24 Comments
  • Lichti
    Juli 12, 2013

    Liebe Geschwister in Christus,

    Wie wir gesehen haben, ist in Jehovas unwahren Organisation „der Teufel los“ –
    oder wir können auch sagen: in sie „hat sich der Teufel gesetzt“!
    Wie das? In Form des „Menschen der Gesetzlosigkeit“.
    Paulus warnte die Christen damals, – und somit auch uns -, indem er folgende
    inspirierte Worte über den „Tag Jehovas“ schrieb (2. Thessalonicher 2:3-5):
    3 Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen,
    denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der
    Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart.
    4 Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“ oder ein Gegenstand
    der Verehrung genannt wird, so daß er sich in den Tempel DES GOTTES
    niedersetzt und sich öffentlich darstellt, daß er ein Gott sei.
    5 Erinnert ihr euch nicht, daß ich euch diese Dinge wiederholt sagte,
    als ich noch bei euch war?

    Der „Sohn der Vernichtung“ wird auch von Jesus in Johannes 17:12 erwähnt
    und auf Judas iskariot angewandt. Die Heutige Judas-Klasse ist wie der
    Verräter im ersten Jahrhundert, mit einem Aufsichtsamt bekleidet.
    Denn Psalm 109:8 wurde von Petrus in Apostelgeschichte 1:20 zitiert,
    als die Apostel die Neubesetzung seines Amtes vornahmen. (Psalm 109:8):
    8 Seine Tage mögen sich als wenige erweisen;
    Sein Aufsichtsamt übernehme ein anderer.

    Er ist ein nutzloser Hirte, unter welchem seine Schafe entsetzlich leiden
    müssen! Das wird ja im gesamten Sacharia Kapitel 11 vorausgesagt.
    Judas damals tötete durch seinen Verrat – EINEN, den wichtigsten – Menschen, Jesus.
    Judas in unserer Zeit tötet viele „Schafe“ Jesu, Dies zeigt Psalm 109:16 und
    Sacharia 11:15-17.

    Psalm 109:16:
    16 Darum, weil er nicht gedachte, liebende Güte zu üben,
    Sondern er jagte dem niedergedrückten und armen Mann unablässig nach
    Und dem, der niedergeschlagenen Herzens war, um [ihn] zu Tode zu bringen.

    Sacharia 11:15-17:
    15 Und Jehova sagte weiter zu mir: „Nimm dir noch die Geräte eines
    unbrauchbaren Hirten.
    16 Denn siehe, ich lasse einen Hirten im Land aufstehen. Den [Schafen],
    die ausgetilgt werden, wird er keine Aufmerksamkeit schenken.
    Das junge wird er nicht suchen, und das gebrochene [Schaf] wird er nicht heilen.
    Das aufstehende wird er nicht [mit Speise] versorgen, und das Fleisch
    des fetten wird er essen, und die Hufe der [Schafe] wird er abreißen.
    17 Wehe meinem wertlosen Hirten, der die Kleinviehherde verläßt!
    Ein Schwert wird über seinem Arm und über seinem rechten Auge sein.
    Sein Arm, er wird ganz bestimmt vertrocknen, und sein rechtes Auge,
    es wird ganz gewiß trübe werden.“

    Aber was kann man von einem Hirten, wie der Judas-Klasse, in die der Satan
    gefahren ist (Johannes 13:27) anderes erwarten!
    Durch seine Gottlosigkeit verlor er schon lang sein Sehvermögen und seine Kraft,
    irgend etwas Gutes zu tun.
    Außerdem kennen wir ja Hesekiel Kapitel 34 und Jeremia 23. Diese Elfenturm-Hirten
    Erfüllen genau die Prophezeihungen, die dort drin verzeichnet sind. Sie ziehen
    den Schafen gemäß Micha das Fell über die Ohren, danach fressen sie Sie auf.
    Micha 3:1-4:
    3 Und ich sprach dann: „Hört bitte, ihr Häupter Jakobs und ihr Befehlshaber des
    Hauses Israel. Ist es nicht eure Sache, das Recht zu kennen?
    2 Die ihr das Gute haßt und das Böse liebt, die ihr den Leuten ihre Haut
    abreißt und ihren Organismus von ihren Knochen;
    3 ihr, die ihr auch den Organismus meines Volkes gegessen habt und ihnen direkt
    die Haut abgestreift und sogar ihre Knochen zerschlagen und [sie] in Stücke
    zermalmt habt wie das, was in einem Topf mit weiter Öffnung ist,
    und wie Fleisch mitten in einem Kochtopf.
    4 Zu jener Zeit werden sie zu Jehova um Hilfe rufen, aber er wird ihnen nicht
    antworten. Und er wird in jener Zeit sein Angesicht vor ihnen verbergen,
    je nachdem wie sie Schlechtes in ihren Handlungen begangen haben.

    „Zu jener Zeit“, wenn Jesus seine Schafe sammelt, und die, welche zu unrecht
    über sie Hirten sind, richtet.

    Christi geschwister bilden einen „Tempel des Gottes“.
    Das sagt uns z.B. 1. Petrus 2:4-5:
    4 Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen,
    bei Gott aber auserwählt, kostbar,
    5 werdet auch ihr selbst als lebendige Steine aufgebaut zu einem geistigen Haus
    für den Zweck einer heiligen Priesterschaft, um geistige Schlachtopfer
    darzubringen, für Gott annehmbar durch Jesus Christus.

    Den gleichen Gedanken Finden wir auch in 1. Korinther 3:16-17:
    16 Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und daß der Geist Gottes in euch
    wohnt?
    17 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten;
    denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid.

    Selbst wenn, – oder gerade weil – Christen vielfach aus einer Gemeinschaft kommen,
    die behauptet „Die wahre Religion“ oder gar „Jehovas Zeugen“ zu sein, sollten sie
    nicht beunruhigt wegen dem „Tag Jehovas“ sein, denn zunächst muss sich die
    Judas-Klasse manifestieren. Und was wäre eine schlimmere, frechere, unerfrorenere
    gotteslästerlichere Sünde als sich selbst als „ein Gott“ zu zeigen,
    indem man auf den Thron Jesu Christi sitzen will? – umso mehr, als dass sie
    ja prophezeit wurde! Nein, in einem Teufelsmachwerk möchte doch sicher
    niemand bleiben! Wenn man geht, bleibt man trotzdem Teil des Tempels.

    Wir erinnern uns an 2. Korinther 6:14-18:
    14 Laßt euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen.
    Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit?
    Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis?
    15 Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Belial?
    Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen?
    16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen?
    Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat:
    „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln,
    und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“
    17 „Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab“, spricht Jehova,
    „und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.“
    18 „Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein“,
    spricht Jehova, der Allmächtige.

    Der Zusammenhalt in der Familie des himmlischen Vaters zeichnet sich ja durch
    Liebe und nicht durch Gesetze, Vorschriften oder gar durch Struktur aus.
    Deswegen führt uns ja die Salbung. Jeder einzelne wird liebevoll vom Vater
    durch seinen mächtigen guten Geist geführt. Deswegen ist die Zugehörigkeit
    zu einer Organisation = NICHTS! Aber die Liebe zu den Geschwistern und zum
    Vater im Himmel ist etwas – ja, es ist das Lebengebende.

    Deshalb ist der Gedanke, zu einer Organisation, also einem menschlichem Gebilde
    gehören zu wollen, eine vom Teufel gestellte Falle. Denn Struktur kann nie
    Leben bewirken, so wie Liebe es kann. Aber die frühen Gemeinden haben genauso
    von Paulus und anderen inspirierten Christen warnung erhalten –
    damals das Jüdische System betreffend. Und auch heute tut man sicher gut daran,
    sich solche Worte ins Gedächtnis zu rufen, denn die „Zeugen Jehovas“ erinnern
    doch sehr an die Menschen, die sich freiwillig dem alten Bund wieder neu
    unterwarfen. Schlimmer noch: Sie unterwerfen sich einem Judas, einem
    „Sklaven des Verderbens“. Und Petrus warnt doch so eindringlich,
    indem er über die argen Hirten schrieb (2. Petrus 2:17-22):
    17 Diese sind Quellen ohne Wasser und Nebelschwaden, von heftigem Sturm
    getrieben, und für sie ist die Schwärze der Finsternis aufbehalten.
    18 Denn sie führen geschwollene Reden unnützen Inhalts, und durch die Begierden des
    Fleisches und durch zügellose Gewohnheiten verlocken sie die, die eben erst
    Leuten entronnen sind, welche im Irrtum wandeln.
    19 Während sie ihnen Freiheit verheißen, führen sie selbst ein Dasein als
    Sklaven des Verderbens. Denn wer immer von einem anderen überwunden wird,
    ist diesem versklavt.
    20 Wenn sie nämlich, nachdem sie durch eine genaue Erkenntnis des Herrn und
    Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entronnen sind,
    wieder in ebendiese Dinge verwickelt und [davon] überwunden werden,
    so sind die letzten Zustände für sie schlimmer geworden als die ersten.
    21 Denn es wäre für sie besser gewesen, den Pfad der Gerechtigkeit nicht
    genau erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn genau erkannt hatten,
    von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot abzuwenden.
    22 Es ist ihnen ergangen, wie das wahre Sprichwort sagt: „Der Hund ist zum
    eigenen Gespei zurückgekehrt und die gebadete Sau zum Wälzen im Schlamm.“

    Also liebe Geschwister, Möget ihr Freiheit, Freude, Liebe, Wahrheit und
    Glaube haben – alles vom Heiligen Geist, der uns vom Judas und allem lügenden
    Bösen bewahrt. Gepriesen Sei unser himmlischer Vater, der uns durch Christus
    Jesus diesen herrlichen Geist in überströmender Weise so gütig schenkt!

    Mit liebem Gruß
    Delphin, Lichti und Kolibri

  • Manfred an Lichti
    Juli 12, 2013

    Liebe/r Lichti,

    Vielen Dank für diesen Kommentar. Du hast Bibelstellen aus dem alten Testament auf die heutigen „Hirten“ angewandt und das sehe ich genauso.

    Du hast jetzt am Ende drei Psyeudonyme verwendet. Könntest Du bitte kurz schildern in welchem Verhältnis ihr zueinander steht und wer männlich und weiblich ist? Das erleichtert uns Euch richtig anzusprechen. Du musst natürlich nicht Euren richtigen Namen verraten, sondern nur ob Ihr eine Familie seid oder so.

    Ich würde mich sehr freuen, noch mehr Kommentare von Dir zu lesen und Du hast Recht, jegliche religiöse Organisation zieht uns von Christus weg. Jesus ruft seine Schafe aus der Hürde heraus und geht vor ihnen her durch die Wüste und leitet sie zu saftigen Weiden. In der Offenbarung wird gesagt, dass die Frau 1260 Tage in der Wüste ernährt würde. Auch steht ja, man solle Babylon verlassen. Babylon = Stadt = Organisation, Wüste = Nichtorganisation, oder die Freiheit des Christus.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Lichti
    Juli 12, 2013

    Lieber Manfred! Vielen lieben Dank für Deinen lieben Worte! Ganz kurz zu Deinem Kommentar: Wir sind alle eine Familie. Ich schreibe Dir bald mehr! Bin momentan im Stress. Liebste Grüsse LICHTi

  • Alois
    Juli 12, 2013

    Liebe Geschwister Delphin, Lichti und Kolibri

    Danke für diesen gesegneten Kommentar, so einen Kommentar kann man nur mit Hilfe des Geistes unseres Vaters im Himmel schreiben.

    Wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter Ihnen, sagte Jesus. Wie wahr seine Worte sind sieht man an Eurem Kommentar.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Achim
    Juli 12, 2013

    Liebe Lichti und Familie,

    ich schliesse mich Alois und Manfred an. Man kann an eurem Kommentar gut nachvollziehen, wieso die WTG ihren Schäflein 2007 im Königreichsdienst vom September da eigenständige Bibelstudium verboten hat. Es könnten ja weitere Schafe auf diese Gedanken kommen…Schön, dass ihr euch nicht abhalten ließet.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Peter
    Juli 12, 2013

    Lieber Verfasser obigen Artikels,

    es ist immer wieder interessant die verschiedensten Meinungen und Auslegungen hier auf BI zu lesen. Es regt zum Nachdenken an, und mitunter ergibt sich für einen selbst ein sogenannter AHA-Effekt. Nur was mich an diesem Aufsatz stört ist die falsche Wiedergabe der Zitate aus dem WT. Du lieber Verfasser schreibst WTG, im WT steht aber jedesmal Jehova. Und da sei mir nicht böse, es macht doch einen gewaltigen Unterschied ob ich mich von meinem Gott trenne oder von einer menschlichen Organisation. Wenn die WTG behauptet, ein Weggang oder ein Ausschluss sind gleich zu setzen mit der Trennung von Jehova irrt Sie gewaltig. Denn kein Mensch ist in der Lage zu beurteilen wie mein Verhältnis zu meinem Gott ist, egal welche und wie viele Fehler ich mache oder gemacht habe. Wichtig ist das ich einsehe und bereue und meinen Weg wieder zielgerichtet nach meinem Gott ausrichte. Dazu benötige ich keine WTG oder irgendwelche Ältesten die nach den Richtlinien einer Organisation aber nicht nach den Maßstäben der Bibel richten.
    Natürlich, auch die WTG hat in Ihren Büchern, Broschüren und Zeitschriften gute und richtige Gedanken. Aber das ist mit allen Schriftsachen so, egal welcher Richtung. Man findet überall anregende Gedanken, aber auch vieles was nicht ok ist. Aber wenn man schon aus irgendwelchen Publikationen zitiert, dann bitte richtig. Ansonsten verzerrt man das ganze und es entsteht ein ganz anderer Gedanke. Das, lieber Verfasser, solltest auch Du beherzigen.
    Und nur so am Rande, leider ist das in sehr vielen Aufsätzen hier auf BI so. Schade eigentlich.

  • Manfred
    Juli 12, 2013

    Lieber Peter,

    Hast Du denn diesen Satz des Autors vor den Zitaten nicht gelesen?

    Einige Aussagen des Wachtturms gebe ich nun so wieder, wie sie jeder gut geschulte JW-ORG.- Zeuge zu verstehen hat:

    Es geht doch genau darum was eben nicht im WT steht, wie es aber jeder zu verstehen hat. Im WT steht Jehova, doch gemeint ist die Organisation. Es wird ja auch der ausgeschlossen, der nicht der gleichen Ansicht wie die Organisation ist, auch wenn es mit dem Wort Gottes übereinstimmt. Eigentlich müsste man doch die ausschliessen, die nicht die Ansicht Jehovas vertreten und dann wären die Brüder der WTG die ersten, die ausgeschlossen werden müssten. Es ging dem Autor darum zu zeigen, dass zwar Jehova da steht, aber die WTG gemeint ist.

    Insofern hat der Autor hier nichts falsch gemacht.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Peter
    Juli 12, 2013

    Lieber Manfred,

    ja ich habe den Satz vor den Zitaten gelesen. Ich habe auch erst viel später den WT online gelesen und es ist mir da aufgefallen.
    Und da bleibe ich dabei, ob dort WTG oder Jehova steht ist ein Unterschied. Ja klar, die meisten bei den ZJ laufen blindlings mit. Für Sie ist die Lehrmeinung gleichzeitig Gebot. Sie haben verlernt selbstständig zu forschen und zu denken. Und viele die ausgeschlossen wurden oder selbst gegangen sind haben nicht nur der WTG den Rücken gekehrt. Das ist meiner Meinung nach nicht gravierend. Viel schlimmer ist, das sie ihren Gott vergessen oder vergessen wollen.
    Zitat: „Eine Schwester, deren Tochter ausgeschlossen wurde, sagt: “Ich war am Boden zerstört und fragte mich, warum sie Jehova verlassen hat, und gab mir dafür die Schuld”.“ Und das ist kein Einzelfall, ich persönlich kenne eine Menge davon. Was ist da passiert? Haben sie die WTG verlassen oder Jehova? Beides! Die WTG zu verlassen ist für die meisten schon schlimm, sie verlieren angebliche Freunde. Doch was haben diese angeblichen Freunde versäumt? Sie haben nicht zugehört, sie haben kein wirkliches Interesse am anderen gehabt. Denn ein wirklicher Freund merkt und sieht Veränderungen.
    Der nächste Fehler sind die so angeblichen liebevollen Hirten, genannt Älteste. Ein Hirte merkt wenn eines seiner Schafe kränkelt, das sieht er. Aber die Ältesten sind so mit sich selbst beschäftigt, da bleibt keine Zeit für die Mitchristen. Ach ja, da ist ja noch der Bericht. So lange da was drauf steht und dann auch noch der Versammlungsbesuch stimmt, kein Grund zur Panik. Aber was das Schaf wirklich für Probleme hat, nix, kriegen die nicht mit.
    Und das ist dann dieser Punkt wo man nicht nur die WTG verlässt sondern auch Jehova. Diese Menschen beten nicht mehr, sie lesen nicht mehr in der Bibel und sind somit wirklich krank. Keine Hilfe von den angeblichen Freunden oder den Ältesten. Der Ausschluss ist dann ja nur ein willkommenes Mittel um so ein hoffnungslosen Fall los zu werden.
    Und die meisten Ältesten machen sich überhaupt keine Gedanken was da im Hintergrund, in der Familie noch alles abläuft. Ausschluss, zack fertig.
    Die WTG ist dafür verantwortlich, nicht Jehova. Klar es gibt auch einige die stark im Glauben sind, trotz Ausschluss, und sich hier und in anderen Foren austauschen.
    Wenn man also die WTG und ihre Lehren kritisiert und wörtlich zitiert, dann auch Original. Denn hier lesen auch viele mit die keine ZJ sind oder waren. Und wenn man denn etwas ändert sollte man das auch schreiben, so im Original steht dieses, ich setze dafür aber jenes ein.

  • Robin an M. und Achim
    Juli 12, 2013

    Liebe Übersetzer,

    am krassesten ist schon der Unterschied zwischen:

    „Wirklich,wären die Glaubensmänner und Frauen der Bibel nicht vor Freude gesprungen, wenn sie Jehova so hätten dienen können, wie wir heute?“

    und

    „Sicher hätten die Glaubensmänner und -frauen aus der Bibel Jehova liebend gern so angebetet wie wir heute.”

    Daran werden wir wohl nach Harmagedon die amerikanischen von den deutschen Brüdern unterscheiden können 😉

    Liebe Grüße
    Robin

  • Achim
    Juli 12, 2013

    Hallo M,

    übersetzt heisst das in etwa so:

    Was, wenn Elias Werk beinhaltet hätte statt böse Baalspropheten zu töten während er unter der Herrschaft eines schlechten abtrünnigen Königs versuchte Jehova zu dienen, friedliche Besuche bei Menschen zu machen um eine Botschaft des Trostes und der Hoffnung zu überbringen? Wirklich,wären die Glaubensmänner und Frauen der Bibel nicht vor Freude gesprungen,
    wenn sie Jehova so hätten dienen können, wie wir heute?

    Lieber Gruß
    Achim

  • M. an Achim
    Juli 12, 2013

    Danke dir Achim!

    LG,

    M.

  • Robin an M. und Achim
    Juli 12, 2013

    Hallo Achim,

    das hast du gut übersetzt.

    Hallo M.,

    hier die „Selters-Übersetzung“ (ZITAT aus ia-X):

    „Oder Elia, der Jehova, so gut er konnte, unter der Herrschaft eines verdorbenen, abtrünnigen Königs diente und die niederträchtigen Baalspropheten hinrichten sollte. Wie würde er sich fühlen, wenn er stattdessen friedlich zu den Menschen gehen und ihnen eine Botschaft des Trostes und der Hoffnung bringen könnte? Sicher hätten die Glaubensmänner und -frauen aus der Bibel Jehova liebend gern so angebetet wie wir heute.“
    ZITATENDE

    Liebe Grüße
    Robin

  • M. an Robin
    Juli 12, 2013

    Vielen Dank Robin 🙂

    LG,
    M.

  • Achim@Robin und M.
    Juli 12, 2013

    Ihr Lieben,
    ich will jetzt ganz sicher keine Übersetzungsdiskussion anfangen, aber man kann hier mal ganz gut erkennen, dass sich die WTG doch erlaubt sehr frei und sinngemäß zu übersetzen.
    „Wie würde er sich fühlen“ steht im englischen Text ganz sicher nicht.
    Das gibt mir insofern zu denken, wenn es um heiklere Aussagen geht als diese „Ermunterung zum Predigtdienst“…und vor allem wenn man bedenkt, wie die NWÜ übersetzt wurde.

    Lieber Gruß
    Achim

  • M. an Achim
    Juli 12, 2013

    Hallo Achim,

    daran hatte ich auch kurz gedacht, es aber nicht ausgesprochen.

    Auch die Aussage „so gut er konnte“ (deutsches Leistungsdenken?) statt einfach „versuchte“ (oder hab ich mich da getäuscht?). In dem Fall natürlich nur eine Kleinigkeit.

    Gleiche Kategorie: Im Buch „Was lehrt die Bibel wirklich?“ steht auf S. 15, Absatz 21 „… er möchte auch, dass wir aus unserem Leben das Beste machen.“ wohingegen es im englischen Buch heißt „… he wants the best life possible for us“.

    Das ist schon ein Unterschied: WIR sollen das beste aus unserem Leben MACHEN (strenge dich an) oder: Er möchte uns das beste Leben ermöglichen. Naja, mal so am Rande.

    LG,

    M.

  • M.
    Juli 12, 2013

    Hallo,

    könnte jemand das übersetzen bzw. aus dem deutschen Buch „Ahme ihren Glauben nach“, S. 207 Abs. 8 für mich einfügen?

    „And, what if Elijah had been told that
    his work involved, not executing wicked Baal
    prophets while he was trying to serve Jehovah under the rule of a wicked apostate
    king, but peacefully visiting people to deliver
    a message of comfort and hope? Really,
    would not the Bible’s men and women of
    faith have jumped at the chance to worship
    Jehovah as we do today?“

    Danke schon mal für den Übersetzer 🙂

    Lieben Gruß,

    M.

  • Elfi
    Juli 12, 2013

    Lieber Ede,
    es ist mir eigentlich unbegreiflich, wieso Du immer noch an der
    Zweiteilung der Gläubigen festhälst. Das ist eine falsche Lehre der
    WTG, die biblisch nicht haltbar ist. In Epheser 4:4 steht eindeutig:
    „Da ist ein Leib und ein Geist, so wir in der EINEN Hoffnung berufen
    wurdet, ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.“ NWÜ
    Hier hast Du auch gleich ein Beispiel dafür, dass das Neue Testament
    unseren Herrn Jesus fast immer „HERR“ nennt und Gott als „VATER“ bezeichnet. Daher mein eindeutiges Verständnis des Textes aus Römer
    14:7-9. Und in 1. Kor. 8:6 wird dies auch betont.
    Das ganze Neue Testament lehrt uns die himmlische Hoffnung für Christen. „Doch wir haben unser Bürgerrecht im Himmel. Von dort her erwarten wir auch unseren Retter und Herrn Jesus Christus.“
    Philipper 3:20. Über die Männer der alten Zeit sagt der Hebräerbrief folgendes:“Aber sie suchten nach etwas Besserem, einer Heimat im Himmel.Deshalb schämt Gott sich nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt im Himmel gebaut.“
    Hebräer 11:13-16. NeÜ-Bibel.heute.

    Mit lieben Grüßen.
    Elfi

  • edelmuth
    Juli 12, 2013

    Hallo Brüder von BI-Prophetie

    Mir gefallen eure Beiträge sehr gut, insbesondere wie ihr die Absätze zerlegt und den Sinn des geschrieben Wortes herausstellt, damit jeder lesen und verstehen kann, wessen Geisteskind der Sklave ist. Die wirkungsvollste Art der Aufklärung ist, den Sklaven anhand seiner selbst gemachten Aussagen zu widerlegen und sein wahres Gesicht heraus zu stellen.

    Daher sind wir nicht nur Sklaven Jehovas, sondern auch des Christus.

    Kann es den Treuen und verständigen Sklaven (Matthäus 24:45-47) als auserwähltes Kollektiv geben?

    Der Sklave spricht in seinem WT vom 15.7.2013 S.8 Abs. 19 vom GLEICHNIS vom Treuen und verständigen Sklaven. Ein Gleichnis beschreibt einen biblischen Grundsatz, der auf viele Personen anwendbar ist, z.B. das Gleichnis von den 10 Jungfrauen, vom barmherzigen Samariter eca..

    Jesus war der treueste und verständigste Sklave. Wann immer der Vater, sein Herr und Gott auf ihn blickte, hat er seinen Sohn so tuend gefunden und ihn über seiner gesamte Habe gesetzt, indem er ihm alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben hat. Ebenso können wir davon ausgehen, dass alle Gesalbten, die eines Tages zu himmlischem Leben verherrlicht worden sind, sich als treue und verständig erwiesen haben. Anderenfalls wäre sie von Jehova nicht auferweckt worden.

    Ohne Berücksichtigung der treuen Engel, die sich bestimmt auch als treue und verständige Sklaven des Vaters erwiesen haben, komme ich auf 144 001 treue und verständige Sklaven.

    Mir erschließt es sich nicht, warum „der treue und verständige Sklave“ lediglich aus „eine(r) kleine(n) Gruppe geistgesalbter Brüder, die während der Gegenwart Christi federführend darin sind, die geistige Speise vorzubereiten und auszuteilen“ (WT 15.7.2013 S.22 Abs. 10) bestehen soll. Andere Brüder haben an anderen Orten der Erde gelehrt und ebenso geistige Speise ausgeteilt. Sie waren treu und verständig bis in den Tod. Immerhin stehen alle übrigen Gesalbten unter Leitung des Heiligen Geistes. Es besteht kein Grund zur Annahme, warum unser Herr 8 Personen, die nicht einmal ihre Artikel selber verfassen, vom unserem Herrn bevorzugt behandeln sollen. Die Ergebnisse sprechen dagegen.

    Ede

  • Manfred
    Juli 12, 2013

    Lieber Bruder J.A.,

    vielen Dank für das hervorragende Zeugnis, dass Du für unseren Herrn Jesus Christus ausgestellt hast.

    Ja, wir müssen MUTIG UND STARK sein, um treu zu Jesus zu stehen. Es wird den Schwestern und Brüdern in den Versammlungen immer schwerer gemacht, weil von der LK immer mehr Gehorsam eingefordert wird. Irgendwann muss man seinen ganzen Mut zusammen raffen und für Christus Stellung beziehen, da man sonst an deren Plagen teilhaben wird. Besonders schlimm wird es werden, wenn der Studienartikel vom 15.07.2013 im September in den Versammlungen besprochen wird. Dies ist wieder mal ein deutlicher Versuch sich an die Stelle von Jesus zu setzen. So deutlich, dass sie auch die himmlische Habe unseres Herrn Jesus Christus beanspruchen, haben sie es noch nicht ausgedrückt.
    Bisher haben sie immer gesagt, dass sie 1914 über die ganze Habe gesetzt worden sind. Nun ist ihnen aufgefallen, dass sie ja im Moment nur über die irdische Habe verfügen dürfen. Doch das reicht ihnen nicht, sie wollen sich auch die himmlische Habe unter den Nagel reißen. Auf nichts anderes zielt dieser WT ab und natürlich darauf, dass es offensichtlich ist, dass sich ihre bisherigen Prophezeiungen nicht erfüllt haben können und so müssen sie „neues helleres Licht“ erfinden um ihre Untertanen zu besänftigen.
    Das ist in Jehovas Augen etwas ganz abscheuliches, wie seinem Sohn mitgespielt wird. Es wird ein böses Erwachen geben, wenn sie bei der Wiederkunft Jesu nicht als Treu und verständig, sondern als der böse Sklave entlarvt werden, der seine Mitbrüder schlägt.

    Ihre eigenen Schriften zeugen gegen sie, wie Du das auch in Deinem Vortrag sehr schön herausgestellt hast. Bedauerlich, dass es nur sehr wenige gibt, die das erkennen. Zu wirksam sind ihre Manipulationen. Nur wer selbst merkt, dass da in dieser Organisation etwas nicht stimmt, ist letztlich auch bereit sich der Bibel und nur der Bibel völlig zu öffnen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Achim
    Juli 12, 2013

    Lieber Bruder J.A.

    vielen Dank für diese ermunternde Ausarbeitung.
    Ich bin auch der Meinung, dass Jehova in all der Sklavenlehre immer noch Botschaften für uns bereithält, der der erkennt, der
    vom Vater gezogen wird. Ich denke hier an die DVD vom letzten BK
    und auch an den Jahrestext für 2013.
    Du hast sehr gut, den Mut herausgestellt als wichtige Eigenschaft,um für unseren Herrn Jesus Stellung zu beziehen, dass kann ich nur unterstreichen. In Sprüche 29:25 steht nach der ELB:
    Menschenfurcht stellt eine Falle; wer aber auf den HERRN vertraut, ist in Sicherheit.
    In der NWÜ wird hier sogar noch etwas drastischer formuliert, wenn dort übersetzt wird:
    „Vor Menschen zu zittern, ist das was eine Schlinge legt…“
    Die Frage, die sich mir stellt – abgesehen vom generellen Mut Jesus zu bekennen – ist, ob man tatsächlich bis zum letzten Tag in der WTG verbleiben kann oder ob man körperlich fliehen muss. Mir persönlich gefällt es ausserhalb der WTG in der „Wüste“ sehr gut, ich brauche diese „Nestwärme“ der Zeugen keine Sekunde lang. Aber das mag jeder anders sehen.
    Vielen Dank nochmals für diese schöne Ausarbeitung
    Lieber Gruß
    Achim

  • Elfi
    Juli 12, 2013

    Lieber Bruder von Bruderinfo,
    vielen Dank für Deine Ausführungen. Wie ich feststellen kann, hat
    sich auch in den vergangenen 9 Jahren an den Inhalten der Studienartikel nichts geändert. Nein, der Anspruch der Herren in
    Brooklyn ist noch intensiver geworden: wir sind die Herren über
    euch!
    Als mein Mann und ich immer wieder den Herrn Jesus in den Vordergrund stellten in der Versammlung,begann schon bald das Unverständnis der Brüder und Schwestern darüber laut zu werden. Ich denke, ein Beharren darauf, dass er der Herr eines Christen ist, wird bald zum Ausschluss führen. Wir haben die Konsequenzen gezogen und sind „geflohen“.
    Lieber Bruder, Du hast Römer 14:7 leider aus der NWÜ zitiert und da ist er natürlich falsch übersetzt worden! Überall, wo in diesem Text „Jehova“ steht, steht im Urtext „Herr“ mit dem eindeutigen Bezug auf Jesus Christus! Vers 9: „Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende der Herr ist.“
    Wie Du schon deutlich herausgeschält hast: nur das Bekenntnis zu unserem Herrn Jesus Christus rettet uns und bringt das ewige Leben!
    „Glaube an den Herrn Jesus Christus und du wirst gerettet werden.“
    Apostelgeschichte 16:31.

    Liebe Grüße.
    Elfi

  • J.A.
    Juli 12, 2013

    Liebe Schwester Elfi

    Vielen Dank für deinen Hinweis. Leider ist mir in diesem Fall die falsche Übersetzung nicht mehr aufgefallen. Die NWÜ benutze ich, weil sie für uns Zeugen am gängigsten ist, und nicht weil sie gemäß der LK- Selbsteinschätzung “die beste Übersetzung der Welt” sein soll. Nachträglich nun für alle einen eindeutig besseren Text aus der NL:

    Röm.14:7 Denn wir gehören nicht uns selbst, ganz gleich, ob wir leben oder sterben. 8 Wenn wir leben, leben wir, um dem Herrn Freude zu machen, und wenn wir sterben, sterben wir, um beim Herrn zu sein. Ob wir nun leben oder sterben: Wir gehören dem Herrn. 9 Denn Christus ist ja gestorben und wieder lebendig geworden, um Herr über alle Menschen zu sein: über die Toten und über die Lebenden.

    Liebe Grüße
    J.A.

    Die Verse aus der Übersetzung NL wurden in obigem Vortrag eingefügt.
    Liebe Grüße Red. Bi.

  • edelmuth
    Juli 12, 2013

    Guten Abend Elfi und J.A.

    Euch beschäftigt ein interessanter Gedanke. Was macht euch so sicher, dass in Römer 14:7 nicht der Herr Jehova, sondern der Herr Jesus gemeint ist?

    Ede

  • Sascha
    Juli 12, 2013

    Lieber Ede,

    weil es im Vers 9 eindeutig steht.

    Lg Sascha

Write a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

siebzehn + achtzehn =