352 Comments
  • Ruth
    Juli 23, 2015

    Hallo Leute, ich habe mal eine Frage,die jetzt gar nicht zu diesem Thema passt,die mich aber so beschäftigt und ich gertne wissen würde was ihr dazu sagt!Da ich gerne Fossilien und versteinerungen, mit meinem Mann, an der Ostsee suche ,und auch finde wie zb, versteinerte Seeigel, Donnerkeile,und viele andere Ur Meereslebewesen, stellen wir uns oft die Frage,warum gibt es keine klaren Aussagen der WTG über die Urzeit?Es wird immer so dargestellt, das diese Lebewesen unvollständig waren sich nicht weiter entwickelt haben und dann auf einmal ausgestorben sind?!Die Realität der Erdgeschichte wird immer nur belächelt und nicht akzeptiert.Wurden diese Urtiere erschaffen oder haben sie sich weiter entwickelt?Adam und Eva haben den Tieren doch Namen gegeben wie ist das denn mit den Urzeittieren ?die lebten doch vor adam und eva ?! und ich stelle mir dann diese Frage wenn ich solch eine versteinerung am meeresstrand finde die schon ca 80 millionen jahre alt ist.Die WTg sagt ja ständig ,alles wurde erschaffen und hätte sich nicht verändert. Wenn ich nur an das Buch denke, hat sich der Mensch entwickelt oder ist er erschaffen worden :Bin gespannt über Antworten ! Gruss von Ruth

  • Boas an Ruth
    Juli 23, 2015

    Liebe Ruth.

    Für mich ist es immer wichtig, feststehende Fakten mit der Bibel in Einklang zu bringen. Die Hauptfrage, die ich mir bei Betrachtung dieses Themas gestellt hat ist folgende: Lässt sich die Evolutionstheorie mit der Schöpfungsgeschichte der Bibel in Einklang bringen?

    Nach Ansicht einiger Kirchen steht die ET im Widerspruch zur Bibel. Einige sind sogar der Meinung, dass ein Schöpfungstag genau 24 Erdenstunden gedauert hat. Aber stimmt das wirklich? Nehmen wir einmal 1. Mose 1: 21 „Und Gott schuf die großen Seeungeheuer und jedes sich regende, lebendige Wesen, wovon die Wasser wimmeln, nach ihrer Art, und alles geflügelte Gevögel nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.“

    Ich kann aus diesem Bibeltext nur herauslesen, dass Gott, wie hier erwähnt, für die Erschaffung des Lebens im Wasser und der Vögel verantwortlich war. Wie er dies getan hat wird nirgends beschrieben. Warum auch! Hätte Moses es zur damaligen Zeit verstehen können, was das Weltall ist? Oder das unsere Erde als Gesteinsformation schon Milliarden von Jahren alt ist? Welche Mittel sich unser Schöpfer bedient, um zu ERSCHAFFEN, ist meines Erachtens, absolut seine Sache. Ich finde es nur logisch, dass er sich der Naturgesetze bedient, die er als erstes gemacht hat, als das Weltall ins Dasein kam. Und diese Naturgesetze sind einfach genial. Zeit spielt für ihn sowieso keine Rolle. Einzig die Erschaffung von Adam und Eva war meines Erachtens etwas Besonderes und nicht zu vergleichen mit den übrigen Tieren. Das erweiterte Bewusstsein des Menschen unterscheidet sich von allen anderen Geschöpfen. Sein Denkvermögen, seine Ethik, sein Gewissen grenzt den Mensch von den Tieren ab. Offensichtlich hat er sich, bei der Schöpfung von Adam für ein bewährtes Körpergrundmodell seiner Schöpfung entschieden, den Primaten. Und diesen noch ein wenig modifiziert. Die Augen nach vorne gerichtet, aufrechter Gang, Hände, die wunderbar dazu geeignet sind alles Mögliche zu tun. Stell Dir mal vor, er hätte sich für den Körperbau eines Delphins entschieden. Wir hätten noch nie einen Fuß auf trockenes Land gesetzt, alle Schönheit der Berge und grünen Talebenen noch nie gesehen. Konnten wir mit einem solchen Körper forschen und entdecken?

    Für mich ist die Evolutionstheorie kein Widerspruch zur Schöpfungsgeschichte der Bibel. Damit bringe ich wissenschaftliche Fakten und die Aussage der Bibel in Einklang. Ich kann die versteinerten Fossilien nicht einfach wegdiskutieren. Oder sie als Täuschungsmanöver der Regierungen abtun. Der Schöpfungsbericht sagt für mich aus, dass Gott dafür Verantwortlich ist, dass unser Weltall und wir existieren. Nicht mehr und auch nicht weniger. Seine Erklärungen waren dem Wissensstand des Menschen angepasst und stillten seinen Wissensdurst. Aber Gott erklärt uns nicht, welcher Technik er sich bedient hat, um zu erschaffen. Andere Kirchen haben auch dieses Verständnis erlangt (siehe z. B. Katholische Kirche: spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-franziskus-kein-konflikt-zwischen-evolution-und-schoepfung-a-999893.html)

    Andere Kirchen sind noch nicht so weit. Viele bestehen auf 24 Stunden. Warum sie das tun? Die 7 Tage Adventisten z. B., sehen dadurch ein Wegschmelzen ihres geliebten Sabbats am Horizont. Andere möchten vielleicht dadurch verhindern, dass Christen eher den Sinn hinter den Worten der Bibel sehen, als die einzelnen Buchstaben und Wörtern des Gesetzes. Nochmals Andere haben zu ihrer eigenen Vorstellung gefunden, welchen Zauberstab Gott benutzt hat um das All zu erschaffen. Und nun können sie nicht mehr von ihrer Vorstellung lassen und vermeiden es, sich den Fakten stellen.

    Aber das ist meine private Meinung.

    Boas

  • Alois
    Juli 23, 2015

    Lieber Boas

    genau so sehe ich das auch. Ein Schöpfungstag ist ein Zeitabschnitt und kein menschlicher Tag. Und jeder Zeitabschnitt dürfte in Erdumdrehungen gemessen auch nicht gleich lang gewesen sein.

    Unser Schöpfer ist ewig und wenn man schon ewig ist, wieso soll man sich dann den Stress antun irgend etwas in einem Tag erledigen?
    Wir wissen doch dass unser Vater mit dem Geist wirkt. So kann er durch seinen Geist leicht das Erbgut in einer Eizelle oder im Samen etwas verändern und es entsteht eine völlig andere neue Art.
    Menschen machen das schon mit der Genforschung und Genveränderung. Was Menschen bereits können, kann der Schöpfer unendlich Mal eher.

    Ich wohne am Rande der Schwäbischen Alb, ein Gebirge mit hunderten Meter dickem Ablagerungsgestein, ehemaliger Meeresboden. In diesen Steinen sind Unmengen von versteinerten Tieren eingeschlossen. Wie soll so etwas in 24 Stunden oder auch 1000 Jahren entstehen?
    Klar Jehova könnte das alles im Nu hinzaubern, kein Problem für ihn. Aber warum soll er das tun wenn er doch alle Zeit der Ewigkeit hat?

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bernhard Schüler
    Juli 23, 2015

    Hallo,

    wenn man die Aussagen des Wachtturms im Gesamtzusammenhang betrachtet, auch bezüglich des Predigtdienstes, werden die Aussagen noch ungeheuerlicher:

    1.: Jehovas Zeugen predigen und machen Proselyten.
    2.: Nach der Taufe der Proselyten wird Kadavergehorsam von denen verlangt, das heißt z.B. auch, wer Opfer von sexuellem Missbrauch durch Brüder ist und das anzeigt oder anprangert oder wer solche Straftaten kritisiert oder Opfern beisteht, wird als „Abtrünniger“ radikal aus der Gemeinschaft ausgestoßen.
    3.: Dies wird praktisch als Jehovas Willen bezeichnet. Das bedeutet im Klartext: Jehova wird als Freund von Kinderschändern dargestellt. Dafür wird letztendlich gepredigt. Ich kann mir kaum eine schwerere Gotteslästerung vorstellen.

    Liebe Grüße von Bernhard

  • prodomo
    Juli 23, 2015

    @Bernhard Schüller:

    Zu 1.
    JZ machen keine Proselyten, nur nichtjuden, die Juden werden, sind unter diesem Begriff subsumiert.

    zu 2.
    Kadavergehorsam sowie das Dulden schwerer Sünden wird weder verlangt noch erwartet, im Gegenteil: 2. Korinther 1:24

    Zu 3.
    Quatsch, Jehova ist niemals ein Freund von Kinderschändern, das wird so icht gepredigt, folglich liegt auch keine Gotteslästerung vor.

    df

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Lieber Bruderinfo
    Mit diesen Worten „Das Problem von so Menschen wie dir oder Pinehas ist das ihr ein Pseudowissen habt und euch ein paar Seiten angelesen habt und dann wollt ihr das in die Welt hinausschreien in der Hoffnung das euch so viele wie möglich folgen.
    Aber Menschen wie du oder Pinehas labern nur großspurig daher. Jesus sagte zu solchen Menschen, dass sind hohle Gefässe ohne Inhalt. Tönerne Zimbeln. Viel Gerede aber ohne wahrer Bedeutung. Naja du ertragst ja die Wahrheit, deshalb kann ich mit dir auch Tacheles reden oder etwa doch nicht? „

    hast du mir wirklich die Augen geöffnet, vielen Dank. Bisher war ich davon überzeugt, man könne hier ernsthaft über ernste Themen diskutieren. Da habe ich mich wohl geirrt.

    Lieber Gerd
    du schreibst „Du fühlst dich offenbar mit Widersprüchen wohl. Denn die grammatikalischen Argumente, die von einem Mitschreiber vorgebracht wurden, die prallen bei dir ab und der Widerspruch bleibt.Auch die Stellen die allein von mir oftmals zitiert wurden, werden einfach ignoriert, was dir unbenommen sei, aber es lesen hier auch Orientierungssuchende mit, um d i e geht es, denn dich wird man nicht überzeugen können.“
    Du hast anscheinend ein Problem damit wenn jemand eine andere Meinung hat. IGNORIEREN bedeutet, nicht beachten. Ich habe keinesfalls irgendwas von dir oder anderen ignoriert. Ich habe immer sachlich meinen Standpunkt dargelegt. Niemand muss meine Sicht der Dinge annehmen – aber ein christliches Miteinander setzt eigentlich voraus, dass man fair ist. Und das bedeutet, dass man ehrlich bleibt. Ich habe mehrmals gefragt, wie du mehrere Götter damit vereinbaren kannst, was die Bibel sagt und du hast alle Anfragen IGNORIERT – denn du bist mit nicht einem einzigen Wort darauf eingegangen mir sachlich zu erklären, wo die Bibel davon spricht, dass es im Himmel mehr als einen wahren Gott gibt.

    Lieber Jürgen
    Du schreibst „Eigentlich ist das was du schreibst eine Anklage an alle hier, die nicht deiner Ansicht folgen.
    Ich könnte dir hier genauso sagen, dass ich dir auf anhieb zig Bibelverse nennen könnte die deine Sichtweise in einen frühsommerlichen Klassefünf-Dunst verpuffen lassen.
    Aber genau dieses Niveau wollen wir hier nicht!“

    Schade, dass du mich so missverstehst. Aber vielleicht ist dir die Antwort von Bibelinfo an mich niveauvoller. Sätze wie „labern nur herum“ heben eine Diskussion gleich auf ein neues Level. Damit kann ich leider nicht dienen. Und vielleicht bin ich hier fehl am Platz. Dachte ich doch bisher, die einzige Grundlage aller Gedanken sollte die Bibel sein. Und ich habe alle meine Gedanken stets mit der Bibel untermauert.

    Lieber Alois
    du schreibst „Für mich ist jeder ein wahrer Christ der nur Jesus als sein Haupt ansieht und nicht gleichzeitig irgend welchen Menschen folgt.
    Dann haben schon die Apostel angefangen sich vom richtigen Weg zu entfernen, denn diese haben zum einen Menschen um sich versammelt und Gemeinden gegründet und zum anderen für eine gewisse Struktur gesorgt, indem einige als Lehrer usw. eingesetzt wurden. Es würde heute gar keine Christen mehr geben wenn man sich nicht gesammelt und gemeinsam gebetet hätte und sobald sich Menschen zusammen tun, ist es immer erforderlich, dass jemand die Leitung übernimmt. Schon in der Bibel sieht man das denn die vielen Briefe von Paulus sind nichts anderes als Anleitungen und Lehren an die Gemeinden. Wo soll man geistig stark bleiben und wachsen wenn man es ablehnt, sich mit anderen Christen zu versammeln und gemeinsam Gott zu verehren?

    Noch ein letztes mal lieber Gerd
    Du schreibst zu deinem Bibelvers aus Johannes 10:35 „Wer wagt es, diese ^ Sätze umzu”erklären”?“
    Das ist die völlig falsche Frage. Richtig wäre die Frage: Was meinte Jesus mit dem Begriff Götter? Ich kann nirgendwo in der Bibel finden, dass dort mehr als ein Gott verehrt wird ausgenommen von den Heiden. Deine Argumentation zielt aber darauf ab, anzunehmen, dass Jesus ein zweiter Gott im Himmel ist. Und warum nimmst du mir übel, dass ich das nun mal einfach nicht in Einklang mit der Bibel bringen kann? Vielleicht solltest du dass einfach mal deutlicher erklären? Wo sagt die Bibel, dass wir mehrere Götter anbeten oder verehren dürfen? Auf diese berechtigte Frage habe ich bisher keine Antwort bekommen. Statt dessen werde ich beschimpft und als Ignorant hingestellt. Bin ich hier im falschen Film?

  • Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Lieber Manfred F,
    du kannst hier gerne über biblische Themen reden oder sogar streiten. Aber dann solltest du auch die Meinung der anderen Schreiber respektieren. Zur Erinnerung. Dies hier ist ein Blog von Zeugen für Zeugen. Er heißt nicht von den freien Christengemeinden für freie Christengemeindler. Das ist eben der Unterschied. Wenn du Meinungen nur von Personen respektierst die ein Loblied auf die FCG singen, dann bist du einfach falsch hier. Ich gehe doch auch nicht in eine Synagoge und verlange dort das jetzt aber alle bitte schön an die Dreieinigkeit glauben sollen. Man kann über alles sprechen und streiten, aber man sollte die „Kirche“ im Dorf lassen….so sagt man eben bei uns. So wie ein Bruder hier sagte:…jetzt is aber mal gut. Das heißt das man gerne seinen eigenen Glauben haben kann, aber man diesen nicht den anderen Mitredner unbedingt aufpressen muß. Wir von Bruderinfo meinen es wirklich nur gut. Wir mischen uns auch selten ein, aber wenn es sein muß, dann werden wir dies auch in Zukunft tun….weil dies eine Seite für Zeugen Jehovas ist und nicht für FCG`s. Ok. LG Bruderinfo 🙂

  • prodomo
    Juli 23, 2015

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen….

    cd

  • Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Hallo Prodomo,
    was meinst du genau damit? Bruderinfo:-)

  • prodomo@bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Ich erinnere mich, dass Ihr Kommentare, die Euch nicht passen, aus dem Chat nehmt…..wenn ihr es mit der Meinungsfreiheit HIER ernst meint, dann solltet Ihr vielleicht mit gutem Beispiel vorangehen, oder nicht?

    CBFG

  • Shannon
    Juli 23, 2015

    @ prodomo

    mir gefällt es nicht, wenn diese Seiten zur Spielwiese allerlei religiöser Coleur werden. Das ist keine Aussteiger Seite von Sekten.
    Oben steht: Von Zeugen für Zeugen. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Wer sich in der katholischen Kirche wohl und geborgen fühlt, darf da gerne bleiben, wer in eine freie Kirchengemainde mag, soll da hin gehen. Ich habe damit kein Problem. Was mir aber aufstößt, sind dann die Ansichten, die aus diesen Gemeinden oder aus den Kirchen kommen und hier unter dem Etikett „Meinungsfreiheit“ verbreitet werden.

    Warum toben sich die Betreffenden nicht dort aus, wo sie sich wohlfühlen? Ich schreibe doch auch nicht in anderen religiösen Foren meine Ansichten.

    Ich weiß, daß ich selbst für meine Glauben verantwortlich bin und dass ich alles prüfen muss. Aber wenn derlei Beiträge aus anderen Kirchen hier überhand nehmen gibt es nur eines: Wegklicken.

    Und im Grunde wollen wir das nicht. Sondern wir wollen uns in christlicher Freiheit austauschen unter Zeugen oder Exzeugen.
    Von daher begrüße ich das Machtwort der Forenleitung.

    Euch allen einen schönen Sonntag

    Liebe Grüße
    Shannon

  • W.F. an ManfredF
    Juli 23, 2015

    Lieber ManfredF.,

    Du hast Gerd nochmal Deine Frage gestellt, die für Dich sehr wichtig ist:

    Was meinte Jesus mit dem Begriff Götter? Ich kann nirgendwo in der Bibel finden, dass dort mehr als ein Gott verehrt wird ausgenommen von den Heiden. Deine Argumentation zielt aber darauf ab, anzunehmen, dass Jesus ein zweiter Gott im Himmel ist. Und warum nimmst du mir übel, dass ich das nun mal einfach nicht in Einklang mit der Bibel bringen kann? Vielleicht solltest du dass einfach mal deutlicher erklären? Wo sagt die Bibel, dass wir mehrere Götter anbeten oder verehren dürfen? Auf diese berechtigte Frage habe ich bisher keine Antwort bekommen.

    Genau für diese Frage habe ich etwa drei mögliche Stellen in Gottes Wort gefunden, die darüber etwas aussagen könnten. Allerdings ist das ein sehr komplexes Thema wie wir bereits gesehen haben und ich würde das gerne ausführlich zu Papier bringen und da ist die Kommentarfunktion nicht so geeignet.

    Das hatte ich am 31.7. in diesem Kommentar angekündigt. http://www.bruderinfo.de/?p=2147&cpage=1#comment-183560

    Im Moment sind alle festgefahren weil keiner von seinem Standpunkt abweichen kann und möchte und ich sage sogar berechtigterweise. Denn jeder führt ja entsprechende Bibelstellen an. Deshalb möchte ich eine dritte Sichtweise anführen, die auch von Gottes Wort unterstützt wird und beide Ansichten miteinander verbinden kann ohne dass man irgendeinen Text verbiegen muss.

    Im Moment greift jetzt jeder jeden an und für die Lösung des eigentlich wichtigen biblischen Problems kommt man keinen Schritt weiter. Das finde ich sehr Schade. Aktuell steht doch mal ein ganz anderes Thema zur Diskussion: http://www.bruderinfo.de/?p=2158 Die Angst, Fehler zu machen.

    Warum nicht dieses Thema mit weiteren Schriftstellen unterstützen, denn irgendwie hat es ja auch mit dieser Diskussion zu tun. Denn jeder hat Angst ein falsche Sichtweise vom anderen anzunehmen. Jesus sagte aber, dass die Wahrheit frei macht. Was also ist die Wahrheit?

    L.G. W.F.

  • prodomo@Manfred F
    Juli 23, 2015

    Lieber Manfred,
    Du hast es auch hier mit Menschen zu tun, dies darfst Du nicht ausser Acht lassen.

    vbfg

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Lieber Matthäus,

    wenn es uns allen hier völlig egal wäre, w a s bei Zeugens oder in den Kirchen gelehrt wird, hätten viele garnicht ZJ werden müssen, sondern wären einfach in der Mutterkirche geblieben.

    So aber „zerlegen“ wir hier Kirchen- und ZJ-Lehren. Dürfen wir das nicht, wie es wieder um des Friedens willen gefordert werden?

    Müssen wir etwa so (Vorsicht Ironie!) reagieren: Lieber Bruder Matthäus, verzeih mir, dass du in deiner geschätzten Stellungnahme zur Trinität, möglicherweise einem Irrtum folgst, der häufig gemacht wird. Ich nehme mir nun die Freiheit, einige deiner Wörter hier zu zitieren, verzeih mir meine Offenheit:
    „Wenn ein Bruder die einfachste Logik dass sein eigener Vater nicht er selbst sein kann“,
    so schlussfolgere ich in aller Demut, dass du dich eventuell missverständlich geäußert hast. Denn die Trinitätslehre besagt, dass der Vater und der Sohn nicht die gleiche Entität sind. Sie sollen zwei unterschiedliche, ewige und gleich allmächtige, Personen sein. Ich hoffe, dich mit meinem Widerspruch nicht verletzt zu haben, denn ich lese deine Beiträge immer mit großer Wertschätzung und es liegt mir völlig fern deinen Unmut zu wecken! Grüße an dich und deine liebe Frau, –
    blabla…
    Müssen wir denn s o mimosenhaft unsere Entgegnungen formulieren? 😉

    Ich weiß, Freund Matthäus, dass du sowas nicht forderst, aber es lässt dir keine Ruhe wenn zweifelhafte Sicht hier unwidersprochen verbreitet werden würde, was eh nicht geschieht. Dann bin ich mit dir, schreibe doch ohne Hemmungen ie du das siehst, es kommt nicht ex kathedra…
    Und dass beim Hobeln Späne fliegen, soll unsere – ach s o zarte – Seele, nicht gleich verwunden.

    Anderes Beispiel: ManfredF meinte gestern z.B. das, auf mein Zitat bezogen:

    Auf all diese Fragen kommen nur Stellen wie die dass Jesus behauptet hat, man nennt sogar Menschen Götter. Das ist mit Verlaub kein Argument. Ebenso wenig wie es ein Argument ist, dass Satan als Gott dieser Welt bezeichnet wird.

    Wie soll man denn sonst Joh. 10:35 verstehen? Damit die Widerleger meiner diesbezüglichen Zitate aus diesem Bibeltext es leichter haben, ihre theologische Erklärung zu platzieren, zitiere ich die Auslegung des Verses, wie es die WTG erklärt. Da wird es bestimmt keine Hemmungen geben, diese Sätze event. in der Luft zu zerreißen – ich bleibe ungeschoren 🙂

    *** it-1 S. 1339 Jesus Christus ***

    Als Jesus von seinen Gegnern angeklagt wurde, ‘sich selbst zu einem Gott zu machen’, erwiderte Jesus: „Steht nicht in eurem GESETZ geschrieben: ‚Ich habe gesagt: „Ihr seid Götter.“ ‘? Wenn er diejenigen ‚Götter‘ nannte, gegen die das Wort Gottes erging, und die Schrift kann doch nicht ungültig gemacht werden, sagt ihr da zu mir, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: ‚Du lästerst‘, weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?“ (Joh 10:31-37). Jesus zitierte aus dem 82. Psalm, wo menschliche Richter, die von Gott verurteilt wurden, weil sie nicht gerecht richteten, als „Götter“ bezeichnet werden (Ps 82:1, 2, 6, 7). Somit zeigte Jesus, wie unvernünftig es doch war, ihn der Lästerung zu bezichtigen, weil er gesagt hatte, er sei Gottes Sohn.

    Wer wagt es, diese ^ Sätze umzu“erklären“?
    Mir ist längst klar, dass der SOHN vom Gott-VATER die „göttliche Natur“ hat (<- © Petrus, wie auch die KÜNFTIGEN Gotteskinder diese Natur haben WERDEN)!

    Ich sende wohlwollende Grüße an alle, auch an die, die es anders sehen als ich 😉
    Gerd

  • sarai@Alois
    Juli 23, 2015

    Lieber Alois,

    Du schreibst von einer Freikirche, die ich und andere Freunde für so toll halten – nun, die gibts doch noch gar nicht, ich hatte doch geschrieben, daß ich sie mir erst suchen würde.

    Und das Wörtchen *BIBELTREU* wurde da wohl auch von allen überlesen, denn etwas anderes käme für mich da auch gar nicht in Frage. Auch keine, die mit irgend anderen Kirchen oder Gemeinden ein Bündnis eingegangen ist und ich würde auch niemals etwas unterschreiben, um ein Mitglied zu werden.

    Für Dich scheint es also auf der ganzen großen weiten Welt da draußen überhaupt keine anderen ernsthaften echten Christen zu geben; die Religionsanhänger von falschen Göttern natürlich ohnehin nicht, die der großen etablierten Religionen sicher auch nicht, genausowenig die der JW-ORG-Zeugen oder anderer Sekten ebenfalls nicht; vor den Freikirchen wird von Euch aber auch gewarnt –

    ein wahrer Christ ist in Deinen Augen also nur ein Ex-Zeuge, der idealerweise zusätzlich noch auf BI ist und bleibt, damit er draußen nicht auf einen *Fliegenfänger* hereinfällt.

    Darf ich Dich was fragen? WO kommt dann urplötzlich die *biblische große VOLKSMENGE* her?

    Lieber Gruß,
    Sarai

  • Alois an Sarai
    Juli 23, 2015

    Liebe Sarai

    Zu den Freikirchen hast Du offensichtlich die richtige Einstellung. Wenn Du Dich so verhältst wie Du es oben beschrieben hast sollte Dir auch nichts passieren.

    Aber das was Du am Ende über den wahren Christen in meinen Augen schreibst entbehrt jeder Grundlage.

    Für mich ist jeder ein wahrer Christ der nur Jesus als sein Haupt ansieht und nicht gleichzeitig irgend welchen Menschen folgt.
    Es gibt für mich auf der Erde Millionen von wahren Christen, aber keine einzige Religion die christlich ist. Man sieht es schon an den 7 Sendschreiben die Johannes in Offbg. 2 und 3 geschrieben hat. In fast allen Versammlungen gab es Götzenanbetung oder sonstige unchristliche Verhaltensweisen. Das ist sozusagen systembedingt. Sobald sich Menschen in einer größeren Gruppe vereinigen kommt früher ein unchristlicher Geist auf.

    Der beste Schutz vor solchen Einflüssen ist sich von allen Vereinigungen fernzuhalten auch wenn es schwerfällt. Wer es dennoch versucht muss schon sehr stark sein.
    Wer sich aber in Gefahr begibt sehe zu dass er nicht falle.

    Das gilt auch für Bi, deshalb habe ich nie an einem allgemeinen Treffen teilgenommen und würde auch niemals in einen Förderverein oder sowas eintreten. Aber es gibt ja auch nichts in diese Richtung, somit ist alles gut.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Omma@Alois
    Juli 23, 2015

    Lieber Alois,

    deinem Satz: „Für mich ist jeder ein wahrer Christ der nur Jesus als sein Haupt ansieht und nicht gleichzeitig irgend welchen Menschen folgt.“, stimme ich voll und ganz zu.

    Ich habe mir heute Nachmittag noch einmal mit der Bibel in der Hand, über dieses Thema Gedanken gemacht. Die folgenden Bibeltexte werden die Meisten schon kennen, ich möchte sie aber dennoch hier posten.

    1. Der EINZELNE Mensch zählt, nicht die Gruppe oder Staatsangehörigkeit.

    Apostelgeschichte 10: 34,35 (Neue evangelistische Übersetzung)

    34 Petrus begann: „Jetzt begreife ich, wie wahr es ist, dass Gott nicht bestimmte Menschen anderen vorzieht.
    35 Er nimmt aus jedem Volk alle an, die in Ehrfurcht vor ihm leben und seinen Willen tun.

    2. Was müssen trotzdem alle tun, die zum Volk Gottes gehören wollen, das auf der ganzen Erde verstreut ist?

    Offenbarung 18:4,5 (NGÜ)

    4 Dann hörte ich, wie aus dem Himmel eine andere Stimme rief: »MEIN VOLK, geh hinaus aus Babylon! ´Verlass die Stadt`, damit du nicht in ihre Sünden verstrickt wirst und damit die Plagen, die über sie hereinbrechen, nicht auch dich treffen.
    5 Denn ihre Sünden haben sich aufgetürmt bis an den Himmel, und jetzt zieht Gott sie für alles Unrecht, das sie begangen hat, zur Verantwortung.«

    3. Damit wir nicht in ihre Sünden verstrickt werden und dann auch unter den Plagen zu leiden haben, müssen wir hinausgehen, aber wohin?

    Johannes 6:68 (NGÜ)

    68 »Herr, zu wem sollten wir gehen?«, antwortete Simon Petrus. »DU hast Worte, die zum ewigen Leben führen,

    4. Trotzdem müssen wir selbst bei sogenannten christlichen Gruppen (auch Seiten im Internet) vorsichtig sein, denn Jesus selbst warnt vor falschen Christussen.

    Matthäus 24:23,24 (Die Gute Nachricht)

    23 Wenn dann jemand zu euch sagt: ›Seht her, hier ist Christus, der versprochene Retter!‹, oder: ›Dort ist er!‹ – GLAUBT IHM NICHT.
    24 Denn es werden so manche mit dem Anspruch auftreten, der versprochene Retter oder ein Prophet zu sein. Sie werden sich durch große und Aufsehen erregende Wunder ausweisen und würden damit sogar die von Gott Erwählten irreführen, wenn das möglich wäre.

    Markus 13:5,6 (NGÜ)

    5 »Gebt Acht, dass euch niemand irreführt!«, antwortete Jesus.
    6 »Viele werden unter meinem Namen auftreten; sie werden von sich sagen: ›Ich bin es!‹, und sie WERDEN VIELE IRREFÜHREN.

    Ganz liebe Grüße von Omma

    @Bruderinfo

    Ich bin für BI sehr dankbar! Es regt mich dazu an, über manche Dinge nachzudenken, und dann in einem PERSÖNLICHEN BIBELSTUDIUM weitere Nachforschungen zu tätigen. Ich habe nicht das Gefühl bevormundet zu werden, sondern zum eigenen Denken angeregt zu werden.

    Auch steht es mir frei Kommentare zu lesen oder nicht, sie gut zu finden oder nicht. Ich kann frei wählen, und fühle mich somit auch frei.

    Ihr seid die Betreiber dieser ausgezeichneten Seiten, und habt das Recht euch einzuschalten, wenn ihr das Gefühl habt, es ist mal wieder so weit. Macht weiter so, und vielen Dank für die viele Arbeit und die finanziellen Mittel, die ihr FÜR UNS einsetzt!!!!!!!!!!!!

    Es grüßt euch von ganzem Herzen eure Omma

  • Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Liebe Omma,
    danke sehr für deine lieben Worte. Liebe Grüße vom ganzen Bruderinfo-Team 🙂

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Guten Morgen ManfredF, du meintest gestern Abend:

    Nur lieber Gerd, was man als Alternative “anbietet” wenn man einerseits die sogenannte Dreieinigkeit ablehnt und andererseits Jesus anbetet dass ist ziemlich unausgegoren und widersprüchlich zur Bibel. Nur man sieht darüber hinweg, weil man glaubt, alles nur keine Dreieinigkeit………

    Deine Alternativen habe ich alle gelesen und stellte fest, dass du mit diesen die verbreitete Ansicht unterstützt, die da lautet: „Die Bibel ist voller Widersprüche“.
    Bei den trinitarisch durchsetzten Freikirchen werden von „oben her“ (Dachorganisation) wie bei Zeugens, alle Bräuche vorgegeben, ich merkte dies bei den Mennoniten in Wien, Linz, oder im bayrischen Freising. Bei letzteren kannte ich 2 Ex-ZJ-Ehepaare, die dort die „Gottesdienste“ besuchten – aber – sich nicht die Dreieinigkeit umhängen ließen, weil sie die für unbiblisch hielten…

    Der Widerspruch in dem nicänischen Glaubensbekenntnis, dass die Götter Vater und Sohn gleich ewig seien, aber gleichzeitig besagt, dass der Sohn „gezeuget“ wurde, welchen Geistesblitzen ist denn so eine Sinnwidrigkeit eingefallen? Aber das wäre klar: es war eine „römisch-katholische“ Übereinkunft die Dreieinigkeit dem Glaubensvolk überzustülpen. „Römisch“, weil der Vorsitzende ein ungetaufter römischer Cäsar war und „katholisch“, weil sich die „Theologen“ aus dieser Urkirche zusammensetzten.

    Da wurden von dir auch 2 Stellen genannt, die besagen (Joh. 17:3), dass der VATER der A L L E I N wahre Gott sei und dann zitiertest du oftmals den Text aus 1.Joh. 5:20 dass der SOHN der „wahrhaftige Gott“ sei. Du fühlst dich offenbar mit Widersprüchen wohl. Denn die grammatikalischen Argumente, die von einem Mitschreiber vorgebracht wurden, die prallen bei dir ab und der Widerspruch bleibt.

    Auch die Stellen die allein von mir oftmals zitiert wurden, werden einfach ignoriert, was dir unbenommen sei, aber es lesen hier auch Orientierungssuchende mit, um d i e geht es, denn dich wird man nicht überzeugen können.
    Auch nicht mit nachfolgend oft zitierten Stellen, die dir nichts mehr sagen:

    Stephanus: “Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten G o t t e s stehen.” Wenn jemand zur Rechten Gottes steht, dann ist er nicht die Person/Entität, zu deren Rechten er steht. Wenn dieser auch Gott ist, dann müssen wir akzeptieren, dass es eben Unterschiede bei diesen zwei „Göttern“ gibt!

    1. Kor 11: 3: “Gott aber ist das Haupt Christi.” – “Haupt” = “höhergestellt, übergeordnet”, genauso wie es bei “der Mann aber ist das Haupt der Frau” der Fall ist.

    1. Kor 15: 24-28: “Danach das Ende, wenn er (Christus) das Reich GOTT, DEM VATER, ÜBERGEBEN WIRD, nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat. Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter seine Füße legt … Denn alles hat er (JHWH) unter seine (Christi) Füße getan. Wenn es aber heißt, “alles” sei ihm unterworfen, SO IST OFFENBAR, DASS DER AUSGENOMMEN IST, DER IHM ALLES UNTERWORFEN HAT (der Vater) Wenn aber alles ihm untertan sein wird, DANN WIRD AUCH DER SOHN SELBST UNTERTAN SEIN DEM, DER IHM ALLES UNTERWORFEN HAT, damit Gott sei alles in allem.”

    Auch all die Stellen, wo Jesus von „meinem Gott“ spricht und sich dabei nicht selbst meint, oder, weil mir das gerade einfällt, Off. 1:
    1 Offenbarung Jesu Christi, welche G o t t ihm gab…

    Genug!
    LG – Gerd

  • Alois
    Juli 23, 2015

    Lieber Gerd

    Danke dass Du so unermüdlich immer wieder die Fakten der Bibel postest um der falschen Lehre der Trinität klare Aussagen entgegenzuhalten.
    Wer die Bibel frei von Einflüssen Anderer immer wieder gelesen hat kann nicht auf eine Lehre kommen die im Urchristentum unbekannt war und heidnischen Ursprungs ist,
    Mit Freikirchen kenne ich mich nicht aus, brauche auch keine Kirche denn Jesus ist mein Haupt und ich möchte Jesus nicht mit unvollkommenen Menschen eintauschen. Wer Jesus und dem Vater 100 Prozent vertraut braucht keine Kirche oder andere Gemeinschaften.

    Grüße aus Schwaben
    Alois

  • Tommy
    Juli 23, 2015

    Das stmmt natuerlich Alois,
    trotzdem sagte auch Paulus, dass wir uns nicht davon abhalten lassen sollten die christliche Gemeinschaft zu pflegen. Wie und wo auch immer.
    Trinitaet ist tatsaechlich keine direkte biblische Lehre, wie man aber darauf kam kann man verstehen. Schliesslich ist die ganze Lehre Jesu aus einem Guss, naemlich vom Vater.
    Tommy

  • Tommy
    Juli 23, 2015

    Moin Gerd,
    hast den Urtext von Apostelgeschichte 8 (oder wars 9) schonm,al gelesen?
    Tommy

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Tommy, du fragtest:

    Moin Gerd,
    hast den Urtext von Apostelgeschichte 8 (oder wars 9) schonm,al gelesen?
    Tommy

    Ich lese oft die Interlinear der NWÜ, weil mich die griechischen Wörter interessieren, die ich aber nur mit englisch verstehe.

    Auf welchen Text magst du dich beziehen? Vielleicht auf den in Apg. 8, Elbf.:

    26 Ein Engel des Herrn aber redete zu Philippus und sprach: Stehe auf und geh gegen Süden auf den Weg, der von Jerusalem nach Gaza hinabführt; derselbe ist öde.
    27 Und er stand auf und ging hin. Und siehe ein Äthiopier, ein Kämmerer…
    29 Der Geist aber sprach zu Philippus: Tritt hinzu und schließe dich diesem Wagen an…
    39 Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus; und der Kämmerer sah ihn nicht mehr#

    Willst auf „Engel“ und „Geist“ eine Parallele ziehen?

    Die Interlinear zeigt für „Engel“ „Angel“ (angelos), für „Geist“ steht dort 2-mal „Spirit“ (pneuma).

    Schreibe uns was du meinstest – sei gegrüßt!
    Gerd

  • Matthäus
    Juli 23, 2015

    Ich möchte mich Alois anschließen lieber Gerd!
    Deine Schlussgedanke „Genug“ den habe ich bei Manfred schon gefasst. Es gibt auch dazu in GW den Rat, man soll den Bruder 2 oder 3mal ernsthaft zurechtbringen, die Fülle an biblischen logischen Argumenten gehen schon lange über dieses Maß hinaus. Wenn ein Bruder die einfachste Logik dass sein eigener Vater nicht er selbst sein kann, auch dass hierbei immer ein Autoritätsunterschied ist, nicht akzeptiert dem sollte man kein weiteres „Futter“ liefern. Es artet nur in ein Sreitgespräch aus, und sollten wir über diese Wahrheit dass es keine Dreieinigkeit gibt, etwas was Gott dem Höchsten nur entehrt, nicht länger eine Basis geben. Wer aus den vielen Argumenten nicht die richtigen Schlüsse zieht oder ziehen will, dem ist nicht zu helfen.

    LG Matthäus

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Zwischenruf

    Es gibt auch Professoren die aus der baptistischen Freikirche stammen und zu diesem Schluss kamen:

    Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes

    Die selbst zugefügte Wunde der Christenheit

    Autoren: Anthony F. Buzzard / Charles F. Hunting

    Es ist per google darüber eine Abhandlung zu finden (…gott-ist-einer.de…)

    Quintessenz: Diese Lehre entehrt den allmächtigen Gott, der im NT als „Abba/Vater“ von dessen SOHN als Vater weiterer künftiger Geschwister Jesu bekannt gemacht wird.

    Wo ich mit den Autoren n i c h t einig gehe: die Präexistenz Jesus wird angezweifelt, er kam – nach deren Sicht – erst durch Maria ins irdische Dasein…

    Die Zweifel an der Richtigkeit der Trinitätslehre macht auch vor den Freikirchen nicht Halt!
    LG Gerd

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Es wird sowieso alles und jedes angezweifelt. Die Sintflut, die Schöpfung, das die Menschen so alt wurden, dass jesus Wunder vollbracht hat, dass er Auferstanden ist, dass die heutige Bibel richtig ist und vieles mehr. Warum sollte es nicht auch Menschen geben, die an die Dreieinigkeit zweifeln, die daran zweifeln dass alle in den Himmel kommen, dass Jesus wiederkommt und was noch immer.
    Ein Merkmal von Menschen ist, dass sie immer genau das finden, was den eigenen Glauben bestärkt und das übersehen was ihrer Ansicht widerspricht. Das ist ein Selbstschutz. Wenn wir Lotto spielen dann reden wir uns ein, einmal wird es schon klappen obwohl unser Verstand weiss das ist unwahrscheinlich. Als ZJ hat man jedes Jahr auf Harmagedon gewartet, weil diese Generation zu ende ging. Man klammert sich immer an das was man hat und scheut sich neues zu lernen.

    Und gerade als ZJ versucht man zwei Dinge:
    A) Man redet sich ein, es ist vor allem die WTG die falsch ist, das Streben nach Macht, die falsche Liebe, der falsche Blickwinkel die falschen Prophezeiungen usw.
    b) Gleichzeitig möchte man möglichst an allen Lehren festhalten weil das der Strohhalm ist, der Halt gibt. Wenn ich schon einer falschen Organisation gefolgt bin, dann will ich wenigstens die richtigen biblischen Lehren behalten.

    Nicht ohne Grund wollen die wenigsten Ex Zeugen in den Himmel, zur Wahl gehen, Bluttransfusionen nehmen usw. Auch Weihnachten und andere „heidnische“ Bräuche werden abgelehnt und die böse Dreieinigkeit auf jeden Fall, weil dass ist fast das erste, was man lernt, dass die anderen einen falschen dreieinigen Gott verehren. Es ist nun mal schwer sich einzugestehen, wie falsch man insgesamt gelegen hat. Manche EX Zeugen sind immer noch Zeugen nur das sie nicht in die Versammlung gehen oder den wachtturm lesen. Die biblischen Ansichten sind fast alle noch da und werden vehement verteidigt.

    Und da ist es natürlich gut, wenn man Literatur und mehr findet, die zum Beispiel bestätigen dass die Dreieinigkeit heidnisch und falsch sei. Dann kommt gleich der Gedanke „Na also, liege ich doch richtig, wenn es sogar Freikirchen sagen“.

    Nur lieber Gerd, was man als Alternative „anbietet“ wenn man einerseits die sogenannte Dreieinigkeit ablehnt und andererseits Jesus anbetet dass ist ziemlich unausgegoren und widersprüchlich zur Bibel. Nur man sieht darüber hinweg, weil man glaubt, alles nur keine Dreieinigkeit………

    Also ich müsste ungefähr 50 Bibelverse einfach übersehen, nur damit ich nicht glauben brauche, dass der Heilige Geist eine Person ist. Oder bestimmt 100 Verse, nur um nicht anzunehmen, dass Jesus der selbe Gott ist wie der Vater. Das ist ein Grund, warum ich mich so schwer tue, die Dreieinigkeit abzulehnen, denn die ist in der Lage, all diese bibelstellen „unter einen Hut zu bekommen“……

    Wenn ich auf all die selbsternannten Fachleute hören sollte, die ständig bei Youtube ihr Wissen präsentieren dann würde ich bald gar nichts mehr glauben weil es zu jeder Ansicht eine Gegenansicht gibt.

  • Jürgen Kausmann an ManfredF
    Juli 23, 2015

    Lieber wissenschaftlich gebildeter ManfredF,

    sorry, aber jetzt muss ich mal ein offenes Wort an dich richten. Gerade schreibst du genauso manipulativ, wie man es von der WTG/JW.Org gewohnt ist.
    Du sagst, dass all diejenigen hier, die sich anhand der Schriften ihr Bild gemacht haben, die in IHREM EIGENEN SINN davon überzeugt sind die Lehren der Schriften richtig zu verstehen, aus Selbstschutz viele Dinge einfach ignorieren!?

    Du lässt mit deinem Kommentar durchblicken, dass alle hier falsch liegen, die nicht mit deinen Ansichten konform gehen!?

    Eigentlich ist das was du schreibst eine Anklage an alle hier, die nicht deiner Ansicht folgen.

    Ich könnte dir hier genauso sagen, dass ich dir auf anhieb zig Bibelverse nennen könnte die deine Sichtweise in einen frühsommerlichen Klassefünf-Dunst verpuffen lassen.

    Aber genau dieses Niveau wollen wir hier nicht!
    Gem. Paulus soll jeder in seinem eigenen Sinn überzeugt sein, solange keine grundlegenden Lehren dadurch verbogen oder verletzt werden.

    Das was du in deinem Kommentar von 11. August 2015 – 19:57 Uhr zum besten gibst ist ein Schreibstil, der Leute vorführt ohne sie direkt zu nennen, aber durchblicken lässt, wen du gerade auf dem Schirm hast.

    Das passt mir nicht! – und ich glaube vielen anderen hier auch nicht!!!

    Deshalb meine bitte an dich in christlicher Liebe…bleib bei der Sache ohne auf subtile Weise um dich zu schlagen. Man kann niemandem seine Sichtweise aufzwingen, das haben die ZJ immer versucht und du verhälst dich gerade wie einer. Du strampelst wie ein Wilder um deine Gedanken hier zu positionieren…so geht das nicht!

    Ich schätze deine Kommentare eigentlich immer, aber in dieser Thematik agierst du wie ein Terrier.

    Der moderate Stil passt hier einfach besser.

    Gruß aus Freinsheim, Jürgen

  • Tommy
    Juli 23, 2015

    Und noch einer zum heiligen Geist:
    Apostelgeschichte 5:32 : Und wir sind seine Zeugen von diesen Dingen, (O. Worten) aber auch der Heilige Geist, welchen Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen
    Wie jetzt gegeben?
    Tommy

  • sarai
    Juli 23, 2015

    Nur um noch einen kleinen Vorgeschmack zu geben, wie meilenweit voraus bei den bei Euch so schlecht dargestellten Freikirchen sogar die dortige Jugend schon ist:

    (https://www.)youtube.com/watch?v=ySvUptGs4qM)

  • PINEHAS an Sarai
    Juli 23, 2015

    Hallo liebe Sarai,

    danke für den sehr schönen Lobpreis den du als Link gesendet hast.
    Die Worte von Bruderinfo über deine Freiheit teile ich nicht.
    Gerade wenn ich mir diese Darbietung der jungen Frau anhöre, dann erkenne ich in ihr die wirkliche christliche Freiheit.
    Unter wirkliche Christliche Freiheit verstehe ich nicht nur, dass man buchstäblich aus einer Falschen Gemeinschaft herausgeht, sondern auch die falschen Lehren ablegt.

    Diejenigen hier die versuchen frischen Wind hereinzubringen werden mit alten Vorstellungen konfrontiert und viele wollen die alten Zöpfe einfach nicht abschneiden.

    Das worüber wir hier in den letzten Tagen diskutiert haben, ist zum Beispiel für diese junge Frau eine Selbstverständlichkeit. Das nenne ich Freiheit.
    Ab Minute 2:30 sagt sie über Gott: Du Vater und Gott, Schöpfer und Meister, Künstler, Heiland und Vorhangzerreißer, du Tröster und Sündenentblößer ….

    Also Gott ist für sie also Vater, Heiland und Tröster.
    Oder anders ausgedrückt Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Für alle die sich in den letzten Tagen gegen die Dreieinigkeit ausgesprochen habt. Wollt ihr nun sagen, diese junge Frau glaubt etwas falsches ?

    Ich wünsche mir diese geistige Freiheit hier bei BI. Getrennt von falschen Gottesansichten.
    Liebe Sarai, dir alles gute
    Liebe Grüße PINEHAS

  • Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Lieber Pinehas,
    wenn du die Darbietung der jungen Frau gesehen hast, schreibst du, dann erkennst du die wirkliche christliche Freiheit. Dann aber nix wie hin und auch ein wirklich freier Christ zu werden. Warum bist du denn noch nicht dort und verbreitest hier deine Ansichten. Ist doch sehr unlogisch oder nicht?. Geh am besten genau dort auf die Bühne und sage dein Gedicht auf. Das wäre doch das höchste für dich oder nicht….anstatt hier noch andere junge Menschen in Ihrem falschen Weg zu bestärken. Du sagst das du dir diese geistige Freiheit hier auf BI wünschst. Ich behaupte mal das du garnicht weißt was das in Wirklichkeit bedeutet. Was möchtest du eigentlich hier? Bete deinen dreieinigen Gott irgendwo anders an. Der Sohn ist der Sohn und der Vater ist der Vater…oder bist du selbst dein eigener Vater? Wer hat dich denn dann gezeugt…etwa du selber? Mit wem war denn dann deine Mutter verheiratet mit dir dem Sohn? Manomann was für ein Blödsinn. Sorry aber das mußte ich mal los werden. Ich wünsche dir eine ereignisreiche und einsichtige Zeit bei der FCG. Alles Gute. Bruderinfo 🙂

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Lieber „Bruderinfo“
    ein wenig mehr Demut und Bescheidenheit tut allen gut. Die Leitende Körperschaft der WTG mag von sich behaupten, sie allein ist für die Wahrheit zuständig und alle anderen haben unrecht. Ink. der Bibel wenn die was anderes behauptet als der Wachtturm.

    Wir aber als freie Christen sollten uns hüten, andere Glaubensansichten als falsch und unsere eigenen Ansichten als richtig hinzustellen. Jeder von uns ist geprägt von der Vergangenheit und von dem was er irgendwann mal gelernt oder gehört hat. Lernen bedeutet, Abstand zu gewinnen und über neue Perspektiven nachdenken.

    Anstatt hier also all das was man selbst anders sieht als falsch hinzustellen, sollte man objektiv und fait miteinander umgehen. Jeden Tag wenn ich in der Bibel lese, lerne ich neue Aspekte kennen. Die Bibel ist nun mal ein sehr umfangreiches Buch, geschrieben von sehr vielen Personen und gibt uns die Sicht auf viele Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven.

    Manche dieser Ansichten mögen dir fremd sein oder du magst sie für falsch halten. Das ist dein gutes Recht. Aber bedenke, auch deine Ansichten sind Stückwerk und keinesfalls in Stein gemeißelte Wahrheiten.

    Die Bibel sagt: Prüft alles und das gute behaltet. Was bedeutet, jeder hat das Recht und die Freiheit, seine Ansicht der Dinge darzustellen und niemand hat das Recht zu beurteilen, was richtig oder falsch ist. Wer das macht, erhebt seine eigene Ansicht zur Wahrheit.

    Wer das macht, der ist um keinen Deut besser als die WTG. Ich erlebe es immer wieder, wenn ich vor allem ZJ klarmache, dass es andere Christen gibt, die auch die gute Botschaft verkünden und viel mehr Erfolg haben, wenn ich davon spreche, dass 500 Millionen Menschen in den letzten Jahren Jesus angenommen haben, dann kommt sofort „das sind doch nur scheinchristen, die sollen doch erstmal beweisen, dass sie es ernst meinen.“

    Wer so denkt, der hält sich anscheinend für etwas besseres. Ist das christlich? Ich wünsche mir, dass diese Webseite ein Ort bleibt, wo jeder aufrichtige Christ sein Verständnis der Bibel vorstellen kann ohne dass er angegriffen wird. Man überzeugt menschen nicht dadurch, dass man ihre Ansichten für falsch erklärt sondern indem man ihnen eine Alternative bietet, die aus sich heraus überzeugt. Insofern hoffe ich, dass dein Beitrag nicht die Ansicht der Betreiber widerspiegelt weil ich sonst befürchte, dass sich hier ein zweiter TuvS breitmacht, der alle anderen Meinungen als falsch hinstellt und darauf besteht, die einzig richtige Wahrheit zu haben.

  • Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Lieber ManfredF,
    manchmal muß man auch offen die Gerechtigkeit vertreten auch wenn es Einigen nicht als richtig erscheint. Ich habe sehr große Erfahrung mit der FCG du auch? Wenn ich etwas sehe von dem ich weiß (aus Erfahrung) das es sehr schlimm ausgehen kann und dann nicht warne, dann bin ich ein Heuchler. In diesem Fall ist Demut nicht angesagt…oder würdest du zu Jesus sagen wo er die Falschspieler im Tempel sah und sie mit einem Strick heraustrieb. Also Jesus…so doch nicht ein bisschen Demut bitte. Ja ich weiß du wirst jetzt antworten…du bist doch nicht Jesus. Nein bin ich nicht aber ich kenne sehr gut viele FCG, deshalb sah ich es als meine Pflicht an, davor zu warnen. Ich weiß ganz genau das Exzeugen oder auch Zeugen gerne weich angefasst werden möchten und es als Empörung betrachten wenn man einmal etwas direkter antwortet. Auch Diskussionen wo man nicht Recht bekommt, gerne beleidigt reagieren, weil sie nie gelernt haben auch einmal zu streiten und sich dann auch wieder vertragen können. Das alles kann ein Zeuge nicht und muß es erst lernen. Manche möchten es aber nicht lernen und sind dann sehr beleidigt. Ich sehe andere Glaubensansichten sehr wohl als falsch an, wenn sie falsch sind und auch der menschlichen Logik und der Logik der Bibel wiedersprechen. Aber ich stehe jedem seinen Glauben zu. Jeder kann das Glauben was er möchte. Deshalb sagte ich auch:…viel Freude bei den FCG. Ich greife sehr selten in unsere Seite ein. Wenn ich etwas zu sagen habe und sehe das es falsch ist, dann werde ich das tun. So wie du, deine Meinung vertretest so mache ich das auch. Das ist selten aber ich werde dies weiterhin machen. LG Bruderinfo 🙂

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Lieber Bruderinfo (was für eine Anrede? Ein richtiger Name wäre hilfreich !!!)
    Du schreibst „Bete deinen dreieinigen Gott irgendwo anders an. Der Sohn ist der Sohn und der Vater ist der Vater…oder bist du selbst dein eigener Vater? Wer hat dich denn dann gezeugt…etwa du selber? Mit wem war denn dann deine Mutter verheiratet mit dir dem Sohn? Manomann was für ein Blödsinn. Sorry aber das mußte ich mal los werden“
    Ganz ehrlich diese Argumentation hat weder was mit Wahrheit, noch mit sachlicher Diskussion noch mit Gerechtigkeit zu tun. Das ist einfach nur Blödsinn wie du selbst schreibst!!!!

    Nicht ein einziger „Anhänger“ der Dreieinigkeit behauptet dass der Vater und der Sohn identische Personen sind.

    Wer die Dreieinigkeit ablehnt und gleichzeitig Jesus anbetet und behauptet er sei göttlich, der wahre Gott aber nicht der allmächtige Gott oder was auch immer, der bleibt eine Antwort schuldig und antwortet immer nur ausweichend:

    Wenn es nur EINEN WAHREN GOTT gibt, den wir anbeten sollen – wieso wird Jesus als Gott verehret obwohl er angeblich ein anderer Gott ist als der Vater? Wieso verehrt man zwei Götter? Wie ist das mit der Bibel vereinbar, mehrere Götter anzubeten?

    Auf all diese Fragen kommen nur Stellen wie die dass Jesus behauptet hat, man nennt sogar Menschen Götter. Das ist mit Verlaub kein Argument. Ebenso wenig wie es ein Argument ist, dass Satan als Gott dieser Welt bezeichnet wird.

    Es geht schlicht darum, dass die Bibel uns strikt untersagt, mehr als einen Gott ANZUBETEN. Also wenn jemand die Dreieinigkeit für falsch hält, dann kann er das ja gerne tun, dann sollte er sich aber auch weigern, Jesus anzubeten, denn damit würde er einen anderen Gott als den einzig wahren Gott anbeten und dass wäre Götzendienst.

    Im übrigen würde ich gerne wissen, wie der Glaube an einen „dreieinigen Gott“, der sich uns als Vater, als Sohn und als Geist zeigt aber nur EIN GOTT ist ins Verderben führen soll?

  • Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Lieber Manfred F,
    wir könnten den Ball immer wieder hin und her werfen und würden zu keinem Ergebnis kommen da du sowieso nicht auf meine Argumentation eingehst. Was ich aus deiner Sicht verstehen kann. Das ganze hat nicht nur mit Logik zu tun sondern auch mit einem gesunden Menschenverstand. Du schreibst:…Nicht ein einziger “Anhänger” der Dreieinigkeit behauptet dass der Vater und der Sohn identische Personen sind.
    Wie kommst du auf solche Aussagen. Ich kenne mindestens 100 von denen die das glauben. Ich bekomme jeden Tag über hundert Mails und davon sind immer so um die 10 die das behaupten. Ich habe altgriechisch studiert und auch mich mit aramäisch und hebräisch beschäftigt und den Apokryphen usw. Ich weiß ganz genau was mit der Dreieinigkeit gemeint ist und wie sie oft in den Urtexten ganz anders dargestellt wird. Es ist in Wirklichkeit die Einheit der Drei und nicht die DREIEINIGKEIT. Das ist ein großer Unterschied. Das Problem von so Menschen wie dir oder Pinehas ist das ihr ein Pseudowissen habt und euch ein paar Seiten angelesen habt und dann wollt ihr das in die Welt hinausschreien in der Hoffnung das euch so viele wie möglich folgen. Dann sagt euch einer die Meinung und dann seit ihr sauer und kommt gleich mit dem Zeugen-Hammer das wir noch total verbohrt wären. Auch diese Argumente mit der Freikirche. Keiner von euch war je dort aber alle wißt ihr das dies suuuuper ist. Ich war in mehreren dieser Freikirchen und habe es hautnah miterlebt. Aber Menschen wie du oder Pinehas labern nur großspurig daher. Jesus sagte zu solchen Menschen, dass sind hohle Gefässe ohne Inhalt. Tönerne Zimbeln. Viel Gerede aber ohne wahrer Bedeutung. Naja du ertragst ja die Wahrheit, deshalb kann ich mit dir auch Tacheles reden oder etwa doch nicht? LG Bruderinfo 🙂 P.S. und wer sagt das ich zu Jesus bete. So ein Blödsinn. Ich spreche ab und zu mit Ihm als meinem Herrn…ist ja auch logisch da er der Hirte der Schafe ist. Der Hirte redet eben mit den Schafen. Das ist so üblich. Anbeten tue ich aber nur meinen himmlischen Vater. Ist auch logisch oder? Achja für einen Dreieinigkeitsanbeter ist das im Grunde nie logisch, die drehen sich immer im Kreis. Sorry mußte gesagt werden. Aber du verkraftest das ja gerne.

  • Alois
    Juli 23, 2015

    Mit Jesus reden tue ich auch, denn wie sonst können meine Gebete zum Vater gelangen?
    Ich bitte beispielsweise in meinen Gebeten unseren Herrn Jesus meine Gebete unserem Vater weiterzureichen oder vorzulegen. Ich denke das machen hier die Meisten so und schon deshalb reden die Meisten mit Jesus ohne es zu merken.
    Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht.

    Schönen, gesunden, glücklichen Tag Euch allen
    Alois

  • Tommy
    Juli 23, 2015

    Ja Bruder,

    wir muesen aber Manfred schon auch seine Meinung zugestehen und mit der Schrift argumentieren. Wenn es nicht greift, gut. Ist dann halt so. Und solange wir friedlich bleiben dabei, auch ein Gebot Gottes. Und auf Manfreds Argument eingehend, dann sind sowohl unsere Ansichten als auch seine……..Stueckwerk.
    Tommy

  • Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Lieber Tommy,
    ja genau. Ich hatte nie etwas anderes getan. So wie es in der Schrift steht möchten Einige das man ihnen die Ohren kitzelt. Heute würde man sagen Ihnen stets mit dem Mund redet oder man kann auch sagen ihnen Zucker ins Ohr bläst.Das kann man eine Weile mitmachen. Nur wenn man bemerkt das schon so lange gekitzelt wurde bis die Ohren überquillen und ständig Watte zum einpacken benutzt wird, damit man blos nicht nachdenken muß, dann muß auch mal gut sein und offen und ehrlich geredet werden.Liebe Grüße Bruderinfo 🙂

  • Bird an Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Liebe BI,

    ich finde es persönlich etwas unfair, andere damit abzuspeisenen, das es etwas mit Menschenberstand zu tun hat an die Dreieinigkeit zu Glauben.!!

    Die Argumente von ManfredF haben etwas worüber man genauso Nachdenken soll.
    Wie gesagt, ich lese im Moment das Buch „Die Bibel Verstehen“ von Ryrie.

    Wenn man bedenkt, das Jesus selbst sagt, das er Gott ist und ach sagt, das er DIE MACHT HAT SEIN LEBEN WIEDER SELBST zu nehmen dann muss man schon Nachdenken was das bedeutet!

    Zum Thema FK, wir waren selbst bei einigen Gottesdiensten dabei. Wir haben mit vielen gesprochen. Was uns auffiel, ist das jeder Betet und das NACH dem Gottesdienst jeder von seinem Glauben beim Liebesmal spricht. Nich so wie bei den ZJ wo danach alles andere besprochen wurde..

    Warum soll man Jesus nicht als Vater ansprechen wenn er doch so genannt wird?

    Ich denke, das man nicht den Gedanken Fehler machen darf, das Jesus Mensch wie Gott ist!!

    Lg
    Bird

  • Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Hallo Bird,
    ich dachte, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe. Dies ist ein Blog für Zeugen Jehovas und nicht für die Anhänger von der FCG. Nochmals wenn ihr es dort so schön findet, warum schreibt ihr nicht bei einem Blog der FCG? Was soll das?
    Es geht doch hier nicht darum ob ich an die Dreieinigkeit glaube oder nicht oder ob ich darüber rede oder nicht. Wo steht geschrieben das Jesus sagte….Ihr sollt mich als Vater anbeten? Nirgends.Ich habe alle Urschriften gelesen und studiert…es gibt keine einzige Stelle wo Jesus das sagt. Und ja das hat sehr viel mit einem gesunden Menschenverstand zu tun. Also nochmal die Frage was sucht ihr hier von der FCG, wenn es doch bei euch so toll ist? Und auch ich war in mehr als 6 FCG mehrere Jahre. Ihr braucht mir nichts vormachen was dort abgeht.Ich weiß das ganz genau. Also bitte last Dieses „ich kitzel dir die Ohren“ und du „kitzelst mir die Ohren“ -Strategie. Wenn du dies alles für unfair haltest dann kann ich das nicht ändern. Warst du denn wirklich schon einmal ein Zeuge Jehovas? Grüße Bruderinfo 🙂

  • Bird an Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Hallo BI,

    mir ist das klar, das dies ein Forum für ZJ ist!!!!
    Was sollen deine Unterstellungen. Warst du überhaupt schon mal ein ZJ??

    Nur zur Klarstellung, ich war ein ZJ seit Geburt an. Und nein, ich war und bin kein Mitglied der FCG ODER WIE DU DAS NENNST!

    Irgendwie habe ich das Gefühl, das man hier nicht mehr seine Meinung kundgeben kann. Nur weil andere Christen an die Dreienheit glauben, heißt das lange noch nicht das es falsch ist. Es wurden genug andere Lehren von ZJ hier Richtig gestellt.

    Bevor hier noch der Krieg ausbricht, werde ich keine Kommentare mehr zu diesem Thema schreiben!!

    Dachte, das dieses Forum auch dazu da wäre um über Lehren der ZJ zu diskutieren.
    Und nein, ich glaube nicht das Jesus und der Vater eine Person sind.
    Aber egal.

    Lg
    Bird

  • Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Hallo Bird,
    das war keine Unterstellung, sondern eine Frage. Nicht mehr und nicht weniger und ja du kannst über alles sprechen, aber ist es nicht so, dass Ihr einem diese Lehre der Dreieinigkeit aufdrängen möchtet? Es kommt auf jeden Fall so rüber. Ihr geht bis jetzt in keinster Weise darauf ein das im Urtext eigentlich von „Die Drei die sich einig sind“ gesprochen wird. Jetzt sagst du selber das der Vater und der Sohn zwei verschiedene Personen sind. Ihr wiederspricht euch dauernd. Merkst du das denn nicht mehr? Was glaubst du denn nun wirklich über diese Lehre? Kannst du dies in zwei Sätzen aus deinem Mund aufschreiben und das ohne eine Bibelstelle? Gruß Bruderinfo 🙂

  • Bird an Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Lieber BI,

    ich persönlich bin nach am Forschen.
    Meine derzeitige Sichtweise ist folgende.

    Jesus ist der JHWH der Bibel. Er ist der Gott Abrahams …… Und somit auch unser Gott.
    Wir dürfen meiner Meinung auch Jesus als unseren Vater ansehen, da er so auch im AT angekündigt wurde.

    Jesu Vater ist meiner Meinung der der hinter allem Steht.

    Der HG ist meiner derzeitigen Ansicht ach eine Person, weil sie sind sch einig!! Wenn es nur die Kraft wäre, dann braucht man diese auch nicht erwähnen.

    Meines Erachtens, darf man nicht Jesus als Mensch mit dem Jesus als Gott (seiner Herrlichkeit) verwechseln.
    Das sind ZWEI PAAR SCHUHE!

    Für uns hat sich Gott als Mensch offenbart damit wir ihn besser erkennen oder besser gesagt begreifen.

    Lg
    Bird

  • Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Hallo Bird,
    danke für deine Einschätzung.Um das zu verstehn was du derzeit glaubst, fasse ich das zusammen. Also Jesus ist Jehova(JHWH) und unser Gott und unser Vater, da er so im alten Testament für dich auch als Vater angekündigt wurde. Der heilige Geist ist auch eine Person und Jesus auf Erden darf man nicht mit dem Jesus als Gott verwechseln. Frage von mir. Wer war dann Jesus als Mensch? Nicht Gott? Wo war dann Gott? Wenn Jesus Gott und Vater ist, wer wurde dann am Pfahl(Kreuz) geopfert, der Sohn, der Vater oder Gott selbst? Oder alle drei? Wer hat dann Jesus erweckt? Er selbst sich? Aber dann war es doch kein Opfer und warum sagte er dann:Mein Gott mein Gott warum hast du mich verlassen…oder Vater…es ist vollbracht…..wenn er doch selbst der Vater und Gott ist. Hat er zu sich selbst gesprochen? Sage mir doch noch wie der Bibelvers heißt wo in der Bibel steht das Jesus Jehova ist und das der Heilige Geist eine Person ist. Das wäre super. Danke für deine Erläuterungen. Gruß Bruderinfo 🙂

  • Alois an Bird
    Juli 23, 2015

    Lieber Bird

    Man kann zu dem Schluss kommen wie Du es beschrieben hast. Aber ich habe diese Ansicht nicht. Ich glaube auch dass es „körperlich“ Jesus war der im Garten Eden mit Adam geredet hat, der Abraham erschienen ist, mit Mose geredet hat usw. aber er hat es sozusagen als Sprachrohr des Höchsten gemacht.

    Beispiel:
    Angenommen Du würdest mich anrufen und mir sagen dass ich 1000€ gewonnen habe. Wer hat dann zu mir gesprochen? Genaugenommen war es der Telefonlautsprecher und nicht Du. Der Telefonlautsprecher hat aber exakt das zu mir gesagt was Dein Wille ist.

    Der Höchste ist so unendlich in Raum und Zeit dass er gar nicht direkt ohne Hilfsmittel (Jesus) zu uns direkt reden kann, geschweige mit Abraham am Tisch essen und trinken. Jesus war damals noch nicht erhöht und deshalb wollte er in seiner Demut auch nicht im Vordergrund stehen und hat sich auch nicht geoutet.

    In Kol. 1 kommt das gut zum Ausdruck:

    15. (Jesus) welcher das Bild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene aller Schöpfung.
    16. Denn durch ihn sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen.
    17. Und er ist vor allen, und alle Dinge bestehen zusammen durch ihn.

    Ich verstehe das so:
    Der Vater hat einen ewigen Willen, ist ewig in Raum und Zeit. Jesus ist sein Sohn und nicht ewig in Raum und Zeit, denn er hatte einen Anfang, auch wenn er in der Zukunft ewig lebt. Aber wir können auch in der Zukunft ewig leben, deshalb werden wir spätestens wenn uns das ewige leben geschenkt wurde ebenfalls ewig leben.

    Das zweite was mich zu dieser Ansicht geführt hat ist folgende Aussage Jesu:

    Joh. 14
    6. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

    Ich glaube das war schon von Anfang an so, vielleicht gilt das sogar für die Engel. Schon von Anfang an müsste Jesus das universelle Bindeglied zwischen dem Endlichen und dem Unendlichen gewesen sein. Denn das endliche kann nicht ohne Jesus seiner Hilfe mit dem unendlichen Vater reden. Er ist nach meiner Ansicht der einzige Vermittler zwischen dem Endlichen und dem Unendlichen.

    So gesehen hast Du wahrscheinlich Recht dass im AT wenn Jehova da steht es in Wirklichkeit Jesus war, aber eben nur als Mittler, so wie ein Telefon genau das was Du mir sagen willst an mich vermittelt. Jesus macht immer alles zur Ehre seines Vaters, niemals für sich, in völliger Willensübereinstimmung.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Liebe Sarai,
    jeder Mensch muß seine eigenen Erfahrungen im Leben durchmachen. Der Eine versteht es sofort und der Andere braucht eben ein wenig länger.Ich sagte das zu dir, da ich auch schon in mehreren Freikirchen war. So wie Menschen einen vor den Zeugen warnen und doch diese Menschen dann dorthin gehen nur weil sie eine schöne Darbietung im Kongress gesehen haben, genauso ist auch dieses auswendig gelernte Gedicht der jungen Frau, dazu bestimmt um Menschen zu fischen und zu beeindrucken. Schlimm ist nur das Ihr die Ihr das alles eigentlich schon erlebt habt, dieses immer noch nicht seht. Deshalb sagte ich zu dir,….das ich dir alles Gute wünsche. Da meinte ich auch so. Egal was ich dir über Freikirchen erzählen werde, du und Pinehas würden es eh nicht glauben. Es wäre genauso wenn ihr nun mit einem Interessierten der Zeugen reden würdet, der gerade im Kongress war….auch er würde euch nicht glauben. Aber so wie ich das sehe, geht meine Warnung in den Wind. So wie Jesus sagte…sie haben Ohren doch hören sie nicht und Augen aber sie sehen nicht. Ich würde heute sagen: ihr wollt nicht hören und sehen und deshalb müßt ihr durch diese Erfahrunge selber gehen. LG Bruderinfo 🙂

  • Nachdenker an Sarah und BI
    Juli 23, 2015

    Hallo Sarai,
    wünsche dir weiterhin alles Gute und pass auf dich auf.
    An BI und viele andere Kommentatoren nur folgendes:
    Das Oberlehrehafte scheint bei einigen Kommentatoren doch sehr stark heraus zu kommen. Auch ist der Ton insgesamt in den letzten Wochen extrem heftig geworden. Ich weiß nicht was das soll und einigen wird jetzt auch mein Honiggesülze aufstossen, aber seis drum. Für Aussenstehende und Neusuchende ist dies nur schwer zu verstehen und nicht gerade anziehend.
    Vielleicht ändert sich dies ja wieder. Ich würde mich drüber freuen, ist BI doch immer noch wertvoll, vielleicht mehr denn je und auch nich
    t das Eigentum und der Tummelplatz einiger altgedienter Schreiber.
    Ein nachdenklicher Nachdenker

  • Nachdenker an Omma
    Juli 23, 2015

    Hallo Omma,
    ich denke auch das die WTG oder JW ORGANISATION in Form ihrer Verantwortlichen noch eine gerechte Strafe in welcher Form auch immer erhalten wird. Wenn das nicht so wäre würde ich an dem Begriff Gerechtigkeit zweifeln. Diese Strafe ist alleine schon deswegen mehr als gerecht weil die Herren Unheil, Unfrieden, Leid und Elend über viele Menschen und Familien gebracht hat und noch bringt. Mal ganz davon abzusehen das sie sich Dinge anmaßt die an Gotteslästerung grenzen. Den Namen und Vorsatz Gottes treten sie ohnehin mit Füßen.
    Wir werden im Zuge der weiteren Ermittlung gegen diesen Verein und deren zunehmend leidenden Ruf noch viel von der Gesellschaft erleben bis bald hoffentlich für sie der grosse Knall kommt. Hoffentlich schaffen es noch möglichst Viele sich von ihr zu trennen.
    Nachdenker

  • PINEHAS
    Juli 23, 2015

    Bitte last uns aufhören einzelne Kommentare zu kritisieren. Diese Vorgehensweise hat in der Vergangenheit nicht zur Klärung einzelner Fragen beigetragen und wird es auch in der Zukunft nicht tun.
    Wenn man mit einen Gedanken nicht einverstanden ist, sollte man es auch begründen können. Im übrigen ist es , glaube ich, einen jeden klar, dass es immer persönliche Meinungen sind, die hier vertreten werden.
    Mich persönlich interessiert die Antwort auf diese Frage sehr und ich glaube es geht vielen so.

    Gerade bei der Beantwortung dieser Frage ist es zwingend erforderlich den Kontext mit einzubeziehen und nicht aus dem Bauch heraus zu argumentieren.

    Was war denn hier gerade passiert ? Nun Jesus hat mit der Hilfe des Heiligen Geistes ein Wunder gewirkt, hat ein Mensch geheilt, hat etwas wundervolles, schönes getan. Da Jesus ja Mensch war ohne übernatürliche Kräfte, war es im Prinzip der Heilige Geist allein der dies getan hat.

    Doch was sagten die Pharisäer ? Sie sagten es war Satan.

    Ich geb hier einmal die Definition aus dem Duden, was Lästern bedeutet, wieder.

    Zitat :“(abwertend) sich über jemanden [der abwesend ist], über etwas abfällig, mit kritischen oder ein wenig boshaften Kommentaren äußern“

    Gemäß dieser Definition muss man den Heiligen Geist also nicht unbedingt haben um gegen ihn lästern zu können. Eher das Gegenteil ist der Fall.

    Was macht denn zum Beispiel die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas ?
    Seit über 100 Jahren verbreiten sie Lehren und behaupten diese mit der Hilfe des Heiligen Geistes verstanden zu haben.Der Heilige Geist habe ihnen das gewissermaßen mitgeteilt.

    Doch die meisten dieser Lehren erwiesen sich als Lüge.
    Und wer ist der Vater der Lüge ? Satan.

    Könnte das vielleicht die Sünde gegen den Heiligen Geist sein ? Denn sie stellen den Heiligen Geist ständig als ein Lügner hin. Da der Heilige Geist in Wirklichkeit von Gott ausgeht, sagen sie gewissermaßen es sei Satans Lügengeist.
    Dies ist doch im Kern genau das gleiche, was die Pharisäer behauptet haben.

    Liebe Grüße PINEHAS

  • Omma@PINEHAS
    Juli 23, 2015

    Sehr schön erklärt, lieber Pinehas!!! Besonders deine Gedanken, dass die Pharisäer die Wunder Jesu, die er mit Hilfe des Heiligen Geistes tat, als von Satan kommend bezeichneten.

    Auch über deine Gedanken, bezüglich der LK, werde ich weiter nachdenken müssen.

    Welcher Bibeltext mir zur Zeit im Kopf rumschwirrt (passt auch zu diesem Thema), ist Offb. 20:12-15 (NGÜ) Dort wird ja von der Zeit am Ende der Tausend Jahre folgendes geschrieben:

    12 Ich sah die Toten vor dem Thron stehen, vom Kleinsten bis zum Größten. Es wurden Bücher aufgeschlagen, ´in denen stand, was jeder getan hatte,` und AUFGRUND DIESER EINTRAGUNGEN wurden die Toten gerichtet; jeder empfing das URTEIL, das SEINEN TATEN ENTSPRACH. Und noch ein anderes Buch wurde geöffnet: das Buch des Lebens.
    13 Das Meer gab seine Toten heraus, und auch der Tod und das Totenreich gaben ihre Toten heraus. Bei jedem Einzelnen entsprach das Urteil dem, was er getan hatte.
    14 Der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen; der Feuersee ist der zweite Tod.
    15 Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingetragen war, wurde er ebenfalls in den Feuersee geworfen.

    Meine Überlegung: Die Höchsten Richter werden am Ende der Tausend Jahre das Urteil sprechen, auch wer die Sünde gegen den Heiligen Geist begangen hat. ALLE werden noch einmal vor dem Richterstuhl stehen. Es ist also nicht so, dass Verbrecher ungeschoren davon kommen werden. Für mich ein tröstlicher Gedanke.

    Ganz liebe Grüße sendet Omma

  • hansi
    Juli 23, 2015

    Hallo gemeinsam.
    Es ist jetzt schon eine Weile vergangen,das ich den W.T. Käfig verliess oder verlassen musste,es war nicht einfach Selbstzweifel ja die waren so erdrückend so stark sollten die doch Recht haben, oft wurde ich Schweissdriefend aus dem Schlaf gerissen ungezählte Albträume Angstzustände,machte sich in meinem Leben breit ,ich wurde Sychisch Krank.
    Das schlimmste war oder ist es immer noch ,mann kann sich niemanden öffnen,weil in der Familie niemand da ist der mich versteht, ich bin der einzige mit Zeugenerfahrung niemand in der Familie interessiert sich dafür, ich mache deshalb meiner Familie keinen Vorwurf sie wissen es halt nicht besser.
    Und draussen in der Welt bei den sogenannten Weltmenschen ich habe viele Bekannte über alles kann mann Reden ,über Sport,Politik Wissenschaft ja über alles was so in der Welt geschieht,aber über meine Zeeugenvergangenheit? eben nicht,sie würden mich auch nicht verstehen können .Umso mehr schätze ich es sehr hier auf Bruderinfo ein Forum gefunden zu haben Brüdern und Schwestern zu haben die mich verstehen und wo ich mich mit ihnen gemeinsam mich äusern kann über Glaubensfragen für mich sehr ermutigend obwohl mann oft nicht gleicher Meinung ist ,aber der Rege ausstausch ist glaube ich entscheidend.
    Es stimmt Zeit bringt veränderung obwohl noch viel bei mir im Argen ist und noch viel verbessert werden muss klare Ziele müssen noch gefasst werden ,mein Leben ist ein Wennig aus den Rudern geraten ,die mich schon länger kennen wissen was ich meine ,die letzte Zeit war schwer bis hin zum versuchten Suizid .
    Es geht aber von Tag zu Tag immer besser glaube ich jedenfalls der Rucksack anfangs voll mit steinen, Tag für Tag verlier ich einen Stein ,die Ängste nehmen ab mit Hilfe von starken Beruhigungstapletten .
    Und was am allerwichtigsten ist die Liebe Von Jehova Gott und seinem geliebten Sohn Jesus Christus diese darf ich verspüren ,sie sorgen für mich ,sie beschützen mich sie tragen mich dafür danke ich ihnen Tag für Tag ich weiss nicht viel aber eins weiss ich gewiss Jehova und sein geliebter Sohn sind Wahr und Liebe.Euch allen einen schönen Restmonntag.LG Hansi

  • Tirza an hansi
    Juli 23, 2015

    Ja, lieber hansi, wer deinen Werdegang hier auf BI etwas verfolgt hat, weiß was du durchgemacht hast und wie du dich ehrlich bemühst
    deinen Glauben nicht zu verlieren und dein Leben wieder in Bahnen zu lenken, die es dir ermöglichen ein gottgefälliges, zufriedenes und glückliches Leben zu führen.
    Dabei kommt mir gerade beim Scheiben das Sprichwort in den Sinn, „Der Mensch denkt und Gott lenkt“.
    Es scheint auszusagen, dass unsere Gedanken und unser Wollen maßgeblich dazu beitragen können, dass uns unser Herr Jesus uns auf den richtigen Weg führen wird, wenn wir ihn lieben und seinen Willen tun möchten.

    Anders ausgedrückt, niemand kommt zum Vater als durch mich.

    Joh. Kap. 14 Verse 6ff

    6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
    7 Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen3; und von jetzt an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
    8 Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.
    9 Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater?
    10 Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke.
    11 Glaubt mir, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist; wenn aber nicht, so glaubt um der Werke selbst willen!
    12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.
    13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.
    14 Wenn ihr mich4 etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun. Elb.

    Lass dich bitte ganz lieb grüßen & unser Herr Jesus Christus segne dich!
    Tirza

  • Matthäus an Hansi
    Juli 23, 2015

    Lieber Hansi,
    Also ich finde es toll dass du uns an deinen Erfolgen, an deiner Entschlossenheit weiterzukämpfen uns teilhaben lässt. Mach weiter so, auch wenn es wieder einmal einen Rückfall geben sollte, such den Kontakt zu Freunden die dich motivieren! Vielleicht ist auch diese Geschichte von „Wahrheitenjetzt“ dir eine Ermunterung.
    Ich hab sie toll gefunden:

    Das Rennen
    Ein junger Mann ist kurz davor, an einem langen Rennen teilzunehmen und ist sehr aufgeregt, da er in einem Stadion ist und seine Eltern zuschauen. Alle Läufer strecken sich und warten gespannt auf den Startschuss, mit dem das Rennen beginnt. Nun, der Startschuss fällt und der junge Mann schnellt aus seiner Startposition hoch. Er rennt so schnell, dass er beginnt, ziemlich stolz auf sich zu sein, und als er sieht, wie weit voraus er den anderen ist, wird er sehr zuversichtlich, dass er das Rennen gewinnt. Plötzlich verliert er seinen Halt, und was immer er auch versucht, er kann es nicht verhindern und stürzt mit seinem Gesicht voller Wucht in den Kies.

    Sein Ego ist angeschlagen, er wird wütend über sich selbst und sieht zu, wie alle anderen an ihm vorbeilaufen. Aber als er aufschaut, sieht er seinen Vater auf der Tribüne, lächelnd und ihn anfeuernd … also wischt er sich den Staub ab und steht wieder auf … fest entschlossen, seine Position wiederzuerlangen. Er startet wieder durch, rennt, holt die Gruppe ein und fühlt sich wieder sehr zuversichtlich, dass er seine Position aufholen kann … dann BUMM! Er fällt wieder hin. Er fühlt sich so gedemütigt, dass er sich auf den Boden legt und sich wünscht zu sterben … er kann es nicht glauben, dass er zweimal gestürzt ist!!! Er weiß einfach, dass die Zuschauer ihn auslachen und kann die Peinlichkeit nicht ertragen. Aber dann schaut er auf, sieht wieder das Gesicht seines Vaters und sieht, wie er ihn anfeuert und dazu drängt aufzustehen.

    Also müht er sich auf seine Beine, klopft sich sauber und sprintet wieder los. Er nimmt die Geschwindigkeit wieder auf, obwohl er weiß, dass er nicht Erster, vielleicht nicht einmal Dritter werden kann, aber vielleicht unter den fünf Besten landen kann. Also gibt er alles, was er hat, und rennt wie der Wind. Dann, zu seinem Entsetzen, BUMM! Er stürzt wieder zu Boden, und dieses Mal verletzt er sich. Er wirft die Hände hoch, sagt sich selbst, dass es vorbei ist, er ist ein Verlierer … er ist so beschämt und deprimiert, dass er sich am Liebsten verkriechen würde. Er hofft, wenn er einfach verschwindet, dass ihn niemand bemerken würde. Doch dieses Mal schaut er durch seine Tränen hoch… er kann nicht nur seinen Vater sehen, er kann auch seine Stimme hören … „Komm schon … hoch mit dir! Du schaffst das! Steh auf!“

    Verletzt und mit Schmerzen richtet er sich wieder auf … er schaut zu seinem Vater, der aufgestanden ist, ihm zuwinkt und ihn anfeuert … er stolpert vorwärts … er kann hören, wie die Menge dem Gewinner zujubelt, weil er die Ziellinie erreicht hat … Erster… Zweiter… Dritter… aber er geht weiter bis zum Ziel und schafft es schließlich.

    Zu seiner Überraschung hört er die Menge jubeln … lauter und begeisterter als bei den Gewinnern. Dann kommt sein Vater auf ihn zugerannt und umarmt ihn. „Du hast es geschafft, mein Sohn! Du hast es geschafft! Du hast das Rennen gewonnen!“. Verwirrt sagt der junge Mann zu ihm: „Nein, habe ich nicht. Ich war der Allerletzte!“. Der Vater schaut ihm in die Augen und sagt zu ihm: „Nein, … du hast das Rennen gewonnen. Der Gewinner ist NICHT derjenige, der Erster wird. Der Gewinner ist der, der fällt, trotz seiner Schmerzen aufsteht und weiterläuft, bis er die Ziellinie überschreitet.“ Dann umarmt er seinen Sohn voller Liebe und Stolz.

    Vielleicht fühlen wir uns oft wie dieser Sohn … verletzt und wertlos. Doch wir müssen uns bewusst machen, dass es nicht darauf ankommt, wie schnell wir rennen oder auf welchem Platz wir landen. Unser liebevoller Vater möchte nur, dass wir die Ziellinie überschreiten, und wenn wir zu ihm aufsehen, erhalten wir die Kraft, um weiter zumachen. Er wird am Ziel auf uns warten und uns mit seiner Liebe belohnen.

    Jehova urteilt nicht wie Menschen. Selbst wenn wir fallen, jedoch wieder aufstehen, uns „säubern“, vorwärts drängen und uns nicht einfach im „Dreck“ vergraben, dann können wir ALLE Sieger sein. Auch wir befinden uns in einem „Stadion“, in dem Jehova und die Engel uns beobachten und anfeuern. Sie freuen sich über jeden, der das Ziel erreicht, jedoch freuen sie sich besonders über jene, die sich abmühen, kämpfen und ausharren, obwohl sie stolpern und Schmerzen leiden mögen.

    In diesem Sinne. Dir weiterhin alles Gute!
    LG Matthäus

  • Horst
    Juli 23, 2015

    Hallo zusammen,
    ich habe Eure vorstehehenden Gedanken mit grossem Interesse gelesen.
    Zugegeben habe ich mit dem Verständnis des Hebräer-Briefes im Gegensatz zu den anderen Briefen ein gewisses Verständnisproblem.
    Z.B. Hebr. 6:3-6, wie Pinehas und Manfred dies erwähnen.
    Also dass „die welche des heiligen Geistes teilhaftig geworden sind, und gegen ihn gesündigt haben“ keinen zweite Chance bekommen.
    Zum einen zählte ich mich nie zu denjenigen, die den heiligen Geist empfangen haben.
    Was soll ich darunter verstehen?
    Zum anderen habe ich die Auslegeung der Wachtturm-Gesellschaft im Hinterkopf, mit der uns vermittelt wurde, dass derjenige der „die Wahrheit erkannt und sich von ihr abgewendet hat, schlimmer ist
    als ein Ungläubiger“-
    Kann mir das jemand etwas aufdröseln ?

  • Manfred an Horst
    Juli 23, 2015

    Lieber Horst,

    ich möchte das mal an dem Beispiel von Saulus/Paulus zeigen. Als Saulus hat er die Nachfolger Jesu bitterlich verfolgt und den Herrn Jesus selbst abgelehnt. Das wurde ihm aber vergeben und so wurde aus Saulus der Paulus.
    Als Paulus hat er sich nun für Jesus eingesetzt und seine Jünger nicht mehr verfolgt. Nun hat er auch den Heiligen Geist empfangen.

    Wenn nun Paulus sich wieder in den Saulus verwandelt hätte, also nachdem er den Heiligen Geist empfangen hatte, dann hätte er gegen den Heiligen Geist gesündigt. Der Heilige Geist ist ja unser persönlicher Lehrer, der uns als Helfer von Gott zur Verfügung gestellt wird. Dieser Geist wirkt in uns und teilt uns somit auch mit, wenn wir im Begriff sind wieder von dem richtigen Weg abzukommen. Das mag dann ähnlich funktionieren wie unser Gewissen, dreht sich aber um Belange des Glaubens.

    Wer dann mutwillig gegen den Geist Gottes handelt, der wird diesen Geist dann wieder verlieren und wie wir gelesen haben ihn kein zweites Mal bekommen. Danach könnte dann sein Zustand durchaus schlimmer werden wie davor. Warum? Weil er auch irgendwann erkennen mag, was er da eigentlich abgelehnt hat. Den Heiligen Geist Gottes, die Anzahlung auf ein Erbe im künftigen Reich Gottes.

    2. Petr. 2:20-22; Elb: 20 Denn wenn sie den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus entflohen sind, aber wieder in diese verwickelt und überwältigt werden, so ist für sie das Letzte schlimmer geworden als das Erste. 21 Denn es wäre ihnen besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn erkannt haben, wieder abzuwenden von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot. 22 Es ist ihnen aber nach dem wahren Sprichwort ergangen: Der Hund kehrt wieder um zu seinem eigenen Gespei, und: Die gewaschene Sau zum Wälzen im Kot.

    Liebe Grüße Manfred

  • Zadok@Horst, Manfred
    Juli 23, 2015

    Liebe brüder,lieber Manfred,

    das ist exklusiv deine persönliche Auslegung.Und die muss nicht richtig sein. Gemessen an der anderer Bibelerklärer ist sogar grottenfalsch.
    Bitte kennzeichne solche Ausführungen als deine eigenen Gedanken.
    Als Lehrer hat man eine sehr große Verantwortung.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Alois
    Juli 23, 2015

    Lieber Achim

    Achtung: Folgender Kommentar ist meine eigene Meinung!

    Wir sind aber jetzt nicht im Kindergarten gelandet, oder?
    Wieso muss man zu einen persönlichen Kommentar auch noch zusätzlich schreiben dass es des Verfassers eigene Meinung ist? Es ist doch völlig logisch dass jeder Kommentarschreiber hier seine eigene Meinung postet, außer er gibt eine fremde Quelle an. Selbst Vortragsschreiber schreiben nur ihre eigene Meinung.

    Und wer sagt dass Manfred ein Lehrer ist, hat er das irgendwo geschrieben?

    Matth. 23
    8. Ihr aber, laßt ihr euch nicht Rabbi nennen; denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder.

    Liebe Grüße
    Alois

  • sarai
    Juli 23, 2015

    Lieber Alois,

    ich dachte immer, Kommentare werden hier nicht freigeschalten, wenn sie unter die Gürtellinie gehen? Mein Empfinden ist aber, daß es total unter die Gürtellinie geht, wenn man jemand so lächerlich machen will, wie Du den Achim.

    Achim hatte sich bestimmt auf Deine und auch Manfreds diverse Kommentare bezogen, wo Ihr unten hingeschrieben hattet: „so KANN es sein, MUSS aber NICHT.“ (Und das war damals ja auch schwer in Ordnung).

    Außerdem führt Manfred sich hier schon die ganze Zeit wie ein Oberlehrer auf, ist Dir das nie aufgefallen? Und verbietet hier im Forum weiterzudiskutieren über das Thema Heiliger Geist, um es unter seinem Pseudonym *Manfred* dann doch selbst zu tun!?
    Woher ich das weiß? Seine Schreibweise ist einfach nicht nachmachbar 🙂

    Ferner schreibst Du: „Selbst Vortragsschreiber schreiben nur ihre eigene Meinung.“
    Ja, aber es wird dann bedenklich, wenn man diese Vorträge dann in einem Buch zusammenfaßt und veröffentlicht, so geschehen auch mit dem Buch *Habe Mut zur Wahrheit*. Alleine schon der Titel impliziert, daß darin nur die WAHRHEIT steht – oder sind es jetzt doch nur die eigenen verschiedenen Meinungen von diversen Vortragsschreibern?

    Aber gut, ich sehe, Ihr preist es auf der
    Prophetieseite auch gar nicht mehr an…

    Jedenfalls, Manipulationen nerven mich, heute noch mehr, als zu ZJ-Zeiten, denn damals habe ich sie noch nicht durchschaut.
    Das ist auch der Grund, warum ich nichts mehr hier GESCHRIEBEN habe.

    Den von Dir gebrachten Vers finde ich toll: „Matth. 23
    8. Ihr aber, laßt ihr euch nicht Rabbi nennen; denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder.“
    Dann verhalte Dich aber auch so wie ein Bruder, auch zu Achim.

    Anfangs, als ich hierherkam auf BI, da waren es übrigens DEINE Kommentare, die mich bewegten, weil sie so überaus demütig und liebenswert waren.

    Dies scheint sich ja nun geändert zu haben und deswegen werde ich hier auch nichts mehr LESEN.

    Bin mir dann mal eine BIBELTREUE Freikirche suchen, um mich weiter entwickeln zu können, machts gut,

    Sarai

  • Bruderinfo
    Juli 23, 2015

    Liebe Sarai,
    du unterstellst uns das wir das Buch „Habe Mut zur Wahrheit“ nur geschrieben haben um unsere „Wahrheit“ verbreiten zu können. Das stimmt absolut nicht. Die Brüder und Schwestern die die Artikel geschrieben haben, haben uns mehrfach gebeten doch die Artikel in ein Buch zu fassen und IHRE Wahrheit auch einmal bekannt zu machen. Das haben wir getan. Im Übrigen hat das eine Stange Geld gekostet. Verdient haben wir hier absolut nichts. Auch ist das Buch schon eine Weile ausverkauft. Nur Bücher die gebraucht sind und ab und zu weiterverkauft werden sind noch im Umlauf. Der Titel entstand aus dem Grund das man Mut haben muß um aus diesem Zwang herauszukommen. Da du nun eine bibeltreue Freikirche aufsuchen möchtest, zeigt das du dich absolut eben nicht weiter entwickelt hast. Frei zu sein bedeutet eben sich nicht mehr unter ein Joch zu spannen oder einer Religion beitreten zu müssen, sondern frei zu sein bedeutet erkannt zu haben das der GLAUBE mit den von Menschen gemachten Religionen absolut nichts zu tun hat. Aus diesem Grunde wurde der momentane Artikel über Angst veröffentlicht. Viele die aus der GEsellschaft heraus sind haben noch die Ängste behalten und denken sie müßten nun „aus Angst“ doch irgendwo beitreten um Gott näher zu sein. Das nenne ich Unfreiheit und innere Angst, die man sich selbst nicht eingesteht. Ich wünsche dir bei deiner Weiterentwicklung in einer neuen Freikirche viel Freude. LG Bruderinfo 🙂

  • Brigitte
    Juli 23, 2015

    Liebe Sarei , lieber Achim,
    Warum könnt ihr dem Bruder ( Brüder und Schwestern ) nicht die eigene Meinung lassen. Jeder Kommentar Schreiber gibt seine eigene Meinung wieder. In der Bibel steht habt Liebe untereinander und bei Thes. 1:1
    Prüft aber alles, und das gute behaltet.
    Liebe Sarei ,ein Bruder hat auf der aktuell Seite über sein Erlebnis der Freikirche geschrieben, lies dir das durch. Schau auch im Inernet nach woher die Freikirchen kommen. Wenn du dazu gehen willst kommst du vom Regen in die Traufe sagt ein altes Sprichwort.
    Ich wünsch Euch einen schönen Abend
    Brigitte

  • Alois an Sarai
    Juli 23, 2015

    Liebe Sarai

    Wenn ein Bruder ohne für mich erkennbaren Grund ständig attackiert wird, erwacht bei mir der Beschützerinstinkt. Und dieser Instinkt kann sehr heftige menschliche Reaktionen auslösen.

    Zu Deiner Freikirche die Du und andere Freunde für so toll halten erlaube ich mir meine Ansicht zu äußern.
    Niemals würde ich mich in ein Joch einer noch so kleinen Freikirche einspannen lassen. Mein Haupt ist Jesus und sonst brauche ich niemand direkt über mir.

    Die WTG Oberen haben den Namen Jehova für ihre Zwecke missbraucht, die Freikirchen missbrauchen das Wort (christliche) Freiheit. Es ist wie bei den klebrigen Fliegenfängern die man aufhängt, die meisten Fliegen gehen ihm auf den Leim. Es gibt keine guten Fliegenfänger im Leben einer Fliege.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Zadok@Horst
    Juli 23, 2015

    Lieber Horst,

    schau mal hier:
    (https://www.)bibelkommentare.de/index.php?page=qa&answer_id=634

    Ich finde besonders den letzten Absatz sehr hilfreich für uns heute.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Shannon
    Juli 23, 2015

    Ich bin zwar nicht Horst,
    aber wundern darf ich mich dennoch. Weshalb ist ein Kommentar eines Johannes Runkel mehr wert, als ein Kommentar eines Bruders oder Schwesters hier? Ist es nur deshalb richtiger, weil er auf einem anderen Portal schreibt?
    Ist er, selbst wenn er theologisch eine Kapazität ist, mit Sicherheit vor Fehlern geschützt? Oder ist es nicht eher meine eigene Aufgabe, mir meinen Glauben zu erarbeiten?
    Ist eine Meinung nur deswegen falsch, weil sie im Gegensatz zu den „meisten“ Bibelauslegern steht? Es gibt ein Sprichwort: „Die Masse irrt sich immer“. Auch da ist wohl was dran.

    Wenn zwei das Gleiche sagen, meinen beide nicht unbedingt das Gleiche. Wenn zwei das selbe hören, verstehen beide nicht das selbe.

    Egal, wer von uns die Bibel liest oder einen Text, jeder hat seine eigene Wahrnehmung und wird etwas anderes herauslesen. Ist es wichtig, da einer Meinung zu sein?

    Wenn ich den Kommentator richtig verstanden habe, ist eine Lästerung des heiligen Geistes im Prinzip nicht möglich.
    Zitat: „Eine Lästerung gegen den Heiligen Geist geschieht heute wohl nicht mehr, obwohl sie vom Prinzip her vielleicht noch möglich ist.“
    Ist das wirklich so oder nur ein Wunschgedanke des Autors? Immerhin relativiert er diesen Gedanken wieder am Schluss: „Abschließend sei noch daran erinnert, dass wir unmöglich beurteilen können, ob jemand die Sünde der Lästerung des Geistes getan hat oder nicht. Das kann allein Gott, weil nur er in das Herz eines Menschen hineinschauen kann.“
    Aha, wir können es also nicht beurteilen und tun es dennoch?

    Ich lass das jetzt einfach mal so stehen.
    Ja, es ist nicht einfach, gerade wegen der vielen Meinungen (viele Köche verderben den Brei) auf seiner eigenen Linie zu bleiben.

    Ich lese schon die ganze Zeit mit und kann die verschiedensten Ansichten nachvollziehen. Und was passiert? Ich bin immer noch der Überzeugung, dass es diesen dreieinigen Gott nicht gibt. Hängt davon meine Errettung ab? Ich denke nicht. Aber ich kann auch die Meinung anderer akzeptieren, die das denken.

    Eigentlich wollte ich sagen, dass ich es schön finde, dass so kontroverse Ansichten, so gegensätzlich sie sein mögen, bis auf ein paar Ausrutscher recht gelassen und souverän diskutiert wurden. Und im Grunde brauchen wir keine „Meinungen“ von anderen Webseiten. Wir können das Für und Wider nämlich ganz gut selber hier.

    Liebe Grüße an alle da draußen

    Shannon

  • hansi
    Juli 23, 2015

    Lieber Manfred.
    Es sind deine Gedanken zu Wer gegen den heiligen Geist sündigt,ich halte mich lieber an den Rat aus Gottes Wort und überlass es meinem Schöpfer und gerechten Gott der in dieser Angelegenheit gerecht richten wird davon können wir alle überzeugt sein.
    Ich habe mich oft gefragt wenn ich so in der Bibel Passagen gelesen habe über Judas Iskariot er verriet Jesus mit dem er jeden Tag zusammen war wie meinte Jesus als er Judas Sohn der Vernichtung nannte ist das vieleicht die Sünde gegen den heiligen Geist???Oder die Saduzäer,SChrieftgelehrten,Pharisäer sie lehnten Jesus nicht nur ab ,sie brachten ihn gar um ,haben sie gegen den heiligen Geist gesündigt???Wie erwähnt ich überlasse es dem Gerechten Gott der in gerechtigkeit richten wird Jehova Gott.LG Hansi.

  • hansi
    Juli 23, 2015

    Hallo nochmal.
    Zu dem Thema Sündigen oder auch Sündigen gegen den heiligen Geist ist hier schon so oft etwas gesagt worden ,dennoch möchte ich noch was los werden.
    Zumal ich jetzt nicht mehr mit der rosaroten w.T. Brille umherlaufe sprich nicht mehr mit w.T.Gedanken injekziert bin. Beispiel früher dachte ich noch in der Gesellschaft gefangen, das Judas Iskariot gegen den heiligen Geist gesündigt hat ,die W.t.Gesellschaft wie auch ich belegten dies mit Jesu Worten er wurde ja laut Jesu Worten mit Sohn der Vernichtung gebranntmarkt,oder anderes Beispiel die Pharisäer die den Sohn Gottes nicht nur ablehnten sie brachten ihn um, ich dachte sie hätten gegen den heiligen Geist gesündigt, versteht mich bitte richtig es kann sein das Judas oder die Pharisäer gegen den heiligen Geist gesündigt haben, aber wer bitte schön bin ich, der mir dazu ein Urteil erlauben darf ich sitze selbst im Glaskasten heisst bin ein Sünder der jeden Tag sündigt .Ja ich bin nur ein Mensch unvollkommen obendrein ,das mit dem Urteil überlasse ich jemand anderem besser gesagt sind es zwei Jehova Gott ,und sein geliebter Sohn Jesus Christus sie werden in Gerechtigkeit richten das ist sicher wir wir Hessen ja plegen zu sagen wie Klossbrühe.
    Ich habe mittlerweile ein anderes Denken was Sündigen betrifft ,die W.T.Gesellschaft gut gemeint so fair bin ich sie meinte ja oder meint immer noch wir sollten versuchen nicht zu sündigen,ich denke das klappt auf keinen Fall den schon beim aufstehen sündigen wir wir sind als Sünder auf die Welt gekommen Wir sind Sünder uns wird bamherziger Weise vergeben weil wir Jesus Christus als den Sohn Gottes anerkennen oder besser gesagt an ihn glauben.
    Aus Gottes Wort entnehme ich das Jede Sünde vergeben wird nur die Sünde gegen den heiligen Geist was auch immer das bedeutet , hören wir auf zu spekulieren diesbezüglich es führt genauso in einer Sackgasse wie die Dreieinigkeitslehre.Lg Hansi

  • Jürgen Kausmann an Hansi
    Juli 23, 2015

    Lieber Hansi,

    schau dir mal folgende Verse an:

    Mat. 12:31, 32; Elb: 31
    Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden. 32 Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.

    Hier wird gesagt, jemand der sogar gegen Jesus redet, dem wird vergeben werden. Wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben.

    Ich hab das auch zwei mal lesen müssen…jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, auch das Reden gegen Jesus!!! Das muss man sich mal vorstellen…für mich war der Gedanke neu.

    Also folglich denke ich auch, dass Sünde gegen den Heiligen Geist nur der Tatbestand sein kann, dass man seinen Glauben aufgibt den man ja durch den Geist entwickelt hat. Und gegen den Geist sündigen kann man m. E. nur, wenn man ihn (Geist) auch hat.

    So gesehen bin ich absolut geflasht zu sehen wie stark dein Glaube ist, wie du hier kämpfst, am Ball bleibst und dadurch so Typen wie mich ungemein im Glauben stärkst mit all deinen Gedanken, Erlebnissen und Erfahrungen die du hier reinstellst.

    …dank dir dafür!

    LG, Jürgen

  • Matthäus an Jürgen
    Juli 23, 2015

    In Hebräer 10:26-31 wird uns vor Augen geführt was es bedeuten kann gegen den Hl. Geist zu sündigen. Interessant ist hierbei vielleicht auch noch der Aspekt wie von dir Jürgen hervorgehoben, dass eine Sünde gegen Gott oder Jesus NICHT dazu führt, was den Schluss nahelegt dass der Hl. Geist kein Gott sein kann. Wäre der Hl. Geist gleich Gott wie der Sohn oder Vater, dann würde die Sünde gegen den Geist keinen Sinn ergeben. Die nachfolgende Erklärung hat mir sehr gut gefallen, entnommen aus „PrüftAlles am 09/09/2012“

    Vers 26-31: “Denn wenn wir vorsätzlich (= eigenwillig) sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit erlangt haben, so bleibt uns fortan kein Opfer für die Sünden mehr übrig, sondern nur ein angstvolles Warten auf das Gericht und die Gier des Feuers, das die Widerspenstigen verzehren wird. Wenn jemand das mosaische Gesetz verworfen (= freventlich übertreten) hat, so muß er ohne Erbarmen auf (die Aussage von) zwei oder drei Zeugen hin sterben (4.Mose 15,30-31; 5.Mose 17,6): eine wieviel härtere Strafe, denkt doch, wird dem zuerkannt werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, für wertlos (oder: gemein) geachtet und mit dem Geist der Gnade Spott getrieben hat! Wir kennen ja den, der gesagt hat (5.Mose 32,35-36): »Mein ist die Rache (= das Strafamt), ich will vergelten«, und an einer anderen Stelle (Ps 135,14): »Der Herr wird sein Volk richten.« Schrecklich ist es, dem lebendigen Gott in die Hände zu fallen (vgl. 5.Mose 32,39-41).“

    Dies ist die zweite Stelle im Hebräer, die sehr oft dafür verwendet wird, um zu beweisen, dass es möglich ist, vom Glauben und damit von der Rettung abzufallen. Die erste in Hebräer 6,4-6 ist die bekanntere, diese jedoch die schwierigere. Denn wenn man die Hebräer 6 Stelle unabhängig vom Kontext liest, so ist es mit einigem Nachdenken noch möglich, zu erkennen, dass nicht vom Abfall von gläubigen, wiedergeborenen Christen die Rede ist. Diese Stelle hier jedoch ist allein gelesen nur dahingehend zu verstehen, als dass ein Abfall tatsächlich möglich ist. Denn hier heißt es, dass derjenige, der absichtlich sündigt, nicht mehr durch das Opfer Jesu gerettet werden kann. Das ist doch ziemlich eindeutig, oder? Wäre es tatsächlich so eindeutig, dann wäre der Abfall möglich und die Debatte hinfällig. Doch wer die Bibel aufmerksam liest und meinen Ausführungen vielleicht bis hierhin gefolgt ist, weiß, dass der Abfall eines Wiedergeborenen von Gott keine biblische Lehre ist. Ja, dass der gesamte Hebräerbrief sogar vielmehr ein gewaltiger Beweis des Gegenteils ist, denn die Heilsgewissheit zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Brief.
    Wie also können wir diese Stelle betrachten?

    Zuallererst ist es wiederum wichtig, zu beachten, an wen der Brief geschrieben ist – die Juden. Und in diesem spezifischen Fall solche, die das Evangelium schon erfahren, die Jesus kennen gelernt hatten. In Vers 26 steht, dass solche, die die Erkenntnis der Wahrheit erlangt haben, kein Opfer mehr für absichtliche Sünden finden. Dies entspricht der Rubrik der Erleuchteten in Hebräer 6,4.
    Dies ergibt im biblischen Kontext als einzige Möglichkeit einen Sinn. Denn wären hier wirkliche Christen gemeint, wäre Gott in seinem Wort inkonsequent. David sündigte bewusst, als er Bathseba beim Baden zusah und sie dann zu sich bringen ließ, obwohl er wusste, dass sie bereits verheiratet war (2.Samuel 11,2-4). Er wusste, dass Ehebruch eine Sünde war und er war offensichtlich im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten. Hier handelte es sich also um eine vorsätzliche Sünde. Dennoch wird von ihm viel später in Apostelgeschichte 13,22 bestätigt, dass er ein Mann nach dem Herzen Gottes ist.

    Noch viel interessanter in diesem Zusammenhang ist Paulus, der in Römer 7,19 Folgendes sagt: “Denn ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern vollbringe das Böse, das ich nicht tun will.”
    Paulus behauptet also von sich selbst, dass er bewusst (!) sündigt, denn er ist sich dessen bewusst, dass er das Böse tut.

    Paulus sagt aber noch mehr. Römer 8,6-11: “Denn das Trachten des Fleisches bedeutet Tod, das Trachten des Geistes dagegen Leben und Frieden, und zwar deshalb, weil das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; es unterwirft sich ja dem Gesetz Gottes nicht, vermag das auch gar nicht; so können denn die fleischlich gerichteten (Menschen) Gott nicht gefallen. Ihr dagegen seid (oder: lebt) nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn nämlich Gottes Geist wirklich in euch wohnt; wenn aber jemand den Geist Christi nicht hat, so gehört ein solcher (Mensch) ihm auch nicht an. Wohnt dagegen Christus in euch, so ist euer Leib zwar tot (oder: dem Tod verfallen) um der Sünde willen, euer Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. Und wenn der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen in euch wohnenden Geist.”
    In uns sind also zwei Wesen vereint, das Fleisch und der Geist. Hierbei ist das Fleisch alles Sinnen gegen Gott, der Geist hingegen der Geist Gottes, den wir seit der Wiedergeburt in uns haben. Wenn wir wiedergeboren sind, haben wir den Geist Gottes, der dann auch garantiert, dass Gott uns lebendig machen wird durch ihn. Das ist eine feste Garantie! Und diese bleibt auch dann, wenn wir sündigen. Paulus hätte sonst nicht vorher sagen können, dass er durchaus bewusst, also absichtlich sündigt.

    Wenn wir also sündigen können (dies jedoch nicht sollten und auch nicht wollen, wenn wir Jesus wahrhaftig aufgenommen haben), dann muss sich diese Aussage in Hebräer 10 ab Vers 26 auf andere beziehen. Und das tut sie auch – denn wie schon gesagt, sind hier solche gemeint, die alles wissen. Diese Menschen haben die Erkenntnis erhalten und haben dennoch den Geist der Gnade verschmäht (Vers 29). Daher bleibt für sie kein Opfer mehr, da sie vom einzigen wahren Opfer wussten und dieses nicht annahmen.

    Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang die Ähnlichkeit zur Formulierung in Vers 18. Denn für uns ist nunmehr kein Opfer mehr erforderlich, da Jesus für uns gestorben ist. Beachten wir dieses Opfer aber trotz besserem Wissen nicht, so ist auch kein Opfer mehr für uns übrig. Es gibt nur dieses eine allumfassend heiligende Opfer, nämlich Jesus.

    Wieso schreibt der Autor dann aber “wir”? Wie in Kapitel 6 schon betrachtet, spricht der Brief Juden an, die sich vielleicht noch nicht alle wirklich bekehrt hatten, sondern nur dabei waren. Um diese liebend zu überführen schließt der Autor sich selbst mit in die Warnung ein. Offensichtlich war dies ein weitverbreitetes Phänomen. Und auch wir sollten uns die Frage stellen, ob wir wahrhaftige Nachfolger Jesu sind. Wir können dies tatsächlich anhand unseres Lebens prüfen. Denn wer Jesus angenommen hat, liebt ihn. Und wer ihn liebt, der will seine Gebote und Gesetze halten. Wenn wir aber dennoch bewusst und fortwährend in Sünde leben, lieben wir Jesus dann wirklich? Oder drängt sich nicht vielleicht die Frage auf, ob wir uns nicht wahrhaftig bekehrt haben?

    Gesetzlichkeit ist etwas, wovor viele Christen heutzutage Angst haben. Und daher wird aufrichtige Nachfolge schnell als Gesetzlichkeit abgetan und verworfen. Doch aus der Liebe zum Gesetz Gottes zeigt sich die Liebe eines Christen zu Jesus. Und wenn die Liebe zum Gesetz nicht vorhanden ist, dann kann es um die Liebe zu Jesus nicht sonderlich gut stehen.

    Nachfolgend auf diese Sünde wird sogleich mit der zweiten Irrlehre aufgeräumt. Denn es bleibt, wie in Vers 27 geschrieben, dem Sünder nur das angstvolle Warten auf das Gericht, auf das gierige Feuer, das ihn verzehren wird. Anhänger der Allversöhnungsansicht lassen solche Bibelstellen gern aus, die doch sehr eindeutig sind. Sie bleiben allzu oft an ihren Stellen hängen und betrachten die Bibel nicht mehr als Ganzes. Hier steht jedoch eindeutig, dass ein Sünder im Feuer des Gerichts verzehrt werden wird. Es ist nicht einfach nur ein Läutern, wie es in 1.Korinther 3,13-15 beschrieben wird, sondern tatsächlich ein endgültiges Verzehren. Wenn schon jemand, der das mosaische Gesetz gebrochen hat, das doch nur ein Schatten von Gottes Herrlichkeit war, sterben musste, wie schlimm wird es einem solchen gehen, der zur himmlischen Herrlichkeit und Gnade bewusst nein sagt (Vers 28-29)!
    Dahingehend ist auch der zweite Petrusbrief sehr interessant, der betreffend des ewigen und endgültigen Gerichts kein Blatt vor den Mund nimmt und sehr eindeutig ist.

    Und der Autor des Hebräerbriefs sagt dies ja schon in Kapitel 2,2-3a: “Denn wenn schon das durch Vermittlung von Engeln verkündete Wort (= das Gesetz) unverbrüchlich war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam die gebührende Vergeltung empfing: wie sollten wir da (der Strafe) entrinnen, wenn wir ein so hohes Heil unbeachtet lassen?“

    Wenn wir dieses hohe Heil in allem Wissen bewusst unbeachtet lassen, dann treten wir den Sohn mit Füßen und proklamieren sein vergossenes Blut als wertloses Gut! Das ist der gewaltigste und grausamste Angriff, den man gegen Gott führen kann (die Sünde gegen den Heiligen Geist außen vorgelassen). Dass diese aufs Äußerste bestraft werden muss, ist unumgänglich. Und wer eine solche Irrlehre wie die der Allversöhnung trotz solcher Aussagen in die Welt setzt, der tut genau dies – das Opfer des Herrn entwürdigen und den Sohn mit Füßen treten.

    Das gilt für jede Irrlehre. Denn Irrlehrer haben das Wort der Wahrheit, sie haben alles, was es braucht um die Wahrheit zu kennen und zu verkündigen. Und dennoch verkündigen sie Lügen – und verdienen damit den ewigen Tod. Das ist eine grausame aber göttliche Wahrheit. Das Wort Gottes ist nicht immer bequem. Gerade in solchen Momenten ist es schwer, die Wahrheit zu vermitteln. Erst recht, da Menschen so oft Auswege und andere Möglichkeiten suchen. Doch Gottes Wort ist eindeutig und lässt bei aufrichtigem Lesewillen in solchen Fällen keinen Raum für Missverständnisse.

    “Schrecklich ist es, dem lebendigen Gott in die Hände zu fallen.” Wie sehr müssen wir aufpassen, keiner Irrlehre ins Netz zu gehen – und wie dankbar können wir sein, dass Jesus uns niemals loslassen wird, wenn wir seinem Wort Glauben geschenkt und uns aufrichtig zu ihm bekehrt haben. Das Heil ist uns gewiss. Und die Strafe denen, die nicht wahrhaftig glauben.

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Lieber Matthäus
    obwohl ich vielem zustimmen kann muss ich einiges dazu bemerken.
    a) Wenn wir anfangen, die Bibel danach zu beurteilen „an wen sie geschrieben wurde“ dann bleibt nicht viel mehr als die Evangelien. Dass halte ich für einen falschen Ansatz.
    b) In folgendem Vers wird klar dargelegt, worin dieses mutwillige Sündigen besteht:

    29 Was meint ihr, um wie viel härter die Strafe für den sein wird, der den Sohn Gottes gleichsam mit Füßen tritt, dem das Blut des neuen Bundes nichts mehr bedeutet, durch das er doch Gemeinschaft mit Gott haben konnte! Ein solcher Mensch beleidigt Gottes Geist, von dem er nichts als Gnade und Barmherzigkeit erfahren hat.

    Juden, die Christus noch gar nicht angenommen haben, sind damit nicht gemeint, denn „nichts mehr bedeutet“ sagt klar aus, es hat „mal was bedeutet“.

    Es geht also darum, dass jemand Jesus angenommen hat, dadurch den Heiligen Geist erhielt und Gemeinschaft mit Gott und dem dieses dann „nichts mehr bedeutet“. Der also das Geschenk der Erlösung zurückgibt. Um nichts anderes.

    Im Gegensatz zu anderen Sünden wird die Sünde gegen den Heiligen Geist nicht genauer beschrieben. Wir können nur mutmaßen. Es wird gesagt, diese Sünde kann nicht vergeben werden und die einzige Stelle in der Bibel, wo das wiederholt wird ist in Hebräer (soweit ich mich erinnere) wo gesagt wird wer sich absichtlich abwendet für den gibt es kein zurück.

    Ws Sünden betrifft, so sollten wir ehrlich sein. Wir WISSEN was Sünde ist und daher ist jedes sündigen mutwillig, absichtlich und im Bewusstsein, dass es Sünde ist. Es kämpfen nun mal zwei Seelen in uns, die andere zieht uns in Sünde und die andere will uns abhalten. Wir gewinnen nicht immer.
    Durch den Geist haben wir ein Gewissen und erkennen schnell unsere Fehler.
    Ich sehe in der Bibel keinen Hinweis, der einen unterschied macht zwischen einer willentlichen Sünde und einer „aus Versehen“ weil es sowas nicht gibt. Es sei denn, wir haben niemals die Gesetze kennengelernt. Wer nicht weiss, dass etwas Sünde ist, kann auch nicht erkennen wenn er sündigt.
    Es gibt zwar „Naturgesetze“ aber wenn ich in einer Umgebung aufwachse wo es normal ist, mehrere Frauen oder Männer zu haben und zwar gleichzeitig wie soll man erkennen dass es Sünde ist ohne das Gesetz?

    Da die Bibel gar nicht beschreibt, was genau die Sünde gegen den Heiligen Geist ist, sollten wir uns nicht verrückt machen lassen. Solange wir Jesus nicht aufgeben, können wir gar nicht gegen den Geist sündigen. Und wenn wir uns abwenden, interessiert es uns wahrscheinlich gar nicht mehr. Erst wenn wir zurückwollen, gibt es ein Problem. Aber wie gesagt, als Christen sollte uns die Aussage dass diese Sünde nicht vergeben wird, gar keine Angst machen. Kirchen nutzen diese Angst aus, und behaupten Dinge, die gar nicht in der Bibel stehen um Mitglieder unter Druck zu setzen. Meist so nach dem Motto, wenn du die Kirche verläßt, dann sündigst du gegen den Heiligen Geist und bist auf ewig verdammt….

    Zum Glück wissen wir dass ist alles falsch.

  • Jürgen Kausmann an Matthäus
    Juli 23, 2015

    Danke Matthäus für die ergänzenden Ausführungen 🙂
    Die von dir aufgezeigte Erklärung ist hochinteressant und bringt es auf den Punkt.

  • Matthäus
    Juli 23, 2015

    Der Brief an „die Hebräer“ ist nicht für oder an Juden geschrieben worden, was soll ich darauf groß erwidern?
    Natürlich ist der Inhalt auch für uns von großem Wert. Mir ging es nur um den Gedanken aus dem Kap. 10:26
    Was eine Sünde gegen den Geist sein kann.
    Nach 1. Kor. 12:1-3 kann nur der Jesus seinen Herrn nennen wenn er den Hl. Geist dazu bekommt, wenn er
    dann diesen Herrn und Erlöser zurückweist dann hat er gegen den Geist gesündigt.
    Für mich ist dieser Gedanke sonnenklar, egal welche Sünden ein Mensch begeht oder auch wie oft, selbst Paulus schrieb er treibe Sünde, offenbar hatte er ein nicht näher bezeichnetes Problem oder Schwäche.
    Die nötige Einsicht und Reue -es tut mir leid- wird zur Vergebung führen. Jener der Jesus Opfer für sich ablehnt, da bleibt nur das was der Vers 27 deutlich macht.
    LG Matthäus

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Na ja, du hast geschrieben „Wie also können wir diese Stelle betrachten? Zuallererst ist es wiederum wichtig, zu beachten, an wen der Brief geschrieben ist – die Juden. Und in diesem spezifischen Fall solche, die das Evangelium schon erfahren, die Jesus kennen gelernt hatten.“
    Was soll ich daraus anderes lesen als dass du glaubst, man muss das für ein Verständnis berücksichtigen.

    Du zitierst „Nach 1. Kor. 12:1-3 kann nur der Jesus seinen Herrn nennen wenn er den Hl. Geist dazu bekommt, wenn er
    dann diesen Herrn und Erlöser zurückweist dann hat er gegen den Geist gesündigt.“

    Ich war bisher immer davon überzeugt, dass die Reihenfolge wie folgt ist: Ich bekenne und nehme Jesus an und dann bekomme ich den Heiligen Geist.
    Muss ich das jetzt so verstehen, dass Jesus den Heiligen Geist vergibt zum Beispiel an Nichtchristen, damit diese ihn erkennen und wenn das Nichtchristen dann ablehnen, sündigen sie gegen den Heiligen Geist?
    Oder bist du auf der gleichen Linie wie ich, das ein Christ, der den Heiligen Geist hat und sich dann nach der Bekehrung bewusst gegen Jesus und Gott wendet, indem er zum Beispiel Moslem wird, gegen den Heiligen Geist sündigt und es keine Vergebung gibt,

    Ein paar klare Worte würden es erleichtern sich zu verstehen.

  • Matthäus
    Juli 23, 2015

    Ich denke nicht das die Worte an die Korinther groß kommentiert werden müssen, ich nehme sie so wie sie dort stehen:

    1 Über die Gaben des Geistes aber will ich euch, liebe Brüder, nicht in Unwissenheit lassen. 2 Ihr wisst: als ihr Heiden wart, zog es euch mit Macht zu den stummen Götzen. 3 Darum tue ich euch kund, dass niemand Jesus verflucht, der durch den Geist Gottes redet; und niemand kann Jesus den Herrn nennen außer durch den Heiligen Geist.

  • Tirza an Horst
    Juli 23, 2015

    Hallo lieber Horst!

    Ich kann dir eine Audiodatei anbieten, mit einer Vers zu Vers-Betrachtung von Hebr. Kap. 6.
    Wenn du prüfen möchtest, ob dir damit geholfen ist, dann melde dich unter:
    duftrose1@freenet.de

    Liebe Grüße
    Tirza

  • Bernhard Schüler
    Juli 23, 2015

    Hallo ManfredF und allesamt,

    ich glaube, die Sünde gegen den Heiligen Geist ist die Sünde gegen die Liebe (also gegen die wohltätige und wohlwollende Achtung vor jedem und allem, wer oder was nicht bösartig ist).
    Wer keine Liebe empfindet, verpestet das Reich Gottes.
    So einfach kann Glauben und die Entscheidung sein.
    Und das schließt (vielleicht) sogar gutmütige, nicht (mehr) glauben könnende Atheisten mit ein.

    Liebe Grüße von Bernhard

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Es bedarf zu ManfredF’s

    Fragen doch noch eine Klarstellung, auch als Hilfe für die heimlich mitlesenden ZJ. Ich mache Mannis Fragen kursiv:

    Worin unterscheidet sich diese Ansicht denn von der Ansicht der Griechen, die Zeus als Göttervater hatte und in deren Himmel dann viele Göttersöhne existierten, die zwar auch göttlich waren aber nicht die macht von Zeus hatten?

    Also die Göttersöhne, die sogar die WTG in ihrem „Einsichtenbuch“ unter dem Stichwort „Söhne Gottes“ ganz korrekt darstellt, dort mit entsprechenden richtigen Bibelstellen (!), vergleichst du mit den Göttersöhnen des Zeus?
    Warum nur muss ich immer die gleichen Bibelstellen hier wiederholen, weil sie offenbar ganz einfach nicht gelesen werden, also ich repitiere:

    33 Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung, und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst.
    34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: „Ich habe gesagt: Ihr seid G ö t t e r ?“
    35 Wenn er jene Götter nannte, zu welchen das Wort Gottes geschah

    Mit seiner Darstellung machte sich Jesus für die Juden zu einem Gott, was ja auch zutreffend ist, weil er diesen körperlich repräsentiert. Dann verwendet JESUS auch noch das Wort „Gott“ im plural, nämlich „Götter“ – zu denen „das Wort Gottes geschah“, diese Götter, w e l c h e waren denn die? Geschah zu den Zeus’schen Söhnen das zitierte Wort Gottes?

    e) Außerdem werden alle Menschen die in den Himmel kommen ebenfalls kleine Götter aber die dürfen wir nicht anbeten.

    Nicht alle Menschen kommen in den Himmel, nur die Gott-Vater durch den hlg. Geist zeugt, werden dem Erstgeborenen SOHN gleich sein, sie werden seine Brüder – wie sonst ist Römer 8: 29, oder die Stelle die ich gestern aus dem 1. Johannesbrief 3 die Verse 1+2 zitierte, zu verstehen? Tue mir einen Gefallen, erkläre diese Stellen nach deinem trinitarischen Verständnis, damit ich deine Interpretation besser verstehen kann.

    Ich sage zum Beispiel ganz konkret. Für mich ist
    a) Jesus genauso der einzig wahre Gott wie der Vater

    Und ich ergänze deine Triade: „Der Heilige Geist ist genauso der einzig wahre Gott wie der Vater und der Sohn“ – oder etwa nicht?

    Du kannst mich gerne korrigieren, aber nach deinen Aussagen müsste man konkret werden in der Art
    a) Es gibt nur einen wahren Gott, den Vater.
    b) Jesus ist nicht der wahre Gott sondern ein zweiter Gott
    c) Damit haben wir im Himmel mind. 2 Götter, den Vater und den Sohn, wobei der Sohn nicht so allmächtig ist wie der Vater
    d) Trotzdem dürfen wir den Sohn anbeten?

    Die „Graduation“ in der Göttlichkeit, wird doch in einem Text klar, den ich mindestens schon 2-mal hier zitierte:

    15: 23 Ein jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche des Christus sind bei seiner Ankunft;
    24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht.
    25 Denn er muß herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
    26 Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod.
    27 „Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn er aber sagt, daß alles unterworfen sei, so ist es offenbar, daß d e r ausgenommen ist, d e r ihm alles unterworfen hat.
    28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst d e m [WEM ?] unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott alles in allem sei.)

    „Kleiner Gott“? – nenne deine bevorzugten Termini dazu.

    Ich suche nun auch nicht mehr den 1.Kor.-Text, der zeigt, dass GOTT das Haupt Jesu sei.

    Alles Stellen die mir auch als ZJ geläufig waren, oder sind das Fälschungen in der Bibel um den Platz für die „Zentrallehre der katholischen Kirche“ frei zu machen?

    Jesus ist anbetungwürdig, weil er nach seiner Erlösungstat erhöht wurde und weil nun der Titel „Gottheit“ auch auf ihn zutrifft:

    Griech. θεότης. In Christus wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig (Kol 2:9).

    Aber eines ist klar: die Kinder Gottes, die so oft in der Bibel genannt wurden, sind die Geschwister des Erstgeborenen und sind als dessen „Weitergeborene“ – na, was denn?
    ———————

    Wie uns der Disput Jesu mit den Juden – wie z.B. der oben zitierte – zeigt, ließ sich der Gottessohn in viele Diskussionen mit seinen Widerparts ein, sollen wir das denn immer wieder mit dem Schimpfwort „Streit“ belegen? Wenn sich die Abgeordneten im Parlament befetzen, so mag oft das Temperament durchgehen, aber es zeigt auch die Freiheit der Meinungsäußerungen, die am richtigen Platz stattfinden. Auch wenn wir hier die WTG oft unsanft zerlegen ist das legal 🙂

    Ergänzung, auf die Sekunde genau kam s o e b e n eine Mail herein, von einem Ex-ZJ der auch hauptamtlicher Fußball-Schiedsrichter ist (oder war) ich zitiere, was er auf meine Frage über den Stil meiner Stellungnahmen hier hält, Auszug:

    „…Das Schlimme auf dem [Fußball-]Platz: die Verwarnung wird erteilt, wenn der Schiri das subjektive Empfinden einer Unsportlichkeit hat (es reicht wenn es der Gegen-spieler so aufgefasst hat, was er meist durch seine Reaktion zeigt, wie hier in deinem Antwortschreiben, deshalb muss man sich schriftlich immer klar ausdrücken, damit der andere erkennt, dass es nicht für ihn persönlich gemeint ist. Auf den Fußball übertragen: Es bliebe eine Unsportlichkeit, weil es egal ist, ob Du den Spieler oder seinen Verein meinst.
    Die Reaktion, übrigens auch von nicht direkt Betroffenen war jedenfalls deutlich vorhanden, in Deinem Fall. Du siehst, man muss seine Zunge und die Finger auf der Tastatur immer unter Kontrolle haben. Bei der Zunge wäre es noch schlimmer, weil ein gesprochenes Wort nicht mehr zurückgenommen werden kann.

    Aber lass Dir jetzt Bitte nicht Deinen Seelenfrieden rauben, es war eben der Säbel und nicht das Florett.“

    So sende ich einsichtig nun meine florettartigen Friedensgrüße und hoffe, dass wir uns die unterschiedlichen Meinungen nicht verbieten oder abwürgen lassen. Nun sende ich ein herzliches…

    …Grüß Gott! (wie man bei uns, nicht nur auf der Alm, grüßt)

    Gerd

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Es bedarf zu ManfredK’s

    Fragen doch noch eine Klarstellung, auch als Hilfe für die heimlich mitlesenden ZJ. Ich mache Mannis Fragen kursiv:

    Worin unterscheidet sich diese Ansicht denn von der Ansicht der Griechen, die Zeus als Göttervater hatte und in deren Himmel dann viele Göttersöhne existierten, die zwar auch göttlich waren aber nicht die macht von Zeus hatten?

    Also die Göttersöhne, die sogar die WTG in ihrem „Einsichtenbuch“ unter dem Stichwort „Söhne Gottes“ ganz korrekt darstellt, dort mit entsprechenden richtigen Bibelstellen (!), vergleichst du mit den Göttersöhnen des Zeus?
    Warum nur muss ich immer die gleichen Bibelstellen hier wiederholen, weil sie offenbar ganz einfach nicht gelesen werden, also ich repitiere:

    33 Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung, und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst.
    34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: „Ich habe gesagt: Ihr seid G ö t t e r ?“
    35 Wenn er jene Götter nannte, zu welchen das Wort Gottes geschah

    Mit seiner Darstellung machte sich Jesus für die Juden zu einem Gott, was ja auch zutreffend ist, weil er diesen körperlich repräsentiert. Dann verwendet JESUS auch noch das Wort „Gott“ im plural, nämlich „Götter“ – zu denen „das Wort Gottes geschah“, diese Götter, w e l c h e waren denn die? Geschah zu den Zeus’schen Söhnen das zitierte Wort Gottes?

    e) Außerdem werden alle Menschen die in den Himmel kommen ebenfalls kleine Götter aber die dürfen wir nicht anbeten.

    Nicht alle Menschen kommen in den Himmel, nur die Gott-Vater durch den hlg. Geist zeugt, werden dem Erstgeborenen SOHN gleich sein, sie werden seine Brüder – wie sonst ist Römer 8: 29, oder die Stelle die ich gestern aus dem 1. Johannesbrief 3 die Verse 1+2 zitierte, zu verstehen? Tue mir einen Gefallen, erkläre diese Stellen nach deinem trinitarischen Verständnis, damit ich deine Interpretation besser verstehen kann.

    Ich sage zum Beispiel ganz konkret. Für mich ist
    a) Jesus genauso der einzig wahre Gott wie der Vater

    Und ich ergänze deine Triade: „Der Heilige Geist ist genauso der einzig wahre Gott wie der Vater und der Sohn“ – oder etwa nicht?

    Du kannst mich gerne korrigieren, aber nach deinen Aussagen müsste man konkret werden in der Art
    a) Es gibt nur einen wahren Gott, den Vater.
    b) Jesus ist nicht der wahre Gott sondern ein zweiter Gott
    c) Damit haben wir im Himmel mind. 2 Götter, den Vater und den Sohn, wobei der Sohn nicht so allmächtig ist wie der Vater
    d) Trotzdem dürfen wir den Sohn anbeten?

    Die „Graduation“ in der Göttlichkeit, wird doch in einem Text klar, den ich mindestens schon 2-mal hier zitierte:

    15: 23 Ein jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche des Christus sind bei seiner Ankunft;
    24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht.
    25 Denn er muß herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
    26 Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod.
    27 „Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn er aber sagt, daß alles unterworfen sei, so ist es offenbar, daß d e r ausgenommen ist, d e r ihm alles unterworfen hat.
    28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst d e m [WEM ?] unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott alles in allem sei.)

    „Kleiner Gott“? – nenne deine bevorzugten Termini dazu.

    Ich suche nun auch nicht mehr den 1.Kor.-Text, der zeigt, dass GOTT das Haupt Jesu sei.

    Alles Stellen die mir auch als ZJ geläufig waren, oder sind das Fälschungen in der Bibel um den Platz für die „Zentrallehre der katholischen Kirche“ frei zu machen?

    Jesus ist anbetungwürdig, weil er nach seiner Erlösungstat erhöht wurde und weil nun der Titel „Gottheit“ auch auf ihn zutrifft:

    Griech. θεότης. In Christus wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig (Kol 2:9).

    Aber eines ist klar: die Kinder Gottes, die so oft in der Bibel genannt wurden, sind die Geschwister des Erstgeborenen und sind als dessen „Weitergeborene“ – na, was denn?
    ———————

    Wie uns der Disput Jesu mit den Juden – wie z.B. der oben zitierte – zeigt, ließ sich der Gottessohn in viele Diskussionen mit seinen Widerparts ein, sollen wir das denn immer wieder mit dem Schimpfwort „Streit“ belegen? Wenn sich die Abgeordneten im Parlament befetzen, so mag oft das Temperament durchgehen, aber es zeigt auch die Freiheit der Meinungsäußerungen, die am richtigen Platz stattfinden. Auch wenn wir hier die WTG oft unsanft zerlegen ist das legal 🙂

    Ergänzung, auf die Sekunde genau kam s o e b e n eine Mail herein, von einem Ex-ZJ der auch hauptamtlicher Fußball-Schiedsrichter ist (oder war) ich zitiere, was er auf meine Frage über den Stil meiner Stellungnahmen hier hält, Auszug:

    „…Das Schlimme auf dem [Fußball-]Platz: die Verwarnung wird erteilt, wenn der Schiri das subjektive Empfinden einer Unsportlichkeit hat (es reicht wenn es der Gegen-spieler so aufgefasst hat, was er meist durch seine Reaktion zeigt, wie hier in deinem Antwortschreiben, deshalb muss man sich schriftlich immer klar ausdrücken, damit der andere erkennt, dass es nicht für ihn persönlich gemeint ist. Auf den Fußball übertragen: Es bliebe eine Unsportlichkeit, weil es egal ist, ob Du den Spieler oder seinen Verein meinst.
    Die Reaktion, übrigens auch von nicht direkt Betroffenen war jedenfalls deutlich vorhanden, in Deinem Fall. Du siehst, man muss seine Zunge und die Finger auf der Tastatur immer unter Kontrolle haben. Bei der Zunge wäre es noch schlimmer, weil ein gesprochenes Wort nicht mehr zurückgenommen werden kann.

    Aber lass Dir jetzt Bitte nicht Deinen Seelenfrieden rauben, es war eben der Säbel und nicht das Florett.“

    So sende ich einsichtig nun meine florettartigen Friedensgrüße und hoffe, dass wir uns die unterschiedlichen Meinungen nicht verbieten oder abwürgen lassen. Nun sende ich ein herzliches…

    …Grüße Gott! (wie man bei uns, nicht nur auf der Alm, grüßt)

    Gerd

  • PINEHAS an Manfred
    Juli 23, 2015

    Hallo lieber Manfred,

    das sind auch sehr interessante Texte und Einwände. Ich könnte jetzt auch auf jede dieser wieder eingehen.

    Ich finde es aber besser wenn jeder der über dieses Thema eine Idee hat, diese darreicht und äußert, anstatt ständig einzelne Kommentare zu zerlegen. Gerade die letzte Woche hat gezeigt, dass dies zu nichts führt.

    Natürlich kann man, wie du es ja auch gemacht hast, begründen warum dies so eher nicht gemeint ist. Aber dabei sollten wir es auch belassen.

    Ich finde z.B. den von dir genannten Text aus Hebr 6:3-6 sehr interessant.
    Deine Schlussfolgerung: „Wer also den Heiligen Geist empfangen hat und trotzdem wieder von dem abfällt, was ihn der Heilige Geist gelehrt hat, der handelt gegen den Geist Gottes und bekommt ihn kein zweites Mal. So ein Mensch kann nicht ein zweites Mal zur Buße erneuert werden “

    Wenn das so ist, dann können wir unser Verständnis vom verlorenen Sohn aber auch noch mal überdenken. Der Sohn hat den Vater verlassen, das Erbe verprasst und ist dann zum Vater zurückgekehrt. Wer ist denn dieser Sohn wenn nicht der, der einmal das richtige erkannt hat, (was ja nur durch den Heiligen Geist geht)seine Sünden bekannte und beim Vater war u.s.w. und sich dann wieder der Sünde versklavte ?
    Gerade dieses Gleichnis soll ja veranschaulichen, dass der verlorene Sohn wieder Buße tut, das heißt seine Sünden bereut und wieder zum Vater zurück kehrt.

    Vielleicht haben andere auch noch eine Idee.

    Liebe Grüße PINEHAS

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Lieber Pinehas
    ich verstehe das so: Wer sich BEWUSST von Jesus abwendet, wer also zum Beispiel Moslem wird oder Hindu oder Atheist und Gott abschwört, der gibt quasi das Geschenk zurück und sündigt damit direkt gegen den Heiligen Geist weil er ihn quasi aus der Wohnung wirft. Dieser Schritt ist unumkehrbar. Zumindest laut Bibel. Wie groß Gottes Güte ist, wissen wir nicht.

    Der Sohn in dem Gleichnis hat dagegen einfach nur sein Elternhaus ausgeblendet und quasi sein Gewissen unterdrückt und gesündigt. Wenn ich Christ bin aber dem Alkohol verfalle oder Ehebruch begehe oder sogar morde dann gibt es immer ein Zurück. Das alles sind Sünden gegen Jesus oder Gott und manche von ihnen mögen den physischen Tod zur Folge haben. Damit verlieren wir aber nicht das Geschenk des ewigen Lebens. Wenn es so wäre, dann wäre das Geschenk keine Gnade sondern Gott erwartet eine Gegenleistung.

    Stell dir vor, ein Alkoholiker bekommt Besuch von einem Christen, dieser zeigt ihm die Gnade Gottes und in einem lichten Augenblick erkennt das dieser Mensch und bekennt seine Sünden und bittet Jesus zu kommen. In dem Moment bekommt er das Geschenk des ewigen Lebens. Wenn er es erst bekommt nachdem er bewiesen hat, dass „er es wert ist“ dann wäre es kein Geschenk. Nachdem er Christ geworden ist, verfällt er wieder dem Alkohol und ein paar Tage später fährt er sich im Suff tot oder stirbt an den Folgen des Alkohols. Er hatte also keine Chance, sein Leben zu ändern. Er ist wie der Arbeiter, der 5 Min. vor Schluss auf den Weinberg kommt und den gleichen Lohn bekommt wie der welcher von Geburt an da arbeitet. Er bekommt das ewige Leben. Weil er bekommt es für seine Entscheidung sich Jesus hinzugeben und nicht für seine Taten.

    So ist meiner Ansicht nach das Gleichnis vom Sohn zu sehen. Natürlich freut sich Gott, wenn Christen die auf Abwegen geraten, wieder in die Spur kommen. Aber solange man Gott nicht bewusst absagt, bleibt man gerettet. Das ist für einen ZJ schwer zu verstehen weil man gelernt hat, man muss was tun bevor man gerettet wird.

    Meine Schwester schaut mich immer ganz entsetzt an und hält mich für überheblich, wenn ich behaupte, ich bin sicher, gerettet zu sein, auch wenn ich manchmal verzweifle weil bestimmte Sünden immer wieder zum Fallstrick werden. Ich habe trotzdem keine Angst, weil Jesus mich trägt auch in schwierigen Zeiten. Sie meint niemand kann wissen ob er gerettet ist….. das sehe ich anders. Daher freue ich mich auch sehr wenn Campus für Christus mit seinem jesus film hunderte von Millionen Menschen zu Christus führt. ZJ meinen immer das sind keine richtigen Christen, sie müssen sich erst beweisen durch ihre Taten. Falsch, gerettet sind sie alle, solange sie Gott nicht abschwören. Auch wenn längst nicht alle auf die richtige Spur kommen.

  • PINEHAS an ManfredF
    Juli 23, 2015

    lieber ManfredF;

    Ja das sehe ich genau so mit dem gerettet sein. Das ist ja gerade das schöne beruhigende Gefühl, das einem umgibt.
    Meine Mutter (ZJ) fragte mich letztens ob ich keine Angst vor Harmagedon hätte. Ich antwortete ihr, dass sie mehr Angst davor habe als ich. Sie konnte es natürlich nicht verstehen, dass ich keine Angst davor habe. Als ich dann noch mit dem Thema Entrückung ankam und dass die Gemeinde Christi während Harmagedon nicht mehr auf der Erde befindet, war das Gespräch schnell vorbei.

    Auch meine Schwiegermutter fragt ständig: was macht ihr denn nun besonderes ? Wann geht ihr Predigen ? Meine Frau erklärte ihr, dass wir gelegentlich, wenn sich die Situation ergibt, über Jesus erzählen und so die Botschaft weiterreichen. Vorwurfsvoll kam die Frage wann wir das denn das letzte mal gemacht hätten. Meine Frau antwortete ihr, dass sie das gerade mit dem Gespräch gemacht hätte. Da bekam meine Schwiegermutter leicht Schaum vor dem Mund und es kam auch schon Dampf aus den Ohren. Sie als vorzeige Zeuge Jehovas sollte gerade gepredigt worden sein. Das gehe ja gar nicht.

    Deine Ansicht über die Lästerung des Geistes ist auch interessant.

    LG PINEHAS

  • Manfred an Pinehas
    Juli 23, 2015

    Lieber Pinehas,

    ich antworte hier auf Deinen Kommentar, da hinter Deinem kein Button mehr war: http://www.bruderinfo.de/?p=2147&cpage=2#comment-184134.

    Diese Erklärung ist mir nicht ganz logisch. Derjenige der diese Erklärung verfasst hat, hat geschrieben:

    Damit diese Juden nun wieder einen Zugang zu diesem Gott haben konnte, sendete er seinen Sohn auf die Erde , damit die Juden erkennen konnten wer und wie dieser Gott war. – Zitat Ende.

    Dass Jesus auf die Erde kam, war schon weit vorher geplant, bevor es überhaupt Juden gegeben hat. Wir lesen:

    1. Mo. 3:15; Elb: 15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.

    Jesus kam auf die Erde um einen Ausgleich für die Sünde von Adam und Eva zu schaffen. Diese Sünde stand zwischen allen Menschen und Gott und nicht nur zwischen den Juden und Gott.

    Röm. 5:15; Elb: 15 Mit der Übertretung ist es aber nicht so wie mit der Gnadengabe. Denn wenn durch des einen Übertretung die vielen gestorben sind, so ist viel mehr die Gnade Gottes und die Gabe in der Gnade des einen Menschen Jesus Christus gegen die vielen überreich geworden.

    Weiter hat er geschrieben:
    Also halten wir inne. Bis zu diesem Ereignis haben sie also Jahwe abgelehnt und somit keinen Zugang zu GOTT.
 Doch jetzt haben sie auch noch Jesus abgelehnt, was die zweite Möglichkeit gewesen wäre Zugang zu dem alleinigen GOTT zu erhalten.
    Daraufhin sagt nun Jesus :” Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben, aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.”
    – Zitat Ende.

    Wie passt das mit dem zusammen was Jesus über sich selbst sagte?

    Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

    Es gibt keinen anderen Zugang zum Vater als nur durch Jesus. Wenn es durch den Heiligen Geist noch einen Zugang geben würde, hätte Jesus hier was falsches gesagt. Außerdem steht über den Heiligen Geist geschrieben:

    Eph. 1:3-14; Elb: 3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt4 in Christus, 4 wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe, 5 und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst6 nach dem Wohlgefallen seines Willens, 6 zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt7 hat in dem Geliebten. 7 In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade, 8 die er uns reichlich gegeben hat in aller Weisheit und Einsicht. 9 Er hat uns ja das Geheimnis seines Willens zu erkennen gegeben nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in ihm 10 für die Verwaltung bei der Erfüllung der Zeiten; alles zusammenzufassen in dem Christus, das, was in den Himmeln, und das, was auf der Erde ist – in ihm. 11 Und in ihm haben wir auch ein Erbteil erlangt, die wir vorherbestimmt waren nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Rat seines Willens wirkt, 12 damit wir zum Preise seiner Herrlichkeit seien, die wir vorher schon auf den Christus gehofft haben. In ihm seid auch ihr, als ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung. 14 Der ist die Anzahlung auf unser Erbe auf die Erlösung seines Eigentums zum Preise seiner Herrlichkeit.

    Der Heilige Geist ist die Anzahlung auf das Erbe des Reiches Gottes. Die Jünger haben den Heiligen Geist empfangen, nachdem Sie bereits an Jesus geglaubt haben. Theoretisch bräuchten sie ihn ja nicht mehr, denn sie hatten ja bereits Zugang zum Vater, nämlich durch Jesus.

    Weiter hat er geschrieben:
    Also um es einmal deutlich auf den Punkt zu bringen. Sünde gegen den Heiligen Geist ist, wenn man Jesus als sein Herrn und Gott und somit das Loskaufsopfer nicht annimmt . – Zitat Ende.

    Die Bibel sagt jedoch, dass einem genau das vergeben wird, wenn man etwas gegen den Sohn redet.

    Mat. 12:31,32; Elb: 31 Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden. 32 Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.

    Da Jesus erwiesener Maßen den Geist Gottes hatte und man mit Vergebung rechnen kann, wenn man gegen Jesus sündigt, dann bleibt eigentlich nur eines übrig. Man kann nur gegen den Heiligen Geist sündigen, wenn man ihn selbst empfangen hat. Nur dann ist das möglich und das wird auch so ähnlich in Hebräer beschrieben:

    Hebr. 6:3-6; Elb: 4 Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind 5 und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben 6 und doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen.

    Wer also den Heiligen Geist empfangen hat und trotzdem wieder von dem abfällt, was ihn der Heilige Geist gelehrt hat, der handelt gegen den Geist Gottes und bekommt ihn kein zweites Mal. So ein Mensch kann nicht ein zweites Mal zur Buße erneuert werden. Das ist meine persönliche Meinung aufgrund von diesem Bibeltext und der Logik, dass es erlaubt ist gegen Jesus zu sündigen und doch Vergebung erlangen kann, der auf jeden Fall den Geist Gottes hatte.

    Liebe Grüße Manfred

  • hansi
    Juli 23, 2015

    An alle .
    Also ich nehm den gut gemeinten Tip von Bruderinfo 2 an ,und gebe nicht mehr mein Senf zu dem zugegebener Weise hochbrisanten Thema Dreieingkeit und zu der ansicht wie hier manche sich äusern das Jesus der Wahre Gott ist ,ich finde genug Worte sind geäusert worden es führt nur in einer Sackgasse ,statdessen erwähne ich etwas von mir ,ich habe inzwischen erfahren das eine erneute Langzeittherapie abgelehnt wurde ,ich habe Widerspruch diesbezüglich erhoben jetzt heisst es abwarten und Tee trinken ohne Schuss.
    Es gäbe noch eine andere Möglichkeit das wäre Plan B wenn es bei der Ablehnung bleibt, in eine Einrichtung zu gehen für zirka 3 Jahre Kostenträger wäre die LVA, bin in dieser Hinsicht sehr Skeptisch Warum wohl durch gespräche von Freunden und bekannten die mir davon abraten in so eine Einrichtung zu gehen ,bin hin und hergerissen in dieser Sache ,das heisst ich muss mir das noch gut überlegen was ich letztendlich machen werde.
    Es tut unendlich gut das ich wieder die Kraft habe zu beten Jehova Dank zu sagen ihn anzubeten ihm im Gebet zu sagen Danke für deinen liebevollen Sohn das sie mich beschützen ,lieben tragen mich versorgen und nicht im Stich lassen,meinen Glauben habe ich zwar nie verloren ,aber vieles hat gelitten es kann nur besser werden und ich denke dies wird es auch,euch allen einen schönen Restsamstag lG Hansi.

  • Tommy
    Juli 23, 2015

    Das ist gut Hansi,
    bleibe bei Gott und vertrau ihm. Das wird.
    Tommy

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Entschuldigt, liebe BI-Erhalter dieses blogs,

    wenn ich mich zum Thema nochmal antwortmäßig einschalten muss!

    Lieber ManfredF,

    zum besagten „Unterscheidungsvermögen“ gehört auch die mit „Götter“ titulierten Persönlichkeiten zu unterscheiden.

    Du hast oft zitiert wie Jahwe befielt, dass sein Volk keine ANDEREN (!)Götter verehren dürfen. Gemeint waren genau die, die du als „Götzen“ (falsche Götter) titulierst.

    Schon diese Woche wurde dieser Text von mir gepostet, Jesus sprach:

    Joh. 10: 34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: „Ich habe gesagt: Ihr seid Götter?“
    35 Wenn er jene Götter nannte, zu welchen das Wort Gottes geschah (und die Schrift kann nicht aufgelöst werden),
    36 saget ihr von dem, welchen der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst, weil ich sagte: Ich bin Gottes Sohn? –

    Wenn also auch ein Moses für die Israeliten durch Jahwe zum „Gott“ wurde, warum willst du und die r.k. Triniausleger das dem Höchsten verbieten?

    Nur mit einem Auslegungstrick hat man 325 die Vielgötterei von Vater/Sohn/Geist ausgegraben, um sie dann mit einem theologischen Verwirrspiel, mit demokratischer Abstimmung, zu e i n e m Gott gamacht, das dann gleich zum Dogma erhoben – und hat den Allmächtigen nicht gefragt ob ihm das so passt! Denn Volkes Stimme, wurde mit der Dogmatik zur Gottesstimme erhoben und ab damals (und nicht vorher bei den Urchristen) werden diese göttlichen Filetstücke bis heute dem Kirchenvolk serviert.
    Und fand zum Erstaunen vieler neutraler Theologen (nicht die ZJ gemeint) auch Eingng bei den Evangelischen und deren Töchter, bis hin zu …. Punkte selber ersetzen.

    Es werden im Himmel neben dem el shaddaj (Allmächtiger) noch weitere Göttersöhne deren Vater Gott ist, sein, die die „göttliche Natur“ (Petrus so genannt) haben, die dann als „Söhne Gottes“ (völlig unschuldfrei) zu dieser Titulatur gelangen werden.

    Ich hoffe, du verzeihst diesen dann –
    und hast trotz alledem, ein guten Wochenende!

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Lieber Gerd
    deine Antwort ist so vieldeutig, das ich leider nicht verstehe, was du mir genau sagen willst.

    Du schreibst „Es werden im Himmel neben dem el shaddaj (Allmächtiger) noch weitere Göttersöhne deren Vater Gott ist, sein, die die “göttliche Natur” (Petrus so genannt) haben, die dann als “Söhne Gottes” (völlig unschuldfrei) zu dieser Titulatur gelangen werden.“

    Worin unterscheidet sich diese Ansicht denn von der Ansicht der Griechen, die Zeus als Göttervater hatte und in deren Himmel dann viele Göttersöhne existierten, die zwar auch göttlich waren aber nicht die macht von Zeus hatten?

    Und wo in der Bibel steht, dass es im Himmel mehr als einen Gott gibt? ich finde deine Ansicht etwas inkonsequent. Der Ausdruck „der EINZIG WAHRE GOTT dem ALLEIN ANBETUNG gehört“ sagt doch zweierlei:
    a) ALLE anderen GÖTTER sind FALSCHE GÖTTER. Und NUR EINEM GOTT gebührt Anbetung.
    b) Das wieder ergibt den Schluss: Jesus ist ein falscher Gott oder gar kein Gott und angebetet werden darf er schon mal gar nicht, da er nach deiner Auffassung ja nicht der einzig wahre Gott ist.
    c) Und das ergibt eine Menge Widersprüche in der Bibel.

    Ich sehe nicht, dass deine Erklärungen dieses Dilemma lösen. Und ich habe das Gefühl du wirfst mit „Göttlich“ „Göttersöhne“ und auch dem Begriff „Gott“ zwar um dich bleibst aber so vage in deinen Aussagen, dass man daraus alles und nichts rauslesen kann. Warum nicht konkreter?

    Ich sage zum Beispiel ganz konkret. Für mich ist
    a) Jesus genauso der einzig wahre Gott wie der Vater
    b) Daher darf ich Jesus anbeten weil ich damit weiterhin nur einen Gott anbete
    c) Denn wir haben nur einen Gott, der sich uns in verschiedenen Personen zeigt.

    Du kannst mich gerne korrigieren, aber nach deinen Aussagen müsste man konkret werden in der Art
    a) Es gibt nur einen wahren Gott, den Vater.
    b) Jesus ist nicht der wahre Gott sondern ein zweiter Gott
    c) Damit haben wir im Himmel mind. 2 Götter, den Vater und den Sohn, wobei der Sohn nicht so allmächtig ist wie der Vater
    d) Trotzdem dürfen wir den Sohn anbeten? Auch wenn das dem Gebot Gottes widerspricht. Denn das gilt nur für Götzen aber Jesus ist kein Götze…..
    e) Außerdem werden alle Menschen die in den Himmel kommen ebenfalls kleine Götter aber die dürfen wir nicht anbeten.

    So ungefähr verstehe ich deine Äußerungen. Ist das richtig oder welche Punkte habe ich falsch verstanden?

    Für mich beginnt das problem allerdings bereits damit, dass es mehrere Götter im Himmel geben soll.

  • Tirza
    Juli 23, 2015

    Tirza an ManfedF,

    Die Erkenntnis des VATERs und des SOHNES setzt das Halten SEINER Gebote voraus (Joh. 14,21; 1.Joh. 2,3-4; 2.Kor. 6,17-18)

    Frage: Ja oder nein?

    „Am leichtesten versteht man das Geheimnis GOTTES, wenn man 2.Mose 3,1-4 liest.
    Dort wird „der Engel JAHWES“ (V. 2; vgl. Apg. 7,30) mit „JAHWE“ und mit „GOTT“ identisch gesetzt (V. 4). Obwohl also GOTT dem Mose als Engel erschien (dies erklärt auch, warum Mose von Angesicht zu Angesicht mit JAHWE sprach, während doch niemand GOTT jemals gesehen hat — Mose sah also nur den Engel), hat man es nicht für nötig erachtet, den Engel JAHWES, DER GOTT persönlich ist, als eine „Person der GOTTheit“ in die Trinitätslehre mit aufzunehmen, so daß man dann eine Quaternitätslehre hätte.
    Das GOTT bereits im AT als Engel auftrat, ist die atl. Vorschattung SEINES Auftretens als Mensch im NT.
    Und ebenso wenig wie in der Trinitätslehre der Engel JAHWES, der JAHWE persönlich ist, als eine eigene Person in der GOTTheit erscheint, ist es nötig, den Menschen JESUS, der ebenfalls JAHWE persönlich ist, als eine eigene Person zu betrachten.

    Und ebensowenig wie der Engel JAHWES aufhörte zu existieren als JAHWE Mensch wurde, hörte der Mensch JESUS nach SEINER Himmelfahrt auf zu existieren, so daß ER nun als Mensch, als Engel und als GOTT (= GEIST, Joh. 4,24) zugleich existiert.

    Da der VATER auch der HEILIGE GEIST ist (vgl. Joh. 4,24/ 17,11), muß ER nicht „im Himmel verbleiben“, sondern kann wiederum zugleich im Himmel und in CHRISTUS als Mensch auf der Erde sein (kann ja CHRISTUS heute auch, indem ER als Mensch im Himmel und als GEIST in den Gläubigen oder mitten unter ihnen ist, vgl. Mt. 18,20; 28,20; Joh. 3,5; 1.Kor. 6,19; Kol. 1,27).

    Da der HERR JESUS den Glauben an IHN als eine eigene Person neben dem VATER ausdrücklich verneint (Joh. 12,44) und SICH statt dessen mit dem VATER gleichsetzt (Joh. 12,45), besteht der wahre Glaube an IHN im Glauben an IHN als den VATER (vgl. Joh. 12,37-42), zumal sich ja der Glaube immer auf GOTT-JAHWE richten muß, da schon im Gesetz jeder andere Glaube verurteilt ist (1. Gebot).
    Denn der VATER ist „der einzige (monos) wahrhaftige GOTT“ (Joh. 17,3; 1.Kor. 8,6) und JESUS CHRISTUS ist „der wahrhaftige GOTT“ (1.Joh. 5,20).

    Fazit: Die Schrift unterscheidet sehr sorgfältig die GOTTheit CHRISTI von SEINEM Menschsein, so daß es oberflächlich betrachtet so aussieht, als ob es sich um zwei verschiedene Personen handeln würde. Dies hat vor allem den Zweck, uns vor einer eigenmächtigen Gleichsetzung mit GOTT zu bewahren (vgl. 1.Mo. 3,5). Denn den HERRN JESUS sollen wir ja nachahmen — jedoch nur als Menschen, nie als GOTT. Denn wer GOTT sein will wie JESUS CHRISTUS verfällt dem Antichristentum.
    Ein anderer Zweck liegt darin, daß GOTT die Erkenntnis SEINER SELBST nur denen gibt, die das ewige Leben erlangen (Joh. 17,3), weshalb ER diese vor allen anderen verbergen will. So offenbart IHN also die Schrift, während sie IHN zugleich verbirgt, und zwar so, daß eben nur ganz bestimmte Menschen die Offenbarung erlangen (nämlich die, die auch SEINEN Willen tun), während IHN alle anderen nicht erkennen können.“

    Liebste Grüße
    Tirza

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    3. Versuch und Test ob m e i n e Eingaben hier wieder nicht vermittelbar sind, auch gleich mit der Frage zur Beurteilung w i e man die Worte des Johannes verstehen darf:

    1. Joh. 3:
    1 Sehet, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
    2 Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß, wenn es offenbar werden wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
    3 Und jeder, der diese Hoffnung zu ihm hat, reinigt sich selbst, gleichwie er rein ist.

    Ausweichen musste ich mit meinen Antworten an ManfredF hierhin:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1628#comment-7863

    Es klappte dort und ist schon frei geschaltet – Winke!

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Die Erkenntnis des VATERs und des SOHNES setzt das Halten SEINER Gebote voraus (Joh. 14,21; 1.Joh. 2,3-4; 2.Kor. 6,17-18)

    Frage: Ja oder nein?

    Dazu kurz die Texte
    Joh. 14,21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist’s, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

    1.Joh. 2,3-4
    3 Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten.
    4 Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht.

    2.Kor. 6,17-18 Darum »geht aus von ihnen und sondert euch ab«, spricht der Herr; »und rührt nichts Unreines an, so will ich euch annehmen
    18 und euer Vater sein und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein«, spricht der allmächtige Herr (Jesaja 52,11; Hesekiel 20,41; 2.Samuel 7,14).

    ANTWORT = NEIN. Warum?
    Die ERKENNTNIS ist ein AUGENBLICK, Ich erkenne die Wahrheit, treffe eine Entscheidung und gebe mich hin. Man beachte, was die bibel schreibt:
    Apostelgeschichte 2
    „41 Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen16; und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan.“

    Da stehen tausende von Menschen und hören eine Predigt, ERKENENEN die Wahrheit und lassen sich am selben Tag taufen. Nach deiner Logik müssten sie erst die Gebote halten, um Erkennen zu können. Oder wie die WTG meint, man müsste erst Erkenntnis sammeln und wenn man bewiesen hat, dass man genug weiss und genug tut kann man sich taufen lassen.

    Es ist umgekehrt. wer ERKANNT hat und UMKEHRT der wird in Folge dessen anfangen, Werke zu tun, Gebote halten usw. Weil ihn der Geist treibt dass zu tun. Manchen gelingt das gut, anderen weniger gut.

    Um gerettet zu werden, sind keine guten Taten erforderlich, man muss nicht die Gebote halten – man muss einfach ERKENNEN und dann HANDELN. Die Reihenfolge ist:
    Erkennen, Bereuen, Hingeben – Geschenk ewiges Leben – aus Liebe und Dankbarkeit gute Taten, halten der Gebote. Ohne Angst, ohne Druck, ohne Zwang.

    Religionen die möchten, dass Mitglieder unter Angst leben, weil man sie dadurch kontrollieren kann, haben die Reihenfolge geändert.
    Gute Taten, Gebote halten, Hingabe und in der Spur bleiben und hoffen, dass man durchhält und am Schluss des Lebens vielleicht der Lohn ewiges Leben.

    Bei der WTG ist das noch krasser, denn ein ZJ der durchhält und stirbt, hat damit noch kein ewiges Leben, er wird angeblich auferweckt und darf dann 1000 Jahre lang weiter gute Taten tun und muss hoffen, dass er in dieser Zeit keine Fehler macht. Dann bekommt er das ewige Leben. Da Satan weggesperrt ist und die Streitfrage geklärt, gibt es in den 1.000 Jahren auch keine Entschuldigung für ein Versagen sondern sofortige Elimierung durch Gott. Man versucht hier im jetzt treu bis in den Tod zu bleiben und hofft dann 1.000 Jahre lang ohne Sünde zu bleiben damit man die Chance auf ewiges leben bekommt. 1.000 Jahre sind verdammt lange und wer schafft es schon hier 60 bos 80 Jahre ohne Sünde zu sein? Niemand. Und dann steht man 1.000 unter riesigem Druck. Ein Fehltritt und das war es dann…..

    Zum Glück sagt die Bibel was ganz anderes.

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Es geht doch auch so:

    Joh. 1: 11 Er kam in das Seinige, und die Seinigen nahmen ihn nicht an;
    12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,
    13 welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus G o t t geboren sind.

  • Tirza
    Juli 23, 2015

    Guten Morgen lieber Manfred.

    Was hälst du von der Bergpredigt?
    Ich gehe mal davon aus, dass du tief berührt von Jesu Worten bist und gleichzeitig aber auch erkannt hast das er unser Gesetzgeber und unser Richter ist?
    Wenn ich ihn erkannt habe und mich taufen lassen möchte ist das doch erst der Anfang meiner Nachfolge Jesu.
    Das hast du doch auch so interpretiert.

    Zitat von dir: „Es ist umgekehrt. wer ERKANNT hat und UMKEHRT der wird in Folge dessen anfangen, Werke zu tun, Gebote halten usw. Weil ihn der Geist treibt dass zu tun. Manchen gelingt das gut, anderen weniger gut.“

    Du schreibst ferner: „Nach deiner Logik müssten sie erst die Gebote halten, um Erkennen zu können. Oder wie die WTG meint, man müsste erst Erkenntnis sammeln und wenn man bewiesen hat, dass man genug weiss und genug tut kann man sich taufen lassen.“

    Kam mir ein bisschen unlogisch vor, was du damit sagen möchtest, weil: Wer nicht prinzipiell ein gläubiger Mensch ist, nehmen wir mal an zur damaligen Zeit ein gläubiger Jude, der die mosaischen
    Gesetzte hält oder auch heute jemand, der sich mit Gott in gewisser Weise identifiziert, sozusagen bereits weiß, dass er existiert und nehmen wir wieder einmal an, zumindest die 10 Gebote kennt und meint diese seien nützlich zu halten und richtig, um seiner Liebe zu Gott Ausdruck zu verleihen.
    Weshalb sollte sich ein Atheist von jetzt auf gleich taufen lassen wollen, wenn er den Christus nicht erkannt hat und nicht weiß, was es beduetet ein Nachfolger Christi zu werden, nämlich seine früheren gottlosen Werke aufzugeben.
    Was meinst du, wen der Vater zieht, den der bereits guten Willen ist oder den der nicht guten Willens ist? Würde mal denken guten Willens kommt von Wollen und Wollen hängt eng mit Tun zusammenen, jedenfalls nicht mit wünschen.
    Weißt du was ich damit sagen möchte?
    Ich geb´mir große Mühe zwischen den Zeilen lesen zu wollen, aber manchmal gelingt mir das nicht, aber ich tue es versuchen, sonst erkenne ich nämlich nicht, was mir mein Gegenüber sagen möchte und wie ich reagieren sollte.
    Kann sein, dass dich mein Kommentar nicht erreicht?

    Hab einen schönen Tag & liebste Grüße
    Tirza

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Liebe Tirza
    „Weshalb sollte sich ein Atheist von jetzt auf gleich taufen lassen wollen, wenn er den Christus nicht erkannt hat und nicht weiß, was es beduetet ein Nachfolger Christi zu werden, nämlich seine früheren gottlosen Werke aufzugeben.
    Was meinst du, wen der Vater zieht, den der bereits guten Willen ist oder den der nicht guten Willens ist? Würde mal denken guten Willens kommt von Wollen und Wollen hängt eng mit Tun zusammenen, jedenfalls nicht mit wünschen.“

    Ich bin überzeugt, dass die Macht unseres Herrn so groß ist, dass die gute Botschaft jeden erreicht. Und ich glaube, dass Erkennen eine Sache von Sekunden sein kann. Mein Freund Martin war Rocker und er predigt sehr viel in diesem Bereich. Und er hat es schon oft erlebt, dass harte Rocker durch seine Worte so berüht wurden, dass sie von einem Augenblick zum Nächsten erkannten, was falsch läuft und Jesus annehmen wollten. Es ist nicht so, dass man Menschen „weich kochen“ muss dami sie langsam erkennen. Die Macht der Botschaft erreicht jeden und bei vielen wie ein Blitz.

    Wir kennen das weniger, weil wir meist mit Christen zu tun haben, die irgendwie schon etwas wissen über die Bibel und Jesus. Aber gerade in Ländern wo das nicht der Fall ist, hören Menschen oft ein erstes Mal von Jesus und erkennen sofort die Wahrheit und bekennen sich dann.

    Das ist wie mit der Liebe. Man sieht jemand und es entsteht sofort eine Spannung. Ich kenne das zwar nicht, da ich meine Frau kenne, seit ich 16 bin und die Liebe ist nach und nach gewachsen. Vor Jahren bin ich mal durch die Stadt gegangen und mir ist eine Frau entgegen gekommen. Wir gingen aneinander vorbei und als ich um die Ecke bog, lehnte ich mich an die Wand und habe mich gefragt, was war dass jetzt? Es war, als ob beim Vorbeigehen eine starke Energie übergesprungen ist. Vielleicht war das ja die wahre Liebe meines Lebens. Ich habe damals aber keine Anstalten gemacht, dass rauszufinden, weil ich ein einmal gegebenes Versprechen halte. Ich habe mich auch nicht umgeblickt und weiss nicht ob die Frau was ähnliches gespürt hat und ich kann mich auch nicht mehr erinnern wie sie aussah. Aber so stelle ich es mir vor, wenn jemand aus „heiterem Himmel“ erkennt, wer Jesus ist.

    Vielleicht verstehst du jetzt besser meine Gedankengänge.

  • Tirza an ManfredF
    Juli 23, 2015

    Guten Morgen lieber ManfredF,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar, über den ich mich sehr gefreut habe.

    (Wegen fehlendem Antwortbutton, schreibe ich anhängend auf meine erste Mail an dich.)

    Ja,ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen; du hast recht, wenn du damit zum Ausdruck bringen möchtest, dass L i e b e immer eine Entscheidung ist, ob zu unserem Herrn Jesus Christus, zu unserem Ehepartner, zu unseren Mitmenschen oder auch unseren Feinden. Und ich denke die „Schnelldenker“, die sich von jetzt auf gleich taufen lassen, haben erkannt und entschieden, dass sie von ihren Wegen umkehren müssen, sich zur Vergebung ihrer Sünden auf den Namen Jesu Christi taufen lassen wollen und danach seinen Geboten gehorchen müssen. (Siehe Bergpredigt)

    Du magst recht haben, wenn du schreibst: „Und ich glaube, dass Erkennen eine Sache von Sekunden sein kann.“

    Nur ist die Sache damit nicht getan. Wir alle, die meisten jedenfalls von uns waren, ZJ und was haben wir erkannt, wen haben wir erkannt? Warum sind wir hier gelandet? War das die Wahrheit, die wir erkannt hatten? Wer lange genug von ZJ weg ist und die Bibel selber ließt und ein liebevolles Verhältnis zu unserem Herrn Jesus Christus aufgebaut hat, weiß, dass er eigentlich
    d a m al s nicht gemäß genauer Erkenntnis an Gott geglaubt hat und nichts von seinen Geboten für Christen wusste, wie sie unser Herr Jesus Christus in der Bergpredigt verbindlich für alle seine Nachfolger formuliert hat.
    Warum suchen wir denn Antworten auf unsere Fragen, wer ist Gott?
    Nur um Bescheid zu wissen oder um „ihn“ zu erkennen, um zu wissen, was wir für ihn tun können, (Glaubenswerke nicht Gesetzeswerke) nachdem er so viel für uns getan hat!

    Nimm bitte recht herzliche Grüße entgegen, auch an deine liebe Ehefrau & unser Herr Jesus Christus segne euch!

    Tirza

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Meine Antwort geht hier nicht raus, nun versuche ich es da:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1628#comment-7863

    Beginnt dort so: Gerd:
    Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    9. August 2015 um 09:10

    Wieder mal bin ich hier im Ausweich-blog, weil es in der Hauptseite nicht durchgeht 🙁

    Es bedarf zu ManfredF’s
    Fragen doch noch eine Klarstellung, auch als Hilfe für die heimlich mitlesenden ZJ. Ich mache Mannis Fragen kursiv: ~~~~~~

    Gute Reise zum Nachbarn 😉 !

  • Bruderinfo2 an Alle
    Juli 23, 2015

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    meint Ihr nicht auch, dass wir das Thema Dreieinigkeit vorübergehend auf Eis legen sollten? Bei den angekündigten 40 Grad für heute wäre das auch eine Möglichkeit unsere Synapsen ein wenig runter zu kühlen. 🙂

    Wenn der neue Artikel darüber kommt, gibt es ja wieder Gelegenheit zum diskutieren und im Moment, so ist es mein Empfinden kommt eigentlich von niemandem ein neuer Gedanke.

    Vielleicht wäre es ja eine Idee, wenn jeder mal aus seinem Erfahrungsschatz plaudert, wie es ihm gelungen ist, seinen Glauben nicht völlig zu verlieren. Denn die Zeugen Zeit musste man ja irgendwie aufarbeiten. Was hat Euch geholfen?

    Gibt es da einen Bibeltext, der für alle zur Ermunterung dienen kann? Wäre schön wenn Ihr uns an Eurem Glauben teilhaben lassen könntet. Vielen Dank im Voraus.

    Liebe Grüße
    bruderinfo2

  • Anna
    Juli 23, 2015

    Lieber BI-2, liebe Schwestern und Brüder,
    das ist doch eine Gute Idee. Die Dreieinigkeitspause 🙂
    Mich ermuntert zur Zeit der 56. Psalm wo es um Jehovas Fürsorge geht.
    Hier Auszugsweise ab Vers 4 (Neues Leben)
    4 Doch wenn ich Angst habe, vertraue ich dir.
    5 Gott, ich preise dein Wort und vertraue auf dich, warum sollte ich mich fürchten? Was können mir Menschen anhaben?
    6 Dauernd verdrehen sie mir meine Worte und überlegen den ganzen Tag, wie sie mir schaden können.
    7 Sie tun sich zusammen und beobachten jeden meiner Schritte, weil sie eine Gelegenheit suchen, mich zu töten.
    8 Lass sie nicht mit ihrer Bosheit davonkommen, sondern wirf sie in deinem Zorn nieder, o Gott.
    9 Du zählst alle meine Klagen und sammelst alle meine Tränen in einem Gefäß, ja, du hast jede einzelne in deinem Buch festgehalten.
    10 An dem Tag, an dem ich dich zu Hilfe rufe, werden meine Feinde sich zurückziehen. Denn eines weiß ich: dass du, Gott, auf meiner Seite stehst.
    11 Gott, ich preise dein Wort. Ja, Herr, ich preise dein Wort.
    12 Ich vertraue auf Gott, warum sollte ich mich fürchten? Was können mir Menschen anhaben?
    13 Gott, ich will die Versprechen halten, die ich vor dir abgelegt habe, und dir ein Dankopfer für deine Hilfe darbringen.
    14 Denn du hast mich vor dem Tode gerettet, meine Füße vor dem Ausgleiten bewahrt. Deshalb kann ich jetzt vor dich kommen, im Licht des Lebens.

    Jehova und Jesus sehen jede unserer Tränen, sind doch sogar unsere Haare gezählt

    Das Johannes-Evangelium finde ich auch immer wieder schön. Damit tröste ich mich über die Versammlungsbesuche hinweg. Es zeigt so schön dass nur Jesus Chritus die einzige Quelle ewigen Lebens ist.

    Insofern hat der Versammlungsbesuch dann doch sein Gutes. Ich vertraue hier wirklich darauf, dass Jehova und Jesus sehen wie lange ich es noch aushalte, also mich nicht auf den eigenen Verstand stützen.

    Schöne Sommerzeit und angenehme Bäder wünscht Anna

  • Omma@Bruderinfo2
    Juli 23, 2015

    Lieber BI-2,

    Deine Worte: „Vielleicht wäre es ja eine Idee, wenn jeder mal aus seinem Erfahrungsschatz plaudert, wie es ihm gelungen ist, seinen Glauben nicht völlig zu verlieren.“, erinnern mich an eine kleine Geschichte, die ich vor Jahren gelesen habe, und die mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben hat. Hier eine gekürzte Ausgabe:

    Weißt Du, warum manchmal kleine
    Pelzchen verschenkt werden?
    Vor langer, langer Zeit lebten kleine Leute auf der Erde. Die meisten von ihnen wohnten im Dorf
    Swabedoo, und sie nannten sich Swabedoodahs. Sie waren sehr glücklich und liefen herum mit
    einem Lächeln bis hinter die Ohren und grüßten jedermann.
    Was die Swabedoodahs am meisten liebten, war einander warme, weiche Pelzchen zu schenken. So
    oft sich Swabedoodahs trafen, gab der eine dem anderen ein Pelzchen. Es ist sehr schön, einem
    anderen ein warmes, weiches Pelzchen zu schenken. Es sagt dem anderen, dass er etwas Besonderes
    ist. Es ist eine Art zu sagen „Ich mag Dich!“
    Außerhalb des Dorfes aber, in einer kalten, dunklen Höhle, wohnte ein großer, grüner Kobold. Eines
    Abends begegnete ihm ein freundlicher kleiner Swabedoodah. „Ist heute nicht ein schöner Tag?“
    fragte der Kleine lächelnd. Der grüne Kobold zog nur ein grämliches Gesicht und gab keine Antwort.
    „Hier, nimm ein warmes, weiches Pelzchen“, sagte der Kleine, „hier ist ein besonders Schönes. Sicher
    ist es für dich bestimmt, sonst hätte ich es schon lange verschenkt.“ Aber der Kobold nahm das
    Pelzchen nicht. Er sah sich erst nach allen Seiten um, um sich zu vergewissern, dass auch keiner ihnen
    zusah oder zuhörte, dann beugte er sich zu dem Kleinen hinunter und flüsterte ihm ins Ohr: „Du, hör
    mal, sei nur nicht so großzügig mit deinen Pelzchen. Weißt du denn nicht, dass du eines Tages kein
    einziges Pelzchen mehr besitzt, wenn du sie immer so einfach an jeden, der dir über den Weg läuft,
    verschenkst?“
    Erstaunt und ein wenig hilflos blickte der kleine Swabedoodah zu dem Kobold hoch. „Aber das
    stimmt ja gar nicht, ich bekomme jedes Mal wenn ich jemanden treffe auch ein Pelzchen geschenkt!“
    verteidigte sich unser Swabedoodah. „Das mag schon sein, aber kannst du Dir wirklich sicher sein,
    dass es immer so sein wird? Und überhaupt, woher weißt Du, dass es die anderen ehrlich meinen!
    Vielleicht verschenken sie die Pelzchen nur deshalb, weil das alle so tun! Und kaum bist Du weg,
    sprechen sie schlecht über Dich! Man darf sich nie wirklich sicher sein. Eigentlich sollte man die
    Pelzchen nur jemanden schenken, den man wirklich sehr mag! Ist es nicht sonst irgendwie
    unehrlich?!“, so sprach der Kobold und unser kleiner Swabedoodah wurde immer trauriger. Vielleicht
    hatte der Kobold ja wirklich recht…
    Vor seinem Haus in Swabedoo saß der kleine, verwirrte Swabedoodah und grübelte vor sich hin.
    Nicht lange, so kam ein guter Freund vorbei, mit dem er schon viele warme, weiche Pelzchen
    ausgetauscht hatte. „Wie schön ist dieser Tag!“ rief der Freund, griff in seinen Beutel und gab
    unserem kleinen Swabedoodah ein Pelzchen. Doch er nahm es nicht freudig an, sondern wehrte mit
    den Händen ab. „Nein, nein! Behalte es lieber, wer weiß, eines Tages stehst Du ohne Pelzchen da!“
    Der Freund verstand ihn nicht, zuckte nur mit den Schultern, packte das Pelzchen zurück in seinen
    Beutel und ging mit einem leisen Gruß davon. Am gleichen Abend konnte man noch dreimal im Dorf
    hören, wie ein Swabedoodah zu einem anderen sagte: „Es tut mir leid, aber ich habe kein warmes,
    weiches Pelzchen für dich. Ich muss darauf achten, dass sie mir nicht ausgehen.“
    Am kommenden Tag hatte sich dies alles im ganzen Dorf ausgebreitet. Jeder begann, seine Pelzchen
    aufzuheben. Man verschenkte zwar immer noch ab und zu eines, aber man tat es erst nach langer,
    gründlicher Überlegung und sehr, sehr vorsichtig. Und dann waren es zumeist nicht die ganz
    besonders schönen Pelzchen, sondern die ganz kleinen und schon etwas abgenutzten.
    Die kleinen Swabedoodahs wurden immer misstrauischer, die Gesichter wurden immer mürrischer
    und man hörte kaum noch ein Lachen. Und weil sich keiner mehr sicher war, ob einem der andere
    auch wirklich mag, konnte man den anderen auch nicht mehr gerne haben – und so kam es, dass
    niemand mehr ein Pelzchen verschenkte. Das Schlimmste von allem geschah ein wenig später. An der
    Gesundheit der kleinen Leute begann sich etwas zu verändern. Viele beklagten sich über Schmerzen
    in den Schultern und im Rücken, und mit der Zeit befiel immer mehr Swabedoodahs eine schwere
    Krankheit, so dass sie nur mehr tief gebückt gehen konnten. Und viele von ihnen starben. Nun war
    alles Glück aus dem Dorf verschwunden. Die Trauer war sehr groß.
    Wahrscheinlich wären wohl alle kleinen Leute von Swabedoo gerne zurückgekehrt zu dem, was bei
    ihren Großeltern noch ganz natürlich war. Dann wünschten sie sich im Geheimen und ohne es je laut
    zu sagen, dass jemand kommen möge, um ihnen warme, weiche Pelzchen zu schenken. In ihren
    Träumen stellten sie sich vor, wie sie alle auf der Straße mit einem fröhlichen, lachenden Gesicht
    herumgingen und einander Pelzchen schenkten, wie in den alten Tagen. Wenn sie dann aber
    aufwachten, hielt sie immer etwas davon zurück, ihre Pelzchen auch wirklich zu verschenken.
    Vielleicht aus Angst, dass die Welt wirklich nicht gut ist.
    Das ist also der Grund, warum das Verschenken von warmen, weichen Pelzchen nur noch selten
    geschieht, und niemand tut es in aller Öffentlichkeit. Aber es geschieht! Im Geheimen zwar und ohne
    dass darüber viel gesprochen wird, aber es geschieht! – Hier und dort, immer wieder. Du kannst es an
    den fröhlichen Gesichtern erkennen.

    Es ist nur ein Märchen, aber es gibt viel Stoff zum Nachdenken.

    Ganz liebe Grüße (und ein besonders schönes „Pelzchen“) sendet Omma

  • Tirza
    Juli 23, 2015

    Liebe Omma @ Alle!

    Deine Geschichte kenne ich ein einer anderen, abgewandelten Form und die möchte ich dir / euch nicht vorenthalten.

    Die Schmusergeschichte

    Vor langer Zeit lebten die Menschen auf dieser Welt zufriedener und glücklicher als heute.
    Jedem wurde damals bei der Geburt ein kleiner und warmer Sack mit auf den Lebensweg gegeben. In diesem Sack befanden sich unzählige warme Schmuser, die jeder seinen Mitmenschen verschenken konnte, wann es ihm beliebte. Die Nachfrage nach diesen Schmusern war groß, denn wer einen geschenkt bekam, fühlte sich am ganzen Körper wohlig warm und liebkost. Wenn einer ausnahmsweise einmal zuwenig Schmuser geschenkt bekam, lief er Gefahr sich eine schlimme Krankheit einzuhandeln, die zu Verschrumpelung, Verhärtung und gar zum Tode führen konnte.
    Aber zum Glück war es damals leicht, Schmuser zu bekommen. Immer, wenn einem danach war, konnte man auf einen anderen zugehen und um einen Schmuser bitten. Der andere holte selbstverständlich einen aus seinem Sack, und sobald man sich diesen Schmuser zum Beispiel auf die Schulter gelegt hatte, fühlte man sich wohl und bekam ein rundum gutes Gefühl. Die Menschen erbaten oft Schmuser voneinander; und da sie auch freigiebig verteilt wurden, war es kein Problem, genügend davon zu bekommen. Alle Menschen fühlten sich die meiste Zeit wohl, glücklich und liebgehabt, bis eines Tages eine Hexe darüber sehr böse wurde. Sie hatte nämlich einen großen Vorrat an Tinkturen und Salben für diejenigen, die tatsächlich einmal krank wurden, doch brauchte kaum jemand ihre Mittel. Sie begann deshalb den Menschen einzureden, daß ihnen die Schmuser bald ausgehen werden, wenn sie weiter so freigiebig damit sind. Und die Menschen glaubten ihr seltsamerweise.
    Sie fingen an, über ihre Schmuser zu wachen und nicht mehr so großzügig damit umzugehen. Viele beobachteten neidisch ihre Mitmenschen, wenn diese anderen einmal einen Schmuser schenkten, wurden oft böse und machten ihnen Vorwürfe. Diese wollten ja ihren Eltern, Kindern und Partnern nicht wehtun und bemühten sich, anderen keine Schmuser mehr zukommen zu lassen. Die Kinder lernten das schnell von ihren Eltern: Sie merkten, daß es scheinbar falsch ist, seine Schmuser all denen zu verschenken, die danach Lust hatten.
    Obwohl immer noch jeder in seinem Sack genügend Schmuser fand, holten die Menschen immer seltener einen hervor. Die Folgen waren schrecklich: Immer weniger Menschen erhielten die Schmuser, die sie brauchten; immer mehr fühlten sich nicht mehr warm, glücklich und liebkost. Viele wurden krank und einige starben gar an Schmusermangel.
    Die Hexe konnte jetzt viele Arzneien verkaufen, merkte aber bald, daß sie gar nicht zu helfen schienen. Natürlich wollte sie auch wieder nicht, daß die Menschen starben; wer sollte denn dann ihre Mittelchen kaufen ? Sie erfand also etwas Neues: Kalte Fröstler. Sie verkaufte jedem einen Sack mit kalten Fröstlern. Die Fröstler sahen genauso aus wie die Schmuser, nur gaben sie den Menschen kein warmes und liebkosendes Gefühl, sondern ein kaltes, fröstelndes. Aber sie ließen immerhin die Menschen nicht mehr verschrumpeln und sterben.
    Wenn jetzt jemand einen warmen Schmuser haben wollte, konnten ihm die Leute, die Angst um ihren Schmuservorrat hatten, statt dessen einen Fröstler anbieten. Oft gingen zwei Menschen aufeinander zu in der Hoffnung, vom anderen einen Schmuser zu bekommen, doch dann überlegte es sich der eine oder andere nochmal, und am Ende gaben sie sich nur kalte Fröstler. Zwar starben kaum noch Menschen an Schmusermangel, weil sie ihn einigermaßen mit Fröstlern ausgleichen konnten, aber die meisten fühlten sich nicht mehr wohl, liefen verbittert und vom Leben enttäuscht umher.
    Schmuser waren ungeheuer wertvoll geworden: Eltern ermahnten ihre Kinder, sich genau zu überlegen, wem sie einen Schmuser geben; Paare wachten eifersüchtig über den Schmuservorrat des anderen; Kinder neideten ihren Eltern die Schmuser, die sich diese gegenseitig gaben. Früher waren oft viele Menschen in Gruppen zusammengekommen, ohne sich darum zu kümmern, wer wem Schmuser schenkte. Jetzt schlossen sich alle zu Paaren zusammen und behielten mißtrauisch ihre Schmuser für sich. Wer versehentlich oder weil er gerade Lust dazu hatte, einmal einem anderen einen Schmuser gab, fühlte sich auch gleich danach schuldig, weil er wußte, daß ihm sein Partner das übelnehmen würde. Und wer keinen freigiebigen Partner finden konnte, mußte sich Schmuser kaufen, wenn er welche wollte, und für das Geld Überstunden machen. Einige Leute wurden irgendwie beliebter als die anderen und bekamen eine Menge Schmuser, ohne selber welche hergeben zu müssen. Sie verkauften dann ihre Schmuser zu hohen Preisen.
    Ein paar raffinierte Menschen hatten eine Idee: Sie sammelten kalte Fröstler, die ja recht billig und in Mengen zu haben waren und verkauften sie für viel Geld als warme Schmuser. Diese scheinbar warmen und flauschigen Schmuser waren in Wirklichkeit nichts anderes als Plastikschmuser oder Schmuserimitationen und schufen noch mehr Probleme. Sie hinterließen nach ihrem Gebrauch das Gefühl, etwas verpaßt zu haben, machten regelrecht süchtig danach, immer wieder und immer mehr davon zu kaufen. Viele starben schließlich, weil sie einfach zuviel Plastikschmuser verbraucht hatten. Über diese Süchtigen regten sich zwar die „normalen“ Menschen furchtbar auf, aber sie konnten weder die Plastikschmuser aus der Welt schaffen noch das Bedürfnis danach. Allzuoft passierte es, daß sich zwei Menschen trafen, um warme Schmuser auszutauschen und ein gutes Gefühl zu bekommen, benützten dafür aber Plastikschmuser. Nach den ersten Minuten oder Stunden spürten sie aber dann, daß ihnen nur ein kaltes, fröstelndes und leeres Gefühl geblieben war, das sie so schnell wie möglich wieder loswerden wollten. Deshalb kauften sie schnell neue und gerieten in einen Kreislauf, aus dem sie alleine niemals herausfinden konnten. Überhaupt gab es in dieser Zeit viel Verwirrung unter den Menschen. Keiner fand sich mehr so zurecht, wie es früher gewesen war. Und alles nur, weil die Hexe ihnen eingeredet hatte, es gäbe nicht genügend warme Schmuser.
    Vor kurzem kam nun eine Frau zu uns, die offensichtlich noch nichts von der Hexe gehört zu haben scheint. Sie sorgt sich überhaupt nicht um ihren Schmuservorrat und verteilt sie so freigiebig, wie niemand sonst, sogar ohne darum gebeten worden zu sein. Man nennt sie die Hippiefrau.
    Die Erwachsenen waren anfangs sehr verärgert, gibt doch diese Frau den Kindern die fixe Idee, es gäbe immer genügend Schmuser in ihren Säcken.
    Die Kinder mögen diese Frau sehr und lernen langsam wieder, daß es immer ausreichend Schmuser geben wird. Doch die Erwachsenen sind schon so verhärtet und festgefahren in ihren Vorstellungen, daß sie die Botschaft der Hippiefrau nicht begreifen. Jetzt wird sogar ein Gesetz erlassen, das den verschwenderischen Gebrauch von Schmusern unter Strafe stellt. Es soll die Kinder davor schützen, ihre Schmuser zu vergeuden.
    Zum Glück kümmern sich nicht alle Kinder um dieses Gesetz, und wir können hoffen, daß auch die Erwachsenen sich langsam wieder an die Zeit erinnern, in der sich jeder wohl und liebgehabt fühlte, weil es warme Schmuser in Hülle und Fülle gab.
    Werden wir endlich wieder damit beginnen, so viele Schmuser zu verschenken, wie jeder braucht?
    Fangen wir doch heute schon damit an, sooft wie möglich in unseren Schmusersack zu greifen!

    von Claude Steiner/Heinz Körner

    Liebe Omma, lass dich in Gedanken bitte einmal umarmen, wenn ich darf und dir einen Schmuser schenken.

    Liebste Grüße
    Tirza

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Bitte liebe BI-Redakteure: löscht die Schmalspalt-Version – danke!

    Du meinst, lieber Pinehas,

    dass die Gleichheit mit dem Christus (Röm. 8:29) als Hintergrund nur einen moralischen Aspekt hat?

    Auszug aus dem Bibellexikon zu diesem Bibeltext:

    Der Ratschluss Gottes

    Aus dem Englischen übersetzt von Christian Baum.

    Hugo Bouter

    Vorwort

    Gottes Plan der Erlösung umspannt alle Zeitalter, er reicht in der Tat von Ewigkeit zu Ewigkeit. Er wird in aller Kürze in ein paar Bibelversen in Römer 8 entfaltet (Verse 28-30). Doch dieser Plan umschließt nicht alle Menschen, sondern er zielt auf eine spezielle Menschengruppe, nämlich auf die, „die Gott lieben.“ Wer sind diese? Sie sind Sein Volk, Gottes eigene Kinder, geboren aus Ihm und Seinem Geist. Sie genießen das göttliche Versprechen, die göttliche Zusicherung: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind“ (Römer 8, 28).

    Unsere Sicherheit als Christen ist gegründet auf der Festigkeit von Gottes ewigem Plan der Erlösung der Seinen, wie er in den folgenden Versen erklärt wird (Verse 29 und 30). Diese bemerkenswerte Textstelle ist das Thema dieser Betrachtung.
    […]
    Und wir selbst werden die Erlösung unseres Leibes empfangen
    und werden ebenfalls verherrlicht sein (Römer 8, 21–23). Die Erlösten werden mit Christus in Herrlichkeit offenbart werden, nachdem sie erst in Herrlichkeit aufgenommen wurden und ihr Leib der Niedrigkeit umgestaltet worden ist zur Gleichförmigkeit mit Seinem Leib der Herrlichkeit
    (Philipper 3, 21; Kolosser 3, 4). Seine Herrlichkeit wird dann in ihnen gesehen und bewundert werden (2. Thessalonicher 1, 10). So wie der erste Adam nicht allein war, sondern zusammen mit Eva als

    http://www.bibelkommentare.de Seite 19

    Regent über die erste Schöpfung eingesetzt war, so wird der letzte Adam ebenfalls Seine Braut haben, die verherrlichte Gemeinde, und wird mit ihr über die zukünftige Erde herrschen.

    Du hast Deine Majestät über die Himmel gestellt

    Im letzten Buch der Bibel wird die Herrlichkeit der Gemeinde als die Braut, das Weib des Lammes, „die Herrlichkeit Gottes“ genannt (Oenbarung 21, 11.23). Dies ist die Offenbarung der Herrlichkeit Gottes
    nach außen hin in der Schöpfung. Die Gemeinde ist der himmlische Sitz, das himmlische Zentrum dieser Herrlichkeit, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und das Lamm ist ihre Lampe, ihr Licht (Offenbarung 21, 23; 22, 5). Es ist das Jerusalem droben, während das jetzige Jerusalem nach seiner Wiederherstellung das Zentrum dieser Herrlichkeit auf der Erde sein wird. Diese Herrlichkeit des neuen Jerusalems wird von der Schöpfung wahrgenommen werden. Wir finden diesen Aspekt unserer Verherrlichung auch im Johannesevangelium, wo der Sohn selbst in Seinem Gebet zum Vater sagt: „Und die Herrlichkeit, die Du Mir gegeben hast, habe Ich ihnen gegeben (. . .) damit die Welt erkenne, dass Du Mich gesandt hast“ (Johannes 17, 22.23). Dies ist eine nach außen offenbarte
    Herrlichkeit, die die Welt veranlasst, Ihn anzuerkennen…

    (https://www.)bibelkommentare.de/index.php?page=comment&comment_id=234&structure_id=398&part_id=1671

    Das Buch kann auch als pdf runtergeladen werden

  • PINEHAS an Gerd
    Juli 23, 2015

    Nun lieber Gerd,

    zumindest steht das so in meiner Genfer Studienbibel (Schlachter) die ich benutze.
    Aber natürlich läuft das darauf hinaus, das sie auch zu himmlischen Leben umgewandelt werden.
    Aber soweit mir bekannt ist, werden sie da zu Mitregenten also Mitkönige und Mitpriestern.

    Aber Götter, göttlich ???

    Frage dich einmal , ab wann wird man denn Kind Gottes genannt ?
    So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Vollmacht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben Joh 1,12

    Glaubst du an den Namen Jesu ? Sprichst du Gott mit Vater an? Und fühlst du dich jetzt als Gott ?

    Schau mal Gerd , du bist doch ein schlauer Kopf, was sollen denn solche Gedankengänge bewirken ?

    Das sind doch alles solche fragen die man sich auch selber beantworten kann. Auch die Frage die Matthäus gestellt hat. Du siehst doch wozu das führen kann. Da wählt man einmal einen Satz der nicht in dem Vokabular von ihnen passt und schon spielen sie beleidigte Leberwurst. Also stellt ernst gemeinte Fragen und nicht welche mit denen man in die Irre geleitet werden soll.

    Wenn du weiter schreiben möchtest, dann berichte uns doch mal von euren Experiment. Wie war das Ergebnis ?

    Einen schönen Tag wünscht PINEHAS

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Lieber Gerd
    Jesus ist der EINZIGGEZEUGTE SOHN,er IST VOR jeder Schöpfung, er ist das EBENBILD GOTTEs uws.
    Es wäre anmaßend zu glauben, dass Paulus meint wir würden Jesus in seiner Göttlichkeit gleich werden. Es geht vielmehr darum, dass Jesus nach der Auferstehung einen unvergänglichen Leib angenommen hat. Mit diesem konnte er zum einen Kontakt mit uns haben (Thomas und andere haben ihn angefasst) und gleichzeitig konnte er damit in den Himmel fahren. Paulus spricht auch in Korinther von diesem unvergänglichen Leib wenn er von der Auferstehung spricht. Und diese Gleichheit ist es, die er meint.

    Zusätzlich meint er damit, dass wir Adoptivsöhne Gottes werden, was uns erlaubt, Vater zu Gott zu sagen.

    Und letztlich meint er damit, dass wir mit Jesus regieren werden, also die gleiche Tätigkeit ausüben,

    All dass hat in keiner Weise damit zu, dass man göttlich werden muss. Auch die Engel sind im Himmel und Geister aber weder sind sie göttlich noch Gott gleich.

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Wie sagte man so treffend bei Zeugens:

    „Unterscheidungsvermögen anwenden!“

    Wenn Paulus voraussagt, dass die vom Vater gezeugten KINDER Jesus gleich werden und ER dann der Erstgeborene unter diesen BRÜDERN sein wird, dann werden die doch nicht zu Engeln.
    Mehr Details liefert der Inhalt, mit biblischer Begründung, in dem Buch das ich heute schon nannte.

    Die Frage, ob sich die von Gottes Geist Gezogenen, jetzt schon als Götter vorkommen, scheint aus der gegenwärtigen Hitze geboren zu sein. Ein menschliches Embryo wird sich auch nicht als Professor fühlen, kann aber einer w e r d e n .
    Wenn die Trinitarier immer wurbeln, dass der geborene Sohn gleich ewig und allmächtig wie der Vater sei, w i e sollen dann seine Geschwister werden, kleine Engelchen auf einer Harfe zupfend?

    Noch ein Bibelvers, diesmal von Johannes.

    1. Brief 3: 1 Sehet, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
    2 Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß, wenn es o f f e n b a r werden wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

    Dann wird das voll-e n d e t werden:

    Röm. 8: 19 Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der S ö h n e Gottes.
    21 auf Hoffnung, daß auch selbst die Schöpfung freigemacht werden wird von der Knechtschaft des Verderbnisses zu der Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.
    22 Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt.
    23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die S o h n s c h a f t: die Erlösung unseres Leibes.
    24 Denn in Hoffnung sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, was hofft er es auch?
    25 Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren.
    26 Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich’s gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern.
    27 Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist…

    Viele Grüße, besonders an die, die in ihrem Geist (GEHIRN) wahrnehmen, dass sie vom Vater zum Sohn gezogen wurden!

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Lieber Gerd
    du schreibst „Wenn die Trinitarier immer wurbeln, dass der geborene Sohn gleich ewig und allmächtig wie der Vater sei, w i e sollen dann seine Geschwister werden, kleine Engelchen auf einer Harfe zupfend?“

    Meinst du nicht auch, eine ernsthafte Diskussion über ernsthafte biblische Themen wird dadurch, dass man Aussagen ins Lächerliche zieht, nicht unbedingt einfacher?

    Ich verstehe auch nicht wirklich deinen Standpunkt. Bist du wirklich der Meinung, dass es im Himmel mehrere Götter gibt und dass alle, die Kinder Gottes werden automatisch Götter werden? So nach der Logik: Jesus ist ein Gott, wenn wir Jesu Brüder werden dann werden wir auch Götter?

    Du schreibst ganz richtig zu Beginn “Unterscheidungsvermögen anwenden!” – wäre es nicht hilfreich, sich selbst an diesen Grundsatz zu halten, dann wird alles viel leichter?

    Wenn ich deine Aussagen richtig in Erinnerung habe, bist du der Ansicht, Jesus sei zwar ein Gott aber nicht der Allmächtige Gott. Unterscheidungsvermögen ist die Fähigkeit zu unterscheiden – nun anscheinend ist der Begriff Gott für dich etwas anderes als für mich. Ich verbinde mit dem Begriff GOTT den Schöpfer des Himmels und der Erde, den allein wahren Gott, der uns erschaffen hat. Alle anderen „Götter“ sind für mich Götzen, falsche Götter. Ob das Satan ist, ob sich das auf etwas bezieht, was man vergöttert oder ob das heidnische Götter sind wie Baal, Apollo, Zeus oder Wotan.

    Im Himmel gibt es für mich nur den einen wahren Gott, den Schöpfer und ansonsten nur Engel, seine Geschöpfe und Diener und Boten. Satan und seine Dämonen sind auch nur Engel, inzwischen aus dem Himmel geworfen seit Jesus gesiegt hat. Und wenn Satan als Gott dieser Welt bezeichnet wird, ist das auch nur ein Götze.

    Wenn Du davon ausgehst, das Jesus EIN GOTT aber nicht der wahre Gott ist – dann sind nach meinem Unterscheidungsvermögen zwei Götter im Himmel. Ein wahrer Gott und ein falscher Gott. Denn wenn es nur einen wahren Gott gibt müssen alle anderen Götter falsche Götter sein. Ich kann in der Bibel aber nicht erkennen, dass Gott andere Götter neben sich dulden würde.

    Und jetzt kommst du noch mit der Aussage, dass alle Christen die Kinder Gottes sind, ebenfalls Götter werden, Jesu gleich.

    Ich kann ehrlich gesagt den Gedankengang dahinter nicht verstehen es sei denn, der Begriff Gott ist für dich etwas anderes als für mich. Kann ich an mehrere Götter glauben, nur weil ich die Dreieinigkeit nicht haben will, oder widerspreche ich dann nicht ebenfalls der Bibel? Wie kann der Glaube, dass es mehr als einen Gott gibt, biblisch begründet werden ausgenommen in der Annahme, dass Gott nur ein Titel ist. Dann reden wir aber aneinander vorbei. Es geht nicht um Titel es geht um das Wesen, um die Frage WER ist Jesus und nicht welchen Titel hat Jesus. Wer ist der Sohn Gottes? Wirklich EIN GOTT aber nicht der wahre Gott? So wie ich dich verstehe, IST Jesus für dich nicht EIN GOTT sondern Jesus TRÄGT den TITEL GOTT und das Attribut göttlich ohne aber ein Gott zu sein im Sinne des allmächtigen Gottes. Dann bleibt die Frage, darf man jemand anbeten, der nur den Titel Gott trägt aber nicht Gott ist?

    Vielleicht könntest du mich mit einer ernsthaften, sachlichen Antwort erfreuen.

    Danke ManfredF

  • Jürgen Kausmann
    Juli 23, 2015

    „Wodurch hat dich denn dein Vater gezeugt ? Kahm da nicht auch etwas aus deinem Vater heraus ? Möchtest du lieber danach genannt werden? Oder doch lieber nach dein Vater ?“

    Oh Mann, was ist das denn für eine Argumentation? Ich bin raus!!!

  • PINEHAS an Jürgen K
    Juli 23, 2015

    Ja was soll man denn auf solche Art Fragen denn antworten ? Solch eine Frage ist ja schließlich auch nicht normal.

  • Bernhard Schüler
    Juli 23, 2015

    Hallo,

    vielleicht ist es auch mal von Vorteil, wenn man konkrete Bibelstellen bzw. deren konkrete Bezeichnungen nicht behalten kann, wie ich. Ich lasse eher die Quintessenz auf mich wirken.
    Vor allem sind Jehova und Jesus natürlich und unkompliziert, sie sind nicht wunderlich und gespreizt, wie viele Exegeten, womit ich aber niemandem meine, der oder die auf dieser Seite schreibt.
    Ich sehe es so, natürlicher Weise:
    Jehova war schon immer da, was Menschen und vielleicht sogar Himmelswesen nicht verstehen können.
    Jesus wurde von Jehova irgendwann aus ihm heraus geboren.
    Jesus ist insofern eine Art Kopie oder Zellteilung von Jehova, sehr laienhaft ausgedrückt.
    Der Heilige Geist ist insofern ein Teil Gottes, indem er seine Funktion auf Entfernung erfüllt. Dazu braucht er keine eigenständige Person zu sein. Er ist ein von Jehova gewissermaßen
    ferngesteuerter Teil von ihm, der vergleichbar funktioniert, wie eine Drohne, die ferngesteuert wird, bloß nicht technisch, sondern geistig.

    Liebe Grüße von Bernhard

  • PINEHAS an Zadok und alle
    Juli 23, 2015

    Hallo lieber Zadok,

    wir dürfen bei alldem nicht vergessen, dass wir uns hier um eine andere Dimension unterhalten zu die wir kein Zugang haben und versuchen es eben mit unseren menschlichen Gedanken zu erklären.
    Das was Bernd eben erklärt hat läuft ja dann auch irgendwie auf das gleiche Ergebnis hinaus.

    Der Heilige Geist offenbart sich fast nur in Bildern: Öl, Feuer, Wind, Wasser oder Taube. Die meisten Fehlschlüsse beruhen darauf, dass diese Symbole wörtlich genommen werden. Sie sollen jedoch nichts über die Natur oder das Wesen des Heiligen Geistes aussagen, sondern nur über sein Wirken.

    Aber es ist merkwürdig, auch was Bernd geschrieben hat, Zitat: “ Vor allem sind Jehova und Jesus natürlich und unkompliziert“

    Also da wird Jahwe als Geist beschrieben und der Sohn Gott wird als das“ Wort“ kenntlich gemacht. Bei Diesen ( also das Wort vor der Menschwerdung und den Vater) wird es mit einer Selbstverständlichkeit akzeptiert, dass es sich um Personen handelt.
    Aber der Heilige Geist, der eben nicht als „Wort“, sondern als „Hauch“ Gottes beschrieben wird, da ist es dann auf einmal nicht möglich.
    Wenn ich ein Wort spreche kommt auch der Atem (Hauch mit hinaus) . Ist es das was gemeint ist wenn in 2 Kor 3:17 gesagt wird,“ der Herr aber ist der Geist“ ?

    Der Vater Gott ist ein Geist und damit eine Person, dies ist unkompliziert.
    Der Heilige Geist ist eine Person, dies sei kompliziert. Obwohl nur das Wort Vater und Heilig beide unterscheiden. Geist ist doch Geist, oder etwa nicht.

    Was ich damit sagen will, wir brauchen den Heiligen Geist kein Gesicht geben, da es sich nicht um eine Person in unserer materiellen Welt handelt. Da man auch den Vater als Geistperson nicht erklären kann, ist es bei dem Heiligen Geist auch nicht möglich, eine andere Dimension eben.

    LG PINEHAS

  • Zadok@Pinehas
    Juli 23, 2015

    Lieber Pinehas,

    danke für deine Antwort; da ist was dran, vor allem was du über den Vater sagst seh ich ja genauso.
    Muss das mal gebetsvoll wirken lassen..

    Lieber Gruß
    Achim

  • PINEHAS an Gerd und alle
    Juli 23, 2015

    Hallo lieber Gerd.

    Ich möchte auch deine“ Tiefenforschung“ bzg. des Heiligen Geistes eingehen, aber bitte lass uns auf diese Seite bleiben.

    Zuerst einmal sei festgestellt, dass du deine Ausführungen damit beginnst, die Meinung pro Dreieinigkeit schlecht zu machen um dadurch deine Meinung , contra Dreieinigkeit als richtig erscheinen zu lassen.

    So beschließt du auch gleich zu Beginn deiner Ausführungen, dass diejenigen die an die Dreieinigkeit glauben diese bedrückenden Wölfe sind oder ihnen zum Opfer gefallen sind.
    Und beendest deine Ausführungen auch damit , dass man ja nur mit Philosophien des Konzils zu Nizea dagegen halten könne.

    Ich frage mich wo sind denn in diesem Fall die Kommentatoren die hier für ein friedliches und faires miteinander plädieren ?

    Nachdem ich deine „Tiefenforschung“ gelesen habe, stellte ich fest, dass es ja doch nur eine einseitige Behandlung des Themas war.

    Gerne übernehme ich dann mal die andere Seite der Sichtweise, diese hattest du irgendwie vergessen 🙂
    Ich werde aber nicht wie gewünscht mit Philosophien antworten, sondern, auch wenn du es nicht für möglich hältst, mit der Bibel.

    Deine Überschrift lautete ja : Der Heilige Geist- eine „Person“ ?

    Dann frage ich einmal : Der Heilige Geist- eine Kraft ?

    Da haben wir 2 Kor. 6:4-8
    Hier wird von Paulus aufgezählt , worin wir uns als Diener Gottes erweisen sollen. Unter anderen….. in Freundlichkeit, im Heiligen Geist, in ungeheuchelter Liebe, im Wort der Wahrheit , in der Kraft Gottes.

    Fällt euch auf, dass Heiliger Geist und die Kraft Gottes getrennt von Paulus aufgezählt werden ?
    Warum macht Paulus dies, wenn der Heilige Geist die Kraft Gottes ist ?

    Noch deutlicher wird dies in Rö 15:19 “ in der Kraft von Zeichen und Wundern und in der Kraft des Geistes Gottes“
    Der Geist Gottes steht hier im Genitiv, im besitzanzeigenden Fall. Dies sagt aus, dass der Geist diese Kraft besitzt oder hat. Wenn der Geist die Kraft hat, kann er nicht diese Kraft sein.

    Auch aus einigen der von dir angeführten Bibelstellen geht doch deutlich hervor, das Heiliger Geist und die Kraft Gottes getrennt genannt werden.

    ” Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist UND mit K r a f t gesalbt hat, … “- Apg 10,38
    ” und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes UND der K r a f t, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes K r a f t beruhe.” – 1 Kor 2,4-5
    ” denn unser Evangelium erging an euch nicht im Wort allein, sondern auch in K r a f t UND im Heiligen Geist …” – 1 Thess 1,5

    Wäre der Heilige Geist die Kraft Gottes, dann brauchen sie auch nicht ständig getrennt aufgezählt werden.

    Es ist richtig, die ersten Christen machten sich noch keine Gedanken darüber, wie der Heilige Geist beschaffen sei. Das kann aber auch daran liegen, dass es ihnen völlig bewusst war und es noch gar keine Klärung bedarf.

    Doch heute gibt es nun mal unterschiedliche Meinungen dazu.
    Manche sagen, er sei eine Person. Wie kommt man darauf ?

    Nun, weil dieser Geist eindeutige Persönlichkeitsmerkmale aufweist.

    Welche ?
    Da sei das Ichbewustsein genannt (Apg 13:2 „Sondert mir aus….dazu ich berufen habe“)
    Intelligenz ( Joh. 14:26 der Heilige Geist lehrt und erinnert )
    Wille ( 1Kor 12:11 er teilt zu wie er will )
    Gefühl (Eph 4:30 er kann betrübt werden)
    Die Möglichkeit sich mitzuteilen ( Apg 10:19,20 er spricht )

    Außerdem ist er ein Fürsprecher oder Tröster nach Joh 16: 7 . Ein Fürsprecher ist immer ein jemand.

    Wir sehen hier, dass die Bibel selber eine Pesonifizierung des Geistes vornimmt und nicht, dass sich so etwas bei einem Konzil ausgedacht wurde.

    So wie Jesus in der Bibel als Arm Gottes beschrieben wird, so wird der Heilige Geist als Finger Gottes beschrieben. Beide Körperteile sind Bestandteile des gesamten Körpers. Also bei mir ist das jedenfalls so.

    Beenden möchte ich diesen Kommentar mit 2 Kor 13:13 und grüße damit alle Mitleser
    „Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen ! Amen. “

    Die Frage die sich daraus ergibt: Ist es möglich mit einer unpersönlichen Energie oder Kraft Gemeinschaft ( grich. koinoia) zu haben, oder eher mit einer Person ?

    Liebe Grüße an alle wünscht PINEHAS

  • Zadok@Pinehas
    Juli 23, 2015

    Lieber Pinehas,

    genauso weit wie du hier schreibst, bin ich auch mit dem Thema HL Geist. Er ist eine Person, wie du sagst, im 2.Korintherbrief gibt es eine Stelle wo es heisst, dass er die Gaben des Geistes selbstständig austeilt an die Gläubigen, er fragt also niemand: soll der jetzt etwas mehr Lehrfähgkeitz bekommen, oder doch nicht? Er teilt zu nach eigenem Ermessen.
    Totzdem hat er noch etwas unpersönliches für mich – kein Gesicht gewissermaßen, da komm ich grad nicht weiter.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Lieber PINEHAS,

    wenn du dir die Freiheit nimmst, meine vorweg genommene Ansicht über „Gott heiliger Geist“ zu bekritteln, so gestatte mir wenigstens, dass ich diese Kernaussage nicht glaube, nämlich:

    Dass der hlg. Geist gewissermaßen ad personam 1/3 Gott der dreifach einheitlichen Gottheit sei!

    Wenn du bei den Bibelzitaten von mir das Wort „Kraft“ in der Bibel mit der Alternative „Person“ vorgefunden hättest, dann würdest du bestimmt dieses Wort für deine Beweisführung verwendet haben.

    Und so kommen wir auf den eigentlichen Punkt:
    Es gibt keine klare Bibelstelle, die die konziliarische Sicht bestätigt, die da von der katholischen Kirche und von ihren nachfolgenden Kirchen (und von d i r ) gestützt werden:

    Das Konzil von Konstantinopel (381) hat die Gottheit des Heiligen Geistes festgehalten. Vom GEIST GOTTES reden wir in Bildern: Wind, Hauch, Sturm und Feuer.

    Tja, aus Bildern macht man dann ein personifiziertes Dogma – von einer KIRCHENORGANISATION erfunden! – und du bist nun gewissermaßen ein Jünger dieser Sicht, was dir natürlich unbenommen sei!

    Es ist nun mal eine Tatsache: es gibt keine Bibelstelle, die den Geist Gottes buchstäblich als Person bezeichnet, es ist dies eine rein kirchliche Erfindung.
    Kein Konzil wäre nötig gewesen den Geist zur dritten Gottperson zu machen, wenn dies längst schon biblisch fixiert gewesen wäre!

    Mein Fingerbeispiel für den Geist greifst du auf, natürlich geht der Geist vom Vater aus, später nun auch vom Sohn, wird da diese Geistperson Gott zu einem Boten der sich manchmal sogar ausgießen lässt? Wer sich in den Finger schneidet, spürt das Unbehagen am ganzen Körper, wer nun die Wirkung (<- ist dir das Wort lieber?) des Geistes Gottes lästert beleidigt die echten Personen, die diese Geistwirkung aussenden.

    Spricht nachfolgender Zusammenhang von einer Person zu einer anderen Person, im DETAIL?

    Römer 8: 9 Ihr aber seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, (<- Personen?) wenn anders Gottes Geist (Person?) in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist (<- ein Zusatzgott?) nicht hat, der ist nicht sein.
    15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft (Person?) empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist (Person?) der Sohnschaft habt ihr empfangen, in welchem wir rufen:
    16 Abba, Vater! Der Geist selbst zeugt mit unserem Geiste *), daß wir Kinder Gottes sind.

    *) Erkläre wie die Person hlg. Geist mit unserem (personifizierten?) Geist hier „zeugt“?

    Mehr Details sind wie gestern angekündigt hier: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1628#comment-7858

    Auch diese Frage ist, trinitarisch interpretiert, noch offen: WER war eigentlich der VATER von Jesus?

    Luk. 1
    1,35 Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige G e i s t wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.

    Nun übermittle ich im Geiste recht liebe Grüße!
    Gerd

  • Jürgen Kausmann @ Pinehas
    Juli 23, 2015

    Hallo Pinehas,

    in den Schriften wird ja meist davon gesprochen, dass jemand mit heiligem Geist GESALBT wurde. Salbung oder Salben ist ein alter Ausdruck für ausgießen, ausschütten oder benetzen.
    Mir ist nicht klar, wie man eine Person ausschütten oder ausgießen soll.
    Selbst wenn es nur als Metapher dienen sollte, wäre es doch eine völlig sinnfreie Metapher.

    Was den Arm Gottes angeht…wenn du die rechte Hand des Chefs bist, bist du dann ein Körperteil von ihm oder immer noch eine eigenständige Person?
    Denk mal drüber nach!

    Manchmal sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr 😉

    Aber ich denke hierzu ist jetzt alles gesagt…

    LG, Jürgen

  • Matthäus an Pinehad & Zadok
    Juli 23, 2015

    Und warum wird wenn der Hl. Geist eine Person ist, Jesus der ja durch ihn gezeugt wurde, nicht Sohn des Hl. Geist genannt? Kann mir das jemand erklären?

    LG Matthäus

  • PINEHAS an Zadok und alle
    Juli 23, 2015

    Hallo Matthäus und Gerd,

    Ich hoffe ich habe deine Frage bei dem Kommentar an Zadok mit beantwortet.
    So wie bei einem gesprochenem Wort der Hauch mit hinausgeht, so wurde auch der Gott-Sohn durch den Geist gezeugt das vom Vater ausging. Das ist jedenfalls das Bild was uns die Bibel übermittelt. Darum ist Jesus der Sohn vom Vater und nicht vom Heiligen Geist.
    Wodurch hat dich denn dein Vater gezeugt ? Kahm da nicht auch etwas aus deinem Vater heraus ? Möchtest du lieber danach genannt werden? Oder doch lieber nach dein Vater ?

    Lieber Gerd ich möchte nur auf eines noch kurz eingehen. Bei mir steht in Römer 8:16 :“Der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind.“ Hier geht es also nicht um Zeugen, sondern um mitteilen.

    Einen schönen Abend noch wünscht PINEHAS

  • PINEHAS an Matthäus und Gerd und alle
    Juli 23, 2015

    Ich meine Matthäus und Gerd. Worauf man aber auch immer achten muss.

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Nur kurz, lieber Pinehas, dazu, ich zitierte die Elb. du die dir scheinbar passendere Übrsetzung, du Schlingel 😉 :

    Zitat: „Lieber Gerd ich möchte nur auf eines noch kurz eingehen. Bei mir steht in Römer 8:16 :”Der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind.” Hier geht es also nicht um Zeugen, sondern um mitteilen.“

    Nach der Interpretation der katholischen Ausleger, die dir vertaut ist, sollte es exegetisch dann so lauten:

    ”Der Herr namens Heiliger Geist selbst gibt Zeugnis unserem unpersönlichen Geist, daß wir Kinder Gottes sind.”
    …dann aber wie Jesus a u c h göttlich werden!

    Wie sonst verstehst du das?
    Röm. 8: 29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

    ???

    Dieser ErstGEBORENE hat künftig leibliche Geschwister von Gott, dieser ZEUGTE sie so, wie Maria vom hlg. Geist gezeugt wurde. Letzterem wird plötzlich aus der Opportunität heraus die Personifikation aberkannt.
    Es ist bei der r. k. Lehre eben genau so wie bei der WTG-Lehre: man drehe alles wie es in seinem eigenen Kram – oh pardon! – Verständnis, haben möchte.

    Dieses „herumwurbeln“ so wie mans braucht, erinnert an einen gereimten lateinischen Spruch:

    „Was dem Jupiter erlaubt ist, ziemt sich nicht fürs Rindvieh“
    (Quod licet jovi non licet bovi)

    Geistliche Abendgrüße, von Gerd dem Rindvieh 🙂

  • PINEHAS an Gerd
    Juli 23, 2015

    Wie sonst verstehst du das?
    Röm. 8: 29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

    Nun wie verstehe ich das? Dies ist ein Hinweis auf das immer stärkere Hineinwachsen der Gläubigen in die Ebenbildlichkeit Christi. Es ist ein moralisches und geistliches Wachstum , bei dem wir nach den Worten des Paulus, gemäß 2Kor 3:18, „verwandelt“ werden.

    Deine Schlussfolgerung und deine daraus resultierende Frage ist daher überflüssig.

    Liebe Grüße PINEHAS

  • Matthäus
    Juli 23, 2015

    Jetzt hat diese Diskussion jenes Niveau erreicht wo ich nicht mehr mitspiele!
    Sorry, aber mit soviel Blödsinn habe wahrlich nicht gerechnet.
    Werdet glücklich mit diesen „Wahrheiten“!

  • Matthäus
    Juli 23, 2015

    Mein Kommentar war etwas weiter oben gedacht – an die Adresse von Pinehas!

  • PINEHAS
    Juli 23, 2015

    Nun jetzt nur keine falsche Scham.
    Deine Frage war „Und warum wird wenn der Hl. Geist eine Person ist, Jesus der ja durch ihn gezeugt wurde, nicht Sohn des Hl. Geist genannt?“

    Der Mensch wird ja auch vom Vater durch Samen gezeugt. Keiner kommt doch auf die Idee jemand nach dem Samen zu benennen.

    Auch Jesus wurde durch den Heiligen Geist vom Vater gezeugt. Wie kann man denn da ernsthaft auf solche Frage kommen ? Ob der Geist nun eine eigene Persönlichkeit hat oder nicht, das tut doch nichts zur Sache.

    Aber ich weiß was solche Fragen bezwecken wollen. Es geht ja immer so in Richtung Lächerlichkeit. Wenn man die Meinung der anderen nicht versteht, macht man sich eben ein wenig lustig darüber.

    Außerdem leben wir im 21 Jahrhundert. Bei meiner Sexuellen Aufklärung mussten keine Bienen herhalten die die Blumen bestäubt haben. Wenn man bei diesem meinem geäußerten Satz schon von Niveaulosigkeit spricht, dann kann ich auch nichts dafür.

    Gute Nacht PINEHAS

  • heibea an alle
    Juli 23, 2015

    Hallo, all Ihr Nachdenker um die Bedeutung des Geistes,
    meine Gedanken dazu in einfachen Worten: Geist= (Lebens-)kraft=
    Energie
    Jeder Mensch hat diese Lebenskraft( Geist) durch den „Odem“ des
    Lebens von Gott in sich.Stirbt er, kehrt diese Kraft zu Gott zu-
    rück( was immer das heißt) und nur er kann und könnte den Men-
    schen wieder auferwecken… Energie(sprich Geist) geht n i c h t
    verloren.
    Das wurde mir so richtig klar, als meine geliebte Stute einge-
    schläfert werden mußte : eben noch lehnte sie ihren schönen
    Kopf vertrauensvoll an meine Tochter, im nächsten Augenblick lag
    eine leblose Hülle, ein Schatten des einst wunderhübschen Haf-
    lingers vor uns im Gras… Wohin war ihre Lebenskraft, ihre Stär-
    ke, ihre Persönlichkeit gewichen?!- Für uns zu Gott!
    So, Lebenskraft, also Energie (Geist) macht auch den Menschen aus.
    Sie ist gewissermaßen Gottes Geschenk an Mensch und Tier, damit sie überhaupt existieren können.
    Nun zum heiligen Geist Gottes. Ich verstehe ihn als u n t e r –
    s t ü t z e n d e Kraft, als zusätzliches Geschenk unseres Höch-
    sten an die Menschen, die für ihn „besonders“ sind, sprich : die
    an ihn vertrauensvoll glauben!
    So einfach ist das für mich. Was meint Ihr dazu?!
    Aus dem „heißen“ Harz grüßt hei-bea

  • Tommy
    Juli 23, 2015

    Gebe Dir Recht Matthaeus,
    auf der anderen Seite sieht es ja gut aus, wenn man sich um solche Sachen ernsthaft und viele Gedanken machen kann. Freuen wir uns fuer die Schwestern und Brueder und hoffen, dass sie derweil die christlichen Grundwerte nicht verlieren.
    Uebrigens wird den Menschen gemaess Jesus (das gilt jetzt fuer alle) jede Laesterunggegen Gott oder Jesus verziehen. Die gegen den heiligen Geist nicht. Bitte um Aufklaerung von den kundigen Lehrern hier. Verzeiht meine grobe Art.
    Tommy

  • PINEHAS an Tommy und alle
    Juli 23, 2015

    Hallo Tommy, du hattest noch eine Frage.

    Sünde gegen den Heiligen Geist.

    Ich hatte einmal eine Erklärung über diese Sünde gehört die mir seit dieser Zeit nicht mehr aus dem Kopf geht und ich denke, dass das auch die Sünde gegen den Heiligen Geist darstellt.

    Natürlich kann man dies nicht in einem Satz antworten, sondern etwas aushohlen, bzw den Kontext mit einbeziehen. Das heißt wann, bei welcher Gelegenheit äußerte Jesus diesen Satz und was wollte er damit sagen?

    Es hatte sich ja erwiesen, dass die Israeliten den Gott Jahwe abgelehnt hatten und falsche Götter anbeteten.
    Damit diese Juden nun wieder einen Zugang zu diesem Gott haben konnte, sendete er seinen Sohn auf die Erde , damit die Juden erkennen konnten wer und wie dieser Gott war.
    Joh 5:18 „…. sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, WOMIT ER SICH SELBST GOTT GLEICH MACHTE“.
    Durch sein ganzes Wirken, er heilte Kranke, weckte Tote auf, trieb Dämonen aus , beruhigte den Sturm u.s.w. gab er zu verstehen, dass er Gott sei.
    Da er zu diesem Zeitpunkt eine Mensch war, konnte er all diese Dinge natürlich nur mit der Hilfe des Heiligen Geist tun. Also man kann sagen, dass die Göttlichkeit für diese genannten Dinge für diesen Zweck in ihm hereinkamen.

    Nun blenden wir uns einmal in die Situation ein als es nun zu dieser Äußerung kam.
    In Matt. 12 : 22-32 können wir dies lesen.
    Wieder wirkte Jesus mit Hilfe des Heiligen Geistes etwas unmögliches, etwas was nur GOTT kann. Er heilte einen Taubstummen.

    Das einfache Volk erkannte nun sofort, dass es sich bei Jesus um Gottes Sohn handeln müsse, denn in Vers 23 fragten sie: „Ist dieser nicht etwa der Sohn Davids“?
    Doch die Pharisäer beschuldigten Jesus er habe dies mit der Hilfe des Beelzebul getan, worauf Jesus ihnen ja zu verstehen gab , dass dies nicht sein könne.

    Was brachten sie denn hier schwerwiegendes zum Ausdruck ?

    Nun in erster Linie haben sie hier Jesus selbst, als Gottes Sohn abgelehnt, denn Jesus sagt im Vers 30 „Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich“…… Jesus verstand, dass sie in erster Linie ihn selbst abgelehnt hatten.

    Dieses Ereignis markiert auch ein Wendepunkt in Jesu irdischem Leben. Denn bis zu diesem Ereignis wirkte und lehrte Jesu in der Öffentlichkeit. Doch nachdem sie ihn nun wiederholt und unverblümt ablehnten, zog er sich zurück. Von da an lehrte er nur noch seinen Aposteln und Jüngern . Und wenn es doch dazu kam, dass er in der Öffentlichkeit lehrte, dann sprach er nur noch in Gleichnissen und erklärte die Bedeutung anschließend nur den Aposteln.

    Also halten wir inne. Bis zu diesem Ereignis haben sie also Jahwe abgelehnt und somit keinen Zugang zu GOTT.
    Doch jetzt haben sie auch noch Jesus abgelehnt , was die zweite Möglichkeit gewesen wäre Zugang zu dem alleinigen GOTT zu erhalten.

    Daraufhin sagt nun Jesus :“ Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben, aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.“

    Da sie ja hier schon den Heiligen Geist schlecht machten, wechselte Jesus auch jetzt die Aufmerksamkeit auf diesen Geist.

    Was brachte Jesus damit zum Ausdruck ? Er sagte gewissermaßen nichts anderes als: Weil ihr den Vater abgelehnt habt und jetzt noch mich abgelehnt habt, gibt es für euch nur noch eine Möglichkeit Zugang zu dem alleinigen GOTT zu haben , den Heiligen Geist.

    Wenn sie jetzt auch noch gegen die dritte und letzte Möglichkeit, den Heiligen Geist, lästern, so wie sie über Jesus gelästert haben, werden sie GOTT nicht erkennen, und somit auch nicht annehmen.

    Wie konnten sie denn nun gegen den Heiligen Geist noch lästern?

    Der Heilige Geist kam im Jahre 33 u.Z. um, gemäß Joh 16:8 zu überführen. Mit der Hilfe des Geistes predigten die Jünger die gute Botschaft über Jesus. Die Aufgabe des Geistes war es nun wiederum die Menschen zu Jesus zu bringen. Dies ist bis zum heutigen Tage der Fall.
    Ob der Heilige Geist nun eine Person ist oder seine Kraft spielt in diesen Fall überhaupt keine Rolle. Wichtig ist auf ihn zu hören, der bis zum heutigen Tag gewissermaßen durch jeden echten Christen ruft : Komm zu Jesus, bekenne deine Sünden, tue Buße, nimm das Loskaufsopfer an.

    Also für die damaligen Juden gab es nur noch eine Möglichkeit auf Sündenvergebung und damit Rettung. Da sie Jesus buchstäblich abgelehnt hatten, mussten sie sich, durch die vom Geist geleitete Botschaft, bekehren lassen.
    Somit hatten sie „nur noch“ durch diesen Geist, Zugang zu Gott.

    In ihrer ( also diejenigen die Jesus nicht zu seinen Lebzeiten angenommen hatten) Situation gab es keinen größeren Fehler, keine größere Sünde, als nicht auf diese Botschaft zu hören.

    Also um es einmal deutlich auf den Punkt zu bringen. Sünde gegen den Heiligen Geist ist, wenn man Jesus als sein Herrn und Gott und somit das Loskaufsopfer nicht annimmt .

    Auch wir haben heute nur durch diesen Geist Zugang zu GOTT, da wir nie mit Jesus oder Jahwe persönlich Kontakt hatten. Jeder Mensch muss sich heute entscheiden, hört er auf diesen Geist und nimmt den Herrn an oder lästert er ihn und nimmt den Herrn nicht an.
    Derjenige der den Herrn nicht annimmt, für ihn gibt es keine Rettung, weder in diesem System, noch im nächsten.

    Jeder der Jesu angenommen hat, kann nicht mehr die Sünde gegen den Heiligen Geist begehen, es sei denn er verleugnet seinen Herrn.

    Ich hoffe es kann ein wenig verstanden werden LG PINEHAS

  • Bird an Matthäus
    Juli 23, 2015

    Lieber Matthäus,

    ich lese gerade das Buch „Die Bibel Verstehen“ von Ryrie.

    Das Buch kann ich bis jetzt empfehlen, da es keine Dogmen enthält. So kann jeder das gelesene überdenken.

    Ich Heb mir gerade das Kapitel „Dreieinheit“ durch gelesen.
    Das Problem das wir alle hatten, ist das die WTG und eine total abstruse Dreieinigkeit erklärt hat. So haben wir NIE weiter nachgedacht.

    Zum Thema HG fand ich folgende Dinge sehr interessant.

    Der HG wir vom Vater gesendet aber auch vom Sohn. Da es keine zwei Geister gibt, denke ich das es Sinn macht weiter nachzuforschen.

    Jetzt gibt es Z.B. zwei Bibeltexte wo eindeutig der HG als Person und Gott bezeichnet werden.

    Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, daß du den Heiligen Geist belogen und von dem Kaufpreis des Feldes beiseite geschafft hast? Blieb es nicht dein, wenn es so blieb, und war es nicht, nachdem es verkauft war, in deiner Gewalt? Was ist es, daß du dir diese Tat in deinem Herzen vorgenommen hast? Nicht Menschen hast du belogen, sondern Gott.
    Apostelgeschichte 5:3-4 ELB71

    Nahet euch zu mir, höret dieses! Ich habe vom Anfang an nicht im Verborgenen geredet; von der Zeit an, da es ward, bin ich da. -Und nun hat der Herr, Jehova, mich gesandt und sein Geist. – So spricht Jehova, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin Jehova, dein Gott, der dich lehrt, zu tun, was dir frommt, der dich leitet auf dem Wege, den du gehen sollst. O daß du gemerkt hättest auf meine Gebote! dann würde dein Friede gewesen sein wie ein Strom, und deine Gerechtigkeit wie des Meeres Wogen;
    Jesaja 48:16-18 ELB71
    (http://bible.com)/58/isa.48.16-18.ELB71

    LG
    Bird

  • Matthäus an Bird
    Juli 23, 2015

    Hallo Bird,
    Ich antworte jetzt nur deinetwegen, weil wir uns immer gut verstanden haben und wir auch kein Problem haben, auch wenn vereinzelte Ansichten auseinander gehen. Ich möchte nur mehr zum Hl. Geist, kurz gesagt Geist
    Etwas äußern. Ich glaube weder das der Hl. Geist und auch kein (ein) Gott ist.

    Alleine wenn du die ersten Verse der Bibel ließt dort ist der Geist als Kraft zur Schöpfung tätig, die Kraft geht von Gott aus, auch als Gott der Vater spricht: Lasst uns Menschen machen, hier sprach er zu seinem Sohn der bei der Schöpfung mitwirkte. Der Geist ob er durch den Vater oder Jesus wirkt ist eine unpersönliche Kraft.
    Auch in Ps. 104:30 steht: …wenn du deinen Geist schickst, wird neues Leben geboren und du erneuerst die Erde.

    Ich weiß Vergleiche sind hierbei immer etwas schwierig, den geistigen Bereich kann man so ohne weiteres nicht mit irdischen Bereichen vergleichen. Und doch stell dir vor du baust ein Kraftwerk – als du bist der Planer, Bauer und damit Schöpfer der Techn. Bauteile. Wenn das Werk funktioniert dann kann Strom fließen, DIESER treibt eine Bohrmaschine oder Kaffemaschine an. Wird das Gerät abgeschaltet dann kehrt der Strom sozusagen ins Kraftwerk zurück und das Gerät „ist tot“ erst wenn der Mensch es wieder einschaltet auch dafür sorgt dass das Kraftwerk funktionstüchtig ist, „erwacht“ das Gerät zum Leben. Niemals könnte die Kraft sprich Strom eigenständig darüber entscheiden ob ein Gerät wieder läuft, es ist immer der Mensch und seine Intelligenz die Aktivität ermöglicht. Und so ist für mich der Geist also die Kraft Gottes, nicht die Kraft selbst entscheidet sondern immer Gott der seine Kraft (Strom) fließen lässt.

    Mehr möchte ich dazu nicht mehr dazu sagen!
    LG Matthäus

  • Bird an Matthäus
    Juli 23, 2015

    Lieber Matthäus,

    und so soll es auch bleiben. (:

    Ich schätze deine Ansichten und Ratschläge sehr. Ihr ward ja unser erster Kontakt nach unserem aufwachen.
    Und somit ward ihr uns auch immer eine Stütze. Danke an deine Frau und dir auch an dieser Stelle.

    Ich bin mir bezüglich des HG ja auch nicht im klaren.
    Interessant ist es allemal darüber zu lesen.
    Zum Glück steht in Johannes 17:3 ja nicht das wir den HG erkennen müssen.
    Der Vater und sein Sohn wird schon wissen warum. (((((:

    LG
    Bird und Weiblein. (((:

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Liebe Birds,

    ich erfreche mich, eure Grüße an Familie Matthäus zu begleiten. Sah ich euch und den schönen Garten vor 2 Wochen per Skype, wo ich annehme, dass ihr dort für das berühmte Kernöl auch Kürbisse züchtet 😉

    Nun kratze ich noch ganz wenig am hitzigen Thema der letzten Tage herum und frage mich, als himmlisch Berufener: „bin ich auch blöd genug, für diese Berufung?“
    Ich grübele nämlich über die nachfolgende Stelle:

    1.Kor. 1: 26 Denn sehet eure B e r u f u n g, Brüder, daß es nicht viele Weise nach dem Fleische, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind;
    27 sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er die Weisen zu Schanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er das Starke zu Schanden mache…

    Soll man das als Kompliment auffassen, dämlich und schwach zu sein, um über den Wolken erwählbar zu sein?

    Grüße in die grüne Mark und wo es sonst noch so heiß ist!

    Gerd

  • Tomaso
    Juli 23, 2015

    Danke Matthäus für deine Gedanken. Der Hl. Geist ist ja der Geist Gottes. Es gibt ja auch noch den Geist der Welt.
    In der Bibel ist ja davon die Rede, dass man entweder den Geist Gottes oder den Geist der Welt haben kann.
    Alleine wenn man darüber nachdenkt, ist einem klar, dass dabei keine Personen gemeint sind.

    LG Tomaso

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Lieber Tomaso
    wenn man sagt „Geist der Welt“ dann ist das umgangssprachlich meiner Ansicht nach so zu verstehen, dass man die Gesinnung hat, dass man so handelt wie die Welt. Man stimmt quasi überein mit dem Gedankengut, der Moral und ähnliches „der Welt“.

    Wenn in der Bibel davon die Rede ist, das wir den Geist Christi oder den Geist Gottes „haben“ dann kommt das auch immer auf den Kontext an. Paulus spricht in Römer wie folgt „damit die Gerechtigkeit, vom Gesetz gefordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach dem Geist. 5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind „geistlich gesinnt.“
    Allein diese Aussage macht deutlich, dass er damit unsere Geisteshaltung anspricht. Das wir nicht mehr dem Geist der Welt sondern Gottes Geist folgen. Der Begriff Zeitgeist ist ein gutes Wort. Mit dem Heiligen Geist hat das erstmal gar nichts zu tun.

    Dann führt Paulus aus “ Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. “

    Gottes Geist ist hier nicht der Heilige Geist. Zumindest sehe ich das nicht so. Und interessant ist, dass Paulus nicht zwischen dem Geist Gottes und dem Geist Christi unterscheidet.

    Wenn vom Heiligen Geist gesprochen wird, dann ist das fast immer so:

    Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist.

    der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.

    aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.

    Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

    Ich taufe euch mit Wasser; aber er wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.

    David selbst hat durch den Heiligen Geist gesagt (Psalm 110,1)

    Denn ihr seid’s nicht, die da reden, sondern der Heilige Geist.

    wird schon von Mutterleib an erfüllt werden mit dem Heiligen Geist.

    Und sein Vater Zacharias wurde vom Heiligen Geist erfüllt,

    und dieser Mann war fromm und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der Heilige Geist war mit ihm.

    Und ihm war ein Wort zuteil geworden von dem Heiligen Geist, er solle den Tod nicht sehen, er habe denn zuvor den Christus des Herrn gesehen.

    und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.

    Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kam zurück vom Jordan und wurde vom Geist in die Wüste geführt

    Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!

    denn der Heilige Geist wird euch in dieser Stunde lehren, was ihr sagen sollt.

    Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

    Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!

    denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.

    aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.

    und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

    Da er nun durch die rechte Hand Gottes erhöht ist und empfangen hat den verheißenen Heiligen Geist vom Vater, hat er diesen ausgegossen, wie ihr hier seht und hört.

    Petrus aber sprach: Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast?

    Und wir sind Zeugen dieses Geschehens und mit uns der Heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen.

    wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm.

    Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten.

    Als sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir aus Barnabas und Saulus zu dem Werk, zu dem ich sie berufen habe.

    Denn es gefällt dem Heiligen Geist und uns, euch weiter keine Last aufzuerlegen als nur diese notwendigen Dinge:

    Sie zogen aber durch Phrygien und das Land Galatien, da ihnen vom Heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort zu predigen in der Provinz Asien.

    So habt nun Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat.

    Und als er zu uns kam, nahm er den Gürtel des Paulus und band sich die Füße und Hände und sprach: Das sagt der Heilige Geist: Den Mann, dem dieser Gürtel gehört, werden die Juden in Jerusalem so binden und überantworten in die Hände der Heiden.

    Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?

    1Kor 12,3 Darum tue ich euch kund, dass niemand Jesus verflucht, der durch den Geist Gottes redet; und niemand kann Jesus den Herrn nennen außer durch den Heiligen Geist.
    (Hier unterscheidet Paulus den Geist Gottes und den Heiligen Geist meiner Ansicht nach deutlich.)

    Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
    (Und hier wird deutlich, dass es drei Personen sind mit denen wir zu tun haben)

    Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung.

    1Thess 1,5 denn unsere Predigt des Evangeliums kam zu euch nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in großer Gewissheit. Ihr wisst ja, wie wir uns unter euch verhalten haben um euretwillen.
    (Und hier wird deutlich das die Kraft (Gottes) und der Heilige Geist etwas unterschiedliches sind)

    Dieses kostbare Gut, das dir anvertraut ist, bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.

    Ihr aber, meine Lieben, erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist,

    All diese Stellen und es gibt noch mehr, lassen ziemlich deutlich erkennen, dass der Heilige Geist nicht einfach die Kraft Gottes ist sondern eine reale Person. Und zwar nicht in der Art, wie man Eigenschaften wie die Weisheit in der Prosa personifiziert sondern wie im realen Leben, so wie ein Dämon auch eine Person ist und von Menschen Besitz ergreift so ist auch der Heilige Geist eine Person und es ist kein Widerspruch, wenn diese „Person“ „Über uns“ kommt nud Besitz nimmt.

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Deine Frage „Und warum wird wenn der Hl. Geist eine Person ist, Jesus der ja durch ihn gezeugt wurde, nicht Sohn des Hl. Geist genannt? Kann mir das jemand erklären?“

    Die Antwort zeigt die Bibel. Die nachfolgenden Verse zeigen deutlich, dass der Heilige Geist genau das ist, was die so kritisierte Dreieinigkeit behauptet. Der Heilige Geist ist genauso Gott wie der Vater. Daher konnte Matthäus schreiben, das Maria schwanger war vom Heiligen Geist und gleichzeitig konnten andere Schreiber darlegen, dass der Vater einen Sohn gezeugt hat. Weil der Vater eben auch Gott ist.

    Da es nur einen Gott gibt, ist es also egal, ob der Heilige Geist als „Erzeuger“ genannt wird oder „Der Vater“ oder „der Höchste“.

    Und gleich kommen wieder die ganz Schlauen, die sagen, da Jesus auch Gott ist, hat er sich selbst gezeugt. Das ist zwar in gewisser Weise richtig aber zu dem Zeitpunkt wo der Sohn sich freiwillig erniedrigte und Mensch wurde, hat er seine göttliche Macht losgelassen. Sonst hätte er nicht vollkommener Mensch werden können. Daher war er nicht an der Zeugung direkt beteiligt.

    Während der gesamten Zeit als Mensch auf Erden (das war was anderes als im AT wo er sich als Mensch zeigte) war Jesus nicht Gott sondern spiegelte Gott nur wider durch die Kraft des Vaters. Nicht umsonst sagte er, ich tue nichts aus mir heraus (er war nur Mensch) sondern alles was ich tue geschieht im Namen (und mit der Kraft) des Vaters….

    —–

    18 Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe er sie heimholte, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist.

    Apostelgeschichte 13
    31 und er ist an vielen Tagen denen erschienen, die mit ihm von Galiläa hinauf nach Jerusalem gegangen waren; die sind jetzt seine Zeugen vor dem Volk.
    32 Und wir verkündigen euch die Verheißung, die an die Väter ergangen ist,
    33 dass Gott sie uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesus auferweckte; wie denn im zweiten Psalm geschrieben steht (Psalm 2,7): »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.«

    Hebr 1,5 Denn zu welchem Engel hat Gott jemals gesagt (Psalm 2,7): »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum (2.Samuel 7,14): »Ich werde sein Vater sein und er wird mein Sohn sein«?

    Lukas 1
    30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden.
    31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.
    32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben,

    35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.

  • Tomaso
    Juli 23, 2015

    Hallo Manfred,

    mir persönlich hat folgende Erklärung geholfen:
    In 5. Mose 6:4 heisst es: „Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist e i n Jehova.“ (NWÜ) Ich habe hier bewusst die NWÜ zitiert, da diese es dem Sinn entsprechend am Besten wiedergibt.
    Hebr.: Jehwáh ʼElohḗnu Jehwáh ʼechádh.
    Bedeutung des Wortes ʼechádh schließt die Zahl „eins“ mit ein, ist aber auch mit solchen Bedeutungen verbunden wie „ein und derselbe“, „wie ein Mann zusammen [vereint]“, „jeglicher, jeder“ und „erster“.
    Das gleiche Wort wird auch hier verwendet: „Seht nur, ein [echad] Volk sind sie . . .“ (1. Mose 11:6) oder noch eindeutiger wird es hier: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein [echad] Fleisch.“ (1. Mose 2:24)

    Auch als Jeshua sagte, ich und der Vater sind eins, gebrauchte er das Wort „echad“.

    Vielleicht kann es dem ein oder anderen helfen, Gott (elohim) besser zu verstehen.

    Er sagte aber nie, dass der HG „elohim“ ist bzw. er mit ihm „echad“ sei. Aber womöglich ist unser Verständnis dahingehend noch nicht ausreichend.

    LG Tomaso

  • hansi
    Juli 23, 2015

    Hallo Manfrd F.
    Ich habe deine Argumente gegenüber Matthäus so verstanden Zitat von dir:Ich glaube das nicht,weil ich wiegesagt nun mal nicht an mehrere unterschiedliche grosse oder allmächtige Götter glaube.
    Nach deiner dastellung der Dinge ,verstehe ich dich so das Satan dann auch ALLMÄCHTIG wäre gemäss 2KORinter 4 wird er nämlich als Gott dieses Systems bezeichnet.LG Hansi.

  • Jürgen Kausmann
    Juli 23, 2015

    Ein Gedanke, den ich hier schon mal gepostet habe, der aber wohl leider in dem Wust an Kommentaren untergegangen ist, möchte ich noch mal einbringen…das soll dann aber auch der letzte Kommentar zu diesem Thema sein.

    Es unterscheidet nicht nur der Titel Sohn (DES) GOTTES Jesus ausdrücklich von GOTT, sondern auch der Titel Christus (Gesalbter). Ein Gesalbter kann überhaupt nicht GOTT sein, auch nicht der höchste und mächtigste Gesalbte. Ein Gesalbter ist und bleibt immer ein Geschöpf. Denn GOTT, DER SCHÖPFER, ist GEIST und benötigt keinerlei Salbung.

    „GOTT ist GEIST und die IHN anbeten, müssen im Geist und Wahrheit anbeten.“ Johannes 4,24

    LG, Jürgen

  • Tommy
    Juli 23, 2015

    Hi Juergen,
    hielte ich fuer zu einfach ausgedrueckt. Jesu Goettlichkeit wird in Johannes sehr deutlich beschrieben. Dass Jesus als der Gesalbte nicht Gott selbst war liegt auf der Hand, denn er betete zu seinem Vater. Aber wir sollten Jesu Stellung nicht unterschaetzen.
    Tommy

  • Gerd
    Juli 23, 2015

    Guten Morgen, ManfredF,

    du schriebst:
    „Lieber Gerd
    ich habe mir deine Quelle wirklich in Ruhe angesehen. Man kann das mit einem Satz kommentieren: Die Schreiber haben in keiner Weise verstanden, was die Dreieinigkeit aussagt und daher sind alle Schlussfolgerungen leider völlig falsch.“

    Ich erinnere mich nur an die von m i r gepostete Bibelquelle, die besagt, dass Gott das Haupt von Jesus ist, (so wie der Mann das Haupt der Frau ist [besser: sein sollte]) 😉 Das sagt dir offenbar wenig bis zu nichts.

    Ich zitiere nicht noch einmal w i e die „Dreieinigkeit“ dogmatisch definiert wurde, der du offenbar nicht ganz folgst, sondern du machst dir, a la „Pippi LS“, deinen Gott „wie d u ihn (drei=einfach) WILLST“.

    Ich halte mich lieber an Paulus, der dieses Drei-ist-Eins-Konstrukt nicht kannte und offenbar mit den anderen Urchristen damit gut leben konnte.

    8:6 so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von welchem alle Dinge sind, und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus…

    Da muss für den (nicht-ewigen und nicht-allmächtigen) „Gott Jesus“ eben andere Interpretationen herhalten, die aber schon (ziemlich erschöpfend) erklärt wurden…

  • ManfredF
    Juli 23, 2015

    Lieber Gerd
    du schreibst „du machst dir, a la “Pippi LS”, deinen Gott “wie d u ihn (drei=einfach) WILLST”.“

    Dem muss ich energisch widersprechen. Ich mache mir weder einen Gott noch bestehe ich auf meinem Willen.

    Weisst du, dass ist ein wenig wie die Hoverboards, die aktuell im Licht stehen. Lexus hat so ein Board vorgestellt, dass dampft, qualmt und einige Zentimeter über dem Boden schwebst inkl. einer Person, die sich draufstellt.

    Man sieht sich so einen Film an, denkt „ziemlich krass“ und überlegt, wie das wohl funktioniert. Ist das Echt oder ein Filmtrick. Dann forscht man ein wenig nach und versteht dann das Konzept. Man ERKENNT quasi was da passiert.

    Durch dieses Erkennen schafft man sich kein eigenes Hoverboard oder es wird dadurch weniger interessant. Es ist einfach ein Verstehen ohne genau zu wissen, wie das im einzelnen konstruiert ist.

    Bei so einem Erkennen schwebt immer ein Gedanke mit. Die Naturgesetze. Man geht davon aus, egal wie interessant das ganze ist, niemand kann die Naturgesetze verbiegen. Widerspricht etwas total diesen Gesetzen geht man von einer Fälschung aus.

    Ich weiss ja nicht wie du das siehst, aber auch in der Bibel gibt es „Naturgesetze“. Eines dieser Gesetze ist für mich die Tatsache, dass es nur einen einzigen wahren Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde gibt und dass nur diesem einen Gott alle Anbetung gehört. Dieses Gesetz steht für mich über allem anderen. Da bin ich ziemlich stur.

    Wenn ich dann in der Bibel lese, dass Johannes behaupet, „Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ – dann werde ich erstmal hellhörig.

    Und als Deutscher der zumindest davon überzeugt ist, zu verstehen, wass jemand in Deutsch schreibt, kann man mich nicht durch unsinnige Beispiele davon überzeugen, dass dieser Text nicht so zu verstehen ist, wie es da geschrieben steht. Es gibt gerade im Deutschen ziemlich klare Regeln und unsere Sprache ist in vielem klarer als Englisch. Jeder der behauptet, dieser Text sagt gar nicht aus dass Jesus der wahrhaftige Gott ist und es sei nicht zwingend, das Wort „Dieser“ auf Jesus zu beziehen der hat – sorry – keine Ahnung von der deutschen Sprache und versucht etwas zu verbiegen, weil es ihm nicht in den Kram passt. Dass ist genauso unglaubwürdig wie die Behauptung der WTG, die große Volksmenge aus Offenbarung steht zwar vor dem Thron Gottes aber ist nicht im Himmel sondern auf der Erde…..

    Lange Rede, kurzer Sinn, wenn ich solche Sätze über Jesus lese und da gibt es eine ganze Menge ähnlicher – dann kollidieren diese Aussagen mit dem oben genannten Gesetz, dass es nur einen wahren Gott gibt dem Anbetung gehört.

    Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und weil das so sicher ist, haben sich eine Menge Leute Gedanken gemacht, wer Jesus denn nun wirklich ist.

    Sich Gedanken machen und dann zu einem Ergebnis kommen, ist aber keinesfalls „sich seinen eigenen Gott erschaffen“.

    Weisst du wenn man mit einem ZJ darüber spricht, dass alle Christen in den Himmel kommen, dann wird immer gerne die Bergpredigt hervorgeholt und die Psalmen. Man zitiert dann „Die Sanftmütigen werden die Erde besitzen“. Das klingt dann ja so richtig logisch.
    Fragt man einen ZJ dann „Sind Sie sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst“ dann antworten alle immer brav. Na klar, wir studieren regelmäßig Gottes Wort. Wenn man dann anschließend die Bibel aufschlägt und folgendes vorliest: „Glücklich* sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind,*+ da das Königreich der Himmel ihnen gehört.+“ NWÜ

    dann ist erstmal großes Schweigen und dann kommt „Das muss man anders verstehen, dass ist nur für die 144.000 gültig“.

    Ich habe mal 2 Stunden mit ZJ in den USA über die himmlische Hoffnung gesprochen und jede Menge Bibelstellen vorgelesen. Immer kam dann „dass ist nur für die Römer geschrieben. Dass gilt nicht für uns. Das muss man anders verstehen.“ Irgendwann habe ich gesagt, lasst uns aufhören, wenn die Bibel nicht die Grundlage ist, kann man keine gemeinsame Basis zum Diskutieren finden. Und es ist ja leider so dass ZJ viele Stellen in der Bibel einfach überlesen weil sie davon ausgehen, dass ist nur für die Gesalbten geschrieben.

    Bei ZJ, die sich aus der Organisation gelöst haben und die auf der Suche nach der Wahrheit sind und sich christlichen Gemeinden anschließen stelle ich immer wieder fest, dass das größte Problem eigentlich Jesus Christus ist. Die überwiegende Anzahl anderer Christen verehrt Jesus im Kontext zur Dreieinigkeit. Man bekommt das schon als Kind beigebracht und es ist völlig normal. Was nicht bedeutet nur weil es schon so lange „gelehrt“ wird ist es richtig. Aber verglichen mit der Lebensdauer „biblischer Lehren der WTG“ hat die Dreieinigkeit verdammt lange überlebt…..

    Als ich anfing Jesus als Gott zu verehren und meine Gebete auch an ihn zu richten musste ich mir erst zwingend darüber klar werden, was genau es bedeutet, wenn Jesus als Gott bezeichnet wird. Ich wollte auf keinen Fall Götzendienst betreiben – die WTG behauptet zum Beispiel „Das „Wort“ war ein Gott, aber nicht der allmächtige Gott.“ – Würde ich mit diesem Gedanken zu Jesus beten, würde ich neben Gott noch einen weiteren Gott anbeten. Undenkbar.

    Geholfen hat mir eigentlich das AT und Zitate aus dem AT die sich auf Jesus beziehen. Daraus konnte ich erkennen, dass der Name Gottes JHWH sowohl auf Jesus als auch auf den Vater angewendet wird. Man könnte es auch so sehen. Wenn Gott eine Firma wäre, eine GMBH zum Beispiel die JHWH heisst und der Vater und der Sohn sind beide Geschäftsführer dieser GmbH. Dann können sie beide „im Namen“ dieser GmbH auftreten und jeder würde verstehen, beide vertreten ein und die selbe Firma sind aber zwei Personen. Auch wenn beide Prokura hätten und die gleiche Vollmacht, würde einer der beiden, hier der Vater, die Führung übernehmen und der andere, der Sohn, würde „gehorchen“ nicht weil er weniger Macht hat sondern weil er wie der Vater die gleiche Firma vertritt und alles unter das Interesse dieser Firma stellt. 2 Personen, eine Firma. 2 Personen – ein Gott.
    Weil das so ist, zumindest habe ich das so verstanden, konnte Paulus schreiben, „Jeder der den Namen des JHWH (Jesus) anruft wird errettet werden“. Während Joel geschrieben hat „Jeder der den Namen des JHWH (Vaters“ anruft, wird errettet werden. Beide Variationen könnte man auch übersetzen mit „Jeder der den Namen GOTTES (Jesus oder Vater) anruft, wird errettet werden“.

    Erst nachdem mir das klar wurde, hatte ich mit der Anbetung Jesu keine Probleme mehr. Ich habe mir keinen eigenen Gott geschaffen sondern ich habe (zumindest ist dsa meine Sicht) ERKANNT WER GOTT ist und darauf hin Entscheidungen getroffen.

  • Nachdenker an heibea
    Juli 23, 2015

    Hallo heibea,
    danke dir für den Zuspruch. Weißt du wenn einem jemand unsympathisch ist der etwas kommentiert hat was einem nicht in den Kram passt ohne das er ihn jemals kennengelernt hat, so spreche ich von einer Vorverurteilung. Ich dachte das hätten wir nach der WTG überwunden und würden uns um echte brüderlich Zuneigung bemühen. Scheinbar schaffen das aber einige Altehrwürdige nicht oder nicht mehr. Falls das die Eigenschaften sind die sie brüderlicherseits hervor bringen, dann haben sie nichts dazu gelernt. Was nützen die tollsten Ausarbeitungen und biblisch hochstehenden Kommentare wenn es schon an den einfachsten, fairen Umgangsformen scheitert. Nichts dazu gelernt und nur von sich überzeugt. Weiter so, das ist genau das was unser Schöpfer sehen möchte. Mit solchen Brüdern machts gleich doppelt Spass zusammen zu arbeiten. Dir liebe Grüsse

    Nachdenker

  • Zadok@Nachdenker
    Juli 23, 2015

    Lieber Nachdenker,

    siehst du, jetzt ist auch dein Kommentar sehr nahe am Streitmodus. Kannst mal sehen wie schnell man Worte so auffassen kann wenn man sich angesprochen fühlt. 🙂
    Noch eine schöne Zeit für dich und die Deinen an der Nordsee. Hast Geschwister treffen können, wie gewünscht?
    Lieber Gruß
    Achim

  • Nachdenker an Zadok
    Juli 23, 2015

    Wünsche dir auch ne schöne Zeit.
    Ja wir sind im wohlverdienten Urlaub an der Nordsee. Bei Carolinensiel. Haben leider keine BI Brüder und Schwestern gefunden. Ist ein wenig schade. Sind wahrscheinlich alle vor uns geflohen.

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