11 Comments
  • Alois
    Juni 25, 2019

    Lieber Bruder W.F.

    Welche Gruppe am Ende der 1000 Jahre die größere sein wird, darüber habe ich in der Bibel noch nichts gefunden. Angenommen in Harmagedon sterben nur „die Könige der Erde“ wie sie in Offenbarung genannt werden, so würden fast 100 % der Menschheit weiter leben bis zum Ende der 1000 Jahren. Unter diesen Umständen kann ich mir schon vorstellen, dass eine gewaltige Anzahl von Menschen nichts dazugelernt hat. Auch die Israeliten haben die vielen Wunder beim Auszug aus Ägypten erlebt und fast alle sind trotzdem nach kurzer Zeit der List des Satans zum Opfer gefallen.

    Es gibt noch einen weiteren Vers in 1. Mos. 8:20-21 der eine Wiederholung der Flut in gleich radikaler Form ausschließt:

    Und Noah baute Jehova einen Altar; und er nahm von allem reinen Vieh und von allem reinen Gevögel und opferte Brandopfer auf dem Altar.
    21. Und Jehova roch den lieblichen Geruch, und Jehova sprach in seinem Herzen: Nicht mehr will ich hinfort den Erdboden verfluchen um des Menschen willen; denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an; und nicht mehr will ich hinfort alles Lebendige schlagen, wie ich getan habe.

    Liebe Grüße
    Alois

  • W.F.
    Juni 25, 2019

    Lieber Alois,

    Dein Hinweis auf den Bund den Gott mit den Menschen nach der Sintflut geschlossen hat, ist mehr als berechtigt. Dieser Text hätte wirklich noch in den Artikel gemusst und daher poste ich ihn hier in den Kommentaren:

    1.Mos. 9:11 Lutherbibel 2017
    11 Und ich richte meinen Bund so mit euch auf, dass hinfort nicht mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch die Wasser der Sintflut und hinfort keine Sintflut mehr kommen soll, die die Erde verderbe.

    Elberf
    11 Ich richte meinen Bund mit euch auf, dass nie mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch das Wasser der Flut, und nie mehr soll es eine Flut geben, die Erde zu vernichten.

    Neues Leben
    11 Ich gebe euch das feste Versprechen, niemals mehr durch eine Flut die Erde und alle Lebewesen zu vernichten.

    Gute Nachricht Bibel
    11 Ich gebe euch die feste Zusage: Ich will das Leben nicht ein zweites Mal vernichten. Die Flut soll nicht noch einmal über die Erde hereinbrechen.

    Ich habe deshalb mehrere Übersetzungen zitiert, weil mir mein Gefühl sagte, dass man den Text auch so hätte übersetzen können, dass hier eben nicht nur der Tod durch eine Sintflut gemeint sein könnte. Warum?

    Dieser Bund wenn er sich nur auf eine Sintflut beziehen würde, wäre mehr als grausam. Gott schließt mit den Menschen einen Bund sie nie mehr zu ertränken und lacht dann in sich hinein:

    „Aber ihr wisst ja gar nicht welche Möglichkeiten mir noch zur Verfügung stehen. Ich kann Euch durch Feuer, Eiszeit, Hagel und vieles mehr vernichten. Ich bräuchte nur die Erde etwas näher an die Sonne bringen und alles Leben auf der Erde würde ausgelöscht werden oder ich bringe sie etwas weiter von der Sonne weg, auch dann wäre alles vorbei.“

    Was wäre der Bund dann noch wert? Gar nichts und daher glaube ich, dass es die Gute Nachricht Bibel am Besten auf den Punkt gebracht hat, wenn Sie diesen Text so übersetzt:

    Gute Nachricht Bibel
    11 Ich gebe euch die feste Zusage: Ich will das Leben nicht ein zweites Mal vernichten. Die Flut soll nicht noch einmal über die Erde hereinbrechen.

    Es wird keine zweite Vernichtung der Menschheit geben, bei denen nur ganz wenige Menschen überleben. Am Ende der 1.000 Jahre, wird Gott gezielt die Menschen bestrafen, die sich trotz aller Vorteile nicht der Liebe beugen wollen. Ja, es werden viele sein, die lieber wieder dem Teufel hinter laufen, aber es werden deutlich weniger sein als die, die sich bewusst für Gottes Königreich entschieden haben und damit schützt Gott diejenigen, die fortan in Liebe miteinander auskommen möchten.

    Vielen Dank für diesen Hinweis.

    L.G. W.F.

  • Alois
    Juni 25, 2019

    Liebe Geschwister

    Ich habe meinen letzten Kommentar nicht unter den richtigen Vortrag abgeschickt, deshalb nochmal:

    Einen großen Dank an den Autor für die Ausführungen.
    Auch ich habe seit meiner Kindheit geglaubt alle außer den Zeugen werden in Harmagedon vernichtet. Es stand immer die Vernichtung der „Welt“ im Vordergrund. Dadurch wurde sein Jahrzehnten ein Klima der Angst am Leben gehalten. Dabei ist die Gute Botschaft eine äußerst positive Botschaft und sollte nicht mit Tod und Verderben in Zusammenhang gebracht werden. Jesus wird uns bald retten vor dem Tod. Den Tod den wir wegen der Sünde Adams und unserer eigenen Sünde unweigerlich ausgesetzt sind. An die baldige Rettung durch Jesus glaube ich fest. Jesus und unser himmlischer Vater wollen, dass wir Menschen leben, sie sind grundsätzlich nicht daran interessiert dass Menschen sterben.
    Gemäß den Versen 14 bis 16 in denen es um Harmagedon geht, werden die „Könige der Erde“ versammelt um mit Gott zu kämpfen. Bei einem Kampf gegen Gott funktionieren keine buchstäblichen Waffen. Es muss somit ein Kampf mit anderen Waffen gemeint sein. Wenn man in seine Überlegungen mit einbezieht, dass unser Herr Jesus unser einziger König ist, die WTG und LK aber behauptet, nur durch den absoluten Gehorsam gegenüber den sogenannten „treuen und verständigen Sklaven“ wird man zu den Geretteten gehören, findet doch ein Kampf zwischen den „Königen der Erde“ in Form der LK sowie der Organisationshierarchie und dem Herrn Jesus statt. Die Organisation ist keine Demokratie, sie ähnelt einem Königreich das die ganze Erde der Zeugen umfasst. In einem Königreich gibt es ein paar Könige ganz oben, die LK, dann weitere Könige in den verschiedenen Ländern, vielleicht bis hinunter bis zu den Ältesten.
    Es liegt an jedem einzelnen „König“ ob er im Tross der Organisation weiter in Richtung Harmagedon marschiert. Oder ob er nur Jesus als seinen Herrn anerkennt, ohne Menschen zwischen sich selbst und Jesus zu akzeptieren.
    Was in der kommenden Zeit von Harmagedon mit all den anderen Menschen passiert weiß ich nicht, es ist auch nicht meine Sache das zu erforschen. Ich mache mir nur Gedanken über die Sintflut. Dort wurde bekanntlich so richtig aufgeräumt. Aber am Ende hat Gott einen Regenbogen als Bund mit den Menschen an den Himmel gesetzt und versprochen, nie mehr die Menschen mit einer Flut zu vernichten.
    Glaubt wirklich jemand, dass Gott zwar versprochen hat die Menschen nicht mehr ertrinken zu lassen, dann aber einen „Plan B“ aus der Tasche zieht um fast alle Menschen mit Feuer verbrennen zu lassen? Eine Vernichtung mit Feuer vom Himmel steht zwar in Offenbarung, aber erst am Ende der 1000 Jahre, nachdem der Teufel noch einmal ein Teil der Menschen verführt hat.
    Zu diesem Thema gibt es viel Raum für Spekulation und Diskussion. Warten wir es ab, unser Herr Jesus und unser himmlischer Vater werden ganz bestimmt das Richtige tun.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Salomo1
    Juni 25, 2019

    Ich will mal die These aufgreifen, dass das Feuer nicht vernichtet, sondern läutert (also eine Art Fegefeuer ist).
    Wenn Jesus kommt, dann werden einige gerettet und in die von Himmel herabgekommene Stadt hineingehen. Das sind diejenigen, welche ihre Kleider gewaschen haben, also die große Volksmenge (vergl. Off 22:14 und Off 7:14). Die verstorbenen Märtyrer, die im Himmel richten werden, behalten nicht ihre alten Kleider, sondern bekommen neue, weil sie einen neuen Leib erhalten (Off 6:11).
    Die große Volksmenge ist also in der Stadt, während draußen die Hunde sind (Off 22:15). Dieses draußen Bleiben sieht man auch im Gleichnis von den 10 Jungfrauen (Mat 25:10-12). Auch hier sind die Gäste die große Volksmenge, weil der Bräutigam logischerweise mit der Braut kommt und keine Bräute vom Straßenrand aufliest.
    Das draußen Bleiben finden wir auch in Luk 13:24-28, wo Jesus uns auffordert danach zu ringen durch die Tür zu kommen. Hier wird auch das Weinen und Zähneknirschen der draußen Bleibenden erwähnt, das mit dem Feuer zusammenhängt (Mat 13:41-42; 49-50). Interessanterweise heißt es in Luk 13:28: „Da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen, wenn ihr sehen werdet Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reiche Gottes, euch aber draußen hinausgeworfen.“ (siehe auch Mat 8:11-12)
    Die draußen sind, bekommen es also bewusst mit, dass andere drinnen sind und bedauern, dass sie selbst draußen sind. Das erinnert auch das Gleichnis vom Reichen und dem Lazarus. Lazarus kommt zu Abraham, während der Reiche ins Grab kommt (Luk 16:19-31). Der Reiche kann Lazarus im Paradies sehen, während er selbst Pein in den Flammen erleidet.
    Die draußen sind leiden, während sie sehen, wie es denen drinnen gut geht. Und es gibt wenig Aussicht, dass jemand von draußen doch noch geläutert rein kommt: „Außerdem liegt zwischen uns und euch ein tiefer Abgrund, sodass von hier niemand zu euch hinüberkommen kann, selbst wenn er es wollte; und auch von euch dort drüben kann niemand zu uns gelangen.“ (Luk 16:26)
    Jetzt ist die Frage, ob sie tatsächlich die 1000 Jahre am Leben bleiben, um dann am Angriff auf die Stadt teilzunehmen.
    Das erinnert mich irgendwie an einen Science-Fiction-Film, wo es eine Stadt gab, in der es den Menschen gut ging, während die Menschen draußen unter den erbärmlichen Umständen litten. Ich glaube da haben sie auch versucht die Stadt zu stürmen.

    Ich lasse das mal als Alternative stehen, glaube aber persönlich, dass diejenigen, die draußen sind, das „Feuer“ nicht lange überleben und dass diejenigen, welche die Stadt stürmen wollen, Auferstandene sind, die während der 1000 Jahre auferweckt wurden und beim Gericht mit einer Bewährungsstrafe davon gekommen sind.
    Ich denke nämlich, dass alle Menschen auferweckt werden, und diejenigen, die nicht zu ihren Lebzeiten Jesu Jünger wurden, werden vor Gericht gestellt (Joh 5:24; 1.Pe 4:5; 2.Kor 5:10). Einige hatten nach Luk 13:26 Jesus persönlich gekannt und sehen andere im Königreich, kommen aber selbst nicht hinein, sondern ihr Leib wird noch lebendig in die Gehenna geworfen (Mat 10:28; 23:33, Off 19:20).
    Andere, die Jesus nicht richtig gekannt haben, erhalten eine Bewährungsstrafe und werden letztlich, wenn sie sich am Ende der 1000 Jahre nicht von Satan verführen lassen, ewiges Leben erhalten (Luk 12:47-48). Vorher gelten sie als „tot“, obwohl sie körperlich wieder am Leben sind (Mat 8:22; Eph 2:1; Off 20:5) Es stehen ja auch keine Auferweckten vor dem Thron, sondern Tote (Off 20:12).

    Die „Lebendigen“ nehmen an der ersten Auferstehung teil. Das sind meiner Meinung nach nicht nur diejenigen, die als Könige im Himmel regieren, sondern auch alle von Jesus anerkannten Jünger mit irdischer Hoffnung, die später dann auf der Erde Führungspositionen erhalten werden. Sie werden gleich am Anfang auferweckt und werden zusammen mit den überlebenden der großen Volksmenge in das herabgekommene neue Jerusalem hineingehen. Das sind die Schafe. Die Böcke, die bleiben draußen und werden dann durch Feuer vernichtet.

    Armageddon ist nämlich für mich wie die Sintflut eine globale Katastrophe, welche nur diejenigen überleben, die sich „drinnen“ befinden. Bei der Flut musste man in der Arche sein, bei Armageddon muss man in der Stadt sein. Wen die Engel nicht mitnehmen in die Stadt, den erwischt draußen das Feuer, wie bei Sodom (Mat 24:37-41; Luk 17:26-30). Petrus zeigt, dass die damaligen Himmel und die damalige Erde durch die Flut zerstört wurden (2.Pet 3:5-6). Die damalige Erde, die aus dem Wasser herausstand, war das ursprüngliche Festland und der Himmel ist die ursprüngliche Atmosphäre, die durch das einstürzende Wasserdampfdach in ihrer ursprünglichen Form zerstört wurde (1. Mo 1:7-10). Und so wie das ursprüngliche Festland mit buchstäblichem Wasser überflutet wurde, wird die heutige Oberfläche des Festlandes mit buchstäblichem Feuer verbrannt werden (2.Pe 3:7, 10 Schlachter 2000; Hoffnung für Alle und NGÜ übersetzen hier auch, wie die NWÜ, „verderben“ mit „vernichten“.) Die Hitze wird so groß sein, dass die Gesteine zerschmelzen werden (Micha 1:3-4). Auch die Himmel werden brennen, weil der Stickstoff sich bei der Hitze mit Sauerstoff verbindet und jede Menge Stickoxide entstehen. Nur die in der Stadt können das überleben, weil Gott sie vor dem Feuer beschützt, wie die drei Hebräer im Feuerofen.
    Soweit mal meine These.

    Aber wie man es auch sieht, draußen zu bleiben ist auf jeden Fall nicht schön und wir sollten alles tun um hineinzukommen. Dabei ist eine gewisse Furcht und Respekt vor den kommenden Geschehnissen angebracht.

    „Setzt alles daran, durch die enge Tür einzutreten! Denn das sage ich euch: Viele werden versuchen einzutreten, und es wird ihnen nicht gelingen. 25 Wenn der Hausherr aufgestanden ist und die Tür abgeschlossen hat, werdet ihr draußen stehen, an die Tür klopfen und rufen: ›Herr, mach uns auf!‹ Doch er wird euch antworten: ›Ich kenne euch nicht; ich weiß nicht, woher ihr seid.‹“ (Luk 13:24,25 NGÜ)

    „Darum, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, verwirklicht eure Rettung mit Furcht und Zittern“ (Phil 2:12 Schlachter)

  • piti
    Juni 25, 2019

    Mein lieber Manfred.
    Ich hab keine konkordante Bibel.
    Schau in deiner nach.
    Friede pit

  • Manfred
    Juni 25, 2019

    Lieber Pit,

    welchen Text aus dem AT und welchen aus dem NT meinst Du genau?

    Liebe Grüße Manfred

  • piti
    Juni 25, 2019

    Lieber Manfred.
    Ich sehs ja nicht anders als du.
    Ich sag ja nicht, dass es grundsätzlich falsch übersetzt ist.
    Nur frag ich mich dann:
    „Warum wird dort, wo im AT Olam und im NT Äon steht, das unterschiedlich übersetzt?
    Wenn sich „Ewigkeit“ nur auf die jenseitige Welt bezieht und sie auch dort nur Anwendung findet.
    Innerhalb unseres Kosmos war doch nie eine echte „Ewigkeit“ vorgegeben, noch wurde eine in der Bibel definiert.
    Da haben die Übersetzer ein echtes Begriffswirrwarr geschaffen. Auch in bezug auf ein „ewiges“ Leben, nach den „1000“ (Tausend; ist m.M. auch falsch gesetzt) Jahren.“
    Friede pit

  • Manfred
    Juni 25, 2019

    Lieber Pit,

    Du hattest ja noch einen 2.ten Kommentar geschrieben, bezüglich der Ewigkeiten/Zeitalter. Es ging um die Sünde gegen den heiligen Geist. Der Text aus der Elberfelder lautet:

    Mt 12,32 Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen. –

    Die HFA schreibt es wie folgt:
    32 Wer abfällig über den Menschensohn redet, dem kann vergeben werden. Wer aber meint, er könne abfällig über den Heiligen Geist reden, der wird niemals Vergebung finden, weder jetzt noch in der zukünftigen Welt.«
    Du sagtest dazu:
    „Eine Ewigkeit sollte ja schliesslich genügen. 2 Ewigkeiten hintereinander ergeben für mich keinen Sinn.“

    Bleiben wir mal beim Zeitalter, weil ich glaube das trifft es am Besten. Als Jesus das sagte, war er in diesem Zeitalter, das aktuell noch andauert. Das nächste Zeitalter wäre dann die Regierungszeit unseres Königs Jesus Christus. Wir wissen es gibt zu Beginn dieser 1.000 jährigen Regierungszeit eine erste Auferstehung. Hätte somit jemand heute gegen den Heiligen Geist gesündigt, dann bekommt er das nicht vergeben, bevor Christus regiert, er kann also nicht an der 1.ten Auferstehung teilhaben. Somit hat er das ewige Leben noch nicht fest, während der 1.000 Jahre. Über ihn hat der 2.te Tod noch Gewalt.

    Das bedeutet:
    Er bekommt in diesem Zeitalter keine Vergebung, das ist die Zeit bis Christus anfängt zu regieren
    und er bekommt im nächsten Zeitalter keine Vergebung, das ist bis zum Ende der 1.000 Jahre

    Wenn er sich dann nicht daran beteiligt, das Lager der Heiligen zu umzingeln, wie es in der Offenbarung 20 beschrieben wird, dann hat er die Möglichkeit auf die 2.te Auferstehung und bekommt somit die Sünde gegen den Heiligen Geist für das übernächste Zeitalter (3.te Zeitalter) vergeben.

    Denn am Ende der 1.000 Jahre gibt Jesus alles seinem Vater zurück, womit somit ein neues Zeitalter eingeleitet wird.
    Somit hätten wir mindestens 3 Zeitalter, seit der Erschaffung des Menschen.

    1.Zeitalter = Erschaffung des Menschen bis zum Beginn der 1.000 Jahre
    2.Zeitalter = Die 1.000 jährige Regierungszeit des Christus
    3.Zeitalter = Nach den 1.000 Jahren, wenn alles wieder dem Vater gehört

    Für mich macht das so Sinn und macht all denen Menschen Hoffnung, die gegen den heiligen Geist gesündigt haben. Sie können die Vergebung durch die 2.te Auferstehung erlangen und somit auch ewig leben.

    Das ist zumindest meine Meinung.

    Liebe Grüße Manfred

  • Manfred
    Juni 25, 2019

    Lieber Pit,

    zu Deiner Frage:

    „Wie also soll man sich dann erklären, dass der Älteste in ein scharfes Gericht kommt. Hat der Gläubige zum Ältesten etwa einen ungerechtfertigten Vorteil? Der Eine gar nicht; der Andere ein Schäferes?????“

    …ist mir das folgende eingefallen, was Jesus damals gesagt hat:

    Luk. 12:47-48; Elb:
    47 Jener Knecht aber, der den Willen seines Herrn wusste und sich nicht bereitet noch nach seinem Willen getan hat, wird mit vielen Schlägen geschlagen werden;
    48 wer ihn aber nicht wusste, aber getan hat, was der Schläge wert ist, wird mit wenigen geschlagen werden. Jedem aber, dem viel gegeben ist – viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.

    Ein Ältester ist ja deshalb ein Ältester, weil er in der Regel sich ein besseres Wissen erarbeitet hat und daher einer Versammlung von Gläubigen vorsteht. Somit kennt er den Willen seines Herrn besser als der einfache Gläubige, der kein Ältester ist. Wenn der Älteste nun, obwohl er den Willen des Herrn kennt, dagegen handelt, wird er strenger bestraft, als der einfache Gläubige, der nicht wusste das er was falsch gemacht hat. Bestraft wird aber auch er.

    Was Jesus dann noch sagt, rundet es ab:
    Jedem aber, dem viel gegeben ist – viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.

    Ein Ältester hat in der Regel ein höheres Ansehen, als der einfache Gläubige. Ihm wurde mehr gegeben und daher wird von ihm auch mehr verlangt werden.

    Du hattest dann ja gesagt: „Da wär der Mensch ganz schön minderbemittelt, würde er so ein Amt anstreben.“

    Nein, ein Amt anstreben ist nicht verkehrt und zieht auch nicht zwangsläufig eine härtere Strafe mit sich. Das kommt ja nur dann zum tragen, wenn man gegen den Willen des Herrn handelt, obwohl man ihn kennt. Also vereinfacht gesagt: Wenn Du als Ältester etwas tun willst, obwohl du weißt das es falsch ist, dann erst wirst du härter bestraft. Es geht somit um das willentliche falsch handeln.

    Natürlich könnte ein Ältester auch falsch handeln und genau in dem Punkt nicht wissen was der Wille des Herrn ist, dann müsste er genauso nachsichtig bestraft werden wie der normal Gläubige. Wer wider besseren Wissens handelt, der wird härter bestraft.

    Ist ja im Verkehrsrecht genauso. Wenn Du bei einer roten Ampel geblitzt wirst, dann kommt es auch darauf an, wielange die Ampel schon rot war. Ist sie gerade umgesprungen und du konnest nicht mehr bremsen, dann wird das nicht so hart bestraft, als wenn sie schon ein oder zwei Sekunden rot war, bevor Du geblitzt wurdest.

    Ist die Ampel länger rot gewesen, dann wusstest Du das genau und bist dennoch gefahren. Also höhere Strafe.

    So zumindest würde ich das verstehen.

    Liebe Grüße Manfred

  • piti
    Juni 25, 2019

    Ich werd alt und schusselig. Da war doch noch was. Ach ja. Das Äon.
    Für immer und ewig. Genügt ewig nicht?
    Die Sünde (gegen den Heiligen Geist) kann nicht vergeben werden, weder in dieser Ewigkeit, noch in der Nächsten.
    Wer findet den Fehler?
    Eine Ewigkeit sollte ja schliesslich genügen. 2 Ewigkeiten hintereinander ergeben für mich keinen Sinn.

    Äon (Ewigkeit) bezieht sich immer, im Bezug auf den Menschen gesprochen, auf ein Zeitalter.
    Und aus Gottes Sicht? Seine eigene Ewigkeit? Ist das eine Zeitangabe, wenn doch für IHN gar keine Zeit existiert, da ER nicht an seine Schöpfung gebunden ist und es vor dieser Schöpfung überhaupt keine Zeit „gab“, oder ist es ein Zustand?
    Friede pit

  • piti
    Juni 25, 2019

    Hallo ihr Lieben.
    Wunderbarer Artikel.

    „Explizite Todesstrafe für alle Ungläubigen“ tönt es aus Warwick.
    Das sagen sie zwar nicht in diesem Stil, doch wer lesen kann, ist im Vorteil. Genau das meint die Zeugenlehre vom Gericht.
    Wie aber werden dann die Ungläubigen beurteilt, wenn nicht so?
    Nach ihren Werken werden sie gerichtet.
    Die Menschen haben gute und schlechte Werke auf ihrem „Konto“.
    Wäre dafür nur eine einzige Strafe möglich, welchen Sinn hätte dann der Text. Na, gar keinen. Kann man getrost aus der Bibel streichen.
    Machen sie ja auch. Verdrehen, ignorieren. Bewährte Methoden, um die Bewusstheit der Menschen zu unterdrücken.
    „Da wirst aber schauen, wenns so weit ist…“ Ja, werd ich. Aber nur, wenn ihr Recht habt mit euerer Bibelverdrehung. Auch das hat sich bewährt. Wer Angst hat, kann nicht klar denken und greift nach jedem Strohhalm, der ihm dann auch voll Wonne überreicht wird. Natürlich vom Bibellehrer. Ein Bibellehrer ist ein Rabbi.
    „Lasst euch nicht Rabbi nennen.“
    Aber nur nicht zu früh freuen. Du musst mehr tun, um sicher zu gehen gerettet zu werden. Und noch mehr. Und spenden. Am besten, alles was du hast. Dann kannst sicher sein, aber nur wenn wir grad keine Bausklaven brauchen.
    Ich muss aufhören, sonst komm ich nie zum Gericht.
    Wenn die Menschen an ihren Taten gemessen werden, muss es auch zwangsläufig verschiedene Urteile geben.
    Der eine war besser, der andere schlechter. Das Ziel haben alle Menschen verfehlt, einschliesslich Paulus.
    Ausserdem gibts ja noch andere Texte.
    z.B Sodom. Sodom wird es besser ergehen als dir.
    Wie kanns denen besser ergehen, wenns nur eine Strafe gibt?

    Durch die Gnade und den Glauben gibt es kein Gericht, sagt Paulus.

    Wie also soll man sich dann erklären, dass der Älteste in ein scharfes Gericht kommt. Hat der Gläubige zum Ältesten etwa einen ungerechtfertigten Vorteil? Der Eine gar nicht; der Andere ein Schäferes?????
    Da wär der Mensch ganz schön minderbemittelt, würde er so ein Amt anstreben.
    Weiss jemand, wie man das verstehen soll? Über die Wirkfelder? Er wirkt ja dadurch, dass er Lehrer ist, auf einen grösseren Kreis ein, und wennns dumm läuft, über die Generationen hinaus. Tragen die Menschen nicht die Verantwortung für ihre Lehren? (z.B: Russel) „Was der Mensch sät, wird als ein Vielfaches zu ihm zurückkommen“ Wer Gutes tut, tue weiterhin Gutes.
    Friede pit

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