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Bruderinfo

Kommentare (249)

  1. piti says:

    Lieber Bruder, liebe Geschwister.
    Ich setze mich hin und nehme gerne auch einen Darjeerling.
    Kinder Gottes zu sein; ein schönes Gefühl.
    Kind zu sein; Vertrauen zu haben in die grossen Schöpfer und in den Quell allen Lebens.
    Die Freiheit in Christus; ich nehm noch eine Tasse.
    Vergebung; macht sie nicht frei?
    Beginnt nicht die Freiheit in jeder Begegnung mit unseren Mitmenschen aufs Neue, wenn wir frei von Groll, jedem Menschen vergeben haben? Fällt da nicht eine unglaubliche Last von meinen Schultern, wenn ich frei werde?
    Aber kann ich denn jedem Menschen vergeben?
    Wie wird es sein vor dem Thron Gottes, wenn alle Menschen versammelt sein werden vor dem höchsten Richterstuhl?
    Werden alle Menschen gerichtet?
    Wenn alle Menschen gerichtet werden, werden dann nicht alle auch gehört zu den Taten derjenigen, die gerade abgehandelt werden?
    Wenn mein Fall abgehandelt wird, werden mir alle meine Mitmenschen, denen ich in meinem Leben Unrecht getan habe, und das sind nicht wenige, mir vergeben können?
    Wem werde ich nicht vergeben können, wenn er dran ist?
    Werde ich gerichtet nach dem Maß, das auch ich ansetze?
    Fragen, Fragen, Fragen.
    Wie wird es sein vor dem Richterstuhl des Höchsten?
    Ich nehm noch ne Tasse. Darjeerling ist eh mein Lieblingstee.
    Friede pit

    1. Gerd says:

      Lieber Piti,

      du schriebst von „Kindern Gottes“, das ist eine erhabene Stellung, wo nicht wir allein zuständig sind diese zu sein. Der VATER nahm uns an, er kannte uns sogar schon vor unserer Geburt. In irgend einer Weise sind wir alle Bösewichte, aber nun nicht mehr hoffnungslos. Allein die biblische Feststellung „…jeder Mensch ein Lügner“, macht uns keineswegs, aus uns heraus, gut, da könnten wir ohnmächtig durch unser Versagen deine Teekanne gleich aufs Haupt setzen. Die Initiative kommt von oben, bestenfalls spielte unser Herz eine positive Rolle:

      Galater 4:5-6
      5 damit er die, die unter Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen. 6 Weil ihr aber Söhne seid, so hat Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen gesandt, der da ruft: Abba, Vater!

      Und wie kamen wir zu dieser Ehre, besser: Gnade? Unsere Unbedarftheit wurde zum Berufungsmotiv Gottes:

      1.Kor. 1:
      26 Denn sehet eure Berufung, Brüder, daß es nicht viele Weise nach dem Fleische, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind;
      27 sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er die Weisen zu Schanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er das Starke zu Schanden mache;
      28 und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt…

      Wir waren Nichtse, hatten intellektuell nichts zu bieten – was war unser besonderer Vorteil?
      Nun müssen wir sogar feststellen, wenn wir bei den Zeugens nicht schon sehr bald entdeckten, wie wir dort die „falschen Propheten“ als verständigen Sklaven hofierten, zumindest unterstützten und laienhaft alle Warnungen vor solchen Menschen in den Wind schlugen. Aber dann, vielleicht beim sinnvollen Teetrinken, da fiel der Groschen.

      Bei mir war es ein Bibeltext bei einem öffentlichen Vortrag, eine Text den ich sogar oft bei eigenen Vorträgen verwendete:
      „Gehet nicht über das hinaus was geschrieben steht“
      und da geschah etwas bei mir, wie ein Wunder, denn mir kam der Gedanke: „Bin ich nicht in einer Organisation, die seit Jahrzehnten immer wieder über das hinaus geht was geschrieben steht…?“

      Dann ging es los, Schritt für Schritt, dann brachte mir ein sog. „Interessierter“ aus einem Bücher-Nachlass den 2. Band der Schriftstudien. Eine bessere Aufklärung gibt es ja nicht, denn da lernte ich erst wie verkorkst schon der gute Russell immer wieder über das hinaus ging was geschrieben steht – dann folgte die Ernüchterung!

      Ja, lasst uns Tee trinken und sinniert über die Gnade Gottes nach und über seinen Geist, d e r uns ruft ~~~~~~~~~~^

      1. piti says:

        Lieber Gerd,
        wenn ich meine eigenen Zeilen lese kommt es mir auch wie eine Anmasung vor, zu behaupten, ich wäre ein Kind Gottes.
        Wie soll ich auch erkennen, als ZJ-Geschädigter, was es bedeutet, dass der Geist mit meinem Geist bezeugt, dass ich ein Kind Gottes bin?
        Ich lass doch gar keinen Geist in mein Denken hinein.

        Als ich im Koma lag sah ich etwas, erlebte etwas, an das ich mich beim Aufwachen nicht mehr erinnern konnte.
        Ich habe nur Schnipsel davon übrig. Darüber hab ich ein Jahr lang nachgedacht und irgendwie kam mir in den Sinn mich richtig taufen zu lassen. Keine Zeugentaufe, eine Taufe im Herrn.
        Seither warte ich auf irgendeine Bestätigung, oder eine Veränderung, aber da kommt keine.
        Es sind eher negative Gedanken des Versagens, die mich überschwemmen.
        Das gibt mir natürlich zu denken.
        Da stelle ich mir natürlich die Frage: „Ist es Recht vor Gott, was ich getan habe?“
        Oder stelle ich mich auf einen Platz, auf dem ich nichts zu suchen habe?
        Ich geh mit meiner Bestimmung nicht so leichtfertig um, wie die LK oder der Papst, die sich nicht mal scheuen sich auf den Thron des Herrn zu setzen.
        Friede pit

        Ps: Eigentlich wollte ich an das Thema unseres Artikelschreibers eingehen und den Gedanken an die Freiheit ergänzen.

        1. Manfred says:

          Lieber Pit,

          ich kann Dich gut verstehen. Wenn es heißt, dass Gottes Geist mit unserem Geist bezeugt, dass wir Kinder Gottes sind, dann ist das keine sehr starke Stimme. Genauso ist es, wenn der Geist Gottes uns auf etwas aufmerksam machen möchte, das ist wie eine innere Stimme: Achte doch mal darauf oder liest Dir das nochmal durch usw.

          Aber es ist nicht so, dass man merkt, dass dies von jemand anderem kommt. Es fühlt sich meistens so an, als ob uns selbst dieser Gedanke gekommen ist und es unsere Gedanken sind. Viele sagen auch, dass dies unser Bauchgefühl ist. Ich habe festgestellt, dass wann immer ich auf mein Bauchgefühl gehört habe, es am Ende für mich positiv war. Wenn ich das ignoriert habe, gab es Probleme.

          Bei mir war es am Anfang so, dass ich massive Hinweise bekommen habe, die waren so stark, dass ich manche Nacht nicht schlafen konnte, bis ich der Frage auf den Grund ging und in der Bibel nachgeforscht habe. Dann habe ich den Text gefunden und danach konnte ich dann auch schlafen. Je länger Du mit dem Geist Gottes verbunden bist, umso unauffälliger wird das. Unser Brd. Alois hat mir mal gesagt, dass man irgendwann genug der Zeichen bekommen hat. Denn warum sollte uns Gott immer und immer wieder bestätigen, dass wir zu ihm gehören? Irgendwann sollten wir das doch begriffen haben und dann braucht man diese Zeichen nicht mehr. Es ist dann tatsächlich so wie bei einem Kind mit seinem Vater bzw. seinen Eltern. Je älter das Kind wird umso mehr merkt es, wie sehr sich die Eltern für es interessieren und sie vertrauen ihnen dann völlig.

          Deshalb mach Dir deshalb nicht allzuviele Gedanken. Das wichtige ist, dass Du an unseren Herrn Jesus Christus glaubst, denn nur durch ihn kommen wir überhaupt zum Vater. Außerdem bist Du dem Antichristen von der Schippe gesprungen und hast die Lügen durchschaut und sich von ihm abgewendet. Mach Dir also keine Gedanken darüber, dass das Verhältnis zu unserem Vater nicht so offensichtlich ist, sondern vertraue ihm wie ein Kind seinem Vater. Sollte es irgendeine Situation erforderlich machen, die ein Eingreifen von oben nötig werden lässt, dann wirst Du dieses Eingreifen spüren. Wenn alles normal läuft, dann ist ja alles gut.

          Versuche einfach mal auf Dein Bauchgefühl zu hören, das sind die ersten Gedanken die einem in den Sinn kommen.
          Danach setzt dann unser eigener Geist ein und versucht alles zu durchdenken usw. Achte mal ganz bewusst auf die ersten Gedanken und Du wirst den Unterschied merken.

          Liebe Grüße Manfred

          1. hi Manfred,

            Bauchgefühl….. das hat mich schon immer beschäftigt. Aber die Erzieher sagten immer, wir sollen auf ihre Weisheit hören und nicht auf eigenes Herz, denn es ist verräterisch……. und so sind viele Dinge geschehen die z.B. meine Ehe kaputt gemacht haben.

            Aber irgendwann fing ich an, auf mein Bauch zu hören. Und was ist passiert? Ich hörte auf in die Versammlung gehen in den PD, irgendwann konnte ich die Literatur nicht mehr lesen und schon garn nicht die KRL singen.

            Ich schob das auf den rebellischen Geist und mich plagten Schuldgefühle….. ich verfiel in lebensgefährliche Depressionen…. alle meine Sinne sagten mir; die Religion ist die Ursache, aber wir sollten nicht auf unser Herz hören, weil es verräterisch ist…..

            Jetzt nach 15 Jahren der Abnabelung möchte ich versuchen auf dem Weg der Freiheit zu gehen, zu meinem Vater, und so wie Piti geschrieben hat; bin ich nicht zu anmassend?
            Und doch sagt mir etwas inneres, ja das bist du…… was nun?

            Aber meine Sorge gilt den Kindern und Enkelkindern….. das macht mir Kopfzerbrechen, weil im zarten Alter von sechs Jahren reden sie schon nur von JHWH und unser Erlöser und König kommt in ihrem Leben nur am Rande vor……

            LG an alle

          2. Manfred says:

            Lieber Christi Schäflein,

            Erst einmal herzlich willkommen hier bei BI. Du sagtest:

            Jetzt nach 15 Jahren der Abnabelung möchte ich versuchen auf dem Weg der Freiheit zu gehen, zu meinem Vater, und so wie Piti geschrieben hat; bin ich nicht zu anmassend?
            Und doch sagt mir etwas inneres, ja das bist du…… was nun? Zitat Ende.

            Nein, Du bist nicht zu anmassend, selbst nach 15 Jahren wirkt bei Dir die Lehre der ZJ. Warum, weil immer noch im Gehirn herumspukt: Und wenn sie doch Recht haben, was dann?

            Aber du hast Jesus zitiert, dass wir die Wahrheit erkennen und sie wird uns frei machen. Solange Du denkst, dass die Zeugen Recht haben könnten, solange bist Du nicht frei. Du hast die einfache Wahrheit noch nicht erkannt. Sich von den Lehren der Zeugen abzunabeln ist unter Umständen ein langwieriger Prozess und hat nichts mit unserer Intelligenz zu tun. Es liegt vielmehr daran, dass jemand ganze Arbeit damit geleistet hat, uns von Jesus wegzuführen. Das ist es auch wovor uns Jesus in Mat. 24 gewarnt hat. Lies mal diesen Artikel und höre auf Dein Bauchgefühl:

            bruderinfo.de/offenbarung/die-apokalyptischen-reiter/

            Du musst noch www. davor setzen und es in deine Browserzeile kopieren.

            Man muss sich von jeder Religion frei machen und nur auf das Wort Gottes und das was Jesus gesagt hat hören, dann fallen alle falschen Lehren wie ein Ballast von Dir, denn das Joch von Jesus ist sanft und seine Last ist leicht. Alles daher was schwer und bedrückend ist, hat nichts mit Jesus zu tun und er ist unser Erlöser. In niemanden sonst können wir ewiges Leben bekommen, nur Durch ihn alleine.

            Also danke unserem himmlischen Vater und seinem Sohn, dass Du schon teilweise aus den Fängen der falschen Ölverkäufer herausgefunden hast. Nun musst Du nur noch Deinen Kopf von den Altlasten entsorgen und dann bist Du frei, frei weil Du es Dir gestattest nur auf Jesus zu hören und nicht mehr auf die Erdenmenschen, bei denen es keine Rettung gibt.

            Liebe Grüße Manfred

        2. Tomaso says:

          Hallo Piti,

          ergänzend zu den Gedanken von Manfred möchte ich noch etwas beitragen.
          Wir erwarten oft, das wir Gott oder Jesus irgendwie spüren oder fühlen können. Wir stellen an uns selbst diesen Anspruch: Ich muss doch, wenn ich laut der Bibel ein Kind Gottes bin und den heiligen Geist habe, irgendeine Art Präsenz des Geistes spüren.
          Es gibt Tage, da fühlt man sich so sicher, Gott so nahe und felsenfest entschlossen. Dann gibt es wieder Tage, da fühlt man sich verlassen, zweifelt oder ist trübsinnig.
          Doch ich habe gemerkt, dass dies nur mit unseren Gefühlen und unserer aktuellen Stimmung zu tun hat, welche trügerisch sind und zu unserer Seele dazugehören. Diese können gar kein Gradmesser für unser Verhältnis oder besser, für unserer Beziehung zu Gott und Jesus sein, denn sie kommen aus dem Herzen und sind nicht aus Glauben.
          Ich habe festgestellt, egal wie schlecht man drauf ist an manchen Tagen und egal wie sehr einem die Gefühle zusetzen, seien es Erinnerungen oder die alten Gewohnheiten und Denkabläufe, die aufgrund der jahrelangen Indoktrination bei den ZJ noch in uns sind:
          ich fühle mich innerlich ruhig und friedlich. Diesen Frieden spürte ich zuvor nicht, sondern man zerbrach an seinen Gefühlen bis die Stimmung sich wieder änderte.

          Unser Geist jedoch, ist von Gott durch den hl. Geist versiegelt und nichts kann dieses Siegel brechen. Nicht mal wir selbst. Oder sind wir stärker als das Opfer Jesu?

          Es ist ein stetiger Lernprozess, ein heranwachsen im Glauben, denn wir sind ja wie neu geborene Kinder und müssen erst lernen. Doch wir haben Jesus an unserer Seite und er ist immer da. Auch dann, wenn wir gedanklich weit weg sind oder uns weit weg fühlen.

          Ich wünsche Dir weiterhin viel Segen und Kraft von dem, der uns stark macht.

          LG Tomaso

          1. nur wer bis zu Ende ausgeharrt haben wird, wird gerettet….. also gehen wir über Höhen und Tiefen…….

        3. piti says:

          Liebe Geschwister,
          danke für euren Zuspruch.
          Al-eph hat in seiner Ewigkeit den Plan für seine Schöpfung durchdacht und nach dem Weltenwurf alles als sehr gut bezeichnet.
          Daher denke ich, wenn dann sein Plan vollendet sein wird, die Ihm die ganze Schöpfung zu singen wird: „Gelobt sei Sein Werk. Denn siehe, alles ist sehr gut geworden.“
          Darauf verlasse ich mich und setzte meine Belange zur Seite.
          Friede pit

          1. Alois says:

            Lieber Pit

            Das sehe ich genauso. Denn nach jedem Schöpfungstag hat unser Schöpfer gesagt „es war sehr gut“:

            1. Mos. 1: 31. Und es ward also. Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend und es ward Morgen: der sechste Tag.

            Deshalb bin ich mir ganz sicher, dass Gott am Ende des 7. Tages, also wenn das Böse für ewig vernichtet ist, auch sagen wird: „es ist gut so“. Adam und Eva hatten zum Ende des 6. Schöpfungstages schon gelebt und da es „sehr gut“ war, kann der Sündenfall auch nur am 7. Tag gewesen sein.

            Aber zuerst warten wir auf den 1000 jährigen Sabbattag für die Menschen, nach 6 Tagen der harten Arbeit im „Schweiße des Angesichtes“:

            Hebr. 4:9. Also bleibt noch eine Sabbathruhe dem Volke Gottes aufbewahrt.

            Darauf hoffen und harren wir.

            Liebe Grüße
            Alois

        4. Piti, ganz genauso empfinde ich und dein Kommentar konnte von mir geschrieben sein…….

      2. hi ihr LIeben,
        sechzig Jahre lang wollte ich Gott gefallen aber gedient habe ich den Menschen.
        Nicht, weil ich es wollte, aber sie lief mein Programm.
        Ich spürte, dass irgendetwas nicht stimmte, aber was.
        Man möchte kein Rebell sein und unterdrückt die Ahnungen……..

        Ich habe immer ein Zwiegespräch mit dem Schöpfer und seinem Sohn geführt…. ich möchte nur den richtigen Weg finden…. aber die Angst sitzt immer noch im Nacken; und was wenn die anderen doch recht haben?

        Aber eure Überlegungen sind so klar und eindeutig…… ich hoffe irgendwann die Wahrheit mich frei machen wird und alle bedenken ausgeräumt werden…….. vielen Dank, dass es euch gibt…..

    2. piti says:

      Liebe Geschwister,
      zum Gericht möchte ich zur Diskussion noch Psalm 67 anbringen:
      Nach konkordanter Übersetzung von A.E. Knoch:
      67 Ein Psalm – Nach David – Ein Lied

      2 Elohim, Er sei uns gnädig und segne uns.
      Sein Angesicht erleuchte uns,

      Zwischenspiel

      3 damit man auf der Erde Deinen Weg erkenne -,
      Deine Rettung unter allen Nationen.
      4 Völker sollen Dir huldigen, Elohim,
      Völker sollen Dir huldigen – sie alle!
      5 Alle Völkerstämme werden sich freuen und jubeln,
      da Du die Völker richten wirst in Geradheit,
      und die Volksstämme auf Erden – Du wirst sie leiten!

      Zwischenspiel
      oder nach konkordanter Übersetzung von Fritz Henning Baader:
      67
      Die Völker danken und freuen sich

      1 Dem Überdauernden.
      In Saitenspielen.
      Psalm. Lied.
      2 ÄloHIM begnadet uns und segnet uns,
      er erlichtet sein Angesicht samt uns
      – SäLaH-
      3 zu erkennen im Erdland deinen Weg,
      in allen Nationen deine Rettung.
      4 Es danken dir die Völker, ÄloHiM,
      es danken dir die Völker, sie alle
      5 Es freuen sich und lichtrufen
      die Volksstämme,
      denn du richtigst die Völker
      in Geradigtem,
      und die Volksstämme,
      im Erdland leitest du sie.
      SäLaH.
      aus der schon eher der Unterschied zwischen Richten und Ausrichten ins Deutsche übertragen ist. Warum auch sonst sollten die Völker jubeln, wenn es anstatt Verdamnis, doch eher eine neue Anleitung zumbesseren Leben in einer von Gott selbst übernommenen Herrschaft in Gerechtigkeit bedeuten würde?
      Friede pit

      1. Manfred says:

        Lieber Pit,

        Wenn es um den Gerichtstag geht, dann muss man auch diesen Text mit berücksichtigen:

        „Wehe denen, welche den Tag Jehovas herbeiwünschen! Wozu soll euch der Tag Jehovas sein? Er wird Finsternis sein und nicht Licht:“ Amos‬ ‭5:18‬ ‭ELB71‬‬

        Dieses Wehe wird über die ausgerufen, die den Tag Jehovas herbeiwünschen oder herbeisehnen. Mit anderen Worten, wer den Tag Jehovas nicht herbeisehnt, dem müsste es dann doch besser gehen, oder nicht?

        Alles was die WTG über Harmagedon geschrieben hat ist falsch und manche Bibeltexte haben sie bewusst so verändert, dass hier von einem totalitären Gericht gesprochen wird. Doch ist es das wirklich? Hier mal ein Beispiel aus der NWÜ und einer anderen:

        Mat. 25:46; NWÜ: 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

        Ganter: „Und sie gehen weg zu ewiger Strafe; die Gerechten aber gehen ein ins ewige Leben.““
        ‭‭
        2.Pet. 3:9; NWÜ: 9 Jehova ist hinsichtlich seiner Verheißung nicht langsam, wie [es] einige [für] Langsamkeit halten, sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, daß irgend jemand vernichtet werde, sondern will, daß alle zur Reue gelangen.

        HFA: „Wenn manche also meinen, Gott würde die Erfüllung seiner Zusage hinauszögern, dann stimmt das einfach nicht. Gott kann sein Versprechen jederzeit einlösen. Aber er hat Geduld mit euch und will nicht, dass auch nur einer von euch verloren geht. Jeder soll Gelegenheit haben, zu Gott umzukehren.“
        ‭‭
        Während in der NWÜ von Abschneidung und Vernichtung die Rede ist, schreiben die anderen Übersetzungen von ewiger Strafe und verloren gehen. Das Bild das wir Zeugen Jehovas von Harmagedon eingetrichtert bekommen haben, ist völlig falsch und überzogen. Das führt dann zu solch einem verquertem Denken. So sagte ein linientreuer Zeuge kürzlich:

        „Wir müssen allen Menschen predigen, damit sie gerettet werden.“

        Da ihnen aber klar ist, dass 8 Millionen Menschen nicht 8 Milliarden Menschen predigen können, kommt dann die nächste Aussage:

        „Wer bis Harmagedon noch nichts von der Botschaft gehört hat, der hat dann noch nach Harmagedon die Möglichkeit noch die Wahrheit kennen zu lernen.“

        Wem fällt der Fehler in dieser Denkweise auf? Im Grunde wäre es dann doch besser, sie würden überhaupt nicht predigen, denn dann hätten alle Menschen die Gelegenheit nach Harmagedon die Wahrheit kennen zu lernen. Wenn sie also von Haus zu Haus gehen und die Menschen hören nicht auf sie, dann werden sie vernichtet. Wenn sie aber gar nichts gehört haben, dann haben sie nach Hamargedon noch Zeit. Demnach predigen sie den Menschen eigentlich zur Vernichtung.

        Möchte man ein richtiges Bild vom Tag Jehovas haben, dann sollte man erstens alles vergessen was man von den Zeugen weiß und zweitens eine andere Bibelübersetzung verwenden. Dann begreift man, was der Tag Jehovas wirklich bedeutet.

        Liebe Grüße Manfred

      2. Manfred says:

        Lieber Pit,

        ich habe noch zwei schöne Bibeltexte gefunden, die vom Tag Jehovas handeln. Achte mal darauf was Petrus darüber sagt:

        1.Petr. 1:5; NGÜ: 5 und wird euch, die ihr glaubt, durch seine Macht bewahren, bis das Ende der Zeit gekommen ist und der Tag der Rettung anbricht. Dann wird das Heil in seinem ganzen Umfang sichtbar werden.

        Tag der Rettung und nicht der Vernichtung.

        Oder auch Jesaja 25. Das sind Passagen, die wir auch in der Offenbarung Kap. 21 wiederfinden. Wer genau liest, wird erkennen wer da als Gott kommt, auf den die Gläubigen hofften. Dann wird die Hülle die die Völker verhüllt haben, verschlungen werden. Das ist doch etwas anderes als die Vernichtung der Völker, oder?

        Jes. 25:6-9; Elb: 6 Und der HERR der Heerscharen wird auf diesem Berg allen Völkern ein Mahl von fetten Speisen bereiten, ein Mahl von alten Weinen, von markigen fetten Speisen, geläuterten alten Weinen.
        7 Dann wird er auf diesem Berg die Hülle verschlingen, die das Gesicht aller Völker verhüllt, und die Decke, die über alle Nationen gedeckt ist.
        8 Den Tod verschlingt er auf ewig, und der Herr, HERR, wird die Tränen abwischen von jedem Gesicht, und die Schmach seines Volkes wird er von der ganzen Erde hinwegtun. Denn der HERR hat geredet.
        9 An jenem Tag wird man sagen: Siehe da, unser Gott, auf den wir hofften, dass er uns rette! Da ist der HERR, auf den wir hofften! Wir wollen jauchzen und uns freuen in seiner Rettung!

        Liebe Grüße Manfred

      3. piti says:

        So seh ich das auch, lieber Manfred.
        Die Schrift ist bei Weitem nicht so düster, wie die mittelalterlichen Vorstellungen unserer Ahnen.
        Aber die Menschen ziehen wohl den strafenden Gott vor.
        Wie kann es auch anders sein?
        Auch ich bin erzogen worden zur Konkurenz.
        Nur die eigene Leistung zählt. Geschenktes taugt nix. Schaffe, schaffe, Häusle baue. Faulenzer sind Parasiten. Morgenstund hat Gold im Mund.
        Mehr predigen, mehr Einsatz.

        Alles dieselbe Schiene. Und sie merken nicht, welch vortreffliches Werk doch Gott für uns schon getan hat.
        Friede pit

  2. Michaela says:

    Hallo, ich weis nicht wohin ich das schreiben kann. Russel war ja Freimaurer aber eigentlich habe ich nie gewusst was das eigentlich ist. Jetzt hab ich mal nachgeschaut und gelesen das dies ja gar nichts schlimmes ist. Wobei so vom hörensagen soll doch Russel damit schlecht hingestellt werden. Kann mir das mal jemand erklären?

  3. Franki says:

    Franki an Alle

    Einige bemängeln meine Rechtschreibung und Schreibweise.

    OK ich gebe zu das ich nicht gerade der idealste Rechtschreibekünstler bin.

    Ich schreibe ,wenn ich schreibe im Schnellsystem am Computer,alleine da schleichen sich dann schon Fehler ein.

    Wer sich mit Gerichten auskennt,weiß das ein Richter kaum zu schreiben braucht.

    Erstens wird alles im Gerichtssaal aufgeschrieben.
    2 Werden Gerichtsverhandlungen wenn es keine Bagatellsachen sind grundsätzlich aufgezeichnet per Audiosysteme,Heute manchmal schon über Videosysteme.

    Urteilsbegründungen und Schreiben an die Klientes werden über das Sekräteriat gemacht.

    Das einzige das ich mache sind handschriftliche Notizen während der Verhandlung,oder wenn ich Akten durchgehe,das ich mir wichtige Punkte aufschreibe.

    Ansonsten haben wir Aufnahmegeräte die ich benutzen kann um Schreiben zu diktieren,die dann von einer Sekräterin übernommen werden,oder bei Vernehmungen haben wir Audiogeräte zum Aufnehmen die nicht manipulierbar sind.also das niemand etwas aus einer Aussage rausschneiden kann oder ähnliches.

    Bitte verzeiht daher meinen Schreibstiel.

    Es kommt ja nicht darauf an wie man schreibt,sondern das es verständlich ist und das der Inhalt stimmt.

    LiebeGrüße
    Franki

    1. Lieber Franki,
      du mußt dich wirklich nicht für deinen Schreibstil entschuldigen. Es kommt auf den Inhalt an. Wir wurden am Anfang auch sehr heftig angegriffen wegen unserer Schreibfehler. Na und? Uns ist es wichtig das die Information verstanden wird. Aber mit der Zeit wird auch das besser. Also nun viel Spaß beim schreiben 🙂

    2. Anna says:

      Lieber Franki,

      mach dir bitte keine Sorgen wegen Rechtschreib- oder Tippfehler.

      Wer ist schon perfekt.

      Ich möchte dir danken, dass du uns in deinen letzten Kommentaren etwas an deinem Leben bzw. deiner Vergangenheit hast teilhaben lassen. So fällt es mir leichter etwas einzuordnen.

      Ich war übrigens wie du und deine Frau nach meiner Taufe auch mindestens 10 Jahre ein Vorzeugezeuge incl. der Familie. Und habe begeistert die Literatur verbreitet.

      Jetzt sind ja die Brüder ab morgen erstmal mit der Werbeaktion beschäftigt, wir haben viele Hilfspioniere in der Versammlung, sogar eine Schwester um die 80. Und dann werden die jw.org Flyer verteilt…

      Genießt den Sommer wo gewitterfrei möglich und liebe Grüße

      Anna

      1. Franki says:

        Franki an Anna

        Danke Dir für die lieben Worte.

        Liebe Grüße und einen weiteren sonnigen hoffe<ntliCh nicht zu schwülen Tag

        Franki

        1. Sledge Hammer says:

          Niemand schreibt das Wort ‚Versammelungen‘ so schön wie Du.
          Bleib dabei.

          Sledgi

    3. Nachdenker an Franki says:

      Hallo Franki,
      mach dir keinen Kopf wegen dem Schreibstil und Rechtschreibfehlern. Der Inhalt zaehlt, ok.
      Weiterhin euch viel Kraft.
      Nachdenker

    4. mir fehlt schon jetzt ( die Funktion; Bearbeiten, falls man noch erkennt, dass ein Fehler sich eingeschlichen hat, Jesus dazu war ein großzügiger König und sich nicht auf i und , versteift oder. ) LG

  4. Faktenchecker says:

    Lieber Frank & Frei,

    Deine Art verbal die Keule zu schwingen,sei dir gegönnt. Aber ich bin mehr für Sachlichkeit. Aus eigener Erfahrung weiss ich,wie es hinter den Kulissen aussieht. Dass Heuchelei ein wichtiges Element in der Ältestenschaft und
    bei einigen in der Versammlung ist, ist mir ebenfalls bestens bekannt.

    Aber worauf ich hinaus wollte,ist,nicht alles und jeden zu verurteilen sondern zu differenzieren.

    Es gibt eben auch viele in der Versammlung,die haben es nicht verdient mit den Heuchlern in einen Topf geworfen zu werden.

    Mir wurden sämtliche „Vorrechte“ entzogen wegen meines „kritischen Geistes“. Aber durch viele Gespräche mit
    Brüdern weiss ich,dass ich ihre Unterstützung habe,dass sie meiner Meinung sind.

    Für mich ist es hochinteressant,festzustellen,dass es an der Basis brodelt.

    Aber die Angst und der unbeugsame Gehorsam macht es ihnen unmöglich sich zu artikulieren.

    L.G.

    Faktenchecker

    1. und die Bedenken, den soziale Kontakt verboten zu bekommen und Kinder und Enkelkinder nicht mehr zu sehen, zwingt viele zum Schweigen….. aber wenn ein Stein ins rollen gekommen wäre, dann bräche eine Lawine………

  5. hansi says:

    liebe maryam.
    du bist nicht allein mit deiner Meinung ,ich bin völlig bei dir auch ich habe dass merklische gefühl bist du nicht meiner Meinung ,dann ist deine Meinung nichts wert,erinnert mich sehr an wtg idelogie ist eigendlich sehr schade ,du hast es auf den punkt gebracht eigendlich hätte mann aus wtg lehre die mann jahre lang oder jahrzente lang anhaftete daraus den schluss ziehen müssen,dass wir es auf dieser Plattform es ihnen nicht nachmachen,ein tipp von mir an bruderinfogeschwister etwas mehr tollerant an den tag legen.lg hansi

  6. Faktenchecker says:

    Liebe heibea

    warst oder bist du ein Zeuge Jehovas? Deinen Ausführungen nach zu urteilen,heisst die Antwort:nein.

    Deine Ansicht:“unter Zeugen Jehovas herrscht vollkommene Separation“ und die meisten Z.J. haben kein „Hirn“
    oder gebrauchen „es“ nicht,kann ich nicht teilen.

    Ich selbst wurde als Kleinkind von meinen Eltern als Zeuge Jehovas erzogen.Meine Frau und ich haben unsere,
    inzwischen erwachsene,Kinder ebenfalls als Zeugen Jehovas erzogen. Weder ich,noch eines unserer Kinder haben psychische Probleme wegen der Erziehung.

    Das Problem ist,dass einfach zu viel pauschalisiert wird,wie übrigens bei der WTG auch,(„die ganze Welt ist
    schlecht.Alle Menschen,ausser den Zeugen,sind schlecht,usw.) Man muss sich angewöhnen zu differenzieren.

    Gewiss werden von Eltern der Zeugen Jehovas Fehler in der Erziehung gemacht. Die hatte ich auch gemacht
    und wahrscheinlich alle anderen Eltern auch.

    Aber es geht doch darum,den Kindern das richtige „Rüstzeug“,ohne Scheuklappen,fürs Leben mitzugeben.
    Wenn man als Eltern,ob Zeuge Jehovas oder nicht,das „Hirn“,wie du sagst,einschaltet,dann sind sie sich
    ihrer Verantwortung bewusst.

    Es kommt sehr oft vor,dass Kinder von Zeugen Jehovas,wenn sie erwachsen geworden sind,die Religionsgemeinschaft verlassen. Übrigens auch viele,deren Väter Älteste waren oder sind.

    Offensichtlich hat doch kein „innerer Zwang“ bei der Erzihung stattgefunden.

    Man sollte bei all den Verurteilungen der WTG die Kirche doch im Dorf lassen.

    L.G.
    Faktenchecker

    1. heibea says:

      Hallo,Faktenchecker,
      zu den Fakten, zumindest was mich betrifft: ich war mein
      ganzes Leben ZJ, mein Vater Ältester. Meine Eltern waren
      tolerant und haben mich in keinster Weise bedrängt. Ich
      wollte und habe Jehova freiwillig gedient, auch lange Jah-
      re als Pionierin , u.a. in „Englisch“-sprechenden Gebieten.
      Als Erwachsene wurde ich kritischer, besonders den verant-
      wortlichen Ältesten gegenüber. Bei vielen wurde die Kluft
      zwischen biblischen Vorträgen auf der Bühne und deren An-
      wendung im eigenen Leben immer weiter, soviel weiter, dass
      die von ihnen (oder der leitenden Körperschaft) selbst ge-
      machten Sittenmaßstäbe an anderen schwerstens, o h n e Gna-
      de geahndet wurden (bei sog. Komitee-Fällen), s e l b s t
      aber ist man „fremd“ gegangen oder hat sehr jungen Schwes-
      tern (Originalzitat von einer: ich war vor Angst wie gelähmt..)
      zwischen die Beine gefasst und erzählt, die eigene Frau habe
      kein Interesse mehr daran…
      Auch eine Besprechung dieser unhaltbaren Zustände hat in kein-
      ster Weise Erfolge für die „Opfer“ gebracht (u.a. wegen der
      2-Zeugen Regelung). Einsicht?- Für die „Täter“ ein Fremdwort!
      Das war der Zeitpunkt für mich, die Mitgliedschaft zu be-
      enden, so etwas trage ich n i c h t mit! Was mich persönlich
      an dieser Situation so tief traurig gemacht hat war die Tat-
      sache, das keinerlei Einsicht dieser Männer vorhanden war und
      ist, und sie dadurch ihre Respektlosigkeit unserem Gott und
      seinen Geschöpfen gegenüber offenbaren. Die anderen Ältesten,
      die in irgendeiner Weise involviert waren, haben das Ganze ge
      deckt und waren nicht wirklich an einer Aufklärung interessiert.
      Ich finde es gut, wie Ihr Eure Kinder erzo-
      gen habt, damit sie ohne „Scheuklappen“ durchs Leben gehen kön-
      nen. Aber seh Dich doch mal um, wie viele oder wenig Eltern das
      so praktizieren!- In meinem Umfeld wurden kleine „Soldaten“ fürs
      KG gezüchtet- zum absoluten Gehorsam bereit, ohne wenn und aber!
      – Und wenn sie groß sind wird sich ganz schnell „verabschiedet“:
      nicht, weil k e i n innerer Zwang stattgefunden hätte, sondern
      als B e f r e i u g s s c h l a g!- Behaupte ich einfach mal so!
      Ich kenne einige dieser „Betroffenen“ und wir haben im-
      mer offen darüber miteinander kommuniziert.
      Ich glaube auch sehrwohl, dass sich viele Brüder in den Reihen
      der ZJ Gedanken machen (sprich: ihren Verstand gebrauchen), aber
      wagen sie es auch, diese zu äußern?!- Oder sogar umzusetzen?!
      -Das habe ich leider nur ganz selten erlebt! Deshalb verurtei-
      le ich die WTG aufs Schärfste, weil sie „Machtmißbrauch“ treibt,
      indem sie n i c h t s ändert!
      Aber das alles ist nur meine ganz eigene Meinung!
      In diesem Sinne hei-bea

      1. Anna says:

        Liebe Schwester heibea, liebe Schwestern und Brüder,

        es ist schon so wie du es beschreibst, allerdings von Versammlung zu Versammlung unterschiedlich. Das was in den Zeitschriften und Büchern bezüglich Moral steht ist eine Sache, und wie es umgesetzt wird eine ganz andere. Da die meisten Brüder und Schwestern ihren Verstand abgegeben haben wird sich auch nichts ändern. Wie lange wird unser Vater im Himmel dem noch zusehen? Weil das ja alles in seinem Namen geschieht.
        „Decken“ von den Ältesten bekannten Sünden geht es nur darum, ob es der Versammlung bekannt ist oder nicht. Wenn eben nicht bekannt, dann kommt der Mantel des Schweigens darüber.

        Gut, dass wir unseren Herrn Jehova und seinen Christus haben, das ist wirklich schön!!!

        Lieber Grüße Anna aus dem Nachtgewitter

      2. Omma@heibea says:

        Liebe heibea,

        ich teile deine Meinung voll und ganz. Zunächst einmal ein dickes Lob an deine Eltern, wegen ihrer Erziehungsart. Sie haben damit einen psychisch stabilen, selstbewussten Menschen aus dir gemacht. Natürlich stimme ich auch Faktenchecker zu, wenn er sagt, dass alle Eltern Fehler machen, das ist nun mal so. Aber deine Beschreibung, wie du groß geworden bist, unterscheidet sich sehr von meiner, und der meines Mannes. Wir gehören zu den ZJ-Kindern, die später eine Psychotherapie brauchten, wegen schwerer Depressionen. Dabei haben wir gelernt, was einen depressiven Menschen unter anderem ausmacht. Ich zitiere kurz:

        „Menschen sind depressiv, die ihr Leben lang geleitet sind, das zu machen, was andere von ihnen erwarten, die immer auf die anderen ausgerichtet sind, die sich zurückstellen, sich übergehen, sich nicht spüren und nicht ernst nehmen, die ständig im Gefühl leben, etwas zu müssen, und sich desshalb ständig verpflichtet fühlen.

        Entscheidend sind die Gefühle, sich immer nur verpflichtet zu fühlen, nie frei zu sein, immer fremdgesteuert und NIE SELBER ENTSCHEIDEN KÖNNEN. Zum Sich-ständig-gestresst-Fühlen, kommt noch das Gefühl, nie ausruhen oder mal nichts machen dürfen, und schlimmer noch, diesem Zustand ausgeliefert zu sein.“

        Erkennst du den Unterschied? Du hast es gelernt, selbst zu denken und selbst Entscheidungen zu treffen. Das hat dir sicher auch geholfen, als du die Missstände in der Versammlung gesehen hast.

        Von mir kann ich sagen, allein hätte ich nie den Mut und die Kraft aufgebracht den „Befreiungsschlag“ zu tun, zu sehr war ich gefangen und ERSTARRT. – Wie lautet das Motto von BI: Nur wer sich bewegt spürt die Ketten. – Ich konnte nichts mehr spüren und auch nicht mehr bewegen, nur gelitten hat man unendlich. Aber das ist ja jetzt Vergangenheit. Nur manchmal spürt man noch die „Nachwehen“.

        Ich möchte allen Brüdern und Schwestern Mut machen, nicht aufzugeben!!! Es hat nicht immer nur mit Verstand zu tun, das Problem sitzt tiefer. Aber wir haben vier starke Helfer: Unseren himmlischen Vater – seinen geliebten Sohn – den heiligen Geist – und die Bibel!!!

        Seid alle ganz lieb gegrüßt (besonders auch du heibea)

        Omma

    2. Frank&Frei says:

      die Kirche im Dorfe zu lassen würde bedeuten, der WTG Generalamnestie für allen ihren verzapften Schwachsinn zu erteilen.
      Es ist einfach so gewesen, dass von „oben“ her die Anweisung kam, wie man zu handeln hat. Dasa wurde am Beispiel des Blutes früher den Zeugen eingetrichtert. Es wurde regelmäßig auf den Kongressen – insbesondere KK – dargelegt – in Demonstrationen – wie ah du ißt Hähnchen – ist das auch richtig geschlachtet? Ah, duie Würstchen sehen gut aus – sind sie ohne blut und ohne Blutplasma hergestellt? Kannst du deinem Metzger trauen.
      Ich erinnere mich auch an einen WT der 6iger Jahre, wo die „Rute der Zucht“ illustrativ dargestellt wurde – der Vatger legt den Sohn über die KNie und schlägt ihn.
      Von all demn Stuss will man heute nichts mehr wissen. Ja, man hat seine Kinder niemals geschlagen das wurde mir von Ältesten ins Gesicht gelogen, deren Kinder und auch Kindeskinder die Prügelstrafe erführen.
      Faktenschecker, bevor du hier der WTG ne Bresche schlägst – lies genau durch, was einzelne Schreiber hier aus Ihrer Lebenserfahrung posten. Ansonsten kommt der Hintergedanke auf, dass du dich hier nur „trollst“.
      Ich war über 25 Jahre Ältester in einer Versammmlung in der die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei 180° lag. Als sie dann in eine andere integriert wurde, ging es genauso weiter. Die Brüder verließen Zug um Zug den Club der Fürsten, die einander die Stange hielten aber sich keinesfalls liebten. Seilschaften eben, solche, die darauf aus sind Ansehen zu erlangen, solches sie im Leben sonst nicht haben, diese kleingläubigen Nissenknacker.
      Ich will mit solchen Leuten nichts mehr zu tun haben. Sie „kriechen“ wenn der KA kommt und sie siechen, wenn er wieder geht und machen die Versammlung geistig krank.
      Es ist nicht besser als im alten Israel bzw Judah.
      Sie brauchen alle einen vor den Latz, die Gentlemen, die solche Dinge praktizieren, alleinstehenden Frauen nachstellen und junge Mädchen verlegen machen, weil sie sie Richtung Intimbereich berühren.
      Das alles kam vor die Ältesten mit NUll Ergebnis.
      Nero rief im Film nach einer Ampore für die Träne.
      Mir reiche man den Kotzeimer.
      Glaub mir – vom Segen von oben ist da nichts zu spüren – vielmehr die Überlegung von Brüdern in die Nachbarversammlung zu gehen. Aber dann ereilt sie der Nachruf, der ihnen die Kreditwürdigkeit nimmt.
      Suum Cuique – es gibt gar nicht genug Narrenkappen.

  7. Hubert says:

    Lieber „Franki“ und liebe Mitleserunde,

    habe heute Nacht von einem ehemaligen Pionier bei den Zeugen Jehovas, der seit Jahren auch die Abtrünnigkeitspunkte dieser Endzeitsekte weltweit bekannt macht, folgende weitere Überlegungen zur rechtlichen Ausgangssituation,

    falls sie denn Fakt ist, erhalten:

    Zitatanfang:
    „Ja, hier müsste es langsam um eine Sammelklage gehen, wo nicht ein einzelner Klage führt, sondern eine ganze Gruppe von Geschädigten.
    Meine Frau wurde nicht ausgeschlossen, obwohl sie sich an Gerichte wandte. Auch hier wird das Gleichheitsprinzip verletzt, wenn eine Klage gegen Selters Ausschluss bedeutet!
    Statt „zwei befreundeten Anwälten“ wäre ein international arbeitendes Büro bestimmt klüger und effizienter, da es dann um Hundertausende oder gar Millionen von Euros ginge, und die an solchen Dingen Interesse haben müssten, vor allem nach den Gewinnen in Fällen von Kindsmissbrauch, die eine ähnliche Grundlage bieten.“ Zitatende

    Habe ihn heute wie folgt geantwortet:

    „Wenn alles stimmt, und es sich wirklich um einen ZJ und dt. Ermittlungs- und Strafrichter mit 28 Jahren Berufspraxis handelt, und er bei den 2013 angelaufenen Ermittlungen der deutschen Justiz gegen die ZJ miteinbezogen war und nun in seiner Ehe im Fall seiner Frau einen offiziellen Tatbestand erlebt hat,

    und dies mit dem bisherigen Material und Akt und weiteren Beweisen und Zeugen
    und initiativen wie die von ……………………… oder dem Material das in …………………
    bei der Sektenberatungsstelle und bei ……. lagert, verknüpft,

    dann kommt auf ZJ in Selters mehr zu, als sie jetzt am Anfang vielleicht wahrnehmen können,

    weshalb es sich um eine äußerst bodenständige Vorgangsweise eines Bruders handelt,

    der an einer Stelle positioniert ist, wo es rechtliche Knöpfe für Blitz und Donner … gibt.“

    All dies gilt ja nur einmal für die schweren ZJ-Verstöße gegen die grundrechtlich gesicherte Meinungs- und Religionsfreiheit
    und andere Rechtsansprüche von Staatsbürgern.

    __________________________________________________________________

    Doch PRIMÄR sollte man ja als Diener Gottes und Staatsbürger
    den faulen hundertjahrealte KERN DER UNRECHTSKATASTROPHE dieser Endzeitsekte, der von ihren Amtsführern und Mitgliedern immer noch GEHEILIGT wird, SEHEN, SEHEN,

    besteht er ja in den Wegnahmen und Zusätzen, was das Wort Gottes und Gottes Willen betrifft, und in den damit über viele Jahrzehnte entwickelten unbiblischen Lehr- und Religionsausübungspunkten,

    worauf vor und seit 1975 und 1919 aufmerksam gemacht wird,

    was jedoch bis 2014 erst langsam einer breiteren Öffentlichkeit
    bewußt wird.

    Habe dies zwischenzeitlich hier am 28.06.2014 ein wenig zusammengefasst:

    01.)
    http://www.bruderinfo.de/?p=1749&cpage=1#comment-116294

    02.) Und hier am 31.03.2014:
    „12.) In den Aussagen ergab sich vor allem die feststellbare landesweite VERTUSCHUNGS- UND DESINFORMATIONSPRAXIS der verantwortlichen Ortsältesten (und Anführer in den Bethelbüros und im USA-Zentralbüro) als ein weiterer Hauptvorwurf.
    „… Und jedem, der intern Briefe schreibt, wird ein Rede- und Informationsverbot gegenüber den einfachen Versammlungsmitgliedern auferlegt.
    Rechnet man allein dieses Delikt in Verbindung mit den etwa 111.000 weltweiten Versammlungen hoch, dann wurden allein in den vergangenen Jahren Tausende von wichtigen Anliegensbriefen vor der Mitgliederschaft und der Öffentlichkeit vertuscht und nur in Ältestenkreisen geringschätzig besprochen.“
    http://www.bruderinfo.de/?p=1433&cpage=1#comment-96150

    03.) Und hier am 28.09.2014:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1375&cpage=1#comment-74410

    Doch dieses große biblische Rechtsproblem der enormen Abtrünnigkeit von der ursprünglichen apostolischen biblischen Lehre haben aber auch spezielle Weltreligionen und trinitarische Großkirchen wie die römisch-katholische und die protestantische Kirche,

    deren Amtsführern dzt. immer noch mehr als 1,5 Milliarden Menschen folgen.

    Es wäre daher sehr an der Zeit, all dies im Herrn Christus wiederholt im Gebet vor den Allmächtigen, vor JHWH/Jahuwah,
    zu bringen,

    damit die falsche und üble religiöse Irreführung und Verzauberung der Menschheit und der Familien, bei der der Islam und viele andere Religionen auch mitwirken, bald aufhört,

    auch wenn es Milliarden von Mitbetroffenen und Millionen Anführer gibt.

    Die Apostel lieferten uns ja gemäß Apg. 4:23-31 ein gutes Gebetsbeispiel und sie waren damals nur eine kleine Gruppe,

    aber sie haben sich im großen Vertrauen auf den Herrn und die

    souveräne Göttlichkeit JHWH’s mit der „ganzen Welt Satans“ anlegt.

    Alles Liebe und viel Segen und Mut „Franki“
    und Euch Allen,

    ein Mitdenker und Mitarbeiter,
    Hubert am 28.07.2014
    __________________________________________________________________

  8. Franki says:

    Franki an Hans 2

    Du magst recht haben in der Annahme das die Mitglieder das freiwillig machen.

    Aber machen Sie es wirklich freiwillig???

    Oder sind sie soweit psychologisch gebracht worden,das sie es machen.

    Die einen sind hineingeboren worden und kennen gar nichts anderes,als das was sie von den Eltern oder anderen Erwachsenen ZJ vorgemacht bekommen.

    Also werden vom Babyalter an schon auf die sogenannte Wahrheit manipuliert.

    Die anderen werden bekehrt oder ich sage mal angeworben.

    In der Anfangszeit wird alles in eine bunte und schöne Paradiswelt verpackt,so haben die es mit uns gemacht.

    Wenn Du dann die Taufe hinter dir hast und nach ein paar Jahren der Euphorie,dann hinter die Kullisen schaust was wirklich da abgeht und wie die Mitglieder durch psychische Tricks manipuliert werden,(mit Zuckerbrot und Peitsche) dann ist es für die meisten zu spät zum Austritt weil man doof genug war die ganze Familie mit rein zuziehen,die dann auf einen Schlag zerstört wird.

    Endeffekt bei vielen Psychiche Störungen ,Deppressionen in Hoher Form bis hin zum Suizid.

    Da sollte man wirklich nicht von freiwillig reden.

    Die ganze WTG ist ein ganz geschickter mit sehr viel Psychischen Tricks aufgebauter verein,sogenannte Seelenfänger sagen wir in der Justiz dazu.

    Mit freundlichen Grüßen
    Franki

    1. Maryam says:

      Lieber Franki,
      du schriebst: „Die einen sind hineingeboren worden und kennen gar nichts anderes,als das was sie von den Eltern oder anderen Erwachsenen ZJ vorgemacht bekommen. Also werden vom Babyalter an schon auf die sogenannte Wahrheit manipuliert.“
      Also ganz so einfach würde ich die Zusammenhänge nicht stricken. Immerhin sind wir alle mit einem Gehirn geschaffen – auch die Zeugen, die reingeboren wurden. Auch, wer in die sogenannte Wahrheit hineingeboren wurde, hat doch eine Wahl. Die Sozialisation findet ja nun einmal nicht hinter verschlossenen Türen statt, sondern MITTEN UNTER anderen Menschen. Sei das der Kinderarzt, die Erzieher im Kindergarten, Lehrer und Mitschüler, Leute in (Sport)Vereinen, Mitazubis, Kommilitonen oder über die Medien etc. – auch Zeugen-Kinder sehen eine Menge an alternativen Lebensentwürfen. Wie sie diese beurteilen, ist freilich eine andere Sache. Aber was du beschreibst, klingt nach vollkommener Seperation. So ist es nun ja auch nicht. Da gebe ich Hans2 Recht, der schrieb: „Sie wählen völlig freiwillig die Ketten, die sie als Schmuck empfinden (Russell).“
      Man darf nicht vergessen, dass die Zeugen damit sehr wohl einen Gewinn haben, nämlich, das „geistige Paradies“, in dem sie sich jetzt schon abgesondert, also als etwas besonderes fühlen.
      Du führtest an: „Endeffekt bei vielen Psychiche Störungen ,Deppressionen in Hoher Form bis hin zum Suizid.“ Auch psychische Störungen sind nicht mono-, sondern multikausal. Wir Menschen sind vielen Einflüssen ausgesetzt. Das Leben ist viel zu komplex, um so einfach erklärbar zu sein. Würdest du bei mir entsprechend Klage einreichen mit der Begründung, eine einzige Sache (Organisation) hätte eine bestimmte psychische Störung zur Folge – kausal zwingend gewissermaßen… – gehabt, würde ich die Klage kopfschüttelnd ablehnen. Kein vernünftiger Psychologe würde dir solch einen Zusammenhang bescheinigen!!
      Vielleicht solltest du da noch ein paar mehr Argumente vorbringen. Ansonsten hört sich das nach einer ziemlichen Reduktion an.
      LG M

      1. Matthäus an Maryam says:

        Das war aber von dir nicht ernst gemeint – JZ leben im geistigen Paradies – oder?
        Ich würde sagen sie leben in einem geistigen Gefängnis – auch dieser Artikel hat dies sehr gut auf den Punkt gebracht: http://www.bruderinfo.de/?tag=geistiges-paradies

        LG. Matthäus

        1. Maryam an Matthäus says:

          Lieber Matthäus,
          mein Satz mit dem „geistigen Paradies“ war natürlich nicht so gemeint, dass ich der Meinung bin, die Zeugen befänden sich in einem solchen. Deswegen die Anführungsstriche. 🙂 Ich persönlich gehe davon aus, dass es ein geistiges Paradies heute gar nicht geben kann und das auch nicht in Jehovas Sinne ist, weil es uns die Illusion vorgaukelt, dass wir heute schon in einer Welt ohne den Einfluss Satans leben können. Die gibt es einfach nicht.
          Auf die Realität bei den Zeugen passt „geistiges Gefängnis“ schon besser; aber ihnen kommt das ja oft nicht so vor… Danke dir noch für den Hinweis auf den Artikel. Den kannte ich, habe aber gerne noch einmal reingeschaut.
          Liebste Grüße
          M

      2. Franki says:

        Franki an Maryam

        Du schreibst das ich mir im Prinzip das Einfach mache.

        So ist es nicht.

        Da ich über 37 Jahre bei ZJ war,selbst 2 Kinder groß gezogen habe die bei ZJ sind,der älteste im Alter von 7 Jahren ,dazu gekommen ist und der Jüngste der derweil auch schon 32 Jahre alt ist praktisch hineingeboren wurde.

        Unsere Erziehung ging dahin das ich meinen Kindern den Unterschied von Anfang an gezeigt habe ,ich habe sie zu Schulfesten gehen lassen,sie durften Theateraufführungen mitmachen ,also das voll Programm.

        Sie haben beide gelernt zu Unterscheiden und zu differenzieren.

        Bei anderen Zj Eltern war das aber zu größten Teil nicht der Fall,da wurde von Anfang an das Schutzmäntelchen der WTg umgelegt.

        Da wurde mit Gewalt,das heißt mit Stubenarrest und Schlägen die Kinder so erzogen,das sie WTG Konform waren und blieben.

        Ich habe oft miterlebt ob das in den Versammelungen oder beim Buchstudium war das Kinder in den Nebenraum genommen wurden und es dort einige Ohrfeigen setzte weil Sie mal den Mund aufgemacht haben und eine andere Meinung vertreten haben,als die WTG es erlaubt hat.

        Es war einmal sogar soweit,das ich einem Mitbruder gesagt hatte,als er seine 8 Jährige Tochter dermaßen verprügelt hat in der Versammelung das ich ihn vor Gericht stellen lasse,wenn ich sehen würde das er das nochmal macht.

        Wenn Eltern wie wir es waren nicht konform gehen mit der WTG Lehre ,das hatten wir auch gehabt hast Du laufend Hirtenbesuche und wirst auf den Mißstand hingewiesen,ich hatte sogar ein Gespräch mit dem Kreisaufseher gehabt.

        Klar sieht es von außen so aus das ZJ das freiwillig machen,oder das muß ich leider sehr,sehr Deutlich sagen von verbohrten fanatisch eingestellten ZJ selber,das gesagt wird ,wir machen das freiwillig und es macht uns Freude.

        Welche Psychologische Taktik dahinter steht sieht der einzelne nicht sofort.

        Selbst wenn ich in dem Forum hier,in dem ich sehr oft ohne Kommentare zu geben mitlese,zeigen mir manche Kommentare noch die Altlasten die die User von den ZJ noch in sich drinn haben.

        Bestes Beispiel das in den Industriecods 3 mal die 6 enthalten ist.

        Leute es sind Industriecods und da gibt es in der Programmierung dieser Codes halt Schlüßelzahlen die der Rechner nur verarbeiten kann darunter ist die Zahl 6

        Das ist genauso wie mal in den 80er Jahren eine Liste aufgetaucht ist ,welche Lebensmittel ZJ essen dürfen und welche nicht weil Blut oder Blutplasma enthalten sein soll.

        Heute kräht kein Hahn mehr danach.
        Klar sollten ZJ von Blutwurst und ähnlichen die Finger lassen.

        Es gäbe Beispiele genug um aufzuzeigen wie sich die Mitglieder der ZJ untereinander in den Dingen Konkurenz machen und Ammenmärchen auf die Welt setzen.

        Fakt ist das Heute die Psychologen sich fast alle einig sind das ein gefährliches Potential der Psychischen Erkrankungen durch Manipulationen am Menschen egal ob das über die Arbeit oder von Sekten und Religionsgemeinschaften kommt zu verzeichnen ist,bei der Arbeit nennt man das ganze nur Bourn Out.

        Im Prinzip ist ein sogenanntes Bourn Out auch bei Mitgliedern einer Sekte oder Religionsgemeinschaft wie Zj feststellbar.

        Also um zusammen zu fassen kann man hier nicht von Freiwilligkeit reden höchstens von einer Manipulierten Freiwilligkeit.

        Gruß
        Franki

        1. Nachdenker an Franki und alle die sich wehren says:

          Hallo Franki,
          stimme dir in deinen letzten Aussagen zur WTG zu. Ein Verein der es blendend versteht mit allen Tricks Menschen zu verfuehren. Ich wuensche dir und allen die sich gegen diese Praktiken und Machenschaften wehren und sie in eine groessere Öffentlichkeit tragen viel Kraft und Erfolg. Hoffentlich habt ihr recht das es mit der WTG bald zu Ende geht. Wiewerden dann viel zu tun haben ihren Mitgliedern wieder beizubringen ein selbstbestimmtes Leben zu fuehren und selbst denken und handeln zu lernen.
          Nachdenker

        2. Maryam an Franki says:

          Lieber Franki,
          ich meinte nicht, dass du es dir in Bezug auf deine persönliche Lebensgeschichte zu einfach machst. Das kann ich gar nicht beurteilen, weil ich dafür viel zu wenig über dich und deine Familie weiß, und ich will es auch nicht, weil es dein Leben ist und nicht meins.
          Hans hat heute Mittag schon geschrieben, dass in den USA ein Gerichtsverfahren abgelehnt wurde, in dem Monokausalität als Argument angebracht wurde. Er schrieb auch – ähnlich, wie ich dir schon schieb – dass immer die individuelle Situation mit betrachtet werden muss.
          Ich empfehle dir dringend diesbezüglich mal “biopsychosoziales Krankheitssmodell” als eins der gängigen Modelle zu googlen. Dieses Modell erklärt ganz gut, dass es unterschiedliche Faktoren gibt, die zur Entstehung einer (psychischen) Krankheit führen: biologische Faktoren (z.B. die Gene = körperliche Dimension), psychologische Faktoren (z.B. Gefühle, Gedanken und daraus resultierende Handlungen = subjektive/individuelle Dimension) und soziale Faktoren (z.B. zwischenmenschliche Beziehungen = Umweltdimension). Alle Faktoren stehen miteinander in Wechselwirkung, beeinflussen sich also gegenseitig. Der Mensch ist also eine Mischung aus dem, was er von seinen Eltern vererbt bekam, seinem Selbstbild und seiner Beziehungsgeschichte – mal ganz einfach ausgedrückt. Oder in anderen Worten: Du kannst bei der Entstehung von psychischen Erkrankungen nicht zwei von drei Faktoren außen vor lassen und denken, dass du damit einen Rechtsstreit gewinnst (das “Verursacherprinzip” führtest du in einem anderen Beitrag an, in dem du beschriebst, dass deine Frau unter Depressionen leidet, die eurer Meinung nach ihren Ursprung in den Lehren und dem Umgang mit den Zeugen haben – dass deine Frau Depressionen hat, tut mir sehr leid, ich hoffe, es geht ihr bald besser).
          Du schriebst, dass du bei BI oft noch siehst, dass es Brüder/Schwestern gibt, die noch mit “ZJ-Altlasten” zu kämpfen haben. Ich habe mich gefragt, was du damit meinst. Vorher sprachst du von fanatischen Zeugen, die behaupten, sie würden alles freiwillig und aus Freude machen. Ich verstehe dich also so, dass du meinst, dass es hier Leute gibt, die die Gefährlichkeit der ZJ verkennen. Stimmt das? Ich persönlich würde die “ZJ-Altlasten” noch um den Punkt erweitern, dass man die ZJs auch zu sehr für gefährlich/schlecht halten und verurteilen kann. Ich möchte dir gerne erklären, was ich meine. Viele hielten während ihrer Zeit bei ZJ alles für richtig und richteten ihr Handeln nach den offiziellen Lehren aus (das beschriebst du ja: bis hin zur Kindesmisshandlung). Sie waren sehr extrem und überzeugt, absolut richtig zu handeln, wenn sie ZJ bis aufs Blut verteidigen. Wenn sie dann “aufwachen”, gibt es bei einigen das Phänomen, dass sie dann zwar die Lehren der Zeugen ablehnen, sich aber ihre innere Haltung nicht ändert, d.h. sie sind immer noch sehr extrem und überzeugt, absolut richtig zu handeln, nur verurteilen sie ZJ jetzt bis aufs Blut. Da frage ich mich, ob sie nicht unter den gleichen “Altlasten” leiden wie vorher – nur mit einem anderen Vorzeichen, aus Plus mach Minus gewissermaßen, erst dafür und dann dagegen. Meiner Ansicht nach sind ein Ding und sein Gegenteil zwei Seiten derselben Medaille. Ziel sollte es sein, seine innere Einstellung zu ändern und sich unabhängig von den Zeugen einen neuen Glauben aufzubauen. Ich schrieb heibea dazu, dass man dafür seinen Eigenanteil erkennen muss – falls du Zeit hast, lies dir das doch durch; ich schrieb heibea einiges, was ich erst dir schreiben wollte, aber jetzt steht es schon auf BI…
          Ich betone den Eigenanteil, weil er wieder zurückführt zu dem biopsychosozialen Krankheitsmodell. Es sind eben noch andere Faktoren, die Menschen krank machen können, nicht nur ihre Umwelt, also in dem Fall die Zeugen. Du hast selbst darauf verwiesen, dass einige Psychologen ein gefährliches POTENTIAL für die Entstehung von psychischen Erkankungen durch Manipulation von z.B. Religionsgemeinschaften sehen. Ich gebe dir Recht, wenn du sagt, dass die Zeugen ihre Mitglieder auch manipulieren. Wenn aber etwas Potential hat, bedeutet das nicht, dass dadurch ein bestimmter kausaler Zusammenhang erzwungen wird. Es bedeutet nur, dass dort noch Kraft/Stärke/Macht vorhanden ist, die sich entfalten kann. KANN wohlgemerkt, aber nicht MUSS. Oder anders ausgedrückt, wenn eine Klavierlehrerin einem Kind sagt, es hat Potential zum Pianisten, heißt das noch lange nicht, dass das Kind auch tatsächlich Pianist wird.
          Zu deinem Verweis auf Manipulationen kann ich nur sagen, dass Manipulationsversuche gar nichts bringen, wenn ein Mensch sich bewusst nicht manipulieren lässt (ich will hier nicht die schon 100mal geführte Diskussion über für den Betreffenden unbewusst stattfindende Manipulation z.B. durch versteckte Bilder anfangen – auch hier gehen die Meinungen über deren Existenz und Auswirkungen auseinander). Auch da sind wir wieder bei dem biopsychosozialen Modell. Es kommt eben darauf an, ob und wie jemand auf ein negatives Ereignis z.B. eine Manipulation reagiert.
          Du schriebst auch: “Im Prinzip ist ein sogenanntes Bourn Out auch bei Mitgliedern einer Sekte oder Religionsgemeinschaft wie Zj feststellbar.” Ich kann dir nur dazu schreiben, dass sich die Mediziner/Psychologen in Deutschland bei Weitem nicht über das Burnout-Syndrom als psychische Erkrankung einig sind. Bis jetzt gibt es überhaupt keine einheitliche Diagnose mit einheitlichen Symptomen. Im ICD-10 (das ist das internationale Diagnoseklassifikationssystem der WHO, das hauptsächlich in Europa zur Diagnostik von Erkrankungen genommen wird) wird Burnout in der sogenannten Z-Kategorie erwähnt; quasi unter ‘Sonstiges’, nämlich unter „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“. Burnout ist nach dem ICD-10 also ein Einflussfaktor für eine psychische, körperliche oder psychosomatische Erkrankung, aber keine eigenständige Krankheit. Viele Kliniker bezweifeln sogar, dass es Burnout überhaupt gibt und sprechen davon, dass bei Betroffenen meist eine – umgangsprachlich ausgedrückt – ‘verkappte’ (also nicht erkannte) Depression und/oder Angststörung vorliege.
          Auf BI ist eigentlich nicht der Raum, solche psychologischen Detaills zu erörtern, hier sollte es um biblische Themen geben. Da du aber so oft von deinem Rechtsstreit schreibst, wollte ich dir nun einige psychologische Infos dazu auf den Weg geben. Bitte versteh das nicht als Angriff oder Besserwisserei. Aber wenn du vor Gericht argumentieren möchtest, dass es bei den Zeugen Manipulation in dem Ausmaß gibt, dass als Resultat Menschen psychisch krank werden und z.B. Burnout/Depressionen bekommen, die symptomatisch mit Suizidgedanken bis hin zum vollzogenen Suizid einhergehen, dann kann ich dir nur den Tipp geben, dich inhaltlich mehr mit psychologischen Erklärungsmodellen und psychischen Erkankungen zu beschäftigen. Ansonsten hat deine Argumentation nämlich eine äußerst dünne Grundlage und ein gut informierter Jurist auf der Gegenseite zerlegt dich bzw. deine Argumentation ziemlich schnell. Außerdem kann es dann schnell so wirken, als würdest du nur Wege suchen, auf dem Rechtsweg eine persönliche Rechnung mit der WTG zu begleichen und mehr nicht. Ich kann es total verstehen, wenn man überlegt und wünscht, die WTG/Zeugen, für Taten (die unbiblisch und/oder wahrscheinlich schädlich für andere Menschen sind) rechtlich zur Verantwortung zu ziehen. Aber ohne handfeste Argumente bleibts ein frommer Wund und , soweit ich weiß, kann man damit in Deutschland kein Grundsatzurteil erstreiten.
          Ich wünsche dir und deiner Frau alles Gute,
          M

          1. Franki says:

            Franki an Maryam

            Liebe Maryam

            Du hast in vielen Dingen recht,aber es geht hier nicht nur direkt um Psychische Problembewältigung.

            Bei unseren Gesprächen mit Vertretern der Krankenkassen kam zum Vorschein ,das zwar nicht alle Fälle von Psychichen Erkrankungen den Sekten und Religionsgemeinschaften zu zuschreiben sind.

            Das Problem liegt darinn ,das immense Kosten im Gegensatz stehen,das heißt viele Ehemaligen Mitglieder von Sekten und Religionsgemeinschaften und noch Mitglieder dieser Kategorie,die esgal ob sie schon im Vorfeld privat belastet sind also wie Du schriebst über Lebensentwicklung etc.ihre Krankheiten schon hatten,dann aber durch Schlüßelerlebnisse,die ausgeführt von Sekten oder Religionsgemeinschaften(nicht nur ZJ) zum Ausbruch kamen,denn danach wird beurteilt.

            Die genaue Zahlen kenne ich noch nicht,aber der Kostenfaktor,so sagte man mir liegt derzeit im Milliardenbereich.

            Und da wir alle wissen,das der Kostenfaktor eine sehr große Rolle spielt,gerade wenn Einsparungen gemacht werden,werden auf kurz oder lang sich die Gesundheitsbehörden und Krankenkassen ihr Geld dort holen,bei dehnen die Verantwortlich dafür gemacht werden für solche
            Immensen Kosten die auf dem Rücken der Allgemeinheit sprich der Jenige der seinen Beitrag für die Krankenkassen abgezogen bekommt oder die Sozialämter die das Geld für die Behandlungen aus öffentlichen Mitteln bezieht,was im Endeffekt ja jeder Steuerzahler mittragen muss.

            Es kommt hier auch nicht auf den Prozess an den wir führen,der ist nur ein Aufhänger das klare Linien geschaffen werden.

            Es geht nicht an ,das Sekten und Religionsgemeinschaften durch Ihre Irrlehren und Phanastereien Menschen in das Psychische Abseitz bringen und die Allgemeinheit muss dafür gerade stehen.

            Das zu dem Verursacher Prinzip

            Ansonsten gebe ich Dir Recht in vielen Dingen,allerdings schreibst Du das jeder selbst verantwortlich ist für sein tun.

            In einer Hinsicht hast Du recht in anderer Hinsicht nicht.

            Ich kann nur im Momment von Mir aus gehen ,welche Erfahrungen ich gemacht habe und was ich so alles gesehen habe,wie sich Menschen die eingebunden sind in einer Religionsgemeinschaft wie ZJ.

            Zuerst wird man mit den buntesten Versprechungen geködert.

            Ich persönlich habe fast 3 Jahre gebraucht vom Studien beginn bis zur Taufe,da ich sehr sehr skeptisch gewesen bin.

            Das Ehepaar das mit uns studiert hat,meine Frau studierte mit,,muss ich wirklich sagen ist uns als Freunde ans Herz gewachsen,da habe ich Heute noch als Ausgeschloßener Kontakte.

            Ich war zu dieser Zeit in meiner Referantarzeit und dementsprechend noch jung.
            Ich bzw meine Frau und ich ließen uns dann einlullen in dieses Verhältniss und wir wurden dann getauft.

            Die weiteren Jahre ich glaube mal an die 7 -8 Jahre hat es gedauert,da war man voller Euphorie das man ja was gutes für die Menschen tun will,nähmlich Ihnen die Wahrheit näherbringen.

            Du wirst jetzt sagen wie kann das einem gestandenen Juristen passieren,der ja normal voll in der Realität steht.

            Du wirst es nicht glauben,zu dem Zeitpunkt habe ich alle bedenken über Bord geworfen angestachelt von den Irrlehren der WTG mit dem Ziel Menschen zu retten.

            Ich habe sogar in meiner Anfangszeit als Richter Bibelzitate bei Urteilsverlesungen genommen,so das meine Kollegen mich für komplett abgefahren gehalten haben.

            Wach geworden bin ich als ein Freund meines Sohnes ausgeschloßen wurde,vor allem wie man wegen Nichtigkeiten mit Ihm verfuhr.

            Da muss ich sagen war ein Vorfall der ausgelöst von mehreren Jugendlichen ZJ gewesen ist,die anderen aber die gesammte Schuld auf den Freund meines Sohnes geschoben haben obwohl der am wenigsten dafür konnte(Mein Sohn war bei der Aktion damals mal nicht dabei)

            Es waren Jugendliche darunter deren Vater damals VA und Älteste waren.

            Die hatten nichts zu befürchten der Sohn meines Freundes wurde ausgeschloßen.

            Heute sitzt er im Ruhrgebiet im Stadtrat.

            Der Junge war gerade 17 Jahre alt,wurde von seinen gläubigen Eltern zu den Großeltern abgeschoben usw also das volle Programm.

            2 Jahre später passierte dasselbe mit seiner Schwester,die danach einen Suizidversuch gemacht hatte und wirklich in allerletzter Sekunde noch gerettet werden konnte.

            Da war von Seitens der versammelung gar nichts zu vernehmen keine Entschuldigung nichts.

            Von da an habe ich dann Nachforschungen betrieben,habe mir Gerichtsakten kommen lassen über ZJ wenn da jemand ein Verfahren hatte usw.
            Habe mir Akten kommen lassen über Vorgänge was die in Selters so alles treiben usw.

            Und da wurden mir die Augen richtig geöffnet.

            Ich sage mal so ich will keine Rache an den ZJ auf keinen Fall,das soll Jehova entscheiden.

            Aber ich will das diese Arroganz die die WTG an den Tag legt,dieses Überhebliche Getue,diese Leute verarscherei ein Ende gesetzt wird und solange ich den Job als Richter noch habe,denn ich denke an die pensionierung,und ich noch an verschiedenen Schalthebeln sitze,werd ich mich dafür einsetzen.

            Ob das hier einigen passt oder nicht,das ist mir sowas von egal.

            Denn provitiren tut jeder dadurch.

            Grüße
            Franki

          2. Franki says:

            Franki
            Noch ein Zusatz

            Ein Schlüsselerlebniss hatte ich auch als ein Freund von mir ausgeschloßen wurde und sich aus lauter Verzweifelung vor den Zug warf.

            Und glaube mir das prägt auch.

            Grüße
            Franki

          3. Maryam an Franki says:

            Lieber Franki, danke dir für deine Erklärungen – sowohl deinen Rechtsstreit als auch deine persönlichen Erlebnisse betreffend. Ich verstehe nun besser, was dich dabei antreibt bzw. was du dir davon versprichst.
            LG an dich und deine Frau von M

      3. Hans says:

        Hi Maryam,

        in USA z.B. gabs auch entsprechend deiner Aussage Gerichtsverfahren, in denen genau diese Monokausalität abgelehnt wurde.

        Als „Zeugenkind“ war ich persönlich in einem Verein, Kindergarten, habe studiert etc. Und das als Sohn eines Ältesten.

        Insofern muss man, wenn man schon über Details spricht, auch Einzelfälle und die individuelle Situation und Disposition betrachten.

        LG
        Hans

        1. Maryam an Hans says:

          Lieber Hans,
          ja, genau, das meinte ich.
          Aber das brauch ich dir ja nicht erzählen…
          Maryam

      4. heibea says:

        Hallo, Maryam,
        als Mutter dreier inzwischen erwachsener Kinder behaupte ich
        einfach mal, dass Zeugenkinder- selbst wenn sie eine Menge al-
        ternativer Lebensentwürfe sehen- keine „Chance“ gegen ihre El-
        tern haben. Ich habe im Laufe meines Lebens sehr genau hinge-
        schaut ( auch weil ich durch meine Arbeit für`s Jugendamt sen-
        sibilisiert bin) und festgestellt, dass unter ZJ sehr wohl
        vollkommene Separation herrscht, da in vielen Fällen Angst,
        offen über Probleme zu reden und so eventuell Schwierigkeiten
        zu bekommen die Betroffenen hemmt!
        Psychische Störungen sind sicherlich „multikausal“, aber bei
        Zeugen sollte der Glauben Priorität im Leben haben, ein inne-
        rer Zwang, sich der Organisation zu verpflichten, es ist ja
        die „Wahrheit“!!!
        Und welches Kind oder welcher „gut“ erzogene Jugendliche re-
        belliert bei den ZJ schon offen gegen die Eltern?!
        Du schreibst recht unbeteiligt und scheinst Menschen nach der
        Fähigkeit zu beurteilen, ihr ihnen „angeborenes Hirn“ zu ge-
        brauchen… Frage: Kann man es gebrauchen, wenn man vom Säug-
        lingsalter ab in eine bestimmte Richtung „gepreßt“ wird, wenn
        nötig auch mit körperlicher Züchtigung?
        Ich sehe inzwischen auch die von den meisten ZJ praktizierte Erziehung als vollkommene Separation mit ganz bedenklichen
        Folgen! – Und ich freue mich über jeden, der in irgendeiner
        ihm möglichen Form dagegen angeht!
        Du, liebe Maryam, scheinst sehr selbstbewußt zu sein -bin ich
        auch- aber die meisten ZJ haben entweder kein „Hirn“( sprich
        keinen Verstand) oder sie gebrauchen „es“( ihn) nicht,aus wel-
        chen Gründen auch immer…
        Ich jedenfalls stehe voll hinter franki und wünsche ihm Erfolg
        auf der ganzen Linie, zum Nutzen der „geistigen“ Gesundheit der
        Betroffenen und dem Aufbau ihres Selbstbewußtseins!
        In diesem Sinne liebe Grüße an alle
        hei-bea

        1. SledgeHammer says:

          Hallo Hei-Bea,

          gibt es eine Möglichkeit, mit Dir in Kontakt zu treten?

          Wenn Du möchtest, bitte wende Dich an Bruderinfo, damit Dir meine Mail-Adresse mitgeteilt werden kann.

          Liebes Bruderinfo-Team, bitte gebt Hei-Bea auf Nachfrage doch meine Mailadresse heraus, vielen Dank.

          Würde mich über einen Austausch mit Dir freuen,

          liebe Grüße Sledgi

          1. heibea says:

            Hallo, Sledge-hammer,
            Du kannst Dir gern von BI meine Mail-Adresse geben lassen und
            mich kontaktieren! Würde mich freuen!
            Liebe Grüße hei-bea

        2. Franki says:

          Franki an Heibea

          Du hast vollkommen recht was Dein Kommentar angeht.

          Die Erfahrungen habe ich fast auch so gemacht.

          ZB Wenn ein Kind oder Jugendlicher von ZJ dann und wann etwas verbotenes getan hat.

          Da wurden Ausflüchte gesucht,da wurde von seitens der Eltern vertuscht,da wurde den anderen Beteiligten die Schuld in die Schuhe geschoben.

          Aber keiner hat offen bekannt etwas falsches getan zu haben und es wurde auch nicht dafür gerade gestanden dafür.

          Andere haben dann den Kopf dafür hinhalten müssen und sind ausgeschlossen worden.

          Also sage ich ganz permanent,das Eltern von ZJ die,die Richtlinien der WTG einhalten Ihre Kinder in Direkter Weise als Duckmäuser und ich sage es offen,als linke Vögel erziehen,die Ihr tun auch später als Erwachsene weitertreiben.

          Oft genug erlebt.

          Und dies erkennt man auch teilweise in der Schreibweise hier im Forum bei gewissen Kommentaren.
          Gruß
          Franki

        3. Nachdenker an heibea says:

          Hallo heibea,
          stimme deinen psychologischen Aussagen als Paedagogin mit Berufserfahrung voll zu. Meiner Meinung nach ist jeder ZJ und jedes ZJ Kind in der ein oder anderen Weise traumatisiert und gestoert, wenn sich diejenigen an zumindestens die meisten der WTG Lehren halten. Ich kann diesen Tatbestand jedenfalls aus eigener gemachten Erfahrung bestätigen. Ich kenne niemand in diesen Kreisen, der nach unserer Sicht „normal“ ist. Klar, wir alle haben die ein oder andere Macke, keine Frage. Aber die WTG macht aus ihren Anhaengern willenlos gehorchende, nicht mehr faehig selbst zu denkende, lebensunfaehige Menschen und das ohne das die Betreffenden das merken.
          Nachdenker
          heibea

        4. Maryam an hei-bea says:

          Liebe hei-bea,
          danke dir für deine Antwort. Deutlich wird durch deinen Beitrag noch einmal, dass man sehr wohl unterscheiden sollte zwischen Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen. Das habe ich in meinem Beitrag an Franki nicht explizit getan, da ich diesen noch recht allgemein gehalten habe. Die Ergänzung von dir war wichtig. Von daher sind wahrscheinlich unsere Ansichten weniger gegensätzlich, als sie erst einmal scheinen mögen. Ich stimme dir voll zu, dass die Situation bei Kindern und Jugendlichen eine andere ist, als bei Erwachsenen.
          Du schriebst mir: “Du schreibst recht unbeteiligt und scheinst Menschen nach der
Fähigkeit zu beurteilen, ihr ihnen “angeborenes Hirn” zu gebrauchen…” Ich bin schon der Meinung, dass wir unser Gerhin zum Denken gebrauchen sollten, dafür haben wir es von Gott ja bekommen. Ich würde dir auch zustimmen, wenn du sagst, viele Zeugen gebrauchen ihr Gehirn nicht besonders viel (dass sie genug Verstand zum Denken haben, würde ich schon annehmen). Ein Bruder sagte mir einmal, die Zeugen sind gewohnt, ihr Gehirn mit ihrem Mantel zusammen an der Garderobe abzugeben, wenn sie den Königreichssaal betreten. Das würde ich ähnlich sehen.
          Ich erkläre mir das folgendermaßen: Wenn ich bestimmte Gedanken habe, muss ich auch die Verantwortung dafür übernehmen bzw. bestimmte Konsequenzen daraus ziehen. Die meisten hier kennen das. Sie haben erlebt, was es heißt, anzufangen, über bestimmte negative Umstände in den Versammlungen nachzudenken und waren erschrocken, welche Zusammenhänge ihnen plötzlich klar geworden und welche Missstände ihnen aufgefallen sind – sie haben dann überprüft, ob dies mit dem Willen Gottes übereinstimmt und festgestellt, dass in den Versammlungen vieles passiert, was nicht okay ist. Sie haben Konsequenzen daraus gezogen: Gespräche mit anderen Brüdern/Schwestern oder Ältesten, inoffizieller Rückzug bis hin zum offiziellen Ausstrittsschreiben oder Ausschluss – was auch immer. Zurück in die alte “Verdummung” – und so tun, als hätte er sich nie Gedanken gemacht – kann kaum einer. Bevor wir hier auf BI also darüber nachdachten, waren wir genauso blind für die Missstände, wie die Brüder, die ihren Verstand noch nicht entsprechend gebrauchen. Nicht nachdenken kann also eine Möglichkeit sein, sich selbst vor Erkenntnissen zu schützen, die ansonsten schmerzhaft wären und einen selbst oder sein Verhältnis zu anderen Menschen/Zeugen verändern würden.
          Ich persönlich beurteile Menschen nicht nach ihrem Verstand, sondern versuche insbesondere herauszufinden, welche Motivation sie für ihre Verhalten haben. Und wenn ich mit Zeugen spreche, die mir rückmelden, dass sie lieber nicht tiefer in der Bibel graben und die Anweisungen der LK oder offizielle Lehrmeinungen überprüfen, weil sie Angst vor den Konsequenzen haben, dann tun sie mir ehrlich leid. Andererseits haben sie dennoch die Verantwortung für ihr eigenes Leben (und das ihrer Familienangehörigen, z.B. wenn noch Kinder im Haus sind). Jesus sagte, seine Jünger würden an ihrer Liebe füreinander erkannt werden. Aber ist es Liebe, die sie antreibt? In 1. Johannes 4:18 steht: Furcht gibt es nicht in der Liebe, sondern vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, weil die Furcht hemmend wirkt. In der Tat, wer sich fürchtet, ist nicht vollkommen gemacht worden in der Liebe. Ich kann dann also nur feststellen, dass diese Menschen ihre Prioritäten anders als ich setzen. Dass sie nämlich auf ein ehrliches, tiefes Verhältnis zu Jehova verzichten, sich dafür aber Menschengeboten unterwerfen, um der sozialen Ächtung zu entgehen. Wenn jetzt noch nicht die Zeit ist, dies zu erkennen, hoffe ich für sie, dass dieses Zeit bald kommt, damit es ihnen bald besser geht. Aber wann das passiert, weiß nur Gott, weil er sie zieht.
          Du schriebst auch: “Kann man es (sein Gehirn; Anmerkung von mir) gebrauchen, wenn man vom Säuglingsalter ab in eine bestimmte Richtung “gepreßt” wird, wenn
nötig auch mit körperlicher Züchtigung?” Ja, kann man, sage ich. Natürlich sind wir als Kinder abhängig von unseren Eltern, aber diese Abhängigkeit wird mit dem Alter immer geringer. Irgendwann muss jeder Mensch Verantwortung für sein Handeln übernehmen. Und um Verantwortung übernehmen zu können, muss ich eben über bestimmte Dinge nachdenken und mir ein Urteil oder eine Meinung bilden.
          Ab wann haben Menschen ein Verständnis dafür, dass sie Verantwortung für ihr eigenes Handeln haben und übernehmen müssen? Kleine Kinder können dies noch nicht verstehen. Bei Schulkindern entwickelt sich diese langsam. Bei Jugendlichen kann man davon ausgehen, dass sie ein Konzept davon haben. Junge Erwachsene sollten dies inzwischen einigermaßen verstanden haben. Erwachsene sollten es können. – Natürlich gibt es immer Leute, die sich rausreden, sie konnten das aus diesen und jenen Gründen nicht entwickeln. Ich halte diese Gründe (in den meisten Fällen, die ich kenne) für fadenscheinig und feige.
          Du schriebst, ich erscheine dir unbeteiligt. Ich bin emotional äußerst beteiligt bei dieser Thematik. Ich bin nämlich genau so ein Fall, wie du beschrieben hast: Ich bin von Zeugen erzogen worden, die mich nicht selten mal verdroschen haben, wenn ich nicht gespurt habe (auch in oder nach der Versammlung), habe angenommen, wir haben 100% die Wahrheit und alles, was meine Eltern machen ist richtig. Ich war lange Zeit um absolute “Vorbildlichkeit” bemüht und hätte mich nie gegen meine Eltern oder die Ältesten aufgelehnt oder rebelliert. Ich hätte mich auch nicht freiwillig mit Schulkameraden verabredet, weil ich sie für “schlechte Gesellschaft” hielt. Ich wollte sogar auf meine Schulbildung verzichten, weil die Gesellschaft das damals noch so vorgab. Glücklicherweise (war aber ein sehr, sehr harter Weg) ist dann alles anders geworden.
          Ich schrieb hier letztens schon, dass jeder für sich für eine sachbezogene Diskussion aufpassen sollte, sich nicht von seinen Gefühlen überschwemmen zu lassen. Es ist sehr leicht, seinen Eltern oder den Zeugen oder sonstwem vorzuwerfen, dass man bestimmte Chancen im Leben nicht hatte, dass sie einem das Leben versaut haben etc. Und viele haben auch gute Gründe für diese Vorwürfe. Eigene Lebenszeit als verschwendet oder schlecht genutzt zu erkennen, macht wütend, traurig, ängstlich. Aber die Frage ist eben, inwieweit ein Mensch anerkennen kann, dass er selbst daran beteiligt ist. Wir Menschen haben eben bei den meisten Dingen, die in unserem Leben passieren, doch einen Eigenanteil. Ich habe das erkannt. Und deswegen konnte auch ich etwas in meinem Leben ändern.
          Beispiel: Wir beide sitzen im Hochsommer zusammen irgendwo am Strand. Die Sonne scheint kräftig. Nun beobachten wir, eine Gruppe von Menschen, die offensichtlich das Ideal haben, in der Sonne besonders braun zu werden. Sie legen sich wie die Sardinen auf ihre Handtücher und braten in der Sonne. Natürlich wissen wir alle: Einige werden schneller braun werden als andere. Und einige werden sich einen Sonnenbrand holen, wenn sie sich nicht eincremen, lange Sachen anziehen oder in den Schatten gehen. Oder vielleicht einen Sonnenstich kriegen… Was wird jetzt passieren? Die, die an diesem Tag besonders braun werden wollen, werden besonders lange in der Sonne liegen. Möglicherweise länger, als gut für sie ist. Wenn wir am Abend feststellen, dass einige einen Sonnenbrand haben und darüber jammern, wie schlecht es ihnen geht, wer trägt die Verantwortung dafür? Die Sonne oder der Betreffende selbst?
          Ich möchte damit veranschaulichen, dass Organisationen/Religionsgemeinschaften/Sekten wie die Zeugen Jehovas einen ähnlichen Einfluss auf uns haben können, wie die Sonne. Aber wir tragen die Verantwortung dafür, WELCHEN und WIE LANGE sie Einfluss haben. Falls jemand zum Beispiel mit der “Sonne” (Zeugen) noch zu wenig Erfahrung gemacht hat, würden wir ihm erklären, dass zu viel Sonneneinstrahlung schädlich ist. In Zukunft würden wir aber davon ausgehen, dass er sich zu schützen weiß. Wenn er nach dem ersten Sonnenbrand wieder und wieder und wieder Sonnenbäder nimmt und einen Sonnenbrand nach dem anderen bekommt, fangen wir irgendwann an seinem Verstand an zu zweifeln oder wir überlegen, ob er sich absichtlich selbst schädigt. So ist es auch bei den Zeugen. Jeder hier hat sich wohl schon seinen Zeugen-Sonnenbrand geholt, weil er sich nicht ausreichend vorher geschützt hatte. Vielleicht wusste er auch nicht, dass die Zeugen so gefährlich sein können. Aber wer sich dem über Jahre aussetzt, obwohl er weiß, dass er sich verbrennen wird, kann nicht die Zeugen dafür verantwortlich machen, sondern muss dafür selbst Verantwortung übernehmen. Bei Kindern ist es ähnlich. Natürlich tragen die Eltern Verantwortung für sie. Und wenn die Kinder Sonnenbrand bekommen, werden wir die Eltern als Verantwortliche sehen. Aber wenn die Kinder groß sind, sind die Eltern irgendwann nicht mehr verantwortlich. D.h. irgendwann kommt das Alter, in dem Kinder nicht mehr machen, was ihre Eltern wollen, sondern in dem sie für sich selbst entscheiden müssen. Ein Erwachsener kann eben nicht mehr sagen: “Ich hab nen Sonnenbrand, weil meine Mama mich nicht eingecremt hat.”
          Sprüche 2:10-12 sagt genau das: “Wenn Weisheit in dein Herz einkehrt und Erkenntnis selbst deiner eigenen Seele lieblich wird, so ist es Denkvermögen, das stets über dich wachen wird, ja Unterscheidungsvermögen wird dich behüten, um dich von dem schlechten Weg zu befreien, von dem Mann, der verkehrte Dinge redet.” Dieses Denkvermögen müssen wir also entwickeln, wenn wir es noch nicht haben. Jehova sagt, dass das Unterscheidungsvermögen uns behüten wird. Wie sollen wir denn Unterscheidungsvermögen entwickeln, wenn wir Dinge nie unterscheiden? Wenn wir immer andere für uns denken lassen, wie es oft in den Versammlungen zu hören ist: “Ich mache das, was der Sklave sagt. Die LK ist gesalbt, sie werden schon wissen, was sie uns an geistiger Speise austeilen.”
          Egal, wie schwer wir es bei den Zeugen hatten, wir haben dennoch die Pflicht, dieses Unterscheidungsvermögen zu entwickeln, wenn wir von Jehova behütet werden wollen. Er hilft uns, ja, aber er wird uns nicht alle Steine im Leben aus dem Weg räumen. Wir müssen trotzdem Verantwortung übernehmen und so gut es geht nach seinem Wort handeln. Diese Verantwortung spricht die LK ihren Schafen gerne ab – aber dennoch ist jeder eigene dafür selbst verantwortlich, wenn er diese Verantwortung abgibt. Vor Jehova kann er nicht irgendwann sagen: “Ja, weißt du, Gott, meine Eltern waren Zeugen und haben immer gemacht, was ihnen gesagt wurde ohne groß nachzudenken, weil sie Angst hatten, sonst vor den anderen nicht als ‘vorbildlich’ zu gelten. Also habe ich das genauso gemacht. Wenn das falsch war, kann ich nichts dafür.” Ich schrieb vorhin, wir würden demjenigen, der nicht wusste, wie stark die Sonneneinstrahlung ist, erklären, was er falsch gemacht hat und weswegen er jetzt unter seinem Sonnenbrand zu leiden hat. Im Mosaiischen Gesetzt galten Fehlhandlungen auch als Sünden, wenn jemand unwissend handelte (siehe 3. Mose 5:17: “Und wenn eine Seele sündigt, indem der Betreffende tatsächlich eines von all den Dingen tut, die nach Jehovas Geboten nicht getan werden sollten, obwohl er es nicht wußte, ist er doch schuldig geworden und soll sich für sein Vergehen verantworten.””). Heute leben wir unter der unverdienten Güte und Barmherzigkeit Gottes. 1. Tim. 1:12 schreibt: “Ich bin Christus Jesus, unserem Herrn, der mir Kraft verliehen hat, dankbar, weil er mich als treu erachtete, indem er mir ein Dienstamt zuwies, obwohl ich früher ein Lästerer und ein Verfolger+ und ein unverschämter Mensch war. Dennoch wurde mir Barmherzigkeit erwiesen, weil ich unwissend+ war und im Unglauben handelte.” Paulus war auch strenggläubig erzogen und dachte, er handelt richtig, wenn er die Christen verfolgt. Jesus hat ihm trotzdem eine Aufgabe zugeteilt. Als Paulus nämlich erkannte, dass er falsch gehandelt hatte, änderte er sich. Jakobus 4:17 → “Wenn daher jemand weiß, wie er das tun soll, was recht ist, und es doch nicht tut, so ist es ihm Sünde.”
          Du sagtest: “aber bei
Zeugen sollte der Glauben Priorität im Leben haben, ein innerer Zwang, sich der Organisation zu verpflichten, es ist ja
die “Wahrheit”!!!” Es mag sein, dass viele Zeugen das so empfinden. Wenn sie es aber tun und dann einen “Sonnenbrand” kassieren, haben sie trotzdem die Verantwortung dafür. Wie Paulus kann ihnen Barmherzigkeit erwiesen werden und sie können erkennen, dass ein wahres Verhältnis zu Gott nicht von der WTG abhängig ist. Erkennen sie es aber und halten sich dann aber dennoch lieber an die LK und deren Lehren als an die neuen Erkenntnisse, werden sie vor Gott weiter als “unverständig” oder “töricht” gelten, weil sie nicht genug Unterscheidungsvermögen erworben haben.
          Matt 7:24-27 → Jeder nun, der diese meine Worte hört und danach handelt, wird mit einem verständigen Mann verglichen, der sein Haus auf den Felsen baute. Und der Regen strömte hernieder, und die Fluten kamen, und die Winde wehten und schlugen gegen jenes Haus, aber es stürzte nicht ein, denn es war auf den Felsen gegründet worden. Ferner wird jeder, der diese meine Worte hört und nicht danach handelt, mit einem törichten Mann verglichen, der sein Haus auf den Sand baute. Und der Regen strömte hernieder, und die Fluten kamen, und die Winde wehten und stießen an jenes Haus, und es stürzte ein, und sein Zusammensturz war groß.“
          Jehova weiß, dass wir unvollkommen sind und vieles falsch machen. Er schult uns durch die Bibel. Wenn wir dies aber erkannt haben und dennoch falsch machen, wie soll er uns helfen? Er wird uns nicht zwingen, das Richtige zu tun. Wir können uns dann auch schlecht bei Jehova beschweren, dass es uns so dreckig geht. Immerhin hätten wir ja etwas ändern können. Genug Fingerzeige gibt Jehova den Menschen eigentlich.
          Ergo: Selbst wenn die Chancen von Kindern gegen ihre Eltern eingeschränkt sind, haben sie zumindest als Erwachsene die Möglichkeit und auch die Pflicht, selbst zu entscheiden, was in ihrem Leben geschehen soll. Wenn man jemand einzig und allein zum “Opfer der Umstände” und damit ohnmächtig in Bezug auf seine eigenen Lebenumstände macht, kann/wird er sich nicht mehr selbst helfen, sondern ist immer auf andere angewiesen, die für ihn entscheiden. Selbstbewusstsein, das du ansprachst, kann sich aber nur aufbauen, wenn sich jemand als selbstwirksam erlebt, d.h. er muss die Erfahrungen machen, dass sein Handeln einen Effekt auf sein Leben und andere Menschen hat. Es ist also absolut kontraproduktiv, Menschen abzusprechen (oder einzuschränken), dass sie – aufgrund ihrer schweren Lebensumstände – selbst Verantwortung übernehmen und Veränderungen in ihrem Leben vornehmen können. Und weil du sagtest, du arbeitest fürs Jugendamt: Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Übernahme von Verantwortung durch die Beteiligten sind u.a. Ziele von (sozial-/sonder-)pädagogischer Förderung und psychotherapeutischen Behandlungen. Warum sollte das also bei Zeugen nicht funktionieren?
          Ja, es ist einfacher, auf dem ausgetretenen Weg der eigenen Eltern oder der Zeugen zu gehen. Es trägt aber nicht dazu bei, dass man sich selbstbewusster fühlt – und, was m.E. noch wichtiger ist: Jehova fühlt man sich dadurch auch nicht näher. Ändern kann nur jeder Einzelne etwas in seinem Leben. Und zwar bis zu seinem Tod, dafür ist es nie zu spät.
          Sei lieb gegrüßt,
          M

          1. sarai says:

            Ist es wirklich nötig, andauernd in Dampfwalzenmanier die Meinung anderer in so rechthaberischer Weise und noch dazu in Vortragslänge niederzubügeln?

            Wenn jemand schon meint, absolut ALLES zu wissen und unfehlbar zu sein; dann wäre es schön, den anderen nicht nur Vorhaltungen zu machen, sondern denen, die Halt und Zuspruch brauchen, diesen durch ein solches Verhalten nicht zu verwehren und sie dadurch noch mutloser zu machen.

            Obiges Verhalten davon hatten wir ohnehin in den Versammlungen; da hätten wir auch gleich dortbleiben können!

          2. Franki says:

            Franki an Sarei

            Liebe Sarei.

            Man sollte die Augen und die Ohren nicht davor verschließen über Dinge die die WTg falsch macht und zwar so falsch macht ,das Menschenschicksale dadurch zerstört werden.

            Ich bin der Meinung je mehr Ungereimtheiten über die WTG ans Tageslicht und auch an die breite Öffentlichkeit befördert werden,um so besser.

            Damit kann anderen Menschen geholfen werden nicht in die Arme der Seelenfänger zu gelangen.

            Klar das jeder der dabei war und hinterschaut hat was sich da wirklich abspielt ,seine Plesuren davon getragen.

            Aber ist es nicht sinnvoller ander Menschen davor zu warnen,bevor sie den selben Fehler machen wie wir.

            Gott oder Jehova hat uns einen freien Lebenswillen ,bei unserer Geburt geschenkt,diesen sollten wir auch ohne manipulier zu werden,nutzen.

            Mit feundlichen Grüßen
            Franki

          3. Maryam says:

            Liebe Sarai,
            ich bedaure, dass du meine Beiträge so wahrnimmst. Ich poste im Internet meistens nur Dinge, von deren Richtigkeit ich wirklich überzeugt bin (also Dinge über die ich mich gründlich informiert und über die ich selbst lang und breit nachgedacht habe). Wahrscheinlich könnten meine Beträge auch kürzer sein. Ich denke da an Goethe, dem oft das folgende Zitat zugeschrieben wird: “Ich schreibe dir einen langen Brief, weil ich keine Zeit habe, einen kurzen zu schreiben.”
            Was mich allerdings hier im Forum manchmal irritiert, ist eine Haltung, die mir so vokommt: “Bist du nicht für mich, dann bist du gegen mich.” Diese Haltung kennen wir doch alle nur zu gut von den ZJs. Ich selbst erhebe keinen Anspruch darauf, alles zu wissen, sondern glaube im Gegenteil, dass eine Vielfalt von Meinungen hier Platz haben sollte. Auch wenn ich mich von deinem Ton mir gegenüber durchaus angegriffen fühle (auch, wenn du ohne Anrede unter einen Beitrag von mir postest, gehe ich davon aus, dass du mich meinst), besteht kein Zweifel an deinem Recht, die Dinge anders zu sehen als ich.
            Allerdings möchte ich dir und auch anderen, besonders den stillen Lesern, unbedingt eine Frage mit auf den Weg geben, die jeder irgendwann für sich ganz persönlich beantworten muss.
            → Was ist mir wichtiger: einen Schuldigen für die Dinge der Vergangenheit auszumachen oder für mich selbst einen Weg in die Zukunft zu finden?
            Ich für mich ganz persönlich habe mich so entschieden, dass mir weniger an der Abrechnung mit denjenigen liegt, die mir Schmerz und Unrecht zugefügt haben (siehe dazu auch Matt. 5:38, 39 – Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Auge um Auge und Zahn um Zahn.‘ Doch ich sage euch: Widersteht nicht dem, der böse ist, sondern wenn dich jemand auf deine rechte Wange schlägt, so wende ihm auch die andere zu.), sondern vielmehr an einer Versöhnung mit meiner Vergangenheit und der Suche nach einer neuen, besseren Zukunft, sowohl für mich, als auch für andere. Dies ist übrigens ein wesentlicher Grund, warum ich bei BI schreibe.
            Der Artikel, unter dem wir hier posten, führt Galater 5:13 an, wo es um die Berufung zur christlichen Freiheit geht. Für mich bedeutet christliche Freiheit, die alten Glaubensfesseln meiner Zeit als aktiver ZJ endlich los zu sein und mich mit erbaulichen Teilen meiner Hoffnung beschäftigen zu können. Aber das habe ich nicht immer allein geschafft. Am Anfang dachte ich, ich könne das allein schaffen. Aber Selbstverantwortung heißt nicht, alles allein versuchen zu wollen, sondern von den richtigen Leuten Hilfe anzunehmen. Inzwischen weiß ich, ich bekomme Halt und Zuspruch aus den Beziehungen zu anderen Menschen, die mir auch manchmal Dinge sagen, die ich anfangs oft nicht mag, die es mir aber ermöglichten, in eine neue Richtung zu gehen. Die Beschäftigung mit dem Neuen hat dazu geführt, dass meine Gedanken nicht immer um das Alte kreisen müssen. Und dieser neue Weg in die Zukunft in Versöhnung und Erlösung ist einer der Kerne der christlichen Botschaft. “Siehe, ich mache alle Dinge neu.” (Off 21:5)
            Sei lieb gegrüßt,
            M

          4. Nachdenker an Maryam says:

            Hallo Maryam,
            besser haette man es nicht analysieren koennen. Stimme dir voll zu. Seien wir froh dies alles erkannt zu haben.
            NACHDENKER

          5. heibea says:

            Liebe Maryam,
            vielen Dank für Deine ausführliche Stellungnahme, Du hast Dir
            viel Mühe gemacht. Im Grunde genommen gehen wir in den meisten
            Dingen konform – ich meine auch, dass jeder „Eigenverantwor-
            tung “ übernehmen muß, aber ich denke einfach, viele müßten
            das erst wieder lernen, da sie es garnicht mehr können! Und
            das kann ein sehr schwerer Weg werden!
            Aber ich glaube auch,Jehova und Jesus kennen ihre Schafe und
            geben ihnen die Kraft, alles zu tun, was erforderlich ist!
            In diesem Sinne alles Liebe
            hei-bea

          6. L. an Maryam says:

            Liebe Maryam,

            ich lese deine Beiträge sehr gerne.
            Sie sind ausgewogen, umfassend, tiefgehend und bereichern mich.

            Vielen Dank 🙂

            LG, L.

        5. Dennis says:

          Liebe hiebea,

          wie schnell sowas passieren kann: Pauschal ZJ als „hirnlos“ zu bezeichnen ist auch nicht respektvoll, denkst du nicht auch? 😉

          Werde jetzt kein Fass deswegen auf machen, jeder soll hier das glauben was er möchte, auch einem franki. Von mir aus soll er/sie auch noch so unsinnige Theorien verbreiten oder sich als Richter an einem ordentlichen Gericht aufspielen.

          Deine Hochachtung gegenüber franki in allen Ehren, aber Du scheinst die früheren Diskussionen mit ihm nicht mitbekommen zu haben. Mit jedem Kommentar zeigt er, dass er nicht mal ein Grundwissen i.S. Jura hat. Kein 12-jähriger würde solche hanebüchenen juristischen Falschaussagen treffen, mal von den unzähligen Rechtschreibfehlern abgesehen. Aber…. wem´s gefällt! Wie hat der alte Fritz so schön gesagt: „Jedem das Seine!“

          Alles Gute für Dich!

          LG
          Dennis

          1. heibea says:

            Nochmals hallo.Dennis,
            als Geschöpfe unseres Gottes haben wir Menschen selbstver-
            ständlich a l l e ein Hirn( sprich: Verstand), aber das
            Verhalten vieler ZJ zeigt, dass sie der WTG in gewisser
            Weise so „hörig“ sind, dass sie die eigene Denkfähigkeit
            auf- oder abgegeben haben!
            Ich würde mir nie erlauben, dass über alle zu sagen, aber
            über die Gemeinschaft als „Ganzes“ gesehen behaupte ich es
            einfach mal!
            Was franki betrifft: lass ihn doch einfach in Ruhe; egal,
            wer oder was er ist: bist D U sein Richter?! Erinnert mich
            so an die WTG-Zeiten… Nehme Dir das aber nicht wirklich
            übel! Keiner kann aus seiner Haut! Wäre aber mal ein guter
            Ansatzpunkt, ein bißchen an sich zu arbeiten!
            In diesem Sinne, alles Liebe Dir
            hei-bea

  9. Franki says:

    Franki an Hubert

    4Kurz noch hinzugefügt

    Die goldene 7 in Amerika sind noch nicht angreifbar,da Amerika ein anderes Rechtssystem hat wie wir in Europa.

    Wenn ich aber mit dem Grundsatzurteil Erfolg habe werden die Herschaften das dann finazell zu spüren bekommen.

    Denn wird von Amerika dann kein Geld nach hier fließen,kann es ganz leicht passieren,das Güter die auch der bezeichneten JOrg gehören gepfändet werden könnten.

    Denn in dem Fall kann der Staat Beschlag darauf legen.

    Gruß
    Franki

    1. Frank&Frei says:

      nehmt ihnen die Kohlen weg, damit sie nicht mehr in der Lage sind, soviel blödes Zeug zu verzappen. Und sorgt dafür, dass die Verantwortlichen persönlich zur Rechenschaft gezogen werden. Es geht nicht an, dass die dirigieren können und andere baden es aus.

      1. Hans2 says:

        Lieber Frank&Frei,
        das Problem ist doch, daß die Mitglieder bei den ZJ, oder sonstwo, freiwillig baden und ausbaden. Selbst wenn sie in die Pfanne gehaun werden, freuen sie sich, im Paradies zu sein. Es gibt keine Abwägung mehr, weil sie den Unterschied nicht kennen zwischen der ZJ.ORG und Christus. Sie wählen völlig freiwillig die Ketten, die sie als Schmuck empfinden (Russell). Erst nachdem Jesus einen zu sich gezogen hat, kennt man den Unterschied und erlebt all das, was man nicht für möglich gehalten hat. Daß man eben nicht dem Satan übergeben ist, sondern dem Christus. Ich mache mir jedenfalls Sorgen um das Heil dieser Menschen und bete für sie.

        Allen Segen
        Hans2

  10. Franki says:

    Franki an Hubert

    Lieber Hubert
    Ich nehme mal kurz Stellung zu einigen Fragen ,die Du gestellt hast.

    Also eine Zeugenaussage meiner Frau ist nicht nötig,da wir diverse Gutachten von eier Klinik für Psychotherapie bzw von dem Professor und Klinikleiter vorliegen haben in der sich meine Frau 8 Wochen lang befand.

    Ferner liegt ein Gutachten der zur Zeit behandelnden Psychologin vor,da meine Frau noch ambulant in einer Tagesklinik behandelt wird.

    Und ich habe von einem dritten Gutachter auch einen Professor für Psychatrie ein unabhängiges Gutachten erstellen lassen.

    Zu den Synthomen die meine Frau hat möchte ich aus Prozesstaktischen Gründen hier im Forum nicht näher eingehen (Feind schaut mit)

    Ferner ist der Bundsverband Deutscher Krankenkassen darüber in Kenntniss gesetzt worden und es werden beim Prozess 2 Personen von dem Verband anwesend sein die den Prozessverlauf verfolgen werden.

    Da ich alleiniger Anzeigesteller bin und mich bei weitergehenden Verfahren (denn die Sache wird durch verschiedene Instanzen laufen bis es zu einem Grundsatzurteil kommt)und ich zusätzlichen Rechtsbeistand brauche,werden mich zwei befreundete Anwälte vertreten.

    Der Ausschluss erfolgte ca 6 Wochen nachdem ich die Anzeige gestellt hatte,Gründe dafür waren sehr fadenscheinig,da ein Zeuge Jehovas kein weltliches Gerichtsverfahren gegen ander Mitbrüder stellen darf oder soll.
    Das war alles was mir gesagt wurde.

    Ich hatte aber vor Anzeigenstellung in der Ortsversammelung bekannt gegeben das ein Gerichtsverfahren auf ZJ zukommen wird.

    Da dieses Grundsatzurteil ,das ich erreichen will nicht nur ZJ betrifft (es geht hier ums Gleichheitsprinzip) muss die Sache Rechtlich wasserdicht gemacht werden.

    Ich bin mir auch voll bewusst das sich da noch einige sehr stark zur Wehr setzen werden,denn es geht hier ,wenn Religionsgemeinschaften in Regress genommen werden um sehr viel Geld.
    Das könnte unter Umständen für kleinere Sekten und Religionsgemeinschaften das finanzelle aus bedeuten.

    Daher muss die Sache rechtlich komplett wasserdicht werden.

    Das sollte es fürs erste sein.

    Ich werde weiter darüber berichten,je nach Sachlage der Dinge.

    Mit freundlichen Grüßen an Dich und Deine Frau

    Franki

  11. Hubert says:

    26.07.2014
    Hubert an „Franki“

    zuerst einmal senden wir Deiner lieben Frau und Dir

    ganz liebe Grüße und ganz liebe Segenswünsche,

    möge Deine Frau bald wieder gesund und glücklich sein
    und sich vor allem in Jesus und JHWH,
    die uns Menschen ja Wahrheit und Gerechtigkeit garantieren,
    mit Dir freuen,

    und besonders auch auf Eurem gemeinsamen Rechtsweg
    wünschen wir Euch beiden weiterhin Alles Liebe und Gute

    und alle Unterstützung und den großen göttlichen Segen und Schutz, den Ihr braucht,

    und werden diesbezüglich auch gerne für Euch beide
    weiter da sein und für Euch beide und natürlich auch
    weiterhin für Eure Rechtsgegner beten,

    denn ZJ soll ja nicht nur ein Licht für positive
    Entwicklungen aufgehen,

    ihre Machenschaften sollen ja auch ans Licht kommen.

    „Franki“, nach den wichtigen Rechtshinweisen von Dir hier
    für mich und die Mitdenkrunde auf Bruder-Info,

    also auch für noch Zeugen Jehovas und Ex-Zeugen Jehovas,

    und zwar vor und nach dem 17.12.2013,

    vgl. dazu u.a.

    http://www.bruderinfo.de/?p=1440&cpage=3#comment-80095

    war nicht nur mir lange unklar, wie sich u.a. auch vor JHWH und Jeshua Deine rechtlichen Anliegen,

    wenn sie keine Scheinsachen waren bzw. sind,
    2014 weiterentwickeln werden.

    Nach Deiner „amtlichen“ Rückäußerung v. 24.07.2014 zu meiner Ermunterung v. 24.07.2014 zeigen sich nicht nur für mich nun folgende wichtigen Punkte:

    01.) Eine Beweis- und Indiziensammlung ist für den Gerichtstermin bereits nicht nur in Deinem Akt vorhanden und wird laufend gewartet …

    02.) Dazu gehört auch die Zeugenaussage Deiner Frau, einer Zeugin Jehovas. Mich würde interessieren, ob es von ihr bereits vor Deinem mit für Selters rechtlichem „Blitz und Donner“ verbundenen Strafantrag zuerst noch einen schriftlichen Zeugnisbrief von ihr an die amtsführenden ZJ ihrer Ortsversammlung bzw. in Selters gegeben hat?

    Und ob Deine Frau als Betroffene/Opfer noch Mitglied bei den ZJ ist oder bereits vor oder nach dem Strafantrag ihre Mitgliedschaft beendet hat?

    Handelt es sich also um einen gemeinsamen Strafantrag?

    03.) Warum wird einem Zeugen Jehovas, wenn er gegen seine amtsführenden Vorgesetzten aus guten und schwerwiegenden Gründen straf- oder zivilrechtlich klagt,

    also von seinen bürgerlichen Rechten Gebrauch macht,

    von diesen Vorgesetzten die Mitgliedschaft und Gemeinschaft
    entzogen?

    Wo liegt da sein Unrecht?

    War dies die Vorgangsweise der ZJ auch gegenüber Deiner lieben Frau?

    04.) Hat man mit Dir in der Ortsversammlung persönlich wegen Deines Strafantrages kommuniziert bzw. wie war die Vorgehensweise von Selters und Deinen Ortsältesten, die dann zu Deinem Ausschluß
    aus dieser Gesellschaft geführt hat?

    05.) Werdet Ihr gemeinsam in dieser Rechts- und Gerichtssache
    mit einem Rechtsanwalt zusammen arbeiten?

    Mit Blick auf die bisherige Vorgeschichte, Diskussion und Entwicklung und Indizien und Beweise ist für mich Deine/Eure Entscheidung nachvollziehbar und verständlich,

    in dieser Rechtssache von Euren bürgerlichen Rechten
    Gebrauch zu machen,

    und gegen die Amtsführer der BRD-Religionsgesellschaft
    der Zeugen Jehovas rechtlich und gerichtlich vorzugehen,
    auch wenn man damit auf die eigentlichen 7 Anführer der ZJ
    in den USA, die eigentlichen Hauptverantwortlichen,
    rechtlich offensichtlich noch nicht direkt zugreifen kann,
    oder kann dies auch für sie in den USA Auswirkungen haben?

    Mit lieben Grüßen und Segenswünschen

    Hubert und Familie
    26.07.2014
    ______________________________________________________________

  12. DORIS says:

    Sind Zeugen(WTG) bei der Börse?? Wenn Ja die Bibel sagt ja man soll sich raushalten oder???

    1. Franki says:

      Franki an Doris

      Zeugen Jehovas sind zumindest in Amerika bei der Börse beschäftigt.
      Einige Zeugen Jehovas ha´ben hier in Deutschland den Beruf bzw die Anstellung des Anlageberaters,da sind mir persönlich einige bekannt auch welche die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind.

      Ich war bis vor einem halben Jahr ein Zeuge Jehovas, und bin seit 28 Jahren Strafrichter beim Landgericht

      Antwort genügend.

      Grüße
      Franki

      1. @Franki says:

        Strafrichter oder doch eher Schöffe?

        1. Franki says:

          Richter an der Strafkammer,sowie Ermittlungsrichter
          Franki

          1. Horst says:

            dann warst Du ja bei den Zeugen Jehovas an der richtigen Position („Ermittlungs- und Strafrichter“)…

      2. Hubert says:

        Lieber Franki,

        Danke für Deine aktuellen Informationen.

        Wichtige Anliegen und Sichtweisen von Dir hast Du ja hier
        bereits als ZJ und offensichtlicher Berufsrichter auf Bruder-Info seit Dezember 2013 ersichtlich gemacht,

        also in einer Zeit, wo Du noch neben Deinem wichtigen Beruf
        auch noch bei den ZJ eine Mitgliedschaft hattest,

        und meine Familie und ich freuen uns bis heute darüber
        und über Deine weitere Entwicklung,

        weil mutige und wahrheits- und gerechtigkeitsliebende
        Mitmenschen in der heutigen Zeit sehr wichtig sind,

        und solche Menschen auch verstehen, warum es folgenden

        himmlischen Aufruf gibt gemäß Offb. 18:4-8 lt. NWÜ:

        „Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen:
        Geht aus ihr hinaus, MEIn VOLK, wenn IHR NICHT MIT IHR
        TEILHABEN WOLLT AN IHREN SÜNDEN UND WENN IHR NICHT EINEN
        TEIL IHRER PLAGEN EMPFANGEN WOLLT …“

        Welche Gründe es auch waren, warum Du die Mitgliedschaft
        in der Religionsgesellschaft der Zeugen Jehovas in der BRD
        beendet hast:

        wie alle anderen, die es bisher geschafft haben und auch hier
        auf Bruder-Info mitlesen und mitschreiben,

        BEGLÜCKWÜNSCHEN WIR DICH UND SIE GANZ HERZLICH,
        UND WÜNSCHEN DIR UND IHNEN IM HERRN JESUS/JESHUA
        JHWH’S REICHSTEN UND WUNDERBARSTEN SEGEN,

        denn so hast Du und haben Sie wie wir alle die Chance,

        noch unbelasteter und konzentrierter die persönliche

        Gemeinschaft mit unserem lebendigen und auferstandenen Jesus

        und seinem himmlischen Vater fortzusetzen,

        und uns persönlich im lebendigen hebräischen und jüdischen CHRISTOS/MASHIACH als den wahren Weinstock zu verwurzeln,

        was gemäß Joh. 15:1-10 bewirken wird:

        „Ich bin der wahre Weinstock, und MEIN VATER IST DER WEINGÄRTNER. Jeden Zweig an mir, der nicht Frucht trägt, nimmt er weg, und jeden, der Frucht trägt, reinigt er, damit er mehr Frucht trage.“

        Das sind die Aussichten, wie wir bereits vor der Wiederkunft
        des Sohnes Gottes haben und wenn wir diese Segnungen in den kommenden Zeiten weiter LIVE erleben,

        dann bedeutet es, dass uns der Himmel liebt und wir Fortschritte
        gemacht haben,

        die lebenswichtig sind, für weitere wertvolle Entwicklungen
        in der Familie, im Freundeskreis, in der Bruderschaft
        und im Berufsleben,

        In diesem Sinne Dir und Deiner Frau
        und Euren Familien und Lieben

        ALLES LIEBE UND GUTE

        von Hubert und Maria am 24.07.2014

        P.S.: Wir vermuten, Du hast Deine ZJ-Mitgliedschaft
        auch schriftlich beendet, wäre schön, wenn Bruder-Info,
        wenn das zutrifft, diesen Brief als Artikel auf der
        Hauptseite publizieren könnte.
        Und: wie können wir dich telefonisch oder per Mail erreichen?

        _____________________________________________________________

        1. Franki says:

          Franki an Hubert

          Ein Austrittsschreiben gibt es nicht,ich bin offizell ausgeschloßen worden,da ich gegen die Verantwortlichen in Selters Strafantrag wegen Körperverletzung(in Betreff der Depressionen die meine Frau erleidet und Nachweisbar ist,das der Ursprung dieser Deppris sich aus den Lehren und dem Umgang mit Menschen die Zeugen Jehovas begehen)gestellt habe.

          Gerichtstermin ist höchstwahrscheinlich nach der Sommerpause.

          Ich werde diesen Prozess soweit führen,das ein Grundsatzurteil zustande kommt,das besagt,das das Verursacherprinzip,einer zu behandelnden seelischen Störung ausgelöst von Religionsgemeinschaften,die mit derart manipulativen Mitteln arbeiten ,hier angewandt wird und Religionsgemeinschaften bei solchen Sachen ( nicht nur ZJ) in Regress genommen werden.
          Der Volkswirtschaftliche Schaden ,den ja zur Zeit unser Sozialsystem sprich Krankenkassen übernehmen muss ist ziemlich hoch.

          Man bedenke was eine Stunde Honorar bei einem Psychologen oder Psychater
          ausmacht.

          Es muss endlich gegen diese wilden Auswüchse gehandelt werden.

          Gruß
          Franki

          1. Denker says:

            Hallo Franki,
            ich habe nur eine kurze Frage an dir: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das ihr Aussicht auf Erfolg haben werdet.
            Weil ja die Zeugen bekanntlich alle ähnlichen Bisherigen Gerichtsverfahren locker überstanden und gewonnen haben.
            Freue mich auf eine Antwort, der Denker

          2. Franki says:

            Franki an Denker

            Ich will noch nicht mutmaßen,aber es könnte zumindest ein Teilerfolg
            geben.

            Soweit ,bisher Gespräche geführt wurden,vor allem mit den Gesundheitsbehörden und mit Vertretern der Krankenkassen,könnte es auf ein
            Grundsatzurteil hinauslaufen.
            Auch angesichts der allgemein Kosten,die ja im Momment von den Krankenkassen und teilweise von Sozialämtern getragen werden.

            Es stehen Milliardenbeträge im Raum und ich denke mal das alleine da schon von seitens der Gesundheitsbehörden und Krankenkassen Druck ausgeübt wird.

            Wir werden sehn was dabei rauskommt.

            Und wie ich schon an anderer Stelle berichtet habe ,kann man Urteile von hier nicht mit Urteilen aus Amerika vergleichen,da dort ein anderes Rechtssystem ist wie hier.

            Wenn jemanden in Amerika so eine Klage einreicht ist das klar das Sie abgewiesen wird,da in Amerika immer noch die freiwilligkeit der Selbstversicherung im Krankheitsfall egal was es ist vorrangig ist.

            Haben wir zb selbst erlebt.

            Ich war mit meiner Familie in den 90er Jahren für 6 Monate in den Staaten aus Beruflichen Gründen.
            In den 6 Monaten hat sich eines meiner Kinder einen Armbruch dort zu gezogen.

            Der Spaß kostete mich trotz Teilbezahlung unserer Krankenkasse noch 4000 Dollar Cash,die ich sofort bei dem behandelnden Krankenhaus zu bezahlen hatte.

            Also kannst Du Dir vorstellen wenn jemand eine Klage gegen die WTG dort einreicht,weil er sagen wir mal 1 Jahr in Psychischer Behandlung war und für diese Behandlung sagen wir mal 30000 Dollar löhnen musste,was die meisten Normal Bürger der Amis nicht haben,das dann die Gesellschaft dies niederschmettern lässt.

            Ich hoffe Dir mit der Antwort gedient zu haben.
            Gruß
            Franki

          3. Dennis@Franki+Alle says:

            Franki!

            Jeder Kommentar von Dir setzt noch ein´s drauf. Du bist wirklich ein Richter, wie es ihn so in Deutschland noch nie gab. Ein wahrer Alleskönner!

            Du bist nicht nur in der Lage ein „Grundsatzurteil“ herbeizuführen. Nein, Du weißt sogar schon bevor Du überhaupt Strafantrag gestellt hast, wie dieses Urteil aussehen wird. Hmm…Wie wär´s Du schreibst das Urteil schon vorab und legst das dem Richter vor oder noch besser, Du sprichst das Urteil gleich selbst, da Du ja auch Richter bist. Dann wärst Du Ankläger, Richter und Verteidiger zugleich, denn die WTG braucht die Mühe einer Verteidigung gar nicht erst machen, bei dieser erdrückenden Faktenlage.

            Bei allem Respekt und Mitgefühl für Deine Frau (sofern das die Wahrheit ist) Depressionen sind nicht justiziabel. Dafür braucht kein Mensch ein Jurastudium, das sagt einem schon die Logik. Ein „Verursacherprinzip“ kann es hier also überhaupt nicht geben.

            Das eigentlich schlimme ist, dass Dir hier einige Leser tatsächlich Deinen Unfug glauben.

            @Alle
            Ich verstehe Euren Wunsch nach „Widerstand“ gegen die WTG, aber er führt zu nichts. Wenn das alles was hier behauptet wird Wirklichkeit werden sollte, dann würden wir in Deutschland in einer Diktatur leben. Zum Glück gibt´s sowas wie Religionsfreiheit, die vom GG garantiert ist. Das ist auch gut so! Davon profietiert die WTG und das kann/soll auch so bleiben. Lasst sie machen was sie will und konzentriert Euch auf ein neues Leben ohne WTG. Nur so kann man sein Seelenfrieden finden.

            LG
            Dennis

          4. Franki says:

            Franki an Dennis

            Lieber Dennis

            Wenn Du genau gelesen hättest,
            Ich schrieb ich will nichts vorweg nehmen,sondern Warten wir es ab was dabei rauskommt.

            Also keine Angst ich mache das Urteil nicht,wahrscheinlich der BGH..Gruß
            Franki

          5. Dennis@Franki says:

            Hallo Franki,

            lies Dir nochmal Deinen eigenen Kommentar durch und sage mir wo Du hier geschrieben hast, dass Du „nichts vorweg nehmen“ willst.

            Also, dann schauen wir mal:

            „Franki:
            24. Juli 2014 um 11:51

            Franki an Hubert

            Ein Austrittsschreiben gibt es nicht,ich bin offizell ausgeschloßen worden,da ich gegen die Verantwortlichen in Selters Strafantrag wegen Körperverletzung(in Betreff der Depressionen die meine Frau erleidet und Nachweisbar ist,das der Ursprung dieser Deppris sich aus den Lehren und dem Umgang mit Menschen die Zeugen Jehovas begehen)gestellt habe.

            Gerichtstermin ist höchstwahrscheinlich nach der Sommerpause.

            Ich werde diesen Prozess soweit führen,das ein Grundsatzurteil zustande kommt,das besagt,das das Verursacherprinzip,einer zu behandelnden seelischen Störung ausgelöst von Religionsgemeinschaften,die mit derart manipulativen Mitteln arbeiten ,hier angewandt wird und Religionsgemeinschaften bei solchen Sachen ( nicht nur ZJ) in Regress genommen werden.
            Der Volkswirtschaftliche Schaden ,den ja zur Zeit unser Sozialsystem sprich Krankenkassen übernehmen muss ist ziemlich hoch.

            Man bedenke was eine Stunde Honorar bei einem Psychologen oder Psychater
            ausmacht.

            Es muss endlich gegen diese wilden Auswüchse gehandelt werden.

            Gruß“

            Kann das nicht erkennen, Du etwa? Da hört sich für mich alles eindeutig an.

          6. heibea says:

            Hallo Dennis,
            ich empfinde Deinen Kommentar an franki als respektlos und ü-
            berheblich; so habe ich Dich bis jetzt nicht wahrgenommen!
            Ich bin sehr erstaunt, auf welche Weise Du uns anderen zu ver-
            mitteln versuchst, was wir zu tun und zu lassen, bzw. zu glau-
            ben haben!
            Du betonst einen wichtigen Punkt: Glaubensfreiheit – vom Ge-
            setzgeber garantiert.Hat aber nicht gerade die WTG durch ihr
            menschenverachtendes Handeln anders Denkenden gegenüber den
            Anspruch darauf zumindest moralisch verwirkt?! Wer so agiert
            verdient k e i n e Schonung, zumal es laufend weitere „Opfer“
            gibt! Nach dem Motto: was gehen mich die anderen an, Hauptsa-
            che mir geht´s gut!
            Also sei so nett, gestatte jedem seine eigene Meinung und die
            Entscheidung , zu glauben,was er will!
            In diesem Sinne hei-bea

          7. Franki says:

            Franki an Dennis

            Dann lies Dir Bitte meinen Kommentar an Denker durch,da stehts drinn.

            Lieber Dennis sei mir bitte nicht böse,aber ich habe solangsam die Vermutung,das Du hier im Forum einige Dinge torpetieren willst.

            Sobald man mit geballter Ladung gegen die WTG geht ,konterst Du dagegen.
            Gut ist ja auch Dein freies Recht.

            Nur in welcher Art und Weise???

            Manchmal habe ich so das Gefühl,das Du Dinge die bei der WTG passieren falsch realisierst und dehnen in indirekter Weise noch die Stange hälst.

            Muss jeder selber wissen wie er was verarbeitet.

            Ich gehe hier in meinen Kommentaren von dem Standpunkt aus was ich über 37 Jahre der Zugehörigkeit bei den ZJ unter der WTG Leitung erlebt habe.

            Und glaube mir das sind keine Ammenmärchen oder Faks.

            In dieser Zeitperiode,ich bin über 60 Jahre alt und kann sagen mein halbes Leben habe ich bei ZJ verbracht erlebt man so einiges.

            Auch beruflich habe ich mit ZJ zu tun gehabt und habe gesehen und gehört wie man sich mit perfiden Tricks von deren Anwälten sich versucht aus der Schlinge zu ziehen.

            Ob Du glaubst oder nicht ,ist mir im Grunde wurscht egal.

            Denke mal in Ruhe darüber nach.

            liebe Grüße
            Franki

          8. Fox an Franki says:

            Lieber Franki,

            ich benutze jetzt den Dennis-Button, weil unter deinem Kommentar an Dennis kein Antwort-Button mehr ist.

            Ich denke, du tust Dennis Unrecht mit deiner Vermutung, er würde der WTG noch die Stange halten. Das tut er gerade nicht! Wenn ich Dennis richtig verstanden habe – auch in anderen Kommentaren – geht es ihm um Ausgeglichenheit. Er möchte nicht, dass wir uns irgendwie festfahren, nachdem wir die ersten Schritte in unsere geistige Freiheit trotz WTG-Schlingpflanzen schon so tapfer gegangen sind. Ich mag auch nicht alle Kommentare und manche sind mir wirklich zu abwertend, aber dennoch suche ich den guten Beweggrund dahinter – und glaub mir, es gibt ihn, diesen guten Beweggrund! Einer davon: Jeder der hier schreibt, bewegt sich zum Christus hin.

            Beachte bitte, dass es auf BI schon des Öfteren Personen gab, die auf mehr oder weniger subtile Art den Frieden zu stören versuchten und deshalb benötigen wir Dennis, einen Analytiker par excellance. Mach es ihm doch einfacher, indem du ihm antwortest: Ja, ich bin wirklich Jurist, nein, gerade deshalb darf ich in diesem Verfahren nicht als Vorsitzender Richter dienen…. Das ist klar, besser als auf Anschuldigungen genauso zu reagieren und räumt jeden Zweifel aus.

            Wir alle müssen noch besser lernen,Freundlichkeit an den Tag zu legen, aber auch, uns gegenseitig zu ertragen. Gerade dies wurde nicht für lustig-lockere Begebenheiten geschrieben, aber es macht uns wertvoller als Gold in Gottes Augen. Liebe Grüße

          9. Frank&Frei says:

            Dennis, der Franki könnte dein Vater sein. Auch wenn er von der Rechtschreibung her fehlt, was zu einem studierten Richter irgendwie nicht passt – aber seine Ausführungen sind über die Zeit gesehen solide.
            Vielleicht hältst du dich ein wenig mit deiner Kritik zurück. Ansonsten finde ich deine Kommentare oft gut fundiert

  13. hansi says:

    lieber gerd.
    mann kann der wt gesellschaft einiges ja vorwerfen ,und das völlig zu recht ,aber ewiges leben hier auf der erde wird nicht erst von einer religion seid dem jahre 1935 verkündet .
    es steht im ersten buch mose,lese bitte doch noch mal die genesse in ruhe durch und du wirst feststellen das das keine erfindung der wt organisation ist,sondern gottes wort lehrt eindeutig jehova wollte ursprünglich das die menschen ewig auf der erde leben sollten ,wenn du weiterliesst erfährst du lieber gerd warum dies scheiderte oder leugnest du diesen bibelbericht?lieber gerd es gibt ein sprichwort das besagt aufgeschoben ist nicht aufgehoben und sofort nach der rebilion adam und eva gegen jehova hatt jehova sofort reagiert mit der ersten prohezeiung lies er uns menschen mitteilen das ewiges leben auf der erde was ja sein ursprünglicher wille war glaubst du im ernst jehova muss sich koregieren oder ein zick zack kurz einschlagen wie wir es von der wt geselschaft es gewohnt sind das hatt jehova nicht nötig er kann sich nicht irren völlig ausgeschlossen.
    zurück zur ersten prohezeiung jehovas 1mose 3,15 dieser same ist niemand anders als unser retter und herrn jehovas liebervoller sohn jesus christus,ja durch jesus christus wird alles wieder zur vollsten zufriedenheit jehovas wieder hergestellt sei es die dinge im himmel und jetzt aufgepasst als auch die dinge auf erden.und jesus lehrte uns beten das der wille seines vaters im himmel lieber gerd aufgepasst als auch auf erden geschehe nochmal lieber gerd was war jehovas wille als jehova die ersten menschen in den garten eden setzte?und jehova wird sich letzendlich durchsetzen davon können wir 1000 prozentig glauben .
    lieber gerd in vielen kommentaren erwähnte ich ja die zwei hoffnungen dazu stehe ich daran glaube ich und es ist zur zeit jedenfalls mein bibliches verständnis .ja es wurden die apostel die jünger jesu auch der apostel paulus nur um einige zu nennen auf diese personen trifft der bibelvers zu den du ja erwähntest gottes geist bezeugt mit unserem geist das wir kinder gotte s sind ,diese sind schon vereint mit ihrem himmlichen vater jehova und ihres königs jesus und amten als priester und königeim himmel . niemand anderes als jehova selbst wählt oder wählte menschen von der erde zu himmlichen leben .es ist kein wunschdenken ewiges leben ob im himmel oder auf erden ,sondern die die zu himmlichen leben berufen werden spüren dies sehr wohl weil es jehova ihnen durch seinen geist ihnen bezeugt ,oder anders ausgedrückt ihnen ins herz legt.liebe grüsse hansi

  14. Amalie@memra says:

    Welcome memra!

    Du bist nicht getauft – Glückwunsch! Schade das man sowas überhaupt sagen kann, aber jeder von uns weiß was ich damit meine. Du bist seit 15Jahren nicht mehr dabei, aber trotzdem kannst du es nicht vergessen. Wie du sagtest, die Kindheit prägt einen für´s Leben. Ich für meinen Teil versuche im Moment einen Weg zu finden um das für mich verpacken zu können, denn die Erinnerungen und Gefühle mein Leben lang zu betäuben kann ja auch nicht die Lösung für die Zukunft sein. BI ist für mich die beste Therapie die ich beginnen konnte, das kann ich gar nicht oft genug sagen!
    Freu mich auf weiter Kommentare von dir! bis dahin

  15. memra says:

    Freiheit als Kind hatte ich jedenfalls nicht. Alles war Zwang stöhn… 🙁 Okay, Zucht und Ordnung von den Eltern muß ja sein und ist der Weg zum erwachsen werden aber es gibt gewisse Grenzen. Und wenn man als Kind schon merkt das etwas nicht stimmt, und die Eltern fast schon einem religiösen Wahn unterliegen dann prägt einen das fürs Leben.. Ich sag nur Dämonen hier Dämonen da^^

  16. Winston an Alle says:

    Liebe Schwestern und Brüder,

    der Wachtturm vom November 2013 ist eine Fundgrube für die Widersprüche des Anspruches der Ältesten und deren gelebter Selbstliebe in Verbindung mit Selbstüberschätzung. Auch die großen Führer des vergangenen Jahrhunderts haben alles nur für ihr Volk getan.
    Jetzt zitieren sie sogar die Gute Nachricht, weil ihnen die eigene Übersetzung nicht in den Kram paßt.
    „Ihr wisst: Die Herrscher der Völker, die Großen in der Welt, unterdrücken ihre Leute und lassen sie ihre Macht spüren. Bei euch muss es anders sein! Wer unter euch groß sein will, soll euer Diener sein“ (Mat. 20:25, 26; Gute Nachricht Bibel).

    Wenn ich meine Erfahrungen zu den Texten dazu füge, sehe ich in diesem Artikel ein klares Bild, dass der TuvS eigentlich konträr zu den hier willkürlich gesammelten Bibelerklärungen handelt und agiert.
    Eigentlich sind sie die legitimen Jünger des Diotrephes, den Johannes beschreibt.
    3. Joh 1:9
    9 Ich habe der Gemeinde geschrieben, aber Diotrephes, der unter ihnen hochgehalten sein will, nimmt uns nicht an. 10 Darum, wenn ich komme, will ich ihn erinnern seiner Werke, die er tut; denn er plaudert mit bösen Worten wider uns und läßt sich an dem nicht genügen; er selbst nimmt die Brüder nicht an und wehrt denen, die es tun wollen, und stößt sie aus der Gemeinde.
    11 Mein Lieber, folge nicht nach dem Bösen, sondern dem Guten. Wer Gutes tut, der ist von Gott; wer Böses tut, der sieht Gott nicht. 12 Demetrius hat Zeugnis von jedermann und von der Wahrheit selbst; und wir zeugen auch, und ihr wisset, das unser Zeugnis wahr ist.

    „Älteste müssen auch heute vor solchen Gefahren warnen. Sie sind reife Diener Jehovas und besitzen Lebenserfahrung. Außerdem haben sie schon vor ihrer Ernennung bewiesen, dass sie die Bibel gut verstehen und die gesunde Lehre vermitteln können (1. Tim. 3:2; Tit. 1:9). Weil sie reif und ausgeglichen sind und sich auf biblische Weisheit stützen, können sie die Herde geschickt anleiten.“
    Ich kenne viele, die bereits in jungen Jahren so Mitte 20 als Älteste berufen wurden und dann voller Stolz ihr Amt eifrig mit beispielloser Härte und Unverständnis ausgeübt haben. Viele andere waren aufrechte Zeugen, aber mangels ihrer Bildungsdefizite und Intelligenz, konnten sie keine Bibelstelle ohne den Wachtturm verstehen.
    „Warum ließ Jehova Bibelschreiber über die Unzulänglichkeiten der Männer berichten, denen er Verantwortung übertragen hatte? Er wollte unter anderem zeigen, wie er sein Volk durch unvollkommene Männer leiten kann. Er hat sein Volk schon immer so geleitet. Wer gegen diese Männer murrt oder sie übergeht, kann dies nicht mit ihren Fehlern rechtfertigen. Jehova erwartet von uns, sie zu respektieren und ihnen zu gehorchen.“
    Dieser Satz ist ein eklatanter Widerspruch in sich. Jehova hat in der Bibel viele abschreckende Beispiele von Männern niederschreiben lassen, die nicht in seinem Sinne die Herde geführt haben. Trotzdem wollte er zeigen, dass sich mit diesen ungeeigneten Machtmenschen sein Volk führen läßt. Wer dies feststellt oder erfahren mußte hat kein Recht zu murren oder diesen Schwachköpfen den Respekt und Gehorsam zu verweigern.
    In der Bibel steht es aber anders, wenn man weiterliest. In fast allen Geschichten wird der unzulängliche Führer bestraft. Das galt für Moses David, Bileam und viele andere.

    „Um vereint und sicher in Gottes Herde zu bleiben, müssen wir auf ein „Wort“ hinter uns hören, das uns sagt, wohin wir gehen sollen. Dieses Wort schließt alles ein, was durch heiligen Geist in der Bibel gesagt oder von Jehova und Jesus durch die von ihnen eingesetzten Unterhirten mitgeteilt wird.“
    Vorher wird die Unvollkommenheit der Ältesten als Aufforderung zu Gehorsam und Respekt verordnet und jetzt sind das der heilige Geist, Jehova und Jesus, der ihnen durch diese Menschen mitgeteilt wird. Wer blickt da noch durch ?
    Es gibt kein Wort von Unterhirten, das über das Geschriebene hinausgeht an das wir uns halten müssen. Ganz im Gegenteil !
    Insbesondere dann, wenn die Unterhirten falsch liegen und Jesu als einzigen Mittler zu Gott verleugnen und ihm die Ehrerbietung und Verehrung verweigern.
    „Warum waren sie in einem so traurigen Zustand? Weil die, die das Gesetz Gottes lehren sollten, schroffe, fordernde Heuchler waren. Statt den Mitgliedern ihrer Herde zu helfen und sich um sie zu kümmern, legten die geistigen Führer Israels ihnen „schwere Lasten“ auf die Schultern.“
    So ungefähr ist heute der Zustand in den Versammlungen. Die Besten und Intelligenten haben sich schon lange verabschiedet. Darum ist das Erreichen eines höheren Schulabschlusses so gefährlich für die jungen Zeugen. Wer das Abitur oder die Matura macht wird es nicht ohne Intelligenz schaffen. Wer darüberhinaus studiert, wird jahrelang seinen Geist schärfen. Wieviele junge ZJ steigen dann während der Phase der Geistesbildung aus und wer bleibt zurück ?
    Die Verbliebenen rackern sich im Predigtdienst ab, anstatt in Ruhe die Bibel zu erforschen, auch weil sie es nie gelernt haben, oder bemühen sich wahre Werke des Glaubens zu erbringen. Die Literatur der WTG wird von Monat zu Monat dümmer und widerspricht sich andauernd. Sogar in einem einzigen Artikel des WT.
    „Wie können denn Älteste die Führung übernehmen, ohne über die Herde zu herrschen? Mit anderen Worten: Wie können sie für die Herde sorgen, ohne die Befugnis, die sie als Aufseher von Gott erhalten haben, zu überschreiten?“
    Das haben sie ja durch diesen Artikel erwiesenermaßen erklärt. Mit den Ältesten, die ihr noch habt, geht das nicht, weil sie gemäß Euren Anordnungen, wie die LK und die WTG ihr Hauptaugenmerk auf Machterhalt und Spenden gerichtet haben.
    „Guter Gedankenaustausch zwischen Ältesten und ihren Glaubensbrüdern ist wichtig. Älteste respektieren deren Privatsphäre (Bücher, Schallplatten, zuletzt besuchte Internetseiten Kontakt zu Abtrünnigen oder Weltmenschen usw.), halten aber in der Versammlung Augen und Ohren offen und möchten gern „den Schwachen beistehen“
    Ein netter Satz, der allerdings Beistand mit Denunziantentum und Komitee-Verhandlungen verwechselt.
    Gott steh mir bei, auf dass ich diesen Beistand nicht mehr erleben muß.
    „Wie waren die Hirten eingestellt, die Gott verurteilte? Zur Zeit Hesekiels und Jeremias tadelte Jehova öffentlich die Männer, die sich um die Schafe kümmern sollten, es aber nicht richtig taten. Niemand wachte über die Schafe, sie wurden ausgenutzt und zerstreut.“
    Habt Ihr schon mal darüber nachgedacht, dass die ORG der ZJ damit gemeint sein könnte ?
    „Jesus erwartet von Ältesten, die Herde so zu behandeln, wie er es getan hat. Sie müssen ihren Weggefährten dienen wollen und dürfen nicht den großen Herrn spielen“
    Nachdem Petrus die älteren Männer in der Versammlung ermahnt hatte, nicht über die zu herrschen, die ihnen von Gott „zugelost“ sind, appellierte er an sie, „Vorbilder für die Herde“ zu werden
    Älteste erweisen sich für die Brüder in ihrer Obhut als erfrischend und erbauend, wenn sie mit ihnen und für sie beten und in schwierigen Zeiten für sie da sind.“
    Wie erfrischend und erbauend waren all die Gespräche mit Ältesten in meiner ersten Lebenskrise, als danach Bezeichneter und kurz vor und nach meinem Austritt.
    Sie predigen Wasser, aber trinken guten Wein, finanziert von den sparsamen Antialkoholikern.
    Ich habe selten einen derart polemischen dummen und dreist formulierten Artikel gelesen. Dagegen ist die Bild Zeitung eine niveauvolle Alternative, allerdings nicht für mich.
    Liebe Grüße
    Thomas.

    1. Elke says:

      Lieber Thomas,

      wieder einmal eine sehr gute Zusammenfassung, erfrischend ehrlich.
      Eigentlich sind die jüngeren Ältesten sehr bedauernswert, denn die meisten von ihnen haben keinerlei Ahnung, was es bedeuten könnte, in ein schwereres Gericht zu kommen für seine Entscheidungen.

      Wenn ich als ältere Dame des Glaubens über die Persönlichkeiten der in der Bibel geschilderten Menschen lese, so frage ich mich auch, ob ich mich gern einem Petrus oder Paulus, einem Timotheus u. a. anvertraut hätte und stelle immer wieder fest, dass ich auch nicht mit jedem Anliegen zu jedem gegangen wäre. Und weißt du was? Nirgendwo in der Bibel ist zu finden, dass dies auch gefordert würde! EINER ist euer Lehrer, EINER euer Führer, nämlich der Christus. Dieser allein darf fordern von mir. Alle anderen dürfen mir dienen! Die nennt man dann Älteste. Da sie das nie begriffen haben (kein Wunder bei der „Belehrung“)bin ich sehr froh, dass ich auf das „dienen“ verzichten kann um mich ganz dem Christus zu unterstellen.

      Liebe Grüße
      Elke

  17. Manfred an Alle says:

    Liebe Geschwister,

    Aus dem Studien WT vom 15.11.13 ist folgendes Zitat auf Seite 8 entnommen:

    Jede Spende wird zweckgemäß und auf beste Weise eingesetzt — darauf können alle vertrauen, die das weltweite Werk von Jehovas Zeugen unterstützen. Bist du in der Lage, Brüdern, die in Not geraten sind, zu helfen? Möchtest du zur Förderung des Predigtwerks beitragen? Wenn ja, dann „enthalte das Gute nicht denen vor, denen es gebührt, wann immer es in der Macht deiner Hand liegt, es zu tun“ (Spr. 3:27). Zitat Ende.

    Zwei Dinge sind mir aufgefallen:
    1. Wenn man darauf vertrauen kann, dass die Spenden nur zweckgemäss zur Unterstützung des Predigtwerkes verwendet werden, würde das doch eigentlich die Zahlung von Strafen in Verbindung mit den Kindesmissbrauchsfällen ausschliessen. Doch wovon wollen sie denn die Strafen bezahlen, da doch das ganze Vermögen der Gesellschaft auf Spenden beruht. Oder wollen sie behaupten, dass Strafzahlungen auch dem Predigtwerk dienen und die Gelder auch dort zweckgemäss eingesetzt werden?

    2. Wenn ja, dann „enthalte das Gute nicht denen vor, denen es gebührt – Zitat Ende
    Heisst das im Umkehrschluss nicht, das wer nicht der Gesellschaft das Gute (Geld) spendet, es denen vorenthält, denen es gebührt (zusteht)?

    Sprich: Es wäre eine Unverschämtheit, wenn die Brüder ihr selbst verdientes Geld für sich selbst ausgeben und verwenden würden?

    Ausserdem ist es nicht interessant, dass dieser Spendenaufruf wieder im November WT erscheint, wo das doch zufälligerweise auch der Monat ist, an dem Brüder ihr 13. tes Monatsgehalt, bzw. Das Weihnachtsgeld ausgezahlt bekommen?

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

    Liebe Grüsse Manfred

    1. Dennis an Alle!! says:

      Lieber Manfred,

      gut erkannt und schon lange praktiziert das Ganze. Wenn ich mich recht erinnere hab ich mal in einer Doku „WTG und Finanzen“ eine Auflistung gelesen, die zeigt, dass seit den 80ern immer was in den Nov. oder Dez.-Ausgaben steht bzgl. Spenden.

      Tja, die was Geldeinsammeln betrifft waren die noch nie dumm 😉

      LG
      Dennis

    2. Hans says:

      Hi Manfred,

      schätze mal, viele Linientreue würden erfolgreiche Klagen gegen die WTG aufgrund Kindesmissbrauch als Angriff Satans gegen das Predigtwerk interpretieren (bestimmt „begründet“ mit Off 12:17 übersetzt laut NWÜ), weshalb sie auch kein Problem mit der irrigen Verwendung ihrer Spendengelder hätten.

      Man kann sich alles zurechtdrehen, wie man möchte. Allgemein kann auch jeder einen Bibeltext für fast egal welche Meinung finden, zumindest indem er Bedeutung und Kontext entstellt bzw. verdreht.

      Die WTG ist Meister darin und je größer und publiker ihre Probleme werden, desto mehr muss „zurechtgebogen“ werden.

      LG
      Hans

      1. Pit an hans says:

        nur, wenn man immer nur biegt, wird es irgendwann brechen.
        meiner meinung nach führt eine lüge zu einer immer grösseren lüge.
        und da kommt man irgendwann nicht mehr raus.
        heute ist die lüge so gross geworden, dass alle schreiend wegrennen würden, wenn sie durch die gesellschaft zugegeben würde.
        andersherum: sie können da nicht mehr raus. das spiel ist gelaufen. game over.

      2. Manfred an Hans says:

        Lieber Hans,

        Du schreibst zu Recht: Die WTG ist Meister darin und je größer und publiker ihre Probleme werden, desto mehr muss “zurechtgebogen” werden. – Zitat Ende.

        Doch auch wenn sie ein Meister im verdrehen und zurechtbiegen des Wortes Gottes sind, es gibt immer noch jemanden der ihnen über ist. Wir lesen:

        2.Tim. 3:16,17
        16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

        Der Heilige Geist in Verbindung mit dem Wort Gottes ist immer in der Lage jede Lüge, die von irgendeiner religiösen Organisation hervorgebracht wurde zu entlarven und richtig zu stellen. Es gibt immer einen Bibeltext der eine Lüge erkennen lässt und dies dann auch richtigstellen kann. Gegen das Wort Gottes ist die Gesellschaft machtlos. Sie haben ja nicht mal ihre eigenen Schriften im Griff. Sogar ihre eigenen Schriften zeugen gegen sie und lassen sie als den falschen Propheten ersichtlich werden.

        Denn eines ist doch wohl klar: Wenn das „neue hellere Licht“ aus dem Studien WT vom 15.07.13 richtig ist, dann war die vorherige Erklärung dazu falsch. Diese haben sie jedoch jahrzehntelang als von Gott gesandte Lehre verkündigt. Sollte sich Jehova etwa vorher getäuscht haben? Ist ihm entfallen, wen und vor allem wann und warum er einen Treuen und verständigen Sklaven eingesetzt hat???

        Ich denke nicht, somit wird offensichtlich dass die Brooklyner Bruderschaft jahrzehntelang was falsches gelehrt hat und auch weiterhin lehrt. Denn das „neue hellere Licht“ ist genauso falsch wie das vorherige. Würde die LK nur ein paar Verse weiter lesen, dann hätte sie in der Tat das Bibelzitat gefunden, dass auf sie anwendbar ist. Dieses lautet:

        Mat. 24:48-51
        48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.

        Liebe Grüße Manfred

        1. Hans says:

          Hi Manfred,

          dem ist nichts hinzuzufügen 🙂

          LG
          Hans

    3. Matthäus an Pit says:

      Spendengelder werden dem Zweck gemäß eingesetzt?
      Ist das der Zweck wofür es gedacht war?

      Im Rahmen des Freedom of Information Law (FOIL) geben US-Behörden umfassend Auskunft zu Sachverhalten, die gewöhnlich unter die Amtsverschwiegenheit fallen.

      Auf dieser Grundlage liefert das New York State Depart- ment of Environmental Conservation (DEC) auf Anfrage unter dem Aktenzeichen 3-19990826-43 eine ausführliche Text- und Bilddokumentation über einen Fall von Umweltschädigung:

      Verursacher war die Watchtower Bible & Tract Society of New York, Inc.
      Die Behörde verhängte ein Bußgeld von 50.000 US-Dollar; davon wurden 30.000 US-Dollar tatsächlich bezahlt.

  18. Pit an frank&frei says:

    zu: warum ist die banane krumm?

    was mich immer wieder überrascht ist, das sich der tuvs einmal als prophet und sprachrohr gottes bezeichnet und kurz danach weist er es streng von sich und behauptet: wir haben nie gesagt propheten gottes zu sein.
    da kannst in den zeitschriften lesen, ist ein vor und zurück, wie es die situation grad erfordert.
    sowas stösst mich ab.
    gott ist ein gott der wahrheit.

    1. Frank&Frei says:

      Pit, ich kann dir da nur beipflichten. Das sind Chamäleons, die sich alles an Land ziehen, so sie es gebrauchen, es auch wieder von sich werfen.
      Grotesk auch der Brief an Adolf Hitler, in dem sie die gleichen ethischen Ziele wie das DR definieren. nen Eimer bitte. Ich muss mich übergeben
      hier kann man ihn lesen: http://gimpelfang.de/index.php?id=15

  19. Gaberta says:

    guten Abend alle zusammen,
    hat jemand die Doku auf 3Sat gesehen, man kann sie in der Mediathek noch
    ansehen. Titel „Von Haus zu Haus- Zeugen Jehovas“ ist ganz interessant,
    sehr mechanisch, aber man sieht das das ganze keine Wärme ausstrahlt.
    Irgendwie komische Doku, auch gar nicht Negatives, natürlich!!
    Gute Nacht
    Gaberta

    1. heibea says:

      Hallo, Gaberta,
      ich habe sie teilweise gesehen, und habe mich gefragt, wie ich
      selbst einmal so- wie ferngesteuert- da mitmachen konnte! Sie
      wirkten auf mich wie Marionetten an Fäden! „men in black“ auf
      der Bühne, hat für mich nichts mehr mit Jehova zu tun!
      gruß hei-bea

  20. Dennis an Alle!! says:

    Liebe Brüder,

    die nachfolgenden Sätze sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen. Sie stammen aus dem neuesten WT v. 15.11.13 S. 20:

    „Die lebensrettenden Anweisungen, die sie dann von Jehovas Organisation erhalten, mögen vom menschlichen Standpunkt aus unpraktisch erscheinen. Wir alle müssen bereit sein, jede Anweisung zu befolgen, ob sie nun vom strategischen oder menschlichen Standpunkt aus vernünftig erscheint oder nicht“

    Eine Organisation, die so dezidiert WIDERSPRUCHSLOSE LOYALITÄT einfordert, ist entweder verzweifelt oder bereitet 7 Mio. Zeugen auf eine „Bombe“ (innerhalb der WTG) vor, da bin ich mir sicher.

    LG
    Dennis

    1. Pit an dennis says:

      irgendwas wird passieren.
      1914 ist nicht mehr zu halten.
      vielleicht als ablenkungsmanöver?
      der ganze artikel ist wie eine vorbereitung zum krieg.

    2. Hans says:

      Hi Dennis,

      mein spontaner Eindruck deines interessanten Zitats deckt sich mit deinem:

      1. Verzweiflung
      2. Vorbereitung

      Den Vorbereitungs-Eindruck hab ich auch schon länger, weil immer wieder Gehorsam in Richtung organisatorischer Änderungen angesprochen bzw. eingefordert wurde, ohne dass bisher richtig große Dinge passiert sind.

      Bin gespannt, wie’s weitergeht.

      LG
      Hans

    3. Nachdenker says:

      Hallo Dennis,
      danke für den Hinweis. Es scheint wirklich so zu sein das irgendwas Größeres bevorsteht. Ich denke aber das es sich nicht um irgendwelche weltpolitischen Grossereignisse handeln wird, sondern das sich bezüglich bei der WTO was anbahnt und zwar was Entscheidendes. Noch nie zuvor hatte die WTO an so vielen Fronten zu kämpfen und der Widerstand und Unmut in den eigenen Reihen; auch in der Fuehrungsriege; waechst und dank Internet gibt es ein maechtiges Werkzeug das sich gegen die WTO richtet. Also sein wir aufmerksam und gespannt und halten uns hier auf BI stets auf dem neusten Stand.
      Gruesse
      Nachdenker

      1. edelmuth says:

        Oder sie wollen unterschwellig ein Gefühl der Nähe zur großen Drangsal bzw. Harmagedon verbreiten, um ein Dringlichkeitsbewusstsein zu erzeugen, das eine vermehrte Tätigkeit im Predigtdienst auslösen soll.

        Ob die Vorgänge in Nordafrika im Zusammenhang mit den Moslems ein Anfang der Bedrängniswehen im Sinnes eines Verbotes der freien Glaubensausübung sein werden, kann niemand mit Bestimmtheit sagen. Das Risiko trägt jeder selber. Doch wer auf Aufforderung des Sklaven in den Dienst geht, will dem Sklaven gefallen.

        (Galater 1:10-12) . . .Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, wäre ich nicht Christi Sklave. 11 Denn ich bringe euch zur Kenntnis, Brüder, daß die gute Botschaft, die von mir als gute Botschaft verkündigt worden ist, kein Menschenwerk ist; 12 denn ich habe sie weder von einem Menschen empfangen, noch bin ich [darüber], außer durch Offenbarung Jesu Christi, belehrt worden.

        Ede

    4. Neoveritas says:

      Hallo Dennis,

      erschreckend ist die Radikalität dieser Forderung. Bedingunsloser Gehorsam gegnüber einer Führungsriege in Brooklyn wird den Gläubigen abverlangt. Dies erinnert sehr an totalitäre Regime oder Endzeitsekte kurz vor ihrem Untergang. Es ist traurig zu sehen, was aus den einstigen Bibelforschern geworden ist. Die Forderungen der Organisation werden immer bizarrer. Ich bin erschrocken und erwarte nichts Gutes. Bleibt abzuwarten, ob diese Forderung die Alarmglocken wenigstens einiger ZJ zum klingen bringt.

      Neoveritas

      1. edelmuth says:

        “Die lebensrettenden Anweisungen, die sie dann von Jehovas Organisation erhalten, mögen vom menschlichen Standpunkt aus unpraktisch erscheinen. Wir alle müssen bereit sein, jede Anweisung zu befolgen, ob sie nun vom strategischen oder menschlichen Standpunkt aus vernünftig erscheint oder nicht”

        Die Entscheidungen, die wir zu erwarten haben, scheinen für uns noch in der Zukunft zu liegen. Offenbar kennt der Sklave den Inhalt, dem er sich widerwillig beugen muss, und urteilt, dass wir, die wir die Zusammenhänge aufgrund der Informationen des Sklaven nicht kennen können, überrascht sein und sie als unvernünftig empfinden werden.

        Ein Verkauf der Farm und anderer Grundstücke wäre für die Brüder tatsächlich unvernünftig, da sie nicht wissen, dass der Sklave mit dem Geld Bußgelder bezahlen muss. Er beabsichtigt auch nicht, sie darüber zu unterrichten.

        Auf jeden Fall, so betont der Sklave, sind seine Entscheidungen lebensrettend, was anmaßend und unbiblisch ist, um seine Gläubigen auf Kurs zu halten.

        Ede

        1. an edelmuth says:

          Ede: „Offenbar kennt der Sklave den Inhalt“

          Das ist auch so ein Punkt!

          W A R U M gibt es keine Transparenz?

          W A R U M werden für Entscheidungen oft andere Begründungen vorgebracht, statt einfach die (evtl. unangenehme, aber dafür die W A H R E) Begründung zu nennen? (z. B. als Publikationen nicht mehr verkauft werden sollten u. a.)

          W A R U M kann nicht einfach offen zu den Fehlern gestanden werden, statt ein verdrängen, vertuschen, retouchieren?

          Einfach die Wahrheit und NICHTS als die WAHRHEIT – schließlich interessiert Wahrheitssuchende nichts anderes. Fehler sind da auch nicht wild, aber BITTE 100 % Wahrheitsgehalt.

          1. Frank&Frei says:

            warum ist die Banane krumm? weil keiner nach Bananien flog und sie dort gerade bog!
            Die WT Gesellschaft stellt ein total autoritär geführtes Religionssystgem dar, in dem deren Stellvertreter Christi auf ERden, die Leitende Körperschaft – sowas gibts auch bei der Societas Jesu – das Sagen hat.
            Sie unterstriecht dies in der öffentlichen Kommunikation, indem sie sich selbst zum „Sprachrohr Gottes“ ernannt hat.
            Im Widerspruch dazu publiziert sie „Wahrheiten“ die sie später wieder konterkarriert und in Flip-Flop-Methode pflegt. Beispiel: die Sodomiten kommen wieder- nein- ja – nein ja…..
            Mit diesem Selbstverständnis haben sie sich selbst ein Urteil gesprochen, denn der Prophet, der im Namen Jehovas Dinge vorhersagt, die nicht eintreffen ist ein falscher Prophet und geht in den Abyss.
            Leider ist das „oben“ bei der LK nicht ernst genommen. Sie verglorifizieren sich selbst sind auf Kongressen, wo sie anwesend sind so was wie Gurus und werden vergöttert.
            Dabei haben ihre Publikationen nur eine kurze Halbwertszeit, dann sind sie schon wieder reif für den Giftschrank = Theokratische Bibliothek im Königreichssaal. Und die sollen dort weggeschlossen bleiben.
            Rutherford prägte mal den Begriff, dass Religion vom Teufel kommt. Vor 50 Jahren negierten ZJ Religion zu sein.
            Und heute, wo die alten Generationen beerdigt sind, holen sie Rutherfords Begriffe aus der Mottenkiste und gebrauchen sie, in der Hoffnung, im vereinten Wirtschaftsgebiet BRD Steuern kassieren zu können, die sie brauchen um überhaupt weiter exostieren zu können, denn die zehntausende Fälle von Kindsmissbrauch kommen langsam in die Puschen und kosten Geld. Die katholische Kirche hat für die pädophilen Missetaten ihrer Priester in den USA rund 600 Mio Dollar gelöhnt.
            Bei den Zeughen dürfte es ne 10er Potenz höher werden.
            Wieviel ist 10 packen minus 9 Packen?
            Einpacken.
            Aus den definierten Umständen heraus ergibt sich die Sicht, dass da was großes kommen muss. Vielleicht lösen sie alles auf um aus dem Zylinder ein neues Karnickel zu holen, sich nen neuen namen zu geben und die Bruderschaft, zumindest Teile davon, mit zuziehen.
            Ich erwarte, dass sie irgendwann in Deutschland alle Königreichssäle verkaufen werden und damit den notwendigen Akzent setzen. Zusammen mit Selters dürften dabei 2-3 Milliarden Euro rauskommen, was gerade so reicht, die anvisierten 6000 missbrauchten Kinder in Australien jweils mit 500.000 AuDollar abzufinden.
            Sie schützten und schützen teilweise noch pädophile. Und wirs sehen ja, das ist eine um sich greifende Seuche, dass selbst in D die Partei der Grünen Sex mit Kindern legalisieren wollte und wohl immer noch Kräfte dabei sind, das salonfähig zu machen, weil da genügend „Interessierte“ sind im neuzeitlichen Sodom.

          2. edelmuth says:

            Guten Abend

            Es geht um Macht. Bereits Satan hat die Autorität Jehovas infrage gestellt und seine liebevolle Regierung bestritten.

            Die Wahrheit könnte für den Sklaven ein Eingeständnis von Fehlern bedeuten. Das verträgt sich nicht mit seinem Unfehlbarkeitsanspruch als irdischer Teil einer himmlischen Organisation, d.h. einer göttlichen Regierung. Der Sklave versteht sich als unverzichtbarer Bestandteil eines göttlichen Kollektives bestehend aus Jehova, Jesus und den Leib Christi.

            Deshalb verlangt er auch bei widersprüchlichen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen unbedingten Gehorsam, denn er sieht seine Gedanken höher als sie von Menschen nachvollziehbar sind. Offenbaren sich später Widersprüche und Probleme, die zum Nachteil seines Selbstverständnises sind, macht er Kommunikationsprobleme mit Jesus dafür verantwortlich, als könne sich der Schöpfer bzw. sein Werkmeister nicht in einer für den Menschen verständlichen Form offenbaren.

            Diese unablässigen Täuschungsversuche und das vielfache Leid, das daraus erwachsen ist, haben die Basis, das Vertrauen in den Sklaven, zerstört.

            Doch fasse Mut. Vertraue unserem Herrn Jesus. Er ist absolut gerecht und wird uns nicht vergessen.

            Ede

          3. vie ratée says:

            Das ist sehr traurig, jedoch müßten hier vor allem auch die Eltern aufgerüttelt werden.

            Vor kurzem kam eine befreundete Mutter auf mich zu und erzählte mir ganz stolz – dass ihr Sohn, jetzt 5, schon seinen eigenen Kalender hat und selbstständig mit Brüder und Schwestern in Dienst geht. Ob das meine Kinder auch machen würden?

            Meine Antwort war: Nein. Und das wird auch nie der Fall sein.

            Kinder sind keine Leihbibliothek!

      2. Matthäus says:

        NICHTS NEUES unter der Sonne – alles schon da gewesen!

        „Der Wachtturm“, 01. August 1956, Seite 474
        „Daher ist der Wille des Sklaven der Wille Jehovas. Rebellion gegen
        den Sklaven ist Rebellion gegen Gott…“

        Das Wort des ,Sklaven’ ist dem Worte Gottes gegenüber gleichwertig und gleichverbindlich.
        Ist solch eine Äußerung nicht Gotteslästerung?

        oder:

        „Der Wachtturm“, 01. November 1954, Seite 669
        „Indem wir Gott ehren und ihm dadurch die höchste Achtung erweisen, daß wir seine von ihm gebilligte Organisation hingebungsvoll anerkennen…“

        Die Organisation verlangt eine Hingabe wie sie nur Gott zusteht!

        Es geht noch unverschämter:

        „Der Wachtturm“, Jahrgang 1957, Seite 498
        „Es ist höchst wichtig, daß wir diese Tatsache verstehen und den
        Anweisungen des ,Sklaven’ so folgen, wie wir der Stimme Gottes folgen würden,
        weil es Gottes Vorkehrung ist…“

        Zeugen Jehovas müssen der Organisation so folgen, wie sie der
        Stimme Gottes folgen würden. Wie können unvollkommene Menschen solche Ansprüche stellen?

        Und was sagt Jehova selbst: DIESER IST MEIN SOHN HÖRT AUF IHN!
        Jesus sagt: FOLGE MIR NACH!

        Liebe Grüße Matthäus

        1. Matthäus says:

          Die andere RICHTIGE Sichtweise:

          Jesus sagte in Matth. 24,4: „Laßt euch von keinem Menschen täuschen, …viele werden sich von Betrügern irreführen lassen!“

          Deshalb werden wir in Gottes Wort aufgefordert: „Prüfe alles sorgfältig!“ (1.Thess.5,21)

          Nach den Aposteln gab es viele die eine Religion gründeten und Menschen aller Schichten „bekehrten“. Diese Bekehrungen waren nicht immer löblich, manche „bekehrten“ mit dem Schwert. Wie läuft heute die Missionierung, worauf sollte ein Gläubiger achten?

          Einen wichtigen Hinweis gab Paulus in Apg. Kap.20, er schreibt vom Vers 29 an von falschen Lehrern. Diese würden aus „eurer Mitte“ kommen und Menschen hinter sich herziehen. Wenn eine religiöse Gemeinschaft in Anmassung den Gläubigen vermitteln möchte: „Nur bei uns findest du die Wahrheit und Rettung, komm zu uns und dein Seelenheil ist sicher!“, dann sollte man sehr genau obige Worte Jesu beherzigen und deren Worte prüfen.

          Nahezu jede Religion behauptet von sich die einzige Wahrheit zu vertreten, darin sind ZJ keine Ausnahme. Durch die Annahme derselben „verspricht“ man den Gläubigen Rettung. Der Gläubige müsse sich dieser oder jener Kirche anschließen und ihr beitreten.

          Und welche Erkenntnis erfahren wir aus der Bibel?

          Unsere Rettung nach Apg.4,12 hört sich so an: „Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet sie!“

          Jeder der etwas anderes lehrt ist laut den Worten von Paulus an die Galater Kap. 1 verflucht.
          lg. Matthäus

          1. Bruderinfo says:

            SIEBEN HIRTEN, ACHT ANFÜHRER:
            WAS SIE FÜR UNS BEDEUTEN

            Liebe Brüder!

            Mitte Januar 2014 werden wir den WT- Artikel aus dem Studienwachtturm vom 15.11. studieren,
            mit dem Thema: SIEBEN HIRTEN, ACHT ANFÜHRER: WAS SIE FÜR UNS BEDEUTEN

            Ich hoffe das nicht wenigen von uns, die dem Sklaven immer noch blind Vertrauen die Augen geöffnet werden angesichts dieser entstellten und an Lächerlichkeit kaum noch zu überbietender Bibelauslegung.

            Es geht um die Prophezeiung Michas an das jüdische Volk zur Zeit Hiskias. Jerusalem ist bedroht von den Heeren der Assyrer: „Was den Assyrer betrifft, . . . so werden wir sieben Hirten gegen ihn erwecken müssen, ja acht Anführer der Menschen. Und sie werden das Land Assyrien tatsächlich mit dem Schwert hüten“ Mi. 5:5, 6

            Zitat dazu auf Seite 18 Abs. 10 „Diese inspirierten Worte könnten eine Ermunterung für Hiskia gewesen sein. Sie zeigen, dass ein höchst ungewöhnliches Heer gegen die Assyrer aufgeboten wird und die Angreifer schließlich besiegt werden. Abs. 11 „Ihre hauptsächliche Erfüllung muß lange nach der Geburt Jesu finden, des „Herrschers in Israel“, „dessen Ursprung aus frühen Zeiten ist“. (Lies Micha 5:1, 2.) Das wäre zu einer Zeit, wo Jehovas Diener von einem neuzeitlichen „Assyrer“ in ihrer Existenz bedroht würden. Welche Streitkräfte wird Jehova dann von seinem jetzt regierenden Sohn gegen den furchterregenden Feind aufstellen lassen?

            Bemerkenswert ist, das hier wird zum ersten mal offen von einer existenziellen Bedrohung des Volkes Jehovas gesprochen wird. Die Antwort auf die Frage, welche Streitkräfte Jehova durch Jesus gegen diesen „furchterregenden Feind“ (wer immer es auch sein mag) aufstellen lassen wird ist hoch interessant.

            Zitat Abs.16: „Die hauptsächliche Erfüllung der Prophezeiung über die sieben Hirten und die acht Anführer betrifft unsere Zeit. Die Assyrer griffen die Einwohner des alten Jerusalem an und der neuzeitliche „Assyrer“ ??? wird in naher Zukunft das scheinbar wehrlose Volk Jehovas angreifen, um es auszulöschen.
            In der Bibel ist von diesem Angriff die Rede und auch vom Angriff „Gogs von Magog“, vom Angriff des „Königs des Nordens“ und vom Angriff der „Könige der Erde“ (Hes. 38:2, 10-13;Dan. 11:40, 44, 45; Offb. 17:14; 19:19).
            Sind das unterschiedliche Angriffe? Nicht unbedingt. Mit den verschiedenen Bezeichnungen
            könnte ein und derselbe Angriff gemeint sein.“ Zitat Ende

            Also ein bis jetzt noch nicht bekannter Angreifer, vielleicht der „König des Nordens“ oder „Gog von Magog“
            Oder die heutigen Regierungen Planen einen vernichtenden Angriff auf Jehovas Zeugen und ihre Organisation.

            Zitat Abs. 16 weiter: Welche „Geheimwaffe würde Jehova, wie Michas Prophezeiung erkennen lässt, gegen den erbitterten Feind, den „Assyrer“, einsetzen? Eine ganz ungewöhnliche: „Sieben Hirten . . . , ja acht Anführer“

            Wer sind diese sieben Hirten und acht Anführer? Bei den acht Anführern musste ich sofort an die acht in Brooklyn denken, aber ich glaube es sind zur Zeit ja neun.

            Doch so ganz abwegig ist diese Vermutung nicht.

            Zitat weiter: „Die Hirten und Anführer (oder „Fürsten“, Luther) dieses ungewöhnlichen Heeres sind die
            Versammlungsältesten (1. Pet. 5:2). Jehova hat heute für ein Heer von geistig gesinnten Männern gesorgt, die seine kostbaren Schafe hüten und sein Volk für den künftigen Angriff des neuzeitlichen „Assyrers“
            stärken.“
            Die Versammlungsältesten sind als Werkzeug dieser acht in Brooklyn also die Geheimwaffe, mit der Jehova diesen Angriff abwehrt.
            Zitat weiter Abs. 16: „Wenn der „Assyrer“ angreift, müssen Älteste völlig davon überzeugt sein, dass Jehova sein Volk befreit und die lebensrettenden Anweisungen, die sie dann von Jehovas Organisation erhalten umsetzen, auch dann, wenn sie vom menschlichen Standpunkt aus unpraktisch erscheinen.

            Alle müssen bereit sein, jede Anweisung zu befolgen, ob sie nun vom strategischen oder menschlichen Standpunkt aus vernünftig erscheint oder nicht.
            Wer auf Besitz, Bildung oder Einrichtungen der Welt vertraut, sollte jetzt umdenken. Die Ältesten müssen bereit sein, jedem zur Seite zu stehen, der jetzt im Glauben wankt“. Zitat Ende.

            Diese Worte können nur als Drohung gesehen werden. Menschen die Bildung und besitzen und die Fähigkeit selbst zu denken sind nicht gewünscht. Es gilt jetzt umzudenken und bereit zu sein jeden Schwachsinn zu glauben und umzusetzen. Wer dies nicht macht muss damit rechnen das ihm liebevolle Älteste zur Seite stehen, damit er im Glauben nicht wankt.

            Liebe Grüße
            Bruderinfo

          2. Manfred an Bruderinfo says:

            Liebe Brüder von Bruderinfo,

            Ihr habt geschrieben: Wer sind diese sieben Hirten und acht Anführer? Bei den acht Anführern musste ich sofort an die acht in Brooklyn denken, aber ich glaube es sind zur Zeit ja neun. Zitat Ende.

            Aktuell sind es acht. Bis Ende August 2012 waren es sieben, dann wurde Mark Sanderson am 5.9.12 der Bethelfamilie vorgestellt womit es dann acht wurden. Am 6.10.12 wurde er dann auf der Jahreshauptversammlung offiziell vorgestellt und am 11.4.13 wurde er dann erstmal allen Gläubigen vorgestellt, denn da war ein Artikel im WT vom 15.07.13 über ihn.

            Mal eine Frage an alle, die sich in der Geschichte der Zeugen Jehovas auskennen.

            Bevor es 7 Mitglieder der LK waren, waren es 10. Weiss jemand, wie die drei Brüder der LK geheissen haben, die die LK vor kurzem verlassen haben? Entweder sind sie gestorben oder freiwillig gegangen.

            Mich würde die Namen interessieren und wann sie jeweils aus der LK ausgeschieden sind. Vielleicht kann mir jemand helfen?

            Vielen Dank im Voraus.

            Liebe Grüsse Manfred

          3. Dennis says:

            Liebes BI-Team,

            vielen Dank für diesen kurzen Überblick und die Kommentierung von Euch!

            Um ehrlich zu sein hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass es schon jetzt zu solch einer verbalen und vermutlich bald auch tatsächlichen Zuspitzung innerhalb der WTG kommt.

            Wir werden wohl alle Augenzeugen von einer Entwicklung innerhalb der WTG, die mit den 1920iger Jahren vergleichbar ist, aber in noch größerem Ausmaß.

            Die Absetzbewegungen in den USA von führenden und langgedienten Aufsehern ist nicht mehr aufzuhalten und wird bald existenzbedrohend für die Struktur der WTG sein.

            LG
            Dennis

          4. Br. Bird says:

            Danke Bruderinfo,

            Da sei dann auch noch hinzuzufügen, das sie im selben Wachturm einen Artikel eingesetzt haben, mit dem Titel :“Menschen mit dem versorgen was Sie brauchen, WIE?“
            Darunter zeigen sie, wie man spenden kann. GRUNDSTÜCKE, IMMOBILIEN, Versicherungen, SONSTIGES …..

            Viele Aufrichtige Menschen werden spenden, und denken gar nicht, für das es verwendet werden wird. Ist ja fast Blutgeld.. Sie bezahlen die Strafen mit freiwilligen Spenden.
            Da wird einem ganz anders…….

            Des weiteren, haben sie im Juli WT unter Kennzeichen einer falschen Religion geschrieben, das sie an den Spendenaufrufen zu erkennen sind, die ja nicht biblisch sind.

            Und da will man sagen, Abtrünnige, haben so das Bedürfnis, andere vom Glauben abzuhalten.
            JA WARUM DENN????? WEIL WIR DAS UNGLÜCK HERANNAHEN SEHEN!!!!!

            LG und JHWH’s Segen durch unseren Herrn.

            Bird

          5. edelmuth says:

            Guten Morgen Bird

            Eine weitere Maßnahme zur Erhöhung der Liquidität und zur Einsparung von laufenden Kosten könnte in dem Verkauf weiterer Produktionsstätten für Literatur und die dafür erforderlichen Unterkünfte für Brüder bestehen. Die Vermittlung von Anweisungen der LK in Form von Studienartikeln kann verstärkt über das Internet vorgenommen werden. Kongresse können durch eine vernetzte Videoverbindung simultan in Königreichsäle durchgeführt werden. Die technischen Voraussetzungen dafür wurden bereits geschaffen. Die dennoch erforderliche Literatur zur Verbreitung der Guten Botschaft an den Haustüren kann wie bei den DVDs als Auftrag in ein Billiglohnland vergeben werden.

            Es wäre nur peinlich, wenn Snowden Vorgänge veröffentlichen würde, die der LK und weiteren Kirchen schaden könnten. Auf jeden Fall liest die NSA und der BND ständig mit.

            Das noch fehlende Kapital zur Begleichung der Bußgeldforderung kann als Kredit mit den Königreichsälen als Sicherheit beschafft werden. Auch die Vergabe von Anteilen an zahlungskräftige Brüder ist denkbar. Allerdings ist für die Tilgung eine Verbesserung auf der Einnahmenseite durch Mitgliedsbeiträge erforderlich.

            Auf jeden Fall liegt das Risiko eines Totalverlustes bei einem Verbot nicht mehr bei der LK. Sie verfügt über das Kapital, das sie dorthin verschieb kann, wo es die meisten Zinsen bringt und wo es niemand kontrollieren kann, nicht einmal das Finanzamt oder die Abtrünnigen. Außerdem gibt es einen regelmäßigen Kapitalzufluss durch Mitgliedsbeiträge. Der Rest ist ein Selbstläufer und das Risiko liegt vollständig bei den Anderen.

            Heute hat das Kapital so viel Macht über Regierungen, das es über ihr Weiterbestehen sowie den Aufstieg oder Untergang eines ganzen Staates bestimmen kann. Deshalb ist es für Kapitalseigner unverzichtbar durch Mitgliedschaften in Entscheidungsgremien, wenn nicht selbst, dann über Strohmänner, vertreten zu sein.

            Ede

          6. Matthäus an Bird says:

            Lieber Br. Bird,
            dein Posting hat mich neugierig gemacht – wegen der Religionen die „so unverschämt“ sind und um Spenden betteln, ZJ machen sowas nicht !!! Ich habe mir beide Zitate herausgesucht – weil es erneut wichtig ist diese Heuchelei aufzudecken – bei den anderen anklagen – sich selbst belehren Fehlanzeige! Hier die beiden Zitate:

            WT 15.7.2013
            TITELTHEMA: KANN MAN DEN RELIGIONEN VERTRAUEN?
            Warum die eigene Religion hinterfragen?

            Wie sollte sich eine Religion finanzieren?

            Auch wenn für Druck und Versand dieser Zeitschrift Kosten anfallen, werden nirgendwo Werbeanzeigen oder Spendenaufrufe zu finden sein. Wichtig ist die Verbreitung der biblischen Wahrheit.

            Entspricht diese Art, Ausgaben zu decken, nicht eher den Worten Jesu und dem Vorbild der frühen Christen?

            4 Monate später:

            WT 15.11.2013

            WIE MAN DAS WELTWEITE WERK UNTERSTÜTZEN KANN

            Hier nun einige weitere Spendenmöglichkeiten, zu denen das Zweigbüro gern Auskunft gibt:

            SACHSPENDEN

            Man kann anbieten, das Werk durch Eigentum wie zum Beispiel Grundstücke, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu unterstützen.

            SCHENKUNGSVEREINBARUNG

            Man kann eine Schenkungsvereinbarung (bedingte Schenkung) treffen, in der dem Spender zugesichert wird, dass er die Spende bei persönlichem Bedarf zu Lebzeiten zurückgezahlt bekommt.

            VERSICHERUNGEN

            Es besteht die Möglichkeit, durch Eintragung eines Begünstigten im Versicherungsvertrag das
            Königreichswerk zu fördern.

            TESTAMENTE

            Um das Königreichswerk zu fördern, kann man Eigentum oder Geld durch ein rechtsgültiges Testament vererben. Eine Kopie des Testaments könnte an das Zweigbüro geschickt werden.

            SONSTIGE MOGLICHKEITEN

            Man kann auch auf andere ̈ Art das weltweite Werk unterstutzen (zum Beispiel durch das Errichten einer Stiftung).

            Ich denke diese Doppelzüngigkeit bedarf keiner weiteren Erklärung!
            Liebe Grüße Matthäus

    5. Hans says:

      Hi nochmal,

      was mir noch auffällt ist die Formulierung „lebensrettende Anweisungen“.

      1. Könnte man als Anmaßung sehen
      2. Konsequenz: Wer nicht spurt, risikiert sein Leben
      3. Wieder mal das alte Spiel mit der ANGST. Angst vor dem Tod, Angst vor Nicht-Existenz.

      LG
      Hans

      1. Pit an hans says:

        wenn du russel und rutherford liest, siehst du, dass sie bereits vor jahrzehnen genau die gleichen formulierungen benutzt haben, wie die gesellschaft heute.
        nur halt mit anderem datum.

        1. Hans says:

          Hi Pit,

          ja so ist es leider. Schon komisch, da man sich einerseits z.B. rühmt, so etwas Angst-einjagendes wie die Höllenlehre eliminiert zu haben. In Wirklichkeit hat man es nur formal ersetzt, der Effekt auf (Gut-)Gläubige bleibt wohl ziemlich der gleiche. 🙁

          LG
          Hans

        2. Matthäus says:

          Dazu braucht man nur nachlesen wie JHWH die Sache beurteilt:

          Was ihr als Visionen ausgebt, ist eine Täuschung, und wenn ihr weissagt, lügt ihr! Ihr verkündet: ›So spricht der Herr!‹, obwohl ich euch gar nicht beauftragt habe — und dann erwartet ihr auch noch, dass ich eure Voraussagen eintreffen lasse! Eure Visionen führen die Menschen in die Irre, eure Weissagung ist nichts als Lüge. Denn ihr behauptet, meine Worte zu verkünden, obwohl ich euch gar keine Botschaft mitgeteilt habe.

          Darum sage ich, der Herr: Weil ihr leere Worte macht und von trügerischen Visionen erzählt, bekommt ihr es mit mir zu tun! Drohend erhebe ich meine Hand, um euch zu strafen, ihr Lügenpropheten!

          Ich schließe euch aus meinem Volk aus — in den Verzeichnissen der Bewohner Israels wird man eure Namen nicht mehr finden. Nie mehr könnt ihr in euer Land zurückkehren! So werdet ihr erkennen, dass ich Gott, der Herr, bin. Ihr führt mein Volk in die Irre, denn ihr ruft: ›Wir werden glücklich und in Frieden leben!‹ Doch es gibt keinen Frieden! Mein Volk hat eine dünne Schutzwand aus losen Steinen aufgeschichtet, und ihr habt sie mit weißer Farbe übertüncht, als sei sie eine feste Mauer. (Hesekiel 13:6-10 HFA)

  21. Jürgen says:

    …`Definition` sollte es heißen!

  22. Jürgen says:

    @Mat24: Deine Aussage zeigt nur, dass bei dir die Doktrin (du kannst Doktrin ruhig googeln!) immer noch volle Wirkung zeigt.
    Das ist traurig, deshalb tust du uns leid.
    Und doch bleibt festzustellen: Dadurch, dass du dich überhaupt auf die Seite hier wagst, wo doch der treue u.v. Sklave sagt keine anderen Internetplattformen heranzuziehen außer die jw.org, zeigst du, dass dir die Mahnungen des Sklaven nicht so ganz wichtig sind. 😉 Daraus könnte man jetzt schlussfolgern, dich in Zukunft öfters hier zu sehen. Vielleicht findet bei dir schon der Prozess des herauslösens aus der Doktrin statt.
    Ich denke nämlich nicht, dass du einfach nur hier aufgetaucht bist um mit „Dreck zu schmeißen“. Das wäre ganz klar ein Mangel an Nächstenliebe, was du als ZJ natürlich nicht an den Tag legen willst.

    In diesem Sinne, viel Erfolg beim erörtern der BIBLISCHEN Definizion des Wortes `Abtrünniger`!
    Bin schon auf deine Reaktion gespannt! 😉

  23. edelmuth says:

    Stimmt Mat24, wir sind Abtrünnige des Sklaven. Und du?

    Ede

  24. Humility says:

    WIR sind in bester Gesellschaft! Schon Jesus wurde als Abtrünniger betrachtet, und sollte aus der Synagoge ausgeschlossen werden! WIR sind Abtrünnig von falschen menschlichen Ansichten, die von Jesus als alleinigen Mittler und Retter wegziehen.

    PS: Noch vor einem Jahr habe ich so wie Du gedacht…
    Gib nicht auf, jetzt wo Du schon hier bist!

    Alles Liebe und den nötigen Segen unseres Herren!!

  25. Maryam says:

    Lieber Mat24,
    was einen Abtrünnigen definiert, steht in der Bibel. Jesus sagte nach Matthäus 24:4f.: „Seht zu, daß euch niemand irreführe; denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin der Christus*‘ und werden viele irreführen.“ Dass man selbst nicht darunter fällt, sollte einen genug beschäftigt halten. Auch seinen Umgang sollte man regelmäßig überprüfen, damit man nicht mit den „Falschen“ persönliche Kontakte pflegt. Satan stellt sich für alle Menschen als ein Engel des Lichts dar, deswegen wird immer die Gefahr bestehen, dass die eigene Meinung einem vorgaukelt, man selbst sei im Recht und die anderen nicht. Jeder kann nur nach bestem Wissen und Gewissen handeln und auf die unverdiente Güte Gottes hoffen, der auch Sünden, die dem Sünder nicht als solche bekannt sind, vergeben möge.
    Rämer 14:22,f. sagt sehr schön: „Habe den Glauben, den du entsprechend dir selbst hast, vor Gottes Augen. Glücklich ist der Mensch, der sich nicht selbst ins Gericht bringt durch das, was er billigt. Wenn er aber Zweifel hat, ist er bereits verurteilt, wenn er ißt, weil [er] nicht aus Glauben [ißt]. Tatsächlich ist alles, was nicht aus Glauben ist, Sünde.“ Hier finden sich Menschen, die Zweifel haben (z.B. daran, dass die LK der von Gott eingesetzte Mitteilungskanal ist, oder daran, dass es ohne die WTG keine Rettung gibt, oder daran, dass das „Licht“ für alle gleichzeitig heller werden muss). Anstatt, dass sie trotz ihrer Zweifel so weitermachen, wie sie es immer taten, weigern sie sich, zu essen – oder besser zu schlucken – was ihnen an Publikationen und „Erkenntnis“ vorgesetzt wird. Jakobus 4: 17 schreibt: „Wenn daher jemand weiß, wie er das tun soll, was recht ist, und es doch nicht tut, so ist es ihm Sünde.“ Paulus meint, wer zweifelt – also nicht aus Glauben isst, sündigt. Jakobus meint das gleiche: Wenn wir erkannt haben, wie wir handeln sollen, es aber nicht tun, dann ist es ebenfalls Sünde.
    Sicherlich wird nicht alles richtig sein, was hier veröffentlicht bzw. gepostet wird. Aber darauf kommt es meines Erachtens nach nicht an. Jehova ist wichtig, dass das, was wir tun, aus Glauben getan wird. Und den haben die meisten Leute hier.
    Wer aus den richtigen Beweggründen was Falsches tut, ist bei Jehova besser dran, als der, der aus falschen Beweggründen das Richtige tut. Denn ersterem fehlt nur die Erkenntnis, letzterem die Liebe zu Gott und seinen Mitmenschen. Mögen wir also alle am besten aus den richtigen Beweggründen das Richtige tun – wozu zweifellos gehört, andere nicht zu verurteilen (sondern das Jehova als Richter zu überlassen).
    In diesem Sinne wünsche ich allen einen wunderschönen Tag mit viel Einsicht in das Bibelwort und wenig Mogelei im Sinne von Selbstbetrug.
    LG
    Maryam

  26. Tommy says:

    Stimmt Mat24, diese Menschen sind abtruennig vom Sklaven (viele jedenfalls). Lies Dir mal deren Begruendung durch und frage Dich, ob es nicht vielleicht stimmen koennte.
    Wuensche Eddi eine gute Erholung.
    Tommy

  27. Mat24 says:

    Hallo, “ Wir? “ Wer Ihr seit? Ihr seit Abtrünnige, ob Ihr es Einsieht oder Nicht. Nett Verpackt aber dennoch ein Mogelpackung.

    1. Alois says:

      Lieber Mat

      Stimmt wir sind der Organisation gegenüber abtrünnig um unseren Herrn und Retter Jesus nicht zu verwerfen,

      Liebe Grüße
      Alois

    2. Manfred an Mat24 says:

      Lieber Mat24,

      Ja, Du hast Recht, wir sind der Organisation gegenüber abtrünnig, nicht aber gegenüber Jehova und Jesus.

      Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich. (Johannes 14:6 ELB71)

      Die Organisation lehrt, dass nur sie der Kanal Gottes sind und man ihnen nachfolgen muss um gerettet zu werden.

      Wer von uns folgt nun eher dem was in dem Wort Gottes steht? Ich schätze die Antwort kannst Du Dir selbst geben.
      Gemäss Joh. 14:6, kann niemand zum Vater kommen der der Organisation folgt, da diese nicht unserem Herrn Jesus folgen. Ich an Deiner Stelle würde mich eher an das Wort Gottes halten, nur da bist Du auf der sicheren Seite.

      Liebe Grüsse Manfred

    3. waytodawn @Matt24 says:

      Abtrünnig in Bezug auf die Organisation – Gerne doch und immer wieder!

      Johannes 14,6 Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.

      Ein „Christ“, der sich und sein Denken, seinen Glauben durch andere Menschen oder ihre Publikation bilden lässt, ist eine Mogelpackung!

    4. Nachdenker says:

      Hallo Mat24,
      dann sind wir in den Augen der WTO halt Abtrünnige, aber wir sind stolz darauf. Schließlich tun wir Jehovas Willen, geniessen die Freiheit ohne Druck und Zwang und koennen guten Gewissens unseren Mitmenschen vorleben was es heißt Jehovas und Jesu Willen zu tun und das kommt an, weil wir uns nicht verbiegen und verstellen muessen nur um die Regeln der WTO einzuhalten. Und das Beste daran ist, das wir noch Jehovas Segen dazu bekommen, was die WTO schon lange nicht mehr bekommt, denn warum nehmen ihre Probleme ueberhand??
      Bestimmt nicht weil sie Jehovas Wohlgefallen hat.
      Gruesse
      Nachdenker

    5. Frank und Frei says:

      warum kommst du nicht als Mat 23? Heuchker und Otternbrut sind es, die die wahre Anbetung besudeln.
      Bevor du hier so einen tollen Kommentar abgibst, sollt3st du erst mal die artikel lesen. Bei uns kann man Fragen stellen. Stelle doch mal während des WT Studiums Fragen. Dann wird dir kurzerhand der Mund verboten.
      Übrigens, sei herzlich willkommen hier, auch wo du mit Klagen ins Haus fällst. Wenn du zu schnell bist, läufst du eh hinten wieder raus. Und Reisende wollen und werden wir nicht aufhalten.
      Und nun geh zu deinem Koordinator und bekenne, dass du hier mitgelesen hast……..

    6. Matthäus says:

      Lieber Mat24, dann erklär uns doch du wer ist ein Abtrünniger!
      Aber bitte nicht die Bibel als Gundlage verwnden!
      Wir sind alle gespannt!
      Lg. Matthäus

      1. Matthäus says:

        Aber bitte nicht vergessen die Bibel als Grundlage zu verwenden!
        SO sollte es lauten! lg.

    7. Dennis says:

      Hallo Mat24,

      wenn Du das so gut erkannt hast, dann wundert mich Dein Kommentar auf solche einer „Abtrünnigen“-Seite, die ganz eindeutig von „Satan und seinen Dämonen“ betrieben wird. Die Anweisung solche Seiten wie diese hier zu meiden ist vom selbsternannten „Sklaven“ glasklar.

      Oder war es vielleicht doch die Neugier gepaart mit ersten Zweifeln an der Organisation und ihren unbiblischen Lehren, die Dich dazu veranlasst haben mal „nur zu schauen“???

      Denke drüber nach!

      Gruß
      Dennis

    8. Br. Bird says:

      Lieber Mat24,

      Herzlich willkommen hier. Du musst ja schon etliches gelesen haben, da du ja auf einen Alten Kommentar schreibst.
      Du kommst also zu dem Schluss, das wir Abtrünnige sind. Wie meine Vorschreiber geschrieben haben, hast du in gewisser weise ja recht.
      Doch bedenke, jemanden Abtrünnig zu nennen, ist keine leichtfertige Anschuldigung. Du wirst sie sicher reiflich überlegt haben. Hast du doch oder???
      Denn unser Herr Jesus sagt ja. RICHTET NICHT.
      Bedenke aber mit, Paulus hat auch über einen Abtrünnigen gesprochen.

      Solltest du Punkte wissen, warum wir Abtrünnig sind, musst du uns ja warnen, somit ist es deine Verpflichtung.
      Wir sind gespannt.

      2. Timotheus 2:17-19 SCH2000

      und ihr Wort frisst um sich wie ein Krebsgeschwür. Zu ihnen gehören Hymenäus und Philetus, die von der Wahrheit abgeirrt sind, indem sie behaupten, die Auferstehung sei schon geschehen, und so den Glauben etlicher Leute umstürzen. Aber der feste Grund Gottes bleibt bestehen und trägt dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen!, und: Jeder, der den Namen des Christus nennt, wende sich ab von der Ungerechtigkeit!

      Warum konnte Paulus das sagen, bez der Auferstehung.?? Deshalb, weil es jeder sehen wird. Ich setzte den Text an das Ende. Die Auferstehung wird beginnen, wenn Jesus Sichtbar gekommen ist. Somit ist jeder der behauptet, die Auferstehung habe begonnen ein Lügner.
      Wer sagt den, das sie bereits begonnen hat.?? Diese Antwort alleine solltest du dich selber fragen, bzw prüfen. Es reicht schon.

      1. Korinther 15:23-24 SCH2000

      Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft ; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, wenn er jede Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat.

      LG und hier bist du sicher gut aufgehoben.
      BIRD

    9. Mein Name says:

      ??? Was soll das ???

      In diesem Forum & Umfeld ist dieser Kommentar sinnfrei.

    10. ajola says:

      Guten Tag Mat24,

      du wurdest nur von einem einzigen willkommen geheißen, obwohl du ein Neuer bist,ja? Hier ist der Zweite. In deiner Versammlung heißt ihr sicher ALLE Neuen ganz herzlich willkommen, stimmt´s? Aber wie geht es dann weiter? Wie oft darf denn ein Neuer den Finger heben und erklären, dass der Typ am Rednerpult Dünger labert, wenn er z. B. gewichtig erklärt, Paulus habe `von Haus zu Haus`gepredigt, was keine Bibel dieser Welt sagt? Und wie oft darf eine Frau in Hose kommen, ohne dass sie blöd angemacht wird, obwohl die Bibel nix dazu sagt? Also du, bist du in der Lage, deine fehlgeleitete Überheblichkeit andern Christen gegenüber zu überwinden und dich dazu zu äußern oder rühmst du dich jetzt im stillen Kämmerlein, wie mutig du doch warst, unter einem Nickname zu posten? Komm, lass dir deine Fesseln aufschließen, damit dich der Heilige Israels tragen kann und du SEINEN Herzschlag spürst. LG.

  28. Denker says:

    Hallo Eddi du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, besonders hat mir gefallen Denkende Menschen sind Abtrünnige, Feinde, Kriminelle.
    An diesem Punkt frage ich mich immer warum uns Jehova so ein TOLLES Gehirn zum denken gegeben hat.

    1. Eddi says:

      Hallo Denker,

      zum Abgeben natürlich! 🙂 Sonst hat der Saaldiener nix mehr zu verwalten. Und du weißt doch: Gott liebt einen fröhlichen Geber!

      Zeugen Jehovas (bitte die Ausnahmen beachten) machen es mit dem Hirn nicht so wie die beiden Pfarrer mit der Kollekte: „Sagt der eine Pfarrer zum andern: Ich nehme mir immer die Scheine aus dem Kollektenbeutel und das Kleingeld ist dann für die Armen“. Sagt der Andere:“ Ich mache es anders. Ich werfe den Beutel in die Luft und sage:`Herr, nimm was du für dich möchtest`und alles, was wieder runterkommt, gehört mir“
      Nein, wenn Orga-treue Zeugen ihr Hirn abgegeben haben, nehmen sie es nicht wieder zurück.

      Ich hab´da gestern noch was gelesen:
      Priester, Rabbi und Pfarrer sitzen zusammen und diskutieren über den Anfang des Lebens
      Priester: Mit der Zeugung; Rabbi: Bei der Geburt; der Pfarrer seufzt und meint: Wenn der Hund tot ist und die Kinder aus dem Haus….(Was würde ein Zeuge Jehovas sagen? Immer wenn´s an der Haustür klingelt?)

      Dir lieber Denker und allen anderen Brüdern und Schwestern wünsche ich noch einen fröhlichen und entspannten Tag.

      Ganz liebe Grüße
      Eddi

      1. Denker says:

        Hallo Eddi,
        ich schätze deinen sarkastischen und auch schönen Humor, das Problem ist nur wenn man das alles zuhause bei der eigenen Frau erlebt.Als ich sie kennenlernte habe ich sie gerade wegen ihrer eigenen Denkweise geliebt aber seid die Zeugen uns eingefangen haben ist bei ihr davon nix mehr übrig geblieben. ich bete regelmäßig darum das ihr die Augen wieder geöffnet werden.Schreibe du ruhig weiter so Herzerfrischende und lustige Kommentare weil ich es dann leicher ertragen kann.
        bis auf ein neues der Denker

        1. Ulrike P. says:

          Hallo Denker,
          oh weh…zusammen in den „dunklen Turm“ zu gehen und beim herausfinden festzustellen, dass der andere nicht mit will…das ist echt übel. 🙁

          Ich wünsche dir viel Geduld und Kraft, außerdem würde ich dir – wenn ich darf – raten, sie nicht mit deinen neuen Ansichten zu überhäufen. – Denn um so mehr wird sie an der WTG festhalten.

          Ich glaube, ihr zu zeigen, dass man auch ohne den „Sklaven“ seinen Glauben und seine Liebe bewahren kann, spricht lauter als Worte. Damit wirst du auf Dauer mehrt erreichen und dem Ehefrieden dient es noch obendrein.

          Wann immer du das dringende Bedürfnis hast, dir etwas von der Seele zu reden, findest du hier offene „Ohren.“ 😀

          LG Ulli

        2. Eddi says:

          Hallo Denker,
          erst mal danke für deine Rückmeldung. Etwas Humor muss ja auch sein und trägt auch zu unserer Freiheit bei.

          Das Problem wie du es mit deiner Frau beschrieben hast, kenne ich nur allzu gut von mir selbst. Alle sollten meine Reife sehen, meinen unerschütterlichen Glauben und so war ich 200%. Nun braucht man als ADS-ler sowieso eine Million Ausreden, wenn was nicht funktioniert wie es soll, dazu ein hochbegabtes ADHS-Kind – ich wäre schon mit 30% überfordert gewesen und war es auch. Aber natürlich habe ich mir das nie eingestanden. Das kam erst, als ich in der Versammlung mein „Spiegelbild“ entdeckte – unkoordinierte Mama über die man nicht gerade gut sprach. Weißt du, mit ihr hatte ich den schönsten Predigtdienst. Gern gebe ich eine Erfahrung weiter: Schwester klingelt, hinter einem langen, halbdunklen Flur öffnet ein junger Mann. Schwester fragt ob die Eltern da sind, erntet ein ?-Gesicht und alle drei lachen. Völlig aus dem Konzept war natürlich auch keine gelernte Einleitung mehr da und sie plauderte einfach drauf los. Ach was hatten wir einen geduldigen Zuhörer! Ich stand nicht einfach stumpf daneben, wir unterhielten uns zu dritt. Da bat sie mich, eine Bibelstelle aufzuschlagen und es passierte, was nicht passieren soll: Meine persönlichen Notizen fielen heraus. Ich sagte nur: „Ach die Erdanziehung wieder“ was unseren Zuhörer mächtig belustigte. Ich gab ihm die Bibel und fragte, ob er den Vers nicht grad selbst lesen könnte, spart mir, die Brille aufzusetzen. Belustigt stellte er fest, wir seien nicht so die durchschnittlichen Zeugen Jehovas, die seien immer so verklemmt und dann las er den Text. Meine Partnerin fröhlich: „okay, wir haben versprochen, dich nicht lang aufzuhalten, fürs nächste Mal, ich heiße….(Vornamen) und das ist die ..(nannte meinen Vornamen). Da sagte der junge Mann: Ich heiße Daniel und ich hab mich jetzt wirklich zum ersten Mal gern über die Bibel unterhalten. Da kamen keine Besserwisser sondern Gesprächspartner. Danke.“ Du heißt Daniel? fragte ich, dann muss ich dir zeigen, was Jehovas Engel zu deinem Namensvetter sagte, sprachs und gab ihm Dan. 10:11 zum selbst lesen. Zutiefst berührt umarmte er uns zum Abschied. Wir waren als aufrichtige Freunde gekommen und gaben unser Herz, nicht einen einstudierten Vers, kein schematischer Ablauf.

          Als ZJ lernt man, dass man wegen seines Glaubens gehasst wird und dass man nur als ZJ ein eigenes Denken hat. Der Rest der Welt schwimmt ja mit Satans Strom. Dass man gerade als ZJ geistig uniformiert ist, entgeht dabei völlig. Und daher geben viele ihre Menschlichkeit auf. Im Umgang mit Brüdern ist man freundlich, aber herzlich? Nur wenn man als Christ auch über seine eigenen Fehler und Schwächen lachen kann (bitte nicht falsch verstehen: nicht leichtsinnig damit umgeht), dann kann man auch entspannt mit anderen umgehen und dann braucht man Freude und Glück nicht vor dem Spiegel trainieren.

          Lieber Denker, ich werde dich in meine Gebete mit einschließen. Es wird nichts nützen, wenn du das Verhalten deiner Frau bemängelst, das frustriert euch nur beide. Aber wäre es möglich, gelegentlich einen „zweiten Tagestext“ zum Frühstück zu legen, liebevoll aufbereitet, z. B. ein Blümchen mit einem Zettel: „Wer wird heute bei einem ausgedehnten Spaziergang die herrliche Schöpfung mit mir bewundern?“ Oder: „Heute ist Kuschelabend, denn das natürliche, von Gott gegebene Verlangen einer Frau ist nach ihrem Mann – ich freue mich über diese göttliche Einrichtung!“ Auf einem Pappherz an die Frühstückstasse gelehnt….Oder übe mit ihr als Predigtdienstpartner. Du bist der Wohnungsinhaber. Da formulierst du alle deine „Vorurteile“, achtest auf ihre Einwände und besprichst hinterher, ob sie diese Einwände auch vorgetragen hätte, wenn Jehova der Wohnungsinhaber gewesen wäre. Wir sollen doch ehrlich sein.

          Mit einem großen Herzen brüderlicher Liebe
          Eddi

          PS.: Ich möchte meinem Bruder nur helfen, keinesfalls mich einmischen.

          1. Matthäus says:

            Liebe Eddi,

            du hast eine selten schöne Gabe andere auf eine Weise zu motivieren (Denker wie er das Herz seiner Frau erreicht) daß mich fasziniert. Du solltest deine Gabe nutzen (d.h. du nützt sie eh schon) aber vielleicht noch mehr im Sinne des Bibelverses welchen ich heute schon hier eingestellt habe (1.Kor. 12:7,8)!

            Lieben Dank für deine tiefsinnigen Anregungen!
            Mach weiter so !!!
            lg. Matthäus

          2. Denker says:

            Danke Eddi super hast du das dagelegt, werde dran arbeiten aber jetzt gehe ich ersteinmal schlafen.Werde mich hier bestimmt noch öffter zu Wort melden, danke auch an Ulrike.

      2. Hans says:

        Hallo zusammen,

        vielleicht sollte man eine Kategorie „Witze“ einführen? 😉

        Man kann nie genug lachen …

        LG
        Hans

        1. Eddi says:

          Lieber Hans,

          ich grüße dich ganz lieb.

          Weißt du, das hat einen ganz ernsten Hintergrund. Ich meine, neben dem, was die WTG so tut.

          Es geht mir zurzeit alles andere als gut. Nach einer weitestgehend schlaflosen Nacht wollte ich wegen unsäglichen brennenden Schmerzen in den Knochen zum Arzt. Die Wartezeit war lang und nachdem ich eine Zeitschrift durchgeblättert hatte und noch am Überlegen war, ob ich mir wohl noch eine hole, schweift mein Blick entlang meiner Gedanken zum Zeitschriftenständer. Und was prangt mir da in voller Größe entgegen? DER WACHTTURM – HARMAGEON – WAS IST ES und WANN KOMMT ES. Vorhin war die Zeitschrift noch nicht da. Die Aufmachung verbreitet die Atmosphäre eines überhitzten Wohnzimmerkamins. Bekümmert fragte ich mich, ob es denn schon so lange her ist, dass es eine `Paradieszeitschrift`gab?

          Das Brennen in den Knochen nahm schlagartig zu und löste ein wenig das Gefühl aus, als würde sich das Knochenmark gleich verflüssigen wollen. Mein Stoßgebet (O Gott, bitte mich nicht noch mehr schrumpfen lassen, ich seh` doch sowieso schon aus wie quer gewachsen) wurde umgehend erhört. Die freundliche Sprechstundenhilfe holte mich höchstpersönlich aus dem Wartezimmer ab, nahm Stirn runzelnd die Zeitschrift und warf sie in den Papierkorb.

          Ich fühle mich wie eine Brille: Mit jedem Durchblick ringe ich nach Fassung.

          Das kann man nur mit Humor bewältigen – und die ermunternden Gedanken zu echter christlicher Freiheit gaben mir den Raum dazu.

          Selbstredend, dass ich damit niemandem zu nahe treten wollte?!

          Herzlichen Dank und ganz liebe Grüße
          Eddi

          1. Hans says:

            Hallo Eddi,

            ich wünsche dir alles Gute für deine Gesundheit und die Kraft unsere Schöpfers, mit allem fertig zu werden. Er weiß am besten, wie es dir geht und was du benötigst.

            Humor halte ich für sehr wichtig. Für viele Menschen ist er Teil von Bewältigungsstrategien. Deshalb meinte ich meinen Vorschlag ernst, eine Kategorie dafür einzuführen. Wäre doch ein netter Kontrast zu all den ernsten Themen hier, über die man eher mit Galgenhumor lachen kann 😉

            Es gab früher mal ein paar gute Satire-Seiten von ZJ über ZJ. Die Fähigkeit, auch mal über sich selbst zu lachen, steht jedem gut.

            Ich wünsch dir was, liebe Grüße
            Hans

  29. Eddi says:

    Man kann ja so herrlich frei werden in der Organisation: gib einfach dein Hirn ab, geh bereitwillig mit den Ältesten in den Dienst, ganz viel, damit du nicht zum Nachdenken kommst (Yoga für Arme!), kümmere dich um nichts anderes und schon gar nicht um deinen Nächsten, sondern suche dir einfach nur Spielgefährten. In der Versammlung ist Denken überflüssig, dafür gibt´s den WT, da stehen die Antworten schon im Absatz, für die Klamotten gibt es heutzutage Lenor, zur Not kann man sie auch eine Nummer größer kaufen. Ist bei „Schwestern“ ohnehin gern gesehen. Und sei dir immer bewusst: Denkende Menschen sind Abtrünnige, Feinde, Kriminelle.
    Wie wäre es jetzt mit Kamillentee? 🙂

    Einen entspannten Tag wünscht
    Eddi

  30. Christian.R. says:

    Wer nichts weiss muss alles glauben !
    Wer viel weiss, muss wenig glauben !
    und wer alles weiss, muss nichts glauben !

    Durch Glauben kann man keine Wahrheit beweisen, könnte man das,
    dann wäre es “ WISSEN “ !

    Die Frage heisst immer: Suche ich die reale Wahrheit oder die ideelle
    Wahrheit um Menschen zu manipulieren und zu indoktrinieren ?

    Denkt darüber nach !

    V.G. C.R

  31. armes Schaf 2012 says:

    Ja,deshalb tummeln sich doch alle hier!Danke Bruderinfo!

  32. Anna says:

    Liebe Brüder und Schwestern,
    zur christlichen Freiheit wie diese nach meinem Verständnis aus Gottes Wort nicht aussehen sollte folgender Medienbericht:

    Vor kurzem gab es ein Gerichtsurteil über ein Kind von Zeugen Jehovas, ca. 7. Klasse in 2. Instanz. Hier wurde nun zugunsten der Eltern entschieden. Diese wollten nicht, dass ihr Kind den Film nach dem Buch von Ottfried Preussler „Krabat“, welcher im Rahmen des Schulunterrichts gezeigt wurde, ansieht. (Kann man googlen unter „Spiegel online“.

    Wie fühlt sich ein Kind, wenn die Eltern, staatlich anerkannt als Relegionsgemeinschaft, hier das Gericht in Anspruch nehmen und in den Lehrplan eingreifen? Was bitte schadet es einem Kind diesen Film zu sehen? Wenn ein Kind ein Elternhaus hat in dem man offen reden kann, wird man dies besprechen können. Und kein Kind wird NUR weil es einen entsprechenden Film sieht zur Magie verführt.
    Wo bitte zeigt die Bibel, dass man sich kein Wissen aneignen darf??? Hat es Moses geschadet?

    2. Mose 7:22 NGÜ
    „22 Mose erhielt eine umfassende Ausbildung in den Wissenschaften der Ägypter, und seine Worte und Taten zeichneten ihn als einen besonders fähigen Mann aus“

    Oder Josef in Ägypten: Als 2. Mann im Staat war er sicher mit der ägyptischen Mytologie vertraut und schließlich war seine Frau und Mutter seiner Kinder Ephraim und Manasse die Tochter eines Priesters des Ägyptischen Sonnengottes.

    Und was ist mit Daniel und den 3 Gefährten, alles Vorbilder für uns. Daniel 1:3-6 NeÜ:
    „3 Seinem obersten Hofbeamten Aschpenas befahl er, einige junge Israeliten aus dem Königshaus und den vornehmen Familien auszusuchen. 4 „Die jungen Männer müssen gesund sein und gut aussehen“, sagte er. „Sie müssen gut unterrichtet, klug und begabt sein, denn sie sollen in den Dienst am Königshof treten. Und dann sollen sie in der Sprache und Literatur der Chaldäer unterwiesen werden.“ 5 Drei Jahre lang sollten die jungen Leute ausgebildet werden und danach in den Dienst des Königs treten. Der König ordnete an, dass sie von der königlichen Tafel mit Speise und Wein versorgt würden. 6 Zu den jungen Juden, die ausgesucht wurden, gehörten auch Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja.“

    Vers 4 … „in Sprache und Literatur der Chaldäer unterwiesen werden…“

    Dazu hat doch aus Astrologie und die ganzen babylonischen Götter mit samt der Mythologie gehört. Und diesen jungen Männern hat es offenbar nicht geschadet.

    Und mancher Zeuge Jehovas meint durch die Lektüre des Buches Krabat oder den Film würde ein Kind dann ab sofort von Dämonen beherrscht werden oder sich in einen Raben verwanden. Oder das Kind hätte von nun an die Gabe sozusagen „per Fluch“ jemanden umzubringen.

    Und dieselben Eltern hören oder sehen sich ggf. Opern an. Da geht es doch meist um Magie und Übersinnliches.

    Die Freiheit des Christus verbietet und doch nicht das Lernen. Wir können auch Wissen aufnehmen, auch unsere Kinder, und dies entsprechend einordnen. Und ist es Jehova nicht lieber ich bleibe bei ihm, obwohl ich mich zumindest informiere was es sonst noch so gibt. Und nicht nur weil ich nichts anderes kenne… Ja nichts heranlassen was mich „vom Glauben wegbringt“. Wenn mein Glaube stark und tief fundiert ist dann kann mich doch ein Film nicht von Jehova weglocken.

    Ich hoffe ja nur nicht, dass diese Erfahrung auch noch auf einem Kongress veröffentlicht wird als Beispiel wie der Segen Jehovas wirkt wenn es darum geht vor Gericht Recht zu bekommen. Und es könnte sein, dass das Kind in einigen Jahren seine Eltern dafür haßt.
    Eure Meinung hierzu würde mich interessieren.

    Liebe Grüße aus Wind und Schneeregen
    Anna

    1. Anna says:

      Liebe Brüder,
      leider habe ich mich schon wieder vertippt. Im 3. Absatz muss es heißen statt 2. Mose 7:22 Apostelgeschichte 7:22.
      Entschuldigung!!!
      Anna

    2. Ulrike P. says:

      Hallo Anna,
      ZITAT:
      „Die Freiheit des Christus verbietet und doch nicht das Lernen. Wir können auch Wissen aufnehmen, auch unsere Kinder, und dies entsprechend einordnen.“

      Da bin ich ganz deiner Meinung.
      Habe das Buch Krabat mal gegoogelt und dabei festgestellt dass es die Magie ganz und gar nicht positiv darstellt, sondern als etwas Böses das am Ende sogar von der Liebe besiegt wird.
      Man könnte es auch als eine Parabel ansehen.

      Diesem Jungen wurde durch das Verbot seiner Eltern die großartige Chance verwehrt, bei der nachfolgenden Besprechung des Films seinen Mitschüler zu erklären, dass man diese Dinge nicht in sein Leben lassen sollte, da sie tatsächlich gefährlich sind. – Schade…so haben sie stattdessen einfach nur bewirkt, dass er – und noch viel schlimmer – Gottes Name der Lächerlichkeit preisgegeben wurde…

      Das Verhalten der Eltern hat schon was von Aberglauben und hat mit Vernunft rein garnichts mehr zu tun.

      Oder es ging ihnen nur darum „dagegen“ zu sein, um dafür dann angefeindet zu werden…gibt ja schließlich als Zeuge im Westen – wenn nicht gerade die Blutfrage ansteht – nichts zu „erleiden“. – Da muss man doch was tun! 😉

      Für mich ist dieses künstlich herbeigeführtes Märtyrertum nichts weiter als Selbstdarstellung. Sie fühlen sich nun als Glaubens-Helden und können sich der Bewunderung vieler Mitbrüder sicher sein. Ein herumreichen auf Kongressen ist nicht auszuschließen…es würde mich eher sehr wundern, wenn´s nicht so wäre.

      Märtyrer und Helden sind schließlich rar gesät, in unserer ZJ´s freundlichen Gegend.
      Sie sind so selten geworden, dass man sogar junge Frauen als Märtyrer-Vorbilder auf die Bühne setzt, dessen Eltern die WT-„Wahrheit“ verlassen haben und sie sich deshalb schon seit Jahren jeden Kontakt zu ihnen versagen…wenn ich sowas höre krieg´ich Brechreiz.

      Das deren Eltern tausendmal mehr leiden als sie, während es alleine in ihrer eigenen Hand läge daran etwas zu ändern – wohingehen ihren Eltern die Hände gebunden sind – wollen solche ferngesteuerten Menschen natürlich nicht wahrhaben.

      Diese aufgeblähten Lobeshymnen auf solcherart Selbstgeißelungen, stellen für mich eine Verunglimpfung all derer dar, die WIRKLICH um ihrer Treue willen Verfolgung erleiden.

      LG Ulli

      1. Dennis says:

        Liebe Ulli,

        du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht:

        (Zitat)
        „Für mich ist dieses künstlich herbeigeführtes Märtyrertum nichts weiter als Selbstdarstellung. Sie fühlen sich nun als Glaubens-Helden und können sich der Bewunderung vieler Mitbrüder sicher sein. Ein herumreichen auf Kongressen ist nicht auszuschließen…es würde mich eher sehr wundern, wenn´s nicht so wäre.“

        Das sehe ich genauso, wobei ich nicht ganz nachvollziehen kann, wie man einen Kinofilm als Pflicht lt. Lehrplan setzen kann. Ich verstehe nicht warum hier so ein Buch oder Film so intensiv besprochen werden muss. Das Buch sollte wirklich kein Problem sein, da ist die Bibel (z.B. Richter) oder das Offenbarungs-Buch wesentlich schlimmer. Ein Film ist schon nochmal was anderes.

        Wie bei den meisten Dingen gibt es hier immer 2 Seiten. Ich befürchte, dass die Eltern dieses Kindes extrem „loyal und geistiggesinnt“ sein wollten und absolut kompromisslos waren. Die Lehrer heute sind doch keine Betonköpfe i.d.R. und lassen mit sich reden. Religions- und Gewissensfreiheit ist auch im Grundgesetz verankert, dass weiß jeder, auch die Lehrer.

        Dass diese ganze Lapalie vor Gericht gelandet ist, ist für mich irgendwie suspekt. Ohne die genauen Hintergründe zu kennen, sieht für mich dass nach einer Eskalation von Seiten der Eltern aus. Ist allerdings nur eine Vermutung von mir.

        Ich habe übrigens ein Auszug aus dem ensprechenden Gerichtsurteil gelesen, dort gibt der Richter an, dass es „für das Kind nicht zumutbar gewesen wäre, während der ganzen Vorstellung Augen und Ohren zu zuhalten“. Das sagt doch schon alles!

        Warum kann der Junge oder das Mädchen sich nicht in die letzte Sitzreihe setzen, mp3-Player und Köpfhörer nehmen und die Augen schließen, wenn es denn für sie so schlimm ist? Außerdem hätte das betreffende Kind auch sagen könnne, dass es extreme Angstzustände oder Alpträume bei solchen Filmen bekommmt. Ich kann mir keinen Lehrer vorstellen, der ein Kind in einen schwarzeMagie-Film zwingt, wenn das Kind solche Ängste hat.

        LG
        Dennis

  33. Bruderinfo says:

    KOMMEMTAR von Manfred

    Manfred 16.10.2011 auf 17:44

    Liebe Brüder,
    nun steht ja der neue WT-Studienartikel für Januar 2012 auf der Seite jw dot org zum Download bereit. Ab Januar 2012 gibt es ein neues Design auf der Titelseite. Im Wachtturm auf Seite 3 wird über die neue Studienausgabe unter anderem gesagt: Zitat aus dem WT 15.01.12 Seite 3:

    Den Wachtturm gibt es ja schon seit 1879. Das wäre ohne den heiligen Geist und den Segen Jehovas völlig undenkbar
    (Sach. 4:6). In den vergangenen 133 Jahren hat sich die Aufmachung mehrmals gewandelt. Ab 2012 erscheint nun auf jeder Titelseite eine künstlerische Darstellung von einer Szene aus dem Predigtdienst, die uns an unseren Auftrag erinnert, gründlich vom Königreich Gottes Zeugnis abzulegen (Apg. 28:23). Auf Seite 2 findet ihr das zugrunde liegende Foto und
    eine kurze Beschreibung der dargestellten Szene. So sehen wir immer wieder, dass Jehovas Volk die gute Botschaft „auf der ganzen bewohnten Erde“ predigt (Mat. 24:14).
    Zitat Ende

    Was ich nicht verstehe ist, obwohl der künstlerischen Darstellung ein bereits vorhandenes Foto als Grundlage dient, scheut man keine Zeit und Mühe dieses Foto nach zu malen. Warum tut man das? Wäre es nicht wichtiger, wenn der Zeichner mehr Zeit hätte um im Predigdienst zu stehen und versucht Menschenleben zu retten, statt ein Foto abzupinseln? Man könnte doch auch einfach das Foto auf die Titelseite bringen und einen schönen Rahmen drum machen. Das würde schneller gehen und die Brüder hätten Zeit gewonnen um diese im Predigdienst zu nutzen.

    Wenn man sich die „künstlerische Darstellung“ mal näher ansieht, dann merkt man schnell welchem Zweck diese Zeichnung dient. Dieses Cover ist ein wahres „Meisterwerk“ im verstecken von subliminalen Bildern. Ich sage nicht wie viele das sind, das würdet Ihr ehe nicht glauben. Aber mit diesem neuen Cover soll wieder Angst erzeugt werden. Da sind zwei Brüder im Dienst unterwegs und wer schaut oben vom Himmel mit grimmigen Blick zu? Nur komisch, dass auf dem Originalfoto auf Seite 2 gar keine Wolke zu sehen ist. Warum bemüht man sich das Bild möglichst genau nach zu zeichnen und macht aus einem schönen sonnigen Tag einen trüben Tag voller Wolken?
    Was erzeugt dieses Bild beim Betrachter? Angst nicht genug zu tun, Angst vielleicht nicht gut genug zu predigen, weil man hat ja noch keinen in die Wahrheit gebracht usw.

    Ich gebe zu, dass die gedruckte Ausgabe wahrscheinlich nicht so einfach zu durchschauen ist. Aber wenn man sich diese pdf auf einem Tablet PC anschaut und mal vergrößert, dann sieht man schnell wie verpixelt die ganze Zeichnung ist, während die Schrift des Wachtturm auch stark vergrößert gestochen scharf ist. Das zeigt ganz deutlich, dass dieses Bild nachbearbeitet wurde. Man braucht sich nur mal den Rock der sitzenden Marktfrau anzusehen. Mit solchen Bildern wird eindeutig die Angst geschürt. Bei wem wird diese Angst geschürt? Nun wer ist die Zielgruppe dieser Zeitschriften Ausgabe? Es sind die getaufen Brüder und Schwestern auf der ganzen Welt.

    Da man angekündigt hat, ab sofort auf jedem Titelbild der Studienausgabe eine „künstlerische Darstellung“ zu drucken, erkennt man eindeutig dass jetzt der Druck zum predigen usw. weiter erhöht wird. Auf jeden Fall wird das Schuldbewusstsein der Brüder verstärkt, wenn sie mal nicht so oft im Dienst stehen können. Deshalb sollte es uns nicht wundern, dass im WT viele falsche Lehren stehen. Denn wer der Urheber dieser Lehren ist, wird durch diese Bilder eindrucksvoll hervor gehoben. Wäre der Inhalt des Wachtturms tatsächlich von Jehova dem allmächtigen Gott und hier betone ich die Allmächtigkeit. Dann würde es diese Bilder im WT nicht geben. Wenn Jehova das ganze Universum und uns Menschen aus dem Nichts erschaffen hat, dann sollte es doch im Bereich des möglichen liegen, dass er „seinen Kanal“ rein erhält. Da er aber ganz offensichtlich nichts gegen diese Bilder unternimmt zeigt eindeutig, dass die Organisation nicht von ihm stammt, sondern von seinem Widersacher.
    Liebe Brüder in den Versammlungen, wacht darüber was Euch als „geistige Speise und helleres Licht“ verkauft wird. Ich wünsche Euch, dass auch ihr noch rechtzeitig ERWACHET.
    Liebe Grüße Manfred

    1. Shannon says:

      Lieber Manfred,

      nach diesem Kommentar habe ich mir die Bilder angesehen und konnte beim besten Willen nichts erkennen. Erst nach deiner Mail, als ich das Bild auf dem großen Bildschirm gesehen habe, da konnte ich das eine oder andere Bild erkennen. Selbstverständlich sind das Botschaften an des Unterbewußtsein und wer schon Angst hat, bekommt noch mehr. Wer ab er keine hat, der sieht zunächst mal nichts uns muss geziehlt danach suchen. Allerdings muss man schon zugestehen, dass das eine oder andere etwas „unlogisch“ ist.
      Das heißt, sie wurden bewußt von einem guten Psychologen plaziert. Und nun?
      Wir können die Dinge nicht ändern, aber die Bewertung. Also, sagen wir doch ganz einfach, der Satan hat sich in den Tempel Gottes gesetzt, wie es prophezeiht wurde. Kein Grund zur Aufregung, sondern eher zur Bestätigung. Wenn es nicht so wäre, dann müßten wir Bedenken haben.

      Liebe Grüße allen da draußen
      und lasse euch von dem Wetter nicht den Tag vermiesen.

  34. Dennis says:

    Liebe Brüder,

    könnt ihr bitte meinen Kommentar

    „16. Oktober 2011 um 11:24“

    stoppen bzw. alles über dem Beginn meines eigentliche Kommentars „Lieber Wolseley“ löschen?

    Ich habe, der Einfachheit halber, Wolseleys Kommentar im Feld unten eingefügt um auf einige Punkte eingehen zu können, habe aber vergessen seinen kompletten Kommentar vorher wieder zu löschen.

    Danke!

  35. Matthäus says:

    Habe gerade durch den Hinweis von Alois obigen Artikel erneut angesehen, auch einige sehr gute Kommentare gelesen, kann sie jeden Freiheitsliebenden Menschen sehr ans Herz legen!
    Ein schönes Wochenende!
    Matthäus

  36. Bernard says:

    Das mit der Freiheit ist so eine Sache. Die meisten Menschen halten sich wohl für frei. Das ist vielleicht der größte Erfolg Satans, dass Menschen in einer Organisation versklavt sind und meinen sie seien völlig frei – frei zu entscheiden, frei zu denken. Sie sind überzeugt dass sie alles aus einer freien Entscheidung und wirklichen Überzeugung heraus tun. Man kann gerne mal den Test machen und im Gespräch mit einem Zeugen eine Lehrmeinung vertreten, die mit der Erklärung der LK übereinstimmt und es so darstellen, als ob es im WT anders stehen würden. Der Zeuge wird alles versuchen deine Argumentation zu demontieren und die vermeintliche WT Lehre verteidigen. Wenn man ihm dann zeigt, dass es umgekehrt ist, dass das was er eben verteidigt hat nicht die Lehre des Sklaven ist….! Vielleicht kann man damit jemand helfen zu erkennen, dass er nicht wirklich frei ist. Mir ist es selbst ähnlich ergangen. Ich habe bei einem HB versucht die Erklärungen des Wohnungsinhabers zu einem Vers als falsch und lächerlich darzustellen und die Erklärungen des WT`s verteidigt. Ein paar Monate später gab es dann „helleres Licht“ und der WT hat es dann auch so erklärt, wie mein HB!! Wie ich mich fühlte könnt ihr euch vorstellen.
    Wirklich objektiv zu sein ist wohl eine der größten Herausforderungen in unserem Leben.
    Ein Freund hat einmal bei einer Unterhaltung mit Zeugen einen Vers aus der Bibel vorgelesen, dabei aber den Koran in der Hand gehabt. Ihr könnt euch vorstellen, wie die Zeugen gegen diese Aussage des Verses argumentiert haben. Die Diskussion ging ziemlich lange, bis er ihnen dann gesagt hat dass der Vers aus der Bibel ist.
    Inzwischen bin ich überzeugt dass es Freiheit niemals in Verbindung mit einer Orga geben kann!! Wir müssen uns wirklich im Klaren sein, dass es Gott und Jesus sind, denen wir Rechenschaft ablegen müssen für unsere Überzeugung, für unsere Worte und unsere Taten. Dieses Bewusstsein kann uns helfen uns von den Ketten zu lösen, die die Orga uns angelegt hat – und die wir auch gerne akzeptiert haben. (Gal 5:1)
    Liebe Grüße und viel Erfolg im Kampf um die Freiheit
    Bernard

  37. Entmutigter Bruder says:

    Liebes Bruderinfo Team,

    ich möchte mich auch etwas verspätet für diesen Artikel und den erbauenden Gedanken dazu bedanken. Leider komme ich aus Zeitgründen nicht dazu, so schnell alle Themen + Kommentare zu lesen.

    In der Tat ist es sicherlich für einen jeden von uns, sofern er den Glauben nocht nicht verloren hat und dies sehr ernst nimmt, wichtig in allem auf Jehova zu vertrauen und an seine tröstenden Gedanken aus seinem Wort zu denken.

    In der Praxis mag dies manchmal zu kurz kommen, da wir entmutigt sind aufgrund von Dingen die wir erfahren, oder wie mit uns umgegangen wird. Aber vergessen wir niemals, dass Jehova und sein lieber Sohn alles sehen, bemerken und in väterlicher Liebe beurteilen wird. Dieser Gedanke sollte uns, egal, wie es uns momentan geht und in welcher Verfassung wir sind, die nötige Kraft geben um auszuharren. Liebe Grüße an alle.

    Ein entmutigter Bruder.

    1. Anna says:

      Lieber Entmutigter Bruder,
      Schön, dass Du wieder etwas positiver in die Zukunft schaust. Das sollte ja, wenn ich Initiatoren dieses Forums richtig verstehe, letztlich das Ziel sein.
      Mir ist ganz spontan Römer 8:31-39 eingefallen:
      Hier aus der Neuen Genfer Übersetzung:

      31 Was können wir jetzt noch sagen, nachdem wir uns das alles vor Augen gehalten haben? Gott ist für uns; wer kann uns da noch etwas anhaben? 32 Er hat ja nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont, sondern hat ihn für uns alle hergegeben. Wird uns dann zusammen mit seinem Sohn nicht auch alles andere geschenkt werden? 33 Wer wird es noch wagen, Anklage gegen die zu erheben, die Gott erwählt hat? Gott selbst erklärt sie ja für gerecht. 34 Ist da noch jemand, der sie verurteilen könnte? Jesus Christus ist doch ´für sie` gestorben, mehr noch: Er ist auferweckt worden, und er ´sitzt` an Gottes rechter Seite und tritt für uns ein. 35 Was kann uns da noch von Christus und seiner Liebe trennen? Not? Angst? Verfolgung? Hunger? Entbehrungen? Lebensgefahr? Das Schwert ´des Henkers`? 36 ´Mit all dem müssen wir rechnen,` denn es heißt in der Schrift:
      »Deinetwegen sind wir ständig vom Tod bedroht;
      man behandelt uns wie Schafe, die zum Schlachten bestimmt sind.« 37 Und doch: In all dem tragen wir einen überwältigenden Sieg davon durch den, der uns ´so sehr` geliebt hat. 38 Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch ´unsichtbare` Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch ´gottfeindliche` Kräfte, 39 weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.

      Jehova zieht seine Anbeter zu sich, wir gehören ihm und er wird sein Eigentum nie im Stich lassen. Wir müssen uns nur für diese Liebe öffnen. Und wie Bruderinfo auch rät müssen wir darum beten, dass nach und nach mehr verantwortliche Brüder erkennen, dass wie im Vers 38 gezeigt wird, sie nicht möglichereweise ohne es zu merken und wirklich zu wollen zu gottfeindlichen Kräften werden.

      Wir Menschen sollten den von Gott verliehenen Verstand gebrauchen.
      Nur ein Beispiel: In der WT-Betrachtung von dieser Woche über das Geschenk der Ehe, was ja ansich in Ordnung ist, steht im Abs. 19 am Ende ein völlig unlogischer Satz:
      „Hätten Adam und Eva dieses Geschenk entsprechend gewürdigt, wäre die ganze Erde heute ein Paradies mit lauter glücklichen, gerechten Dienern Gottes“.

      Das entbehrt jeglichem Zusammenhang. Denn hätten Adam und Eva nicht gesündigt gäbe es uns, also exakt uns mit unseren Genen gar nicht. So dürfen wir nach meinem derzeitigen Verständnis auch nicht den Fehler machen die ersten Menschen zu verurteilen, in der Art, dass Adam schuld ist wenn wir krank werden, sterben usw. Weil wir uns ansonsten unsere Nichtexistenz eingestehen müssen. Genausowenig wie aus dem Nichts Leben entstehen kann gibt es niemals genug Zufälle, dass wir als Individuen dann am Leben wären.
      Dazu gibt es ja auch den schönen Artikel von Bruderinfo ob Gott gewußt hat, dass die ersten Menschen sündigen.
      Damit einen schönen Sonntag an Dich und alle Freunde Gottes.
      Anna

      1. Entmutigter Bruder says:

        Liebe Anna,

        vielen Dank für Deinen Beitrag und auch für die Ermunterung durch die Verse aus dem Römerbrief.

        Ja, ich bemühe mich täglich, alles irgendwie positiv zu sehen und nicht aufzugeben. Es ist ein täglicher Kampf, aber auch durch solche Kommentare, wie der Deinige und von vielen anderen hier (Bruderinfo natürlich eingeschlossen) ist es wirklich eine Hilfe in der Situation auszuharren und auf Jehova zu vertrauen.

        Es gibt auch immer wieder schöne Moment in der Situation. Heute durfte ich 2 Vorträge halten, war mehr oder weniger den ganzen Tag unterwegs (da wir große Entfernungen teilweise zurücklegen im fremdsprachigen Gebiet). So lernte man wieder neue wirklich liebe Brüder kennen, sah alte Bekannte und hatte den Eindruck, dass man durch den Vortrag zur Ermunterung der anderen beitragen konnte, dass alles gibt einem dann auch selbst wieder Kraft (Apg. 20:35). Auch wenn ich bei der Wahl meiner Worte während des Vortrages einiges anders formulieren mußte als noch vor einiger Zeit…

        Liebe Grüße ein entmutigter Bruder.

  38. Matthäus says:

    Diese Freiheit – wo ist sie ???
    …. entnommen aus: g97 22. 1. S. 3-4 Toleranz

    In dem Werk Cyclopaedia of Biblical, Theological, and Ecclesiastical Literature von M’Clintock und Strong heißt es: „Als die christliche Kirche noch rein war, kannte sie so etwas wie Intoleranz nicht und hat sich deshalb nie der Verfolgung schuldig gemacht“

    Ferner werden darin folgende Worte des englischen Protestanten John Jortin zitiert, der im 18. Jahrhundert lebte und der Sohn von Hugenotten war: „Da, wo die Verfolgung beginnt, hört das Christentum auf.“ Außerdem heißt es in dem Werk: „Erst als das Christentum die anerkannte Reichsreligion geworden war und die Geistlichen zu Reichtum und Ehren gekommen waren, erreichte das gräßliche Unheil der Verfolgung ein gigantisches Ausmaß und übte es seinen verderblichen Einfluß auf den Evangeliumsglauben aus.“

    Und heute kämpft die Organisation um als anerkannte Religion zu gelten und machen sich der selben Handlung w.o. schuldig!

    1. Shannon says:

      Hallo Matthäus,

      dein Beispiel zeigt deutlich, dass jeglicher Fanatismus, gleich welcher Religion, schädlich ist. Ich bin davon überzeugt, das „Glaube“ nicht organisiert werden muss. Das war möglicherweise einmal notwendig, in Zeiten des vergangenen Jahrhunderts, als man auf Versammlungen und Publikationen angewiesen war. In unserer heutigen Zeit, wo „fast“ jeder ein Auto hat, fast jeder einen PC hat, ändern sich Informations- und Mitteilungskanäle. Und immer, wo Menschen eine Machtposition bekommen, üben sie diese aus, auch wenn die Motivation am Anfang eine ganz andere war.

      @Skeptiker
      Ich verstehe deine Bedenken und ich glaube auch nicht, dass die Organisation als gesamtes Volk Gottes so verwerflich handelt. Es sind die Brüder an den Machtstellen, die hier Fehler machen, vielleicht bewusst, möglicherweise auch unbewusst. Und weil sich der Satan in den Tempel Gottes setzt, wird dieser Tempel eben kein Ort der Ruhe und Zuflucht, sondern ein Gefängnis ist der Angst. Leider laufen die meisten wie Lemminge blind ihren Hirten hinterher, denn Angst macht abhängig, Angst macht klein, Angst macht krank.

      Selbstverständlich darfst du vorsichtig wie die Schlange sein. Aber dazu gehört auch eine mentale Kraft und die hat nicht jeder. Niemand hier (ausgenommen die aus der Aussteigerszene) sagt zu dir, du sollst die Versammlung verlassen. Aber man sagt dir: Prüfe und behalte das Gute.

      Ich habe gelernt, Menschen anzunehmen, wie sie sind und zwar ausnahmslos alle, unabhängig davon, was sie glauben oder wie ihr Leben ist. Die Dinge zu bewerten ist nicht meine Aufgabe.

      Zugegeben, verbale Entgleisungen passieren mir manchmal auch und man möge mir diese bitte verzeihen. Diese passieren mir nämlich immer dann, wenn ich hier Kommentare lese, die auf die Zeugen Jehovas als Ganzes schimpfen. Aber das hat nichts mit den Betroffenen persönlich zu tun, sondern mit guten Umgangsformen. Ich gehe ja auch nicht auf die Webseite meiner Mitbewerber und behaupte, das was sie alles machen ist Mist. Das gehört sich einfach nicht. Das ist wqie Müll in die Stube des Nachbarn kippen. Genausowenig würde ich in einem islamischen Forum über den Islam schimpfen. Dass man damit provoziert, kann man sich an einer Hand abzählen.

      Alles Liebe und noch einen schönen Restsonntag.

      1. Ulrike P. says:

        Hallo Shannon,
        ich würde auch niemals alle in einen Topf werfen, denn die Menschen verlassen Institutionen aus den unterschiedlichsten Gründen und sie bleiben auch aus den unterschiedlichsten Gründen.
        Und die Gründe sind es letztlich, die vor Jehova zählen.

        Aber die Organisation trägt eine ganz besondere Verantwortung. Zum einen, weil sie vieles hätten besser wissen müssen, weil sie nun mal vieles erkannt hatten, was anderen noch verborgen blieb…aber auch weil sie sich „Zeugen Jehovas“ nennen. Denn dadurch bringen sie mit jeder verkehrten Handlungsweise Schmach auf Gottes Namen.
        Das geben sie zwar jedem kleinen Verkündiger mit auf den Weg, aber für sich lassen sie es schön außen vor…
        Ja, sie trieben es sogar soweit, dass Brüder deren Kinder Missbrauchsopfer anderer Brüder wurden, nicht mit diesem vor Gericht gehen sollten, wie SIE ja dann dadurch Schmach auf den Namen Jehovas bringen würden…DAS nenne ich Verunglimpfung des Wortes.

        Nun, sei´s drum, es entscheidet jeder Verkündiger für sich…der eine entscheidet sich für die drei Affen: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.
        Was nicht zu verurteilen ist, denn es ist vielleicht eine Schutzfunktion ohne die er sonst zugrunde gehen würde.
        Die anderen bleiben – so wie viele hier – weil sie ihre Brüder nicht im Stich lassen wollen.
        (Ein paar Jahre habe ich das auch getan…bis es keinen Sinn mehr machte…)

        Keinen von ihnen möchte ich als „Eingeschlossene“ bezeichnen, das steht mir überhaupt nicht zu, ich würde mich dadurch über ihren Glauben erheben…wäre also nicht besser als diejenigen, die meinen mich als „Abtrünnige“ bezeichnen zu müssen, weil ich nicht zwei Herren dienen kann.

        Die einzigen die mir wirklich Leid tun sind die Brüder, die nur noch dabei bleiben, weil sie sich davor fürchten für „tot“ erklärt und mit einem Bann belegt zu werden.
        Das sind die Brüder, bei denen die emotionale Erpressung funktioniert, die ich so verurteile.

        Denn eines will ich hier nochmal festhalten. KEINER der aus Gewissensgründen die Gemeinschaft verlässt, geht leichten Herzens, KEINER kommt ohne Schmerz und Verluste davon.

        Ich sah mich vor die Wahl gestellt, entweder Jehova gehorchen und Jesu Weg folgen oder weiter bei einer Organisation bleiben die zwar behauptet den Spuren Jesu zu folgen, aber durch ihre Handlungsweise ihre eigenen Worte Lügen straft.

        Würde das Gleis der Organisation gleichmäßig neben dem Gleis Jehovas herlaufen, wie es eigentlich sein sollte, hätte ich die Entscheidung zu gehen, niemals treffen brauchen und viel Schmerz wäre mir erspart gebieben.

        LG Ulli

      2. Matthäus says:

        Ja davon bin ich auch überzeugt und auch Russel hat in den Anfängen sich klar GEGEN ein organisiertes Christentum ausgesprochen. Das größte Problem liegt darin worauf auch Jesus hinwiese: MACHT !!!

        Sobald Autorität mit im Spiel ist ist auch der Mißbrauch nicht weit. Genau das hat sich in den 100 Jahren innerhalb der Organisation der ZJ laufend zum schlechteren verändert.

        Was auf der Strecke blieb war und ist die Liebe, Vergebung, Barmherzigkeit. Folglich sind gerade die die sich dieses Merkmal für die wahre Jüngerschaft Christi, so gerne auf die Fahnen heften, immer weiter von dem wahren Christentum abgewichen.

        Und hat nicht Jesus davor gewarnt:
        „Die Liebe der meisten wird erkalten !“

        1. Anna says:

          Lieber Matthäus,

          Das stimmt was Du sagst und unser Herr Jesus meint damit meines Erachtens uns. Da sich das Kapitel 24 des Mathäus-Evangeliums auch auf eine besondere Zeit beziehen muss.
          Und die falschen Propheten sind, so denke ich inzwischen, diejenigen, die uns glauben machen wollen, dass sie einen direkten Kanal zu Gott haben. Nachfolgend hab ich die Verse 10 bis 12 noch aus der Guten Nachricht eingefügt.

          Mathäus 24:10 Wenn es so weit ist, werden viele vom Glauben abfallen und sich gegenseitig verraten und einander hassen. 11 Zahlreiche falsche Propheten werden auftreten und viele von euch irreführen. 12 Und weil der Ungehorsam gegen Gottes Gesetz überhand nimmt, wird die Liebe bei den meisten von euch erkalten.

          Es nimmt der Ungehorsam gegen Gottes Gesetz der Liebe überhand.
          Und wo von oben keine Liebe gegeben wird bzw. die Liebe von Jehova und Christus per Organisationsbeschluss nicht zugelassen wird muss die Liebe wenn man nicht aufpaßt fast automatisch erkalten. Liebe erzeugt immer Gegenliebe!

          Bei Gesprächen mit altgedienten Brüdern, die die Zeit nach dem 2. Weltkrieg noch erlebt haben, sieht man ein Leuchten in den Augen, wenn sie davon sprechen. Kongressaufbau, Zusammenhalt, zusammen kochen, in Massenunterkünften schlafen…

          Seinerzeit beim Laubhüttenfest waren von Jehova 7 Tage Freude vorgesehen. Jetzt bei unseren Kongressen ist es eher so, dass man ja nur mit denen redet, die man kennt bzw. mit denen man verwandt ist. Und die Angst seine Gefühle zu offenbaren, auch mal zu sagen, dass man etwas nicht nachvollziehen kann ist groß.
          Die Gute Botschaft ansich ist einfach.
          Und unter Druck kann keine Liebe entstehen.
          Wenn über die Gabe des Ledigseins gesprochen wird geht es nur darauf hinaus, dass man dann mehr Zeit für den Dienst hat.
          Nicht, dass es jedem seine eigene Sache ist. Jesus hat ja gesagt: „Wer dafür Raum schaffen kann“, soll es tun.
          Und Jesus als Vorbild zu nehmen für jemanden der nicht geheiratet hat grenzt an Blasphemie.
          Jemand der ledig ist hat auch keinesfalls mehr Zeit zum Predigen. Dieser muss ja auch Geld verdienen, seine Wohnung bezahlen, einkaufen, Putzen, sein Auto falls vorhanden warten, pflegen, seine Wäsche waschen, Dinge reparieren usw. Alles Aufgaben, welche man sich ja in einer Ehe teilen kann.
          Ich denke mir, wenn es mir endlich gelingt nach 17 Jahren Taufe einiges zu hinterfragen schaffen das auch noch mehr Brüder.
          Je nach Mentalität ist es aber für viele schwierig. Als erstes muss man sich ja selber eingestehen, dass man einem Irrtum erlegen ist und das ist der schwerste Schritt und der Weg zur Freiheit.
          Für mich sehe ich mein Verhalten als Verantwortung meinen Brüdern gegenüber, ich seh‘ sie an und sie tun mir so leid weil sie geschunden und umhergestoßen werden. Viele schaffen es nicht sich innerlich zu lösen und dann, zumindest momentan, innerhalb der Versammlung zu bleiben.
          Ulli ist wie ich ihren Ausführungen entnehmen darf damit nicht fertig geworden, was ich durchaus nachvollziehen kann.
          Wir wollen weiter hoffen, dass Bewegung in die Sache kommt. Ganz einfach aus dem Grund, weil Jehova nicht möchte, dass wir seinen Namen so mißbrauchen.
          Weiterhin viel Freude beim Nachsinnen
          Anna

          1. Matthäus says:

            Bei Deinen Worten liebe Anna, mußte ich an meine Jugendtage denken. Ja es war früher wirklich eine schöne Zeit, kleine Kreiskongresse mit – ich kann mich noch um die 150 bis 200 Besucher erinnern. Einmal hatten wir im Heustadl geschlafen. Meine Mutter hatte ein, zwei Schweine in alle Bestandteile zerlegt und das war mit vielen anderen Händen das Essen am Kongress. Mein Vater hatte über Wochen Tee – verschiendeste Kräuter gepfückt, getrocknet und dieser war dann bei uns in der Familie als „Kreisversammlungstee“ bekannt. Doch wo ist diese Zusammenghörigkeit geblieben – wo ist die Liebe geblieben.

            Früher konnte man nach der ZK über das WT Studium offen diskutieren sich äußern und auch mal anderer Meinung sein. Heute sind gleich 2 Älteste (AUFSEHER !!!) zur Stelle und maßregeln die Brüder in Richtung Abtrünnigkeit, wenn nicht gleich noch mehr aus dieser Sache gemacht wird.

            Nur so kann man die Anordnung im KD verstehen:
            km-x Sept. 2007 S. 3 Fragekasten ***
            Billigt es der „treue und verständige Sklave“, wenn
            sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um
            biblische Themen zu untersuchen…? NEIN !
            Dennoch haben sich einige… zusammengetan, um eigenständig biblische Themen zu untersuchen.

            Warum steht in Matthäus 18:20 Denn wo zwei oder drei in
            meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“

            Hat Jesus sich verplappert und wollte eigentlich sagen: „Denn wo unter der Leitung eines künftigen selbst ernannten „treuen und verständigen Sklaven“ organisierte Zusammenkünfte nach
            festem Programmablauf abgehalten werden, da bin ich in ihrer Mitte.“ – ?

          2. Lieber Matthäus,
            das ist wirklich wahr. Diese Erfahrung senden uns viele Brüder die schon mehr als 30 Jahre und mehr in der Versammlung sind, dass die Liebe der meisten (dies ist nämlich auf die Zeugen anzuwenden) erkaltet ist. Es wird oft auch die Lieblosigkeit gar nicht mehr erkannt. Aber so wie Alois es sagt und auch deine Bibelstellen es zeigen, ist es wichtig die Propheten auf die Zeugen anzuwenden. Deshalb war die wichtigste Eigenschaft die Jesus uns vermitteln wollte: LIEBE.

          3. Ulrike P. says:

            Hallo Anna,
            was mich fertig machte war zu sehen, wie das Wort Gottes in die eine Richtung zieht, während die Organisation ohne Rücksicht auf Verluste in die andere Richtung zieht und von ihren Schafen erwartet treudoof hinter ihnen her zu traben.

            Ein paar Jahre habe ich es noch ausgehalten, der Brüder zuliebe, aber als die Ältesten gewahr wurden, das wir nicht Organisationskonform funktionieren, haben sie alles daran gesetzt einen Keil zwischen uns und befreundeten Brüdern zu treiben. – Das wir nur dann über einige unserer Ansichten sprachen, wenn die Brüder selbst damit anfingen, war völlig uninteressant.
            Tja, und wenn ich – schon während ich noch zugehörig bin – von den Brüdern gemieden werde, dann macht das Bleiben keinen Sinn mehr. – Warum soll ich dann noch weiter mein biblisches Gewissen vergewaltigen?

            Wer noch nicht von den Ältesten „entdeckt“ und als „gefährliches Element“ deklariert wurde, kann natürlich noch den Brüdern beistehen. Aber sobald man an den Falschen gerät, ist es damit aus und vorbei. – Die Brüder ziehen sich von dir zurück…nicht weil sie dich nicht mehr mögen, oder weil sie nicht wüssten das du gemäß dem Wort eigentlich recht hast, sondern weil sie nicht selber ins Kreuzfeuer der Ältesten geraten möchten.

            Vielleicht wirst du es daran merken, dass sich die einen weinend in deine Arme werfen, das von andern die Blicke bedauernd und traurig sind…und wenn du einen richtig guten Freund hast, dann wird er viellecht sogar in aller Heimlichkeit weiter mit dir Kontakt halten – aber das bei den meisten nur die blanke Angst dahinter steht selbst in Schwierigkeiten zu kommen, wirst du dann auf jeden Fall merken.

            LG Ulli (die dir weiterhin viel Kraft wünscht, dort wo du jetzt stehst)

        2. Hallo Matthäus !
          Da bin ich Deiner Minung.
          Sobald Autorität mit im Spiel ist ist auch der Mißbrauch nicht weit. Genau das hat sich in den 100 Jahren innerhalb der Organisation der ZJ laufend zum schlechteren verändert.

          Zb. 607 VuZ

          Ich verfolge intensiv eure Kommentare und sehe, wie ihr der WTG. Eine Torpedo breit Seite nach der anderen verpasst.

          Mit der Zeitrechnung, so ist das eine Sache wie ihr es formuliert, eine Sache die in der Hand Jehovas liegt wie auch in Apg 1: 6,7 steht.

          Aber wir können den Fall Jerusalems anhand der Bibel berechnen : Wir brauchen nur zu wissen, wann starb der König Josia, in denselben Jahr wurde sein Sohn Jojakim König.

          Wenn man dann Jeremia 25 :1 liest, da steht „Das Wort, das an Jeremia erging über das ganze Volk von Juda im vierten Jahr Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, das ist das erste Jahr des Königs von Babylon.

          Liest man dann weiter in Jeremia 52: 12 – 14 kam Nebusadaran der Oberste der Leibwache des Königs von Babylon nach Jerusalem, und hat den Tempel und die gesamten Häuser Jerusalems verbrannt und dir Streitkräfte des Königs von Babylon rissen die gesamten Mauern Jerusalems nieder, kommen wir auf das Jahr 587 V.u.Z.

          Ich wundere mich nur über die bodenlose Arroganz der Verantwortlichen der WTG, die schreiben zwei Artikel im WT von Oktober und November à 5 Seiten über 607 V.u.Z.

          Ich vermute – jeder Mensch der stirbt, bäumt sich nochmal auf, so könnte es auch mit 607 v.u.Z. sein, sie bauschen das nochmal so hoch, anschließend lassen sie es fallen und verkaufen es uns al neue Erkenntnis, das 587 richtig ist, so werden wir mir der Bewustseinskontrolle an die Nase umher geführt und wenige merken es.

          Nochmals vielen Dank für eure hervorragenden Komentare.
          Euer Bruder Wolseley

          1. Matthäus says:

            Lieber Wolseley!

            Gestern habe ich mir die beiden Artikel WT 10+11/2011 über die Frage 587 oder 607 für die Zerstörung Jerusalems angesehen. Ich stimme dir zu wie du das siehst und möchte noch eins drauf legen.

            Diese Thematik hat mich Monate beschäftigt und durch den umfangreichen Schriftverkehr von Carl Olof Jonnson (ein früherer schwedischer Sonderpionier) mit Brooklyn und der LK bin ich nach sorgfältiger Prüfung von 100erten Seiten Fakten und Argumenten zur Überzeugung gelangt dass 607 als Zeitpunkt für die Zerstörung Jerusalems falsch ist.

            Der einfachste Grund ist wohl dieser: Was hätten Geschichtsschreiben, Archäologen, Wissenschaftler die oft Jahre ihres Lebens damit verbringen, für einen Grund ein falsches Jahr für die Zerstörung Jerusalems zu benennen. Denen ist es so was von egal ob Jerusalem 20 Jahre früher oder später zerstört wurde. Sie haben nicht den geringsten Vorteil oder Nachteil.

            JZ und ihre LK die haben sehr wohl einen Vorteil oder Nachteil. Da sie NUR mit 607 auf 1914 kommen wollen sie mit biegen und brechen auf dieser Jahreszahl 607 festhalten. Laut ihrer Lehre hat Jesus nach seiner Inthronisierung (1914) den „Tempel besichtigt“ und sie als den trvSk. auserkoren. Würde 607 nicht stimmen, dann müssten sie diese „eigene Legitimation“ aufgeben.

            Und das kann, darf nicht sein den daran hängen sie ihre Befugnis und letztlich Macht auf !!!

            Was mich so erschüttert ist die FALSCHHEIT und das volle Bewusstsein eher eine Lüge aufrechtzuerhalten – also kein eintreten für die Wahrheit bzw. wie Jesus sagte: „WIR MÜSSEN GOTT MIT GEIST UND WAHRHEIT anbeten“ – sie nehmen lieber in Kauf sich dieses Faktum schuldig zu machen.

            Dabei ist diese Frage so einfach zu klären. Sie schreiben in ihren 2 Artikeln vom Okt. und Nov. 2011 daß die innerbiblische Beweise FÜR 607 überragen. Folglich muß man zuerst die weltlichen Belege ins unglaubwürdige ja lächerliche ziehen. Dabei versucht man in einer Kompliziertheit eine solche Fülle von Argumenten vor zu legen, das der einfache Bruder völlig überfordert wird. Ich bin überzeugt dass der größte Teil jener die diese Artikel lesen die Argumente nicht nachvollziehen können.

            Und wo bleiben die INNERBIBLISCHEN Beweise – ich habe keine gefunden – oder sie wurden wie so oft zurechtgebogen.

            Jene aus Sacharja 1:12 und 7:5 die vor allem als biblische Beweise Klarheit bringen würden, werden erst gar nicht angeführt. Ich habe etwas in der WT Library „gegoogelt“ und finde nur ein paar Hinweise die jedoch den Kern der Aussage einfach wegargumentiert. Und diese UNEHRLICHKEIT ist das was mich so ärgert und erschüttert.

            Um es kurz zu machen – nur ein Zitat:

            Aus: „Dein Wort ist Wahrheit“
            EW 8.8.72 Wann wurde Jerusalem von Babylon verwüstet?

            WELTLICHE Geschichtsschreiber geben gewöhnlich das Jahr 586 v. u. Z. als richtigen Zeitpunkt für die Verwüstung Jerusalems an. Warum sagen denn Jehovas christliche Zeugen, dieses Ereignis habe im Jahre 607 v. u. Z. stattgefunden? Weil sie dem vertrauen, was in der Bibel über die Dauer der Verödung Jerusalems steht.
            In der Heiligen Schrift wird für die Verödung Judas und Jerusalems ein Zeitraum von siebzig Jahren angegeben. Nach der Beschreibung der Eroberung Jerusalems durch die Babylonier wird in 2. Chronika 36:21 berichtet: „Alle Tage, da es verödet dalag, hielt es Sabbat, um siebzig Jahre zu erfüllen.“

            Und nun Lies bitte Sach. 1: 12 Da rief der Engel des Herrn: „Herr, allmächtiger Gott! Wie lange soll das noch so weitergehen? Wann endlich hast du Erbarmen mit den Menschen in Jerusalem und in den anderen Städten Judas? Schon siebzig Jahre lang lastet dein Zorn auf ihnen!“

            Beachte dabei den Querverweis in der NWÜ hier steht Jer. 25:12 und Dan. 9:2 – beide Stellen schreiben von den gleichen 70 Jahren

            Wann wurden diese Worte von Sacharja verfasst – die NWÜ gibt selbst den Zeitpunkt an: 518 v.u.Z.

            Folglich dauerten zu diesem Zeitpunkt die 70 Jahre noch an (was im Kap. 7:5 ein zweites mal bestätigt wird) Gehen wir davon aus das ein Jahr später 517 die 70 Jahre zu Ende waren (515/16 wurde der Tempel wiederhergestellt) dann bitte die 70 Jahre zurück rechnen UND WIR KOMMEN AUF 587 v.u.Z.

            Warum werden solche eindeutige Belege in diesem unfangreichen beiden Artikel ignoriert?

            Das wären doch innerbiblische Beweise für das Jahr 587 und nicht 607 !!!

            Im pm S. 123 (lt WT CD 2007) wird dieser eindeutige Beweis so umgedeutet:

            18 „Da antwortete der Engel Jehovas und sprach: ,O Jehova der Heerscharen, wie lange wirst du selbst dich Jerusalems und der Städte Judas nicht erbarmen, die du diese siebzig Jahre öffentlich verurteilt hast?‘ “ — Sacharja 1:12.
            19 Gemäß dem, was der Engel sagte, schien es einigen, daß „diese siebzig Jahre“ öffentlicher Verurteilung, die Jehova über Jerusalem und die anderen Städte Judas verhängt hatte, noch andauerten. Dies war der Tatsache zuzuschreiben, daß der Wiederaufbau seines Tempels während der vergangenen siebzehn Jahre vernachlässigt worden war. …. Jetzt, im achten Monat des Jahres 520 v. u. Z., hatte Jehova die heimgekehrten jüdischen Überrestglieder warnend ermahnt, sich nicht dadurch Gottes Zorn zuzuziehen, daß sie so handelten wie ihre Väter und nicht mit Eifer zu Jehova umkehrten, um ihm durch den wieder aufgebauten Tempel ungeteilte Anbetung darzubringen. (Sacharja 1:1-6) In diesem Lichte müssen wir den Ausruf des Engels in bezug auf das, was ihm diese Dinge hinsichtlich Jerusalems und der anderen Städte des wiederbevölkerten Judas anzeigen mochten, verstehen. Ende des Zitats!

            Also erneut ist der Beleg erbracht dass die LK sich sehr wenig um die Wahrheit der Bibel kümmert, diese entweder ignoriert oder solange mit Argumenten und Erklärungen verdreht bis das herauskommt was SIE gerne gelehrt haben wollen und mit ihren Behauptungen übereinstimmt.

            Damit erfüllt sich ein Bibelwort Von Jes. Kap. 29 wie folgt:

            Der Schein trügt
            9 Starrt einander nur an, bis ihr vor Entsetzen erstarrt! Verschließt nur weiter eure Augen, bis ihr wirklich blind seid!
            10 Der Herr hat einen Geist über euch kommen lassen, der euch in tiefen Schlaf versetzt hat. Ja, eure Augen, die Propheten, hat er verschlossen und eure Köpfe, die Seher, verhüllt.
            11 Darum ist nun jede Botschaft Gottes an euch wie eine versiegelte Buchrolle. Zeigt man sie einem, der lesen kann, und bittet ihn vorzulesen, so sagt er: „Das darf ich nicht, es ist versiegelt!“

            13 So spricht der Herr: „Dieses Volk gibt vor, mich zu ehren – doch sie tun es nur mit den Lippen, mit dem Herzen sind sie nicht dabei. Ihre Frömmigkeit beruht nur auf Vorschriften, die Menschen aufgestellt haben.

            14 Deshalb handle ich auch weiterhin unverständlich für dieses Volk. Ja, sie werden nicht begreifen, wie ich mit ihnen umgehe: Die Weisen sollen ihre Weisheit verlieren, und die Ratgeber werden guten Rat suchen.“

            Ja die Wahrheit macht frei von den Knechtschaft und Irreführung IHRER eigenen Darstellung des sogenannten trvSk. der alles andere als treu und verständig ist.

            lg. Matthäus

          2. Alois says:

            Lieber Wolseley, Matthäus
            und wer sich sonst darum kümmert ob 1914 /1919 das unterbrochene Königreich Davids durch Jesus im Himmel aufgerichtet wurde.

            An anderer Stelle in Bruderinfo habe ich zu dem Thema einen Kommentar geschrieben:

            http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=564#comment-673

            Liebe Grüße
            Alois

          3. Dennis says:

            Lieber Wolseley,

            (Zitat)
            „Ich vermute – jeder Mensch der stirbt, bäumt sich nochmal auf, so könnte es auch mit 607 v.u.Z. sein, sie bauschen das nochmal so hoch, anschließend lassen sie es fallen und verkaufen es uns al neue Erkenntnis, das 587 richtig ist, so werden wir mir der Bewustseinskontrolle an die Nase umher geführt und wenige merken es.“
            (Zitat Ende)

            In diese Richtung gehen meine Überlegungen auch. So war es schon mot Dutzenden Lehren der Vergangenheit, die bis kurz vor Änderung als „göttliche Wahrheit“, „unbestreitbar“, „ohne jeden Zweifel richtig“ betitelt wurden. Kurze Zeit später war das dann alles Schnee von Gestern.

            Die WTG kann vielleicht die Mehrheit der Zeugen aus Angst vor Abtrünnigkeit im „Zaum“ halten und weiter an der Nase herumführen, aber jeder, der sich vorurteilsfrei und gewissenhaft mit diesem Thema beschäftigt wird erkennen, dass das Jahr 607 v.u.Z. ebenso eine Erfindung und ein bloßes Hirngespinst ist wie das Jahr 1799, 1874, 1878, 1914, 1925 und 1975. Alles Daten, die vom Mitteilungskanal Jehovas der Weltöffentlichkeit präsentiert wurden und die sich allesamt als „Schall und Rauch“ erwiesen haben.

            Wenn jemand einlesen will und er eine umfassende Erklärung und alle Beweise für das RICHTIGE Datum 587 v.u.Z. haben möchte, kann ich nur das Buch von Carl Olaf Johnson „Die Zeiten der Nationen – näher betrachtet“ empfehlen. Eine so detailierte Betrachtung insbesondere der biblischen Aussagen, hat es in den WT-Publikationen noch nie gegeben, aus gutem Grund.

            Sehr interessant auch die Geschicht der ganzen Zeitprophezeiungen über das angebliche „Ende“ und die „Gegenwart Jesu“ in den letzten 2000 Jahren von sämtlichen Möchtegern-Propheten wird am Anfang behandelt. Wie Brd. Russell zu seiner kruden Chronologie kam, war für mich sehr aufschlussreich.

            Übrigens hast du mit deiner Feststellung…

            „Aber wir können den Fall Jerusalems anhand der Bibel berechnen : Wir brauchen nur zu wissen, wann starb der König Josia, in denselben Jahr wurde sein Sohn Jojakim König.“

            … absolut Recht!

            Das Thronbesteigungsjahr Jojakims ist das Jahr 609/08 v.u.Z. ein anderes Jahr ist nicht möglich.

            Josia wurde von Pharao Necho II. getötet. Im selben Jahr wurde Jojakim König. Jedes Lexikon und Geschichtsbuch zeigt, dass Necho II. von seinem Vater Psammetich I. den ägyptischen Thron geerbt hat und zwar im Jahre 610 v.u.Z. Dies wird auch durch eine partielle Sonnenfinsternis, die in Ägyten in diesem Jahr beobachtet wurde, bestätigt. Nur dieses Datum in Jahrtausenden passt dazu.

            Jeremia 46:2 gibt uns eine Fülle an Informationen. Die in diesem Vers beschriebenen Zeitangaben und die Schlacht bei „Karkemisch“ können NUR im Jahr 605/04 v.u.Z. stattgefunden haben, kein Jahr vorher oder nachher.

            Die WTG behauptet, diese Schlacht habe 20 Jahre VORHER im Jahre 625 v.u.Z. stattgefunden, weil sie die gesamte Chronologie ab dem jahr 587 v.u.Z. um 20 Jahre nach hinten verschieben muss um das Jahr 607 v.u.Z. halten zu können. Diese Behauptung ist aber schlicht und ergreifen unmöglich.

            LG
            Dennis

  39. matthäus says:

    Ach ja, was ich euch noch mitteilen möchte!

    Kürzlich konnte man in den Medien die Abfuhr von der Bemühung der ZJ beim Staat, eine Anerkennung der Körperschaft des öffentlichen Rechts von Baden Würtenberg zu bekommen, ausgiebig lesen. Viele öffentliche Kommentare und auch Reaktionen in den jeweilgen Foren, waren alles andere als schmeichelhaft.

    Die offizielle Homepage von JZ haben sich dieses Themas auch angenommen und ihre „Enttäuschung“ (oder Frust) zum Ausdruck gebracht. Eine angegebene eMail Adresse vom Pressesprecher Br. Gloketin hat mich gereizt und ich habe ein kurzes eMail mit einer Anfrage gesendet – Reaktion bis heute – kein Wörtchen !

    meine Zeilen waren:

    To:
    Sent: Thursday, January 27, 2011 3:49 PM
    Subject: JZ bemühen sich um staatliche Anerkennung

    Lieber Bruder G.,

    kannst Du mir in Anbetracht dessen was auf eurer Homepage über die Ablehnung von BaWü zur staatlichen Anerkennung ausgesagt wird erklären warum sich unsere Organisation seit Jahren überhaupt auf allen Ebenen bis hin zum EUGH darum bemüht, vom Staat anerkannt
    zu werden ?

    …wenn doch die Organisation im EW einmal folgendes schrieb:

    Erwachet 8.3.74 (wir beobachten die Welt )

    Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, öffentliche und staatliche Anerkennung zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel (Matth. 27:1-26; Joh. 17:14-16).

    …oder trifft es zu daß JZ dem Beispiel Jesu nicht mehr folgen?

    In Erwartung einer kurzen Stellungnahme
    verbleibe ich

    Auch hier kann man ableiten was Briefe an die Organisation bewirken oder erreichen – nämlich nichts !!!

    Werden sie auf Fehler hingewiesen und sind sie noch so DEUTLICH, folgt die Ignorranz. SIE sind von Gott geleitet, von Gott eingesetzt, haben einen Freibrief (glauben sie) sich über viele Anweisungen des Höchsten oder seines Sohnes hinwegzusetzen. Fügen seinem Wort laufend IHRE Regeln und Gesetze (Neues Herde-Buch für Älteste) hinzu und wollen uns weis machen dies wäre alles so von Gott angeordnet worden – siehe Aufsatz von Br. E.F.

    1. Entmutigter Bruder says:

      Hallo Matthäus,

      gab es zwischenzeitlich vielleicht doch noch eine Antwort auf Deine Anfrage? Wenn ja, bitte poste sie doch hier.

      Aber auch meine Erfahrung im „Freundeskreis“ zeigt, dass man teilweise entweder nicht wirklich ernst genommen wird mit seinen Problemen (und Zweifeln etc.), oder man wird, sobald man vorsichtig eine Sache, die nicht in Ordnung ist („UNO – Geschichte“ oder jährliche Treffen der Gesellschaft auf den OSZE Konferenzen etc.) anspricht, selbst voreingenommen verurteilt.

      Denn all die Dinge, die Bruder R.Franz beispielsweise offen in seinen beiden Büchern ansprach, oder andere Ungereimtheiten (um es noch harmlos auszudrücken) passen einfach nicht in das Weltbild eines Organisationstreuen Z.J. und können demnach nicht stimmen.

      Liebe Grüße.

      Ein E.B. (Username)

      1. Matthäus says:

        Leider nein – lieber entmutigter Bruder!

        Bis heute keine Antwort. Doch ich bin nicht alleine, ich kenne auch andere Brüder die unangenehme Fragen ans Bethel gerichtet haben – entweder keine Antwort oder die Anfrage ist an die Ältesten der Heimatversammlung zurückgekommen – sie sollten sich des „schwachen“ Bruders annehmen. In welcher Welt leben wir den – gilt das Briefgeheimnis gar nichts mehr? Ich hatte vor einigen Jahren einmal an einen neuen Kreisaufseher einen Brief geschrieben. Seine Antwort: „Ich spreche NUR IN DER VERSAMMLUNG IN GEGENWART 2er ÄLTESTER mit dir!!!“

        Ich hatte früher sehr oft ans Bethel geschrieben – weil ich jung und unerfahren oftmals Fragen hatte. Als ich dann vom KA erfuhr …das wird nicht so gerne gesehen, wenn man so oft ans Bethel schreibt, war das für mich auch „gegessen“!

        Darauf konnte ich gerne verzichten. Diese Menschen sind keine Hirten oder wenn – dann nur solche die in Hes. 34 beschrieben sind. lg. Matthäus

        1. Entmutigter Bruder says:

          Lieber Matthäus,

          leider habe ich das befürchtet, dass es keine Antwort gab. Mir wurde zwar auch mindestens von 2 Ältesten geraten, mich wegen der UNO-Sache (das war mein „Wendepunkt“- vor noch nicht einmal einem Jahr) an das Bethel zu wenden, aber wenn man die Originalantworten liest, die im Netz verfügbar sind, die andere Brüder von Selters, Brooklyn und dem englischen Bethel erhalten haben, dann hat man auch nicht wirklich Lust oder Mut das gleiche noch einmal für sich aufzurollen.

          Das Traurige in meinem Fall war, dass ich mich einem meiner „Freunde“ anvertraute, dazu extra fast 500 km (eine Richtung) quer durchs Land gefahren bin, und dachte er könnte mir helfen die Dinge in einem richtigen Licht zu sehen. Aber ohne mir auch wirklich die Chance zu geben meine Bedenken zu dem Punkt in Ruhe zu äußern, hat er mich mehr oder weniger voreingenommen verurteilt und als Schuldigen dargestellt, als wenn ich der Auslöser der Misere gewesen wäre. (Sprüche 18:13!) Bibelstellen die seine Meinung untermauerten – Fehlanzeige, hat er mir nicht zeigen können. Es wurde nur noch schlimmer. Er hatte (auch wenn in aufrichtiger Absicht – aus seiner Sicht heraus) dann auch nichts weiter zu tun gehabt, als dies einige Tage oder Wochen später einem anderen Ältesten, den ich von früher kannte mitzuteilen, dass ich „geistig krank“ bin und gab ihm meine Nummer, woraufhin ich dann von diesem angerufen wurde. Das ging zwar dann noch einigermaßen glimpflich aus, da ich mich nicht zu diversen Aussagen hinreißen lies, aber ich war innerlich empört.

          Ich wandte mich an ihn im Vertrauen um Hilfe zu erhalten, nahm 1000 km Fahrt + Hotelkosten auf mich, nur um dann verurteilt und fast noch beleidigt zu werden. Das hätte ich von einem langjährigen Freund (ca. 20 Jahre) nun wirklich nicht erwartet – Sprüche 17:17 konnte er in diesem Moment leider nicht praktizieren. Wie es weiter ging kann ich gerne noch schildern, falls es von Interesse ist, jetzt geht es erst einmal in die Zusammenkunft – ein neuer innerlicher „Kampf“ steht bevor.

          Liebe Grüße ein entmutigter Bruder.

          1. Ulrike P. says:

            Hallo entmutigter Bruder,
            die UNO-Sache war auch mein Wendepunkt, allerdings direkt als es herauskam, ist also schon ein paar Jährchen her. Damals als ein oder mehrere Brüder es in Dortmund auf dem Kongress an die Toilettentüren pinnten, kam es auch bei uns an und wir sind dem nachgegangen…wir wollten es nämlich erst garnicht glauben.

            Mein Vorteil war, dass ich meinem Mann und noch zwei gute Freunde an meiner Seite hatte. – So haben wir uns langsam und uns gegenseitig stützend, an die Wahrheit herangepirscht.

            Trotzdem war es nicht leicht das Kartenhaus zusammenstürzen zu sehen. – Man fällt manchmal von einen Schock in den nächsten. – Dafür braucht man Kraft und dafür muss man auch innerlich bereit sein. Und auch der Gedankenaustausch mit anderen offenen Brüdern ist wichtig, damit man sich nicht auf einmal selbst in ganz falsche Gedanken verrennt.

            Ich denke, ich spreche im Sinne von allen, wenn ich sagen, dass du dich hier öffnen und freimütig alles was dich beschäftigt, ansprechen kannst. Hier wird dich niemand für „geistig krank“ erklären. – Ganz im Gegenteil! 🙂

            LG Ulli

          2. Martin says:

            Lieber „ENTMUTIGTER BRUDER“,

            Es ist wirklich von großem Interesse, wie mit Dir weiter verfahren wurde. Haben sich die örtlichen Ältesten schon bei Dir gemeldet? Was wurde Dir nahe gelegt? Wir sind gespannt.

            Liebe Grüße Martin

          3. Thomas says:

            Mein lieber Bruder,

            so wie Dir ergeht es leider vielen. Auch meine „besten“ Freunde haben meine damals ehrlichen Fragen nicht beantwortet und mir Abtrünnigkeit vorgeworfen, obwohl sie mich bereits viele Jahre als ehrlichen Bruder kannten.

            Es ist eben ein Prozess den jeder der die echte Wahrheit erlangen möchte durchlaufen muss, wenn er frei von dieser Illusion werden möchte.
            So wie es Zeit gedauert hat dort gedanklich hineingezogen zu werden, ist der Weg hinaus für viele um so schwerer, da niemand da ist der ihn Dir „schön“ redet.

            Wo Du am Ende ankommen wirst, wenn Du ohne Selbstbetrug den wahren Willen des Herrn und seines Vaters suchst, könnte ich Dir jetzt schon sagen, aber es wird Dir nicht wirklich helfen.

            Wir alle haben unsere eigenen Säulen auf denen unser Glaube ruht und viele Nachfolger der WTG haben anscheinend nur eine Krückstock dafür.

            Bewahre Dir deshalb unbedingt DEINEN Funken an Liebe zum Vater und entdecke auch den Sohn für Dich uns SEINE Liebe zu DIR (denn seine Wahrheit hat man Dir bisher vorenthalten), dann wirst Du irgendwann auf 2 echten Säulen stehen, welche durch NICHTS und NIEMANDEN ins Wanken kommen können.

            Ich wünsche Dir herzlichst den Schutz des Vaters Jehova und die Liebe, den Trost und die Führung seines wunderbaren Sohnes!
            Dein Bruder im Geiste
            Thomas

          4. glocknerkönig says:

            Lieber „entmutigter Bruder“, gerne würde ich noch ein wenig mehr von der Thematik von dir erfahren. Bei mir war das selbe Thema vor einigen Jahren der Startschuss. Meld dich doch mal bei mir auf meiner Mailadresse trial@gmx.at
            Bis bald
            liebe Grüsse aus Österreich.

          5. Entmutigter Bruder says:

            Hallo Ihr Lieben,

            vielen Dank für Eure netten Kommentare und Eure Anteilnahme. Danke an Ulli, Martin und Thomas für Eure Antworten. Es ist wirklich schön hier frei über seine Gefühle und Gedanken schreiben zu können vor allem da man weis, dass doch viele in ähnlichen Situationen ausharren, oder nicht wissen, wie es in Ihrem Leben weitergehen soll.

            Gerne berichte ich Euch weiter, allerdings fällt es mir nicht leicht, wie auch vielen von Euch, denn man hätte nie gedacht, was sich alles so hinter den Kullissen abspielt. Ich war noch bis letzten Sommer jemand, der 100-1000 prozentiges Vertrauen in den t.u.v.S. hatte. Wie gesagt durch die UNO – Geschichte kam alles in´s Rollen. Im Rahmen meiner Recherchen, ob sich die Sachen wirklich so verhielten, wie geschildert und behauptet (es war mir sehr wichtig, dass man nicht irgendwelchen Behauptungen Glauben schenkt, denn wir wissen, dass auch viel unwahres über uns im www geschrieben steht) bin ich dann auf die beiden Bücher von unseren Bruder R.Franz gestossen. Erst hat man es sich in den Favoriten gespeichert, denn ich konnte mich nicht wirklich dazu durchringen ein Buch eines „Abtrünnigen“ zu bestellen, und geschweige denn zu lesen.

            Nach einigen Wochen innerer Kämpfe hatte ich mich dennoch durchgerungen das Buch zu bestellen. Es war wirklich sehr ernüchternt, den offensichtlichen Tatsachen ins Auge zu blicken.

            Das wirklich beruhigende daran war, dass er die wesentlichen Aussagen durch Dokumente, oder entsprechende Bibelstellen belegen konnte und dass man durch und durch das Gefühl hatte, dass er nicht mit J.Z. „abrechnen wollte“! Aber die meisten von Euch kennen ja denke ich den Inhalt, wenn nicht, es sollte zur Pflichtlektüre eines Z.J. sein.

            Zurück zu meiner „Geschichte“. Nach meinem auswertigen Besuch und Versuch etwas Hilfe zu erhalten, kam der Anruf des Ältesten und ich vermutete, jetzt dauert es nicht mehr lange und mein Koordinator oder KA meldet sich bei mir etc.! Nichts dergleichen geschah bis jetzt. Das ist jetzt ca. 3-4 Monate her.

            Ich sollte noch erwähnen, dass ich selbst momentan noch Ältester bin, allerdings vorhatte mein Amt niederzulegen. Das gelang mir noch nicht, auf Einzelheiten möchte ich wegen der Öffentlichkeit dieser Seite nicht eingehen.

            Für mich und inzwischen auch für meine liebe Frau ist es momentan eine Gradwanderung, von der schon einige hier geschrieben haben. Lange wird das so nicht mehr „gut gehen“, da wir nicht mehr alle Aktivitäten durchführen und mit unserem Gewissen vereinbaren können.

            Das Schlimme an der ganzen Situation ist auch, das es zumindest bei mir in den letzten Monaten Selbsmordgedanken (Nicht Absichten!) gab. Die konnte ich aber mit der Hilfe Jehovas und meiner lieben Frau schnell wieder aus dem Sinn vertreiben.

            Ich glaube, ich habe schon viel zu viel auf einmal geschrieben. Ich bitte um Nachsicht, wenn es zu lang geworden ist, aber wie es bei vielen von Euch so sein wird, man kann leider mit niemandem (oder fast niemandem) so wirklich darüber sprechen. Wie dem auch sei, ich hoffe, wir überstehen mit Jehovas Hilfe alle diese Situation!

            Viel Kraft Euch allen!

            Liebe Grüße ein entmutigter Bruder.

          6. W.ML 10. März says:

            lb. entmutigter Br.
            Ach, weißt Du lb. Br. ich kann Dir so nachfühlen ,weil ich das Leid meiner Schw. mit erlebt habe ,die auch 40 Jahre mit Ihrem Mann ,der auch Ältester war in der Org. waren.Die beiden sind nach Paraquay ,haben hier alles auf gegeben und sind als Vollzeitprediger tätig gewesen.Sie waren sehr Linientreu und haben alles getan was zu tun gab um das Predigtwerk zu unterstützen.Meine Schw. war eine eifrige Verkündigerin und es war für sie ihr eine Freude in den Dienst zu gehen. Ich muss sagen ,ich habe das nie geschafft 120 Std.u.dass mit ihrem kaputen Fuss, wie sie das gemeistert hat war mir immer ein Rätzel.Sie war zu bewundern u.ich dachte immer lieber Gott gib mir doch auch einwenig Kraft mehr Std. zu machen ,aber ich konnte es einfach nicht ,ich hab lieber Briefe geschrieben od.war im Straßendienst . nun gut, meine Sr. war mit einer Liebe eine ZJ und sie hätte sich zerissen dafür. Aber das nützte alles nichts, weil ein Ältester der dort i.d. Vers.war, Hurerei trieb u. meine Sr. und noch einige Zeugen sollten vor dem Komit.aussagen.Das wurde meiner Sr. zum Verhängniß.Von dem Tag an begann ihre Leidensgeschichte,den sie sollte als Ältesten Frau ja ihn decken!… Er Terroresierte bis sie nicht mehr konnte und sie wollte auf keinem Fall einen Ausschluß.Aber der besagte Älteste tat alles was man böses tun kann,um den Ausschluß zu erziehlen.In 10 Min war sie ausgeschl. keiner hatte eine Bibel dabei u. sie durfte sich nichtmal verteidigen, obwohl sie genügend Beweise dabei hatte, aber die 9 Ältesten kammen sich vor wie selbst – Götter!In der Vers. schon hatte er ein Kuvert dabei ,mit dem er dreckig runter schmollte ,so quasi : hier Dein Ausschluß. – Ich empfinde nur noch Eckel für diesen Mann !…pfuy Teufel kann man da nur sagen . Er scheute vor nichts zurück und beauftragte sogar einen damals Weltlichen Taxi – Fahrer sie vom Motorrad runter zu fahren. Sie kamen beide ins Krankenhaus u. waren schwer verletzt u. kein ZJ hat den beiden geholfen, keiner hat nach den beiden geschaut – was eine nette hilfsbereite Bruderschaft!…Mit den Weltlichen hatten sie so gut wie keinen Kontakt und die lieben anderen Brüderlein duften nicht nach ihnen sehen ,weil der lb. Älteste auf der Lauer lag ,sodass keiner den beiden zu nahe kam, hm – klar, sie sollten ja Strafe bekommen ,weil sie den lieben Ältesten nicht deckten !… Er selbst d. Älteste sagte, dass er den Taxif. nicht kenne ,aber die Freundin von meiner Sr.auch eine ZJ sah ihn ständig aus seinem Haus gehen .Meine Sr. hatte dann auch schlimme Gedanken ,hat aber eines Nachts noch d.Bibel in den Psalmen gelesen und dann ging es ihr wieder besser.Du glaubst nicht wie leid sie mir getan hat,sie ist von Paraquay geflohen um in Deutschland Hilfe für sich zu holen ,aber die Br.hier in Deutschland waren schon Informiert, den der scheinheilige Br. aus dem Bayrischen Bad- W…der auf komando heulen kann,hat ganze Arbeit geleistet und hat meine Sr. die hier in Deutschland als treue Sr. bekannt war unglaubwürdig gemacht – sie hatte keine Chance,so flog sie wieder zu ihrem Mann ,den man auch schon im Visier hatte, sie wollten auch die beiden auseinander bringen,was sie auch nicht geschafft haben. Der besagte Älteste wurde aber erst nach ein paar Jahren wg. Hurerei selbst ausgeschloßen.Sie mussten ihn aussschließen, weil er obwohl verheiratet immer eine jugendliche als Freundin hatte,und alle Ältesten ringsrum haben es gewusst und haben es belächelt!…Es gingen zu viel Beschwerden gegen ihn ein,wir glauben es ist ein Scheinausschluß,weil der lb. Schein Bruder irgend ein Geschäft macht von dem viele Br. provitieren,besonders i. D ,und kannst mir glauben lb. Br. ich habe noch nie so ein verkrämtes und leidvolles,hilfesuchendes Gesicht gesehen,wie von m. Sr. u.ich bin überzeugt, dass es noch viele Leid geplagte Br. gibt.Ich habe mit gelitten mit ihr, sie tat mir so leid,und dass für eine Org. die garnicht wahr ist,die nur an Zahlen inters. ist und nicht an Menschen.Was noch zu sagen ist , meine Sr. u. ihr Mann sind heute glücklich ,von der Org. berfreit zu sein und lieben troz all dem Ungemach – ihren Jehova u. Jesus Christus, auch ich !
            Ich werde Dir Einzellheiten erzählen wenn Du willst ,gib mir Bescheid.Lass Dich ganz herzlich Grüßen v. Marille

          7. Glocknerkönig says:

            @“Entmutigter Bruder“ und alle anderen.
            Ich hab eine sehr gute Dokumentation wegen der UNO-NGO Sache.Mit sehr vielen Verweisen zu WT und EW. Wer sie will kann sich gern melden bei mir. trial@gmx.at

    2. Martin says:

      Hallo Matthäus,

      du beklagst, von Selters keine Antwort erhalten zu haben. Entweder bis Du anonym geblieben oder es war ersichtlich, das Dir die Gemeinschaft entzogen wurde. In diesem Fall „spricht oder antwortet man Dir nicht“, denn wie sich ja zeigt, wird alles im Internet veröffentlicht“.

      Was ist der Weg? Wende Dich an die örtlichen Ältesten und trage „demütig“ Dein Anliegen vor und dann werden Sie vielleicht nach Selters geleitet und vielleicht wird Dir „nochmal die GM entzogen…..“ Entschuldige, etwas Satire muss sein….

      1. Dieter says:

        Hallo du schreibst in deinem Beitrag etwas Satire muss sein?
        Ist nicht inzwischen vieles was bei Jehovas Zeugen geschieht Realsatire?
        Wohl dem der seinen Humor behalten kann

  40. matthäus says:

    Das würde ich mir von der LK wünschen – dem nachzukommen was sie selber proklamieren und von anderen erwarten! Warum stelle ich immer wieder fest daß man für SICH all das einfordert, jedoch in den EIGENEN Reihen davon weit weg ist?

    g99 8. 1. S. 12 Der Schutz der Freiheiten — Wie zu erreichen? ***
    Federico Mayor, Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, schrieb: „Toleranz ist die Tugend des Menschen, der eine Überzeugung hat.“ Der dominikanische Priester Claude Geffré äußerte sich in der Zeitschrift Réforme wie folgt: „Wahre Toleranz beruht auf einer starken Überzeugung.“ Wer mit seinen eigenen Glaubensansichten rundum zufrieden ist, wird sich nicht so leicht von den Glaubensansichten anderer bedroht fühlen.

    oder:
    g97 22. 1. S. 3-4 Toleranz — Von einem Extrem ins andere

    Was bedeutet es, tolerant zu sein? Das Deutsche Wörterbuch von Brockhaus-Wahrig definiert es als „großzügig gegenüber Andersdenkenden, andere Meinungen, Verhaltensweisen gelten lassend“. Welch eine hervorragende Eigenschaft Toleranz doch ist! Bestimmt fühlen wir uns in der Gesellschaft von Personen wohl, die unsere Anschauungen und Glaubensansichten respektieren, selbst wenn diese von ihren eigenen abweichen.
    Wo der Intoleranz Raum gegeben wird, kann Engstirnigkeit in Vorurteile ausarten; Vorurteile zu haben bedeutet, eine Aversion gegen eine bestimmte Gruppe, Rasse oder Religion zu hegen. Die nächste Stufe ist fanatische Borniertheit, die sich durch tödlichen Haß deutlich zeigt. Die Folge? Elend und Blutvergießen. Denken wir nur daran, wozu Intoleranz zur Zeit der Kreuzzüge führte. Und selbst heute spielt Intoleranz eine Rolle bei den Auseinandersetzungen in Bosnien, in Ruanda und im Nahen Osten.

    Um wieviel schöner und angenehmer wäre dann das Leben in der Gemeinschaft! Oder wenn ich mir das Regelwerk im neuen Lehrbuch für Älteste ansehe – wo bleibt hier die Toleranz wie oben ?

    weitere SEHR GUTE Ratschläge:

    Überzeugt, aber nicht intolerant

    In dem Werk Cyclopaedia of Biblical, Theological, and Ecclesiastical Literature von M’Clintock und Strong heißt es: „Als die christliche Kirche noch rein war, kannte sie so etwas wie Intoleranz nicht und hat sich deshalb nie der Verfolgung schuldig gemacht“

    Ferner werden darin folgende Worte des englischen Protestanten John Jortin zitiert, der im 18. Jahrhundert lebte und der Sohn von Hugenotten war: „Da, wo die Verfolgung beginnt, hört das Christentum auf.“ Außerdem heißt es in dem Werk: „Erst als das Christentum die anerkannte Reichsreligion geworden war und die Geistlichen zu Reichtum und Ehren gekommen waren, erreichte das gräßliche Unheil der Verfolgung ein gigantisches Ausmaß und übte es seinen verderblichen Einfluß auf den Evangeliumsglauben aus.“

    Auch Jehovas Zeugen kämpfen nur mit biblischen Wahrheiten gegen die starken Verschanzungen gleichenden religiösen Mythen. Niemals zwingen sie Personen, die anderer Meinung sind als sie, etwas auf oder verfolgen sie gar, obwohl sie selbst von religiösen und politischen Machthabern brutal verfolgt worden sind. Sie handeln nach dem Ratschlag des Apostels Paulus: „Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Sorgt für die Dinge, die in den Augen aller Menschen vortrefflich sind. Wenn möglich, haltet, soweit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden. Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt dem Zorn Raum; denn es steht geschrieben: ‚Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht Jehova‘ “ (Römer 12:17-19).

    Vielleicht wendet jetzt jemand ein, daß Jehovas Zeugen doch auch intolerant seien, weil sie Übeltäter und Personen, die nicht nach ihren religiösen Überzeugungen handelten, aus der Versammlung ausschließen würden. Diesem Vorgehen liegt aber keine menschliche Norm zugrunde und auch kein persönliches Vorurteil. Gott selbst gebietet Christen, Übeltäter aus der Versammlung hinauszutun (1. Korinther 5:9-13).

    Jehovas Zeugen verleumden, beschimpfen oder belästigen ausgeschlossene Personen jedoch in keiner Weise. Sie halten sich lediglich an das biblische Gebot, mit solchen Menschen keinen Umgang mehr zu pflegen. So bleiben die Reinheit und die Identität der Christenversammlung erhalten. Wie sehr unterscheidet sich diese Handlungsweise von der der Kirchen, die Andersgläubige blutig verfolgt haben!

    Da fällt mir nur noch die Aussage im WT aus den 50iger Jahren ein als man äußerte: „Nur die Gesetze des Landes hindern uns daran Abtrünnige zu töten!“

    1. Ulrike P. says:

      Hallo Matthäus,

      ZITAT:
      >>>Wie sehr unterscheidet sich diese Handlungsweise von der der Kirchen, die Andersgläubige blutig verfolgt haben!<<<

      Das stimmt allerdings…der soziale Tod in die man seine "abtrünnigen" Brüder schickt, verläuft wesentlich unspektakulärer. – Zwar genauso eiskalt und unbarmherzig…aber man macht sich dabei wenigstens nicht die Hände dreckig und kann sogar noch behaupten, man hätte es gut gemeint. – So lässt es sich prima schlafen.

      ZITAT:
      “Nur die Gesetze des Landes hindern uns daran Abtrünnige zu töten!”
      Da es ja schon einige Jahrzente her ist, dass soetwas geschrieben wurde, kennt diese Aussage natürlich kaum noch jemand. Als ich es zum ersten mal gelesen habe, wäre ich bald vom Stuhl gekippt…solche Äußerungen hätte ich sogar nach allem was ich schon erfahren habe, niemals für möglich gehalten.

      Da kann man ja wirklich froh sein in einem Land zu leben, wo Glaubensfreiheit herrscht! – Sonst wäre man schon auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder mit dem Knüppel erschlagen worden.

      LG Ulli

      1. Manfred says:

        Liebe Ulli,
        Ich weiss nicht, ob Du es übersehen hast. Ich hatte Dir nochmal auf Deine Ausführungen geantwortet. Mich würde noch Deine Meinung dazu interessieren. Vielleicht könntest Du mir diese noch Mitteilen. Vielen Dank.
        Liebe Grüße Manfred

        1. Ulrike P. says:

          Hallo Manfred,
          das scheine ich übersehen zu haben, ist halt auch ein bissi unübersichtlich hier, weil es eben kein Forum im eigentlichen Sinne ist…
          Sag´mir nur, welchen Antwort-Beitrag an mich du meinst, ich habe grade schon rumgesucht, bin aber immer noch nicht fündig geworden.

          LG Ulli

      2. Matthäus says:

        dazu paßt auch:

        „Königreichsbuch“ Kapitel 18 mit dem Thema:

        „Die Vernichtung des „Menschen der Gesetzlosigkeit“, auf den Seiten 393-394

        „Jahrhundertelang hat die Klasse des > Menschen der Gesetzlosigkeit <, die Geistlichkeit, heidnische Lehren, die in der Religion Babylons wurzeln, gelehrt, und sie hat diese heidnischen Lehren und die Überlieferungen von Menschen höher geachtet als die inspirierte Heilige Schrift. Die Geistlichkeit der Christenheit hat Personen, die der biblischen Wahrheit zugetan waren und diese Wahrheit anderen verkündigten sowie in Übereinstimmung damit lebten, bekämpft und verfolgt."

        Wer verfolgt und bekämpft heute jene die der Bibel den Vorzug geben, wenn Du die Lehre von Menschen („der Sklave“) und ihre selbst auferlegte Autorität in Frage ziehst bist Du ein Abtrünniger – Du musst IHNEN mehr gehorchen als Gott – und das ist Götzendienst!

        1. Ulrike P. says:

          Hallo Matthäus,
          da fällt mir ganz spontan ein: „Mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch messen.“
          Die Einstellung zu anderen Kirchen ist die gleiche geblieben wie ehedem – das „Versprechen“ Jesu allerdings auch…

          LG Ulli

  41. Matthäus says:

    Dieser Leitartikel „ihr seid zur Freiheit berufen“ hängt im wesentlichen davon ab wie sehr man gefangen ist – wie sehr man sich der Indorktrination aussetzt,

    Dazu habe ich einen sehr wertvollen Aufsatz von unserem lieben Bruder E.F. gelesen an dem ich euch gerne teilhaben lassen wollte:

    Indoktrinationsspiegel – zu WT 15.06.2008

    Geschrieben von: E.F.

    Gibt es Gedanken, die ständig wiederholt werden, um den Lesern einzuprägen, daß sie nur bei Beachtung und Anerkennung bestimmter Sachverhalte in geistiger Ruhe und Sicherheit leben könnten? Und verlieren diese ,Indoktrinationsstoffe‘ auf Dauer ihre Wirkung und müssen deshalb intensiver oder häufiger angewandt werden? Diese Frage kam mir in den Sinn, als ich den Wachtturm vom 15. Juni 2008 las, und zwar den dritten ,Studienartikel‘, betitelt ,Die Autorität Jehovas anerkennen‘.
    Dieser Tage las ich in einem Lexikon unter dem Stichwort ,Blutspiegel‘ nach; dort wurde u.a. gesagt, dass sich der Ausdruck beziehe auf die Konzentration natürlich vorkommender Substanzen wie zum Beispiel Blutzucker oder Blutcalcium oder auch künstlich zugeführter Stoffe wie etwa bestimmte Arzneimittel im Blut. Normalerweise wird die Konzentration solcher Substanzen durch Regulationsmechanismen konstant gehalten, was zum körperlichen Wohlbefinden und zur Gesundheit notwendig ist.

    Es gibt aber auch körperlich schädigende Substanzen, wie zum Beispiel Alkohol oder Drogen, nach denen der Körper beim Entstehen oder Vorliegen einer gewissen Abhängigkeit verlangt, und bei denen sich der Mensch nur noch wohl fühlt, wenn ebenfalls ein gewisser Spiegel dieser Stoffe im Blut konzentriert ist. Diese schädigenden Stoffe haben oft auch die Nebenwirkung, daß sich der Körper relativ schnell an eine bestimmte Konzentration gewöhnt, die übliche Reaktion dann nicht mehr eintritt und schließlich zum Erreichen einer bestimmten Wirkung eine größere oder auch häufigere Dosierung erforderlich wird.

    Als ich das las, stellte ich mir die Frage, ob es auch ,Spiegelstoffe‘ für den Geist gibt, Gedanken, die ständig wiederholt werden, um den Lesern einzuprägen, daß sie nur bei Beachtung und Anerkennung bestimmter Sachverhalte in geistiger Ruhe und Sicherheit leben könnten, und daß auch diese ,Indoktrinationsstoffe‘ auf Dauer ihre Wirkung verlieren und deshalb intensiver oder häufiger angewandt werden müssen. Diese Frage kam mir in den Sinn, als ich den Wachtturm vom 15. Juni 2008 las, und zwar den dritten ,Studienartikel‘, betitelt ,Die Autorität Jehovas anerkennen‘.

    Nun würde kein Christ etwas dagegen sagen, die Autorität Jehovas und Christi anzuerkennen, wobei allerdings von Christi Autorität kaum oder gar nicht gesprochen wird. Den ersten 13 Absätzen kann man grundsätzlich noch gut folgen: Warnung vor verbreitetem Autoritätsmissbrauch, Begründung der Anerkennung göttlicher Autorität, Gottes Willen erkennen suchen usw. Doch wie es solche Artikel so an sich haben: sie gestalten sich aufsteigend, auf einen Höhepunkt zu. Dieser Höhepunkt wird hier mit den Absätzen 13-15 erreicht unter der Überschrift: ,Dem Geist der Unabhängigkeit widerstehen‘. Das wäre auch zu bejahen, wenn sich der Satz auf die Unabhängigkeit von Gott bezöge. Doch was ist der Kerninhalt der Absätze?

    Womöglich sperren wir uns manchmal gegen den Rat derer, die unter Gottes Volk die Führung übernehmen. Gott hat jedoch vorgesehen, daß die Klasse des treuen und verständigen Sklaven für geistige Speise zur rechten Zeit sorgt (Mat. 24:45-47). Wir sollten demütig anerkennen, daß das der Weg ist, durch den Jehova heute für sein Volk sorgt. …..
    Beispielsweise erinnert uns die Klasse des treuen und verständigen Sklaven immer wieder daran, „wach und besonnen zu bleiben“ ….. Der treue und verständige Sklave sorgt für geistige Speise, die unter anderem durch Älteste in den Versammlungen ausgeteilt wird. ….. Wenn wir uns unterordnen, … zeigen wir, daß wir die Autorität Jehovas
    Anerkennen: …. Das ist ein Grund dafür, warum wir uns demütig der Anleitung von Ältesten fügen und ihnen „über die Maßen“ Achtung erweisen.

    Du wirst vielleicht sagen: das ist doch alles nichts Neues; das kennen wir schon seit Jahren. Das stimmt! Du hast recht! Doch wenn der Sklave behauptet, seine Druckerzeugnisse — hier nur für die Zeugen selbst — seien Speise zur rechten Zeit, dann scheint es für ihn an der Zeit zu sein, den Zeugen immer wieder in den Sinn zu rufen, mit welcher Autorität ihn Jehova ausgestattet habe; und wenn man die Publikationen liest und die Programme in Zusammenkünften wie auch auf Kongressen beobachtet, dann fällt auf, wie sehr viel häufiger als früher der Sklave gerühmt wird, wie für ihn gebetet wird, wie er gelobt und gepriesen wird, ja daß es kaum noch einen wesentlichen Programmpunkt gibt, in dem er nicht erwähnt und hervorgehoben wird.. Brauchen die Zeugen eine höhere Dosis dieser ,Bewusstseinsindoktrination‘, um sich in der Sicherheit der paradiesischen Hoffnung zu wiegen und davon zu träumen, damit sie nicht auf den kritischen Gedanken kommen, die Ansprüche und Aussprüche des Sklaven einmal einer biblischen Prüfung zu unterziehen?

    Ein Spiegel, nicht im Blut, sondern im Kopf, in den Gedanken?

    Achtet doch einmal darauf, wie oft — auch an Stellen, an denen das gar nicht erforderlich wäre — der Sklave erwähnt wird, sich in Erinnerung, ins Spiel bringt und seine liebevolle Fürsorge und seine Autorität betont, die er ggf. auch ohne Rücksicht durchsetzt. Und wie wird das wohl, wenn sich die ,Dosis‘ künftig vielleicht noch steigern wird, in welcher Form auch immer? Es gibt ein Mittel, sich gegen diese Art von ,Droge‘ immun zu machen: das ist die Bibel! Aber man muß sie ohne Wachtturmbrille und ohne Weihrauchdämpfe zu Ehren des Sklaven lesen. Ich schätze Menschen, wo immer sie sein mögen, die sich mit Eifer und bestem Gewissen für ihre Mitmenschen einsetzen, besonders auch, wenn sie diese zu Christus führen wollen. Ich hoffe auch, dass es unter Jehovas Zeugen viele davon geben möge.

    Aber so lange dieser ,Sklavenspiegel‘ den Kopf vernebelt, scheint mir der klare Blick auf den Herrn (Hebräer 12:2; Johannes 14:9) nicht möglich. Darum wende Dich dem zu, der wirklich Wasser des Lebens hat, und wenn er in uns wohnt (Galater 2:20), dann haben wir einen dauerhaften ,Spiegel‘ in uns, der uns durch sein Licht zum Leben führt.

    1. Shannon says:

      Entschuldigung Matthäus,

      meine Frage, was du uns genau damit sagen willst, bezog sich auf diesen Artikel mit der Indoktrination. Offensichtlich doch zu müde. Den hier verstehe ich wirklich nicht so richtig.

  42. Mäusle says:

    Liebe Brüder,

    ich vermute einmal, dass jeder der sich hier an diesen Beiträgen beteiligt und mit Sicherheit auch viele, und ich denke besonders an diese müssen wir denken, welche hier „nur“ mitlesen, haben in der „Versammlung“ schlimmes erlebt oder wurden und sind entäuscht über vieles in der „Organisation“.

    Ich selbst und viele andere sicher auch, konnten ihre Erlebnisse mehr oder weniger gut verarbeiten und es wäre schade, wenn durch STÄNDIG negative Erfahrungen an „Heilung betroffenen Wunden“ aufgerissen würden.

    Das war auch der Grund, weshalb ich mich ein wenig mit Beiträgen distanziert habe, obwohl ich schon öfter im Forum mitgelesen habe, aber es war für mich jedoch sehr belastend.

    Man kann wirklich seine negativen Erfahrungen aufarbeiten.

    Ich habe schon damit begonnen bevor es @Bruderinfo gab und als ich dann auf diese Seite traf war der Rest der Verarbeitung einfach.

    Natürlich hatte ich mir auch andere „Seiten“ angeschaut, doch spürte ich sofort, dass dort kein bis zum Teil ein sehr schlechter Geist herrschte.

    Obgleich ANGEMESSENE Kritik oder gar WARNUNGEN durchaus angebracht sind, denn vor „schlechtem“ muss gewarnt werden, doch sollte dies auf ein Minimum beschränkt sein.

    Wenn ich Deine Beiträge @Matthäus so durchlese, und eine Portion negavives ignoriere, dann bin ich stolz mit solch einem Menschen wie DIR, wenn auch nur in dieser Form der Kommunikation, Kontakt zu haben.

    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du es schaffst, Dich selbst von dem Negativen zu lösen, was auch für die Gesundheit förderlich ist, um so für Dich freier zu werden.

    Mir wünsche ich auch etwas: Viele weitere biblische Gedanken von Dir, denn diese Beiträge, auch diese von @ Alois und Euch anderen lieben Schwestern und Brüder haben mir persönlich auf verschiedener Art geholfen.

    @ Bruderinfo, es wäre sehr schade, wenn dieses Forum geschlossen werden würde.

    Ich bete für Euch, dass Ihr weiterhin die Kraft haben mögt weiter zu machen.

    Danke auch für die Genesungswünsche, ich bin wieder kerngesund und strotze vor Kraft.

    Danke Euch lieben

    Euer Mäusle

  43. Mäusle says:

    Liebe Brüder,
    lieber Matthäus,

    ich habe hier schon einige Beiträge geschrieben.

    Abgesehen von einer plötzlich auftretenden Krankheit
    habe ich auch nach meiner Genesung immer weniger
    an Kommentaren beigetragen.

    Mir gefällt @Bruderinfo sehr!

    Aber ich glaube nicht, dass es einen Sinn macht, negativ erlebtes
    hier derart zu präsentieren, dass nahezu kein Platz mehr bleibt für biblische Gedanken.

    Lieber @ Matthäus, viele hier teinehmende Brüder und Schwestern haben schlimmes erlebt.

    Niemand hat das verdient, unter dem viele leiden; die Kälte, Herzlosigkeit und Falschheit vieler Verantwortlicher der WTG.

    Aber wird es besser, wenn wir nur schimpfen?

    Was erreichen wir damit.

    WUNDEN WERDEN AUFGERISSEN in einem Forum, welches eigentlich dazu dienen soll, Fragen beantwortet zu bekommen und in dem wir vereint mit ZUVERSICHT uns der liebevollen positiven Beiträge erfreuen können und endlich einen gangbaren Weg gefunden haben.

    Es ist zu erwarten, dass noch viele hier teilnehmen werden und die Aufarbeitung all der Entäuschungen, so schlimm sie auch sein mögen, würde hier den Rahmen sprengen.

    Lasst uns doch alle zurück zu interessanten biblischen Themen zurückkommen.

    Wäre es demnach nicht sinnvoll, Auferbauende Beiträge zu lesen, anstatt Negatives, die auf eine oder einige wenige Personen konzentriert sind?

    Ich glaube, jeder hat hier seine eigene Last zu tragen.

    Aber ist es nich schöner, sich mit erfreulichen Dingen zu befassen.

    Natürlich muss schlimmes erlebtes aufgearbeitet werden, aber muss es ausgerechnet dort sein, wo viele Trost und Zuneigung und Freude und FREUNDE suchen.

    Lieber @ Matthäus, vieleicht musst DU auch erst lernen, dich von den schlechten Erfahrungen zu lösen.

    Jeder hier wird mir zustimmen, dass dies nicht einfach ist.

    Aber versuch es doch einmal.

    Du hast so schöne biblische Gedanken und Beiträge geleistet.

    Konzentriere DICH weiter auf diese Beiträge.

    Versuch die „Schlechtwetterfront“ hinter Dir zu lassen und erfreue Dich an der klaren frischen „Sommerluft“, dem Duft der
    „Blumen“ und der Klarheit des erfrischenden „Wassers“.

    Denn so sehe ich dieses Forum hier.

    Sehr leicht kann aus Deiner geschilderten Abneigung HASS werden.

    Mit welchem Recht könnten wir dann unsere christliche Gesinnung
    begründen?

    Ich sende Dir auf jeden Fall ernstgemeinte LIEBE
    Grüsse von mir und ich wünsche Dir viel Kraft.

    Dein Bruder Mäusle

    1. Lieber Mäusle,
      wir dachten schon das es niemanden mehr gibt der genauso denkt wie wir hier bei Bruderinfo. Wir waren am überdenken ob unser Konzept richtig ist und machten uns ernste Sorgen. Du gibst uns Hoffnung. Du hast es sehr lieb gesagt: „Versuch die “Schlechtwetterfront” hinter Dir zu lassen und erfreue Dich an der klaren frischen “Sommerluft”, dem Duft der “Blumen” und der Klarheit des erfrischenden “Wassers”. Danke.

    2. Shannon says:

      Danke Mäusle,

      für diesen Beitrag. Ich habe mir ernsthaft überlegt, ob ich hier überhaupt noch richtig bin und ob ich hier noch weiter lesen möchte. Ich vermeide, zumindest in meiner Freizeit, mich mit Wut und Frust zu beschäftigen und habe meinen inneren Frieden gefunden. Das was man beachtet verstärkt sich bekanntlich und wenn ich den Frust hier beachte, werde ich in meinem Leben Frust ernten.

      Meine Bibelkenntnisse sind nicht so gut, wie die von Alois oder Matthäus. Aber ich fand es toll, von jedem Rechner, notfalls auch vom IPhone, wo auch immer ich bin, auf erbauliche Beiträge zugreifen zu können. Das hat sich in letzter Zeit so sehr verändert, dass ich mir überlegt habe, ob diese Seiten zum Frustabladeplatz für „geschlagene Brüder“ verkommen.

      Ich bin jemand, der nach vorne blickt und nicht in der Vergangenheit lebt und schon gar nicht die Vergangenheit festhält. Unrecht gibt es in allen Bereichen des Lebens, innerhalb und außerhalb der Organisation. Leider lässt diese Forensoftware keine einzelnen Abteilungen wie in anderen klassischen Foren zu, sonst könnte man ein Unterforum „Unrechtsbewältigung“ einrichten. Dort könnten sich dann alle austoben, die sich in ihrem Leid suhlen, alle anderen könnten diese Abteilung unbeachtet lassen.

      Da dies aber nicht möglich ist, wäre es schön, wenn wir gemeinsam nach vorne blicken und uns gegenseitig stützen. Das geht aber nicht, wenn man sich beim lesen durch lange „Anklageschriften“ wühlen muss. Ich lese sie inzwischen nicht mehr, weil es nichts an dem gefühlten Unrecht ändert, und schon gar nicht zur Erbauung beiträgt. Wer blind der Organisation gefolgt ist, darf sich liebevoll fragen, was er selber zu dieser Situation beigetragen hat und darf dafür auch seinen Teil der Verantwortung übernehmen.

      Es wäre schön, wenn wir zu dem zurückkehren würden, wofür diese Seiten einmal gedacht waren: Zur gegenseitigen Erbauung und Ermunterung.
      Und sollte das jetzt hart oder gefühllos rüber gekommen sein, dann bitte ich euch liebevoll um Verzeihung.

      Ich wünsche euch viel Kraft – wo auch immer ihr seid.

    3. Michael says:

      Hallo Mäusle , von meiner Seite die besten Genesungswünsche, schön was von Dir zu lesen. Ich bin Deiner Meinung und habe dies auch schon hier zum Ausdruck gebracht.Die Möglichkeit hier im Forum frei seine Meinung o. Erfahrung schreiben zu dürfen trifftet immer mehr ab in Richtung anderer Foren, die ausschließlich dazu dienen Jehovas Zeugen schlecht zu machen.
      ( 1. Kor.4:5 )
      Ich hatte in letzter Zeit schon keine Lust mehr diese Seite mit den Kommentaren aufzurufen, weil sie mich mehr bedrückten als aufbauten, Kommentare von notorischen Nörglern lese ich nicht mehr, um so erfrischender Dein Kommentar.
      Ich gehe davon aus, das einige hier im Forum früher anderen Glaubensgemeinschaften agehörten und diese aus gew.“Gründen “ velassen haben, warum schreiben sie nicht mal über diese Gründe.
      Scheinbar ist nur bei uns alles schlecht?
      Ich habe auch schlechte Erfahrungen machen müssen, aber ich verlasse mich auf Jehova, der alles richtigstellen wird, ich habe die Hand an den Pflug gelegt und blicke nicht zurück, das reisst nur alte Wunden auf und belastet mich unnötig.
      Wir sollten auf unsere gegenseitige Auferbauung ausgerichtet sein, wie Du richtig schreibst, und uns nicht so häufig mit negativen Dingen beschäftigen.
      Haben wir nicht eine wunderbare Hoffnung?(2.Kor.4:7 )
      Wollen wir in der neuen Ordnung dann auch wieder alles aufwärmen was uns im alten System widerfahren ist?
      Die früheren Dinge werden vergessen sein, warum nicht schon heute, damit zeigen wir, das wir uns für das Paradies eignen.
      Meine lieben Brüder da draussen, jetzt haben wir Dank Bruderhilfe die Möglichkeit uns gegenseitig ausserhalb der Zusammenkünfte zu ermuntern,uns aufzuerbauen, warum sollten wir dies missbrauchen?? Ich wünsche allen da draussen einen schönen Tag, danken wir Jehova für unser Leben, unsere Hoffnung und das Opfer Jesu,
      und zeigen wir es auch durch entsprechende Werke.
      Michael

    4. matthäus says:

      Mein lieber Bruder!

      Vom Grundgedanken sind Deine Argumente wie auch von Bruderinfo richtig! Es ist gut positives und Erbauendes in den Vordergrund zu stellen. Alles was liebenswert, gut und gerecht ist schrieb Paulus an seine Mitbrüder, sollten weiterhin erwogen werden.

      Dennoch meine Frage, glaubt ihr daß die diktaorischen Regime wie derzeit in Tunesien und dutzende davor – in einem sehr guten Artikel von Bruderinfo wurde z.B. das DDR Regime angeführt und warum es zu Fall kam – daß durch liebe Worte und lobendes wie gut die Herren doch über ihre Mitbürger herrschen, etwas geändert wird.

      Warum laufen „in Scharren“ Brüder davon – viele von ihnen verlieren den Glauben, ich bin erschüttert wieviele in einem anderem Forum heute als Atheisten oder Agnostiker sich outen.

      Erst kürtlich habe ich erfahren auf der Krimm – aus
      4 Versammlungen werden 2 – in Süditalien haben mir Brüder aus der Schweiz erzählt, daß ganze Versammlungen sich nicht mehr länger dem lieblosen Diktat von Brooklyn sich beugen wollen. In Rom gab es eine große DEMO gegen die Ächtung von Brüder, auch wenn sie nur einfach gehen wollen.

      Warum hat Jesus folgende Worte geäußert: Lukas 17:

      1 »Es wird immer wieder Versuchungen geben, die euch vom Glauben abbringen wollen«, warnte Jesus seine Jünger. »Aber wehe dem, der daran schuld ist! 2 Denn wer in einem Menschen den Glauben, wie ihn ein Kind hat, zerstört, für den wäre es noch das Beste, mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen zu werden.
      3 Nehmt euch in Acht! Wenn dein Bruder Schuld auf sich geladen hat, dann sag ihm, was er falsch gemacht hat. Tut es ihm leid, dann vergib ihm! 4 Und wenn er dir siebenmal am Tag Unrecht tut und dich immer wieder um Vergebung bittet: Vergib ihm!«

      Ich hege keinen Hass, habe auch kein Problem mit dem Vergeben. Doch Jesus sagt: „…wenn dein Bruder Schuld auf sich geladen hat dann sag es ihm.“

      Und wie soll das Verantwortlichen (LK) gesagt werden? Nicht einmal einem Ältesten oder gar KA kannst du irgendeine Kritik anbringen. Schon gar nicht wenn jemand ausgeschlossen wurde – damit ist derjenige (MUND) TOT!

      Wenn Du es doch tust, spürst du die Diktatur der Macht wer das Sagen hat. An einem KA wurde Kritik geübt, einige Zeit später hörten 2 Personen wie er zu einem Bruder sagte: „Bis zum nächsten Besuch haben wir ihn draussen!“

      Oder denkt bitte an den Brief einer Schwester die sich an Br. Lösch (LK) persönlich gewandt hat. Die Reaktion vieler hier im Forum über die eisige Kälte des Antwortschreiben von Br. Lösch G. sagt eigentlich alles aus.

      Warum geht man so rigoros gegen „vermeintliche Abtrünnige“ vor? Weil man es nicht duldet das jemand sein Verständnis der Bibel und wenn es noch so klar ist, vertritt. Du hast die Lehre der LK zu akzeptieren und vor die Lehre Gottes oder Jesu zu stellen. Indem solche „Denker“ umgehend entfernt werden (vergleichbar mit diktatorischen Regimen – hier werden sie ins Gefänngnis gesteckt -oder verschwinden zur Gänze) kann man die Macht und das herrschen – was ihnen untersagt wurde – behaupten.

      Doch dieser Einfluß bröckelt, und nur weil Brüder sich nicht mehr alles gefallen lassen und weil es Internetforen gibt die vieles erst bekannt werden lassen. Auch dieses Forum soll einerseits falsche Lehren bloßstellen – mithilfe des Wortes Gottes – richtigstellen, wie ihr es ja SEHR GUT macht.

      Aber auch Kräfte bündeln das diese lieblose Behandlung und tlw. Hatz gegen Brüder ein Ende nimmt oder eben was Jesus in obigen Worten äußerte! All die die zu Jesus sich wenden IHN und seinen Vater lieben – Gott mehr gehorchen wollen als Menschen, brauchen eine Lobby wie es nur durch öffentliches auftreten – wie hier in diesem Forum, erreicht werden kann.

      In diesem Sinne möchte ich mich für das einsetzen was zur Stärkung von geschlagenen Brüder und zu mehr Liebe beiträgt.

      Hier darf/muss Kritik wenn nicht sogar Tadel angebracht werden!
      Sollte dies nicht erwünscht sein, so werde ich es respektieren und mich zukünftig ausklinken.
      liebe Grüße Matthäus

      1. Lieber Bruder Matthäus,
        du weisst dass du uns ein sehr wertvoller Bruder bist. Es geht auch nicht darum das Deine Beiträge nicht richtig sind, sondern es war unsererseits nur eine Bitte an Dich auch ermunternde Beiträge zu schreiben. Matthäus du bist nunmal der Bruder mit den meissten Kommentaren. Das heisst wenn du nur einen kleinen Teil deiner Kommentare in die positive Richtung zur Erbauung bringen könntest, dann würden sich alle riesig freuen. Wir denken das Du aufgrund deiner grossen Erfahrung viel Gutes bewirken kannst. Glaube an dich und deine Fähigkeiten. Deine Kommentare sind immer sehr gut ausgearbeitet. Alles böse und schlimme muß gesagt werden, da sind wir ganz genau auf deiner Seite. Deshalb arbeiten wir zusammen mit Brüdern auch einen Brief an die LK aus wo, wie Martin Luther, Thesen geschrieben werden um diese Dinge anzuprangern. Matthäus nicht wir sind die Adresse um anzuprangern sondern die LK. Die Brüder die sich hier melden, sind Brüder wie Du und ich, die in die Versammlung gehen und schon vieles mitgemacht haben und viel geschluckt haben, deshalb brauchen Sie Ermunterung von fähigen Brüdern, wie Du einer bist. Glaube uns bitte wir sitzen doch alle im gleichen Boot. Die Aufgabe, die Jesus uns übertragen hat (jeden Christen) ist seinen Bruder zu lieben. Gutes zu tun und ….was für eine Aufgabe sollte die Versammlung haben? Natürlich zu erbauen und zu ermuntern. Wenn wir hier alle so etwas wie eine Bruderschaft….wie eine Online-Versammlung sind, dann ist es unsere PFLICHT unsere Brüder zu ermuntern und aufzuerbauen. Wenn du möchtest Matthäus dann kannst du ja gerne einen Vorschlag für die „Thesen an die LK“ mitwirken und uns deine Punkte zusenden an info@bruderinfo.de – jeder Bruder ist uns wichtig. In diesem Sinne einen liebevollen Tag. Bruderinfo

        1. matthäus says:

          Danke für die verständnisvollen Worte, auch die Anmerkungen von Michael und Shannon kann ich akzeptieren und vom Grundsatz her für gut befinden – doch ich habe nur ein Ziel im Auge das EURE Worte von Bruderinfo waren, im Artikel : „Hütete die Herde Gottes“ – …. das Schlussresümee:

          Die Frage, die wir geklärt haben möchten ist einfach die; ist das neue Buch “Hütet die Herde Gottes” wirklich eine Hilfe für wahre Hirten der Herde Gottes, um sie zu hüten und zu weiden? Die Antwort kann nur ein klares nein sein.

          Wie sah Jesus unser Vorbild als Hirte die Aufgabe eines Hirten? In Matthäus 18:12 lesen wir: “Was meint ihr: Wenn ein Mann hundert Schafe hat und eins läuft ihm davon, was wird er tun? Lässt er nicht die neunundneunzig in den Bergen zurück, um das verirrte Schaf zu suchen? Und ich versichere euch: Wenn er es endlich gefunden hat, freut er sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verlaufen hatten. Ebenso will mein Vater nicht, dass auch nur einer, und sei es der Geringste, verloren geht.”

          Tatsächlich werden unsere Ältesten an Hand dieses Buches dazu erzogen schnell zu sein im Untersuchen irgend- welcher Verfehlungen einzelner Schafe, anstatt sich wirklich intensiv um die geistigen Belange der einzelnen Schafe zu kümmern. Die Worte Jesu zeigen wie wichtig ihm jedes einzelne Schaf ist, so wichtig, dass er sogar die Belange der Mehrheit vorübergehend außer acht lässt.

          In all unseren Versammlungen stellt sich für die Schafe Jehovas heraus, dass Älteste ihnen in Zeiten der Not

          und Problemen wie Krankheit, Niedergeschlagenheit oder Entmutigung nur sehr wenig Zeit widmen können.

          Sie sind zu beschäftigt mit der Aufklärung von Verfehlungen der Schafe und den Entscheidungen, die sie an Hand der Vorgaben des “treuen und verständigen Sklaven” zu treffen haben, und sehr schnell gelangen sie zu der Überzeugung mit dem Ausschluss aus der Gemeinschaft, ist das Problem gelöst.

          Dieses Verhalten steht im krassen Gegensatz zu dem was uns Jesus Christus lehrte und vorlebte.

          “Weshalb gibt sich euer Lehrer mit solchem Gesindel ab?”, fragten die Pharisäer seine Jünger. Jesus hörte das und antwortete: “Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken! Begreift doch endlich, was Gott meint, wenn er sagt: ‘Nicht auf eure Opfer oder Gaben kommt es mir an, sondern darauf, dass ihr barmherzig seid.’ Ich bin gekommen, um Menschen in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen, die ohne ihn leben – und nicht solche, die sich sowieso an seine Gebote halten.”

          Jesus ging zu den Sündern um sie zu Gott zu führen, indem er sie zur Reue bewegen wollte. Was verstand Jesus unter Reue? Konnte er erwarten, dass alle ihren sündigen Lauf aufgeben? Nein, das konnte er nicht erwarten von sündigen Menschen, denn dann benötigten sie nicht das Opfer, das er gewillt war für alle Sünder zu bringen. Warum erwarten wir als Älteste das unbedingte aufgeben sündiger Handlungen von unseren Schafen um sie nicht auszuschließen?

          Für Jesus genügte, dass sie erkannten, dass sie Sünder sind und der Erlösung bedurften. Warum kann man das so sagen?

          Der herkömmliche Begriff “metanoia” und “metanoeo” wie er im griechischen Urtext gebraucht wird und in der Regel mit “Reue” oder “Buße tun” übersetzt wird, erweckt bei uns oft einen falschen Eindruck. Wörtlich übersetzt müsste es heißen “umsinnen” oder “Umsinnung”. Umsinnung beinhaltet also das eigene Erkennen seiner Sündhaftigkeit und genau das konnte und kann Jesus Christus von uns erwarten, unabhängig davon, ob das einzelne Schaf in der Lage ist sein “Umsinnen” auch völlig umzusetzen.

          Da dem so ist, warum benötigen wir dann ein Handbuch, dass uns als Älteste helfen soll die Verfehlungen unserer Brüder bis ins kleinste Detail zu analysieren, um dann ein Urteil über sie zu fällen?

          Ein Handbuch wie wir unseren Brüdern in solchen Situationen helfen können wäre sinnvoller.

          1. Lieber Matthäus,
            genauso ist es: Ein Handbuch wie wir unseren Brüdern in solchen Situationen helfen können wäre sinnvoller. Dieses Handbuch, haben wir zum Glück schon. Die Bibel. Es sind viele Älteste regelrecht schockiert über das „Neue Ältestenbuch“ -ein Regelwerk von „Richten“ und „Sanktionen“. Genau deshalb müssen wir als Brüder dies besser machen. Durch Gutes tun. Wie Jesus sagt: “Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken!

        2. Thomas says:

          Liebe Brüder von Bruderinfo,
          da Ihr meinen letzten Beitrag hier anscheinend nicht veröffentlichen wollt, muss ich nun an anderer Stelle, aber zum gleichen Thema meine Anregungen anbringen, wie es Martin Luther zu seiner Zeit als Exkommunizierter (Ausgeschlossener) tat und wie Ihr es mit der LK ebenfalls vorhabt.

          Wenn Ihr der LK „nur“ einen Brief schreibt, dann verschwindet dieser in den vielen vollen Wäschekörben die dort bereits herumstehen.
          Luther hatte sicherlich vor seinen öffentlichen Thesen, viele Briefe an die damaligen Kirchenhäupter geschickt, nur ohne Erfolg und berechtigte Hoffnung auf Veränderung.
          Die vollständige Reformation der Kirche(n)(aus sich selbst heraus) ist bis heute nicht eingetreten.
          Genauso wird es mit der LK geschehen, da sie den großen Ansturm der vielen durch sie Geschädigten fürchtet, die eine Entschädigung verlangen könnten, wenn sie nur einen Millimeter von Ihrer Hierarchie ablassen würde und ihren Anhängern ihre Menschenrechte anerkennen würde.
          Ihr könnt deshalb die LK nicht zur Veränderung bewegen, dass allein würde schon der Widersacher verhindern.
          Luther musste auch öffentlich mit seinen Thesen in Erscheinung treten um wenigstens Gehör und Zuspruch beim Volk zu finden. Verbote & Zurückweisung war das was er von den Verantwortlichen erhielt und es dauerte fast 500 Jahre bis er endlich Re-exkommuniziert wurde.
          Wenn Ihr auch so viel Zeit verschwenden wollt, bitteschön.
          Meine Empfehlung wäre aber und das meine ich ganz und gar POSITIV, Eure (unsere) Thesen hier auf Bruderinfo dauerhaft anzubringen und sie auch allen Menschenrechtsorganisationen, die sich schon jahrelang für viele misshandelte und ungerecht exkommunizierte Zeugen Jehovas einsetzen, zu Verfügung zu stellen.
          Ich freue mich auf Eure Thesen und bin gerne bereit an diesen mitzuwirken.
          In brüderlicher Verbundenheit
          Grüßt Euch Euer Thomas

          1. Lieber Thomas,
            du kannst uns gerne wie Matthäus an info@bruderinfo.de deine Vorschläge zusenden. Kommentare werden alle freigeschaltet, es sei denn es ist ein Wort enthalten das dem Sicherheitssystem nicht gefällt und der Kommentar wird dann automatisch gesperrt. Wir werden jedoch alle paar Tage die Kommentare nachschauen. Manchmal dauert es eben ein bisschen länger bis etwas freigeschalten wird. Sorry die Sicherheit geht vor. Danke für dein Verständnis.

          2. Alois says:

            Jesaja 31
            1.Wehe denen, welche nach Ägypten hinabziehen um Hilfe, auf Rosse sich stützen, und die ihr Vertrauen auf Wagen setzen, weil ihrer viele, und auf Reiter, weil sie zahlreich sind; und die auf den Heiligen Israels nicht schauen und nach Jehova nicht fragen!

            Psalm 4
            5. Opfert Opfer der Gerechtigkeit, und vertrauet auf Jehova!

          3. Lieber Alois,
            guter Einwand ist wirklich Wert darüber nachzudenken. Grüße. 🙂

        3. Der Skeptiker says:

          offener Brief an die LK (Thesen wie bei Martin Luther)

          Nachdem ich dies zum ersten Mal hier gelesen habe, hat mich ein ungutes Gefühl beschlichen, welches ich versuche, hier in Worte zu kleiden. Nach einigen Wochen regelmässigen Lesens bei Bruderinfo, bin ich überzeugt, daß ihr euch diese Sache gut überlegt, trotzdem ein Gedanke dazu:

          Wenn ich ein Mitleser aus Selters bin, würde ich nur darauf warten, diese Thesen zu bekommen. Warum? Weil dann könnte ich anfangen, Bruderinfo anzugreifen. Dann würde Bruderinfo viell. das gleiche passieren, wie Br. Franz. Obwohl wir das Richtige sagen, würden wir als „Sektierer/Abtrünnige“ schlecht gemacht. Zur Zeit können sie Bruderinfo nicht nennen, weil die Gefahr zu groß wäre, daß JZ anfangen zu lesen und nachzudenken.
          Nach den Thesen könnte die Organisation ihre ganze Maschinerie anwerfen, um Bruderinfo brandzumarken. Bruderinfo würde für viel JZ „unlesbar“ werden, was zur Zeit nicht der Fall ist.
          Meiner persönlichen Meinung ist Bruderinfo in der jetzigen Form für die Organisation „gefährlicher“.
          Die Geschichte zeigt: Thesen = Abspaltung
          Eine Revolution/Erneuerung kann nur von innen, wenn sie von vielen getragen werden, erreicht werden. Und da könnte Bruderinfo in dieser Form eine Rolle spielen.
          Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung.

          1. Bob says:

            Lieber Skeptiker,

            EINIGE GEDANKEN ZUM THEMA „OFFENER BRIEF“

            es ist schon richtig, man sollte noch einmal darüber nachdenken, welche Reaktionen, Entwicklungen und Handlungen mit einem „offenen Brief“ ausgelöst werden könnten und sich auch darüber im Klaren sein, welche Konsequenzen man mittragen könnte, was man erreichen will oder denkt, vielleicht erreichen zu können.

            Die WTG ist ein mächtiges, ein bis in die Psyche des Einzelnen hinein einflussnehmendes, bürokratisches, juristisch gut aufgestelltes Organisationsgehäuse, was sich erfahrungsgemäß nur schwerlich und schleppend bewegt. Zahlreiche innere Prozesse, personen- und organisationsbezogene von unterschiedlichsten Motiven getragene Dynamiken bestimmen in diesem statischen Gehäuse die Handlungen und Kommunikationsrituale der Menschen. Unter einem selbstherrlichen Schirm verlaufen dann notgedrungen auch die Kommunikationen in vielen Fällen selbstgerecht, selbstbeweihräuchernd und gleichmacherisch im Sinne: wir sind die Guten! Die Reaktionen der WTG auf Kritik sind demgemäss nahe liegend, fast immer enden sie im Reflex der „Verteufelung“ des Kritikers.

            Vorausgeschickt seien noch ein paar Vorbemerkungen zu den möglichen Funktionen eines „offenen Briefes“:

            Das Instrument des „offenen Briefes“ hat gemeinhin die Aufgabe, die Öffentlichkeit (damit auch die gesamte Bruderschaft) auf Missstände, nicht tolerierbare Verfahrensweisen, Unwahrheiten und Reformbedarfe innerhalb der Religionsgemeinschaft (WTG und „leit. Körperschaft“ insbesondere) hinzuweisen.

            1. Es liegt in der Natur eines offenen Briefes, einen ÖFFENTLICHKEITSDRUCK aufzubauen und „Handlungen“ der Gegenseite gewissermaßen zu provozieren, Stellungnahmen einzufordern oder Veränderungen anzuregen.
            2. Es kann aber auch die Aufgabe eines offenen Briefes sein, ein ZEICHEN zu setzen, sozusagen ein indirekter auf Thesenpunkte gebrachter Appell für alle nachdenklichen Brüder, eben sich von der Organisation zu lösen, um sich in christlicher Freiheit AUSSCHLIESSLICH JHWH und Jesus Christus nahen zu können.
            Das Wünschenswerte muss laut gesagt werden können, schon aus Prinzip. Gewissermaßen geschieht das aber jetzt auch schon, allein durch die Existenz von Bruderinfo und die Kommentarfunktionen. Denkprozesse mit einem offenen Brief pointiert anzuregen ist die eine Sache, letztlich hängt das aber von der Zielsetzung der Seite ab, ob die WTG als Adressat der Seite mitgedacht werden soll oder nicht. Mit den Brüdern als Hauptadressaten im Blick braucht es keinen offenen Brief. An Impulsen mangelt es bis dato nicht.

            ZU PUNKT 1: Es ist zu erwarten, dass die WTG ihr Gesicht in falsch verstandener Weise wahren will, es fehlt den leitenden Brüdern und Funktionären erfahrungsgemäß an Einsicht und Demut, um Fehler überhaupt eingestehen zu können. Solche fördernden und konstruktiven Verhaltensweisen entsprechen nicht dem zelebrierten Selbstbild der WTG. Es fehlt den Brüdern und Funktionären auch an Erfahrung, wie man mit Fehlentscheidungen innerhalb der Organisationshierarchie überhaupt umgeht und wie man sie nach außen kommuniziert. Die leitende Körperschaft entscheidet abgeschottet, totalitär und intransparent. Einsicht und Selbstkritik schlugen sich bisher nur ganz selten in der Politik der WTG nieder und haben maximal Fußnotencharakter.

            Die WTG als selbsterklärter „Mitteilungskanal Gottes“ hat eben immer recht, sollte sie Fehler gemacht haben, liegt die Schuld logischerweise bei Gott, der „helleres Licht“ eben nicht früher zugelassen hat.
            Es ist zu erwarten, dass die WTG, wie so oft, die „Abschottung“ nach außen favorisiert, Bruderinfo zum Feindbild erklärt, summa summarum das ganze Bruderinfoprojekt als Angriff Satans deklariert und den Brüdern manipulativ ins Gewissen redet: fasst das nicht an, sonst macht ihr gemeinsame Sache mit „Abtrünnigen“. (diese Reaktion wird aber früher oder später sowieso erfolgen, spätestens beim 100000sten Klick auf diese Seite!, auf große Bewegungen mit weitreichenden Wirkungen muss auch eine selbstherrliche Organisation wie die WTG irgendwie reagieren)

            Aus der Perspektive der WTG muss diese Abschottungsreaktion folgen, wenn man an der eigenen Weisungsmacht und selbsterklärten Unantastbarkeit festhalten möchte. Alles andere, auch kleine Zugeständnisse kämen der Einleitung einer Selbstaufgabe, einer schleichenden Demontage eigener Strukturen gleich. Macht würde zur Disposition gestellt werden. Das darf nicht sein! Organisationen gehen selten diesen Weg. Organisationen streben nach Selbsterhaltung. Und sie brauchen dazu auch das Geld der Loyalen. Loyale spenden aber auch nur dann, wenn sie sich an der unangefochtenen Stellung der Organisation weiterhin laben und andere für sich denken lassen können.

            Die WTG ist aus biblischer Sicht nicht nur völlig unnötig und ein Ballast, sie versperrt ja, wie hier schon oft kommentiert, auch den Weg zum Christus. In ihrer Selbsterhöhung und Selbstgerechtigkeit wird sie den Platz freiwillig nie räumen. Zu viele Menschen hängen mit ihren kompletten Lebensentwürfen am Tropf dieser Organisation: sind abhängig, zuviel Geld ist im Spiel, die Spenden würden bei echter Einsicht der WTG massiv zurückgehen – ein empfindliches Moment usw. Wirkliche aufrichtig gemeinte Veränderungen würden einer eigenen Demontage der Organisation gleichkommen, Reue und Umkehr wären nötig, sich demütigen vor JHWH. Die Abkehr von einigen Glaubenslehren würden eine schwere Krise in den gemeinten Glaubensgebäuden der Organisationsgläubigen nach sich ziehen, ganze Weltbilder müssten hinterfragt werden, vergangene Entscheidungsprozesse müssten völlig neu aufgearbeitet werden, für viele Funktionäre wäre das das Schlimmste was passieren könnte. Auch Wölfe in Schafspelzen „glauben“ ja an die Rechtmäßigkeit ihrer Taten, an ihr Leben, dass sie über Jahrzehnte für diese Organisation eingesetzt haben. Es kann nicht sein was nicht sein darf! Wenn ein Stein einmal ins Rollen kommt, wird das ganze Gebäude irgendwann einstürzen und viele werden sich dennoch an dieses Organisationssystem klammern, weil sie es nicht begreifen können, dass sie einem Mythos aufgesessen sind.
            Die „Nicht-Wölfe“ unter den Funktionären müssten in ihrer tiefen Umkehr vom System dann wohl so einiges durchmachen. Allein schon die Einsicht, dass in den vielen Druckereien Jahre hinweg gar viel Falsches und Unnötiges gedruckt wurde, der ganze Versammlungsablauf teilweise gottentfremdend durchorganisiert wurde, heilige Dienste auf statistische Messbarkeit reduziert, ganze religiöse Lebensbiografien nachhaltig vereinseitigt wurden. Allein schon die Einsicht, dass wegen Dogmen Menschen ihr Leben gelassen haben (Malawi, Blutfrage). Wer glaubt daran, dass die WTG zu solchen Einsichten je kommen wird? Ich nicht!

            Fazit: Organisationen reformieren sich nicht so leicht. Und innere Reformen kosten viel Zeit und Energie. Für was und von wem sollen sie getragen werden? Warum soll ich meine Freude im Glauben für das Abarbeiten an einer unrechtmäßigen Organisation aufs Spiel setzen. Die vergangenen Jahre sind genug! Die Organisation wird auf einen offenen Brief nicht konstruktiv reagieren. In der heiligen Schrift wird der Organisations-Baal vorausgesagt, vertrauen wir auf JHWH und Jesus Christus, bis diese den Baal umhauen werden.
            Ich und meine Familie möchten nur nicht mehr lange in der Nähe dieses Götzen bleiben!

            ZU PUNKT 2: Das wiederum Faszinierende an einem „offenen Brief“ ist die Tatsache, dass er EIN LAUTER SCHREI FÜR DIE CHRISTLICHE FREIHEIT darstellt. Er symbolisiert das Aufbegehren der Geschlagenen, der selbstbestimmt nach Gott und Christus suchenden Brüder und Schwestern. Er würde in seiner Grundbotschaft zur Ehre Gottes gereichen. Es SOLL gesagt werden, was gesagt werden MUSS! Christliche Freiheit muss sich vor nichts verstecken, hat keine Angst vor menschlichen Einrichtungen, ist nur Gott und Christum verpflichtet. Was kann ein Mensch uns antun. Was kann die WTG wirklich dagegen tun, ohne sich noch mehr in ihre Selbstherrlichkeit hineinzureiten, sich weiter in Machtausübung und unchristlichen Verfahrensweisen zu verstricken und dabei langsam selbst zugrunde gehen.

            Ein offener Brief ist nicht mehr oder nicht weniger als die Forderung nach Grundvoraussetzungen der Freiheit, die jedem einzelnen ermöglichen helfen sollen, wieder unmittelbar und in Freude die Gnade unseres Gottes annehmen, wirklich erleben, erfahren und auch weitergeben zu können. Offener Brief: Ein Symbol christlicher Meinungsfreiheit, eine notwendige christliche Stellungnahme!

            Die Thesen fordern somit nur das, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Gut, wir wissen das. Aber ich bin auch davon überzeugt, dass eine offiziell ausgesprochene Brandmarkung von Bruderinfo seitens der WTG, die kritisch angehauchten Brüder sowieso nicht davon abhalten wird, die Seite zu besuchen. Die Organisationstreuen besuchen sie jetzt auch nicht und werden dies wohl auch in Zukunft nicht tun.

            Sie werden es aber „vielleicht“ auch tun, wenn die WTG positiv auf den Brief reagiert und damit stillschweigend die Legitimität der Existenz von Bruderinfo eingesteht. Das weiß auch die WTG und allein schon deshalb kann sie das in ihrer jetzigen Ausrichtung nicht wollen, dann würden nämlich vielleicht noch ganz starke organisationsloyale Bastionen in den eigenen Reihen zerbröckeln. Denn man kann auch davon ausgehen, dass organisationsintern ebenso kritische Personen agieren, die über ihre Positionen und einst gelebten Anmaßungen anfangen ernsthaft selbstkritisch nachzudenken, allerdings jetzt noch mundtot sind und im Stillen agieren. Auch diese Personen hätten bei einer beginnenden Zerbröckelung dann ihre Chance für ein Aufbegehren.

            Fazit: Der aufrichtig Gesinnte braucht nichts zu fürchten. Allerdings muss man darüber nachdenken, ob das, was in einem offenen Brief gesagt werden soll, jetzt nicht auch schon gesagt wird, allerdings in Teilen, repräsentiert in zahlreichen Artikeln und Kommentaren. Und in dieser Form erreicht die Seite in der Tat eine Vielzahl von Brüdern, bringt diese zum Nachdenken in Richtung Selbstbestimmung, kritischer Reflexion und Freudegewinnung im Glauben, was auch das Hauptziel der Seite darstellt. Darum geht es letztlich.

            Die offene Konfrontation mit der Organisation würde ein „neues“ zweites Ziel der Seite markieren, eben äußere Reformen einzufordern. Da diese äußeren Reformen nach meiner Einschätzung und in Bezugnahme auf meine Anmerkungen unter Punkt 1 nicht zu erwarten sind, würde der Preis der offenen Konfrontation für die damit verbundenen Folgen vielleicht zu hoch sein und das Hauptziel, die Breite der Brüder zu erreichen, evt. gefährden.

            Im Vertrauen zu Gott könnten natürlich auch beide Wege beschritten werden. Wenn schon „offener Brief“, dann sollte dieser mehr AUS PRINZIP veröffentlicht werden, der SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT CHRISTLICHER FREIHEIT geschuldet. In der REINEN ERWARTUNG AUF REFORMEN würde ich das Instrument eher nicht wählen wollen, dazu ist auch die Anonymität der Seite hinderlich. Zielorientierte Konfrontationen können nur offen ausgetragen werden und sollten auch von Personen als Ansprechpartner mitgetragen sein. Aber kann man einem System wie der WTG überhaupt noch Vertrauen schenken? Ich brauche kein Vertrauen in etwas zu setzen, was ich gar nicht brauche!

            Einerseits ist es wichtig, die Notwendigkeit der christlichen Freiheitsforderung vor die zu erwartende WTG – Reaktionen zu stellen. Andererseits kann es uns egal sein, wie die WTG reagiert, wir sind frei und sind nicht auf die Reformen einer Organisation angewiesen, die etwas Unrechtmäßiges für sich beansprucht und eigentlich selbst gehen sollte. Sie wird für ihre Taten vor Gott Rechenschaft ablegen müssen.
            Wichtig ist nur, dass viele Brüder zu dieser Erkenntnis kommen und ihr soziales Unbehagen nicht mehr bei sich, sondern in ihrer Organisationseingebundenheit suchen. Für viele würde das eine enorme psychische Erleichterung darstellen. Auch aus diesem Grund kann ein klares Zeichen notwendig erscheinen.
            Es ist also nicht einfach, bin selbst noch gespalten. Tendiere aber eher zu Deiner Meinung, lieber Skeptiker. Warum sollen wir uns an einer Organisation abarbeiten? Es geht ja um viel mehr als um kleine Reformen, es geht um das Ganze: eben um die christliche Freiheit ohne Organisation. Um die Freiheit unserer Brüder. Und jeder muss letztlich selbst entscheiden, ob er den Weg der christlichen Freiheit wirklich gehen will.

            Man muss sich darüber im Klaren sein, was man erreichen möchte, was die eigentliche Funktion des „offenen Briefes“ sein soll und darüber nachdenken, welche Erwartungen man damit verknüpft und welche Konsequenzen man gut und gerne mittragen will, schon des Prinzips wegen und unserer Selbstverpflichtung Gott und Christum gegenüber.

            Beten wir darum, dass wir die richtige Entscheidung treffen mögen. Viel Segen wünsche ich Euch Brüder von Bruderinfo für Eure Beratungen;und natürlich auch Dir, Skeptiker

            Brüderliche Grüße
            Bob

    5. Dennis says:

      Liebe Brüder!

      Da es wohl eine intensive Diskussion ist in welche Richtung dieses „Forum“ (eigentlich ist es ja kein Forum) geht oder gehen soll, möchte ich ein paar Gedanken noch hinzufügen.

      Die Aussagen von Mäusle und Shannon sind wirklich sehr lesenswert und bringen uns, bei aller Kritik die ich auch oft darlege, zum eigentlichen Sinn dieser Seite. Die Überschrift lautet ja „Bruderinfo – von Zeugen für Zeugen“.

      So wie ich das verstehe, geht es darum ZJ oder solche die es werden wollen, zu „informieren“ und zu „erbauen“ im Glauben, denn sonst könnte man ja auch schreiben „von Aussteigern für Aussteiger“.

      Die Artikel, wie sie bisher verfaßt wurden zeigen mir auf alle Fälle ein hohes Maß an objektivität und unerschütterlichen Vertrauen in Gottes Wort. Meines Erachtens lassen sich die Autoren wirklich vom hl. Geist leiten, denn selbst bei so heiklen Themen wie das neue ÄLtestenbuch „Hütet die Herde Gottes“, bleibt alles sachlich und in der Kritik relativ zurückhaltend, aber ohne zu beschönigen.

      Wenn dem nicht so wäre, hätte ich hier schon längst die „Fliege“ gemacht. Ich hoffe sehr, dass dieser Stil von Bruderinfo erhalten bleibt.

      Da wir uns aber hier im „world wide web“ bewegen, bleiben unangenehme Einflüsse allerdings nicht aus, ich erinnere nur an „egbert“ usw. Aber da wurde ja auch gleich gehandelt von Seiten Bruderinfo. Auch was die vermeintliche „Zensur“ von Kommentaren betrifft (Schneerosen, Glocknerkönig), kann ich nur sagen, großes Lob. Foren zum Dampf ablassen (meine damit beleidigende, böswillige Dinge) über ZJ, gibt es im www mehr als genug, diejenigen sollen dort ihren „geisten Schutt“ abladen.

      Doch auch Mätthäus möchte ich in Teilen Recht geben, wenn es darum geht schlicht und ergreifend die Wahrheit über die L.K. (Sklave, WTG) zu sagen. Hier denke ich vor allem daran wie Jesus doch mit den „Niedergedrückten“ verfahren ist: mildgesinnt, demütig, liebevoll, menschlich.

      Ganz anders mit dem „geistigen Führungspersonal“ den Pharisäern u. Schriftgelehrten, ihnen hat er immer und immer wieder den Spiegel vorgehalten, manchmal hat er sie bloßgestellt und sogar als Heuchler bezeichnet.

      Es fällt mir heute noch schwer mir diesen liebevollsten und demütigsten Menschen, der je gelebt hat, vorzustellen wie er im Tempel eine Peitsche nimmt und die Geldwechsler und Verkäufer hinaus treibt. Der Eifer für Jehovas Haus (Namen) hatte ihn wirklich „verzehrt“, oder wie man salopp sagt: „der Gaul ist mit ihm durchgegangen.“

      So sind glaub ich auch einige Kommentare von mir und z.B. Matthäus einzuordnen, denn wenn es um die Verteidigung des Namens Jehovas, seiner Souveränität und seinem heiligen Wort geht kann es keine Beschwichtigung geben und leider gibt uns die WTG immer mehr Anlaß, die Bibel zu gebrauchen um zu „lehren, Zurechtzuweisen, zum Richtigstellen der Dinge.“ (2.Tim.3:16)

      Natürlich gilt auch hier, der Ton macht die Musik und da können wir alle noch daran arbeiten.

      In diesem Sinne,

      grüßt euer Bruder
      Dennis

      1. Lieber Dennis,
        wir möchten dir für deine richtige Einschätzung danken. Du sprichst uns aus dem Herzen. Wir freuen uns weiterhin auf deine erbauenden Beiträge. Grüße.

  44. matthäus says:

    Die FREIHEIT und das Gewissen als Motivation!

    Ein Blick auf Auszüge unseres Grundgesetzes zeigt den hohen Stellenwert, den die Selbstbestimmung jedes Menschen in unserer Gesellschaft trägt:

    Art.1:
    Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

    Art.2:
    Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

    Art.4:
    Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

    Art.5:
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

    Art.6:
    Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvorderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
    Werden Menschen, insbesondere Kinder, in Ihren Grundrechten eingeschränkt, hat jeder Staatsbürger, der davon Kenntnis bekommt, die Pflicht seine Stimme zu erheben. Jemand durch Täuschung zu einem Handeln zu veranlassen, das zu einer Mißachtung der durch die Verfassung garantierten Grundrechte und damit auch seiner eigenen Würde führt, darf nicht unwidersprochen bleiben.

    Die Frage die bleibt – wo beherzigt die LK diese Grundgesetze?

    Sie kämpfen in aller Welt bis hin zum obersten Gerichtshof für dieses Recht – suchen staatliche Anerkennung (wenden sich dabei in Wahrheit von Gott ab – laut Jeremia suchen sie Zuflucht beim „heutigen Ägypten“) was nach ihren eigenen Erklärungen im EW Jesus NIE getan hätte – ja man schrieb – jene Kirchen die das heute tun folgen nicht seinem Beispiel!

    Nicht ohne Grund sagte ein alt gedienter Kreisaufseher Br. Kurt K.: „Ich bin nicht glücklich über die staatliche Anerkennung“

    Wo wird das Grundgesetz wie im Art. 4 und 5 sehr deutlich formuliert von der LK geachtet? Ein ZJ der für sich das in Anspruch nimmt, wird als böser Abtrünniger ausgeschlossen !!!

    1. matthäus says:

      Und wer erhebt die Stimme wie im Art. 6 gefordert?

      Wieviele zerissene – zerüttete Familien bleiben zurück, wieviele Kinder leiden darunter? Familienbande das höchste Gut wird durch die IN-Doktrination der Zeugen Jehovas in vielen Fällen dem Untergang geopfert !!!

      lt. Wikipedia ist:
      Indoktrination (von lateinisch: doctrina – „Belehrung“) ist eine besonders vehemente, keinen Widerspruch und keine Diskussion zulassende Belehrung. Dies geschieht durch gezielte Manipulation von Menschen durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten.

      Dabei geht es insbesondere um Propaganda. Die Form der Informationsdarbietung ist hier einseitig verzerrt, die Gesamtheit der verfügbaren Informationen wird zensiert, die der Ideologie widersprechenden Angaben werden zurückgehalten, deren Äußerung mit diskreten Benachteiligungen oder konkreten Strafen bedroht.

      1. Lieber Matthäus,
        es ist jetzt wieder gut. Merkst du denn nicht das du selbst auch Propaganda betreibst? Danke für deine Tatsachenberichte, die natürlich auch zu Recht dargestellt werden müssen. Du hast sehr viel Bibelwissen. Es wäre sehr schön, wenn zur Abwechslung etwas positives und erbauendes über unsere Zukunft und unsere wahre Hoffnung kommen könnte. Du bist manchmal in so einer negativ-Kommentar Periode, dass es manchmal ein wenig zu viel wird. Man wird dadurch ein bisschen depressiv. Deshalb brems ich dich ein bisschen mit diesem Hinweis. Lass uns ein bisschen mehr am positiven Matthäus teilhaben, der auch bestimmt viel auferbauendes zu berichten hat. Danke Matthäus.

        1. Matthäus says:

          Liebes Bruderinfo!

          Mit Eurer Kritik kann ich leben, ich widerspreche auch nicht daß meine Kommentare einen Schwerpunkt darin haben, wie mit vielen lieben Brüdern umgegangen wird – mich eingeschlossen – oder wie Arweena in ihrem Kommentar es ausdrückte:

          „Auch ich konnte am eigenen Leib solch liebloses und menschenverachtendes Verhalten beobachten. Ich bin seit ca. 34 Jahren mit Jehovas Volk verbunden….vor ca. 7 Jahren hörte ich auf, die Zusammenkünfte zu besuchen…anfangs war es, weil ich mich ungerecht behandelt fühlte. Was glaubt ihr, wievielen Brüdern oder Schwestern ich abgegangen bin? Ich brauche dazu nicht mal 4 Finger, um sie abzuzählen. Da ich aber Jehovas Grundsätze nie aus den Augen verloren habe, habe ich mich auch weiter mit geistigem Gedankengut beschäftigt. Ergebnis: Wenn mich heute jemand aus meiner ehemaligen Versammlung auf der Straße sieht, werde ich nicht mal gegrüßt! (ich bin aber nicht ausgeschlossen!!!!) Und nun frage ich mich, WER veranlaßt meine ehemaligen vermeintlichen Freunde zu so einem Verhalten? Matthäus hat das sehr treffend zum Ausdruck gebracht, WER daran schuld ist.“

          …und das kann wenn überhaupt nur durch immer wiederkehrendes Aufzeigen dieser Menschenhatz (viele landeten im Suizied – auch ich stand davor) entgegen getreten werden. Ich betreibe nicht Propaganda für mich, sondern für viele 10.000 Betroffene die eine lieblose Behandlung oft nicht mehr ertragen.

          In unserer Versammlung waren wir vor 20 Jahren eine blühende Versammlung, die einen neuen Saal gebaut hatte, die kurz vor der Teilung (140 Verkündiger) stand, und heute ist es wie eine ältere Sr. kürzlich beim Anblick in die ZK sagte: „Was sind wir nur für ein jämmerlicher Haufen geworden – es waren 30 – 40 Brüder anwesend (bei keiner Teilung!)

          Wie soll ich die Worte von Paulus an die Korinther verstehen:

          2. Brief Kap. 11: 20 Und ihr habt ja nichts dagegen, wenn man euch schindet und ausnutzt, wenn man euch einfängt, euch von oben herab behandelt oder gar ins Gesicht schlägt.

          1. Matthäus says:

            …und ich habe was dagegen !!!
            Warum? Weil in Gottes Wort deutliche Worte vermittelt werden:

            2. Kor. 10: 3 Natürlich bin auch ich nur ein Mensch, aber ich kämpfe nicht mit menschlichen Mitteln. 4 Ich setze nicht die Waffen dieser Welt ein, sondern die Waffen Gottes. Sie sind mächtig genug, jede Festung zu zerstören, jedes menschliche Gedankengebäude niederzureißen, 5 einfach alles zu vernichten, was sich stolz gegen Gott und seine Wahrheit erhebt. Alles menschliche Denken nehmen wir gefangen und unterstellen es Christus, weil wir ihm gehorchen wollen.

            …und weil wie auch Hiob sagte: Hiob 32:

            18 Denn ich kann meine Gedanken nicht länger zurückhalten, die Worte sprudeln aus mir heraus. 19 Es gärt in mir wie neuer Wein im fest verschlossenen Lederschlauch: Ich platze fast! 20 Ich muss jetzt reden, dann wird mir leichter! Ich kann den Mund nicht länger halten! … 22 nein, vom Schmeicheln halte ich nichts!

            Kap. 33:3 Ich rede mit aufrichtigem Herzen, klar und wahr, sage nur das, was ich weiß!

          2. Lieber Matthäus,
            es war keine Kritik nur ein Vorschlag. Schade das Auferbauung und Positives von Negativem und Hass verdrängt wird. Aber wir wollen Dich nicht in deinem Schreiben behindern. Wie gesagt nur ein Vorschlag. Nunja dann soll es eben so sein. Matthäus wir wünschen dir nichts mehr als Liebe und irgendwann wieder innere Freude. Schreibe solange wie du möchtest, wenn es dir hilft dann freuen wir uns. Liebe Grüße Bruderinfo.

          3. Alois says:

            Lieber Matthäus

            Vielleicht ein Vorschlag dazu. Die Bibel selbst, vor allem die Propheten, kritisieren massiv die geistigen Führer und Fürsten des Volkes Jehovas. In meinen Kommentaren habe ich das schon oft erwähnt.

            Die Propheten vergleichen sie sogar mit brüllenden Löwen, welche die Beute zerreisen. Aber Jehovas Propheten sagen auch, dass es so kommen muss und dass Jehova einen kleinen Überrest übrig lassen wird. Dieser kleine Überrest kehrt um zu Jehova und wird am Ende durch Gnade gerettet werden.

            Wenn Du nur Deine Kommentare mit der dazu passenden Rettungshoffnung des prophetischen Wortes ergänzen würdest, dann hätten wir alle das Gefühl, Du willst uns alle geistig aufbauen.

            Zum Beispiel Jesaja 10 passt ganz gut dazu:

            20.Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Überrest Israels und das Entronnene des Hauses Jakob sich nicht mehr stützen auf den, der es schlägt; sondern es wird sich stützen auf Jehova, den Heiligen Israels, in Wahrheit.
            21.Der Überrest wird umkehren, der Überrest Jakobs zu dem starken Gott.
            22.Denn wenn auch dein Volk, Israel, wie der Sand des Meeres wäre, nur ein Überrest davon wird umkehren. Vertilgung ist festbeschlossen, sie bringt einherflutend Gerechtigkeit.

            Ich denke diese Verse passieren gerade im Moment vor unseren Augen. Vor wenigen Jahren lag diese Prophezeiung noch in der Zukunft.

            Wenn Jesaja schreibt dass nur ein Überrest aus dem Volke Jehovas umkehrt, dann dürfen wir uns auch nicht beschweren dass es tatsächlich so eintrifft. Es ist somit absolut unmöglich, dass sich die Organisation zum Guten reformiert.

            Aber Du weist das ja alles.

            Liebe Grüße
            Alois

          4. Frank&Frei says:

            zweifellos müssen wir alle immer wieder mal Überdruck ablassen.
            Das WT TRauma sitzt tief, hat die Seele verletzt und beklemmt den Geist. Wir haben narben und die können bekanntlich schmerzen.
            Trotz allem finde ich es schön, hier immer wieder Beiträge zu finden, die in unere Hoffnung einsteigen und die Facetten des Glaubens bereichern.
            ich merke auf, dass wir immer noch alle viel zu wenig wissen. Aber wir sind Suchende, solche, die sich nicht als WT Stopfgänse fühlen, die mit Einheitsbrei gemästet werden für die Schlachtbank Satans.

            ich würde es begrüßen, wenn BI dem Leser die Option gibt Beiträge mit einem Gefälltmir-Button anzuklicken. Würde wahrscheinlich manchen Kommentar erübrigen.
            allen einen schönen Restsonntag

  45. Biggi says:

    Hallo zusammen, ich muss da mal eine Frage stellen.
    Zitat: „Als Zeuge Jehovas denke ich immer wie uns der Wachtturm sagte “frei von den Traditionen, frei von Geburtstag und Weihnachten”, ….“
    Was ist denn jetzt mit Geburtstagen? Ich kenne aus meinen Kindertagen die Aussage meiner Mutter: „Jesus hat auch keinen Geburtstag gefeiert.“ Später folgte dann noch die Erklärung zum Geburtstagsverbot: „wir sollen nur Gott verehren, keine Menschen“. Ist das Menschenverehrung, wenn ich jemanden gratuliere und ihm alles Gute für das neue Lebensjahr wünsche? Natürlich brauche ich keinen Tag X, um jemanden ein Geschenk zu machen, aber das ist doch eine nette Tradition und niemand wird vergessen, denn einmal im Jahr ist jeder mal dran. Hat Jesus keinen Geburtstag gefeiert ? Gut, es steht nicht in der Bibel. Aber über Jesus steht so wenig in der Bibel…nur ein paar Geschichten aus der Zeit, als er schon 30 Jahre alt war. Kann man davon ableiten, er hätte nie seinen Geburtstag begangen? Kann man , nur weil niemand in der Bibel das erwähnt daraus schließen, es sei unchristlich und muss verboten werden? Wie ist die Argumentation heute? Ich kenne eine Familie, da wurde für die Tochter, die mit meiner Tochter in die Schule ging, ungefähr zum Zeitpunkt ihres Geburtstages eine Fete organisiert. War natürlich keine Geburtstagsfeier, klar ! Es wurden auch keine Brüder und Schwestern eingeladen, sondern Schulkameraden und Nachbarkinder. Guck an, hab ich da gedacht, welch lockere Handhabung und wie gut für das Wohl des Kindes.
    Und wo ich schon mal dabei bin… warum darf ein ZJ nicht „Gesundheit“ wünschen, wenn z.B. jemand niest?? Das hat sicher nichts mit dem neuen Knigge zu tun, über den man durchaus streiten kann.

    1. Alois says:

      Hallo Biggi

      In der Bibel steht nichts von einem Gebutstagsfeierverbot. Hätte Jehova gewollt dass wir kein Geburtstag feiern, dann hätte er es in die Bibel geschrieben. So wie das Verbot Blut zu essen, dass will er nicht und deswegen steht es in der Bibel.
      Somit ist das Geburtstagsfeierverbot es ein Gebot von Menschen. Du kannst frei entscheiden ob Du ein Gebot das Menschen gemacht haben beachten möchtest oder nicht.
      Im Volke Israel war so gut wie alles im umfangreichen Gesetz Mose geregelt. Trotzdem prangern die Propheten die zahlreichen Menschengebote an. Die Propheten sind auch für uns Heute geschrieben. Alles was Heute geschieht steht irgendwo in den Propheten:

      Jesaja 18:7
      In jener Zeit wird Jehova der Heerscharen ein Geschenk dargebracht werden: ein Volk, das weithin geschleppt und gerupft ist, und von einem Volke, wunderbar seitdem es ist und hinfort, einer Nation von VORSCHRIFT auf VORSCHRIFT und von Zertretung, deren Land Ströme beraubt haben-nach der Stätte des Namens Jehovas der Heerscharen, nach dem Berge Zion.

      Jesaja 28
      10. Denn es ist GEBOT auf GEBOT, GEBOT auf GEBOT, VORSCHRIFT auf VORSCHRIFT, VORSCHRIFT auf VORSCHRIFT, hier ein wenig, da ein wenig! –
      11. Ja, durch stammelnde Lippen und durch eine fremde Sprache wird er zu diesem Volke reden,
      12. er, der zu ihnen sprach: Dies ist die Ruhe, schaffet Ruhe dem Ermüdeten; und dies die Erquickung! Aber sie wollten nicht hören.
      13. Und so wird ihnen das Wort Jehovas sein: GEBOT auf GEBOT, GEBOT auf GEBOT, VORSCHRIFT auf VORSCHRIFT, VORSCHRIFT auf VORSCHRIFT, hier ein wenig, da ein wenig; auf daß sie hingehen und rücklings fallen und zerschmettert werden und verstrickt und gefangen werden.
      14. Darum höret das Wort Jehovas, ihr Spötter, Beherrscher dieses Volkes, das in Jerusalem ist!
      15. Denn ihr sprechet: Wir haben einen Bund mit dem Tode geschlossen und einen Vertrag mit dem Scheol gemacht: Wenn die überflutende Geißel hindurchfährt, wird sie an uns nicht kommen; denn wir haben die Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in der Falschheit uns geborgen.
      16. Darum, so spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich gründe einen Stein in Zion, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, aufs festeste gegründet; wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen.

      Jerusalem bedeutet heute die Organisation. Weil es so ist, wird Jehova in Vers 16 Jesus als wahren Hirten und treuer Knecht einsetzen und wer mit ungeteiltem Herzen glaubt wird gerettet werden.

      Jesaja 29
      13. Und der Herr hat gesprochen: Weil dieses Volk mit seinem Munde sich naht und mit seinen Lippen mich ehrt, und sein Herz fern von mir hält, und ihre Furcht vor mir angelerntes MENSCHENGEBOT ist:
      14. Darum, siehe, will ich fortan wunderbar mit diesem Volke handeln, wunderbar und wundersam; und die Weisheit seiner Weisen wird zunichte werden, und der Verstand seiner Verständigen sich verbergen.

      Nicht das Einhalten von Gesetzen rettet uns, sondern der Glaube an das Loskaufopfer Jesu und die Gnade unseres Vater Jehova.
      Lese mal ältere Vorträge und Kommentare, dieses Thema ist gut beschrieben.

      Der „Sklave“ begründet das Geburtstagsverbot damit dass bei beiden in der Bibel genannten Gebutstage Menschen zu Tode kamen.

      Judas hat Geld bekommen dafür dass er Jesus verraten hat, lehnen wir deswegen Geld ab? Mit der gleichen Argumentation müssten wir auch Geld ablehnen.

    2. Matthäus says:

      Viele Deiner Überlegungen Bigi, decken sich mit dem was in Gottes Wort steht (insbesonder Vers 22) – es steht dem Menschen nicht zu über ihn zu richten.

      JZ tun dies allzugern und möchten sich tlw. in heuchlischer Weise von anderen den sogenannten Weltmenschen oder gar als Ungläubige bezeichnet, abheben. Paulus schrieb an die Christen in
      Rom Kap. 14:

      10 Mit welchem Recht verurteilst du also einen anderen Christen? Und warum schaust du auf ihn herab, nur weil er sich anders verhält? Wir werden alle einmal vor Gott stehen, und er wird über uns urteilen.

      11 So steht es in der Heiligen Schrift: »So wahr ich lebe, spricht der Herr: Vor mir werden alle niederknien, und alle werden bekennen, dass ich der Herr bin!«

      12 So wird also jeder für sich selbst vor Gott Rechenschaft ablegen müssen.

      13 Deshalb wollen wir uns nicht länger gegenseitig verurteilen. …

      18 Wer Christus in dieser Weise dient, über den freut sich Gott und den achten die Menschen.

      19 Deshalb wollen wir uns mit allen Kräften darum bemühen, in Frieden miteinander zu leben und einander im Glauben zu stärken.

      22 Wovon du persönlich überzeugt bist, ist eine Sache zwischen dir und Gott. Glücklich ist, wer mit seiner Überzeugung vor dem eigenen Gewissen bestehen kann und sich nicht selbst verurteilen muss.

    3. Dennis says:

      Im englischen sagt man beim Niesen „God bless you“ was „Gott segne dich“ bedeutet. Da wir eine durch und durch amerikanische Religionsgemeinschaft sind (auch wenn das bestritten wird) hat sich diese lächerliche und unsinnige Verweigerung „Gesundheit“ zu sagen, weltweit verbreitet, in dem naiven Glauben in Wahrheit dann auch „im Geringen“ treu zu sein.

      Im übrigen feiere ich schon seit Jahren Silvester und wünsche ab 01.Januar jedem Bekannten, Arbeitskollegen usw. „ein gutes neues Jahr“ und gratuliere „Weltmenschen“ zum Geburtstag auch wenn ich ihn natürlich nicht feiere. Bisher bin ich damit hervorragend gefahren und konnte trotzdem ständig informell Zeugnis geben.

      Wie sagt Paulus so schön:

      (1. Korinther 9:20-23) 20 Und so bin ich den Juden wie ein Jude geworden, um Juden zu gewinnen; denen unter Gesetz bin ich wie [einer,] der unter Gesetz ist, geworden, obwohl ich selbst nicht unter Gesetz bin, um die zu gewinnen, welche unter Gesetz sind. 21 Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie [einer] ohne Gesetz geworden, obwohl ich nicht ohne Gesetz gegenüber Gott, sondern unter Gesetz gegenüber Christus bin, um die zu gewinnen, die ohne Gesetz sind. 22 Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin Menschen von allen Arten alles geworden, damit ich auf jeden Fall einige rette. 23 Alles aber TUE ICH UM DER GUTEN BOTSCHAFT WILLEN, damit ich mit [anderen] Teilhaber an ihr werde.

      1. Alois says:

        Lieber Bruder Dennis, so wie Du es beschieben hast, so verhalte ich mich schon lange auch. Gesundheit, alles Gute wünschen, oder ein gutes neues Jahr wünschen hat doch mit Religion nichts zu tun.
        Ich halte mich ausschließlich an mein Gewissen und nicht an Menschengebote.
        Damit bin ich bisher bestens gefahren.

        Meine mehrjährige Beobachtung ist, die in der Lohnabrechnung wörtlich so angegebene Weihnachtsgratifikation wird vom Arbeitgeber ohne Frage angenommen.
        Zur Jahresabschlussfeier Anfang Dezember erscheinen dieselben Brüder und Schwestern nicht. In der Firma in der ich angestellt bin, hat es viele Moslems, schon auf Rücksicht auf diese Religionsgemeinschaft, meint der Chef, könne man nur eine Jahresabschlussfeier machen.

        Liebe Grüße
        Alois

      2. Matthäus says:

        Mir gefällt deine Offenheit Dennis!
        Auch ich habe kein Problem damit jemand ein gutes neues Jahr zu wünschen – was soll daran verkehrt sein jemand GUTES oder Gesundheit zu wünschen ?

        Das gleiche trifft auf Menschen zu die ihren Geburtstag feiern – diesen Glückwünsche oder Geschenke zu machen – was ist daran verwerflich. Wenn dies falsch ist dann frag bitte warum bei einem Neugeborenen jeder ZJ Glückwünsche und Geschenke überreicht – wo ist hier ein Unterschied ob jemand 1 … 10 oder 50 geworden ist.
        Dein Bibelzitat ist sehr treffend – ich habe mir erlaubt es aus der HFA nochmals hier wiederzugeben:

        19 Ich bin also frei und von niemandem abhängig. Aber um möglichst viele für Christus zu gewinnen, habe ich mich zum Sklaven aller Menschen gemacht. 20 Damit ich die Juden für Christus gewinne, lebe ich wie ein Jude: Wo man alle Vorschriften des jüdischen Gesetzes genau befolgt, lebe ich auch danach, obwohl sie für mich nicht mehr gelten. Denn ich möchte auch die Leute gewinnen, die sich dem Gesetz unterworfen haben. 21 Bin ich aber bei Menschen, die ohne diese Gesetze leben, dann passe ich mich ihnen genauso an, um sie für Christus zu gewinnen. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich gegen Gottes Gebote stelle. Ich befolge das Gesetz, das Christus uns gegeben hat. 22 Wenn ich bei Menschen bin, deren Glaube noch schwach und unsicher ist, achte ich sorgfältig darauf, ihnen nicht zu schaden. Ich möchte mich allen gleichstellen, um auf jede erdenkliche Weise wenigstens einige Menschen zu retten und für Christus zu gewinnen. 23 Dies alles tue ich für die rettende Botschaft, damit auch ich Anteil an dem Segen erhalte, den sie verspricht.

        1. Hermann says:

          In der Bibel wird sogar Neumond gefeiert!
          Ich kann feiern was ich will solange ich damit keine anderen Götter verehre!
          Auch dass ich nicht einmal im Jahr die Geburt Jesu feiern darf erscheint mir nicht sehr christlich!

          Kolosser 2,16 Daher möge euch niemand wegen Speise und Trank oder in Hinsicht auf ein Fest oder die Beobachtung des Neumonds oder eines Sabbats richten …

          LG
          Hermann

          1. Bernhard says:

            Lieber Bruder Hermann, in der Bibel habe ich auch gelesen, dass Jehova Neumond feiern hasst. Jesaja 1:13,14
            13 Lasst eure nutzlosen Opfer! Ich kann euren Weihrauch nicht mehr riechen! Ihr feiert den Neumond, den Sabbat und andere Feste; ich kann sie nicht ausstehen, solange ihr nicht von euren Verbrechen lasst. 14 Eure Neumondfeiern und eure Feste hasse ich; sie sind mir lästig, ich kann sie nicht mehr ertragen. Brüderliche Grüße Bernhard

          2. Hermann says:

            Lieber Bernhard,

            lies mal weiter in Jesaja 1!

            Gott spricht hier nur vom Abtrünnigen Volk, die mit Blut an den Händen beten!!!

            Auch muss man den Unterschied zwischen AT und NT beachten!

            Der Vers aus dem Brief an die Kolosser dient zur Warnung vor Irrlehren genauso wie uns die Bibel vor den Ehelosen warnt!

            Nix für ungut!

            LG
            Hermann

    4. Nemo says:

      Nachdem bereits Pastor Russel auf eine strikte Abkehr und absolute Trennung von den etablierten Kirchen bedacht war, hat es sich die WTG bis heute zur Hauptaufgabe gesetzt, pedantisch darauf zu achten, alles auszumerzen, was auch nur den leisesten Verdacht einer Verbindung zur religiösen Tradition hätte aufkommen lassen können. – So gesehen, müsste sie aber auch das Tragen eines Eheringes oder den vom heidnischen Kaiser Konstantin eingeführten Sonntag ablehnen.

      Nach Röm. 14:5 „…urteilt einer, ein Tag sei über einem anderen; ein anderer urteilt, ein Tag sei wie alle anderen; jeder Mensch sei in seinem Sinn völlig überzeugt.“ – Diesen Text würde ich jetzt nicht als Freibrief betrachten, um etwa Weihnachten (römisches Sataurnalienfest zu Ehren der unbesiegten Sonne) oder Ostern (zu Ehren der Göttin Astarte oder Ostera) zu feiern.

      Doch kann ich keinen verurteilen, der an seinem Geburtstag Freunde zu Kaffee und Kuchen einlädt. Wer hier Bedenken wegen der Auspusterei brennender Kerzen haben sollte, lässt das eben einfach weg.
      Weiteres Beispiel: Hätte die WTG bereits zu Lebzeiten des Apostels Paulus existiert, hätte sie ihm vermutlich strikt untersagt, das übrig gebliebene Fleisch nach einem heidnischen Opferzeremoniell für den Eigenbedarf zu kaufen. Paulus nahm aber nur deshalb von seiner Freiheit dies zu tun Abstand, damit ein zufälliger, im Glauben unbefestigter Beobachter eines solchen Vorgangs nicht auf den Gedanken hätte verfallen können, Paulus esse etwas als einem Götzen Geopfertes. Er übte also nur deswegen Zurückhaltung, um niemanden zum straucheln zu bringen. – 1. Kor. 8:7-13

      Hierzu vergleichbar – nur meine eigene Meinung – ist die Beachtung bestimmter Tage, die in Verbindung mit einem persönlichen Ereignis oder Gedenktag stehen. Warum sollte man den Hochzeitstag begehen dürfen, nicht aber den Geburtstag? Etwa aus dem Grund, weil in der Bibel die Hochzeitsfeier in Kana erwähnt wurde, bei der sogar Jesus anwesend war, über Geburtstage jedoch nur in Verbindung mit heidnischen Herrschern berichtet wird, wobei zudem noch ein Mensch sein Leben lassen musste? –
      „Jeder sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt.“ Bin ich hier unsicher, sollte ich mir durch Nachforschung Gewissheit darüber verschaffen, ob ich etwas tun kann oder es lieber unterlassen sollte. – Im Zweifelsfall: „…ist alles, was nicht aus Überzeugung geschieht, Sünde.“ Diese Gedanken wird sicher nicht jeder von euch unterschreiben wollen, „doch steht und fällt jeder durch seinen Glauben“.

      1. Anna says:

        Lieber Nemo, liebe Brüder und Schwestern,

        zum Thema Traditionen oder Rituale möchte ich gerne noch ausführen, dass dies unserem Menschenleben festen Bestand gibt. Wir brauchen auch für unser seelisches Gleichgewicht Rituale.

        Und es war für mich stets nicht nachvollziehbar warum mache Brüder den ständig wiederkehrenden Hochzeitstag zu einer Feier für alle machen. Auch, dass natürlich die Geburt eines Kindes mit Geschenken gefeiert wird, nicht jedoch der Geburtstag. Alles Regeln, die Menschen aufgestellt haben. Es erinnert an den Talmud im Judentum wo alles bis ins einzelne festgelegt war.

        Bei Zeugen Jehovas ist einfach ein Feierdefizit vorhanden. Und dann nimmt man ohne nachzudenken eben den Hochzeitstag als einzigen Tag den die WTG erlaubt.

        Bei allem geht es doch darum sich würdig als Christ zu verhalten. Ob am eigenen oder fremden Geburtstag oder Hochzeitstag. Und es sollte jedem überlassen sein einem Kollegen, Verwandten, Nachbarn etc. zu gratulieren oder eben nicht. Mit einem Glaserl Sekt anzustoßen und einen Kuchen zu essen.

        Und darüber, dass die ersten Christen Silberhochzeit gefeiert haben steht nichts in der Bibel. Und im www kann man genug Informationen über „Bräuche zur Silberhochzeit“ finden mit mannigfaltigem heidnischen Hintergrund.

        Ich feiere natürlich auch kein Weihnachten oder Ostern usw. Nur, in der Arbeit ist stets im Dezember eine Feier zu der ich selbstverständlich hingehe und dies auch meinen Brüdern in der Versammlung gegenüber erwähne. Weil es gibt feines Essen und gute Gespräche, es wird erwähnt was im Lauf des Jahres passiert ist usw.

        Alles harmonisch und würdig. Das muss doch jeder für sich selber entscheiden. Da kommt es ganz auf die Situation an. Mein Glaube und mein persönliches Verhältnis zu Jehova und Jesus sind für meine Entscheidungen wichtig.

        Und zu den Regeln der WTG: Sicherlich gehen wir alle ordentlich und sauber zu den Zusammenkünften. Nur wo steht, dass es bei Schwestern stets ein Kleidchen oder Röckchen sein muß??? Immerzu der Hinweis sich die Bilder von Schwestern in den Publikationen für ein „ordentliches“ Erscheinungsbild anzusehen. Ich denke, ich ziehe mich immer so an, ob in Freizeit, Arbeit oder wo auch immer, dass ich Jesus stets begegnen könnte. Und in gewisser Weise ist das ja auch so, weil doch vor den Augen von Jehova und Jesus nichts verborgen ist.

        Ich wünsche uns allen einen Verstand zu erkennen wie Wahrheit und frei macht.

        Herzliche Grüße aus dem Schneegestöber
        Anna

        1. Matthäus says:

          Liebe Anna, ich muss es einfach sagen:
          Wie vernünftig, weise und ausgeglichen du bist, so mancher Ältester sollte
          sich von solchen Schwestern auch mal etwas sagen lassen!
          Lg. Matthäus

    5. stefan says:

      Hallo Biggi.
      Mit genau solchen Pharisäer-Gesetzen wie die Geburtstage, das Gesundheit-Wünschen beim Niesen, das Anstoss-Verbot beim Weintrinken, usw., will man sich doch nur als besonders bibeltreu profilieren. Vorbei am gesunden Menschenverstand werden Menschen mit selbstkreierten Geboten unter der Fuchtel gehalten.
      Meine Frau war einmal in eine Diskussion verwickelt wo es darum ging, dass ein Mensch auch eine gewisse Anerkennung braucht um gesund zu bleiben. Antwort: Du bist nicht wichtig. Die Verkündigung ist wichtig.
      Gerade wir ZJ sind meisterhaft darin, Menschen in den eigenen Reihen jedes Selbstwertgefühl zu nehmen. „Tue ich genug??? Hauptsache die Stunden stimmen!!! Geburtstagsfeste sind unnötig und menschenverehrend, egal wenn das eigene Kind zum Aussenseiter wird“….usw….
      Apropos: Menschenverehrend sind für mich Abbildungen im WT über die leitende Körperschaft, inklusiv Leistungsnachweis des neusten Mitgliedes. Da wird mir einfach nur übel! Für mich sind solche Gesetze eine Frage des eigenen Gewissens. Niemand kann etwas aufgrund fehlender Beispiele oder Geboten in der Bibel verbieten.
      Mit liebem Gruss Stefan

  46. schneerose says:

    hallo michael und brüder

    verzeiht wenn ich dich verletzt habe…ich möchte und will hier keinen belehren… ich möchte nur mein leben… meine erfahrungen einbringen…ich möchte nur aufzeigen… was gestern hoch und heilig wahr ist uns heute zur schande und demütigung geworden…

    denkt an die muslimischen selbstmordkomandos… sie glauben gott einen hl. dienst zu erweisen wenn sie im freitod viele menschen töten…

    auch ich glaubte gott einen hl. dienst zu erweisen wenn ich meine kinder oder mich selber opfere.
    die betonung liegt auf … ich glaubte.

    nochmals michael es tut mir leid.. ich bin im schreiben nicht geübt.
    für mich ist die blutfrage eine penizilinfrage.. wenn es keinen anderen ausweg mehr gibt mehme ich es…

    1. Michael says:

      Hallo Schneerose, ich bin Dir in keinster Weise böse und es gibt keinen Grund zum verzeihen, ich kann Dich verstehen, eine Mutter hat immer einen anderen Bezug zu den von ihr geborenen Kindern, und ich wünsche Dir von Herzen alles Gute und die Kraft Deine Kinder im Rate Jehovas, nicht der WTG, zu erziehen. Deine Entscheidung war und ist einzig und allein Deine Sache, die Du mit Deinem christlich geschulten Gewissen vereinbaren musst, keine Mensch darf sich da einmischen, das wollte ich auf gar keinen Fall.Dein Verhältniss zu Jehova allein ist Dein Regelwerk,je enger dieses Verhältniss ist umso weiser werden Deine Entscheidungen sein.Ich weiß, das mit menschlichen Regeln viel kaputt gemacht wurde und wird, auch wir, meine Frau und ich haben sehr unter dogmatischen Verfahrensweisen gelitten und miterleben müssen, wie aufgrund solcher Dogmas unsere Kinder die CV verlassenhaben. Häufig wird mit 2erlei Mass gemessen und die Leidtragenden sind immer die Brüder, die es am ehrlichsten meinen.
      Liebe Grüße ..Michael

  47. schneerose says:

    hallo michael

    nimm einen kürzeren schritt… ist es uns „dir“ erlaubt dein eigenes blut zu nehmen… bei meinen zwillingen war es das eigene blut…

    gib in google das wort fetofetal ein – um zu verstehen was das genau ist.

    lt. organisation darfst du dein eigenblut nur dann verwenden wenn der kreislauf geschlossen bleibt zb. herz – lungenmaschine.
    ist er unterbrochen, weil das in einem behälter aufbewahrte blut im notfall zu dir zurückgeführt wird… begehst du lt. org. eine große sünde.

    bedenke … ein paar meter schlauch entscheiden über auferstehung oder verdammnis… oder andersrum… über leben und tod.

    sie argumentieren… das dass ausgegossene blut nicht mehr zurück geführt werden darf… ich frage dich – wo wurde dieses blut ausgegossen… wo hat dieses blut die luft oder den boden berührt. es war immer in einem behälter… nur der schlauch machte den unterschied…

    denkst du… das jesus seine engel dazu gebraucht das sie peinlich genau die schläuche oder die blutzirkulation in den OP´s kontrollieren.

    ich möchte dir noch etwas sagen… du hast sicher als kind oder auch später Impfungen bekommen… wusstest du das es den brüdern nicht erlaubt wahr sich impfen zu lassen… lese bitte die „speise“
    golden age. 24 april 1935
    war das speise zur rechten zeit… viele die von dieser speise genommen haben ist es sehr schlecht ergangen… du hingegen hast nach einer impfung kein schlechtes gewissen.. – ..warum .. weil du diese speise nicht gegessen hast.

    1. Michael says:

      Hallo Schneerose, warum so agressiv?? ich hatte doch nur danach gefragt ob es BIBLISCH vertretbar ist…..Ich würde mir nie erlauben, die Gewissensentscheidung anderer anzuklagen, ich bin kein Richter ( Matth.7:1 )Und wer oder was über Auferstehung und Verdammnis entscheidet, überlasse ich dem höchsten Richter und nicht ein paar Meter Schlauch.Ich glaube aber das sich keiner von uns eine Situation wünscht in der er mit der “ Blutfrage“ konfrontiert wird.
      Ich wollte hier keine persönlich gemachte Handlungsweise,Erfahrung oder Situation in Frage stellen oder darüber urteilen, vielleicht wäre es wirklich angebracht den rein Biblischen Standpunk der „Blutfrage“ einmal hier bei Bruderinfo ausführlich darzustellen und nicht menschliche Anordnungen oder Schlussfolgerungen zu diskutieren.

      1. Lieber Michael,
        wir schätzen deine Ausführungen sehr und dein Sinn für die biblische Wahrheit. Schneerose hat es bestimmt nicht agressiv gemeint. Schneerose hat das durchgemacht, wovon wir im Grunde genommen, nicht mitreden können.
        Und Sie hat sich fürs Leben entschieden, denn Blut bedeutet in der Bibel, Leben. Dieses Leben sollte jeder schützen. Unser Vater im Himmel möchte uns vor Tod und Krankheit bewahren. Jede Mutter möchte dies auch für Ihre Kinder. Wir werden dafür bestimmt noch ein ausführliches Thema ausarbeiten. Bis dahin bitten wir Euch weiterhin in der Bibel nachzuforschen und Euch gegenseitig zu ermuntern. Grüße Eure Brüder

  48. Michael says:

    Hallo Brüder, bezugnehmend auf die letzen Äußerungen hätte ich eine Frage: Ist es also biblisch vertretbar sich Fremdblut transferieren zu lassen?

    1. Lieber Michael
      genau wegen diesen Fragen gibt es Bruderinfo. Bitte nicht verletzt fühlen wenn Du das folgende liest, weil es nicht nur dich alleine betrifft. Wir sind nicht dazu da wie die Pharisäer Vorschriften und Bürden aufzuerlegen. Auch nicht um Regeln oder Gesetze aufzustellen. Wir nehmen Dir auch nicht deinen Glauben ab oder auch nicht DEINE Entscheidungen. DAS MOMENTAN GRÖSSTE PROBLEM ist, dass viele Brüder aufgrund Ihres geliehenen Glaubens nicht mehr selbst entscheiden können. Sie sind praktisch fast unfähig aus Ihrem biblischen Verständnis zu handeln. Das jahrelange sogenannte monotone WT-Studium (vorlesen, unterstreichen) erzieht Brüder zu monotonen Marionetten die Ihren Glauben an der Gaderobe abgeben und die nicht mehr fähig sind für sich selber biblische Entscheidungen zu treffen. Ist es nicht so? Natürlich möchte man sich dies nicht selber eingestehen. Aber die Tatsachen zeigen es. Bruderinfo möchte keine Fragen beantworten die in Eurer eigenen Befugnis stehen. Wir möchten kein Ersatz für die Organisation werden. Wir möchten auch nicht dein schlechtes Gewissen besänftigen, damit wir für DICH, DEINE Entscheidungen treffen. Unsere Aufgabe ist zum nachdenken anzuspornen. Dir zu zeigen das Du dein Glaube wieder selbst erarbeitest. Um Dir aber eine Hilfe zu deiner obengestellte Frage zu geben empfehlen wir Dir folgendes in der Bibel zu lesen: Lukas 10 : 25-37

      1. Fenda says:

        Ich stimme da Bruderinfo zu. Mir geht es ähnlich. Manchmal hab ich das Gefühl als ob ich fremdgesteuert bin und mein Glaube die Organisation fest im Griff hat. Ich ertappe mich, wie ich zu den Ältesten renne und Frage: wie soll ich das machen oder jenes. Ein Ältester schrie mich sogar einmal an mit den Worten: ich bin doch nicht dein Gewissen. Danke Bruderinfo, zwar sehr direkt aber richtig. Das mit dem Blut ist eine persönliche Entscheidung. Selbsbestimmung ist nicht einfach.

      2. Michael says:

        Hallo Bruderinfo, hier steckt ihr mich aber in eine ganz falsche Schublade!Ich hatte doch nur eine Frage gestellt nach einem biblischen Grundsatz….
        Aufgrund meiner in den letzten 20 Jahren gemachten Erfahrung in der sog. Christenversammlung habe ich nur“überlebt“weil das Wort Jehovas und mein Verhältnis zu ihm mittels Gebet mir immer sehr wichtig waren.Ich habe schon lange gelernt zwischen den menschlichen Schlussfolgerungen und dem Wort der Bibel zu Unterscheiden.Ich war viele Jahre Ältester und hatte Verantwortung und Vorrechte aber habe dabei immer versucht menschlich zu bleiben und von meinen Brüdern nicht mehr zu erwarten als ich selber geben konnte, war immer voreingenommen was neue Anweisungen betraf, bin aber schon teilweise mit dem Strom geschwommen bzw. hab mich arrangiert bis ich nicht mehr konnte und wollte ,ich war theokratisch ausgebrannt.Als meine Kinder die Wahrheit verließen habe ich keine Liebe oder Unterstützung von meinen Brüdern erhalten, nein ich musste mich sogar vor dem KA verantworten, mir wurde Nepotismus vorgeworfen, und man hat mir meine Vorrechte genommen ohne mir je einen biblischen Grund dafür zu nennen.
        Ich glaubte ich hätte echte Freunde in der CV aber weit gefehlt, nur noch eine Schwester besucht uns regelmässig, alle anderen haben sich zurückgezogen, manche wechseln die Strassenseite wenn sie mich sehen. Also ich war noch nie und bin keine Marionette und habe meine Meinung nie an irgendwelcher Garderobe abgegeben, sonst würde ich heute nicht in dieser Situation sein.Ich besuche nur das GM, weil es die einzige Zusammenkunft ist die biblisch belegbar ist, die Ansprache durfte ich vor 15 Jahren auch einmal halten, ein schönes Vorrecht von dem ich noch immer zehre.
        Ich hoffe ,ihr seht mich nun in einem anderen Licht.

        1. Lieber Michael,
          du hast uns missverstanden. Deshalb sagten wir: nicht persönlich nehmen. Du bist hier sehr willkommen. Wir würden Dich nie in eine Schublade stecken. Da passt Du garnicht rein 🙂 Du bist hier ein Lichtträger. Und wir freuen uns immer auf deine Kommentare und deine persönlichen Erfahrungen. Diese sind sehr wichtig für alle von uns. Denke daran lieber Michael, wir sind Brüder. Auferbauungen und auch Ermahnungen schärft unser Angesicht. Lass uns weiterhin offen miteinander umgehen. Deine Brüder

  49. schneerose says:

    Freiheit .. ein philosophisches thema

    frei von sünde und tod..
    frei von falschen lehren ..
    frei von falschen bräuchen…usw. christliche freiheit kann vieles sein

    wenn es erlaubt ist möchte ich über eine lehre berichten
    die alle im ernstfall schaudern läßt.

    meine zwillinge litten am fetofetalem transfusionssyndrom (FFTS)
    einfach erklärt..über anastomosen in der plazenta findet ein ständiger blutaustausch statt.

    durch diese umstände kam es zur frühgeburt wobei der ersgeborene
    blutrot gesund und lebensfähig war.. der zweitgeborene wog 1.52 kg
    war kreidebleich..durch den blutmangel war er in einem apathischem
    schockzustand..die ärzte schaften einen ausgleich in dem sie den
    blutüberschuß des erstgeborenen in den zweitgeborenen
    transfundierten. heute sind sie 2 gesunde burschen.

    nach auffassung der ältesten habe ich eine der schwersten sünden begangen..meine erklärungen das es im mutterleib zu einem ständigen blutaustausch gekommen sei wurde nicht wahrgenommen.
    nach ihrer ansicht opfert ein „guter“ christ sein kind.

    wir sind zwar von der falschen ansicht der höllenlehre befreit worden..aber das blutdogma ist die grausammste lehre der ich in meinem leben jehmals unterworfen wahr.

    in der „hölle“ sollten nur böse menschen leiden..so die kath.-
    durch das blutdogma erleiden tatsächlich jedes jahr kinder br. sr. einen grausamen wachtturmtod.

    ja das soll lt. aussage des sklaven die christliche freiheit sein
    zu der wir berufen wurden.

    verwundert euch nicht das menschen mit einem gesunden hausverstand über diese „christliche freiheit“ den kopf schütteln.

    1. Liebe Schneerose,
      das ist ja erschreckend. Du hast richtig gehandelt. Zum Glück. Durch dieses Blutdogma wie Du es nennst wurde schon viel Leid verursacht. Solche schlimmen Situationen kommen zu stande, wenn man die Bibel nicht richtig handhabt. Die christliche Freiheit von der die Bibel spricht, hat nichts mit der Freiheit zu tun die der „tuvS“ für sich in Anspruch nimmt. Bitte verwechselt dies nicht. Mit der Ablehnung, Blut zu sich zu nehmen, von der Paulus hier spricht, hat mit Bluttransfussion nichts zu tun. Zur Zeit Jesu wahr es manchmal üblich geworden aufgrund der vielen Opferschlachtungen, das Christen manchmal das Blut getrunken hatten. In verschiedenen Bereichen wurde es anscheinend Sitte, das man das Tier nicht mehr ausbluten lies. Das führte oft zu Krankheiten. Deshalb befand man es für sinnvoll den Brüdern davon abzuraten. Deshalb hieß es am Ende im Text“bleibt gesund“. Es ging um die Gesundheit. Auch in Mose wo das Blut ausgegossen werden musste, ging es um „Leben“. Das Leben zu erhalten und das Leben zu schätzen. Schneerose, es ist erlaubt hier seine Meinung zu sagen. Du sagst das die Ältesten dies als „schwerste Sünde“ betitelt haben, wirklich beschämend. Anstatt sich zu freuen das Du das Leben deiner Kinder gerettet hast, durch dein handeln. Danke für dein Kommentar. Auch und gerade solche Themen müssen endlich besprochen werden. Man darf darüber nicht mehr schweigen. Die Wahrheit wird ans Licht kommen ,so stets geschrieben.

      1. Alois says:

        Ja, bruderinfo stimme ich zu.
        Matth. 23 Vers 23-24.
        wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verzehntet die Krausemünze und den Anis und den Kümmel, und habt die wichtigeren Dinge des Gesetzes beiseite gelassen: das Gericht und die Barmherzigkeit und den Glauben; {O. die Treue.} diese hättet ihr tun und jene nicht lassen sollen.
        24.Blinde Leiter, die ihr die Mücke seihet, das Kamel aber verschlucket!

        Soll heißen, die Fliegen wurden aus dem Wein gesiebt, damit sie das Blutgesetz einhalten, aber die Sünden die sie sonst machen sind, als würden sie ein Kamel samt Blut verschlucken.

    2. matthäus says:

      Ich habe vor Jahren die Blutdoktrin zu 200% verfochten, habe nie ein Hähnchen gegessen wenn ich nicht 100% sicher war das es augeblutet war.

      Seit ich vor ein paar Jahren mich auch mit anderen Aspekten beschäftigt habe und vor allem ich feststellen mußte daß im Laufe der letzten Jahre die Organisation immer größere Kompromisse schloss – die Bestandteile werden einzeln immer häufiger dem Gewissen überlassen, hat ein Umdenken stattgefunden.

      Im Besonderen war es aber ein Argument von einem ehemaligem Ältesten. Im Blut sind pro Liter ca. 5000 Leukozyten enthalten. Diese Leukozyten – weisse Blutkörperchen für das Immunsystem Lebenswichtig – sind nach der WTG sogenannte Haupbestandteile von Blut, also für einen Christen UNTERSAGT!

      Die Frage die mir bisher keiner beantworten konnte: Warum ist die Muttermilch für Säuglinge „erlaubt“ in Wahrheit sehr wichtigt?

      Weil es fürs Immunsystem wichtig ist. Warum darf SOLL ein Säugling viel Muttermilch zusich nehmen – in einem Liter sind ca 50.000 Leukozyten enthalten also 10 mal soviel wie in der gleichen Menge Blut – warum maßt sich die WTG an Leukozyten zu verbieten?

      Zusätzlich erwähnte Jesus einmal: …wenn jemand sein Haustier in die Grube fallen sieht, wird er es „verrecken“ lassen nur weil es Sabbat ist. Also erlaubt Jesus ein Gebot Gottes zu „übertreten“ um ein Tierleben zu retten.

      Und ist ein Mensch weniger wert?

      1. vie ratée says:

        Das ist ja sehr interessant mit der Muttermilch – dem muss ich mal nachgehen… danke dafür..

  50. Alois says:

    Kinder, besonders die Kleinen, haben noch eine andere Eigenschaft die uns Erwachsenen verloren gegangen ist. Sie haben ein hundertprozentiges Vertrauen zu ihrem Vater und zu ihrer Mutter.

    Alle Glaubenshelden der Bibel hatten dasselbe Vertrauen zu Jehova wie kleine Kinder. Abraham bekam die Verheißung von Jehova als er 75 Jahre alt war. Nichts deutet in der Bibel darauf hin dass sich Jehova bis zu Abrahams 99 Lebensjahr noch einmal gemeldet hätte. Er glaubte und vertraute seinem Gott Jehova ohne zu Zweifeln.

    Jak. 1:5-6
    5.Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er von Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden.
    6.Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifelnde ist gleich einer Meereswoge, die vom Winde bewegt und hin und her getrieben wird.

    Jer. 17:7-8
    7.Gesegnet ist der Mann, der auf Jehova vertraut und dessen Vertrauen Jehova ist!
    8.Und er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bache seine Wurzeln ausstreckt, und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt; und sein Laub ist grün, und im Jahre der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen. –

    Glücklich wer Jehova zu 100% vertraut, ohne zu zweifeln. Dem fällt das Ausharren leicht.

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