27 Comments
  • Sascha
    Mai 3, 2013

    Liebe Geschwister, lieber Bruder N.S.,

    dieser Satz aus dem Artikel trifft wirklich zu…

    Zitat:Schon durch diese Geschichte bekommt man eine Ahnung davon vor wem man sich grundsätzlich am meisten fürchten muss, nämlich vor den eigenen Brüdern.“ Zitat Ende

    Der Bezug zu Joseph und seinen Brüdern hat mir sehr gut gefallen. Dieser Gedanke passt auch zu diesem Text:

    Jes 66:5 Hört die Rede Jahwes, die ihr seinem Wort entgegenbebt: „Es höhnen eure Brüder, die euch hassen, die euch verstoßen, weil ihr zu mir steht: ‚Soll Jahwe doch seine Ehre zeigen, dann sehen wir, wie ihr euch freut!'“ Doch sie werden zuschanden.“

    Du hast noch das Beispiel Jeremias und die Ankündigung Jesu für die Endzeit erwähnt. Wenn man das alles zusammennimmt, kann man aus der Bibel also herauslesen, dass es vonseiten der Familie zu regelrechten Feindschaften kommt. Interessant ist dabei, dass diese Feindschaft nicht von den wahren Dienern Jehovas und den Schafen Jesu ausgeht, sondern dass man ihnen auf diese Weise begegnet. Besser kann man die Situation von vielen von uns nicht beschreiben. Nicht wir gehen auf Distanz, sondern die Mitglieder der Versammlung ziehen sich von uns zurück. Nicht wir gehen einfach an ihnen vorbei, wenn wir sie auf der Straße treffen.

    Deswegen fühle ich mich noch mehr bestärkt darin, diesen Weg weiterzugehen. Durch die vielen Geschwister, die sich hier auf BI äußern ist mir außerdem seit knapp 2 Jahren klar geworden, dass wir auf diesem Weg auch menschlich nicht alleine sind. Daher möchte ich noch einmal meine Wertschätzung für alle Brüder und Schwestern ausdrücken, die hier zur gegenseitigen Stärkung beitragen.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • verwundet
    Mai 3, 2013

    Lieber Alois!

    Wollte mich noch bei Dir bedanken, daß Du mir mein Kopfi
    wieder zurechtgerückt hast, was meine Sorge um die richtige
    Aussprache nach unseres Gottes Namen betraf – ich weiss, daß
    ich noch wahnsinnig viel lernen muss und bin froh, daß ich es
    hier machen kann, wo so viel Liebe regiert und sich keiner
    wegen Hoppalas einen Holzfuss lacht 🙂

    Schicke Dir ein Handibussi für Deine Mühe und Verständnis,

    besonders liebe Grüsse,

    Sarai

  • Johnny
    Mai 3, 2013

    Hallo Leute!

    Man kann die ganzen Bibelverse in diesem Vortrag was der brüllende Löwe innerhalb der Versammlungsstätte angeht auch genauso gut auf die Abtrünnigen richten 😉 Schon komisch wie die Brüder hier einerseits die Interpretation der ZJ – sie seien Gottes neuzeitliches Volk – widerlegen! Aber andererseits wendet ihr dann doch Bibelverse an, die sich an den ZJ erfüllen 😉 Einfach nur total erfunden!!!

  • Alois
    Mai 3, 2013

    Lieber Johnny

    Nein lieber Johnny, diese Bibelstellen kann man gerade nicht auf die Abtrünnigen anwenden, denn Abtrünnige sind keine Fürsten. Immer waren es die obere Schicht in Israel und Juda die das Volk ins Unglück gestürzt hat. Die Bibel ist voll davon. Offensichtlich hast Du sie noch nie aufmerksam oder ohne WTO-Brille gelesen. nachfolgend ein paar Beispiele:
    Jes. 3
    14. Jehova wird ins Gericht gehen mit den Ältesten seines Volkes und dessen Fürsten: Und ihr, ihr habt den Weinberg abgeweidet, der Raub des Elenden ist in euren Häusern;
    15. was habt ihr, daß ihr mein Volk zertretet und das Angesicht der Elenden zermalmet? spricht der Herr, Jehova der Heerscharen.

    Oder Hes. 22, da kann man auch die Ausschlusspraxis erkennen:
    6. Siehe, in dir waren die Fürsten Israels, ein jeder nach seiner Kraft, um Blut zu vergießen.
    7. Vater und Mutter verachteten sie in dir, an dem Fremdling handelten sie gewalttätig in deiner Mitte, Waisen und Witwen bedrückten sie in dir.
    27. Seine Fürsten in ihm sind wie Wölfe, die Beute zerreißen, indem sie Blut vergießen, Seelen vertilgen, um unrechtmäßigen Gewinn zu erlangen.
    28. Und seine Propheten bestreichen ihnen alles mit Tünche, indem sie Eitles schauen und ihnen Lügen wahrsagen und sprechen: So spricht der Herr, Jehova! Und doch hat Jehova nicht geredet.

    Weiter in Hes. 45 werden die Fürsten aufgefordert aufzuhören die Kleinen zu bedrücken, aber leider ist es noch nicht soweit:
    8. Als Land soll es ihm gehören, als Eigentum in Israel; und meine Fürsten sollen nicht mehr mein Volk bedrücken, sondern das Land dem Hause Israel nach seinen Stämmen überlassen.
    9. So spricht der Herr, Jehova: Laßt es euch genug sein, ihr Fürsten Israels! Tut Gewalttat und Bedrückung hinweg, und übet Recht und Gerechtigkeit; höret auf, mein Volk aus seinem Besitze zu vertreiben, spricht der Herr, Jehova.

    Angeblich wurde die „LK“ und die Ältesten darunter vom Heiligen Geist eingesetzt:
    Hosea schreibt in Kap. 8 dazu:
    4. Sie haben Könige gemacht, aber nicht von mir aus; sie haben Fürsten eingesetzt, und ich wußte es nicht. Von ihrem Silber und von ihrem Golde haben sie sich Götzenbilder gemacht, damit es vernichtet werde.
    Abtrünnige werden in der Bibel auch erwähnt:
    Hos. 9
    15. Alle ihre Bosheit ist zu Gilgal, denn daselbst habe ich sie gehaßt. Wegen der Bosheit ihrer Handlungen werde ich sie aus meinem Hause vertreiben; ich werde sie nicht mehr lieben; alle ihre Fürsten sind Abtrünnige.

    Dass die kleinen „Fische“ die Abtünnigen sein sollen das habe ich in der Bibel noch nie gelesen, der Fisch fängt immer vom Kopf an zu stinken, sagt ein Sprichwort. Wie wahr!
    Noch ein Weckruf aus Hos. 3:
    9. Höret doch dieses, ihr Häupter des Hauses Jakob und ihr Fürsten des Hauses Israel, die ihr das Recht verabscheuet und alles Gerade krümmet;
    10. die ihr Zion mit Blut bauet und Jerusalem mit Unrecht.
    11. Seine Häupter richten um Geschenke, und seine Priester lehren um Lohn, und seine Propheten wahrsagen um Geld; und sie stützen sich auf Jehova und sagen: Ist nicht Jehova in unserer Mitte? Kein Unglück wird über uns kommen!

    Wie wahr, wie wahr wenn man so die Organisation anschaut!

    Die Organisation hat uns „abtrünnige“ einmal mit der Rotte Korah verglichen, so wie Du es auch gemacht hast. Aber wer war die Rotte Korah? Lesen wir mal in 4. Mos. 16:

    1. Und Korah, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kehaths, des Sohnes Levis, unternahm es, und mit ihm Dathan und Abiram, die Söhne Eliabs, und On, der Sohn Pelets, die Söhne Rubens,
    2. und sie standen auf gegen Mose, mit zweihundertfünfzig Männern von den Kindern Israel, Fürsten der Gemeinde, Berufene der Versammlung, Männer von Namen.
    3. Und sie versammelten sich wider Mose und wider Aaron und sprachen zu ihnen: Laßt es genug sein! Denn die ganze Gemeinde, sie allesamt, sind heilig, und Jehova ist in ihrer Mitte! Und warum erhebet ihr euch über die Versammlung Jehovas?
    4. Als Mose es hörte, fiel er auf sein Angesicht.
    5. Und er redete zu Korah und zu seiner ganzen Rotte und sprach: Morgen, da wird Jehova kundtun, wer sein ist und wer heilig ist, daß er ihn zu sich nahen lasse; und wen er erwählt, den wird er zu sich nahen lassen.

    Wenn man davon ausgeht dass der größere Moses Jesus ist, dann fand damals genau das statt was auch Heute stattfindet. Denn auch Heute rebellieren die Fürsten gegen Jesus, indem sie sich eine Stellung anmaßen die ihnen nicht zusteht. In dieser Geschichte steckt genau das drin was sich heute bei den Zeugen Jehovas abspielt, da bin ich mir so sicher wie man sich als Glaubender sein kann. Aber selbst wenn Moses nicht den Jesus vorschatten würde, sind die Rotte Korah immer noch Fürsten der Gemeinde, Berufene der Versammlung, Männer von Namen. und keine kleine Zeugen Jehovas die merken dass sie von blinden „treuen und verständigen Knechten“ geführt wurden. Aber auch das ist vorhergesagt:
    Jes. 42:19
    Wer ist blind, als nur mein Knecht? Und taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie der Vertraute, und blind wie der Knecht Jehovas?

    Soll mir mal jemand sagen in welcher christlichen Religion sich sonst jemand Knecht (=Sklave je nach Übersetzung) Jehovas nennt. Das gibt es nur einmal, deshalb kann sich das nur bei den Zeugen erfüllen, auch wenn das nicht jedem Christen gefallen mag.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Rico
    Mai 3, 2013

    Hallo lieber Bruder N.S.,

    danke für deinen Komentar aber was den Text des Gedenkbuches aus Maleachi angeht, so muß ich dir leider wiedersprechen! Da schon König David in den Psalmen von dem Gedenkbuch Jehovas schreibt siehe ( Ps 56:9)! Dieses Gedenkbuch scheint es schon solange zu geben, solange es gerechte Menschen auf der Erde gibt! Der erste Mensch der in Gottes Augen gerecht war und der in der Bibel erwähnt wird ist Abel also müßte rein logisch gesehen Abel der erste Mensch sein der in diesem Gedenkbuch oder Verzeichnis aufgeschrieben wurde! Anders würde es rein biblisch betrachtet keinen Sinn ergeben! Jedenfalls ist das mein momentanes biblisches Verständnis dazu!

    Lg Rico

  • N.S.
    Mai 3, 2013

    Lieber Rico

    So schnell gibt es Missverständnisse, ich bin völlig bei Dir!
    Natürlich stehen ab Abel alle gestorbenen Menschen die für Gott leben in einem Gedenkbuch das ihnen die Auferstehung zusichert. Es gibt ja nicht nur ein Gedenkbuch, sondern mehrere.
    Offbg. 20
    12. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch ward aufgetan, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.

    In das in Maleachi angesprochene Buch wird nicht für diejenigen geschrieben die im Glauben gestorben sind, sondern für lebende Menschen in einer bestimmten Zeitperiode während sie leben weil sie Jehova fürchten (achten). Das ist ein Unterschied!

    Mal. 3
    16. Da unterredeten sich miteinander, die Jehova fürchten, und Jehova merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, welche Jehova fürchten und welche seinen Namen achten.

    Liebe Grüße
    N.S

  • Rico
    Mai 3, 2013

    Hallo lieber Bruder N.S.,

    zu dem was du mir geschrieben hast hätte ich noch eine Frage oder vielleicht auch zwei, du hast geschrieben ich zitiere:

    In das in Maleachi angesprochene Buch wird nicht für diejenigen geschrieben die im Glauben gestorben sind, sondern für lebende Menschen in einer bestimmten Zeitperiode während sie leben weil sie Jehova fürchten (achten). Das ist ein Unterschied!

    Mal. 3
    16. Da unterredeten sich miteinander, die Jehova fürchten, und Jehova merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, welche Jehova fürchten und welche seinen Namen achten.

    Zitat Ende

    Ich verstehe nicht ganz wie du aus diesem Text schlußfolgern kannst das da nur Personen aus einer bestimmten Zeitepoche gemeint sein können? Haben Abel oder Mose Jehova etwa nicht gefürchtet? Wieso schreibt König David auch von diesem Buch da er ja aus einer anderen Zeitepoche stammt als wie Maleachi? Könntest du mir das bitte etwas genauer erklären damit ich es verstehen kann? Danke schon mal im Voraus!

    Lg Rico

  • N.S.
    Mai 3, 2013

    Lieber Rico

    Du hast natürlich Recht, aus dem Vers alleine kann man nicht ableiten dass dieses Eintragen im Buch nur zu einer bestimmten Zeitperiode stattfindet. Aber lese mal die Verse davor und vor allem dahinter.
    Mal. 3
    16. Da unterredeten sich miteinander, die Jehova fürchten, und Jehova merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, welche Jehova fürchten und welche seinen Namen achten.
    17. Und sie werden mir, spricht Jehova der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tage, den ich machen werde; und ich werde ihrer schonen, wie ein Mann seines Sohnes schont, der ihm dient.
    18. Und ihr werdet wiederum den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.

    Maleachi 4
    1. Denn siehe, der Tag kommt, brennend wie ein Ofen; und es werden alle Übermütigen und jeder Täter der Gesetzlosigkeit zu Stoppeln werden; und der kommende Tag wird sie verbrennen, spricht Jehova der Heerscharen, so daß er ihnen weder Wurzel noch Zweig lassen wird.
    2. Aber euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen mit Heilung in ihren Flügeln. Und ihr werdet ausziehen und hüpfen gleich Mastkälbern;
    3. und ihr werdet die Gesetzlosen zertreten, denn sie werden Asche sein unter euren Fußsohlen an dem Tage, den ich machen werde, spricht Jehova der Heerscharen.

    Nach meinem Verständnis geht es da um die Zeit der Drangsal und bis zur entgültigen Rettung.

    Für mein Verständnis geht es um das Buch in dem die eingetragen werden die aus der großen Drangsal kommen, also um die Große Volksmenge.

    Liebe Grüße
    N.S.

  • PINEHAS
    Mai 3, 2013

    Lieber N.S.
    Danke für deine schnelle Antwort. So wie du es geschrieben hast sehe ich dies auch, war mir nur nicht so sicher.

    In brd. Liebe PINEHAS

  • PINEHAS
    Mai 3, 2013

    Lieber Bruder N.S.
    Vielen dank für deine wertvollen, interessanten Gedanken.
    Du wendest Hes 5:11-17 auch auf die Zeugen Jehovas an.
    Der Vers 12 beunruhigt mich dann aber.
    12. Ein Drittel von dir soll an der Pest sterben und durch Hunger umkommen in deiner Mitte; und ein Drittel soll durchs Schwert fallen rings um dich her; und ein Drittel werde ich in alle Winde zerstreuen, und ich werde das Schwert ziehen hinter ihnen her. –

    Könnte es sein,dass wir (diejenigen von uns die die Organisation verlassen haben und in keine andere Konfession eintreten) das Drittel darstellen, die in alle Winde zerstreut werden ? Was bedeutet dann das Schwert was hinter uns gezogen wird ?

    vlg PINEHAS

  • N.S.
    Mai 3, 2013

    Lieber Pinehas

    Solche Stellen gibt es in der Bibel zuhauf, oft ist von 3 Teilen oder 3 Drittel die Rede und das Thema könnte man auch zu einem Vortrag ausdehnen.
    Es bleiben bei jeder biblischen Geschichte gegen Israel, Juda oder Jerusalem immer einige, verhältnismäßig wenige, Menschen übrig um gerettet zu werden. Ich glaube aus dem Drittel das zerstreut wurde, sammelt Jesus seine zerstreuten Schafe ein, er zieht sie zu sich weil er sie ruft und die Schafe seine Stimme kennen.

    Nicht alle die zerstreut wurden haben die Kraft dem Druck der Zerstreuung standzuhalten und im Glauben an Jesus zu bleiben, bzw. überhaupt zu Jesus zu finden, denn viele haben gar nicht gelernt dass Jesus unser Retter ist und nicht eine Religionsorganisation wie die WTO.
    Wer es nicht geschafft hat im Glauben an Jesus zu bleiben, oder Jesus wieder zu finden, der ist ebenfalls im Glauben gestorben, was durch das Schwert ausgesagt wird. Aber es besteht Hoffnung!

    Hes. 6
    8. Doch will ich einen Überrest lassen, indem ihr unter den Nationen solche haben werdet, die dem Schwert entronnen sind, wenn ihr in die Länder zerstreut seid.
    9. Und eure Entronnenen werden meiner gedenken unter den Nationen, wohin sie gefangen weggeführt sind, wenn ich mir ihr hurerisches Herz, das von mir abgewichen ist, und ihre Augen, die ihren Götzen nachhurten, zerschlagen haben werde; und sie werden an sich selbst Ekel empfinden wegen der Übeltaten, die sie begangen haben nach allen ihren Greueln.

    Im übertragenen Sinne werden nur diejenigen die vorher zerstreut wurden wieder Jehova (auf Heute übertragen Jesus) gedenken. Viele von uns ekeln sich tatsächlich, wenn sie zurückblicken auf die eigenen Taten als man noch der WTO gefolgt ist.

    Das führt uns zu Mal. 3
    16. Da unterredeten sich miteinander, die Jehova fürchten, und Jehova merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, welche Jehova fürchten und welche seinen Namen achten.

    Da wir und auch viele andere Gläubige vor wenigen Jahren damit begonnen haben uns miteinander zu unterreden, glaube ich schon dass dieser Zustand des prophetischen Wortes begonnen hat.

    Somit ist das nach meiner Ansicht ein untrügliches Zeichen der Zeit, das nur diejenigen erkennen dürfen, die mitten im Geschehen sind. Wir sind wahrscheinlich bereits soweit in der Zeit vorgerückt in der Jehova beginnt das Gedenkbuch zu schreiben.

    Dann geht es weiter in Maleachi:
    17. Und sie werden mir, spricht Jehova der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tage, den ich machen werde; und ich werde ihrer schonen, wie ein Mann seines Sohnes schont, der ihm dient.
    18. Und ihr werdet wiederum den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.

    Liebe Grüße
    N.S.

  • Elfi
    Mai 3, 2013

    Hallo Ihr Lieben,
    ja, ich bin ganz Eurer Meinung! Man hat hier ab und an das Gefühl,
    alles was sich Zeuge Jehovas nennt oder genannt hat, ist der Nabel
    der Welt!
    Mir geht es genau, wie Dir, lieber Alois, kath. getauft und mit 4
    Jahren zu den Zeugen Jehovas gekommen. Aber ich kann sagen, dass der kath. Kindergarten meine Liebe zum Herrn Jesus gefördert hat,
    die mir dann von der WTG weitgehend ausgetrieben wurde! Aber zum Glück nicht ganz! Der Herr kennt die Seinen und holt sie aus den
    falschen Lehren raus!

    Die Bibel ist für alle Menschen geschrieben worden, außer das alte
    Testament, das ist in erster Linie für die Juden, aber auf keinen Fall für die Sekte der Zeugen Jehovas!
    Es erinnert mich hier aber immer noch sehr stark an die WTG, die alle guten Prophezeiungen der Bibel auf sich bezieht, obwohl sie für Israel
    bestimmt sind, was sicher daher kommt, dass sie die Bibel nicht
    wörtlich versteht.
    Vor allem ist Gottes Wort für den einzelnen Christen, denn unser Herr Jesus
    wollte keine „Kirchen“ gründen! Jeder muss selber vor Gott
    Rechenschaft ablegen, auf welche „Hirten“ er gehört hat. Mit Sicherheit wird der Herr Jesus uns nicht fragen: „Welcher Kirche hast du angehört, sondern: liebst Du MICH?“
    Liebe Grüße. Elfi

  • Svenja
    Mai 3, 2013

    Hallo,

    wieder ein Vortrag, dessen Interpretation nur jemand verstehen kann, der etwas mit den ZJ zu tun hat. Jemand anderer würde niemals z.B. darauf kommen, dass ein Joch ein Predigtdienstbericht ist. Wie kann es sein, dass elementare Texte der Bibel nicht von allen Christen zu verstehen sind? Wie kann es sein, dass die Bibel nicht für alle Menschen geschrieben ist, obwohl sie das ja selbst von sich sagt?
    Tut mir leid, aber sobald einen Text nicht alle verstehen können, weil allein schon das Vokabular der Interpretation die interne Sprache einer Sekte ist, kann in meinen Augen schon was nicht stimmen.

    Einen schönen Sonntag allen!
    Svenja

  • Alois
    Mai 3, 2013

    Hallo Svenja

    Dies sollte Dich bei einer Seite von Zeugen für Zeugen nicht wundern. Wir Zeugen haben unseren Glauben und zumindest ich möchte nicht katholisch oder evangelisch werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    Mai 3, 2013

    Lieber Alois,

    also ist die Bibel nur für eine bestimmte Konfession geschrieben? Ich denke, sie ist für ALLE Menschen geschrieben und genau das sagt die Bibel auch selbst, also müssen auch ALLE verstehen können, wenn sie wollen und um den HL. Geist bitten. Das hat nichts damit zu tun, ob man katholisch oder evangelisch wird oder nicht, ich weiß nicht, was du mit deinem Kommentar sagen willst, das ist völlig am Thema vorbei. Die Bibel ist von und für alle(n) Christen zu verstehen. Wäre es aber so, wie es im Artikel steht, träfe dies nicht zu, nur eine geringe Minderheit, nämlich die, die mal ZJ waren, könnten es verstehen. Ergo kann da dann was nicht stimmen. Ich halte Gott da für sehr gerecht, man muss nicht mal ZJ gewesen sein, um das richtige Verständnis zu bekommen. Davon finde ich nix in der Bibel.
    Eine Bitte: Mal ohne die ZJ-Brille lesen. Stellt euch vor, ihr wüsstet rein gar nichts von den ZJ. Käme man dann immer noch zu diesem Ergebnis? Wohl kaum.

    Schlaft gut!
    Svenja

  • Alois
    Mai 3, 2013

    Liebe Svenja

    Da gebe ich Dir recht, wenn man nicht ZJ war oder ist, dann würde man die Bibelstellen nicht so interpretieren wie es im Vortrag steht. Wie man das als Katholik interpretieren würde weiß ich nicht, ich wurde zwar katholisch getauft, aber als ich 4 Jahre alt war, war es vorbei damit und ich musste die eklige Blutwurst nicht mehr essen. Ich erinnere mich an wenig aus diesem jungen Alter, aber an die eklige Blutwurst die ich nicht essen wollte erinnere ich mich noch gut.

    Angenommen ich wäre ein Katholik und würde mich genauso mit der Bibel beschäftigen, vielleicht würde ich das auf den Vatikan und die Hirarchie darunter beziehen, die mit Steuern ihre Schafe berauben. Ich denke auf einen Teil der katholischen Hirten könnte man das genauso anwenden, von den Verbrechen im Mittelalter ganz zu schweigen.

    Liebe Grüße und schöne Woche
    Alois

  • Manfred
    Mai 3, 2013

    Liebe Svenja,

    ich möchte zwei Sätze aus Deinem Kommentar an Alois zitieren: 1. also ist die Bibel nur für eine bestimmte Konfession geschrieben? Ich denke, sie ist für ALLE Menschen geschrieben und genau das sagt die Bibel auch selbst, also müssen auch ALLE verstehen können, wenn sie wollen und um den HL. Geist bitten.
    2. Eine Bitte: Mal ohne die ZJ-Brille lesen. Stellt euch vor, ihr wüsstet rein gar nichts von den ZJ. Käme man dann immer noch zu diesem Ergebnis? Wohl kaum. – Zitat Ende.

    Ich glaube auch, dass die Bibel für alle Menschen geschrieben wurde, aber nicht alle Menschen werden verstehen was sie dort lesen, denn wie Du es richtig hervorgehoben hast, ohne den Heiligen Geist kann man es nicht verstehen. Den heiligen Geist werden wahrscheinlich nur diejenigen bekommen, die zu den Schafen Jesu gehören. Mittlerweile sehe ich es so, dass die großen Religionen jeweils in der Bibel erwähnt werden, aber nur diejenigen, die zu dieser jeweiligen Religion gehören, können das dann auf Ihre Religionsgemeinschaft anwenden. Das kann ich jedoch weder biblisch beweisen, noch belegen, es ist meine persönliche Vermutung.

    Das heißt für mich, dass ein Katholik einige Texte auf seine Religion überträgt, während ein Zeuge Jehovas entweder andere oder Teile des gleichen Textes auf seine Religion anwendet. Jesus hat damals zu seinen Jüngern gesagt: Ihr seid kein Teil dieser Welt, so wie auch ich kein Teil dieser Welt bin. (Joh.17:16) Doch welche Welt hatte Jesus damit gemeint? Wir lesen:

    Johannes 18:19-21 19 Der Oberpriester nun befragte Jesus über seine Jünger und über seine Lehre. 20 Jesus antwortete ihm: “Ich habe öffentlich zur Welt geredet. Ich habe immer in einer Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen; und ich habe nichts im verborgenen geredet.

    Jesus hatte öffentlich zur Welt geredet und zwar in den Synagogen und im Tempel. Die die da zuhörten, waren Israeliten und gehörten eigentlich zu Gottes Volk, aber Jesus hatte sie damals schon als zur Welt zugehörig angesehen. Die Zeugen sagen alles außerhalb der Zeugen Jehovas gehört zur Welt. Ich meine, dass alles außerhalb eines wahren Jüngers Jesu zur Welt gehört. Somit ist ein wahrer Nachfolger Jesu in der Welt der Zeugen Jehovas, aber er ist kein Teil von ihr, genauso wie es ein wahrer Nachfolger Jesu in der kath. Kirche sein kann und für ihn ist dann diese kath. Kirche seine Welt von der er kein Teil sein sollte. Was ich damit sagen will, wenn meine Vermutung stimmt, dass jeder seine Religionsgemeinschaft von seinem Standpunkt aus betrachtet in der Bibel wiederfinden kann, dann können dies aber nur diejenigen aus der gleichen Gemeinschaft erkennen. Wir Zeugen finden das was auf die Zeugen zutrifft, die Katholiken finden das was auf sie zutrifft usw. Jeder in seiner eigenen Welt eben.
    Daher komme ich nun zu dem 2.ten Punkt den ich von Dir zitiert habe. Hier auf dieser Seite wirst Du zwangsläufig nur die Ansichten eines Zeugen Jehovas aus „seiner Welt“ lesen können. Ich weiß zum Beispiel gar nicht wie es tatsächlich in einer kath. Kirche zugeht, also kann ich darüber auch nichts schreiben. Doch was bei den Zeugen in den Versammlungen abgeht, darüber weiß ich wohl Bescheid und das geht jedem so, der hier als EX-Zeuge schreibt und gilt natürlich auch für die Vortrags Autoren, die ja auch Zeugen Jehovas sind oder waren.
    Deshalb meine Bitte an Dich: Nicht alles gleich schlecht reden, nur weil Bibeltexte aus der Sicht von Zeugen betrachtet werden, wir können uns in die andere Ansicht nicht hineinversetzen, gerade weil die LK ja jeglichen Umgang mit Anders Gläubigen unterdrückt hat, außer ihnen zu predigen. Verstehst Du wie ich das meine?
    Liebe Grüße Manfred

  • Svenja
    Mai 3, 2013

    Lieber Alois, lieber Manfred,

    um es mal auf eine Frage runter zu brechen: Ihr meint also, ein Katholik würde die Stellen, die z.B. hier dem Artikel zugrunde liegen anders interpretieren als ein ZJ, also vielleicht auf seine Kirche anwenden? Wäre das dann in euren Augen auch richtig? Meint ihr also, jeder Zugehöriger einer bestimmten Gruppe interpretiert die Texte auf seine Gruppe hin? Und was wäre dann mit denjenigen, die Christen sind, aber keiner Gemeinschaft angehören? Wie sollten die das dann interpretieren?
    Meint ihr nicht, die Texte passen auf alle Christen, weil die Bibel eben für alle Christen geschrieben ist?

    „Den heiligen Geist werden wahrscheinlich nur diejenigen bekommen, die zu den Schafen Jesu gehören.“
    Aber dazu gehören ja nicht nur Ex-ZJ, ich glaube, da sind wir uns einig. Wie liest also ein „gemeinschaftsfreies Schaf“ diese Texte?

    DAS ist es, was mir nicht so ganz klar ist. Im Text wird immer wieder gesagt „muss nach meinem Verständnis das und das sein“. Das klingt nicht so, als würde es eine x-beliebige Anzahl an Interpretationsweisen geben für die Anzahl der zahlreichen christlichen Gruppierungen.

    Aber vielleicht könnt ihr mir ja die Fragen beantworten!

    Einen schönen Tag mit hoffentlich noch mehr Sonne als bisher schon 😉
    Svenja

  • Manfred
    Mai 3, 2013

    Liebe Svenja,

    Du hast geschrieben: Meint ihr nicht, die Texte passen auf alle Christen, weil die Bibel eben für alle Christen geschrieben ist? – Zitat Ende.

    Meiner Ansicht nach können nicht alle Texte auf alle Christen passen und schon gar nicht auf diejenigen, die keiner Konfession angehören. Wie sollte denn ein Konfessionsloser Christ aus Babylon der Großen herausgehen, wenn er doch gar nicht drin ist, da konfessionslos? Also müsste er auch nicht die Zeichen kennen, wann es Zeit ist um zu fliehen, da er ja sowieso schon draußen ist.
    Ich sehe das so wie früher bei einer Mathearbeit in der Schule. Da gab es auch eine Gruppe A,B und vielleicht noch C. Wenn ich in der Gruppe A bin, sind die Lösungen zu den Aufgaben der Gruppe B und C für meine Mathearbeit nicht relevant. Genauso geht es den Schülern aus den anderen beiden Gruppen. Es reicht wenn jeder die Lösung für seine persönliche Arbeit kennt um eine gute Note zu erhalten.
    Als Zeuge Jehovas bringt es mir nichts zu wissen, was ein Katholik tun muss um gerettet zu werden, denn als Zeuge Jehovas habe ich eine völlig andere Situation. Genauso ist es umkehrt.

    Der Konfessionslose hat den Vorteil, er kann sich völlig auf das Christsein konzentrieren, da er sich schon aus allem herausgehalten hat. Ich sehe es aber nicht als Nachteil an, dass er einige Texte deshalb nicht verstehen kann. Für ihn sind sie ja auch nicht wichtig. Außerdem ist die Bibel so großartig geschrieben, dass jeder Mensch, egal zu welcher Religion er sich zählt oder auch nicht, genügend Stoff findet um sich ein Leben lang damit auseinander zu setzen. Zumindestens bevor das ewige Leben da ist. 😉

    Liebe Grüße Manfred

  • Svenja
    Mai 3, 2013

    Lieber Manfred,

    ich verstehe, wie du es meinst, teile deine Ansicht aber nicht. Als Christen sind wir alle gleich, somit ist auch die Bibel für uns alle und nicht einzelne Aspekte nur für die Gruppe und einzelne Aspekte nur für die. Irgenwie widerspricht das meinem Bild von Gott, der genau gleich für alle da ist.
    Und einen Punkt möchte ich noch besonders hervorheben. Du schriebst:
    „Als Zeuge Jehovas bringt es mir nichts zu wissen, was ein Katholik tun muss um gerettet zu werden, denn als Zeuge Jehovas habe ich eine völlig andere Situation. Genauso ist es umkehrt.“

    Lieber Manfred, es gilt für alle Menschen dasselbe. Das einzige, was man „tun“ muss, um gerettet zu werden, ist Jesu Opfertod anzunehmen und an ihn zu glauben. Nicht mehr und nicht weniger. Alles andere ist Werksgerechtigkeit und völlig fehl am Platz. Es gibt Dinge, die KANNST du tun und Gott freut sich sicherlich drüber. Aber das ist alles nur Zusatz.

    Liebe Grüße aus dem Gewitter. Nix mit mehr Sonne 😉
    Svenja

  • Alois
    Mai 3, 2013

    Liebe Svenja

    Du schreibst:
    Das einzige, was man “tun” muss, um gerettet zu werden, ist Jesu Opfertod anzunehmen und an ihn zu glauben. Nicht mehr und nicht weniger.

    Das reicht leider nicht ganz, denn so mancher Älteste oder Pastor tut das was Du schreibst und das ist auch eine der Voraussetzungen um gerettet zu werden. Eine weitere Voraussetzung ist die Nächstenliebe, an der wir ständig arbeiten müssen weil das sündhafte Fleisch uns immer wieder dazwischenkommt.

    1. Korinther 13
    1. Wenn ich mit den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber nicht Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel.
    2. Und wenn ich Prophezeiung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß, und wenn ich allen Glauben habe, so daß ich Berge versetze, aber nicht Liebe habe, so bin ich nichts.
    3. Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeilen werde, und wenn ich meinen Leib hingebe, auf daß ich verbrannt werde, aber nicht Liebe habe, so ist es mir nichts nütze.
    4. Die Liebe ist langmütig, ist gütig; die Liebe neidet nicht; die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf,
    5. sie gebärdet sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihrige, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu,
    6. sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles,
    7. sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.
    8. Die Liebe vergeht nimmer; seien es aber Prophezeiungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    Mai 3, 2013

    Lieber Alois,

    in den von dir zitierten Versen steht nur, dass die Dinge, die man hat und leistet nichts sind ohne Liebe. Dem kann man nur zustimmen. Aber es steht nichts von Erretung.

    Stattdessen:

    Joh.14,6
    Joh.3,18
    Joh.5,24
    Römer 5,1
    Lukas 18,10-14
    Epheser 2,8-9
    Joh.3,16
    Römer 10,9
    Römer 3,28

    Die Eigenschaften, wie Liebe, Freundlichkeit, Güte, Treue, usw., sind Eigenschaften, die aus dem Glauben resultieren (können/sollen). Sie sind aber nicht die Voraussetzung. Die Reihenfolge ist also entscheidend und auch die Bedingung, die Gott stellt. Und das ist eben nun mal nur der Glaube.

    Einen schönen Abend ohne Blutwurst 😉
    Svenja

  • Mani
    Mai 3, 2013

    Liebe Geschwister im Glauben!

    Ich habe Eure letzen Kommentare mitverfolgt und möchte auch etwas dazu schreiben. Svenjas Meinung, dass die Bibeltexte auf alle Christen Anwendung finden müßten, teile ich auch, da bei der Niederschrift des Urtextes noch keine Aufspaltung in verschiedene Konfessionen stattgefunden hat. Die grundsätzliche Aussagekraft der Bibel ist daher für alle Menschen christlicher Gesinnung dieselbe.

    Doch kann ich auch Manfreds Sichtweise durchaus nachvollziehen, dass nicht auf jeden einzelnen Christen jeder Punkt der heiligen Schriften zutreffen muß. In Offenbarung Kap. 2 und 3 werden sieben Christenversammlungen angeführt, woran man erkennen kann, dass situationsbedingt unterschiedliche Gegebenheiten vorhanden sind.

    Beim Nachdenken über das Lesen und auch Schreiben von Kommentaren ist mir besonders in letzter Zeit persönlich bewußt geworden, dass wir uns im Grunde genommen oftmals unnötig das Leben gegenseitig schwer machen und mir ist folgende Redewendung dabei in den Sinn gekommen: „Um des Kaisers Bart streiten“. Ich habe im Internet nachgesehen und folgende Definition gefunden:

    DIE REDEWENDUNG „UM DES KAISERS BART STREITEN“ WIRD GEBRAUCHT, UM AUSZUDRÜCKEN, DASS EIN STREIT UM BELANGLOSE DINGE GEHT, DIE SICH WOMÖGLICH GAR NICHT ENTSCHEIDEN LASSEN.

    Ich möchte jetzt nicht sagen, dass wir Streitgespräche führen, aber unsere Diskussionen lassen mitunter schon erkennen, dass es letztendlich oft auch um tatsächlich „belanglose“ Dinge geht, welche sich nicht nur „womöglich“, sondern zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht entscheiden lassen.

    Aus diesem Grund sollten wir alle die von Alois zitierten Worte beherzigen, wenn er den von Paulus im 1. Korintherbrief Kap. 13 verfassten wesentlichen Aspekt hervorhebt, der für wirklich „jeden“ Christen von Bedeutung ist, nämlich das Hervorbringen von LIEBE. Dies wissen wir zwar, doch praktizieren es leider nicht so, wie wir es eigentlich uns wünschen.

    Dies wollte ich schreiben und verbleibe mit lieben Grüßen

    Mani

  • verwundet
    Mai 3, 2013

    Lieber Mani,

    in diesem Moment habe ich auch gerade noch in Korinther Kapitel 8 Beginnerverse gefunden, die noch zu Deinem schönen Kommentar über die Liebe untereinander passen:

    „Wir wissen zwar, dass wir alle die Fähigkeit haben, zu erkennen, was wichtig ist. Doch richtige Erkenntnis allein führt leicht zum Hochmut. LIEBE dagegen baut die Gemeinde auf. Wenn sich einer also einbildet, alles zu wissen, so weiss er gerade nicht, WORAUF es ankommt. Wer aber Gott liebt, dem wendet sich Gott in Liebe zu.“

    Den anderen zu lieben ist ja schon ein Gebot , welches in der Thora steht: Levitikus: 19:18 :

    „An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin JHWH.“

    Wenn uns das nicht gelingt, mag es auch daran liegen, dass wir mit uns selbst nicht im Reinen sind, unserer selbst unsicher sind oder uns selbst nicht genug schätzen.

    Aber ich denke, dass wir da einen enormen Schub bekommen, wenn wir Jesus wirklich in unser Herz hineinlassen und ihn auch mit den Lippen bekennen. Denn dann ist er immer bei uns, vor wem sollten wir uns da noch fürchten…

    Das Gebot der Nächstenliebe im Neuen Testament verstehe ich ungleich schärfer, denn nun sollten wir uns so lieben, wie der Christus uns geliebt hat und liebt.

    „Bedingungslos“.

    Jedenfalls will ich mich ab jetzt jeden Tag in der Frühe an der Nase nehmen und immer wieder aufs Neue versuchen, dieses Gebot zu halten…

    In Liebe,

    Sarai

  • Achim
    Mai 3, 2013

    Liebe Sarai,

    ich freue mich schon auf den Tag, an dem ein Kommentar von
    „Geheilt“ erscheint und dieser mit Sarai unterzeichnet ist.
    Danke für deine schönen biblischen Gedanken.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Rico
    Mai 3, 2013

    Hallo Alois,

    mir geht es da so wie dir ich möchte auch keiner anderen babylonischen Konfesion angehören weil was anderes sind die katholischen und evangelischen Kirchen nicht! Aber ich kann Svenja teilweise verstehen, ich persönlich kann mir auch nicht vorstellen das die Prohezeiungen aus dem aus der Bibel sich heute alle nur an den Zeugen Jehovas erfüllen! Jeder der richtig zu Jehova und seinem Sohn Jesus eingestellt ist kann die Bibel verstehen und das konfesionsübergreifend! Da Gott gerecht ist und für ihn jeder Mensch annehmbar ist solange er Gerechtigkeit sucht und versucht seine Gebote zu halten! Dazu kommt dann noch der Glaube an das Loskaufopfer Jesu und das richtige biblische Verständnis mit ins Spiel! Was die Kirchen dieser Welt nicht haben können weil sie alle abgefallene Gemeinden in Gottes Augen sind siehe ( Off 18:4)! Aber in jeder Konfesion gibt es Menschen die zu den Schafen Jesu zählen diese werden dann an dem Gerichtstag Gottes alle zusammen gerufen werden um von den Böcken ( Scheinchristen) getrennt zu werden! Das hat Jesus klar vorausgesagt das es so kommen wird siehe ( Mat 25:31-46)! Jeder Mensch der sich zu Christus und seinem Vater JHWH also Jehova bekennt und versucht nach den Geboten Gottes zu leben der bekommt den heiligen Geist von Gott wenn er im Glauben darum bittet!

    Lg Rico

  • Rico
    Mai 3, 2013

    Hallo lieber Bruder,

    danke für deinen glaubenstärkenden Vortrag den du da ausgearbeitet hast! Man merkt das du den heiligen Geist hast sonst könntest du so einen Vortrag nicht schreiben! Danke dafür! Ich möchte auf den letzten Teil deines Vortrages gerne eingehen du hast geschrieben ich zitiere:

    Jesaja 35

    5. Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden;

    6. dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch, und aufjauchzen wird die Zunge des Stummen. Denn es brechen Wasser hervor in der Wüste, und Bäche in der Steppe;

    7. und die Kimmung wird zum Teiche, und das dürre Land zu Wasserquellen; an der Wohnstätte der Schakale, wo sie lagern, wird Gras nebst Rohr und Binse sein.

    8. Und daselbst wird eine Straße sein und ein Weg, und er wird der heilige Weg genannt werden; kein Unreiner wird darüber hinziehen, sondern er wird für sie sein. Wer auf dem Wege wandelt-selbst Einfältige werden nicht irregehen.

    9. Daselbst wird kein Löwe sein, und kein reißendes Tier wird ihn ersteigen noch daselbst gefunden werden; und die Erlösten werden darauf wandeln.

    10. Und die Befreiten Jehovas werden zurückkehren und nach Zion kommen mit Jubel, und ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; sie werden Wonne und Freude erlangen, und Kummer und Seufzen werden entfliehen.

    Jes. 65:

    25. Wolf und Lamm werden beisammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange: Staub wird ihre Speise sein. Man wird nicht übeltun noch verderbt handeln auf meinem ganzen heiligen Gebirge, spricht Jehova.

    Als ich jung war hat man mir mit dem alten Paradiesbuch vorgegaukelt, dass alle fleischfressenden Tiere zu Pflanzenfressern werden und dies mit diesem Jesaja Vers begründet. Wahrscheinlich stimmt das sogar, aber nach meiner heutigen Erkenntnis möchte Jehova uns sagen, dass es keine Hirten oder Älteste mehr geben wird, die sich wie die wilden Tiere, beispielsweise wie Löwen verhalten und ihre Brüder geistig töten. Somit wird es im Paradies mit Sicherheit keine Gemeinschaftsentzüge mehr geben, denn “man wird nicht übeltun noch verderbt handeln auf meinem ganzen heiligen Gebirge, spricht Jehova.”

    Am Ende wird Jehova und Jesus über das Böse siegen, dessen können wir uns sicher sein. Wir können uns auch sicher sein dass kein Schaf verloren gehen wird. Deshalb harret aus liebe Brüder und Schwestern, die ihr hier in dieser Versammlung Jehovas eine Heimat gefunden habt.

    Zitat Ende

    Diese von dir zitierten Bibeltexte aus Jesaja 35 und 65 und deine Erklärungen dazu geben mir Mut, Kraft und Stärke und vorallem Hoffnung das dieses System das wirklich wilden Tieren gleicht nicht bis in aller Ewigkeit weiter besteht sondern das der Hirte Jehovas sein Sohn Jesus bald kommen wird um seine Schafe zu sich zu rufen damit sie alle in seiner Hürde sein werden und die Böcke auserhalb seiner Hürde! Wenn man Depressionen hat so wie ich und dazu noch mit Menschen zu tun hat die diesen wilden Tieren ähneln wie du sie beschrieben hast dann kann man sich nur noch wünschen das der Oberhirte Jesus bald zurück kommen wird weil jeder Tag in diesem System gelebt und gekämpft werden will! Ich hab aber noch die Hoffnung das Jesus bald kommen wird wie ein Dieb in der Nacht wenn es keiner denkt um seine Königsherrschaft anzutreten!

    Lg Rico

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