237 Comments
  • Manfred an Ede
    Dezember 18, 2014

    Hallo Ede,

    Du hast Recht, Jehova wird auch immer der Vater von Jesus sein und Jesus wird ihn auch immer als seinen Gott und auch sein Haupt anerkennen. An diesem Verhältnis ändert sich ja auch nichts. Aber unser Verhältnis zu Jesus wird sich ändern, wenn er von seinem Vater als König über alles gesetzt wird und dieses Amt dann auch annimmt. Das wird dann sein, wenn er sichtbar zur Erde kommt, denn dann kommt er mit seiner Königsmacht einher.

    Phil. 2:1-11; Elb:
    1 Wenn es nun irgendeine Ermunterung in Christus gibt, wenn irgendeinen Trost der Liebe, wenn irgendeine Gemeinschaft des Geistes, wenn irgendein herzliches Mitleid und Erbarmen,
    2 so erfüllt meine Freude, dass ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt, einmütig, eines Sinnes seid,
    3 nichts aus Eigennutz oder eitler Ruhmsucht tut, sondern dass in der Demut einer den anderen höher achtet als sich selbst;
    4 ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern ein jeder auch auf das der anderen!
    5 Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war,
    6 der in Gestalt Gottes war
    und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein.
    7 Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden,
    8 erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.
    9 Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist,
    10 damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen,
    11 und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

    Wohl dem, der sein Knie freiwillig vor Jesus beugt und ihn als seinen Herrn anerkennt. Der Vater möchte, dass wir seinen Sohn so ehren wie ihn selbst. Am Ende wird sich dem niemand widersetzen können. Ich finde es sehr traurig, dass Du trotz sovieler Bibeltexte immer noch nicht erkennst, wer Jesus ist. Wenn man Deine Kommentare alle mal zusammenfasst, dann gestehst Du den „Gesalbten“ mehr Macht zu, als dem Sohn Gottes. Denn Jesus kann nach Deiner Auffassung nur die „Gesalbten“ retten und diese müssen dann ihr irdisches Leben für alle anderen Menschen für immer aufgeben.

    Sorry, biblisch sind solche Gedanken nicht. Nur durch Jesus gibt es Rettung für ALLE Menschen.

    Es ist unglaublich mit welchem Elan Du daran arbeitestes, unseren Herrn und König kleinzureden.

    Gruß Manfred

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ ➠ edelmuth
    Dezember 18, 2014

    Ehrenwerter Ede,

    „…Lies bitte, was die Bibel sagt…“ sagst gerade Du!

    Wer kommt denn stets mit WTG Standards? Du drehst dich immer um deine eigene Achse; deine Bibelstellen und Aussagen sind Wiederholungen, aber keine überzeugende Beweise anhand der Bibel, bzw. Jesu Christi. Dafür aber die Haltung der ZJ & LK!

    Schade finde ich ebenfalls, dass Du Jesus nicht in dessen Neuen Stand (Erhöhter Stand) wertest. Sichere biblische Belege, die dir hier geboten werden, ignorierst Du leider und „schiebst“ weitere, langweilige WTG Standards herüber.

    Es wäre wirklich gut lieber Ede, wenn deine Argumente mit handfesten Aussagen des von JHWH bevollmächtigten Sohnes, angeführt würden.

    Last but not least:
    Ich lese die Hl. Schrift ganz sicher sehr gut und hinterfragend. Meine Argumente werden auch immer mit Jesus Haltung und Werte, in Übereinstimmung gebracht.

    Athalja

  • edelmuth an Alois
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Alois

    » Trotzdem hat Jehova seinem Sohn alles übergeben, (Luk. 10:22) auch wenn Jesus aktuell noch nicht alles angenommen hat, «

    Nein, Alois, nicht alles. Jesus ist alle Macht im Himmel und auf der Erde übergeben worden, aber nicht die Anbetung. Jehova hat sich ihm auch nicht unterworfen. Auch die Berufung derjenigen, die zur Rechten Jesu sitzen werden, hat der Vater in seinen eigenen Händen behalten, ebenso den Zeitpunkt, an dem das Ende dieses System beschlossen ist. Durch die Machtübergabe an Jesus ändert sich nichts daran, dass der Vater immer noch sein Haupt und sein Gott ist, dem allein die Anbetung gebührt.

    Ede

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ ➠ edelmuth
    Dezember 18, 2014

    Lieber Edelmuth,

    Du erfüllst nicht nur wieder einmal Erwartungen, die an dich gesetzt werden/wurden, Du übertriffst sie auch noch! Nur weiss ich nicht so genau, ob ich dir dazu gratulieren soll oder ob ich eher tiefes Bedauern empfinden muss… Wieso?

    In Zwei deiner Kommentare (einer an Elfi – vom 9.Feb. 2015 19:58 Uhr- und einer an mich vom 9.Feb.2015 21:31 Uhr) hast Du einige Aussagen gemacht, die ich dir wiederlege.

    Deine Worte des Kommentares an Elfi waren u.a.:

    “Du hast recht, dass Abbild ist nicht das Original, sondern IHM nur in Bezug auf SEIN Wesen gleich. Wenn wir den Sohn dem Vater gleich stellen oder ihn durch unsere Anbetung über den Vater stellen, dann handeln wir wie Satan.“

    Deine Worte „Wenn wir den Sohn dem Vater gleich stellen“ bedeuten demnach, dass Du Jesus wieder einmal massiv erniedrigst. Weshalb?
    Schau bitte einmal genau hin, was Jesus in Joh. 5:19, 20 selbst sagte:

    »Ich sage euch: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun; er tut nur, was er den Vater tun sieht. Was immer der Vater tut, das tut[Aü das tut in gleicher Weise] auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut. Ja, der Sohn wird noch viel größere Dinge tun, weil der Vater sie ihm zeigt – Dinge, über die ihr staunen werdet.«

    Auch was Jesus lt. Joh. 10:30, 35, 38 sagte, sollte dir etwas sagen:

    »Der Vater und ich sind eins. Mich aber hat der Vater bevollmächtigt. An ihnen (anm. die Taten Jesu) müsste euch doch aufgehen, dass der Vater in mir lebt und ich im Vater lebe.«

    Des Weiteren hast Du an Elfi geschrieben: “Jehova ist und bleibt der höchste und der mächtigste Gott im Universum, der sogar Satan richten, d.h. vollständig vernichten wird.

    Diese Behauptung von dir „ Jehova… der sogar Satan richten, d.h. vollständig vernichten wird“ solltest Du beweisen!

    Meiner Überzeugung nach verfälschst Du die Fakten um einiges, lieber Ede. Wie passen ansonsten folgenden Aussagen der Hl. Schrift in deine These:

    »´Der Engelfürst` Michael und seine Engel griffen den Drachen an und er wurde auf die Erde geworfen …. Von jetzt an regiert der, den er (JHWH) als König eingesetzt hat, Christus…. Jetzt gehört die Herrschaft über die Welt ´endgültig` unserem Herrn und dem, den er als König eingesetzt hat – Christus. Ja, ´unser Herr` wird für immer und ewig regieren. Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen.«

    Wie kommst Du zu der Behauptung, dass es JHWH (deine Worte waren Jehova) sein wird, der sogar Satan richten, d.h. vollständig vernichten wird? Die Hl. Schrift sagt es aber „nur“ wie folgt:

    „…der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen…“

    Du solltest an dieser Stelle dringend die einleitenden Verse von Offb. 1 prüfen, denn da wird u.a. gesagt: „Johannes nun berichtet alles so, wie es ihm gezeigt wurde und wie er es als Botschaft Gottes von Jesus Christus empfangen hat“. Von wem wird denn vorwiegend in der Offenbarung berichtet? Wer ist als König eingesetzt worden? (Es gibt auch keinen „Stufen-Thron JHWH’s“ oder 1. Oder 2. Sitz oder Reihe!) Entweder sitzt JHWH oder Jesus auf „DEM THRON“.

    Da kommt die Frage auf: Wer stellt den Sohn mit dem Vater gleich? Verdrehst Du hier nicht Fakten, lieber Ede? Bei allem Respekt, aber deine Ansicht ist nicht die, die Jesus klar darstellte! Ich wiederhole das:
    Jesus hat obige Punkte deutlich gemacht!

    In deinem Kommentar an mich besagst du:
    “Jehova brauchte sich nicht als Mensch auf die Erde zu begeben, um jeden Menschen besser als Jesus zu kennen. Die elf Jünger Jesu waren alle samt Juden, denen das zweite Gebot, das die alleinige Anbetung Jehovas fordert, eingeimpft wurde. Wer wählte die Jünger Jesu aus? Es war der Vater, so auch im Falle von Matthias.“

    Kann es sein, lieber Ede, dass dir Jesus neues Lehrsystem entgangen ist? Vielleicht „musst“ Du Stunden berichten für die WTG, damit dein Kontingent erreicht wird… (Pardon, aber so kommst Du mir vor.)

    Jedenfalls stimmt deine Behauptung absolut nicht mit „Wer wählte die Jünger Jesu aus? Es war der Vater, so auch im Falle von Matthias.“

    Bewiesen wird das bestens in Matt. 10; Mar. 3:16; Luk. 6:13. Hier wird deutlich gesagt, dass Jesus diese Apostel direkt und persönlich berief.
    Wenn seine Aussagen u.a. bekräftigt wurden mit Wortlauten wie „Ein Neues Gebot gebe ich euch“ oder „ihr habt … gehört – aber ich sage euch…“ so muss das auch von dir Beachtung finden! Selbst wenn einiges aus dem mosaischen Gesetzesbund „in Umlauf“ war, bedeutet das nicht, dass Jesus keine Autorität hat! Die Autorität Jesu wird aber – irgendwie – von dir sehr verschmäht.

    Jesus war, als Gesandter JHWH’s, sein Be V O L L mächtigter und sein Ebenbild.
    »Mein Herr und mein Gott!« Diese Anrede des Apostels Thomas, erkannte Jesus und akzeptierte sie auch. Oder gab es ein entsprechendes Veto seitens Jesus?
    Und wie war das mit Stephanus gewesen? Da lesen wir in Apg. 7:56 – 59

    »Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn an der rechten Seite Gottes stehen!« … Während sie ihn steinigten, bekannte sich Stephanus zu Jesus, dem Herrn(bekannte sich zu Jesus: wörtlich rief Jesus an), und rief: »Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!«

    Es wird Zeit lieber Ede, dass Du Jesus endlich annimmst, als was er ist: Jesus wurde erhöht und ist als Gottes Bevollmächtigter unser Herr und König. Er verdient viel mehr als nur in die „Zweite Reihe“ platziert zu werden. Meinst Du nicht auch?

    Liebe Grüsse vom Bodensee wünscht
    Athalja

  • edelmuth an Athalja
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Altalja

    Lies bitte, was die Bibel sagt:

    (Johannes 20:17) . . .Denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ . . .

    Jehova ist der Gott Jesu und seiner gesalbten Brüder.

    (1. Korinther 8:5-6) . . .Denn wenn es auch solche gibt, die „Götter“ genannt werden, ob im Himmel oder auf der Erde, wie es ja viele „Götter“ und viele „Herren“ gibt, 6 so gibt es für uns tatsächlich e i n e n GOTT, den Vater, aus dem alle Dinge sind und wir für ihn; und es gibt e i n e n Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

    Jehova ist GOTT und Jesus ist HERR

    (Johannes 14:28) . . .Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, DENN DER VATER IST GRÖßER ALS ICH. . .

    (Lukas 22:41-42) . . .Und er selbst zog sich von ihnen etwa einen Steinwurf weit zurück und kniete nieder und begann zu beten, 42 indem er sprach: „Vater, wenn du willst, entferne diesen Becher von mir. Doch nicht mein Wille, SONDERN DER DEINE GESCHEHE.“

    Sogar im Himmel ist Jesus dem Vater Untertan

    (1. Korinther 11:3) . . .Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; DAS HAUPT DES CHRISTUS ABER IST GOTT.

    (Matthäus 20:23) . . .Er sagte zu ihnen: „In der Tat, ihr werdet meinen Becher trinken, aber dieses Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu vergeben steht nicht mir zu, sondern gehört denen, für die es von meinem Vater bereitet worden ist.“

    » Diese Behauptung von dir „ Jehova… der sogar Satan richten, d.h. vollständig vernichten wird“ solltest Du beweisen! «

    Verehrter Altalja, außer Jehova und Jesus muss ich niemandem etwas beweisen, aber ich helfe dir gerne zu verstehen.

    Den Feuersee in der Offenbarung gibt es nicht buchstäblich. Er ist ein Symbol für die vollständige Vernichtung ohne Wiederkehr.

    (Offenbarung 20:14-15) . . .Und der Tod und der Hạdes wurden in den Feuersee geschleudert. Dies bedeutet den zweiten Tod: der Feuersee..

    Der Tod und der Hades können nicht buchstäblich verbrannt werden, aber sie werden vollständig vernichtet.

    (Offenbarung 20:7-10) . . .Und sobald die tausend Jahre zu Ende sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden, 8 und er wird ausziehen, um die Nationen, die an den vier Ecken der Erde [sind], irrezuführen, Gog und Mạgog, um sie zum Krieg zu versammeln. Die Zahl dieser ist wie der Sand am Meer. 9 Und sie rückten über die Breite der Erde vor und umringten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Aber Feuer kam aus dem Himmel herab und verzehrte sie. 10 Und der Teufel, der sie irreführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geschleudert, wo [schon] sowohl das wilde Tier als auch der falsche Prophet [waren]; und sie werden Tag und Nacht gequält werden für immer und ewig.

    Satan und seine Dämonen werden ebenso wie der falsche Prophet und das wilde Tier in den Feuersee, der mit Schwefel brennt, geworfen, d.h. vollständig vernichtet. „Aber Feuer kam aus dem Himmel herab und verzehrte sie“ ist ein deutlicher Hinweis, dass Jehova, der im Himmel thront, selber eingreift und Satan richtet.

    Jehova, der Schöpfer aller Dinge hat weder eine buchstäbliche Hölle noch einen buchstäblichen Feuersee, in dem Lebewesen für immer und ewig gequält werden, geschaffen.

    Für die, die die Aussicht haben, von Gott vernichtet zu werden, gibt es keine Hoffnung auf Rettung. Das quält sie so lange, bis ihr Leben erloschen ist.

    Ede

  • Alois an EDE
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede

    Dass Jehova als unendlicher Gott, unendlich in Raum und Zeit größer ist als Jesus, der nach meiner Ansicht nicht unendlich in Raum und Zeit ist, das sehe ich auch so.
    Trotzdem hat Jehova seinem Sohn alles übergeben, (Luk. 10:22) auch wenn Jesus aktuell noch nicht alles angenommen hat, denn sonst wäre der Teufel schon weggesperrt. Alles ist Jesus übergeben solange bis alles Böse und der Tod auf ewig vernichtete sein wird.
    Nur aus der Prophezeiung heraus, dass Feuer vom Himmel kommt zu schließen dass es Jehova sein muss der das Feuer schickt, halte ich für gewagt. Es kann stimmen, aber Jesus könnte das genauso tun und gemeint sein. Aber in jedem Fall ist es der Wille des Vaters der geschehen wird, so gesehen spielt es auch keine große Rolle wer das letztendlich ausführen wird.

    Wichtig für jeden Einzelnen von uns ist, dass wir daran glauben dass Jesus unser einziger Hirte und unser einziges Haupt ist und uns retten wird, wann immer das auch sein mag, damit der Wille unseres Vaters im Himmel geschehe.

    LG Alois

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    Dezember 18, 2014

    Liebe Geschwister und Zeugen Jesu Christi,

    bei intensiver Recherchearbeiten nach einer Antwort auf die Frage:

    „Jesus – kann und sollte man ihn anrufen und unter welchen Umständen“

    bin ich mit einer klaren Aussage fündig geworden. Aussergewöhnlich dabei ist die besondere Situation, über die in der Apostelgeschichte berichtet wird. Wir lesen hier über den Prozess der „Apostelwahl-Neuwahl“, bei der Judas ersetz werden sollte.

    Wir schalten uns an dieser Stelle bei Apg. 1:15 -20 (NGÜ) ein, wo geschrieben steht:

    “An einem dieser Tage trat Petrus vor die Versammelten – es waren etwa Hundertzwanzig Personen zusammengekommen – und sagte: »Liebe Geschwister! Was über Judas in der Schrift steht, musste sich erfüllen. … »Die Voraussage, an die ich denke«, fuhr Petrus fort, »findet sich im Buch der Psalmen. Es heißt dort: ›Sein Amt soll jemand anders übernehmen.‹«

    Petrus erklärte dann im Weiteren:

    „Es muss einer der Männer sein, die zusammen mit uns ´Aposteln` die ganze Zeit über dabei waren, als Jesus, der Herr, unter uns gelebt und gewirkt hat“.

    Und

    „Die Versammelten stellten zwei Kandidaten auf: Josef mit dem Beinamen Barsabbas, der auch Justus genannt wurde, und Matthias.“

    Achtet bitte nun auf das Folgende aus Apg. 1:24, 25(NGÜ)

    „Dann beteten sie: »Herr, du kennst alle Menschen durch und durch. Zeige uns, welchen von diesen beiden du dazu ausgewählt hast, an die Stelle von Judas zu treten. Judas hat ja seinen Platz verlassen und ist dorthin gegangen, wohin er gehört. Wer soll nun die Lücke füllen und den Dienst eines Apostels übernehmen?«

    Bemerkenswert ist hierbei die Frage an wen dieses Gebet adressiert war! Wer wurde in diesem – von 11 Aposteln und den Mitversammelten betenden – angerufen, bzw. angebetet?

    In einer namhaften Quelle befindet sich folgende Originalinfo diesbezüglich:

    Now the believers—or again, possibly only the apostles—address a prayer to the Lord Jesus. They ask him to indicate which of the two candidates he has chosen to fill the position vacated by Judas. With this prayer, in wording that echoes Jesus‘ initial calling of the twelve (Lk 6:13; compare Acts 1:2), they show they intend that this new apostle be chosen by Christ just as the other eleven were. An internal qualification of the apostle, possibly regenerate growth, may be hinted at when the Lord is addressed as the one who knows all hearts (compare Acts 15:8). Dieser Text kann, falls notwendig, z.B. mit „Google-Übersetzer“ ins Deutsche transferiert werden.

    Eine ähnliche Aussage findet sich im folgenden Wortlaut:

    “The believers—or possibly the apostles—set forth two candidates: Joseph Barsabbas (son of Sabba or Seba), who also had a Roman name, Justus; and Matthias. Neither is mentioned again in Scripture, though Judas called Barsabbas (see Acts 15:22) may have been Joseph’s brother. Later tradition identifies Matthias as a missionary to the Ethiopians.
    Now the believers—or again, possibly only the apostles—address a prayer to the Lord Jesus. They ask him to indicate which of the two candidates he has chosen to fill the position vacated by Judas. With this prayer, in wording that echoes Jesus‘ initial calling of the twelve (Lk 6:13; compare Acts 1:2), they show they intend that this new apostle be chosen by Christ just as the other eleven were. An internal qualification of the apostle, possibly regenerate growth, may be hinted at when the Lord is addressed as the one who knows all hearts.
    It is clear, though, that a replacement is being sought in the wake of apostasy; the believers are not intending to create a line of succession. Note how the prayer refers to Judas’s defection and consequent end (compare 1:16-17, 20). One of the two apostolic candidates must receive, literally, „the place of this service and apostleship“ (v. 25; NIV this apostolic ministry). Sin has reached even to the apostolic ranks. This is not outside the sovereign plan of God, for the Scripture had to be fulfilled (v. 16). Still, human responsibility and personal judgment are involved, and the ranks of leadership must be restored to full strength and spiritual integrity.
    Lots are now cast. Each candidate’s name is written on a stone, which is then placed in a container. The container is shaken and turned upside down until one of the stones springs or falls out. This method for discerning divine choice had a long history in Israel (Josh 18:6; 1 Chron 24:5; Prov 16:33).
    Luke concludes by noting that the full complement of the twelve apostles has been restored. By principle, Matthias’s election teaches us that restoration of integrity within the body of Christ is essential to preparation for revival.”

    Sämtliche Bibelübersetzungen die ich hierzu konsultiert habe zeigen an, dass der „Herr Jesus“ hier, u.a. von den versammelten Aposteln, angebetet wurde. Das macht auch Sinn, denn nur Jesus kannte die Jünger aus seinem irdischen Leben, um aus ihnen einen Ersatz-Apostel zu berufen. So wie Jesus, innerhalb seiner Missionstätigkeit, als der verheissene Messias, die ersten 12 Apostel persönlich ausgewählt hatte, so hat derselbe Jesus diesen „Nachrückapostel“ (Mattias) nominiert. Die Apostel waren nun ohne Jesus persönlicher Gegenwart (er war ja im Himmel) mit dieser Aufgabe konfrontiert, aber sie wollten ihn bei der Wahl unbedingt „dabei haben“ damit Jesus „uns Zeigt, welchen von diesen beiden er dazu ausgewählt hat“.

    Irritierend sind allerdings die vielen Stellen im NT (Griechischen Schriften) wo für Gott und/oder Jesus „Herr“ erscheint. Ich fand es unerlässlich, viele unterschiedliche Bibelübersetzungen im Abgleich zu untersuchen 〚Die NWÜ lasse ich ganz bewusst ausser Betracht! 〛, um den Text aus Apg. 1:24 richtig verstehen zu können. Dabei wurde ich, neben den meisten deutschen Übersetzungen, auch bei diversen englischen Übersetzungen fündig. Die ihnen zugehörigen Konkordanzen und Wörterbücher gaben mir ebenso Aufschluss für die Antwort auf die Frage:

    „Jesus – kann und sollte man ihn anrufen und unter welchen Umständen“

    Meine Antwort lautet nunmehr: Ich benötige keine Umstände um Jesus anzubeten! Wenn die Apostel sowie die ca. 120 Gläubigen Jesus angebetet haben, dann darf ich das auch! Mir ist ausserdem kein Verbot bekannt, wo eine Anbetung Jesus untersagt wird! Der Beweis und der Aufruf Jesu Christi hierfür kommt in Apg. 1:8:

    »Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!.«

    Ich bin als ein Zeuge Jesus Christus genauso verpflichtet Jesus anzubeten wie ich als Zeuge JHWH’s (alt. Zeuge Jehova) verpflichtet bin JHWH anzubeten. Sagte Jesus nicht „Mir ist alle Macht gegeben worden“? Wurde er nicht auch zur Rechten JHWH’s erhöht? Muss sich nicht jedes Knie vor diesem würdigen König tief verbeugen?

    Falls ich mit meiner Ansicht „daneben liegen“ sollte, so kann die Hl. Schrift irgendwie nicht stimmen. Das aber, kann ich mir nicht so recht vorstellen…

    Friedliche Grüsse unseres Herrn und Königs Jesus Christus sendet
    Athalja

  • edelmuth an Athalja
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Athalja.

    ».dass der „Herr Jesus“ hier, u.a. von den versammelten Aposteln, angebetet wurde. Das macht auch Sinn, denn nur Jesus kannte die Jünger aus seinem irdischen Leben, um aus ihnen einen Ersatz-Apostel zu berufen. «

    Jehova brauchte sich nicht als Mensch auf die Erde zu begeben, um jeden Menschen besser als Jesus zu kennen.

    Die elf Jünger Jesu waren alle samt Juden, denen das zweite Gebot, das die alleinige Anbetung Jehovas fordert, eingeimpft wurden.

    Wer wählte die Jünger Jesu aus? Es war der Vater, so auch im Falle von Matthias.

    » Ich bin als ein Zeuge Jesus Christus genauso verpflichtet Jesus anzubeten wie ich als Zeuge JHWH’s (alt. Zeuge Jehova) verpflichtet bin JHWH anzubeten. «

    Das mag für dich so gelten. Für andere Zeugen Christi gilt das, was Jesus in Matthäus 4:10 gesagt hat.

    (Matthäus 4:10) Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen[a].“ a) 5Mo 6,13; 10,20; 1Sam 7,3 (Elberfelder Übersetzung 2003)

    Die Elberfelder Übersetzung nimmt auf Schriftstellen aus den hebräischen Schriftrollen bezug, wo die Bedeutung für „Herr“ als Jehova erklärt wird.

    » „Mir ist alle Macht gegeben worden“? Wurde er nicht auch zur Rechten JHWH’s erhöht? «

    Jesus wurde tatsächlich zur Rechten dessen, der auf dem Thron sitzt, erhöht. Doch der, der auf dem Thron sitzt und ihm übergeordnet ist, ist allein Jehova. Dieser Jehova, unser höchster Gott, beansprucht für sich die alleinige Anbetung.

    Ede

  • Bruderinfo an Alle
    Dezember 18, 2014

    Liebe Brüder und Schwestern

    Wie gestern angekündigt schließen wir dieses Thema. Ich möchte auch kein Fazit aus den Diskussionen ziehen, da dieses Thema letzten Endes eine persönliche Gewissensentscheidung ist.

    Vor einigen Jahren habe ich ebenfalls nur so gebetet wie wir es in der WTO gelernt hatten. Ich bin mir nach wie vor ganz sicher, dass auch damals meine Gebete erhört wurden. Ich wusste es einfach nicht besser und alle Sünden werden vergeben, solange man nicht gegen den Heiligen Geist sündigt.

    Wer ein neues Diskussionsthema anstoßen möchte, kann mir eine Mail schicken, oder es in einem Kommentar schreiben, -der nicht für die Veröffentlichung vorgesehen sein soll- (einfach dazuschreiben)

    Zur Zeit stehen folgende Themen auf der Warteliste:

    Hat das Gesetz Mose für uns Christen noch Gültigkeit?

    Wie ist unsere persönliche Einstellung zum Predigtdienst, was sagt unser König Jesus in der Bibel dazu?

    Joseph von Ägypten, ein gesegneter Mann Gottes.

    Liebe Grüße und Jehovas Segen
    wünscht Euch
    Bruderinfo NS

  • Zadok/Achim
    Dezember 18, 2014

    Liebe Geschwister,

    schade eigentlich, dass man als Zeuge oder Ex-Zeuge nicht an die Dreieinigkeit glaubt, man hätte sich die ganze Diskussion sparen können..dafür sind wir in guter Gesellschaft mit Mormonen, Adventisten und einer ganzen Menge obskurer Gemeinden.
    Die Moslems haben auch nur einen Gott…

    Aber das nur am Rande bemerkt.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Manfred an Alle
    Dezember 18, 2014

    Liebe Geschwister,

    Jesus zu erkennen scheidet hier die Geister. Ich danke im Gebet unserem himmlischen Vater Jehova dafür, dass er mich zu seinem Sohn gezogen hat und ich danke Jesus dem eingeborenen Sohn Gottes, der kein Geschöpf ist, dass er mich angenommen hat. Das Johannes Evangelium ist ein sehr wichtiges Bibelbuch, wenn man Jesus erkennen möchte. Ich kann nur jedem empfehlen, dieses Buch noch einmal unter dem Aspekt durchzulesen, dass man den Sohn Gottes erkennen möchte. Hier auszugsweise Verse, die eigentlich deutlich genug sein müssten:

    Joh. 3:14-21;Elb: 14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, 15 damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe. 16 Denn so10 hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen11 Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen12 Sohnes Gottes. 19 Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Denn jeder, der Arges tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt werden; 21 wer aber die Wahrheit tut, kommt zu dem Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott gewirkt sind.

    Joh. 17:1-26; Elb: 1 Dies redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche, 2 wie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, dass er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe! 3 Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. 4 Ich habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte. 5 Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war! 6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt1. 7 Jetzt haben sie erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist; 8 denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und haben geglaubt, dass du mich gesandt hast. 9 Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, denn sie sind dein – 10 und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, mein -, und ich bin in ihnen verherrlicht. 11 Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir! 12 Als ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast; und ich habe sie behütet2, und keiner von ihnen ist verloren, als nur der Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde. 13 Jetzt aber komme ich zu dir; und dieses rede ich in der Welt, damit sie meine Freude völlig in sich haben. 14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie ich nicht von der Welt bin. 15 Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt wegnimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. 16 Sie sind nicht von der Welt, wie ich nicht von der Welt bin. 17 Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. 18 Wie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt; 19 und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit. 20 Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, 21 damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. 22 Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind – 23 ich in ihnen und du in mir -, dass sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. 24 Vater, ich will, dass die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin3, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt. 25 Gerechter Vater! Und die Welt hat dich nicht erkannt; ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. 26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.

    Man kann jede These oder Antithese anhand der Bibel entweder beweisen oder widerlegen. Für alles finden sich Bibeltexte. Wenn man das gesamte Wort Gottes herannimmt und keine Texte ausklammert und alle in Einklang miteinander bringt, nur dann kommt man dem eigentlichen Geheimnissen der Bibel näher. Das erfordert aber, dass man seine eigene Ansicht hinter das Wort Gottes stellt und wenn die eigene Ansicht der Bibel widerspricht, dann muss man diese ändern. Natürlich nur dann, wenn man herausfinden möchte, was Gott uns wirklich sagen will. Die LK verdreht nicht nur die Worte der Bibel in ihren Publikationen, sie ändern auch das Gesetz, die Bibel selbst mit einer revidierten Ausgabe.

    Nachdem wir jahrelang live miterlebt haben, wozu das führt, sollten wir da heute nicht mehr anders handeln? Sind Gottes Wege nicht höher wie unsere Wege? Sollten wir nicht den Worten Jesus mehr glauben, wie unseren eigenen Ansichten, wenn er sagt:

    5 Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war!

    Jesus zu erkennen wie er wirklich ist, bedeutet ewiges Leben. Können wir ohne Christus gerettet werden? Was sagt die Bibel?

    1Joh 5,12 Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.

    Es ist der Wunsch des Vaters, dass Jesus in seiner Herrlichkeit von uns genauso verehrt wird, wie wir ihn verehren. Keiner der sich hier dazu geäußert hat, hat behauptet das er Jesus anstelle von Jehova anspricht oder anbetet. Wir alle die wir mit unserem Retter Jesus Christus sprechen, sprechen mit ihm genauso mit dem Vater und mit dem Vater genauso wie mit dem Sohn.

    Wie das jeder handhabt, muss er selbst entscheiden, denn Jesus klopft auch bei jedem persönlich an der Tür an. Ob man ihn reinlässt oder nicht, ist eine persönliche Willensentscheidung. Ich wünsche jedem, dass er sich nicht falsch entscheidet und wünsche jedem aufrichtig, dass er Jesus findet, denn nur er ist der Weg zu seinem Vater.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an Manfred
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Manfred

    (Johannes 17:4-5) . . .Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und habe das Werk vollendet, das du mir zu tun gegeben hast. 5 Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.

    Der Auftraggeber Jesu war der Vater, der über ihm steht. Jesus bat seinen Vater ihn an seiner Seite mit der Herrlichkeit, die er an seiner Seite hatte, ehe die Welt war, zu verherrlichen. Jesus bat NICHT darum mir einer aufgrund seines Opfers erhabeneren Herrlichkeit verherrlicht zu werden. Jesus wollte einfach die Stellung beim Vater wieder einnehmen, die er vor seiner Menschwerdung inne hatte. Jesus wollte nie dem Vater gleich sein.

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    das ist ein typisches Beispiel dafür, dass ich geschrieben habe, dass man die gesamte Bibel in Einklang bringen muss und nicht einzelne Verse herausgreift um seine Ansicht zu stützen. Jedesmal wenn ich geschrieben habe, dass in der Bibel steht, das Jesus und der Vater eins sind, hast Du geschrieben das bedeutet nur einer Meinung zu sein. Das steht jedoch nicht in der Bibel. Nun schreibst Du:

    Jesus wollte einfach die Stellung beim Vater wieder einnehmen, die er vor seiner Menschwerdung inne hatte. Jesus wollte nie dem Vater gleich sein. – Zitat Ende.

    Ja, Jesus wollte wieder die Stellung haben, die er vorher bei seinem Vater hatte und in Philipper steht auch wie diese Stellung vorher gewesen ist:

    Phil. 2:5-11 5 Eure Einstellung soll der von Jesus Christus gleichen: 6 Er war genauso wie Gott / und hielt es nicht gewaltsam fest, Gott gleich zu sein. 7 Er legte alles ab / und wurde einem Sklaven gleich. / Er wurde Mensch / und alle sahen ihn auch so. 8 Er erniedrigte sich selbst / und gehorchte Gott bis zum Tod – zum Verbrechertod am Kreuz. 9 Darum hat Gott ihn über alles erhöht / und ihm den Namen geschenkt, / der über allen Namen steht: 10 Denn vor dem Namen Jesus wird einmal jedes Knie gebeugt; / von allen, ob sie im Himmel sind, auf der Erde oder unter ihr. 11 Und jede Zunge wird bekennen: / „Jesus Christus ist der Herr!“ / So wird Gott, der Vater, geehrt.

    6 Er war genauso wie Gott / und hielt es nicht gewaltsam fest, Gott gleich zu sein.

    Ob Du einen Sohn hast das weiß ich nicht. Einen Vater musst Du aber haben, sonst wärest Du nicht hier. Was unterscheidet Dich als Sohn von Deinem Vater? Du hast den gleichen Körper, Du musst auch essen und trinken um zu leben und Du kannst im Prinzip die gleichen Dinge tun, die Dein Vater getan hat, wenn Du Dir auch seine Fähigkeiten angeeignet hast. Was unterscheidet Dich also von Deinem Vater? Aussehen ja, kann aber ähnlich sein. Du bist jünger wie er und Du hast nicht die gleichen Erfahrungen gemacht wie Dein Vater, da Du nicht in der Zeit gelebt hast, als es Dich noch gar nicht gab.

    Als Sohn Gottes ist Jesus in der gleichen Gestalt wie sein Vater und so wie ein Mensch einen Menschen zeugt, so zeugt Gott einen Gott. Jesus brauchte nie dem Vater gleich sein zu wollen, er war es von seiner Geburt an, weil er Gottes Sohn ist. Die Bibel widerspricht Deiner Ansicht. Schade das Du es nicht erkennen kannst. Das war mein letzter Kommentar zu diesem Thema.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an Manfred
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Manfred

    » Ja, Jesus wollte wieder die Stellung haben, die er vorher bei seinem Vater hatte… «

    Richtig! Am AT gibt es kein Hinweis, dass Jesus angebetet wurde. Nicht einmal sein Name war den alten Israeliten bekannt. Noch heute erkennen sie Jesus nicht als ihren Messias an.

    » Als Sohn Gottes ist Jesus in der gleichen Gestalt wie sein Vater und so wie ein Mensch einen Menschen zeugt, so zeugt Gott einen Gott. Jesus brauchte nie dem Vater gleich sein zu wollen, er war es von seiner Geburt an, weil er Gottes Sohn ist. «

    Wie immer man das „Hervorbringe“ Jesu verstehen will, er ist inzwischen am Pfahl gestorben und wurde vom Vater mit einem geistigen Leib und seine verherigen Erinnerungen neu erschaffen. Damit ist Jesus heute eindeutig ein Geschöpf.

    Würde etwas Unsichtbares beim Tod Jesus seinen Leib verlassen haben oder Jesus als Teil einer Dualität aus Jehova und Jesus verstanden werden, sodaß er nicht wirklich gestorben wäre, sondern weiter gelebt hätte, hätte er das Loskaufsopfer, durch das wir gerettet werden können, auch nicht erbracht.

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    ich denke man soll es so belassen! Wie du richtig erkannt hast.
    Die Juden haben den Messias nicht erkannt.
    Nach Johannes: er kam in das seine und die seinen erkannten ihn nicht.

    Genau so ist es mit den ZJ sie versuchen nach dem AT zu leben und erkennen Jesus nicht. Ja weil wie du ja sagst im AT steht nicht einmal sein Name!
    Ich behaupte er steht dort sogar! (:

    Lg und viel Segen
    Bird

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede

    Zitat:
    er ist inzwischen am Pfahl gestorben und wurde vom Vater mit einem geistigen Leib und seine vorherigen Erinnerungen neu erschaffen. Damit ist Jesus heute eindeutig ein Geschöpf.

    Das Thema ist zwar ein anderes, ich möchte Dir jedoch folgende Bibelverse entgegenhalten:

    Mark. 12
    26. Was aber die Toten betrifft, daß sie auferstehen, habt ihr nicht in dem Buche Moses‘ gelesen, „in dem Dornbusch“, wie Gott zu ihm redete und sprach: „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs“?
    27. Er ist nicht der Gott der Toten, sondern der Lebendigen. Ihr irret also sehr.

    Da Gott kein Gott der Toten ist, kann auch Jesus nicht tot gewesen sein. Klar, der Mensch Jesus war Tot, aber nicht der Geist Jesus.
    So macht auch der Ausspruch des Stefanus Sinn:

    Apg. 7
    59. Und sie steinigten den Stephanus, welcher betete und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!

    Da Jesus seinen Geist vermutlich aufnahm, lebt Stefanus genauso wie Abraham vor Gott immer noch, wenn sie auch in einer Art Schlafmodus sind.

    So macht auch eine Aussage Jesu über sein Leben Sinn:
    Joh. 10
    18. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt, es zu lassen, und habe Gewalt, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.

    Dieser Vers ist keinesfalls mit Deiner Behauptung kompatibel!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus zu Edes Erklärungen
    Dezember 18, 2014

    Das will ich mir nicht entgehen lassen, ein Abschlußstatement!

    Dem Ede ist so und anders nicht zu helfen, da reden sich viele den Mund fusselig, da liefert er selbst den Beweis dass wir den Herrn Jesus anrufen sollen um gerettet zu werden. Alles umsonst! Ich schreibe nur um den vielen Lesern einen Denkanstoss zu geben und der ist nichts besser als mit dem Vers von Ede aus Rom 10:13 zu belegen. Nur muss man halt, wie wir es eigentlich gelernt haben, immer den Kontext mit berücksichtige, dann kann jeder erfahren von welchem Herrn hier die Rede ist. Die NWÜ ist hier nicht maßgebend, den in dieser Übersetzung ist schon vieles hingebogen worden um es mit der eigenen Lehre gleich zu schalten.

    Hier die Verse an die Römer im Zusammenhang:

    6 Aber wer den Weg zu Gott durch den Glauben an Christus gefunden hat, über den sagt die Heilige Schrift: „Du brauchst nicht länger darüber nachzudenken, wie du in den Himmel steigen willst“ – um Christus herabzuholen.

    Wer ist im Vers 6 gemeint – CHRISTUS !!!

    7 Ebenso brauchst du nicht mehr zu fragen: „Wer will hinabsteigen zu den Toten?“ – um Christus von dort heraufzuholen.

    Auch hier geht es um Jesus!

    8 Stattdessen heißt es: „Gottes Wort ist dir ganz nahe; es ist in deinem Mund und in deinem Herzen.“ Das ist nämlich das Wort vom Glauben, das wir verkünden.

    An wen sollen wir für unsere Rettung glauben – Jesus Christus – wie
    es ja auch die Verse 9,10 sagen !

    9 Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: „Jesus ist der Herr!“, und wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet werden. 10 Wer also von Herzen glaubt, wird von Gott angenommen; und wer seinen Glauben auch bekennt, der findet Rettung.

    Wann werden wir von Gott angenommen?
    …jeder der an Jesus glaubt – siehe Vers 11!

    11 So heißt es schon in der Heiligen Schrift: „Wer auf ihn vertraut, steht fest und sicher.“

    12 Da gibt es auch keinen Unterschied zwischen Juden und anderen Völkern: Gott ist ein und derselbe Herr, der aus seinem Reichtum alle beschenkt, die ihn darum bitten. 13 „Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, der wird von ihm gerettet.“

    In allen Versen davor (UND DANACH ebenso!) ist immer
    vom Herrn Jesus die Rede und im Vers 13 soll Gott der
    Vater gemeint sein – das macht doch keinen Sinn!

    Israel nimmt Gottes Angebot nicht an
    14 Wie aber sollen die Menschen zu Gott beten, wenn sie nicht an ihn glauben? Wie sollen sie zum Glauben an ihn kommen, wenn sie nie von ihm gehört haben? Und wie können sie von ihm hören, wenn ihnen niemand Gottes Botschaft verkündet? 15 Wer aber soll Gottes Botschaft verkünden, ohne dazu beauftragt zu sein? Gerade dies ist schon in der Heiligen Schrift vorausgesagt: „Was für ein herrlicher Augenblick, wenn ein Bote kommt, der eine gute Nachricht bringt!“

    Israel kannte und glaubte seit Jahrhunderten Gott JHWH, folglich
    braucht Israel diese Botschaft (Gott der Vater) nicht gepredigt werden,
    geht es hier nicht um IHN sondern um Christus was im
    abschließenden Gedanken lt. Vers 17 festgestellt wurde!

    16 Aber nicht jeder hört auf diese rettende Botschaft. So klagte schon der Prophet Jesaja: „Herr, wer glaubt schon unserer Botschaft?“ 17 Doch es bleibt dabei: Der Glaube kommt aus dem Hören der Botschaft; und diese gründet sich auf das, was Christus gesagt hat.

  • Matthäus zu Edes Erklärungen
    Dezember 18, 2014

    Hab noch einen schönen Vers gelesen:

    1Joh 2,23 Denn wer sich gegen den Sohn stellt, der stellt sich auch gegen den Vater. Doch wer sich zum Sohn bekennt, der hat auch Gemeinschaft mit dem Vater.

  • Edelmuth an Bird und Matthäus
    Dezember 18, 2014

    Hallo Bird
    Hallo Matthäus

    » Im Vers 13 wird dann das ganze noch einmal wiederholt! Wer den Namen des Herrn (den wir ab dem Vers 8 bekennen) anrufen. Wir sind ja diener eines Herrn.
    Ab dem Vers 14 bestätigt das ja die Bibel das es nicht um “JHWH” geht sondern um Jesus! «

    Genau dieser Punkt wird von vielen Jesus-Anbetern falsch interpretiert. Warum? Weil von ihnen für die Bezeichnung „Herr“ sinngemäß Gottes Sohn Jesus statt Jehova eingesetzt wird, und das ist im Vergleich mit Joel 2:32 eindeutig falsch.

    (Joel 2:32) 32 Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen Jehovas anruft, sicher davonkommen wird; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem werden die Entronnenen sein, so wie Jehova gesprochen hat, und unter den Überlebenden, die Jehova beruft.“

    Auch wenn man für den Namen „Jehova“ das Synonym „Herr“ verwenden würde, so ändert das nichts an seiner Bedeutung, denn Joel wurde ca. 450 Jahre vor Christus geschrieben, und da kannte man Jesus noch nicht. Nur Jehova wurde als Herr und Gott angebetet

    Es kann doch wohl nicht sein, dass es zu vorchristlichen Zeiten nur durch Jehova Rettung gab und zu nachchristlichen Zeiten nicht mehr durch Jehova, sondern nur noch durch sein Geschöpf Jesus. Der gleiche falsche Bezug wird auch in Matthäus 4:10 gemacht, wo Jesus eindeutig Bezug auf die hebräischen Schriften nimmt und erklärt, dass dort geschrieben steht, dass nur der (damals bekannte) Herr angebetet werden darf, und das ist allein Jehova.

    Ede

  • Alois an EDE
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede

    Zitat:
    Es kann doch wohl nicht sein, dass es zu vorchristlichen Zeiten nur durch Jehova Rettung gab und zu nachchristlichen Zeiten nicht mehr durch Jehova, sondern nur noch durch sein Geschöpf Jesus.

    Doch genau so ist es, vor Jesu Erhöhung konnte es nur durch Jehova Rettung zum ewigen Leben geben, aber während der Zeit in dem das Gesetz Mose gültig war durfte kein Jota des Gesetzes übertreten werden. Das war die Bedingung des Gesetzes und sollte auch die Unmöglichkeit dieser Forderung darstellen. Das konnte natürlich kein Mensch schaffen und deshalb können die damals lebenden Menschen auch nicht an der 1. Auferstehung teilhaben.

    Seit es durch Jesus Rettung gibt, brauchen wir nicht mehr sündenfrei zu sein um an der 1. Auferstehung das ewige Leben zu erhalten. Seit Jesus gibt es nur noch das Gesetz der Gnade. Jesus ist für die Sünden der an ihn glaubenden Menschen gestorben, ein für allemal. Jetzt haben wir die Chance durch den Glauben an Jesus vom Tod in das ewige Leben überzugehen. Das war vor Jesu Erhöhung nicht möglich.

    Man kann auch sagen, vor Jesu Opfer war es nicht möglich dass überhaupt ein Mensch zum ewigen Leben gerettet wird. Weiter gedacht kann man auch sagen, solange Jesus sich nicht geopfert hatte, konnte auch Jehova niemanden retten. Nicht weil er nicht in der Lage dazu gewesen wäre, sondern weil Jehova nur einen absolut sündenfreien Menschen gerettet hätte.

    Man muss sich das mal genau vorstellen, Jesus hat sich für unsere (auch meine und Deine) Sünden geopfert. Er hat sich auspeitschen lassen, hat sich mit Nägeln durch die Hände und durch die Füße an das Holz nageln lassen, das ganze Körpergewicht hing an den durchlöcherten Händen. Das waren unvorstellbare stundenlange Schmerzen die er aushalten musste obwohl er keine Sünde begangen hat, völlig unschuldig war. Trotzdem hat er nicht aufgegeben, sondern er hat NUR für uns große Sünder durchgehalten.

    Für dieses unvorstellbare Leid soll ich laut Deinen Worten nicht einmal „Danke Jesus“ sagen dürfen? Was ist das für eine Nächstenliebe, die auch gegenüber Jesus gilt, dass ich nicht einmal „Danke Jesus“ sagen darf? Jesus ist nämlich mein Nächster, denn er wohnt in meinem Herzen! Das wäre echt voll daneben nicht Danke sagen zu dürfen. Meinem größten Feind würde ich Danke sagen, wenn er mich aus einem brennenden Haus ziehen würde um mir das Leben zu retten. Aber Jesus soll ich nicht Danke sagen dürfen? Das kann nur falsch sein und das sagt der klare Menschenverstand und mein Herz in dem der Vater und Jesus wohnt sagt das auch.

    Meine Gebete gehen zum größten Teil an den Vater, aber den Sohn ehre ich auch, beispielsweise in dem ich „Danke Jesus“ sage für das was er für mich getan hat.

    Denke noch einmal darüber nach, Du bist ein Christ und kein Jude!

    Auf Deine 2. Fehleinschätzung, dass Jesus ein Geschöpf sei, gehe ich jetzt nicht ein, denn das passt nicht zum Thema. Mein Hund ist auch ein Geschöpf….

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Alois

    » Doch genau so ist es, vor Jesu Erhöhung konnte es nur durch Jehova Rettung zum ewigen Leben geben, aber während der Zeit in dem das Gesetz Mose gültig war durfte kein Jota des Gesetzes übertreten werden. Das war die Bedingung des Gesetzes und sollte auch die Unmöglichkeit dieser Forderung darstellen. Das konnte natürlich kein Mensch schaffen und deshalb können die damals lebenden Menschen auch nicht an der 1. Auferstehung teilhaben.

    Seit es durch Jesus Rettung gibt, brauchen wir nicht mehr sündenfrei zu sein um an der 1. Auferstehung das ewige Leben zu erhalten. Seit Jesus gibt es nur noch das Gesetz der Gnade. Jesus ist für die Sünden der an ihn glaubenden Menschen gestorben, ein für allemal. Jetzt haben wir die Chance durch den Glauben an Jesus vom Tod in das ewige Leben überzugehen. Das war vor Jesu Erhöhung nicht möglich. «

    Weder zur der Zeit des mosaischen Gesetzes, noch danach konnte und kann ein Mensch sündenfrei leben, sonst braucht er keine Vergebung seiner Sünden. Die Israeliten mussten ständig Tieropfer bringen, damit ihnen bewusst wurde, dass sie das Gesetz trotz intensivster Bemühungen ständig übertraten. Jesus ist auch für die Sünden der Israeliten, die unter dem mosaischen Gesetz lebten, gestorben, denn das Blut von Tieropfer kann keine Sünden sühnen. Sowohl die alten Israeliten wie auch jene, die noch nie etwas von Gott gehört haben, haben ein Chance ewig zu leben. Nein, verehrter Alois die Sündenvergebung ist nicht das Ergebnis Jesu Erhöhung, sondern das Ergebnis Jesu Opfer. Aber wir müssen uns ständig bemühen möglichst sündenfrei zu sein.

    Wenn, wie du sagst, nicht mehr Jehova aufgrund Jesu Opfer das Leben gibt, sondern Jesus selber, dann hat sich Jesus nicht nur Jehova gleich gemacht, sondern sich über IHN emporgehoben, und das ist UNMÖGLICH!!!

    (Epheser 2:4-7) . . .Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat wegen seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 5 uns, selbst als wir in Verfehlungen tot waren, zusammen mit dem Christus lebendig gemacht — durch unverdiente Güte seid ihr gerettet worden —, 6 und er hat uns mitauferweckt und uns mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in Gemeinschaft mit Christus Jesus, 7 damit in den kommenden Systemen der Dinge der alles übertreffende Reichtum seiner unverdienten Güte in seiner Gunst uns gegenüber in Gemeinschaft mit Christus Jesus deutlich gezeigt werde.

    (Epheser 2:8) 8 Durch diese unverdiente Güte seid ihr tatsächlich durch Glauben gerettet worden; und dies habt ihr nicht euch zu verdanken, es ist Gottes Gabe.

    (Titus 2:11) . . .Denn die unverdiente Güte Gottes, die allen Arten von Menschen Rettung bringt, ist offenbar geworden

    Es ist nicht die unverdiente Güte des Sohnes, sondern die unverdiente Güte des Vaters, die Leben rettet. Jesus hat sich doch nicht selber lebendig gemacht, als er im Scheol lag, sondern der Vater hat ihm unverdiente Güte erwiesen und ihn zum Leben auferweckt.

    Der Vater hat Jesus neu erschaffen und ihm nach seinem Tod am Pfahl einen neuen, geistigen Leib mit allen Erinnerungen, die er zuvor hatte, gegeben. Jesus ist nicht zum zweiten mal vom Vater hervorgebracht worden.

    Ede

  • Alois an EDE
    Dezember 18, 2014

    Sag mal Ede

    Glaubst Du ernsthaft dass nur ein einziger Mensch ohne das Opfer Jesu die geringste Chance hätte zum ewigen Leben zu kommen?

    Wenn die Antwort ja heißt, dann kann man Dir nicht helfen.

    Wenn die Antwort nein heißt, dann darf ich doch dem Vater und Jesus von Herzen für das was Jesus für uns getan hat danken.

    Man muss sich das mal vorstellen, Jesus hat die „Hölle auf Erden“ durchgemacht für unser Leben und dafür soll ich nicht einmal Danke zu ihm sagen dürfen?
    Nach Deiner Ansicht müsste ich dem Vater danke sagen, was auch richtig ist, aber Jesus gegenüber dürfte ich das nicht. Ein Beispiel als erfundene Geschichte:

    Der Sohn meines Nachbarn rettet mich unter Einsatz seines Lebens aus einem brennenden Haus. Die Wahrscheinlichkeit dass er selbst das nicht überlebt wäre praktisch 100%! Trotzdem ging er ins brennende Haus.
    Aber er hat es geschafft, er hat mich gerettet.
    Nachdem ich wieder aus dem Krankenhaus gekommen bin, stehen mir der Nachbar und sein Sohn zu seiner Rechten gegenüber.
    Den Sohn schaue ich gar nicht an sondern gehe auf den Vater zu und danke dem Vater für seinen Sohn. Wäre auch noch OK, wenn ich auch dem Sohn danken würde.

    Aber dazu verweigerst Du Dich.
    Eigentlich voll daneben, oder?

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    ich hoffe du merkst selbst was du da erklärst!

    ZITAT von DIR

    Auch wenn man für den Namen „Jehova“ das Synonym „Herr“ verwenden würde, so ändert das nichts an seiner Bedeutung, denn Joel wurde ca. 450 Jahre vor Christus geschrieben, und da kannte man Jesus noch nicht. Nur Jehova wurde als Herr und Gott angebetet

    Wenn das so ist wie du schreibst, dann stempelst du Jesus als Lügner ab! Das ist deine Verantwortung. Warum ich das sage?

    Nur als Beispiel zitiere ich einen Text aus dem alten Testament. Ich habe die Gegenüberstellung schon einmal gemacht!

    Psalm 23:1 ELB71
    Jehova ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

    Jesaja 40:10-11 ELB71

    Siehe da, euer Gott! Siehe, der Herr, Jehova, kommt mit Kraft, und sein Arm übt Herrschaft für ihn; siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung geht vor ihm her. Er wird seine Herde weiden wie ein Hirt, die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und in seinem Busen tragen, die Säugenden wird er sanft leiten.

    Soweit die Zitat aus dem AT. Denn wie du ja sagst Jesus haben sie noch nicht gekannt!

    Johannes 10:11 ELB71

    Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe.

    So jetzt sagt aber Jesus dass er der wahre Hirte ist! Und dieses Beispiel kann man X beliebig fortsetzen!
    Vielleicht soll man sich einmal Gedanken machen wer der Vater ist und wer der Sohn!
    Das bei Römer der Vater gemeint ist das kann nicht sein Ede denn die Jünger haben den Vater mit Vater angeredet!
    Denke mal nach warum dort nicht steht, wer den Namen des Vaters anruf?

    Aber egal auch hierzu gibt es genug Ausreden um das nicht anzuerkennen!
    Wenn wir deine Zitat beim Herrn anwenden, dann ist Jesus auch nicht der Retter/Hirte/König/Ewigvater/Alpha und Omega/usw weil alle diese Bezeichnungen wurden ausschließlich auf JHWH angewendet weil die Juden keinen anderen als JHWH anerkennen!
    Außererdem, NUR ZJ reden nicht mit Jesus! Das lehrt nur die WTG!!!

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Bird
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Bird

    Könntest du dir vorstellen, dass Jehova der Hirte Israels fleischlicher Abstammung war, und das Jesus der Hirte Israels geistiger Auswahl aus Judenchristen und Heidenchristen ist. Könntest du dir ferner vorstellen, dass im AT und im NT zwei verschiedene Hirten über zwei Herden gemeint sind, die beide Gottes Volk, einmal im Fleische und nachfolgend im Geiste/Glauben sind.

    Ede

  • Matthäus an Bird
    Dezember 18, 2014

    Wir müssen uns damit abfinden dass es auch solche gibt, lieber Bird:

    1Joh 2,23 Denn wer sich gegen den Sohn stellt, der stellt sich auch gegen den Vater. Doch wer sich zum Sohn bekennt, der hat auch Gemeinschaft mit dem Vater.

    oder GN: 23 Wer den Sohn leugnet, hat auch keine Verbindung mit dem Vater. Wer sich aber zum Sohn bekennt, ist auch mit dem Vater verbunden.

    Die Erklärungen von Ede laufen immer gegen den Sohn hinaus, anderes kann ich das nicht erkennen!
    LG. Matthäus

  • Bird an Matthäus
    Dezember 18, 2014

    Ja lieber Matthäus, es ist so wie du es sagst! Für einen ZJ hätte Jesus ja gar nicht für uns machen müssen. ): was wohl der Vater dazu meint?
    Es ist schon traurig mitansehen zu müssen wie jede Bibelstelle die Jesus erhöht klein geredet wird und das mit Ausreden das sich die Balken biegen.
    Aber das gute daran ist, das dieses Thema jetzt so ausführlich besprochen wurde das sich jeder selbst ein abild davon machen kann!

    Wie steht es im Korinther, ein Text den du mir mal gezeigt hast.
    Keiner der den Geist des Christus hat kann sagen das er der Herr ist.

    LG
    Bird

  • Bird an alle
    Dezember 18, 2014

    Da Ede den Römer Brief zitiert möchte ich noch die Zeit nutzen diesen im Zusammenhang zu erklären bzw sowie ich ihn sehe. Jeder kann sich ja selbst ein Bild machen!
    Mir zerreist es fast das Herz wenn Jesus zu einem Götzen verklärt wird.
    Ich weiss das man Liebe haben muss, aber was hat das noch christlichem Gedankengut zu tun? Genau so haben die Juden gedacht. Sie töteten Jesus weil er sich Gott gleich machte! Sie duldeten keinem neben JHWH!
    Dabei übersahen sie wer Jesus war.
    Ich denke es macht wenig Sinn einen Text rauszuziehen ohne den Kontext des Römerbriefes zu beachten. Hier der Text. Nach diesem werde ich auf die Verse einzeln eingehen.
    Vielleich kann das ja jemand noch gebrauchen!

    Römer Kap 10.
    1 Brüder! Das Wohlgefallen meines Herzens und mein Flehen für sie zu Gott ist, dass sie gerettet werden.
    2 Denn ich gebe ihnen Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht mit rechter Erkenntnis.
    3 Denn da sie Gottes Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene aufzurichten trachteten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.
    Glaubensgerechtigkeit nur durch Jesus Christus
    4 Denn das Endziel des Gesetzes ist Christus, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit.
    5 Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: „Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben.“
    6 Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt so: Sprich nicht in deinem Herzen: „Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?“, das ist: Christus herabführen;
    7 oder: „Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?“, das ist: Christus aus den Toten heraufführen.
    8 Sondern was sagt sie? „Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.“ Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen,
    9 dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst.
    10 Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil.
    11 Denn die Schrift sagt: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“
    12 Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen;
    13 „denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden“.
    Das Heil ist auch für Israel, aber ein Teil Israels ist verstockt
    14 Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber sollen sie hören ohne einen Prediger?
    15 Wie aber sollen sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind? Wie geschrieben steht: „Wie lieblich sind die Füße derer, die Gutes verkündigen!“
    16 Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaja sagt: „Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt?“
    17 Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.
    18 Aber ich sage: Haben sie etwa nicht gehört? Ja, gewiss. „Ihr Schall ist hinausgegangen zu der ganzen Erde und ihre Reden zu den Grenzen des Erdkreises.“
    19 Aber ich sage: Hat Israel es etwa nicht erkannt? Zuerst spricht Mose: „Ich will euch zur Eifersucht reizen über ein Nicht-Volk, über eine unverständige Nation will ich euch erbittern.“
    20 Jesaja aber erkühnt sich und spricht: „Ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht suchten, ich bin offenbar geworden denen, die nicht nach mir fragten.“
    21 Zu Israel aber sagt er: „Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt zu einem ungehorsamen und widersprechenden Volk.“

    Fazit:
    Paulus drückt sein tiefes Verlangen nach der Erlösung Israels aus das IMMER wieder versuchte nach dem Gesetzt und nicht nach Glaubensgerechtigkeit zu leben.
    Gott gabe den Jude jede Gelegenheit das Evangelium anzumehmen. (V14-21)
    Vers 4 zeigt das Christus das Gesetz erfüllte bzw dessen Ende ist. Jesus bietet Gerechtigkeit aufgrund der Gnade Gottes.
    Ab dem Vers 8 wird eindeutig gezeigt das wir mit unserem Herz und unserem Mund Jesus als Herrn bekennen. Bis zum Vers 12 erkennen auch JZ an das es um Jesus geht. Im Vers 12 steht sogar noch das wir ihn anrufen.
    Im Vers 13 wird dann das ganze noch einmal wiederholt! Wer den Namen des Herrn (den wir ab dem Vers 8 bekennen) anrufen. Wir sind ja diener eines Herrn.
    Ab dem Vers 14 bestätigt das ja die Bibel das es nicht um „JHWH“ geht sondern um Jesus!
    „WIE SOLLEN SIE DEN ANRUFEN DEN SIE NICHT KENNEN?“ Die Juden kannten JHWH, doch sie verwarfen Jesus. Dieser Jesus wurde verkündigt durch das Evangelium das die Juden nicht annahmen.

    Im Kontext gesehen kann es meiner Meinung nur um Christus unseren Herrn gehen.

    Wie wahr dann doch folgender Zusatz aus einer Studienbibel sind!
    *
    JESUS ALS HERRN BEKENNEN:
    Herr im AT HERR oder JHWH ist der alttestamentliche Name für Gott. daher erkennt derjenige, der bekennt, dass Jesus der Herr ist, seine Gottheit an. Das sind gleichzeitige Handlungen: eine ist nach innen (HERZ) und die andere nach aussen gerichtet (MUND)

    Jeder muss selbst entscheiden wen er zum Herrn erklärt. Für mich gibt es den Vater und den Herrn. Dienen wir dem Herrn Jesus dann ist das auch im Sinne des Vaters!

    Herzliche Grüße
    Bird

  • Hubert
    Dezember 18, 2014

    Hallo Gerd und Hallo Bird und die ganze Runde bis 05.01.2015,

    noch einmal dazu, dass wir, wie damals die ersten nicht-jüdischen Christen,die richtigen Antworten auf dzt. unklare Anbetungs-
    und Wahrheitsfragen nicht in der nach-biblischen und nach-apostolischen Meinungsentwicklung der abgefallenen Heidenchristen/Christenheit von 150 u.Z. bis heute 2015
    finden können,

    sondern nur im Wort Gottes im NT und im AT.

    Und diese alten Niederschriften der Judenchristen dokumentieren ,
    dass es keinen veränderlichen oder in sich widersprüchlichen
    oder mehrpersonalen Gott gibt.

    Zum eigenen souveränen Vater, dem Vater der himmlischen Lichter
    (vgl. Jak. 1:17), den Gott des Lichtes und des Lebens
    (vgl. 1. Joh. 1:5)wurde Gottes einziggezeugter Menschensohn Jeshua erhöht,

    also in eine Wohnung und in eine dienstliche Stellung,
    die er nie zuvor inne gehabt hatte!

    Dort fand er keine Änderung der Haltung und der Worte Gottes
    z.B. gegenüber Sonne, Mond und Sternen, mit denen der lebendige
    Gott, JHWH, u.a. gemäß Jeremia 33:25 folgenden Bund hat,
    lt. NWÜ 1986:
    _________________________________________________________________

    “Dies ist, was Jehova gesprochen hat: “Wäre es nicht eine Tatsache,
    daß ich meinen eigenen Bund des Tages und der Nacht, die Satzungen
    des Himmels und der Erde, festgesetzt hätte, so würde ich auch sogar
    den Samen Jakobs und Davids, meines Knechtes, verwerfen, so daß
    ich aus seinem Samen keine Herrscher über den Samen Abrahams,
    Isaaks und Jakobs nehmen würde. Denn ich werde ihre Gefangenen
    sammeln, und ich will mich ihrer erbarmen.”
    _________________________________________________________________

    Haben sich seine neuen Söhne des Lichtes, die jüdischen und die
    nicht-jüdischen Christen und Christinnen, von ca. 28 u.Z.
    bis ca. 98 u.Z. in Übereinstimmung mit dieser Satzung und mit Gottes grundsätzlicher Kalendersatzung in 1. Mose 1:14-18 verhalten und damit gesunden Sinn bewiesen?

    SEHR WOHL! Und zwar so, dass sie nicht nur die Abendmahlsfeier, die Tage der ungesäuerten Brote (vgl. 1. Kor. 5/8),
    die Pfingsttage, den Posaunentag,den Versöhnungstag und die Tage des Laubhüttenfestes als heilige messianische Tage nach dem gottwohlgefälligen hebräischen Sonne- und Mondkalender
    ermittelten und einhielten,

    SONDERN NATÜRLICH AUCH DEN WTL. SABBATTAG,an dem man auch zum gemeinsamen Gebet und zur gemeinsamen Erörterung des Wortes Gottes zuerst in jüdischen Synagogen zusammen kam.

    Nur durch diese Übereinstimmung und diesen Gehorsam, die heiligen Tage Gottes einzuhalten und den diesbezüglichen Anweisungen des auferstandenen Christus zu gehorchen,

    vgl. Apg. 1:4 und 2:1, kam dann auch am Pfingsttag,
    der ja auch der große jüdische Gedenktag an Gottes Verlautbarung
    der Zehn Gebote ist, der große Segen Gottes für die Apostel und für weitere tausende jüdische Gläubige aus Fern und Nah in Form des heiligen Geistes!

    Kein Wunder, dass es dann viele Jahre später für die vielen Heidenchristen in der Ferne u.a im türkischen Antiochia in Pisidien (vgl. Apg. 13:14, 27, 42 u. 44),im griechischen Thessaloniki (vgl. Apg. 17:2) und im griechischen Korinth
    (vgl. Apg. 18:4) großen göttlichen Segen ebenfalls primär
    an Gottes heiligen Wochensabbattagen gab,

    an denen Paulus und seine Mitarbeiter oft auch monate-
    und jahrelange Schulungen für jüdische und nicht-jüdische
    Christen im Wort Gottes veranstalteten.

    Fazit:

    Wenn nun Paulus und alle anderen Apostel inkl. Jakobus und Petrus, die auch die herrlichen Mauergrundsteine von Gottes
    neuem Jerusalems bilden (vgl. Offb. 21:1421),

    neuen nicht-jüdischen Christen in Kalender- und Tagesangelegenheiten ein solches jahrzehntelanges Beispiel
    inkl. dementsprechender Schulungen gaben,

    wie hätten diese neuen Gläubigen aus den Nationen von JHWH und seinem verherrlichten Sohn Jeshua je das gesetzliche Recht erhalten, seine diesbezügliche grundsätzliche
    Kalendersatzung, mit der sogar ein heiliges Bündnis verbunden ist, zu ändern?

    All das in der Anbetung und Verherrlichung und Verehrung des souveränen Allmächtigen,

    nämlich die Beibehaltung des wtl. Sabbattages und der anderen heiligen Tage Gottes, die alle ganz wichtige messianische Botschaften enthalten und somit direkt mit Gottes Sohn
    verbunden sind,

    war unter den Aposteln immer UNSTRITTIG! und ihre Rechtmäßigkeit wurde nie angezweifelt, zumal auch die Propheten Gottes und Jeshua selber, u.a. lt. Matth. 24:20, die wichtige ewige Beibehaltung u.a. des wtl. Sabbattages lehrten.

    In Jeshua als Gottes neuen Bevollmächtigten, der nun auch gemäß Matth. 12:8, Mark. 2:28 und Lukas 6:5 als Herr des Sabbats handelte, konnten nun alle Gläubigen gemäß Hebr. 4:1-10 auf eine viel bessere Weise in den Frieden und in die Ruhe Gottes eingehen als zuvor das Volk Israel von ca. 1500 v.u.Z bis ca. 33 u.Z.

    Es ist daher meiner dzt. Meinung nach völlig unberechtigt und unangebracht, all diese heiligen Vorkehrungen im Wort Gottes

    wie Gerd es gemacht hat als “Ballast”

    oder wie Bird es gemacht hat als unnötiges “Ritual”

    ZU ENTWEIHEN UND ZU VERWERFEN!

    Damit zeigt man nur in aller Öffentlichkeit, dass man ihre große Werthaltigkeit und ihre große Sinnhaftigkeit für die wahre Anbetung verkennt!

    Außerhalb der gültigen Wahrheiten seines Wortes kann unserer dzt. Sichtweise nach JHWH keine Anbetung wohlgefällig sein,

    die unbiblische Ideen und Lehren wie “Gottes Sohn sei Gott selber und sollte deshalb angebetet werden” einbringt,

    oder in der Berufung auf die sogenannte “große und umfassende christliche Freiheit” wichtige Satzungen des Wortes Gottes ungültig macht.

    Haben nicht, lieber Gerd und lieber Bird,

    Jeshua in Hebr. 1:9, Matth. 7:23 und 23:28 und Paulus in 2. Kor. 6:14, Titus 2:14 und 2. Thess. 2:8 und Johannes in 1. Joh. 3:4 und Petrus in 2. Petr. 2:1-22 für den ganzen edlen Olivenbaum (vgl. Röm. 11:1-36) und den ganzen wahren Weinstock
    (vgl. Joh. 15:1-10) und zwar mit zornigem Augenmerk auf alle GESETZLOSEN klar gemacht,

    dass es für die Söhne des Lichtes (vgl. 1. Thess. 5:5 und Eph. 5.8)keinen absolut gesetzesfreien und vom Wort Gottes unabhängigen Lebens- und Dienst- und Anbetungsweg geben kann?

    Auf! Werden wir in 2015 in Jeshua alle hier
    wirkliche Söhne des Lichtes!

    Mit lieben Grüßen und Segenswünschen

    Hubert am 05.01.2014
    __________________________________________________________________

  • Bird an Hubert
    Dezember 18, 2014

    Wie schade Hubert dass wir Berufstätigen dann nicht die Chance haben vor unserem Gott zu bestehen!

    Schon alleine das zeigt mir das dies nicht der Wille Gottes sein kann!
    Wie soll ich was einhalten was ich gar nicht schaffe?
    Ein Nichtjude wird sich nicht dem allen unterwerfen können. Wer das behauptet schaffen zu können scheitert zu 100%

    LG
    Bird

  • Edelmuth an alle
    Dezember 18, 2014

    Anbetung

    Als Jehova Gott Adam erschuf, schrieb er keine besondere Zeremonie oder Methode vor, mit deren Hilfe sich der vollkommene Mensch ihm in der Anbetung nahen konnte. Dennoch war Adam imstande, seinem Schöpfer, seinem himmlischen Vater, zu dienen oder ihn anzubeten, indem er nämlich treu dessen Willen tat.

    Später beschrieb Jehova der Nation Israel einen bestimmten Weg, sich ihm in der Anbetung zu nahen; dazu gehörten Opfer, eine Priesterschaft und ein materielles Heiligtum. Dies alles hatte allerdings nur „einen Schatten der künftigen guten Dinge, nicht aber das Wesen der Dinge selbst“. Die Betonung hat immer in erster Linie darauf gelegen, Glauben auszuüben — den Willen Jehovas zu tun —, und nicht auf Zeremonien oder Ritualen.

    (Matthäus 7:21) . . .Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.

    Anbetung erfordert keine Zeremonien, sondern Glaube ….

    (Jakobus 2:17-26) 17 Ebenso ist der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot. 18 Dennoch wird jemand sagen: „Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeig mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich werde dir meinen Glauben durch meine Werke zeigen.“ 19 Du glaubst, daß es einen einzigen Gott gibt, nicht wahr? Du tust sehr wohl. Doch glauben auch die Dämọnen und schaudern. 20 Möchtest du aber wissen, du leerer Mensch, daß der Glaube ohne Werke untätig ist? 21 Wurde nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerechtgesprochen, nachdem er Ịsa·ak, seinen Sohn, auf dem Altar dargebracht hatte? 22 Du siehst, daß [sein] Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte, und durch [seine] Werke wurde [sein] Glaube vollkommen gemacht, 23 und das Schriftwort wurde erfüllt, welches sagt: „Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“, und er wurde „Freund Jehovas“ genannt. 24 Ihr seht, daß ein Mensch durch Werke gerechtgesprochen wird und nicht durch Glauben allein. 25 Wurde nicht ebenso auch Rạhab, die Hure, durch Werke gerechtgesprochen, nachdem sie die Boten gastfreundlich aufgenommen und sie auf einem anderen Weg weggesandt hatte? 26 Ja, wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

    … und Werke des Glaubens, nicht im Sinne von Gesetzeswerken, auch nicht im Sinne von verdienen, sondern im Sinne von „Liebe ausüben“.

    Damit unsere Anbetung Gott wohlgefällig sein kann, muss sie im Sinne Gottes und frei von falscher Anbetung, die Götzendienst ist, sein.

    (1. Korinther 10:14) 14 Darum, meine Geliebten, flieht vor dem Götzendienst.

    Hinzu kommt die eindringliche Aufforderung aus der Offenbarung:

    (Offenbarung 18:4) . . .Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt.

    Aus den Begebenheiten mit den beiden Offizieren in Verbindung mit Jesus und Petrus erkennen wir, dass es primär auf die innere Einstellung und weniger auf das demonstrative Verlassen einer Organisation ankommt, denn das sind auch nur Zeremonien, wenn sie nicht von Herzen kommen. Jesus und seine Jünger waren Zeit ihres Lebens Mitglieder der jüdischen Glaubensgemeinschaft und hatten sich innerlich davon so weit distanziert, dass sie von ihren Glaubensbrüder verfolgt und ein Großteil von ihnen umgebracht wurde

    Der Gott, der die Herzen der Menschen prüft und kennt, kann die götzendienerischen Bräuche und politischen Liebeleien des Weltreiches der falschen Anbetung nicht gut heißen, auch dann nicht, wenn jemand kein offizielles Mitglied einer dieser Glaubensgemeinschaften ist, weil die Menschen nicht ungeteilten Herzens zu ihm stehen (5. Mose 6:13-15; Nah. 1:2)

    Was können wir tun, um einen so wunderbaren Gott und seinen Sohn zu ehren und zu huldigen?

    Wir können versuchen uns eng an ihre Worte zu halten, weil wir davon überzeugt sind, dass sie richtig und gut sind. Wir können aber auch andere an unserer Freude teilhaben lassen, indem wir ihnen von unserer Rettung durch den, der diese Möglichkeit für uns geschaffen hat, und den, der sie uns durch sein großartiges Opfer ermöglicht hat, erzählen. Denn für jeden Menschen gilt

    (Römer 10:13) . . .Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“.( vgl. Apg. 2:21; Joel 2:32)

    Damit rühmen und huldigen wird dem Vater und dem Sohn vor allen Menschen in der Welt, geben dem Zuhörer die Möglichkeit zur Rettung und geben uns als würdige Nachfolger unseres Herrn Jesus zu erkennen.

    Ede

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth
    Dezember 18, 2014

    Lieber Edelmuth,

    letztmalig nehme auch ich dir gegenüber zu diesem Disput Stellung.

    Deine Aussagen mit „Nur Jehova darf angebetet werden“ oder „Jesus suchte nie die eigene Ehre.“ oder „Sich Jehova ähnlich machen zu wollen ist absolut tödlich.“ sind bei dir nicht so ganz „up-to-date“!

    Ein Vergleich sei gestattet:
    Ein gewisser M.Z. erzeugte ein social network namens „Facebook“. Bei dessen Erzeugung war des Erzeugers „Ehre“ in keinster weise absehbar gewesen. Und wie ist es heute? Dieses social network – samt alle anderen heute bekannten – ist heute nicht mehr wegzudenken. Stimmts?

    Ja, es hat sich vieles geändert, auch nachträglich… So ist war es vor Jesus Zeit auf Erden, so war es während seiner Zeit auf Erden und so ist es auch nach seiner Zeit auf Erden (heute vom Himmel).

    JHWH hat den Menschen verboten sich Götter zu machen und sich vor ihnen zu verbeugen oder „anzubeten“. Jesus war aber kein von Menschen gemachter Gott – »Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.« sagte JHWH über diesen von ihm gezeugten Gott (Joh. 1:1) persönlich! Es ist damit sicher, dass wir hierunter nicht menschliche Götter verstehen, sondern den ranghöchsten Gott selber nach JHWH! Und hatte Jesus jeweils irgendetwas darüber verlauten lassen, dass er selbst niemals angebetet werden darf/soll/wird? Thomas sprach ihn auch mal als „mein Gott“ an.

    Soviel nun zu den Stellungnahmen der Hl. Schrift, die sich auch heute noch – nachträglich – erweitert erfüllt. Diese Tatsache ist wohl offensichtlich (noch)nicht bei allen vorgedrungen…

    Sonnige Grüsse vom Bodensee,
    Athalja

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Zitat: „Heute noch die Gelegenheit geben ein Abschlußstatement zu schreiben.“

    Wo wir uns alle einige waren:
    Wir verwenden weder für JHWH noch für Jesus Gebetshilfen, wie etwa die „Gebetsmühlen“. Dem wird auch Ede zustimmen, somit sind wir alle in völliger Gebetsharmonie

    Wiki meint:
    Das Drehen der Gebetsmühlen dient nach buddhistischer Überzeugung dazu, gutes Karma anzuhäufen. Eine einfache Motivation dieser Praxis ist es, bei der Drehung der Gebetsmühle den Wunsch zu hegen, dass alle in der Walze befindlichen Mantras durch die Drehung zum Wohle der fühlenden Wesen wirken, deren Leid beseitigen und ihnen Glück bringen.

    Im Gebet vereint rufen wir daher abschließend: „In Jesunamenamen“ 🙂

  • Silas/Silvanus
    Dezember 18, 2014

    Hallo Ede,
    Darf ich dich mal fragen, wie du persönlich zu Jesus stehst?

    Bist du in der Versammlung als jemand bekannt, der oft und gerne über Jesus spricht – auch vom Podium? Erwähnst du ihn häufig in deinen persönlichen Gesprächen auch mit Außenstehenden, wenn es um biblische Gedanken geht? Predigst du die Botschaft über den Christus oder hebst du lieber das Königreich als einzige Rettung für die Menschheit hervor? Würdest du um des Namens Jesu willen einen Gemeinschaftsentzug riskieren, wenn es hart auf hart kommt?

    Diese und ähnliche Fragen habe ich mir vor einiger Zeit auch gestellt.
    Ich bin mal auf deine Antworten gespannt

    LG
    Silvanus

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Die alles blockierende Neuorientierung zeigt dieser Satz:

    „Bisher war es so, dass nur der Vater angebetet werden durfte. Auf die Anbetung eines echten oder selbstgemachten Gottes stand bei Jehova die Todesstrafe.“

    Es wird ganz einfach nicht wahrgenommen, dass es oft nach einem „bisher“ zu einer Änderung kommt. Auch in unserem Leben. Auch nachdem Jesus sein Opfer vollbrachte, konnte im Tempel der Vorhang zerreißen, denn dessen Wirksamkeit, mit Opferungen u. dgl., waren eben nur mehr „bisher“… Jesus wurde von seinem Vater erhöht, sodass ihn sogar Engel… ihr kennt das ja alle, ausser…

    Was vor 8 Jahren nicht ankam, kommt scheinbar nie mehr an – gehört zum normalen Prozess im Verständnis beim Christsein und in der Vielfalt der kirchlichen Auslegungen. Wie auch bei abhängigen gläubigen Eremiten 🙂

  • Edelmuth an Gerd
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Gerd

    Deine Behauptung, Jesus sollte nach seiner Erhöhung zur Rechten des Vaters als sein Geschöpf angebetet werden, entbehrt jeder biblischen Grundlage. In der Offenbarung, eine symbolhaft Schilderung bestimmter Vorgänge im Himmel, die aus heutige Sicht noch in der Zukunft liegen, werden keine Gebete dem Lamm, sondern alle Gebete dem höchsten Gott Jehova dargebracht. Es ist auch unmöglich, dass Opfer in Form von Gebeten einem anderen Opfer, dem symbolischen Lamm, dargebracht werden.

    Warum genügt ihr euch nicht mit der Anbetung Jehovas?

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Was Ede hat Jesus dir angetan das du ihn so erniedrigst?
    Was Ede denkt sich der Vater das du so über seinen Sohn sprichst?

    Ede, keiner hier sagt das er nur Jesus anbetet! Das willst oder kannst du nicht verstehen!
    Wir haben sehr viele Bibelstellen gebracht die eindeutig klarstellen das Jesus Angerufen angebetet und verehrt werden kann/muss/soll.

    Alles was du uns zeigst sind eine Stelle aus den 10 Geboten und eine Begebenheit mit Satan.
    Daran verbohrst du dich! Wieso kannst du es nicht akzeptieren?
    Man hat direkt das Gefühl das du andere daran hindern willst das sie Jesus erkennen!

    Und noch etwas, Jesus ist kein selbst ernannter Gott! Sein Vater hat ihn als Gott bezeichnet!

    Bird

  • Edelmuth an Bird
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Bird

    Besteht die Verehrung Jesus als König und Gottes Sohn darin, dass wir ihn anbeten, was sowohl Jehova wie auch Jesus ablehnen, oder darin, dass wir das tun, was beide wollen?

    Nur Jehova darf angebetet werden

    (2. Mose 20:3,5) Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben…Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, der für die Vergehung von Vätern Strafe bringt über Söhne, über die dritte Generation und über die vierte Generation, im Fall derer, die mich hassen,

    (Nahum 1:2) 2 Jehova ist ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert und Rache nimmt;

    Jesus bestätig den Anspruch Jehovas auf alleinige Anbetung

    (Matthäus 4:10) 10 Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

    Jesus suchte nie die eigene Ehre.

    (Johannes 8:49-51) . . .Jesus antwortete: „Ich habe keinen Dämon, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr entehrt mich. 50 Ich aber suche nicht Ehre für mich selbst; da ist EINER, der sucht und richtet. 51 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort hält, wird er den Tod überhaupt nie sehen.“

    Sich Jehova ähnlich machen zu wollen ist absolut tödlich.

    (Jesaja 14:12-14) . . .O wie bist du vom Himmel gefallen, du Glänzender, Sohn der Morgenröte! Wie bist du niedergehauen worden zur Erde, du, der die Nationen entkräftete! 13 Was dich betrifft, du hast in deinem Herzen gesagt: ‚Zu den Himmeln werde ich aufsteigen. Über die Sterne Gottes werde ich meinen Thron erheben, und ich werde mich niedersetzen auf den Berg der Zusammenkunft in den entlegensten Teilen des Nordens. 14 Ich werde über die Wolkenhöhen aufsteigen; ich werde mich dem Höchsten ähnlich machen.‘

    Es hat bereits ein Geistgeschöpf gegeben, das die Anbetung Jehovas an sich reißen wollte. Für Satan gibt es nur noch den absoluten Tod ohne Wiederkehr.

    Es ist daher unmöglich, dass Jesus die an ihn gerichteten Gebete erhört und sich dem Vater damit ähnlich macht.

    Ede

  • Bruderinfo
    Dezember 18, 2014

    Liebe Brüder, liebe Schwestern

    Wie man unschwer erkennen kann drehen wir uns bei diesem Thema völlig im Kreis. Obige Argumente wurden sinngemäß mehrfach gepostet, die Antworten darauf ebenso.
    Deshalb schließe ich morgen früh die Kommentarfunktion.
    Es gibt viele andere Themen über die man diskutieren sollte, aber möchte Heute noch die Gelegenheit geben ein Abschlußstatement zu schreiben.

    Liebe Grüße
    Bruderinfo NS

  • Edelmuth an Athalja
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Athalja

    Jeder wird es wohl verstehen, dass ich dich nicht daran hindern kann, den anzubeten, den du anbeten willst.

    Ich möchte aber verhindern, dass der Eindruck entsteht, die Anbetung Jesus wäre biblisch.

    Jesus wurde, wie du es sagst, nach seiner Auferstehung vom Vater zu seiner Rechten erhöht.

    Bisher war es so, dass nur der Vater angebetet werden durfte. Auf die Anbetung eines echten oder selbstgemachten Gottes stand bei Jehova die Todesstrafe. Wenn sich seit der Erhöhung Jesu in der Anbetung etwas geändert haben sollte, hätte der Vater es uns gesagt. Hat ER aber nicht. Im Gegenteil, Jesus vertrat sogar gegenüber Satan den biblischen Grundsatz, dass nur der Vater angebetet werden darf. Satan widersprach ihm auch nicht, sondern trollte sich von dannen. Jesus gab auch keinen Hinweis, dass sich die alleinige Anbetung des Vaters nach seiner Auferstehung und Erhöhung durch IHN ändern würde. Jesus hatte nie das (Vor-)Recht erhalten angebetet werden zu dürfen. Deshalb muss man nach aller Erkenntnis, die wir durch die Bibel gewonnen haben, davon ausgehen, dass immer noch ausschließlich Jehova angebetet werden darf.

    Wenn Jesus nicht angebetet werden will, sondern beide, Jehova und Jesus wollen, dass nur Jehova angebetet wird, dann ist es aus meiner Sicht lebensgefährlich diese Warnungen zu ignorieren und Jesus anzubeten

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Bitte zeig uns doch den Griechischen Grundtext wo in dieser Passage VATER steht!

    Danke
    Bird

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    Deine Ansage vom 3. Januar 2015 um 21:05 war:

    „Was ihr mir bisher nicht erklärt habt ist, warum ihr die Anbetung Jesu der Anbetung Jehovas vorzieht. Was kann Jesus besser als Jehova, insbesondere da beide eins, d.h. stets einer Meinung sind? „

    Für meinen Teil habe ich dir diese Frage zur Genüge beantwortet. Ergänzen möchte ich hierzu jedoch folgendes: Ich habe niemals ausgedrückt dass ich Jesus in der Anbetung den Vorzug gebe! Ich verbinde JHWH UND JESUS in meinen Gebeten, denn das ist mein Standpunkt.

    Es geht mir überhaupt nicht darum ob und/oder was Jesus besser kann als JHWH. Es geht um die Erhöhung Jesu und die damit geänderte Situation, eben wie ich es im vorherigen Kommentar (bezogen auf Phil.2) beschrieben hatte. Bevor Jesus auf die Erde kam, sowie während er auf der Erde war, und bis zu seiner „Beförderung zur Rechten Gottes“, hatte er dieses von seinem Vater erhaltene Vorrecht noch nicht erhalten. Damit ist er ebenfalls in den „Erhöhten Status der würdigen Anbetung“ gelangt.

    Meines Erachtens verdient Jesus damit ebenfalls – zusammen mit JHWH – „Anbetung“.

    Lieber Ede, sowie alle anderen Kommentatoren, ich habe keinerlei negative Intentionen die zu Unfrieden führen oder beleidigend wirken sollen. Wünschenswert ist mir aber eine würdige Beantwortung von gestellten Fragen – möglichst ohne langes Bitten. Wir dürfen sicherlich gegensätzlicher Meinung sein, aber die Etikette und ein gutes Christliches Niveau sollte von uns Christen hier gepflegt werden.

    Sollte ich dir (und alle Anderen ebenfalls) irgendwann/irgendwie einmal zu nahe getreten sein, so bitte ich um Pardon.

    Friedliche Grüsse vom Bodensee,
    Athalja

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Jesus verdient sich mehr bei seiner Huldigung als nur ein kurzes: „In Jesu Namen Amen“! Wer war er wirklich, was bewegt unser Herz wenn wir lesen, dass er als „Logos“ und Werkmeister alles ins Dasein brachte? Auch die Menschheit nahm einen Anfang, weil der Logos sie so schuf wie es der Vater im Sinn hatte.

    Ein Ex-ZJ schrieb, ich bringe den 1. Teil:

    Warum ich gern von Jesus erzähle!

    von EF

    Oft schon wurde ich gefragt, warum ich so gern von Jesus erzähle, [Gerd: in den Zusammenkünften der ZJ] ja warum dies augenscheinlich mein ‘Lieblingsthema’ sei. Deshalb möchte ich hier dazu einige Gedanken äußern und anführen. Dabei bin ich mir bewußt, dass schon sehr viele befähigtere Leute ganze Bücher über Jesus, sein Tun und Wirken geschrieben haben; aber selbst diese Bücher würden nicht ausreichen, alles, was Jesus getan hat, gerade für uns Menschen getan hat, in einer Ihm gemäßen Darstellung zu schildern. Das hat schon Johannes gewußt (Joh. 21:25). Ich werde hier nur Gedankensplitter vortragen von all dem Werk, das der Sohn Gottes vollbracht hat, aber dies möchte ich tun im Geiste von 1.Korinther 2:2: nichts als Christus!

    In Jesus wurde Gottes Gnade offenbar, denn er hat Gnade und Wahrheit Gottes ans Licht gebracht (Joh. 1:17), ja, er war selbst das Licht, das die Menschen erleuchtete (Joh. 1:9).Er war von Gott gesandt; darum ist auch Deine Einstellung zu Ihm gleichsam Deine Einstellung zu Gottes Gnade. Wer Ihm nicht glaubt, macht Gott zum Lügner (1.Joh. 5:10); wer Ihn gering schätzt, mißachtet Gott, den Vater!

    Wer Er war und ist

    Jehova Gott, der Vater Jesu Christi, ist der Schöpfer; das bezeugt Sein Wort. Aber auch Christus in seiner vormenschlichen Stellung könnte man als Mitschöpfer bezeichnen (Kol. 1:16-17); und nicht nur das: er erhält auch die ganze Schöpfung. Sie hat in Ihm ihren Bestand! Bist Du Dir bewußt, wer dieser Jesus war, der – im Auftrag des Vaters, aber dennoch freiwillig – sich zu uns sündigen Staubgeborenen herabließ? Er hat auch heute wieder alle Macht, im Himmel und auf Erden (Matth. 28:18). Dieser Jesus war einzig, denn er war heilig und ohne Sünde (Hebr. 7:26). Er wurde mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt vom Vater nach dessen Willen, und es ist der Wille Gottes, des Vaters, dass Jesus geehrt werde (Hebr. 2:9; Offenb. 5:12)! Er ist das Leben (1.Joh. 1:2); ohne Ihn gibt es kein Leben; darum sagt Johannes eindeutig und klar: Wer den Sohn hat, hat das Leben. Wer den Sohn nicht hat, der hat auch das Leben nicht (1.Joh. 5:12)! Wir Menschen besitzen nichts, schon gar nicht Leben; unser Leben ist ein verfliegender Hauch (Jak. 4:14), aber wenn uns der Sohn Leben gibt, dann haben wir Leben, wirkliches Leben, weil er das Leben ist!

    Wären nicht allein diese Merkmale und Eigenschaften des Christus, des Sohnes Gottes, Ursache genug, von Ihm zu erzählen? Aber es gibt noch weitere bedeutende Gründe!

    Was Er getan hat

    Von Jehova dem Vater sagt die Schrift, dass er ‘Liebe ist’. Nicht nur, dass er liebt, sondern dass er ‘Liebe ist’, d.h. dass sein ganzes Wesen, alles was er tut und bewirkt, von Liebe getragen ist. Auch sein Sohn, Jesus, der Sein Abbild ist, spiegelt diese Eigenschaft wider. Auch von Ihm könnte man sagen: Er ist Liebe! Wir können das in seinen Lebensschilderungen immer wieder, selbst in kleinsten Kleinigkeiten, beobachten und feststellen. In dieser Liebe zu Gottes irdischen Geschöpfen, den Menschen, war er bereit, sich selbst als das einzige Mittel darzustellen, um unsere Sünden zu tilgen, sie so zu entfernen, dass wir Sünder uns wieder dem Vater, dem Heiligen Gott, der Sünde nicht duldet, nahen können. Er litt für uns, wurde für uns zur Sünde, nahm auf sich unsere Schuld und Strafe und starb für uns als unser Stellvertreter, damit er uns zu Gott führe (Röm. 11:33).

    Stelle Dir vor: Gottes Sohn hängt dort am Holz und erduldet unsagbare Schmerzen, der Gerechte für die Ungerechten, um uns zu Gott zu bringen! Er wurde von Gott zur Sünde gemacht und von Gott verlassen, wie er es selbst ausrief, zu unserer Versöhnung! Er rettete uns! Der Retter verdiente die gemeine Behandlung nicht, die Ihm widerfuhr; wir sind den Preis nicht wert, den er bezahlte. Wenn Du darüber nachsinnst, wenn Du das wirklich begreifst, dann wird Dein Herz vor Dankbarkeit zerfließen und Deine Augen werden sich mit Freudentränen füllen. Wie solltest Du Ihn nicht rühmen und bekennen, zur Ehre Gottes des Vaters? Wie sollte Dein Herz nicht überlaufen von der Botschaft über Ihn, den Gottgesandten? Und es ist Gottes Wille, dass Er geehrt werde, so wie Gott selbst geehrt wird (Joh. 5:23). Du kannst noch so viel über Jehova Gott sprechen, um Ihn zu ehren, aber nach Seinem Willen ist es so: wenn Du Jesus beiseite stellst, dann stehst auch Du beiseite, vor Gott!

    Gottes Liebe wurde in Jesus offenbar (1.Joh. 4:9), damit wir Leben empfingen durch Ihn, denn das Leben ist im Sohn. Er wurde, war und ist Sühne für unsere Sünden, nicht nur für die unsrigen, sondern wahrlich für die der ganzen Welt (1.Joh. 2:2). Keine Sünde, von keinem Menschen, ist zu groß, dass sie in Ihm nicht Vergebung finden könnte. Er nimmt alle unsere Last auf sich; warum schleppst Du noch Lasten von Zweifel, Schuldbewußtsein und Resignation mit Dir herum? Er nimmt Deine Last, denn Er ist Gottes Liebe in Person! Und wie groß ist diese Liebe, dass sie sich zeigte sogar gegen die, die noch ‘Feinde’ waren, die Ihn noch nicht angenommen, sondern sogar verfolgt hatten! Ja, Jesus hat uns Gott kundgemacht (Joh. 1:18), und er konnte zu Recht sagen: Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen!

    Wäre nicht auch das Grund genug, den Namen Jesu zu jeder Stunde, bei jeder Gelegenheit zu bekennen zur Ehre des Vaters? Aber da sind noch weitere Gründe!
    [Hervorhebung von mir = Gerd]

    Eine Fortsetzung folgt noch

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Fortsetzung Aufsatz von EF:

    Für wen er es getan hat

    Betrachte doch, für wen Jesus sich als Sündopfer hingegeben und gelitten hat! Meinst Du etwa, für gerechte Menschen, für Abbilder Gottes, für eine Elite? Wie sieht uns die Bibel? Was immer Du tust, wie sehr Du Dich bemühst, im Lichte des Wortes Gottes sind wir alle gottlose Sünder, die – im Sinne der Bergpredigt – wohl alle Gebote übertreten haben in ihrem Leben; wir sind verloren!!!! Wenn es nach Verdienst geht, dann ist nur der Tod unser Lohn, der Lohn der Sünde! Du kannst Deine Sünden vor Gott auch nicht durch ‘gute Taten’ aufrechnen – Gott ist kein Buchhalter! Sünde kann nur durch Blut getilgt werden; ihr Lohn ist der Tod. Machen wir uns nichts vor: an uns ist nichts Liebenswertes, nichts Gutes im Fleische (Röm. 7:18). Wir wandten Gott den Rücken zu, waren Kinder des Ungehorsams; vielleicht wollten wir einen Gott, aber einen Gott, der sich nach unseren Wünschen richtete, der vielleicht uns retten, aber die anderen verurteilen sollte; vielleicht wollten wir Ihn ‘dirigieren’, stellten Ihn vielleicht auch so dar. Vielleicht wolltest Du Ihn mit ‘guten Werken’ beeindrucken; so hat Dein Herz es Dir vielleicht eingeredet (Jer. 17:9); hast Du vergessen, dass Du durch Werke keine Rettung bewirken kannst (Eph. 2:8-9)? Wie sieht uns Gott? Wir sind alle verloren (Röm. 3:23), Kinder des Zorns, errettungsbedürftig (Eph. 2:2-3). Für solche Leute starb Christus!

    Wenn Du in der Bibel über den letzten Tag Seines irdischen Lebens liest, den Tag von Golgotha, erkennst Du dann: Das tat ich Ihm an – und das tat Er für mich!

    Oder denkst Du immer noch, dass Du ja so viel besser bist als die Weltmenschen, die Gott nicht kennen? Erinnerst Du Dich an Jesu Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner? Wer bist Du? Die Liebe Gottes und die Liebe Christi – ihre Liebe ist unbeschreiblich, unfassbar, unvorstellbar groß, wenn Du Dich im Licht des Wortes Gottes siehst; und wir sollen doch im Licht wandeln (1.Joh. 1:5); dieses Licht bedeutet nicht nur Erkenntnis, sondern auch Wahrheit, so wie die Finsternis mit Unwahrheit und Lüge verbunden ist. Und so sollte dieses Wandeln im Licht uns auch dazu führen, uns so zu sehen, wie wir in Gottes Licht wirklich aussehen, wir, nicht die anderen (Jak. 4:11-12). Wenn wir also sehen, was Gottes Liebe in und durch Christus für uns getan hat und tut, sollten wir dann nicht die Korinther nachahmen (1.Kor. 1:2) und Jesus bekennen bei jeder Gelegenheit zur Ehre Gottes Jehovas, des Vaters? Und dies wird Dir sicher noch deutlicher, wenn Du bedenkst, was das Tun Jesu für Dich heute schon und künftig bedeutet! Dabei kann ich hier wirklich nur antönen lassen, was in all den Gaben Gottes durch Christus erklingt.

    Was Seine Tat für mich – und Dich – bedeutet

    Wenn ich hier nun einige Gaben, Segnungen, Auswirkungen der Tat Jesu für uns anführe, dann muß ich vorausschicken: sie sind herausgegriffen aus einer Fülle, sie sind nicht geordnet, sie wollen und sollen einfach Gott verherrlichen und Christus, unseren Herrn!

    Durch Sein Blut vermittelte uns Christus Gemeinschaft mit Gott (1.Joh. 1:7); Er reinigte uns von jeder Sünde (Gott hätte auch weniger tun können!). Kannst Du Dir das überhaupt vorstellen? Gemeinschaft haben mit dem Schöpfer des Universums? Sicher noch nicht richtig! Aber dennoch ist es uns bewußt: unaussprechliche, unbegreifliche Gnade!

    Wir haben durch Ihn Vergebung der Sünden (Kol. 1:14); in ihr zeigt sich uns täglich wieder der Reichtum seiner unverdienten Güte (Eph. 1:7); dadurch aber haben wir auch Frieden mit Gott; Christus ist unser Friede, nicht unser eigenes Tun (Kol. 1:20)! Auch in schlimmen Situationen, die uns nicht erspart bleiben, haben wir diesen Frieden, den uns niemand nehmen kann, weil alles in Seiner Hand ist und bleibt.

    Auch bleibende Freude haben wir von Gott in Christus, Herzensfreude an Ihm, selbst wenn unser Leben nicht gerade freudevoll sein mag. Freuden des Lebens vergehen mit den Ereignissen, aber die Freude in Christus bleibt; fehlt Dir diese Freude, dann suchst Du vielleicht am falschen Ort danach. Gottes Geist gewährt sie – gern!

    Wir haben auch Ruhe in Christus; wir wissen: wir müssen nicht mehr kämpfen, sondern dürfen vertrauen; er hat alles zu unserer Rettung getan (Eph. 2:5-9) Er bewahrt uns auch weiterhin, denn er ist unser Fürsprecher im Himmel, und Seine Gebete für uns beim Vater sind für uns Rettung und Heil (Offb. 8:3-4).

    Wir haben von Ihm Freiheit empfangen, eine Freiheit, welche die Welt nicht kennt, und die wir bewahren sollen, eine Freiheit so zu leben, dass wir Gott gefallen; damit gibt Er uns auch einen wirklichen Lebenssinn: Gottes Willen zu tun, wie ihn Jesus selbst, sein Wort und der Heilige Geist uns offenbaren.

    Wir erlangen durch Ihn auch Zufriedenheit, nicht unbedingt Zufriedenheit mit unserem gegenwärtigen Leben, aber Zufriedenheit in Christus, eine Zufriedenheit, welche die Welt nicht kennt und auch jene nicht, die meinen, sich das Leben verdienen zu müssen.

    Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben, nicht einfach ein Leben ohne Ende, sondern ein erfülltes Leben mit Gott (Joh. 10:10; 1.Joh. 5:12).

    Die Rettungstat Jesu brachte uns auch Erlösung von Schuld und Verurteilung; bist Du Dir bewußt, welch ein unvorstellbar hoher Preis hier gezahlt wurde (1.Petr. 1:18-19)? Und wenn wir ‘in Christus’ oder ‘in Gemeinschaft mit Christus’ sind, ist es Dir dann klar, was das bedeutet? Dass diese Worte zeigen, worauf es ankommt, worauf es Jehova, dem Vater ankommt: auf Jesus, seine Person, sein Werk! Mit Ihm haben wir die Fülle (Kol. 2:10) der Lebensgemeinschaft, durch Ihn werden wir von Gott geliebt (Joh. 17:23), durch Ihn werden wir vom Vater gerechtfertigt (Röm. 5:1) und freigesprochen (Röm. 3:21 -26). Wer möchte da nicht mit Paulus in den Lobpreis einstimmen (Röm. 11:33)!

    In Christus sind wir auch geheiligt, denn wir gehören Gott (Hebr. 10:10), sind von Ihm in Christus erkauft; deshalb tritt Christus auch stets für uns ein (1.Joh. 2:1), ja – welch unvorstellbares Geschenk – er wohnt in uns durch Seinen Geist (Joh. 14:16-17; Gal. 2:20); Er gewährt uns Siegel und Pfand (Eph. 1:13-14).

    Durch Ihn haben wir jederzeit und an jedem Ort Zugang zu Gott im Gebet (Eph. 2:18); der Preis dafür war Sein Blut, das wir nicht mißachten dürfen, indem wir etwa sein Opfer zurückweisen oder meinen, es durch eigene Leistungen ergänzen zu müssen, weil es nicht ausreichend wäre (Hebr. 10:19,29).

    Durch Ihn haben wir ein neues Bürgerrecht (Philip. 3:20), ja, nicht nur ein neues Bürgerrecht, sondern auch ein neues ‘Familienrecht’, denn er gab uns Vollmacht, Kinder Gottes zu heißen, Söhne und Töchter, die Jehova Gott ‘Vater, Abba’ nennen dürfen (Joh. 1:12; 1.Joh. 3:1-2); als Söhne und Töchter dürfen wir auch Erben Gottes, Miterben Christi sein (Röm. 8:17). Er macht uns für Seinen Vater zu Heiligen und Priestern (1.Petr. 2:5-9), zu gesegneten Siegern (Röm. 8:37; 1.Joh. 3:2; Eph. 1:3).

    Wie könnte man all dies anders nennen als: unverdiente Güte, Gnade! Sollte Dein Herz nicht überfließen jederzeit von dieser Guten Botschaft? Könnte es je vorkommen, dass Du nicht weißt, was Du hörenden Menschen erzählen kannst? Gewiß nicht!

    Was also darf ich dankbar bekennen?

    Jehova Gott sandte Seinen Sohn, Jesus; Er hat alles getan zur Rettung verlorener, sündiger Geschöpfe – uns! Wir brauchen zu unserer Rettung nichts zu tun, denn nicht nach Verdienst oder aus Werken werden wir gerettet, sondern allein durch das Opfer Jesu.

    So wichtig und wesentlich auch die Gedanken des Wortes Gottes über andere Themen sein mögen, so wichtig bestimmte Anweisungen der Bibel – z.B. die Vorschriften und Gebote über Taufe, Gedächtnismahl, Buße, Zusammenkünfte, gute Werke, Gebete, Gebote wie z.B. die goldene Regel – auch sein mögen: nichts davon rettet! Wenn dem so wäre, dann bestünde immerwährende Ungewißheit bezüglich unserer Rettung, denn wir wüßten nie, ob wir auch ‘genug getan hätten’; so aber hat Christus alles, ja alles, getan und gibt uns Glaubensgewißheit! Johannes 6:47: ‘Wer glaubt, hat ewiges Leben!’ (Nicht nur: vielleicht!) Genau so sagt die Schrift es wiederholt, z.B. in Johannes 5:24 und Johannes 11:25. Wenn Du dies hörst, fließt dann Dein Herz nicht über vor Guter Botschaft?

    Ja, dies ist die Gute Botschaft von der Herrlichkeit des Christus, des Abbildes Gottes (2.Kor. 4:4)! Von Ihm zu erzählen: was könnte wichtiger sein? Und es nimmt Jehova Gott nicht etwa die Ehre hinweg, sondern es ehrt Ihn ganz besonders, denn genau dies ist sein Wille (Joh. 5:23). Und vielleicht verstehst Du jetzt, obwohl ich ‘in stammelnder Rede’ gesprochen habe, warum ich so gern von Jesus erzähle, von Jesus, meinem Herrn!

    Das war ein Beitrag von E. F.

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Lieber Gerd

    Danke dass Du den Text dieses Bruders eingestellt hast, er ist äußerst lesenswert.
    Wenn man das beachtet, müssen wir nur glauben und Jesus und den Vater in unser Herz einziehen lassen. Mehr können wir tatsächlich nicht tun.

    Liebe Grüße
    Alois