13 Comments
  • Alois
    Mai 13, 2019

    Liebe Geschwister

    Einen großen Dank an den Autor für die Ausführungen.
    Auch ich habe seit meiner Kindheit geglaubt alle außer den Zeugen werden in Harmagedon vernichtet. Es stand immer die Vernichtung der „Welt“ im Vordergrund. Dadurch wurde sein Jahrzehnten ein Klima der Angst am Leben gehalten. Dabei ist die Gute Botschaft eine äußerst positive Botschaft und sollte nicht mit Tod und Verderben in Zusammenhang gebracht werden. Jesus wird uns bald retten vor dem Tod. den Tod den wir wegen der Sünde Adams und unserer eigenen Sünde unweigerlich ausgesetzt sind. An die baldige Rettung durch Jesus glaube ich fest. Jesus und unser himmlischer Vater wollen, dass wir Menschen leben, sie sind grundsätzlich nicht daran interessiert dass Menschen sterben.
    Gemäß den Versen 14 bis 16 in denen es um Harmagedon geht, werden die „Könige der Erde“ versammelt um mit Gott zu kämpfen. Bei einem Kampf gegen Gott funktionieren keine buchstäblichen Waffen. Es muss somit ein Kampf mit anderen Waffen gemeint sein. Wenn man in seine Überlegungen mit einbezieht, dass unser Herr Jesus unser einziger König ist, die WTG und LK aber behauptet, nur durch den absoluten Gehorsam gegenüber den sogenannten „treuen und verständigen Sklaven“ wird man zu den Geretteten gehören, findet doch ein Kampf zwischen den „Königen der Erde“ in Form der LK sowie der Organisationshierarchie und dem Herrn Jesus statt. Die Organisation ist keine Demokratie, sie ähnelt einem Königreich das die ganze Erde der Zeugen umfasst. In einem Königreich gibt es ein paar Könige ganz oben, die LK, dann weitere Könige in den verschiedenen Ländern, vielleicht bis hinunter bis zu den Ältesten.
    Es liegt an jedem einzelnen „König“ ob er im Tross der Organisation weiter in Richtung Harmagedon marschiert. Oder ob er nur Jesus als seinen Herrn anerkennt, ohne Menschen zwischen sich selbst und Jesus zu akzeptieren.
    Was in der kommenden Zeit von Harmagedon mit all den anderen Menschen passiert weiß ich nicht, es ist auch nicht meine Sache das zu erforschen. Ich mache mir nur Gedanken über die Sintflut. Dort wurde bekanntlich so richtig aufgeräumt. Aber am Ende hat Gott einen Regenbogen als Bund mit den Menschen an den Himmel gesetzt und versprochen, nie mehr die Menschen mit einer Flut zu vernichten.
    Glaubt wirklich jemand, dass Gott zwar versprochen hat die Menschen nicht mehr ertrinken zu lassen, dann aber einen „Plan B“ aus der Tasche zieht um fast alle Menschen mit Feuer verbrennen zu lassen? Eine Vernichtung mit Feuer vom Himmel steht zwar in Offenbarung, aber erst am Ende der 1000 Jahre, nachdem der Teufel noch einmal ein Teil der Menschen verführt hat.
    Zu diesem Thema gibt es viel Raum für Spekulation und Diskussion. Warten wir es ab, unser Herr Jesus und unser himmlischer Vater werden ganz bestimmt das Richtige tun.

    Liebe Grüße
    Alois

  • W.F.
    Mai 13, 2019

    Lieber Salomo1,

    sicherlich ist unser himmlischer Vater unendlich. Der Sohn ist zwar auch ohne Ende, hatte aber einen Anfang. Also ist im Falle Jesu, die Unendlichkeit etwas kürzer oder sogar viel kürzer als bei seinem Vater. Von unserem Standpunkt aus gesehen, sind sie selbstverständlich immer und ewig.

    Du schreibst: „Deshalb kommen Satan und damit auch die „Böcke“ unendlich lang in den Feuersee (Off 20:10).“ – Zitat Ende.

    Damit hast Du Recht und ich glaube das ebenso. Doch der Feuersee ist nicht das Thema dieses Artikels. Es geht darum ob man Angst vor Harmagedon haben muss oder nicht. Harmagedon findet zu Beginn der 1.000 Jahre statt, der Feuersee kommt am Ende der 1.000 Jahren zum tragen, zumindest zum weitaus größten Teil.

    Du sagst, dass nur gerettet wird, wer auf der Seite Jesu steht und auch damit gebe ich Dir Recht. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass alle getötet werden, die nicht auf seiner Seite stehen. Sie sind nur noch nicht gerettet, denn über sie hat der 2.te Tod noch Gewalt, über die Geretteten (1.te Auferstehung) nicht. Da rede ich vom Anfang der 1.000 Jahre. Am Ende wird es so sein wie Du es auch glaubst.

    Ich möchte hier von meiner Seite jetzt abbrechen, weil ich noch an dem 2.ten Teil arbeite. Du hast mir aber viel Input gegeben auf das ich noch achten werde.
    Vielen Dank dafür.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Lesen der Bibel. Wenn Du magst, dann kannst Du bei Bruderinfo zwei Artikel über die 1.te und 2.te Auferstehung nachlesen.
    Du musst nur in das Suchfeld diese Titel eingeben:

    Die Auferstehung der Toten
    Definition der Ersten und der Zweiten Auferstehung

    Diese Themen hängen unmittelbar damit zusammen, worüber wir gesprochen hatten.

    L.G. W.F.

  • Salomo1
    Mai 13, 2019

    Hallo W.F.
    jetzt habe ich das mit „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ erst verstanden. Wenn du es wörtlich nimmst heißt es da: „in die Zeitalter der Zeitalter“ und das klingt schon nach Unendlichkeit.
    Auf Wikipaedia gibt es dazu einen interessanten Artikel: Äon (Theologie)
    Wenn man Äon immer als endlich auffasst, dann müsste man das zugehörige Anjektiv äon-lang (ewig) entprechend auch als endlich auffassen und damit gäbe es auch kein ewiges (unendliches) Leben. Da der Ausdruck „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ aber auch auf das Leben von Jehova und Jesus angewandt wird, sollte er für „unendlich lang“ stehen, weil diese Personen Unsterblichkeit haben.
    Deshalb kommen Satan und damit auch die „Böcke“ unendlich lang in den Feuersee (Off 20:10). Da Jesus nur zwei Gruppen, die Schafe und die Böcke erwähnt, sollte man davon ausgehen, dass man nur gerettet wird, wenn man auf Jesu Seite ist und deshalb ist es notwendig die Menschen zu warnen, damit sie sich in Sicherheit bringen können.
    L.G. Salomo

  • Salomo1
    Mai 13, 2019

    Das Wort ewig kann man durchaus relativieren, aber es steht im Zusammenhang mit der Strafe für den Teufel.
    Mat 25:41 „Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Gehet von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln“
    Die Böcke werden in der „Hölle“ verdorben und das ist schlimmer als der normale Tod.
    Mat 10:28 „Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle.“
    Klingt nicht danach, als ob da jemand wieder raus kommt. Dann könnte ja auch der Teufel nach einer „Ewigkeit“ wieder aus dem zweiten Tod raus kommen.
    Bleibt noch die Möglichkeit, dass es neben den Schafen und den Böcken noch eine dritte große Gruppe von „Neutralos“ gibt. Ob das die draußen bleibenden „Hunde, Zauberer, Hurer, Mörder, Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut“ sind, wage ich aber zu bezweifeln. Die sind außerhalb der Stadt, wo die Kelter Gottes getreten wird (Off 14:20).
    Da das Evangelium dem ganzen Erdkreis gepredigt wird, und diejenigen, die dem Evangelium nicht gehorchen, unterstützen die Jünger Jesu nicht und werden deshalb wie der Teufel ewig in der „Hölle“ verdorben.
    Außerdem wird die Macht des Wilden Tieres wohl jeden zwingen klar Stellung zu beziehen, entweder mit dem Tier gegen Christus oder den drohenden Tod in Kauf nehmen. Die Möglichkeit für „Neutralos“ sehe ich am ehesten in muslimischen Ländern. Dort beten sie den Gott Abrahams an und werden gelehrt, dass der kommende Jesus den Islam (Unterwerfung unter Gott) weltweit aufrichten wird. Da sollte es klar sein, dass es falsch wäre sich gegen Christus zu stellen. Dort wird auch das Evangelium kaum gepredigt und es gibt kaum Jünger Jesu, die man unterstützen könnte.

  • W.F.
    Mai 13, 2019

    Lieber Salomo1,

    wenn ich sage: Ich habe von Sonnenaufgang bis Sonnenaufgang gearbeitet, dann wäre die kleinst mögliche Einheit 2 Sonnenaufgänge.
    Von – Bis sagt ja das es eine Zeit dazwischen gibt. Somit kann nicht ein einziger gemeint sein. Es müssen mindestens 2 sein und ich gebe Dir Recht,
    man benötigt mehr Informationen falls es noch mehr sein sollten. Dann hätte der Satz beispielsweise so lauten müssen:

    Ich habe vom Sonnenaufgang des 1. Mai bis zum Sonnenaufgang des 7.ten Mai gearbeitet. Dann wären es 7 Sonnenaufgänge gewesen und die Zeit
    dazwischen länger als 24 Stunden. Worauf ich mit diesem Beispiel hinaus wollte ist folgendes:

    Du hattest an mich geschrieben:
    „danke für deine Antwort. Ich habe noch mal geschaut, das griechische Wort „Verderben“ kann nach meinem Wörterbuch auch Zerstörung, Vernichtung oder Tod bedeuten. Der Kontext bestimmt also, was gemeint ist und da sehe ich zunächst das Wort „ewig“. Der verdorbene Magen erholt sich also nie wieder, was zum Verhungern des Körpers führt (ohne künstliche Ernährung). Von daher scheint mir die Interpretation des „ewigen Verderbens“ als „Vernichtung“ sinnvoll zu sein.“ – Zitat Ende.

    Weil im Zusammenhang mit Verderben das Wort ewig benutzt wird, nimmst Du an, dass Vernichtung die richtige Übersetzung ist, denn wenn mein Magen für „ewig“ verdorben ist, dann kann ich damit nichts mehr anfangen und somit könnte man auch korrekterweise schreiben er wäre vernichtet.

    Doch man müsste auch ergründen, ob mit „ewig oder Ewigkeit“ der komplette Zeitraum der Existenz unseres Universums gemeint ist oder ob „Ewigkeit“ nicht auch nur ein unbestimmter Zeitabschnitt von sehr vielen Jahren ist.

    Auch hier ein Beispiel aus unserem Sprachgebrauch:
    „Ich habe eine Ewigkeit beim Arzt warten müssen!“

    Jetzt wissen wir beide, dass wir hier eigentlich nur über einen Zeitraum von ein paar Stunden reden und dennoch benutzt man den Ausdruck „Ewigkeit“.

    Wird das Wort „Ewigkeit“ in der Bibel erwähnt, gehen wir davon aus dass wir über den komplette Zeitraum der Existenz des Universums sprechen. Doch ist dem wirklich so? Lesen wir mal einen Text aus der Elberf.:

    Offb 11,15 Und der siebente Engel posaunte; und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Das Reich der Welt ist unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Wenn Christus von Ewigkeit zu Ewigkeit herrscht, ist die kleinstmögliche Einheit von Ewigkeiten: 2 Ewigkeiten

    Und die Zeit dazwischen herrscht Christus. Die Zeit dazwischen beträgt 1.000 Jahre. Wie viele Jahre im biblischen Sinn eine Ewigkeit sind, wird nicht gesagt. Die Tatsache dass es 2 Ewigkeiten gibt zeigt aber, dass damit nicht die komplette Existenz unseres Universums gemeint sein kann.

    Jesus gibt auch einen Hinweis darauf, dass es so ist, denn er sagte:

    Mat. 12:31 und 32; Elb:
    31 Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden.
    32 Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen. –

    Auch hier ist von mindestens 2 Zeitalter die Rede. Dem jetzigen und dem zukünftigen. Vielleicht gibt es aber 3 Zeitalter, das könnte dann so aussehen:

    1.tes Zeitalter von der Schöpfung bis zu dem Zeitpunkt an dem der Vater das Königreich an seinen Sohn übergibt = Regierungszeit des Vaters
    2.tes Zeitalter Vom Zeitpunkt des Beginns der Regierung Christi bis zu seinem Ende = 1.000 jähriges Reich = Regierungszeit des Sohnes
    3.tes Zeitalter Nach dem Ende der 1.000 Jahren die Christus regiert hat, wenn er alles seinem Vater zurück gegeben hat. = Regierungszeit des Vaters

    Wenn man Mat. 12:31,32 so betrachtet, dann bekommt man die Sünde gegen den Heiligen Geist heute (dieses Zeitalter) nicht vergeben, man bekommt Sie auch nicht im nächsten Zeitalter (1.000 Jahre Regierungszeit Christi) vergeben, kann also nicht an der 1.ten Auferstehung teilhaben, aber man könnte sie am Ende der 1.000 Jahre vergeben bekommen. Dann hätte man Teil an der 2.ten Auferstehung und würde somit im übernächsten Zeitalter dafür Vergebung erlangen.

    Wir wurden zig Jahre unseres Lebens intensiv darüber belehrt, was gemäß der Bibel richtig sein soll und was nicht. In der Regel haben wir die Lehren aus den Publikationen aber nie richtig hinterfragt. Manchmal reicht es nur die Worte „wörtlich“ zu nehmen um den Sinn zu erfassen.

    Ich werde die Texte aus Deinem Kommentar so weit es passt mit in den 2.ten Teil aufnehmen. Vielen Dank dafür.

    L.G. W.F.

  • Salomo1
    Mai 13, 2019

    Hallo W.F.

    Ohne zusätzliche Informationen, kann ich da nur spekulieren.
    Die Antwort 1 hängt von der Antwort 2 ab. Bei einen Sonnenaufgang hast du gar nicht gearbeitet und bei zwei Sonnenaufgängen sind es 24 Stunden plus-minus ein paar Minuten, abhängig vom geographischen Standort und dem Datum. Nördlich des Polarkreises kann es auch Tage bis Monate bis zum nächsten Sonnenaufgang dauern.
    Auch bei der Bibel kann man eine Frage nur richtig beantworten, wenn genug Kontext-Informationen hat, um die Zweideutigkeiten der Bibeltexte eindeutig zu machen.

    L.G. Salomo

  • W.F.
    Mai 13, 2019

    Lieber Salomo1,

    gestatte mir zwei Fragen:
    Wenn ich sage, ich habe von Sonnenaufgang bis Sonnenaufgang gearbeitet.

    1. Frage:
    Wie viele Stunden habe ich genau gearbeitet?
    2. Frage:
    Von wie vielen Sonnenaufgängen habe ich gesprochen?

    Wenn Du mir beide Fragen beantwortest, dann erkläre ich Dir auch warum ich das gefragt habe.

    L.G. W.F.

  • Salomo1
    Mai 13, 2019

    Hallo W.F.
    danke für deine Antwort. Ich habe noch mal geschaut, das griechische Wort „Verderben“ kann nach meinem Wörterbuch auch Zerstörung, Vernichtung oder Tod bedeuten. Der Kontext bestimmt also, was gemeint ist und da sehe ich zunächst das Wort „ewig“. Der verdorbene Magen erholt sich also nie wieder, was zum Verhungern des Körpers führt (ohne künstliche Ernährung). Von daher scheint mir die Interpretation des „ewigen Verderbens“ als „Vernichtung“ sinnvoll zu sein.
    Wenn man aber davon ausgeht, dass sie bewusst weiter leben, dann sollten auch die „Böcke“ aus Mat 25 und der Satan im ewigen Feuer bei Bewusstsein sein und „ewige Pein“ (unrev. Elberfelder) erleiden und tatsächlich, wie es die Offenbarung 20:10 sagt, ewig gequält werden.
    2Thes 1:7-9 und Mat 25:31-46 beschreiben doch beide, was beim Kommen Jesu geschieht. Das „ewige Verderben“ und die „ewige Strafe“ im „ewigen Feuer“ sollten also das Gleiche beschreiben. Ich gehe aber davon aus, dass sie nicht bei Bewusstsein sind und die Qual symbolisch zu sehen ist und das Verderben somit den Tod bedeutet.
    Man sollte übrigens auch noch Zephanja 1:2-3,18, Jer 25:33 und die anderen Texte berücksichtigen, die den Tag Jehovas beschreiben.
    Ich würde mir schon wünschen, dass noch mehr überleben und anschließend gebessert werden können, aber ich muss davon ausgehen, dass wie bei der Flut und bei Sodom nur die Anbeter Jehovas überleben. Aber vielleicht kannst du das ja noch im Teil 2 entkräften.

    Was ich mir allerdings vorstellen könnte, ist, dass nach Harmagedon einige wieder auferweckt werden, weil es für sie besondere mildernde Umstände gibt, wie dies wohl auch bei einigen Bewohnern von Sodom der Fall ist (Mat 10:15).

    L.G.
    Salomo

  • W.F.
    Mai 13, 2019

    Lieber Salomo1,

    um genau diese Texte die Du angeführt hast, geht es im 2.ten Teil und ich werde diese soweit es geht noch mit einbeziehen. Ich möchte Dir aber kurz vorher antworten und zwar zu dem Text aus 2.Thes. 1:9

    Hier aus der NWÜ, aus der Du offensichtlich zitiert hast:

    9 Gerade diese werden zur Strafe zu ewiger Vernichtung verurteilt, weg vom Herrn und von seiner herrlichen Macht.

    Hier der gleiche Text aus anderen Übersetzungen:

    „Ihr Lohn wird ewiges Verderben sein: sie werden verstoßen von des Herrn Angesicht und von der Herrlichkeit, die er durch seine Macht bereitet hat.“
    ‭‭2. Thessalonicher‬ ‭1:9‬ ‭GANTP‬‬

    „welche Strafe leiden werden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke,“
    ‭‭2. Thessalonicher‬ ‭1:9‬ ‭ELB71‬‬

    „Selig sind, die seine Gebote halten, auf daß sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt. Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Totschläger und die Abgöttischen und alle, die liebhaben und tun die Lüge.“
    ‭‭Offenbarung‬ ‭22:14-15‬ ‭DELUT‬‬

    Wenn man fern vom Angesicht des Herrn sein wird würde das bedeuten, dass man nicht dort hinkommt wo er sich aufhält und das wäre die Stadt. Die Jünger dürfen eintreten, die anderen nicht. Sie bleiben draußen. Draußen sein heißt nicht vernichtetet zu sein.

    Verstoßen von des Herrn Angesicht würde heute umgangsprachlich ausgedrückt:

    „Geh mir aus den Augen“

    Wenn man nur eine Bibelübersetzung verwendet und diese dann auch noch nach den eigenen Lehren ausgelegt und übersetzt wurde, dann kann man zu solchen Schlüssen kommen. Der Wortunterschied von „Verderben“ und „Vernichtung“ ist immens. Ich kann mir meinen Magen durchaus mehrmals verderben, wenn ich meinen Magen jedoch vernichtet habe, dann wars das.

    Bitte lies Deine angeführten Texte mal im Zusammenhang in anderen Übersetzung nach und prüfe ob sich dann nicht ein ganz anderes Bild ergibt.

    L.G. W.F.

  • Salomo1
    Mai 13, 2019

    Jesus vergleicht das Ende mit der Flut und mit Sodom, beides Mal überlebten nur die Diener Gottes (Luk 17:27-30).
    Petrus bringt auch den Vergleich mit der Flut und sagt dass die Welt diesmal nicht durch Wasser, sondern durch Feuer vernichtet wird und fordert deshalb auf heilig und gottergeben zu sein (2Pe 3:11,12).
    Jesus zeigt, dass alle, die seinen Brüdern nicht helfen in das ewige Feuer gehen (Matthäus 25:40, 41). Die Brüder Jesus sind alle, die Gottes Willen tun (Mat 12:41-46).
    Die Offenbarung zeigt, dass das wilde Tier so viel Macht erhalten wird, dass alle, die es nicht anbeten weder kaufen noch verkaufen können und sogar direkt von Tode bedroht sind (Off 13:15-17).
    Dies wird eine Zeit sein, in der Jesu Jünger hungrig, durstig, nackt, in der Fremde, krank und im Gefängnis sein werden. Wer dann den Jüngern beisteht wird belohnt werden (Mat 10:42).
    Wer zum Tier hält und ihnen nicht hilft, wird, wenn Jesus in flammenden Feuer erscheint, ewige Vernichtung erleiden (2Thess 1:7-9)
    Ihre Namen stehen nicht in der Buchrolle des Lebens (Off 13:8; 17:8; 20:15).
    Das Tier kommt in den Feuersee und alle die gegen Jesu kämpfen werden durch das Schwert Jesu getötet und von den Vögeln aufgefressen. (Off 19:19-21).

    Ich habe mal bei Tirz nachgeschaut. Er hat festgestellt, dass in der Offenbarung das meiste wiederholt wird, entweder in gleichen oder synonymen Worten oder Bildern. Da Harmagedon nur einmal vorkommt, sollte es ein Synonym für etwas anderes in der Offenbarung sein. Harmagedon ist übersetzt der Berg der Truppensammlung und ein Berg steht in der Offenbarung für einen König, also ist Harmagedon der König der Truppensammlung. Da bietet sich als Parallele das wilde Tier mit den sieben Köpfen an, dass selbst ein achter König ist. Bei ihm würden sich die Könige sammeln. Das siebenköpfige Tier ist offensichtlich eine Weltmacht, aber das zweite Tier aus der Erde übt die ganze Autorität des ersten Tieres vor seinen Augen aus. Das passt gut zu UNO und der USA. Während die UNO die theoretische Weltmacht ist, übt das US-Imperium die Weltherrschaft vor den Augen der Vereinten Nationen aus. Wenn also der achte König die UNO ist, und damit auch Harmagedon ist, dann sind bereits alle Nationen dort versammelt, weil alle anerkannten Staaten dort Mitglied sind.

    Interessanterweise haben die Überlebenden der großen Drangsal ihre Kleider im Blut des Lammes gewaschen. Dieses Waschen wird nur in Offenbarung 22:14 nochmals erwähnt, woraus Tirz schließt, dass die große Volksmenge in das neue Jerusalem hineingeht, wenn es vom Himmel herabgekommen ist.
    Das neue Jerusalem ist ja die Braut Jesu. In „Harmagedon“ (erweiterter Sinn) kommt Jesus mit der Braut herab um Gericht zu üben. Es sammelt dann alle seine irdischen Jünger ein und damit kommen sie praktisch in das neue Jerusalem (Mat 24:30,31). Das Einsammeln wird auch in Offenbarung 14:14-16 erwähnt. Über die Hunde draußen kommt dann das Gericht. Wer nicht zuvor von Jesus eingesammelt wurde, kommt die Kelter des Grimmes Gottes (Off 14:17-20). Dass „draußen sein“ Vernichtung bedeutet, zeigen mir auch die Parallelen mit dem Zähneknirschen (Mat 13:41-42,49-50; 22:12,13; 24:50,51).
    Auch wenn es mir auch nicht ganz gefällt, sieht es für mich so aus, als ob alle Anhänger des wilden Tieres getötet werden. Nur die Jünger Jesu und ihre Unterstützer werden überleben. Vielleicht gibt es auch noch einige, die von nichts gewusst haben und nicht auf der Seite des Tieres Stellung genommen haben und auch keine Gelegenheit hatten den Jüngern Jesu beizustehen. Die sollten anders behandelt werden (Luk 12:47-48).
    Müssen wir deshalb Angst vor „Harmagedon“ haben? Nur wenn wir nicht bereit sind Jesus zu lieben und zu gehorchen (Joh 3:36). Ansonsten wird es die Befreiung von Satans Welt, von der Sünde und dem Tod bedeuten.

  • W.F.
    Mai 13, 2019

    Hallo Bernd,

    Ps. 37 muss dem nicht widersprechen. Es gibt ja noch einen 2.ten Teil zu diesem Thema und da werden mal die Texte angeschnitten, die vom Tag Gottes handeln, was da passieren wird.

    Dann gibt es noch die Frage des Zeitpunktes. Es gibt den Anfang der 1.000 Jahre und es gibt das Ende der 1.000 Jahre.
    Harmagedon ist ja unmittelbar mit dem Anfang der 1.000 Jahre verbunden.

    Wenn Du den von Dir angeführten Text nicht auf Harmagedon sondern mal auf das Ende der 1.000 Jahre beziehst, widerspricht dieser Text dann immer noch der Sichtweise wie im o.g. Artikel dargelegt?

    L.G. W.F.

  • Bernd
    Mai 13, 2019

    Was hat es dann aber mit Psalm 37:9-40 auf sich? Widerspricht sich das dann nicht?

  • Opa Klaus Prüter,
    Mai 13, 2019

    Über das „Harmagedon“ der Bibel habe ich auch als Z. J. 1952 – 1979 schon viel nachgedacht. Jetzt bin ich 85 J. Mein Resümee:
    Ich bringe diese Feindschaft in Verbindung mit der Feindschaft, die Gott in Eden erwähnte.
    Diese Feindschaft die von Satan mit seiner ‚Front‘ eröffnet wurde ist ein kalter Lügenkrieg gegen Gott und dessen ‚Front‘ (Samen).
    Dieser kalte Krieg spielt sich hauptsächlich in den Köpfen ab und „Herrscht“ dort.
    Was im Kopf vor sich geht, das steuert alle Handlungen: konstruktiv zum Nutzen oder destruktiv zum Leid+Elend der Menschheit.
    Was in Köpfen vor sich geht und darin „regiert“ kann durch äußere „Regierungen“ nicht >reglementiert/regiert< werden.
    Selbst Gott will nicht eingreifen; er ließ Adam+Eva, wie auch allen anderen bis heute die freie Wahl.
    Gott warnt allerdings sehr vor den natürlichen Früh- u. Spätfolgen der jeweils gewählten Wege.
    Alles Destruktive wird nach einer gewissen Zeit von selbst zusammenbrechen. Wie es Jesus andeutete.
    Nur wir ungeduldige Menschen möchten, dass "Gottes Mühlen schneller mahlen sollen".
    Solche Ungeduld ist aber unnötig, angesichts der Hoffnung auf Auferstehung und ewigem Leben.
    Gott nimmt als Schöpfer gewiss Rücksicht auf unsere Bedürfnisse und auf SEINE weise, liebevolle Art wird er Wege dafür bereiten.
    Gott schafft einen Be-Reich, wo die beiden Feindfronten Quarantäne-Ähnlich deutlich getrennt werden.
    Es schafft Raum, um vorwiegend das siegreiche geistige Schwert des Wahrheitswortes sprechen zu lassen.
    Zu solchem siegreichen kalten Krieg und Sieg der Wahrheit scheinen die neuen Medien wie gerufen geeignet zu sein.

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