17 Comments
  • Rico
    April 11, 2014

    Hallo lieber Bruder W.F.,

    danke für deinen Vortrag über das richtige halten des Abendmahles der mich hat sehr nachdenklich werden lassen! Da ich an das Loskaufopfer Jesu glaube aber da ich ungetauft bin mich bis heute noch nicht getraut habe von den Symbolen zu nehmen da ich mich selbst geprüft habe, was ja der Apostel Paulus im 1. Korinterbrief Kapitel 11 auch damals im ersten Jahrhundert schon der Gemeinde von Korint empfohlen hat! Ich weis nicht ob die Apostel alle getauft gewesen waren als sie das Abendmahl eingenommen hatten oder nicht? Das wäre mal interessant das anhand der Bibel herauszufinden! Jedenfalls habe ich das Abendmahl für mich alleine in meiner Wohnung abgehalten! Ich habe sogar vor Sonnenuntergang Abendbrot gegessen damit ich den Gedenktag Jesu in würdiger weise begehe! Ich habe dann die Bibeltexte wo es um das Abendmahl aber auch der Kreuzigung Jesu ging laut gelesen gehabt und ich habe zum Gedenken Jesu eine Kerze angebrannt und ihm versprochen das ich das jetzt jedes Jahr zur Passahmahlszeit tun werde! Da ich Jesu zeigen möchte, das ich ihn liebe und an ihn glaube sowie seiner gedenke! Ich persönlich würde von den Symbolen nehmen wenn ich getauft gewesen wäre und ich mich vorher durch das Gebet geprüft hätte! Aber da ich ungetauft bin und damit nicht würdig bin von den Symbolen zunehmen lasse ich es sein! Aber wenn Gott will das ich getauft werde damit ich von den Symbolen nehmen kann dann wird das auch so kommen! Die Frage ist dann nur wer mich dann taufen soll? Ich werde mich ganz sicher nicht von einem Zeuge Jehova oder Adventtist oder einen anderen Mitglied einer babylonischen Kirche
    taufen lassen!

    Das die Satanisten das Abendmahl so ähnlich abhalten wie die Zeugen Jehovas lässt mich schon etwas nachdenklich stimmen aber im Grunde genommen sind sie alle aufirgendeiner Art und weise mit den Freimaurern verbunden und dann schließt sich wieder der Kreis!

    Zum Schluss möchte ich noch den Film von Mel Gibsson erwähnen die Passion Christi! Ich finde dieser Film zeigt von allen bisherigen gedrehten Jesus Filmen die ich bis jetzt gesehen habe am deutlichsten wie Jesus für uns gelitten hat und welches Opfer Jehova für uns dargebracht hat als er seinen eingebornen Sohn für uns gab! Besonders bei der Kreuzigungsszene wurde das gut dargestellt als ein Tropfen vom Himmel auf die Erde viel als Jesus seinen Geist aushauchte und seinem Vater übergab! Dieser Tropfen der vom Himmel auf die Erde viel soll eine Träne von Jehova darstellen die er vergossen hat für seinen toten Sohn den er für uns dahingegeben hat! Bei diesem Film wird mir immer bewusst was Jehova und sein Sohn Jesus für uns getan haben! Besonders Jesus weil er freiwillig sich dieser Quahl auslieferte und den Fluch der für uns gedacht gewesen war auf sich genommen hat damit wir mit Gott wieder versöhnt werden können und die Hoffnung auf ewiges Leben haben können!

    Was Sarai geschrieben hat das nur diejenigen am jüngsten Tag zur Auferstehung kommen die von den Symbolen genommen haben kann ich mir persönlich nicht vorstellen weil das bedeuten würde, das alle Menschen die aus irgendeinem Grund nicht von den Symbolen zu ihrer Lebenszeit nehmen konnten nicht zur Auferstehung gebracht werden! Das wäre ungerecht und auch lieblos von Gott und das ist er beides nicht genauso wenig wie sein Sohn Jesus! Ich denke mir eher, das Jesus im Johannesevangelium nur auf die erste Auferstehung bezug genommen hat aber nicht auf der zweiten weil das keinen Sinn machen würde! Besonders weil die erste Auferstehung die Auferstehung zum Leben ist und die zweite Auferstehung die Auferstehung zum Gericht ( Joh 5:28-29)!

    Dieses Thema ist sehr komplex aber auch sehr wichtig weil es um unser Heil geht! Ich bin nicht getauft wie ich anfangs meines Komentars geschrieben hatte und habe auch noch nicht von den Symbolen zum Abendmahl genommen denoch glaube ich an das Loskaufsopfer oder Sühneopfer Jesu und auch das nur er der Weg,die Wahrheit und das Leben ist und niemand zum Vater kommt auser durch ihm alleine! Bin ich jetzt gerettet oder nicht? Werde ich zur Auferstehung gebracht werden oder nicht wenn ich vor der Wiederkunft Jesu noch sterben sollte? Wenn ja in welcher Auferstehung würde ich zur Auferstehung gebracht werden? Das sind schon Fragen die ich für mich persönlich beantworten möchte! So Gott will, wird er mir die Antworten auf meine Fragen zu seiner Zeit mir offenbaren!

    Ich wünsche allen noch ein paar schöne Feiertage und Gottes Segen!

    Lg Rico 🙂

  • Tirza an Anna
    April 11, 2014

    Liebe Anna!

    Mir ging es bis zum vorigen Jahr ebenso, wie du schreibst: “ …
    hatte nur Angst den Teller zu verlieren, den Wein auszuschütten und wollte diese Symbole dann möglichst schnell an den Nachbarn weitergeben.“
    Ich spürte immer eine Anspannung über die Zeit des GM,
    dass ich fast das Atmen vergessen hätte, wie man so schön sagt.
    Erst im Freien, nach dem GM konnte ich wieder richtig Atmen.
    In diesem Jahr war alles ganz anders, mein Ehemann führte das GM
    in unserer Häuslichkeit durch. Es war sehr feierlich und wir spürten förmlich den heiligen Geist mitten unter uns, auch wenn wir nur zu zweit waren. Nach dem Abschlussgebet meines Mannes, fragte er mich, ob ich noch etwas sagen möchte und so entschloss ich mich spontan dazu Das Vaterunser zu beten, Dabei liefen mir die Tränen übers Gesicht, so glücklich war ich. Später habe ich gedacht, so glücklich, wie an diesem Abend beim GM, war ich ja nicht einmal bei meiner Eheschließung. Dieses erste GM ,mit dem Einnehmen der Symbole wird uns bestimmt für immer in Erinnerung bleiben. Wir lieben unseren himmlischen Vater und unseren Herrn Jesus Christus von ganzem Herzen und dich und alle unsere Geschwister im Herrn.

    Liebste Grüße
    Tirza

  • Anna
    April 11, 2014

    Lieber Bruder W.F., liebe Schwestern und Brüder,

    ich danke dir für die Mühe hier diesen Vortrag auszuarbeiten.

    Und endlich verstehe ich warum ich mich und viele andere auch sich stets nicht wohlfühlen beim Herumreichen der Symbole. Selbst zu meiner organisationstreuen Zeit habe ich dabei nicht an Jesus gedacht sondern hatte nur Angst den Teller zu verlieren, den Wein auszuschütten und wollte diese Symbole dann möglichst schnell an den Nachbarn weitergeben.

    Und stimmt, es sind ca. 1 Million Diener damit beschäftigt diese Symbole am Ende der Reihen weiterzureichen. Was für ein Aufwand!

    Diese Brüder werden auch vorher instruiert welche Reihen sie zu betreuen usw. und sind auch entsprechend nervös. Weil es muß ja alles schnell gehen und exakt ablaufen.

    Bei mir in der Versammlung wurden wenigstens von 2 Brüdern Lieder gespielt damit die Stille nicht so bedrückend ist.

    Schönen Tag und liebe Grüße Anna

  • waytodawn@steven
    April 11, 2014

    Hallo Steven,

    ganz so neu ist diese Erkenntnis nicht. SIe wurde schon von einigen KOmmentarschreibern auf Bruderinfo gepostet. Wie kann man also noch seelenruhig in der VS sitzen und es ihnen gleichtun?

    Das letzte Gedächtnismahl, das ich besuchte, war 2003. Ich reichte brav die Symbole an meinen Sitznachbarn weiter.

    Heute hatte ich neben mir die Bibel liegen und nachdem ich die Ereignisse rund um das Abendmahl Revue passieren ließ, habe ich mir ein Glas Wein und ein Stück Brot genehmigt.

    Während dieser Zeit habe ich zu Jehova gebetet und mit Jesus gesprochen… Es war formlos, aber ich konnte darüber sinnieren, was dieser Abend eigentlich für mich bedeutete und für alle andere Menschen, die bereit sind, Jesus nachzufolgen UND seine Einladung anzunehmen, zum Vater zu gelangen.

    Vielleicht kann ich das nächste Abendmahl dann in einem größerem Rahmen begehen. Da meine Frau aber nicht meine religiösen Ansichten teilt, werde ich in dieser Hinsicht wohl erstmal alleine bleiben.

    Ich hoffe ihr hattet eine angenehme Zeit und habt das Wohlwollen des Vaters ebenso sehr gespürt wie ich. Euch allen noch einen gesegneten Abend

  • Tirza an Waytodawn und Alle
    April 11, 2014

    Liebe Esther, lieber Waytodawn, Steven, Neu und Alle!

    Danke lieber Waytodawn für deinen Erfahrungsbericht, wie du als einzelner dem Tod unseres Herrn Jesus gedacht hast.
    Es hat mich sehr berührt. Wir haben gestern das erste Mal in der Häuslichkeit des Opfertodes Jesu Christi gedacht.

    Seit Wochen hatte ich mich sehr auf diesen Tag gefreut!.

    Am Sonntag hatten mein Ehemann und ich noch einen Artikel hier von BI gelesen, der zum Schluss u.a.folgende Worte enthielt:

    „Daher bleibt uns nur, dass wir gemäß unserer Überzeugung und unseres Glaubens handeln sollten und können, wissend, dass all unsere Erkenntnis nur Stückwerk ist. 1. Korinther 13:8-13 “…. Denn unser Erkennen ist Stückwerk, und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. Wenn sich die ganze Wahrheit enthüllen wird, ist es mit dem Stückwerk vorbei. ….. Auch wenn alles einmal aufhört – Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben.“

    Wir möchten den Brüdern von BI herzlich für ihre Vorträge danken und allen Genannten und auch nicht Genannten Geschwistern für ihre Kommentare!

    Ja, lieber Steven du hast völlig recht, wenn du schreibst:
    „Es gehört wohl für die meisten von uns zu einer der größten Herausforderungen, sich eine neue, differenzierte Meinung bezüglich des Abendmahls zu bilden. Zumindest mir geht es so. Ich spüre, dass 20 Jahre Indoktrinierung nicht spurlos an mir vorübergehen. Ich bin wirklich dankbar, für diese Artikel.“

    Wir sind dankbar das es euch alle gibt und grüßen euch

    „mit dem Kuss geschwisterlicher Liebe. Friede sei mit euch allen, die ihr in Christus verbunden seid!
    1. Petrus Kap. 5 Vers 14

    Liebste Grüße
    Tirza & Ehemann

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  • steven an alle
    April 11, 2014

    Liebe Schreiber und Mitleser.
    Es gehört wohl für die meisten von uns zu einer der grössten Herausforderungen, sich eine neue, differenzierte Meinung bezüglich des Abendmahls zu bilden. Zumindest mir geht es so. Ich spüre, dass 20 Jahre Indoktrinierung nicht spurlos an mir vorübergehen. Ich bin wirklich dankbar, für diese Artikel. Ein Freund hat uns vor einiger Zeit auf eine für mich vorerst verwirrende, doch nunmehr ernüchternde Tatsache hingewiesen: In schwarzen Messen zelebrieren Anhänger von Satanskirchen tatsächlich auch ein Abendmahl. Sie lassen jedoch die Symbole aus Verachtung bewusst vorübergehen. (http://www.talkteria.de/forum/topic-155311.html)
    Allein diese Tatsache gibt mir unheimlich zu Denken….
    LG steven

  • W.F.
    April 11, 2014

    Lieber Steven,

    ich danke Dir dafür, dass Du diesen Link noch ergänzt hast. Ich weiß das schon seit etwa drei Jahren, dass es welche gibt, die das Abendmahl deshalb auf diese Art feiern, um dadurch ihre Verachtung vor dem Opfer unseres Herrn Jesus zu zeigen. Da wir als Zeugen Jehovas so konditioniert sind, dass wir sofort aufhören würden etwas zu lesen, wo es um Satan geht, habe ich das absichtlich weggelassen. Ich hoffe, dass auch die Bibelstellen in diesem Artikel so aussagekräftig sind, dass man erkennen kann wie man das Abendmahl richtig feiert. Das es offensichtlich ist, dass so wie es in den Versammlungen abgehalten wird definitiv nicht biblisch ist.

    Denn auch das ist etwas was ein Zeuge Jehovas gerne vorgibt zu tun. Sie sind (angeblich) die einzigen, die sich wirklich an das Wort Gottes (in dem Fall die Bibel und nicht der WT) halten. Da müsste es einen schon verwundern, wenn man erkennt, dass man sich eben nicht eng an die Bibel hält, wenn man das Abendmahl so feiert, wie es bei den Zeugen Jehovas üblich ist.

    Der nächste Schritt ist dann der, dass man erkennt wofür die Symbole des Leibes und des Blutes Jesu tatsächlich stehen. Auch diesen Aspekt habe ich nicht erwähnt. Dieser Artikel sollte erstmal nur zeigen, dass wenn man das Abendmahl feierlich begeht und Symbole des Opfers unseres Herrn Jesus herumgereicht werden, dann muss man auch davon nehmen. Ansonsten würde man dieses Opfer ablehnen.

    Doch dieses Brot und auch der Wein sind ja nur Symbole für etwas. Wenn man die angeführten Bibeltext noch mal liest, dann kann man erkennen, dass es bei essen des Brotes und beim trinken des Weines nicht um einen Vorgang handelt, der einmal im Jahr durchgeführt werden sollte. Ich zitiere mal die entsprechende Passage aus zwei Bibeln:

    Joh. 6:53-56; NWÜ:
    53 Deshalb sagte Jesus zu ihnen: “Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm.

    HFA:
    53 Darauf erwiderte Jesus: „Das eine steht unumstößlich fest: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr kein Leben in euch.
    54 Nur wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ihn werde ich am letzten Tag auferwecken.
    55 Denn mein Leib ist die lebensnotwendige Nahrung und mein Blut der Leben spendende Trank.
    56 Wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.

    Im Vers 55 sagte Jesus (HFA) das sein Leib die lebensnotwendige Nahrung ist. Im Vers 56 steht in der NWÜ dass man sich von seinem Fleisch nähren sollte. Das ist ein ganz wichtiger Text, denn wenn dieses Brot die lebensnotwendige Nahrung ist und man sich davon ernähren soll, dann kann es sich nicht um einen einmaligen Vorgang im Jahr handeln. Das ist etwas fortlaufendes, genauso wie wir dreimal täglich essen und noch öfter täglich trinken um am Leben zu bleiben. Doch nun jeden Tag das Abendmahl feierlich zu begehen, würde auch keinen Sinn machen, da es sonst zu etwas alltäglichem verkommen würde (Entschuldigung, mir fehlen da gerade die richtigen Worte, was ich meine).

    Wenn wir nun noch die vorangegangenen Verse aus Johannes 6 lese:

    Joh.6:47-51; HFA:
    47 Ich sage euch die Wahrheit: Wer an mich glaubt, der hat jetzt schon das ewige Leben!
    48 Ich selbst bin das Brot, das euch dieses Leben gibt!
    49 Eure Vorfahren haben in der Wüste das Manna, das Brot vom Himmel, gegessen und sind doch alle gestorben.
    50 Aber hier ist das wahre Brot, das vom Himmel kommt. Wer davon isst, wird nicht sterben.
    51 Ich bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist und euch das Leben gibt. Jeder, der dieses Brot isst, wird ewig leben. Dieses Brot ist mein Leib, den ich hingeben werde, damit die Welt leben kann.“

    Mat. 4:4; Elb: 4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.“

    Luk. 8:21; Elb: 21 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind die, welche das Wort Gottes hören und tun.

    Joh. 3:34; Elb: Denn der (Jesus), den Gott gesandt hat, redet die Worte Gottes; denn er gibt den Geist nicht nach Maß.

    Joh. 1:1-3; Elb: 1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
    2 Dieses war im Anfang bei Gott.
    3 Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.

    Mark. 7:13; Elb: 13 indem ihr das Wort Gottes ungültig macht durch eure Überlieferung, die ihr überliefert habt; und Ähnliches dergleichen tut ihr viel.

    Wenn Jesus also sagt, dass er das Brot ist und er auch gleichzeitig das Wort Gottes ist, dann leben wir deshalb, weil wir auf das Wort Gottes (Jesus) hören. Genau das sagte er in Luk. 8:21 Meine Mutter und meine Brüder sind die, welche das Wort Gottes hören und tun.

    Warum wurden die Pharisäer und Schriftgelehrten damals von Jesus verurteilt? Weil sie Gottes Wort um ihrer eigenen Überlieferungen ungültig gemacht haben. Genau das gleiche finden wir heute vor. Da gibt es Menschen, die von sich behaupten, der Treue u. verständige Sklave zu sein, der alle anderen speist. Doch sie speisen nicht mit dem Wort Gottes, was ja gleichbedeutend mit Jesus ist, sondern mit ihren eigenen Worten die sie in ihren vielen Publikationen nieder geschrieben haben.

    Wenn wir uns somit täglich nur mit dem Wort Gottes (Bibel) beschäftigen und nicht mehr auf die Überlieferung von Menschen hören, dann essen wir das Brot, das uns Leben gibt, denn dann hören wir nur noch auf den guten Hirten, Jesus Christus. Es kommt somit darauf an, von wem wir die Speise annehmen. Von dem wahren guten Hirten, dem Wort Gottes oder dem von Menschen.

    Wenn wir nur noch auf das hören was in der Bibel geschrieben steht und das täglich anwenden, dann feiern wir täglich das Abendmahl, da wir uns immer von dem ernähren, was Jesus uns gibt. Dann ernähren wir uns nur noch von ihm.

    L.G. W.F.

  • Elfi
    April 11, 2014

    Liebe Tirza,
    die WTG kann nicht von Gottes Geist geleitet sein, denn in Jakobus 1:17 steht: „Vom Vater der Himmelslichter kommen nur gute und vollkommene Gaben. Bei ihm gibt es KEINE Veränderung, auch nicht den SCHATTEN eines WECHSELS.“
    Eine Organisation, die ständig ihre Lehransichten ändert, hat auf keinen Fall Gottes Heiligen Geist! Und Sprüche 4:18,19 hat mit hellem Licht der Erkenntnis von Gott gar nichts zu tun.

    Und dann enthält sie auch noch den Gläubigen die Gemeinschaft mir Jesus Christus im Abendmahl vor!
    Mehr Sekte geht nicht!
    Liebe Grüße. Elfi

  • BenKenobi
    April 11, 2014

    Auch ich möchte mich sehr für diese Abhandlung passend zur Abendmahlsfeier bedanken. Die hier angeführten biblischen Aussagen haben mich endgültig davon überzeugt, dass jeder der vom Opfer Jesu profitiert und Wertschätzung hat die Symbole dafür zu sich nehmen sollte. Ich werde das demnächst im Kreise meiner Familie tun weil ich gerade im Spital bin und hier vorgestern Abend am 14 Nisan keine Gelegenheit dazu hatte.
    Danke für eure wertvollen Artikel.
    Liebe Grüsse, BenKenobi

  • Zadok/Achim an BenKenobi
    April 11, 2014

    Lieber BenKenobi,

    erstmal viel Kraft für was auch immer du im Spital bewältigen musst.
    Meines Wissens ist heute der 14.Nisan.
    Aber das ist auch nicht so entscheidend, denn die ersten Christen haben das Abendmahl so oft gefeiert und das war für sie so präsent, dass Paulus sie ermahnen musste, diese Feier nicht in unwürdiger Weise zu begehen; sie sollten das Nehmen der Symbole nicht als normale Mahlzeit betrachten. Also macht ihr das genau richtig, wenn ihr das später feiert.
    Liebe Grüße
    Achim

  • Tirza an Noemi
    April 11, 2014

    Liebe Noemi!

    Danke für deine Ausführungen.
    Weshalb ich kurz einhaken möchte, sicherlich auch im Sinne aller, die sich über die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas hier auf dieser Webseite informieren wollen.
    Du schreibst Zitat: „Hier kann man – anders als in der Versammlung – Fragen stellen und diskutieren. Und dies muss möglich sein in einer Glaubensgemeinschaft, alles andere ist unmenschlich.“

    Das spricht mir so aus dem Herzen! Denn ich habe in der ganzen Zeit meiner ZJ-Zugehörigkeit nie erleben dürfen, dass man mir als

    Interessierte und Durchführende des Buchstudiums,

    später dann als ungetaufte Verkündigerin und Ältester der das Buchstudium leitet

    und danach als getaufte Christin und Ältesten,

    jemals auf Augenhöhe begegnet wäre und das beinhaltet meiner Meinung nicht nur, dass man keine speziellen Fragen stellte durfte.
    Was mich besonders stutzig machte, war die Intransparenz über Älteste, ihren Lebenswandel, wie sie ihre Ernennung erhalten haben, über ihren christlichen, beruflichen und familiären Werdegang? Über das Schaf, das die Taufe anstrebt wollte man möglichst alles wissen, über sich selbst haben viele Älteste gar nicht gesprochen, wie sie zur „Wahrheit“ gekommen sind, was der Glaube für sie bedeutet und wie sehr sie unseren Himmelvater und unseren Herrn Jesus Christus lieben.
    Wenn den Schafen vermittelt wurde, dass sie in keiner gehobenen dienstliche Stellung tätig sein dürfen, dann fragte ich mich, wieso ausgerechnet ein Ältester, dazu noch als Kreisaufseher tätig, gerade diese Stellung inne hatte, was in der damaligen DDR noch um einiges schwieriger war und nicht nur er!
    Sobald eine Kommunikation nicht mehr auf Augenhöhe stattfindet,
    gibt es zwangsläufig früher oder später Probleme, weil damit meist
    immer eine Angst beim Unterlegenen aufkommt, die Gunst des anderen zu verlieren und das ist bei ZJ deshalb so tragisch, weil damit immer verknüpft wird, das Jehova einen dann verwirft, wenn man sich nicht regelkonform den Ältesten gegenüber verhält und vielleicht Fragen stellt, die die WTG nicht zulässt.
    Auch Kritik an den Ältesten ist somit tabu.
    Was die Versklavung an eine Religionsgemeinschaft betrifft sagt die Bibel in

    Röm. Kap. 8 Verse 14 ff

    14 Denn diejenigen, die von Gottes Geist gelenkt werden, sind Kinder Gottes.
    15 Der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch ja nicht wieder zu Sklaven, dass ihr wie früher in Furcht leben müsstet. Nein, ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Kindern Gottes macht, den Geist, in dem wir „Abba!“, Vater, zu Gott sagen.
    16 So macht sein Geist uns im Innersten gewiss, dass wir Kinder Gottes sind.
    17 Wenn wir aber Kinder sind, dann sind wir auch Erben, Erben Gottes und Miterben mit Christus, die jetzt mit ihm leiden, um dann auch an seiner Herrlichkeit teilzuhaben.

    und

    1. Joh. Kap. 4

    18 In der Liebe gibt es keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Wer noch Angst hat, rechnet mit Strafe. Bei ihm hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht.

    Deshalb denke ich, in einer Religionsgemeinschaft muss ein Klima des Vertrauens, der Liebe und des offenen Dialogs herrschen, wenn sie den Anspruch erheben möchte unseren Himmelvater und unseren Herrn Jesus Christus zu vertreten.
    Wenn dem nicht so ist, dann sollte man einmal überlegen, ob diese Religionsgemeinschaft tatsächlich vom heiligen Geist geleitet ist?

    Liebste Grüße & einen netten Abend
    Tirza

  • Noemi
    April 11, 2014

    Lieber Manfred,

    du hast recht: Es gibt Gesalbte und wie du schreibst sind das die Auserwählten die mit Jesus regieren werden. Das heißt für mich aber nicht dass sie besondere Vorrechte haben oder bessere Menschen als andere sind, sie bekommen nur andere Aufgaben zugewiesen. Das wollte ich eigentlich ausdrücken. Es ist auch gut möglich, dass die Gesalbten anderen Menschen lehrmäßig dienen werden, was aber eine große Verantwortung bedeutet und viel Arbeit und die Bereitschaft Liebe umzusetzen so wie es jetzt auch schon Älteste in der Versammlung hätten tun sollen.
    Diese Dienerschaft hat aber leider versagt, was man an den vielen Ausschlüssen sehen kann und das dadurch ausgelöste Leid. Die Ältesten wurden ja auch nicht von Gott erwählt sondern von Menschen. Gott ist es wichtig dass die Liebe spürbar ist und das Gerechtigkeit waltet, was aber unter den Ältesten nicht der Fall ist, das ist das Schlimme daran.
    Ich war nie Zeugin Jehovas, aber was ich so mitbekomme schockiert mich regelrecht. Deshalb finde ich es auch gut dass es Bruderinfo gibt, weil man hier viel über den Glauben und die Bibel erfährt. Hier kann man – anders als in der Versammlung – Fragen stellen und diskutieren. Und dies muss möglich sein in einer Glaubensgemeinschaft, alles andere ist unmenschlich.

    Liebe Grüße
    Noemi

  • Claudia
    April 11, 2014

    Lieber Bruder W.F.,

    Deine Ausarbeitung hat mir sehr, sehr gut gefallen. Du hast die wichtigen Bibelstellen hierzu genannt und die Dinge auf den Punkt gebracht. Ich hoffe, dass viele Geschwister, die durch die WTG verunsichert sind, wie das Gedächtnismahl zu handhaben ist, ein besseres Verständnis bekommen, wie Jesus es sich von uns wünscht und geboten hat.
    Lassen wir uns nicht durch andere Menschen, die nicht biblische Vorstellungen verbreiten, von Jesus trennen.

    Vielen Dank nochmal!
    Liebe Grüße
    Claudia

  • Noemi
    April 11, 2014

    Lieber Bruder W.F.,

    danke für deinen – wie ich finde – wichtigen Vortrag. Jesus hat sein Sühneopfer für alle Menschen gebracht. Und wenn er sagt „Nehmt und esst alle, nehmt und trinkt alle“ sind auch alle Menschen damit gemeint. Für Jesus gibt es keine besonderen Menschen, für die besondere Vorrechte bestehen, für ihn sind alle Menschen gleich. Es gibt also keine „Gesalbten“. Er nimmt auch bestimmt nicht so viel Leid auf sich, um nur ein paar wenige Menschen zu erretten, nein, er meint uns alle und das ist die Gnade Gottes, die sich in seiner bedingungslosen Liebe zu allen Menschen zeigt.

    Er hat auch Abraham nicht gestattet, Isaak zu opfern, weil er dies ihm nicht antun wollte, denn er wusste, was es bedeuten würde, seinen eigenen Sohn zu opfern. Gott hat es getan, er hat es auf sich genommen seinen Sohn zu opfern, er hat es ausgehalten, damit alle errettet werden können.
    Jesus hat für uns schrecklich gelitten, um uns dafür ewiges Leben zu schenken. Und dieses ewige Leben sollen alle Menschen bekommen, die an das Sühneopfer von Jesus glauben und nicht nur ein paar Auserwählte. Gott möchte, dass alle die Möglichkeit des ewigen Lebens haben. Dies geht nur durch das Annehmen und Einnehmen der Symbole für seinen Leib und sein Blut, was uns an das Sühneopfer erinnern soll und an die Gewissheit des ewigen Lebens.

    Liebe Grüße
    Noemi

  • Manfred an Noemi
    April 11, 2014

    Liebe Schw. Noemi,

    Du hast absolut Recht damit, dass Jesus sein Leben für alle Menschen gegeben hat. Jeder Mensch hat so die Möglichkeit auf ewiges Leben. Dennoch gibt es Gesalbte und es gibt Auserwählte.

    Doch für was hat Gott einige Menschen auserwählt und demzufolge auch gesalbt? Damit nur sie alleine ewig Leben können? Nein, dass sicher nicht. Gott hat einige dazu auserwählt an der 1.ten Auferstehung teilzunehmen. Doch das sind nicht nur wenige wie genau 144.000. Es sind die Gerechten, die auferstehen werden und diejenigen die als große Volksmenge aus der Drangsal hervorkommen werden. Somit deutlich mehr als nur 144.000.

    Die anderen Menschen können dann durch die zweite Auferstehung zum ewigen Leben kommen.
    Die Auserwählung bezieht sich somit darauf, dass sie als erste nach Christus auferstehen und auch mit ihm als Könige regieren werden. (Off.20:4-6). Da Jesus immer gesagt hat, dass der größte unter Euch Euer Diener sein soll, so nehme ich an, dass die symbolischen 144.000 in Zukunft den anderen Menschen dienen werden.

    So ist nach meinem Verständnis für jeden Menschen ewiges Leben aufgrund des Opfers von Jesus möglich, aber sein Vater hat einige Menschen auserwählt, mit seinem Sohn das Königreich zu erben.

    Liebe Grüße Manfred

  • Zadok/Achim
    April 11, 2014

    Lieber Bruder W.F.,
    vielen Dank für diese schöne Ausarbeitung, die uns einige Aspekte aufzeigt, die wir als Zeugen so nie wahrgenommen haben.
    Das Weiterreichen der Symbole an den Nebensitzer als bewusstes Verweigern der Symbole und damit des Wertes des Opfers Jesu ist so ein Merkmal.
    Ebenso das „Essen in unwürdiger Weise“ hier hast du die falsche Begründung der Zeugen aufgedeckt.
    Habe den Vortrag sehr gerne gelesen.
    Lieber Gruß
    Achim

  • sarai an Bruder W.F.
    April 11, 2014

    Lieber Bruder W.F.,

    vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar über alle Aspekte zum Abendmahl,
    welches nun in Kürze von den Z.J. wiederum zum Gedenken an den Tod Jesu gefeiert werden wird und daß Du uns aufzeigst, daß es dabei einiger wichtiger Richtgigstellungen bedarf, um es auch würdig und Jesus zugewandt zu begehen und es nicht zu einer Ablehnung und Schmähung unseres Erretters werden zu lassen.
    Danke für Deine Warnung; denn nur derjenige, der es auch tatsächlich einnimmt, wird zum ewigen Leben dadurch kommen und nicht derjenige, der es einfach nur an sich vorbei weiterreicht.

    Ich habe noch eine Stelle in Lukas 24:30 gefunden, als Jesus auch nach seinem Tode seinen Aposteln noch einmal erschienen ist und nochmals mit ihnen gemeinsam das Brot brach und sie ihn dabei erkannt haben und er ihnen damit auch in all seiner Liebe nocheinmal zeigte, wie wichtig es ist, dies zu tun…

    Es gibt mehrere Bibelstellen, die zeigen, daß dies nicht nur ein einziges Mal im Jahr *angedacht* werden soll – NEIN – man MUSS es auch EINNEHMEN, denn sonst kann Jesus uns am jüngsten Tag nicht auferwecken!

    Wir wollen niemals vergessen, welche entsetzliche Schmach und welch horrible Schmerzen unserer Erlöser für uns auf sich nehmen musste, um noch dazu unschuldig, das Lösegeld für uns alle zu bezahlen und auch wie schwer es unserem Himmelvater ums Herz gewesen sein muss, seinen Sohn dermaßen leiden zu sehen und doch musste es vollbracht werden; sonst würden wir alle keine Hoffnung auf ein ewiges Leben erlangen können.
    Das mindeste, was wir also tun können, muss sein, daß wir sein Opfer annehmen und es in würdiger Weise und immer wieder zelebrieren, so wie ER es wollte und nicht wie eine Menschenorganisation uns dies in ihrem Unwissen und Unglauben vorschreibt…

    Das einzige tröstende während des ganzen Martyriums unseres Messias mag wohl der eine Räuber auf seiner einen Seite am Kreuz gewesen sein; nicht derjenige der ihn spottete, sondern derjenige, welcher ihm sagte, daß er an ihn glaube und wisse, daß er unschuldig sei – worauf Jesus ihm versprach, daß er mit ihm im Paradiese sein dürfe.
    Dies zeigt uns, daß Menschen, auch wenn sie schwer gesündigt haben, durch Reue und Glauben an unseren Herrn Jesus Christus vergeben werden kann und Jesus, der Sohn Gottes es ist, der uns von unseren Sünden losspricht und erlöst.

    Auch die treuen Frauen aus der Gefolgschaft Jesu, welche aus der Ferne die Szenerie der Kreuzigung beobachtet haben; immerhin haben sie ihn so in gewisser Weise begleitet, auch wenn sie ihm nur auf diese Weise ein wenig beistehen und wenigstens in seiner Nähe sein konnten, obwohl sie keinerlei Einfluss zu nehmen in der Lage waren, da er ja bis zum Schluss bewacht wurde durch die Schergen von Pilatus. Ich bin sicher, sie hätten ihm gerne frisches Wasser gereicht oder wollten ihm bestimmt liebevoll beistehen und waren wie alle Menschen zu dieser Zeit, die ihn liebten, verzweifelt.

    JEDES Knie wird sich letztendlich vor unserem Erretter und Erlöser Jesus beugen
    müssen!

    Herzlichen Dank nochmals,
    Sarai