebenskrise, einige kennen das sicher auch? (Wie war das konkret bei euch, wenn ich fragen darf? Das interessiert mich sehr!)

    Daraufhin wurde ich hellhörig – welche Rolle nimmt nun mein (bis dahin nicht „erkannter“, nun lieber Herr) Jesus ein, in der Organisation? Meine Antennen sind da jetzt sehr empfindlich geworden bzw. sie waren vorher gar nicht da (?).

    Wie oben erwähnt, hier ein paar Ausagen im Film:
    Ab Minute 19, am großen Tor zu den zwei „Spätlingen“, Naham und Frau:
    „Wait, maybe he is a CHRISTIAN – APOSTATE!“
    („Moment, vielleicht ist er ein CHRIST. ABTRÜNNIGE!“)
    Ist das einfache Wort „Christian“ (Christ) nicht schön? Das wurde mir da erst so richtig bewusst.
    ABER um beim Thema zu bleiben: Das Wort „Abtrünnige“ kam gleich hinterher – könnte für uns noch eine Rolle spielen. Abtrünnig, weil man Christ ist.

    „Let them go. CHRISTIANS are of no use to us.“
    („Lasst sie gehen! Mit Christen können wir nichts anfangen) / (deutscher Untertitel: „Christen sind nutzlos.“)

    „…not even your SAVIOR will be able to help you“
    („…wird nicht mal euer Heiland (dtsch. Untertitel: „Messias“) euch helfen können“)
    <- herrlich. Jesus als "SAVIOR" / Retter benannt – (auch wenn das im Film nur die Gegenpartei sagt.)

    Sowohl die Dialoge des Films als auch die erzählte Geschichte sind natürlich nicht in der Bibel aufgezeichnet (möchte mal vorsichtshalber in DIESEM unseren Fall NICHT sagen "nicht inspiriert" – denn – wer weiß das schon).

    Trotzdem blieb mir im Sinn Minute 6:25
    "Wir müssen uns fertig machen" / (Untertitel: "Wir müssen uns vorbereiten")/ "we have to get ready".
    Ursprünglich verstand ich "WIR MÜSSEN BEREIT SEIN".

    Was besonders wichtig ist:
    1. LIEBEVOLLES VERTRAUEN in unseren Vater, und in Jesus Christus (kam mir zu Beginn meines neuen Christenlebens sehr eindringlich in den Sinn).

    2. Dazu 1. Petrus 1:13 "Deshalb kontrolliert eure persönliche Einstellung und SEID IMMER ZUM AUFBRUCH BEREIT. Bleibt nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angetragen wird, wenn Jesus Christus sich offenbaren wird." (Neue evangelistische Übersetzung)

    Auch wenn mein Beitrag evtl. nicht erhellend war, vielleicht kann jemand etwas aus dem Wirrwarr herauslesen, z. B. das was ich versuche damit zu sagen 😉

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Hans
    November 29, 2011

    Hi Mamre,

    vielen Dank für deine persönliche Erfahrungen!

    Hast du schon VOR dem Film über solche Dinge (Jesus, die WTG, Kritikpunkte etc.) nachgedacht? Oder hat das erst mit dem Film angefangen?

    Wie hat Jesus bei dir „angeklopft“? Durch den Film oder anderweitig?

    Was mir noch einfällt zu dem Film ist ein absolutes Novum:

    Zum allerersten Mal hat die WTG etwas produziert, dessen Gewaltszenen sie quasi „entschuldigen“ bzw. erklären musste. Glaube, das stand irgendwo im Umschlagtext (hab das Ding im Keller in einer Kiste vergraben und mag’s jetzt nicht holen).

    Fand ich interessant. Warum tat das Not? Mir fällt wieder nur der Grund der Angst-/Druck-Erzeugung ein.

    LG
    Hans

  • Zadok
    November 29, 2011

    Hallo Mamre,

    vielen Dank für deine Gedanken!
    Ja, das mit dem Anklopfen Jesu, das kann ich so ähnlich auch bestätigen. Zudem tröstet es mich, denn zeigt es doch, dass Jehova und Jesus den einzelnen ziehen.

    Heftig fand ich deine Beschreibung der Stelle am Tor, wo sie die „Abtrünnigen“ treffen. Sogar noch in einer solchen Extrem-Situation erdreisten sich die Zeugen selbst zu bestimmen, wer gerettet werden darf und wer nicht.Wollen Jehova Vorschriften machen.Unfassbar, welche Dreistigkeit und Arroganz.

    Freue mich auf weitere Beiträge von dir.
    LG
    Zadok

  • Mamre
    November 29, 2011

    Lieber Hans,

    nein, die DVD begleitete nur eher meine erste Phase in die zweite. Sie hatte keinen direkten Einfluss auf meinen jetzigen „Stand“. Aber nun konnte man den Inhalt auch von einer anderen Perspektive sehen, das war mir vorher nicht klar.

    Aber das heißt nicht, dass ich schlauer bin als zuvor.
    Denn ich weiß immer noch nicht, wie es richtigerweise weitergeht im Leben. Nur dass wir uns fest an Jehova und an Jesus halten und wachsam sind, um Vergebung und Geist bitten und täglich Nahrung aus der Bibel aufnehmen.

    Und die GUTE Botschaft die wir „predigen“ beinhaltet (denke ich mal; keine Gewähr! 😉 ) hauptsächlich:

    2. Korinther 5:20,21 („So sind wir nun Botschafter für Christus, und es ist Gott, der durch uns mahnt. Wir bitten im Auftrag von Christus: Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet! Er hat den, der ohne Sünde war, für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch ihn die Gerechtigkeit bekommen, mit der wir vor Gott bestehen können.“ Neue evangelistische Übersetzung, NeÜ)

    1. Timotheus 2:4-6 („Er will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Jesus Christus, der Mensch wurde und sich selbst als Lösegeld für alle ausgeliefert hat. Damit wurde zur rechten Zeit das Zeugnis erbracht, dass Gott die Menschen retten will.“ NeÜ)

    Apostelgeschichte 17:30,31 (“ Gott hat zwar über die Unwissenheit vergangener Zeiten hinweggesehen, doch jetzt fordert er alle Menschen überall auf, ihre Einstellung zu ändern. Er hat nämlich einen Tag festgesetzt, an dem er über die ganze Menschheit Gericht halten und ein gerechtes Urteil sprechen wird. Und zum Richter hat er einen Mann bestimmt, den er für die ganze Welt dadurch beglaubigte, dass er ihn von den Toten auferweckt hat.“ NeÜ)

    Matthäus 28:19,20 („Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern. Dabei sollt ihr sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen und sie belehren, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Zeit.“ NeÜ)

    _______________________________

    Lieber ZADOK,

    vielen Dank für Dein Schreiben.

    Ich hoffe sehr und bete darum, dass wir weiter mit jedem kleinsten Schritt geführt werden, denn im Grunde wissen wir NICHTS. Nur dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Wir sind Kleinkinder und unser Vater nimmt uns an die Hand.

    Was zählt sind die zwei größten Gebote, Liebe zu Gott und zum Menschen (inkl. Feinde).

    Ein Schritt in die jetzige Richtung brachten mir:

    – andere Bibelübersetzungen (nicht schwer zu erraten, welches meine neue Lieblingsübersetzung ist 😉 , doch natürlich ist keine 100 % fehlerfrei). Endlich LEBTE das Geschriebene und sprach direkt an!

    Sehr ERLEICHTERND waren:

    „Diese Botschaft darf ich aber nicht mit kunstfertigen Worten menschlicher Weisheit weitergeben, denn sonst verliert das Kreuz des Christus seinen Inhalt.
    Die Botschaft vom Kreuz ist nämlich für die, die verloren gehen, eine Dummheit, aber für uns, die gerettet werden, ist sie Gottes Kraft.“ (1. Korinther 1:17,18 NeÜ)

    und

    „Als ich zu euch kam, liebe Geschwister, um euch das Zeugnis1 von Gott weiterzugeben, tat ich das nicht mit überragender Redekunst oder tiefer Gelehrsamkeit.
    Denn ich hatte mich entschlossen, unter euch nichts anderes zu kennen außer Jesus Christus und ihn als den Gekreuzigten.
    Als schwacher Mensch trat ich vor euch auf und zitterte innerlich vor Angst.
    Mein Wort und meine Predigt beruhten nicht auf der Überredungskunst menschlicher Weisheit, sondern auf der Beweisführung des Geistes und der Kraft Gottes.
    Euer Glaube sollte sich nicht auf menschliche Weisheit gründen, sondern auf die Kraft Gottes.“ (1. Korinther 2:1-5 NeÜ)

    – Gebete, dass Jesus bzw. seine Liebe im eigenen Herzen wohnen möge.

    Jesus ist im Grunde für ALLE gestorben, viele wissen es noch nicht. Notwendig ist aber, dass sie das für sich annehmen, auch viele Brüder haben das nicht „bewusst“ getan (bei mir war das ja auch so).

    Oder haben das viele schon bei der Taufe gemacht und bei mir wurde es jetzt nachgeholt? (kam jedoch nicht aus mir selbst, ich wurde „hingeführt“ – wie war das bei Dir, Zadok, wenn ich fragen darf?) Das kann natürlich auch sein! Und nun bin ich etwas durcheinander, wie es RICHTIG weitergeht.

    Apostelgeschichte 22:16 „…rufe dabei den Namen des Herrn an! Dann wirst du von deinen Sünden reingewaschen werden“ (NeÜ)
    – ich hätte es mir jahrelang nicht erlaubt auch nur einmal ein kleines Wort direkt zu Jesus zu sagen – das wäre für mich ein absolutes GEHT NICHT! gewesen. Aber schließlich war die Sehnsucht doch so stark und ich sagte NUR seinen Namen und von da an war ALLES anders 🙂

    (Das möchte ich nicht verlieren)

    Liebe Grüße,

    Mamre

  • Hans
    November 29, 2011

    Vielen Dank Mamre!

    ZITAT „Denn ich weiß immer noch nicht, wie es richtigerweise weitergeht im Leben. Nur dass wir uns fest an Jehova und an Jesus halten und wachsam sind, um Vergebung und Geist bitten und täglich Nahrung aus der Bibel aufnehmen.“

    Dann weißt du doch schon, wie es richtig weitergeht 🙂 🙂

    LG
    Hans

  • Sascha
    November 29, 2011

    Hallo Mamre,

    ich habe mich sehr gefreut, von dir zu lesen. Du hast geschrieben:

    Als vor ein paar Monaten Jesus bei mir “anklopfte” und vieles dadurch schlagartig klarer war, kam es bei mir zu einer kurzen stillen Intensiv-Lebenskrise, einige kennen das sicher auch? (Wie war das konkret bei euch, wenn ich fragen darf? Das interessiert mich sehr!) Zitat Ende

    Dieses Gefühl, dass Jesus angeklopft hat, habe ich auch erlebt. Bei mir war die Lebenskrise allerdings vorangegangen, ich habe das Gefühl, dass das „Anklopfen“ Jesu in meinem Fall der Abschluss derselbigen war. Aber natürlich waren dann in der Folge auch schmerzliche Dinge dabei, denn ich habe ja deutlich gemerkt, dass man vieles von dem, was man immer geglaubt hat, über Bord werfen muss, weil es einfach nicht biblisch ist. Aber diese Aspekte wurden mehr als ausgeglichen. Denn eine der schönsten Erfahrungen waren dann, dass ich nach und nach besser verstehen durfte, wie das Verhältnis zwischen Vater und Sohn tatsächlich ist. So bin ich anfangs auch auf Aussagen gestoßen, die sich im ersten Moment zu widersprechen scheinen.

    Joh_6:44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, daß der Vater, der mich gesandt hat, ihn ziehe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage.

    Hier sagt Jesus, dass der Vater uns ziehen muss, um zu Jesus zu gelangen. Ein paar Kapitel weiter sagt Jesus aber:

    Joh_14:6 „Ich bin der Weg!“, antwortete Jesus. „Ich bin die Wahrheit und das Leben! Zum Vater kommt man ausschließlich durch mich.

    Hier wird jetzt gesagt, dass man nur durch Jesus zum Vater kommen kann. Also könnte man sich fragen: Wie ist denn jetzt die Reihenfolge, zieht uns der Vater zu Jesus, oder kommen wir durch Jesus zum Vater? Die Antwort für mich war: Beides stimmt. Denn diese Texte zeigen die Wechselwirkung an, die ein persönliches Verhältnis zu Jehova UND Jesus auf uns haben kann. Dadurch dass wir unsere Gebete auch früher schon, im Namen Jesu an Jehova gerichtet haben hatten wir bereits einen gewissen Zugang zum Vater. Aufeinmal sind dann Dinge in unserem Leben passiert, durch die uns der Sinn für die wahre Rolle Jesu geöffnet wurde. Also hat uns der Vater zu Jesus hingezogen. Interessanterweise hat sich aber auch durch das neue persönliche Verhältnis zu Jesus auch mein Verhältnis zum Vater völlig geändert. Früher hatte ich aus Routine heraus, sämtliche Texte, die von den „Kindern Gottes“ sprechen, immer nur auf eine bestimmte Personengruppe (die „Gesalbten“) bezogen. Nachdem ich germekt habe, dass die Bibel keinen Unterschied zwischen Gesalbten und Nichtgesalbten macht, habe ich plötzlich auch verstanden, welche Einigkeit zwischen unserem Vater und seinem Sohn herrscht und das es bei ihnen keinerlei Missgunst und Neid gibt. Deswegen hat Jesus ja auch gesagt:

    Joh_14:23 „Wenn jemand mich liebt“, gab Jesus ihm zur Antwort, „wird er sich nach meinem Wort richten. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden kommen und bei ihm wohnen.“

    Und Paulus hat diese Wechselwirkung auch beschrieben:

    Phi 2:9 Darum hat Gott ihn über alles erhöht / und ihm den Namen geschenkt, / der über allen Namen steht:
    Phi 2:10 Denn vor dem Namen Jesus wird einmal jedes Knie gebeugt; / von allen, ob sie im Himmel sind, auf der Erde oder unter ihr. Phi 2:11 Und jede Zunge wird bekennen: / „Jesus Christus ist der Herr!“ / So wird Gott, der Vater, geehrt.“

    Wenn wir bekennen, dass Jesus der Herr ist, ehren wir unseren Vater. Für mich ist das eine der befreiendsten Erkenntnisse in meinem bisherigen Leben gewesen, es war und ist wirklich wie eine Neugeburt…

    1Jo_2:29 Wenn ihr wisst, dass der Sohn Gottes gerecht ist, dann könnt ihr auch sicher sein, dass jeder, der sich wie er nach dem Willen Gottes richtet, die Neugeburt aus Gott empfangen hat.

    Schöne Grüße

    Sascha

    P.S. Wenn du dich auch mal privat per Email austauschen möchtest, kannst du dich gerne bei mir melden. 🙂 br.sascha@web.de

  • Mamre
    November 29, 2011

    Lieber Bruder Sascha,

    ich antworte mal hier, wenn es Recht ist, sonst erwartet mein Text ein Einzwängen in 2,31 cm Breite 😉

    Es war das schön, Deine Antwort zu lesen! (Auf die Privatmail komme ich sicher noch zurück.)

    Du schriebst: „Dieses Gefühl, dass Jesus angeklopft hat, habe ich auch erlebt. Bei mir war die Lebenskrise allerdings vorangegangen, ich habe das Gefühl, dass das “Anklopfen” Jesu in meinem Fall der Abschluss derselbigen war.“ Zitat Ende
    Im Nachhinein betrachtet kann ich das auch bei mir so sehen. Gut dass Du es in Worte gefasst hast.

    Auch hatte ich mich dasselbe gefragt (gezogen zum Vater / Jesus?).
    Im Lied von J.S. Bach „Dir, dir, Jehova will ich singen“ (2. Strophe, die ersten 2 Zeilen), kommt das gut zum Ausdruck und war auch eine Antwort:

    „Zieh mich, o Vater, zu dem Sohne,
    Damit dein Sohn mich wieder zieh‘ zu dir;“

    Das ganze Lied ist überhaupt sehr schön

    („1. Dir, dir, Jehova, will ich singen,
    Denn wo ist noch ein solcher Gott wie du?
    Dir will ich meine Lieder bringen,
    Ach, gib mir deines Geistes Kraft dazu,
    Daß ich es tu im Namen Jesu Christ,
    So wie es dir durch ihn gefällig ist.

    2. Zeuch mich, o Vater, zu dem Sohne,
    Damit dein Sohn mich wieder zieh‘ zu dir;
    Dein Geist in meinem Herzen wohne
    Und meine Sinne und Verstand regier‘,
    Daß ich den Frieden Gottes schmeck‘ und fühl‘
    Und dir darob im Herzen sing‘ und spiel‘.

    3. Verleih mir, Höchster, solche Güte,
    So wird gewiß mein Singen recht getan,
    So klingt es schön in meinem Liede,
    So bet ich dich im Geist und Wahrheit an,
    So hebt dein Geist mein Herz zu dir empor,
    Daß ich dir Psalmen sing im höhern Chor.

    4. Denn der kann mich bei dir vertreten
    Mit Seufzern, die ganz unaussprechlich sind,
    Der lehret mich recht gläubig beten,
    Gibt Zeugnis meinem Geist, daß ich dein Kind
    Und ein Miterbe Jesu Christi sei
    Daher ich Abba, lieber Vater! schrei‘.

    5. Wenn dies aus meinem Herzen schallet
    Durch deines Heil’gen Geistes Kraft und Trieb,
    So bricht dein Vaterherz und wallet
    Ganz brünstig gegen mich vor heißer Lieb‘,
    Daß mir’s die Bitte nicht versagen kann,
    Die ich nach deinem Willen hab‘ getan.

    6. Was mich dein Geist selbst bitten lehret,
    Das ist nach deinem Willen eingericht’t
    Und wird gewiß von dir erhöret,
    Weil es im Namen deines Sohns geschieht,
    Durch welchen ich dein Kind und Erbe bin
    Und nehme von dir Gnad‘ um Gnade hin.

    7. Wohl mir, daß ich dies Zeugnis habe!
    Drum bin ich voller Trost und Freudigkeit
    Und weiß daß all gute Gabe,
    Die ich von dir verlange jederzeit,
    Die gibst du und tust überschwenglich mehr,
    Als ich verstehe, bitte und begehr.

    8. Wohl mir ich bitt in Jesu Namen,
    Der mich zu deiner Rechten selbst vertritt;
    In ihm ist alles Ja und Amen,
    Was ich von dir im Geist und Glauben bitt.
    Wohl mir, Lob dir jetzt und in Ewigkeit,
    Daß du mir schenkest solche Seligkeit!“

    Was auch schlagartig anders war: Mir ist aufgefallen, wie sehr man sich als etwas „Besonderes“ sah, nur weil man einer bestimmten Gruppe angehört. Das war sehr erschreckend! Ein Schleier, der abfällt und alles sichtbar macht (hoffentlich bleibt der Schleier weg!)

    Am Schluss ist jeder für sich selbst verantwortlich, für jedes Wort und jede Tat. Also lieber mehr Schweigen und Stille und sich der eigenen Niedrigkeit bewusst sein (Epheser 4:2). Beobachtend.

    Wir sind nicht besser als andere – im Gegenteil.
    Durch das Hervorheben, inzwischen schon teilweise geschürtes „Elite“-Denken (ist das regional verschieden oder überall zu beobachten?), läd man sich eher noch Schuld auf (meine Meinung).

    Nicht urteilen, über niemanden.

    Und Jakobus 4:11 „Redet nicht schlecht übereinander, liebe Geschwister. Wer seinen Bruder verleumdet oder seine Schwester verurteilt, der verleumdet und verurteilt das königliche Gesetz der Liebe. Wenn du freilich über das Gesetz urteilst, machst du dich zu seinem Richter, anstatt es zu befolgen.“ (NeÜ)

    Darf ich noch fragen, wie Du das mit dem PD „händelst“ (oder bist Du nicht mehr tätig, dann ignorier diese Frage einfach 😉 )

    Noch einen schönen Abend Bruder!

    Mamre

  • Sascha
    November 29, 2011

    Hallo nochmal,

    du hattest noch geschrieben: Daraufhin wurde ich hellhörig – welche Rolle nimmt nun mein (bis dahin nicht “erkannter”, nun lieber Herr) Jesus ein, in der Organisation? Meine Antennen sind da jetzt sehr empfindlich geworden bzw. sie waren vorher gar nicht da (?). Zitat Ende

    Das hast du wunderbar formuliert. Auch ich hätte vor 1,5 Jahren nicht gesagt, dass die WTG die Rolle Jesu missachtet. Man hätte es damit verteidigt, dass doch jedes Gebet im Namen Jesu an Jehova gerichtet wird, und das man doch einmal im Jahr des Todes Jesu gedenkt. Mittlerweile habe ich erkannt, dass der Heilige Geist mehr als nur die Kraft Gottes ist. Jesus sagte:

    Joh_14:16 Und ich werde den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle einen anderen Beistand gibt, der für immer bei euch bleibt.

    Der Heilige Geist sollte also die persönliche Verbindung zu Jesus sein. Denn wenn es heißt „AN MEINER STELLE“, dann wird der Geist Gottes hier als Ersatz für die persönliche Gegenwart Jesu beschrieben. Die Schlussfolgerung daraus war für mich: Wenn Jesus heute noch buchstäblich unter uns wäre, würden wir doch mit Sicherheit jede Möglichkeit nutzen, um mit ihm persönlich in Kontakt zu treten. Ihn anzusprechen, ihm für etwas zu danken, oder ihn um Rat zu fragen. Wenn der Heilige Geist also ANSTELLE Jesu kam, eben weil er sich nun nicht mehr buchstäblich auf der Erde befindet, dann nimmt dieser Geist also heute symbolisch diese Rolle ein, wodurch die Möglichkeit geschaffen wurde, uns auch persönlich an Jesus zu wenden, so als wäre er buchstäblich anwesend.

    Joh 14:17 Das ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht bekommen kann, weil sie ihn nicht sieht und ihn nicht kennt. Aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
    Joh 14:18 Ich werde euch nicht allein und verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch!

    Ich finde, dass ist ein wunderbares Versprechen Jesu. Durch den Heiligen Geist kommt er heute schon zu uns, sodass wir die Wirkung dieses Geistes innerlich verspüren, obwohl man die Kraft, die dahinter steht, nicht sehen kann. Daraus erwächst ein Glaube, der sich nicht auf „Schauen“ gründet, auch nicht auf Menschen, sondern auf die innere Gewissheit, dass Jesus als Hirte dafür sorgen wird, dass jedes Schaf zur richtigen Zeit wissen wird, was zu tun ist. Du hast gesagt, dass du noch nicht so richtig weißt, wie es jetzt weitergehen soll. Wie Bruder Hans auch schon geschrieben hat, du bist bereits auf dem richtigen Weg. Wenn du dich auf die Führerschaft Jesu verlässt, und auch dem Vater die Ehre gibst, dann kannst du dir sicher sein, dass du immer auf irgendeine Art zu den richtige Schlussfolgerungen gebracht wirst.

    Mir gefällt dazu dieser Text:

    Jes 41:10 Schau nicht ängstlich nach Hilfe aus, / denn ich, dein Gott, ich stehe dir bei! / Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! / Ich mache dich stark und ich helfe dir! / Ich halte dich mit meiner rechten und gerechten Hand.

    Also Mamre, ich freue mich wirklich sehr, dass du hier so offen deine Gedanken mit uns teilst…

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Sascha
    November 29, 2011

    Nachtrag an Mamre:

    Ich wollte noch sagen, dass mir das Lied, dass du gepostet hattest, sehr gut gefallen hat. Kannte ich vorher noch gar nicht. Das Singen kommt bei uns natürlich etwas zu kurz, nachdem wir schon eine ganze Zeit lang nicht mehr in die Versammlung gehen. Ich gehe davon aus, dass es aber wieder eine Zeit geben wird, wo man mit anderen Geschwistern Lieder für Jehova und Jesus singt. 🙂

    Und dann hattest du noch nach dem Predigen gefragt. Also ich gebe keinen Bericht ab, ich zähle auch keine Stunden und ich gehe nicht von Haus zu Haus. Aber interessanterweise gebe ich effektiv mittlerweile mehr Zeugnis, als ich es zu aktiven Zeugenzeiten getan habe. Zeugnis abzulegen, bedeutet ja nicht, dass dieser Begriff eingegrenzt auf bestimmte Personen ist.

    Nein, immer wenn ich von der guten Botschaft rede, wenn ich Gründe für meinen Glauben nenne, wenn ich einen Bruder oder eine Schwester mit dem Wort Gottes aufrichte, immer wenn ich eine Tat der Nächstenliebe verrichte, gehört das zum „Zeugnis ablegen“. Als Jesus das Gleichnis von dem barmherzigen Samariter erzählt hat, hat er nur die aktive Tat der Nächstenliebe hervorgehoben, und nicht etwa gesagt, dass der Samariter dann mit dem Opfer auch noch über den Glauben gesprochen hat. Jesus hat gesagt, dass an den zwei Geboten der Liebe zu Gott und zum Nächsten das ganze Gesetz hängt.

    Dadurch konnte ich meine anfängliche Unsicherheit, bezgl. der Frage wie ich denn nun der Aufforderung nachkommen würde, „hinzugehen und Jünger zu machen“, ablegen und erkenne seitdem immer mehr, dass das Joch Jesu tatsächlich leicht ist, und das jedes schwere Joch nicht von ihm kommen kann.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Mamre
    November 29, 2011

    Lieber Sascha,

    vielen Dank! Es ist einfach unglaublich, das alles. So etwas Großes, unfassbar was alles passiert zur Zeit und Deine Schreiben.

    Ich wünsche Dir viel Segen!

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Manfred
    November 29, 2011

    Lieber Hans,

    ja, es gibt noch mehr Verbindungen als nur die Zahl 66. Du hast geschrieben: Außerdem ist von der zeitlichen Reihenfolge her die Offenbarung nicht das Buch Nr. 66, oder? Die Johannes-Briefe und sein Evangelium wurden von der zeitlichen vorher geschrieben. Die Offenbarung wird halt heute ans Ende einsortiert, weil man vorher einen “Block” mit den Briefen gebildet hat.

    Das ist egal, wie die Offenbarung an diese Stelle gelangt ist, denn de facto ist sie heute an dieser Stelle. Jehova weiß schon immer alles im Voraus. Denn genau genommen wäre die Belagerung von Jerusalem ja gar nicht im Jahr 66 u.Z. begonnen, wenn man nicht das Jahr 0 vergessen hätte im Kalender. Verstehst Du? Jesus ist im Alter von 33 Jahren im Jahr 33 u.Z. gestorben. Auch das passt nur, weil man das Jahr 0 vergessen hatte. Die Zahl 2 oder 22 steht für Christus. Nicht immer, aber sehr oft, finden wir gerade in diesen Versen sehr markante Aussagen über Jesus. So gibt es noch viele weitere Zahlen Beispiele in der Bibel zu finden. Ich wollte das schon immer mal untersuchen, alleine es fehlt die Zeit.

    Aber weitere Parallelen in der Offenbarung zur Zerstörung Jerusalems:
    Die erste Wehe dauert 5 Monate, was ziemlich genau der Zeit entspricht, die die Römer von 66 bis 67 u.Z. mit der ersten Belagerung zubrachten. Erste Wehe, erste Belagerung.

    Dann als die Römer wiederkamen und Jerusalem umzingelten, haben Sie im September 70 u.Z. die Stadt eingenommen. Das entspricht ziemlich genau der zweiten Wehe, das ist die große Drangsal, denn die wird genau 1.260 Tage dauern, also 3,5 Jahre oder 42 Monate.

    Als Jerusalem gefallen war, wurden mehr als 1. Mill. Juden getötet, weil sie nicht auf die Warnung Jesu gehorcht hatten und aus der Stadt geflohen waren. Nach der großen Drangsal, kommt Harmagedon, also der Gerichtstag Gottes.

    Also ich finde das sind schon sehr viele Parallelen und durch so einen kleinen Hinweis, kann man sein Augenmerk verstärkt auf die Offenbarung lenken. Aber das sind halt nur meine Empfindungen dazu, bei Dir mag das vielleicht ganz anders aussehen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    November 29, 2011

    Hi Manfred,

    das Jahr 0 wurde soweit ich weiß nicht „vergessen“, sondern aus bestimmten Gründen weggelassen. Z.B. die Römer hatten kein Symbol für die Null, man zählte nur das Vorhandene, usw. Aber egal.

    Eine prophetische Verbindung zwischen der Zahl der Stelle eines Bibelbuches und eines Datums halte ich für biblisch niemals schlüssig belegbar.

    Der Urtext der Bibel wurde inspiriert und ist somit von Jehova. Das geschah OHNE die heutige Reihenfolge und OHNE die heutige Vers- und Kapitelnummerierung. Tatsächlich war Jehovas „Inspirations-Reihenfolge“ eine andere als die heute gedruckte Reihenfolge.

    Wenn von Jehova aus aber die Bibel schon längst abgeschlossen war, hätte er wohl eher nicht nachträglich eine von ihm persönlich bestimmte Nummerierung in die Vulgata und später im 16. Jhd. in die Gedanken eines Buchdruckers gezaubert.

    Das Ganze geht somit für mich in Richtung Zahlenmystik. Wenn man will, kann man auch den 11. September, das Geburtsdatum von Papst Bedenedikt oder meine Schuhgröße irgendwo in der Bibel finden.

    ZITAT „Verstehst Du? Jesus ist im Alter von 33 Jahren im Jahr 33 u.Z. gestorben. Auch das passt nur, weil man das Jahr 0 vergessen hatte. Die Zahl 2 oder 22 steht für Christus.“

    Was heißt, „das passt“? Was meinst du damit? Was für eine Bedeutung soll die Zahl 33 haben? Woraus schließt du die Bedeutung 2/22 stehe für Christus?

    Die in der Bibel explizit genannten prophetischen Zeitspannen mit den Geschehnissen in Jerusalem in Parallele zu setzen finde ich vom Prinzip eher nachvollziehbar und im biblischen Gesamtkontext vertretbar.

    Hast du auch einen Hinweis in der Offenbarung selbst entdeckt, der direkt auf das buchstäbliche Jersualem zeigt? Wäre sicher interessant …

    LG
    Hans

  • Manfred an Hans
    November 29, 2011

    Lieber Hans,

    das mit den Zahlen ist nicht so wichtig, aber es gibt da durchaus Hinweise und die haben nichts mit Mystik zu tun. Wenn ich die Zeit findet, dann werde ich mal einige Beispiele heraussuchen, denn das wollte ich schon lange tun. Also nicht nur für Dich, sondern auch für mich. Viel wichtiger ist aber was in den Bibelversen steht und da wolltest Du ja ein Beispiel für haben:

    Off. 11:1-3
    11 Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Stab gleich, als er sprach: „Steh auf, und miß das Tempel[heiligtum] Gottes und den Altar und die darin Anbetenden. 2 Aber was den Vorhof außerhalb des Tempel[heiligtums] betrifft, wirf ihn hinaus und miß ihn nicht, denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang niedertreten.

    Off. 21:2
    2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.

    Off. 21:10
    10 Und er trug mich in [der Kraft des] Geistes weg zu einem großen und hohen Berg, und er zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herniederkam

    In Offenbarung 11 wird gesagt, dass die Heilige Stadt zweiundvierzig Monate niedergetreten wird. Jerusalem wurde damals nach weiteren 3,5 Jahren nach der ersten Belagerung zerstört. Somit haben wir hier die selbe zeitliche Komponente. Wenn sich das evt. genauso wie damals in der Endzeit wieder abspielen wird, dann ist so ein Film wie der von der Gesellschaft schon hilfreich, oder man liest in Geschichtsbüchern nach was sich zugetragen hat. Dann erfährt man wieder etwas mehr, wie es in der Zukunft ablaufen könnte.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    November 29, 2011

    Hi Manfred,

    danke, sowas ich eher nachvollziehen als irgendwelche Zahlenspielereien (das meinte ich eigentlich mit „Mystik“ – also nix esoterisches oder spiritistisches).

    Lohnt sich bestimmt, das Thema weiter zu erforschen.

    „Jerusalem“ kommt vor in:
    Off 3:12, 21:2, 21:10

    „Zion“ in:
    Off 14:1

    Du zitierst Off 11, das wird zwar Jersualem nicht erwähnt, aber mit Tempel, Vorhof usw. ist es wieder eindeutig.

    In meiner Schlachter steht ein interessanter Querverweis von Off 11:2 auf Luk 21:24:

    24 Und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwerts und gefangen weggeführt werden unter alle Heiden. Und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.

    Zum Vergleich für andere Leser sei an die eher hanebüchene Erklärung der WTG erinnert:

    *** re Kap. 25 S. 162 Abs. 7 Die Wiederbelebung der zwei Zeugen ***
    Wir haben festgestellt, daß der innere Vorhof den gerechten Zustand der geistgezeugten Christen auf der Erde darstellt. Wie wir noch sehen werden, sind hier die buchstäblichen 42 Monate gemeint, die vom Dezember 1914 bis Juni 1918 dauerten und in denen alle, die sich zum Christentum bekannten, einer schweren Prüfung unterzogen wurden.

    LG
    Hans

  • Jackie
    November 29, 2011

    Hallo Sascha,

    Du wolltest unsere Meinung zu dem Video wissen.

    Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich den Film ganz toll gemacht finde…ähnlich wie den Film Freunde finden.., den sie extra damals für Jugendliche gemacht haben.

    Meiner Meinung nach intendiert der Film folgendes….Jerusalem ist die schreckliche Welt, aus der die Christen fliehen sollen. Die Älteren Männer beziehen sich, wenn sie Rat halten immer auf Jesu Worte, was uns suggerieren soll: Macht, was die Ältesten euch sagen, sie haben nur Jesu Geist im Sinn (was heute natürlich nur in der Theorie so ist). dann sollen sie in die Berge zur Stadt Pella ziehen, was heute die Versammlung der Z.J. darstellen soll. Durch Internet usw. sind die Brüder heute aufgeklärter und selbstbewusster und schreiben eher mal ans Bethel und ich glaube, der Posteingang quillt nur so über vor Beschwerden über Älteste usw. warum wurde sonst, wie Hans es schon schrieb, auf dem Kongress gesagt: Bleibt in der Versammlung, egal wie ihr behandelt werdet (haha – klar doch!! Vogelzeig!). Die Gesellschaft weiß ganz genau, was abgeht, aber wenn sie alle unfähigen Ältesten absetzen würde, dann wäre sie handlungsunfähig!! Also Durchhalteparolen schieben, wie z.B. mit so einem Film!

    Hab den Film damals einer Interessierten gezeigt und die hat Angst vor Harmagedon bekommen und bracg in Tränen aus (!!) weil sie keine Z.J. ist !!…Das heißt der Film hat aus WTG-Sicht eine deutliche Aussage.

    In Pela ist es nicht so schön, wie in der Welt, aber sicher, als (idealerweise) Vollzeitdiener verdient man nicht soviel, wie als „Weinhändler“ in der Welt, aber dafür hat man ein enges Verhältnis mit Jehova…das ist es meiner Meinung nach, was der Filmmsagen will.

    Nichtsdestotrotz steckt in einer Geschichte immer das drin, was man draus ziehen möchte. Man mag denken Jerusalem ist die verkommene Christenversammlung und man muss raus in die hässliche, kalte Welt…wäre auch ein Ansatz, halte ich für mich aber nicht für wahrscheinlich. Dann müsste man davon ausgehen, dass die Z.J. schon mal das Volk Gottes waren und das ist in meinen Augen noch nie der Fall gewesen.

    Liebe Grüße
    Jackie

  • Sascha
    November 29, 2011

    Liebe Jackie,

    danke für deinen Kommentar. Du hast recht, jeder sieht etwas anderes darin. Mir ging es in erster Linie darum, zu fragen, ob und inwieweit Jehova heute noch Gebrauch davon macht, einen Fluch in einen Segen zu verwandeln, wie es z.B. bei Bileam der Fall war.

    Wie Mamre es auch beschrieben hat, war der Film für sie nicht der entscheidende Faktor, sondern eher ein weiterer Mosaikstein. Ich bin überzeugt davon, dass uns der Heilige Geist grundlegende Dinge auf direkterem Wege vermittelt.

    Aber es mag sein, dass jemand noch zögert, für sich eine Entscheidung zu treffen. Er kommt immer mehr in Konflikte mit seinem Gewissen, aber der letzte Funken fehlt ihm noch. Und dann halte ich es für möglich, dass Jesus als Hirte auch heute jemanden symbolisch an die Hand nimmt, ähnlich wie es bei Lot der Fall war, der ja auch nicht so gelebt hat wie seine Mitmenschen, aber trotzdem noch Teil der Stadt war.

    Du hast auch geschrieben, dass es bedeuten würde, dass die Zeugen das Volk Gottes sind. Aber würde es nicht ausreichen, dass bestimmte Hinweise eben für die Schafe Jesu bestimmt sind, die aus den Zeugen herausgesammelt werden, während die Schafe Jesu aus anderen Religionen andere Hinweise bekommen? Das würde zumindest erklären, warum ich solche Infoseiten auch bei anderen christlichen Religionen gefunden habe, und egal ob die Zielgruppe nun Katholiken, Protestanden oder die Angehörigen der Freikirchen sind, überall gibt es Aufforderungen, den jeweiligen Teil „Babylons“ zu verlassen. Kannst du meine Gedanken nachvollziehen?

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Jackie
    November 29, 2011

    Hallo Sascha,

    Na klar kann ich deine Gedanken nachvollziehen und sie sind für mich in gewisserweise auch logisch….so hab ich das noch nicht gesehen. Im Prinzip deckt es sich auch mit den Gleichnis aus Matthäus, wo es heißt, dass das Feld die Welt ist. Und somit nicht eine Insel mit Weizen existiert und darumherum nur Unkraut, sondern, dass beides zusammen wächst und in der Erntezeit erst getrennt wird. das heißt es kann keine menschliche Organisation geben mit himmlischen Wohlwollen. Sondern aus allen christlichen Religionen werden Menschen gerettet,,die wirklich das tun, was Jehova und sein Sohn sich wünschen. Hab ich das richtig verstanden? Wann ist die Erntezeit? Und wie erkennt man sie oder woran merkt man, dass man mit anderen in einer Hürde ist unter Jesus, oder ist das Kollektiv nicht so wichtig vor Harmagedon…..Fragen über Fragen…ich hoffe es ist nicht zu konfus…
    Liebe Grüße
    Jackie

  • Sascha
    November 29, 2011

    Liebe Jackie,

    bevor ich näher auf deine Fragen eingehe, wollte ich dir vorab nur einen Link zu einem Kommentar schicken, in dem ich etwas über die Wüste und die Schafe geschrieben habe.

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=750#comment-1813

    Dieses Bild, von verirrten Schafe in der Wüste dient mir jedenfalls als Hilfe, die Vorgänge der Ernte besser zu verstehen. Wir können uns ja dann mal darüber unterhalten, woran man die Erntezeit, oder die Einsammlung der Schafe erkennen könnte. Freue mich schon… 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Sascha
    November 29, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    ich habe mir noch einmal diesen sehr guten Vortrag zum Jahrestext 2011 durchgelesen. Bei dem Vers 18 habe ich nochmal eine andere Übersetzung gelesen:

    Zef 3:18 Die Bekümmerten, die der Versammlungen entbehren mußten, will ich sammeln; sie waren von dir, aber eine Last auf dir, ein Vorwurf.

    Ich habe hier das Gefühl, dass es sich hier konkret um unsere wöchentlichen Versammlungen handeln könnte. Viele von uns gehen ja nicht mehr hin, weil sie es nicht mehr ertragen konnten, weil man sie förmlich herausgetrieben hat, weil sie die WTG nicht mehr unterstützen möchten und weil diese Versammlungen für sie, wie Zephanja sagt, „zu einer Last“ geworden sind.

    Trotzdem taucht immer wieder bei vielen die Frage auf, wie wir denn das Zusammenkommen nicht aufgeben sollen, je näher das Ende kommt, gemäß Heb. 10:24+25. Viele verzichten heute schon auf diese regelmäßige Gemeinschaft, und könnten deshalb als „Bekümmerte“ bezeichnet werden, die der Versammlung „entbehren mussten“.

    Es gibt ja aber auch noch viele, die es noch schaffen, in die Versammlungen zu gehen. Ich glaube aber, dass irgendwann der Punkt erreicht ist, indem wir auch physisch gar nicht mehr hingehen können, vielleicht weil wir irgendeinen Schwur oder ein Kennzeichen der WTG annehmen müssten. Spätestens dann werden auch die Brüder und Schwestern, die jetzt noch hingehen, zu diesen „Bekümmerten“, die auf die Versammlungen verzichten müssen.

    Aber genau dann werden diese „Bekümmerten“ gesammelt, so wie es der Vortrag ja schön beschrieben hat. Deswegen brauchen wir auch nicht zu fragen, wo wir dann hingehen sollen, wenn unsere Verbindung zur Versammlung gekappt wurde. Wir vertrauen und warten darauf, dass Jehova und Jesus als unsere Retter auftreten werden, so, wie die letzten Verse des Kapitels 3 aus Zephanja es beschreiben:

    Zef 3:19 Siehe, ich will zu jener Zeit alle deine Peiniger unterdrücken und will dem Hinkenden helfen und das Verstoßene sammeln und will sie zu Lob und Ehren machen in allen Ländern, wo sie jetzt verachtet sind.
    Zef 3:20 Zu jener Zeit will ich euch hereinbringen, zur Zeit, da ich euch sammeln werde; denn ich will euch zu Lob und Ehren machen unter allen Völkern der Erde, wenn ich euer Gefängnis vor euren Augen wenden werde, spricht der HERR.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Hans
    November 29, 2011

    Danke Sascha, das ist ein sehr ermunternder Kommentar!!

  • Anna
    November 29, 2011

    Lieber Sascha, liebe Brüder und Schwestern,

    dankeschön, dass du es so schön auf den Punkt gebracht hast. Und dass du auch an uns denkst, die wir noch in die Versammlungen gehen. Ich fürchte auch, dass es zu dem Punkt kommt wo wir auf irgendwas Neues eingeschworen werden sollen oder irgendeine Unterschrift leisten müssen. Schon jetzt gibt es ja die Vorkehrung, dass eigentlich JEDER Verkündiger in der Ältestenschaft bekannt gibt wer seine Vollmacht in Sachen Blut hat. Bei uns gab es sogar mal letztes Jahr eine extra Zusammenkunft (wo ich nicht hingegangen bin) um den Brüdern das zu erklären wie wichtig das im Ernstfall ist. Von mir hat bisher niemand eine Auskunft erhalten.

    So etwas oder ähnliches wo man mehr oder weniger dann zu etwas gezwungen wird. Und vermutlich auf irgendwas seine Unterschrift leisten muß. Spätestens dann wird es noch schwieriger werden als es bisher schon ist in den Versammlungen auszuharren.

    Schön ist Zeph. 3:20, das tröstet sehr wie sich Jehova um uns sorgt.

    Ich finde ja auch der neue Jahrestext 2012 „Dein Wort ist Wahrheit“ ist eine Botschaft an uns. Weil Jesus in seinem Gebet in Johannes 17:17 genau wußte wo diese Wahrheit zu finden ist.

    Ich finde dazu passt auch gut Sprüche 2:6 und 7 (Übers. Neues Leben)

    „6 Denn der Herr schenkt Weisheit! Aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht. 7 Er schenkt den Aufrichtigen Gelingen und beschützt die Gottesfürchtigen.“

    So hat die WTG mit diesem Jahrestext den Brüdern vermutlich ohne es wirklich zu wollen gezeigt, dass Wahrheit nur das ist, was in Gottes Wort steht. Und nicht, was in den Publikationen oftmals als „Wahrheit“ gelehrt wird.

    Und wir haben absolute Freiheit in der Wahrheit gemäß Johannes 8:32 NWÜ:

    „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“

    Einen schönen – bei mir scheint die Sonne – Tag

    Anna

  • Sascha
    November 29, 2011

    Liebe Anna, liebe Brüder und Schwestern,

    ich denke in erster Linie an euch, die ihr noch in die Versammlung geht. Ihr habt es doch zur Zeit nicht leichter, als die, die quasi schon gezwungen wurden, wenigestens moralisch, auf die persönliche Gemeinschaft mit Brüdern und Schwestern zu verzichten.

    Wir sitzen alle in einem Boot, so wie Jesus sagte, dass wir alle EINE Herde sind. Wir werden, wenn es soweit ist, von Jesus eingesammelt, und das ist für uns alle gleichermaßen ein schöner und beruhigender Gedanke, unabhängig davon, ob wir noch in die Versammlung gehen oder nicht.

    Deswegen möchte ich noch mal ein paar Texte anführen, die dieses Einsammeln beschreiben.

    Jes 11:11 Wenn diese Zeit gekommen ist, / erhebt der Herr noch einmal die Hand. / Dann wird er den Rest seines Volkes befreien, von Assyrien und Ägypten, / von Nubien und vom Oberlauf des Nil, / von Elam, Schinar und Hamat / und von jedem Küstenland.

    Hes 11:16 Darum sprich: ‚So spricht Jahwe, der Herr: Ja, ich habe sie weit weg unter fremde Völker versprengt, doch in den Ländern, wohin sie gekommen sind, bin ich ein wenig zum Heiligtum für sie geworden.‘
    Hes 11:17 Darum sprich: ‚So spricht Jahwe, der Herr: Ich sammle euch aus den Völkern wieder ein, ich führe euch aus den Ländern, in die ihr zerstreut worden seid, wieder zusammen und gebe euch das Land Israel.

    Hos 11:11 Wie Vögel kommen sie zitternd aus Ägypten herbei, / wie Tauben aus dem Land Assyrien. / Ich bringe sie wieder nach Hause zurück, / spricht Jahwe.

    Mat 11:28 Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und unter Lasten stöhnt! Ich werde euch ausruhen lassen.
    ————-
    Dagegen richten Jehova und Jesus ihren Zorn auf die falschen Hirten und religiösen Führer:

    Jer 11:11 Darum sagt Jahwe: „Jetzt bringe ich Unheil über sie, dem sie nicht ausweichen können. Wenn sie dann zu mir um Hilfe schreien, werde ich nicht auf sie hören.

    Sac 11:16 Denn ich werde einen Hirten im Land auftreten lassen, der die Vermissten nicht sucht, die Zerstreuten nicht sammelt, die Verwundeten nicht heilt und die Gesunden nicht versorgt, sondern das Fleisch der besten Tiere verschlingt, nachdem er ihnen die Klauen zerrissen hat.
    Sac 11:17 Weh dem nichtsnutzigen Hirten, der die Schafe verlässt! Das Schwert treffe seinen Arm und sein rechtes Auge! Sein Arm sei verkrüppelt und sein rechtes Auge blind!“

    Luk 11:23 Wer nicht auf meiner Seite steht, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.

    Es ist wirklich interessant, wie diese Gruppen in der Bibel gegenüber gestellt werden.

    Jesus hat dies dann in dem „Gleichnis“ von der Trennung der Schafe und Böcke zusammengefasst.

    Mir hat es geholfen, die genannten Kapitel im Zusammenhang zu lesen. Das ergibt ein sehr schönes Gesamtbild.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Manfred
    November 29, 2011

    Lieber Sascha,

    Vielen Dank für diese Gegenüberstellung, die ich gerne noch mit Hesekiel 33:11 ergänzen möchte:

    Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, Jehova, ich habe kein Gefallen am Tode des Gesetzlosen, sondern daß der Gesetzlose von seinem Wege umkehre und lebe! Kehret um, kehret um von euren bösen Wegen! denn warum wollt ihr sterben, Haus Israel? (Hesekiel 33:11 ELB71)

    Jehova möchte auf jeden Fall, dass ein Böser von seinem Lauf umkehrt, damit er ihn retten kann.
    Somit hat es jeder selbst in der Hand ob er gerettet wird.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Fiene
    November 29, 2011

    Liebe Anna,
    Zitat: „Schon jetzt gibt es ja die Vorkehrung, dass eigentlich JEDER Verkündiger in der Ältestenschaft bekannt gibt wer seine Vollmacht in Sachen Blut hat“
    Ich wurde erst beim letzten Bezirkskongress getauft. Bisher hat niemand von mir in Sachen Blut eine Erklärung bekommen, auch keine Unterschrift. Ich habe eine private Patientenverfügung, in der steht, dass ich keine Bluttransfusion möchte. Fertig. Ich denke jetzt, dass das einfach nur vergessen wurde und bei nächster Gelegenheit nachgeholt werden wird. Nun, nach einigen Tagen Lesen bei BI bin ich dermaßen durcheinander, dass ich jetzt gar nix mehr weiß. Vielleicht könntest du mir ein paar Gedanken zum Thema Blut schreiben? Ich bin irgendwie jetzt hoffnungslos überfordert 🙁
    fienchen@gmx.com
    Liebe Grüße
    Fiene

  • Alois
    November 29, 2011

    Liebe Fiene

    Das glaube ich Dir dass Du jetzt durcheinander bist. Es ist ja richtig dass die Bibel das Essen von Blut verbietet.
    Die Frage ist nur, haben Menschen wie die Organisation, das Recht zusätzlich zu dem was die Bibel schreibt weitere Lasten auf die Gläubigen zu legen oder nicht. Ich glaube sie haben kein Recht Vorschriften zu machen, die gar nicht in der Bibel stehen. Diese als Beispiel genannten folgenden Punkte sollten eine private Gewissensentscheidung sein.

    Das gilt für die Menschengebote über:
    Geburtstag feiern
    Bluttransfusionen
    Rauchen
    Polizeidienst
    Wählen gehen
    usw.

    In der Angelegenheit Blut wurden schon vor langer Zeit von 2 verschiedenen Autoren 2 Vorträge geschrieben:

    http://www.digidatanet.de/?p=178

    und

    http://www.digidatanet.de/?p=181

    Es gibt wie immer auch noch viele Kommentare dazu.

    Auch wenn es momentan etwas viel für Dich ist, vergesse nie, dass Du den richtigen Glauben angenommen hast. Nachdem Du durch die Taufe auf Jesus und Jehova zum Leben gekommen bist, ist es wichtig geistig am Leben zu bleiben. Am Leben bleibst Du nur, wenn Du nicht den breiten Weg der Organisation gehst indem Du ihr folgst, sondern Dich weiter auf dem schmalen Weg zu Jesus Christus, unseren EINZIGEN Retter, begibst.

    Habe Mut zu Jesus zu stehen, dann wirst Du durch die Gnade Jehovas belohnt werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    November 29, 2011

    Liebe Schwestern Anna, Christin und Shannon,

    danke für eure Antworten. Ihr Schwestern seid hier wirklich eine Stütze, und eure Kommentare und euer Verständnis hauen mich manchmal wirklich um… 🙂 Natürlich im positiven Sinne…

    Christin hat Philliper 4:4 angeführt. Die Verse danach erklären uns auch den Grund für unsere angebrachte Freude.

    Phi 4:5 Lasst alle sehen, wie herzlich und freundlich ihr seid! Der Herr kommt bald.
    Phi 4:6 Macht euch keine Sorgen, sondern bringt eure Anliegen im Gebet mit Bitte und Danksagung vor Gott!
    Phi 4:7 Und sein Friede, der alles menschliche Denken weit übersteigt, wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.
    Phi 4:8 Ansonsten denkt über das nach, meine Geschwister, was wahr, was anständig und gerecht ist! Richtet eure Gedanken auf das Reine, das Liebenswerte und Bewundernswürdige; auf alles, was Auszeichnung und Lob verdient!“

    Egal, welche menschlichen Steine uns heute manchmal noch in den Weg gelegt werden, der eigentliche Grund zur Freude hängt mit diesem Frieden zusammen, „der alles menschliche Denken weit übersteigt…“

    Dadurch bleiben wir im Glauben an Jesus Christus, und erkennen die „Wahrheit, die uns frei macht“.

    Ihr habt mir schon einige Male geholfen, Dinge in einem klareren Licht zu sehen, weil eure Gedankengänge mit euren Gefühlen zusammenspielen, etwas, was Männern allgemein manchmal etwas fehlt. Aber diese Gefühle blenden euch nicht, so dass sie die biblischen Hinweise verwässern würden. Wenn ich eure Kommentare lese, bin ich mir sicher, dass ihr dabei vom Geist Jehovas geleitet werdet, weswegen mein Dank dafür natürlich letztendlich unserem Vater Jehova und unserem Herrn Jesus gebührt.

    Aber dafür, dass ihr euch auf diese Weise vom Geist Jehovas gebrauchen lasst, habt ihr ein aufrichtiges und großes Lob verdient. Das gilt natürlich nicht nur für euch drei, sondern auch für so viele andere Schwestern, die hier schreiben und lesen.

    Deswegen von mir schöne Grüße an alle und macht weiter so; ihr seid eine große Stärkung und Ermunterung.

    Sascha

  • Anna
    November 29, 2011

    Lieber Bruder Sascha,

    vielen Dank für das Lob an uns Schwestern. Jehova hat Mann und Frau ja unterschiedlich erschaffen damit sie sich ergänzen.

    Viele Grüße aus der Sonne wünscht herzlich allen Anna

  • Shannon
    November 29, 2011

    Lieber Sascha,

    ich möchte mich Anna anschließen, und finde deine Ergänzung zu diesem wunderbaren Vortrag sehr gut. Hier gleich mal meine Anerkennung für diesen Vortrag und ich bein gespannt auf den für 2012.
    Das Leben ist „im Ursprung“ nicht Entbehrungen und Leid. Das hat die adamische Sünde, bzw. Gottes Widersacher daraus gemacht.

    Als Kind lies man mich glauben, nur wer arm ist und schuftet, kann ein gottgefälliges Leben führen. Der Leistungsgedanke der Gesellschaft hat dies noch verstärkt. Aber das Leben ist schön und ich genieße jeden Tag. Und jeden morgen bin ich meinem Schöpfer dankbar, für das wunderbare Geschenk des neuen Tages. Ich glaube nicht, dass es in seinem Sinne ist, zu leiden, zu funktionieren und das Leben als Last zu empfinden.

    Und wenn ich von dem vielen Leid der Brüder in den Versammlungen höre, dann muss man feststellen, dass dieses Leid selbst gemacht ist, denn die Botschaft von Gottes Wort verursacht das nicht.

  • Anna
    November 29, 2011

    Lieber Bruder Sascha,
    ich finde deine Überlegungen zu Prediger nachdenkenswert. Das Buch Prediger ist ja keineswegs hedonistisch. Sondern einfach eine Beschreibung des Lebens wie es eben so ist. Und, dass wir das Leben durchaus genießen dürfen. Täglich erfahren wir so unendliche viel negative Dinge. Laßt uns doch nach vorne schauen. Weil, das Leben ist trotzdem schön!
    In diesem Sinne eine gute Nacht wünscht
    Anna

  • Sascha
    November 29, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    ich habe beim Lesen folgendes zum Thema, ob es für Jehova und Jesus auf eine organisierte Struktur ankommt, gefunden.

    Pre 9:13 Auch dieses gute Beispiel von Weisheit sah ich unter der Sonne:
    Pre 9:14 Da gab es eine kleine Stadt mit nur wenigen Einwohnern. Ein mächtiger König zog gegen sie heran, schloss sie ein und ging mit Belagerungstürmen gegen sie vor.
    Pre 9:15 In dieser Stadt lebte ein armer weiser Mann, der die Stadt durch seine Weisheit hätte retten können, aber kein Mensch dachte an diesen armen Mann.
    Pre 9:16 Da sagte ich mir: „Weisheit ist besser als Macht!“ Aber die Weisheit eines Armen wird verachtet, und auf seine Worte hört man nicht.
    Pre 9:17 Die ruhigen Worte eines Weisen sind mehr wert als das Geschrei eines Herrschers unter Dummköpfen.
    Pre 9:18 Weisheit ist besser als Waffen, aber ein Einziger, der falsch entscheidet, kann viel Gutes verderben.“

    Hierbei könnte es sich um einen prophetischen Hinweis handeln. Einmal bezüglich der immer wiederkehrenden Worte Jesu, dass „die Letzten, die Ersten sein werden“. Aber auch vielleicht was die Anzahl der Weisen im Sinne Jehovas betrifft.

    Dieser eine arme Mann hätte die ganze Stadt retten können! Können wir das auch auf unsere Versammlungen oder unsere Städte übertragen? Einer hätte alle retten können, aber kein Mensch denkt an sie! Fühlen sich nicht viele von uns genau so? Wie diese arme Mann, wie ein Außenseiter?

    Egal ob man noch in die Versammlung geht, oder ob man keiner Organisation mehr folgt. Fühlen wir uns vielleicht wie jemand, der am liebsten allen helfen würde, dem man aber einfach keine Gelegenheit dazu gibt? Weil man sie vielleicht schon ausgeschlossen hat, denkt man nicht mehr an sie.
    Und wer sich klammheimlich von der Versammlung entfernt hat, fühlt er sich nicht wie jemand, den man einfach vergessen hat?

    Die Weisheit dieses armen Mannes wurde verachtet, so wie man vielleicht uns und unsere Worte verachtet, wenn sie nicht konform mit dem sind, was Menschen seit Jahrhunderten lehren! Egal ob es der WTG, den organisierten Kirchen, und anderen menschlichen Religionen entspringt.

    Für mich ist es aber auch ein Hinweis, dass die Weisheit nicht zwangsläufig da zu finden ist, wo sich viele gleichgesinnte zusammentun. Erst wenn diese Weisheit von Jehova stammt, wenn sie sich auf Jesus als unseren Herrn bezieht, und wenn sie sich zur Wirkung des Heiligen Geistes bekennt, dann wird sie ihre Früchte zeigen.

    Und wo wir schon von Früchten sprechen, wollte ich zur Frucht des Geistes überleiten.

    Gal 5:22 Die Frucht, die der Geist wachsen lässt, ist dagegen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
    Gal 5:23 Sanftmut und Selbstbeherrschung. Dagegen hat das Gesetz nichts einzuwenden.“

    „Die Frucht, die der Geist wachsen lässt“! Das können wir uns mal richtig vor Augen führen! Der Geist Jehovas hilft uns als Einzelnem, diese Eigenschaften und Ausprägungen wie Liebe, Friede, Geduld etc. nicht nur hervorzubringen, sondern „er lässt sie wachsen“. Das deutet auf einen fortwährenden, anhaltenden Prozeß hin, der hier in den Versen nicht zum Abschluss kommt. Wir werden durch den Geist also immer liebevoller, freudiger, friedsamer, geduldiger, freundlicher, gütiger, treuer, sanftmütiger. Und wir können uns durch ihn immer besser beherrschen!

    Und wenn ich dann an die Freude denke, möchte ich mit einem weiteren Vers damit den Kreis zu Prediger schließen.

    Pre 8:15 „So pries ich die Freude, denn es gibt für den Menschen unter der Sonne nichts Besseres, als zu essen und zu trinken und sich zu freuen. Das sollte ihn bei seinem Mühen in der Zeit begleiten, die Gott ihn unter der Sonne leben lässt.“

    Und wenn man das Gefühl hat, von Jehova und Jesus heute schon gesegnet zu werden, dann findet man bestimmt die Worte aus Prediger 5 sehr schön:

    Pre 5:18 „Aber sieh nur, was ich Gutes sah: Es ist schön, zu essen und zu trinken und Gutes zu genießen für all die Mühe, die wir in dieser Welt haben, solange Gott uns das Leben schenkt. Das hat jeder als sein Teil.
    Pre 5:19 Auch wenn Gott einem Menschen Reichtum und Vermögen gibt und ihn ermächtigt, davon zu essen, sein Teil davonzutragen und sich am Ertrag seiner Mühe zu freuen, dann ist das eine Gabe Gottes.“

    Und dem, der heute vielleicht noch keinen materiellen „Reichtum“ genießen kann, aber doch alles hat, was er zumm Leben braucht, für den sind folgende Worte ein guter Ratschlag zur Lebensführung:

    Pre 9:7 Also: Iss dein Brot mit Freude, und trink deinen Wein mit frohem Herzen! Denn schon längst hat Gott Gefallen an deinem Tun.
    Pre 9:8 Trag immer freundliche und frische Kleidung und salbe dein Gesicht mit gutem Öl.
    Pre 9:9 Genieße das Leben mit der Frau, die du liebst, alle Tage deines flüchtigen Lebens, die er dir unter der Sonne geschenkt hat. Das ist dein Lohn für die Mühsal und Arbeit unter der Sonne.“

    Das waren meine Gedanken zu diesem Thema. Ich hoffe, dass diese Gedanken für euch genauso ermunternd sind, wie sie es für mich und meine Familie sind.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Christin
    November 29, 2011

    Hallo Sascha,
    danke für den schönen Kommentar!

    da hab ich gleich die Chance meinen Lieblingstext aus Philliper 4:4 zu erwähnen
    4 Freut euch eurer Gemeinschaft mit dem Herrn! Ich sage es noch einmal: Freut euch!

    LG an Alle! 🙂
    Christin

  • Dennis
    November 29, 2011

    Lieber Brd. N.S.,

    auch von mir ein Danke für diese Vers-für-Vers Betrachtung!

    Die Propheten geben anscheinend doch schöne Einblicke in gewisse Vorgänge und Entwicklungen der WTG. Würde mich allerdings nicht festlegen wollen, wie weit die Zeit tatsächlich fortgeschritten ist. Bitte bedenkt, dass jeder Generation von ZJ der letzten 130 Jahre immer felsenfest davon überzeugt war alles was in der Bibel verheißen wird erleben zu dürfen. Wir sollten nicht den gleichen Fehler machen und in uns vielleicht selbst Erwartungen erwecken, die letztlich „krank“ machen, weil sie nicht so bald oder in der Weise eintreffen wie wir denken.

    Ich stelle mich auf viele Jahre Abwärtstrend ein und immer größeren psychischen Druck von Seiten der WTG.

    Außerdem habe ich die Hoffnung, dass immer mehr Brd. u. Schw. zum Nachdenken kommen noch nicht aufgegeben. Ein Exodus aus den Reihen der WTG erwarte ich aber in keinem Fall, allenfalls immer mehr desillusionierte alte ZJ, die nicht mehr weiter wissen und nicht die Kraft haben werden etwas zu ändern an ihrem Glaubensgebäude.

    LG
    Dennis

  • Alois
    November 29, 2011

    Lieber Dennis

    Du hast recht, man darf sich nicht zeitlich festlegen, denn das gibt die Bibel nach meiner Erkenntnis auch nicht zuverlässig her.
    Schon deswegen nicht damit sich niemand brüstet er hätte dies und das schon vorher gewusst. Selbst wenn er es gewusst hat, hat er das vom Heiligen Geist erhalten. Unsere Demut ist genauso wichtig wie unser Glaube und die Liebe.

    In diesem Vortrag kann ich nichts erkennen was falsche Erwartungen weckt, es wird lediglich gesagt, dass sich ein Teil des Volkes besonders im Jahre 2011 auf die Seite des Retters Jesus geschlagen hat. Dies ist aber offensichtlich und klar erkennbar, hat auch nichts mit Harmagedon zu tun.

    Folgendes steht auch in der Bibel und darf bei unseren Überlegungen nicht weggelassen werden:

    Matth. 24
    32. Von dem Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennet ihr, daß der Sommer nahe ist.
    33. Also auch ihr, wenn ihr alles dieses sehet, so erkennet, daß es nahe an der Tür ist.
    ….
    37. Aber gleichwie die Tage Noahs waren, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    38. Denn gleichwie sie in den Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging,
    39. und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.

    Wenn man die Zeichen der Zeit nicht erkennt, oder sich sogar dagegen wehrt sie zu erkennen, dann geht es demjenigen wie in Vers 39 beschrieben.

    Jeder von uns hat genügend Verwandte und Bekannte welche nicht im Glauben sind. Deswegen glaube ich nicht dass es gut ist Harmagedon herbeizusehen. Ich glaube und hoffe errettet zu werden, aber wenn man die Rettung durch Jesus zu Ende denkt und in Matthäus weiterliest, dann hat es auch andere Konsequenzen:

    40. Alsdann werden zwei auf dem Felde sein, einer wird genommen und einer gelassen;
    41. zwei Weiber werden an dem Mühlstein mahlen, eine wird genommen und eine gelassen.

    Derjenige der genommen wird, der kann ein leiblicher Bruder sein, ein Sohn, eine Tochter, ein Ehegatte, ein Freund. Vielleicht auch wir selbst. Auch das gilt es zu bedenken wenn man nicht warten kann wie es vor dem Jahre 1975 geschehen ist.

    LG
    Alois

  • Manfred
    November 29, 2011

    Lieber Br. N.S.,
    auch ich möchte Danke sagen. In den Propheten kenne ich mich so gut wie gar nicht aus. Wenn Du aber diese Verse hier auf die Organisation der Zeugen Jehovas anwendest, das ist so stimmig, das es gar nicht falsch sein kann.

    Ich denke auch, dass Jehova seine Diener nicht im unklaren lässt, was in der Zeit des Endes passieren wird. Die Bibel ist das am weitesten verbreiteteste Buch der Welt. Somit steht sie eigentlich fast jedem Menschen zur Verfügung und wer nur will, kann sich von Gott in seinem Leben leiten lassen. Leiten in eine neue bessere Welt, in der es keine Ungerechtigkeiten mehr geben wird. Wir können unendlich dankbar sein, dass der Allmächtige Gott Jehova uns nicht im unklaren darüber lässt, was er tun wird.

    Manchmal denke ich wie unser Verhältnis zur Ameise ist. Wir so groß und sie so klein. In Jehovas Augen sind ganze Nationen so groß wie ein Staubkorn und trotzdem kümmert er sich um uns. Wir sind in seinen Augen also viel kleiner als die Ameise in unseren Augen. Doch er möchte das es uns gut geht und teilt uns in seinem Wort mit was in Zukunft hier auf der Erde geschehen wird. Einfach nur unglaublich und mich erfüllt das mit großer Dankbarkeit.

    Deshalb vielen Dank für diesen Überblick aus den Propheten in die Neuzeit.
    Liebe Grüße Manfred

  • Anna
    November 29, 2011

    Lieber Bruder N.S.
    vielen Dank für den Artikel. Einiges davon denke ich mir ja auch schon die ganze Zeit. Weil es sonst keinen Sinn macht, dass es die Organisation immer noch gibt. Und es gibt ja auch den Text in 1. Petrus 4:17 (Neue Genfer)
    17 „Denn die Zeit ist angebrochen, in der Gott Gericht hält, und er beginnt damit bei seinem eigenen Haus. Wenn aber das Gericht an uns nur der Anfang ist, wie wird dann erst das Ende aussehen – das Gericht an denen, die nicht bereit sind, Gottes rettender Botschaft Glauben zu schenken?“

    Es bleibt sonst niemand übrig der das Haus Gottes sein könnte.
    Wir dürfen uns daher sehr glücklich schätzen „reich“ am Geist Jehovas zu sein. Und auf ihn zu vertrauen gemäß Sprüche 3:5 und 6. Er verändert sich nicht und er wird uns retten.

    Vielen Dank auch für die vielen Kommentare zu meiner Frage in Prediger 7:28. Das hat mich sehr beflügelt :-))

    Einen schönen Tag an alle herzlichst Anna

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