29 Comments
  • Gerd
    März 28, 2014

    Es besteht aber keine Notwendigkeit – d.h. „um die Not zu wenden“ – dass wir versuchen Gott mit kleinlichen gesetzlichen Handlungen noch gnädiger zu stimmen!

    Eph. 2, 15 nachdem er in seinem Fleische die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, hinweggetan hatte, auf daß er die zwei, Frieden stiftend, in sich selbst zu einem neuen Menschen schüfe

    Das Gesetz ist zwar „heilig, gerecht und gut“ (Röm. 7,12), aber als Heilsweg für uns Sünder untauglich. Mit dem Kreuz (Pfahl) Christi wurde der gesetzliche Heilsweg außer Kraft gesetzt. Die heiligen Normen bleiben erhalten, jedoch hilft uns nur der Heilsweg durch das Kreuz.

    Die Körperschaft Christi, das ist der Leib Christi, die sind zu „neuen Menschen“ geworden, von denen wir oben in Eph. 2 lasen. Diese Berufenen sollten lt. Joh. 17,
    11 Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, auf daß sie eins seien, gleichwie wir

    Einssein!
    Das ist die Zukunftsvision die wir haben dürfen, weil wir das Geschenk Gottes nicht ablehnen, so haben wir Zugang zu Gott, noch vertrauter: Zugang zum VATER!

    Das erfüllt uns mit Freude, so können wir wie Paulus rufen, Phil. 4,

    4 Freuet euch in dem Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freuet euch!

  • Petra
    März 28, 2014

    Hallo
    Achim hat mich in einem anderen Artikel gefragt was ich von diesem Artikel hier halte. Da meine Antwort den Artikel hier betrifft schreibe ich ihn hier auch noch rein. Zum munteren nachdenken.

    Habe mir nun den Text dieses Schreibers von die Gnade Gottes zu Gemüte geführt. Puhh ! Ich muss schon sagen für mich sind diese Ansichten recht verdreht. Es ist halt auch so, dass ich schon von einem ganz anderen Gesichtspunkt aus starte als dieser Schreiber.

    Ich gehe mit dem Schreiber einig, dass die ZJ über ein Leistungs- und Belohnungssystem verfügen. Alleine das sollte jedes Mitglied schon aufhorchen lassen. Was ist das für ein Gott der so handelt. Es scheinen mir doch eher ziemlich Menschliche Züge sein.

    Dann geht der Schreiber über in die totale entgegengesetzte Richtung und sagt, es seien überhaupt keine Anstrengungen nötig, wir müssten nur die Gnade Gottes annehmen und wir selber seien durch unsere Werke gar nicht fähig etwas zu unserer „Rettung“ beizutragen. Er entzieht uns also die gesamte Verantwortung für unser handeln. Das kann ich definitiv nicht unterschreiben!!!!! Das Problem ist, dass er mit seiner Rettung vermutlich Harmagedon meint wo nur Gottes Volk gerettet wird. Ich finde, wenn wir schon mit dieser Einstellung an die Sache ran gehen, befinden wir uns bereits im Leistungs- und Belohnungssystem. Paradies oder Vernichtung?? Wer will von Gott vernichtet werden??? Vermutlich niemand und schon sind Angst und Druck da.

    Und dann kommen diese 5 Punkte. Er schreibt:

    1. Die Gnade ist unverdient, weil wir als Sünder genau das Gegenteil verdienen. Er schreibt weiter:
    Zum ersten Punkt ist zu sagen, dass wir Menschen die Gnade nicht verdienen, das ist sicher. Warum kann man das so sagen?
    Die Bibel malt ein düsteres Bild von uns Menschen, doch leider ist es nur zu wahr. Muss man einem Kind beibringen etwas Schlechtes zu tun? Das geschieht ganz von selbst, nicht wahr?
    “Torheit steht dem Knaben im Herzen” sagt der Sprücheschreiber und “alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes”
    Sowohl das, was der Mensch in sich selbst ist und auch das was er tut, ist sündig. Im Menschenherzen verbirgt sich eine abgrundtiefe Schlechtigkeit und Ungerechtigkeit.
    Jesus Christus sagt in Matthäus 15:19 folgendes über das Menschenherz:
    “Aus dem Herzen kommen böse Gedanken wie zum Beispiel Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, Lüge und Verleumdung.”
    Der Mensch ist egoistisch; seinen Willen durchzusetzen ist ihm das Wichtigste überhaupt.
    Zitat Ende.

    Also wenn ich mit dieser Einstellung über mich lebe dermassen schlecht zu sein, muss ich mich nicht wundern, wenn ich manipulierbar bin. Ich sehe es auch so, dass unser Ego Wille sehr gross ist und wir uns darum wirklich bemühen müssen aus diesem Ego raus zu kommen zur Nächstenliebe und zur Liebe und somit zu Gott zu finden. Deswegen stimme ich nicht mit dem Schreiber überein, wenn er einfach sagt, wir müssten nur die Gnade Gottes annehmen und nichts dafür tun. Das ist für mich in diesem Fall ein Wiederspruch.

    Für mich ist der Mensch ebenfalls geistiger Natur und besitzt einen Geistkörper. Und er hat für mich auch deswegen geistige Fähigkeiten dessen er sich nicht bewusst ist. Ich glaube, wir sind fähig mit unseren Gedanken Dinge zu beeinflussen und alle miteinander sogar das Weltgeschehen zu beeinflussen. Wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, bemühen wir uns auch nicht darum liebevolle und mitmenschliche Gedanken und Handlungen zu erlernen. Meines Erachtens sollten wir uns dringend über unsere Grösse bewusst werden und somit auch unserer Verantwortung die wir tragen für uns selber wie auch für die gesamte Menschheit!! Wir können Gott abgewandt leben und behaupten wir bräuchten ihn nicht oder es gebe ihn gar nicht und uns so in die Finsternis zu begeben oder wir können uns darum bemühen Gott zugewandt zu leben im Bewusstsein unserer Grösse und unserer grossen Verantwortung die wir tragen. Für welchen Weg wir uns entscheiden, dass ist unser freier Wille.

    Und jeden Tag immer ein bisschen mehr versuchen einfach liebevoll und mitmenschlich in der Nächstenliebe zu leben. Gutes zu tun und im Gebet Gott nahe zu sein. Das wichtigste finde ich ist, dass wir niemals etwas über Gott stellen. Nicht unser Haus, eine Organisation, die Versprechung auf ein Paradies, sprich nichts materielles, weil das wahre Leben geistiger Natur ist und nicht materieller Natur. So sehe ich das zumindest. Und wenn man so lebt, braucht man keine Organisation die einem sagt was man tun muss um gerettet zu werden oder Gottes Gnade zu erhalten. Wenn man so lebt, ist man sich seiner Verantwortung tagtäglich bewusst. Und man arbeitet tagtäglich daran, diesen Ego Wille umzuwandeln. Dafür brauche ich nicht mal eine Bibel!!!

    Aber ich bin doch dankbar dafür, dass Jesus uns genau das vorgelebt hat. Er hatte keine Angst vor dem Tod, ja er hing nicht mal an seinem irdischen Körper. Er hatte vollstes Vertrauen in Gott seinen Schöpfer und Vater.

    Ich habe was dagegen uns Menschen als reudige kleine Sünder hinzustellen. Das führt nämlich entweder dazu, dass wir uns einer Organisation anschliessen und hoffen dass die uns sagen was wir tun müssen oder dazu, dass wir denken wir sind ja sowieso sooo schlecht da ist ehh jegliche Hoffnung verloren. In beiden Fällen geben wir die Verantwortung unseres Handelns und denkens ab. Mich als kleinen Sünder zu bekennen hat nichts mit Demut zu tun. Mir meiner Grösse aber bewusst zu sein und dennoch demütig vor Gott zu treten oder demütig vor unsere Mitmenschen und einen Fehler eingestehend, dass ist für mich Demut.

    Du siehst also ich gehe völlig von etwas anderem aus als dieser Schreiber.

    Er schreibt weiter:
    Menschen lügen, um ihre Pläne durchzusetzen. Was tut ein Mensch wenn er auf einen anderen trifft, der gerechter ist als er selbst? Oder klüger? Oder liebevoller?
    Wird er sich anstrengen um selbst genauso liebevoll oder gerecht zu sein? Nein, er wird den, der besser ist als er, behindern und versuchen ihn zu stören, er wird ihn schlechtmachen, kleinreden, wir kennen das aus unserem Leben. Usw.
    Zitat Ende.
    Klingt für mich sehr Menschenfeindlich.
    Dann widerspricht er sich selber indem er sagt:
    Man hat den Begriff Sünde nahezu abgeschafft — und damit die Verantwortung des Menschen für das, was er tut. Wenn er verkehrt handelt, dann ist er im Grunde nicht selber schuld, sondern andere.
    Zitat Ende
    Und gleich danach schreibt er:
    Der zweite und dritte Punkt bringt den Sohn Gottes ins Spiel. Denn Gottes Gnade bietet allen, die auf Jesus Christus vertrauen, ewige Erlösung und ewiges Leben an als ein freies Geschenk.
    Das heißt ohne Gegenleistungen unsererseits und umsonst!
    Alles was wir tun müssen, ist annehmen und empfangen. Der Sünder muss Jesus Christus annehmen im Glauben und im Gebet.
    So einfach macht es uns Jehova Gott!!
    Zitat Ende
    Ja ich belasse es mal hier auf diesen Text noch näher einzugehen. Also ich wüsste danach nicht was jetzt zu tun wäre. Die Bibel ist sehr interessant und man kann vieles daraus nehmen aber sich nur einzig und alleine auf die Bibel zu stützen finde ich persönlich nicht gut. Es steht in der Bibel ja nicht, „prüft die Bibel und das Gute behaltet“ sonder prüft alles!
    Herzliche Grüsse

  • Zadok/Achim
    März 28, 2014

    Liebe Petra,

    es war deine Aussage auf der Hauptseite, dass du mit diesem Jehova der Zeugen nichts anfangen kannst. (sinngemäß)die mich dazu brachte, dir diesen Vortrag zu empfehlen.
    Die Hauptaussage dieses Vortrages über die Gnade war, wenn ich ihn richtig verstanden habe, dass Leistungsdenken nicht erforderlich ist, um gerettet zu werden. Sondern dass Christen unter der Gnade Gottes stehen.
    Du schreibst:
    „sich nur einzig und alleine auf die Bibel zu stützen finde ich persönlich nicht gut.“ Zitat Ende
    Dennoch ist es so, dass es unser Gott ist, der folgendes aufschreiben ließ: Eph 2:8,9
    „“Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes. Ihr werdet also nicht aufgrund eurer guten Taten gerettet, damit sich niemand etwas darauf einbilden kann.” Zitat Ende

    Kannst du also mit den Bibeltexten aus dem Vortrag auch nichts anfangen? Das fände ich sehr schade.
    Aber dennoch vielen Dank dass du so ausführlich geantwortet hast.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Alois
    März 28, 2014

    Liebe Petra

    Paulus hatte das in Römer auch so erklärt das nur die überschwengliche Gnade rettet. Auch Paulus ist dem falschen Schluss entgegengetreten dass man nichts Gutes tun müsste und auch sündigen kann und durch Gnade alleine gerettet wird, was ja grundsätzlich stimmt.

    Paulus hat in Röm. 6 NGÜ geschrieben:
    1. Welchen Schluss ziehen wir nun daraus? Sollen wir weiterhin sündigen, damit sich die Gnade in vollem Maß auswirkt?
    2 Niemals! Wir sind doch, was die Sünde betrifft, gestorben. Wie können wir da noch länger mit der Sünde leben?

    Nein, wir wollen nicht in der Sünde leben und wollen auch Gutes tun und den Nächsten lieben. Trotzdem retten uns ausschließlich die Gnade des Herrn und nicht irgendein gutes Werk das wir tun, oder wenn wir viel weniger sündigen.

    Mag sein dass Gott für einen Menschen der stets das Gute tut und möglichst wenig sündigt weniger gnädig sein muss als einem Menschen der es einfach nicht schafft wenig zu sündigen. Aber auch für noch so einen guten Menschen bedarf es der Gnade um gerettet zu werden, denn außer Jesus hat es kein Mensch der lebt, oder je gelebt hat geschafft aus eigener Kraft vollkommen zu werden.
    Somit kann man nur durch die geschenkte Gnade gerettet werden. Alles andere ist zwar nützlich und sicherlich freut sich der „Himmel“ wenn wir ein gutes Leben führen und nicht das tun was der Teufel möchte, aber an der Tatsache dass nur die Gnade uns rettet ändert das nichts.

    Genau das wollte der Vortrag wie ich ihn verstanden habe aussagen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • GLAUBEDASNICHT!
    März 28, 2014

    Komme nicht klar mit dette doch was ihr sagt hat was!

  • sarai
    März 28, 2014

    Liebe Mitschwestern und Mitbrüder!

    Der letzte erst vor ganz kurzem gewesene Serverausfall soll deswegen gewesen sein, weil zuviele Leute gleichzeitig sich die akustische Form von Vorträgen HERUNTERLADEN wollten…

    Hab gestern ein Programm entdeckt, namens MWS Reader 5, man braucht dann nur etwas zu markieren, dann kommt ein kleiner Mund, den klickt man an und eine sympathische Frauenstimme liest einem sogar ziemlich gut betont und echt, alle diese Textstellen, Kommentare oder auch langen Vorträge vor –

    ich dachte mir nur, wenn wir uns alle dieses Teil herunterladen und ausprobieren, dann hätten wirs auch leichter, könnten auch bei der Arbeit oder auch vorm Einschlafen diese tollen Dinge hier auf BI auf so einfache Weise anhören und gleichzeitig damit die Seite enlasten? 🙂

    Ganz liebe Grüße, das ist eine Demoversion, gibt aber auch diverse Vollversionen und fairerweise muss ich sagen: drauf gebracht hat mich unsere liebe TIRZA, die schon so etwas ähnliches längere Zeit in Gebrauch hat,

    Sarai

  • GLAUBEDASNICHT!
    März 28, 2014

    Dachte immer Glaube ohne Werke ist tot?
    Steht doch in der Neuen Weltübersetzung so drinne!

  • Alois
    März 28, 2014

    Stimmt, das steht in Jak. 20:26
    Nur, was sind gottgefällige Werke?
    Wenn jemand aus Liebe zu Jesus und Jehova die Gute Botschaft predigt, dann ist es ein gutes Werk. Tut er es aber um ein paar Stunden auf dem Berichtszettel schreiben zu können um seine Ruhe vor Fragen durch Älteste zu haben, dann ist es ein totes Werk wie es in Hebr. 9:14 erwähnt wird.
    Aber auch unsere Glaubensbrüder vor den Machenschaften der Organisation zu warnen ist nach meiner Ansicht ein gutes Werk. Glaubensbrüder ausschließen ist sogar ein teuflisches Werk, die das tun glauben an die Gesetze der Organisation und nicht an die Liebe Jesu.
    Der Organisation dienen entspricht dem Baal zu dienen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Zadok/Achim
    März 28, 2014

    Der ganze Jakobusbrief spricht über die Werke der Nächstenliebe und nicht über Gesetzeswerke.
    Die Annahme des Geschenkes Gottes erfolgt durch unseren Glauben und die Werke sagen danke! zum Vater. Und wenn du also keine Werke der Nächstenliebe tust, hast du davor keinen Glauben gehabt.
    Liebe Grüße

  • Manfred
    März 28, 2014

    Hallo,

    ja, der Glaube ohne Werke ist tot. Was bedeutet das?

    Wenn man nun glaubt, dass die Organisation doch nicht von Gott stammt, dann muss man gemäß seinem Glauben handeln und aus der Organisation mit allen daraus erwachsenen Folgen, herausgehen.

    Man handelt somit gemäß dem was man glaubt. Das ist dann ein Werk des Glaubens. Das hat nichts damit zu tun, dass man sich für seinen Glauben abarbeiten muss. Es geht lediglich darum seinem Glauben gemäß zu handeln. Wer das nicht tut, dessen Glaube ist tot.

    Ich glaube zum Beispiel, dass nur Jesus der wahre Hirte und der wahre treue und verständige Sklave ist. Deshalb folge ich nun nur noch ihm und keinen anderen Menschen. Und schon gar nicht denen, die sich auf seinen Platz gesetzt haben, es ihnen aber nicht zusteht. Wer sich selbst erhöht wird erniedrigt werden. Spätestens wenn Jesus zurückkommt gibt es in Brooklyn ein böses Erwachen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hopefull
    März 28, 2014

    Liebe/r Glaubedasnicht

    herzlich willkommen hier auf BI. Ja, Du hast vollkommen Recht, der Glaube ohne Werke ist tot. Aber Werke ohne Glaube oder durch einen falschen Beweggrund, ebenso.

    Jesus sagte in Joh. 15:1-8, dass wir direkt mit ihm verbunden sein müssen. Er ist der Weinstock und wir sind seine Reben. Nur wenn die Rebe direkt mit dem Weinstock verbunden ist, kann sie auch den nötigen Saft bekommen um dann auch Frucht zu tragen. Interessant dabei ist, dass die Rebe nicht überlegen oder planen muss: „Jetzt muss noch ein bischen wachsen“, oder „jetzt muss ich blühen“ oder „jetzt muss ich eine Traube hervorbringen“.
    Nein, das passiert ganz automatisch ohne, dass sie darüber nachdenken muss. Der Saft, den die Rebe vom Weinstock bekommt, bewirkt das in der Rebe.
    Und genau das gleiche macht der Heilige Geist mit uns. Wenn wir eng mit Jesus verbunden sind, bekommen wir den Heiligen Geist und wir vollbringen automatisch gute Werke. Weil unser Herz voll ist mit Gutem. Erst dann bringen wir die Früchte des Heiligen Geistes hervor, wie Langmut, Demut, Selbstbeherrschung usw, vor allem die Größte Frucht: Die Liebe!
    Ohne Liebe funktioniert der christliche Glaube nicht. Das ist die stärkste Antriebskraft. Man könnte genauso sagen: Der Glaube ohne Liebe ist tot.
    Die Liebe treibt mich an gute Werke zu vollbringen, durch den Heiligen Geist in mir, den ich von Jesus erhalte, weil ich mit ihm direkt verbunden bin und nur ihm folge.
    Der Apostel Paulus hebt diesen Gedanken sehr schön in 1.Kor. 13:1-13 wunderbar hervor. Wir können alles mögliche vollbringen, mit Engelszungen reden, Weissagen, predigen, sämtliche Werke tun, aber alles ist nutzlos wenn wir es nicht mit Liebe tun. Alles ist heiliger Dienst wenn wir es mit Liebe machen. Selbst wenn wir für jemanden ein einfaches Gericht kochen. Spr 15:17:

    Besser ist ein Gericht Gemüse, und Liebe ist da, als ein gemästeter Ochse und Hass dabei.

    Und deswegen stimme ich Alois voll zu. Es ist die Liebe zu unseren eingeschlossenen Brüdern, die uns antreibt, die Machenschaften dieser Organsiation des „untreuen und unverständigen Sklaven“ aufzudecken. Wir möchten, dass die Brüder erkennen, dass sie blinden Leitern hinterher rennen.
    Und wie auch Alois so schön sagte, es ist ein gutes Werk, wenn man aus Liebe zu JHWH und Jesus Christus die Gute Botschaft predigt. Ja, Gott sieht das.

    Liebe Grüße Hope

  • Sr. Bird
    März 28, 2014

    Liebe Hope!
    Mir hat dein Kommentar sehr gut gefallen.
    Du hast recht: Die Rebe denkt nicht nach. Es „passiert“ alles automatisch.
    Und genauso treibt uns der heilige Geist zu guten Werken. Vorausgesetzt natürlich, wenn wir eng mit Jesus verbunden bleiben.
    Und durch diese Kettenreaktion werden wir alles aus Liebe tun.
    Ohne bewusst daran zu denken!
    Besonders die letzten Tage konnte ich für mich viel feste geistige Speise hier auf BI finden. Bin froh euch zu haben!!!!
    Danke!!! 🙂 🙂 🙂

    Eure Sr. Bird

  • PINEHAS
    März 28, 2014

    Glaube ohne Werke ist tot.
    Das Problem ist aber, dass Wachttürmchen bunt anstreichen, sich geschniegelt in den Königreichssaal setzen, zwei, drei Antworten ablesen und darauf noch stolz wie Oskar zu sein nicht die Werke sind die in Jakobus gemeint sind. Da geht es um praktische Nächstenliebe zum Nächsten, besonders zum Hilfebedürftigen.
    Auch das Umherschleichen um die Häusern mit alle 5 Minuten auf die Uhr schauen und bunte Heftchen unverbindlich abgeben, sind NICHT diese Werke.

    Ach und noch etwas. Was in der Neuen Welt Übersetzung so alles drinne steht ist eine Sache, was in echten Bibeln zum Ausdruck kommt ist eine ganz andere.

    VLG PINEHAS

  • sarai@PINEHAS
    März 28, 2014

    Lieber PINEHAS,

    ich freue mich, daß Du wieder etwas von Dir hören hast lassen und möchte Dir sagen: Deine letzten beiden Kommentare gefielen mir wirklich sehr gut 🙂

    Unser neuer *ICHGLAUBEDASNICHT!*lenkt inzwischen so ein bisschen ein, habe ich das Gefühl;es ging aber wirklich JEDEM hier so: alle die widerstreitenden Gefühle durch die Dinge, die man hier lesen, erproben und erfahren kann;

    sie sind ja wirklich nicht so leicht *unter einen Hut* zu bringen 😉

    Viele liebe Grüße,
    und ich hoffe, es geht Dir gut,

    Sarai

  • Miss Maple
    März 28, 2014

    Wenn ich mich recht erinnere wird in dem Vortrag „Dein Glaube und Deine Werke“ unter dem Button „Hören“sehr schön erklärt,was mit diesen Werken gemeint ist.
    L.G.
    Maple

  • noemi
    März 28, 2014

    Lieber Bruder JRS,

    vielen lieben Dank für deinen schönen Vortrag. Es wird hier so richtig klar, wie wichtig Jesus Tod und Auferstehung ist für uns, er hat uns damit ein Loskaufopfer für unsere Sünden geschenkt,ansonsten würden wir nie frei werden von unseren Sünden, wir wären ständig gefangen in unseren Missetaten und würden sie immer mit uns mittragen müssen was eine schwere Last für uns wäre. Aber durch Jesus Sühneopfer sind wir befreit worden! Und das alles aus reiner Gnade. Diese Gnade kann man sich nicht verdienen oder erkaufen oder durch irgendwelche Werke erschleichen. Man kann keine Werke tun, um sich die Sünden reinzuwaschen, man sollte die Werke selbstlos tun ohne irgendetwas zu erwarten und schon gar nicht von Gott. Gott gibt ohne etwas dafür haben zu wollen. Das Loskaufopfer ist einzig durch Gottes Liebe zu uns geschehen, das hat Jesus Christus im Auftrag Gottes für uns getan, es war ein himmlisches Geschenk.
    Unsere Aufgabe ist allein sein Geschenk an uns anzunehmen, die Gnade anzunehmen und uns immer wieder daran zu erinnern, was Jesus für uns getan hat, was ja auch nicht leicht für ihn war, er hat für uns gelitten und Schmerzen ertragen bis zum Tod und das alles aus gütiger Liebe heraus. Dadurch hat Jesus unser Joch leicht gemacht, wir brauchen nicht mehr verzweifeln und bedrückt sein, brauchen keine Angst und keine Furcht haben, wir sind begnadet worden.
    Ich bin unendlich dankbar für diesen Liebesbeweis Gottes an uns, mehr Liebe geht überhaupt nicht. Ich freue mich sehr über die Gnade Gottes und nehme sie unendlich gerne an. Ich kann auch die Sünden anderer wie töten usw. (was alles schlimmes in der Welt geschieht, Hass und Gier usw.) besser verkraften, weil ich weiß, Jesus ist auch für diese Sünden gestorben!
    Also nochmal danke für deinen wertvollen Vortrag. Dies waren meine Gedanken dazu.
    Liebe Grüße
    Noemi

  • JRS an Noemi
    März 28, 2014

    Liebe Schwester Noemi,

    du schreibst:
    „Ich freue mich sehr über die Gnade Gottes und nehme sie unendlich gerne an.“

    Dies ist genau die Einstellung, die unser Vater von uns wünscht, weil er uns liebt. In Johannes 5:24 steht:
    Ich versichere euch: Wer meine Botschaft hört und an Gott glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Er wird nicht für seine Sünden verurteilt werden, sondern ist bereits den Schritt vom Tod ins Leben gegangen.

    Das hast du verstanden und das ist wunderbar.

    Lieber Gruß
    JRS

  • Manfred an Noemi
    März 28, 2014

    Liebe Noemi,

    Du hast das sehr gut erkannt, dass man sich die Gnade nicht verdienen oder durch irgendwelche Werke erschleichen kann. Würden das doch noch mehr unserer Schwestern und Brüder erkennen. Damit würde ihnen eine große Last von den Schultern genommen. Denn das Joch unseres Herrn Jesus ist sanft und seine Last ist leicht.

    Vielen Dank für Deinen Kommentar.

    Liebe Grüße Manfred

  • sarai@BruderJRS
    März 28, 2014

    Lieber Bruder JRS;

    vielen herzlichen Dank für diesen tollen Vortrag; eigentlich kann ich Dir gar nicht genug dafür danken, denn: er hat mich persönlich wirklich weitergebracht.

    Er hat mir ganz wunderbar noch einmal; so zusammenfassend wie nur irgend möglich; vor Augen gebracht, WIE SEHR Gott Vater uns wirklich liebt. Daß er uns liebt, das wusste ich natürlich, aber für mich ist das Begreifen dieses *WIE SEHR*, während des Lesens nochmals ganz monumental geworden.

    Mir fehlte es in meiner Kindheit und Jugend enorm an Liebe; ich konnte sie bei meinen Eltern nicht finden; diese waren nur unendlich streng und oftmals ungerecht und da lag wohl so ein Knackpunkt bei mir: Wo andere mich vielleicht schon liebevoll finden; da bin ich noch längst nicht zufrieden mit mir und denke mir: Mensch, das hättest du aber noch viel besser hinkriegen müssen oder können… Ich gehe oftmals mit mir selbst viel zu hart ins Gericht.

    Dein Vortrag hat mir gezeigt: das muss ich nicht, denn ich bin unvollkommen, ich KANN gar nicht immer alles richtig machen und mein Gott liebt mich TROTZDEM 🙂
    Er vergibt mir einfach, durch seine unverdiente Gnade und dadurch, daß ich seinen Sohn so sehr gesucht und auch angenommen habe und tief und fest an ihn glaube.
    Sein Opfer hat uns alle erlöst; es ist ein vollkommenes Geschenk an uns, sowohl des Sohnes als auch des Vaters für uns, seine Kinder!
    Aus GNADE. Und ich DARF das annehmen…

    IMMER, denn es wird mir nicht mehr weggenommen; sowohl der Vater als auch der Sohn, sie nehmen mir diese Liebesgabe nicht mehr weg 🙂

    Aber mir wurde auch noch etwas weiteres durch Deinen Vortrag vor Augen geführt:

    Ich habe immer verteidigt, daß so unendlich viele Juden, die ich kenne, sich äußerst bemühen, das Gesetz mit aller ihrer Kraft und all ihrem Bestreben zu halten; daß sie deswegen nicht von der Gnade ausgeklammert sein können, weil dieses Bemühen, alle 613 Gesetze zu halten, so überaus ernst genommen wird und auch immer wieder über den kommenden Messiah gesprochen wird und sie so fest daran glauben, dass er kommt…
    Aber es ist nunmal auch Tatsache, daß der Messias dieses Loskaufopfer, das Sühneopfer, für unsere Sünden schon erbracht hat, für JEDEN, für ALLE Menschen, auch, oder besser gesagt, auch gerade für die Juden der damaligen Zeit bis heute.

    Zum Glück gibt es schon so unendlich viele messianische Juden, die sich mit ganzem Herzen dem Jeschuah Ha Maschiach zugewandt haben, ihrem Messias, und fortlaufend werden es mehr…

    Und deswegen, werden sie auch den Christen zum Segen sein, wie die Bibel es sagt, durch ihren Glauben… und umgekehrt waren schon so viele Christen ein Segen für die Juden, die ihnen über Heimholwerke dazu verholfen haben, sie in ihr gelobtes Land heimzuholen, darunter z. Bsp. auch ganz viele Russlandjuden…

    Im Grunde wollen beide Gruppierungen das Gleiche: Beim Vater sein und zum Sohn kommen und so nah als möglich an der Heiligen Schrift verbleiben – die VERBRÜDERUNG, die sichtbare, sie muss weitergehen 😉

    DANKE DANKE DANKE – dafür, daß Du uns diesen Vortrag *geschenkt* hast, über das größte Geschenk, das unser Gott und sein Sohn uns machen konnten – die GNADE,
    Sarai

  • Zadok/Achim
    März 28, 2014

    Liebe Sarai,

    es ist so, dass die Juden, die versuchen, das mosaische Gesetz zu halten, scheitern werden, weil sie es schlicht nicht können, niemand konnte es und niemand kann es. Sie stehen auf einer Stufe mit den Zeugen Jehovas, die auch versuchen durch Werke – Bsp. Stundenjäger – ihre Rettung zu bewirken.
    Aber die messianischen Juden, die denken so wie wir es auch tun, sie sind in Jesu und des Vaters Hand, sind gerettet, weil dazu vor Urzeiten vom Vater bestimmt.
    Mir hilft dabei immer eine Überlegung: Paulus – war er ein Jude oder ein Christ? Er war beides gleichzeitig. Für mich sind Menschen mit jüdischer Abstammung Glaubensgeschwister – wenn sie an Christus glauben.
    Lieber Gruß
    Achim

  • sarai
    März 28, 2014

    Lieber Achim,

    ich hätte nach diesem Absatz in meinem Kommentar:

    „Aber es ist nunmal auch Tatsache, daß der Messias dieses Loskaufopfer, das Sühneopfer, für unsere Sünden schon erbracht hat, für JEDEN, für ALLE Menschen, auch, oder besser gesagt, auch gerade für die Juden der damaligen Zeit bis heute.“

    noch folgenden Satz einfügen sollen:

    *Und deshalb *MÜSSEN* sie auch in seine
    (des Messias) Richtung gehen!!!*

    Denn dies ist die neu gewonnene, jetzt gewachsene Erkenntnis, die ich durch den Vortrag von Bruder JRS hatte und die für mich eigentlich schon ziemlich erstaunlich war, daß ich mich in diese Richtung bewegen konnte;

    weil ich zu sehr verwurzelt bin und immer gleich in Verteidigungshaltung gehe für meine dortigen Brüder und Schwestern, wenn ich sie zu gering geschätzt oder irgendwie bedroht fühle; naja, ihr kennt mich ja und meine Reaktion diesbezüglich nun schon 😉

    Und genau deswegen habe ich dem Vortragschreiber ganz besonders danken wollen, wegen dieser 2. Erkenntnis aus seinem Vortrag und hoffe, daß ich meine 1.ebensolche hoffentlich verständlicher herüber gebracht habe.

    Ebenso liebe Grüße,
    Sarai

  • Zadok/Achim an Pinehas
    März 28, 2014

    Lieber Pinehas,

    da hast du einen sehr wahren Satz geschrieben:
    „Er wird in erster Linie unsere Einstellung zur Sünde beurteilen und nicht ob wir sie erlegen waren oder nicht.“ Zitat Ende

    Und wenn ich den Vortrag richtig verstanden habe, dann werden wir die Sünde hassen, weil die Liebe und Dankbarkeit uns antreibt gut zu handeln.

    Lieber Gruß
    Achim

  • PINEHAS
    März 28, 2014

    Lieber Bruder JRS,

    dies sind wirklich sehr auferbauende Worte. Mir gefällt besonders die Ausgewogenheit zwischen der Sündenvergebung auch schwerer Sünden und auf der anderen Seite, dass dies kein Freibrief für mutwillige Sünden ist.

    Für uns ist es wichtig in unserem Herzen nicht zu richten. Unser Herr Jesus wird es sein der beurteilt WARUM wir etwas getan haben. Er weiß welche Umstände dazu führten. Er kennt unsere fleischliche Natur.

    Er wird in erster Linie unsere Einstellung zur Sünde beurteilen und nicht ob wir sie erlegen waren oder nicht.

    Unser Glaube an dem Loskaufswert unseres Herrn kann uns auch jetzt schon ein reines Gewissen einbringen auch wenn wir noch sündigen.
    In einigen Tagen können wir unseren Glauben auch zum Ausdruck bringen. Und zwar indem wir durch das nehmen der Symbole unsere tiefe Herzensverbundenheit mit dem Leib Jesu zeigen. Es ist eine schöne Gelegenheit zu zeigen, dass wir das Opfer angenommen haben

    VLG PINEHAS

  • Anna
    März 28, 2014

    Lieber Bruder JRS,

    vielen lieben Dank für deinen schönen Vortrag. Du hast es einfach auf den Punkt gebracht worauf es ankommt. Wie schön wären diese Gedanken beim Abendmahl. Dann wäre es wirklich eine würdige Feier.

    Spontan fallen mir die letzten Worte unseres Herrn Jesus vor seinem Tod ein: „Es ist vollbracht“.

    Diese machen ja deutlich, dass das Erlösungswerk nicht mehr rückgängig zu machen ist. Keine Macht der Welt kann mehr verhindern, dass Gott uns durch das Sterben seines Sohnes Vergebung schenkt. Jesus hat seinen Auftrag erfüllt. „Es ist vollbracht!“

    Deswegen möchte ich von Herzen dafür danken.

    Viele liebe Grüße an alle aus der Sonne

    Anna

  • Alois
    März 28, 2014

    Lieber Bruder JRS

    Danke für den schönen Vortrag.
    Alles ist ganz einfach, wir müssen uns nur wie kleine Kinder in die rettenden Hände des Christus fallen lassen.
    Ich freue mich schon auf Deinen nächsten Vortrag.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Shannon
    März 28, 2014

    Lieber Bruder JRS,

    schöner Vortrag, der einem das Herz öffnet und alles ganz leicht werden lässt.
    Und was das erwähnte Zitat betrifft, über Menschen, die das Opfer Jesus nicht annehmen, dem stimme ich zu. Es ist eine Tendenz zu beobachten von Menschen, die zwar an einen Schöpfer glauben, aber unseren Herrn Jesus Christus auf die Stufe der Religionsgründer Mohamed oder Buddha stellen.
    Von der Organisation, die sich als Retter darstellt, wollen wir erst gar nicht reden, das ist ja schon länger so.
    Von daher kann jeder einzelne nichts tun, als das Geschenk dankbar anzunehmen.

    Herzliche Grüße
    Shannon

    PS: Ich weiß nicht, wie es euch geht, wir alle werden ja von unseren Gefühlen regiert. Wenn mir jemand erklärt, dass Jesus nur ein Prophet war und die Bibelschreiber ihn zum Sohn Gottes gemacht hätten, fühle ich mich persönlich angegriffen.

  • sarai
    März 28, 2014

    Ja, liebe Shannon, mir geht es dann genauso wie Dir, wenn jemand unseren Christus so herabzuwürdigen versucht;

    ich fühle dann mich und auch alle anderen Christusgläubigen persönlich angegriffen;

    aber es ist auch ein Affront und eine entwürdigende Beleidigung an die Adresse unseres Gottvaters und seines Sohnes selbst und da fällt mir wieder das tolle Kurzzitat unseres ACHIMS ein: „Weg von der WTG zu sein heisst noch lange nicht, dass man beim Christus ist.“ (Autor: Achim) –

    Denn wer Jesus auf diese Art schmäht, der ist auch nicht bei ihm.

    Ganz liebe Grüße,
    Sarai

  • Hopefull
    März 28, 2014

    Ja ich glaube das!!

    Lieber Br. JRS

    Ich danke Dir aus tiefsten Herzen für Deine treffenden Worte. Du hast mit diesem Vortrag JHWH die höchste Ehre gegeben. Du liebst unseren himmlischen Vater und seinen Sohn!
    Es ist wirklich ein wahres Geschenk, das Gott uns gemacht hat. Um diesem Geschenk die richtige Würde zu geben ohne es zu schmählern müssen wir es einfach nur annehmen.
    Auch der Gedanke, das wir eigentlich zu Miterlösern werden, wenn wir versuchen durch unsere Werke unsere Rettung zu verdienen und wir dadurch das Opfer Jesu schmählern, ist ein super Gedanke. Darüber sollte sich wirklich jeder linientreue ZJ mal ernsthaft Gedanken machen.
    Ich danke Dir. Den Artikel werde ich mir kopieren und meiner Schwester geben. Ich glaube besser kann man Jesus einem nicht näher bringen.

    Liebe Grüße Hope

  • Manfred
    März 28, 2014

    Lieber Brd. JRS,

    vielen Dank für Deine interessanten Gedanken zum Thema der Gnade Gottes. Ja, wir sollten nicht zögern, diese Gnade anzunehmen. Es ist ein sehr kostbares Geschenk unseres himmlischen Vaters. Beim Lesen Deines Vortrages kam mir eine Veranschaulichung in den Sinn, die vielleicht in etwa das aufzeigen könnte, wie unser Vater darüber denkt, wenn wir versuchen wollten, sein Geschenk mit persönlichen Leistungen zu bezahlen.

    Angenommen wir hätten einen sehr reichen Freund und weil es ein wirklich guter Freund ist und er so unermesslich reich ist, schenkt er uns einen ganz wertvollen Diamanten. Einfach nur so. Ohne Grund. Nur weil er uns sehr mag und er uns einfach was Gutes tun möchte. Dieser Diamant wird auf etwa 10 Millionen Euro geschätzt. Wie reagieren wir nun auf dieses sehr großzügige Geschenk?

    Wir selbst haben nicht soviel Geld und können somit nicht ein ähnlich gleichwertiges Geschenk zurück geben. Was kann man also tun? Um unsere Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen, sagen wir zu ihm: Weil Du mir diesen sehr wertvollen Diamanten geschenkt hast, wasche ich einen Monat lang jedes Wochenende Deinen Wagen. Was hälst Du davon?

    Ja, was wird er wohl davon halten, da er doch sehr reich ist und sich unter seinen vielen Firmen auch eine große Autowaschanlage befindet, in der er sowieso jede Woche sein Auto kostenlos waschen lässt. Wer so ein teures Geschenk gibt, der erwartet keine Gegenleistung, außer das man sich über dieses Geschenk freut und es mit Liebe behandelt oder wertschätzt. Selbstverständlich möchte er auch weiterhin unser Freund sein und wenn wir diese Freundschaft aus Liebe erwidern, dann ist das mehr als wir an materiellen Gaben zurückgeben könnten. Denn Liebe kann man sich nicht kaufen. Sie ist unbezahlbar.

    Da wir unserem himmlischen Vater wirklich rein garn nichts zurück zahlen können, wie Du es ja auch sehr schön beschrieben hast, deshalb würde er jeden Versuch dies trotzdem zu versuchen als Beleidigung empfinden. Genau das steht auch so ähnlich in der Bibel. Vor kurzem gab es ja einen Studien Artikel über Opfergaben. Das genaue Thema lautet: „Opfer die Gott wirklich Wohlgefallen“
    Es war der WT vom 15.12.13. Folgendes wurde im Absatz 6 gesagt, ich zitiere: Sein Gesetz schrieb vor, das Blut eines Tieres auszugießen. Das war ein „Schatten der künftigen guten Dinge“, die durch Jesus kommen sollten (Heb. 10:1-4).

    Nun wurde ja Heb. 10:1-4 angeführt. Doch warum hört man hier auf zu lesen? Gerade die weiteren Verse aus diesem Kapitel zeigen ja erst, worum es dem Bibelschreiber in Wirklichkeit gegangen ist. Daher zitiere ich die Bibelverse mal im Zusammenhang:

    Heb. 10:1-18; Elberf.: 1 Denn da das Gesetz einen Schatten der zukünftigen Güter, nicht der Dinge Ebenbild selbst hat, so kann es niemals mit denselben Schlachtopfern, die sie alljährlich darbringen, die Hinzunahenden für immer vollkommen machen. 2 Denn würde sonst nicht ihre Darbringung aufgehört haben, weil die den Gottesdienst Übenden, einmal gereinigt, kein Sündenbewusstsein mehr gehabt hätten? 3 Doch in jenen Opfern ist alljährlich ein Erinnern an die Sünden; 4 denn unmöglich kann Blut von Stieren und Böcken Sünden wegnehmen. 5 Darum spricht er, als er in die Welt kommt: „Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, einen Leib aber hast du mir bereitet; 6 an Brandopfern und Sündopfern hast du kein Wohlgefallen gefunden. 7 Da sprach ich: Siehe, ich komme – in der Buchrolle steht von mir geschrieben -, um deinen Willen, Gott, zu tun.“ 8 Vorher sagt er: „Schlachtopfer und Opfergaben und Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, auch kein Wohlgefallen daran gefunden“ – die doch nach dem Gesetz dargebracht werden -; 9 dann sprach er: „Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun“ – er nimmt das Erste weg, um das Zweite aufzurichten. 10 In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi. 11 Und jeder Priester steht täglich da, verrichtet den Dienst und bringt oft dieselben Schlachtopfer dar, die niemals Sünden hinwegnehmen können. 12 Dieser aber hat ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht und sich für immer gesetzt zur Rechten Gottes. 13 Fortan wartet er, bis seine Feinde hingelegt sind als Schemel seiner Füße. 14 Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht. 15 Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist; denn nachdem er gesagt hat: 16 „Dies ist der Bund, den ich für sie errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr, ich werde meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie auch in ihren Sinn schreiben“; 17 und: „Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.“ 18 Wo aber Vergebung dieser Sünden ist, gibt es kein Opfer für Sünde mehr.

    Täusche ich mich hier gewaltig oder steht in diesen Versen das genaue Gegenteil von dem was im WT ausgesagt werden soll? Die LK will ja mit dem Hinweis auf die Opfer im alten Israel belegen, wie wichtig auch die heutigen Opfer für Gott sind. Doch zweimal steht in diesen Versen: „Schlachtopfer und Opfergaben und Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, auch kein Wohlgefallen daran gefunden“ und weiter: 10 In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi. Also schon zur damaligen Zeit als der Hebräerbrief niedergeschrieben wurde, war klar das Jesus seinen Leib als einmaliges Opfer dargebracht hat, das nie mehr erneuert werden muss. Aufgrund dieses Opfers kann unser himmlischer Vater unsere Sünden von dieser Zeit an vergeben und weil er unsere Sünden nun vergeben hat, brauchen wir keine Opfer mehr für unsere Sünden zu bringen. Uns wird die Gnade zuteil aufgrund des einmaligen Opfers unseres Herrn Jesus Christus. Wer jedoch das Opfer unseres Herrn Jesus Christus ablehnt, für den bleibt kein weiteres Opfer übrig. Das wäre allerdings eine Erklärung, warum ein Zeuge Jehovas als weiter opfern möchte, da er doch beim Abendmahl das Blut und den Leib in Form der Symbole an sich vorüber ziehen lässt, ohne davon zu nehmen. Da er das Opfer von Jesus ablehnt, muss er andere bringen. Doch kein anderes Opfer hat zur Folge, dass wir von unseren Sünden freigesprochen werden. Wie haben wir im Vers 4 gelesen? … denn unmöglich kann Blut von Stieren und Böcken Sünden wegnehmen. Auf heute übertragen gilt das für alle Ersatzopfer, die man stattdessen darbringen möchte. Kein anderes Opfer außer dem Leib von Jesus kann unsere Sünden wegnehmen. Wer etwas anderes behauptet lehrt ganz klar gegen die Bibel und lehnt das Opfer unseres Herrn Jesus ab.

    Somit bestätigt dieser Studienartikel genau das was Du in Deinem Vortrag herausgearbeitet hast. Ein Zeuge Jehovas möchte sich das ewige Leben durch Opfergaben verdienen und daher spornt die geistige Führung dieser Religionsgemeinschaft immer wieder dazu an, noch mehr zu tun. Nie sind sie zufrieden. Oder hat schon mal einer in einem WT gelesen, dass genug Opfer von Seiten der Leserschaft gegeben wurden? Ich kann mich nicht erinnern.

    Liebe Grüße Manfred