229 Comments
  • Gerd
    August 19, 2013

    Deine Betrachtung, liebe Sarai, hat mich positiv berührt und nachdenklich gemacht – danke!

    Besonders dieser Satz ist für „Gottgeführte“ maßgeblich:

    „Wir müssen uns bewusst sein, daß wir nur ein gottgefälliges, gesegnetes Leben haben werden, wenn wir unser Schicksal von möglichst frühem Zeitpunkt an in Gottes Hände legen und ihn um Hilfe bitte für unseren Lebensweg, anstatt diesen selbst bestimmen zu wollen –“

    Ja, zu oft versuchte ich mein „Glück“ durch persönliches Management zu fördern, klappte fast nie, dann fielen mir (ohne Anstoß meinerseits), plötzlich so manche Geschenke in den Schoß…

    Seit dem weiß ich, was Segen ist. Einen Teller in der Wohnküche habe ich befestigt wo dieser Spruch gemalt ist:

    An Gottes Segen ist alles gelegen

    Trotzdem manage ich immer noch weiter, ist so anerzogen – und wahrscheinlich nicht ganz klug?

  • sarai@Gerd
    August 19, 2013

    Ach, lieber Gerd – ALLES GUT 🙂

    Dein DIch liebender Gott erkennt Deine aufrichtigen Bemühungen und sieht in Dein Herz und er liebt Dich besonders, denn er hat Dich *herausgeführt*.

    Den Spruch von Deinem Wandteller sollten wir alle allezeit beherzigen, dann kann uns nix passieren 🙂

    Solltest Du Dich jedoch über Gebühr selbst ins Zeug werfen, so wie Jakob; könnte es passieren, daß Du in doppeltem Sinne gesegnet würdest – aber was willst Du so plötzlich mit *24 Kindern?* = kleiner Scherz 😀

    Liebe Grüße,

    Sarai

  • norvaan
    August 19, 2013

    hallo allerseits
    ich hätte ne frage, vielleicht wurde sie scho gestellt aber ich ließ net alle kommentare und deshalb hab ka, sorry.

    „Auch wurde Esau von Gott nicht gehasst, weil er sein Erstgeburtsrecht verkauft hatte oder weil er ein anderes Leben führte als Jakob.“
    wie ko i diesn text mit Maleachi 1,2-3 in übereinstimmung bringen?
    danke und lg

  • Zadok/Achim
    August 19, 2013

    Hallo Norvaan,

    der Begriff „hassen“ steht in der Bibel für „weniger lieben“ und wenn man das berücksichtigt, dann wurden beide gesegnet; Jakob eben mehr als Esau, denn Jehova wollte mit Jakob handeln und seinen Vorsatz durch ihn weiterführen. Dennoch erhielt Esau seinen Erbbesitz, auch wenn es nicht von Milch und Honig floss, wie das vom verheisenen Land gesagt wurde. Immerhin mussten die Nachkommen Esaus nicht in die Sklaverei nach Ägypten, diese 400 Jahre, die sie früher in ihrem Erbe waren, könnte man auch als Segen betrachten.
    In Maleachi zeigt der Prophet, dass die Nachkommen Jakobs das bessere Teil erhalten haben und dennoch sind sie undankbar.
    Liebe Grüße
    Achim

  • sarai@norvaan & Zadok/Achim
    August 19, 2013

    Liebe Brüder –

    Wenn man das Leben von Jakob betrachtet, dann fällt einem auf, daß ABBA ihm zwar immer gut gesinnt war und dauernd, egal, was Jakob schon wieder verbockt hatte, seine Hilfestellung geben wollte und mit ihm sein;

    doch Jakob, der zwar gottesfürchtig war, aber partout nix abwarten wollte und konnte, mit seiner Sturheit und seiner *JETZT SOFORT ODER GAR NICHT-Einstellung* seinem Gottvater immer zuvorkommen wollte, dauernd wollte er aus eigener Kraft handeln und hat somit Jehova nicht wirklich vertraut, er konnte nie abwarten 🙁

    Sein ihn liebender Gott ließ in zwar gewähren in seinem Tun und Handeln, aber Jakob hatte deswegen nie wirklich Glück damit –

    und auch betrog er hinterhältig seinen Bruder Esau um dessen Erstgeburtsrecht, nur weil dieser von der Arbeit hungrig war und keine Geduld zeigte, so hemmungslos nicht abwarten konnte und so gierig nach dem roten Linsengericht Jakobs schielte;

    nicht demütig war, sondern eigentlich einer, der *Völlerei* betrieb, DARUM verlor Esau sein Erstgeburtsrecht.

    In Jakobs Leben gab es sehr viele Hoppalas; er war somit des Erstgeburtsrechtes NICHT WIRKLICH würdig!

    Schon seine Geburt symbolisiert, daß er mit Gewalt seinen Bruder behindern wollte; er hat ja auch die Ferse seines Bruders umklammert, damals schon, wollte er Esau daran hindern *der erste* zu sein… und er wollte unbedingt den Segen Gottes erreichen, aber er verhielt sich nie danach.

    Auch als er auf Brautschau ging, tat er das überhudelt und unvorbereitet. Er hatte weder Kamele noch Brautgeschenke mit, und reiste einsam und alleine zu Laban.

    In der Nacht erschien ihm Jehova, der trotz allem treu zu Jakob stand und verhiess ihm Landbesitz und eine grosse Nachkommenschaft. Doch Jakob war schon wieder nicht treu und deshalb hatte er auch mit der Wahl seiner Braut nur Unglück 🙁

    Auch das Zusammentreffen am Brunnen mit Eliezer zeigt den Unterschied zwischen einam wahrhaft gottesfürchtigen Mann und leider Jakob, welcher NICHT seinen Vater im Himmel um Hilfe bat, sondern alleine handelte – ohne Schmuck und Kleider für seine Braut Rahel kam er an und musste deswegen 7 Jahre dienen…

    Und bekam die falsche Braut zugeführt, musste wiederum 7 Jahre lang dienen, er wurde immer wieder von Himmelpapa bestraft für seine Naseweisheit und kriegte das nicht mal spitz; so verbohrt war er. Darum musste er, obwohl ihm seine Sünden immer wieder vergeben wurden; die FOLGEN all dieser Sünden tragen –

    er bildete sich diese Rahel ganz unbedingt ein, fragte aber nicht danach, ob das die für ihn von Gott gestrickte Frau war 🙁 ausserdem war Rahel eine verwerfliche Diebin, denn sie hatte die Teraphim gestohlen :-/ und eine Hilfe, oder „Gehilfin“ ist sie ihrem Mann nicht gewesen!

    Sie war dem Jakob auch keine liebende Gefährtin, sie VERLANGTE ganz rüde Kinder, sonst würde sie sterben… – und sie starb auch an der Geburt ihres 2. Sohnes.

    In der Folge stahl Jakob sich von Laban davon, ohne etwas zu sagen und brachte sich unrechtmäßig in den Besitz einer Viehherde und stand dann zur Strafe einem Heer von 400 Leuten gegenüber.

    Eigentlich war er immer ein unfolgsamer Sohn, der erst am Sterbebett seinen Frieden mit Gott schloss, dann aber vollständig.

    Er segnete mit seiner *rechten* Hand seinen Sohn Ephraim und handelte somit endlich gottgewollt, weissagte in die Zukunft und bestimmte den Aufenthaltsort seiner Gebeine – er brachte somit seine Dinge wieder in Ordnung – ENDLICH!

    Wir müssen uns bewusst sein, daß wir nur ein gottgefälliges, gesegnetes Leben haben werden, wenn wir unser Schicksal von möglichst frühem Zeitpunkt an in Gottes Hände legen und ihn um Hilfe bitte für unseren Lebensweg, anstatt diesen selbst bestimmen zu wollen –

    auch in unserer Familie und in unserem geistlichen Leben sollten wir immer um die Führung Jehovas und die Leitung durch den Heiligen Geist bitten und vertrauen,

    damit Segen auf unseren Wegen und unseren Kindern und Ehepartnern liegt –

    nur so werden wir glücklich werden in diesem Leben und auch wenn dieses beendet ist, mit Freuden und einem guten Gewissen auf unser letztes Ruhekissen sinken können und auf unsere Heimholung mit Vertrauen Sehnsucht warten dürfen 🙂

    kleiner Nachsatz: Jakob bedeutet zwar: *Gott möge schützen*, jedoch vom hebräischen Stamm her ist die Bedeutung auch: (Ja = Jahwe – akeb = die Ferse und – akab heisst im hebräischen: betrügen und verdrängen) – also der Fersenhalter, der verdrängt und betrügt.

    Trotzdem hat Jehova seine Vorhersage für Jakob wahr gemacht, denn dieser wurde wirklich der Vater von 12 Söhnen, aus welchem die 12 Stämme Israels hervorgingen – denn unser Gott IST TREU UND STEHT ZU SEINEM WORT, auch wenn wir Menschen oft nicht treu sind und nicht zu unserem Wort stehen…

    Da Jakob schon so ein sturer Eigenbrötler war, ist auch nicht verwunderlich, daß seine Nachkommen; die schliesslich seine Gene in sich trugen und tragen, auch nicht immer gleich zu Gott finden, sondern durch die Bank fast alle einen wackeligen, dramatischen Lebensweg haben 😉

    Sowohl Jakob der Ältere als auch Jakob der Jüngere waren in der Folge Apostel von Jesus, dem Messiah…

    Liebe Grüsse,

    Sarai

  • pit an sarai
    August 19, 2013

    liebe schwester sarai,
    was meinst du mit jakob, der jüngere und der ältere?

  • sarai@Winston
    August 19, 2013

    Lieber Pit –

    danke der Nachfrage 🙂 Es gab unter den Aposteln gleich 2 Jakobusse – klingt lustig, ne?

    Der eine war eben älter als der andere und war der Sohn des Zebedäus und der weitere Apostel, welcher genauso Jakobus hiess, aber der jüngere von beiden war, war der Sohn des Alphäus

    ganz liebe Grüße,

    Sarai

  • sarai@pit
    August 19, 2013

    weia, hab nicht aufgepasst, weil leider übersehen und vergessen, in der Namensliste den richtigen Namen einzutippen… :-O

    also bitte, hilf mir, das wieder grade zu biegen und schnapp dem winston einfach die falsch an ihn adressierte Nachricht wieder unter dem Popo weg, ja? 😉

    Denn sie war für Dich gedacht, schliesslich hattest Du mich was gefragt… 🙂

    und sorry, lieber winston, wenn Du mich mal was fragst, bekommst Du deine eigene Nachricht 😀

    ganz liebe Grüsse,

    Deine sister Sarai

  • sarai@pit
    August 19, 2013

    Lieber pit –

    weia, hab nicht aufgepasst, weil leider übersehen und vergessen, in der Namensliste den richtigen Namen einzutippen… :-O

    also bitte, hilf mir, das wieder grade zu biegen und schnapp dem winston einfach die falsch an ihn adressierte Nachricht wieder unter dem Popo weg, ja? 😉

    Denn sie war für Dich gedacht, schliesslich hattest Du mich was gefragt… 🙂

    und sorry, lieber winston, wenn Du mich mal was fragst, bekommst Du deine eigene Nachricht 😀

    ganz liebe Grüsse,

    Deine sister Sarai

  • hansi
    August 19, 2013

    liebe sarai
    als ich deinen kommentar heute morgen mit grossen intresse lass hast du mich liebe sarai aus meiner litergie und einer depresiv phase nur leicht kenne auch andere phasen befreit zumindest sehr geholfen ja ich denke oft nach über die vielen fehler und schwächen die ich so an den tag lege ,du hast es sehr schön erklärt mit jakob ja was ich alles so verzapfe und dennoch verspüre ich so deutlich die hilfestellung unseres liebevollen vater jehova und seines geliebten sohnes das tut einfach nur gut das wir so einen vater haben ,und einen fürsprecher jesu 2joh1 meine kindlein ich schreibe euch diese dinge damit ihr keine sünde begeht ,und doch wenn jemand eine sünde begeht so haben wir einen helfer beim vater einen gerechten jesus und er ist ein sühnopfer für unsere sünden doch nicht nur für die unseren sondern für die ganze welt,das sie zwar darauf achten wie wir als christen leben schon wichtig ,aber das sie auf unsere guten seiten viel mehr achten und sich sehr über uns freuen ,darüber habe ich nachgedacht als ich deinen kommentar lass liebe sarai.lg hansi

  • Winston an ABubaparte Hansi Matthäus Barnabas und alle anderen Schwestern und Brüder
    August 19, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder,
    ich habe ein für mich passendes Zitat von Steve Weinberg, einem Physiker und Nobelpreisträger gefunden, das auf alle autoritären Religionen paßt.
    „Es ist kein Mysterium, wenn gute Menschen Gutes, böse Menschen Böses tun, aber wenn gute Menschen Böses tun, ist meistens der Glaube im Spiel“.
    Warum herrscht in den Versammlungen soviel Misstrauen gegenüber Schwestern und Brüdern ? Warum gibt es kaum echte Freundschaften unter Zeugen ? Kann ich mich mit meinen Zweifeln einem Zeugen und sei er auch ein enges Familienmitglied anvertrauen oder laß ich das lieber aus Angst vor Denunziation und den bekannten Folgen. Insbesondere Jugendliche meiden den freundschaftlichen Kontakt zu Kindern von Ältesten, weil sie jedes Wort und jede noch so harmlose Handlung kontrollieren müssen, um nicht in Verruf zu kommen inklusive der daraus resultierenden Maßnahmen der ZJ Eltern, die vor der Versammlung als vorbildliche Familie auftreten wollen.
    Ich nehme an, dass die Kommentare von Bonaparte und Michael2 genau dieses Klima der Angst und Distanz gut wiedergeben.
    Ganz gefährlich sind ja die Ehefrauen der Ältesten, die ihrem Spionageauftrag zur Reinhaltung der Versammlung viel Zeit und Geschwätz widmen, um ihren angesehenen Männern wieder einmal einen , gefürchteten Einsatz als Richter zu verschaffen. Details der Heldentaten ihrer geachteten Ehemänner und Richter werden von diesen Damen, dann auch regelmäßig als abschreckendes Beispiel an andere Schwestern weitergegeben und machten so die Runde in die mit diesen Frauen verkehrenden Schwestern in der Versammlung. Kinder von Ältesten werden früh zur Vernaderung anderer Zeugen Kinder angeleitet und leben nicht nur außerhalb sondern auch in der Versammlung weitestgehend isoliert. Auch wurde ihnen eingeschärft mit Kindern zweifelhafter Zeugen keinerlei Umgang zu pflegen.
    Ich kann mich noch gut an meine Jugend erinnern und habe alles vermieden mit Zeugen privat in Kontakt zu kommen. Richtige Freunde hatte ich nur in der Welt weil diesen konnte ich meine Gedanken mitteilen, ohne Angst vor Ärger mit den Ältesten und meiner fanatischen Mutter.
    Auch die ersten Annäherungsversuche an das andere Geschlecht, so harmlos diese aus heutiger Sicht waren, habe ich nie mit Mädchen aus der Versammlung gemacht. Ein Begrüßungskuß auf die Wange, eine schüchterne Umarmung und schon wäre ich der Hurerei bezichtigt worden. Da waren die Mädls in der Welt ungefährlicher, obwohl ich nie daran dachte diese unsittlich zu berühren oder gar den Wunsch nach Sex in mir spürte.
    In diesem Klima aus Angst und Verrat kann keine Liebe wachsen, ganz im Gegenteil diese wird schnell erkalten und dazu führen, dass die Regeln der WTG bzgl. Der verordneten Isolation von
    – Zweiflern an der WTG Literatur und ihrer Prophezeiungen
    – Verweigerern andere zu denunzieren
    – nicht engagierte Brüdern und Schwestern im Dienst wg. Zeitmangels, wie drohender Jobverlust, Pflege eines Angehörigen, Alleinerziehung neben Berufstätigkeit
    – Brüdern mit Ehe und Erziehungsproblemen
    strikt beachtet werden müssen, ohne auf die Umstände der betroffenen Rücksicht zu nehmen.
    Wenn diese gedemütigten Zeugen, dann von sich aus das Handtuch werfen und austreten trifft sie der Bann aller Zeugen auf Erden und wenn sie Pech haben auch ihrer Familienangehörigen.
    Erst dann erkennen sie wahre Freunde und Familienmitglieder, die sie aber in eine Situation bringen, dass diese nur wegen menschlicher Kontakte zu ihnen genauso hart wie sie selbst bestraft werden können. Deshalb dürfen diese Kontakte nur heimlich ablaufen. Wehe ein anderes Familienmitglied hält nicht dicht oder kommt seinem Denunziationsauftrag nach. Wenn dann ein dritter linientreuer ZJ-Familienangehöriger dahinter kommt, kann er sowohl den Sünder, der das Kontaktverbot nicht eingehalten hat, als auch den mitwissenden Nichtdenunzianten bei den Ältesten anzeigen. In solch schwerwiegenden Fällen gilt dann auch keine zwei Zeugen Regel, die wird nur bei Kindesmissbrauch eingefordert.
    Barmherzigkeit, Vergebung und Mitgefühl mit diesen Menschen ist ab sofort eine Sünde. Gefordert wird Haß und Verachtung.
    Auch wenn die WTG das Thema Mobbing in den Versammlungen als solches erkannt hat, so ist dies doch ein gutes Zeichen dafür, dass die Zeugen ihre Regeln ohne sie zu hinterfragen brav befolgen. Mobbing funktioniert nur in Organisationen, die auf der Basis von Angst und Verrat Menschen kontrollieren und dies durch unsinnige Regeln verordnen.
    Viele von uns haben diese Erfahrungen auf der Suche nach der Wahrheit machen müssen, einige sind mittendrin und einige halten einen status quo aufrecht, um diese leidvollen Sanktionen zu vermeiden. Nicht die armen Menschen, die noch unter der Kontrolle der Funktionäre dieses Systems leben sind böse, sondern diejenigen die ihnen Böses befehlen und die Umsetzung unmenschlicher Regeln kontrollieren und sanktionieren. Sicher kann man auch über die Greueltaten der christlichen Religionen bis weit ins 20. Jahrhundert sagen, das war schon immer so.
    Wenn ich mir aber vorstelle, dass die Zeugen wie im Mittelalter agieren könnten, dann wird mir ganz schummerig. Dann würden Abtrünnige als vogelfrei geächtet und von ihren Familienangehörigen würde gefordert diese zu töten, um ihre Loyalität zum TuvS zu beweisen.
    Eigentlich ist die WTG in unserer zivilisierten aufgeklärten Welt in ihrer Denkart und Intoleranz auf dem Stand der Katholischen Kirche zu Zeiten der Inquisition. Und das Traurigste, sie haben bis heute nichts dazugelernt, ganz im Gegenteil sie werden immer dogmatischer und totalitärer, wie man es in ihrer WT Literatur dieses Jahres nachlesen kann.
    Es gibt kein größeres Geschenk Gottes als den freien Willen und der setzt freies Denken voraus. Wer dies nicht mehr kann oder will, ist ein geistiger Sklave einer menschlichen Organisation, die wie alle menschlichen Organisationen versuchen sich über Jesus und Gott hinwegzusetzen, um einem anderen Engel zu dienen.
    Einen schönen Sonntag noch
    Thomas

  • Anna
    August 19, 2013

    Mein lieber Bruder Thomas,
    als Ehefrau meines verstorbenen Mannes = war Ältester wäre es mir niemals eingefallen ans Geschwätz und Denunziantentum mitzumachen.

    Allerdings war ich immer voll berufstätig und wir hatten 2 Kinder. Und ich war eine brave Schwester der es nie und nimmer eingefallen wäre sich in Ältestenbelange einzumischen.

    Was zu zum Rest des Denunziantentums sagst hast du meine Zustimmung. Und schön, dass wir einen freien Willen haben.

    Herzliche Grüße an alle aus der Sommernacht

    Anna

  • Jürgen
    August 19, 2013

    @Frank und frei: Wie blutleer und sinnfrei der Satz des Ältesten doch bei genauer Betrachtung ist! Aber deine Antwort war gut!

    LG, Jürgen

  • Jürgen
    August 19, 2013

    Klar! Ohne Vollbart wird die „Wahrheit“ noch wahrheitsmäßiger!!! Wie könnte JHWH ins Herz sehen, wenn ständig das haarige Gestrüpp vor der Brust hängen würde? 😉

  • Frank und Frei
    August 19, 2013

    mir sagte mal ein Ältester, dass jeamnd hinterm Bart was zu verstecken hat. ich ewriderte darauf, dann täuschen Bartlose vor, sauber zu sein

  • Hubert
    August 19, 2013

    Danke lieber Thomas (Winston), und lieber Zadok/Achim,
    edelmuth, matthäus und Gerd vom 07.09.2013 für Eure
    jeweiligen Informationen bzw. Zeugenaussagen vom 07.09.2013.

    Sie verhelfen mit anderen ergegoogelten Informationen
    zu folgenden aufschlußreichen Feststellungen
    zu den Tätern und zu den Opfern:

    01.) Brd. Wolf Stephan hat in seiner Zeugenaussage auf „sektenausstieg“ von einer Bühnendemonstration vor 130 000 Zeugen Jehovas beim internationalen Kongreß in Nürnberg im Jahr 19696 berichtet. Demnach wurde ein bärtiger Sohn von seinem Vater in einem autoritären Tonfall gefragt und wie folgt gemaßregelt:
    „WARUM TRÄGST DU EINEN BART?
    DAS IST DER GEIST DER REBELLION DIESER WELT!“

    02.) Zu einem anderen Kommentar wäre noch eine Recherche nötig,
    denn da wird bezeugt:
    „Allerdings haben die ZJ in den 70erjahren einen Artikel herausgebracht, daß Jesus keinen Bart trug. Woher sie das gewußt haben, wissen sie selber nicht … Der überwiegende Teil der ZJ hält sich also an das in den 70erjahren gelernte, und lehnt die Lehre der 90jahre ab. In den Publikationen der ZJ wird Jesus auch mit Bart dargestellt. Das war in den 70ern undenkbar… Wenn neue Lehren kommen, dann sagen die ZJ „Das Licht wird heller.“ Es war also heller, als die Brüder noch Bart trugen, in der frühen Zeit der ZJ, und wurde dünkler in den 70ern, und wieder heller in den 90ern.“

    03.) Neben diesen Unreinheiten und Verfälschungen gab es in den Jahren vor 1975 in der Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen noch die Weltuntergangsspekulationen in Verbindung mit dem Jahr
    1975 und die falsche Generationenlehre,

    mit der die „von Jesus und dem heiligen Geist eingesetzten Anführer und Ortsältesten“ sich selber und die Ortsversammlungen verunreinigt hatten.

    04.) Gleichzeitig legten die führenden und bartlosen zentralen und örtlichen Wachtturm-Männer („Älteste“) Wert auf ein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild, auf seriösen „Business-Look“, um äußerlich in den Versammlungen und bei Kongressen
    und in den Heimatversammlungen vertrauenserweckend, unauffällig
    und schön zu erscheinen.

    05.) Lt. den Zeugenaussagen von edelmuth, matthäus und Thomas
    bewirkten diese unbiblischen und unreinen Einflussgrößen ernste
    Probleme und Verstimmungen in den Versammlungen, also zwischen schlichten Verkündigern und bartlosen Aufsehern:

    Vollbartlosigkeit war die generelle gottesdienstliche Leitlinie,
    Bartverzichtern wurde applaudiert, Loyalität, Gehorsam
    und geistige Reife bescheingt, nur solchen Wohlwollen und Gunst erwiesen.

    Daher schreckten die örtlichen Aufseher (ihr Gewissen gilt als Maßstab) als willfährige Untertanen des Zweigbüros und der LK nicht vor bedrückenden Androhungen, Nötigungen, Diskriminierungen, Bezeichnungen, Vorrechtsentzügen, Kritik und Ablehnung gegenüber schlichten Brüdern zurück, die Bartfreunde waren.

    06.) Absurdeste Situationen und groteskes Theater und unweise Erklärungen waren wie edelmuth und Thomas berichten nur einige der üblen Folgewirkungen,

    neben viel Ärger und Verstimmungen und berechtigten Gegenreaktionen bei den Opfern, den eigenen Brüdern.

    Hat sich nicht auch hier in diesem weiteren Schandmal von Jehovas Zeugen nicht wiederum Jesu-Wort gemäß Matth. 15:14 erfüllt:

    „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ ?

    07.) Unser Herr Jesus war nicht der Meinung,

    dass man SOLCHEN SYMPTOMEN keine Beachtung schenken sollte,

    das Thema nicht „hoch hängen“ bzw. „der Sache keine zu große Bedeutung geben“ sollte.

    Denn ER hatte damals schon Ähnliches erlebt mit den übelst verunreinigten „Schriftgelehrten und Pharisäern“ seiner
    Zeit u.a. in Jerusalem.

    Gemäß Matthäus 23:27-28 wollten sie vor den Menschen mit ihrem „LOOK“ äußerlich schön und gerecht erscheinen und gemäß Matth. 7:15 in „Schafskleidern“ zu ihnen kommen.

    In Wahrheit waren sie als „raubgierige Wölfe“ für Jesus

    nicht nur FALSCHE PROPHETEN, HEUCHLER, BLINDE und GETÜNCHTE GRÄBER

    sondern , und GESETZLOSE, SCHLANGEN, OTTERNBRUT, KILLER UND

    FOLTERER, vor denen er ausdrücklich warnte gemäß Matth. 23:1-39
    und Matth. 7:15.

    08.) Uns, die wir in Christus wahrheitsliebende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Gottes sein möchten,

    geben im Werk Gottes noch folgende Worte von Jesus zu denken, die für die Zeit des Endes galten und gelten gemäß Matth. 24: 24-25:

    „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so,
    wenn möglich, SELBST DIE AUSERWÄHLTEN irrezuführen.
    Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt.“ NWÜ.

    09.) Gerd hat am 07.09.2013 noch einmal das immer noch vorhandene absolute und exklusive Sendungsbewußtsein der Ältesten und ihrer Anführer in den Zweigkomitees und in der Weltzentrale zum Nachlesen hochgeladen,

    ebenso erscheint es in der Wachtturm-Studienausgabe vom 15.07.2013, die in den kommenden Wochen in allen über 111.000 Versammlungen weltweit von Millionen Mitgliedern UNGEPRÜFT angenommen werden wird.

    10.) Was zeigt dies?

    Zeugen Jehovas wollen nicht wahrhaben und sich eingestehen,
    dass sie sich von 1919 bis 2013 nicht wirklich als Volk der Wahrheit erwiesen haben,

    sondern dass es ihnen wegen unreiner Überlegungen und Verfälschungen leider bis heute immer wieder „gelungen“
    ist,

    mit all den Millionen Neuen in die ominöse Unglücksgrube
    zu fallen,

    wo sie dzt. leider weiter fehlgehen und keine Reinigung finden
    können,

    denn die setzt ÄUSSERSTES Eingeständnis und Reue und Werke der Reue und Bitte um Verzeihung und Schadenswiedergutmachung
    in Christus voraus.

    Solange all dies fehlt, sagt der Apostel Petrus FÜR ALLE CHRISTEN UND CHRISTINNEN,

    wird es niemanden gelingen,

    seine Berufung und Auserwählung FESTZUMACHEN gemäß 2. Petrus 1:9-11 und von Jesus bei seinem Kommen anerkannt zu werden gemäß Offb. 3:19-22 …

    Bleiben wir daher stets auf einen Lebensweg,
    der all dies was sich Jesus wünscht beherzigt,

    Alles Liebe und Jehovas
    reichsten und wunderbarsten
    Segen allen wahren Christen
    und Christinnen,

    Hubert am 08.09.2013

  • Robin an Hubert
    August 19, 2013

    Lieber Hubert,

    hier ein Auszug aus dem Predigtdienstschulbuch zum Thema „Gutes Erscheinungsbild“, S. 133, Abs. 1:

    Bei Männern wird es wahrscheinlich zu einem ordentlichen persönlichen Erscheinungsbild gehören, glatt rasiert zu sein. Wo ein Schnurrbart allgemein als akzeptabel gilt, sollte der Träger ihn entsprechend pflegen.

    ZITATENDE

    Liebe Grüße
    Robin

  • Hubert
    August 19, 2013

    Danke lieber Robin vom 07.09.2013 für Deinen Hinweis,

    möchte gerne nachfragen, ob dies das aktuelle PD-Schulbuch ist
    und welches Ausgabejahr es hat?

    Allen Männern die mitdenken, mitlesen und mitschreiben möchte stelle ich noch die Frage stellen,

    warum nicht nur Zeugen Jehovas heute in der gekennzeichneten

    „Zeit des Endes“ der Meinung sind,

    dass „bei Männern es wahrscheinlich zu einem ordentlichen persönlichen Erscheinungsbild gehört“,

    glatt rasiert zu sein?

    Und eine Frage aus meiner Sichtweise:

    „Was soll man von Männern Gottes, ja auserwählten Christen halten, die kein Gefühl und keinen Sinn für sich selber und ihre Zierde von Natur aus, also Gott aus,haben und im Lichte der Bibel und ihrer Hinweise nicht vorsichtig dabei sind, eine Glattrasur als Leitlinie aufzustellen?“

    Offensichtlich ist es nicht so einfach, eine gute und liebliche Einheit unter und zwischen Brüdern zu erreichen, wie David sie
    in Psalm 133:1-3 besang:

    „Siehe! Wie gut und wie lieblich es ist,
    wenn Brüder in Einheit beisammenwohnen!

    Es ist wie das gute Öl auf dem Haupt,
    das herabfließt auf den Bart,

    den Bart Aarons,

    das herabfließt auf den Kragen seiner Gewänder.

    Es ist wie der Tau des Hermon,

    der herabfällt auf die Berge Zions.

    Denn daß dort der Segen sei,

    hat Jehova geboten,

    ja Leben bis auf unabsehbare Zeit. NWÜ

    An all dem, an wahrer Einheit im richtigen gottesdienstlichen Denken, Reden und Handeln, ist unser Erlöser Christus Jesus
    und JHWH, unser himmlischer Vater, sehr interessiert
    und für sie ist es eines unserer Hauptziele.

    Alles Liebe Dir und Bruder-Info
    und allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen

    von Hubert am 08.09.2013

  • Frank und Frei
    August 19, 2013

    lieber Hubert, die Bart-ab-Theorie ist wohl beim rutherford begründet, aus hass ggü Russell. William Schn e3ll zeigt in seinem Buch „Falsche zeugen stehen wide3r mich“ dass in den zqwanzigern der dt Zweigofficer Balzereit Maschinen bewillgt habe3n wollte. Den Antrag stellte er mit Bart. Ruterhford gab da ne Bermerkung von sich, Balzereit ging für ne halbe Stunde weg, kam glatt rasiert wieder, Bart ab a la Russelll und bekam die maschine.
    cest la vie der Schuss ins Kn ie

  • Robin an Hubert
    August 19, 2013

    Es ist das aktuelle Schulbuch, Ausgabejahr 2002.

    Liebe Grüße
    Robin

  • Hubert
    August 19, 2013

    Liebe Brüder von Bruder-Info bis 07.09.2013,

    mit Bezug zu meinem Kommentar vom 31.08.2013 um 15:37 Uhr

    und dem vom 02.09.2013 um 17:08 zu meinen Nachfragen zum Thema

    „Diskriminierung von vollbärtigen Verkündigern in der Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen“:

    Gerd, Matthäus und Frank und Thomas (Winston)

    haben mir diesbezüglich leider noch nicht geantwortet,

    obwohl es eine dringliche Nachfrage in Verbindung mit
    meiner Prüfarbeit ist.

    Deshalb bitte ich nun Bruder-Info um Infos,

    wann, warum, durch wen und wie und wo (Publikation, Ältestenbuch?)

    in der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas

    mißgünstige Regelungen gegen vollbärtige Brüder aufkamen,

    und ob es dzt. immer noch so ist,

    und ob vollbärtige Älteste bei Bezirkskongressen

    immer noch keine Vortragsredner sein dürfen ?

    Für alle ist es wichtig,
    bei JZ jene Gebote und Worte zu entlarven,
    die Menschenworte und Menschengebote
    waren und sind,
    für die sie auch vor Jesus und JHWH
    und allen wahrheitsliebenden Christen
    und Christinnen rechenschaftspflichtig sind,

    mit brüderlichen Grüßen

    auch an Gerd, Matthäus,
    Frank und Winston (Thomas)

    Hubert am 07.09.2013

  • Zadok/Achim
    August 19, 2013

    Lieber Hubert,

    ich kann dir gerne aus meiner Zeit als Ältester berichten.Wir waren damals eine absolute Vorzeigeversammlung, mit vielen Abgängen nach Selters,in den Missionarsdienst und Hilfe-Notgebiete usw. Und in dieser Versammlung wurde ein Freund von mir mit Vollbart als DAG ernannt. Jahre später wurde er Ältester- mit Schnauzbart und so wurde er auch VA.
    Meines Wissens gibt es keine offiziellen Anweisungen für Versammlungen, wie zu verfahren ist. Alles ist abhängig von den örtlichen Ältesten und den Kreisaufsehern. Ist ähnlich wie bei dem Thema Schwestern und Hosen tragen in den Zusammenkünften.

    Nach meinem Empfinden läuft das ganze Thema auf den nach westlichen Maßstäben üblichen Business-Look hinaus. Dunkle Hose, weisses Hemd mit Krawatte und bartlos. Dezente Abweichungen werden akzeptiert. Vollbärte sind heutzutage ja auch in der Wirtschaft und Politik eher die Ausnahme.

    Ich würde bei deiner kritischen Würdigung der WTG dieses Thema
    nicht so hoch hängen, denn wäre das das einzige Problem der WTG, dann wären wir alle nicht hier. 🙂

    Lieber Gruß
    Achim

  • edelmuth an Hubert
    August 19, 2013

    Guten Abend Hubert

    Das Bartverbot wurde regional unterschiedlich gehandhabt. Es war zu der Zeit, als die drei Wohnblöcke in Selters/Taunus gekauft und umgebaut wurden, als der Bartträger als Revoluzzer galt. Die Ausnahme machten die Bayern mit einem Vollbart und die Württemberger mit einem Oberlippenbart, weil der Bart dort Standard war. Die Gesellschaft achtete damals sehr stark auf ihr Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit und wollte unter den damals herrschend Umgangsformen niemandem Anlass zur Kritik geben. Die Folge war, dass die Ältesten ihre Brüder im norddeutschen Raum unter Androhung, sie nicht mehr auf die Bühne zu lassen, nötigten auf den Bart zu verzichten. Als sich dann aber norddeutsche Brüder mit süddeutschen Bartträger zum Aufbau in Selters trafen, gab es anschließend in den Versammlungen regelmäßig Ärger.

    Ede

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Hallo Hubert!

    Gerne gebe ich dir meine Erfahrungen bekannt. Ich wurde Mitte der 70er Jahre Ältester und habe mich immer dafür „stark“ gemacht Bartträger nicht zu „bestrafen“. Für mich ist das sowas von logisch diese männliche Domäne zu akzeptieren. Wollte JHWH dies nicht haben dann hätte er dem Mann keinen Bart wachsen lassen und es direkt im mosaischen Gesetz (pro) niederschreiben lassen.

    Ich mußte mich immer ärgern wenn eine Erfahrung erzählt wurde dass das abrasieren des Bartes mit „besonderer Reife“ oder Gehorsam in Verbindung gebracht wurde. Ich habe deshalb auch einmal ans Bethel geschrieben, soweit ich mich erinnere nur leere Fräsen als Antwort.

    Bei uns wurden Älteste auch mit Vollbart auch von anderen Versammlungen als Vortragsredner akzeptiert. Auf Kongressen max. ein Schnurrbärtchen. Aber wie schon Achim schrieb, gib der Sache keine zu große Bedeutung. Fakt ist eines auch hier geht es um Gesetze von Menschen ohne jede Grundlage, ich kann ja noch verstehen, ja es gab einmal in den 60er Jahren eine Zeit von Rebellion oder wie die Grünen aufkamen, dass dies je nach Region vielleicht ein kleines Argument (kontra) gewesen sein konnte.

    Wenn man bedenkt das beim Volk Israel die Anweisung galt: „Gewöhnt euch nicht an die Bräuche der Heiden!“ …und dann die Griechen und Römer glatt rasiert daher kamen, dass es eher Argumente FÜR den Bart gegeben hat und niemals dagegen.

    Liebe GRüsse Matthäus

  • Gerd
    August 19, 2013

    Lieber Hubert,

    ich habe in der Suchfunktion in der „WT-Biblio“ gesucht, fand weder beim Stichwort „Bart“, oder „äußere Erscheinung“ einen „bärtlichen“ Hinweis, auch hier nicht:

    “GEBT ACHT AUF EUCH SELBST UND AUF DIE GANZE HERDE“
    (APOSTELGESCHICHTE 20:28)

    Lehrbuch für die Königreichsdienstschule…

    Was mich mehr in Rage versetzte, war diese Disposition zum Thema:
    „Mit Jehovas vereinter Organisation dienen“

    Ich werde nun die 2. Seite hochladen, damit es als Faksimile gesehen wird:

    http://s17.photobucket.com/user/Gerdy1/media/DispositionOrganisationS2_zps87d57216.jpg.html

    Ich sehe es funktioniert und ist lesbar.
    Achtet was unterhalb von dem langen Strich zu lesen ist! Daran muss sich ein Vortragsredner halten.

    Gleicht ihr Mitschreiber hier bei BI auch dem „Satan“?

    Sowas ^ brachte mich auf die Palme.

    Lieber Hubert, vielleicht meinte es die Organisation gut mit dir. Wenn du nämlich plötzlich bebärtet bist, dann brauchst du ein neues Passbild für den Pass und das macht Umstände und kostet nur Geld 😉

    Schönen Sonntag!
    Gerd

  • Winston an Hubert
    August 19, 2013

    Lieber Hubert,

    bin gerade auf Urlaub in den Bergen und genieße das Geschenk meines Schöpfer, diese wunderbare Landschaft.
    Zum Thema Bart kann ich Dir nur meine Erfahrungen der Zeit von 1972-1983 übermitteln. Was danach gelockert oder toleriert wurde kann und will ich nicht beurteilen.
    Tatsache bei mir ist, dass ich in meiner Wiener Versammlung, damals 1975 einen Schrieb benötigt habe, um mich vom Wehr und Zivildienst befreien zu lassen. Den habe ich erst dann erhalten, nachdem ich mich von einem Stylisten, ein Ältester Friseur so verunstalten ließ, dass ich problemlos den amerikanischen Navies Soldaten ähnlich gesehen habe.
    1982 wurde meine Weigerung meinen Bart nach dem Urlaub (=3 Wochen) abzunehmen, mit als Grund für meine Bezeichnung in der neuen Versammlung in Lohhof gereicht hat. Mein Einwand, dass ein älterer bayrischer Bruder einen Schnauzer trug, führte zu der absurden Situation, dass die aalglatt gestylten Ältesten auch diesen 70 jährigen Urbayern bedrängten seinen Schnauzer abzunehmen. Dieser war allerdings so stur darauf hinzuweisen, dass er seinen Bart schon vor seinem Eintritt in diesen Verein hatte und nicht daran dachte dies nach 50 Jahren zu ändern.
    Daraufhin haben einige Brüder begonnen das Rasieren einzustellen. Das war aber für die Ältesten jetzt wirklich ein Problem. Ich als der erste Bartträger wurde bezeichnet (auch wegen böser Musik) und jetzt kamen immer mehr auf die Idee, dass der Bart eine Manneszierde war.
    Das nachfolgende Theater endete mit einer Erklärung. All jene, die vor ihrer Taufe einen Bart trugen dürfen das weiterhin. Damit waren natürlich alle, die sich dummerweise mit 14 15 gemäß dem Druck ihrer Eltern taufen ließen für alle Ewigkeit dazu verpflichtet, sich wie amerikanische Soldaten zu rasieren oder kahlscheren zu lassen.
    Meine Mutter und alle Brüder meiner Wiener Versammlung, haben daraufhin auf mich eingeredet, das gut gefunden und mir mangelnde Demut vorgeworfen.
    Glücklicherweise habe ich diese liebevollen Ältesten kurz darauf verlassen und muß heut noch lachen, wie wichtig sie diese Themen verfolgt haben.
    Zum Glück bin ich heute als langhaariger Bartträger eine Ausnahme in meinem Beruf und deshalb auch authentisch angesehen

    liebe Grüße
    Thomas

  • Frank&Frei
    August 19, 2013

    es war immer wie folgt: die vErsammlungsältesten sagten Selters will nicht. Und Selters sagte, man wolle die Versammlungsältesten nicht kompromittieren.
    Wie war das doch vom Storch und der Schleiche?

  • Ruth
    August 19, 2013

    Ja viele momentane Verständnisse.Also doch Speakers Corner?!Ist doch gut so oder?

  • Dennis an Max
    August 19, 2013

    Hallo Max,

    auch das ist momentan mein Verständnis.

    Jesus hat ja ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er nur zu den „verloren Schafen des Hauses Israel“ (Matth. 15:24) gesandt wurde. Auch Paulus hob im Römerbrief die Besonderheit der jüdischen Nation hervor und die Wichtigkeit der Bekehrung derselben (Röm. 11). Für einen Juden damals war es tatsächlich ein „enger und beschwerlicher Pfad“ (Matth. 7:14) um jüdischen Denksystem weg zu kommen und ein Nachfolger Christi zu werden.

    In diesem Kontext muss man auch alle anderen Aussagen von ihm sehen, wie z.B. die Unterteilung von „anderen Schafen“, die nicht aus „dieser Hürde (Stall)“ sind.

    Das ist auch ein fundamentaler Fehler sowohl der Zeugen als auch vieler anderer sog. Erweckungsbewegungen der jüngeren Zeit. Jeder einzelne Bibelvers wird so gelesen als sei er als direkte Ansprache an einen selbst zu sehen. Dies führt aber m.E. in die Irre. Man versteift sich auf Wortklaubereien und Deutungen, die man niemals eindeutig festlegen kann. Matthäus 24 ist da ein sehr gutes Beispiel. Was wurde in den letzten 2000 Jahren nicht alles da reininterpretiert und Wort für Wort auseinandergenommen und auf das „hier und jetzt“ projeziert.

    LG
    Dennis

  • Sascha an Maxemilian
    August 19, 2013

    Lieber Maxemilian,

    Danke für deine Erklärung. Ich verstehe speziell diese Worte Jesu auch so. Vor allem dachte ich auch an die Kapitel aus dem Römer- Brief. Sowohl Jesus als auch Paulus haben im jeweiligen Kontext einer Aussage klar gemacht, ob sich die Worte auf die damaligen Juden oder auf die Menschen aus den „Nationen“ beziehen.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Tommy
    August 19, 2013

    Stimmt Juergen, ist aber fuer mich einfacher, obschon ich lange Zeit mit den Zeugen verbracht habe. Obschon es ganz einfach zu verstehende Saetze wie 5. Mose 18 gibt ueberliest man die gerne wenn man fast jeden tag etwas anderes hoert. Es dauert bestimmt seine Zeit bis sich jemand loesen kann. Da hat Gerd Recht und auch Erfahrung. Ich wuerde meinen, dass Ihr Ex-Zeugen oder zumindest darueber nachdenkende auch hier seid um zu helfen.
    An Abubaparte (hoffe ist richtig geschrieben) vielleicht (ist nur eine Meinung) ist es so, dass der Weg der zu Jesus und in den Himmel fuehrt tatsaechlich der enge und wenige werden ihn gehen.
    Frank und Frei und Hansi. Faende es besser wenn Ihr Euch beruhigt und versucht den anderen zu verstehen. Sollte mal jemand nicht fuer Argumente und Beweise zugaenglich sein, mag es so sein.
    Hansi, so manchem macht eben seine Vergangenheit zu schaffen und so mancher traegt dann Bitterkeit mit sich. Auch das muss man manchmal verstehen und demjenigen Zeit geben.
    Tommy

  • Jürgen
    August 19, 2013

    Hallo armes Schaf,

    schon mal gut zu wissen, dass DU weißt worum es hier geht. Richtig! …hier gibt es Interpretationen. Und das zeigt, dass hier über die Bibel eigenständig nachgedacht wird! Forschen wie die Beröer es taten, sich dann untereinander austauschen wie uns hierzu die Bibel auffordert (1.Joh. 4:1). Auch die Apostel waren nicht immer einer Meinung (Römer 14:2-6)! Letztendlich muss jeder in seinem eigenen Sinn überzeugt sein, wie die Bibel uns zeigt, ebenso fordert sie dazu auf die Dinge zu überprüfen, ob sich alles so verhält, wenn es heißt: Meine lieben Freunde, glaubt nicht allen die vorgeben, den Geist zu besitzen.“… sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen.”(1.Joh. 4:1)! Wir können hier einfach nicht Allem zustimmen was 8 Männer aus Brooklyn vorgeben wenn wir Diskrepanzen zur Bibel entdecken. Wir sagen nicht einfach JA zur NGO-Mitgliedschaft in der UNO (WTG war NGO-Mitglied in der UNO von 1991-2001!), wir sagen nicht einfach JA zum verbreiten von Lehren oder prophetischen Aussagen wie die von 1975 (Ende der Welt), wo abertausende vom Glauben abfielen uns viele Dinge mehr, wo die WTG den Lehren vorausgeeilt ist und diesen Abfall zu verantworten hat! Die Bibel sagt über solche Institutionen: Und falls du in deinem Herzen sagen solltest: „Wie werden wir das Wort erkennen, das Jehova nicht geredet hat?“ — wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein oder bewahrheitet sich nicht, so ist dieses das Wort, das Jehova nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet. Du sollst vor ihm nicht erschrecken“. (5. Mose 18:21, 22).
    Ich geb dir völlig recht, wir hier lassen uns NICHT von 8 Männern aus Brooklyn vorschreiben, wie die Bibel zu verstehen sein muss. Wir lassen uns deren Gedanken nicht an unser Hirn tackern, ergeben uns KEINER Gedankendiktatur, lassen uns nicht fernsteuern! Wie könnte jeder einzelne für sich selbst vor Gott Rechenschaft ablegen, wenn er nur das Gedanken gut Anderer übernehmen und nachplappern bzw. sich daran ausrichten würde?

    Armes Schaf…du bist leider im Nebel der Indoktrination. Du MUSST so reden wie du redest. Dein Gehirn ist (nicht böse gemeint!) weichgespült, du bist ferngesteuert, keine eigenen Gedanken, keine aus deinem Inneren resultierende Erkenntnis. Du forschst nicht selbst in den schriften, stattdessen studierst du den Wachtturm…machst Striche rein. Der WT erklärt dir dann, wie du die Schriften zu verstehen hast – Menschengebote eben!!! (Matthäus 15:9).
    Eigentlich tragisch! Aber du nennst dich ja schon selbst ARMES SCHAF!!!

  • armes Schaf 2012
    August 19, 2013

    liebe brüder,da liegt ihr aber total falsch was das schäfchen angeht und wie es so alles hier zur kenntnis nimmt.also, auch ein schaf wird oft hier falsch beurteilt..da kannste mal sehen wie schnell urteile fallen..moin.tja richtet nie ein schaf.schade

  • armes Schaf 2012
    August 19, 2013

    ach noch was,ich bin ein ex-schaf der indoktrinierten wie du so nett ausführst.kennst mich nicht und fällst gleich ein urteil,bist wohl arm dran sonst würde sich dein kommentar nicht auf mein ach so weichgespültes hirn einschiessen wollen. wirst noch viel lernen in punkto takt und umgang mit christen wenn man im herzen wird und versteht was eine pers.analyse der dinge ist. mr.speaker.lebe wohl!

  • Jürgen
    August 19, 2013

    Hallo armes Schaf,

    es liegt mir fern jemanden persönlich verbal zu attackieren! Wenn der Satz den ich geschrieben hab („Dein Gehirn ist (nicht böse gemeint!) weichgespült…“)dich persönlich getroffen hat, dann möchte ich mich entschuldigen, denn der Satz zielte eigentlich auf die Methodik der Indoktrination ab. Indoktrination ist ja eine Art Manipulation der Gedanken, salopp ausgedrückt – Gehirnwäsche -! Und darauf nahm mein Satz Bezug! Ich wollte dich nicht persönlich verbal angreifen. Wenn das anders rüber kam…sorry!
    Wofür ich um Verständnis bitte, ist, dass aus deinem Kommentar nicht ersichtlich war, dass du ein EX bist. Dein Kommentar klang sehr angriffslustig und drückte Unverständnis dieser von uns hier genutzten Plattform aus. Jedenfalls für mich sah das so aus und an der Reaktion der Anderen wird offensichtlich, dass sie das genauso sahen.
    Jedenfalls…der eine Satz aus meinem Kommentar kann man evtl. missverstehen, und dafür entschuldige ich mich.

  • Ruth
    August 19, 2013

    Hallo Jürgen, ich bin das liebe Frauchen vom armen Schaf!woher willst Du wissen ob wir Striche im Wachturm machen!das ist erstens, viele Jahre her, und zweitens urteilst Du viel zu früh !Du kennst uns doch gar nicht!vielleicht hast Du mein armes Schäfchen nicht richtig verstanden!?Lieber hättest Du nachfragen sollen als zu behaupten unser Gehirn wäre weich gespült!Vielleicht sind wir auch schon viel länger von der WTG weg als Du?!Jedenfalls haben wir uns schon vor Jahren davon frei gemacht !Und das was mein Schaf schreibt ist ein Gedanke der ihm grade in den Sinn kam!Dafür ist diese Plattform doch da damit jeder sagen und denken darf frei sein!Schönen Tag noch Gruß Ruth

  • Nachdenker
    August 19, 2013

    Hallo Ruth,

    geb dir bezueglich deiner Antwort an Juergen recht. Hier im Forum auf BI wird oft zu schnell geurteilt und manchmal vorverurteilt. Wir sollten lernen nicht zu voreilig zu sein und Dinge und Geschriebenes erst mal sacken zu lassen. Oft sind es ja Missverständnisse oder es ist nur ungeschickt ausgedrückt. Wir wollen doch unsere Mitmenschen, Besucher und Mitleser auf BI nicht vor den Kopf stossen und genauso vorschnell und falsch urteilen wie wir es von den Nochmitgliedern der WTO kennen.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Hopefull
    August 19, 2013

    Hallo Ihr Lieben

    und deswegen finde ich es noch viel schönerer, dass sich Br. Jürgen auch sogleich entschuldigt hat.
    Ich bin auch sehr froh, dass mir eine Arbeitskollegin vergeben hat. Mir ist vor ein paar Monaten eine dumme Bemerkung rausgerutscht, die sie sehr verletzt hatte und die ich so gar nicht meinte, wie sie es aufgenommen hatte. Für mich war das sehr schlimm und noch schlimmer, dass sie mir anfangs dafür nicht vergeben wollte. Jetzt bin ich sehr froh, dass sie es doch getan hat und wir wieder unser altes kollegiales Verhältnis haben.

    Auch Vergebung gehört mit zur Nächstenliebe.

    Liebe Grüße Hope

  • Andre
    August 19, 2013

    Hi Servus,

    ich kann mit deinen Überlegungen nur zu gut mitfühlen. Ging mir ganz genauso. Vergiss innerhalb den ZJ den Begriff „Freund“. Die hast du nur, wenn du so tickst, wie die das wollen. Bist du weg, sind die auch weg. Ich war 40 Jr dabei und kenn das.
    Kannst mir gerne mailen: andrebiallas@hotmail.com
    Bin übrigends aus Niederbayern !!
    LG
    Andre

  • Gerd
    August 19, 2013

    Jäää, liebes Schäfchen!

    Es stimmt das natürlich was du blöktest: „…was ist zu tun wenn unsere kraft langsam in einem interpretations und auslegungs irrgarten schwindet?jeder irrt doch irgendwie hier umher.so eine art hyde park für ex-zeugen…“

    Es kommt diese unsere Praxis aus unserer Grundschulung. Jehova & Sohn wurden uns zu sehr als abstrakte himmlische Nichterfassbare vorgeführt, die wir nur verstehen, wenn die Meinungsmacher denen wir vertrauten, sie deuten. Da stand im Mittelpunkt, was die religiösen Mitbewerber, aus subjektiver Sicht der Beurteilenden, alles – im Gegensatz zu „uns“ – missverstehen. Als Fan der eigenen Organisation ging man davon aus, s i e interpretiert richtig und da fährt symbolisch die Eisenbahn drüber und ergibt Verachtung über all die Anderen in Groß-Babylon.

    Beim Ausstieg geht es ähnlich weiter. „Man“ erkennt, dass die eigene (früher) hochverehrte Organisation, auch nur Blech verzapft, also fühlen wir uns gewissermaßen in der Pflicht zu eruieren, welche Auslegungen logischer sind und verirren uns dabei oft im Gestrüpp der Nebensächlichkeiten.

    Es wäre so, wie wenn für den Bräutigam bei seiner Hochzeit nur die Ausrichtung dieses Zeremoniells wichtig wäre und nicht seine Braut.

    Wie ruft uns der himmlische Vater, der uns zu seinem Sohn – und zu keiner Org. – zieht, zu:

    Jes. 55:
    1 He! Ihr Durstigen alle, kommet zu den Wassern; und die ihr kein Geld habt, kommet, kaufet ein und esset! Ja, kommet, kaufet ohne Geld und ohne Kaufpreis Wein und Milch!
    2 Warum wäget ihr Geld dar für das, was nicht Brot ist, und euren Erwerb für das, was nicht sättigt? Höret doch auf mich und esset das Gute, und eure Seele labe sich an Fettem!
    3 Neiget euer Ohr und kommet zu mir; höret, und eure Seele wird leben.

    Nicht der „Hyde-Park“ mit seinen predigenden Auslegern ist wichtig: sondern unser großer erstgeborener BRUDER, in dessen Familie wir integriert werden können, wenn wenigstens diese Auslegung richtig erkannt wird – (Römer 8:29)

    Zu unseren früheren (Ver)-führern sei erinnert, dass deren Aussortierungsgehabe nicht neu ist, gab’s alles schon, 3. Johannesbrief:

    1.
    8 Wir nun sind schuldig, solche aufzunehmen, auf daß wir Mitarbeiter der Wahrheit werden.
    9 Ich schrieb etwas an die Versammlung, aber Diotrephes, der gern unter ihnen der erste sein will, nimmt uns nicht an.
    10 Deshalb, wenn ich komme, will ich seiner Werke gedenken, die er tut, indem er mit bösen Worten wider uns schwatzt; und sich hiermit nicht begnügend, nimmt er selbst die Brüder nicht an und wehrt auch denen, die es wollen, und stößt sie aus der Versammlung.

    Es gibt nichts, was es nicht schon gab…

    Donnerstagsgrüße!
    Gerd

  • verwundet
    August 19, 2013

    hallochen ABubaparte:-)

    DU bist doch auch noch jung, hast Dein Leben noch vor Dir und das ewige Leben, das die Bibel in Aussicht stellt, erst recht 🙂

    Erwähle am besten und am bibeltreuesten das, was Dir unser Erlöser *JESUS* sagt: „Ich bin der Weg, das Ziel und das LEBEN“!

    So mache ich es gerade und ich fahre gut damit – ich bin zwar nicht ganz so gesund (körperlich gesehen) – aber seitdem fühle ich alles schlechte von mir weggehen 😉

    Und meine Seele wird immer gesunder, seit ich hier auf dieser Seite sein darf, mich mit lieben Brüdern und Schwestern austauschen kann, die den wichtigsten Grundsatz, nämlich die Nächstenliebe wirklich verinnerlicht haben und ihn in Echtzeit v o r l e b e n …

    Alles, was uns gedanklich bestürmt und bestürzt, können wir hier auf dieser geistvollen, liebevollen und gott-treuen Seite lernen, richtigzustellen; falsch eingelerntes loswerden und in der lebhaften und wahrhaftigen Diskussion erörtern; die Hintergründe verstehen lernen und schlechtes ausmisten und das Gute behalten, so wie es auch schon die Beröer gemacht haben – ist das nicht einfach wunderbar? – Hier gleich mal ein GROSSES DANKESCHÖN an das tolle, selbstlose und wahre Liebe gebende BI-Team [„an ihrer Liebe werdet Ihr sie erkennen“] 😉

    Mach Dir keinen allzu schweren Kopf, denn Du bist auf dem richtigen Weg; wo Dein Gott mit Dir ist, kann Dir nichts mehr geschehen… – nur überall hin mitnehmen, das musst Du ihn dabei schon 😉

    Ich wünsche Dir Kraft, Ausdauer, wirklich gute Freunde – wenn Du welche auf Deinem Wege verlierst, dann sei nicht traurig, denn dann waren es keine ECHTEN Freunde – versuche sie durch neue, treue Freundschaften zu ersetzen – auch ich kann Dir eine schwesterliche Freundin sein – wenn Du dies möchtest, kann ich Dir meine email-addi geben 🙂

    Kopfi hoch, es gibt keine Gründe verzweifelt oder traurig zu sein, denn: DEIN NEUES LEBEN beginnt H E U T E :-)))

    Ich begrüsse Dich ganz, ganz herzlich auf dieser Seite und freue mich aufrichtig, daß Du uns gefunden hast –

    ganz besonders liebe Grüße nach dem schönen Oberbayern,

    Sarai aus Sbg. 🙂

  • Frank und Frei
    August 19, 2013

    Schäfchen, du hast irgendwie recht. Keiner von uns kann mit absoluter Sicherheit sagen: so und so sieht die reine Wahrheit aus.
    Aber – im Gegensatz zur LK – behauptet auch keiner von uns GEISTGELEITET, sprich inspiriert zu sein.
    Ich denke, dieser Umstand wird sich in der Großen Drangsal ändern, wenn der Christus manifestiert ist und er dann die Seinen durch die Drangsal führt.
    Bis dahin können wir uns nur dem Herrn ergeben, unseren Glauben festigen in der Hoffnung in der Liebe und uns insbesondere separieren vom WT, der der sich als ein WErkzeug erweist, geführt vom Widersacher, so traurig das auch klingt.
    Hier können wir uns austauschen, bekommen Input von Kritikern und von Brüdern, die ihre Erfahrungen machten und machen.
    so entstehen Vernetzungen, die immer wieder bestätigen, was Sache ist. Die guten Zeugen, die sich loben, dass sie Fundsachen auch dem Bestizer wo immer möglich zurückgeben vergessen, dass es andere ebenso tun. Wir wurden im vergangenen Jahrhundert wiederholt nach harmagedon ge3schickt, was dann ausblieb und uns selbst als Fehler aufgelegt wurde. Schlimmer kann man die Leute nicht betrügen.

  • armes Schaf 2012
    August 19, 2013

    liebe ex-zeugen, oder wie auch immer sich hier jeder nennen mag!? was ist zu tun wenn unsere kraft langsam in einem interpretations und auslegungs irrgarten schwindet?jeder irrt doch irgendwie hier umher.so eine art hyde park für ex-zeugen, oder brüder und schwestern, die ein doppelleben sogenannter theokratischer art online führen.hüh oder hott?was denn nun?entweder sekt oder selters!
    fast schon politik?nä, ne? gute nacht!

  • Frank&Frei
    August 19, 2013

    willkommen im Club der aufgewachten. Du hast es recht erkannt – die extremen Zeugen meinden uns, weil sie glauben, Gott einen heiligen dienst darzubringen.
    Aber nciht alle Lemminge springen über die Klippe.
    Also – geh deinen Weg in Vertrauen auf unseren Erlöser Jesus, der der einzige Führer zum Leben ist und wir dürfen da sicher gehen, dass Jehovah uns stützt.
    Sieh dir die Berge an, die Schöfpung Gottes – das gibt Kraft

  • Brigitte
    August 19, 2013

    Herzlich willkommen hier auf Bruderinfo,das ist die Beste Seite im Internet die Ich gefunden habe,wenn Du Dich hier durch die Vorträge u. Kommentare liest wirst Du erkennen was bei der WTG alles schief läuft.
    Mein Mann u. Ich kommen auch aus Obb. solltest Du Kontakt wünschen so lass Dir meine Internet Adresse von Bruderinfo geben
    LG.
    Brigitte

  • Michael
    August 19, 2013

    Hallo ,Bonaparte,es gibt keine Freunde
    in der WT Ges. nur Mutanten

  • Hans
    August 19, 2013

    Hi ABubaparte,

    „Verschwör dich gegen dich“ ist gar nicht gesund, das kann einen nicht nur quasi in den Wahnsinn treiben, sondern tatsächlich krank machen.

    Ich kann nur jedem empfehlen, zu sich selbst zu finden, seinem Bauchgefühl wieder mehr zu trauen, als es einen die WTG ausreden will und sich selbst gegenüber authentisch bzw. „echt“ zu verhalten.

    Auf Dauer wird man so mehr inneren Frieden finden, vermutlich auch mit Gott. Auch wenn es am Anfang oder in der „Umstellungsphase“ mit Freunden und anderen ZJ „kracht“.

    Viel Erfolg dabei wünsche ich vor allem denjenigen, die noch mit sich selbst ringen …

    LG
    Hans

  • Amalie
    August 19, 2013

    Hey Bruder,
    Ich kann dich sehr gut verstehen!
    Wenn man in der „Wahrheit“ groß geworden ist, Familie und Freunde alle dabei sind.
    Und nun fängst an selbstständig zu denken, das Kostet wahnsinnig viel Kraft diese eingebrannten Linien zu durchkreuzen.
    Ich befinde mich auch gerade in diesem Prozess!
    Noch in der Versammlung, aber seit einiger Zeit hat mein Prozess des Denkens begonnen.
    Wie bei der Vorbereitung auf den ersten Studienartikel langsam der Groschen fällt und einem ein Licht aufgeht!
    Das neue Licht in der Fußnote zu Abschnitt 8 lässt doch nur folgenden Schluss für mich zu:
    Wenn sich die Gesalbten vor Beginn von Harmagedon im Himmel befinden, so kann die leitende Körperschaft nicht der Treue und Verständige Sklave sein, den Jesus auf Erden vorfindet, um die Speise auszuteilen

    Ich bin so froh dieses Seite hier zu haben und bedanke mich an alle Mitschreiber
    Gruß Amalie

  • Frank&Frei@Dennis
    August 19, 2013

    die ignorieren das geflissentlich, denn, würden sie darauf einen Kommentar geben, würden sie eine Welle von Nachfragen lostreten – auch in den eigenen Reihen.
    So lassen sie es sich gut gehen im WT Penthouse mit Dienstwagen und gutem Auskommen. solange der Krug noch gefüllt werden kann.
    Seine Henkel fehlen schon, er hat auch schon Risse bekommen und bald reißt er.

  • Wolseley
    August 19, 2013

    Lieber Br. info.

    Habe im Internet eine Seite gefunden die heißt

    Gesalbten Zeugen
    Ambassadors als Ersatz für Christus

    Das findest Du bei Google unter „Memorial Partakers 2013“, da wird gesagt, sie wollen Jesus wieder so sauber darstellen wie er ist, und von der Lehre der WTG sich entfernen, das könnte eine neue weltweite bewegung sein.

    Meiner meinung nach, könnte das der erste schritt sein, das die WTG sich auflöhst, denn die Leitende Körperschaft eußert sich in dieser sache überhaupt nicht.

    Bitte geht dieser sache nach.

    Danke

    Euer Br. Wolseley

  • Marion
    August 19, 2013

    Lieber Wolseley,

    Bruderinfo hat schon Artikel von dieser Seite mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht.

    Diese ZJ aus USA haben erkannt, daß es Rettung nur durch des Vaters Sohn Jesus gibt. Einen DIREKTEN „Kanal“ zum Vater gibt es nicht…., auch die „großen 8“ haben ihn nicht, auch nie gehabt!

    Überlege mal……selbst ZJ beten über den Mittler Jesus…..,weil Jesus die Verbindung zu unserem Vater ist.

    Aber wenn es um das Abendmahl geht, „Annahme des Loskaufopfers“, dann weisen sie Jesus zurück und nehmen (bis auf die angeblich Gesalbten) nicht vom symbolischen Brot und Wein! Weißt Du, Wolseley, Satanisten feiern diesen besonderen Tag auch, nehmen mit Absicht NICHT von den Symbolen!

    Hat unser Retter und Bruder Jesus irgendwann, irgendwo in der Bibel Andeutungen gemacht, daß sein Tod nur für Auserwählte gilt und alle anderen Menschen sind aus diesem Grund minderwertig und müssen sich den „Auserwählten“ fügen? Alles, ohne Nachdenken und vor allem ohne Nachforschen in der Bibel, hinnehmen? Nein!

    Jesus erwartet von uns LIEBE und diese Liebe hatten die ersten Christen, hatten den guten Weinstock Jesus, um auch gute Früchte zu bringen!

    Kannst Du mir einen Apostel nennen der, um die gute Botschaft zu verkündigen, Geld gesammelt hat? Es wurde Geld gesammelt…..aber ausschließlich für die Armen!!!!

    Die LK verurteilt „Kollekten“ in den WT für die Öffentlichkeit, ruft aber in ihrem „StudienWT“ sehr eindringlich zu Spenden auf, seitdem sie ihre ständig herausgegebenen Bücher nicht mehr verkaufen konnten (Prozesse wegen Umsatzsteuer) Da geht es nicht um „Klimpergeld“, sondern um Testamente zu Gunsten der WTG……Versicherungen, Immobilien, Sparbücher u.s.w.. und natürlich Sonstiges…

    Nie und Nimmer hat Christus solche Leute irgendwann auserwählt, um uns den Weg zu weisen! Was würde aus uns werden, wenn wir diese Leute tatsächlich als Hirten (Vorbild)sehen?
    Ich liebe meinen Nächsten -bemühe mich-, wie mich selbst und erfülle damit auch das 1. Gebot, denn daß ist der Wille unseres Vaters, kann ihm dadurch meine Liebe zu ihm zeigen,…. die Frucht des Glaubens!

    Ich grüße Dich und ALLE von der Küste
    Marion

  • Manfred an Hansi
    August 19, 2013

    Lieber Hansi,

    Ich antworte hier auf Deinen Kommentar, damit die Spalte nicht zu eng wird. Hier der Link dazu: http://www.bruderinfo.de/?p=1332&cpage=1#comment-73144

    Du schreibst an mich: lieber mannfred,hättest du von anfang an meine kommentare gelesen,wüsstest du wie ich zum tuvständigen sklaven eingestellt,bin und zwar mit einer potsion skeptig und zweifel,was mit gewissen lehrpunkten zusammenhängt ,für dich nochmal die ausschlusspraxis der gesellschaft ist für mich nicht nachvollziebar, – Zitat Ende.

    1. Ich habe Deine Kommentare von Anfang an gelesen und das ist auch der Grund warum ich Dir nun geantwortet habe. Du solltest vielleicht auch mal die Antworten an Dich lesen. Denn niemand hat behauptet, dass die Zeugen Jehovas nicht bemüht sind, gute Menschen zu sein. Doch damit sind sie nicht besser oder schlechter wie viele andere Menschen auch. Doch worin sie schlechter sind, dass ist was sie mit ihren Brüdern machen, wenn diese sich nur noch nach Gottes Wort ausrichten wollen und nicht mehr nach dem Wachtturm. Dann werden sie gehasst. Du sagst das die Ausschlusspraxis der Gesellschaft nicht nachvollziehbar ist und trotzdem verteidigst Du diese hier immer wieder, was sie doch für gute Menschen hervor gebracht haben. Das sind aber wieder mal nur Ansichten aus dem Wachtturm.

    2. Wenn Du noch nie aufgefordert wurdest, Deine Brüder zu hassen, dann scheinst Du den WT immer nur sehr oberflächlich zu studieren. Ich weiß es aus eigener Erfahrung das es stimmt was ich geschrieben habe. Du scheinst es nicht wahrhaben zu wollen. Aber solange Du es nicht selbst erlebt hast, kannst Du da auch nicht wirklich mitreden.
    Wenn Du Recht hast, dass die Zeugen Ihre Brüder nicht hassen werden, nur weil sie anders denken. Warum bekundest Du nicht mal bei Deinen Ältesten, dass Du hier auf Bruderinfo mitliest oder sogar mitschreibst. Was meinst Du wielange Du noch Ihre „Liebe“ spüren wirst? Denn auch wenn DU den WT nicht richtig studierst. Sei versichert in Deiner Versammlung wird es genügend geben, die das tun und die werden Dich dann meiden und Dich von Ihren Aktivitäten ausschliessen. Weil mit jemandem der mit Abtrünnigen spricht wollen die nichts zu tun haben. Wirst Du dann sogar ausgeschlossen, dann wirst Du merken von was wir hier gesprochen haben.

    Du hast noch geschrieben: ,ich ja wir zeugen jehovas ahmen unseren liebevollen vater jehova nach der niemals menschen hasst egal was sie machen ,aber was er hasst sind die handlungsweisen ,all der schlimmen sünden, – Zitat Ende.

    Richtig, Gott hasst die Handlungsweise und u.a. diese das man seine Brüder hasst.

    1. Joh. 3:13-15, NWÜ: 13 Wundert euch nicht, Brüder, daß die Welt euch haßt. 14 Wir wissen, daß wir vom Tod zum Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod. 15 Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Totschläger, und ihr wißt, daß kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat.

    Verstehst Du was in diesem Vers für ein Zündstoff verborgen ist? Ich kopiere es nochmal worauf es ankommt: Wer nicht liebt, bleibt im Tod. 15 Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Totschläger, und ihr wißt, daß kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat.

    Wer nicht liebt bleibt im Tod und wer seinen Bruder haßt ist ein Totschläger und er hat kein ewiges Leben bleiben in sich. Genau das tun die von Dir so hoch gelobten Zeugen immer und immer wieder. Sie hassen ihre Brüder und somit können sie kein ewiges Leben bekommen, wenn sie nicht umkehren und bereuen. Deshalb ist es eine ganz große Lüge der Organisation, dass wer ihr folgt und zwar bedingungslos, gerettet wird. Denn wer sich daran beteiligt seine Brüder zu hassen, kann kein ewiges Leben bekommen und damit auch keine Rettung. Doch wer hat jetzt richtig? Das was im WT steht oder das was in der Bibel steht? Lies was Jesus gesagt hat:

    Mat. 23:13-15; NWÜ: 13 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Königreich der Himmel vor den Menschen verschließt! Denn ihr selbst geht nicht hinein, noch erlaubt ihr, daß die hineingehen, die sich auf dem Weg dorthin befinden. 14 —
    15 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Meer und das trockene Land durchreist, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es wird, macht ihr ihn zu einem Gegenstand für die Gehẹnna, doppelt so schlimm wie ihr selbst.

    Die Führung der Zeugen Jehovas, verschliesst das Königreich für ihre Gläubigen, so dass sie nicht hineingehen können. Denn wer die Anweisung von ihnen befolgt und seine Brüder hasst, kommt nicht mehr ins Königreich. Somit ist es völlig egal ob Du rauchst, trinkst oder Ehebruch begehst. Du kommst am Ende nicht ins Königreich weil Du keine Liebe hast. Natürlich fordere ich hiermit nicht auf zu sündigen. Ich will damit nur sagen, dass wenn Du alles andere hältst, aber einen ausgeschlossenen Bruder hasst, alles umsonst war. Damit disqualifizieren sich geschätzte 66,6 % aller Zeugen Jehovas selbst für das Königreich.
    Außerdem führst Du immer an, dass jede Medallie zwei Seiten hat und man müsse beide Seiten betrachten. Dann fordere ich Dich jetzt mal genau dazu auf. Dreh mal die schöne Seite der Medallie um und betrachte die die im Dreck gelegen ist. Denn Du schaust nur die schöne Seite an und die dreckige ignorierst Du.
    Denn wenn Du das nicht ignorierst, dann müsstest Du Dich auch mal mit dem Fall Candance Conti auseinander setzten, die die LK verklagt hat. Ganz ehrlich, ich bin nicht wegen der Begünstigung von Kindesmissbrauch angeklagt worden. Doch ich bin ausgeschlossen. Sie nicht. Wir lesen:

    Jes. 5:20, 21; NWÜ: 20 Wehe denen, die sagen, daß Gutes böse sei und Böses gut sei, denen, die Finsternis als Licht hinstellen und Licht als Finsternis, denen, die Bitteres als Süßes hinstellen und Süßes als Bitteres!
    21 Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sogar vor ihrem eigenen Angesicht verständig!

    Die Wahrheit kann auch mal wehtun, aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Warum nur habe ich schon jetzt das Gefühl, dass Du meinen Kommentar nicht richtig lesen wirst, so wie Du denen der vielen Vorredner? Matthäus und Frank und Frei haben Dir ja auch noch einiges geschrieben und denen kann ich nur zustimmen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Zum Thema HASSE Deinen Bruder! …hier ein paar Belege:

    The Watchtower, 1. Oktober 1952, Seite 599:
    „Wir müssen [den Ausgeschlossenen] im wahrsten Sinne hassen, das heißt, ihm mit äußerster Abneigung begegnen, ihn als abstoßend, ekelhaft, schmutzig, verachtungswürdig ansehen.“

    The Watchtower, 15. Juli 1961, Seite 420:
    Um zu hassen, was böse ist, muss ein Christ [den Ausgeschlossenen] hassen.

    Der Wachtturm, 15. Januar 1975, Seite 442:
    … Weißt du aber auch, wie man haßt? Diese harten Worte bringen den gottgefälligen Haß zum Ausdruck, den auch du empfinden mußt, wenn du Gott gefallen möchtest. Haß ruft in uns Abscheu hervor. Etwas, was man haßt, ist einem zuwider, man ekelt sich davor, man kann es nicht ausstehen.
    Folgender Satz ist nur in der englischen Watchtower-Ausgabe enthalten:
    […] [Man hasst ausgeschlossene Zeugen Jehovas] in dem Sinne, wie man Gift oder einer giftigen Schlange aus dem Weg geht.

    Der Wachtturm, 1. November 1980, Seite 19:
    Wer also mit seinen Zweifeln so weit geht, daß er abtrünnig wird, schwingt sich zum Richter auf. Er denkt, er wisse es besser als seine Mitchristen und auch besser als der „treue und verständige Sklave“, durch den er das meiste, wenn nicht sogar alles, gelernt hat, was er über Jehova Gott und seine Vorsätze weiß.

    Der Wachtturm, 15. Juli 1984, Seite 20:
    In biblischen Zeiten gab es gewöhnlich einen „Freund des Bräutigams“ und Gefährtinnen der Braut (Johannes 3:29; Psalm 45:14). So ist es auch oft bei Hochzeitsansprachen oder Trauungen im Königreichssaal. Was die Zahl dieser Teilnehmer betrifft sowie ihre Kleidung und ihr Verhalten, sollte man Vernunft walten lassen. Es wäre unpassend, wenn sich im Gefolge des Brautpaares Personen befänden, denen die Gemeinschaft entzogen wurde oder die einen anstößigen Lebenswandel führen, der biblischen Grundsätzen eindeutig widerspricht (2. Korinther 6:14-16).

    Der Wachtturm, 15. März 1986, Seite 12:
    Nun, was wirst du tun, wenn du mit den Lehren Abgefallener konfrontiert wirst, mit spitzfindigen Überlegungen, durch die dein Glaube als Zeuge Jehovas zur Unwahrheit abgestempelt werden soll? Was wirst du beispielsweise tun, wenn du einen Brief oder eine Sendung von Schriften erhältst und beim Öffnen gleich erkennst, daß sie von einem Abgefallenen stammen? Wird dich deine Neugier veranlassen, sie zu lesen, nur um zu sehen, was er zu sagen hat? Möglicherweise denkst du: „Es wird mir nichts anhaben können; ich stehe zu fest in der Wahrheit. Und wenn wir die Wahrheit haben, brauchen wir nichts zu befürchten. Die Wahrheit wird der Prüfung standhalten.“ Einige, die so dachten, haben ihren Sinn mit dem Gedankengut Abgefallener genährt und sind Fragen und Zweifeln zum Opfer gefallen. Vernichtest du wohlweislich die Schriften Abtrünniger?

    Seite 14: Warum ist das Lesen der Schriften Abtrünniger mit dem Lesen pornographischer Literatur vergleichbar?

    Seite 17: Nimm dich vor Personen in acht, die ihren eigenen, andersartigen Meinungen Geltung zu verschaffen suchen.

    Seite 20: Sei daher in deinem Herzen fest entschlossen, niemals mit dem Gift in Berührung zu kommen, das Abtrünnige dir anbieten wollen.

    In den 1950er Jahren hat man sich sogar dazu hinreissen lassen:
    „Nur die Gesetze des Landes verbieten uns Abtrünnige zu töten!“

    Lieb Grüsse Matthäus

  • hansi
    August 19, 2013

    lieber matthäus,ich muss feststellen schon wieder hast du dir die mühe gemacht,und wt zitate veröffendlich,gut ist dir anzurechnen,aber solche aussagen prallen an mir total ab,ich geb darauf keinen pfifferling,begründung,erstens studiere ich den wt schon lange nicht mehr ,zweitens habe ich den wt nie als göttlich inspiriert angesehen,im übrigen selbst die gesellschaft nicht koregiere mich bitte wenn ich da falsch liege,für mich wenn überhaupt betrachte ich den wt zusätzlich als hilfestellung und ermunderung oder als ansporn mich geistig auf dem laufenden ja geistig aktiv zu bleiben,lieber matthäus nocheinmal das was für mich zählt ist gottes wort das ist inspiriert un d vom heiligen geist durchdrungen das ist für mich das a und o,aber fakt ist auch das sehr vieles posetives bewirkt wurde gerade durch die artikel im erwachet wo sich viele menschen schriftlich an die gesellschaft wanden beispiele, einige gaben das rauchen auf einige nahmen abstand sich das leben zu nehmen einige konnten ihre ehe retten,einige befreiten sich vom glücksspiel einige gaben ihre kriminelle laufbahn auf, einige befreiten sich von drogen aller art,was sagst du dazu ,wenn mann eine medaile,betrachtet dann bitte beide seiten, ich nehme den autobegriff inzpezieren,unterscheidung wie wärs damit ,zu prüfen und das gute behalten im übrigen bruderinfo hat einen schönen artikel herausgegeben den ich ohne wenn und aber unterschreiben kann wieso sollen wir unser geistiges zu hause aufgeben es ist nun mal die christenversammlung,und viele haben das jahrzehnte so bertrachtet,auf einmal soll alles verkehrt sein ,kann nicht sein ,soll,alles auf einmal lüge sein und falsch .lg hansi

  • Frank&Frei
    August 19, 2013

    Hänschen, da wurden einige durch die Zeitschriften korrigiert, zweifellos.
    Aber, was meinst du, wieviele Leute wurden durch die Publikationen aus der Bahn geworfen, Publikationen, die der „Sklave“ zu verantworten hat.
    Rund 50.000 Menschen sind bis dato ca weggestorben, weil sie Bluttransfusion oder TRansfusion von Blutbestandteilen verweigerten.
    Meine Mutter lehnte in den 60igern eine TRansplantation ab, weil es als „moderner Kannibalismus“ in den Zeitshriften gewürdigt wurde.
    Lasse dich mal wachrütteln und träume nicht mehr von den „guten Werken“. Das machen andere auch, und viel besser und abkassieren können sie alle. Die Zeugen haben früher darüber gespottet, wenn billy Graham im TV um Spenden bat oder Schecks bzw Kreditkarten annahm.
    Und nu? die Zeugen haben auf jedem Kongress inzwischen auch solche Spendenoptionen.
    Sie sind eine Chamäleonsekte, die sich den Dingen optimiert anpaßt und es immer als „Neues Licht“ verkauft. Gewiefte Bibelakrobatik des Lichtbringers

  • Anna
    August 19, 2013

    Liebet F & F.
    Du bringst es wie immer auf den Punkt. Schön dass es dich gibt.
    Lg Anna

  • Hopefull
    August 19, 2013

    Lieber Hansi

    irgendwie läuft hier was schief. Ganz bestimmt vollbringen auch Zeugen Jehovas gute Werke, das bezweifelt keiner. Sollten wir aber nicht die Ehre Gott geben? Ist es nicht doch letztendlich Gott, der die Menschen zu besseren Menschen macht? Es ist bestimmt sehr zu loben, dass eine Religionsgemeinschaft gute Werke hervorbringt, aber es ist ganz bestimmt nicht zu loben sich selbst deswegen höher zu achten als andere. Ist es nicht letztendlich der Heilige Geist, der in einem Menschen die guten Früchte hervorbringen lässt?
    Der Mensch soll sich seiner Werke nicht rühmen. Eph. 2:8,9
    Es sind nicht die ZJ, die einen Menschen zum besseren Menschen machen, sondern Gott ist es durch den Heiligen Geist. 1. Kor. 3: 6,7
    Auch andere Religionsgemeinschaften pflanzen und gießen, und Gott lässt es auch bei ihnen wachsen. Mark. 9: 38-41
    Etwas mehr Bescheidenheit täte den Zeugen wirklich mal gut.

    Liebe Grüße Hope

  • Barnabas
    August 19, 2013

    Hallo Hansi,
    wie kommst du denn darauf, dass es die Christenversammlung nur bei den ZJ gibt?
    Warum liest du denn dann hier und warum schreibst du hier? ZJ sind nicht besser und nicht schlechter wie andere Menschen auch. Ihre geistlichen Führer (ich meine in erster Linie die G8 in Brooklyn) sind genauso verdorben wie andere auch. Das Problem ist nur, dass sie sich selbst die Messlatte zu hoch gesetzt haben. Es ist legitim sie an ihrem eigenem Maßstab zu messen. Jesus hat das so gesagt. Mit welchem Maß du misst, wird dir gemessenen werden.
    In der Bibel heißt es auch, das der der keine Barmherzigkeit erweist auch keine zu erwarten hat. Die G8 und nicht wenige ihrer Helfer sind Gandenlos. Ich war von Kindheit an dabei. Ich brauchte die Erfahrungen von anderen nicht. Mir genügen meine Eigenen.
    Wenn Manfred, Matthäus, FF u.a. das auf ihre Art deutlich machen ist das doch in Ordnung so. Du wirst doch nicht gezwungen hier mitzulesen geschweige denn mitzuschreiben.
    Warum beschwerst du dich?
    Ich kann mich nach vierzigjähriger (zum Teil hyperaktiver) Zugehörigkeit bei den ZJ nur an einen einzigen, wirklich guten Vortrag von einem WT-Funktionär erinnern. Es war ein Bezirksaufseher namens Franz Klupp. Sein Vortrag hatte das Thema: „Den Geist der Urkirche bewahren“ und stützte sich auf die wenigen Zeilen des Bibelbuches Philemon. Wenn der statt seiner knappen halben Stunde drei Stunden gesprochen hätte wäre mir das nicht aufgefallen. So etwas ist mir in dieser Qualität in diesem „Geistigem Paradies“ nie wieder begegnet.

    Barnabas

  • hansi
    August 19, 2013

    lieber mannfred,danke für deine antwort an mich,ich denke du liest meine kommentare ,aber offensichtlich nur oberflächlich ,du sagst ich würde nur eine seite der medailie hervorheben und nur das posetive von jehovas zeugen erwähnen,nein das stimmt nicht ich drehe die medailie schon um wo ich meine perönliche differenzen und zweifel gegen den tuvständigen sklaven sehe kindesmissbrauch,ausschlussverfahren zeitangaben was das ende berifft,über bärte über zu grossen ordnungswahn ,das vielgelobte leistungsgebahren der organisation,gegen diese dinge die,gelehrt werden,bekunde ich eine gewaldige potsion skeptik und zweifel,und lieber mannfred,im kommentar an dich habe ich sehr deutlich hervorgehoben wem ich vertrauen schenke jehova gott und er gibt uns den rat hört auf meinen sohn,das nochmal ist mein biblisches verständnis über jesus ich bin der weg und die wahrheit und das leben niemand kommt zum vater ausser durch mich,ich halte mich lieber an gottes wort seine brüder zu lieben und nicht zu hassen ja die liebe das ist mein lebensprinzip,und lieber mannfred,du bist der meinung das über 66prozentder zeugen jehovas ihre brüder hassen an diesem zahlenspiel will ich mich nicht beteiligen erinnert mich zu sehr in diesen tagen besonders an politik,aber ok dann gehöre ich zu den rest der prozente auf den punkt gebracht,ich unterscheide schon und mache mir ein eigenes bild von den lehren des tuvständigen sklaven und und das ist für mich ausschlaggebend was jehova sagt durch sein wort joh17,17.lg hansi

  • Frank&Frei
    August 19, 2013

    Hänschen, dann geh zu deinen Ältesten und gestehe ihnen dass du hier mitchreibst und zukünftig mitschreien willst. Dann wirst du ihre „Liebe“ in vollem Umfang an dir erfahren,weil du hier mit sogenannten „Abtrünnigen“ kommunizierst.
    Du weißt doch, wenn man sachlich mit dem Gegner nicht fertig wird, schmeißt man mit Dreck, und da bleibt, nach Dr. Josef Goebbels, immer was von haften.
    Ich habe meine ERfahrungen in fast 60 Jahren Lwebenszeit mit der Brooklyn Gang gemacht. Es gibt zweifellos ein paar ehrliche unter ihnen. Aber die haben nicht die Rammschultern, sich durchzusetzen.
    Jene durchsetzungsstarken Männer wissen, wie man nach oben bückt und nach unten drückt, die beherrschen VErleugnung, Lüge und alle Tricks vom Macchiavelli, nur dessen IQ haben sie nicht, sonst würden sie die Mücke machen. So haben sie Macht, Ansehen und die Entscheidungsbefugnis, Menschen ins Unglück zu stürzen. Dabei helfen ihnen Richtlinien, an die sie sich nicht einmal selbst halten.

  • hansi
    August 19, 2013

    hallo frank und frei oder wie auch immer ich dürfte dich bitten wenn du schon mit mir kommentare austauschen möchtest,dann möchte ich dich ersuchen meinen namen richtig auszusprechen,dürfte auch für dich nicht so schwer sein danke .lg hansi

  • hansi
    August 19, 2013

    fränki boye oder wie auch immer,dann les dir noch mal die seite von bruderinfo wir über uns,nochmal durch, was wird da erklärt oder habe ich das falsch verstanden,das sich bei diesem forum älteste brüder und schwestern der religionsgemeinschaft der zeugen jehovas beteiligen ,deshalb war ich am anfang stiller mitleser,und weil ich es sehr schätze es eine möglichkeit,gibt mit gleíchgesinnten,geistig,sich auszutauchen,ich konnte ja im geringsten nicht ahnen,das es extrem verbitterte wie du es bist, und nur schlecht über jehovas zeugen herziehen,gibt,auserdem ich lege wirklich nicht grossen wert ,mich mit dir geistig zu erfrischen,das hast du vieleicht schon bemerkt .lg denoch hansi

  • Frank&Frei
    August 19, 2013

    Hänschen, warum sind wir hier, Älteste, Ex-Älteste, ZJ und ex ZJ?
    WEil wir alle verletzt worden sind in dem was uns heilig ist, in unserem Glauben.
    Du kannst gern dem WT das Banner halten, wirst eines Tages damit fallen, weil eben die wahre Anbetung nicht darauf beruht, zwischen Christus und dem Gläubigen einen „Untervermittler“ zu stellen.
    Man hat den biblischen Begriff „Führer zum Leben“ der für Christus steht, fälschlicherweie in „Hauptvermittler des Lebens“ transformiert. Warum wohl? Damit sie sich als Untervermittler zwischen uns und dem Christus positionieren können.
    Wenn du das als richtig ansiehst, mußt du die Folgen tragen. Ich kann das nicht tun und habe deshalb auch sämtliche Ämter niedergelegt, weil ich mein Gewissen in Ordnung haben möchte.
    Kannst du das verstehen oder ist das zu unbegreiflich?

    Im Übrigen müssen wir uns nicht miteinander auseinandersetzen.

    Ich bin dankbar, dass wir hier ein Ventil haben, Überdruck abzulassen, aber auch ein Ventil, gutes Gedankengut zu bekommen.
    Ich bin davon überzeugt, dass alle Ältesten, die hier mitlesen und mitschreiben sich ernstlich darüber Gedanken machen, ob ise im Amt bleiben oder es niederlegen. Denn wer es mit trägt, trägt auch mit Verantwortung an der VErsklavung der Brüder durch eine Organisation, die durchaus korrupt ist und die sich selber höher bewertet als Gottes Wort. Denn was sie sagt, MUSS befolgt werden. Das erinnert mich an den Herodes, der so tolle Reden hielt „ein Gott“ sagte das Volk) und der dann geschlagen wurde von einem Engel, indem ihn die Würmer fraßen.
    Den rechthaberische Anspruch der WTG in den Schriften ist hahnebüchen – sei es hasstiraden gegens Impfen, gegen TRansplantationen, gegen Blut – was sie beliebig aufgeweicht haben.
    Sie hatten immer „Recht“ Kraft ihres Gesetzes und wer es nicht anerkannte oder gar öffentlich kritisierte, wurde schnell als „abtrünnig“ gebrandmarkt und damit der Kommmunikation mit den Brüdern entzogen, so wie die Katholen damals die Leute öffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrannten.
    Wie viele „Scheiterhafuen“ brennen heute bei den Ausgeschlossenen?
    Wie viele packen das seelisch nicht und gehen freiwillig aus dem Leben? getrieben von einer Sekte, die den religiösen Hass lehrt.
    Hier wurden genügend Zitate diesbezüglich aus den sChriften aufgezeigt.
    Wenn dich das nicht berührt, gehörst du ins Lager der Unberührbaren.

  • hansi
    August 19, 2013

    fränki boye,wieso eigendlich nimmst dur dir das recht zu behaupten, das mich das alles kalt lässt ,wenn brüder und schwesten ausgeschlossen werden und ich ins land der gefühllosen gehöre,glaub es oder glaub es nicht das mich es schonberührt was mit meinen glaubensbrüdern geschieht,und das es sehr weh tut wenn sich menschen aus verzweiflung sich das leben nehmen,das einmal für dich noch mal klargestellt jeder selbstmord ist einer zuviel.

  • Maxemillian
    August 19, 2013

    Hallo Tommy und alle die hier lesen,
    ein Gedanke zum Überlegen für alle. Immer mal wieder wird hier Math. 7:14 zitiert: „Schmal ist der Weg der zum Leben führt und wenige sind es die ihn finden“.

    Damit möchte man belegen, dass es wenige sind, die in den Himmel oder in das Paradies kommen oder überhaupt gerettet werden.
    Die große Mehrheit der Menschen geht somit in die Vernichtung, weil wenigen den Weg des Lebens finden. Diese Ansicht ist auch in der WTG Literatur zu finden.

    Doch ich frage mich, wollte Jesus das damit ausdrücken? Ging es Jesus hier um ein allgemeine Aussage dazu dass es nur wenige Menschen geben wird die den Weg der Rettung finden und der größte Teil der Menschen vernichtet wird?
    Wenn ich den Hintergrund dieser Worte Jesu betrachte, die ja ein Teil der Bergpredigt sind, komme ich zu einer anderen Ansicht über die man mal nachdenken sollte.

    Wir wissen, dass Jesus in erster Linie zu dem Volk der Juden kam und Sprach. Er forderte also die Juden auf durch das enge Tor zu gehen, das zum Leben führt, was nichts anderes bedeutet, das sie ihn als den verheißenen Messias anerkennen sollten.

    Jesus sagte also voraus, das es nur ein kleiner Teil von ihnen sein wird die ihn als Messias anerkennen werden und damit den schmalen Weg zum Leben beschreiten werden. Dieser Weg hat sich ja auch tatsächlich für die willigen Juden als Steinig und schwer erwiesen. Die meisten sind 70 u.Z. umgekommen und danach ins Verderben gegangen.
    Genau diesen Gedanken bekräftigt auch Paulus in Römer Kap. 9-11 das nur ein kleiner Teil den Weg zu Christus fand, aber das es auch eine Zeit geben wird wo Gott die Decke der Finsternis sowohl von den Juden als auch von den Heiden entfernen wird.

    Was ich sagen möchte, diese Worte Jesu sind meiner Ansicht nach nicht so zu bewerten, als ob der große Teil aller Menschen in die Vernichtung geht.

    Die würde auch den Worten aus der Offenbarung widersprechen, wo von einer großen Volksmenge die kein Mensch zu zählen vermochte die Rede ist, die ihre Rettung dem Lamm verdanken. Off. 7:9 Eine Volksmenge aus allen Nationen und Völkern der Erde.

    Liebe Grüße
    Max

  • Tommy
    August 19, 2013

    Wie ich schon sagte, auch bei den Zeugen gibt es ordentliche Christen. ganz bestimmt. Es scheint aber nun so, dass sich die Spreu vom Weizen trennt. Irgendwann fangen einige an zu denken. Vielleicht will der Eine oder Andere doch nicht von Blinden in die Grube gefuehrt werden. Betet fuer Alle.
    Tommy

  • Hubert
    August 19, 2013

    Lieber Thomas (Winston),

    war es nicht so, dass Du in Deiner Heimatversammlung wegen Deinem Bart diskriminiert worden bist und Du Dich deshalb von der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas verabschiedet hast?

    In einem Deiner Beiträge hast Du meiner Erinnerung nach darüber geschrieben.

    Ich möchte Dich bitten und wäre Dir sehr dankbar,

    wenn Du den damaligen Sachverhalt und Deine Sichtweise

    hier noch einmal ersichtlich machen könntest,

    Alles Liebe und Gute

    Hubert am 02.09.2013

  • fgzebaoth
    August 19, 2013

    Das hebräische Wort „tâm“ ist Grundlage für die Angabe in 1. Mose 25:27, zu beachten VON JEDEM ÜBERSETZER.

    Die englischen Entsprechungen für dieses hebräische Wort sind:
    plain ehrlich, offen , rein
    undefiled unbefleckt, rein
    upright rechtschaffen
    (die o.g. Angaben sind entnommen aus der King James Bible in Verbindung mit Abingdon’s and Strong’s Exhaustive Concordance oft he Bible, 40. Druckausgabe 1981).

    Dazu ein Zitat aus Monatsthema vom 19.08.2013:
    „Vor diesem Hintergrund ist es interessant, wie hier andere Bibelübersetzungen 1. Mos. 25:27 übersetzen und von Jakob sagen.
    “ Jakob dagegen war ein ruhiger Mann, der lieber bei den Zelten blieb. Hfa,“
    oder “Jakob aber, ein gesitteter Mann, blieb bei den Zelten. Luth.““
    Offensichtlich treffen die zitierten Übersetzungen NICHT den Kern der Aussage im hebräischen Text, siehe oben.

    Das ist allerdings nur ein kleines Problem, ein größeres ist folgendes:
    Wenn GOTT Moses unter Inspiration anwies, über Jakob zu schreiben, dass er „ohne Tadel=rein, unbefleckt, rechtschaffen“ war, dann dürfen wir annehmen, dass dies so war.

    Warum?
    „(Psalm 7:9) 9 Möge bitte die Schlechtigkeit der Bösen ein Ende nehmen, Und mögest du den Gerechten aufrichten; Und Gott als Gerechter prüft Herz und Nieren.“
    „(Jeremia 11:20) 20 Aber Jehova der Heerscharen richtet mit Gerechtigkeit; er prüft die Nieren und das Herz. O möge ich deine Rache an ihnen sehen, denn dir habe ich meinen Rechtsfall geoffenbart.“

    Jehova ist gerecht, also wer von den hier Anwesenden wird das in Frage stellen?

    Jehova nannte auch andere Gläubige „untadelig“: Noah (1. Mose 6:9), HIOB (Hiob 1:1), Sacharja und Elisabeth (Lukas 1:5,6).
    Interessanterweise erwartet GOTT von uns, das wir untadelig sind. Wenn allerdings das WORT GOTTES zu Recht zeigt, dass wir „alle sündigen und nicht die Herrlichkeit Gottes erreichen“:

    „(Römer 3:21-24) 21 Nun aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz offenbar gemacht worden, wie sie durch das GESETZ und die PROPHETEN bezeugt wird, 22 ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus für alle, die Glauben haben. Denn da ist kein Unterschied. 23 Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld.“

    Paulus zeigt in Römer 3 also, wie man „gerechtgesprochen“ werden kann – nicht durch Taten, sondern durch unverdiente Güte.

    Wie also kann ein unvollkommener Mensch untadelig sein?
    Eine Antwort zeigt Lukas, als er über Sacharja und Elisabeth
    folgendes schrieb:
    „(Lukas 1:6) 6 Sie waren beide vor Gott gerecht, weil sie allen Geboten und rechtlichen Erfordernissen Jehovas gemäß untadelig wandelten.“

    Folglich kann ein unvollkommener Mensch durchaus den
    Status „untadelig“ erreichen, wenn er wie in Lukas 1:6 beschrieben handelt. Trotz Unvollkommenheit.

    Gerechtgesprochen werden hingegen kann jeder unvollkommene Mensch nur durch unverdiente Güte aufgrund des Opfers Jesu.

    Im zitierten WT vom 15.5.2013 wird weder direkt noch indirekt gesagt:

    Zitat aus o.g. Monatsthema
    „Wie gesagt, wird uns in diesem WT- Artikel der Eindruck vermittelt, als ob Jakob das Erbe durch seinen Lebenswandel verdient hätte….“

    Jeder hier dürfte wissen, dass kein unvollkommener Mensch das im Artikel genannte „Erbe“ verdienen kann. Die Verfasser des o. g. WT wissen das auch und haben dies auch respektiert, da an keiner Stelle gesagt wird, dass Jakob das Erbe „verdient“ hatte.

    Der Hinweis im genannten Artikel auf Esau dient zur Verdeutlichung, das Esau eine Geringschätzung seines Erbes offenbarte, vor der wir uns hüten müssen, wenn wir unser Erbe nicht verlieren wollen.

    Diese Warnung ist der Bibel zu entnehmen:
    „(Hebräer 12:16) 16 daß kein Hurer da ist noch irgend jemand, der heilige Dinge nicht schätzt, wie Ẹsau, der seine Erstgeburtsrechte im Tausch für e i n Mahl weggab.“

    Diese GÖTTLICHE Warnung, von Paulus unter Inspiration geschrieben, ist keinesfalls das, was uns der Verfasser des Monatsthemas vermitteln will:

    Zitat:
    “ Der WT-Artikel stellt dies allerdings in diesem Sinne dar, um die Bedeutung der Organisation mit der des Gehorsams gegenüber Gott zu verbinden: “Dies soll für uns eine deutliche Warnung sein, Vorrechte, die uns Jehova durch seine Organisation zugedacht hat, auch dankbar anzunehmen und nicht durch unmoralische Handlungen oder falsche Entscheidungen zu verspielen”.
    Die Organisation Jehovas wird in unserer Literatur gerne und immer wieder als “sittlich rein” dargestellt.
    In Wirklichkeit konnte sich die Organisation der Zeugen Jehovas zu keiner Zeit zu Recht rühmen, einzigartig oder gar “rein” zu sein, denn jederzeit begehen Tausende von ihnen schweres Unrecht.

    In der Organisation ist ein hoher Prozentsatz ihrem Ehepartner ebenso untreu wie in anderen Kirchen auch, man begeht Hurerei, betrinkt sich, handelt habsüchtig und unehrlich oder begeht auf irgendeine andere Weise Unrecht, wie es die umfangreichen Akten hierzu bezeugen können.

    Darunter befinden sich natürlich auch Menschen, die irgendwann von sich aus aufgeben, ohne dass es in ihrem Fall je zu einer Verhandlung vor einem “Rechtskomitee” gekommen wäre, einfach weil sie für sich feststellen mussten, die gestellten Anforderungen nicht erfüllen zu können.

    Trotz tausender von Ausschlüssen im Jahr ändert sich an dieser Situation nichts. Es weist auch nichts darauf hin, dass der Anteil an Übeltätern heute etwa kleiner wäre als noch vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahren. Für die Frage der moralischen Überlegenheit ist es doch bezeichnend, dass die Organisation den Beweis der quantitativen moralischen Überlegenheit gegenüber vielen anderen Religionsgemeinschaften schuldig bleibt.

    Dies wird zwar gerne immer wieder behauptet, aber dafür gibt es keine Fakten. Nicht, dass bei den Zeugen Jehovas auf diesem Gebiet mehr im Argen läge als bei anderen Religionsgruppen oder Gemeinden oder dass sie nicht besser wären als einige. Ihre Geschichte kann nur nicht den eigenen Anspruch belegen, einzig und allein allen anderen Religionsgemeinschaften überlegen zu sein. In keiner Weise aber lässt sich das Bild eines einmalig reinen “geistigen Paradieses” aufrechterhalten.

    Ein von menschlichen Vorschriften geprägtes Christentum mit einer Vielzahl von Regeln und der häufigen Anwendung von zweierlei Maß kann nur dazu führen die Auffassung von christlicher Rechtschaffenheit mit der Zeit zu verwässern.
    Zunehmend erkennen Brüder, dass sie mit ihrem Leben als Christen nur noch klarkommen, wenn sie diesen ständigen Druck für sich abbauen oder ihm ausweichen. Sie besuchen nur noch ausgewählte Zusammenkünfte und lassen gewisse andere aus, weil sie sich sonst immer niedergedrückter fühlen.

    Auch der oben angeführte Wachtturm-Artikel: “Weise Entscheidungen treffen, um unser Erbe nicht zu gefährden” hatte kein erbauendes Potenzial, sondern diente nur dazu das Gewissen der Brüder unter Druck zu setzen, um sie für die Organisation noch gefügiger zu machen.“

    Hier werden erneut Äpfel mit Birnen vermischt:

    1. Jehovas „Familie“ ist seine Organisation, den irdischen Teil bilden derzeit unvollkommene Menschen. Dies scheint hier schwer akzeptierbar zu sein.

    2. Da wir alle sündigen, kann der irdische Teil der Organisation nicht vollkommen rein sein. Allerdings soll die irdische Familie Jehovas bemüht sein, rein zu werden, was offenbar bis zu einem bestimmten Grad möglich ist……siehe Lukas 1:6.

    3. Folglich ist die vom Verfasser des Monatsthemas genannte mangelhafte Qualität des o. g. WT-Artikel nur ein weiterer Versuch, Zeugen Jehovas zu verleumden, denn hier wird nicht respektiert, das eine Vielzahl von Zeugen aus eigenem Antrieb den Rat aus GOTTES WORT umsetzt und ein untadeliges Leben führt, weil sie Gottes Gesetze halten.
    Besonders bedenklich ist, dass hier persönliche Erfahrungen Einzelner benutzt werden, um Jehovas Zeugen per se in Frage zu stellen.

    LG

  • Frank&Frei@Dennis
    August 19, 2013

    persönliche Erfahrungen Einzelner zeigen auf, dass die Lücke zwischen Anspruch und REalität sehr weit klafft.
    Ja, wir sind sündige Menschen, wo keiner sich Leben verdienen kann, auch nicht mit Stunden kloppen und Druckschriften Distribution für den Verlag.
    Was aber befremdet ist, dass die da oben in der Leitung der Zeugen, lügen, was das Zeug hält.
    Der Fisch stinkt zuerst am Kopf und, wie sagte mal ein alter Zeugen Kämpe: Satan weiß geschickt Religiomnsführungen ganz oben zu infiltirieren. Dann hat er es wesentlich leichter über ein paar Männekes die ganze Gruppe ins Abseits zu führen.
    Keiner von uns würde über die da oben den STab brechen, wenn sie aufrecht wären. Fehler einsehen, bereuen, und – so in Führungsverantwortung, ZURÜCKTRETEN.
    Liebes Glückskind, das tun sie nicht – sie laden wie schon vor 90 Jahren, die Schuld auf die Gläubigen ab. Sie distribuieren Gesetze, die sie selbst nicht halten, egal, ob dann jemand stirbt oder nicht. Das ist dann halt „geistgeleiteter“ Kollateralschaden.
    Somit gibt man Gott dafür die Schuld.
    Ich kenne die Zeugen seit frühester Kindheit, ich war 40 Jahre Diener und in dieser Zeit habe ich in unterschiedlichen Ortsversammlungen sehr liebe Brüder kennengelernt, die mit Halt gaben. Die sind schon lange tot, starben oft an den folgen von Sachsenhausen und wo sie überall waren.
    Die „Elite“ die in den Versammlungen heute dient, versteht es, nach oben zu bücken, nach unten zu drücken. Sie stellen eigenen Gesetze auf zB „kein Bart, da der Sklave das nicht fördert“
    Und was sagt der Sklave: kein Bart, da es Älteste nicht vollen.
    Hier beginnt das Lied vom STorch und der Blindschleiche.
    so wie Gerd es dieser Tage darlegte. Da kann ein Bruder mit Vollbart in einem Kongressdrama mitwirken und muss dafür aber den Bart rasieren um anerkannt zu sein, als korrekter Zeuge.
    Und dann wird ihm für das Stück nen Bart angeklebt.
    Sie sind die Kuh am STall am Schwanz am raus am Ziehen.

    Sämtliche Kritiken von Brüdern, die ihr Leben lang Geld, Zeit, Gesundheit und Motivation eingesetzt haben würden verstummen, wenn Brookyln, Respektive Selters, eine Konfession abgeben würde, worin sie bestätigen, dass sie Gottes Leitung ersuchen ( nicht haben) und dass sie zukünftig Gewissensfreiheit lassen.
    „Das Gewissen sitzt in Brooklyn“ könnte mein Buch lauten, dass ich schreiben könnte – beinhaltend alle Fakten meines Lebens.
    Des Wachtturms langer Schatten läßt kein Blümlein blühen.

    Meine Mutter starb, weil sie keine Niere bekam, da es damals „Kannibalismus“ war. ein paar Jahre später wars erlaubt.
    Glückskind – worin liegt da der Sinn, wenn Leben heilig ist und eine Niere ein Organ ist, wie auch Blut. Blut, dass von einem Menschen kommt, der sein Leben nicht aushaucht um zur Speise zu dienen. Hier sollte Gewissensfreiheit zählen, die man angeblich hat, die aber immer nur soweit reicht, wie Brooklyns langer Atem.

    Ich hbe bisher stets Blut abgelehnt auch bein niedrigem HB WErt um 8, wo die Konserve schon bereit stand. Ich fühlte mich zwar schlecht aber nicht so schlecht. eines anderen Menschen Lebenssaft – da kriege ich Gänsehaut ob all der Optionen, die man sich da einfängt. Der WT lehrte ja sogar einmal, man würde die Charakterzüge übertragen bekommen.
    Aber wenn es wirklich ernst wird werde ich nicht nein sagen.
    Blut kommt mir aber nicht in Speise auf den Teller. Ich wurde mal in Spanien zum Essen eingeladen, Potaje, eine Suppe . Da war dunkle Einlage drin, es stellte sich heraus Schwarzwurst ( aus Blut)
    Ich stoppte die Suppe zu essen. Mein Gastgeber war irgendwie verstört, war ein guter Grund ihm die biblische Aussage verständlich zu machen. ER hats akzeptiert und sich entschuldigt. und ich habe die Suppe und schon gar nicht die Wurst gegessen.

  • Frank und Frei
    August 19, 2013

    sorry Dennis, dere sollte ans Glückskind gehen

  • glückskind an Frank&Frei
    August 19, 2013

    Hallo,

    danke für Deine offenen Worte.

    Niere Deiner Mutter: Ich wierhole mich: Es war IMMER eine Gewissensentscheidung, einer Organtransplantation zuzustimmen.
    Nicht aufregen, bitte: ICH WEIß, das darüber in den Versammlungen immer wieer gesprochen wurde, leider habe nicht alle VORHER tief recherchiert, um Gottes Willen zu erforschen und einen biblischen Standpunkt zu dieser Frage zu „erkennen“.

    Nochmals: 2. Kor 1:24 zeigt, dass wie Paulus sagte, Dritte NIEMALS Herr über den Glauben anderer sind. Gleiches gilt für das Gewissen. Ich kenne viele Älteste in unterschiedlichen Aufgaben, die das STETS respektieren und Brüdern auch entsprechenden Rat geben, WENN SIE GEFRAGT WERDEN.
    Schlechte Beispiele kenne ich auch, aber es sind wenige…..

    Brooklyn: Es ist völlig klas, ds wir allein dem Gesetz Christi und dem Gesetz Gottes folgen müssen, nicht aber selbst aufgestellten Regeln.
    Deine sehr negative Kritik an „denen in Brooklyn“ kann ich nicht teilen, sorry. Befrei ich von Deinen Vorurteilen und versuche zu sehen, was sich auch „dort“ verändert hat.

    Wichtig ist für Christen ALLEIN die „Organisation“ Jehovas, nicht mehr und nicht weniger.
    ich bin mir nicht sicher, ob HIER ein klares Bild über GOTTES und CHRISTI Organisation=Familie im Umlauf ist, aber auch das darf natürlich jeder sehen wie er will.

    LG

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Es ist dir hoffentlich recht lieber Frank dass ich gleich einmal die Fakten hier einstelle und damit die Darstellung von Glückskind als Lüge blosszustellen. Aber das wird wahrscheinlich der Grund sein warum er die WTG laufend verteidigt und sich dort so wohl fühlt:

    „Der Wachtturm“, 15. Februar 1968, Seite 127
    „Das ist Kannibalismus. Mit der Erlaubnis, Tierfleisch zu essen, gab Jehova Gott dem Menschen aber nicht die Erlaubnis, zu versuchen, das Leben durch die Aufnahme von Menschenfleisch zu verlängern, sei es nun, daß er es buchstäblich ißt, sei es, daß er sich ganze Organe oder Körperteile eines anderen Menschen einfügen läßt.“

    Viel später hat man obige Doktrin als Gewissensentscheidung dargestellt:

    „Der Wachtturm“, 15. Juni 1980, Seite 31
    „Das Rechtskomitee der Versammlung würde keine disziplinarischen Maßnahmen ergreifen, wenn sich jemand ein Organ einpflanzen läßt.“

    Von 1968 bis 1980 waren Transplantationen verboten und wurden mit einem Gemeinschaftsentzug geahndet. Während dieser zwölf Jahre starben Zeugen Jehovas, weil sie z. B. auf eine lebensnotwendige Nierentransplantation verzichten mußten. Diejenigen, die sich über diese Regelung hinwegsetzten, wurden ausgeschlossen. Nach der Änderung hat man sie bis heute nicht rehabilitiert und sich bei ihnen entschuldigt.

    Selbst bei einer Übertragung von Knochenmark stellen sie (Gewissens) Regeln auf, die so gar nicht mit ihrer Blutdoktrin zusammenpassen:

    „Der Wachtturm“, 01. Dezember 1990, Seite 30
    „Selbstverständlich stammt das Mark, das bei Transplantationen verwendet wird, von lebenden Spendern, und entnommenes Mark kann etwas Blut enthalten. Daher liegt es im Ermessen des Christen…“

    Knochenmark enthält ca. 20% Blut. Sollten sich Christen nicht nach Lehre der WTG des „Blutes enthalten“? Aber die WTG sitz halt auf dem „Thron Gottes“ und erstellt Regeln und Ansichten wie es ihnen gerade einfällt.

    Lg. Matthäus

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Hier noch das ganze Zitat:

    Ob man sich Gewebe oder Knochen eines andern Menschen einpflanzen lassen darf, muß jeder Zeuge Jehovas in Übereinstimmung mit seinem Gewissen entscheiden. Einige Christen mögen der Auffassung sein, es sei Kannibalismus, wenn man Gewebe oder Körperteile eines anderen Menschen in den eigenen Körper aufnimmt. … Es ist eine Sache, die jeder einzelne persönlich entscheiden muß (Gal. 6:5). Das Rechtskomitee der Versammlung würde keine disziplinarischen Maßnahmen ergreifen, wenn sich jemand ein Organ einpflanzen läßt.
    Der Wachtturm, 15. Juni 1980, S. 31

    Die Wachtturm-Gesellschaft übergeht geflissentlich, dass SIE SELBST diese Auffassung gelehrt hat und nur IHRETWEGEN „einige“ zu der Auffassung gelangt sind, Organtransplantation sei Kannibalismus. Mit dieser Darstellung tut sie nichts geringeres, als die Verantwortung mittels einer geschickten Rhetorik von SICH auf „einige“ zu verlagern. Die Verantwortung für all jene die wegen des Gehorsams ihr Leben verloren haben, diese Verantwortung kann ihnen niemand mehr nehmen!

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Da sind solche Behauptungen NUR MEHR als HOHN und Vermessenheit zu bezeichnen:

    Heute zeigen die Tatsachen deutlich, daß das, was Jehovas Zeugen gesagt haben, die Wahrheit war.
    Sie waren tatsächlich die ganze Zeit von Gottes heiligem Geist geleitet worden.
    Der Wachtturm, 1. November 1971, S. 664

    An den Ergebnissen gemessen, kann kein Zweifel bestehen, daß Bruder Russell und seinen Gefährten in ihren Bemühungen von Jehovas heiligem Geist geleitet wurden. Es erwies sich, daß sie mit dem treuen und verständigen Sklaven gleichzusetzen waren. … Es ist wirklich dem heiligen Geist zuzuschreiben, daß die Wahrheit auf Grund der demütigen Anstrengungen Bruder Russells und seiner Gefährten im Einklang mit Jesu Verheißung wie nie zuvor erstrahlte. (Johannes 16:13). Jene gesalbten Bibelforscher bewiesen, daß sie tatsächlich zur Klasse des treuen und verständigen Sklaven gehörten, deren Auftrag es ist, an die Hausknechte des Herrn geistige Speise auszuteilen.
    Der Wachtturm, 15. Mai 1995, S. 17

  • Manfred an Glückskind
    August 19, 2013

    Liebes Glückskind,

    Du hast ja zwischenzeitlich schon weitere Beiträge geschrieben, aber auf meine Frage vom 25.08.13
    bist Du bisher noch nicht eingegangen. Möchtest Du das Thema nicht mehr klären, ob die große Volksmenge auch zu der Gruppe der 144.000 gehört oder bist Du noch auf der Suche nach den biblischen Beweisen, die ich angefragt hatte?

    Ich möchte halt nur wissen, ob wir unsere Bibelbetrachtung noch fortführen können oder ob Du sie beendet hast. Für eine kurze Antwort wäre ich dankbar.

    Meine offene Frage findest Du hier: http://www.bruderinfo.de/?p=1231&cpage=1#comment-72813

    Liebe Grüße Manfred

  • Hopefull
    August 19, 2013

    Hallo Glückskind

    Ja, wir haben ein sehr klares Bild über die wahre Organisation JHWHs. Die wahre und alleinige Organisation Gottes ist der Leib Christi. Nur er hält Christen zusammen, denn Jesus ist der wahrhaftige Hirte. Da die LK es den meisten Verkündiger verbietet zum Leib zu gehören können sie niemals die wahre Organisation Gottes sein.

    Grüße Hope

  • Frank und Frei
    August 19, 2013

    guten Morgen Glückskind
    du bemühst dich auaa innerer Überzeugung heraus die Dinge zu verteidigen. Ich habe auch die Kommentare von Matthäus gelesen un d stimme denen völlig zu.
    Irgendwie willst du Dinge nicht erkennen wie sie wirklich sind.
    Die WT rganisation duldet keine andere Meinung als ihre eigene. Und bitte, komme nicht mit Gewissensentscheidungen als Freiheit einzelner. Das JZ Gewissen sitzt in Brooklyn und wenn man dort erklärt, was „Kannibalismus“ ist, dann srpingen die JZ Lemminge sogar über die KlippenIch war eng an einen KA angebunden, der im KZ einsaß. Er garantioerte mir als Jugendlichem damals, dass JZ NIEMALS Kirche werden würden, weil sie dann gottes Dinge FCäsar zurückzahlen müßten.
    Und – was ist aus diesem Procedere geworden?
    Die Zeugen Jehovas sind wie die Chamäleons, wechseln ständig ihr „Verstän dnis“ und begründen das mit „neuem Licht“.
    Mit solocher Taktik kann man innerhalb eines menschenlebens alles verkaufen.
    Ich bin seit rund 60 Jahren damit verbuinden, war 40 Jahre Diener und habe die Spezi Älteste sehr gut kennengelernt.
    Abgesehen davon, dass es wirklich einige Gute gibt, ist die Masse der Ältesten duckmäuserhaft und die wenigen „Führer“ sind Männer, die diktatorisch „ihre“ Meinung durchsetzen. Und- Selters läßt die hanseln machen,. sie haben ja sonst nichts.

    als ich mal von der Clique ggü dem KA falsch angelklagt wurde, dies begründet ablehnte, meldete der Yuppie von KA mir zurück: Ich glaube stets der Mehrheit.
    Och berwiderte ihm daraufhin, dass ich in soslchem Falle katholik oder Moslem werden sollte, die größten Sekten der WElt.
    Da verstummte er.
    Und kurze Zeit später teilten mir die Ältesten mit, dass alle Vorärfe vom KA nicht von ihnen stammten.
    Was ist das für nen Verein? Da ist der Teckelzuchtverein „zum KrummenBein“ in Köln kalck tausendemal besser dran.
    Ich habe über Jahre die ERrkenntnis gemacht, dass man Männer im Amt hat, die keinerlei zosziale, geschweige denn christliche Kompetenz haben. Und die läßt man auf die Schafe los, damit sie scheren, schlachten und fressen können.
    Das war ich nicht bereit mit zu tragen. Ich habe das Ansehen vieler Brüder, die mir bei Vorträgen hernach in Gruppen nachliefen und mich befragten und lobten, was die Eifersucht der Ortsältesten hervorrief statt dass sie sich freuten.
    Nein, deren Verhaltensmuster entspricht nicht meiner Erziehung, die historisch im Sinne preußischer Tradition ajusgerichtet war – weniger scheinen als sein.
    die WTG hat über jahrzehnte durch die KAs die Ältesten konditioniert, Kinderf**** zu sch+tzen, nicht der Polizei zu melden und solche Männer blieben ungestraft.
    Komme nicht mit gegenteliger Behauptung.
    Jetzt kommt die Retourkurtsche und sogar Ältete werden zur kasse gebeten – wie im Falle Conti Candace.
    Hast du jemals eine Konfession von der WTG gelesen, dass sie 1925 oder 1975 das Ziel verfehlte? Sie schieben imm3r alless, was geglaubt wird den Gläubigen in die Schuhe. Und als die Körperschaftsgeschichte Form annahm hat man schnell den Ersatzdienst erlaubt – beimn THW, Roten Kreuz oder der Feuerweher – Arbeit, die vorher zum Ausschlußß führte.
    Und begründet hat man es mit der Gewissensfreiheit des Einzelnen
    Wenn ich mein buch schreibe könnte es heißen: Mein Gewissen saß in Brooklyn.
    Ich habe praktische ERfahrungen gemacht, darunter auch die, dass der lange Ostfriese, Eberhard Fabian, vor über 20 Jahren auf dem Kreiskongress mit Vehemenz erklärte das Watchtower INcorporated nicht Aktiengesellschaft heißt sondern Verein,
    So kann man lügen. Statt zu bekennen, dass die Kriche der zeugen eine Aktiengesellschaft mit Status Gemeinnützigkeit ist.
    ABer ne AG als kIRCHE – dass will man lieber vermeiden, das scheint anrüchig nzu sein. Und die Lemminge glauben ja doch fast alles, mit abnehmenrder Tendenz und schrumpfendeer Mehrung.
    Ichu bin sicher, du verstehst mich, auxch wenn du in deiner Stellung verharrst.
    prüfe doch mal nach ob der Sklave Jesaja 17:1 definiert.
    Da wirst du nix finden wo es doch jetzt zu passieren scheint.
    Warum wohl?
    herzlichst
    FF

  • Dennis
    August 19, 2013

    1. Es gibt keinen „irdischen“ und keinen „himmlichen“ Teil einer Organisation Jehovas, wenn es so wäre würde es genau so in der Bibel stehen. Ironischerweise scheint dieser offensichtliche Fakt schwer akzeptabel zu sein.

    2. Hunderte versch. „christliche“ Gruppieren versuchen die gleichen Maßstäbe unter ihren Anhängern durchzusetzen und „rein“ zu sein, die einen mit mehr die anderen mit weniger Erfolg.

    3. Folglich ist die Unterstellung der Autor des Artikels würde Verleumdung an den ZJ betreiben, vor allem eines: Verleumdung!

  • Zadok/Achim
    August 19, 2013

    Hallo FG

    du schreibst:
    1. Jehovas „Familie“ ist seine Organisation, den irdischen Teil bilden derzeit unvollkommene Menschen. Dies scheint hier schwer akzeptierbar zu sein.“

    Das ist deine Meinung und für dich ist sie gut genug.

    Jehova hat keine irdische Organisation. Wenn er eine hätte, dann
    dann würde sie ihn wiederspiegeln und nicht diesen teuflischen Abklatsch, der sich in allererster Linie selbst weidet.

    Grüße
    Achim

  • Robin an fg der Heerscharen
    August 19, 2013

    Was denkst du dir beim heutigen Wachtturmstudium, wenn du dort liest:

    ZITAT aus Wt 15. Juni 2013, S. 27, Absatz 14:
    Heute formt Jehova Menschen in erster Linie durch sein Wort und seine Organisation (2. Tim. 3:16, 17).
    ZITATENDE

    Bei der 132. Gilead-Abschlussfeier „Verfechter der Wahrheit“ hieß es noch:

    ZITAT aus Wt 1. August 2012, S. 28:
    Bruder Jackson riet den Studenten, ein feines Gespür dafür zu entwickeln, welche Anweisungen Jehova durch seinen heiligen Geist, sein Wort und durch seine Organisation gibt.
    ZITATENDE

    Lässt du dich jetzt nur noch von der NWÜ und den Lichtspendern aus Brooklyn formen?
    Betest du nicht mehr um den heiligen Geist Gottes?
    Gebrauchst du unseren Retter, Jesus Christus, nur noch um dich durch ihn bei Jehova für die Segnungen zu bedanken, die wir von „seiner Organisation“ erhalten?

    Ich bete für dich
    Robin

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Lieber Robin,
    weil dine Anrede zu Glückskind mich nachdenklich machte habe ich zu „Zebaoth“ folgende Erklärung bei
    Wikipädia gefunden

    Zitat::

    In der Tora (fünf Bücher Moses) erscheint Zebaot noch nicht. In den anderen biblischen Schriften kommt das Wort häufig vor, fast ausschließlich als Hoheitsattribut Gottes in der Kombination JHWH Zebaot.

    Damit zeigt sich einmal mehr seine Abgehobenheit und Anmassung „auf der Stelle Gottes – wie auch die Organisation“ uns belehren zu wollen!

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei@Dennis
    August 19, 2013

    das gleiche denke ich mir auch. Es ist anmaßend sich solch eine Identität zu geben, da ist ein „Zeuge Jesu“ doch ganz solide, bescheiden und faktisch richtig.
    Da fällt mir folgendes Gedicht ein:

    ER wollte immer hoch hinaus
    hielt’s in seiner Welt nicht aus.
    Und als er „oben“ angekommen
    war er bedingt ganz ausgenommen
    er stellte fest – da ist es dünne
    die Luft, das Leben – alles hinne.
    Drum ließ er sich gleich wieder fallen
    schlug unten auf – vorbei das Wallen
    Er machte es wie Möllemann
    erschlagen kam der unten an

  • pit an mathäus
    August 19, 2013

    jahwe zebaoth, oft übersetzt mit:
    der HERR der Heerscharen.
    oft in bezug auf krieg, rache, vergeltung bezogen.
    Gott in seiner eigenschaft, als vergelter der verfehlungen. das attribut findet sich z.b. in den propheten, die die vernichtung über israel vorhersagen, falls es nicht zur reue kommt und umkehrt.

  • pit an mathäus
    August 19, 2013

    da sich der tuvS auf den thron des Herrn gesetzt hat, ist es doch nur passend, wenn einer ihrer gläubigen sich als eines der ausführenden organe der rache gottes sieht.

    wie schade, dass das gesetz der steinigung andersgläubiger heute nicht mehr durchsetzbar ist. da wäre schnell ruhe mit den verrätern an jehova (org) und seinem wort (wt).

    mich wundert auch nicht die lieblosigkeit. denn an ihren früchten werdet ihr sie erkennen. und das sind bestimmt nicht die früchte des geistes.

    und es ist verständlich, da ja alles auf das unmittelbare ende hindeutet, dass nur noch das predigen wichtig ist. was willst du auch zu menschen liebevoll sein, die eh bald vernichtet werden. ist doch sinnlos.

    und dann treten sie vor den Herrn und sagen was?

    nur zum beispiel:
    wir haben ALLE, die nicht glauben wollten, das du am pfahl gestorben bist, unerbittlich aus deiner versammlung entfernt. damit der glaube rein erhalten und in einigkeit ist.

    was wird ER wohl dazu sagen? wir dürfen gespannt sein.

  • Autor
    August 19, 2013

    Hallo lieber Unbekannt,

    als Autor des von dir kritisierten Artikels möchte ich gerne zu deinen Anmerkungen Stellung nehmen.
    Ich freue mich dass du dich mit diesem Artikel so intensiv auseinander gesetzt hast.

    Wie du selbst anführst, hat das hebräische Wort „tâm“ eine vielschichtige Bedeutung.
    Die tatsächliche Bedeutung ergibt sich aus dem Zusammenhang. Und der Zusammenhang lässt nicht den Gedanken zu das Esau im Gegensatz zu Jakob ein durch und durch schlechter Mensch war, Jakob dagegen ein durch und durch untadeliger Mensch. Der Zusammenhang zeigt, dass sie unterschiedliche Lebensziele verfolgten. Sicherlich war Jakob geistiger gesinnt als Esau, aber das macht einen Menschen noch nicht „Untadelig“. Das Untadelig muß also relativiert gesehen werden.

    Wenn Paulus sagt, dass kein Mensch „Untadelig“ vor Gott steht und Moses schreibt dass Jakob Untadelig ist dann kann das Untadelig sein des Jakob nur relativ und bedingt zutreffen.
    Also, was ich als Autor sagen wollte, Jakob wurde von Gott nicht mit dem Recht des Erstgeborenen betraut, weil er Untadelig und Fehlerfrei war, sondern weil Gott es so wollte.
    Wie gesagt, der Apostel Paulus zeigt in Römer 9:12,13, dass Jakob ein Sohn der “Verheißung” war. Noch bevor die Kinder geboren und noch bevor sie überhaupt etwas Gutes oder Böses tun konnten, stand fest, wer geliebt und wer gehasst wurde. Es stand die Untadeligkeit Jakobs überhaupt nicht zur Debatte. Im Gegenteil, so wie Paulus sagt wollte Jehova Gott gerade durch die Wahl der Ungeborenen zeigen, das Jehova eben nicht aus Verdienst und Werke seinen Wahl getroffen hat sondern aus Gnade.
    Ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, da wurde, damit der Ratschluss Gottes bestehen bliebe und seine freie Wahl – nicht aus Verdienst der Werke, sondern durch die Gnade des Berufenden -, zu ihr gesagt: »Der Ältere soll dienstbar werden dem Jüngeren« (1.Mose 25,23), wie geschrieben steht (Maleachi 1,2-3): »Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst.«

    Und genau das möchte der Autor des WT- Studienartikel im Sinne der Organisation vertuschen, indem er so argumentiert als ob Jakob sich dieses Vorrecht verdient hat. Ist es nicht auffallend, das in diesem Zusammenhang dieser Text des Paulus unterschlagen wird, weil er sonst den ganzen Artikel in Frage gestellt hätte.

    Zu deinem Vorwurf, ich wollte mit diese Artikel die Zeugen Jehovas verleumden kann ich nur sagen, die Zeugen Jehovas als Einzelpersonen möchten sicherlich nicht verleumden oder schlecht reden. In der Regel möchten alle nur das Gute tun und Gott gefallen. Aber in diesem Bemühen scheitern sie genau so wie alle anderen Menschen die auch nur das Gute wollen, an ihrer Unvollkommenheit.
    Doch leider wird unseren Brüdern immer wieder vorgegaukelt, sie seien bessere Menschen da sie ja mit der Organisation Gottes verbunden sind.

    Doch gerade der heutige WT Studienartikel, „Lasse dich von Jehova formen“
    Offenbart wieder einmal mehr, das in dieser Organisation ein teuflischer Geist
    Herrscht. Eine Organisation, die im Namen Jehovas Handlungen als von Gott gewollt preist, die jeder menschlichen Empfindung und auch der christlichen Lehre widersprechen kann nur vom Widersacher Gottes geleitet sein.
    Wer Menschen ermuntert sich um seinen Ausgeschlossenen Verwanden ein Leben lang nicht mehr zu kümmern, um sie wieder zu Gott zu führen muss in seinem Denken und Gefühlen krank wenn nicht sogar pervers sein.

    Im gleichen Wachtturm werden wir ermuntert uns an Jehova ein Beispiel zu nehmen. Warum dann nicht in diesem Fall? Wie oft ist Jehova Gott auf sein Volk zugegangen, obwohl es schwer gesündigt hat und in einem Zustand des nicht Bereuens war.
    Hat Jehova sein Volk jemals erpresst? Können wir uns vorstellen, dass Jehova solch ein hartherziger Gott ist, dass er die Familienkontakte als Druckmittel benutzt um Menschen wieder zu sich zu führen? Das kann nur eine menschliche Organisation vertreten die sich vom Geiste Satans beeinflussen lässt, den solche Vorschriften führen dazu da sich Gerechtigkeit liebende Menschen von Gott abwenden. In der Bibel werden wir derartige Vorschriften nicht begründet finden.

    Liebe Brüder, und auch du Bruder Unbekannt, die ihr heute im WT-Studium diese gotteslästerlichen Gedanken studieren musstet und vielleicht auch noch mit euren Kommentaren unterstütz habt, habt ihr euch dabei wohlgefühlt, oder gab es doch noch so in einer Ecke eures Herzens ein Gefühl das dies niemals der Wille Gottes ein kann?

    Auch das Beispiel mit dem Ältesten, der einen Fehler begangen hat uns sich als „Versager“ gefühlt haben soll weil er sein Ältestenamt verloren hat ist pure Gehirnwäsche. Warum soll sich jemand als Versager fühlen müssen wenn er einen Fehler macht, auch wenn es ein schwerer Fehler ist? Hier kommt wieder der Leistungsgedanke zum tragen, den ich mit meinem Artikel verurteilen wollte und der nichts mit dem christlichen Werten zu tun hat.
    Wenn sich der besagte Älteste traurig gezeigt hätte über seinen Fehler das kann man verstehen und wird auch von einem ehrlichen Christen erwartet. Aber das er sich als „Versager“ fühlte weil er deshalb sein Amt verloren hat und er alles daran setzen wollte wieder in Amt und Würden versetzt zu werden zeigt zu welcher Art Geisteskinder wir erzogen und geformt werden von unserer Organisation.

    Liebe Grüße
    an alle, der Autor

  • walter
    August 19, 2013

    Hallo lieber „Autor“,

    wunderbar auf den Punkt gebracht. Du hast mir aus dem Herzen geschrieben.
    Das müßte man eintüten und in die Welt verschicken.

    Vielen Dank !

    Walter

  • Anna
    August 19, 2013

    Lieber Walter,
    deinen Worten an @Autor möchte ich mich gerne anschließen. Und was diese Beispiele mir Töpfer/Ton zu tun haben konnte ich auch nicht nachvollziehen. Meine Brüder haben jedenfalls fleißig brave wtg-korrekte Antworten gegeben. Lg an alle Anna

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Lieber Autor,
    auch von mir meinen Respekt für deine gute Begründung!
    Zu diesem Gedanken:

    >>Wer Menschen ermuntert sich um seinen Ausgeschlossenen Verwanden ein Leben lang nicht mehr zu kümmern, um sie wieder zu Gott zu führen muss in seinem Denken und Gefühlen krank wenn nicht sogar pervers sein. Im gleichen Wachtturm werden wir ermuntert uns an Jehova ein Beispiel zu nehmen. Warum dann nicht in diesem Fall?<<

    …möchte ich die Abhandlung aus Nehemia 9 zusammenschneiden und das wichtigste vermitteln – das störrische, freche, unverschämte Volk Israel und die Reaktion Jehovas die so gar nicht mit dem zusammen passt was "der trvSk," uns von Jehova vermitteln möchte

    6 Dann betete Esra:1 "Du bist der Herr, du allein! Du hast den Himmel geschaffen mit all seinen Sternen! …. Du hast ihnen das Leben geschenkt, die Mächte im Himmel beten dich an. 7 Du, o Herr, bist der Gott, … Du hast dein Wort gehalten, denn du bist zuverlässig und gerecht! 9 Als unsere Vorfahren in Ägypten unterdrückt wurden, hast du dich über sie erbarmt. Am Schilfmeer schrien sie um Hilfe, und du hast sie erhört.

    13 Du stiegst vom Himmel herab auf den Berg Sinai und sprachst zu deinem Volk. Du gabst ihnen klare Bestimmungen, Weisungen, auf die man sich verlassen kann, gute Ordnungen und Gebote.

    16 Aber unsere Vorfahren waren hochmütig, sie widersetzten sich dir und schlugen deine Weisungen in den Wind. 17 Sie wollten dir nicht gehorchen und vergaßen deine großen Wunder, mit denen du ihnen geholfen hattest. Eigensinnig und widerspenstig wie sie waren, wollten sie selbst einen Anführer berufen, der sie in die Sklaverei nach Ägypten zurückbringen sollte. Du aber bist ein Gott, der vergibt, du bist gnädig und barmherzig; deine Geduld ist nie zu Ende, deine Liebe ist grenzenlos. Du hast unsere Vorfahren nicht verlassen, 18 auch nicht, als sie sich eine Stierfigur gossen und sagten: 'Das ist unser Gott, der uns aus Ägypten geführt hat!' Wie sehr haben sie dich damit verletzt!

    19 Du aber hast sie in der Wüste nicht im Stich gelassen, denn du bist barmherzig. Am Tag zeigte die Wolkensäule, wohin sie gehen sollten, und in der Nacht erleuchtete die Feuersäule ihren Weg.

    20 Du schenktest ihnen deinen guten Geist, um sie zur Einsicht zu bringen. Als sie hungrig und durstig waren, hast du sie mit Manna und Wasser versorgt. …

    …Du brachtest sie in das Land, das du ihren Vorfahren versprochen hattest. 24 Sie eroberten es und ließen sich dort nieder. Die Bewohner Kanaans mussten sich ihnen unterwerfen; die Herrscher und das Volk gabst du in ihre Gewalt, sie waren gezwungen, ihnen zu dienen. ….Es ging ihnen sehr gut, du hattest sie so reich beschenkt!

    26 Doch trotz allem kehrten sie dir den Rücken und lehnten sich gegen dich auf: Von deinen Geboten wollten sie nichts mehr wissen; sie brachten deine Propheten um, die sie eindringlich ermahnt hatten, wieder zu dir zurückzukehren. Damit haben sie dich selbst beleidigt.

    27 Da ließest du ihre Feinde Macht über sie gewinnen, grausam wurden sie von ihnen unterdrückt. In ihrer Not schrien sie zu dir um Hilfe, und du erhörtest sie im Himmel, weil du Erbarmen mit ihnen hattest. Du schicktest ihnen Retter, die sie von ihren Unterdrückern befreiten.

    28 Doch kaum hatten sie Ruhe vor ihnen, taten sie wieder, was du verabscheust. Erneut ließest du sie in die Hände ihrer Feinde fallen, hilflos waren sie ihnen ausgeliefert. Und wieder schrien sie zu dir, und du erhörtest sie im Himmel. Du brachtest ihnen immer wieder Rettung, weil du Erbarmen mit ihnen hattest.

    29 Du riefst sie zur Besinnung, sie sollten umkehren und sich an dein Gesetz halten. Doch sie waren zu stolz und folgten deinen Weisungen nicht. Sie übertraten deine Gebote, die doch jedem, der sie befolgt, das Leben bringen. Sie wandten sich von dir ab, sie wollten nichts mehr von dir wissen und weigerten sich, dir zu gehorchen.

    30 Viele Jahre lang hattest du Geduld mit ihnen; du ermahntest sie durch deinen Geist und sprachst zu ihnen durch die Propheten. Doch sie stellten sich taub. Da gabst du sie in die Gewalt fremder Völker, 31 aber weil du erneut Erbarmen mit ihnen hattest, wolltest du sie nicht völlig vernichten; du überließest sie nicht ihrem Schicksal. Denn du bist gnädig und barmherzig.

    34 Unsere Könige und führenden Männer, unsere Priester und unsere Vorfahren, sie alle haben dein Gesetz missachtet, sie haben deine Gebote übertreten und deine Warnungen in den Wind geschlagen. 35 Du hattest ihnen die Herrschaft anvertraut, du hattest sie mit Gütern reich beschenkt und ihnen ein großes und fruchtbares Land gegeben. Doch sie weigerten sich, dir zu dienen und von ihren falschen Wegen umzukehren.

    Und die Organistation heute ist hartherzig und grausam, viele Brüder und Schwestern beachten und handeln nach den Anordnungen der LK, auch wenn es eigene Familienglieder sind, vielleicht eine Alleinstehende Mutter die alt geworden ist, die Hilfe ihrer Kinder bräuchte, wenn auch nicht alle so grausam mit den Eltern umgehen so ist alleine die Anweisung: KEINEN KONTAKT (nur das absolut nötigste) nach INNEN und nach AUSSEN in der Öffentlichkeit will man sich liebevoll zeigen und es so darstellen als wäre die Liebe unter Verwandten (auch solche die die Gemeinschaft verlassen) ohne jede Auflage oder wie Br. Radtke in einem Zeitungsinterview sagt: ES gibt kein Kontaktverbot, es gibt keine Kontrolle, ja er sagte hierbei sogar es gibt keine Aufzeichnungen oder Statistik – was für ein Lügner! Das ist bittere Realität. Aber wenn die öffentlich beauftragten Vertreter der WTG in aller Öffentlichkeit lügen, dann braucht sich keiner zu wundern das die WTG vom Vater der Lüge durchzogen ist und er sein Einfluss größer ist als wir alle vermuten.

    Liebe Grüße
    Matthäus

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Ach ja wenn jemand den Zeitungsausschnitt in dem Br. Rudtke interviewt wurde und er ohne Scham mehrere Lügen vom Stapel läßt, dem kann ich gerne diesen Zeitungsausschnitt per Mail zusenden:
    zeugejesus@gmail.com

  • hansi
    August 19, 2013

    hallo matthäus zitat, wer andere ermundert seinen ausgeschlossenden verwanden,nicht mehr zu gott zu führen ,auszugsweise.das ist einfach falsch,dieses zitat.punkt1,viele ausgeschlossene verwanden leben noch unter einem dach a,ich denke an die minderjährigen die noch von den eltern versorgt werden sowohl materiel als auch ich betone geistig ,viele christliche zeugen jehovas ,eltern bemühen sich auf der grundlage der bibel ihre kinder wieder zu gott zu führen ,falsch daher was der autor von sich gibt,das erstmal punkt eins,punkt 2,ich selber war mal ausgeschlossen,und wie oft wurde der versuch gemacht,mich wieder zu gott zu bringen von seiten der versammlung,wer damals nicht wollte war ich,und vielen nicht nur mir ergeht es genauso und was dann einfach nur freude macht,das viele wieder den weg zu gott zurückfinden und zu christenversammlung wiederkehren,so erging es mir ich bin,ein zeuge jehovas und bin inder versammlung.und die grösste freude überhaupt herscht im himmel bei jehova gott ,jesus christus der heiligen engel,den brüdern jesu,über einen einzigen sünder der bereut,wie oft hat jehova seine heiligen seine propheten ,seine diener immer wieder zu den verloren schafen gesandt was taten diese nicht nur das sie diese schlecht behandelten ,nein sie töteten sie ,wie sie es mitdem sohn gottes machten.das zitat ist schlecht nein nicht nur schlecht sondern schlicht und einfach nur falsch.lg hansi

  • Igel
    August 19, 2013

    Hallo Hansi, ich möchte eigentlich nicht weiter auf Deinen kommentar eingehen, da ich eine ganz andere Erfahrung machen durfte.
    Aber ich freue mich für Dich. Leider kann ich nur nicht verstehen wie so sich Menschen wie z.B.ein ehem. Bruder an einem Fußballtor in München aufhängt und im Abschiedsbrief die Zeugen Jehovas für sein verpfuschtes Leben verantwortlich macht! Sicher wird es immer wieder Menschen geben die im Leben nicht zu recht kommen und sich selbst umbringen z.B. aus Liebeskummer das gab und wird es immer geben! Nur wenn ich behaupte wir sind das Volk Gottes und Ihr erkennt uns weil wir Liebe untereinander haben! WIE KANN ES DANN SEIN? DAS SICH MENSCHEN UMBRINGEN WEIL VON DER ORG. IN ERPRESSERISCHER MANIER DIE LIEBE UND DAS MITGEFÜHL UND HILFE ENTZOGEN WERDEN BZW:VON ANGEHÖRIGEN DAS ENTZIEHEN DER LIEBE EINGEFORDERT WIRD! NUR UM MENSCHENGEBOTE EINZUHALTEN ! Wenn ich jemanden Liebe dann liebe ich Ihn auch wenn er mal eine andere Meinung hat,dann liebe ich auch seine Fehler! Aber der Sklave (Sklaventreiber) liebt seine Schäfchen leider nur wenn sie Leistung bringen und kuschen! Deshalb lieben Dich auch die Mitglieder in Deiner Versammlung wieder! Aber wenn Du jetzt einem Ältesten sagen würdest das du hier auf BI schreibst glaube ich wirst du Probleme bekommen denn Du kuscht nicht mehr, und man wird Dir unterstellen das Du Abtrünnig bist. Das ist ungefähr so als wenn dich deine Frau aus einen sagen wir mal anrüchigen Lokal kommen sieht und du sagst ihr „Ich musste nur ganz dringend auf die Toilette“ wenn sie dich Liebt und vertraut dann glaubt sie dir! Aber kannst Du dir vorstellen das die Ältesten so viel Vertrauen und Liebe zu dir haben?

    LG Igel

  • Frank&Frei@Dennis
    August 19, 2013

    Hansi, wie wäre es, wenn du mit Klein und Großbuchstaben schreibst, mal einen Absatz reinbringst und damit mehr Gliederung.
    Deine Kommentare zu lesen fällt sehr schwer, abgesehen von der Grammatik. Die zu beherrschen ist allerdings nicht jedem in den Schoß gelegt.
    Viele Zeugen Jehovas bemühen sich Gott und den Menschen zu gefallen.
    Das tun andere Religionen aber auch.
    Und die anderen Religionen haben nicht so einen ständigen Chamäleon-Effekt in der Lehre wie die Zeugen, die dann noch stock und steif behaupten, „geistgeleitet“ zu sein, somit Gott ihre Fehler in die „geistigen“ Schuhe schieben.
    Zeugen in der Dritten Welt, wo es wenig Internet gibt, erweisen sich als ideal für die Leitende Körperschaft.
    Und wir hier in Europa, wir können die Medaille drehen und wenden und sie von allen Seiten sehen. Da bleibt nichts mehr übrig für eine „Sklavenklasse“ die sich selber huldigt und sich vom Regen in die Traufe begibt. Sie hatten jahrzehntelang Kindsmissbrauch in der Versammlung gedeckelt, Missetäter nicht dem Staatsanwalt
    übergeben in allen Ländern der WElt. Und seit ca 12 Jahren gehts jetzt so, wie es laufen sollte und da kommen die pädophilen Fälle der Vergangneheit nun auf den Tisch. Wenn in D ein Kind mit 12 Jahren missbraucht wurde, endet das erst 10 Jahre nach Volljährigkeit, also mit 28 Jahren. Da snd 16 Jahre Vakanz für den Täter drin. Daran wird der Wachtturm vom STorch – Langbeiner – zur Schlange werden. sie werden alles verlieren weil sie ernten, was sie gesät haben.

  • Manfred an Hansi
    August 19, 2013

    Lieber Hansi,

    ganz ehrlich Du versuchst hier die Handlungen von Zeugen Jehovas zu rechtfertigen, dass sie doch versuchen die besten Menschen zu sein und sich nur an der Bibel ausrichten und möglichst alle Gebote halten. Du hast aber den gröbsten Fehler, die grösste Sünde aber gekonnt ausgeklammert und das ist, dass sie nicht dem Christus folgen, sondern Menschen die sich an seine Stelle gesetzt haben. Deshalb ist alles vergeblich was sie machen, wenn sie nicht dem Christus folgen, ist alles umsonst.

    Ich hänge Dir hier mal einen Auszug aus meinem Abschiedsbrief an die Versammlung an, den ich all meinen Brüdern zukommen lies, damit sie wissen warum ich ausgeschlossen wurde. Obwohl ich also nachweislich keine von denen Sünden begangen habe, die Du hier immer als leuchtendes Beispiel heranziehst, hat trotzdem keiner dieser Zeugen Jehovas ein Problem damit, mich zu meiden wie der Teufel das Weihwasser. Ja, auf der Straße flüchten sie vor mir aus Angst mit einem „Abtrünnigen“ in Kontakt zu kommen. Selbst an der Supermarkt Kasse redet die Schwester nicht mit mir, obwohl sie mich als Kunden regulär bedienen müsste und dass alles obwohl ich KEINE biblische Sünde begangen habe. Hier der Auszug aus meinem Brief und schau Dir die Texte über die Bruderliebe ganz genau an:

    Weil ich gesagt habe, dass Jesus der Treue und verständige Sklave ist und nur er die Worte des ewigen Lebens hat, deshalb schließt man mich nun aus.

    Joh. 14:6 6 Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich“.

    Joh. 21:16-19
    16 Überdies werdet ihr sogar von Eltern und Brüdern und Verwandten und Freunden überliefert werden, und man wird einige von euch zu Tode bringen, 17 und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Menschen sein. 18 Und doch wird bestimmt kein Haar von eurem Haupt verlorengehen. 19 Durch euer Ausharren werdet ihr eure Seele erwerben.

    Joh. 16:2
    2 Man wird euch aus der Synagoge ausschließen. Ja die Stunde kommt, da jeder, der euch tötet, meinen wird, er habe Gott einen heiligen Dienst erwiesen.

    Man hat mir gesagt, wenn ich ein Wiederaufnahmeantrag stellen würde, dann müsste ich aber bedingungslos anerkennen, dass die LK der Treue .u.v. Sklave ist. Doch das kann ich nicht, da ich sonst die Stellung Jesu Christi leugnen würde, denn ER wurde von seinem Vater eingesetzt. Damit muss ich mich nun endgültig von Euch verabschieden, denn von Euch wird ab Donnerstag verlangt werden, dass Ihr mich hassen sollt und ich für Euch schlimmer bin wie ein Mensch von den Nationen. So steht es im WT, den Ihr vor zwei Wochen studiert habt. Doch was steht in der Bibel?

    1. Joh. 4:20
    20 Wenn jemand erklärt: „Ich liebe Gott“ und doch seinen Bruder haßt, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann Gott nicht lieben, den er nicht gesehen hat. 21 Und wir haben dieses Gebot von ihm, daß der, der Gott liebt, auch seinen Bruder liebe.

    Joh. 3:16
    13 Wundert euch nicht, Brüder, daß die Welt euch haßt. 14 Wir wissen, daß wir vom Tod zum Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod. 15 Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Totschläger, und ihr wißt, daß kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat.

    1. Petr. 4:14
    14 Wenn ihr um des Namens Christi willen geschmäht werdet, seid ihr glücklich, weil der [Geist] der Herrlichkeit, ja der Geist Gottes, auf euch ruht.

    Ich werde immer ein Zeuge Jehovas und seines Sohnes Jesus Christus sein und bleiben. Doch ich werde kein Wachtturm Zeuge mehr sein. Jeder steht selbst vor Christus, wenn er die Welt richten wird. Ich kann guten Gewissens behaupten, dass ich seinen Namen nicht geleugnet habe, ungeachtet der Konsequenzen, die daraus entstehen und darüber bin ich sehr, sehr glücklich. – Zitat Ende.

    Nun lieber Hansi, was sagst Du zu diesen Bibeltexten? Ja, vielleicht versuchen die Zeugen Jehovas gute Staatsbürger zu sein und stehlen nicht und hinterziehen keine Steuern. Doch sind es tatsächlich christliche Zeugen Jehovas? Ich muss ganz klar sagen NEIN. Wer seinen Bruder hasst kann nicht christlich sein, denn Jesus hat gesagt, dass man seine Jünger an der Liebe erkennen würde. Doch wo ist die Liebe wenn man versucht sich nur nach der Bibel auszurichten? Ich habe genau das gemacht, dem Worte Gottes mehr gehorcht als den Menschen und genau deshalb wurde ich ausgeschlossen und man geht mit mir um wie mit einem Toten, denn mit Toten kann man auch nicht sprechen.

    Ein guter Staatsbürger zu sein, reicht nicht aus um im Gericht vor Christus zu bestehen.

    1.Joh. 1:4
    4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem.

    Das Gebot des Christus lautet sogar seine Feinde zu lieben, nicht nur seine Brüder. Aber das tun sie nicht und daher musst Du das „christlich“ vor Zeugen Jehovas weglassen, denn sie handeln nicht christlich, sondern unbarmherzig und unchristlich. So sieht es aus. Mir tut es echt weh, Deine Kommentare zu lesen, wie gut doch diese Zeugen sind. Ja, es mögen gute Menschen sein, gegenüber ihren Nachbarn, Arbeitskollegen und sonst wem, aber sie sind unbarmherzig bei jedem, der nicht ihrem selbsternanntem Sklaven folgt. Doch gerade die sind es, die gemäß dem Gebot Jesus handeln. Wir lieben immer noch unsere Brüder und wünschten, sie warnen zu können. Doch sie lehnen jedes Gespräch ab. Nicht wir sind es die ein christliches Beisammensein verhindern, sondern diese, die der LK in Brooklyn folgen.

    Also bitte mach mal Deine Augen auf und schau auf die schlimmen Auswirkungen, die durch die unbarmherzige Ausschlusspraxis an den lieben Menschen entstehen. Dann frage Dich ob Jehova oder sein Soh Jesus so gehandelt hätten und die Texte davor belegen ganz klar: Nein. So würden sie niemals handeln. Aber es gibt einen, der so handelt:

    (Johannes 8:44) Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge].

    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Sehr gute Argumente lieber Manfred, insbesonders der deutliche Hinweis wessen Kind man wird wenn man so handelt wie die LK es von allen ZJ verlangt!
    lg. Matthäus

  • hansi
    August 19, 2013

    ja genau lieber matthäus vieler christlicher eltern jehovas zeugen blieb es erspart ihre kinder jugenliche heranwachsende zu grabe zu tragen ,durch drogenkonsum alkohol,oder sonst welcher dinge ,ja immer zwei seiten der medalie betrachten .lg hansi

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Lieber Hansi,
    ich möchte deiner Meinung ja nicht widersprechen, ja es gibt viele die Drogenabhängig waren, oder auch kriminell, dem Alkohol verfallen usw. und viele von diesen aus dieser Spirale mit Hilfe von ZJ herausgefunden haben! Doch sei doch bitte nicht so naiv und denke das die gleichen Personen nicht genauso mit Hilfe anderer Vereinigungen ob religiös oder staatlicher Natur, diesem Teufelskreis entronnen sind. Auch deine Gedanke das es unter ZJ mehr anständige Menschen, also bessere Ehemänner, Frauen, Familie gibt die „DANK der tollen Belehrung“ dazu gebracht wurden.

    Ich war selbst Ältester und in meinen nur 15 Jahren (nur in einer Versammlung) gab es von Gruppensex, Inzest, sexuellen Übergriffen oder Homosexualität – ALLES!

    ZJ sind nicht BESSER aber auch nicht SCHLECHTER – sie bilden sich nur ein sie seien besser und ein
    ach so „reines und heiliges Volk“. Öffne die Augen vor Fakten die du z.B. hier findest:

    http://www.youtube.com/watch?v=8S258_bZjkE

    Es sind Verbrechen aufgelistet von nur einem Jahr – alle mit Quellenangaben – und sei versichert wenn nur eine Anklage falsch wäre, hätte die WTG dieses Video längst verbieten lassen! Schau dir auch die zusätzlichen Argumente an (am Schluss des Video) dass diese nur ein kleiner bekanntgewordener Teil solcher Verbrechen war. Informationen dieser Art gibt es eine ganze Menge!

    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Zadok/Achim
    August 19, 2013

    Lieber Hansi,

    die Zeugen-Eltern werden nie mehr ihre Kinder zu Grabe tragen, wie du schreibst, denn diese werden mit dem Internet groß und gehen klugerweise nicht mehr in geistige Grabstätten sprich Königreichsäle.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Das lieber Hansi das war in einem anderen Kommentar deine Meinung:

    >>fakt jehovas zeugen strengen sich im grossen und ganzen gewaldig an sünden zu vermeiden sie bemühen sich aufrichtig,und in der mehrheit bei uns zeigen wir unsere liebe zu jehova ,und seinem sohn dadurch den tag damit beginnend seine gebote zu halten als die einstellung zu bekunden<<

    …und dem muss ich widersprechen!
    Viele andere NICHT ZJ – selbst wenn sie nichtchristlich sind – strengen sich ebenso in gleicher Weise an, gute Ehen, Familienväter und Mütter zu sein. Ich behaupte sogar dass in der Versammlung in welcher ich war, es mehr Ehescheidungen gab als im Verhältnis der Prozentsatz der Scheidungen des ganzen Landes.

    Lg. Matthäus

  • Hubert
    August 19, 2013

    Danke lieber Manfred vom 02.09.2013 um 13:35 Uhr

    für diese gottesdienstlichen Informationen

    und Deinen Erlebnisbericht,

    der wie der tausender anderer

    und wie der meine

    und wie die Vorträge und Kommentare

    auch auf Bruder-info

    vor Jesus und JHWH kommen möge

    und im göttlichen Segen um die Erdkugel kreisen

    und in die Religionsgemeinschaft

    der Zeugen Jehovas vor die Mitglieder

    der Leitenden Körperschaft

    und ihre Zweig- und Ortsmitglieder

    kommen soll …

    Denn Jesus wird ihnen gemäß dem Beispiel

    in Offb. 2:21-23 nicht endlos Zeit zur Reue

    und Besinnung einräumen und zu seiner Zeit

    ihnen gegenüber mit seiner Grundgesinnung

    gemäß Offb. 3:19-22 aufhören.

    Viel Liebe, Trost und Kraft im Herrn
    und in der großen christlichen Familie
    wahrer Anbeter und Anbeterinnen
    Gottes in Europa

    Hubert am 02.09.2013

  • hansi
    August 19, 2013

    lieber mannfred,hättest du von anfang an meine kommentare gelesen,wüsstest du wie ich zum tuvständigen sklaven eingestellt,bin und zwar mit einer potsion skeptig und zweifel,was mit gewissen lehrpunkten zusammenhängt ,für dich nochmal die ausschlusspraxis der gesellschaft ist für mich nicht nachvollziebar,und ich bin doch bei dirlieber mannfred das gottes wort nur für unsbindend sein sollte ,so hallte ich es aufjedenfall du hast die passende bibelstelle angeführt von jesus christus er sagte ich bin der weg und das leben,und niemand kommt zum vater ausser durch mich.jehova sagte dann noch hört auf meinen sohn ,nochmal damit es jeder versteht das ist mein biblisches verständnis wem wir vertrauen sollten.aber eben nochmal lieber mannfred,ich wollte durch meine kommentare,doch schon zum ausdruck bringen und das wird selbst von den medien ja nicht nur von den medien sondern von den menschen im allgemeinen auch bestädigt das jehovas zeugen was ihren christlichen lebenswandel betrifft ,schon ein leuchtenes beispiel geben das darf lieber mannfred doch gesagt werden ,im übrigen ich diene schon lange in der versammlung das muss ich klar und deutlich mitteilen von niemanden weder von ältesten dienstamtgehilfen oder von meinen mitgläubigen wurde ich je angehalten meine ehemaligen brüder und schwestern zu hassen ,ich ja wir zeugen jehovas ahmen unseren liebevollen vater jehova nach der niemals menschen hasst egal was sie machen ,aber was er hasst sind die handlungsweisen ,all der schlimmen sünden,zuletzt zu dem punkt den du auch erwähntest mit der verfolgung in der eigenen familie,unbestreitbar das da viele zeugen jehovas oder die die auf dem besten weg dazu waren ,das sie da ganz grosse schwierigkeiten bekammen ,und gerade deshalb viele zur wahrheit kamen ich nehme nur das beispiel des andersgläubigen ehepaartners ,die bewunderten wie sich christen verhielten,also,du siehst lieber mannfred das mann alles zweiseitig betrachten sollte .lg hansi

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Lieber Hansi!

    Ich würde dich ersuchen deine Kommentare etwas zu gliedern – mit mehr Absätzen dann kann man viel leichter folgen so z.B.

    lieber mannfred,

    hättest du von anfang an meine kommentare gelesen,wüsstest du wie ich zum tuvständigen sklaven eingestellt,bin und zwar mit einer potsion skeptig und zweifel,was mit gewissen lehrpunkten zusammenhängt ,für dich nochmal die ausschlusspraxis der gesellschaft ist für mich nicht nachvollziebar,und ich bin doch bei dirlieber mannfred das gottes wort nur für unsbindend sein sollte ,so hallte ich es aufjedenfall du hast die passende bibelstelle angeführt von jesus christus er sagte ich bin der weg und das leben,und niemand kommt zum vater ausser durch mich.

    jehova sagte dann noch hört auf meinen sohn ,nochmal damit es jeder versteht das ist mein biblisches verständnis wem wir vertrauen sollten.

    aber eben nochmal lieber mannfred,
    ich wollte durch meine kommentare,doch schon zum ausdruck bringen und das wird selbst von den medien ja nicht nur von den medien sondern von den menschen im allgemeinen auch bestädigt das jehovas zeugen was ihren christlichen lebenswandel betrifft ,schon ein leuchtenes beispiel geben das darf lieber mannfred doch gesagt werden ,im übrigen ich diene schon lange in der versammlung das muss ich klar und deutlich mitteilen von niemanden weder von ältesten dienstamtgehilfen oder von meinen mitgläubigen wurde ich je angehalten meine ehemaligen brüder und schwestern zu hassen ,

    ich ja wir zeugen jehovas ahmen unseren liebevollen vater jehova nach der niemals menschen hasst egal was sie machen ,aber was er hasst sind die handlungsweisen ,all der schlimmen sünden,zuletzt zu dem punkt den du auch erwähntest mit der verfolgung in der eigenen familie,unbestreitbar das da viele zeugen jehovas oder die die auf dem besten weg dazu waren ,das sie da ganz grosse schwierigkeiten bekammen ,und gerade deshalb viele zur wahrheit kamen ich nehme nur das beispiel des andersgläubigen ehepaartners ,die bewunderten wie sich christen verhielten,also,du siehst lieber mannfred das mann alles zweiseitig betrachten sollte .

    lg hansi

    Ich hoffe es war nicht zu bevormundend!

  • Nachdenker
    August 19, 2013

    Hallo Autor,
    auch von mir herzlichen Dank für deine Ausführungen die mir aus dem Herzen sprechen. Ich tue mir schon lange diese WT Studiererei nicht mehr an. Es ist verlorene Zeit sich mit Ausführungen zu beschäftigen die nicht die Gedanken Jehovas sind. Mittlerweile kann ich ueber so manchen Artikel nur noch lachen oder weinen und bedauere die Brueder die diesen heuchlerischen Mist auch noch studieren und brav beantworten muessen und dad auch noch voller Überzeugung tun. Arme Brueder, was soll bloß aus ihne werden.
    Gruesse
    Nachdenker

  • edelmuth an das Glückskind fgzeboath
    August 19, 2013

    Guten Abend Glückskind fgzebaoth

    In deinen Kommentaren hebst du den Sklaven als irdische Vertretung der himmlischen Organisation Jehovas hervor.

    Stell dir einmal vor, wir würden uns begegnen und ich würde dir mit meiner Faust ein Feilchen schlagen und dir dann erklären, dass nicht ich, sondern meine Faust, die meinen Kopf nicht richtig verstanden hat, schuld daran wäre. So, oder so ähnlich argumentiert der Sklave, wenn er wieder einmal eine seiner unbestreitbaren Irrtümer korrigieren muss.

    „Das kann nicht sein!“ würdest du vielleicht entgegnen. Stimmt! Wenn ein derartiges Versagen bei mir als unvollkommener, fehlerhafter Mensch nicht möglich sein kann, um wie viel weniger kann es bei dem vollkommenen Leib Christi, bestehend aus Jesus, dem Haupt, und seinen Jüngern, den einzelnen Gliedern seines symbolischen Leibes, sein.

    Indem der Sklave beim Korrigieren seiner Fehler stets behauptet, seinen Herrn nicht richtig verstanden zu haben, unterstellt er Jesus, sich nicht in einer für den Sklaven verständlichen Form ausgedrückt zu haben und deshalb für die Irrtümer des Sklaven verantwortlich zu sein.

    Das zweite, noch viel schlimmere Verbrechen ist, sich als das alleinige durch den Geist Gottes geleitete Instrument zum Ausdruck des Willens Gottes zu erklären. Sie erklären Jehova zum Autor ihres von Ghostwritern verfassten Wachtturm und behaupten, dass ihre Handlungsweise dem Willen Gottes entspricht. Würde man die Wahrhaftigkeit dieser Aussage außen vor lassen, so kann man erkennen, dass die Brüder ihr Vertrauen und ihre Hoffnung auf ewiges Leben auf den Sklaven setzen und ihm deshalb blind folgen.

    Über jede vom Fleisch verursachte Sünde konnte und kann man mit Jehova reden aber nicht über die Götzenanbetung. Da kennt ER keine Kompromisse. Die hasste ER. Wenn jemand die Ehre und Herrlichkeit, die Jehova gebührt, wie der Sklave für sich beansprucht und sich in seiner Lehre auf den Thron Jesus setzt, indem er den Mittler zwischen Jehova und den
    Menschen mimt und sie statt in Gottes Wort in seinen Überlieferungen um Rat suchen lässt, hat er aus meiner Sicht jede Hoffnung auf Beständigkeit verloren, Nicht das OB, sondern das WANN seiner Vernichtung ist nur noch offen.

    Schon das Folgen einer von Menschen repräsentierten Organisation, der alle Gläubigen folgen sollen, wiederspricht der Entscheidungsfreiheit des Menschen und steht im Widerspruch zu Jesus Art des Lehrens in Gleichnissen, die eine grundsätzliche und eigenverantwortliche Umsetzung erfordert.

    Ede

  • Barnabas
    August 19, 2013

    Hallo Glückskind,
    dein Zitat:
    „1. Jehovas „Familie“ ist seine Organisation, den irdischen Teil bilden derzeit unvollkommene Menschen. Dies scheint hier schwer akzeptierbar zu sein.“
    Das Problem besteht doch nicht darin, dass das H I E R keiner akzeptieren kann, das der angeblich „irdische Teil der Organisation“ aus unvollkommenen Menschen besteht.
    Das Problem besteht in dem maßlos überzogenem Anspruch jenes „irdischen Teils der Organisation“ gottgleiche Autorität zu besitzen. Sie selbst wollen doch gar nicht als unvollkommene Menschen betrachtet werden. Also ist es doch legitim, sie an ihrem eigenen völlig überzogenem Anspruch zu messen. Ich bin immer wieder verblüfft festzustellen, dass sie in ihrer Arroganz noch steigerungsfähig sind. Jene Aussage vom Wachtturm vom 15.11.2013 hat das wieder erneut gezeigt.
    „Die lebensrettenden Anweisungen, die sie dann von Jehovas Organisation erhalten, mögen vom menschlichen Standpunkt aus unpraktisch erscheinen. Wir alle müssen bereit sein, jede Anweisung zu befolgen, ob sie nun vom strategischen oder menschlichen Standpunkt aus vernünftig erscheint oder nicht.“
    JEDE LEBENSRETTENDE ANWEISUNG AUCH WENN UNVERNÜNFTIG ODER UNMENSCHLICH !
    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Barnabas

  • Br. Bird
    August 19, 2013

    Liebe Geschwister im Glauben,

    Man kann sagen, sie (LK) hören nicht auf sich wichtig zu machen.
    Sie erheben einen Machtanspruch, der seines gleichen sucht.
    Nicht mal die Apostel suchten so etwas. Jesus hatte sogar seine Jüngere zurecht gewiesen, als sie um den Platz gestritten haben.

    Jeder der sie weiterhin unterstützt befindet sich in einer sehr großen Gefahr.
    Leider sind viele Gefangen.

    Hier einige Texte

    Lukas 14:11 SCH2000

    Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

    Sprüche 29:23 SCH2000

    Der Hochmut des Menschen erniedrigt ihn, aber ein Demütiger erlangt Ehre.

    Jesaja 5:15 SCH2000

    So wird der Mensch gebeugt und der Mann gedemütigt, und die Augen der Hochmütigen sollen erniedrigt werden;

    Matthäus 18:4 SCH2000

    Wer nun sich selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Größte im Reich der Himmel.

    Jesaja 2:12 SCH2000

    Denn es kommt ein Tag [des Gerichts] von dem Herrn der Heerscharen über alles Stolze und Hohe und über alles Erhabene, und es wird erniedrigt werden;

    LG und viel Segen von unserem Vater und Herrn Jesus
    Bird

    PS: lese alles mit, habe aber im Moment leider wenig Zeit zum Schreiben, Nachwuchs..:-)

  • Hopefull
    August 19, 2013

    das ist ja eine erfreuliche Nachricht, liebe Birds

    Herzlichen Glückwunsch!!

    alles Gute
    Hope

  • Tirza
    August 19, 2013

    Liebe Birds!

    Ich möchte mich den herzlichen Glückwünschen von Schw. Hopefull
    sehr gern anschließen und wünsche Euch alles erdenklich Gute!

    Liebe Grüße
    Tirza

  • pit an birds
    August 19, 2013

    auch mein glückwunsch zu neuem leben und den segen des Herrn wünsche ich euch.

  • Brigitte
    August 19, 2013

    Auch von uns die besten Segenswünsche für Eueren keinen Erdenbürger.
    Alles Liebe
    Brigitte

  • Br. Bird an Alle
    August 19, 2013

    Liebe Geschwister,

    Danke an euch alle, für die lieben Glückwünsche!!

    LG und den Segen Jehovas und seines Sohnes wünsche ich euch.
    Bird

  • hansi
    August 19, 2013

    danke glückskind für deinen kommentar,dem ich zustimme , eben besonders zum schluss deines kommentars zu punkt3 da habe ich auch stark das empfinden das alle zeugen jehovas in einen topf geworfen werden ,selten das was postives über jehovas zeugen gesagt wird,kongret vieleicht hast du meine kommentare gelesen wo ich versucht habe zu erleutern das es schon ein unterschied ausmacht wie sich ein christ im leben verhalten sollte,ohne noch einmal ins detail zu gehen wurde mir als antwort gesagt so würde christus nicht denken ,aber eben doch denkt christus so ,ein beispiel in der bibel wird leider nichts mehr gesagt ob die frau die sündigte sie begann ehebruch,wie es mit ihr weiterging richtig jesus verurteilte sie zwar nicht aber er sagte die bekannten worte,sündige von nun an nicht mehr er wollte damit sagen das sie sich bemühen sollte,diese sünde nicht mehr zu begehen, ja vieleicht ist sie ja jesus jünger geworden dann denke ich das sie schon versucht hat diese schwere sünde ehebruch zu vermeiden und genau das ist der punkt und fakt jehovas zeugen strengen sich im grossen und ganzen gewaldig an sünden zu vermeiden sie bemühen sich aufrichtig,und in der mehrheit bei uns zeigen wir unsere liebe zu jehova ,und seinem sohn dadurch den tag damit beginnend seine gebote zu halten als die einstellung zu bekunden die ein christ haben mag lasst uns drauf los sündigen es wird uns ja sowieso vergeben,das denke ich ist ein gravierender underschied.lg hansi

  • pit an hansi
    August 19, 2013

    also ich wüsste jetzt niemanden, der behauptet hat, dass man drauf los sündigen könnte, wie es einem beliebt.

  • Gerd
    August 19, 2013

    Eine Prophezeiung von Wachtturm-Verlags-Gründer, C.T. Russell, die sich bei seinen Nachfolgern genau erfüllte, Buch und Seite ist in der Linkadresse lesbar:

    http://i17.photobucket.com/albums/b65/Gerdy1/SchriftstudieBand3_DeinKoenigreichkomme173.jpg

    Diese Verhaltensweise ist für die Sekte dadurch möglich, wenn sie genug Mitläufer hat, die gehorsam alles schlucken, was ihnen als „Wahrheit“ und „Licht“ verkauft wird.

  • Lore
    August 19, 2013

    Lieber Bruder Gerd,
    das ist genau das, was ich brauche, werde heute mein Austrittsschreiben
    verfassen. Vielen Dank!
    Gruß Lore

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Liebe Lore, vorerst herzlich willkomen hier!
    Du bist doch neu oder bisher nur stiller Mitleser? Ich kann dir Angesichts des von Gerd erwähnten Zitat
    nur beglückwünschen. Würden nur mehr Brüder und Schwestern über solche „vom Geist geleitete“ Aussagen der verantwortlichen Brüder etwas mehr nachdenken und die Konsequenz ziehen.
    Wir alle freuen in Zukunft mehr von dir zu lesen!
    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • hansi
    August 19, 2013

    lieber matthäus ,du sollest mir schon die Möglichkeit einräumen dir antworten zu können ,so kann mann es nicht stehen lassen ,wie du mir geantwortest hast.sei bitte objekttiv in einem Kommentar habe ich sehr wohl darauf bezug genommen, das all die schweren sünden die du nanntest,auch unter zeugen Jehovas begangen werden ,also bitte bleib bei der Wahrheit.fakt aber ist das das nur ein geringer teil ist die allermeisten,handeln gegenüber gottes geboten treu und loyal,ich will jetzt keine rechenschieberrei betreiben,aber das ist die Tatsache und entspricht der Wahrheit.du hattest dir vor gar nicht langer zeit die mühe gemacht die namen genannt die Selbstmord verübten ,aber eins hast du verschwiegen das das grösstenteils ehemalige zeugen Jehovas waren ,ich will das nicht herunterspielen jeder Freitod ist einer zuviel wir sollten da aber bei Fakten und der Wahrheit bleiben,lg hansi

  • Matthäus an Hansi
    August 19, 2013

    Lieber Hansi,
    was genau meinst du kannst so nicht stehen lassen? Warum habe ich dir keine Möglichkeit gegeben eine Antwort zu geben, du wirst doch nicht glauben dass ich BI beeinflusse deine Antwort zu unterdrücken – oder wie soll ich das sonst verstehen?

    Und bezüglich Selbstmorde unter ZJ, ob es einer im aktiven oder unaktiven Zustand macht dass dürfte wohl nebensächlich sein. Wieviele haben wegen dem Druck und der Menschenverachtenden Behandlung nur mehr den Freitod als Lösung gesehen – das klage ich an – aus EIGENER Erfahrung!!!

    Älteste haben zwar heute im neuen „Hüttebuch“ die Order bei SELBSTMORD Drohung, sofort einen Komiteefall abzubrechen, (wird wohl mit der staatlichen Anerkennung zu tun haben) doch in meinem Fall (war vor dem neun Hüttebuch), es ging darum dass ich 1914 „als biblisches Jahr“ nach genauer Prüfung nicht mehr länger verteten konnte und mir deshalb der Gemeinschaftsentzug angedroht und auch ausgesprochen wurde!
    Ich schick dir gerne den gesamten Schriftverkehr, einschließlich Briefe ans Bethel und an den Kreisaufseher!

    Dieser grausame Druck hat über Monate sich hingezogen dass ich durch eine tiefe Depression ging und ärztliche Hilfe brauchte, mit Antidepressiver UND einem ärztlichen Atest: Diagnose hochgradig Suizidgefährdet! Dieses Atest habe ich vorgelegt – ohne jede Reaktion! Das ist den „liebevollen Hirten“ sowas von Wurst, die gehen „buchstäblich über Leichen“. Meine Frau bekam Schreikrämpfe vor Angst und Sorge um mich – das sich sogar befreundete Brüder an Älteste gewandt haben – Güte, Gerechtigkeit oder Barmherzigkeit ist ein Fremdwort für die meisten Aufseher! Ich möchte nicht in deren Haut stecken wenn bei ihnen ohne Barmherzigkeit ihre Fehler und Sünden vom einzig gerechten Richter das Urteil fällt.

    Ich wünsche ihnen diese Güte und Gnade, ich habe nicht nur einmal gebetet „Vater vergib ihnen – sie WISSEN was sie tun!“ …ich kann ihnen nur wünschen dass sie in sich gehen und ihre Tat bereuen! Sie tragen eine schwere Verantwortung! Wie lehrte Jesus: „Ich wil lBarmherzigkeit, wenn ihr es nur verstehen würdet!“ Nein sie haben die Lehre Christi und sein Vorbild (Frau sollte gesteinigt werdn) nicht verstanden oder folgen blind den Anweisungen der LK! Und damit tragen diese die noch grössere Schuld!

    Liebe Grüsse Matthäus

  • Manfred an Lore
    August 19, 2013

    Liebe Lore,

    Vielleicht ist es Dir eine Hilfe, meine Frau hat folgendes Schreiben an unseren VA aufgesetzt:

    Austrittserklärung aus der Kirche der Zeugen Jehovas (K.d.ö.R.)

    Sehr geehrter Herr ….,

    hiermit erkläre ich meinen sofortigen Austritt aus der Kirche der Zeugen Jehovas K.d.ö.R.

    Ich bitte Sie, alle meine Personen bezogenen Daten aus Ihren Akten zu entfernen und mir den
    Austritt schriftlich zu bestätigen.

    Ich möchte keinerlei Gespräche oder Besuche von Ihnen oder anderen Ältesten, sondern möchte dass meinem Wunsch umgehend nachgekommen wird.

    Mit freundlichen Grüßen

    -Zitat Ende.

    Vielleicht hat ja noch jemand Anregungen was man ergänzen könnte und dann könnte man ja mal ein Musterschreiben aufsetzen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Lore
    August 19, 2013

    Vielen Dank für eueren Zuspruch und Info.
    Ich hab es hinter mich gebracht, bin aber noch
    sehr aufgewühlt.
    Liebe Grüße

  • Tommy
    August 19, 2013

    Da stimme ich auch zu. Ich behaupte auch, dass niemand sagt ein Zeuge an sich koennte nicht Gottes Gunst erlangen. Davon sollte man sich loesen, sonst wollte man Richter sein.
    Es geht hier meistens aber eher darum die Fuehrung blosszustellen und da haben viele Berichter hier wohl einfach Recht.
    Tommy

  • Sascha an M.N., Manfred und alle anderen, denen es nicht zuviel ist, meinen langen Kommentar zu lesen…
    August 19, 2013

    Lieber Bruder „Mein Name“, liebe Geschwister,

    du hast geschrieben, dass du zu den Tagesangaben aus Daniel noch keine zufriedenstellende Erklärung gefunden hast. Könnte das an dieser Aussage liegen?

    Dan 12:4 „Und du, Daniel, verschließe die Worte und versiegele das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden es durchforschen, und die Erkenntnis wird sich mehren.“

    In Jeremia wird bezgl. der „Schafe“ auch so eine Aussage gemacht:

    Jer 23:20 „Nicht wenden wird sich der Zorn Jahwes, bis er getan und bis er ausgeführt hat die Gedanken seines Herzens. Am Ende der Tage werdet ihr dessen mit Verständnis inne werden.“

    Vielleicht ist es einfach eine Frage der Zeit und wir werden es verstehen, falls wir in der Zeit leben würden, wenn sich die Dinge dann auch erfüllen. Denn in einem anderen Text heißt es ja:

    Amo 3:5 „Fällt der Vogel in die Schlinge am Boden, wenn ihm kein Sprenkel gelegt ist? Schnellt die Schlinge von der Erde empor, wenn sie gar nichts gefangen hat? Amo 3:6 Oder wird die Posaune in der Stadt geblasen, und das Volk sollte nicht erschrecken? Oder geschieht ein Unglück in der Stadt, und Jahwe hätte es nicht bewirkt? Amo 3:7 Denn der Herr, Jahwe, tut nichts, es sei denn, daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe.“

    Und Petrus sagte:

    1Pe 1:7 „…auf daß die Bewährung eures Glaubens, viel köstlicher als die des Goldes, das vergeht, aber durch Feuer erprobt wird, erfunden werde zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi; 1Pe 1:8 welchen ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, liebet; an welchen glaubend, obgleich ihr ihn jetzt nicht sehet, ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude frohlocket, 1Pe 1:9 indem ihr das Ende eures Glaubens, die Errettung der Seelen, davontraget; 1Pe 1:10 über welche Errettung Propheten nachsuchten und nachforschten, die von der Gnade gegen euch geweissagt haben, 1Pe 1:11 forschend, auf welche oder welcherlei Zeit der Geist Christi, der in ihnen war, hindeutete, als er von den Leiden, die auf Christum kommen sollten, und von den Herrlichkeiten danach zuvor zeugte; 1Pe 1:12 welchen es geoffenbart wurde, daß sie nicht für sich selbst, sondern für euch die Dinge bedienten, die euch jetzt verkündigt worden sind durch die, welche euch das Evangelium gepredigt haben durch den vom Himmel gesandten Heiligen Geist, in welche Dinge Engel hineinzuschauen begehren.“

    In diesem Text finde ich mehrere interessante Aussagen:

    1. Die Propheten wollten gerne selber wissen, welche Bedeutung ihre Prophezeiungen hatten
    2. Diese Prophezeiungen waren oft nicht für sie selbst und ihre Zeit bestimmt, sondern erst für spätere Zeiten, was eine vollständige Erfüllung im ersten Jahrhundert oder noch früher im Prinzip ausschließen würde
    3. In ihnen wirkte bereits der GEIST CHRISTI, obwohl im AT in der Regel von Jahwe gesprochen wird, der den Propheten eine Botschaft übermittelte
    4. Selbst Engel verstehen die Prophezeiungen scheinbar nicht vor der von Gott bestimmten Zeit

    Ich bin schon der Meinung, dass sich Teile der Prophetie durch das irdische Leben Jesu im ersten Jahrhundert erfüllt haben, oder auch die verschiedenen Zerstörungen Jerusalems. Aber wenn man die Texte im Zusammenhang liest, habe ich auch das Gefühl, dass ein beträchtlicher Teil noch in der Zukunft liegen könnte. Ob dem so ist, werde ich dann ja sehen, jedenfalls glaube ich im Moment, dass in Daniel 12 keine Vorgänge im ersten Jahrhundert beschrieben werden, eben wegen den Versen vor dem Vers 4:

    Dan 12:2 „Und viele von denen, die im Staube der Erde schlafen, werden erwachen: diese zu ewigem Leben, und jene zur Schande, zu ewigem Abscheu. Dan 12:3 Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste, und die, welche die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne, immer und ewiglich.“

    Aber ich gebe zu, dass diese Worte natürlich auch sinnbildlich zu verstehen sein könnten. Denn Jesus sagte ja:

    Joh 5:25 „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, daß die Stunde kommt und JETZT ist, da die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie gehört haben, werden leben.“

    Wenn Jesus hier Bezug auf Daniel 12 genommen hat, dann wäre die Erklärung, dass durch Jesus Christus die Menschen seit dem ersten Jahrhundert in dem Sinn zum Leben kommen, dass sie durch den Glauben bereits ewiges Leben haben, unabhängig davon, ob sie nun buchstäblich am Leben sind oder nicht.

    Aber direkt nach diesen Worten sagte Jesus:

    Joh 5:28 „Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in welcher ALLE, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören, Joh 5:29 und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur Auferstehung des Gerichts.“

    Diese Aussage würde ich dann in der Zukunft sehen, und sie passen für mich vom Gefühl her eher zu Daniel 12:2.

    Was meinst du, oder auch ihr anderen dazu? Ich versuche zu berücksichtigen, dass Petrus sagte, dass der göttliche Zeitbegriff nichts mit unserem menschlichen Zeitgefühl zu tun hat. Außerdem hat Johannes geschrieben:

    1Jo 2:18 „Kindlein, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen geworden; daher wissen wir, daß es die letzte Stunde ist.“

    Die „letzte Stunde“, die „letzten Tage“, diese Begriffe sind scheinbar aus göttlicher Sicht geschrieben, denn sonst hätte Johannes ja nicht im ersten Jahrhundert schon von der „letzten Stunde“ schreiben können. Diese Begriffe sind deswegen aus meiner Sicht nicht in erster Linie dazu da, Berechnungen anzustellen, sondern vielmehr dafür, dass Menschen ihren Glauben und ihre Hoffnung aufbauen, unabhängig davon, ob sie das Wiederkommen Jesu dann als buchstäblich Lebende oder körperlich Verstorbene erleben werden. Denn Jesus sagte:

    Joh 5:24 „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen.“

    Das ist also der wesentliche Inhalt unseres Glaubens, unserer Hoffung, und dann rückt die Zeit einer möglichen Erfüllung beinahe zwangsläufig in den Hintergrund. Aber ich vertraue auch fest darauf, dass der Text aus Amos 3 auch heute noch gilt, und wir als Einzelne alles, was wir wissen müssen, alles war wir erkennen müssen, auch erkennen werden durch den Heiligen Geist. Das Wichtigste ist ohnehin, dass wir in unserem Herzen Jesus als unseren Herrn anerkennen, und dass wir dann in der Liebe zu unseren Geschwistern, und dann auch zu allen Menschen wachsen. Aber es kann den Glauben stärken, sich auch mit scheinbar schwierigen Passagen des Wortes Gottes zu beschäftigen. Es gibt keinen Grund für uns, Teile des Wortes Gottes abzulehnen, nur weil wir sie im Moment nicht verstehen. Einfach Geduld haben, und auf den Vater und den Christus vertrauen, sie sind ohne Weiteres in der Lage dazu, uns schwierige Passagen mit Hilfe des Heiligen Geistes innerhalb von ein paar Sekunden erklären, wenn sie es für nötig erachten und wenn die Zeit es erfordern sollte. Bis dahin finde ich die Worte von Paulus passend:

    1Th 5:16 „Freuet euch allezeit; 1Th 5:17 betet unablässig;
    1Th 5:18 danksaget in allem, denn dieses ist der Wille Gottes in Christo Jesu gegen euch. 1Th 5:19 Den Geist löschet nicht aus; 1Th 5:20 Weissagungen verachtet nicht; 1Th 5:21 prüfet aber alles, das Gute haltet fest. 1Th 5:22 Von aller Art des Bösen haltet euch fern. 1Th 5:23 Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und euer ganzer Geist und Seele und Leib werde tadellos bewahrt bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. 1Th 5:24 Treu ist, der euch ruft; der wird es auch tun.“

    Liebe Grüße an euch alle
    Sascha

  • Alois
    August 19, 2013

    Lieber Sascha

    Ich lese sehr lange Kommentare oft nicht, überfliege sie nur, wenn es für mich dann interessant erscheint lese ich auch lange Kommentare.
    So habe ich auch Deinen Deinen Kommentar ganz gelesen und ich finde ihn sehr lesenswert und sehr gut.

    DAnke
    Liebe Grüße
    Alois

  • pit an sascha
    August 19, 2013

    hallo sascha,
    nach meinem verständnis ist die stunde oder das ende eher als ein zeitabschnitt zu sehen.
    die Vor-altembund-zeit (ära) die Altebundzeit (ära) die Neubundzeit (ära), von der gott allein weiss, wann sie zu ende geht.

    in der 1. zeit hatten die menschen durch die sünde ihren status vor gott verspielt. status: nur durch die eigene gerechtigkeit, durch den eigenen glauben an einen gott konnten sich einzelne menschen aus der masse hervortun und freunde gottes werden. dieser status galt aber nur für sie und auch manchmal für ihre familien.

    in der 2. zeit galt der bund für alle israeliten und die fremdlinge im land.
    durch daniel hatten sie die prophetie darüber, wann dieser alte bund, durch das erscheinen des messias auslaufen wird.
    doch nur wenige nahmen jesus als den verheissenen messias an. die meisten juden haben die prophetie nicht verstanden, obwohl sie sich vor ihren augen abgespielt hat.

    wir leben in der dritten zeitperiode. (ära). auch diese ist in daniel zeitlich begrenzt.
    über die fast 2000 jahre, die seither vergangen sind, haben bibelforscher nach dem ende dieser ära ausschau gehalten. viele haben sich dabei überhoben und das ende ist nah verkündet. sie haben sich allesammt als falsche propheten erwiesen.

    dass die 3. ära auslaufen wird, ist ganz sicher. wann das sein wird, weiss nur gott, der vater.
    alle spekulationen dazu verkneife ich mir. ich möchte nicht gefahr laufen, zu den falschen propheten gezählt zu werden.
    deshalb weiss ich, dass er kommt, aber nicht wann.

    so zu leben, als wäre es die letzte stunde, heisst für mich, bewusst leben im Herrn, achtsam sein im umgang mit meinen mitmenschen, mit all meinen fehlern, die ich habe und die mir der Herr hoffentlich verzeiht.

  • Hubert
    August 19, 2013

    Danke lieber pit vom 01.09.2013 für ALL DAS, was Du kurz und bündig angesprochen hast:

    die VABZ, die ABZ und die NBZ,

    in der wir alle weltweit noch leben,

    wofür wir die biblische Anleitung haben, um unsere Versöhnung in Christus zu pflegen und das demenstprechende Zeugnis- und Lehrwerk weiter durchzuführen.

    Der, der das wahre Werden für jeden seiner wahren Anbeter täglich veranlasst,

    möge Dich stets stärken und trösten

    und im Herrn Christus Jesus ewig mit Dir sein,

    Hubert am 01.09.2013

  • Manfred an Sascha
    August 19, 2013

    Lieber Brd. Sascha,

    ich danke Dir für Deine Teilnahme an unserer biblischen Nachforschungsarbeit. Ich sehe es genauso wie Du, bis auf eine Kleinigkeit. Da habe ich mittlerweile eine andere Ansicht gewonnen. Das bezieht sich auf Dan. 12:1-3, Elb:

    1 Und in jener Zeit wird Michael auftreten, der große Fürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. Und es wird eine Zeit der Bedrängnis sein, wie sie noch nie gewesen ist, seitdem irgendeine Nation entstand bis zu jener Zeit. Und in jener Zeit wird dein Volk gerettet werden, jeder, den man im Buch aufgeschrieben findet.
    2 Und viele von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden aufwachen; die einen zu ewigem Leben und die anderen zur Schande, zu ewigem Abscheu.

    3 Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste; und die, welche die vielen zur Gerechtigkeit gewiesen haben, leuchten wie die Sterne immer und ewig.

    Mat. 24:29-31, Elb:
    29 Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
    30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit.

    31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.

    Jesus Christus wird beim Schall der 7.ten Posaune sichtbar wiederkehren und das ist auch der Zeitpunkt der Auferstehung. Die Bibelstellen möchte ich jetzt nicht alle wiederholen. Mir kommt es auf den Punkt an, dass Christus nach der Bedrängnis wiederkommt und dass in Daniel steht, dass während jener Zeit der Bedrängnis das Volk gerettet wird und viele von denen, die schlafen aufwachen werden. Während andere auch aufwachen, aber nicht zum ewigen Leben. Das erinnert mich an das Gleichnis der 10 Jungfrauen, ein Gleichnis was explizit in die direkte Zeit vor der sichtbaren Wiederkunft von Jesus gelegt ist. Wir lesen:

    Mat. 25:1-13, Elb:
    1 Dann wird es mit dem Reich der Himmel sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen, dem Bräutigam entgegen.
    2 Fünf aber von ihnen waren töricht und fünf klug.
    3 Denn die Törichten nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich;
    4 die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen.
    5 Als aber der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.
    6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht hinaus, ihm entgegen!
    7 Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen.
    8 Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebt uns von eurem Öl! Denn unsere Lampen erlöschen.
    9 Die Klugen aber antworteten und sagten: Nein, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche! Geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst!
    10 Als sie aber hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen.
    11 Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, öffne uns!
    12 Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.
    13 So wacht nun! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

    Ich vermute, dass Daniel 12 genau auf diese Zeit Bezug nimmt und es dabei nicht um eine buchstäbliche Auferstehung geht, sondern um das Aufwachen, weil nun die Zeit gekommen ist in der Jesus zurück kommt. Denn es gibt ja nur drei Auferstehungen. Die erste von Christus, die zweite am Ende der Drangsal und vor dem 1.000 jährigen Reich und dann die dritte am Ende der 1.000 Jahre. Wenn also in Dan. 12 von einem Aufwachen während der Zeit der Bedrängnis die Rede ist, kann es keine Auferstehung sein, da diese erst nach der Bedrängnis stattfindet.

    Wegen der Tage, die über das abscheuliche Ding prophezeit wurden, versuche ich gerade mein Verständnis dazu mal in Worte zu fassen. Das werde ich dann später noch nachreichen.

    Du hast noch einen sehr schönen Bibeltext zitiert und diesen möchte ich auch nochmal hervorheben:

    1.Th. 5:16-22, HFA:
    16 Freut euch zu jeder Zeit!
    17 Hört niemals auf zu beten.
    18 Dankt Gott für alles. Denn das erwartet Gott von euch, weil ihr zu Jesus Christus gehört.
    19 Lasst den Geist Gottes ungehindert wirken!
    20 Wenn jemand unter euch in Gottes Auftrag prophetisch redet, so weist ihn nicht ab.
    21 Prüft alles, und behaltet das Gute!
    22 Das Böse aber – ganz gleich in welcher Form – sollt ihr meiden.

    Liebe Grüße Manfred

  • pit an sascha
    August 19, 2013

    nachtrag:
    ich bin nicht sicher, ob ich mich verständlich ausgedrückt habe, daher noch etwas:
    der Altebund galt ja nur für israel und alle beschnittenen.
    für alle anderen menschen galt dieser bund nicht. sie lebten also weiterhin unter dem Vor-Altembund.
    da gab es sicherlich auch freunde gottes, die ein gutes herz hatten.
    des weiteren in der Neuenbundzeit: da leben nur christen im bund.
    alle anderen menschen, auch die beschnittenen juden sind nicht in diesem bund.
    für sie gilt die VorAltembundzeit.
    auch da gibt es viele, die freunde gottes sind, durch ihr gutes herz.

    wenn man schon die offenbarung und die grosse volksmenge interpretieren muss, dann sollte man diesen schluss mit einbeziehen.
    dann würden auch die 144000 aus dem hause israel (Alterbund) und die 2. 144000 (Neuerbund) einen sinn ergeben. und die dazugehörigen 24 ältesten personen auch.
    12 aus dem Altenbund und 12 aus dem Neuenbund.

  • pit an sascha
    August 19, 2013

    und die grosse volksmenge lasse ich hier im raum stehen. ohne erklärung.

  • Frank&Frei@Dennis
    August 19, 2013

    Lieber Dennis,
    du warst sicher noch nicht als Ältester eingesetzt.
    In solcher Position ist man voll involviert, wenn es um Intrigen geht, Brüder zu fördern oder platt zu machen.
    Ich will hier nicht weiter aus dem Nähkästchen plaudern – aber ich habe Schreckliches mitgemacht, korrupt und verschlagen – nach oben kriechend, nach unten siechend – eine ausgewiefte Bruderschaft.
    Reine Seilschaften, keine Liebe zu- und untereinander just der Zweck heiligt die Mittel – Macciavelli
    Übrigens war ich auch international in Versammlungen wo dann von deutscher Seite gegen die Aktiväten der Fremdsprachen Gruppen geackert wurde, bis rauf zum KA.
    in posterum absque me
    F&F

  • Hans
    August 19, 2013

    Hi FF,

    ich will zwar nicht generalisieren, aber in den Ältestenschaften, die ich von innen kenne, war es leider so ähnlich.

    Ich hab dann mal spaßeshalber das Buch „The 48 Laws of Power“ gelesen, man hätte einiges daraus auf ZJ-Älteste als Teilnehmer der untersten Führungsschicht einsetzen können 😉

    Ehrlicherweise muss man aber die Frage stellen, ob es nicht in ALLEN von Menschen organisierten Systemen mehr oder weniger so zugeht. Vom Schützenverein bis hin zum Industriekonzern. Wenngleich es in Religionsorganisationen natürlich einen stärker scheinheiligen und unpassenden Charakter hat.

    LG
    Hans

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Ich möchte den Erfahrungen von F&F und M.N. nicht widersprechen, möchte dennoch die Einschätzung von Dennis etwas unterstreichen und hervoheben! Auch ich war in mehreren Versammlungen involviert, war in mehreren Versammlungen als Pionier tätig, dann sehr jung (zu jung) als Ältester eingesetzt, hatte dann auch schon eine „Beförderung“ zum Sonderpionier, die ich dank meiner Frau die sich damit einfach nicht anfreunden konnte, nicht angetreten bin.

    Ich habe viele Versammlungen kennengelernt, natürlich kann man sie erst kennen wenn man entsprechende Zeit auch mit den einzelnen Gliedern verbracht hat. Es ist nicht korrekt wenn der Eindruck erweckt wird dass es nahezu auschliesslich überall zu diesen Erlebnissen von M.N. und F&F gekommen ist. Meine Erfahrung ist die dass es unter ZJ oft sogar mehr Streitereien und „böse Verdächtigungen“ gibt als in dieser „ach so bösen Welt“!

    Ich hatte einmal in einem Mehrparteienhaus gewohnt wo mehrere ZJ Familien unter einem Dach wohnten, da gab es regelmässig Streit, heute lebe ich seit vielen Jahren in einer Reihenhausstrasse mit mehr unmittelbaren Nachbarn, es gab nicht ein böses Wort oder Streit.

    Wir sollten aber schon so fair sein und ZJ nicht „als streitsüchtige Monster“ hinstellen, es gibt unter ihnen auch viele ehrliche und liebevolle Christen und wenn sie sich verkehrt (z.B. gegenüber Ausgeschlossene) verhalten ist das oft das Produkt der jahrelangen Gehirnwäsche und Bewusstsinskontrolle wie es die WTG hervorragend beherrscht. Wir sollten auch immer unsere Augen offen halten und nach verirrten oder verängstigten Schafen Ausschau halten und Hilfe anbieten. Deshalb ist es kontraproduktiv wenn wir hier in diesem Forum durch rechthaberische Streitigkeiten, die sich in den Kommentaren (oft angestachelt – vielleicht im Auftrag von Selters?) niederschlagen und neue Brüder und Schwestern eher verschreckt werden.

    In diesem Sinne möchte ich ermuntern die Wahrheit klar zu formulieren, einzutreten für das was Recht ist, Heuchelei und Falschheit blosszustellen, dabei die Seriösität und Glaubwürdigkeit durch Kraftausdrücke oder reisserische Formulierungen nicht zu verlieren oder aufs Spiel zu setzen!

    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Zu obigen Überlegungen des falschen Verhaltens vieler ZJ habe ich noch eine gute Erklärung gefunden:

    Dämonisierung der Außenwelt und der Aussteiger

    Die Kinder erhalten typischerweise eine schlechte, manchmal auch gar keine Ausbildung. Wie ihren Eltern, so wird auch ihnen beigebracht, daß die Welt ein feindseliger und böser Ort ist, und sie werden von der Sektenlehre abhängig gemacht, um die Realität zu begreifen. Obwohl man in ihnen eigentlich die Zukunft der Gruppe sehen könnte, werden sie zumeist nur als Hindernis für die unmittelbaren Erfordernisse der «Arbeit» betrachtet.

    In einer totalitären Sekte gibt es niemals einen legitimen Grund, auszusteigen. Im Gegensatz zu normalen Organisationen, die anerkennen, daß jeder Mensch das Recht hat, auch wieder einen anderen Weg zu wählen, machen tota- litäre Sekten sehr deutlich, daß es keinen legitimen Weg aus der Gruppe gibt. Man erzählt den Anhängern, die ein- zigen Gründe, weshalb Leute die Gruppe verließen, seien persönliche Schwäche, Geisteskrankheit, Versuchung, Gehirnwäsche … Stolz, Sünde usw.

    Den Mitgliedern wird sehr gründlich eingetrichtert, daß ihr Ausstieg schreckliche Folgen für sie, ihre Familie und/ oder die gesamte Menschheit hätte. Auch wenn Sektenan- hänger oft sagen: «Zeige mir einen Weg, der besser ist als meiner, und ich werde austreten», läßt man ihnen gar nicht die Zeit oder das geistige Werkzeug, um diese Aussage vor sich selbst zu beweisen. Sie sitzen fest in einem psycholo- gischen Gefängnis. (S. 138)
    Eine rechtmäßig handelnde Organisation würde niemals den Kontakt zu ehemaligen Mitgliedern zu verhindern su- chen. Ebenso würde sie akzeptieren, wenn jemand austre- ten will, selbst wenn ihr das vielleicht nicht gefällt. Totalitäre Sekten hingegen akzeptieren keinerlei Gründe für einen Austritt, wie sie auch lauten mögen. Ebenso flößen sie ihren Anhängern Furcht ein, um sicherzustellen, daß sie sich von Kritikern und Ehemaligen fernhalten.

  • Gerd
    August 19, 2013

    Stimmt lieber F&F,

    wir leben noch in einer Welt, wo der lügenhafte Schwindel zum Alltag gehört. Frei von all diesen satanischen Einflüsterungen zu werden, fällt manchmal schwer. Ich erinnere mich noch an manche Situationen im Berufsleben, wo man auch über so manchen Schatten springen musste.
    Ich war als Abteilungsleiter in einer Firma tätig, wo der Boss ein ZJ war und durch Geschick und vielleicht auch durch Segen, es zum Multimillionär brachte. Zu Beginn dachte ich, in so einer Firma kann man leicht die pure Korrektheit praktizieren. Als sich damals mein Boss weigerte, wichtige Maschinen wegen deren Politik nach Rotchina zu liefern, da meinte ich zu ihm, bei dir gilt „Correctness first!“ Er meinte nur, du wirst noch merken, wie oft man Nachteile damit hat – dann hörte ich einige Wochen später, dass die Konkurrenz den Auftrag erhielt…

    Apropos Schwindel, vor einigen Minuten bekam ich eine E-mail, mit schönem Briefkopf, da ist zu lesen:

    „…Wir bitten Sie, sollten Sie eine Kreditkarte besitzen, diese durch Anklicken des Verfizierungsboutton zu bestätigen.
    Eine Verifizierung dauert nur wenige Minuten und dient Ihrer Sicherheit. Bitte Verfizieren Sie, Ihren Account innerhalb von 3 Tagen.“

    Nicht nur die grammatischen Fehler veranlassten mich, nicht auf diesen Button zu klicken: Zum Datenabgleich

    Nun zur Trickserei bei den WT-Leuten:
    Ich schrieb heute schon über die Gespräche mit Gerrit Lösch, damals wohnte ich noch in Wien. Ich war noch Buchstudienleiter und behandelt wurde gerade das Buch „Dann ist das Geheimnis Gottes vollendet“, rot, in deutsch ab 1970.

    Bei der unterstreichenden Vorbereitung las ich auf Seite 81/Abs. 22, diesen Text aus Off. 6: 12-17, Vers 13 lt. NWÜ:
    13 und die Sterne des Himmels fielen zur Erde, wie wenn ein Feigenbaum seine unreifen Feigen abwirft, wenn er von einem starken Wind geschüttelt wird.

    Nun zur WT-Buch-Erklärung auf Seite 83/Abs. 25:

    „…So werden die Sterne vom Himmel herunterfallen. Wohin? Nicht auf die Erde, sondern dorthin, wo sie außer Sicht sind.

    Da kam mir Gerrit an einem Montag, er kam immer an diesem Tag, krawattenlos, es war der KA-freie Tag.

    Ich fragte, wie ist es möglich dass die Erklärung des Buches anders lautet, als der Text aus der Offenbarung? Nun begann die Schwurbelei eines treuen Parteisoldaten: „Es können doch unmöglich Sterne auf die Erde fallen!“ Da dort auch von Winterfeigen die Rede ist, die zur Erde fallen, meinte G.L.: „Es ist eben wie bei den genannten Feigen, wenn sie zur Erde fallen, sieht man sie ja auch nicht.“ Ich „wieso?“, „weil sie dann im Gras landen und nicht mehr zu sehen sind.“

    Ich meinte nur, dass es genau solche Meinungen sind, die mich misstrauisch machen. Der inspirierte Autor schreibt etwas, was dann von menschlichen Interpreten ausgebessert werden muss.

    2. Diskussionspunkt, die „Obrigkeitlichen Gewalten“ gemäß Römer 13:

    Bis 1929 verstanden es die Bibelforscher, so wie es die ZJ ab 1962 wieder verstanden. Zwischen diesen Jahren, meinte die WTG, diese „Gewalten“ seien Jehova und Jesus.

    G.L. nahm ein Blatt Papier und kritzelte 3 Vierecke, dann die Erklärung, wie der hlg. Geist alles klar stellt:

    Das erste Viereck, bis 1929 waren die Brüder bei der richtigen Ansicht, aber in der falschen Haltung.
    Zweites Viereck, von 1929 bis 1962, da hatten die Brüder die falsche Ansicht, aber die richtige Haltung.
    Drittes Viereck, ab 1962 hatten dann die Brüder die richtige Ansicht und die richtige Haltung…

    G.L. hielt sein Versprechen, mich nicht wegen meiner Kritik zu verpetzen, der später Ausschluss erfolgte aus einer anderen Situation. Jedenfalls muss ich G.L. bescheinigen,sich für mich viel Zeit genommen zu haben, auch mit vielen Briefen, er immer beherrscht war, während ich doch manchmal etwas heftig wurde.

    Ja, so ist das eben mit den vielen „neuen Wahrheiten“ 😉

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Hallo Gerd,
    zu deiner Erfahrung mit Gerrit Lösch, e rwar auch bei uns, ich glaube es war Ende der 1970 er Jahre als KA
    tätig. Ich kann zumindest auch für die damalige Zeit bestätigen dass er sehr bemüht war. Auch wenn es um dogmatische Ansichten ging, z.B. dass ein ZJ nichts in einer Tanzschule zu suchen hat, hat er sehr vernünftig reagiert. Ein junger Bruder dem man zusetzte dass der Besuch der Tanzschule nicht erwünscht ist, hat sich an Br. Lösch gewandt, seine vernünftige und liberale Haltung hat da Problem sofort gelöst. Nun war es plötzlich kein Thema mehr.

    Warum ich das erwähne? Es zeigt dass die führenden Brüder, allem voran die LK einen grossen Einfluss auf das Verhalten der Brüder haben. Was seine guten Seiten haben könnte, wird leider allzuoft missbraucht.

    Um auf dein Beispiel auf Röm. 13 zurückzukommen, ich hatte bei meinen Gesprächen mit den Ältesten auf diesen Fehler hingewiesen und gefragt warum die sogen. falsche Religion diesen Vers schon immer richtig verstanden und erklärt haben (was ja ZJ ja bis Anfang 1920er ja auch machten), da wollte man mir tatsächlich weissmachen dass der trvSk. diese Erklärung gab (obrigk. Gewalten sind Jehova und Jesus – bis Anfang 60) weil die ZJ im Krieg leichter ihre Neutralität bewahren konnten. Mit anderen Worten Jehova würde „seinen Knecht“ bewusst in die Irre führen um ihnen ie Treue leichter zu machen. Da sind wir wieder bei den Lügen und der Irreführung wie im neuesten Prophetievortrag!

    lg. Matthäus

  • Hubert
    August 19, 2013

    Hallo Matthäus und Hallo Gerd und Hallo Frank bis 31.08.2013,

    ihr führt ja erfreulicherweise lange Zeit nach Eurer Verabschiedung von den ZJ-Versammlungen nun wieder
    einmal und nun erfreulicherweise hier auf Bruder-Info

    gemütliche „Ältestengespräche“,

    denen wir mit Interesse lauschen,

    doch seid ihr etwas von einer wichtigen Fragestellung
    meinerseits am 29.08.2013 um 16:39 Uhr abgekommen:

    enthält das Ältestenbuch Anweisungen, ob vollbärtigen Verkündigern, Dienstamtgehilfen oder Ältesten „RAT“
    zu erteilen ist oder Vorrechte zu entziehen sind?

    Woher kommen die Anweisungen,
    dass vollbärtige Älteste keine Ansprachen bei Bezirkskongressen halten dürfen ?

    Und gibt es noch andere Vorenthaltungen von Vorrechten wegen
    einem Vollbart?

    Und gelten diese Anweisungen auch heute noch?

    Alle diesbezügliche Infos wären wichtig,
    deshalb liebe Mitleser und Mitleserinnen,
    was wißt ihr diesbezüglich
    und welche weiteren Problempunkte sind Euch bekannt,
    die Zeugen Jehovas abweichend von der Bibel
    zu verantworten haben,

    bis bald und einen schönen Abend

    Hubert am 31.08.2013

  • Hubert
    August 19, 2013

    Lieber Gerd vom 29.08.2013,

    gönn Dir bitte wie Frank und ich und alle Mitprüfer und Mitprüferinnen und alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
    in den kommenden Zeiten und für die kommenden Weiterarbeiten
    auch hier auf Bruder-Info

    täglich stets ein WdJ gemäß Joh. 4:14 und Offb. 22:17 im Herrn,
    damit wir mit allen künftig einmal in den Genuß von 1. Thess. 5:23 kommen können.

    Dankeschön für die Einarbeitung Deiner Punkte,
    die ich sinngemäß noch einmal übersichtlich darstellen
    und kommentieren möchte, weil sie sehr wichtig sind:

    01.) Dikatorische Vorgangsweise und militärähnliches
    Einheitsverhalten der führenden Männer von ZJ

    02.) Das Bluttransfusionsverbot von Jehovas Zeugen
    existiert zu Unrecht, weil koscher und orthodox
    lebende Juden BTF nicht mit oraler Blutaufnahme
    gleichsetzen und, was besonders verwerflich ist,
    das Verbot unter ZJ-Mitgliedern bereits zu irrigen
    Auffassungen, Aufopferungen und unnötigen Verlusten
    von Menschenleben geführt hat.

    03.) Die rechtliche Gutheißung von Bltuttransfusionen
    ist im Denken von organisationstreuen Jehovas Zeugen
    eine irrige abtrünnige Auffassung, also ein schweres
    religiöses und moralisches Verbrechen,
    das von ZJ-Ältesten, dem Zweigkomitee und dem
    Vorstand in der Weltzentrale (=LK) im Fall von reulosen Mitgliedern mit dem Gemeinschaftsentzug sanktioniert wird.

    04.)Hinter der Diskriminierung von Mitgliedern mit Vollbart
    und Mitgliederinnen mit Hosenanzug stecken ihre unbiblischen
    und lieblosen Sichtweisen, also Menschengebote,
    ebenso hinter ihren weiteren Bekleidungsvorschriften.

    Noch etwas Persönliches zu Deinem Fallbeispiel mit dem
    vollbärtigen Bruder, der für eine Mitbeteiligung bei
    einem Kongreßdrama wie bei den Schildbürgern
    seinen Bart abrasieren mußte:

    vor der ZJ-Taufe war ich als Interessierter zuerst
    wie heute vollbärtig,

    nachdem ich bis 1979/1980 mitbekam, dass bei der Eignung
    von Männern für das Ältestenamt und anerkannten Dienern
    Gottes Wert auf rasierte Gesichter gelegt wurde,

    sorgte ich bis 1980 in meiner Ortsversammlung für eine
    große freudige Überraschung, weil ich mir meinen Vollbart
    freiwillig abrasiert hatte,

    etwa nach 1996 ließ ich ihn mir auch im Zuge notwendiger
    Auseinandersetzungen mit ihren bartlosen Männern bis heute
    wieder wachsen.

    Obwohl mir in den Vorjahren auch zwei ernste Vorfälle wegen vollbärtigen Brüdern und Ältesten bekannt wurden,
    habe ich mich damals zu diesen Diskriminierungen
    nie geäußert, weil sie innerlich meine Schmerzgrenze
    überschritten haben und ich dies JHWH und Jesus überließ.

    Erst am 20.05.2011 habe ich dann Brd. Lösch und damit dem Zweigkomitee in Selters und meinen örtlichen Ältesten
    dann die Frage gestellt und ihnen prophezeit:

    „Jehovas Geist wird meiner Meinung in den kommenden Zeiten auch dafür sorgen, dass Brüder und Älteste nicht mehr von Euch oder Euren örtlichen Vertretern diskriminiert werden, wenn Sie ihre heiligen Dienste für Jehova Gott mit gepflegtem Vollbart durchführen.

    Untersagt Ihr solchen Ältesten immer noch, bei Bezirkskongressen Ansprachen vor den versammelten Zuhörern zu halten?“

    Nachdem die ZJ-Zielpersonen (LK, Zweigkomitee Selters und örtliche Älteste) mir bis heute weder auf meinem Brief noch
    auf diese Frage geantwortet haben,

    wiederhole ich sie ihnen und Dir lieber Gerd und allen auf Bruder-Info gegenüber heute noch eimal

    – gibt es diese diskriminierenden Vorschriften für Männer Gottes
    durch ihre rasierten Anführer immer noch?

    Bis bald und viel Freude im Herrn

    Hubert und Familie am 29.08.2013

  • Gerd
    August 19, 2013

    Lieber Hubert, gleich zu deinen Feststellungen am 29.08.13

    Du gehst minutiös, wie ein Staatsanwalt, mit den Wachtturm-Irreführern buchstäblich „ins Gericht“. Das bitte, lieber Hubert, nicht als Rüge zu verstehen, du wälzt auf diese Weise, alle Felsblöcke aus deinem Herzen weg. Ich tat es seinerzeit primär mit auslegerischen theologischen Themen, auch bei meinen Gesprächen mit Gerrit Lösch in meiner Wohnung.

    Deine Vorgangsweise wird dich und etlich Mitleser innerlich sicher machen, dass der Ausstieg aus dieser Organisation keine Dummheit, oder gar Abkehr von Jehova bedeutet.
    Die Leute der LK werden sich nicht beeindrucken lassen, denn sie sind wie Drogensüchtige darauf fixiert, immer das Richtige zu tun und dabei dem Höchsten zu dienen.

    Was anderes was mir bei einigen Beiträgen auffällt:

    WAS macht denn primär das „Christsein“ aus, außer ein netter und guter Mensch zu sein, ist das denn alles? Gutsein will auch der Dalai Lama und das wollen auch die Buddhisten…

    Es steht das Verhältnis zu unserem „großen Bruder“ – dem „Erstgeborenen“ – und wie wir durch ihn zum himmlischen Vater kommen, im Mittelpunkt. Das kommt in den Lehren der WTG einfach zu kurz.

    Habt ihr in Erinnerung diese Gedanken in Römer 8 im Wachtturmstudium intus bekommen zu haben?:

    14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater! 16 Der Geist selbst zeugt mit unserem Geiste, daß wir Kinder Gottes sind.

    Wer als ZJ nie von Gottes Geist geleitet war, wird nach dem Ausstieg diesen nur erlangen können, wenn er/sie ein inneres Verlangen nach dem Kennenlernen der himmlischen Verwandten, im Herzen verankert trägt. So ist es nicht verwunderlich, dass etwa 90 % der Aussteiger sich von Gott endgültig „befreien“. Ist d a s dann die echte Freiheit, damit befasste sich Ray Franz in seinem Buch, „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“, ab Seite 10, ein paar Auszüge, auch zu deinem Thema:

    „…Viele durchlaufen eine Übergangsperiode, die durch Unsicherheit oder sogar umfassende Zweifel gekennzeichnet ist, weil sie in schwerwiegender Weise ernüchtert worden sind. Sie treiben zeitweise, und nur, wenn sie diese Phase hinter sich gebracht haben, kann ihr Verhalten irgendeinen klaren Hinweis darauf geben, was ihr innerster Beweggrund gewesen ist.
    Eines jedoch ist wohl klar, daß nämlich das bloße Verlassen eines Religionssystems aufgrund der Überzeugung, es enthalte schwerwiegende Unwahrheiten, allein noch keine Freiheit verbürgt. Dazu gehört in vielen Fällen mehr, als nur die Irrtümer zu
    sehen. Wenn jemand nicht erkennen kann, warum er einmal diesem Irrtum geglaubt hat und was an der Argumentationsweise, die ihn zum Glauben daran geführt hat, verkehrt war, dann ist kein Fortschritt, keine solide Grundlage für eine dauerhafte
    Freiheit als Christ erreicht. Jemand könnte mit Leichtigkeit ein System, das sich als falsch erwiesen hat, verlassen und dann schnell von einem anderen vereinnahmt werden, das ebenso Irrlehren verbreitet, die als Lehrpunkte vielleicht völlig unterschiedlich
    sind, jedoch oft von ganz genau derselben Art des Argumentierens und (Seite 11) Begründens getragen werden, derer sich das vorherige System bedient hat. Viele Zeugen Jehovas sind durch die Lehren oder Vorhersagen, die sich als verkehrt erwiesen haben, ernüchtert worden; bei anderen waren es die Härte gewisser Vorgehensweisen oder der Druck, sich in einer ständigen Tretmühle aus von der Organisation vorgegebenen Tätigkeiten einzuspannen, die nur zu wenig echter geistiger Erbauung führen. Was not tut, ist, die Wurzel dieser Täuschung, der autoritären Natur der Vorgehensweisen oder der Fruchtlosigkeit solch vorgegebener Tätigkeiten zu erkennen. Ich glaube, ohne ein Verständnis der diesbezüglichen Lehren der Heiligen Schrift ist diese Grundursache nicht deutlich auszumachen und man kann nicht sehen, daß es für einen etwas gibt, das besser und wahrhaft offener ist. Leider ist
    der Durchschnittszeuge nie dazu angeleitet worden, ein gutes persönliches Verständnis der Schrift zu entwickeln. Für ein Mitglied der Organisation gibt es nur geringe Ermunterung, den Intellekt anders zu gebrauchen als dazu, alle Informationen, die die Organisation liefert, anzunehmen, sie praktisch zu einem Teil des eigenen Gedankeninhalts zu machen und sich fast automatisch den Direktiven dieser Organisation zu unterstellen. Fragen, eines der machtvollsten Werkzeuge des Verstands, werden in negativer Weise als Beweis für mangelnden Glauben dargestellt, als Zeichen der Mißachtung vor Gottes anerkanntem Mitteilungskanal.

    Es gibt da aber noch eine weitere, sehr bedeutsame Seite der Medaille. Viele Leute suchen nur nach einer negativen Art Freiheit. Sie wollen frei von etwas sein, frei davon,
    ihren Glauben an gewisse Lehren bekennen zu müssen, gewisse Handlungen begehen oder sich nach gewissen Vorgehensweisen richten zu müssen, frei sein von Dingen, die ihnen von geistlicher Seite auferlegt werden.

    An sich mag diese Art Freiheit ein angemessenes Ziel sein; sie mag erstrebenswert sein und einen aus bedrückenden Einschränkungen und aus der Vorherrschaft über Denken und Empfinden befreien, die andere in eindeutig unchristlicher Weise ausüben.
    Aber dennoch, für sich genommen bringt diese Befreiung noch nicht die christliche Freiheit. Denn diese beinhaltet in erster Linie eine positive Freiheit nicht bloß Freisein von etwas, sondern Freisein für etwas. Sie ist die Freiheit, nicht nur einfach etwas zu lassen, sondern etwas zu tun, auch, etwas zu sein hinsichtlich
    dessen, was wir als einzelne innerlich sind. Statt durch den bloßen Schritt, ein Religionssystem zu verlassen, das wir als falsch ansehen, zeigen wir dadurch, was wir mit unserem Leben nach der Trennung von diesem System anfangen, ob tatsächlich wahre Freiheit erreicht worden ist.

    Das vorliegende Buch wird sich mit diesen Fragen und damit, welche Antwort sich aus ihnen ergeben kann, näher befassen. Obwohl klar in erster Linie an Personen gerichtet, die Jehovas Zeugen sind oder waren, kann man die Grundprinzipien aufjede beliebige religiöse Gemeinschaft anwenden. Wir hoffen, daß die Feststellungen denen eine Hilfe sein werden, die aus Liebe zur Wahrheit und dem Bemühen, Gott zu gefallen, abwägen, ob es richtig ist, einer religiösen Organisation gegenüber bedingungslos
    loyal zu sein. Ihr Ziel ist es, gewissermaßen das Vertrauen in die Macht Gottes zu stärken, uns durch alle möglichen Krisen zu bewahren, zu denen unser Festhalten an unserer persönlichen Integrität führen mag, und uns ein erweitertes Blickfeld und ein lohnenswerteres und befriedigenderes Leben im Dienste unseres
    Schöpfers, unseres Herrn, dem Sohn Gottes, und unserer Mitmenschen zu eröffnen.“

    Auf dem Weg in die echte FREIHEIT, wünsche ich dir die Wegleitung unseres Erstgeborenen und Erlösers, Jesus Christus!

    Gerd

  • Frank&Frei@Dennis
    August 19, 2013

    lieber Gerd, frei sein als unvollkommene Menschen ist unser Traum.
    Wir leben ihn im Glauben am alleinigen Gott und seinem Christus.
    Im Gegensatz zum Wachtturm sehe ich mich nicht sklavisch gebunden, Stunden zu klopfen und Berichte abzugeben.
    Ich lebe meinen Glauben, heute mehr als vorher, da ich sehe, wie sehr der Satan doch seine Infiltration auf allen Ebenen vornimmt.
    Die Zeugen haben ihre Trennung der Gläubigen seit Rutherford vollzogen. Die eine Gruppe denkt an den Himmel, die andere an die Erde und die Mehrheit lehnt die Symbole beim Abendmahl ab – wie die Satanisten. Das ist ein ziemlich schockierender Zustand. Man war ja gelehrt worden „du darfst nicht“
    Wenn man dann das 8er Bord der LK sieht, bin ich erstaunt, dass viele in meinem Alter sind und das heißt für mich: aufgepaßt.
    Sie lernen allzeit und kommen doch zu keiner Erkenntnis. Und wenn dann von den alten Herren mal einer eine neue mediziniche Behandlung mit Blut über sich ergehen läßt, dann heißt es im WT: „Reife Christen haben entschieden….“
    Das ist schon ein starkes STück, wie sie Gottes Wort ungültig machen.
    Während meine Frau die Zusammenkünfte besucht, wissend ob vieler Ungereimtheiten, bleibe ich dort weg, weil ich die ganze Heuchelei einfach nicht mehr ertragen kann – zu sehen, wie eine Minderheit von sog Ältesten die Schafe scheren, schlachten und fressen. Und dabei kommen sie sich noch heilig vor.

    Ihnen fehlt einfach das Wissen um REalitäten, sie glauben blind dem Sklaven, egal was dort herkommt. Damit geben sie das Denken auf und machen sich mitschuldig.

    ich beobachte dasWeltgeschehen, lese gern bei http://www.abbaswatchman.com mit – ich spreche fließend mehrere Sprachen – und ich sehe: es gibt viele Menschen, die an Gott und seinen Christus und das Weltende glauben.
    Was mir bei den Zeugen auffällt ist, dass sie nirgendwo sich zur Prophezeihung Jesajas bekennen: Jesaja 17:1
    Dort heißt es, dass Damaskus ein ruinöser unbewohnter Haufen wird.
    Und es sieht so aus, dass sich das bald erfüllt.

    Innerlich bin ich auf die Genese der VEränderungen durch das Königreich fixiert. Ich will zukünftig meine Zeit nicht mehr mit WT Doktrin vergeuden, die nur ein Ziel hat: totale Kontrolle und totale Ablenkung vom Wichtigen.
    Verlogen und inkonsquent wie sie sind mit ihren zig teuflischen Bildchen in den Publikationen kann aus einem Unreinen nichts Gutes kommen. Und das Russell auf einem mansonischen friedhof liegt zeigt schon, welche Saat da gelegt wurde.
    Gruß nach Wien

  • Gerd
    August 19, 2013

    Noch dazu eine Ergänzung, Zitat:

    „Was mir bei den Zeugen auffällt ist, dass sie nirgendwo sich zur Prophezeihung Jesajas bekennen: Jesaja 17:1
    Dort heißt es, dass Damaskus ein ruinöser unbewohnter Haufen wird.
    Und es sieht so aus, dass sich das bald erfüllt.“

    Ich sehe auch mit Aufmerksamkeit nach dem Nahen Osten. Es könnte sein, dass sich dort einmal das „Harmagedon“ abspielen wird (?)

    Nun, bei Jesaja lesen wir 2 Kapitel weiter auch das:

    19: 1 Ausspruch über Ägypten.
    […]
    21 Und Jahwe wird sich den Ägyptern kundgeben, und die Ägypter werden Jahwe erkennen an jenem Tage; und sie werden dienen mit Schlachtopfern und Speisopfern, und werden Jahwe Gelübde tun und bezahlen.
    22 Und Jahwe wird die Ägypter schlagen, schlagen und heilen; und sie werden sich zu Jahwe wenden, und er wird sich von ihnen erbitten lassen und sie heilen.

    23 An jenem Tage wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien; und die Assyrer werden nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen, und die Ägypter werden mit den Assyrern Jahwe dienen.
    24 An jenem Tage wird Israel das dritte sein mit Ägypten und mit Assyrien, ein Segen inmitten der Erde;
    25 denn Jahwe der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei mein Volk Ägypten, und Assyrien, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!

    Ägypten steht für die Region auch als Mittelpunkt. Vergessen wir nicht, auch Hagar die Ägypterin, bekam von Jahwe eine Verheißung!

  • Gerd
    August 19, 2013

    Lieber Hubert,

    die Vorgangsweise der Wachtturmspitze ist ein Spiegelbild jeder politischen Diktatur. Sektenhaftes Verhalten kann man am besten beim Militär erkennen. Der Gleichschritt ist noch das harmloseste, aber der Befehl zum Töten wird dort legalisiert, da dürfen (müssen) die Feinde erschossen werden, was im Zivilleben zumindest lebenslange Haft eintragen würde.

    Während z. B. orthodoxe, koscher lebende, Juden, bei Bluttransfusionen keine Einschränkungen erteilen, hat sich in den 1940er Jahren in Brooklyn jemand ausgedacht, dass Bluttransfusionen der oralen Einnahme von Blut gleichgestellt und daher verboten sei. Wenn das so wäre, dann könnten Ärzte einem Verunfallten Blut seiner Blutgruppe zum Trinken geben. Wir wissen aber, dass bei Blutverlust nur Infundieren von Blut den Blutverlust ausgleicht. Dieses Transfusionsverbot kommt bei ZJ einem doppelten Todesurteil gleich. Entweder stirbt der Patient durch Blutverlust, oder bei Verabreichung stirbt er wegen (angeblicher) Nichtbefolgung eines göttlichen Gebotes durch dessen Scharfrichter.

    Diese, pathologisch anmutenden, Vorschriften, resultieren aus dem Machthunger diktatorischer Befehlsgeber, im Gewand der göttlichen Zustimmung. Genau so lächerlich ist es, wenn sie ihren Anhängern verbieten einen Bart zu tragen, wie ihn weiland der Gründer der Wachtturmgesellschaft, C.T. Russell, trug. Da steht kein biblisches Gebot dahinter, genau so wenig, wie Frauen im strengsten Winter keine Hosen tragen dürfen und Männer im repräsentativen Bereich, eine Krawatte zum weißen Hemd tragen müssen.

    Mehr zu all den Eigenheiten dieser autoritären Gruppe, findest du in vielen Faksimiles aus der WT-Literatur in diesem Archiv:

    http://www.manfred-gebhard.de/Forumsarchiv.htm

    Bei den Sitzungen der „GSK“ – die ich gestern nannte – kommen auch manchmal Noch-und Ex-ZJ. Vor einigen Jahren schrieb ich etliche in Österreich und Deutschland an. Es kamen aus Westösterreich und Bayern etwa 40 ZJ und deren Ex. So wurde für andere Besucher demonstriert wie Zusammenkünfte bei den ZJ ablaufen. Eine Begebenheit die sich in Deutschland zugetragen haben soll, ist mir in Erinnerung. Bei einem Kongress wurde ein Bruder vom KA eingeladen, bei einem „Drama“ mitzuwirken. Dieser hatte aber einen mittellangen Bart. Er wurde aufgefordert diesen wegzurasieren, damit er mitspielen darf. Nun geschah etwas kurioses: er kam bartfrei zur „Vorstellung“, dort mimte er eine Figur aus dem Teil der hebräischen Schriften und musste sich für das historische Vorbild, einen Vollbart aufkleben lassen…

    Ich freue mich, wenn ich dich am 12. Oktober begrüßen könnte. Erwarte dort nichts kirchenähnliches, ich selbst gehöre als „gebranntes Kind“ auch keiner Kirche oder Gemeinde an. Trotzdem spüre ich die Führung durch den heiligen Geist, dieser benötigt keine Unterstützung durch Menschen die durch Menschen zu Geistlichen gemacht werden.

    Liebe Grüße aus dem Stadtrand von Wien!
    Gerd

  • @Gerd
    August 19, 2013

    Enthalten von Blut ist Enthalten von Blut.

    MfG

  • Frank&Frei
    August 19, 2013

    Anonym – dann müßten auch sämtliche Fraktionen, aus But gewonnen, abgelehnt werden.
    im Blut ist die Seele und niemand hat größere Liebe, als dass er seine Seele zugunsten seines Bruders dahingibt.
    Eine Blutspende kommt von einem lebenden Menschen, nicht von einem zur Speise geschlachtetem Rind/Tier, dass sein Leben aushauchte.
    Das ist der Unterschied.
    Fromme Moslems und JUden lehnen Blut als Speise ebenso ab, aber niemals eine TRansfusion.

  • Gerd
    August 19, 2013

    Zitat: „Enthalten von Blut ist Enthalten von Blut.
    MfG“

    Ja, mit solch eingelernten Sprüchen hausierte ich auch einmal, aber von der Richtigkeit war ich nie ganz überzeugt. Ist denn der Küchengebrauch beim Blutwurstessen und die n o t-wendige Ergänzung von verlorenem Blut in einen Körper, in so profaner Form vergleichbar?

    Da kommt dann gern das Argument: „Enthaltet euch vom Alkohol“, aber die das befolgen müssen, nehmen nach der Rasur alkoholisches Rasierwasser, oder lassen zur Sterilisation, das zu: „Oxidationsmittel, Radikale, Alkohol, Formaldehyd etc.“

    Dabei unterscheidet doch auch die WTG – man könnte lobend sagen, aus Vernunftsgründen – und lässt für Bluter die Zuführung der wertvollsten Teile des Blutes, nämlich die Konzentrate durch Blutfraktionen zu!
    Wie lasen wir doch oben: „Enthalten von Blut ist Enthalten von Blut.
    MfG“

    Nun Herr/Frau Anonym, auf w e l c h e Begründung dürfen wir diesbezüglich hoffen?

    MfG

  • Gerd
    August 19, 2013

    Hallo Hubert,

    du hast bei der Aus- und Aufarbeitung der Religionsgemeinschaft „Zeugen Jehovas“, sehr gut recherchiert. Es wird primär nur dir und vielen Lesern hier dienen, denn die Zielpersonen, werden dieses Plädoyer zum Selbstschutz wie üblich ignorieren.

    Vorschlag, ich gehöre zum Vorstand der, von der UNI-Wien unterstützen, „Ges. gg. Sekten- und Kultgefahren“, siehe hier mehr:

    http://www.sektenberatung.at/

    Unsere nächste öffentliche Sitzung haben wir am Samstag, 12. Oktober 2013, ab 14 Uhr im 2. Wiener Bezirk, Obere Augartenstraße 26-28 (Foto des Eingangs ist im o.a. Link zu sehen).
    Ab 14.30 hält die bekannte Psychologin Prof. Rollett ein themenbezogenes Referat.
    Danach ist genug Zeit für persönliche Gespräche.

    Vielleicht ergibt sich ein Kennenlernen – Servus!
    Gerd

  • Hubert
    August 19, 2013

    Danke lieber Gerd vom 28.08.2013 für all das,

    was Du angesprochen und uns in Deinem Buch und uns allen hier auf BI bisher berichtet hast,

    und ich bitte Dich höflich, meine Rechtsangelegenheit in Deine offiziellen Agenden dann mitaufzunehmen,

    wenn es sich in den nächsten Zeiten bzw. bis 2014 herausstellen sollte,

    dass die Vorstandsmitglieder von JZ Österreich im Zweigkomitee,
    meine örtlichen Versammlungsältesten und die Mitglieder der Leitenden Körperschaft

    die Einreichung meiner bzw. unserer Anliegens- und Ordnungspunkte weiter nur ignorieren bzw. sanktionieren oder auf irgend eine Art und Weise bekämpfen möchten.

    Deinen Vorschlag und seine Formulierung finde ich schön und interessant, Dankeschön.

    Wir denken, dass es am 12.10.2013 bei Dir und der Gesellschaft
    in Wien zu einem ersten unverbindlichen Kennenlernen kommen soll,

    unabhängig davon, wie es bei uns jetzt weitergeht.

    Noch eine Bitte:

    schreib uns hier bitte in Kurzform noch einige Problempunkte,
    die bisher noch nicht erwähnt wurden oder für Dich wichtig sind,

    und wenn möglich etwas zur Diskriminierung von Vollbartträgern,

    die in der Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen leider auch über viele Jahre passiert ist,

    mit lieben brüderlichen Grüßen
    und Segenswünschen

    Hubert und Familie am 28.08.2013

  • Hubert
    August 19, 2013

    Liebe Mitprüfer und liebe Mitprüferinnen,

    und lieber Mein Name und lieber Manfred vom 27.08.2013 um 22:27,

    hier weitere 10 Wesenszüge der Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen:

    27. August 2013 um 10:24

    „Guten Morgen liebe Brüder und liebe Schwestern am 27.08.2013,

    wie ich gestern signalisiert habe, möchte ich als Christ und Mitglied bei Jehovas Zeugen Österreich in meiner baldigen rechtlichen Auseinandersetzung mit den Vorständen meiner Religionsgemeinschaft unter anderem die 12 und 27 rechtlichen und gottesdienstlichen Anliegens- und Ordnungspunkte vorbringen,

    die ich gestern am 26.08.2013 hier zuerst auf BI-P ersichtlich machen durfte.

    Mit Bezug zur nun vorliegenden ersten amtlichen Verfassung von JEHOVAS ZEUGEN IN ÖSTERREICH vom 12.09.2008, die durch Zweigkomiteebeschluss am 21.12.2010 geändert wurde,

    erweitere ich hiermit vor meinem himmlischen Vater JHWH und meinem Erlöser Christus Jesus und vor Bruder-Info diese bisherige Punkteliste um folgende 12 rechtliche Anliegens- und Ordnungspunkte:

    01.) Grundsätzlich einmal begehen lt. der Bibel wahre Nachfolger und Nachfolgerinnen Jesu kein Unrecht, wenn sie in kleinen Gruppen oder größeren Gruppen regelmäßig zu gottwohlgefälligen und gottesdienstlichen Zwecken zusammenkommen und gemäß den biblischen Anordnungen nützliche und geordnete Versammlungen nach z.B. vorher festgelegten sinnvollen Programmpunkten durchführen.
    Hauptpunkte sollten dabei wie bei den Aposteln und ersten Christen Gebet, Gesang, Jesu Loskaufsopfer und die Versöhnung in ihm mit JHWH, Erbauliches zur gemeinsamen Hoffnung und Rettung, die richtigen Glaubenslehren und das rechte Denken und Reden und Handeln und die rechte Moral sein sowie die Möglichkeit, sich jederzeit offen und frei äußern und austauschen und gemeinsam nachforschen zu können.

    02.) Nachdem für mich als Christen all dies bei uns in der örtlichen Versammlung in der Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen erkennbar war, anerkannte ich sie 1980 als Gottes wahre Mitarbeiter und ihren Taufritus und ihre Religionsausübung am Ort und wurde nach der Wassertaufe ein schlichter “diensthabender Mitbruder” bzw. Mitdiener Gottes, der aber einige wichtige “Spezial-Lehren” noch nicht nachgeprüft hatte, sondern in allen Lehrinhalten den LK- und Ältesten – Vorgaben intern und extern vertraut hat.

    Außerdem gab es damals noch nicht die 2. Tauffrage in der Form, wie sie in den 1980-iger Jahren eingeführt wurde und jetzt in der Verfassung betont wird.

    03.) Nun zur ersten Feststellung, wenn man die Verfassung liest und nachprüft, von welchen rechtlichen Grundzüge und Grundfesten meine heutige Religionsgemeinschaft geprägt wird:

    LEIDER KEIN leuchtendes und dankbares Wort in den 6 Vorgaben der Verfassungspräambel (sie enthält insgesamt 13 Gegebenheiten oder Vorgaben),

    leider auch nicht im § 1 zu Namen, Sitz und Wirkungsbereich,
    im § 2 zum Zweck, im § 3 zur Religionslehre, im § 4 zum Vorstand, im § 5 zur rechtlichen Vertretung, im § 6 zur Gliederung der Religionsgemeinschaft und ihre Einrichtungen, im § 7 zu Versammlungen, im § 8 zu Kreisen und Bezirken, im § 9 zum Zweigbüro, im § 10 zum religiösen Orden der Sondervollzeitdiener der Zeugen Jehovas – Österreich, im § 11 zu den Grundsätzen des Wirkens, geistliche Ämter, im § 12 zu den Amtsträgern und Seelsorgern, im § 13 zur Mitgliedschaft, im § 14 zur Beendigung der Mitgliedschaft, im § 15 zur Wiederaufnahme, im § 16 zu den Rechten und Pflichten der Mitglieder, im § 17 zu den Mitteln der Religionsgemeinschaft, im § 18 zum Religionsunterricht, im § 19 zur Änderung der Verfassung und im § 20 zur Auflösung,

    darüber, dass im internen und externen Werk dieser

    Religionsgemeinschaft der Geist und der Dienst der Versöhnung gemäß 2. Kor. 5:18 und Kol. 1:19-23 und 2. Kor. 5:17-19 wesentliche Verfassungspunkte sind.

    04.) UND LEIDER in sämtlichen 21 Verfassungsteilen KEIN leuchtendes und dankbares dund realistisches Wort darüber,

    dass sich in dieser Religionsgemeinschaft jene durch göttliche Berufung und Geistsalbung durch Christus legitimierten und autorisierten Christen und Christinnen als Mitglieder versammelt haben,

    die mit JHWH in Christus wirklich versöhnt wurden und heute EXKLUSIV für die Durchführung des offiziellen göttlichen Versöhnungs- Zeugnis- und Lehrwerk nach Innen und nach Außen die Berechtigung und die göttliche Bevollmächtigung besitzen.

    05.) Bei allen Aussagen zu den verfassungsrechtlichen Einrichtungen dieser Religionsgemeinschaft wie u.a. “Mitgliedschaft” (§ 13), “Amtsträger und Seelsorger” (§ 12), “Religiöser Orden der Sondervollzeitdiener der Zeugen Jehovas – Österreich” (§ 10), “Zweigbüro” (§ 9), “Versammlungen” (§ 7), “Älteste” (§ 6 Abs. 4), “Vorstand” = Zweigkomiteemitglieder (§ 4) und Leitende Körperschaft” (u.a. Präambel Abs. 4, 5 und 6)

    WIRD von den Urhebern dieser Verfassung,
    den Mitgliedern der Leitenden Körperschaf selbert,

    LEIDER ÜBERHAUPT NIE von den wahren Brüdern und Schwestern Christi, seinen “Auserwählten”, und ihren etwaigen Verwendungen oder etwaigen Aufgabenstellungen für sie gesprochen.

    06.) Auch bei allen weiteren wichtigen verfassungsrechtlichen Aussagen der Verfassungsurheber wie z.B. zur “Religionslehre” (§ 3), zu den “Grundsätzen des Wirkens, geistliche Ämter”
    (§ 11),zu den “Rechten und Pflichten der Mitglieder” (§ 16)
    und “Religionsunterricht” (§ 18)

    kommen die die wahren “Söhne des Höchsten und des Lichtes” und ihre biblischen Rechte und Pflichten LEIDER NICHT VOR.

    07.) Ein weiterer Anliegenspunkt für jeden Christen:

    die Verfassungsurheber, also die dzt. 8 Mitglieder der Leitenden Körperschaft, haben nur ihr Organ, also die “Leitende Körperschaft” und damit sich selber mit einer Gesamtvollmacht und mit allen Rechten für das gesamte weltweite Werk nach innen und nach außen ausgestattet und damit alle Einrichtungen, Inhalte und Mitglieder von ihnen abhängig gemacht.

    Vermieden wurde auch, ein Prüf- und Kontrollorgan einzurichten.

    Bestellt werden die LK-Mitglieder nur durch Kooptierung aufgrund eines einstimmigen Beschlusses in ihrem eigenen Organ, von dem aus die weltweite interne “theokratische” Herrschaft und Verwaltung ausgeht.

    08.) Offensichtlich verstößt jeder von ihren “Ältesten” zugelassene “Taufbewerber bzw. Taufbewerberin” bereits schon beim Beitritt zu dieser Religionsgemeinschaft gegen die wahren verfassungsrechtlichen Bestimmungen der Bibel, weil seine bzw. ihre Taufe einem Ritus folgt,

    der so niemals von Jesus geboten wurde.

    Dem interessierten Mann und der interessierten Frau wird nämlich bei der Taufe gemäß Abs. 7 der Präamnel abverlangt,
    die ersten 6 Vorgaben der Verfassungspräambel anzuerkennen, wozu u.a. auch die uneingeschränkte Anerkennung des Führungsorgans dieser Religionsgemeinschaft, also der Leitenden Körperschaft, gehört.

    09.) Weiters verpflichten sich alle Neugetauften und bisherigen Mitglieder bei der persönlichen Religionsausübung der LK u.a. in Folgendem zu folgen bzw. Folgendes anzuerkennen:

    – ihrer Anleitung, Ermunterung, ihren Ratschläge und Richtlinien
    (gemäß Abs. 4 der P) = Punkt 01

    – ihrer geistlichen Leitung (gemäß Abs. 5 der P) = Punkt 02

    – ihrem gesamten “religionsgemeinschaftliches Recht”
    (Abs. 6 der P) = Punkt 03.

    Es beinhaltet das von der LK vermittelte Verständnis der biblischen Lehre sowie des Aufbaus (Gliederung) und der Wirkungsweise der weltweiten Religionsgemeinschaft (Matth. 24:45-47).

    Hierin eingeschlossen sind die in Briefen und Publikationen veröffentlichten oder mündlich durch die LK,
    deren Beauftragte oder das Zweigkomitee übermittelten Anleitungen.

    – ihrem Verbot, sich an ökumenischen Bewegungen zu beteiligen gemäß Abs. 13 der V-Präabel = Punkt 04.

    – ihrer Religions- und Glaubenslehre (lt. § 3), die auf dem historisch gewachsenen Verständnis der Heiligen Schrift beruht und zwar wie sie in den Veröffentlichungen der internationalen Gemeinschaft von Jehovas Zeugen zum Ausdruck kommt = Punkt 05.

    – ihren Ernennungsmethoden und ihren ernannten Amtsträgern und deren Beschlüssen (z.B. Entscheidungen der Rechtskomitees)
    = Punkt 06.

    – und § 16 Abs. 5 lautet für alle:

    “Alle Mitglieder sind verpflichtet, entsprechend biblischen Grundsätzen zu leben, wie sie in der Religionslehre (§ 3) zum Ausdruck kommen, das religionsgemeinschaftliche Recht zu beachten sowie die Ziele der Religionsgemeinschaft zu fördern und die Interessen der Religionsgemeinschaft zu wahren.”
    Dazu gehört, dass alle Mitglieder auf jegliche besondere Mitbestimmung bzw. Wahlinteressen verzichten müssen.
    Gemäß § 16 Abs. 3 ist ihnen sogar “Eine Wahl der Amtsträger, Seelsorger und Organe durch die Mitglieder der Religionsgemeinschaft WESENSFREMD.”

    Mein Zwischenergebnis dazu:

    Wie die Praxis und die Realität zeigt und wie man als bibelkundiger Christ unschwer erkennen kann, weicht die bisher erwähnte Religionsausübung,

    die die Anführer von Jehovas Zeugen von 1919 bis 2013 erfunden und erdacht haben,

    schon sehr weit von der einfachen und schlichten Glaubensausübung ab,

    die von der Bibel für wahre Nachfolger und Nachfolgerinnen Jesu bestimmt wird und allein gottwohlgefällig ist.

    Dies ist auch noch in folgendem Punkten erkennbar:

    10.) Mitglied wird also nur der Taufbewerber bzw. die Taufbewerberin, der bei der Wassertaufe in der zweiten Tauffrage bei einer Veranstaltung der Religionsgemeinschaft diese o.a.
    6 religionsgemeinschaftlichen Punkte anerkennt.

    Jedem von ihnen muß daher klar sein, dass er sich täuscht,
    wenn er weiterhin von dem überzeugt ist,

    was er im Absatz 2 der Verfassungsprämbel in Verbindung mit dieser Religionsgemeinschaft behauptet und anerkannt hat:

    “Alleinige Grundlage ihres Glaubens und ihres Gottesdienstes ist die Heilige Schrift, …”

    11.) Nicht die einzelnen Christen und Christinnen bzw. Mitglieder gründen oder lösen Versammlungen auf.

    Gemäß Abs. 3 im § 7 dürfen Versammlungen nur vom Zweigkomitee gegründet, zusammengelegt oder aufgelöst werden.

    12.) Die Verbindung der “Ältesten” zu den örtlichen Mitgliedern
    (“Brüder und Schwestern”) und zur Bibel ist nur eine nachrangige und distanzierte, weil es für sie alle weltweit, und dass sind Hundertausende, eine vorrangige Verbindlichkeit gegenüber den Mitgliedern der Zweigbüros und der Leitenden Körperschaft gibt.

    Nur auf diese Weise, also gemäß dem verbindlichen religionsgemeinschaftlichen Recht dürfen sie die Ortsversammlung leiten und vertreten (vgl. § 7 Abs. 2).

    Diese Ausrichtung und dieser Geist hat natürlich auch konkrete Auswirkungen auf alle Rechtsangelegenheiten, die in dieser Religionsgemeinschaft behandelt werden.

    Nur wer all die bisher genanten Spezial-Punkte anerkennt und befolgt, ist für die Mitglieder der LK und der Zweigbüros ein GEEIGNETER ÄLTESTER = AMTSTRÄGER,

    die gemäß § 12 Abs. 3 “kraft ihrer Ernennung zum Ältestenamt” auch SEELSORGER DER RELIGIONSGEMEINSCHAFT sind.

    Auf die Gewährung einer seelsorgerischen Ältestenleistung besteht jedoch kein Rechtsanspruch.

    Ebenso nicht gemäß § 16 Abs. 1 auf die Gewährung geistlichen Beistands und für Hochzeits- und Begräbnisansprachen.

    Welche Rechte die einfachen Versammlungsmitglieder haben,
    ist den Ältesten nicht hauptsächlich aus den verfassungsrechtlichen Bestimmungen der Bibel bekannt,
    sondern u.a. aus der ersten religionsgemeinschaftlichen Verfassung, wo allen Mitgliedern nur folgende Rechte eingeräumt werden:

    Gemäß § 16 Abs. 1 haben sie, obwohl sie das Versammlungsgebäude mitfinanziert und miterbaut haben und es durch die verfassungsrechtlichen Bestimmungen der Bibel umfangreiche Rechte und Pflichten für jeden wahren Christen und jede wahre Christin gibt,

    nur das Recht, die Abendmahlsfeier nach dem rechtlich immer noch umstrittenene Ritus dieser Religionsgemeinschaft zu besuchen.
    Bekanntlich existiert bezüglich diesem christlichen Gebot in Verbindung mit dem ZJ-Ritus ein triftiger “Abtrünnigkeitsverdacht.”

    Berechtigt sind weiters alle Mitglieder noch, an sämtlichen anderen Zusammenkünften der Versammlung teilzunehmen und unentgeltlich Schulung und Unterweisung durch die vorhandenen Schulungs- und Versammlungseinrichtungen (Predigtdienstschule, Bibliothek usw.) in Anspruch zu nehmen.

    Von der LK ist allen Versammlungsmitgliedern nur ein Mitbestimmungsrecht bei den internen Versammlungsangelegenheiten gewährt gemäß § 16 Abs. 2 bei der Verwendung der Spendengelder, den Zusammenkunftszeiten usw.

    1. Fazit nach der Betrachtung dieses 2. Rechtsteiles in meiner Rechtsangelegenheit mit meiner Religionsgemeinschaft:

    diese 12 Prüfungsfeststellungen liefern neben den bisherigen
    12 und 27 Anliegens- und Rechtspunkten im 1. rechtlichen Auseinandersetzungsteil eine Fülle von triftigen Gründen,

    warum man als Christ, der DERZEIT Mitglied in der Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen ist,

    und warum man als Interessierter, der Mitglied werden möchte,

    seine weitere Mitgliedschaft und Religionsausübung nach diesem Kult und Ritus unbedingt überdenken muß.

    In meinem Fall kommen alle 12+27+12 noch zu all jenen hinzu,

    die sich bei mir seit dem 07.09.2009 (bzw. 07.05.2009) angesammelt haben, und worüber ich LK-Brd. Lösch,

    die Vorstandsmitglieder in Wien und meine Versammlungsältesten bereits großteils noch vertraulich aber auch schon in einigen Punkten offen über Ersichtlichmachungen auf Bruder-Info informiert habe.

    Dazu kommt, dass sämtliche LK-Mitglieder und alle Zweigkomiteemitarbeiter und alle Versammlungsältesten bei mir seit dem 05.08.2013 unter begründeten Verdacht stehen,

    im Absatz 6 der Verfassungspräambel zu UNRECHT Matthäus 24:45-47 auf die Leitende Körperschaft unserer Religionsgemeinschaft
    angewandt zu haben und auch in diesem wichtigen Lehrpunkt,
    der hier auf dieser BI-P-Kommentarseite ausführlich abgehandelt wurde,

    ABTRÜNNIGE religionsgemeinschaftliche Wesenszüge zu haben,

    die wahre Christen und Christinnen vor JHWH, Jesus und ihrem eigenen Gewissen nicht entwickeln oder mittragen oder mitverantworten dürfen.

    Soweit vor Gott meine heutigen Anliegens- und Ordnungspunkte in meiner aktuellen Rechtsangelegenheit mit Jehovas Zeugen,

    um vor dem Kommen Jesu rechtzeitig zur wahren Glaubens- und Religionsausübung finden zu können,

    mit lieben Grüßen und Segenswünschen
    an alle Beteiligten und Mitbetroffenen,
    denen die rechte Glaubensausübung am Herzen liegt,

    Hubert und Familie am 27.08.2013“

    Soweit meine bisherigen Prüfungsfeststellungen gemäß meinen Prüfungsrechten und Prüfungsverpflichtungen lt. 1. Joh. 4:1;
    2.Kor. 13:5; Apg. 17:11; Jesaja 34:16 und 1:17; Spr. 2:1-9;
    1. Thess. 5:21; Eph. 5:10 und Jesaja 32:1-2.

    Eine Bitte noch:

    Wer weitere unbiblische Wesenszüge und Lehrinhalte und Methoden in der Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen festgestellt hat,

    der möge sie jetzt ebenfalls hier für alle offenlegen,

    denn ein Verbergen ist wenig hilfreich in der rechtlichen Situation,

    die jetzt in Europa und weltweit für alle, die Jesus auf rechte Weise nachfolgen möchten, vorhanden ist.

    Mit lieben Grüßen

    Hubert und Familie am 28.08.2013

  • Frank&Frei
    August 19, 2013

    lieber Hubert, danke für die Ausführungen. Darauf einen Krambambuli.
    Dass die Religionsleitung für Austria oder für Deutschland die von dir benannten Puinkte nicht eingearbeitet hat, liegt darin begründet, dass sie, chamäleonartig, Auftritt, Lehre, Anspruch und die eigene Bibel jederzeit pragmatisch ändern wollen.
    Hat es bei denen jemals feste Doktrin gegeben? IN den 30iger bis 60igern wurde gegen IMpfungen gewettert, was das Zeug hält. Später wetterten sie temporär gegen Organtransplantationen ( „moderner kannibalismus“ genannt) bis man dies dann erlaubte. Die vor dieser Erleuchtung ihr „Gewissen“ an Brooklyn orientierten, bissen ins Gras, wollten doch nicht am Sterbebett ausgeschlossen werden.
    Dann das Ringen um die Körperschaft öffentlichen Rechts. In den 60igern noch hatte damals Wiesbaden einen STeuerfall. der Richter empfahl KdöR zu werden. Das wurde arrogant zurückgewisen mit der Begründung: staatlich anerkannte Kirchen zahlen Gottes Dinge an Cäsar zurück.
    Oder denken wir an die „Frondienste“. Junge Brüder, die ERsatzdienst zB bei Feuierwehr, THW oder Rotes Kreuz in D machten, wurden kurzerhand rausgeworfen. Im Rahmen des KdöR Preozesses stellten sie fest, dass das ein Hinderugsgrund ist, und schwupp di wupp wurde es erlaubt.
    So swind sie seit Russell, theokratisches Lügen ist erlaubt und die VErgesäßerung der Gläubigen nimmt ungeahnte Formen an.
    Wieviel wurden in die Irre geführt wegen 1925 und später wegen 1975. Sie verkauften alles und waren hernach bettelarm.
    Die WTG Beamten stört das nicht. Sie haben Dienstwagen, Penthouse, Etat und können mal eben mit dem Flieger von NYC nach kanada zum Fischen fliegen. Hat alles schon im Weltnetz kommuniziert.
    Sie haben STurm gesät, ihre Ernte wird schrecklich sein. Fritz Springmeier schreibt in seinem Buch, dass sie wohl durch masonistische Grundlagen Teil einer Neuen WElt Ordnung sind, die als Endlösung des Systems gedacht ist.
    Beobachten wir, Syrien. Gemäß Jesaja 17:1 muss Damaskus ein ruinöser Haufen werden. Die WTG hat zu dieser Prophezeiung NIE Stellung bezogen. Alles fügt sich und paßt ins Bild.
    Sie räumen gerade ihre Facilities in Brooklyn. Die WT WErbung wird demontiert und überpinselt. Da werden sie wohl Geld haben, den Candace Conti fall zu zahlen und weitere Fälle, die aufkommen, werden ihnen die Butter vom Brot und schließlich das Brot nehmen.

  • Hubert
    August 19, 2013

    Danke lieber Frank vom 28.08.2013,

    freut mich sehr, dass Du heute als einer unserer „Veteranen“
    in Christus mit Freude mit mir einen Krambambuli trinkst,

    wir lassen ihn uns auch hier auf BI gut schmecken und ich grüße Dich dabei ganz herzlich und wünsche Dir weiterhin Jehovas reichsten und wunderbarsten Segen und Trost und Kraft und Liebe.

    Deine Frage ist auch meine Frage:

    „Warum hat die Religionsleitung von JZ von 1919 bis 2013 immer wieder Lehränderungen vornehmen müssen und für offene Reue und Entschuldigung wegen ihrer Beratungsfehler und für viele, viele Opfer unter den Mitgliedern und auch der „Dienstgebietbevölkerung“,

    der auch Falsches gepredigt wurde,

    fast kein Herz und fast keine Zeit und fast keinen Trost gehabt?

    Du sprichst ja wie Matthäus folgende schwere Fehler an bzw. hast die meisten ja in Deinen vielen Dienstjahren ja selber miterlebt:

    Weltuntergang 1925
    Impfungsverbot
    Organg-Transplantationsverbot
    Weltuntergang 1975
    Wehrersatzdienstverbot
    Interne Vorgangsweisen gegenüber
    Opfern und Tätern bei Fällen
    von Kindesmißbrauch
    öffent. rechtl. Verfassung

    Also hat es von 1919 bis 2013 genug Anlässe für die LK und JZ und ihre Ältesten gegeben,

    sich Fehler und sünden einzugestehen und sie auf entsprechende christliche und biblische Weise zu bereuen,

    etwas, was ja ein wichtiger Wesenszug aller wahren Christen und Christinnen ist.

    Warum konnte man dies fast kaum beobachten und warum funktioniert dies in ihren Herrschaftsetagen nicht?

    Warum diese üble Ignoranz und warum verstecken sie sich
    und wollen sie sich immer selbst schützen,

    wie es unser lieber Gerd heute auch schon formuliert hat?

    Offensichtlich haben sie Christus Jesus und seine herrlichen göttlichen bzw. menschlichen Wesenszüge noch nie richtig erkannt,

    sonst würden sie sich ja viel angenehmer und sinnvoller verhalten,
    und verstehen, dass dieser Weg zum richtigen Selbstschutz führt,

    denke ich mal in einem weiteren Erklärungsversuch,

    mit lieben brüderlichen Grüßen
    und bis bald,

    Dein Hubert am 28.08.2013

  • Frank&Frei
    August 19, 2013

    lieber HUbert,
    hab Dank für deine Warmherzigkeit. Die ist es, die Brüder im Glauben und in der Hoffnung verbindet. So etwas wird zwar gelehrt aber vom WT nicht praktiziert.
    Sie sind Opportunisten par Excellence – schon immer gewesen.
    Zu deinen Punkten magst du hinzufügen, dass sie, als damals um 1918 Druck auf sie ausgeübt wurde, sie sich erreisteten, den Christus zu verraten, indem sie mit den Krichen Nordamerikas für den Sieg gegen Kaiser Wilhlem/Kaiser Karl und den türk. Sultan beteten.
    Dazu muss man schon eine Chuzpe haben, ein dickes Fell. Das bewiesen sie alle die jahre wieder und wieder.
    einen riesigen Lapsus leisteten sie sich mittels Rutherford, der 1933 an den Führer des Deutschen Reiches einen Anbiederungsbrief schrieb. Darin unterstrichen sie die gleichen Zielsetzungen zu haben wie das Reich. Unglaublich.
    Aber: Der Schuss ging nach hinten los, der „Führer“ erkannte das Kriechmodell und tobte. Und so wurden beim Tower Konsequenzen erforderlich. Man kam schnell zu einer Lösung: Der deutsche Zweigoffice Balzereit hatte den Brief „verfälscht“ und so wurde er gechasst. Trotzdem blieb er im KZ und als alles vrobei war trottete er wieder ins Bethel nach Magdeburg um dann erneut – von KNorr – gefeuert zu werden. ER starb um 1960 im russisch verwalteten Wirtschaftsgebiet.
    Aber: Der WT brachte im Yearbook 1934 einen Abdruck des briefes in English. Nichts war verfälscht.
    Doch man beging Rufmord an Balzereit, bemühte einen bruder Mütze aus dresden das zu unterstreichen. Siehe WTS und Jahrbuch der Zeugen, ich glaube 1974.
    So hat die Arroganz eines Präsidenten einen Menschen bei seinen Mitzeitgenossen in Verruf gebracht. Das können sie, mit Drekc werfen, weil dann immer etwas hängen bleibt, wie es schön Hinkebein Dr. Goebbels feststellte. Verwunderlich ist, dass im Holocaust Erwachet vom April 1998 der Balzereit rehabilitiert wird. In einem Satz_ ER war unschuldig.
    So sieht man, wie sie sind. Dreist, verlogen und verbogen und weit weg vom Christus, der etwas ganz anderes vorlebte.
    Ich kenne die Zeugen seit frühester Kindheit und habe einen Großteil meines Lebens in deren Dienst gestellt. Ich war in etwa 8 Versammlungen eingebunden und habe dort immer wieder INtrigen, Hass, Falschheit und Neid kennengelernt, ja sogar Rufmord und Spott. Sie haben viele, viele meiner früheren damls jungen Freude vergrault, wegen einem Bärtchen. Und als ich mal Vollbart hatte, durfte ich nicht enmal in der Theokratischen Schule eine Aufgabe halten. Das wurde stickum weggenommen, Man liess mich vorbereiten, rief aber jemand anders auf.
    Ich habe die ERfahurng gemacht, dass Heuchler an fürhenden STellen in Ortsversammlungen sitzen, die ihr Doppelleben führen, in sozialen Netzwerken mit vorliebe Kontakt zu zeigefreudigen Mädchen haben oder sogar jungen Dingern in der Versammlung bestätigen, dass sie gut Holz vor der Tür haben, einmal sachte umrissen.
    Eine Versammlung wurde platt gemacht, eine weitere ist dabei ihr zu folgen. Die Herren der Versammlung merken das nicht, sie haben, wie es einer sagte, ihre „Laberstunde“ und am Ende ist es wie 14-18: im WEsten nichts Neues.
    Und die REisigen? Die orientieren sich an den Leitböcken und alles andere ist für sie obsolet. Hautpsache ist, die Zahlen stimmen und wenn sie nach 3 Jahren die Kurve kriegen, dann wollen sie doch ein paar mehr Pioniere generiert haben.
    Sie achten drauf, dass der Älteste auch ja Zeitschriften abgibt, wenn nicht, so steht er im Fokus.
    Das schlimmste ist, dass sie so vieles vergessen. Als ich in den 90igern mal drauf hinwies, das Kinder schlagen im Kö-Saal verboten sein sollte – es wurde sehr geprügelt – da warf man mir böse Unterstellungen vor. Und ein Kapser von denen behauptete doch glattweg, dass JZ Kinderschänder schon immer verfolgt haben.
    Mag ja in der Versammlung geschehen sein, aber bis etwa 2002 wurden die zu keiern Zeit der Polzei gemeldet.
    Und das war international so, weshalb sie nun vor dem Mount Everest and Opfern sitzen – weit über 23.000 allein in Brooklyn gelistet – was sie arm machen wird.
    Ich freue mich, dass im Falle von Candace Conti auch d4ei Ältesten mit über 900.000 Dollar Pönnale zur Kasse gebeten wurden. Das setzt Signal.
    Und vom Elfenbeintumr kommt nicht einmal eine KOnfession: Wir sind schuldig.
    Statt dessen sind es immer die Gläubigen, die den religiösen Müll glaubten und zB 1974/1975 alles verkauften um die letzten Tage im Dienst zu verbringen. Das ist bald wieder 40 Jahre her und die Leute sind schon großenteils verstorben.
    Ich habe sehr viele „in die Wahrheit“ gebracht und ich muss mir überlegen, wie ich damit umgehe.
    Meine Kinder haben mir geholfen, den schleier von den augen zu entfernen. Papa, die vera****en dich – merkst du das nicht? gaben sie mir zu verstehen. Sie haben ja so recht.
    Ich wage keinen Schritt mehr in den Tempel der Lüge, wo die Fürsten der Polarisation ihre SErmons halten mit äh, ah hm die Zeit niemals einhaltend. Sie merken, dass was nicht stimmt, aber sie ergreifen keine Massnahmen und lassenen alles so laufen, wie der Zauberlehrling – walle walle—-
    Nur- den Meister jagen sie davon. Es sind Schafscherer, Schafschlächter und Schaffresser. Eine betagte Schwester hat sich nicht von ihnen beerdigen lassen. Die hat zuviel mitbekommen.
    allen einen lieben Gruss

  • Hubert
    August 19, 2013

    Darauf ein WvJ und hoffentlich bald einmal einen W d L,

    lieber Frank vom 29.08.2013,

    einen Trunk vom Wasser, das uns Jesus gibt (= WvJ),
    gemäß Joh. 4:14 und Offb. 22:17,

    und hoffentlich bald einmal einen Trunk
    vom kommenden kristallklaren Wasser des Lebens (= W d L),
    gemäß Offb. 22:1-2

    damit die üble Wirkung derer,

    die uns eine lange Zeit verunreinigt haben,

    weil wir es in Christus eine lange Zeit

    unvorsichtigerweise und dummerweise

    zugelassen haben,

    nachlässt,

    besten Dank für Deine wichtige Punkteliste,

    sei aus Kärnten ganz herzlich gegrüßt
    und gönn Dir noch einen Schluck WvJ
    für die kommenenden Zeiten
    und für die Mitarbeiten auf Bruder-Info,

    Hubert am 29.08.2013

  • Frank&Frei
    August 19, 2013

    wer des Englischen mächtig ist: der Abbaswatchman ist mit der Bibel vertraut und sieht sie in ERfüllung gehen – im Nahen Osten:
    http://www.abbaswatchman.com/NEWS%20MAIN%20PAGE%20WORLD.htm

  • Frank&Frei
    August 19, 2013

    Hubert, du kannst mich erreichen mit mail: ostfalen@gmail.com

  • Mein Name
    August 19, 2013

    Hallo F&F,

    Zitat: „Ich war in etwa 8 Versammlungen eingebunden und habe dort immer wieder Intrigen, Hass, Falschheit und Neid kennengelernt, ja sogar Rufmord und Spott.“

    Bottoms up. Worauf man einen lassen kann. Das ist so absolut zutreffend, so wahr, so à propos, daß ich dazu einfach nicht schweigen kann und meinen bescheidenen Senf dazugeben muß (ich wollte eigentlich heute nichts schreiben, habe ich ja schon die letzten Tage hier ausgetobt ;-))

    Verständlicherwiese will ich hier nicht zuviel von mir selbst preisgeben, aber was ich mitteilen kann ist, daß ich aufgrund meiner Vita in recht viel mehr als 8 Versammlunge zu tun hatte, und zwar quer durch die halbe Welt, in Deutsch, Englisch, und diversen anderen Sprachen. Überall – ausnahmslos, und gleichbleibend – das gleiche Bild:

    Intrigen – Hass – Falschheit – Neid – Rufmord – Spott. Ich konnte Deine Aufzählung 1 : 1 übernehmen. Das bringt es auf den Punkt. Man könnte noch ergänzen: Heuchelei – Überheblichkeit – Eingebildetheit – Arroganz – Selbstgerechtigkeit – Machtmißbrauch – Kleinlichkeit.

    Ich mußte selbst sehen und erleben, wieder und immer wieder, habe auch versucht, mich erfolglos dagegen zu stemmen, wie treue, liebe Menschen, Geschwister, fertiggemacht, seelisch ruiniert, zerstört, vernichtet wurden, aufgrund der Bösartigkeit kleinlicher, kleinkarierter, machthungriger Individuen, die das WTG-System erfolgreich für ihre eigenen kleinen Ziele und menschenverachtende Agena nutzen konnten.

    „Die Mücke sieben sie aus, das Kamel wird heruntergeschluckt.“ Jemand ist Ältester, Pionier, …, mit schweren menschlichen Defiziten, voller Gift und Galle, verleumdet andere – und er wird mit einem Mäntelchen bedeckt, denn er gehört zur „theokratischen Elite.“

    Ein Bruder ist eine liebe treue Seele, hilfsbereit – aber hat einen Bart – und wird fertiggemacht. Wie krank ist das? Bleibt das große blaue Universum denn stehen, weil jemand Haare im Gesicht hat? Das „Du sollst keinen Bart tragen“ ist so etwas von lächerlich und kleinkariert, es ist ein Org.-, ein Menschengebot, und wir alle wissen, was der Christus und die Apostel betreffs des Lehrens von Menschengeboten ausgesagt haben.

    Auch das „mit Dreck werfen und es bleibt was hängen“ – oh ja, dazu könnte ich auch aus eigenem Erleben einige Liedchen singen, betreffs „höherer“ Org-Kreise (Zweigkomitees et al.).

    All das war es, das mich letztendlich zum Erwachen gebracht hat, denn:

    Kann das, können diese PERMANENTEN, OMNIPRÄSENTEN Vorkommnisse, Zustände, Mißstände … denn nur Zufall sein?

    Wenn solche Dinge hier und da mal geschehen, so würde einem der Verstand sagen: OK, da läuft halt hier und da mal was aus dem Ruder, das ist eben die menschl. Unvollkommenheit, es gibt überall mal Holpersteine, that’s life, c’est la vie, und ähnliche Trostpflästerchen, die ja auch die „Mutter“ WTG der Herde immer wieder reichlich verabreicht.

    Aber: Wenn das …

    – ausnahmslos ÜBERALL
    – GEBALLT
    – WIEDER und WIEDER

    regelmäßig und zuverlässig auftritt, dann ist was faul im Staate WTG. Dann muß das gesamte System selbst faul sein. Dann muß man fragen: Welcher WAHRE Geist durchdringt dieses System und kennzeichnet es? Denn der Fisch stinkt vom Kopf.

    Wenn bei einem PKW einer bestimmten Marke, eines bestimmten Modells, Jahrgangs, Baureihe, … mal bei 2 Exemplaren die Bremsen versagen, so würde man nicht gleich sämtliche Wagen dieses Herstellers als unbrauchbar entsorgen wollen. Wenn man jedoch von vornherein schon weiß: Ich setze mich jetzt in diesen Wagen, und ALLE Wagen dieses Typs, ALLE, ausnahmslos weisen Bremsversagen auf, und ich weiß auch jetzt schon, im Voraus, auch bei diesem Wagen WERDEN unweigerlich die Bremsen versagen – würde man in dieser Karre auch nur den Zündschlüssel anrühren wollen?

    Jesus stellte den universalen Grundsatz auf: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Der WTG-trainierte Sinn ist so „geschult“, daß er unfähig ist, diesen Grundsatz auch auf sich selbst, d.h., die eigene Glaubensgemeinschaft/Org/WTG anzuwenden. Er schaut immer nur auf andere. Es ist ihm sogar Sakrileg, Ketzerei, Abtrünnigkeit, die eigene Org. in Lichte dieses Grundsatzes zu beleuchten oder zu hinterfragen. „Oooooh wie böse das tut man aber gar nicht, die WTG/der Sklave ist doch soooo lieb, soooo treu, soooo vollkommen …“

    Intrigen – Hass – Falschheit – Neid – Rufmord – Spott

    Wes Geistes Kinder sind das wohl? Welcher Geist weht hier?

    1 Korinther 3, 3: „Wo Eifersucht und Streit unter euch ist, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise?“

    Jakobus 3, 14-16: „Wenn ihr aber bittere Eifersucht/Neid und Eigennutz/Streitsucht in eurem Herzen habt, so rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit! Dies ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern eine irdische, sinnliche, teuflische(!!!). Denn wo Eifersucht und Eigennutz ist, da ist Zerrüttung und jede schlechte Tat.“

    In der Tat waren es nicht die theologischen Aberrationen der WTG, die mich erwachen ließen – möglicherweise würde ich auch jetzt noch perfekt im WTG-Gleichklang ticken und die Org-Fahne hochhalten – sondern diese Manifestationen eines menschlichen, ungöttlichen, unchristlichen Geistes, die die WT-Org. durchweht und durchtränkt. Das sind nicht nur Ausnahmen, das ist die Regel. Und wenn man politisch superkorrekten und linientreuen Zeugen so richtig intensiv mit solchen Dingen tête-à- tête auf die Pelle rückt, dann merkt man ab einem gewissen Punkt, daß auch sie „weich“ werden, daß sie tief im Inneren nicht anders können, als diese unleugbaren, diese offensichtlichen Tatsachen anzuerkennen – doch dann kommt der große „Ruck“, und die Eiapopeia-Maske wird wieder übergestülpt, das große „Trotzdem“, Vogel Strauß Kopf in den Sand stecken „Augen zu und durch“. Der Herr wird’s schon irgendwie richten.

    Intrigen – Hass – Falschheit – Neid – Rufmord – Spott sind die kausal-logischen Früchte eines ungöttlichen Systems, das nicht vom Geiste des wahren Gottes und des Christus durchwaltet ist, durchwirkt sein kann. Es handelt sich hier nicht um zu vernachlässigende Lappalien, nach dem Motto „wir sind ja alle unvollkommen, auch die Org. ist unvollkommen …“. Zwischen Paulus und Barnabas hat es mal geknallt, da gab es einen „Zornausbruch“ – EINEN, wohlgemerkt, das NT deutet nicht an, daß das die Regel war, oder daß Paulus den Petrus immer wieder und permanent angeraunzt hätte und es einen bitteren Grabenkampf zw. ihnen gegeben hätte. Das waren damals die Ausnahmen – in der heutigen WT-Org. sind diese Dinge die Regel, und zwar IMMER und ÜBERALL, wo immer man hinschaut in der großen weiten Welt.

    An ihren Früchten können wir sie erkennen.

    Gruß,

    M.N.

  • Mein Name
    August 19, 2013

    Es sollte natürlich heißen:

    „habe auch erfolglos versucht, mich dagegen zu stemmen“

    Wenn man versucht, etwas ERFOLGLOS zu tun, dann ist das ja schon von vornherein zum Scheitern verurteilt.

    Da haben mir wohl die hochkommenden Emotionen einen Streich gespielt.

    Das nur zur Klärung.

  • Dennis
    August 19, 2013

    Lieber M.N.,

    das hast Du Dich wirklich mal ausgek…., ähnlich wie Frank%Frei. Manchmal tut sowas ja auch gut, ich kann Dich gut verstehen. 🙂

    Zum Glück können wir uns hier frei äußern, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Übrigens ist das sich-mal-aussprechen und ohne ansehen der Person, ein Grundprinzip von menschlichem Miteinander.

    Jesus sagt, dass WIR ALLE Brüder sein sollten, d.h. keiner steht über dem Anderen. „Gleichheit vor Gott und Christus“ um es vereinfacht auszudrücken. Aber in den Vers. der WTG sind manche eben „gleicher“ als andere. Da fällt mir wieder die unerträgliche Speichelleckerei bei den KA-Besuchen ein, die für mich heute gesehen, schon groteske Züge hatte. Eine Art „Hohepriester“ kam da alle 6 Monate zu Besuch. Das „Allerheiligste“ war aber nicht die Sorge um die einzelnen Brüder, sondern die Analyse der Verkündiger und deren Predigtdienstleistungen.

    Aber ich muss auch sagen, dass ich nicht bestätigen kann, dass es „ausnahmslos“ so in den Vers. zugeht wie Du und f&f das beschrieben haben. Wo Menschen zusammen sind und sich oft begegnen gibt es auch mal Differenzen oder Streit. Bestimmt gibt es auch Neid, Spott usw., aber offenen Hass konnte ich bisher noch in keiner Vers. entdecken. Auch wüsste ich nicht, dass es bei „uns“ mal echte Intrigen gegeben hätte. Vielleicht ist die Grenze da auch nicht genau zu ziehen, ab wann man etwas als Intrige bezeichnen kann.

    Aber eines ist mir klar geworden: Die ZJ sind weder besser noch schlechter als andere Gruppierungen.

    Die meistgebrauchten Wörter innerhalb der ZJ sind „Liebe“ und „Wahrheit“, dicht gefolgt von „Harmageddon“.

    Aber alle drei Wörter sind eine Illusion, ein künstlicher Popanz, der nur in den Köpfen existiert. Eine Scheinwelt.

    Die vielbeschworene „Liebe“ innerhalb der Bruderschaft ist bestenfalls oberflächlich und außerdem durch die WTG-Doktrin klar konditioniert bzw. abgestuft. Selbst engste Freundschaften enden spätestens bei Inaktivität im Sinne der WTG oder letztlich dem Ausschluss/Austritt.

    Von „Wahrheit“ was die Lehren und die Aufrichtigkeit der WTG betrifft brauch ich ers gar nicht anzufangen.

    LG
    Dennis

  • Anna
    August 19, 2013

    Lieber Frank & Frei, Mein Name, liebe Schwestern und Brüder,

    danke für die vortreffliche Analyse. Bei dir lieber Bruder Frank & Frei muss ich einfach immer schmunzeln. Danke dafür. Auch die Darstellung dass der reisende Aufseher der zur 1/2jährlichen Inspektion kommt letztlich nur gute Zahlen sehen will. Das System ist ja nun so, dass auch er nur ein Rädchen im WTG-Getriebe ist. Und sollte er keine „Erfolge“ in den 3 Jahren bezüglich Coaching der Verkündiger zum Pionier, Ältesten, Erhöhung des Stundenschnitts, Gebietsbearbeitung usw. muss auch dieser Bruder Rechenschaft ablegen warum seine Besuche fruchtlos waren.

    Was du schreibst @Mein Name ist richtig. Diese Woche gibt es ja den Programmpunkt in der Dienstzusammenkunft ob wir falsche Propheten sind. Die Brüder bei mir haben leider gar nicht gemerkt, dass dies auf Zeugen Jehovas leider zutrifft.

    Zu deinen Argumenten warum dies in so gut wie allen Versammlungen weltweit so ist wie du aufgezeigt hast gibt es finde ich einen guten neuen Vortrag auf der Prophetie-Seite über Lügen.

    Vielleicht könnten die BI-Brüder diesen ja auf die Hauptseite holen. Weil ja manche Leser von der Prophetie-Seite abgeschreckt werden und so könnte dieser Vortrag eine größere Leserschaft erreichen.

    Herzliche Grüße an alle

    Anna

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Liebe Anna, danke für den Tip den neuesten Artikel auf der Prophetieseite zu erwähnen!
    Ich habe ihn soeben gelesen und diesen Kommentar abgegeben:

    Angeregt durch Anna und ihrem Posting auf der BI Seite habe ich diesen Artikel gelesen!
    Ich kann nur meinen grössten Respekt und Lob wie Dank aussprechen – HERVORRAGEND!

    Jetzt bräuchte ich nur mehr die richtigen Worte um sie meiner Famlie und Verwandten schmackhaft zu machen, aber wie wir alle wissen, manchen wollen die Liebe zur Wahrheit nicht annehmen – leider!

    Ich werde dennoch versuchen diese wertvollen Gedanken den etwas offeneren ZJ irgenwie zu vermitteln, vielleicht wenn jeder das tut kann hier ein Schneeballprinzip ins Rollen gebracht werden!
    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Lieber Hubert,
    gerne sende ich dir einiges an Material zu den Heucheleien und Widersprüchen der Lehre von ZJ.
    Ich habe mehrere PDF Dateien über „Wahrheit“ – „Prophezeiung“ – UNO – Kindesmissbrauch – Finanzen der WTG und auch Bewußtseinskontrolle, jede zw. 40 und 60 Seiten mit großteils orig. Zitaten aus der div. Literatur. Auch Briefe von Brüder an die WTG und an die Brüder der eigenen Versammlung – ich kann sie dir gerne senden: zeugejesus@gmail.com
    Übrigens ich bin aus Salzburg und kenne die Birds auch persönlich.
    lg. Matthäus

  • NoirVelvet
    August 19, 2013

    An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Mattäus 🙂 Deine „Schätze“ sind sehr gut recherchiert. Für meinen Verein bereite ich sie gerade auf.
    Ich komme kaum noch zum Mitlesen hier, weil ich beruflich doch ganz schön eingespannt bin, gibt es eine Möglichkeit diese guten Kommentare zu archivierren und unter Themen zu stellen? Oder bin ich einfach nur zu *blond* den richtigen Klick zu machen?
    Es ist ja leider so, dass ein Gedanke den anderen inspiriert und man vom eigentlichen Thema abschweift.

    Also, en Dankeschön an Euch alle !!!

    NoiVelvet

  • Aufgewachte
    August 19, 2013

    Hallo Noir Velvet,

    darf ich dich fragen, was du für einen Verein gründest und auch wo? Wir werden gerade auch aktiv in diese Richtung. Wir wohnen im Bergischen. Ein Austausch wäre doch sicherlich von Nutzen.

    LG

  • NoirVelvet
    August 19, 2013

    Liebe Aufgewachte,

    ch bin mit meinem Mann in Hannover. Unseer Verein nennt sich „christliche Samariter“ Wenn Du magst schreiben wir uns christliche-samariter@gmx.de
    Es soll eine Selbsthilfegruppe sein zur Hilfe beim Sektenausstieg vor Ort.
    Ich sammele gerade „Verbündete“ ein.
    Lieber Gruß zu Dir.

    NoirVelvet

  • Hubert
    August 19, 2013

    Danke lieber Matthäus vom 28.08.2013 für Deine Unterstützung,

    freut mich sehr, dass Du mir Deine Kontaktmail gegeben hast,

    und es bei Dir eine nützliche Vorratskammer auch mit Briefen gibt.

    Wie Frank gehörst auch Du zu unserer „Veteranenrunde“ in Herrn
    und ich hoffe, dass auch Du einen kleinen Krambambuli
    mittrinken darfst.

    Nachdem Du im Herrn auch ein sorgfältiger und gewissenhafter Archivar bist,

    und Dich nicht mehr in die Inhalte vertiefen mußt,

    wäre es dienlich, wenn Du uns in Kurzform einige weitere Problempunkte aufzeigen könntest.

    Und bitte info, ob Du direkt aus der Stadt Salzburg bist, weil dort mein Schwager wohnt.

    Mit lieben brüderlichen Grüßen
    und Segenswünschen

    Dein Hubert am 28.08.2013

  • Matthäus an Hubert
    August 19, 2013

    Hallo Hubert,
    nein ich bin nicht aus der Stadt Salzburg, gerne kann ich dir auf privater Ebene mehr Details vermitteln.
    Schreib mir doch auf meine eMail Adresse, dann kann ich dir gerne mehr zukommen lassen!
    Lg. Matthäus

  • Hubert
    August 19, 2013

    Lieber Matthäus vom 28.08.2013,

    ich werde mich gerne per Mail in der nächsten Woche bei Dir melden,

    aus Aktualitätsgründen wäre es jedoch schon jetzt wichtig,

    wenn Du auf dieser Kommentarseite für uns alle Problempunkte,

    die Jehovas Zeugen zu verantworten haben,

    und die Dir gut bekannt sind,

    und in Deinem Archiv vorhanden sind,

    und Dir persönlich am Herzen liegen,

    aufzeigen könntest,

    liebe Grüße zu Dir ins Salzburger Land

    Hubert am 29.08.2013

  • Matthäus an Hubert
    August 19, 2013

    Lieber Hubert in diesem Artikel habe ich einige Details zusammengetragen:

    http://www.bruderinfo.de/?p=821

    …auch im Thema: Ist die NWÜ wirklich die beste Übersetzung?
    wird auf einige Besonderheiten der tendenziösen und tlw. falschen Übersetzungen hingewiesen – der Link folgt!
    lg. Matthäus

  • Matthäus an Hubert
    August 19, 2013

    …das wäre der Artikel über die verfälschte NWÜ! http://www.bruderinfo.de/?p=1017
    Dazu kann ich dir von einem Verlag (gab es als Buch – in einer PDF Datei) eine noch wesentlich umfangreiche Zusammenstellung senden. Auch zum Thema Blut, Zeitrechnung, wurde einiges zusammengetrage!
    lg. Matthäus

  • pit an m.n.
    August 19, 2013

    hallo lieber meinname,
    toller komentar. genau durch solche wortkonstruktionen hält die wtg gefangene im hamsterrad.
    ich hab da was anderes entdeckt. hab auch schon im netz geforscht, find aber absolut nichts zu dem text. ist scheinbar wieder einer, der totgeschwiegen wird. und das von allen seiten.
    luk. 21: 20-22.
    das ereignis: zerstörung jerusalems.

    22: denn das sind die tage der vergeltung (rache, vegance), das erfüllt werde alles, was geschrieben ist.

    was bedeutet alles?
    auf welche schrift bezieht sich jesus da?
    wenn das „gräul der verwüstung“ gemeint ist, ist dann nicht daniels gräul ebenfalls erfüllt?
    ist erfüllt nicht erfüllt und muss sich nochmals erfüllen?
    für mich ist erfüllen, das der vorgang abgeschlossen ist.

  • Mein Name
    August 19, 2013

    Lieber Pit,

    betreffs der Endzeitrede wird bereits angeregt anderweitig in diesem Forum diskutiert, und ich bin dort noch jemandem (ich glaube, es ist Edelmuth, oder doch eher Manfred?) eine Fortsetzung eines Threads betreffs „parousia“ schuldig.

    In der synoptischen Schau steht Lukas 21, 20-22 neben Matt 24, 15-18 sowie Markus 13, 14-16. Matt und Markus reden vom von Daniel prophezeiten „Greuel der Verwüstung“, Lukas jedoch nennt Roß und Reiter: „Heerscharen“, was sich nur auf die Römer beziehen kann. Lukas allein hat dann den von dir angeführten Vers, der aber in denselben Kontext eingeordnet werden muß. Daraus folgt, daß Lukas‘ Bezugnahme auf eine „Schrift“ sich in eben diesem Kontext ebenfalls nur auf Daniel 11 beziehen kann:

    V. 31: „Und Streitkräfte von ihm (Rom) werden dastehen; und sie werden das Heiligtum, die Bergfeste entweihen und werden das regelmäßige Opfer abschaffen und den verwüstenden Gräuel aufstellen.“ Erfüllung (nach meinem Verständnis): 70 A.D. Zerstörung des Tempels, römische Feldstandarte auf Tempelberg.

    V. 32: „Und diejenigen, die sich am Bund schuldig machen (Überlebende der Juden, die den Messias verwarfen und nach Rom sowie in die Diaspora versprent wurden), wird er (Rom) durch glatte Worte zum Abfall verleiten.“ Mein Verständnis: Unter römisch/hellenischen Einfluß wichen die in die röm. Diaspora versprengten Juden immer mehr von der ihnen ursprünglich geoffenbarten Wahrheit ab und „ertranken“ im Morast menschlicher Überlieferungen, Talmud, Mischnah, später Kabbala, all die „Überlieferungen von Menschen“, deretwegen Jesus sie bereits in Matt 23 tadelte.

    Auch beinhaltet „alles,was geschrieben steht“ all die Flüche, die laut Moses über das jüdische Volk im Falle des Nichtbefolgens der göttlichen Gebote kommen soll, sowie die Ankündigungen Christ laut Matt 21, 43 und 23, 37 & 38.

    Ich kann – wiederum nur gemäß meinem Verständnis – sagen: Das hat sich bereits A.D 70 erfüllt. Keine „doppelte“ Erfüllung. Ab Matt 24, 29; Lukas 21, 25; sowie Markus 13, 24 beschreibt die Endzeitrede Ereignisse, die NACH der Zerstörung des Tempels A.D. 70 bis in unsere Zeit stattfinden. Deshalb (aber das gehört hier jetzt nicht hin) bin ich persönlich auch heftigst „at odds“ mit der WTG-Doktrin des (Falsch)Anwendens des Evangelisationsauftrages aus Matt 24, 14 / Markus 13, 10 auf unsere heutige Zeit, da sich das bereits VOR A.D. 70 durch die Missionstätigkeit speziell hierzu berufener Evangelisten wie Philippus, Paulus und Barnabas u.a. erfüllt hat, was durch Texte wie Römer 15, 16 und 16, 26; Kolosser 1, 6 & 23; sowie 1 Timotheus 3, 16 und auch die Geschichte belegt ist. Die Fixation (Tunnelblick) der WTG auf Matthäus 24, 14 als ihrer alleinseligmachenden „heiligen Kuh“ und des willkürlichen Transportierens dieser Passage aus dem Kontext des 1. Jhdts. hin in unsere Zeit ist einer ihrer Irrungen, die in ihrer Doktrin der „zweifachen Erfüllung“ begründet liegt.

    Gruß,

    M.N.

  • Manfred an M.N.
    August 19, 2013

    Lieber Mein Name,

    Du hast geschrieben, ich zitiere: V. 31: “Und Streitkräfte von ihm (Rom) werden dastehen; und sie werden das Heiligtum, die Bergfeste entweihen und werden das regelmäßige Opfer abschaffen und den verwüstenden Gräuel aufstellen.” Erfüllung (nach meinem Verständnis): 70 A.D. Zerstörung des Tempels, römische Feldstandarte auf Tempelberg. – Zitat Ende.

    Du hast in Klammern (Rom) gesetzt, weil Du damit belegen möchtest, dass die Römer das abscheuliche Ding im Jahre 66 u.Z., von dem Daniel gesprochen hat waren. Wenn Du Daniel Kap. 11 liest, dann geht es bei dem der die Streitkräfte stellt um den Konflikt zwischen dem Nord- und dem Südkönig. Im Vers 40 heißt es:

    40 Und zur Zeit des Endes wird der König des Südens mit ihm zusammenstoßen, und der König des Nordens wird gegen ihn anstürmen mit Wagen und mit Reitern und mit vielen Schiffen. Und er wird in die Länder eindringen und wird sie überschwemmen und überfluten.

    In diesem Vers wird ganz klar geschrieben, dass es sich hierbei um die Zeit des Endes handelt und um den Konflikt des Nord- und Südkönigs. Waren das wirklich die Römer?

    Du hast jetzt gemäß Deiner Überzeugung geschrieben: Ich kann – wiederum nur gemäß meinem Verständnis – sagen: Das hat sich bereits A.D 70 erfüllt. Keine “doppelte” Erfüllung. – Zitat
    Ende.

    Wenn sich das alles schon 70 u.Z. erfüllt hat und es keine doppelte Erfüllung gibt, dann wars das doch jetzt mit der Endzeit oder sehe ich da was falsch? Was ist dann mit Daniel Kap. 12? Ich zitiere das mal komplett aus der Elberfelder:

    1 Und in jener Zeit wird Michael auftreten, der große Fürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. Und es wird eine Zeit der Bedrängnis sein, wie sie noch nie gewesen ist, seitdem irgendeine Nation entstand bis zu jener Zeit. Und in jener Zeit wird dein Volk gerettet werden, jeder, den man im Buch aufgeschrieben findet.
    2 Und viele von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden aufwachen; die einen zu ewigem Leben und die anderen zur Schande, zu ewigem Abscheu.
    3 Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste; und die, welche die vielen zur Gerechtigkeit gewiesen haben, leuchten wie die Sterne immer und ewig.

    Weissagung über die Dauer der endzeitlichen Drangsal

    4 Und du, Daniel, halte die Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden suchend umherstreifen, und die Erkenntnis wird sich mehren.
    5 Und ich, Daniel, sah: Und siehe, zwei andere standen da, einer hier am Ufer des Stromes und einer dort am Ufer des Stromes.
    6 Und einer sagte zu dem in Leinen gekleideten Mann, der oben über dem Wasser des Stromes war: Wann ist das Ende dieser außergewöhnlichen Ereignisse?
    7 Und ich hörte den in Leinen gekleideten Mann, der oben über dem Wasser des Stromes war, und er erhob seine Rechte und seine Linke zum Himmel und schwor bei dem, der ewig lebt: Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit! Und wenn die Zerschlagung der Kraft des heiligen Volkes abgeschlossen sein wird, wird alles dies vollendet werden.
    8 Und ich hörte es, aber ich verstand es nicht; und ich sagte: Mein Herr, was wird der Ausgang davon sein?
    9 Und er sagte: Geh hin, Daniel! Denn die Worte sollen geheim gehalten und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes.
    10 Viele werden geprüft und gereinigt und geläutert werden. Aber die Gottlosen werden weiter gottlos handeln. Und die Gottlosen werden es alle nicht verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen.
    11 Und von der Zeit an, in der das regelmäßige Opfer abgeschafft wird, um den verwüstenden Gräuel einzusetzen, sind es 1 290 Tage.
    12 Glücklich, wer ausharrt und 1 335 Tage erreicht!
    13 Du aber geh hin auf das Ende zu! Und du wirst ruhen und wirst auferstehen zu deinem Los am Ende der Tage.

    Bitte prüfe, ob sich das was in Daniel 12 steht, tatsächlich alles schon 70 u.Z. erfüllt hat (achte bitte auf die fetten Satzteile), denn wenn es sich nicht erfüllt hat, dann kommt es noch, wenn es aber noch kommt, dann waren die Römer nicht das abscheuliche Ding oder es gibt eine doppelte Erfüllung, doch das hast Du ja ausgeschlossen. Wenn es also nach Deiner Ansicht keine doppelte Erfüllung gibt und sich das noch nicht erfüllt hat, dann war damals nicht die Zeit des Endes von der Daniel gesprochen hat oder habe ich da einen Denkfehler?

    Dann steht in Daniel das sein Buch bis zur Endzeit versiegelt ist. Wenn diese Endzeit im Jahr 70 u.Z. gewesen war, dann nenne mir doch bitte die vier Tiere aus Daniel Kapitel 7, denn die müssten schon seit 70 u. Z. bekannt sein, denn sie stehen im Buch Daniel.

    Lieber Mein Name, ich möchte Dir nicht zu nahe treten, doch wenn man die biblische Prophezeihungen für die Endzeit alle auf die Zerstörung Jerusalems legt, haben die Menschen die in der tatsächlichen Endzeit vor der Wiederkunft Christi leben, keine Anhaltspunkt mehr nach denen sie ausschauen können. Warum sollte also Jesus sagen, seid wachsam und gibt ihnen Zeichen wenn die sich alle schon erfüllt haben? Für die Zerstörung Jerusalems gibt es zuhauf Zeichen, aber wenn Jesus kommt um sein Königreich aufzurichten, gibt es gar nichts mehr???

    Ich habe vor einem halben Jahr einen Kommentar geschrieben, wie viele Städte Jerusalems und Bezeichnungen des Volkes Israels es in der Bibel gibt. Ich möchte das nicht wiederholen deshalb füge ich den Link dazu ein.

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=910#comment-2500

    Die biblische Prophetie funktioniert nur, wenn man lernt diese Bezeichnungen auseinander zu halten und gewissen Zeitepochen zuzuordnen. Ich möchte ein Beispiel über Jerusalem anführen und zwar finden wir das in

    Sach. 12:6 6 An jenem Tag mache ich die Fürsten von Juda einem Feuerbecken unter Holzstücken und einer Feuerfackel unter Garben gleich; und sie werden zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsum verzehren. Und immer noch wird Jerusalem an seiner Stätte bleiben in Jerusalem.

    Wieso steht hier: Und immer noch wird Jerusalem an seiner Stätte bleiben in Jerusalem. Ist es nicht immer so, dass eine Stadt an der Stelle Ihres Bauplatzes steht? Wieso wird hier extra noch mal darauf hingewiesen? Ich denke, dass das himmlische Jerusalem an die Stelle des irdischen Jerusalems kommen wird und somit ist Jerusalem an der Stätte in Jerusalem. Doch es steht nicht dabei, um welches es sich genau handelt. Da es gemäß diesem Vers aber um zwei Jerusalems geht und es nur eine buchstäbliche Stadt Jerusalem gibt, muss mit dem zweiten was anderes gemeint sein.

    Ich denke, dass sich gerade einige Zeichen aus dem Bibelbuch Daniel vor unseren Augen erfüllen, doch man kann es leider nicht schreiben was man denkt, da sonst gleich gesagt wird, es ist nicht Eure Sache Zeiten zu berechnen oder den Tag des Herrn zu bestimmen. Ja, das berechnen ist nicht gut, doch die Zeichen kann man beachten und das ist genau das was Jesus gemeint hatte, wenn er sagte seid wachsam. Eines darf man auch nicht vergessen. Man kann zwar den Tag Gottes nicht berechnen, da gibt es in der Tat keine Hinweise darauf, aber die Juden waren damals im Jahre 29 u.Z. auch achtsam und haben Jesus erwartet. Seine Ankunft konnte man berechnen. Das gleiche gilt auch für seine sichtbare Wiederkunft. Doch wann genau der Tag Harmagedon kommt, dass kann man wirklich nicht berechnen. Denn wenn man die Zeichen aus Daniel, Matthäus und der Offenbarung zusammen nimmt, bekommt man schon ein recht genaues Bild, was sich vor Jesu Wiederkunft abspielen wird. Aber das ist nur meine persönliche Ansicht, ich habe nichts dagegen, wenn andere meinen die Zeit des Endes wäre schon gewesen. Ich habe jetzt eine zweite Sichtweise gepostet, dass es eben auch anders sein könnte. Wir brauchen das somit auch nicht aus zu diskutieren.

    Liebe Grüße Manfred

  • Mein Name @ Manfred
    August 19, 2013

    Manfred,

    zu Daniel 11:

    Du führst V. 40 an. Ich zitierte den V. 31. V. 31 ist nicht der V. 40 Zw. V 31 und V. 40 liegen 9 Verse, die eine nach A.D. 70 angelaufene Zeitepoche beschreiben. Selbstverständlich reicht die gesamte, in Daniel 11 und 12 beschriebene historische Entwicklung bis in unsere Zeit; das würde und wollte ich nicht bestreiten. Daniel 12 hat nichts mit A.D. 70 zu tun, und das hatte ich auch nicht angedeutet, da muß also meinerseits nichts geprüft werden.

    Wir könnten hier ja mal eine Vers-für-Vers Analyse von Daniel 11 und 12 vornehmen; das würde allerdings in sehr lange Megathreads ausarten und müßte mglweise auf andere Art durchgeführt werden.

    Gruß,

    M.N.

  • Manfred an M.N.
    August 19, 2013

    Lieber Mein Name,

    dann verstehe ich Deinen ganzen Kommentar nicht. Denn im Vers 31 steht:

    31 Und seine Heere werden kommen und Heiligtum und Burg entweihen und das tägliche Opfer abschaffen und das Gräuelbild der Verwüstung aufstellen.

    Und nun das was ich im Kapitel 12 zitiert habe:
    11 Und von der Zeit an, in der das regelmäßige Opfer abgeschafft wird, um den verwüstenden Gräuel einzusetzen, sind es 1 290 Tage.
    12 Glücklich, wer ausharrt und 1 335 Tage erreicht!

    Sowohl in Daniel 11:31 und Daniel 12:11 und 12 wird sowohl vom Opfer abschaffen, als auch von dem verwüstenden Gräul gesprochen. Für mich gehören diese Texte zusammen und da nach dem Aufstellen des Gräuls nur noch 1.335 Tage gezählt werden bis man sich glücklich schätzen darf, kann es nicht 70 u.Z. gewesen sein.

    Du selbst hast ja geschrieben: Daniel 12 hat nichts mit A.D. 70 zu tun, und das hatte ich auch nicht angedeutet, da muß also meinerseits nichts geprüft werden. – Zitat Ende.

    Wenn Daniel 12 nichts mit 70 u.Z. zu tun hat, womit ich Dir unbedingt Recht gebe, dann kann aber auch der Vers 31 aus Daniel 11 nichts mit 70 u.Z. zu tun haben, da in beiden Bibelpassagen von dem selben gesprochen wird.

    Vielleicht könntest Du das noch mal heraus stellen, was Du genau meinst. Weil so kann ich Dir nicht folgen. Vielen Dank im Voraus.

    Liebe Grüße und Gute Nacht.
    Manfred

  • Mein Name
    August 19, 2013

    OK, touché, und kleine Präzisierung:

    Was ich meinte zu sagen war: Nicht alles in Daniel 12 hat mit A.D. 70 zu tun, aber mir scheint (das ist mein derzeitiges Verständnis), daß die V. 11 und 12 einen Rückbezug darstellen, also eine Art Rückblende bilden. Das mit den 1290 und 1335 Tagen ist in der Tat rätselhaft, und ich zumindest konnte bis dato keine wirklich befriedigende Erklärung finden, was das bedeutet, in keinem Kommentar, oder Nachschlagewerk, und die wechselnden WTG-Erklärungen hierzu haben mir noch nie und schon gar nicht gefallen. Könnten die beiden Zeiträume auf gewisse Entwicklungen i.V. mit der weiteren Entwicklung des Christentums nach 70 hinweisen? Vielleicht betreffs des Erscheinen der Apokalypse, die ja ca. 30 Jahre später „erschien“, und daß hierzu ein Zusammenhang besteht? Am Anfang derselben heißt es ja auch „Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist!“ Also: Die aus Jerusalem geflohenen Christen hatten jetzt das Ende des jüd. Systems erlebt, waren nun in einer Art Vakuum („was kommt jetzt?“), ihr Dasein wurde immer schwerer, es herrschte Verfolgung seitens der Römer, nichts passierte, was ein 2. Kommen des Christus anbetraf, die Jahre und Jahrzente vergingen – Ausharren war angesagt. Und dann kam – wie ein geistiger Blitz sozusagen – die Offenbarung, die nach fast 3 Jahrzehnten nach der Zerstörung Jerusalems neues Licht brachte und den Christen nun zeigte, wie es weitergehen sollte. Vorsicht – ich denke hier nur laut. Hat das was mit Daniel 12, 12 erwähnten Ausharren zu tun? Ich weiß es (noch) nicht.

    Gruß,

    M.N.

  • Hubert
    August 19, 2013

    Danke lieber M.N. vom 27.08.2013 um 19:42
    und einen schönen guten Morgen
    und JHWH’s liebevollen Segen im Herrn Christus Jesus,

    Super, dass Du es hier zum Thema „unser wahres geistiges Erbe bewahren“ noch einmal für ALLE auf den Punkt gebracht hast,

    dass die jetzt 8 Personen in der LK von JZ, die sich vor JHWH und Christus Jesus und der Menschheit für die neuzeitlichen EXKLUSIVEN „Apostel“ Jesu gemäß Offb. 18:20 u. 2:2

    und den exklusiven und neuartigen „treuen und verständigen Sklaven“ gemäß Matth. 24:45-46 (vgl. auch WT v. 15.07.2013) halten,

    seit dem Jahr 2007 auch der Meinung sind, dass wir als Christen oder Christinnen, die Mitglieder in ihrer Religionsgemeinschaft sind,

    nur bei ihnen und in ihren Publikationen und in ihren Versammlungen das „wahre und richtige geistige ERBE“ finden können,

    und sie als von Jesus für das Volk Gottes exklusiv eingesetzte Anführer grundsätzlich nur TREFFEN, LITERATUR und WEBSITES von Mitgliedern billigen,

    wenn diese unter IHRER Leitung und Autorisierung initiert oder hergestellt wurden.

    Nachdem die Bibel dies überhaupt nicht gebietet, sondern jedem Christ umfangreiche Nachforschungs- und Überprüfungs- und Äußerungsrechte einräumt, ja sogar diesbezügliche Verpflichtungen bestehen, handelt es sich hier um ein abtrünniges, weil Christen und der Bibel wesensfremdes Menschengebot.

    Finden sich in der Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen
    noch weitere abtrünnige Wesenszüge?

    Am 26.08.2013 und 27.08.2013 habe ich für ALLE auf der Bruder-Info-Prophetie-Seite in 2. Sachverhaltsdarstellungen aufgezeigt,

    zu welchen „bescheidenen Ergebnissen“ ich und andere bei der Überprüfung dieser Religionsgemeinschaft und ihres autoritären und absoluten Anspruches und bei der Frage nach dem wahren geistigen Erbe, welches wir bewahren sollen, BISHER gekommen sind.

    Zur Unterstützung Deines wichtigen Beitrages und der Suche nach dem wahren geistigen Erbe (vgl. bitte Gal. 4:4-7; Apg. 20:32 u. 26:18, Eph. 1:13-14,18; Kol. 1:12 u. 3:24; Hebr. 9:15 u. 11:8;
    1. Petr. 1:3-4 u. 5:3) hier für ALLE die Ergebnisse des 1. Teiles meiner bisherigen Nachforschungen:

    26. August 2013 um 11:48

    Danke Dir M. vom 19.08 und 20.08. und Dir Mani vom 19.08.2013,

    zur aktuellen Thematik in Verbindung mit diesen BI-P-Vortrag und zu den Kommentaren noch Folgendes aus meiner Sicht in einem
    1. Teil,

    weil die Problematik in der Zeugen Jehovas und ihre Religionsorganisation inkl. LK vor JHWH und Jesus stehen, noch vor den Lehränderungen im September 2013 auf den Punkt zu bringen ist:

    01.) Seit Pfingsten 33 u.Z. erleben Männer und Frauen, die den heilsgeschichtlichen Stellenwert von “Jesus Christus, den Nazarener” (vgl. Apg. 4:12), erkannt haben, und dazu berufen und auserwählt und vorherbestimmt sind,

    im Glauben das unerwartete Versöhnungsgeschehen mit einem göttlichen Liebesbeweis in Form einer Geistsalbung (vgl. 1.Joh. 2:20-27 bis in das Herz (Röm. 5:5) und die urplötzliche Versöhnung und die Aktivierung der Verbindung mit JHWH und dem Herrn Jesus in einer jeweiligen besonderen Tages- oder Nachtstunde.

    02.) Sie alle können wie Paulus dann gemäß 2. Kor. 1:21-22 bezeugen (NWÜ):

    “Er aber, der dafür bürgt, daß ihr und wir Christus angehören, und der uns gesalbt hat, ist Gott. er hat uns auch sein Siegel
    aufgedrückt und hat uns das Unterpfand für das, was kommen soll, nämlich den Geist, in unser Herz gegebn.”
    Und wie Paulus gemäß Röm. 5:10 sagen sie, dass “sie mit Gott durch den Tod seines Sohnes versöhnt wurden” und nun “durch sein Leben gerettet werden” und gemäß 2. Kor. 5:18-19 Gott ihnen als Neuschöpfung “das Wort und den Dienst der Versöhnung anvertraut hat.” lt. NWÜ

    03.) Zu diesem “anvertrauten Wort” gehören folgende leuchtende Evangeliumspunkte im Herrn Jesus gemäß Paulus in Kol. 1:13-20 (NWÜ):

    “…und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde, denn Gott hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen und durch ihn alle (anderen) Dinge wieder mit sich zu VERSÖHNEN, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, (das er) am Marterpfahl (vergoß), es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.” lt. NWÜ

    04.) Zehntausende Männer und Frauen und die 11 Apostel Jesu und der Apostel Paulus erlebten dieses außergewöhnliche Versöhnungsgeschehen, blieben im Glauben und im Herrn ihrer Berufung treu und wurden von Jesus als Haupt,

    in das sie im Laufe der Jahre immer mehr hineinwuchsen
    (vgl.Eph. 4:15),

    mit der Hilfe des Geistes Gottes, den Vorträgen und Ansprachen der Apostel, den Stoff der heiligen Schriften und neuer inspirierter Dokumente (Briefe u. Berichte über Jesus), Zusammenkünften im Kleinen in Privathäusern und im Freien und in örtlichen Versammlungen in Synagogen und Sälen,

    für das private und familiäre und öffentliche Dienstwerk (vgl. Eph. 4:12)ausgerichtet und auch in der Lehre auf richtige Weise zurechtgebracht.

    05.) Richtig ist weiter, dass dem Herrn Jesus (vgl. Joh. 7:16; 1.Petr. 1:13-16) und allen seinen Aposteln die Übereinstimmung und die Einheit des neuen Volkes Gottes und seiner einzelnen Mitglieder im Denken (vgl. 2. Kor. 13:11) und in den Gedankengängen und Reden (vgl. 1. Kor. 1:10) und Lehren (vgl. apg. 18:25; Kol. 3:15-17),

    also im gesamten täglichen Glaubensvorgang, ein großes Herzensanliegen war. Alle sollten verbunden mit dem neuen Evangelium und dem neuen ersten Versöhnungswerk Gottes in der Lage sein, über die vielen neuen Wunder Gottes und dem neuen göttlichen Willen und die vielen menschlichen Lebens- und Glaubensfragen auf richtige Weise zu denken, zu glauben, zu reden und zu lehren.

    06.) Dieses wichtige göttliche Ziel und Anliegen galt und gilt in Verbindung mit dem Versöhnungs- und Zeugniswerk weiter für alle Berufenen und Auserwählten in den etwa 42 Generationen (vgl. Matth. 1:17, 1 G ca. 48 Jahre) von 33 uZ. bis heute 2013

    und gilt natürlich für alle organisierten christlichen Relgionsgemeinschaften und Kirchen, die im Namen Gottes und als Zeugen Jesu oder als Zeugen Jehovas auftreten.

    07.) Wahrheitsliebende und demütige Menschen, die Gottes Geist
    und die Anrufung Gottes im Gebet lieben, sucht JHWH gemäß Joh. 4:23-24 “als seine Anbeter”. Diese Männer und Frauen zieht dann gemäß Jesu Worten in Joh. 6:44 der Vater zu Jesus, seinen geliebten Sohn, um ihnen in ihrem Glauben an Jesus in einem göttlichen Versöhnungs- und Salbungsgeschehen die Versöhnung und ewiges Leben mit IHM zu ermöglichen.

    08.) Seit dem Jahr 33 uZ. baut unser Herr Jesus offensichtlich nur aus solchen Personen, also wahren Anbetern Gottes in Christus,
    seine Gemeinde bzw. Versammlung auf sich selbst als Felsen und Grundeckstein gemäß Matth. 16:18-19, Eph. 2:20, 1. Petr. 2:6
    und Luk. 20:17 (Haupteckstein).

    Wenn man daher die diesbezüglichen göttlichen Herzernsanliegen kennt, u.a. richtiges und übereinstimmendes Denken, Gedankengänge, Reden und richtige Glaubenslehren als Einzelner und als “Versammlung” oder “Gemeinde” oder “ganzes Volk” zu haben,

    dann findet man dies alles nur in dieser auf historische und geistige Weise auf der Erde ins Dasein gekommenen “christlichen Kirche” und zwar nur noch in ihrem hinterlassenen rechtswirksamen “Kirchenbuch”, der Bibel, und nur noch bei ihren WAHREN heute noch lebenden Angehörigen und geistgesalbten und treuen Mitgliedern und im Geist und Gebet gemäß dem Apostel Paulus in Hebr. 12:18-24.

    09.) Mit Hilfe dieser legitimen und bevollmächtigten Mitarbeiter
    und Mitarbeiterinnen führt unser Herr Jesus heute das noch andauernde göttliche Zeugnis- und Versöhnungs- und Lehrwerk durch, ähnlich war es vor 100 Jaren im Jahr 1913 uZ. oder vor 490 Jahren im Jahr 1523 uZ., wo Luther und viele andere Bibelforscher und Anbeter Gottes lebten und dann zwar verstarben, aber wichtige Dokumente hinterließen.

    10.) Diese berufenen und auserwählten Christen und Christinnen
    und wahren Nachfolger und Nachfolgerinnen Jesu, deren Vollzahl vielleicht erst in der fernen oder nahen Zukunft erreicht wird,

    möchte Jesus erst nach der “Drangsal” “von den vier Winden her versammeln” gemäß Matth. 24:29-31 und ihnen erst dann in einer besonderen Weise bei sich einen Tischplatz geben, und erst dann in einer besonderen Weise zu ihnen hinzutreten und sie dort an seinem Tisch bedienen gemäß Luk. 12:32-40.

    11.) Was tun sie bis dahin, bevor dies alles mit ihnen geschieht, zum Beispiel im Dienstwerk im heurigen Jahr 2013?

    Das, wozu sie in das Haupt hineinwuchsen und wozu sie durch Jesus und den Geist Gottes und die weiteren göttlichen Hilfsmittel zurechtgebracht wurden:

    nämlich das von Jesus und den Apostel begonnene Zeugnis- und Versöhnungs- und Lehrwerk auf treue und verständige und ordentliche Weise weiterführen (Offb. 11:16-18 und 12:3-4 und Matth. 24:14) und dabei als “Heilige” (vgl. Offb. 5:8 und 13:7-10, und 18:20 und 22:21), “Verwalter” (vgl. 1. Petr. 4:10; Titus 1:7; 1. Kor. 4:1) und Kol. 1:25) und “Sklaven” (Offb. 1:1 und 7:3 und 10:7 und 11:18 und 22:3, 1. Petr. 2:13-17, 1. Thes. 1:9; Gal. 5:13 und Luk.12:37) und “Söhne des Höchsten” (Luk. 6:35)und “des Lichtes” (1. Thess. 5:5) und der Liebe (1. Kor. 13:1-13)auf richtige und übereinstimmende Weise zu denken, zu reden und zu lehren und zu handeln und zwar,

    wo immer sie sind und wo sie sich auch aufhalten.

    12.) Findet man sie auch im Volk der Zeugen Jehovas?
    Ja, sage ich, aber u.a. auch kurz vor oder bereits nach der Beendigung der Mitgliedschaft, worüber auch mir Beweise vorliegen, denn sie sind es, die 2013 auch vor dem LK-Zweigkomitee in Selters (dem Vorstand) ein direktes Zeugnis wie dieses abgelegt haben, und wofür mir erfreulicherweise und dankenswerterweise die Erlaubnis zur Offenlegung gegeben wurde,
    ich zitiere die 27 Hauptteile eines Dokuments:

    „01.) Die “Erkenntnis” im Sinne von Bibelwissen kann einen Menschen nicht tiefgreifend und echt verändern und sie füllt auch nicht die Leere, die Menschen haben, wenn sie nicht tatsächlich mit Gott versöhnt sind.

    02.)Es geht und ging nicht um “lebenswichtiges” Anhäufen von Wissen (“fortwährende Erkenntnis in sich aufnehmen” Johannes 17:3, NWÜ), das Kopieren des Vorbildes Jesu und zusätzliche Leistung für die Rettung, Wissen über Jesus und Jehova, als sichtbarer Beweis für den Glauben.

    03.) Es gibt keinen anderen Namen als “Jesus Christus”, den Jehova gegeben hat, durch den wir gerettet werden können.

    04.) Jesus ist nicht nur ein Vorbild und guter König – er ist der Mittelpunkt im Leben eines Christen.

    05.) Er ist unser alleiniger Mittler. Jesus selbst ist, was Moses vorschattete. Er ist unser Herr, wenn wir ihn als solchen bewusst angenommen haben.

    06.) Der Auftrag von ihm und vom Vater ist, die Menschen für die Versöhnung mit Gott zu Jesus Christus zu führen. Die Liebe ist das Kennzeichen der Jünger infolge des Glaubens in Jesus Christus und die Gemeinschaft mit ihm.

    07.) Christen empfangen den Heilgen Geist, der lehrt, erinnert, stärkt und tröstet. Er bringt in uns, wenn wir es zulassen, Frucht hervor. Aus der Kraft des Heiligen Geistes und der Liebe folgen als Frucht automatisch “Werke”.

    08.) Jehova hat uns sein heiliges Wort gegeben. Jeder Christ hat die Pflicht, alle Lehren (auch neu hinzukommende) an Hand der Bibel zu überprüfen und Konsequenzen zu ziehen.

    09.) Dazu gehört, dass ich mich an sein Wort halte, wie es für Christen geschrieben ist und wie der heilige Geist das bisherige biblische Verständnis bestätigt oder korrigiert.

    10.) Von der leitenden Körperschaft (derzeit acht Personen), dem Kanal, der zwischen Jehova und den Menschen steht, sind Bibel-Interpretationen vorgegeben, die man glauben muss, und wie man Bibelpassagen zu verstehen hat, sonst kann man kein “anerkannter Mitverbundener” mehr sein. Möchte man als Zeuge Jehovas ein “anerkannter Mitverbundener” bleiben, muss man alle “Glaubensinhalte, die nur Jehovas Zeugen vertreten” akzeptieren; (Wachtturm 1. April 1986, Leserfrage) – auch wenn sie einem durch Bibellesen und den Heiligen Geist anders vermittelt würden.

    11.) Das ist für mich ein Problem, denn damit würde ich das Menschenwort über das Wort Gottes stellen, und alle Verantwortung für das Vermitteln der Spezial-Lehren oder das Zu-ihnen-Stehen tragen müssen.

    12.) Eine Organsiation mag als ein sehr gutes Werkzeug genutzt werden können (wenn sie Menschen zu Jesus Christus als alleinigen Erlöser, Mittler und Versöhner mit dem Vater führt). Laut Anweisung der Führung sollen wir die Menschen zur Organisation als die rettende “Arche” führen.

    13.) Nach dem Wort Gottes ist die Arche jedoch die Taufe in Christus und es gibt kein anderes Mittel zur Rettung als das Gnadengeschenk Gottes, Jesus Christus als persönlichen Herr und Erlöser. Sein Opfer ist ein kostbares, umfassendes und beständiges.

    14.) Es wird vermehrt auf der Grundlage der Organisation und deren Geschichte und Tradition gebaut, nicht auf Jesus Christus.

    15.) Eine solche Lehre, das Fordern von absolutem Gehorsam den führenden Menschen gegenüber und die folgende Ehre und Huldigung kann ich nicht mittragen. Die Ehre steht nur Jesus Christus und Jehova zu. Der Glaube an die Organisation wird nicht retten. Heil kommt allein vom Vater durch Jesus. Er ist das Mittel zur Rettung, von Gott gegeben.

    16.) Alle Christen, die sich nicht in der Organisation befinden, werden in der vermittelten Lehre als Namenschristen und Scheinweizen bezeichnet (Wachtturm, 15. Juli 2013 S. 12, Abs. und somit verurteilt. Das ist gefährlich. “Echte” Christen (=Gottes Volk) sind teilweise noch in Babylon. Sie gehören bereits zu Gottes Volk.

    17.) Die Verkündigung der Versöhnung mit Gott durch Jesus Christus als Erlöser ist für die Menschen lebenswichtig. Sie ist eine gute Botschaft, sie beweist Gottes Liebe (Johannes 3:16) und die Verkündigung auf den Auftrag Jesu hin erfolgt auch aus Freude und Liebe, die man selbst durch Vergebung und Annahme erfahren durfte.

    18.) Das hat nichts mit der Gnade und dem Geschenk Jehovas an sich zu tun. Es ist und bleibt ein Geschenk, das Opfer und Blut Jesu ist so kostbar, dass es umfassend und beständig ist. Wir dürfen uns nicht auf eigene Werke verlassen (oder das Bild vermitteln, dass wir durch Leistung gerettet werden), denn würden wir auf unsere Werke als rettendes Element vertrauen und nicht auf Jesus Christus, würden wir die Gnade verlieren.

    19.) Für alle Menschen ist es Gottes Wille, dass sie gerettet werden und die Wahrheit (=dass es “einen Mittler gibt zwischen Gott und den Menschen, Jesus Christus”, 1. Timotheus 2:5) erkennen. Auch mein Wunsch ist es, dass noch so viele Menschen wie möglich das Gnadengeschenk annehmen und zum Glauben an Jesus und seinen Vater kommen und ihnen die Sünden vergeben werden. Richten möchte ich nicht, keinen Menschen auf der ganzen Welt, ob innerhalb oder außerhalb der Organisation (das steht mir auch nicht zu).

    20.) In der Versammlung verbleiben und dafür zu “schweigen” (um niemanden zum Straucheln zu bringen, weil ich über Jesus als einziges Mittel zur Rettung sprechen würde) sähe man vielleicht als eine Möglichkeit – doch dann wäre ich geteilt und hätte schließlich doch alles mitzuverantworten. Auch würde ich nicht die Wahrheit leben, wenn ich gegen mein Gewissen alle Doktrin als absolute unverrückbare Wahrheit vor den Menschen verkünden und vertreten muss. Obwohl ich doch eigentlich die Rettungsbotschaft
    – Versöhnung (jetzt) mit Gott durch Jesus Christus (2. Korinther 5:20,21) – predigen muss, damit die Menschen überhaupt in Gottes Königreich mit Jesus leben können.

    21.) Im Erwachet heißt es: “Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, öffentliche und staatliche Anerkennung zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel.” (Erwachet 8. März 1974).
    Wie Jesus möchte auch ich kein Teil einer öffentlich und staatlich anerkannten Religionsorganisation sein, für die man als Mitglied – auch für die Zukunft – Verantwortung tragen muss.
    Wir werden einzeln erklären müssen, warum wir vielleicht Anweisungen wider besseren Wissens und Gewissens ausgeführt haben, obwohl das Wort Gottes klare Aussagen dazu macht und uns Jehova durch den Heiligen Geist leitet, damit wir gottwohlgefällige Entscheidungen treffen können. Ich möchte die gegenwärtigen und in Zukunft getroffenen Entscheidungen eines Kollektivs, die tief in das heilige Glaubensleben (auch anderer Menschen und Brüder) hineingreifen und bei denen es um Menschenleben und die Ewigkeit geht weder mittragen noch mitverantworten müssen.

    22.) Kein anderer wird die Verantwortung für uns übernehmen (können), keine Gruppe, kein Mensch.

    23.) Als konfessionsloser Christ, der allein dem VATER Jehova und dem Herrn Jesus Christus gehört, möchte ich mich heraushalten aus Entscheidungen und Lehren, die die organisierte Religion vertritt. Es geht weder um ein Vorauseilen noch ein Zurückbleiben, nicht um “Lappalien”, sondern um das Gewissen, die Verantwortung und meinen Gehorsam Gott gegenüber, sowie darum, dass ich den Heiligen Geist nicht betrüben möchte. Es geht um Jesus Christus als meinen Besitzer, Führer, Lehrer und Erlöser. Ihm lasse ich mich wegstehlen, wenn ich zulasse, dass Menschen (und nicht Jesus Christus) Herren über meinen Glauben sind.

    24.) Mir ist klar, dass ich durch die Entscheidung als “geistig krank”, oder sogar als Anti-Christ eingestuft und dargestellt würde (was ich nachvollziehen kann, denn das wurde jahrzehntelang gelehrt und wird leider vermehrt gelehrt werden) und Hunderte von näheren Bindungen und meine biologische Familie durch das vom internen Religionsgesetz geforderte Kontaktverbot “verlieren” werde.

    25.) Diese Entscheidung habe ich für mich allein, nach eigenem Gewissen und unter Gebet getroffen, daher bitte ich von Gesprächen mit …………….., mich betreffend, abzusehen und …… nicht damit zu belasten.
    Auch in der Versammlung habe ich mit keinem darüber gesprochen (somit ist sie “rein” geblieben).

    26.) Vor eurer harten Arbeit und euren Mühen habe ich großen Respekt und danke euch sehr dafür. Auch für die Liebe und verständnisvolle Unterstützung über all die Jahre! Ihr seid in meinen Gebeten und in meinem Herzen.
    Alles Liebe in Christus.

    27.) Ich, …., getauft am ….., bitte um eine schriftliche Bestätigung für die Beendigung der Mitverbundenheit bzw. Mitgliedschaft der Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen K.d.ö.R/des Vereins Jehovas Zeugen e.V./ Ortsversammlung ….
    Eine Kopie des Schreibens geht an die Dienstabteilung in Selters/Taunus.

    Fazit zu diesen 1. Teil:

    Wahre Christen und Christinnen bleiben beim göttlichen Kirchenbuch der Bibel und möchten in Einklang mit Jesus und den Apostel denken, reden, lehren und handeln und entlarven falsche Tendenzen, Lehren, Methoden und Vorgangsweisen.

    Natürlich macht JHWH und sein geliebter Sohn „Das Wort Gottes“ auch die Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen zu einem Untersuchungsgegenstand,

    denn weder der einzelne Christ oder die einzelne Christin noch irgendwelche christlichen Kleingruppen oder organisierte Großkirchen oder organisierte Religionsgemeinschaften dürfen abseits der verfassungsrechtlichen Bestimmungen der Bibel in

    Verbindung mit unserem „unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe“ (NWÜ 1. Petr. 1:4) abseits von der Bibel

    Menschengebote zum Wort Gottes hinzufügen oder zu Gunsten von Menschengeboten das Wort Gottes wegnehmen (vgl. u.a. Offb. 22:18) oder gemäß Kor. 3:10-15 mit abtrünnigen und falschen Material wie Stoppeln, Heu und Holz bauen.

    Jehovas reichsten und wunderbarsten Segen
    für alle seine treuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
    in seinem geliebten Sohn Jesus,
    und mit lieben Grüßen

    Hubert am 26.08.2013

    Jetzt folgt noch ein 2. Teil mit meinen
    12 Untersuchungsergebnissen zur Verfassung
    von Jehovas Zeugen in Österreich.

    Welche bedenklichen Wesenszüge finden sich dort?

    Seid alle ganz herzlich und besinnlich gegrüßt,

    Euer Mitprüfer Hubert am 28.08.2013

  • Hopefull
    August 19, 2013

    Lieber Hubert

    ich danke Dir für Deine großartige Zusammenfassung. Ich kann jeden Punkt unterschreiben. Im Moment fällt mir auch kein weiterer ein.
    Ja, man sieht Du nimmst Dir das sehr zu Herzen und überprüfst alles ganz genau. Das finde ich sehr lobenswert. Mach weiter so

    ganz herzliche Grüße Hope

  • Hubert
    August 19, 2013

    Danke liebe Hope vom 28.08.2013 für Deine Worte,

    was waren eigentlich Eure Hauptanliegens- und Ordnungspunkte

    bzw. die Anliegenspunkte = Sündenvorhaltungen Eurer Versammlungsältesten,

    die ihr nicht „bereuen“ wolltet?

    Liebe Grüße
    Hubert am 28.08.2013

  • Brigitte
    August 19, 2013

    Lieber Hubert,

    Ich habe sehr lange darüber nachgedacht ob Ich Dir Schreiben soll, denn bei mir geht es nur kurz u. bündig. Du hast was die Organisation anbelangt alles wunderbar zusammen getragen u. Dir dadurch deinen Frust von der Seele geschrieben. Meiner Meinung nach hat das nur Sinn wenn jeder ZJ der mit den Lehren nicht mehr einverstanden ist u. gegangen ist seine Austrittsbescheinigung von der Gesellschaft anfordert u. so nicht mehr als Zählmitglied gegenüber dem Staat mitgerechnet werden kann, denn nur so merkt die Gesellschaft das ihre Mitglieder Zahlen schwinden.
    Du schreibst in Punkt 25 vom 26.08.13
    Auch in der Versammlung habe ich mit keinem darüber gesprochen (somit ist sie “rein” geblieben).
    Wir kann eine Versammlung rein bleiben wenn im Predigtdienst falsch Prophezeit wird, falsche Bibeltexte vorgelesen werden, WT u. EW mit Subliminalen Bildern vollgestopft und an ahnungslose Haushalte verteilt werden, sowie Menschen Verachtendes Verhalten gegenüber Schwestern u. Brüdern die an unsern Himmlischen Vater und Jesus Christus glauben aber von den Schwestern u. Brüdern wie Aussätzige behandelt werden. Wo bleibt da die Lehre von Jesus Christus.
    Nun hab Ich mir meinen Frust von den Seele geschrieben.( Eine Organisation die nicht rein ist kann man nicht rein halten, die kann man nur durch Aufklärung der Mitglieder Reinigen. Dieses Forum ist das beste Aufklärungsmittel.16 Jahre war ich eine Zeugin u. hab immer gedacht ich mache alles richtig.
    Ich wünsche Dir u. Deiner Familie den Segen unseres Himmlischen Vaters und Jesus Christus.
    Liebe Grüsse
    Brigitte

  • Frank&Frei@Dennis
    August 19, 2013

    danke für die klaren, passenden Worte Brigitte.
    Eine Sekte, die wie die Satanisten beim Abendmahl das Blut und den Leib Christi merhehitlich zurückweist, sich aber in das 8er Gremium junge Männer holt, die davon nehmen, beweist, wie schizophren das Denken ist.
    Wie sagte Abraham Lincoln: Man kann alle Menschen einige Zeit täuschen, einige Menschen alle Zeit aber niemals alle Menschen alle Zeit. Daran müssen sie sich messen lassen.

  • Hubert
    August 19, 2013

    Hallo liebe Brigitte vom 31.08.2013,

    Dankeschön, dass Du nach 16 Mitgliedsjahren heute kurz und bündig noch einmal hier Deine Meinung und Dein Anliegen bzw. Deinen erneuten Frust ersichtlich gemacht hast und zu Recht die Frage stellst, die in eine wichtige Problematik hineinfährt:

    Wie kann eine Versammlung rein bleiben, wenn ihre Führer und auch ihre Mitglieder intern und extern unrein handeln,
    die Lehre Jesu mißachtet wird, die Verantwortlichen menschenverachtendes Verhalten gegenüber den Mitgliedern an den Tag legen, und wenn in ahnungslose Haushalten falschen Bibeltexte, falschen Prophezeiungen und subliminale Bilder verbreitet werden ?

    Wie Du, so sage auch ich: die Versammlungen der Zeugen Jehovas wurden und werden leider durch alle falschen Einflüsse ihre Anführer verunreinigt,

    waren somit leider noch nie wirklich rein und haben leider bisher auch die, wie Du so treffend sagst, „ahnungslosen Haushalte“ mit verunreinigt, und das im Namen des wahren Gottes JHWH …….

    Wie Du, liebe Brigtte, so las auch ich, als ich mit Jehovas Zeugen 1979 „… die Bibel studierte“ und vernahm auch von ihnen selber die Worte:

    „Satan, der Teufel, möchte durch möglichst viele falsche Propheten und Lehrer „… große Zeichen und Wunder tun, um so,
    wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen.““
    gemäß Matth. 24:24 lt. NWÜ.

    Sie erschienen mir damals als die treuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Gottes, als die Auserwählten, und wurden
    so die Zielpersonen meines Vertrauens.

    Dass sie gefährliche Irreführer und Lehrer und Herrscher sind,

    weiß ich erst erst seit kurzem, und bereite mich deshalb vor JHWH und Jesus sorgfältig und gewissenhaft auf die restliche rechtliche Auseinandersetzung mit ihnen vor.

    Wie Du weißt, sind sie beständig bestrebt, durch die Ältesten
    als ihre geeigneten Mitarbeiter, wie es unreflektierte und unverständige Personen eben sind,

    die „Versammlungenh rein“ zu erhalten, indem von allen Mitgliedern verlangt wird,

    dass Zweifler oder Zweiflerinnen umgehend gemeldet werden,

    und von Kritikern wird verlangt,
    dass sie ihre Kritikpunkte intern oder extern niemanden bekannt machen.

    Hast Du in meinem 1. Rechtsteil vom 26.08.2013, enthalten im Kommentar vom 28.08.2013, nun versehentlich etwas mißverstanden?

    Ja, denn, wenn Du den Satz vor dem Punkt 1 noch einmal nachliest,

    nicht ich habe im Punkt 25 etwas geschrieben,

    sondern der Punkt 25 ist einem Austrittsdokument entnommen,
    das erst vor einigen Monaten dem dt. Zweigkomitee in Selters vorgelegt wurde.

    Der Punkt 25 daraus ist also nur ein Zitat von mir,
    stammt also von einer anderen Person.

    Zur abschließenden Erklärung:

    um andere Personen zu schützen, die dzt. in ihrer Heimatversammlung noch Zeugen Jehovas sind,

    war es für dieses austretende Mitglied wichtig, dass die Ältesten wissen, dass „… sie auch in der Versammlung mit keinem darüber gesprochen hat (somit ist sie „rein“ geblieben.“

    Ja, tatsächlich:

    die Heimatversammlung ist unrein, also in diesem Sinne REIN, geblieben,

    wie es von den Beherrschern der Zeugen Jehovas verlangt wird.

    Nachdem das Beendigungsdokument auf Bruder-Info nun offengelegt wurde,

    ist es möglich, dass dessen reinigende Wirkung nun auch ihre Heimatversammlung erreicht,

    denn für alle über 111.000 Versammlungen der Zeugen Jehovas weltweit sind solche Vorgänge nun lebenswichtig geworden,

    nachdem ihre leitenden Personen reinigende Einflüsse weiter blockieren und unterbinden möchten.

    Daher wäre es wichtig, wenn sich jetzt noch viele Mitleser und Mitleserinnen wie FF, Matthäus und Gerd und andere mit Kommentaren zu Wort melden,

    um in Kurzform ihre Punkte darzulegen, in denen sie im Lichter der Bibel bei Zeugen Jehovas Unrecht erkannt haben.

    Hoffe, Dir mit diesen Hinweisen und allen anderen
    etwas weitergeholfen zu haben,

    mit lieben Segenswünschen
    und brüderlichen Grüßen

    Hubert am 31.08.2013

  • edelmuth an Hubert
    August 19, 2013

    Guten Abend Hubert

    Dein Wunsch ist sehr löblich und zeugt von einem aufrichtigen und ehrlich gesinntem Herzen

    »…. bereite mich deshalb vor JHWH und Jesus sorgfältig und gewissenhaft auf die restliche rechtliche Auseinandersetzung mit ihnen vor «

    Das Sinnen und Streben des Sklaven ist seine Gläubigen seinem Diktat unterzuordnen oder sie durch den Gemeinschaftsentzug auszugliedern. Eine wie auch immer gearteter Kompromiss in ihrem Verhalten und ihren Lehren ist nicht beabsichtigt. Eine Reue über gemachte Fehler ist schon aufgrund ihres Selbstverständnisses als irdischer Teil einer himmlischen Organisation und ihrer Funktion als der Mitteilungskanal Gottes ausgeschlossen.

    Alle von dir vorgebrachten Argumente, so richtig und biblisch sie auch sein mögen, können dem Sklaven lediglich dazu dienen dich wieder auf Kurs zu bringen oder, wenn das nicht möglich ist, dich auszuschließen. Bereite dich deshalb auf das „Schlimmste“ vor, je nach dem, wie man seinen Gemeinschaftsentzug sieht.

    Sie werden sich bei ihrem Vorgehen im Recht empfinden, weil nicht Jehova durch die Bibel sondern der Sklave durch seine Überlieferungen ihre oberste Autorität ist. Sie wollen die Rechtschaffenheit des Sklaven im Sinne Jehovas nicht prüfen, weil bei Zweifeln die Autorität, die ihnen Macht und Ansehen verleit, zusammenbricht und sie auf dem Boden der Tatsachen aufschlagen könnten. Sie wehren sich mit Händen und Füßen gegen alles, was im Widerspruch zum Sklaven steht, auch wenn es die Bibel, Gottes Wort ist.

    Glaubst du nicht? Ich habe es erlebt!

    Ede

  • Hubert
    August 19, 2013

    Guten Morgen lieber Ede vom 31.08.2013,

    alles was Du angesprochen hast, ist wichtig.

    Und alles was Du mit ihnen erlebt hast,

    ebenso,

    wir wären Dir sehr dankbar,

    wenn Du uns auch ersichtlich machst,

    wie es Dir mit ihnen ergangen ist,

    und was Du mit der Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen erlebt hast,

    und wie es Dir seither ohne sie am christlichen Lebensweg geht.

    Melde mich auch auf BI-P noch zu einem wichtigen Punkt,

    den Du mir gegenüber angesprochen hast und der bisher offen blieb,

    mit lieben brüderlichen Grüßen und Segenswünschen

    Hubert am 02.09.2013

    mit lieben Grüßen
    und

  • @Hubert
    August 19, 2013

    „Dass sie gefährliche Irreführer und Lehrer und Herrscher sind, weiß ich erst erst seit kurzem“

    Weißt du erst SEIT KURZEM

    Was genau gab dir DIESE Sicherheit?

    Wie bist du SELBST zu der Erkenntnis gekommen?

    MfG

  • Matthäus an @
    August 19, 2013

    Ich bin zwar nicht der Hubert, aber möchte gerne dazu Stellung nehmen:

    Die Sicherheit gibt die Bibel – sie gibt klare Hinweise über Personen auf die folgendes zutrifft:

    1. Wer predigt sich laufend selbst – wesentlich mehr als z.B. Jesus – siehe 2.Kor. 4:3-5

    2. Auf wen trifft die Warnung zu die in einem Brief ans Bethel Wien geschrieben wurde:

    …hier nur ein Zitat (Auszug):
    Die Hauptungereimtheit in der „Wachtturm Gesellschaft“ – global gesehen – ist die unbewiesene Behauptung, nur SIE allein ist die Vertreterin Gottes, oder wie sie sich nennt: Jehovas Organisation! 

Die eindeutigen Fehler die sie seit 120 Jahre machen, die man über viele Seiten nachweisen kann, sind von Jesus warnend genannt worden. Ich verweise stellvertretend nur auf Luk. 21:8. Ich kenne KEINE einzige Organisation, die im vorigen Jh. so viele Daten und Ankündigungen von sich gab, die sich ALLE nicht erfüllten. Diese Org ist reif für´s Guiness-Rekordbuch – und gerade DIE gebraucht Jesus als seine exklusive Gemeinschaft?
    Was für eine Ungeheuerlichkeit unterstellt man dem Sohn Gottes und welche Lästerung an den Höchsten, JEHOVA selbst? 

Nein, es besteht wirklich kein Grund die BIBEL zu verurteilen, aber berechtigterweise die von Christus genannten „falschen Propheten“! Sollte dies nicht stimmen, warum warnt Jesus vor diesen, wenn er sie – und NUR sie allein – ANGEBLICH gebraucht? Ist Jesus schizophren, muß man hier nüchtern, und keineswegs blasphemisch, fragen. 


    3. Zur Zeit von Moses gab es Propheten die TATSÄCHLICH im Auftrag Gottes redeten – ihre Voraussagen trafen ein, SIE hatten den Segen und Schutz Jehovas.
    Doch gab es auch jede Menge FALSCHER Propheten – wie sollen sie erkannt werden?
    Die Antwort findest du in 5. Mose 18:18-22 – eine Anweisung die immer noch gilt.

    4. Oder warum werden klare Worte aus Hes. 13:1-8 von der Organisation ignoriert? Ich weiß ja nicht wie lange du schon ZJ bist, aber vielleicht kannst du dich erinnern dass in den 1960er Jahre ein Buch herausgegeben wurde welches das Buch (Dann sollen die Nationen erkennen das ich Jehova bin) Hesekiel Vers für Vers behandelte. Genau diese obigen Verse werden IGNORIERT- WARUM?
    …wenn du die Verse aufmerksam gelesen hast und dir die Frage beantwortest auf wenn das mit Sicherheit zutrifft, verstehst du die Sicherheit nach der du gefragt hast.

    Ist dir das noch zuwenig dann überleg dieses:

    EW 93 22. 3. S. 3-4 Warum so oft falscher Alarm?
    ….Es gibt zwar solche, die spektakuläre Voraussagen über das Ende der Welt machen, um Aufmerksamkeit zu erregen und Anhänger zu gewinnen, andere jedoch sind ernsthaft von der Wahrheit ihrer Ankündigungen überzeugt. Sie verleihen Erwartungen Ausdruck, die auf ihrer eigenen Auslegung bestimmter Schrifttexte oder gewisser Ereignisse beruhen. Sie behaupten nicht, daß ihre Vorhersagen direkte Offenbarungen Jehovas seien, noch, daß sie in diesem Sinne im Namen Jehovas prophezeien würden.
    „Allerdings hat es in der Vergangenheit Menschen gegeben, die erklärt haben, an einem bestimmten Tag werde die Welt untergehen … Das Ende kam nicht. Sie hatten sich als falsche Propheten erwiesen. Warum? ….. Außerdem hatten diese Menschen die göttliche Wahrheit nicht, und es fehlte der Beweis, dass sie von Gott geführt und gebraucht wurden.“ Erwachet, 8. April 1969, Seite 23

    …der 1918 angekündigt hat :“Millionen jetzt lebender werden nie sterben“, aber auch die Prophezeiung, dass die Menschen der Generation , die das Jahr 1914 erlebt haben, noch am Leben sein werden, wenn das Ende, bzw. Harmagedon kommt …. , 1914 kommt Harmagedon, ….1925 stehen die Patriachen auf! 1975 !!!

    in jeder Erwachet -Ausgabe, bis einschließlich der Ausgabe vom 22.10.1995, auf Seite 4, unter der Rubrik „Warum Erwachet herausgegeben wird“, im letzten Satz abgedruckt wurde:
    „Vor allem aber stärkt diese Zeitschrift das Vertrauen zum Schöpfer, der verheißen hat, noch zu Lebzeiten der Generation, die die Ereignisse des Jahres 1914 erlebt hat, eine neue Welt zu schaffen, in der Frieden und Sicherheit herrschen werden

    Hat der Schöpfer es letztendlich für diesen Zeitpunkt verheißen? Nein, das hat er eindeutig nicht! Siehe hierbei nochmals Ges. 13:6,7 – und die Folge für jene Vers 8,9 !!!

    Vielleicht möchtest du noch darüber nachdenken
    :…. nimm doch die Studienausgabe des Wachtturms vom 15. April 2008 zur Hand, so kannst Du dort im Studienartikel mit der Überschrift „Wertloses entschieden von uns weisen“ – auf der Seite 5 im Absatz 14 – „Wertlose Worte erkennen“ folgendes lesen:

    Auch Worte können wertlos sein. Jehova sagte zum Beispiel zu Jeremia: „Falsches prophezeien die Propheten in meinem Namen. (siehe oben) Ich habe sie nicht gesandt, noch habe ich ihnen geboten noch zu ihnen geredet. Eine falsche Vision und Wahrsagerei und Wertlosigkeit und den Trug ihres Herzens reden sie prophetisch zu euch“ (Jer. 14:14).

    Jene falschen Propheten behaupteten, im Namen Jehovas zu reden. Sie vertraten jedoch lediglich eigene Ideen, ihre eigene Weisheit. Deshalb waren ihre Worte etwas Wertloses. Aber nicht nur das; sie stellten eine Gefahr für die wahre Anbetung dar.

    Sind diese Erklärungen noch logisch, vernünftig, entsprechen sie der Wahrheit oder wenn man diese Aussagen miteinander vergleicht? siehe auch 1. Tim. 6:20,21, 

    Matth. 23:8 und 10 ….hat Jesus widersprüchliche Lehren von sich geben, billigt er wenn sich jemand zum Lehrer über andere erhebt UND das du ALLES von diesen (LK) kommt zu akzeptieren und zu glauben hast?

    5. Hast du je über diese Feststellung nachgedacht – sogar ein Kreisaufseher in Österreich gab zu:
    „Ich bin nicht glücklich über die staatliche Anerkennung!“ Warum nicht?

    Deshalb:

    Erwachet 8.3.74 (wir beobachten die Welt – ein Auszug)
    Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, öffentliche und staatliche Anerkennung zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel (Matth. 27:1-26; Joh. 17:14-16).

    Also hat selbst ein langjähriger Kreisaufseher den ich seit über 50 Jahre kenne bestätigt das die Organisation nicht die Zustimmung Jesu hat.

    Ich könnte dir noch Seitenweise Argument liefern (schreib mir!) aber auch hier auf BI findest du eigentlich alles was dich überzeugen wird – die Frage ist ob du der Wahrheit oder doch lieber der Lüge glauben willst.

    Gerne sende ich dir gesammelte Werke in der du nur Literatur Zitate der Org findest, du mußt sie nur miteinder vergleichen und ehrlich eingestehen: UND DAS SOLL DIE WAHRHEIT SEIN?

    Liebe Grüße
    Matthäus – zeugejesus@gmail.com

  • Matthäus an @
    August 19, 2013

    Noch einen guten Denkanstoss habe ich gefunden:

    Wachtturm 15. Februar 1994 *
    
Weil sich Jehovas Zeugen so eng an die biblischen Lehren halten, gibt es bei ihnen keine Verehrung oder Vergötterung menschlicher Führer, wie sie für heutige Sekten charakteristisch ist. Sie verwerfen die Unterscheidung in Geistliche und Laien. In der Encyclopedia of Religion wird treffend erklärt: „Eine Geistlichenklasse und besondere Titel# sind unzulässig.“
Jehovas Zeugen folgen Jesus Christus als ihrem Führer und als Haupt der Christenversammlung. Jesus hat selbst gesagt: „Laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e i n e r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e i n e r ist euer Vater, der himmlische. Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e i n e r ist euer Führer, der Christus“ (Matthäus 23:8-12).

    Erwachet 8. März 1974
    
Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, öffentliche und staatliche Anerkennung zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel.

    Unterredungsbuch, “Antichrist”:
Antichrist bedeutet gegen oder anstelle Christi. Der Ausdruck bezieht sich auf alle, die das leugnen, was die Bibel über Jesus Christus sagt, auf alle, die gegen sein Königreich sind, und auf alle, die seine Nachfolger mißhandeln. Er schließt auch Einzelpersonen, Organisationen und Nationen ein, die fälschlicherweise behaupten, Christus zu vertreten, oder sich unrechtmäßigerweise die Rolle des Messias zuschreiben.

    Wachtturm 1. Dezember 2006

    Wie die Texte erkennen lassen, ist der Antichrist ein Lügner und Betrüger, der alles daransetzt, jedes persönliche Verhältnis zu Christus und zu Gott zu zerstören. Deshalb forderte der Apostel seine Glaubensbrüder und -schwestern auf: „Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind“ (1. Johannes 4:1).
Auch Jesus warnte vor Betrügern oder falschen Propheten, die, wie er sagte, „in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. An ihren Früchten [oder Werken] werdet ihr sie erkennen“ (Matthäus 7:15, 16).

    Wachtturm 15. September 2010
    
Die Kirchen der Christenheit haben Menschen als Führer, wie etwa den Papst oder die Patriarchen und Metropoliten der orthodoxen Kirche. Jehovas Zeugen dagegen sind keine Jünger oder Nachfolger eines Menschen, den sie als ihren Führer anerkennen würden. …
Die Gesalbten und die mit ihnen verbundenen „anderen Schafe“ erkennen an: Dadurch, dass sie sich von der heutigen leitenden Körperschaft führen lassen, folgen sie in Wirklichkeit dem Christus als ihrem Führer.

    * „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47
    „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, die seinen König Jesus Christus vertritt, herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich. Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren…“

    „Der Wachtturm“, 01. November 1954, Seite 669
    „Indem wir Gott ehren und ihm dadurch die höchste Achtung erweisen, daß wir seine von ihm gebilligte Organisation hingebungsvoll anerkennen…“

    # und was ist mit Sonderpionier, Kreisaufseher, Bez.Aufseher, ZonenAufseher, Bethelältester usw.

    Ist eine solche Doppelzüngigkeit noch logisch oder ehrlich bzw. entspricht sie der Wahrheit?
    lg. Matthäus

  • Hubert
    August 19, 2013

    Danke @ vom 31.08.2013 für Deine wichtigen Rückfragen,

    du fragst:

    „Wie bist du SELBST zu der Erkenntnis gekommen?

    Seit dem 23. Mai 2013, damals zum Vortrag: „Vorsicht! Abtrünnige“
    und dann in Verbindung mit den weiteren Monatsvorträgen auf der Bruder-Info Hauptseite und der Bruder-Info-Prophetieseite,

    habe ich schon VIELES dazu in über 30 Beiträgen geschrieben,

    die Du dort leicht nachlesen kannst.

    Es gibt auch eine Suchfunktion, brauchst nur Hubert eingeben,
    dann erhälst Du nur meine Kommentare.

    Sie dokumentieren, dass ICH SELBST in Gemeinschaft mit JHWH und Jesus und der Bibel und Gottes Geist und durch Rücksprache mit reifen Brüdern und durch beständige Nachforschungsarbeiten zu den verschiedensten „Diskrepanzpunkten“ (LK-Lehren versus pure Bibellehren)

    von 1998 bis August 2013 zu einer umfangreichen rechtlichen Anliegens- und Ordnungsliste bzw. treffsicheren DISKREPANZLISTE inkl. Belegen und Beweisen gekommen bin,

    die mir NUN, also SEIT KURZEM, DIESE RECHTSSICHERHEIT
    gegeben hat,

    DAS an LEIDER NEGATIVEN über Jehovas Zeugen u.a. hier auf BI zu bezeichnen,

    was Dir aufgefallen ist:

    „DAS SIE GEFÄHRLICHE IRRFÜHRER, LEHRER UND HERRSCHER SIND …“

    Dies ist keine leichtfertig dahergesagte BEZEICHNUNG meiner religionsgemeinschaft von mir.

    Sie ist mit dem Rat von Paulus gemäß 2. Thess. 3:1-18 verbunden,

    weil ich bereits vor 15 Jahren erkennen durfte, dass zu meinen dienstlichen Aufgaben als Evangeliumsverkündiger auch gehört,

    dass eigene Selbstverständnis, und das Verständis der „Organisation“ zu überprüfen und abzugleichen und bis April 2013 bin ich in einzelnen Zwischenschritten in 1998, 2000, 2005, 2009,
    2011 und 2012 zu einer ersten treffsicheren Anliegensliste gekommen,

    die u.a. auch meinen örtlichen Ältesten bekannt ist.

    Im Segen Gottes hat sie sich nun von Mai bis August 2013 LEIDER um viele weitere wichtige Punkte erweitert,

    die derzeit der ganzen christlichen Familie der wahren Anbeter Gottes und im Herrn mit JHWH Versöhnten bekannt bzw. bekannt werden wird,

    nicht nur den eingeschlossenen Zeugen und Zeuginnen Jehovas in der Ortsversammlung und in den Zweigkomitees in Österreich und Selters.

    Soweit Äußerungen von mir zu Deiner Rückfrage.

    Auch MATTHÄUS HAT BEREITS AUF DICH REAGIERT.
    BESTEN DANK LIEBER MATTHÄUS,
    DU BIST WIRKLICH EIN UMSICHTIGER UNTERSTÜTZER
    UND HILFST EINEM IN EINER WICHTIGEN ARBEITSPHASE!

    Euch beiden und allen Mithelfern und Mithelferinnen
    ganz liebe Grüße und Segenswünsche,

    Hubert am 01.09.2013

  • Mein Name
    August 19, 2013

    Liebe Mitleser und Miterforscher der Wahrheit,

    betreffs der NWÜ-spezifischen Wiedergabe „Glauben AUSÜBEN“ (engl. „EXERCISE faith“, also Glauben EXERZIEREN, TUN, Glauben MACHEN, Glauben durch WERKE ausdrücken etc.), die – soweit ich in Erfahrung bringen konnte – in keiner anderen Übersetzung jedweder Sprache außer vielleicht Türkisch (bana iman eden = an mich Glauben TUT/MACHT) so erscheint, hier zuallererst mal die WTG-Exegese bzw. Apologetik dieser Wiedergabe im O-Ton:

    *** w90 1. 12. S. 30 Fragen von Lesern ***
    Warum wird in der Neuen-Welt-Übersetzung das griechische Wort pisteuō manchmal (wie in den meisten Übersetzungen) mit „glauben“ und manchmal mit „Glauben ausüben“ oder „Glauben bekunden“ wiedergegeben?

    Dadurch sollen unterschiedliche Sinnschattierungen des griechischen Wortes pisteuō zum Ausdruck gebracht werden.

    Wie zum Beispiel in dem Werk Einleitung in die Sprache des Neuen Testaments von J. H. Moulton gesagt wird, waren sich die frühen Christen der „Wichtigkeit des Unterschiedes zwischen bloßem Glauben . . . und persönlichem Vertrauen“ bewußt. Beides läßt sich durch das griechische Wort pisteuō ausdrücken.

    Häufig muß die betreffende Sinnschattierung aus dem Zusammenhang erkannt werden. Manchmal lassen unterschiedliche grammatische Konstruktionen erkennen, was der Schreiber im Sinn hatte. Folgt beispielsweise dem Wort pisteuō lediglich ein Substantiv im Dativ, so wird es in der Neuen-Welt-Übersetzung in der Regel einfach mit „glauben“ wiedergegeben — es sei denn, der Zusammenhang deutet etwas anderes an (Matthäus 21:25, 32; siehe jedoch Römer 4:3). Wenn auf pisteuō das Wort epí (an) folgt, wird es im allgemeinen mit „glauben an“ übersetzt (Matthäus 27:42; Apostelgeschichte 16:31). Folgt darauf das Wort eis (zu), wird es gewöhnlich mit „Glauben bekunden an“ oder „Glauben ausüben an“ übersetzt (Johannes 12:36; 14:1).

    Letztere Wiedergabe (die daran erinnert, daß pisteuō von dem griechischen Wort pístis [Glauben] abgeleitet ist) steht im Einklang mit folgendem Kommentar aus dem Werk Neutestamentliches Griechisch von Paul Kaufman: „Eine andere Konstruktion, die im Neuen Testament verbreitet auftritt (besonders im Johannesevangelium) ist πιστεύω [pisteuō] verbunden mit εἰς [eis] und dem Akkusativ . . . Die Konstruktion εἰς [eis] mit dem Akkusativ muß im Zusammenhang übersetzt werden; die Präposition [eis] steht hier nicht für sich. Hier ist Glaube ein aktives Tun, wie etwas, was Menschen ausrichten, d. h. den Glauben oder das Vertrauen auf etwas setzen“ (Seite 67). – (Zitatende).

    Als weitere Verdeutlichung noch eine kurze Passage von 1966, die ich nur in Englisch vorliegen habe:

    *** w66 11/15 p. 677 How Complete Is God’s Forgiveness? ***

    What does it mean to „exercise faith“? It means more than simply saying „I believe.“ It means doing something about it; it means becoming active, for „faith without works is dead,“ it being alone. (Jas. 2:26) – Zitatende

    Zur Verdeutlichung 2 der im ersten Zitat angeführten Schrifttexte in Transliteration:

    Matthäus 27, 42 „er steige nun vom Kreuz herab. Dann wollen wir AN ihn glauben.“

    Griechisch: Katabato nyn apo tou staurou kai pisteusomen EP‘ auton (epi mit Elisions-Apostroph).

    Wörtlich: Er steige herab – nun – hinweg – des Pfahles/Kreuzes – und – wir wollen glauben – AUF/AN – ihn.

    Johannes 11, 26 „wer da lebt und glaubt AN mich . . . “

    Griechisch: Pas ho zon kai pisteuon EIS eme.

    Wörtlich: Jeder – der/dieser – Lebende – und – Glaubende – IN (hinein, richtungsanzeigend) – mich.

    Auf den ersten Blick klingt die WT-Erklärung sehr gelehrt, doch wenn man näher hinschaut, dann verflüchtigt sich die anscheinende Gelehrsamkeit in dünne Luft, denn nirgends legen die gelehrten Nachschlagewerke eine Übersetzung von „pisteuo“ & „eis“ im Sinne einer Werkheiligung nahe, also Glauben TUN, Glauben MACHEN, Glauben WERKEN, schaffen machen tun Werke produzieren.

    Der angeführte Moulton sagt NICHTS, aber auch GAR NICHTS, hinsichtlich einer Deutung von „pisteuo“ & „eis“ im Sinne einer Werkheiligung. Im Gegenteil, es heißt dort auf S. 103:

    „Aber wie zwischen epi und eis nur eine schwache Grenze besteht, müssen wir uns auch davor hüten, allzu viel zu klügeln . . . “

    Siehe http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc1.b255170;view=1up;seq=125 , S. 101 – 103

    Ebenso gibt der Kaufmann keinerlei Anlaß einer möglichen Deutung von von „pisteuo“ & „eis“ im Sinne einer Werkheiligung. Es heißt hier erklärend “ … d. h. den Glauben oder das Vertrauen auf etwas setzen „, was ein INNERER Vorgang ist und sich erheblich von der WTG-Exegese „Glauben AUSÜBEN = machen schaffen werken produzieren“ als ÄUSSERE Performance und Leistungerbringen, um sich Gottes Anerkennung und Liebe durch Werke zu VERDIENEN, unterscheidet.

    (Zur Vollständigkeit hier etwas, was ich bereits vor einigen Tagen hier schrieb:

    Wenn Jakobus schreibt „Glaube ohne WERKE ist tot“, dann weiß bereits jeder „Grundlagen“bibelforscher, daß es hier nicht um „sich Rettung durch Werke VERDIENEN“ geht, sondern um GLAUBENStaten, die logische Folge des Glaubens sind. Die WTG kann diesen Passus noch so sehr als Alibi-Untermauerung für ihr unbiblisches Leistungsevangelium bemühen – richtiger wird ihre Apologetik dadurch auch nicht.)

    Haben die NWÜ-Übersetzer auf wundersame Weise ein Sonderwissen erhalten, eine Neu-Inspiration, welches allen anderen Gelehrten aus mehreren Jahrhunderten verborgen geblieben ist? Das hätten sie sicher sehr gerne, oder glauben es sogar im Größenwahn selbst. Doch ob es so ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.

    Dies meint

    M.N.

  • Manfred an Mein Name
    August 19, 2013

    Lieber Mein Name,

    Vielen Dank das Du Dir die Mühe gemacht hast und dem “Glauben ausüben” auf den Grund gegangen bist. Bezüglich der Glaubens Werke möchte ich mal folgende Veranschaulichung bringen:

    Stellt Euch vor, ihr seid ein ausgezeichneter Aktien Broker. Ihr müsst 100.000 Euro in Aktien anlegen und habt mehrere Firmen zur Auswahl, doch nur zwei kommen in die engere Wahl.

    Die eine ist ein Startup Unternehmen, mit vielversprechenden Zukunftsausichten, birgt aber ein gewisses Risiko. Doch Du glaubst ganz fest, dass dieses Firma es schafft und daher in kürzester Zeit den Aktienkurs verdoppeln wird.

    Die zweite ist eine Firma, die schon sehr lange am Markt ist und immer gewisse Zuwachsraten hat, allerdings im einstelligen Prozentbereich. Aber eben kontinuierlich. Also eigentlich eine sichere Kaptialanlage, wo Du auch langfristig Dein Geld sicher haben solltest und trotzdem einen gewissen Zinsgewinn erwirtschaftest.

    Von der zweiten Aktie, weißt Du das es grundsolide ist, von der ersten Aktie glaubst Du, dass Du innerhalb kürzester Zeit Dein Kapital verdoppeln oder sogar verdreifachen wirst. Was wirst Du tun?

    Nun, Du nimmst die 100.000 Euro und investierst diese komplett in die zweite Firma, da dies wohl die sicherste Geldanlage ist und Du das Risikio scheust. Du handelst nicht gemäß Deinem Glauben, sondern vertraust ganz auf die bisherigen Bilanzen der zweiten soliden Firma. Hättest Du jetzt ein Werk des Glaubens getan, hättest Du die 100.000 Euro auf das Startup Unternehmen gesetzt. Denn das glaubst Du ja, hätte die besten Gewinnaussichten und beim Investieren geht es doch genau darum, den besten Gewinn zu erzielen.

    Jetzt übertragen wir das mal auf den religiösen Bereich:

    Du hast in der Bibel gelesen und erkannt, dass nur Jesus Christus der Weg ist, die Wahrheit und das Leben und nur durch ihn kann man zu seinem und unserem Vater also Gott kommen. Aber dieser Weg ist schwierig, eingeengt, nur wenige sind es die mit Dir diesen Weg gehen wollen, die Masse, u.a. auch all Deine Freunde, sogar Familienmitglieder, sind auf dem breiten Weg und erfreuen sich brüderlicher Gemeinschaft. Während Du Dich durch den Dschungel schlägst, Dir Dein Essen selbst zusammen suchen musst und keiner da ist, der Dir sagt wo Du lang gehen sollst. Du hast nur die Bibel und sonst nichts. Verstehe ich das wirklich richtig, was dort steht? Könnte ich nicht auch falsch liegen und die anderen haben recht, die auf dem bequemen Weg gehen. Schaut doch nur wie gut es denen geht. Und ich bin hier alleine, mit einigen Fremdem, die ich noch nie zuvor gesehen habe?

    Dann gibt es den zweiten Weg, den breiten auf dem es von Leben nur so wimmelt und alle sind freudig. Sie dienen der Organisation, die Gott auf dieser Erde eingerichtet hat und es ist immer genügend zu essen da, mehr als Du brauchst. Bibelerklärende Schriften, Bücher, Broschüren, alles im Überfluss und diese Organisation gibt es schon solange und alles was sie sagen, finden wir in der Bibel bestätigt. Das ist doch wirklich der beste Weg, hier bin ich richtig, hier bringt mich keiner mehr weg.

    Jetzt zurück zu unserem Aktien Broker. Er hat sein Geld investiert, 100.000 Euro auf die sichere Firma. Nach einer kurzen Frist ist das ganze Geld futsch. Der Geschäftsführer hatte gewechselt, betrügerische Geschäfte abgewickelt und ist aufgeflogen. Die Firma musst wegen des betrügerischen Geschäftsführers Konkurs anmelden, die Aktien waren nichts mehr wert und alle Mitarbeiter wurden entlassen und stehen auf der Straße.
    Doch was ist in der Zwischenzeit aus dem Startup Unternehmen geworden? Die Aktienkurse haben sich verzehnfacht und hättest Du gemäß Deinem Glauben gehandelt, dann wärest Du nun schon Millionär. Doch jetzt hast Du gar nichts, alles Geld verloren, weil Du nicht dem Glauben gemäß gehandelt hast.

    Übertragen auf den religiösen Bereich, wird auch offensichtlich, dass die „Geschäftsführung“ der Organisation gewechselt hat und diese Religionsgemeinschaft soweit von Gott weg führt, dass es dort keine Rettung mehr gibt. Der breite angenehme Weg, auf dem sich so viele freuende Menschen tummeln, der trügt, da dieser Weg in die Vernichtung führt. Diese Organisation wird von Gott für ihre falschen Prophezeiungen in seinem Namen, zur Rechenschaft ziehen und sie bloss und nackt hinstellen und gänzlich zerstören. Nichts wird von ihr übrigbleiben, weil sie seinen Sohn beiseite geschoben haben und nicht gelehrt haben ihm zu folgen. Sie behaupten, nur durch den Kanal Gottes, also sie, gibt es Rettung, was für eine Anmassung.

    Jesus sagte, dass man seine Jünger an der Liebe erkennen würde. Sob blind kann man doch gar nicht sein, dass man nicht sehen würde, dass die Ausschlusspraxis nichts mit Liebe zu tun hat. Es ist somit offensichtlich, dass diese Organisation nicht zu den Jüngern Jesu gehört. Wenn man das erkannt hat und glaubt, dass man nur Jesus alleine nachfolgen darf, dann wäre ein Werk des Glaubens das, das man sich von dieser Organisation trennt und aus ihr hinausgeht. Wann es für jeden der richtige Zeitpunkt ist, das zu tun, entscheidet jeder selbst. Unsere Schw. Hope und ihr Mann haben es vor kurzem getan, die Birds sind gerade dabei diesen Weg zu gehen und unser Brd. Hubert hat auch gerade alles in die Wege geleitet damit er sich dort verabschieden kann. Das sind die Werke des Glaubens, dass man seinem Glauben entsprechend handelt und nicht dass man permanent predigen geht.

    Hier das ausführliche Statement unseres Brd. Hubert: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1044#comment-3310

    Meine Frau wird heute auch Ihren Austrittsbrief schreiben, obwohl sie nicht in Bruderinfo mitliest. Sie möchte einfach nichts mehr mit einer Organisation zu tun zu haben, die den Weg zum Christus verbaut.

    1.Joh. 2:22-23; Elb:
    22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Der ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.
    23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.

    Wenn Jesus sagt, dass es nur durch ihn Rettung gibt und die LK behauptet dass nur durch sie als den Kanal Gottes es Rettung gibt, leugnen sie den Christus und sind damit der Antichrist. Wie wir schon öfter gehört haben, wird der Name Jesus nicht sehr häufig in den Zusammenkünften erwähnt, außer am Ende des Gebets. Wenn sie also offensichtlich den Sohn nicht haben, haben Sie auch den Vater nicht. Diese Organisation wird vollständig in den Konkurs gehen und jeder der ihnen folgt wird Schiffbruch erleiden. Die Frage ist also nur, glaube ich dass ich alleine ohne eine Organisation dem Christus folgend kann und handele ich dann auch entsprechend. Deshalb heißt es auch, dass der Glaube ohne Werke tot ist, denn wenn ich trotzdem in einer Organisation verbleibe, von der ich glaube, dass sie nicht von Gott stammt, dann brauche ich mich auch nicht zu wundern, wenn ich mit untergehe. Wer auf der Titanic geglaubt hat das dieses Schiff unsinkbar ist, wurde auf die harte Tour vom Gegenteil überzeugt. Wer aber in gutem Glauben in das Rettungsboot gestiegen ist, hat sein Leben gerettet gehabt.

    PS: Ich will niemanden ein schlechtes Gewissen einreden, da ich glaube dass wenn die Zeit endgültig gekommen ist, jeder hier seinen Weg geht. Wer meint noch jemanden in der Versammlung zum Umkehren zu bewegen, soll es tun, er darf nur nicht dabei vergessen, dass auch er irgendwann dort weg muss.

    Liebe Grüße Manfred

  • Barnabas an Manfred
    August 19, 2013

    Lieber Manfred,
    habe gerade gelesen, dass deine Frau auch ihren Austritt aus der Organisation erklärt. Möchte ihr unbekannterweise alles Gute wünschen. Ihre Begründung ist genau richtig.
    Alles Gute auch für deine Sohn.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Hopefull
    August 19, 2013

    Lieber Manfred

    Wir wünschen euch als Familie alles Gute und den Segen unseres Schöpfers und seines Sohnes Jesus Christus, deiner Frau die Kraft mit der Meidung durch ehemalige Brüder und Schwestern umzugehen, und deinem Sohn eine baldige Genesung.

    Hopeful & Fuchs

  • Matthäus an Manfred
    August 19, 2013

    Auch von mir für deinen Sohn lieber Manfred alles Gute!
    Wie geht es ihm jetzt, ist die OP zufriedenstellend verlaufen.
    Ein HB Wert von 7 ist sehr belastend, ich weiß meiner ist auf 5 runter gefallen, ein Arzt sagte einmal als ich um die 8 hatte – sie befinden sich permanent auf einem 8000 – und genauso fühlt man es, jeder Schritt ist mit großer Anstrengung verbunden.
    Selbst heute mit 11,9 spüre ich immer noch dass Sauerstoff im Blut fehlt, joggen z.B. ist nur ganz kurze Distanzen möglich. Aber man erfreut sich des Lebens auch wenn es etwas beschwerlich ist.
    Liebe Grüße
    Matthäus

  • Manfred an Matthäus
    August 19, 2013

    Lieber Matthäus,

    meinem Sohn geht es schon wieder sehr gut. Wenn nichts dazwischen kommt, darf er am Samstag nach Hause gehen. Er war es gewohnt mit einem niedrigen HB auszukommen, während seiner 18 Jahre, war er selten über 10. In der Grundschule hat er mal mit einem HB von 7 die Vorbereitung zu den Bundesjugendspielen mitgemacht und hat sowohl im Weitsprung, als auch beim 100 m Lauf den ersten Platz belegt. 😉
    Jetzt ist sein Wert sogar auf 10,7 gestiegen und das innerhalb einer Woche. So wie es scheint, haben wir bis jetzt alles richtig gemacht und wir hoffen dass sich das positive weiter fortsetzt.

    Das was Du hier geschrieben hast, stimmt absolut: Aber man erfreut sich des Lebens auch wenn es etwas beschwerlich ist. – Zitat Ende.

    So geht es mir auch und ich bin für jeden Tag dankbar, den man einigermaßen über die Runden bekommt.

    Ganz herzliche Grüße an Dich und Deine Frau.
    Manfred

  • Gerd
    August 19, 2013

    Lieber M.N., eine echte Wohltat dein Beitrag, danke!

    Dieses fortwährende Einpauken von GlaubensTATEN verursacht bei Betroffenen oftmals Komplexe, die bei manchen Gesetzestreuen Depressionen auslösen. Wenn auch der klare Begriff GNADE „entbabylonisiert“ und auf „unverdiente Güte“ übersetzt wurde, diese göttliche Güte an seinen Berufenen wird immer mit Verdiensten überdeckt. Die Auswirkung der Gnade hat man bei ZJ nie genau erfassen können, so wie es Paulus hier sagt, Kol. 1, NWÜ:

    6 die sich euch dargeboten hat, gleichwie sie in der ganzen Welt Frucht trägt und zunimmt, so wie auch unter euch, seit dem Tag, an dem ihr gehört und die unverdiente Güte Gottes in Wahrheit genau kennengelernt habt.

    Ich denke noch an das erhabene Gefühl, wenn man beim Sonntag-Predigtdienst seine 2 Stunden „geleistet“ und noch einige Zeitschriften abgesetzt hat. Da freute sich das eigene Verdienstkonto im Himmel 🙁

    Eine weitere Schwierigkeit in dieser Leistungsgesellschaft, war nach dem Ausstieg sich mit dem Angebot Gottes sein Kind in der himmlischen Familie werden zu dürfen, anzunehmen. Auf die Gnade vergessend kommen immer die Selbstvorwürfe: „bin ich denn für ein solches Privileg geeignet? Habe ich doch noch mit so vielen Sünden zu kämpfen und so wenig für Gott getan…“

    Joh. 1 zeigt w a s zu t u n ist:
    12 so viele ihn aber auf-n a h m e n , denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,
    13 welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

    Wir brauchen dieses Angebot nur anzunehmen!
    Es kann doch nicht das Embryo einer Königin jammern, „ich bin doch nicht würdig genug, einmal König zu werden!“

    Diese Verheißung ist den meisten ZJ fremd, Röm. 8:
    28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.
    29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

    Vergessen wir solche ^ Verheißungen aus lauter Bescheidenheit nicht,
    meint grüßend –
    Gerd

  • Mein Name
    August 19, 2013

    Nochmals Gruß an alle,

    da wir schon dabei sind, „fremdartige“ pseudogelehrte WT-Schriftübersetzungen zu beleuchten, hier auch noch so ein WT-Lingo-„Dauerbrenner“:

    Johannes 17, 3 „fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen“. Der Ténor dieser Wiedergabe liegt auf „aufnehmen“, also wieder: TUN MACHEN SCHAFFEN WERKELN LEISTUNG BRINGEN STUDIEREN STUDIEREN STUDIEREN … natürlich nur WT-Publikationen, das ist doch wohl klar, denn die WTG/Org/das ZK hat bereits alles für uns vorgelesen und voll-vorverdaut – sarkastische Annotationen in Klammern von mir:

    *** km 9/07 S. 3 Fragekasten ***

    Billigt es „der treue und verständige Sklave“, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um biblische Themen zu untersuchen und zu debattieren? (Mat. 24:45, 47).

    Nein. Dennoch haben sich in verschiedenen Teilen der Welt einige, die mit unserer Organisation verbunden sind, zusammengetan, um eigenständig biblische Themen zu untersuchen (huuuuuuuuuch wie böse – wie können sie nur!). Einige beschäftigen sich gemeinsam mit anderen eingehend mit dem biblischen Hebräisch und Griechisch, um die Genauigkeit der Neuen-Welt-Übersetzung zu untersuchen (SAKRILEG! Schande über sie!) Andere erforschen wissenschaftliche Themen, die mit der Bibel zu tun haben (grrrrrrr – dafür wartet der ewigen Gehenna Höllenrachen ihrer!). Damit Ansichten ausgetauscht und debattiert werden können, wurden Websites und Chatrooms eingerichtet (Pfui T… – das böse böse Internet!). Es wurden auch Tagungen abgehalten und Veröffentlichungen hergestellt, um Studienergebnisse publik zu machen und um unsere Zusammenkünfte und unsere Literatur zu ergänzen (wie können sie es WAGEN, unseren geheiligten Ergüssen etwas hinzuzufügen – Strafe ihnen!).

    Gottes Volk erhält in den Versammlungszusammenkünften und auf Kongressen sowie durch die Veröffentlichungen der Organisation Jehovas überall auf der Welt reichlich biblische Schulung und Ermunterung. Jehova sorgt dafür, dass alle seine Diener unter der Leitung seines Geistes und gestützt auf sein Wort der Wahrheit das bekommen, was sie benötigen, damit sie „in demselben Sinn und in demselben Gedankengang fest vereint“ sind und „im Glauben befestigt“ bleiben (1. Kor. 1:10; Kol. 2:6, 7). (eiapopeia tätscheltätschel – nein, ihr seid keine Schrumpköpfe. Egal ob ihr drei-, sechs- oder achteckige Münder habt, wir stopfen euch die kreisrunden theokratischen Leckerbissen schon irgendwie den Hals runter.) Wir sind zweifellos für alle geistigen Gaben Jehovas in den heutigen letzten Tagen dankbar. Daher billigt der „treue und verständige Sklave“ keinerlei Literatur, keine Websites und keine Treffen, die nicht unter seiner Leitung hergestellt oder organisiert werden (Mat. 24:45-47). (Und BASTA! Keine Widerrede. Damit das auch ein für allemal klar ist.)

    Es ist lobenswert, wenn jemand mehr lernen möchte, um die Verbreitung der guten Botschaft zu fördern. Doch persönliche Bestrebungen sollten nicht von dem ablenken, wofür Jesus Christus (d. h., wir, die WTG/ORG/ZK) heute durch seine Versammlung auf der Erde sorgt. Der Apostel Paulus warnte im ersten Jahrhundert davor, sich mit kraft- und zeitraubenden Themen wie „Geschlechtsregistern“ abzugeben, „die zu nichts führen, sondern eher Fragen zur Nachforschung hervorrufen, als etwas von Gott darzureichen, was mit Glauben in Verbindung ist“ (1. Tim. 1:3-7). Als Christen sollten wir „törichte Streitfragen und Geschlechtsregister und Zank und Streitigkeiten wegen des GESETZES [meiden], denn sie sind nutzlos und nichtig“ (Tit. 3:9). (Ach ja? „Du, der du andere lehrst, lehrst dich selbst nicht“, liebe WTG? Wer betreibt denn ständig die Fehlübersetzungen der NWÜ stützenden haarspalterische preudowissenschaftliche Auslegung und irreführende Apologetik in „Fragen von Lesern“ und anderswo?)

    Wer sich noch eingehender mit der Bibel beschäftigen möchte, könnte sich mit den Büchern Einsichten über die Heilige Schrift oder Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich befassen oder mit anderen unserer Veröffentlichungen, die die Prophezeiungen der Bibelbücher Daniel, Jesaja und Offenbarung behandeln. Sie enthalten für das Bibelstudium und zum Nachdenken mehr als genug Stoff, durch den wir ‚in aller Weisheit und in geistigem Verständnis mit der genauen Erkenntnis seines [Gottes] Willens erfüllt werden, damit wir Jehovas würdig wandeln, um ihm völlig zu gefallen, während wir fortfahren, in jedem guten Werk Frucht zu tragen und an der genauen Erkenntnis Gottes zuzunehmen‘ (Kol. 1:9, 10). (Womit unser geistiger Horizont hammerhart und felsenfest mit der WTG-denkbegrenzenden Betonmauer ewig und für alle Zeiten eingegrenzt ist. „Was wir euch geben reicht – kommt bloß nicht auf die Idee, in bösen nicht-WTG-inspirierten „weltlichen“ Nachschlagewerken, Enzyklopädien usw. auf eigene Faust auf Entdeckungsreise zu gehen, denn was ihr dort finden mögt, mag unsere Doktrin ad absurdum führen, und das wollen wir nun überhaupt nicht!“)

    ========================================

    Wir sind die Vogeljungen im flauschigen WTG/Org-Nest, und bekommen von der großen Vogelmutter WTG/ZK von ihr vorverdauten und von allem Bösen (d. h. nicht WTG-konformen) „gereinigten“ Einheitsbrei in unsere hungrigen Schnäbelchen gespritzt. Schnabel auf – rein damit – jetzt kauen – mmmmmm – lecker! Mampf. Schluck. WÜRG? SPUCK???

    Spaß beiseite. Jetzt erstmal wieder die WT-Exegese zu Johannes 17, 3 (!!!!!!! –Kennzeichnungen von mir):

    ============================================

    *** w92 1. 3. 23 ‚Erkenntnis in sich aufnehmen über Gott und Jesus‘ ***
    „DIES bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus“ (Johannes 17:3). Das sagte Jesus im Gebet zu seinem himmlischen Vater, und er wies damit auf eine Grundvoraussetzung für das Erlangen ewigen Lebens hin. Doch warum heißt es in der Neuen-Welt-Übersetzung in diesem Vers „Erkenntnis in sich aufnehmen über … Gott“ und nicht „Gott … erkennen“ wie in den meisten anderen Bibelübersetzungen? (Siehe auch die Fußnote zu Johannes 17:3, NW, Stud.)

    Das griechische Wort, das hier mit „Erkenntnis in sich aufnehmen“ oder „erkennen“ übersetzt wurde, ist eine Form des Verbs ginosko. Und die Neue-Welt-Übersetzung gibt die Bedeutung dieses Wortes so vollständig wie möglich wieder. Die Grundbedeutung von ginosko ist „erkennen“, aber das griechische Wort hat verschiedene Bedeutungsschattierungen. Man beachte die folgenden Definitionen:

    „GINOSKO (ginosko) bedeutet Erkenntnis in sich aufnehmen, kennenlernen, erkennen, verstehen oder vollständig verstehen“ (W. E. Vine, An Expository Dictionary of New Testament Words). Wenn daher ginosko mit „Erkenntnis in sich aufnehmen“ wiedergegeben wird, so wird dadurch nicht die Bibel verändert, wie Kritiker der Neuen-Welt-Übersetzung behauptet haben. In einer Erörterung der verschiedenen Bedeutungsschattierungen des Wortes stellte der bekannte Lexikograph James Hope Moulton fest: „Das Präsens des Simplex ginwskein ist durativ [andauernd], bedeutet also ‚durch Erkenntnis auffassen‘ “ (Einleitung in die Sprache des Neuen Testaments).

    In dem Werk A Grammatical Analysis of the Greek New Testament wird erklärt, daß mit ginosko, so wie das Wort in Johannes 17:3 erscheint, „ein anhaltender Vorgang gemeint ist“. Ein weiterer Kommentar zu diesem griechischen Wort ist in dem Werk Word Studies in the New Testament von Marvin R. Vincent zu finden. Er lautet: „Ewiges Leben beruht auf Erkenntnis oder vielmehr auf dem Trachten nach Erkenntnis, da das Präsens ein Fortdauern, ein fortschreitendes Begreifen ausdrückt“ (Kursivschrift vom Verfasser). In A. T. Robertsons Word Pictures in the New Testament wird vorgeschlagen, das Wort mit „weiterhin erkennen sollten“ zu übersetzen.

    Somit bedeuten Jesu Worte aus Johannes 17:3 nach dem ursprünglichen griechischen Text, daß man sich fortgesetzt anstrengen (!!!!!!!) muß, den wahren Gott und seinen Sohn, Jesus Christus, kennenzulernen, und das kommt in der Wiedergabe der Neuen-Welt-Übersetzung gut zum Ausdruck. Man erwirbt diese Erkenntnis, indem man Gottes Wort fleißig (!!!!!!!) studiert (!!!!!!!) und sein Leben gehorsam nach den Maßstäben des Wortes Gottes ausrichtet (!!!!!!!). (Vergleiche Hosea 4:1, 2; 8:2; 2. Timotheus 3:16, 17.) Welcher Lohn (!!!!!!!!) steht denen in Aussicht, die sich mit der Persönlichkeit Gottes und seines Sohnes vertraut machen und sich dann bemühen, Gott und Jesus Christus nachzuahmen? Ewiges Leben!

    ===========================================================

    Dies ist ein besonders beredtes Beispiel, wie die WTG gelehrt erscheinen möchte und dabei Halbwahrheit mit Falschheit vermengt, denn:

    Es stimmt, daß dem griechischen Präsens ein „durativer“ Aspekt innewohnt, der eine Aktion über einen momentanen ZeitPUNKT hinaushebt. Dies betrifft aber JEDES gr. Verb im Präsens – nicht nur ginosko. Man müßte konsequenterweise jeden griechischen Präsens mit „andauernd“ oder „fortgesetzt“ ergänzen – und sei es nur in Gedanken beim Lesen – um dieser Bedeutungsschattierung WTG-mäßig hervorzuheben. Deshalb ist die WT-Aussage „… mit ginosko, so wie das Wort in Johannes 17:3 erscheint, ist „ein anhaltender Vorgang gemeint…“ irreführend, denn „so, wie es in Joh 17, 3 erscheint“, erscheint es diverse Male im NT, jedesmal im Präsens (z.B. 1 Korinther 13, 9; 1 Johannes 2, 18; 3, 24; 4, 13; 5, 2), doch nirgendwo sonst wird in gleicher Weise übersetzt wie in Joh 17 (wo es – um wirklich genau zu sein – im Subjunktiv steht, „erkennen MÖGEN“). Wie steht es also mit der hochgelobten „konkordanten“ Wiedergabe der NWÜ? Fehlanzeige.

    Weiter: Wenn man denn nun diese „Sonder- oder Spezialwiedergabe“ eines Verbes mit dem beschreibenden Zusatz „fortgesetzt“ haben möchte („daß sie dich FORTGESETZT erkennen“ – das könnte man so stehen lassen, und die Fußnote der NWÜ hat das auch) – gut, aber – wieso dann noch ein weiteres zusätzliches Wort in den Satz hineinschmuggeln, das explizit NICHT im Urtext steht? Ich rede von „aufnehmen“ – womit wir wieder beim eigentlichen Kernproblem angelangt sind, nämlich dem WTG-Leistungsevangelium.

    Die Kernpassage im Griechischen besteht aus 3 schlichten Worten: hina ginoskosin se – daß / sie erkennen (Präsens Subjunktiv 3. P. Plural) / dich. Basta, that’s it. Das Wort „aufnehmen“ steht im Griechischen NICHT! Jedoch zieht es – da Aktionswort – in der Übersetzung den Schwerpunkt des Satzes weg von Verb ginosko/erkennen hin zu einem TUN, einer TÄTIGKEIT, die mit dem ursprünglichen Aktionswort überhaupt nichts mehr zu tun hat. Das eigentliche Verb des Satzes – erkennen – wird von der WTG in ein Nomen umgewandelt, und ein fremdes Aktionswort gewaltsam eingepfropft, welches sich sodann weiterführend hervorragend WTG-theologisch befrachten läßt: „Aufnehmen – einnehmen – sich einverleiben, geistige Speise essen, aktiv sein, lesen, UNSERE PUBLIKATIONEN lesen, WT lesen, Bücher lesen, Versammlungsvorträgen lauschen, Kongresse besuchen . . .“

    Ungeachtet aller „Bedeutungsschattierungen“ oder Aktionsarten: Das Verb des Satzes, das handlungstragende Wort ist und bleibt „ginosko/erkennen“ – nichts sonst, nichts anderes, da ist kein Platz für „aufnehmen“ (machen schaffen tun werken leisten Hamsterrad …). Das Wort „aufnehmen“ ist im Grunde eine total brutale Einfügung, die es im Urtext nicht gibt, eine Schriftverfälschung, die durch eine scheingelehrte Exegese verschleiert wird. Jawohl, liebe WTG: Die Bibel WIRD dadurch verändert, wie diese bösen bösen „Kritiker der Neuen-Welt-Übersetzung“ (Zitat vom w92 oben) ZU RECHT behauptet haben, wofür sie dann sicherlich in Harmagedon auf mittelstarker Flamme langsam zu ewigem Tode geröstet werden!!!!! Diese dummen „Kritiker“ sind aber auch Blödies und Dummies, die haben ja alle keine Ahnung, sind ungelehrt und unbewandert, nur wir haben die Weisheit des Universums für uns gepachtet – gell, liebe WTG?

    Und dennoch könnte man auch mit dieser frisierten NWÜ-Wiedergabe leben und sie als „Eigentümlichkeit“ hinnehmen – wenn dies denn nicht zu einer DER überragenden WTG-Keulen hochgejubelt würde, einer „biblischen“ Untermauerung des WTG-verordeten Leistungsevangeliums im Sinne einer Selbsterrettung durch ständiges Leistungerbringen, durch „Studieren Studieren Studieren“, natürlich nur & ausschließlich was? Na was denn wohl: WTG-Literatur, und sonst gar nichts.

    Der N E T-Studienbibelkommentar gibt auch noch eine interessante Erklärung betreffs unseres Themas ab – Übersetzt von mir: „Obgleich einige auf den Gebrauch von „erkennen“ (γινώσκω, ginosko) als Beleg gnostischen Einflusses im 4. Evangelium hingewiesen haben, gibt es einen entscheidenen Unterschied: Für Johannes ist dieses Erkennen nicht ein intellektuelles, sondern eines, daß auf einer Beziehung/einem Verhältnis beruht. Es bedeutet, eine Beziehung / ein Verhältnis zu haben.“ – Zitatende.

    Das ist so ähnlich wie das antiquierte „er ERKANNTE seine Frau“. Das hatte ja auch nichts mit einem „intellektuellen Erkennen“ des Ehepartners zu tun. Oder mußten die Patriarchen erst mal ihre Frau(en) „studieren“, um zu wissen, was zu tun sei? lol.

    Für mich werden die exegetischen Spitzfindigkeiten und hermeneutischen Winkelzüge seitens der WTG trefflichst in 1 Timotheus 6, 3 & 4 beschrieben, und zwar – honni soit qui mal y pense – in der NWÜ selbst:

    „Wenn jemand eine andere Lehre lehrt und den gesunden Worten, denen unseres Herrn Jesus Christus, und der Lehre, die der Gottergebenheit entspricht, nicht zustimmt, so ist er vor Stolz aufgeblasen und versteht nichts, sondern ist wegen STREITFRAGEN UND DEBATTEN ÜBER WORTE (Großschreibung von mir) geistig krank.“

    Liebe WTG: Nicht wir haben diese „STREITFRAGEN UND DEBATTEN ÜBER WORTE“ angefangen, sondern du selbst, in deinen scheingelehrten „Fragen von Lesern“ und dubiosen theologischen Erklärungsversuchen zur Stützung deiner WT-gefärbten geflügelte Worte-Bibelpassagen: pisteuo& epi, pisteuo& eis, ginosko, ptochoi to pneumati, . . .

    Es wendet sich heutzutage die Prophezeiung Daniels aus 12, 4 nicht nur gegen die ach so bösen Kirchen der Christenheit, sondern auch gegen die WTG:

    „Viele werden es (das hl. Buch) dann durchforschen und große Erkenntnis finden.“

    Im dunklem Mittelalter gab es die RKK-initiierte Inquisition, um böse Häretiker und Bibelübersetzer abzumurksen.

    In der heutigen WTG-Org. gibt es das von ihr verordnete Spitzel- und Denunziantentum, um zum Selberdenken Erwachte vermittels Gemeinschaftsentzuges geistig abzumurksen.

    Dem ewigen Gott und Jesus Christus sei gedankt für die Möglichkeit, sich hier in völliger Freiheit bewegen und solche Wahrheiten ans Licht bringen zu dürfen! „Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!“ – 1 Corinther 15, 57. Unsere Wahrheitssuche ist aber noch lange nicht abgeschlossen.

    Euer Mitsucher

    M.N.

  • Manfred an Mein Name
    August 19, 2013

    Lieber Mein Name,

    übrigens Dein Name würde mich mal interessieren. 😉

    Du hast in Deinem Kommentar zitiert: Somit bedeuten Jesu Worte aus Johannes 17:3 nach dem ursprünglichen griechischen Text, daß man sich fortgesetzt anstrengen (!!!!!!!) muß, den wahren Gott und seinen Sohn, Jesus Christus, kennenzulernen, und das kommt in der Wiedergabe der Neuen-Welt-Übersetzung gut zum Ausdruck. Man erwirbt diese Erkenntnis, indem man Gottes Wort fleißig (!!!!!!!) studiert (!!!!!!!) und sein Leben gehorsam nach den Maßstäben des Wortes Gottes ausrichtet (!!!!!!!). (Vergleiche Hosea 4:1, 2; 8:2; 2. Timotheus 3:16, 17.) Welcher Lohn (!!!!!!!!) steht denen in Aussicht, die sich mit der Persönlichkeit Gottes und seines Sohnes vertraut machen und sich dann bemühen, Gott und Jesus Christus nachzuahmen? Ewiges Leben! – Zitat Ende.

    Zu dem was ich fett hervorgehoben habe, passt dieser Bibeltext sehr gut:

    2. Tim.3:7-9; NWÜ:
    7 die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen. 8 So, wie nun Jạnnes und Jạmbres Moses widerstanden, so widerstehen auch diese weiterhin der Wahrheit, Menschen von vollständig verderbtem Sinn, unbewährt hinsichtlich des Glaubens. 9 Doch werden sie keine weiteren Fortschritte machen, denn ihr Wahnsinn wird für alle klar ersichtlich werden, ebenso wie es der [Wahnsinn] jener [beiden Männer] wurde.

    Dieses Bibelbuch hat die Organisation ja auch in diesem Absatz zitiert, ich finde aber die Verse 7-9 treffender. Vor allem möchte ich den Vers 7 nochmals dieser Aussage gegenüberstellen:

    7 die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

    Man erwirbt diese Erkenntnis, indem man Gottes Wort fleißig (!!!!!!!) studiert (!!!!!!!) und sein Leben gehorsam nach den Maßstäben des Wortes Gottes ausrichtet (!!!!!!!).

    Fleißig zu studieren ist eben nicht ausreichend, man sollte doch auch etwas beim Studium der Bibel lernen. Das geht allerdings nicht wenn man die Bibel anhand des WT studiert. Dann lernt man nur Menschen Gebote. Wenn man die tiefen Dinge Gottes erforschen will, darf man nur in der Bibel lesen und das nach Möglichkeit in mehreren Übersetzungen. Ich bevorzuge die Elberfelder, da aber hier viele Mitleser sind, die nur die NW-Übersetzung akzeptieren, benutze ich auch diese, sofern sie an dieser Stelle nicht bewusst manipuliert wurde.

    Der Satz der in früheren WT immer im Vorwort stand, dass man die Bibel nur anhand des WT verstehen kann ist so was von gelogen. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Man kann die Bibel nur verstehen, wenn man sie nicht mit dem WT studiert. Ich mache das erst seit drei Jahren so, aber mein
    Verständnis hat sich heute völlig verändert und ich kann nun die wahre gute Botschaft unseres Herrn Jesus erkennen und verstehen. Ja, es wird auch von einem Gericht an Menschen gesprochen, doch das wird vorrangig die betreffen, die das Wort Gottes kannten (da sie es fleißig studierten), sich aber nicht daran gehalten haben. Denn wenn man die Wahrheit kennt und sich dann von ihr abwendet, dann wird es zur Sünde. Das Gericht fängt am Hause Gottes an.

    Was müsste dieses Bibelwort einem Zeugen sagen, der sich ja zum Hause Gottes zugehörig fühlt?
    Da könnte man ja mal drüber nachdenken.

    Ich wünsche allen eine gute Nacht.
    Manfred

  • Mein Name
    August 19, 2013

    Grüß Dich Manfred,

    Du hast ja so recht. Das könnte man noch durch dieses hier ergänzen:

    Johannes 5, 39: „Ihr ERFORSCHT (i. e. studiert) die Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen;“

    Gemäß einer jüdischen Tradition konnten bestimmte Rabbiner den gesamten Text der HS/des AT rückwärts aufsagen, so „gut“ „kannten“ sie ihn. Hat es ihnen etwas genützt? War das „wahres Schriftwissen“?

    Matt 22, 29: „Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr die Schriften NICHT KENNT (Großschreibung von mir).“

    Laut Jesus also erforschten sie wohl die Schriften, kannten sie aber dennoch nicht – kein Widerspruch.

    Diese Leute waren wie leblose Gefäße, die ihren Inhalt zwar vollkommen perfekt bewahren, ohne sich jedoch der Natur, dem Wesen und der Bedeutung ihres Inhaltes bewußt zu sein. Sie waren tote Hüllen, Zombies, mit weit aufgerissenen, doch toten Augen, die robotermäßig alles aufsagen konnten, aber nicht wußten, WAS sie da rezitierten, oder um was es da eigentlich ging. Sie starrten mit weit aufgerissenen Augen auf den Christus, und sahen NICHTS, weil sie blind waren. Und genau das Gleiche geschieht heute wieder, in allen Glaubensgemeinschaften (nicht nur JZ/der WTG-Org, aber besonders in ihr), die eine reine Tätigkeit, das TUN, MACHEN SCHAFFEN … über den eigentlichen Sinn und Zweck, das Ziel dieses Tuns stellen. Die Handlung verdrängt das ZIEL und wird um ihrer Selbst willen ausgeführt, perpetuum mobile-mäßig, das TUN SELBST wird zum Götzen, zum GOTT. Auch diese Menschen starren mit aufgerissenen Augen auf die göttlichen Dinge, sie lesen, betrachten, studieren, erforschen, analysieren, pausenlos, permanent, rastlos – UND SEHEN NICHTS, weil all dieses hektische Tun um seiner selbst willen durchgeführt wird, damit man auch schön AKTIV ist, und damit auch alle anderen sehen, wie FLEISSIG und EIFRIG (Achtung: WTG-Lingo) man doch ist.

    Da das so ist, da trotz allen Studierens das Objekt wegen Blindheit nicht erkannt wird, kann man denn auch den geistesblinden Massen abstruse Erklärungen und falsche „Beweise“ auftischen, die keine sind, und sie werden es glauben, sie werden alles schlucken, weil ihre toten Augen nicht sehen, ihre schlafenden Hirne nicht hinterfragen können. Aber, wie ja schon des öfteren hier festgestellt wurde: Die Zeiten ändern sind. Ein Erwachen ist im Gange (nicht wegen, sondern trotz „Erwachet!“). Oder, um es mit Paulus zu sagen:

    „Und dies tut als solche, die die Zeit erkennen, dass die Stunde schon da ist, dass ihr aus dem Schlaf aufwacht! Denn jetzt ist unsere Rettung näher, als da wir zum Glauben kamen.“ – Römer 13, 11.

    Gruß,

    M.N.

  • Jamie
    August 19, 2013

    Hallo Mein Name,

    die NWÜ ist von einem Spiritisten namens Johannes Greber angehaucht worden. Er gab zu, fragwürdige Geister konsultiert zu haben während der Übersetzung der NWÜ!

  • Frank&Frei
    August 19, 2013

    Jamie, da verwechselst du wohl was. Der Greber hat ne eigene Übersetzung „aus der GEisterwelt Gottes“ empfangen.
    Das hat nichts mit der NWÜ zu tun. Sie haben lediglich in den WErk „Vergewissert euch über alle Dinge“ in bezug zu Johannes 1:1 die greber Übersetzung asl Quelle angegeben. Schließlich war es wohl zu starker Knaster und man schredderte das Buch und publizierte das Unterredungsbuch.

  • Hopefull
    August 19, 2013

    Liebe Jamie

    das stimmt nur zum Teil. Übersetzt hat die NWÜ Fred Franz, hat dabei aber ein paar Bibelstellen von Johannes Greber übernommen. zB. Johann.1:1.
    Es sind nur wenige Bibelstellen von Greber um die falschen Lehren der Gesellschaft zu unterstützen. Aber auch wenn nur eine wäre, ist dies verwerflich.
    Die NWÜ ist eine Übersetzung die Fred Franz von Westcort und Hott übernommen hat. Diese waren zur Zeit Russels zwei Griechensprachgelehrte aus England, die es sich zum Ziel setzten, das NT tendenziös zu übersetzen, und Jesus in seiner göttlichen Stellung zu degradieren.
    Auch hat die WTG die Lehre von Johannes Greber übernommen, dass Jesus der Erzengel Michael sei.

    Interessant ist, was Eusebius von Caesarea, in einem seiner 10 Bücher beschreibt, dass zur Zeit der ersten Christen eine Sekte aufkam, die behauptete, dass Jesus Christus erschaffen wurde. Er beschreibt, dass diese Sekte von den ersten Christen abgelehnt und nicht als Christen anerkannt wurden.

    Die WTG sagt ja auch, dass Jesus erschaffen wäre, rühmt sich aber, dass sie den Urchristen am nächsten wären. Die WTG hat wohl mehrere Bibeln von Johannes Greber bei ihm bestellt
    und stehen heute noch in der Bibliothek in der Hauptzentrale, wenn sie nicht doch entfernt wurden 🙂

    Liebe Grüße Hope

  • Barnabas an Jamie
    August 19, 2013

    Hallo Jamie,
    erlaube mir deinen Kommentar ein wenig zu glätten. Richtig ist, das die NWÜ von Johannes Greber angehaucht ist. Richtig ist ferner, das die WTG sich bis in die 80er auf sein NT gestützt hat. Erst als sie möglicherweise dabei ertappt wurden, haben sie einen Rückzieher gemacht. (WT83 1.7. S.31)Jedoch w ä h r e n d der Übersetzung der NWÜ konnte das von dir geschilderte nicht mehr stattfinden. Johannes Greber starb 1944. Johannes Greber sowie Westscott und Hort bewegten sich aktiv in esotherischen/spiritistischen Kreisen.
    Nur komisch das das einer vom Geist geleiteten LK nicht schon früher aufgefallen ist.
    Habe das nur geschrieben, um hier den „Glückskindern“ keine Steilvorlage zu bieten.

    Grüße von Barnabas

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Vielleicht darf ich zur Aufhellung noch etwas beitragen:

    Die Neue-Welt-Übersetzung und Johannes Greber

    Johannes Greber wurde im Mai 1876 in Wenigrath, Kreis Bernkastel, geboren. Seit 1900 war er als Dorfpfarrer tätig. 1923 bekam er Kontakt zum Spiritismus. Während dieser Zeit „kontaktiert“ ihn ein sogenannter „Hochengel“, ein Geist, der sich ihm sogar mit Namen vorstellt. 1925 scheidet J. Greber aus der katholischen Kirche wegen seiner spiritisti- schen Praktiken aus. 1929 wandert er nach Amerika aus und gründet dort eine spiritualistische Gemeinde. Auch die bekannte „Geistige Loge Zü- rich“ ist eine spiritistische Vereinigung um Johannes Greber. Wie sahen die spiritistischen Praktiken J. Grebers bei seinen Übersetzungsarbeiten aus? Ein Werbebroschüre der Johannes-Greber-Memorial-Foundation führt dazu folgendes aus:

    „Bei der Übersetzung des Neuen Testamentes wurden ihm Widersprüche zwischen den antiken Schriften und dem NT unter Gebet auf spiritistische Weise erklärt. Manchmal zogen ihm die richtigen Antworten in großen hellen Buchstaben vor den Augen vorüber. Andererseits wurden ihm die richtigen Antworten während einer Gebetssitzung von seiner Frau, die als Geistermedium diente, übermittelt.“
    Wie schon erwähnt, wurden Textpassagen in Zweifelsfällen spiritistisch korrigiert. Das heißt mit anderen Worten: J. Greber erhielt eine von Dä- monen inspirierte Antwort. Deswegen ist das Neue Testament von J. Gre- ber ein spiritistisches Buch, für Christen unbrauchbar. Wieso hat sich die WTG der Texte und Lehrmeinungen von J. Greber bedient? Jehovas Zeu- gen müßten schockiert sein über den engen Kontakt zum Spiritismus, der durch Übernahme der Texte und Lehrmeinungen von J. Greber in ihrer Literatur und ihrer Verkündigung offenbar geworden ist… Es ist nicht unwesentlich festzustellen, daß die WTG bei der Johannes-Greber- Memorial-Foundation weitere Neue Testamente bestellt hatte, um sie in ihrer Bibliothek aufzustellen. Darüber hinaus bedankt sie sich auch u. a. für das spiritistische Werk von J. Greber: „Der Verkehr mit der Geister- welt.“ Welche spiritistischen Lehren oder Bibeltexte hat die WTG von J. Greber übernommen?

    A) Christus ist nicht „der“ Sohn Gottes, sondern nur „der Erste“ Sohn Gottes. Ein „Erster“ unter den Geistgeschöpfen, ein sogenannter „primus inter pares“, ein Gleicher unter Gleichen.
    B) Christus hat eine Sonderstellung unter der Geisterherren. Das ist eine unbiblische Lehre. Die WTG übernimmt diese Lehre und behauptet: Der Sohn Gottes ist in seiner Präexistenz der Erzengel Michael.
    C) Johannes 1:1. Der Text lautet nach J. Greber „… und das Wort war ein Gott.“

    Die Praktiken der WTG wurden aufgedeckt. Eine Reihe früherer Zeugen Jehovas erkannte nach ihrer Befreiung aus den „Lehrzwängen“ der WTG, daß enge Beziehungen zwischen den Lehren und den Schriften der WTG und dem Spiritismus bestehen. Diese Ausführungen sind nur ein Teilbe- weis.
    Dadurch wurde die WTG herausgefordert, Stellung zu beziehen und sich zu verantworten. Mit welchen fadenscheinigen Argumenten die WTG Ausflüchte sucht, soll mit der Leserfrage, WT 01.07.1983, aufgezeigt werden. Wir zitieren einzelne Textpassagen aus dem WT-Text und kom- mentieren sie.

    Erste WT-Textpassage:

    „Diese Übersetzung (Bibelübersetzung von J. Greber) wurde gelegentlich zitiert, um die Wiedergabe von Matthäus 27:52,53 und Johannes 1:1 in der Neuen-Welt-Übersetzung und in anderen maßgeblichen Bibelüberset- zungen zu stützen.“ (Es wäre gut gewesen, diese „anderen“ Bibelüberset- zungen zu erfahren). Die beiden oben erwähnten Bibeltexte, spiritistische Texte von J. Greber, sind in der NWÜ, der Wachtturm-Bibel, manife- stiert. Sie sind zu einem festen Bestandteil der Lehre der Zeugen Jehovas geworden und entsprechen nicht der Wahrheit des Wortes Gottes.

    Zweite WT-Textpassage:

    „Aber wie aus dem einem Vorwort zu der 1980 erschienen Ausgabe des Neuen Testamentes von Johannes Greber hervorgeht, verließ sich dieser Übersetzer bei der Klärung schwieriger Stellen auf die „Geisterwelt Gottes“. Es heißt darin: „Seine Frau, die ein Medium der Geisterwelt Gottes war, wurde oft dazu benutzt, ihm die Berichtigungen mitzutei- len.““ Hiermit bestätigt die WTG die spiritistischen Praktiken von J. Greber. Wir empfehlen an dieser Stelle dringend Apostelgeschichte 19:18,19 nachzulesen.

    Dritte WT-Textpassage:

    „Es wird für ungebührlich erachtet, im „Wachtturm“ eine Übersetzung zu zitieren, die mit dem Spiritismus in so enger Verbindung steht (5. Mose 18:10,12).“ Wir hatten im Vorangegangenen den Nachweis gebracht, daß die in der ersten Textpassage erwähnten Schriftstellen Johannes 1:1 und Matthäus 27:52,53 von J. Greber stammen. Sie wurden in die WT-Bibel fest integriert. Ist das dann nicht auch „ungebührlich“? Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen?

    Vierte WT-Textpassage:

    „Die Forschungsergebnisse, auf denen die Wiedergabe der genannten Texte in der „Neuen-Welt-Übersetzung“ beruht, sind zuverlässig und deshalb ganz und gar nicht darauf angewiesen, durch Grebers Überset- zung bestätigt zu werden.“ Auch über einen solchen Kommentar können wir nur staunen. Auf einmal behauptet die WTG, daß sie auf die Texte und Übersetzungen von J. Greber nicht angewiesen wäre. Bis jetzt wurde aber in der WT-Literatur, wo es um die oben erwähnten kritischen Bibel- texte ging, stets J. Greber als die kompetente Person zitiert. Als nun be- kannt wird, daß die WTG gegen besseres Wissen gehandelt hat, möchte sie sich von J. Greber distanzieren. Wenn die WTG wirklich das meint, was in der vierten Textpassage nachzulesen ist, dann müßte sie einiges aus ihren Schriften annullieren bzw. öffentlich widerrufen.

    Wo wird J. Greber in den Wachtturmschriften zitiert?

    1) WT-Bibel, Johannes 1:1, Matthäus 27:52,53
    2) Aid-Buch, Seite 1134
    3) Aid-Buch, Seite 1669
    4) Vergewissert Euch aller Dinge, Ausgabe 1974, Seite 119
    5) Das Wort – von wem spricht Johannes, Ausgabe 1962, Seite 4 und 5
    Die WTG übernahm trotz besseren Wissens die spiritistischen Schriften und Übersetzungen von J. Greber. Eine grundsätzliche Feststellung dazu: Die WTG wußte bereits 1956, gemäß dem WT vom 01.05., Seite 271, Absatz 10 und 11, wer J. Greber war.
    Sie War über seine spiritistischen Praktiken bestens unterrichtet.

    (Genehmigte auszugsweise Wiedergabe eines Traktates von Erich Brüning)

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Hier noch aus dem alten WTG Zitat:

    „Was sagt die Heilige Schrift über ein ,Weiterleben nach dem Tode’?“, WTG 1956, Seite 89
    „Es überrascht uns daher nicht, daß ein gewisser Johannes Greber, ein früherer katholischer Geistlicher, Spiritist geworden ist …“

    Also im Jahre 1956 wußte die WTG schon, daß J. Greber Spiritist war.

    Später gab es eine Leserfrage mit dieser sonderbaren Antwort:

     „Der Wachtturm“, 01.07.1983, Seite 31
    „Aber wie aus einem Vorwort zu der 1980 erschienenen Ausgabe des „Neuen Testamentes“ von Johannes Greber hervorgeht, verließ sich dieser Übersetzer bei der Klärung schwieriger Stellen auf die „Geisterwelt Gottes““.

    Hier wird dem Leser willentlich verheimlicht, daß die WTG schon 1956 über die spiritistischen Praktiken Grebers informiert war.

    Erneut ein Fall der belegt wie ehrlich die WTG ist und ihre Leser hinters Licht führt!

  • hansi
    August 19, 2013

    lieber matthäus,ich bin zugegebenerweise sprachlos wenn nicht zu sagen geschockt,wir wissen wie jehova,und sein sohn jesus zum spiritismus eingestellt sind sie warnen uns davor und in der bibel wird ausdrücklich erwähnt,das für jehova alles was mit spiritismus zu tun hat,und die die spiritismus ausüben,verabscheuungswürdig sind auf einen punkt gebracht,für christen wie du ja schon sagtest,kommt dies nicht in frage,ich muss das erst mal saggen lassen ,und verdauen,und dann mich an die arbeit machen nachzuforschen,und zu prüfen,ob das der wahrheit entspricht.lg hansi

  • Mein Name
    August 19, 2013

    Die Greberbibel wurde auch zur „Stützung“ der NWÜ-Wiedergabe von Mat 27, 52 & 53 herangezogen (wozu es auch eine erklärende Wt-Leserfrage gibt; nach Mat 27:53 suchen)- im Vergleich:

    ELB:

    und die Grüfte öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt, und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Grüften und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen.

    NWÜ:

    Und die Gedächtnisgrüfte wurden geöffnet, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden aufgerichtet (und Leute*, die nach seiner Auferweckung von den Gedächtnisgrüften herkamen, gingen in die heilige Stadt), und sie wurden vielen sichtbar. (Fußnote.: Od.: „sie“, nicht bezogen auf die „Leiber“.)

    Das ist in der Tat einer der „schwierigen“ Texte des NT. Das gr. Wort für „auferweckt/auferstanden“ basiert bekanntlich auf dem Wort „Anastasis“, aber das ist nicht der Begriff, der hier verwendet wird. Es heißt im V. 52 „viele Leiber/Körper der zur Ruhe gelegten Heiligen egerthesan bzw. egerthe (von egeiro, aufrichten, aufwachen)“.

    Jedoch ist der NT-Standardbegriff für „Auferstehung/auferstehen“ Anastasis bzw. das hiervon abgeleitete Verb. Von einer Totenauferstehung im eigentlichen Sinne ist also in Mat 27, 53 nicht die Rede. Um das zu bestimmen, brauche ich den Greber nicht, daß geht aus dem Urtext (d. h., allen verfügbaren gr.-Versionen, denn „den“ Urtext gibt es ja nicht) hervor.

    Was genau damals passiert ist, läßt sich derzeit nicht bestimmen, und so erklärt es auch Matthew Henry in seinem umfangreichen Kommentar. Wir wissen nicht …

    – wer genau waren diese „Heiligen“, deren Leiber „aufgerichtet“ wurden
    – in welcher Form wurden sie „aufgerichtet“ (nur hochgeschleudert, oder tatsächlich lebendig gemacht, was dann erst 3 Tage später passiert sein kann, da Christus der „Erstgeborene von den Toten“ ist)
    – blieben sie am Leben und wurden dann verklärt, oder mußten sie wieder zum Tod zurückkehren
    – was ist die „heilige Stadt“, da Jerusalem damals im Lichte der Ablehnung des Messias und der empfangenen Verurteilung nicht mehr als „heilig“ betrachtet werden konnte.

    Das ist einer der Fälle, wo wir heute sagen müssen: Wir wissen es (noch) nicht, doch es hängt hiervon auch nicht unser Seelenheil ab.

    Hier einige Links für alle Interessierten:

    http://www.scripture4all.org/OnlineInterlinear/Hebrew_Index.htm

    http://www.scripture4all.org/OnlineInterlinear/Greek_Index.htm

    (Griechisch ist zwar „nur“ der Textus Receptus, aber online besser als gar nichts)

    http://www.greekbible.com/

    Das ist eine Fusion aus Nestle/Aland 26 und The Greek New Testament, 3rd, also „urtümlicher“ als der TR

    http://www.biblestudytools.com/

    Gruß,

    M.N. (den ich hier aus verständlichen Gründen nicht in seiner „wahren Form“ veröffentlichen werde.)

  • Elke
    August 19, 2013

    Lieber Bruder,

    wieder einmal bin ich tief betroffen über die Verdrehung der biblischen Gedanken, so wie sie in dem beschriebenen WT-Artikel vorgenommen wurden.

    Warum hat Jahwe Jakob schon vor der Geburt ausersehen, Erbe der Verheißung zu sein? Ich nehme hier die NWÜ, 1. Mose 7:

    „6 Denn du bist ein heiliges Volk für Jehova, deinen Gott. Dich hat Jehova, dein Gott, erwählt, sein Volk zu werden, ein besonderes Eigentum, aus allen Völkern, die auf der Oberfläche des Erdbodens sind.
    7 Es war nicht, weil ihr das volkreichste von allen Völkern wäret, daß Jehova Zuneigung zu euch bekundete, so daß er euch erwählte, denn ihr wart das geringste von allen Völkern. 8 Sondern es war, *weil Jehova euch liebte und weil er seinen Schwur hielt, den er euren Vorvätern geschworen hatte*, daß Jehova euch mit starker Hand herausführte, damit er dich aus dem Sklavenhaus, aus der Hand Pharaos, des Königs von Ägypten, erlöse“

    Und Jesaja 44: „44 Und nun höre, o Jakob, mein Knecht, und du, o Israel, den ich erwählt habe. 2 Dies ist, was Jehova gesprochen hat, der dich gemacht und dich gebildet, der dir sogar vom Mutterleib an ständig geholfen hat: ‚Fürchte dich nicht, o mein Knecht Jakob, und du, Jẹschurun, den ich erwählt habe.“

    Dadurch, dass Jahwe schon VOR der Geburt Jakobs diesem die Verheißung gab, sollte herausgestellt werden, dass es nur in der Gnade Gottes liegt und eben NICHT durch irgendein Verhalten zu beeinflussen ist, von Gott erwählt zu werden und in seiner Gunst zu stehen.

    Durch diesen Artikel wird diese Verdrehung deutlich und wir dürfen uns trösten, dass Gottes Gedanken höher sind als die des Menschen – auch des selbsternannten Sklaven. Danke dafür.

    Liebe Grüße an alle
    Elke

  • Humility
    August 19, 2013

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe eine organisatorische Frage.
    Gibt es eine Suchfunktion für Kommentare?
    Ich habe hier und dort was geschrieben, und würde gerne nachschauen ob es weiterging..nur habe ich mir natürlich nicht alle Artikel/Themen gemerkt oder aufgeschrieben..

    Danke und LG

    Humility

  • Br. Bird
    August 19, 2013

    Dem schließe ich mich voll an. Eine Suchfunktion wäre sehr toll. 🙂 🙂 🙂

  • Mein Name
    August 19, 2013

    Desgleichen hier. Mittlwerweile schwillt das doch ganz gewaltig an. Sollte mich vielleicht etwas zurückhalten.

  • Alois
    August 19, 2013

    Hallo Humility

    Wenn Du in Google richtig suchst, dann findest Du alles aus Bruderinfo. Besser könnte das eine umfangreiche und teure Bi-eigene Datenbank auch nicht.

    Gehe bei Google in erweiterte Suche.
    Gebe bei „Webside oder Domain“ http://www.bruderinfo.de ein.
    Dann schreibe ganz oben bei „Seiten suchen, die alle diese Wörter enthalten“ Deine Wörter hinein.

    Bei mir funktioniert es so, wichtig ist eben nur auf http://www.bruderinfo.de oder http://www.bruderinfo-prophetie.de zu suchen, denn sonst kommen auch die unendlich vielen anderen Seiten aus dem WWW.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Humility
    August 19, 2013

    Lieber Alois,

    vielen Dank für den richtig guten Tipp – funktioniert sicherlich gut als ‚Workaround‘ 🙂

    LG

    H.

  • Brandy
    August 19, 2013

    Liebe Brüder von BI , vielen Dank für Euren tröstenden Aufsatz „Wie können wir unser geistiges Erbe wirklich bewahren“. Liebe Hopefull, auch an Dich meinen Dank. Als in unserer Versammlung immer wieder der Sonntagsdienst „angepriesen“ wurde, bekam ich wieder einmal „Panik“, ich hatte ein total schlechtes Gewissen, diesen Dienst nicht aufnehmen zu wollen/können. Ich bin so froh, diesem Druck nicht mehr ausgesetzt zu sein. Es macht so viel mehr Freude mit Menschen aus freien Stücken, Liebe und Dankbarkeit über die wunderbaren Werke unseres Schöpfers und seines Sohnes Jesus Christus zu sprechen. Gott liebt doch einen fröhlichen Geber (2. Kor.9:7 „Ein jeglicher nach dem Willen seines Herzens, nicht mit Unwillen oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. (Lutherübersetzung) )Liebe Grüße Brandy

  • Gaberta
    August 19, 2013

    Liebe Brüder,
    liebe Hope,
    ein ähnlicher Gedanke, kam mir am Wochenende, als ich auf 3Sat den „Jedermann“
    ansah. In diesem Werk steckt eine sehr schöne Botschaft, es war auch sehr
    gut inszeniert. Wer reist schon zu den Salzburger Festspielen? Denke dass
    hier ein bestimmtes Klientel sitzt, dem man die Botschaft „Gutes zu tun“
    hier sehr diplomatisch nahebringt. Die Schlußszene war sehr ergreifend,
    er wurde gefragt: „Glaubst du an Jesus?“ Damit konnte er dann ruhig sterben.
    Das war ein wunderbares Stück, das nachdenklichen Menschen durchaus einen
    Fingerzeig geben kann.
    Liebe Grüße Gaberta

  • Hopefull
    August 19, 2013

    Lieber Thomas

    in einem stimme ich Dir absolut zu: Wir müssen uns zu Jesus bekennen und Glauben an ihn haben.
    Der Rest ist irgendwie so pauschal dahingeschmissen ohne Hintergründe zu beachten. Jesus Christus hat oft aus dem AT zitiert und viele Prophezeiungen daraus haben sich auf ihn erfüllt. Auch gibt es in Daniel Prophezeiungen, die sich noch zu erfüllen haben und welche, die sich gerade erfüllen. Ich denken daher nicht, dass nur das NT relevant ist für einen Christen. Das AT ist ebenso wichtig, aber das GESETZ wurde durch Jesus vollkommen gemacht und wir unterstehen daher nicht mehr den ganzen Vorschriften, wie Reinigunngritualen oder Tieropfer usw.
    Ich habe auch von anderen Büchern wie zB Eusbius von Caesarea und Flavius Josephus einiges gelernt. Natürlich sollte es mit der Bibel übereinstimmen und sollte daher unsere Pflicht sein, Aussagen ausserhalb der Bibel, anhand der Bibel zu überprüfen.

    Auch wird in der Bibel der Reiche pauschal nicht verurteilt. Eher die Liebe zum Reichtum, wie man es erlangt oder wie man damit umgeht. Es gibt bestimmt viele Reiche, die ein absolut gutes und gottesfürchtiges Herz haben, aber nur weil sie reich sind, evtl hineingeboren wurden, heisst das noch lange nicht, dass sie nicht in das Königreich Gottes eingehen. Verzicht auf Reichtum ist keine Grundvorraussetzung um gerettet zu werden.
    Auch mit den Trunkenbolden bin ich absolut vorsichtig geworden. Man kann nicht einfach alle über einen Kamm scheren. Auch ein Trunkenbold kann die Gunst Jesu noch erlangen. ZB sein Herz ändert sich in letzte Minute kurz vor seinem Tode oder wenn Jesus Christus mit seinen Heiligen wiederkommt. Denn DANN werden es ALLe mitbekommen, die auf der Erde leben. Und in diesem Moment kann auch ein Trunkenbold noch erkennen, dass Jesus der Sohn Gottes ist.
    Ich habe vor einiger Zeit den Hollywoodfilm „Lincoln“ angeschaut. Der Film ist ziemlich politisch und aher auch etwas langweilig, aber trotzdem sehr gut gemacht. Und ich habe sogar etwas aus diesem Film gelernt.
    Lincoln hat ja darum gekämpft, dass die schwarzen Sklaven in den Südstaaten auch Rechte haben und diese auch bekommen. Es wurde eine Konferenz einberufen, wo Vertreter aller Bundesstaaten kommen mussten um abzustimmen ob die Sklaverei abgeschafft werden soll oder nicht.
    Da gab es ein Mann, der absolut für die Sklaverei war. Mit diesem redete Lincoln einen Tag vor dieser Abstimmung. Am nächsten Tag wurden nun die Stimmberechtigten öffentlich aufgerufen, mit Namen, und sie mussten entweder dagegen stimmen, mit „Nein“, oder für die Abschaffung mit „Ja“. Nun wurde dieser besagte Mann aufgerufen und dieser war sich plötzlich nicht mehr sicher. Obwohl er so doll für die Sklaverei war und er mit großen Tönen vorher dafür gekämpft hatte. Während er zögerte bekam er Druck von den Beführwortern, die ihm zuriefen. Und dann sagte er ganz plötzlich: „Was solls, JA!“
    Er stimmte für die Abschaffung. Natürlich war die Aufregeung der Beführworter sehr groß und er wurde beschimpft.
    In diesem Moment dachte ich mir, dass ja dieser Mann eigentlich immer für die Sklaverei war. Und auf einmal, alles was er vorher gedacht und getan hatte, hat in dieser Minute mit diesem kleinen Wörtchen „Ja“, plötzlich keine Bedeutung mehr gehabt. In diesem Moment war das „Ja“, entscheidend, egal was dieser Mann vorher gesagt, gedacht oder getan hat.
    Wenn Jesus Christus wiederkommt und ALLE Menschen ihn erkennen, MÜSSEN sie sich entscheiden. Und dann zählt nur dieser Moment und das Herz. „Ja“ oder „Nein“. Egal was sie vorher gedacht oder getan haben.
    Genau das Gleiche ist ja auch dem Übeltäter passiert, der neben Jesus Christus am Kreuz hing. Er war ein Übeltäter! Vielleicht war auch dieser ein Trunkenbold, Hurer oder noch was anderes. Wir wissen es nicht. Und trotzdem sah Jesus sein Herz, denn er hatte ihn als den Sohn Gottes erkannt, und versprach ihm die Rettung. Luk. 23: 39-43

    Wie großartig die Liebe Gottes doch ist.

    Liebe Grüße Hope

  • Anna
    August 19, 2013

    Lieber BI-Autor, liebe Schwestern und Brüder,

    vielen lieben Dank für die treffenden Worte. Glücklicherweise war ich am letzten Wochenende mit lieben „Abtrünnigen“ zusammen, so dass mir dieser Studienartikel erspart geblieben ist.

    Interessant ist ja bei den Auslegungen der Organisation auch, dass wir das Erbe noch gar nicht haben welches wir sinnvoll verwalten könnten sondern uns immer und immer wieder anstrengen müssen um den Erbanspruch nicht zu verlieren.

    Über diese Argumentationskette mit Esau bin ich auch stutzig geworden. Es ist ja nicht das erste Mal, dass er uns als der Böse hingestellt wird.

    Ich habe mir überlegt, wenn mein Bruder sehr hungrig zu mir kommt gebe ich ihm eben was zu essen. Ohne Bedingungen, dass er mir vorher ein Versprechen abgibt. Das Verhalten von Jakob hier sich von einem ausgehungerten Esau das Erstgeburtsrecht verkaufen zu lassen zeugt in diesem Fall nicht unbedingt von großem Vertrauen zu Jehova. Und auch später, als er sich mit Hilfe seiner Mutter Rachel den Segen Isaaks erschlichten hat ist dieses doch eine sehr menschliche Schwäche. So ist es schade, dass stets nur ein Aspekt einer Persönlichkeit in den meisten WTG-Schriften herausgestellt wird um den Schäflein dumm zu halten.

    Und später, als sie sich nach vielen Jahren wiedergesehen haben hat ja wohl Jakob eingesehen, dass er Esau Unrecht getan hat. Er schickte seine Diener mit vielen Ziegen, Schafen, Kamelen, Kühen, Eseln usw. vor um sie Esau zu schenken und ihm Milde zu stimmen.

    Gestern abend habe ich die Geschichte noch in der Hoffnung für alle nachgelesen, hier ein kurzer Auszug, 1. Mose 33ff:

    Die Versöhnung
    1 Kaum war Jakob weitergezogen, da sah er auch schon Esau, wie er mit vierhundert Mann anrückte. Sofort stellte er seine Kinder zu ihren Müttern.
    2 Die beiden Mägde mit ihren Kindern mussten vorangehen, dahinter kam Lea mit ihren und ganz zum Schluss Rahel mit Josef.
    3 Er selbst lief an die Spitze des Zuges und verbeugte sich siebenmal, bis sie seinen Bruder erreicht hatten.
    4 Der rannte Jakob entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Beide weinten.
    5 Dann betrachtete Esau die Frauen und die Kinder. „Wer sind sie?“, fragte er. „Das sind die Kinder, die Gott deinem Diener geschenkt hat“, antwortete Jakob.
    6 Die beiden Mägde mit ihren Kindern kamen näher und verbeugten sich vor Esau,
    7 ebenso Lea mit ihren Kindern und schließlich Rahel mit Josef.
    8 „Warum hast du mir diese großen Herden entgegengeschickt?“, fragte Esau. „Sie sind ein Geschenk für dich, meinen Herrn, damit du dich mit mir versöhnst“, erklärte Jakob.
    9 Aber Esau erwiderte: „Ach, mein Bruder, ich habe schon selbst genug, behalte es doch!“
    10 „Nein, bitte nimm mein Geschenk an“, bat Jakob, „als Zeichen, dass du auch mich wieder annimmst. Als ich dir ins Gesicht schaute, war es, als würde ich Gott selbst sehen, so freundlich bist du mir begegnet!
    11 Nimm es also an! Ich habe es von Gott geschenkt bekommen, und ich habe wirklich alles, was ich brauche!“ So drängte Jakob, und Esau gab schließlich nach.

    Wie aus 1. Mose 35:27 bis 29 hervorgeht, kam Jakob später wieder in seine Heimat und hat seinen Vater kurz vor dessen Tod wiedergesehen. Und ihn ZUSAMMEN mit Esau begraben.

    Ein schönes Beispiel dafür wie man den Frieden wiederherstellen kann. Römer 12:18: Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!

    Viele Grüße Anna

  • Winston an Anna
    August 19, 2013

    Leibe Anna,

    das war ein sehr tröstlicher Kommentar. Auch ich habe immer daran gezweifelt, warum Gott gemäß der Bibel das damals wichtige Erstgeburtsrecht im Falle Jakobs und auch Isaaks einfach dem Zweitgeborenen überlassen hat. Der von Dir zitierte Text zeigt, dass Jakob sich seiner erschlichenen Privilegien bewußt war und er bereut hat. Esau hat sich in diesem Falle sehr liebevoll verhalten und seinem Bruder vergeben.
    Tatsache ist, dass Gott auch immer wieder den Menschen vergeben hat, die er geliebt hat und von denen er geliebt wurde, weil er um ihre Unvollkommenheit wußte. Entscheidend war wohl, dass diese Menschen ihr Fehlverhalten bedauert haben und sich danach bemüht haben, nach seinen Ratschlägen voller Liebe und Demut mit ihren Mitmenschen umgegegangen sind. Das läßt mich hoffen, dass auch ich, wenn ich seine Botschaft und die Worte seines Sohnes befolge, für meine in der Vergangenheit begangenen Fehler auf Barmherzigkeit hoffen darf
    Liebe Grüße
    Thomas

  • Thomas
    August 19, 2013

    Einfach nur die Bibel lesen, und relevant für das christlichen , ist
    das neue Testament und sonst gar nichts. Jesus schreibt dort was wichtig
    ist um das ewige Leben zu erlangen ,nämlich Glauben und Werke aus dem
    Glauben ,Reiche möchte er in seinem Reich nicht haben und genausowenig
    theologische Heuchler. Desweiteren werden Menschen die keine Buße tun
    und ihr Leben nicht entscheident ändern,sein Reich auch nicht sehen.
    Verzicht auf Reichtum, der barmherzige Sameritter und auch sein Nächsten
    zu lieben sind Grundvoraussetzung um in sein Königreich zu kommen.Trunken
    bolde, Hurenböcke und auch weibliche Wesen dieser Gattung möchte Jesus
    auch nicht in seinem Reich haben ,genausowenig wie latente Lügner. Nicht
    zu vergessen ist sich offen zu ihm zu bekennen ,sonst möchte Jesus diese
    Person auch nicht kennen. Vieleicht wird Gott diesen Menschen und Engeln
    die sein Ziel nicht erreicht haben irgendwan Gnade gewähren ? Ich weiss es
    nicht, aber ich glaube an ein barmherzigen Gott, der nicht für immer zürnen
    kann ,der aber niemand straflos lässt.

  • Jürgen
    August 19, 2013

    Ein großes Lob für diesen Vortrag. Wieder einmal wird deutlich: Steter Tropfen höhlt den Stein! In jedem WT-Artikel wird auf einen eingeredet, dass man das Letzte aus seiner zur verfügung stehenden Zeit heraus holen soll, um theokratische Leistung zu bringen…um sich Schätze im Himmel anzuhäufen damit man für seine Rettung ein gutes Fundament baut. Aber genau dieses ständige Auffordern zu mehr Einsatz „höhlt letztlich den Stein“…es zermürbt einen. Das kann JHWH und Jesus nicht gewollt haben. Ich lese aus diesem Grund seit Jahren kein W-Türme bzw. Literatur mehr. Als ich kürzlich die Seite hier entdeckt habe und die Artikel HIER förmlich verschlungen habe, ist mir erst mal bewusst geworden, dass ich innerlich schon immer richtig lag, nämlich, dass JHWH und Jesus in keinster Weise wollten, dass Menschen in solche Selbstzweifel, aufgrund der Religion die sie ausüben, fallen. Das Joch Jesu ist leicht und die Wahrheit wirkt befreiend. Danke für eure gut recherchierten Artikel hier.

    LG, Jürgen

  • Matthäus
    August 19, 2013

    Danke für die zutreffenden Gedanken im Artikel! Der Letzte Satz bringt es auf den Punkt!

    Insbesondere der Gedanke aus Joh. 11:26 der in der NWÜ „mit Glauben AUSÜBEN“ wiedergegeben wird zeigt wie auch im Falle von Jakob der „ohne Tadel“ gewesen sein soll, worum es der WTG geht.

    Glaube allein ist zuwenig – Glaube muss AUSGEÜBT werden.

    Das Wort AUSÜBEN vermitteln im Synonym AKTIVITÄT also es hat die Bedeutung von:
    ableisten, absolvieren, anfertigen, ausarbeiten, ausführen, bearbeiten, bekommen, bereiten, bestreiten, bewältigen, bewerkstelligen, durchführen, einwirken, erledigen, errichten – um nur ein paar andere Begriffe zu verwenden.

    Wie anders sich doch die Worte von Jesus anhören:
    Joh. 6:63 Gottes Geist allein schafft Leben. Ein Mensch kann dies nicht. Die Worte aber, die ich euch gesagt habe, sind aus Gottes Geist; deshalb bringen sie euch das Leben.

    64 Aber einige von euch glauben mir trotzdem nicht.“ …. so erklärte er weiter, „habe ich euch gesagt: Keiner kann zu mir kommen, wenn ihn nicht der Vater zu mir führt!“

    67 Da fragte Jesus seine zwölf Jünger: „Wollt ihr auch weggehen und mich verlassen?“ 68 „Herr, zu wem sollten wir denn gehen?“, antwortete Simon Petrus. „Nur deine Worte schenken ewiges Leben.

    Diese Geschenk lehnt jeder ab der sich auf eigene Aktivitäten verlässt. Siehe Rom. 10:3 HFA
    Liebe Grüsse Matthäus

  • SEM
    August 19, 2013

    Wie anders sich doch die Worte von Jesus anhören:
    Joh. 6:63 Gottes Geist allein schafft Leben. Ein Mensch kann dies nicht. Die Worte aber, die ich euch gesagt habe, sind aus Gottes Geist; deshalb bringen sie euch das Leben.
    Im täglichen Leben gibt es viele Möglichkeiten, unseren Mitmenschen und auch Nachbarn GUTES zu tun. Die Aktivitäten die über den PD stehen, kann man halt nicht berichten. Jesus war und sollte für uns weiter ein Vorbild sein. Er nutzte jede Möglichkeit den armen Menschen zu helfen,indem er nächsten Liebe bekundete und Wunder tat. Wenn wir unsere Augen offen halten, können wir auch GLAUBEN ausüben und Jesu Liebe nachahmen.
    LG. SEM

  • hansi
    August 19, 2013

    ja lieber matthäus,glaube allein genügt nicht,nicht umsonst,sagte jakobus ,glaube ohne werke ,dieser glaube wäre tot.jesus verurteilte die ehebrecherin nicht aber was sagte jesus ihr sündige von nun an nicht mehr,nicht so zu verstehen das sie ihr weiteres leben nicht mehr sündigen würde das würde nicht klappen,aber diese frau ,könnte sich anstrengen ja bemühen diese schwere sünde ehebruch nicht zu wiederhohlen,dadurch würde sie werke des glaubens an jesus christus bekunden.genau das ist der punkt,viele zeugen jehovas haben ihre frühere schlechte sündige lebensweise ,hintersich gelassen und bemühen sich betonung sie bemühen sich gottes gerechte grundsätze seine gebote zu halten ,und wenn es nicht immer gelingt so haben wir einen fürsprecher beim vater einen gerechten jesus christus 2joh 2,1,2 ich schreibe euch kindlein keine sünde zu begehen und doch wenn jemand eine sünde begeht ,so haben wir einen helfer beim vater einen gerechten jesus christus ,und er ist ein sühnopfer für unsere sünden ,doch nicht nur für unsere sondern für die ganze welt.ja lieber matthäus ich kann schon meinen glauben unter beweiss stellen indem ich schon darauf achtgebe wie ich mein leben führe,indem ich werke verichte ,und was wäredies ,daran besteht die liebe zu gott das wir seine gebote halten ,jehovas zeugen bemühen sich sehr diesem gebot nachzukommen ,nicht wie viele die vorgeben christen zu sein und jesus christus als alibi benutzen, ja jesu ausnutzen,die eine einstellung bekunden lasst uns sündigen ,uns wird ja eh immer vergeben,diese einsicht ist falsch und mann würde jesu wertvolles opfer mit füssen treten,du siehst lieber matthäus glaube allein reicht nicht.lg hansi.

  • Matthäus an Hansi
    August 19, 2013

    Lieber Hansi,
    wenn du mir schon diese Zeilen schreibst dann ersuche ich mir doch diese Bibelworte zu erklären:

    Röm. 3: Jetzt aber vergibt er ihnen ihre Schuld und erweist damit seine Gerechtigkeit. Gott allein ist gerecht und spricht den von seiner Schuld frei, der an Jesus Christus glaubt. 27 Bleibt uns denn nichts, womit wir uns vor Gott rühmen können? – Nein, gar nichts! Woher wissen wir das? Etwa durch das Gesetz, das unsere eigene Leistung verlangt? Nein! Nur durch den Glauben, der uns geschenkt ist.

    Wie verstehst du dies?
    lg. Matthäus

  • hansi
    August 19, 2013

    lieber matthäus ich gebe dir recht mit leistungen,sprich das leistungsevangelium,können wir uns bei gott nicht freikaufen,auch nicht mit werken ,das lieber matthäus,war aber nicht der punkt den ich meinte,natürlich vergibt uns jehova,durch seinen sohn,wenn wir sünden begehen und nochmal,jeder mensch sündigt jehovas zeugen nicht davon ausgenommen ,und wir benötigen das opfer jesu christi solange wir unvollkommen sind,aber und das erlaube ich mir zu erwähnen ist schon ein gravierender unterschied,wie ich meinleben lebe,als christ,wenn als christ gottes wort für mich bindend ist ,dann gebe ich mir schon mühe nach gottes gerechten grundsätzen zu leben was mit sicherheit nicht einfach ist ,aber die liebe zu jehova gott ,zu seinem sohn jesus christus veranlasst mich gottes gebote an den tag zu legen wie es mir möglich ist als unvollkommener mensch das heisst nicht das ich nie schwere sünden begehen werde das motto auch für mich wer daher denke er stehe der sehe zu das er nicht falle ,und jeden tag gelingtetwas nicht ,ich bitte dann meinen himmlischen vater jehova gott um vergebung durch seinen geliebten sohn.eine frage an dich matthäus,ist das nicht eine christliche einstellung ,als jesus jederzeit als alibi zu nehmen schwere sünden zu begehen und zu sagen gott vergibt mir sowieso,wie verstehstdu die worte jesu christi die er zu der ehebrecherin sprach gehe hin in frieden und sündige fortan nicht mehr.lg hansi

  • Matthäus an Hansi
    August 19, 2013

    Lieber Hansi,
    und glaubst du wenn die Frau erneut sündigt dass sie dann verloren ist?
    Oder wie ist es um Paulus bestellt, sicher ein Vorbild für uns? Was waren seine Worte?
    Er gibt offen zu Sünde zu treiben (so drückt e die NWÜ aus) folglich hätten ihn heutige Älteste längst augeschlossen! Seine Worte und erneut der Hinweis wodurch er gerettet wird:

    18 Ich weiß wohl, dass in mir nichts Gutes wohnt. Deshalb werde ich niemals das Gute tun können, so sehr ich mich auch darum bemühe. 19 Ich will immer wieder Gutes tun und tue doch das Schlechte; ich verabscheue das Böse, aber ich tue es dennoch. 20 Wenn ich also immer wieder gegen meine Absicht handle, dann ist klar: Nicht ich selbst bestimme über mich, sondern die Sünde in mir verführt mich zu allem Bösen.

    21 Ich mache immer wieder dieselbe Erfahrung: Das Gute will ich tun, aber ich tue das Böse. 22 Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als Gottes Gesetz zu erfüllen. 23 Dennoch handle ich nach einem anderen Gesetz, das in mir wohnt. Dieses Gesetz kämpft gegen das, was ich innerlich als richtig erkannt habe, und macht mich zu seinem Gefangenen. Es ist das Gesetz der Sünde, das mein Handeln bestimmt. 24 Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich jemals aus dieser Gefangenschaft befreien?

    25 Gott sei Dank! Durch unseren Herrn Jesus Christus bin ich bereits befreit. So befinde ich mich in einem Zwiespalt: Mit meinem Denken und Sehnen folge ich zwar dem Gesetz Gottes, mit meinen Taten aber dem Gesetz der Sünde.

    Ich denke diese Worte sind eine deutliche Antwort – oder?
    lg. Matthäus

  • hansi
    August 19, 2013

    lieber matthäus ,wenn die frau erneut sündigen würde,nein glaube,nicht das sie dann verloren wäre,aber das richten und urteilen steht mir gar nicht zu das überlasse ich meinen himmlischen vater jehova und seinem sohn,sie können das besser beurteilen ,ich halte mich an jesu worte matth 7,1 hört auf zu richten ,bevor ihr gerichtet werdet.ja auch ich persönlich finde den römmerbrief wohltuend,und ermudigend,und dem was paulus erwähnte kann ich ohne wen und aber unterschreiben ,aber nochmal ich sehe schon einen gewaltigen unterschied,wie mann,als christ sein leben lebt nicht menschen gegenüber sondern dem schöpfer und wahren gott jehova,und seinem sohn jesus christus.nochmal wenn jemand einen harten kampf für seinen glauben lebt,und das auf vielen gebieten,exemplarisch ,ein beispiel,wenn jemand homosexuel veranlagt ist lernt dann die sicht gottes kennen bemüht sich aufrichtig unter gebet dem gebot gottes zu entsprechen ,wenn jemand so handelt geht er mit den gerechten grundsätzen gottes verantwortlich um ,als jemand der vieleichtglauben mag ,aber der sagt es wird mir sowieso vergeben wie denkst du darüber.lg hansi

  • Hopefull
    August 19, 2013

    Lieber hansi

    doch, der Glaube allein reicht. Denn ohne Glauben kannst du keine Werke vollbringen, aber wenn du Glauben hast vollbringst du Werke ohne zu wissen, dass du welche vollbracht hast. Das sind nämlich dann die Menschen, die dann zu Jesus verwundert sagen: „Herr, wann haben wir dich gespeist, wann haben wir dir Kleidung gegeben als du nackt warst und wann haben wir dich im Gefängnis besucht?“
    Mat. 25: 34-40
    Denn der Glaube an Christus ist nicht einfach nur ein Glaube, sondern ein ganz besonderer Glaube. Die christl. Werke sind eine Folge des Glaubens, die automatisch getan werden ohne dass man sich darüber im Klaren ist oder sich Gedanken darüber machen muss.
    Wie das Gleichnis vom Weinstock aus Joh. 15: 1-8. Solange die Rebe mit dem Weinstock direkt verbunden ist, bekommt sie den belebenden Saft und fängt an zu blühen und Frucht zu tragen ohne dass sie sich Druck machen muss. „Oh, ich muss jetzt blühen oder Frucht treiben“. Die Rebe muss sich erst dann darüber Gedanken machen wenn sie vom Weinstock abgekoppelt ist und keine Verbindung mehr da ist. Was passiert? Sie wird schrumpelig und trocknet ein. So ist es mit uns. Wir, die Reben müssen mit Jesus verbunden sein, wir bekommen von ihm den Heiligen Geist und bringen Frucht, gute Frucht ohne es zu merken. Die Wachtturmgesellschaft koppelt die Verkündiger von Jesus Christus, dem Weinstock, ab. Denn die LK hindert sie, durch ein falsches Evangelium, zu Jesus Christus zu gelangen. Die WTG beanprucht die Herrlichkeit für sich selbst. Die „Kleinen“ bekommen nicht mehr den Saft des Weinstockes außer, sie missachten die Vorschriften der WTG (ob heimlich oder öffentlich) und wenden sich nur dem Christus zu. Dann kann auch eine WTG einen Gläubigen nicht von Christus trennen. Das ist absolut unmöglich. Denn Jesus gibt den Heiligen Geist wem ER will. Darüber hat die LK oder andere nicht zu bestimmen.

    Der Glaube den die Organisation der Zeugen Jehovas fordert ist kein echter Glaube, sondern Gehorsam. Immer auf Druck aufgebaut um dem Gläubigen ein schlechtes Gewissen zu machen und ihn zu drängen Werke zu vollbringen. Und wenn sie diesen Gehorsam nicht bringen werden sie geschlagen mit Ausschluss. Das ist falsch.
    Die Grundlage des echten Glaubens ist die Liebe. Denn die Liebe fügt anderen nichts böses zu, sie ist nicht überheblich und bläht sich nicht auf. Sie drängt andere nicht zu guten Werken und legt anderen auch nicht Blutschuld auf und sie drückt nicht, durch „Schlechtes-Gewissen-mache“ ihren Willen durch. ! Kor. 13: 1-13
    Vor allem IST sie die Erfüllung des Gesetzes!
    Gal. 5: 13,14:
    „Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur (gebraucht) nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe! Denn das GANZE Gesetz ist in EINEM Wort erfüllt, in dem: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
    Der Heilige Geist drängt nicht, er baut keinen Druck auf, sondern er wirkt und bewirkt gute Taten in dir ohne dass Du es selbst merkst. Somit stimmt es schon, dass der Glaube ohne Werke tot ist. Aber die WTG vergewaltigt diesen Text immer wieder und ersetzt die Liebe mit „Leistung bringen“. Aus diesem Text wird im Wachtturm immer ein Leistungsevangelium gebaut aber nicht das, was es ist, nämlich ein Evangelium der Liebe. Somit kann ein Zeuge diesen Text gar nicht richtig verstehen. Denn er denkt immer: „Ich MUSS Leistung bringen, ich MUSS Werke bringen, damit die ANDEREN sehen, dass mein Glaube echt ist.“
    Was für ein Trugschluss. Ganz im Gegenteil.
    Eph. 2: 8,9:
    „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; NICHT aus Werken, damit niemand sich rühme“
    Wie bescheiden doch manche christlichen Einrichtungen sind gegenüber den Zeugen.
    Gal. 2:16:
    „aber da wir wissen, dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesus Christus, haben wir auch an Christus Jesus geglaubt, damit wir aus Glauben an Christus, gerechtfertig werden und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt wird.“
    Wenn wir an Jesus Christus glauben, bekommen wir von ihm den Heiligen Geist und DIESER wirkt in uns und bringt die guten Früchte hervor und wir tun gute Werke.
    Wer den heiligen Geist hat KANN keine schlechte Werke vollbringen er MUSS gute Werke an den Tag legen, das kommt automatisch und somit erfüllt sich Jakobus: Der Glaube mit Werken ist ein lebendiger Glaube. Oder der Glaube ohne Werke ist ein toter Glaube.
    Und wenn keine guten Werke da sind stimmt auch etwas mit dem Glauben nicht. Das was die WTG mit den Verkündigern macht besteht nicht auf Glaube zu Jesus Christus. Es ist ein falsche Evangelium, ein eigenes Evangelium auf Leistung und Druck aufgebaut. Es drückt SEINEN Anhängern ein Glaube auf und lässt nicht zu, dass man einen eigenen Glauben aufbauen kann. Es wird zwar immer wieder gesagt, dass man sein gutes Verhältnis zu „Jehova“ aufbauen soll, obwohl Jesus sagte: „Keiner kommt zum Vater außer durch mich“.
    Wie sieht die WT-Wirklichkeit aus?
    Jesus wird fast ganz zur Seite geschoben, man darf kein Verhältnis zu ihm aufbauen, es wird einem vorgegeben was man zu glauben hat, eigenes Forschen nur anhand der WT-Puplikationen. Zusammensetzen mit anderen Brüdern und die Bibel mal ganz ohne WT durchforschen ist absolut verboten!
    Ist das auf Liebe gegründet? Daraus soll echter wahre Glauben wachsen? Unmöglich!

    Doch, der Glaube an Jesus alleine reicht vollkommen aus. Denn man bekommt den Heiligen Geist und dieser wirkt, er belebt deinen Glauben und somit lebt dein Glaube. Ohne den Heiligen Geist ist dein Glaube tot. Und dadurch, dass der Heilige Geist dies tut, wird JHWH verherrlicht, denn ER bewirkt in unserer Schwachheit Gutes! Weil dann der Ruhm, der Lobpreis ihm gebührt und nicht uns. Denn alles was wir tun ist unvollkommen, die Liebe aber ist vollkommen.
    Die Liebe ist doch das beste Instrument, das einzigst Vollkommene was ein Mensch besitzen kann, obwohl er selbst unvollkommen ist, zu nutzen, um DEN heiligen Gott der Liebe JHWH durch seinen Sohn Jesus Christus zu ehren und lobpreisen!

    Leider verstehen das die meisten Zeugen nicht. Sie denken immer: Ohne Werke = Glaube tot —> Predigtdienst, Predigtdienst, Predigtdienst = Werke —-> Jetzt bin ich gerettet und brauch kein schlechtes Gewissen haben.
    Dabei ist es so einfach, wir müssen nur unser Herz sprechen lassen. Eph. 3: 17-19

    Liebe Grüße Hope

  • hansi
    August 19, 2013

    liebe hope ,ich bin völlig bei dir das das ausschlaggebende die liebe ist,in allem was wir tun und das schliesst vielmehr ein als nur zu predigen,ja ist das nicht wunderbar wir können unsere liebe zu jehova ,zu seinem sohn jesus christus,unter beweis stellen wenn wir seine gebote halten uns bemühen wie es uns möglich ist als unvollkommene menschen und sünder seine gerechten grundsätze im leben anzuwenden und dies wie du gesagt hast ohne druck ohneeigene leistungen ,ich bin bei dir das leistungsevangelium ist nichtrichtig sondern wie gesagt liebe sollte die motivation sein ,gottes wort im leben anzuwenden,ist das nicht ein gravierender unterschied ,sorgsam als christ eine lebensweise an den tag zu legen,sich mühe zu geben sünden zu vermeiden ,als zu sagen ich brauche nur zu glauben gott wird mir dann sowieso vergeben.lg hansi

  • Hopefull
    August 19, 2013

    Lieber Hansi

    da hast Du sicherlich recht. Aber ein Christ, der sich zu Jesus bekennt und zu seinen Schafen gehört würde so nie denken.

    Liebe Grüße Hope

  • hansi
    August 19, 2013

    liebe hope,du sagst glaube reicht ,aber selbst die dämonen glauben,und schaudern,in der christenheit ja viele glauben an jesus christus,aber ihre werke,sprechen eine andere sprache,mord, totschlag, ehebruch,hurerrei ohn mass und viele anderer schwerer sünden,sie erleichtern dann ihr gewissen indem sie beichten und von einem menschen dann erwarten das er ihnen vergibt,jetzt wirst du wahrscheinlich agumentieren jehovas zeugen begehen auch diese sünden ja auch in unseren reihen kann das natürlich passieren und es passiert auch ,aber jetzt kommt der entscheidene punkt,wir führen führen einen harten kampf für den glauben und wir bemühen uns aufrichtig gottes gebote,im leben anzuwenden dadurch beweisen wir liebe zu gott und seinem sohn und seinen gerechten grundsätze ,nochmal,wir bemühen uns diese schweren sünden zu vermeiden ,aufgrund unserer unvollkommenheit und der apostel paulus beschreibt dies im römmerbrief kapitel auf so wunderbarer weise das wir sünder sind und das opfer jesu christi bedarfen,aber meinst du nicht auch liebe hope das das ein unterschied ist ,als mit der einstellung durchs leben zu gehen lasst uns sündigen uns wird eh vergeben.lg hansi

  • Matthäus an Hansi
    August 19, 2013

    Lieber Hansi!

    Vielleicht ist das eine Antwort auf deine Überlegungen:

    Röm. 8:
    Leben durch Gottes Geist
    1 Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist, wird von Gott nicht mehr verurteilt. 2 Denn für ihn gilt nicht länger das Gesetz der Sünde und des Todes. Es ist durch ein neues Gesetz aufgehoben, nämlich durch das Gesetz des Geistes Gottes, der durch Jesus Christus das Leben bringt.

    3 Wie ist es dazu gekommen? Das Gesetz konnte uns nicht helfen, so zu leben, wie es Gott gefällt, weil wir, an die Sünde versklavt, zu schwach sind, es zu erfüllen. Deshalb sandte Gott seinen Sohn zu uns. Er wurde Mensch und war wie wir der Macht der Sünde ausgesetzt. An unserer Stelle nahm er Gottes Verurteilung der Sünde auf sich. 4 So erfüllt sich in unserem Leben der Wille Gottes, wie es das Gesetz schon immer verlangt hat; denn jetzt bestimmt Gottes Geist und nicht mehr die sündige menschliche Natur unser Leben.

    5 Wer seinen selbstsüchtigen Wünschen folgt, der bleibt seiner sündigen Natur ausgeliefert. Wenn aber Gottes Geist in uns wohnt, wird auch unser Leben von seinem Geist bestimmt. 6 Was unsere alte, sündige Natur will, bringt den Tod. Regiert uns aber Gottes Geist, dann schenkt er uns Frieden und Leben. 7 Von unserem Wesen her lehnen wir Menschen uns gegen Gott auf, weil wir seine Gebote nicht erfüllen und auch gar nicht erfüllen können. 8 Deshalb kann Gott an denen, die so selbstsüchtig leben, kein Gefallen finden.

    9 Nun aber seid ihr nicht länger eurem selbstsüchtigen Wesen ausgeliefert, denn Gottes Geist bestimmt euer Leben – schließlich wohnt er ja in euch! Seid euch darüber im Klaren: Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört auch nicht zu ihm. 10 Wenn Christus in euch lebt, dann ist zwar euer Körper wegen eurer Sünde noch dem Tod ausgeliefert. Doch Gottes Geist schenkt euch ein neues Leben, weil Gott euch angenommen hat. 11 Ist der Geist Gottes in euch, so wird Gott, der Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib wieder lebendig machen; sein Geist wohnt ja in euch. 12 Darum, liebe Brüder und Schwestern, sind wir nicht mehr unserer alten menschlichen Natur verpflichtet und müssen nicht länger ihren Wünschen und ihrem Verlangen folgen. 13 Denn wer ihr folgt, ist dem Tod ausgeliefert. Wenn ihr aber mit der Kraft des Geistes eure selbstsüchtigen Wünsche tötet, werdet ihr leben.

    14 Alle, die sich vom Geist Gottes regieren lassen, sind Kinder Gottes. 15 Denn der Geist Gottes, den ihr empfangen habt, führt euch nicht in eine neue Sklaverei, in der ihr wieder Angst haben müsstet. Er macht euch vielmehr zu Gottes Kindern. Jetzt können wir zu Gott kommen und zu ihm sagen: „Vater, lieber Vater!“ 16 Gottes Geist selbst gibt uns die innere Gewissheit, dass wir Gottes Kinder sind. 17 Als seine Kinder aber sind wir – gemeinsam mit Christus – auch seine Erben. Und leiden wir jetzt mit Christus, werden wir einmal auch seine Herrlichkeit mit ihm teilen.

    lg. Matthäus

  • M. an Hope
    August 19, 2013

    Klasse Beitrag Hope! 🙂

  • Amalie
    August 19, 2013

    An den Schreiber des Artikels ….. ein riesen Lob!

    Der oben angeführte Wachtturm-Artikel: “Weise Entscheidungen treffen, um unser Erbe nicht zu gefährden” hatte kein erbauendes Potenzial, sondern diente nur dazu das Gewissen der Brüder unter Druck zu setzen, um sie für die Organisation noch gefügiger zu machen.

    Das trifft den Nagel auf den Kopf! Nach dem Studium dieses Artikels konnte jeder nur mit einem „unguten Gefühl“ nach Hause fahren.
    Angst du versagen – Angst einen Fehler zu machen

    Aber wir bekommen ja immer und immer wieder die Lösung für das Problem aufgezeigt, so oft schon, dass es mittlerweile auch die Kleinen aufzählen können.
    1. Bibelstudium
    2. Zusammenkünfte
    3. Predigdienst
    4. Gebet

    Zitat aus Abschnitt 15 „Jedes Mal, wenn wir von Herzen zu Jehova beten oder uns im Predigdienst so gut wir können einsetzen, verstärken wir den Schutz gegen Versuchungen
    Unsere Widerstandskraft hängt also weitgehend von uns ab“

    Den letzten Satz nochmal durchdenken – heißt das dann im Umkehrschluß wenn wir Versuchungen erliegen, es an uns alleine liegt – wir nicht stark genug im Glauben sind?
    Wie soll ein unvollkommener Mensch diesen Druck aushalten?

  • waytodawn
    August 19, 2013

    Genau Amalie,

    Wie nur? Viele Brüder und Schwestern zerbrechen an den Forderungen.

Write a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

17 − elf =