522 Comments
  • Doka
    September 24, 2010

    Hallo Bruder Martin,
    ich war zwar nie bei den Zeugen habe aber wie gesagt ein Bibelstudium gemacht und abgebrochen. Es war für mich nicht vereinbar wie mit Ausgeschlossenen umgegangen wird. Aber sag das mal einem Ältesten als Interessierter. Ich kann zwar alles sagen und Biblisch vielleicht belegen aber es wird von ihm eh abgetan der Interessierte ist für die „Wahrheit“ noch nicht so weit. Ich denke du wirst ähnliche strukturen finden auch in Deutschland, wo Älteste so sind und alles nach Vorschrift geht. Ich bin so froh hier in dem Forum nette Mitschreiber hat und wo man wirklich gelebte Liebe erlebt und mitlesen kann.
    Gruß Doka

  • Ulrike P.
    September 24, 2010

    Hallo Doka,
    mit deinem Abbruch hast du die richtige Entscheidung getroffen und damit verhindert das sich eine menschliche Führunsgewalt zwischen dich und deinem Gott und deinem Herrn schiebt.

    ZITAT:
    Ich denke du wirst ähnliche strukturen finden auch in Deutschland, wo Älteste so sind und alles nach Vorschrift geht.

    Das kann ich nur bestätigen. Ich komme aus einer solchen Versammlung. – Innerhalb von 10 Jahren, ist sie um über die Hälfte geschrumpft…warum wohl…?
    Würde sie ihren Saal nicht auch noch für russische und polnische Brüder zur Verfügung stellen, könnten sie den Saal wahrscheinlich garnichtmehr halten. – Wenn man dann noch daran denkt, dass diese vor einigen Jahren schon mit einer anderen aus dem Nachbarort zusammengelegt wurde, zeigt es den ganzen Ausmaß des Zerfalls auf.

    Ihnen gehen so nach und nach alle Schafe abhanden…und dennoch kommt ihnen nicht in den Sinn, dass es vielleicht an ihrer eigenen Hartherzigkeit liegen könnte. – Ihre Selbstgerechtigkeit hat sie so verblendet, dass sie die traurige Wahrheit einfach nicht erkennen.

    Das Schlimme ist, die Schafe die dort bleiben, sind mit der Zeit genauso unbarmherzig geworden, wie ihre „Hirten“. – Es ist also anscheinend eine ansteckende „Herzens-Krankheit“. – Davor schützen kann sich nur, wer es erkennt und sich dagegen wappnet. So wie es auch viele tun.
    Doch die können es dann irgendwann nicht mehr ertragen und bleiben lieber zuhause, um sich diesem tödlichem Gift nicht mehr auszusetzen.

    Manchmal reitet es mich und ich möchte im Straßendienst auf sie zu gehen und ihnen nur einen einzigen Satz aus Jak 2, 13 zitieren:

    13 Denn für den, der nicht Barmherzigkeit übt, wird das Gericht ohne Barmherzigkeit sein. Barmherzigkeit frohlockt triumphierend über das Gericht.

    Auch eine ehemalige Freundin, die ihre Mutter aus vermeintlicher Treue zu Gott seit mehreren Jahren nicht mehr gesehen hat, würde ich gerne damit koonfrontieren.
    Was mich zurückhält ist allein die Tatsache, dass sie es eh´ nicht begreifen würden…

    Aber das ist es nun einmal, was sie – sollten sie nicht umkehren – selbst zu erwarten haben: Ein Gericht, das ihre eigenen Unbarmherzigkeit widerspiegeln wird.

    So steht es geschrieben und so wird es geschehen.
    Ich wünsche mir für JEDEN, dass er noch zeitig genug sein Herz für die Wahrheit öffnet.

    LG Ulli

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Das hast Du schön und zutreffend formuliert liebe Ulli!

    Dazu möchte ich die Worte unseres Herrn Jesus anfügen die sehr deutlich die Folgen diese Hartherzigkeit sehr deutlich beschreiben:

    Matth. 7: 1 „Urteilt nicht über andere, damit Gott euch nicht verurteilt. 2 Denn so wie ihr jetzt andere verurteilt, werdet auch ihr verurteilt werden. Und mit dem Maßstab, den ihr an andere legt, wird man euch selber messen.

    Und auch dieses Wort spricht für sich:

    2Tim 3:5 Nach außen tun sie zwar fromm, aber von der Kraft des wirklichen Glaubens wissen sie nichts. Hüte dich vor solchen Menschen!

  • Bernhard
    September 24, 2010

    Liebe Brüder und Schwestern, gestern beim Buchstudium LEGT GRÜNDLICH ZEUGNIS AB FÜR GOTTES KÖNIGREICH Seite63 Absatz 11 wird geschrieben:
    ….dass Jesus wie versprochen das Predigtwerk dirigiert. Er spricht nicht direkt zu uns, leitet das Werk aber durch den treuen Sklaven den er entzwischen über seinen ganzen Besitz gesetzt hat. Der Sklave vertreten durch die leitende Körperschaft schickt alle Verkündiger mitsamt den Pionieren und Missionaren auf die Suche nach Menschen….haben viele von ihnen zu Gott um Hilfe gebetet und sind dann mit ZJ in Kontakt gekommen.

    Wir fragen uns nur, über welchen ganzen Besitz INZWISCHEN Jesus den Sklaven gesetzt hat,

    Brüderliche Grüße Bernhard

  • Alois
    September 24, 2010

    Lieber Bernhard

    Zuerst die Bibelstelle auf die sich die Organisation stützt:

    Matth. 24 Vers 45-47 (NWÜ)
    45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

    Warum steht im Text, „wer ist in Wirklichkeit“, da muss es doch jemand geben der behauptet er sei der „treue und verständige Sklave, aber er ist es nicht, sondern jemand anderes. Das alleine ist natürlich kein Beweis, man muss Beweise in der Bibel finden.

    Suchen wir mal in der Bibel wem die „ganze Habe“ gehört, denn dann wissen wir auch wer der Herr ist.

    In Hebr. 2 ab Vers 5 steht: (Neue Welt Übersetzung)

    5 Denn nicht Engeln hat er die künftige bewohnte Erde unterworfen, von der wir reden. 6 Aber ein gewisser Zeuge hat irgendwo bezeugt, indem er sagt: „Was ist [der] Mensch, daß du seiner gedenkst, oder [der] Menschensohn, daß du für ihn sorgst? 7 Du hast ihn ein wenig unter Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn über die Werke deiner Hände gesetzt. 8 Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen.“ Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

    In Vers 8 kommt klar zum Ausdruck dass Gott Jesus alles unterworfen hat. Jesus alles unterwerfen ist dasselbe wie ihn über die Habe zu setzen.

    Im Vers 7 steht dass Gott Jesus, als er auf der Erde war, ein wenig unter die Engel erniedrigt hatte, aber dann Jesus über die Werke der Hände Gottes gesetzt wurde. Die Werke der Hände Gottes ist die Habe Gottes. Denn Gott gehört alles.

    In der Elberfelder steht in Vers 7:
    Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt [und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände];

    In Matthäus steht: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    In Hebräer steht: ihn gesetzt über die Werke deiner Hände.

    Das ist nach meiner Ansicht dieselbe Aussage.

    In Hebräer ist klar ersichtlich dass Jehova Jesus über die Werke der Hände Jehovas setzt.
    Und die Werke der Hände Jehovas ist natürlich die Habe Jehovas.

    Daraus ziehe ich den Schluss, dass nicht die Organisation über die Habe des Jesus gesetzt wurde, sondern dass in nicht ferner Zukunft Jehova seinen Sohn Jesus über seine ganze Habe setzt, nämlich dann wenn der Teufel in Ketten gelegt wurde. Denn der Teufel thront noch über einen Teil der Habe Jehovas, der jetzigen bewohnten Erde.

    Die jetzige Habe des Christus sind zum jetzigen Zeitpunkt auf der Erde nur seine treuen Schafe die er gerade einsammelt. Diese hat er aus dem Rachen des Löwen und anderen wilden Tieren gerettet. Wenn der Herr Jehova kommt und sieht dass nur Jesus die Habe treu verwaltet hat, dann wird er ihn über die ganze Habe setzen.

    Der böse Sklave aber, der sich nicht um die Schafe gekümmert hat, sie sogar durch Ausschlüsse töten wollte und teilweise auch geistig getötet hat, der wird hinausgeworfen in die ewige Finsternis.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Salomo
    September 24, 2010

    Hallo Alois,

    ich sehe das etwas anders:

    Das Gleichnis von treuen Sklaven enthält ein Prinzip, dass sich natürlich auch auf Jesus Christus anwenden lässt. Als Spezialfall könnte man das Prinzip auch kollektiv auf die Bibelforscher im Vergleich zu den Kirchen anwenden. Das ist aber nicht der eigentliche Sinn des Gleichnisses.

    Man darf das Gleichnis nämlich nicht aus dem Zusammenhang reißen. Das Gleichnis bezieht sich wie das vorhergehende Gleichnis vom Hausherr und dem Dieb zunächst auf den einzelnen Christen. Er soll zu einer bestimmten Handlungsweise angespornt werden, nämlich treu und verständig zu sein und nicht übelgesinnt zu werden, wie der Sklave im zweiten Teil des Gleichnisses, der denkt der Herr bliebe noch aus.

    Der Herr Jesus kommt in Harmagedon zum Gericht und beurteilt seine Sklaven, wie auch ein nachfolgendes Gleichnis zeigt. Wer treu ist, wird er zusammen mit anderen über die ganze Habe gesetzt. Entweder als Mitkönig im Himmel (Off 3:21) oder er erbt das Königreich als einer der Landbesitzer auf der Erde (Mat 5:5; 25:34).

    Wir sollten uns deshalb fragen: „Was für ein Sklave bin ich?“

  • Alois
    September 24, 2010

    Lieber Salomo

    Wenn dem so wäre wie Du schreibst, sind wir uns in dem wesentlichsten Punkt einig, der Herr, wer das auch immer ist, wird erst an Harmagedon kommen und schauen wen er über seine ganze Habe setzt.

    Somit sind wir uns einig, dass jetzt überhaupt niemand behaupten kann er sei der treue und verständige Sklave.

    Die Brüder der LK sind es damit schon mal nicht, vor allem darum geht es uns in der jetzigen Zeit.

    Aber bedenke, nur ein Besitzer einer Habe kann jemanden über seine Habe setzen. Jesus ist nach meiner Ansicht aber nicht der Besitzer.

    1. Kor. 15 ab Vers 24 steht:
    24 Dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht.
    25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
    26 Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod.
    27 „Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn er aber sagt, dass alles unterworfen sei, so ist es offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
    28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott alles in allem sei.

    In Vers 27 steht eindeutig, dass er (Jehova) alles ihm (Jesus) unterworfen hat, ausgenommen der (Jehova), der ihm (Jesus) alles unterworfen hat. Das ist dasselbe wie ihn (Jesus) über seine ganze Habe zu setzen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Walter
    September 24, 2010

    Hallo Alois,

    wir machen uns allergrößte Gedanken darüber, wer wohl der TuvS ist,
    wann er zur Rechenschaft gezogen wird,……….
    Und vergessen vielleicht uns selber dabei.

    Salomo hat es wunderschön auf den Punkt. Jesus spricht den Einzelnen an.
    Auch in Offb., wo die Versammlungen angesprochen werden, sieht Jesus die Einzelnen.

    „Wir sollten uns deshalb fragen: „Was für ein Sklave bin ich?““
    Da hat Salomo vollkommen recht.

    Nütze ich meine Lebenszeit/Zeit, um diese Fähigkeiten zu verbessern ?

    Erweise ich mich als treu und vertändig ?
    Vermehre ich meine Talente, oder vergrabe ich sie ?
    Vermehre ich meinen Ölvorrat ? …….

    Grüße von

    Walter

  • Manfred
    September 24, 2010

    Lieber Salomo, lieber Walter,
    ihr habt sicherlich recht, dass wir uns alle wie der treue Sklave verhalten sollten. Denn diese Eigenschaften sind nachahmenswert.

    In Mat. 24:45-47 heißt es:
    45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht 11, den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit? 46 Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird!
    47 Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

    Im Vers 45 wird eindeutig gesagt, dass der Herr einen Knecht über die Dienerschaft gesetzt hat um ihnen Speise zur rechten Zeit zu geben.
    Damit kann nicht jeder persönlich angesprochen werden, da jeder einzelne Bruder ja keine Dienerschaft hat sondern nur Mitbrüder. Oder anders ausgedrückt, wenn wir jeder persönlich der Treue Sklave wären, wer wäre dann unsere Dienerschaft? Nein, es muss hier tatsächlich von jemandem die Rede sein, den Jehova über die anderen erhöht hat, so dass er die Speise zur Rechten Zeit austeilen kann. Das kann eigentlich nur Jesus sein. Die WTG ist es jedenfalls nicht, da sie nur im Auge hat sich selbst zu erhöhen.
    Auf die WTG passt eher folgender Text aus Mat. 23:15
    15 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr durchzieht das Meer und das trockene Land, um einen Proselyten10 zu machen; und wenn er es geworden ist, so macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.
    Ja, die WTG durchforstet die ganze bewohnte Erde um Proselyten zu machen und dann bildet sie diese zu Ältesten aus, die doppelt so schlimm sind wie sie selbst.
    In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße Manfred

  • Ulrike P.
    September 24, 2010

    Hallo ihr Lieben,
    Ich sehe heutzutage auch keine religiöse Gruppierung in der Rolle des treuen und verständigen Sklaven.

    Die einzigen Menschen auf die das jemals gepasst haben könnte, wären die Apostel, die durch ihre Briefe geistige Speise austeilten, die uns sogar noch fast 2000 Jahre später ernährt.
    Durch die Königs- und Priesterwürde im Himmel werden sie mit Jesus zusammen über die ganze Habe gesetzt werden. Auch dass passt also zu ihnen.

    Dann geht die Veranschaulichung weiter…: WENN jener Sklave in seinem Herzen sagt, der Herr bleibt noch aus und anfängt seine Mitsklaven zu schlagen…
    Wäre dieser Wandel nicht beschrieben und offensichtilicherweie ja schon kurz nach dem Weggang der Apostel geschehen, dann könnte ich auch nur Jesus selbst als treuen und verständigen Sklaven sehen, so wie es Alois beschreibt.

    Gehe ich aber davon aus, dass Jesus der tuvS ist, dann findet keine Entwicklung vom guten zum bösen Sklaven statt, wie man es durch die Formulierung „jener“ Sklave annehmen könnte. Warum ist es dann aber so formuliert worden? – Erst durch diese Formulierung kommt man doch überhaupt darauf, dass aus „Gut“ „Böse“ wird.
    Es gäbe dann einen gute Sklaven und neben ihm noch einen bösen Sklaven, der sich einfach unaufgefordert und deshalb völlig unrechtmäßig über seine Mitsklaven erhebt, was aber durch das Wörtchen „jener“ eigentlich nicht sein kann, denn „jener“ wurde ja über die Dienerschaft gesetzt.

    Oder habe ich dabei irgendetwas wichtiges übersehen?

    Ansonsten hat Salomo natürlich völlig recht wenn er sagt, dass jeder einzelne sich selbst hinterfragen sollte, ob er wohl eher dem treuen und verständigen Sklaven, oder mehr dem bösen Sklaven gleicht.
    Denn es ist ja ein Gleichnis und als solches könnte es auch auf Familienhäupter bzw Mütter die ihre Kinder geistig belehren, angewandt werden.
    Auch da gibt es himmelweite Unterschiede…die einen zwingen ihre Kinder zur geistigen Ernährung und unterdrücken sie, die anderen flößen ihren Kindern auf liebevolle und sanfte Weise die geistige Speise ein.

    LG Ulli

  • Doka
    September 24, 2010

    Hallo Manfred,
    ich sehe es auch so, dass es Jesus ist der über alles eingesetzt ist. Mein Gedankengang ist auch dahingehend, dass man sich auch gegenüber anderen Brüdern und Schwestern wenn man etwas mehr Erkenntnis hat davon auch weitergibt sozusagen nicht auf einem Podest sitzt und alles für sich behält sondern teilt ohne jemand anderen zu überfordern.
    L.G Doka

  • Svenja
    September 24, 2010

    Hallo ihr alle!

    Ich sehe das ähnlich wie Ulli. Jesus wird niemals zum bösen Knecht werden, also wäre es unsinnig, diese Variante zu erwähnen. Vielleicht muss man noch in eine etwas andere Richtung denken. Die Bibel beschreibt ja Christen so, dass sie am Anfang nur, geistig gesehen, Milch vertragen und erst mit der Zeit feste Nahrung. Paulus erwähnt das ja. Allerdings wird auch immer wieder erwähnt, dass wir selbst alles prüfen sollen und wir selbst in der Bibel lesen und forschen sollen (mit Gottes Hilfe natürlich). Und dann liegt es außerdem in unserer Verantwortung, von unserem Wissen und unserem Glauben, anderen Menschen zu erzählen und sie ebenfalls zu Jesus zu bringen (auch wenn letztendlich nur Jesus selbst das kann, aber wir können helfen).
    Damit kann schon jeder Einzelne von uns angesprochen sein und nicht eine übergeordnete Person oder Organisation. Jeder Christ ist vor Gott für sich selbst verantwortlich und kann nicht Nichtwissen auf irgendeine Organisation schieben. Eine geistige Habe sozusagen, bei der wir auch verantwortlich sind, dass andere, die davon noch nichts wissen, auch davon erfahren und die wir von Jesus übertragen bekommen haben.
    In diesem Sinne ist jeder Einzelne von uns ein Knecht, der sich als treu erweisen soll/will/muss.

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Anna
    September 24, 2010

    Lieber Bruder Manfred,
    danke für den ermunternden Bibeltext bezüglich des Handelns Abrahams mit Jehova wegen Sodom. Dann vertrauen wir mal darauf dass nötigenfalls die Engel die Brüder aus der Organisation herausführen wenn es ganz schlimm wird.
    Ebenfalls noch sonnige Tage für Dich und Deine Familie und natürlich für alle anderen. Wir sollten die Zeit in Jehovas Natur wirklich genießen.
    Schönes Wochenende für alle wünscht Anna

  • Manfred
    September 24, 2010

    Liebe Ulli,
    Deine Worte waren: „Gehe ich aber davon aus, dass Jesus der tuvS ist, dann findet keine Entwicklung vom guten zum bösen Sklaven statt, wie man es durch die Formulierung “jener” Sklave annehmen könnte. Warum ist es dann aber so formuliert worden? – Erst durch diese Formulierung kommt man doch überhaupt darauf, dass aus “Gut” “Böse” wird.
    ES GÄBE DANN EINEN GUTE SKLAVEN UND NEBEN IHM NOCH EINEN BÖSEN SKLAVEN, DER SICH EINFACH UNAUFGEFORDERT UND DESHALB VÖLLIG UNRECHTMÄßIG ÜBER SEINE MITSKLAVEN ERHEBT, was aber durch das Wörtchen “jener” eigentlich nicht sein kann, denn “jener” wurde ja über die Dienerschaft gesetzt. Oder habe ich dabei irgendetwas wichtiges übersehen?“ Zitat Ende.
    Das was ich in Grossbuchstaben angemarkert habe, trifft es genau auf den Punkt. Hier in Mat. Wurde nicht der Wandel von einem Guten Sklaven in einen bösen Sklaven beschrieben, sondern es wurde ein guter Sklave mit einem bösen Sklaven verglichen. Somit zwei verschiedene Personen. Jetzt habe ich mal gemerkt, was es bringt verschiedene Bibelübersetzungen zu benutzen um einer Sache auf den Grund zu gehen. In der Bibel Hoffnung für alle heißt es:
    Der treue Verwalter
    45 „Wie verhält sich denn ein kluger und zuverlässiger Verwalter?“, fragte Jesus die Jünger. „Sein Herr hat ihm die Verantwortung für alle Mitarbeiter übertragen; er soll sie zu jeder Zeit mit allem Nötigen versorgen.
    46 Dieser Verwalter darf sich glücklich nennen, wenn sein Herr ihn bei der Rückkehr gewissenhaft bei der Arbeit findet.
    47 Das sage ich euch: Einem so zuverlässigen Mann wird er die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.
    48 Wenn aber ein Verwalter unzuverlässig ist und im Stillen denkt: ‚Ach was, es dauert bestimmt noch lange, bis mein Herr kommt‘,
    49 und er fängt an, seine Mitarbeiter zu schlagen und Trinkgelage zu veranstalten,
    50 dann wird die Rückkehr seines Herrn ihn völlig überraschen. Sein Herr kommt, wenn er nicht damit rechnet.
    51 Er wird den unzuverlässigen Verwalter hart bestrafen3 und ihm den Lohn geben, den die Heuchler verdienen. Er wird ihn hinausstoßen, dorthin, wo es nur Weinen und ohnmächtiges Jammern gibt.“
    Dazu jetzt die Passage aus der Neuen Genfer Übersetzung und man beachte auch hier die Überschrift:
    Der Vergleich mit dem treuen und dem bösen Diener
    45 »Woran erkennt man denn einen treuen und klugen Diener? Angenommen, ein Herr hat einem seiner Diener die Verantwortung übertragen, der ganzen Dienerschaft zur gegebenen Zeit das Essen auszuteilen.
    46 Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei der Arbeit findet – wie glücklich ist da der Diener zu preisen!
    47 Ich sage euch: Der Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.
    48 Wenn jener Diener aber ein böser Mensch ist und sich sagt: ›Mein Herr kommt noch lange nicht!‹
    49 und anfängt, die anderen Diener28 zu schlagen, während er selbst mit Trunkenbolden schwelgt und prasst,
    50 dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet29.
    51 Er wird den Diener in Stücke hauen und dorthin bringen lassen, wo die Heuchler sind und wo30 es nichts gibt als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben.«
    Jesus hat also hier den guten Diener mit dem bösen Diener VERGLICHEN. Da kein Mensch die Bibel wirklich richtig verstehen kann, bzw. genau weiß, dass das was er sagt auch wirklich in der Bibel so gemeint ist, kann bei dem guten Diener nur Jesus Christus gemeint sein. Denn sein wir doch mal ehrlich, auch wenn wir hier viele Bibeltexte auseinander nehmen und genau untersuchen, letztendlich wissen wir doch nicht, ob es sich in Wirklichkeit auch so damit verhält. Wir können es nur vermuten. Somit kann keine menschliche Organisation der gute und treue Verwalter sein, sondern nur Jesus Christus selbst. Auf der anderen Seite hat Jesus auch beschrieben, dass es einen bösen Diener gibt und wie der handeln würde (Vers 48-51).
    In der rev. Elberfelder Schrift heißt es zu diesen Versen als Überschrift:
    Endzeitrede: Gleichnis vom treuen und untreuen Knecht
    Endzeitrede wird hier gesagt. Jesus hat also den Vergleich zwischen dem guten und dem bösen Sklaven in der Endzeit gemeint. Wer pocht den heute so darauf, dass er der treue und verständige Sklave ist? Die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas. Sie sagen somit selbst, dass Sie einer der Sklaven aus diesem Gleichnis sind. Und wie sagt man so schön, Eigenlob stinkt und Hochmut kommt vor dem Fall. Sie hätten es in der Tat gerne, wenn sie der treue Sklave wären, tatsächlich sind sie aber mit dem bösen Sklaven gemeint. Hier die Verse noch mal für den bösen Sklaven:
    48 Wenn jener Diener aber ein böser Mensch ist und sich sagt: ›Mein Herr kommt noch lange nicht!‹
    DIE LK SAGTE HARMAGEDON SCHON FÜR WIEVIELE JAHRE VORAUS? ABER DER HERR KAM NOCH LANGE NICHT; DAHER:
    49 und anfängt, die anderen Diener28 zu schlagen, während er selbst mit Trunkenbolden schwelgt und prasst,
    …WERDEN DIE MITBRÜDER GESCHLAGEN UND VERURTEILT (ABTRÜNNIGE AUSGESCHLOSSEN USW. UND SOFORT)
    50 dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet29.
    HARMAGEDON WIRD NUN KOMMEN, WENN SIE ES GAR NICHT MEHR VERMUTEN WERDEN
    51 Er wird den Diener in Stücke hauen und dorthin bringen lassen, wo die Heuchler sind und wo30 es nichts gibt als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben.«
    HIER WIRD DAS ENDE DES BÖSEN SKLAVEN BESCHRIEBEN.

    Fazit: Ich verstehe Mat. 24:45-51 so, dass hier nicht der Wandel von einem guten Sklaven zu einem bösen Sklaven beschrieben wird, sondern zwei Sklaven mit einander verglichen werden. Der eine handelt gut und der andere böse. Wenn man die verschiedenen Bibelübersetzungen miteinander vergleicht, kann man zu diesem Schluss kommen. Aber wie gesagt, sicher weiß ich es nicht, ich vermute es nur sehr stark.
    Liebe Grüße Manfred

  • Ulrike P.
    September 24, 2010

    Hallo Manfred,
    danke für deine tiefgreifende Erläuterung. 🙂

    Ich stolpere halt, wenn es um die Beschreibung des bösen Sklaven geht, über das Wort „jener“ Sklave, dass sich deshalb für mich auf Ersteren bezieht.

    Ist Jesus der gute Sklave, dann ist der Böse aber nicht auch „jener“ der dazu eingesetzt wurde die Speise auszuteilen, sondern nur der andere.
    Das ist mein Dilemma dabei.

    Das Gleichnis liest sich so, dass sich erst durch seine Handlungsweise zeigt, ob er ein guter oder ein böser Sklave ist.
    Ist von vornherein Jesus gemeint, stellt sich diese Frage aber garnicht.
    Nur EIN Sklave wird dazu aufgefordert die Speise zu verteilen, tut er es, kann er sich glücklich schätzen. Stellt er sich als unzuverlässig heraus, gibts „Haue“.

    Mann…und da sage noch einer, die Gleichnisse Jesu wären von allem am einfachsten zu verstehen…*grummel*

    Ok, ich werde mir keine grauen Haare drüber wachsen lassen, die geistige Speise ist das was in der Bibel steht (auch die Briefe der Apostel) und nicht die Erklärungen irgendwelcher selbsternannten geistigen Führer, egal wie sie sich nennen…wobei es schon putzig ist, dass ausgerechnet diejnigen, die dem bösen Sklaven am meisten ähneln sich selbst als den guten Sklaven darstellen.- Eieiei…

    Für mich gibt´s eh´nur die Wahl zwischen den Aposteln und Jesus selbst.
    Ist Jesus der gute Sklave, dann hat er seine Apostel zumindest dazu benutzt, die geistige Speise auszuteilen.
    Wer sich die Beschreibung des bösen Sklaven zueigen macht und seine Mitsklaven schlägt, der wird dann auch die Quittung dafür bekommen.

    LG Ulli

  • Alois
    September 24, 2010

    Lieber Manfred

    Ich denke in der Bibel hat das Wort Knecht (Sklave) in der heutigen Zeit 2 Bedeutungen. Deswegen haben hier alle Kommentatoren recht und wir diskutieren aneinander vorbei.

    Der erste Knecht:
    Der eine Knecht (in Einzahl geschrieben!!) ist der, den Du und ich bisher beschrieben haben: Genauso wie Du verstehe ich das auch, es gibt einen guten und einen bösen Sklaven (Knecht). Der Gute wird über die ganze Habe gesetzt und das können keine Menschen sein. Der Böse wir bestraft.

    Schon ein Kapitel später wird in einem Gleichnis die Sache wiederholt. Ab Matth. 25:14
    Auch da wurde nach langer Zeit abgerechnet!

    Die zweite Knechtsklasse:
    Aber auch wir, die wir hoffentlich bis zum Ende ausharren, sind Knechte (in der Mehrzahl geschrieben!!) wie es in Luk. 12 steht:
    35. Es seien eure Lenden umgürtet und die Lampen brennend;
    36. und ihr, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wann irgend er aufbrechen mag von der Hochzeit, auf daß, wenn er kommt und anklopft, sie ihm alsbald aufmachen.
    37. Glückselig jene Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich umgürten und sie sich zu Tische legen lassen und wird hinzutreten und sie bedienen.

    In diesen Versen wird mit den brennenden Lampen auch auf die 5 klugen Jungfrauen Bezug genommen. Aber in diesen Versen steht nichts davon dass diese treuen Knechte über die ganze Habe gesetzt werden. Es steht sogar da, dass diese Knechte Menschen gleich sind. Der Herr wird die Knechte sogar bedienen, auch diese Aussage haben wir schon öfters von Jesus gelesen. z.B. hat er den Jüngern die Füße gewaschen.

    Somit ist Jesus der Knecht (Einzahl) der vom Herrn Jehova über seine ganze Habe gesetzt wird, und wir sind Knechte (Plural) weil wir mit brennenden Lampen in der Hand dem Herrn Jesus aufmachen wenn er kommt.

    Und wann kommt der Herr, dass wir ihm die Tür zu unserem Herzen aufmachen? Das geschieht jetzt, wir sind mittendrin. Wir die wir alle erkannt haben, dass wir Jesus das Herz öffnen müssen und nicht der Organisation, sind die in Luk. 12:37 genannten Knechte, sofern wir bis zum Ende ausharren.

    Liebe Grüße Alois

  • Alois
    September 24, 2010

    Liebe Uli

    Ich glaube das Wort „jener“ ist das Problem. Bezieht sich „jener“ auf den guten Knecht, oder auf einen 2. „alternativen“ bösen Knecht.

    Vermutlich haben die Übersetzer den Text so übersetzt wie sie es verstanden haben.

    Aber manche Übersetzungen übersetzen klar, so wie Manfred auch schon zitiert hat.
    Auch die Züricher Bibel übersetzt mit der Überschrift:

    Das Bild vom treuen und vom bösen Knecht

    Matth. 24
    45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über sein Gesinde setzt, damit er ihnen Speise gebe zur rechten Zeit? 46 Selig der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, solches tun sieht.
    47 Amen, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 48 Wenn sich aber der böse Knecht sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht,
    49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, mit den Betrunkenen aber isst und trinkt, 50 dann wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, da er es nicht vermutet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt.
    51 Und er wird ihn in Stücke hauen lassen und ihm seinen Platz bei den Heuchlern zuweisen; dort wird Heulen und Zähneklappern sein.

    Nach meiner Recherche gibt es somit zweideutige Übersetzungen bei denen nicht klar ist ob es sich um den selben Knecht handelt oder um 2 verschiedene Knechte, und es gibt Übersetzungen bei denen glasklar ist dass es sich um 2 verschiedene Knechte handelt.

    Nur aus dem Wort „jener“ zu schließen dass es der selbe Knecht ist, ich glaube das ist würde bedeuten wir fügen der Bibel etwas hinzu was nicht da steht.

    Wir wissen doch, dass es diesen bösen Knecht mit der Organisation wirklich gibt. Wir wissen aber auch, dass es den guten Knecht geben muss, der die geistige Speise zur rechten Zeit austeilt.

    Wenn nur ein Knecht gemeint wäre, dieser aber böse geworden ist, wer speist uns dann jetzt? Das ist doch eine berechtigte Frage und zeigt uns, dass es den guten Sklaven heute auch geben muss, obwohl ein einst vielleicht guter Sklave, böse geworden ist.

    Liebe Grüße Alois

  • Walter
    September 24, 2010

    Hallo Manfred,

    da mich das Thema den ganzen Tag beschäftigt hat,möchte ich noch diese Gedanken dazu einbringen.

    Wenn ich die Stelle über den Sklaven in Lukas 12 nachlese lautet er dort:

    42; „Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird……“

    Als Paralellst. habe ich in meiner Bibel dazu 1.Petrus 4:10 notiert:

    „In dem Verhältnis wie jeder eine Gabe empfangen hat, gebraucht sie,indem ihr einander als vortreffliche Verwalter der unverdienten Güte Gottes dient, die auf mannigfaltige Weise zum Ausdruck kommt“

    In Titus 1:7 werden Aufseher als Gottes Verwalter bezeichnet, die so ihre Fähigkeiten einsetzen sollen.

    Hier wird doch der Einzelne angesprochen.

    Auch Römer 12:6-8;1.Kor.4:1-2,1.Kor.12 bringen ähnliche Gedanken zum Ausdruck.
    Auch das Gleichnis von den Minen, verstehe ich so, daß ich meine
    Fähigkeiten im Interesse und Sinne Christi einsetzen soll, um mich so
    als treu und vertändig zu erweisen.

    Ich bin noch zu einer Zeit in der Versammlung aufgewachsen, wo die
    Organisation und der „Sklave“ noch nicht so überbetont wurden.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Bitte obigen Artikel löschen – der wurde von mir so nicht hereinkopiert !!!
    Ich versuche es später nochmals!
    lg. Matthäus

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Ob Jesus diesen Sklaven wie Deine Frage war lieber Bernhard tatsächlich ausgewählt hat läßt sich leicht an folgendem beurteilen:

    IST DIE BIBEL FÜR den trvSk. DAS MASS DER DINGE?

    Offenbarung 22:18

    18 Wer … immer die Worte dieses Buches hört, den warne ich nachdrücklich: Wer diesen Worten etwas hinzufügt, dem wird Gott all das Unheil zufügen, das in diesem Buch beschrieben wurde. 19 Und wer etwas von diesen …. Worten wegnimmt, dem wird Gott seinen Anteil …vom Leben wegnehmen!

    1 Korinther 15

    1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet. 2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht.
    3 Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift.

    2 Korinther 4

    1 Weil Gott uns in seiner Barmherzigkeit die Aufgabe übertragen hat, seine Botschaft überall zu verkünden, verlieren wir nicht den Mut. 2 Wir halten uns fern von allen Heimlichkeiten, über die wir uns schämen müssten, wir täuschen niemanden und verfälschen auch nicht Gottes Botschaft. Im Gegenteil, wir sind Gott verantwortlich und verkünden frei und unverfälscht seine Wahrheit. Das ist unsere Selbstempfehlung! Jeder, der ehrlich ist zu sich selbst, wird mir Recht geben. 4 Diese Ungläubigen hat der Satan, der Herrscher dieser Welt, so verblendet, dass sie das helle Licht dieser Botschaft und die Herrlichkeit Christi nicht sehen können. Und doch erkennen wir Gott selbst nur durch Christus, weil Christus Gottes Ebenbild ist. 5 Nicht wir sind der Mittelpunkt unserer Predigt, sondern Christus, der Herr! Wir sind nur eure Diener, aus Liebe zu Jesus.

    … frage Dich wer ist im WT oder in den ZK oft der Mittelpunkt der Predigt?

    1 Korinther 4

    1 Seht in uns Diener Christi und Boten, die Gottes Geheimnisse verkünden. 2 Von solchen Boten verlangt man vor allem Zuverlässigkeit. 3 Wie es bei mir damit steht? Mir ist es nicht so wichtig, wie ihr oder irgendein menschliches Gericht in diesem Punkt über mich urteilen. Ich maße mir auch über mich selbst kein Urteil an. 4 Zwar bin ich mir keiner Schuld bewusst, aber damit bin ich noch nicht freigesprochen. Entscheidend ist allein Gottes Urteil. 5 Deshalb urteilt niemals voreilig! Wenn Christus kommt, wird er alles ans Licht bringen, auch unsere geheimsten Wünsche und Gedanken. Dann wird Gott jeden so loben, wie er es verdient hat.

    6 Liebe Brüder und Schwestern, ich habe jetzt nur von Apollos und mir gesprochen. An unserem Beispiel sollt ihr lernen, was der Satz bedeutet: »Geht nicht über das hinaus, was in der Heiligen Schrift steht.« Seid nicht überheblich, und spielt darum nicht einen von uns gegen den anderen aus! 7 Woher nimmst du dir das Recht dazu? Bist du etwas Besonderes? Alles, was du besitzt, hat Gott dir doch geschenkt. Hat er dir aber alles geschenkt, wie kannst du dann damit prahlen, als wäre es dein eigenes Verdienst?

    Als treu wird Jesus nur jene beurteilen der obiges beherzigt. Die LK hat sich weit davon entfernt und herrscht über die gläubigen ZJ.

  • Max
    September 24, 2010

    Hallo ihr Lieben,

    verfolge gerade eure Versuche zu definieren wer wohl der treue und verständige Sklave sei, von dem Jesus in Matth. 24 spricht. Ich habe das Gefühl, das hier immer noch die Denke der Organisation in unseren Köpfen vorhanden ist.
    Warum gehen wir den immer wieder davon aus, das Jesus hier von einer bestimmten Gruppe oder Person spricht?
    Jesus spricht hier ein Gleichnis aus mit dem er seine Jünger und auch uns ermahnt, sich wie ein guter Verwalter eines Herrn um die wichtigen Aufgaben zu kümmern, und nicht um zeitliche Spekulationen darüber, wann wohl der Herr wieder kommt, nicht mehr und nicht weniger.
    Er spricht hier nicht von einem konkreten Sklaven oder einer Sklavenklasse, wozu auch. Aus dem Zusammenhang ist doch leicht zu erkennen, das seine gestellte Frage: „Wer ist in wirklichkeit der treue Sklave“ eine ethische Frage ist.

    Es gibt ja noch den Paralleltext aus Luk. 12:42. Die „Zinkübersetzung“ erweist sich hier als sehr Aufschlussreich: „Wer von EUCH ist den nun WIE der treue Verwalter, den der Herr über seine Dienerschaft setzt?“
    Mit anderen Worten; „ Wer von euch Jüngern wird sich als solch ein Beispielhafter Verwalter zeigen“
    Somit sind wir alle angesprochen uns als ein treuer Sklave zu erweisen. Jesus spricht weder von sich als von einer bestimmten Klasse.
    Entschuldigt bitte wenn mein Kommentar etwas ungeduldig klingt, aber ich denke immer daran das der selbsternannte Sklave hier mit liest und sich ins Fäustchen lacht über unsere Versuche Math. 24:45 zu erklären.

    Ich glaube mich zu erinnern, das es zu dieser Frage auch schon einen Artikel hier gab. Auch in dem Buch „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“ von Bruder Ray Franz auf Seite 163 wird es sehr gut erklärt.

    Herzliche Grüße an alle

  • Svenja
    September 24, 2010

    Lieber Max,

    finde deinen Beitrag wunderbar. Du hast es auf den Punkt gebracht. Wichtig ist, dass es ein Gleichnis ist. Aber ich muss es gar nicht alles wiederholen, dein Beitrag sagt ja schon alles!

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Sascha
    September 24, 2010

    Der Text beschreibt meiner Meinung nach einfach nur die potenziellen Möglichkeiten, wie der besagte Sklave vorgefunden werden könnte. Beschäftigt und bei der Arbeit? Sehr gut von ihm, man würde ihn DANN über die gesamte Habe setzen.
    Wenn er die negativen Aspekte bei seiner Arbeit als Sklave zeigt, andere Mitsklaven schlägt etc. (interessant dass hier nicht von untergebenen Sklaven gesprochen wird, sondern von Mitsklaven, was zeigt, dass Jehova es nicht gutheißt, wenn irgendjemand, egal wer, sich anmaßt, sich über seine Brüder und Mitsklaven zu erheben), dann wird er dafür die Strafe erlangen. Aber wann wird sich das entscheiden, wann wird er sich als ein treuer und verständiger oder als ein böser Sklave erweisen? Erst beim Kommen des Herrn. Wenn Jesus den Sklaven, der bis zum Kommen Jesu noch beide Optionen hat, beurteilt, wird er ihn in der Folge entweder über seine Habe setzen oder ihn verwerfen. Hier spielen die anderen Gleichnisse bezüglich des Königreiches auch eine Rolle im Kontext. Und auch die Frage, wann die sogenannte Gegenwart Jesu tatsächlich begonnen hat, bzw., wann sie beginnen wird, da die Bibel sagt, dass die Menschen davon keine Kenntnis erlangen würden, „weder von Tag noch von Stunde“ (Matt. 24:36)

    Das kann noch nicht passiert sein, weil sich dann, also wenn das Jahr 1914 stimmen würde, ja auch, schon sämtliche andere Gleichnisse hätten auf diese Zeit übertragen lassen müssen. Aber dann hätte sich auch die Tatsache, dass die Tage wie die „Tage Noahs wären“, und das Jesus, wie in Matt. 25:31-33 beschrieben, das Trennungswerk durchführt, auch schon 1914 erfüllt. Viel zu viele Konjunktive, und deshalb klärt sich auch die Identität und die charakterliche Beschaffenheit des Sklaven erst beim Kommen Jesu. Solange haben wir als Einzelne die Aufgabe, alles genau zu beobachten, bzw. die inspirierten Äußerungen zu prüfen“ (1.Joh. 4:1) und sich vielleicht nur aus dem Grund nicht von der Organisation ganz und gar zurückziehen, weil es vielleicht eine Bedeutung hat, dass Jehova nach wie vor zulässt, dass sein Name mit dieser Organisation in Verbindung gebracht wird und es auch durchaus sein kann, dass jeder Einzelne von uns mit diesem Sklaven gemeint ist, der sich entweder als treu und verständig, oder eben als böse erweisen kann.
    Aber laut Philipper 3:15, wo es heißt: „Lasst uns denn, so viele von uns reif sind, diese Gesinnung haben; und wenn ihr in irgendeiner Hinsicht anders gesinnt seid, wird Gott euch die obenerwähnte [Gesinnung] offenbaren“, können wir davon ausgehen, dass wir bei einer aufrichtigen Fragestellung nach der Wahrheit von Jehova in jedem Fall zum richtigen Ort bzw. zur genauen Erkenntnis führen wird, diejenigen, die „aus Gott geboren sind“,
    Und somit dürfte der Text über den treu und verständigen Sklaven an sich schon beweisen, dass es niemandes Recht ist, sich als dieser Sklave zu bezeichnen, wo das letzte Wort durch Jesus noch gar nicht gesprochen ist. Das entspricht zweifelsfrei der Einstellung, die Paulus in 1.Kor. 4:6-8a beschreibt. „Nun, Brüder, diese Dinge habe ich in übertragenem Sinne zu eurem Besten auf mich und Apọllos angewandt, so dass ihr an unserem Fall die [Regel] kennenlernt: „Geht nicht über das hinaus, was geschrieben steht“, damit ihr nicht persönlich aufgeblasen werdet zugunsten des einen gegen den anderen. 7 Denn wer macht, dass du dich von einem anderen unterscheidest? In der Tat, was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du [es] nun wirklich empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du [es] nicht empfangen? 8 Ihr seid wohl schon gesättigt? Ihr seid wohl schon reich? Habt ihr etwa ohne uns als Könige zu regieren begonnen?“

    Schöne Grüße zu später Stunde.

    Sascha

  • Dennis
    September 24, 2010

    Hallo Peter,

    deine polemische und generalisierende Behauptung ein ZJ ist gleichzeitig ein Zeuge Satans kannst du scheinbar nicht begründen oder irgendwie biblisch untermauern.

    Wer bist du? Ein ehemaliger Bruder? Ein Sektenbeauftragter?

    Wenn ALLE ZJ per se Satans Diener sind, was sind dann Katholiken oder Protestanten oder Pfingstler oder Mormonen usw.???

    Wer sind denn „wahre“ Diener Gottes deiner Meinung nach?

    Gruß
    Dennis

  • Bruderinfo
    September 24, 2010

    Hallo Peter,
    das ist natürlich eine harte aber direkte Aussage, die es zu beweisen gilt. Meinst du damit speziell das Tetragramm oder Jahwe oder Jehova? Wir wissen das die Freimaurer dies auch behaupten und Jehova als den Schlangengott bezeichnen, auch aus dem Grund da die Israeliten einmal eine Kupferschlange anschauen mußten und dadurch gerettet wurden und da Satan mit der Schlange gleichgesetzt wurde sie im Grunde (nach Ihrer Aussage) von Satan gerettet wurden. Der Zusammenhang das Jehova eine Schlange damals benutzte ist zwar sehr merkwürdig aber wir möchten natürlich auch von dir, wenn du dies behauptest Beweise sehen oder zumindest Anhaltspunkte darüber warum du dies behauptest. Bist du ein Freimaurer? Unsere meinung nach ist das alles ein Ablenkungsmanöver um vom Gottesnamen wegzulocken. Aber wie du siehst achten wir jedem seine Überzeugung. Es ist uns aber wichtig das du auch deine Überzeugung auf feste Grundlagen stützt.-wenn nicht dann könnte es sein das du auf wackeligen Beinen stehst und du derjenige bist der in die Irre läuft. Wir sind gespannt auf deine Antwort. Bruderinfo 🙂

  • Dennis
    September 24, 2010

    Liebe Brüder,

    in 4 Wochen wird ja der fast schon „berüchtigte“ Artikel „Bist du in Gottes Ruhe eingegangen“ WT 15.07.11 behandelt, wo auch über „Ausgeschlossene“ (insbesondere Verwandte) gesprochen wird.

    Um die Doppelzüngigkeit (um nicht zu sagen Heuchelei) in dieser Frage offenzulegen und vielleicht einigen nochmal bewusst zu machen welche Strategie hier gefahren wird, hier einige Auszüge aus dem großen bl. Buch, dass in jeder Versammlungsbibliothek vorhanden sein müsste „Anerkennungsverfahren der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Deutschland 1990-1999“:

    Stellungnahme „Jehovas Zeugen als Körperschaft des öffentlichen Rechts“ von Rechtsanwalt Armin Pikl u. Gajus Glockentin (Justiziare der WTG) (S. 479ff)

    S. 497
    „Falsch ist wenn [Prof. Dr. Ch.] Link behauptet, daß es beim Gemeinschaftsenzug eine „totale Kontaktsperre“ gäbe, die bis in die Familie hineinreiche, denn wie sich Zeugen Jehovas gegenüber ausgeschlossenen Verwandten verhalten, entscheiden diese selbst.“

    „Die Beteiligten bestimmen demnach selbst die Intensität der fortbestehenden familären Beziehungen, wozu auch die Häufigkeit der Kontakte zählen mag.“

    Soweit die „Selbstdarstellung“ der WTG um den Status als K.d.ö.R. zu erreichen. Hier die Verfahrensweise der „Organisation Jehvoas“ nach innen:

    WT 15.07.11 S. 31 Abs. 13
    „Ihnen (den Eltern des Ausgeschlossenen Sohnes) ist natürlich klar, dass die Bibel gebietet, „KEINEN UMGANG mehr mit jemadem zu haben, der Bruder genannt wird…

    Sie sehen auch ein, dass das Familienangehörige EINSCHLIESST, die nicht mehr bei ihnen wohnen.

    Abs. 15
    „Werden sie auf die klare Anweisung Jehovas hören? Oder werden sie sich einreden, sie könnten ruhig weiter normalen Umgang mit ihrem ausgeschlossenen Sohn pflegen, weil es ja immer um „wichtige Familienangelegenheiten“ gehe? Bei ihrer Entscheidung düfen sie nicht außer Acht lassen, wie ihr Verhalten Jehova berührt.

    S. 32 Abs. 19
    „Was ist demnach der einzig richtige Schluss? Dass es dringend erforderlich ist, gegen die Neigung unseres unvollkommenen Herzens anzukämpfen, uns biblischem Rat zu widersetzen. Wir müssen felsenfest davon überzeugt sein, dass Jehovas Lösungswege für unsere Probleme immer die besten sind.“

    Auch der Anhang des Buches „Bewahrt euch in Gottes Liebe“ lässt keinen Zweifel aufkommen wie die Verfahrensweise der „Organisation Jehovas“ in dieser Frage ist:

    S. 207 3. Absatz
    „Ist es wirklich nötig, den Kontakt völlig abzubrechen? Ja, aus mehreren Gründen.“

    S. 208 2. Absatz
    „Was ist wenn ein Verwandter ausgeschlossen wird? Wegen der engen familiären Bindung kann es einem wirklich schwerfallen, dann treu zu Jehova zu halten.“

    S. 209
    „Wer Jehova treu sein möchte, sucht nicht nach Vorwänden, für Kontakte mit einem ausgeschlossenen Verwandten, der eine eigene Wohnung hat. Aus Herzenstreue gegenüber Jehova und seiner Organistaion wird er die biblische Regelung des Gemeinschaftsenzugs nicht unterlaufen.“

    Die o.g. Stellungnahme der WT-Justiziare Glockentin und Pikl enthält wirklich sehr erstaunliche Darstellungen über das „selbstbestimmte“ von jeden Zwängen freie Leben der Zeugen Jehovas in Deutschland. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen diese offiziellen Sichtweisen der WTG gegenüber dem höchsten deutschen Gericht zur Lektüre zu nehmen.

    Hier noch einige Kostproben der „Selbstdarstellung“ über das Leben eines ZJ. Stand 1998 wohlgemerkt. Jeder kann sich die einschlägige WT-Literatur (CD WT-Library) zu diesen Themen raussuchen und den Gegensatz zur „Lehre nach Innen“ nachprüfen:

    S. 495
    „Wenn ein Zeuge Jehovas im Laufe der Zeit sich entschießen sollte, von sich aus seine Gewissensentscheidung zu ändern und WEHRDIENST zu leisten, so STEHT IHM DIES FREI. Er wird NICHT daran gehindert; seine Entscheidung wird RESPEKTIERT.“

    S. 498
    „Verbindungen zur gesellschaftlichen Außenwelt der Zeugen Jehovas gibt es in vielfältiger Weise. Jeder von ihnen ist in mannigfacher Weise in die sozialen und gesellschaftlichen Beziehungen seiner Umgebung, sei es am Arbeitsplatz oder in der Schule, sei es zu Hause, in der Familie, in der Verwandtschaft oder in der Nachbarschaft, eingebunden. Zeugen Jehovas sind AKTIVE MITGLIEDER in den unterschiedlichsten Vereinen, wie z.B. Sportvereinen, Kleingärtnervereinen usw.“

    S. 502
    „Hinsichtlich der von Link weiderholten falschen Tatsachenbehauptung, die Mitgliedschaft in einer gesellschaftlichen Organisation…sei verboten, … [ist darauf hinzuweisen, dass] es ein solches Verbot NICHT gibt.

    Es gibt VIELE Zeugen Jehovas, die Gewerkschaften, Vereinen oder Verbänden angehören, seien es Verbände für Ärzte, Juristen, Unternehmer oder Handwerks-, Industrie- und Handelskammern usw.“

    Viele Grüße an Euch Alle!
    Dennis

  • Bernhard
    September 24, 2010

    Meine lieben Brüder und Schwestern, ich habe eine sehr dringliche Frage von einen Glaubensbruder der sehr bedrängt von den Ältesten wird, weil er durch das lesen bei BI einige Fragen an sie stellte. Die Ältesten sind jetzt in heller Aufruhr denn das ist Rebellion gegen den Sklaven und der Org. Also freundlich hinterfragen, freie Meinungsäusserung sind ein absolutes tabu in dieser Versammlung. Wir bitten euch, hat hier jemand von der Anerkennung in Österreich die schriftlichen Voraussetzungen das die WTG die Anerkennung überhaupt bekommen haben, was ich weiß mussten die Zeugen gewisse Zugeständnisse machen dafür. Also ich denke das sie Brüder nicht nötigen können um an diese Informationen von BI zu kommen und jetzt sogar mit Ausschluss drohen. Nach diesen Erzählungen von dem Bruder bin ich der Meinung, das können nicht die Jünger Christi sein!

    Der Bruder und ich danken euch schon jetzt für eine Antwort Liebe Grüße
    Euer Bruder Bernhard

  • schneerose
    September 24, 2010

    servus bernhard

    ich werde versuchen ..das du die unterlagen für die anerkennung
    aus erster hand bekommst..

    einigen dinge vorweg ..die ich mir gemerkt habe.

    sie haben sich verpflichtet mit den anderen anerkannten rel.gemeinschaften (in österr. ges.14 ) zusammenzuarbeiten..

    der bundeskanzler hatte dazu alle vertreter der glaubensgemeinschaften zum runden tisch geladen..zeugen jehovas wurden durch den bruder scheeweis vertreten.

    in österreich ist den anerkannten rel. nicht erlaubt Proselyten zu machen.. zeugen dürfen predigen.. nur abwerben für ihre aubensgemeinschaft ist verboten..
    die glaubensgemeinschaften sind auch verpflichtet.. alle gesetze des landes bundes und verfassung einzuhalten.. sie dürfen ihre mitglieder in diesen dingen nicht einschränken oder bestrafen..
    dazu gehört auch die freie meinungsäußerung beteiligung am politischem leben und vieles mehr..
    all das haben die führenden zeugen jehovas mit absprache der WTG unterschrieben..

    dazu ein bsp.
    ein bruder sagte den ältesten ..er finde unsere UNO – mitgliedschaft nicht in ordnung.. diese sache wurde den KA vorgelegt..bei seiner komitee verhandlund wurden keine zeugen zugelassen..obwohl er vielfach darum gebeten hat und die zeugen im vorraum warteten.. es gibt auch eine tonbandaufzeichnung über diese verhandlung .. sei froh das du den inhalt nicht kennst..du würdest nie mehr einen konigreichsaal betreten ..6 älteste haben ihn wegen bildung einer sekte ausgeschossen.. so einfach geht das..
    wenn in österreich eine gesetzesverletzung ansteht..werden alle zeugen ausgeschaltet..und es kommen nur die ältesten in ein komitee.. die die befähigung haben ..nicht nur vor der versammlung.. sondern auch vor einem weltlichem gericht.. glaubhaft zu lügen ..

    um nochmal eingangs zurückzukommen.. für die unterlagen werde ich ca. 20 tage brauchen..

    grüsse schneerose

  • Bernhard
    September 24, 2010

    Meine lieben Schneerosen, wir haben uns jetzt bei einen Ältesten und bei einen KA erkundigt wegen dem Anerkennungsverfahren. Also beide behaupten Felsenfest ZJ mussten absolut keinerlei Zugeständnisse das sie die Anerkennung bekommen machen. Sie behaupteten sogar , dass der Staat ZJ Zugeständnisse machte, das kann man sogar im Internet nachlesen, jedenfalls soll es eine Lüge sein, also wir haben da was anderes gehört, z.B. das man Homosexuelle nicht diskriminieren darf, wäre ein Homosexueller in der Versammlung, müßte dies respektiert werden. Bitte Brüder korrigiert uns wenn das falsch ist, jedenfalls würden wir uns freuen von euch Schneerosen die Auflistung der Anerkennung zu bekommen. Nochmals herzlichen Dank. Brüderliche Grüße Bernhard

  • schneerose
    September 24, 2010

    servus bernhard

    der staat hat keine zugeständnisse gemacht..wenn das so wäre.. hätte er seine eigenen gesetze ausser kraft gesetzt..
    die anerkennung geht auf das historische gesetz von 1874 zurück und stammt aus der zeit wo die stellung der kath. kirche dominant war..
    auf grund des politische und religiösen wechsel in der weitern zeit..wurde der inhalt der anerkenung immer wieder geändert..

    auch andere gesetze bezüglich anderer glaubensgemeinschaften wurden geschafen ( moslems, mormonen ).. die jetzige stellung der anerkannten gemeinschaften ist in der juristischen lehre nicht eindeutig definiert..
    die staatskirchenrechtsexperten sind unter sich geteilter meinung..es ist jedoch eindeutig..als JURISTISCHE PERSON DES ÖFFENTLICHEN RECHTS haben sie eine besondere nähe zur verwaltung des staates selbst..
    für manche staatskirchenrechtler sind sie ein teil dieser verwaltung..für die anderen nicht.. ihre stellung ist nicht eindeutig geklärt..

    zum zweiten teil

    in europa gibt es drei formen des verhältnisses zwischen staat und einer glaubensgemeinschaft..

    1.. der staat ist das haupt der kirche wie in england mit königin elisabeth

    2.strikte trennung zwischen staat und kirche.. es gibt davon nur zwei.. frankreich und portugal

    3. ein koordinations – kooperationsverhältnis zwischem dem staat und der gemeinschaft

    in österreich und deutschland besteht die 3. version..in der juristischen lehre wird dieses verhältnis auch die
    „trennung auf einem hinkendem bein genannt“
    damit ist die
    koordination..(gemeinsame aufgabenstellung)

    kooperation..(die gemeinsame tätigkeit) gemeint..

    dieses dadurch erkennbare naheverhältniss einer kirche in österreich wird weiter sichbar..dass es noch zwei andere möglichkeiten des status der rel. gibt..sich als juristische person zu definieren..

    das sind

    die eingetragene bekenntnisgemeinschaft..
    sie ist eine „juristische person privaten rechts“ wie zum bsp. freie christengemeinde..

    eingetragener verein..
    sie ist eine „juristische person privaten rechts“ zum bsp. scientologen..

    diese werden vom staat wie jeder registrierter verein behandelt..sie sind an die verfassung und an die allgemeine gesetzgebung gebunden..

    die pflichten der anerkannten rel. gemeinschaften gehen jedoch darüber hinaus..sie sind verpflichtet mit dem staat zusammen zu arbeiten..um seine aufgaben zu erfühlen..

    das recht der inneren angelegenheiten selbst zu verwalten ist an die allgemeine gesetzgebung des staates gebunden..ändert oder bringt der staat ein neues gesetz.. dann sind die anerkannten kirchen verpflichtet dieses gesetz zu respektieren..

    ein bsp.
    die lebenspartnerschaft ist gesetzlich verankert..sie muss daher von den anerkannten rel. ohne diskriminierung respketiert werden..
    bei den zeugen jehovas werden diese gesetze auf die weise umgangen..in dem man 2 unterschiedliche wachtürme herausgibt..
    einen für die öffentlichkeit..
    einen für die organisationstreuen..

    in der ausgabe für die öffentlichkeit werden die themen so aufbereitet ..dass sie juristisch nicht anfechtbar sind..
    durch diese unglückliche verbindung staat und kirche..werden ausschlüsse unterschiedlich definiert..

    eine verurteilung für die öffentlichkeit
    eine verurteilung für die gemeinschaft

    es gibt ein weiteres recht ..das in wirklichkeit eine verpflichtung ist..es wird PARITÄTSRECHT genannt..
    dieses recht sagt aus .. dass alle anerkannten gemeinschaften gleich sind..dies bedeutet.. das wir zeugen von den anderen 13 kirchen anerkannt werden..(wurden).. wir.. die zeugen jehovas haben alle anderen im staat anerkennten religionen anerkannt (gleichgestellt)..
    wir haben durch diese gleichstellung zu den anderen rel. die vepflichtung übernommen ..uns nicht mehr in die inneren angelegeheiten der anderen gemeinschaften einzunmischen (schriftlich oder mündlich) und müssen respektierne was sie tun und lehren..

    in deutschland ist die stellung der anerkannten kirchen ähnlich wie in östereich..jedoch sind sie nicht in allen bundesländern anerkannt.. sie führen prozesse mit den behörden..

    durch diese anerkennung sind wir zeugen jehovas ein teil des staates (teil der welt) geworden
    joh.15:19

    was den kreisaufseher und andere älteste anbelangt sei nicht besorgt..
    diese lügen nicht..sie werden in diese sachen nicht informiert..
    ihnen werden nur halb oder verschleierte warheiten übermittelt..sie sind weder befugt(falls sie wissend sind) noch in der lage dir eine richtige antwort zu geben..

    grüsse von den scheerosen

    Hallo Bernhard…

    bin „Advocat“ Schneerose…

    Studiere im 4 Semester Rechtswissenschaften und beschäftige mich mit den Themen Körperschaften des öffentlichen Rechts, insbesondere anerkannte Religionen wie zum Beispiel bei den Zeugen Jehovas. Viele sind unwissend, welche Rechte und ganz besonders welche Verpflichtung solche Gemeinschaften haben. Sicher ist, dass solche sich an die Verfassung und an die Gesetzgebung (Grundrechte) halten müssen.
    Sobald ich wieder auf der Uni bin (Oktober), sende ich dir die gesetzlichen Auflagen (Informationen).

    Begründung:

    Nicht alle Unterlagen sind für den Laien einsichtig !

    Grüsse Advocat Schneerose

  • Bernhard
    September 24, 2010

    Lieber Bruder von den Schneerosen, bitte kannst du mir schreiben ob du die Unterlagen zur Anerkennung in Österreich an der Uni besorgt hast. Danke und brüderliche Grüße von Bernhard.

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Das habe ich in meinem Archiv gefunden:

    Gedanken zur Verurteilung Österreichs

    Geschrieben von: Friedrich Griess

    Gedanken zur Verurteilung Österreichs durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen „Diskriminierung“ der Zeugen Jehovas

    Einige Firmen in Österreich haben wegen ihrer besonderen Verdienste um die Republik die Berechtigung, das Staatwappen zu tragen ( http://www.staatswappen.at ). Keine der anderen Firmen behauptet, deswegen diskriminiert zu sein.
    Der weltanschaulich neutrale Staat hat keine Kriterien, um den behaupteten oder wirklichen religiösen Wert einer Religionsgemeinschaft beurteilen zu können. Laut Gesetz sind es eher oberflächliche Kriterien wie die Zahl der Anhänger, die Fähigkeit, wenigstens eine Kultgemeinde zu betreiben, und die Nichtübertretung von Gesetzen. Wobei man sich bewusst sein sollte, dass nicht alles Negative gesetzlich verboten ist, sondern vieles durch einen stillschweigenden gesellschaftlichen Konsens geregelt wird – oder zumindest bisher wurde.
    Der wahre, wenn auch gesetzlich nicht verankerte, Grund für die staatliche Anerkennung von Kirchen und Religionsgemeinschaften ist deren säkulare Dienstleistung an der Gesellschaft. Das betrifft zum Beispiel:

    • Die Instandhaltung von Kulturgütern. Bekanntlich zahlt zum Beispiel die katholische Kirche in Österreich für diese Instandhaltung mehr Mehrwertsteuer, als sie vom Staat an Subventionen erhält.

    • Der Betrieb von hochqualitativen sozialen Einrichtungen, die nicht nur den eigenen Anhängern, sondern allen Menschen unabhängig von ihrer Konfession zugute kommen.

    • Die Stabilisierung der Gesellschaft durch Hebung der Moral, da die diesbezüglichen Forderungen der Religionen im Allgemeinen über das hinausgehen, was vom staatlichen Gesetz vorgeschrieben ist. Es ist zum Beispiel staatlich nicht verboten zu lügen, außer wenn es um finanziellen Schaden geht (Betrug) oder als Zeuge vor Gericht. Auch der Lebensschutz hat bei den meisten Religionen einen hohen Stellenwert.

    • Zumindest die christlichen Konfessionen befürworten einen Zusammenhalt der Familie, auch wenn nicht alle Mitglieder denselben Glauben teilen.

    Diese säkularen Dienstleistungen der Religionen an der Gesellschaft sind gewiss als „Verdienste um die Republik Österreich“ zu betrachten und werden gerne auch von Menschen anerkannt, die diesen Religionen nicht angehören. Zum Beispiel äußerte sich auch Bundespräsident Heinz Fischer mehrmals in diesem Sinn. Wobei man zugeben muss, dass durch verschiedene historisch bedingte Umstände auch Religionsgemeinschaften anerkannt wurden, die nichts zum säkularen Gemeinwohl beitragen, eben weil die Notwendigkeit der säkularen Dienstleistungen als gesetzliche Grundlage fehlt.

    Was soll man nun von einer Glaubensgemeinschaft halten, die:

    • keinerlei Kulturgüter instand hält,

    • keine sozialen Einrichtungen betreibt, die der Allgemeinheit zugute kommen,

    • durch ihre Vision, alle Menschen außer ihren eigenen Anhängern würden demnächst von Jehova „abgeschlachtet“, durch ihre als „Theokratische Kriegsführung“ beschönigte Zulassung der Lüge und durch ihre Todesurteile infolge des Verbots lebensrettender Maßnahmen eher zur Destabilisierung der Gesellschaft beiträgt, und

    • Familien zerstört, wenn eines der Mitglieder „abtrünnig“ wird.

    Absurd ist schließlich die Begründung, Österreich habe durch die Nichtanerkennung der Zeugen Jehovas die „Religionsfreiheit“ verletzt.. Die Religionsfreiheit ist eine Freiheit des Individuums. In Österreich kann jeder Mensch glauben, an was er will, auch an das fliegende Spaghetti-Monster. Selbst die katholische Kirche duldet Dissidenten – bekannt dürfte sein, dass der Großteil der Katholiken die von Vatikan vertretenen Regeln zur Empfängnisverhütung ablehnt und dies auch öffentlich bekundet. Ich möchte aber sehen, was einem Zeugen Jehovas passiert, der öffentlich eine Maßnahme der Wachtturmgesellschaft kritisiert. Die Religionsgemeinschaft, die wohl am meisten die Religionsfreiheit ihrer eigenen Anhänger unterdrückt, schreit nach Religionsfreiheit! Das klingt verdächtig nach „Haltet den Dieb“.

    Die Zeugen Jehovas, ihm Buhlen um die Anerkennung durch den „satanischen“ Staat, üben sich derzeit im Verzehr von Kreide. Haben sie aber erst einmal die Anerkennung in Österreich erreicht, wie Ende 2008 zu befürchten ist, dann wird voraussichtlich die Maske fallen. Noch schlimmer wäre es freilich, würden sie in irgendeinem Staat die politische Mehrheit erlangen. Denn dann müssten sie, wie vor Jahren ein prominenter Zeuge Jehovas einem Stern-Reporter sagte, „die Abtrünnigen töten“.
    Griess ist Pressereferent der Gesellschaft gegen Sekten- und Kultgefahren, Wien sowie Präsident der FECRIS, Marseille.

    Und was schreibt die Organisation selber in ihren eigenen Schriften:

    *** g74 8. 3. S. 30 Wir beobachten die Welt ***
    Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, öffentliche und staatliche Anerkennung zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel (Matth. 27:1-26; Joh. 17:14-16).

  • Ulrike P.
    September 24, 2010

    Hallo Matthäus,
    diese ganzen Punkte zur säkulären Dienstleistung mal vor Augen geführt zu bekommen, ist sehr interessant. Gibt es diese Punkte eigentlich auch bei uns in Deutschland, bezüglich der Religionsanerkennung? – Wenn ja, wieviel haben sie gezahlt, damit das ausgeblendet wurde?
    Oder war der Staat diesen Dauerstreit irgendwann einfach nur noch leid und hat deshalb nachgegeben – nach dem Motto: Ach was soll´s…die tun doch keinem Außenstehendem was, wer auf sie reinfällt ist selber schuld..und was sie ihren eigenen Leuten antun, kann uns doch Wurscht sein.

    Das sie damit den Bock zum Gärtner machen, haben sie dabei wohl nicht durchschaut oder es ist ihnen gleichgültig.

    LG Ulli

  • Anna
    September 24, 2010

    Liebe Brüder und Schwestern,

    leider ist es so, dass wir als Gruppe zwar alle sozialen Angebote annehmen. Nur selber als Religionsgemeinschaft engagieren wir uns nicht. Mit dem Argument, dass die biblische Belehrung ja den Menschen ändert und sozusagen dieser damit ein besseres Mitglied der Gemeinschaft wird. Neue Jünger die durch das offizielle Predigtwerk gewonnen werden gibt es bei uns sehr wenige. Die meisten sind Jugendliche oder Verwandte. Und dann bleiben sie Zeugen Jehovas, nicht immer aus Überzeugung, sondern eben aus Gewohnheit und auch um nicht alle sozialen Kontakte zu verlieren.

    Wir sind jetzt 7 Milliarden Menschen auf dieser Welt. Das Predigtwerk, so wie es derzeit durchgeführt wird, ist völlig ineffizient. Da schleichen 2 Verkündiger durch die Straßen und Häuserblocks, klingeln ab und zu und das bezeichnet man dann als Rettungswerk. Es ist unmöglich auf diese Weise auch nur 1% zu erreichen. Wenn es also so dringend ist die Menschen zu warnen, warum nur Stunden in Form von Quantität bis an den Rand der Erschöpfung anbieten (siehe nächster WT-Studienartikel: „Erlaubst du Jehova Dein Anteil zu sein“) statt neue Wege zu gehen. Es gibt so viel Elend auf dieser Welt. 1 Milliarde Menschen haben nur eine unzureichende Versorgung mit Lebensmitteln. Und die Relegionsgemeinschaft reitet auf eigens aufgestellten Paragraphen herum. Wie wir im Dienst aussehen sollen, Monatsangeboten usw.

    Nicht auf das was mich zumindest beschäftigt. Warum immer noch, nach fast 100 Jahren Zeit des Endes Elend auf dieser schönen Welt.
    Jehova könnte das Leid doch jederzeit beenden. Warum er noch wartet wissen wir nicht. Er wird gute Gründe haben.
    Nur garantiert nicht, damit alle Menschen seinen Willen kennenlernen sollen. Wenn jede Sekunde ein 5 Kinder geboren werden ist das unmöglich. Und trotzdem: Jehova möchte, dass wir uns freuen. Geht mal auf den nächsten Kreiskongress/Tagessonderkonkress lauschen über was sich die Brüder so unterhalten: immer nur Probleme in der Arbeit, Ärger mit Kindern, Ehepartner, Eltern, gesundheitliche Probleme… Nur kaum einer strahlt Freude aus. Alles wirkt wie „einstudiert“ wenn eine Familie oder ein Ehepaar vom Auto zur Kongresshalle geht: Picknickkorb, Versammlungstasche. Schnell hinein und Plätze belegen. Dann wiederum die begrüßen die man kennt. Die sanitären Anlagen aufsuchen und schon geht’s los. Man klatscht pflichtschuldig, macht eifrig Notizen die dann wieder verschwinden. Und die am häufigsten gestellte Frage die mir bei der Ankunft gestellt wurde: „Hast Du schon einen Platz“. Als ob ich allein nicht was finde. Weil man das „miteinander reden“ gar nicht kann und eben irgendwas sagt.

    Auch mich würden Informationen interessieren ob seitens des Staates Zugeständnisse bezüglich der Gemeinnützigkeit gemacht wurden. Weil ich ja meine, wenn man Rechte beantragt gibt es doch auch Pflichten. Sie war es möglich, dass es hier keinerlei Auflagen seitens der Obrigkeit gemacht wurden?
    Liebe Grüße an Euch und Danke für die vielen wohldurchdachten Kommentare
    Anna

  • Bernhard
    September 24, 2010

    Hallo lieber Bruder Matthäus, an dieser Stelle ein besonderes DANKE für deine wirklich sehr wertvollen Einstellungen der WTG Puplikationen in BI . Wir haben schon einige Brüder damit konfrontiert und ich hoffe zum Nachdenken gebracht.
    Dieser ERW prangert hier die Kirchen an, selbst aber suchen sie die Anerkennung.
    *** g74 8. 3. S. 30 Wir beobachten die Welt ***
    Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, öffentliche und staatliche Anerkennung zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel (Matth. 27:1-26; Joh. 17:14-16).
    Ein Bruder sagte zu mir, das war damals, das sind Zeitschriften vor 40 Jahren also sozusagen Schnee von gestern, wir leben heute in einer anderen Zeit, damit war die Sache für ihn vom Tisch.
    In Hebräer 13:8 steht JESUS CHRISTUS IST DERSELBE GESTERN HEUTE UND IMMERDAR
    Brüderliche Grüße von uns dreien Bernhard

  • Ulrike P.
    September 24, 2010

    Hallo Anna,
    ZITAT:
    „Warum immer noch, nach fast 100 Jahren Zeit des Endes Elend auf dieser schönen Welt.
    Jehova könnte das Leid doch jederzeit beenden. Warum er noch wartet wissen wir nicht. Er wird gute Gründe haben.“

    Von wissen kann wirklich keine Rede sein…wir können auch hier nur Vermutungen anstellen.

    Ich habe mir auch schon oft den Kopf darüber zerbrochen und habe nun für mich die Erklärung aus Römer 11 angenommen.

    12 Wenn nun die anderen Völker so reich beschenkt wurden, weil die Juden Gottes Angebot der Erlösung ablehnten, wie viel größeren Segen wird es dann für die Welt bedeuten, wenn die Juden es schließlich annehmen!
    Röm 11, 12

    25 Ihr sollt dieses Geheimnis verstehen, liebe Freunde8, damit ihr euch nichts auf eure Klugheit einbildet. Das Herz mancher Juden ist verschlossen, doch das wird nur so lange anhalten, bis die von Gott bestimmte Anzahl von Menschen aus den anderen Völkern zu Christus gefunden hat.
    Röm 11, 25

    Erst wenn diese bestimmt Anzahl – auch „volle Zahl“ genannt – aus den anderen Völkern zu Christus gefunden hat, dann kann es zum nächsten Schritt übergehen.
    Wann das soweit sein wird, können wir nicht wissen.

    LG Ulli

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Zur Frage die Ulli gestellt hat ob es auch in Deutschland diese Diskussion gab – was die staatliche Anerkennung betrifft – damit kann ich dienen:

    20.09.2010
    „Zeugen Jehovas keine Körperschaft des öffentlichen Rechts“
    CDU-Generalsekretär begrüßt Haltung der Landesregierung, die Zeugen Jehovas nicht als Körperschaft des öffentlichen Rechts anzuerkennen

    „Es wäre ein ganz und gar falsches Signal, diese Sekte mit den beiden großen christlichen Kirchen gleichzustellen“, begrüßt Thomas Strobl MdB, Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, die Haltung der Landesregierung, die Zeugen Jehovas nicht als Körperschaft des öffentlichen Rechts anzuerkennen: „Wer seine Mitglieder dazu aufruft, nicht zur Wahl zu gehen, kann nicht auf dem Boden unserer demokratischen Verfassung stehen. Daher können die Zeugen Jehovas auch nicht als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt werden.“

    Die CDU Baden-Württemberg stehe „voll und ganz“ – „auch mit Blick auf die Gefahr eines Rechtsstreites“ – hinter dem Kurs der Landesregierung: „Frau Ministerin Schick als zuständige Fachministerin hat in dieser Frage unsere volle Unterstützung“, so Generalsekretär Strobl abschließend.

    Auf der Homepage „Radiobremen.de“ gab es dieses Posting und eine heftige Reaktion dazu:

    Zeugen Jehovas wollen Anerkennung

    Schon länger beschäftigt sich die Bürgerschaft mit der Frage, ob die Religionsgemeinschaft „Jehovas Zeugen“ als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt werden soll. Vor dem Rechtsauschuss erläuterten jetzt Aussteiger, Kirchenvertreter und Mitglieder der Zeugen Jehovas ihre Sichtweisen. Eine Entscheidung will die Bürgerschaft noch vor der Wahl im Mai treffen.

    Iris, 21. Februar 2011, 10:32 Uhr:

    Zeugen Jehovas genießen in Deutschland Religionsfreiheit mit allen Privilegien. Sie verteufeln alle anderen Religionen und lassen nur ihre Religion als die wahre bestehen. Wer nicht zur Organisation zählt ist dem Tod geweiht. Ein Verlassen ist nicht ohne Sanktionen möglich: Kontakt mit den Eltern, Geschwistern, Verwandten und auch liebgewordenen Freunden wird strikt verboten, bei Zuwiderhandlung wird man selbst exkommuniziert. Es besteht Rauchverbot, das sexuelle Verhalten wird genau beobachtet und beim kleinsten Verdacht wird herumgeschnüffelt und denunziert. Händchenhalten kommt Hurerei gleich. Kinder und Jugendlichen wird nur eine mittelmäßige Schulbildung geraten, weil sowieso bald die Vernichtung (Harmagedon) kommt. Mit den Untergangsangaben lagen sie immer daneben. Auf den Unis treibt sich nur lockeres und ausschweifendes Publikum herum. Schon Kindergartenkinder sind ausgegrenzt und isoliert und müssen in einer geistig begrenzten Welt aufwachsen. Bei einer notwendigen Bluttransfusion lassen die Eltern die KInder lieber sterben, weil sie meinen, Gott schätzt das Blut höher ein als das Leben selbst. Jahrzehntelang haben sie Ersatzdienst nicht genehmigt und ließen ihre jungen Männer lieber viele Jahre als Ersatzdienstverweigerer ins Gefängnis gehen, bis ihre Erleuchtung heller wurde und in Amerika grünes Licht durch 2/3 Mehrheitsabstimmung gegeben wurde. Intern wird ihnen das demokratische Wahlrecht verboten, nach außen hin, liegt es im Ermessen jeden Einzelnen. Jedem Ausstiegswilligen kann ich nur empfehlen, das Buch „Der Gewissenskonflikt“ von R. Franz und das Buch „Mara im Kokon – Ein Leben unter Wachtturm-Regeln“ von Barbara Kohout zu lesen. Dieses Religionsgemeinschaft ist eigentlich keine Kirche, sondern ein Drucksachen-Verlagsunternehmen, das zu einem vielen Milliarden-Unternehmenskonzern mutiert ist.

    Von MOZ.de diese Meldung:

    Länder verweigern Zeugen Jehovas rechtliche Anerkennung
    Stuttgart/Mainz (AP) Die Zeugen Jehovas werden in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg weiterhin nicht als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt. Das teilten die zuständigen Ministerien der beiden Bundesländer am Mittwoch in Mainz und Stuttgart mit.

    Nach „umfassender Prüfung“ seien bestehende Zweifel an der Rechtstreue der Religionsgemeinschaft „nicht vollständig ausgeräumt“ worden, hieß es aus dem Mainzer Kulturministerium. Daher seien die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Verleihung des Körperschaftsstatus nicht erfüllt.

    Das baden-württembergische Kultusministerium begründete die Ablehnung damit, dass die Zeugen Jehovas das Grundrecht auf Achtung des Familienlebens und der Ehe aus Artikel 6 des Grundgesetzes beeinträchtigten und gefährdeten. So werde der Kontakt mit Familienmitgliedern verboten, die von der Religionsgemeinschaft abtrünnig würden. Mit der Androhung des Kontaktverlusts im Falle eines Austritts würden austrittswillige Mitglieder in der Religionsgemeinschaft festgehalten. Dadurch sei deren Religionsfreiheit aus Artikel 4 des Grundgesetzes beeinträchtigt.

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Das hätte ich für Ulli noch gefunden:

    JUNGE UNION KARLSRUHE
    Kreisverband Karlsruhe-Stadt
    Medien-Information
    Karlsruhe, 15. Mai 2009

    Junge Union Karlsruhe: Keine Aufwertung der Zeugen Jehovas
    JU-Chef Reifsteck fordert Kultusminister Rau auf, den Antrag der Organisation strikt abzulehnen. Die Organisation der Zeugen Jehovas versucht derzeit in Baden-Württemberg die Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) anzustreben.

    Die Junge Union (JU) Karlsruhe lehnt dies strikt ab. Der JU-Kreisvorsitzende Andreas Reifsteck sagt dazu: „Die Zeugen Jehovas haben ein abstruses Menschen- und Weltbild, das nicht mal ansatzweise in unser Verständnis einer demokratischen Gesellschaft passt.“

    Im Gespräch mit Ausstieg e.V., einer privaten Initiative von betroffenen Familienangehörigen und Aussteigern, hat sich die JU Karlsruhe ausführlich über die Zeugen Jehovas informiert. Dabei wurde deutlich, dass die Zeugen Jehovas einer hierarchisch straff geführten pseudo-religiösen Gruppierung angehören, die massiv in das Privatleben ihrer Mitglieder eingreift, sie indoktriniert und reglementiert und in vielen Fällen massiv familienzerstörend wirkt.

    Als Gründe warum die Zeugen Jehovas so viel Konfliktstoff liefern, wurden die nachfolgenden Tatsachen beim Gespräch mit Ausstieg e.V. ersichtlich:

    1. Die Zeugen Jehovas (ZJ) verteufeln alle anderen Religionen, drohen Andersgläubigen ewige Vernichtung an und erheben exklusiven Wahrheitsanspruch
    2. Die ZJ verwehren ihren Mitgliedern den Zugang zu kritischer Literatur oder zu Aussteigerberichten
    3. Die ZJ stellen die Verweigerung oder Bejahung einer lebensrettenden Bluttransfusion nicht in das Ermessen des Einzelnen
    4. Die ZJ lehnen die Teilnahme an demokratischen Wahlen und die Mitgliedschaft in Vereinen ab
    5. Die ZJ verachten das Feiern von Geburtstagen, Weihnachten, Ostern, Muttertag als „heidnische Bräuche“
    6. Kindesmissbrauch in Reihen der ZJ wird nach Möglichkeit „intern“ geregelt und vertuscht

    Diese Punkte wurden vielfach belegt und sind dokumentiert. Man kann dabei definitiv nicht von „Einzelfällen“ sprechen. Die JU fordert daher mit Nachdruck, dass die Zeugen Jehovas die nachfolgenden Punkte ausnahmslos und uneingeschränkt erfüllen, bevor sie einen Antrag auf die Erteilung der Körperschaft des öffentlichen Rechts beantragen:

    1. Die JU erwartet von den Zeugen Jehovas (ZJ) die Respektierung und Bejahung der Religionsfreiheit jedes Einzelnen
    2. Die JU erwartet, dass die ZJ ihren Mitgliedern das Grundrecht zugestehen, auch kritische Literatur einzusehen, ohne dafür mit Sanktionen belegt oder gar ausgeschlossen zu werden
    3. Die JU erwartet, dass die ZJ Aussteiger mit Respekt behandelt und deren Entscheidung toleriert
    4. Die JU erwartet, dass die Akzeptanz einer Bluttransfusion in das Ermessen des Einzelnen gestellt und diese nicht länger mit fadenscheinigen „biblischen“ Argumenten verteufelt wird
    5. Die JU erwartet, dass man den Mitgliedern die aktive Teilnahme an demokratischen Wahlen nicht länger verbietet
    6. Die JU erwartet, dass Familienfeiern wie Geburtstag oder Muttertag, sowie christliche Feste wie Weihnachten oder Ostern nicht länger als heidnische Bräuche abgelehnt werden
    7. Kindesmissbrauch muss unter allen Umständen angezeigt und vor einem ordentlichen Gericht verhandelt werden
    JU-Chef Reifsteck sagt: „Da diese grundlegenden Voraussetzungen für die Erteilung der Körperschaft des öffentlichen Rechts gegenwärtig nicht ansatzweise erfüllt sind, fordere ich Kultusminister Helmut Rau unmissverständlich auf, den Antrag der Zeugen Jehovas strikt abzulehnen. Die Landesregierung muss hier ein Zeichen für die Demokratie setzen und darf sich nicht von dieser sektenähnlichen Organisation vorführen lassen und auf der Nase herumtanzen lassen.“

    Wer die Zeugen Jehovas mit den Volkskirchen gleichstellen will, handelt verantwortungslos und unchristlich. Wer wie die Zeugen Jehovas seinen Mitgliedern nahelegt, nicht wählen zu gehen, handelt staatsfeindlich und muss juristisch zur Rechenschaft gezogen werden. Eine Anerkennung der Zeugen Jehovas als Körperschaft des öffentlichen Rechts wäre ein katastrophales Zeichen, gerade auch in Zeiten immer geringerer Wahlbeteiligungen in Baden-Württemberg, so die JU Karlsruhe abschließend.
    28.04.2009

    Rheinland-Pfalz will nach Möglichkeit eine Anerkennung der «Zeugen Jehovas» als staatlich anerkannte Religions-gemeinschaft verhindern. Land sammelt Gründe gegen Anerkennung der Zeugen Jehovas als Körperschaft des öffentlichen Rechts

    Es gebe «Hinweise», dass die Zeugen Jehovas in den Bundesländern, darunter auch Rheinland-Pfalz, einen entsprechenden Antrag auf Anerkennung stellen könnten, sagte Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) am Dienstag in Mainz. Er habe aber «erhebliche Vorbehalte, einen solchen Weg zu gehen», sagte Beck weiter. Nach Angaben von Beck hat das Landeskabinett am Dienstag beschlossen, «eine Reihe von Zweifeln, die gegen eine solche Anerkennung sprechen, in den jeweiligen Ressorts prüfen zu lassen». Hintergrund sei ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahr 2000. Danach verstoßen die Zeugen Jehovas nicht gegen die Kriterien, die das Grundgesetz einer Religionsgemeinschaft vorschreibt, die eine Körperschaft des öffentlichen Rechts werden will. Mit dem Status sind Privilegien wie Steuervorteile, die Absicherung als Institution sowie auch das Einholen einer Kirchensteuer durch den Staat verbunden. Die Zeugen Jehovas sind unter dem Namen «Bibelforscher» in Deutschland bereits seit dem 19. Jahrhundert aktiv. In Berlin hatte die Religionsgemeinschaft 2006 ihren Anspruch auf Anerkennung als staatliche Institution durchgesetzt. Seitdem rechnen die Bundesländer mit weiteren Anträgen. Beck betonte, Rheinland-Pfalz werde sich in einem solchen Fall «absolut verfassungsgemäß» verhalten und die Kriterien des Bundesverfassungsgerichtes einhalten. Es gebe aber «tiefgehende Zweifel», ob die Zeugen Jehovas wirklich eine Religionsgemeinschaft seien. Diese Zweifel müssten aber belegbar und auch juristisch vertretbar sein, fügte Beck hinzu. Die Zeugen Jehovas verbieten ihren Mitgliedern unter anderem, an demokratischen Wahlen teilzunehmen. Das Bundesverfassungsgericht sah darin aber kein Hemmnis, weil die Religionsfreiheit kein Bekenntnis zur Demokratie vorschreibe.
    Mainz (ddp-rps)

    Landeskirche unterstützt kritische Haltung gegenüber den Zeugen Jehovas

    Speyer (epd). Die Evangelische Kirche der Pfalz unterstützt die kritische Haltung der rheinland-pfälzischen Landesregierung gegenüber den Zeugen Jehovas. Zu begrüßen sei die Ankündigung der Landesregierung, intensiv zu prüfen, ob die Religionsgemeinschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt werden könne, teilte die Landeskirche am Mittwoch in Speyer mit.
    Der Staat dürfe wegen des Grundsatzes der religiös-weltanschaulichen Neutralität zwar nicht Glauben und Lehre von religiösen Gemeinschaften bewerten, argumentiert die Landeskirche. Dies hindere ihn aber nicht, deren tatsächliches Verhalten nach weltlichen Kriterien zu beurteilen. Dadurch nehme er auch Verantwortung für den Rechtsfrieden wahr. Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hatte am Dienstag die Überprüfung angekündigt, weil es in der Landesregierung erhebliche Vorbehalte gegen eine Anerkennung gebe. Die hessische Landesregierung hat den Zeugen Jehovas dagegen den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts bereits Anfang der Woche zugebilligt.

    Die Zeugen Jehovas hatten im Jahr 2006 nach einem langjährigen Rechtsstreit in Berlin ihre Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts durchgesetzt und stellten anschließend Anträge auf Anerkennung in allen anderen Bundesländern. Religionsgemeinschaften mit dem Status der Körperschaft des öffentlichen Rechts profitieren in Deutschland von zahlreiche Privilegien, die von Steuervergünstigungen bis zum Mitspracherecht in Rundfunkgremien reichen. Außerdem können sie eine Kirchensteuer erheben, die mit Hilfe staatlicher Stellen eingezogen wird.

    Die Zeugen Jehovas gelten als christliche Sondergemeinschaft, die keine ökumenischen Kontakte zu den großen Kirchen unterhält. Die Gemeinschaft ist wegen der kategorischen Ablehnung von Bluttransfusionen und ihres Umgangs mit Aussteigern umstritten. Eigenen Angaben zufolge hat die Organisation in Deutschland über 160.000 Mitglieder. Quelle: epd vom 30.4.09

    Zeugen Jehovas enttäuscht von Ministerpräsident Beck

    Mainz/Selters (ddp-rps) Die Zeugen Jehovas haben «enttäuscht» auf die Ankündigung von Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) reagiert, der Glaubensgemeinschaft die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts verwehren zu wollen.
    Mainz/Selters (ddp-rps). Die Zeugen Jehovas haben «enttäuscht» auf die Ankündigung von Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) reagiert, der Glaubensgemeinschaft die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts verwehren zu wollen. Seit mehr als einem Jahr werde die Anerkennung in Aussicht gestellt mit dem Hinweis, rechtliche Einwände bestünden nicht, teilte der Sprecher der Zeugen Jehovas in Deutschland, Werner Rudtke, am Donnerstag mit.

    Die Zeugen Jehovas haben nach eigenen Angaben in allen Bundesländern den Antrag auf eine entsprechende Anerkennung gestellt. Mit dem Status sind Privilegien wie Steuervorteile, die Absicherung als Institution sowie auch das Einholen einer Kirchensteuer durch den Staat verbunden. Das Bundesverfassungsgericht hatte der Gemeinschaft im Jahr 2000 in einem Rechtsstreit mit dem Land Berlin eingeräumt, dass sie alle rechtlichen Voraussetzungen dafür erfülle.
    Ministerpräsident Beck hatte am Dienstag «erhebliche Vorbehalte» dagegen geäußert, die Religionsgemeinschaft anzuerkennen. Das Landeskabinett habe beschlossen, «eine Reihe von Zweifeln, die gegen eine solche Anerkennung sprechen, in den jeweiligen Ressorts prüfen zu lassen».

    Die Zeugen Jehovas fragten sich vor dem Hintergrund der bereits durchgeführten Untersuchungen, «was Herr Beck denn darüber hinaus noch prüfen will», sagte Rudtke. Seine Glaubensgemeinschaft sei «niemals durch Gesetzeswidrigkeiten aufgefallen.»
    Anders als häufig behauptet hätten die Zeugen Jehovas auch niemals zum Wahlboykott aufgerufen, betonte Rudtke. Die unpolitische Haltung der Zeugen sei «Ausdruck ihrer persönlichen Hingabe an Gott, die in keiner Weise gegen den demokratischen Staat gerichtet.»

    Zwar würde man die kritischen Äußerungen des Ministerpräsidenten hinnehmen, sagte Rudtke, «allerdings sollte sich Herr Beck bewusst sein, dass seine grundlosen im Amt geäußerten Vorbehalte der Diskriminierung – insbesondere unserer Kinder – Vorschub leisten.» Quelle: ad-hoc-news vom 30.4.09

  • Frank&Frei
    September 24, 2010

    da kämpfen sie seit vielen, vielen Jahren, legen dafür riesige Mengen an Geld auf den Tisch, nur um das Statussymbol zu haben anerkannt von der Welt zu sein.
    Die alten Kämpen, die mich in den 60igern zu den Zeugen brachten, lehnten jede Form der Anerkennung als Kirche ab.
    „was die Kirche den Staat zurückzahlt ist eigentlich das, was Gott gehört“ war die Aussage des Bruders, der mir am Beispiel des von Papen und der katholischen Aktion aufzeigte, wie die Kirche den Staat mit trug, was dazu führte, dass das Reich und die Kirche gemeinsame Ziele formulierten.
    Ich glaube auch der Heinrich Dickmann würde sich im Grab umdrehen, ob er in seinen letzen jahren im Bethel noch merkte, was da passiert?
    Der war auch ein Hardliner und total gegen Relgion und Staat.
    Sein Bruder starb für das, was er glaubte.
    Und heute werden diese einstigen Dogmen dem Urin der Wendehäse ausgesetzt, die alles unter dem Fokus der Steuervorteile sehen.
    Gottes Werk benötigt so etwas nicht, solange es Seine Gunst hat

  • Ulrike P.
    September 24, 2010

    Hallo Matthäus,
    danke für deine ausführliche Anwort auf meine Frage. 🙂

    Mit Verlaub gesagt, bei den verlogenen Äußerungen Rudtkes, bekomme ich heftigsten Brechreiz.

    Und wenn ich lese, dass augescheinlich bekannt ist was wirklich in den Reihen der Zeugen abgeht, ist es mir NOCH unbegreiflicher, wie sie in fast allen Bundesländern die staatliche Anerkennung erringen konnten.

    Mir fallen dabei solche Sprichwörter ein wie: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.
    Oder auch: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

    LG Ulli

  • Radulf
    September 24, 2010

    Wenn ich dir einen Tipp geben dürfte!

    Ich komme auch aus Österreich und ich kenne ein paar und man wollte die ausschließen (obwohl die nicht einmal gegen den Sklaven rebelliert hatten).

    Nicht mit diesen Ältesten sprechen und vor allem nicht wenn sie zu dritt sind.

    Ich kenne einen Fall, da hat ein Ältester versprochen, dass er alleine zu einen Bruder kommen würde. Plötzlich standen sie zu dritt vor der Tür. Der Bruder hat Sie nicht hinein gelassen und bis heute ist nichts passiert!

    Dein Freund sollte weiterhin die Versammlung besuchen und predigen, denn dann kommt von den Ältesten die wahre Motivation zum Vorschein!

  • Alois
    September 24, 2010

    Ja lieber Radolf,
    ich kenne eine Schwester, die hat es so gemacht. Sie hat einfach ein Gespräch mit den Ältesten verweigert.
    Dann wurde ihr mit der Begründung der mangelnden Liebe zu den Brüdern und Schwestern, insbesondere den Ältesten in Abwesenheit die Gemeinschaft entzogen.
    Was Anderes konnte man ihr nicht vorwerfen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Radulf
    September 24, 2010

    Bitte die Frage nicht falsch verstehen, ich frage nur weil ich interessiert bin:

    Hat diese SChwester Berufung eingelegt?

  • Alois
    September 24, 2010

    Nein, dazu fehlte ihr die Kraft. Oder, Schafe kämpfen nicht, sondern akzeptieren ihr Los.
    Ich würde auch nicht in Berufung gehen.

  • schneerose
    September 24, 2010

    servus radulf

    zu deiner ersten frage, die einladung samstags

    dies ist keine einladung sondern eine vorladung..sie wird nur in einem liebevollen ton ausgesprochen..

    bei nichterscheinen bekommst du eine zweite ladung..sie wird in einem befehlston ausgesprochen..kommst du nicht wirst du in abwesenheit ausgeschossen..dies wird dir bei deiner 2 ladung mitgeteilt ..

    zu deiner frage der berufung

    das berufungskomitee ist noch schlimmer als die 1 Instanz
    es werden dir dinge unterstellt, die du nie gemacht hast..für die es sogar zeugen gibt.. die namen der zeugen werden dir nicht bekannt gegeben..

    brüder die diese falschen anklagepunkte entkräften können, werden bei der berufungsverhandlung nicht zugelassen..
    sie sagen immer wieder …wir möchten das von dir hören..
    du beteuerst immer wieder deine unschuld ..so geht das hin und her..
    nach einer beratung wird das berufungskomitee zu dem selben urteil kommen..
    ausschluss.. weil du keine einsicht und keine reue zeigst..

    dien bruder schneerose

  • Radulf
    September 24, 2010

    Man muss den verantwortlichen Druck machen. Oft heißt das auch die Versammlung wechseln.

    Ich kann nur aus meiner beobachteten Erfahrung sprechen. (ich selbst bin noch nicht in diese Situation gekommen, kenne das aber von anderen die so etwas erlebt haben)

    Es sind eindeutig zwei Geister am Werk und es ist immer offensichtlicher wer nur der Organisation folgt oder Jesus!

    Der Artikel über die Ältesten im Wachtturm welcher letzte Woche studiert wurde war meiner Ansicht nacht brilliant! Und doch hörte ich von vielen umgebenen Versammlungen, dass dieser Artikel ins lächerliche gezogen nur um die oft unbiblische Praxis vieler Ältesten zu rechtfertigen!

    Viele sind so verzweifelt in den Versammlungen und wollen Ihr den Rücken kehren und genau das wollen die Hardliner!

    Man bewirkt vielmehr wenn man bis zum Schluß kämpft! Selbst wenn das heißt als ausgeschlossener in die Versammlung zu gehen!

    Keiner darf aufgeben! Wir können nur so den Hardliner eine Antwort geben wenn wir weiterhin in die Versammlung gehen!

    Und wenn einer meint er müsse von den Symnbolen nehmen, da soll er von den Symbolen nehmen! Egal welche Sanktionen man zu erwarten hat! Nur so kann man ein klares Zeichen geben! Es hat keinen Sinn den Kampf nicht zu Ende zu führen wenn man etwas bewegen will!

    Ich wünsche euch allen Jehovas Segen und bete darum, dass Jehova durch seinen Sohn Jesus Christus uns aus dieser 40jährigen Wüstenwanderung befreit!

  • Glocknerkönig
    September 24, 2010

    Mein lieber Radulf, Schneerose hat mir von deinen Kommentaren erzählt. Wenn es dich interessiert kannst mir eine Mail schreiben. Ich kann dir vieles über die echte Seite der Kommitees erzählen. Hatte eines plus Berufung! Hier meine Mail: trial@gmx.at
    Bin übrigens auch aus Österreich. Bis später dann
    lieben Gruss
    Fritz

  • Dennis
    September 24, 2010

    Lieber Bernhard,

    da ich nicht aus Österreich komme, kann ich leider die dortigen Angelegenheiten nicht so gut verfolgen, allerdings wurde mir dieser Link geschickt, der eigentliche jede fadenscheinige Argumentation mit „kein Teil der Welt“ und „die große Hure Babylon“ in sich zusammenfallen lässt:

    http://foref.info/news/oesterreich/religionsgemeinschaften-fer-gemeinsamkeit-in-esterreich/

    3. von links ist Walter Schneeweiß Vetreter der „Zeugen Jehovas Österreich“ (nur der Kopf guckt raus). Es wäre ihm wohl am liebsten gewesen, wenn er überhaupt nich zu sehen gewesen wäre.

    Sehr interessant auch die Aussagen des Kanzlers Faymann, sowie des Wiener Erzbischof und des evangelisch-lutherische Bischof über dieses Treffen, die alle die „Zusammenarbeit und den Zusammenhalt“ beschwören, sowie „das Fördern der Demokratie durch das Gewicht der vielfältigen Religionen in Österreich“.

    Leider war von Brd. Schneeweiß anscheinend keine Stellungnahme zu bekommen. Kein Wunder, denn er hätte sich laut Ältestenbuch nach diesem Treffen wg. „Abtrünnigkeit“ vor einem Rechtskomitee verantworten müssen.

    Zu deinem befreundeten Bruder möchte ich dir (bzw. ihm) raten. Er soll AUF KEINEN FALL nochmals Älteste oder KA oder sonst wen in der Vers. ansprechen, wg. irgendwelcher Kritik am Sklaven oder Irrlehren. Wenn überhaupt nur 4-Augen-Gespräche mit einem Bruder oder Schwester in lockerer Atmosphäre, wenn die Gelegenheit günstig erscheint.

    Ansonsten ist mein Rat, dass er für sich SELBST die Konsequenzen zieht und ein eigenes Glaubensgebäude errichtet, dass nur auf sein Verhältnis zu Jehova und der Bibel beruht. Die geistige Manipulation des Sklaven kann ihm irgendwann nichts mehr anhaben und er wird seinen Weg gehen. Er hat einen Vorteil, denn er hat mit dir schon mal jemanden mit dem er offen und authentisch über seinen Glauben sprechen kann, ohne Zurechtweisung befürchten zu müssen. Bruderinfo ist dabei ja auch noch eine Hilfe.

    LG
    Dennis

  • Bernhard
    September 24, 2010

    Lieber Bruder Dennis, ich (wir) danken dir und allen Brüdern die auf unsere Anfrage geantwortet haben. Dieser Bruder ist schon 70 Jahre und hat davon viele Jahre treu wie er meinte Jesus und seinem Vater gedient, mit jeden Einsatz den die Org. immer vorgibt, jetzt ist er alt und leider auch krank geworden da kann man schon brutaler mit ihm umgehen er bringt ja fast nichts mehr. In der Vers. und jetzt sogar mit Hausbesuchen wird er regelrecht in die Mangel genommen. Wir können nur für ihn beten, Jehova und sein Sohn möge ihm die Kraft geben diese Drangsal auszuhalten. Sollten sie ihn ausschließen werden wir den Kontakt keinesfalls abbrechen er bekommt von mir die Artikel und Kommentare von BI er ist uns ein sehr treuer Freund .
    Wir fragen uns vor was haben die Ältesten Angst oder die WTG. Es gibt eine Begebenheit in der Apostelgeschichte 5:33-39 Gamaliel brachte ein Beispiel von Theudas und Judas :
    34 Da stand Gamaliel auf, ein Pharisäer und hoch angesehener Schriftgelehrter. Er ließ die Apostel für kurze Zeit hinausbringen; 35 dann wandte er sich an die Versammelten: »Ihr Männer von Israel, seid vorsichtig und überlegt euch genau, was ihr gegen diese Leute unternehmt. 36 Schon früher glaubten manche Männer, etwas Besonderes zu sein, wie Theudas zum Beispiel. Etwa vierhundert Männer konnte er als Anhänger gewinnen. Aber er wurde getötet, und von seinen Leuten ist keiner mehr zu finden. Niemand spricht mehr von ihnen. 37 Zur Zeit der Volkszählung unternahm Judas aus Galiläa einen Aufstand. Viele Leute schlossen sich ihm an. Aber auch er kam um, und von seiner Bewegung spricht kein Mensch mehr. 38 Deshalb rate ich euch: Lasst diese Männer in Ruhe! Wenn es ihre eigenen Ideen und Taten sind, für die sie sich einsetzen, werden sie scheitern. 39 Steht aber Gott dahinter, könnt ihr ohnehin nichts dagegen unternehmen. Oder wollt ihr als Leute dastehen, die gegen Gott kämpfen?«
    Ich verstehe den Text so, dass wen Jehova unser Internetzusammenkommen nicht gutheißt wird es von selbst aufhören. Aber das trifft auf die WTG genauso zu, wenn dieses Unterfangen oder Werk von Menschen ist wird es keinen Segen bei unseren himmlischen Vater haben.
    Brüderliche Grüße, möge uns Jehova und sein Sohn weiterhin die nötige Kraft schenken, Bernhard

  • Anna
    September 24, 2010

    Lieber Bruder Bernhard,
    ich wünsche Dir und dem so geschundenen Bruder Jehovas Segen bei der Bewältigung der „Drangsal“ in der er sich befindet. Ich für mich kann die Argumentation unseres lieben Bruders @alois gut nachvollziehen bezüglich der großen Drangsal.

    Sein Zitat: „Denn die Große Drangsal ist nichts anderes, als in der Organisation gefangen zu sein und sehr schwer aus ihr hinaus zu kommen. Aus ihr hinauskommen und trotzdem zu Jesus unserem Retter zu finden, wer das geschafft hat, der hat die Große Drangsal überwunden.

    Mit Drangsalen von Außen wie Verfolgung, Folter und Tod, hat die Große Drangsal nicht viel zu tun. Solche Drangsalen gab es schon immer.ZITAT von Alois ENDE

    Mit dem Gedanken von Gamaliel hast Du recht. Wenn Jehova nicht will, dass seine Schafe z.B. hier miteinander reden würde er es nicht zulassen. Das hat mich bevor ich auf diese Seite gestoßen bin immer gestört, weil ich ja auch inzwischen alleinstehend bin, dass ich mit niemandem mehr über meine Zweifel sprechen konnte.

    Andererseits läßt Jehova offenbar die Organisation momentan noch bestehen. Meine Überlegung geht dahin, dass ja auch organisationstreue Schafe seine von ihm gezogenen Diener sind. Es könnte m.E. sein, dass Jehova ihnen noch Gelegenheit gibt zu erkennen, dass sie dem neuzeitlichen Baal dienen. Sie müssten doch irgendwann merken, dass Anbetung nur Jehova und Christus gehört… Kürzlich hat ein junger Dienstamtsgehilfe wieder beim Schlussgebet dem Sklaven gedankt, in mehreren Sätzen für die Literatur bedankt mit denen die Organisations uns ausrüstet usw. Es war schon fast schlimmer wie auf dem Kongress. Vielleicht will er ja Ältester werden, was weiß ich. Andererseits wäre die Organisation von heute auf morgen nicht mehr da würden diese Brüder alle in ein tiefes Loch fallen. Viele sind doch seit Generationen Zeugen Jehovas und können sich ein anderes Leben gar nicht vorstellen. Damit meine ich weniger das persönliche Verhältnis zu Jehova sondern verwandtschaftliche und freundschaftliche Bindungen. Sie haben Angst merken es aber selber nicht. Deswegen führen fast alle eine Art „Doppelleben“ welches sie sogar sich selber gar nicht eingestehen. Das muss nicht immer ausufern z.B. in moralischer Hinsicht etc. Sondern zeigt sich oft in ganz kleinen Dingen so dem Sinne nach: „das muss man nicht so eng sehen…“
    Das geschieht unmerklich und alle sind darauf getrimmt ja keine Kritik an der Organisation zu üben. So wie die 3 Affen das Böse nicht wahrhaben wollen gemäß dem Spruch: „nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) sagen.
    Mangelnde Zivilcourage eben. Damit ist auch der Boden geebnet für die vielen psychischen Probleme unter Zeugen Jehovas. Es kann ja was mit einer glücklichen Religionsausübung nicht stimmen wenn viele psychosomatische Störungen haben und doch ein hoher Prozentsatz in psychiatrischer Behandlung ist. Ich kenne keine Gruppe in denen in privaten Gesprächen soviel über Krankheiten geredet wird, Ernährung, alternative Heilmethoden usw.

    Du und der Bruder, seid bitte tapfer. Unter 4 Augen-Gesprächen kann man schon mal das eine oder andere anmerken. Nur 6-Augen-Gespräche fürchte ich können wir uns, die wir in den Versammlungen verbleiben, absolut nicht leisten. Wenn ich daran denke wie oft ich in den Zusammenkünften vermeiden muss den Kopf zu schütteln über allerlei Absurditäten. Allein das Buch über die Apostelgeschichte verlangt mir einiges an Selbstbeherrschung ab.

    Noch ein Gedanke zu dem geschundenen älteren Bruder: Diese Woche in der Dienstzusammenkunft wird im Jahrbuch 2011 darauf Bezug genommen dass man auch im hohen Alter noch predigen kann, selbstverständlich auch im Pflegeheim oder mit Behinderungen usw. Damit werden unsere Älteren Brüder die dies nicht schaffen wieder mutlos gemacht. Was ja nicht heißen soll, dass es nicht gut ist wenn jemand dies für sich ausübt und auch schafft. Nur ist das doch kein Maßstab an dem sich andere messen lassen müssen.
    Und in der mündlichen Wiederholung wird dann wieder Psalm 116:14, 18 usw. aufgeführt wo es darum geht Jehova die Gelübte zu bezahlen.
    Hier wird leider auch nur herausgestellt, dass wir ja gelobt haben zu predigen und das auch durchhalten müssen. Dabei geht es doch hier um das Versprechen Jehova loyal ergeben zu sein bzw. zu bleiben weil nur er uns durch das Loskaufsopfer vom Tod befreien kann. Das es sich um die Hallel-Psalmen handelt die nach dem Passah gesungen wurden um des Bundes Jehovas zu gedanken wird unterschlagen.
    Wir müssen wirklich nach allen Richtungen wie @Ulli so schön ausgeführt hat wachsam sein. Dürfen nicht schläfrig werden und uns von der ermüdenden Belehrung der Organisation einlullen lassen.
    Das schlimme für mich persönlich ist wirklich, dass ich viele wertvolle Menschen unter den Zeugen Jehovas kenne die mir leid tun und denen ich gerne die Augen öffnen würde. Mit Jehovas Hilfe beherrsche ich mich jedoch. Helfen wird uns allen dabei der schöne Psalm 118, hier die Verse 4-9 aus der Hfa:

    4 Alle, die ihm in Ehrfurcht begegnen, sollen einstimmen: Seine Gnade hört niemals auf! 5 In auswegloser Lage schrie ich zum Herrn: „Hilf mir!“ Er holte mich aus der Bedrängnis heraus und schenkte mir Freiheit. 6 Der Herr ist auf meiner Seite, und ich brauche mich vor nichts und niemandem zu fürchten. Was kann mir ein Mensch schon antun? 7 Der Herr steht für mich ein und hilft mir; ich werde noch die Niederlage meiner Feinde erleben. 8 Es ist viel besser, bei dem Herrn Schutz zu suchen, als sich auf Menschen zu verlassen. 9 Es ist viel besser, bei dem Herrn Schutz zu suchen, als mit denen zu rechnen, die mächtig und einflussreich sind.

    Liebe Grüße an alle wünscht Anna

  • Manfred
    September 24, 2010

    Liebe Schwester Anna,
    Deine Worte: „Das schlimme für mich persönlich ist wirklich, dass ich viele wertvolle Menschen unter den Zeugen Jehovas kenne die mir leid tun und denen ich gerne die Augen öffnen würde. Mit Jehovas Hilfe beherrsche ich mich jedoch.“ Zitat Ende.

    Genau so empfinde ich auch. Bei mir sind es nicht viele Personen, zu denen ich ein herzliches Verhältnis habe, aber um der wenigen tut es mir leid. Aber vielleicht kann uns folgender Bibeltext trösten. Denn Abraham war auch in Sorge um Menschen, die sich in Sodom und Gomorra aufhielten.

    1. Mose 18:20-33
    20 Somit sprach Jehova: „Der Klageschrei über Sọdom und Gomọrra, ja, er ist laut, und ihre Sünde, ja, sie ist sehr schwer. 21 Ich bin fest entschlossen, hinabzugehen, um zu sehen, ob sie ganz nach dem darüber [erhobenen] Geschrei handeln, das zu mir gekommen ist, und wenn nicht, kann ich es erfahren.“
    22 Hier nun wandten sich die Männer von dort weg und begaben sich auf ihren Weg nach Sọdom; was aber Jehova betrifft, er stand noch vor Abraham. 23 Dann trat Abraham näher und begann zu sagen: „Wirst du wirklich die Gerechten mit den Bösen wegraffen? 24 Angenommen, es sind fünfzig Gerechte inmitten der Stadt. Wirst du sie denn wegraffen und dem Ort nicht verzeihen um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind? 25 Es ist im Hinblick auf dich undenkbar, daß du auf diese Weise handelst, den Gerechten mit dem Bösen zu Tode zu bringen, so daß es dem Gerechten ebenso gehen muß wie dem Bösen! Das ist im Hinblick auf dich undenkbar. Wird der Richter der ganzen Erde nicht tun, was recht ist?“ 26 Da sprach Jehova: „Wenn ich in Sọdom, inmitten der Stadt, fünfzig Gerechte finden werde, will ich ihretwegen dem ganzen Ort verzeihen.“ 27 Aber Abraham antwortete weiter und sprach: „Siehe, bitte, ich habe mich entschlossen, zu Jehova zu reden, obwohl ich Staub und Asche bin. 28 Angenommen, es würden an den fünfzig Gerechten fünf fehlen. Wirst du wegen der fünf die ganze Stadt verderben?“ Hierzu sagte er: „Ich werde [sie] nicht verderben, wenn ich dort fünfundvierzig finde.“
    29 Aber nochmals redete er weiter zu ihm und sprach: „Angenommen, vierzig sind dort zu finden.“ Hierauf sagte er: „Ich werde es wegen der vierzig nicht tun.“ 30 Er aber fuhr fort: „Möge Jehova bitte nicht von Zorn entbrennen, sondern mich weiterreden lassen: Angenommen, dreißig sind dort zu finden.“ Er sprach seinerseits: „Ich werde es nicht tun, wenn ich dreißig dort finde.“ 31 Er aber fuhr fort: „Siehe, bitte, ich habe mich entschlossen, zu Jehova zu reden: Angenommen, zwanzig sind dort zu finden.“ Er sprach darauf: „Ich werde [sie] wegen der zwanzig nicht verderben.“ 32 Schließlich sagte er: „Möge Jehova bitte nicht von Zorn entbrennen, sondern laß mich nur dieses eine Mal [noch] reden: Angenommen, zehn sind dort zu finden.“ Er sprach darauf: „Ich werde [sie] wegen der zehn nicht verderben.“ 33 Dann ging Jehova seiner Wege, als er mit Abraham zu Ende geredet hatte, und Abraham kehrte an seinen Ort zurück.

    Wir wissen letzendlich waren es nur 4 Personen, die gerecht waren und das waren Lot und seine Familie. Was tat Jehova um diese zu retten? Er schickte seine Engel und nahm sie buchstäblich bei der Hand um sie aus der verurteilten Stadt zu führen.
    Vielleicht ist das für uns der Hinweis, dass Jehova irgendwie dafür sorgt, dass die die ihm wirklich dienen und das Loskaufsopfer seines Sohnes Jesu Christi wirklich anerkennen, gerettet werden und wenn er wieder Engel schicken muss, die diese Brüder und Schwestern dann aus der Organisation herausführen werden.
    Das stimmt mich wirklich zuversichtlich dass alles gerecht zugehen wird.
    Mittlerweile kann ich in den Zusammenkünften auch kaum noch zuhören. Ich höre immer wieder den Aufruf um zu predigen, damit man Rettung erlangen kann und nur dem Sklaven vertrauen soll. Ich glaube lange kann ich mir das nicht mehr antun. Zuviel habe ich in dem einen Jahr hier auf Bruderinfo neu gelernt, dass ich die „geistigen Ergüsse“ in der Versammlung kaum noch ertrage. Auch das „hellere Lich“ hat eher so was vom flackern einer Kerze, kurz bevor sie ausgeht.

    Ja, ich bin traurig, dass die vielen Bekannten in den Versammlungen die Wahrheit nicht erkennen mögen, aber trotzdem bin ich zuversichtlich, dass Jesus alles tut um seine Schafe zu versammeln und zu retten.
    Liebe Grüße an alle und noch ein paar schöne sonnige Tage.
    Manfred

  • Martin
    September 24, 2010

    Ihr lieben,

    wie ich schon gehört habe, ticken in Österreich die theokratischen Uhren sowieso anders. Hier kennt einer den anderen. Es gibt nicht wenige dominante Älteste, die heimlich „in den Versammlungen regieren“ und die sogenannte Nachzöglingsgeneration kann den Aufstieg in die Hierachie nur schaffen,wenn sie diesen Regenten die „entsprechende Ehre zukommen lassen“. Berufungskomitees sind absolute Show-Vorstellungen. Schon beim Zusammentreffen gehen die 3 Auserwählten davon aus, das vor ihnen ein „reueloser Übeltäter sitzt, dem es an Demut mangelt“… Sie müssen jetzt nur noch Ansätze zu dieser Grundeinstellung finden. Wenn dann noch die Stimmung ein wenig gereitzt ist beim Vorgeladenen durch sein Unrechtsempfinden im Zusammenhang mit den Verfahrensweisen des ersten Rechtskomitees, ist schnell der Grund gefunden für eine Bestätigung… und wenn er darin besteht, dass sich der Vorgeladene mal verspricht und etwas anders darlegt, wie bei der ersten Vorladung, dann unterstellt man ihn halt die Lüge. Es gibt fast immer ein Grund. Zudem sitzt im Hintergrund das 1. Rechtskomitee und hört zu, also 3 von Vorne und 3 von Hinten. Was soll bei dieser Front sich im Herzen eines „Schafes unseres Herrn“ bewegen? Im Übrigen hat das Komitee ja nur eine Aufgabe: Zu überprüfen, ob das 1. Rechtskomitee die Echtheit der Reue des Vorgeladenen richtig beurteilt hat. Deshalb wäre es sinnlos, auch als Vorgeladener irgendwelche Zeugen mitzubringen oder sich rechtfertigen zu wollen. Die 3 Brüder sollen nur beurteilen: Hat der Betroffene in der ersten Verhandlung bereut oder nicht. Noch nicht einmal wenn er/sie in der Berufungsverhandlung Reue bekunden würde, würden sie den Gemeinschaftsentzug aufheben. Es geht nicht mehr um Fakten. Hier gibt es also viel „menschlicher Ermessungs-Spielraum“,und vorliegende Informationen zeigen hier eine besondere Mentalität der Brüder in Österreich auf, die nicht selten gerne auf Anweisungen verzichten, die vor einerm Rechtsverfahren eingehalten werden sollten.

    Interessant ist für mich,das unser Herr Jesus in Zusammenhang mit dem Weib Isebel in der Versammlung Thyatira nicht nur Ihre Handlungen beschrieb – was immer dieser Text zu bedeutet hat – Jesus sagte: „Ich habe ihr ZEIT GEGEBEN, Busse zu tun. Offensichtlich haben es die Weisungsgeber der neuzeitlichen Versammlungen und Ihre Executive nicht verstanden, was das in persönlichen Bemühungen bedeutet, und Isebel war kein harmloser Fall, sondern ein schwerwiegender Fall. Der große Hirte und König erwartete also echte von Herzen kommende Bemühungen von seiten der verantwortlichen Ältesten, die oft nicht von heute auf Morgen erfolgen können. In der Praxis werden noch nicht einmal die 7 Tage bis zur Berufungsverhandlung benutzt, um den Betroffenen noch zur Reue zu veranlassen. Selbst da verstreicht wertvolle Zeit, weil alle Spannungsgeladen sind, der Betroffene, der sich mehr Gerechtigkeit durch ein Berufungskomitee erhofft und das Rechtskomitee, ob sie auch ja alles im Sinne der Organisation richtig gemacht haben, damit sie „keines über die Mütze bekommen“ und bei in der Dienstabteilung unangenehm auffallen.

    Offenbarung2: Und dem Engel der Gemeinde in „Thyatira“ schreibe: Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen und seine Füße sind wie Golderz: 19 Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und deine Geduld und weiß, dass du je länger je mehr tust. 20 Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen. 21 Und ich habe ihr Zeit gegeben, Buße zu tun, und sie will sich nicht bekehren von ihrer Hurerei.

    Zweifellos wird Jesus die Ältesten zur Rechenschaft ziehen, die im Hau Ruck-Verfahren seine wertvollen Schafe „gnadenlos rausgeschmissen“ haben. Aber auch das wollen wir unserem Herrn überlassen. Wichtig ist nur, dass unser Blick für diese Praktiken geöffnet wird und niemand sich in seinem Vertrauen zu Jehova, seinem Sohn und seinem Wort erschüttern lässt. Die Organisation hat sich oft verändert. So zum Beispiel, das u.a. jetzt auch die gesamte Administration von Wien nach Selters verlegt wurde. Aber
    Jehova und sein Sohn sie verändern sich nie.

    Gruß
    Martin

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Lieber zur Seite 495 kannst du hierzu eine genauere Quellenangabe machen? Danke!
    Lg Matthäus

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Meine Bitte wäre an Dennis gerichtet worden!

  • Dennis
    September 24, 2010

    Lieber Matthäus,

    ja natürlich kann ich das.

    Diese Seitenzahl bezog sich auf das große blaue Buch mit dem Titel „Anerkennungsverfahren der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Deutschland 1990-1999“, das in jeder Versammlungsbibliothek in Deutschland vorliegen müsste. Hier habe ich speziell aus dem Schreiben der WT-Jusitziare Armin Pickl und Gajus Glockentin an das BuVerfG v. 01.09.1998 zitiert, das unter dem Titel „Jehovas Zeugen als Körperschaft des öffentlichen Rechts“ steht.

    Wie bereits erwähnt ab S. 479 beginnt dieses schreiben der beiden Herren und die o.g. Aussagen sind diesem Brief entnommen.

    Als ich das mit dem Wehrdienst und der „nicht vorhandenen Kontaktsperre“ las musste ich es 3mal lesen um ganz sicher zu gehen, aber es steht genauso da wie ich es hier geschrieben habe.

    LG
    Dennis

  • Anna
    September 24, 2010

    Lieber Dennis,

    Deinem Kommentar kann ich nur vollinhaltlich zustimmen. Ich weiß aus eigener direkter Quelle, dass etwas ganz anderes bei dem Anerkennungsverfahren gesagt wurde. Andererseits, nicht alle Brüder lassen sich mehr diesbezüglich bevormunden. Das weiß ich nun auch aus eigener Erfahrung und darüber freue ich mich dann doch. Laßt uns einfach weiterhin durchhalten.
    Weil ich wie Bruderinfo auch verschiedene Strömungen erkennen kann. Schönes Wochenende an alle und viele liebe Grüße Anna

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Zu Deinem Bericht ist mir noch ein Zeitungsartikel in die Hände gekommen – nur ein Auszug: Interview in einer deutschen Tageszeitung mit Br. Rudtke dem Pressesprecher bei ZJ Selters:

    Sie schließen Mitglieder aus. Wann und warum?

    Rudtke: Wenn jemand willentlich biblische Gesetze übertritt und diese Tat nicht bereut. Die Übertretung selbst führt noch nicht zum Gemeinschaftsentzug.

    Welche Verfehlungen sind das?

    Rudtke: Beispiele sind Töten, Stehlen, Verleumden, Alkoholismus und grobe sittliche Verfehlungen.

    Gibt es Kontaktverbote zu Ausgeschlossenen oder Ausgetretenen?

    Rudtke: Das kann man so generell nicht ausdrücken. Wenn es Ehepartner, Kinder oder Eltern sind, dann wird der Kontakt bestehen bleiben. Wenn keine Beziehungen da sind,respektieren wir seine Einstellung und meiden den Kontakt. Aber da gibt es keinen Zank und kein Verbot.

    Originalkopie ist bei mir in einer PDF Datei abgelegt – kann sie jedem gerne zukommen lassen – in diesem ganzseitigem Interview lügt Br. Rudkte 4 mal (!!!) – ein Bruder hat deswegen nach Selters geschrieben jedoch wie zu erwarten nie eine Antwort bekommen. Auch diesen Brief kann ich jederzeit zur Verfügung stellen!

  • Anna
    September 24, 2010

    Ja, lieber Matthäus, so ist die Wirklichkeit! In keiner Gemeinschaft wird so ein Theater um Ehemalige gemacht wie bei uns. Fast so bei beim Bann gegen Martin Luther.
    Diskriminierend ist ja auch, dass man jeden der „weggeht“ als Abtrünnigen bezeichnet am besten noch vom Satan benutzt um andere Schafe wegzuziehen. Die meisten Brüder die nicht mehr gehen wollen doch ganz einfach nur in Frieden leben und ihre Ruhe haben. Und sie wollen ihre Familie und ihre Freunde behalten. Warum dürfen wir nicht offen unsere Meinung sagen? Wann hat die Organisation das eingeführt? Oder war das schon immer so und keiner hat es bemerkt?

    Kurioserweise im Predigtdienst werden wir doch ständig mit anderen Meinungen konfroniert. Das scheint uns ja nicht zu schaden. Da werden wir sogar ständig gefordert noch mehr zu tun.
    Ich kenne keinen Vegetarier der nur, weil er mit Leuten zusammen ist welche Fleisch essen plötzlich seine Grundsätze über Bord wirft, d.h. sein Gemüse nicht mehr mag und von nun an nur noch Eisbein zu sich nimmt.
    Darüber sollten alle getreuen Organisationsanhänger einmal nachdenken, dass wir schlimmer wie Kindergartenkinder behandelt werden.
    Die Studienartikel und die Beiträge im Köngreichsdienst sind leider keine Ermunterung sondern nur Mahnungen. Statt dass wir anhand von Gottes Wort getröstet werden. Lieder zur Freude singen. Das Leben ist doch wirklich schwer genug und wie ja im Beitrag von Bruderinfo gezeigt sind die Brüder traurig und mutlos.
    Ganz anders was uns die Bibel zeigt:

    Gemäß 1. Johannes 4:18 (neue Genfer):
    „18 Wo die Liebe regiert, hat die Angst keinen Platz; ´Gottes` vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Angst hat man nämlich dann, wenn man mit einer Strafe rechnen muss. Wer sich also noch ´vor dem Gericht` fürchtet, bei dem ist die Liebe noch nicht zum vollen Durchbruch gekommen“

    So dürfte sich niemand vor Sanktionen fürchten wenn er sich mit ausgeschlossenen/weggegangen Verwandten/Freunden trifft. Nur die Furcht rechnet mit Strafe, dagegen verleiht die Liebe Zuversicht. Allein dies ist ein Grund dafür, dass die Organisation unmöglich vom Geist Jehovas geleitet sein kann.

    Gut, dass wir uns hier austauschen und trösten können.
    Einen ganz lieben Gruß an alle sendet Anna

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Vielleicht möchte Br. Rudtke zu seiner Falschheit um nicht das Wort Lügen zu gebrauchen was dazu schreiben? …seine Worte ES GIBT KEIN KONTAKTVERBOT !!!

    Was steht im Buch: „Bewahrt euch in Gottes Liebe“

    Zitat:

    Auf Seite 207 heißt es: „Ist es wirklich nötig, den Kontakt völlig abzubrechen? Ja, aus mehreren Gründen…“. Auf die Frage „Was, wenn ein Verwandter ausgeschlossen wird?“ (Seite 208) wird unter anderem auf Seite 209 gesagt: „In seltenen Fällen könnten es gewisse Familienangelegenheiten zwar erfordern, dass man mit dem Ausgeschlossenen begrenzt Kontakt hat, doch sollte dieser auf ein Minimum beschränkt werden. Wer Jehova treu sein möchte, sucht nicht nach Vorwänden für Kontakte mit einem ausgeschlossenen Verwandten, …“

  • Free Mind Thomas
    September 24, 2010

    Lieber Matthäus,

    für diese widersprüchliche Aussage habe ich gute Verwendung, ich denke das ich damit prima Zeugnis geben kann.

    Würdest Du mir diese pdf bitte zusenden?
    aufgeschlossen@gmx.de
    Besten Dank im Voraus.

    LG Dein Bruder Thomas FM

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Hallo Thomas,

    … ich hätte Dir soeben diese Datei und ein paar andere geschickt – es ist soeben eine Fehlermeldung retour gekommen – nicht zustellbar ! ???

    lg. Matthäus

  • Free Mind Thomas
    September 24, 2010

    Lieber Matthäus,

    ups, da war dann doch der Finger schneller als der Kopf.

    Richtig ist: aufgeschlossen@gmx.net

    Nochmals besten Dank für Deine Mühe!!!

    Viele Grüße des Segens
    von Deinem Bruder
    Thomas

  • Sascha
    September 24, 2010

    Hallo Matthäus,

    ich bin hier beim Lesen auf deinen Kommentar gestoßen. Könntest du mir diese PDF Datei mal schicken? Meine E-mail Adresse hast du ja…

    Vielen Dank vorab.

    Gruß

    Sascha

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Zur Doppelzüngigkeit der Organisation – nach Aussen:

    Es gibt kein Kontaktverbot – es wurde von mir auch schon der Zeitungsartikel in Deutschland zitiert – nun auch einer aus Österreich. Es dürfte demnach eine Order von der LK sein in den Medien es so darstellen das man ja soooo tolerant ist – in diesem Zeitungsartikel in den Salzburger Nachrichten konnte man sogar lesen: Kritik ist erwünscht !!! von Br. Zimmermann

    Zitat: SN 18.7.2008
    Die Bibel gibt das richtige Verhalten vor Die Zeugen Jehovas selbst wollen von einem „Kontaktverbot“ nichts wissen: „So etwas gibt es nicht. Wir leiten unser Verhalten von der Bibel ab. …“, sagt Zimmermann. …… Ich finde, dass man sein selbstbestimmtes Leben verliert, denn Kritik wird nicht geduldet,“ erzählt der Ex-Zeuge. Zimmermann sieht dies anders: „Kritik ist bei uns erwünscht, sonst könnten wir nicht wachsen und wären nicht da, wo wir heute sind“, sagt der Zeugen-Jehovas-Sprecher.

    Nach INNEN sind die harten unbiblischen Vorgaben schon mehrfach zitiert !

  • Matthäus
    September 24, 2010

    ZU: „Kritik ist erwünscht“

    w06 1. 9. S. 20 Wenn jemand aus der Familie Jehova verlässt Wir können daraus lernen, dass wir uns bemühen müssen, die Entscheidungen derer, die heute theokratische Autorität haben, anzuerkennen und in Übereinstimmung damit zu handeln.

    w73 1. 9. S. 528 Abs. 23 „Den Dingen nachjagen, die dem Frieden dienen“ Werden wir die Organisation durch einen Geist der Kritik unterminieren? Wieviel besser ist es doch, mit Schwung mitzuarbeiten und sich zu freuen, daß Jehova diese Vorkehrung getroffen hat!

    w82 1. 12. S. 13 Abs. 8 „Siehe! Jehova kam mit seinen heiligen Myriaden“ Und gewiß sind die Worte des Judas für alle diejenigen eine eindringliche Warnung, die sich als Zeugen Jehovas ausgeben und dennoch gegenüber Gottes heutiger theokratischer Einrichtung eine kritische oder unehrerbietige Haltung einnehmen.

    w81 15. 5. S. 18 Benötigen wir Hilfe zum Verständnis der Bibel?
    Wie sollten wir die geistige Speise, mit der uns dieser „treue und verständige Sklave“ versorgt, ansehen? Sollten wir sie kritisch betrachten und die Einstellung haben: „Na ja, es mag schon stimmen, aber vielleicht auch nicht; deshalb müssen wir alles sorgfältig und sehr kritisch prüfen.“? Offensichtlich haben einige so gedacht. Um ihre Ansicht zu unterstützen, haben sie Apostelgeschichte 17:11 zitiert, wo über Neuinteressierte aus Beröa gesagt wird: „Diese nun waren edler gesinnt als die in Thessalonich, denn sie nahmen das Wort mit der größten Bereitwilligkeit auf, indem sie täglich in den Schriften sorgfältig forschten, ob sich diese Dinge so verhielten.“
    Bedeutet das aber, daß die Beröer in der Botschaft nach Fehlern suchten ( Anm. von mir: In der Botschaft gibt es keinen Fehler, im Gegensatz zur Literatur bzw Lehren der tuvS) oder daß sie zweifelten? Sind sie für uns ein Beispiel dafür, daß wir die Publikationen des „treuen und verständigen Sklaven“ kritisch betrachten und darin nach Fehlern suchen sollten? Ganz und gar nicht!

  • Alois
    September 24, 2010

    Hallo Peter

    Du hast geschrieben, Zitat:

    „denn hinter dem Namen Jehova verbirgt sich Satan,“

    Woher weist Du das? Kannst Du das biblisch belegen?
    Ich teile diese Aussage nicht.

  • Barbara
    September 24, 2010

    Sehr aufschussreich warum die Lk so entschieden gegen Andersdenkende vorgeht auch der Aufsatz von Bruder E.F.
    Ist Jesus der „Hauptvermittler“? unter
    http://197610.homepagemodules.de/t10f2-Artikel-von-E-F-1.html#msg28

    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Danke für diesen Artikel, ich habe ihn auch in meiner Ablage gespeichert, mir gefällt insbesondere diese Aussage:

    Spreche ich von einer Hauptstadt, dann deshalb, weil es „Nebenstädte“ gibt; spricht man von einer Hauptsache, dann gibt es Nebensachen; kennt man einen Hauptbahnhof, dann gibt oder gab es andere, gleichsam „Nebenbahnhöfe“; hat eine Firma einen Hauptlieferanten, dann hat sie auch Nebenlieferanten Und man könnte weitere Begriffe anführen wie Hauptamt, Hauptaltar, Hauptbeschäftigung, Hauptbestandteil, Hauptgewinn, Hauptmieter, Hauptreisezeit, Hauptrolle, Hauptthema, Hauptverantwortung, Hauptzeuge und viele andere mehr.

    Allen gemeinsam ist, dass dann, wenn von einem Begriff oder einer Sache als „Haupt-“‚ gesprochen wird, immer der Gedanke eingeschlossen ist, dass es entsprechend davon auch „Neben-“ Dinge gibt. Sonst wäre der Gebrauch des entsprechenden Worts widersinnig oder unsinnig, sinnlos. Sollte also bei der Verwendung des Wortes „Hauptvermittler“ der Gedanke an eine Art von „Nebenvermittler“ mitschwingen?

    Folglich sieht sich die LK als Nebenvermittler – wie eingebildet und erhaben – es gibt nur EINEN !!

  • Jurek
    September 24, 2010

    „Christliche Loyalität bekunden, wenn ein Verwandter ausgeschlossen ist!“

    Darf man hier dazu offene Fragen stellen?

    Loyalität gegenüber WEM ist hier gemeint?

    Was ich bei dem Thema sehr sonderbar finde, dass die „ZJ“ mit den Familiengliedern, die ausgeschlossen wurden, und die mit ihnen im gleichen Haushalt zusammen leben, (das müssen nicht nur Kinder sein!) normal(erweise) zusammen einkaufen gehen, miteinander reden, sich grüßen, füreinander da sind, etc. Aber die Welt schaut plötzlich ganz anders aus, wenn sie nicht mehr in demselben Haushalt wohnen. Dann werden sie von „ZJ“, die viel über Liebe auch zu Feinden predigen, wie die Pest gemieden, nur weil andere ihnen das geboten haben?
    Im ersteren Fall (dem Zusammenleben in der Familie), gilt die Regel nicht so wie im zweiten Fall? Oder warum gelten die nicht im zweiten Fall auch noch wie im ersten Fall? Sind die Gebote GOTTES so unterschiedlich?
    Wie ist also dieser kolossale Unterschied im Umgang miteinander, wirklich biblisch zu begründen?

    Auch würde ich es gerne verstehen wollen, auf welcher biblischen Grundlage man andere so sehr und lieblos meidet, ohne eigentlich aus erster Hand zu wissen, warum? Denn die „ZJ“ wollen auch, dass man über sie sich aus erster Hand informiert (sich berufend auf Apg 28:22 o. ä.), und nicht was andere Leute über sie erzählen.

    Für mich ist es Fakt, dass egal ob jemand von sich aus von den „ZJ“ weggeht (weil er doch offensichtlich mit denen nix zutun haben will und im Brief das mitteilt) oder er wird gegangen (ohne es zu wollen), dass die „ZJ“ diese wie Abtrünnigen meiden.
    Aber ebenso für mich ist es Fakt (auch wenn ich nicht weiß warum die „ZJ“ das anders sehen?), dass die meisten „ZJ“ sind z.B. aus der Katholischen Kirche ausgetreten, spricht, die haben sich exkommuniziert… Und als solche, gehen sie zu den Katholiken, um zu predigen?? Mit welcher Berechtigung?
    Mit welchem also Befugnis, wenn sie EX-Katholiken sind, also Abtrünnige Katholiken?
    Würden für die Katholiken nicht dieselben Bibelstellen gelten, mit den Abtrünnigen Kath. nicht zu sprechen? …

    Kann mir bitte jemand diese und ähnliche Fragen von den „ZJ“ (möglichst anhand der Bibel) beantworten?

    L. G. – Jurek

  • Michael
    September 24, 2010

    Hallo Jurek, diese Fragen solltest Du nicht hier stellen, sondern an aktive ZJ!Gruß Michael

  • Dennis
    September 24, 2010

    Hallo Michael,

    nur falls du es noch nicht bemerkt haben solltest:

    Hier schreiben und lesen sehr viele sog. „aktive“ ZJ, incl. mir!

    Übrigens sind die Brüder hinter dieser Seite auch (je nach Definition) „aktive“ ZJ.

    Gruß
    Dennis

  • Michael
    September 24, 2010

    Hallo Dennis, da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt, tut mir leid ich wollte niemanden angreifen. Ich meinte damit, das diese Fragen eigentlich solchen Personen ( akt. Zeugen )gestellt werden müssten, die damit beauftragt werden ( Rechtskomitee ). Viele Grüße Michael

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Die Frage lieber Jurek, hat einen tiefen Sinn!
    Organisationshörige ZJ werden diesen Widerspruch nicht verstehen oder akzeptieren.
    Sie zeigt einmal mehr wie zweigesichtig JZ sind. Folglich gibt es keine biblische Antwort auf Deine Frage!
    Lg Matthäus

  • Dennis
    September 24, 2010

    Hallo an Alle!

    Das Thema kein Umgang mit Ausgeschlossenen brennt weiter auf den Nägeln des „Sklaven“.

    Im WT 15.11.11 ab S. 3 wird schon fast obligatorisch in einem völlig absurden Zusammenhang Jehu als Vorbild für Älteste dargestelt, die „mitunter so mutig sein müssen wie Jehu um die Versammlung vor verderblichen Einflüssen zu schützen“.

    Was mit „verderblichen Einflüssen“ gemeint ist, kann sich jeder denken:

    „Und jeder einzelne in der Versammlung muss entschlossen sein, den Umgang mit Ausgeschlossenen zu meiden.“

    Es spricht schon von sehr viel Verzweiflung, wenn man in jedem noch so abwegigen Zusammenhang diese Sache hervorheben muss.

    LG
    Dennis

  • Alois
    September 24, 2010

    Lieber Dennis

    So wie ich die Geschichte verstehe, bedeutet Jehu der zum Gericht kommende Jesus und Isebel die Organisation:

    2. Kön. 9
    31. Und als Jehu in das Tor kam, da sprach sie (Isebel): Erging es Simri wohl, dem Mörder seines Herrn?
    32. Und er erhob sein Angesicht zum Fenster und sprach: Wer ist mit mir, wer? Da blickten zwei, drei Kämmerer zu ihm hinab.
    33. Und er sprach: Stürzet sie (Isebel) herab! Und sie stürzten sie hinab; und es spritzte von ihrem Blute an die Wand und an die Rosse, und er zertrat sie.
    34. Und er ging hinein und aß und trank; und er sprach: Sehet doch nach dieser Verfluchten und begrabet sie, denn sie ist eine Königstochter.
    35. Und sie gingen hin, um sie zu begraben; aber sie fanden nichts mehr von ihr, als nur den Schädel und die Füße und die Hände.
    36. Und sie kamen zurück und berichteten es ihm. Und er sprach: Das ist das Wort Jehovas, das er durch seinen Knecht Elia, den Tisbiter, geredet hat, indem er sprach: Auf dem Grundstück zu Jisreel sollen die Hunde das Fleisch Isebels fressen;
    37. und der Leichnam Isebels soll auf dem Grundstück zu Jisreel dem Miste auf dem Felde gleichen, daß man nicht wird sagen können: Das ist Isebel.

    So wird die Organisation umkommen ohne dass sie begraben wird. Es wird nichts übrig bleiben. Jesus wird bei seinem Kommen fragen, wer ist mit mir! (Vers 32) Da müssen wir wach und bereit sein.

    Vers 34 erinnert an die 5 klugen Jungfrauen die mit dem Bräutigam eingehen und die Türe ist für die Unklugen zu.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Jeder ZJ der sich immer wieder durch solche „Belehrungen“ aus der Bahn werfen läßt, soll doch einmal über folgendes nachdenken:

    1. Warum hat Jesus den Blinden den die Schriftgelehrten ausgeschlossen hatten – weil er zu Jesus stand – EXTRA BESUCHT ?

    2. Warum werden ZJ heute die Jesus ihrem Herrn den Vorzug geben, die also seine Lehre vertreten – siehe Apg. 1:6,7 – ausgeschlossen, und warum verlangt die LK solche zu meiden, ja sogar zu hassen?

    3. Und warum hat nicht die gesamte Versammlung in Korinth den Mann der mit seiner Stiefmutter „ins Bett hüpfte“ so behandelt wie Paulus es „angeordnet“ richtiger geraten hat?

    Siehe 2. Kor. 2: … nicht zu streng zu sein …. 6 Dieser Verweis von seiten der Mehrheit genügt für einen solchen Menschen,

    Warum hat NUR die Mehrheit und nicht ALLE diesen Rat befolgt?
    Das wären 2 Beispiele die jeder der sich mit einer Rüge seitens der Ältesten konfrontiert sieht, antworten könnte!

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Noch ein kleines Detail am Rande ob Jehu tatsächlich so entschieden gegen Götzendienst vorging:

    2.Könige 6 Da stand Jehu auf und ging ins Haus. … 4 Die Opferstätten auf den Höhen ließ er allerdings bestehen,

    Wenn man schon Personen aus alter Zeit als Vorbilder hinstellt soll man auch deren Schwächen und ihren Mangel an konsequenter Durchsetzung – Götzendienst war sicher eine schwere Sünde – nicht vergessen.

    Aber das ist ja das Problem der LK – SIE belehren laufend und klagen an – wie oft entsprechen sie selbst dieser Belehrung nicht?

    Siehe:

    Ein Artikel im Erwachet 3/2011 :
    „Das Martyr Buch“

    Es ist wieder einmal ein typisches Beispiel im Zusammenhang mit der biblischen Aussage: „Du der du andere lehrst, lehrst dich selbst nicht?“

    Zitat:

    14 Männer werden wegen Häresie zum Tod durch verbrennen verurteilt. Ihr Vergehen? Sie hatten sich in Privathäusern getroffen, das Abendmahl zu feiern Und sich nicht dem „päpstlichen Götzendienst“ (also den Papst in seiner Stellvertreter Rolle Gottes nicht akzeptiert) unterzuordnen.

    In einem Kirchengericht (gleich dem heutigen Komitee) werden Fragen gestellt die – die ähnlich lauten wie manche Älteste einen „Abtrünnigen“ fragen der ein Problem hat
    den trvSk. als von Gottes Geist geleitet anzuerkennen.

    „Wie stehst du zum „Sklaven“ ? Akzeptierst du, da Jesus ihn eingesetzt hat um uns geistige Speise zu geben? Bei einem NEIN bist du ein Abtrünniger mit den bekannten Folgen.

    Wo ist der Unterschied vom damaligen Kirchengericht zur
    heutigen Komiteeverhandlung?

    Lediglich im Verbrennen der unschuldigen Menschen !!!

    Dann wird wieder die Kirche angeklagt mit den Worten: An der falschen Religion klebt das Blut dieser Menschen.

    Und wie viel ZJ sind freiwillig durch Suizid aus dem Leben geschieden weil sie mit der Grausamkeit und den seelischen verursachten Qualen durch Älteste verursacht, nicht mehr klar gekommen sind?

    Wieviele Selbstmorde gehen auf das Konto der WTG ?

    WT. vom 1.4.1986 sagt:

    “Eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen erfordert, dass man auch die Glaubensinhalte akzeptieren MUSS die nur Jehovas Zeugen vertreten.”

    Obige Aussage die im Falle dessen dass jemand sich „das Recht herausnimmt“ einen dieser Glaubensinhalte oder Lehren wie sie NUR ZJ vertreten – wie ihre schon so oft genannten falschen Zeitangaben (1879 – 1914 – 1925 – 1975) führt dann
    dazu dass jemand als Abtrünniger anzusehen ist, der Gottes Rache zu spüren bekommt und deshalb von allen „treuen ZJ“ zu hassen sei. Es wurden sogar Brüder wegen der Nichtakzeptanz von 1975
    ausgeschlossen wurde. (Nie gab es nach 1975 eine Entschuldigung oder gar Revidierung des Urteils)

    Wo ist bitte der Unterschied zu obigem EW Artikel und der Anklage anderer religiöser Strukturen und dem wie sie selbst gegen „Andersdenkende“ rigoros vorgehen?

    Im besonderen der letzte Satz im EW Artikel lässt einen gerechten Zorn bei mir hochkommen.

    Zitat: „Diejenigen die in jenen Tagen für ihre religiöse Überzeugung litten und starben, war mit Sicherheit so mancher der einfach nur glauben wollte, was der Wahrheit entsprach.“

    Welche Lehre vertritt, ja verlangt die LK im obigen WT von 1986?

    Jeder ZJ MUSS die Lehransichten der LK akzeptieren, auch wenn für ihn die einfache Wahrheit aus der Bibel etwas anderes aussagt – z.B. obige falschen Jahresangaben oder den Zeitpunkt für die Aufrichtung des Königreiches (1914) obwohl Jesus lehrte dass dies NICHT eure Sache ist diese Zeitpunkte zu kennen! Apg. 1:6,7

    Und solange die LK mit solcher Härte, mit allen Mitteln und Handlangern (Älteste) in gleicher Weise wie sie das Kirchegericht anklagen, aber SELBST EBENSO handeln, wird die Liebe in der Gemeinschaft der ZJ erkalten und psychische Erkrankungen weiter zunehmen.

  • Dennis
    September 24, 2010

    Hallo an Alle!

    Es wurden jetzt schon 4 Tage keine Kommentare mehr geschalten, woran liegt´s?

    Ein technisches Problem oder sind alle im Urlaub 😉 ????

    LG
    Dennis

  • Bruderinfo
    September 24, 2010

    Lieber Dennis und alle anderen Schwestern und Brüder,
    aus gesundheitlichen Gründen kann es im Moment zu Engpässen kommen. Wir bitten um Euer Verständnis. Euer Bruderinfo-Team.

  • Ulrike P.
    September 24, 2010

    Hallo liebes Bruderinfo-Team,
    von hier aus gute Besserung und baldige Genesung!
    Ruhig mal den Schongang einschalten – es soll schließlich keine zu große Belastung werden, uns hier ein Forum zu bieten.

    LG Ulli

  • Anna
    September 24, 2010

    Liebe Brüder,
    macht Euch bitte wegen eventueller Engpässe keine Sorgen. Wichtig ist doch, dass Ihr auf Eure Gesundheit achtet :-).
    Wir lernen ja inzwischen dass auf den eigenen Körper hören besser ist als zu funktionieren.
    In diesem Sinne von Herzen gute Besserung wünscht Anna

  • Bruderinfo
    September 24, 2010

    Liebe Anna und Ulrike,
    vielen Dank für eure liebe Ermunterung. Sehr schön das wir hier so mitfühlende Schwestern haben. Danke das Ihr immer sogleich zur Stelle seid. LG Bruderinfo.

  • Manfred
    September 24, 2010

    Liebe Brüder,
    ich dachte mir schon, dass es was mit der lieben Gesundheit zu tun hat. Ich wünsche Euch auch gute Besserung und wenn es irgendwas gibt, wobei man Euch helfen kann, dann lasst es mich wissen. Vielleicht kann man die Last ja ein bischen verteilen, dann wiegt sie nicht mehr so schwer.
    Ganz herzliche Grüße
    Manfred

  • Bruderinfo
    September 24, 2010

    Lieber Manfred,

    auch Dir vielen Dank für die Genesungswünsche und dein Angebot. Ihr seid für uns keine Last, wir werden es dich per Privatmail wissen lassen wenn Hilfe benötigt wird. Vielen Dank. LG Bruderinfo.

  • Barbara
    September 24, 2010

    Liebe Brüder,

    Gute Besserung auch von mir! Bitte achtet auf Euch und gönnt Euch die nötige Ruhe.

    Liebe Grüße,

    Barbara

  • Bruderinfo
    September 24, 2010

    Liebe Barbara, lieber Dennis,
    danke auch an Euch für die lieben Gesundheitswünsche und für Eure guten Kommentare. Es erstaunt uns immer wieder wieviele sich schon ihr Herz haben weich machen lassen für die brüderliche Liebe die hier immer mehr herrscht. Der gute Umgangston und -,aber auch die Freiheit die man seinem Mitgläubigen zugesteht ist wirklich ein Vorbild für Alle. Auch wenn nicht alle gleicher Meinung sind (das ist im Grunde nicht schlecht, sondern das Angesicht wird gegenseitig geschärft) so sind wir doch gemeinsam vereint in Christus. LG Bruderinfo. 🙂

  • Dennis
    September 24, 2010

    Liebe Brüder,

    bin froh von euch zu hören und hoffe es sind bald alle wieder gesund und munter. Lasst euch nicht stressen……..auch von mir nicht 😉

    Danke für eure Antwort!

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Walter
    September 24, 2010

    Hallo Brd. von Bruderinfoteam,

    PERSÖNLICH !!!!!!!

    vielen Dank für die SMS die Ihr uns von Schneerose in den Urlaub
    geschickt,weitergeleitet habt.
    Das Treffen hat geklappt und war den großen Umweg wert.
    Wir haben uns sehr gut unterhalten können und haben große
    Gastfreundschaft erfahren.

    Gruß

    Walter

  • Bruderinfo
    September 24, 2010

    Lieber Walter,
    das freut uns sehr das es funktioniert hat und ihr euch treffen konntet. LG Bruderinfo 🙂

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Insbesondere solche Aussagen sind mehr als bedenklich – oder was empfindet ihr dabei?

    WT 15.11.2011: Jehu und die Schlachtung der Abtrünnigen

    Hier ein paar Auszüge:

    Jehu, .. spannte seinen Bogen und zielte auf Joram. Der Pfeil durchbohrte sein Herz und er brach im Kriegswagen tot zusammen. Ahasja gelang es noch, davonzujagen, doch Jehu setzte ihm nach und ließ ihn dann ebenfalls töten (2. Kö. 9:22-24, 27). Danach konzentrierte sich Jehu auf das nächste Mitglied aus Ahabs Familie auf seiner Todesliste: die niederträchtige Königin Isebel.

    Danach eliminierte Jehu noch Dutzende andere der Familie Ahabs (2. Kö. 9:30-34; 10:1-14).

    Heute setzen wir als Diener Jehovas gegen niemand körperliche Gewalt ein, der sich gegen Gottes Normen für seine Anbetung stellt. „Mein ist die Rache“, sagt Gott (Heb. 10:30). … müssen Älteste allerdings mitunter genauso mutig sein wie Jehu (1. Kor. 5:9-13).

    Jehu … verkündete nämlich, er wolle für Baal „ein großes Schlachtopfer“ veranstalten (2. Kö. 10:18, 19). „Jehus Wortwahl ist hier sehr hintersinnig“, erklärte ein Gelehrter, „denn er bedient sich einer gewissen Doppeldeutigkeit.“ Der hebräische Begriff bezieht sich zwar „in der Regel auf ,Schlachtopfer‘, kann aber auch auf die ‚Schlachtung‘ von Abtrünnigen angewendet werden“.

    Fallen dir nicht auch Situationen ein, in denen man als Christ heute unbedingt die Tugenden Jehus braucht?

    Jehova bescheinigte Jehu, bei seiner Mission ganz in seinem Sinn und „gut gehandelt“ zu haben.

    Jehu hatte also Namen von „Abtrünnigen“, die er alle der Reihe nach tötete.

    Jehu „schlachtete die Abtrünnigen“ ?

    Heutige Christen müssen genauso sein wie Jehu !!!
    Da fällt mir nur diese alte WT Zitat aus dem Jahr 1953 ein:

    „Nur die Gesetze des Landes verbieten uns das wir Abtrünnige töten“ – und das hat Jesus so gelehrt ?

    Wann begreifen die Verantwortlichen wem sie hierbei eigentlich nachfolgen? Warum warnt Johannes mit den Worten:

    1.Joh. 3: Der Maßstab für Liebe

    11 Von Anfang an habt ihr gehört: Wir sollen einander lieben.
    12 Nicht Kain darf unser Vorbild sein. Er war ein Kind des Teufels und tötete seinen Bruder Abel.

    Wer nicht liebt, der bleibt dem Tod ausgeliefert.
    15 Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder. Und das wisst ihr: Ein Mörder hat das ewige Leben nicht.

  • Alois
    September 24, 2010

    Lieber Matthäus

    Danke für die vielen guten und richtigen Kommentare von Dir, Du bist ein große Hilfe für alle welche nur noch unserem Vater und seinem Sohn folgen wollen.

    Die Geschichte mit Jehu funktioniert umgekehrt viel besser. Denn wenn man sie auf unsere Zeit überträgt, dann sollte man das auch richtig tun. Jehu war ein einzelner Mann der für die Sache Jehovas eingestanden ist, trifft für die Organisation schon mal nicht zu, wohl aber für Jesus. Die Priester des Baal waren die große etablierte Mehrheit und nicht eine abtrünnige Minderheit.

    2.Kön 10
    18. Und Jehu versammelte das ganze Volk und sprach zu ihnen: Ahab hat dem Baal ein wenig gedient, Jehu will ihm viel dienen.
    19. Und nun, rufet alle Propheten des Baal, alle seine Diener und alle seine Priester zu mir; kein Mann werde vermißt! Denn ich habe ein großes Schlachtopfer für den Baal. Keiner, der vermißt wird, soll am Leben bleiben! Jehu handelte aber mit Hinterlist, um die Diener des Baal umzubringen.
    20. Und Jehu sprach: Heiliget dem Baal eine Festversammlung! Und man rief sie aus.
    21. Und Jehu sandte in ganz Israel umher. Da kamen alle Diener des Baal: keiner blieb übrig, der nicht gekommen wäre; und sie gingen in das Haus des Baal, und das Haus des Baal ward voll von einem Ende bis zum anderen.
    22. Und er sprach zu dem, der über die Kleiderkammer war: Bringe Kleider heraus für alle Diener des Baal! Und er brachte ihnen Kleidung heraus.
    23. Und Jehu und Jonadab, der Sohn Rekabs, gingen in das Haus des Baal; und er sprach zu den Dienern des Baal: Forschet und sehet zu, daß nicht etwa einer von den Dienern Jehovas hier bei euch sei, sondern nur Diener des Baal allein!
    24. Und sie gingen hinein, um Schlachtopfer und Brandopfer zu opfern. Jehu hatte sich aber draußen achtzig Mann bestellt und gesagt: Derjenige, welcher einen von den Männern entrinnen läßt, die ich in eure Hände gebracht habe, sein Leben soll statt dessen Leben sein.
    25. Und es geschah, als man das Opfern des Brandopfers vollendet hatte, da sprach Jehu zu den Läufern und zu den Anführern: Gehet hinein, erschlaget sie; keiner komme heraus! Und sie schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes. Und die Läufer und die Anführer warfen sie hin. Und sie gingen nach dem Stadtteil des Baalhauses,
    26. und brachten die Bildsäulen des Baalhauses heraus und verbrannten sie; und sie rissen die Bildsäule des Baal nieder;
    27. und sie rissen das Haus des Baal nieder und machten Kotstätten daraus bis auf diesen Tag.
    28. Also vertilgte Jehu den Baal aus Israel.

    Wenn man nun die Geschichte auf Heute überträgt, so wird unser Herr Jesus (Jehu) dafür sorgen, dass alle Diener des Baal sich auf der einen Seite versammeln. Jesus wird aber auch dafür sorgen, dass kein Diener Jehovas bei den Dienern des Baal bleibt. (Vers 23)
    Diese Trennung zwischen den Anhängern des Baal, was die Organisation bedeuten müsste und den Anhängern des Jehova und Heute Jesu, findet gerade statt. Es ist somit eine zeitliche Bestätigung dessen was ich glaube, dass so ein Artikel jetzt im Wachtturm erscheint. Jesus gibt uns solche Zeichen, damit wir erkennen wie weit wir in der Zeit fortgeschritten sind. Das war schon immer so, nur haben die meisten der Leser in Bruderinfo das in den letzten 40 Jahren nicht bemerkt, weil sie selbst noch Anbeter des neuzeitlichen Baal waren und keine „Antennen“ für solche Hinweise hatten.

    Die Geschichte des Jehu hängt auch mit folgender Aufforderung zusammen: 2. Kor. 7
    17. Darum gehet aus ihrer Mitte aus und sondert euch ab, spricht der Herr, und rühret Unreines nicht an, und ich werde euch aufnehmen;
    18. und ich werde euch zum Vater sein, und ihr werdet mir zu Söhnen und Töchtern sein, spricht der Herr, der Allmächtige.

    Wer die Organisation bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht verlässt, dem wird es gehen wie oben im Vers 25 beschrieben. Irgendwann sind die Türen zu, wie bei den 10 Jungfrauen, alles hängt miteinander zusammen.

    Der Organisation geschieht dann alles was ab Vers 26 steht, sie wird für immer vertilgt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    September 24, 2010

    Lieber Alois,

    das ist ein sehr interessanter Kommentar und ein gut nachvollziehbarer Zusammenhang, den du da hergestellt hast. Jehu = Jesus / WTG = Baal

    Ich kann aber in 2. Korinther 7 keine Verse 17 und 18 finden. Meinst du die Stelle aus Jesaja 52:11,15???

    LG
    Dennis

  • Alois
    September 24, 2010

    Danke lieber Dennis für die Aufmerksamkeit.

    Ich meinte 2. Kor. 6:17-18

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    September 24, 2010

    Lieber Matthäus,
    gerade habe ich den Artikel auf jw-org gelesen. In Papierform habe ich die Zeitschrift noch nicht. Das ist ja ein starkes Stück!
    Und wenn man dann an die Ereignisse in Norwegen denkt sind das doch die Gedanken die einen Menschen zum Vollstrecker eines göttlichen Gerichts machen könnten.

    Ich habe den immer vorgeschobenen Text aus 2. Johannes ab Vers 7 in der Zürcher Übersetzung gelesen:
    „Warnung vor Irrlehrern
    7 Denn viele Verführer sind hinausgegangen in die Welt, die sich nicht zu dem im Fleisch kommenden Jesus Christus bekennen; das ist der Verführer und der Antichrist. 8 Gebt acht auf euch, dass ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern den vollen Lohn erhaltet.9 Jeder, der darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wer zu euch kommt und nicht diese Lehre bringt, den nehmt nicht ins Haus auf und den Gruss entbietet ihm nicht. 11 Denn wer ihm den Gruss entbietet, hat schon teil an seinen bösen Werken.“

    Für mich stellt sich die Frage wer von der Lehre der Bibel abweicht. Dieser Artikel ist ja genau wieder die Lehre die dem entgegensteht was der Christus sagt. De facto: Grüße ich den Sklaven bzw. seine Bevollmächtigten könnte ich ja schon an den bösen Werken teil haben…

    Und Jehu war ja nicht unbedingt nur ein gutes Beispiel. Die Baalsanbetung hat er – allerdings ja auch nur kurzfristig – ausgerottet. Letztlich sind die Menschen sinnlos wie immer auf dieser Welt gestorben. Vieles ist für uns heute nicht leicht nachzuvollziehen. Das damals war eine ganz andere Zeit. Der Artikel zeigt ja auch, dass Jehu inkonsequent war und die Kälberanbetung sogar gefördert hat.

    Es wird seitens der Verfasser nur selektiv etwas herausgesucht was man so lange zurechtbiegt bis es auf Ausgeschlossene passt. Und man merkt gar nicht, dass der Artikel dann eine Wende erfährt und am Schluss in den letzten Sätzen wieder mit der Bibel in Übereinstimmung ist.

    ZITAT…Jehova bescheinigte Jehu, bei seiner Mission
    ganz in seinem Sinn und „gut gehandelt“ zu haben.
    Allerdings liest man gleich im nächsten
    Vers: „Jehu seinerseits gab nicht acht, mit seinem
    ganzen Herzen in dem Gesetz Jehovas, des
    Gottes Israels, zu wandeln“ (2. Kö. 10:30, 31).
    Das hätte man wahrscheinlich nicht von ihm
    gedacht, wo er doch so viel für Jehova erkämpft
    hat! Und es macht einen traurig. Aber wir können
    daraus für uns eine Lehre ziehen: Wir dürfen
    unser Verhältnis zu Jehova nie als Selbstverständlichkeit ansehen! Wir müssen Tag für Tag
    an unserem Band der Treue zu unserem himmlischen
    Vater knüpfen. Das schaffen wir, wenn
    wir sein Wort studieren, es auf uns wirken
    lassen und von Herzen zu ihm beten. Geben wir
    doch sorgfältig darauf acht, uns auch in Zukunft
    mit unserem ganzen Herzen an das Gesetz Jehovas
    zu halten (1. Kor. 10:12).“ ZITAT ENDE

    Jetzt an diesem wo ich wohne schönen frühen morgen fürchte ich, dass dieser Artikel und andere Artkel inspiriert sind, jedoch nicht von Jehova sondern von bösen Geistermächten.

    Weil der schafähnliche Verkündiger wird jetzt, weil der Mensch so ist, nur das lesen was er alles nicht darf.
    Und den Schluss wird er leider überlesen, dass wir Jehovas Wort studieren müssen und beten. Und die Schrifttexte die zeigen wie Jesus handelte und das dann ausleben.
    Zum Nachdenken: Ist nun der Ausgeschlossene mein Feind oder der treue und verständige Sklave? Wenn jeder persönlich, auch die heimlichen Mitleser, sich diese Frage stellt, egal zu welchem Schluss er kommt sollte er die Bergpredigt wieder mal durchlesen.

    Denn zur Aussage des Cristus in der Bergpredigt die Feinde zu lieben: Jesus war und ist kein unpraktischer Idealist – er ist ein praktischer Realist. Er wußte doch aus jahrtausendelanger Beobachtung der Menschen und eigener Erfahrung als Mensch, dass es nicht einfach ist seinen Feind zu lieben.
    Es geht nur durch völlige Hingabe an Jehova und ein immer aufs neue wachsendes Vertrauensverhältnis zu ihm. Wenn Jesus sagte: „liebe deinen Feind”, so ließ er m.E. unsere Unvollkommenheit nicht außer acht. Jeder der sich als Christ bezeichnet hat doch die Verantwortung, dies in unserem täglichen Leben leidenschaftlich auszuleben, und genau das ist die Botschaft die wir predigen müssen!!! Unsere Welt hat es bitter nötig von Jehovas Liebe zu lernen.
    Danke, dass Du den Artikel aufgegriffen hast. Ich hätte ihn vermutlich überlesen.
    Allen einen schönen immer noch Sommertag wünscht herzlich Anna

  • schneerose
    September 24, 2010

    hallo alle brüder

    dieses jahr , so scheint mir, ist das jahr der hinschlachtung von „abtrünigen“..

    in viele ansprachen und literatur wird den brüdern anweisung gegeben wie so eine hinrichtung aussehen kann..
    dazu wurden biblische personen ausgesucht ..die unserem vater widerstanden..(isebel)..

    nun sei eines angemerkt..

    die vielen „abtrünigen“ wiederstehen nicht unserem himmlischen vater sondern der neuzeitlichen isebel..

    wir möchten nicht wie nabot.. unseren weinberg verkaufen …(die liebe zu christus uns seinem vater) .. isabel (WTG) hat ein paar nichtsnutzige männer ausgesucht (WTG Älteste) die durch ihre lügen und falschaussagen nabot (uns)zu tode brachten..(bringen)

    warum kann ich das behaupten
    ich bin selber ein augenzeuge dieser hinrichtungen.. oder wer von euch masst sich an.. über das volk jahs zu regieren..ich kenne hier niemand..isebel (WTG)ist eine machthungrige selbsternannte königin ..sind wir königlich? sicher nicht..

    wir sind einfachen menschen wie nabot.. aber wir haben etwas besonderes ..einen schönen weingarten (glauben an jesus)..
    deshalb hat man uns.. oder wird man uns töten..

    nur unser herr jesus christus (Jehu) hat die befugnis und die macht.. an diesem selbsternannten königshaus gericht zu üben..

    wir brauchen nur geduld.
    grüsse euch allen schneerose

  • Anna
    September 24, 2010

    Guten Morgen Schneerosen und alle!

    Dem kann ich nur beipflichten. Wir müssen Geduld haben. Ich denke auch wie Ihr unser himmlischer Vater sieht hier nicht mehr ewig zu. In den letzten Monaten habe ich hier viele „Abtrünnige/Ausgeschlossene“ kennengelernt. Allesamt liebenswerte gottesfürchtige Menschen :-).
    Abtrünnig ist doch jemand der das Loskaufsopfer und die Lehre des Christus nicht nur ablehnt sondern auch öffentlich dagegen ist. Da gibt es sicher einige in anderen Foren, hier nicht bzw. wenn, dann nur kurzzeitig.

    Und auch Ulli findet ja, dass immer mehr Druck gemacht wird seine „abtrünnigen“ Familienangehörigen zu hassen.
    Jesus wäre auch ausgeschlossen worden, wurde ja schon mehrfach kommentiert. Er hat angeprangert was die Pharisäer den Menschen für Lasten aufgebürdet haben.
    Und wenn wir hier sagen, dass in der Organisation Menschengebote statt Gottes Gebote gelehrt werden ist jeder von uns ja inzwischen auch abtrünnig, wenn auch nicht offiziell.
    Das Buch über die Apostelgeschichte weist ja ebenfalls stets auf die Treue zum Sklaven hin. Und darauf sich Anerkennung durch Predigtdienst zu verdienen. Ich habe inzwischen Mühe wenn ich einen Kommentar gebe etwas auszuwählen hinter dem ich stehen kann.

    Jeder von uns wurde von Jehova gezogen, d.h. für Jehova sind wir, obwohl sündhaft seine Kinder. Und er betrachtet uns zunächst wie eben ein Vater als „gut“. Hierzu ein nachdenkenswertes Zitat:

    „Gute Menschen brauchen keine Gesetze, um gezeigt zu bekommen, was sie nicht dürfen, während böse Menschen einen Weg finden werden, die Gesetze zu umgehen.“
    Platon

    Wenn man nach einem Gewitter durch die Natur geht, den Duft einatmet spürt man förmlich mit allen Sinnen Gottes Liebe in der Schöpfung. Er hätte uns nicht mit so vielen Sinnen ausstatten müssen damit wir das Leben auch genießen dürfen. Und nicht nur immer Pflichten erfüllen. Im Königreichsdienst von dieser Woche ist ja wieder ein umfangreicher Artikel „nach Mazedonien zu kommen“… d.h. sich voll einzusetzen.
    Ich denke, wenn jemand den aufrichtigen Wunsch hat sich andernorts voll einzusetzen ist dies lobenswert. Braucht es aber für 99 % der Verkündiger die dies aufgrund ihrer Umstände gar nicht können wirklich einen höchst umfangreichen Artikel der eine halbe Stunde in der Dienstzusammenkunft besprochen wird?

    Und noch ein weltliches Zitat dazu von Platon:

    „Die Natur ist ein Brief Gottes an die Menschheit.“

    Das fehlt meinen Brüdern m.E. sehr oft. Die Möglichkeit des Nachsinnens draußen. Meine Gebete sind draußen sind viel mehr inhaltsreicher und tiefergehend. Ich kann dann Jehova auch danken und ihn gemäß dem Bibellesen für diese Woche preisen:

    Psalm 106:27 und 48 NW:
    47 Rette uns, o Jehova, unser Gott, Und bringe uns aus den Nationen zusammen, Damit wir deinem heiligen Namen danken,
    Damit wir zu deinem Lobpreis frohlockend reden.

    48 Gesegnet sei Jehova, der Gott Israels,
    Von unabsehbarer Zeit ja bis auf unabsehbare Zeit;
    Und das ganze Volk soll amen sagen.
    Preiset Jah!

    Einen erbaulichen Tag wünscht Anna

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Das hast Du schön formuliert – danke liebe Schneerosen!
    Besonders Dein Schlußsatz ist – wenn es auch nicht immer leicht -allzu wahr.

    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    September 24, 2010

    Hallo Matthäus,
    ich erkenne in den Aussagen gegen WTG-Abtrünnige, eine kontinuierliche Steigerung.

    Zuerst ging es nur darum, mit ihnen keine geistige Gemeinschaft mehr zu pflegen. – Engstirnig aber von ihrer Warte aus, nachvollziehbar.

    Dann sollte man plötzlich überhaupt keinen Kontakt mehr mit ihnen haben. Selbst dann nicht, wenn es Familienmitglieder betrifft…und wenn es auch NOCH so schmerzhaft ist. – Ab da wurde aus der Engstirnigkeit Hartherzigkeit.

    Diesem Schmerz will man begegnen, indem man den Brüdern einflüstert, dass WTG-Abtrünnige verabscheuenswert sind. – Hier zeiget sich die WTG als Strippenzieher, der seine Untertanen als reine Marionetten betrachten.

    Und nun kommt sogar Agressivität ins Spiel! – Damit wird die Manipulation auf die Spitze getrieben.

    Ich frage mich wie lange es wohl dauert, bis ein wohlmeinender Vater seinen „abtrünnigen“ Sohn totprügelt, um Gott zu gefallen?
    Oder wann Abtrünnigen Molotowcocktails durchs Fenster geschleudert werden, um vor Gott als Jehu-ähnlicher Held dazustehen…

    LG Ulli

  • schneerose
    September 24, 2010

    ein servus an alle brüder

    denken wir 500 jahre zurück.. Guttenberg erfand den Buchdruck..
    martin luther nutzte diese erfindung und die biblische warheit verbreitete sich schnell in ganz europa..

    durch diese erfindung war in der kath. kirche buchstäblich die hölle los..der kleine hirtenjunge hinter dem pflug konnte die bibel lesen..ja.. er sah auf einmal welche lügen seine kirche verbreitet

    das ansehen der kirchenfürsten war gebrochen..
    mit aller nur zur verfügung stehender gewalt.. wurden den ABTRÜNIGEN die prozesse gemacht..
    mit grosser grausamkeit und folter wurden die Menschen gezwungen den papst die treue zu schwören..

    brüder.. dieses drama erleben wir nochmal ..jetzt und hier

    das neue medium internet (buch druck) hat es möglich gemacht die vielen lügen und falschen lehren der WTG öffentlich zugängig zu machen..
    war zur zeit luthers nicht das bibellesen verboten..
    noch schlimmer ..schon der besitz einer bibel wurde mit dem tode bestraft..

    die brüder vom info team.. müssen sich wie luther an geheimen orten aufhalten ..damit der grossinquisitor (Selters) sie nicht ergreifen und „hinrichten“ kann..
    wie tief sind diese menschen doch gesunken..

    liebe brüder.. ist es nicht eigenartig.. dass viele ketzer – prozesse und verbrennungen zu richtigen volksfesten ausarteten..oft war es dein nachbar oder freund der dich den Inquisitor verraten hat..es genügt schon das wort.. ich haben im internent gelesen…

    erleben wir nicht das selbe.. wenn vorträge und verhetzungen der WTG mit tosenden ablaus bestätigt werden..(ein volksfest für die verstummten)

    warum schreibe ich das alles

    in den lenzten woche durfte ich einige brüder kennen lernen..die hier mitschreiben und lesen..ich habe im nach hinein ein eigenartiges gefühl verspürt..ich versuche einige worte zu finden
    VERTRAUEN GEBORGENHEIT WÄRME MITGEFÜHL SCHUTZ ..ich kanns nicht genau beschreiben..

    ich bin sehr froh das es die „ABTRÜNIGEN“ gibt..ich kann nur jeden aufrichtig bibelgläubigen buder ermuntern..echte freunde zu suchen ..freunde die den friedensfürsten jesus als ihren von jah eingesetzten sklaven und führer anerkennen..

    was anderes
    verzeiht.. aber noch mal die Gretchen frage..
    was oder wieviel macht der sklave WTG im predigdienst

    grüsse euch allen und besonders meinen gästen mit ihren kleinen
    schnerose

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Eine offene Frage an die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas:

    Wann werdet IHR EUCH von solchen Aussagen klar distanzieren?

    „Das Gesetz des Landes und das durch Christus kommende
    Gesetz Gottes verbieten es uns, Abtrünnige
    zu töten, selbst wenn es eigene Familienangehörige
    nach dem Fleische wären. Indes verlangt Gottes Gesetz
    von uns, dass wir ….anerkennen.“
    Der Wachtturm, 15. Januar 1953, S. 63

    Angesichts der schrecklichen Vorkommnisse in Norwegen und der Hintergründe eines Videos welches „Christen als Krieger“ für das Königreich Gottes „ausbildet“ die in der Schlacht von Armagedon Ungläubige und ABTRÜNNIGE tötet !!! Siehe ZDF heute journal vom 25. Juli 2011:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1394854/ZDF-heute-journal-vom-25.-Juli-2011?bc=kua884718#/beitrag/video/1394854/ZDF-heute-journal-vom-25.-Juli-2011

    Mein Kommentar unten soll auch die Folgen für jeden Christen der so denkt oder handelt klar vor Augen führen.

    lg. Matthäus

  • schneerose
    September 24, 2010

    servus matthäus und brüder

    jeder fragt..wieso dieser gepflegte junge mann zu einer solchen tat fähig ist..
    beamte und psychologen versuchen eine erklärung zu finden..einige sehen das er chemikalien gekauft hat und vermuten das die behörden zu nachlässig waren..

    in wirklichkeit liegt der grund sehr tief .. wenn ein mensch sich als retter oder befreier unterdrückter sieht..dass ganze mit einen göttlichen auftrag verbindet.. dann pasiert das.. was du mattheus aus dem wachtturm kommentiert hast..

    mit einfachen worten ohne umschreibung..“wir würden sie gerne töten..ja nicht einmal unsere familienangehörigen dürfen wir töten weil der staat es verbietet und christus nicht einsichtig ist“

    viele der brüder reagieren nicht anders als hühner ..ist eine der hennen schwach ..oder wird nicht als ihresgleichen erkannt (geruch)wird sie von den anderen geschwistern bei lebendigen leib aufgefressen..(sehr grausamer tot)..

    wie sehen die menschen die zeugen..die hausbewohner beobachten die freundlichen gesichter ..so mag einer denken.. es ei ein grosser vorteil zeugen in seiner familie zu haben..
    sie können zuhören.. haben immer zeit..haben für alle fragen eine lösung..auch bei einem groben wort sind sie nicht nachtragend..

    ja.. so lange der hausbewohner nicht im hühnerstall (getauft) platz genommen hat riecht er den duft der wiesen und des waldes..
    einmal im stall.. es gibt kein zurück mehr..
    für den rest seinen lebens wird er auf den kott der anderen laufen..und satt den duft der blumen stinkt es nach fäkalien ..der täufling hat jenden tag sein ei zu legen..und solle der bruder schwäche zeigen..gibt es kein erbarmen..von hinten über den „after“ werden ihm die „gedärme“ bei lebendigen leib harausgeriessen..
    der ausschluss es ist sein sozialer tot..

    dieser junge mann hat das zu seinem ziel erklärt..das was unsere glaugengemeinschaft im geistigen sinne macht.. er hat es in die tat umgesetzt ..

    dieses wachtturm zitat ist ein kleines sichtfenster in den „stall“
    (Versammlung) und sollt jeden aufrichtigen chtisten das wahre leben in der versammlung aufzeigen..und zum nachdenken geben ..ob dies wirklich die versammlung unseres herrn jesus christus ist..
    kann man wirklich sagen ..es werden die früchte des geistes hervorgabracht..oder geht es in erster linie um die leistung (eier) die der stall besitzer (WTG) einfordert ..

    ich und meine familie mussten mit ansehen wie ein bruder von den ältesten der versammlung vor den augen aller unschuldig in „stücke gehackt“ wurde..
    es war ein schauprozess und machtdemonstration wie im mittelalter
    es waren ebenfalls gepflegte männer ..die von ihren weltlichen nachbarn als liebevoll ehrlich und hilfbereit beschrieben wurden..

    grüsse an euch alle schneerose

  • Matthäus
    September 24, 2010

    MASSENmord in Norwegen – WARUM?

    Diese Wahnsinnstat von scheinbar einem einzigen radikalen „Christen“ (er bezeichnet sich als solcher) – bisher dachte man immer nur fundamentale radikale Moslems seien dazu fähig. So schlimm und bitter dies für alle ist, was so ein Erlebnis für die nahen Angehörigen bedeutet, können wir uns sicher nicht vorstellen.

    In vielen Zeitungen wird nach Gründen für die Tat gesucht. Sehr oft konnte ich folgende Schlagzeile lesen:

    DIE FOLGEN VON HASSPREDIGERN !

    Wer predigt Hass, wer animiert andere seinen Mitmenschen zu hassen, ab wann beginnt dieser Hass zu wirken. Warum will ein Christ der sich zu den Idealen von Jesus bekennt (bekennen sollte), dass andere zu hassen sind?

    Nun eines wissen wir Bibelkundigen – die hl. Schrift lässt uns nicht im unklaren wer hinter all dem Hass steht: 1.Joh. 5: 19 Wir wissen, dass wir von Gott stammen, wissen aber auch, dass sich die ganze Welt in der Gewalt des Bösen befindet.

    Die Frage die ich in den Raum stellen möchte:

    Was lehrt uns Jesus in Sachen Liebe – wo wird diese Lehre genauso weitergegeben? JZ behaupten vollmundig immer und immer wieder, NUR WIR – ja man sagt sie seien die einzigen die diese Liebe so hervorbringen – deshalb seien sie die einzig wahren Nachfolger Jesus.

    Auch etwas in Anlehnung an obige tragischer Vorkommnisse müssen sich alle Beteiligten die Frage gefallen lassen:

    Wo ist oder beginnt meine Liebe wie weit reicht sie – oder wo beginnt mein Hass? Was hat die Eigenschaft HASS überhaupt bei einem Christen verloren?

    Warum belehrt die LK die Gläubigen auf Kongressen (es gab einen eigenen Programmpunkt) und in ihrer Literatur: „Nur die lieben die Jehova lieben“!

    Oder Abtrünnige sind zu hassen (!!!) – hat Jesus sich geirrt als er seine Zuhörer in der Bergpredigt belehrte:

    Matth. 5: 43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen, 46 Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr?

    In dem Umfang wie jeder ZJ (jeder Christ) einer solche Belehrung die eindeutig der Lehre Christi widerspricht, billigt oder gar zustimmt, wird darüber entscheiden ob er in weiterer Folge dieser Beschreibung des Johannes entspricht und ob er damit ein Kind Gottes oder ein Kind des Teufels (!) ist.

    1. Joh. 3: Denn darum geht es ja bei der Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben. 12 Wir dürfen es nicht wie Kain machen, der von dem Bösen stammte, ´dem Teufel,` und seinen eigenen Bruder ermordete. Und warum hat er ihn ermordet? Weil ´er sah, dass` sein Bruder tat, was recht war, während er selbst Böses tat.

    13 Seid daher nicht überrascht, liebe Geschwister, wenn die Welt euch hasst. 14 ´Denn die Welt ist dem Tod verfallen.` Wir aber haben den Schritt vom Tod ins Leben getan; wir wissen es, weil wir unsere Geschwister lieben. Wer nicht liebt, bleibt in der Gewalt des Todes.

    15 Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder, und ihr wisst, dass kein Mörder ewiges Leben hat; das Leben, das Gott uns schenkt, ist nicht in ihm.

    Sollte eine solch eindeutige Aussage und Beurteilung über Liebe/Hass nicht eine klare Haltung in Wort UND Tat hervorrufen? Wenn wir die Folgen wie es Johannes im Vers 15 beschreibt bedenken, dann ist eine Entscheidung und persönliche Haltung unumgänglich.

    Mit dem Gruß der Bruderliebe
    Matthäus

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Das der Vorwurf zu hassen nicht aus der Luft gegriffen ist hier ein paar WT Zitate die die Belehrung zu hassen belegen:

    The Watchtower, 1. Oktober 1952, Seite 599:
    „Wir müssen [den Ausgeschlossenen] im wahrsten Sinne hassen, das heißt, ihm mit äußerster Abneigung begegnen, ihn als abstoßend, ekelhaft, schmutzig, verachtungswürdig ansehen.“

    The Watchtower, 15. Juli 1961, Seite 420:
    Um zu hassen, was böse ist, muss ein Christ [den Ausgeschlossenen] hassen.

    Der Wachtturm, 15. Januar 1975, Seite 442:
    … Weißt du aber auch, wie man haßt? Diese harten Worte bringen den gottgefälligen Haß zum Ausdruck, den auch du empfinden mußt, wenn du Gott gefallen möchtest. Haß ruft in uns Abscheu hervor. Etwas, was man haßt, ist einem zuwider, man ekelt sich davor, man kann es nicht ausstehen.

    Folgender Satz ist nur in der englischen Watchtower-Ausgabe enthalten: […] [Man hasst ausgeschlossene Zeugen Jehovas] in dem Sinne, wie man Gift oder einer giftigen Schlange aus dem Weg geht.

    Selbst Zweifler sind in diese Kategorie einzureihen:

    Der Wachtturm, 1. November 1980, Seite 19:
    Wer also mit seinen Zweifeln so weit geht, daß er abtrünnig wird, schwingt sich zum Richter auf. Er denkt, er wisse es besser als seine Mitchristen und auch besser als der „treue und verständige Sklave“, durch den er das meiste, wenn nicht sogar alles, gelernt hat, was er über Jehova Gott und seine Vorsätze weiß.

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Zu diesem Thema bin ich kürzlich auf ein Zitat von R. Franz gestossen – entnommen aus „Der Gewissenskonflikt“ – ich finde die Erklärung und die Hintergründe einfach genial, hervorragend und für jeden ehrlichen Christ von großer Bedeutung – deshalb habe ich ihn hier eingestellt! Ich wünsche Freude und Weisheit diese wertvollen Gedanken zu erfassen und zu verstehen! lg. Matthäus

    Jeder, der der Organisation widerspricht von Satan angeführt?

    Man lese beispielsweise, was im Wachtturm vom 15. November 1981 (Seite 28) stand, der in Millionen von Exemplaren in vielen Sprachen auf der ganzen Erde verbreitet wurde:

    14 Hin und wieder stehen unter dem Volke Je­hovas Personen auf, die wie Satan eine unab­hängige, kritische Haltung einnehmen. Sie wollen nicht „Schulter an Schulter“ mit der weltweiten [36] Bruderschaft dienen. (Vergleiche Epheser 2:19 bis 22.) Sie bieten dem Wort Jehovas eher eine „störrische Schulter“ (Sach. 7:11, 12). Diese Hochmütigen versuchen, die „Schafe“ von der einen internationalen „Herde“, die Jesus auf der Erde eingesammelt hat, wegzuziehen, indem sie das Muster der „reinen Sprache“, die Jehova in den vergangenen 100 Jahren auf so gütige Weise seinem Volk gelehrt hat, verunglimpfen (Joh. 10:7-10,16). Sie versuchen, Zweifel zu säen und Arglose von dem reichlich mit geistiger Speise gedeckten „Tisch“ im Königreichssaal der Zeu­gen Jehovas, wo wirklich ’nichts mangelt‘, weg­zuführen (Ps. 23: 1-6). Sie sagen, es genüge, nur die Bibel zu lesen, entweder allein oder in klei­neren Gruppen zu Hause. Aber seltsamerweise haben sie sich aufgrund dieses „Lesens der Bi­bel“ Irrlehren zugewandt, die Geistliche der Christenheit vor 100 Jahren in ihren Kommen­taren vertraten, und einige feiern sogar wieder Feste der Christenheit, z. B. den 25. Dezember, an dem die Römer die Saturnalien feierten. Jesus und seine Apostel warnten vor diesen Abtrün­nigen (Matth. 24: 11-13; Apg. 20:28-30; 2. Petr. 2: 1,22).

    In diesem einen Absatz werden also Menschen als wie Satan, unabhängig, kritisch, störrisch, hochmütige Verunglimpfer, Vertreter von Irrlehren und Abtrünnige bezeichnet. Und was hatten sie Verkehrtes getan, daß man diese schweren Anschuldigungen erhebt? Eines der „Vergehen“, die erwähnt werden, ist, daß sie auf eine nicht näher bezeichnete Weise mit einem nicht näher bezeichneten Teil der Lehre der Organisation nicht übereinstimmten. Außerdem hätten sie gesagt, es genüge, nur die Bibel zu lesen, und auf große Zusammenkünfte in einem Gebäude käme es nicht an.

    Könnten diese Punkte für sich allein schon rechtfertigen, jemand mit Satan in eine Ecke zu stellen? Andere Gründe werden nicht genannt, und für viele Zeugen hat das auch ausgereicht, diese Menschen so einzustufen und mit ihnen entsprechend zu verfahren, so unglaublich das klingen mag.

    Schummeln mit gezinkten Statistiken

    In der folgenden Statistik aus den Aufzeichnungen der leitenden Körper­schaft über die weltweite Tätigkeit der Zeugen Jehovas werden die Zahl der Täuflinge und die Gesamtzahl der aktiven Anhänger für die Jahre 1970 bis einschließlich 1979 angegeben: [37]

    Jahr Getaufte Gesamtzahl der Berichterstattenden

    1970 164 193 1 384 782

    1971 149 808 1 510 245

    1972 163 123 1 596 442

    1973 193 990 1 656 673

    1974 297 872 1 880 713

    1975 295 073 2 062 449

    1976 196 656 2 138 537

    1977 124 459 2 117 194

    1978 95 052 2 086 698

    1979 113 672 2 097 070

    Summe Täuflinge in 10 Jahren 1 793 898

    Danach sind in den zehn Jahren bis einschließlich 1979 insgesamt 1 793 898 Menschen getauft worden. Die Organisation geht normalerweise davon aus, daß ein Prozent der Mitverbundenen jedes Jahr stirbt. Berücksichtigt man dies, so würde das einen Verlust von schätzungsweise 185 308 Personen bedeuten. Zieht man diese Zahl von der Zahl der Täuflinge ab, so hätte es in diesen zehn Jahren, wenn alle in der Organisation geblieben wären, noch einen Zuwachs von 1 608 590 geben müssen.

    Was ergibt sich aber? Zählt man die 1 608 590 zu der Zahl der Aktiven im Jahr vor diesem Zehnjahreszeitraum (1969) hinzu, nämlich 1 256 784, so sollten 1979 insgesamt 2 865 374 Personen tätig gewesen sein. Der Bericht für das Jahr weist aber nur 2 097 070 aus. Das bedeutet, daß in diesen zehn Jahren etwa 768 304 Personen die Organisation verlassen haben oder untätig geworden sind. Das entspricht vier von zehn Getauften dieses Zeitraums. Oder andersherum ausgedrückt: Jeder vierte hatte die Organisa­tion verlassen.

    Die starke Fluktuation unter Jehovas Zeugen und ihre Gründe

    Die Gründe für diese starke Fluktuation sind vielfältig. Ich mache mir nicht vor, daß jeder von diesen mehr als einer halben Million Menschen, die in den zehn Jahren die Organisation verließen, dies aus Gewissensgründen tat oder von rechten Beweggründen getrieben wurde. Nicht allen ging es mehr um die Wahrheit als um sich selbst. Manche haben sich vor oder nach ihrem Weggang sittlicher Verfehlungen schuldig gemacht. Einige, die gegangen sind, haben später genau das getan, was sie der Organisation vorwarfen: Sie waren rachsüchtig und rechthaberisch, arbeiteten mit Spott, Halbwahrhei­ten und Übertreibungen, Andere haben sogar bei Zusammenkünften oder auf Kongressen der Zeugen Jehovas Störungen verursacht, was ich bedauer­lich finde. Doch mir sind auch viele, viele Menschen persönlich bekannt, die nicht so sind, bei denen man den sicheren Eindruck hat, daß sie ehrbare, mitfühlende Menschen sind, die Gott achten. Von einem selbstsüchtigen Standpunkt aus gesehen, konnten sie durch ihre Handlungsweise nur verlieren und nichts gewinnen. [38]

    Viele waren gar nicht persönlich von einer herzlosen Behandlung betroffen, sondern waren entsetzt, weil sie sahen, wie mit anderen umgegangen wurde, Sie mußten mit ansehen, wie Menschen unter der Starrköpfigkeit und Engstirnigkeit, ja sogar der Arroganz seitens der verantwortlichen Mariner litten. Oder sie erkannten die schädliche Wirkung mancher Erlasse der Organisation, die nicht fest auf die Bibel gegründet waren. Das waren keine verärgerten, nachtragenden Querulanten, sondern Menschen, die sich lediglich für mehr Mitgefühl einsetzten, für ein getreueres Befolgen des Vorbildes des Sohnes Gottes, des Herrn über den christlichen Haushalt des Glauben.

    Der Fluch um das Verbot des Umgangs mit Ausgeschlossenen und jenen, die die Gesellschaft verlassen haben

    Vollkommene Quarantäne für “Abtrünnige“ und „Antichristen“, weil sie Zweifel an gewissen Lehren äussern! Geheimsitzungen von Rechtskomitees nach dem Muster der Inquisition

    Dieses Mitfühlen mit anderen ist meines Erachtens ein entscheidendes Merkmal für die Echtheit der Motive. Gleichermaßen entscheidend ist, daß es ihnen um die Wahrheit ging, wenn sie sich für andere einsetzten. Sie wollten sich nicht der Falschdarstellung des Wortes Gottes schuldig machen, nicht heucheln, etwas zu glauben, das sie gar nicht glaubten, etwas zu unterstützen, das sie nicht unterstützen konnten, zu verurteilen, was ihrer Ansicht nach die Bibel selbst gar nicht verurteilt. Mir sind viele bekannt, die aus genau diesen Motiven gehandelt haben und die dennoch als „Abtrünnige“, „Antichristen“ und „Werkzeuge Satans“ abgestempelt wer­den. Einzige Grundlage der Verurteilung war jedesmal. daß sie nicht allen Lehren oder Grundsätzen der Organisation voll zustimmen konnten. Gegenüber solchen Menschen f¨hle ich eine Verpflichtung. Nahezu in jedem einzelnen Fall führte eine kleine Gruppe von drei oder fünf Männern (ein „Rechtskomitee“) in geheimen Sitzungen ein Verfahren gegen sie durch, zu dem Augen- und Ohrenzeugen nur zugelassen waren, um Aussa­gen zu machen, nicht aber, um die Verhandlung mitzuverfolgen. Später wurde der versammelten Gemeinde eine knappe Meldung über den Gemeinschaftsentzug verlesen, in der weder etwas über die Zeugenaussa­gen noch über die Beweise gesagt wurde, die zum Ausschluß führten. Nach der Verlesung der Bekanntmach und wurde von jedem Zeugen erwartet, daß er mit den Ausgeschlossenen kein Wort mehr wechselte, Dadurch entzog man diesen jede Möglichkeit, ihren Freunden und Bekannten etwas zu erklären. Hätten sie das vor ihrem Gemeinschaftsentzug getan, wäre es ihnen als „Abwerbeversuch“, „Untergrabung der Einheit der Versamm­lung“, „Säen von Zwietracht“ oder „Bildung einer Sekte“ ausgelegt worden. Und wer nachher mit ihnen redete, gefährdete die eigene Stellung, da ihm dann ebenfalls der Gemeinschaftsentzug drohte.

    Damit ist die Quarantäne perfekt, und jeder Diskussion ist das Wasser abgegraben. Die Aufzeichnungen überr das Gemeinschaftsentzugsverfahren einschließlich irgendwelcher angeblicher Beweise ruht jetzt in einem der umfangreichen Archive in der Dienstabteilung in Brooklyn (oder in einem der Zweigbüros) und trägt den Vermerk „Nicht vernichten“. Das Archiv mit all seinem Beweismaterial ist genau wie die Anhörungsprotokolle geheim und keiner Prüfung zugänglich.

    Wahre Gefährten für die Zeit der Not oder vorgespielte Heuchelei?

    In der Bibel wird uns gesagt: „Ein wahrer Gefährte liebt allezeit und ist ein [39] Bruder, der für die Zeit der Bedrängnis geboren ist.[33] Früher dachte ich, ich hätte solche Gefährten in großer Zahl Als die Krise aber den entscheiden­den Höhepunkt erreicht hatte, mußte ich feststellen, daß ich nur sehr wenige hatte. Diese wenigen sind mir dafür um so kostbarer, ganz gleich, ob sie sich nun mit vielen oder wenigen Worten für mich eingesetzt haben. Weil ich früher im Rampenlicht stand, fragen die Leute nach mir. Fast nie erkundigt sich aber jemand nach den anderen, die nicht so bekannt waren, obwohl sie dasselbe durchgemacht haben und praktisch dieselben Folgen tragen müssen.

    Was muß es für eine Mutter bedeuten, die einem Töchterchen das Leben geschenkt hat, die das Baby gefüttert und bei Krankheit gepflegt hat, die das Mädchen später durch die prägenden Lebensjahre geführt und an seinen Problemen Anteil genommen hat, die die Enttäuschungen und traurigen Augenblicke wie ihre eigenen durchgemacht und mit ihrer Tochter geweint hat – was muß es für diese Mutter bedeuten mitzuerleben, wie ihre jetzt erwachsene Tochter sie plötzlich zurückweist, und das nur, weil ihre Mutter Gott und ihrem Gewissen treu bleiben wollte?

    Die triste Wahrheit über die familienzerstörende Wirkung durch

    Welches Leid erfahren Eltern, deren Sohn oder Tochter heiraten und ihnen sagen, es sei am besten, sie ließen sich nicht auf der Hochzeitsfeier blicken, oder die erfahren, daß eine Tochter ein Kind zur Welt gebracht hat, und ihnen gesagt wird, sie sollten nicht kommen, um das Enkelkind zu sehen? Das ist keine Einbildung. So ergeht es vielen Eltern. Ich will nur ein Beispiel bringen. Eine Mutter aus Pennsylvanien schreibt:

    „Ich habe Kinder in der Organisation, die verheiratet sind und mich sogar zu sich einluden während der ersten Zeit, als ich mich von der Organisation zurückzog, damit ich mich erholen konnte. Ihre Einstellung zu mir als Mensch hatte sich nicht geändert. Seit aber die Bekanntgabe kam (im Wachtturm vom 15. Dezember 1981, der genaue Anweisungen für den Umgang mit Personen, die sich aus der Versamm­lung zurückgezogen hatten, enthielt), werde ich von ihnen nur noch gemieden. Nicht einmal telefonisch haben wir Verbindung, und sie nehmen keinerlei Kontakt mit mir auf. Ich muß etwas dagegen tun, aber ich weiß nicht was. Ich unternehme nichts, damit es nicht etwas Falsches ist und sie sich noch mehr von mir entfremden. Ich rufe nicht bei ihnen an, damit sie sich nicht eine Geheimnum­mer geben lassen, und ich schreibe nicht, weil ich – wie schon gesagt – befürchte, etwas zu äußern, das sie als anstößig auslegen könnten. Ich mußte ins Krankenhaus deswegen, weil ich mit den Nerven am Ende war, und kurz darauf stand ich gleich wieder vorm Nervenzusammenbruch, weil mich diese Reaktionen so schrecklich mitgenommen haben. Vielleicht geht es Dir genauso. Ich weiß nicht, wie ich den Verlust meine: Kinder (und künftiger Enkelkinder) verkraften soll. Es is t einfach zu viel.“

    Wenn meine frühere Bekanntheit irgendwie dazu beitragen kann, daß die Lage solcher Menschen mit einem offeneren Sinn gesehen wird und zu einem veränderten Verhalten anderer ihnen gegenüber beiträgt, dann hat sie meines Erachtens damit ihren einzigen nützlichen Zweck erfüllt. [40]

    Ich denke dabei an die Worte des Apostel Paulus:

    „Gott kennt mich durch und durch. Ich hoffe aber, daß ihr mich genauso kennt. Es geht mir nicht darum, schon wieder mich selbst anzupreisen. Vielmehr möchte ich euch zeigen, daß ihr Grund habt, auf mich stolz zu sein. Dann wißt ihr, wie ihr die zum Schweigen bringen könnt, die auf äußere Vorzüge stolz sind, aber wenn man ihnen ins Herz sieht, haben sie nichts vorzuweisen.

    Gebt mir Raum in eurem Herzen! Ich habe doch keinem von euch Unrecht getan. Ich habe keinen zugrunde gerichtet und keinen ausgebeutet. Ich sage das nicht, um euch zu verurteilen. Ich habe euch ja schon gesagt, daß mein Herz für euch weit geöffnet ist. Ihr seid im Leben und im Tod mit mir verbunden.“[34]

    Wenn das in diesem Buch Gesagte dazu beitragen könnte, daß die Kinder einer einzigen solchen Mutter sich nicht für sie schämen, sondern stolz auf sie sind, weil sie der Stimme ihres Gewissens gefolgt ist, so wäre das all die Mühen wert gewesen.

    Mitglied der „leitenden Körperschaft“ während neun Jahren, um als glaubwürdiger Zeuge gegen sie und ihre Machenschaften aufzutreten!

    Damit habe ich im wesentlichen gesagt, weshalb in diesem Buch Dinge aufgezeichnet sind, die ich im Verlauf meiner neun Jahre Mitgliedschaft in der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas gesehen, gehört und erlebt habe. Dies ist offensichtlich nötig, um zu zeigen, woher die Probleme, die auf bei den Seiten so vielen das Herz zerreißen, im Kern eigentlich kommen. Diese Darstellung ist nicht als eine Art Enthüllung gedacht. Manches war zwar schockierend für mich, doch ich berichte darüber nicht wegen der Schockwirkung, sondern weil sich daran beispielhaft sehr grundlegende Probleme aufzeigen lassen. Man sieht daran, zu welchen Extremen die Treue zu einer Organisation führen kann, wie Menschen, die im Grunde genommen freundlich und ohne böse Absichten sind, soweit gebracht werden können, daß sie Entscheidungen fällen und Handlungen begehen, die herzlos und ungerecht, ja sogar grausam sind. Namen, Zeit und Ort werden im allgemeinen genannt werden, da dies für einen glaubwürdigen Tatsachenbericht notwendig erscheint. Ohne diese Angaben würden ganz sicher viele die Wahrheit des Gesagten bezweifeln oder leugnen. Dort, wo die Nennung des Namens und anderer Daten unwichtig erschien und wo dies den Betroffenen unnötige Schwierigkeiten bringen könnte, wird auf diese Angaben verzichtet. Einzelpersonen werden nur so weit behandelt, wie sie zum Gesamtbild gehören. Wenn einige öfter zitiert werden, dann deshalb, weil sie viel zu sagen hatten und weil ihre Worte von größerer Tragweite waren. Andere, wie beispielsweise Lyman Swingle oder Karl Adams, kommen häufiger vor, weil ich durch meine Arbeit mit ihnen engeren Kontakt hatte.

    Beim Zitieren habe ich mich bemüht, fair zu sein, nichts aus dem Zusam­menhang zu reißen, keinen Sinn hineinzulegen, der nicht enthalten ist. Zitate sind meines Erachtens für die jeweilige Person charakteristisch und widersprechen nicht ihrer sonstigen Persönlichkeit, ihren Ansichten und ihrem Verhalten. Dennoch habe ich einige wenige Zitate anonym gelassen, [41] darunter auch solche von Mitgliedern der leitenden Körperschaft, weil ich dem einzelnen oder seinen nahen Verwandten besondere Schwierigkeiten ersparen möchte oder aus Rücksicht auf die besonderen, teils tragischen Umstände im Leben der betreffenden Person. Dies in allen Fällen zu tun, ist offenkundig unmöglich, da sonst der Bericht seine Aussagekraft verliert. Des weiteren bin ich der Ansicht, daß niemand erwarten kann, von der Verantwortung völlig freigesprochen zu werden, die sich aus den Worten Jesu ergibt: „Aber das sage ich euch: am Tag des Gerichts werden die Menschen sich verantworten müssen für jedes unnütze Wort, das sie gesprochen haben! Aufgrund deiner eigenen Worte wirst du dann freigespro­chen oder verurteilt werden“.[35] Wir können Vergebung für verkehrte oder verletzende Worte zu erlangen suchen und sie vielleicht auch erhalten. Doch wir bleiben weiter für sie verantwortlich.

    Darf oder muß man „schmutzige Wäsche“ hin und wieder in der Öffentlichkeit waschen?

    Manche werden die Preisgabe einiger Dinge als das Waschen schmutziger Wäsche in der Öffentlichkeit verurteilen. Merkwürdig ist nur, daß dieselben Personen nichts dagegen haben, die schmutzige Wäsche anderer Religionen zu waschen, sie sind daran sogar interessiert und forcieren noch die Veröffentlichung. Doch was innerhalb ihrer eigenen Religionsorganisation vorgeht, das sollte ihrer Meinung nach nicht außerhalb diskutiert werden. Die harte Tatsache ist aber, daß es heute unter Jehovas Zeugen keine Möglichkeit gibt für eine Diskussion. Wollte es jemand versuchen, so würde das als ein Zeichen für einen rebellischen Geist gewertet werden und nur neue Gemeinschaftsentzüge zur Folge haben. Da diese Dinge innerhalb der Organisation nicht diskutiert werden sollen, bedeutet dies, daß sie gar nicht diskutiert werden, daß sie ignoriert werden müssen. Einigen wäre es natürlich am liebsten, wenn das so bliebe. Die Frage ist nur, ob das richtig ist.

    Es ist wohl richtig, daß ein Christ auf Gott vertraut, der alles sieht und das endgültige Urteil spricht. Ganz bestimmt kann allein Er alles Unrecht vollständig und endgültig wiedergutmachen. Es gibt keinerlei Rechtferti­gung für zornige Vergeltung und gehässige Gegenvorwürfe. Für Verleum­dungstaktik ist kein Platz. In dieser Hinsicht ist die Bibel eindeutig,[36] Soll das aber bedeuten, daß man über Unrecht ganz und gar still sein muß? Soll man schweigen, wenn im Namen Gottes Irrtum verbreitet wird? Ist es vielleicht ein Anzeichen von „Mißachtung von Gott verliehener Autori­tät“, wenn man darüber spricht?[37]

    Die offizielle Linie der Organisation heißt: Es ist überhaupt kein Unrecht geschehen. Alles gehe in voller Übereinstimmung mit der Bibel vor sich; die Heilige Schrift erfordere ein solches Vorgehen sogar. Wenn das so ist, dann [42] sollte es gegen eine offene Diskussion dieser Dinge nichts einzuwenden geben. Die Diskussion sollte sogar ergeben, daß die Richtigkeit der offiziel­len Linie der Organisation noch stärker hervortritt und der Vorwurf des Unrechts entkräftet wird. Nur wer wirklich Unrecht verübt, will Still­schweigen erzwingen, so wie es diktatorische Regierungen und autoritäre Religionen in alter und neuer Zeit praktiziert haben.

    Die Bibel zeigt deutlich, daß Missetaten von Führungspersonen öffentlich gemacht werden müssen!

    Was zeigt die Bibel? Bewahrt sie Stillschweigen über Missetaten, wenn sie von Menschen in verantwortlicher Stellung begangen wurden? Davon kann wohl keine Rede sein; vielmehr zielte die Tätigkeit der Propheten Israels oft gerade auf solche Menschen, und die Propheten verkündeten öffentlich, welche Gebote Gottes führende Persönlichkeiten übertreten hatten und welche Konsequenzen das für sie hatte. Gerade auf diese Offenheit und Ehrlichkeit der Bibel haben Jehovas Zeugen oft als einen Beweis dafür hingewiesen, daß sie wahrhaft das Wort Gottes ist.[38]

    Und die Apostel und Jünger Jesu? Bei ihnen war es doch gerade der Herrschaftsapparat des Bundesvolkes Gottes, bestehend aus dem Sanhe­drin, den Ältesten und den Priestern mit ihrer von Gott stammenden Autorität, der so emsig darum besorgt war, den Aposteln die öffentliche Bekanntmachung des ungerechten Vorgehens gegen Jesus zu verbieten.[39] Sowohl die Propheten Israels wie auch die Jünger Christi machten das Unrecht bekannt, weil sie eine höhere Autorität achteten und ihr gehorch­ten, und weil das im Interesse der Menschen lag, die davon erfahren mußten. Heute gibt es keine Apostel oder Propheten, die im Auftrage Gottes handeln. Man braucht aber kein Prophet zu sein, um dem Beispiel der Propheten Gottes zu folgen. Sonst hätten die Worte Jesu keinen Sinn, die er an die richtete, die geschmäht und über die allerlei Böses gesagt wurde, daß sie sieh freuen sollten, „denn ebenso verfolgte man vor euch die Prophe­ten“.[40] Eben weil diese Christen genauso handelten, wurde mit ihnen auch genauso verfahren. Man braucht nicht Apostel zu sein, um dem Vorbild der Apostel nachzufolgen, genauso wenig wie man ein Messias sein (oder zu sein vorgeben) muß, um den Fußstapfen Jesu Christi nachzufolgen.[41]

    Zwischen dem, was man dem Sohn Gottes antat, und dem, was mit den heute Betroffenen geschieht, ist natürlich ein himmelweiter Unterschied. Doch das Öffentlichkeitsprinzip, das Gott in biblischen Zeiten guthieß, dürfte auch auf die heutige Situation anzuwenden sein. Zumindest zeigt sich darin, daß Er mit Sicherheit nicht gegen die Aufdeckung von Unrecht und voll Falschdarstellungen ist, solange der Beweggrund dabei ist, anderen zu helfen und Menschen auf Tatsachen hinzuweisen, die ihnen bei der Entscheidungsfindung dienlich sein könnten. Hier gilt das Wort: „Das Böse triumphiert, wenn die Guten nichts tun.“ [43]

    Rettung aufgrund von unverfälschtem Glauben, nicht aufgrund grossartiger Werke!

    So schwerwiegend die Dinge auch sind, von denen ich hier berichte, sie allein haben aber noch nicht zu meiner Entscheidung geführt. Ich wurde durch sie erst zum intensiveren Nachdenken über die Bedeutung wichtiger Teile und Lehren der Bibel gebracht, z.B.

    > weshalb der Apostel Paulus so sehr die Rettung durch Glauben betonte und „nicht (aufgrund von) Werken … , damit kein Mensch Grund zum Rühmen habe“;

    > was eigentlich der wirkliche Unterschied zwischen der Gerechtigkeit ist, die durch die Erfüllung des Gesetzes erlangt wird, und der, die aus Gottes Gnade oder unverdienter Güte stammt;

    > welche Bedeutung die Rolle des Sohnes Gottes als Haupt der Christenver­sammlung hat;

    > was der wahre Zweck der Versammlung ist;

    > warum Gott Menschen in ihr Autorität gewährte und wie diese miß­braucht werden kann.

    Die entscheidende Bedeutung dieser Lehren wurde mir so richtig klar, als ich miterlebte, was sich in der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas, ihrem inneren Zirkel der Macht, abspielte.

    Viele andere aus den Reihen der Zeugen Jehovas, die über all das, was ich hier vortrage, nichts wußten, sahen sich ebenso am Scheideweg angelangt und haben ihre Entscheidung einfach auf der Basis dessen gefällt, was sie in der Bibel lasen. Andere ringen zur Zeit noch mit ihrem Gewissen und haben ihre Entscheidung noch nicht treffen können; sie empfinden eine diffuse Angst oder gar Schuld. Es ist mein Wunsch, daß gerade ihnen dieses Buch eine Hilfe sein möge. Ihnen ist es verpflichtet. Mögen sie es verwenden, wozu ihr Gewissen sie treibt, während sie sich der Leitung des Geistes Gottes und seines Wortes unterstellen.

  • Anna
    September 24, 2010

    Lieber Matthäus,
    herzlichen Dank für diese wundervolle Zusammenfassung dessen, was alles schief läuft. Unzähliche Brüder und Schwestern sind an diesen unbiblischen Vorschriften zerbrochen.
    Spontan fällt mir das Verhältnis Davids zu Absalom ein. Der war ja wirklich ein schlimmer und trotzdem war David unendlich traurig
    als er die Nachricht vom seinem Tod seines Sohnes bekommen hat. Er stellte seine Trauer derart offen zur Schau, dass die Siegesfreude seiner Soldaten in Niedergeschlagenheit umschlug und sich eine Stimmung ausbreitete, als hätten Davids Leute die Schlacht verloren. Joab hat ihn dann dahingehend beeinflusst er müsse seine Gefühle zurücksellen, wenn er nicht doch noch sein Königtum verlieren wollte und den Sieg seiner anerkennen.
    David raffte sich dazu auf, ließ sich wieder als König von ganz Israel anerkennen und wehrte auch weitere Aufstände ab. Er blieb König über ganz Israel bis zu seinem Tod, nur am Schluss sehr kraftlos und elend.
    Ich kann hier nur jeden dringend ermuntern:
    1. Steht zu euren Kindern, Geschwistern, Verwandten, Freunden auch wenn diese sich entschließen keine Zeugen Jehovas mehr zu sein
    und
    2. Diejenigen, bei denen sozusagen „alles gut ist“:
    Tröstet eure Brüder wenn nötig, aber hindert sie nie daran ihrem Herzen zu folgen. Das hat Christus uns vorgelebt.

    Nicht zur Hochzeit von Kindern, zur Geburt eines Enkels usw. gehen ist gegen jegliche Menschenwürde!!!
    Danke nochmal und liebe Grüße Anna.

    Danke Anna, für diesen Appel an unsere Brüder in den Versammlungen. Wir können nur hoffen, das so viele wie möglich diesem Appel in der Zukunft folgen werden.
    Bruderinfo

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Die menschenverachtende Vorgehensweise der Verweigerung eines einfachen Grußes hat Prof. Dr. Christoph Link (Lehrstuhl für Kirchen-, Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Erlangen) sehr deutlich mit den Folgen einer Exkommunikation bei den Zeugen Jehovas wie folgt erklärt:

    Das zentrale Disziplinierungsinstrument bildet insoweit der sog. „Gemeinschaftsentzug”. Er ist nicht mit der Exkommunikation in der katholischen Kirche gemäß can. 1331 CIC 1983 vergleichbar, ja geht weit über die kirchenrechtlichen Folgen selbst des mittelalterlichen großen Banns hinaus. Er bedingt praktisch eine totale Kontaktsperre, die bis in die Familien hineinreicht … Um die Wirksamkeit dieser Sanktion zu verstehen, muß man bedenken, daß mit der Zugehörigkeit zur Organisation die Verbindungen zur gesellschaftlichen Außenwelt praktisch weitgehend gekappt werden; Kontakte mit Außenstehenden sind ¾ außer in missionarischer Absicht ¾ verpönt, da die Loyalität gegenüber „dem souveränen Herrn Jehova und seinem König ‚Jesus Christus’” ein Getrennthalten von der „Welt” einschließt.

    „Gemeinschaftsentzug” bedeutet deshalb das Fallen in eine nahezu vollständige soziale Isolation, die von den Betroffenen als Katastrophe und lebensbedrohende Existenzkrise empfunden wird. Dies um so mehr, als damit zugleich die familiären Kontakte zerstört werden. Dementsprechend bestimmend sind die Ängste vor und dementsprechend wirksam ist das Drohpotential einer solchen Sanktion. In der Beschreibung dessen stimmen alle „Aussteiger”-Berichte mit wissenschaftlich-psychologischen Untersuchungen überein.

    Die an sich natürlich zutreffende Feststellung des OVG Berlin, jedem religionsmündigen Bürger bleibe die Möglichkeit, seine Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft jederzeit zu beenden, beschreibt daher in derartigen Fällen zwar die rechtliche Situation, nicht aber die soziale Wirklichkeit.

    Ende des Zitats!

    Diese berechtigte und verständliche Angst die bei nahezu jedem ZJ vorherrscht führt zu einem Denken und Handeln was nichts mehr mit der notwendigen Eigenschaft der Liebe in Einklang zu bringen ist.
    Die Frage die sich jeder stellen sollte: Was würde wohl die LK sagen wenn jeder ZJ mit ihnen ebenso verfahren würde? Jesus sagte doch wie IHR WOLLT WIE Menschen euch behandeln, so behandle sie ebenso!

  • Christin
    September 24, 2010

    Liebe Schwestern, liebe Brüder,

    möge die Liebe unter uns nie aufhören, ganz gleich wie es weiter geht

    1.Kor. 13
    4Liebe hat Geduld. Liebe ist gütig. Sie kennt keinen Neid. Sie macht sich nicht wichtig und bläht sich nicht auf; 5 sie ist nicht taktlos und sucht nicht sich selbst; sie lässt sich nicht reizen und trägt Böses nicht nach; (Philipper 2.4) 6 sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, sie freut sich, wenn die Wahrheit siegt. (Römer 12.9) 7 Sie erträgt alles; sie glaubt und hofft immer. Sie hält allem stand. (Matthäus 18.21-22) (Sprüche 10.12) (Römer 15.1) 8 Die Liebe wird niemals aufhören. Prophetische Eingebungen werden aufhören, Sprachenrede wird verstummen, die Gabe der Erkenntnis wird es nicht mehr geben. 9 Denn wir erkennen und weissagen nur unvollständig.

    ein schönes Lied dazu:
    http://www.youtube.com/user/morgenrot24#p/u/6/qMzWOAySRzE

    Liebe Grüße

  • Anna
    September 24, 2010

    Lieber Matthäus,
    tja…, das hast du schön auf den Punkt gebracht. Mehr als mittelalterliche Methoden, die dem Geist Christi völlig widersprechen. Was hätte wohl der „Barmherzige Samariter“ in Jesu Gleichnis gemacht? Weitergegangen… Und die Brüder, vor allem solche, die seit Generationen Zeugen Jehovas sind bestimmen ihr Denken und Handeln auch aus der Angst heraus sämtliche Kontakte zu verlieren. Dabei sollte unsere Motivation für den Dienst für Jehova die Liebe zu ihm und die Wertschätzung für das Loskaufsopfer sein und nicht ANGST vor Sanktionen.
    Der Schöpfungsgedanke Jehovas lässt sich finde ich gut mit einem Zitat von Konfuzius beschreiben:

    „Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer.“

    So sollte der Geist der Brüderlichkeit sein.
    Liebe Grüße Anna

  • Ulrike P.
    September 24, 2010

    Hallo Matthäus,
    dieser Text bringt es wirklich auf den Punkt.

    Die Organsiation verhält sich menschenverachtend, zynisch und lügnerisch.
    Zudem leitet sie vertrauensselige Menschen zielgerichtet in die Irre. Sei es fahrlässig oder mit böswilliger Absicht, das wage ich nicht zu beurteilen. Doch wie es auch immer sei…sie tun es mit Nachdruck und lassen selbst dann nicht nach, wenn sie bemerken das sie im Unrecht sind.
    Darum tragen sie für ihr Reden und Handeln auch die volle Verantwortung.

    Trägt jeder Zeuge zumindest eine Teilschuld? – Mancher ja. Nämlich derjenigen, der das gnadenlose Spiel durchschaut und dennoch mitspielt… – Weil er sich eine gewisse Machtposition erarbeitet hat die er sonst nirgendwo erreichen würde, weil er Anerkennung bekommt und ihm die Bauchpinselei – auf die er an seinem Arbeitsplatz vergeblich wartet – so gut gefällt.
    Viele gehen dabei leider über Leichen…auch sie werden eines Tages dafür die Verantwortung tragen müssen, ob ihnen das gefällt oder nicht.

    Doch dieses Herz- und Rücksichtslose Verhalten trifft auf die wenigsten Zeugen zu…die meisten sind wirklich reinen Herzens davon überzeugt „in der Wahrheit“ zu sein. Ohne ihre geistige Führungsriege wähnen sie sich verloren…und da es ihnen das ja schon mit der geistigen Muttermilch eingeflößt wurde, ist es nun wirklich nicht weiter verwunderlich…

    Sie versuchen aber dennoch ihre Menschlichkeit zu bewahren und es gelingt ihnen sogar. – Es reibt sie zwar auf und sie leiden dabei, ohne eigentlich genau zu wissen wieso…aber sie schaffen es Mensch zu bleiben.
    Ja, bei manchen Zeugen dringen schlicht und ergreifend nur die Artikel durch, in denen von Gutem und Auferbauendem die Rede ist.
    Alles andere wird abgeblockt..als wenn sie sich mit einem mentalem Schutzschild umgeben hätten, das alles Schlechte draußen hält. Sie lassen sich zwar vertrauensselig von Menschen belehren und führen, aber ihre Liebe gilt ihrem himmlischen Vater und dem Sohn – deshalb tragen sie in meinen Augen keinerlei Schuld.

    LG Ulli

  • Dennis
    September 24, 2010

    Liebe Ulli,

    besonder deine letzten Sätze haben es sehr schön verdeutlicht, dass man unterscheiden muss zw. der WTG/l.K. als oberstes Organ, ihren Helfershelfern (Älteste) und dem „Fussvolk“, dass ehrlich und aufrichtig bemüht ist das Richtige in Gottes Augen zu tun. Auch ich darf immer wieder erleben, dass es Brüder und Schwestern gibt, die sich selbst Gedanken machen und ihre eigene Entscheidung treffen, obwohl sie „offiziell“ auf Linie der WT-Lehre sind.

    Ich weiß aber nicht wie lange dieser Spagat noch zu halten sein wird, denn „Jehova (= WTG/Sklave) arbeitet ja darauf hin die Organisation rein zu erhalten“ (Zitat WT 15.07.11)

    Diese Organisationshygiene schließt ein alle Brüder u. Schwestern unter dem Deckmantel der Liebe und Einheit entweder zur Raison zu bringen oder nötigenfalls „aus der Mitte der Vers. zu entfernen“ (1. Kor.5:13).

    Diese Tendenz ist für mich schon deutlich erkennbar.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Zitat von WT 15.07.2011 S. 15
    Mit dem griechischen Wort, das Paulus gebraucht, kann eine erdichtete Erzählung, ein Mythos, etwas Unwahres gemeint sein. In dem Werk The International Standard Bible Encyclopaedia wird von diesem Wort gesagt, es bezeichne „eine (religiöse) Geschichte, die keine Beziehung zur Wirklichkeit hat“. Vielleicht dachte Paulus an religiöse Lügen, die durch sensationelle Berichte oder fantastische Legenden in Umlauf gebracht wurden. Solche Geschichten rufen nur „Fragen zur Nachforschung“ hervor – völlig überflüssige Nachforschungen zu unwichtigen Fragen. Frei erfundene, unwahre Geschichten und religiöse Irrlehren in Umlauf zu bringen ist ein Trick des Erzbetrügers Satan, mit dem er Unvorsichtige ablenken will. Paulus rät klipp und klar, unwahren Geschichten keine Aufmerksamkeit zu schenken! … Wir werden uns aber nicht von unwahren Geschichten täuschen lassen, wenn wir auf die Warnung Jehovas hören: „Sondert euch ab … und hört auf, das Unreine anzurühren“

    Obiger Artikel soll ja die Verhaltensweise zu Ausgeschlossenen rechtfertigen – hört auf das Unreine anzurühren – die Frage die bleibt, warum nahezu jeder ZJ die Anweisung nicht befolgt ?

    Ich meine hier was hat diese Organistion in den letzten Jahrzehnten nicht schon an Unwahrheiten veröffentlicht, wie oft hat sie die Gläubigen getäuscht und in die Irre geführt?
    Wann werden sich die Verantwortlichen in der LK diesen Tatsachen stellen daß man mit ihnen so verfährt wie sie es von den Brüdern erwarten? Oder wie seht ihr das?

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Noch ein nachdenkenstwertes Zitat:

    WT vom 15.02.2011 von Seite 31, Absatz 15

    Es ist sehr wichtig, sich zu fragen: „Denke ich über Personen, die ihr gesetzloses Verhalten einfach nicht ändern wollen, genauso wie Jesus? Würde ich regelmaßig Kontakt mit jemand pflegen wollen, der ausgeschlossen wurde oder die Gemeinschaft verlassen hat – vielleicht weil der Betreffende ein enger Verwandter ist, auch wenn er nicht mehr bei mir zu Hause wohnt?“ Eine solche Situation kann unsere Liebe zur Gerechtigkeit und unsere Loyalität gegenüber Jehova auf eine ganz schön harte Probe stellen. Ende des Zitats!

    Und wie hat Jesus gehandelt? Hat er die Härte der Pharisäer auch umgesetzt? Johannes 9 gibt Aufschluß !

    22 Das sagten sie aus Angst vor den führenden Juden, weil diese angekündigt hatten, jeden aus der Synagoge auszuschließen, der Jesus als Christus bezeichnete

    35 Als Jesus hörte, was geschehen war, SUCHTE ER den Mann auf und sagte: »Glaubst du an den Menschensohn?

    Die einzige Möglichkeit wie sich die WTG helfen kann ist den Pharisäern nach zu eifern wie z.B.

    33 Wenn dieser Mann nicht von Gott käme, könnte er das doch gar nicht tun.“ 34 Wütend schrien sie ihn an: „Du bist doch schon von Geburt an ein Sünder und willst uns belehren?“ Dann schlossen sie ihn aus der jüdischen Gemeinschaft aus.

    Jesu Last war leicht, erquickend und keinesweg so wie man es im obigen WT Zitat den Gläubigen unterschieben möchte:

    Matth. 11:
    Die neue Lebensordnung
    25 Jesus betete: „Mein Vater, Herr über Himmel und Erde! Ich danke dir, dass du die Wahrheit vor den Klugen und Gebildeten verbirgst und sie den Unwissenden enthüllst. 26 Ja, Vater, so entspricht es deinem Willen. 27 Mein Vater hat mir alle Macht gegeben. Nur der Vater kennt den Sohn. Und nur der Sohn kennt den Vater und jeder, dem der Sohn ihn zeigt. 28 Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben. 29 Lasst euch von mir in den Dienst nehmen, und lernt von mir! Ich meine es gut mit euch und sehe auf niemanden herab. Bei mir findet ihr Ruhe für euer Leben. 30 Mir zu dienen ist keine Bürde für euch, meine Last ist leicht.“

  • Dennis
    September 24, 2010

    Hallo ihr Lieben,

    als wir jetzt den WT v 15.02.11 ab S.28 betrachtet haben, bin ich nochmal dem Querverweis zu 1.Kor. 5:11 gefolgt. Es heißt in Thess. 3:14,15 auch keinen „Umgang“ (s. Fußnote Studienbibel) mehr zu haben und dann aber ausdrücklich:

    (2. Thessalonicher 3:15) . . .Und doch betrachtet ihn nicht als einen Feind, sondern ermahnt ihn weiterhin ernstlich als einen Bruder.

    Paulus ermahnt hier die Christen in Thessalonich, genau wie die Christen in Korinth, unter bestimmten Umständen mit jemandem kein intensives gesellschaftl. Leben mit dem Betreffenden zu pflegen (s. Fußnote), aber er sagt explizit dazu ihn NICHT als Feind zu betrachten, sondern weiter als Bruder zu sehen.

    Es ist für mich in weiterer Beweis für die geschickte Verdrehung der Bibel um ein Dogma aufrecht zu erhalten. Schon gar nicht kann man 1. Kor. 5 dafür heranziehen, die Eltern dazu zu verpflichten, das ausgeschlossenen Kind schlimmer als jeden Gegner (Feind) von ZJ zu behandeln.

    Dies nur noch zum Thema „Ausschluss“.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Dieses sehr sensible Thema wird über AUF oder NIEDERgang in der Gemeinschaft der ZJ mitentscheiden. Je nachdem wie die LK ihre Politik weiter betreibt, ob sie von echter Liebe – dem einzigen wahren Merkmal der Jüngerschaft Jesus, gekennzeichtnet ist –
    oder von Härte und Machtdenken sich auszeichnet.

    In Rom gab es dieser Tage eine große Demo mit einem vielsagendem Transparent: „GEBT MIR MEINE MAMA WIEDER!“ siehe:

    http://forum.sektenausstieg.net/showthread.php?12867-Demonstration-gegen-di-Aechtung-der-Austeiger-der-Zeugen-Jehovas-von-Seiten-der-WTS&highlight=Demo

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Ich kenne einige Fälle wo durch die Famlienzerissenheit z.B.
    – Ehemann ausgeschlossen – Ehefrau kommt mit der Lieblosigkeit, Behandlung nicht mehr klar. Im besonderen wenn jemand Jahrzehnte mit der Gemeinschaft verbunden war, am Aufbau einer Versammlung stark integriert war – sich einen „guten Namen“ gemacht hat, führt dies oft dazu daß mit dem Ausschluss eine ganze Reihe von Brüdern und Schwestern in der Versammlung auch fern bleiben.

    Mit dem Ausschluß der Mannes ist die Frau „mit ausgeschlossen“. Familienaktivitäten werden unterbunden oder stark eingeschränkt.

    Eine Rückkehr des Ehemannes, Vaters, Bruders, wenn es aus sogenannter „Abtrünnigkeit“ geschehen ist, ist oft gar nicht möglich. Die Ältesten des Komitees erwarten ja verlangen daß dem trvSk mehr Gehorsam, Glaube, Achtung erwiesen wird als Jesus dem einzigen HERRN. Wie oft hat der trvSk in ungehorsamer Weise sich über Anweisungen des Herrn hinweggesetzt. (siehe Apg.:1-6,7)

    Und damit tragen jene eine schwere Verantwortung. SIE werden nicht dem trvSk sonderen IHREM einzigen Herrn Rechenschaft ablegen müssen!

  • Mäusle
    September 24, 2010

    @ Michael,

    ich kann Die nur zustimmen und ich gehe sogar noch weiter.

    Ich bin ein ZJ und relativ glücklich.

    Glücklich deshalb, weil ich erkannt habe, wie wichtig es ist,
    ein PERSÖNLICHES Bibelstudium zu führen ohne Manipulation von menschlichen Vorgaben, glücklich deshalb, weil ich viele LIEBE UND AUFRICHTIGE Freunde in der Versammlung habe die auch vieles kritisch sehen was uns so aufgetischt wird und glücklich natürlich, dass ich eine liebe Familie habe und gesund bin.

    Das „relative“ist, dass ich leider mit ansehen muss, wie immer mehr die leitende Körperschaft ihre Macht dazu missbraucht, Jehovas Volk zu unterdrücken, ihm immer größer Lasten aufpackt und immer liebloser wird.

    Aber das Vertrauen in Jehovas Gerechtigkeit gibt mir jeden Tag die Kraft, mit all dem fertig zu werden.

    Ich finde hiezu ist auch das Gebet wichtig.

    Kein Gebet wie wir es unzählige Male immer wieder hören, zwar meist mit verschiedenen Wörtern, inhaltlich doch meist immer dasselbe, nein, ich meine wirklich ein Gespräch ohne Formalitäten, so „wie uns der Schnabel gewachsen ist“.

    So ein Gespräch mit unserem himmlischen Vater ist wirklich erbauend.

    LG

  • schneerose
    September 24, 2010

    hallo brüder und biggi

    vergleicht folgende aussage von bruder-info
    Das Ziel unserer Gruppe besteht darin, uns zu selbstdenkenden und selbsturteilenden Nachfolgern Christi zu machen…

    es in unserem Verständnis nötig, auf Ungereimtheiten und falsche Ansichten hinweisen zu dürfen…

    aussage von biggi
    Ich möchte, dass die beiden nur ein einziges Mal ernsthaft SELBER DENKEN, ALLEINE DENKEN und das hinterfragen, was ihnen tagtäglich vorgesetzt wird.

    biggi macht genau das.. was das grundziel von bruder-info ist…
    wir.. die scheerosen sind froh.. das bürder (so wie biggi) den mut hatten.. uns auf dieses forum hinzuweisen…

    nur durch mutige brüder (wie biggi) haben wir aufgehört der Organisation die füsse zu küssen….wir küssen den sohn gottes…

    für uns schneerosen haben sich manche kommentare so angehört
    seid still.. lasst die baals-anhänger doch um das kalb hüpfen seht ihr nicht wie gücklich sie sind …

    elijas dachte anders..
    wir (die schneerosen) möchten wie elijas sein.. der auf falsche lehren und deren folgen hingewiesen hat…

  • schneerose
    September 24, 2010

    hallo brüder u.biggi

    wie kamen die schneerosen zum bruder-info…
    durch einen bruder…

    warum denken und forschen die schneerosen wieder in der bibel..
    prüfen das geschriebene der organisation nach..
    durch einen anderen bruder…

    auch bei uns gibt es einige die den glauben an gott wegen der organisation fast verloren haben…

    die schneerosen dürfen in der Versammlung ihre gefühle nicht äussern..die warheit von bruder-info nicht sagen..

    nur in bruder-info dürfen wir unsere gefühle..ängste..schwächen..fehler
    erzählen.. ohne bestraft zu werden..

    wir..die schneerosen bitten für biggi..das sie ihr herz ausschütten darf .. nicht wie in der versammlung wo jedes wort auf die waage kommt .. sondern so.. wie jesus der samariterin in liebe geantwortet hat..

  • schneerose
    September 24, 2010

    hallo brüder

    jesaja schreibt…ein geknicktes rohr wird er nicht zerbrechen..und was einen glimmenden flachsdocht betrifft..er wird ihn nicht auslöschen…

    warum darf biggi im bruder-info nicht ihre gefühle.. ihre lebensgeschichte äußern …welche schlechtigkeit hat sie begangen…

    hat jesus die niedergedrückten geschlagen..
    oder trifft das obige zu…ich freue mich biggi.. dass nach einer dir unglücklichen zeit du den mut gefunden hast im bruder-info frei zu sprechen.

    sei guten mutes.. ich habe verstanden was du sagen wolltest

  • Biggi
    September 24, 2010

    Hallo Schneerose, ich habe erst heute Deine Kommentare und Beiträge und Deine gezielte Ansprache an und für mich gelesen (die Struktur hier ist gewöhnungsbedürftig). Danke. Ich denke einfach, dass viele hier einfach Angst haben. Angst davor, entdeckt zu werden, Angst davor, sich dafür verantworten zu müssen, wenn Brüder oder Schwestern der WTG den Rücken kehren, Angst vor der eigenen Courage, denn „the big brother is wachting you“. Und Angst davor, was ist, wenn ihr den Schritt nach draußen wagt. Den wird wohl kaum jemand wagen, denn dann seid ihr erstmal allein. Ihr habt Angst vor der Vernichtung in Harmagedon. Hat schon mal jemand von Euch daran gezweifelt, dass Harmagedon überhaupt kommt? Wieso sollte ausgerechnet dieses Ereignis (von der WTG propagiert und vorhergesagt) tatsächlich eintreffen? Ist es nicht dieses Vernichtungsszenario, was euch Angst macht und euch bei der Stange hält? Wird nicht jedem Hosenpuper schon eingetrichtert, dass er Harmagedon nicht überleben wird , wenn er nicht brav alles tut, was die WTG will? Nur diese Angst lässt die Organisation leben – genau wie die Scientologen. Die machen auch nur Angst … Lebensangst und Todesangst.

  • Karl
    September 24, 2010

    Liebe Biggi,

    ich habe deinen Kommentar jetzt erst gelesen, aber wenn du dich über die Scientologen informierst, siehst du die Gemeinsamkeiten mit ZJ im Umgang miteinader und in der sozialen Isolierung andersdenkender!

    Weiterhin viel Mut!

    LG
    Karl

  • Biggi
    September 24, 2010

    Hallo Shannon, was hab ich denn da für eine Welle des Entsetzens losgetreten. Es liegt mir fern, irgend jemandem zu sagen oder vorzuschreiben, wie er zu sein oder was er zu tun hat. Alles was ich will ist, einen Menschen mit Logik dazu zu bewegen, darüber nachzudenken, was er seit mehr als 4 Jahrzehnten einfach „schluckt“ , auswendig lernt und weitererzählt. Mein Bruder z.B. ist ein Mitläufer, der viele Dinge in der Versammlung wahrnimmt, aber gar nicht in der Lage wäre, sich von den ZJ zu lösen. Dafür ist er viel zu schwach. Soll er ja auch nicht – er soll ja nur selbstständig denken. In einigen Dingen tut er das auch. Meine Schwester hat vor Jahren mal gezweifelt und wurde mundtot gemacht. Niemand soll seinen Glauben an Gott aufgeben, niemand soll so leben wie ich. Dass kann ich und das will ich nicht erreichen. Nur Denkanstösse will ich geben, mehr nicht.

  • Biggi
    September 24, 2010

    Hallo Alois,
    ich bin nicht auf der Suche nach Gott oder Jesus oder irgendeinem religiösem Heil. Ich bin nicht gläubig und brauche keine Religion – ich habe meinen Partner und meine Kinder und ich bin glücklich.
    Was ich suche sind Texte, Erklärungen, Beispiele dafür, dass die WTG und ihre Lehre NICHT die Wahrheit und das Nonplusultra ist. Ich hege die stille Hoffnung, dass ich meinen Bruder und meine Schwester, die wie meine Mutter seit Jahrzehnten der WTG folgen, etwas vorlegen kann, was die beiden zum Nachdenken anregt. Das ist schwer, denn alles was nicht im WT oder Erwachet oder sonst wo in den Publikationen der WTG steht ist ja Teufelswerk und wird abgelehnt. Ich möchte, dass die beiden nur ein einziges Mal ernsthaft SELBER DENKEN, ALLEINE DENKEN und das hinterfragen, was ihnen tagtäglich vorgesetzt wird.
    Hier habe ich bereits viele Texte gefunden, die nicht zu kompliziert (ausschließlich mit Bibeltexten gespickt) und ganz logisch sind. Hier die Frage und die Antwort der WTG und dann folgt das eigene Denken … das gefällt mir. Wenn ich erreichen kann, dass die beiden anfangen kritisch zu werden, dann hab ich schon viel erreicht. Vielleicht bleibt das auch ein Traum. Meine Schwester ist mit einem ganz „scharfen“ Ältesten verheiratet. Das wird schwer.

  • Alois
    September 24, 2010

    Hallo Biggi

    Schade dass Du für unseren Hirten Jesus nicht gefunden werden willst. Wenn Du Deine Geschwister helfen willst, empfehle Bruderinfo. Aber diese Seite werden sie nicht lesen, für sie kommt diese Seite vom Teufel.
    Selbst wenn Du es schaffst sie von der Organisation weg zu bringen, aber sie nicht hin zu Jesus und seinem Vater finden. Was nützt es dann? Sie bleiben für die Rettung Jehovas verloren.

  • Shannon
    September 24, 2010

    Hallo Biggi,

    du möchtest also Bruderinfo dazu benutzen, um deine Schwester aus den Klauen der Gesellschaft zu befreien? Warum überläßt du deine Mitmenschen, einschließlich deiner Schwester, nicht liebevoll ihren eigenen Emotionen und Erfahrungen? Wer sagt denn, dass deine Gedanken und deine Wahrnehmung die richtige ist? Es ist doch ausschließlich deine Wahrheit. Wer wirklich im Herzen glaubt, wird die möglicherweise Organisation verlassen, aber wer Jahova in seinem Herzen hat, wird diesen Weg niemals verlassen.
    Wie kommst du dazu, deine Wahrheit deinen Angehörigen überzustülpen? Weißt du den nicht, dass man damit ganz viel Leid anrichtet?
    Dass du nicht gläubig bist, ist doch ausschließlich dein Problem. Deine Angehörigen erlauben dir doch auch, nicht an Gott oder Jesus zu glauben. Warum sollen sie so sein, wid du sie haben willst?
    Erlaubst du anderen, dir zu sagen, wie du zu sein hast?
    Dank mal darüber nach, bevor du weiterhin versuchst, mit Hilfe von Bruderinfo Munition zu sammeln, dann mit Liebe hat dein Verhalten nichts zu tun.

  • Shannon
    September 24, 2010

    Sorry, wegen den Rechtschreibfehlern, manchmal schreibe ich meine Kommentare in meinen kurzen Pausen.

    Biggi, ich arbeite in der Therapie, meine Praxis ist voll von Menschen, die so sind, wie die Umwelt sie haben will. Hättest du schon so viel Leid gesehen wie ich, würdest du nicht deine Wahrheit zu der Wahrheit deiner Angehörigen machen wollen.

  • Biggi
    September 24, 2010

    Ich glaube, meine Beiträge werden nicht mehr freigeschaltet: Hier noch einmal meine Antwort vom 25.11.2010 :
    Hallo Shannon, was hab ich denn da für eine Welle des Entsetzens losgetreten. Es liegt mir fern, irgend jemandem zu sagen oder vorzuschreiben, wie er zu sein oder was er zu tun hat. Alles was ich will ist, einen Menschen mit Logik dazu zu bewegen, darüber nachzudenken, was er seit mehr als 4 Jahrzehnten einfach “schluckt” , auswendig lernt und weitererzählt. Mein Bruder z.B. ist ein Mitläufer, der viele Dinge in der Versammlung wahrnimmt, aber gar nicht in der Lage wäre, sich von den ZJ zu lösen. Dafür ist er viel zu schwach. Soll er ja auch nicht – er soll ja nur selbstständig denken. In einigen Dingen tut er das auch. Meine Schwester hat vor Jahren mal gezweifelt und wurde mundtot gemacht. Niemand soll seinen Glauben an Gott aufgeben, niemand soll so leben wie ich. Dass kann ich und das will ich nicht erreichen. Nur Denkanstösse will ich geben, mehr nicht.

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Hallo Bigi,
    gerne kann ich Dir aus meinem großen Archiv einiges zur Verfügung stellen – viele meiner Zitate sind aus der Literatur der ZJ und zeigen die Widersprüche auf.

    Der Gedanke NICHT auf Menschen zu vertrauen – bei denen es keine Rettung gibt – kann nicht genug betont werden!

    Auch wie oft ZJ der Bibel widersprechen.
    Bruderinfo kann Dir gerne meine eMail Adresse geben –Schreib mir!

    Der Bewegrund sollte allerdings ein edler sein! Ich möchte nicht jemandes Glauben zerstören sondern behilflich sein, seinen Glauben auf der rechten Grundlage (Jesus und die hl.Schrift) aufzubauen.

    Jesus sagte schon in der Bergpredigt – der sein Haus auf Sand baut dessen Haus wird beim geringsten Sturm zusammenbrechen.

    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1957, Seite 498

    „Es ist höchst wichtig, daß wir diese Tatsache verstehen und den Anweisungen des ,Sklaven’ so folgen, wie wir der Stimme Gottes folgen würden, weil es Gottes Vorkehrung ist…“

    Zeugen Jehovas müssen der Organisation so folgen, wie sie der Stimme Gottes folgen würden. Wie können unvollkommene Menschen solche Ansprüche stellen?
    Jehova sagt etwas anderes: Hört auf meinen Sohn !!!

    „Der Wachtturm“, 01. November 1954, Seite 656
    „Es kann nicht zu sehr betont werden, daß wir die theokratische Organisation Jehovas anerkennen müssen…“

    Gilt das Bibelwort nicht mehr: Gott mehr zu gehorchen als Menschen?

  • Michael
    September 24, 2010

    Hallo Biggi, Du schreibst mit Deinem Partner , Deinen Kindern etc. bist Du glücklich! Das heißt, Du bist mit Deinem Leben vollständig zufieden, etwas was man heute selten findet. Hast Du Dich aber gefragt ob Deine Verwandten, die ZJ ,nicht auch glücklich sind? Wenn sie mit ihrem Leben als ZJ glücklich und zufrieden sind hast Du KEIN RECHT dieses Glück zu untergraben, viele von uns hier waren auch einmal „glücklich “ als ZJ , bis wir selber nachdachten und nachforschten. Mich hat dazu niemand überreden müssen usw.
    Wenn Deine Verwandten von sich aus kritisch werden und zu überprüfen beginnen dann ist vielleicht der Zeitpunkt gekommen sie auf diese WEB-Side aufmerksam zu machen.
    Sie würden vorher eh nicht auf Dich hören, so wie andere auch nicht auf uns hören.
    Leider gehörst Du auch wie viele von uns ,zu denen die viel zu früh getauft wurden und mit Angst vor Harmagedon aufwuchsen.Für meine Eltern, bes. meine Mutter war es schon eine Katastrophe wenn ich mal nicht mit in die Zusammenkünfte wollte etc.Die Angst vor der Vernichtung hat mich lange begleitet, heute weiß ich aber das unser Gott Jehova ein gerechter Gott ist, der nur gerechte Urteile fällt und sich durch nichts beeinflussen lässt.Er lässt sich nicht ins Handwerk pfuschen, schon gar nicht von unvollkommenen Menschen wie Du und ich.
    Wie schon gesagt, wenn Du mit Deinem Leben zufrieden bist, dann bleib es, aber lass anderen auch ihre Zufriedenheit.
    Jehova, und nur er, wird eines Tages alle Dinge richtigstellen, egal was wir Menschen auf für Anstrengungen unternehmen.
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute, Michael

  • Biggi
    September 24, 2010

    Hallo Michael, ich hab Shannon eben schon geschrieben, das ich niemanden umkrempeln will, sondern nur zum selbstständigen Denken anregen will. Durch die ZJ ist unsere Familie zerstört worden und meine Kindheit war keine. Heute bin ich glücklich und zufrieden und trotzdem lässt mich ja meine ZJ-Vergangenheit nicht los. Ich glaube, dass geht jedem EX so, vor allen Dingen dann, wenn die halbe Familie noch dabei ist und dadurch verloren bleibt.
    Nein, ich möchte niemandes Glück zerstören, ganz bestimmt nicht.
    Was ich will, hab ich schon gesagt.

  • Dieter
    September 24, 2010

    Hallo Biggi,
    mir geht es wie dir. Glücklicher als jetzt war ich noch nie. Habe mich von dem Druck gelöst, das, das und das machen zu müssen. Muss keine unsinnigen Berichte mehr abgeben.
    Mein Sohn hat sich schon seit Jahren von den ZJ gelost und lebt gut damit. Ich lebe mein Leben , so gut ich kann und bin nur noch dem Druck und den Erwartungen in der Arbeit ausgesetzt und gestalte mir meine Freizeit, wie ich mag. Ausserdem ist die Belastung weg, ewig zu hören und zu lesen, wie toll bei den ZJ die Liebe ist und im realen Leben an manchen Problemen fast zu zerbrechen und es interessiert sich von den „lieben Brüdern“ niemand dafür. Ich glaub dir absolut, dass du niemand umkrempeln willst. Das würde auch für niemand einen Sinn machen.
    Meiner Mutter, die die ZJ für die gottgebene Wahrheit hält und einige hundert km von mir weg wohnt, lass ich ihre Illusion, ich sei noch dabei. Sie ist sowieso ziemlich krank und warum soll ich sie zusätzlich belasten.
    Dir, Biggi, wünsche ich alles Gute und allen anderen hier auch.

  • Dieter
    September 24, 2010

    Bin gespannt, ob mein gestriger Kommentar freigeschaltet wird.

  • Bruderinfo
    September 24, 2010

    Lieber Dieter, und alle anderen,
    bitte entschuldigt die Verzögerungen, dass war keine Absicht, Eure Brüder von Bruderinfo.

  • Biggi
    September 24, 2010

    Hallo Dieter, da versteht mich jemand. Dir auch alles Gute.

  • Michael
    September 24, 2010

    Hallo Biggi, wie mir scheint bist Du sehr mutig und ein Familienmensch, der sich mit aller Kraft für sie einsetzt, möglicherweise weil Du so etwas in Deiner Kindheit vermisst hast.
    Du schreibst, JZ hätten Deine Fam. zerstört, das kannst natürlich nur Du beurteilen, aber, und das beruhigt mich, Du schreibst nicht , Jehova hätte das getan.Wie Du bin auch ich ein durch die „Wahrheit“ geschädigtes Kind, aufgewachsen in den 60er/70er Jahren, ( Beatles – lange Haare – Keilhosen etc. )überhäuft von Verboten und immer ein schlechtes Gewissen und Angst vor Harmagedon, bin in der Vers. mitgelaufen, kaum beachtet, weil man dem „guten Beispiel “ anderer Jugendlicher nicht folgen KONNTE.
    Es hat lange gedauert bis ich, bzw. wir uns etwas lösen konnten, hatten aber inzwischen unsere Kinder an die “ Welt “ verloren, dieses Gefühl ist unbeschreiblich schmerzlich, noch dazu wenn man sich dann vor der Ältetstenschaft verantworten muss, teilweise vor Männern, die nicht einmal Kinder haben!Wir sind immer noch ZJ, aber nicht mehr im Sinne der WTG sondern der Bibel!
    Es ist nicht Jehova, der Familien trennt, sondern UNmenschliche Regeln, die jeden Biblischen Hintergrund vermissen lassen, es wird mehr Wert auf menschliche Schlussfolgerungen gelegt als auf zwischenmenschliche Gefühlswelten. Jedoch sagte Jesus voraus, das ER eine Trennung zwischen Familienmitgliedern herbeiführen wird
    ( Matth.10:35-37 )aber nur Er wird es tun und kein anderer, kein Mensch hat das Recht eine Trennung von Familienmitglieder herbeizuführen, das muss man den betroffenen Personen selbst überlassen.Liebe Biggi, orientiere Dich an dem was die Bibel sagt, versuche nach ihren Grundsätzen zu leben und gebe dadurch Deiner ZJ-Familie Denkanstöße.Psalm 146 : 3 sagt: Vertraue auf Jehova mit Deinem ganzen Herzen, und stütze Dich nicht auf Deinen eigenen Verstand…..
    Liebe Grüße Michael

  • Biggi
    September 24, 2010

    Hallo Michael, diesem Psalm kenne ich zu gut…
    „Psalm 146 : 3 sagt: Vertraue auf Jehova mit Deinem ganzen Herzen, und stütze Dich nicht auf Deinen eigenen Verstand…..“
    Diesen Psalm nimmt z.B. meine Mutter zum Anlass, konsequent nur das zu glauben und völlig gedankenlos wiederzukäuen, was in den „inspirierten“ Schriften der WTG zu lesen ist. Und ich glaube, so soll dieser Psalm auch gedeutet werden, wenn es nach der WTG geht. Das passt ins Bild.
    Gruß Biggi

  • Thomas
    September 24, 2010

    Liebe Biggi,
    da ich mit Eingeschlossenen und Ausgeschlossenen gleichermaßen zu tun habe, kann ich gut vergleichen wie die häufigsten Reaktionen auf bestimmt Aussagen, wie sie u.a. auch hier bei Bruderinfo gut formuliert werden, sind.

    Eingeschlossene wie Deine Geschwister müssen selbst den Wunsch verspüren die unverfälschte Wahrheit, die durch unseren Herrn Jesus Christus definiert ist, verstehen zu wollen. Wenn jemand damit beginnt, kann er darauf hoffen vom Helfer (dem Geist Gottes) auf den reinen Weg ins Licht geführt zu werden. Das durfte ich an mir selbst nun schon so einige Male bei anderen miterleben.
    Ja Biggi, der Geist Gottes wirkt und ER wird auch Dich einerseits trösten und Dir andererseits helfen (wenn möglich) an einer effektiven Stelle für die christliche und gedankliche Freiheit für Deine Geschwister wirken zu können.
    Das setzt natürlich voraus das Du selbst mit IHM verbunden bist. Als absolut Ungläubiger hättest Du leider keine Möglichkeit diese Ebene zu begreifen geschweige auf ihr positiv zu wirken.
    Mit den besten Wünschen
    Thomas

  • Biggi
    September 24, 2010

    Hallo Thomas, dann wird das wohl nichts. Ich kann IHM nicht verbunden sein. Ich glaube nicht an IHN. Aber muss ich denn wirklich von einer Brücke springen und mir weh tun um jemand anderem zu sagen, Du, tu das nicht, Du tust Dir weh? Ich muss nicht gläubig werden um zu sehen, was die WTG aus Euch macht – willenlose Marionetten. Ihr seht und lest, was die WTG an falschen Lehren verbreitet, wie sie sich windet und mit Babylon der Großen kooperiert, um Vorteile für Geld und Macht daraus zu erlangen und trotzdem rennt Ihr in die Versammlungen und tut genau das, was die WTG von Euch verlangt. Heimlich tauscht Ihr hier Eure schlimmen Erfahrungen aus, heimlich und unter Pseudonym schreibt Ihr Texte und Berichte, die der Lehre der ZJ widersprechen und zwar auf’s Schärftste und trotzdem bleibt Ihr der WTG treu und hörig.
    Wenn nur Gott und nur Jeses zählen, warum geht Ihr dann nicht und kehrt dieser verlogenen WTG den Rücken? Ihr braucht die Organisation doch gar nicht. Das lese ich hier doch immer wieder. Ich würde mich nicht als ein Teil einer solchen Organisation bezeichnen lassen wollen.
    Den Papst verachtet Ihr und schnaubt über seine Anmaßung, der STellvertreter Gottes auf Erden zu sein. Die WTG tut nichts anderes. Auch sie behauptet, einzig und allein als t.u.v.S. von Gott inspiriert zu sein, allein die Wahrheit zu verbreiten und göttliche geistige Speise zu veröffentlichen. Über diese geistige Speise, die sich hin und wieder ändern muss wisst Ihr ja auch bestens Bescheid. Nein, ich brauche keine Erleuchtung um zu sehen, was Ihr auch längst seht. Jetzt seid Ihr am Zug. Tut was !

  • Jerome
    September 24, 2010

    liebe Biggi,
    gott wird durch die gemachten Dinge, die sichtbaren und die unsichtbaren, wahrgenommen
    So wie jedes Haus einen Erbauer hat, ist die Schöpfung Zeuge der Leistung Gottes.
    Dass Menschen den Glauben an IHN verloren haben, liegt zumeist an den religiösen Basen der Kirchen. Das ist Machtkonzentration und Gier nach Größe und Ansehen.
    Wußtestest du, dass die Societas Jesu, die Jesuiten, auch eine Leitende Körperschaft haben?
    Im übrigen finde ich deine Schlußfolgerungen logisch aufgebaut.
    Warum geht man trotzdem hin? Weil man eben in der Versammlung primär sein Brüder sieht, die Jehovah anbeten.
    Leider wird das durch die gegebenen Strukturen missbraucht um einem Kult zu dienen, der sich zum skalven ernannt hat und bereits über alles setzte.
    Christus sagt, dass der Herr das tun wird, NACHDEM er den bösen Sklaven „in Stücke “ geschlagen hat, das ist die Bedeutung des griechischen Urtextes, was aber fein umgangen wird um eine mögliche Spaltungstheorie auszugrenzen.
    Für mich steht fest: Das Gericht wird am eigenen Hause beginnen und das startete sicherlich nicht 1918 sondern eher kruz vor dem Abschluß des Systems.
    Und unser liebevoller Gott wird die gegebenen Umstände berücksichtigen. Er ist nicht so hartherzig wie die Menschen, die zB in Kommitees sitzen und über „Fehltritte“ und liegen sie auch noc so weit zurück richten.
    Egal, was sich da zusammenbraut – wir sind in gottes Hand geborgen, nur bei ihm ist Sicherheit gegeben und keinesfalls dort, wo „reife“ Christen Bücher für Älteste schreiben, die kaum, dass sie in Umlauf sind, doch schon wieder im nachhinein gelegentlich korrigiert werden. Mit der Bibel braucht man das nicht zu tun. Sie ist göttlichen Ursprungs, Die WT Schriften kommen aus der Massenware der Watachtower INcorporated, eine Aktiengesellschaft, die den sttus der Gemeinnützigkeit hat.
    So kann man Kirche, kapital und Klüngel auf den Punkt bringen

    trotzdem – niemals an Gott zweifeln!

  • Alois
    September 24, 2010

    Hallo Biggi

    @jerome hat recht.
    Wir wissen dass die Organisation der böse Sklave des gleichen Volkes ist, in dem auch der gute Sklave Jesus wirkt.
    Es braucht alles seine Zeit, alles was in der Bibel steht wird eintreffen. Wir dienen nicht der Organisation wie Du meinst, sondern wir gehören nur einem Volk an das zu fast 100% der Organisation, dem neuzeitlichen Baal dient.
    Die restlichen wenigen Prozente wollen nur dem Vater im Himmel mit ungeteiltem Herzen dienen, sein Heiliger Geist belehrt uns.

    Wenn wir was gegen diese Organisation machen würden wie Du forderst, dann wäre das auch ein Menschenwerk. Jehova wird sich aufmachen und dieser Otternbrut ein Ende machen, wir müssen nur abwarten.

  • schneerose
    September 24, 2010

    hallo biggi

    einige schneerosen sind zwischen 12-15 jahre getauft worden..aus heutiger sicht würde ich das nie mehr zulassen.. mit diesem alter kann man die tragweite ..die eine taufe mit sich bringt unmöglich abschätzen… eines meiner kinder wäre nicht mehr am leben.. hätten wir uns an die organisation gehalten…meine zwillinge litten am ffts… du findest im bruder-info einen bericht darüber…

    das.. was du durchgemacht hast.. erleben wir gerade jetzt in unserer familie..nur die rollen sind anders verteilt…
    ich kann im bruder-info keine informationen schreiben…denn viele pharisäer durchstöbern bruder-info um jemand zu finden den sie hinrichten können…sie würden sofort erkennen um wem es geht…

    für die schneerosen die noch mit der versammlung verbunden sind hätte das unangenehme folgen…
    wenn du vertrauenswürdig bist.. kann bruder-info dir meine e-mail adresse geben… ich kann dir auch über skype meine erfahrung erzählen…
    ich denke dass du vertrauenswürdig bist ..weil dein schlussatz
    „gott(sofern es ihn gibt) sei mit euch“..aus meinem herzen sein könnte..
    gott sei mit dir (irgendwo muss gott sein) biggi!

  • Biggi
    September 24, 2010

    Hallo Schneerose,
    ich habe „bruderhilfe“ gebeten, Dir meine eMail-Adresse zu geben. Dann kannst Du mir mailen.
    Ich hatte damals quasi keine Wahl. Meine Mutter war (und ist)so fanatisch, dass sie nur auf dieses Ziel hingearbeitet hat. Und die Versammlung hat das auch von uns/mir erwartet. Klar,für den Moment war ich begeistert und fühlte mich super. Die Taufe fand damals übrigens in Essen statt – Kongress war in den Grugahallen. Das gut Gefühl war aber nur von kurzer Dauer, denn ich habe den Predigdienst gehasst und diesen Drill genauso. Frage und Antwortspiel mit vorgegebenen Antworten, wie im Kindergarten. Nur nicht abweichen vom gedruckten Text. Keine eigenen Gedanken einbringen … Du kennst das alles …. Ich war nur damals nicht in der Lage , mich dem zu entziehen. Ein bißchen später dann konnte ich mit Hilfe meines Vaters aussteigen. Er hat sich schützend vor mich gestellt und den Ältesten, die uns die Bude eingerannt haben, Hausverbot erteilt. Meine beste Freundin hat mir gesagt, sie will nichts mehr mit mir zu tun haben … ich sei schlimmer als jeder Verbrecher und meine Mutter hat geheult. Ich weiß immer noch nicht, ob es wegen der Schmach war,oder weil sie glaubte, mich in Harmagedon zu verlieren. Ein paar Jahre später, 1981 dann, hat sie mir, nachdem sie mir gesagt hat, dass ihr Gewissen keinen Kontakt mehr zulässt mit mir noch gesagt, sie wünschte, ich sei damals (geplatzer Blinddarm -war sehr dramatisch) gestorben. Dann hätte ich wenigstens eine Auferstehungshoffnung. Na, bei meinem „Superglauben“ und meiner „Eifrigkeit“ wäre das bestimmt nix geworden.
    Ich bin nur froh, dass ich offensichtlich so ein starker Mensch bin, dass mich das alles zwar immer wieder stark bewegt, mich aber nicht kaputt macht. Soll ich jetzt sagen „Gott sei Dank“??

  • Alois
    September 24, 2010

    Hallo Biggi

    Dass Du der Organisation nicht gefolgt bist, JA da kannst Du zu Recht sagen „Gott sei Dank“. Denn wer der Organisation folgt, folgt dem neuzeitlichen Baal, klingt hart, aber ist so.
    Aber nur die Organisation verlassen, das reicht nicht, Du musst auch hin zu Jesus unserem wahren Hirten und seinem Vater Jehova finden.
    Wie stehst Du dazu?
    Immerhin hast Du zu Bruderinfo gefunden, das alleine reicht aber auch nicht. Entscheidend ist Dein Glaube mit ungeteiltem Herzen an Jehova. Im Moment bist Du wie wir alle, ein verlorenes oder verirrtes Schaf. Aber lasse Dich von unserem guten Hirten Jesus finden, wie das eine Schaf von den hundert Schafen. Der ganze Himmel wird sich freuen wenn der gute Hirte Dich, das eine verlorene Schaf findet. Der Hirte wird Dich dann sogar auf die Schulter legen und nach Hause tragen.

    Lukas 15
    3.Er sprach aber zu ihnen dieses Gleichnis und sagte:
    4.Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eines von ihnen verloren hat, läßt nicht die neunundneunzig in der Wüste und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
    5.Und wenn er es gefunden hat, so legt er es mit Freuden auf seine Schultern;
    6.und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und die Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.
    7.Ich sage euch: Also wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, welche der Buße nicht bedürfen. –

    Die 99 Gerechten sind die Organisations Zeugen Jehovas, denn sie benötigen keine Gnade oder Buße. Denn sie meinen mit dem Einhalten von Regeln, Gesetzen und Dienstvorschriften der Organisation gerettet zu werden. Es wird ihnen von der Organisation auch so versprochen.

    Mache Dein Herz auf und bitte unseren Vater Jehova um biblisches Verständnis, dann wirst Du den Lohn aus seiner Gnade davontragen.

  • schneerose
    September 24, 2010

    hallo biggi

    darf ich dich fragen wie alt du bei deiner taufe warst…

  • Biggi
    September 24, 2010

    Ich war damals 12 Jahre alt.

  • Psalm91
    September 24, 2010

    Das ist schon arg früh, aber es gibt auch Kinder mit 8-9 Jahren, da ist man dann MEGAstolz, aber seien wir mal ehrlich: welches Kind in dem Alter wenn man es ordentlich belehrt (oder drillt) könnte die Tauffragen nicht beantworten?? FAKT ist, die Kinder haben doch KEINERLEI Ahnung was auf sie zukommen könnte… Die denken doch weder selbständig noch an die Pupertät, Hurerei, das Rauchen usw… das machen doch viele so durch… Meine Kinder haben Taufverbot bis sie aus der Pupertät sind und wirklich selber wissen was sie wollen, natürlich hoffe ich das sie auf dem schmalen Weg ins Paradies bleiben aber ich zwänge es ihnen sicher nicht auf! Ich sage immer jesus war auch in den zwanzigern, da muss man sich überhaupt nicht schämen!!! Im GEGENTEIL mich freuen am meisten die älteren Täuflinge!

  • Biggi
    September 24, 2010

    Meine Mutter sagte zu meiner Schwester und zu mir (damals 19 und 18 Jahre alt) per Telefon: ich kann es mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren, mich mit euch an einen Tisch zu setzen. Ich möchte nicht, dass ihr nochmal nach Hause kommt.
    Wir waren beide bereits ausgezogen und seit unserem 14. Lebensjahr nicht mehr in die Versammlung gegangen. Als wir 18 waren, wurden wir dann offiziell ausgeschlossen – wegen Rauchens – mehr konnte man uns nicht angehängen.
    Hätte mein „ungläubiger“ Vater meine Mutter nicht genötigt, sich zu entschuldigen und alles zurückzunehmen (was sie ohne Überzeugung tat), hätte ich sie seit 1981 nicht mehr gesehen.
    Ein junger Mann aus der gleichen Versammlung hatte keinen „ungläubigen“ Vater , der in schützte. Die ganze Familie kehrte ihm den Rücken und er nahm sich das Leben. Kommentar meiner Mutter: der hat doch Drogen genommen. Keiner hatte mehr Kontakt zu dem Jungen, keiner sprach mehr ein Wort mit ihm, keiner aus der Versammlung und keiner aus seiner Familie… aber das er Drogen nahm, dass wussten alle ??
    Die Schwester, die meine Mutter „bekehrte“, zweifelte eines Tages und wurde regelrecht verstoßen. Keiner besuchte sie mehr, keiner sprach mehr mit ihr. Meine Mutter, eine ihrer besten Freundinnen über Jahrzehnte, sprach nur noch schlecht über sie und meinte, die Schwester sei vom Teufel besessen. Die arme Schwester befindet sich immer noch in psychiatrischer Behandlung, auch dank der „Hilfe und Liebe“ der Brüder und SChwestern.
    Taucht ein in die Verlogenheit der Versammlungen und versteht, warum immer mehr Menschen gehen. So, wie die Leute die Kirchen verlassen, so verlassen sie auch euch, wenn sie die Kraft haben, die Kraft und den Mut hinauszugehen. Doch daran fehlt es oft – der Druck der Gemeinschaft ist zu stark . Daran zerbrechen viele.
    Ich wünsche jedem der gehen will, genug Mut und Kraft und wenigstens einen Menschen, an dem er Halt findet, um sich neu zurechtzufinden in der „Welt“, die gar nicht so schlecht ist, wie immer behauptet wird. Auf den Einzelnen kommt es an.
    Gott (sofern es ihn gibt) sei mit Euch !!

  • Bruderinfo
    September 24, 2010

    Liebe Biggi,
    dein Beitrag zeigt ganz deutlich das du schon sehr viel Leid erfahren hast in deinem jungen Leben. Es schwingt sehr viel unverarbeitete Wut in deinem Beitrag mit. Deine Erfahrungen mit Brüdern und den Versammlungen sind sehr lieblos verlaufen. Das tud uns allen sehr Leid. Glaube uns hier bist du nicht allein. Sehr viele Brüder haben unter den Ungerechtigkeiten der menschlichen Organisation zu Leiden. Dennoch möchten wir hier sagen, dass nicht alle Versammlungen diese Lieblosogkeit haben. Viele haben sehr positive und schöne Erfahrungen gemacht. Es gibt in manchen Versammlungen ein grosser Zusammenhalt und Liebe. Leider berichten immer mehr das dieses Band zerbricht. Hier wirst Du erfahren, dass es auch anders geht. Liebe und Zusammengehörigkeit muss nicht immer in einer Versammlung von statten gehn. Du hast richtig erkannt, dass es auf den Einzelnen Menschen und seinen Umgang mit seinem Mitmenschen ankommt. Nicht umsonst sagt Jesus das wir den Nächsten lieben sollen, wie uns selbst. Leider verstehen einige Brüder diese Worte nicht richtig,- zumindest wird dieses Gebot in seinem „Stellenwert“ nicht richtig erkannt. Wir hoffen von ganzem Herzen, das du siehst, dass es auch andere Brüder und Schwestern gibt, die dieses Gebot noch leben. Unter der Rubrik „Schlagwörter“ kannst du Artikel finden über „Gottes Liebe“ oder „Ausgeschlossene“ und sehen was die Bibel darüber wirklich sagt. Du wirst sehen das die Brüder hier „Gottes Gebote“ höher anwenden als „Menschen Gebote“. Deine Brüder von Bruderinfo.

  • MIKE
    September 24, 2010

    Hallo Matthäus.
    Ich bin nicht ausgeschlossen und war es noch nie.
    Oder wen meinst du damit??

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Mein aufzeigen des Beispiel vom verlorenen Sohn war in keinster Weise auf Dich bezogen Mike – wenn Du Dich hier angesprochen gefühlt hast dan – SORRY!

    Es sollte lediglich das wie Jesus seine Zuhörer und damit auch heute – im besonderen Älteste – belehrte, hervorgehoben werden !
    Aus seiner Lehre sollten doch alle etwas entnehmen, doch ich kann in den meisten Fällen nur die sogenannte „theokratische Fassung“ erkennen.

  • MIKE
    September 24, 2010

    😀

  • Terdie
    September 24, 2010

    So ist es – man sollte Menschen mit Vergehungen erstmal überhaupt eine Grundlage bieten, damit sie zur Versammlung zurückkehren können. Keinem Bruder der einen Fehler begangen hat ist damit geholfen, dass man sich ihm nur selbst überlässt. Es nützt einem Ausgeschlossenen nichts wenn er nur alle 5-6 Jahre einmal von einem Ältesten der Versammling aufgesucht wird, der nach so langer Zeit ganz überraschend vor der Tür steht und ganz banal fragt ob er nicht mal wieder die Zusammenkünfte besuchen möchte.
    Schon bei der Komiteeverhandlung sollte grundsätzlich jedem geholfen werden, der klar sagt, dass er sich gerne helfen lassen würde – und nicht einfach auf die Schnelle ihm die Gemeinschaft entziehen. Einen Fehler bzw. eine Sünde begehen kann doch jedem passieren – VIEL WICHTIGER IST DOCH, WIE IN DEM MOMENT DIE ÄLTESTEN DAMIT UMGEHEN – die meisten Ausgeschlossenen kommen nicht wieder zurück und das sicherlich nicht aus dem Grunde weil es sich hierbei um besonders schlechte bzw. böse Menschen handelt. Vielmehr haben sie nicht wirklich die Chance und Möglichkeit dazu… und das überflüssige Geschwätz hinter dem Rücken eines Ausgeschlossenen ist zudem unerträglich, schon alleine weil er sich gar nicht dagegen wehren kann, denn er darf ja mit niemenden sprechen.
    NUR GESPRÄCHE, vernünftige Gespräche anhand der Bibel und eine gescheite Klärung der Situation hilft dem Ausgeschlossenen und KEIN JAHRE- bzw. JAHRZEHNTELANGES SCHWEIGEN. Noch viel besser und hilfreicher wäre allerdings wenn die zuständigen Ältesten bereits bei der Komiteeverhandlund alles mit mehr Wärme und christlicher Nächstenliebe behandeln würden – das heißt natürlich nicht, dass sie ein Unrecht gutheissen sondern dass sie DEMJENIGEN EINE WIRKLICHE HILFE BEIM ÜBERWINDEN SEINER PERSÖNLICHEN SCHWÄCHE BIETEN SOLLTEN UND NICHT EINFACH NUR AUSSCHLIESSEN. So liessen sich bestimmt viele Ausschlüsse und viel Leid vermeiden und das Versammlungsmitglied hätte das Gefühl hier wirklich gut aufgehoben zu sein und würde sich in ihrer Mitte wohlfühlen, denn in dem Falle wäre die so viel gepriesene christliche Liebe und Barmherzigkeit vorhanden – jetzt aber sucht man sie oftmals leider vergeblich in der Organisation der Zeugen Jehovas.

    LG Terdie

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Terdie Du hast mit Deinem Kommentar recht, solange es sich auf einen „normalen Sünder“ (z.B. Ehebruch, Hurerei) bezieht.

    Wenn es ein sogenannter Abtrünniger ist – jeder der die Lehre der LK nicht ohne Vorbehalt akzeptiert – der Beleg wurde aus dem Lehrbuch für Älteste schon erbracht – gilt daß nicht mehr.

    Ein Abtrünniger wird nicht mehr besucht auch nicht nach 5 Jahren – der ist des Todes würdig, auch wenn er an alles glaubt was Jesus lehrt, auch die Bibel kann für ihn Lehrbuch Nr. 1 sein.

    Zählen tut die Glaubenslehre was im WT steht. Und daß hier widersprüchliches ohne Ende vermittelt wird ist hinlänglich in dieser Homepage belegt worden.

    Damit erheben sie sich nicht nur über ihre Brüder sondern auch über den Heiligen Geist – Jesus und Jehova, der sagte: Hört auf IHN!

    Solange diese Handlungsweise nicht geändert wird, werden sie im Schußfeld der Kritik bleiben und solche Brüder auch gar keine Möglichkeit haben – zurückzukehren – denn dann müßten sie Menschen mehr gehorchen als Gott!

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Um meine Quelle noch anzuhängen:

    „Der Wachtturm“, 01. April 1986, Seite 31

    „Eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen erfordert, daß man die Gesamtheit der wahren Lehren der Bibel akzeptiert, einschließlich jener biblischen
    Glaubensinhalte, die nur Jehovas Zeugen vertreten…“

    Eine solche „wahre Lehre“ kann in wenigen Jahren schon eine falsche Lehre sein, auch wenn du dies erkennst und deswegen nicht akzeptierst, oder zu einer anderen Sichtweise kommt, der wird ausgeschlossen.

  • Terdie
    September 24, 2010

    Danke für deine Antwort, lieber Matthäus. – Ja so ist es leider, die biblischen Wahrheiten und die Lehren der Zeugen Jehovas stimmen NICHT IMMER überein und deshalb bin ich dem Bruderinfo sehr dankbar, dass er jedem aufrichtigen Glaubensbruder die Möglichkeit bietet sich hier wirklich mal FREI ZU ÄUSSERN, was leider in den Versammlungen nicht möglich ist. Schon alleine diese Tatsache zeigt, das hier irgendetwas nicht stimmt. Denn jeder der nichts zu verbergen hat liebt offene Gespräche, die zur Klärung beitragen.
    Außerdem ist es sehr bedauerlich, dass alle hier nur unterm Pseudonamen ihre Kommentare und Berichte abgeben, was andernfalls natürlich wieder absolut verständlich ist, WEIL SONST DIE MEISTEN VON IHREN VERSAMMLUNGEN AUSGESCHLOSSEN WERDEN WÜRDEN. Das zeigt mal wieder wie sehr die Organisation ihre Mitglieder beherrschen und kontrollieren möchte. In erster Linie ist aber jeder sich selbst und seinem Gewissen verpflichtet. Keiner kann sich am Tage des Gerichts damit entschuldigen „ja, aber die Zeugen Jehovas haben doch gesagt…“ Jehova hat jedem einzelnen von uns einen Verstand, ein Herz, ein Gewissen und zudem noch viel mehr mitgegeben, SO DASS WIR DIESE FÄHIGKEITEN AUCH DANKBAR NUTZEN SOLLTEN und nicht einfach vorne an der Garderobe abgeben. KEINER MUSS EIN SCHLECHTES GEWISSEN HABEN NUR WEIL ER VOM GRUNDE HER EHRLICH UND AUFRICHTIG DIESE VON JEHOVA GOTT GEGEBENEN EIGENSCHAFTEN AUCH NUTZT SONDERN SICH VIELMEHR FREUEN UND DEN HÖCHSTEN DAFÜR VOM HERZEN DANKBAR SEIN.

    LG Terdie

  • MIKE
    September 24, 2010

    Warum werden Älteste ernannt die sich nicht nach den Erfordernissen der Bibel halten oder auch noch bleiben, obwohl sie das nicht einhalten, wie zum Beispiel Gastfreundschaft??
    Meistens zählen doch nur die Stunden, und nicht der Charakter.
    Am besten warte ich nach wie vor auf Jehova, denn er wird es schon richten, nicht wahr???

  • Alois
    September 24, 2010

    Hallo Mike

    @cheyenne hat am 14. Nov. viele Bibelverse aufgeführt welche Dein angesprochenes Problem ansprechen.

    http://www.digidatanet.de/?p=109&cpage=2#comments

    Die Ältesten werden nicht vom Geist Jehovas ernannt sondern von Menschen. Und alle Menschen können bekanntlich irren.
    Aber Jehova unser Vater und sein Sohn Jesus haben sich jetzt endlich aufgemacht, jetzt und in den nächsten Jahren eine Trennung zwischen Schafen und Böcken herbeizuführen.

    Oder es kristallisiert sich jetzt und in den nächsten Jahren heraus wer die klugen und die törichten Jungfrauen sind.

    Oder wer das eine Schaf ist über welches, wenn der Hirte es findet, sich der ganze Himmel freut.

    Oder die Geschichte vom verlorenen Sohn usw.

    Deswegen hast Du völlig recht wenn Du schreibst: Jehova wird es richten.
    Das schreibt auch Jeremia zu der Stadt welche nach dem Namen Jehova genannt ist, oder Heute, das Volk das nach Jehovas Namen genannt ist. Bei seinem Volk wird er beginnen zu strafen:

    Jer. 25:29 (Elberfelder)
    Denn siehe, bei der Stadt, welche nach meinem Namen genannt ist, beginne ich Übles zu tun, und ihr solltet etwa ungestraft bleiben? Ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert über alle Bewohner der Erde, spricht Jehova der Heerscharen.

    Liebe Grüße

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Mike ich war selbst 15 Jahre Ältester. Ich hatte u.a. aus diesen Gründen mein Amt zurück gelegt, weil ich die Heuchelei – von anderen Dinge verlangen die man selbst nicht erfüllt (oder erfüllen kann) nicht länger mitragen wollte !

    Mein damaliger Grund war folgend begründet:
    Die Ältesten legen die Latte für die anderen so hoch daß sie selbst bequem unten durch können. Ich legte diese hohen Maßstäbe bei mir selbst an, die einzige Konsequenz war dieses Amt abzugeben – um nicht als Heuchler dazu stehen.

  • MIKE
    September 24, 2010

    Hallo.
    Danke für die Ermunterung.
    Auch an alois.
    Ich lese jeden Tag in der Bibel ohne Publikationen, das sagt uns doch sogar der Sklave zu uns. Emphehlung von ihm, mindestens 2-3 seiten. Egal wo in der Bibel können wir lesen.

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Zum Thema Ausschluß und Rückkehr eines Sünders sollte eigentlich das Beispiel vom verlorenen Sohn als Maß der Dinge herangezogen werden – doch wie sieht die Praxis aus?

    So sieht die Praxis der Wiederaufnahmeverfahren unter Jehovas Zeugen aus:

    Man sah ihn (den verlorenen Sohn) kommen und wartete, bis er da war; nachdem er seinen Wunsch um Rückkehr ins Elternhaus geäußert hatte, wurde ihm erklärt: so wie du bist, verdreckt, zerlumpt, stinkig, noch von den Schweinen beschmutzt, kannst du hier nicht herein;

    …säubere dich erst einmal durch Werke der Reue und ziehe andere Kleidung aus guten Taten an, und dann komm wieder.

    …dann werden wir darüber sprechen, eine Besprechung abhalten; dann kannst du ins Haus kommen; aber setze dich bitte unauffällig in die Ecke und rede nicht mit den Hausbewohnern, damit wir deine Demut sehen.

    …es ist auch ihnen übrigens verboten, dich zu grüßen oder mit dir zu sprechen. Bringe sie also nicht in Verlegenheit! Und nach einer gewissen Zeit werden wir dir bei einer entsprechenden Beurteilung unsererseits erlauben, dich wieder zur Familie zu zählen;

    …aber deine frühere Stellung kannst du nicht wieder erhalten; vor allem erwarten wir, daß du dich dem Verwalter und seinen Beauftragten wie auch allen Regeln genauestens unterwirfst; deine Taten werden auch nicht vergessen; vielmehr werden wir die Unterlagen darüber noch jahrelang aufbewahren.

    Wir freuen uns natürlich, wenn du zurückkommen willst, aber zuerst einmal strenge dich an und erfülle die Voraussetzungen; so einfach, wie du dir das vorgestellt hast, geht es nicht, denn schließlich müssen wir unser Haus rein erhalten!

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Und nun folgt die biblische Sichtweise oder wie der Vater sich verhält, jeder Älteste sollte sich fragen ob er diesem Vorbild nachkommt oder so handelt wie oben in der „theokratischen Fassung“ dargestellt:

    Biblische Fassung:

    Fahren wir nun in der biblischen Fassung fort, die ein wenig verschieden davon ist. Der Vater sah den Sohn von Ferne und er war sichtlich bewegt !

    Ja, wir brauchen uns als Sünder nicht zu scheuen, vor Gott zu erscheinen und die Wahrheit zu bekennen; Jesus starb für Sünder, nicht für (Selbst)gerechte!

    ‘Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und er hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind’ (Psalm 34:19).

    Der Vater lief dem Sohn entgegen; er verlangte nicht zuerst Taten der Reue, Reinigung, Isolation aus Demut, Bewährung oder gar Rückkehr zu einer Organisation, verbunden mit aktenmäßiger Erfassung aller Umstände und deren Aufbewahrung, wie es in totalitären Systemen üblich ist; nein, die Gnade kam zuerst, war schon da!

    Der Vater wie auch die Gnade ließen sich nicht abschrecken vom Äußeren und Inneren; Jesus hat nie etwas anderes verlangt als Umkehr zu ihm! Manche sagen: erst mußt du dein Leben in Ordnung bringen, es ‘heiligen’.

    Nein, erst kommt die Umkehr zu Jesus, die Rechtfertigung aus Gnade, die Sohnschaft in der Familie Gottes, dann bewirkt dieselbe Gnade auch unsere Heiligung.

    Der Vater umarmte und küßte den Sohn: am Anfang stand die Gnade! Dann legte der Sohn sein Bekenntnis ab. Das war wichtig! Er hätte ja auch denken können: ‘der Vater ist gnädig, also schweige ich, und alles ist in Ordnung! So schlimm war es ja wohl nicht mit dem bißchen Sünde! Ich habe doch auch noch etwas Stolz, etwas Eigenliebe!’ Doch das hätte einen ganz verkehrten Herzenszustand geoffenbart!

    Seine Schuld wäre immer noch zwischen ihm und dem Vater verblieben; es wäre kein wirklicher Friede zwischen ihnen gewesen. Man kann auch auf diese Weise ‘umkehren’, und manche tun es; aber es ist keine echte Umkehr in das ‘Vaterhaus’!

    Das Sündenbekenntnis des Sohnes war notwendig!

    Es war das Zeichen einer rechten Herzensumwandlung! Wenn unser Leben wirklich neu werden soll, dann müssen wir erkennen und bekennen, daß wir vor Gott gesündigt haben!

  • schneerose
    September 24, 2010

    hallo alois

    bei uns war es das gleiche..erst nachdem wir wieder die bibel für christliche fragen des lebens herangezogen haben ist in der familie wieder frieden und liebe eingekehrt..keiner spioniert den anderen nach..oder unterstellt ihm etwas…

    wir können mit dir mike mitfühlen..wir wissen was es heißt alleine zu sein..aber im bruder info haben wir wieder eine grosse bruderschaft gefunden die das wort gottes mehr lieben als menschliche überlieferungen…ich denke mike.. du hast sehr grosse achtung von der hl. schrift..

  • MIKE
    September 24, 2010

    Hallo.
    die Nächstenliebe lässt sich auch zu wünschen übrig in den versammlungen. Selbst die Gastfreundschaft fehlt oft. Auch oft alleine. Obwohl man dazu aufgefordert hatte selbst Singels mit einzuladen. Dieses Erforderniss zählt sogar den Ältesten. Wurde längere Zeit nie eingeladen von diesen Brüdern.
    Bin eigentlich auch ein Einzelkämpfer in der Wahrheit.
    Liebes Bruderinfo:
    Jetzt versteht Ihr warum ich hier manchmal über die strene Schlage. Es ist nichts gegen Euch hier, fühle mich nur einsam.
    Aber ich weiss das Jehova mit mir ist, gemäss Philipper 4:13.
    Für alles bin ich stark, durch den der mir Kraft verleiht.
    Bitte verzeiht mir wegen meiner Art.
    Jehova muss mir auch ständig Barmherzigkeit geben, da ich viel Unruhe in mir habe und innerlich kämpfen muss.
    Lieben Gruss, Mike.

  • Bruderinfo
    September 24, 2010

    Lieber Mike,
    es ist doch schön das wir hier alle so verschiedene Persönlichkeiten sind. Mike du darfst so sein wie du bist. Keiner will dich hier ändern. Wir alle sind Brüder und machen Fehler. Du bist nicht allein. Wir wissen das die Einsamkeit einem manchmal übermannt. Verzage bitte nicht. Du kannst hier jederzeit deine Gedanken frei Äußern. Wir hören dir gerne zu. Grüße, deine Brüder von Bruderinfo.

  • Alois
    September 24, 2010

    Lieber Mike

    Deinen Kampf um das was wirklich die Wahrheit ist, können wir alle nachvollziehen. Auch wir haben einen langen Kampf hinter uns. Ein Kampf um die persönliche Entscheidung ob wir Jehova mit UNGETEILTEM Herzen dienen wollen, oder ob wir Jehova UND der Organisation dienen müssen. Aber Jehova duldet keine Götter neben sich, Götter aus Holz und Stein, oder der Gott Organisation.

    Bitte versuche mal jeden Tag in der Bibel zu lesen, nicht den Tagestext, sondern nur die Bibel. So eine halbe bis einer Stunde.
    Dann bitte täglich Jehova um den Heiligen Geist um das was Du gelesen hast zu verstehen. Am Anfang wist Du noch nicht viel merken, aber mit den Monaten und Jahren wirst Du geistig stark werden. Die Puplikationen der Organisation zu lesen rauben Dir die Zeit wirklich das Wort Gottes in der Bibel zu lesen. Das ist das Grundübel.

    Prediger 12 schreibt über die vielen Puplikationen:
    11. Die Worte der Weisen sind wie Treibstacheln, und wie eingeschlagene Nägel die gesammelten Sprüche; sie sind gegeben von einem Hirten.
    12. Und überdies, mein Sohn, laß dich warnen: Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ist Ermüdung des Leibes.
    13. Das Endergebnis des Ganzen laßt uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das ist der ganze Mensch.

    zu 11: Der Hirte ist Jesus, er sagt selbst: Ich bin der gute Hirte.
    zu 12: Wer die vielen Bücher (und Wachttürme) studiert wird müde, nicht mehr fähig die Bibel selbst zu studieren.
    zu 13: Dabei reicht es aus Jehova zu fürchten und Jehovas Gebote zu halten. So wie Jesus sagt, sein Joch ist Leicht.

  • Michael
    September 24, 2010

    Hallo Mike, herzlichen Dank für Deine Offenheit, die zeigt das Dir etwas an Jehova, seinem Wort und seinem Volk liegt.
    Einsamkeit ist ein großes Problem in der CV, man trifft sich eigentlich nur zu den Zusammenkünften und zum PD mit immer(meistens) denselben Partnern. Ausserhalb der ZK ist es eigentlich nicht gern gesehen sich mal zu einem Bier zu verabreden, man könnte ja eins zuviel trinken,ins Kino gehen, man könnte sich ja etwas schlechtes ansehen , geselliges Beisammensein könnte ja dazu führen “ unsittliche“ Musik zu hören,oder es könnte Alkohol ausgeschenkt werden ( oh nein ). Bei Hochzeiten gibt es einen Festleiter , des alles im Griff haben muss und mehr zu sagen hat als das Brautpaar etc.selbst.
    Um also nicht ins Gerede zu kommen oder verpetzt zu werden findet so was im allerkleinsten Kreis statt, als „Neuling“ bist Du da nicht dabei, man traut Dir nicht, also bleibst Du allein, und nicht nur Du Mike, viele andere auch, man will keinen Fehler machen, die Ältesten lauern schon.
    Sicherlich geht es dabei auch um die Reinerhaltung der CV und darum, auf den Namen Jehovas keine Schande zu bringen, aber das ist eigentlich jedem seine eigene Verantwortung.Leider ist es uns (noch) nicht möglich, persönlich Gemeinschaft zu pflegen, aber dieses Forum zeigt uns auch, das wir nicht alleine sind. Liebe Grüße, und die Kraft, die über das Normale hinausgeht, wünscht allen Michael

  • cheyenne
    September 24, 2010

    Liebe Diener Jehovas

    Der “Sklave” lehrt uns, dass wir bei ihm in der sicheren Hürde sind. Wir haben nur hier Frieden und Wohlfahrt. Er suggeriert uns einen Idealzustand und rühmt sich selbst, Jehovas reichen Segen zu haben. Die geforderte absolute Loyalität zum “Sklaven” führt zur Abhängigkeit von diesen Menschen und das wird von Jehova verurteilt.
    Sprüche 29:25 Vor Menschen zu zittern ist das, was eine Schlinge legt, wer aber auf Jehova vertraut, wird beschützt werden
    Jesaja 5:20 Wehe denen, die sagen, dass Gutes böse sei und Böses gut sei, denen, die Finsternis als Licht hinstellen und Licht als Finsternis, denen, die Bitteres als Süßes hinstellen und Süßes als Bitteres!
    21 Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sogar vor ihrem eigenen Angesicht verständig!
    22 Wehe denen, die im Weintrinken stark sind, und den Männern, die leistungsfähige Kraft haben zum Mischen von berauschendem Getränk,
    23 denen, die für eine Bestechung den Bösen gerechtsprechen und die dem Gerechten sogar seine Gerechtigkeit nehmen!
    24 Daher wird so, wie des Feuers Zunge die Stoppeln verzehrt und dürres Gras in Flammen versinkt, selbst ihr Wurzelstock so wie Modergeruch werden, und ihre Blüte, sie wird so wie feiner Staub aufsteigen, weil sie das Gesetz Jehovas der Heerscharen verworfen und das von dem Heiligen Israels Gesagte missachtet haben.
    25 Darum ist der Zorn Jehovas gegen sein Volk entbrannt, und er wird seine Hand gegen sie ausstrecken und sie schlagen. Und die Berge werden erbeben, und ihre Leichname werden dem Unrat inmitten der Straßen gleich werden.
    Bei all diesem hat sich sein Zorn nicht abgewandt, sondern seine Hand ist noch ausgestreckt.

    Markus 7:6 Er sprach zu ihnen: „Jesaja hat treffend von euch Heuchlern prophezeit, so wie geschrieben steht: ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.
    7 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘
    8 Ihr gebt das Gebot Gottes auf und haltet an der Überlieferung der Menschen fest.“

    2.Timotheus 4:3 Denn es wird eine Zeitperiode geben, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Begierden Lehrer aufhäufen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen;
    4 und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich dagegen unwahren Geschichten zuwenden

    Galater 4:17 Sie bemühen sich eifrig um euch, nicht auf vortreffliche Weise, sondern sie wollen euch ausschließen [von mir], damit ihr euch eifrig um sie bemüht.

    Da alle Zeugen übereinstimmend reden sollen, werden aufrichtige Diener Jehovas als Nestbeschmutzer diffamiert und oft auch ausgeschlossen. Die Diener des ”Sklaven” sind sich dabei meistens keiner Schuld bewusst, das hat uns die Bibel aber auch schon angekündigt.

    Maleachi 3:14 „Ihr habt gesagt: ‚Es hat keinen Wert, Gott zu dienen. Und was für ein Gewinn [liegt] darin, dass wir der Verpflichtung ihm gegenüber nachgekommen sind und dass wir Jehovas der Heerscharen wegen betrübt einhergegangen sind?
    15 Und gegenwärtig preisen wir die Vermessenen glücklich. Auch sind die Täter der Bosheit erbaut worden. Auch haben sie Gott auf die Probe gestellt und entkommen beständig.“
    16 Zu jener Zeit redeten diejenigen miteinander, die Jehova fürchten, jeder mit seinem Gefährten, und Jehova merkte unablässig auf und hörte zu. Und ein Gedenkbuch begann vor ihm geschrieben zu werden für diejenigen, die Jehova fürchten, und für diejenigen, die an seinen Namen denken.
    17 „Und sie werden gewiss mein werden“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „an dem Tag, an dem ich ein besonderes Eigentum hervorbringe. Und ich will ihnen Mitleid erweisen, so wie ein Mann seinem Sohn Mitleid erweist, der ihm dient.
    18 Und ihr werdet bestimmt wieder [den Unterschied] zwischen einem Gerechten und einem Bösen sehen, zwischen einem, der Gott dient, und einem, der ihm nicht gedient hat.“

    Jeremia 23
    27 Sie denken daran, durch ihre Träume, die sie fortgesetzt jeder dem anderen erzählen, meinen Namen bei meinem Volk in Vergessenheit zu bringen, so wie ihre Väter meinen Namen über dem Baal vergaßen. .
    30 „Darum siehe, ich bin gegen die Propheten“, ist der Ausspruch Jehovas, „diejenigen, die meine Worte wegstehlen, ein jeder von seinem Gefährten.“
    31 „Siehe, ich bin gegen die Propheten“, ist der Ausspruch Jehovas, „diejenigen, die ihre Zunge gebrauchen, um zu sagen: ‚Ein Ausspruch!‘ “
    32 „Siehe, ich bin gegen die Propheten von Lügenträumen“, ist der Ausspruch Jehovas, „die sie erzählen und mein Volk umherirren lassen wegen ihrer Lügen und wegen ihrer Prahlerei.“
    „Ich aber sandte sie nicht, noch beauftragte ich sie. So werden sie diesem Volk gar nichts nützen“ ist der Ausspruch Jehovas.
    33 „Und wenn dieses Volk oder der Prophet oder Priester dich fragt, indem [er] spricht: ‚Welches ist die Last Jehovas?‘, so sollst du zu ihnen sagen: ‚ „Ihr seid — o welch eine Last! Und ich werde euch gewiss verlassen“ ist der Ausspruch Jehovas.‘ 34 Was den Propheten oder den Priester oder das Volk betrifft, die sprechen: ‚Die Last Jehovas!‘, jenem Mann und seiner Hausgemeinschaft will ich auch meine Aufmerksamkeit zuwenden.
    35 Dies ist, was ihr fortwährend ein jeder zu seinem Mitmenschen und ein jeder zu seinem Bruder sagt: ‚Was hat Jehova geantwortet? Und was hat Jehova geredet?‘ 36 Aber die Last Jehovas sollt ihr nicht mehr erwähnen, denn die Last selbst wird für jeden sein eigenes Wort, und ihr habt die Worte des lebendigen Gottes, Jehovas der Heerscharen, unseres Gottes, geändert.

    Hesekiel 13:9 Und meine Hand hat sich schließlich gegen die Propheten gewandt, die in einer Vision Unwahres schauen und Lüge wahrsagen. In der Gruppe der Vertrauten meines Volkes werden sie nicht verbleiben, und in das Verzeichnis des Hauses Israel werden sie nicht geschrieben werden, und auf den Boden Israels werden sie nicht kommen; und ihr werdet erkennen müssen, dass ich der Souveräne Herr Jehova bin,
    10 darum, ja darum, dass sie mein Volk irregeführt und gesagt haben: „Es ist Frieden!“, wenn kein Frieden da ist, und einer ist da, der eine Scheidewand baut, doch umsonst sind welche da, die sie mit Tünche verputzen.‘
    19 Und werdet ihr mich entweihen bei meinem Volk für die Hände voll Gerste und für die Bissen Brot, um die Seelen, die nicht sterben sollten, zu Tode zu bringen und um die Seelen, die nicht leben sollten, am Leben zu erhalten, durch eure Lüge gegenüber meinem Volk, denen, die auf Lüge hören?“ ‘
    22 Weil ihr durch Falschheit das Herz eines Gerechten verzagt gemacht habt, wenn ich selbst ihm keinen Schmerz bereitet hatte, und weil ihr die Hände eines Bösen gestärkt habt, so dass er nicht von seinem schlechten Weg umkehrte, damit er am Leben erhalten würde,
    23 darum werdet ihr Frauen nicht weiterhin in Visionen Unwahrheit schauen, und Wahrsagung werdet ihr nicht länger wahrsagen; und ich will mein Volk aus eurer Hand befreien, und ihr werdet erkennen müssen, dass ich Jehova bin.‘

    Lukas 6:22 Glücklich seid ihr, wann immer die Menschen euch hassen und wann immer sie euch ausschließen und euch schmähen und euren Namen als böse verwerfen um des Menschensohnes willen.

    Johannes 16:1 Ich habe diese Dinge zu euch geredet, damit ihr nicht zum Straucheln gebracht werdet.
    2 Man wird euch aus der Synagoge ausschließen. Ja die Stunde kommt, da jeder, der euch tötet, meinen wird, er habe Gott einen heiligen Dienst erwiesen.
    3 Diese Dinge aber werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich kennengelernt haben.
    4 Doch habe ich diese Dinge zu euch geredet, damit ihr euch, wenn ihre Stunde gekommen ist, daran erinnert, dass ich sie euch gesagt habe.

    2.Timotheus 3:12 Tatsächlich werden alle, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus in Gottergebenheit leben wollen, auch verfolgt werden.
    13 Böse Menschen aber und Betrüger werden vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten, indem sie irreführen und irregeführt werden.

    Jesaja 66:5 Hört das Wort Jehovas, die ihr vor seinem Wort zittert: „Eure Brüder, die euch hassen, die euch meines Namens wegen ausschließen, sagten: ‚Möge Jehova verherrlicht werden!‘ Er soll auch mit Freude eurerseits erscheinen, und sie sind es, die zuschanden werden.“

    Viele hoffen, dass sich der “Sklave”, oder zumindest ein Teil der LK besinnt und noch zur Erkenntnis kommt. Man glaubt, Jehova wird es zu seiner Zeit so leiten. In der Bibel habe ich bis jetzt noch keinen einzigen Vers gefunden, der diese Hoffnung stützen könnte.
    Auch denken viele: Ich folge dem ”Sklaven” weil Jehova es so verlangt und was falsch läuft ist seine Sache. Das bin ja nicht ich. Aber so einfach kann man die Verantwortung nicht abgeben. Denn auch hier spricht die Bibel ein klares Wort:

    Jesaja 3:12 Was mein Volk betrifft, so verfahren seine Arbeitszuteiler streng, und nur Frauen beherrschen es in Wirklichkeit. O mein Volk, die dich leiten, führen [dich] irre, und den Weg deiner Pfade haben sie verwirrt.
    13 Jehova stellt sich hin, um zu streiten, und steht auf, um Völker abzuurteilen.
    14 Jehova selbst wird ins Gericht gehen mit den Älteren seines Volkes und dessen Fürsten. „Und ihr selbst habt den Weingarten niedergebrannt. Was dem Niedergedrückten durch Raub genommen wurde, ist in euren Häusern.
    15 Was meint ihr damit, dass ihr mein Volk zerschlagt und dass ihr sogar das Gesicht der Niedergedrückten zermalmt?“ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn, Jehovas der Heerscharen

    Jesaja 9:13 Und das Volk selbst ist nicht zu dem zurückgekehrt, der es schlug, und Jehova der Heerscharen haben sie nicht gesucht.
    14 Und Jehova wird von Israel Kopf und Schwanz abhauen, Schößling und Binse an e i n e m Tag.
    15 Der Betagte und Hochgeachtete ist der Kopf, und der Prophet, der falsche Unterweisung erteilt, ist der Schwanz.
    16 Und die dieses Volk leiten, erweisen sich als die, die [es] irreführen; und die von ihnen Geleiteten [als] die, die verwirrt sind.
    17 Darum wird Jehova sich nicht einmal über ihre jungen Männer freuen, und ihrer vaterlosen Knaben und ihrer Witwen wird er sich nicht erbarmen; denn sie alle sind Abtrünnige und Übeltäter, und jeder Mund redet Unverstand. Bei alldem hat sich sein Zorn nicht abgewandt, sondern seine Hand ist noch ausgestreckt.

    Matthäus 15:14 Lasst sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“

    Man sieht also, dass sowohl der “Sklave” als auch seine Anhänger das gleiche Urteil empfangen.

  • Mäusle
    September 24, 2010

    Liebe Brüder,

    der Brief, der über @Bruderinfo über einen Link zu lesen ist, ist leider kein Einzelfall.

    Kalt, gefühlslos und hartherzig. So sind viele Briefe der
    Gesellschaft verfasst, welche ich als Ältester zu lesen bekam.

    Ich kann mir nicht im entferntesten vorstellen, dass Jesus Christus solche Eigenschaften an den Tag gelegt hätte.

    Die traurige Realität ist nun mal, dass Selters, wenn Briefe von Brüdern dort eingehen, die sich über unhaltbare Zustände in der VS beschweren, nicht ernst genommen werden.

    Selters nimmt solche Briefe zwar zur Kenntnis, befragt aber zuerst die Ältesten vor Ort, ob deren Inhalt zutrifft oder Selters empfiehlt dem VA dort lediglich, dass sich die Ältesten dort um die „Sache“ kümmern sollen.

    Was kann dabei schon raus kommen?

    Wenn eine Ältestenschaft nicht in der Lage ist, ihre Versammlung schriftgemäß zu leiten, so wird solch eine Ältestenschaft noch mehr auf den Brüdern herumtreten, die Selters um Hilfe gebeten haben.

    Aber warum ist das so?

    Weil Selters ihren Brüdern weder glaubt noch vertraut!!

    Mangelndes Vertrauen kommt zum Ausdruck, indem Brüdern ein schlechtes Gewissen eingeredet wird, weil sie in Foren mit anderen Brüdern Kontakt haben.

    Mangelndes Vertrauen kommt zum Ausdruck, wenn Brüdern untersagt wird, Erfahrungen zu erzählen, wenn sie nicht von Selters abgesegnet sind. Sie könnten ja unwahr sein.

    Mangelndes vertrauen zeigt sich, wenn man Aufgaben bei einem Kongress zu lösen hat. Diese müssen zuerst vom KA abgesegnet werden.

    Selters hat kein Vertrauen zu ihren eigenen Brüdern.

    Warum nicht?

    Weil sie selbst lügen und ihre Brüder hintergehen, sei es mit den Finanzen oder der Verquickung mit Babylon der Großen.

    Wenn der Pressesprecher aus Selters Bernd Klar in aller Öffentlichkeit im Fernsehen sagt: „wenn ein ZJ die Organisation verlässt, ändert sich dann für ihn nichts, er würde so jemand auch zu Kaffe einladen…..“ so ist das eine unverschämte Lüge.

    Der Link dazu:
    http://www.youtube.com/watch?v=oMMSsDIsQgo

    Und genau diese Lügerei zeichnet immer mehr die Organisation als unglaubwürdig aus.

    Wenn Selters sich halb so viel um die Brüder kümmern würde, welche dringend Hilfe benötigen, wie sie sich um ihren materiellen Besitz kümmern, dann wäre schon viel geholfen.

    Wir haben hier in @Bruderinfo schon einige Beweise gesehen, wie die WTG ihre „Anhänger“ täuscht.

    Zum Einen die wahnsinnigen Besitztümer und das anhäufen von Kapital, wärend ihre Brüder in den armen Ländern in Baracken ihre Zusammenkünfte abhalten müssen und die Missionare ein ärmliches Dasein fristen, wohingegen der „Sklave“ in protzigen Häusern lebt und es sich auf Kosten der „armen“ gut gehen lässt.

    Wir haben gesehen, dass ZJ sehr wohl Gespräche mit Religionsführern anderer Religionen sucht, wie in Österreich geschehen und zu unserem Glück von den dortigen Zeitungen mit Bildern dokumentiert wurde.

    Wir haben in dem o.a. Link gesehen, dass sich der „Sklave“ nicht zu schade ist, um die Anerkennung der Körperschaftsrechte zu erhalten, die Öffentlichkeit anzulügen, obwohl die Bibel das Lügen verurteilt, ja sogar eine Lüge schuld daran ist, dass wir unvollkommen sind.

    Wie können die Verantwortlichen Brüder in Selters oder Broklyn noch in den Spiegel schauen?

    Deshalb ihr lieben Brüder, macht Euch keine Sorgen, wenn Selters Euch so kaltherzig abweist.

    Liebe zeichnet sich nicht durch eine Organisation aus sondern durch den unabhängigen einzelnen wie es hier bei @BI geschieht.

    Hier sind Eure Freunde und Brüder!

    In diesem Sinne liebe Grüße

    Mäusle

  • Matthäus
    September 24, 2010

    „Der Wachtturm“, 01. Oktober 1987, Seite 10

    „Wenn du aufhörst, dich von Jehovas Vorkehrungen zu ernähren, wirst du, sobald du stirbst, für immer tot sein…“

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Abb. 12: „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47

    „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, die seinen König Jesus
    Christus vertritt, herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich.
    Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren…“

    Ein Zeuge Jehovas muß in jeder Hinsicht alles akzeptieren, andernfalls verliert er sein Leben.

  • Matthäus
    September 24, 2010

    „Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist.“ 1. Thessalonicher 5:21

    Abgesehen davon, daß das Selbstverständnis der WTG und ihre radikalen Forderungen nach loyaler Gefolgschaft, verbunden mit ihrem beharrlichen Alleinvertretungsanspruch, an keiner Stelle der Heiligen Schrift eine Parallele finden, denn die Propheten des Alten und Neuen Testaments
    ließen allein ihre göttliche Botschaft sprechen, ohne ihre eigene Person in den Vordergrund zu rücken, sei trotzdem einmal unterstellt, daß
    die WTG möglicherweise “Gottes Mitteilungskanal”, sein “Prophet” auf Erden sein könnte.

    Diese Annahme verlangt zu recht nach Beweisbarkeit.
    Gibt es Kriterien, mit deren Hilfe man menschliche Ansprüche auf göttliche Sendung beurteilen kann.

    Jawohl, die gibt es!

    1. Maßstab für einen Propheten 5. Mose 18:20-22
    – Redet im Namen Gottes
    – Was er sagt,trifft ein – muß nicht geändert werden.

    2. Maßstab für göttliche Aussagen
    – Göttliche Aussagen widersprechen sich nicht (1. Korinther 14:33).

    Göttliche Aussagen verändern sich nicht (Jakobus 1:17, 1. Samuel 15:29, Hebräer 6:9).

    „Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht
    geändert…” (Maleachi 3:6).

  • Terdie
    September 24, 2010

    Es werden tausende von Predigtdienststunden getätigt um überhaupt
    jemanden zu finden, der sich dann den Zeugen Jehovas anschließt.
    Der Auschluss aus dieser Organisation hingegen erfolgt sehr schnell, wie viele Berichte hier bereits gezeigt haben. Sebst wenn jemand einen Fehler begeht so sollte ihm im Geise der Milde geholfen werden seine Schwäche zu überwinden, statt dessen werden viele lieblos und unbarmherzig abserviert (ausgeschlossen). Da verhält sich sogar die sogenannte böse Welt ganz anders. Sie hilft Menschen mit Problemen durch nützliche Einrichtungen, wo man sich um diese Personen kümmert, wenn sie z.B. Suchtprobleme o.ä. haben.
    Nicht so bei den Zeugen Jehovas – jemanden auszuschließen ist ja auch das einfachste was es gibt und für einen Ausgeschlossenen ist es furchtbar schwierig überhaupt wieder aufgenommen zu werden, denn in der Versammlung wird er von allen geschnitten, keiner beachtet ihn, ausser kurzen misstrauischen Blicken von den anderen Mitgliedern. Für seinen psychischen Zustand interessiert sich niemand. Den einzigen, denen es zusätzlich berührt, sind die nahen Angehörigen, die ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden. Nachbarn und Bekannte wundern sich, dass selbst Eltern nicht mehr mit ihren Kindern sprechen und schütteln darüber nur verständnislos den Kopf. Mit so einem Verhalten werden die Zeugen Jehovas andere bestimmt nicht von ihrem Glauben überzeugen sondern eher das Gegenteil bewirken.
    Ja, in der Organisation der Zeugen Jehovas herrscht eine Eiseskälte, die mit der von Jesus Christus gepredigten Nächstenliebe absolut nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Leider muß ich diese Einschätzung bestätigen!

    Die Härte und Unbarmherzigkeit ist alles andere als dem Beispiel Jesu entsprechend! Die Folgen fallen oft nicht nur auf den Betreffenden selbst zurück, sondern Angehörige, gute Freunde des Betreffenden ziehen sich oft auch zurück.

    Wenn ich mir das Beispiel vom verlorenen Sohn und wie Jesus seine Zuhörer darin belehren möchte, muß ich mich fragen ob für jene die hier als Richter amten, Jesus überhaupt eine Bedeutung hat?

    Es sind zwar immer wieder sehr schöne Worte der Liebe in den jeweiligen Publikationen enthalten doch wie schön öfter erwähnt – sie schreiben (sagen) es wohl richtig, aber handeln nicht entsprechend!

  • Matthäus
    September 24, 2010

    z.B. eine Publikation wie erwähnt:

    Jehovabuch S.161 Wie wir mit anderen umgehen

    12 Wir können auch dadurch Recht üben, dass wir mit anderen so umgehen, wie Jehova mit uns umgeht. Es ist so leicht, über andere zu urteilen, ihre Fehler zu kritisieren und ihre Beweggründe anzuzweifeln. Aber würden wir uns wünschen, dass Jehova unsere Beweggründe und Fehler gnadenlos unter die Lupe nimmt? Das tut er jedenfalls nicht. Der Psalmist erklärte: „Wären Vergehungen das, worauf du achtest, o Jah, o Jehova, wer könnte bestehen?“ (Psalm 130:3). Sind wir nicht dankbar, dass sich unser gerechter und barmherziger Gott gar nicht mit unseren Fehlern und Schwächen aufhalten möchte? (Psalm 103:8-10). Wie sollten wir deshalb mit anderen umgehen?

    ….nicht vorschnell über andere urteilen. In seiner Bergpredigt sagte Jesus warnend: „Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet“ (Matthäus 7:1). Nach dem Lukasbericht fügte Jesus noch hinzu: „Hört auf zu verurteilen, und ihr werdet bestimmt nicht verurteilt werden“ (Lukas 6:37). Jesus war sich also dessen bewusst, dass unvollkommene Menschen zu Werturteilen neigen

    14 Warum müssen wir ‘aufhören zu richten’? Zum einen haben wir nur eine begrenzte Autorität. Der Jünger Jakobus erinnert uns an Folgendes: „EINER ist es, der Gesetzgeber und Richter ist“ — Jehova. Deshalb fragt Jakobus unverblümt: „Wer bist du, dass du deinen Nächsten richtest?“

  • peter
    September 24, 2010

    hallo alois ,

    es ist nicht egal lieber alois , was menschen tätigen mit ihren glaubensbrüdern , vernachlässigen sie nicht das gebot der menschenliebe in diesen punkt . sie treten auf jemanden der am boden liegt so das er nicht mehr auf steht . habe wärend dieser zeit keinen ehebruch oder andere “ straftaten “ begangen . habe vorher durch gespräche angedeutet das ich hilfe benötige , die hilfe nicht bekam und mich zurück gezogen haben mit dem ergebniss gemeinschaftsentzug , ohne ein tief gehendes gespräch.
    diese menschen haben mich enttäuscht .

    mir als ausgeschlossener liegt ein orginalbrief an alle ältestenschaften vor , vom 21 januar 2010 .
    in dem anweisungen gegeben werden wie vorbilder , sprich älteste , pioniere, DAG´s mit personen die ausgeschlossen wurden , die zu ihrer familie gehören sich zu verhalten haben.
    die reflektion geht dann auf die gesamte versammlung über.
    mein leiblicher bruder der immer noch jehova dient , sagte mir , obwohl ich seine entscheidung respektier , das das band der familie zerstört sei , und keinen kontakt mehr wünsche .
    hintergrund meines anrufes war das unsere mutter eine schwere operation hatte und mit mit dem tod gerungen hat. er zog sich von ihr zurück da sie auch ausgeschlossen ist.
    diese verhaltensweise kritisiere ich , das wenn man nur infomartionen weiter trägt ablehnent behandelt wird .
    ich sagte ihm das allein jehova entscheidet , du aber unserer mutter schmerzen bereitest.
    ich es verstehe was in den letzten jahren für anweisungen von der leitenden körperschaft gegeben wurde an der er sich gebunden fühlt.

    lieber alois albert einstein sagte einmal :

    „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.“

    „Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden völlig einig sind, ist ein verlorener Abend.“

    „Wenn A für Erfolg steht, gilt die Formel A = X + Y + Z.
    X ist Arbeit, Y ist Muse, und Z heißt Mundhalten.“

    an die moderation : ich hoffe das dieser beitrag veröffentlicht wird , da zwei beiträge nicht veröffentlicht worden sind.
    stehe jederzeit zur diskussion bereit.

  • Bruderinfo
    September 24, 2010

    Lieber Peter,
    es werden immer alle Kommentare veröffentlicht, ausser 1: sie verletzen die Würde des Menschen, 2: schmutzige und ungehobelte Sprache wird verwendet oder 3: Bruderinfo wird als Sektenforum missbraucht. Bei diesen Punkten wird oder werden Kommentare automatisch herausgefiltert. Wenn deine vorherigen Kommentare eines oder mehrere Punkte davon enthalten, dann wird dein Kommentar gelöscht. Warum? -weil wir hier Brüder sind die vernünftig argumentieren können und die den auferbauenden Gedankenaustausch suchen, sowie biblisch gestärkt werden möchten. Es kann natürlich auch sein, dass ein Systemfehler vorliegt. Wir werden natürlich alles überprüfen. Nach deinem Kommentar wird klar, dass du sehr empört bist über die Lieblosigkeit und die unchristliche Verhaltensweise deiner Versammlung. Glaube uns, alle Brüder hier fühlen mit Dir. Aber du bist nicht allein. Dies geschieht sehr oft. Verwechsle aber bitte nicht die Liebe unseres himmlischen Vaters mit der Lieblosigkeit einiger Menschen. Menschengebote habe mit Gottes Liebe und der leichten Last Jesu nichts zu tun. Du bekommst hier bestimmt einige auferbauende Kommentare von deinen Glaubensbrüdern. Habe Geduld. Versuche deinen eigenen Glauben wieder zu erarbeiten indem du täglich in der Bibel liest. Gerne auch eine andere Übersetzung gebrauchen. Fange mit dem Johannesbrief an. Der wird dich stärken. Wahrscheinlich hast du ein Trauma in Bezug auf das was dir wiederfahren ist. Nehme es bitte nicht auf die leichte Schulter. Wenn nötig, scheue dich nicht Hilfe anzunehmen. Wir helfen dir auch gerne hier weiter. Einfach eine Mail an info@bruderinfo.de. Wir wünschen dir von Herzen viel Kraft. Bruderinfo.

  • Shannon
    September 24, 2010

    Lieber Peter,

    ich lese sehr viel Bitterkeit in deinen Zeilen. Warum? Weil du der Organisation (also Menschen) gefolgt bist? Es war deine Entscheidung, dich vom Wohlwollen deiner Brüder bzw. der Ältesten in der Versammlung abhängig zu machen und man hat dich mit Füßen getreten. Nicht Jehova war es, der dich mit Füßen getreten hat und es war deine Entscheidung, wie du darauf reagierst.

    Dein Zitat:
    es ist nicht egal lieber alois , was menschen tätigen mit ihren glaubensbrüdern , vernachlässigen sie nicht das gebot der menschenliebe in diesen punkt . sie treten auf jemanden der am boden liegt so das er nicht mehr auf steht .

    Es gibt viele Ausgeschlossene, z.B. mein Vater, weil er die Lehren mit 1975 kritisiert hat oder meine Mutter, die gleich hinterher ausgeschlossen wurde, weil sie mit Ausgeschlossenen Kontakt hatte. Ja hätte sie ihren Mann verlassen sollen? Trotzdem sind sie Jehova all die letzten 30/35 Jahre treu geblieben.
    Du entscheidest, wie du das bewertest, was dir widerfährt.
    Ich kenne aber auch andere Beispiele, wie ehemalige Zeugen, die heute als Helfer für Sektenausstieg tätig sind und Vorträge bei den großen Kirchen halten.
    Da darf ich mich schon fragen, ob die jemals an Jehova gelaubt haben. Dir kann ich nur empfehlen, dein Herz zu prüfen. Ist diese tiefe Verletzung so stark, dass sie dir den Weg zurück zu Jehova verbaut? Deine Erfahrung mit den Brüdern war sicherlich nicht schön, aber wie du darauf reagierst das liegt ganz alleine bei dir. Niemand kann dir da eine Entscheidung abnehmen, weil niemand in dein Herz sieht.
    Darum enscheide: Willst du dich weiterhin als Opfer fühlen oder bist du bereit, Verantwortung zu übernehmen für das, was du tust.

    Und wenn du schon Albert Einstein zitierst, dann habe ich auch ein Zitat für dich: Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.

    Also nochmals: Du entscheidest, ob du dich weiterhin als Opfer grämen willst oder ob du diese Seiten als Chance siehst, wieder zurückzukehren, zum Glauben an Jehova und seinen Sohn Jesus Christus. Nicht für die Organisation, nicht für uns alle hier, nur ganz alleine für dich.

  • Alois
    September 24, 2010

    Lieber Peter

    Egal ist es nicht, da hast Du recht. Aber so wie Du das verstanden hast habe ich den Satz mit dem „egal“ auch nicht gemeint. Es ist immer schwierig in einem Text das wirklich rüber zu bekommen was man meint.

    In meinem Bibellesen hab ich gerade folgendes gelesen:

    Jeremia 23
    1. Wehe den Hirten, welche die Schafe meiner Weide zu Grunde richten und zerstreuen! spricht Jehova.

    Die Hirten sind die Ältesten und die Organisation.
    Sie zerstreuen die Schafe, nehmen ihnen auch noch die Nahrungsgrundlage weg, die Weide.

    2. Darum spricht Jehova, der Gott Israels, also über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und sie vertrieben, und habt nicht nach ihnen gesehen; siehe, ich werde die Bosheit eurer Handlungen an euch heimsuchen, spricht Jehova.

    Die Ältesten haben nicht nur Jehovas Schafe vertrieben sondern auch nicht nach ihnen gesehen. Genau das was Dir passiert ist steht in der Bibel! Aber Jehova wird diese Bosheit der Hirten heimsuchen.

    3. Und ich werde den Überrest meiner Schafe sammeln aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben habe; und ich werde sie auf ihre Triften zurückbringen, daß sie fruchtbar seien und sich mehren.

    Der Überrest der Schafe wird am Ende von Jehova eingesammelt und sie wieder zum Futterplatz zurückbringen. Der Überrest ist das eine Schaf von den Hundert Schafen welche der gute Hirte sucht und findet.

    4. Und ich werde Hirten über sie erwecken, die sie weiden werden; und sie sollen sich nicht mehr fürchten und nicht erschrecken, noch vermißt werden, spricht Jehova.
    5. Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich dem David einen gerechten Sproß erwecken werde; und er wird als König regieren und verständig handeln, und Recht und Gerechtigkeit üben im Lande.

    Jehova wird einen Hirten erwecken vor dem wir uns nicht mehr fürchten müssen. Jesus sagte: Ich bin der wahre Hirte. Jesus wird der Hirte und König sein der uns die Speise zur rechten Zeit gibt.

    6. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen; und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: Jehova, unsere Gerechtigkeit.

    Nach dem Einsammeln der zerstreuten Schafe werden diese gerettet werden. Deswegen harre aus und wende Dich im Gebet an Jehova und unseren Hirten Jesus.

  • peter
    September 24, 2010

    es wird von kälte gesprochen , ja auch ich habe sie erlebt , durch persönliche lebensumstände habe ich einmal gesagt ich kann und will nicht mehr . lebte zu diesem zeitpunkt in einem sogenannten geteilten haus , die ehe zerbrach . ich wurde ausgeschlossen ohne das jemand , sprich die ältestenschaft vor ort , mit mir ein gespräch in einer komiteeverhandlung gesucht hätten oder das ich eingeladen wurde dazu stellung zunehmen. ausgeschlossen punkt fertig , bloss weil ich mit fremden personen die aus der welt waren , meien nachbarn trost und hilfe bekam.
    dieser zustand der ungewissheit dauerte viele jahre an ob ich noch ein zeuge sei oder nicht . so entschloss ich mich einen brief an selters zuschreiben z.H. richard kelsey´s ,
    die antwort wurde auf meinen wunsch hin persönlich übermittelt , so das die polkappen am nord oder südpol ihre schmelze eingestellt hätten. eisig ohne einen gruß wurde mir der brief überreicht.

    diese brief wurde mir zugestellt ohne auf meine fragen ein zugehen.
    http://i81.photobucket.com/albums/j211/indianer56/seltersantwort.gif
    heut bin ich seit über 20 jahren kein zeuge mehr , obwohl ich von klein auf bis zum 33 lebensjahr jehova gedient hatte , oder war es doch nur menschen.

  • Glocknerkönig
    September 24, 2010

    Hallo Peter,
    ich habe auch so einen ähnlichen Brief nach Selters geschickt. Ist schon fast 2 Monate her und noch keine Antwort.
    Könntest du den Link vom Phtobucket noch mal prüfen und so einstellen dass man es aufmachen kann? Bei mir gehts nicht.
    Vielleicht kann dir der Moderator meine Mailadresse geben.
    liebe Grüsse
    Glocknerkönig

  • Bruderinfo
    September 24, 2010

    Lieber Glöcknerkönig,
    der link von Peter wurde angepasst. http://i81.photobucket.com/albums/j211/indianer56/seltersantwort.gif

  • Alois
    September 24, 2010

    Hallo Peter

    Im letzten Satz schreibst Du es selbst, Du hast Menschen gedient! Denn hättest Du nur Jehova gedient und nicht auch noch gleichzeitig der Organisation, dann wärst Du auch Jehova treu geblieben. Egal was Menschen mit Dir gemacht haben. Ich kenne einige Brüder, welche bereits über 30 Jahre ausgeschlossen sind und trotzdem regelmäßig die Bibel lesen und Jehova treu bleiben.
    Sie harren einfach aus bis Jehova in der Zukunft die Rettung für die armen, verletzten und geschundenen Schafe bringt.
    Immerhin hast Du es bis zu „bruderinfo“ geschafft. Jetzt besteht das erste Mal in Deinem Leben die Hoffnung dass Du es im Glauben an Jehova schaffst zu der kleinen Herde Jesu zu gehören welche gerettet wird. Diejenigen Brüder und Schwestern welche bis zum Ende dieser Welt der Organisation mit ihrem Herzen dienen und diese nicht noch verlassen, werden nach meiner biblischen Kenntnis keine Chance auf Errettung haben.
    Dass Du ausgeschlossen bist, sollte Dich nicht weiter stören. Menschen haben Dich ausgeschlossen nicht Jehova. Es gibt auch keinen biblischen Grund in die Versammlung zu gehen, wenn Dich dort sowieso keiner sehen will.
    Ich kann Dir nur ernstlich raten, überdenke alles und schlage den Weg der Gnade unseres Vaters Jehovas ein. Vielleicht bist auch Du das eine Schaf von dem Jesus gesprochen hat.

    Lukas 15
    4. Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eines von ihnen verloren hat, läßt nicht die neunundneunzig in der Wüste und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
    5. Und wenn er es gefunden hat, so legt er es mit Freuden auf seine Schultern;
    6. und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und die Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.
    7. Ich sage euch: Also wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, welche der Buße nicht bedürfen. –

  • Dieter
    September 24, 2010

    Hallo Peter,
    deine Erfahrungen decken sich mit meinen
    Eine gute Frage, die du am Ende stellst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott will, dass ihm so gedient wird.
    Der Seltersbrief ist eiskalt ohne einen Hauch von Gefühl. Sind das da Menschen oder Maschinen?
    Ich bin mir nicht sicher.
    Alles Liebe für dich

  • Alois
    September 24, 2010

    Hallo Dieter
    Es sind keine Maschinen aber es sind brüllende Löwen. Löwen welche alles was nicht nach ihrer Pfeife tanzt umbringt.

    Petrus 5 Vers 8
    Seid nüchtern, wachet; euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

    Was denkt sich dabei ein normaler Bibelleser? Steht doch alles da, der Teufel will uns verschlingen. Aber in den Propheten steht der Schlüssel zum Verständnis wer der brüllende Löwe eigentlich ist:
    Zeph. 3 Vers 3
    Ihre Fürsten in ihrer Mitte sind brüllende Löwen; ihre Richter sind Abendwölfe, die nichts für den Morgen übriglassen.

    Zephanja rückt den Begriff brüllender Löwe in ein anderes Licht, wenn der Teufel auch hinter den betreffenden Fürsten steht welche seine Werkzeuge sind. Er sagt auch wann dies geschieht, nämlich in der Nacht, der geistigen Nacht. Wann es Nacht ist, das ist wieder ein anderes Thema aber ebenfalls prophetisch.

    Welche Fürsten gemeint sind steht in den Psalmen:
    Psalmen 74 Vers 4
    Es brüllen deine Widersacher inmitten deiner (also Jehovas) Versammlungsstätte; sie haben ihre Zeichen als Zeichen gesetzt.

    Sprüche 28 Vers 15
    Ein brüllender Löwe und ein gieriger Bär: so ist ein gesetzloser Herrscher über ein armes Volk.

    Hesekiel 22:25
    Verschwörung seiner Propheten ist in ihm; gleich einem brüllenden Löwen, der Beute zerreißt, fressen sie Seelen, nehmen Reichtum und Kostbarkeiten, mehren seine Witwen in seiner Mitte.

    Es erfüllt sich nur die Bibel vor unseren Augen. Harret aus und ihr werden durch Gnade von unserem Vater Jehova gerettet werden.

  • peter
    September 24, 2010

    hier liebe brüder ist der brief den ich nach selters geschrieben habe, er ist überarbeiet , alle namen und versammlungen sind unkenntlich gemacht worden von mir .

    dieser brief wurde per e-mail , so wie postalisch geschrieben .per
    einschreiben / rückschein.

    wie gesagt es vergingen viele jahre seit meinen ausschluss darum habe ich auf bibelstellen verzichtet .

    30.07.2006
    Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft
    der Zeugen Jehovas, e. V.
    z.H. Bruder R. Kelsey
    Am Steinfels
    65618 Selters
    OT Niederselters

    Liebe Brüder ;

    Seit vielen Jahren habe ich mich nun überwunden einen Brief an euch zuschreiben.
    Es sind sehr viele Dinge in meinem Leben geschehen die einen Weggang von der Organisation beeinflusst haben.
    Leider kann ich kein genaues Datum nennen wann ich evt. Ausgeschlossen wurde.
    Bin ich vielleicht gar nicht ausgeschlossen ?

    Einen kurzen Lebenslauf von mir und meiner Familie und warum ich das Gefühl hatte keine Hilfe aus der Versammlung zu erhalten. Ich mache niemanden einen Vorwurf keinen Ältesten oder anderen Brüdern .

    Ich wurde 1956 geboren mein Vater XXXX und XXXX gaben sich ende der `50 Anfang der `60 Jahre Jehova hin und erzogen uns Kinder darin.
    Da wir eine finanzielle schwache Familie waren lernten wir jeden Tag etwas mehr um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten .

    Ich kam 1957 zu meiner Tante die auch eine Zeugin ist bis zu heutigen Tage, nehme ich an. Sie lebte in einem geteilten Haus des Glaubens. So wurde ich früh daran erinnert das es zwei Lager gibt.
    Mein Onkel war nie ein Gegner der Wahrheit es dauerte sehr viele Jahre bis er sich in den 70´jahren sich taufen ließ.

    In dieser Zeit gab es familiäre Schwierigkeiten meine Eltern trennten sich und ließen sich scheiden was den Ausschluss meiner Mutter zufolge hatte.
    Es wurde uns ab sofort in dieser Zeit jeder Kontakt unter Androhung von Strafen in biblischer Hinsicht verboten. Diese Strafe fand ich zu hart aber hielt mich daran.
    Es dauerte über 20 Jahre bis ich meine Mutter das erstemal wieder sah als Erwachsener.
    Wo waren da die Aufseher wie es damals noch hieß ?
    Es ging so bergauf und bergab in meiner Gefühlswelt.
    Dann kam die Zeit wo ich selber eine Familie gründete und eine Frau aus der Welt heiratete weil ich irgendwo festen halt suchte und fand, aber leider nicht in der Organisation. Durch einen Älteste der Versammlung XXXXX Br. XXXX wurde ich zurück geholt und ließ mich in XXXX taufen in den 80`jahren . Ging meinen Weg allein ohne große Unterstützung der Versammlung.
    Ich hatte das oft das Vorrecht bei den Bauarbeiten an verschiedenen Vorhaben mit zuarbeiten. (Meckenheim , Selters und in der Heimatversammlung einige bauliche Tätigkeiten) Das war alles was ich durfte.
    Von christlicher Nächstenliebe bekam ich nichts mit da sich die Brüder in ihrer knappen Freizeit nicht mit mir abgaben da ich eine Frau aus der Welt hatte.
    Ich ließ mich eine Zeit davon nicht beirren.
    Mein Vater starb dann im Alter von 46 Jahren im Glauben, meinen leiblichen Brüder und ich waren ohne menschliche Zuneigung aus der Versammlung alleine.
    Zu diesem Zeitpunkt war ich 22 Jahre , meine Brüder jeweils 19 und 15 Jahre alt.
    Eine seelische Unterstützung bekamen wir nicht.
    Meine Brüder kamen zu unserem Onkel der noch in der Wahrheit war.
    Es kam dann eine Zeit wo mein Onkel ausgeschlossen wurden ,er war einige Jahre dann nicht mit der Organisation Verbunden . Er erkrankte an Krebs und auf dem Sterbebett wurde er wieder aufgenommen.
    Auch zu diesem Zeitpunkt war ich noch in der Wahrheit .
    Mein Bruder wurde dann auch ausgeschlossen so das nur noch einer von ins in der Wahrheit bis heute blieb.
    Wie in jeder Beziehung gibt es Streitigkeiten auch so im meiner worauf ich nicht eingehen möchte. Meine damalige Frau und ich trennten uns nach 10 Jahren Ehe.
    Aufgrund der Tatsache ,das ich dann nicht mehr die Versammlungen besuchte und ich mich einigelte kam es zu einem Telefonat zwischen den Ältesten der Versammlung XXXX und mir.
    Da meine Scheidung viel Kraft kostete und ich ums überleben kämpfte, sehr hohe Unterhaltsforderungen , und meine Gedanken sich nur noch darum drehten sagte ich zu einem Ältesten
    ? Ich kann und will nicht mehr ……..? und legte einfach wieder auf . Ich ging Terminen aus dem Weg , weil ich keine geistige Kraft (psychische und physisch)mehr besaß.
    In dieser Zeit lernte ich auch eine junge Frau kenne die heute meine Ehepartnerin ist.
    Sie half mir über viele seelische Tiefen hinweg.
    Wo waren da die Hirten der Versammlung , sie entschlossen sich ein Urteil zufällen ohne eine Komiteeverhandlung anzusetzen , ohne ihren Hirtenauftrag gerecht zuwerden.
    Meine Eigenart ist es, das, wenn Probleme auf mich zukommen ich immer ruhiger und verschlossener werde. Dies habe ich immer wieder gesagt in verschiedenen Gesprächen.
    Jetzt stellt sich die Frage: bin ich ausgeschlossen ?
    Bin ich Abtrünnig ?
    Oder bin ich beides?
    Da auf meiner Strasse ein Ältester Br. XXXX aus der Nachbarversammlung XXXX wohnt , sprach ich ihn an nach über 18 Jahren, ob er mir einen Wunsch erfüllen kann, eine neue NWÜ zukommen zulassen.
    Was er dann auch tat.
    Bruder XXXX und seinem Begleiter fragte ich warum es solange gedauert hat über 18 Jahre das sie sich erst nach meiner Frage meldeten.
    Obwohl doch in dem Buch : GEBT ACHT AUF EUCH SELBST UND AUF DIE GANZE HERDE
    folgendes gesagt wird :
    Euer Ziel sollte es sein , dem Betreffenden zuhelfen ……..
    Sollte es nicht sinngemäß so sein , das die Ältesten jeden der die Gemeinschaft verlassen musste oder freiwillig gegangen ist besuchen, um festzustellen ob Reue wegen eines Fehltritt vorliegt , und ihm helfen zurück zukommen.

    Sein Begleiter sagte da sich ja meine Familienangelegenheiten verändert haben könnte ich zurück kommen und ein evt. Wiederaufnahme beantragen.
    -2-
    Ich bin seit meinem Weggang nicht aus der Stadt fortgezogen obwohl ich 3X mal umgezogen bin.
    Jetzt wohne ich seit über 10 Jahren nicht weit von einem Königreichssaal entfernt (ca. 700m) und niemand war bei im HzH ?Dienst je an meiner Tür.
    Meine Argumentation und Vermutung ist , da ein Sohn eines Ältesten( Br. XXXX.) bei der Stadt arbeitet , weiß man immer wo sich gewisse Personen aufhalten um dies der betreffenden Versammlung mitteilen zukönnen.
    Jetzt da so viele Jahre vergangen sind und ich ein neues Leben begonnen habe einige Info´s über die Streitigkeiten oder Themen wie UNO/NGO
    Blutfrage , Wehrersatzdienst etc. gelesen habe und ließen mich zweifeln
    Zurück zukehren .
    Nun Stellt sich die Frage wie ist mein Status in der Organisation ?
    Welche Daten wurden gespeichert ?
    Wenn ja, möchte ich einen Auszug aus meiner Datenbank .
    Alle verfügbaren Daten sollen nach dem Auszug aus der Datenbank gelöscht werden.
    Eine Rückkehr ist für mich momentan ausgeschlossen da ich das Verhalten der Brüder oftmals als kalt empfand.
    Trotzdem glaube ich an Jehova Gott und seinen Sohn Jesus Christus, lese fast jeden Tag den Tagestext (in einem privat Internetforum eines Zeugen Jehovas) .
    Alle Info´s über aktuelle Tätigkeiten über Zeugen Jehovas erfahre ich aus dem Internet obwohl auf dem letzten Sonderkongress darauf hingewiesen wurde dieses Medium beschränkt zunutzen.
    Das neue Buch : Lebe mit dem Tag Jehovas vor Augen
    Ist die letzte Veröffentlichung die auch besitze , hiermit möchte ich euch nur zeigen das ich immer noch die wichtigen Dinge lese.
    Ferner bin ich in zwei Privatforen angemeldet um den Kontakt nicht zu verlieren zu Gottes Wort.

    Ich schreibe diesen Brief per E-mail zum Schutze meiner Familie.
    Bitte nur auf diesem Wege antworten.

    Mit Grüßen der christlichen Nächstenliebe

    XXXXXXXX

  • Alois
    September 24, 2010

    Hallo Peter

    Du hast eine schlimme Zeit hinter Dir. Aber bedenke, der „verlorene Sohn“ macht seinem Vater (Jehova) sehr viel Freude wenn er zu ihm zurückkehrt. Oder das eine Schaf von den 99 Schafen wird durch den Hirten gefunden und der Himmel freut sich mehr über das eine Schaf als über die 99, weil der Hirte es gefunden hat. Er nimmt es sogar auf die Schulter und trägt es heim. Der Hirte ist Jesus, das eine Schaf bist Du (und andere die verloren waren).

    Du bist für unseren guten Hirten Jesus überhaupt noch nicht verloren, im Gegenteil. Du hast hier zu Brüdern gefunden denen es egal ist ob jemand ausgeschlossen ist oder nicht. Menschen haben kein Recht um zu richten. Nur einer ist Richter, Jehova.

    Bleibe bei uns und nehme an Glauben und Erkenntnis zu. Lese wie die Beröer täglich in der Bibel und bete um den Geist Jehovas.
    Wenn Du Fragen hast, so frage einfach, es wird sich meist ein Bruder finden welcher das Verständnis hat.

    Verloren sind die Brüder und Schwestern welche neben Jehova auch noch die Organisation anbeten und diese nicht rechtzeitig verlassen! So wie es in Jerusalem zur Zeit Jeremias und zur Zeit der Zerstörung durch die Römer war. Nur wer rechtzeitig Jerusalem verlassen hat überlebte.

    Liebe Grüße

  • freigeist
    September 24, 2010

    Kleine Sünder kommen vor das Rechtskomitee.
    Aber bei Fehlern der Organisation (ständige Lehrenkorrekturen, UN-Verbindung, Mexiko-Malawi Widerspruch, Anbiederung an den Staat usw.) heißt es stattdessen immer, „Jehova wird’s schon richten, er sieht ja alles, brauchen uns nicht darum zu kümmern.“
    Irgendwie widersprüchlich, wenn Jehova als Richter verstanden wird, was eigentlich unbestritten ist, dann bitte immer und überall, im „Großen“ wie im „Kleinen“ und keiner sollte IHM in dieser Angelegenheit irgendwie vorgreifen.

  • joshua
    September 24, 2010

    Mein Ausschluss liegt bereits 10 Jahre zurück und ich bin seit 8 Jahren wieder aufgenommen. Es war so traumatisierend, das ich mich bis heute nicht richtig davon erholt habe.
    Vieles was ich hier lese spricht mir aus dem Herzen! Bitte weiter so!

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Lieber Joshua!
    Dein Kommentar spricht für sich! Wichtiger als von Menschen „wiederaufgenommen“ zu sein ist der Umstand bei unserem Herrn und Richter ANgenommen zu sein.

    Ich kenne viele die Aufgrund der unbarmherzigen Behandlung, ich spreche hier z.B. von einer Familie mit der ich vor über 25 Jahren die Bibel studieren durfte, insgesammt 4 Personen die sich zur Gänze zurückgezogen haben – ich hoffe daß sie ihren Glauben nicht verloren haben – die nicht mehr zurück WOLLEN, weil sie mit der Lieblosigkeit und Menschenverachtenden Behandlung bis heute nicht klar gekommen sind.

    Ein Trost soll für Dich sein was Jehova an die Hirten Israels einmal durch Hes.34 sagte:

    “ 1 Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete:

    2 „Menschensohn, prophezeie gegen die Hirten Israels. Prophezeie, und du sollst zu ihnen, zu den Hirten, sagen: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „Wehe den Hirten Israels, die solche geworden sind, die sich selbst weiden! Sollten die Hirten nicht die Kleinviehherde weiden? …Die Kleinviehherde selbst weidet ihr nicht.

    4 Die Erkrankten habt ihr nicht gestärkt, und das Leidende habt ihr nicht geheilt, und das Gebrochene habt ihr nicht verbunden, und das Versprengte habt ihr nicht zurückgebracht, und das Verlorene habt ihr nicht zu finden gesucht, sondern mit Härte habt ihr sie untertan gehalten, ja tyrannisch.

    5 Und sie wurden allmählich zerstreut, weil es keinen Hirten gab, so daß sie jedem wilden Tier des Feldes zur Speise wurden, und sie wurden weiterhin zerstreut.

    6 Meine Schafe gingen ständig irre auf allen Bergen und auf jedem hohen Hügel; und auf der ganzen Oberfläche der Erde waren meine Schafe zerstreut, ohne jemand, der sich auf die Suche machte, und ohne jemand, der [sie] suchte.

    7 Darum, ihr Hirten, hört das Wort Jehovas:

    8 ‚ „So wahr ich lebe“, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, „sicher deswegen, weil meine Schafe Plündergut wurden und meine Schafe unablässig jedem wilden Tier des Feldes zur Speise wurden, weil es keinen Hirten gab und meine Hirten nicht nach meinen Schafen suchten, sondern die Hirten sich ständig selbst weideten und sie meine eigenen Schafe nicht weideten“ ‘,

    9 darum, ihr Hirten, hört das Wort Jehovas.

    10 Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚Siehe, ich bin gegen die Hirten, und ich werde meine Schafe gewiß aus ihrer Hand zurückfordern und sie aufhören lassen, [meine] Schafe zu weiden, und die Hirten werden nicht länger sich selbst weiden; und ich will meine Schafe aus ihrem Mund befreien, und sie werden ihnen nicht zur Speise werden.‘ “

    11 Denn dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesagt hat: „Hier bin ich, ich selbst, und ich will nach meinen Schafen suchen und mich ihrer annehmen. “

    Und wenn heute jemand nach eigenem Gewissen eine Meinung vertritt sie auch biblisch belegt – die Organisation jedoch in autoritärer Haltung einen anderen Standpunkt vertritt, wird die Person als Abtrünniger gebrandmarkt. Eine solchen Person wird per Anweisung des „tr.v.Sk.“ auch nicht mehr lt. obigen Worten gesucht, oder verbunden, sonder wenn dann mit Härte untertan gehalten.

    In Süditalien ist einmal eine ganze Versammlung ausgetreten weil sie die Härte nicht länger ertragen wollte. Hier müssen diese Hirten sich einmal vor ihrem Richterstuhl wie Hesekiel es klar formuliert verantworten.

  • Reinhard Schmid
    September 24, 2010

    Dieser Text hat mir auch sehr geholfen. Mein Sohn hat eine Bibel welche einer Schwester in Selters gehörte. Diese Schwester gehörte zum Überrest und ist bereits verstorben. Dein angeführter Text aus Hesekiel ist in dieser Bibel überdimensional heftig unterstrichen und ich hoffe dass diese Schwester im Himmel Jehova unterstützt seinen Willen gegen diese schlechten Hirten auszuführen. Ich habe mir die Mühe gemacht die „Aktivelemente“ dieser äuserst akttiven Wortwahl zu unterstreichen. z.B. „siehe ich bin gegen die Hirten“ usw.
    Ich habe mir klargemacht dass immer wenn „ich“ oder „so wahr ich lebe“ usw. steht jehova, der Schöpfer des ganzen Universums gemeint ist. Ja er hat diese Angelegenheit zur absoluten Chefsache gemacht gegen diese schlechten Hirten. Da wird man schnell ganz klein und Demütig und freut sich dass er nicht uns dazu beauftragt hat sondern dass er das selbst macht. Es ist sehr Glaubensstärkend wenn man sieht wie Jehova bei Josua gehandelt hatte als Achan Plündergut heimlich im Zelt vergraben hatte (Habgier siehe 1. Kor5:9-11). Andere Nationen konnten die Schlacht von Ai gewinnen. Die waren bestimmt auch nicht besser. Aber Jehova verlangt von seinem eigenen Volk mehr als von anderen. Ja er hat zugriff auf alle Mächte und kann diese auch disziplinarisch gegen sein Volk einsetzen. Wenn man das Gutachten bedenkt welches vom Kultusministerium nach Selters ging dann ist da auch von Menschenrechtsverletzungen durch Zeugen Jehovas gegen Ausgeschlossene die Rede. Villeicht korrigiert Jehova nun durch den Staat.

  • Alois
    September 24, 2010

    Liebe Brüder und Schwestern

    In den Propheten des Alten Testaments wurden doch ständig die Sünden der Fürsten und der Priester angeprangert. Das steht nicht umsonst in der Bibel. Wenn alles perfekt wäre, dann würde ich mir ernsthaft Gedanken machen ob wir tatsächlich Jehovas Volk sind. Aber so bin ich mir ganz sicher, die ZJ sind Jehovas Volk und ein treuer Rest wird die Drangsalen, welche seit Jahrzehnten gegen die Treuen Schafe des guten Hirten stattfinden, überleben.

    Wenn die ZJ so wären wie sie immer offiziell von der Organisation dargestellt werden, dann wären wir, so wie ich die Bibel verstehe, nicht Jehovas Volk. Aber da es zuhauf die schlechten Dinge, wie geistige Morde durch ungerechtfertigten Gemeinschaftsentzug gibt, so erfüllen sich nur die Prophezeihungen bis hin zu Offenbarung. Wir sind mitten drin.

    Elia war doch auch alleine mit nochmal 7.000 schweigenden Männern welche nicht das Knie vor dem Baal gebeugt haben. Der Rest des Volkes hat schön brav Jehova die Opfergaben dargebracht und nebenbei dem Baal gedient. Es steht nichts umsonst in der Bibel.

    Ich möchte mal ein Beispiel schreiben, wenn das was jetzt kommt sicher nicht auf alle Älteste zutrifft:

    Liest doch mal den Text in Petrus 5 Vers 8 (Elberfelder)

    Seid nüchtern, wachet; euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

    Was denkt sich dabei ein normaler Organisations- Bibelleser? Steht doch alles da, der Teufel will uns verschlingen.
    Aber in den Propheten steht der Schlüssel zum Verständnis wer der brüllende Löwe eigentlich ist:

    Zeph. 3 Vers 3
    Ihre Fürsten in ihrer Mitte sind brüllende Löwen; ihre Richter sind Abendwölfe, die nichts für den Morgen übriglassen.

    Zephanja rückt den Begriff brüllender Löwe in ein anderes Licht, wenn der Teufel auch hinter den betreffenden Fürsten steht, welche seine Werkzeuge sind. Er sagt auch wann dies geschieht, nämlich in der Nacht, der geistigen Nacht. Wann es Nacht ist, das ist wieder ein anderes Thema aber ebenfalls prophetisch.

    Welche Fürsten damit gemeint sind steht beispielsweise in den Psalmen:
    Psalmen 74 Vers 4 (Elberfelder)
    Es brüllen deine Widersacher inmitten deiner (also Jehovas) Versammlungsstätte; sie haben ihre Zeichen (tuvS, Organisation, Wachtturm usw.) als Zeichen gesetzt.

    Also bleibt Jehova treu und lasst Euch nicht vom Teufel, bzw. seinen Helfern welche ungerechtfertigte Gemeinschaftsentzüge vollziehen von der Hoffnung auf ein Leben im Paradies abbringen.
    Vor Jehova ist ein ungerechtfertigter Gemeinschaftsentzug sicher ungültig, wenn man Jehova im Herzen treu bleibt und seiner überströmenden Gnade harrt.

  • axel
    September 24, 2010

    Liest man die Johannesstelle genauer, fällt ebenfalls auf, dass dem einzelnen Christen die Entscheidung überlassen wird, mit dem Besucher weiter zu reden oder eben nicht „wenn jemand zu euch kommt …und diese Lehre nicht bringt ..nehmt ihn nicht auf“ das würde aber bedeuten, dass wenigstens ein paar Worte gewechselt wurden, denn wie sollte man sonst Kenntniss von der Einstellung bekommen? Und erst dann würde ein Jünger Jesu erkennen, ob sein Gegenüber positiver oder eben negativer Umgang ist, und wie es so schön im Artikel hieß, die Wanderprediger die die Auferstehung Jesu leugnen, würden sich von selbst disqualifizieren. Aber nirgens ein Wort von einen Versammlungskomitee dass eine Kollektiventscheidung fällt und für alle verbindlich festlegt, wie so ein „Sünder“ zu behandeln ist.
    Im Johannesbrif wird also die Verantwortung vielmehr auf die Einzelnen übertragen, an das eigene Gewissen appelliert -vom christlichen Standpunkt viel besser.

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Auch dieser gute Rat war zu lesen:

    Jehovabuch S.161 Wie wir mit anderen umgehen?

    “ 12 Wir können auch dadurch Recht üben, dass wir mit anderen so umgehen, wie Jehova mit uns umgeht. Es ist so leicht, über andere zu urteilen, ihre Fehler zu kritisieren und ihre Beweggründe anzuzweifeln. Aber würden wir uns wünschen, dass Jehova unsere Beweggründe und Fehler gnadenlos unter die Lupe nimmt? Das tut er jedenfalls nicht. Der Psalmist erklärte: „Wären Vergehungen das, worauf du achtest, o Jah, o Jehova, wer könnte bestehen?“ (Psalm 130:3). Sind wir nicht dankbar, dass sich unser gerechter und barmherziger Gott gar nicht mit unseren Fehlern und Schwächen aufhalten möchte? (Psalm 103:8-10). Wie sollten wir deshalb mit anderen umgehen?

    ….nicht vorschnell über andere urteilen. In seiner Bergpredigt sagte Jesus warnend: „Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet“ (Matthäus 7:1). Nach dem Lukasbericht fügte Jesus noch hinzu: „Hört auf zu verurteilen, und ihr werdet bestimmt nicht verurteilt werden“ (Lukas 6:37). Jesus war sich also dessen bewusst, dass unvollkommene Menschen zu Werturteilen neigen. “

    Leider sind so manche Älteste oder Brüder nicht bereit diese guten Ratschläge zum eigenen Nutzen zu beherzigen!

  • Stefan
    September 24, 2010

    Man muss sich hierbei ganz aufrichtig nur die Frage stellen, wie Jesus viele Dinge in der Organisation beurteilen würde, wenn er heute hier auf der Erde weilen würde?!
    Wie würde er die Bemühungen und Kompromisse in Verbindung mit dem Anerkennungsverfahren bewerten??
    Oder, um beim Thema zu bleiben die Ausschlusspraktik??

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Zu Deiner Anmerkung der verschiedenen Anerkennungsverfahren stand im Erwachet 8.3.74 bei „Wir beobachten die Welt“

    Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, öffentliche und staatliche Anerkennung zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel

    Gilt heute das Vorbild Jesu für die WTG nicht mehr?

  • Paul
    September 24, 2010

    Danke für den Hinweis in Er 8/3/74 das Jesus nie die Anerkennung vom Staat eingefordert hätte. Aber was hat der tr.u.v.Sk. getan: 30 Jahre Kampf mit dem wilden Tier um die Anerkennung, sogar mit Rechtsgewalt und wir haben sogar den Sieg errungen. Wir sind ein Teil dieser Organisation!

  • Stefan
    September 24, 2010

    @Matthäus

    Ich gehe noch weiter: Viele der heutigen Ältesten würden selbst Jesus ausschliessen.

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Ich wollte es nicht schreiben, doch ein heute ehemaliger Ältester (ist nicht ausgeschlossen !) sagte sogar: Wäre Jesus heute auf Erden und würde er zu dem was in der Organisation abläuft seine Meinung abgeben, dann würden sie ihn erneut ans Holz nageln!

    Ich frage mich warum kommen solche oder ähnliche Meinungen auch von ehemaligen Bethelmitarbeiter, Kreisaufsehern, treuen Brüdern die alles andere als ihren Glauben verloren oder aufgegeben haben ?

    Was stimmt hier nicht? Vielleicht was in Apg. 20:30 warnend vorausgesagt wurde?

  • MIKE
    September 24, 2010

    Am Schluss entscheidet Jehova wer überleben darf und wer nicht.
    Er sieht in das Herz und nicht auf die Wuchses.
    er siebt sogar das Gute aus und schätzt es hoch ein, wenn jemand aufrichtig bereut.

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Dieser Aussage darf ich widersprechen! Jehova hat das ganze Gericht seinem Sohn übertragen. Und Jesus sagt: JEDER der zu mir kommt werde ich nicht zurückweisen!

    Wenn heute jemand sagt er will Jesu Lehre als wichtiger ansehen – ER untersagte Zeitspekulationen nach Apg. 1:6,7 – und spricht davon daß die Aufrichtung des Königreiches mit 1914 keine biblische Grundlage hat und damit Menschen nicht mehr Achtung erweist als Jesus – wird er ausgeschlossen und gilt als böser Abtrünniger.

    Wieviele Älteste die selbst davon profitieren würden (mit dem Maß mit dem ihr meßt wird euch gemessen) folgen dem Beispiel ihres Herrn?

    Sind nicht ALLE auf die Barmherzigkeit Jesu angewiesen? Wurde Paulus ausgeschlossen weil er Sünde trieb? Viele der heutigen Ältesten würden selbst einen Paulus ausschließen.

  • MIKE
    September 24, 2010

    Jesus sagte aber auch: bis zu 77mal zu vergeben.
    Wer daher aufrichtig bereut, das jemand einen Fehltritt tat, dem sollte auch vergeben werden.
    Jeder wäre doch froh wenn Jehova ihm Barmherzigkeit erweisen würde, wenn sein Gerichtstag da ist, nicht wahr?
    Jehova schaut nicht unbedingt auf den schwarzen Punkt von einem weissen Blattpapier, der in der mitte ist, saondern das ganue weisse Blattpapier was ausenrum ist, ansonsten sucht er sogar nach dem geringsten Guten!!!
    Wir sollten daher niemanden verurteilen, wie jemand seinen Dienst verrichtet hat. Denn Jehova siebt das Gute aus!!

  • Michael
    September 24, 2010

    Vergeben? Wo fägt man an und wo hört man auf? Was antwortete Jesus als man ihn fragte wie oft man seinem Bruder vergeben sollte?Wir kennen die Antwort, aber wie oft findet sie Anwendung?
    Sicherlich sagt Paulus: entfernt den BÖSEN Meschen aus eurer Mitte,aber wann ist man ein BÖSER Mensch, nach einem Fehltritt, oder nach 2, 3 usw.?Wer außer Jehova kann das mit sicherheit sagen.Um nochmal auf die Antwort von Fenda zurückzukommen, wegen eine Stück Kuchens, das man mit einem Geburtstagskind isst, ausgeschlossen zu werden ist schon überhart, ja meines Erachtens eine Sünde.Dieses Rechtskomitee sollte sich schämen, die sollten sich Matth. 7:1 zu Herzen nehmen.
    Zu uns wurde einmal in einer Besprechung mit dem KA folgender Grundsatz gesagt: „Festigkeit wo nötig, Barmherzigkeit wo möglich“, und geben uns die Früchte des Geistes nicht genügend Möglichkeiten Barmherzig zu sein.
    Diese Thema könnte man jetzt unendlich fortsetzen, aber Vertrauen wir auf Jehova, er wird alle Dinge richtigstellen.

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Was mir inhaltlich noch aufgefallen ist:
    Die Aussage an die Korinther in der Paulus im 1.Brief Kap.5:11 die Brüder ermuntert „keinen Umgang zu haben“ ist die gleiche Aussage wie in 2.Thess. 3:14 !

    Doch die Anweisung an die Thessalonicher wird vom tr.v.Sk anders angewandt als die Anweisung an die Korinther – WARUM?

    In dem einem Fall ist die Person ausgeschlossen und der Umgang heißt – kein Gruß etc. – im anderen kann derjenige sehr wohl gegrüßt werden, obwohl Paulus in gleicher Weise davon spricht: habt keinen Umgang mit ihm!

    Wahrscheinlich ist es die gleiche falsche Handhabe oder Auslegung wie die „öffentliche Zurechtweisung“ in 1.Tim. 5:20! Hier läßt der Zusammenhang nur einen Rückschluß auf die Handhabung mit Ältesten zu. Davor und danach ist von Ältesten die Rede, warum will man hier plötzlich die Glieder der Versammlung in „die Pflicht“ nehmen?

    Deshalb wird in vielen anderen Übersetzungen häufig in der Fußnote oder direkt im Text auf Älteste Bezug genommen – wenn ein Ältester sich etwas zuschulden kommen läßt – soll er vor den anderen Ältesten zurechtgewiesen werden damit die übrigen Furcht haben. Und nicht „an den Pranger stellen“ (öffentlich zurechtweisen) der einzelnen Brüder in der Versammlung !

    Zusätzlich müßte nach der NWÜ die davon spricht: Vers 20 – „Weise Personen die Sünde treiben vor den Augen aller zurecht“ – auch der Apostel Paulus zurechtgewiesen werden – den hat nicht er in Röm. 7:19 zugegeben das er das Schlechte (Zusammenhang Sünde) treibt?

    Das kommt dabei heraus wenn man über das hinaus geht was geschrieben steht und wenn man in unbarmherzigerweise sich als Ankläger der Brüder „stark“ macht.

    Wem man dabei (als Ankläger der Brüder) nach Offenbarung 12:1o nacheifert, möge jeder selbst beurteilen !!!

  • Matthäus
    September 24, 2010

    Ich bin froh daß dieses Thema aufgegriffen wurde.
    Ich hoffe daß dies ein Feuer der Entrüstung auslösen wird und so mancher in verantwortlicher Stellung diese Entrüstung – Entäuschung – Lieblosigkiet – Unbarmherzigkeit – Hartherzigkeit einmal an entsprechneder Stelle zur Diskussion stellt.

    Ich kenne selbst einen Fall als eine Schwester zu einem Ältesten sagte – weil sie einen Ausschluß von einem Bruder der Jahrzehnte treu gedient hat – nicht akzeptieren konnte – ihre Worte waren: … hätte man nicht auch vergeben können – es ging um die Nichtakzeptanz von 1914 – die Antwort: … wir haben eh schon einmal vergeben!

    Man schließt Brüder aus – brandmarkt sie als Abtrünnige die man nicht nur meiden sondern hassen soll, ja man sollte sogar wie es einmal im WT hies: Ekel vor ihnen haben.

    Und daß ist das Merkmal der wahren Jüngerschaft Christi? In dem Maß wie ihr vergebt wird euch vergeben werden!

  • Fenda
    September 24, 2010

    Hi Michael, da liegst du falsch. Wurdest du schon einmal Ausgeschlossen?. Ich ja. Ich hatte nicht bereut weil ich mit meiner Tochter (die Ausgeschlossen war, weil sie einmal geraucht hatte)im Cafe einen Kaffe getrunken hatte und eine Schwester sah uns. Diese Schwester hat mich hintenrum bei den Ältesten verpfiffen. Ich bin kein Einzelfall.Wo ist da eine biblische Grundlage? Eine ältere Schwester (80 Jahre) wurde in unserer Versammlung ausgeschlossen weil Sie einmal mit Ihren Enkeln Geburtstag gefeiert hatte. Was heisst hier feiern. Sie hat ein Stück Kuchen gegessen.Ich bin zwar wieder aufgenommen worden. Aber heute werde ich trotzdem von allen gemieden obwohl ich schon zweimal Hipi war. Ich überleg mir wirklich ob ich wegen der Lieblosigkeit heraus gehe. Gruss deine Schwester

  • Michael
    September 24, 2010

    Hallo Fenda, ich war noch nie ausgeschlossen, habe aber in meiner Zeit als Ältester viele Rechtskomiteefälle bearbeitet,oft als Vorsitzender, und bei mir ist jemand, der aufrichtig bereute, sofern man das beurteilen konnte, nicht ausgeschlossen worden.
    Was die Situation betrifft, die zu Deinem Ausschluss führte, so hätte ich das auch nicht bereut, aber den Aussschluss musstest Du leider in Kauf nehmen, auch wenn es biblisch nicht korrekt war.
    Sehe es als Prüfung an, die Du großartig gemeistert hast,denn mit der Unterstützung Jehovas konntest Du vermehrten Dienst machen, wer außer Ihm hätte Dir die Kraft geben können?
    Ich verstehe Deine Situation sehr gut, auch meine Frau und ich werden von Brüdern wie Ausgeschlossene behandelt, obwohl wir uns keines biblischen Vergehens schuldig gemacht haben, mein Ältestenamt wurde mir genommen, ohne mir einen biblischen Grund zu nennen, aber unsere Liebe zu Jehova konnten sie uns nicht nehmen.
    Lass Dich nicht unterkriegen, besiege das Böse mit dem Guten und Jehova wird Dich reichlich belohnen,denn er sieht Dich mit anderen Augen als die Brüder.Dein im Glauben mit Dir verbundener Bruder.

  • Michael
    September 24, 2010

    Wenn jemand einen Fehltritt begangen hat und ihn bereut, und dies durch Wort und Tat zum Ausdruck bringt wird m.e.kein Gemeinschaftsentzug verhängt, er bekommt höchtens Auflagen ( z.B. keine Kommentare, keine Aufgaben in der TPS o.ä.) aber sonst ändert sich nichts, er wird behandelt als ob nicht passiert wäre.
    Wenn natürlich jemand vom Rechtskomitee nicht“Dicht“hält, und manche in der Versammlung bekommen was mit, dann kann es schon passieren, das einige Brüder „unchristlich“ reagieren.

  • Chris
    September 24, 2010

    Ich danke Jehova dafür, dass ich noch Brüder gefunden habe, die gleich empfinden.
    Dieses Thema z.B. hat mich schon immer beschäftigt. Weshalb sollte ich jemanden nicht grüßen dürfen, der 1X einen Fehltritt bagangen, ihn dann aber bereut hat und Jehova noch liebt?
    Ein Mitglied aus meiner Familie hat sich auch ausschließen lassen, weil es mit der Organisation nichts mehr zu tun haben will und statt dessen zu Hause in der Bibel liest. Und nun fragen mich die Brüder, wie ich damit klarkomme.
    Diesem Familienmitglied fällt das echt schwer, weil es weiß, dass keiner aus der Versammlung mit ihm auch nur ein Wort wechseln wird. Und das soll christliche Liebe sein?

  • Reinhard Schmid
    September 24, 2010

    Ich verstehe den Text aus 1. Kor. 5 : 9 – 11 inzwischen genau so wie er drin steht. Es ist aus meiner Sicht auch ein Text welcher beweist das die Bibel umfassend und vollständig ist. Einfach zum Richtigstellen der Dinge. Erstens weil drin steht für wen er gelten soll. „der Bruder genannt wird“. Warum? Wirklich gefährlich sind nur diejenigen welche sich Bruder/Schwester nennen und heimlich Sünde treiben. Das können auch Älteste sein weil diese sich auch Bruder nennen. Die anderen Ausgestoßenen haben kaum Möglichkeit die anderen zu verführen. Deshalb steht auch zwei Verse weiter dass man nicht die Richten soll welche draußen sind weil dies völlig sinnlos ist. Auserdem zeigt der Text auch das es niemand was bringt wenn er von anderen Bruder genannt wird, das Verschlimmert nur seinen schlechten Zustand. Das zweite ist das umfassende an dem Text. Was nützt es wenn ein Alkoholabhängiger Ältester eine Hure ausschließt? Gar nichts. Oder wenn beispielsweise ein Habgieriger religiöser Führer dem Kreisaufseher Geld gibt um seinen Einfluss zu Zementieren ( Habgier/Macht Komplex), also Simonie treibt. Auch nichts. Der Text schließt gerade den Ping Pong Effekt zwischen Simoniekranken Ältesten und Huren aus durch seine Umfassung von verschiedenen Delikten. Wie oft kommt es vor das „Huren“ sagen „der säuft“ und der „Säufer“ sagt der oder die „Hurt“? Wenn eine religiöse Führungskraft ein Handikap hat dann kann er zum Schluss gar nicht mehr genug Huren zur Strecke bringen um seine eigene Trunksucht/Esssucht/Habgier/Pädophilie oder sonstige Probleme zu kaschieren und treibt sich so selbst ins Verderben. Ich bin wirklich sehr froh darüber dass Jehova uns die Bibel gegeben hat um nachzuprüfen ob alles stimmt was uns gesagt wird. Ich gebe zu, ich habe den Text beim flüchtigen betrachten auch nur flüchtig und verkehrt verstanden. Dann bin ich hergegangen und habe den Text 20 mal hintereinander gelesen und villeicht reiße ich auch demnächst diese Stelle aus einer älteren Bibel heraus und esse ihn dann auf. Einfach weil ich Glücklich bin dass ich den Text jetzt so verstehen darf wie er drinsteht. Ohne etwas hinzuzufügen ( beispielsweise um Ausgeschlossene zu Mobben statt Brüder ) oder wegzulassen ( beispielsweise Habgierige Brüder welche z.B. Schneeballähnliche Finanzprodukte an Gläubige verkaufen oder alkoholabhängige Älteste ). Ich danke Jehova dafür dass er die Bibel so genial, umfassend und gerecht gestaltet hat und über alle Menschlichen Bücher durch seine Inspiration gesetzt hat. Zum umwerfen von Vernunftschlüssen Menschlicher und Organisatorischer Weisheiten.

Write a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

drei × 4 =