22 Comments
  • Milk
    Dezember 28, 2014

    Sorry Leute, ich gehe nicht weiter auf irgendwelche Themen hier ein. Der Betreiber dieser Webseite kann es sich wohl denken.

  • edelmuth an Milk
    Dezember 28, 2014

    Hallo Milk

    Grundsätzlich hast du recht. Jehova gibt uns die geistige Speise und der Transmitter ist sein Heiliger Geist.

    Der Begriff „Geistige Speise“ ist ein Synonym für Belehrung oder zielgerichtete Informationen. Daher wird es dich nicht wundern, wenn auch Jehovas Gegner „geistige Speise austeilen, die möglicherweise auch mit der guten Speise vermischt sein kann, wie ein Getreidefeld, auf dem auch Unkraut gesät wurde.

    Wir wissen nicht wer wen wie nutzt oder auch missbraucht. Deshalb ist es unsere Sache alle Dinge anhand der Bibel und nicht von bibelerklärenden Schriften zu ptüfen. Wir können uns stets bemühen, aber fehlerfrei werden wir nicht sein. Deshalb gilt es, aus gemachten Fehlern zu lernen und sich weiterhin zu bemühen.

    Ede

  • Milk
    Dezember 28, 2014

    Ich habe obigen kurzen Artikel „Wer gibt uns die geistige Speise?“ nur mal eben schnell und vereinfacht beantwortet. Mehr wollte ich eigentlich nicht, da ich selbst was die WTG betrifft (und darum geht es hier) anderer Meinung bin, wie die meisten hier. Aber ich lese selten in bibelerklärenden Schriften um nachzuforschen. Aber auch die Bibel selbst ist nicht mein Hauptwerkzeug um zu prüfen ob mein Glaubensstand richtig ist. Eher beobachte ich auch Menschen und entscheide mit meinem kleinen Verstand, wer es „Richtig“ macht und von Jehova am besten lernt. Die Bibel selbst ist wichtig nur kommt es darauf an, wie man sie benutzt. Suche ich ungereimtheiten? Suche ich Weisheit? Was will ich lernen? … wer die Bibel gut kennt, der weiß eigentlich das „Glaube“ dazu gehört und man nicht jedes Detail in der Bibel klären kann. Es geht um mehr, als nur um Verse, nämlich um die eigene Herzenseinstellung. Diese Herzenseinstellung liest nämlich mit. Aber ich lasse mal folgendes im Raum und die Bibel nehme ich hierzu gerne an. Man könnte sich nämlich die Frage stellen „Wie gibt uns Jehovas geistige Speiße?“. Wie du schon geschrieben hast, durch den heiligen Geist. Aber die Antwort könnte man noch verfeinern, nämlich hier über den Inhalt der Bibel nachdenken. Sie ist von Gott inspiriert aber von Menschen geschrieben (durch den heiligen Geist). Ich denke mal, daran glauben die meisten hier. Und wie war das sonst damals auf der Erde? Es wurden meist Menschen dazu eingesetzt, um die Dinge mit der wahren Anbetung voranzubringen. Warum soll das heute anders sein? Für mich spielt die WTG hier eine große Rolle.

  • Milk
    Dezember 28, 2014

    „Wer gibt uns die geistige Speise?“ Natürlich Jehova, wer denn sonst?

  • Bird an Milk
    Dezember 28, 2014

    Hallo Milk,

    herzlich willkommen hier. Gerne gehe ich auf deine Feststellung ein, das nur Jehova geistige Speise abgibt.
    Da du aber anscheinend nicht die Bibel als Ratgeber heranziehst befürchte ich das du eventuell getäuscht werden könntest.

    Nur anhand der Bibel kann man prüfen was richtig ist.
    Für einen Christen ist doch das neue Testament gültig oder?

    Demnach ist es aber so das der Heilige Geist der Lehrer ist und Jesus eigentlich die Speise austeilt.
    Du errinnerst dich sicher an die vielen Aussagen die Jesus selbst gibt.
    Er ist das Brot. Oder kommt her zu mir denn ich Jesus habe lebendiges Wasser. Usw usw.

    Da in der heutigen Zeit der Antichrist tätig ist und jener ein Verführer ist der behauptet die Wahrheit zu lehren ist es gefährlich nicht wach zu sein.

    Nur zu beobachten was Menschen machen ist meiner Meinung zu wenig! Glaubst du nicht das außerhalb der Organisationen Menschen zu Christus gefunden haben und genauso ein gutes Leben mit Gott führen?

    Sünde ist kein Kriterium für das Beobachten denn jeder von uns du und ich sündigen. Dafür brauchen wir aber Jesus.

    Es liegt an dir das du der WTG vertraust, aber wenn du nicht prüfst könntest du eines Tages feststellen das du verführt worden bist.

    Das Endziel Milk ist nicht Jehova sondern Christus. NUR durch ihn haben wir Zugang zu seinem Vater.
    Ohne ihn haben wir nichts gar nichts. Die Organisation ist kein Garant oder Reiseführer.
    Denke daran, wenn der Teufel zum Markt fährt spannt er die Wahrheit davor!!

    LG
    Bird

  • Milk
    Dezember 28, 2014

    ich frage mal nur zu folgendem etwas:

    „Demnach ist es aber so das der Heilige Geist der Lehrer ist und Jesus eigentlich die Speise austeilt.“

    Was ist für dich der Heilige Geist?

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ ➠ Milk
    Dezember 28, 2014

    „Was ist für dich der Heilige Geist?“ war deine Frage (an Bird), zu der ich mit einer Antwort beitragen kann. Dazu möchte ich einen Magneten als Veranschaulichung benutzen.

    Ein Magnet hat bekanntlich zwei Pole: einen sogenannten magnetischen Südpol und einen sogenannten magnetischen Nordpol. Beide Pole sind jedoch Bestandteile „einer Einheit“; der Magnet entspricht also sinngemäss einen Körper. Von diesem einen Körper geht nun eine wirksame Kraft (Energie) aus, die Magnetismus genannt wird. Dieser Magnetismus kann in gewissem Sinne mit den Hl. Geist verglichen werden. Der wiederum geht ja ebenfalls von JHWH und Jesus aus. Jesus ist ja sinnbildlich ebenfalls als „eingeborener Sohn“ aus JHWH hervorgegangen. Lies bitte Joh. 3:16.

    Es besteht also EINE EINHEIT!

    Jesus sagte lt. Joh. 10:38 (NGÜ): »Ihr werdet erkennen und nicht mehr daran zweifeln, dass in mir der Vater ist und dass ich im Vater bin

    Was der Hl. Geist ist, kann u.a. anhand von Apg. 2 und Luk. 3:21, 22 „erkannt“ werden.
    Mit eigenen Worten formuliert hört sich das so an: Der Hl. Geist ist die wirksame Kraft, die JHWH und/oder Jesus uns Menschen zukommen lassen. Auch bewirkt der Hl. Geist, dass der Wille JHWH’s sowie Jesus‘, ausgeführt wird.

    Magnetismus ist eine wirksame Kraft, die z.B. unsere Erde vor Einschlägen aus dem Weltall schütz. Auch ist Magnetismus in der Technik und in der Navigation notwendig (hier als Energieform).

    Liebe Grüsse vom Bodensee,
    Athalja

  • Bird an Milk
    Dezember 28, 2014

    Hallo Milk,

    der Heilige Geist ist für mich der Helfer. Ob er eine Geistperson oder die Kraft ist, darüber läßt sich diskutieren.

    Ich bin zu der Erkenntnis gekommen dass er eine Geistperson ist da wir ihn ja betrüben können. Außerdem erklärt der Heilige Geist uns Dinge somit kann es nicht nur eine Kraft sein.

    Wenn du willst kann ich dir gerne alle Bibelbelegstellen hier Posten.

    LG
    Bird

  • edelmuth an Milk
    Dezember 28, 2014

    Hallo Milk

    Wenn man den Heiligen Geist als Gottes Kraft versteht, so ist es Jesus, der den Menschen durch den Heiligen Geist alles lehrt und damit die geistige Speise austeilt. Die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas sieht sich als die einigen Bezieher des heiligen Geistes und von ihm geleitet an. Damit teilen die geistige Speise nicht nur an die Mitglieder der großen Volksmenge, sondern auch an ihre mit Heiligem Geist gesalbten Mitbrüder aus, was grundsätzlich zu hinterfragen ist.

    Zum Einen kann sich der Heilige Geist Gottes nicht irren, zum Anderen kann die Leitende Körperschaft keine anderen gesalbten Brüder unterweisen.

    (Hebräer 8:10-11) . . .‚Denn dies ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde‘, spricht Jehova. ‚Ich will meine Gesetze in ihren Sinn legen, und in ihre Herzen werde ich sie schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden. 11 Und sie werden keineswegs ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren, indem sie sprechen: „Erkenne Jehova!“ Denn sie alle werden mich erkennen, vom Geringsten bis zum Größten von ihnen. . .

    Ob sie oder auch andere Menschen vom Heiligen Geist geleitet werden, müsste man anhand ihrer Ergebnisse und Lehren untersuchen.

    Ede

  • Gerd
    Dezember 28, 2014

    Dieter schrieb ganz richtig:

    Hier steht “der Mensch” und nicht eine leitende Körperschaft die sich selbst zum treuen Verwalter ernannt hat!!! Der Mensch ist somit jeder der sich Aufgrund der heiligen Schrift Gott zur Verfügung stellt um seinen Willen zu tun. Für Gott ist somit jeder Mensch für sich selbst verantwortlich und wenn er die Bibel in die Hand nimmt wird er von Gott persönlich angeleitet.

    Das GLEICHNIS über den „Sklaven“, wie es auch von Lukas beschrieben wird, zeigt, dass Jesus nicht die Herstellung und Verteilung einer (geistigen) Speise im Mittelpunkt sah, sondern nur das Verhalten des Sklaven in Bezug auf dessen Wachsamkeit! Kapitel 12, Neue-Welt-Übers.:

    39 Dies aber wißt, daß, wenn der Hausherr gewußt hätte, zu welcher Stunde der Dieb kommen würde, er anhaltend gewacht und nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen.+ 40 Haltet auch ihr euch bereit, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht für wahrscheinlich haltet, kommt der Menschensohn.“+
    41 Dann sagte Petrus: „Herr*, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle?“ 42 Und der Herr sprach: „Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter,*+ der verständige+, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben?+ 43 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet.+ 44 Ich sage euch in Wahrheit: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.+ 45 Wenn aber jener Sklave in seinem Herzen je sagen sollte: ‚Mein Herr verzögert sein Kommen‘+ und anfangen sollte, die Knechte und die Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und trunken zu werden,+ 46 so wird der Herr dieses Sklaven an einem Tag kommen, an dem er [ihn] nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt,+ und er wird ihn mit der größten Strenge bestrafen* und ihm ein Teil mit den Untreuen zuweisen…

    Mit diesem Gleichnis zeigt Jesus, dass w i r täglich mit der Wiederkunft unseres Herr rechnen sollen! Für die Zeit seiner Abwesenheit setzt er einen Verwalter (engl.: Steward) ein. Von dem erwartet er, dass er seinen Aufgaben gewissenhaft nachkommt und die ihm anvertrauten Gaben einsetzt für die ihm Unterstellten. Bei der Rückkehr seines Herrn wird er Rechenschaft ablegen müssen. Hat er seinen Auftrag treu erfüllt, so wird dieser ihn bei seiner Rückkehr reich belohnen, im Falle der Untreue aber bestrafen.

    Um diese zwei Möglichkeiten geht es auch in unserem Diskussionsthema vom 28. Dezember 2014. Ich zitiere nun aus einer freien Übersetzung die Verse aus Matth. 24, in der etwas spürbar wird von der Art und Weise, wie Jesus Menschen anspricht. Er doziert nicht, er erzählt:

    „Wie verhält sich denn ein kluger und zuverlässiger Verwalter?“, fragte Jesus die Jünger: „Er hat den Auftrag bekommen, seine Mitarbeiter zu beschäftigen und sie mit allem Nötigen zu versorgen. Er darf sich glücklich nennen, wenn sein Herr ihn bei der Rückkehr gewissenhaft bei der Arbeit findet. Das sage ich euch: Einem so zuverlässigen Mann wird er die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen. Wenn aber ein [eigentlich: der] Verwalter unzuverlässig ist und im Stillen denkt: ‚Ach was, es dauert bestimmt noch lange, bis mein Herr kommt’, und er fängt an, seine Mitarbeiter zu schlagen und Trinkgelage zu veranstalten, dann wird die Rückkehr seines Herrn ihn völlig überraschen. Der wird ihn hart bestrafen, als Heuchler verurteilen und hinausstoßen, dorthin, wo es nur Weinen und ohnmächtiges Jammern gibt“ (Matth. 24:45 ff., „Hoffnung für alle“, Ausgabe von 1986).

    Was ist da die „Pointe“, oder die Hauptaussage?

    Sinnlos wäre es, bei dem Gleichnis vom Verwalter darüber zu rätseln, was denn das Bild von der ihm aufgetragenen Versorgung seiner Leute konkret bedeutet. Wir finden sie sofort, indem wir den Zusammenhang beachten:

    Unser Gleichnis steht am Schluss der Endzeitrede Jesu (Matth. 24),
    die den von ihm wiederholt angekündigten Abschied von den Seinen voraussetzt und in der Verheißung seiner Wiederkunft gipfelt.

    Ihr sollen seine Jünger wachsam entgegensehen: „Wachet! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt“ (Matth. 24:42). Das ist der Bezugspunkt für unser Gleichnis. Dessen Textspitze ist hier somit die zweimal betonte Rückkehr des Hausherrn, der den Verwalter lobt und mit „Beförderung“ belohnt, ihn aber im Versagensfall bestraft.

    So kann es auch u n s ergehen! Wir können als Verwalter täglich auf die Rückkehr Jesu warten – dargestellt durch die Zubereitung „mit allem Nötigen“ für seine Untergebenen – wir können auch nachlässig sein und sagen, wir wurden durch eine Endzeitsekte irregeleitet und wollen daher mit Jesus nichts mehr zu tun haben. 🙁

    Fazit: ein Verwalter, zwei V e r h a l t e n s-Möglichkeiten.

    Ich sende allen Wachsamkeitsgrüße!
    Gerd

  • Gerd
    Dezember 28, 2014

    Da ich mich schon abschließend aus dem Thread der „Anbetung“ ausgeblendet habe, möchte ich hier zu den Aufforderungen von Hubert reagieren, dass wir Christen aus den Nationen angeblich verpflichtet wären, den mosaischen Anordnungen (Gesetze) Folge zu leisten. Ich kopiere nun meinen Eintrag vom Januar 2013 bei „Bechhaus“, dort ging es um die „Siebenten-Tag-Adventisten“, deren Gemeindenamen schon zeigt, wie die sich von anderen Christen unterscheiden wollen, indem sie sich als die besseren Befolger der AT-Gesetze darstellen.
    Waren nun in all den Jahrhunderten d a v o r die Christen, die keinen Sabbat kannten, vor Gott Verlorene?

    In der Bibel wird unmißverständlich gesagt, dass Christi Opfer „das aus Verordnungen bestehende GESETZ [aufhob]“ und dass Gott „die gegen uns lautende handschriftliche Urkunde, die aus Verordnungen bestand . . ., ausgelöscht [hat]; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl genagelt wurde.“ Das ganze mosaische Gesetz wurde ‘aufgehoben’, „ausgelöscht“, „aus dem Weg geräumt“ (Eph 2:13-15; Kol 2:13, 14). Demzufolge wurde das gesamte System von Sabbaten, ob Tage oder Jahre, durch das Opfer Christi Jesu mit dem übrigen Teil des mosaischen Gesetzes abgeschafft. Das erklärt, warum Christen ohne Angst, gerichtet zu werden, ‘einen Tag wie alle anderen’ betrachten können, sei es ein Sabbat oder ein anderer Tag (Rö 14:4-6; Kol 2:16). Paulus äußerte sich über diejenigen (Heidenchristen, also keine Judenchristen), die peinlich genau „Tage und Monate und Zeitabschnitte und Jahre“ beobachteten, wie folgt: „Ich fürchte für euch, dass ich mich euretwegen irgendwie zwecklos abgemüht habe“ (Gal 4:10, 11).

    Nach Jesu Tod geboten seine Apostel zu keiner Zeit die Beobachtung des Sabbats. Weder in Apostelgeschichte 15:28, 29 noch später wird der Sabbat als christliches Erfordernis aufgeführt.
    ——————————–
    WAS am Sabbat alles beachtet werden müsste:

    Der Sabbat wurde als heiliger Tag gefeiert (5Mo 5:12), als Tag der Ruhe und der Freude für alle — Israeliten, Sklaven, ansässige Fremdlinge und Tiere —, ein Tag, an dem man keinerlei Arbeit verrichtete (Jes 58:13, 14; Hos 2:11; 2Mo 20:10; 34:21; 5Mo 5:12-15; Jer 17:21, 24). Neben dem „beständigen Brandopfer“, das regelmäßig Tag für Tag dargebracht wurde, opferte man ein besonderes Brandopfer zusammen mit Getreide- und Trankopfern (4Mo 28:9, 10). Das Schaubrot im Heiligtum wurde ausgetauscht, und eine neue Abteilung von Priestern trat ihren Dienst an (3Mo 24:5-9; 1Ch 9:32; 2Ch 23:4). Die priesterlichen Pflichten wurden am Sabbat nicht eingeschränkt (Mat 12:5), und man beschnitt Säuglinge sogar am Sabbat, wenn dieser zufällig ihr achter Lebenstag war. In späterer Zeit lautete ein Sprichwort der Juden: „Im Heiligtum gibt es keinen Sabbat“, womit gesagt werden sollte, dass die Priester ihren Pflichten weiterhin nachkamen (Joh 7:22; 3Mo 12:2, 3; A. Edersheim, The Temple, 1874, S. 152).

    Es bestanden unterschiedliche Bestimmungen für den regulären Wochensabbat und die Sabbate oder ‘heiligen Zusammenkünfte’, die mit den Festen verbunden waren (3Mo 23:2). Allgemein bestanden am Wochensabbat größere Einschränkungen; es durfte (außer im Heiligtum) keinerlei Arbeit verrichtet werden, ganz gleich, ob es sich um mühevolle Arbeit handelte oder nicht. Sogar das Holzsammeln oder das Anzünden eines Feuers war untersagt (4Mo 15:32-36 *); 2Mo 35:3). Auch das Reisen war eingeschränkt, was sich offenbar auf 2. Mose 16:29 stützte. Desgleichen war der Sühnetag eine Zeit der Ruhe von jeglicher Arbeit (3Mo 16:29-31; 23:28-31). An den Festtagen, an denen heilige Zusammenkünfte stattfanden, durfte man ebenfalls keiner mühevollen Arbeit nachgehen, keinen Handel treiben und keine Geschäfte machen, doch das Kochen, Festvorbereitungen usw. waren erlaubt (2Mo 12:16; 3Mo 23:7, 8, 21, 35, 36).

    *) 4. Mose 15, 32 Und als die Kinder Israel in der Wüste waren, da fanden sie einen Mann, der am Sabbathtage Holz auflas.
    33 Und die ihn, Holz auflesend, gefunden hatten, brachten ihn zu Mose und zu Aaron und zu der ganzen Gemeinde.
    34 Und sie legten ihn in Gewahrsam, denn es war nicht genau bestimmt, was ihm getan werden sollte.
    35 Da sprach Jahwe zu Mose: Der Mann soll gewißlich getötet werden; die ganze Gemeinde soll ihn außerhalb des Lagers steinigen.
    36 Da führte ihn die ganze Gemeinde vor das Lager hinaus, und sie steinigten ihn, dass er starb, so wie Jahwe dem Mose geboten hatte.
    ——————————

    Abendgruß am 5. Januar 2015

  • Alois
    Dezember 28, 2014

    Liebe Brüder und Schwestern

    wie wir alle wissen wurde das Volk Israel in der Wüste vom Himmel her gespeist, mal war es das Manna, mal die Wachteln und mal eine Wasserquelle. Diese Geschichten sind Vorbilder für das zukünftige Brot, das ebenfalls vom Himmel kommt, deshalb sagte Jesus:

    Joh. 6
    47. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer [an mich] glaubt, hat ewiges Leben.
    48. Ich bin das Brot des Lebens.
    49. Eure Väter haben das Manna in der Wüste gegessen und sind gestorben.
    50. Dies ist das Brot, das aus dem Himmel herniederkommt, auf daß man davon esse und nicht sterbe.
    51. Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herniedergekommen ist; wenn jemand von diesem Brote ißt, so wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, daß ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt.

    So wie die Israeliten das Manna essen mussten um zu leben, so brauchen wir das Brot aus dem Himmel die geistliche Speise wie Paulus es ausdrückte um leben zu dürfen.

    Aber schon damals in der Wüste war es Jesus der vor dem Volk Jehovas herzog:

    1. Korinther 10
    1. Denn ich will nicht, daß ihr unkundig seid, Brüder, daß unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind,
    2. und alle auf Moses getauft wurden in der Wolke und in dem Meere,
    3. und alle dieselbe geistliche Speise aßen,
    4. und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete.
    5. (Der Fels aber war der Christus.) An den meisten derselben aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden.
    6. Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns geschehen, daß wir nicht nach bösen Dingen gelüsten, gleichwie auch jene gelüsteten.
    7. Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: „Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu spielen.“
    8. Auch laßt uns nicht Hurerei treiben, gleichwie etliche von ihnen Hurerei trieben, und es fielen an einem Tage dreiundzwanzigtausend.
    9. Laßt uns auch den Christus nicht versuchen, gleichwie etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.
    10. Murret auch nicht, gleichwie etliche von ihnen murrten und von dem Verderber umgebracht wurden.
    11. Alle diese Dinge aber widerfuhren jenen als Vorbilder und sind geschrieben worden zu unserer Ermahnung, auf welche das Ende der Zeitalter gekommen ist.
    12. Daher, wer zu stehen sich dünkt, sehe zu, daß er nicht falle.
    13. Keine Versuchung hat euch ergriffen, als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so daß ihr sie ertragen könnt.
    14. Darum meine Geliebten, fliehet den Götzendienst.

    Der größte Götzen für uns wäre der WTO und der LK zu folgen. Leider folgen die Mehrheit der Zeugen diesem Götzen, der zwar auch geistige Speise austeilt, aber Jesus warnte vor dieser von Menschen zubereiteten Speise:

    Lukas 12
    1. Als sich unterdessen viele Tausende der Volksmenge versammelt hatten, so daß sie einander traten, fing er an, zu seinen Jüngern zu sagen, zuerst: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, welcher Heuchelei ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dieter
    Dezember 28, 2014

    Ihr lieben Schwestern und Brüder,
    die eindeutige Antwort zu dem Thema finden wir in
    2.Timotheus 3:17. Hier heißt es: Mit der heiligen Schrift in der Hand ist der Mensch, der sich Gott zur Verfügung gestellt hat, ausgerüstet für alle Aufgaben seines Dienstes.(die gute Nachricht)Hier steht „der Mensch“ und nicht eine leitende Körperschaft die sich selbst zum treuen Verwalter ernannt hat!!! Der Mensch ist somit jeder der sich Aufgrund der heiligen Schrift Gott zur Verfügung stellt um seinen Willen zu tun. Für Gott ist somit jeder Mensch für sich selbst verantwortlich und wenn er die Bibel in die Hand nimmt wird er von Gott persönlich angeleitet. Zur gegebenen Zeit wird unser einziger Mittler zwischen Gott und den Menschen, Jesus Christus, dies klarstellen.
    Liebe Grüße, Dieter

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    Dezember 28, 2014

    Liebe Geschwister,

    mit dem Begriff „Geistige Speise“ verknotet die Wachtturm Gesellschaft – heute unter der Bezeichnung „Jehovah’s Witnesses“ mit zugehöriger Internetbezeichnung „…jw.org“ bekannt – ihre Organisationsbedingungen mit ihren Mitgliedern. Aber gibt es den Begriff „Geistige Speise“ überhaupt so in der Hl. Schrift? Ohne jetzt darauf einzugehen, soll an dieser Stelle lediglich angezeigt werden, dass die meisten Bibelübersetzungen „Geistliche Speise“ verwenden und ein Wörterbuch macht deutliche Unterschiede zwischen diesen Begriffen (geistige/geistliche).

    Im 6. Kapitel des Johannesevangeliums wird von Jesus – das Brot des Lebens gesprochen. Die Begebenheit fand statt, nachdem Jesus ein Wunder mit 2 Broten und 5 Fischen zur Sättigung von ± 5000 Menschen bewirkte.
    Auffällig sind diesbezüglich Jesu‘ Worte aus Joh.6:26,27:

    »Ich will euch sagen, warum ihr mich sucht: Ihr sucht mich nur, weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. Aber was Gott euch durch die Wunder sagen will, wollt ihr nicht verstehen. Statt euch nur um die vergängliche Nahrung zu kümmern, bemüht euch um die Nahrung, die Bestand hat und das ewige Leben bringt. Diese Nahrung wird euch der Menschensohn geben, denn ihn hat Gott, der Vater, als seinen Bevollmächtigten bestätigt.«

    Jesus spricht hier von “Nahrung, die Bestand hat und das ewige Leben bringt. Diese Nahrung wird euch D E R M E N S C H E N S O H N geben!“
    Wird hier irgendeine Organisation oder WTG/LK/TuvS erkennbar? Nein!
    Die WTG/LK/TusV such/en/t wohl auch nur die “vergängliche Nahrung“ indem sie nur bei JHWH verweilt, Jesus aber ganz bewusst aussen vor lässt. Sie hat/haben nur von den „Mosaischen Broten gegessen und sind damit satt.“

    Den nächsten Fokus möchte ich zunächst auf den Text aus Johannes 6:45 (NGÜ) richten, denn Jesus sagt hier unter Berufung von Jes.54:13:

    „In den Schriften der Propheten heißt es: ›Alle werden von Gott unterwiesen sein.‹ Wer den Vater hört und von ihm lernt, kommt zu mir.“

    Zeigt Jesus hier nicht unmissverständlich, dass es
    a) wichtig ist vom Vater (JHWH) zu hören
    b) von JHWH zu lernen (unterwiesen zu werden)
    U N D!
    c) zu Jesus zu kommen?

    Ist ein TuvS oder eine WTG/WTO oder LK hierzu notwendig?
    Zu erkennen ist aus Jesu Worten hierzu nichts.

    Joh. 14:23 -26(NGÜ)

    »Wenn jemand mich liebt, wird er sich nach meinem Wort richten. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Wer mich nicht liebt, richtet sich nicht nach meinen Worten.«

    Hier ist doch nur von „mein Vater“ (JHWH) und „mich“ (Jesus) die Rede, nicht wahr? Sonst von niemand anderem. Das Einzige, das erforderlich ist, ist folgendes:

    »Der Helfer, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, wird euch alles ´Weitere` lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. «

    Unter der Direktive des Helfers, wird der gesamte Inhalt vom “ Geist der Wahrheit“, an Jesus Zeugen übermittelt. Er ist der einzige Helfer der erforderlich ist, um nicht nur ein Zeuge JHWH’s , sondern erst recht ein Zeuge Jesus zu sein. Und wenn er kommt, wird er der Welt zeigen, dass sie im Unrecht ist; er wird den Menschen die Augen öffnen! Siehe Joh. 16:8

    »Wenn der Helfer kommen wird, wird er mein Zeuge sein – der Geist der Wahrheit, der vom Vater kommt und den ich zu euch senden werde, wenn ich beim Vater bin (W und den ich vom Vater zu euch senden werde.). Und ihr seid meine Zeugen, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.«

    Jesus ist es demnach, der dafür sorgt, dass wir seine „Nahrung, die Bestand hat und das ewige Leben bringt“, erhalten. Jesus sagte gemäss Joh. 16:25 (NGÜ): „…frei und offen werde ich (Jesus) dann über den Vater zu euch sprechen.“

    Frei und offen also. Ohne WTG/LK/TuvS – wenn ich das richtig verstehe.

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    Dem lieben und geschätzten BRUDERINFO-TEAM und allen lieben Geschwistern wünsche ich ein Gutes Neues Jahr 2015 sowie den Segen unseres Herrn Jesus Christus.

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    Grüsse des Friedens Jesu Christi vom Bodensee sendet,
    Athalja

  • Omma
    Dezember 28, 2014

    Liebes Bruderinfo-Team,

    vielen Dank für das Einstellen dieses wirklich interessanten Gedankens!!!

    Der Begriff „Geistige Speise“ wird in der WTO mit „Erkenntnis“ gleichgesetzt, also alles, was wir von ihnen vermittelt bekommen, soll uns angeblich geistig stärken. Paulus warnt uns aber:

    1. Kor. 8:2,3 (Neues Leben)
    2 Wer behauptet, alle Antworten zu kennen, hat in Wirklichkeit kaum begriffen, auf welche Erkenntnis es ankommt.
    3 Doch wer Gott liebt, der ist von Gott erkannt.

    So, wie buchstäbliche Speise uns stärkt, und wenn es gute Speise war, uns ein gutes Gefühl vermittelt, so stärkt uns auch gute geistige Speise. Dabei ist sie NICHT NUR mit ERKENNTNIS gleichzusetzen.

    Johannes 4:32-34 (NGÜ)
    32 Aber Jesus sagte: »Ich lebe von einer Nahrung, von der ihr nichts wisst.«
    33 Verwundert fragten sich die Jünger untereinander: »Hat ihm denn jemand etwas zu essen gebracht?«
    34 Jesus erwiderte: »Meine Nahrung ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und das Werk vollende, das er mir aufgetragen hat.

    Den Willen seines Vaters zu tun war ihm ein Herzensbedürfnis, und es hat ihn geistig gestärkt. So sehr, dass er auch andere stärken konnte. Diese geistige Nahrung kam ursprünglich vom Vater, und sie bestand nicht nur aus dem, was er sagte, sondern, war er selbst.

    Johannes 6:33-35,38
    33 Denn das Brot, das Gott gibt, ist der, der vom Himmel herabkommt und der Welt das Leben schenkt.«
    34 »Herr«, sagten sie da zu ihm, »gib uns immer von diesem Brot!«
    35 Jesus antwortete: »Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungrig sein, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
    38 Denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um das zu tun, was ich selber will, sondern um den Willen dessen zu erfüllen, der mich gesandt hat.

    Wenn wir „geistige Speise“ lediglich mit „Erkenntnis aufnehmen“ gleichsetzen, haben wir nicht die VOLLE Bedeutung erkannt. Wir müssen auch zu Christus kommen, und an ihn glauben, denn das ist der Wille des Vaters.

    Das sind nur meine persönlichen Gedanken, und müssen nicht unbedingt stimmen.

    Seid ganz lieb gegrüßt von Omma

  • Silas/Silvanus
    Dezember 28, 2014

    @ alle

    „Aber ihr habt den Heiligen Geist von Gott empfangen, und er lebt in euch, deshalb braucht ihr niemanden, der euch lehrt. Denn der Geist lehrt euch alles, und was er lehrt, ist wahr – es ist keine Lüge. Bleibt also bei dem, was er euch gelehrt hat, und lebt weiter mit Christus!“ (1. Johannes 2:27)
    Das ist meiner Meinung nach eine der aussagekräftigsten Schriftstellen, die den Heiligen Geist als denjenigen kennzeichnet, der ausschließliche Lehrbefugnis innerhalb der christlichen Bruderschaft besitzt.
    Gemäß der Aussage des Paulus sollte es auch Lehrer innerhalb der einzelnen Versammlungen geben die durch die von ihnen verliehene göttliche Gabe dazu befähigt waren, aber sie unterstanden der Leitung Christi, der sie durch seinen Geist dazu befähigte, keine Unwahrheiten zu lehren.
    „Gott ist gnädig und hat uns unterschiedliche Gaben geschenkt. Hat Gott dir zum Beispiel die Gabe der Prophetie gegeben, dann wende sie an, wenn du überzeugt bist, dass Gott durch dich redet… Bist du zum Lehren berufen, dann sei ein guter Lehrer. Wenn du die Gabe hast, andere zu ermutigen, dann mach es auch! … Hat Gott dir die Fähigkeit verliehen, andere zu leiten, dann nimm diese Verantwortung ernst.“ (Römer 12:6-8)
    Die christlichen Bibelschreiber sprachen an keiner Stelle davon, dass irgendein von Menschen ernanntes Gremium die ausschließliche Lehrbefugnis übernehmen sollte, sondern das Individuum wurde durch den Heiligen Geist dazu befähigt zur Erbauung des Leibes beizutragen.
    „Er, der herabkam, ist derselbe, der über alle Himmel hinaufstieg, damit er Herr über alles ist. Er hat die einen als Apostel, die anderen als Propheten, wieder andere als Prediger und schließlich einige als Hirten und Lehrer eingesetzt. Ihre Aufgabe ist es, die Gläubigen für ihren Dienst vorzubereiten und die Gemeinde – den Leib Christi – zu stärken. Auf diese Weise sollen wir alle im Glauben eins werden und den Sohn Gottes immer besser kennen lernen, sodass unser Glaube zur vollen Reife gelangt und wir ganz von Christus erfüllt sind. Dann werden wir nicht länger wie Kinder sein und uns ständig von jeder fremden Meinung beeinflussen oder verunsichern lassen, nur weil geschickte Betrüger uns eine Lüge als Wahrheit hinstellen. Stattdessen lasst uns in Liebe an der Wahrheit festhalten und in jeder Hinsicht Christus ähnlicher werden, der das Haupt seines Leibes – der Gemeinde – ist. Durch ihn wird der ganze Leib zu einer Einheit. Und jeder Teil erfüllt seine besondere Aufgabe und trägt zum Wachstum der anderen bei, sodass der ganze Leib gesund ist und wächst und von Liebe erfüllt ist.“ (Epheser 4:10-16)
    Paulus hebt vor allem die Auswirkung der Gaben, die Christus austeilt hervor: „Dann werden wir nicht länger wie Kinder sein und uns ständig von jeder fremden Meinung beeinflussen oder verunsichern lassen, nur weil geschickte Betrüger uns eine Lüge als Wahrheit hinstellen.“
    Hier mal als Gegensatz eine Zusammenstellung der Schriftstellen, die der „Sklave“ in den 80er Jahren benutzte um seine Existenz zu legitimieren. Zitat aus w81 1.3.: „Der „treue und verständige Sklave“ verfügt über eine Fülle von Legitimationsausweisen. In der nachstehenden Liste wird ein Teil der biblischen und prophetischen Bezeichnungen aufgeführt, die sich seit 1919 auf den Überrest der gesalbten Nachfolger Jesu Christi beziehen oder durch die er dargestellt wird:
    1. Noahs Frau, 1. Mose 7:7; 2. Engel, die zu Lot gesandt wurden, 1. Mose 19:15; 3. Rebekka, 1. Mose 24:64; 4. Joseph und Benjamin, 1. Mose 45:14; 5. zurückgelassene Ähren, 3. Mose 19:9; 6. zwei Kundschafter bei Rahab, Josua 2:4; 7. Barak, Ri. 4:14; 8. Jephtha, Ri. 11:34; 9. Noomi und Ruth, Ruth 2:2; 10. Davids israelitische Kämpfer, 2. Sam. 18:1; 11. Jehu, 2. Kö. 10:11, 15; 12. Mordechai und Esther Esth. 4:13; 13. Hiob, Hiob 42:10, 13; 14. des Königs Tochter, Ps. 45:13; 15. die Loyalgesinnten, Ps. 50:5; 16. die vertraute Gruppe, Ps. 89:7; 17. Schear-Jaschub, Jes. 7:3; 18. das Licht der Nationen, Jes. 60:3; 19. große Bäume der Gerechtigkeit, Jes. 61:3; 20. Diener unseres Gottes, Jes. 61:6; 21. Traube bewahrt, Jes. 65:8; 22. Knechte mit einem anderen Namen genannt, Jes. 65:15; 23. Menschen, die vor Gottes Wort zittern, Jes. 66:5; 24. neue Nation geboren, Jes. 66:8; 25. Jeremia, Jer. 1:10; 26. Jehovas Volk im neuen Bund, Jer. 31:33; 27. Mann mit Linnen bekleidet, Hes. 9:2; 28. Bewohner des Mittelpunkts der Erde, Hes. 38:12; 29. Bäume am Fluß, Hes. 47:7; 30. Fischer, Hes. 47:10; 31. das Heer der Himmel, Dan. 8:10; 32. Heiligtum wiederhergestellt (gereinigt), Dan. 8:14; 33. die, die Einsicht haben Dan. 11:33; 34. alles Fleisch, das den Geist empfängt, Joel 2:28; 35. Jona, Jona 3:1-3; 36. Jehovas Augapfel, Sach. 2:8; 37. Josua, der Hohepriester, Sach. 3:3, 4; 38. ein Jude, Sach. 8:23; 39. Söhne Levis, Mal. 3:3; 40. Weizen, Matth. 13:25; 41. Söhne des Königreiches, Matth. 13:38; 42. Arbeiter für den Weinberg, Matth. 20:1; 43. die zum Hochzeitsfest Geladenen, Matth. 22:3-14; 44. Auserwählte, Matth. 24:22; 45. Adler, Matth. 24:28; 46. treuer und verständiger Sklave, Matth. 24:45; 47. verständige Jungfrauen, Matth. 25:2; 48. Brüder des Königs, Matth. 25:40; 49. kleine Herde der Schafe, Luk. 12:32; 50. älterer Bruder des verlorenen Sohnes, Luk. 15:25; 51. der Bettler Lazarus, Luk. 16:20; 52. Zweige am Weinstock, Joh. 15:4; 53. die Hütte Davids, Apg. 15:16; 54. Miterben Christi, Röm. 8:17; 55. der Überrest Röm. 11:5; 56. Zweige am Ölbaum, Röm. 11:24; 57. die Heiligen, 1. Kor. 6:2; Offb. 16:6; 58. Tempel, 1. Kor. 6:19; 59. neue Schöpfung, 2. Kor. 5:17; 60. Gesandte für Christus 2. Kor. 5:20; 61. Versammlung Gottes, Gal. 1:13; 62. Teil des Samens Abrahams, Gal. 3:29; 63. Israel Gottes, Gal. 6:16; 64. Leib Christi, Eph. 1:22, 23; 65. Soldaten Christi Jesu, 2. Tim. 2:3; 66. das von Christus gebaute Haus, Hebr. 3:6; 67. heilige Priesterschaft, 1. Petr. 2:5; 68. heilige Nation, 1. Petr. 2:9; 69. Bruderschaft, 1. Petr. 2:17; 70. sieben Versammlungen, Offb. 1:20; 71. vierundzwanzig ältere Personen, Offb. 4:4; 72. geistiges Israel, Offb. 7:4; 73. Heuschrecken, Offb. 9:3; 74. zwei Zeugen, Offb. 11:3; 75. zwei Ölbäume, Offb. 11:4; 76. Same des Weibes, Offb. 12:17; 77. Bäume des Lebens, Offb. 22:2; 78. Braut Christi, Offb. 22:17; 19:7; 79. Jehovas Zeugen, Jes. 43:10.“

    LG
    Silvanus

  • Edelmuth an Silvanus
    Dezember 28, 2014

    Hallo Silvanus

    Grundsätzlich hast du natürlich recht. Die kollektive Verantwortung, die mit einer Leitenden Körperschaft, ob als Einzelperson oder als Kollektiv, verbunden ist, stammt noch aus dem mosaischen Gesetz. Damals waren Stammeshäupter und Könige für die Einhaltung des Gesetzes verantwortlich. Deshalb findet man in den hebräischen Schriftrollen hauptsächlich Berichte von Königen und weniger von Einzelpersonen.

    Doch diese kollektive Verantwortung sollte in die persönliche Verantwortung vor Gott geändert werden. Eine Vorausschau gab uns Jehova in Sachen König David, der nach dem mosaischen Gesetz eigentlich zum Tode verurteilt werden müsste. Aber Jehova beurteilte ihn anhand seines Herzens und ermöglichte ihm die persönliche Reue, etwas, dass das mosaische Gesetz nicht kannte. Sicherlich konnte und musste das Volk vor Jehova seine Sünden bereuen, aber wenn jemand einen Fehler gemacht hatte und bereute, wurde dennoch die Todesstrafe, so, wie es das mosaische Gesetz verlangte, vollzogen.

    (Jeremia 31:29-30) . . .„In jenen Tagen wird man nicht mehr sagen: ‚Die Väter waren es, die die unreifen Trauben aßen, aber die Zähne der Söhne waren es, die stumpf wurden.‘ 30 Sondern es wird ein jeder für sein eigenes Vergehen sterben. Jeder Mensch, der unreife Trauben ißt, dessen Zähne werden stumpf werden.“

    Jehova machte zur Zeit des mosaischen Gesetzes die Söhne der nächsten Generationen für die Fehler der Väter verantwortlich. Wenn der Vater sinnbildlich Trauben aß, wurden sinnbildlich die Zähne der Söhne stumpf. Jehova nahm sie in die kollektive Verantwortung.

    Das sollte in die persönliche Verantwortung jedes Einzelnen geändert werden. „Jeder Mensch, der unreife Trauben ißt, dessen Zähne werden stumpf werden.“ Bedeutet, dass jeder für sein eigenes Vergehen zur Verantwortung gezogen wird. Diese Änderung sollte in dem neuen Bund mit Jesus seine Anwendung finden

    (Jeremia 31:33-34) . . .„Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“ 34 „Und sie werden nicht mehr ein jeder seinen Gefährten und ein jeder seinen Bruder lehren, indem [sie] sprechen: ‚Erkennt Jehova!‘, denn sie alle werden mich erkennen, von ihrem Geringsten selbst bis zu ihrem Größten“ ist der Ausspruch Jehovas. „Denn ich werde ihre Vergehung vergeben, und ihrer Sünde werde ich nicht mehr gedenken.“

    Jehova sicherte den Bündnispartnern des neuen Bundes zu, dass er sie wegen der Vergehen ihrer Söhne nicht mehr zur Verantwortung ziehen werde. Allerdings werden auch nur diejenigen Bündnispartner werden können, die sein Wort im Herzen angenommen haben. Damit wird eine Herauswahl nicht mehr nach der Abstammung, sondern nach dem Geist bzw. dem Glauben getroffen.

    Dass diese Änderung von grundsätzlicher Bedeutung ist, erkennen wir daran, dass sie in den christlich-griechischen Schriften wiederholt wird.

    (Hebräer 8:10-13) . . .‚Denn dies ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde‘, spricht Jehova. ‚Ich will meine Gesetze in ihren Sinn legen, und in ihre Herzen werde ich sie schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden. 11 Und sie werden keineswegs ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren, indem sie sprechen: „Erkenne Jehova!“ Denn sie alle werden mich erkennen, vom Geringsten bis zum Größten von ihnen. 12 Denn ich werde ihren ungerechten Taten gegenüber barmherzig sein, und ich werde ihrer Sünden bestimmt nicht mehr gedenken.‘ “ 13 Indem er sagt „einen neuen [Bund]“, hat er den früheren für veraltet erklärt. . . .

    Auffallend ist, dass in beiden Fällen davon gesprochen wird, dass kein Mitbürger seinen Bruder belehren wird, es somit auch kein übergeordnetes Kollektiv mit Lehramtsbefugnissen geben kann, das im Aufrage Jesu „geistige Speise“ austeilt.

    Niemand hat etwas dagegen, wenn jemand sein Meinung zu einer Sache äußert, so, wie wir es hier tun, aber seine Ansichten dürfen nicht von Gott kommend für allgemeinverbindlich erklärt werden.

    Jehova schloss die Verantwortung von Königen für sein Volk, von Väter für ihre Söhne, des Sklaven für seine Gläubigen aus und macht jeden für seine Fehler persönlich verantwortlich.

    Jesus lehrte in Gleichnissen. Gleichnisse kann man nicht buchstäblich befolgen, sondern seine Zuhörer müssen den Sinn daraus erfassen und ihn entsprechen ihres Verständnisses und ihrer Möglichkeiten anwenden. Das kann individuell ganz unterschiedlich sein. Jeder trägt damit selber die Verantwortung für sein Handeln.

    Ede

  • Manfred
    Dezember 28, 2014

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    für mich ist Jesus derjenige, der die Speise zur rechten Zeit austeilt und das möchte ich mit einem Bibeltext begründen:

    Joh. 6:26-69
26 Jesus antwortete ihnen und sprach: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. 27 Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt, die der Menschensohn euch geben wird; denn diesen hat der Vater, ja Gott, mit seinem Siegel [des Wohlgefallens] versehen.“

    Der Menschensohn ist Jesus Christus und er teilt eine Speise aus, die für das ewige Leben bleibt. Alleine dieser Text sagt schon aus, dass die WTO oder deren Führung die LK niemals die sein können, die die Speise austeilen. Deren Speise hat ja nur eine Halbwertszeit von wenigen Jahren. Alleine die Lehre von den Generationen wurde dreimal oder öfter geändert. Auf keinen Fall haben Ihre Lehren Bestand ins ewige Leben.

    Liebe Grüße Manfred

  • Omma@Manfred
    Dezember 28, 2014

    Lieber Manfred,

    mit deiner Aussage, dass wir die Speise von Jesus Christus bekommen, stehe ich voll auf deiner Seite. Du hast es sehr einfach ausgedrückt, ich glaube da habe ich noch einiges zu lernen. Mein Kommentar http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1460#comment-6866 war wohl zu kompliziert ausgedrückt, habe es leider erst zu spät bemerkt. Na, ja, manchmal brauchen wir Andere, die einem beim Denken helfen. 🙂

    GLG Omma

  • Manfred an Omma
    Dezember 28, 2014

    Liebe Schw. Omma,

    Ich kann nicht erkennen was an Deinem Kommentar nicht deutlich genug sein sollte? Du brauchst Dein Licht nicht unter den Scheffel stellen. 🙂

    Du hattest geschrieben: Wenn wir „geistige Speise“ lediglich mit „Erkenntnis aufnehmen“ gleichsetzen, haben wir nicht die VOLLE Bedeutung erkannt. Wir müssen auch zu Christus kommen, und an ihn glauben, denn das ist der Wille des Vaters. – Zitat Ende.

    Das ist sehr deutlich und dem kann ich auch nur zustimmen. Wenn wir alle Erkenntnis der Welt hätten, aber nicht erkennen wer oder wie Christus wirklich ist, nützt es uns gar nichts. Nur durch das erkennen von Jesus Christus wird eine Rettung möglich sein. Durch ihn erfüllt sich einfach alles, was sein Vater möchte. Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht, es gibt einfach keinen anderen Weg.

    Daher vielen Dank für Deinen ergänzenden Kommentar.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an alle
    Dezember 28, 2014

    Guten Morgen

    Um Missverständnisse vorzubeugen möchte ich darauf hinweisen, dass die Welt unter WTO die World Trade Organisation (deutsch: Welthandelorganisation) versteht. Das hat mit der Wacht-Turm-Orgnisation nichts zu tun, obwohl gewisse Ähnlichkeiten nicht zu übersehen sind.

    Ede

  • Alois
    Dezember 28, 2014

    Lieber Ede

    In der Kunst die gläubigen Seelen von Jesus wegzubringen ist die WTO einsame Spitze. Die WTO die wir hier meinen ist viel schlimmer als die WTO die die Welt kennt.
    Ich gehe davon aus dass hier niemand aus der Welt regelmäßig mitliest.

    Liebe Grüße
    Alois

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