Written by

Bruderinfo

Kommentare (18)

  1. LC says:

    Mir ist es übel….jw.org….wenn ich mich nicht schlecht erinnere vor ungefähr 18-20 Jahren war das Internet eine Sache des Teufels und www stehe für die Zahl 666? Oder erinnere ich es schlecht?

    1. Profilbild von Shannon Shannon says:

      Mir ist eingefallen, was ich an dem Vortragstitel von Anfang an gestört hat: Der Titel des Ursprungs-Vortrags

      Grundsätzlich finde ich die Überschrift schon anmaßend. „Bist du mit Jehovas Vorkehrungen zufrieden?“
      Alleine der Vortragstitel unterstellt, dass es Brüder und Schwestern geben könnte, die mit seinen Vorkehrungen unzufrieden sind.

      Wer bin ich denn, der Jehovas Vorkehrungen beurteilt? Er ist mein Schöpfer und ich bin das Geschöpf.

      Wie steht es in Römer 9?
      „19 Du wirst nun zu mir sagen: Warum tadelt er noch? Denn wer hat seinem Willen widerstanden? 20 Ja freilich, Mensch, wer bist du, der du das Wort nimmst gegen Gott? Wird etwa das Geformte zu dem Former sagen: Warum hast du mich so gemacht?21 Oder hat der Töpfer nicht Macht, über den Ton, aus derselben Masse das eine Gefäß zur Ehre und das andere zur Unehre zu machen?“

      Aber hier unterstellt allen Brüdern und Schwestern, die nicht mit allem was die Organisation macht einverstanden sind erst mal, dass sie mit Jehovas Vorkehrungen nicht zufrieden sind. Psychologisch gesehen, eine gute Hintertüren-Taktik.
      Und da sie immer so arbeiten, brauchen wir uns auch nicht zu wundern, weshalb so viele den Weg raus (noch) nicht schaffen.

      Liebe Grüße
      Shannon

      1. Profilbild von Alois Alois says:

        Liebe Shannon

        Du hast recht, der Vortragstitel „Bist du mit Jehovas Vorkehrungen zufrieden?“ und auch der Inhalt des Vortrages ist eine Frechheit und so etwas kann nur ein böser Sklave in die Welt setzen.

        Denn gerade die Diskussion der letzten Kommentare hat eindeutig dargelegt, dass es nur eine einzige Vorkehrung Jehovas gibt, nämlich JESUS CHRISTUS! Dieser JESUS CHRISTUS benutzt den Heiligen Geist unseres himmlischen Vaters, sowie seine treuen Engelheere. Das war es dann schon.

        Alle anderen sogenannten „Vorkehrungen“ kommen nicht von Jehova, sondern vom Widersacher und seinen Helfern. Diese „Vorkehrungen“ sind der Sauerteig der Pharisäer vor dem man sich hüten soll. (Matth. 16:8,11)

        Liebe Gruße
        Alois

      2. Profilbild von Manfred Manfred says:

        Liebe Shannon,

        vielen Dank dass Du noch mal den Titel so hervorgehoben hast. Du sagtest ja.

        Grundsätzlich finde ich die Überschrift schon anmaßend. „Bist du mit Jehovas Vorkehrungen zufrieden?“
        Alleine der Vortragstitel unterstellt, dass es Brüder und Schwestern geben könnte, die mit seinen Vorkehrungen unzufrieden sind.

        Es ist sogar noch schlimmer. Mit diesem Vortragstitel haben Sie nicht mehr zur Diskussion gestellt, ob die Vorkehren die sie für ihre Gläubigen treffen, überhaupt von Jehova stammen. Sie behaupten das einfach. Dann fragt keiner mehr:

        Moment, ist das was die Organisation möchte, tatsächlich der Wille Jehovas?

        Sobald jemand den Titel akzeptiert hat, hat man die Kröte der LK schon geschluckt. Normalerweise würde man ja erst mal prüfen ob sich dies oder das mit der Bibel vereinbaren lässt. Dieser Punkt wird hier komplett übergangen, weil man einfach behauptet, dass das was die Organisation will, eine Vorkehrung Jehovas ist. Wer damit unzufrieden ist, wäre ja eigentlich mit der Organsiation unzufrieden. Doch nun schieben sie Jehova vor und suggerierem dem Gläubigen, dass wenn er unzufrieden ist, gegen Jehova murrt. Dann braucht man nur noch auf Korah zu verweisen und alle kuschen. Wenn das mal kein teuflischer Plan ist??

        Man beachte nur mal wie oft Jesus in Mat. 24 davor warnte, dass man verführt werde:

        Mat. 24:4,5,11,24:
        4 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe. 5 Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.
        11 Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen.
        24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.

        Vier mal warnt Jesus davor, dass man sich nicht verführen lassen sollte. Und in Timotheus steht:

        1.Tim. 3:12,13: 12 Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden.
        13 Mit den bösen Menschen aber und Betrügern wird’s je länger, desto ärger: Sie verführen und werden verführt.

        Was ich im letzten Vers besonders interessant finde ist, dass die die verführen, auch selbst wieder verführen würden. Wie genau das doch auf die Zeugen zutrifft. Sie sind alle verführt, gehen aber schön von Haus zu Haus um weitere zu verführen. Das kann man eigentlich von anderen Religionsgemeinschaften nicht behaupten. Da gehen die meisten in die Kirche und hören zu. Sie gehen dann aber nicht in die Welt hinaus um das was sie gehört haben, anderen Menschen zu verkündigen. Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen. Bei ZJ macht das aber jeder einzelne und wenn möglich schon die 6 jährigen Kinder und bis ins hohe Alter hinein. Und keiner merkt, dass er verführt wird obwohl doch Jesus in dem einen Kapitel viermal davor gewarnt hat. Traurig, Traurig.

        Liebe Grüße Manfred

  2. Profilbild von Alois Alois says:

    Liebe Schwestern und Brüder

    Zitat aus dem Vortrag:

    Viele sind nach jahrelangem aufopferungsvollem Dienst für Jehova ausgelaugt, müde und deprimiert. Sie glauben, dass sie von Jehova nicht mehr angenommen werden, weil sie nicht mehr so viel tun können wie früher.

    Damit gibt der Vortragsredner (im Auftrag der LK) zu, dass sie die Zeugen darauf gedrillt haben, dass man sich das Leben im Paradies durch viel Dienst erarbeiten muss. Denn ohne diese Irrlehre im Kopf würden sich die älteren oder müden Herrschaften Zeugen Jehovas bequem zurücklehnen und auf die Gnade Gottes Vertrauen.

    Der Dienst der angeblich für Jehova gemacht wird, ist in Wirklichkeit ein Dienst für die Organisation. Ein Dienst für Gott ist an ihn zu glauben, an Jesus zu glauben, an die kommende Rettung durch unseren Herrn Jesus zu glauben und sich von allen menschlichen Götzen fernzuhalten. Für die Zeugen bedeutet das sich vom Götzen Organisation fernzuhalten.

    Liebe Grüße
    Alois

  3. BCnet says:

    Das eigentlich Widerliche an dieser Situation ist ja die Tatsache, dass sich die LK, die ja nun wirklich nachweislich NIEMALS vom Heiligen Geist geleitet wird, selbst in eine Schlüsselposition manövriert hat, die es dem durchschnittlichen Zeugen Jehovas unmöglich macht, zu erkennen, dass dieser TuVS weder für eine Sündenvergebung, noch für die Aussicht auf ewiges Leben, irgendeine Rolle spielt.

    Nur JESUS hat Worte ewigen Lebens. Die WTG hat ihn aber längst verdrängt und sich an diese Stelle gesetzt. Die Worte von Jesus finden wir in der Bibel. Im WT und anderen Puplikationen finden wir völlig frei interpretierte und zu Gunsten der WTG ausgelegte Worte, die regelmäßig revidiert werden müssen, weil sie nicht mehr haltbar sind. Die Worte der Bibel mussten noch NIEMALS revidiert werden.

    Interessant ist, dass im Buch „Hütet die Herde“ jeder als Unruhestifter und Verbreiter von Irrlehren denonziert wird, der an den Auslegungen der LK AUF GUNDLAGE DER BIBEL zweifelt. Heute wirst du ausgeschlossen und deiner Familie und Freunde beraubt, weil du diesen Psychopaten widersprichst. Morgen verkaufen sie dir genau deine Erkenntnis als „neues Licht“. Ausgeschlossen bleibst du aber trotzdem. Es sei denn du kommst im Dreck angekrochen und beteuerst DEINEN Fehler. Das sind die wahren Pharisäer, die dem Volk unnötige Lasten aufbürden. Wo ist denn das „geistige Paradies“ und wo istdenn das glückliche Volk bei Zeugen Jehovas? Wenn man sie als Personen besser kennenlernt stellt man schnell fest, dass der Großteil innerlich ausgebrannt und am Rand der Depression steht, weil diese Organisation ihre Schäfchen durch Angst und Einschüchterung zusammenhält. Und das macht auf Dauer eben krank.

    Jesus dagegen sagte: „Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken.“

    1. Profilbild von Boas Boas says:

      Lieber BCnet,

      besser hätte ich das auch nicht ausdrücken können.

      Vor allem fällt mir auf, dass Jehova der Urheber des neuen heller werdende Lichts auch bezüglich Lehrfragen sein soll.

      Und was ist mit dem alten Licht? Man frage einen ZJ, ob das alte Licht auch von Jehova zur Verfügung gestellt wurde! Altes Licht ist z. B., dass Petrus und Johannes zum treuen und verständigen Sklaven zählen. Dass dieser Sklave 33 u. Z. eingesetzt wurde. Dass jeder einzelne Sohn Gottes (Geistgesalbter) zu diesem Sklaven gehört und die Aufgabe hat seine (geistige) Speise auszuteilen. Dass es eine Klasse eines bösen Sklaven gibt, oder eine Gruppe von Gewohnheitstrinkern.

      26 Änderungen in 36-48 Monaten: Das bedeutet alle 1-2 Monate wird eine alte Lehre als ungültig bzw. falsch erklärt. Und eine neue Lehre erblickt das Licht der Welt. Offensichtlich ist bei den Zeugen der Allmächtige Gott ein Gott der Lüge und der Unwahrheit. Denn wenn das NEUE Licht vom Allmächtigen stammt, so stammt das ALTE falsche Licht auch von ihm.

      Das nenne ich Gotteslästerung und Gott verachtend!!!
      („Die Frau, die DU mir gegeben hast, gab mir von der Frucht. Und so aß ich!“)

      Liebe Grüße
      Boas

      1. BCnet says:

        Ich spreche hin und wieder mit dem einen oder anderen Bruder über Themen, die so ganz offensichtlich nicht stimmen können. Dabei stellt sich heraus, dass es innerhalb dieser Gemeinschaft eine ganze Menge von Personen gibt, denen ebenfalls klar ist, dass bspw. im Jahr 1914 rein gar nichts von dem passiert ist, was uns so gern als die Aufrichtung des Königreiches gelehrt wird. Auch andere Dinge sind dem eifrig studierenden Zeugen Jehovas durchaus schleierhaft. Und trotzdem hält man der Organisation die Treue, weil die Konsequenzen, würde man sich anders entscheiden, einfach überwältigend wären. Letztens meinte ein Bruder: „Also mal ehrlich… Diese Jahreszahl (1914) ist für ich persönlich nicht ausschlaggebend. Aber schau dir mal dieses weltweite Predigtwerk an. Das muss von Jehova gesegnet sein. Andernfalls hätte das so niemals stattfinen können.“

        Dabei steht doch aber in Matthäus 24:24, dass falsche Propheten aufstehen werden um große Zeichen und Wunder zu tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen.

        Kann man denn zu den Menschen gehen und DIESE Botschaft der WTG verbreiten?

        5. Mose 18:20-22 – Der Prophet jedoch, der sich anmaßt, in meinem Namen ein Wort zu reden, das zu reden ich ihm nicht geboten habe, oder der im Namen anderer Götter redet, dieser Prophet soll sterben. 21 Und falls du in deinem Herzen sagen solltest: „Wie werden wir das Wort erkennen, das Jehova nicht geredet hat?“ 22 wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein oder bewahrheitet sich nicht, so ist dieses das Wort, das Jehova nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet. Du sollst vor ihm nicht erschrecken.‘

        Die WTG nennt es zwar „neues Licht“, gibt aber eigentlich für Jeden öffentlich erkennbar zu, dass sie Worte redete, die nicht eingetroffen sind. Damit hat sie sich selbst kenntlich gemacht.

        Schach und Matt in einem Zug. Nur leider ist auch das eine Argumentation die der Masse der Zeugen Jehovas verborgen bleiben wird.

      2. Profilbild von piti piti says:

        Lieber BCnet,
        leider können sie aus ihrer Lehrmeinung nicht mehr heraus.
        Nicht nur 1914 ist Unsinn.
        Lies mal die Schriftstudien von Russel. Sie haben schon immer behauptet: „Das Ende ist nah.“, und haben sich schon seit über 100 Jahren als falsche Propheten erwiesen.
        Doch das stört Niemanden.
        Was anderes wollte ich noch anbringen. Passt aber nur zum Teil zum Thema.
        Warum 4 Evangelien?
        Wollte Gott uns nur 4 Zeugen zur „Unterstreichung“ der Wichtigkeit des Geschehens mitteilen, oder steckt mehr dahinter?
        Ich habe da viel gelesen. 1 Seite fiel aus dem Rahmen.
        (https)://mt1820today.wordpress.com/2008/06/28/unterscheidung-die-vier-evangelien-und-ihre-zielgruppen/
        (Klammer raus)
        Was sagt ihr zu der Theorie?
        Ich hab mich schon immer gefragt, warum ich das Johannesevangelium viel lieber habe, als die 3 Anderen.
        Friede pit

        1. BCnet says:

          Hallo piti… Die Schriftstudien habe ich gelesen. Und auch das Buch „Versöhnung“, sowie diverse andere Puplikationen mit Inhalten, wo es einem die Fußnägel nach hinten rollt. 😉 Leider werden die Massen trotzdem nicht wach…

          Stichpunkt „Gedenken an den Tod Jesu“… Jesus sagte: „Tut das immer wieder zur Erinnerung an mich.“ und sprach damit seine damals anwesenden Nachfolger an. Die LK ist der Überzeugung, dass man eben NICHT von den Symbolen nehmen sollte, weil das nur den Geistgesalbten zusteht und man den Zorn Gottes auf sich ziehen würde, wenn man es doch tut, dafür aber gar nicht vorgesehen ist. WARUM HAT JESUS SO EINE WICHTIGE SACHE MIT KEINER SILBE ERWÄHNT, WENN ER GEWOLLT HÄTTE, DASS NUR EINIGE WENIGE VON DEN SYMBOLEN NEHMEN? Das würde nicht zu der Persönlichkeit von Jesus passen. Jesus ist das Ebenbild seines Vaters… und der IST LIEBE! Die Liebe zu den Menschen war seine Motivation um sein Leben zu geben. Und zwar die Liebe zu ALLEN Menschen. Werfen wir unser Leben und unsere Hoffnung weg, wenn wir nicht von den Symbolen nehmen und stattdessen auf das Wort von Menschen vertrauen, die umfassend bewiesen haben, wie falsch ihre Ansichten sind? Besonders interessant finde ich in dem Zusammenhang, dass es außer Jehovas Zeugen wohl nur noch eine einzige Gruppierung gibt, die die Symbole zwar herumreicht aber eben nicht davon nimmt. Satanisten lehnen das Loskaufsopfer bewusst ab. Befinden wir uns in Gottes Volk, wenn wir in diesem Punkt mit den offiziellen Nachfolgern des Widersachers in Person übereinstimmen? Müsste nicht genau das Gegenteil, und somit das was in der Bibel steht, richtig sein? Das sind Gedanken die man sich nur dann machen kann, wenn man aus dem Hamsterrad mal raus kommt und sich die Mühe macht die Bibel selbst in die Hand zu nehmen.

        2. Profilbild von piti piti says:

          Die Bücher sind doch längst im Giftschrank. Die liest keiner.
          An meine Mutter rede ich schon seit geraumer Zeit hin, aber das ist Sinn- und Zwecklos. Mittlerweile hab ich aufgegeben. Es bringt auch nichts. Gibt nur Streit. Und das will ich nicht.
          Wenn altes und neues Licht sich widersprechen, ist eins davon automatisch eine Lüge. Das begreift schon ein Drittklässler.
          Nur die Zeugen begreifen das nicht.

          1. Profilbild von Gerd Gerd says:

            An „Bruderinfo Prophetie“

            WOHIN gehöre ich?
            Aus einer Zuschrift:

            Die 144000 und die große Volksmenge

            Ich möchte einige Gedanken zu den 144000 und der großen Volksmenge sagen.

            Die Deutung dieser Klassen bezüglich ihres künftigen Aufenthaltsortes war schon unterschiedlich, als es noch keine Zeugen Jehovas gab, und ist es bis heute geblieben. Auch die alten Bibelforscher unter Russell haben ihr Verständnis von anderen übernommen. Manche deuteten beide Klassen als himmlisch – so auch Russell – die Zahl 144000 und die zwölf Stämme als symbolisch, andere deuteten beide Klassen als irdisch, die 144000 buchstäblich als auf Juden bezogen, wieder andere eine Klasse als himmlisch, die andere als irdisch. Niemand ging allerdings so weit, der großen Volksmenge das Recht am Abendmahl zu bestreiten. Manche Ausleger haben auch den Standpunkt vertreten, dass beide Gruppen in Wirklichkeit nur eine Klasse seien, dargestellt unter verschiedenen Bildern.

            Für den himmlischen Status der großen Volksmenge – eine Ansicht, die auch die WTG lehrte bis 1935 – sprach der Text, dass sie (Offb. 7:15) in Gottes Tempel dienen; das hier gebrauchte Wort ist laut Interlinear-Übersetzung das Wort naos während hieron die ganze Tempelanlage umfasst, einschließlich das Vorhofs der Nationen, der ja nach dem Verständnis der WTG die Erde veranschaulicht, bezeichnet naos nur das Tempelgebäude beziehungsweise das innere Heiligtum (englisches Wörterbuch zum Neuen Testament, S.1004; siehe auch Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2, unter „Tempel“, S.1102, Abs.1, letzter Satz); es ist nach der Deutung der WTG der Ort der Gegenwart Gottes; das Griechisch-Deutsche Wörterbuch von Walter Bauer spricht auf S.1079 sogar vom himmlischen Heiligtum, in das Christus einging (Hebr. 9:12,24). Demnach wäre der künftige Dienstort der großen Volksmenge nicht auf der Erde. Dass man die Zahl der 144000 allgemein als symbolisch nahm, war kein Wunder; wollte man sie buchstäblich nehmen, müsste man auch ihre Zusammensetzung aus zwölf jüdischen Stämmen buchstäblich nehmen; dazu kam, dass schon im ersten Jahrhundert mehr als 144000 Menschen sich zu Christus bekannten; wenn damals wie die WTG lehrt nur die himmlische Berufung erging, wie könnte dann heute noch ein Überrest vorhanden sein, zumal während all der 2000 Jahre es immer echte Christen gab; auch das ist in Übereinstimmung mit Matthäus 28:20 Lehre der WTG.

            Für andere war die große Volksmenge eine irdische Klasse, weil sie aus der großen Drangsal kommt; das ist auch die Lehre der WTG seit 1935, obwohl damit noch nichts ausgesagt ist über ihr künftiges Geschick; denn dass sie ihre Rettung auf Grund des Opfers Christi erlangen, macht ja Offenbarung 7:14 deutlich. Aber eines wird dabei auch klar: niemand kann heute sagen ich gehöre zur großen Volksmenge denn noch ist niemand aus der großen Drangsal gekommen. Ich habe manchmal bei Todesfällen von Zeugen gesagt: wieder jemand, der nicht zur großen Volksmenge gehört, weil diese eben noch nicht in Erscheinung getreten ist.

            Doch wie sollen sich denn die Zeugen nennen, die sich nicht zu den Gesalbten zählen? ‚Andere Schafe‘ sind sie nicht, das habe ich Dir ja in dem letzten Brief erläutert, vielmehr sie sind es als Christen aus den Nationen, aber nicht wegen einer bestimmten Hoffnung; zur großen Volksmenge gehören sie zumindest jetzt noch nicht, weil diese noch nicht existiert; darum wohl spricht man neuerdings viel von den Freunden Gottes nach dem Beispiel Abrahams (ausdrücklich nicht von Kindern Gottes, denn das seien nur die Gesalbten); aber findest Du eine solche Gruppe in der Bibel? Ich nicht! Gewiss, Jesus nennt seine Jünger Freunde (Joh. 14:14-15); aber niemand wird bezweifeln, dass diese seine Freunde Gesalbte waren und Kinder Gottes. Die gesalbten Kinder Gottes sind auch die Freunde ihres Herrn! Aber nirgendwo gibt es einen Hinweis, dass es eine Gruppe von Nachfolgern Jesu gäbe, die nicht Gesalbte im Sinne von Römer 8 und nicht Kinder Gottes im Sinne von 1.Johannes 3:1 wären.

            Bei der Vielfalt der Auslegungen möchte ich mich hier nicht auf eine bestimmte Deutung von Offenbarung 7 festlegen, sondern vielmehr der Zusage und Verheißung Jesu vertrauen, der sagte: ‘In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen … komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin’ (Joh. 14:2-3). Freuen wir uns doch vielmehr auf die Wohnung, welche der Herr uns geben wird, wo immer es auch sei.

            Ein Zeuge sprach vor einiger Zeit bei einer gläubigen Person vor und wollte ihr zeigen, dass die von vielen gehegte Hoffnung für den Himmel falsch sei; er fing damit an: ‘Was meinen Sie wohl, wo Sie nach der Auferstehung sein werden, im Himmel oder auf der Erde?’ Sie antwortete: ‘Das weiß ich nicht, aber auf jeden Fall bei meinem Herrn.’ Wenn Du jetzt verunsichert bist im Hinblick auf die Hoffnung für Christen, die als unser Erbteil im Himmel für uns aufbewahrt wird (1.Petr. 1:4), dann freue Dich einfach darauf, beim Herrn zu sein.

            Nachstehend füge ich zum Thema der 144000 noch einen Text eines Bruders bei, der viele Jahre im Schreibbüro der Gesellschaft arbeitete und auch einer der 5 Brüder war, die das ‚Hilfe-Buch‘ der Gesellschaft heute das ‚Einsichten-Buch‘ geschrieben und zusammengestellt hatten und der auch viele WT-Artikel geschrieben hat:

            Man argumentiert in einer ungewöhnlichen Weise, um Personen unter den Zeugen Jehovas das Verhältnis zu Gott, das ihnen eigentlich zusteht, vorzuenthalten. Man lehrt nämlich, es gebe zwei Klassen von Christen und eine davon stehe in einem eindeutig privilegierteren Verhältnis zu Gott als die andere. Diese Lehre dient letztlich dazu, die Machtstruktur innerhalb der Organisation zu stützen und ein Klima zu schaffen, in dem sich die Mitglieder willig unterordnen. Was ist das Wesentliche an dieser Lehre, und in welcher Weise argumentiert man, um sie zu untermauern?

            Unter den kostbaren Verheißungen der Bibel für alle Menschen, die sich Gott reuevoll zuwenden und an das Loskaufsopfer seines Sohnes glauben, befinden sich auch diese:

            Sie werden von der Sklaverei der Sünde und des Todes frei gemacht, in Gottes Augen gerechtfertigt oder gerechtgesprochen und erlangen die völlige Vergebung ihrer Sünden kraft der Versöhnung durch das Opfer Christi. Christus handelt als ihr Mittler und führt sie in einen Bund mit seinem Vater. Sie werden vollkommen mit Gott versöhnt und zu einem Teil seiner Familie, zu Kindern Gottes; sie werden als Söhne angenommen und erlangen ein vertrautes Verhältnis zu Gott. Es erwartet sie ewiges Leben, das sie nur dann verlieren, wenn sie ihren Glauben verlieren. Gottes Sohn sagt nämlich:

            Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.

            Das sind wirklich großartige Verheißungen über ein wunderbares Verhältnis zu Gott und zu seinem Sohn. Nach dem, was die Wachtturm-Gesellschaft lehrt, gelten diese Verheißungen jedoch gegenwärtig nur für etwa 8.700 Personen auf der Erde – für den „gesalbten Überrest“ der 144.000 Auserwählten. Sie gelten nicht für die anderen rund sechs Millionen Zeugen Jehovas (Und sie gelten auch nicht für irgendeinen der anderen sechs Milliarden Erdbewohner, die keine Zeugen Jehovas sind). Viele Zeugen Jehovas sind sich dessen tatsächlich nicht bewußt und erkennen nicht, wie weit die Lehre der Organisation hier eigentlich geht. Einige sind ganz offen beunruhigt, wenn man ihnen vor Augen führt, was das heißt: Sie haben selbst die gute Botschaft Gottes gehört und an sie geglaubt, sie haben bereut und Glauben an Gottes Loskaufsvorkehrung durch seinen Sohn bekundet – und dennoch ist Jesus Christus nicht ihr Mittler, sie sind nicht gerechtgesprochen und können es bis zum Ende der „Tausendjahrherrschaft Christi“ auch nicht sein. Damit sind auch ihre Sünden nicht wirklich vergeben, die Sünden sind gewissermaßen zeitweilig suspendiert. Sie sind auch keine Söhne Gottes, sondern nur „voraussichtliche Kinder“; wahre Kinder Gottes werden sie erst nach der „tausendjährigen Gerichtszeit“ und der Schlußprüfung, die angeblich danach folgt. Ferner wird ihnen (natürlich taktvoll) gesagt, die Christlichen Griechischen Schriften – das Neue Testament – seien nur für die „Gesalbten“ geschrieben und würden für die weiteren viereinhalb Millionen Menschen nur in „erweitertem Sinne“ gelten, weil sie eben nicht zu den etwa 8.700 „Gesalbten“ gehörten, die mit Christus im Himmel regieren sollen und die allein vom Brot und vom Wein beim Abendmahl des Herrn nehmen. Diese Lehren sind jedoch nicht völlig ohne Widerspruch geblieben. Aufgrund von Zweifeln, ob diese Lehre von den zwei Rängen, den „Gesalbten“ und den „anderen Schafen“, überhaupt mit der Bibel übereinstimmt, hat die Organisation eine Reihe von Artikeln verfaßt, die den Glauben an diejenigen Punkte dieser Lehre, die am unbegründetsten erscheinen, stärken sollen. Wie hier argumentiert wird, verdient wiederum unsere Aufmerksamkeit.

            Die Zielsetzung, die wir durch den Apostel Paulus übermittelt haben, ist klar. Das war sie auch für die „Bibelforscher“ unter Russell, bis zum ominösen Jahr 1935. Ab da sollte ein ernsthafter Zeuge Jehovas nur mehr irdisch hoffen, dabei aber nicht irdisch gesinnt sein.
            Ist das nicht eine Art „Hoffnungsfalle“ in der wir gefangen sind?
            Errettung zu erlangen, ist für ehemalige ZJ noch klarer, es geht auch ohne den Vormund „t.u.v.Sklave“, nämlich so wie es Paulus zeigt:
            Römer 5:1-10

            1 Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, 2 durch den wir mittels des Glaubens auch Zugang haben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns in der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes.
            3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale, da wir wissen, dass die Trübsal Ausharren bewirkt, 4 das Ausharren aber Erfahrung, die Erfahrung aber Hoffnung; 5 die Hoffnung aber beschämt nicht, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. 6 Denn Christus ist, da wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben. 7 Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben; denn für den Gütigen möchte vielleicht jemand zu sterben wagen. 8 Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. 9 Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn. 10 Denn wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, viel mehr werden wir, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden.

            Quo vadis?

          2. Profilbild von Boas Boas says:

            Lieber Gerd,

            mit großem Interesse habe ich diesen Brief gelesen. Die Argumente gegen zwei Klassen von Christen mit unterschiedlichen Hoffnungen sind ganz ähnlich wie die Argumente im zweiten Brief meines Vaters.

            Sehr fundiert fand ich die Aussage des Wohnungsinhabers, dass er nach seiner Auferstehung dort sein wird, wo Christus ist. Johannes 14:2-3 ist einer der Schlüsseltexte der Bibel bezüglich unserer Auferstehungshoffnung.

            Wo Christus bei seinem vorausgesagten Kommen sein wird, macht meines Erachtens Jesus sehr deutlich. Obwohl voller Macht und Herrlichkeit, wird er sich wieder im bewohnten Erdkreis aufhalten. Selbst seine letzte als Mensch gesprochene Prophezeiung spricht für mich eine deutliche Sprache. Er wird im Paradies sein bei all den Menschen, die in Fleisch und Blut auferweckt werden und der eine Auferstehung der Ungerechten zuteil wird. Obgleich der überwiegende Aufenthaltsort nichts mit dem Erscheinungsbild oder benutzen Körper (wenn man überhaupt von Körper reden kann) zu tun hat. Ebenso werden auch wir als Kinder Gottes nach unserer Auferstehung bzw. Verwandlung nicht aus Fleisch und Blut sein, da Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht ererben können. Wir werden Christus so sehen können, wie er wirklich ist. Aber was wir genau sein werden, war nicht einmal Johannes als Lieblingsjünger bekannt.

            Nur sehe ich, dass der Schreiber dieses Briefes das gleiche Problem hat, wie die WTG: 1. Die zeitliche Einordnung der großen Drangsal. 2. Welche Gruppe diese Drangsal betrifft. 3. Was diese große Drangsal, Zeit der Betrübnis oder Bedrängnis überhaupt ist. 4. In wie weit diese Drangsal verkürzt wird, wie es Jesus ausdrückt. Und 5. wie die Errettung IN der Drangsal aussieht gemäß Daniel 12.

            Um das näher zu erklären, muss ich zuerst auf Daniel 12:1 zurückgreifen (ELB):

            „Und IN jener Zeit wird Michael aufstehen, der große Fürst, der für die Kinder deines Volkes steht; und es wird eine Zeit der Drangsal sein, dergleichen nicht gewesen ist, seitdem eine Nation besteht bis zu jener Zeit. Und IN jener Zeit wird dein Volk ERRETTET werden, ein JEDER, der im Buche geschrieben gefunden wird.“

            Nach diesen Worten findet die ERRETTUNG bereits IN der großen Drangsal statt. Die Übersetzung der NWÜ mag ich gar nicht. Sie übersetzen das Wort ERRETTUNG mit ENTRINNEN. Das hinterlässt den Eindruck, als ob das Volk Gottes (und das sind für mich Einzelpersonen und keine christliche Gruppen/Religionen) irgendwie um die große Drangsal herumkommen, ohne wirklich durch sie hindurchgehen zu müssen.

            Der Erzengel Michael wird IN dieser großen Drangsal wirksam handeln und wird dem Volk Gottes helfen. Jesus, der Menschensohn, wird, im Gegensatz zum Erzengel Michael, hingegen erst NACH der Drangsal kommen, wie es Matthäus 24:29 und Markus 13:24 bestätigen. Alleine aus diesem Grund kann der Engel Michael nicht Jesus in seiner vormenschlichen Existenz sein, wie das die Zeugen fälschlicher Weise behaupten. Diese Behauptung hat ihre Ursache in der irrigen Meinung, dass man annimmt, dass das Kommen Jesu (inkl. Harmagedon) diese Drangsal verkürzt bzw. beendet. Biblisch ist diese Aussage jedoch unhaltbar.

            Als Beweis für meine Meinung, dass Jesus und Michael nicht dieselben sind, möchte ich den Text aus Daniel 10:13 zitieren: „Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir einundzwanzig Tage entgegen; und siehe, Michael, EINER der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, …“

            Der Erzengel Michael ist nicht der einzige Erzengel. Es gibt noch weitere wie Michael. Er ist auch nicht DER ERSTE Engelsfürst sondern nur EINER von mehreren Engelfürsten. Des Weiteren ist mir Kapitelübergreifend in Daniel 10:21 und 11:1 aufgefallen, dass auch ein Erzengel wie Michael Hilfe benötigte, was vom Sohn Gottes nicht denkbar ist: „21 … Und es ist kein einziger, der mir wider jene mutig beisteht, als nur Michael, euer Fürst. 1. Und auch ICH STAND im ersten Jahre Darius‘, des Meders, IHM BEI ALS HELFER UND SCHUTZ.“

            In der Bibel steht, dass alle Dinge, im Himmel und auf Erden, durch ihn und für ihn erschaffen wurden. „Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene VOR aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das UNSICHTBARE, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; ES IST ALLES DURCH IHN und zu ihm GESCHAFFEN. Und ER IST VOR ALLEM, und es besteht alles in ihm (Kol. 1:15-17).

            Paulus widerlegt den Gedanken der WTG, dass Jesus einst ein Engel war, in seinem Brief an die Hebräer „Denn zu welchem der Engel hat er je gesagt: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt“? Und wiederum: „Ich will ihm zum Vater, und er soll mir zum Sohne sein“? (Heb. 1:5) „Zu welchem der Engel aber hat er je gesagt: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße“? (Heb. 1:13) Das sind reine rhetorische Fragen von Paulus. Und im Vers 6 sagt Paulus: „Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis {O. die bewohnte Erde; so auch Kap. 2,5} einführt, spricht er: „Und ALLE Engel Gottes sollen ihn anbeten“. Alle Engel schließt die Erzengel, also auch Michael, mit ein. Als Jesus getauft wurde, sagte die Stimme vom Himmel: „Das IST mein Sohn, der Geliebte.“

            Der Vers 5 hört sich oberflächlich betrachtet, so an, als ob es einen speziellen Zeitpunkt gab, wo Jesus als Sohn Gottes gezeugt wurde (in Erscheinung trat). In der Hierarchie so zusagen aufgestiegen ist. Ein Zeuge würde sagen, vom Erzengel Michael zum einzig gezeugten Sohn Gottes gezeugt wurde. Und tatsächlich gibt es diesen Text in Psalm 2:7 „Vom Beschluß will ich erzählen: Jehova hat zu mir gesprochen: Du bist mein Sohn, HEUTE habe ich dich gezeugt.“

            Was aber wirklich hinter dieser prophetischen Aussage steckt erklärt Apostelgeschichte 13:32,33 „32. Und wir verkündigen euch die gute Botschaft von der zu den Vätern geschehenen Verheißung, 33. daß Gott dieselbe uns, ihren Kindern, erfüllt hat, INDEM ER JESUM ERWECKTE; wie auch in dem zweiten Psalm geschrieben steht: „Du bist mein Sohn, HEUTE habe ich dich gezeugt“.

            Diese Erläuterung des zweiten Psalms wirft ein ganz anderes Licht auf die rhetorische Frage des Paulus. Mit Jesu Auferstehung zeugte er seinen Sohn erneut. Und die Frage des Paulus lautet deshalb wie folgt: „Welcher Engel ist gestorben und wurde vom Allmächtigen wieder lebendig gemacht?“ Die Antwort ist: KEINER! Kein Engel wurde durch eine Auferstehung zum einzig gezeugten Sohn Gottes gemacht. Deshalb bezieht sich die Worte „HEUTE habe ich dich gezeugt“ auf den Zeitpunkt der Auferstehung Jesu und nicht auf den Zeitpunkt seiner Zeugung als Mensch durch Maria (Mat. 1:20). Die Stimme des Vaters sagte bereits vor seinem Tod und vor seiner Auferstehung, das Jesus sein Sohn IST.

            Michael im Gegensatz zu Jesus wagte es nicht ein Gericht über den Teufel zu bringen und sagte Jehova schelte dich (Jud. 1:9). Jesus hingegen erteilte dem Teufel einen eindeutigen Befehl, den der Teufel sofort befolgte. „Geh weg, Satan! …“ Da ließ der Teufel von ihm ab … (Mat. 4:10,11). Auch die Dämonen fragten Jesus: „Was haben wir mit dir, Sohn Gottes, zu schaffen? Bist du hierher gekommen, um uns vor der bestimmten Zeit zu quälen?“ Sie stellten sogar eine Bitte an den Sohn Gottes: “ Da begannen die Dämonen ihn inständig zu bitten, indem sie sagten: „Wenn du uns austreibst, so sende uns doch in die Herde Schweine!“ 32 Daher sagte er zu ihnen: „GEHT!“ (Mat. 8:28-34)

            Auch hier erkennt man die Autorität eines Schöpfers der unsichtbaren Dinge in den Worten von Jesus. Jesus, damals aus Fleisch und Blut, erteilt Befehle; selbst dem Teufel. Michael wagt es nicht dem Teufel einen Befehl zu geben, sondern überlässt dies dem Schöpfer.

            Johannes 3:13
            „Und NIEMAND ist hinaufgestiegen in den Himmel, ALS NUR der aus dem
            Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen, der im Himmel ist.“

            Nur wem bewusst ist, das der Erzengel Michael und Jesus zwei getrennte Wesen sind, kann die große Drangsal näher verstehen. Wären sie nämlich ein und dieselbe Person, so würden sich die Worte aus Daniel 12 und die Aussagen Jesu widersprechen.

            Aus Daniel wissen wir, dass IN der großen Zeit der Trübsal Michael sich als starker Engel für sein Volk erweist. Somit die Zeit der Bedrängnis verkürzt, wie es Jesus prophezeit. Und sein Volk bereits IN dieser Zeit gerettet wird. Erst nachdem die Rettung seines Volkes abgeschlossen ist, kommt Jesus mit Macht und Herrlichkeit, um seinen Brüdern Aufzuerwecken oder zu verwandeln. Und ihnen somit den Lohn für ihre Treue zu geben.
            Interessant ist auch die Aussage, aus Daniel 12:1 “ Und IN jener Zeit wird dein Volk errettet werden ein JEDER, der im Buche geschrieben gefunden wird.“ Stehen Petrus, Paulus, Matthäus, Johannes etwa nicht im Buch des Lebens? Somit müsste die Zeit der Bedrängnis bereits zur Zeit Jesu begonnen haben. Was mich zu einer weiteren Frage führt: Wann beginnt oder begann die Zeit des Endes?

            Auch hierzu ist mir die Aussage des mit Linnen bekleideten Mannes aufgefallen. Daniel 12:4 „Und du, Daniel, verschließe die Worte und versiegele das Buch BIS ZUR ZEIT DES ENDES.“ Vers 9 „Und er sprach: Gehe hin, Daniel; denn die Worte sollen verschlossen und versiegelt sein BIS ZUR ZEIT DES ENDES.“

            Bis zur Zeit des Endes sollten diese Kapitel aus dem Danielbuch unverständlich bleiben. Nun ist die Frage, wer brach das Siegel des Buches Daniel als Erster? Und wann? Jesus brach das Siegel kurz vor seinem Tod. Er sprach und erklärte Passagen aus den Kapiteln 10-12 des Buches. Damit hätte die Zeit des Endes bereits mit dem Tod Jesu und dessen Auferstehung begonnen. Genau so, wie auch die Zeit der Bedrängnis.

            Ein weiterer Beleg für diesen Gedanken ist die Offenbarung. Dieses Buch greift unterschiedliche Aussagen des Danielbuches auf, wie z. B. die große Drangsal. Doch von der Offenbarung wird gesagt, das ihre Worte nicht versiegelt sind.

            Eine Passage ist mir zudem noch aufgefallen. Daniel 12:6 (Elberfelder) „Und einer sprach zu dem in Linnen gekleideten Mann, welcher oben über dem Wasser des Stromes war: WIE LANGE WIRD DAUERN DAS ENDE dieser wunderbaren Dinge?“. Einige Bibeln übersetzen diese Stelle, wann wird das Ende sein. Doch die Elberfelder fragt, wie lange das Ende insgesamt dauern wird. Also die Zeitspanne des Endes. Und die Antwort von Gabriel ist bemerkenswert. Vers 7: „Eine Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit;“.

            Eine Zeit ist sehr wohl nachvollziehbar. Die Hälfte einer Zeit ist auch verständlich. Aber wie lange sind „Zeiten“? Die WTG spricht oft von 3 1/2 Zeiten. Aber das stehet nicht in Daniel es könnten 2, 3 oder mehr Zeitlängen sein. Warum spricht der in Linnen bekleidete Mann (der Mann in weiß) nicht direkt von 3,5 Zeiten? Für mich bedeutet dies lediglich, dass es 3 Zeitabschnitte mit unterschiedlichen Längen geben wird. Nach meinem jetzigen Verständnis würde ich von einer Zeitspanne bis zum Erscheinen des Messias ausgehen. Eine weitere bis zum Kommen des Menschensohnes in Macht und Herrlichkeit. Und eine Dritte wäre z. B. die 1.000 Jahren. Oder es handelt sich um die Zeitspanne nach der Versiegelung der letzten Söhne Gottes bis zum Kommen Jesu in Macht und Herrlichkeit, während man das Zeichen des Sohnes des Menschen im Himmel sieht (Mat. 24:29-35). Dabei denke ich an Daniel 12:11,12 “ Und von der Zeit an, da das beständige Opfer abgeschafft wird, und zwar um den verwüstenden Greuel aufzustellen, sind tausend zweihundertneunzig Tage. Glückselig der, welcher harrt und tausend dreihundertfünfunddreißig Tage erreicht!“ Darüber bin ich mir noch nicht im Klaren.

            Daniels Prophezeiung geht über das Kommen des Menschensohnes in Macht und Herrlichkeit hinaus. Es steht im 12ten Kapitel im Vers 2 folgendes: „Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste, und die, welche die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne, immer und ewiglich.“

            Ja, das wird unsere Aufgabe sein, als Söhne Gottes während der 1.000 Jahre. Wir werden die Vielen aus den verbliebenen Nationen aus dem Kommen Jesu zu Harmagedon versuchen zur Gerechtigkeit zu führen. Und die, die das nicht möchten werden nach der Zeit der 1.000 Jahre mit Feuer vom Himmel verbrannt (Off. 20:15). Das ist das endgültige Gericht!

            Im Vers 7 des 12 Kapitels lauten die Worte: „… wenn die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes vollbracht sein wird, dann werden alle diese Dinge vollendet sein.“ Das führt mich zu der großen Drangsal. Diese Zeit der Bedrängnis, ist eine Zeit, wo Satan mit den übrig gebliebenen des Samens der Frau Krieg führt. Jesus prophezeit: (Mat. 24:9-13) „Dann wird man EUCH der Drangsal überliefern und wird euch TÖTEN, und ihr werdet um meines Namens willen GEGENSTAND DES HASSES ALLER NATIONEN SEIN. 10 Dann werden auch viele zum STRAUCHELN gebracht werden und werden einander verraten und werden einander HASSEN. 11 Und viele FALSCHE PROPHETEN werden aufstehen und viele irreführen; 12 und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit wird die Liebe der meisten erkalten. 13 Wer aber BIS ZUM ENDE ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden.“

            Jesus selbst erklärt, wen diese Zeit der Bedrängnis treffen wird. Nicht die Nationen! Es wird seine Jünger treffen. Einzig und alleine seine Mitbrüder. Anfeindungen werden wir nicht nur bis zum Kommen Jesu in Herrlichkeit erleben. Die Offenbahrung spricht davon, das wir auch nach den 1.000 Jahren von dem Gefolge Satans umzingelt werden (Off. 20:9). „Und sie rückten über die Breite der Erde vor und umringten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt.“

            Jesus sagte uns deutlich, was unter dieser Drangsal zu verstehen ist. Oder um die Worte aus Daniel 12 zu gebrauchen: „… wenn die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes vollbracht sein wird, dann werden alle diese Dinge vollendet sein.“ Genau das ist der Sinn der großen Drangsal; die Kraft des Volkes Gottes zu zerschmettern. Um es zu läutern und zu reinigen. Und wenn dies beim letzten Mann oder Frau der Kinder Gottes versucht wurde, erst dann endet diese Drangsal. Erst dann wir Jesus kommen.

            Wir können uns bereits jetzt, in der großen Drangsal als Errettet ansehen. Aber den Lohn werden wir erst beim Kommen Jesu in Macht und Herrlichkeit erhalten. Errettet werden wir bereits IN der großen Drangsal. Belohnt erst nach dem Kommen Jesu.

            Nun sollte Offenbarung 7 einen besseren Sinn ergeben, wo es heißt: „Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen?“ 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, d u weißt es.“ Und er sprach zu mir: „Das sind die, die AUS DER GROßEN DRANGSAL KOMMEN, …“ Jeder Anbeter Gottes muss durch diese, seine persönliche, Drangsal gehen. Sei es Johannes, Petrus, Paulus oder Du und ich. Niemand kommt darum herum. Und man kann sie wirklich groß und einzigartig nennen, weil sie schon so lange andauert. Jeder Sohn Gottes kommt aus dieser Drangsal.

            Und sie wird dadurch verkürzt, dass wir nicht über unser Vermögen versucht werden. Nicht nur der Erzengel Michael kämpft für uns in unserer Zeit der Bedrängnis. Auch Jesus versprach uns bei uns zu sein, wo immer sich Christen versammeln.

            Ich habe meinen leiblichen Bruder verloren und dessen Frau. Ich ertrage den Verlust meiner leiblichen Schwester, meines Schwagers und deren Tochter samt Ehemann, die nicht mehr mit mir sprechen.

            Aber ich habe meinen leiblichen Vater gewonnen. Und viele Schwestern und Brüder, die sich als solche in den vergangenen Monaten als Solche erwiesen haben. Jesus hat versprochen, wer Vater oder Mutter um meinet Willen verliert, wird hundertfach erhalten. Seine Worte sind wahrlich wahr!

            Sucht man im NT nach den Worten „Drangsal“, „Bedrängnis“ oder „Trübsal“ wird man so oft fündig. Man hat die Lösung der großen Drangsal direkt vor der Nase und man erkennt sie nicht, weil unser Hirn immer noch vom Dunst des Giftes der WTG verseucht ist. Staub und Schatten über diese blinde Leiter.

            Ich versuche die Dinge, nach meinem jetzigen Bibelverständnis zusammenzufassen. Michael und Jesus ist nicht ein und dieselbe Person. Die Drangsal begann 33 u. Z. mit dem Tod Jesu, vielleicht aber auch mit der Steinigung des Stephanus. Und sie Endet mit der Versiegelung (Errettung) des jeweiligen Sohnes/Tochter Gottes. Bei den Meisten also mit ihrem buchstäblichen Tod. Sie dient der Läuterung des Volkes Gottes seid fast 2.000 Jahren. Der Erprobung unseres Glaubens. Diese Drangsal betrifft einzig die Gläubigen. Und jeder Gläubige muss da hindurch gehen. Sie wird individuell für Jeden so verkürzt, dass es Machbar ist zu bestehen. Michael, wie auch Jesu helfen uns erfolgreich durch diese Zeit der Bedrängnis zu gehen, wenn unser Herz lauter ist. Die Belohnung für unsere Treue erhalten wir aber erst beim Kommen Jesu. Somit findet unsere Errettung bereits während der Drangsal statt, bevor Jesus in Macht und Herrlichkeit kommt. Deshalb kommt die große Volksmenge auch aus der großen Drangsal. Und zwar jeder. Und Jesus muss automatisch NACH der großen Drangsal kommen. Also nachdem der letzte durch die Drangsal gegangen und Diese erfolgreich überwunden hat; Versiegelt wurde. Diese Zeit der Trübsal wird meines Erachtens deshalb als groß und einzigartig benannt, wegen ihrer Zeitspanne, die sie umfasst. Obwohl sie für den Einzelnen nur die Zeitspanne eines Lebens umfassen kann. Die Zeit des Endes begann nach meinem jetzigen Verständnis auch in der Zeit um 33. u. Z. und hält noch an.

            Erst durch diese Sichtweise der Dinge lösen sich für mich anscheinende widersprüchliche Aussagen der Bibel. Sollte Dir/Euch in meinen Überlegungen Fehler auffallen, so wäre ich dankbar, wenn ihr das nicht für Euch behaltet. Auch ich bin lernfähig.

            Liebe Grüße
            Boas

          3. Profilbild von Kerstin Kerstin says:

            Ja, lieber Pit, Kinder begreifen daß! Habe eben den Artikel „Ihr seid zur Freiheit berufen“ gelesen, werden wir wie Kinder, dann begreifen wir das!
            „Wenn altes und neues Licht sich wiedersprechen, ist eins davon automatisch eine Lüge“ ja, und es muss nicht das „alte Licht“ Lüge sein. Auch ist es möglich, das Beides Lüge ist.
            Liebe Grüße aus Sachsen sendet Taube.

        3. Profilbild von Gerd Gerd says:

          Lieber Piti,

          wie ich bereits vor Jahren in den Foren schon schrieb, sind die Synoptiker primär an gebürtige Juden gerichtet und das Johannes-Ev. für die Gemeinde. Was allein in Joh. 1 an Verheissungen steht, findet man nicht bei den Synoptikern.
          Interessant in dem blog ist auch, dass Lukas speziell griechische Begriffe verwendet, damit sich der griechische Adressat besser auskennt. Dazu fiel mir das ein:

          Luk. 11:20:
          „Wenn ich aber durch den F i n g e r Gottes die Dämonen austreibe, so hat das Königreich Gottes euch wirklich eingeholt“.

          Matth. 12:28:
          „Wenn ich aber durch Gottes G e i s t die Dämonen austreibe, so hat euch das Königreich Gottes wirklich eingeholt“.

          „Geist“ war den Juden ein Begriff, an die schrieb Matthäus, bei Lukas übersetzte dieser, damit es der Theophillus auch verstand.

          Übrigens, deine guten Einträge vor vielen Jahren fand ich gestern wieder im Ga-chen-Forum, das immer noch existiert.

          Harmonie!
          Gerd

  4. Profilbild von Shannon Shannon says:

    Danke J.A. für den interessanten Vortrag.

    Ich habe die Zitate des Redners mit Erstaunen gelesen und finde deine Bibelstellen absolut passend (auch wenn sie sich manchmal scharf wie eine Axt anfühlen). Die Anmaßung der Organisation, Gottes Sprachrohr zu sein ist ja nichts Neues.

    Zitat des Redners aus den Vortrag;

    Wie können wir Jehovas Geist empfangen um weiterhin seinen Predigdienstauftrag treu auszuführen?
    Jehova hat auch hierfür für neue und zeitgemäße Kraftquellen gesorgt, beispielsweise die neu strukturierte Lebens- und Dienstschule. Um unseren Dienst zu verbessern, erhalten wir praxisnahe Anregungen, wie wir die aktuelle Literatur anbieten und die Menschen in unserem Gebiet ansprechen können. Dazu zählen auch 53 Schulungsprogramme, wie wir geschicktere Redner werden können.

    In Lukas 11:13 steht aber etwas anderes:
    Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!

    Folglich brauchen wir nur darum zu bitten. Ich finde her nichts von „zeitgemäßen Kraftquellen“.

    Das Beste ist allerdings dieses Zitat des Redners:

    Unsere Glaubensansichten wurden in den vergangenen Jahren aufgrund des helleren Lichts anders gesehen. Im Jahrbuch 2016 auf Seite 25-27 werden 26 Ansichten erwähnt, die von 2012-2015 geändert wurden. Dies sind begeisternde Beispiele dafür, wie Jehova in den letzten Jahren für ein ständig helleres Licht und eine große Vielfalt an Abhandlungen und Veröffentlichungen durch seinen Sklaven gesorgt hat.

    Also innerhalb 3 Jahren wurden 26 Glaubensansichten geändert.
    Zitat des Redners Jehovas wahre Anbeter werden wirklich mit einer Fülle an geistiger Speise versorgt
    Da frage ich mich schon, was das für Speisen sind, die ausgeteilt werden.
    Und dann sitzen erwachsene Menschen in den Versammlungen und merken das nicht?
    Schließlich hat sich die Bibel in all den Jahrhunderten nicht verändert. Wo war denn der Geist, als man den Leute im noch nicht helleren Licht etwas anderes erzählt hat? Offensichtlich nicht da, sonst bräuchte man nichts zu ändern. Aber auch damals wurde das Wissen um die Richtigkeit der Erklärungen von den „geist-gesalbten“ Führern behauptet.
    Ich fürchte, dass das Öl der Organisation in den Lampen der Jungfrauen nicht lange anhält. 26 mal Ölwechsel in 3 Jahren, das ist schon eine Hausnummer.

    Liebe Grüße Shannon

  5. Profilbild von Alois Alois says:

    Lieber Autor

    Es war sehr interessant den Vortrag zu lesen. Du hast klare Worte gefunden für den neuzeitlichen Baal.

    Dass die Organisation angebetet wird sagt der Vortragsredner selbst:

    „daher sollten wir Jehova und seiner Organisation wirklich von Herzen dankbar sein.“

    In diesem Zusammenhang bedeutet „dankbar sein“ nichts anderes als anbeten. Der Dank an Jehova und seiner (angeblichen) Organisation steht auf einer Stufe.
    Wir sollten Jehova und Jesus dankbar sein, aber nein, Jesus wurde durch die Organisation ersetzt.
    Das hat schon Moses seinem Gottesvolk prophezeit und passen tut es auch auf die ZJ:

    5. Mos. 32
    17. Sie opferten den Dämonen, die Nicht-Gott sind, Göttern, die sie nicht kannten, neuen, die vor kurzem aufgekommen waren, die eure Väter nicht verehrten.
    18. Den Felsen, der dich gezeugt, vernachlässigtest du, und vergaßest den Gott, der dich geboren.
    19. Und Jehova sah es und verwarf sie, vor Unwillen über seine Söhne und seine Töchter.
    20. Und er sprach: Ich will mein Angesicht vor ihnen verbergen, will sehen, was ihr Ende sein wird; denn ein Geschlecht voll Verkehrtheit sind sie, Kinder, in denen keine Treue ist.
    21. Sie haben mich zur Eifersucht gereizt durch Nicht-Götter, haben mich erbittert durch ihre Nichtigkeiten; so will auch ich sie zur Eifersucht reizen durch ein Nicht-Volk, durch eine törichte Nation will ich sie erbittern.

    „Götter die unsere Väter nicht verehrten“, passt genau wenn man einige Jahrzehnte zurückblickt. Wenn es so ist, dann ist die LK Dämonen (gesteuert) was ich sowieso glaube.

    Liebe Grüße
    Alois

  6. Profilbild von Manfred Manfred says:

    Lieber Autor J.A.,

    vielen Dank für die Zusammenfassung dieses Vortrages. Er zeigt wieder einmal sehr gut, wie sich die Organisation selbst lobt und sich in den Vordergrund schiebt. Ein Satz ist mir aber besonders herausgestochen. Der Vortragsredner sagt:

    Unser König Jesus Christus sorgt dafür, dass uns, Jung und Alt z.B. über JW.ORG in den letzten Jahren ein wirklich breitgefächertes theokratisches Bildungsprogramm zur Verfügung gestellt wird. – Zitat Ende.

    Wenn Jesus für die geistige Speise sorgt, dann ist er der T.u.v.Sklave. Wenn die LK aber behauptet, sie ist der T.u.v. Sklave, dann kann nicht Jesus die Speise bereitstellen.
    Dann muss es jemand anderes sein. Somit ist der Widersacher derjenige, der die vergiftete Speise zur Verfügung stellt und gleichzeitig dafür sorgt, dass sich seine Untergebenen auf den Thron von Jesus setzen und sich damit Gott gleich machen.

    Aber Fakt ist, mit dem o.g. Satz aus dem Vortrag hätte der Redner zugegeben, dass es Jesus ist. Nur merkt es wahrscheinlich keiner.

    Übrigens Antichrist bedeutet ja nicht nur GEGEN Christus zu sein, es kann auch bedeuten ANSTELLE des Christus zu kommen, bzw. Sich als dieser auszugeben. Wenn Jesus also derjenige ist, der die Speise zur Verfügung stellt und sich die LK aber als T.u.v.Sklave ausgibt, dann beanspruchen sie definitiv seinen Platz.

    Das kann nicht mehr lange gut gehen, Gott lässt sich nicht auf Dauer verspotten.

    Liebe Grüße Manfred

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

4 × 1 =