237 Comments
  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Liebe Leser,
    Liebe Kommentarschreiber,
    Liebe Schwestern und Brüder,
    Liebe Christen.

    Es ist mir noch ein Herzenswunsch, für mich abschließend noch einige Gedanken zu dem Thema Anbetung zu äußern.

    Wir haben hier viele Schriftstellen im Zusammenhang gelesen, viele Argumente gehört. Und manche haben hier ganz öffentlich zu ihrer Überzeugung in einem Statement Stellung bezogen, sowohl in die eine wie auch in die andere Richtung. Haben sich sozusagen geoutet als „Nur JHWH Anbeter und Beter“ oder als „JHWH und JESUS Anbeter und Beter“. Und ich begrüße diese Offenheit.

    Bei mir hat es 30 Jahre gedauert, von dem langsamen Erwachen bis zu dieser Seite, wo ich zum aller ersten Mal deutlich geschrieben habe, dass ich JHWH und JESUS in ihrer jeweiligen Stellung anbete und auch zu beiden bete. 20 Jahre hat es gedauert um zu einer biblisch gestützten Entscheidung zu gelangen. Und weiter 10 Jahre, um es öffentlich auszusprechen. Ich habe den Eindruck, dass der Heilige Geist sehr viel Geduld mit mir aufbringen musste.

    Wenn nun z.B. Ede hier schreibt, dass er aus diesen und jenen Argumenten nicht zu Jesus betet und das er sich bei dem Gedanken, Jesus anzubeten oder mit ihm zu sprechen einfach nicht wohl fühlt (sein Gewissen es ihm einfach nicht erlaubt), so sollte ich kein Problem damit haben, seine jetzige Einstellung geduldig zu respektieren. Freundlich und liebevoll meine Argumente an Ede rüber zu bringen, ohne ihn zu etwas zu drängen, was er nicht kann und sein Gewissen belastet. Vielleicht zurzeit noch nicht kann. Was weis ich, was in 30 Jahren ist.

    Trotz aller Anstrengung ist mir das leider nicht immer gelungen. Und deshalb möchte ich mich hier öffentlich bei Dir, Ede, entschuldigen, dass ich nicht immer den richtigen christlichen Ton getroffen habe. Es geht für mich nicht darum, Dich von meiner Sichtweise mit Gewalt zu überzeugen. Der Geist offenbart Menschen die Geheimnisse Gottes; Nicht wir Menschen. Ich werde mich darauf freuen, bei anderen Themen auf Deine Argumente zu treffen. Denn auch Dich möchte als meinen Bruder im Geiste bezeichnen, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind.

    Genau so, wie ich eine andere christliche Meinung akzeptiere, auch wenn sie meinem jetzigen Verständnis widerspricht, möchte ich selbst auch akzeptiert werden. Ich möchte von meinen Brüdern wegen meiner Entscheidung, zu Jesus zu beten, nicht angegriffen werden. Vielleicht sogar als Anti-Christ bezeichnet werden, als Gotteslästerer, als Götzendiener, als Gottesfeind, als Sohn des Teufels oder als ein Teil groß Babylons, der von Gott im Strafgericht vernichtet wird. Solche biblischen Androhungen gehen gar nicht und sind unter unvollkommenen nicht inspirierten Christen total unangebracht und fehl am Platze.

    Gerade deshalb hat es mich aufrichtig gefreut, dass so viel geäußerten Kommentare als persönliche Meinung erwähnt werden.

    Denn wir Alle versuchen dem einen Gott und seinem Sohn zu dienen, in den Grenzen unseres Verständnisses, das der Geist einem jeden zu geben bereit war und unserem daraus resultierenden Gewissen. Ich sehe jeden hier, der sich als Christ zu erkennen gibt, als meinen Bruder oder meine Schwester im Geiste an. Auch wenn er mit mir nicht einer Meinung ist. Wenn jemand mich nicht als seinen Bruder ansehen möchte, sollte er es für sich behalten.

    Zu dem Thema Anbetung habe ich weitgehend alles Gesagt und Argumentiert, was ich für besonders wichtig und richtig gehalten habe und begebe mich bei diesem Thema jetzt hauptsächlich auf die Seite der Mitleser.

    Es hat mich sehr gefreut, dass so viele an meinen Kommentaren Anteil genommen haben. Und ich erfreue mich der vielen biblischen Worte von euerer Seite, die für mich auferbaulich sind und mir sehr viel bedeuten. Möge der Geist einen jeden befähigen in den Fußstapfen Jesu, unseres Retters, so zu wandeln, wie es richtig ist.

    Mit herzlichen Grüßen der Verbundenheit
    Boas

  • Silas/Silvanus
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas,
    es ist mir ein Herzenswunsch, dir auf deine Dankesworte an alle zu antworten.
    Es ist wirklich wahr. Im Eifer des Gefechts kann man wirklich mal schnell seine Geduld verlieren. Dennoch habe ich deine Kommentare nie als beleidigend oder respektlos gegenüber Andersdenkenden empfunden.
    Wenn ich hier mal meine Erfahrung mitteilen darf, kann ich in meinem Fall sagen, dass das was ich aus der Heiligen Schrift über Jesus in relativ kurzer Zeit gelernt habe, eher für mich ein „Aha-Erlebnis“ war. Deshalb fällt es mir manchmal schwer, zu verstehen, warum andere dafür solange brauchen. Dein guter Kommentar hat mich bewegt, dass in Zukunft auch ebenfalls zu berücksichtigen.
    Ich möchte jetzt nicht den Eindruck erwecken, das meine Meinung die ich hier im Forum eingebracht habe einfach nur eine Gefühlregung aus dem Augenblick heraus ist. Ich habe mich teilweise täglich mit dem Thema „Jesus Christus“ beschäftigt. Das schloss auch Studien des griechischen Grundtextes ein.
    Ich muss leider sagen, dass die meisten Zeugen dazu erzogen worden, rational an die biblischen Wahrheiten heranzugehen, was ganz bestimmt auch auf meinen Fall zutrifft, da ich sozusagen in der „Wahrheit“ aufwuchs. Das ist meiner Meinung eine der Gründe, warum sich viele Zeugen davor verschließen, zärtliche Gefühle der Zuneigung für Jesus Christus zu entwickeln. Gemäß der Heiligen Schrift ist das aber eine Voraussetzung dafür, wenn man sich als Teil des Leibes Christi bezeichnen möchte. (Johannes 21:15-17; 1. Korinther 16:22; Epheser 3:17).
    Ein interessanter Kommentar in einem Forum hat es mal auf den Punkt gebracht. „Viele Zeugen Jehovas sind bereit, für Jesus zu sterben. Sind sie aber auch bereit, für ihn zu leben?“

    So möchte auch ich dich rechtherzlich Grüßen und dir weiterhin die Gnade Gottes und den Segen seines Sohnes wünschen

    Silvanus

  • Edelmuth an Boas
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Boas

    Vielen Dank für deine freundlichen Worte. Ich habe mich hier bisher nicht angegriffen gefühlt. Im Gegenteil, es macht mir einen riesen Spaß auf die vielen Gegenargumente anhand der Bibel zu antworten. Dabei ist es mir ein Herzensanliegen niemals den Glauben meines Mitmenschen zu beurteilen, ob richtig oder falsch, sondern stets damit zu antworten, was die Bibel aus meiner Sicht sagt. Es ist im christlichen Umgang miteinander unverzichtbar, auch dann, wenn die eigenen Argumente ausgehen, nie persönliche zu werden und dem Anderen keine Ratschläge zu erteilen.

    Deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir trotz gegenteiliger Auffassungen einen vorbildlich christlichen Umgang untereinander pflegen, von dem alle stillen Mitleser Zeuge sind.

    Ede

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    Deine Worte hier waren u.a.:
    „Ob man den Namen des Vaters bis zur Genüge oder nicht oft genug anrufen kann, mag jeder für sich selber beurteilen, aber nun statt dessen den Namen Jesus anzurufen, dafür gibt es keinerlei Veranlassung, jedenfalls nicht bei denen, die Gott treu dienen wollen.“

    Sag mal – kann es sein, dass Du für Jesus NICHTS übrig hast?
    Kennst Du überhaupt den Unterschied zwischen „anbeten“ und „anrufen“? Du meinst evtl. sofern überhaupt einer besteht… Aber ich kann dir da behilflich sein.

    Adorieren: jemandem seine grosse Verehrung/Bewunderung zeigen.
    Anbeten: in besonderem Masse bewundern, übertrieben verehren.
    Anrufen: jemanden bitten, sich als Helfer, Vermittler oder dergleichen entscheidend in etwas einzuschalten/auf etwas Einfluss zu nehmen.

    So viel zu einer Definition.
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    Was bedeuten dir all die Argumente samt Bibeltexten – PRO ANBETUNG JESUS – die einige Kommentarschreiber hier aufgeboten haben, FÜR EINE DEUTLICHE, BIBLISCH BELEGBARE BEWEISFÜHRUNG dass Jesus eindeutig angebetet werden darf?

    Sehr bedeutsam ist folgende Aussage des Apo-Paulus über Jesus Christus aus Phil. 2 (NGÜ):

    “Er, der Gott in allem gleich war und auf einer Stufe mit ihm stand, nutzte seine Macht nicht zu seinem eigenen Vorteil aus. Im Gegenteil: Er verzichtete auf alle seine Vorrechte und stellte sich auf dieselbe Stufe wie ein Diener. Er wurde einer von uns – ein Mensch wie andere Menschen. Aber er erniedrigte sich ´noch mehr`: Im Gehorsam gegenüber Gott nahm er sogar den Tod auf sich; er starb am Kreuz ´wie ein Verbrecher`. Deshalb hat Gott ihn auch so unvergleichlich hoch erhöht und hat ihm ´als Ehrentitel` den Namen gegeben, der bedeutender ist als jeder andere Name. Und weil Jesus diesen Namen trägt, werden sich einmal alle vor ihm auf die Knie werfen, alle, die im Himmel, auf der Erde und unter der Erde sind. Alle werden anerkennen, dass Jesus Christus der Herr ist, und werden damit Gott, dem Vater, die Ehre geben.“

    Wenn –

    Jesus also JHWH in allem gleich war und
    Mit Gott auf einer Stufe stand und
    Gott ihn auch so unvergleichlich hoch erhöht hat und JHWH
    (Jesus) ihm ´als Ehrentitel` den Namen gegeben, der bedeutender ist als jeder andere Name und
    sich einmal alle vor ihm auf die Knie werfen und
    alle anerkennen werden, dass Jesus Christus der Herr ist und schliesslich
    damit Gott, dem Vater, die Ehre geben!

    Was beweist dir das?

    Du brauchst das wohl nicht zu respektieren, lieber Ede, oder doch?

    Wie siehst Du denn diese nachträgliche, Sondererhöhung JHWS’s mit dessen Sohn Jesus Christus? Zu Lebzeiten als Mensch auf der Erde hatte Jesus nie Ehre oder Anbetung für sich beansprucht oder verdient. Erst mit seiner Positionierung und Erhöhung an JHWH’s rechten Seite, kam ihm dieses Vorrecht zum Verdienst. Und es was genau dieser Jesus, der quasi aus einem Saulus einen Apo-Paulus werden liess und der denselben zu zuvor genannter Botschaft veranlasste.

    Die besondere Stellung Jesus bei JHWH wurde lange vorher gesagt. Quasi als „Anordnung“ (ein WTG Begriff!) sagte JHWH „Dies ist mein geliebter Sohn, hört auf ihn“. Tust Du das wirklich? Wie? Den Wert, den Du Jesus u.a. hier beimisst, beweist eher eine ent-/abwertende Haltung, um nicht „Anti-Jesus-Einstellung“ zu sagen…

    So richtig eingegangen bist Du bisher weder auf meine Bitte, noch auf die von Manfred in punkto Antworten zu:„Kannst Du uns die einfache Frage beantworten, BITTE mit Deinen Worten, wie Du Jesus ehrst wie den Vater?“

    Trenn dich doch ganz einfach von deiner WTG-mässigen Lehrmeinung!
    Wie ist dein Standpunkt in der Frage: „Was verstehst D U unter Anbetung?“

    Vielleicht kannst Du diesmal antworten – Bibeltexte hat es bereits zur Genüge gegeben. Überzeuge uns doch einmal mit deinen eigenen Worten, bitte sehr, wie Du Anbetung und Ehre/Anbetung in Anbetracht auf Jesus verstehst! Viele werden es dir danken.

    Grüsse des Friedens Jesus vom Bodensee,
    Athalja

  • Edelmuth an Athalja
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Athalja

    » “Kannst Du uns die einfache Frage beantworten, BITTE mit Deinen Worten, wie Du Jesus ehrst wie den Vater?” «

    Auch dir erkläre ich gerne meine größte Verehrung für den Vater und den Sohn.

    Das größte Maß der Verehrung sind nicht Ehrenbezeugungen und bestimmte Rituale, denn diese können zum Schein, wie damals von den Pharisäern, zelebriert werden. Das größte Maß der Verehrung ist für mich das möglichst genaue Befolgen der Ratschläge, sowohl die von Jehova wie auch die von Jesus.

    Jesus hat für den Willen des Vaters gelebt….

    (Johannes 4:34) . . .Jesus sagte zu ihnen: „Meine Speise ist, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollende.

    …und ist für den Willen des Vater freiwillig gestorben.

    (Lukas 22:41-44) . . .Und er selbst zog sich von ihnen etwa einen Steinwurf weit zurück und kniete nieder und begann zu beten, 42 indem er sprach: „Vater, wenn du willst, entferne diesen Becher von mir. Doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe.“ 43 Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. 44 Als er jedoch in Todesangst geriet, fuhr er fort, noch inbrünstiger zu beten; und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die zur Erde fielen.

    Gibt es ein größeres Maß an Liebe und Verehrung als den Willen dessen zu tun, den man liebt. Deshalb versuche ich stets den Willen des Vaters und des Sohnes zu tun, aber nur den Vater bete ich an.

    Was ihr mir bisher nicht erklärt habt ist, warum ihr die Anbetung Jesu der Anbetung Jehovas vorzieht, Was kann Jesus besser als Jehova, insbesondere da beide eins, d.h. stets einer Meinung sind? Welchen Wert haben eure Huldigungen und Ehrenbezeugungen, wenn ihr nicht willens seid das Wort Jehovas aus 2.Mose 20:3,5 und das Wort Jesu aus Matthäus 4:10 einzuhalten. Welchen Eindruck bekommen die beiden Herren von euch?

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Du fragst was Jesus besser kann??!!
    Ede, Jesus ist der MITTLER nur ER ist der Weg zum Vater!
    Er Jesus setzt die Gebete in die Tat um! Er ist der Richter!

    Reicht dir das?

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Bird
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Bird

    » Ede, Jesus ist der MITTLER nur ER ist der Weg zum Vater! «

    Richtig! Der Vater ist der Empfänger unserer Gebete, Jesus ihr Überbringer.

    » Er Jesus setzt die Gebete in die Tat um! «

    Richtig! Aber nur im Auftrage des Empfängers der Gebete (Jehova), nie im Auftrage ihres Absenders.

    Wenn es einen Mittler zwischen Absender und Empfänger der Gebete bedarf, und hier ist er offenbar erforderlich, dann wird eine bestimmte Rangfolge deutlich, nämlich der Betende, ganz unten, der Empfänger, ganz oben, und der Mittler dazwischen.

    Wenn der Mittler „dem da ganz unter“ den Tipp gibt, das er seine Bitte erfüllen würde, wenn er „den ganz oben“ in seinem Namen darum bittet, weil er ihn gut kennt, dann wird deutlich, wer ihm den Auftrag zur Erfüllung der Bitte erteilt, und wer diesen in dessen Auftrag erfüllt.

    Wenn der Mittler Jesus eigenmächtig im Auftrage des ihn Anbetenden Gebete erhören und die darin enthaltenen Bitten erfüllen würde, würde er unabhängig vom Höchsten im Himmel eine eigenständige Gottheit installieren, die die höchste Autorität missachtet, weil er sie übergeht, und die sich damit selber zum höchsten Gott manifestiert. Abgesehen davon, dass Jesus so etwas nie machen würde, würde dieses Verhalten einen Konflikt zuwischen Jehova und Jesus provozieren, der nur im Interesse Satans liegen kann. Damit wird deutlich, wer der Urheber der Anbetung Jesu ist, und welche Absicht dahinter steckt.

    Ich bin mir sicher, das Jesus keine an ihn gerichteten Gebete erhört und keine Unstimmigkeit zwischen den Vater und sich zulassen wird.

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    ich möchte dem Gespräch nun ein Ende machen! Du hast deine Meinung ich meine. Ich bin es leid ständig auf einen Götzendiener reduziert zu werden. Auch für Paulus war Jesus nur mehr das Wichtigste! Ich bin mir sicher das der Vater das so will. Er der Vater zieht zum SOHN nicht der Sohn zum VATER.

    Nur eines möchte ich noch Richtig stellen.

    Du sagst folgendes:
    Wenn der Mittler Jesus eigenmächtig im Auftrage des ihn Anbetenden Gebete erhören und die darin enthaltenen Bitten erfüllen würde, würde er unabhängig vom Höchsten im Himmel eine eigenständige Gottheit installieren, die die höchste Autorität missachtet, weil er sie übergeht, und die sich damit selber zum höchsten Gott manifestiert. Abgesehen davon, dass Jesus so etwas nie machen würde, würde dieses Verhalten einen Konflikt zuwischen Jehova und Jesus provozieren, der nur im Interesse Satans liegen kann. Damit wird deutlich, wer der Urheber der Anbetung Jesu ist, und welche Absicht dahinter steckt.

    Zum einen sagt Jesus selbst das Er unsere Bitten erfüllt! JOH 14:13 und 14. ICH JESUS WERDE ES TUN!!!!

    Das sind nicht meine Gedanken oder des Teufels sondern Jesu Antwort!
    Anscheinend siehst du aus verschiedenen Gründen die mich nichts angehen manche Sachen nicht.
    Wie du auf der einen Seite den Sklaven verurteilen und auf der anderen Seite voll hinter ihm stehst mußt du verantworten!

    In dem Sinne Ede wünsche ich dir alles Gute! Ich denke zu dem Thema ist alles gesagt!

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Bird
    Dezember 18, 2014

    Hallo Bird

    » Zum einen sagt Jesus selbst das Er unsere Bitten erfüllt! JOH 14:13 und 14. ICH JESUS WERDE ES TUN!!!! «

    Stimmt! Aber das Wichtigste hast du unterschlagen.

    (Johannes 15:16) . . .damit, was immer ihr DEN VATER in meinem Namen bittet, ER EUCH GEBE.

    Warum den Vater in Jesu Namen und nicht den Sohn bitten?

    (Johannes 14:13) . . .Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, DAMIT DER VATER IN VERBINDUNG MIT DEM SOHN VERHERRLICHT WERDE.

    Sicherlich führt der Weg zum Vater über den Sohn. Was bedeutet das? Es bedeutet nicht, dass der Weg beim Sohn aufhört, sondern das Ziel ist der Vater und nicht der Sohn. Es bedeutet, dass wir den Sohn als den vorausgesagten vom Vater eingesetzten Messias aber nicht als SEINE Vertretung, die von nun an statt des Vaters angebetet werden soll, anerkennen. Jehova hat keinen Grund auf seine universelle Anbetung zu verzichten. ER braucht sich für nichts zu schämen. Im Gegenteil, ER kann sich für einen so wunderbaren Sohn und die Rettung der Menschen rühmen.

    Ede

  • Bird
    Dezember 18, 2014

    Hallo an alle,

    ich möchte gerne nun mein Fazit zu diesem Thema hier schreiben. Es ist meine persönliche Meinung.

    Folgende Bibelstellen und Aussagen bewegen mich dazu das es für mich als Christen nötig ist meinen Herrn und Erlöser im Gebet anzurufen.

    Durch das Anrufen seines Namens erfährt der Beter schon Rettung (Ps 54,3) und Schutz (Ps 20,3).
    Damit ist einmal belegt, das wir den Namen des Herrn im Gebet anrufen dürfen, ja sollen.
    In sämtlichen Bibelstellen des NT wird belegt, das die Christen Jesus angerufen haben. Die Bibelstellen wurden ja alle schon genannt.
    Jetzt würden manche sagen NEIN das kann nicht sein, denn in Joel steht das und das! Ja das mag sein, aber als Christen sind wir auf das Neue Testament gebunden. Seien wir froh, dass wir in Jesus den Vater erkennen dürfen. Viele haben ein Problem damit das evtl so sein könnte das JHWH Jesus ist. Damit das wir Jesus anrufen dürfen wird uns vieles erleichtert.

    Und da sagt uns Paulus ja eindeutig dass es NUR EINEN NAMEN gibt in dem Rettung möglich ist.

    Apostelgeschichte 4:10-12 ELB71
    so sei euch allen und dem ganzen Volke Israel kund, daß in dem Namen Jesu Christi, des Nazaräers, welchen ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten, daß durch ihn  dieser gesund vor euch steht. Dieser ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, für nichts geachtet, der zum Eckstein  geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.

    Das anzuerkennen fällt vielen schwer, vor allem aber Zeugen Jehovas!

    Der nächste Punkt ist die bekannte Stelle aus Johannes Kap 14. ich möchte aber ab Vers 11 Zitieren!

     11 Glaubt mir, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist; wenn aber nicht, so glaubt um der Werke selbst willen! 

    12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. 

    13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. 

    14 Wenn ihr mich etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.

    Jesus zeigt uns hier unmissverständlich das wir an IHN glauben müssen. Er geht hin zum Vater und der Vater ist eins mit ihm. Im Vers 14 wird durch das Wort MICH noch einmal der Vers 12 bestätigt. Wer im Vers 14 das Wort mich weg lassen will, muss dies auch im Vers 12 machen.
    Außerdem sagt Jesus auch im Vers 14, das er selbst das erbetene erfüllen wird. Somit muss er auch der Erhörer sein.

    Joh 14:14 mit dem “mich” entspricht dem, was auch an anderen Stellen in der Bibel steht: (Hervorhebungen von mir)

    1. Kor 1:1+2 (NWÜ): Paulus, durch Gottes Willen zu einem Apostel Jesu Christi berufen, und Sosthenes, unser Bruder, 2 an die Versammlung Gottes, die in Korinth ist, an euch, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus Geheiligten, zu Heiligen Berufenen, samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus, ihres Herrn und des unseren, überall anrufen:

    Nach Paulus war es bei den ersten Christen also völlig üblich “den Namen des Herrn Jesus Christus anzurufen”. Interessanterweise steht hier nicht “die Gott im Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen”. Was bedeutet das?

    Wenn “den Namen Jehovas” nach Meinung der Zeugen Jehovas bedeutet, Jehova unter Nennung seines Namens anzurufen, dann kann “den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen” nur eines bedeuten, nämlich Jesus unter Nennung seines Namens im Gebet an zurufen.

    Damit steht “Wenn ihr mich etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.” im Einklang mit anderen Aussagen in der Bibel.

    Timotheus bezeugt sogar noch dies indem er bekräftigt was es für einen Christen bedeutet Gottesfurcht zu haben. Christus ist der lebendige Gott dem die Versammlung gehört! Es ist der Wille unseres Vaters das wir dies im Namen seines Sohnes und unseres Gottes machen!

    1. Timotheus 3:14-16 ELB71

    Dieses schreibe ich dir in der Hoffnung, bald zu dir zu kommen; wenn ich aber zögere, auf daß du wissest, wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, welches die Versammlung des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit. Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Gott ist geoffenbart worden im Fleische, gerechtfertigt im Geiste, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.

    So beuge sich unser Knie vor dem Herrn Jesus denn ihm gebührt Ehre und für mich auch Anbetung! Der Richter ist Jesus selbst, das sagt sogar der Vater. Somit ist Jesus unser Gott. Ich werde das hiermit bekennen denn.

    Römer 14:9-12 ELB71

    Denn hierzu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, auf daß er herrsche sowohl über Tote als über Lebendige. Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder auch du, was verachtest du deinen Bruder? Denn wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden. Denn es steht geschrieben: „So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir soll sich jedes Knie beugen, und jede Zunge soll Gott bekennen“. Also wird nun ein jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.

    Philipper 2:10 ELB71

    auf daß in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen,

    es muss jeder selbst erkennen ob er Jesus entgegen geht und ihn somit erkennt als das was er ist!

    LG
    Bird

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Lieber Bird

    Ich möchte das nicht in Abrede stellen was Du dankenswerter Weise zusammengetragen hast.
    Ich möchte nur auch als meine Meinung einwenden, dass wir auch, oder sogar mehrheitlich den Vater anbeten sollen.
    Es geht im Gebet darum, wofür danken wir und wer hat wann was für uns getan. Jesus ist für uns gestorben, dafür danke ich ihm und dem Vater von ganzen Herzen. Aber für viele andere Dinge danke ich dem Vater, wie es uns auch in der Bibel geraten wird. Ich benutze ausschließlich Schriftstellen die nach Jesu seiner Himmelfahrt geschrieben wurden, denn Bibelstellen die Jesus selbst vor seiner Erhöhung gesagt hat, oder gar Stellen aus dem AT kann man wegdiskutieren. Bei den Briefen geht das nicht denn sie gehen von der selben Sachlage aus wie wir sie auch jetzt haben, nämlich Jesus wurde über alles erhoben und sitzt zur Rechten seines Vaters:

    1.Petr. 1
    3. Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergezeugt {O. wiedergeboren} hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten,

    oder noch deutlicher:

    17. Und wenn ihr den als Vater anrufet, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeden Werk, so wandelt die Zeit eurer Fremdlingschaft in Furcht,

    Dass der Vater in jedem Fall der Vater von Jesus und unser aller Vater ist zeigen folgende Verse:

    1. Thess. 3
    11. Unser Gott und Vater selbst aber und unser Herr Jesus richte unseren Weg zu euch.

    Jak. 1
    16. Irret euch nicht, meine geliebten Brüder!
    17. Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist, noch eines Wechsels Schatten.

    Dafür danke ich fast jedem Tag unserem Vater so wie es im Kolosser Brief 1 steht:

    3. Wir danken dem Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus allezeit, indem wir für euch beten,

    Eph. 3
    14. Dieserhalb beuge ich meine Knie vor dem Vater [unseres Herrn Jesus Christus],

    Eph. 5
    18. Und berauschet euch nicht mit Wein, in welchem Ausschweifung ist, sondern werdet mit dem Geiste erfüllt,
    19. redend zueinander {O. zu euch selbst} in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern, singend und spielend dem Herrn in eurem Herzen,
    20. danksagend allezeit für alles dem Gott und Vater im Namen unseres Herrn Jesus Christus,

    wir dürfen somit Jesus sogar Loblieder singen, auch eine Art mit ihm zu reden und doch danken wir für alles dem Vater.

    Da Jesus zur rechten Jehovas sitzt, haben wir es ganz einfach mit Beiden zu tun, mit Jesus und dem Vater haben wir Gemeinschaft wie es Johannes schreibt:

    1. Joh. 1
    3. was wir gesehen und gehört haben, verkündigen wir euch, auf daß auch ihr mit uns Gemeinschaft habet; und zwar ist unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohne Jesus Christus.

    Ede hat eine Ansicht die den Meisten hier nicht gefällt, aber vor ein paar Jahren habe ich genauso gedacht. Aber nur Jesus anzubeten ist gemäß den obigen biblischen Beweisen auch nicht richtig. Wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bird an Alois
    Dezember 18, 2014

    Lieber Alois,

    ich danke dir für deine Zeilen! Ich wollte damit nicht sagen das ich nur zum Sohn bete! Ich halte es so wie du es ebenfalls machst.

    Mit meinen Zitaten wollte ich nur anmerken das es biblisch begründet ist zu unserem Retter zu beten bzw ihn anzubeten!

    Dem Vater gehört immer noch die Höchste Form der Anbetung.

    Jedenfalls danke für deinen Hinweis.
    LG
    Bird

  • Edelmuth an Silvanus
    Dezember 18, 2014

    Hallo Silvanus

    » Jesus ist kein geschaffenes Wesen sondern wurde vom Vater ALS GOTT – und nicht als EIN Gott – gezeugt. (Johannes 1:14,18) «

    Genau in diesem Punkt widerspreche ich dir vehement.

    Die Bezeichnung „Gott“ ist ein Titel, der nicht zur Anbetung berechtigt. Moses wurde von Jehova zum Gott über Pharao gemacht (2. Mose 7:1), Satan ist der Gott dieses Systems der Dinge. Wer wird denn so dumm sein und diese Götter anbeten wollen?

    Wie immer man das Hervorbringen Jesu verstehen will, er ist auf die Erde gekommen und am Pfahl gestorben. Nach seinem Tod ist er vom Vater mit einem geistigen Leib und den Erinnerungen an die Zeit vor seinem Tod neu erschaffen worden.

    Wäre Jesus aus seinem Tod wiedererwacht, hätte er einen fleischlichen Leib gehabt, der bekanntlich den Himmel nicht erreichen kann. Jesus ist aber zum Vater aufgefahren und sitzt nun zu seiner Rechten.

    » Genau aus diesem Grund hätte Paulus die ersten Christen vor dem Anrufen des Namens Jesu warnen müssen, wenn es nicht der explizite Wille des Vaters wäre. «

    Wenn es der explizite Wille des Vaters gewesen wäre, hätte Paulus niemals davor warnen müssen. Vor dem Willen des Vater braucht man nicht warnen, es sei denn, jemand hat schlechte Absichten. Er hätte sie nur warnen müssen, wenn sie im Widerspruch zu Gottes Willen Jesus angebetet hätten. Haben sie aber offensichtlich nicht.

    » Wurde Paulus außerdem nicht von Ananias selbst aufgefordert den Namen Jesu anzurufen? (Apg.22:16) «

    (Apostelgeschichte 22:16) 16 Und nun, warum zögerst du? Steh auf, laß dich taufen, und wasch deine Sünden ab, indem du seinen Namen anrufst.‘

    Ob du es glaubst oder nicht, Zeugen Jehovas rufen noch heute den Namen Jesus an, aber sie beten Jesus nicht an. Kennst du den Unterschied und den Grund und die Gelegenheit, bei der Jesus Namen angerufen wird?

    » diesen Namen rief ja wohl Saulus schon zu Genüge als Pharisäer an. «

    Ob man den Namen des Vaters bis zur Genüge oder nicht oft genug anrufen kann, mag jeder für sich selber beurteilen, aber nun statt dessen den Namen Jesus anzurufen, dafür gibt es keinerlei Veranlassung, jedenfalls nicht bei denen, die Gott treu dienen wollen.

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Ede,

    das glaubst du doch selbst nicht oder????? Wo rufen sie ihn so an wie den Vater????

    ZITAT:
    Ob du es glaubst oder nicht, Zeugen Jehovas rufen noch heute den Namen Jesus an, aber sie beten Jesus nicht an. Kennst du den Unterschied und den Grund und die Gelegenheit, bei der Jesus Namen angerufen wird?

    Schon die Menschen zu Jesus lebzeit haben IHN um etwas gebeten und ER hat es getan.
    Diese Menschen HATTEN SEHR GROSSEN Glauben das Jesus immer wieder bestätigt!
    Das er die Kraft und Macht vom Vater hat, sagt nicht aus das deswegen alle immer wieder zum Vater kommen!

    Ein Tischler hat vielleicht alles von seinem Vater gelernt, er hat ihn ausgebildet und ausgestattet!
    Wen bittest du jetzt wen ich dir sage, das ich dir einen Tisch machen soll?
    Ich könnte ihn nicht machen wenn ich es nicht vom Vater erlernt hätte!

    Aber was soll es, wieso kannst du eigentlich Jesus nicht als deinen Herrn anerkennen?

    LG
    Bird

  • Silas/Silvanus
    Dezember 18, 2014

    @ Ede
    Guten Morgen,
    um nochmals den biblischen Standpunkt eindeutig und einfach darzustellen: Jesus ist kein geschaffenes Wesen sondern wurde vom Vater ALS GOTT – und nicht als EIN Gott – gezeugt. (Johannes 1:14,18)
    (N.B.: Ich bin kein Trinitarier, allerdings auch nicht extrem unitarisch wie die WTG)
    Auferstehung ist der Prozess des Wiedererwachens aus dem Todesschlaf. Ein schlafendes Individuum ist nicht tot, folglich muss es nicht wieder erschaffen werden. Paulus beschreibt vielmehr die Auferstehung als eine Umwandlung von einer niedrigen in eine höhere Stufe. (1.Korinther 15:36,37,42-44)
    Die Bibel gebraucht den Begriff „Wiedererschaffung“ überhaupt nicht, außer vielleicht in der gefärbten Wiedergabe der NWÜ, und dort auch nur 1 Mal.
    Die ersten Christen riefen so häufig den Namen Christi an, das es sozusagen schon zu einen ihrer „Markenzeichen“ wurde. (Apostelgeschichte 9:19-21). Genau aus diesem Grund hätte Paulus die ersten Christen vor dem Anrufen des Namens Jesu warnen müssen, wenn es nicht der explizite Wille des Vaters wäre. Wurde Paulus außerdem nicht von Ananias selbst aufgefordert den Namen Jesu anzurufen? (Apg.22:16) Hier ist ja schließlich nicht von JHWH die Rede – diesen Namen rief ja wohl Saulus schon zu Genüge als Pharisäer an.

    LG
    Silvanus

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas,

    auch die anregenden Gedanken in diesem Artikel helfen dir bestimmt:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1361

    Als Anregung diente dort auch was Manfred Mössinger dazu schrieb (wie ganz unten vermerkt). Von diesem gibt es weitere gute Vorträge zum aktuellen Thema, wie dieser:

    Autor: Manfred Mössinger
    Thema: Freiheit in allem Gebundensein (Galater 5, 1-5)

    URL: .kahal.de/pdf/127-MM-FIG.pdf

    Grüße der christlichen Freiheit!
    Gerd

  • Maria
    Dezember 18, 2014

    Maria und Hubert an Boas vom 30.12.2014,

    nachdem für uns im Gottes- u. Christus- u. Anbetungs-
    und Gottesdienstverständnis nur Gottes gutes und
    zuverlässiges Wort,

    das uns Jesus u.a. auch gemäß Offb. 17:8 nicht nur nach
    seiner Auferstehung (vgl. Apostelgeschichte und Offenbarung)

    SONDERN BESONDERS AUCH IN SEINEM GOTTESDIENSTLICHEN
    LEBENS- UND VORBILDWERK AUF DER ERDE GEGEBEN HAT
    (warum denkst du hier abweichend?),

    entscheidend und richtig belehren kann, und du dzt.

    mit folgender Gesinnung und Denkweise im Gebet vor Gott und seinen Sohn kommst und dabei in der Anbetung beider keinen Unterschied machst, du betontest ja, ich zitiere dich:

    ________________________________________________________________

    01.)“Gibt es die einzig wahre Religion? Ich sage Ja. Und diese einzig wahre Religion heißt Christen.“

    02.)“Ich wurde hier einmal gefragt, warum ich unbedingt Jesus anbeten, zu ihm beten will, was ich mir davon verspreche.
    Das ist die Antwort: Ich verspreche mir davon, ein Christ zu sein. Dadurch den Willen Jehovas zu erfüllen und nicht in die Rolle und Denkweise eines Juden zurück zu fallen. Seine neue Anweisung besagt, die alleinige Anbetung wird nun geteilt….“

    03.) „Meine bescheide Meinung ist, dass alle Äußerungen Jesu und der Taten und Handlungen eines Juden bezüglich des mosaischen Gesetzes, nicht nur über die, der alleinige Anbetung Gottes, ihre Gültigkeit mit dem Opfertod Jesu verloren haben….“

    04.) „Wie sehr altjüdisches Denken in der ersten Christenversammlung verbreitet war, sehen wir an dem Kampf,
    den Paulus mit der christlichen Führung der Apostel in Jerusalem bestritt. Fast alle seine Briefe sprechen immer wieder von dem Kampf, den er von Jesus beauftragt wurde zu führen, um das Gedankengut der führenden Judenchristen, besonders um Jakobus, Einhalt zu gebieten ….“

    05.) Ob heute ein Christ noch den Sabbat hält und dies biblisch zu begründen weis, wage ich zu bezweifeln. Und das hat wirklich nichts mit Anbetung, Sündenvergebung und Opfergaben zu tun….“

    06.) „Doch die Geschichte endet nicht mit dem Tod Jesu. Sondern sie beginnt erst damit….“
    ____________________________________________________________

    wären unserer Meinung nach diese Deine dzt. 6 Standpunkte
    auf ihre wirkliche biblische Relevanz hin am besten von dir
    selber noch einmal an Hand des geltenden Wortes und Willen Gottes,

    das und der ja in der Zeit der geistgesalbten Apostel
    (vgl. Joh. 16:8-11) von ca. 29.u.Z. bis ca. 98 u.Z.verbunden
    mit allen göttlichen Worten im AT/Tenach für alle Juden- und Heidenchristen unmissverständlich zum Ausdruck kam,

    ZU ÜBERPRÜFEN bzw. nachzulesen, denn deine dzt. 6 Sichtweisen
    dürfte lt. unseren dzt. Verständnis in den Hauptgedanken

    wirklich nur deine eigene private menschliche Meinung sein,

    auf die sich keiner hier verlassen sollte …

    Mit Joh. 16:8-11 Alles Gute auf deinen Weg
    weiter hin zum richtigen Gottes- und Christus-
    und vor allem auch dem unverzichtbaren Heiligungsverständnis,

    denn in Joh. 16:8-11 sagte Jeshua lt. NWÜ 1986 Folgendes
    zum Geist und Wort Gottes:
    „… Und wenn dieser gekommen ist, wird er der Welt
    überzeugende Beweise hinsichtlich Sünde und hinsichtlich
    Gerechtigkeit und hinsichtlich Gericht geben: an erster
    Stellehinsichtlich Sünde, weil man nicht Glauben an mich
    ausübt (Hinweis: glaubt man an Jesus wirklich, wenn man
    sein irdsiches Lebenswerk inkl. seiner irdischen Lehren
    nicht ernst nimmt und rechtlich vom Tisch wischt?);
    dann hinsichtlich Gerechtigkeit, weil ich zum Vater gehe
    und ihr mich nicht mehr sehen werdet; dann hinsichtlich Gericht, weil der Herrscher dieser Welt gerichtet worden ist.“

    LG von Maria und Hubert
    am 31.12.2014
    ________________________________________________________________

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Boas an Maria und Hubert,

    ich danke Euch, für die an mich gerichteten Worte und Ermahnungen bezüglich der großen Hure aus der Offenbarung und den Bewunderern und Verehrern ihrerseits, die nicht in das Buch des Lebens geschrieben werden, genau so wie auch den Hinweis, auf das Gericht von Jeshua an den Menschen, die an Jeshua keinen Glauben ausüben und werde über Euer gesagtes tiefer nachdenken um meinen Standpunkt zu überprüfen und gegebenenfalls zu revidieren oder zu bestätigen.

    LG von Boas

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Haben wir die Gesetzlichkeiten in Verbindung mit Vorschriften der WT-Organisation verlassen, um nun eifrig nach Kalenderdaten des Judentums zu forschen?

    Hätte der erhöhte Christus dem Paulus nicht gezeigt, auf was Heidenchristen ihr Augenmerk zu richten haben, könnte man die Suche nach Gnädigstimmung JHWH’s (zur Steigerung der eigenen Errettung) noch verstehen. Paulus zeigt gerade im Galaterbrief deutlich wie er zu dem Auftrag von höchster Stelle kam und auf was Heidenchristen nicht zu beachten haben:

    1: 11 Ich tue euch aber kund, Brüder, daß das Evangelium, welches von mir verkündigt worden, nicht nach dem Menschen ist.
    12 Denn ich habe es weder von einem Menschen empfangen, noch erlernt, sondern durch Offenbarung Jesu Christi.[…]
    2: 2 Ich zog aber hinauf zufolge einer Offenbarung und legte ihnen das Evangelium vor, das ich unter den Nationen predige, im besonderen aber den Angesehenen, damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre;
    3 (aber auch Titus, der bei mir war, wurde, obwohl er ein Grieche war, nicht gezwungen, sich beschneiden zu lassen)
    4 es war aber der nebeneingeführten falschen Brüder wegen, die nebeneingekommen waren, um unsere Freiheit auszukundschaften, welche wir in Christo Jesu haben, auf daß sie uns in Knechtschaft brächten;
    5 denen wir auch nicht eine Stunde durch Unterwürfigkeit nachgegeben haben[…]
    3: 1 O unverständige Galater! Wer hat euch bezaubert, denen Jesus Christus, als [unter euch] gekreuzigt, vor Augen gemalt wurde?
    2 Dies allein will ich von euch lernen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen, oder aus der Kunde des Glaubens?
    3 Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geiste angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleische vollenden?
    4 Habt ihr so vieles vergeblich gelitten? wenn anders auch vergeblich?
    5 Der euch nun den Geist darreicht und Wunderwerke unter euch wirkt, ist es aus Gesetzeswerken oder aus der Kunde des Glaubens?[…]
    26 denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben an Christum Jesum.
    27 Denn so viele euer auf Christum getauft worden sind, ihr habt Christum angezogen.
    28 Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Weib; denn ihr alle seid einer in Christo Jesu.[…]
    4: 9 jetzt aber, da ihr Gott erkannt habt, vielmehr aber von Gott erkannt worden seid, wie wendet ihr wieder um zu den schwachen und armseligen Elementen, denen ihr wieder von neuem dienen wollt?
    10 Ihr beobachtet Tage und Monate und Zeiten und Jahre.
    11 Ich fürchte um euch, ob ich nicht etwa vergeblich an euch gearbeitet habe.

    Nun werden wir, wie die gesetzlichen Baptisten vor über 200 Jahren, aus denen dann die Sabbatisten hervorgegangen sind, mit Vorschriften bedrängt. Heute erhalten wir E-mails und Kommentare, wo auf die angebliche Wichtigkeit der Namensaussprache Gottes und seines Sohnes gepocht wird, bis hin zur Suche nach jüdischen „Zeitangaben“.

    Aus meiner „Konserve“ kopiert:

    Jesus sagt, dass Er nicht gekommen ist,
    das Gesetz oder die Propheten aufzulösen,
    sondern zu erfüllen (Mt 5,17ff).

    Demgegenüber erklärt Paulus, dass Christus das Ende des Gesetzes ist (Röm 10,4).

    In der Apostelgeschichte legen die Apostel für die Heidenchristen fest, dass sie dem Gesetz der Juden nicht verpflichtet sind:

    «Was aber die gläubig gewordenen Heiden
    betrifft, so haben wir ja geschrieben
    und angeordnet, dass sie von alledem
    nichts zu befolgen haben, sondern sich
    nur hüten sollen vor dem Götzenopfer
    und dem Blut und vor Ersticktem und
    Unzucht» (Apg 21,25).

    Der Hebräerbrief spricht deutlich von der Aufhebung des zuvor gültigen Gebotes (Hebr 7,18-19); der Brief erklärt den ersten Bund für veraltet,
    überlebt und dem Verschwinden nahe (Hebr 8,13). Und tatsächlich kann das
    Gesetz Mose seit der Zerstörung (dem Verschwinden) des Tempels gar nicht mehr erfüllt werden. Über die Opferungen, die zum Gesetz gehörten, heisst es, dass sie mit dem Opfer Jesu aufgehoben sind, und dann fährt Er fort:

    «Siehe, ich komme,
    um deinen Willen, o Gott, zu tun›. Somit
    hebt er das erste auf, um das zweite einzusetzen.
    Aufgrund dieses Willens sind wir
    geheiligt durch die Opferung des Leibes
    Jesu Christi, und zwar ein für alle Mal» (Hebr 10,9-10).

    Wie kann es nun sein, dass Jesus das eine sagt und Paulus und der Hebräerbrief etwas anderes erwähnen? Wir wissen, dass die Bibel sich nicht widerspricht. Es gilt daher Folgendes zu berücksichtigen:

    * Jesus sprach Seinerzeit nur zu den Juden, die noch im Alten Bund lebten. Zu diesem Zeitpunkt war von der neutestamentlichen
    Gemeinde und dem vollkommen Neuen Bund des Gemeindezeitalters
    noch keine Rede.

    * Der Herr deutete an, dass es nach Seiner Himmelfahrt zu weiteren und tieferen Wahrheiten kommt, die der Heilige Geist Seinen Aposteln offenbaren wird (Joh 16,13).

    * Mit Pfingsten entstand etwas völlig Neues, nämlich eine Gemeinde aus Juden und Heiden, in deren Zeitalter Israel, bis zur Vollzahl der Nationen, «kaum eine Bedeutung» hat. Somit hat auch das Israel gegebene Gesetz keine besondere Bedeutung, vielmehr gelten nun die neutestamentlichen Richtlinien.

    * Das Neue Testament erklärt und erfüllt das Alte Testament.

    * Durch Jesus Christus im Leben eines Menschen, das heißt durch die Wiedergeburt, sind alle Gebote Gottes zur Erfüllung gekommen.

    «Denn wer in seine
    Ruhe eingegangen ist, der ruht auch
    selbst von seinen Werken, gleichwie Gott
    von den seinen» (Hebr 4,10).

    * Der neutestamentliche Gläubige steht nicht mehr unter dem Alten Bund,
    sondern unter dem Neuen Bund (Hebr 8,6-13), er steht nicht mehr unter dem
    Gesetz Moses, sondern unter dem Gesetz Christi (1.Kor 9,21; Gal 6,2).

    Lassen wir uns keine neuen Verhaltensweisen aufbürden, die weder Gott noch Christus von uns fordern!

    Abendgruß!
    Gerd

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Gerd,

    Du redest mir aus dem Herzen. Heute bin ich den gesamten Hebräerbrief noch einmal komplett durchgegangen. Dabei sind mir genau die Verse, die Du erwähnt hast (Kap. 7+8) ins Auge gesprungen.

    Einen herzlichen Abendgruß an alle
    Boas

  • Silas/Silvanus
    Dezember 18, 2014

    Danke auch an dich für deinen interessanten Kommentar.
    Diese Schriftstelle ist im oben genannten Zusammenhang ebenfalls interessant:
    „Niemand soll euch also Vorhaltungen machen wegen dem, was ihr esst oder trinkt oder was ihr an den Festen, am Neumondstag oder am Sabbat tut. Das ist doch alles nur ein Abbild und ein Schatten der Dinge, die Gott angekündigt hatte und die in Christus Wirklichkeit geworden sind.Lasst euch das Heil von niemand absprechen, der sich darin gefällt, in vorgespielter Demut nicht Gott selbst anzubeten, sondern die Engel, und der sich dafür auf irgendwelche Visionen beruft, die er ´angeblich` gehabt hat. Die selbstsüchtige Einstellung solcher Menschen bringt sie dazu, sich ohne jeden Grund aufzuspielen, statt sich an den zu halten, der das Haupt ´der Gemeinde` ist. Er sorgt dafür, dass der ganze Leib – gestützt und zusammengehalten durch die verschiedenen Gelenke und Bänder – so wächst, wie Gott es möchte. Wenn ihr nun also mit Christus gestorben seid und die Prinzipien dieser Welt für euch hinfällig geworden sind – warum lebt ihr dann so, als wärt ihr immer noch ein Teil dieser Welt? Ihr lasst euch vorschreiben: »Damit darfst du nichts zu tun haben! Davon darfst du nicht essen! Das darfst du nicht einmal berühren! «Dabei geht es hier doch immer nur um Dinge, die sowieso keinen Bestand haben, Dinge, die dazu da sind, dass man sie verbraucht! ´Wer solchen Forderungen nachkommt,` folgt damit lediglich den Geboten und Lehren von Menschen. Zugegeben, es handelt sich um eine Frömmigkeit, die den Anschein besonderer Weisheit hat: dieser selbstgewählte Gottesdienst, diese Demut, diese Schonungslosigkeit gegenüber dem eigenen Körper! Doch das alles ist ohne jeden Wert und dient nur dazu, das menschliche Geltungsbedürfnis zu befriedigen.“ (Kolosser 2:16-23)
    Auch hier wird auf die Anbetung von Engeln eingegangen, die eindeutig in der Bibel untersagt wird. Wäre das nicht eine gute Gelegenheit für Paulus gewesen, hier auch Jesus Christus von der Anbetung auszuschließen, wenn es so seine Richtigkeit hätte?
    Ein weiterer bemerkenswerter Text ist meiner Meinung nach auch 1. Johannes 5.
    Hier der Zusammenhang: „Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist ein Kind Gottes. Und wer den Vater liebt, der liebt auch seine Kinder… Und dies hat Gott versichert: Er hat uns das ewige Leben geschenkt, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Leben; wer aber an den Sohn Gottes nicht glaubt, hat auch das Leben nicht…Das schreibe ich euch, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, weil ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt. Und wir dürfen zuversichtlich sein, dass er uns erhört, wenn wir ihn um etwas bitten, das seinem Willen entspricht. Und wenn wir wissen, dass er unsere Bitten hört, dann können wir auch sicher sein, dass er uns gibt, worum wir ihn bitten…Und wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns den einzig wahren Gott erkennen lässt. Und nun haben wir Gemeinschaft mit dem wahren Gott durch seinen Sohn Jesus Christus. Er ist der wahre Gott und das ewige Leben. Liebe Kinder, hütet euch vor den Götzen!
    Wenn man den Zusammenhang aus dem Kapitel aufmerksam liest, wird man die enge Verschmelzung zwischen dem Vater und Jesus Christus feststellen – so eng, dass aus dem Kontext nicht einmal hervorgeht, wer mit der Aussage „… wir dürfen zuversichtlich sein, dass er uns erhört…“ gemeint ist.
    Und dann kommt der abschließende Vers “ … hütet euch vor den Götzen!“
    Äußerst bemerkenswert!!!

    LG
    Silvanus

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Lieber Silvanus,

    danke für deine Ergänzungen. Paulus nennt die Gesetzlichkeit mit der manche versuchen die Gnade Gottes noch gnädiger zu stimmen „armselig“. Wenn wir unsere Errettung nicht auf das Opfer Jesu aufbauen, dann sind wir wirklich arm dran.

    Aussteiger aus der Knechtschaft der WTG-„Vorrechte“, suchen nun im AT was sie Gott für Opfer darbringen könnten, um auf diese Weise ihre Sünden noch besser los zu werden und senden E-mails mit solchen Aufforderungen:

    „An diesem Sühnetag, dem Samstag dem 4. Oktober beginnt zudem ein Sabbatjahr, was von hoher Wichtigkeit sein mag… Anderen zu helfen den „eingeengten Weg“ neu zu erkennen schafft Freunde aber auch Feinde! Wenn Jesus nicht kam, um das GESETZ Gottes abzuschaffen, so muss dieses uns weiterhin Richtlinie sein!… Jesus gab Vorbild darin das GESETZ zu erfüllen, nicht es zu beenden. Er muss nun im Endgericht beurteilen, wer auf ihn hörte und wer ablehnte Gottes Gebote zu halten!… Der „Richter der Lebenden und der Toten“ wendet als Hoherpriester auf all jene erneut jährlich Gottes „unverdiente Güte“ an, welche Gottes Vorkehrung des Sühnetages so nutzen, wie der Sinn des GESETZES dies verlangt!… Warum ist es so wichtig Jesu Stellung am Sühnetag anzuerkennen? Die Juden feiern jenen Tag minutiös mit vielerlei Riten. Was aber Gott verlangt ist das mosaische „GESETZ des Glaubens“ in den von Gott gesandten grössten aller Propheten zu setzen, den wahren Messias!… An diesen doppelten Sabbat, dem 4. Oktober beginnt ein siebentes Jahr, ein „Sabbatjahr“! Das neunundvierzigste Jahr ist ein Sabbatjahr und Jesus erwähnt es im Zusammenhang mit dem Abschluss des Systems! Ist dies ein neunundvierzigste Jahr, das „annehmbare Jahr für Jehova“?… “

    Deine Zitate aus dem Kolosserbrief, lieber Silvanus, zeigen was Paulus von Sabbat und die dazu gehörenden Feste hält. Denn die Kolosser kannten das alles nicht, sie hatten keine Lexika um über jüdische Bräuche und Daten nachzuschlagen, es wurde ihnen von Gesetzesverfechtern eingeredet!

    Besonders zornig wurde Paulus in seinem Galaterbrief, dazu schreibt Wikipedia:

    Stil des Briefs

    Der Galaterbrief ist der am schärfsten formulierte Brief, der uns von Paulus erhalten ist. Es gibt weder den üblichen Dank am Anfang noch Grüße am Schluss, dafür Ausdrücke wie Mich wundert, dass… oder In Zukunft mache mir niemand weiter Mühe!

    Veranlassung und Theologie

    Anlass des Briefs war eine alarmierende Nachricht, dass in den galatischen Gemeinden judenchristliche Missionare aufgetreten waren, die von den Heidenchristen die Beschneidung und Einhaltung der jüdischen Zeremonialgesetze forderten und so einen Kompromiss zwischen der von Paulus verkündeten freien Gnade Gottes und dem mosaischen Gesetz suchten. Diese Vorgehensweise widersprach der von Paulus und den übrigen Aposteln auf dem sogenannten Apostelkonzil in Jerusalem ausgehandelten Einigung, nach der von den an Christus glaubenden und getauften Nichtjuden die Einhaltung der Speisegesetze nur in ihren Kernbestimmungen (kein Blut, kein Aas, kein heidnisches Opferfleisch) verlangt werden sollte. Paulus stellt in seinem Brief dar, wie diese Einigung gefunden wurde, und verurteilt die neuen Forderungen an die Galater als Irrlehre.

    Als Beispiel gegen die Gesetzlichkeit führt er Abraham an. Nicht die Befolgung des Gesetzes habe Abraham vor Gott gerechtfertigt, sondern sein Glauben an die von Gott gegebene Verheißung (Gal. 3). Dass Abrahams freie Ehefrau Sarah und seine Sklavin Hagar ihm beide ein Kind geboren haben, aber nur Sarahs Sohn Isaak die Verheißung empfing, dient Paulus als Schriftbeleg dafür, dass nur diejenigen Kinder der Verheißung sind, die frei sind von der Knechtschaft des Gesetzes…

    Liebe Grüße an dich, sowie Boas und alle anderen Mitleser!

  • Edelmuth an Silvanus
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Silvanus

    » Auch hier wird auf die Anbetung von Engeln eingegangen, die eindeutig in der Bibel untersagt wird. Wäre das nicht eine gute Gelegenheit für Paulus gewesen, hier auch Jesus Christus von der Anbetung auszuschließen, wenn es so seine Richtigkeit hätte? «

    Nicht unbedingt! Wenn sie Jesus ohnehin nicht angebetet haben, hätte Paulus keinerlei Veranlassung gehabt, Jesus von der Anbetung auszuschließen, ja, nicht einmal diese Möglichkeit der Anbetung zu erwähnen.

    Jesus ist nach seiner Wiedererschaffung durch Jehova ein Geistgeschöpf mit einem höheren Rang weit über die Engel. Dass wir aufgrund seiner Stellung nun Jesus statt Jehova oder Jesus und Jehova, was die Anbetung seines weiteren Gottes neben Jehova bedeuten würde, (2. Mose 20:3,5; Matthäus 4:10) anbeten sollen, hat uns die Bibel, Gottes Wort, nicht gesagt.

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Hallo Ede,

    seien wir doch einmal ehrlich! Es gibt fuer alles Ausreden und Umschreibungen. Wenn du sagst das Paulus das nicht unbedingt sagen hat müssen das wir Jesus nicht anbeten dürfen weil ja keiner Jesus angebetet hat, dann muss ich dir wieder sprechen!
    Ist die Bibel nicht auch für uns geschrieben? Wusste Gott nicht das in der Endzeit jemand Jesus anbetet?
    Wenn deine Theorie stimmen sollte, warum sagt dann die Organisation das Bluttransfusion verboten ist? Ich kann mich nicht erinnern, das zu Paulus Zeit jemand Bluttransfusionen bekam!

    Wer mit seinem Retter nicht kommunizieren will der soll es eben bleiben lassen!
    Denke aber das die Jungfrauen Jesus entgegen gehen, wie willst du deinen Herrn erkennen wo du nie mit ihm eine Beziehung aufgebaut hast???

    LG
    Bird

  • Manfred an Edelmuth
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    Du hast geschrieben: Dass wir aufgrund seiner Stellung nun Jesus statt Jehova oder Jesus und Jehova, was die Anbetung seines weiteren Gottes neben Jehova bedeuten würde, (2. Mose 20:3,5; Matthäus 4:10) anbeten sollen, hat uns die Bibel, Gottes Wort, nicht gesagt. – Zitat Ende.

    Nein, es bedeutet nicht die Anbetung eines weiteren Gottes neben Jehova, denn es steht geschrieben:

    Joh 10,30 Ich und der Vater sind eins.

    Das sind die eigenen Worte von Jesus, dem Sohn Gottes über den sein Vater bei der Taufe gesagt hat: Dieser ist mein Sohn hört auf ihn.

    Frage: In der Bibel finden wir Prophezeihungen, die bis zur Zeit des Endes reichen, also ca. fast 2.000 Jahre im Voraus niedergeschrieben worden sind. Diese werden alle eintreten. Ist es da logisch, dass Jehova bei der Taufe seines Sohnes noch nicht wusste, dass er innerhalb der nächsten 3,5 Jahre sich selbst als Gott bezeichnen würde, wenn er sagt dass er und der Vater eins sind? Wenn Jehova es somit wissen musste, wie sein Sohn sich die nächsten Jahre verhalten würde, warum hat er trotzdem gesagt, dass wir auf ihn hören sollen?

    Jesus ist für seinen Vater kein fremder Gott, bei einem Menschen würden wir sagen, er ist sei eigen Fleisch und Blut. Nur über den Sohn kommt man zum Vater. Ich hatte Dich in diesem Kommentar..:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6838

    …gefragt, wie Du persönlich Jesus ehrst, wenn Du nicht mal mit ihm redest. Ich wollte nicht eine Antwort mit Bibeltexten, sondern Deine eigene Ansicht kennen lernen. Da Du ja auch alles halten willst was in der Bibel steht, musst Du ja dazu auch eine Meinung haben. Leider hast Du dann auf einen Kommentar verwiesen, der eben nicht Deine eigene Meinung enthielt.

    Kannst Du uns die einfache Frage beantworten, mit Deinen Worten, wie Du Jesus ehrst wie den Vater?

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an Manfred
    Dezember 18, 2014

    Hallo Manfred

    » Nein, es bedeutet nicht die Anbetung eines weiteren Gottes neben Jehova, denn es steht geschrieben: Joh 10,30 Ich und der Vater sind eins. «

    „Eins zu“ sein bedeutet nicht, dass Jesus und Jehova gemeinsam eine Person sind. Aus Joh. 1:1 geht hervor, dass Jesus einen Anfang hatte, während der Vater keinen Anfang hat, weil er ewige existiert. Der Vater hat bezeugte, dass Jesus sein Sohn ist. Ferner war Jehova erforderlich, um den toten Jesus zum Leben aufzuerwecken und ihm einen neuen Leib zu geben. Jesus nannte seinen Vater seinen Gott, zu dem er auffahren würde. Es gab Dinge, die nicht einmal Jesus, sondern nur der Vater wusste. Es gibt noch eine Fülle von Bibelstellen, die beweisen, dass Jehova und Jesus zwei verschiedene Personen sin.

    Was meinte Jesus damit, als er sagte, dass der Vater und er eins sind?

    Jesus meinte damit, dass sie sich einig, d.h. stets einer Meinung sind, eins in ihrer Wesensart und ihren Entscheidungen sind. So wie Jehova denkt, denkt Jesus auch. Deshalb gibt es keinen Unterschied in der Frage der alleinigen Anbetung Jehovas. Jehova fordert in 2. Mose 20:3,5 die alleinige Anbetung, die Jesus in Matthäus 4:10 bestätigt.

    » Ist es da logisch, dass Jehova bei der Taufe seines Sohnes noch nicht wusste, dass er innerhalb der nächsten 3,5 Jahre sich selbst als Gott bezeichnen würde, wenn er sagt dass er und der Vater eins sind? «

    Es gibt nichts, was Jehova nicht im Voraus wissen kann. In Joh. 1:1 wird bestätigt, dass Jesus wie Jehova ein Gott ist und wie ER den Titel „Gott“ trägt, aber zwei Personen sind, denn Jesus, das Wort, hat im Unterscheid zu Jehova einen Anfang.

    » Jesus ist für seinen Vater kein fremder Gott, bei einem Menschen würden wir sagen, er ist sei eigen Fleisch und Blut. «

    Ganz gleich, wie man das „Hervorbringen“ Jesu verstehen würde, Jesus ist durch seinen Tod am Pfahl und seine neue Erschaffung mit seiner Erinnerung an sein Leben vor seinem Tod ein Geschöpf Gottes. Jesus ist vom Vater nicht zum zweiten Mal „hervorgebracht“ worden.

    Das größte Maß der Verehrung sind nicht Ehrenbezeugungen und bestimmte Rituale, denn diese können zum Schein, wie damals von den Pharisäern, zelebriert werden. Das größte Maß der Verehrung ist für mich das möglichst genaue Befolgen seiner Ratschläge, sowohl die von Jehova wie auch die von Jesus.

    Jesus hat für den Willen des Vaters gelebt….

    (Johannes 4:34) . . .Jesus sagte zu ihnen: „Meine Speise ist, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollende.

    …und ist für den Willen des Vater freiwillig gestorben.

    (Lukas 22:41-44) . . .Und er selbst zog sich von ihnen etwa einen Steinwurf weit zurück und kniete nieder und begann zu beten, 42 indem er sprach: „Vater, wenn du willst, entferne diesen Becher von mir. Doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe.“ 43 Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. 44 Als er jedoch in Todesangst geriet, fuhr er fort, noch inbrünstiger zu beten; und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die zur Erde fielen.

    Gibt es ein größeres Maß an Liebe und Verehrung als den Willen dessen zu tun, den man liebt.

    Ede

  • Hubert
    Dezember 18, 2014

    Hallo Gerd und Hallo Boas bis 02.01.2015,

    vorweg einmal Folgendes zu den von Gerd angeführten
    Anhaltspunkten:

    gemäß Jesu Worten zu einer Samariterin an der Jakobs Quelle
    nahe bei Sichem „… werden die WAHREN ANBETER den VATER
    mit GEIST und WAHRHEIT anbeten“, lt. Joh. 4:23 NWÜ 1986.

    Und am Abend vor seinem Opfertod machte Gottes Sohn
    seine auserwählten wahren Anbetern des Vaters,
    also seine 11 treuen Jünger und Apostel,
    in einem Obersaal in Jerusalem im Zuge seines
    hohepriesterlichen Gebetes noch einmal darauf aufmerksam,

    was für ihn als Messias als ausschlaggebende und zuverlässige Quelle der Wahrheit gilt, als er lt. Joh. 17:17 seinen Vater bat:

    „Heilige sie durch die WAHRHEIT; DEIN W O R T IST WAHRHEIT.“

    Damit war klar:

    gute und aufrichtige Theologie und Christologie
    und wahre und gottwohlgefällige Anbetung ist nur
    dann möglich, wenn sie vom ganzen Wort Gottes
    belegt und gestützt wird, vgl. Psalm 119:160.

    Ca. 55 Tage später, zu Pfingsten, ermöglichten dann der
    Allmächtige, JHWH, und sein verherrlichter und auferstandener
    Christus, sein bevollmächtigter Sohn, in Jerusalem den moses-
    und prophetenkundigen Aposteln und anderen gläubigen moseskundigen jüdischen Anbetern Gottes erstmals die angekündigte Wiedergeburt als Söhne Gottes und Brüder Christi hinein in ein frisches neues Volk Gottes im segens- und gnadensreichen neuen Bund.

    Während sich mit der Zeit tausende Judenchristen/Judenchristinnen und die 11 Apostel und dann der Apostel Paulus mit Hilfe des Wortes Gottes und der Geistsalbung in ihrem weiteren individuellen und gemeinschaftlichen Dienst- und Lebenswerk im neuen Bund und im neuen Volk zurechtfinden mußten,

    ermöglichten JHWH und sein auferstandener Sohn dann im Laufe der folgenden Monate, Jahre und Jahrzehnte dann auch in der direkten Verbindung zu Petrus und Pauluus und den anderen Aposteln

    gläubigen moseskundigen Samaritern und dann vielen tausenden
    im Wort Gottes und somit in Moses und den Propheten UNKUNDIGEN nicht-jüdischen, aber gläubigen, Römern, Syrern, Türken und Griechen und anderen Personen mit einer „heidnisch-barbarischen Biographie“ die sensationelle neue Sohnschaft und neue Volkszugehörigkeit im neuen Bund.

    Personen aus vielen unterschiedlichen Völkern wurden somit
    unter einander verbunden bzw. bildeten am jeweiligen Ort
    zur Ehre Gottes und seines Wortes und seines Sohnes Ortsversammlungen,

    wobei lt. der ganzen Apostelgeschichte und lt. Paulus die Ortsversammlungen der Apostel und der Judenchristen in Jerusalem
    und in Judäa die großen theologischen und christologischen Vorbilder und Muster für die im Mittelmeeraum weit entfernten Ortsversammlungen der „Heidenchristen“ bildeten,

    so lobte Paulus lt. 1. Thess. 2:14 die griechischen und jüdischen Christen in Thessaloniki mit den Worten:
    _________________________________________________________________

    „In der Tat, darum danken wir Gott auch unablässig, denn als ihr Gottes Wort, das ihr von uns hörtet, empfingt, habt ihr es nicht als Menschenwort angenommen, sondern als das, was es wahrhaftig ist, als das Wort Gottes, das auch in euch, den Gläubigen, wirksam ist. DENN IHR, BRÜDER, WURDET NACHAHMER DER VERSAMMLUNGEN GOTTES, DIE IN JUDÄA IN GEMEINSCHAFT MIT CHRISTUS JESUS SIND, …“
    _______________________________________________________________

    Somit: für alle nicht-jüdischen Christen und Christinnen waren damals die Judenchristen ihre unverzichtbaren großen Brüder
    und theologischen Helfer, vorallem die Apostel und das Wort Gottes im AT und in den ersten Schriften des NT,

    denn die meisten in Christus begnadigten Biographien und Sichtweisen und Meinungen der Heidenchristen und Heidenchristinnen erschienen sicher gemessen am Wort
    und am Rat Gottes mehr als „abenteuerlich“ bzw.
    abwegig im neuen Volk Gottes,

    das sich ja als Ganzes am Wort Gottes ausrichtete,
    wie es ja Paulus in 2. Tim. 3:14-17 betont hat.

    Kam es unter den tausenden Heidenchristen im Mittelmeerraum
    von ca. 36 u.Z bis 61 u.Z zu großen Fortschritten im Wort Gottes,
    im Glauben und somit in der wahren Anbetung?

    Paulus konnte bis ca. 61 u.Z z.B. über die HC in Ephesus
    feststellen lt. Eph. 2:19-21, NWÜ 1986:
    _______________________________________________________________

    „Bestimmt seid ihr daher nicht mehr Fremde und ansässige
    Fremdlinge, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und
    Hausgenossen Gottes, und ihr seid auf der Grundlage der
    Apostel und Propheten ausgebaut worden, wobei Christus Jesus
    selbst der Grundeckstein ist. In Gemeinschaft mit ihm wächst
    der ganze Bau, harmonisch zusammengefügt zu einem heiligen
    Tempel für Jehova.“
    ____________________________________________________________

    Auf diesen historischen und biblischen Hintergrund
    sind unserer Meinung nach daher eure bisherigen Hinweise
    und Meinungen auf etwaige richtige Aussagen bzw. etwaige Fehler
    bzw. noch unerwähnte wichtige Schlussfolgerungen
    zu durchleuchten,

    bis dahin mit LG und lieben Segenswünschen

    Hubert
    am 02.01.2015
    _____________________________________________________________

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Danke lieber Hubert,

    für deine sachliche und freundliche Antwort! In der ich für mich kaum gegensätzliches finden konnte.

    Um nicht zu viel Raum hier zu belegen, möchte ich mich zurückhalten und den Angesprochenen und Anderen den Vortritt lassen. Es ist ein interessantes und wichtiges Thema, da es auch mit der rechten Anbetung einen Bezug hat.

    Gab es bei euch in Kärnten heute eine schlimme Schneelawine, da soll meine Schreiblawine nun Pause einlegen 🙂

    Liebe Grüße an dich und Maria
    Gerd

  • Hubert
    Dezember 18, 2014

    Hubert und Maria am 04.01.2014 an Gerd und an Boas und an alle,
    die sich hier auf Bruder-Info zur Anbetung Gottes
    und zu seinen Worten und Lehren im neuen Bund
    ernstliche Gedanken machen und Unklarheiten diskutieren möchten:

    Wie einige hier wissen gehören meine Frau Maria und ich zu jenen,
    die die Mitgliedschaft in der Religionsgesellschaft
    der Zeugen Jehovas nach 33 Mitarbeitsjahren im Jahr 2013
    u.a. auch aus theologischen Gründen beendet haben und seither alle biblische Lehren, die im neuen Bund als der Wille Gottes rechtlich in Kraft sind, erfassen und verstehen möchten.

    So können wir dzt. gemäß den biblischen Infos im NT und AT erkennen, dass in der Gottergebenheit und in der inneren Gemeinschaft mit Gottes Sohn Jeshua,

    neben der Heiligung und Verherrlichung und Verehrung
    und Anrufung unseres Königs und Hohepriesters
    und seines heiligen Namens,

    die exklusive Verherrlichung, Heiligung, Verehrung und Anrufung
    des lebendigen Gottes und seines hoheitlichen Wortes und
    seines heiligen Namens JHWH,

    also der ANBETUNG des lebendigen GOTTES des Lichts und der Liebe,
    wie auch von Jeshua selber erwünscht,
    im Mittelpunkt eines Christen stehen sollte.

    Wie Jeshua gegenüber einer samaritischen Frau, seinen 11 Aposteln
    und dem betagten Apostel Johannes ca. bis zum Jahr 96 u.Z. betonte, ist es uns Menschen aber unmöglich,

    die wahre Anbetung VOLLSTÄNDIG und in einem VORTREFFLICHEN
    ZUSTAND auszuüben, wenn man im Glauben und in der Denk- und Handlungsweise, nicht von Gottes GANZEM WAHRHEITSWORT,

    das von ca. 27 u.Z bis ca. 98 u.Z. durch Gott selber, Jeshua, Engel und die Apostel fortschreitend offenbart wurde,
    ergriffen und angetrieben wird.

    Nachdem dies dzt. wohl für jedermann unerreichbar ist, benötigen wir alle weiterhin die verständnis- und liebevollen hohepriesterlichen Dienste unseres Königs Jeshua.

    Jedenfalls wusste Johannes im Jahre 98 u.Z. als letzter Apostel
    in Verbindung mit dem segens- und gnadensreichen Evangelium
    Christi viel mehr über Gottes ganzen Willen als der Apostel Petrus
    ca. 65 Jahre vorher am Pfingsttag,

    als er in Jerusalem gemäß Apg. 2:14-39 das erste große neue Zeugnis über Gott und seinen Sohn und über das neuen Volk Gottes ablegte.

    Was für diese ca. 65 Jahre und auch bis heute 2015 für Juden, Samariter und Personen aus allen Nationen aber gleich blieb,
    war und ist aber gemäß Apg. 2:40/NWÜ 1986 der Aufruf des Petrus
    an diesen Pfingsttag an die Mitjuden:
    _______________________________________________________________

    “Lasst euch aus dieser verkehrten Generation retten.”

    und die Klage der ungläubigen Juden gemäß Apg. 17:7 im griechischen Thessaloniki, NWÜ 1986:

    “Und alle diese handeln gegen die Verordnungen Cäsars,
    indem sie sagen,ein anderer sei König, Jesus.”
    _________________________________________________________________

    Warum waren im gesamten Mittelmeerraum und im Hinterland
    die Voraussetzungen dafür gut?

    Weil in den Jahren und Jahrzehnten und Jahrhunderten zuvor
    viele Juden und ihre Angehörigen in die Ferne gezogen waren,
    und sich in Nordafrika inkl. Ägypten, Äthiopien,Jordanien,
    dem Libanon, in Syrien, in Kleinasien, Mesopotamien,
    in Griechenland, am Balkan, in Italien und bis nach Spanien angesiedelt hatten und in ihre neue heidnische Umgebung
    mit dem Tenach/AT-Buchrollen die Worte und die Verheißungen
    und das Gesetz des Gottes des Lichts mitgenommen hatten,

    und dort in ihren Häusern und örtlichen Synagogen
    wie von Gott erwünscht und angeordnet gemäß dem hebräischen
    Sonnen- und Mondkalender u.a. an jedem 7. Tag der Woche,
    also am Sabbattag, dem lebendigen Gott und seinem Wort
    inkl. seinen messianischen Verheißungen in der Anbetung
    alle Ehre gaben.

    Dazu kam im Segen Gottes ein besonderer Fortschritt:
    nachdem viele ausländische jüdische Pfingstfestbesucher
    den Worten des Petrus und seiner Apostel glaubten,
    ließen sich viele von ihnen noch vor ihrer Rückkehr
    in ihre fernen Länder in Jerusalem im Evangelium des Herrn
    taufen und wurden so zu weiteren Erstlingen im neuen Bund,

    wobei u.a. die Problematik und Thematik des alten Bundes
    und die Maßgeblichkeit des Gesetzes Mose und anderer wichtiger Verordnungen und Satzungen Gottes erst im Laufe der ca. 18 Jahre vor dem Jerusalemer Apostelkonzil im Jahre 49 u.Z.
    und dann auch noch danach immer mehr diskutiert wurden,

    nachdem auch viele Samariter und tausende Personen aus den heidnischen Nationen im neuen Bund plötzlich zum neuen Volk Gottes gehörten.

    All diese sogenannten Heidenchristen hatten zuvor oft jahrzehntelang in ganz anderen Sitten und Bräuchen
    und Denkweisen gelebt,

    die sie jetzt im Wort Gottes und in der Berufungsgnade aufgeben
    und umändern mußten, weil Gott IHNEN LT. PETRUS IN APG. 15:9
    _______________________________________________________________

    “IHR HERZ DURCH GLAUBEN GEREINIGT HAT”.
    ________________________________________________________________

    Falsches und Unreines sollte dort nicht mehr hineingelangen.

    Vielen von ihnen gelang dies ähnlich wie heute
    erst unter Mithilfe des heiligen Geistes, der Geistsalbung
    und der Apostel, ihren Mitarbeitern und den
    Ältesten und Brüdern in Ortsversammlungen,

    und zwar nach Jahren des Ausharrens im Gebet und im persönlichen Studium der Schriften und im Gehorsam gegenüber Gottes Geboten und Vorschriften,

    die u.a. im Gesetz des Christus. des neuen Königs,
    und der Apostel im NT vorhanden waren, vgl. Gal. 6:2
    und Apg. 15:6-29.

    Ein Lern- und Reifungsprozess, den Gott in Verbindung
    mit seiner Verheißung des neuen Bundes gemäß Jeremia 31:31—37
    ja angekündigt hatte, aber gerne vergessen wird!

    Zwar war ihnen allen und auch allen Judenchristen nicht mehr geboten,das Gesetz Mose zu halten,

    wichtige Gesetzesteile zum gesamten Opferwesen und der
    Priesterschaft (vgl. Daniel 9:27) und der Schlacht- und Speisevorschriften und des Umganges mit unbeschnittenen Nicht-Juden (vgl. Apg. 10:9-48) hatten ja zwischen
    ca. 33 u.Z. bis ca. 36 u.Z. ihre Rechtskraft verloren,

    doch bedeutet all dies nicht, das das Gesetz Mose
    und Gottes Zehn Gebote und Gottes Sittenlehre
    und ältere Anordnungen und Satzungen und Bündnisse
    und Verheißungen Gottes (vgl. u.a. 1. Mose 1:14-18,
    1. Mose 2:1-3 und Jeremia 33:19-26)

    und jüngere AT-Prophezeiungen z.B. über die Rückkehr der 12 Stämme
    Israels oder die weitere Bedeutung des Sabbat- und Neumondtages
    (vgl. u.a. Jesaja 56:2-4, 6; 58:13; 66:23 und Matth. 24:20 und Kol. 2:16)und somit des göttliches Wochen- Monats- und Jahreskalenders

    in der wtl. Belehrung im neuen Bund in den Ortsversammlungen der Christen keinen unterrichtlichen Stellenwert mehr hatten.

    Wir erleben und denken:
    Heute vor dem globalen Ende der vielen alten Weltdinge wird all dies allen wahrheitsliebenden und ernstlichen Christen und Christinnen immer klarer,

    denn in Verbindung mit dem Wiederkommen Jeshuas müssen
    lt. Apg. 3:19-21, NWÜ 1986
    ______________________________________________________________

    “… alle Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten der alten Zeit geredet hat, wiederhergestellt” werden”

    und wird gemäß Offb. 11:19 die Erscheinung der Lade seines Bundes im Himmel und gemäß Offb. 15:5 der Stiftshütte im Himmel noch eine weltweite Bedeutung bekommen.
    ______________________________________________________________

    Mit all dem ergänzen wir unsere bisherigen Vorinfos
    an Boas und Gerd, um dann demnächst einmal auf einige
    bisherige Äußerungen und Sichtweisen von ihnen
    zu reagieren, die man nicht so einfach stehen lassen kann,

    mlG
    Hubsi und Maria
    _______________________________________________________________

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Ich frage mich schon, seitdem ich seit einigen Jahren mit Adventisten diskutierte:
    w o möchte Gott von uns, dass wir für unsere „Unversehrtheit“ noch (im NT) zusätzlich mosaische Jahres- oder Tagesanordnungen zu beachten hätten, wo? Was ist mit den Christen die mind. 1500 Jahre lang nach keinem Sabbat suchten? Erst um 1800 herum haben Sektierer sich zu Sabbatisten gemacht, wollte Gott das wirklich?

    Römer 14 sagt trocken:

    5 Der eine hält einen Tag vor dem anderen, der andere aber hält jeden Tag gleich. Ein jeder aber sei in seinem eigenen Sinne völlig überzeugt.

    All diesen Ballast will Gott nicht, w a s bringt es ihm denn? Er will dein HERZ und nicht wie du Namen nennst und Tage erforschst!

    Gesetzesleute: hängt euch ans Gesetz, das auch „Zuchtmeister“ genannt wurde, züchtigt euch weiter, wenn das Bedürfnis denn gar so groß ist, auf dieses angebliche Erfordernis viele Jahrhunderte lang keine Christen kamen. Sind die nun alle verloren?
    Bitte um Klarstellung!

    Abendgruß!

  • Bird an Hubert
    Dezember 18, 2014

    Hallo Hubert,

    ich hoffe ihr verläuft euch hier nicht irgendwo!
    Das Neue Testament ist für Christen und enthält für uns keine Verpflichtung irgendwelche Rituale einzuhalten die wir gar nicht halten können.
    Das Paulus und Petrus nicht alles wussten, das kann man so nicht stehen lassen! Die Bibel ist eingehaucht!

    Ob man es will oder nicht in Joh 1:1 steht das das Wort Gott ist.
    In welcher Konstellation sie stehen, werden wir Menschen nicht begreifen!

    Denke einmal nach wie Johannes dachte als er Jesus in seiner Herrlichkeit sah!
    Johannes hörte seine Stimme UND ER DREHTE SICH UM, dann sah er ihn. Wie reagierte Johannes der Jesus ja sehr gut kannte???
    Er fiel um WIE TOD. Wie muss Johannes zumute gewesen sein als er Jesus erkannte?
    Was sagt Jesus dann? Fürchte dich nicht! Ja er legte die Hand um ihn und nahm ihm seine Furcht!

    Hubert, vielleicht müssen wir uns auch umdrehen um Gott zu erkennen!

    Offenbarung 1:7, 12, 17-18 ELB71

    Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes. Ja, Amen. Und ich wandte mich um, die Stimme zu sehen, welche mit mir redete, und als ich mich umgewandt hatte, sah ich sieben goldene Leuchter, Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig in die Zeitalter der Zeitalter und habe die Schlüssel des Todes und des Hades.

    Segensgrüße an alle
    Bird

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    Dezember 18, 2014

    RESUME Zum Thema „Was verstehst Du (ich!) unter Anbetung“

    Zunächst muss festgehalten werden, dass in der Hl. Schrift keine Regeln für das Beten festgelegt wurden. Für die Menschen wurde jedoch folgendes festgelegt u.a. in 2. Mo. 20:3,4:

    „Du sollst keine andern Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist.“

    sowie in 5.Mose 5,6-9:

    „ Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. Du sollst dir kein Gottesbildnis machen, das irgendetwas darstellt am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Wirf dich nicht vor ihnen nieder und bete sie nicht an.“

    Diese Anordnung seitens JHWH galt ganz klar denen, die sich „andere Götter machten“. (Das AT ist voll von deren Bezeugnissen.) Galt diese Anordnung bereits für den zukünftigen Messias? Ich möchte diesen Gedanken gerne fortsetzen.

    In Ps. 110:1 – 4 sagte JHWH persönlich:

    „So spricht Jahwe zu meinem Herrn: „Setz dich zu meiner Rechten hin, bis ich deine Feinde zum Schemel für dich mache, auf den du deine Füße stellst. Dich hat Jahwe zum König gemacht. Von Zion aus herrsche über den Feind! Dein Volk kommt willig, wenn deine Macht erscheint. Geschmückt wie der Tau in heiliger Pracht kommt deine junge Mannschaft zu dir.“ Jahwe hat geschworen und bereut es nicht: „Du bist mein Priester für ewige Zeit, so wie Melchisedek es seinerzeit war.“

    JHWH hat offensichtlich vorgehabt „meinen Herrn“ (also Jesus Christus der zukünftige Messias) zu seiner Rechten zu „befördern“ – als König! Und? Erfüllte sich das auch? Wie bringt Petrus das zum Ausdruck in 1.Pe. 3:21, 22?

    »´Und dass die Taufe uns rettet,` verdanken wir der Auferstehung von Jesus Christus, der jetzt – nachdem er in den Himmel gegangen ist – ´auf dem Ehrenplatz` an der rechten Seite Gottes sitzt und dem die Engel und alle Mächte und Gewalten unterstellt sind. «

    Meine Schlussfogerung bisher ist diese: Wenn Jesus zur Rechten JHWH’s sitzt und ihm alle Engel und alle Mächte und Gewalten unterstellt sind, dann darf ich meine Hochachtung für Jesus ebenfalls in alle mir möglichen Formen zum Ausdruck bringen.

    Ich biete diesem grossartigen Heiland meinen Dank, meine Hochachtung, Loyalität, Bitten, Leiden, Freuden, Liebe und Wertschätzung mit meiner ganzen Seele, Kraft und Herz an!
    Kein Jude, Mosaisches Gesetz, Christ oder Teufel kann mich abhalten meinen Gott JHWH zusammen mit seinem wunderbaren Sohn, die ihnen zustehende „Anbetung oder Huldigung“ (wie immer diese Begriffe auch verstanden werden) zu zollen!

    Johannes fasst das von mir bisher gesagte sehr schön zusammen mit seinen Worten über Jesus in Joh. 16:13-15:

    »Doch wenn der ´Helfer ` kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch zum vollen Verständnis der Wahrheit führen. Denn was er sagen wird, wird er nicht aus sich selbst heraus sagen; er wird das sagen, was er hört. Und er wird euch die zukünftigen Dinge verkünden. Er wird meine Herrlichkeit offenbaren; denn was er euch verkünden wird, empfängt er von mir. Alles, was der Vater hat, gehört auch mir. Aus diesem Grund sage ich: Was er euch verkünden wird, empfängt er von mir.«


    =*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=
    Die Herrlichkeit des Gottessohnes wird vom gesamten himmlischen Heer, von allen Mächten und Gewalten geoffenbart, selbst JHWH tat es wenn er sagte: »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude.«
    Ich sage: »Du, Jesus Christus, bist mein geliebter Heiland, Gott und Lebengeber. Danke dass es Dich gibt.«
    Anbetung bedeutet für mich, das stets durch mein Leben jederzeit zum Ausdruck zu bringen. JHWH und Jesus gebühren diese „Anbetung“.
    =*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=*=

    Übrigens lieber Boas, deinen Kommentar finde ich sehr gut! Danke sehr.

    Grüsse des Friedens Jesu von verschneiten Bodensee sendet
    Athalja

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas,

    ich konnte deinen Ausführungen sehr gut folgen!
    Es wurde darin auch klar, was wir nun schon seit Wochen lesen können:
    Ein geborener oder eingebürgerter Jude, hat die „väterlichen“ Bräuche derart intus bekommen, dass er dann auch als Christ im Hinterkopf immer an diese Vorschriften denken muss und ihm die Lehre eines Paulus suspekt ist. Obwohl das „neue Licht“ das Paulus bekam, nicht dessen Phantasie entsprungen ist, er bekam es durch eine Offenbarung aus dem Himmel, vom Christus, d.h. dem Messias auch für die Juden. Daher das Dilemma zwischen Paulus und den Judenchristen gemäß Apostelgeschichte 21, wo du den Kernsatz zitiert hast:
    “Du siehst, Bruder, wie viele unter den Juden gläubige Christen geworden sind. Und sie sind ALLE EIFERER FÜR DAS GESETZ MOSE.”

    Diese Leute blieben im Innern auf die angelernte Sicht des Judentums verhaftet. Und gebärdeten sich gegen Heidenchristen immer noch als die Besserwisser und typisch sektiererisch, dieses Verhalten führte dann bis heute zu unterschiedlichen Auffassungen bis hin zum Blutverbot bei den gesetzlichen Zeugen Jehovas. Nun zitiere ich an was ich denke, Apg. 15 und hebe das angesprochene Sektenverhalten hervor:

    1 Und etliche kamen von Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr nicht beschnitten worden seid nach der Weise Moses‘, so könnt ihr nicht errettet werden.

    Dann kam der sog. „Konzilsbeschluss“ aus dem die WTG 2000 Jahre später eine lebensgefährliche Gesetzlichkeit ableitet. In Wirklichkeit ging es dabei nur darum, dass mit den Anweisungen an Heidenchristen Streit über Speisevorschriften vermieden werde. Daher sollen Heidenchristen nicht in Gegenwart von Judenchristen nicht-koscheres (unausgeblutetes) Fleisch zu sich nehmen!

    Nun zu unserem Verhaltensproblem bezüglich Christus: anbeten/huldigen/sprechen. Ich gebe zu, mit dem Begriff „anbeten“ bin ich auch noch durch meine früheren Souffleurs beeinflusst. Jesus zu huldigen und danken, das war mir nach dem Weggang von der „Organisation Jehovas“ bald leicht gefallen. Da ich als ZJ 3-mal das „Vorrecht“ hatte, das Gedächtnismahl (als Jonadab) zu referieren, wurde mir schon bewusst, warum wir eigentlich n i e Jesus danken. Bei meinen Gebeten tat ich es auch nicht – weil ich Angst vor den Ältesten bis hin zur Dachorganisation in New York hatte. D a liegt doch die Ursache für unser Verhalten als ZJ, wir wurden vom Sklaven zu Sklaven derer Exegesen gemacht und glaubten damit Jehova einen Dienst zu erweisen! Wir waren da weder Juden noch Christen sondern Wachtturm-isten, und wer das ist, wird im Christus nur einen Ober-e n g e l sehen, dem es einfach nicht gebührt angesprochen zu werden 🙁

    Das ist Bewusstseinskontrolle durch einen Guru! Was ich gestern schon anschnitt, mit Hinweis auf Steven Hassan.

    Was versteht er darunter? Auszüge aus seinem Buch:

    Bewußtseinskontrolle

    «Woran würden Sie erkennen, daß Sie unter Bewußtseinskontrolle stehen?» Nach kurzer Überlegung werden die meisten feststellen, daß man, stünde man wirklich unter Bewußtseinskontrolle, dies unmöglich ohne Hilfe von außen erkennen könnte. Außerdem müßte man dazu erst einmal sehr genau wissen, was Bewußtseinskontrolle überhaupt ist.

    Bewußtseinskontrolle wird durch Systeme erreicht, die dazu dienen, die Entscheidungsfreiheit des einzelnen zu untergraben. Das Wesen von Bewußtseinskontrolle besteht darin, daß sie Abhängigkeit und Konformität unterstützt und Selbständigkeit und Individualität unterdrückt.

    Bewußtseinskontrolle contra Gehirnwäsche

    Nicht nur, was Bewußtseinskontrolle ist, sollte man prinzipiell verstehen; ebenso wichtig ist es, zu begreifen, was Bewußtseinskontrolle nicht ist. In der öffentlichen Diskussion wird dieser Begriff leider oft mit «Gehirnwäsche» gleichgesetzt. Dabei handelt es sich in Wirklichkeit um sehr verschiedene Prozesse, die man nicht verwechseln sollte. Bewußtseinskontrolle ist keine Gehirnwäsche.

    Gehirnwäsche ist stets gewaltsam. Die Opfer werden meist mißhandelt, ja sogar gefoltert. Gehirnwäsche ist ein effektives Mittel, wenn es darum geht, jemanden für bestimmte Forderungen gefügig zu machen, z. B. ein falsches Geständnis zu unterschreiben oder eine eigene Regierung zu verraten. Die Opfer werden aus Selbstschutz zu bestimmten Handlungen gezwungen. Wenn der Gefangene dem Einflußbereich (und der Angst) entkommt, gelingt es ihm gewöhnlich, sie wieder abzuschütteln.
    Bewußtseinskontrolle, auch «Gedankenreform» genannt, funktioniert subtiler und raffinierter. Die Betreiber werden als Freunde oder Gleichgesinnte angesehen, daher verhalten sich die Opfer kaum defensiv. Ahnungslos kooperieren sie mit den vermeintlichen Vertrauenspersonen. Das neue System von Überzeugungen wird in einer neuen Identitätsstruktur fest verankert.
    Bewußtseinskontrolle ist kaum oder gar nicht mit offener körperlicher Mißhandlung verbunden. Statt dessen werden hypnotische Prozesse mit Gruppendynamik kombiniert, um einen starken Indoktrinationseffekt zu erzielen. Das Individuum wird durch Täuschung und Manipulation – nicht durch direkte Bedrohung – dazu gebracht, die vorgeschriebene Wahl zu treffen. Insgesamt reagiert es positiv auf das, was man mit ihm macht.

    Die drei Stufen zur Bewußtseinskontrolle

    Wir wollen dieses Dreistufenmodell näher betrachten, um zu sehen, wie es Schritt für Schritt ein gefügiges Sektenmitglied erschafft.

    Aufbrechen

    Aufbrechen bezeichnet die völlige Destabilisierung einer Person. Um jemanden auf eine radikale Veränderung vorzubereiten, muß man zunächst seine Realität erschüttern. Seine Indoktrinatoren müssen ihn desorientieren. Seine Bezugssysteme für das Verständnis der eigenen Person und der Umwelt müssen in Frage gestellt und niedergerissen werden. Eine derartige Erschütterung der Realitätssicht entwaffnet die natürlichen Schutzmechanismen einer Person gegen Konzepte, die ihre Realität in Frage stellen.
    Man kann jemanden schneller, als er es verdauen kann, mit emotionsgeladenem Material bombardieren. Es entsteht ein Gefühl des Überwältigtseins.

    Verändern

    Verändern meint den Indoktrinationsprozeß. Das Verändern besteht darin, dem Individuum eine neue Identität aufzuzwingen – neue Verhaltensweisen, Denkweisen und Emotionen -, um das Vakuum zu füllen, das der Zusammenbruch der alten hinterlassen hat.
    Wiederholung, Monotonie: das sind die einlullenden, hypnotisierenden Kadenzen, die für die formale Indoktrination kennzeichnend sind. Der Stoff wird immer und immer wieder dargeboten. Raffinierte Redner bauen leichte Variationen in ihre Vorträge ein, um die Aufmerksamkeit zu erhalten, aber die Botschaft ist jedesmal dieselbe.

    Vielleicht die stärkste Überzeugungskraft geht von den anderen Sektenmitgliedern aus. Mit einem indoktrinierten Sektenanhänger zu sprechen ist für einen Unbedarften eine recht außergewöhnliche Erfahrung. Vermutlich ist Ihnen noch nie jemand begegnet – Freund oder Fremder -, der dermaßen felsenfest davon überzeugt war zu wissen, was das Beste für Sie ist.

    Fixieren

    Fixieren bedeutet das Aufbauen und Stabilisieren einer neuen Persönlichkeit. Nachdem man jemanden gebrochen und mit dem neuen Glaubenssystem indoktriniert hat, gilt es, ihn als «neuen Menschen» wiederaufzubauen. Ein neuer Lebenssinn tut sich auf, und er bekommt neue Aufgaben, die seine neue Identität konsolidieren. Auch hierbei werden wiederum viele der Techniken aus den ersten beiden Phasen übertragen
    In der Fixierungsphase wird neue Information primär durch Lernen am Modell vermittelt. Dem neuen Mitglied wird ein älteres zur Seite gestellt, das ihn in alles einweihen soll. Das «geistige Kind» soll sein «geistiges Vorbild» in jeder Hinsicht imitieren. Diese Taktik erfüllt einen mehrfachen Zweck. Das «ältere» Mitglied wird zu vorbildlichem Verhalten angehalten und gleichzeitig in seinem Ego befriedigt, und der Neuling wird motiviert, ebenfalls zu einem angesehenen Modell zu werden, um selbst Junioren schulen zu dürfen.

    Um die Fixierung der neuen Identität zu unterstützen verändern viele Gruppen den Kleidungsstil der Person, ihre Frisur und was sie sonst noch an ihre Vergangenheit erinnern könnte. Wie bereits erwähnt, lernen die Mitglieder auch oft, in einem besonderen Jargon oder der «besetzten Sprache» der Gruppe zu sprechen.
    Das neue Mitglied wird so bald wie möglich für den Missionsdienst eingesetzt…

    …und wird dieses Missionsbedürfnis oftmals nicht mehr los – und fühlt sich dabei rechtgläubig und nur Jehova hingegeben, wo sich kein Engel hineindrängen darf.

    Mittagsgrüße sendet –
    Gerd

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Gerd,

    Du hast Recht mit Deinen Aussagen. Es ist sehr schwierig die Konditionierung einer Religionsgruppe aus dem Kopf zu bekommen und auf eigenen Beinen zu stehen. Es ist ein harter Kampf, Schritt um Schritt. Nicht jeder kann das und nicht jeder will das. Für manche mag es sogar besser sein, in ein vorgefertigtes schiefes Glaubensgebäude einzuziehen, als evtl. haltlos durch die Welt zu taumeln.

    Ich wolle mit meinem Beitrag bewusst nicht auf das Konditionierungsproblem eingehen sondern, dieses wichtige Thema erörtern:

    Das Argument, dass die Aussagen Jesu über die Lehren des mosaischen Gesetzes für immer Gültigkeit haben. Es ist ein Hauptfundament der Lehre, Jesus nicht anbeten zu dürfen und auch das Beten zu ihm nicht erlaubt sei. Gerne wird hier nur das Zitat der Versuchung durch den Teufel angeführt. Die übrigen Handlungsweisen Jesu als Jude aber unter den Tisch fallen gelassen. Wer A sagt muss auch B sagen. Man kann sich nicht nur die gerade passenden Bausteine heraussuchen und die übrigen verschweigen. Gleiches Recht für alle. Genau so wenig ist es für die Jehova- und Jesusanbeter richtig, sich die Aussagen Jesu einfach schön zu reden und zu Recht zu biegen. Deshalb fand ich es für wichtig, diese Sache klar zu stellen. Und das Argument der nur Jehova Anbeter zu entkräften.

    Lieber Gerd ich wünsche Dir einen schönen Wintertag und wünsche zudem uns Beiden, noch viel mehr Verständnis aus der Bibel.

    Boas

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Wichtes Zwischenthema:

    Die Aussagen Jesu bezüglich der alleinigen Anbetung JHWH´s

    Die Menge der hier schreibenden Kommentarschreiber ist gespalten. Die einen denken, dass die Aussagen Jesu nach seiner Auferstehung keine Aussagekraft bezüglich der Alleinigen Anbetung Gottes mehr haben. Die Übrigen sind der Meinung, dass Jesu Worte für immer einen Anspruch auf Richtigkeit behalten und es deshalb nicht erlaubt ist Jesus anzubeten.

    Sehen wir den Tatsachen ins Auge! Die verschiedenen Aussagen Jesu von der alleinigen Anbetung JHWH´s sind nicht von der Hand zu weisen. Im Gegenteil, die Aussagen Jesu bezeugen immer, ganz egal, ob es uns nun gefällt oder nicht, dass nur JHWH angebetet werden soll. Ganz egal, in welchem noch so unglücklichen Zusammenhang, wie mit der Versuchung Satans, sie geäußert wurden. An keiner Bibelstelle wird man die Aufforderung Jesu finden, vom mosaischen Gesetz abzuweichen. Opfer darzubringen z.B. lobte er sogar. Denken wir nur an das kleine Opfer der armen Witwe (Lukas 21:1-4), die nur zwei Münzen geringen Wertes in den Opferkasten einwarf. Das höchste der Gefühle der Abweichung war, Barmherzigkeit vor Recht ergehen zu lassen. Aber dies war eine Handhabung, die auch schon im AT beschrieben, und von Gott praktiziert wurde (siehe z.B. David und Batseba). Eine solche Anweisung von dem Menschen Jesu wäre fatal gewesen. In Philipper 2: 7+8 wird eindrucksvoll geschildert, dass sich Jesus erniedrigt hat, und nach der Elberfelder Bibel Knechtschaft annahm. Jesus wurde als Jude geboren, der damit gezwungen war, das mosaischen Gesetzt genau zu befolgen. Als vollkommenes Geistwesen und nun als vollkommener Mensch, durfte nicht der geringste Makel auf ihn, als Jude, fallen. Einen Akt der Anbetung zu vollziehen, ob an Satan oder für sich selbst, hätte den Teufel zum lachen gebracht.

    Er nahm Knechtschaft an und unterstelle sich bereitwillig dem mosaischen Gesetzt, dem Willen JHWH´s, weil es damals Gültigkeit hatte. Das mosaische Gesetz war damals der Wille Gottes.

    Ob heute ein Christ noch den Sabbat hält und dies biblisch zu begründen weis, wage ich zu bezweifeln. Und das hat wirklich nichts mit Anbetung, Sündenvergebung und Opfergaben zu tun. Ein weiteres Beispiel ist die jüdische Einstellung, nicht mit den Nichtjüdischen Völkern des Auslandes Kontakt zu haben. Nur das nötigste mit ihnen zu sprechen oder geschweige denn, mit ihnen zu essen. Für die Apostel Jesu war dieser Gedanke fremd. Als Petrus von einem Engel die Anweisung von Gott erhielt, alle die unreinen Tiere in dem Tuch zu essen, lehnte er es kategorisch ab. Er handelte gewissenhaft nach dem mosaischen Gesetzt und widersetzte sich einer neuen direkten Anweisung JHWH´s. Aber er wurde eines besseren belehrt. Das betraf nicht nur die Speisevorschriften sondern auch den Umgang mit Nichtjuden (siehe Kornelius in der Apostelgeschichte).

    Wie sehr altjüdisches Denken in der ersten Christenversammlung verbreitet war, sehen wir an dem Kampf, den Paulus mit der christlichen Führung der Apostel in Jerusalem bestritt. Fast alle seine Briefe sprechen immer wieder von dem Kampf, den er von Jesus beauftragt wurde zu führen, um das Gedankengut der führenden Judenchristen, besonders um Jakobus, Einhalt zu gebieten (ab Apo. 21 bis zum Schluss von Apo.) Und trotz dieser anscheinend unüberwindlichen Glaubensdifferenzen sah Paulus die Judenchristen in Jerusalem und Israel als seine Glaubensbrüder an, als Miterben mit Christus. In Apostelgeschichte 21 beschreibt Jakobus die vorherrschende Einstellung unter den Judenchristen, die er mit Sicherheit unterstütze und selber lehrte. Er sagt zu Paulus: „Du siehst, Bruder, wie viele unter den Juden gläubige Christen geworden sind. Und sie sind ALLE EIFERER FÜR DAS GESETZ MOSE.“ . Die Männer um den inneren Kreis um Jakobus, die Vertrauten des Apostels Jakobus, reisten sogar ins Ausland, um ihre Lebensweise als Judenchristen den neu bekehrten Heidenchristen aufzudrängen. Selbst Petrus (Kephas) konnte sich ihrer Macht und der Macht von Jakobus nicht entziehen (Apo. 15 + der gesamte Galaterbrief). Von Petrus wird in Galater berichtet, dass er Angst vor den Männern, den Vertrauten des Jakobus, hatte. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Wenn die Bibelschreiber mit dem Leben und Tod Jesu ihre Arbeit beendet hätten, wir wären heute alle Judenchristen. Würden den Sabbat halten, die Tora lesen, Opfer darbringen, Waschungen vornehmen und mit dem Zehnten unsere religiösen Führern unterstützen.

    Weil Jesus ein vollkommener Jude war, sind die Aussagen und Handlungen des Menschen Jesu immer in Einklang mit dem mosaischen Gesetzt gewesen. Und dazu gehört auch das alte Gebot Gottes, nur ihn alleine anzubeten und nur ihm allein heiligen Dienst darzubringen und keinem anderen heidnischen Götzen oder dem Teufel.

    Doch die Geschichte endet nicht mit dem Tod Jesu. Sondern sie beginnt erst damit. Mein Augenmerk möchte ich auf den ganz oben auf dieser Seite zitierten Vers aus Philipper 2 lenken und seine Bedeutung hervorheben.

    Die Schlachterbibel betitelt den Anfang des Kapitels wie folgt: Die Gesinnung des Christus als Vorbild und trifft dabei den Nagel auf den Kopf.

    Zitat aus der Zürcher Bibel:

    5Seid so gesinnt, wie es eurem Stand in Christus Jesus entspricht: 6Er, der doch von göttlichem Wesen war, hielt nicht wie an einer Beute daran fest, Gott gleich zu sein, 7sondern gab es preis und nahm auf sich das Dasein eines Sklaven, wurde den Menschen ähnlich, in seiner Erscheinung wie ein Mensch. 8Er erniedrigte sich und wurde gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. 9Deshalb hat Gott ihn auch über alles erhöht und ihm den Namen verliehen, der über allen Namen ist, 10damit im Namen Jesu sich beuge jedes Knie, all derer, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

    Hier beschreibt Paulus die zeitliche Abfolge Jesu. Wer nun in seinen Gedanken bei der Bedeutung der Ausdrücke, „Gottähnlich, Gottgleich oder göttliches Wesen und Raub stehen bleibt, dem könnte entgehen, dass Jesus als Belohnung von Gott erst nach seiner bestandenen Schlussprüfung, die mit seinem Tod endete, in seine jetzige Stellung erhoben wurde.

    Als Messias und als der Sohn Gottes aufzutreten war wichtig, um Jesus von einem unvollkommenen normalen Propheten Israels, wie z.B. Elia, zu unterscheiden. Selbstverständlich wäre es vermessen, und nicht im Einklang mit dem damals gültigen mosaischen Gesetz gewesen, wenn Jesus als Mensch seine zukünftige Anbetung angedeutet hätte oder ein Akt der Anbetung vor dem Teufel vollzogen hätte. Damit hätte er sich nicht selbst erniedrigt sonder eigenmächtiger weise sich selbst oder den Teufel erhöht. Mit dem Verweis auf das mosaische Gesetz, „Es steht geschrieben, nur Gott allein sollst du…“ erfüllt Jesus die Charaktereigenschaft, der Demut und der Selbsterniedrigung. Wahrlich ein Vorbild für seine Nachfolger.

    Fazit:
    Behalten die Worte Jesu über das halten des mosaischen Gesetzes für immer ihre Gültigkeit?

    Die Aussagen Jesu und seine Taten und Handlungen als Jude, die das mosaische Gesetz voll unterstützte, kann man nicht wegdiskutieren. Doch die Zeit ist nicht stehen geblieben.

    Meine bescheide Meinung ist, dass alle Äußerungen Jesu und der Taten und Handlungen eines Juden bezüglich des mosaischen Gesetzes, nicht nur über die, der alleinige Anbetung Gottes, ihre Gültigkeit mit dem Opfertod Jesu verloren haben. Mit der Treue Jesu bis in den Tod hat JHWH den alten Bund mit Israel aufgekündigt. JHWH hat mit diesem Ereignis persönlich das mosaische Gesetzt für nichtig erklärt und abgeschafft. Und zwar von A-Z. Der Vorhang im Allerheiligsten ist zerrissen. Und er hat einen neuen Bund geschlossen. Keinen Bund mit einem speziellen Volk oder einer Nation sondern mit einzelnen Menschen aus jedem Stamm und jedem Volk und jeder Sprache.

    Sein neues Gesetzt besagt, dass sich nun jedes Knie nicht nur vor ihm sondern auch vor Jesus beugen soll, als Anerkennung was Jesus freiwillig zu tun bereit war. Denn Jehova persönlich hat seinen erfolgreichen Sohn als neuen Regenten über alle Welten eingesetzt. JHWH teilt mit Ihm aus freien Stücken seine Macht.

    Wenn heute jemand einzig und allein Jehova als seinen Gott anerkennt, und Jesu Worte über das mosaische Gesetz immer noch für aktuell hält, z.B. bezüglich der alleinigen Anbetung Gottes, dann muss er auch die übrigen Vorschriften des alten Bundes, also das gesamte mosaische Gesetz halten. Das analysiert Paulus in seinen Briefen sehr genau. Da ist die Bezeichnung Jude passender gewählt als die Bezeichnung Christ. Damit degradiert er Jesus zu einem einfachen Propheten, so wie die Mehrzahl der damaligen Juden. (Er ist Johannes der Täufer oder Elia). Er lehnt damit Jesus als Sohne Gottes und sein Loskaufsopfer ab. Er widerspricht dem ausdrücklichen neuen Wunsch JHWH´s, jetzt auch Jesus anzubeten; seine Knie nun auch vor ihm zu beugen, wie es in Offenbarung 5 geschrieben steht. In das neue Lied aus Offenbarung kann er nicht mit einstimmen. Er verweigert seinem neuen Herrn die Ehrerbietung die JHWH ihm selbst zugestanden hat.

    Wer JHWH allein anbetet ist ein Jude.
    Wer JHWH und Jesus anbetet ist ein Christ.

    Aus diesem Grund ist die Lobbezeichnung der ersten Christen an Jesus, das hier viel diskutierte Sprechen mit Jesus als Umschreibung für Gebete zu Ihm und die vielen Stellen, wo über die Huldigung Jesu gesprochen wird, kein Verstoß gegen ein göttliches Gesetz sondern dessen aktive Umsetzung als gläubiger Christ.

    Ich wurde hier einmal gefragt, warum ich unbedingt Jesus anbeten, zu ihm beten will, was ich mir davon verspreche. Das ist die Antwort: Ich verspreche mir davon, ein Christ zu sein. Dadurch den Willen Jehovas zu erfüllen und nicht in die Rolle und Denkweise eines Juden zurück zu fallen. Seine neue Anweisung besagt, die alleinige Anbetung wird nun geteilt. Entweder entscheidest du dich für den alten Bund oder für den neuen Bund. Zum Neuen Bund gehört einfach auch die Anbetung Jesu mit dazu. Aber alles in seiner Reihenfolge denn obwohl Jesus Anbetung gebührt, hat auch er einen Gott über sich. Und es kommt die Zeit, wo Jesus seinem Vater wieder alles übergibt. Aber diese Zeit ist noch fern.

    Wenn man die Argumentation der WTG näher betrachtet, so fällt einem auf, dass hier als Beweisführung nur Schrifttexte aus dem AT verwendet werden. Oder Textpassagen, wo Jesus auf das mosaische Gesetzt Bezug nimmt. Weitere Texte aus dem NT über eine Erneuerung des alten Gesetzes, dass nur JHWH angebetet werden darf, werden keine angegeben, da sie nicht existieren (siehe Thema bei WTG: „Ist es richtig, Jesus anzubeten“). Das Gegenteil ist im übrigen NT hier eher der Fall. Das Wort proskynéō (Anbetung) wird von der WTG in Verbindung mit Jesus immer heruntergespielt und abgemildert und ein Bezug einer Huldigung und Ehrerbietung eines Staatsmannes unterstellt.

    Einzige Ausnahme der Texte aus dem NT ist, der Verweis auf Galater 5:19,20, in der Jesus von der WTG auf den Sockel eines Götzen gehoben wird. Texte wie Apo. 7 über Stephanus sind dort nicht zu finden. Zudem ist in dem ersten Satz der WTG die Tatsache festgehalten, dass über Jahrhunderte hinweg viele Christen Jesus angebetet haben. Man benutzt aber nicht den Begriff Christen sondern den Begriff Christenheit, der bei ZJ sofort einen negativen Eindruck hinterlässt. Und stellt auch heraus, dass Jesus von diesen Christen angebetet wurde wie der allmächtige Gott persönlich, worin sie Fairerweise Recht haben.

    Gibt es die einzig wahre Religion? Ich sage Ja. Und diese einzig wahre Religion heißt Christen .

    Doch jeder möge seine eigenen Schlussfolgerungen aus dem gesagten ziehen. Und das tun, was er in seinem Herzen für richtig hält und nicht gegen sein Gewissen handeln. Wer bezüglich meiner, hier geäußerten, privaten Meinung, bezüglich der Endlichkeit der Aussagen Jesu auf das mosaische Gesetz, berechtigte Bedenken und Gegenargumente hat, soll sie bitte Vortragen. Denn auch ich bin ein Lernender. Die Leser sollen sich gerne ein Bild von allen Seiten machen.

    Liebe Grüße der Verbundenheit
    Boas

  • Edelmuth an Boas
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Boas

    Wenn die alleinige Anbetung Jehovas ein Relikt aus dem mosaischen Gesetz wäre, könnten Christen alle Götter oder die, die sie dafür halten, anbeten. Es gibt in der Bibel keine Präferenz Jesus anzubeten. In der Offenbarung wird nur von Gebe an Jehova berichtet.

    Woher wissen wir, dass die alleinige Anbetung Jehovas kein Relikt aus dem mosaischen Gesetz, sondern ein biblischer Grundsatz ist?

    Weil er in Matthäus 4:10 von Jesus wiederholt wird.

    (Matthäus 4:10) 10 Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚JEHOVA, DEINEN GOTT, SOLLST DU ANBETEN, und ihm ALLEIN sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

    Auch dann, wenn man, wie andere Bibelübersetzungen „Herr“ statt „Jehova“ übersetzt, so bezieht sich Jesus auf die hebräischen Schriftrollen (mosaisches Gesetz) in denen nur Jehova als Herr genannt wird.

    Lediglich den Trinitarier, die in Gott einen Trinität bestehend aus Jehova, Jesus und dem Heiligen Geist sehen, ist die Anbetung Jesu problemlos möglich, weil sie lediglich eine andere Facette des gleichen Gottes anbeten. Wie unbiblisch aber die weitverbreitete Trinität ist, darüber können wir gerne unter einer anderen Überschrift diskutieren.

    Ede

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Ede.

    Jesus sagte auch Anderes:

    Math. 23:1-3

    1Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern
    2und sprach: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer.
    3
    Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen’s zwar, tun’s aber nicht.

    Math 19:21

    21Da sagte Jesus zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh, verkaufe deinen Besitz und gib ihn den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir!

    Math. 5:17

    17Meint nicht, ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Nicht um aufzulösen, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen.
    18Denn, amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, soll vom Gesetz nicht ein einziges Jota oder ein einziges Häkchen vergehen, bis alles geschieht.
    19Wer also auch nur eines dieser Gebote auflöst, und sei es das kleinste, und die Menschen so lehrt, der wird der Geringste sein im Himmelreich. Wer aber tut, was das Gebot verlangt, und so lehrt, der wird gross sein im Himmelreich.
    20Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, werdet ihr nicht ins Himmelreich hineinkommen.

    LG Boas

  • Edelmuth an Boas
    Dezember 18, 2014

    Hallo Boas

    Deinen Zitaten kann ich nur zustimmen, Ich verstehe nicht, was du damit sagen willst, aber sie entsprechen Gottes Wort.

    Die Menschen haben sehr viele Fehler gemacht und machen sie noch heute. Über alles konnte und kann man mit Jehova reden, Moses über das oft halsstarrige, jüdische Volk, Lot über die Bewohner von Sodom & Gomorrah. Jehova hat großzügig vergeben und war jederzeit zu Kompromissen bereit, doch in einer Sache war und ist ER kompromisslos und konsequent. In Sache alleinige Anbetung versteht Jehova keinen Spaß. Darüber kann man mit IHM auch nicht reden. Die Anbetung beansprucht ER zu Recht für sich alleine.

    Ede

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Hallo Ede.

    Die Pharisäer saßen auf dem Stuhl des Moses und interpretieren das mosaische Gesetzt zum Verständnis der Juden. Diese Pharisäer waren die, die auf die Einhaltung der Gebote Gottes, des mosaischen Gesetzes, achteten.

    Hältst Du dich an das Gebot Jesu, alle Worten, der damaligen Pharisäer, in deinem Leben umzusetzen? Tust und hältst Du die Worte der Pharisäer, weil das Jesus damals gesagt hat?

    Dann bist Du als erstes beschnitten! Achtest den Sabbat! Hältst Dich an die Reinheitsgebote, Waschungen und Gelübdepraxis der Pharisäer! Isst koscheres Fleisch! Feierst das Passah! Redest nicht mit Nichtjuden!

    Wenn Du das alles nicht tust, widersprichst Du den direkten Anweisungen Jesu. Gelten die Worte Jesu aus Math. 23:3 etwa nicht für Dich?

    LG Boas

  • Bird an Boas,
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas,

    das war eine sehr gute Zusammenfassung des Themas! Ich denke jeder muss hier selbst eine Entscheidung treffen.
    Ich habe in letzter Zeit mit einigen Christen gesprochen und hatte das Gefühl, das sie mehr Glauben leben als wir es als ZJ gelebt haben!

    Wie oft hatten wir die Redewendung,JEHOVA HAT DIES ODER DAS GETAN gesagt? Wie unpassend diese Redewendung war wurde mir erst im Laufe der Zeit bewusst, wo doch der Vater alles dem Sohn übergab und er der Erfüller der Gebete ist.
    Wie müssen wir hier schon den Vater und den Sohn gekränkt haben.

    LG
    Bird

  • Omma@Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas,

    ich möchte dir für deinen sehr schönen Kommentar danken.

    Normalerweise bin ich mit langen Kommentaren überfordert, mir fehlt einfach die Kraft dazu, sie konzentriert bis zum Schluss zu lesen, und ihre Aussage zu verarbeiten, obwohl der Wille dazu da wäre.

    Bei deinem Kommentar war es anders!!! Er war nicht nur interessant, sondern logisch aufgebaut. Ich konnte dir gut folgen. Er hat mir wirklich etwas gegeben.

    Noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön, und sei ganz lieb gegrüßt von Omma

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas

    Vielen Dank für Deinen umfangreichen Kommentar. Für mich trifft er genau das was ich auch fühle und genau so handle ich auch.
    Ich möchte kein jüdischer Christ sein, sondern ein Christ.

    So gesehen sind die Anhänger der WTO geistige Juden und dazu sagte treffend ein Engel dem Johannes:
    Offbg. 2
    9. Ich kenne deine Drangsal und deine Armut und die Lästerung von denen, welche sagen, sie seien Juden, und sind es nicht, sondern eine Synagoge des Satans.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Dezember 18, 2014

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    in sehr kurzer Zeit, sind in dieser Diskussionrunde viele Bibeltexte zusammen gekommen, die zeigen dass man Jesus durchaus ansprechen darf und auch sollte. In wie weit nun jeder hingeht und das Reden mit Jesus als Anbetung bezeichnet oder als ein Bitten um etwas, sollte jedem selbst überlassen bleiben.

    Bis auf wenige Ausnahmen, so ist es mein Empfinden, sind wir alle der Meinung, dass man mit Jesus reden darf. Eine schöne Zusammenfassung von Bibeltexten, hat Silvanus hier gepostet: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6856. Einen Text möchte ich nochmal herausgreifen:

    (1. Johannes 5:11-13) . . .Und darin besteht das gegebene Zeugnis, daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat dieses Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat dieses Leben nicht. Ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben habt, ihr, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.

    Das ewige Leben hat Gott der Vater in seinem Sohn und wer den Sohn hat, der hat dieses Leben und wer den Sohn Gottes nicht hat, hat dieses Leben nicht.

    Unser ewiges Leben hängt also davon ab, dass wir Jesus haben, ihn erkannt haben und ihn in seiner Stellung ehren, die er von seinem Vater bekommen hat und zwar genauso ehren, wie wir es auch mit seinem Vater tun. Im Grunde ist es ganz einfach. Die Ehre die wir dem Vater zukommen lassen, müssen wir auch dem Sohn zukommen lassen und wenn wir genau das tun, dann ehren wir auch den Vater, denn wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht. Eigentlich ist in diesen Worten folgender Bibeltext verborgen:

    Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

    Nur durch Jesus allein, können wir zum Vater kommen und nur durch Jesus können wir seinen Vater so ehren, wie er es möchte. Es gibt keinen direkten Weg zum Vater ohne den Sohn. Wer den Sohn außer Acht lässt, befindet sich nicht auf dem Weg zum Vater. Wer trotzdem glaubt einen Weg um Jesus herum gefunden zu haben, der ist dem Antichrist auf den Leim gegangen, denn dieser versucht sich an die Stelle von Jesus zu setzen und verbietet es mit ihm zu sprechen.

    Der Antichrist und seine Gefolgsleute, schliessen heute Jesus aus ihrer Gemeinschaft aus und damit verschliessen sie sich selbst das Königreich Gottes. Über den Nord und Südkönig wird für die Endzeit prophezeit:

    Dan. 11:4; Elb: 4 Aber sobald er aufgetreten ist, wird sein Königreich zertrümmert und nach den vier Winden des Himmels hin zerteilt werden. Doch nicht für seine Nachkommen wird es sein und nicht der Macht entsprechend, mit der er geherrscht hat; denn sein Königreich wird zerstört und anderen zuteil werden, unter Ausschluss von jenen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Lieber Manfred, Athalja and @ll –

    vielleicht können wir aus unseren eigenen Verhaltensweisen manch Gebundenen aus unseren Erfahrungen und Nöten Rat geben, wie man aus vorgegebenen Zwängen sich abkoppelt.

    Ein ehemaliger Mun-Anhänger, der Psychologe wurde, hat sektenhaftes Zwangsverhalten gut analysiert:
    „Ausbruch aus dem Bann der Sekten“ – 1993
    von Steven Hassan

    Er hat den Begriff „Bewusstseinskontrolle“ geprägt. Das Bewusstsein kommt in Abhängigkeit eines Vordenkers und steckt mit dessen Ansichten in einer Falle. Nur die Sehnsucht nach Wahrheit – im Sinne von Richtigkeit – gibt die Kraft dieser Falle zu entfliehen. Denn Jesus sagt nicht, kommt zu mir weil ich euch die Wahrheit sage, er steigert das indem er sagt ich b i n die Wahrheit.

    Mein Schlüsselerlebnis als Beginn zur Abwendung von der WT-Organisation war ein Bibeltext, den ich selbst etliche Male bei öffentl. Vorträgen einbaute, 1. Kor. 4:
    6 …auf daß ihr an uns lernet, nicht über das hinaus [zu denken], was geschrieben ist…

    Als ich einmal Zuhörer eines Vortrags war und der Redner diesen Vers zitierte, kam mir plötzlich in den Sinn:
    „Also das tut ja meine Gemeinschaft immer wieder!“ Und das fiel mir in einem Königreichssaal ein!

    Wer ein gehorsamer Mitläufer ist, der meint er sei „in der Wahrheit“, der wird auch Widersprüchliches als richtig gelten lassen. Psychologen nennen das die „Kognitive Dissonanz“. Wikipädia gibt Beispiele für solches Verhalten:

    Entweder wird das Verhalten geändert, sodass es zur Überzeugung passt, oder die Überzeugung wird geändert, sodass sie zum Verhalten passt, oder weitere Überlegungen werden als Rechtfertigung hinzugezogen (zum Beispiel „Diese Prüfung war so wichtig, dass Schummeln ausnahmsweise in Ordnung war“).[6] In der Regel ist eine der Kognitionen veränderungsresistenter als die andere, weshalb meistens die Kognition geändert wird, die am leichtesten zu ändern ist. Wenn die Handlung bereits geschehen ist, kann nur die Einstellung geändert werden. Wenn Raucher mit Informationen über die schlimmen Folgen ihres Zigarettenkonsums konfrontiert werden, können sie Dissonanz vermeiden, indem sie diesen Informationen deutlich weniger Aufmerksamkeit schenken als Nichtraucher. Eine andere Strategie zur Dissonanzreduktion ist die Herbeiziehung weiterer Kognitionen, zum Beispiel der Verweis auf Raucher, die alt geworden sind.[7] Bei der Dissonanzauflösung unterscheidet man zwischen direkten und indirekten Strategien. Direkte Strategien beziehen sich auf die Auflösung der für die Dissonanz verantwortlichen Diskrepanz zwischen Verhalten und Einstellung, d. h. Personen ändern ihr Verhalten, um es mit ihren Einstellungen in Einklang zu bringen, oder ändern ihre Einstellung bezüglich ihres Verhaltens. Indirekt lässt sich Dissonanz auch durch Betonung guter Eigenschaften oder Fähigkeiten in anderen Bereichen kompensieren, zum Beispiel würde man, falls man sich inkompetent verhalten hat und dies Dissonanz erzeugt, nach anderen Verhaltensbereichen suchen, in denen man kompetenter ist. Diese indirekte Strategie beschreibt die „Selbstbestätigungstheorie“ (engl. self-affirmation theory, C. M. Steele, 1988).[8] Die Kriminologie bezeichnet Strategien, mit denen Täter ihre Verbrechen rechtfertigen, als Neutralisierung…

    So wird man auch Gefangener einer Ideologie. Ich fragte oft ZJ an wen sich das Endzeitzeichen „es werden falsche Propheten sein“ erfüllt? Dann wird meist eine Großkirche genannt, oder das Thema gewechselt. Die eigene geliebte Gemeinschaft DARF es nicht sein, denn das erzeugt Unbehagen, also daher auf andere projizieren oder flüchten.

    Das soll vorerst mal genug sein 🙂

  • Alois an EDE
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede

    Du hast oben geschrieben:
    Das größte Maß der Huldigung, das auch ein Gott von seinen Dienern verlangt, ist der freiwillige Gehorsam. Wenn wir Jehova und Jesus gehorchen , huldigen wir sowohl Jehova, wie auch Jesus, der möchte, dass Jehova in allen Dingen verherrlicht wird.

    Wenn es so ist, dass der freiwillige Gehorsam schon eine Huldigung ist, dann huldigen fast alle Zeugen ihrer LK.

    Mir reicht Gehorsam aber nicht aus um Jesus und Jehova gleichermaßen zu ehren. Denn dass wir den Sohn genauso wie den Vater ehren sollen, das ist biblisch klar vorgegeben:

    Offbg. 5
    8. Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamme, und sie hatten ein jeder eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, welches die Gebete der Heiligen sind.

    13. Und jedes Geschöpf, das in dem Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meere ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Throne sitzt und dem Lamme die Segnung und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!
    14. Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

    Vor wem fielen sie nieder?
    Vor dem der auf dem Throne sitzt und dem Lamm, also Jehova und Jesus. Somit vor Beiden gleichermaßen! Genau das was wir Dir alle ständig schreiben.

    Es ist elementar wichtig auch mit Jesus Kontakt zu haben, denn wenn Du den Kontakt mit Jesus verweigerst, gefährdest Du Dir auch die Hoffnung auf Rettung. Wir können Jesus nicht sehen, aber wir können ihn in unserem Herzen fühlen, wenn wir ihn annehmen. Wenn ich Jesus in meinem Herzen fühle, dann sehe ich ihn auch in meinen Gedanken.

    Joh. 6
    39. Dies aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, daß ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern es auferwecke am letzten Tage.
    40. Denn dies ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage.

    Wie willst Du den Sohn sehen, wenn Du ihn nicht in Dein Herz einlässt? Wenn ein Mensch vor der Tür steht und um Einlass bittet, lässt Du ihn dann in Dein Haus eintreten und redest gar nicht mit ihm? Das ist schlicht unvorstellbar, außer es wäre ein feindlich gesinnter Mensch. Somit lässt Du ihn schon gar nicht in das Haus rein, oder wenn Du ihn einlässt, dann redest Du auch mit ihm.

    Es ist schon unglaublich, dass Dir trotz vielen Kommentaren und biblischen Beweisen der Zugang zu unserem einzigen Retter, Herrn und Hirte verschlossen bleibt. Vielleicht zeigt sich Jesus noch gnädig und macht es mit Dir wie er es mit Paulus gemacht hat. Denn Paulus hat auch nur Jehova anerkannt und deshalb Jesus verfolgt. Nicht weil er ein schlechter oder ungläubiger Mensch gewesen wäre, sondern weil er nicht erkannt hatte, dass er mit der vom Gesetz Mose vorgegebenen Anbetung nur auf Jehova fixiert die Zeitenwende hin zu Jesus verschlafen hat.

    Du magst zwar die WTO verlassen haben, Du kennst deine Situation besser, aber Du hast leider nicht alle Denkschemata der WTO verlassen. Du bist zumindest in diesem Punkt leider immer noch ein Gefangener dieses WTO Denkens. Wir Brüder versuchen zwar seit Tagen Dir die Augen zu öffnen, aber es ist vergebene Liebesmühe. Man kann einfach kein Lampenöl umfüllen.

    Deshalb gilt für mich dass ich Jesus und Jehova in mein Herz einlassen möchte und mit Beiden rede, ob man das Gebet oder Huldigung nennt ist eigentlich zweitrangig. Wichtig ist den Vater und den Sohn aufzunehmen.

    LG
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Alois

    » Wenn es so ist, dass der freiwillige Gehorsam schon eine Huldigung ist, dann huldigen fast alle Zeugen ihrer LK. «

    Das sehe ich genauso. Wenn du sie aber direkt darauf hinweist, entziehen sie dir die Gemeinschaft, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

    Wenn du den Kontext deiner Zitate beachtest, dann wird deutlich, wem sie die Gebete darbrachten:

    (Offenbarung 4:9-11) . . .Und wann immer die lebenden Geschöpfe demjenigen Herrlichkeit und Ehre und Danksagung darbringen, der auf dem Thron sitzt, der da lebt für immer und ewig, 10 so fallen die vierundzwanzig Ältesten vor dem nieder, der auf dem Thron sitzt, und beten den an, der da lebt für immer und ewig, und sie werfen ihre Kronen vor den Thron hin und sagen: 11 „Du bist würdig, Jehova, ja du, unser Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu empfangen, weil du alle Dinge erschaffen hast, und deines Willens wegen existierten sie und wurden sie erschaffen.“

    Sowohl die vier lebenden Geschöpfe vor Gottes Thron als auch die 24 Ältesten beugen sich vor Jesus nieder, da sie seine Autorität anerkennen, aber sie bringen ihm kein Räucherwerk dar.

    (Offenbarung 5:8) 8 Und als es die Buchrolle nahm, fielen die vier lebenden Geschöpfe und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder, und jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen, die voll Räucherwerk waren, und das [Räucherwerk] bedeutet die Gebete der Heiligen.

    (Offenbarung 8:3-4) 3 Und ein anderer Engel, der ein goldenes Räuchergefäß hatte, kam und stellte sich an den Altar; und sehr viel Räucherwerk wurde ihm gegeben, damit er es mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar darbringe, der vor dem Thron war. 4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg aus der Hand des Engels mit den Gebeten der Heiligen vor Gott empor.

    Das Niederfallen vor einer Person ist eine Huldigung

    (Offenbarung 5:13-14) . . .Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: „Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei der Segen und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht für immer und ewig.“ 14 Und die vier lebenden Geschöpfe sprachen dann: „Amen!“, und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

    Eine Huldigung ist aber keine Anbetung

    (Matthäus 2:2) . . .„Wo ist der als König der Juden Geborene? Denn [als wir] im Osten [waren,] sahen wir seinen Stern, und wir sind gekommen, ihm zu huldigen.. . .

    Die drei Astrologen wollten Jesus als Baby nicht anbeten, sondern ihm als den designierten Messias die Ehre erweisen

    (Markus 15:18-19) . . .Und sie fingen an, ihn zu begrüßen: „Guten Tag, du König der Juden!“ 19 Auch schlugen sie ihn mit einem Rohr auf den Kopf und spien ihn an, beugten ihre Knie und brachten ihm Huldigung dar.

    Die Soldaten wollten Jesus nicht verehren, sonder ihren Spott mit ihm treiben, indem sie ihm huldigten.

    Männer und Frauen, die Jesus huldigten aber ihn nicht anbeteten.

    (Matthäus 8:2) . . .Und siehe, ein Aussätziger trat herzu und begann ihm zu huldigen, indem er sprach: „Herr, wenn du nur willst, so kannst du mich rein machen.“

    (Matthäus 9:18) . . .Während er ihnen diese Dinge sagte, siehe, da begann ein gewisser Vorsteher, der sich genähert hatte, ihm zu huldigen und zu sprechen: „Jetzt muß wohl meine Tochter tot sein; doch komm und lege ihr die Hand auf, und sie wird zum Leben kommen.“

    (Matthäus 15:25) . . .Als die Frau kam, begann sie ihm zu huldigen und sprach: „Herr, hilf mir!“

    (Matthäus 20:20) . . .Dann näherte sich ihm die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen, huldigte ihm und erbat sich etwas von ihm.

    Wenn jemand seine Unterwürfigkeit zum Ausdruck bringen wollte, weil er eine Bitte hatte, war es üblich ihm durch ein Niederfallen zu huldigen

    (1. Samuel 25:23-24) . . .Als Abigail David erblickte, beeilte sie sich sogleich und stieg vom Esel herab und fiel vor David auf ihr Angesicht und verbeugte sich zur Erde. 24 Dann fiel sie ihm zu Füßen und sprach: „Auf mir selbst, o mein Herr, sei das Vergehen; und laß bitte deine Sklavin vor deinen Ohren reden, und höre auf die Worte deiner Sklavin.

    (2. Samuel 14:4) . . .Und dann kam die tekoịtische Frau zum König herein und fiel auf ihr Angesicht zur Erde und verneigte sich und sprach: „Rette doch, o König!“

    (1. Könige 1:16) 16 Da verneigte sich Bathsẹba tief und warf sich vor dem König nieder, worauf der König sprach: „Was hast du [zu fragen]?“

    (2. Könige 4:36-37) . . .Er rief nun Gehạsi und sagte: „Ruf diese Sunamịtin.“ Da rief er sie, und sie kam zu ihm herein. Dann sprach er: „Heb deinen Sohn auf.“ 37 Und sie trat dann ein und fiel ihm zu Füßen und beugte sich vor ihm zur Erde nieder, worauf sie ihren Sohn aufhob und hinausging. . .

    Sich vor Gott niederzuwerfen, um IHM zu huldigen, ist zwar unüblich, aber durchaus angebracht. Aber ein Neiderfallen muss nicht in jedem Falle einen Anbetung bedeuten.

    Ede

  • Alois an EDE
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede

    Ich greife mal ein Verszitat von Dir raus:

    (Matthäus 20:20) . . .Dann näherte sich ihm die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen, huldigte ihm und erbat sich etwas von ihm.

    Zumindest was mich betrifft sehe ich es für richtig an auch heute genau dasselbe zu tun.

    Jesus hat Kranke geheilt und Dämonen ausgetrieben, ich glaube er tut es Heute noch wenn wir im Glauben darum bitten. Die Hilfe ist Heute nicht mehr so klar sichtbar, denn wir sollen glauben, aber er kann es immer noch.

    Ich möchte abschließend noch einmal klarstellen, es ging mir nie darum mit Jesus oder Jehova zu sprechen, sondern immer nur mit Jesus und Jehova zu sprechen.

    Beispiel:
    Ich danke Jehova für sein ewigen Willen, dass Jesus unsere Sünden wegnimmt, wir dadurch überhaupt die Möglichkeit haben einmal ewig leben zu dürfen, auch danke ich ihm, dass er dafür seinen einziggezeugten Sohn geopfert hat. Jesus danke ich dafür, dass er für unser Leben ein so großes Leid auf sich genommen hat, bis zum qualvollen Tod.

    Ich kann doch nicht Jehova dafür danken, dass Jesus so gelitten hat. Jehova hat doch nicht selbst gelitten, sondern Jesus. Das verstehe ich darunter Jesus genauso zu ehren wie den Vater.

    So wie ich Dich kenne wirst Du argumentieren, Jehova hätte auch gelitten, weil sein Sohn sterben musste, das weiß ich selbst und macht das große Leid Jesu nicht ungültig. So ein Argument soll nur das Opfer Jesu klein machen.

    LG
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Alois

    Jesus Leiden wäre nichts gewesen, wenn Jehova sein Opfer nicht zu unserer Rettung angenommen hatte.

    Jesus hätte nicht gelitten, wenn es nicht Jehovas Wille gewesen wäre, dass er am Pfahl zur Rettung der Menschen sterbe, denn zu diesem Zweck ist er in die Welt gekommen. Das war nicht Jesu Idee, sondern der Auftrag des Vaters. IHM hast dein Leben und deine mögliche Rettung zu verdenken.

    Das ewige Leben ist nicht die unverdiente Güte Jesu, sondern die des Vaters.

    Das, was Jesus getan hat, will ich nicht gering schätzen, denn er hat sein Leben für uns gegeben, aber im Auftrage des Vaters, damit der Vater uns ewiges Leben geben kann, und was fordern beide von uns? Sie fordern, dass wir nur den Vater anbeten. Da ihr den Vater kennt und wisst, wie eifersüchtig er ist und absolute Ergebendheit verlangt, was nötigt euch unbedingt Jesus anzubeten? Ich begreife es nicht!

    Ede

  • Alois an EDE
    Dezember 18, 2014

    Liebe Ede

    Siehst Du, auch in diesem Kommentar hältst Du nicht das Gebot ein den Sohn so zu ehren wie den Vater. Genau das ist Dein Problem, Du hast ein Problem damit Jesus die Ehre zu geben die er verdient.

    Joh. 5
    22. Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben,
    23. auf daß alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

    Und das Jehova auf seinen eigenen Sohn eifersüchtig sein könnte ist ebenfalls so ein Märchen das Du Dir ausgedacht hast, das wirst Du in der Bibel auch nicht beweisen können. Jehova ist auf fremde Götter eifersüchtig, aber doch nicht auf seinen Sohn.
    Jehova ist stolz auf seinen Sohn und freut sich wenn wir oben genannten Vers 23 einhalten, wovon Du leider meilenweit entfernt bist.

    Trotzdem bin ich richtig froh dass Du hier mitschreibst, so kommen alle Argumente auf den Tisch. Jeder der die Kommentare liest, kann sich dann ein eigenes Urteil fällen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Alois

    Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass für die Israeliten zur Anbetung die Einhaltung des mosaischen Gesetzes gehörte, wie für uns Christen die Einhaltung der christlichen Grundsätze. Was das für jeden bedeutet, müsste man unter einem anderen Thema klären.

    Ede

  • Silas/Silvanus
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Ede,
    Ich befürchte, wir als Menschen denken zu oft in Kategorien. Das ist ja auch alles schön und gut. Nur vergessen wir oft, dieses Denkmuster „abzuschalten“ wenn es darum geht, sich über himmlische Dinge Gedanken zu machen. Ein Beispiel eines solchen Kategoriedenkens ist bspw. dieses hier: „Das war nicht Jesu Idee, sondern der Auftrag des Vaters.“
    Dieser Satz vermittelt eine typische, menschliche Denkweise: Befehlsgeber und Befehlsempfänger – Herr und Sklave – Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
    Wer sagt denn, dass es nicht Jesu Idee war? Können wir uns da wirklich so sicher sein? Wer war denn derjenige, der sich FREIWILLIG entäußerte und Sklavengestalt annahm? (Philipper 2:7)
    Hier kann man wirklich nicht von Befehlsgeber und Befehlsempfänger sprechen.
    Noch einen Vers: „„Deshalb liebt mich der Vater, weil ich meine Seele hingebe, damit ich sie wiederempfange. Niemand hat sie mir weggenommen, sondern ich gebe sie aus eigenem Antrieb hin. Ich habe Gewalt, sie hinzugeben, und ich habe Gewalt, sie wiederzuempfangen. Das Gebot darüber habe ich von meinem Vater empfangen“ (Johannes 10:17,18)
    Auch hier „spielt“ wohl Jesus Christus kaum den „Untergebenen“. (Der letzte Satz, „Das Gebot darüber habe ich von meinem Vater empfangen“, bezieht sich hier auf den Satz davor).
    Diese beiden Schriftstellen führen deine Behauptung ad absurdem: „Jesu Leiden wäre nichts gewesen, wenn Jehova sein Opfer nicht zu unserer Rettung angenommen hätte.“

    Zitat: „IHM [Gott]hast du dein Leben und deine mögliche Rettung zu verdanken. Das ewige Leben ist nicht die unverdiente Güte Jesu, sondern die des Vaters.“
    Bist du dir da wirklich so sicher?
    (Johannes 3:15, 16) damit jeder, der an IHN glaubt, ewiges Leben habe. Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an IHN ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.
    (Johannes 3:35, 36) . . .Der Vater liebt den Sohn und hat alle Dinge in seine Hand gegeben. Wer Glauben an den SOHN ausübt, hat ewiges Leben; wer dem SOHN nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
    (Johannes 4:14) Wer auch immer von dem Wasser trinkt, das ICH ihm geben will, der wird überhaupt nie durstig werden, sondern das Wasser, das ICH ihm geben will, wird in ihm zu einer Wasserquelle werden, die hervorsprudelt, um ewiges Leben zu vermitteln.
    (Johannes 5:24) Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf MEIN Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.
    (Johannes 6:40) Denn dies ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den SOHN sieht und Glauben an ihn ausübt, ewiges Leben habe, und ICH will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen.
    (Johannes 6:54) Wer sich von MEINEM Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ICH werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen.
    (Johannes 10:27-30) Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir.  Und ICH gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden keinesfalls je vernichtet werden, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Was mein Vater mir gegeben hat, ist größer als alles andere, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen. Ich und der Vater sind eins.
    (Johannes 17:1, 2) . . .Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche, so wie du ihm Gewalt über alles Fleisch gegeben hast, damit er der ganzen [Anzahl] derer, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe.
    (Römer 6:23) …die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.
    (1. Johannes 5:11-13) . . .Und darin besteht das gegebene Zeugnis, daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat dieses Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat dieses Leben nicht. Ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben habt, ihr, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.
    (Titus 3:4-7) Als jedoch die Güte und die Liebe zum Menschen auf Seiten unseres Retters, Gottes, offenbar wurde, rettete er uns, nicht zufolge von Werken, die wir in Gerechtigkeit vollbracht hätten, sondern gemäß seiner Barmherzigkeit durch das Bad, das uns zum Leben brachte, und durch unsere Erneuerung durch heiligen Geist. Diesen [Geist] goß er durch Jesus Christus, unseren Retter, reichlich über uns aus, damit wir, nachdem wir kraft dessen unverdienter Güte gerechtgesprochen worden sind, Erben würden gemäß einer Hoffnung auf ewiges Leben.

    Diese Schriftstellen zeigen deutlich, dass das ewige Leben ohne Jesus Christus überhaupt erst möglich wurde. Der Begriff „ewiges Leben“ kommt ausschließlich im NT vor und bezieht sich in den allermeisten Fällen auf Jesus Christus als demjenigen der rettet und ewiges Leben schenkt. Alle anderen Schriftstellen vermitteln den Gedanken, dass Gott ewiges Leben NICHT ALLEINE sondern DURCH Jesus Christus gibt; die letzte zitierte Schriftstelle schreibt sogar dem Heiligen Geist die „unverdiente Güte“ zu.
    Die Schrift zeichnet also ein klares Bild über die Beziehung zwischen dem Vater und Jesus Christus. Kein Wunder also, dass die ersten Christen sowohl den Vater als auch den Sohn anriefen.
    LG Silvanus

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Damit wir nicht bis zum Nimmerleinstag das Bet-thema noch weiter strapazieren, sollten wir zu anderen Überlegungen kommen. Denn wie jeder zu seinem jeweiligen „Herrn“ betet oder spricht, ist am Ende eigentlich Privatsache.

    Als ZJ wurden wir instruiert Jehova allein die Ehre zu geben und allein der Gedanke, dessen Ehre müsse mit einem anderen (noch dazu ist der „nur“ ein Engel) geteilt werden, ist für die vorgegebene Denkweise unerträglich. Liegt nicht d a r i n das Problem, um nicht Fehlleitung zu sagen?

    Die ernsten Bibelforscher sahen diese Bedenken nicht und ich wage zu behaupten, wäre dieses Gebetsverhalten nicht um 1930 herum geändert worden, würden die ZJ die das damals mit erlebt haben und heute noch immer leben, hätten danach diese Vorgabe nie anders praktiziert. Sie hätten keinerlei Problem Jesus beim Gedächtnismahl zu danken, oder auch bei anderen Gelegenheiten. Die Denkmaschine aus der Zentrale steuert das Verhalten und nimmt so dem Einzelnen die persönliche Entscheidung. So kommen die Gewissenskonflikte bis hin zum Fehlverhalten. Wer total von selbst auf diese Idee kam: ich d a r f nicht mit Jesus kommunizieren, sollte sich nicht ändern –
    oder sein Verhalten kritisch hinterfragen.

    Könnte mein Gefühl diesbezüglich stimmen?

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Gerd
    Dezember 18, 2014

    Lieber Gerd,

    DANKE!Danke für diesen Aufruf! Der ist schon längst überfällig!

    Es geht hier teilweise bereits ins „Jesus-Verletzen-Wollen“, denn etliche Kommentare samt Bibelstellen haben diese Frage geklärt.

    Hinterher hinken lediglich die sogenannten WTG7LK/TuvS Anhänger; echte Bibelforscher sind einige Etappen weiter…

    Grüsse vom verschneiten Bodensee
    Athalja

  • Edelmuth an Gerd
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Gerd

    Ernste Bibelforscher feierten auch Weihnachten und Geburtstage. Sie verboten die vorbeugende Impfung gegen Krankheiten und warnten vor der Dampflokomotive. Noch heute glauben sie, dass Israel als Gottes Volk wieder hergestellt wird, und dass alle Christen in den Himmel kommen. Was bin ich froh, dass ich anhand der Bibel etwas Besseres kennen gelernt habe.

    Sicherlich ist es dir nicht entgangen, dass ich bei meiner Argumentation die Bibel und keine WTG-Literatur zitiert habe. Auszüge aus der WTG-Literatur habe ich lediglich für den geschichtlichen Hintergrund zitiert. Das sollte dir zu denken geben.

    Ede

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    du zitierst aus Matth. 7 das:
    „Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘…“

    Also die Unwürdigen dürfen zu Jesus noch was s a g e n, aber den ZJ ist sogar das verboten 🙁

    Nun weiß ich endlich wie du deinem Erlöser persönlich dankst, nämlich über Umweg, oder wie soll man das nachahmen können?:

    „Wenn wir den Vater wegen seines hervorragenden Sohnes, der durch sein selbstloses Opfer die Menschheit rettet, verehren, dann huldigen wir nicht nur dem Vater, sondern auch dem Sohn, weil sein Wille die Verherrlichung des Vaters ist.“

    Guten Morgen!

  • Edelmuth an Gerd
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Gerd.

    Ist es nicht jedem selbst überlassen, wie sie Jesus bezeichnen? Einige halten Jesus für ein ahnungsloses Wickelkind in der Krippe zu Bethlehem liegend, andere für den Geschenke bringenden Weihnachtsmann, wieder andere für eine trottelige Witzfigur. Der Nächste benutzt seinen Namen als Euphorikum, um Menschenmassen damit zu berauschen und sie in ihrem Rausch zu gängeln.

    Ist es nicht an der Zeit Jehova und Jesus zu fragen, wie sie verehrt werden wollen?

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    hier hast Du mal was absolut richtiges geschrieben: Ist es nicht an der Zeit Jehova und Jesus zu fragen, wie sie verehrt werden wollen? – Zitat Ende.

    Fragen wir also Gottes Wort, wie wir den Vater und den Sohn verehren sollen, genau wie Du es vorgeschlagen hast. Wir lesen:

    Joh. 5:22,23; Elb: 22 Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, 23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

    Diese Aussage ist eindeutig. Wir sollen den Sohn ehren, wie wir auch den Vater ehren. Diesen Bibeltext klammerst Du in Deiner Argumentation immer aus, obwohl doch hier in eindeutigen Worten genau das steht, zu was Du uns aufforderst, nämlich:

    Ist es nicht an der Zeit Jehova und Jesus zu fragen, wie sie verehrt werden wollen? – Zitat Ende.

    Nun habe ich eine persönliche Frage an Dich, die alle hier brennend interessiert:

    Wie ehrst Du den Sohn wie den Vater??? Du persönlich, denn das Thema das hier zur Diskussion steht lautet ja auch: Was verstehst DU unter Anbetung?

    Du brauchst mir keine Einsichtenbuch Zitate oder Bibelverse als Antwort zu geben, sondern ich möchte gerne wissen wie Du das Wort Gottes persönlich umsetzt und den Sohn so ehrst wie den Vater.

    Kannst Du mir auf diese Frage eine Antwort geben?

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an Manfred
    Dezember 18, 2014

    Hallo Manfred

    Deine Frage wurde bereits von Gerd aufgeworfen und ist in meinem Beitrag an Gerd beantwortet worden.

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6829

    Ede

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede

    Ich finde in Deinem genannten Kommentar ist die Frage
    Wie ehrst Du den Sohn wie den Vater??
    Nicht klar beantwortet worden.

    Da Du zu Jesus nicht einmal „piep“ sagst, kannst Du Jesus gar nicht so Ehren wie den Vater. Du müsstest zum Vater beten und ihn bitten dass er für Dich den Jesus ehrt.
    In dem Moment, indem Du in Deinem Herzen denken würdest, „ja Jesus du bist unser Retter, Herr und Hirte“ hättest Du Deine eigene und die WTO Regel nicht zu Jesus zu reden gebrochen. Damit hättest Du gegen das Gesetz des neuzeitlichen Baal gesündigt.

    Man muss Jesus schon ablehnen um nicht in die Gefahr zu geraten mit Jesus zu sprechen. Das geht als Christ eigentlich gar nicht, nur als Antichrist.

    LG
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    Dezember 18, 2014

    Hallo Alois

    Hast du Kinder? Wie sehr freut sich ein Vater, wenn seine Kinder auf ihn hören und das befolgen, was er sagt. Voller Stolz präsentiert er sich vor Freunden mit den Worten: „Das sind meine Kinder!“ Obwohl du für sie sorgst erwartest du von ihnen keine Geesten der Huldigung, außer, dass sie deinem Wort Beachtung schenken und sich nach besten Kräften bemühen.

    Das größte Maß der Huldigung, das auch ein Gott von seinen Dienern verlagt, ist der freiwillige Gehorsam. Wenn wir Jehova und Jesus gehorchen , huldigen wir sowohl Jehova, wie auch Jesus, der möchte, dass Jehova in allen Dingen verherrlicht wird

    Wenn wir nur Jehova anbeten, anerkennten wir, dass ER der oberste Gott des Universums, sogar über Jesus, seinem Sohn, ist. Diese Anerkennung sind wir Jehova schuldig.

    Ede

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Ja ich habe zwei Kinder.
    Sie sind aber schon etwa 10 Jahre aus dem Haus.
    Ich würde aber nie auf die Idee kommen anderen Menschen zu verbieten mit meinem Sohn zu reden.

    LG
    Alois

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Alois meinte:

    „Für mich kommt eine alleinige Anbetung Jesu ohne den Vater nicht in Frage sondern nur dass ich Jesus und den Vater ehre, das tue ich indem ich zu Beiden rede.“

    Vielleicht haben wir mit dir endlich Einen, der uns zeigt, w i e man Jesus huldigen (proskynéo) könnte, ohne dabei ein Götzendiener – nach WTG-Auslegung – zu sein?

    Dir sei Dank gesagt an einem spätem Abend!

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Lieber Gerd

    Die Lehren der WTO interessieren mich nicht.
    Meistens ist das Gegenteil von dem richtig was die WTO lehrt. denn der Vater der WTO ist der Vater der Lüge. Der Vater der Lüge verpackt seine Lüge so gut, dass es so aussieht als wäre es die Wahrheit.

    Wenn jemand behauptet dass man schon deshalb ein Götzendiener ist, weil man zu Jesus etwas sagt, behauptet damit gleichzeitig, dass Jesus ein Götze ist.

    Ich könnte mir schon vorstellen dass Jesus am Gericht zu demjenigen ´sagen wird: Mensch ich kenne dich nicht, weiche von mir Du Übeltäter.

    Aber dass fast alle Zeugen die WTO wie ein Gott verehren, das spannen die Zeugen nicht. Sie sind die wahren Götzendiener und durch ihre Ablehnung unserem Herrn und Retter Jesus gegenüber sind sie Antichristen dazu.

    Jesus sitzt rechts von seinem Vater und nicht unter ihm, weil er so weit erhöht wurde. Nichts anderes sollte dieses Bild uns sagen. Denn dass die Beiden nicht auf einem Bänkchen im Himmel sitzen, dürfte jedem klar sein der erkannt hat dass der Vater ewig in allen Dimensionen ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Gerd
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Gerd

    Was ist das größte Maß der Verehrung und der Huldigung.

    (Matthäus 7:21-23) . . .Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

    Sie haben Jesus als ihren Herrn mit ihren Lippen gehuldigt. Sie haben in seinem Namen Machttaten vollbracht. Doch Jesus lehnte sie als Täter der Gesetzlosigkeit ab. Warum?

    (Johannes 14:15) . . .Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten;

    (Johannes 14:21) . . .Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

    (Johannes 14:23-24) . . .„Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. 24 Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; . . .

    Deutlich geht aus Jesus Worte hervor, dass diejenigen, die ihn lieben, seine Gebote halten.

    Offenbar legt Jesus weniger Wert auf Ehrenbezeugungen und Geesten der Huldigung, als auf tätige Liebe und die Einhaltung seiner Worte.

    (Philipper 2:9-11) . . .Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus HERR IST ZUR VERHERRLICHUNG GOTTES, DES VATERS.

    Jesus ist nicht gekommen, damit die Welt ihn, sondern den Vater verherrliche. Das ist der Wunsch Jesu, den er auch in Verbindung mit der Erfüllung von Bitten geäußert hat.

    (Johannes 14:13) . . .Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit DER VATER IN VERBINDUNG MIT DEM SOHN VERHERRLICHT WERDE.

    Wenn wir den Vater wegen seines hervorragenden Sohnes, der durch sein selbstloses Opfer die Menschheit rettet, verehren, dann huldigen wir nicht nur dem Vater, sondern auch dem Sohn, weil sein Wille die Verherrlichung des Vaters ist.

    Ede

  • Bird an EDE
    Dezember 18, 2014

    Hallo Ede,

    du stellst als Beweis dieses Bibelzitat hin und meinst das das aussagt das man zu Jesus nicht beten darf!
    Dabei merkst du gar nicht das schon am Anfang „nicht jeder steht“.
    Nicht jeder heißt, das dies aber welche sagen und doch wird er sie kennen!

    Deine Argumentationen drehen sich im Kreis und sind keine. Dein Ziel Ede ist es nur den Sohn so weit wie möglich in den Hintergrund zu stellen! Vielleicht wirst du ja auch eines Tages erkennen wer Jesus ist und wer sein Vater!

    Diese Worte können aber ganz was anderes aussagen und das würde sogar perfekt passen.

    (Matthäus 7:21-23) . . .Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

    Bird

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    -Stoßgebete-

    Meine lieben Schwestern und Brüder

    Noch eine Schriftstelle hat mein Herz sehr tief bewegt. Es geht um das Thema Gebete zu Jesus.

    Stellen wir uns folgende Situation in unserem Verstand und Herzen vor und beurteilen wir einmal selber wie wir als Christ reagieren würden:

    Du fährst mit Deinem Wagen durch die Abenddämmerung auf der Landstraße. Die Blätter schimmern in allen bunten Farben, denn es ist ein schöner warmer Herbsttag. Im Radio läuft ein vertrautes Lied, das Dich an einen schönen Moment erinnert. „Ja, damals haben wir uns kennen gelernt. Bei diesem Lied haben wir uns …“

    Ohne Vorwarnung läuft ein großes Wildschwein auf deine Fahrspur. Du versuchst sofort zu reagieren und zerrst das Lenkrad nach links. Das Bremspedal trittst Du bis zum Anschlag durch. Alles um Dich herum wird ganz langsam, wie in Zeitlupe. Der Wagen bewegt sich in die Richtung wohin du ausweiche wolltest, auf die Gegenfahrbahn. Dein Auge registriert noch den großen LKW, der Dir entgegen gekommen ist, bevor sich der gewaltige Motorblock des LKW´s in die Vorderseite deines Mittelklassewagens bohrt. Metall prallt mit einer alles vernichtender Wucht auf seines Gleichen. Glas splittert, STOP

    An was denkst Du? Was fühlst Du? Was ist Deine erste Reaktion. Betest Du? Und wenn ja, zu wem?

    Ich weiß, was in einem vorgeht. Vor vielen Jahren hatte ich ohne Beifahrer einen ähnlichen Autounfall, wo ich mich viele Male überschlagen habe. Mein Wagen wirbelte durch die Luft und ich hielt das Lenkrad krampfhaft fest, als könne man in der Luft lenken. Mein Kopf wurde mehrfach durch die Überschläge gegen die Fahrzeugdecke geschleudert. Die Zeit verging wirklich wie in Zeitlupentempo. Und ich betete! „JEHOVA HILF MIR!!!“ Der zweite Gedanke galt meiner jungen Ehefrau. Und da schlug der Wagen auf und blieb liegen.

    Wäre es Dir mit dem Beten auch so ergangen. Ein Stoßgebet zum Himmel. In Extremsituationen zeigen wir, was in uns steckt und woran wir glauben. Ich betete damals zu Jehova.

    Doch nun zur Bibelgeschichte, die mich so sehr bewegt hat, und die nicht so gut ausging wie in meinem Fall. Es geht um Stephanus, der dem Tod geradewegs ins Auge blickt. Lest die Geschichte der letzten Minuten des gläubigen Stephanus; Nicht wie ein Theologe, nüchtern, sachlich und ohne Herz. Sondern versucht zu empfinden, was er empfunden haben muss.

    Stephanus führt eine Rede, die nur vom heiligen Geist selber stammen kann. In der Bibel ist sie über zwei Seiten lang. Den Pharisäern gehen seine Worte wie ein Stich durch ihr Herz, gerade so als hätte man ihnen ein Schwert in die Brust gerammt. Man hörte förmlich, wie sie die Zähne zusammen pressen und vor Wut schäumen. Und da geschieht etwas Wunderbares. Die Bibel schreibt: Voll heiligen Geistes blickt er zum Himmel und sieht JHWH und Jesus an seiner rechten Seite. Voller Freude darüber sagt er den Anwesenden, was er sieht. Doch das ist zuviel für die führenden Männer Israels. Man hält sich die Ohren zu und stürmt auf diesen Mann Gottes zu. Die 71 Mitglieder des Hohen Rates treiben Stephanus wie ein Stück Vieh aus ins Freie. Von dort über die öffentlichen Straßen der Stadtgrenze entgegen. Stephanus weis, was jetzt geschehen wird. Ob er wie Jesus Blut und Wasser geschwitzt hat? Ich werde jetzt sterben, sagt er zu sich selber! Dort ist die Stadtmauer in Sicht. Nur noch ein paar Minuten zu Leben. Nun hat die Meute ihn endlich dort, wo sie ihn haben wollten. Außerhalb der Stadt können sie diesen unbequemen Menschen endlich loswerden ohne ihre heilige Stadt Jerusalem zu beschmutzen. Ob Stephanus JHWH oder Jesus noch sieht? Ich weis es nicht.

    Die Henker von Stephanus ziehen ihre äußeren Kleider aus um beim Steinigen nicht behindert zu werden und damit die feinen Kleider nicht mit Blut beschmutz werden. Denn gleich wird Stephanus Blut in alle Richtungen spritzen. Mann sammelt zuerst einmal die Steine auf. Und dann geht es los.

    Stelle Dir vor, Du bist Stephanus. Du wirst jetzt gleich sterben. Der erste Stein trifft dich in den Magen. Und jetzt fängt es richtig an. Ein nach dem anderen schlagen mit Wucht auf Dich ein. Mindestens 71 Männer stehen im Halbkreis und Du bist in der Mitte. Deine Hand wird jetzt durch einen großen Stein zerschmettert. Ein Anderer trifft Dich genau auf deinem rechten Lungenflügel und bricht dein Schlüsselbein. Blut rinnt Dir über das Gesicht und verklebt Dir deine Augen. Du kannst kaum noch Atmen. Um Dich herum wird alles dunkel. Die Schmerzen sind unerträglich. Du weist, jetzt ist es gleich vorbei. Ich sterbe jetzt. Du versuchst noch einmal Luft zu holen und rufst mit sterbender Stimme: „HERR JESUS!!! NIMM MEINEN GEIST AUF!!!“

    Die Steine prasseln weiter auf dich ein. Dein Körper sackt kraftlos mit einem Ruck auf Deine Knie. Ein letztes Mal füllen sich Deine Lungen mit Sauerstoff. „HERR RECHNE IHNEN DIESE SÜNDE NICHT AN! Die Beine brechen dir weg und Du schlägst mit deinem sterbenden Körper auf dem harten Boden auf. Du atmest noch einmal aus. Dann ist es vorbei.

    Wenn die letzten Worte von Stephanus kein Stoßgebet waren, und zwar an Jesus gerichtet, dann weis ich nichts mehr. Dann bin ich nur ein ganz ganz dummer Mensch. Selbst ein 6 jähriges Kind, behaupte ich, versteht diese Bibelgeschichte. Selbst ein unbedarftes Kind würde sagen, dass Stephanus zu Jesus betete. Nur ein kaltherziger Mensch, würde versuchen in diese Begebenheit etwas anderes hinein zu interpretieren.

    Hie ein paar Bibelübersetzungen von Apostelgeschichte 7:59,60

    Elberfelder 1005:
    Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Und niederkniend rief er mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und als er dies gesagt hatte, entschlief er.

    Interlinearübersetzung:
    Und sie steinigten Stephanus, anrufenden und sagenden: Herr Jesus, nimm auf meinen Geist! Gebeugt habend aber die Knie, schrie er mit lauter Stimme: Herr, nicht rechne an ihnen diese Sünde! Und dies gesagt habend, entschlief er.

    Luther von 1545:
    Vnd steinigeten Stephanum / der anrieff vnd sprach / HErr Jhesu / nim meinen Geist auff. Er kniet aber nider vnd schrey laut / HErr behalt jnen diese sünde nicht. Vnd als er das gesagt / entschlieff er.

    Luther 1912:
    und steinigten Stephanus, der anrief und sprach: HERR Jesu, nimm meinen Geist auf! Er kniete aber nieder und schrie laut: HERR, behalte ihnen diese Sünde nicht! Und als er das gesagt, entschlief er.

    Neue Evangelische:
    Stephanus betete, als sie ihn steinigten: „Herr Jesus“, sagte er, „nimm meinen Geist auf!“ Auf die Knie gestürzt rief er noch einmal laut: „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“ Mit diesen Worten starb er.

    Schlachter 1951:
    Und sie steinigten den Stephanus, welcher ausrief und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Er kniete aber nieder und rief mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und nachdem er das gesagt hatte, entschlief er.

    Leider konnt man in der eigenen Übersetzung im Vers 59 den Namen Jesus nicht löschen, da er dummer weise in den Urschriften enthalten ist. Wie Schade! Nur, wenige Wörter später setzten man voller Verzweifelung noch schnell den Namen Jehova statt Herr ein, da hier der Name Jesus nicht im Urtext steht. Damit kann die vorangestellte These, nicht zu Jesus beten zu dürfen, zumindest zur Hälfte zurechtgebogen werden. Noch einmal gerade so gerettet!?

    Was würde nun ein Mensch zu dieser Erzählung sagen der im Herzen ein kaltherziger Pharisäer ist? Man stelle ihm die Frage, ob Stephanus hier in einem Stoßgebet zu Jesus gebetet hat? Seine Antwort könnte vielleicht so lauten, und ich sage nicht, dass es so ist:

    „WAS FÜR EINE RÜHRSELIGE GESCHICHTE. BETRACHTEN WIR DIE SACHE NÜCHTERN. WAS SAGE UNS DIE FAKTEN UND ANALYSIEREN WIR DIE ERZÄHLUNG SATZ FÜR SATZ.

    MOMENT,… WIE MÜSSEN DAVON AUSGEHEN, DASS STEPHANUS JEHOVA UND JESUS IMMER NOCH GESEHEN HAT! (Es ist mit Sicherheit einige Zeit vergangen, um Stephanus vor die Stadt zu bringen und mit der Steinigung zu beginnen. Aber das wir diese Behauptung, dass Stephanus Jesus immer noch sah, biblisch weder belegen noch dementieren können, binden wir unseren Jüngern natürlich nicht auf die Nase. Wir machen es wie immer: Wir behaupten etwas biblisch nicht beweisbares, nicken heftig mit dem Kopf, schauen mit weit aufgerissenen Augen in die Zuschauer, lächeln harmlos freundlich und erfreuen uns der alt bekannten Wirkung, dass das Nicken ansteckend wirkt.) ALSO „SPRACH“ STEPHANUS JA NUR MIT JESUS UND WIR MÜSSEN UNS VEHEMENT GEGEN DIE BEHAUPTUNG EMPÖREN, DASS DAS ALS STOSSGEBET GELTEN DARF! (Bitte einen Vermerk bezüglich des Themas „Gebet“ beim Bearbeiter der Schriftsätze hinterlegen, und dringlich darauf hinweisen, dass ein Sprechen mit Gott oder Jesus auf gar keinen Fall als Gebet angesehen werden darf. Sonst haben wir ein Problem mit unserer Behauptung, dass zu Jesus nicht gebetet werden darf.)

    WIR MÜSSEN MIT BEDAUERN FESTSTELLEN, DAS STEFANUS BEI SEINER STEINIGUNG SCHWERWIEGENDE SÜNDEN UNTERLAUFEN SIND:

    1. ER SPRACH „UNAUFGEFORDERT“ ZU JESUS.

    2. UND ER SPRACH „ALS ERSTES“ ZU JESUS. STEPHANUS MACHTE ALSO DEN SCHWERWIEGENDEN FEHLER IN DER GEGENWART JEHOVAS JESUS ANZUSPRECHEN. DAMIT BELEIDIGTE ER UNSEREN SCHÖPFER AUFS TIEFSTE. WENN ER DAMALS NICHT BEI DER STEINIGUNG GESTORBEN WÄRE, HÄTTE SICH EIN KOMITEE MIT IHM BESCHÄFTIGEN MÜSSEN. OB JEHOVA IHM SEINE SCHWERWIEGENDE SÜNDE VERGAB UND ER EINE AUFERSTEHUNG HABEN WIRD, WISSEN WIR NICHT GENAU.

    ALS 3TEN BELASTENDEN PUNKT KOMMT HINZU, DASS ER IN DER GEGENWART GOTTES, DAS RANGNIEDERE WESEN, JESUS, DARUM BITTET, SEINEN GEIST AUFZUNEHMEN. SO, ALS WÄRE JESUS DAMALS SCHON AN DER RECHTEN SEITE GOTTES ERHÖHT GEWORDEN. DIES STEHT IM DIREKTEN WIDERSPRUCH ZU DEN LEHREN VON „UNSERER HEILIGEN ERRECHNETEN JAHRESZAHL“ UND WIRD VON UNS, DEM IN MATTHÄUS 24 PROPHEZEITEN VERSTÄNDIGEN SKLAVEN NICHT GEBILLIGT. (Frage an die Rechtabteilung: Bekommen wir das, mit der rechten Seite Jehovas, irgendwie aus der Bibel wieder raus? Es kann doch nicht sein, dass wir wegen Stephanus mit der Schmach wegen „Unserer heiligen errechneten Jahreszahl“ leben müssen!)

    ABER ES KÖNNTE SEIN, DASS STEPHANUS FÜR SEINE VERGEHEN REUE EMPFAND, DA ER DANACH JA GOTT NOCH PERSÖNLICH ANSPRACH, ABER NICHT MEHR JESUS. ER SAH SEINEN FEHLER EIN UND KÖNNTE SOMIT… (Nachricht von der Übersetzungszentrale: Im Urtext, kann man nicht genau erkennen, ob es sich bei dem zweiten erwähnten Herrn um Gott oder um Jesus handelt. Die Chancen stehen 50/50. Was sollen wir tun?) (Antwort: Auf jeden Fall Jehova hinschreiben. Ganz egal was die Anderen schreiben. Jetzt kommt’s auch nicht mehr darauf an.)

    WO WAREN WIR STEHEN GEBLIEBEN? ACH JA. STEPHANUS SAH SEINEN FEHLER EIN UND KÖNNTE SOMIT VIELLEICHT DIE VERGEBUNG GOTTES ERHALTEN HABEN. ABER GENAU WISSEN WIR ES NICHT.

    ES IST FESTZUHALTEN, DASS WIR UNS EXISTENZBEGRÜNDEND UNBEDINGT IN ETWAS ZU DEN ANDEREN CHRISTLICHEN GEMEINDEN UNTERSCHEIDEN MÜSSEN. UND WIR UNTERSCHEIDEN UNS MIT UNTER IN DER DEFINITION, DASS JESUS WEDER ANGEBETET WERDEN DARF NOCH ZU IHM GEBETET WERDEN SOLL. DIE HULDIGUNG JESU BESCHRÄNKEN WIR AUF DAS NÖTIGSTE. GENUG IST GENUG. ALLES ANDERE BILLIGEN WIR NICHT. DENN WIR SIND DIE VOM HEILIGEN GEIST GELEITETE ORGANISATION GOTTES!“

    Ich sage hier ja nicht, dass das so etwas jemals gesagt oder gedacht wurde!

    Ich kenne ein Wesen, und es ist nicht aus Fleisch und Blut, dass alles daran setzt, dass Jesus für seinen Sieg nicht die Ehre zuteil wird, die ihm zusteht. Ich kenne ein Wesen, welches verhindern möcht, dass Jesus so geehrt wird wie der Vater geehrt werden möchte. Weil dadurch der Vater nämlich auch nicht geehrt wird. Und dieses Wesen hat nichts übrig, für die Ehre des Vaters noch für die Ehre des Sohnes (Johannes 5:23).

    Sagte nicht Jesus zu den Pharisäern, Ihr seid aus euerem Vater dem Teufel?

    Aber jeder sehe dass so, wie er es in seinem Herzen für richtig hält.

  • Bird an Boas,
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas,

    dein Bericht ist mir gerade sehr zu Herzen gegangen!!
    Genau dieser Bibelbericht zeigt wie wichtig Stephanus Jesus war! Er betete zu ihm, weil er wusste das Jesus alles in der Hand hat! Den Vater hat er damit geehrt, weil Stephanus wusste das der Vater es will das wir an seinen Sohn glauben!

    Auch zeigt der Text, das Stephanus wusste das Jesus die Seelen annimmt!
    Die einzigen die es Schaffen diesen Bericht mit einer Ausrede kleinzureden ist die WTG.
    Man muss sich einmal Vorstellen, das wir mit dem Schöpfer des Lebens nicht kommunizieren und ihm danken dürfen.

    Für mich war auch ein Beweis das die Jünger und die Aposteln zu Jesus beten und ihm danken folgender!
    Die Jünger wussten das das sie Kinder Gottes waren und so haben sie ihn auch angesprochen!
    Es ist interessant, das sie oft Gott der Vater sagten wo sie den Vater meinten aber auch oft genug Gott den Herrn oder nur Herrn.

    Wie gesagt, ich habe noch keine Christliche Gemeinschaft gesehen die es verbietet zu Jesus zu beten.

    LG
    Bird

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Lieber Bird

    Zitat:
    ich habe noch keine Christliche Gemeinschaft gesehen die es verbietet zu Jesus zu beten.

    Da muss ich Dir aber sagen, dass das nichts zu sagen hat. Auch wenn alle Religionen Jesus anbeten würden, könnte es falsch sein.
    Die Beweise dass es richtig ist muss man schon aus der Bibel erhalten.
    Für mich kommt eine alleinige Anbetung Jesu ohne den Vater nicht in Frage sondern nur dass ich Jesus und den Vater ehre, das tue ich indem ich zu Beiden rede.

    Dass man auch den Vater anbeten soll sagte Jesus im Mustergebet.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bird an Alois
    Dezember 18, 2014

    Lieber Alois,

    ja da hast du Recht. Aber da muss ich sagen, das es denke ich zumindest nicht immer um die Lehren allein geht. Die meisten Christen beten zu beide.

    Die Dreieinigkeit wird dir dann oft so erklärt das es im eigentlichen nicht um eine Person geht!

    Bei den Kirchen und Gemeinden bin ich mir nicht sicher ob da alle so daneben liegen. Bei den ZJ da bin ich mir sicher! Denn die handeln so wie der AC.

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Boas
    Dezember 18, 2014

    Hallo Boas

    Ein Stoßgebet in einer Notsituation ist immer angebracht, aber warum an Jesus und nicht an Jehova? Was kann Jesus besser als Jehova?

    Beachten wir, dass Stephanus den „Himmel aufgetan und den Menschensohn neben dem Vater stehend“ gesehen hat (Apg. 7:56) Niemand kann den Vater sehen und leben. Deshalb kann man davon ausgehen, dass Stephanus eine Vision hatte, in der er mit Jesus redete. Eine Anbetung Jesu in Gegenwart des Vaters, wäre für Jehova eine nicht hinnehmbare Demütigung.

    Es gibt nur einen, der an dieser Demütigung Jehovas Freude hat, der am Liebsten beide gegeneinander hetzen würde, der genau weis, dass Jehova ein eifersüchtiger Gott ist. Aber Jehova würde nie gegen seinen Sohn vorgehen, denn sie sind eins, d.h. stets einer Meinung.

    (Johannes 5:23) . . .damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

    Alle sollen den Sohn ehren wie sie den Vater ehren, aber nur der Vater darf angebetet werden.

    Wer ist größer, der Gesandte, der eine Botschaft überbringt, oder der Herr, der den Gesandten mit der Überbringung seiner Botschaft beauftragt.

    Jesus gehört die Ehre, Jehova gehört die Ehre und die Anbetung.

    Ede

  • Bird an EDE
    Dezember 18, 2014

    Also du bist lustig!!

    Da betet der Stephanus zu Jesus und du sagst wieso zu Jesus, was kann der besser!

    Ich glaub das Stephanus wusste wieso zu Jesus!!!!

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede.

    Du stellst die Frage, warum das Stoßgebet Stephanus an Jesus gerichtet war? Das weis ich nicht. Da musst Du schon Stephanus fragen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, nimmst Du darauf Bezug, dass es sich bei Stephanus im Sanhedrin nur um eine Vision gehandelt hat; Also nicht echt war. Da sind wir einer Meinung. Dann sagst Du:

    „Eine Anbetung Jesu in Gegenwart des Vaters, wäre für Jehova eine nicht hinnehmbare Demütigung.“

    Hmmm. Deiner Meinung nach hätte im echten Leben Stephanus dies niemals gemacht. In einer Vision schon. Das heißt, im Kopf dieses zu machen ist es in Ordnung; im echten Leben dieses zu machen ist es nicht. Ich denken gerade an den Ehebruch, der von Jesus erwähnt wird: „Ich sage euch, wer eine Frau fortwährend nur anschaut begeht schon Ehebruch.“ Also im Kopf.

    Hmmm. Lieber Ede, ich kann Dich nicht von einer Denkweise überzeugen. Und ich will es nicht einmal. Der Geist Gottes überzeugt, nicht ich oder Du. Du bist für mich ein Bruder im Geiste, ein Christ der mit Eifer für seine Überzeugung eintritt. Ich danke Dir, dass du für mich freundliche und verbindliche Worte gefunden hast, die mich nicht verletzen.

    LG Boas

  • Edelmuth an Boas
    Dezember 18, 2014

    Nein Boas, da verstehst du mich falsch.

    » Hmmm. Deiner Meinung nach hätte im echten Leben Stephanus dies niemals gemacht. In einer Vision schon. «

    Nein, in seiner Vision hat Stephanus niemanden angebetet, sondern mit Jesus geredet wie in einem Traum. Paulus hat in seiner Erscheinung auch mit Jesus geredet.

    Willst du oder ein anderer Anbeter Jesu mir nun erzählen, dass ihr alle Visionen oder Erscheinungen habt? Wenn ja, habe ihr schon mal über einen Arztbesuch nachgedacht.

    Obwohl alles gegen die Anbetung Jesu spricht, versucht ihr alles Mögliche so zu drehen, dass es anscheinend möglich ist. Warum? Was versprecht ihr euch von der Anbetung Jesu?

    Ede

  • Bird an EDE
    Dezember 18, 2014

    Jetzt verstehe ich gar nichts mehr, Stephanus wurde in einer Vision gesteinigt?

    Die Christen haben dann auch Jesus angerufen laut 1.Kor?
    Paulus sagt das wir Christus als Herrn anrufen solle . auch eine Vision?

    Also ich bete zu Jesus UND zum Vater weil Jesus der Mittler und der Vater es so will. DER Sohn erfüllt das Gebet!!!

    Außerdem sollen wir den Sohn so wie den Vater ehren.

    LG
    Bird

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Du hast Recht. Wir übrigen sollten wohl alle zu einem Arzt gehen 😉

  • Silas/Silvanus
    Dezember 18, 2014

    @ Edelmuth

    Zitat: „Spätestens seit seiner Auferweckung zu himmlischem Leben ist Jesus zweifelsfrei wie alle anderen Lebewesen außer Jehova ein Geschöpf Gottes, das ungeachtet der Position, die es beim Vater hat, nicht angebetet werden darf.“

    Kannst du mir das bitte etwas näher erklären? Danke.

    LG
    Silvanus

  • Edelmuth an Silas
    Dezember 18, 2014

    Gerne Silas

    Nachdem Jesus am Pfahl gestorben war, bekam er vom Vater einen neuen, einen geistigen, unsterblichen Leib. Warum einen geistigen Leib? Weil Fleisch den Himmel nicht erreichen kann.

    (1. Korinther 15:50) 50 Indes sage ich dies, Brüder, daß Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht erben können, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit.

    (1. Petrus 3:18) 18 Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde.

    Dieser geistige Leib wurde vom Vater neu erschaffen. Warum vom Vater? Weil Jesus zu dem Zeitpunkt, als der Vater den neuen Leib erschuf, tot war.

    Geschöpfe Gottes dürfen nicht angebetet werden.

    (Offenbarung 19:10) . . .Darauf fiel ich vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Er aber sagt zu mir: „Sieh dich vor! Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und deinen Brüdern, die das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben. Bete Gott an; denn das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert.“

    (Römer 1:24-25) . . .Daher überließ sie Gott entsprechend den Begierden ihrer Herzen der Unreinheit, damit ihre Leiber untereinander entehrt würden, 25 ja diejenigen, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und eher der Schöpfung Verehrung und heiligen Dienst darbrachten als dem Schöpfer, der immerdar gesegnet ist. Amen.

    (Apostelgeschichte 12:21-23) . . .An einem festgesetzten Tag jedoch kleidete sich Herodes in ein Königsgewand und setzte sich auf den Richterstuhl und begann ihnen eine öffentliche Ansprache zu halten. 22 Das versammelte Volk seinerseits begann zu schreien: „Eines Gottes Stimme und nicht eines Menschen!“ 23 Da schlug ihn der Engel Jehovas augenblicklich, weil er nicht Gott die Ehre gab; und er wurde von Würmern zerfressen und verschied.

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Ede, du sprichts hier von einem Engel, ja jeder Engel sagte dass man aufstehen sollte!

    Sogar vor Jesus sind Menschen aus Dankbarkeit anbetend zu Boden gegangen!

    Kannst du mir eine Stelle zeigen wo Jesus jemanden sagte er soll aufstehen?

    Wenn du sagst das Geschöpfe nicht angebetet werden dürfen, warum werden dann Geschöpfe wie die Engel ein Geschöpf wie Jesus anbeten?

    Also je mehr ich von deiner Logik lese desto mehr bin ich über zeugt das du ein Aktiver Zeuge Jehovas bist!!

    LG
    Bird

  • Silas/Silvanus
    Dezember 18, 2014

    Hallo Ede,
    Danke, dass du auch mit den Schriftstellen hervorgehoben hast, dass man ein Geschöpf nicht anbeten sollte. Allerdings hast du mir keinen einzigen Vers angeführt, aus dem hervorgeht, dass Jesus nach seiner Auferstehung durch einen schöpferischen Akt seines Vaters wieder zum Leben kam und somit auf einmal zu einem seiner Geschöpfe wurde!
    Immer wenn die Bibel vom Vorgang der Auferstehung spricht, erwähnt sie Begriffe, wie „rufen“ und „antworten“ oder auch „auf seine Stimme hören“ (Hiob 14:15; Johannes 5:25,28).
    Sowohl Jesus, als auch die christlichen Bibelschreiber beschrieben den Zustand des Todes als ein Schlafen, aus dem man zur bestimmten Zeit durch die Stimme Jesu Christi wieder aufgeweckt wird. Dieser Begriff „koimaò“ war bei den ersten Christen dermaßen im Wortschatz verankert, das er im NT 18 Mal verwandt wurde. Das könnte man wiederum mit der Aussage Jesu in Verbindung bringen, dass „Gott nicht ein Gott der Toten sondern der Lebenden ist, denn für ihn leben sie alle“ (Lukas 20:38).
    Wie soll da der Begriff einer Neuerschaffung hineinpassen?
    Durch die Schriften der LK werden die WTG-Jünger leider zu der Ansicht verleitet, bei der Auferstehung handele es sich um nichts anderes als das Abrufen einer riesigen Datenbank aus deren Bestand ohne Probleme wieder ein absolut identisches Lebewesen „geklont“ werden kann. Solche Gedankengänge könnten allenfalls einen mittelmäßigen Science Fiction Roman füllen, aber sind wohl kaum mit irgendwelchen biblischen Aussagen in Übereinstimmung zu bringen.
    Wir können den Vorgang der Auferstehung nicht mit unserer begrenzten Logik erklären, geschweige denn verstehen. Eins können wir uns aber sicher sein: Es gibt keine biblische Stütze für eine Neuerschaffung!!!
    In Bezug auf Jesus Christus wird richtigerweise in der Bibel gesagt, das Gott ihn zur Auferstehung brachte (Apg. 2:24,32).
    Allerdings sollten uns zwei weitere wichtige Schriftstellen ebenfalls zu denken geben. Sie beziehen sich alle beide auf die Einzigartigkeit Jesu als gezeugtes und nicht geschaffenes Wesen und kein Engel, geschweige denn Mensch besitzt diese Fähigkeiten.
    „Denn so, wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gewährt, Leben in sich selbst zu haben“ (Johannes 5:26).
    „Deshalb liebt mich der Vater, weil ich meine Seele hingebe, damit ich sie wiederempfange.  Niemand hat sie mir weggenommen, sondern ich gebe sie aus eigenem Antrieb hin. Ich habe Gewalt, sie hinzugeben, und ich habe Gewalt, sie wiederzuempfangen. Das Gebot darüber habe ich von meinem Vater empfangen“ (Johannes 10:17,18)
    Darüber können wir nur bewundernd staunen, lieber Ede! Wir können ohne Probleme nachvollziehen, dass es in der Gewalt des Christus lag, seine Seele hinzugeben – soweit reicht unser Verstand noch – aber sie wiederzuempfangen???
    Liegt es vielleicht daran, dass er genauso wie der Vater „Leben in sich selbst hat“?
    Welchen Schluss sollte man also aus der Einzigartigkeit Jesu Christi ziehen?
    Ich persönlich halte mich da an die ersten Christen. Ich konnte die Herrlichkeit Jesu Christi zwar nie sehen, aber ich weiß, dass es bei den ersten Christen einen bleibenden Eindruck hinterließ.
    „So wurde das WORT Fleisch und weilte unter uns; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört; und er war voll unverdienter Güte und Wahrheit“ (Johannes 1:14).
    Wie brachten die ersten Christen das zum Ausdruck? Sie riefen den Namen Jesu an!!!
    „Paulus … an die Versammlung Gottes, die in Korinth ist … samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus, ihres Herrn und des unseren, überall anrufen“ (1. Korinther 1:1, 2).
    Wenn hier davon die Rede ist „ihren Herrn überall anzurufen“, taten sie das ganz bestimmt nicht im Geheimen, weil sie vor den Konsequenzen eines illegitimen Aktes der Anbetung Angst hatten, sondern in aller Öffentlichkeit. Das wurde so publik, dass das sogar Nichtchristen auffiel.
    „[Paulus] verblieb einige Tage bei den Jüngern in Damaskus und begann sogleich, in den Synagogen Jesus zu predigen, dass dieser der Sohn Gottes ist. Alle aber, die ihn hörten, entsetzten sich und sprachen: „Ist das nicht der Mann, der unter denen in Jerusalem, die diesen Namen anrufen, eine Verheerung anrichtete und gerade zu dem Zweck hierhergekommen war, sie gebunden zu den Oberpriestern zu führen?“ (Apostelgeschichte 9:19-21)
    Billigte Jesus das Verhalten seiner Nachfolger? Ganz bestimmt! Er forderte beispielsweise Petrus dazu auf, „innige Zuneigung“ zu ihm zu haben.
    “ „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese?“ Er sagte zu ihm: „Ja, Herr, du weißt, dass ich Zuneigung zu dir habe.“ Er sprach zu ihm: „Weide meine Lämmer.“ Wiederum, ein zweites Mal, sprach er zu ihm: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?“ Er sagte zu ihm: „Ja, Herr, du weißt, dass ich Zuneigung zu dir habe.“ Er sprach zu ihm: „Hüte meine Schäflein.“  Er sprach zum dritten Mal zu ihm: „Simon, Sohn des Johannes, hast du Zuneigung zu mir?“ Petrus wurde betrübt, dass er zum dritten Mal zu ihm sagte: „Hast du Zuneigung zu mir?“ Somit sagte er zu ihm: „Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich Zuneigung zu dir habe.“ Jesus sprach zu ihm: „Weide meine Schäflein.“ (Johannes 21:15-17)
    Wie sieht das mit der Zuneigung eigentlich aus? Wie kommt sie zum Ausdruck? Bringt man sie gegenüber einer geliebten Person nicht auf kommunikativer Basis zum Ausdruck und lässt dann erst Taten folgen?
    Von Petrus wissen wir, dass er ein sehr mitteilsamer Mensch war, allerdings stimmte das, was er kommunizierte nicht immer mit seinem Handeln überein. Jesus wollte sich versichern, dass er sich wenn es um das Hüten seiner Schafe ging, auf ihn verlassen konnte.
    Nichts desto trotz: Die Basis für Zuneigung ist liebevolle Kommunikation.
    Ich kann aus den betrachteten Versen nur den einen Schluss ziehen: Die Christen sprachen sowohl mit dem Vater als auch mit dem Sohn, indem sie seinen Namen anriefen. Der Segen war offensichtlich; die Apostelgeschichte legt ein beredtes Zeugnis darüber ab.
    Was hindert uns dann noch daran, es ihnen gleich zu tun?
    LG
    Silvanus

  • Silas/Silvanus
    Dezember 18, 2014

    @ Boas
    Da kann ich dir nur zustimmen. Das Gewissen hat unter dem „Gesetz des Christus“ einen absolut hohen Stellenwert! Die Worte aus dem Römerbrief haben über das Gewissen haben bei mir einen großen Eindruck hinterlassen: „Wovon du persönlich überzeugt bist, ist eine Sache zwischen dir und Gott. Glücklich ist, wer mit seiner Überzeugung vor dem eigenen Gewissen bestehen kann und sich nicht selbst verurteilen muss. Wer aber … zweifelt, ob es richtig ist, was er tut, der ist schon verurteilt. Denn er handelt nicht im Vertrauen auf Christus. Alles aber, was wir nicht in diesem Vertrauen tun, ist Sünde.“
    Deshalb kann ich dir nur zustimmen, dass es sich hierbei um eine Gewissensfrage handelt.
    Gruß aus dem schönen Südtirol
    Silvanus

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth
    Dezember 18, 2014

    Lieber Edelmuth,

    bezogen auf die von dir angeführte Bibelstelle Matt. 4:10 „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen“ bemerke ich folgendes:

    Es ist ein Unterschied, ob die Forderung Satans, Jesus „anzubeten“ (ich lasse diese Definition bewusst offen) als Aufforderung gilt, bis dahin nur JHWH „anzubeten“ oder ob sich Jesus noch nicht als „anbetungsberechtigt“ sah. Ich glaube halt, dass JHWH erst den richtigen Zeitpunkt abwarten wollte, um eine berechtigte „Anbetung“ seines Sohnes zu ermöglichen/gestatten.

    Du hast nachfolgende – meines Erachtens eigenmächtige – Regeln aufgestellt, die ich nicht so verstehe.

    “Ist dein Herr Jehova, dann sollst du nur ihm allein dienen und nur ihn allein anbeten.
    Ist dein Herr Jesus, dann sollst du nur ihm allein dienen und nur ihn allein anbeten.
    Aber du wirst niemals 2 Herren dienen und niemals 2 Götter anbeten können.

    Die von dir angeführten Texte aus Joh. 14 passen meiner Meinung nach, überhaupt nicht hierher! Jesu‘ Gebote zu halten haben nichts mit einer berechtigten „Anbetung“ ihm gegenüber zu tun.

    In Offb. 4:8 wird über Jesus unmissverständlich für Jedermann folgendes gesagt:

    »Heilig, heilig, heilig ist Gott, der Herr, der allmächtige Herrscher, er, der war, der ist und der kommt. Und sooft sie dem Ehre erweisen, der auf dem Thron sitzt und in alle Ewigkeit lebt, sooft sie ihn rühmen und ihm ihren Dank bringen, werfen sich auch die vierundzwanzig Ältesten vor ihm nieder und beten ihn an – ihn, der auf dem Thron sitzt und in alle Ewigkeit lebt. Sie legen ihre Kronen vor seinem Thron nieder und rufen: »Würdig bist du, Herr, unser Gott, Ruhm und Ehre zu empfangen und für deine Macht gepriesen zu werden! Denn du bist der Schöpfer aller Dinge; nach deinem Willen wurde alles ins Dasein gerufen und erschaffen.««

    Das sind übrigens keine Argumente einer WTG/LK/TuvS oder sonstigen Organisation! Es ist die eindeutige Sprache der Hl. Schrift und die unseres Herrn Jesus Christus. Auch gültig für dich, lieber Ede.

    Verschneite Friedens-Grüsse vom Bodensee,
    Athalja

  • Edelmuth an Athalja
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Athalja

    Verstehe ich dich richtig, dass du der Meinung bist, Jehova hätte seinen Sohn Jesus noch nicht für berechtigt angesehen sich anbeten zu lassen, als dieser die Worte aus Matthäus 4:10 sprach. Warum hat uns Jesus nichts davon erzählt, sondern uns durch Matthäus 4:10 glauben lassen, dass allein der Vater für alle Zeit angebetet werden soll.

    Wann und aus welchem Grunde sollte Jesus deiner Meinung nach berechtigt gewesen sein angebetet zu werden. Warum hat uns weder Jesus noch Vater etwas davon erzählt?

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    in dieser Begebenheit wird Jesus von Satan versucht. Was hat das mit uns zu tun? Glaubst du im Ernst, das der Vater es eingefädelt hat um uns zu sagen das wir seinen Sohn nicht anbeten dürfen?
    Das sind immer diese Rösselsprünge die die Organisation macht!

    Ich finde das es von Satan ein müder Versuch war! Der Plan ist auf Schiene seit Erschaffung der Menschen. Keiner kann den Vater und seinen Sohn aufhalten, auch nicht Satan.

    Übrigens, wenn in Johannes 1:1 steht das das Wort GOTT ist, oder von mir aus auch EIN GOTT wie das die NWÜ wiedergibt, dann gehört diesem Gott Ehre und Anbetung. Denn damit ehren wir den Vater welcher alles dem Sohn übergeben hat.

    Mein lieber Ede, du hast mir oben gesagt, das ich zu etwas machen soll wenn ich Stimmen höre, das hat mir gezeigt wie du über dieses Thema denkst.
    Zu deiner Information, ich höre keine Stimmen, aber ich spüre eine Verbundenheit zum Vater und zum Sohn die ich vorher nie hatte.
    Als ich damit mit den Ältesten sprach, kam genau die gleiche Reaktion wie deine. Auch Brüder aus unserer Versammlung haben über mich gespottet, es gingen Mails herum das ich erleuchtet sei!
    Es stimmte mich traurig aber auch nachdenklich! Ich bin mir sicher, das die Brüder eingeschlossen dir, leider diese Verbindung noch nicht spüren konnten da sie in Wirklichkeit nicht mit dem Mittler sprechen.

    Ich bin mir sicher, das einige hier verstehen was ich mit dieser Verbindung meine!
    Es ist nur schade, das man versucht Christus auf ein Abstellgleis zu stellen.

    LG
    Bird

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Lieber Bird

    Ich habe auch diese Verbundenheit, mir ist es als wäre Jesus und unser Vater ganz nah, oder in mir.
    Es gab bei mir auch schon Zeiten, ist aber schon lange her, da hatte ich das Gefühl, ein langer Tunnel steht zwischen mir und dem Vater. Ich bin froh, dass es jetzt nicht mehr so ist.
    Ja und was Jesus betrifft, dieser steht für WTO Zeugen schon Jahrzehnte auf dem Abstellgleis. Dies wurde spätestens durch die neue Taufformel manifestiert.
    Jesus sammelt am Ende der Tage seine Schafe, wer nicht einmal mit ihm reden will richtet sich selbst zu einem Bock, den Jesus dann von den Schafen trennen wird.
    Ich empfehle mal einer Schafherde draußen zuzuschauen. Diese werden nachts in eine Umzäunung eingepfercht. Sobald der Hirte zu Ihnen kommt, sieht man wie sich die Schafe freuen und den Kopf mit einem määh zum Hirten richten, weil sie wissen, dass der Hirte sie aus saftige Weide führt.
    Wieso sollen wir nicht auch zu unserem Hirten aufschauen dürfen und uns dafür bedanken dass er uns die Speise zur rechten Zeit gibt?
    Dabei vergesse ich nicht dem Vater dafür zu danken, dass er unser Leben durch seinen ewigen Willen überhaupt erst möglich gemacht hat. Denn nur durch den Willen unseres Vaters ist Jesus und danach alles Andere entstanden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Bird
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Bird

    » Übrigens, wenn in Johannes 1:1 steht das das Wort GOTT ist, oder von mir aus auch EIN GOTT wie das die NWÜ wiedergibt, dann gehört diesem Gott Ehre und Anbetung. Denn damit ehren wir den Vater welcher alles dem Sohn übergeben hat. «

    Sollte jeder Gott angebetet werden, weil er ein Gott ist?

    (2. Mose 7:1) . . .Demzufolge sprach Jehova zu Moses: „Siehe, ich habe dich zum Gott für Pharao gemacht. . .

    Wollte Jehova, dass Moses angebetet wird, weil er ein Gott war? Bestimmt nicht.
    Wollte Jehova, dass Pharao oder ein Israelit Moses anbeten sollte? Auch nicht.
    Wollte Moses angebetet werden. Bestimmt nicht.
    Hätte Pharao Moses angebetet? Pharao hat ihn ausgelacht!
    Hätten die Israeliten Moses angebetet? Sie haben sogar gegen Moses rebelliert, aber ihn nicht angebet.

    Es ist sogar gefährliche jeden Gott anzubeten, weil er ein Gott ist.

    (2. Korinther 4:3-4) . . .Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, 4 unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat,. . .

    Diesem Gott dieses Systems der Dinge auch nur einen Akt der Anbetung entgegenzubringen und bereit zu sein ihm zu dienen, ist absolut tödlich.

    Nicht jeder noch lebende Gott, sondern nur der höchste Gott darf angebetet werden.

    Ede

    PS. Der Vater hat dem Sohn nicht alles, sondern nur alle Gewalt im Himmel und auf der Erde übergeben.

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Hallo Ede,

    wir reden da nicht über einen selbsternannten Gott sonden über Jesus. Wenn über Jesus gesagt wird dasner Gott ist, dann ist das so!

    Anscheinend verwirfst du das neue Testament weil du immer alles aus dem alten Testament rausziehst!

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Bird
    Dezember 18, 2014

    Hallo Bird

    Es war Jehova, der Moses zum Gott über Pharao gemacht hat. Es war Jehova, der durch seinen Heiligen Geist Paulus veranlasst hat, in seinem 2. Brief an die Korinther Satan als Gott dieses Systems der Dinge zu bezeichnen.

    Ede

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Ede,

    sei mir BITTE NICHT BÖSE!

    Du bist sehr gut im Fragestellen – deine Antworten lassen jedoch sehr zu wünschen übrig. Du weichst aus und bindest eine WTG/LK/TuvS Version an die nächste, aber eine genau Antwort erhält hier so recht nobody!

    Ich beantworte dir aber gerne deine an mich gerichtete Frage: „Verstehe ich dich richtig, dass du der Meinung bist, Jehova hätte seinen Sohn Jesus noch nicht für berechtigt angesehen sich anbeten zu lassen, als dieser die Worte aus Matthäus 4:10 sprach. Warum hat uns Jesus nichts davon erzählt, sondern uns durch Matthäus 4:10 glauben lassen, dass allein der Vater für alle Zeit angebetet werden soll.“

    Weil Jesus – meiner Meinung nach – noch in einer gewissen „Vorbereitungsphase“ war für seine, bis dahin jedenfalls, noch bevorstehende Mission. War er denn schon bei den Menschen irgendwie irgendwann als Messias in Erscheinung getreten? Nein!

    Warum hat Jesus rein garnichts über Blutenthaltung, Organspende, Rauche etc. gesagt? Ja – warum ist die Banane eigentlich krumm???

    Hier geht es für mich ausschliesslich um die Würdigung unseres Lebensgebers und Herrn Jesus Christus! Offb. 22:12,13 sagt:

    »Ja, ich komme bald«, ´sagt Jesus,` »und bringe jedem den Lohn mit, den er für sein Tun verdient hat. 13 Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel ´aller Dinge`.«

    Ich nehme hier keine Stellung zur Anbetungsform oder artverwandte Themen, denn die Frage ist gewesen:

    „Was verstehst Du unter Anbetung“ – die ist nicht so einfach zu beantworten, denn diverse Bedeutungen des Wortes „Beten, Anbeten, Huldigen“ lassen sehr viel Spielraum für Spekulationen. Ich versuche aus mehreren Bibelübersetzungen diesem Begriff seine möglichst akkurateste Bedeutung abzugewinnen… So weit zu diesem Thema.

    Nun bist Du dran mit fundierten Antworten.

    Grüsse aus dem Schnee vom Bodensee
    Athalja

  • Edelmuth an Athalja
    Dezember 18, 2014

    Hallo Athalja

    » War er denn schon bei den Menschen irgendwie irgendwann als Messias in Erscheinung getreten? Nein! «

    Doch, und er hat es ihnen sogar gesagt.

    (Johannes 1:41-42) . . .„Wir haben den Messịas gefunden“ (was übersetzt Christus bedeutet). 42 Er führte ihn zu Jesus. Jesus schaute ihn an und sprach: „Du bist Sịmon, der Sohn des Johạnnes; du wirst Kẹphas genannt werden“ (was übersetzt Petrus ist).

    (Johannes 4:25-26) 25 Die Frau sagte zu ihm: „Ich weiß, daß der Messịas kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser gekommen ist, wird er uns alle Dinge offen verkünden.“ 26 Jesus sprach zu ihr: „Ich bin es, der mit dir redet.“

    (Johannes 10:24-26) . . .Daher umringten ihn die Juden und begannen zu ihm zu sagen: „Wie lange hältst du unsere Seele in Spannung? Wenn du der Christus bist, so sage es uns freiheraus.“ 25 Jesus antwortete ihnen: „Ich habe [es] euch gesagt, und doch glaubt ihr nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters tue, diese legen Zeugnis über mich ab. 26 Aber ihr glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört.

    (Johannes 20:31) 31 Diese aber sind niedergeschrieben worden, damit ihr glaubt, daß Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr, weil ihr glaubt, durch seinen Namen Leben habt.

    Ede

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Athalja

    Bitte sage uns:
    Warum hat uns Jehova nichts davon erzählt, dass wir eines Tages unsere Feinde Lieben sollten?

    Warum hat uns Jehova nichts davon erzählt, dass wir eines Tages Spiritisten und Ehebrecher nicht mehr steinigen sollen?

    Warum hat uns Jesus nichts von den 7 Zeiten erzählt, sondern uns durch Matthäus 24:36 glauben lassen, dass allein der Vater den Zeitpunkt kennt obwohl Jesus von 1914 wusste?

    Warum will der anstehende Elektromeister Eduard vor seiner gemachten und bestanden Prüfung noch nicht als Elektromeister Eduard angeredet werden, sondern erst danach?

    Boas

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Aufschlussreich sind alle Hinweise im sog. NT die zeigen, dass Jesus von seinem Vater tatsächlich ERHÖHT wurde und die Christenversammlung leitet. Etwa hier:

    Off. 1: 1 Offenbarung Jesu Christi, welche Gott ihm gab…

    Wer klärte den Paulus über die Körperschaft des Christus auf? Etwa hier:

    Galater 1: 11 Ich tue euch aber kund, Brüder, daß das Evangelium, welches von mir verkündigt worden, nicht nach dem Menschen ist.
    12 Denn ich habe es weder von einem Menschen empfangen, noch erlernt, sondern durch Offenbarung Jesu Christi.

    1.Kor. 12: 27 Ihr aber seid Christi Leib, und Glieder insonderheit.

    Und diese Glieder werden künftig mit dem erstgeborene Haupt als Geschwister vereint:

    Römer 8: 29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

    Und da sollen diese künftigen Glieder Jesu heute nicht mit ihrem künftigen Haupt kommunizieren dürfen?

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Gerd,
    die Fragen waren rein rhetorischer Art. Athalja wird sie bestimmt nicht beantworten müssen.

    LG Boas

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Ich bin 100%tig Deiner Meinung 😉

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Boas
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Boas,

    kannst Du mir bitte behilflich sein in punkto deiner an mich gerichteten Fragen? Ich finde keinerlei Bezug zu irgendeinem von mir geäusserten Kommentar dazu.

    Kann es sein, dass Du Ede meinst? Ich halte ihn für verpflichtender deine Fragen zu beantworten. Oder etwa nicht?

    Falls Du mich in der Tat gemeint hast, dann bitte konkretisiere deine Fragen zur Relation meiner Aussage. Ist das OK für dich?

    Grüsse aus dem Schnee vom Bodensee
    Athalja

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Ich glaube es schleichen sich ein paar Mistverständnisse 😉 ein, daher zurück zum Start. Da landen wir in der Vergangenheit, mit weiterhin (auch für 2015, 2016 usw.) unbeantworteten Fragen:

    Verfasst am: 14.10.2008, 06:20

    Ich wiederhole einen Beitrag von mir, der schon zum Evergreen verkommt, für alle die noch relativ neu im Forum sind.
    Vom 25. Juli 2007:

    Guten Morgen Ede,

    manchmal scheint es nötig zu sein die Ursprungsfrage mehr als einmal zu stellen.
    Meine, garnicht neue, Frage war doch dies:

    Ich möchte die gleiche Frage stellen, wie es die Zeitschrift der Zeugen Jehovas „Erwachet!“ vom 8. April 2000 tat: „Ist es richtig, Jesus anzubeten?“

    Dabei wurde sehr sensibel mit dem Wort „anbeten“, in Bezug auf Jesus, argumentiert. Jedoch kam der Artikelschreiber auf S. 26 zu dem Schluß, daß das griech. Wort „proskynéo“, wie es der Schreiber des Hebräerbriefes z.B. in 1:6 verwendet „…bedeute buchstäblich, jemandes Hand zu küssen zum Zeichen der Ehrerbietung, den Menschen …oder Gott erwiesen wird“. Auf S. 27 wird von den Astrologen berichtet, die das kleine Kind Jesus fanden. Dann wird der Luthertext zitiert, da kamen die Männer zu dem Kind „fielen nieder und beteten es an [proskinéo]“ Matth 2:2, 11. Einige Zeilen später kam wieder die Einschränkung, daß mit dem griechischen Wort „huldigend sich neigen“ oder „huldigen“ gemeint sei. Trotzdem ist es erstaunlich, daß Jesus zumindest eine Ehrerbietung zugestanden wird. Noch vor einigen Jahren sah man dies weit strenger:

    *** w84 15. 12. 7 Weihnachten – Warum gefährlich? ***
    Außerdem hat das Weihnachtsfest dazu beigetragen, daß man Jesus anstelle seines Vaters, Jehova Gott, anbetet. Das ist eine weitere Form des Götzendienstes, (!) da der verherrlichte Herr Jesus Christus „der Anfang der Schöpfung Gottes“ ist (Offenbarung 3:14; siehe auch Römer 1:25).

    Demnach waren die Astrologen „Götzendiener“. Aber nicht nur sie, denn der „herausragende Bibelforscher“, wie C.T. Russell im WT vom 15.März 2000 (mit großer Abbildung auf S. 12) genannt wurde, hat, gemeinsam mit seinen damaligen Mitstreitern, zu Jesus gebetet! Der Gründer der einzigen wahren Organisation Gottes demnach ein Götzendiener !?

    Jesus verdient Huldigung

    Mit dieser Überschrift fährt der Artikel vom 8.4.00 fort und stellt die Frage: „Verdient Jesus solche Huldigung? Ganz bestimmt! Der Apostel Paulus erklärt in seinem Brief an die Hebräer, als ´Erbe aller Dinge´ habe sich Jesus ´zur Rechten der Majestät in den Höhen gesetzt´ (Hebr 1:2-4). Daher ist es passend, daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters“ Phil 2:10, 11.

    Meine Frage an aktive Zeugen Jehovas, wenn gemäß angeführtem Artikel „Jesus Huldigung verdient“, w i e wird das denn praktiziert? Die gleiche EW-Ausgabe wies auf der letzten Seite auf das Gedächtnismahl am 19. April 2000 hin. Wurde während dieser Abendmahlsfeier in den vier Gebeten gesprochen werden, zumindest einmal Jesus „huldigend“ gedankt?

    Betrachtung zum griechischen Wort „proskynéo“:

    Es scheinen sich die Bibelübersetzer oft nicht einig zu sein. Allein im Matthäus-Evgl. wird „proskynéo“, auf Jesus bezogen, oft mit huldigen, oft mit „vor ihm niederwerfen“ wiedergegeben. Beispiele, nur aus Matthäus: 2: 2,8,11; 8:2; 9:18; 14:33; 15:25; 20:20; 28:17

    „Proskynéo“ wird auch gegenüber dem himmlischen Vater gebraucht, Beispiel Elb.Üb.: Matth 4:10: „Du sollst den Herrn deinen Gott anbeten…“ (Gleich Luk 4:8 )
    Joh 4: 20, 21, 22, 23, 24; 12:20 – (anbeten)
    Apg 8:27; 24:11
    1 Kor 14:25
    Hebr 11:21
    Off 3:9; 4:10; 11:16; 14:7; 15:4; 19:4; 22:9

    Wie die Bibel-Konkordanz hinten in der NW-Ü (der Zeugen Jehovas) beim Stichwort „anbeten“ zeigt, werden in den Griech.Schriften das Wort „proskynéo“ oftmals mit „anbeten“ übersetzt. Interessant ist daß nachfolgender Text in der Neue-Welt-Übersetzung, Ausgabe deutsch 1963 wie folgt lautet: Hebräer 1:6
    6 Wenn er aber seinen Erstgeborenen wieder in die bewohnte Erde einführt, sagt er:
    Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten‘.

    Nur heute wollen Zeugen Jehovas mit Jesus nicht einmal „reden“… Haben sie ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Erlöser?
    Gerd
    Zitatende

    Wie „proskyneisieren“ die ZJ den Herrn Jesus, wie tut das der Ede?
    Vielleicht sind wir nun wieder am richtigen Frage-Pfad angelangt 🙂

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Sorry 😉

    Habe nur die Fragen von Ede genommen und darin ein paar Worte verändert. Ein Schelm, der böses denkt.

    Ganz liebe Grüße aus dem verschneiten Saarland
    Boas

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Obwohl sogar die WTG ermunterte, dass Jesus Huldigung gebührt, wird von Fans der Brooklynlehren, direkt krampfhaft diese Huldigung verweigert und mit keinem Wort gezeigt w i e sie das praktizieren.

    Ich sah einen Kommentar zu 1.Joh. 5 bei bibelkommentare.de, Auszug daraus (ergänzender Hinweis: wie viele schon bemerkt haben, lehne ich die Trinitätslehre AB!), aber das steht nun mal auch im 1. Johannesbrief, Kapitel 5,20, Zitat:


    „Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns ein Verständnis gegeben hat, auf dass wir den Wahrhaftigen kennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohne Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“

    Der bewusst gekannte Gegenstand des Glaubens, der Sohn Gottes, der bereits gekommen ist, ist von der gleichen Bedeutung für uns wie die neue Natur und ihr göttlicher Ursprung; und hier wird uns gesagt, dass wir mit Ihm in vollkommener Weise verbunden sind. Auch hier handelt es sich um das innere Wissen wie in den vorherigen Versen. „Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist. „ Das steht in deutlichem Gegensatz zu der Erwartung der Juden, die auf das Kommen dessen warten, der in jeder Beziehung völlig minderwertig sein wird; doch auch im Gegensatz zu den Heiden, die Gott nicht kennen, Dämonen anbeten und, wenn möglich, in noch tieferer Unwissenheit stehen. Doch der Sohn Gottes, der alles ins Dasein rief, wurde in Seiner unendlichen Liebe Mensch, um uns nicht nur ewiges Leben mitzuteilen, sondern Sich Selbst als eine Sühnung für unsere Sünden in den Tod zu geben, wie die Schrift es bezeugt.

    Hier wird uns gesagt, dass Er kam, um uns Verständnis zu geben, den Wahrhaftigen, den wahren Gott, zu kennen. Denn nur Er allein war fähig, das vollkommene Abbild des unsichtbaren Gottes in einer Welt darzustellen, die voller Finsternis, Unreinheit und Todesschatten ist; in einer Welt, hinter der sich die unsichtbaren Mächte der Bosheit befinden, die stets bemüht sind, der Lüge den Anschein von Wahrheit zu geben und die Menschen hinsichtlich der Wahrheit zu verblenden. Der Herr Jesus entspricht auf keine Weise den Lieblingsvorstellungen der Betrüger; bei Ihm handelt es sich um eine wirkliche, göttliche Person, um das „ewige Leben“ als eine lebendige Tatsache. Auf diese gründet sich die in Christus gekannte Wahrheit in all ihrer Tiefe, Höhe und Heiligkeit, von welcher die Versammlung das korporative und verantwortliche Zeugnis darstellt. Doch hatte sie in diesem Zeugnis bereits damals versagt, und um wie viel mehr ist sie heute in Verfall geraten! Doch für den Glauben ist selbst in den dunkelsten Tagen eine Kraftquelle vorhanden; und dieser Brief weist den einzelnen Gläubigen in aller Deutlichkeit und Vollständigkeit auf diese Quelle, Jesus Christus, hin. Er stellt dem Gläubigen, als einem in Christus Geborgenen, mit göttlicher Autorität den Herrn vor Augen als Den, der gestern, heute und in Ewigkeit Derselbe ist.
    „Wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohne Jesus Christus.“ Damit wird in kurzen, aber kraftvollen Worten unser unveränderliches Vorrecht zum Ausdruck gebracht. Es zeigt uns, dass unser sicheres Geborgensein in dem wahrhaftigen Gott darin besteht, dass wir in Seinem Sohne bleiben. Das wird uns bereits in den eigenen Worten des Herrn gesagt (Joh 14,20): „An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin, und ihr in mir und ich in euch. „ Nicht nur sind wir in Ihm, sondern wir sollen auch ein Verständnis darüber und über all das hier Gesagte besitzen. „Jener Tag“ ist die Zeit, in der wir jetzt leben…

    So wird auch verständlich was die 2 Wörter „Christus HABEN“ bedeutet. Diese vom Apostel bestätigte Wahrheit ist vielen Brooklyn-Gebundenen nicht klar – vielleicht sollte es so sein…

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Einen wunderschönen Freitag wünsche ich Euch.

    Einen sehr schönen Text hat Gerd oben zitiert. Wie aus meinen anderen Kommentaren zu ersehen ist, bin ich der PERSÖNLICHEN Meinung, dass ich zu Jesus sehr wohl sprechen bzw. Beten darf, wie immer ich es nennen will.

    Dieser Text in 1.Joh. 5:11-15 spricht davon, dass wir als Christen, so zusagen, JETZT schon ewiges Leben haben, weil wir uns auf das Loskaufsopfer Jesu bei JHWH berufen haben. „Den Sohn zu haben“ oder „an den Namen des Sohnes Gottes zu glauben“ hat etwas mit der, in der Bibel zitierten, „Mittlerrolle“ Jesu zu tun, die mit seinem letzten Atemzug als Mensch erfüllt war. Im Namen Jesu um etwas zu Bitten oder zu Beten hat nichts mit der Gebets-End-Floskel: „Im Namen Jesu. Amen!“ zu tun, sonder mit einer Lebenseinstellung. Mit der Lebenseinstellung, sich als Christ bei Jehova auf das Loskaufsopfer Jesu zu berufen, um, wie es 1. Johannes sagt, JETZT schon in einer gewissen Sichtweise ewiges Leben vom Vater geschenkt zu bekommen. Dieses einzigartige Geschenk von Gott auf ewiges Leben endet nicht auf dem Friedhof. Es überdauert unsere menschlichen Überreste. Und zu der, von Gott bestimmten Zeit, wird er seinen Schwur vollends einlösen.

    Des Weiteren, würde ich persönlich davon ausgehen, dass der Apostel Johannes hier von Bitten spricht, die, wenn im Einklang mit dem Willen Gottes, an JHWH gerichtet werden, sowohl von Ihm gehört als auch erfüllt werden.

    Gebete an Jesus zu richten bzw. mit Jesus zu reden hat eine Jahrhunderte alte, man könnte auch fast 2 Jahrtausende alte Tradition unter Christen. Nur eine Minderheit der Christen, besonders in der Neuzeit, ist diesbezüglich anderer Auffassung.

    Nach meiner Ansicht ist es nicht schwierig, Schriftstellen zu finden, die besagen, dass man zu Gott betet oder mit ihm spricht. Ein Problem für Verfechter der Theorie, „DU DARFST NICHT MIT JESUS REDEN ODER BETEN“, ist es, einen klaren und deutlichen Bibeltext zu finden, der es einem Christen VERBIETET MIT JESUS ZU REDEN oder ZU IHM ZU BETEN. Sogar bei einer fundierten Feststellung, dass es in der ganzen Bibel keinen einzigen eindeutigen Bibelvers gibt, in welchem jemand zu Jesus gebetet hat, sagt dies noch lange nichts darüber aus, ob ein Reden oder Beten zu Jesus VERBOTEN IST.

    Die Bibel lässt uns bezüglich, für Jehova, wichtiger Glaubensgesetzte NIE im Dunkeln. Und die Frage, ob man auch zu Jesus sprechen darf, ist keine Frage, die es erst seid 70 Jahren gibt. Diese Frage ist seid fast 2.000 Jahren aktuell. Besonders die Heidenchristen waren es ja gewohnt, Gebete an viele Gottheiten zu richten, an Götter und Untergötter u.s.w.. Nichts läge da näher, als das Bedürfnis auch zu Jesus, einer Person, die von Johannes als ein Gott bezeichnet wird, zu beten.

    Ich bin der Meinung, wenn es für Jehova wichtig wäre, dass die ersten Heidenchristen, NICHT mit ihrem Erlöser, dem auferstandenen und an der Seite Gottes sitzenden und mit höchster Macht ausgestatteten Jesus reden dürften, hätte der Heilige Geist den Schreiber der Bibel deutliche Anweisungen gegeben, ein dementsprechendes Gesetz nach dem Opfertod Jesu mitzuteilen. Apo. 15 wäre dafür sehr geeignet gewesen. „Sie sollen nur Jehova anbeten, und nur zu ihm allein sollten sie beten. Sie sollten auch nicht zu unserem Erlöser Jesus Christus beten. Des Weiteren enthaltet euch des Götzendienstes, vom Blut, von erwürgtem und…“ Was ist wichtiger: Die Vorgabe für Gebete und Anbetung oder die Vorgabe bezüglich Speisevorschriften u.s.w.?

    Wenn nun keine eindeutige Schriftstelle zu finden ist (wohlgemerkt eine Aussage der Bibel, die NACH dem Tod von Jesus als Mensch und seiner Himmelfahrt gemacht wurde) in der geschrieben steht, dass wir NICHT zu Jesus beten oder sprechen DÜRFEN, oder eben dieses tun MÜSSEN, gehe ich persönlich davon aus, dass diese Sache der Gewissensentscheidung eines Christen unterliegt und nicht einem göttlichen Gesetz.

    Wenn jemand also kein eindeutiges Verbot oder Pflicht in der Bibel findet, so könnte sehr wohl ein „Beröer“ auf den logischen Gedanken kommen, dass diese Angelegenheit Jehova noch nicht einmal einen Satz wert war.

    Ich, Boas, habe nicht die Autorität von Jehova erhalten, meinen Glaubensbruder für seine Gewissensentscheidung zu verurteilen! Genau so wenig habe ich, Boas, die Autorität von Jehova, unserem Schöpfer erhalten, Ge- oder Verbote in den Mund Gottes zu legen, die er nie in der Bibel niederschreiben ließ!

    -Mit Jesus zu reden oder zu ihm zu beten ist meines Erachtens eine „Gewissensentscheidung“.

    -Blutwurst zu essen ist ein Verstoß gegen ein göttliches „Gesetz“ bzw. ein „Verbot“.

    Zum Schluss noch ein Satz vom Apostel Paulus aus 1.Korinter 10:29: GN von 1982:

    „Das Gewissen eines Anderen darf sich allerdings nicht zum Richter über meine Freiheit machen.“

    Mit herzlichen Grüßen an alle Christen

    Boas

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    Dezember 18, 2014

    Liebe Geschwister,

    nicht weil die Welt Weihnachten feiert/e, sondern weil es für mich persönlich ein ganz besonders bemerkenswertes Ereignis war, möchte ich einen Gedanken mit euch teilen. Er ist von bedeutsamen Inhalt, denn er hat etwas mit Würde, Wert, Achtung, „Anbetung“ und Verneigung zu tun. Lukas bringt etwas auf den Punkt. Mir geht es nicht um das Weihnachtsthema, sondern ausschliesslich um unseren grossartigen Herrn Jesus!

    Lukas betont (für mich jedenfalls)etwas besonderes mitLuk. 2:8 – 14 (NGÜ):

    “In der Umgebung von Betlehem waren Hirten, die ´mit ihrer Herde` draußen auf dem Feld lebten. Als sie in jener Nacht bei ihren Tieren Wache hielten, stand auf einmal ein Engel des Herrn vor ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umgab sie mit ihrem Glanz. Sie erschraken sehr, aber der Engel sagte zu ihnen: »Ihr braucht euch nicht zu fürchten! Ich bringe euch eine gute Nachricht, über die im ganzen Volk große Freude sein wird. Heute ist euch in der Stadt Davids ein Retter geboren worden; es ist der Messias, der Herr. An folgendem Zeichen werdet ihr das Kind erkennen: Es ist in Windeln gewickelt und liegt in einer Futterkrippe.« Mit einem Mal waren bei dem Engel große Scharen des himmlischen Heeres; sie priesen Gott und riefen: »Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe, und Frieden auf der Erde für die Menschen, auf denen sein Wohlgefallen ruht.«“

    Bemerkenswert finde ich die Wortteile „heute ist euch ein Retter geboren worden – es ist der Herr“ und „mit einem Mal waren bei dem Engel große Scharen des himmlischen Heeres; sie priesen Gott und riefen: »Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe«“. Vielleicht war das ja eine „Art Geburtstagsfeier“ und wurde per tiefes verneigen/huldigen/anbeten demonstriert. Bereits bei diesem Zeremoniell wurde hier, für den soeben geborenen Herrn Jesus, vor JHWH und den bezeugenden Hirten, unserem Herrn Jesus eine universelle Bedeutung zugeordnet.

    Die Hirten waren bestimmt gesegnet, dieses einmalige Ereignis miterlebt zu haben! Stellen wir uns das einmal vor: nicht nur der eine Engel war zugegen; eine (unzählbare?) grosse Schar des himmlischen Heeres war für die Hirten sichtbar! Das hatte es bisher noch nie zuvor gegeben. Weshalb haben sie miterleben dürfen wie das himmlische Heer JHWH pries?

    Fragen:
    Welche Bedeutung für „Anbetung und Beten“ haben die Worte des Engels an die Hirten, wenn er sagte: „Heute ist euch in der Stadt Davids ein Retter geboren worden; es ist der Messias, der Herr.“?
    Wie wichtig ist für uns die Beziehung zwischen unserem Glauben, Christus und Gott was das Beten und Gebet betrifft?
    Welchen Wert, wurde diesem soeben geborene Retter/Messias, von dem Heer beigemessen?

    Meiner Ansicht nach, ist es so wie mit einer Wasserwaage: bei der Anwendung kann ich sie „etwas“ aus der Waage, „genau“ in der Waage verwenden oder „überhaupt nicht“ verwenden. Da ich sie aber gerne benutze – um genaue Ergebnisse zu bekommen – nehme ich sie als Ganzes wahr. Das heisst, sie ist zwar 2-geteilt (das Wasser/Flüssigkeit und das Element in welches dasselbe eingearbeitet wurde), wird aber als eine Einheit verwendet. Ich nehme also Jesus (das Wasser von meiner Waage) und JHWH (das tragende Element des Wassers) gleichwertig her. Das Eine ist ohne das Andere nichts, bzw. nicht vollständig…

    Wie wurde hier neulich sehr ausdrucksstark gepostet:
    „Wenn ich nur allein JHWH anbete, bin ich ein Jude!
    Wenn ich JHWH und Jesus anbete, bin ich ein Christ!“

    Ich für meinen Teil, nehme im Verhältnis die gleiche Position ein wie das himmlische Heer mit den Hirten. Wäre Jesus damals schon von JHWH als „Das ist mein Sohn, hört auf ihn“ bestätigt worden, so hätte das gesamte himmlische Heer Jesus bereits dann gepriesen – denn genau das tat JHWH später, mindestens zwei Mal persönlich, mit seinem Sohn!
    Wenn ich auf diesen Sohn Gottes hören soll, so muss ich auch mit/zu ihm reden (beten!) dürfen. Nur dann kann ich mein „Herz bei ihm ausschütten“ und meinem besten Freund alles fragen und sagen.

    Ich bin überzeugt davon, dass mit dem Abschluss des Aramäisch/Hebräischem Teil des Alten Testaments, Jesus erst richtig von JHWH ins Mittelfeld der Menschheit versetzt wurde.

    1. Joh. 4:15 sagt eindeutig:

    „Wer sich zu Jesus als dem Sohn Gottes bekennt, in dem lebt Gott und er lebt in Gott.“

    Ja, ich habe die zwei besten Freunde die es gibt! Meine „Waage“ – zu der der ich mich auch bekenne – gibt mir Recht…

    Der Friede unseres Herrn Jesus möge euch Lieben inne wohnen.

    Jingle Bells vom Bodensee
    Athalja

  • Edelmuth an Athalja
    Dezember 18, 2014

    Hallo Athalja

    Es ist schon bemerkenswert:

    » Heute ist euch in der Stadt Davids ein Retter geboren worden; es ist der Messias, der Herr. «

    Die Engel kannten Jesus und wussten um seine Bedeutung, denn sie nannten ihn Messias.

    » Mit einem Mal waren bei dem Engel große Scharen des himmlischen Heeres; sie priesen Gott und riefen: »Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe… «

    Sie priesen nicht das in Windeln gewickelte Baby, den Messias, sondern Gott und verehrten IHN.

    » „Wenn ich nur allein JHWH anbete, bin ich ein Jude!
    Wenn ich JHWH und Jesus anbete, bin ich ein Christ!“ «

    (Matthäus 4:10) 10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm ALLEIN dienen (Elberfelder Übersetzung 2003)

    Ist dein Herr Jehova, dann sollst du nur ihm allein dienen und nur ihn allein anbeten.
    Ist dein Herr Jesus, dann sollst du nur ihm allein dienen und nur ihn allein anbeten.
    Aber du wirst niemals 2 Herren dienen und niemals 2 Götter anbeten können

    (2. Mose 20:3,5) Du sollst[A] keine andern Götter haben neben mir 5 Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen[A] und ihnen nicht dienen[a]. (Elberfelder Übersetzung 2003)

    (Johannes 14:15, 21-24) . . .Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten;. . .Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“ 22 Judas, nicht Iskạriot, sagte zu ihm: „Herr, was ist geschehen, daß du dich uns und nicht der Welt deutlich zeigen willst?“ 23 Als Antwort sprach Jesus zu ihm: „Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. 24 Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern gehört dem Vater, der mich gesandt hat.

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Jetzt lieber Ede hast du ein Problem, wenn du bekennst, das Jesus der Herr ist hättest du nach deinem Gedankengang ja zwei Herren!

    Das Christliche Glaubensbekenntniss ist, das du Jesus als deinen Herrn bekennst!!!!

    Für mich ist Jesus mein Herr, damit werde ich ihm dienen.

    LG
    Bird

  • Leprechaun@Edelmuth
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    ich schätze Deine Worte sehr, ebenso wie die Worte der anderen, hier mitschreibenden „Brüder und Schwestern“, dein letzter Einsichtenbuch-Beitrag hat mich jetzt jedoch, ich gestehe es, etwas „konfusioniert“.

    Ist diese Einsicht jetzt ebenfalls Deine Einsicht … oder was hat das Einstellen dieses Textes jetzt für einen gesteigert „geistigen Nährwert“?

    Ich erlaube es mir mal einige Textpassagen daraus zu zitieren:
    ** Bloßes Reden mit Gott ist nicht unbedingt ein Gebet **

    Das ist die Textpassage die mich nun wirklich sehr verwirrt, weil genau DU sie einstellst… da du doch sonst immer behauptest [Zitat]
    **wenn die Kontaktaufnahme nicht ausschließlich durch das Gebet möglich wäre. ** [Zitat Ende]

    Deine einhellige Aussage war bis dato immer, dass man nicht zu Jesus, oder auch nicht zu Jehova „einfach mal so“ reden könne, da das nur per Gebet möglich sei, wodurch ich dann ja auch zwangsläufig Jesus anbeten würde, was in Deinen Augen verwerflich sei (in meinen auch). Ergo ist das einfache „Reden“ mit Jesus ein Gebet…
    Und jetzt zitierst du einen Text, aus der WT-Literatur, in dem es heißt, dass das „Reden“ mit Gott nicht unbedingt ein Gebet ist.

    Ich drehe den Spieß jetzt mal um.
    Wenn ich laut WT Literatur, die du ja sehr zu lieben scheinst, auch einfach mal mit Gott [Jehova] reden kann, es dann nicht unbedingt ein Gebet ist… warum kann ich dann nicht auch einfach mal so mit Jesus reden… OHNE… dass es ein Gebet ist?

    Sorry Ede, das bedarf jetzt, meiner Ansicht nach, einer erläuternden Erklärung.
    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du nicht von Hüh redest, wo Hott drauf steht und dass dein Beitrag einen wirklichen Sinn hatte, den ich hier gerne hinterfragen möchte. Momentan siehst Du mich jetzt etwas ratlos…
    Für mich stimmt jetzt irgendetwas nicht, mit den Einsichten.

    Und da ich ein Langsamdenker bin, mal konkret… definiere mir doch bitte mal den Unterschied zwischen:
    – reden
    – huldigen
    – danken
    – und anbeten

    Ich danke dir für deine Mühe und Geduld.

    Ferner lässt der tuvS durch seine Druckerpressen verlauten [Zitat]
    Mit einem Gebet sind Hingabe, Vertrauen, Respekt und ein Gefühl der Abhängigkeit gegenüber dem verbunden, an den das Gebet gerichtet ist. [Zitat Ende]

    Gut dem Dinge!
    Und nun kommt der Kehrtschluss der Medaille.
    Das bedeutet also, dass wenn ich mich erdreiste den Wunsch zu verspüren einfach mal mit Jesus REDEN zu wollen, mich dann jedoch nicht auch noch dazu erdreisten sollte ihm Vertrauen, Respekt … und ich ergänze … Dankbarkeit!! zollen zu dürfen?
    Wenn diese Atribute also nur dem Vater gebühren [Gebet] ich den Sohn jedoch genau so ehren soll wie den Vater [außer direkte Anbetung] … wie soll ich ihn denn dann ehren, wenn ich keinen Respekt vor ihm haben darf? Wenn ich ihm nicht mein Vertrauen schenke und ihm nicht dankbar sein darf?

    Weißt Du was Ede, mein Kaminofen brennt schon [am Südharz wird es langsam kühl 🙂 ]… falls deiner noch aus ist… nimm diese dubiose Seite und entfache damit ein schönes Feuer, dann hat sie wenigstens einen echten Wert. Sorry, was da steht ist in meinen Augen, auf dieses Thema bezogen, Humbug en bravour.
    Ich entschuldige mich jedoch noch bei dir, bevor ich diesen Beitrag absende… denn Streitereien liegen mir nicht.
    Aber… solch ein Idiologiegeschreibsel, wie in diesem uneinsichtigen Einsichtenbuch, erzeugt bei mir Sodbrennen.

    Liebe Grüße, Lep

  • Bird an Lep
    Dezember 18, 2014

    Lieber Lep!

    Sind es dich nicht genau diese Worte in der Wachtturm Literatur die dem Sklaven die Möglichkeit geben zu sagen, das haben wir ja nie behauptet!! Ihr müsst schon lesen.

    Ich stelle mir vor, das wenn Jesus kommt und die Brüder merken wer Christus ist und das sie ihm eigentlich NIE Ehre oder Huldigung gaben fix und fertig sind! Was glaubst du wem sie die Schuld geben?

    Ja und was glaubst du was die WTG dann sagt?
    Hättetbihr besser gelesen, dann haettet ihr ja mit Jesus eh Kontakt aufnehmen dürfen!

    Für mich sind Schriften der WTG „Teufelswerk“.

    Du hast dies ja eindeutig bewiesen!
    LG
    Bird

  • Edelmuth an LEP
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend LEP

    Vielen Dank für den Hinweis

    Genau aus diesem Grunde habe ich die Erklärung zum „Gebet“ aus dem Einsichtenbuch hier eingestellt, weil es das Gespräch mit Gott noch differenzierter beschreibt.

    [Zitat Einsichtenbuch]
    Anrufung des wahren Gottes oder falscher Götter. Bloßes Reden mit Gott ist nicht unbedingt ein Gebet, wie das Gericht in Eden und der Fall Kains zeigen (1Mo 3:8-13; 4:9-14).

    Mit einem Gebet sind Hingabe, Vertrauen, Respekt und ein Gefühl der Abhängigkeit gegenüber dem verbunden, an den das Gebet gerichtet ist. [Zitat Ende]

    (1. Mose 3:9-13) . . .Und Jehova Gott rief den Menschen wiederholt und sprach zu ihm: „Wo bist du?“ 10 Schließlich sagte er: „Deine Stimme hörte ich im Garten, aber ich fürchtete mich, weil ich nackt war, und so versteckte ich mich.“ 11 Darauf sprach er: „Wer hat dir mitgeteilt, daß du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem nicht zu essen ich dir geboten hatte?“ 12 Und der Mensch sagte weiter: „Die Frau, die du mir beigegeben hast, sie gab mir [Frucht] von dem Baum, und so aß ich.“ 13 Jehova Gott sprach hierauf zur Frau: „Was hast du da getan?“ Darauf erwiderte die Frau: „Die Schlange — sie betrog mich, und so aß ich.“

    Das Gespräch Adams war weder von Hingabe oder Vertrauen, weder von Respekt oder dem Gefühl der Anhängigkeit geprägt, sondern es war der dreiste Versuch Jehova für seinen (Adams) Fehler verantwortlich zu machen.

    Wie sieht das „Gespräch“ derjenigen aus, die nur mit Jesus sprechen wollen. Das kann nur derjenige und Jehova bzw. Jesus beurteilen, aber wenn es darum geht, Jesus für sein hervorragendes Opfer zu danken, dann wird das Gespräch voller Hingabe, Vertrauen, Respekt und mit einem Gefühl der Abhängigkeit gegenüber dem verbunden sein, an den das Gebet gerichtet ist(Jesus).

    [Zitat Einsichtenbuch]
    Die verschiedenen hebräischen und griechischen Wörter, die sich auf das Gebet beziehen, vermitteln den Sinn von bitten, erbitten, eine Bitte an jemand richten, inständig oder dringend bitten, flehen, anflehen, um Gunst anflehen, suchen, befragen sowie preisen, danken und segnen. [Zitat Ende]

    Hier werden genau die charakteristischen Eigenschaften eines Gebetes, wie bitten, flehen, preisen und danken, beschrieben, und jeder kann für sich selber prüfen, ob sein „Gespräch“ mit Jesus einem Gebet entspricht. Wenn ja, hat er ein Problem mit Jehova, das er schnellstens klären sollte.

    Offenbar hängt das Gebet von der persönlichen Herzenseinstellung des Betenden ab. Deshalb müssen wir unsere Einstellung und unser Herz gegenüber dem Sklaven genau prüfen, ob unser Verhältnis zu ihm voller „Hingabe, Vertrauen, Respekt und einem Gefühl der Abhängigkeit gegenüber dem verbunden“ ist, dem wir gehorchen, statt ungeteilt zu Jehova zu stehen. Bemühen wir uns um die Gunst des Sklaven, befragen, bitten, preisen und danken wir ihn für seine Literatur, statt Jehova für seinen Heiligen Geist.

    Ede

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Soeben fand ich beim BI-Nachbarn diese Bibelstelle:

    1.Joh. 3:11-15 (LÜ84)

    „Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben, wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. Das habe ich euch geschrieben, damit ihr WISST, daß ihr das Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes. Und das ist die Zuversicht, die wir haben zu Gott: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, worum wir auch bitten, so wissen wir, dass wir erhalten, was wir von ihm erbeten haben.“

    Beim Suchen des Kontextes sah ich, dass diese Verse nicht im 3. sondern im 5. Kapitel stehen. Die Frage stellte ich mir nun: W E N sollen wir bitten, den Vater oder den Sohn?
    Nun lesen wir gleichen Text, die letzten Verse gemäß der Elberfelder:

    12 Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.
    13 Dies habe ich euch geschrieben, auf daß ihr wisset, daß ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes.
    14 Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, daß, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten, er uns hört.
    15 Und wenn wir wissen, daß er uns hört, um was irgend wir bitten, so wissen wir, daß wir die Bitten haben, die wir von ihm erbeten haben.

    Hier wird doch klar w e r dieser „er“ ist. Auch die von Ede bevorzugte NWÜ bestätigt dies!

    11 Und darin besteht das gegebene Zeugnis, daß Gott uns ewiges Leben+ gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.+ 12 Wer den Sohn hat, hat dieses Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat dieses Leben nicht.+
    13 Ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben+ habt, ihr, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.+ 14 Und dies ist die Zuversicht*, die wir ihm gegenüber haben,+ daß er uns hört,+ ungeachtet dessen, was wir gemäß seinem Willen bitten. 15 Und wenn wir wissen, daß er uns in dem, worum immer wir bitten, hört,+ wissen wir, daß wir die erbetenen Dinge haben werden, da wir sie von ihm erbeten habe

    Wer den Sohn um etwas BITTET – ist das dann kein Ge-BET ?
    Aber – es steht auch das dort: „…wer den Sohn Gottes n i c h t hat, hat dieses Leben nicht.“ …

    Was ist nun dies: den Sohn Gottes „haben“?
    Wer will das erklären?

    Feiertagsgrüße!
    Gerd

  • Edelmuth an Gerd
    Dezember 18, 2014

    Hallo Gerd.

    Du kannst es offenbar nicht lassen.

    Die Bibel ist in sich schlüssig, d.h. sie beinhaltet keine Widersprüche, sonst wäre sie nicht Gottes Wort. Deshalb erlaube ich mir in die von dir zitierten Verse Namen einzufügen und zu belegen, dass sie schlüssig sind.

    » 11 Und darin besteht das gegebene Zeugnis, daß Gott uns ewiges Leben+ gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.+ 12 Wer den Sohn hat, hat dieses Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat dieses Leben nicht.+
    13 Ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben+ habt, ihr, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.+ 14 Und dies ist die Zuversicht*, die wir ihm gegenüber haben,+ daß er [Jehova]uns hört,+ ungeachtet dessen, was wir gemäß seinem [Jehova]Willen bitten. 15 Und wenn wir wissen, daß er [Jehova] uns in dem, worum immer wir bitten, hört,+ wissen wir, daß wir die erbetenen Dinge haben werden, da wir sie von ihm [Jehova]erbeten habe «

    (Johannes 15:16) . . .was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe. . .

    (Johannes 16:23) . . .Wenn ihr den Vater um etwas bittet, so wird er es euch in meinem Namen geben.

    Nicht den Sohn, sondern den Vater sollen wir im Namen des Sohnes bitten.

    Ede

  • Leprechaun@Edelmuth
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    komm… wir sind doch beide inzwischen den Zeiten „kurze Lederhose, Holzgewehr“ entfleucht, oder? Jetzt mal ernsthaft… und bitte „Butter bei die Fische“…

    Beantworte mir doch bitte meine Fragen einmal mit DEINEN Worten und nicht mit dem Schreib- und Regelwerk der Organisation, Deine persönliche Einstellung würde mich hier einmal interessieren. Die Frage lautete: [Zitat von mir]

    Und da ich ein Langsamdenker bin, mal konkret… definiere mir doch bitte mal den Unterschied zwischen:
    – reden
    – huldigen
    – danken
    – und anbeten (Anbetung ) [Zitat Ende]

    Sollte es dir gelingen mir diese Fragestellung zu beantworten, mit deinen eigenen Worten, sind dir mein Respekt, mein Dank, meine Hochachtung sicher…. ähm…warte mal… bete ich dich dann an??
    Das ist jetzt (m)eine Denksportaufgabe.

    Wie sagt das Einsichtenbuch??
    [Zitat Einsichtenbuch]
    Die verschiedenen hebräischen und griechischen Wörter, die sich auf das Gebet beziehen, vermitteln den Sinn von bitten, erbitten, eine Bitte an jemand richten, inständig oder dringend bitten, flehen, anflehen, um Gunst anflehen, suchen, befragen sowie preisen, danken und segnen. [Zitat Ende]

    Wie war das?
    Ich bitte dich jetzt also flehentlich darum, uns … und mir… die Gunst zu erweisen, die von mir gestellten Fragen zu beantworten. Woraufhin wir dich dann preisen, ehren, loben würden und dir unseren Dank aussprechen möchten. Eventuell mache ich dann sogar noch vor dem Bildschirm einen Kniefall… und sage : Ede, you are the greatest…you are my hero 🙂
    Womit ich dann alle Merkmale einer Anbetung (in weiser Einsicht der Einsichten) erfüllt hätte…kurz, ich habe dich angebetet.

    Ede, glaubst du das wirklich? Nö, sicher nicht, gelle?
    Da muß doch also noch was wesentliches fehlen? Hast du für dieses Wesentliche eine pers. Definition?

    Ede, ich schätze dich als Person, das kannst du mir glauben!
    Aber, ich finde es immer traurig wenn sich erwachsene Menschen das Denken aus der Hand nehmen lassen… und sich dem Denken dritter, hier dem Denken der Org. unterwerfen und einfach nur Texte nachplappern.
    Genau dieses Phänomen erlebe ich immer wieder, wenn ich die um mich bemühten Ältesten mit Dingen konfrontiere. Dann wird in den Tabletts gewühlt bis die Schwarte kracht und jede nur denkbare WT-Definition aus dem Literaturwerk gezaubert.

    Vor vielen Jahren war ich einmal Bundeswehrsoldat, Wehrpflichtiger.
    Da gab es einen Spruch… „mit dem Erreichen der Kaserne Hirn bitte in der Kleiderkammer abgeben“
    Ich sage: Beim Aufschlagen des Wachtturms bitte die Taste „Hirnwäsche“ betätigen. Der Sklave denkt, Du mußt nicht mehr denken.
    Weißt Du was mich betroffen macht, Ede?
    Die um mich bemühten Ältesten wissen ganz genau wie skeptisch ich über den Sklaven denke, das schmiere ich denen ständig aufs Brot, zentimeterdick sogar.
    Nach dem „Studium“ dann das obligatorische Abschlussgebet….

    Da wird der tuvS in den Himmel gelobt, ohne Ende. Wie wundervoll er doch ist, wie dankbar man für ihn ist, wie wundervoll er die Speise austeilt. Lobhudelei bis zum Abwinken.
    Nach ihrer eigenen einsichtigen Einsichtenbuch-Definition betreiben sie Anbetung… sie beten den Sklaven an!!

    Du hast einmal folgenden Gedanken genannt, ich gebe ihn aus dem Gedächtnis heraus wieder:
    frei zitiert : Wie fühlt sich wohl der Vater, also Jehova, wenn er übergangen wird und man Jesus anbetet………. so, in etwa, waren deine Worte.

    Ich frage, wie fühlt sich wohl Jesus, als göttliches Wesen, als Gottes Sohn, als unser Erretter und König, wenn er sieht, dass eine menschliche Wirtschafts-Organisation in den Himmel gelobt wird, nahezu angebetet wird… und genau diese Org. den Kontakt zu IHM untersagt.
    Und… wie fühlt sich dann sein Vater, unser Gott, namens Jehova?

    Macht es Sinn, Gedanken solch einer Organisation zu unterstützen und diese als Maß für seine eigenen Gedanken zu nehmen?
    Mir, persönlich, schaudert es davor… ehrlich.

    Angenehmen 2. Weihnachtstag wünscht,

    Lep

  • Leprechaun@Edelmuth
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    eines möchte ich noch hinzufügen…

    Meiner Meinung nach ist die Begriffsdefinition des Wortes * beten / anbeten *, wie sie die Org. nennt, mit den von dir zitierten Merkmalen aus dem Einsichtenbuch, eine sehr perfide aber durchdachte Kampagne der Organisation.
    Nämlich dahin gehend, den Schäfchen ein schlechtes Gewissen zu machen.

    Mit dieser Definition hat sich die Org. nämlich eine Möglichkeit geschaffen jede Interessensneigung ihrer Schafe mit Anbetung gleichsetzen zu können… und den Zeigefinger erheben zu können.

    Dann bete ich nämlich meinen Sportverein an, eine Fußballmannschaft, eine andere Organisation die mir eventuell zusagen könnte und alles woran ich persönlichen Gefallen haben könnte.
    Denn alles was mir gefällt würde ich ja automatisch ehren, es loben, und dankbar dafür sein es erfahren zu dürfen. Diese Definition, die hier genannt wird, ist ein Machterhaltungsprogramm der Organisation über das nicht mitdenkende und sich ihr unterwerfende „Fussvolk“.
    Genau so empfinde ich das.

    In einem Wachtturm stand mal zu lesen :
    Rebellion gegen den Sklaven ist Rebellion gegen Gott. Kennst du diese Aussage?

    Fällt dir dabei etwas auf?
    Mit diesem Satz stellt sich die Organisation über Jesus. Mehr noch, sie macht sich gottgleich.
    Hast du mal darüber nachgedacht?

    Weißt du, was geschehen wäre, wenn jemand diesen Satz im alten Israel ausgesprochen hätte?
    Er wäre gesteinigt worden… stante pede… hurtigen Schenkels.
    Jesus wollte man steinigen, weil er sagte der Sohn Gottes zu sein… du erinnerst dich?
    Und dieser Organisation, mit obigem Ausspruch, blasphemisch hoch drei… redest du nach dem Munde? Ich wünsche dir, lieber Ede… von Herzen… Einsicht.

    Liebe Grüße, Lep

  • Edelmuth an LEP
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen LEP

    Zuerst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich dir so spät auf deine Fragen antworte.

    Der Sklave hat in dem bereits vom Markt genommenem Buch „Babylon die Große ist gefallen“ genaustens beschrieben, wie weltliche Herrscher und Regierungen bzw. politische Organisationen zum Gott gemacht werden. Namen wie Mao Tse Tung, der japanische Tenno, Napoleon, Franko, der Duce, Stalin, Hitler, die KPDSu Russlands, die Partei Chinas sind uns als Herrscher bekannt, denen sich die Menschen freiwillig oder mit Gewalt unterwerfen. Diese Menschen setzen ihre gesamte Hoffnung auf ihr Wohl in diese Personen bzw. Parteien. Das Gleiche gilt auch in Bezug auf religiöse Führer und Organisationen. Namen wie Buddha, Smith von den Mormonen, oder die Apostel der Neuapostolischen Kirche, der Papst der Katholiken und andere religiöse Führer sind uns als Würdenträger bekannt, die das Mantra der Unfehlbarkeit in sich tragen. Ihre Gläubigen gehorchen ihnen blind als oberste Autorität, weil sie sich durch ihren Gehorsam die Erfüllung ihrer Bedürfnisse erhoffen.

    Beachtet man, dass der wichtigste Teil der Huldigung einer Gottheit darin besteht, dass man ihr bedingungslos gehorcht und ihren Willen erfüllt(siehe Pharao in Bezug auf Moses), dann erkannt man schnell, wer ihr Gott ist und wen sie anbeten. Weder Jehova, noch Jesus oder Satan entscheiden, wer unser Gott ist, sondern wir selber, indem wir danach streben den Willen dessen zu tun, den wir anbeten

    Nun beachte einmal das Verhalten der Brüder der Zeugen Jehovas. Sie trachten fast alle danach den Willen des Sklaven, die Katholik den Willen ihres Papstes, der Neuapostole den Willen ihrer Apostel, der Japaner den Willen des Tennos, der Chinese den Willen der Partei zu tun.

    Nun mag es in dem einen oder anderen Fall nicht verkehrt sein, den Willen des Sklaven wie z.B. in Sachen Hurerei zu tun, weil man selber davon überzeugt ist, dass es falsch wäre bzw. der Sklave das Richtige lehrt. Doch wir dürfen nur dann so handeln, wenn wir überzeugt sind, dass es Jehovas Wille ist, weil wir es überprüft haben, um uns zum Einen von niemandem irre führen zu lassen und zum Anderen, weil wir Jehova dienen und IHN anbeten wollen. Auch wenn unsere Entscheidung in dem einen oder anderen Fall aus Gottes Sicht falsch wäre, dürfen wir nichts im Widerspruch zu unserem Gewissen tun. Möglicherweise werden wir später unseren Fehler erkennen und uns ändern, aber wir sollten durch unseren Bezug auf Jehova zu erkennen geben, wen wir anbeten.

    Genau dieser Gott, den wir anbeten, hat gesagt, dass wir auf seinen Sohn hören sollen. (ER hat nicht gesagt, dass wir seinem Sklaven gehorchen sollen). Beide, der Vater und der Sohn haben gesagt, dass wir nur Jehova anbeten sollen, weil ER die höchste Autorität und der liebevollste und verständnisvollste, der langmütigste und barmherzigste Gott aller Zeiten im Universum ist, und wir ihn lieben

    Ede

  • Bird
    Dezember 18, 2014

    Liebe Geschwister, für alle die darüber nachdenken welche Ehre Jesus gebührt, möchte ich folgende Bibeltexte ans Herz legen.

    Zuerst der Text aus Jesaja:

    Jesaja 40:3 ELB71

    Stimme eines Rufenden: In der Wüste bahnet den Weg Jehovas; ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!

    Und jetzt der Text aus Johannes
    Johannes 1:22-23 ELB71

    Sie sprachen nun zu ihm: Wer bist du? auf daß wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben; was sagst du von dir selbst? Er sprach: Ich bin die „Stimme eines Rufenden in der Wüste: Machet gerade den Weg des Herrn“, wie Jesaias, der Prophet, gesagt hat.

    Vielleicht bringen diese Texte einem näher was Jesus gebührt!

    LG
    Bird

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Wir wissen noch immer nicht wie Ede oder der einfache ZJ ihrem (?) Herrn Jesus Huldigung (Einsichtenbuch erklärte es doch sehr gut mit „proskynéo“) darbringen, sicher ohne gesprochenen Dank, nur als Postler vor dem Amen im Gebet…

    Unklar ist mir das:
    Warum wollen einige im Gebet lieber mit Jesus statt mit dem Vater reden? Erhoffen sie sich ein günstigeres Urteil als wie vom Vater. Nein, wie du schon sagst, der Vater und der Sohn sind eins, d.h. stets einer Meinung.
    Ede

    Wir haben doch alle die Bibelstellen im Kopf, mit Aussagen wie diese:

    Jesus bekam alle Gewalt im Himmel und auf Erde –
    wurde hoch erhöht –
    der Vater zieht die Erwählten zu IHM –
    er wird daher „Ewigvater“ genannt –
    e r starb für uns, nicht sein Vater –
    die Erwählten werden unter seinem Haupt zu seinen Mitherrschern – usw.

    und da verdient er sich z.B. beim GEDÄCHTNISmahl nicht, bei den 4 Gebeten zumindest e i n-mal DANKE zu ihm zu SAGEN?

    Wie elend ist doch die Fehlleitung solcher antichristlichen Führer und ihrer Verführten 🙁

  • Omma@Gerd
    Dezember 18, 2014

    Lieber Gerd,

    ich habe gerade folgendes Bild vor „Augen“.

    Ein Ehepaar sieht die Notlage eines Nachbarn (oder Nachbarin). Sie kommen überein zu helfen. Die Frau des Ehepaares kauft ein, macht sauber, kocht Essen usw., bis es dem Nachbarn wieder besser geht. Der Nachbar möchte seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, und kauft einen großen Blumenstrauß und klingelt. Beide Eheleute öffnen die Tür.

    Dann folgende Szene. Der Nachbar begrüßt den Mann, bedankt sich, überreicht ihm den Blumenstrauß und sagt dann, ohne die Frau anzusehen: „Sage bitte deiner Frau einen lieben Gruß von mir, und ich möchte mich ganz herzlich für die viele liebe Hilfe bedanken.“

    Was empfindet wohl die Frau in diesem Augenblick?

    Es grüsst ganz herzlich Omma

  • Manfred an Gerd
    Dezember 18, 2014

    Lieber Gerd,

    vielen Dank für den Bibeltext und Du hast auch die richtigen Stellen hervorgehoben. Unser Herz muss ungeteilt sein. Bevor jetzt wieder jemand sagt, dass wenn wir neben Jehova auch noch Jesus in unserem Herzen haben, dann ist es doch geteilt, der soll sich noch mal vor Augen führen, dass der Vater und der Sohn EINS sind. Für beide ist in unserem Herzen Platz ohne dass wir es teilen müssten.

    Wenn aber die LK in unserem Herzen einen größeren Platz einnimmt, dann ist das Herz geteilt.

    Ich danke Dir sehr, dass Du diesen Bibeltext ergänzt hast, denn ich hatte keinen speziellen Text im Sinn als ich meinen Kommentar geschrieben habe, aber dieser passt wirklich wunderbar dazu. 😉

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an Manfred
    Dezember 18, 2014

    Interessanter Gedanke, Manfred

    » Bevor jetzt wieder jemand sagt, dass wenn wir neben Jehova auch noch Jesus in unserem Herzen haben, dann ist es doch geteilt, der soll sich noch mal vor Augen führen, dass der Vater und der Sohn EINS sind. Für beide ist in unserem Herzen Platz ohne dass wir es teilen müssten. «

    Verstehe ich dich richtig, dass du Jehova und Jesus als unterschiedliche Personen siehst, von denen Jehova größer als Jesus ist. Beide haben in deinem Herzen platz. So, oder so ähnlich ergeht es anderen auch. Das ist sehr zu loben, doch wie geht man mit diesen beiden Herren um?

    Einige behaupten, dass sie mit Jesus reden wollen, um ihm zu danken und ihn gelegentlich bitten wollen sich beim Vater für sie zu verwenden. Das machen die Katholiken auch. Für jeden Zweck haben sie ihre Schutzheiligen, die sie – nein, nicht anbeten – sondern nur im Gebet bitten sich beim Vater für sie zu verwenden. Das sieht zunächst ganz harmlos aus, wenn die Kontaktaufnahme nicht ausschließlich durch das Gebet möglich wäre.

    Warum rufen sie im Gebet ihre Schützheiligen und nicht den Vater an? Glauben sie, dass sie bei ihren Schutzheiligen auf mehr Verständnis und Liebe hoffen dürfen, als beim Vater. Wer hat mehr Liebe und Langmut gegenüber den Menschen als der Vater?

    Oder hoffen sie, dass sie ihre Schutzheiligen gegenüber dem Vater angesichts ihrer Stellung zu einer Opposition bewegen können? Oder braucht der Vater gar Berater? Weder das Eine noch das Andere ist möglich.

    Ich vermute, dass sie ein schlechtes Gewissen haben und nicht im Gebet vor den Vater treten mögen. Aber wer Vergebung buchstäblich erleben will, der muss sich demütigen und den Vater in Jesus Namen darum bitten. Dann, so sichert ihm der Vater zu, wird er ihm großzügig vergeben.

    Warum wollen einige im Gebet lieber mit Jesus statt mit dem Vater reden? Erhoffen sie sich ein günstigeres Urteil als wie vom Vater. Nein, wie du schon sagst, der Vater und der Sohn sind eins, d.h. stets einer Meinung.

    Ede

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede

    Jesus mit einem Engel oder einem Schutzheiligen in einen Topf zu werfen ist dann schon ein starkes Stück.
    Wir kennen die Bibel vielleicht nicht so gut wie Du, aber wir wissen dass man Engel keinesfalls anbeten darf.
    Nur ist Jesus kein Engel, sondern er sitzt zur Rechten Gottes. Diesen Platz nimmt sonst niemand ein.
    Wenn ich gesündigt habe bitte ich immer den Vater um Vergebung. Aber hat der Vater auf der Erde Kranke geheilt, Tote auferweckt, Geister ausgetrieben, oder ist der Vater für unsere Sünden gestorben?
    Ja es war der ewige Wille des Vaters dass der Sohn dies alles macht. Der Sohn hat den gesamten Willen des Vaters umgesetzt. Ich habe kein Problem damit beiden dafür zu danken. Sollte ich nicht schon jetzt mit unserem Richter reden dürfen, damit er mich schon kennt wenn er das Gericht eröffnet?
    Nicht dass er dann sagt, ich kenne dich nicht, weiche von mir Du Übeltäter!

    Joh. 5 (extra für Dich die NWÜ)
    22. Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben,
    23 damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat

    LG
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    Dezember 18, 2014

    Hallo Alois

    Spätestens seit seiner Auferweckung zu himmlischem Leben ist Jesus zweifelsfrei wie alle anderen Lebewesen außer Jehova ein Geschöpf Gottes, das ungeachtet der Position, die es beim Vater hat, nicht angebetet werden darf

    Wenn du die Anrufung ihrer Heiligen im Gebet durch die Katholiken ablehnst, weil sie Geschöpfe Gottes sind, dann muss das auch für Jesus gelten.

    Ede

  • Edelmuth an Alois
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Alois

    Das Einsichtenbuch veröffentlicht unter dem Begriff „Gebet“ einen interessanten Gedanken, der dir und anderen sicherlich gut gefallen wird

    Einsichtenbuch Band-1 S. 815

    GEBET.
    Anrufung des wahren Gottes oder falscher Götter. Bloßes Reden mit Gott ist nicht unbedingt ein Gebet, wie das Gericht in Eden und der Fall Kains zeigen (1Mo 3:8-13; 4:9-14). Mit einem Gebet sind Hingabe, Vertrauen, Respekt und ein Gefühl der Abhängigkeit gegenüber dem verbunden, an den das Gebet gerichtet ist. Die verschiedenen hebräischen und griechischen Wörter, die sich auf das Gebet beziehen, vermitteln den Sinn von bitten, erbitten, eine Bitte an jemand richten, inständig oder dringend bitten, flehen, anflehen, um Gunst anflehen, suchen, befragen sowie preisen, danken und segnen.

    Man kann natürlich auch Menschen bitten und anflehen, und die entsprechenden Wörter in den Ursprachen werden manchmal so verwendet (1Mo 44:18; 50:17; Apg 25:11), aber das Wort „Gebet“, das in religiösem Sinne gebraucht wird, ist nicht auf solche Fälle anwendbar. Jemand mag einen anderen „dringend bitten“ oder „anflehen“, etwas zu tun, aber er würde den Betreffenden dabei nicht als seinen Gott betrachten. Er würde eine Person beispielsweise nicht im stillen bitten oder sich an sie wenden, wenn sie nicht sichtbar anwesend wäre, wie man dies beim Gebet tut.

    Vielleicht wird dir das helfen, einen Umgang mit Gott zu finden, der deinen Bedürfnissen und Gottes Ansprüchen genügt

    Ede

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Manfred.

    Ich habe jetzt den Kommentar von Br. Ede schon dreimal durchgelesen. Und habe immer noch nicht verstanden, was er mit diesem Kommentar wirklich bezwecken will. Ich glaube, dass ich es gar nicht verstehen will. Dafür fehlt für mich einfach die Liebe in seiner Argumentation.

    Ich wünsch Dir die Früchte des Geistes an diesem schönen Tag.

    Boas

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Lieber Manfred,

    du schriebst gestern Abend abschließend:

    Demjenigen dem ich die größte Ehrehrbietung zollen würde und auf den ich immer hören möchte, den bete ich an. Das trifft sowohl auf unseren himmlischen Vater als auch seinen Sohn zu, denn auf ihn sollen wir hören und auf niemanden sonst.
    Liebe Grüße Manfred

    Einer meiner Lieblingsverse zeigen dies auch kurz und bündig:

    2. Chron. 16:9 Denn Jahwes Augen durchlaufen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz u n g e t e i l t (!) auf i h n gerichtet ist.

    Ich hob in deinem Sinn hervor 🙂

    Morgengruß!
    Gerd

  • Edelmuth an alle
    Dezember 18, 2014

    Was bedeutet Anbetung?

    Als ich Zeuge Jehovas wurde erfuhr ich, dass Israel einst Gottes hingegebenes Bundesvolk war. Auch erfuhr ich, dass Jesus die Pharisäer kritisierte und diese ihn(Jesus) an den Pfahl schlugen. Also ging ich zu den Ältesten und fragte, wer denn nun die wahre Anbetung vertrat, Israel oder Jesus. Daraufhin erfuhr ich, dass Israel die wahre Anbetung verlassen habe und Jesus sie wieder hergestellt hat.

    Israel betete Jehova an. Offenbar gehört zur Anbetung mehr als nur das Gebet und die Huldigung Gottes. Was meint ihr? Was gehört noch dazu?

    Ede

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Boas an
    Manfred, Gerd, Karl Frei, Elfi, Ede und Leprechaun

    Liebe Schwestern und Brüder.

    Damit in der Vielzahl der Kommentare nicht einige wichtige Aussagen untergehen, habe ich versucht nochmals die bis jetzt für mich relevantesten nochmals zusammen zu fassen.

    Manfred stellt die Möglichkeit in den Raum, dass Jehova und Jesus zusammen ein Gott sind! Jesus ist das Wort Gottes und damit untrennbar mit seinem Vater verbunden.

    Unter diesem Aspekt würde es Sinn machen auch Beiden, sowohl Jehova wie auch Jesus, Anbetung zu zollen. Seine Definition von dem Wort Anbetung ist mir noch nicht genau bekannt.

    Hier der Link zu seinem Kommentar:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6710

    Gerd greift den Gedanken von Manfred auf. Und bemerkt dazu, dass uns bei einer solchen Betrachtungsweise zunächst zu sehr die Trinitätslehre stören mag.

    Hier der Link zu seinem Kommentar:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6715

    Karl Frei schreibt: „Weil Jahwe Gott ist und Jesus Mensch ist so keine Konkurrenz mehr vorhanden. … Das Wort war am Anfang bei Gott. Das Wort war keine geschaffene Person, sondern ein ausgesprochener Gedanke Gottes. Zuerst ist der Gedanke, der Sinn, oder Geist.“

    Hier der Link zu seinem Kommentar:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6732

    Elfi schreibt den interessanten Gedanken: „Vielleicht sollte man den Umstand in seine Überlegungen einbeziehen, dass Gott alle Macht und Gewalt unserem Herrn Jesus
    Christus übertragen hat. … Ergo hat sich der Vater, auf eine gewisse Art zurückgezogen, denn er hat auch das Richten dem Sohn übertragen! “

    Hier der Link zu ihrem Kommentar:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6713

    Leprechaun´s lesenswerte Definition des Wortes Anbetung:

    „Anbetung ist für mich die höchste Form einer Ehrerweisung.
    Dabei ist mir klar, dass ich keiner anderen „Adresse“ einen höheren Stellenwert zubillige, als der „Adresse“, der meiner Anbetung gilt… und ich diese „Adresse“, gedanklich und von Herzen, über alles andere Stelle. … Wahre Anbetung ist ein Herzenszustand.“

    Er weist auch auf den wichtigen Gedanken hin, dass Jesus Christus als ein Gott auch einen Gott über sich hat.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, bedeutet Anbetung für Ihn, für sich die höchste Instanz in seinem Leben festzulegen. Für manche ist diese höchste Instanz das eigene Ich, für andere das Geld, sein Land oder seine Familie. Für einen Christen wäre es nach seiner Definition von Anbetung Jehova, Jahwe, JHWH. Diese Definition kann ich bedenkenlos akzeptieren und seine Aussage respektieren, dass unter dieser Begriffsbildung nur JHWH Anbetung/Verehrung gebührt.

    Er schreibt weiter: “ Würden wir unseren Bruder ehren, ihm danken, ihm huldigen, wenn unser Vater ihn als König über uns gesetzt hat (über uns, nicht über sich selbst) und uns unser Bruder Wohltaten erweist? Zwischen Anbetung und Verehrung und Huldigung liegt ein schmaler Grat. Es kann wirklich zu einer Gratwanderung werden, denke ich. Solange ich jedoch die „Anbetungsadresse“ von der „Lobadresse“ trenne, in meinem Kopf und in meinem Herzen, denke ich auf der sicheren Seite zu sein. “

    Hier der Link zu seinem Kommentar:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6716

    Ede schreibt zum Thema: “ Eine Organisation oder eine Person, die in den Herzen der Menschen eine so hohe Autorität annimmt, dass sie ihre Hoffnung auf Hilfe auf sie setzen, wird für sie zum Götzen. Personen und Organisationen (tuvS, Papst, Gurus, Charismatiker, Idole, pol. Parteien, Staatsmänner, eca) die von Menschen als oberste Autorität verehrt werden, nehmen bei ihnen als höchste Autorität einen göttlichen Rang ein.“

    Er zitiert auch das Einsichtenbuch Band-1 S. 1212 wo über Huldigung etwas zu lesen ist. Dort wird klar gestellt, dass der Begriff Huldigung nicht immer etwas mit der Anbetung eines Gottes zu tun hat; also einen religiösen Sinn hat. Seine eigene Begriffsdefinition von Anbetung habe ich z.Z. nicht in seinen Kommentaren finden können.

    Ganz liebe Grüße an Alle

    Boas

  • Manfred an Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas,

    Du hast ja geschrieben, dass Dir meine Definition von dem Wort „Anbetung“ noch nicht bekannt ist. Ich muss Dir ehrlich gestehen, ich weiß auch noch nicht, welche genaue Bedeutung ich dem Wort „Anbetung“ geben möchte. In diesem Kommentar: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6718 hatte ich ja vier Begebenheiten angeführt, wo es in der Bibel um Anbetung geht. Gemäß Wikipedia können bei einer Anbetung auch gewisse Rituale (niederfallen od. niederknien o.ähnliches) ausgeführt werden. Nebukadnezar wollte auch, dass sich alle vor seinem Bild niederwerfen. Wenn aber das alleine den Unterschied ausmacht, zwischen dem das man redet oder dem das man betet, dann habe ich glaube ich nur ganz ganz wenig gebetet. Denn ich kann mich nicht errinnern, wann ich mich das letzte Mal niedergekniet habe um zu beten.

    Sowohl Nebukadnezar als auch der Teufel wollten das man niederfällt und anbetet. Somit ist niederfallen alleine auch noch keine Anbetung, aber es geht schon mal stark in diese Richtung. Vom wilden Tier wird nicht gesagt, dass man vor ihm niederfällt, sondern nur das man es anbetet. Somit kann man also jemanden oder was anbeten, ohne dass man sich nieder kniet oder ähnliche Rituale vollbringt.

    Wenn ich danach gehe, dann bete ich sehr häufig, denn ich spreche mit Jehova und Jesus täglich oder denke eigentlich sehr viel über biblische Texte nach.

    Wo ist nun aber der Unterschied zwischen einem reden und einem beten oder einer richtigen Anbetung? Beides tue ich in meinen Gedanken, ohne irgendwelche Rituale. Auch wenn ich es nicht genau definieren kann, so vermute ich sehr stark, dass es auf unsere eigene Herzenseinstellung ankommt, ob wir falsch oder richtig beten. Ich will das mal veranschaulichen mit etwas was wir alle kennen:

    Wenn in der Bibel etwas anderes steht, als im Wachtturm oder anderen biblischen Publikationen, auf was hören wir?
    Wenn wir dem WT mehr glauben als der Bibel, dann verehren wir den WT und die Bibel ist in unseren Augen etwas minderwertiges.

    Wenn Jehova oder Jesus durch die Bibel etwas sagen und die LK sagt etwas anderes. Auf wen hören wir?
    Wenn wir eher auf die LK hören, als auf Jehova oder Jesus, dann geben wir in unseren Augen der LK mehr Ehre als Gott und seinem Sohn. Wenn wir aber sagen, wir beten Gott an und hören trotzdem eher auf die LK, dann beten wir in Wirklichkeit nicht Gott an, sondern die LK. Denn wir achten ihre Wort höher als die Worte Gottes.

    Dann würden wir sozusagen den anbeten, den wir am meisten achten und verehren und das zeigen wir dadurch, dass wir auf denjenigen hören.

    Wenn in meinem Herzen also Jehova den ersten Platz einnimmt und gleich darauf sein Sohn kommt, dann kann das nicht verkehrt sein. Der Vater möchte, dass wir seinen Sohn so ehren wie ihn und wenn wir tatsächlich Gott anbeten, dann werden wir auf ihn hören und genau das tun. Wir werden somit auch auf seinen Sohn hören, weil es der Vater so wünscht. Wenn man dieses hören nun als Anbetung bezeichnet, ja dann betet man Jesus an, aber immer mit dem Bewusstsein, dass der Vater größer ist und er dies auch so angeordnet hat.

    Wenn man Jesus als den SOHN Gottes richtig erkannt hat, dann wird man im Herzen immer auch wissen, dass der Vater da ist und über dem Sohn steht. Man würde nie den Sohn anbeten und den Vater vergessen, sondern man wird sich gleicherweise an beide wenden. Dann ehrt man den Sohn wie den Vater und das ist ausdrücklich erwünscht.

    Jeder muss das für sich selbst herausfinden, ob es für ihn ok ist oder nicht. Wenn wir hier darüber diskutieren, dann sollte man die verschiedenen Ansichten als persönliche Gedanken des einzelnen ansehen, die nicht richtig sein müssen.

    Was ist nun für mich die Definition von Anbetung?

    Demjenigen dem ich die größte Ehrehrbietung zollen würde und auf den ich immer hören möchte, den bete ich an. Das trifft sowohl auf unseren himmlischen Vater als auch seinen Sohn zu, denn auf ihn sollen wir hören und auf niemanden sonst.

    Liebe Grüße Manfred

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Manfred, einen wunderschönen Tag wünsche ich Dir.

    So wie Dir geht es auch mir. Ich spreche zu Jehova oder Jesus gerade wann es mir in den Sinn kommt. Einfach mal so. Mal laut, mal in Gedanken und beziehe so meinen Glauben buchstäblich in mein tägliches Leben mit ein. Die meisten meiner Gespräche sind keine ritualisierten Gebete mehr zu bestimmten Ereignissen wie dem Essen und zu gewissen Zeiten. Heute benutze ich die Formulierung „reden“ lieber als den Begriff „beten“. Auch die Endfloskel, „Im Namen Jesu. Amen“ benutze ich nur noch selten.

    Ein ZJ sieht diese Endfloskel meist als Adressaufkleber an. Damit sichergestellt wird, dass das Gebet speziell über Jesus weiter geleitet wird und Gott auch erreicht. Wie oft habe ich mich in meiner Kindheit dabei ertappt, mich zu fragen; „Hab ich eines der vier magischen Worte eben vergessen? Lässt du eines dieser Worte weg, kommt das Gebet vielleicht nicht an.“

    Was war ich doch für ein geistiges Kleinkind! Ich kannte die Worte der Bibel, habe aber deren tieferen Sinn nicht verstanden. Die meisten ZJ werden hier unweigerlich an 1. Tim. 2:5 denken, dass es NUR EINEN Mittler zwischen Gott und den Menschen gibt. Und dieser, auch beim Gebet, wichtige Mittler ist der auferstandene und verherrlichte Jesus Christus, der jetzt unser König ist und zur rechten Jehovas sitzt. Der Person, die alle Gewalt und Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist.

    Wenn Du jetzt zustimmend genickt hast und vielleicht sogar ein Amen auf den Lippen hattest, liegst du völlig falsch. Das Obige steht nämlich nicht in 1. Tim 2:5. Dieser auferstandene und verherrlichte Christus ist nicht unser Mittler. Der MENSCH Jesu, der vor 2000 Jahren auf der Erde gelebt hat und aus Fleisch und Blut war, ist unser Mittler. Diese Worte von Paulus haben einen viel tieferen Sinn. Erst wenn man den Sinn hinter den Worten des Apostels Paulus versteht, weis man, was es wirklich bedeutet im Namen Jesu zu beten und kann auch nur dadurch wirklich im Namen Jesu beten. Und das hat nichts mit einer Floskel zu tun. Wenn man zu dem Begriff Mittler noch weitere Bezeichnungen wie Vermittler, Weg oder Brücke in Betracht zieht, wird einem sonnenklar, weshalb Paulus vom MENSCHEN Jesus spricht. Der verherrlichte Jesus ist nicht der Paketdienst unserer Gebete. Nicht der Zusteller, von verschlossenen Briefen an Jehova, die er selbst nicht lesen kann oder lesen darf. Jesus ist kein Postbote. Näher will ich jetzt nicht auf dieses Thema eingehen. Hier auf dieser Seite geht es ja um den Begriff Anbetung und nicht um das Thema des Mittlers.

    Dein Bauchgefühl, ich sollte es besser dein Gewissen nennen, sagt Dir, dass Du es mit dem Anbeten, Beten bzw. Reden richtig machst. Mir ist aufgefallen, dass sich meine Gebete verändert haben. Das Verhältnis zu Jehova und Jesus hat sich verändert, seid dem ich mich mehr auf die Bibel konzentriere und meinen eigenen Weg als eigenverantwortlicher Christ gehe. Damals bei den Zeugen war Jehova so Ehrfurchtsgebietend, so groß und Mächtig und dadurch so fern von mir. Das senken meines Kopfes und das verschränken meiner Hände beim rituellen Gebet war ein muss. Ein Gott der strenge, der ausschließlichen Gehorsam VORDERT. Ein Gott der Ungehorsam bestraft und nur bei höchster Anstrengung das rechte zu tun und bei absolutem korrektem Verhalten mir eine Chance gibt.

    Aber dann beschäftigte ich mich näher mit dem Mustergebet Jesu. „Unser Vater im Himmel…“ Jehova ist mein Vater. Jehova ist mein Papa. Und als solchen darf ich ihn bezeichnen und ansprechen, sagt Jesus. Ich bin einer seiner Söhne. Wie redet denn ein Sohn mit seinem Vater? Wie redet er ihn an? Über was erzählt ein Sohn oder eine Tochter mit seinem Papa? Hat er ängstliche Ehrfurcht zu ihm zu sprechen? Kniest Du vor deinem Papa nieder, faltest die Hände und bittest ihn um ein Stückchen Brot? Vor einem guten Vater hast du selbstverständlich tiefen Respekt. Und du lässt nichts auf seinen Namen kommen. Verteidigst ihn öffentlich mit Eifer. Vor Jehova und Jesus habe ich höchsten Respekt. Aber mein stärkstes Gefühl ist die Liebe zu ihnen. Vertrauen und ein persönlicher Ton prägt seid dem meine Bebete, meine Gespräche. Ich rede zu Jesus wie zu einem großen Bruder zu dem ich aufsehe. Und zu JHWH rede ich wie zu dem aller besten Papa der Welt den ich von Herzen lieb habe. Das nenne ich Anbetung! Da ist das Herz mit dabei. Das ist in meinen Augen nach eine Anbetung wie es einem Vater würdig ist. Das ist eine geistige Anbetung, echt und wahr.

    Aber zurück zu der Definition laut Wikipedia. Die ganz oben erwähnte Definition hilft da nicht wirklich weiter. Da wird nur das Wort Anbetung, das wir ergründen wollen durch ein anderes Wort ersetzt: Verehrung. Aber mit diesem Wort kann ich mehr anfangen als mit dem Wort Anbetung.

    Die Definition von Verehrung ist laut Wikipedia: „Eine Verehrung ist eine ehrerbietige Liebe. Vergleichbare Begriffe sind „(mit Liebe verbundene) Hochschätzung“ oder „Bewunderung“.“

    Jemanden zu ehren sagt mir etwas. Die Wortsilbe „VER“ legt bei der Ehre noch einen drauf. Eine Tür kann „geschlossen“ sein oder auch „verschlossen“ sein. Dann ist sie nicht nur angelehnt, sondern richtig, also doppelt, zu. Also eine Steigerung von Ehre. Verehrung ist ein Gefühl in unserem Herzen. Deshalb ist es auch so schwierig, dieses Gefühl in verstandesmäßige Worte und Erklärungen zu fassen. Dein Bauchgefühl oder noch besser dein Gewissen sagt Dir schon, ob du es richtig machst.

    Wer meint mit den Worten Anbetung oder Verehrung etwas Falsch machen zu können, der hat in seinem Herzen eher das Gefühl der Angst als das Gefühlt inniger Liebe. Lieber Manfred, Du kennst meine Definition von Anbetung aus meinen obigen Kommentaren: „Erkenne die jeweilige Stellung JHWH´s und auch die Stellung seines geliebten Sohnes und du liegst gold richtig. Sprich mit Beiden, frage Beide, bitte Beide und danke Beiden.“

    Ich will noch ein wenig nachbesser: „Fühle für Jehova das, was du für den weltbesten Papa empfinden würdest. Und fühle für Jesus, was Du für deinen besten großen Bruder empfinden würdest. Und dann leg in deinem Herzen auf deine Gefühle noch ein gutes stück drauf.“

    Zum Abschluss möchte ich noch einmal Deine guten Worte zitieren:

    „Jeder muss das für sich selbst herausfinden, ob es für ihn ok ist oder nicht. Wenn wir hier darüber diskutieren, dann sollte man die verschiedenen Ansichten als persönliche Gedanken des einzelnen ansehen, die nicht richtig sein müssen.“

    Ich wünsche Dir und Jedem hier mit meinen Worten ein Freudiges Nachsinnen.

    Boas

  • Edelmuth an Boas
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Boas

    » Dieser auferstandene und verherrlichte Christus ist nicht unser Mittler. Der MENSCH Jesu, der vor 2000 Jahren auf der Erde gelebt hat und aus Fleisch und Blut war, ist unser Mittler. «

    Ist es zulässig die Mittlertätigkeit Jesu auf seinen irdischen Lauf zu begrenzen?

    Wovon war/ist Jesus Mittler zwischen Gott und den Menschen? Jesus wurde aufgrund seines Opfers (Ver-)Mittler des neuen Bundes und damit (Ver-)Mittler des Lebens und der Erkenntnis.

    (Johannes 14:6) . . .Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

    Aufgrund Jesu Opfer werden noch heute Menschen gerecht gesprochen. Aufgrund Jesus Opfer werden Menschen künftig zu ewigem Leben im Himmel wie auch auf der Erde auferstehen.

    (1. Johannes 2:1-3) . . .Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten. 2 Und er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. 3 Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten.

    Jesus ist auch Mittler der Erkenntnis

    (Johannes 14:15-17) . . .Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.

    (Johannes 14:26) . . .Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe.

    Jesus ist durch den Heiligen Geist alle Tage bei uns bis zum Ende dieses Systems der Dinge (Matthäus 28:20)

    Bei jedem Gebet, das eine an den Vater gerichtet Bitte ist, amtet Jesus als Mittler.

    (Johannes 15:16) . . .was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe. . .

    (Johannes 14:13-14) . . .Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

    Jehova hätte unverzüglich nach dem Sündenfall von Adam & Eva alles menschliche Leben auslöschen können. Er tat es aufgrund Jesus Opfer, das damals noch in der Zukunft lag, nicht. Ebenso opferten die Israeliten Tiere unwissendlich im Hinblick auf Jesus Opfer, denn das Blut von Tieren kann keine Sünden sühnen. Sie hofften auf eine Auferstehung (aufgrund Jesus Opfer)

    Wir freuen uns, dass Jesus seine Mittlertätigkeit mit dem Ende seines irdischen Lebens nicht beendet hat.

    Ede

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Br. Ede

    Du hast die Bibelstellen so schön zusammengestellt, die man für das Verständnis braucht. Und es hat bei Dir nicht geklickt und Du weist immer noch nicht, warum Paulus hier den MENSCHEN Jesus als Mittler benennt (1. Tim 2:5)???

    Na ja… Dann bleibt Dir die Erkenntnis eben verschlossen!!!

    Aber wie gesagt, hier geht es um den Begriff „Anbetung“ und nicht um das Thema „Mittler“. Ich sehe es nicht ein, diesen Trade mit fruchtlosen Diskussionen voll zu stopfen, die vom Thema ablenken.

    Allein die schiere Menge an Wachturmkommentare und Zeugen-Buchzitaten birgt die Gefahr, dass Mitlesende den Eindruck haben, sich hier auf einer offiziellen Webseite der Zeugen Jehovas zu befinden. Je mehr die Webseite mit dem Zeugenwissen überflutet wird, umso besser stehen die Chancen, dass Hilfesuchende wichtige Passagen und Zitat überlesen.

    Sei mir nicht böse. Aber das mache ich nicht mit!

    LG
    Boas

  • Edelmuth an Boas
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Boas

    » Allein die schiere Menge an Wachturmkommentare und Zeugen-Buchzitaten birgt die Gefahr, dass Mitlesende den Eindruck haben, sich hier auf einer offiziellen Webseite der Zeugen Jehovas zu befinden. «

    Da musst du etwas missverstanden haben. Ich habe stets die Bibel zitiert. Die zwischen den Zitaten eingebundenen Texte stammen von mir. Mir sind zwei Zitate aus der Wachtturmliteratur bekannt, die auch als solche bezeichnet wurden.

    Vielleicht ist es dir möglich deine Behauptung anhand „der Menge der Wachtturmkommentare“ zu belegen

    » aber wie gesagt, hier geht es um den Begriff “Anbetung” und nicht um das Thema “Mittler”. Ich sehe es nicht ein, diesen Trade mit fruchtlosen Diskussionen voll zu stopfen, die vom Thema ablenken. «

    (1. Timotheus 2:5) . . .Denn da ist e i n Gott und e i n Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus,

    Vielleicht magst du uns erklären, was 1. Tim. 2:5 mit Anbetung zu tun hat. Deine Beiträge werden sicherlich nicht fruchtlos sein, sondern zum Thema passen.

    Ede

  • Zadok/Achim@Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas,
    ich bin wie du und Manfred auch der Meinung, dass es für das Gebet keine Vorschriften in Form von Ritualen gibt.
    Doch ich möchte zu bedenken geben, dass sich in ständigen Ausstausch befinden eine Sache ist, Respekt und Demut zu zeigen im Gebet sich andererseits auch durch eine gewisse Form äussert.

    Dan6:11 …Trotz des Verbotes kniete er sich nieder, dankte und lobte Gott und flehte ihn an, wie er es auch sonst dreimal täglich machte.

    Lukas 22:41 41 Er entfernte sich etwa einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete:

    Apg.9:40 Petrus schickte sie alle hinaus. Dann kniete er nieder und betete.

    Auch wenn das Niederknien nicht zwingend ist, ist doch eine Demutshaltung, die sich sicherlich empfiehlt, hat sich doch unser Herr auch zum Beten niedergebeugt.
    Bezüglich des Kniens auf die Beispiele von Nebukadnezar und Satan zu verweisen ist etwas unglücklich, denke ich.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Achim,

    mit deinem Einwand hast Du Recht! Ich vergaß zu sagen, dass sich mit der Wichtigkeit des Gebetsgrundes auch meine Ausdrucksweise und meine Gesten und Körperhaltung ändern. Wie es auch bei einem Gespräch mit einem leiblichen Vater üblich ist, wenn es um ein ernstes Thema geht. Ich wollte Manfred nur Mitteilen, wie das bei mir mit dem Beten meist üblich geworden ist.

    Aber ich bin nicht des Geistes letzter Schluss. Meine Kommentare verstehe ich als Gedankenanregungen. Und ich kann auch total daneben liegen!!!

    Deshalb, nochmals vielen Dank für Deinen Hinweis.

    Mit ganz lieben Grüßen in die Nacht

    Boas

  • Leprechaun@Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas,

    ich danke dir von Herzen für diese Zeilen und Worte, die ich nur unterstreichen kann. Merci dafür!!

    Ich denke auch, dass diese Seite eher eine Hilfestellung für Brüder und Schwestern sein sollte, sowie für Suchende… und keine Gladiatorenarena in der man sich verbal Schilde und Schwerter um die Ohren haut… und mit allen Mitteln sein mehr oder minder objektives Recht durchboxen muß.

    Nochmals, großes Kompliment für deinen Text!!

    @ all

    Mir ist klar, dass dieses Thema dazu Anlass geben kann sehr kontrovers diskutiert zu werden. Es ist wahrscheinlich, mit einigem Abstand sogar, das brisanteste Thema überhaupt. Wahrscheinlich wird man hier niemals auf einen allgemeingültigen Nenner kommen.

    Persönlich muß ich für mich sagen, dass ich mir bei diesem Thema auch nicht immer sicher bin, wo „das Reden“ aufhört und „Anbetung“ beginnt. Letztendlich ist und bleibt es meine höchstpersönliche Gewissensentscheidung, über die niemand richten sollte.

    Ich bin jedoch felsenfest davon überzeugt, dass Jehova genau weiß wie die Herzenseinstellungen des Einzelnen sind und ER dann auch gerecht richtet.

    Liebe Grüße, Lep

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Bevor die Gründer dieses Forums durch letzte Einwürfe vielleicht Vorwürfe heraus hören, möchte ich für

    @all

    auch Teile der Beweggründe ihrer Arbeit anführen, d.h. welche Absichten die Gestalter von „BI-prophetie“ hatten, als sie diese Threads hier ermöglichten:

    Wer wir sind!

    Wir sind keine Abtrünnige, sondern Brüder die besorgt sind über den Zustand der Organisation, in der wir uns als Zeugen Jehovas befinden. Wir sind Brüder und Schwestern im Geiste der Lehre Jesu, unser aller Lehrer und Erlöser. Einige Brüder sind Geistgesalbte, und andere Brüder waren Älteste die schon viele Jahrzehnte in den verschiedensten Stellungen der Organisation gedient haben. Auch sind Brüder unter uns die nicht mehr die Versammlung besuchen und mit der, ihrer Meinung nach, unbiblischen Kooperation mit der Welt (z.B.Körperschaftsrechte) nicht mehr zurecht kommen.

    Warum diese Seite!

    Kurz gesagt: Um, wie die Beröer, eine Gesinnung des Prüfens und Forschens anzustreben, die der Apostel Paulus als “edel” bezeichnete.
    Unser Ziel ist es nicht zu entzweien
    oder gar Brüder von ihrer Versammlung weg zu locken, sondern um jeden einzelnen zu ermutigen offen über seine Zweifel und Sorgen zu sprechen, ohne Sanktionen von der Organisation oder den örtlichen Ältesten befürchten zu müssen. Wenn das jeder tun würde und könnte, hätten wir einen Geist der Offenheit und Ehrlichkeit. Das Ziel unserer Gruppe besteht darin, uns zu selbstdenkenden und selbsturteilenden Nachfolgern Christi zu machen.
    Dazu ist es gemäß unserem Verständnis nötig, auf Ungereimtheiten und falsche Ansichten hinweisen zu dürfen.

    Wir möchten nicht verurteilen oder richten, sondern alles mit Liebe und Einfühlungsvermögen darlegen.

    Wir wollen wenn nötig; aufrütteln, informieren und klarstellen. Dies aber immer im Lichte der Bibel. Dafür werden auch gerne mal Urtexte und alte Übersetzungen zu Rate gezogen. Fachleute und biblische Archäologie stehen uns hier zur Seite.

    Unsere Aufgabe besteht darin, alles zu prüfen und das Gute zu behalten.

    In der WT-Zeit wurde uns oft das Wort „Wahrheit“ aufgedrängt, wobei der eigentliche Grundbegriff „Richtigkeit“ durch Phrasen wie: „ich kam 1999 in die Wahrheit“ verdrängt wurde. Uns stand es doch völlig frei, in diesem Hort der Wahrheit zu bleiben und keine Ansicht die dort geglaubt werden muss, anzuzweifeln!

    Wer sich bei BI einloggt, weiß doch was auf ihn zukommt, daher werden solche kritischen Seiten von den Hütern der Unrichtigkeit nicht nur gemieden, sondern wie das Abhören eines Feindsenders dargestellt.

    Die Antwortgeber hier wollen sich doch nicht wichtig machen, sie wollen helfen. Dabei kann diese gutgemeinte Hilfestellung zu einer neuen Verführung werden, wenn sie nicht den biblischen Maßstäben entspricht. Nur die Betrachtung von verschiedenen Gesichtspunkten, kann helfen uns zu bestätigen oder zu korrigieren!
    Natürlich sollten wir einen Andersdenkenden nicht gleich einen „krummen Hund“ schimpfen und wer – ich greife willkürlich einen religiösen Brauch auf – morgen Nachts zur „Mitternachtsmette“ gehen will, dem steht das frei zu tun. Wenn jemand diesen Brauch aber als notwendigen Gottesdienst hier kolportieren würde, muss mit Erwiderungen rechnen. Ist das denn unfair?

    Hier wird doch keiner in eine neue Gemeinschaft gedrängt und Andersdenkende werden nicht bekämpft. Der Dienst soll als Aufklärung und nicht als Bekämpfung verstanden werden – meine ich, mit allen Vorbehalten.

    Wie sagt es Jakobus in Kapitel 3 treffend:
    auch Ratgebende irren oft!

    Daher vielen Dank für die aufopferungsvolle Arbeit der Betreiber von BI, macht auch 2015 so weiter, verliert nicht die Geduld mit uns, seid gesegnet! 🙂

    Abendgrüße!
    Gerd

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Ihr Lieben.

    Wenn ich mir vorstelle, das diese Seite im laufe der nächsten Jahre von Hunderttausenden Christen besucht wir, frage ich mich, welchen Nutzen diese Menschen aus unseren Kommentaren ziehen werden. Menschen, die enttäuscht wurden und hier Trost suchen. Christen, die auf der Suche nach Antworten sind. Personen die bezüglich der Lehre Jesu mehr erfahren und sich verbessern möchten. Zweifler, Geschlagene und Geschundene. Oder solche, die fest von ihrer Christlichen Religion überzeugt sind und hier nur mal sehen wollen was andere so meinen.

    Wird man sich an bestimmte Personen hier erinnern, an ihre Wesenszüge, ihre Art zu Argumentieren? An Ihre Sachlichkeit, Freundlichkeit oder ihre Liebe in den Kommentaren. An ihren Eifer und Begeisterung. An ihre Engstirnigkeit oder ihre Verbohrtheit? Wird man uns als Bürokraten bezeichnen, die dem Buchstaben der Bibel mehr Wert zumessen als dem Sinn der Worte? Werden diese Leser die Freiheit spüren, die wir als Kinder Gottes besitzen. Die Toleranz gegenüber Andersdenkenden? Werden diese Leser merken, dass wir uns nicht zum Richter über das Gewissen unserer Brüder aufspielen?

    Wird man hier den Geist Jesu spüren?

    Ich hoffe, dass man sich nicht an meinen Namen erinnern wird. Ich wünsche mir, dass man sich an das erinnert, was ich da geschrieben habe, aber nicht von wem es kam. Das der Innhalt und Sinn der Worte einen bleibenden Abdruck hinterlassen der unseren Schwestern und Brüder helfen mag, ihren Weg zu finden.

    Lasst uns gemeinsam einen Schritt nach vorne gehen. Es gibt noch viele, die Hilfe benötigen werden.

    Liebste Grüße

  • Omma@Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas,

    dein Name ist doch untrennbar mit deinen lieben, Glauben stärkenden Kommentaren verbunden, daher werde ich mich gerne an deinen Namen erinnern.

    Ich stimme den Worten von Leprechaun an dich von Herzen zu. Auch von mir ein herzliches Dankeschön.

    Die Hoffnung,die ich in meinem Eingangs-Kommentar nannte, ist nicht enttäuscht worden! http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6706 Die vielen unterschiedlichen Kommentare zu dieser Frage, haben tatsächlich etwas in meinem Herzen bewegt. Ein herzliches Dankeschön daher an alle Kommentarschreiber!

    Lieber Boas, ich war sehr erstaunt, als ich deinen letzten Kommentar sah und las. http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6772 Du hast das in die Tat umgesetzt, was ich auch wollte, aber mir dann doch die Kraft dazu fehlte. Ich hatte bereits angefangen, einige besondere Gedanken aus all den schönen Kommentaren, zu diesem Thema, aufzuschreiben, um meine Wertschätzung zu zeigen. Doch leider fehlte mir dann die Kraft, es zu Ende zu bringen, und so habe ich alles wieder gelöscht.

    ICH HÄTTE ES NICHT BESSER AUSDRÜCKEN KÖNNEN, DU HAST MIR AUS DEM HERZEN GESPROCHEN!!!

    Sei ganz lieb gegrüßt, und pass auf dich auf, wir brauchen dich!!!

    Deine Schwester Omma

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Ich erzähle einmal eine erfundene Geschichte, denn ich bin kein Juniorchef.

    In unserer Firma in der ich der Juniorchef bin gibt es einen Kollegen, der lehnt es absolut ab mit mir zu reden. Nennen wir ihn einmal Helmut.
    Ich spreche Helmut immer wieder an, wie geht es Dir, hast Du gut geschlafen, kann ich Dir irgendwie helfen. Aber Helmut würdigt mich keines Blickes, grüßt mich nicht, redet nicht mit mir und wenn er zu meinem Vater redet, sagt er zum Ende des Gespräches immer: Chef ich rede nur mit Ihnen, weil es verboten ist mit dem Juniorchef zu reden. Ich wüsste nicht dass ich es dem Helmut verboten hätte mit mir zu reden, auch hat mein Vater seit ich der Juniorchef bin nie gesagt, dass man mit mir nicht reden dürfte.

    Klar als ich noch in der Ausbildung war, da hat mein Vater schon ab und zu gesagt, ich (der Vater) bin der einzige Chef und nur ich habe das sagen.
    Das ist aber schon lange her und Helmut müsste inzwischen begriffen haben dass ich inzwischen den Laden schmeiße und mein Vater mir so gut wie alles übergeben hat.

    Kurz vor Jahresende habe ich mit meinem Vater ausgemacht den Kollegen ein extra Geschenk zu überreichen, mit denen ich zufrieden bin. Dazu habe ich eine Mitarbeiterbewertung durchgeführt und für verschiedene Punkte Noten verteilt. Umgang zu Kollegen, Auffassungsgabe, Verhältnis zu Vorgesetzten, Leistung usw.
    Wer dann eine Note besser als eine 2,5 hat, bekommt ein Geschenk.

    Als Helmut an der Reihe war, musste ich ihm leider im Verhältnis zum Vorgesetzten eine 6 geben, denn es gab kein Verhältnis zu mir. Diese 6 hat die Durchschnittsnote so runtergezogen, dass Helmut ohne Geschenk nach Hause gehen musste. Er tat mir zwar sehr leid, aber so wurde die Regel zwischen dem Seniorchef und mir festgelegt. Aber vielleicht wacht Helmut nach dieser Abfuhr endlich auf und sieht ein dass ich das Sagen habe und mein Vater voll hinter meinen Entscheidungen steht.

    Diese erfundene Geschichte führt uns zu einer Begebenheit die Jesus als unser Hausherr erwähnte:

    Luk. 13
    25. Von da an, wenn der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat, und ihr anfangen werdet, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, tue uns auf! Und er antworten und zu euch sagen wird: Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid;
    26. alsdann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf unseren Straßen hast du gelehrt.
    27. Und er wird sagen: Ich sage euch, ich kenne euch nicht, wo ihr her seid; weichet von mir, alle ihr Übeltäter!

    28. Da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen, wenn ihr sehen werdet Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reiche Gottes, euch aber draußen hinausgeworfen.

    Warum kennt Jesus die Übeltäter nicht? Wohl nur deshalb, weil sie es nicht für nötig erachtet haben Jesus zu antworten, wo er doch, sich früh aufmachend, immer wieder versucht hat mit den Gläubigen zu reden. Aber die Übeltäter wollten nicht mit Jesus reden und so konnten sie sich gegenseitig nicht kennenlernen.

    den Übeltätern wird es wie denen aus Jerusalem gehen:

    Matth. 23
    37. Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Alois

    Das mit den erfunden Geschichten ist immer so eine Sache. Der Sklave benutzt auch gerne Metapher, wenn er keine Bibelstellen findet, die seinen Gedanken tragen.

    Also gut, ich habe da auch eine Geschichte.

    Der Seniorchef unterwies seinen Sohn in allen Dingen seines Geschäftes. Als Meister seines Faches erwies er sich als absolut treu und zuverlässig. In schwierigen Situationen übertrug der Seniorchef im verantwortungsvolle Aufgaben. Er sollte seinen Vater vertreten. Der Sohn hat alles gegeben. Das erkannte der Vater und machte ihn zu seinem Bevollmächtigten über alle Bereiche seines Geschäftes. Er sollte eine große Aufgabe für ihn übernehmen. Doch die Ehre als oberster Chef und Repräsentant der Firma wollte der Seniorchef behalten. Jeder Angestellte sollte mit seinen Problemen weiterhin zu ihm kommen können. Warum tat er das? Weil er seine Angestellten trotz ihrer Fehler liebte.

    Hatte der Seniorchef ein Recht auf seine Vorbehalte? Ja, denn indem seine Angestellten zu ihm kamen, anerkannten sie, dass alles von ihm kam und weiterhin kommen wird, dass er weiterhin der oberste Chef und das Oberhaupt der Firma bleiben wird. Im Gegenzug kümmerte er sich um seine Leute und erfüllte ihre Wünsche.

    Ede

  • Edelmuth an Gerd
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Gerd

    Um das heraus zu finden müsstest du Rutherford fragen. Ich vermute, dass es daran lag, dass die Ernsten Bibelforscher noch sehr stark in Babylon die Große eingebunden waren. Babylon glaubt an eine Trinität aus Jehova, Jesus und Heiliger Geist. Bei ihnen spielt es daher keine Rolle, ob Jehova, Jesus oder der Heilige Geist angebetet wird. Es ist lediglich eine andere Fassette des gleichen Gottes.

    Die ernsten Bibelforscher glauben auch, dass sie alle in den Himmel kommen und Israel als Gottes Volk wieder hergestellt wird. Wenn dann Milliarden Christen vom Himmel her über Millionen Israeliten regieren, das wird eine Gaudi.

    Ede

  • Bird
    Dezember 18, 2014

    Stark!

    Jemand der sich zu Jesus hingezogen fühlt und ihm Ehre erweisen möchte wird von dir in die Ecke Babylon die Große eingestuft!

    Wer Ede, möchte das wir NICHT den Sohn annehmen? Der Vater oder sein größter Feind?
    Der Vater hat nach deinen oder besser gesagt nach der ORG seinen Sohn geopfert um selbst Nutzen daraus zu ziehen! Und wir dürfen uns ja nicht bei ihm bedanken!

    Mir schaudert es vor dieser Story!!!!!

    Da bleibe ich lieber bei der biblischen Geschichte, wo Jesus sich selbst aus Liebe zu uns gestorben ist um uns mit dem Vater zu versöhnen.

    Wahnsinn, deine Aussagen werden immer stärker je mehr dir Argumente ausgehen.
    Traurig aber wahr!

    Bird

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Danke Ede,

    nun hast du uns klar gemacht w i e du und deine Gleichgesinnten Jesus Huldigung (proskinéo) darbringt 🙁

    Römer 8 Vers 9 (2.Teil) erklärt die Ursache

    Guten Morgen!
    Gerd

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Nun Ede,

    das hat das Einsichtenbuch doch recht klar definiert und nun muss ich schon wieder repetieren:

    Warum hatten die Bibelforscher unter Russell & Co bei normalen Gebeten neben Jehova auch ihren Herrn Jesus angesprochen und gedankt?
    Und: warum war dieses Danken, besonders beim Gedächtnismahl, durch die Ära Rutherford dem ERLÖSER gegenüber abgeschafft worden?

    Vielleicht hast du persönlich eine Begründung, oder findest diese in einem WTG-Buch. Lasse uns das lesen

    Guten Abend!
    Gerd

  • Edelmuth an alle
    Dezember 18, 2014

    Einsichtenbuch Band-1 S. 1212

    HULDIGUNG.

    Ein Ausdruck der Unterwürfigkeit oder einfach der Achtung durch ein bestimmtes Verhalten oder eine Geste, z. B. eine Verbeugung, Niederknien oder Sichniederwerfen. Diese Bedeutungen werden in vielen Fällen durch die hebräische Verbform hischtachawáh und durch das griechische Wort proskynéō wiedergegeben.

    Die Grundbedeutung der Form hischtachawáh ist „sich niederbeugen“ (1Mo 18:2). Ein solches Sichniederbeugen kann eine Geste des Respekts oder der Ehrerbietung vor einem Menschen sein, beispielsweise vor einem König (1Sa 24:8; 2Sa 24:20; Ps 45:11), dem Hohenpriester (1Sa 2:36), einem Propheten (2Kö 2:15) oder einer anderen Autoritätsperson (1Mo 37:9, 10; 42:6; Ru 2:8-10), einem älteren Verwandten (1Mo 33:1-6; 48:11, 12; 2Mo 18:7; 1Kö 2:19) oder sogar vor Fremden als ein Ausdruck höflicher Beachtung (1Mo 19:1, 2). Abraham verbeugte sich vor den Söhnen des Kanaaniters Heth, von denen er eine Grabstätte kaufen wollte (1Mo 23:7). Gemäß dem Segen, den Isaak über Jakob aussprach, sollten sich Völkerschaften und sogar Jakobs eigene „Brüder“ vor diesem niederbeugen (1Mo 27:29; vgl. 49:8). Als Männer anfingen, sich vor Absalom, dem Sohn Davids, niederzubeugen, ergriff er sie und küßte sie, um so bei ihnen den Eindruck zu erwecken, als stelle er sich mit ihnen auf dieselbe Stufe. Offensichtlich wollte er auf diese Weise seine ehrgeizigen politischen Ziele erreichen (2Sa 15:5, 6). Mordechai weigerte sich, sich vor Haman zu verbeugen, und zwar nicht deshalb, weil er diese Handlungsweise an sich als falsch ansah, sondern zweifellos, weil dieser hohe persische Beamte durch Geburt ein verfluchter Amalekiter war (Est 3:1-6).

    Die angeführten Beispiele lassen deutlich erkennen, daß dieser hebräische Ausdruck an sich nicht unbedingt einen religiösen Sinn hat oder sich auf Anbetung bezieht. Er wird aber in vielen Fällen in diesem Sinne gebraucht, sei es in Verbindung mit der Anbetung des wahren Gottes (2Mo 24:1; Ps 95:6; Jes 27:13; 66:23) oder sei es in Verbindung mit der Anbetung falscher Götter (5Mo 4:19; 8:19; 11:16). Einige verbeugten sich, wenn sie zu Gott beteten (2Mo 34:8; Hi 1:20, 21), und oft warfen sich Personen nieder, wenn sie von Gott eine Offenbarung oder eine Gunstbezeigung erhalten hatten. Dadurch zeigten sie ihre Dankbarkeit, Ehrerbietung und demütige Unterwerfung unter seinen Willen (1Mo 24:23-26, 50-52; 2Mo 4:31; 12:27, 28; 2Ch 7:3; 20:14-19; vgl. 1Ko 14:25; Off 19:1-4).

    Es war gestattet, sich vor Menschen niederzubeugen, um ihnen Achtung zu erweisen, aber sich außer vor Jehova vor jemand anders niederzubeugen und ihn als Gottheit anzuerkennen, hatte Gott verboten (2Mo 23:24; 34:14). Auch das andächtige Sichniederbeugen vor religiösen Bildern und Statuen wurde entschieden verurteilt (2Mo 20:4, 5; 3Mo 26:1; 5Mo 4:15-19; Jes 2:8, 9, 20, 21). Wenn daher in den Hebräischen Schriften von gewissen Dienern Jehovas berichtet wird, sie hätten sich vor Engeln niedergeworfen, dann taten sie das lediglich, um zu zeigen, daß sie sie als Vertreter Gottes anerkannten, und nicht, um ihnen wie einer Gottheit zu huldigen (Jos 5:13-15; 1Mo 18:1-3).

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Ede, da du ja das Einsichtenbuch zitierst, gehe ich davon aus dass dir die Ausreden ausgehen!

    Schon allein das was in diesem Zitat steht, zeigt doch das Jesus sogar ein Akt der Anbetung verdient.

    Was wollte Satan????!!! Er wollte von Jesus einen Akt der Anbetung! Ein reines Niederbeugen hätte gereicht! NIEDERBEUGEN , was sagt uns das??

    JEDES KNIE WIRD SICH VOR JESUS BEUGEN! Schon allein das zeigt das wir Jesus einen Akt der Anbetung machen werden.

    Ich verstehe nicht, wieso du auf der einen Seite die alle vor dem Sklaven warnst um dann wieder aus deren Literatur zu zitieren!

    Sind ZJ deiner Ansicht nach die wahre Religion? Ja oder Nein!!!

    Bird

  • Edelmuth an Bird
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Bird

    » Man bedenke auch, das Jesus mit Paulus sprach!!! Warum gerade er? «

    Jesus ist es erlaubt jeder Zeit mit jedem zu reden. Wir könnten nur über das Gebet mit Jesus Kontakt aufzunehmen versuchen. Doch das ist uns nicht erlaubt und wird deshalb auch nicht zum gewünschten Erfolg führen.

    War es Saulus, der Jesus ansprach oder war es Jesus der Saulus ansprach? Ich hoffe du hast diese Begebenheit in der Bibel gelesen.

    » Die ersten Christen hatten mit ihm geredet, wo Jesus schon im Himmel war. Beispiele wurden schon angeführt! «

    Was hier bisher an Gesprächen mit Jesus angeführt wurde, hat sich alles als unzutreffend erwiesen. Vielleicht kannst du eine Schriftstelle zitieren, die deine Aussagen belegen könnten.

    Satan verlangte einen Akt der Anbetung, ein Niederbeugen oder Huldigen. Das hätte ihm genügt, um Jesus und die gesamte Menschheit in den Tod zu treiben und Jehova zu brüskieren.

    Ungeachtet, was wir meinen, legt Jehova unmissverständlich fest, dass kein anderer als nur ER angebetet werden darf. Nur ein Akt der Anbetung genügt, um Jehova zu brüskieren.

    Welchen Grund gibt es für dich die Anbetung Jesus trotz aller Gegenargumente vorzuziehen?

    Ede

  • Alois an EDE
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede

    Ich habe Dir ein Beispiel genannt, nämlich das des Paulus.
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6743

    Wir drehen uns völlig im Kreis, weil Dir zu jedem Argument eine andere Ausrede einfällt.
    Dir ist wohl nicht zu helfen, aber durch deinen Beitrag können viele Themen biblisch gut erörtert werden.

    LG
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Alois

    Bezugnehmend auf den 13. von dir zitierten Vers, kann aufgrund des Kontext gesagt werden, dass Petrus zu seinen Brüdern sprach.

    Jesus kann sich jedem Menschen mittels Gottes Heiligen Geistes mitteilen. Das erfordert nicht einmal eine Antwort der Hörers. Es ist uns auch nicht überliefert, ob sich Petrus daraufhin geäußert hat und in welcher Form.

    Der in Vers 8 angesprochene Herr ist eindeutig Jehova.

    Petrus hat Jesus persönlich als sein Bruder kennen gelernt und es ist nicht anzunehmen, dass er auch nur den Gedanken an einer Anbetung Jesus gehegt hat. Immerhin hatten beide einen gemeinsamen Gott, den Vater.

    Ede

  • Alois an EDE
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede

    Bist Du sicher, dass mit dem Herrn Jehova gemeint ist?

    Noch einmal der Text:

    Und in 2. Kor. 12 schrieb Paulus:

    7. Und auf daß ich mich nicht durch die Überschwenglichkeit der Offenbarungen überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, auf daß er mich mit Fäusten schlage, auf daß ich mich nicht überhebe.
    8. Für dieses flehte ich dreimal zum Herrn, auf daß er von mir abstehen möge.
    9. Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht. Daher will ich am allerliebsten mich vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, auf daß die Kraft des Christus über mir wohne.

    Wenn man den Vers 9 genau liest, kann der Herr nur Jesus gewesen sein. „denn meine Kraft“ … „die Kraft des Christus“. Paulus hat das Wort des Herrn die „Kraft“ aufgenommen und das Wort „Kraft“ mit Christus in Verbindung gebracht.

    LG
    Alois

    LG
    Alois

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Ede, kein Argument von dir hat mich bisher davon abgehalten mit Jesus zu sprechen! Du willst wissen, warum ich mit ihm spreche?
    Weil ich seit dem ich das mache seine Kraft spüre! Außerdem merke ich wie sich mein Verhältniss zum Vater und zum Sohn intensiviert hat.
    Jesus ist mein Herr und vor allem der Mittler!
    Der Vater will das wir den Sohn annehmen und ihn ehren!

    Du willst noch ein paar Beispiele wo Christen mit Jesus sprachen nachdem er in den Himmel aufgefahren war!

    1.Korinther 1:1-2
    Stephanus sagte Herr Jesus nimm meinen Geist auf und rechne ihnen diese Sünde nicht an! (Komm jetzt nicht mit dem Argument, das Stephanus verwirrt war, denn sie Bibel ist inspiriert und kein Märchenbuch)
    Paulus sagte sogar einmal das das kein Befehl vom Herrn war, somit kommunizierte Jesus öfters mit ihm!
    Jesus sagt sogar das er mit uns Abendessen wird wenn wir ihn einlassen! Meinst su das er da stumm neben uns sitzt? Oder müssen wir warten bis er mit uns redet weil wir ja nicht dürfen?

    Alois hat recht wenn er sagt das wir uns im Kreis drehen!
    Wie gesagt, es tut mir Leid, aber ich denke du versuchst mit aller Gewalt die Menschen davon abzubringen sich Jesus zu nähern!

    Bird

  • Edelmuth an Bird
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Bird

    (Apostelgeschichte 7:55-60) . . .Er aber, voll heiligen Geistes, schaute unverwandt zum Himmel empor und erblickte die Herrlichkeit Gottes und Jesus, zur Rechten Gottes stehend, 56 und er sprach: „Siehe! Ich sehe die Himmel aufgetan und den Menschensohn, zur Rechten Gottes stehend.“ 57 Darauf schrien sie mit lauter Stimme und hielten sich mit den Händen die Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn los. 58 Und nachdem sie ihn aus der Stadt hinausgetrieben hatten, begannen sie ihn mit Steinen zu bewerfen. Und die Zeugen legten ihre äußeren Kleider zu den Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus genannt wurde. 59 Und sie fuhren fort, Stẹphanus zu steinigen, während er flehte und sprach: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf.“ 60 Darauf beugte er seine Knie und rief mit lauter Stimme: „Jehova, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!“ Und nachdem er dies gesagt hatte, entschlief er [im Tod].

    Wenn du den Kontext mit einbeziehst, wird deutlich dass Stephanus „den Menschensohn zur Rechten Gottes stehend“ gesehen hat. (Apg. 7:56) Kein Menschen kann Gott sehen und leben. Daraus wird deutlich, dass Stephanus eine Vision hatte. In dieser Vision redete er mit Jesus, aber er betete ihn nicht an, schon gar nicht in Gegenwart des Vaters.

    Jesus aufzunehmen heißt auf ihn zu hören, heißt seinen Rat zu befolgen.

    Wer hat ein Interesse daran, dass Menschen den Sohn statt Jehova anbeten? Es ist der Gleiche, der die Menschen dazu verleitet Götzen anzubeten. Götzen konnte Jehova beseitigen, seinen Sohn…dazu liebt er ihn zu sehr. Es ist ja nicht Jesu Schuld, dass die Menschen auf ihn nicht hören wollen.

    Der Vater und der Sohn sind eins, d.h. stets einer Meinung. Die Entscheidung, die Jesus in einer Sache trifft, würde der Vater ebenso entscheiden. Es bringt daher keinen Vorteil Jesus statt den Vater anzubeten. Außerdem hört der Vater stets mit. Ihm bleibt nichts verborgen. Es ist auch nicht möglich die Beiden gegeneinander auszuspielen, was natürlich im Sinne Satans wäre. Wir müssen uns daher genau überlegen, wem wir mit unserer Handlungsweise dienen, auch du, verehrter Bird

    » Jesus sagt sogar das er mit uns Abendessen wird wenn wir ihn einlassen! Meinst su das er da stumm neben uns sitzt? «

    Wenn dir so viel an Jesus liegt, hast du ihn bestimmt schon längst zum Essen eingeladen. Und? Hast du Stimmen gehört, die mit dir redeten? Wenn ja, solltest du dir mal was überlegen.

    Ede

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Ede

    Da hast Du mal wieder aus Deiner gefälschten NWÜ zitiert.

    In anderen Übersetzungen steht nicht Jehova, sondern Herr!

    59. Und sie steinigten den Stephanus, welcher betete und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
    60. Und niederkniend rief er mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und als er dies gesagt hatte, entschlief er.

    Wieso soll der Herr aus Vers 59 ein anderer Herr sein als der Herr in Vers 60?
    Außerdem steht in Vers 59 eindeutig dass er zu Jesus betete.

    Selbst in der NWÜ steht dass er zu Jesus flehte, was auch eine Art ist mit Jesus zu reden:

    ….während er flehte und sprach: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf.“

    Dass es sich um zwei Herren handelt gibt überhaupt keinen Sinn und zeigt mal wieder, wie es die WTO sogar mit der NWÜ schafft Menschen irre zu führen. Das in die Irre führen besteht darin, Jesus so klein wie möglich zu halten, damit sie selbst möglichst groß dastehen.

    LG
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    Dezember 18, 2014

    Hallo Alois

    Woher weis/wusste der Sklave, an welcher Stelle im NT Jehova mit dem Synonym „Herr“ gemeint ist. Er weis es aus dem selben Grunde, aus dem Martin Luther es auch wusste, und der steht nicht im Verdacht ein Freund der Zeugen Jehovas zu sein, denn er lebte im 16. Jahrhundert.

    Zu Lebzeiten Jesu als Mensch auf der Erde durfte bekanntlich unter den Israeliten Gottes Eigenname nicht ausgesprochen werden. Darauf stand die Todesstrafe. Deshalb finden wir im NT das Synonym „Herr“ für Jehova. Damit die Griechen die beiden Herren auseinander halten konnten, haben sie, wenn Jehova gemeint war, den Anfangsbuchstaben von „Herr“ (griechisch: Kyrios) groß geschrieben, und wenn Jesus gemeint war den Anfangsbuchstaben von „Herr“ (griechisch: kyrios) klein geschrieben. So konnten sie, ohne die Gefühle der Israeliten zu verletzen, das Wort „Herr“ stets einer bestimmten Person zuordnen.

    In der deutschen Rechtschreibung wird der Anfangsbuchstabe der Hauptworte wie „Herr“ stets groß geschrieben. Deshalb entschloss sich Martin Luther in seiner Übersetzung zu der besonderen Schreibweise, dass er den zweiten Buchstaben des Wortes „HErr“ groß schrieb, wenn Jehova gemeint war. Woher wissen wir das? Er hat es uns im Anhang seiner Bibelübersetzung mitgeteilt.

    Woher wissen wir so genau, dass mit dem im Anfangsbuchstaben groß geschrieben „Kyrios“ Jehova gemeint ist? In der Septuaginta, einer Übersetzung aus dem Hebräischen ins Griechische wurde zu dem im Anfangsbuchstaben groß geschriebenen „Kyrios“ des hebräische Tetragramaton in Klammern zugefügt.

    Es ist daher formell falsch, wenn der Sklave in seiner NWÜ an bestimmten Stellen im NT Jehovas Eigenname für „Herr“ einsetzt, aber in seiner Wortbedeutung absolut richtig.

    Du kannst ja mal ´nen Vorschlag machen, wie sie es besser händeln können.

    Ede

  • Bird
    Dezember 18, 2014

    Hallo Ede,

    na dann bin ich ja in guter Gesellschaft (:

    Zu deiner Überlegung das bei Stephanus zwei verschiedene Herren gemeint sind kann ich nur sagen, super Ausweichversuch vom Sklaven!

    Wenn Stephanus zwei Herren gemeint hat, dann kannst du bestimmt sagen wo in der Bibel steht das Jesus den Geist annimmt, und der Vater Sünden vergibt? Stephanus muss das ja irgendwo her haben!

    Ich kenne nur das Jesus Sünden vergibt!

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Bird
    Dezember 18, 2014

    Hallo Bird

    (Lukas 23:33-34) . . .Und als sie an den Ort kamen, der Schädel genannt wird, brachten sie ihn dort an den Pfahl und die Übeltäter, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken. 34 [[Jesus aber sprach: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“]]. . .

    Jesus lehrt uns beten und darin den Vater um Vergebung unserer Sünden zu bitten.

    (Lukas 11:2-4) . . .Da sprach er zu ihnen: „Wann immer ihr betet, so sprecht: ‚Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Königreich komme. 3 Gib uns unser Brot für den Tag, so wie der Tag es erfordert. 4 Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns verschuldet ist; und bringe uns nicht in Versuchung.‘ “

    Das (Sühn-)Opfer Jesu macht nur dann Sinn, wenn der Vater daraufhin unsere Sünden vergibt.

    Ede

  • Gerd+12 Engel fragen@Ede
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    dann beantworte doch meine oft gestellte Frage, die sogar WT-mäßig gestützt ist als sie schrieben: „Jesus gebührt Huldigung!“

    W i e huldigst du Jesus, wie sollen die Engel Jesus huldigen?

    Vielleicht habe ich endlich mal das Glück dazu eine klare Stellungnahme von dir zu erhalten 🙂

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Liebe Schwestern und Brüder,

    oben habe ich meines Erachtens sehr deutlich ausgedrückt, was ich persönlich unter Anbetung verstehe und wen ich nach meiner persönlichen Definition anbete. Ich glaube an drei höhere Mächte im unsichtbaren Bereich: An JHWH, an Jesus Christus und den Teufel; Allesamt Götter. Festzuhalten dass JHWH auch der Gott von Jesus ist. Ich habe für mich beschlossen mich für JHWH und Jesus zu entscheiden und mich diesen Beiden zu unterwerfen.

    Nun interessiert es mich natürlich auch was ihr genau unter den Begriffen Anbetung oder Verehrung versteht und wen Ihr somit anbetet. Was ist euere Definition? Und wie zieht ihr den Unterschied zwischen anbeten/verehren und jemanden z.B. nur zu ehren? Könnt ihr das Wort Anbetung genau für euch differenzieren?

    Die Frage, ob Jesus ein Götze ist, möchte ich nicht diskutieren.

    Genau so wenig den Argumentationsverweis auf die 10 Gebote bzw. welches der Gebote man beiseite schieben kann und welches nicht. Seit Apo. 15 ist diese Frage eindeutig geklärt: SCHIEBT SIE ALLE ZUR SEITE BIS AUF VIER. (Dort steht auch das Gebot der Apostel, keine Götzen zu verehren bzw. sich Götzen geopferte Speisen zu enthalten. Die näheren eindringlichen Bestandteile des 1. Gebots, dass die alleinige Anbetung nur JHWH gebührt wird nicht mehr erwähnt. Hat das vielleicht seinen Grund?) Ich kann mit Sicherheit nicht ein Gebot des mosaischen Gesetzes wie z.B. 2. Mose 22:17 als Alibi heranziehen um meine spiritistische Nachbarin zu ermorden. Und dann Sagen, Jehova ändert sich doch nicht. Eine Argumentation mit Apo. 15:29 ist OK. Aber ein Verweis auf 2. Mose 20 ist es nicht.

    Auch die Aussage, dass nach der Auferstehung und Himmelfahrt niemand mehr mit Jesus reden konnte, möchte ich nicht richtig stellen. Dafür ist mir meine Zeit zu kostbar.

    Konstruktive diskussionsfähige Bibelstellen sind wie oben bereits erwähnt z.B. Apo. 9:3-22 in Verbindung zu Römer 10:13. Auch die von Ede erwähnte Offenbarung Kapitel 4 und 5.
    Ich sehe diese beiden Kapitel der Offenbarung als stärksten Beweis dafür an, dass Jehova UND Jesus angebetet werden muss. Zumindest ist nichts Falsches daran! In Kapitel 4 wird die Situation beschrieben, wie sie viele Tausende von Jahren gültig war. Die Anbetung gehörte Jehova allein.

    Doch dann im Kapitel 5 tritt das Lamm, also Jesus, in Erscheinung und nun ändert sich etwas Gravierendes. Die vier mächtigen Gestallten vor dem Thron werfen sich VOR DEM LAMM (Jesus) nieder (Off. 5:8). An dieser Stelle wird von Schalen mit Weihrauch gesprochen; „das sind die GEBETE des Volkes Gottes“. Ab diesem Zeitpunkt wird ein NEUES LIED gesungen (Off. 5:9+10).

    Die Gute Nachricht von 1982 gibt Off. 5:11 folgendermaßen wieder: „Das geopferte Lamm ist würdig, Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre, Ruhm und ANBETUNG.“ In Vers 13 heißt es dort weiter: „ANBETUNG und Ehre, Herrlichkeit und Macht gehören ihm, der auf dem Thron sitzt, UND DEM LAMM, für immer und ewig. (14) Die vier mächtigen Gestalten antworten: „Amen!“ Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.“ Auch in der NWÜ wird in Vers 14 das Wort anbeten (proskyneo) benutzt. (Großschreibung von mir)

    Jeder ziehe seine eigenen Schlüsse daraus. Für mich kann ich nur festhalten: Wenn sich sogar die 4 mächtigen Geschöpfe vor Jesus niederwerfen und Amen sagen, dann tue ich es auch!

    Mit ganz herzlichen Grüßen an Alle
    Boas

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    2. Petrus 1

    Petrus muss mit Jesus geredet haben, ansonsten kann ihm Jesus folgendes nicht angekündigt haben:

    13. Ich halte es aber für recht, solange ich in dieser Hütte bin, euch durch Erinnerung aufzuwecken,
    14. da ich weiß, daß das Ablegen meiner Hütte bald geschieht, wie auch unser Herr Jesus Christus mir kundgetan hat.

    Und in 2. Kor. 12 schrieb Paulus:

    7. Und auf daß ich mich nicht durch die Überschwenglichkeit der Offenbarungen überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, auf daß er mich mit Fäusten schlage, auf daß ich mich nicht überhebe.
    8. Für dieses flehte ich dreimal zum Herrn, auf daß er von mir abstehen möge.
    9. Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht.
    Daher will ich am allerliebsten mich vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, auf daß die Kraft des Christus über mir wohne.

    Zu wem hat Paulus gefleht? Zum Herrn! Gut der Herr kann auch Gott gewesen sein, aber da der Herr mit Paulus geredet hat scheint es wie bei Petrus Jesus gewesen zu sein. Denn Gott wirkt über den Heiligen Geist und redet nicht direkt zu den Menschen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Alois

    An wen richtet Petrus die von dir zitierten Worte.

    (2. Petrus 1:10-16) 10 Aus diesem Grund, BRÜDER, tut um so mehr euer Äußerstes, eure Berufung und Auserwählung festzumachen; denn wenn ihr diese Dinge beständig tut, werdet ihr auf keinen Fall jemals fehlgehen. 11 In der Tat, auf diese Weise wird euch der Eingang in das ewige Königreich unseres Herrn und Retters Jesus Christus reichlich dargereicht werden. 12 Darum werde ich geneigt sein, euch immer an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr [sie] wißt und in der Wahrheit befestigt seid, die [in euch] vorhanden ist. 13 Doch erachte ich es für recht, solange ich in dieser Hütte bin, euch durch Erinnern aufzuwecken, 14 da ich ja weiß, daß das Ablegen meiner Hütte nahe bevorsteht, so wie es mir auch unser Herr Jesus Christus angezeigt hat. 15 So will ich auch jederzeit mein Äußerstes tun, damit ihr nach meinem Weggang imstande seid, diese Dinge selbst zu erwähnen. 16 Nein, nicht dadurch, daß wir kunstvoll ersonnenen unwahren Geschichten folgten, machten wir euch mit der Macht und Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus bekannt, sondern dadurch, daß wir Augenzeugen seiner herrlichen Größe wurden.

    An wen richtete Paulus seine Worte

    (2. Korinther 12:6-10) . . .Doch halte ich mich davon zurück, damit mir niemand mehr zugute halte, als was er an mir sieht oder was er von mir hört, 7 nur wegen des Übermaßes der Offenbarungen. Damit ich mich daher nicht überhebe, wurde mir ein Dorn ins Fleisch gegeben, ein Satansengel, daß er mich immer wieder schlage, damit ich mich nicht überhebe. 8 Dieserhalb bat ich den Herrn dreimal inständig, daß er von mir weiche; 9 und doch hat er tatsächlich zu mir gesagt: „Meine unverdiente Güte genügt dir; denn [meine] Kraft wird in Schwachheit vollkommen gemacht.“ Am liebsten will ich mich daher eher hinsichtlich meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus, einem Zelt gleich, über mir bleibe. 10 Daher habe ich Gefallen an Schwachheiten, an Beleidigungen, an Nöten, an Verfolgungen und Schwierigkeiten für Christus. Denn wenn ich schwach bin, dann bin ich machtvoll.

    Weder Petrus noch Paulus beteten Jesus.

    Ede

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Ede

    Sie richteten die Worte an ihre Mitbrüder, also auch an uns.
    Ich habe auch nicht geschrieben, dass sie Jesus anbeteten, sondern mich schreibe immer davon, dass sie mit Jesus redeten.
    Bitte aus meinem „reden“ nicht immer ein „anbeten“ machen!

    Vielleicht versteht man bei Dir im hohen Norden Deutschlands etwas anderes unter reden, als wir im Süden. Für uns im Süden ist es ein großer Unterschied ob ich mit jemandem rede, oder ihn anbete.

    Schönen Tag
    Alois

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas, lieber Alois und andere,

    wenn schon die Wachtturmleute schrieben – ich will es nicht nochmals wiederholen – „Jesus verdient Huldigung“, auf das Wort proskinéo bezogen, w i e will denn ein Gesprächsverweigerer Jesus huldigen, w i e ?

    Nicht einmal beim Gedächtnismahl ist dies dem Empfänger der Gnade Gottes, die durch JESUS erst möglich wurde, gestattet Jesus zu danken. Welche Fehlleitung! Schon Kinder lernen, dass sie sich für ein Geschenk bedanken sollen, aber der den Weg in die Ewigkeit ermöglichte, darf nur als Sekretär, oder Postbote, Gottes wirken? Meist so: „Imn’men vn H’rn Jesu Amn!“

    Ich frage wieder mal: W i e huldigen ZJ den Herrn Jesus?

    Auszug aus dem Bibellexikon, nachdem dort vorher auf das Gebet zum Schöpfer und Vater im Himmel als vorrangig hingewiesen wurde:

    Gebete zum Herrn Jesus

    Der jung bekehrte Christ betet sicher in aller Regel zunächst einmal vorrangig zu seinem Retter und Herrn Jesus Christus, und das darf ohne Einschränkungen im ganzen Leben so bleiben. Das war auch bei dem Apostel Paulus nicht anders, und es gibt keinerlei Einschränkungen in dieser Hinsicht.
    Wer die Briefe und auch die Apostelgeschichte durchgeht, wird feststellen, dass Gebete zum Herrn Jesus besonders folgende Themen beinhalten:

    Nachfolge und Dienst (Apg 22,10);
    Werk des Herrn, Missionsarbeit (Mt 9,38; 1. Kor 15,58; 2. Thes 3,1);
    Erwartung seines Kommens (Off 22,20);
    Dank für die Errettung (Lk 17,16 – zugleich zu Gott, vgl. V. 15 und dem Vater, Kol 1,12.13);
    Lob, Anbetung (Off 5,9).

    Abendgrüße!
    Gerd

  • Elfi
    Dezember 18, 2014

    Danke Boas und Gerd, für Eure guten, aufschlussreichen Kommentare!
    Ich denke auch so und handle auch so und bin sehr glücklich damit,
    dass ich meinem Herrn Jesus Christus sagen darf, wie sehr ich ihn liebe und ihm dankbar bin für sein Opfer auf Golgatha!

    LG. Elfi

  • Edelmuth an Gerd
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Gerd

    » w i e will denn ein Gesprächsverweigerer Jesus huldigen, w i e ? «

    Sich zu Boden zu werfen aber seine Worte nicht zu befolgen ist reine Heuchelei. Der wichtigste Ausdruck von Verehrung und Huldigung ist das Befolgen seiner Worte.

    (Matthäus 7:21-23) . . .Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

    Jesu selber forderte ausschließlich Jehova anzubeten und IHM allein heiligen Dienst darzubringen.

    (Matthäus 4:10) . . .Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und IHM ALLEIN sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

    Jesus sagte nicht: „ .Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jesus, deinen Gott, sollst du anbeten, und mir allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

    Spätestens seit seiner Auferweckung zu himmlischem Leben ist Jesus ein Geschöpf Gottes!

    (Römer 1:24-25) . . .Daher überließ sie Gott entsprechend den Begierden ihrer Herzen der Unreinheit, damit ihre Leiber untereinander entehrt würden, 25 ja diejenigen, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und eher der Schöpfung Verehrung und heiligen Dienst darbrachten als dem Schöpfer, der immerdar gesegnet ist. Amen. . .

    (Apostelgeschichte 12:21-23) . . .An einem festgesetzten Tag jedoch kleidete sich Herodes in ein Königsgewand und setzte sich auf den Richterstuhl und begann ihnen eine öffentliche Ansprache zu halten. 22 Das versammelte Volk seinerseits begann zu schreien: „Eines Gottes Stimme und nicht eines Menschen!“ 23 Da schlug ihn der Engel Jehovas augenblicklich, weil er nicht Gott die Ehre gab; und er wurde von Würmern zerfressen und verschied.

    (5. Mose 10:20-21) . . .Jehova, deinen Gott, solltest du fürchten. Ihm solltest du dienen, und ihm solltest du anhangen, und bei seinem Namen solltest du schwören. 21 ER ist es, den du preisen sollst, und ER ist dein Gott, …

    Ede

  • Alois an EDE
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede

    Danke dass Du endlich mit Deinem Kommentar bestätigt hast dass man mit Jesus reden darf. Nur ob Du das selbst bemerkt hast, da habe ich Zweifel.

    Nämlich mit diesem von Dir zitierten Vers in dem Jesus sagte:
    Matthäus 7:21-23) . . .Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist…..

    Denn wenn nicht jeder der zu Jesus Herr sagt ins Königreich eingehen wird, dann heißt das dass alle anderen die Herr zu Jesus sagen ins Königreich der Himmel eingehen werden.
    Oder anders gesagt, Jesus hat damit bestätigt, dass man Herr zu ihm sagen darf. Dass mit Herr nicht der Vater gemeint ist sagen die Worte „zu mir“.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Gerd
    Dezember 18, 2014

    Gebete sind Opfergaben

    (Offenbarung 8:3-4) . . .Und ein anderer Engel, der ein goldenes Räuchergefäß hatte, kam und stellte sich an den Altar; und sehr viel Räucherwerk wurde ihm gegeben, damit er es mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar darbringe, der vor dem Thron war. 4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg aus der Hand des Engels mit den Gebeten der Heiligen vor Gott empor.

    Wurden im AT von den Israeliten jemals Gottes Sohn Jesus Opfergaben dargebracht? Nein, sie kannten ihn nicht einmal. Jede Anbetung einer anderen Person als Jehova wurde von Gott mit der Todesstrafe sanktioniert.

    Wie die alten Israeliten haben die vierundzwanzig Ältesten Räucherwerk bei sich, aber sie bringen es nur Jehova dar.

    (Offenbarung 4:9-11) 9 Und wann immer die lebenden Geschöpfe demjenigen Herrlichkeit und Ehre und Danksagung darbringen, der auf dem Thron sitzt, der da lebt für immer und ewig, 10 so fallen die vierundzwanzig Ältesten vor dem nieder, der auf dem Thron sitzt, und beten den an, der da lebt für immer und ewig, und sie werfen ihre Kronen vor den Thron hin und sagen: 11 „Du bist würdig, Jehova, ja du, unser Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu empfangen, weil du alle Dinge erschaffen hast, und deines Willens wegen existierten sie und wurden sie erschaffen.“

    Jesus, das (Opfer-)Lamm bekam seinen Namen, weil er sich im Himmel, Jehovas heiligem Altar, selber als ein vollkommenes Schlachtopfer ein für alle mal zur Rettung der Menschen dargebracht hat. Dem Opfer Opfergaben darzubringen ist weder im Sinne Jehovas, noch im Sinne Jesu und ist auch nicht vorgesehen.

    Allerdings huldigen die vierundzwanzig Ältesten dem Lamm als ihren von Gott eingesetzten König, was nicht mit Anbetung zu verwechseln ist. Auch in alter Zeit war es üblich, sich zur Ehrerweisung vor dem König niederzuwerfen, ohne ihn jedoch anzubeten.

    (Offenbarung 5:8-10) 8 Und als es die Buchrolle nahm, fielen die vier lebenden Geschöpfe und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder, und jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen, die voll Räucherwerk waren, und das [Räucherwerk] bedeutet die Gebete der Heiligen. 9 Und sie singen ein neues Lied, indem sie sagen: „Du bist würdig, die Buchrolle zu nehmen und ihre Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren.“. . .

    (1. Petrus 1:18-19) . . .Denn ihr wißt, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, von eurer fruchtlosen Art des Wandels befreit worden seid, die euch von euren Vorvätern her überliefert wurde, 19 sondern mit kostbarem Blut gleich dem eines makellosen und fleckenlosen Lammes, nämlich Christi.

    Wir erinnern uns an Offenbarung 8:3, dass ein Engel die Gebete der Heiligen und der vier lebenden Geschöpfe und der vierundzwanzig Ältesten nahm und sie mit viel Räucherwerk auf dem Altar Gottes im Himmel darbrachten.

    Wo gibt es in der Bibel Gebete, die an Jesus adressiert sind?

    (Offenbarung 5:13-14) . . .Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: „Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei der Segen und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht für immer und ewig.“ 14 Und die vier lebenden Geschöpfe sprachen dann: „Amen!“, und die Ältesten fielen nieder und beteten an. . .

    Zu Recht wird Jehova uns Jesus als unsere Herren gehuldigt und sich sinnbildlich oder tatsächlich von ihnen niedergeworfen. Doch das Niederwerfen hat nicht immer etwas mit Anbetung zu tun.

    Bei jeder Gelegenheit, ob im Predigtdienst oder bei öffentlichen Vorträgen, werden Jehova und Jesus gepriesen, aber nur Jehova wird im Namen Jesu angebetet.

    Bei seinem Bezug auf Jesus durch die Formulierung „…im Namen Jesu…“ wird Jesus bei jedem Gebet als Mittler angerufen, aber nicht angebetet, denn das Gebet ist eindeutig ausschließlich an Jehova gerichtet.

    Ede

  • Gerd+12 Engel fragen@Ede
    Dezember 18, 2014

    Hallo Ede,

    dürfen wir oder dürfen wir nicht? Hilf uns aus der Gewissensnot!

    Hebr. 1:
    6 Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis einführt, spricht er: „Und alle Engel Gottes sollen ihn a n b e t e n „.

    Ede, du hast uns verunsichert, also begründe klar und deutlich was wir tun dürfen – danke!

    Es grüßt Gabriel und eine Engelsschar

  • Edelmuth an Gerd
    Dezember 18, 2014

    Hallo Gerd

    Da gibt es nur eins, nämlich sich eine andere Bibelübersetzung zu suchen, weil der Übersetzer „huldigen“ mit Anbetung übersetzt hat. Klar ist jede Anbetung auch eine Huldigung, aber nicht jede Huldigung ist auch eine Anbetung.

    (Hebräer 1:6) 6 Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“

    Ferne muss hinterfragt werden, wer mit „ihn“ gemeint ist, denn es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen, dass Jesus in Gegenwart Jehovas von den treuen Engeln Jehovas im Himmel angebetet wird. So eine Demütigung Jehovas würde weder Jesus zulassen noch Jehova hinnehmen.

    (Philipper 2:5-6) . . .Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein.

    Ede

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Ich finde das Thema „Was verstehst Du unter Anbetung?“ sehr Treffend gewählt weil die Meisten unter den ehemaligen und noch ZJ diesen Begriff (Anbetung) nicht eindeutig zuordnen können. Ich bemühe mich hier in diesem Kommentar deutliche und klare Worte zu finden und eindeutigen Aussagen zu treffen bez. „meiner“ Einstellung zu diesem Thema.

    Einer weltlichen Regierung untertan zu sein stellt für einen ZJ kein Problem dar; also die Stellung dieser Regierung in der Hierarchie des Universums anzuerkennen.

    Jesus als unserem König zu huldigen oder vor Ihm auch zu knien ist genau so kein Problem; also die Stellung Jesu in der Hierarchie des Universums als zweite höchste Instanz anzuerkennen.

    Einem Ehrenträger eine gewisse Ehre zuzuerkennen ist kein Problem; also die Stellung dieser Person in der Hierarchie dieser Welt anzuerkennen.

    Einem guten Ältesten Respekt zu zollen genau so wenig; also seine Stellung in der Hierarchie des Universums anzuerkennen.

    JHWH anzubeten ist uns ein Bedürfnis; also die Stellung JHWH´s als oberste Instanz in der Hierarchie des Universums anzuerkennen.

    Aber Jesus anzubeten fühlt und hört sich als ZJ erst einmal falsch an. Warum ist das so? Viele Denken, dass sie, wenn sie Jesus anbeten die Stellung Jehovas herabwürdigen. Und zudem kann man doch nur EINE Person anbeten. Entweder Jehova ODER Jesus.

    Woher kommt dieses Denkmuster? Dieses Denkmuster kommt aus der Zeit, da Gott seine Herschergewalt noch nicht mit seinem Sohn geteilt hatte. Aus dieser Zeit beziehen sich die meisten der angeführten Schriftstellen zu diesem Thema (andere Trades eingeschlossen). Und bis Dato sollte deshalb nur JHWH ausschließlich angebetet werden. Sogar zu den Lebzeiten Jesu auf der Erde war das immer noch der Fall. Deshalb forderte Jesus auch niemals zu seinen irdischen Lebzeiten jemanden auf ihn anzubeten sondern verweist immer auf Gott. Erst ab seiner Auferstehung bzw. Himmelfahrt und dem Setzten zur rechten Gottes hat sich die Situation verändert.

    Für mich habe ich, wie in meinem ersten Kommentar schon geschrieben, eine ganz einfache Definition bezüglich Anbetung. Ich glaube an Gott und an Jesus. Ich bekenne mich aus tiefstem Herzen zu JHWH und zu seinem Sohn Jesus. Ich habe Jesus sowie auch Jehova Treue geschworen. Ich anerkenne Jehova als obersten Instanz im Universum an. Genauso erkenne ich Jesus als sein Sohn, mein Erlöser und Retter als zweit höchste Instanz im Universum an.

    Meine Begriffsbedeutung des Wortes Anbetung lautet kurz und schlicht:
    Ich erkenne die jeweilige Stellung JHWH´s und seines Sohnes freiwillig und mit freudigem Herzen an. Ganz egal wie ich es nennen will:

    Anbetung
    Verehrung
    Lob
    Lobpreis
    Lobgesänge
    Huldigung
    Akt der Dankbarkeit
    Niederknien
    Niederbeugen
    Niederwerfen
    Ehren
    Unterwerfen
    Bewunderung
    Zujubeln

    Alles in allem schließt das griechische Wort „proskyneo“ für „Anbetung“ für mich alle diese Begriffe mit ein. Ich mache keine Unterschiede. Dieses Wort kommt im neuen Testament in den Urschriften über 50-mal vor. Und jeder Schreiber einer Bibelübersetzung hatte die Qual der Wahl nach seinem Bibelverständnis jeweils einer der obigen Begriffe für dieses Wort einzusetzen, so wie er es für Passend fand. An einer Stelle schreibt er anstelle des Wortes proskyneo „Niederknien“, dort benutzt er das Wort „Niederwerfen“ und an einer anderen Stelle „anbeten“. Aber letzt endlich steht da immer das ein uns selbe Wort im Urtext. Zudem kommt der Eigenname Gottes, JHWH, im neuen Testament nicht ein einziges Mal vor. Auch hier haben die Bibelübersetzer das gleiche Problem. Ist an dieser Schriftstelle Christus oder Gott gemeint, wenn z.B. von dem „Herrn“ oder von „Gott“ (Theos) die rede ist? „Mein Herr und mein Gott!“, sagte Thomas zu Jesus in Joh. 20:28, als er Jesus als seinen Herrn anerkannte. Jesus als Herrscher auf dem Thron wird auch Theos (Gott) genannt (Heb. 1:8)

    ======================================

    Wenn ich nur allein JHWH anbete, bin ich ein Jude!

    Wenn ich JHWH und Jesus anbete, bin ich ein Christ!

    ======================================

    Auch die Art der Anbetung hat sich mit Jesus geändert. Wenn ein Jude einen Fehler begangen hat, so hat er sein Schuld oder Sühnopfer dargebracht und damit war die Sache erledigt. Er benötigte zudem den buchstäblichen Tempel dafür. Dabei spielte Reue oder seine Einstellung zu der begangenen Tat keine Rolle. Ein Jude musste weder in seinem Geist, Sinn oder Herz eine Änderung vornehmen sondern nur ein Opfer als Anbetung darbringen.

    Als Beispiel: ein Mann vergewaltigte in der jüdischen Ära eine nicht vergebene Jungfrau. Er musste als Strafe das Brautgeld an den Vater zahlen, evtl. die Frau auch heiraten und konnte weiter seiner Wege gehen und sich sein nächstes Opfer suchen. Aber seit Jesus sollte die Anbetung in Geist und Wahrheit stattfinden. Ab Jesus musste er seine Verfehlungen im „Geist“, Verstand und Herz bereuen um Vergebung zu erlangen, musste so seine Anbetung Taten, also eine Änderung seiner Gesinnung folgen lassen. Das ist wahrhaftig eine „wahre“ Anbetung die unseres Schöpfers und seines Sohnes würdig sind. Ein Christ benötigt auch keinen Tempel, also keinen speziellen Ort, mehr für seine Sühne. Deshalb wird in der Bibel meines Erachtens gesagt Gott mit Geist und Wahrheit anzubeten.

    Meine Überzeugung bez. Anbetung, und daraus resultierend das Gebet, Bitten und Danken, sowie reden mit Jesus ist für mich eine einfache und klare Angelegenheit. Für mich eigentlich kein Thema für eine großen Diskussion:

    „Erkenne die jeweilige Stellung JHWH´s und auch die Stellung seines geliebten Sohnes und du liegst gold richtig. Sprich mit Beiden, frage Beide, bitte Beide und danke Beiden.“

    Doch jeder der hier lesenden soll sich seine eigene Meinung zu diesem Thema bilden. Mir liegt es fern jemanden von meiner Sichtweise überzeugen zu wollen. Das hier soll lediglich eine kleine Gedankenanregung sein. Vielleicht hilft dieser Kommentar einem von Euch weiter.

    Mit ganz lieben Grüßen
    Euer Bruder Boas

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas

    Danke für Deinen Super guten Kommentar!
    Exakt so glaube und denke ich auch, hätte es aber nicht geschafft das so gut zu erklären.
    Wer nur Jehova anbetet ist ein Jude, genau deshalb sind die WTG- Zeugen geistige Juden und alles was in den Propheten über die Juden geschrieben steht, fast immer Schlechtes, wird sie auch ereilen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bird an Boas,
    Dezember 18, 2014

    Wau!!!

    Lob sei dem Vater und dem Herrn Jesus!

    Bird

  • Manfred an Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas,

    ich schliesse mich meinen Vorrednern an. Du hast das Thema Anbetung wunderbar beschrieben. Auch Deine Schlussbemerkungen finde ich sehr zutreffend:

    Doch jeder der hier lesenden soll sich seine eigene Meinung zu diesem Thema bilden. Mir liegt es fern jemanden von meiner Sichtweise überzeugen zu wollen. Das hier soll lediglich eine kleine Gedankenanregung sein. Vielleicht hilft dieser Kommentar einem von Euch weiter. – Zitat Ende.

    Das Thema dieser Diskussionsrunde lautet ja:

    Was verstehst DU unter Anbetung?

    Es geht hier also nicht darum Regeln aufzustellen, an die sich dann ab sofort jeder halten muss, sondern es geht um die persönliche Ansicht aller die hier lesen und schreiben. Wie sie das empfinden oder wie sie es damit halten. Unsere eigene Meinung ist hier gefragt. Niemand sollte die verschiedenen Ansichten einfach ungeprüft übernehmen, sondern er sollte (wenn er sich darin noch unsicher ist) alle Meinungen anhören, die Bibeltexte nachlesen und sich dann ein eigenes Urteil dazu bilden. Die Betonung liegt hier auf EIGENES URTEIL. Denn jeder muss auch für seine eigenen Handlungen Rechenschaft ablegen. Man kann dann später nicht wie Adam argumentieren: Die Frau die Du mir gabst…

    Von daher war Dein Kommentar sehr ausgewogen und informativ.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hubert
    Dezember 18, 2014

    Hallo lieber Karl vom 19.12.2014,

    von meiner Seite: Herzlichen Glückwunsch, dass Du es in Deinem

    wichtigen christlichen Glaubensleben bisher im Segen Gottes

    bis hin zum „Shema“ der hebräischen/jüdischen Apostel Jesu

    geschafft hast, denn welches Gottesverständnis und welches

    Messias- und Gottessohnverständnis kann uns nur Jesu Vater,

    der in den Himmeln ist, offenbaren und uns für unser Gebetsleben,

    also für die wahre Anbetung, zuverlässig zu Grunde legen ?

    Ja sicherlich nur das, was Petrus einst gemäß Matth. 16:16

    gegenüber Jesus/Jahuschua bekannte, lt. NWÜ 1986:

    „Du bist der CHRISTUS, der SOHN DES LEBENDIGEN GOTTES.“

    Bereits vor Grundlegung der Menschenwelt, vgl. 1. Petr. 1:20
    und Eph. 1:4 und Joh. 17:24 und Matth. 13:35, also nach den teuflischen Vorgängen im Garten Eden, war Gottes Herz,
    waren Gottes Gedanken meinem dzt. Verständnis nach voll
    mit der ideellen Liebe zu einem künftigen Sohn,

    den er aus vielen wichtigen Gründen heraus selber zeugen,
    aber den eine jüdische Jungfrau aus dem Hause David regulär
    und in einer konkreten irdischen Stunde (= HEUTE/vgl. Hebr. 1:5 und Hebr. 5:, Psalm 2:7, Psalm 89:26,27 und 2. Sam 7:14)

    im menschlich-weiblichen empfangen und gebären würde.

    Du hast diesbezüglich wichtige biblische Anhaltspunkte

    im biblischen Gesamtzeugnis Gottes erwähnt,

    folgende weitere wurden vor kurzem von mir vom 19.11.2014

    bis 25.11.2014 auf der Bruder-Info Hauptseite erwähnt:
    _______________________________________________________________

    http://www.bruderinfo.de/?p=1957&cpage=1#comment-150496

    http://www.bruderinfo.de/?p=1957&cpage=1#comment-150726

    http://www.bruderinfo.de/?p=1957&cpage=1#comment-150975

    http://www.bruderinfo.de/?p=1957&cpage=1#comment-151158

    http://www.bruderinfo.de/?p=1957&cpage=1#comment-151361

    http://www.bruderinfo.de/?p=1957&cpage=1#comment-151792
    ___________________________________________________________

    Fazit:

    Gottes Wort im AT und NT, führt einen in Christus

    auch in der heutigen Zeit noch u.a. gemäß Apg. 2:24-31

    zuverlässig hinein in die ewige Gemeinschaft mit ihm und JHWH,

    den souveränen Schöpfer unseres Himmels mit Sonne, Mond und

    Sternen und unserer Erde, wo allen dzt. Völkern und den dzt.

    Pfusch- und Pseudo-Zeugen Jehovas und allen religlösen Lügnern,

    die Gottes Wort zu Gunsten ihrer eigenen Überlegungen ändern,

    u.a. auch gemäß Jeremia 23:29-40 eine große Wendung der Dinge

    bevorsteht, denn gemäß der NWÜ 1986 heißt es dort u.a.:
    _______________________________________________________________

    “Ist nicht ebenso MEIN WORT wie EIN FEUER”, ist der Ausspruch JEHOVAS,”und wie ein SCHMIEDEHAMMER, der den ZERKLÜFTETEN FELSEN
    ZERSCHMETTERT?” …
    ______________________________________________________________

    Jeder kann in einer Konkoradanz vor voreiligen Behauptungen

    in Sachen Anbetung und Gebetsleben nachlesen,

    was Alles an wunderbaren Inhalten in Verbindung mit den Wörtern

    “WORTE” und “WORT” dort und in der Bibel verzeichnet ist,

    und wie JHWH in seinem Sohn “SEIN FEUER UND SEINEN SCHMIEDEHAMMER”

    aber auch “SEINE NAHRHAFTE MILCH UND SEIN LEBENGEBENDES

    ERQUICKENDES WASSER” weltweit weiter gebrauchen wird.

    Dort wird JHWH, der unveränderliche Schöpfer und große Erschaffer,

    und nicht sein Sohn Jesus, wie die Propheten ja Sein

    Wortempfänger und als solcher dann Gottes bevollmächtigter

    Wortführer,

    als die ZENTRALE PERSON UND ALS UNIVERSALGOTT identifiziert,

    durch dessen Geist und Worte alle Dinge und guten Gaben

    und vollkommenen Geschenke ins Dasein kamen, dzt. kommen

    und weiter kommen werden gemäß Jak.1:17-18, Joh. 1:3

    und Joh. 17:8 und Offb. 4:1-11.

    Möge uns, lieber Karl, und alle Wahrheitssucherinnen

    und Wahrheitssucher in der wahren ANBETUNG SEIN GANZES WORT

    auch in Zukunft weiter in der Aufgabe und im Gebet brüderlich

    verbinden, Gottes Wort der Wahrheit eine Stimme zu geben,

    was natürlich voraussetzt, dass man sich dort

    immer besser auskennt,

    und vielen Dank für Deine Informationen
    bzw. Dein freundliches persönliches Zeugnis,

    mit lieben Grüßen
    und Segenswünschen

    Hubert am 20.12.2014
    _________________________________________________________________

  • Manfred
    Dezember 18, 2014

    Liebe Geschwister,

    ich habe mal einige Texte zusammen getragen, wo in der Bibel von Anbetung die Rede ist.

    Mat. 4:8-11; Elb: 8 Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche1 der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. 10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.“ 11 Dann verlässt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herbei und dienten ihm.

    Dan. 3:4-7; Elb: 4 Und der Herold rief laut: Euch wird befohlen, ihr Völker, Nationen und Sprachen: 5 Sobald ihr den Klang des Horns, der Rohrpfeife, der Zither, der Harfe, der Laute, des Dudelsacks und alle Arten von Musik hört, sollt ihr niederfallen und euch vor dem goldenen Bild niederwerfen, das der König Nebukadnezar aufgestellt hat. 6 Wer aber nicht niederfällt und anbetet, der soll sofort in den brennenden Feuerofen geworfen werden. 7 Deshalb, sobald alle Völker den Klang des Horns, der Rohrpfeife, der Zither, der Harfe, der Laute und alle Arten von Musik hörten, fielen alle Völker, Nationen und Sprachen nieder, indem sie sich vor dem goldenen Bild niederwarfen, das der König Nebukadnezar aufgestellt hatte.

    Joh. 4:20-26; Elb: 20 Unsere Väter haben auf diesem Berg angebetet, und ihr sagt, dass in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse. 21 Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden. 23 Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. 24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten. 25 Die Frau spricht zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus genannt wird; wenn jener kommt, wird er uns alles verkündigen. 26 Jesus spricht zu ihr: Ich bin es, der mit dir redet.

    Off. 13:11-17; Elb: 11 Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen; und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. 12 Und die ganze Macht des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es veranlasst die Erde und die auf ihr wohnen, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. 13 Und es tut große Zeichen, dass es selbst Feuer vom Himmel vor den Menschen auf die Erde herabkommen lässt; 14 und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, wegen der Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben wurde, und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dem Tier, das die Wunde des Schwertes hat und wieder lebendig geworden ist, ein Bild zu machen. 15 Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Odem zu geben, so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. 16 Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; 17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.

    Bei der Begebenheit mit Satan und dem Standbild des babylonischen Königs wird die Anbetung mit einem niederwerfen vor demjenigen, bzw. des Standbildes als Akt der Anbetung gewertet. In der Offenbarung steht nur, dass man das Bild des Tieres, bzw. das erste wilde Tier anbeten, jedoch ohne sich davor nieder zu werfen.

    Jesus dagegen spricht davon, dass es eine Stunde geben wird, in der man mit Geist und Wahrheit anbeten wird. Wo liegt der Unterschied zwischen den vorherigen Akten der Anbetung und dem, dass man mit Geist und Wahrheit anbetet?

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an Manfred
    Dezember 18, 2014

    Hallo Manfred

    Du sprichst einen wahren Gedanken gelassen aus. Diejenigen, die Gott anbeten wollen, müssen IHN mit Geist und Wahrheit anbeten.

    (Johannes 4:21-24) . . .Jesus sprach zu ihr: …. 23 Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter. 24 Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten.“

    Wer Gott anbeten will, muss also wissen, wer er ist und wie er angebetet werden möchte. Darüber hinaus muss der Anbetende wissen, durch wen und um was bitten kann, und, was sehr wichtig ist, er muss wissen, wie er Gott wohlgefallen kann. Es ist kaum vorstellbar, dass Gott das Gebet eines Menschen erhört, der sich als Ungläubiger, Gegner oder auch nur als Ignorant erweist.

    Was es heißt Gott mit Geist und Wahrheit unter Berücksichtigung unserer Unkenntnis und unserer Fehlerhaftigkeit anzubeten, müssen wir noch erarbeiten.

    Auf eine eher unscheinbare Tatsache möchte ich im Zusammenhang mit Jesus Aussage noch hinweisen.

    Wäre Jesus derjenige, der hätte angebetet werden sollen, entweder als Teil einer Trinität oder als Sohn Gottes oder als verkörperter Jehova, dann hätte seine Antwort anders lauten müssen. Er hätte die Anbetung nicht auf Jehova, sondern auf sich beziehen müssen. Matthäus 4:21,22 hätte dann wie folgt lauten müssen.

    (Johannes 4:21-24) . . .Jesus sprach zu ihr: „Glaube mir, Frau: Die Stunde kommt, in der ihr MICH weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen [nämlich MICH selber], denn die Rettung ist aus den Juden. 23 Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter MICH mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, ICH sucht solche als MEINE Anbeter. 24 ICH BIN ein GEIST[obwohl ich als Mensch vor dir stehe], und die MICH anbeten, müssen [mich] mit Geist und Wahrheit anbeten.“
    (Dieses Zitat wurde von mir verändert und entspricht nicht dem Wort Gottes)

    Ist das nicht furchtbar? So etwas hätte Jesus nie gesagt!!!

    (Philipper 2:5-6) . . .Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein.

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    @ Ede, haben die Jünger und Aposteln mit Jesus gesprochen? JA oder NEIN?

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Bird
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Bird

    Selbstverständlich haben sich die Jünger Jesus mit ihm, als er als Mensch auf der Erde war, unterhalten, wie du dich mit deinen Familienangehörigen. Als Jesus in den Himmel aufgefahren ist, konnten sie es nicht mehr.

    Wie gedenkst du dich mit deinen verstorben Familienagehörigen zu unterhalten, um ihnen zu danken?

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 18, 2014

    Danke das du mir geantwortet hast!

    Es ist klar, das wir mit einem Verstorbenen nicht reden können! Doch Jesus ist nicht TOT. Er versprach, das er bei uns ist bis zum Abschluss des Systems der Dinge!

    Die ersten Christen hatten mit ihm geredet, wo Jesus schon im Himmel war.
    Beispiele wurden schon angeführt! Man bedenke auch, das Jesus mit Paulus sprach!!! Warum gerade er? Er forderte es ja dann geradezu heraus das Paulus mit ihm sprechen musste obwohl es ja laut den Zeugen mit dem Risiko ausgeschlossen zu werden verboten ist!

    Seltsam das nicht der Vater zu Paulus redete wo du doch sagst das der Vater ja alles macht.

    LG
    Bird

  • Edelmuth an alle
    Dezember 18, 2014

    Hallo

    Die Frage der Anbetung ist so umfassend, dass man sie nicht mit wenigen Worten beantworten kann, sondern sich Schritt für Schritt heran arbeiten muss.

    Anbetung, die von Gott anerkannt wird, muss ihm wohlgefällig sein. In dem zweiten der zehn Gebote sagt Gott:

    (2. Mose 20:3-5) 3 Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben. 4 Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen noch eine Gestalt wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert,. . .

    Auf welche Götter bezieht sich das Gebot Gottes?

    Es bezieht sich nicht nur auf noch lebende Götter wie Satan, sondern auch auf fiktive Götter der Menschen aus Holz und Stein, aber auch auf noch lebende Menschen und Organisationen.

    Ein geschnitztes Bild aus Gold oder Stein wird erst dann, obwohl es tot ist, zum Gott (Vers 4) wenn es von Menschen als hochgestellte Autorität verehrt wird und die Menschen ihnen ihre Verehrung entgegen bringen und ihre Hoffnung auf Hilfe auf sie setzen.

    Eine Organisation oder eine Person, die in den Herzen der Menschen eine so hohe Autorität annimmt, dass sie ihre Hoffnung auf Hilfe auf sie setzen, wird für sie zum Götzen. Personen und Organisationen (tuvS, Papst, Gurus, Charismatiker, Idole , pol. Parteien, Staatsmänner, eca) die von Menschen als oberste Autorität verehrt werden, nehmen bei ihnen als höchste Autorität einen göttlichen Rang ein, weil sie Jehova nicht mehr berücksichtigen. Das trifft insbesondere dort zu, wo ihnen unterstellt wird, dass sie als Sprachrohr Gottes oder irdische Exekutive einer himmlischen Organisation dienen würden und sich damit göttliche Autorität selber zuerkennen. Wenn Gott es dann zulässt, dass sie sich irren, lehnt er sie in ihren selbsternannten Stellungen ab.

    Daraus wird deutlich, dass niemand außer Jehova selber als oberste Autorität anerkannt und angebetet werden darf. Wenn klar wird, wer angebetet werden darf, wird auch deutliche welche Art der Anbetung Gott wohlgefällig ist. Die Art der Anbetung hängt ganz eng mit der Person, die angebetet werden soll, zusammen.

    Ede

  • Leprechaun
    Dezember 18, 2014

    Liebe BI Gemeinde,

    dieser Thread lautet ja: „Was verstehst Du unter Anbetung“

    Da die Frage ja nicht lautet… wen, was, soll, darf… oder muß ich anbeten… geht es hier ja sachlich gesehen erst einmal um eine Definition des Wortes an sich, ohne Adressangabe wem diese Anbetung zuteil werden soll… oder darf.

    Meine gedankliche Definition lautet:

    Anbetung ist für mich die höchste Form einer Ehrerweisung.
    Dabei ist mir klar, dass ich keiner anderen „Adresse“ einen höheren Stellenwert zubillige, als der „Adresse“, der meiner Anbetung gilt… und ich diese „Adresse“, gedanklich und von Herzen, über alles andere Stelle. Anbetung bedarf für mich keiner festgeschriebenen Form und keines besonderen Anlasses. Sie kann laut, also in gesprochenen Worten erfolgen, oder auch nur rein gedanklich, in gedachten aber nicht ausgesprochenen Worten. Anbetung kann aus einem kurzen Gedanken bestehen, den man an die „Adresse“ richtet, also spontan, aus einem plötzlichem „Seelenempfinden“ heraus, oder auch aus einem längeren Zustand des Anbetens. Anbetung ist niemals „traditionalisiert“ und gleicht nicht dem Abspielen einer Schallplatte, die einen Kratzer hat und sich ständig wiederholt. Wahre Anbetung ist ein Herzenszustand.

    Das ist das, was ich unter Anbetung verstehe.

    Und nun mal konkret und zugeschnitten auf die Rätselfrage, ob ich nur und ausschließlich, JHWH, Jahweh, Jehova… oder auch Jesus anbeten darf, oder nicht.

    Da stellt sich mir zunächst einmal die Frage, wer ist höher als Jesus, gibt es jemanden der höher ist… und wenn ja, warum. Normalerweise müßte ich diese Frage gar nicht stellen, denn jeder hier kennt die Antwort, doch lasst mich das Pferd mal gedanklich aufzäumen.

    Natürlich gibt es jemanden der höher ist als Jesus, nämlich seinen Vater, Jehova.
    Jesus sagte selbst, der Vater ist höher als ich, diese Frage ist unstrittig, denke ich.

    Aber warum ist Jehova höher als Jesus? Jesus selbst ist doch zumindest göttlicher Abstammung, also ebenfalls ein Gott… oder göttliches Wesen.
    Ja, natürlich ist Jesus ein göttliches Wesen, doch er hatte einen Anfang. Ganz egal wie, ob durch Geburt oder Schöpfungskraft Jehovas, wie auch immer… Jesus hatte einen Anfang. Jehova jedoch, so sagen wir es zumindest, hat keinen Anfang und kein Ende. Jesus hat auch kein Ende mehr, denn Jehova verlieh Jesus die Kraft „Leben aus sich selbst heraus“ zu haben, aber… er hatte einen Anfang. Somit ist Jehova der Urquell aus dem alles entstand. Das ist ja schon einmal eine Hausnummer.

    Mir, persönlich, geht jedoch noch ein anderer Gedanke durch den Kopf.
    Als Jesus auferstanden war erschien er der Maria Magdalena. Sie wollte ihn wohl anfassen… er sagte jedoch (frei zitiert) :

    „Rühr mich nicht an Frau, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem und eurem Vater, zu meinem und eurem Gott.“

    Was sagt Jesus da?
    1) Zu meinem und eurem Vater
    2) Zu meinem und eurem Gott
    Ich weiß nicht wie es euch dabei ergeht, aber… ich mache mir hier folgende Gedanken:

    Jesus hat also einen Gott, er betet einen Gott an, seinen Vater, Jehova.
    Damit macht er klar, dass Jehova natürlich über ihm steht und er Jehova als seinen Gott anerkennt, verehrt und anbetet… unstrittig … oder?

    Aber, was sagt er noch?
    Er sagte: mein Vater… und euer Vater…
    Was sagt Jesus damit?

    Wenn Jehova Jesu Vater ist… und unser Vater ist… dann sind wir doch wohl Jesu Brüder?

    Würden wir unseren Bruder, Mitbruder, Halbbruder… anbeten… so, wie unseren Vater und Gott?
    Aber, würden wir unseren Bruder ehren, ihm danken, ihm huldigen, wenn unser Vater ihn als König über uns gesetzt hat (über uns, nicht über sich selbst) und uns unser Bruder Wohltaten erweist?

    In einem anderen Thread sagte ich bereits, zwischen Anbetung und Verehrung und Huldigung liegt ein schmaler Grat. Es kann wirklich zu einer Gratwanderung werden, denke ich.
    Solange ich jedoch die „Anbetungsadresse“ von der „Lobadresse“ trenne, in meinem Kopf und in meinem Herzen, denke ich auf der sicheren Seite zu sein.

    Liebe Grüße, Lep

  • Edelmuth an Boas und Karl
    Dezember 18, 2014

    Guten Morgen Karl
    Guten Morgen Boas

    Seid bitte in unserer Gruppe bei BruderInfo herzlich willkommen. Mit großer Aufmerksamkeit und noch größerem Interesse haben wir eure Beiträge gelesen und würden uns sehr über weitere Kommentare und Ansichten von euch freuen.

    Die Frage der Anbetung ist eine, die alle hier sehr bewegt, weil jeder Gott auf ihm wohlgefällige Art und Weise anbeten möchte. Ob richtig oder falsch, biblisch oder unbiblisch ist jeder ermuntert seine Ansichten zur Anbetung hier zu veröffentlichen.

    Ede

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Ede.

    Danke für Deine nette Einladung hier zu schreiben. Nur mal aus Neugier, wie siehst Du Römer 10:13: „Der den Namen Jehovas ANRUFT wird gerettet werden.“

    Mir geht es um das Wort „ANRUFT“. Als was siehst Du das? Als Anbetung (proskuneo), als Gebet zu Gott oder etwas Anderes?

    LG
    Boas

  • Edelmuth an Boas
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Boas

    Den Paralleltext findet man in (Joel 2:32)

    (Joel 2:32) 32 Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen Jehovas anruft, sicher davonkommen wird; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem werden die Entronnenen sein, so wie Jehova gesprochen hat, und unter den Überlebenden, die Jehova beruft.“

    Einige Bibelübersetzer übersetzten Römer 10:13 mit „Herr“. Aus Joel, der ca. 430 Jahre v.Chr. geschrieben wurde, geht hervor, dass Jehova damit gemeint ist. Jehova wurde damals wie heute angebetet.

    Die Rettung des Menschen ist keine Verpflichtung, sondern die unverdiente Güte Jehovas. Was könnte IHN, der die Herzen prüft, veranlassen, einen Menschen zu retten? Wenn wir das heraus finden, wissen wir auch, was Jehova unter gottgefälliger Anbetung versteht.

    Wir sollten uns aber auch nicht fürchten, denn Jehova weis sehr wohl, dass wir unvollkommen und fehlerhaft sind und wird dies berücksichtigen.

    Ede

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede,

    danke, dass Du mir geantwortet hast. Wenn ich deine Antwort richtig verstanden habe, so bist Du der Meinung, dass das Anrufen des Namens des Herrn (Jehova) in Römer 10:13 etwas mit Anbetung zu tun. Du hast auch folgerichtig Joel angeführt, und dort ging es um die Anbetung Jehovas.

    Nun zu einem weiteren Text wo das Wort „anrufen des Herrn“ enthalten ist: Apo. 9:3-22.
    Besondere Augenmerk würde ich auf die Verse 5, 14 und 21 legen. Dort wird aufgeklärt, woran Saulus die Nachfolger Jesu erkannt hat, worauf sich auch seine Befugnis von den Oberpriestern gründete diese gefangen zu nehmen.

    Die Aussage der Bibel ist klar und verständlich: Jesu Nachfolger waren dafür bekannt, so zu sagen als Erkennungsmerkmal eines Christen, dass sie den Namen des Herrn anrufen. Die Frage ist nun: Wer ist dieser „Herr“ den die Jünger angerufen haben. Haben sie JHWH angerufen? Das haben Millionen von Juden auch getan, vollständig im Einklang mit dem mosaischen Gesetz. Wenn man die gesamten Verse im Zusammenhang liest, ergibt sich ein klares Bild, um wen es sich bei dem Herrn handelt. Allein das Gespräch zwischen Jesus und Ananias lässt keinen Zweifel mehr offen wer dieser „Herr“ war. Beantworten muss ich diese Frage je mit Sicherheit nicht.

    Um zu beweisen, dass eine Anbetung Christi verboten ist, müsste man nun diesen Begriff „…alle die Deinen Namen anrufen“ (Vers 14) und „Ist das nicht der Mann, der unter denen in Jerusalem, die diesen Namen anrufen, eine Verheerung anrichtet…“ Vers 21) verändern und ihm eine andere bzw. neue Bedeutung im Leben eines Christen zuweisen. Nun ist Deine Kreativität in Bibelauslegung gefragt.

    Da ich aus vorangegangenen Kommentaren von Dir in etwa deine Einstellung zu diesem Thema kenne, habe ich gerade Dir diese Frage gestellt. Möchte aber festhalten, dass es mir fern liegt, Dich von meiner Sichtweise der Dinge zu überzeugen. Es ist nur als Überlegung für Dich ganz persönlich angedacht und bedarf keiner Antwort von Dir.

    Übrigens finde ich es einen sehr schönen Gedanke was du eben von dem Grund gesagt hast, warum Jehova uns kleine unvollkommene Menschen erretten möcht. Er liebt uns! Danke für diese Aufmunterung.

    Mit ganz lieben Grüßen
    Boas

  • Edelmuth an Boas
    Dezember 18, 2014

    Hallo Boas

    Ob bei den ersten Christen Jünger Jesu, die ihn noch persönliche erlebt hatten, dabei gewesen waren, wissen wir nicht. Auf jeden Fall war Jesus ihnen näher, als er es uns heute ist. Ihnen war bewusst, dass sie Brüder und nicht Anbeter Jesu waren, denn sie haben einen gemeinsamen Vater und einen gemeinsamen Gott, den Vater, Jehova.

    (Johannes 20:17) 17 Jesus sprach zu ihr: „Hör auf, dich an mich zu klammern. Denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ “

    In welcher Form rufen wir heute den Namen Jesu an?

    (Johannes 15:16) . . .damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe. . .

    (Johannes 16:23) . . .Wenn ihr den Vater um etwas bittet, so wird er es euch in meinem Namen geben.

    (Johannes 14:13-14) . . .Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun. . .

    Nur im Gebet an den Vater rufen wir den Namen Jesus als Mittler unserer Gebete an. Eine Anrufung im Gebet an Jesus stünde im Widerspruch zu 2. Mose 20:3,5

    (2. Mose 20:3,5) 3 Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, . . .

    Jesus machte die Bitte an den Vater zur Bedingung für seine Unterstützung, „damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde“ (Johannes 14:13) Jesus lehnte seine Anbetung kategorisch ab (Matthäus 4:10)

    Ede

  • Alois
    Dezember 18, 2014

    Lieber Ede

    Deine immer wieder angegebenen Verse aus 2. Mose 20:3,5 und Matth. 4:10 können meines Erachtens nicht als Beweis herangezogen werden, dass man mit Jesus nicht reden darf.
    Denn nach der Erhöhung Jesu und seinem zur Rechten Gottes sitzend, sind es völlig andere Bedingungen als zur Zeit Mose und als Jesus sein Werk auf Erden begann. Zur Klärung kann man deshalb nur Bibelstellen nach den 4 Evangelien heranziehen.
    Zudem gehe ich davon aus, dass Jesus es war der Mose das Gesetz im Auftrag seines Vaters Jehova überbracht hat. Kaum vorstellbar, dass Jehova mit anderen Göttern seinen eigenen Sohn meinte. Sondern er meinte die vielen anderen Götter wie Baal, Moloch und Heute WTO und LK.
    Ich glaube Bruder Boas seine Abhandlung liegt der Wahrheit am Nächsten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    Dezember 18, 2014

    Guten Abend Alois

    Ob Jesus in seiner vormenschlichen Zeit als Sprecher Gottes gedient hat, ist unerheblich. Wir wissen es nicht und können daraus keine für uns nützlichen Schlüsse ziehen.

    Jehova hat Jesus alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben. Doch eines hat er ihm nicht gegeben. Er hat ihm seine Herrlichkeit, die allein zur Anbetung berechtigt, nicht gegeben.

    (Jesaja 42:8) 8 Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.

    SEINE Herrlichkeit und SEINE Anbetung, SEINE Ehre und SEINE Autorität teilt Jehova mit niemandem, nicht einmal mit SEINEM Sohn.

    Wenn du meinst, auf das zweite der zehn Gebote könnte man umständehalber verzichten, warum dann nicht auch auf das erste oder das sechst oder das zehnte Gebot.

    Ede

  • Bird an Boas,
    Dezember 18, 2014

    Danke Boas, für diese Klarstellung!
    Ich fand die Argumentation mehr als schlüssig!
    Verstehen kann ich Ede nicht, wie er sich rauswinden versucht. Dabei merkt er leider nicht das sein erster Text schon zeigt das Jesus sagte NOCH BIN ICH NICHT AUFGEFAHREN. Als Jesus auffuhr, wurde er verherrlicht. Zu sagen das wir ihn nicht ehren sollen oder ihn Grüßen reden oder so ist schon ein starkes Stück!
    Je mehr ich von diesen wirren Wachtturm Argumenten lese, je mehr bin ich bestärkt unserem Herrn Jesus zu danken dass wir ihm Nah sein dürfen! Ede sagt ja das wir ihm nicht mehr Nah sind!

    Ede, das liegt daran, weil du dich immer mehr von Christus entfernst!
    Ja die Zeugen Jehovas drehen jeden Bibeltext so wie sie ihn brauchen.
    Einmal heißt Anrufen anbeten, dann heißt das gleiche Wort schweigen!
    Stark! Wessen Gedanken das sind liegt nun auf Ede Hand!

    LG
    Bird

  • Omma@Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas,

    bei deiner Frage an Ede musste ich an die Erklärung von Brd. Franz (2. Buch) denken. (Römer 10:13 /Joel 2:32) Ich zitiere:

    Als die Israeliten auf dem Weg nach Kanaan waren, sagte Jehova, er wolle ihnen seinen Engel voraussenden, um sie zu führen. Sie sollten der Führung des Engels gehorchen, „denn“, so Gott, „mein Name ist in ihm“.(2.Mose 23:21 ….. denn in seiner Person bin ich selbst mitten unter euch. – Die gute Nachricht)

    In einem WEITAUS GRÖSSEREN SINNE ließ Gott seinen „Namen“ IN JESUS CHRISTUS während dessen Leben auf der Erde sein.

    SO WURDEN EINIGE TEXTSTELLEN AUS DEN HEBRÄISCHEN SCHRIFTEN; DIE SICH DORT AUF „JEHOVA“ BEZIEHEN, IN DEN CHRISTLICHEN SCHRIFTEN AUF DEN SOHN ANGEWANDT. Die Grundlage dafür ist offensichtlich, dass der Vater ihm die volle Gewalt und BEFUGNIS gegeben hatte, in seinem Namen zu sprechen und zu handeln, weil er ALS SOHN in jeder Hinsicht vollkommen über die Persönlichkeit und über das Vorhaben des Vaters Aufschluss gab UND WEIL ER DER KÖNIGLICHE UND RECHTMÄSSIGE ERBE SEINES VATERS IST.(Fußnote: Jesus wurde oder war dadurch nicht Jehova …)

    Nur mal so zum Nachdenken.

    GLG Omma

  • Elfi
    Dezember 18, 2014

    Vielen Dank Omma, dass Du die Bibelstelle aus 2. Mose erwähnt hast.
    Ich wollte Dir das Pendant dazu aus dem NT zitieren:
    „Gott war „in Christus“, als er durch ihn die Welt mit sich versöhnte, darauf verzichtete, ihnen ihre Verfehlungen anzurechnen, und uns die Botschaft der Versöhnung übergab.“ 2. Korinther 5:19

    Nur zum Nachdenken!
    Liebe Grüße. Elfi

  • Elfi
    Dezember 18, 2014

    Richtig, lieber Boas, es ist die, bei einigen unserer Mitgeschwister immer noch vorhandene, Beeinflussung durch das WTG-Denken!
    Ich kann aber nicht immer nur Bitten, auch nicht den Herrn Jesus,ich
    muss ihm auch danken, wenn sich eine Bitte erfüllt hat. Und warum darf ich ihm nicht für Golgatha danken? Ist nicht ER ans Kreuz gegangen für mich?
    Sobald ich das alles tue, bete ich ihn an ! Was ist daran falsch?
    Ich soll ihn doch so ehren, wie ich den Vater ehre, oder? Bete ich den Vater nicht an? Ist Jesus Christus nicht der Schöpfer Himmels und der Erde? ( Johannes 1;3, 10: „ER war schon immer in der Welt, doch die Welt, die durch ihn geschaffen wurde, erkannte ihn nicht!“
    Und die Engel beten ihn an, ja wie viel mehr dann wir, denen er die Erlösung ermöglicht hat! Hebräer 1:6

    Vielleicht sollte man den Umstand in seine Überlegungen einbeziehen, dass Gott alle Macht und Gewalt unserem Herrn Jesus
    Christus übertragen hat. (Matth. 28:18)
    In Jesus Christus ist Gott für uns sichtbar geworden. (Johannes 14:9,10) Ja, Jesus Christus ist Gotte Fleisch gewordene Liebe!
    Ergo hat sich der Vater, auf eine gewisse Art zurückgezogen, denn er hat auch das Richten dem Sohn übertragen! Johannes 5:21-23 Und erst am Ende der 1000 – Jahr- Herrschaft übergibt der Sohn alles wieder dem Vater! (1. Korinther 15:28)
    Wie Paulus sagt, werden wir vor dem Richterstuhl Christi stehen. Verweigern wir ihm dann unsere Anbetung, vielleicht in Form des vor ihm Hinwerfens? Oder wie Paulus in Philipper 2:10 sagt, „dass
    sich vor dem Namen Jesu einmal alle Knie beugen werden? Und jede Zunge bekennen wird: Jesus Christus ist der Herr! Denn so wird Gott, der Vater, geehrt!“

    Ich bin unendlich dankbar, dass nach meinem Austritt aus der WTG
    meine Liebe und Dankbarkeit gegenüber Jesus Christus gestärkt wurde, und ich ohne Probleme auch meinen Herrn anbeten kann!

    “ Gott hat einen hohen Preis für euch bezahlt. Macht euch also nicht zu Sklaven von Menschen!“ 1. Korinther 7:23

    „Wer den Herrn nicht liebt, der sei verflucht! Maranatha – unser
    Herr kommt bald!“ 1. Korinther 16:22

    Liebe Grüße.
    Elfi

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Danke Elfi für deinen Hinweis auf das Danken. Ich habe ihn im unteren Kommentar mit eingebaut.

    Ganz liebe grüße
    Boas

  • Karl Frei
    Dezember 18, 2014

    Liebe Geschwister im Herrn

    Ich gehöre keiner Denomination oder Organisation an, sondern zum Leib Christi der Weltweit ist. Wir haben Gemeinschaft in einer kleinen Gruppe.

    Ich bin heute auf Eure Seite gestossen. Ich sehe Eure Aufrichtigkeit, das bewegt mich Euch meine Ansicht kund zu tun.

    Wir haben nur einen Gott und HERRN mit dem Namen JAHWE und seinen Sohn Jesus Christus der Menschensohn. Jesus ist ein Mensch, er ist Menschensohn und Gottessohn. Menschensohn ist er, weil er von seiner Mutter Maria, die aus der Linie Abrahams und David kommt und Gottessohn weil er von Gott gezeugt wurde auf dieser Erde. Gott der Geist ist schuf in Matias Leib einen Menschlichen Samen der sich mit dem Ei der Maria verbunden hatte und so ist der MENSCH Jesus geboren. Es gibt nur einen Schöpfer Gott und einen von Gott gezeugten Menschensohn.

    Ich glaube, es ist klar dass nur dem einen allmächtigen Gott Jahwe die Ehre gebührt.

    Die Ehre und Herrlichkeit unseres GOTTES und Schöpfers:

    Jesaia 45.11-12 und 21-22
    So spricht Jahwe, der heilige Gott Israels und sein Schöpfer: „Fragt mich über das, was kommt! Doch meine Kinder und das Werk meiner Hände lasst mir anbefohlen sein! Ich selbst habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr! Ich habe den Himmel ausgespannt und gab den Sternen ihr Gesetz.

    Erzählt doch von den Taten eurer Götter! Ja, beratet euch und bringt Beweise herbei! Wer hat dies alles seit langem verkündet, es längst im Voraus angesagt? War ich es nicht, Jahwe, außer dem es weiter keinen Gott gibt? Außer mir gibt es keinen gerechten und rettenden Gott! Wendet euch mir zu und lasst euch retten, ihr Menschen von allen Enden der Welt! Denn ich bin Gott und keiner sonst!

    Jesaia 42.8
    Ich bin Jahwe, das ist mein Name! Diese Ehre lass ich mir von niemandem nehmen. Den Götzen gebe ich nicht mein Lob.

    Jesaia 48.11
    Nur um meinetwillen handle ich jetzt, denn sonst würde mein Name entweiht. Meine Ehre gebe ich keinem anderen preis!

    Offenbarung 14.6-7
    Dann sah ich einen anderen Engel hoch am Himmel fliegen. Er hatte eine Botschaft von ewiger Bedeutung, die er allen Bewohnern der Erde verkündigen sollte, allen Völkern und Stämmen, den Menschen jeder Sprache und Kultur. Laut rief er: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, die ihm gebührt! Denn jetzt ist die Stunde gekommen, in der er Gericht hält. Betet den an, der Himmel und Erde, das Meer und alle Quellen geschaffen hat!“

    Matthäus 6.9
    Darum sollt ihr also beten: Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiligt.

    Wir wiedergeborenen Kinder Gottes haben einen Bezug zum Vater wie ihn Jesus auch hatte, darum beten wir zu Gott unserem Vater.

    Bis vor 10 Jahren hatte ich immer nur zu Jesus gebetet. Ich habe eine innige Verbindung mit ihm, aber mit Gott, das musste ich feststellen eigentlich fast keine. Nun kamen Fragen für die ich keine Antwort hatte. Es liess mich nicht mehr los. So begann ich inbrünstig zu Jesus beten er möge mir doch offenbaren wie das Ganze sich verhält. Ich glaubte immer Jesus sei Gott der als Mensch auf die Erde gekommen ist und konnte es jedoch nicht erklären. Kurz darauf zeigte Gott mir das Buch „Die Lehre der Dreieinigkeit Gottes, die selbst zugefügte Wunde der Christenheit. Sogleich wusste ich, jetzt gibt er mir die Antwort. Ich begann in dem Buch zu lesen und forschte in der Bibel und merkte wie mir immer mehr offenbar wurde. Seither weiss ich, dass Jesus Christus Mensch ist, ja er ist ein Mensch, der jedoch nicht von Adam abstammte sondern von Jahwe unserem Gott.

    Jesu Ehre und Herrlichkeit:

    Matthäus 19.28
    „Ich versichere euch“, erwiderte Jesus, „wenn der Menschensohn in der kommenden Welt auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzt,…

    Johannes 17.22,24
    Ich habe ihnen die Herrlichkeit geschenkt, die du mir gegeben hast,…
    Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen nämlich meine Herrlichkeit sehen können, die du mir gegeben hast, …

    1. Petrus 1.20-21
    (Christus) …der zwar zuvor ersehen ist, ehe der Welt Grund gelegt ward, aber offenbart zu den letzten Zeiten um euretwillen, die ihr durch ihn glaubet an Gott, der ihn auferweckt hat von den Toten und ihm die Herrlichkeit gegeben, auf dass ihr Glauben und Hoffnung zu Gott haben möchtet.

    Jesus Christus hat eine andere Herrlichkeit als der Allmächtige Gott. Auch wir werden eine Herrlichkeit haben im Auferstehungsleib, deswegen werden wir nicht angebetet. Jesus ist nicht allmächtig sondern bevollmächtigt. Er ist auch nicht allwissend, er tat ja nur was er sah das sein Vater tut. Wie kann der Mensch Jesus 1 Millionen Gebete auf einmal Mal erhören und erfüllen? Ich kann es mir nicht vorstellen. Darum glaube ich, dass wir zu Gott beten sollen weil Gott Geist ist und das ganze Universum erfüllt ist von seinem Geist und was darüber hinaus ist das wissen wir nicht. Er ist allwissend und kann zu gleicher Zeit in all den Wiedergeborenen wohnen.

    Darum beten wir zu Gott weil er so gross und allmächtig ist und alles von IHM abhängig ist sowie ohne IHN kein Leben wäre.

    Dazu kann ich Euch wärmstens das Buch empfehlen von:

    Joel W. Hemphill
    „GOTT sei die EHRE“

    Liebe Grüsse
    Karl

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Ich hatte in meinem Kommentar noch vergessen zu erwähnen, dass wir hier wahrscheinlich über ein Problem diskutieren werden, das in Wirklichkeit gar nicht existiert. Ich glaube weder an Allah noch an Buddha u.s.w. noch bete ich sie an.

    Diese Problemstellung ergibt sich meines Erachtens nur aus der Konditionierung unseres Denkens bei den Zeugen Jehovas in eine falsche Richtung. Aber gerade deshalb wird dieses Thema so viele von uns beschäftigen und verlangt nach einer klaren Lösung.

    LG
    Boas

  • Boas
    Dezember 18, 2014

    Was verstehe ich unter Anbetung?

    Ich würde das Thema folgender maßen angehen. Jeder könnte für sich 4 Punkte überdenken. Was bedeutet für mich …

    1. Anbetung
    2. zu Beten
    3. zu Bitten
    4. zu Reden (einfach nur sein Herz ausschütten)

    Den Punkt 4 mit dem reden ist meines Erachtens eindeutig in der Bibel geklärt. Die Jünger redeten mit Jesus persönlich. Warum sollte das Reden mit dem auferstandenen Jesus plötzlich verboten sein! Johannes redete mit dem Engel, der ihm die Offenbarung zeigte. Daniel redete mit einem Engel. Auch Abraham bewirtete Engel. Ich denke auch an Lot oder Bileam. Bei den meisten Fällen, bei denen Engel Menschen aufsuchten wurde gesprochen bzw. Konversation gepflegt.

    Also bin ich für mich zu dem Schluss gelangt, dass das Reden zu Jesus oder sogar zu einem Engel nicht verwerflich oder falsch sein kann. Gott oder auch Jesus etwas mitzuteilen was mich bewegt ist für mich richtig.

    Der Punkt 3 mit dem bitten sehe ich ähnlich. Apostelgeschichte 1:6 zeigt mir, dass man auch den auferstandenen Jesus sehr wohl um etwas bitten darf. Hier war es die Bitte seiner Jünger um eine Zeitauskunft. Also eine gestellte Frage mit der Bitte um Beantwortung; Die Bitte um Verständnis eines Sachverhalts.

    Somit ist es für mich nichts unnatürliches Jesus um etwas zu bitten.

    Den Punkt 2 mit dem Beten unterscheide ich bezüglich der Sichtbarkeit von Gott oder Jesus. Als Jesus auf der Erde war, konnte man direkt mit ihm reden und etwas fragen oder bitten. Da ich Jesus oder Gott nicht sehen kann ändert sich nur die Kommunikationsart von persönlich zu, sagen wir mal, das fernmündliche Hinterlassen einer Nachricht auf dem AB. Diese Kommunikationsart nenne ich beten.

    Mat. 11: 25-30. Dort sagt Jesus: „Kommt zu MIR alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ICH (Jesus) will euch erquicken.“ Wir sollten zu Jesus kommen um erquickt zu werden. An dieser Aufforderung hat sich bis heute nichts geändert.

    Wenn ich heute zu Jesus sprechen möchte muss ich zwangsläufig beten.

    Zum Punkt Nr. 1 der Anbetung möchte ich folgendes anmerken, ohne momentan näher auf das Thema einzugehen. Wenn zu diesem Thema 2. Mose 20:1-7 angeführt wird habe ich immer den bitteren Beigeschmack im Kopf, dass Jehova und Jesus zwei konkurrierende Götter sind. Man stellt Jesus, wenn man es genau nimmt, durch dieses Zitat auf eine Stufe mit Amun, Anubis, Horus, Isis, Baal, Moloch, Bel, Tamuzu, Zeus oder Apollon. Das gefällt mir gar nicht.

    Johannes 1:1 sagt ganz deutlich, dass Jesus ein Gott ist.

    Pil. 2:9,10 spricht von Beugen und Niederfallen vor Jesus: „Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm Gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so dass sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der ERDE,…“.

    In der Bibel wird je nach Bibelübersetzung Niederknien oder das Wort Anbeten eingesetzt. Heb. 1:6 ist einer dieser Texte. „Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten (niederknien).“

    Wenn ich mich richtig erinnere, hat „Omma“ mal in einem Kommentar erwähnt, dass Jesus es zu seinen irdischen Zeiten sehr wohl zugelassen hat, dass sich Menschen vor Ihm verneigten oder niedergefallen sind. Das ist wahr!

    Zu dem Punkt der Anbetung möchte ich noch anmerken, Ehre wem Ehre gebührt. Kenne ich die Stellung des Gottes JHWH? Kenne ich die Stellung des Gottes JESUS? Weis ich, dass JHWH über JESUS steht? Dann ist doch alles in Ordnung!

    Das Wort „Anbetung“ hatte sich für mich als damaliger ZJ in etwas Mystisches verwandelt. Und mit ihm auch das Wort beten. Schlecht zu beschreiben und immer die Gefahr im Rücken damit etwas falsch zu machen. Der ängstliche Gedanke, wenn ich zu Jesus bete, zu ihm nur spreche oder ihn etwas fragen würde, Jehova damit zu erzürnen. Immer den erhobenen Zeigefinger Jehovas vor Augen: WIE KANNST DU ES WAGEN ZU MEINEM SOHN ZU SPRECHEN!!! DAFÜR TÖTE ICH DICH!!! SIEHE 2. MOSE 20:1-7

    Für einen ZJ ist es wahrscheinlich unmöglich „beten“ und „Anbetung“ von einander zu trennen. Ein Gebet oder sprechen zu Jesus steht dabei immer gleichbedeutend für „Jesus anbeten“ und damit für etwas Schlechtes, Verwerfliches und Böses.

    Quintessens:
    Heute kann ich für mich folgendes sagen: Erkenne die Stellung JHWH´s und auch die Stellung seines Sohnes und du liegst gold richtig. Sprich mit Beiden, frage Beide und bitte Beide.

    PS: Und sollte Paulus und Petrus schon von den Toten auferstanden sein, hätte ich vor meinem Gewissen kein Problem, auch mal mit ihnen zu reden, wie es damals im ersten Jahrhundert so war.

    Euer Mitbruder aus dem Saarland
    Boas

  • Manfred an Boas
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas,

    ich möchte mal auf diesen Gedanken von Dir eingehen: Zum Punkt Nr. 1 der Anbetung möchte ich folgendes anmerken, ohne momentan näher auf das Thema einzugehen. Wenn zu diesem Thema 2. Mose 20:1-7 angeführt wird habe ich immer den bitteren Beigeschmack im Kopf, dass Jehova und Jesus zwei konkurrierende Götter sind. Man stellt Jesus, wenn man es genau nimmt, durch dieses Zitat auf eine Stufe mit Amun, Anubis, Horus, Isis, Baal, Moloch, Bel, Tamuzu, Zeus oder Apollon. Das gefällt mir gar nicht. – Zitat Ende.

    Meine Vermutung ist, dass Jehova und Jesus nicht zwei konkurrierende Götter sind, sondern sie sind zusammen ein Gott. Jesus sagt doch nicht ohne Grund, dass er und der Vater eins sind. Es gibt noch ein weiteres biblisches Beispiel dazu. Wir alle sind Glieder ein und desselben Leibes und das Haupt davon ist Christus.

    Als einzelne für uns gesehen sind wir unabhängige Persönlichkeiten, zusammen gesehen sind wir Teile eines einzigen Leibes und nur wenn alle Glieder vorhanden sind, dann ist auch der Leib vollständig. Jesus sagte, dass sein Vater größer ist als er selbst. Auch steht geschrieben, dass niemand Gott sehen kann und dennoch leben. Jesus ist auch der einzige Weg zum Vater. Er ist der Mittler zwichen Gott und den Menschen.

    Wir gehen immer davon aus, dass Jesus nur deshalb der einzige Weg ist, weil Gott möchte, dass wir an ihn glauben sollten. Was wäre aber, wenn nur durch Jesus überhaupt ein Kontakt zu seinem Vater möglich ist, weil kein anderes Wesen in diesem Universum diesem Kontakt standhalten könnte? Was wäre wenn der Vater so groß und mächtig ist, dass jeder sterben würde wenn er ihm zu nahe kommt?

    Mittlerweile haben wir erkannt, dass immer ein Engel oder Jesus für Jehova gesprochen hat. Wir haben auch gelesen, dass Jesus alles was nach ihm kam erschaffen hat. Ja alles ist durch ihn und für ihn erschaffen worden. Jesus wird in Joh. 1 auch als das Wort Gottes bezeichnet. Angenommen es wäre so, dass niemand den Vater verstehen kann, nicht einmal die Engel, wenn Jesus nicht als Wort alles sagen würde, was sein Vater zu sagen wünscht. Dann wäre in diesem Sinne tatsächlich der Vater und der Sohn zusammen ein Gott, denn Gott könnte sich ohne sein Wort (Jesus) nicht uns mitteilen. Wie sollten wir aber wissen, was Gott von uns zu tun wünscht, wenn es keinen Weg gibt uns dies mitzuteilen? Dieser Weg ist Jesus. Jesus ist das Wort Gottes und damit untrennbar mit seinem Vater verbunden. Jehova und Jesus sind zusammen ein Gott.

    Ich habe jetzt mal keine Bibeltexte angeführt, sondern mal nur das nieder geschrieben, was mir so durch den Kopf ging und bitte versteht meinen Kommentar nicht falsch. Ich möchte damit nicht den Vater herabwürdigen, sondern das Gegenteil. Er ist so unfassbar groß und mächtig, dass wir niemals vor ihm bestehen könnten, wenn er nicht einen kleinen Teil von sich als Sohn geboren hätte, der die Vermittlung zu ihm herstellt. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich dass es kein bischen Konkurrenzdenken zwischen dem Vater und dem Sohn besteht, sondern der Vater möchte das sein Sohn so verehrt wird wie wir ihn verehren würden.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Dezember 18, 2014

    Kann deinen Gedanken sehr gut folgen, lieber Manfred, du hast es klar analysiert!

    Vielleicht mag uns bei einer solchen Betrachtung zu sehr die Trinitätslehre stören, die diese Gesichtspunkte nicht nur übertreibt, sondern einfach falsch darstellt.
    Allein das Dogma, dass zu Gott Vater und Gott Sohn, noch eine dritte „Person“ hinzu gefügt wird, ist dazu noch die Annahme, dass alle 3 allmächtig und ewig sein sollen, das ist auslegerischer Unsinn. Alles unter dem Vorsitz eines römischen Kaisers approbiert worden…

    Dann wäre dieser Gott ja eineiige Drillinge!
    Der Vater, der sicher schon vor der Geburt des SOHNES „JHWH“ hieß, hat seinen Namen auch dem Sohn verliehen, wenn dieser in dessen Auftrag im Raum-Zeit-Kontinuum das ausführt was der Allmächtige will. Dann ist dies auch JHWH, in oder durch die Person des Sohnes.

    So auch hier, eine Voraussage, Elberfelder:

    Jes. 61: 1 Der Geist des Herrn, Jahwes, ist auf mir, weil Jahwe mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen, weil er mich gesandt hat, um zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen, und Öffnung des Kerkers den Gebundenen;
    2 um auszurufen das Jahr der Annehmung Jahwes…

    Parallele:

    Luk. 4: 17 Und es wurde ihm das Buch des Propheten Jesaias gereicht; und als er das Buch aufgerollt hatte, fand er die Stelle, wo geschrieben war:
    18 „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, Gefangenen Befreiung auszurufen und Blinden das Gesicht, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden,
    19 auszurufen das angenehme Jahr des Herrn“.
    20 Und als er das Buch zugerollt hatte, gab er es dem Diener zurück und setzte sich; und aller Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.
    21 Er fing aber an, zu ihnen zu sagen: Heute ist diese Schrift vor euren Ohren erfüllt.

    Wen GOTT erhöht, den soll kein Mensch erniedrigen!

    Samstagsgrüße!
    Gerd

  • Karl Frei
    Dezember 18, 2014

    Lieber Boas

    Ich möchte kurz auf Deine 4 Punkte eingehen.

    Punkt 4
    Als Jesus mit den Jüngern redete stand er ihnen gegenüber, auch die Engel standen Johannes, Daniel, Abraham, Lot und Bileam gegenüber. So konnten sie miteinander reden. Was ist nun wenn Jesus und die Engel in Himmlischen Örter sind, könnt ihr dann auch noch miteinander reden? Ich glaube nicht, weil alle nur geschaffene Wesen sind. Euch fehlt die Allwissenheit, die allein nur Jahwe unser Gott hat. Jesus ist ein Mensch wie Du und ich mit dem Unterschied, dass er von Gott gezeugt wurde, auch er ist nicht allwissend.

    Punkt 3
    Entspricht Punkt 4. Ich glaube jedoch, dass durch unsere Unwissenheit Jahwe unser Gott sich unser annimmt. Er wusste ja schon vor Grundlegung der Welt um was wir bitten.

    Punkt 2
    Zu Gott kannst Du beten weil sein Geist gegenwärtig ist. Gott ist allgegenwärtig, das ganze Universum ist vom Geist Gottes erfüllt. Gott kennt jedes Herz, all unsere Gedanken, sogar die Zukünftigen. Für uns ist das unvorstellbar. Jesus Christus ist der Menschensohn der für uns am Kreuz von Golgatha die Todesstrafe auf sich nahm. Dadurch haben wir wieder Zugang ins Allerheiligste, die Verbindung mit Gott ist wieder hergestellt. Die Aufgabe Jesu war uns Gott zu offenbaren wie er ist.

    Punkt1
    Weil Jahwe Gott ist und Jesus Mensch ist keine Konkurrenz mehr vorhanden.

    5. Mose 4,35.39
    Du aber hast’s gesehen, auf dass du wissest, dass der Jahwe allein Gott ist und sonst keiner.
    So sollst du nun heute wissen und zu Herzen nehmen, dass der Jahwe Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden und sonst keiner,

    5. Mose 32,3
    Denn ich will den Namen des Jahwe preisen. Gebt unserm Gott allein die Ehre!

    Lukas 4,8
    Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben: „Du sollst Gott, deinen HERRN, anbeten und ihm allein dienen.“

    Johannes 20,17
    Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu
    meinem Vater. Gehe aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf
    zu meinem Vater und eurem Vater, und zu meinem Gott und eurem Gott.

    1. Johannes 4.2
    Daran erkennet ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt: «Jesus ist der im Fleisch gekommene Christus»(Mensch), der ist von Gott;

    4. Mose 23,19
    Nicht ein Mensch ist Gott, dass er lüge, noch ein Menschensohn, dass er bereue.

    Hosea 9.11
    denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, der Heilige in deiner Mitte,

    Johannes 1.1+2
    Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war am Anfang bei Gott.

    Das Wort war am Anfang bei Gott. Das Wort war keine geschaffene Person, sondern ein ausgesprochener Gedanke Gottes. Zuerst ist der Gedanke, der Sinn, oder Geist.
    In Gott ist alles vollendet, da seine Gedanken ewig sind und als allwissender Gott alles weiss was war, was ist und was wird. Gott hat schon vor Grundlegung der Welt in seinen Gedanken einen Plan, wir nennen ihn einen Heilsplan. Dieser Heilsplan Gottes geht in Erfüllung in der Zeit.
    Mit dem Wort hat alles angefangen, darum heisst es „Im Anfang war das Wort“. Das Wort war der gesprochene Gedanke Gottes, sein Plan und seine Verheissung, darum heisst es das Wort war bei Gott. Gott hielt an seinem Wort, das der Ausspruch einer Verheissung im Plan Gottes ist, fest. Das Wort ist Geist und der Geist ist Gott.

    Philipper 2.9-11
    Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen aller derer Kniee, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr sei, zur Ehre Gottes, des Vaters.

    Jesus ist erhöht worden von Gott wie Joseph von Pharao. Alle mussten sich beugen vor ihm, das heisst sich ihm unterstellen und ihm die Ehre erweisen die ihm gebührt.

    Hier noch einen Link von bibelkommentare.de:

    Was ist Anbetung nach den Gedanken Gottes

    (http://www).bibelkommentare.de/index.php?page=qa&answer_id=317

    Möge Gott Dir die Offenbarung geben über Gott und seinen Sohn.

    Liebe Grüsse
    Karl

  • Omma
    Dezember 18, 2014

    Lieber Bruder,

    das ist genau die Frage, die ich mir schon lange stelle!!! Ich hoffe auf viele Kommentare, damit ich mir endlich Klarheit verschaffen kann. Es geht bei diesem Thema ja nicht nur um das für und wieder, sondern ich muss ganz tief in meinem Herzen überzeugt sein.

    Vielen Dank für dieses Thema und GLG Omma