11 Comments
  • Omma@Simone
    April 9, 2019

    Liebe Simone,

    danke für deine Wertschätzung!

    Du fragst, wie wir das Abendmahl feiern. Da die Zeugen es nicht gemäß den Anweisungen unseres Herrn Jesus Christus feiern, gedenken wir des Todes unseres Herrn, im privaten Kreis. Ich weiß auch von anderen Gruppen, die es auch so machen. Unsere Gruppe umfasste in diesem Jahr 12 Personen, teilweise waren wir über Telefon verbunden.

    Ich hätte dir gern meine Mailadresse zukommen lassen, damit du mir auch privat schreiben kannst, doch diese Seite ist leider zurzeit nur im Testmodus, und sobald ein Link im Kommentar ist, gibt es Probleme.

    Vielleicht können wir es mit einem Trick versuchen, so eine Art Puzzle, dann musst du nur eine funktionierende Mailadresse daraus machen. Ich werde sie in vier Teile, jeweils in Klammern einfügen: (wegsucher51) (@) (web.) (de) Jetzt brauchst du nur die Klammern entfernen und die Mailadresse in einem Zug, ohne Leerzeichen, durchschreiben, dann müsstest du mich erreichen.

    Wenn du gern wissen möchtest, worauf es bei dieser Feier ankommt, würde ich dir gern einige Bibelstellen raussuchen.

    Ich freue mich auf deine Antwort, ob hier in einem Kommentar, oder über E-Mail.

    Ganz liebe Grüße senden dir Omma und Oppa aus Nordfriesland

  • Simone
    April 9, 2019

    Wie feiert ihr dann das Abendmahl? Mit den ZJs und ihr nehmt von den Gaben – oder im privaten Kreis?

    Und Danke für eure Seite und die Aufklärung.

  • Fox
    April 9, 2019

    Guten Tag,

    vielen Dank für die Wiederherstellung der Seite. Vielen Dank auch für diesen Artikel, denn er ist voller Liebe geschrieben und fokussiert den Blick auf die Wiederherstellung aller gläubigen Christen durch Christus Jesus.

    Wein, Most, Saft – ist es wichtig und wenn ja, wie wichtig? Ausgehend davon, dass allein diese Begriffe verschiedene Stadien der Reife von der „Frucht des Weinstocks“ beschreiben ist Wein ganz sicher das zu Jesus passende Äquivalent seines Blutes.
    Doch wie im Artikel richtig festgestellt, gab es in Israel eine Reihe von Personen, die keinen Wein zu sich nahmen, überhaupt keinen Alkohol. Dennoch werden sie am Passah teilgenommen haben, denn diese göttliche Weisung musste unbedingt beachtet werden. Gerade Nasiräer, die als Gott geweihte Personen dienten, würden sich wohl kaum erlaubt haben, dem fernzubleiben. Liest man die Hinweise zum Passah, kann man feststellen, dass zum Trinken bei diesem Zusammenkommen gar nichts gesagt wurde. Allerdings nahmen auch Kinder daran teil und es war ein Gedenken zum Aufbruch. Im Gegensatz zu diversen Laufstegtreffen von Anzug und Abendkleid war den Juden geboten, dies sogar beschuht und mit dem Wanderstab an der Seite (2. Mose 12:11: So sollt ihr es aber essen: eure Lenden umgürtet4, eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen, und in Eile sollt ihr es essen; es ist das Passah des HERRN.5) durchzuführen zum Gedenken des Vorübergehens des vernichtenden Engels.
    Das Abendmahl zur Erinnerung an Jesu Opfer wurde von ihm selbst direkt nach dem von ihm ersehnten Passah mit seinen Jüngern eingeführt. Das Passah selbst bedeutet „Vorübergehen“ bzw. „verschonen“ und ist eng mit dem Blut des Lammes an der Oberschwelle des Hauseingangs verbunden. Jede Erstgeburt, die nicht unter dem Schutz dieses Blutes an der Oberschwelle des Hauses war, stand nicht unter dem Schutz des Höchsten.

    Vor diesem Hintergrund bitte ich, sich der Worte Jesu aus Joh. 5:24 zu erinnern: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“
    Wir sind aus der Sklaverei des Todes durch das Blut des Lammes Gottes (Joh. 1:26: „Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“) zum Leben hindurchgedrungen. Er gab sich für uns als ein ewiges Passah. Wer aber nicht vom Passah aß und das Fest der ungesäuerten Brote als Wahrheit für das Gehen mit Gott (siehe Joh. 14: 6), die Anerkennung seiner Führung und Leitung in unserem Leben, missachtete, war des Todes. Auf diese einfache, aber lebenswichtige Wahrheit wies Jesus bei seiner Ansprache an alle Israeliten in Kapernaum hin, die wir in Joh. 6:51-56 lesen können.

    Das Volk Israel zog im „Ährenmonat“ Abib aus Ägypten aus (2. Mose 13:4). Und die klimatischen Bedingungen vor 2000 Jahren waren andere als heute, wobei wir wieder auf die Erderwärmung zusteuern. Der Bericht der Kundschafter Josuas im verheißenen Land erzählt von einer Rebe, die von 2 Mann getragen werden musste. Und die Römerzeit vor 2000 Jahren wird als Klimaoptimum bezeichnet, war leider deshalb auch geeignet, die Unterdrücker zu stärken. Das Land, das von Milch und Honig floß hatte im Ährenmonat (nach meiner Vorstellung) sicher auch Trauben und damit auch Traubensaft.

    Vielleicht beinhaltet die nicht genaue Aussage Jesu zum Getränk in dem Kelch den Gedanken, dass es um ihn geht. Um sein Opfer, um das, was er in größter Bereitwilligkeit für die Menschen getan hat, zur Freude seines Vaters, in Abstimmung mit ihm, zu unserem Nutzen. Dies dankbar anzunehmen heißt, es einzunehmen. Wie würden wir uns als Gastgeber fühlen, wenn wir jemanden zum Mahl einladen, der Gast kommt, setzt sich, aber weist unsere Speisen und Getränke zurück? Nicht nur an seinem Tisch zu sitzen, sondern das von ihm bedient werden, nämlich die Sühnung unserer Sünden, einzunehmen (Röm 8:2). Unsere Höchsten kennen die Namen ihrer Gäste genau, die der Einladung Jesu folgen, von seinem Fleisch und seinem Blut zu nehmen um durch ihn Anteil am ewigen Leben zu haben.
    Unser himmlischer Vater ist der Weingärtner ewiger Früchte, Jesus der wahre Weinstock. Wie wollen wir fruchtbare Reben sein, wenn wir nicht in diesem Weinstock Jesu sind? (Joh. 15:1-5) Wir werden weder Saft, noch Most oder Wein hervorbringen ohne diese Verbindung zu unserem Heiland. Ähnlich der öffentlichen Erklärung der Taufe erklären wir das Bewahren der Gedanken an sein Opfer durch das Einnehmen von ungesäuertem Brot und dem Trinken dessen, was der Weinstock hergibt.
    Einen gesegneten Tag der Gedanken an Jesus und ein gesegnetes Abendmahl wünscht
    Fox

  • Alois
    April 9, 2019

    Danke lieber Manfred für Deinen sehr guten Kommentar genau rechtzeitig zum heutigen Tag.
    Du hast es mal wieder geschafft unmissverständlich vor den Handlangern des Satan zu warnen.

    Unser Herr Jesus und unser himmlischer Vater möchten nicht dass nur ein Mensch verloren geht, deshalb sind solche klare Worte genau das Richtige.

    Die Zeugen Verführer werden argumentieren, dass nur die 144.000 gemeint sind. Erstens steht das nirgends in der Bibel und 2. möchte auch die sogenannte Große Volksmenge einmal ewig leben. Aber das ewige Leben bekommt man eben nur geschenkt wenn man Jesu Worte ernst nimmt. Selbst wenn es so richtig sein sollte wie die WTG es lehrt, müssten die Zeugen irgendwann in den 1000 Jahren Paradies anfangen, das „Fleisch“ Jesu zu essen, um nach den 1000 Jahren ewig leben zu dürfen. Mit welchem Argument will man begründen dass sie das spätestens zum Ende der 1000 Jahre essen müssen, aber jetzt noch nicht dürfen?
    Es gibt keine Argumente, außer dass der Autor der WTG Lehre gar nicht will, dass die Zeugen nur in die Nähe des ewigen Lebens kommen.

    An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Bruderinfo für die neu aufgebaute Seite, auch wenn sie noch nicht ganz fertig ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    April 9, 2019

    Heute am 19. April 2019 feiern die Zeugen Jehovas ihren größten Feiertag im Jahr. Das Abendmahl zum Gedenken an Jesus Christus. So heißt es zumindestens öffentlich. Doch ist das wirklich ein Feiertag für Jesus Christus zu seinen Ehren?

    Schauen wir doch mal was der Paulus gesagt hat

    „Denn wir kennen die Absichten Satans nur zu genau und wissen, wie er uns zu Fall bringen möchte. Aber das soll ihm nicht gelingen.“
    ‭‭2. Korinther‬ ‭2:11‬ ‭HFA‬‬

    Das heißt der Teufel geht immer und immer wieder auf die gleiche Art vor um uns zu Fall zu bringen. Jetzt schauen wir doch mal wie es zu Beginn der Menschheitsgeschichte war.

    Gott sagte:

    „Gott, der Herr, brachte den Menschen in den Garten von Eden. Er gab ihm die Aufgabe, den Garten zu bearbeiten und ihn zu bewahren. Dann schärfte er ihm ein: »Von allen Bäumen im Garten darfst du essen, nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, musst du sterben!«“
    ‭‭1. Mose‬ ‭2:15-17‬ ‭HFA‬‬

    …dass der Mensch sterben würde wenn er vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse isst und was sagte der Teufel?

    „Und die Schlange war listiger als alles Getier des Feldes, das Jehova Gott gemacht hatte; und sie sprach zu dem Weibe: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr sollt nicht essen von jedem Baume des Gartens?

    Und das Weib sprach zu der Schlange: Von der Frucht der Bäume des Gartens essen wir; aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt, davon sollt ihr nicht essen und sie nicht anrühren, auf daß ihr nicht sterbet.

    Und die Schlange sprach zu dem Weibe: Mit nichten werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon esset, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.“
    ‭‭1. Mose‬ ‭3:1-5‬ ‭ELB71‬‬

    Also halten wir fest: Gott sagte wenn ihr von der Frucht esst, werdet ihr sterben und der Teufel sagte ihr werdet nicht sterben. Er machte den Baum für Eva anziehend, weil er sagte man würde dann sein wie Gott. Der Teufel hat die Eva hier bewusst in die Irre geführt. Erst Zweifel gesät (Hat Gott wirklich gesagt…), dann frech gelogen und etwas Erstrebenswertes in Aussicht gestellt.

    Doch wer hatte nun Recht? Die Geschichte beweißt dass Gott es war, der die Wahrheit gesagt hat und dass es der Teufel war der gelogen hat.

    Lesen wir nun die Worte unseres Herrn Jesus Christus.

    „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, hat ewiges Leben. Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben das Manna in der Wüste gegessen und sind gestorben. Dies ist das Brot, das aus dem Himmel herniederkommt, auf daß man davon esse und nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herniedergekommen ist; wenn jemand von diesem Brote ißt, so wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, daß ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt. Die Juden stritten nun untereinander und sagten: Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben? Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es sei denn, daß ihr das Fleisch des Sohnes des Menschen esset und sein Blut trinket, so habt ihr kein Leben in euch selbst. Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage; denn mein Fleisch ist wahrhaftig Speise, und mein Blut ist wahrhaftig Trank. Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm. Gleichwie der lebendige Vater mich gesandt hat und ich lebe des Vaters wegen so auch, wer mich ißt, der wird auch leben meinetwegen. Dies ist das Brot, das aus dem Himmel herniedergekommen ist. Nicht wie die Väter aßen und starben; wer dieses Brot ißt, wird leben in Ewigkeit. Dieses sprach er in der Synagoge, lehrend zu Kapernaum.“
    ‭‭Johannes‬ ‭6:47-59‬ ‭ELB71‬‬

    Hier noch mal die wichtigsten Sätze zum einprägen:

    „Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es sei denn, daß ihr das Fleisch des Sohnes des Menschen esset und sein Blut trinket, so habt ihr kein Leben in euch selbst. Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage;“
    ‭‭Johannes‬ ‭6:53-54‬ ‭ELB71‬‬

    Er sagte wenn er nicht von meinem Fleisch ist nicht von meinem Blut trinkt habt ihr kein ewiges Leben an euch. Das ist doch eine klare Aussage. Doch wie sagt es die Lehre der Gesellschaft? Ihr sollt nur Beobachter sein und halt nicht essen, ihr hab dazu kein Recht. Also völlig entgegengesetzt von dem was Jesus gesagt hat.

    Auf wen sollten wir hören, auf Gottes Sohn oder auf einen selbsternannten menschlichen Führer???
    Was sagt Gottes Wort?

    „Als er aber dies sagte, kam eine Wolke und überschattete sie. Sie fürchteten sich aber, als sie in die Wolke eintraten; und es geschah eine Stimme aus der Wolke, welche sagte: Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn höret.“
    ‭‭Lukas‬ ‭9:34-35‬ ‭ELB71‬‬

    Es gibt noch einen interessanten Text in Jesja:

    „Wehe denen, die das Böse gut heißen, und das Gute böse; welche Finsternis zu Licht machen, und Licht zu Finsternis; welche Bitteres zu Süßem machen, und Süßes zu Bitterem! – Wehe denen, die in ihren Augen weise und bei sich selbst verständig sind! -“
    ‭‭Jesaja‬ ‭5:20-21‬ ‭ELB71‬‬

    Wer sagt noch von sich selbst, er sei der „Treue und verständige Sklave“??? Warnt Jesja hier nicht genau vor solchen Menschen?

    Jesja 5:20-21 trifft genau auf die Gruppe von Menschen zu, die sagt man dürfe nicht von Brot und Wein nehmen, man solle nur Beobachter sein. Sie machen die Finsternis zu Licht und das Licht zur Finsternis.

    Ja die Schlichen des Teufels sind immer wieder die gleichen, seit Jahrtausenden. Das Gute daran ist, wir kennen daher seine Schlichen und können diese erkennen wenn sie an uns herangetragen werden. Im Grunde sind sie sogar einfach auf eine kurze Formel herunter zu brechen:

    Der Teufel sagt das genaue Gegenteil von Gott!!!

    Jesus sagte wer nicht von seinem Leib isst und seinem Blut trinkt wird sterben und der Teufel sagt das genaue Gegenteil.

    Heute abend werden wohl wieder an die 19 Millionen Menschen weltweit die Symbole des ewigen Lebens an sich vorüberziehen lassen ohne davon zu nehmen, in der festen Überzeugung, dass es so sein muss. Doch Gottes Wort und vor allem der Sohn Gottes hat etwas anderes gesagt.

    Wem glaubst Du? Demjenigen der das ewige Leben hat und weitergeben möchte oder demjenigen, der versucht jeden zu verschlingen, damit kein Mensch ewig leben wird? Daher seht zu dass ihr nicht verführt werdet, glaubt dem Wort Gottes und nicht Bibelverdrehenden Schriften.

    „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.“
    ‭‭Johannes‬ ‭14:6‬ ‭ELB71‬‬

    Es gibt keinen weiteren Kanal zu Gott. Jesus ist der Weg und sonst niemand!!!

  • Fox
    April 9, 2019

    Entschuldigung für die doppelte Ausfertigung.

  • Fox
    April 9, 2019

    Guten Tag

    und vielen Dank für die erneute Herstellung dieser Seite. Mein Dank gilt ebenfalls für diesen Artikel, dessen Ausarbeitung ganz offensichtlich ein Herzensanliegen war.

    Wein, Most, Saft? Ist das wichtig? Wenn ja, wie wichtig? Wie im Artikel richtig angeführt gab es in Israel Personen, welche keinen Alkohol zu sich nahmen und dazu gehörten auch Gott besonders geweihte Personen. Als solche haben sie sich doch gewiss am Passah beteiligt, denn wer dies unterließ war des Todes.

    Bei meinen Nachforschungen zu diesem Thema bin ich darauf gestoßen, dass zum Getränk bei einer Passahfeier gar nichts geboten wurde. Ein seit 4 Tagen abgesondertes und unversehrtes Lamm, ungesäuertes Brot, bittere Kräuter, das Blut des Opfertieres am Eingang, gegessen in Wanderkleidung. (2. Mose 12: 1-11) Interessanterweise spricht der Herr zu Mose in 2. Mose 13:4: „Heute zieht ihr aus im Monat Abib1“ Abib – das verrät uns die erklärende Ziffer 1 – bedeutet „Ährenmonat“. Zeit der Ähren, aber keine Zeit für Weintrauben? Nächster Schritt: Vergleich der Wetteraufzeichnungen. Ergebnis: Im Klimadiagramm Israels werden die Tagestemperaturen für März/April mit durchschnittlich 15,9 und 21 Grad angegeben, die Nachttemperaturen im gleichen Zeitraum mit 6,3 und 9,5 Grad. (http://www.iten-online.ch/klima/asien/israel/jerusalem.htm) Super um Getreide wachsen zu lassen, aber gut für den „Ährenmonat“? Ist es ein Widerspruch oder fällt es unter „noch nicht zu erklären“? Nächste Überlegung: Klima kann sich verändern. Vor 2000 Jahren war das Klima wärmer als heute. Vor 2000 Jahren war selbst Nordeuropa unter dem „Römischen Klimaoptimum“, was der römischen Regierung bei der Kriegsführung samt Ausbeutung besiegter Länder sehr hilfreich war (http://www.klimanotizen.de/html/temperaturen.html – letzte Grafik). Im Klimaoptimum des Nahen Osten gelangten Früchte nicht nur früher zur Reife wegen der höheren Durchschnittstemperatur, sondern auch zu außergewöhnlicher Größe (4. Mose 13:23)

    Wein, Most, Saft? Wir wissen, dass Jesus auch Wein trank und dafür von seinen Widersachern verleumdet wurde (Matth. 11:19; Luk. 7:34). Nach Joh. 15:1 ist Jesus der wahre Weinstock und unser himmlischer Vater der Weingärtner. Nur in Gemeinschaft mit Jesus können wir als Reben Frucht hervorbringen. Ob wir von unseren beiden Höchsten als Wein, Most oder Saft Verwendung finden ist für mich völlig unerheblich. Hauptsache, es erfreut sie! Als Jesus den Menschen seiner Zeit nahebrachte, wie notwendig es ist, von seinem Fleisch und seinem Blut zu nehmen ergänzte er dies nicht durch den Hinweis, durch was genau dies vorgenommen werden soll. Warum also sollten wir unser Gewissen und das unserer Geschwister durch unnötige Debatten darüber belasten? Wünschen wir nicht für uns alle, mit Freimut und voll dankbaren Herzens vor unseren Vater treten zu können WEIL unser Heiland sein Blut für uns gegeben hat? Für mich ist allein dieser Gedanke die wahre Grundlage des Abendmahls. Welches im Übrigen nicht identisch ist mit dem Passah, welches zuvor gefeiert wurde, denn das Lamm wurde durch den Kelch modifiziert. Was für eine Freude, wie umfangreich das Angebot eines Weinstocks ist, so dass wir zur biblischen Aussage aus Matth. 26:29 „Ich sage euch aber, dass ich von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken werde bis zu jenem Tag, da ich es neu mit euch trinken werde in dem Reich meines Vaters. “ viel Gedankenaustausch pflegen dürfen.

    Segensreiche Grüße an alle Kinder Gottes wünscht Fox

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    April 9, 2019

    In Psalm 104:15 macht der Psalmist über JHWH folgende Aussage:

    „Er schenkt Wein, der das Herz des Menschen erfreut, Öl, mit dem er sein Gesicht pflegt, und Brot, das sein Herz stärkt.“

    Hier wird das Herz in Verbindung mit Wein und Brot gebracht. Da fällt einem doch etwas interessantes auf, wenn Lukas in Kapitel 22, Verse 19 und 20 schreibt:

    Dann nahm (Jesus) Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es den Jüngern mit den Worten: »Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut das, um euch an mich zu erinnern!« Ebenso nahm er, nachdem sie gegessen hatten, einen Becher mit Wein und gab ihn den Jüngern mit den Worten: »Dieser Becher ist der neue Bund, besiegelt mit meinem Blut, das für euch vergossen wird.«

    In Joh. 13:12 fragte Jesus seine Apostel: »Versteht ihr, was ich eben getan habe, als ich euch die Füße wusch?«.
    Die Antwort Jesu war:

    »Ihr nennt mich Meister und Herr, und das mit Recht, denn ich bin es… Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Wenn ihr erkannt habt, wer ich bin, werdet ihr auch meinen Vater erkennen.«

    Bei diesen Gedanken bin ich zu einem Vergleich gekommen. Das Herz – eine Einheit – besteht bekanntlich aus 2 Herzkammern. Dazu gibt es u.a. 2 „Versorgungsleitungen“, Arterien und Venen genannt. Die Arterien transportieren das Blut in den gesamten Körper und die Venen transportieren es zum Herz zurück – also ein Transportsystem. Ein faszinierender Prozess, der genialste Architektur erforderte, nicht wahr?

    In meinem Vergleich schaut es wie so aus: JHWH und Jesus sind quasi die äquivalenten „Herzkammern in einer Einheit“. (Der Vater und ich sind EINS!) Auch verwandten JHWH sowie Jesus Brot und Wein für das Herz, bzw. für Jesu‘ Leib. Das Brot Jesu‘ kann als die eine Herzkammer und der Wein als die andere Herzkammer gesehen werden – beides ist jedoch als eine Einheit zu verstehen (das ganze Herz). Wenn ich jetzt das Herz (allgemein) nehme, dann besteht es also aus JHWH und Jesus = eine Einheit. Oder das Brot (Jesu‘ Leib) und der Wein (Jesu‘ Blut) entsprechen ebenfalls „ein Herz“ = eine Einheit.

    Dann ist mir der Text aus Spr. 4:23 eingefallen. Dort steht ein besonderer Rat, denn wir lesen:

    Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens.

    Als ein kürzlich am Herz operierter, kann ich das bestens bestätigen! Schnell kann einer aus der regulären „Umlaufbahn“ des Lebens katapultiert werden, wie ich erfahren musste. Heute denke ich auch in diesen Zusammenhang an das Herz und bringe dabei Jesus in Verbindung. Sich bewusst zu machen, was einst JHWH und heute Jesus für mich getan haben, lässt meine Wertschätzung für beide noch bewusster werden.

    Der Gedanke an das Opfer Jesu‘ mit dem Brot und Wein, haben mich aufgefordert, mir bewusster zu machen, was es wirklich bedeutet EIN ZEUGE JESU CHRISTI zu sein. Was wollte Jesus mir mit Offb. 22:13 noch sagen?

    Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel ´aller Dinge`.

    Lieber Jesus, ich freue mich auf Dich.
    @THALJA

  • Manfred
    April 9, 2019

    Schön das Bruderinfo wieder online ist. Vielen Dank an den Administrator der viele Stunden investiert hat, dass wir hier wieder lesen können.

    Vielen Dank auch für diesen Artikel, er zeigt sehr schön die Begleit-Umstände zum Tod von Jesus. Wahrscheinlich bin ich nicht der einzige hier, der früher immer nur dem Vater gedankt hat für sein Opfer. So hatten wir es gelernt. Aber die nachfolgende Bibelstelle zeigt noch eine weitere Facette zu diesem Ereignis:

    „Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, auf daß ich es wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt, es zu lassen, und habe Gewalt, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.“
    ‭‭Johannes‬ ‭10:17-18‬ ‭ELB71‬‬

    Wenn Jesus nicht gewollt hätte, hätte es kein Opfer gegeben. somit sollten wir auch im danken. Denn was wäre geworden wenn er nein gesagt hätte. Wir können uns das gar nicht ausmalen. deshalb seien wir dankbar vor allem auch Jesus gegenüber das er sich so bereitwillig zur Verfügung gestellt hat.

    Natürlich würde man denken was ist das für ein Opfer für Gott wenn er doch seinen Sohn durch eine Auferstehung wieder zum Leben bringen kann. Das ist ja dann gar kein richtiges Opfer. Das stimmt aber nicht. Denn wenn du die Macht hast zu verhindern dass dein Kind leidet und es nicht tust weil du weißt das sonst kein Mensch gerettet werden kann, dann musste Gott sich sehr beherrschen.

    Man muss sich nur mal die Frage stellen wie wir reagieren würden wenn unser Kind schwere Schmerzen aushalten müsste und wir die Möglichkeit hätten es sofort zu beenden. Aber es aus wichtigen Gründen nicht beenden dürfen. Wer von uns würde da nicht dran zerbrechen.

    Von daher war es für beide ein großes Opfer. Und von daher sollten wir auch beiden dafür danken. Wir sollten den Sohn genauso wie den Vater ehren.

    Ich danke unserem himmlischen Vater und seinem Sohn für diesen über aus großen Liebesdienst an uns Menschen.

  • Omma
    April 9, 2019

    Lieber Athalja,

    du hast es sehr gut auf den Punkt gebracht. Mir ergeht es genauso, wenn ich darüber nachdenke, was unsere Beiden Höchsten für uns auf sich genommen haben. Wie oft sind mir einfach so die Tränen gelaufen, und in meiner Hilflosigkeit wusste ich nicht, wie ich ihnen richtig danken sollte.

    Wenn wir am 19. April das Abendmahl feiern, werde ich an Jesu Worte denken:

    Lukas 22:19+20 (Hoffnung für alle)

    19 Dann nahm er ein Brot. Er dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es ihnen mit den Worten: »Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Feiert dieses Mahl immer wieder und denkt daran, was ich für euch getan habe, sooft ihr dieses Brot esst!«
    20 Ebenso nahm er nach dem Essen den Becher mit Wein, reichte ihn den Jüngern und sagte: »Dieser Becher ist der neue Bund zwischen Gott und euch, der durch mein Blut besiegelt wird. Es wird zur Vergebung eurer Sünden vergossen.

    Dadurch, dass Jesus sagte: Das ist mein Leib, und dieser Becher ist der neue Bund …. zeigt er die Wichtigkeit von Brot und Wein und wofür sie stehen, auch wenn wir natürlich wissen, dass Brot und Wein auf dem Tisch stehen.

    Hatte Jesus nicht gesagt:

    Johannes 6:54-56 (Hoffnung für alle)

    54 Nur wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ihn werde ich am letzten Tag auferwecken.
    55 Denn mein Leib ist die wahre Nahrung und mein Blut der Leben spendende Trank.
    56 Wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.

    Ja, durch das essen und trinken von Brot und Wein, bleiben wir in Jesus Christus.

    Dankbare Grüße von Omma und Oppa

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    April 9, 2019

    WELCOME BACK! Nice to read you again. Grüsst euch Lieben.

    Die o.g. Gedanken sind eine SEHR GUTE Zusammenfassung zu dem wohl bedeutendsten Ereignis für einen Zeugen Jesu Christi.
    Was JHWH UND Jesus als Opfer geleistet haben, können wir mit unserer eingeschränkten Auffassung, bzw. Denkfähigkeit, nur bis zu einem bestimmten Bereich ermessen. Für weiteres reicht unser Gehirn nicht…

    Wenn JHWH seinen Sohn „das Kommando übergibt“, ist mit Sicherheit ein Universales Ereignis entstanden: Jesus verliess die Herrlichkeit an der Seite JHWH’s, absolvierte seine irdische Mission perfekt, retournierte an die Seite JHWH’S und übernimmt das Kommando für sämtliche Königreichs-belange.
    Diese Hoffnung bedeutet Ewiges Leben, welches nur von Jesus erhalten können. Das ist gewiss Nachdenkenswert.

    Besinnliche Grüsse von
    @THALJA

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